Der Chef von XDefiant glaubt: Wenn ihr keine schlechten Gegner findet, seid ihr die schlechten Gegner

Wenn ihr das Gefühl habt, in XDefiant niemals einen schlechten Spieler zu sehen, dann hat der Chef des Shooters eine klare Meinung zu euch.

Um wen geht es?

  • Mark Rubin ist Executive Producer bei Ubisoft und der Chef von XDefiant. Auf x.com zeigt er sich äußerst kommunikativ und gibt viele Hintergrundinfos zu dem Spiel.
  • Vor seiner Zeit bei Ubisoft arbeitete Rubin bei Infinity Ward an Call of Duty und war dort unter anderem an der Entwicklung der ursprünglichen „Modern Warfare“-Spiele (2007, 2009, 2001) beteiligt.

Was meint der Chef? Der Content-Creator und Shooter-Experte „TheXclusiveAce“ hat sich auf x.com zu der Diskussion geäußert, dass die Matches in XDefiant zu schwitzig seien und es keine leichten Matches gibt.

TheXclusiveAce berichtet beispielsweise, dass er Kommentare unter Videos zu XDefiant sehe, die fragen, wie er „Lobbys mit so leichten Gegnern“ bekomme. In seinem Post schreibt er dazu: „In einem Spiel mit SBMM, wenn du buchstäblich nie einen leichten Gegner findest, ist das ein Zeichen, dass du jede Menge Raum für Verbesserungen hast.“

Mark Rubin hat die Aussage mit einem simplen „Das!“ geteilt und stimmt der Aussage des Content-Creators dementsprechend zu. „Jede Menge Raum für Verbesserungen“ ist dabei eine nette Umschreibung für: Wenn du keine leichten Gegner findest, bist du der leichte Gegner.

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XDefiant Game Overview Deep Dive Trailer

Was ist mit der Aussage gemeint? XDefiant zeichnet sich dadurch aus, dass es Modi ohne Skill-based-Matchmaking (kurz: SBMM) hat, also die Lobbys nicht anhand eurer Fähigkeiten zusammengestellt werden. SBMM sorgt dafür, dass Spieler immer mit und gegen andere Spieler auf dem gleichen Skill-Level spielen. Dadurch müssen schlechtere Spieler nicht gegen gute Spieler antreten.

XDefiant hat SBMM nur im Ranked-Modus und in der Willkommens-Playlist. In den anderen Modi oder der individuellen Playlist könnt ihr auf Spieler mit jedem Skill-Level treffen. Dazu zählen extrem gute Spieler, aber auch sehr schlechte.

Ihr spielt in XDefiant also zwangsläufig irgendwann gegen Spieler, die schlechter sind als ihr – außer, ihr seid wirklich an der untersten Grenze des durchschnittlichen Skill-Levels aller Spieler. Dann wirkt es für euch so, als wenn es nur Matches gegen gute oder zumindest bessere Spieler gibt.

Falls ihr zu den eher schlechteren Spielern gehört, empfiehlt es sich für euch, die Willkommens-Playlist oder zukünftig sogar Ranked zu spielen, wenn ihr keine Lust habt, auf deutlich bessere Spieler zu treffen.

Matches gegen Spieler eines hohen Skill-Levels können zwar frustrierend sein, haben aber einen klaren Vorteil: Ihr könnt euch einiges von ihnen abgucken. Welche Waffen oder Fähigkeiten spielen sie? Wie sieht ihr Movement in Gunfights aus? Welche Wege laufen sie, wenn sie über die Map rotieren?

Ihr könnt in solchen Niederlagen wirklich einiges für euer eigenes Spiel lernen. Und auch wenn ihr euch nicht mit grandiosen Statistiken und tollen Clips schmücken könnt, hat XDefiant für euch zumindest eine Art Teilnehmerurkunde am Ende des Matches parat: XDefiant belohnt Spieler mit Urkunde, die nichts erreicht haben

NoWay erstellt Tier-List aller deutschen Twitch-Streamer nach Gaming-Skill – Nach 10 Minuten streitet er sich mit allen wegen eines Streamers

Der deutsche Twitch-Streamer Frederik „NoWay“ Hinteregger ist weltweit einer der führenden Streamer zu League of Legends. Als ehemaliger LoL-Profi kennt er das Spiel und ist sehr gut darin. Jetzt hat er im Stream eine Tier-Liste mit allen deutschen Twitch-Streamern und Streamerinnen erstellt und sie nach ihrem Gaming-Skill geordnet. Schon nach wenigen Minuten lief ihm das aus dem Ruder. Der Twitch-Chat und NoWay stritten darüber, wie gut der Minecraft-Streamer BastiGHG ist.

Wie entstand die Tier-List?

  • NoWay streamt aktuell LoL aus Mexiko. Er ist auf Einladung einer lokalen Liga dort.
  • Am 28.5. war er 9 Stunden auf Twitch live und erstellte in den Pausen, während er darauf wartete, in ein neues LoL-Match zu kommen, die Tier-Liste in regem Austausch mit seinem Chat.
  • Ein Community-Mitglied hatte ihm die Vorlage gebastelt und er ordnete die Streamer dann stehend und freihändig nach ihrer Spielstärke ein. Dabei war er gnadenlos: Selbst wenn man in einem großen Spiel zu den weltweit besten gehört, kam man grade so für das A-Tier in Betracht.

Den Gaming-Skill von Knossi ordnet NoWay bei „Dogshit“ ein und das ohne zu zögern:

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Vom Zeugenstand bei Barbara Salesch zum König von Twitch – Karriere und Leben von Knossi

Die besten und schlechtesten Streamer stehen schnell fest

So begann das: Die ersten beiden Streamer, die er in einem ersten Entwurf der Liste noch zum „GodTier“ adelte, waren die beiden deutschen Variety-Streamer: Dhalucard und Repaz. Dhalucard sei bei allen Events vorne, Repaz müsse einfach geehrt werden.

Aber schon bei seinem ersten Teamkameraden kam er ins Straucheln: Der LoL-Spieler Agurin, ein Jungler, mit dem NoWay zusammen bei seinem Team NNO spielt, sei zwar in LoL einer der besten Spieler der Welt, aber in Shootern ziemlich mies.

Allerdings sei LoL ja so ein großes Spiel und Agurin so gut, dass er eigentlich ins höchste Tier gehört. NoWay tat sich wehr, ordnete Agurin letztlich zwar im A-Tier ein, aber hinter Dhalucard und Repaz.

Leichter fiel die Frage nach den schlechtesten deutschen Streamern: „Wo ist Knossi?“ Der und Fritz Meinecke landeten sofort im „Dogshit“-Tier.

Schon beim 6. Streamer entbrennt ein Streit

Wann entgleiste das Ranking? Schon beim 6. Streamer in der Liste hatte NoWay ein Problem: Der deutsche Streamer BastiGHG war in den Augen des Chats ein Weltklasse-Minecraft-Streamer und müsste mindestens in A-Tier, also auf eine Stufe mit Dhalucard und Repaz.

NoWay aber fand keine Argumente, ihn so hoch einzuordnen. Minecraft sei nicht so skill-lasting, da gehe es viel um Wissen. Und die Preisgelder, die BastiGHG gewonnen habe, seien ja nur bei Twitch-Rivals-Turnieren gewesen – das zähle nicht so richtig. Der gehöre maximal ins B-Tier. NoWay lasse sich da auch nicht reinreden.

Da kannst du ja gleich mit der Liste aufhören!

Der Twitch-Chat maulte rum:

  • „Wenn der B-Tier ist, dann bist du aber auch nur B-Tier.“
  • „Wenn der B-Tier ist, kannst du ja gleich mit der Liste aufhören.“
tier-list

Wie ging das aus? 6 Stunden später war die Tier-Liste fertig und wird seitdem rege auf X/Twitter diskutiert.

Letztlich ist es eine sehr strenge Tier-Liste geworden: Zu den 3 deutschen Top-Streamern kam keiner mehr hinzu. Wobei NoWay sagt, dass Sologesang auch in diese Kategorie gehört_ der sei ein „krasser“ Spieler.

Sich selbst hat NoWay im B-Tier eingeordnet, BastiGHG ist sogar ins C-Tier gerutscht.

Selbst NoWay sagt: Das sei schon eine „sehr hohe“ Liste. Natürlich seien eigentlich alle Klasse.

In den Kommentaren heißt es: Die Liste enthalte so viel Sprengstoff, dass es Warnhinweise dafür geben müsste.

Die Liste hatte auch einige heikle Momente:

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Was fällt bei der Liste auf?

Die Nummer 1 bei NoWay ist Vadeal, ein 19-jähriger Fortnite-Spieler, der auf Twitch etwa 2.000 Zuschauer hat. Unseren Favoriten unter den Top-Streamern auf Twitch hat NoWay gar nicht gelistet, den kennt offenbar nicht mal NoWay: Der beste Gamer unter den Top 20 deutschen Twitch-Streamern existiert außerhalb der Szene

WoW: Spieler laufen Dungeons in 50 Sekunden – auf Stufe 20 und alleine

In World of Warcraft purzeln gerade viele Rekorde. Ganze Dungeons werden in unter einer Minute absolviert. Wir erklären, wie das möglich ist.

Im aktuellen Modus „WoW Remix: Mists of Pandaria“ ist alles ein wenig abgedrehter. Das Power-Level der Charaktere ist quasi nach oben hin annähernd unendlich groß und die zeitreisenden Helden von Azeroth können übermächtige Stärke erlangen. Das führt auch zu einigen absurden Rekorden – wie ein Mönch beweist, der in unter einer Minute einen Dungeon abschließt.

Was wurde geschafft? Im Subreddit von WoW zeigte ConzilF2P einen Clip, den er wiederum auf YouTube hochlud. Das zeigt seinen Mönch, der sich auf Stufe 20 in den Tempel der Jadeschlange wagt – und einfach durch den Dungeon rennt. Er pausiert weder für Bosse noch für Trashmobs, die nahezu im Vorbeigehen einfach umfallen.

Leicht unter 50 Sekunden dauert der ganze Durchlauf, wobei einer der Bosskämpfe ausgelassen wird – um zum Endboss zu gelangen, ist das allerdings auch nicht notwendig.

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Wie ist das möglich? Der Grund für diese absurde Geschwindigkeit ist vor allem das Nutzen eines Probe-Accounts. Denn auch mit einem Probe-Account kann man das aktuelle WoW Remix: Mists of Pandaria spielen. Das hat allerdings eine ziemlich gewichtige Einschränkungen: Ab Stufe 20 gibt es keine Erfahrungspunkte mehr und der Charakter kann im Level nicht aufsteigen.

Was normalerweise eine klare Barriere darstellt, erweist sich in Remix als Vorteil. Denn obwohl der Charakter keine Stufen und Talentpunkte mehr freischaltet, wird er immer mächtiger. Denn auch alle Inhalte auf Stufe 20 gewähren sogenannte „Fäden“, die den Artefakt-Umhang immer stärker machen. Zwar gibt es auf Stufe 20 nur recht kleine Fäden, aber das wird dadurch ausgeglichen, dass alle Attribute auf Stufe 20 noch viel stärker skalieren.

Können andere Klassen das auch? Auch wenn der Mönch besonders mobil und schnell ist, können andere Klassen wohl ein ähnliches Tempo erreichen. Gerade Dämonenjäger und Druiden könnten ernsthafte Konkurrenz für den Mönch sein.

Der Mönch hat allerdings den großen Vorteil der „Todesberührung“, womit der 1. Boss „Wise Mari“ sofort bezwungen werden kann. Normalerweise dauert dieser Kampf deutlich länger, da Mari eine Barriere erzeugt, die erlittenen Schaden drastisch reduziert. Es kommt hier eigentlich zu einem langen Kampf gegen mehrere Adds, bevor der Boss selbst Schaden nimmt. Mönche können das umgehen.

Ist das gewollt? Grundsätzlich ja. In WoW Remix: Mists of Pandaria können kleine Charaktere im Verhältnis noch mächtiger sein als die Charaktere auf Stufe 70. Besonders Zweitcharaktere profitieren von einem starken Umhang, der ihnen direkt zum Start auf Stufe 10 bereits Macht verleiht, die man eigentlich erst viel später haben würde.

Viel Macht ist in WoW Remix zwar gewollt, doch einige nutzten einen Exploit aus, um besonders schnell stark zu werden und sich sämtliche Belohnungen in Windeseile zu erspielen. Das ging sogar Blizzard zu schnell, sodass die Exploiter einen Teil ihrer Kraft verloren und alle anderen eine Belohnung erhielten.

Werden Gamer immer denkfauler? – Strategisches Denken wird unbeliebter

Strategie-Spiele sind seit Langem auf dem absteigenden Ast – und das hat Gründe. Denn Gamer wollen immer weniger lange nachdenken.

Wenn man sich den Gaming-Markt anschaut, dann gibt es einige Genres, die über die letzten Jahre immer deutlicher verschwunden sind. Vor allem Strategie-Spiele sind nach dem letzten Aufleben von Spielen wie StarCraft II fast vollkommen in der Versenkung verschwunden und zu einem Nischen-Genre geworden.

Zwar gibt es noch Spiele wie Stellaris oder Europa Universalis – doch die fristen eher ein Dasein in der zweiten Reihe und sind etwas für Genre-Liebhaber.

Schuld an diesem Trend sind aber nicht die Entwickler, die einfach keine guten Strategie-Spiele mehr machen – sondern das Interesse der Spieler. Zu diesem Schluss kam eine Umfrage, die über neun Jahre mit über 1,5 Millionen Spielerinnen und Spielern durchgeführt wurde.

Immer unbeliebter: Spiele-Genres, zu denen auch Europa Universalis gehört:

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Europa Universalis 4: Trailer

Woher kommt das Ergebnis? Quantic Foundry hat über neun Jahre hinweg Spielerinnen und Spieler nach ihrer Motivation beim Spielen befragt. Dabei gab es zur Auswahl verschiedene Punkte, wie etwa:

  • Fantasie
  • Story
  • Zerstörung
  • Entdeckung
  • Strategie

Die Zusammenfassung von Strategie las sich wie folgt: „Spieler, die bei diesem Punkt einen hohen Wert erzielen, genießen Spiele, die das umsichtige Fällen von Entscheidungen und Planen beinhalten. Sie mögen es, ihre Optionen abzuwägen und verschiedene Ergebnisse zu durchdenken.

Diese Entscheidungen mögen in Verbindung stehen mit dem Ausbalancieren von Ressourcen, konkurrierenden Zielen, dem Managen von diplomatischen Beziehungen oder dem Finden von optimalen Langzeit-Strategien.“

Als Beispiele für solche Games mit taktischen Komponenten nennt man XCOM, Fire Emblem, aber auch Civilization oder Cities: Skylines.

Was kam bei der Umfrage raus? Während die meisten Motivationen sich kaum oder nur wenig verändert haben, sieht das bei Strategie anders aus. Der Report dazu sagt:

67 % der heutigen Spieler:innen interessieren sich weniger für strategisches Denken und Planen, wenn sie Spiele spielen, im Vergleich zu den durchschnittlichen Spieler:innen im Juni 2015.

Quantic Foundry Strategy

Weiter heißt es dazu:

„Es ist offensichtlich, dass Spieler:innen in den letzten neun Jahren weniger Interesse an strategischem Denken entwickelt haben.“ Das würde „implizieren, dass Gamer heute leichter kognitiv überlastet sind, wenn sie Spiele spielen und daher eher strategische Komplexität meiden.“

Woran kann das liegen? Die Umfrage bietet keine Analysen oder Auswertungen, warum strategisches Denken bei Spielern und Spielerinnen immer unbeliebter wird. Sie zeigt lediglich den Trend auf, der über die letzten Jahre zu beobachten ist. Verschiedene Theorien, die in Kommentaren erdacht werden, sind etwa:

  • Reduzierte Aufmerksamkeitsspanne und allgemein kürzere Gaming-Sessions, die mehr direkte Action und weniger langfristige Planung erfordern.
  • Aufgrund der schwierigen Weltlage eine geringere Bereitschaft, „über die Zukunft“ nachzudenken.
  • Viele Probleme in der „realen Welt“, sodass man sich nicht mit komplexen Problemen in Spielen befassen möchte.

Welche Gründe letztlich wirklich für die Reduktion des Interesses verantwortlich sind, lässt sich nicht abschließend sagen. Aber vielleicht habt ihr ja einige Ideen oder könnt sogar selbst beantworten, warum euer Interesse an strategischem Spielen abgenommen hat.

Neues MMORPG wurde als Klon von WoW belächelt, jetzt soll das Fundament da sein, um die Großen anzugreifen

Die Entwickler von Scars of Honor haben die umfassenden Grafik-Überarbeitungen für das Free2Play-MMORPG vorgestellt. Damit unterstreichen sie trotz der fehlgeschlagenen Kickstarter-Kampagne ihren Anspruch, ein Spiel zu veröffentlichen, das mit den Genre-Größen mithalten kann.

Welche Verbesserungen bekommt Scars of Honor? Das Free2Play-MMORPG aus dem Hause Beast Burst bekam eine umfassende Überarbeitung der Grafik spendiert:

  • Die Texturen der Spielwelt wurden verbessert, um die Welt detailreicher zu gestalten.
  • Sämtliche Charaktermodelle fallen detaillierter aus, das Volk der Orks wurde modernisiert.
  • Das MMORPG hat jetzt eine komplett neue Beleuchtung.
  • Es gibt neue und verbesserte Animationen für Gesichter und Bewegungen.
  • Den Spielern stehen mehr Anpassungsoptionen für ihre Charaktere zur Verfügung.
  • Die Benutzeroberfläche wurde optimiert.

Die Vorstellung der neuen Assets könnt ihr euch in dem anderthalb Stunden langen Video ab Minute 19:11 auf Youtube ansehen. Mit dieser umfassenden Überarbeitung der Grafik möchten die Entwickler das Fundament schaffen, um beim Release in ein, zwei Jahren mit sämtlichen MMORPGs auf dem Markt mithalten zu können.

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Entwickler bieten Einblick in das MMORPG „Scars of Honor“

Die Industrie kämpft, Scars of Honor wächst

Was wurde noch angekündigt? Die Entwickler zeigten sich gut gelaunt, da sich das Projekt trotz der im März gescheiterten Kickstarter-Kampagne auf dem richtigen Weg befindet.

  • Aus dem ehemaligen Solo-Projekt von Creative Director Venelin Vasilev ist mittlerweile ein großes Studio gewachsen, zu dem mehr als 70 Mitarbeiter gehören – und das Team wächst weiter.
  • Der neue Discord-Kanal wurde gut aufgenommen, mehr als 10.000 Interessierte haben sich dort bereits registriert.
  • Über die Webseite haben sich mittlerweile mehr als 120.000 MMORPG-Begeisterte einen Account für Scars of Honor erstellt.
  • Die Entwickler möchten auch in Zukunft humorige Machinima-Videos veröffentlichen, so ist dieser Tage der erste Realm Report von Aragon News Network erschienen (via Youtube).

Mit dieser positiven Entwicklung trotzt das Team von Scars of Honor einer schwierigen Phase für die gesamten Gaming-Industrie, in der viele Publisher und Entwickler Projekte einstellen, Studios schließen und Mitarbeiter entlassen mussten.

Was muss ich noch zu Scars of Honor wissen? Die Entwicklung von „Scars of Honor“ begann 2021. Die ersten Assets sahen dabei so stark nach World of Warcraft aus, dass das MMORPG schnell von einigen Spielern als „billiger WoW-Klon für PC und Mobile“ gebrandmarkt wurde.

Die Entwickler versprechen ein „Free2Play-Modell“ ohne Pay2Win. Es soll zehn Klassen und acht Völker geben. Eine Lokalisierung ist auch für Deutsch geplant. Zu den Schlüssel-Features gehören skalierende Dungeons sowie Raids, Gildenhallen, Diplomatie, große PvP-Schlachten und Ingame-Landbesitz. Mehr erfahrt ihr hier: Neues MMORPG will die goldene Zeit mit WoW zurückbringen

Quelle(n):
  1. MMORPG.org.pl

Für nur 250€ bekommt ihr gerade einen fabelhaften Gaming-Monitor mit WQHD und 165Hz bei Amazon

Mit dem Modell könnt ihr eure Lieblingsspiele hochaufgelöst und angenehm flüssig genießen.

Es handelt sich dabei um den GIGABYTE M27Q mit 27 Zoll Bildschirmdiagonale. Bei Amazon kostet der Gaming-Monitor aktuell nur 249€. Der Versand ist kostenlos.

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Die Vor- und Nachteile auf einen Blick:

Pro
  • QHD-Auflösung
  • 165Hz (170Hz OC)
  • AMD FreeSync Premium
  • Ergonomisches Design
  • Erstklassiges Preis-Leistungs-Verhältnis
Contra
  • Kein 4K
  • Kein OLED

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Full-HD, WQHD & 4K: So findet ihr die richtige Auflösung

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Von Game of Thrones bis Warhammer 40K: Für diese Universen muss es unbedingt neue MMORPGs geben

Es ist MMORPG-Themenwoche und „Wünsch dir was“-Zeit. Wenn ihr die freie Wahl habt, welches Online-Rollenspiel sollte unbedingt eine Fortsetzung oder Neuauflage erhalten? Und für welche weiteren Franchises würdet ihr gerne einen Genre-Vertreter spielen? Unser MMORPG-Experte Karsten Scholz präsentiert euch seinen ganz persönlichen Wunschzettel.

Das Genre der MMORPGs hat im Laufe der Dekaden viele Verlierer gesehen. Online-Rollenspiele, die hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Publisher und Entwickler, denen zu früh die Puste ausgegangen ist, um aus einem okayen Spiel ein ausgezeichnetes zu machen. Spannende Welten, die im Schatten von World of Warcraft untergegangen sind.

Gleichzeitig findet sich auf der Liste der MMORPGs, die in den kommenden Monaten erscheinen sollen, kein Titel, der bei mir dieses aufgeregte Kribbeln erzeugen kann, wie es seinerzeit Spiele wie ein Star Wars: The Old Republic oder Warhammer Online geschafft hatten.

Man müsste schon deutlich weiter in die Zukunft schauen, um irgendwann zu einem Guild Wars 3 (passiert das echt?) oder zum neuen MMORPG für das Universum von „Herr der Ringe“ (Amazon Games muss sich aber weiterhin erst beweisen) zu gelangen.

Doch welche Ankündigung könnte genau dieses vorfreudige Kribbeln erzeugen? Welches Online-Rollenspiel verdient eine Fortsetzung oder eine Neuauflage? Welche Franchise würde sich prima als Grundlage für ein MMORPG machen? Verratet mir eure Gedanken in den Kommentaren! Im Folgenden präsentiere ich euch meine Wunschliste.

Wer schreibt hier? Karsten Scholz ist der MMORPG-Experte von MeinMMO. Er befasst sich seit 15 Jahren fast täglich mit dem besten Genre der Welt. Den privaten Erstkontakt gab’s 2005. Seitdem hat er in verschiedenen Online-Rollenspielen mehrere Jahre Spielzeit angehäuft und fast jeden relevanten Genre-Vertreter der vergangenen knapp zwei Dekaden zumindest eine Weile gespielt.

Diese Franchises brauchen ein MMORPG

Ich mag die Romanreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R. R. Martin sehr, gleiches gilt für weite Teile der HBO-Serie „Game of Thrones“. Ein MMORPG mit ordentlich Budget, das uns nach Westeros führt, um dort mit den anderen Fraktionen um den Thron zu streiten, fände ich super spannend.

Trotz des enormen Hypes, der sich rund um GoT entwickelt hat (und das ebenfalls erfolgreiche Spinoff House of the Dragon), traut sich jedoch kein namhafter Entwickler oder Publisher an solch ein Projekt. Stattdessen gab’s bisher nur das nie veröffentlichte Game of Thrones: Seven Kingdoms von Bigpoint.

Zudem arbeitet derzeit wohl der südkoreanische Konzern Netmarble an einem entsprechenden MMORPG, das irgendwann für PC und Mobile erscheinen soll. Das riecht schon jetzt nach einer generischen Free2Play-Lizenzgurke, die niemand braucht. Echt schade. Die tolle Vorlage (und ihre Fans) haben Besseres verdient.

Gerade kein Geld übrig? Hier einige MMORPGs, die ihr kostenlos zocken könnt:

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3 MMORPGs, die ihr kostenlos zocken könnt

Warhammer, aber das andere

Zu Warhammer Online komme ich nachher noch. Mindestens genauso gut wie das Fantasy-Warhammer ist aus meiner Sicht aber auch das herrlich dystopische Universum von Warhammer 40K für ein MMORPG geeignet.

Spannende Fraktionen gibt es mehr als genug. Genauso eine Vielzahl von Nah- und Fernkampfklassen, zig Waffentypen, Magie und ein Lore-Unterbau, der Stoff für tausende spannende Geschichten bietet. Ein Space Marine, der mit seinem Bolter und einem Kettenschwert den Tank gibt? Bei dem Gedanken gerät mein Blut in Wallung.

Remakes und Neuauflagen bekannter MMORPGs

Kollege Benedict hatte bereits im April 2023 die Werbetrommel für ein neues MMORPG für das Fantasy-Universum von Warhammer gerührt. Auch ich finde es schade, dass Mythic Entertainment und EA bei Warhammer Online: Age of Reckoning nicht am Ball geblieben sind. Nur etwa fünf Jahre nach dem Launch waren die Server bereits wieder offline.

Dabei war das Fundament vorhanden, um aus der Launch-Version ein tolles MMORPG zu zimmern, mit cleveren Features wie dem Trophäen-System. Ob das neue Projekt von Jack Emmert (war lange bei Cryptic Studios) diese Lücke füllen kann? Der PvE-Fokus der Entwickler gefällt mir. Dass NetEase hinter dem Studio von Emmert steht, weniger.

Letztlich würde mir auch einfach ein Remake vom originalen Warhammer reichen, mit modernisierter Technik, ausgebauten Stärken und der gezielten Verbesserung der durchaus vorhandenen Schwächen.

Star Trek Online hat seine Fans, konnte aber zumindest unseren MMORPG-Experten nie begeistern:

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Star Trek Online: Ascension Launch Trailer

Unendliche Weiten …

Obwohl ich ein großer Fan der Star-Trek-Franchise bin und die Filme und Serien rauf und runter schaue, bin ich mit Star Trek Online nie wirklich warm geworden. Die Bodenmissionen machten mir bereits zum Launch keinen Spaß, die Inszenierung wirkte altbacken, die Weltraumkämpfe waren noch das Beste am Spiel, aber letztlich auch zu fummelig.

Ich hätte lieber eine Art Elite Dangerous oder No Man’s Sky, mit einem riesigen Universum, in dem ich mich mit meiner Crew frei bewegen und jeden Planeten erforschen kann. Ich möchte mit einem Shuttle die Enterprise ansteuern und alle Bereiche des Raumschiffs frei erkunden können. Und als Teil der Flotte der Föderation den Cardassianern und Borg in den Hintern treten.

Das sind die vier dringlichsten Punkte auf meinem Wunschzettel für kommende MMORPG-Projekte. Wie sieht euer Wunschzettel aus? In Diskussionen im Netz lese sich zum Beispiel oft Mass Effect und Dragon Age. Für die beiden Franchises hätte ich ja lieber mal wieder tolle Singleplayer-RPGs. Wie seht ihr das? Falls ihr aktuelle Empfehlungen sucht: Die 10 aktuell besten MMOs und MMORPGs 2024

Twitch: Trymacs hat ein geheimes Tool, durch das er der Größte im neuen Mobile-Spiel ist – seinen Geldbeutel

Trymacs, einer der größten deutschen Streamer auf Twitch, dominiert in einem neuen Mobile-Game im internationalen Vergleich. Dabei dürfte ihm sein Geldbeutel behilflich sein.

Wer ist Trymacs? Trymacs, mit bürgerlichen Namen Maximilian Stemmler, ist eine der absoluten Größen im deutschen Twitch. Schon seit den Anfängen seiner Karriere haben Mobile-Games von Supercell, wie Clash of Clans oder Clash Royale, eine Rolle im Content des Streamers gespielt.

So ist es auch mit dem neusten Spiel von Supercell, Squad Busters, das heute erst offiziell erschienen ist. Trymacs durfte das Spiel bereits vorab spielen. Und hat es sich nicht nehmen lassen, eine ordentliche Stange Geld in das Spiel zu stecken.

Trymacs hat mit Mobile-Games seine Nische auf Twitch gefunden, andere haben mit ganz anderen Sachen Erfolg:

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Twitch: 92-Jährige spielt für euch Ersatzoma, liest aus Märchen vor und erzählt Geschichten

Mehrere Tausend Euro, Nummer 1 auf Twitch

Wie viel Geld hat er bereits ausgegeben? Nachdem Trymacs vor kurzem noch Probleme hatte, mehr Geld in das Spiel zu stecken und sogar Apple anbettelte, mehr Geld aufladen zu können, hat er diese Probleme scheinbar lösen können.

Wie seinem Video vom 28. Mai 2024 auf YouTube zu entnehmen ist, hat er bereits 5.000 € in das Spiel gesteckt, um seine Truppen hochzuleveln. Hiermit hat er seine Truppen zu sogenannten „Ultra Truppen” upgraden können.

So erfolgreich ist er: Trymacs’ Pay2Win-Eskapaden kommenbei seinen Zuschauern scheinbar gut an. Laut den Streaming-Statistiken auf SullyGnome.com, dominiert er die Liste der Streamer zu dem neuen Spiel – und zwar weltweit.

Trymacs ist auf die letzten 365 Tage betrachtet die Nummer 1 zum Spiel auf Twitch, sowohl bei den gesehenen Stunden, als auch bei der Anzahl der Zuschauenden. Und das, obwohl er das Spiel erst seit dem 24. April 2024 streamt (via TwitchTracker.com).

Lediglich für den Zeitraum der letzten 3 Tage muss sich der Hamburger geschlagen geben – da war er nämlich beschäftigt mit Events und dem neuen Shooter XDefiant (via SullyGnome).

Bleibt abzuwarten, ob und in welcher Frequenz Trymacs in der nächsten Zeit wieder Streams zu dem Spiel machen wird und ob der die Nummer 1 halten kann. Gerade jetzt, da Squad Busters offiziell erschienen ist, könnte es ein gesteigertes Interesse an dem Spiel geben, wenn viele neue Spieler mit dem Mobile-Game starten.

Zumindest scheint Trymacs Spaß an den Mobile-Games zu haben. In kompetitiven Spielen kommt der Spaß für den Streamer nämlich zu kurz, wie er kürzlich im Stream verriet. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen: Trymacs sagt: Gaming mache ihm keinen Spaß mehr – Schuld sind Spiele wie League of Legends

Was sagt ihr dazu? Verfolgt ihr Trymacs regelmäßig und habt vielleicht sogar schon Streams zu dem Spiel von ihm gesehen? Schreibt uns eure Meinung dazu gerne in die Kommentare.

Pokémon GO testet nach heftiger Kritik wohl Änderungen beim Avatar, Trainer sind skeptisch

In Pokémon GO sorgte das große Avatar-Update für jede Menge Kritik bei den Trainern, doch nun soll sich das Aussehen des Charakters wieder ändern. Welche Entdeckung die Spieler gemacht haben und wie sie darauf reagieren, haben wir euch hier auf MeinMMO zusammengefasst.

Um welche Funktion geht es? In Pokémon GO fand vor einigen Wochen ein großes Update mit 4 Features statt, bei dem auch die Charaktere der Spieler grundlegend überarbeitet wurden. Neben neuen Einstellungen zur Haut- und Augenfarbe, der Frisur und dem Gesichtsausdruck solltet ihr damit vor allem die Möglichkeit haben, euren Avatar auch in Hinblick auf seine Körperform anzupassen.

Doch diese Neuerungen gingen gehörig nach hinten los und sorgten für jede Menge Kritik in der Community. Nun sollen die Entwickler jedoch wieder an einer Änderung der Charaktere arbeiten. Was die ersten Spieler diesbezüglich entdeckt haben und wie ihre Meinung dazu ist, zeigen wir euch nachfolgend.

Am 01. Juni beginnt die Season Himmlisches Teamwork. Einen ersten Einblick seht ihr im Video:

Video starten
Himmlisches Teamwork in Pokémon GO – eine neue Jahreszeit beginnt

Trainer entdeckt Neuerungen beim Avatar

Was haben Trainer gefunden? Wie der Reddit-User PrestyRS in seinem aktuellen Beitrag zeigt, scheinen die Entwickler von Pokémon GO gerade erneut Änderungen an den Charakteren der Trainer vorzunehmen. So zeigt er in seinem Beitrag zwei Beispiele, an denen man die Neuerungen beim Avatar sehen soll.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

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Link zum Reddit Inhalt

Welche Änderungen wurden vorgenommen? Wenn man sich die beiden Bilder genauer ansieht, kann man erkennen, dass die weiblichen Avatare nun deutlich betontere Körperformen haben. Das war unter anderem einer der Kritik-Punkte der Vergangenheit, denn viele Spieler hatten das Gefühl, dass ihr Avatar nach dem großen Update keine Proportionen mehr hatte und somit unnatürlich aussah.

Und auch die Hautfarben sollen noch einmal überarbeitet wurden sein, wie galarianzapdos auf Reddit erklärt: Die Hauttöne wurden ebenfalls aktualisiert. Die Beleuchtung/Schatten sind geringfügig besser.

Außerdem lassen sich im Gesicht der Charaktere geringfügige Änderungen erkennen, wie Jepemega in den Reddit-Kommentaren schreibt: Das Gesicht sieht aus, als wäre es zu den alten Gesichtern zurückgekehrt oder zu etwas sehr Ähnlichem. Der Mund ist jetzt viel besser. Vorher hatte man das Gefühl, dass sie dieses seltsame gezwungene halbe Lächeln auf dem Gesicht hatten, was wirklich unpassend war.

Allerdings sollen die Änderungen noch nicht alle Spieler betreffen, wie aus den Kommentaren ebenfalls hervorgeht. Es ist also davon auszugehen, dass Niantic hier zunächst neue Inhalte bei ausgewählten Spielern testet, bevor es auf allen Accounts ausgerollt wird.

Wie finden die Trainer die Avatar-Änderung?

Viel Kritik an den Änderungen: In der Reddit-Community sind die Meinungen zur neuen Avatar-Änderung gemischt. Während einige Spieler froh sind, dass sich Niantic endlich der Kritik annimmt und die Charaktere wieder verbessern will, schimpfen andere über die Neuerungen.

Dabei machen sich viele besonders über das extreme Aussehen der Körperformen lustig und kritisieren erneut die Arbeit der Entwickler. So kann man in den Kommentaren auf Reddit folgendes lesen:

  • ThePikaNick: Nun, wir sind von keinem Hintern zu einem komisch großen Hintern gekommen.
  • Malcalypsetheyounger: Sie haben den Pixar-Modus aktiviert.
  • kingnorris42: Ich bin für kurvigere Charaktere. Ja, ich bevorzuge sie manchmal, aber das sieht seltsam aus. Etwas daran sieht meiner Meinung nach sehr verzogen und unnatürlich aus, vor allem mit dem Arm, besonders im zweiten Bild.
  • Ergomann: Bringt bitte wenigstens die alte Avatar-Option zurück.

Trainer verteidigen Neuerung: Aber es gibt auch Spieler, die in den Änderungen einen guten Weg sehen und auf mehr Einstellungsmöglichkeiten beim Avatar hoffen. Dabei gehen sie auch davon aus, dass das übertriebene Aussehen nicht allein die Schuld der Entwickler ist, sondern mit den Einstellungen der jeweiligen Spieler zusammenhängen könnte. So schreiben sie auf Reddit:

  • n0unce: Das liegt offensichtlich daran, dass die Leute den Schieberegler für “Hüften” auf Maximum gestellt haben und sich seit dem Update noch nicht eingeloggt haben. Wenigstens versuchen sie, das zu beheben, oder? Ich nehme an (und hoffe), dass es jetzt viele Einstellungen zwischen dem 10-jährigen Jungen und der unglaublichen Frau geben wird.
  • More_Possession2871: Ich bin froh, dass sie jetzt daran arbeiten, aber wäre es so schwer, etwas zu sagen wie ‘Hey Leute, wir wissen, dass das Update nicht wie erwartet herauskam, wir haben einen Fehler gemacht, aber wir arbeiten daran!’?
  • Sharlizarda: Das gibt mir Hoffnung, dass es besser wird! Ich habe aufgehört, nachdem die neuen Avatare erschienen sind, habe mich vor einer Woche oder so eingeloggt und konnte sehen, dass es einige Verbesserungen gegeben hat… sie sind dumm, weil sie nicht zugeben, dass sie es vermasselt haben.

Ob und wann es zu weiteren Avatar-Änderung kommt, bleibt aber vorerst abzuwarten. Sollte es hierzu neue Informationen geben, erfahrt ihr es bei uns auf MeinMMO.

Wie gefallen euch die überarbeiteten Avatare? Findet ihr auch, dass es ein guter Schritt in die richtige Richtung ist? Oder wünscht ihr euch lieber die alten Charaktere zurück? Lasst es uns gern hier in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit andern Spielern darüber aus.Trainer meckern auch über ein hässliches Monster in Pokémon GO, doch das hat einen Sinn.

Digimon: Das machen die Digiritter aus Staffel 1 heute

Die Anime-Serie zu Digimon startete im Jahr 1999. Dabei konnten wir Tai, Matt, Sora, Izzy, Joe, Mimi, T.K. und Kari auf ihre Reise durch die Digiwelt begleiten. Nachdem sie die Heimat der digitalen Wesen vor dem Untergang gerettet haben, kehrten sie in ihre ursprüngliche Welt zurück. MeinMMO verrät euch, was aus den Digirittern wurde.

Obwohl die originalen Digiritter in Staffel 1 gerettet haben, tauchen sie auch danach noch öfter auf. Sowohl in der 2. Staffel als auch in der Filmreihe „Digimon Adventure tri.“ sind sie immer noch gezwungen, mit ihren Digipartnern gegen das Böse zu kämpfen.

Den Abschluss bildet der Epilog von Staffel 2. Dort sehen wir, was aus den Digirittern im Jahr 2027 wurde. Wir verraten euch, was die einzelnen Charaktere machen würden, wenn sie im heutigen Zeitalter leben würden.

Den Trailer zum neusten Kinofilm seht ihr hier:

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Digimon Adventure 02 – The Beginning: Deutscher Anime-Trailer zum Kinofilm

Digimon: Das wurde aus den originalen Digirittern

Was geschah nach den Erlebnissen in Digimon? Mittlerweile ist die Digitwelt eine anerkannte Parallelwelt der Menschen. Jeder Mensch besitzt sein eigenes Digimon als Partner. Es ist möglich, einfach zwischen der Digiwelt und der normalen Welt zu reisen.

Was machen die Digiritter heute? Viele der Digiritter gehen normalen Berufen nach und haben eine eigene Familie gegründet. Zwei Digiritter sind mittlerweile sogar verheiratet:

  • Tai (39) ist Diplomat zwischen der realen Welt und der Digiwelt. Er hat einen Sohn.
  • Matt (39) ist Astronaut und wurde zum ersten Menschen, der mit einem Digimon auf dem Mond landete. Er ist mit Sora verheiratet und hat zwei Kinder.
  • Sora (39) ist Modedesignerin geworden. Sie ist mit Matt verheiratet und hat zwei Kinder mit ihm.
  • Mimi (38) ist eine Ernährungswissenschaftlerin geworden und moderiert zusammen mit Palmon ihre eigene Kochsendung. Sie hat einen Sohn.
  • Izzy (39) ist Wissenschaftler geworden und lebt dafür, die Digiwelt weiter zu erforschen. Er hat eine Tochter.
  • Joe (40) ist Arzt und wurde zum ersten Menschen, der Digimon in der Digiwelt behandelt. Er hat einen Sohn.
  • Kari (36) ist Kindergärtnerin geworden. Sie selbst hat einen Sohn.
  • T.K. (36) ist Schriftsteller geworden. Er schreibt ein Buch, in dem er über seine ersten Abenteuer in der Digiwelt berichtet. Er hat einen Sohn.

Die Kinder der Digiritter sind ebenfalls miteinander befreundet und passen gegenseitig auf sich auf, wenn sie sich in die Digiwelt begeben. In der Schlussszene des Animes ist zu sehen, wie sie mit ihren Partnerdigimon ein neues Abenteuer beginnen.

Wie steht es heutzutage um Digimon? Auch heute noch gibt es zahlreiche Filme, Serien und Videospiele rund um Digimon. Anfang Mai erschien mit Digimon Adventure 02 – The Beginning der neuste Kinofilm in Deutschland. Hier sind einige der originalen Digiritter ebenfalls mit von der Partie.

Der Anime umfasst zum jetzigen Stand neun Staffeln. Der große Konkurrent Pokémon hat mittlerweile die Nase vorn, wenn es um bunte Monster geht. Doch es gab mal eine Zeit, da war Digimon beliebter als Pokémon: Seit 27 Jahren ist Pokémon das größte Anime-Franchise, doch es gab mal eine Zeit, in der Digimon die Nase vorn hatte

Quelle(n):
  1. Digipedia

„Da wart ihr noch flüssig” – HandOfBlood spielt im Stream FIFA 98 auf einer schwarzgebrannten CD

Der Twitch-Streamer HandOfBlood taucht in seinen Streams regelmäßig in die Welt alter Spiele ein, zuletzt mit FIFA 98: Road to World Cup. Dabei präsentiert er stolz seine schwarzgebrannte CD des Spiels und spielt es auf einem speziellen PC mit Windows 98.

Warum spielt HandOfBlood FIFA 98? Der Twitch-Streamer HandOfBlood spielt in seinen Streams immer wieder alte Spiele und durchlebt mit seinen Zuschauern regelmäßige Nostalgie-Momente.

Zuletzt streamte er das 1997 erschienene “FIFA 98: Road to World Cup”. Dabei präsentierte er stolz seine schwarzgebrannte CD des Spiels. Sein Video hierzu lädt er kurze Zeit später auf seinem YouTube-Kanal hoch.

Das Spiel ist mittlerweile so alt, dass der Streamer sich sicher ist, dass viele seiner Zuschauer es gar nicht mehr kennen. So sagte er wortwörtlich, dass seine Zuschauer zur Veröffentlichung des Spiels noch flüssig gewesen seien, aber diesmal wirklich.

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HandOfBlood wollte mit seinem LoL-Team den E-Sport verändern, jetzt ist er endlich deutscher Meister

Ein PC mit Windows 98 macht das Erlebnis perfekt

Wo spielt HandOfBlood das Spiel? Nachdem HandOfBlood von seiner Hauptplattform YouTube auf Twitch gewechselt ist, streamt er dort regelmäßig alle möglichen Spiele. Normalerweise macht er dies auch an seinem Streaming-PC mit extrem guter Technik – aber nicht, wenn er richtig alte Spiele zockt.

In seinem Streamingraum steht ein alter PC, der nur standardmäßig mit Windows 98 läuft. Dieser wurde so umfunktioniert, dass HandOfBlood darauf streamen kann, inklusive der schlechten Qualität, zum Beispiel des Tons. Dies sorgt auch bei seinen Zuschauern für einen Nostalgie-Faktor.

Auf diesem PC streamt er nun recht regelmäßig in seinen Streams alte Spiele wie zuvor Robin Hood oder aktuell eben FIFA 98.

Reaktionen aus der Community: Die Community scheint den Fakt, dass HandOfBlood auf einem super alten PC mit schlechter Qualität streamt, zu lieben. So schreiben einige Nutzer unter seinem Video auf YouTube:

  • megaTherionXX schreibt: Ich bin 85 geboren und schaue mir das hier gerade an. Fifa 98 war eines der Fifa Spiele welche ich damals viel gezockt hatte.
  • knulliganvierundvierzig1867 schlägt vor: Das schreit doch nach nem Fifa 98 Turnier mit Sterzik und Co. Jeder bekommt eine Mannschaft und Torhymne – Abfahrt
  • hitwombat kommentiert: Ein wirklich tolles Format. Danke Hänno für die Nostalgie

Das ist tatsächlich nicht das erste Mal, dass HandOfBlood auf einer Klapperkiste streamt und damit bei den Zuschauern Nostalgie hervorruft. Zuvor spielte er bereits Robin Hood auf seinem Windows 98-Rechner. Wie das bei seinen Zuschauern ankam, könnt ihr hier nachlesen: Nostalgie pur: HandOfBlood streamt Klassiker aus 2002 auf altem PC mit Windows 98

Eine neue Serie auf Netflix mischt schwarzen Humor mit True-Crime, lässt sich an einem Tag schauen

Auf Netflix erscheinen jede Woche unzählige Serien, weshalb es oft schwierig ist, da durchzublicken. Eine neue Thriller-Serie soll sich aber lohnen, da sie dramatische Szenen mit schwarzem Humor mischt. Viele Kritiker loben die neue Serie Bodkin.

Worum geht es in Bodkin? Gilbert Power, gespielt von Will Forte, ist ein amerikanischer Podcaster, der vor allem True Crime thematisiert. In einer irischen Kleinstadt will er nun ein mysteriöses Verschwinden aufklären. Allein ist er aber nicht. Unterstützt wird er von der investigativen Journalistin Dove Maloney, gespielt von Siobhán Cullen, die aus Irland stammt und der Assistentin Emmy Sizergh, gespielt von Robyn Cara.

Die Serie will recht düstere Thriller-Elemente mit schwarzem Humor mischen. Das gepaart mit der idyllischen Szenerie in Irland verspricht eine unterhaltsame Serie, die auch mit Mystery-Elementen spielt.

Einen Trailer zu Bodkin findet ihr hier:

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Bodkin – Trailer zu schwarzhumorigen Netflix-Serie über einen True-Crime-Podcast

Seichter und trockener Humor

Die Serie erinnert dabei vom Konzept an Only Murders In The Building. Auch da macht eine Gruppe einen True-Crime-Podcast und versucht damit echte Mordfälle zu lösen. Dieses Konzept funktioniert vor allem durch schwarzen Humor. Wer etwas Ernstes dazu haben möchte, der sollte wahrscheinlich einen Bogen um Bodkin machen.

Will Forte klingt auch nach einer guten Wahl als Podcaster, der schon in vielen Comedy-Filmen und Serien mitgespielt hat. Beispielsweise Doggy Style oder Good Boys, die beide eher für einen derberen Humor bekannt sind.

Passend dazu ist Irland als Schauplatz. Man denke an Banshees of Inisherin, ein Film, der durch irischen Touch, ernste Themen, mit trockenem Humor aufgelockert, die Dramatik aber nie abgeschmettert hat. Die ersten Kritiken der Serie scheinen auch positiv zu sein. Auf Rotten Tomatoes hat die Serie einen Kritiker-Score von 73 % und einen Audience-Score von 67 %. Der angenehme Mix wird von Kritikern gelobt:

  • James Croot: Fans von The Tourist und Only Murders in the Building sollten sich diese unterhaltsame Geschichte unbedingt ansehen
  • Derek Sante: Klug und witzig, die ungleichen Charaktere machen Spaß!
  • Randy Myers: Diese sieben Episoden umfassende Netflix-Krimiserie ist weder zu düster noch zu hell und macht Spaß.

Wer einen seichten und auch eine recht kurze Serie haben möchte, der wird mit Bodkin seinen Spaß haben können. Die Mini-Serie besteht aus 7 Folgen, die jeweils zwischen 45 und 60 Minuten lang sind. Das kann man an einem längeren Wochenendabend durchbingen. Ihr solltet aber auf schwarzen Humor stehen. Wer eine ernstere Thriller-Serie schauen möchte, der sollte in Die Rote Königin reinschauen: In einer neuen Thriller-Serie auf Amazon jagt eine kluge Frau brutale Verbrecher

Bungie spricht über die Schwierigkeit, die Story von Destiny 2 nach 10 Jahren zu beenden

Destiny 2 steht mit seiner Licht- und Dunkelheitssaga kurz vor dem Ende. Bungie hat ein großes Finale mit „The Final Shape“ geplant, doch es wird nicht leicht sein einen passenden Abschluss zu finden. Die Entwickler sprechen über die Schwierigkeit, die Story zu beenden.

Was passiert in „The Final Shape“? Im letzten großen DLC von Destiny 2 werden die Hüter es schaffen ins Bleiche Herz des Reisenden zu gelangen. Die Streitmächte des Zeugen haben sich dort verschanzt und beschützen ihren Meister, der versucht, die finale Form zu erlangen.

Der Zeuge bemächtigt sich fieser Tricks und versucht sogar Hüter wie Zavala in die dunklen Wege des Abgrunds zu ziehen. Cayde, die Vorhut, die Eliksni und Kabale von Caiatl wappnen sich für einen Kampf astronomischen Ausmaßes, indem es um alles oder nichts geht.

An dieser Storyentwicklung arbeitet Bungie schon seit 10 Jahren und aus diesem Grund ist es auch so schwer diese zu beenden. Wir zeigen euch, was die Entwickler zu sagen haben.

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Destiny 2 zeigt den Launch-Trailer zu The Final Shape

„Wir wollen, dass es sich wie ein gutes Ende anfühlt“

Was haben die Entwickler gesagt? Ob in Filmen, Serien oder auch Videospielen, ein gutes und passendes Ende für den Abschluss einer Erzählung zu finden ist nicht leicht, vor allem dann nicht, wenn sie so lange fortgeführt wird, wie die Story von Destiny 1 & 2. Aus diesem Grund hat sich der neue Game Director des Loot-Shooters Tyson Green zu Wort gemeldet.

Er selbst gibt zu, dass das Team Schwierigkeiten hatte wie jedes andere Team auch, das eine 10 Jahre alte Erzählung zu Ende bringen möchte. Tyson Green stellt jedoch bei den Storyfäden klar: „Es gibt eine Menge zu tun, um diese Fäden zu schließen, aber auch, um das Spiel am Laufen zu halten. Es ist noch lange nicht das Ende von Destiny“.

Tyson holt noch weiter aus und meint: „Wir wollen, dass es sich ein bisschen traurig anfühlt, wie es bei Enden oft der Fall ist. Wir wollen, dass es sich wie ein gutes Ende anfühlt, aber auch wie der Beginn von etwas Neuem.“

Wie der Game Director das genau meint, ist nicht bekannt. Bungie hat nach The Final Shape ein neues Season-Modell vorbereitet: die Episoden. Diese sollen die Hüter dann über mehrere Wochen fortlaufenden mit neuer Story und Inhalten versorgen, um auch nach dem Abschluss der Saga einen Grund zum Zocken zu haben. Wie Umfang- oder Abwechslungsreich diese sein werden, ist noch nicht bekannt.

Ein Schlusswort: Wer Bungie seit vielen Jahren verfolgt, weiß, dass das Team hinter dem Loot-Shooter grandiose Arbeit leisten kann, wenn man sie lässt. Viel ist nun passiert und jetzt steht mit dem Ende der Saga ein neues Kapitel für Destiny an. Ich verfolge das Game schon seit den Anfängen mit Destiny 1 und ich habe die Story nach all den Jahren in mein Herz geschlossen. Für mich und auch die anderen langjährigen Hüter da draußen ist der Abschluss mit „The Final Shape“ eine große Sache.

Ich hoffe deshalb, dass Bungie das „Ende“ von Destiny 2 nicht verhaut und mit sinnlosen Storyschnipsel wie in Lightfall die Hüter zurücklässt nur, um sie dazu zu bewegen ihre Episoden zu kaufen. Wenn Bungie das hinbekommt und ich glaube, das werden sie, werden viele Veteranen und auch Neulinge zufrieden auf den Loot-Shooter blicken. Ich für meinen Teil werde mir schonmal einige Taschentücher zurechtlegen, denn ich weiß jetzt schon, dass das Ende mein Herz brechen wird.

Wie steht ihr zum Ende von Destiny 2? Glaubt ihr, Bungie hat alles in ihrer Macht Stehende getan, um ein würdiges Ende auf die Beine zu stellen? Lasst uns eure Meinung dazu in den Kommentaren erfahren. Unser Shooter-Experte durfte vor allen anderen „The Final Shape“ ausprobieren, wie sein Eindruck war, erfahrt ihr hier: Destiny 2: Ich habe „The Final Shape“ vor Release gespielt – Das ist mein Eindruck der Erweiterung

Quelle(n):
  1. pcgamesn.com

Diablo 4: Patch 1.4.1 deaktiviert Masterworking – So umgeht ihr das Problem

In Diablo 4 wurde der neue Patch 1.4.1 ausgerollt. Dabei ist ein Problem mit dem Masterworking entstanden, welches ihr geschickt umgehen könnt.

Was ist Masterworking? Mit der neuen Season 4 wurden in Diablo 4 zwei neue Crafting-Mechaniken freigeschaltet. Dies ist zum einen das Tempering (Härtung) und zum zweiten das Masterworking (Vollendung).

Bei dem letztgenannten der beiden gibt es nun ein neues Problem für Spieler auf der PlayStation und ein Problem für alle Spieler von Diablo 4, die mit dem neusten Patch 1.4.1 ihren Weg ins Spiel gefunden haben. Für eines der beiden Probleme gibt es einen Workaround, den ihr bis zu einem kommenden Patch benutzen könnt.

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Diablo 4 Season 4 „Loot Reborn“ im Gameplay-Trailer

Deaktiviertes Masterworking wieder aktivieren

Was ist das erste Problem? Das erste Problem sorgt dafür, dass Spieler nicht mehr auf das Masterworking zugreifen können, da der entsprechende Punkt deaktiviert ist. Das Problem ist Blizzard bekannt und sie haben im offiziellen Blizzard Forum einen passenden Workaround für das Problem parat.

Um wieder auf das Masterworking zugreifen zu können, müsst ihr entweder ein beliebiges Gruben-Level abschließen oder Materialien transmutieren. Anschließend könnt ihr wieder auf das Masterworking zugreifen.

Was ist das zweite Problem? Das zweite Problem betrifft Diablo-Fans, die auf der PlayStation spielen. Während der neue Patch die Kosten für das Masterworking in Diablo 4 reduziert hat, werden bei Spielern auf der PlayStation weiterhin die alten, höheren Kosten angezeigt.

Das Problem betrifft außerdem nicht nur die Anzeige, sondern auch die Materialien, die vorhanden sein müssen, bevor das Masterworking durchgeführt werden kann, obwohl die eigentlichen Kosten bereits reduziert sind.

Wollt ihr also beispielsweise das Masterworking auf Rang 12 durchführen, müsst ihr 10 Millionen Gold besitzen, um den Vorgang durchzuführen, auch wenn am Ende nur die durch den Patch reduzierten Kosten von 2,5 Millionen Gold abgezogen werden.

Blizzard gibt an, beide Probleme mit einem Hotfix im nächsten Patch zu lösen. Genauere Informationen zum Zeitpunkt des Patches gibt es bisher noch nicht.

Was sagt ihr zu den neuen Problemen? Habt ihr sie selbst schon bemerkt? Schreibt uns eure Erfahrungen dazu gerne in die Kommentare. Falls euch für das Masterworking noch Gold fehlt, könnt ihr einen Blick auf unseren Guide zum Gold Farmen in Season 4 von Diablo 4 werfen.

Ein Geschäft verkauft Rückgaben von Amazon für 15 Euro – Einer hatte Glück und fand einen guten Fernseher

Ein Geschäft verkauft Retouren von Amazon und hat dadurch schon einige Berühmtheit gewonnen. Doch warum stürzen sich so viele Leute auf alte Retouren von Amazon?

Was ist das für ein Geschäft? Die Kollegen von Xataka berichten, dass sie in einem Geschäft in der Nähe von Madrid waren, wo alte Retouren von Amazon verkauft werden. Der Clou bei der Sache: Montags starten Preise für alle Gegenstände bei 15 Euro und werden dann jeden Tag günstiger. Am Freitag geht dann alles für 1 Euro über die Ladentheke.

“Crazy Day Factory” hat laut Xataka bereits regionale Berühmtheit erlangt. Teilweise übernachten die Interessenten vor dem Geschäft, damit sie die frische Ware als Erstes durchstöbern können.

Die ganze Sache hat jedoch einen Haken: Die Herkunft und der Grund für die Rücksendung der Produkte ist nicht bekannt, man muss daher die Geräte auf Gutdünken im Geschäft ausprobieren, ob sie wirklich funktionieren. Es gibt daher auch keine Garantie, ob der gekaufte Fernseher, der im Geschäft funktioniert hat, nicht 1 Woche später daheim dann endgültig den Geist aufgeben wird.

Die besten Sachen sind auch bereits nach den ersten 2 Tagen weg und am Ende bekommt man für 1 Euro wirklich nur noch das, was niemand haben wollte. Die Kollegen berichten etwa von einem Fernseher, den ein Glückspilz für 15 Euro gekauft haben will. Ob auch andere wertvolle Hardware wie PS5-Konsolen, Handys oder Grafikkarten dabei gewesen sind, ist nicht bekannt.

Der Handel mit Retouren ist ein großes Geschäft, man muss aber viel Glück haben

Was sind das für Retouren? Auf Amazon kaufen täglich Millionen Personen Sachen ein und einige davon gehen dann wieder zurück. Entweder, weil sie kaputt sind oder weil sie den Käufern dann doch nicht gefallen. In der Fachsprache nennt man dies dann “Retoure”.

Mittlerweile gibt es für Retouren einen richtigen Markt: Händler kaufen gezielt Retoure in großen Mengen und hoffen darauf, das Zeug gewinnbringend weiterverkaufen zu können.

Auch Influencer und YouTuber werben regelmäßig damit und zeigen, wie sie große Retourenboxen in der Kamera öffnen und damit Zuschauer animieren wollen, ebenfalls solche Sachen zu kaufen. Mittlerweile gibt es sogar Streamer, die sich auf solchen Content spezialisiert haben.

Die Kollegen von Xataka berichten jedoch, dass sie mit einigen dieser Weiterverkäufer gesprochen haben. Und viele von denen sagen: In vielen Fällen lohne sich das nicht oder sie haben teilweise sogar große Verluste gemacht.

  • So kaufte etwa ein Händler gebrauchtes Spielzeug für 1.000 Euro, um dann festzustellen, dass fast alles davon nicht mehr zu gebrauchen war.
  • Ein anderer erklärte: Er habe Retouren gekauft und diese dann mit einem Kollegen wiederaufbereitet. Das habe ihn mehr Geld und Zeit gekostet, als er für die Rückgaben bezahlt hätte.

Betrüger nutzen teilweise gezielt Rückgaberecht aus

Das Rückgaberecht von Amazon wird regelmäßig auch von Betrügern genutzt, um sich selbst zu bereichern. So kaufen sie etwa Produkte und schicken dann präparierte Boxen zurück, die sie etwa mit Sand oder schweren Ziegelsteinen füllen.

Es geschieht immer wieder, dass etwa ein Familienvater eine Fake-Grafikkarte erhalten hat. Das Problem ist dann hier, dass es schwierig ist, den eigentlichen Betrüger aufzuspüren. Im schlimmsten Fall verdächtigt sogar Amazon die Person, die den Fehler oder den Fake dann meldet.

Einige Nutzer werfen Amazon deswegen vor, dass der Versandhändler die Rückgaben gar nicht richtig kontrolliert. Es gibt aber auch Leute, die sagen, Amazon könne das gar nicht: Denn im Versand arbeiten nicht genug Experten, die zwei Grafikkarten oder Prozessoren unterscheiden können und daher feststellen können, ob sie einen Fake oder ein Original vor sich haben.

Kriminelle nutzen Rückgaberecht aus: Drei spanische Teenager nutzten das Rückgaberecht von Amazon aus, um sich um fast 350.000 Euro zu bereichern. Jetzt wurden die drei Personen verurteilt und müssen eine Strafe zahlen: Drei Teenager betrogen Amazon jahrelang mit einem Trick – Verdienten fast 350.000 Euro und flogen dann auf

„Dein Manga ist nicht gut“ – Der Verlag von Bleach sagte dem Schöpfer, er soll seinen Stil ändern, legte ihm Dragon Ball hin

Bleach zählt zu den „Big 3“ des Anime-Genres. Darunter fallen die beliebtesten Universen, die in den 2000ern vom Shueisha-Verlag in der Weekly Shonen Jump veröffentlicht wurden. Die anderen beiden Animes sind Naruto und One Piece. Doch trotz des großen Erfolgs lief es gerade zum Karrierebeginn etwas holprig für Tite Kubo, den Mangaka hinter Bleach.

Was für Schwierigkeiten hatte er? Bevor er mit Bleach einen gigantischen Manga-Hit landete, zeichnete Tite Kubo One-Shots. Dabei handelt es sich um Kurzgeschichten, die mit nur einer Ausgabe beendet sind. Doch sein Verlag fand diese One-Shots so grausam, dass sie ihm empfohlen haben, sich an zwei anderen berühmten Mangas zu orientieren (via GameFAQs).

Kubo sei zu seinem Karrierebeginn oft getadelt worden sein. Vor seinem zweiten One-Shot wurde er von Torishima, einem bekannten Chefredakteur beim Shueisha-Verlag, ins Büro zitiert. Torishima hat sich einen guten Ruf erarbeitet, weil er der zuständige Redakteur in den Anfängen von Dragon Ball war.

Torishima und der zuständige Redakteur von Kubo sagten in einem scharfen Tonfall, dass Kubos Manga nicht gut sei. Torishima legte daraufhin die ersten Bände von Dragon Ball und Fist of the North Star auf den Tisch. Sie wiesen Kubo an, nach Hause zu gehen, die Mangas zu lesen und solch eine Art von Mangas zu schreiben. Sie wollten, dass Kubos Werke genauso erfolgreich werden wie diese beiden Manga-Hits.

Nach dieser Geschichte wurde Bleach ein so großer Erfolg, dass sogar ein eigener Manga folgte:

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Bleach: Der Trailer zu Thousand-Year Blood War

„Dieser Bastard“ – Bleach-Autor machte sein eigenes Ding

Wie reagierte Kubo? Der Bleach-Mangaka dachte sich, dass Torishima ein „Bastard“ sei. Er habe diese Bände später nicht gelesen und sich der Anweisung des Verlags widersetzt. Zu diesem Zeitpunkt kannte er die beiden Mangas ohnehin, da sie schon damals ein großer Erfolg waren.

Stattdessen blieb Kubo seinem Stil treu und entwickelte noch mehrere Werke:

  • Sein größter Erfolg blieb Bleach, das von 2001 bis 2016 erschien. Es folgten Kinofilme, Romane und ein Live-Action-Film, den ihr euch sogar auf Netflix anschauen könnt.
  • Mit Bleach: New Breathes From Hell gab es 2021 sogar einen One-Shot, der auf die Ereignisse nach dem Finale von Bleach eingeht.
  • Der originale Anime hat nicht alle Arcs des Mangas abgedeckt. Erst seit 2022 gibt es mit Bleach: Thousand-Year Blood War den letzten Story-Arc als Serien-Format. Der Anime ist bislang nicht abgeschlossen.
  • Seit 2018 sitzt Kubo am Nachfolger Burn the Witch. Die Geschichte spielt im gleichen Universum wie Bleach. Den passenden Anime dazu gibt es auf Crunchyroll.

Der Mangaka musste sich also nicht an Dragon Ball oder Fist of the North Star orientieren, damit seine Werke gefeiert werden. Da Kubo aktuell noch weit vom Rentenalter entfernt ist, bleibt zu hoffen, dass er uns auch in den kommenden Jahren mit neuem Lesefutter versorgen wird. Wenn es nach ihm ginge, würde er an einem Reboot zu Bleach arbeiten.

Worum geht es in Bleach? Ichigo Kurosaki ist der Protagonist von Bleach und kann Geister sehen. Die Shinigami Rukia wird bei einem Kampf mit einem bösen Geist schwer verletzt und überträgt ihre Kräfte auf Ichigo. Bis sie ihre Kräfte zurückerlangt, muss Ichigo den Job eines Shinigami übernehmen.

Allerdings wird Rukia aufgrund ihres schweren Verbrechens, ihre Kräfte auf einen Menschen übertragen zu haben, angeklagt. Sie wird zum Tod verurteilt. Deshalb müssen Ichigo und seine Freunde alles tun, um Rukia vor der Verurteilung zu retten.

Obwohl der Bleach-Mangaka sich nicht strikt an die Dragon-Ball-Vorlage gehalten hat, weisen die beiden Animes einige Parallelen auf. Es gibt noch vier weitere Animes, die euch MeinMMO-Dämon Cortyn empfehlen kann, wenn ich Dragon-Ball- oder Bleach-Fan seid: 5 Anime-Serien wie Dragon Ball

Quelle(n):
  1. FandomWire

Autor von Game of Thrones erklärt endlich, warum ein Liebling von George R.R. Martin in der Serie fehlt

Die Romanreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ und die Serie „Game of Thrones“ von HBO unterscheiden sich an vielen Stellen. Jetzt hat einer der Autoren endlich erklärt, warum eine Lieblingsfigur von Schöpfer George R.R. Martin in den acht Staffeln überhaupt nicht auftaucht. Achtung: Spoiler-Warnung!

Um welche Figur aus „Das Lied von Eis und Feuer“ geht es? Schon vor Jahren erklärte George R.R. Martin, der kreative Kopf hinter der beliebten Fantasy-Romanreihe, dass Lady Steinherz zu seinen Lieblingsfiguren aus Westeros gehört. Die taucht in der HBO-Serie jedoch zu keiner Zeit auf.

Schon vor Jahren gab’s diesbezüglich Spekulationen sowie Aussagen der Autoren. In einem großen „Game of Thrones“-Special von Polygon erklärte Showrunner Rafe Judkins jetzt, welcher Grund ihm damals von Autor Bryan Cogman (schrieb insgesamt elf Episoden der Serie) für den Verzicht auf Lady Steinherz genannt wurde.

Was war also der Grund laut Bryan Cogman? Der Autor soll Judkins seinerzeit erklärt haben, dass man sich genau überlegen wolle, welche der Figuren man im Laufe der Story von den Toten zurückholt, und man habe sich für die Figur entschieden, die für die gesamte Geschichte am wichtigsten sei.

Die Rede ist natürlich von Jon Schnee. Seine überraschende Auferstehung hätte an Wirkung verloren, wenn vorher bereits andere Figuren von den Toten zurückgekehrt wären.

Kaum eine andere Serie hat einen derartigen Hype ausgelöst wie Game of Thrones.

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Trailer zur ersten Staffel der HBO-Serie „Game of Thrones“

Eine Stark als wandelnde Zombie-Lady

Wer war Lady Steinherz? Die „Rote Hochzeit“ (auf Englisch: „Red Wedding“) ist eine der einschneidendsten, ergreifendsten und überraschendsten Szenen aus der Romanreihe und Serie. Auf der schicksalshaften Hochzeit verliert unter anderem Catelyn Stark ihr Leben.

Was direkt nach der blutigen Feier passiert, das unterscheidet sich in den Romanen und der Serie jedoch. In den Büchern von Martin wird die Leiche von Catelyn wenige Tage später von Beric Dondarrion, dem Anführer der Bruderschaft ohne Banner, gefunden und wiederbelebt.

Mit der alten Catelyn Stark hat die Wiederbelebte jedoch kaum noch etwas gemein. Ihr Körper ist entstellt, vom tödlichen Angriff und den Tagen, die der Leichnam im Wasser getrieben ist. Sprechen kann sie nur, wenn sie ihre durchgeschnittene Kehle zuhält, und auch dann ist das Rasseln und Krächzen kaum zu verstehen.

Aus Catelyn wird vielmehr die von Rache getriebene Lady Steinherz, die fortan Kosenamen sammelt, wie andere Leute Briefmarken (Schweigende Schwester, Mutter Gnadenlos, die Henkerin). Abgesehen hat sie es auf alle Familien, die am Verrat während der „Roten Hochzeit“ beteiligt gewesen waren.

Welche Gründe könnte es noch für die Streichung von Lady Steinherz gegeben haben? Vor Jahren schon hatten David Benioff und D.B. Weiss das eine oder andere Info-Nugget zu dem Thema fallen gelassen (via Filmstarts). Man wollte die „Rote Hochzeit“ als effektvollen Höhepunkt für sich stehen lassen und Catelyns letzten Auftritt durch die Verwandlung in einen Zombie nicht entwerten.

Außerdem hatten die Showrunner erklärt, dass man die Ereignisse rund um Lady Steinherz, die in den bislang nicht veröffentlichten Romanen von George R.R. Martin passieren werden, nicht vorwegnehmen wollte. Aus genau dem Grund dürften auch einige andere Charaktere aus den Romanen nicht in der Serie aufgetaucht sein.

Wie bewertet ihr die Entscheidung, in der Serie auf Lady Steinherz zu verzichten? Verratet es uns in den Kommentaren! George R.R. Martin hatte an der „Roten Hochzeit“ übrigens noch lange zu knabbern: Der Autor von Game of Thrones denkt nach 13 Jahren an die schlimmste Szene zurück: „Ich habe das Kapitel beim Schreiben ausgelassen“

„Fun Detected“ ist das Dümmste, was die WoW-Community je hervorgebracht hat

Eine beliebte Phrase in World of Warcraft ist Sinnbild für die Ignoranz einiger Spieler – das meint zumindest MeinMMO-Dämon Cortyn und hat was zu Meckern.

Die Community von World of Warcraft hat manchmal einen etwas eigenwilligen Humor. Viele Witze versteht man nur, wenn man bereits seit vielen Jahren dabei ist – wie etwa die ganze Serie Allimania. Doch andere Dinge werden immer wieder einfach in den Raum geworfen und sind inzwischen nur noch nervig.

Die absolute Königsklasse der nervigen Phrasen ist dabei „Fun Detected“, das in den vergangenen Jahren nicht nur inflationär, sondern auch komplett zweckentfremdet benutzt wird. Zumeist findet es in Foren Verwendung, wenn gerade ein frischer Hotfix oder Patch aufgespielt wurde.

„Fun Detected“ bezieht sich auf einen Umstand, der sich aus der Sicht einiger WoW-Fans immer wiederholt. Sobald ein Teil der Community etwas im Spiel gefunden hat, das ihnen Spaß bereitet, kommt Blizzard und ändert diese Sache ab. Frei nach dem Motto: „Was, jemand hat Spaß in unserem Spiel? Schnell, ändern wir das!“ – Daher eben „Fun Detected“.

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Ein Teil der Community reagiert immer wütend, wenn Fehler behoben werden.

Das ist allerdings in den wenigsten Fällen tatsächlich die Wahrheit. Denn eigentlich wird „Fun Detected“ immer dann gesagt, wenn es einen massiven Exploit gibt, der das eigentliche Spiel untergräbt. Das aktuell prominenteste Beispiel war wohl das „Frog Farming“ in WoW Remix: Mists of Pandaria.

Hier konnten Charaktere für gut zwei Tage eine einzige Sorte Feinde quasi unlimitiert farmen, während der Respawn extrem schnell war. Frösche spawnten im Sekundentakt, die sämtliche relevante Währungen und Belohnungen droppten.

Oder anders gesagt: Alles in WoW Remix: Mists of Pandaria war vollkommen irrelevant im Vergleich zur Frosch-Farm.

Das ist ein massives Problem aus Sicht des Game-Designs. Wenn es eine Methode gibt, die alle anderen vollkommen aussticht und 20, 30 oder gar 100-fach effizienter ist als jeder andere Content im Spiel, dann ist das kein „Fun“ – dann ist das ein Bug und ein Problem, das behoben werden muss.

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Seit dem Vorfall suchen einige den immer nächsten Exploit. Irgendwelche Hyperspawns, irgendwelche Mobs die etwas zu viel droppen, Dungeon-Trash den man 10-fach pro Stunde (und mit Exploit noch öfter) zurücksetzen kann. Blizzard behebt einen Fehler nach dem anderen und es ist ein absurdes Katz-und-Maus-Spiel geworden.

Mir fällt es auch wirklich schwer zu begreifen, warum manche einfach nicht verstehen können, dass solche Exploits dem Spiel als Ganzes und dem Spaß der großen Mehrheit schaden.

„Fun detected“ ist fast immer ein offensichtlicher Exploit, der das allgemeine Spiel untergräbt.

Einige meinen: „Ich zahle 13 Euro im Monat für das Spiel, dann darf ich das auch so spielen, wie ich will.“ Und ja, an der Aussage ist natürlich ein Funken Wahrheit dran. Aber eben nicht mehr als ein Funken.

Wenn du mit anderen Menschen „Mensch ärger dich nicht“ spielst und plötzlich meinst, dass deine Figuren sich teleportieren dürfen, um direkt am Ziel zu sein, dann kannst du das natürlich so spielen, weil du dir das Spiel gekauft hast. Das ist für den Spielspaß aller Beteiligten auch nicht gerade förderlich – und für den eigenen auch nicht.

Ich hab da immer den klischeehaften 11-jährigen Aimbot-Nutzer aus Counter-Strike im Kopf, der sich für richtig toll hält, weil er alle anderen umholzen kann und dann sauer aufstampft, wenn er gebannt wird, weil er ja nur ein bisschen Spaß haben wollte.

Natürlich definiert jeder und jede Spaß ein bisschen anders. Einige mögen entspannenden Grind, andere eine knackige Herausforderung und wieder andere das soziale Miteinander. Wer allerdings der Ansicht ist, dass „ich bekomme alle Belohnungen nahezu sofort durch Ausnutzung eines Exploits“ wirklich „Spaß“ bedeutet, sollte vielleicht mal darüber nachdenken, ob ein MMORPG wirklich der richtige Zeitvertreib ist.

Denn wenn der größte Spaß darin besteht, möglichst keine Zeit im Spiel verbringen zu müssen, dann hat man das Prinzip von Spaß und Freizeit wirklich ad absurdum geführt. Ich bleibe aber zumindest bei der Meinung, dass die Übermacht der Frog-Farmer in diesem Fall gar kein so schlimmes Problem ist – und das Fixen des Exploits dennoch die richtige Entscheidung war.

Steam: Die stärkste Alternative zu Civilization 6 bekommt im neuen DLC mehr Rollenspiel-Elemente und 350 neue Events

Für das Strategie-Spiel Old World auf Steam erschien jetzt ein neuer DLC, bei welchem sich alles um das Leben hinter eurem Thron dreht. Mehr dazu erfahrt ihr hier auf MeinMMO.

Um welches DLC geht es hier? Am 28. Mai 2024 erschien auf Steam der DLC „Behind the Throne“ für das Strategie-Spiel Old World. Wie der Name schon vermuten lässt, dreht sich dabei alles um das Leben hinter eurem Thron am königlichen Hof.

Hier sollen euch neue Herausforderungen und Spielmechaniken voller Intrigen, Rivalität und politischer Macht erwarten. Im Trailer könnt ihr einen ersten Blick auf die neuen Inhalte werfen:

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Im DLC zu Old World erlebt ihr das Leben hinter eurem Thron

Welche neuen Events erwarten euch? Versprochen werden euch laut der offiziellen Beschreibung auf Steam mehr als 350 neue Events. Diese sollen sich dann rund um die Politik am Hofe drehen und zeigen, dass das Leben hinter dem Thron ein komplexes System voller Intrigen und Täuschung ist. Auf euch warten hier viele Charaktere mit persönlichen Zielen und Ambitionen und ebenso vielen Möglichkeiten.

Dazu sollen auch einige neue historische Persönlichkeiten durch den DLC ins Spiel kommen:

  • Alkibiades: Staatsmann Athens und notorischer politischer Opportunist
  • Enlil-nādin-šumi: Usurpator des babylonischen Throns
  • Harpagos: Königsmacher von Akkad
  • Bardesanes: Assyrischer Wissenschaflter, Gelehrter und Philosoph
  • Mago der Schreiber: Karthagischer Autor von Werken über die Landwirtschaft
  • Avicenna: Berühmter persischer Philosoph

Was ist sonst noch neu? Der DLC bietet außerdem noch neue Erweiterungen und Gameplay-Mechaniken, die euch ebenso viel Erfolg wie auch eine Niederlage einbringen können.

Ländereien und Armenviertel können euren Erfolg stärken

So könnt ihr Ländereien erbauen und durch diese die Opulenz nutzen, um mit eurem Reichtum Siegespunkte zu generieren. Andersrum könnt ihr auch Armenviertel errichten, die zwar schnell mehr Bevölkerung bringen, aber auch das Risiko für Rebellionen steigern.

Zusätzlich erwarten euch die vier neuen Gameplay-Mechaniken: Aufsteigende Sterne, Stress und Lustbarkeit, Der Großwesir und Neue politische Ären. Hier erwarten euch mächtige Charaktere, die zwar keine Oberhäupter sind, aber euch gefährlich werden können, eifersüchtige Liebhaber und plündernde Barbaren oder Bürgerkriege und umfassende Reformen.

Der Großwesir gibt euch die Möglichkeit, Aufgaben zu delegieren, damit ihr euch nicht um die gesamte Stadtverwaltung selbst kümmern müsst. Ihr entscheidet, auf welche Aufgaben sich welcher Wesir konzentrieren soll und müsst dabei zum Beispiel bedenken, dass mutige Wesire unter anderem schneller Militäreinheiten rekrutieren. Allerdings solltet ihr darauf achten, dass ihnen diese Macht nicht zu Kopf steigt. Auch ein anderes Strategie-Spiel bekam einen neuen DLC: Total War: Am neuen Warhammer-DLC ist einfach alles perfekt – Ich muss sogar Manor Lords komplett liegenlassen

LoL: Wer den neuen Skin von Faker will, auf den alle gewartet haben, muss dafür 450 € zahlen

Durch seine vielen vorherigen Erfolge und den Sieg bei den Worlds 2023 bekommt die League of Legends-Legende Faker einen speziellen Skin für Ahri. Doch für die beste Version müsst ihr vielleicht ein wenig sparen, denn es ist mit Abstand das teuerste Skin-Paket.

Faker ist der bekannteste LoL-Profi aller Zeiten. Keiner hat so viele Erfolge wie er gefeiert, weswegen er auch der erste Spieler in der Hall of Fame von LoL ist. Um das alles zu feiern, erhält Ahri einen speziellen Immortalized Legend Skin.

Wollt ihr den neuen schönen Skin in seiner besten Version haben, dann müsst ihr allerdings tief in die Taschen greifen, denn das kostet euch schlappe 450 €. Mit dem Geld könnt ihr euch fast eine PS5 und Xbox kaufen.

Den Trailer zu Hall of Legends findet ihr hier:

Video starten
League of Legends – Hall of Legends: Faker Trailer

Ein Skin zwischen 46 € und 450 €

Wie erscheint der Skin? Riot veröffentlichte endlich den Preis und die Inhalte des Immortalized Legends-Skin von Ahri. Dieser Skin soll ein Tribut an die Karriere von Lee Sang-hyeok alias Faker sein. Der Skin wird in 3 Bundles verfügbar sein.

Das günstigste Bundle ist das Emporgestiegene. Für 5430 RP, knapp 46 €, wenn ihr euch die RP-Pakete holt, erhaltet ihr den Emporgestiegene Legende-Ahri-Skin, den nächsten Event-Pass, einen exklusiven Rahmen, Sticker und Symbole und einen Kill-Zähler. Die schönere Variante des Skins mit neuen Effekten, einer Verwandlung und anderen Rahmen und Profilanpassungen kostet schlappe 32.430 RP, umgerechnet ungefähr 250 €, wenn ihr die RP-Bundles kombiniert. Das ist schon teuerer als die kontroversen Skins, die man nur aus Loot-Boxen erhalten konnte.

Aber das ist nicht mal die beste Edition des neuen Skins. Diese kostet nämlich satte 59.260 RP, umgerechnet etwa 450 €. Neben den vorherigen Sachen gibt es Chromas für die anderen Faker-Skins, 100 Pass-Level, exklusive Cosmetics, einen Titel und einen neuen Emote für den Skin: Die Unterschrift von Faker, die ihr mit STR-5 aktivieren könnt.

Mehr Informationen zu den Bundles findet ihr auf der offiziellen LoL-Website.

Das ist das teuerste Bundle, was Riot jemals angeboten hat. Selbst die unbeliebte physische Collector’s Edition zu den Worlds 2023 war deutlich günstiger und hat euch physisch was gegeben: LoL: Riot verkauft eine limitierte, digitale Collector’s Edition für 65 €

Ich will einen handgeschriebenen Brief, wenn ich das kaufe

Unter dem Tweet von Spideraxe sammeln sich viele kritische Kommentare, denn grundsätzlich gefällt den Spieler das Design des Skins, aber der Preis der großen Edition ist einfach zu viel:

  • @BroSam__: Ich glaube nicht, dass es der richtige Weg ist, über 500 Dollar für ein Bundle von Skins, Chromas und Icons zu zahlen.
  • @Moonboy65: riot, alles, was Sie zu tun hatten, war Risen Legend Ahri separat verfügbar zu machen und Immortalized Legend Ahri über Missionen wie KDA Seraphine verfügbar zu machen, aber nein, wir sind gezwungen, 500 $ nur für das Upgrade zu zahlen.
  • @CobaltJack: Denken die wirklich, dass 500 Dollar dafür fair sind xD Ich will einen handgeschriebenen Brief, der für mich personalisiert ist, von Faker, wenn ich das kaufe.

Hierbei stoßen viele Spieler vor allem sauer auf, dass man den Skin nur in den wirklich teuren Bundles kaufen kann; wer nur den Skin will, muss all den Schnickschnack drumherum kaufen. Ahri-Fans müssen demnach wirklich tief in die Taschen greifen. Immerhin ist es günstiger, als sich alle Skins kaufen zu wollen: LoL: Was kostet es alle Skins zu kaufen und was passiert, wenn man alle hat?