Final Fantasy XIV veranstaltet derzeit das Fan Festival in London. Dort wurden heute im Rahmen einer Keynote allerhand Neuerungen zur Erweiterung Dawntrail vorgestellt. Eine davon ist der neue Job Viper. Dieser nutzt zwei Schwerter, die auch zu einem langen Schwert vereint werden können.
Was wissen wir über die Klasse? Der Viper erinnert etwas an den bereits vorhandenen Job Ninja, allerdings mit einem anderen Flair. Beide Klassen teilen sich auch die gleiche Ausrüstungs-Art.
Ihr startet in Ul’dah, sodass ihr direkt in Dawntrail mit den Abenteuern beginnen könnt. Ihr benötigt zudem keine andere Klasse als Voraussetzung, um sie zu nutzen.
Im Trailer sieht man einige schnelle Angriffe, die mit den beiden einzelnen Klingen ausgeführt werden. Allerdings kann der Viper sie auch zu einer Waffe vereinen und so noch stärkere Attacken ausführen.
Präsentiert wurde der Job von Naoki Yoshida in einem dazu passenden Cosplay. Die Zuschauer live vor Ort sind komplett ausgerastet, auch weil ein Meele-DPS mit einem schnellen Kampfstil zu den meistgewünschten Klassen zählte.
Wie das Gameplay aussieht, könnt ihr euch hier anschauen:
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Final Fantasy XIV: Dawntrail – Gameplay zum neuen Job Viper
Ein Kämpfer wie Zidane oder Darth Maul
Wie kommt das Gameplay an? Sehr gut. Die neue Klasse erinnert viele aufgrund des rasanten Kampfstils und dem Umgang mit den Klingen an Zidane aus Final Fantasy 9 oder Darth Maul aus Star Wars. Das sind zwei sehr prominente und positive Beispiele, wenn es um besonders gute Kämpfe geht.
Der Vergleich mit Zidane liegt auf der Hand, immerhin stammen beide aus dem gleichen Universum. Gleich sechsmal wurde jedoch der Vergleich zum Bösewicht aus dem Krieg der Sterne gezogen:
Der Nutzer AnActualPlatypus schreibt etwa: „Alexa, Spiel Duel of Fates [den bekannten Soundtrack rund um den Kampf zwischen Darth Maul und Obi-Wan].“
Talisa87 ergänzt: „Mods zu Lichtschwertern werden durch die Decke gehen.“
Allerdings gestehen einige auch, dass sie mit einer vollkommen anderen Klasse gerechnet haben. Hoch im Kurs war ein Corsair, also eine maritime Klasse mit Schwert und Pistole.
Enttäuscht sind sie aber trotzdem nicht, wie der Nutzer einUberMensch beweist: „Nun, es scheint, dass fast alle von uns mit ihrer Vermutung falschlagen. Ich gebe zu, dass ich einen Corsair mit Schwert/Pistole bevorzugt hätte, aber ehrlich gesagt hat er [Yoshida] Recht, wenn die Leute nach einem weiteren „Dual Wield“-Job fragen. Und mir gefällt, was ich sehe.”
Neues Volk und Bilder zur neuen Grafik
Was wurde noch verraten? Eines der neuen Völker in Dawntrail erinnert an Goblins und sie werden Moblins genannt. Außerdem wurde der neue Allianz-Raid Echoes of Vana’diel vorgestellt.
Ihr sollt euch zudem auf bekannte Inhalte wie die FATEs, Hunts und Schatzkarten freuen dürfen.
Zudem gab es eine Reihe von Screenshots, die das neue Grafik-Update verdeutlichen sollen. Wir haben hier einige der Bilder eingebunden.
In der Keynote wurde nochmal betont, dass der Release von Dawntrail für Sommer 2024 geplant ist. Bis dahin wird unter anderem ein weiterer Job vorgestellt.
Zu guter Letzt wurde verraten, dass das Crossover mit Fall Guys bereits mit Patch 6.51, also am 31. Oktober, erscheinen wird.
Was sagt ihr zum Viper? Spricht euch die neue Klasse an? Oder hättet ihr lieber einen Corsair oder sogar etwas ganz anderes gehabt?
Alles zu Dawntrail haben wir euch hier zusammengefasst:
In League of Legends läuft aktuell die Weltmeisterschaft. Das Team G2 Esports (Platz 1 in Europa) traf dort zuletzt auf Weibo Gaming (Platz 4 in China). Beide Teams gelten als etwa gleichstark und bewiesen das über weite Strecken in ihrem Match auch. Doch dann kam es zu einem fatalen Fehler und es sah so aus, als wären die Träume der Europäer bereits begraben.
Was war das für ein Match? G2 Esports und Weibo Gaming haben beide ihr erstes Duell im Swiss-Turniersystem gewonnen. Der Sieger des Matchups wäre nur noch ein Spiel für Einzug in die K.O.-Phase entfernt, der Verlierer hingegen muss noch einen weiteren Umweg über das Lower-Bracket nehmen.
Entsprechend wichtig war das Match und G2 machte zum Start einen richtig guten Eindruck. Bei einem Teamkampf in der Toplane konnten sie mit 2:1 Kills in Führung gehen und bauten mit der Zeit ihren Vorsprung im Gold immer weiter aus.
Bei Minute 21 lag man bereits über 1.000 Gold vorn, hatte die deutlich stärkere Botlane und machte sich auf zum Baron. Doch das war die erste von zwei starken Fehlentscheidungen.
Hier könnt ihr euch die Hymne zur aktuellen Weltmeisterschaft anhören:
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LoL: „GODS“ ft. NewJeans (Offizielles Musikvideo) | WM-Hymne 2023
Das chinesische Team liegt plötzlich fast 10.000 Gold vorn
Was passierte beim Baron? G2 Esports wollte still und heimlich die Kreatur besiegen und sich den wichtigen Buff sichern. Doch sie übersahen einen Ward, der dem gegnerischen Team verriet, was ihr Plan war.
Weibo sah, kam und siegte, denn sie stahlen nicht nur den Baronbuff, sondern besiegten gleich 4 der 5 gegnerischen Spieler. Ein großer Wendepunkt, denn plötzlich konnte sich das chinesische Team zwei Türme sichern, lag im Gold vorn und hatte sogar die Chance auf die Drachenseele, den zweiten wichtigen Buff.
Hier beging G2 Esports dann den zweiten großen Fehler. In einem sehr ungeschickten Teamkampf verloren sie wieder 4 Spieler und auch den Buff ans Gegnerteam.
Bei Minute 26 dominierte Weibo mit 9.000 Gold, 5 Türmen und dem dauerhaften Drachenbuff. Selbst die westlichen Shoutcaster äußerten den Satz: „Es ist nur noch die Frage, wie Weibo nun den finalen Nagel in den Sarg schlägt.“
Laut offiziellen Statistiken betrug die Siegchance für G2 zwischenzeitlich nur noch 0,6 %.
Hier könnt ihr euch das Match in ganzer Länge anschauen:
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Wie ging das Match weiter? Bei Minute 28 gelang G2 Esports das erste kleine Comeback. Sie gewannen einen Teamkampf und konnten zwei Feinde ausschalten. Im Anschluss holten sie sich den Baronbuff, verloren bei der Aktion jedoch drei Spieler für einen Gegner.
Ein kleiner Sieg, aber Weibo hatte noch immer einen riesigen Vorsprung.
Beim Kampf um den Elder Drachen jedoch wurde es noch kurioser. Weibo, die nicht nur stärker waren, sondern auch die bessere Position und die bessere Kampferöffnung hatten, wurden in einer Wombo-Combo von G2 zerlegt.
5 besiegte Spieler für 2 eigene Tode war ein guter Tausch. Zudem konnten sie einen Turm und den Buff vom Elder Drachen holen. Fortan war alles wieder ausgeglichen.
Das europäische Team zeigte sich jetzt aber selbstsicherer und aggressiver. Mit dem gesamten Team drückten sie auf den zweiten Toplane-Turm und waren so schnell, dass sie sogar den Base-Turm und den Inhibitor zerstören konnten.
Mit den letzten Sekunden vom Elder Drachen-Buff holten sie sogar einen Nexus-Turm und mehrere Spieler von Weibo. Doch die wehrten sich standhaft. Es wurde hektisch und chaotisch.
In einer Teleport-Aktion versuchte Caps den Nexus zu zerstören, während die anderen abseits der Base kämpften. Doch Weibo konnte alle Spieler bis auf BrokenBlade besiegen. Der musste zurück teleportieren, was dem chinesischen Team ermöglichte, sich den mittlerweile vierten Baron-Buff im Spiel zu sichern.
Einige rechneten schon mit einem Comeback von Weibo.
Doch in einem letzten Teamkampf konnte schlussendlich Europa den Sieg festmachen. Nach 38 Minuten stand fest: G2 Esports klettert ins 2:0-Bracket und ist nur noch einen Sieg vom Achtelfinale entfernt. Diesen können sie heute – am 21. Oktober ab 12:00 Uhr – festmachen. Allerdings müssen sie dort gegen den Turnierfavoriten Gen.G ran.
Es wäre allerdings nicht das erste Mal, dass ein Außenseiter das Turnier gewinnt:
Second Extinction ist ein Koop-Shooter, in dem ihr gegen mutierte Saurier kämpft, die die Welt beherrschen. 2020 begeisterte das Spiel mit einem großartigen Trailer, doch seit dem Start im Early Access kämpfte es mit Problemen. 2024 soll es endgültig abgeschaltet werden.
Was ist das für ein Spiel? In Second Extinction leben die Menschen nur noch in Raumstationen im Weltall, da die Dinosaurier die Kontrolle über die Erde übernommen haben. Die Spieler werden in Guerilla-Teams losgeschickt, um den Planeten Stück für Stück zurückzuerobern.
Eine Mission erledigt ihr in Gruppen mit bis zu 3 Spielern. Der Koop-Aspekt soll eine wichtige Rolle spielen.
Euch erwarten Haupt- und Nebenmissionen, die es zu erledigen gilt.
Zur Auswahl stehen 5 verschiedene Helden mit besonderen Fähigkeiten.
Es gibt verschiedene Schusswaffen mit unterschiedlichen Verbesserungen, um euren Spielstil anzupassen.
Die gesamte Community sollte zusammenarbeiten, um die Dinos aus der riesigen Welt zu verdrängen. Je länger ein Gebiet nicht zurückerobert wurde, desto schwerer sollten die Gegner dort werden.
Bei einem ersten Anspiel-Event im September 2020 bekam der Shooter einiges an Lob. Vor allem die chaotischen Kämpfe und die coolen Dinosaurier schindeten Eindruck bei den Testern.
Im Oktober erschien der Shooter dann auf Steam im Early Access und auf Xbox. Da haben unsere Kollegen von der GameStar den Titel ebenfalls ausprobiert. Grundsätzlich hatten sie Spaß, zeigten sich aber skeptisch, was die Langzeitmotivation und die Fülle an Inhalten angeht.
Und sie sollten Recht behalten.
Hier könnt ihr euch aber erstmal den Trailer anschauen, der viele Leute begeistert hat:
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Second Extinction – Reveal Trailer
Wenig Content und zu monoton
Was sagten die ersten Spieler? Kam Second Extinction zum Start noch auf rund 78 % positive Reviews auf Steam, ist der Wert inzwischen auf 67 % gefallen. Die 170 Reviews in den letzten 30 Tagen sind zudem nur noch zu 10 % positiv.
Zum Start in den Early Access bemängelten viele Spieler vor allem, dass die Story viel zu kurz und das freie Erkunden zu monoton sei. Man habe einfach keine Aufgaben und Ziele, um sich lange mit dem Shooter zu beschäftigen.
Die positiven Bewertungen hoben vor allem das Potential hervor, dass der Titel in ihren Augen hatte.
Wie ging es weiter? Zwar gab es im Early Access immer wieder kleinere Updates, doch ein großer Content-Schub blieb aus. Die Spielerzahlen entwickelten sich entsprechend schlecht.
Waren zum Start noch über 2.000 Spieler gleichzeitig online, waren es im August 2021 nur noch 42 im Schnitt und 95 gleichzeitig im Peak. Im Oktober 2021 folgte das letzte große Update, was die Spielerzahlen kurzzeitig nochmal über die Marke von 1.000 schob.
Seit Mai 2023 befand sich der Shooter bei den Spielerzahlen nur noch im zweistelligen Bereich. Es gab sogar kurze Phasen, in denen niemand online war.
Für ein Koop-Spiel mit einem so besonderen Welt-Feature ist das natürlich ein Problem.
Die Spielerzahlen via SteamDB.
Einen großen Knick bekam die Community Ende 2022. Im Oktober sollte eigentlich der offizielle Release stattfinden und der Early Access endlich hinter sich gebracht werden. Doch es kam zu einer Verschiebung, erst auf November und dann auf 2023. Doch den Release sollte es nie geben.
Die letzte News zum Spiel kam im November 2022. Dann herrschte Funkstille, bis vor wenigen Tagen die Einstellung verkündet wurde. Entsprechend sauer waren die Spieler, was die stark negativen Reviews der letzten 30 Tage erklärt.
Im letzten Blogpost heißt es, dass einige kritische Fehler den Release verhindert haben. Mit dem kleinen Team und den wenigen Ressourcen hatte man keine Chance, den Shooter fertigzustellen. Nachdem sie sich lange ausgetauscht hatten, wurde der Entschluss gefasst, Second Extinction einzustellen.
Wann stirbt das Spiel? Der Shooter wurde aus dem offiziellen Store entfernt und kann nicht länger gekauft werden. Wer ihn jedoch besitzt, kann noch auf die aktiven Server zugreifen. Die Abschaltung dieser soll „später im Jahr 2024“ stattfinden. Die Entwickler wollen es jedoch rechtzeitig ankündigen.
Was sagt ihr zu Second Extinction? Habt ihr den Shooter ausprobiert?
Dieser Shooter ist jedoch nicht der einzige, den es dieses Jahr erwischen könnte:
Wer in Shootern richtig gut werden will, muss viel trainieren. MeinMMO-Autor Dariusz Müller zeigt euch 5 Tipps, wie ihr auch ohne hartes Training besser werdet.
In den verschiedenen Shootern gibt es eine Menge zu beachten und Fans des Genres müssen ständig neue Mechaniken lernen, wenn sie das Spiel wechseln. Wer nicht lernt und sich anpasst, der wird von den Gegnern schnell seine Grenzen aufgezeigt bekommen.
Aber nicht jeder hat Zeit, sich die verschiedenen Movement-Tricks, Fähigkeiten und besonderen Mechaniken der unterschiedlichen Shooter anzueignen. Deshalb geben wir euch 5 Tipps, mit denen ihr in wirklich in jedem Shooter besser werden könnt.
Was sind das für Tipps? Die Tipps richten sich vor allem an Casual-Spieler und diejenigen unter euch, die nicht zigtausende Stunden in den verschiedenen Titel haben. Wenn ihr also Shooter-Veteranen oder Tryhards seid, werdet ihr hier unter Umständen nichts Neues finden.
Das richtige Fadenkreuz
In vielen Shootern könnt ihr euer Fadenkreuz (Crosshair) oder zumindest das Visier anpassen. Das richtige Fadenkreuz kann dabei der erste Schritt zu einer besseren Performance sein, weshalb wir beispielsweise einen Guide haben, wie ihr eurer Crosshair in CS2 einstellt.
Bei dem Fadenkreuz sind verschiedene Faktoren wichtig. So wollt ihr beispielsweise, dass es auf den verschiedenen Oberflächen gut sichtbar ist und nicht in der Farbgebung des Spiels verschwindet.
Gleichzeitig sollte es nicht zu groß sein und einen zu weitläufigen Teil des sichtbaren Bereiches oder sogar des Gegners einnehmen. Auch ein Fadenkreuz, das sich stark bewegt und gemäß eurer Schussabfolge ausschlägt, kann irritierend sein. Euer Fokus sollte immer der Gegner sein, dessen Kopf ihr versucht zu treffen. Alles was ablenkt oder den Kopf überdeckt, ist schlecht.
Falls ihr unsicher seid, wie ein gutes Fadenkreuz auszusehen hat, könnt ihr gezielt das Fadenkreuz eines professionellen E-Sportlers im Internet suchen und kopieren. Was auf dem höchsten kompetitiven Niveau funktioniert, kann auch bei euch klappen.
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Riot Games zeigt den neuen Agenten von Valorant im animierten Trailer
Egal ob ihr Shooter mit einem Controller oder mit Maus und Tastatur spielt, die richtige Empfindlichkeit (Sensitivity) ist eine der wichtigsten Einstellungen in jedem Shooter. Eine zu hohe oder zu niedrige Sensitivity wirkt sich negativ auf euer Aim und dementsprechend auf eure Leistung aus.
Ihr müsst dabei die für euch ideale Empfindlichkeit finden und könnt nicht einfach die Einstellungen eines anderen Spielers kopieren. Was für einen E-Sportler perfekt ist, ist für euch möglicherweise zu schnell oder – speziell bei der Verwendung einer Maus – zu langsam.
Mit folgendem Test könnt ihr sowohl mit einem Controller als auch mit der Maus daran arbeiten, eine für euch passende Empfindlichkeit zu finden:
Sucht euch einen Punkt auf einer Map, der euch mindestens 2 Fixpunkte bietet: einen „auf 12 Uhr“ und einen „auf 3 Uhr“ von eurer Position aus.
Jetzt aimt ihr zwischen den beiden Punkten hin und her. Das muss anfangs gar kein schnelles Aim oder gar ein Flick sein.
Wenn ihr beim Zielen auf einen der Punkte übersteuert, ist eure Empfindlichkeit zu hoch und ihr solltet sie etwas verringern. Wenn ihr beim Zielen auf einen der Punkte untersteuert, ist eure Empfindlichkeit zu niedrig.
Ihr solltet dabei jedoch bedenken, dass das Finden einer idealen Sensitivity ist ein langwieriger Prozess. Euch wird nicht plötzlich der ideale Wert in den Schoß fallen. Es kann sein, dass ihr immer wieder minimal an eurer Empfindlichkeit rumschraubt, Werte erhöht oder verringert, bis ihr irgendwann vollends zufrieden seid.
Anmerkung: Viele Spieler haben am PC eine zu hohe Maus-Empfindlichkeit. In der Regel gilt: Wenn ihr in einer „normalen“ Wischbewegung mit eurem Arm eine 180° -Drehung im Spiel ausführt, seid ihr auf einem guten Weg.
Nachdem wir mit der Empfindlichkeit und dem Fadenkreuz bei zwei Aspekten waren, die ihr idealerweise schon im Menü und vor dem Start einer Runde vorgenommen habt, kommen wir jetzt zu den Tipps, die ihr im Verlauf eines Matches beachten solltet.
Das Crosshair-Placement (Platzierung des Fadenkreuzes) ist etwas, auf das ihr beim Spielen bewusst achten müsst, aber wovon ihr ohne großes Training schnell profitiert. Es ist auch ganz einfach:
Platziert euer Fadenkreuz immer da, wo auch ein Gegner sein kann – idealerweise direkt auf der Höhe des Kopfes.
Ein gutes Crosshair-Placement ist besonders hilfreich, wenn ihr nicht das beste Aim habt. Statt auf einen Gegner zu flicken, der überraschend ums Eck kommt, ist euer Fadenkreuz idealerweise bereits dort, wo sein Kopf ist, wenn er plötzlich vor euch auftaucht. Wenn euer Fadenkreuz bereits auf dem Kopf eures Gegners ist, fällt die Zeit weg, in der ihr erst auf seinen Kopf zielen müsst.
Prägt euch dazu am besten ein, auf welche Höhe ein Kopf in welchem Bereich einer Map ist. Aimt nicht auf Fuß- oder Brusthöhe. Die Chance, dass ihr veraimt, ist deutlich geringer, wenn ihr noch abdrücken müsst, weil euer Gegner bereits in eurem Fadenkreuz ist.
Zusätzlich von der Höhe spielt beim Crosshair-Placement auch der anvisierte Bereich eine Rolle. Ihr wollt nicht auf einen „toten“ Bereich starren. Statt auf eine Wand zu gucken, platziert euer Fadenkreuz dort, wo tatsächlich ein Gegner herkommen kann.
In eigentlich jedem Shooter ist Kommunikation und Teamplay ein großer Pluspunkt – selbst, wenn ihr mit zufälligen Mitspielern und nicht mit euren Freunden spielt. Es kann schon helfen, wenn ihr absprecht, welchen Punkt ihr gemeinsam angreifen wollt.
Braucht ihr Heilung? Dann fragt nach einem Sanitäter. Braucht ihr Munition? Dann signalisiert es eurem Versorger. Ein Gegner hält eine starke Position und eure Teammitglieder rennen immer wieder sinnlos in den Tod? Dann schlagt eine Alternative vor.
Das Gleiche gilt aber auch andersrum. Wenn ein Teammitglied einen gemeinsamen Angriff absprechen möchte, hört ihm zu und beteiligt euch. Die Kommunikation in einem Team kann nur klappen, wenn es Personen gibt, die sprechen und die zuhören.
In jedem Shooter gibt es Situationen, in denen euch Kommunikation und Teamplay zum Sieg verhelfen können – selbst wenn das nur bedeutet, dass ihr einen übermächtigen Gegner stets zu zweit zum Tanz fordert, statt immer wieder im 1v1 auf die Mütze zu bekommen.
Wer schreibt hier? Dariusz Müller ist ein großer Fan von Shootern und immer auf der Suche nach forderndem PvP-Gefechten. Am liebsten spielt er Taktikshooter wie Valorant oder Rainbow Six: Siege, ist aber auch in Spielen wie Overwatch 2, Halo Infinite, Shatterline und Hell Let Loose anzutreffen.
Nutzt die Minimap und andere Tools
In vielen Shootern habt ihr verschiedene Möglichkeiten, um euch auf einer Karte zurechtzufinden. Dazu zählt in Spielen wie Call of Duty und Battlefield die Minimap. Doch die Minimap kann viel mehr, als euch nur den Weg zu zeigen.
In vielen Shootern verrät euch die Minimap, wo sich gerade Gegner befinden. Die werden rot markiert, wenn sie schießen oder anderweitig Aufmerksamkeit erregen. Die Markierung eines Gegners verrät euch dann nicht nur seine Position, sondern lässt euch auch dessen nächsten Laufweg antizipieren, wodurch ihr ihn gezielt abfangen könnt.
Obendrein hilft euch eine Minimap, ein Kompass oder eine detaillierte Karte bei Tipp Nummer 4: der Kommunikation und dem Teamplay. Wenn ihr nicht wisst, wie ein Ort auf einer Karte heißt, versucht ihn anhand der gegebenen Informationen zu beschreiben und nutzt beispielsweise die Himmelsrichtungen, um präziser zu formulieren.
In vielen Spielen kann man über die Karte sogar Markierungen setzen, die eure Mitspieler dann sehen. Selbst in Taktikshootern wie Valorant könnt ihr den Spike über die Karte markieren, Namen von Map-Bereichen ablesen oder die letzte Position des Gegners pingen.
Blizzard wurde von Microsoft gekauft. Viele haben Sorge, wie es nun weitergeht – aber der Xbox-Chef Phil Spencer findet genau die richtigen Worte.
Activision Blizzard ist in den letzten Jahren tief gefallen. Vor allem bei Blizzard hat sich die Stimmung in der Community deutlich gewandelt. Blizzard ist von einem „Studio, das nahezu perfekte Spiele macht und die Fans im Fokus hat“, zu einem Unternehmen geworden, das sich in erster Linie darum kümmert, wie man maximal viel Geld von den Spielern bekommen kann – das ist zumindest der Eindruck.
Für viele begann dies bereits mit der Verschmelzung von Activision und Blizzard.
Dass Microsoft nun ABK (Activision Blizzard King) gekauft hat, sehen viele positiv. Die Hoffnung ist: Vielleicht bringt Microsoft die einstige beliebteste Spieleschmiede der Welt wieder auf den richtigen Pfad.
Diese Hoffnung könnte begründet sein, denn zumindest Phil Spencer hat nun klar gesagt, dass er mit Activision Blizzard einen anderen Weg einschlagen will.
Was wurde gesagt? Im offiziellen Xbox-Podcast sprach Phil Spencer (CEO des Gaming-Bereichs bei Microsoft) grob über die Pläne, die man für Activision Blizzard habe. Er ging dabei darauf ein, wie man mit alten Spiele-Franchises verfahren möchte und was er von den Teams will.
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Spencer trifft sich aktuell mit allen großen Teams, um direkt von ihnen zu hören, wo ihre Leidenschaft liegt. Er will sich einen Eindruck davon verschaffen, was bei den Teams gut läuft, woran sie gerne arbeiten und wo es vielleicht noch Verbesserungspotenzial gibt.
Als Erstes will ich Zeit mit den Teams verbringen. Denn ich glaube, dass ein Team, das an etwas arbeitet, das nicht ihrer Leidenschaft entspricht, führt nicht zu den besten Ergebnissen.
Spannend ist auch seine Ansicht dazu, alte Franchises oder Spiele vielleicht zurückzubringen. Auch wenn das nur indirekt etwas mit dem laufenden Spielen zu tun hat, lässt sich daraus doch viel zu seiner Ansicht über Entwickler und Gaming im Allgemeinen schließen:
Wenn wir zurückgehen und [ein altes Franchise] noch einmal zurückholen, dann mit unserer ganzen Fähigkeit. Mit einem motiviertem Team, das auch an etwas arbeiten will und einen Unterschied machen möchte und nicht nur irgendetwas für finanziellen Gewinn erschafft oder als PR-Aktion, deren Versprechungen dann nicht gehalten werden.
“Reforged” gilt als großer Schandfleck für Blizzard – alle Erwartungen wurden enttäuscht.
Was ist damit gemeint? Auch wenn Phil Spencer das nicht so deutlich ausspricht, geht er damit zumindest indirekt auf die Bedenken der langjährigen Fans ein. Viele haben das Gefühl, dass Blizzard in den vergangenen Jahren nur noch daran arbeitet, möglichst viel Geld aus den einzelnen Spielen zu pressen.
Ein trauriges Beispiel ist hier der Lilith-Skin aus Overwatch 2. Der war prominent als „Hauptfeature“ der neuen Saison angekündigt, ist aber nur als Teil eines 40-Euro-Pakets erhältlich.
Natürlich kann man hier skeptisch sein, das Ganze erst einmal als „PR-Blabla“ abtun und warten, was die Zukunft bringt. Aber zumindest tut es gut zu hören, dass Phil Spencer dem Anschein nach eine ähnliche Erwartungshaltung an Spiele hat, wie es bei der Community der Fall ist.
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World of Warcraft hat den Kampf gegen Addons begonnen. Viele Fähigkeiten im nächsten Raid werden verschlüsselt, damit Interface-Addons sie nicht erkennen können.
In World of Warcraft findet ein ewiger Kampf statt. Nein, nicht der Konflikt von Horde und Allianz, der hat inzwischen ein Ende gefunden. Aber das Duell zwischen den Entwicklern des Spiels und den Addon-Schreibern ist in den vergangenen Monaten wieder entbrannt. Blizzard fährt nun neue Geschütze auf und versucht mehr Mechaniken zu verstecken, sodass Addon-Schreiber nicht länger auf sie zugreifen können.
Was ist das für ein Konflikt? Boss-Kämpfe in World of Warcraft sind seit dem Launch des Spiels immer umfangreicher und komplexer geworden. Um solche Bosse besser besiegen zu können, entwickeln Fans immer bessere Addons – etwa „Boss Mods“ oder auch „Weak Auras“. Damit lassen sich viele Informationen auf dem Bildschirm anzeigen.
Während Blizzard im Großen und Ganzen mit der Verwendung von solchen Addons einverstanden ist – immerhin lassen sie das überhaupt erst zu – sind Addons in den letzten Jahren immer effizienter und klüger geworden. Mechaniken, die eigentlich durch Aufmerksamkeit gelöst werden sollen, werden manchmal durch Addons trivialisiert.
In Aberrus hat Blizzard die “versteckten” Fähigkeiten schon benutzt.
Blizzard hat hier eine Lösung gefunden. Bestimmte Effekte im Spiel werden „versteckt“, sodass Addons nicht darauf zugreifen können. Im letzten Raid, Aberrus, waren das nur 3 Fähigkeiten. Im kommenden Raid „Amirdrassil“ werden es jedoch 20 Fähigkeiten sein.
Was bedeutet das? Wenn ein Effekt „versteckt“ wird, dann lässt er sich nicht von Addons auslesen. So kann zum Beispiel die Dauer eines Debuffs nicht erkannt werden oder welcher Spieler damit belegt ist. Somit sind Addons nicht in der Lage, mit diesem Effekt wie gewohnt zu interagieren. Komplexe Addons, wie etwa „Weak Auras“ können dann keine Voraussagen oder Berechnungen treffen, um etwa genau zu sagen, welcher Charakter nun dispellt werden muss oder was nun für eine Aktion anfällt.
So reagiert die Community: Die Reaktionen im Subreddit von WoW darauf sind gemischt. Während viele zustimmen, dass die Nutzung von Addons inzwischen überhandgenommen hat, weisen andere darauf hin, dass das nur aufgrund der immer komplexeren Bosse überhaupt solche Addons gibt.
Grundsätzlich sind sich die meisten aber einige, dass aktuelle Mythisch-Bosse ohne Addons im Grunde nicht zu bezwingen sind. Wenn Blizzard also damit beginnt, Addons langsam auszuschließen, dann müssten im Gegenzug die Bosse ein wenig leichter werden.
Kaum jemand in Baldur’s Gate 3 spielt Githyanki. Dabei ist das Volk das mit Abstand mächtigste im Spiel – zumindest meinen das sehr viele Fans.
In Baldur’s Gate 3 habt ihr zahllose Möglichkeiten, euren Charakter anzupassen. Ihr wählt aus vielen Klassen und vielen Völkern. Vor einer Weile hatten die Entwickler bereits verraten, dass die Githyanki dabei das unbeliebteste aller Völker sind.
Warum sind Githyanki unbeliebt? Dass kaum jemand Githyanki spielen mag, dürfte vor allem an ihrer Äußeren liegen. Gerade die hässliche Nase (oder „aerodynamisch“, wie es Lae’zel nennt) ist für viele Leute direkt ein Grund, das Volk gar nicht zu spielen. Während die weiblichen Vertreter noch recht „hübsch“ daherkommen, gelingt es kaum jemandem, einen ansprechenden männlichen Githyanki zu erstellen.
Und das ist ziemlich schade, denn Githyanki haben einige der mächtigsten Fähigkeiten im Spiel.
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Baldur’s Gate 3 kommt auf PS5 – Trailer stimmt auf Konsolen-Release ein
Was macht Githyanki so stark? Das wird im Reddit-Beitrag „Warum sind Githyanki so massiv op?“ angeregt diskutiert. Dass der Thread-Ersteller mit seiner Meinung nicht allein dasteht, machen die über 8.700 Upvotes deutlich.
Doch tatsächlich haben Githyanki ein ziemlich starkes Kit an Fähigkeiten, das sie mit jeder Klasse absolut tauglich und attraktiv macht. Darunter fällt:
Sie können begabt in jeder Fähigkeit im Spiel sein und das mit einer Rast ändern.
Sie lernen Nebelschritt („Misty Step“) umsonst, einen der besten Zauber im Spiel.
Sie haben die dreifache Sprungreichweite.
Sie lernen kostenlos Magierhand („Mage Hand“), einen vielseitigen Zauber.
Sie können leichte und mittlere Rüstung und Schwerter tragen.
Dazu kommt, dass es eine Reihe von Waffen und Ausrüstung gibt, die nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn sie von einem Githyanki getragen werden. Das lässt sich zwar mit einigen Zaubern auch umgehen, aber das direkt „von Haus aus“ als Bonus zu bekommen, ist nett.
Allein diese Vielfalt an Bewegungsfähigkeiten macht Githyanki, rein aus spieltechnischer Sicht, zu einem sehr attraktiven Volk. Wenn ihr also einen Durchlauf auf höherer Schwierigkeit in Erwägung zieht, dann solltet ihr vielleicht darüber nachdenken, eine oder einen Githyanki zu erstellen. Es könnte sich lohnen.
Habt ihr schon Githyanki gespielt? Oder könnt ihr abgesehen von Lae’zel mit dem Volk nichts anfangen?
Wer im MMORPG Old School RuneScape raiden geht, hält sich in der Regel an einen Kodex. Jeder Drop, der wertvoll ist, wird durch die gesamte Raidgruppe geteilt. Doch ein Spieler bekam eine der seltensten Waffen überhaupt und teilte nicht. Im PvP konnte sich ein Mitglied der Gruppe rächen und hat bis heute seine sterblichen Überreste des Verräters im Gepäck.
Wie lief der Betrug ab? Der Spieler Aggravating-Shower teilte vor wenigen Tagen eine Reihe von Screenshots, die eine spannende Geschichte erzählen. So war er im Oktober 2020 im Raid Chambers of Xeric in einer Gruppe aus drei Spielern unterwegs. Er selbst, der Gruppenersteller Averniiick und Kymberly – der Betrüger.
Sie hatten sich über den Discord-Server WDR (We do Raids) zusammengefunden. Dort gilt die Regel: Alles, was jedem einzelnen Spieler mindestens 1 Million Gold einbringt, wird fair durch die Gruppe geteilt. Bei drei Spielern also alles, was mehr als 3 Millionen Gold wert ist.
Am Ende des Raids bekamen sie jedoch den coveted Twisted Bow gedroppt. Die Waffe gehörte damals zu den wertvollsten überhaupt und wird selbst heute noch für 1,5 Milliarden Gold gehandelt. Sie ging an Kymberly.
Doch Kymberly wollte nicht teilen.
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Noch in derselben Nacht trafen beide Spieler im PvP aufeinander
Wie ging es weiter? Kymberly verließ die Gruppe und ignorierte weitere Nachfragen. Der seltene Drop war also Geschichte, auch wenn sich Aggravating-Shower selbst schon sehr gefreut hatte. Denn mit seinem Anteil hätte er sich selbst einen coveted Twisted Bow kaufen können.
Er beschloss im Anschluss daran, mit einiger Wut im Bauch ins PvP zu gehen. Wie es das Schicksal wollte, gab es dort ein Wiedersehen mit dem Betrüger.
Er konnte ihn besiegen und bekam als Drop einen Long Bone, also einen langen Knochen. Das ist keine wirklich seltene Belohnung und kann auch von normalen Monstern fallengelassen werden.
Doch Aggravating-Shower hat eine ganz besondere Beziehung zu dem Knochen aufgebaut.
Was ist so besonders an dem Knochen? Der Spieler muss stets darauf achten, dass er keinen weiteren Long Bone aufsammelt. Denn sollte dies der Fall sein, würden sich beide stapeln und er würde nie mehr wissen, welcher Knochen tatsächlich von seinem Erzfeind kommt und welcher von einem gewöhnlichen Gegner.
Zugegeben, die Knochen sind nicht sonderlich wertvoll und Aggravating-Shower verliert dadurch nicht viel Gold. Aber die Hingabe, die er an den Knochen richtet, ist schon beeindruckend.
Zudem hat er seine gesamte Blockliste gelöscht und nur Kymberly draufgepackt. So kann er sichergehen, dass er trotz möglicher Namensänderungen immer weiß, wie Kymberly gerade heißt und wo er sich aufhält.
Tatsächlich wurde der Charakter schon umbenannt.
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5 alte MMORPGs, die immer noch aktiv gespielt werden
Bei den Kollegen von Gamesradar erzählte der Spieler außerdem, dass sich beide noch ein drittes Mal begegnet sind, wieder im Raid Chambers of Xeric. Zwar wisse er selbst nicht, ob Kymberly auf dem WDR-Discord gebannt sei, aber es gibt einen Eintrag auf der Webseite RuneWatch, wo man Spieler melden kann, die sich als Betrüger herausgestellt haben.
Was sagt ihr zu dieser kleinen Rache-Story? Und wie geht ihr mit Leuten um, die euch in MMORPGs betrügen?
Ein anderer Spieler hat auch Rache geschworen, allerdings den Entwicklern von Old School RuneScape selbst:
Baldur’s Gate 3 glänzt mit seinen mannigfaltig verfügbaren Romance-Optionen und MeinMMO-Redakteurin Sophias Spielfigur wird mit Liebesangeboten überschüttet. Aber weil sie sich ausgerechnet den größten Loser rausgesucht hat, verteilt sie sogar Körbe an die heißesten Begleiter.
Ausgerechnet Gale aus Tiefwasser lässt meinen Charakter am ziemlich langen Arm verhungern. Er war tatsächlich nicht meine erste Wahl. Wie viele andere habe ich meine Aufmerksamkeit zu Beginn einem gewissen Vampir geschenkt.
Der Zauberer ist in der Community eine ziemlich Witzfigur und zahlreiche Memes machen sich über ihn lustig. Er ist dafür bekannt, magische Items zu verspeisen und ständig über seine Ex zu reden. Außerdem gab es mal einen Bug, durch den sich Gale sofort an einen herangeschmissen hat, wenn man nur ein freundliches Wort sagte.
Sogar das Studio selbst, Larian, macht sich lustig über den Magier aus Tiefwasser:
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Um Gales Gunst für euch zu gewinnen müsst ihr ihm, sobald er danach fragt, magische Gegenstände zum Konsum geben. Spielt einen grundsätzlich freundlichen, hilfbereiten Charakter und zeigt auch Interesse an Magie sowie seiner Katze Tara und ta-da: Gale liegt euch zu Füßen.
Ich gehe fest davon aus, dass Gales Zustimmung für meinen Charakter nur so schnell hochgegangen ist, wegen den bekannten Bugs rund um die Romanzen.
Leider sind wir seither nicht mehr über ein paar Gesprächs-Cutscenes hinausgekommen. Zuletzt ließ er meinen Charakter noch wissen, wie schön es sei, Seite an Seite zu kämpfen.
Hurra!, dachte ich mir, vielleicht können wir das jetzt endlich offiziell machen. Falsch gedacht.
Bei solchen Worten sollte man denken er hätte es eilig. Aber nein…
Wie ich auszog, die zwei nettesten Companions abblitzen zu lassen
Früh in Akt 2 bekommt ihr die Möglichkeit, signifikante Schritte in den Beziehungen eurer Companions Wyll und Karlach zu machen. Die beiden sind für mich die freundlichsten Companions:
Sie haben keine versteckte Agenda und wollen einfach nur für euren Tav da sein. Genau deswegen tut es mir so leid, dass ich beide abgewiesen habe, auch wenn sie nie mein Hauptfokus waren.
Um Karlach zu daten müsst ihr wie bei Gale einen guten Tav spielen. Unterstützt sie außerdem bei allen ihren Vorhaben und zeigt absoluten Enthusiasmus wenn ihr mit ihr sprecht. Zudem müsst ihr bei Schmied Dammon im Smaragdhain sowie in Akt 2 im Gasthaus des letzten Lichts ihre Upgrades mit infernalem Eisen durchführen.
Wenn ihr bis dahin alles richtig gemacht habt, wird sie euch auf eine heiße Nacht im Lager einladen. Vorab solltet ihr aber zeigen, dass ihr keine Berührungsängste habt – küsst sie oder umarmt sie.
Karlach ist wirklich klasse: wild, heißblütig aber dabei immer warm und einfühlsam.
Bei Wyll weiß ich tatsächlich gar nicht, wie ich zu der Ehre eines Tanzes gekommen bin: Auch zu ihm war ich grundsätzlich einfach nur nett. Ich habe mit ihm gesprochen, wenn er das Bedürfnis hatte. Zudem sind wir ja noch auf der Suche nach seinem Vater, wofür ich ihm Unterstützung zugesagt habe.
Mein Versuch, ihn aus seinem Hexenmeister-Pakt mit Mizora zu befreien, hat ihm vermutlich besonders gefallen. Zwei lange Rasten später lud er auf einen eleganten Tanz und einen Kuss ein.
In der Szene gab es ein paar Würfelchecks zu bestehen – ich hatte Glück!
Ich will! Aber irgendwie auch nicht?
Beide Angebote von beiden Charakteren kamen mehr oder weniger überraschend. Aber weder Wyll noch Karlach waren das Objekt meiner Begierde.
Ich versuche nach wie vor Gale für mich zu gewinnen.
Also habe ich das getan, was alle guten Spieler von Baldur’s Gate 3 tun: Ich habe vor den wichtigen Entscheidungen gespeichert und mich dann den angebotenen Momenten intimer Art hingegeben. Nur um angesichts der Schluss machen-Dialogoption mit Gale wie ein geschundener Hund neu zuladen.
So traurig mich die gebrochenen Herzen auch machten, so schön waren die romantischen Szenen! Ich kann diese Taktik daher nur wärmstens empfehlen.
Über was zum Teufel mit dem Beschützer läuft, will ich gar nicht sprechen.
Und wie geht’s weiter mit Gale?
So leid es mir auch um Wyll und Karlach tut … die Würfel sind gefallen und ich werde mit meiner Entscheidung leben, sie abgewiesen zu haben.
Es hat mich ja selbst überrascht, dass ich ausgerechnet bei Gale hängen geblieben bin! Er hat einfach diese treudoofe Golden Retriever-Energie und versucht so sehr, einem zu gefallen. Wenn er dann auch noch so traurig guckt, wenn man ihn abweiset. Was soll ich machen? Dem bin ich einfach erlegen.
Solange Wyll und Karlach in meiner Party bleiben und ich ihnen bei ihren persönlichen Quests weiter helfen kann, bin ich schon zufrieden.
Weder mein Tav noch ich sind jedoch gewillt, noch ewig auf einen gewissen Magier zu warten. Wir können darüber hinwegsehen, dass er zu oft über seine Ex spricht und sein Mansplaining bekommen wir auch irgendwie noch hin.
POV: Gale erklärt dir (mal wieder ungefragt) wie die Welt funktioniert.
Sollte er sich aber bis zur (hoffentlichen) Aufhebung des Schattenfluchs nicht zusammenraufen und den nächsten Schritt tun, habe ich bereits ein Back-Up: Wenn alles gut geht, wird sich Druide Halsin meinem Trupp anschließen.
Halsin ist mir sympathisch und ich drücke die Daumen, dass ich alle Quests richtig abschließe, um ihn rekrutieren zu können. Er ist auch einer der beiden Teilnehmer aus der berühmten Bären-Sex-Szene. Aber über das, was ich mit ihm so alles anstellen will, möchte ich den Mantel des Schweigens legen.
Wen habt ihr in Baldur’s Gate 3 mit in die Koje genommen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
Xur schleicht sich heute wieder an die Destiny 2-Spieler heran. Mit dabei sein Koffer voller unheimlicher Exo-Geheimnisse. Damit bietet er den Mutigen und Neugierigen die Möglichkeit, in die finsteren Abgründe des exotischen Unbekannten einzutauchen und auch an Halloween bei ihm zu shoppen. MeinMMO enthüllt, wo er landet und was er an Exo-Schätzen verkauft.
Was ist diese Woche in Destiny 2 passiert? Anfang dieser Woche hat der Game Director von Destiny 2 sein Versprechen an die Community eingelöst.
Etwas kurios war in dieser Woche auch ein neuer Glitch mit dem Spieler in Destiny 2 nun die Zeit im Spiel, beziehungsweise Objekte komplett anhalten. Dazu gehören beispielsweise die Laufbänder im Gambit, die Fake-Alliance-Arena am Zielort Neomuna oder eben auch Spawntüren, aus denen sonst Unmengen von Gegnern stürmen.
Das war schon düster. Aber mit dem Halloween-Event wurde es dann noch düsterer. Das kostenlose Event brachte gruselige Outfits, einen schwarzen Leder-Shader für Waffen sowie jede Menge Süßigkeiten ins Spiel. Während das Event recht gleich geblieben ist, konnte eine Änderung trotzdem punkten. Halloween-Aktivitäten werden dieses Jahr von Immaru, Savathuns Geist, kommentiert und der scheucht euch Fleischbällchen ganz schön herum.
Was sonst noch bei Halloween los ist, seht ihr in diesem Video:
Video starten
Destiny 2 feiert 2023 das Festival der Verlorenen mit gruseligen Käferlooks
Alle Infos zu Xur am 20. Oktober 2023 – PS4, PS5, PC, Xbox One und Xbox Series X|S
Wann kommt Xur? Xur besucht Destiny 2 jeden Freitag um 19:00 Uhr. Sein Besuch endet am darauffolgenden Dienstag um 19:00 Uhr. In dieser Zeit ist sein Laden geöffnet und alle Hüter von nah und fern können bei ihm exotische Gegenstände kaufen.
Wo befindet sich Xur? Das ist sein Lager fürs Wochenende
Die Position von Xur: Auch nach fast 10 Jahren ist die Suche nach Xur ein Ereignis. Nach dem wöchentlichen Reset um 19:00 Uhr geht die Suche los und die Spieler fliegen Xurs mögliche Locations an. Die MeinMMO-Redaktion ist mit dabei und verrät euch seinen Standort umgehend in diesem Artikel.
Hier befindet sich Xur: Europäische Todeszone, Gewundene Bucht
Sucht Xur in der Europäische Todeszone, Gewundene Bucht.
Xurs Inventar vom 20. – 24.10. – Alle Exotics auf einem Blick
Was hat Xur im Angebot? Xur ist dafür bekannt, eine solide Auswahl an exotischen Ausrüstungsgegenständen und Waffen anzubieten, die er im Auftrag der Neun gegen Legendäre Bruchstücke an alle Hüter verkauft.
Sein Inventar ändert sich wöchentlich und bietet vor allem neuen Spielern die Möglichkeit, ihre Hüterfähigkeiten zu ergänzen und sich damit schneller für die Herausforderungen in Destiny 2 zu rüsten.
Das ist Xurs Angebot
Xurs Inventar vom 20. – 24.10.
Waffe: Arbalest – Linear-Fusionsgewehr für 29 Legendäre Bruchstücke
Titan: Helm des 14. Heiligen – Kopfschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +10
Belastbarkeit: +11
Erholung: +11
Disziplin: +6
Intellekt: +20
Stärke: +6
Gesamt: 64
Jäger: Die Kanonenschützen – Beinschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +12
Belastbarkeit: +18
Erholung: +2
Disziplin: +2
Intellekt: +10
Stärke: +20
Gesamt: 64
Warlock: Auge einer anderen Welt – Kopfschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +10
Belastbarkeit: +2
Erholung: +24
Disziplin: +25
Intellekt: +2
Stärke: +6
Gesamt: 69
Legendäres Rüstungs-Set: “Braytech-Forscher”-Set
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Neben dem regulären Angebot verkauft Xur einzigartige Rolls für Exotics aus nicht mehr verfügbaren exotischen Missionen vergangener DLCs. Ihr könnt euch diese Waffen allerdings nur bei Xur kaufen, wenn ihr auch die passende Erweiterung besitzt.
Derzeit hat er eine Waffe im Angebot:
Die exotische Handfeuerwaffe „Falkenmond“ (Jenseits des Lichts-DLC) mit Erster Schuss.
Prüfungen von Osiris vom 20. – 24.10. – Maps, Waffe und Infos
Seid ein gutes Team in den Prüfungen von Osiris und werdet unbesiegbar.
Das passiert am Wochenende im PvP: Die makellosen Hüter findet man im PvP bei den Prüfungen von Osiris. Diese Endgame-Herausforderung mit dem 14. Heiligen bietet intensive 3-gegen-3-Kämpfe, bei denen nur die Wagemutigsten und Geschicktesten die Meister-Belohnungen und Trials-Cosmetics auf dem Leuchtturm abholen können.
Welche Map ist diese Woche dran? In den Trials müssen sich die Hüter auf eine spezielle Map konzentrieren. Sie wechselt nicht und bleibt bis zum Weekly-Reset am 24. Oktober um 19:00 Uhr aktiv.
Diese Map ist aktiv: Kernschmelze, Clovis Bray Anlage – Mars
Das ist die Belohnung für einen makellosen Run: Jede Woche erwartet euch auch eine ganz spezielle Waffe auf dem Leuchtturm, die ihr für euren makellosen Lauf, also 7 Siege, als Meister-Version bekommt. Die Waffe könnt ihr ebenfalls bis zum kommenden Dienstag, dem 24. Oktober um 19:00 Uhr, erspielen.
Als Belohnung gibt es stets eine Adept-Waffe, wenn ihr es mit eurem Ticket heil in den Leuchtturm geschafft habt.
Die Adept-Waffe dieser Woche ist: Unerwartete Rückkehr, Glefe (Meister)
Unerwartete Rückkehr, Glefe (Meister)
Fokussiert euch auf den Loot, den ihr wollt: Eure Prüfungs-Engramme könnt ihr beim 14. Heiligen übrigens auch gezielt auf eure Wunsch-Waffe fokussieren. Obendrauf gibt es Verbesserungsprismen und Aszendenten-Bruchstücke.
Eure Belohnung erhöht sich weiter, sobald ihr einen vollständigen Pass habt – selbst wenn ihr ein oder zwei Trials-Matches verloren habt.
Wann starten die Trials offiziell? Die Prüfungen von Osiris beginnen heute, am 20. Oktober 2023 um 19:00 Uhr und enden mit dem Weekly Reset, am 24. Oktober 2023 um 19:00 Uhr.
Wie gefällt euch die Halloween-Woche in Destiny 2 und dazu die Sprüche von Immaru? Habt ihr damit genug zu tun oder seid ihr bereits mit allem durch? Lasst uns gerne in den Kommentaren wissen, wie eure Woche im Loot-Shooter so war.
Im MMORPG Oldschool RuneScape (Steam) hat die Frage eines Spielers, wie er ein wertvolles Item zurückbekommt, die MMORPG-Community von ihrer finsteren Seite gezeigt. Die Spieler auf reddit geben sinistre Ratschläge für ein einfaches Problem.
Um was für einen Zauberstab geht es?
Das Item heißt „The Kodai Wand“ und ist in OldSchool RuneScape etwa 96 Millionen Gold wert.
Das Item hat einige Vorzüge und gilt als stärkster einhändiger Zauberstab in OldSchool RuneScape. Der Stab gibt 15 % auf Schaden und hat eine 15 % Chance, dass offensive Zaubersprüche keine Runenkosten verursachen.
Ein Spieler machte den Fehler, dieses Item zu verleihen.
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Old School RuneScape – Trailer zum Steam-Release
Spieler wird Papa, hört mit dem MMORPG auf und verleiht ein Item
Das war das Problem des Spielers: Ein Spieler fragte die Community auf reddit um Rat:
Er hatte den Zauberstab im April 2021 an einen Cousin verliehen. Sein erstes Kind war da gerade geboren und er wollte weniger RuneScape spielen.
Jetzt, erzählt er stolz, habe er aber seine Frau ausgetrickst, darf als Vater zu Hause bleiben und sich um das Kind kümmern: Daher habe er sich logischerweise nach 2 Jahren wieder in RuneScape eingeloggt und wollte seinen Stab zurückhaben
Doch sein Cousin war ebenfalls Vater geworden und hatte mit RuneScape aufgehört
Seine Frage an die Community: Er sehe seinen Cousin im November zu Thanksgiving wieder. Wie könne er dem klarmachen, dass er sich nach 2 Jahren wieder in sein „Point-and-Click“-Kindheitsspiel einloggen, die 2-Faktor-Authentifizierung nutzen, sich eine Mitgliedschaft kaufen und ihm den Stab zurückgeben müsse?
Der Top-Ratschlag der MMORPG-Community „Schlag ihn zusammen, Scheiß auf den kleinen Punk. Hol dir deinen Kram zurück. Sei hier auf keinen Fall erwachsen. Verursache Chaos. Ruiniere sein Leben. Das ist RuneScape: Viel wichtiger als das bescheuerte Kind!“
Ein anderer sagte: „Mach all das und küss dann seine Schwester!“
Ein dritter empfahl: „Hau auch sein Kind. Zeig seiner Frau deinen Goldstand und mach sie zu deiner neuen RuneScape-Freundin“
Der perfideste Vorschlag war wohl: Er solle sich mit seiner neuen Nichte oder seinem neuen Neffen anfreunden. Wenn das Kind alt genug sei, solle er dem Kind zeigen, wie man OldSchool Runescape spielt und ihn „The Kodia Wand“ farmen lassen. Dann müsse er das Kind nur noch bitten, ihm doch den Stab mal kurz zu leihen. Profit.
Haben die Ratschläge geholfen? Überraschenderweise Ja, aber nicht so, wie sich das die Ratgebenden dachten.
Der Spieler sagt, er musste dem Cousin nur den Thread mit den irren Vorschlägen zeigen und der Cousin gab den Zauberstab widerspruchslos zurück.
Vor allem der erste Kommentar, Chaos zu verursachen, habe den Ausschlag gegeben. Als die Nachricht seines Cousins kam, lag der Spieler gerade im Bett und dachte darüber nach, wie er dem Cousin zu Thanksgiving das Leben ruinieren könnte.
Pokémon-Karten begleiten seit Jahren Generationen von Fans. Doch wie entstehen die ikonischen Karten eigentlich? Wir haben bei „Creatures“ einen Einblick bekommen.
Betritt man das Hauptquartier von „Creatures“ in Tokio, fühlt man sich ein wenig, als hätte man die heiligen Pokémon-Hallen betreten – und ein Stück weit ist das auch so. Hier werden nicht nur Spiele, Modelle und Animationen für Pokémon erschaffen, hier entsteht auch das Sammelkartenspiel, das seit vielen Jahren Kinder und Erwachsene mitreißt.
Bei Creatures springt einen das Thema „Pokémon“ quasi an. Der ganze Eingangsbereich besteht aus weißen, strahlenden Blanko-Karten-Schablonen – wobei zwischendrin immer wieder ein paar Energie-Karten versteckt sind. Dazu kommen riesige Bildnisse einer klassischen Turtok- und Glurak-Karte, sowie des ikonischen Pokéballs.
Die ikonische Glurak-Karte als riesiges Bildnis im Eingangsbereich von Creatures
Gemeinsam mit einigen weiteren Medienvertretern besuchten wir das Hauptquartier von Creatures. Hier durften wir im Rahmen der Pokémon World Championships im Sommer 2023 in Yokohama mit einigen Personen sprechen, die direkt am Entstehungsprozess des Kartenspiels beteiligt sind.
Wie entstehen neue Sets? Laut Director Atsushi Nagashima ist es das Ziel von Creatures, etwas zu schaffen, „was jeder genießen kann und das nur wir erschaffen können“.
Mit der Planung eines neuen Karten-Sets beginnt das Team etwa ein Jahr im Voraus. Bei so einem Set greifen fünf Abteilungen ineinander:
Planning
Game-Design
Art Design
Illustration
Quality Control.
Diese Abteilungen müssen perfekt ineinander greifen, denn Pokémon ist für unterschiedliche Generationen und damit auch unterschiedliche Altersgruppen ein Thema: Man will ein Spiel für Kinder kreieren, das aber auch Erwachsene begeistert. Deshalb lautet das Ziel, ein einfaches Spielprinzip umzusetzen, das aber mit viel Tiefe überzeugen kann.
Sammeln und Spielen
Es gibt zahlreiche Schleifen und Überlegungen, bevor ein Set festgelegt wird. Zum Beispiel:
Welche Pokémon im neuen Set werden die wichtigsten Monster?
Welche Features aus den Videospielen, wie beispielsweise Dynamax oder Paradox-Pokémon, kann man mit aufnehmen?
Wie passen neue Karten zum etablierten Spiel?
Und welche Künstler sind für die Karten die Richtigen?
Die Entwickler betonen, dass gerade bei den Bildern auf den Karten Variation extrem wichtig ist. Derzeit arbeitet Creatures mit etwa 240 Illustratoren zusammen, die allesamt unterschiedliche Stile und Ideen mit einbringen. Sie bekommen ein erstes Briefing, sollen dann aber möglichst frei Ideen erarbeiten.
Wir sprachen unter anderem mit Künstlerin Yuka Mori, die für ihre Karten Lehm-Modelle von Pokémon bastelt, um diese dann in das Karten-Bild einzubauen: „Ich sollte meine eigene Kreativität einbringen“, betont sie. In einem kleinen Workshop demonstrierte sie, wie das ging, und ließ uns als Gruppe versuchen, es ihr gleichzutun:
So sah das Ergebnis aus, als wir versuchten, im Stile von Yuka Mori Magnetilo zu modellieren
Für viele der Illustratoren ist die Arbeit für Creatures ein lang gehegter Wunsch. Auch Künstler „Gidora“ betont: „Ich bin Langzeit-Fan und lebe meinen Traum.“ Er braucht etwa zwei Tage für eine neue Illustration.
Durch die Vielzahl an Illustratoren entstehen verschiedenste Bilder.
Hier seht ihr eine Karte von Gidora (links) und eine Modell-Karte von Yuka Mori (rechts)
Und die Wichtigkeit der Bilder sollte man wirklich nicht unterschätzen – schließlich sammeln viele Fans auch gerne die Karten, ohne das Spiel überhaupt zu spielen. Teilweise werden heute riesige Summen von Sammlern für die seltensten Karten gezahlt.
7 Stunden spielen am Tag, 4 Matches pro Stunde
Im Gegensatz zu einem Videospiel kann man Karten aber schlecht patchen, wenn sie erstmal erschienen sind. Deshalb ist die Quality-Control-Abteilung extrem wichtig: Sie ist dafür zuständig abzusichern, dass die Karten letztlich auch im Spiel funktionieren und gut ausbalanciert sind.
Kohei Kobayashi (Game Director Development) und Satoru Inoue (Manager Game Design) erzählten uns, wie das funktioniert.
Sie achten bei ihrem Job vor allem auf drei Dinge:
Die „Playfulness“ neuer Karten, also den Spielspaß, den sie bringen.
Als zweites: Balancing. Was ist zu stark, was zu schwach?
Und drittens: Welche Rolle könnten neue Karten in Turnieren spielen? Was für Kombinationen ergeben sich, die man vielleicht nicht auf den ersten Blick erwartet? Die Meta des Spiels muss einbezogen werden.
Um diese Aspekte zu prüfen, kommt die Karte in verschiedene Testdecks, um dann auf Herz und Nieren geprüft zu werden.
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Zuletzt erschien bei Pokémon der DLC zu Karmesin & Purpur
Bei Creatures sitzen derzeit 18 Vollzeit-Tester, die im Grunde den ganzen Tag mit Pokémon beschäftigt sind. Im Schnitt, so die Entwickler, verbringen die Tester rund 7 Stunden am Tag mit Tests, manchmal mehr. Dabei spielen sie etwa 4 Matches pro Stunde. Zudem werden dort neben dem TCG auch andere Pokémon-Produkte, wie beispielsweise Brettspiele, getestet.
Obendrein versteckt sich in den Büros von Creatures ein regelrechter Schatz: Ein riesiger Schrank, in dem sich Exemplare so ziemlich aller Karten, die es im Pokémon-Sammelkartenspiel gibt, befindet. Das ist aber auch nötig, denn man braucht schließlich jede Menge Ressourcen, um neue Karten zu testen.
Die neuen Karten werden nämlich mithilfe unterschiedlichster Test-Decks getestet, die verschiedene Szenarien simulieren: Neue Karten werden ebenso mit Championship- wie mit Casual-Decks geprüft. „Wir wollen keine Über-Pokémon entwickeln“, erklären Kobayashi und Inoue. Alles soll immer möglichst ausbalanciert sein.
Das ist allerdings gar nicht so einfach: „Wir verbringen Monate mit den Karten, finden aber dennoch nicht alle Kombinationsmöglichkeiten. Manchmal gibt es überraschende Entwicklungen“, erklären die beiden: „Wir denken eigentlich 24/7 an Pokémon.“
Wie wird man Tester? Für viele Fans der Pokémon-Karten dürfte es geradezu ein Traumjob sein, den ganzen Tag mit Tests beschäftigt zu sein. Um Tester zu werden, so die Entwickler, braucht es vor allem zwei Dinge: Leidenschaft und Wissen. Gerade letzteres sollte aber nicht unterschätzt werden, denn man sollte möglichst alle Karten und Details des Spiels kennen.
Aber immerhin muss man kein ausgewiesener Weltmeister des TCG sein: Es wird nie auf Championships nach neuen Testern gescoutet, so die Entwickler. Sie legen keinen besonderen Wert darauf, Profis des Spiels als Tester hinzuzuholen. Stattdessen werden reguläre Anzeigen im Netz und in Magazinen geschaltet, auf die man sich einfach bewerben kann.
Hat man es auf den Posten geschafft, hört das Lernen aber nicht auf: „Man muss immer weiter lernen“, betonen die beiden. Logisch: Schließlich entstehen ständig neue Karten.
Bereits seit 2018 kann man das beliebte Witcher-Kartenspiel Gwent (PC, PS4, Xbox One, iOS, Android) als eigenständiges Sammelkartenspiel online spielen. Auf Steam hat das Spiel 88 % positive Reviews. Nun erschien das letzte offizielle Update. In einem Stream erklären die Entwickler, wie es mit dem Spiel weitergeht.
Das ist Gwent:
„Gwent: The Witcher Card Game“ ist ein Online-Sammelkartenspiel von Entwickler CD Projekt RED
Es basiert auf dem gleichnamigen Minispiel aus dem Action-Rollenspiel „The Witcher 3: Wild Hunt“
Das Spiel ist grundsätzlich kostenlos spielbar, enthält aber optionale Ingame-Käufe, mit denen man vor allem mehr Kartenpacks erwerben kann
Hier erfahrt ihr, wie ihr das Witcher-Easter-Egg in Cyberpunkt 2077 findet:
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Cyberpunk 2077: So findet ihr das Witcher-Easter-Egg
Mit dem am 16. Oktober veröffentlichten Patch 11.10 erschien nun offiziell das letzte Update der Entwickler.
Inhaltlich gab es hier keine größeren Änderungen mehr. Vor allem wurden letzte Kartenanpassungen getätigt, sowie einige Fehler behoben.
Spielerzahlen von Gwent wurden ab 2023 auf Steam zusehends schwächer
Wie haben sich die Spielerzahlen bei Gwent auf Steam entwickelt?
Gwent startete im Mai 2020 auf Steam, im Schnitt hatte das Kartenspiel zu “The Wichter” damals 3.243 Spieler.
Doch schnell, schon im September, sanken die Spielerzahlen auf durchschnittlich 1.500 Spieler – dieses Stammpublikum konnte man dann relativ halten.
Aber gegen Ende 2022 sanken die Zahlen erneut: in den letzten 30 waren durchschnittlich nur noch 675 Spieler eingeloggt.
Im Entwicklerupdate werden alle Änderungen genau erklärt:
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Wie geht es weiter? Zum Glück bedeutet die Einstellung von Entwickler-Updates nicht, dass Gwent nicht mehr gespielt werden kann. Auch eine gewisse Abwechslung soll weiter vorhanden sein.
„Wir wollten immer dafür sorgen, dass es mit jedem Saisonstart Neues zu beachten gibt“, heißt es in den FAQ.
Dafür wird in Update 11.10 der neue „Balance-Rat“ eingeführt. Das ist ein Voting-System, in dem Spieler jeden Monat darüber abstimmen können, ob Karten stärker, schwächer, teurer oder günstiger werden sollen.
Wie funktioniert das neue System? Um an der Abstimmung teilnehmen zu können, müssen 2 Voraussetzungen erfüllt sein:
Der Account hat mindestens Prestige 1 erreicht (ab Level 60)
Man hat den Pro-Rang (höchster Rang im Spiel) erreicht ODER mindestens 25 Spiele der aktuellen Saison gewonnen
Damit wollen die Entwickler erreichen, dass nur Spieler an den Wahlen teilnehmen, die sich auch aktiv mit dem Spiel beschäftigen.
Erfüllt man die Voraussetzungen, hat man die Möglichkeit, den Balance-Rat über das Hauptmenü aufzurufen. Dieser ist ähnlich wie der Deck-Builder aufgebaut, um den Spielern eine intuitive Bedienung zu ermöglichen.
So sieht der neue Balance-Rat aus:
Für jede der 4 Kategorien (Erhöhung oder Senkung der Stärke; Erhöhung oder Senkung der Rekrutierungskosten) können 3 Karten ausgewählt und gewichtet werden. Je höher die Gewichtung, desto mehr Stimmen gibt man für die gewählte Karte ab.
Pro Abstimmungszyklus sollen pro Kategorie maximal 15 Änderungen, mit einer erforderlichen Mindestanzahl von 50 Stimmen erfolgen. Erreicht keine Karte dieses Kriterium, werden trotzdem mindestens 3 Karten pro Gruppe geändert.
Falls ernsthafte technische Probleme auftreten, sollen diese weiterhin in Patches behoben werden. Davon abgesehen liegt die weitere Entwicklung des Spiels aber nun in den Händen der Community.
Sammelkartenspiele erfreuen sich auch außerhalb von Online-Matches großer Beliebtheit. Zu den bekanntesten gehört hier sicher “Magic: The Gathering”.
Als Magic eine Kooperation mit Herr der Ringe einging, wurde auch eine ganz spezielle Karte produziert. Wie dieser “eine Ring” mit einem Wert von 2.000.000$ gefunden wurde, könnt ihr hier auf MeinMMO erfahren:
Im November kommt mit Modern Warfare 3 das neue Call of Duty. Ein deutscher YouTuber hatte Spaß an der Beta, musste dafür aber das Matchmaking manipulieren.
Der Release von Call of Duty: Modern Warfare 3 rückt immer näher und viele Shooter-Fans schauen gespannt auf den kommenden Titel. Bekommen wir endlich wieder ein gutes CoD oder werden wir enttäuscht?
Auch der deutscher CoD-YouTuber HapticRush, der die MW3 Beta ausführlich gespielt hat, beschäftigt sich mit dem Thema. In einer Videoreihe auf seinem Kanal spricht er über die Punkte, die Spieler gemessen an der Beta an MW3 mögen oder nicht mögen und kritisiert das SBMM (Skill based Matchmaking).
Dabei fällt vor allem eine Sache auf: Der YouTuber hatte richtig Spaß an der MW3 Beta – wenn er das Matchmaking des Shooters manipulierte.
Video starten
Das neue CoD MW3 präsentiert sich mit Shooter-Action im neuen Multiplayer-Trailer
Was sagt der YouTuber in seinen Videos? Der wohl wichtigste Punkt ist die Kritik am SBMM. Er betont immer wieder, dass er nicht durchgehend gegen die größten „Schwitzer“ und die besten Spieler spielen möchte. SBMM habe in lockeren CoD-Modi wie Team-Deathmatch und Abschuss-bestätigt nichts verloren und gehöre in kompetitive Ranked-Modi.
Auf der anderen Seite lobt er das schnelle Movement, einige Maps und die Waffenauswahl. Auch vermeintlich kleinere Änderungen zu MW2 wie der Reload-Cancel kommen gut bei dem YouTuber an. Generell fühle sich MW3 wieder wie ein Spiel an, zu dem die Freunde zurückkehren, die CoD vor Jahren den Rücken kehrten.
In den Videos wird schnell klar: MW3 macht laut HapticRush vieles richtig, kann durchaus Spaß machen und sei eines der besten CoD der vergangenen Jahre – nur das SBMM trübt das Vergnügen.
YouTuber sorgt mit zweitem Account für gemischte Lobbys
Wie trickst der YouTuber das Matchmaking aus? Er selbst half sich entsprechend mit einem Smurf-Account aus, der absichtlich viele Niederlagen einsteckte und schlecht performte, um das durchschnittliche Können der Gegner herunterzuziehen.
Doch statt auf dem Smurf-Account zu spielen und sich nur mit Anfängern zu messen, spielte er auf einem normalen Account und nahm den Smurf lediglich mit in die Lobby. Dieser flog dann im Verlauf einer Runde sogar wegen Inaktivität raus, weil er eben nicht genutzt wurde, trat jedoch im nächsten Match wieder automatisch der Gruppe bei.
Durch den Mix aus Smurf- und dem normalen Account eines Top-Spielers, erhielt er eine gemischte Lobby mit wirklich guten und vergleichsweise schlechten Spielern – so wie früher. Und genau an diesem Mix habe er großen Spaß gehabt.
Was ist ein Smurf/ Smurf-Account? Ein Smurf-Account ist ein zusätzlicher Account eines guten Spielers, auf dem er absichtlich schlecht spielte und verlor, um auf diesem Account anschließend gegen leichtere Gegner – also Spieler, die unterhalb seines eigentlichen Niveaus spielen – anzutreten.
Was ist die Kritik am SBMM? Die Kritik am SBMM ist nicht neu und besteht in der CoD-Community seit Jahren. Viele Spieler wünschen sich gemischte Lobbys, in denen Spieler jedes Könnens vertreten sind – so wie es früher war.
Es mache schlichtweg deutlich weniger Spaß, wenn man stets sein Bestes geben und auf dem höchsten Niveau spielen muss, weil man gegen die Top-5 % der Spieler antritt. Auch gute Spieler wollen nach der Arbeit mal entspannt zocken.
Außerdem sei das SBMM auch für schlechtere Spieler nicht vorteilhaft, findet HapticRush, da auch für sie die Lobbys immer gleich sind und sie dadurch auf ihrem Level bleiben.
Und da hat der YouTuber nicht Unrecht. Zum besser werden sollten eher schlechtere Spieler auch mal gegen bessere Spieler spielen. So können sie sich beispielsweise Laufwege, Movement-Tricks oder Meta-Waffen und Setups von den Spielern abschauen, die das Scoreboard dominieren. Wenn man jedoch nur gegen ähnlich schlechte Spieler antritt, fällt dieser Lerneffekt komplett weg.
Generell stößt das SBMM immer wieder auf Kritik seitens der CoD-Fans. Die fanden bereits 2019 Wege, um das Matchmaking in Modern Warfare zu manipulieren.
Der 35-jährige Matthew „Dellor“ Vaughn ist ein US-amerikanischer YouTuber und Twitch-Streamer, der immer wieder im Fokus der Öffentlichkeit steht. Twitch hat ihn jetzt dafür gebannt, die Adresse von jemandem publik gemacht zu haben. Das nennt man „Doxxing“ und ist allgemein verpönt. Doch Dellor schien sich nur wehren zu wollen. Auf Twitter schildert er, dass Stalker sein Leben seit 4 Jahren zur Hölle machen.
Wer ist das?
Dellor ist seit 2013 auf Twitch und auf der Streaming-Plattform ziemlich erfolgreich, wenn er Gaming zeigt. Er hat im letzten Jahr vor allem DayZ gestreamt und galt schon immer als ein guter Spieler. Zuletzt hat er C’Thun in WoW Hardcore besiegt (via youtube). Ihm folgen auf Twitch 750.000 Menschen. Wenn er streamt, hat er ungefähr 1080 Zuschauer.
Dellor gilt aber auch als furchtbar unbeherrscht: So hatte er es sich zur Gewohnheit gemacht, wutentbrannt die Tastatur über seinem eigenen Schädel zu ziehen und sie damit zu zerbrechen. Das war sein Markenzeichen. Er sagte selbst, er zerdeppere ständig Billig-Tastaturen in Wutanfällen.
Twitch fand das 2019 aber nicht so lustig, sondern verbannte ihn für „Selbstverletzung“ permanent von der Streaming-Plattform. Über den Umweg YouTube kam er ein Jahr später aber zurück auf Twitch.
Wofür wurde er nun gebannt? Dellor wurde am 16. Oktober von Twitch gebannt, weil er die Adresse einer Person veröffentlicht hat.
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Die 5 größten Twitch-Banns, die für viel Aufsehen gesorgt haben
Dellor sagt, Stalker machen sein Leben seit 4 Jahren zur Hölle auf Erden
Wie kam es dazu: Dellor hatte schon 8 Tage vor dem Bann, am 8. Oktober auf Twitter geschrieben, jemand stalke ihn seit langem: Die Person sei häufiger zu seinem Haus gekommen und habe ihn bedroht.
Aber der Stalker habe jetzt einen Fehler begangen und daher sei Dellor nun im Besitz all seiner persönlichen Informationen – Nummernschild, Name, Adresse, alles. Er drohte schon damals damit, die Daten zu veröffentlichen.
Am 12. Oktober schrieb er dann, er fühle sich in seinem Haus nicht mehr sicher.
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Stalker werfen Eier auf sein Haus – Streamer hält es nicht mehr aus
So eskalierte die Sache dann: Nach seinem Bann rechtfertigte sich Dellor auf Twitter. Er sagt, die Situation sei eskaliert, bevor er die persönlichen Informationen öffentlich gemacht hatte:
Er werde seit 4 Jahren belästigt und gestalkted, wurde 3-Mal geswattet
Leute schleichen um ihn herum und filmen ihn
Stalker hätten hunderte Male an seine Tür und seine Fenster geklopft; ihm zig Mal Essen ins Haus bestellt, das er nicht geordert hatte.
Zuletzt hätten Fremde sein Haus mit Eiern beworfen, dabei einen Monitor ruiniert und sein Setup beschädigt
Streamer sagt, er wusste, dass es falsch war – aber habe gemacht, was er gemacht hat
Das sagt er zum Bann: Er sagt, er habe etwas Dummes gemacht und er wusste auch, dass es dumm ist in dem Moment, in dem er es tat. Er hatte eine echt üble Nacht.
Dellor fühlte sich offenbar hilflos, er habe alle Vorfälle an die Polizei und an das FBI gemeldet, aber keine Hilfe erhalten.
Es ist nicht fair, dass ich hier sitzen muss und mein Leben ruiniert wird von Leuten, die keinen Sinn für Anstand haben, wenn ich jede legale Möglichkeit nutze, um mich zu wehren. Das hier ist Amerika und ich fühle mich nicht wohl in meinem Haus. Deshalb habe ich getan, was ich getan habe.
Einige Leute fordern jetzt seine Entbannung auf Twitch, aber aktuell ist Dellor weiterhin gesperrt.
Mehr zu Dellor und seinem angespannten Verhältnis zu Twitch:
Ein deutscher FC-24-Profi hat ein Experiment gewagt und ist mit einem kompletten Team bestehend aus Frauen in den härtesten Wettbewerb von EA FC 24 gestartet: der UT Champions Weekend League. Wie erfolgreich das war, erfahrt hier.
Seit der Integration von Frauen in Ultimate Team im FIFA-Nachfolger EA Sports FC 24, gab es immer mal wieder Stimmen, denen die Neuerung, aufgrund von vermeintlich fehlenden Realismus, nicht zugesagt hat. Woraufhin EA Sports erklärte, dass der Fokus auf dem Fantasie-Aspekt von Ultimate Team liegt.
Doch der deutsche Streamer und FC-24-Profi UmutGTK (via Twitch), der beim RB Leipzip E-Sport-Team spielt, zeigt in einem neuen Video, dass man mit einem kompletten Frauenteam sehr erfolgreich sein kann.
So lief die Weekend League mit einem kompletten Frauenteam
Das war das Team von UmutGTK: Das Squad, für das sich der Profi entschieden hat, ist bei weitem kein extrem krasses Team. Es hat eine Gesamtwertung von 83 und laut UmutGTK einen ungefähren Wert von 100.000 Münzen.
Am stärksten dürfte die Inform-Karte von Rachael Kundananji (85) sein, die wegen ihrer 5 Sternen beim schwachen Fuß sowie den 4 Sterne Skill-Moves sehr beliebt ist und aktuell ungefähr 36.000 Münzen kostet.
Richtige Star-Kickerinnen wie Sam Kerr oder Alexia Putellas sucht man in dem Team des Profis vergebens.
So lief die Weekend League für den Profi: UmutGTK hat einen Zusammenschnitt der Highlights bei YouTube veröffentlicht, der zeigt, wie außerordentlich erfolgreich er mit seinem Frauenteam gespielt hat.
Von den 20 Matches der Weekend League, gewann UmutGTK stolze 19 und bekamt seine erste Niederlage erst im 12. Match. Er schloss die Weekend League also mit 19-1 ab und konnte sich somit Rang-1-Belohnungen sichern.
Das Video könnt ihr euch hier anschauen:
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Der nächste Rauchtag läuft Samstag in Pokémon GO und bringt viele Boni mit. Die Chance auf bestimmte Shinys ist deutlich höher. Wir zeigen euch die Details.
Was ist das für ein Event? Der Rauchtag hat das Pokémon Pionskora im Fokus. Wenn ihr Rauch aktiviert, wird davon deutlich häufiger das Skorpionspokémon angelockt. Generell trefft ihr mit Rauch aber auch mehr Pokémon der Typen Gift und Käfer.
Zu verschiedenen Uhrzeiten werden anderen Pokémon angelockt. Welche Zeiten und Pokémon das sind, zeigen wir euch hier in der Übersicht.
Rauchtag am 21.10.2023 mit Pionskora
Wann geht es los? Das Event startet am 21. Oktober um 11:00 Uhr. Es ist bis 17:00 Uhr aktiv.
Welche Boni gibt es? Pionskora werden von eurem Rauch angelockt. Dazu besteht eine erhöhte Chance, Shiny Pionskora zu begegnen. Wenn ihr während der Eventzeit einen Rauch zündet, wird seine Dauer verdoppelt.
Dazu findet ihr im Shop ein exklusives Event-Bundle, das euch nur eine PokéMünze kostet. Feldforschungen bringen euch weitere Begegnungen mit Pionskora oder belohnen euch mit Items wie Sternenstaub und Hyperbällen.
Zu welcher Uhrzeit erscheinen welche Pokémon durch Rauch?
Das müsst ihr wissen: Abwechselnd lockt Rauch Käfer- oder Gift-Pokémon an. Welcher Typ gerade dran ist, ändert sich zu jeder vollen Stunde.
Uhrzeit (Ortszeit)
Typ
11:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Käfer
12:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Gift
13:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Käfer
14:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Gift
15:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Käfer
16:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Gift
Welche Käfer-Pokémon erscheinen durch Rauch? Raupy, Hornliu, Pinsir, Yanma, Waumpel und Reißlaus. Seltener auch Sichlor und Araqua.
Welche Gift-Pokémon erscheinen durch Rauch? Rettan, Zubat, Schluppuck, Skunkapuh, Glibunkel und Algitt. Seltener auch Alola-Sleima und Unratütox.
Für wen lohnt sich das? Wenn euch noch ein paar der hervorgehobenen Pokémon fehlen, ist das Event ideal, diese zu fangen. Die höhere Chance auf Shinys ist für viele Trainer ein Anreiz, zumindest ein paar der schillernden Exemplare bei dem Event zu fangen.
Die längere Zeit für Rauch und Abenteuerrauch ist außerdem lohnenswert.
Werdet ihr beim Event teilnehmen? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Rund drei Wochen nach dem offiziellen Release von EA FC 24 haben die meisten ihre ersten Starterteams in Ultimate Team gebaut. Ein spanischer Verteidiger taucht aufgrund seiner Vielseitigkeit und starken Werte in nahezu jeder Mannschaft auf. Dabei kostet er trotz seiner Beliebtheit fast nichts.
Um welchen Spieler geht’s? Marcos Llorente ist ein echter Allrounder. Ursprünglich auf der rechten Mittelfeldposition beheimatet kann er sowohl als rechter Verteidiger als auch als rechter Flügelstürmer eingesetzt werden. Dazu kann er alternativ auch im zentralen Mittelfeld spielen.
Somit ist der Spanier, der bei Atlético Madrid unter Vertrag steht, der perfekte Spieler für den Teambau. Auch sein Preis ist unschlagbar, denn er kostet auf dem Transfermarkt nicht mal 6.000 Münzen. Laut FUTBIN wird er häufiger als jeder andere Verteidiger in Ultimate Team gespielt.
Der Spanier ist für fast jedes Team ein Gewinn. Wo ihr Llorente Ingame am besten spielen solltet, verraten wir euch im Folgenden.
Llorente ist für diesen Preis der beste Rechtsverteidiger (RV)
Darum sollte ihr LLorente als rechten Verteidiger spielen: Da Llorente keinen Wert unter 78 mitbringt, eignet er sich perfekt als rechter Außenverteidiger in einer Viererkette. Er vereint alle Qualitäten, die diese Position erfordert. Er ist schnell, verfügt über ein solides Passspiel und Dribbling, kann zudem noch mit guten Physis- und Verteidigungswerten glänzen.
Solltet ihr euch für Llorente als rechten Verteidiger entscheiden, wäre Shadow als Chemiestil passend, um nochmal das Tempo und die Verteidigung zu boosten. Den Spanier auf volle Chemie zu bekommen, stellt keine große Herausforderung dar. Es gibt genügend gute spanische Spielerinnen und Spieler aus ersten spanischen Männer- und Frauendivision, um ihn über die Nation und die Liga verlinken zu können.
Oder ihr entscheidet euch, den ein oder anderen Spieler direkt aus seiner Mannschaft, also Atlético Madrid, in euer Team einzubauen.
Torhüter und Mannschaftskollege Jan Oblak wäre zum Beispiel eine passende Ergänzung. Oder ihr nehmt etwas mehr Geld in die Hand und kauft euch für über 100.000 Coins Antoine Griezmann und damit den teuersten Spieler von Atlético Madrid. Dieser verfügt über einen der besten Playstyles in EA FC 24.
Llorente bringt auch eine Reihe von Playstyles mit sich, die ihn neben seinen starken Werten besonders für die Position als Rechtsverteidiger eignen. Welche das sind, lest ihr unten.
4 Playstyles machen Llorente zum starken Außenverteidiger
Welche Playstyles machen Llorente so stark? LLorente verfügt zwar über keinen goldenen Playstyle+, doch er besitzt eine Reihe silberner Spielstile, die ihm vor allem mehr Tempo, Ausdauer und bessere Flanken verleihen. Diese Werte sind extrem wichtig, denn als Außenverteidiger muss er sowohl defensiv als auch offensiv mitarbeiten.
Diese Playstyles machen Llorente noch stärker:
Raserei
Mit dem Playstyle Raserei verliert der Spieler während des Tempodribblings mit Ball keine Geschwindigkeit. Dies macht sich besonders bezahlt, wenn ihr mit Llorente den Ball auf der Außenbahn bekommt und viel Raum vor euch habt. Den Platz kann er mit Raserei perfekt nutzen.
Schneller Schritt
Schneller Schritt gehört mit zu den wichtigsten Playstyles in EA FC 24 und ist in Kombination mit Raserei ein Gamechanger. Im Gegensatz zu Raserei verleiht euch der schnelle Schritt nicht auf Distanz, sondern auf den ersten Metern einen Geschwindigkeitsboost. Dies lässt sich vor allem dann nutzen, wenn der Gegner euch aggressiv anläuft und ihr euch schnell ein paar Meter Platz verschaffen wollt, indem ihr rasch in einen offenen Raum vorstoßt.
Dieser Spielstil ist ideal für eine laufintensive Position wie die des rechten Verteidigers. Euer Spieler verliert generell weniger Ausdauer und bekommt nach der Halbzeitpause eine „zweite Luft”, sprich er regeneriert im Gegensatz zu anderen Spielern mehr Ausdauer.
Scharfer Pass
Scharfer Pass erhöht die Präzision, den Effet und die Schärfe von Flanken. Sollte es euch mit Llorente also gelingen, auf der Außenbahn durchzubrechen, könnt ihr es auf jeden Fall mit einer scharfen Flanke in den Strafraum probieren.
Die Kombination all dieser Playstlyes gepaart mit den ohnehin schon starken Werten des spanischen Allrounders machen ihn zu einem der besten Außenverteidiger. Im Spiel selbst könnt ihr ihn aber auch gerne in das zentrale Mittelfeld stellen oder sogar noch offensiver als rechten Mittelfeldspieler oder rechten Flügelstürmer aufbieten. Sein fünfter Playstyle, der Powerschuss, bescheinigt ihm auch eine gewisse Torgefahr.
Was haltet ihr von Llorente? Habt ihr ihn schon Erfarhungen mit ihm oder gegen ihn gesammelt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
Mortal Kombat 1 legt bei jedem Absturz ungefragt einen Ordner mit Fehlerberichten auf eurem PC-Laufwerk ab. Mit einer Größe von bis zu 1 GB können diese sehr groß ausfallen. Der verlorene Speicherplatz steigt mit jedem Absturz weiter.
Fehler und Bugs bei neuen Videospielen sind keine Seltenheit. Es gibt aber auch Fehler, die nicht sofort auffallen, weil sie das Spielerlebnis als solches nicht beeinträchtigen. Die böse Überraschung trifft die Spieler dann meistens erst später und völlig unerwartet.
Wie verbraucht Mortal Kombat 1 heimlich Datenspeicher? Bei Mortal Kombat 1 (MK1) ist jetzt ein Problem mit automatisch erstellten Absturzberichten bekannt geworden, die Speicher auf eurem PC-Laufwerk verbrauchen.
Mehrere Spieler von MK1 auf dem PC berichten, dass bei jedem Spielabsturz ein Ordner mit einem Absturzbericht angelegt werde. Die Ordnergröße kann unterschiedlich ausfallen, aber maximal 1 GB belegen.
Auf X, ehemals Twitter, hat der User „X-Azeez“ Bilder von verschiedenen gespeicherten Absturzberichten geteilt:
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Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Problematisch wird es, wenn MK1 bei euch sehr oft abstürzt. In diesem Fall wird jedes Mal aufs Neue ein separater Absturzbericht erstellt. Einzelne User berichten von bis zu 70 GB belegtem Speicherplatz (via Steam).
Wieso ist das schlecht? Läuft ein System mit zu wenig freiem Speicherplatz, kann das System instabil werden. In einzelnen Fällen verweigert es auch komplett den Dienst, bis wieder genügend Speicherplatz freigegeben wird.
Da Spiele-Installationen immer größer werden, ist das ein nicht zu unterschätzendes Problem.
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Der Launch-Trailer zu Mortal Kombat 1 setzt auf Gebrüll, Nostalgie und einen Marvel-Star
Entwickler arbeiten an einer Lösung
Gibt es schon einen Patch für den Fehler? Nein, leider noch nicht. Allerdings hat sich Cory Taylor, ein Community-Manager von Publisher WB Games zu dem Problem geäußert.
Taylor sagt, das Problem sei bekannt und die MK1-Entwickler vom Studio NetherRealms arbeiten bereits an einer Lösung (via Twitter).
Kann man die Ordner selbst löschen? Ja, bis auf Weiteres gibt es keinen anderen Weg, als selbst tätig zu werden und die Ordner mit den darin enthaltenen Dateien zu entfernen. Solange der Entwickler keine offizielle Lösung für das Problem hat, ist dies eure einzige Möglichkeit, der Sache entgegenzuwirken.
Wo finde ich die Ordner mit den Absturzberichten? Dank der Community wurden inzwischen zwei unterschiedliche Ordnerpfade ermittelt, die diese Dateien enthalten können. Dort müsst ihr alle Unterordner löschen, um Speicherplatz freizuräumen.
Der zweite Pfad befindet sich hier und kann eventuell auch Absturzberichte enthalten:
C:\Users\[Benutzername]\AppData\Local\CrashDump
Überprüft am besten beide Ordnerpfade, um wirklich alle Dateien zu finden und zu löschen. Es bleibt abzuwarten, wann das Problem seitens der Entwickler beseitigt wird.
Auch Trailer zu Mortal Kombat 1 sind nicht frei von Fehlern und mussten daher wieder entfernt werden:
Im Oktober erscheint ein neues Aufbauspiel auf Steam, doch die Entwickler klingen skeptisch, ob ihr das Spiel wirklich zu Release zocken solltet.
Um welches Spiel geht es?
Am 24. Oktober erscheint mit “Cities: Skylines 2” eine neue Städtebausimulation von dem finnischen Entwicklerstudio Colossal Order, die als Nachfolger des beliebten “Cities: Skylines” auf Steam erscheint
Wie schon im Vorgänger sollt ihr eigene Städte bauen und sie in riesige Metropolen verwandeln. Dabei müsst ihr auf die Bedürfnisse der Bürger, die Wirtschaft und die Energieversorgung der lokalen Industrie achten.
Ebenso gibt es Umweltfaktoren wie wechselndes Wetter und Jahreszeiten. Zudem hat die gewählte Karte Einfluss darauf, welches Klima in eurer Stadt herrscht.
Einen Trailer zum Spiel seht ihr hier:
Video starten
Der Release-Trailer zum Aufbauspiel Cities: Skylines 2
Bereits vor dem Release von Cities: Skylines 2 am 24. Oktober kommt allerdings erste Kritik seitens der Tester an der Performance des Spiels auf.
Jetzt hat sich auch Colossal Order in einem Forum des Publishers Paradox Entertainment zu der Performance geäußert und klingt dabei eher skeptisch, ob ihr das Aufbauspiel wirklich zum Release zocken solltet.
Was sagen die Entwickler? In dem Statement heißt es, die Entwickler wissen von den Bedenken bezüglich der Performance. Zwar handle es sich bei Cities: Skylines 2 um einen Next-Gen-Titel, doch das Team habe „den angestrebten Benchmark nicht erreicht“, obwohl es unermüdlich daran gearbeitet habe, „das bestmögliche Spielerlebnis“ zu liefern (via forum.paradoxplaza.com).
Außerdem schreiben die Entwickler, sie wollen in den kommenden Monaten weiter an dem Spiel arbeiten, aber dennoch die Erwartungen an der Performance während des bevorstehenden Release transparent darstellen.
Insgesamt glaube man bei Colossal Order, das Spiel zum jetzigen Zeitpunkt zu veröffentlichen, sei auf lange Sicht die richtige Entscheidung und ist trotz der Performance-Probleme davon überzeugt, dass Spieler mit dem Spiel eine tolle Erfahrung und Spaß haben werden.
Wie schlimm ist die Performance von Cities: Skylines 2 wirklich? Eines haben sämtliche Tests zu Cities: Skylines 2 gemeinsam und das ist die Kritik an der Performance. Diese scheint wirklich ein Problem zu sein.
Unsere Kollegen von GameStar haben in ihrem Test zu Cities: Skylines 2 sogar 10 Punkte abgezogen, weil größere Städte trotz leistungsfähiger Hardware ruckelten. Selbst bei einem PC mit 13900K-CPU und einer GeForce RTX 4090 wurden bei einer Stadt mit 100.000 Einwohnern lediglich 25-45 FPS erreicht.
Den vollständigen Test zu Cites: Skylines 2 lest ihr auf GameStar.de
Auch die Kollegen von GameStar Tech sprechen von starken Performance-Problemen. Auf die Frage, ob die Entwickler das noch retten können, schreibt „GameStar Tech“-Autor Nils Raettig:
„Gewisse Verbesserungen an der Performance sind zwar noch möglich. Das Aufbauspiel dürfte aber auch in Zukunft ein äußerst schwieriger Fall bleiben, zumindest wenn die optische Qualität und der zugegebenermaßen sehr hohe Simulationsgrad nicht (zu) stark leiden sollen.“
Doch auch international wird die Performance von Cities: Skylines 2 kritisiert. PC Gamer entschied sich bei gerade einmal 45.000 Einwohnern einen neuen Spielstand zu starten, weil die FPS bereits zu diesem Zeitpunkt unter 30 Bildern pro Sekunde lagen.
Auch PCGamesN schreibt von Problemen wie lange Wartezeiten und eingefrorene Bildschirme, die sie beim Rein- und Herauszoomen der Städte hatten. Dazu verweisen sie darauf, dass auf diesen PCs zuvor Spiele wie Baldur’s Gate 3 und Starfield „flüssig und leistungsstark“ liefen.
Gibt es auch Lob für das Aufbauspiel? Ja, verschiedene Aspekte von Cities: Skylines 2 kommen durchaus gut bei den Testern an. Zwar erfinde das Aufbauspiel das Genre nicht gänzlich neu, doch im Vergleich zum Vorgänger gäbe es einige Quality-of-live-Verbesserungen und Neuerungen, die das Spielerlebnis sinnvoll erweitern.
Besonders der Bau von Straßen und der allgemeine Verkehr innerhalb der Stadt sei im Vergleich zum Vorgänger verbessert worden.