YouTuber bauen in 600 Stunden eine düstere Stadt um einen Gaming-PC – Erinnert an Cyberpunk 2077

Ein YouTuber-Duo hat einen einzigartigen Gaming-PC gebaut. Denn der sieht aus wie eine kleine Stadt. Mehr als 600 Stunden Arbeit hat das faszinierende Modell an Zeit gekostet.

Gaming-PCs müssen nicht immer grau, weiß oder schwarz sein. Das zeigen regelmäßig Gamer, die viel Zeit in ihren PC und das zugehörige Gehäuse investieren. Dabei kommen häufig die ausgefallenen Gehäuse zustande, wie etwa ein Gaming-PC im Haifisch-Format.

Ein einzigartiges Gehäuse haben nun Martina und Hansi, das Duo hinter dem YouTube-Kanal Nerdforge, entwickelt. Denn das sieht aus wie eine dystopische Stadt und erinnert durchaus an das bekannte Spiel Cyberpunk 2077.

YouTuber stecken 600 Stunden Arbeit in das Gaming-System

Das YouTuber-Duo hat das gesamte Modell eigenhändig entworfen. In ihrem offiziellen Video können wir Martina und Hansi dabei zuschauen, wie sie die einzelnen Bauteile fertig machen. Jedes Bauteil haben sie selbst aus Holz geschnitten, angemalt und dann für den Zusammenbau vorbereitet. Und mit jedem fertigen Bauabschnitt verschwindet nach und nach auch das offizielle Gehäuse, wo später dann die Hardware drin steckt.

Was ist daran so besonders? Das Gehäuse setzt auf jede Menge Details. So gibt es

  • winzige Gullideckel auf der Straße am Rand des Gehäuses
  • Straßenbeleuchtung und bunte Leuchtreklame
  • Realistisch wirkende Geschäfte
  • Getränkeautomaten in den Mauernischen

Das gesamte 20-minütige Video von Nerdforge könnt ihr euch direkt auf YouTube ansehen. Und das ist absolut lohnenswert:

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Hinter der beeindruckenden Kulisse steckt übrigens noch ein echtes Gehäuse, in dem wiederum die Hardware wie Prozessor, Grafikkarte und Co stecken. Die YouTuber haben sich bei ihrem PC für das Corsair 7000D Airflow entschieden.

Auch Hersteller setzen auf futuristische Gehäuse

Was gibt es noch für Gehäuse? Auch Hersteller verkaufen mittlerweile futuristisch anmutende Gehäuse. So hatte der Hersteller CyberPowerPC auf der CES 2022 ein besonderes Gehäuse vorgestellt. Dabei handelt es sich um das „Kinetic Series Chassis“: Die Frontseite besteht aus 18 beweglichen Klappen, die sich automatisch öffnen, wenn der PC mehr Luft benötigt, weil er etwa zu heiß wird. Ihr müsst dann etwa nicht selbst Hand anlegen, und Tipps ausprobieren, wenn euer PC zu heiß werden sollte.

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Das Gehäuse als wichtiger Bestandteil eures PCs: Wollt ihr euch einen neuen PC zusammenschrauben? Dann solltet ihr das PC-Gehäuse nicht vergessen. Denn das ist ein wichtigerer Bestandteil als manche User zu glauben meinen. Unsere ausführliche Beratung findet ihr ebenfalls auf MeinMMO:

Darum solltet ihr beim PC-Bau nicht das Gehäuse übersehen

Pokémon GO: Befristete Forschung und 4 neue Quests zum Psycho-Spektakel – Lohnen sie sich?

Ab heute, den 06. September, läuft in Pokémon GO das Psycho-Spektakel mit einer befristeten Forschung und 4 neuen Quests. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, welche Aufgaben und Belohnungen sich dahinter verbergen und zeigen euch, ob sich die Inhalte lohnen.

Um welche Aufgaben geht es? In Pokémon GO findet ab heute, den 06. September 2022, das Psycho-Spektakel statt. Zu diesem Anlass dürfen auch eine entsprechende befristete Forschung sowie neue Feldforschungen nicht fehlen.

Welche Aufgaben euch dabei genau erwarten, welche Belohnungen es gibt und wie lange ihr jeweils zum Lösen Zeit habt, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst.

Wann läuft das Psycho-Spektakel? Das Psycho-Spektakel startet am 06. September 2022 um 10:00 Uhr Ortszeit und endet am 12. September 2022 um 20:00 Uhr Ortszeit.

Die befristete Forschung zum Psycho-Spektakel

Was ist das für eine Forschung? Pünktlich zum Start des diesjährigen Psycho-Spektakels findet ihr in der “Heute”-Ansicht eures Spiels eine neue befristete Forschung. Diese umfasst eine Tafel mit 8 verschiedenen Aufgaben.

Wie Niantic im Blog von Pokémon GO bereits vorab angekündigt hat, wird es sich dabei um Curveball-Würfe drehen. Davon müsst ihr zum Lösen nämlich eine ganze Menge landen.

Wie lange ist sie aktiv? Zeit habt ihr dafür bis zum Ende des Events, also den 12. September um 20:00 Uhr Ortszeit. Vergesst auch nicht, bis dahin eure Belohnungen einzusammeln, denn auch diese verfallen euch sonst nach Ablauf der Forschung.

Alle Aufgaben und Belohnungen der befristeten Forschung haben wir euch nachfolgend mithilfe der Übersicht von LeekDuck zusammengefasst:

AufgabeBelohnung
Lande 5 Curveball-WürfeBegegnung mit Pygraulon*
Lande 10 Curveball-WürfeBegegnung mit Pygraulon*
Lande 15 Curveball-WürfeBegegnung mit Pygraulon*
Lande 20 Curveball-WürfeBegegnung mit Pygraulon*
Lande 25 Curveball-WürfeBegegnung mit Pygraulon*
Lande 30 Curveball-WürfeBegegnung mit Pygraulon*
Lande 35 Curveball-WürfeBegegnung mit Pygraulon*
Lande 42 Curveball-WürfeBegegnung mit Pygraulon*
Pokémon, die wir mit einem (*) markiert haben, könnt ihr mit etwas Glück auch in ihrer schillernden Form fangen.

Stufenbelohnung: Habt ihr alle Aufgaben dieser Tafel gelöst und eure Belohnungen eingesammelt, dann erhaltet ihr außerdem 30 Pokébälle, 10 Superbälle und eine weitere Begegnung mit Pygraulon*.

Alle neuen Quests zum Psycho-Spektakel

Was sind das für Quests? Neben einer befristeten Forschung könnt ihr euch außerdem während des Psycho-Spektakels vier verschiedene Event-Feldforschungen an den PokéStops sichern.

Wie bekommt man die Aufgaben? Wie bei den Feldforschungen aus dem September erhaltet ihr auch diese durch das Drehen der Fotoscheibe eurer PokéStops. Finden könnt ihr die Aufgaben schließlich in der “Feld”-Ansicht des Spiels, die ihr mit Klick auf das Fernglas öffnen könnt.

Mithilfe des Vermerks “Event” unterhalb der jeweiligen Aufgaben lassen sich die Quests von den normalen Forschungen unterscheiden. Zum Lösen habt ihr hier wie gewohnt unbegrenzt Zeit.

Folgende vier neuen Feldforschungen könnt ihr in den kommenden Tagen an den PokéStops finden (via leekduck.com):

AufgabeBelohnung
Lande 5 Curveball-WürfeBegegnung mit Pygraulon*
Lande 5 Curveball-Würfe hintereinanderBegegnung mit Palimpalim*
Drehe 5 PokéStops oder ArenenBegegnung mit Puppance*
Drehe 15 PokéStops oder ArenenBegegnung mit Hypno
Pokémon, die wir mit einem (*) markiert haben, könnt ihr mit etwas Glück auch in ihrer schillernden Form fangen.

Lohnen sich die Forschungen zum Psycho-Event?

Pygraulon: Wie anhand der Belohnungen unschwer zu erkennen ist, hat Niantic besonders bei der befristeten Forschung den Schwerpunkt auf das Psycho-Pokémon Pygraulon gelegt. Das Monster aus der 5. Spiele-Generation lässt sich zu Megalon weiterentwickeln.

Besonders stark sind die beiden Pokémon allerdings nicht, weshalb sie weder für den Einsatz in Raids noch in der GO-Kampfliga eine große Rolle spielen. Interessant ist dieses Monster jedoch für alle Shiny-Jäger. Erstmals wird es Pygraulon in seiner schillernden Form in Spiel zu fangen geben.

Wer sich also ein Exemplar sichern möchte, erhält durch die befristete Forschung sowie die entsprechenden Event-Quests weitere Chancen. Erkennen könnt ihr Shiny-Pygraulon vor allem an seinen pinkfarbenen Augen. Sein restlicher Körper ist außerdem etwas dunkler als normal.

Pokémon-GO-Pygraulon-Megalon-Shiny
Pygraulon und Megalon normal (links) und als Shiny (rechts)

Palimpalim: Mit einer leicht anspruchsvolleren Aufgabe als bei Pygraulon könnt ihr euch durch das Werfen von 5 Curvebällen hintereinander das Psycho-Pokémon Palimpalim sichern. Dieses besitzt keine Weiterentwicklung. Genau wie Pygraulon ist auch Palimpalim nicht sonderlich stark und somit für Raids und PvP-Kämpfe eher uninteressant.

Somit kann auch bei diesem Monster vor allem die schillernde Variante punkten. Diese gibt es im Gegensatz zu Pygraulon aber schon etwas länger im Spiel. Wem ein Shiny also noch fehlt, der kann sein Glück über die Quests gern versuchen. Das Pokémon gehört ansonsten aber nicht zu den „Must-Haves“ im Spiel.

Puppance: Das Boden- und Psycho-Pokémon Puppance aus der 3. Spiele-Generation könnt ihr euch mit der gefühlt einfachsten Aufgabe dieser Event-Quests sichern. Ihr müsst nämlich nur 5-mal an einer Fotoscheibe drehen. Das kann im übrigen auch immer die gleiche sein, also auch in Gegenden mit wenig PokéStops ist diese Quest einfach zu lösen.

Mit Hilfe von 50 Bonbons könnt ihr Puppance zu Lepumentas weiterentwickeln. Besonders stark sind auch diese beiden Monster nicht, allerdings ist Puppance ebenfalls in seiner schillernden Form im Spiel zu finden.

Das macht das Pokémon besonders für Shiny-Jägern interessant. Da die Aufgabe schnell und einfach gelöst ist, solltet ihr euer Glück also ruhig versuchen, wenn ihr euch ein schillerndes Exemplar sichern wollt.

Hypno: Bei Hypno handelt es sich um die Weiterentwicklung von Traumato. Da es dieses Monster allerdings nur in seiner Vorentwicklung als Shiny zu finden gibt, werdet ihr keine Chance auf eine Begegnung mit Shiny-Hypno haben. Wem dieses Pokémon noch fehlt, der sollte während des Psycho-Spektakels lieber in der Wildnis nach Traumato Ausschau halten.

Das Psycho-Pokémon aus der ersten Spiele-Generation kann zudem mit seinen Werten im Angriff, der Ausdauer und der Verteidigung nicht überzeugen. Somit ist es für den Einsatz in Raids und in der GO-Kampfliga nicht interessant. Hier solltet ihr lieber auf die besten Angreifer in Pokémon GO zurückgreifen.

Eine Auswahl der stärksten Pokémon findet ihr im nachfolgenden Video:

Video starten

Wie gefallen euch die Aufgaben und Belohnungen der befristeten Forschung sowie den neuen Quests? Werdet ihr euch versuchen, Shiny-Pygraulon zu sichern? Oder habt ihr es während des Events lieber auf ein anderes Pokémon abgesehen? Lasst es uns in den Kommentaren hier auf MeinMMO wissen und tauscht euch mit anderen Trainern zu diesem Thema aus.

Am Samstag übernimmt ein Fee-Pokémon das Spiel und crasht damit das Psycho-Spektakel. Wir zeigen euch alles, was wir zur Piepe-Party wissen.

Twitch-Streamerin versteht ihren Bann gar nicht: „Ich hatte diesen Bikini schon eine Million Mal an“

Die Twitch-Streamerin Danyell „TheDanDangler“ (22) ist bekannt für Call of Duty und sogenannte „Hot Tub“-Streams. Letztere sorgten jetzt offenbar für Ärger, denn die Streamerin wurde von Twitch gesperrt. Für sie ist es schon der 6. Bann, dabei versteht sie gar nicht, warum.

Wer ist das?

  • TheDanDangler ist seit Ende 2019 auf Twitch, erhielt 2020 den „Twitch Partner“-Status und hat über 400.000 Follower auf der Streaming-Plattform
  • Allerdings sammelte sie in dieser Zeit auch mittlerweile 6 Sperrungen von Twitch
  • Diese Banns erhielt sie vor allem für unangemessene Kleidung, allerdings war auch ein Copyright-Verstoß darunter
  • Nun wurde Danyell erneut gebannt, doch sie versteht gar nicht, was sie falsch gemacht haben soll

Danyell schreckte auch in der Vergangenheit nicht davor zurück, Twitch zu kritisieren. Im Januar machte sie von sich reden, als sie bezahlte Krankentage von dem Streaming-Giganten forderte:

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Schuld ist ein Bikini, doch der war vorher nie ein Problem

Um diesen Bann geht es: Am 2. September postete Danyell ein kurzes Video mit der Überschrift „Banned“ auf Twitter. In dem Video erklärte die Streamerin, sie sei von Twitch gesperrt worden. Als Grund wurde von Twitch „unangemessene Kleidung“ angegeben.

Warum kann sie den Bann nicht nachvollziehen? Danyell erklärte, sie habe eben den Bikini, der für die Sperrung verantwortlich sein soll, schon „eine Million mal“ getragen. Sie sei sich nicht sicher, was sie ausgerechnet diesmal falsch gemacht haben soll. Hier kommt ihr zum entsprechenden Tweet (via twitter.com).

Das steckt hinter den „Hot Tub“-Streams: Twitch gilt als ziemlich streng, was Nacktheit und Sexualität angeht – auch wenn diese nur angedeutet wird. Allerdings gibt es eine entscheidende Ausnahme: Kleidung, die zur jeweiligen Aktivität passt, ist erlaubt.

Praktisch heißt das, dass knappe Badekleidung erlaubt ist, solange man sich am oder im Wasser aufhält. Das kann ein öffentlicher Strand oder ein Schwimmbad sein – oder eben ein Planschbecken in der eigenen Wohnung.

Damit befinden sich die Streamerinnen in einer Grauzone. Doch wer nicht genau aufpasst, wird schnell von der Plattform gesperrt.

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Diskussion um Länge der Sperrung

So kam die Sperrung an: Einige Twitter-Nutzer schlugen sich auf Danyells Seite. An einem Bikini sei nichts unangemessen. Andere waren kritischer: Derartige Outfits hätten auf einer Gaming-Plattform keinen Platz, Danyell solle lieber bei Call of Duty bleiben (via Twitter).

Auch die Dauer des Banns sorgte bei manchen für Unmut. Denn Danyell gab an, dass die Sperrung auf einen Tag begrenzt sei. Und tatsächlich endete der Bann am 3. September nach genau einem Tag, sechs Minuten und 14 Sekunden (via Twitter).

Offenbar zu früh in den Augen einiger Twitter-Nutzer. Auch angesichts der Anzahl der Banns, die Danyell bereits erhalten hat, fordern sie, die Sperrung lieber gleich permanent zu machen. Ein Nutzer sagte dazu: „Ich weiß nicht, wer sie ist, ich weiß nicht, warum sie gebannt wurde, aber der Hashtag ‘Sechster Bann’? Wie viele Chancen kriegt man heutzutage?“ (via Twitter).

Twitch gerät zunehmend für seine Bann-Politik in die Kritik, denn nicht immer sind die Gründe für eine Sperrung nachvollziehbar.

Da die Streaming-Plattform es sich vorbehält, Kanäle nach eigenem Ermessen zu sperren, ohne näher anzugeben, worin genau der Verstoß bestand, lassen sich zukünftige Vergehen teilweise schwer vermeiden.

Auch eine andere Streamerin traf der Bann-Hammer kürzlich, als sie erst wenige Minuten auf Sendung war. Dabei sagte sie, sie habe nur den Angel-Simulator Ultimate Fishing gespielt.

Quelle(n):
  1. sportskeeda
  2. dexerto

WoW: „Zeitwanderungen Legion“ waren zu erfolgreich, kommen in Dragonflight nicht zurück

Ein beliebtes Feature aus Shadowlands kommt in der nächsten WoW-Erweiterung nicht zurück. Die „Mythisch+“-Zeitwanderung wird gestrichen.

In der jüngeren Vergangenheit versuchen die Entwickler hinter World of Warcraft immer mal ein paar Experimente, um neue (oder alte) Dinge auszuprobieren. Eines dieser Experimente war die „Zeitwanderung: Legion“, bei der auch „Mythisch+“-Dungeons zurückgekehrt sind.

Das kam bei vielen gut an, führte aber auch zu Problemen. Das Ende vom Lied ist nun: Mit Dragonflight, also Patch 10.0, wird es keine „Mythisch+“-Dungeons mehr geben, die an die Zeitwanderung gebunden sind.

Warum kommen sie nicht wieder? Die Kurzfassung ist: Sie waren zu erfolgreich. Denn sie haben im Kern genau das bestätigt, was nun die Saison 4 ermöglicht hat: Alte Dungeons passen gut in den aktuellen „Mythisch+“-Content und das wird wohl ein dauerhaftes Thema bleiben. So erklärte der Game Director Ion Hazzikostas vor einer Weile im Interview mit MrGM (via wowhead) auf die Frage, ob die „M+“-Zeitwanderung zurückkehrt:

Nein, das wird sie nicht, wenn in Patch 10.0 die Legion-Zeitwanderung beginnt. Der „Mythisch+“-Teil [der Zeitwanderung] war ein Experiment, das uns dabei half, das auf größerer Ebene zu bestätigen. Du weißt schon, zu alten Dungeons zurückzukehren und sie für das moderne M+-System zu nutzen, kann sich überzeugend und spaßig anfühlen, aber wenn diese beiden Systeme koexistieren, vor allem wenn ohnehin einige Legion-Dungeons in der Rotation sind, dann fühlt sich das seltsam an.

Letztlich kamen wir zu dem Schluss, dass wir „Legacy-Mythisch+“ als etwas haben wollen, das häufiger verfügbar ist als einmal eine Woche alle paar Monate.

Ein weiteres Problem dürfte aber sein, dass Gegenstände aus den Zeitwanderungs-Dungeons dann mit denen aus dem aktuellen Content konkurrieren würden. Wenn sich etwa herumspricht, dass ein bestimmtes Schmuckstück etwa aus „Neltharions Hort“ besser ist als alles aus der aktuellen Dungeon-Rotation, wäre das ein Problem. Denn das würde bedeuten, dass Spieler nur alle paar Monate mal die Chance auf diese Items haben und man mitunter sehr lange warten muss, um eine neue Chance zu bekommen.

Grundsätzlich scheint der Plan für Dragonflight und die absehbare Zukunft aber zu sein, neue Dungeons mit alten Dungeons in einer Saison zu mischen – so, wie es auch schon in der aktuellen Saison 4 der Fall ist. In Dragonflight wird es allerdings kein Verhältnis von 2 aktuellen und 6 alten Dungeons sein, sondern stattdessen 4 neue und 4 alte.

Was haltet ihr davon? Findet ihr es gut, dass die mythischen Zeitwanderungs-Dungeons nicht wiederkommen? Oder fandet ihr das immer besonders cool, dass sie Teil des Zeitwanderung-Events waren?

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Pokémon GO: Rampenlicht-Stunde heute mit Somniam und Sternenstaub-Bonus

In Pokémon GO startet heute, am 6. September, die Rampenlicht-Stunde mit Somniam. Dazu gibt es einen Bonus für mehr Sternenstaub. Wir zeigen euch alles zum Start, Shinys und den Boni.

Was ist das für ein Event? Jeden Dienstagabend läuft in Pokémon GO die Rampenlicht-Stunde. Zum Anfang eines Monats geben die Entwickler schon bekannt, welche Pokémon da zu den jeweiligen Terminen in den nächsten Wochen auftauchen. Das Event läuft 60 Minuten und bringt jede Menge Spawns des Event-Pokémon. Ein Bonus macht den Termin noch lohnenswerter.

Heute, am 6. September, steht das Pokémon Somniam aus der fünften Spielgeneration im Fokus. Es gehört zum Typ Psycho und kann sich zu Somnivora weiterentwickeln.

Rampenlicht-Stunde am 6. September – Start, Boni, Shiny

Wann geht es los? Wie ihr das schon kennt, läuft die Rampenlicht-Stunde auch heute wieder von 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr Ortszeit.

Welche Boni gibt es? Für das Fangen von Pokémon erhaltet ihr die doppelte Menge Sternenstaub. Wenn ihr zusätzlich einen Rauch zündet und euch bewegt, lockt ihr damit noch mehr Pokémon an und könnt eure Sternenstaub-Ausbeute weiter erhöhen. Ein Sternenstück würde euren erhaltenen Staub noch weiter erhöhen.

Nahezu überall in der Wildnis und durch den Rauch werdet ihr Somniam treffen. Das ist außerdem eine gute Gelegenheit, die Spezialforschung “Ein kosmischer Kumpane” anzugehen. Denn für die Forschung sollt ihr viele Psycho-Pokémon fangen. Hier bietet sich die Rampenlicht-Stunde mit Somniam sowie das Psycho-Spektakel an.

Gibt es Shiny Somniam? Ja, ihr könnt schillernde Somniam in Pokémon GO fangen. Auf der folgenden Grafik seht ihr, wie Somniam und Somnivora als Shiny aussehen:

Pokémon-GO-Somniam-Shiny

Für wen lohnt sich die Rampenlicht-Stunde? Weder Somniam noch Somnivora sind als Angreifer in Raids oder im PvP wichtig. Die Stunde lohnt sich vor allem wegen des Sternenstaub-Bonus, der eure Vorräte gut auffüllen kann, wenn ihr effektiv spielt.

Mit Glück könnt ihr euch obendrein ein Shiny sichern. Die Chancen sind dafür aber nicht erhöht.

Die Termine für die Community Days im September, Oktober und November stehen fest.

Pokémon GO: Heute startet das große Psycho-Spektakel – Alle Spawns und Boni

In Pokémon GO startet am 06. September das große Psycho-Spektakel. Das Event bringt euch zahlreiche Spawns und Shinys sowie den ein oder anderen Bonus. Wir von MeinMMO zeigen euch, welche Inhalte euch erwarten und auf welche neuen Monster ihr euch freuen könnt.

Um welches Event geht es? Wie bereits im letzten Jahr könnt ihr euch auch 2022 wieder über ein großes Psycho-Spektakel-Event in Pokémon GO freuen. Dabei werden vor allem Psycho-Pokémon eine zentrale Rolle spielen.

Neben zahlreichen Spawns und ein paar Boni erwarten euch beim diesjährigen Event vor allem folgende Highlights:

  • Mega-Simsala feiert sein Debüt im Spiel
  • Shiny-Pygraulon wird erstmals zu finden sein
  • Der Psycho-Cup in der GO Kampfliga startet
  • Ein Raid-Tag mit Deoxys

Wann läuft das Psycho-Spektakel? Das Psycho-Event startet am 06. September 2022 um 10:00 Uhr Ortszeit und läuft knapp eine Woche. Es endet am 12. September 2022 um 20:00 Uhr Ortszeit.

Alle Spawns und Shinys zum Psycho-Spektakel

Wie ihr das von anderen Events in Pokémon GO gewohnt seid, werden anlässlich des Psycho-Spektakels thematisch passende Pokémon spawnen. Wo ihr welches Monster treffen könnt, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst.

Pokémon, die auch in ihrer schillernden Form zu finden sind, haben wir für euch mit einem (*) markiert.

Alle wilden Event-Spawns

Vor allem in der Wildnis könnt ihr auf zahlreiche Psycho-Pokémon treffen. Haltet während des Events nach folgenden Exemplaren Ausschau:

  • Abra*
  • Flegmon*
  • Traumato*
  • Natu*
  • Trasla*
  • Spoink*
  • Somniam*
  • Fleknoil*
  • Mollimorba
  • Monozyto
  • Pygraulon*

Etwas seltener könnt ihr folgende Monster finden:

  • Kadabra
  • Kirlia

Alle Monster aus 7-km-Eiern

Neben den wilden Pokémon werden während des Events auch die Inhalte der 7-km-Eier verändert. Dort könnt ihr auf folgende Baby-Pokémon ziehen:

  • Kussilla*
  • Isso*
  • Klingplim

Bei diesen Monstern handelt es sich um die Vorentwicklungen von Rossana, Woingenau und Palimpalim. Die Baby-Pokémon findet ihr außerhalb dieses Events nur gelegentlich in Eiern, weshalb sich das Ausbrüten für alle lohnt, denen diese Monsterchen im PokéDex noch fehlen oder die sich ein entsprechendes Shiny sichern wollen.

Alle Raid-Bosse beim Psycho-Spektakel

Und auch in den Raids könnt ihr thematisch passende Gegner finden. Dabei werden vor allem die verschiedenen Formen von Deoxys sowie die Raids gegen Mega-Simsala interessant sein.

RaidPokémon
Level-1-RaidIcognito E
Icognito P
Icognito S
Psiau*
Level-3-RaidAlola-Raichu*
Woingenau*
Girafarig*
Kommandutan
Level-5-RaidDeoxys
– Normalform*
– Angriffsform*
– Verteidigungsform*
– Initiativeform*
Mega-RaidMega-Simsala*
Unser Konter-Guide gegen
Mega-Simsala

Das sind die neuen Pokémon zum Psycho-Spektakel

Wie bereits im letzten Jahr feiern auch in diesem Jahr zwei Pokémon ein ganz besonderes Debüt im Spiel: Mega-Simsala und Pygraulon.

Mega-Simsala: Das Psycho-Pokémon aus der ersten Spiele-Generation wird erstmals in seiner Mega-Entwicklung im Spiel zu finden sein. Tretet also in den Mega-Raids gegen das gelbe Monster an und sammelt so entsprechende Mega-Energie. Auf diesem Weg könnt ihr euch selbst ein starkes Simsala temporär weiterentwickeln.

Das neue Mega-Pokémon

Durch das Fangen von Simsala im Anschluss an den Raid kann das Pokémon außerdem die Event-Lade-Attacke Psychokinese lernen, die verhältnismäßig schnell ist und ordentlich Schaden beim Gegner verursacht. Mit etwas Glück begegnet ihr dabei sogar einem Shiny-Simsala.

Pygraulon: Bei Pygraulon handelt es sich um ein Psycho-Pokémon aus der 5. Spiele-Generation, welches zum Event sein Shiny-Debüt feiern wird. Seine schillernde Form ist etwas dunkler als die normale Variante und lässt sich vor allem an den pinkfarbenen Augen unterscheiden. Mit Hilfe von 50 Bonbons könnt ihr es außerdem zu Megalon weiterentwickeln.

Pygraulon und Megalon normal (links) und als Shiny (rechts)

Alle Boni zum Psycho-Spektakel

Die Debüts von Mega-Simsala und Shiny-Pygraulon sowie die übrigen Spawns und Shinys während des Psycho-Events, sind aber nicht die einzigen Inhalte, auf die ihr euch freuen könnt. Niantic hält nämlich im Event-Zeitraum noch weitere Besonderheiten und Boni für euch bereit:

  • Psychokinese als exklusive Attacke, wenn ihr Kadabra während des Events zu Simsala entwickelt oder nach einem Mega-Raid ein Simsala fangt
  • Befristete Forschung zu Curveball-Würfen
    • Belohnung: Mehrere Begegnungen mit Pygraulon*
  • Event-Forschungen
    • Belohnung: Begegnungen mit Puppance*, Palimpalim*, Pygraulon* oder Hypno
  • Psycho-Cup in der GO-Kampfliga (08. September 2022 bis 15. September 2022)
    • Teilnahme nur für Psycho-Pokémon mit einer maximalen WP von 1.500
    • Achtung! Mew ist von der Teilnahme ausgeschlossen
  • Raid-Tag mit Deoxys

Außerdem wird das Fee-Pokémon Piepi am Samstag, dem 10. September 2022 das Psycho-Spektakel kurzzeitig crashen und eine dreistündige Piepi-Party veranstalten.

Übrigens: Welche Aufgaben und Belohnungen euch in den neuen Quests und der befristeten Forschung erwarten und ob sich die Inhalte lohnen, haben wir euch im nachfolgenden Beitrag zusammengefasst:

Mehr zum Thema
Pokémon GO: Befristete Forschung und 4 neue Quests zum Psycho-Spektakel – Lohnen sie sich?
von Franzi Korittke

Der Raid-Tag mit Deoxys

Was ist der Raid-Tag? Beim Raid-Tag handelt es sich um ein Mini-Event während des Psycho-Spektakels. Ähnlich wie bei der wöchentlichen Raid-Stunde werdet ihr für insgesamt 3 Stunden an nahezu allen Arenen Level-5-Raids finden.

Dort könnt ihr gegen das Psycho-Pokémon Deoxys in seinen verschiedenen Formen (Normalform,
Angriffsform, Verteidigungsform und Initiativeform) antreten.

Wann findet der Raid-Tag statt? Der Raid-Tag läuft am Sonntag, dem 11. September 2022 in der Zeit von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Bringt der Raid-Tag besondere Boni? Ja, während des Mini-Events erhaltet ihr folgende Boni:

  • bis zu 5 kostenlose Raid-Pässe beim Drehen der Fotoscheiben an Arenen
  • erhöhte Shiny-Chance bei Deoxys
Deoxys in seinen verschiedenen Formen

Die Piepi-Party

Was ist die Piepi-Party? Obwohl während des Psycho-Spektakels eigentlich vor allem Psycho-Pokémon im Mittelpunkt stehen, wird zum sogenannten Erntemond eine Ausnahme gemacht und ein Mini-Event eingeschoben, was sich um das Fee-Pokémon Piepi drehen wird.

Dieses wird sich zur Feier des Vollmonds für drei Stunden vermehrt in der Wildnis zeigen und kann mit etwas Glück auch in seiner schillernden Form gefangen werden.

Wann läuft die Piepi-Party? Das Piepi-Mini-Event läuft am Samstag, dem 10. September 2022, von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr Ortszeit.

Bringt Piepi weitere Boni? Nein, bislang sind keine weiteren Boni zu diesem Mini-Event bekannt. Sollte es hierzu neue Infos geben, dann erfahrt ihr das aber hier bei uns auf MeinMMO.

Wie gefallen euch die Inhalte des Psycho-Spektakels? Auf welches Monster freut ihr euch am meisten? Und hattet ihr euch noch weitere Boni erhofft? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Das Vorgehen von Niantic sorgt in der Community gerade für ordentlich Zündstoff. Pokémon GO versprach euch nämlich eine bessere Kommunikation und verändert nun ständig heimlich Inhalte. Wir zeigen euch, worum es geht.

Quelle(n):
  1. Pokémon GO

Dungeons & Dragons bringt Inhalte aus den 80ern neu  – Ändert sie nach Rassismus-Vorwürfen auf Twitter

In Deutschland tobt die Diskussion, ob „Winnetou“ von Karl May heute noch in Ordnung ist. Das altehrwürdige Fantasy-Rollenspiel „Dungeons & Dragons“ erlebt zeitgleich eine ähnliche Diskussion. Das Team belebte im August 2022 ein Setting aus den 1980er-Jahren neu, aber die „fliegenden Affen-Menschen“ sehen manche Nutzer von Twitter heute als rassistisch an. Die Entwickler entschuldigen sich für ihren Fehler und reagieren.

Um diese Inhalte geht es:

  • Im August 2022 legte Wizards of the Coast die „Dungeons & Dragons“-Kampagne „Spelljammer: Adventures in Space“ neu auf. Das ist eine Art Science-Fiction-Ausflug: Dungeons & Dragons behandelt den Weltraum in dieser Kampagne so, wie man sonst das Mittelalter behandelt, als Inspirations-Quelle, um dort Abenteuer zu erzählen.
  • Magier reisen mit einer Art Raumschiff oder fliegender Riesen-Spinne durch das Weltall und entdecken neue Welten.
  • Die Kampagne erschien ursprünglich im Jahr 1989 und wurde bis 1993 weitergeführt, ohne je großen Erfolg zu haben – im August 2022 kam das Setting nun mit neuen Regeln zurück.
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Was ist so problematisch an dem Setting? Auf Twitter entstand am 30. August eine Diskussion, um das Volk „Hadozee“:

  • Die Hadozee waren zahme Tiere, ähnlich groß wie Hauskatzen, lebten in den Bäumen und konnten dank flügelähnlicher Strukturen an den Armen von Baum zu Baum gleiten
  • Dann aber kam ein Zauberer zu der Welt, ließ Hadozee fangen, experimentierte mit ihnen, vergrößerte sie und verwandelte sie in Zweibeiner
  • Er wollte aus den Hadozee ein Krieger-Volk machen, um es in die Sklaverei zu verkaufen. Doch seine Lehrlinge befreiten die Hadozee und letztlich tötete man den Zauberer

In weiteren Inhalten wird das Volk der Hadozee beschrieben:

  • Sie seien neugierig und optimistisch. Sie würden laute Geräusche machen oder ihre Fangzähne fletschen
  • Die Hadozee seien nicht sehr an Philosophie interessieren. Sie wollten nur voller Freude und zufrieden ihre Arbeit erledigen. Hadozee hätten auch Freude an einfachsten Tätigkeiten
  • Das Volk hätte eine „große Liebe für Elfen“ – die aber nicht auf Gegenseitigkeit beruht.

Es heißt die Hadozee würden „fröhlich“ auf den Schiffen der Elfen dienen – jedes Heimatland, das sie eins hätten, sei schon lange vergessen worden. In ihrer kulturellen Erinnerung sei man immer unterwegs gewesen.

https://twitter.com/Mirrored_Ankh/status/1564448137355337730
Einzelne Auszüge aus der Lore der Hadozee empören Nutzer auf Twitter, die rassistische Parallelen sehen.

Kritiker sehen Parallelen zwischen Fantasy-Volk und Sklaven

Das ist die Kritik daran: Ein Nutzer auf Twitter erklärt das Problem:

Er sieht große Parallelen zwischen den Hadozee und versklavten Afrikanern.

Ist es okay, wenn ich das Drachen-Spiel jetzt rassistisch nenne?

Er sagt: Das seien frühere „Affen-Sklaven, die kein Volk waren“, bis die Elfen entschieden haben, dass sie doch ein Volk sein sollten, und so hätten sich die früheren Affen-Sklaven dafür entschieden, freudig für sie zu arbeiten.

https://twitter.com/KendoMakesFilms/status/1564446392428515328

Ein Affen-ähnliches Volk, das es liebt, Sklaven zu sein

Ein anderer Nutzer auf Twitter sagt: „Ein Zauberer erschafft eine intelligente Rasse, verkauft sie in die Sklaverei, und dann befreit ein guter Zauberer sie von ihren Ketten. Sie arbeiten für Elfen, aber die respektieren sie nicht.“

Ein dritter Nutzer sagt: „Die Hadozee könnten ein so spaßiges, gut geschriebenes Volk sein. Aber statt dessen macht man sie zu Affen-ähnlichen Sklaven, die es lieben, Sklaven zu sein und die ihre Unterdrücker lieben.“

Aus Sicht der Kritiker wird hier in einem Fantasy-Universum eine rassistische Geschichte erzählt von einem Volk, das von „Weißen“ gerettet wird und dann froh ist, für ihre Retter niedere Dienste zu verrichten und sich damit zufrieden gibt. Das scheint eine hierarchische Ordnung innerhalb der Völker abzubilden.

Die Parallelen von versklavten und nach Amerika verschleppten Afrikanern sticht den Kritikern schmerzhaft ins Auge.

Wer Dungeons & Dragons als MMORPG spielen möchte, findet mit Neverwinter eine Umsetzung:

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Wizard of the Coast entschuldigt sich für Versagen, streicht Inhalte

Wie reagieren die Entwickler? Wizards of the Coast hatte im Juni 2020 angekündigt von Rassen-Klischees abzurücken und hat sich jetzt in einem Statement geäußert:

Es heißt, man erkenne an und übernehme die Verantwortung dafür, dass man in „Spelljammers: Adventures in Space“ Inhalte habe, die als anstößig empfunden werden. Man habe hier versagt und das tue dem Team leid.

Die Kampagne enthalte ein Volk namens Hadozee, das zum ersten Mal 1982 aufgetaucht sei – nicht alle Inhalte habe man sich erneut richtig angeschaut, bevor man es veröffentlicht habe

Über die 50 Jahre in der Geschichte von Dungeons & Dragons wurden einige unsere Figuren als böse und monströs dargestellt, indem Beschreibungen verwendet wurden, die schmerzhaft daran erinnern, wie Gruppen in der echten Welt erniedrigt wurden und werden. Wir verstehen die Dringlichkeit, zu ändern, wie wir arbeiten, um ein inklusiveres Game zu machen.

Wizards of the Coast sagt, man habe sofort die anstößigen Inhalte über die Hadozee aus der digitalen Version entfernt und die Inhalte werden in Neuauflagen der Bücher nicht enthalten sein. Außerdem prüft man intern, wie es passieren konnte, dass sowas live ging, und will verhindern, dass es in Zukunft passiert.

Dungeons & Dragons dürfte in den nächsten Jahren im Mainstream wieder eine größere Rolle spielen. Ein großer Film ist unterwegs:

2 neue Trailer zu Dungeons & Dragons und Herr der Ringe machen wieder richtig Lust auf Fantasy-MMORPGs

LoL: T1 tauscht kurz vor den Worlds 2022 seinen „18-0“-Coach aus – Fans forderten Rauswurf per Truck

In League of Legends stehen die Worlds 2022 an und das Team T1 trifft eine gravierende Entscheidung: Trotz einer starken Saison wechselt man den Coach aus: Choi „Polt“ Seong-hun wird zum General Manager wegbefördert, an seine Stelle tritt Bae „Bengi“ Seong-woong (28). Der frühere Weltklasse-Jungler hatte zusammen mit Midlaner Faker 3 Weltmeisterschafen gewonnen.

Warum ist das mit dem Coach bei T1 so schwierig?

  • T1 hatte über Jahre einen festen Coach: den heute 36-Jährigen kkoma. Er war von 2012 bis 2019 bei T1, hat 3 Weltmeisterschaften gewonnen und galt als absoluter Fan-Liebling. Noch heute spricht der T1-Chef, Joe Marsh, von ihm als “größten Coach in League of Legends aller Zeiten”
  • 2019 lief es bei T1 aber nicht mehr so gut. Bei den Worlds verlor man gegen ein Team aus Europa: Offenbar eine Schande für den stolzen Südkoreaner. kkoma sagte noch, individuell seien seine Spieler viel besser als die von G2. kkoma verließ T1 nach den Worlds 2019. Heute ist er bei DWG KIA.
  • Seit kkoma weg ist, probiert T1 immer wieder extrem erfolgreiche LoL-Coaches aus, war mit ihnen dann aber rasch unzufrieden und entließ sie wieder.

Zuletzt hatte man offenbar unter dem eigentlichen Manager Polt als Coach zu alter Stärke zurückgefunden, aber den schmeißt man jetzt auch raus. Und das unmittelbar vor den Worlds 2022.

Er ist das Herz von T1, Faker:

Video starten

T1 hat kein Glück mit den Weltmeister-Coaches

Wie wurde Polt zum Coach? Nachdem T1 im Jahr 2020 die Teilnahme an den Worlds verpasst hatte, hatte das Team wieder zwei “Weltmeister-Coaches” verpflichtet.

Doch Polt feuerte im Sommer 2021 in seiner Rolle als General Manager die eigentlichen „Super-Coaches“ wegen Misserfolg:

Die neuen Interims-Coaches konnten die Saison noch halbwegs retten: Holten Platz 2 in Südkorea und schaffte es bis ins Halbfinale der Worlds.

Vor 2022 brauchte T1 einen neuen Coach und entschied sich am 3. Dezember 2021 für Polt (via inven).

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Polt spielt im Frühling 18-0, trotzdem wollen die Fans seinen Rauswurf

So lief es für Polt: Polt führte T1 im Frühling 2022 zu einer deutlichen Meisterschaft in Korea, mit einer spektakulären „unbesiegten“ Saison:

  • T1 spielte in der regulären Saison 18-0
  • Marschierte in den Playoffs durch und gab nur ein einziges Spiel ab
  • Danach wurde beim Turnier MSI dann Zweiter
  • Im Sommer 2022 wurde T1 zumindest Vize-Meister, hinter Gen G.

Eigentlich gab’s also kaum Grund an Polt herumzumeckern: Es gab eine Meisterschaft und einen zweiten Platz in der Liga und beim MSI.

Fans mieten Truck, um Entlassung der Coaches zu fordern

Warum gab’s doch Kritik? Es fehlten dann doch die ganz großen Erfolge, der Titel beim MSI und zuletzt in der Liga.

Weil T1 ein unfassbares gutes Team hat, konnte es nicht an den Spielern liegen, sondern die Kritik machte sich an Polt breit.

Obwohl es auf dem Papier so gut für Polt lief, waren die Fans ständig unzufrieden mit dem Coaching-Team: Es wurde im August sogar ein LKW gemietet, der mit Leuchtbotschaften gegen die Coaches protestierte (via inven).

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Es hieß: Das Coaching-Team sei „inkompetent“ und „zu unerfahren“, um das aktuelle Team zu führen. Immer wieder wurde die Auswahl der Coaches bei Drafts kritisiert.

Der Chef von T1 hielt dem entgegen: Man habe früher ja „erfahrene, erfolgreiche Coaches verpflichtet“, aber die seien gescheitert.

Dem 34-jährigen Polt hing nach, dass er eher Manager als Coach war und keine große Erfahrung als LoL-Profi oder Coach vor T1 vorweisen konnte. Die Fans waren schon gegen ihn, als im November 2020 im Gespräch war, ihn zum Coach zu befördern. Da holte man lieber zwei Weltmeister-Trainer, die aber bei T1 scheiterten.

3-Facher Weltmeister als Spieler soll es jetzt richten

Das ist jetzt die Entscheidung: Polt wird wieder zum „General Manager“ zurückbefördert und soll nun alle Teams von T1 managen.

Als Chef-Coach der Profis wird Bengi eingesetzt.

Wer ist Bengi? Der heute 28-jährige Bengi ist eine Clublegende für T1. Er spielte dort von 2013 bis 2016 und holte zusammen mit Faker die 3 Weltmeisterschaften des Teams:

  • 2017 beendete er seine Karriere als Profi und musste seinen Wehrdienst antreten.
  • 2020 kam er zum Team zurück und fing als Coach der zweiten Mannschaft an.
  • Jetzt soll er die Profis bei den Worlds trainieren.

Von T1 heißt es, Bengi habe unter dem „größten LoL-Coach“ aller Zeiten gelernt. Und habe den vollen Support von T1.

Ausschlaggebend für den Wechsel ist offenbar das verlorene LCK-Finale gegen Gen G.:

LoL: Gen G. schlägt T1 und wird Meister – Mit 3 Spielern aus einem hyper-talentierte Team, das 2019 an einem Skandal zerbrach

Quelle(n):
  1. dotesports

LG glaubt, dass ein TV perfekt für NFTs geeignet sei – Verkauft digitale Bilder im eigenen Shop für euren Fernseher

Der Hersteller LG ist für seine TVs für PS5 und Xbox bekannt. Jetzt hat man eine NFT-Sammlung für die eigenen Fernseher vorgestellt. NFTs sind kleine, digitale Bilder, die ihr kaufen könnt. Was könnte es besseres geben, als die eigene Sammlung auf seinem Monitor erstrahlen zu lassen?

LG gehört neben Sony und Samsung zu den bekanntesten Herstellern von großen Fernsehern. Die OLED-Fernseher von LG findet ihr auch in unserer Kaufberatung, welchen 4K-Fernseher ihr für eure PS5 oder Xbox kaufen solltet.

Nun hat LG eine besondere Sammlung von digitalen Kunstwerken erstellt. Die könnt ihr auf eurem LG-Fernseher nicht nur ansehen, sondern auch handeln.

Wenn ihr wissen wollt, was genau NFTs sind, dann findet ihr eine umfangreiche Erläuterung in folgendem Artikel:

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NFT ist der neue Trend im Gaming, Firmen sind Milliarden $ wert – Aber warum?
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NFTs auf dem Fernseher: LG Art Lab ist erst einmal nur in den USA verfügbar

Wo kann man das benutzen? Die neue Plattform „LG Art Lab“ ist ab sofort in den USA auf den Fernsehern des Unternehmens mit webOS 5.0 oder höher verfügbar. Man kann direkt über den Startbildschirm darauf zugreifen und digitale Kunstwerke kaufen, verkaufen oder sich einfach ansehen. In Zukunft soll das System aber auch in weiteren Ländern verfügbar sein.

Ebenfalls integriert ist die Funktion „LG Art Lab Drops.“ Damit bekommt ihr eine Benachrichtigung, wenn euer Lieblingskünstler ein neues Kunstwerk veröffentlicht, welches ihr unbedingt kaufen wollt. Es gibt einen Timer, der euch darauf hinweist, wann das Angebot des NFTs abläuft.

Warum stattet LG seine Fernseher damit aus? LG erklärt in seiner Pressemitteilung, dass die Fernseher von LG perfekt dafür geeignet seien, NFTs auf einem großen Bildschirm darzustellen (via lgnewsroom.com). So erklärt LG:

Die hochmodernen Fernsehgeräte von LG, die eine hervorragende Bildqualität liefern und mehrere große Bildschirme zur Auswahl bieten, sind das perfekte Medium für die Präsentation der eigenen NFT-Sammlung.

Zum Start des neuen Programms hat man sich übrigens mit dem Bildhauer Barry X Ball zusammengetan. Die ersten NFT-Werke könnt ihr direkt über den neuen Store auf einem LG-Fernseher erwerben. In Zukunft sollen auch weitere Künstler folgen.

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NFTs sind unter Gamern hochumstritten

Was ist das Problem mit NFTs? Unter Gamern sind solche digitalen Kunstwerke hochumstritten. Viele halten diese kleinen Bildchen für gefährliche Spekulation, wo man Millionen Euro verlieren könne. So gibt es oft genug Spiele, die NFTs als Spielinhalte verkaufen, dann aber plötzlich schließen müssen. So hatten damals Spieler in ein Rennspiel investiert und NFT-Autos gekauft. Doch das Projekt wurde eingestellt und die User verloren viel Geld oder mussten sich mit Ersatz-NFTs zufriedengeben.

Was haltet ihr von der neuen Funktion und der Aktion? Haltet ihr das für übertrieben oder haltet ihr das für einen wichtigen Schritt, NFTs in der allgemeinen Gesellschaft zu integrieren?

Weitere News rund um NFTs: Auch viele Multiplayer-Spiele setzen heute auf NFTs. So setzt ein Spiel auf Grundstücke, die ihr als NFT erwerben könnt. Hinter der Spielidee steckt kein anderer als der bekannte Spieleentwickler Peter Molyneux, den ihr noch von einigen großen Spielen kennen dürftet:

Neues Multiplayer-Game bietet NFT-Grundstück für 800.000 Euro an, wird direkt verkauft

Twitch-Streamer lässt deutschen Kollegen bannen, droht mit Klage: „Ihr bekommt mich nicht auf den Boden“

Im deutschsprachigen Twitch gibt es Ärger. Der Casino-Streamer Theo „Scurrows“ Bottländer hat einen Livestream von „AlphaKevin“ auf Twitch mit einem Copyright-Strike belegt und damit per Bann unterbrochen. AlphaKevin hatte im Stream auf ein Video von Scurrows reagiert. Der Casino-Streamer fühlte sich von einer Aussage des Streamers in seiner Existenz bedroht. Über den Strike entbrennt ein Streit: Scurrows droht jetzt sogar, das vor Gericht klären zu lassen.

Wie ist der Bann zustande gekommen?

  • Der deutsche Twitch-Streamer und YouTuber Oliver „AlphaKevin“ Guthe hat in einem Twitch-Stream am 4.9. auf ein Video von Scurrows reagiert
  • Scurrows hat einen Urheberrechts-Strike angestoßen
  • Der Kanal von AlphaKevin wurde daraufhin vorübergehend von Twitch gesperrt. Der Stream wurde mittendrin unterbrochen. Zu dem Zeitpunkt hatte AlphaKevin 1.316 Zuschauer. Das war ein Rekord-Wert für den Streamer: So viele gleichzeitige Zuschauer hatte der Streamer auf seinem Twitch-Kanal “EchterAlphaKevin” noch nie.
Was ist eine Reaction? Bei einem „Reaction-Video“ wird der Inhalt eines anderen Content-Creators groß dargestellt, der reagierende YouTube ist in einem Fenster zu sehen, wie er den Inhalt immer wieder pausiert und kommentiert.

Das ist ein beliebtes Format auf YouTube und Twitch. Mit diesen Inhalten sind Content-Creators wie Asmongold oder xQc riesig geworden, weil man mit wenig Aufwand viel Content produzieren kann. Gerade während des Rechtsstreits zwischen Johnny Depp und Amber Heard wurde das Format auf Twitch riesig.
scurrows-alphakevin
So sieht ein typisches Reaction-Format aus. Das Ursprungs-Video ist groß (hier: Scurrows), der reagierende Creator (hier: AlphaKevin) ist klein im Bild.

Scurrows fühlte sich durch Aussage in seiner Existenz bedroht

Warum hat Scurrows das gemacht? Wie aus einem YouTube-Video von Tobias Huch hervorgeht (via youtube), der mit den Beteiligten sprach, hat sich Scurrows über eine Aussage im Stream von AlphaKevin geärgert:

  • Aus der Sicht von Scurrows habe AlphaKevin Zweifel angemeldet, ob Scurrows nicht Steuern hinterzieht, indem er mit “Madeira” einen falschen Wohnort angibt.
  • AlphaKevin habe gesagt: „Ich will, dass die alle ihr Geld verlieren“.
  • Scurrows sah sich daraufhin in seiner Existenz bedroht und beanspruchte das Urheberrecht auf das Video, auf das AlphaKevin reagiert hat.
  • AlphaKevin wurde daraufhin vor laufender Kamera von Twitch gebannt und erhielt einen 48-Stunden-Bann.

Scurrows hatte sich nach einem 3-Jahre-Bann von Twitch erfolgreich auf die Plattform zurückgeklagt. Er vertraut in die Macht der Justiz:

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“Streamer sollten sich niemals gegenseitig striken”

Warum ist so ein Strike ein Tabu? Unter Streamern gilt es als unfein, andere Streamer zu striken, denn die verlieren dadurch ihre Einnahme-Quelle.

Der deutsche Streamer Staiy etwa erklärt: Das sei „hinterhältig“, Streamer sollten sich „niemals“ gegenseitig striken:

https://twitter.com/StaiyLIVE/status/1566661584000352256?s=20&t=YX-GTQ3_3OIr9ysAU8Jx9A

Auch der Streamer Tanzverbot, der in einen Konflikt mit Scurrows verwickelt ist, ergänzt: „Junge, das ist so lächerlich. Ab sofort sollte er lieber auch auf nichts mehr reagieren. Wir können auch striken.“

Scurrows sagt: “Welcher Ehrenkodex? – Da ist keine Ehre vorhanden”

Wie sieht Scurrows das? Scurrows will von so einem Ehrenkodex aber nichts wissen. Er sagt in einer Instagram-Story (via insta):

  • Er werde seit 3 Monaten von AlphaKevin und Tanzverbot beleidigt
  • auf der Gamescom sei er sogar angegriffen worden
  • man fordere seinen Twitch-Bann
  • jetzt hätten sie, “die Behörden und Polizei” eingeschaltet, um ihnen zu schaden
  • sie würden ihnen wünschen, alles zu verlieren

Dann erlasse er einen Strike, weil AlphaKevin “ohne Genehmigung auf ein Video reagiert” – und es heiße: “Scurrows bricht den Ehrenkodex.”

Laut Scurrows, wäre bei AlphaKevin und Tanzverbot “gar keine Ehre” vorhanden.

Twitch hat übrigens auch sehr schöne Seiten:

Video starten

Streamer erhebt Einspruch gegen Bann, kommt frei – Scurrows kündigt Klage an

So reagierte AlphaKevin: Der Streamer AlphaKevin wiederum hat Einspruch gegen den Strike eingelegt und den Kanal innerhalb kurzer Zeit von Twitch zurückerhalten. Der Bann wurde aufgehoben.

Das geht aus Äußerungen von Scurrows hervor, die AlphaKevin auf Twitter teilt.

Wenn es zu einem solchen Widerspruch kommt, hat der Urheber die Möglichkeit, seinen Einspruch gerichtlich durchzusetzen. Genau das will Scurrows nun offenbar tun:

Wer recht hat oder eben nicht, das müsste dann ein Gericht entscheiden. Und ich denke, ich werde dann jetzt den nächsten Schritt einleiten. Über den Anwalt.

Scurrows
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Scurrows will für sein Recht kämpfen, auch gegen die Mehrheit

In einem weiteren Beitrag der Instagram-Story klingt Scurrows noch etwas entschlossener. Er sagt, die Leute würden ihn nicht auf den Boden bekommen. Er kämpfe für sein Recht. Das habe er schon immer getan.

https://twitter.com/Kutterbruch/status/1566686789699616769

Warum liegen die beiden im Streit? Scurrows gehört zu einer Gruppe von Casino-Streamern: Die Gruppe wurde in den letzten Monaten immer wieder für ihre Streams von einer Gruppe von Meinungsbloggern kritisiert.

Bei der gamescom 2022 kam es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung.

Offensichtlich sind das jetzt Nachwehen dieses Konflikts:

gamescom: Konflikt zwischen Twitch-Streamern Tanzverbot vs Orangemorange eskaliert in körperlichem Angriff – Neue Statements

WoW macht Boosting und Botting noch schwerer, schränkt uralten Chat-Befehl ein

Addons und Macros in World of Warcraft sind zu mächtig geworden und erleichtern sogar das „Botten“. Ein uralter Chat-Befehl muss deswegen nun angepasst werden.

Egal ob in World of Warcraft Classic oder der aktuellen Retail-Variante – irgendwann trifft jeder mal auf Multiboxer, die mit 10 Druiden gleichzeitig durch die Pampa fliegen oder auf eine Boosting-Gruppe, die sich dem Anschein nach vollautomatisch durch Dungeons ziehen lässt, um nicht manuell leveln zu müssen.

Beides ist vielen WoW-Fans und auch Blizzard ein Dorn im Auge, weshalb nun eine Diskussion im Forum des „Community Council“, quasi ein Rat der Spieler, zu einer Änderung geführt hat.

Was ist das Problem? Der „/follow“-Befehl ist für die meisten WoW-Veteranen einfach nur eine nette Annehmlichkeit. Man kann damit anderen Charakteren für eine Weile folgen. Das ist ganz nett, wenn es gerade an der Tür klingelt oder das Telefon schellt und man nicht den Anschluss an den Raid oder einer langen Flugreise verpassen will.

Doch die Addon-Funktionalität von World of Warcraft erlaubt noch eine ganze Menge mehr. So ist es etwa über verschiedene Interface-Addons möglich, dass der Boosting-Anbieter eine Nachricht schreibt, die dann dank eines Addons beim Boosting-Kunden dafür sorgt, dass dieser automatisch auf „/follow“ geht – ganz, ohne dass der Kunde irgendeinen Tastendruck ausführen müsste.

Der Booster kann mittels eines Addons also dafür sorgen, dass die „gezogenen“ Charaktere ihm vollautomatisch aus dem Dungeon raus und wieder hinein folgen. So muss der Boosting-Kunde überhaupt nicht mehr am PC sein und kann in der Zeit vollständig afk gehen, während der Booster seinen Teil der Abmachung erfüllt.

WoW Classic Game Master Cower Angry Dwarf Undead titel title 1280x720

Warum wird /follow nicht einfach abgeschafft? Der „/follow“-Befehl („/folgen“) wird von ehrlichen Spielerinnen und Spielern nicht nur genutzt, um während einer kurzen afk-Pause mal eben einem Kollegen im Raid zu folgen, sondern hat auch ganz anderen Nutzen.

So gibt es viele WoW-Fans mit körperlichen Einschränkungen, die es etwa schwer haben, für jede Bewegung einen Tastendruck auszuführen. Auch Erblindete benötigen oft den Folgen-Befehl, um mit ihren Freunden oder Bekannten in WoW spielen zu können.

Diese Menschen verlassen sich dann auf Hilfen, wie etwa den „Folgen“-Befehl, um World of Warcraft trotzdem genießen zu können. Jede Einschränkung dieser Funktionalität würde die Zugänglichkeit des Spiels vermindern, wie auch Linaori im „Community-Council“-Forum anmerkt:

Das Folgen zu entfernen würde das Spiel für viele quasi unspielbar machen, die auf solche Zugänglichkeit angewiesen sind.

Wir sollten einen Weg finden, [die Multiboxer und Botter] loszuwerden, ohne die Zugänglichkeit einzuschränken.

Was will Blizzard machen? Der WoW-Entwickler „Pazorax“ hat sich im Forum gemeldet und erklärt, dass man sich dieser Sache annehmen will. Genau heißt es dazu:

Ich habe mich an unser Interface- und Zugänglichkeits-Teams gewandt und wir untersuchen das gerade.

Grundsätzlich stimmen wir zu, dass Zugänglichkeit wichtig ist, aber das bedeutet nicht, dass jeder Versuch, Botting oder Automatisierung einzuschränken, ein Angriff gegen die Zugänglichkeit ist. Es gibt viele Aktionen, für die das Spiel gerade eine Hardware-Eingabe benötigt und es ergibt Sinn, dass die /follow-Funktion dieser Liste hinzugefügt wird, basierend auf dem, was [weiter oben] erwähnt wurde.

Wir visieren diese Änderung sowohl für Wrath of the Lich King Classic als auch für den Release von Dragonflight an.

Bevor wir solche Änderungen durchführen, wenden wir uns an Spielerinnen und Spieler mit körperlichen Einschränkungen. Um es deutlich zu machen, die Änderung, die wir planen, wird es Menschen mit Einschränkungen auch weiterhin möglich machen, einem Führer zu folgen und das schließt die Benutzung von Makros oder Interface-Modifikationen ein, die den Folgen-Befehl ausgeben. Das Verhalten, das dadurch verhindert werden soll, ist, wenn Interface-Addons einen Folgen-Befehl ausführen sollen, basieren darauf, dass sie eine Nachricht von einer anderen Quelle bekommen, wie etwa von einem anderen Charakter.

Wie sehen Multiboxer das? Von denen kommt vor allem ein entnervtes Seufzen, denn sie empfinden diese Änderung höchstens als lästig. So schreibt Leialoha im Forum, die nach eigenen Angaben seit dem Release vom originalen Burning Crusade Multiboxing betreibt:

Solange Blizzard Multiboxing nicht eindeutig verbietet, werde ich weiter multiboxen mit den Einschränkungen, die dafür erlassen wurden.

In Bezug auf diese Änderungen, die unsere „/follow“-WeakAura ‘zerstören’ werden – das wird mich (oder irgendwen sonst) nicht daran hindern, Multiboxing zu betreiben. Alles, was wir tun müssen, ist unsere Makros so abzuändern, dass sie einen /follow-Befehl enthalten. (…)

Multiboxing wird die Änderung also nicht aufhalten – und soll es wohl auch gar nicht, aber zumindest das vollautomatisierte Boosten durch Dungeons dürfte es dann erforderlich machen, dass der Kunde sich selbst an seinen Booster hängt und alle paar Minuten an den PC zurückkehren muss.

Es sind kleine Schritte – aber immerhin tut sich etwas.

Was haltet ihr von der Anpassung?

Path of Exile: Reviews auf Steam fallen von starken 87 % auf katastrophale 26 % – Experte erklärt, warum die Spieler so sauer sind

Path of Exile gilt eigentlich als beliebtes Action-RPG und hatte bislang auch größtenteils positive Bewertungen auf Steam. Das hat sich jedoch in letzter Zeit geändert und ein Experte erklärt, warum.

Um wen gehts? Auf dem YouTube-Kanal “ZiggyD Gaming” erschien ein Video, in dem der YouTuber erklärt, weshalb die Community des Action-RPGs Path of Exile derzeit so unzufrieden mit dem Spiel ist (via. YouTube).

ZiggyD beschäftigt sich auf dem Kanal größtenteils mit Action-RPGs, Loot-driven-Games und RPGs und sammelte damit auf der Plattform 224.000 Abonnenten. Ein Großteil seiner Inhalte ist zu Path of Exile.

Was hat sich an den Bewertungen geändert?

  • Path of Exile hat auf Steam 190.783 Bewertungen (Stand 05. September 2022, 12:00 Uhr)
  • 87 % aller Bewertungen auf Steam sind positiv, 13 % sind negativ
  • Die Wende: Miese Reviews auf Steam nach neuem Update
  • In den letzten 30 Tagen kamen 6.386 Bewertungen auf Steam hinzu
  • Nur 26 % der Bewertungen in den letzten Tagen sind positiv, 74 % sind negativ

Die ‘Path of Exile’-Spielerbasis ist die einheitlichste, die ich je gesehen habe, leider ist das so, weil sie sehr unzufrieden mit dem aktuellen Zustand des Spiels und Entwickler ‘Grinding Gear Games’ erste Reaktion auf ihre Beschwerden sind.

ZiggyD auf YouTube über die Unzufriedenheit der Community

Welche Gründe nennt ZiggyD für die Unzufriedenheit der Spieler? ZiggyD fasst in seinem Video vier Gründe innerhalb des Spieles zusammen, mit denen Spieler in Path of Exile derzeit unzufrieden sind.

  1. Die neuste Erweiterung See von Kalandra
  2. Archnemesis-Mechanik auf allen Monstern
  3. Veränderung von Mechaniken, Beispiel: das Harvesting-Systems
  4. Verminderter Loot

Haufenweise Änderungen führen zur Unzufriedenheit der Spieler

Was brachte die Erweiterung See von Kalandra?

  • Eine neue Herausforderungsliga am gespiegelten See mit 40 neuen Herausforderungen
  • Erlaubt eigene Ringe oder Amulette mit Anfertigungsprozess zu spiegeln und dadurch zu verbessern
  • Mehr Lore zu dem Charakter “Kalandra”

See von Kalandra

Was ist das Problem am See von Kalandra? ZiggyD sagt in seinem Video, dass die Spieler die neue Herausforderungsliga der Erweiterung schnell als nicht lohnenswert ansahen. Hierbei sei vor allem der Vergleich zu dem Zustand entscheidend, in dem die meisten neuen Inhalte veröffentlicht werden.

ZiggyD selbst sagt, er möge das Konzept des Sees von Kalandra, wünsche sich aber mehr neue Inhalte. Generell kommt er aber zu dem Entschluss, dass eine Erweiterungsliga, die einem undankbaren Zustand veröffentlicht wird, “keine große Sache” sei.

Außerdem führe der Zustand der Erweiterung laut ZiggyD dazu, dass die Spieler aktuell nicht den Hype um eine neue Erweiterung nutzen können, um ärgerliche Dinge im Spiel zu vergessen.

[…] Es bedeutet, dass die Spieler beim derzeitigen Stand der Dinge nicht wirklich auf den Hype um die neue Erweiterung zurückgreifen können, wenn andere Dinge im Spiel sie gerade verärgern. 

Falls ihr noch weitere Eindrücke zu See von Kalandra benötigt, binden wir euch den Trailer zu der neuen Erweiterungsliga ein:

Video starten

Archnemesis-Mechanik auf allen Monstern

Was ist Archnemesis? Die Archnemesis-Mechanik war ursprünglich eine Erweiterungsmechanik, die es den Spielern erlaubte, seltene Monster mit neuen Modifikatoren neu zu gestalten. So konnten die Spieler sehr starke und schwierig zu bekämpfende Monster erschaffen und gegen sie kämpfen.

Was ist das Problem mit der Archnemesis-Mechanik? Viele der Archnemesis-Modifikatoren haben laut ZiggyD das Gameplay verzerrt und “die Spieler zu einem Großteil frustriert”. Als dann wenig später diese frustrierenden Archnemesis-Modifikatoren allen seltenen Monstern im Spiel hinzugefügt wurden, sei dies laut ZiggyD sehr überraschend gewesen.

Hinzu kam jedoch, dass Spieler diesen seltenen Monstern mit den frustrierenden Modifikationen wohl nicht ausweichen können. Außerdem seien die Belohnungen, die in der Archnemesis-Erweiterung noch mit den Modifikatoren verbunden waren, entfernt worden. Die Monster wurden also frustrierender, aber ließen nicht mehr Beute fallen als zuvor.

ZiggyD führt anschließend an, dass das Problem der Modifikatoren zwar mit mehreren Patches verbessert wurde und es jetzt weniger seltene Monster und dazu anständige Belohnungen gibt, das Spiel für viele Spieler jedoch durch die Überarbeitung der Monster schlechter sei als zuvor.

Es wurden mehrere Patches veröffentlicht, um einige der schlimmsten Übeltäter dieser Archnemesis-Modifikatoren zu beseitigen, aber viele Spieler hatten weiterhin das Gefühl, dass das Spiel als Ganzes mit dieser neuen Überarbeitung der seltenen Monster schlechter geworden war.

ZiggyD auf YouTube über die Archnemesis-Modifikatoren

In den Kommentaren unter dem Video von ZiggyD ging auch der YouTuber-Nutzer Nathan Davis auf das Problem ein und schrieb:

“Archnemesis war als eigenständige Sache in Ordnung. Wenn ich an einem unbesiegbaren, seltenen Monster mit unendlichem Schaden starb, war das meine eigene Schuld, weil ich es absichtlich erschaffen habe. Jetzt habe ich keine Wahl mehr.”

Nathan Davis über die Archnemesis Monster via YouTube
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von Andreas Bertits

Veränderung von Mechaniken, Beispiel: das Harvesting-System

Was ist das Harvesting? Das Harvesting ist laut ZiggyD ein mächtiges und lohnendes System zur Herstellung von Gegenständen. Das Problem an dem System sei, dass es frustrierend zu handhaben war, der Handel auf Vertrauen basierte und dieser oft mittels Discord-Gruppen von Dritten abgewickelt werden musste.

In einer Ankündigung haben laut ZiggyD die Entwickler dann versprochen, das Harvesting-System angenehmer zu gestalten, vollständig handelbar zu machen und dabei unnötige Handwerksoptionen zu entfernen.

Was ist das Problem bei der Harvesting-Mechanik? Wie ZiggyD in seinem Video berichtet, seien bei der Überarbeitung des Harvesting-Systems nützliche und mächtige Handwerksoptionen beispielsweise zum re-rollen oder neu schmieden von Gegenständen vollständig entfernt worden. Insgesamt sei der Umfang des Handwerks nach der Überarbeitung im Vergleich zu vorher auf einen winzigen Bruchteil reduziert.

So sei laut ZiggyD eine Anpassung, die als “nette Verbesserung eines älteren, geliebten Handwerkssystems” angepriesen wurde, stattdessen “sehr sehr schwerfällig”.

Verminderter Loot

Was ist das Problem mit dem Loot? Wie ZiggyD berichtet, gab es zunächst vereinzelte Personen, denen auffiel, dass sie weniger Beute als sonst bekommen haben. Dann häuften sich die “Beweise” und sogar Top-Farmer oder ganze Gruppen teilten ihre miserable Beute und zeigten laut ZiggyD Vergleiche zu früheren Erweiterungen.

In einem “Daran arbeiten wir”-Post der Entwickler gaben diese dann an, die Drop-Rate von Items angepasst zu haben:

“Wir haben einen massiven historischen Bonus auf die Menge und/oder Seltenheit von Gegenständen entfernt, der für einige ligaspezifische Monster galt. Wir haben ihn durch eine moderate (2-3-fache) Erhöhung der Gegenstandsmenge ersetzt, um die Tatsache auszugleichen, dass sie oft mehr Leben haben als normale Monster und einige keine Karten fallen lassen können.”

Grinding Gear Games via pathofexile.com

ZiggyD erklärt die Änderung etwas genauer und gibt an, dass die Menge der Beute von einigen Monstern auf Endgame-Karten um schätzungsweise 50 bis 80 Prozent gesenkt wurden. Des Weiteren seien die Boni auf die Seltenheit, die sich auf das Fallenlassen von seltenen und einzigartigen Gegenständen auswirken, komplett gestrichen worden.

Insgesamt schaute sich ZiggyD den Post der Entwickler an und kam zu einem niederschmetternd Fazit:

Dieser Unterschied zwischen dem Ausmaß der vorgeschlagenen Änderungen und dem Ausmaß der Probleme, wie sie von der Community gesehen werden, erzeugt ein starkes Gefühl der Unverbundenheit und Hilflosigkeit, zusammen mit einem Vertrauensverlust und schwindendem Optimismus für die Zukunft

ZiggyD auf YouTube über die seitens der Entwickler vorgeschlagenen Änderungen

Was sagt ihr zu der aktuellen Lage von Path of Exile? Glaubt ihr, das Spiel sei in einem schlechten Zustand oder findet ihr, dass die Negativität der Spieler übertrieben sei? Schreibt es uns gerne hier auf MeinMMO in die Kommentare!

Wenn ihr derweil auf der Suche nach anderen Action-RPGs seid, um eine Abwechslung von Path of Exile oder Diablo zu haben, schaut doch in unsere Liste mit 11, die so sind wie Diablo.

Spiele wie Diablo – Wer braucht Diablo 4? Hier sind 11 aktuelle Alternativen

Beim guten, aber völlig erfolglosen Shooter Titanfall 2 explodieren gerade die Spielerzahlen auf Steam – Woran liegt es?

Titanfall 2 ist ein Thema für sich, denn obwohl der Shooter seinen Vorgänger in den Schatten stellte, erhielt dieser nie die Aufmerksamkeit der Fans, die er verdient hatte. Jetzt, fast sechs Jahre nach seinem Release, erhält der Titel wieder einen Spieler-Boom auf Steam, doch warum?

Titanfall 2 ködert mit einem unschlagbaren Preis: Während sich einige Spieler fragen, weshalb Titanfall 2 jetzt auf Steam einen Spieler-Boom erhält, wissen viele schon, wo der Grund liegt. Der Shooter ist im Angebot und das mit einem unschlagbar günstigen Preis von 4,79 €.

Solltet ihr jemals von diesem Online-Shooter gehört haben, jedoch durch den Preis davon abgesehen haben es auszuprobieren, wäre jetzt die Zeit zuzuschlagen.

Fans feiern den Spieler-Boom

Steam-Charts verzeichnet am 30. August 2022 insgesamt 723 Spieler, die aktiv zocken. Als der Sale aber losging, fingen die Zahlen an zu schwanken. Vom 31. August, mit 946 aktiven Spielern, schossen die Zahlen am 4. September auf satte 19,459 Spieler.

Titanfall 2 War Games
Titanfall 2 ist immer noch ein actionreiches Game

Auf reddit sind Fans deshalb begeistert, dass ihr Shooter doch noch einen Zuwachs erhält. Dabei sind viele neue Spieler sogar schlichtweg ratlos, weshalb dieser Titel so versandet ist. Der reddit-User Inviz1mal meint sogar: „Ich habe buchstäblich gerade erst mit dem Spiel begonnen und bin verliebt in die Mechaniken, wie die Bewegungen und die Titanen. Wie konnte Respawn ein so gutes Spiel aufgeben?“

Woran ist Titanfall 2 gescheitert? Titanfall 2 erlitt bei seinem Release einen herben Rückschlag. Als dieser am Oktober 2016 veröffentlicht wurde, gingen auch zwei weitere Titel über die Bühne. Darunter CoD: Infinite Warfare und Battlefield 1. Durch den Release der beiden Shooter-Giganten wurde Titanfall 2 von vielen übersehen. Aus diesem Grund galt das Spiel, obwohl dieses sehr gut war, als ein Flop.

Gibt es das Angebot noch? Das Angebot gibt es immer noch zum selben günstigen Preis. Solltet ihr also den Titel übersehen haben, wäre jetzt der passende Zeitpunkt für einen Kauf.

Lohnt sich Titanfall 2 noch 2022? Obwohl Titanfall 2 schon sechs Jahre alt ist, hat er sein Alter gut verkraftet. Die Story sowie die Gameplay-Elemente stechen immer noch hervor und machen den Mech-Shooter zu einer sehr guten Wahl. Zusätzlich sorgen die Fans stetig dafür, dass der Motor des Ego-Shooters kontinuierlich weiterläuft.

Wie findet ihr Titanfall 2? Ist es schade, dass der Titel trotz dessen so untergegangen ist, obwohl dieser besser als der erste Ableger war? Lasst es uns gerne in den Kommentaren erfahren, wie ihr dazu denkt und ob ihr euch das Spiel zu dem Preis kaufen werdet!

Spieler aus Destiny 2 wollen nicht mehr so hart leveln – Darum erwarten euch im neuen DLC „seltsame Experimente“

Vor dem Start der Season 18 machten in Destiny 2 Gerüchte die Runde, dass Bungie über eine Abschaffung des Powerlevels nachdenkt. Jetzt hat sich Bungies Game Director offiziell dazu geäußert und den Spielern tatsächlich Hoffnung auf Anpassungen gemacht. Doch bevor es so weit ist, wird man mit euch noch ein paar „seltsame Experimente“ im kommenden Lightfall-DLC machen.

Worum geht es bei der Abschaffung des Powerlevels? Kurz vor dem Start der Season 18 veröffentlichte Liz vom Twitterkanal Destiny-Leaks einen Post, der die Abschaffung des echten Powerlevels in Destiny 2 andeutete.

Ihre Ankündigung kam in der Community erstaunlich gut an und ließ manche hoffen, bald dem grindigen Hamsterrad in Destiny 2 zu entkommen.

Vor allem, weil das Vorantreiben des Powerlevels derzeit eine Menge Zeitaufwand bedeutet und zudem vieles auf dem Zufallsprinzip basiert. Etwas, dessen sich so mancher Spieler gerne und ohne zu zögern, komplett entledigen würde.

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In Destiny 2 gibt es zwei zusammenhängede Systeme, um seine Power zu steigern.

Vor allem der Vergleich zwischen dem „echten“ Powerlevel und dem flüchtigen Artefakt-Powerlevel zeigt Spielern, dass es durchaus einfacher sein könnte, wie man Power in Destiny 2 sammeln kann.

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Destiny 2: Leak deutet Wegfall des Powerlevels an – Wird bereits von Spielern gefeiert
von Britta ♤ BeAngel

Spieler hoffen in Zukunft auf weniger Grind

Zwar brachte die laufende Season 18 noch keine Änderung am Powerlevel-System ins Spiel, doch vom Tisch ist das Thema anscheinend auch noch nicht.

Die neuesten Aussagen von Bungie machen den Spielern Hoffnung, dass der vermeintliche Leak am Ende doch nicht nur ein Gerücht war und sie bald weniger Zeit zum Leveln investieren müssen oder immer wieder vom RNG-System enttäuscht werden.

Bungie denkt über Änderungen nach, plant erste Tests: In einem Interview mit GamesRadar+ verriet jetzt der Chef von Destiny 2, Joe Blackburn, dass man tatsächlich bei Bungie darüber nachdenkt.

Er spricht zwar nicht von der vollständigen Abschaffung der Power oder des Powerlevel-Systems – doch er deutet mögliche Veränderungen daran an.

Wir möchten immer noch große Änderungen am Powersystem vornehmen. Wir haben uns [Waffen-]Crafting als eine beängstigende Sache angesehen, die wir zu Destiny hinzufügen wollten, und Power ist das 10-fache davon. Es gibt einige gute Dinge, die Power für das Spiel bringt, und es gibt einige wirklich schlechte Dinge, die Power im Moment für Destiny bedeutet.

erklärt Joe Blackburn, Bungies Game Director

Damit betont er, dass Anpassungen keine leichte Veränderung für das Gameplay von Destiny 2 bedeuten. Sie brauchen Zeit und vor allem ein paar Livetests, damit man langfristig die richtigen Entscheidungen für die Entwicklung der Power treffen kann.

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Welche Formel wird Bungie für die Anpassung der Power wohl nutzen?

Bungie kündigt deswegen „seltsame Experimente“ an: Wie diese Tests aussehen, ließ er offen. Aber er kündigte den Spielern an, sie sollten damit rechnen, dass ein paar „seltsame Experimente im Jahr von Lightfall durchfliegen werden“.

Spieler wissen genau, was sie sich von Bungie wünschen

Im Vorfeld hat sich die Destiny-Community bereits eigene Gedanken gemacht und ihre Vorstellungen geäußert, wie solche Änderungen in Zukunft vielleicht aussehen könnten. Beziehungsweise, was sie sich als Spieler vom Entwickler wünschen.

Das sind zwei der stärksten Optionen:

  • Option A: Es gibt keine Power mehr über Ausrüstung
    • Spieler würden nur noch über das reine Sammeln von XP Leveln. Mächtiger- oder Spitzenloot wäre damit überflüssig. Spieler hätten zwar ein bestimmtes Powerlevel dies würde sich aber nicht mehr über die Ausrüstung definieren. Ein solches System käme dem aktuellen Artefakt-System sehr nahe.
  • Option B: Keine durch das Powerlevel gesperrten Aktivitäten mehr
    • Jede Aktivität in Destiny 2 hat aktuell sowieso schon einen gewissen Schwierigkeitsgrad und der ist teilweise bereits unabhängig vom Powerlevel des Spielers. So können sowohl neue Spieler, als auch Veteranen jede Aktivität angehen, weil Aktivitäten einen festgelegten Schwierigkeitsgrad haben. Dies hat auch die Legendäre Kampagne von Witch Queen 2022 konsequent fortgesetzt.
      Das Spiel würde dementsprechend bei Option B diese Tatsache einfach weiter nutzen und die Schwierigkeit mit dem Powerlevel der Spielers variabel skalieren. So wäre man beispielsweise bei einer Großmeister-Dämmerung immer 15 oder bei einer Spitzenreiter-Dämmerung 25 unterpowert. Egal, welches Level der Spieler hat.

Wann sollen die Tests beginnen? Am 28. Februar 2023 wird das neue DLC “Lightfall” an den Start gehen. Ab dann liegen 4 frische Seasons vor den Spielern, in denen Bungie anscheinend seine Tests durchführen will. Wann genau oder in welchen Zusammenhang bleibt abzuwarten. Es ist jedoch damit nicht ausgeschlossen, dass die Experimente vielleicht sogar an saisonale Ereignisse gekoppelt werden.

Wird Bungie das Powerleveln komplett abschaffen? Nein, das ist derzeit eher unwahrscheinlich. Leveln ist seit Jahren ein Teil von Destiny 2, das den Loot-Shooter auch definiert.

Ein Großteil der Hüter zieht ihre Motivation für das Spiel zudem aus dem Aufleveln ihrer Power. Auch immer mit dem Ziel, dadurch bestimmte Aktivitäten, wie Spitzenreiter-Dämmerungen oder Großmeister-Raids, spielen zu können.

Joe Blackburn merkt zudem noch an, dass das aktuelle System den Spielern schließlich auch „sagt, was zu tun ist“ und ihnen damit hilft, ihren Fortschritt in Destiny 2 zu strukturieren. Bungie muss deswegen auch die Folgeeffekte für andere Teile des Spiels berücksichtigen, wann man das System in Zukunft verändern will, ohne den Spielern den Spaß am Fortschritt zu nehmen.

Was denkt ihr über die Bestätigung beziehungsweise die Veränderung des Powersystems in Destiny 2? Freut es euch, dass sich Bungie am Powersystem zu schaffen macht oder gefällt es euch so wie es derzeit ist? Hinterlasst uns gerne eure persönliche Meinung in den MeinMMO-Kommentaren.

Lest hier, warum in Destiny 2 derzeit tausende Hüter in Gold gekleidet sind:

Quelle(n):
  1. gamesradar+
  2. forbes

11 Tipps und Einstellungen für die Nintendo Switch, die ihr unbedingt kennen solltet

Ihr habt euch eine Switch gekauft oder sucht nach den richtigen Einstellungen? MeinMMO stellt euch die besten Einstellungen und Tipps für eure Switch vor, die ihr nutzen solltet.

Wenn ihr euch eine Switch gekauft habt oder sie zum ersten Mal startet, übernimmt die Switch viele Einstellungen. Doch neben den Grundeinstellungen gibt es auch noch ein paar weitere Tipps und Hinweise, die ihr beachten solltet. Denn mit den richtigen Einstellungen könnt ihr nicht nur die Akkulaufzeit verlängern, sondern spart auch ordentlich Zeit im Online-Shop der Switch.

MeinMMO stellt euch die besten Einstellungen und Tipps für die Switch vor, die ihr beherzigen solltet. Auf diese Weise könnt ihr das Maximum aus der Switch herausholen.

Hinweis: Der Artikel erschien am 18. April 2022. Wir haben den Artikel am 5. September mit 3 zusätzlichen Tipps für euch aktualisiert. Mit dabei sind Tipps zur Tastenbelegung, Bluetooth und TV-Einstellungen.

Knopfbelegung ändern

Was bringt das? Wenn ihr noch andere Konsolen zuhause habt, kann es schon mal vorkommen, dass ihr aufgrund von Gewohnheit und “muscle memory” versehentlich die falsche Taste auf eurer Switch drückt. Dies liegt an den Besonderheiten, die der Controller, der sich an dem japanischen System orientiert, für Menschen aus dem Westen mit sich bringt.

So sind beispielsweise sowohl die A- und B- als auch die X- und Y-Tasten der Switch mit denen des Microsoft Controllers vertauscht. Und dies führt beispielsweise auch auf der PlayStation dazu, dass die X-Taste (welche meist für das Bestätigen einer Aktion gebraucht wird) des DualShock- oder DualSense-Gamepads die unterste der vier Buttons ist, bei der Switch aber mit der A-Taste, welche rechts liegt, bestätigt wird.

Seit dem System-Update 10.00 könnt ihr eure Buttonbelegung manuell ändern und auf eure individuellen Bedürfnisse anpassen. Dies ist aktuell für die Joy Cons und den Nintendo Switch Pro-Controller möglich. Bei Gamepads von Drittanbietern, wie beispielsweise dem Split Pad Pro funktioniert dies leider nicht.

So ändert ihr die Knopfbelegung

  • Wählt im HOME-Menü „Systemeinstellungen“ aus.
  • Scrollt nach unten zu „Controller und Sensoren“ und wählt „Knopfbelegung ändern“.
  • Nun könnt ihr den Controller wählen, den ihr bearbeiten wollt. Klickt anschließend auf “Ändern” und nun seid ihr auch schon in der Konfiguration der Buttons und könnt diese nach euren Wünschen anpassen.
  • Zum Schluss bestätigt ihr mit „Fertig“.

Bluetooth-Audiogeräte mit der Switch verbinden

Was bringt das? Wie keine andere Konsole steht die Switch für Mobilität. Und obwohl sie zwar über einen Aux-Eingang verfügt, an dem ihr euren kabelgebundenen Kopfhörer an der der Konsole anschließen könnt, war es lange nicht möglich, Bluetooth-Headphones mit der Switch zu verbinden.

Mittlerweile könnt ihr jedoch Bluetooth-Headsets und Kopfhörer problemlos mit euer Switch benutzen. Und das ist tatsächlich ganz einfach:

So verbindet ihr Bluetooth-Audiogeräte:

  • Wählt im HOME-Menü „Systemeinstellungen“ aus.
  • Scrollt nach unten zu „Bluetooth-Audio“.
  • Wählt „Gerät hinzufügen“ aus und stellt sicher, dass euer Audiogerät gefunden werden kann.
  • Habt ihr dieses gefunden und eine Verbindung konnte hergestellt werden, bestätigt ihr mit „OK“.
  • Euer Audiogerät ist nun mit eurer Switch gekoppelt und verbindet sich automatisch mit eurer Konsole.

TV-Bildschirmauflösung verbessern

Was bringt das? Die Switch schafft eine maximale Auflösung von 720p im Handheld- und 1080p im Docking Modus, sollte sie mit einem entsprechend leistungsfähigen Endgerät verbunden sein. Doch noch immer wissen eine Menge Spieler nicht, wie man dies einstellen kann. Da das Standard-Setting der Switch “Automatisch” ist, kann es also unter Umständen vorkommen, dass ihr mit einer Auflösung von gerade einmal 480p oder 720p spielt, obwohl deutlich mehr drin wäre.

Außerdem könnt ihr auch das RGB-Spektrum eurer Konsole aufwerten. Auch hier ist die Standard-Einstellung “Automatisch”. Gut möglich, dass ihr also auch hier mehr aus eurer Konsole herausholen könnt.

So ändert ihr die TV-Bildschirmauflösung und das RGB-Spektrum:

  • Wählt im HOME-Menü „Systemeinstellungen“ aus.
  • Scrollt nach unten zu „TV-Wiedergabe“ und wählt „TV-Bildschirmauflösung“ aus.
  • Hier wählt ihr nun 1080p und bestätigt anschließend mit “Ok”.
  • Das nahezu selbe Spiel wie bei der TV-Bildschirmauflösung gilt, falls ihr das RGB-Spektrum anpassen wollt.
  • Wählt hierfür einfach “RGB-Spektrum” unter der “TV-Wiedergabe aus”, stellt auf “Volles Spektrum” und bestätigt anschließend mit “Ok.”

Zweit-Account erstellen

Was bringt das? Viele Spiele bieten euch nur einen einzigen Speicherplatz pro Account. Solltet ihr aber mehrere Speicherstände anlegen wollen, dann könnt ihr einen Trick nutzen. Denn wenn ihr einen zweiten Account anlegt, könnt ihr auch mit diesem “User” ein Spiel speichern. Insgesamt könnt ihr bis 8 Nutzer-Accounts auf einer Switch erstellen.

Stellt ihr das Land eures Accounts auf Japan um, dann bekommt ihr außerdem noch Zugriff auf diverse exklusive Demos, die ihr mit einem deutschen Account nicht nutzen könnt.

So erstellt ihr einen Zweit-Account:

  • Wählt im HOME-Menü „Systemeinstellungen“ aus.
  • Scrollt nach unten zu „Nutzer“ und wählt „Nutzer hinzufügen“ aus und klickt auf „Weiter“.
  • Wählt das Symbol aus, das ihr für den Account möchtet. Tippt auf „Mehr Optionen“, um auf zusätzliche Charaktere und Hintergründe zuzugreifen.
  • Wenn ihr euch für ein Bild entschieden habt, gebt einen Spitznamen ein. Wählt „OK“ aus.
  • Anschließend könnt ihr den neuen Nutzer-Account mit einem Nintendo-Account verknüpfen.

Dark Mode aktivieren

Was bringt das? Den Dark Mode findet ihr mittlerweile auf etlichen Geräten und sogar im Browser. Der Dark Mode entlastet eure Augen, da ihr nicht mehr auf so viele helle Flächen blicken müsst.

Helle Pixel werden im Dark Mode dunkel dargestellt, dunkle Pixel hell. Texte, Websites und Menüs werden mit schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund angezeigt. Im Dark Mode ist das genau umgekehrt: Die Schrift wird in Weiß angezeigt, der Hintergrund schwarz. Auf diese Weise müssen weniger Pixel hell leuchten als im normalen Modus.

Zockt ihr mit einer Switch OLED-Version, lohnt sich der Dark Mode besonders. Denn bei einem OLED-Display leuchtet jeder Pixel. Senkt ihr nun die Helligkeit, dann kann man viel Strom sparen, da viele Pixel nicht so hell leuchten müssen. Bei LCD-Displays ist der Gewinn nicht ganz so groß, da hier im Hintergrund der Flüssigkristalle immer Licht leuchtet (via spiegel.de).

So aktiviert ihr den Dark Mode:

  • Ihr befindet euch nun im Menü – Wählt unten in der Leiste „Systemeinstellungen“ aus.
  • Scrollt im linken Menü nach unten zu „Designs“.   
  • Wählt jetzt „Schwarz“ aus.

Helligkeit einstellen

Was bringt das? Die Helligkeit frisst einen großen Teil der Akkulaufzeit. Senkt ihr die Helligkeit, dann könnt ihr die Akkulaufzeit verlängern. Wenn ihr also die Helligkeit verringert, dann könnt ihr die Akkulaufzeit der Switch verlängern. Vor allem, wenn ihr abends oder im Dunkeln zockt, dann solltet ihr auf jeden Fall die Helligkeit senken.

So stellt ihr die Helligkeit der Switch ein:

  • Haltet den HOME-Knopf mindestens eine Sekunde lang gedrückt, um die Schnelleinstellungen aufzurufen.
  • Hier könnt ihr die Option „Helligkeit automatisch anpassen“ ein- oder ausschalten oder die Helligkeit manuell über den Schieberegler einstellen.

Flugzeugmodus aktivieren

Was bringt das? Die Switch möchte sich ständig mit dem Internet verbinden. Denn hier sucht sie nach neuen Updates und prüft regelmäßig, ob eure Freunde online sind und welche Spiele sie gerade spielen oder gestartet haben. Oder ihr bekommt Benachrichtigungen, was gerade im Shop im Angebot ist.

Zockt ihr aber gerade ein Singleplayer-Spiel, dann verbraucht die Hintergrundaktivität nur unnötig eure Akkuladung. Wenn ihr den Flugmodus einschaltet, dann fallen alle diese Aufgaben der Switch einfach weg und ihr merkt es spürbar. Sollte euch das nicht reichen, dann gibt es noch ein sinnvolles Gadget, mit dem ihr Nintendo Switch deutlich verbessern könnt.

So aktiviert ihr den Flugzeugmodus:

  • Wählt im HOME-Menü „Systemeinstellungen“ aus.
  • Wählt bei den Optionen links „Flugzeugmodus“ aus.
  • Geht dann zur rechten Seite und wählt „Flugzeugmodus“ aus. Drückt dann zum Aktivieren den A-Knopf. Um den Flugzeugmodus wieder zu deaktivieren, drückt erneut A.

Passwort für den eShop deaktivieren

Was bringt das? Wenn den eShop der Switch öffnen wollt, dann müsst ihr euch jedes Mal mit eurem Passwort einloggen. Seid ihr genervt davon, dass ihr das Passwort jedes Mal braucht? Dann schaltet doch die Eingabe einfach ab.

So deaktiviert ihr das Passwort:

  • Öffnet dazu den eShop, wählt euer Profilsymbol oben rechts.
  • Anschließend sucht ihr eure Kontoinformationen.
  • Hier werdet ihr gefragt, für welche Dinge ihr euer Passwort nutzen wollt. Deaktiviert das Passwort beim Öffnen des Shops. Anschließend müsst ihr zur Bestätigung noch einmal das Passwort eingeben.

Cloudsave-Funktion aktivieren

Was bringt das? Für 20 Euro im Jahr bekommt ihr auf Amazon den Online-Service „Switch Online“ von Nintendo. Hier ist neben dem Online-Multiplayer auch die Cloudsave-Funktion enthalten. Diese solltet ihr nutzen, wenn ihr die Saves von euren Offline-Spielen speichern wollt und auch auf anderen Geräten nutzen wollt.

Der Switch Expansion Pass für 30 Euro zusätzlich im Jahr lohnt sich wiederum nicht. Denn hier bekommt ihr zusätzlich Zugriff auf eine Sammlung lieblos restaurierter Klassiker, die den Aufpreis nicht Wert ist.

So aktiviert ihr die automatische Speicherung:

  • Wählt im HOME-Menü „Systemeinstellungen“ und hier „Datenverwaltung“. Unter diesem Punkt findet ihr „Speicherdaten-Cloud“.
  • Wählt den gewünschten Nutzer und danach „Einstellungen“.
  • Wählt „Automatisches Speicherdaten-Backup erstellen“, um die Funktion zu aktivieren. Wählt die Option erneut, um die Funktion zu deaktivieren.
Für den Service “Switch Online” bietet Nintendo mittlerweile ein überteuertes Erweiterungspaket an.

Ein Schutzglas für die Switch kaufen

Was bringt das? Wenn ihr eure Switch regelmäßig mit euch herumtragt oder häufiger aus der Docking-Station holt, dann solltet ihr euch ein Schutzglas für eure Switch kaufen. Denn auf diese Weise erhöht ihr die Lebensdauer der Switch und schützt das Display vor Kratzern.

Ihr zahlt im Schnitt rund 15 bis 20 Euro für ein gutes Schutzglas für eure Switch. Diese Schutzgläser bekommt ihr sowohl für die Nintendo Switch als auch für die Switch OLED.

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Kauft einen zusätzlichen Controller

Was bringt das? Euch sind die Joycons der Nintendo Switch zu klein oder seid grundsätzlich mit den beiliegenden Controllern unzufrieden? Dann legt euch einen zusätzlichen und ergonomischen Controller für eure Switch zu. Denn andere Controller wie etwa der Pro Controller passen besser in die Hand und bieten teilweise auch zusätzliche Funktionen an.

Mit einem zusätzlichen Bluetooth-Dongle könnt ihr sogar euren Xbox-Controller an der Nintendo Switch verwenden.

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Ansonsten steht häufig in der Beschreibung oder in der Bedienungsanleitung, ob der Controller mit der Nintendo Switch kompatibel ist.

Wer einen Controller für seine Switch sucht: MeinMMO hat jetzt eine Alternative zum offiziellen Pro-Controller getestet. Im Test auf MeinMMO könnt ihr nachlesen, ob sich der Controller für euch lohnt:

Fusion Pro für die Nintendo Switch im Test – Ist der kabellose Controller die 107 € wert?

Twitch-Streamer levelt so schnell, dass er von CoD Warzone gebannt wird – 2 Tage für Max-Level 1.000

Der Twitch-Streamer „Tasty“ hat mitgeteilt, dass er einen Shadow-Bann in Call of Duty: Warzone kassiert hat. Sein Account wird auf verdächtige Aktionen überprüft. Der Streamer hat nach dem Start der Season 5 nur 2 Tage gebraucht, um das maximale Season-Level von 1.000 zu erreichen.

Call of Duty hat sein Prestige-System vor ein paar Jahren auf ein Season-System umgestellt. Früher erreichte man ein festgelegtes Max-Level, konnte seinen Fortschritt manuell zurücksetzen und dann auf einer höheren Prestige-Stufe erneut auf das Max-Level hochspielen.

Heut setzt sich euer Level in jeder Season zurück, aber ihr behaltet all eure freigespielten Items. Dafür bekommt ihr 1.000 Season-Level zum Aufsteigen und könnt euch damit jede Menge Cosmetics und Herausforderungen freispielen.

Das Season-Level 1.000 zu erreichen, ist schon eine echte Leistung. Spielt ihr einfach nur Warzone, dauert es ewig, auch nur in die Nähe des Maximums zu kommen. Der Twitch-Streamer „Tasty“ nutzte einen kleinen Trick und schaffte die 1.000 Level von Season 5 in nur 2 Tagen.

Dafür steht er jetzt aber unter Cheat-Verdacht.

Die Story der aktuellen Season 5 von Warzone könnt im Trailer begutachten:

Video starten

Zu gut gelevelt: Streamer kassiert Shadow-Bann

Am 03. September 2022 schrieb Tasty einen Tweet:

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Er bemerkte bei seinen Matches, dass das Match-Making deutlich länger dauert und er es nun ständig mit Cheatern zu tun bekommt. Deutliche Anzeichen dafür, dass man einen Shadow-Bann kassiert hat.

Auf Nachfrage bei Activision fand er dann heraus, dass sein Account derzeit „Under Review“ sei. Tasty bekam also tatsächlich einen Shadow-Bann und spielte nur noch mit Accounts zusammen, die ebenfalls „Under Review“ sind.

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Was ist ein Shadowban in CoD Warzone und was kann man dagegen tun?
von Maik Schneider

Für den Streamer ist klar: Bei der Überprüfung dreht es sich um die Tatsache, dass er die 1.000 Level in Warzone innerhalb von 2 Tagen erreicht hat. Ohne Cheats oder Unlock-Tools lässt sich das auf den ersten Blick nämlich kaum erklären.

Wie hat er es dann gemacht? Tasty hat eine sehr starke Methode zum Steigern des Account-Levels entdeckt. Besonders auf der kleinen Map „Fortune’s Keep“ funktioniert das richtig gut. Zudem wurde seine Methode durch das aktuelle Event „Das Letzte Gefecht“ verstärkt.

  • Landet beim POI „Keep“ und öffnet Kisten, was das Zeug hält
  • Jede Kiste gibt 200 XP fürs Öffnen und 200 XP für die Event-Marke
  • Beim Spiel-Modus „Wiederbelebung“ startet sicher ein „Schuss-Verkauf“ jede Runde
  • Sammelt viel Cash über die Kisten und nutzt den Schuss-Verkauf, um Platten-Bundles zu kaufen
  • Die Bundles kosten euch nur 300 Cash im Schuss-Verkauf, bringen aber 550 Account-XP

Die Methode ist schon seit der Einführung der Schuss-Verkauf-Events ein Ding, ist aber bisher nur wenig bekannt. Durch die exzessive Nutzung von Twitch-Streamer Tasty hat sich das nun geändert, möglicherweise steht demnächst ein Nerf an.

Wollt ihr euch die Methode von Tasty selbst erklären lassen, dann schaut bei seinem englischen Video auf YouTube vorbei (via youtube.com).

Allerdings solltet ihr bei der Nutzung vorsichtig sein. Durch den Bann von Tasty ist klar, dass die Entwickler ein so schnelles Leveln nicht vorgesehen haben. Es ist sogar „Cheat-verdächtig“ und kann einen Shadow-Bann zur Folge haben.

Seht ihr hier einen Exploit, für den man gebannt werden sollte? Oder seht ihr das locker? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.

Seid ihr jetzt auf der Suche nach einer effizienten Level-Methode für eure Waffen, dann schaut hier vorbei: CoD Warzone: Waffen komplett leveln in 1 Stunde – Experte verrät effizienteste Technik

Quelle(n):
  1. Dexerto

TikTok wurde angeblich gehackt – Aber die Plattform streitet es ab

Laut verschiedenen Berichten soll die beliebte Videoplattform TikTok gehackt worden sein. Die Berichte sind Moment noch widersprüchlich. Dennoch solltet ihr auf jeden Fall euer Passwort ändern und in nächster Zeit auf böswillige E-Mails achten.

Hacker versuchen regelmäßig, Daten von großen Firmen zu erbeuten, um damit an Konten oder andere Dinge zu gelangen. Die Hacker nutzen die erbeuteten Daten etwa, um Programme als offizielle Nvidia-Software zu fälschen.

Nun soll es ein großes Datenleck bei der Videoplattform TikTok gegeben haben. Das berichtet unter anderem das Online-Magazin Forbes.

Das Sicherheitsteam von Beehive erklärt in einem Twitter-Post, dass das Datenleck mittlerweile offiziell sei, nennt aber keine konkrete Quelle. Das Unternehmen Behive bezeichnet sich selbst als “unabhängiges CyberSecurity Research & Enforcement Team.”

https://twitter.com/BeeHiveCyberSec/status/1566360718059851776
Das Sicherheitsteam von Beehive empfiehlt das Ändern des Passworts bei TikTok und eine Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Wir haben als MeinMMO das Unternehmen TikTok um eine Stellungnahme gebeten und halten euch auf dem Laufenden, wenn es etwas Neues dazu gibt.

Ändert euer Passwort und achtet auf merkwürdige E-Mails

Was ist das für ein angeblicher Hack? Die ersten Berichte über einen angeblichen Hack tauchten am 3. September in einem Forum auf. Hier hatte ein User Screenshots von einem angeblichen Einbruch bei TikTok und WeChat gepostet. Die Tabellen, Screenshots und ein Video sind mittlerweile auf Twitter sichtbar.

Der User erklärte außerdem, dass die Hacker angeben, rund 2 Milliarden Datensätze aus der Datenbank gestohlen zu haben. Dazu gab es einen Link zu zwei Beispielen und ein Video mit einer Tabelle mit einigen Daten.

TikTok erklärte in einer ersten Stellungnahme (via bloomberg.com), dass die Behauptungen über eine am Wochenende (3. und 4. September 2022) entdeckte Sicherheitslücke falsch seien:

Unser Sicherheitsteam hat diese Behauptung untersucht und festgestellt, dass der fragliche Code nichts mit dem Backend-Quellcode von TikTok zu tun hat.

Troy Hunt, ein australischer Berater für Websicherheit, hatte ebenfalls das gepostete Material angesehen und erklärt, dass es Übereinstimmungen zwischen Nutzerprofilen und Videos gebe (via twitter.com). Bei einigen Details in den geleakten Dateien handelte es sich jedoch um öffentlich zugängliche Daten, die man auch ohne einen Leak hätte finden können.

Zusätzlich gibt es Spekulationen, dass die Daten gar nicht von TikTok selbst stammen, sondern von einem Drittanbieter, der TikTok zu Marketing- oder E-Commerce-Zwecken integriert.

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6 Gaming-TikToker, die ihr unbedingt mal besuchen solltet
von Sayumi (Lena)

Was bedeutet das für euch? Als Erstes solltet ihr euer Passwort ändern, wenn ihr das nicht schon getan habt. Ob der Hack nun bestätigt ist oder nicht, ein neues Passwort verbessert eure Account-Sicherheit enorm.

Solltet ihr euer Passwort von TikTok auch auf anderen Plattformen nutzen, dann ändert diese ebenfalls. Denn ist euer Passwort erst einmal in der Datenbank von Hackern, dann können sie schnell Zugriff auf andere Konten erhalten.

Außerdem solltet ihr auf TikTok die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren. Das ist eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme und schützt euch.

Obendrein solltet ihr auf merkwürdige E-Mails achten. Haben Hacker tausende E-Mails von Usern erbeutet, dann werden diese oftmals nach der Aktion dazu genutzt, um manipulierte E-Mails zu verschicken. Mit solchen E-Mails fangt ihr euch dann schnell Schadcode oder andere fiese Dinge ein.

Tipps und Tricks rund um Passwörter: Ihr sucht Hilfe oder braucht ein neues Passwort? Dann schaut doch einmal in unsere Übersicht. In unserem Artikel stellen wir euch eine handvoll Tipps vor, die ihr für ein neues Passwort nutzen solltet:

7 Tipps für starke Passwörter und warum ihr sie überhaupt braucht

Netflix-Kracher Arcane verdient sich einen Emmy – LoL-Serie schlägt sogar die Simpsons

Auf Netflix erschien 2021 die kinoreife Serie „Arcane“. Dabei verzauberte die Story nicht nur langjährige Fans von League of Legends, sondern auch Zuschauer, die zuvor nie was vom Riot-MOBA gehört hatten. Arcane war sogar so gut, dass sie sich einen Emmy verdient haben.

Arcane gewinnt nicht nur Fans: Am 4. September fanden die Emmy-Award-Verleihungen in den Vereinigten Staaten statt. Bei dieser Veranstaltung werden verschiedene Unterhaltungsprogramme wie Serien, die im Fernsehen ausgestrahlt werden, nominiert und als die Besten gekrönt.

Zu diesem Anlass wurde auch Arcane, die LoL-Serie auf Netflix, dazu eingeladen. Denn sie konnten nicht nur die Fans beeindrucken, sondern auch die Jury. Ganze vier Emmys holten sie mit nachhause.

Emmy-Award für das beste Animationsprogramm

Arcane hat viele Zuschauer emotional mitgerissen und sie in eine unbekannte Welt voller Geheimnisse eintauchen lassen. Das ließ sich sehen, denn die Umsetzung war so gut, dass die Entwickler hinter der Serie den Award für das beste Animationsprogramm verliehen bekamen.

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Dabei bedankten sich die Gewinner per Twitter herzlich bei RiotGames und vor allem bei den Zuschauern, denn sie haben es ihnen möglich gemacht, überhaupt so weit zu kommen.

Arcane hatte zudem auch eine beeindruckende Konkurrenz vor sich. Dazu zählten die gelben Simpsons, die verrückte Serie “Rick and Morty”, der bekannteste Imbiss “Bobs Burgers” und Marvel: What if…? Alle Serien wurden besiegt und durch die Lore des MOBAs in den Schatten gestellt.

Wird Arcane eine zweite Staffel bekommen? Mit der ersten Staffel ist es noch nicht getan, denn die Serie endete mit einem dramatischen Cliffhanger. Alte und neue Fans warten nun sehnlichst auf die Fortführung der Serie. Ein genaues Datum ist nicht bekannt, doch der CEO von RiotGames stellt klar, dass 2022 nicht das Jahr des Release sein wird. Man geht also davon aus, dass frühesten 2023 mit der Veröffentlichung gerechnet werden kann.

Was haltet ihr davon, dass Arcane einen Emmy gewonnen hat? Findet ihr es krass, dass die Story hinter LoL sogar Nicht-Fans beeindruckt und in seinen Bann zieht? Lasst uns in den Kommentaren erfahren, wie ihr darüber denkt!

Quelle(n):
  1. massivelyop.com

Wikinger-MMORPG stirbt – Entwickler steckten rund 800.000 € in Kryptowährung, die heute keinen Cent wert ist

Das Wikinger-MMORPG Northern Guild ist pleite. Denn die Entwickler haben auf die risikoreiche Kryptowährung LUNA gesetzt. Doch die Währung ist heute kaum noch etwas wert. was die Entwickler in die Pleite getrieben hat.

Einige Entwickler setzen heute auf digitale Währungen oder auf andere Pay-to-Earn-Systeme in ihren Spielen. Die Idee ist: Ihr könnt, während ihr spielt, nebenbei noch etwas Geld verdienen. Doch einige Entwickler setzen bei ihrem Spiel auf risikoreiche Ideen.

Das ist jetzt dem Team des MMORPGs „Northern Guild“ passiert. Denn die haben auf eine Kryptowährung gesetzt, die heute fast wertlos ist, und müssen jetzt Insolvenz anmelden.

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NFT-Spiel setzte auf Wikinger und Retro-Look

Was war das für ein Spiel? Die Entwickler von Pixie Interactive bezeichneten Northern Guild als „eine Spielwiese für Spieler und Gilden, die sich an die Freiheit der frühen MMORPGs erinnern, um sich selbst zu definieren und neu zu erfinden“:

  • Spieler sollten gemeinsam eine Welt aufbauen und Clans bilden können.
  • Der Handel im Game sollte auf den Spielern basieren und ihr solltet auch den Handel im Spiel komplett übernehmen können.
  • Ihr durftet entscheiden, ob ihr lieber ein Krieger oder Händler werden wolltet.

Northern Guild setzte außerdem auf einen knuffigen Retro-Pixel-Look und erinnerte damit eher an ältere Titel.

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Entwickler steckten ihr ganzes Geld in Luna – Heute ist die Krypo-Währung nichts mehr wert

Was war genau das Problem? Die Entwickler investierten rund 800.000 Euro in die Kryptowährung Luna, eine von vielen Währungen, die es mittlerweile auf dem Markt gibt. Doch genauso wie Bitcoin oder Ethereum hat auch Luna einen stark schwankenden Kurs.

In seiner letzten Hochzeit war 1 Luna 106,05 Euro wert, das war am 5. April 2022. Der Allzeit-Höchstwert lag sogar bei 120,23 Euro. Doch das blieb nicht lange so. Aktuell (Stand: 5. September 2022) ist 1 Lunacoin 0,000261 € wert. Ihr bekommt nicht mal einen einzigen Cent für einen Lunacoin.

Der Kurs von Luna beziehungsweise Terra (via coinbase.com).

Ein ehemaliger Entwickler hatte sich zu der Insolvenz im offiziellen Discord gemeldet. Er selbst sagte dazu, dass sich von den offiziellen Personen niemand melden würde. Denn die seien entweder verschwunden oder würden die Probleme nicht anerkennen oder sich entschuldigen wollen.

So schreibt der Entwickler zu dem Chaos (via martijnvwezel.com):

Unsere Gründer legten einen Teil der Steuergelder in Luna beiseite, und mit dem Untergang von Luna verloren sie alles. Soweit ich weiß, schuldete Pixie etwa 800.000 (Stand: Ende Juni 2022) an Steuern. Diese Entscheidung und der eventuelle Verlust sind der Grund dafür, dass die Schulden nicht beglichen werden konnten und dass Pixie letztendlich bankrott ist.

(via martijnvwezel.com)

Bereits im Februar 2022 soll es erste Gespräche mit neuen Investoren gegeben haben. Das soll einige verwundert haben, weil die letzte Finanzierungsrunde mehr als genug Geld für 1 – 1,5 Jahre Entwicklung in die Kassen gebracht haben sollte.

Doch auch abseits dieser falschen Investition soll es wohl innerhalb des Teams jede Menge Probleme gegeben haben, die zum Untergang des Studios beigetragen haben sollen:

  • Die Gründer des Teams sollen wohl ohne Wissen der anderen Kollegen an einem anderen NFT-Projekt gearbeitet haben.
  • Der Chef von Pixie Interactive soll immer seltener anwesend gewesen sein: Er konnte das Team angeblich kaum noch zusammenhalten.
  • Es soll viele Geschäftsreisen gegeben haben, die vor allem kostspielig gewesen sein sollen.
  • Neue, mögliche Investoren hätten das Projekt als nicht groß genug und mit zu geringer Reichweite angesehen.

Wie geht es jetzt weiter? Es heißt, dass das ehemalige Team alles daran setzt, um zumindest das geistige Eigentum an „Northern Guilds“ zurückzubekommen und zuminest einen Teil der Sachen zu retten. Denn man habe keine Lust, die Arbeit von 9 Monaten zu verlieren. Im besten Fall würde das Spiel am Ende doch noch irgendwo spielbar werden.

Weitere Storys rund um NFTs und Co: Entwickler können sich nicht nur stark verspekulieren, sondern es gibt auch einige schwarze Schafe, die es auf das Geld der Spieler abgesehen haben. Das ist einigen Spielern in Minecraft passiert:

Ein Spiel im Minecraft-Stil verkaufte NFTs im Wert von über 1,1 Millionen € und ist plötzlich weg

Pokémon GO wollte transparenter sein, verändert nun aber ständig heimlich Inhalte im Spiel

Die Kommunikation zwischen den Spielern und Pokémon GO sorgt immer wieder für Kritik, weshalb Niantic im letzten Jahr Besserung versprach. Nun werden aber ständig heimlich Inhalte im Spiel verändert. Wir von MeinMMO zeigen euch, um was es dabei geht.

Um welche Inhalte geht es? In Pokémon GO haben die Trainer die Möglichkeit, sich im Ingame-Shop diverse Boxen zu kaufen. Je nachdem, um welche es sich handelt, erwarten euch verschiedene Items, wie Raid-Pässe, Brutmaschinen oder Bälle, die euch beim Spielen behilflich sein sollen.

Und auch über spezielle Boxen konnten sich Trainer in den letzten Monaten an dieser Stelle freuen, wie die 1-Münz-Box, die in der vergangenen Woche einfach still und leise entfernt wurde. Doch damit war die Box nicht die einzige, die einer Reihe von heimlichen Änderungen zum Opfer fiel.

Diese Inhalte wurden heimlich verändert

Was wurde verändert? Wer in den letzten Wochen den Ingame-Shop etwas genauer beobachtet hat, dem sollte aufgefallen sein, dass die Übersicht der Boxen inzwischen etwas kahl aussieht. Das war nämlich nicht immer so. Vor wenigen Tagen erstrahlte in dieser Auflistung beispielsweise noch die wöchentliche Box, die ihr für eine PokéMünze kaufen konntet, oder auch die beliebte Abenteuerbox.

Und auch zu den monatlichen Community Days war euch in der Vergangenheit eine kleine kostenlose Event-Box mit 30 Hyperbällen sicher. Doch auch von dieser ist seit einiger Zeit weit und breit nichts mehr zu sehen.

Ein weiterer Blick in die verbleibenden Boxen verrät darüber hinaus, dass auch diese von den plötzlichen Änderungen nicht ganz verschont geblieben sind. So wurden die Items teilweise verändert und die Preise angehoben.

Wie reagieren die Trainer auf die Änderungen?

Auch wenn die Änderungen ohne das Wissen der Trainer durchgeführt wurden, sind sie dennoch zahlreichen Spielern aufgefallen. So auch dem reddit-User SparklinStar1440, der in seinem Beitrag von der Community wissen will, ob er etwa eine entsprechende Ankündigung verpasst hat oder es einfach nicht kommuniziert wurde.

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Damit sorgt er für ordentlich Diskussion unter den Trainern. Besonders um den Verlust der Abenteuerbox tut es vielen Spielern leid. Diese beinhaltete vor allem jede Menge (Super-) Brutmaschinen zu einem fairen Preis von 1.400 Münzen und war deshalb bei vielen Spielern beliebt.

Nun kann man zwar weiterhin Brutmaschinen in den anderen Boxen bekommen, allerdings in viel geringerer Stückzahl und zu einem vergleichsweise deutlich höheren Preis.

Und auch die Hyperbox wurde angepasst. Diese ist zwar im Shop noch zu finden, beinhaltet nun anstelle von 14 Premium-Kampf-Pässen (Stand 2019) nur noch 2 Fern-Raid-Pässe und 2 Premium-Raid-Pässe sowie 10 Super-Brutmaschinen und 5 normale Brutmaschinen für insgesamt 1.900 Münzen.

Hyperbox im September 2019 (links) und im September 2022 (rechts)

Neben dem Ärger über die nun fehlenden und veränderten Boxen, spielt für die Trainer aber vor allem ein Thema eine wichtige Rolle: die Kommunikation seitens Niantic. Diese steht aufgrund der vergangenen Geschehnisse nämlich immer wieder in der Kritik.

Trainer kritisieren Kommunikation seitens Niantic

Warum kritisieren Trainer immer wieder die Kommunikation? Die Kommunikation zwischen den Entwicklern von Pokémon GO und den Trainern stellt bereits seit einiger Zeit einen Dorn im Auge der Community dar. Grund dafür waren bereits in der Vergangenheit die ständigen Änderungen im Spiel, die aus Sicht der Spieler nicht in ihrem Sinne geschahen.

Und auch auf die Wünsche und Vorschläge der Spieler wurde bislang eher weniger Rücksicht genommen. So hatte Niantic beispielsweise im letzten Jahr einige Corona-Boni abschaffen wollen, was zu einem offenen Brief der Community und einem damit verbundenen Boykott führte.

Hierzu hatten die Entwickler dann schließlich doch Stellung bezogen, die kontroverse PokéStop-Änderung rückgängig gemacht und eine bessere Zusammenarbeit mit der Community versprochen. Ein wichtiger Punkt sollte hierbei insbesondere eine bessere Kommunikation zwischen Niantic und den Spielern sein, sowie mehr Transparenz.

“Das ist ihre verbesserte Kommunikation, von der sie uns erzählt haben”

Die heimlichen Änderungen der letzten Wochen sprechen jedoch für alles andere, nur nicht für eine offene und transparente Kommunikation. Das finden auch viele Trainer, weshalb man in den Kommentaren auf reddit folgendes lesen kann:

  • dukeofflavor: “Viele Spiele haben eine wesentlich gesündere Kommunikation mit den Spielern, und ihre Communitys sind deshalb viel weniger toxisch. Hören diese Spiele mehr auf das Feedback der Spieler und gestalten ihre Inhalte so, dass sie ihren Spielern auch Spaß machen? Das mag sein.”
  • NegativeCreeq: “Das ist ihre verbesserte Kommunikation, von der sie uns erzählt haben.”
  • JRE47: “Ich meine, das ist sozusagen ihr Modus Operandi, vor allem im letzten Jahr oder so. Oder genauer gesagt, das ‘ohne es uns zu sagen’, auch bekannt als Kommunikation, kommt zurück…wieder ein ganzes Stück. Tut mir leid, das zu sagen.”

Mögliche Gründe der mangelnden Kommunikation: Andere Spieler, wie Benthefighter, vermuten hinter der mangelnden Kommunikation, dass Niantic darauf setzt, dass es nicht alle Spieler bemerken und es somit nicht so viele wütende Reaktionen gibt.

So schreibt er auf reddit: “Wenn sie negative Änderungen kommunizieren, wird jeder wütend sein, wenn sie es nicht tun, werden viele Leute wütend sein und einige werden es nicht bemerken (ich für meinen Teil habe nicht bemerkt, dass die 30 Hyperbälle oder die 1-Münz-Box fehlen, bis ich diesen Beitrag gesehen habe).”

Warum wurden die Boxen abgeschafft und verändert?

Viele reddit-User stellen sich jedoch vor allem eine Frage: Warum? Dass die 1-Münz-Box in der vergangenen Woche abgeschafft wurde, können die meisten Trainer noch nachvollziehen. Immerhin wurden die Inhalte von Woche zu Woche schlechter und führten somit zu ordentlich Gegenwind aus der Community.

Hierbei ist es denkbar, dass auch die Absatz-Zahlen nicht mehr gepasst haben und sich Niantic deshalb dazu entschieden hat, sie nicht weiter anzubieten. Anders ist das jedoch bei den übrigen Boxen.

Vor allem die Abenteuerbox und die alten Inhalte der Hyperbox, waren bei den Trainern gern gesehene Pakete, für die einige auch bereit waren echtes Geld zu investieren. Die kostenlosen Hyperbälle zum Community Day waren darüber hinaus für viele ein netter Bonus. So können sich einige Spieler gar nicht vorstellen, dass diese Boxen nicht genügend Abnehmer gefunden haben.

Warum die Boxen nun tatsächlich verändert und entfernt wurden, lässt sich jedoch nur spekulieren. Möglich wäre, dass Niantic hier etwas herum probiert und schauen will, welche Items für die Spieler überhaupt interessant sind. Ob die Boxen in alter Form also bald wieder im Spiel sein werden oder nun dauerhaft mit neuen Inhalten bestückt sind, bleibt vorerst abzuwarten.

Wie findet ihr die heimlichen Änderungen der Boxen? Sollte Niantic eurer Meinung nach solche Überarbeitungen vorab ankündigen und somit besseren Kontakt zu den Spielern pflegen? Oder interessieren euch die neuen Inhalte im Ingame-Shop überhaupt nicht? Lasst es uns in den Kommentaren hier auf MeinMMO wissen.

In den kommenden Wochen ist in Pokémon GO einiges los. Wir zeigen euch alle Events im September und welche sich besonders lohnen.