Ein Vater hat über 960 Stunden in Diablo 4 gesteckt und dabei allein in Season 1 sämtliche Klassen auf Stufe 100 gebracht. Das führte zu einer Diskussion, wie selbst ein „Gamer-Dad“ eigentlich so viel Zeit für das Spiel aufbringen kann.
So steht es gerade um Diablo 4:
- Nach einem starken Start erreicht gerade eine Müdigkeit die Community von Diablo 4. Viele Spieler wollen aufhören oder sind schon gegangen. Einer der größten Streamer etwa will zu Last Epoch wechseln.
- Als Grund führen Kritiker an, dass Diablo 4 nicht genug Inhalte biete. Insbesondere das Endgame sei langweilig und schon vor der Maximal-Stufe sei der Charakter „fertig.“
- Das Spiel ist aber nicht tot, nur die Hardcore-Gamer finden gerade nicht genug zu tun. Casuals sind nach wie vor begeistert, wie nun ein Gamer-Dad zeigt.
Was hat es mit dem „Dad-Meme“ auf sich? Diablo 4 hat sich relativ schnell den Ruf erarbeitet, das optimale Spiel für Väter zu sein, die wenig Zeit haben. Wer eine Familie, einen Job und generell wenig Zeit zum Zocken habe, sei hier genau richtig.
Die Schwächen, die Vielspieler an Diablo 4 sehen, ziehen dort nämlich nicht wirklich. Zu den Punkten, an denen das Spiel langweilig wird, kämen die Gamer-Dads erst dann, wenn ohnehin schon neuer Content da ist.
Einer dieser Gamer-Dads hat sein Hobby nun aber auf die Spitze getrieben. Auf Reddit zeigt ein Sohn einen Screenshot von den Charakteren seines Vaters. Zu sehen sind 6 Helden auf Stufe 100 – fünf davon saisonal. Das heißt, er hat sie erst seit dem 20. Juli überhaupt spielen können. Da starterte Season 1
Während andere Spieler nicht einmal einen Charakter auf Level 100 haben, kann dieser Papa mit jeder Klasse allein in Season 1 aufwarten. Dafür erntet er Respekt und eine Diskussion darüber, ob so viel Zeit schon verschwendet ist.
Season 2 soll wieder frischen Wind in Diablo 4 bringen:
„Ich habe ihn gefragt. Er hat 960 Stunden gespielt.“
Anders als die meisten Gamer-Dads hat der Vater des Nutzers hier offenbar mehr Zeit, vermutlich, weil er schon im Ruhestand ist. Laut des Erstellers soll der Papa 960 Stunden in Diablo 4 investiert haben. Viele freuen sich, dass er Spaß hat und sagen:
Wenn du wirklich das Diablo-Dad-Meme bist, seit Jahrzenten ein Fan von Diablo mit mehr Kohle, um Spiele zu kaufen als Zeit, sie zu spielen, dann ist das Spiel wirklich großartig. […]
Wenn die Itemization und der Grind wirklich reinkicken und du gezwungen bist, gelbe Items zu vergleichen bis deine Augen bluten, weil du sonst den DPS-Check in einem Alptraum-Dungeon im Endgame oder bei Uber-Lilith nicht schaffst – dann ist es Zeit, etwas Neues anzufangen oder eine Weile lang etwas anderes zu spielen.
Manchmal verstehe ich all die Beschwerden nicht. Andere Generation, denke ich.
Der Streit zwischen genau diesen Generationen und Spielstilen zieht sich allerdings schon seit einer Weile durch die Community. Während Vielspieler nicht genug zu tun haben und Diablo 4 kritisieren, zocken Casuals einfach so lange sie Spaß haben und sind froh über die Stunden. Wenn es keinen Spaß mehr macht, widmen sie sich eben etwas Anderem.
Blizzard plant bereits die nächsten Schritte. Die kommende Season 2 soll so viele Inhalte bieten, dass allein 4 Stunden Stream-Content zum Erklären geplant sind. Das Thema werden dieses Mal Vampire.
Der Vergleich mit Diablo 3 kommt jedoch immer wieder auf. Hier vergleichen die Fans aber ein Spiel mit mehreren Jahren Entwicklung und ein relativ neues. Dennoch hoffen sie, dass Diablo 4 ähnlich langfristig unterhaltsam bleibt wie der Vorgänger. Nur mehr Content sei vielleicht nicht der richtige Weg:
Diablo 4 soll richtig viel neuen Content bekommen, doch einige Fans meinen: Das braucht es gar nicht
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