Overwatch 2: Statt PvE macht Blizzard jemanden lesbisch – Community reagiert: “Im Notfall, sendet sich küssende Frauen”

Overwatch 2 hat zwar einen Teil seiner PvE-Kampagne gestrichen, feiert dafür aber ein anderes Event – und macht einen Charakter lesbisch.

Die letzten Tage waren für Fans von Overwatch 2 sicherlich unangenehm. Nach langen Jahren der Hoffnung wurde ein sehnsüchtig erwarteter Teil des PvE-Modus einfach gestrichen – die Helden-Missionen mit Talentbäumen erscheinen nicht mehr. Die übrigen PvE-Inhalte erscheinen zwar noch, werden aber eher in die saisonale Struktur von Overwatch 2 eingebunden.

Nur wenige Tage darauf veröffentlicht Blizzard eine Kurzgeschichte mit dem Titel „As You Are“ (zu deutsch „Wie du bist“) und startet damit eine neue Kontroverse. In der Geschichte wird ein wenig der Hintergrund von Pharah und Baptiste beleuchtet und damit auch einige Vermutungen der Community bestätigt: Pharah ist lesbisch und Baptiste bisexuell.

Auch wenn beide Offenbarungen im Grunde schon erwartet wurden – gerade die Voicelines zwischen Baptiste und Lifeweaver waren sehr offensichtlich – gibt der Zeitpunkt vielen wieder Anlass zur Kritik.

Overwatch Baptiste Pharah Comic

So reagiert die Community: In den verschiedenen Kommentaren, egal ob auf Community-Seiten oder etwa im Subreddit, amüsiert man sich über die zeitliche Überschneidung dieser beiden Ereignisse und schreibt etwa:

„Wenn du eine verheerende Nachricht hast, wie das Canceln des PvE-Modus, dann schieb’ einfach küssende Frauen hinterher und alles ist halb so schlimm.“

Gerade vereinzelt gibt es auch deutlich wüstere Kommentare, die von „LGBTQ-Propaganda“ oder einer „woken, fehlgeleiteten Firma“ sprechen.

Die meisten scheinen sich allerdings über die Ankündigung zu freuen und da, wie fast immer, die Sexualität der Charaktere nur einen Aspekt in der Kurzgeschichte darstellt, sind sie zufrieden, wieder ein bisschen mehr Lore zu ihren Lieblingen zu bekommen.

Davon abgesehen wird die Kurzgeschichte viel gelobt – sie ist schlicht interessant.

Tatsächlich dürften diese beiden Dinge, also das „Canceln“ des PvE-Modus und die Veröffentlichung der Kurzgeschichte, aber relativ wenig miteinander zu tun haben – immerhin ist der „Pride Month“ im Juni und die Geschichte sollte den Beginn dieser Zeit einläuten. Zumal das nicht nur eine kleine Nebengeschichte am Rand ist, sondern auch ein großes Ingame-Event beginnt. Zum ersten Mal in der Geschichte von Overwatch feiert Blizzard den Pride-Month nämlich auch im Spiel.

Ingame-Event bringt 40 Pride-Belohnungen

Dass Blizzard es dieses Jahr mit dem Pride-Monat Juni richtig ernst meint, werden alle Spieler:innen ab dem 1. Juni selbst erleben. Denn insgesamt gibt es 40 verschiedene, thematische Pride-Belohnungen. Darunter sind 15 Profi-Icons für die Geschlechts- oder Sexualität-Identifikation sowie nochmal 24 Namenskarten mit vergleichbaren Symbolen. Einige davon sind auch spezifischen Charakteren gewidmet, so gibt es etwa eine „Tracer: Lesbisch“-Namenskarte oder auch eine „Soldier: Schwul“-Karte.

Als Spray-Logo gibt es dazu noch ein Foto von Lena und Emily, die zusammen mit ihren Händen ein Herz formen. Das ist Tracer mit ihrer Freundin.

Die ganzen Pride-Belohnungen sind übrigens nicht Teil des Shops, sondern jeder Overwatch-Fan erhält sie einfach beim Einloggen nach dem Beginn des Events am 1. Juni.

Auch einige der Maps sind während des Events überarbeitet. So ist die Karte „Midtown“ (New York) etwa in den Regenbogenfarben geschmückt, es gibt Konfetti und auch einige der anderen Karten haben temporär verschiedene Pride-Banner und -Flaggen angebracht, um das Event zu feiern.

Tracer und Emily.

In den kommenden Jahren will Blizzard dieses Event übrigens noch weiter ausbauen, es soll ein fester, wiederkehrender Bestandteil von Overwatch 2 werden.

Warum ist Blizzard das so wichtig?

In einigen Kommentaren liest man immer wieder Kritik. So fragen viele, warum denn etwa die sexuelle Orientierung eines Charakters für einen Shooter überhaupt wichtig sei. Auch wenn viele andere bereits darauf antworten, dass solche Details eben die Persönlichkeit eines Charakters ausmachen, hat auch Blizzard dazu eine Antwort parat gehabt:

Wir hatten eine kleine Veränderung in unseren Team und wie wir die Repräsentation der queeren Community angehen möchten und wollten das im Spiel haben, also ist das wichtig für uns. Ich glaube nicht, dass wir irgendeinen Zweifel zu diesen Helden haben wollen.

Wir wollen, dass Leute diesen Charakter spielen, vielleicht eine Voiceline hören, in der sie darüber reden wer sie sind und dann sollen sie auch wissen, wer sie sind. Es gibt keinen Grund, das zu verbergen. Das hilft uns nicht. Wir sind hier, um diesen Charakteren gegenüber authentisch und ehrlich zu sein für Pride.

Pride ja, aber nicht überall

In einem Interview mit PCGamer sprach der Overwatch-Chef Aaron Keller auch über die Probleme, die das Event in einigen Ländern mit sich bringt. So kann das Event in einigen Ländern, wie etwa Russland, nicht stattfinden, weil Gesetze dort etwa das „Bewerben von nicht-traditionellen Beziehungen“ verbietet. Dazu hieß es:

Ich kann nicht für ganz Blizzard sprechen. Ich bin im Augenblick der Game Director von Overwatch. Aber wir zielen darauf ab, die Gesetze in den unterschiedlichen Ländern einzuhalten und meine persönliche Ansicht dazu ist, dass es besser ist, dort tätig zu werden, wo es möglich ist, als überhaupt nicht auf Menschen einzugehen.

Was ist eure Meinung zu diesem Event?

Pokémon GO: Alte Freunde, neue Anfänge – Alle Belohnungen und Schritte der befristeten Forschung

In Pokémon GO könnt ihr gerade die befristete Forschung Alte Freunde, neue Anfänge abschließen. Die bringt euch Boni für die Kanto-Starter.

Was ist das für eine Forschung? Kurz bevor die neue Season “Verborgene Edelsteine” in Pokémon GO ansteht, landete die Forschung “Alte Freunde, neu Anfänge” im Spiel. Die dreht sich um die Kanto-Starter Bisasam, Schiggy und Glumanda.

Über sie könnt ihr Begegnungen mit den drei Monstern erhalten sowie Energie für ihre Mega-Entwicklungen erhalten. Allerdings habt ihr nur begrenzt Zeit.

Wie lang läuft die Forschung? Die befristete Forschung startete am 30. Mai 2023 und läuft bis zum Mittwoch, dem 28. Juni. Nach aktuellem Stand ist sie nur in Europa verfügbar.

Ihr habt einen knappen Monat Zeit, um sie zu erledigen. Das solltet ihr aber locker schaffen, denn es gibt nur zwei Forschungs-Seiten, die ihr lösen sollt. Die Aufgaben und die Belohnungen dazu zeigen wir euch hier.

Alte Freunde, neue Anfänge 1/2 – Aufgaben und Belohnungen

AufgabeBelohnung
Verdiene 12 Herzen mit deinem KumpelBisasam-Begegnung
Verdiene 3.000 EPGlumanda-Begegnung
Verwende 10 Power-ups bei PokémonSchiggy-Begegnung

Stufenbelohnung: Für den Abschluss erhaltet ihr

  • 20 Bonbons für Bisasam
  • 20 Bonbons für Glumanda
  • 20 Bonbons für Schiggy

Alte Freunde, neue Anfänge 2/2 – Aufgaben und Belohnungen

AufgabeBelohnung
Bereits erledigt!100 Mega-Energie für Bisaflor
Bereits erledigt!100 Mega-Energie für Glurak
Bereits erledigt!100 Mega-Energie für Turtok

Stufenbelohnung: Für den Abschluss erhaltet ihr eine Begegnung mit Pikachu und 20 Pikachu-Bonbons.

In Pokémon GO startet am 01. Juni eine neue Season:

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Pokémon GO zeigt die neue Season „Verborgene Edelsteine“ im Trailer

Lohnt sich die Aufgabe? Insgesamt ist die Forschung zu “Alten Freunden, neuen Anfängen” schnell erledigt und dürfte auch beim “Nebenbei-Spielen” zu schaffen sein. Vor allem, da man einen knappen Monat Zeit hat.

Solltet ihr gerade neu einsteigen, lohnt sich die Forschung natürlich besonders, denn so kommt ihr schneller an die beliebten Kanto-Starter und kommt weiter in Richtung ihrer Entwicklungen.

Gerade die Mega-Energien könnten ein schöner Bonus für Spieler sein, die nicht auf den Cooldown-Timer ihrer Mega-Entwicklungen warten möchten. Für die erste Mega-Entwicklung der Monster braucht man allerdings 200 Mega-Energien.

Was steht sonst in Pokémon GO an? Das erfahrt ihr in unserer Übersicht: Alle Events im Juni 2023 von Pokémon GO.

Diablo 4: Ein kleines Update kurz vor Release verdoppelt einfach die Framerate – Doch nicht alle Spieler können sich freuen

Wer sich auf den Release von Diablo 4 vorbereiten möchte, kann jetzt den aktuellen Treiber von Nvidia installieren. Das soll für einen deutlichen Boost der Framerate (Bilder pro Sekunde) sorgen. Einziger Nachteil: Die stärksten Vorteile haben nur RTX-4000-GPUs.

Nvidia hat ein neues Update für seine Grafikkarten vorgestellt (via nvidia.com). Mit dabei sind jede Menge Performance-Verbesserungen. So wird mit der neuen Software DLSS 3.0 freigeschaltet. Nvidia selbst betont, dass man damit die Framerate im Spiel deutlich steigern könne.

Einen Nachteil hat die Sache jedoch: Von DLSS 3.0 profitieren nur neue RTX-4000-Grafikkarten. Wer eine RTX-3000er-Karte besitzt oder eine von AMD kann von den verbesserten Frameraten nicht profitieren.

Denn diese Grafikkarten können DLSS 3.0 nicht verwenden, da Nvidia DLSS 3.0 exklusiv für 4000er-Karten bietet. Features wie DLSS stehen aber seit einigen Wochen in Kritik, denn viele Spieler glauben, dass sich Entwickler zu sehr auf DLSS und Co verlassen und dann die Optimierung ihrer Spiele vernachlässigen – ein Grund, warum viele neue Spiele derzeit katastrophal scheitern.

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Diablo 4 Beta: Performance und Spielspaß sitzen, aber wichtige Fragen bleiben offen – Das Fazit der MeinMMO-Redaktion

RTX-4000-Grafikkarten können FPS in Diablo 4 deutlich steigern

Wie groß sind die Leistungsgewinne? Mit der RTX 4090, der derzeit schnellsten Grafikkarte, kann man die Framerate von 95 FPS auf 229 FPS steigern, indem man DLSS 3.0 zuschaltet. Die Daten von Nvidia basieren auf 4K. Bei anderen Vertretern der GPU-Reihe sehen die Gewinne sehr ähnlich aus:

  • RTX 4080 von 70,5 FPS auf 177,5 FPS.
  • Die GeForce RTX 4070 Ti von 54 FPS auf 139 FPS.
  • Die RTX 4070 springt von 43 FPS auf 113 FPS.

Die Gewinne hat man aber insbesondere DLSS 3.0 und “Frame Generation” zu verdanken. Die sogenannte “Wundertechnik” verbessert die Performance enorm, aber davon profitiert nicht jeder.

Diablo 4 Nvidia DLSS an und aus

Warum ist die Framerate überhaupt so wichtig? Framerate (Bilder pro Sekunde) steht dafür, wie flüssig euer Spiel wirkt. Bei 5 oder 10 Bildern pro Sekunde wirkt das Spiel ruckelig und abgehakt. Spiele machen so absolut keinen Spaß. Für viele Spieler sind 60 FPS mittlerweile die Grenze, die beim Spielen ertragbar ist.

Hohe Frameraten setzen aber auch entsprechende Hardware voraus. Mit einem 60-Hz-Monitor könnt ihr zwar auch mit 300 FPS spielen, könnt diese aber nicht anzeigen lassen.

Falls ihr wissen wollt, welche Hardware ihr für Diablo 4 benötigt, dann schaut in folgenden Artikel. Hier erklären wir euch auf MeinMMO, wie viel ein PC kostet, mit dem ihr das neue Action-RPG zocken könnt:

Diablo 4: Wie viel kostet ein PC, wenn ich das Action-RPG spielen will?

Der Autor von The Witcher schrieb den Entwicklern einen bösen Brief – Die bauten ihn einfach ins Spiel ein

Die Spielserie “The Witcher” basiert auf den gleichnamigen Romanen des polnischen Schriftstellers Andrzej Sapkowski. Aus der Entwicklung der Spiele hielt sich der Autor weitestgehend raus, doch bei einem Detail sah er Handlungsbedarf und verfasste einen Brief.

Woher kommen die Informationen? Adam Zechenter und Maciej Pawlikowski von Gry Online unterhielten sich mit Artur Ganszyniec, der für die Story der ersten beiden Witcher-Titel verantwortlich war. Ganszyniec nutzte die Gelegenheit, um darüber zu sprechen, wie es hinter den Kulissen aussah.

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The Witcher 3 – PS4-Trailer

Autor störte sich an der Namensgebung

Was war das für ein Brief? Wie Ganszyniec berichtet, hielt sich der Witcher-Autor Andrzej Sapkowski aus der Entwicklung der Spiele heraus, das habe ihn ohnehin nicht sonderlich interessiert. Zudem soll der Schriftsteller eine recht pragmatische Ansicht gehabt haben: Er habe gewusst, dass er Bücher schreiben konnte, aber er mache ja keine Filme oder Spiele, wie könne er da beraten?

Dennoch bezogen die Entwickler ihn in bestimmte Aspekte mit ein, etwa bei der Karte und der Namensgebung der Figuren. In einem solchen Fall war Sapkowski wohl überhaupt nicht mit dem Spiel einverstanden und teilte dies dem Team auch unmissverständlich mit:

Wir schickten ihm eine Liste mit solchen Namen und erhielten eine ziemlich bissige Antwort, aus der klar hervorging, dass ihm die Namen nicht gefielen. Wie es bei Sapkowski üblich ist, war es eine Sprache voller komplizierter Ausdrücke, scharf und sarkastisch. Wir haben diese ‚Pille‘ natürlich geschluckt, die Namen vieler Figuren geändert.

Artur Ganszyniec via Gry Online

Insbesondere soll sich der Autor an einigen slawischen Namen im Spiel gestört haben, denn anfangs habe es Namen wie Janko oder Wojko gegeben, die dann abgeändert wurden.

Wie kam der Brief ins Spiel? Laut Ganszyniec sei der Brief selbst so „markant“ gewesen, dass sie ihn kurzerhand ins Spiel integriert hätten.

Unzutreffend, unangebracht und qualvoll primitiv

Wo ist der Brief im Spiel? Ganszyniec verrät, dass es im dritten Akt von The Witcher 1 einen spielbaren Gegenstand zu finden gibt, in dem einige Zitate aus Sapkowskis Brief verarbeitet sind.

Bei diesem Gegenstand handelt es sich um den Bericht des Professors im Leichnam der Kikimorenkönigin. Den Inhalt könnt ihr hier nachlesen:

… muss ich leider die Vorzüge unserer Allianz mit Prinzessin Adda in Zweifel ziehen. Die Schlampe ist unglaublich verwöhnt und schwer zu überzeugen. Sie war nicht in der Lage, einen Notstand herbeizuführen, und ihre plumpen Fälschungen führten den Hexer auf ihre Spur. Vorerst halten wir Wort und spielen Addas Spiel mit. Da Foltest jedoch bald zurückkehren dürfte, sollten wir den zweiten Teil unseres Planes in Angriff nehmen. Das Problem mit Geralt von Riva werde ich wohl selbst lösen, denke ich – schnell und drastisch. Allerdings muss ich darauf bestehen, dass Ihr nicht mehr als “Hurensohn” von ihm redet – derlei Namen sind völlig unzutreffend, unangebracht und qualvoll primitiv.

Die überbrachten Substanzen ermöglichen uns wie erwartet, die Kikimoren und deren Mutter zu kontrollieren. Wenigstens funktioniert das Labor einwandfrei, sodass wir die Geheimnisse von Kaer Morhen anwenden können.

Professor

Allzu übel nahm das Team dem Autor die harschen Worte im Brief nicht: Er habe eben gesagt, was nötig sei und das sei hilfreich gewesen. Teile des Briefs ins Spiel einzubauen, sei ihre Möglichkeit gewesen, das Ganze etwas zu lindern und gleichzeitig wurde der Text verewigt.

Das sei aber auch der einzige Einfluss von Andrzej Sapkowski auf die Produktion gewesen.

Manchen Fans eines anderen beliebten Franchises wäre es wohl lieber, wenn sich die Autorin der zugrundeliegenden Bücher so aus der Produktion darauf basierender Werke heraushalten würde wie der Autor von “The Wichter”. Denn jeder neue Eintrag ins Universum von Harry Potter löst eine Diskussion darüber aus, inwiefern man Autoren von ihren Werken trennen kann.

Die Autorin von Harry Potter äußert sich bissig zur Forderung, das neue Game „Hogwarts Legacy“ zu boykottieren

LoL-Profis streiken zum Start der Liga, Riot sagt: Stellt volle Teams auf oder keiner fährt zur Weltmeisterschaft

In der amerikanischen E-Sport-Szene zu League of Legends gibt es aktuell viele Unruhen. Profi-Spieler streiken für den Erhalt der sogenannten Academy-Teams, über die Nachwuchs gefördert werden soll. Riot Games hat deshalb den Start der Saison um zwei Wochen verschoben, stellt aber auch ein Ultimatum für die Weltmeisterschaft.

Was ist das Problem?

  • In Amerika hatten die Teams der höchsten Spielklasse LCS bisher die Pflicht, ein sogenanntes Academy-Team zu stellen. Dort sollten neue Talente in der NACL, quasi der zweiten Liga, ausgebildet werden. In Europa gibt es diese Pflicht schon länger nicht mehr, doch die meisten Teams stellen von sich aus eine zweite Mannschaft wie SK Gaming Prime in Deutschland oder Vitality.Bee in Frankreich.
  • Die Ausbildungsteams kosten jedoch Geld, weil Spieler und Coaches bezahlt und die Spieltage organisiert werden müssen. In einer offiziellen Anfrage haben die Franchises der LCS deshalb darum gebeten, die Klausel um die Academy-Teams zu streichen.
  • Riot Games stimmte diesem Antrag im Mai zu. Daraufhin erklärten 7 von 10 Teams ihren Rückzug aus der NACL. Daran sollen über 70 Arbeitsplätze von Spielern und Coaches hängen (via Twitter).
  • Die LCS Player Association, die sich für die Rechte der Spieler einsetzt, rief zum Streik auf und die Profi-Spieler folgten. Mehr als 50 % sprachen sich dafür aus und wollten zum Start der Liga nicht antreten.

Riot Games hat sich nun offiziell zum Streik geäußert. Sie verschieben vorerst den Start der LCS, doch sollten die Teams nicht in der Lage sein, eine vollständige Mannschaft aufzustellen, dann droht die Absage der Liga.

Dann darf jedoch auch kein Team aus Amerika zu den Worlds 2023 fahren.

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Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende

Riot Games gibt den Teams zwei Wochen Zeit

Was sagt Riot Games genau? Eigentlich sollte morgen, am 1. Juni, die Sommer-Saison der LCS starten. Doch der Start wird jetzt um zwei Wochen auf den 15. Juni verschoben. Diese zwei Wochen sollen die Teams nutzen, um die Probleme aus der Welt zu schaffen und eine aktive Mannschaft aufzustellen.

Sollte das nicht gelingen, drohen harte Konsequenzen:

Wir hoffen, dass uns dieses zweiwöchige Zeitfenster Zeit für einen produktiven Dialog zwischen der LCSPA, den Teams und der Liga gibt, damit wir den LCS-Wettbewerb im Sommer wieder aufnehmen können. Die LCS wird die Teams nicht dafür bestrafen, dass sie ihre Kader während dieser zwei Wochen nicht aufstellen, damit sich alle auf einen konstruktiven Dialog konzentrieren können. Wir tun unser Bestes, um sicherzustellen, dass LCS-Mitarbeiter, Auftragnehmer und andere Personen, die die LCS unterstützen, durch die Verzögerung nicht beeinträchtigt werden.

Eine Verzögerung über das zweiwöchige Zeitfenster hinaus würde es nahezu unmöglich machen, einen legitimen Wettbewerb durchzuführen, und in diesem Fall wären wir bereit, die gesamte LCS-Sommersaison abzusagen. Wenn die LCS-Sommersaison gestrichen wird, können sich auch keine LCS-Teams mehr für die Weltmeisterschaft 2023 qualifizieren. Ich möchte mich klar ausdrücken: Das ist kein Ergebnis, das wir uns wünschen würden, aber es ist leider die Realität, um ein faires, wettbewerbsfähiges globales System zu gewährleisten.

Naz Aletaha via LoL Esports

Was sagt Riot Games zu den Academy-Teams? Die Entwickler wollen weiterhin auf eine aktive zweite Liga setzen, doch sie glauben daran, dass diese auch ohne die Hilfe der großen Franchises wie TSM, CLG oder Cloud9 funktionieren könne.

Sie sehen das Academy-Modell als “ineffektiv an” und wollen lieber die Liga frischen Teams schmackhaft machen. Darum wurde der NACL ein zusätzliches Budget von 300.000 Dollar pro Team für die kommende Saison gewährt.

Damit wolle man dem Modell in Europa und Korea nacheifern. In Europa etwa gibt es für jede Region eine Art “zweite Liga”, von denen sich dann die besten Teams für die EU Masters qualifizieren können. In Deutschland ist das die Prime League, in der Teams wie Schalke 04, Eintracht Frankfurt, aber auch das LoL-Team von HandOfBlood – Eintracht Spandau – spielen.

“Jedes Team bekam 3 Millionen Dollar, aber nur 3 nutzten es für die NACL”

Wie reagiert die Players Association? Die wertet das Statement von Riot Games als Teilerfolg. Immerhin werde deutlich, dass die Spieler eine wichtige Rolle in der LCS spielen und nicht einfach bei Entscheidungen übergangen werden können.

Sie haben bei Riot Games nun um tägliche Meetings angefragt, um schnell eine Lösung zu finden (via Twitter).

Allerdings bat sie auch darum, dass andere Spieler nicht einspringen, wenn sie nun von den Teams für eine Ersatz-Mannschaft angefragt werden. Das soll bereits im Hintergrund passiert sein. Von dem Streik würden alle Spieler in Amerika profitieren. Ein Einspringen würde dieses Ziel untergraben und zudem die Zukunft aller Profi-Spieler gefährden.

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Generell sieht die LCSPA die Fehler vor allem auf Seiten der amerikanischen Franchises. Zum Start des Jahres gab Riot Games jedem Team der LCS 3 Millionen Dollar, um finanziell besser aufgestellt zu sein. Doch nur drei Teams nutzten das Geld anscheinend, um ihre Academy-Teams zu behalten (via Twitter).

Diese Teams sind FlyQuest, Team Liquid und Evil Geniuses. Sie belegten in der NACL nur die Plätze 7, 9 und 13, halten aber trotzdem an den Ausbildungsmannschaften fest.

Für die amerikanische Szene steht 2024 zudem ein großer Wechsel bevor. TSM, die seit der Gründung von League of Legends ein wichtiger Bestandteil waren, geben ihr Team auf, um in eine stärkere Region zu wechseln:

LoL: USA verliert sein wichtigstes Team – CEO erklärt im Video, warum

Blue Protocol zeigt eine neue Version des Charaktereditors, doch Fans sind enttäuscht: „Nichts hat sich wirklich geändert“

Der Publisher Amazon Games möchte uns bald mit einem neuen Anime-MMORPG aus Fernost beehren. Dabei gab es bereits immer wieder neue Clips und Videos zu Blue Procotol zu sehen. Dieses Mal gibt es einen Trailer zur aktuellen Version des Charaktereditors. Was sich verändert hat und wie die Fans reagieren, erfahrt ihr hier.

Was zeigt der Trailer? Der Trailer widmet sich der aktuellen Fassung des Charaktereditors. Zu diesem gab es in der Vergangenheit reichlich Material. Dieses Mal gibt es Charakteranpassungen in Form der Körpermaße, neuer Frisuren, Haar- und Hautfarben sowie Make-up zu bestaunen.

Schaut euch hier den aktuellen Charakter-Editor im Trailer an.

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Blue Protocol stellt im Trailer den Charakter-Editor vor

Wie reagieren die Fans? Bei den Kollegen von massivelyop.com äußern einige User ihren Unmut in den Kommentaren. So finden sich dazu folgende Statements:

  • User TomTurtle: Schönes Art und Design, obwohl es etwas eingeschränkt wirkt.
  • User Hikari Kenzaki: Nichts wirklich hat sich verändert zu den alten Versionen. Eine Handvoll neuer Frisuren und so, aber ist im Grunde genommen derselbe Editor darunter wie zuvor.
  • User EmberStar: Ich kenne ein paar Personen, die superhappy wären, wenn die mehr als nur die Wahl zwischen schlanker Jüngling und Vin Diesel hätten.

Ob und inwieweit hier der Entwickler vom MMORPG Blue Protocol noch nachbessert, ist nicht bekannt. Fakt ist, dass bis zum Release im Westen noch einige Zeit vergehen wird. Damit hätte der Entwickler die Gelegenheit, noch mehr Anpassungsmöglichkeiten in sein Spiel zu integrieren.

Was ist das für ein Spiel? Blue Protocol ist ein Anime-MMORPG aus dem Hause Bandai Namco. Der Publisher ist dabei Amazon Games, der auch das künftige Throne and Liberty in den Westen bringen wird.

Im Kern handelt es sich um ein PvE-Spiel. Euch stehen dabei 5 Klassen zur Verfügung, die ähnlich wie die Jobs in Final Fantasy XIV von eurem Charakter alle erlernt werden dürfen. Weitere Informationen zum Spiel erhaltet ihr an dieser Stelle.

Zu den Features von Blue Protocol gehören:

  • Eine mitreißende Story
  • Fokus auf PvE
  • Dungeons und Raids im Endgame
  • Ein actionreiches Kampfsystem
  • Eine Spielwelt, die in Zonen aufgeteilt ist und jeweils 40 Spielern Platz bietet. (Innerhalb von Städten finden sich bis zu 200 Spieler ein.)
  • 5 Klassen, die man alle erlernen kann

Blue Protocol soll zudem auf ein Free2Play-Modell setzen und sich im Westen teilweise unterscheiden. Mehr dazu gibt es in unserem Interview: Amazon bringt 2024 ein neues MMORPG – Mit PvE, Story-Fokus und ganz anders als New World.

Was sagt ihr zum neuen Charakter-Editor? Seid ihr zufrieden mit den Anpassungsmöglichkeiten oder wünscht ihr euch noch andere Optionen? Schreibt dazu in unsere Kommentare.

Quelle(n):
  1. massivelyop.com

Diablo 4: Preload läuft jetzt auf PC, PS5, Xbox – Alles zum Download

Am 31. Mai 2023 startete der Preload für Diablo 4. Ab jetzt könnt ihr den Download beginnen.

Update vom 31. Mai: Der Download ist jetzt aktiv und ihr könnt das Game rechtzeitig vor dem Release herunterladen. Weiter gehts mit der ursprünglichen Meldung und den Infos zum Preload.

Was gibt es Neues zum Preload? Das Team von Blizzard enthüllte nun offiziell den Tag und die Uhrzeit für den Start des Preloads von Diablo 4. Der Vorabdownload beginnt einige Tage vor dem Release des Spiels, sodass ihr genug Zeit dafür habt, die Daten auf euren PC oder eure Konsole zu laden. So seid ihr zum Release bestens vorbereitet.

Wann der Preload beginnt und was ihr noch dazu wissen müsst, fassen wir euch hier zusammen.

Wann startet der Preload für Diablo 4?

Zu diesem Termin geht’s los: In einem Blogpost von Blizzard sprechen die Entwickler von einem Preload-Start am 30. Mai um 4 PM PDT. Das entspricht Mittwoch, dem 31. Mai, um 01:00 Uhr deutscher Zeit.

Dabei gibt es offenbar keine Unterscheidung zwischen dem Frühzugang am 2. Juni und dem regulären Zugang am 6. Juni. Ihr könnt in beiden Fällen ab Mittwoch den Vorab-Download starten.

Zusammen mit dem Blogpost gab es einen neuen Live-Action-Trailer für mehr Hype:

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Diablo 4 heizt Release mit neuem Trailer an – Zeigt in Live-Action, wie gut Druiden und Totenbeschwörer aussehen

Wie starte ich den Preload? Blizzard hat direkt eine kurze Erklärung mitgeliefert, wie ihr den Client des Spiels auf eurer jeweiligen Plattform herunterladen könnt:

  • PC (Battle.net): Startet den Client und sucht nach Diablo 4 in der Spiele-Liste am oberen Rand oder unter Alle Spiele. Wählt Diablo IV im Dropdown-Menü der Seite und klickt auf den Installieren-Button.
  • Xbox: Sucht im Xbox Store nach Diablo IV und wählt Herunterladen.
  • PlayStation: Sucht im PS Store nach Diablo IV und wählt Herunterladen.

Wie groß ist der Preload? In den offiziellen Systemvoraussetzungen von Diablo 4 spricht Blizzard von 90 GB benötigter Speichergröße auf dem PC. Der letzte Beta-Build von Diablo 4 war auf dem PC etwa 85 GB groß und auf den Konsolen Xbox und PS5 etwa 76 GB.

Mit mindestens diesen Größen solltet ihr auch zum Release rechnen. Die endgültigen Größen sind aber noch nicht bekannt.

Alle wichtigen Informationen zum Release von Diablo 4 in der Übersicht. Unser Sammel-Artikel fasst euch alle Details zusammen, die ihr zum Start über Klassen und Inhalte wissen müsst.

Noch einer weg: WoW verliert den Chef-Entwickler, der die Talentbäume zurückgebracht hat

Ein weiteres bekanntes Gesicht von Blizzard verabschiedet sich. Brian Holinka arbeitet nicht mehr länger an World of Warcraft.

In den letzten Jahren und besonders den letzten Monaten gab es immer wieder Meldungen, dass einige der bekanntesten Entwickler sich von Blizzard verabschieden und damit auch das Team von World of Warcraft (oder anderen Blizzard-Titeln) verlassen. Jetzt hat es einen weiteren Entwickler in einer führenden Rolle von Blizzards MMORPG getroffen: Brian Holinka.

Wer ist Brian Holinka? Knapp 11 Jahre hat Holinka bei Blizzard gearbeitet und den größten Teil davon an World of Warcraft, aber er war schon vorher in der Gaming-Industrie tätig. 2004 arbeitete er an „Desert Combat“ für Battlefield, bevor er durch mehrere Studios und Firmen wechselte (darunter DICE, THQ oder Kaos Studios), bevor er 2012 bei Blizzard anfing und die Rolle des Lead-PvP-Designers ergrifft.

2017 verließ er diese Stelle, um an einem unangekündigten Projekt zu arbeiten – nur um 2018 bereits wieder zum WoW-Team zurückzukehren.

Aktuell gibt’s in WoW viel zu tun:

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WoW: Patch 10.1 Glut von Neltharion ist live – Das erwartet euch ab sofort

Woran hat Brian Holinka gearbeitet? Früher war Holinka vor allem für das PvP in World of Warcraft verantwortlich und musste dort häufig Kritik einstecken, da die PvP-Community (zum Teil sicher gerechtfertigt) den Zustand des PvP seit vielen Jahren ankreidet.

Als „Lead Combat Designer“ war Holinka ab 2018 in ziemlich viele Systeme von World of Warcraft verstrickt. So überwachte er nicht nur das Design sämtlicher Klassen und deren Fähigkeiten, sondern auch große Projekte, wie etwa die Rückkehr der Talent-Bäume für Dragonflight.

Was macht Holinka als Nächstes? Vollkommen aus dem Gaming verschwindet Holinka nicht. Stattdessen zieht es ihn zu Greg Street, den viele als „Ghostcrawler“ kennen. Der war bis vor Kurzem noch Chef-Entwickler hinter dem „League of Legends“-MMORPG, hatte dann aber recht unerwartet Riot verlassen, um ein eigenes, unabhängiges Studio zu gründen. Dem schließt sich Holinka offenbar an.

https://twitter.com/holinka/status/1663561699717427200

Für die WoW-Fans ist es sicher schade, ein langjähriges Gesicht zu verlieren – alle anderen können aber darauf gespannt sein, was er zusammen mit Ghostcrawler ausheckt und wann wir davon erste Bilder zu sehen bekommen.

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Trainer in Pokémon GO sind wütend über Raid-Änderungen, jetzt antwortet Niantic im Interview

Mit den Änderungen an den Fern-Raids verärgerte Pokémon GO zahlreiche Spieler. Nun meldete sich Director Michael Steranka im umfassenden Interview dazu.

Was ist das Problem mit den Fern-Raids? Seit Wochen wird in Pokémon GO über das Thema Fern-Raids diskutiert. Hier wurden einige Änderungen vorgenommen, die Teilen der Community sauer aufstoßen.

Darüber hinaus kamen nun auch Features ins Spiel, wie die Crypto-Raids, die vor allem auf Spieler abzielen, die vor Ort aktiv werden müssen. Diese schwierigen Raids lassen sich nicht mit Fern-Raid-Pässen bestreiten, genau wie die Top-Raids.

Der Weg von Niantic ist klar: Spieler sollen dazu bewegt werden, Pokémon GO eher in lokalen Communitys, draußen, vor Ort zu spielen, als von zu Hause aus. Doch einige Spieler sind nicht einverstanden mit – unter anderem auch, weil lokale Communitys teilweise schwer zu finden sind, insbesondere in ländlichen Gegenden.

In einem umfangreichen Interview mit YouTuberin ZoëTwoDots äußerte sich Pokémon-GO-Director Michael Steranka zu unterschiedlichen Themen rund um das Spiel – unter anderem auch dazu, warum Entscheidungen hinsichtlich der Fern-Raids so getroffen wurden, wie es der Fall war.

Das fast anderthalbstündige, komplette Interview binden wir hier ein. Die wichtigsten Punkte zum Thema Fern-Raids fassen wir darunter zusammen.

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Michael Steranka äußert sich zu Limits und Preiserhöhung

Im Interview mit Michael Steranka stellte ZoëTwoDots unter anderem Fragen zu der Kritik aus der Pokémon-GO-Community. Einer davon seien die Preiserhöhung und das Limit bei den Fern-Raids.

Warum Pokémon GO ein Limit eingeführt hat: Laut Steranka haben Fern-Raids teilweise ein wirklich ungesundes Spielverhalten eingeführt, erklärt der Director: Einige unserer engagiertesten Spieler konnten einfach Dutzende, manchmal Hunderte legendäre Raids von zu Hause aus spammen. Da mussten wir ein Limit drauf setzen, weil das nicht wirklich das ist, was wir uns für das Spiel vorgestellt haben.

Warum hat Pokémon GO den Preis erhöht? Steranka erklärt, dass man den Preis so anpassen wollte, dass er eher dem Wert für die Spieler entspricht: Wir können vermutlich debattieren, was der wahre Wert eines Remote-Raid-Passes ist. Insgesamt bekommt man Zugang zu legendären Pokémon, Tonnen von XP, Tonnen vom Sternenstaub, mehr Sonderbonbons als man weiß, was man damit machen soll, fasst Steranka zusammen.

Mit dem Fern-Raid-Pass bekäme man dies ohne großen Aufwand. Das sei so aber eigentlich nicht gedacht: Die Art, wie wir jedes andere Premium-Item im Spiel designt haben, ist so gebaut, dass du nicht einfach ein Whale [Spieler, die viel investieren] in Pokémon GO sein kannst und Geld drauf wirfst, um die Dinge zu kriegen, die du willst, meint Steranka und gibt Beispiele.

Wenn du Premium-Kampf-Pässe kaufen möchtest, musst du eine Gruppe Spieler organisieren und rausgehen und raiden. Mit Brutmaschinen musst du tatsächlich rausgehen und Eier ausbrüten. Alles, was wir tun, ist nicht einfach darauf ausgelegt, dass du bezahlst und etwas kriegst, doch das ist, was Fernraid-Pässe letztlich wurden. Deshalb hatten wir den Eindruck, wir mussten den Preis an den Wert anpassen, den Spieler damit bekommen.

Michael Steranka im Interview mit ZoëTwoDots

Er verweist aber auch darauf, dass die Anpassung es nun auch möglich mache, Fern-Raid-Pässe in Bundles anzubieten, in denen sie günstiger werden. Das habe man bei der ersten Ankündigung vielleicht nicht gut kommuniziert: Ähnlich wie alle anderen Premium-Items haben wir auch die Möglichkeit, stärkere Discounts durch Bundles und ähnliche Dinge anzubieten. Ich denke, damit können Spieler in Zukunft rechnen: Bundles, die Fernraid-Pässe beinhalten, die man für sehr gute Discounts kriegen kann, im Vergleich zum individuellen Item.

Oft kritisieren Trainer, dass man die Vor-Ort-Raids schlicht besser machen müsste, statt Fern-Raids zu nerfen. Dazu sagt Steranka: Wir haben solche Boni beispielsweise an Raid-Tagen versucht, aber am Ende des Tages geht es dem Großteil von Spielern darum, das legendäre Pokémon zu fangen. Der Unterschied ist für viele Spieler nicht da. Du hast Leute am Rande, die besonders interessiert sind an Extra-Sonderbonbons, aber der Großteil ist nicht an diesem Punkt.

So etwas hätte Spieler schlicht nicht überzeugt, vom Fern-Raid abzusehen und nach draußen zu gehen.

Warum hat sich Niantic entschieden, dies so umzusetzen?

Warum sollen Spieler überhaupt raus? Das Erkunden sei letztlich das, was Pokémon GO auch im Hinblick auf andere Spiele ausmacht:

Im Universum von Pokémon-Spielen ist GOs Säule darin verankert, dass man rausgeht und entdeckt. Es gibt Tonnen von anderen Pokémon-Spielen, Anime, Filme, die man zu Hause schauen, spielen und genießen kann. Der Markt ist damit besser bedient, mit Spielen, die auf der Switch oder Mobile dafür gebaut sind, auf der Couch genossen zu werden. Mit denen wollen wir nicht konkurrieren.

Michael Steranka im Interview mit ZoëTwoDots

Leider sei es bei einem Spiel wie Pokémon GO nötig, eine Art Handel einzugehen, bei dem die eine Seite bedient wird, während die andere generft wird: Wir haben keine Möglichkeit, Leute zu motivieren, rauszugehen und zu spielen, wenn du die komplette Erfahrung von zu Hause aus genießen kannst so Steranka.

Er räumt allerdings ein, dass dies für Spieler schwierig sein kann, die je nach Ort oder persönlicher Situation nicht so gute Möglichkeiten haben, draußen oder mit anderen zu spielen.

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Steranka erklärt aber auch, dass man schon viel eingeführt habe, um da zu unterstützen: Wir haben tägliche Spawns eingeführt, wir haben die Gesamtzahl Spawns – egal wo du bist – über die Jahre erhöht, wir haben die Team GO Rocket Ballons eingeführt, haben die Laufdistanz für die GBL entfernt, haben den täglichen Abenteuerrauch eingeführt. Es ist eine breite Auswahl von Wegen, mit denen man Pokémon GO spielen kann, egal wo man ist. Aber man kann nicht einfach alles zu Hause im Spiel verfügbar machen, denn die menschliche Natur diktiert, dass man dann zu Hause bleibt. Das ist viel einfacher und gemütlicher.

Wie geht Niantic mit dem Problem um? Steranka betont, dass man alle Orte gleich wichtig einschätzt und Spielern die Werkzeuge geben möchte, ihre lokalen Communitys zu verbessern.

Man wollte nicht, dass sich ländliche Gegenden viel verlassener anfühlen als Stadtzentren, erklärt Steranka. Gleichzeitig sehe man bei Niantic, dass es berechtigte Kritik an einigen der Lücken gibt, die durch die Änderungen an den Fernraid-Pässen entstanden sind.

Deshalb denke man über weitere Lösungen nach, um beim Wiederbeleben von lokalen Communitys zu helfen. Auch die App Campfire gehört dazu: Wenn wir schließlich Campfire für alle verfügbar haben, wollen wir, dass es sinnvolle Werkzeuge gibt, um genau das zu tun. Ich kann nicht wirklich sagen, wann das passieren wird, aber es hat für uns oberste Priorität, weil wir wissen, dass lokale Gemeinschaften auf der ganzen Welt diese zusätzliche Hilfe brauchen, um die Motoren wieder zum Laufen zu bringen.

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Wieso hat Niantic nicht zuerst neue Features gebracht?

Im Interview stellt ZoëTwoDots die Frage, wieso Niantic erst die Fern-Raid-Änderungen durchgeführt hat, anstatt erst weitere Features einzuführen, die das Spielen vor Ort oder lokale Communitys begünstigen.

Steranka sagt dazu: Um ganz offen zu sein, die Diskussion über den Remote Raid Pass ist etwas, das wir intern bei Niantic schon seit eineinhalb Jahren führen. Es ist nichts, bei dem wir eines Morgens aufgewacht sind und gesagt haben: ‘Hey, wir müssen diese Änderung vornehmen und wir werden es jetzt sofort tun.’

Man habe die Entscheidung nicht auf die leichte Schulter genommen, aber: Als wir uns die Roadmap mit den aufregenden Dingen angesehen haben, die wir für den Rest des Jahres geplant hatten, gab es oft zwei Gedankengänge, wie wir die Dinge richtig angehen sollten, so Steranka.

Der eine ist, das Pflaster abzureißen, also all die schlechten Dinge aus dem Weg zu räumen, damit man den Weg für neue aufregende, coole Dinge freimachen kann, von denen sich die Leute einen ungehinderten Eindruck machen können, und der andere ist, vielleicht ein bisschen Zucker zu nehmen, damit die Medizin besser runtergeht

Am Ende entschied man sich für eine der beiden Optionen:

Ich glaube nicht, dass es dafür eine richtige Antwort gibt, und letztendlich wussten wir, dass dies eine so schmerzhafte Änderung sein wird, dass wir uns entschieden haben, das Pflaster abzureißen. Ich weiß, dass das bedeutet, dass wir noch härter arbeiten müssen, um das Vertrauen und die Liebe zu Pokémon GO zurückzugewinnen, die wir mit dieser Änderung bei vielen Spielern verloren haben, aber ich hoffe, dass die Leute dabeibleiben werden, um viele der coolen Dinge zu sehen, an denen wir arbeiten. Denn ich freue mich wirklich darauf und ich denke, dass Pokémon GO am Ende dieses Jahres ein ganz anderes Spiel sein wird als zu Beginn des Jahres, und zwar auf gute Weise.

Zudem betont der Director, dass er zuversichtlich nach vorne schaut: Ich bin hoffnungsvoll. Das ist definitiv eines der spannendsten Jahre seit Langem, wenn es um Feature-Entwicklung für Pokémon GO geht. Aber ich weiß, dass wir viel Vertrauen und Liebe von der Community zurückgewinnen müssen, und wir werden unser Bestes tun, um das zu tun. Wir sind keine perfekte Firma, aber wir versuchen immer, Spielern Freude zu bereiten, wie es kein anderes Spiel kann.

Was haltet ihr von den Aussagen? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Als nächstes steht in Pokémon GO jedenfalls eine neue Season an, für die es auch schon Infos gibt.

Quelle(n):
  1. ZoëTwoDots

Neues Survival-MMO auf Steam beeindruckt Fans mit Will Smith im Trailer: „Ich dachte zuerst, das sei ein Film“

Das Survival-MMO „Undawn“ macht Will Smith zu einem legendären Überlebenden. Von dem dazugehörigen Trailer dachten Fans, er sei für einen neuen Film.

Was ist das für ein Spiel?

  • Undawn (Steam, Mobile) ist ein Survival-MMO, das in einer von Zombies überrannten, postapokalyptischen Welt spielt.
  • Als einer der letzten Überlebenden schließt ihr euch dem sogenannten „Raven Squad“ an und kämpft in der offenen Spielwelt sowohl gegen Zombies als auch gegen andere Spieler.
  • Um euer Überleben zu gewährleisten, sammelt ihr Waffen und Vorräte. Dabei müsst ihr versuchen, nicht zu verhungern oder zu verdursten sowie die Stimmung eures Charakters im Auge behalten.
  • Es gibt auch Fahrzeuge, die ihr in der Open World finden und zur Fortbewegung nutzen könnt

Undawn wird von Lightspeed & Quantum Studios entwickelt. Der Release des Survival-MMOs ist für den 15. Juni 2023 geplant (via Steam).

Will Smith und seine nervigen Nachbarn

Was zeigt der neue Trailer? Der neue Trailer zu Undawn ist auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Will Smith erschienen und zeigt, welche Rolle der Schauspieler in dem Spiel einnehmen wird.

Der Trailer beginnt als eine Art Werbevideo für ein Urlaubsparadies, in dem Will Smith euch ein Hotelzimmer andrehen will. Wir sehen einen Sandstrand mit wunderschönem Meeresblick, Menschen, die genüsslich Champagner in einem Pool trinken sowie einen Mann und eine Frau, die die Wildnis des Ortes erkunden.

Will Smith liegt in der Zwischenzeit Bücher lesend in einem Zelt, angelt und schwärmt von leistungsstarken Fahrzeugen. Dazu sehen wir einen alten Ford Mustang und ein Motorrad – doch dann offenbart uns der Schauspieler endlich das, was uns in der Welt von Undawn erwartet: nervige Nachbarn.

Die Optik eines Live-Action-Films wandelt sich zu der Grafik des Spiels und wir sehen diese nervigen, untoten Nachbarn, wie sie an dem ein oder anderen Urlauber rumknabbern. Letztendlich tritt Will Smith Baseballschläger schwingend in Szene und erklärt den Zombies gemeinsam mit seinem schwerbewaffneten Team, dem „Raven Squad“, den Kampf.

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Will Smith tritt in Undawn als kampferprobter Überlebender auf

„Wir haben auf ein Videospiel wie dieses gewartet, seit I Am Legend herauskam“

Welche Reaktionen gibt es? Auf YouTube gibt es einige User , die den Trailer durchaus gut fanden. In einem Kommentar mit fast 200 „Gefällt mir“-Angaben sagte ein Nutzer sogar, dass er gedacht habe, dass es sich um einen Film und nicht um ein Spiel handle. Generell scheint die Kooperation bei einigen Fans gut anzukommen.

  • „Ich dachte zuerst, es sei ein Film […].“
  • „Wir sind uns alle einig, dass er uns nie mit seinem Content enttäuscht.“
  • „Ich hätte nie gedacht, dass ich den Tag erlebe, an dem Will Smith in einem Zombiespiel mitspielt, was für eine großartige Zeit, um am Leben zu sein… Ich bin dabei!“
  • „Ich bin damit aufgewachsen, Mr. Smith in den späten 80ern zu sehen, und jetzt werde ich mit ihm oder als er in einem Videospiel spielen. Das Leben könnte nicht viel besser werden als das.“
  • „Will, wir haben auf ein Videospiel wie dieses gewartet, seit I Am Legend herauskam.“

Welche Rolle spielt Will Smith in Undawn? In Undawn schlüpft Will Smith in die Rolle des legendären Überlebenden „Trey Jones“, der als Mitglied des Raven Squads die Spieler auf ihre Reise und das Überleben in der postapokalyptischen Welt vorbereitet.

Bereits in einem ersten Trailer, der auf dem YouTube-Kanal von Undawn erschien, erwies sich Will Smiths Charakter als sehr kampferprobt und nahm es auch mit großen, mutierten Zombies auf.

Neues Survival-MMO auf Steam will „das Genre neu definieren“ – Macht Will Smith zu einem legendären Überlebenden

Pokémon GO: Alle Raid-Stunden und legendären Bosse im Mai 2023 – Heute Regigigas

Im Mai trefft ihr in den Level-5-Raids von Pokémon GO auf die legendären Bosse Kapu-Toro, Genesect (Blitzmodul), Kapu-Kime und Regigigas. Dazu kommen in Mega-Raids unter anderem Mega-Altaria und Mega-Pinsir. Wir zeigen euch hier, wann ihr welchen Boss finden könnt und was die Raid-Stunden im Mai 2023 bringen.

Was sind das für Raids? In jedem Monat starten in Pokémon GO verschiedene Themen-Events, die meist bestimmte Bosse in die Raids bringen.

Wir zeigen euch in dieser Übersicht alle Bosse, die ihr im Mai 2023 in 5er-Raids und Mega-Raids trefft. Dazu auch die Übersicht der Raid-Stunden, die jeden Mittwoch aktiv sind.

Raid-Stunden und Raid-Bosse im Mai 2023

Die folgenden Raid-Stunden sind im Mai 2023 bei Pokémon GO von jeweils 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr aktiv:

TerminRaidboss
3. MaiGenesect (Blitzmodul)*
10. MaiKapu-Kime*
17. MaiKapu-Kime*
Die besten Konter gegen Kapu-Kime
24. MaiRegigigas*
31. MaiRegigigas*
Die besten Konter gegen Regigigas
Bosse, die mit einem Stern (*) markiert sind, könnt ihr als Shiny fangen

Weiter unten im Artikel zeigen wir euch, wie lange welcher Boss in diesem Monat bei Pokémon GO aktiv ist und welche Mega-Bosse euch erwarten.

Raidboss-Wechsel und Mega-Raids im Mai 2023

DatumRaidbosse
17. April bis 2. Mai5er-Raids mit Kapu-Toro*
17. April bis 2. MaiMega-Raids mit Mega-Lahmus*
2. Mai bis 9. Mai5er-Raids mit Genesect (Blitzmodul*)
2. Mai bis 11. MaiMega-Raids mit Mega-Scherox*
9. Mai bis 24. Mai5er-Raids mit Kapu-Kime*
11. Mai bis 24. MaiMega-Raids mit Mega-Pinsir*
24. Mai bis 1. Juni5er-Raids mit Regigigas*
Konter-Guide für Regigigas
24. Mai bis 1. JuniMega-Raids mit Mega-Altaria*
Konter-Guide für Mega-Altaria
Bosse, die mit einem Stern (*) markiert sind, könnt ihr als Shiny fangen

Was ist besonders? Mega-Pinsir wird zu seinem Release der beste Käfer-Angreifer, den ihr für Raids in Pokémon GO einsetzen könnt.

Für einige Trainer ist auch die Rückkehr von Mega-Altaria spannend. Zuletzt war das Pokémon von Mai bis Juni 2022 verfügbar. Jetzt bekommt ihr erneut die Chance, das Pokémon zu bekämpfen und zu fangen.

Habt ihr einen Favoriten bei den Raids im Mai 2023? Schreibt uns eure Meinung doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Spielern darüber aus.

Pokémon GO: Tobutz Konter Guide mit den 20 besten Angreifern

Die 20 besten Konter gegen Tobutz in Pokémon GO haben wir euch in diesem Raid-Guide zusammengefasst. Damit ihr den Raid-Boss schnell besiegen könnt, zeigen wir euch hier auf MeinMMO jeweils das beste Moveset.

Was ist das für ein Pokémon? Bei Tobutz handelt es sich um ein Legendäres Pokémon aus der vierten Spielgeneration. Zusammen mit Selfe und Vesprit stellen sie das Trio der See-Legende dar.

Wann könnt ihr gegen Tobutz antreten? Ihr findet Tobutz in der Zeit vom 1. Juni 2023 um 10:00 Uhr bis zum 15. Juni 2023 um 10:00 Uhr in den Raids der Stufe 5.

Die besten Konter gegen Tobutz im Raid

  1. Mega-Gengar mit Schlecker und Spukball
  2. Mega-Hundemon mit Standpauke und Schmarotzer
  3. Mega-Banette mit Dunkelklaue und Spukball
  4. Crypto-Despotar mit Biss und Knirscher
  5. Trikephalo mit Biss und Wirbler
  6. Crypto-Mewtu mit Psychoklinge und Spukball
  7. Mega-Garados mit Biss und Knirscher
  8. Darkrai mit Standpauke und Spukball
  9. Crypto-Hundemon mit Standpauke und Schmarotzer
  10. Mega-Simsala mit Psychoklinge und Spukball
  11. Giratina (Urform) mit Dunkelklaue und Schemenkraft
  12. Hoopa (entfesselt) mit Erstauner und Spukball
  13. Crypto-Snibunna mit Standpauke und Schmarotzer
  14. Mega-Absol mit Standpauke und Finsteraura
  15. Skelabra mit Bürde und Spukball
  16. Hoopa mit Erstauner und Spukball
  17. Monetigo mit Bürde und Spukball
  18. Mega-Pinsir mit Käferbiss und Kreuzschere
  19. Mega-Guardevoir mit Ladestrahl und Spukball
  20. Mega-Ampharos mit Voltwechsel und Wirbler

Schwächen von Tobutz: Da Tobutz zum Typ Psycho gehört, ist es besonders schwach gegen Angriffe der Typen Käfer, Geist und Unlicht.

Kann man Shiny Tobutz fangen? Ja, ihr könnt jetzt in Pokémon GO die schillernde Form von Tobutz fangen.

Wie viele Trainer benötigt man? Trainer, die die besten Konter nutzen, mindestens Level 40 sind und bereits einige Erfahrung mit Raids gesammelt haben, können Tobutz bereits zu zweit besiegen. Wenn ihr niedrigere Level habt, solltet ihr in eurer Gruppe auf mehr Spieler setzen.

Twitch-Streamerin hält ihre Zuschauer für zu bedürftig, möchte ihnen von einer KI Sozialkompetenz beibringen lassen

Kaitlyn „Amouranth“ Siragusa ist eine der erfolgreichsten Streamerinnen auf Twitch. Zudem hat sie immer wieder neue Geschäftsideen. Jetzt möchte sie die Sozialkompetenzen ihrer Zuschauer mit einer KI trainieren – aber das kostet.

Was hat Amouranth geplant? Künstliche Intelligenz oder was man aktuell dafür hält, ist überall präsent, sei es durch ChatGPT oder durch KI-Chatbots, die uns auf zahlreichen Websites begrüßen.

Jetzt bringt Amouranth in Zusammenarbeit mit der Plattform Forever Voices einen Chatbot heraus. Das Ziel ist es, für ihr Publikum da zu sein, auch wenn sie nicht live ist.

Die ganze Geschichte zu dieser Idee haben wir euch in einem kurzen Video zusammengefasst:

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Amouranth will ihren Fans mehr Nähe ermöglichen – Künstliche Intelligenz soll das erreichen

Gegenüber Kotaku hat die 29-Jährige nun geäußert, dass die Unterhaltung ihrer Fans nicht das einzige Ziel ihrer KI-Offensive sei, denn: Sie möchte die Sozialkompetenzen mit dem Chatbot trainieren und Trolle in die Schranken weisen.

Das hat jedoch seinen Preis.

Kommunikation für Credits

Wie funktioniert der Bot? Der Chatbot ist bereits über Telegram verfügbar. Die Nutzer müssen dort Credits mit Echtgeld kaufen, um die Gespräche mit dem Bot zu bezahlen. Jede Minute erfordert entsprechende Credits.

Die Nutzer schicken eine Sprachnachricht ab, diese wandelt der Bot in einen Text um, auf den die KI in Textform antwortet, was dann wiederum als Sprachnachricht an den Nutzer gesendet wird. Und das mit der Stimme von Amouranth, welche aus ihren Streams und Videos repliziert wird.

Amouranth meint: „Sie sagt genau das, was ich denke.“

Wie kommt sie auf KI? KI sei etwas, das ihr schon in ihrer Schulzeit begegnet sei, sagt Amouranth. Sie erinnert sich an verschiedene Formen von KI und Chatbots:

Und dann gibt es diese Dating-Simulator-Spiele, wie wir sehen, und ich denke einfach, dass Einsamkeit derzeit in unserer Gesellschaft weit verbreitet ist. Wir sind immer voneinander isoliert, insbesondere durch die Pandemie. Wenn dies Menschen das Gefühl gibt, weniger einsam zu sein, finde ich das cool. Und wenn Menschen bereit sind, damit eine Bindung einzugehen oder sich damit zu sozialisieren, denke ich nicht, dass es schädlich ist. […] Ich denke, es ist harmlos.

via Kotaku

Chatbot soll Trolle und Stalker in die Schranken weisen

Warum will sie den Chatbot einsetzen? Viele Zuschauer ihres Streams haben nicht die notwendigen sozialen Skills, stellt Amouranth im Gespräch mit Kotaku fest. Als Negativbeispiel sagt sie, dass Leute im Chat immer wieder von ihr fordern, „eine Brust auszupacken“. Diese mangelnde Sozialkompetenz nervt Amouranth.

Der Chatbot könnte solchen Menschen nun dabei helfen, sich diese Skills anzueignen.

Denn für die Nutzer könnte es sich so anfühlen, als würden sie mit einer realen Person interagieren.

Sie erhalten eine direkte Reaktion auf ihre Nachrichten und könnten somit mithilfe des Chatbots lernen, sich anzupassen, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. „Es ist wie ein risikofreies Ursache-Wirkung-Verhältnis“, sagt die Streamerin.

Anders als im „echten Leben“ drohen hier keine großen Konsequenzen, sodass man sich ausprobieren kann. Man könne laut Amouranth dadurch herausfinden, wie man auf Menschen wirkt und lernen, seine Beziehungen zu verbessern. Die Streamerin hofft, dass der Chatbot dadurch Trolle in die Schranken weist.

Chatbot soll den Fans Aufmerksamkeit geben, die sie dringend brauchen

Wie soll das erfolgen? Einige Zuschauer seien sehr bedürftig nach Aufmerksamkeit, stellt Amouranth fest. Der Chatbot könnte denjenigen entgegenkommen, die sich nach Aufmerksamkeit sehnen und eine parasoziale Beziehung mit der Streamerin eingehen möchten.

Auch hoffe sie, dass der Bot das enorme Aufmerksamkeitsbedürfnis von Stalkern stillt, sodass das problematische Verhalten abnimmt und sie nicht in Gefahr sei.

Fraglich ist, ob das ganze wirklich so funktioniert und wirklich so harmlos ist, wie sich die Streamerin das vorstellt. Dass ihre Fans bereit sind, viel Geld für ihre Geschäftsideen zu bezahlen, ist kein Geheimnis. Mit dem nötigen Kleingeld kann man somit jederzeit mit Amouranth kommunizieren. Na ja, zumindest mit KI-Amouranth.

Manche Menschen bauen sogar ganze Welten für ihre KI-Freundinnen, müssen sie dann aber „töten“.

Quelle(n):
  1. Kotaku

Deutscher Twitch-Streamer prangert YouTube wegen der Löschung seines Kanals an, bekommt ihn nach 5 Tagen wieder

Der 36-jährige Streamer Staiy“ ist auf Twitch hauptsächlich für seine Meinungs- und Reaction-Inhalte bekannt. Auf seinen YouTube-Kanälen werden hauptsächlich Ausschnitte aus seinen Streams hochgeladen. Nun wurde sei Account fälschlicherweise von YouTube gesperrt, doch obwohl die Plattform den Fehler zugibt, bleibt der Kanal offline.

Update 19:15 – Der Kanal ist mittlerweile wieder zu erreichen.

Originalmeldung:

Was hat es mit der Löschung auf sich? Wie Staiy in einem aktuellen Stream berichtet, erhielt er am 25. Mai eine E-Mail von YouTube: Sein Zweit-Kanal „Zweitklassige Reaktionen“ sei wegen „schwerwiegender und wiederholter“ Verstöße gegen die Richtlinien entfernt worden.

Auf dem Kanal landen hauptsächlich Reactions, die der Streamer – oder wohl eher sein Cutter – ungeeignet für den Hauptkanal halten.

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Kanal wurde offenbar fälschlicherweise gelöscht

Was ist das Problem? Davon gibt es gleich mehrere. Die Begründung, die YouTube für die Entfernung des Kanals angibt, ist ein Verstoß gegen die Richtlinien zum Verkauf von illegalen oder gesetzlichen Beschränkungen unterliegenden Waren oder Dienstleistungen.

Diese Richtlinien verbieten unter anderem das Anbieten von Drogen, Glücksspiel, sexuellen Dienstleistungen und Menschenhandel. Das sind Themen, zu denen sich Staiy bereits mehrfach kritisch äußerte. Es erscheint also unwahrscheinlich, dass er solche Waren oder Dienstleistungen angeboten haben soll.

Der Content Creator erklärt ebenfalls, dass er nichts Derartiges angeboten oder Verlinkungen dafür auf seinem Kanal gehabt habe, das sei „totaler Schwachsinn“. Der Account soll also fälschlicherweise gelöscht worden sein – und das ohne jegliche Warnung.

Denn eigentlich entfernt YouTube selbst im Falle eines tatsächlichen Verstoßes erstmal nur die betreffenden Inhalte und spricht eine Verwarnung aus. Erst bei 3 „Strikes“ innerhalb von 90 Tagen wird der Kanal im Normalfall entfernt.

Besonders ärgerlich: YouTube gibt den Fehler sogar zu, doch der Kanal bleibt trotzdem offline.

Twitch-Streamer ist fassungslos: „Wie kann das sein?“

Wie reagiert Staiy? Der Streamer setzte sich umgehend mit YouTube in Verbindung, um die Sache zu klären. Da es sich nur um seinen Zweitkanal handelt, ist der Schaden für ihn zwar zu verschmerzen, doch insbesondere ein Detail in der E-Mail von YouTube ließ ihn hellhörig werden.

So sollte es ihm nach der Löschung seines Kanals auch verboten werden, einen neuen Kanal zu erstellen oder auf einen anderen Kanal zuzugreifen. Somit wäre auch sein Hauptkanal betroffen. Zudem hat Staiy als größerer Streamer auch Angestellte, die sich um seine Inhalte kümmern und deren Job gefährdet ist, wenn ein Kanal einfach so verschwindet.

Wie verlief die Kommunikation mit YouTube? Trotz der angekündigten Bearbeitungszeit von mindestens 2 Tagen habe sich YouTube innerhalb weniger Minuten bei ihm gemeldet, erzählt Staiy. In der Antwort auf seinen Appeal heißt es, man habe den Kanal erneut überprüft und keinerlei Verstöße feststellen können.

Der Kanal werde also innerhalb von 48 Stunden wiederhergestellt, so YouTube. Das war am 25. Mai, doch auch 3 Tage später, als Staiy die Situation im Stream anspricht, ist der Kanal immer noch offline. Auch heute, am 30. Mai, erhält man noch eine Fehlermeldung, wenn man versucht, „Zweitklassige Reaktionen“ aufzurufen (Stand: 12:15 Uhr).

Besonders ärgert den Content Creator, dass sein Kanal offenbar automatisch gelöscht wurde, aber auch menschliche Intervention ihn nicht so einfach zurückholen kann. Daher wolle er auf diesen Fehler im System aufmerksam machen, schließlich könne es ja auch seinen Hauptkanal oder den eines anderen YouTubers jederzeit treffen.

Ich denke, wie kann das sein? Wie kann das sein, dass die Reaktion darauf ist: „Ja, wir haben einen Fehler gemacht, aber er kommt nicht zurück.“ […] Ich bin echt ziemlich froh, dass ich mich nicht auf [die Plattformen] verlassen muss, weil wenn es darum geht, dass die innerhalb von Sekunden einfach deine gesamte Kanal-Existenz löschen können, ist das schon ziemlich besorgniserregend.

Ob der Fehler behoben wird und Staiy seinen Kanal zurückbekommen kann, bleibt abzuwarten. In der Zwischenzeit scherzt er, dass die Inhalte des Zweitkanals auf der Website Clipfish hochgeladen würden. Dabei handelt es sich laut dem Content Creator hauptsächlich um Reactions zur Survival-Show Arctic Warrior.

Eigentlich ist es die Streaming-Plattform Twitch, die sonst des Öfteren für plötzliche Banns und mangelnde Kommunikation kritisiert wird. Gerade für kleinere Content Creator ist das ein großes Problem, denn ihnen gehen für die Dauer der Sperren ihre Einnahmequellen verloren.

Twitch bannt VTuberin und sie weiß nicht, wieso: “Von einem Tag auf den anderen alles zu verlieren, das ist gruselig”

Fantastisches Weltraum-Koop-Spiel für hunderte Stunden gibt’s aktuell für unter 6 € auf Steam

Auf Steam könnt ihr euch das beliebte Survival-Spiel Starbound aktuell für einen wirklich kleinen Preis sichern und euch als intergalaktischer Kapitän auf die Suche nach Ressourcen, Abenteuern und Monstern machen.

Was ist Starbound für ein Spiel? In Starbound strandet ihr mit eurem beschädigten Raumschiff irgendwo im Weltall. Ihr sammelt Materialien für die Reparatur, erkundet das Universum und schafft eure eigene Geschichte.

Das Spiel ist im Juli 2016 erschienen und verzeichnet seitdem um die 89.000 Spieler (via SteamDB).

In einem Zitat auf Steam sagt Gronkh, einer der größten deutschen Streamer und YouTuber: „Starbound ist eine Mischung aus Minecraft, aus Terraria, aus … ah … eine Mischung aus allem einfach.“

Aktuell bekommt ihr es für unter 6 €, das Angebot gilt bis zum 5. Juni. Auch im Xbox-Gamepass ist Starbound enthalten.

Hier könnt ihr euch den Starbound Trailer anschauen:

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Starbound Survival-Craft Trailer

Hütte im Wald oder Raumstation

Was kann man in Starbound machen? In dem 2D-Abenteuer könnt ihr euch niederlassen und euer Land bewirtschaften, von Planet zu Planet reisen, Schätze sammeln oder euch in gefährliche Dungeons stürzen.

Auf eurer Reise gibt es viel zu entdecken. Von alten Tempeln bis hin zu modernen Metropolen, Bäume mit Augen und interessante Tiere. Aber auch was das Bauen betrifft, könnt ihr euch kreativ ausleben, egal ob Hütte im Wald, mittelalterliches Schloss oder Raumstation.

Gibt es einen Multiplayer-Modus? Auf privaten oder öffentlichen Servern habt ihr die Möglichkeit gegeneinander oder kooperativ miteinander zu spielen. Ihr gestaltet das Universum nach euren Vorstellungen und passt es eurem Spielstil an. Gegenstände, Planetentypen, Dungeons und Quests können hinzugefügt werden.

Das Spieluniversum ist dasselbe wie das, auf dem der Spieler, der den Server hostet, im Einzelspielermodus spielt. Alle verbundenen Spieler behalten ihre Charakterinventare und Raumschiffe bei.

Passt euren Charakter, das Raumschiff und den Schwierigkeitsgrad an

Das hat Starbound zu bieten:

  • 7 anpassbare Charaktere
  • Story-Kampagne mit Charakteren, Bossen, Dungeons und Quests
  • anpassbares und erweiterbares Raumschiff
  • sammel Schätze und Geschenke von deinen Mietern
  • 3 Spielmodi: Casual (kein Essen notwendig), Survival (Essen zum Überleben, Gegenstände beim Tod verlieren) und Hardcore (Permadeath)
  • Crafting von Baumaterialien, Rüstungen, Waffen, Möbeln etc.
  • fangbare Monster, die für euch kämpfen
  • Koop-Modus mit allen euren Inhalten

Weitere Informationen bekommt ihr auf Steam.

Bis 2019 erschienen regelmäßige Patches. Im letzten Update kamen weitere Möbel, Gegenstände, Kostüme, Waffen hinzu, ebenso weitere Aufträge und Zwischensequenzen sowie eine finale Mission inklusive Bosskampf. Ihr übernehmt die Rolle eines intergalaktischen Kopfgeldjägers, der Aufträge erledigt, um gesuchte Verbrecherbanden aufzuspüren und für Recht und Ordnung im Universum zu sorgen.

Auf Steam gibt es über 82.000 Bewertungen – 91 % davon sind positiv. Die Spieler loben insbesondere die Erkundungsmöglichkeiten in Starbound und die Tatsache, dass man nie „alleine“ ist, da man mit anderen Spielern spielen kann und auch NPCs zu Begleitern werden können.

Starbound hat seit sieben Jahren eine relativ konstante Spielerschaft. Andere Spiele hingegen verzeichnen drastisch sinkende Zahlen, sodass die Server nun abgeschaltet werden:

Multiplayer-Shooter hatte 50.000 Spieler auf Steam, schaltet Server ab – Spieler sagen:
„Sie änderten das Spiel komplett.“

Quelle(n):
  1. Steam

Destiny 2: Weekly-Reset am 30.05. – Das erste Eisenbanner in Season 21

Die Welt von Destiny 2 ist immer in Bewegung, und jede Woche bringt frische Abenteuer, Belohnungen und Herausforderungen mit sich. In dieser Woche erwartet euch beispielsweise das erste Eisenbanner in Season 21. Zudem wirft MeinMMO wie immer einen Blick auf die sonstigen Highlights dieser Woche.

Das passiert diese Woche: Die Hüter haben ihr Licht aufgeladen, die Revolverhelden ihre Waffen geölt und die Arkus-Akrobaten ihre Blitze geladen. Denn diese Woche steht das erste Eisenbanner der Season 21 bevor, und Lord Saladin ruft die Hüter erneut in die Schlacht.

Das Eisenbanner ist in Destiny 2 eine regelmäßige Aktivität, die recht viele Hüter ins PvP lockt und spannende Kämpfe sowie einzigartige Belohnungen bietet. Wer also seine Fähigkeiten und seinen Ruf im Eisenbanner stärkt kann sich in Season 21 Ruf und damit neue Ausrüstung holen.

  • So kehrt der Leere-Granatwerfer “Rabenschwarm” mit Schnellfeuergehäuse wieder zurück. Er ist mit Spitzgranaten ein Garant für hohe Schadenszahlen. Alle anderen Perks sind hilfreich, aber kein “must have”.
  • Zudem kommt eine neue Waffe ins Eisenbanner, welches ein Strang-Fusionsgewehr sein wird. Was es kann, werden die Spieler ab heute Abend entdecken können.

Bleibt nur zu hoffen, dass es im Eisenbanner bei dieser nassen Season 21 nicht zu rostig wird.

Zudem wird Bungie in dieser Woche die neue, saisonale Quest um Sloane und ihre riesige Fischfreundin Ahsa fortsetzen, die in der Saison der Tiefe spielt.

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Destiny 2: „Saison der Tiefe“ lässt Hüter ins Wasser tauchen

Die wichtigsten Infos zu Aktivitäten vom 30.05 bis 06.06

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Vorhut: Dämmerung – Die Feuerprobe

  • Die Korrumpierte, in der Träumenden Stadt
    • Der wahrscheinlich unbeliebteste Strike in Destiny ist diese Woche dran. Die Hüter kehren somit in die Träumende Stadt zurück und sollen eine von Königin Maras engsten Beraterinnen, Sedia, finden und sie aus der Kontrolle der Besessenen befreien.
Verdient diese Woche die Dämmerungswaffe: Uneinigkeit SR4 ein Scout-Gewehr. Die Meister-Versionen könnt ihr euch in Season 21 bereits ab dem 13. Juni erspielen.

Schmelztiegel – Das ist die rotierende PvP-Aktivität

  • Die beiden Modi Zonenkontrolle und Hexenkessel laufen diese Woche im PvP.

Endgame: Raid-Challenges und Dungeon-Rotation

Farmbares Endgame im wöchentlichen Wechsel: Im weiteren Endgame warten die Vermächtnis-Rotationen. Dabei sind sowohl der Rotations-Raid als auch der Rotations-Dungeon farmbar. Das bedeutet, ihr könnt die einzelnen Begegnungen immer wieder abschließen, um verschiedenste Items zu erhalten und eure Sammlung zu vervollständigen. Inklusive möglicher Exotics, die in diesen Inhalten erhältlich sind.

  • Der wöchentliche Vermächtnis-Raid ist der „Garten der Erlösung“ mit der “Göttlichkeit”
  • Darüber hinaus gibt es im Dungeon „Säule der Wächterin” Extra-Spitzenloot mit dem Exo-Bogen „Hierarchie der Ansprüche“
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“Hierarchie der Ansprüche” hat einen exotischen Katalysator

Diese Aktivitäts-Rotationen von Inhalten wird Bungie ab Season 22 weiter ausbauen. Dann können Spieler nicht nur Raids und Dungeons als „Vermächtnis“ spielen, sondern auch alte Exotische Missionen.

Weekly-Aktivitäten

Mit dem wöchentlichen Reset wurden erneut einige Aktivitäten und Herausforderungen geupdatet, die den Spielern eine Vielzahl von Belohnungen und Fortschritten bieten und durch Wiederholung bessere Hüter aus ihnen machen.

  • In der neuen saisonalen Aktivität der Season 21 “Bergung” müsst ihr euch Xivu Arath und einer wachsenden Bedrohung stellen damit Sloane das bekommt, was sie braucht.

Lightfall – Wöchentliche Kampagnen-Mission

  • An der Schwelle”
    • Reist an den Ort, wo die Curruli meditieren und zur Ruhe kommen. Dort soll es jede Menge Strang geben, sodass ihr eure Fähigkeiten dort trainieren und ausbauen könnt. Zumindest hofft das Osiris.

Aszendenten-Herausforderung – Träumende Stadt

Falls ihr noch Triumphe aus der Träumenden Stadt benötigt, dann aufgepasst: Die Korrumpierung offenbart euch mit einem Schluck „Königinnenlaub-Tinktur” neue Zugänge.

  • Petra Venj hat diese Woche die 2. Aszendenten-Herausforderung für euch dabei. Ihr findet Petra und ihr Questangebot am Ort „Das Ufer“ in der Träumenden Stadt. Auch hier hat Savathun ihre Finger im Spiel, denn der Fluch beginnt, die heilige Stadt der Erwachten auf Stufe 1 wieder für sich einzunehmen.

Alle Quellen für Spitzen-Loot in Season 21 von Destiny 2

fischeangeln-destiny2
Angelt und fischt euch jede Menge Loot, der zudem viele Ressourcen einbringt

Das ist das neue Max-Level: In der neuen Saison der Tiefe (Season 21) steigt das Powerlevel nicht weiter an. Das maximale Powerlevel eurer Ausrüstung, das ihr erreichen könnt, bleibt also bei 1.810 und ihr könnt chillig und ohne Stress die neuen saisonalen Inhalte genießen und durch die Angel-Aktivität eure Ressourcen kräftig auffüllen.

  • In der Lightfall beginnen neue Hüter bei Powerlevel 1.600.
  • Das Soft Cap liegt bei 1.750.
  • Das Powerful Cap bei 1.800.
  • Mit Spitzenloot könnt ihr euch ans Hard Cap von 1.810 bringen.

Damit ihr wisst, wo ihr effektiv euren Spitzenloot abgreifen könnt, bieten wir euch jede Woche einen schnellen Aktivitäten-Überblick. Wir listen euch hier die momentan bekannten Aktivitäten auf, die euch schnell ans Powerlevel-Cap bringen – sofern ihr es noch nicht erreicht habt.

Dieser Spitzenloot bringt euer Powerlevel bis 1.810:

  • Top-Raid „Wurzel der Albträume“ (+2)
  • Top-Dungeon „Geister der Tiefe“ (+2)
  • Vermächtnis-Raid-Rotation diese Woche: „Garten der Erlösung“ (+2) – farmbar
  • Vermächtnis-Dungeon-Rotation „Säule der Wächterin“ (+2) – farmbar
  • Verdiene 200.000 Punkte durch den Abschluss von Dämmerungen (+2)
  • „Mutproben der Ewigkeit“: Erreicht mindestens 250.000 Punkte oder mehr (+2)
  • Schließe die Exo-Mission //knoten.ovrd.AVALON// in der ETZ ab (+2)
  • Wöchentliche Lightfall-Kampagnen-Mission auf Legendär (+2)
  • Hawthornes Clan-Aufgabe: Vergebe 5 Wertschätzungs-Karten an andere Hüter (+1)
  • Eisenbanner, vom 30.05 bis zum 06.06 (+2)

Glanzstaub-Highlights im Everversum

Das Ornament “Verhöhnte Festung” für “Citans Bollwerk”
  • Exotisches Rüstungsornament für “Citans Bollwerk” namens “Verhöhnte Festung”
  • Exotische Geste “Den Tisch umschmeissen”
  • Legendäre Geste “Qualvoller Tanz”
  • Legendäre Geste “Geniale Idee”
  • Exotischer Sparrow “Externalisierung”
  • Exotisches Schiff “Der Sargträger”
  • Exotisches Schiff “Vestianische Hawk”
  • Exotisches Waffenornament “Chronos-Exegese” für die Exo-Waffe “Keine Zeit für Erklärungen”
  • Legendäre Geist-Projektion “Sicherheits-Projektion”
  • Teleport-Effekt “Unterwerfer-Auftritt”
  • Shader: “Rabenseide”, “Rauchgrau”, “Trinity”, “Ernsthafter Erfolg”, “Kupfermarke” und “Klar”

Welche Aktivitäten und Herausforderungen im wöchentlichen Reset von Destiny 2 interessieren euch am meisten? Teilt gerne eure Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren.

Die Herausforderung im neuen Dungeon wird derzeit von manchem kritisiert, denn der Boss ist recht langatmig, wenn man ihn bekämpfen will:

Destiny 2: Die besten Solo-Spieler im PvE haben einen klaren Wunsch an Bungie – „Leute, es ist absurd“

Diablo 4 im Test: Puristen werden es hassen, weil es zu sehr ein MMO ist – Aber ich liebe es 

Es ist endlich so weit: MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus durfte das lang ersehnte Diablo 4 spielen und endlich darüber berichten, wie es so war. Wie viel MMO steckt drin? Wie schwer ist es wirklich? Und was steckt in dem kontroversen Shop?

TL;DR: Hier geht’s zur Bewertung

10 Tage lang konnte ich spielen und genauso lang muss ich nach dem Ende vom Pre-Launch von Diablo 4 warten, bis ich wieder zocken darf. Eine sehr lange Zeit nach dem Erlebnis, denn ich will unbedingt mehr.

Nach den beiden Beta-Tests und dem ziemlich positiven Server Slam hat Blizzard MeinMMO eingeladen, Diablo 4 vor dem Release zu spielen, um meine Meinung dazu abzugeben. Erstmals konnte ich dabei das gesamte Spiel testen, im vollen Umfang.

Insgesamt habe ich etwa 30 bis 40 Stunden in den Test gesteckt. Wie viel es genau waren, weiß ich nicht, denn ab und an … ging das Zeitgefühl ein wenig verloren. Noch eben den Dungeon da machen, die Sidequest hier sieht auch interessant aus. Und kann ich nicht mein Gear etwas ausbessern?

In der Zeit ist mir eine Sache aber immer wieder aufgefallen: Viele Features kenne ich aus MMOs, habe sie etwa in World of Warcraft schon gesehen. Und zusammen macht Diablo 4 viel mehr Spaß. Nur, wie viel ist es wirklich?

Wir haben eine spätere Version als die von den Tests gespielt. Im Anspielbericht finden sich keine Spoiler zur Story.

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Diablo 4: Der offizielle Story-Trailer zum Release

Kein MMO, aber … 

Nach dem großen Rumoren, dass Diablo 4 ein MMO werden soll, haben die Devs 2020 klargestellt: „Dies ist eher eine Philosophie“ und ziemlich genau diese Einstellung zieht sich durch das gesamte Spiel.

Ich habe die meiste Zeit alleine gespielt. Sogar in der kontroversen Shared World, weil es nicht so viele andere Tester gab. Aber gerade dort ist mir aufgefallen, wie sehr Diablo 4 doch auf MMO setzt.

Nur etwa die Hälfte der Events konnte ich solo „beherrschen“, heißt: Zusatzziele abschließen. Es geht schlicht alleine nicht, weil man sich aufteilen müsste, um die Gegner an verschiedenen Positionen zu besiegen. Besondere Endgame-Inhalte wie die Höllenfluten und Invasionen gingen so gut wie gar nicht. Das sind besonders harte Gebiete im Endgame: bei der Höllenflut werden Monster in einem Bereich verstärkt und lassen eine neue Währung fallen, mit der man Kisten öffnen kann. Stirbt man, verliert man die Hälfte der gesammelten Kristalle. Invasionen sind in mehrere Phasen aufgeteilte, große Events, die sich weltweit auf der Map ankündigen.

Dazu mag kommen, dass ich als Druide die ehemals schlechteste Klasse gespielt habe, die sich aber in der neuen Version sehr viel besser anfühlt. Aber sogar Kollege Maik Schneider hatte mit seinem zugegeben schwächeren Totenbeschwörer Probleme. Aber selbst mit der Zauberin, die sonst locker alles wegmetzelt, habe ich die Events später nicht geschafft.

Solo wischen die Bosse den Boden mit mir auf 

Am deutlichsten wurde dieses MMO-Gefühl beim Sprung von Weltstufe 2 auf Weltstufe 3 – also „Veteran“ auf „Alptraum“. Dafür muss ein besonderer Dungeon auf Tier 2 abgeschlossen werden, auf den ich aus Spoiler-Gründen nicht weiter eingehen will.

Der Dungeon an sich war knackig, aber machbar. Der Endboss hat mir dann doch nochmal die Tür gezeigt und das mehrmals. Nach etwa einer Stunde habe ich dann aufgegeben und etwas kleinlaut bei den Kollegen von GameStar und GamePro, die ebenfalls die letzten Tage mit ihren Reviews beschäftigt waren, um Hilfe gefragt.

Zumindest GamePro-Kollege Kevin Itzinger hatte mit seiner Jägerin die gleichen Probleme. Wir haben uns zusammengetan, noch einen Tester eingepackt (der deutlich besser ausgerüstet war) und den Dungeon gemeistert. Naja … uns durchziehen lassen, wie es MMO-Noobs so tun.

Kurz darauf hat uns der Kollege sogar noch durch „Alptraum-Dungeons“ gezogen, den härtesten Endame-Content des Spiels. Dabei bekommen die vielen Dungeons neue Mechaniken, die Mobs neue Fähigkeiten und wird über mehrere Stufen immer härter – bis Stufe 100. Wir waren auf Stufe 4.

„Gezogen“, weil er wirklich die ganze Arbeit gemacht hat. Wir lagen meist tot daneben und haben zugesehen. Ich zumindest, Kollege Kevin war vorsichtiger. Aber genau solche Szenen kenne ich aus WoW, wenn man seinen Freunden einen Gefallen tut.

Hätte das alles auch alleine funktioniert? Bestimmt. Aber das hätte viel Zeit in Anspruch genommen, viel Grind und Vorbereitung. Die im Titel angesprochenen Puristen stehen auf sowas. Ich nur bedingt. Wenn ich mir zu oft die Zähne ausbeiße, lasse ich mir helfen und das geht in Diablo 4 super.

Nun sag schon: ist es Pay2Win? 

Die Frage beschäftigt nach wie vor viele Fans: ist die Monetarisierung von Diablo 4 eigentlich fair? Nach meinem aktuellen Wissensstand kann ich sagen: Nein, es ist kein Pay2Win.

In unserer Test-Version war der Shop nicht implementiert. Wir haben allerdings von Blizzard einige Screenshots bekommen, mit dem Versprechen, dass das die Inhalte sind, die man im Shop kaufen kann. Zu sehen sind dort ausschließlich Cosmetics, keine Boosts, keine Items.

Alles ist also, nach meinen jetzigen Informationen, rein optional. Wer 70 Euro für das Spiel zahlt, bekommt alle Inhalte, bis auf den Battle Pass. Wer aber mehr zahlen will, den erwarten dann durchaus happige Preise:

  • die Premium-Währung Platin kostet zwischen 1,99 US-Dollar (200 Platin) und 99,99 US-Dollar (11.500 Platin), wie von Shops gewohnt gestaffelt
  • Skins gibt es als einzelnes Item oder im Bundle
  • die Kosten belaufen sich nach aktuellen Infos auf zwischen 800 und 2.800 Platin (rund 8-28 Euro)
  • bestimmte Bundles gibt es direkt für Echtgeld zu kaufen

Für Skin-Fetischisten wie mich wird das teuer. Bisher habe ich aber tatsächlich nichts im Shop gefunden, was besser aussehen würde als die im Spiel erhältlichen Transmogs. Vor allem die Sets aus Scosglen und den Fractured Peaks finde ich erstklassig.

Transmog geht in Diablo 4 ganz leicht:

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Diablo 4: So funktioniert das Transmog-System

Fazit: Diablo 4 ist ein MMO, aber immer noch ein Diablo

Wo ich Diablo 2 und Diablo 3 gerne alleine gezockt habe, würde ich in Diablo 4 immer zu einer Gruppe greifen. Nicht nur, weil es dann leichter wird, sondern auch wegen der Klassen-Mechaniken an sich.

Gerade als Druide habe ich die Möglichkeit, meine Verbündeten zu unterstützen. Ich erinnere mich an Maiks überraschten Ausruf: „Ach, du machst die Gegner verwundbar?“ Durch unsere Synergie konnten wir beide besser aus den Vollen schöpfen und hatten mehr Spaß an den Klassen. Das bringt eine zwischenmenschliche Ebene ins Spiel.

Für einige Inhalte sind Mitspieler sogar nicht auszuschließen. Weltbosse etwa, die werdet ihr nur in den seltensten Fällen alleine sehen. In Dungeons seid ihr zwar immer alleine bzw. in der Gruppe unterwegs, aber wer Diablo als eine „Ich spiele alleine in meiner Welt nach meinen Regeln“-Erfahrung kennt, wird diese in Diablo 4 nicht finden.

Was mich besonders überrascht hat, ist die deutsche Sprachausgabe. Die Stimmung in Cutscenes und dem Spiel wird auch auf Deutsch hervorragend übertragen, nur ab und an sieht man unpassende Mundbewegungen. Aber die Wahl der Synchronsprecher ist auf jeden Fall super gelungen:

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von Benedict Grothaus

Beim Endgame habe ich gerade einmal an der Oberfläche gekratzt. Vom Endgame konnte ich nicht allzu viel alleine erledigen, aber die Alptraum-Dungeons sind schon einmal eine große Herausforderung, sogar auf der niedrigsten Stufe. Noch nicht ganz balanced, aber auf jeden Fall etwas, das lange beschäftigen kann, wenn man sie an die Spitze treibt.

Das „Geflüster der Toten“ ist erstaunlich interessant. Die Mechanik ersetzt eigentlich nur das, was Kopfgelder in früheren Teilen waren, aber mit gezielten Belohnungen und mehr Aufgaben, aus denen man aussuchen kann. Wenn man sowieso grinden will, ist das ideal.

Zumindest Peters Eindruck war dabei, dass die MMO-Features gar nicht so dominant waren. Vielleicht ändert sich das, wenn mehr Leute in der Shared World unterwegs sind. Ich persönlich fand die Features sehr präsent, was durchaus an den verschiedenen Blickwinkeln liegen mag. Mit Blick auf die Wertung der GameStar werden aber sicher auch Solo-Fans auf ihre Kosten kommen.

Pro
  • düsteres Setting mit echtem Diablo-Feeling
  • erstklassiges Gameplay
  • interessante Klassengestaltung mit ansprechenden Skills und Synergien
  • abwechslungsreiches Endgame, das nicht nur “stumpfer Grind” ist
  • lange Kampagne (für ein Diablo)
  • sehr knackig, aber nicht zu schwer
Contra
  • im Moment noch ungleiche Balance zwischen den Klassen
  • Loot-Freude kommt erst recht spät auf, nicht in der Kampagne

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Am Ende meines Tests bin ich überzeugt, dass Diablo 4 mindestens 70 bzw. 80 Euro an Stunden wert sein wird. Die Kampagne hatte ich nach etwa 20-25 Stunden durch, die meisten Nebenquests noch offen. Es ist also noch deutlich mehr an Story-Inhalten drin.

Nach den letzten Tests waren meine größten Bedenken, dass Diablo 4 durch einen zu gierigen Shop zerstört werden könnte, wie damals schon Diablo Immortal. Nach dem, was ich jetzt weiß, sind die Sorgen weniger, aber noch nicht ganz weg. Ich bleibe noch etwas skeptisch, aber optimistisch.

Ich hätte gerne mehr Zeit für den Test gehabt. Einfach, um mehr zocken zu können. Da der Fortschritt aber ohnehin nicht übernommen wird, war das vielleicht sogar besser so.

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Diablo 4: Der Release steht vor der Tür – Das sagen die ersten Stimmen

In wenigen Tagen ist es endlich so weit: Sanktuario öffnet mit Diablo 4 erneut seine Tore. Doch einige Auserwählte durften bereits vorab in das Monster-Gemetzel abtauchen. Wir von MeinMMO fassen euch die ersten Stimmen zusammen.

Von wem kommen die Meinungen? MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus, sowie die Kollegen von der GameStar, der GameStar Tech und der GamePro durften Diablo 4 vorab schonmal 10 Tage lang anzocken. Darüber hinaus haben wir einige internationale Stimmen aufgegriffen.

Vorab stand bereits fest, dass Diablo 4 sowohl für Blizzard als auch für das Genre der Hack’n’Slays eine enorme Bedeutung haben wird. Die ersten Anspielberichte lassen darauf hoffen, dass es dieser Verantwortung gerecht werden kann.

Für ein bisschen zusätzlichen Hype bis zum Release, werft doch einen Blick in den neuen Trailer:

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Wie lauten die ersten Stimmen? Unsere Vorab-Tester scheinen sich ziemlich einig zu sein: Hurrah, Diablo (und damit irgendwie auch Blizzard) sind endlich wieder richtig gut!

  • Kevin Itzinger von GamePro vergibt fast perfekte 94 Punkte: „Am meisten begeistert mich, wie Blizzard es geschafft hat, den perfekten Sweet-Spot im Genre zu finden, ohne aber Kompromisse dabei einzugehen. Möchte ich am Abend einfach die Konsole anschalten, durch Monsterhorden metzeln und nicht ewig darüber nachdenken, ob mir die gerade gefundene Rüstung tatsächlich einen spürbaren Nutzen bringt, kann ich das problemlos machen.

    Habe ich aber Lust, richtig tief in die Systeme einzusteigen und jedes kleine Prozent Stärke aus meinem Charakter zu kitzeln, während ich durch Dungeons wüte, die mir alles abverlangen, kann ich das spätestens ab Level 50, in den höheren World-Tiers und im Endgame ebenso machen. Egal, wie mir gerade der Sinn steht, das Spiel lässt mir freie Wahl. Beide Erlebnisse funktionieren ganz hervorragend und sorgen für eine Menge Spaß.“
  • Unser eigener Redakteur Benedict Grothaus lobt die düstere Stimmung und die MMO-Aspekte: „Insgesamt habe ich etwa 30 bis 40 Stunden in den Test gesteckt. Wie viel es genau waren, weiß ich nicht, denn ab und an … ging das Zeitgefühl ein wenig verloren. Am Ende meines Tests bin ich überzeugt, dass Diablo 4 mindestens 70 bzw. 80 Euro an Stunden wert sein wird.“
  • Für Peter Bathge von GameStar entscheiden das Endgame und die Monetarisierung über die endgültige Wertung, vorab gibt es 85-95 Punkte und viel Lob: „So viel Story, so viel Atmosphäre und so brechend gutes Gameplay hatte noch kein Diablo zuvor. Für mich löst es in dieser Beziehung endgültig den zweiten Teil ab: An Diablo 4 wird sich auf Jahre hinaus jedes andere Action-Rollenspiel messen lassen müssen.“
  • Stephan vom GameStar-Sonderheft will nie mehr zurück: „Das Endgame greift sehr gut ineinander. Kopfgelder, Alptraumdungeons, das Paragonbrett und sogar das PvP binden sich nahtlos in die offene Welt ein. Jeder Gegenstand hat Bedeutung für die Builds und alle Klassen haben ein ganz eigenes Feeling, sodass ihr Stunden mit dem Feintuning eures Charakters verbringen könnt. Ich kann mir nicht vorstellen, nochmal zu den vorherigen Teilen zurückzukehren.“
  • Sören Diederich von der GameStar Tech macht es kurz und knackig: „Endlich mal wieder eine technisch saubere PC-Version direkt zum Launch! Diablo 4 läuft flüssig, macht keine Zicken und skaliert noch dazu so gut, dass es auch auf älteren Rechnern noch ansehnlich aussieht und passabel läuft.“
  • Bei IGN wollte man das Game gar nicht mehr weglegen, gab aber Abzüge für die Story: „Diablo 4 verfolgt die Strategie, Dinge zu verfeinern, die die Serie bereits so gut gemacht hat, anstatt sie grundlegend zu überarbeiten, und dieser vorsichtige und ehrfürchtige Weg hat diese gewaltige Fortsetzung zu einem der ausgefeiltesten ARPGs gemacht, die je geschaffen wurden, was das Zerstückeln der Legionen der Verdammten zu einem höllischen Vergnügen macht.“
  • Forbes sieht in Diablo 4 das Beste aus den beiden Vorgängern vereint und vergibt 9 von 10 Punkten: „Meine Eindrücke sind überwältigend positiv, basierend auf dem, was ich bisher erlebt habe, von der Karte über das Gameplay bis hin zu den neuen Systemen und sogar der Handlung, was ich nicht erwartet hatte. Blizzard scheint wirklich alles richtig gemacht zu haben, und ich würde sagen, dass die einzige Möglichkeit, dass es zum Start schlecht ankommt, darin besteht, dass technische Probleme den Spielern die Möglichkeit nehmen, zu spielen.“

Alle sind sich also einig, dass sich Diablo 4 richtig gut spielt und jede Menge Spaß macht. Zurückhaltung gibt es nur hinsichtlich der Monetarisierung, welche auch vielen Fans Sorgen bereitet. Da der Shop im Vorab-Test noch nicht implementiert war, kann es hierzu noch keine endgültige Entwarnung geben.

Den ausführlichen Anspielbericht von MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus inklusive aller Pros und Cons findet ihr hier. Darin geht er auch auf die drängendsten Fragen vieler Spieler ein: Wie viel Pay2Win wird in Diablo 4 stecken und ist es wirklich ein MMO?

Diablo 4 nach 30 Stunden Test: Puristen werden es hassen, weil es zu sehr ein MMO ist – Aber ich liebe es 

Neues Koop-Spiel auf Steam erinnert an LoL und bietet Spieltests an – So meldet ihr euch an

In dem Koop-Spiel Project F4E schließt ihr euch mit anderen Spielern zusammen, um die Überlebenschancen zu erhöhen, epische Beute zu sammeln und sich in den Dungeons zu behaupten. Jetzt könnt ihr euch für einen Spieltest auf Steam registrieren und wir sagen euch wie.

Was ist das für ein Spiel? Das neue MOBA-Spiel mit dem vorläufigen Namen Project F4E erinnert optisch an League of Legends, nicht zuletzt wegen der Iso-Perspektive, in der man spielt. Wir haben euch Project F4E bereits vorgestellt.

Project F4E wird von ehemaligen Entwicklern von Riot Games (LoL, Valorant) umgesetzt und bietet am 10. Juni einen Spieltest an. Dafür gibt es aktuell einen Server in Europa. Die Spieler können am Entwicklungsprozess teilnehmen und sich im Discord zu dem Spiel äußern.

In Project F4E könnt ihr euch entweder mit Freunden oder mit anderen Spielern zusammenschließen und magische Portale nutzen, um gemeinsam gefährliche Fantasy-Umgebungen zu bestreiten und epische Beute zu sammeln.

Man trifft auf andere Teams, denen man aus dem Weg gehen kann – oder man greift sie an und luchst ihnen ihren wertvollen Loot ab. Stirbt man in der Session, verliert man seine gesamte Ausrüstung. Einerseits frustrierend, andererseits bietet das einen enormen Wiederspielwert.

Auch Evercore Heroes erinnert an ein League of Legends in einer PvE-Umgebung:

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Evercore Heroes – Neues Gameplay zeigt die aufregenden PvE-Kämpfe

Infos zum Spieltest

Wie kann man an dem Test teilnehmen? Um an dem Spieltest von Project F4E teilzunehmen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • man tritt dem Discord-Server bei, der bei Steam verlinkt ist
  • man abonniert den Newsletter auf der Website des Spiels
  • man setzt das Spiel auf seine Steam-Wunschliste

Sobald man einen Key zu einem Spieltest hat, bleibt der laut dem Discord-Team übrigens für weitere Spieltests bestehen.

Mit dem Newsletter scheint das ganz gut zu klappen, denn: MeinMMO-Autorin Nicole Wakulczyk hat ihren Steam-Key erhalten, nachdem sie sich für den Newsletter angemeldet hat. Kurz davor hat sie das Spiel auf ihre Wunschliste gesetzt.

Wann erscheint das Spiel final? Dazu ist bisher nichts bekannt. Laut den Entwicklern „BetaDwarf“ wird das Spiel nicht kostenlos sein, auch streben sie aktuell nur eine Veröffentlichung auf Steam an, andere Plattformen werden eventuell in Zukunft in Betracht gezogen.

Falls ihr League of Legends mögt, aber eher Lust auf einen Plattformer habt, könnt ihr euch dieses Spiel anschauen, welches euch die Zeit mit Ekko manipulieren lässt.

Riot hat schon 3-mal versucht, den schlechtesten Agenten in Valorant zu retten – schafft es einfach nicht

Die 21 Agenten in Valorant haben jeweils verschiedene Rollen, die sie ausüben. Ein Agent, der aber nirgendwo reinpasst und auch sonst von den Spielern kaum Beachtung findet, ist Yoru. Auch nach 3 Änderungen konnte er nicht besser werden und verbleibt seit einem Jahr in seinem Zustand.

Wer ist Yoru? Valorant hat für seine Agenten vier Kategorien: Duellant, Initiator, Taktiker und Wächter. Yoru gehört zur Duellanten-Klasse und ist wohl der schlechteste Agent im Spiel.

Anfang 2021 wurde Yoru ins Spiel hinzugefügt und war von Anfang an ein Problemkind in Valorant. Ganze 3-mal wurde er seit seinem Release angepasst, und bis heute hat sich sein Status nicht verbessert.

Riot bringt auch regelmäßig neue Skins für Waffen in Valorant. Diese sind zwar hübsch, haben aber unvorstellbare Kosten.

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Valorant Skin-Trailer: Radiant Entertainment System

Trotz der Änderungen bleibt Yoru ganz unten

Wie schlecht ist Yoru? Yoru findet sowohl bei den Profis als auch bei der normalen Spielerschaft kaum Beachtung. Während der Valorant Champions Tour hatte Yoru auf den meisten Maps eine Pick-Rate von 0 %. Und auch die normalen Spieler ignorieren ihn. Im Ranked-Modus hat er eine Pick-Rate von 1,8 %.

Seit seinem Release hat Riot 3-mal versucht, ihn anzupassen. Das war kurz nach seinem Release in Patch 2.06. Ein komplettes Rework wurde in Patch 4.04 versucht, und in Patch 5.01 wurde er wieder gebufft. All das brachte nichts, und er blieb bei seinen unterirdischen Statistiken.

Bei anderen Agenten wie Viper waren Riots Rettungsversuche erfolgreich, und sie spielt bis heute bei Tier-Listen ganz oben mit, wie Mobalytics (Stand: 30.05.2023) zeigt.

Seit ihr noch neu in Valorant und habt zufällig den Game Pass? Dann holt euch diese Game Pass-Vorteile in euren Riot-Spielen.

Wo liegt das Problem? Laut Mobalytics sind 3 der 6 Duellanten S-Tier Agenten. Somit deutlich besser als Yoru. Die restlichen Zwei sind immerhin noch B-Tier.

Yoru wird auch als schwierigster Duellant eingestuft. Dementsprechend braucht er das meiste Können. Es lohnt sich mehr, die anderen Duellanten zu picken, da sie statistisch erfolgreicher und gleichzeitig einfacher zu spielen sind.

Seit seinem Rework ist ein Jahr vergangen. Ob Riot wieder versucht ihn anzupassen ist noch unklar, es scheint aber so, als wäre er vergessen.

Eine andere komische Situation in Valorant ist passiert, als ein Streamer vom neuen Anti-Cheat-Tool gebannt wurde – und das im Riot HQ.

Quelle(n):
  1. PCGamesN
  2. Mobalytics