Der Story-Chef hinter Dragon Age glaubt nicht, dass AAA-Publisher von Baldur’s Gate 3 lernen werden

Alle haben gehofft, dass Baldur’s Gate 3 eine Lektion für die großen Publisher ist. Aber das war es nicht, meint einer, der es wissen muss.

Kaum ein Spiel war in den letzten Monaten so erfolgreich wie Baldur’s Gate 3. Daher hoffen viele Fans, dass sich große Publisher diesen Erfolg ganz genau anschauen und selbst mehr Spieler erschaffen, die so sehr begeistern können. Doch diese Hoffnung ist vergeblich. Das glaubt zumindest der Mann, der hinter der Story der ersten „Baldur’s Gate“-Spiele und Dragon Age steckt.

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Der animierte Kurzfilm zu Patch 8, dem letzten Update für Baldur’s Gate 3

Was hat das mit Baldur’s Gate 3 zu tun? Baldur’s Gate 3 zählt als eines der besten, wenn nicht sogar als das Beste RPG aller Zeiten. Das liegt auch daran, dass Baldur’s Gate 3 keine Kompromisse gemacht hat. Es hat auf ein taktisches, komplexes Kampfsystem mit vergleichsweise wenig Action gesetzt und dazu eine riesengroße Welt, voller weitreichender Zusammenhänge, unzähliger Entscheidungen und jeder Menge Dialoge erschaffen. Für viele gilt Baldur’s Gate 3 damit als der neue „Gold-Standard“, an dem sich auch große AAA-Entwickler und deren Publisher orientieren sollten.

Doch ob das wirklich geschieht? Zumindest der ehemalige Lead Writer hinter den „Dragon Age“-Spielen bezweifelt das stark.

Was hat Gaider gesagt? Im Interview mit PCGamesN sprach David Gaider über den Erfolg von Baldur’s Gate 3 und die Hoffnung, dass Publisher daraus lernen könnten. Gaider war der Lead Writer von Dragon Age: Origins bis hin zu Inquisition, aber auch für Knights of the Old Republic oder eben die ursprünglichen „Baldur’s Gate“-Spiele verantwortlich. Er sagte nun:

Das ist die Hoffnung: [Der Erfolg von Baldur’s Gate 3] zeigt allen Firmen mit großen IPs wie Dragon Age oder irgendeiner guten RPG-IP, was möglich ist, wenn man sich auf das Genre fokussiert und dem nicht mit der Idee begegnet, dass RPGs für sich genommen nur eine Nischen-Sache sind. Du musst nicht sagen: „Oh, wir brauchen noch die Action-Zielgruppe und müssen es für die Masse ansprechender machen“ – warum? Weil RPGs so eine Nische und nerdig sind, dass sie niemals massenhaft Erfolg haben werden? Nein. Wenn man sich auf das konzentriert, was das Genre gut macht, dann werden Leute es auch spielen.

Das ist zumindest die Theorie. Doch Gaider glaube nicht daran, dass diese Erkenntnis auch bei den Publishern ankommen wird.

[…] Ich glaube nicht, dass viele Publisher solche Lektionen lernen. Meine Angst ist, dass sie ihren Entwicklern sagen „Wir wollen Ergebnisse wie Baldur’s Gate 3“ und die Entwickler sagen dann „Okay, aber dann brauchen wir X und Y an Ressourcen.“ Dann sagen sie „Könnt ihr nicht die gleichen Ergebnisse mit der Hälfte der Ressourcen erzielen?“ Natürlich wird der Entwickler dann vermutlich sagen: „Ja, das können wir.“ Aber die wahre Antwort wäre Nein, denn so funktioniert das einfach nicht.

Publisher ziehen falsche Schlüsse – wollen nur den Erfolg

Wenn es um Lektionen geht, die Publisher lernen sollten, glaubt Gaider zudem, dass schnell die falschen Schlüsse gezogen werden. So ist es seit dem Erfolg von Baldur’s Gate 3 in vielen neuen Spielen so, dass es Romanzen-Optionen gibt. Die gab es früher zwar schon, aber jetzt scheinen Spiele verstärkt darauf zu setzen. Gaider meint dazu:

Das ist beunruhigend. Es ist so leicht für Firmen, die falschen Lektionen zu lernen: Die Idee, dass Romanzen eine Routine werden sollten. Dass, wenn du einen Charakter hast, du einfach „Lass uns eine Romanze dranheften“ gemacht wird, die einfach nur ein paar zusätzliche Zeilen Dialog und vielleicht eine Zwischensequenz ist – dass es das wäre, was die Spielerschaft will. Es bringt das Medium nicht voran. Wenn wir an den Punkt kommen, an dem Romanzen einfach nur als Standard angesehen werden, den man so anfügt, dann wird es darauf auch eine Gegenreaktion geben und die Leute sagen: „Seht, diese ganzen Romanzen-Sache fühlt sich sehr herzlos an, als wäre es nur ein weitere Punkt auf der Check-Liste der Features.“

Auch wenn große Publisher womöglich nicht die Lehren aus dem Erfolg solcher Spiele ziehen, die sie sollten, macht das vielleicht kleineren Teams zumindest die Hoffnung, dass sie ihre Vision vervollständigen können. Denn auch der aktuelle Hit Clair Obscur Expedition 33 führt den großen AAA-Publishern gerade vor Augen, was alles möglich ist. Sie müssen nur daraus lernen.

Stellar Blade könnt ihr jetzt auf Steam anzocken und den Spielstand behalten

Die Action von Stellar Blade könnt ihr jetzt auf dem PC erleben – und schon einmal testen, ob euch das Spiel gefällt, bevor ihr es kaufen müsst.

Auf der PlayStation 5 war Stellar Blade ein recht unerwarteter Erfolg, den kaum jemand auf dem Schirm hatte, bis das Spiel eingeschlagen ist. Jetzt kommen auch endlich alle in den Genuss des Spiels, die über einen PC verfügen, denn der Release steht kurz bevor.

Schon jetzt hat Stellar Blade hat seine spielbare Demo auf Steam veröffentlicht, sodass alle Interessierten sich das Spiel herunterladen und ausprobieren können. Das ist eine gute Möglichkeit, um bereits in das Spiel reinzuschnuppern und zu schauen, ob der eigene Rechner mit den Anforderungen von Stellar Blade zurechtkommt und ob man sich mit dem Action-Gameplay anfreunden kann.

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Das Action-Adventrue Stellar Blade zeigt den Story-Trailer für PS5

Was ist Stellar Blade für ein Spiel? Stellar Blade versteht sich als Action-Adventure und fällt in die „Souls-Like“-Kategorie, auch wenn der Schwierigkeitsgrad des Spiels deutlich milder ist als bei den FromSoftware-Vorbildern. Dennoch müsst ihr in den Kämpfen taktisch vorgehen, geschickt parieren und ausweichen, während ihr eure eigenen Kombos entfesselt und die monströsen Naytiba, welche die Erde verwüstet haben, zurück ins Jenseits befördert.

Ihr schlüpft dabei in die Rolle von EVE, einer ziemlich hübschen Roboter-Dame, die im Vorfeld vor allem Aufsehen durch ihr recht makelloses Äußeres erzielte – was auch so weit geht, dass sie sich gegen zu genaue Betrachtung durch Spielerinnen und Spieler wehrt.

Was kann man in der Demo spielen? Die Demo enthält ungefähr die ersten ein bis zwei Stunden Gameplay. Das umfasst das Intro und das erste, größere spielbare Gebiet bis hin zum ersten Bosskampf, der ein recht gutes Gefühl davon vermittelt, worauf man sich in Stellar Blade einlässt.

Die Demo könnt ihr auf der Steam-Seite von Stellar Blade herunterladen.

Bleibt der Spielstand erhalten? Ja. Wenn ihr die Demo abschließt, könnt ihr euren Spielstand mit in den Release des Spiels am 12. Juni übertragen, falls ihr euch für den Kauf entscheidet.

Obwohl Stellar Blade auch für einige Kontroversen gesorgt hat, waren auch wir bei MeinMMO von dem Spiel überzeugt und hatten eine Menge Spaß daran. Man muss sich allerdings darauf einlassen können, dass Stellar Blade vor allem optisch eindrucksvoll und spielerisch spaßig ist – eine besonders komplexe Story sollte man nicht erwarten und auch den einen oder anderen kleinen Logikfehler in der Handlung verzeihen können. Aber darüber trösten EVEs verschiedene Outfits vermutlich hinweg, denn da dürfte der eine oder die andere auf gar nichts anderes mehr achten.

Quelle(n):
  1. wccftech.com

Neues MMORPG hat im ersten Monat schon 40 Millionen Spieler, kommt jetzt zu uns – Bietet besonderes Feature, damit NPCs lebendig wirken

In China hat das MMORPG Sword of Justice viele Fans, nun soll es auch zu uns in den Westen kommen. Die Entwickler haben jetzt den ersten Trailer und Informationen zum Spiel verraten.

Was ist das für ein MMORPG? Sword of Justice ist ein kostenloses MMORPG von Publisher NetEase. Als Thema dient eine Wuxia-Welt des 12. Jahrhunderts in China zum Vorbild und erinnert dabei an Spiele wie Swords of Legends Online oder World of Jade Dynasty.

In China erreichte das MMORPG laut Publisher NetEase 40 Millionen Spieler im ersten Monat und über 1,1 Millionen Voranmeldungen am ersten Tag. Auch wenn es noch keinen genauen Release-Termin gibt, hat der Publisher Sword of Justice jetzt auch für die Veröffentlichung im Westen vorgesehen. Das MMORPG wird sowohl auf dem PC als auch auf Android und iOS veröffentlicht.

Sword of Justice möchte eine riesige offene Welt bieten, die visuell dank Raytracing und einer Partnerschaft mit NVIDIA zur Geltung kommt. Die Entwickler setzen auf ein Zusammenspiel zwischen Licht und Schatten und aufwendigen Reflexionen.

Wie das neue MMORPG aussieht, könnt ihr hier im Trailer sehen:

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Sword of Justice zeigt seinen ersten Trailer im Westen, möchte mit Martial-Arts und hübscher Grafik punkten

Gutes Aussehen und gute Technik

Welche Features bietet das MMORPG? Neben hübschem Aussehen hat Sword of Justice auch technisch besondere Features. Zum einen gibt es ein dynamisches Wettersystem, das für eine immersive Umgebung sorgen soll. Als Besonderheit sticht aber vor allem das innovative NPC-System heraus.

Mithilfe von Chinas KI-Chatbot DeepSeek sollen die NPCs eigene Identitäten, Erinnerungen und die Fähigkeit zu dynamischen Antworten besitzen. So sollen NPCs selbst individuell auf Geschehnisse und Spieleraktionen reagieren können.

Inwieweit diese Technik jedoch ausgereift ist und wie viel von der chinesischen Konkurrenz zu ChatGPT im MMORPG drinsteckt, ist noch nicht klar. Bei DeepSeek gibt es Bedenken zum Datenschutz, und in Ländern wie Italien ist der KI-Assistent ganz verboten (via Handelsblatt).

Wie wird das Gameplay? Die Entwickler setzten beim Gameplay auf die klassischen Elemente des Genres. Spieler sollen eine offene Welt erkunden, in Dungeons gegen mythische Bestien und Banditen kämpfen und dabei Looten und Leveln.

Im Kampf geht Sword of Justice in Richtung Blade and Soul und möchte Martial-Arts-Kämpfe mit flüssigen Animationen anbieten. Im Trailer sieht man jedoch auch Waffen, magische Angriffe und Fähigkeiten.

Während das MMORPG über 100 Stunden Inhalte für Einzelspieler dank KI-Gefährten bietet, sollen auch geselligere Gamer auf ihre Kosten kommen. Sword of Justice will deshalb von Beginn an Gilden, ein Mentorensystem sowie andere Gemeinschaften einführen, mit deren Hilfe sich Spieler zusammenfinden können.

Wie kommt das Spiel an? Sword of Justice lockt die Spieler mit Free2Play und ohne Pay2Win (via NetEaseGames.com). Den Trailer auf YouTube haben innerhalb eines Tages etwa eine Million Menschen angesehen und auch auf der Website SwordofJustice.com erfolgten in diesem Zeitraum schon über 350.000 Anmeldungen.

Andere Videos auf dem YouTube-Kanal des MMORPGs erhalten jedoch weniger Aufmerksamkeit, hier sind nur einige hunderte Aufrufe zu verzeichnen und auch bei den Kommentaren unter dem Trailer auf YouTube finden sich nur wenige Fans.

Für die Fans von Wuxia-MMORPGs könnte das neue Sword of Justice auch hierzulande zum Renner werden. Diese Themepark-Welt gab es seit Swords of Legends nicht mehr, obwohl sie in China sehr beliebt ist. Auch die Freundin von MeinMMO-Autor Cedric Holmeier wartet seitdem auf einen Ersatz: Ich habe meine Freundin dazu gebracht, MMORPGs zu zocken, jetzt ist sie sauer auf mich

Blizzard mischt mit Season 9 das Endgame von Diablo 4 auf und ihr könnt das schon heute spielen

In einem Livestream hat Blizzard verraten, wie sie frischen Wind ins Endgame von Diablo 4 bringen wollen. Die neuen Features sollen mit Season 9 dauerhaft ins Spiel einziehen – und ihr könnt sie schon jetzt ausprobieren.

Wie will Blizzard das Endgame aufmischen? Im „Campfire Chat“-Livestream hat Blizzard am 22. Mai 2025 einen Einblick in neue Features gegeben, die mit Season 9 dauerhaft in Diablo 4 einziehen. Insbesondere die Alptraum-Dungeons erhalten ein Update, denn: Es kommen eskalierende Alptraum-Dungeons, „Horadrische Schatzkammern“ und ein paar Quality-of-Life-Verbesserungen hinzu:

  • Horadrische Schatzkammern: Diese Mini-Dungeons tauchen in Alptraum-Dungeons auf und sie beinhalten mächtige Feinde und starken Loot. Um die Dungeons abzuschließen, habt ihr allerdings nur begrenzt Zeit.
  • Eskalations-Alptraum-Dungeons: Ihr werdet durch eine Kette aus drei verbundenen Alptraum-Dungeons geschickt, in denen sich die Affixe stapeln. Aber nicht nur die Schwierigkeit erhöht sich, sondern auch die Belohnungen. Die Siegel für die Dungeons erhaltet ihr aus Schatzkammer-Truhen. Am Ende erwartet euch ein Wiedersehen mit Astaroth, einem bekannten Boss aus der Kampagne.
  • „Quality of Life“-Update: Ab Season 9 könnt ihr direkt im Dungeon den nächsten Alptraum-Dungeon aktivieren und ohne Umweg weitermachen. Das spart Zeit und Ladebildschirme.
  • Neue Affix-Typen für Alptraum-Dungeons: Auch die Siegel für Alptraum-Dungeons erhalten neue Affixe – unter anderem „Horadrische Reserven“. Damit bekommt ihr Zugang zu speziellen Truhen voller Gold, Obolusse, Edelsteinfragmente und anderen Ressourcen.

Nachfolgend seht ihr die Screenshots aus dem englischsprachigen YouTube-Livestream vom 22. Mai 2025:

Wann kann ich die neuen Features testen? Ihr könnt die neuen Features und die Änderungen am Basisspiel auf dem PTR (öffentlicher Test-Server) zu Season 9 vom 27. Mai 2025 bis zum 3. Juni 2025 testen. Den PTR findet ihr in eurem Battle.net-Client als Dropdown-Menü bei Diablo 4. Bei dem NPC Mrak könnt ihr eure Spielercharaktere boosten und euch verschiedene Items und Mats abholen.

Bei Mrak lassen sich auch schon die saisonalen Features testen – inklusive der neuen Mechanik rund um die Horadrischen Mächte und brandneuer Juwelen. Die vollständigen deutschen Patch Notes zum PTR findet ihr auf Seite 2 des Artikels.

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Diablo 4 zeigt Horadrische Zauber und neue Endgame-Inhalte im Trailer zu Season 9

Die „Sünden der Horadrim“

Welche saisonalen Features kann ich auf dem PTR testen? In Season 9 dreht sich alles um die „Sünden der Horadrim“, wie auch schon die Roadmap zu 2025 gezeigt hat. Ihr erhaltet „Horadrische Mächte“, die quasi aus drei Grundbausteinen bestehen:

  • Katalysatoren sind die Basis eures Zaubers
  • Infusionen verändern den Typ des Elementarschadens
  • Arkana verändern die Grundmechanik des Zaubers

Ihr könnt einen Katalysator, eine unterstützende Infusion und drei Arkana ausrüsten, um eure Zauber zu formen. Jede Komponente bringt einzigartige Effekte mit, sodass euch etliche Kombinationen zur Verfügung stehen. Auf dem PTR bekommt ihr die Mächte bei Mrak und dann in Season 9 wie gewohnt durch eine saisonale Questreihe – und Arkana durch das Erkunden von Alptraum-Dungeons.

Außerdem könnt ihr ab Qual 1 in den Horadrischen Schatzkammern sogenannte Folianten finden – daraus lassen sich neue, sockelbare Juwelen craften. Diese Horadrischen Juwelen verstärken eure Zauber zusätzlich und bringen noch weitere starke Boni mit. Eingesetzt werden sie in Amulette und Ringe.

Neben all den Neuerungen schraubt Blizzard mal wieder an der Balance. Eine Mechanik, die gerade die Tier List in Diablo 4 dominiert und der Schlüssel für OP-Builds ist, soll mit Season 9 generft werden. Laut den Entwicklern verdrängt sie derzeit zu viele andere Builds – auf dem PTR könnt ihr euch schon mal anschauen, was sich da genau verändert.

Ein Profi nutzt eine Mod in einem Kampfspiel, um den Online-Modus zu verbessern, wird direkt bestraft

Super Smash Bros. ist eine der beliebtesten Prügelspiel-Reihen, und auch der aktuellste Teil hat eine E-Sport-Szene. Einer der besten Spieler der Welt war eigentlich auf seinem Höhepunkt, doch weil er einen Mod genutzt hat, wurde er bestraft.

Um welchen Spieler geht es? Hurt ist ein japanischer Profi-Spieler in Smash Bros. Ultimate. Er ist ein Solid-Snake-Main und für ihn lief es eigentlich ziemlich gut. Zwar flog er im Turnier Battle of BC 7 ziemlich schnell raus, doch in den 3 Turnieren davor wurde er immer 1. Platz (via liquipedia.net).

Doch sein Lauf wurde jetzt geschmälert, denn für 2 Monate spielte er keine kompetitiven Turniere mehr. Dafür entschied sich Hurt als Strafe, nachdem er erwischt wurde, wie er eine Mod benutzte, die eigentlich nur den Online-Modus von Nintendo verbessert.

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Super Smash Bros. Ultimate Trailer

Smash-Profi und Organisation entschuldigt sich

Was war das für eine Mod? Am 6. März streamte Hurt wohl Super Smash Bros. Ultimate, doch im Charakter-Auswahlbildschirm stand oben der Text: Input Latency wie tru4smash auf TikTok erklärt. Das steht da nur, wenn man eine Delay-Mod benutzt. Diese Mod soll den Input Delay vom Online-Modus verbessern.

Im regulären Online-Modus hat man automatisch einen hohen Input Delay, weshalb die Online-Verbindung von Nintendo auch stark kritisiert wird. Ein Input Delay sorgt dafür, dass es länger dauert, bis eine Aktion ausgeführt wird, wenn man eine Taste drückt. Das sorgt für eine frustrierende Online-Erfahrung, aber auch für schlechtere Trainingsmöglichkeiten für Turniere, die meistens offline, also quasi ohne erkennbaren Input Delay stattfinden.

Wie true4smash erklärt, nutzen wohl viele Top-Spieler eine solche Mod. Nachdem die Nutzung von Hurt publik wurde, äußerte sich am 29. März 2025 (via x.com) auch seine E-Sport-Organisation, Enter Force.36, zum Vorfall. Man entschuldigte sich für das Verhalten des Spielers und den Verstoß der Nutzungsbedingungen von Nintendo.

Laut esportsinsider.com entschuldigte sich auch Hurt für sein Verhalten. Er verzichtete im April und Mai auf die Teilnahme an Smash-Turnieren. Darunter waren wichtige Turniere wie die LVL UP Expo 2025 oder KOWLOON #16.

Außerdem soll ihm verboten worden sein, an Online-Matches teilzunehmen und an Smashmate, einer japanischen Website, mit der Spieler Matches organisieren und in einer Rangliste aufsteigen können.

Die Community zeigt sich gespalten

Wie reagiert die Community? Unter dem x-Post von Enter Force.36 sammeln sich diverse Kommentare, die Hurt verteidigen, doch es gibt auch Gegenstimmen:

  • @Shima__HD (via x.com) beschwert sich, weil er angeblich nur etwas verbessern: Ihr bannt ihn, weil er eine Mod verwendet, die sein Spielerlebnis durch die Beseitigung von Delay verbessert, damit er richtig spielen kann? Er wird deshalb das größte Smash-Turnier verpassen?
  • @mucho-rinn (via x.com) sieht das ganz anders: Im Ausland scheint man tun und lassen zu können, was man will, aber in Japan ist es so streng und hart … Vielen Dank für eure harte Arbeit …
  • @kankanPOPOPO (via x.com) betrachtet das ganze nüchtern und sagt: Nintendo hat eine Regel, die besagt: „Du darfst die Switch nicht modifizieren“. Da er gegen diese Regel verstoßen hat, ist es nur natürlich, dass er entsprechend bestraft wird.

In dem Fall hat zwar nicht Nintendo eingegriffen, aber die allgemeine Regel zu Mods sollte auch Hurt kennen. Man kann den schlechten Online-Modus von Nintendo kritisieren, doch wenn man Teil einer E-Sport-Organisation ist, muss man auch den Regeln folgen. Auch wenn Japan da deutlich strenger zu sein scheint, als andere Regionen. Ein Prügelspiel auf Steam hat ein ganz anderes Problem: Ein Kampf-Spiel auf Steam verliert nach 16 Monaten über 40.000 Spieler, will grundlegend etwas ändern

In Spanien sind unzählige Häuser unbewohnt, doch Unternehmer machen aus den Wohnvierteln reale „Call of Duty“-Maps

Spanien ist voll von verlassenen Siedlungen und um das Problem zu lösen, verwandeln sie die Wohnviertel in Call of Duty.

Was steckt hinter den leeren Häusern? Spanien hat eine wirtschaftliche und demografische Krise (Stichwort: „Empty Spain“), die dazu führt, dass viele Häuser und ganze Siedlungen leer stehen.

Während die Bevölkerung in den Städten, besonders in Madrid und entlang der Küste, stetig wächst, sinkt die Population in den ländlichen Regionen des Landes. Im Jahr 2023 sollen fast 82 % der Gesamtbevölkerung Spaniens in Städten leben (via Statista).

Die Entvölkerung der ländlichen Regionen liege dabei verschiedenen Faktoren zugrunde, wie dem extremen Klima, dem unnachgiebigen Terrain und der schlecht ausgebauter Infrastruktur.

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Der Trailer zur 4. Season von Call of Duty: Warzone und Black Ops 6 zeigt, was ihr alles erwarten könnt

Call of Duty im echten Leben

Was hat es mit den „Call of Duty“-Maps auf sich? Durch die demografische Krise Spaniens stehen teilweise ganze Viertel leer. Das nutzen einige Unternehmer aus, um aus den verlassenen Wohnorten so etwas wie reale „Call of Duty“-Maps zu machen. Die Rede ist hierbei von großen Airsoft-Anlagen, wie etwa dem Distrito Zero in der Nähe von Valencia (via Instagram).

Die leeren Siedlungen und Wohngegenden bieten den Spielern dabei ein besonderes, taktisches Spielerlebnis. Im urbanen Häuserkampf wird von den Spielern ein anderes Vorgehen verlangt, als auf einem Airsoft-Park in einem Wald, auf dessen Gelände maximal 2-4 kleine Hütten oder Scheunen stehen.

Diese Airsoft-Anlagen wirken dann oftmals, als würdet ihr eine „Call of Duty“-Map im echten Leben sehen, quasi die reale Variante eines spanischen „Lowtown“, „Stakeout“ oder „Vault“ – ganz so groß wie Verdansk ist Distrito Zero allerdings nicht.

Was ist dieses Airsoft eigentlich? Beim Airsoft treten Spieler mit Airsoft-Waffen in Teams gegeneinander an. Gespielt werden dabei Modi wie Team-Deathmatch, Bombenentschärfung oder Capture the Flag, die ihr sicherlich aus verschiedenen Videospielen. Doch beim Airsoft wird nicht online, sondern im realen Gelände gezockt.

Airsoft-Waffen sind dabei natürlich nicht tödlich. Es sind Nachbildungen realer Waffen, die mit kleinen Kunststoffkugeln schießen. Das Spielprinzip ähnelt dem von Paintball, allerdings hinterlassen die Geschosse keine Farbflecken auf der Kleidung.

Wenn ihr keine Lust auf Airsoft-Schießereien in Spanien habt und euch das digitale Geballer ausreicht, bietet euch Season 4 von Call of Duty: Black Ops 6 und Warzone verschiedene neue Inhalte. Die vollständigen Patch Notes des dazugehörigen Updates könnt ihr auf MeinMMO nachlesen: Call of Duty Black Ops 6: Patch Notes zu Season 4 auf Deutsch

Nach 45 Jahren erklärt George Lucas endlich, warum Yoda in Star Wars so merkwürdig spricht

Fast jeder, auch wenn man kein Fan von Star Wars ist, hat bestimmt schon mal von Yoda und seiner merkwürdigen Sprechweise gehört. Das hat aber einen guten Grund, wie George Lucas 2025 endlich erklärt.

Wie spricht Yoda? Zum ersten Mal lernt man Meister Yoda 1980 in Star Wars: Episode 5 – Das Imperium schlägt zurück kennen. Dort nimmt er die Mentorenrolle von Luke Skywalker an und trainiert den jungen Jedi auf dem Planeten Dagobah, auf dem er sich bewusst versteckt hat.

Seitdem bekam der grüne Jedi-Meister viele Auftritte in den Prequel-Filmen oder diversen Serien. Sein bekanntestes Merkmal ist dabei, wohl seine Sprechweise. Yoda scheint die Sprache aller zu verstehen, doch die bekannte Grammatik scheint er nicht zu beherrschen. Laut George Lucas hat das einen guten Grund und hat damit zu tun, dass er eine Art Philosoph ist.

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Star Wars Episode V: Das Imperium schlägt zurück – Original Trailer (Deutsch)

Man soll Yoda zuhören

Was sagt George Lucas über die Sprechweise von Yoda? Auf dem TCM Classic Film Festival 2025 lief Das Imperium schlägt zurück zum 45. Jubiläum und auch George Lucas war dabei. Dort sprach er im Interview mit dem Journalisten Ben Mankiewicz (via YouTube). Zum Ende hin wird Lucas gefragt, warum Yoda eigentlich so spricht. Er hat eine klare Antwort:

Denn wenn du normales Englisch sprichst […], hören die Leute nicht so gut zu. Aber wenn er einen Akzent hat oder wirklich schwer zu verstehen ist, konzentrieren sie sich auf das, was er sagt. Er war im Grunde der Philosoph des Films. […] Ich musste einen Weg finden, um die Leute dazu zu bringen, tatsächlich zuzuhören, besonders die 12-Jährigen.

Lucas wollte also, dass man als Zuschauer vernünftig zuhört und das versuchte er, indem er anders sprach, als man gewohnt ist. Das erklärt auch, warum Yaddle, eine andere seiner mysteriösen Spezies, normal spricht.

Doch das ist nicht die einzige Erklärung. Über die Jahre gab es schon andere Aussagen und Versuche, die Sprechweise von Yoda zu erklären. Im Buch The Star Wars Archives: 1977–1983 (via Screen Rant) erklärt George Lucas in einem Interview, dass er eine Sprache erschaffen wollte, die nach einem Alien klingt, aber immer noch verständlich ist. Er wollte explizit keine Untertitel.

In einem Interview auf Nedist sprach auch der Regisseur und Produzent Dave Filoni über Yodas Sprechweise im Zuge der Serie Tales of the Jedi und der Jedi Yaddle und warum sie normal spricht, obwohl sie auch der Spezies von Yoda zugehört.

Dort erzählt er, dass ihm Frank Oz, der Synchronsprecher von Yoda, erklärte, dass Yoda so spricht, um seinen Meister zu ehren.

Bei einem solch großen Franchise kommt es gerne mal vor, dass über die Jahre verschiedene Angaben über bestimmte Aspekte gemacht werden. So scheint es auch hier zu sein. Auch das Design von Yoda hat eine interessante Geschichte, weil es auf 2 echten Personen basiert: Yoda basiert auf 2 echten Personen – Einer davon ist ein berühmter Wissenschaftler, den jeder kennt

Pokémon GO schlägt Trainer vor, er könne mal wieder rausgehen, aber das würde ihn in Lebensgefahr bringen

Pokémon GO soll faule Trainer von der Couch holen und sie nach draußen an die frische Luft senden. Doch das ist nicht immer eine gute Idee, wie der folgende Spieler beweist.

Was ist das Problem? Ein Trainer zeigt die Benachrichtigungen des Smartphones. Pokémon GO schlägt vor, dass der Trainer einfach mal ein bisschen rausgehen solle. Doch die anderen beiden Nachrichten zeigen, dass das keine gute Idee ist: In der Nähe sollen nämlich Schüsse gefallen sein und zudem herrscht bis in den Nachmittag hinein eine Tornadowarnung.

Der Trainer würde sich vermutlich in Lebensgefahr begeben, wenn er an die frische Luft gehen würde. Deshalb postete der Spieler zur Belustigung der Community seinen Handybildschirm auf Reddit. Dazu schreibt er, dass Pokémon GO einfach nicht ernstzunehmen sei.

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Pokémon GO: Teaser zur neuen Season

Trainer soll Leben riskieren, um Erfolge in Pokémon GO zu erzielen

Was sagen andere dazu? In den Kommentaren auf Reddit sind viele Spieler belustigt über den Hinweis. Der Top-Kommentierende schreibt, dass sich Level 50 nur verdienen lasse und man es nicht so einfach bekommen würde. 

Damit spielt er auf das Maximallevel 50 an, das es im Mobile Game gibt. Neben dem Sammeln von Erfahrungspunkten müssen Trainer Aufgaben bewältigen, um im Level aufzusteigen. Den Witzen der User zufolge zählen dazu eben auch das Ausweichen von Schüssen und Tornados.

Andere steigen beim Witz mit ein und sagen, dass der Grind niemals aufhören würde. Selbst bei Wind und Wetter solle er sein Leben riskieren – alles nur für das Maximallevel.

Wir haben euch einige lustige Kommentare rausgesucht:

  • Ok-Grapefruit-2755 schreibt: „Der Tornado wird Psycho-, Flug- und Drachenpokémon verstärken.“
  • 135forte meint: „Pokémon GO ist nicht für Amerikaner gedacht.“
  • Ehnyx vergleicht: „Pokémon GO, aber mit Final Destination.“

Eine weitere Situation, in der solche Nachrichten eher unpassend gewesen wären, war die Corona-Pandemie. Hier gab es zeitweise Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren, die zu hohen Strafen geführt hätten. Deshalb führte Pokémon GO besondere Boni ein, die sich die Community zurückwünscht.

Unsere Community-Lead Mary findet rausgehen eigentlich doof und hat deshalb Pokémon GO abgebrochen. Doch es gibt einen Grund, wieso sie dem Mobile Game eine zweite Chance gegeben hat: Ich hasse rausgehen und habe trotzdem nach 6 Jahren wieder mit Pokémon GO angefangen, so war es

Spieler beschweren sich, dass sie für die neuen Waffen in Final Fantasy XIV zu viel grinden müssen – Teilen ihre Strategien

Am 27. Mai 2025 veröffentlichte Square Enix in Final Fantasy XIV Kreszentia, die neue Feldoperation. Seither sind auch die neuen Reliktwaffen live, doch die Spieler beschweren sich über den Grind und sammeln Tipps dazu, wie sich der beschleunigen lässt.

Um welche Waffen geht es? Am 27. Mai veröffentlichte Square Enix die Feldoperation Kreszentia und damit die Phantomwaffen, die Reliktwaffen der aktuellen Erweiterung Dawntrail. Reliktwaffen sind besondere Ausrüstungsgegenstände, für die gewöhnlich viel Spielzeit investiert werden muss. Das wird aber mit schicken und besonderen Designs mit Spezialanimationen belohnt.

Ein hoher Zeitaufwand für Reliktwaffen ist zwar normal, doch der aktuelle Grind in Kreszentia stößt einigen Spielern ziemlich sauer auf. Einer berichtet zum Beispiel davon, bereits 6 Spielstunden investiert zu haben und mit 96 weiteren rechne. Ein anderer Spieler hat nach vier Stunden nur 1 von 18 benötigten Teilen. MeinMMO-Redakteur Alexander Schürlein hat in seinem Artikel zur Thematik mehr Informationen dazu: Fans von Final Fantasy XIV lieben den neuen Inhalt Kreszentia, aber eine Sache treibt sie in den Wahnsinn

Neben dem Feedback zum Grind, teilen die Spieler im offiziellen Forum aktuell ihre Erfahrungswerte und Herangehensweisen.

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Der neue Trailer zu Patch 7.2 von Final Fantasy XIV zeigt die neuen, heiß erwarteten Inhalte

Ungleichmäßige Dropraten, Frust und Strategien

Welche Erfahrungen haben die Spieler gemacht? In einem Thread im offiziellen Forum teilen die Spieler von Final Fantasy XIV ihre Erfahrungen. Der ursprünliche Poster, Nutzer Jeeqbit, eröffnet den Thread mit seiner ausgerechneten Droprate: In 29 kritischen Gefechten erhielt er 7 Atma. Er sieht die Droprate entsprechend bei ca. 25 % liegen.

Andere Spieler berichten wiederum davon, dass sie auch beim gemischten Abfarmen kritischer Gefechte und Oberwelt-FATEs sehr unterschiedliche Ergebnisse erhielten:

  • Nutzer corvus konnte zum Beispiel innerhalb des ersten Tages 9 von 18 Atmas in Kreszentia grinden, den Rest holte er sich in zwei weiteren Tagen via FATEs.
  • Ganz anders erging es Supersnow845: Er investierte insgesamt nur 8 Stunden, um sich alle benötigten Atmas zu holen.
  • KiraRavens hingegen berichtet, dass sie zu viert insgesamt fünf Stunden unterwegs waren. Ein Spieler erhielt in ganze 5 Atmas – der Rest keine. Nach neun Stunden besäße die eine Person mitterweile 9 Atma und immerhin KiraRavens und ein weiteres Teammitglied besäßen nun je eins.

Was für Farming-Tipps ergeben sich daraus? Alle Kommentatoren geben neben ihrem aktuellen Besitzstand an Atmas mit an, wie sie diese erhalten haben. Daraus ergeben sich folgende Tipps:

  • Kritische Gefechte scheinen insgesamt eine Droprate von ca. 23 % bis 25 % zu haben.
  • Wenn noch bestimmte Atma fehlen, lohnt es sich, diese via der FATEs in der Dawntrail-Oberwelt zu farmen. (Siehe Liste unten)
  • Mit dem höchsten Wissenslevel (20) farmen sich die Atmas in Kreszentia schneller und einfacher.
In welcher Dawntrail-Zone könnt ihr welche Atmas farmen?

So sieht die Atma-Verteilung über FATEs in der Oberwelt von Dawntrail aus:

  • Azurit: Urqopacha
  • Verdigris: Kozamauka
  • Malachit: Yak T’el
  • Realgar: Shaaloani
  • Caput Mortuum: Ewiges Erbe
  • Orpiment: Lebende Erinnerung

Nachdem das Team hinter Final Fantasy XIV immer ein Ohr an der Community zu haben scheint, kann es aber natürlich sein, dass der Grind nochmal angepasst wird. Die Atma-Drop-Rate könnte entsprechend erhöht werden oder die Spawn-Rate spezifischer kritischer Gefechte angepasst. Sobald es dazu Informationen gibt, lest ihr es auf MeinMMO. Übrigens gibt es jetzt auch News zu einem anderen, neuen MMORPG: Aion 2 gilt als große Hoffnung für Themepark-MMORPGs, erklärt jetzt, was alles drin steckt

Quelle(n):
  1. Polygon

Twitch-Streamer MontanaBlack verdient mindestens 100.000 Euro im Monat und das mit Kanälen, die gar nicht seine sind

Der Twitch-Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris erwähnte beiläufig in einem Stream, wie hoch ein Anteil seiner monatlichen Einnahmen ist. Dieser Anteil liegt bei 100.000 Euro, kommt aber von YouTube-Kanälen, die gar nicht ihm gehören.

Während der aktuellen Camping-Tour von Max Schradin und Maik „Zarbex“ Taschenbier beehrte auch MontanaBlack den Twitch-Stream. Bei der Fahrt schätzte Zarbex das monatliche Einkommen des Twitch-Streamers.

Er schätzte zunächst, dass 100.000 bis 150.000 Euro monatlich auf MontanaBlacks Konto eingehen würden; Schradin schätzte mehr.

MontanaBlack hüllte sich zuerst in Schweigen, gab dann aber preis, dass er alleine mit den YouTube-Kanälen „Die Crew“ und „Richtiger Kevin“ 100.000 Euro monatlich verdienen würde, allerdings brutto. Die Hälfte ginge immer noch an Steuern weg.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

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Hinzu käme noch das Geld, das er mit seiner Getränkemarke GÖNRGY verdienen würde. Hier würde er sich aber einen Lohn auszahlen lassen, so der Twitch-Streamer.

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MontanaBlack gehört zu den bekanntesten Streamern Deutschlands – Das war sein aller erstes Video

Reich durch Reactions

Was sind das für Kanäle? Die Crew und Richtiger Kevin sind zwar Kanäle, die MontanaBlacks Inhalte aus seinen Twitch-Streams zusammenschneiden und posten, aber nicht aktiv von MontanaBlack betrieben werden.

Vielmehr starteten die YouTube-Kanäle 2016 autonom vom Twitch-Streamer, bis MontanaBlack aufmerksam auf diese und ihren Gewinn wurde. Kurzerhand schloss er einen Deal mit den Betreibern: Sie dürften weiterhin die Inhalte schneiden, hochladen und damit Geld verdienen, müssten aber einen Teil der Einnahmen an MontanaBlack abgeben, und zwar zur Hälfte.

Auszug aus den Aufrufzahlen der Reactions auf dem YouTube-Kanal Die Crew

Mittlerweile verdienten diese Kanäle so viel, dass der Twitch-Streamer die Einnahmen Ende 2023 nicht mehr auf diese Art teilen wollte. Stattdessen hat man wohl eine andere Lösung gefunden, die nicht preisgegeben wurde, aber bei der MontanaBlack anscheinend immer noch mit 100.000 Euro im Monat profitiert.

Dieses Modell war sehr erfolgreich; MontanaBlacks Aussage unterstreicht dies einmal mehr. Auch der US-amerikanische Streamer Ludwig Ahgren geht nun diesen Weg, um mehr Geld zu machen.

Durch die Angabe zu seinen Einnahmen lässt sich ungefähr abschätzen, wie viel Geld MontanaBlack insgesamt zum Leben zur Verfügung hat. Obwohl er finanziell abgesichert zu sein scheint, hat er Probleme mit etwas anderem: MontanaBlack hat das erreicht, von dem viele nur träumen, denkt trotzdem, er hat zu wenig erlebt im Leben

Die Entwickler von Helldivers 2 wollen, dass ihr den aktuellen Krieg verliert, aber eine Gruppe von Spielern verhindert das

Der Galaktische Krieg hat in Helldivers 2 auch Über-Erde erreicht und Spieler aus aller Welt kämpfen nun gegen die Bedrohung aus dem All. Sie schlagen sich wacker und beweisen ihre Stärke, doch egal was sie tun, die Entwickler wollen nicht, dass ihre Fans gewinnen.

Womit haben Fans zu kämpfen? Seit einiger Zeit kämpfen die Helldiver unermüdlich gegen die Illuminierten-Invasion auf Über-Erde, die letzte Bastion der Demokratie. Sollten die Helldiver verlieren, könnte es das Aus der Kampagne bedeuten.

Noch schlagen sich die Spieler wacker und das Ende des Krieges ist noch nicht in Stein gemeißelt. Wäre die Schlacht nicht schon genug, sehen sich Fans aber vor einem anderen Problem: dem Fortschritt im Kampf.

Fans müssen derzeit verschiedene Stationen auf Über-Erde sichern und während sie bei fast allen verlieren konnten, gibt es eine, die sie noch unermüdlich halten. Bei diesem Ort wurde sogar der Fortschritt der Eroberung fast auf das Maximum angehoben, aber Arrowhead lässt den Sieg nicht gelten.

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Helldivers 2 zeigt die neue Gegnerfraktion im Trailer zu „Omens of Tyranny“

„Über-China“ wird wacker gehalten

Was macht die Spieler wütend? Einer der noch verbliebenen Orte, die gehalten werden, heißt Equality-On-Sea, also Gleichheit auf See. Fans betiteln den Ort auch als das Über-China, wegen seiner Anspielung zu Shanghai.

Dieser Ort muss noch erobert werden, doch auch wenn viele Helldiver darum kämpfen, sie sind nicht siegreich. Der Fortschritt verbleibt derzeit auf genau 99.9783 %. Ärgerlich, wenn man bedenkt, was alles auf dem Spiel steht.

Einige chinesische Helldiver sehen dahinter sogar einen bösen Schachzug von Arrowhead, den Entwicklern von Helldivers 2, doch die Fans haben wohl vergessen, wie Krieg tatsächlich funktioniert.

Das Gebiet kann nicht erobert werden, solange die Feinde noch da sind: Und genau darum geht es. Während über 2.600 negative Reviews Helldivers 2 auf Steam bombardieren, gibt es einen triftigen Grund, warum Über-China nicht unter Kontrolle gebracht werden kann: die Feinde.

Die Flotte der Illuminierten ist immer noch auf Über-Erde unterwegs und somit präsent. Solange das der Fall ist, können die Helldiver das Gebiet nicht vollständig einnehmen, egal, wie sehr sie sich auch anstrengen.

Mit bis zu 18.000 Upvotes auf Reddit haben das auch viele andere Spieler eingesehen und fordern ihre chinesischen Kollegen auf, das Review-Bombing aufzuhalten. Folgendes lässt sich auf Reddit vernehmen:

  • „Wir verlieren nicht einmal eine Stadt. Wir können die Invasion nur nicht vollständig abwehren, solange die Flotte nicht völlig erschöpft ist…“ – iveriad
  • „Ich glaube nicht, dass wir Equality on Sea jetzt wegen Prosperity City verlieren werden. Ich denke, Arrowhead hat mehr oder weniger dafür gesorgt, dass sie bestehen bleibt, indem sie sie bis zu 99,9 % ansteigen ließen, bevor sie die Hauptstadt eröffnen“ – Sateract
  • „Manchmal liebe ich diese Community. Dann machen einige Leute, die nicht lesen können oder einen „Ich gewinne“-Button wollen, so etwas Dummes wie das hier und ich bin einfach… Mein Gott…“ – Majinmagics

Es bleibt abzuwarten, wie sich der Krieg noch entwickeln wird und ob die Helldiver sich bewähren können, trotz Review-Bombing. Helldivers 2 bietet viele Waffen und damit ihr euch gut für den Kampf vorbereitet, solltet ihr die besten ausgerüstet sein. Die besten Waffen findet ihr deshalb in unserer Tier-List: Helldivers 2: Tier List zu den besten Waffen und Granaten für jeden Einsatz

Aion 2 gilt als große Hoffnung für Themepark-MMORPGs, erklärt jetzt, was alles drin steckt

Das neue Aion 2 wurde nun in einem Livestream von den Entwicklern vorgestellt. Neben einem neuen Trailer verraten die Entwickler bereits, wie das MMORPG werden soll.

Was haben die Entwickler verraten? Das Team von Aion 2 hat im Livestream (via YouTube) richtig viel über ihr neues MMORPG verraten. Sie selbst bezeichnen den Hoffnungsträger für Themepark-Fans als „die Vollversion von Aion“ weil sie etwa 10 Jahre nach dem ersten Teil endlich all das umsetzen konnten, was ihnen damals durch technische Limits nicht möglich war.

Aion 2 soll 200 Jahre nach dem Vorgänger spielen und eine viel größere Welt bieten. Die Entwickler sprechen von einer 36-mal größeren Spielwelt als noch in Teil 1. Damit man die große Welt auch erkunden kann, wird man wieder mit Flügeln ausgestattet und darf im MMORPG auch schwimmen. Beides kann man bereits im neuen Trailer sehen.

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Aion 2 zeigt ersten Trailer, hübsche Grafik und actionreiche Kämpfe

Ein alter Konflikt sorgt für Limits

Wie ist das MMORPG aufgebaut? Die Entwickler führen den alten Konflikt zwischen Elyos und Asmodians wieder ein. Für Aion 2 bedeutet das, dass ihr euch für eine der beiden Seiten entscheiden müsst und den Großteil des Spiels nur mit einer der beiden Fraktionen verbringt. Ihr solltet euch also mit euren Freunden absprechen, sonst könntet ihr viel Zeit getrennt voneinander verbringen.

Eure feindlich gesinnte Fraktion wird laut dem Team auf einem anderen Server untergebracht und nur in speziellen Events wie PvP-Kämpfen oder Überfälle auf das feindliche Territorium in Erscheinung treten. Das MMORPG setzt allerdings, wie vorher angekündigt, weniger auf PvP, sondern stark auf PvE-Elemente.

Welche PvE-Elemente soll es geben? Die Entwickler haben in ihrem Livestream Dungeons mit 4 und 8 Spielern in verschiedenen Schwierigkeitsgraden angekündigt. Auf dem einfachen Schwierigkeitsgrad sollen neue Spieler Dungeons erst einmal lernen können, bevor sie dann eine härtere Version bestreiten.

Auch dynamische Events in der offenen Welt soll es geben. Spieler des Vorgängers dürfen sich auf die Wiederkehr von beliebten Dungeons freuen, so soll der „Temple of Fire“ aus dem Original-Spiel zurückkehren.

Die Entwickler möchten außerdem serverübergreifendes Matchmaking für Dungeons bieten, um die Wartezeiten gering zu halten. Falls ein Teamkamerad inmitten eines Dungeons abhaut, soll so auch zeitig Ersatz gefunden werden.

Welche Klassen soll es geben? Das Team von Aion 2 hat bereits die 8 Klassen des MMORPGs kurz im Livestream und auf ihrer Website vorgestellt (via aion2.plaync.com):

  • Templar – Haupt-Tank mit einem dicken Schild und vielen defensiven Fähigkeiten
  • Gladiator – Neben-Tank, der auf Life-Steal und AoE setzt
  • Ranger – Bogenschützen-Klasse mit den typischen Fähigkeiten
  • Assassin – Angriffe aus dem Hinterhalt mit Stealth-Angriffen mit hohem Burst und Schadensbonus für Angriffe aus dem Hinterhalt
  • Spiritmaster – Spezialisiert auf den Kampf mit beschworenen Geistern
  • Sorcerer – Verursacht explosiven Schaden
  • Cleric – fungiert als Hauptheiler
  • Chanter – Eine hybride Rolle, die mit Heilung und Buffs unterstützt

Aion 2 soll ein System haben, bei dem das Spiel erkennt, wo ihr euren Feind mit dem Angriff trefft. Das wird zwar nicht so ausgereift wie bei modernen Shootern sein, soll aber Bonus-Schaden für Angriffe in den Rücken eurer Gegner versprechen.

Mobile-Variante und Autoplay

Wie sieht es mit der Handy-Version von Aion 2 aus? Das Team erklärt, dass Aion 2 als Erstes für den PC entwickelt und dann für Android und iOS abgewandelt wird. Es wird also eine Mobile-Variante geben, die Entwickler sehen aber den PC als Hauptplattform.

Entsprechend ist auch ihre Aussage zum Autoplay, das soll es in Aion 2 nämlich nicht geben. Dazu sagt der Lead Developer: „Unser Ziel war es, den Spielern den Nervenkitzel der manuellen Steuerung und das für PC-Spiele typische actionorientierte Gameplay zu vermitteln.“

Aion 2 soll noch dieses Jahr in Südkorea erscheinen und dann 2026 zu uns in den Westen kommen. Dabei orientieren sich die Entwickler wohl an Throne and Liberty und wollen das MMORPG zunächst in Asien verbessern, bevor sie es auch im Westen anbieten. Mehr zu den großen Erwartungen an Aion 2 erfahrt ihr hier: Ein neues MMORPG kommt 2026 zu uns, soll größer werden als Throne and Liberty, aber mit weniger Pay2Win

Die Namen der Gegner in Expedition 33 sind das Albernste, was den Entwicklern einfiel

Die mächtigsten Feinde in Clair Obscur Expedition 33 haben beknackte Namen. Das liegt daran, wie die Entwickler vorgegangen sind.

Die Entwickler von Clair Obscur Expedition 33 geben aktuell sehr viele Interviews und sprechen dabei über so ziemlich jedes Detail der Entwicklung. Obwohl es im Interview von Alex Moukala mit dem Komponisten Lorien Testard und dem Game Director Guillaume Broche auf YouTube eigentlich um die fantastische Musik des Spiels ging, gab es auch andere Themen. Dabei ging es um die Namen der Feinde in Expedition 33. Denn die wirken sehr albern, wenn man darauf achtet.

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Clair Obscur: Expedition 33 – JRPG mit französischem Flair hat Release-Termin

Wie haben die Entwickler die Namen ausgewählt? Im Interview verrät Guillaume Broche, wie man zu den Namen der Feinde in Expedition 33 gekommen sei. Dahinter läge kein langer, großer Prozess der Überlegungen. Stattdessen gestand her:

Das ist eine alberne Geschichte, aber ich kann das erzählen. Wie wir die Gegner im Spiel benannt haben. Es ist die zufälligste Bullshit-Variante, um Dinge im Spiel zu benennen. Wir haben uns die jeweilige Konzept-Zeichnung [des Gegners] angeschaut, nur für 2 Sekunden. Und dann sagen wir einfach das erstbeste französische Wort, das uns inspiriert.

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An welchen Feinden merkt man das? Das erste Beispiel, das Guillaume nennt, ist der Serpenphare. Das ist ein großer Endgame-Boss, der sogar richtig knackig. Guillaume sagte dazu:

Als Beispiel gibt es diese große Schlange auf der Weltkarte, einer der Super-Bosse. Die hat einen Leuchtturm als Kopf. In Französisch heißt er „Serpent Phare“, was buchstäblich „Schlangenleuchtturm“ heißt. Das ist so dumm, aber wir sind einfach dabei geblieben.

Welche Feinde gibt es noch? Ein anderer Feind ist der „Grosse Tete“, der eine Höhle im Spiel bewacht. Der Feind ist berüchtigt, denn er ist quasi mit Schaden nicht zu besiegen. Stattdessen muss man über 100 Angriffen ausweichen oder parieren, damit der Kampf automatisch gewonnen wird. Eigentlich ein cooler Kampf – bis man weiß, dass „Grosse Tete“ einfach nur „Großer Kopf“ bedeutet und der Feind genau das ist.

Ein weiteres Beispiel sind die „Sakapatate“, die ihr bei den Gestrals treffen könnt. Das sind von den Gestrals zusammengebaute Konstrukte, die das Dorf der Gestrals beschützen sollen. Wenn man sich die Sakapatate anschaut, sind das eher klobige und dickliche Kreaturen, die sich auch noch schwerfällig bewegen. Und „Sakapatate“ ist lediglich „Sack of Potatoes“ besonders undeutlich ausgesprochen. Ihr kämpft also gegen einen Sack voller Kartoffeln.

Generell haben die Entwickler viel Spaß gehabt und auch jede Menge kleine Albernheiten in das sonst doch ernste Spiel eingebaut. Einige dieser Albernheiten sind die Geheimnisse, die man in der ersten Stunde entdecken kann und sonst wohl für immer verpasst.

Der Schöpfer von Bleach befürchtet für seinen Anime das gleiche Problem, für das sich ein legendärer Mangaka schon entschuldigen musste

Der Anime zu Bleach findet nach über 20 Jahren endlich sein verdientes Ende. Die Geschichte der Manga-Vorlage ist bald vollständig verfilmt, doch gerade das große Finale macht dem Schöpfer von Bleach, Tite Kubo, große Sorgen.

Was sind das für Sorgen? Auf seiner eigenen Seite, die hinter einer Paywall versteckt ist (via X), mache sich Tite Kubo Sorgen um die letzten Folgen des Animes. Aber nicht, weil er glaubt, dass die Folgen schlecht umgesetzt werden.

Vielmehr seien seine Gedanken bei den Animatoren. Er habe bereits einige Konzeptzeichnungen gesehen und wisse jetzt schon, dass einige Folgen unglaublich schwer zu zeichnen werden:

In letzter Zeit habe ich mir viele Storyboards von Bleachs Cour 4 angeschaut, und es gibt einige Episoden, bei denen man schon im Storyboard-Stadium erkennen kann, dass die Animation wahnsinnig schwierig sein wird (obwohl, um fair zu sein, jede Episode so aussieht). Ich kann nicht anders, als mir Sorgen um die Animatoren zu machen.

Ohne zu viel zu spoilern: Im großen Finale stehen zahlreiche Kämpfe an, die mit besonders aufwendigen Spezialeffekten einhergehen. Darunter befinden sich Raum- und Zeitverzerrungen sowie flüssige Kampfanimationen. Der Mangaka soll das Ende überhastet fertiggestellt haben, trotzdem gibt es einiges zu animieren. Den Animatoren steht also einiges bevor, das sie zum Leben erwecken müssen.

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Bleach: Der Trailer zu Thousand-Year Blood War

Berühmter Mangaka hatte das gleiche Problem wie Bleach

Welcher Mangaka musste sich entschuldigen? So einen ähnlichen Fall gab es schon vor ein paar Jahren. Hajime Isayama ist der Schöpfer von Attack on Titan und entschuldigte sich sogar beim Animationsteam für eine besonders aufwendige Szene (via shingeki.tv).

Das wird hart für MAPPA. MAPPA denkt sich wahrscheinlich ‚Bitte hört auf‘. Es tut mir leid, MAPPA, es tut mir sehr leid.

Isayama selbst hatte schon im Manga Probleme beim Zeichnen der Szene. Beim Animieren steigt die Herausforderung noch einmal deutlich, weshalb er wohl ein schlechtes Gewissen bekam. Er unterstützte auf eigenen Wunsch das Animationsteam und zeichnete selbst einen kleinen Teil des Rohentwurfs.

Wann kommt das große Finale? Da sich die Produktionsphase noch beim Storyboard befindet, kann es noch einige Monate dauern, bis der letzte Part namens „The Calamity“ des Animes erscheint. Ein genaues Datum ist bislang noch nicht bekannt. Wir rechnen damit, dass der Anime frühestens Mitte 2026 erscheint.

MeinMMO-Redakteur Niko Hernes ist überzeugt davon, dass Bleach der beste Anime der „Big 3“ ist. Die Serie zählt wie Naruto und One Piece zu den beliebtesten Mangas aus den 2000er-Jahren, soll ihm zufolge aber besser sein als die anderen zwei. Welche Argumente er dafür liefert, erfahrt ihr in folgendem Beitrag: 4 Gründe, warum Bleach besser als Naruto und One Piece ist

Quelle(n):
  1. Vida Extra

In einem neuen Rollenspiel auf Steam macht mir genau das Spaß, was ich in jedem MMORPG hasse

Heute startet das neue Rollenspiel Nice Day for Fishing auf Steam, in dem ihr mit einer Angel die Welt retten müsst. MeinMMO-Redakteurin Sophia Weiß hat das Spiel angezockt und ausgerechnet an der einen Sache Spaß, die ihr in MMORPGs gehörig auf den Zeiger gehen.

Ich hasse Angel-Mini-Spiele – egal in welchem Spiel. In The Legend of Zelda: Twilight Princess habe ich damals nach ein paar Versuchen aufgegeben. In Final Fantasy XIV, meinem persönlichen Lieblings-Game, meide ich den Fischer wie die Pest. Und in Stardew Valley bin ich kurz davor, mir einen Mod zum Skippen des Mini-Games zu installieren.

Jetzt ist es aber so, dass ich ein paar Stunden in Nice Day for Fishing gesteckt habe – und ich hatte Spaß dabei, obwohl das Angeln die wohl wichtigste Mechanik ist.

Und noch etwas fasziniert mich an Nice Day for Fishing: Traditionelle Lauf-Quests, wie es sie in Final Fantasy XIV zuhauf gibt, gehen mir beim Spielen eigentlich gehörig auf den Zeiger und ich empfinde sie teils als reine Zeitverschwendung. Aber Nice Day for Fishing besteht fast ausschließlich aus genau diesen Quests. Nur machen sie hier richtig Spaß.

Allgemein hat das Game aus der deutschen Spielschmiede FusionPlay so einiges an Spaß zu bieten. Ich habe für euch reingespielt.

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Neuer Trailer zu Nice Day for Fishing zeigt Release-Datum

Von dem NPC, der auszog, um die Welt zu retten

Die Story von Nice Day for Fishing spielt im Dorf Honeywood. Es ist ein Quest-Hub in einem fiktiven MMORPG. Hier leben entsprechend viele NPCs, die Spielern Quests geben, Belohnungen verteilen und handeln. Einer von ihnen ist Baelin, der Fischer, der hier täglich seine Runden macht.

Als jedoch eine mysteriöse Kiste des ortsansässigen Magiers geöffnet wird, zerstört ein unheimlich mächtiges Wesen Honeywood und sperrt alle Gamer aus dem MMORPG aus. Ganz auf sich allein gestellt wissen die NPCs zunächst nicht, was genau sie jetzt tun sollen. Die Spieler zu bespaßen, ist doch ihr Lebensinhalt.

Dann stellt sich heraus, dass, was auch immer passiert ist, Fischer Baelin die Fähigkeit gegeben hat, Quests anzunehmen und zu beenden. Nun liegt es an ihm, in die Rolle des Abenteurers zu schlüpfen und Honeywood zu retten.

Allerdings auch weiterhin nur mit seiner Angel bewaffnet.

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In einem neuen Rollenspiel auf Steam müsst ihr die Welt vor dem Bösen retten und ihr habt nur eine einzige Waffe: Eine mächtige Angel
von Niko Hernes

Kalkulierte Strömung, Fisch-Götter und arrogante Magier

Die Mechaniken in Nice Day for Fishing sind zu Beginn relativ einfach: Die noch im Dorf zurückgebliebenen NPCs übergeben Baelin Aufträge, die es am nahe gelegenen Honeywood-See zu erledigen gibt. Es müssen also zum Beispiel drei Honeywood-Heringe oder zum wiederholten Male der Hammer von Schmied Bodger besorgt werde.

Geangelt wird von der Küste oder einem Boot aus. Das Wasser ist in verschiedene Zonen unterteilt und je tiefer man den Haken hängt, desto schwieriger wird es, die Fische an Land zu ziehen. Die wehren sich übrigens:

Hat man mal einen an der Angel, gilt es diesen per E-Button-Mashing (bzw. A-Button auf dem Steam Deck) zu sich zu ziehen. Die Fische haben da aber natürlich keine Lust drauf und setzten immer wieder zu Gegenangriffen an, die es abzuwehren gibt.

Manche Fische sind so mächtig, dass Honeywoods-Obermagier Baradun Baelin euch sogar Zauber beibringt. Die sind dann besonders wichtig, wenn ihr einem Boss-Gegner gegenübersteht. Die benennt Magier Baradun übrigens auch genau als das.

Im Laufe des Spiels schaltet ihr verschiedene Ködersorten frei. Die Fische haben nämlich Vorlieben. Auch die Länge der Angelleine wird verbessert. Irgendwann gewährt auch ein Karpfen-Fischgott Baelin seinen Segen und führt Strömungen im Wasser ein. So fällt der Haken nicht mehr gerade in die Tiefe, sondern kann auch manövriert werden.

Je weiter man in der Story voranschreitet, desto komplexer werden die Unterwasser-Puzzle und natürlich auch die Quests. Zudem steigt die Intensität der Storyline: Angelt man zu Beginn noch einfach nur Fische für Gold, so rettet man später sogar einen ertrinkenden Ritter aus den Tiefen des Ozeans.

Der Best-Case einer internationalen Kooperation

Insgesamt ist Nice Day for Fishing ein schönes, wenn auch unaufgeregtes Pixel-Art-Game, das sich hervorragend für entspanntes Zocken nach der Arbeit oder vor dem Schlafengehen eignet. Ich habe es auf dem Steam Deck sowie an meinem Gaming-PC getestet und muss sagen, dass es mir auf dem Handheld mehr Spaß macht.

Neben dem absolut gelungenen Gameplay der deutschen Entwickler von FusionPlay spielen aber die Welt und ihre Bewohner die absolute Hauptrolle: Honeywood und alle seine NPCs sind Charaktere aus der Parodie-YouTube-Reihe Epic NPC Man der neuseeländischen YouTube-Truppe Viva la Dirt League.

Die Gruppe veröffentlichte ihren ersten Skit mit Knoblauchbauer Greg in der Hauptrolle am 30. Mai 2016 – also vor fast neun Jahren. Angler Baelin, Magier Baradun und auch Schmied Bodger sind NPCs, die im Laufe der Reihe dazu kamen. Fast alle Charaktere, denen ich bislang in Nice Day for Fishing begegnet bin, haben ein direktes Gegenstück in den YouTube-Videos und sprechen und benehmen sich auch genauso wie in den Skits.

Mehr zu Viva la Dirt League und ihrem Schaffen lest ihr hier:

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Wer also bereits mit dem Humor von Viva la Dirt League vertraut ist, wird Nice Day for Fishing noch einmal mehr schätzen. Das Spiel ist Epic NPC Man und das im besten Sinne. Wem Slapstick und Meta-Gaming-Humor nicht besonders taugen, könnte die Dialoge aber etwas befremdlich finden.

Grundsätzlich ist das Spiel aber etwas für jeden, der gerne RPGs zockt oder zumindest mal in eins reingeschnuppert hat. Und besonders für die angesprochenen entspannten (Cozy-)Zocker-Sessions nach einem langen Arbeitstag eignet sich Nice Day for Fishing hervorragend.

Ich zumindest werde in den nächsten Wochen regelmäßig vor der schwierigen Frage stehen, ob ich in Stardew Valley weiter an der Perfektion arbeite, Final Fantasy XIVs Kreszentia grinde oder einfach entspannt angeln gehen werde. Vermutlich letzteres, einfach, weil ich persönlich richtig viel Spaß mit Baelin und Konsorten habe. Solltet ihr aber weniger Lust auf entspannte Angel-Expeditionen haben, könnt ihr euch ab Freitag natürlich auch in Elden Ring: Nightreign so richtig einen auf die Birne geben lassen: Der neueste Trailer zu Elden Ring: Nightreign zeigt spektakulär den Multiplayer, Spieler feiern: „Nur FromSoft kann Leiden so majestätisch aussehen lassen.“

Die Generation Z wird zum Ziel von Kriminellen, die junge Menschen mit einem Hobby locken, das Boomer nicht haben

Auch die Generation Z gerät immer wieder in das Visier von Betrügern. Die passen ihre Masche an die Zielgruppe an, wie ein Softwareanbieter für Antivirenprogramme verrät.

Die Generation Z interessiert sich für andere Themen als andere Generationen. Das haben wohl auch Betrüger gemerkt, die inzwischen ihre Machenschaften gezielt auf die jungen Erwachsenen anpassen konnten. Statt des nigerianischen Prinzen, der Reichtum verspricht oder dem gesperrten Bankkonto locken die Kriminellen nun mit Animes, Netflix und gelöschten Szenen von Serien, die Boomer nicht interessieren.

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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus

Animes und Netflix als Betrugsmasche

Wie gehen die Betrüger vor? Wie der Antivirensoftwareanbieter Kaspersky meldet, gab es zwischen dem 2. Quartal 2024 und dem 1. Quartal 2025 über 250.000 registrierte Cyberangriffe auf Gen Z.

Die Betrüger setzten dabei vor allem auf populäre Animes wie Naruto, One Piece, Demon Slayer, Attack on Titan und Jujutsu Kaisen. Die jungen Erwachsenen werden dabei häufig mit „exklusiven Folgen“, „Premium-Zugängen“ oder „gelöschten Szenen“ auf gefälschte Anmeldeseiten gelockt (via Kaspersky).

Diese Phishing-Websiten sehen dabei aus wie Netflix, Amazon Prime, Crunchyroll & Co., aber ohne, dass ein Nutzer angemeldet ist. Geben die Nutzer dann ihre Login-Daten auf der gefälschten Seite ein, landen diese direkt bei den Betrügern, die so ihre Accounts übernehmen können.

Warum sind Animes so gute Köder? Junge Erwachsene haben eine tiefe Bindung mit ihrer Lieblingsserie oder ihrem Lieblingsanime. Da viele der Animationsserien aus dem Ausland stammen und es dort immer wieder exklusive Szenen und Werbungen gibt, klingen Angebote, die diese zeigen, plausibel für die Nutzer.

Viele Zuschauer würden gerne jede Szene der Lieblingsfigur sehen, auch wenn es nur eine Werbung für ein Produkt ist, das es in ihrem Land gar nicht gibt. Das zeigt auch die Werbung für die Instant-Nudeln vom Hersteller Nissin, die mit Charakteren aus One Piece gedreht wurde. Sie hat auf YouTube über 2,1 Millionen Aufrufe.

Alte Maschen im neuen Outfit

Wie kommt die Seite zum Opfer? Die Betrüger müssen ihre Angriffe dabei heute nicht mehr über E-Mail begehen. Sie können ihre Lockangebote über Discord oder Foren an Animefans senden. Dort erreichen sie mit alten Mustern ihre Opfer.

Die „gelöschten Szenen“ wären nur kurzzeitig verfügbar und man müsse schnell handeln – das exklusive Angebot für “gratis Netflix”, gelte nur heute oder eine unschuldige „kennst du schon die neue Szene?“ sind Methoden der Angreifer, um nichts ahnende Fans zu betrügen.

Wie kann man sich schützen? Am besten sollte man nie auf Links von Fremden aus dem Internet klicken. Es besteht immer die Gefahr, es handelt sich um einen Phishing-Link. Klickt man dennoch auf einen Link, sollte man danach die Adresszeile im Browser genau überprüfen. So könnte es sich um eine URL handeln, die nur ähnlich ist wie der eigentliche Service (via bsi.bund.de).

Auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) sollte überall, wo es möglich ist, angeschaltet werden. Dies gilt besonders dort, wo Zahlungsdaten hinterlegt sind. Auch ein möglichst langes Passwort mit vielen Sonderzeichen, Zahlen und großen sowie kleinen Buchstaben, das nur für einen Dienst verwendet wird, ist sinnvoll.

Wenn es um geheime Szenen, interessante Angebote und gute Deals geht, sollte man auf bekannte Seiten vertrauen. Wir von MeinMMO bringen stets Neuigkeiten zum Thema Anime und Entertainment. Wenn ihr wissen wollt, welche Animes bald ins Kino kommen, erfahrt ihr hier: Anime im Kino: Alle Filme, die 2025 nach Deutschland kommen

Präsident Knabe steht auf YouTube vor Gericht, wird kriminellen Machenschaften bezichtigt: „Ich kann nicht mehr vor Lachen“

Präsident Knabe, Vorsitzende des E-Sport-Teams Eintracht Spandau für League of Legends, muss sich in dem Konflikt rund um Jo Gerner nun vor Gericht behaupten. Der Vorwurf: Mafiöse Tätigkeiten. Ein Gerichtsprozess soll für Aufklärung und Schlichtung sorgen.

Das ist die Vorgeschichte: Präsident Knabe mietete eine Gastronomie in dem Stadtteil Spandau an, um sie in den Spandauer Bock zu verwandeln, eine Fankneipe für Eintracht Spandau. Sein Vermieter der Prof. Dr. Dr. und gleichzeitiger Rechtsanwalt Jo Gerner.

Die Eintracht Spandau Ultras, eine besonders engagierte Fangruppe des Vereins, die regelmäßig in der Kneipe ein und aus gehen sollen, die Nachbarschaft mit regelmäßigen lauten Eskapaden terrorisieren.

Jo Gerner forderte durch zahlreiche Beschwerden aus der Nachbarschaft Präsident Knabe auf, die Kneipe zu räume. Da der Präsident dieser Aufforderung nicht nach ging, verklagte Jo Gerner nun Präsident Knabe auf 30.000 Euro Schadensersatz und bezichtigte ihn der mafiösen Tätigkeiten.

Der Spandauer Bock solle laut ihm keine Fankneipe sein, sondern das Hauptquartier für kriminelle Machenschaften darstellen. Ihr angeblicher Anführer: Präsident Knabe selbst.

Am Montag, dem 26. Mai 2025 wurde jetzt der Gerichtsprozess vor dem Berliner Gericht und Richterin Aria Alesch als YouTube-Video hochgeladen.

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HandOfBlood: Das Wichtigste zum YouTuber und Twitch-Streamer in unter einer Minute

Präsident Knabe muss sich vor Gericht behaupten

Wie lief der Prozess ab? Esther Graf war als Zollbeamtin die erste Zeugin und lieferte mit ihrem aufgenommenen Video einen Hinweis auf seltsame Vorkommnisse in dem Spandauer Bock. So konnte sie zwei Gestalten auf Video festhalten, die sich nachts im Keller der Kneipe aufhielten und bei Ansprache schnell wegliefen.

Für Jo Gerner war klar: Hier würde es sich um illegalen Menschenhandel handeln.

Diese Vorwürfe wies Präsident Knabe jedoch schmetternd von sich. Seine Antwort: Zwei seiner Spieler würden sich gerne in dem Gebäude aufhalten, um zu trainieren. Sie würden sich dort wohler fühlen und besseres Internet als zu Hause haben.

Eine weitere Zeugin, eine Anwohnerin, bezeichnete die Ultras als „ganz nette junge Leute“. Ihrer Meinung nach würde die Fangruppe sogar einen positiven Einfluss auf den Stadtteil haben.

Doch dann der Umschwung: Es handelte sich bei der angeblichen Zeugin tatsächlich um die Mutter von Präsident Knabe. Somit wurde sie aus dem Prozess wegen Befangenheit ausgeschlossen.

Wie ging der Prozess aus? Zum Ende trat der letzte Zeuge in den Zeugenstand: Marvin Game. Nachdem er eine Reihe an Straftaten zugegeben hatte, die er als ehemaliges Mitglied der Eintracht Spandau Ultras begangen haben soll, bezichtigte er Präsident Knabe ganz offen, der Anführer dieser Machenschaften zu sein.

Durch seine aufgebrachte Freundin, die kurzerhand in den Gerichtssaal stürmte, konnte jedoch aufgedeckt werden, dass Marvin Game von Jo Gerner mit Geld bestochen worden sein soll, um eine Falschaussage zugunsten des Rechtsanwalts zu machen.

Richterin Aria Alesch fällte ihr Urteil und wies die Klage von Jo Gerner zurück. Der Spandauer Bock darf weiterhin betrieben werden und von den Eintracht Spandau Ultras weiter genutzt werden.

Hier könnt ihr euch den ganzen Prozess anschauen:

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„Bestes Crossover“

Was steckt dahinter? Dieses Video verknüpft gleich mehrere Sachen miteinander:

  • Gute Zeiten, Schlechte Zeiten: Der Hintergrund dieses Konflikts liegt in einem Handlungsstrang aus GZSZ. Die Rolle Jo Gerner (gespielt von Wolfgang Bahro) stammt aus dieser Serie und HandOfBlood hatte als Präsident Knabe schon einige Auftritte in der Sendung. Dieses Video bildet einen weiteren Schritt, wenn nicht sogar den Abschluss der Konflikte zwischen Präsident Knabe und Jo Gerner.
  • Richterin Barbara Salesch: Die deutsche Kultserie lief von 1999 bis 2012 auf SAT.1 im deutschen Fernsehen. Es handelte sich dabei um eine pseudo-dokumentarische Gerichtssendung und zeigte fiktive Gerichtsprozesse. Aria Addams spielt hier die Parodie Aria Alesch.
  • HandOfBloods Rolle als Präsident Knabe: HandOfBlood schlüpft seit der Gründung seines eigenen E-Sport-Vereins immer wieder in die Rolle des Präsidenten Knabe. Es ist eine überzeichnete Version eines prolligen Fußballtrainers.

Wie reagiert die Community? Die Community ist in den YouTube-Kommentaren von dem Video begeistert:

  • @morrtoversal schreibt: „Dieses Video ist ein absoluter (Fieber)Traum. Bestes Crossover“
  • @elinalee5589 meint: „Aria macht das so gut ich kann nicht mehr vor Lachen“
  • @ARMYforLife findet: „Geiles Video, ich habe mich köstlich amüsiert – sogar bei den Werbeblocks! E IN S einfach der beste Sender!“

Mit diesem Video bringt Twitch-Streamer und YouTuber HandOfBlood Welten und Zielgruppen zusammen. In einem Livestream meinte er, dass das „sein Ding ist“. Mehr dazu lest ihr hier auf MeinMMO: HandOfBlood war auf Twitch direkt erfolgreich, erklärt jetzt das Geheimnis seines Contents

„Menschen verlieren ihre Jobs“ – Entwickler von Clair Obscur sind überzeugt, dass viele AAA-Entwickler einen bestimmten Fehler machen

Der Überraschungshit Clair Obscure: Expedition 33 konnte bereits seit dem Release viele Spieler von sich überzeugen, und das trotz eines recht kleinen Entwicklerteams. Die Macher des Spiels äußerten sich nun in einem Interview zu dem Zustand der Spieleindustrie. Darin geben sie auch ihre eigene Meinung zu den Praktiken vieler AAA-Studios wieder, die sie bewusst vermeiden wollen.

Worüber sprechen die Macher des Spiels? In einem Interview mit GamesIndustry.biz sprechen COO von Sandfall und Produzent von Clair Obscur, François Meurisse, sowie Matthew Handrahan vom Publisher Kepler über den Erfolg von Expedition 33 und was die Pläne des Studios für die Zukunft sind.

In dem Interview reden sie über ihr Team, dass sie bewusst klein halten. Sie wollen auch in Zukunft eher davon absehen, die Mitarbeiterzahl drastisch zu erhöhen, nur um die nächsten Spiele noch schneller veröffentlichen zu können. Dafür gäbe es nachhaltigere Wege.

Genau aus diesem Grund sehen sie die Praktiken vieler AAA-Studios im jetzigen Zustand der Spieleindustrie eher kritisch an.

Hier seht ihr den Trailer zu Clair Obscur: Expedition 33 von Studio Sandfall:

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Clair Obscur: Expedition 33 – JRPG mit französischem Flair hat Release-Termin

„Eine Menge unverantwortlicher Praktiken“ in der Spielebranche

Was kritisieren die Entwickler? Das Team hinter Clair Obscur entscheidet sich bewusst dagegen, die (teilweise überambitionierte) Herangehensweise von AAA-Studios zu übernehmen und dramatisch zu expandieren. Vor allem im Angesicht des aktuellen Zustands der Spieleentwicklung, in der immer höhere Budgets und Teamgrößen die Branche prägen.

Ich glaube, dass es in der Branche viele unverantwortliche Praktiken gibt. Einige Spiele können es schaffen. Grand Theft Auto 6 wird es schaffen, das können wir wohl alle mit großer Zuversicht sagen. Aber es gibt viele Spiele, die mit sehr großen Teams und für sehr viel Geld entwickelt werden, die nicht erfolgreich sind, und das hat seinen Preis. Menschen verlieren ihre Arbeit. Gott weiß, wie viele Entlassungen es in den letzten Jahren in der Branche gegeben hat.

Matthew Handrahan, Portfolio Director bei Kepler Interactive (via GamesIndustry.biz)

Was ist ihre eigene Herangehensweise? Was die Zukunft des Studios und des Publishers betrifft, haben die Entwickler einen eigenen Ansatz, mit dem sie zukünftige Projekte zum Erfolg bringen wollen.

„Wir wollen die Organisation, die uns erfolgreich gemacht hat, beibehalten“, sagt Meurisse, dessen Meinung von Handrahan unterstützt wird: „Ich denke, ein Kernteam zu behalten, das die Vision und das Spiel entwickelt, und dann bei Bedarf durch Dinge wie Outsourcing zu erweitern, ist ein sehr kluger und nachhaltiger Weg, um die Spielentwicklung zu managen.“

Dass ihre Herangehensweise sich ausgezahlt hat, zeigt sich im Erfolg des Spiels. Denn Clair Obscur: Expedition 33 hat es trotz des kleinen Teams geschafft, eine der größten Überraschungen 2025 zu werden. Erst vor kurzem konnte das Team einen besonderen Meilenstein feiern, der selbst die Entwickler überraschen konnte: „Kann man sich nicht ausdenken“ – Expedition 33 feiert ein besonderes Jubiläum, das sogar die Entwickler kaum glauben können

Die 10 stärksten Schurken aus den Filmen von Marvel im Power-Ranking

Nach über 35 Filmen haben es einige Schurken aus dem Marvel Cinematic Universe auf die große Leinwand geschafft. Dabei sind einige mächtiger als andere. Wir stellen euch die 10 stärksten im Power-Ranking vor.

Wie wurde diese Liste erstellt? Wir haben uns die verschiedenen Schurken aus dem Marvel Cinematic Universe angeschaut und ein Ranking basierend auf ihrer Macht und Stärke erstellt. Für diese Liste beziehen wir uns nur auf Fähigkeiten und Hintergründe, die im MCU passiert sind, nicht in den Comics. Serien wie What If…? lassen wir auch aus (zum Leidwesen von Ultron).

Falls euch jemand auf dieser Liste fehlt oder ihr die Platzierung anders machen würdet, schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Die Liste bezieht alle Filme und Serien mit ein, die bis zum Film Thunderbolts 2025 erschienen sind.

Honorable Mentions

Die folgenden Charaktere sind auch extrem stark, aber aufgrund verschiedener Aspekte haben sie es nicht in die Top 10 geschafft.

  • Agatha Harkness (starke Hexe, die aber eher im Hintergrund agiert)
  • Ultron (im MCU hat Ultron keine starken Mächte gezeigt, in seiner Infinity-Stone-Version wäre er stärker als Thanos)
  • Ikaris (der stärkste Eternal)
  • Death (sie wäre auf Platz 1 dieser Liste, wir exkludieren sie aber, weil sie keine klassische Schurkin, sondern die Verkörperung des Todes ist)
  • Cassandra Nova (starke Mutantin, die bisher aber nur gegen schwächere Figuren gekämpft hat)
  • Galactus (Der Film zu Fantastic Four ist noch nicht erschienen, doch Galactus hätte einen Platz auf dieser Liste wohl verdient)

10. Gorr der Götterschlächter (mit dem Necrosword)

Erster Auftritt: Thor: Love and Thunder (2022)

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Deutscher Trailer zu Thor: Love and Thunder (2022)

Warum ist Gorr so stark? Gorr war ursprünglich ein friedlicher Mann, der gottesfürchtig zu Rapu betete, um seinem Volk in großer Not zur helfen. Als er aber Rapu traf und sah, wie arrogant er über die Toten seines Volkes sprach, entwickelte er einen tiefgehenden Hass gegen Götter.

Als Rapu versuchte ihn zu töten, erlangte er das Nekroschwert, das es ihm ermöglichte, Götter zu töten. Er begann seine Jagd nach Göttern und erlangte den Namen Götterschlächter. Letztendlich wurde er von Thor und Jane Foster besiegt, aber nur, indem sie an seine Menschlichkeit appellierten. Nachdem das Nekroschwert verschwunden war, starb Gorr.

Welche Fähigkeiten hat Gorr? Durch das Nekroschwert hat Gorr einige Fähigkeiten bekommen:

  • Übermenschliche Stärke, Ausdauer, Geschwindigkeit und Reflexe
  • Selbstheilung
  • Die Fähigkeit, Götter zu töten
  • Er kann Kreaturen rufen
  • Er kann sich durch ein Schattenreich teleportieren (via Marvel Cinematic Universe Wiki).

Frau zieht ihren Ehemann durch Diablo 4, der bekommt ein schickes Item, seine Frau geht leer aus: „Denke an Scheidung“

In Diablo 4 gibt es einige Pärchen, die zusammen durch Sanktuario ziehen. Eine Frau hat ihrem Ehemann etliche Boss-Mats gegeben und ihn in den harten Kämpfen unterstützt. Dabei erhielt er ein richtig schickes Item – und sie ging leer aus. Scherzhaft meint sie jetzt: Dieses Spiel bringt mich auf Scheidungsgedanken.

In einem Beitrag auf Reddit erzählt McStaken, dass sie und ihr Mann vor Kurzem wieder zu Diablo 4 zurückgefunden haben. Gemeinsam zocken sie sich durch die Kampagne, probieren neue Inhalte aus – der Spaß sei groß. Bis zu dem Moment, an dem ihr Mann nach einem Boss-Kampf ein schickes Item abstaubt, das sie selbst noch nie gesehen hat.

Welches Item hat er bekommen? Laut McStaken hat ihr Mann „Das Diadem der Urahnen“ bekommen. Das Diadem ist ein kosmetischer Kopfschutz, den ihr bei dem Boss Fürst Zir als Drop bekommen könnt. Ihr aktiviert Cosmetics einfach mit einem Klick und fügt sie so eurer Garderobe hinzu. Danach könnt ihr eure Ausrüstung dann mit Cosmetics aufhübschen. Wie das Diadem aussieht, seht ihr weiter unten.

In der aktuellen Season 8 bekommt ihr nicht nur Loot von den Unterschlupf-Bossen, sondern übernehmt auch ihre Fertigkeiten:

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Diablo 4 zeigt Updates für Bosse und die neuen Bossmächte in Season 8

„Mein Glücks-Stat ist einfach kaputt“

Warum ist die Frau neidisch? In ihrem Reddit-Post mit dem Titel „Dieses Spiel bringt mich auf Scheidungsgedanken“ berichtet McStaken, dass sie „ein Grinder“ und quasi die „menschgewordene Form von RNGesus“ sei. Das bedeutet: Wenn irgendwo etwas richtig gutes gedroppt werden kann, dann passiere das bei ihr. Jetzt sei ihr Glücks-Stat aber anscheinend kaputt.

Sie habe Boss-Mats gefarmt, ihre Jägerin in eine tödliche Falle umgebaut und sei jetzt auf Qual 3 unterwegs. Ihr Mann habe festgestellt, dass er selbst für Qual 2 zu „squishy“ (zerbrechlich, leicht verwundbar) ist.

Also dachte sie sich: Gar kein Problem! Sie überließ ihm großzügig ihre hart erarbeiteten Boss-Mats, damit auch er die Loot-Truhen nach den Boss-Kämpfen öffnen kann. Gemeinsam stürzten sie sich dann in die Boss-Kämpfe – und wenn’s brenzlig wurde, konnte sie den Boss auch allein umkloppen.

Fürst Zir sei einer der Lieblings-Bosse des Pärchens. Und neben bestimmten Uniques gibt es bei Zir auch die Chance auf das Cosmetic „Das Diadem der Urahnen“. Und genau das habe ihr Mann „dann so ganz nebenbei“ bekommen. Sie selbst habe es noch nie gesehen – und sei dann „stinksauer“ gewesen.

Die Spielerin betont, dass der Titel des Beitrags natürlich nicht ernst gemeint sei. Am Ende des Beitrags ergänzt sie, dass sie doch noch Glück hatte und das schicke Diadem später als Drop erhalten hat.

So reagiert die Community darauf: Die Kommentare unter dem Beitrag zeigen: McStaken ist mit ihrer Story alles andere als allein. Viele zocken ebenfalls im Duo – und das Ungleichgewicht beim Loot sorgt regelmäßig für Gesprächsstoff.

Die Nutzerin sicarius254 berichtet: „[Mein Mann] grindet, plant sein Build bis ins Detail. Ich spiele nach der Arbeit ein bisschen, bis mir langweilig wird, und logge mich wieder aus. Ich wähle einfach Skills, die mir Spaß machen. Und trotzdem hab ich in dieser Season schon 5 Mythische Items bekommen – er nur 1.“

Bei panda136987 sieht es ähnlich aus – aber da läuft’s für den Ehemann deutlich schlechter. Sie selbst hat schon drei Mythics ergattert, er hingegen wartet immer noch auf sein erstes.

Für McStaken hat sich das Blatt immerhin gewendet und das Wunsch-Cosmetic ist in ihrer Sammlung gelandet. Andere Spieler haben da weniger Glück. Einer hat etwa alle Achievements in Diablo 4 abgeschlossen, ging aber leer aus. Während es für Meilensteine wie Paragon-Stufe 300 eine Belohnung gibt, wartet man hier vergeblich auf eine Belohnung.