Das laut Metacritic beste Strategie-Spiel 2022 ist jetzt günstig im Steam Summer Sale – Bietet bald 278 Fraktionen

Das laut Metacritic beste Strategie-Spiel 2022 ist jetzt günstig im Steam Summer Sale – Bietet bald 278 Fraktionen

Im Februar 2022 erschien das Echtzeit-Strategiespiel „Total War: Warhammer 3“ auf Steam. Mit einem Wert von 86 % auf Metacritic ist es das am besten bewertete Strategie-Spiel für den PC, das im Jahr 2022 neu erschien. In den 4 Monaten seit dem Release war es bisher nur einmal für kurze Zeit um wenige Prozent auf Steam reduziert. Das wird sich mit dem Steam Summer Sale 2022 ändern, der heute Abend beginnt. Ein Kauf zum günstigen Preis könnte sich lohnen, glaubt MeinMMO-Autor Schuhmann. In einigen Monaten wird das Spiel riesig werden.

Um was für ein Spiel geht es? Die Reihe „Total War“ stellt seit 22 Jahren historische Kriege nach und hat ein eigenes Genre begründet:

  • Auf einer Map zieht man seine Armeen durch die Gegend, rekrutiert Truppen und baut Siedlungen aus – wie in einem klassischen rundenbasierten Strategiespiel
  • Im Kampf aber wechselt man auf Echtzeit-Strategie und kommandiert seine Truppen selbst im Feld, muss taktische Entscheidungen treffen und die Schlachten, die man sich eingebrockt hat, tatsächlich ausfechten
  • mit den Jahren wurden die Rollenspiel-Elemente in den Spielen immer größer: Die Kommandanten und Helden einer Armee entwickelten Charakter-Eigenschaften, konnten ausgerüstet und angepasst werden

Normalerweise spielen die Total-War-Spiele in kriegerischen Zeiten der Erde: Im Mittelalter, im antiken Rom, in Japan oder zur Zeit der Napoleonischen Kriege. Der Serien-Arm Warhammer bezieht sich allerdings auf eine Fantasy-Welt, die bereits Pate für „World of Warcraft“ stand: Hier kämpfen Menschen plötzlich gegen Elfen, Orks, Goblins oder die rattenähnlichen Skaven.

Die Reihe hat sich seit dem Jahr 2000 einen exzellenten Ruf erarbeitet, war über die Jahre aber schal geworden: Das änderte sich 2016, als sich Entwickler Creative Assembly mehr Freiheiten gönnte, aus dem engen historischen Rahmen ausbrach und sich mit Total War: Warhammer und Total War: Three Kingdoms in den Bereich der Mythen und Fantasie wagte.

Total War: Warhammer 3 ist nach Teil 1 (2016) und Teil 2 (2017, wurde lange erweitert) das dritte Spiele dieses Reihen-Arms.

Wie gut ist Total War: Warhammer 3? Das Spiel hat auf Metacritic exzellente 86 % Wertungen der Tester erhalten. Damit steht es fast genauso gut da, wie Total Warhammer II aus dem Jahr 2017.

Tester bezeichneten es als „Kronjuwel der Trilogie“, lobten die „kontinuierliche Weiterentwicklung der Serie“ und die „spannenden Neuerungen zur bekannten Formel.“

Mit 86% ist es das beste neue Strategie-Spiel für den PC im Jahr 2022, wenn man nach Metacritic geht. Selbst der DLC „Royal Court“ zu Crusader Kings 3 kam nur auf 83% – Warhammer 40.000: Chaos Gate – Daemonhunters liegt bei 81 % (via metacritic).

Zum Release war es Total War: Warhammer 3 ein Top-Seller auf Steam.

Total War: Warhammer 3 fehlt noch das Prunkstück des Spiels

Was ist das Problem des Spiels? Das Problem bei Total Warhammer III ist eine Besonderheit, die nur auffällt, wenn man den Vorgänger kennt.

Denn die eigentliche Kampange, mit der Total Warhammer 3 startet, ist nicht der Modus, den Spieler spielen wollen:

Die Spieler möchten den Mega-Modus „Immortal Empires“ spielen, den sie bereits aus Teil 2 kennen und der dort populär war. In „Immortal Empires“ werden sich alle Fraktionen aus allen 3 Teilen der „Total War: Warhammer“-Reihe auf einer gigantischen Map spielen lassen.

Aus dem letzten Teil weiß man: Dieser Modus gibt Spielern extreme Freiheit und packt viele unterschiedliche Fraktionen und Spiel-Stile in dieselbe Welt. Der Modus bietet Abwechslung und Vielfalt ohne Ende, lässt euch mit jeder bekannten Rasse des Warhammer-Universums spielen und das in zig verschiedenen Schattierungen.

Dieser Modus kommt allerdings erst im 3. Quartal 2022. Bis dahin fühlt sich Warhammer 3 so an, als sei es nur die Vorspeise, während der Hauptgang noch fehlt.

Das gefeierte Total War: Warhammer 3 macht genau das, wofür MMOs immer kritisiert werden

Wie riesig wird dieser Modus, wenn er kommt? Die Dimensionen von „Immortal Empires“ werden im Vergleich zum ohnehin schon riesigen Modus aus Total Warhammer II noch mal erhöht:

  • Statt 401 Siedlungen soll es 554 geben
  • Statt 183 Fraktionen zum Start soll die Zahl auf 278 steigen
  • Statt 74 legendäre Lords gibt es 86 (das sind einzigartige Kommandaten von Armeen, häufig mit eigenen Spezial-Quests und Besonderheiten, die sich freischalten lassen)

Wie die Entwickler ankündigen soll die Zahl nach dem Release des Modus über DLC und kostenlose Updates mit der Zeit sogar weiter steigen (via totalwar).

Mortal Empires war ein Fest für alle Strategiespieler – Teil 3 soll noch viel größer werden

Was macht diesen Modus so besonders? Die Vielfalt im Modus ist riesig, wie man aus Warhammer 2 weiß.

Jede Rasse hat Besonderheiten in ihren Mechaniken, die zu einem anderen Spielstil führen:

  • Während man als Elf versuchte, andere Elfenfraktionen zu konföderieren und sie über Diplomatie in sich aufzunehmen
  • konnte man etwa als Orc wild wüten und plündern – gegnerische Gründhaut-Stämmen wurden einfach unterjocht, wenn man ihren Häuptling im Kampf besiegt
  • die Skaven unterwanderten feindliche Städte und errichteten ihr Imperium unter den Füßen ihrer Widersacher
  • Zwerge waren ständig damit beschäftigt, den nächsten Groll zu befrieden – es ist ein furchtbar grummliges Volk
  • bei einem fress-süchtigen Orc drehte sich hingegen alles darum, seine nächste Mahlzeit perfekt zusammenzustellen
  • ein Dunkelelf rang damit, ob er einem Dämon die Kontrolle über seinen Verstand überlasst

Dieser Modus in Warhammer 2 war für viele Strategie-Spieler eine Erfüllung, auch weil er über Jahre erweitert wurde und immer neue Variationen brachte.

Die „Kampagne“ von Warhammer 3 hingegen fühlt sich so an, als schränkt sie den Spieler stark ein und zwingt ihm einen bestimmten Spiel-Stil auf, der sich um Gimmicks dreht (Die Reiche der Chaosgötter), die man bei wiederholen Durchspielen als eher lästig empfindet, gerade wenn man die extreme Freiheit der „Mortal Empires“-Kampagne gewohnt ist.

warhammer-3-immortal-empires
Die Map zu Immoral Empires soll alle Dimensionen sprengen.

Total War: Warhammer 3 könnte im Steam Summer Sale erstmals „richtig“ reduziert sein

Warum sollte man sich das Spiel heute im Steam Sale holen? Total Warhammer 3 war bislang auf Steam fast nie im Sale. Nur in einer einzigen Woche, Anfang Juni, gab es das Spiel für 53,99 €. Sonst zahlte man immer den Vollpreis von 59,99 €.

Wie günstig Total War: Warhammer 3 heute Abend wird, wissen wir jetzt noch nicht. Es ist aber bekannt, dass der Preis reduziert wird und man kann wohl darauf hoffen, dass das Spiel günstiger auf Steam zu kaufen sein wird, als je zuvor: Auf der Shop-Seite von Total War: Warhammer 3 auf Steam könnt ihr das Spiel später reduziert kaufen (via steam).

Zwar sind die User-Reviews wegen des fehlenden „Haupt-Modus“ im Moment noch bei enttäuschenden 57 %. Das sollte sich aber ändern, sobald der neue Modus verfügbar ist.

Es spricht sehr vieles dafür, dass mit dem Erscheinen des Modus „Immortal Empires“ im 3. Quartal 2022 hier ein wirklich gewaltiges Spiel auf die Fans von Strategiespielen wartet.

Die 12 besten Strategiespiele für PC mit Multiplayer 2022

Update 23.6, 19:05 Uhr: Total War: Warhammer 3 ist um 10 % reduziert. Es kostet 53,99 €.

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Hamurator

Für die Herrin, für Bretonia!

Das wird ein Fest und natürlich wird die Karte noch mit weiteren Fraktionen und Völkern im Laufe der Zeit erweitert. Das Total War-Subreddit rotiert quasi.

Amensama

Ich würde mich meinem Vorredner anschließen, den Warcraft-Fehler hatte ich auch gelesen. 🙂 Ich hätte noch ein paar Hitze-Fehler (steinigt mich nicht, ich will nur helfen :D)

  • Während man als Elf versuchte, andere Elfenfraktionen zu konföderieren und sie über Diplomatie in sich aufzunehmen
  • konnte man etwa als Orc wild wüten und plündern – gegnerische Gründhaut-Stämmen wurden einfach unterjocht, wenn man ihren Häuptling im Kampf besiegen besiegte
  • die Skaven unterwanderten feindliche Städte und errichteten ihr Imperium unter den Füßen ihrer Widersacher errichteten
  • Zwerge waren ständig damit beschäftigt, den nächsten Groll zu befrieden – es ist ein furchtbar grummliges Volk
  • bei einem fress-süchtigen Orc Oger drehte sich hingegen alles darum, seine nächste Mahlzeit perfekt zusammenzustellen
  • ein Dunkelelf rang damit, ob er einem Dämon die Kontrolle über seinen Verstand überlässt
Zuletzt bearbeitet vor 9 Tagen von Amensama
Schlachtenhorn

Genau genommen ist Grom ein Goblin der Orks und Goblins anführt. 😀
Aber ja, er ist trotzdem einer der Legendären Kommandanten der Grünhäute.

Schlachtenhorn

Er ist immer noch kein Ork.
Um die Geschichte von ihm zu umreißen:
Er hat ein Stück Trollfleisch gefressen was nicht ganz tot war, Trolle haben in der Warhammer Welt enorme regenerationskräfte.
Da er immer wieder mit Nährstoffen vollgepumpt wird, wurde er halt größer (und fetter) als ein gewöhnlicher Goblin.
Er ist ein fetter zu groß geratener Goblin durch ein regenerierendes Stück Trollfleisch.

Dastil

Beim zweitletzten Teil von „wo ist das Problem des Spiels“, habt ihr ausversehen Warcraft geschrieben ^….^. Ich hätte fast nichts gesagt um zu sehen ob es da ähnliche gehässige Kommentare gibt, wie bei Star Wars/Treck xD.

Zuletzt bearbeitet vor 10 Tagen von Dastil
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