LoL: Spieler opfert sich in Profi-Spiel zum Ruhm des Gegners – Wird von Castern als “Gigachad” gelobt

Die LCK ist die koreanische League of Legends Liga, wo sich die besten Spieler der Welt um die Trophäen bekämpfen. Der Ehrgeiz der Spieler zeigt sich dadurch, dass keiner dem anderen auch nur einen unnötigen Kill schenkt. Lee “Gumayusi” Min-hyeong hat es im Spiel gegen Brion geschafft, einen Pentakill zu erzielen. Ein anderer Spieler stahl im jedoch die Show.

Was passierte in dem Game? Während des Spiels zwischen T1 und Brion hatten die Spieler von T1 das gegnerische Team dominiert. Die Spieler um Faker zeichnen sich durch ihre individuelle Stärke aus. Vor allem Keria und Gumayusi, die Botlane von T1, zeigt eine enorme Statistik.

Gumayusi hatte während des Spiels seinen Star-Moment. Im entscheidenden Kampf hatte er sich durch das richtige Positionieren einen Winkel geschaffen, um über die Gegner rüber zu rollen. Innerhalb eines Augenblickes schaffte er es 4 der 5 gegnerischen Spieler zu besiegen und seinem Team den Weg Richtung Nexus zu bereiten.

Der verbleibende Spieler von Brion war zunächst auf dem Weg Richtung Basis, um sein Leben zu retten, doch entschied sich um. Er schritt den Spielern von T1 entgegen und opferte sein Leben, damit Gumayusi seinen Pentakill bekommen konnte. Das Video haben wir hier für euch:

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Nach dem Pentakill hat T1 die Basis von Brion zerstört und das Spiel zu einem glorreichen Ende gebracht. Der Toplaner Morgan war jedoch derjenige, der für sein Opfer von den Castern als “Gigachad” gefeiert wurde, statt Gumayusi für seinen Pentakill. Damit dominiert der Vizemeister der Worlds 2022 die LCK.

Season 13 ist in League of Legends gestartet und bringt einen neuen Cinematic Trailer mit:

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LoL Season 2023: Das Cinematic “The Brink of Infinity”

Wie haben seine Mitspieler reagiert? Im Interview nach dem Spiel hat der Jungler Mun “Oner” Hyeon-jun gebeichtet, dass Faker sie dazu angestiftet habe, den Kill zu klauen und Gumayusi seinen Pentakill nicht zu gönnen.

So hatte es Oner auch versucht, doch ist es Gumayusi gelungen den Kill zu erhaschen. Den fehlgeschlagenen Versuch sieht man im Video, wenn man ganz genau hinschaut. Hier gesteht Oner den Versuch ein:

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Nachdem die Spieler das Spiel gewonnen hatten, sind sie zur Bühnenmitte gegangen und Gumayusi klaute Faker seinen Platz in der Mitte der Aufstellung (via Twitch), bevor sie sich verbeugt hatten.

Der Twitch-Chat feiert den “Lord”: Neben den Castern sind auch die Zuschauer komplett aus dem Häuschen gewesen. Sie feierten Morgan für sein Opfer und lobten ihn. Auf Twitter wurden sogar Screenshots und Memes unter dem Post der LCK geteilt:

https://twitter.com/venator184/status/1623310153012625413?s=20
Lord Morgan der Gigachad wird von den Zuschauern gefeiert

Trotz der Niederlage gegen T1 hatte Morgan den größten Eindruck bei den Zuschauern und Kommentatoren gemacht. Er hatte seine Statistik und Authentizität als Profi-Spieler riskiert und die Community feiert ihn dafür.

Wie steht ihr zu seinem Opfer? Würdet ihr eure Statistik für solch einen Move opfern oder ist euch da die Werte wichtiger? Schreibt es uns in die Kommentare.

Währenddessen leistet sich Fnatic in Europa eine riesige Blamage, mehr davon findet ihr hier: LoL: Das mit Stars besetzte Team Fnatic blamiert sich total – Rekkles ist nach frühem Aus den Tränen nah

Mit Lightfall wird der Killer generft, der in Destiny 2 die meisten Hüter erledigt hat – „Das Ende einer Ära“

Für einen Hüter aus Destiny 2 ist nichts schlimmer als ein ominöses Missgeschick aus heiterem Himmel. Es passiert genau dann, wenn man gerade beginnt, sich für immer unsterblich zu fühlen und wird mit dem Satz „von den Architekten eliminiert“ quittiert. Doch mit Lightfall sollen Hüter robuster werden und dafür wird Bungie sogar den geheimnisvollen Architekten nerfen.

Wer ist der Architekt, der gerne Hüter killt? Der sogenannte Architekt gilt in Destiny 2 als der zuverlässigste Killer. Er hat im Loot-Shooter wohl für immer die beste Killquote und damit die meisten Hüter auf dem Gewissen. Zudem kann gegen ihn keiner kontern.

Die Meldung “von den Architekten eliminiert” oder “Missgeschick” taucht immer dann im Killfeed auf

  • wenn sich ein Hüter die Beine nach einem Sprung aus zu großer Höhe bricht
  • eine Wand mal wieder zu schnell auf einen „zugerannt“ kam
  • irgendwo ein Objekt in der malerischen Kulisse ungewollt hochgeht
  • oder wenn das Spiel entscheidet, dass der regungslose Stein vor einem eine tödliche Hitbox hat
Kabal-Kapseln landen in Destiny 2 oft zielsicher auf den Köpfen unachtsamer Hüter

Im Grunde stirbt man durch Einflüsse aus der Spielwelt. Böse Zungen behaupten allerdings, eine weitere Option ist, dass bei den Bungie-Entwicklern auf dem Schreibtisch ein roter Knopf steht, den sie drücken, um Stress abzubauen. Wenn der Knopf gedrückt wird, dann wird ein zufälliger Spieler, der gerade Destiny 2 zockt „von den Architekten eliminiert“.

Wie auch immer – der Architekt hatte schon immer seinen eigenen Willen. Vor allem, wenn man gerade makellos und solo vor einem Endboss steht und den Sieg bereits riechen kann. Ein letzter Positionswechsel und eine kleine Kante beendet die Machtfantasie mit nur einem Hit. Wahrscheinliche Hüter-Todesursache: Kleiner Zeh gebrochen!

Keine Crash-Tests mehr mit Hütern

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In der saisonalen Raub-Schlachtfeld-Playlist wird man häufig von unfairen Teammates gekillt

Das hat Bungie angekündigt: Im aktuellen Blogartikel auf bungie.net verkündete der Entwickler nun, dass man mit dem Start von Lightfall eine neue Freiheit ins Spiel bringen will. Man will, dass ihr ein wenig robuster seid und euch somit kopfüber in die Gefahr stürzt, ohne euch Gedanken darüber zu machen, was dort vielleicht im Weg steht.

  • Ab Lightfall wird der physikalische Kollisionsschaden für Hüter nicht mehr tödlich sein.
  • Ihr werdet immer noch Schaden durch physikalische Kollisionen erleiden, aber er wird euch im Allgemeinen 1 HP Leben überlassen, anstatt euch direkt zu zerschmettern.
  • Fallschaden wird immer noch tödlich sein, aber man plant, auch diesen Schaden in einem Update zur Seasonmitte nicht mehr tödlich zu machen.

Was bedeuten die Änderungen? Mit diesen Änderungen wird euch der Architekt nicht mehr direkt töten. Er wird euch zukünftig einen ganzen HP an Leben überlassen. Solltet ihr direkt danach also noch von etwas anderem getroffen werden, wird das zukünftig der schuldige Killer sein und nicht mehr der Architekt.

Mit den Änderungen werden sich außerdem vielleicht auch alternative Wege durch die Spielewelt eröffnen. Hüter könnten so neue Möglichkeiten nutzen, weil alte physische Hindernisse in der Umgebung ab dann keinen garantierten Tod mehr bedeuten. Alte Inhalte könnten leichter zu bestehen sein. Insbesondere durch die neue Mobilität, welche die Lightfall-Subklasse Strang ins Spiel bringen wird.

Was Hüter in Lightfall alles können werden, seht ihr in diesem Destiny-2-Trailer zu Season 20:

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Destiny 2 zeigt in seinem Trailer neue Einblicke in Strang – Der Fokus in Lightfall

Doch nicht nur der Architekt spielt unfair: Die Community hat die Ankündigung gut aufgenommen, auch wenn noch ein paar Fragen offen sind. Beispielsweise, welche Schäden darin konkret inbegriffen sein werden. Die Rückfrage zur Ankündigung ist vielen so wichtig, weil seit ein paar Monaten nicht nur der Architekt ein unfairer Killer war.

Immer mehr Spieler machen sich einen Spaß daraus, Teammates in Aktivitäten absichtlich zu töten. Das geht, weil es ein paar Fähigkeiten und Waffen in Destiny 2 gibt, mit denen man andere Spieler aktiv tangieren kann.

  • Beliebt sind Schwert-Angriffe, die andere Hüter im Einsatztrupp über die Karte werfen.
  • Titanen schubsen andere Spieler ebenfalls gerne mit dem Seismischen Schlag oder der Leere-Explosion wie ein rasender D-Zug mit tödlichen Folgen gegen die nächste Wand.

Man erlaubte sich damit schon immer Scherze in Destiny 2. Wer in einem Raid länger AFK rumsteht, wird gerne mal von seinen Teammates herumgeschoben oder grinsend von der Map gehauen.

Aus diesen nie ernstgemeinten Späßen, die man mit Humor nahm, ist in den vergangenen Seasons jedoch eine lästige Unart geworden. Vor allem, weil die Hüter anscheinend absichtlich in solchen Aktivitäten unfair sind, wo eine gewisse Anzahl an Runs makellos bestanden werden muss. Dies ist beispielsweise in den Raub-Schlachtfeldern der aktuellen Season 19 der Fall.

Deswegen forderten manche Hüter wie Matthew auf Twitter: „Macht es auch so, dass [Hüter] mit Schwertern dich nicht töten können“.

Seid ihr auch schon unfairen Hütern begegnet, wenn ihr versucht habt, makellos zu sein? Wie sind eure Erfahrungen und glaubt ihr, dass man zukünftig in Destiny 2 damit besser spielen kann, wenn der Architekt nicht das allerletzte Wort hat? Verratet es uns gern in den Kommentaren.

MeinMMO hat Bungie im Interview übrigens noch ein paar Insiderinfos zur neuen Subklasse Strang entlockt und dabei gruselige Dinge über den Warlock erfahren:

In Destiny 2 spielt ihr bald eine Klasse, die eine tödliche Mini-Armee aus Eiern webt und mit euch abhängt

Quelle(n):
  1. Bungie

Pokémon GO kündigte vor mehr als 5 Jahren ein neues Feature an – Jetzt ist es endlich da

In Pokémon GO könnt ihr jetzt endlich von einem neuen praktischen Feature profitieren, dass bereits 2017 angekündigt wurde. MeinMMO zeigt euch, was das für eine neue Funktion ist und wie die Trainer diese finden.

Um welche Funktion geht es? Wer in Pokémon GO gern an Raids teilnimmt oder gegen andere Trainer und Team GO Rocket kämpft, hat bereits seit 2017 die Möglichkeit entsprechende Kampfteams zu erstellen. Dabei könnt ihr vor einem Kampf Gruppen von maximal 6 Monstern festlegen, die ihr dann in der Raid-Lobby oder vor einem Battle ganz leicht auswählen könnt.

Doch diese Funktion war in den vergangenen Jahren noch nicht ganz vollständig und sorgte dadurch immer wieder für Frust bei den Spielern. Dieses Problem ist Niantic nun endlich angegangen und hat eine neue Funktion hinzugefügt. Wir zeigen euch nachfolgend, was jetzt bei den Kampfteams anders ist.

Niantic macht die Kampfteam-Funktion besser

Was hatte Niantic 2017 geplant? In der Ankündigung zum Kampfteam-Feature vom 07. Dezember 2017, erklärte Pokémon GO in seinem Blogpost allerdings nicht nur die Einführung der Funktion an sich, sondern versprach auch, dass diese Teams bald geräteübergreifend gespeichert werden sollen. Dadurch soll das Spielen bei einem Handy-Wechsel erleichtert werden. So schrieben die Entwickler:

Wir freuen uns sehr, euch zudem die erste Version der Kampf-Teams präsentieren zu können. Kampf-Teams sind vorgefertigte Teams aus bis zu sechs Pokémon, die ihr nach Herzenslust zusammenstellen und benennen könnt. Verschiedene Teams für regelmäßige Raid-Kämpfe, Teams, die bestimmte Wetterbedingungen ausnutzen und so weiter: mit diesem Feature wählt ihr schnell und leicht die Pokémon, mit denen ihr antreten möchtet.

Während dieser Beta-Phase werden eure Kampf-Teams auf eurem Gerät gespeichert. Wenn ihr also euer Gerät austauscht oder auf mehreren Geräten Pokémon GO spielt, müsst ihr eure Kampf-Teams erneut zusammenstellen. Sobald die Vollversion des Features im Spiel ist, werden eure Kampf-Teams von dem Gerät übernommen, mit dem ihr euch einloggt.

Pokémon GO (via pokemongolive.com)

Was wurde davon umgesetzt? Spieler von Pokémon GO konnten nun zwar ihre gewünschten Teams vor einem Kampf erstellen, allerdings hatte das Feature bislang offenbar noch keine Vollversion im Spiel. Von einer geräteübergreifenden Speicherung war nämlich bislang nichts zu sehen.

So verloren Trainer, die sich mit ihrem Account auf einem neuen Handy anmelden mussten oder die App wegen eines Bugs zurücksetzten, automatisch ihre erstellten Kampfteams. Das war für viele sehr ärgerlich, denn sie mussten die Teams nun erneut erstellen. Doch nun soll sich das endlich ändern.

Was ist jetzt neu? Wie Niantic in der Nacht zum 09. Februar 2023 über ihren Twitter-Account mitgeteilt hat, ist diese nützliche Funktion nun endlich aktiv und Trainer sollen ihre erstellten Kampfteams bei einem Gerätewechsel nicht mehr verlieren. Die Daten werden zukünftig also synchronisiert.

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Niantic erklärt dazu (via twitter.com):

Trainer, wir freuen uns, ankündigen zu können, dass ihr eure Kampfteams jetzt geräteübergreifend speichern und benennen könnt. Das bedeutet, dass ihr eure Kampfteams nicht mehr neu erstellen müsst, wenn ihr ein neues Handy bekommt! Wir hoffen, dass dies euer Erlebnis noch angenehmer macht.

Vor allem in Raids solltet ihr im Kampf auf die besten Angreifer in Pokémon GO setzen, um den Raidboss schnell zu besiegen. Eine Auswahl der stärksten Monster haben wir euch im nachfolgenden Video zusammengefasst:

Video starten
Pokémon GO: Die stärksten Angreifer aller Typen im Video

Trainer freuen sich über die Änderung

In den sozialen Netzwerken zeigen sich die Trainer vor allem eins: überrascht, dass eine Synchronisations-Funktion nach so langer Zeit für die Kampfteams überhaupt noch realisiert wurde. Gleichzeitig sind sie aber auch glücklich darüber, dass sie jetzt ihre Teams nicht ständig neu erstellen müssen, nur weil sie ihr Handy gewechselt haben oder ihren Cache zurücksetzen mussten.

So kann man in den Kommentaren auf reddit folgendes lesen:

  • Phil_Bond: “Heiliger Bimbam. Haben sie ihre Absicht, dies zu tun, nicht schon vor einigen Jahren angekündigt? Die geräteseitige Speicherung von Kampfteams war nie ihre Absicht und war vom ersten Tag an eine fehlerhafte Implementierung des Funktionsdesigns, im Jahr 2017? Habe ich das richtig in Erinnerung?”
  • YoureGrammerIsWorsts: “Von allen ‘Quality of Live’-Verbesserungen, die man machen kann, ist dies wohl die beste.”
  • DoggoBirbo: “Ich kann es kaum erwarten, keine Fotos von meinen Gruppen mehr sichern zu müssen, bevor ich das Spiel lösche, um den Cache zurückzusetzen…”
  • JonMor45: “ENDLICH! Das war so nervig! Selbst wenn man sich abmeldete, musste man seine Teams neu erstellen, wenn man sich wieder anmeldete.”

So könnt ihr eure Kampfteams festlegen

Wer die Kampfteams nun selbst ausprobieren möchte und sich welche erstellen will, kann das ganz einfach im Spiel machen. Geht dazu folgendermaßen vor:

  1. Öffnet euer Menü und wählt “Kämpfe” aus.
  2. Wechselt im Kampfmenü nun auf den rechten, oberen Tab “Teams”.
  3. Hier findet ihr eine Übersicht, bei der ihr aus den Kategorien “Superliga”, “Hyperliga”, “Meisterliga” sowie “Arenen & Raids” wählen könnt. Sucht dabei die entsprechende aus, für die ihr ein Team erstellen wollt.
  4. Habt ihr eine Kategorie ausgewählt, könnt ihr eurer Gruppe einen beliebigen Namen geben, z.B. “Feuer-Angreifer”.
  5. Je nachdem, welche Kategorie ihr ausgewählt habt, könnt ihr nun eure gewünschten Monster aus eurer Sammlung auswählen. Bei den ersten drei Kategorien habt ihr maximal für 3 Pokémon Platz, da ihr auf diese in PVP- und Rocket-Kämpfen zurückgreifen könnt. Für Arenakämpfe und Raids könnt ihr bis zu 6 Monster auswählen.
  6. Und schon habt ihr euer gewünschtes Team erstellt. Beim nächsten Kampf, könnt ihr diese Gruppe nun auswählen. Wischt dabei in der Team-Auswahl einfach zur Seite, bis ihr euere gewünschte Gruppe gefunden habt.
Pokémon-GO-Team-anlegen
So legt ihr eure eigenen Teams an

Wie findet ihr es, dass Niantic nach so langer Zeit die Kampfteam-Funktion erweitert hat? Habt ihr euch in der Vergangenheit auch immer wieder geärgert, weil ihr sie neu erstellen musstet? Oder benutzt ihr diese Funktion gar nicht und wählt erst kurz vor dem Kampf eure gewünschten Monster aus? Erzählt es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Doch die Kampfteams können euch auch bei unzuverlässigen Trainern behilflich sein. Ich habe nämlich einen Trick ausprobiert, durch den ich nie wieder meine kostbaren Raid-Pässe verliere.

CoD MW2 & Warzone 2 zeigen ihre Roadmap der Season 2 – Spieler kritisieren Content als „Recycled Warfare“

Call of Duty: Modern Warfare 2 und Warzone 2 haben ihre Roadmap für Season 2 vorgestellt. MeinMMO führt euch durch die Map, gibt kurze Erklärungen zum Content und zeigt die ersten Reaktionen zur Vorstellung.

Season 2 startet am 15. Februar und bringt neuen, kostenlosen Content zu Call of Duty: Modern Warfare 2 und Warzone 2. Jetzt ist die Roadmap online und zeigt die konkreten Inhalte des nächsten Content-Zyklus.

Hier findet ihr eine Übersicht der Inhalte und eine erste Einschätzung von Teilen der Community. Möchtet ihr auch wissen, was abseits des Contents für Änderungen anstehen und welche Details bereits zum Update bekannt sind, checkt unser großes Special zu Season 2 von Call of Duty.

Die Roadmap könnt ihr euch hier ansehen:

cod modern warfare 2 warzone 2 season 2 roadmap

CoD MW2 & Warzone 2: Roadmap der Season 2 – Alle Inhalte

Was zeigt die Roadmap für Warzone 2? Für das kostenlose Battle Royale wurde ein großes Content-Paket geschürt. Hier die kompletten Ankündigungen für den Season-Start:

  • Ashika Island
    • eine neue, kleine Karte für Warzone für die Modi Battle Royale und Resurgence (Wiederbelebung)
  • Resurgence-Modus
    • Solange ein Spieler im Team noch am Leben ist, kommen Teammitglieder bis zu einem bestimmten Zeitpunkt im Match zurück
    • Kommt für alle Team-Größen, aber offenbar sind nicht alle gleichzeitig online
  • „Restore Honor“-Mechanik
    • Auf Ashika Island hinterlassen gefallene Gegner einen Dogtag – bringt Cash und einen UAV-Ping (Kisten & Gegner)
  • Neuer NPC – Rusher
    • Auf Ashika trefft ihr einen neuen NPC-Gegner, der auf Nahkampf spezialisiert ist und auf euch zu sprintet
  • Neues Fahrzeug
    • Ein Jetski steht euch in Season 2 für Wasser-Abenteuer zur Verfügung
  • Änderungen Al Mazrah
    • Der POI, welcher der Karte „Afghan“ nachempfunden ist, bekommt ein passendes Flugzeug
  • DMZ
  • Neue DMZ-Fraktion
    • Die „Crown Fraction“ gibt euch neue Missionen, steht aber nur Käufern von CoD MW2 zur Verfügung

Folgende Inhalte sind für „In-Season“ angekündigt, kommen als erst später:

  • In-Match-Event „Data Heist“
    • Auf Ashika Island nach Datenknoten suchen, diese hacken und starke Items abstauben
  • Vertrag „Search & Seizure“
    • Ein Fahrzeug auf der Map wird markiert und von NPCs bewacht. Schlüssel besorgen, Fahrzeug entwenden und zum Zielpunkt bringen
  • Redeploy Drone
    • Geräte auf der Map, an denen ihr euch hochziehen könnt – ändern teilweise ihren Standort und lassen sich nicht zurückkaufen wie in Warzone 1

Zu der neuen Map Ashika Island gibt es bereits über 50 Bilder und einen kurzen Trailer, den ihr euch hier ansehen könnt:

Video starten
CoD Warzone 2: Ashika Island – Teaser

Was zeigt die Roadmap für CoD MW2? Gleich zum Start der Season könnt ihr folgende Inhalte erwarten:

  • Ranked-Modus
    • Ein Skill-basierter Modus mit eigenem Turnier-System
  • 2 6vs6 Maps
    • Dome & Valderas Museum
  • 2 Battle Maps (große Karten)
    • Al Malik International & Zaya Observatory
  • 3 neue Modi
    • Infected / Gun Game / Grind

Ein paar Inhalte für In-Season wurden ebenfalls angekündigt:

  • 2. PvE-Raid
    • Koop-Aktivität, in der die Story weitergeführt wird
  • 3 neue Modi
    • Drop Zone / All or Nothing / One in the Chamber

Was kommt sonst noch? Zusätzlich kommen noch einige Inhalte für beide Spiele – Warzone und MW2:

  • Event „Path of Ronin“
    • 7 Aufgaben, die euch mit Cosmetics belohnen
  • 5 neue Waffen
    • Sturmgewehr: ISO Hemlock
    • Shotgun: KV Broadsite
    • DMR: Armbrust
    • Nahkampf: Dual Kodachis
    • DMR: Tempus Torrent
  • Neue Bundles & Cosmetics
    • Wie üblich kommen neue kaufbare Premium-Inhalte ins Spiel

Ansonsten startet der frische Battle Pass am 15. Februar und die maximale Level-Stufe steigt auf 500 (Prestige 10). Anders als in den letzten Jahren levelt ihr einfach weiter, ohne einen Reset bei jeder Season.

Wie sehen die Reaktionen aus? Während Warzone-Spieler in den letzten Wochen bereits über viele Änderungen informiert wurden, fühlen sich einige Spieler des Multiplayer von CoD MW2 benachteiligt.

Unter dem Ankündigungs-Tweet der Roadmap finden sich viele Kommentare darüber, dass wieder keine neuen 6vs6-Maps ins Spiel kommen (via twitter.com). „Dome“ gab es schon in früheren CoD-Spielen und „Valderas Museum“ war bereits Teil der Beta-Phase von MW2.

Auch der Ranked-Modus, die Rückkehr der Hardcore-Modi und die kleinen neuen Modi sind alles bereits bekannte Features aus früheren Titeln von Call of Duty.

Gelegentlich liest man den Begriff „Recycled Warfare“. User „@74Claw“ bringt es auf den Punkt: „Alles auf der Multiplayer-Seite ist von früheren Spielen – Hallo?“.

Wie ist euer erster Eindruck zum neuen Content der Season 2? Lasst einen Kommentar zum Thema da. Möchtet ihr mehr über CoD lesen, dann schaut mal hier vorbei: CoD MW2 hat einen miesen Start, ist aber das erfolgreichste Spiel der Reihe – Wie kann das sein?

Quelle(n):
  1. Call of Duty

Hogwarts Legacy profitiert vom Gronkh-Streisand-Effekt – Ist schon vor Release riesig auf Twitch und Steam

Es war klar, dass das neue „Harry Potter“-Spiel Hogwarts Legacy ein großes Ding werden würde. Doch wie groß es jetzt schon einen Tag vorm Release auf Steam und Twitch wirklich ist, kann man als eine Überraschung sehen. Da spielt der Streisand-Effekt mit hinein, glaubt unser Autor Schuhmann. Die Kontroverse um den deutschen Twitch-Streamer Gronkh kann als Beispiel dafür dienen.

Wie erfolgreich ist Hogwarts Legacy? Extrem erfolgreich, das ist schon jetzt klar, obwohl der Release erst am 10. Februar für PC, PlayStation und Xbox erfolgt, sind die Zahlen bereits am 9. Februar beeindruckend:

  • Auf Twitch hat Hogwarts Legacy in der Spitze 1,249 Millionen Zuschauer erreicht – kein Singleplayer-Spiel hatte auf Twitch je mehr gleichzeitige Zuschauer. Man hat damit Cyberpunk 2077 abgehängt.
  • Nach ersten, inoffiziellen Zahlen von Steam verkauft sich das Spiel extrem stark – im Peak waren 489,139 Spieler online. Das macht es aktuell nach den beiden Valve-Dauerbrennern DOTA 2 und CS:GO zur Nummer 3 auf Steam (via steamdb). Für einen Vollpreis-Titel ist das eine echte Leistung.
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Hogwarts Legacy stellt den offiziell besten Trailer der gamescom u0026#8211; Hat über 600.000 Views auf YouTube

3 Punkte sprachen für den Erfolg von Hogwarts Legacy – 3 dagegen

War mit diesem Erfolg zu rechnen? Es gab 3 Punkte, die schon vorm Release für den Erfolg sprechen:

  • Harry Potter ist mit 32 Milliarden eingenommen US-Dollar die achtgrößte Medien-Marke der Welt, noch vor Call of Duty und Transformers, und nur knapp hinter dem Marvel Cinematic Universum.
  • Das Angebot an AAA-Games ist durch die Corona-Pandemie, zahllosen Verschiebungen und Schwierigkeiten, die Studios trafen, extrem ausgedörrt. Seit einem Jahr und Elden Ring sind kaum große Spiele erschienen.
  • Zum dritten steht hinter dem Spiel mit Warner Bros. Games viel Kapital, überall sieht man Werbung für den Titel.

Allerdings war überhaupt nicht sicher, dass Hogwarts Legacy so ein Hit werden würde, wie es sich nun abzeichnet. Denn das Spiel hatte von Beginn an eine furchtbare Presse. Auf dem Weg zum Release ging eigentlich alles schief, was nur schiefgehen kann:

  • Das Spiel geriet bereits im Februar 2021 in Misskredit, weil der Lead-Designer des Spiels, Troy Levitt, Gamergate nahestand. Das große Forum ResetEra entschied da schon, das Spiel zu boykottieren.
  • Außerdem ist das Studio „Avalance Software“ relativ unbekannt. Sie hatten „Disney Infinity“ entwickelt – das war jetzt kein Garant, dass da ein Riesenspiel bei herauskommen würde. Zumal viele Videospiele zu großen Franchise bei Release enttäuschten.
  • In den letzten Monaten gab es immer wieder Aufrufe, Hogwarts Legacy gar nicht zu spielen und es zu boykottieren, um sich klar von der Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling zu distanzieren und ihr nicht noch mehr Geld zukommen zu lassen. Die britische Autorin ist in Teilen der Tran Community in Verruf geraten.
Die GameStar hat sich mit dem Thema: “Wieso wollen manche Hogwarts Legacy boykottieren” ausführlich befasst.

Man hatte während der “Hype-Phase” des Spiels fast das Gefühl, dass sich die Entwickler dafür rechtfertigen mussten, Hogwarts Legacy überhaupt zu entwickeln. Ständig wurden sie mit Vorwürfen konfrontiert, spürten Gegenwind wegen J.K. Rowling (via ign.com)

Schauspieler entschuldigten sich sogar dafür, bei Hogwarts Legacy mitgewirkt zu haben (via gamesradar).

Dass Hogwarts Legacy jetzt so ein Hit werden würde, war also keinesfalls eine sichere Sache. Auch andere Spiele im Universum von Harry Potter sind gescheitert. Der Pokémon-GO Klon „Harry Potter: Wizards Unite” wurde früh eingestellt.

Mehr zum Thema
Eine deutsche Twitch-Streamerin ruft zum Boykott gegen Hogwarts Legacy auf
von Schuhmann

“Die ganze Aktion hat mehr Werbung für das Spiel gemacht, als ich es nur ansatzweise hätte machen können”

Was ist der Streisand-Effekt und wie hat er Hogwarts Legacy genutzt? Der Streisand-Effekt ist nach Barbara Streisand benannt. Es beschreibt einen Zustand, dass der Versuch, eine Information zu unterdrücken, zur Verbreitung der Information führt.

Streisand verklagte 2003 einen Fotografen auf 50 Millionen $, weil der Luftaufnahmen ihres Hauses veröffentlicht hatte. Vor der Klage kannte kaum jemand diese Aufnahmen. Nach der Klage verbreitete sich das Foto wie irre im Internet.

Weil sich Aktivisten im Netz darum bemühten, Hogwarts Legacy zu boykottieren, um die Werbe-Wirkung für Hogwarts Legacy zu verringern, hat das Spiel in den vergangenen Tagen und Wochen viel mehr „Gratis-PR“ erhalten, als es jede noch so clevere Werbe-Kampagne hätte bewerkstelligen können.

Allein in Deutschland hat die Kontroverse um den Twitch-Streamer Gronkh dazu geführt, dass Hogwarts Legacy unmittelbar vorm Release mehrere Stunden auf der Titelseite eines der größten Medien-Portale des Landes, der BILD, präsent war.

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Diese Art von Aufmerksamkeit in der Mainstream-Presse hätte Warner Bros. auch mit noch so viel Geld nicht erreichen können. Das ist ein Niveau an Aufmerksamkeit, das sonst eigentlich nur den allergrößten, etablierten Gaming-Marken wie Grand Theft Auto oder Meisterwerken wie Red Dead Redemption 2 vorbehalten ist.

Hogwarts Legacy ist heute das wahrscheinlich relevanteste Spiel seit Elden Ring. Die Boykott-Kampagne hat zu dem Erfolg eher noch beigetragen, wie man feststellen muss.

In Deutschland ging Gronkh vorbildlich mit den Vorwürfen um, mit denen er konfrontiert wurde. Er befasste sich inhaltlich mit seinen Kritikern, räumte eigene Fehler ein und bemühte sich um Ausgleich. Die großen Content-Creators in den USA reagieren jedoch mit Unverständnis und Wut auf die Forderung, Hogwarts Legacy nicht zu zeigen:

Hogwarts Legacy: Boykott-Rufer lassen Streamerin verzweifeln – 2 Twitch-Stars reagieren brutal

Streamer bedankt sich bei Twitch für die Chance auf ein neues Leben – Sie sperren ihn lebenslang

Ein Skandal beendete im September 2022 jäh die Karriere des englischen Twitch-Streamers “ItsSliker”. Nun wagte er seine Rückkehr, bedankte sich für die zweite Chance – und wurde prompt von der Streaming-Plattform gebannt.

Warum brauchte der Streamer eine zweite Chance? Im September 2022 wurden Vorwürfe gegen Sliker laut, er habe andere Content Creator und Zuschauer um tausende Euro betrogen: So soll sich der Streamer in privaten Nachrichten an die betroffenen Personen gewendet haben, ihnen eine traurige Geschichte erzählt und anschließend um Geld gebeten haben.

Das Geld wolle er binnen 2 Monaten zurückzahlen, er müsse nur die Probleme mit seiner Bank klären, das Ganze sei ihm furchtbar unangenehm, man möge es doch bitte vertraulich behandeln, so die Masche von Sliker.

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Was steckte dahinter? In Wahrheit verwendete er das Geld jedoch, um seine Glücksspielsucht zu finanzieren: In einem emotionalen Entschuldigungs-Video erklärte er, sich immer mehr Geld geliehen zu haben, in der Hoffnung, genug zu gewinnen, um die bisherigen Schulden zurückzahlen zu können.

Insgesamt soll Sliker so umgerechnet mindestens 200.000 € an Schulden angehäuft haben, manche Quellen sprachen sogar von mehr als 300.000 €. Andere größere Streamer (xQc und Ludwig) boten schließlich an, die Betroffenen zu entschädigen.

Viele forderten zudem, der Streamer solle permanent von Twitch gebannt werden, was jedoch nicht geschah. Jetzt, im Februar 2023, Monate später, wurde Sliker tatsächlich von der Plattform gesperrt.

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Sliker plante offenbar ein Comeback

Was ist jetzt die Entwicklung? Am 26. Januar bedankte sich Sliker via Twitter für eine “zweite Chance im Leben”. Dabei handelte es sich um die erste Aktivität auf dem Account seit Oktober 2022. Es sah ganz danach aus, als plane Sliker seine Rückkehr zu Twitch.

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Am selben Tag wurde auf dem Twitch-Kanal von Sliker ein Stream gestartet, der jedoch recht ungewöhnlich war: Statt dem Streamer wurde eine “Guy Fawkes”-Maske auf schwarzem Hintergrund eingeblendet, dazu hörte man Lachen.

Der Stream-Titel “This channel is mine now”, also “Dieser Kanal gehört jetzt mir” war ein zusätzlicher Hinweis, dass etwas nicht ganz mit rechten Dingen zuging.

Am 7. Februar wurde schließlich bekannt, dass der Kanal permanent gebannt worden sei. Zusätzlich wurden der Partner-Status und Subscribe-Button des Kanals entfernt.

Bann sorgt für Verwirrung

Warum kommt der Bann erst jetzt? Kritiker von Sliker sind verwirrt, warum der Bann erst jetzt verhängt wurde, Monate nachdem herauskam, dass Sliker seine Twitch-Kollegen und Zuschauer abgezockt hatte. Es könnte jedoch sein, dass die Sperre überhaupt nichts damit zu tun hat.

Wie die US-Seite dexerto berichtet, hat Sliker in Chatlogs angegeben, gehackt worden zu sein. Der mysteriöse Stream sei also gar nicht von ihm selbst gewesen. Er hatte allerdings auf seinem Zweit-Kanal gestreamt, der nun aber ebenfalls gesperrt worden sei.

Es ist noch unklar, was genau mit den Kanälen von Sliker passiert und ob er gegen die Sperre vorgehen kann, sollte tatsächlich ein Hacker dahinterstecken. Sein Twitch-Comeback verschiebt sich aber wohl um unbestimmte Zeit.

Der Skandal um Sliker kostete wohl nicht nur ihn selbst die Karriere, sondern auch einen anderen großen Streamer: Für Matthew “Mizkif” Rinaudo war es bis September 2022 steil bergauf gegangen, doch dann legte er sich auf Twitter mit dem Falschen an.

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Quelle(n):
  1. dexerto
  2. sportskeeda

Vor 24 Jahren sollte ein seltsamer PC-Controller für 100 Euro in Shootern die Maus ablösen

1999 stellte Microsoft einen neuen Controller für den Computer vor und sollte vor allem Shooter angenehmer gestalten. Mit modernen Geräten hat dieses Modell jedoch fast nichts mehr gemeinsam.

Mit dem SideWinder Dual Strike kam 1999 ein Gaming-Controller auf den Markt, der sich an PC-Spieler richtete. Das war noch, bevor Microsoft seine erste Xbox auf den Markt brachte. Denn diese erschien erst im November 2001 in Konkurrenz zur PlayStation 2.

Heutige Spieler dürften bei dem Design des Controllers eher skeptisch blicken. Von heutigen, ergonomischen Geräten ist dieser Controller mittlerweile weit entfernt. Für 80 US-Dollar (heute rund 100 Euro), kam das Modell auf den Markt und konnte nicht jeden überzeugen. Vielleicht auch ein Grund, warum ihr dieses Modell nicht unter den besten Controllern für PC und Xbox finden werdet:

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Controller bot 1999 bereits moderne Funktionen, die heute jeder nutzt

Was konnte das Gamepad? Der SideWinder Dual Strike bot vor allem jede Menge Tasten. Auf der linken Seite befinden sich ein D-Pad und drei Tasten. Auf der rechten Seite vier Knöpfe auf der Vorderseite eines Flightsticks, der durch eine riesige Kugel mit dem linken Teil verbunden war.

Hinter der Kugel steckt die Idee, präzise auf Gegner zielen zu können. Das sollte langfristig die Maus in Shootern überflüssig machen. Alle anderen Tasten der Tastatur lagen auf den übrigen Tasten des Controllers.

In dieser Hinsicht bot das Gerät bereits 1999 einige moderne Features, die wir auch von heutiger Hardware kennen: So konntet ihr 8 Tasten mit 16 Funktionen programmieren. Dank eines Switch-Features konntet ihr alle Tasten doppelt belegen. Ein Feature, welches mittlerweile alle großen Hersteller wie Razer, Roccat oder Logitech in ihre Hardware integrieren.

Ein Testvideo inklusive Unboxing könnt ihr euch auf YouTube ansehen:

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Tester kritisierten eine viel zu steile Lernkurve

Die Tester konnte der neue Controller damals nur bedingt überzeugen, was vor allem an der starken Konkurrenz durch Maus und Tastatur lag. Die Ideen waren zwar einfallsreich, Maus und Tastatur funktionierten aber in PC-Spielen bereits hervorragend und vielen war Gaming mit dem SideWinder Dual Strike einfach zu aufwändig. Das britische Magazin PCGamer beschreibt Gaming mit dem Modell, „als würde man versuchen, System Shock 2 zu spielen, indem man einen Rubik’s Cube löst.“

Für viele lohnte es sich einfach nicht, sich mühsam in eine Steuerung einzuarbeiten, die nicht so gut funktionierte, wie Maus und Tastatur. Obendrein bot man auf jeder LAN-Party, wo man mit so einem Controller auftauchte, einen seltsamen Anblick.

6 verrückte Controller, mit denen ihr wirklich zocken könnt

WoW bringt neue Erfolge, die ihr nur bekommt, wenn ihr vor 15 Jahren schon gespielt habt

Auf dem PTR von World of Warcraft sind neue Heldentaten aufgetaucht, die man gar nicht mehr bekommen kann. Denn um die Erfolge zu kriegen, musstet ihr teilweise schon vor Wrath of the Lich King gespielt und aktiv Berufe ausgeübt haben.

Was sind das für Erfolge? Heldentaten sind besondere Erfolge in einem eigenen Tab, die in eurer Erfolgs-Übersicht erst auftauchen, wenn ihr sie habt. Davor sind sie versteckt.

Diese Erfolge stehen für besonders starke, einmalige Errungenschaften, die man in der Regel nur erhält, wenn man an zeitlich begrenzten Events teilgenommen hat – etwa den Endboss eines Raids vor dem nächsten Content legt.

Wie wowhead herausgefunden hat, gibt es bald Heldentaten für Crafter, die sich früher aktiv mit ihren Berufen beschäftigt haben. Konkret geht es hier um Berufs-Spezialisierungen, die nicht mehr im Spiel sind und um besondere Events wie die Öffnungen von Naxxramas und Zul’Gurub.

Mit WoW Dragonflight wurden Berufe vollkommen überarbeitet. Im Video erklären wir euch, was Crafter jetzt beachten müssen:

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WoW: Dragonflight überarbeitet Berufe – Alle Features unter 2 Minuten erklärt

Wie bekomme ich die neuen Erfolge? Die Heldentaten, die jetzt auf dem PTR sind, erfordern von euch, dass ihr vor dem Release von Wrath of the Lich King oder Cataclysm bereits gespielt und euch mit Berufen beschäftigt hat. Zu den neuen Heldentaten zählen:

  • Handwerker der Argentumdämmerung: Helft der Argentumdämmerung beim Sturm auf Naxxramas mit euren Handwerkskünsten, ehe die Expedition nach Nordend aufbricht.
  • Handwerker des Stamms der Zandalar: Helft dem Stamm der Zandalar mit euren Handwerkskünsten, ehe der Kataklysmus losbricht.
  • Verschiedene Heldentaten für Spezialisierungen, die es nicht mehr gibt, etwa: Stammeslederverarbeitung, Mondstoff-Schneiderei oder Waffenschmied. Auch die müsst ihr vor Cataclysm erlernt haben.

Die neuen Heldentaten kommen vermutlich mit dem kommenden Patch 10.0.7 ins Spiel. Erhalten könnt ihr sie aber nur, wenn ihr schon vor zwischen 12 und 15 Jahren gespielt habt.

Wer damals nicht gespielt hat, geht aber trotzdem nicht leer aus. Es kommen auch neue Erfolge für das Drachenreiten, die ihr erhaltet, wenn ihr die verschiedenen Kurse auf den Dracheninseln meistert. Außerdem gibt es Erfolge für einige Quests, Erkundungen und Ruf in Dragonflight.

Neue Erfolge können nervige Diskussionen vorbeugen

Warum kommen diese Erfolge gerade jetzt ins Spiel? Spieler diskutieren gerade darüber, was Erfolge in WoW zu suchen haben, die man effektiv nicht mehr bekommen kann. Einige vermuten hier, dass die Erfolge dafür sorgen sollen, Spieler wiederzuerkennen.

Blizzard legt gerade den Fokus auf etliche alte Inhalte. So gibt es etwa die Möglichkeit, weiße und graue Items als Transmog zu nutzen, von denen viele früher von Handwerksberufen hergestellt worden sind. Einige alte Kleider sind sogar Millionen wert.

Die die entsprechenden Spezialisierungen und Events gab es Rezepte zu lernen, die man anders nicht bekommen konnte. Für den Fall, dass die entsprechenden Rezepte zurückkommen oder um Spieler auszuzeichnen, die solche Vorlagen beherrschen, seien Erfolge eine einfache Art der Wiedererkennung, ohne auf die Behauptung: „Das konnte ich schon früher!“ setzen zu müssen.

Alte Berufe sind übrigens auch bei Top-Spielern im Moment ein Thema. Denn mit bestimmten Rezepten aus der Vergangenheit lassen sich selbst harte Bosse in Dragonflight viel leichter besiegen:

Ein 8 Jahre altes Item macht gerade einige der schwersten Bosse in WoW viel angenehmer

Quelle(n):
  1. wowhead

Pokémon GO klärt endlich die 2 wichtigsten Fragen zur weltweiten Hoenn-Tour

Es gibt endlich neue Informationen zu den Kosten und der Shiny-Rate der weltweiten Hoenn-Tour in Pokémon GO.

Am 25. und 26. Februar 2023 läuft die weltweite Hoenn-Tour in Pokémon GO. Es gab bislang aber Unklarheiten, was das Event kosten würde und wie es mit der Shiny-Rate zum Event aussehen würde.

Gegenüber dem Portal Eurogamer meldete sich Entwickler Niantic nun zu Wort.

Das ist zu den Kosten bekannt: Niantic erklärte gegenüber Eurogamer, dass es kein “großes” Event-Ticket zur globalen Hoenn-Tour geben wird. Der Großteil des Events wird kostenlos spielbar sein.

Nach aktuellem Stand ist die einzige Ausnahme die Meisterwerk-Forschung mit Shiny Jirachi. Dafür gibt es ein Ticket, das zwischen dem 20. Februar und 20. März für 4,99 Dollar (bzw. einen entsprechenden Preis in der Landeswährung) angeboten wird.

Das ist zu den Shinys bekannt: Unabhängig vom Ticket-Kauf der Forschung werden ausgewählte Pokémon-Arten einen Shiny-Boost während des Events bekommen, erklärt Niantic gegenüber Eurogamer. Welche das sind, ist noch unklar.

Es gibt also keine grundsätzlich erhöhte Shiny-Chance, aber es wird zumindest für einige Monster eine erhöhte Shiny-Rate geben.

Was ist die weltweite Hoenn-Tour in Pokémon GO?

Das steckt in der weltweiten Hoenn-Tour: Die weltweite Hoenn-Tour läuft am 25. und 26. Februar von 10:00 bis 18:00 Uhr Ortszeit.

Es wird verschiedene Inhalte geben, die sich rund um die Hoenn-Region drehen. Das sind unter anderem:

  • Die Monster aus der Region stehen im Fokus
  • Es gibt rotierende Habitate mit unterschiedlichen Spawns
  • Proto-Groudon und Proto-Kyogre tauchen in neuen Raids auf
  • Es wird eine Spezialforschung namens Legendenjagd rund um die beiden Monster geben
  • Man entscheidet sich für eine Seite – Rubin oder Saphir
  • Es gibt einen veränderten Eier-Pool, unter anderem mit den regionalen Pokémon der Hoenn-Region

Hier findet ihr eine genaue Übersicht der Inhalte der weltweiten Hoenn-Tour in Pokémon GO.

Die weltweite Hoenn-Tour läuft eine Woche nach der lokalen Variante in Las Vegas, die sich ein wenig vom globalen Event unterscheidet. So gibt es für Las Vegas etwa ein Ticket und einige kostenpflichtige Add-Ons, die weitere Boni bringen. Das kann man aber nur nutzen, wenn man vor Ort ist.

Noch vor der globalen Hoenn-Tour steht außerdem ein weiteres spannendes Event an: Das “Proto-Grollen” mit der Rückkehr von Rayquaza.

Quelle(n):
  1. Eurogamer.net

Find Your Next Game: Love Edition – Unser großes Live-Event im Februar

Eine Woche lang dreht sich bei uns auf den Webseiten und im Livestream alles um unsere Liebe zu Spielen in unserer FYNG: Love Edition. Lest hier, was euch in den kommenden Tagen erwartet.

Unser beliebtes Format Find Your Next Game (FYNG) geht in die nächste Runde. Das neue Jahr ist noch jung und wir haben uns den Valentinstag am 14. Februar zum Anlass genommen, das erste FYNG 2023 ins Zeichen der Liebe zu Spielen zu stellen. A FYNG called Love.

Von 8. bis 14. Februar findet ihr auf unseren Webseiten zahlreiche Artikel über unsere – und eure – Liebe zu Spielen plus spannende Spielvorstellungen.

Am 10. Februar startet unser Livestream-Event auf unserem Twitch-Kanal Monsters and Explosions. Bis Dienstag, dem 14. Februar senden wir dann mindestens fünf Stunden täglich live aus München und stellen euch neue Titel vor, quatschen im Live-Podcast über die Liebe zu Spielen und die Liebe IN Spielen. Außerdem gibt’s eine neue Ausgabe unserer Show Indie-Herzblatt.

Das Live-Programm von FYNG: Love Edition in dieser Woche

Welche Moderatoren sind am Start: Die Moderation übernehmen wie gewohnt unsere Gaming-Hosts Julius, Ann-Kathrin, Maurice, Fritz und erstmalig unser neuer Video-Redakteur Lennard. Dazu kommen noch weitere Gäste aus den Redaktionen von GameStar, GamePro und MeinMMO sowie einige Entwickler.

Was steht auf dem Programm? Neben Titeln, die ihr in Kürze spielen könnt, wie Wo Long: Fallen Dynasty, Company of Heroes 2 und Wild Hearts, blicken wir auf kommende Kracher wie das Remake von Resident Evil 4, Diablo 4 und Shadow Gambit.

Das komplette Live-Programm von FYNG: Love Edition

Was ist eigentlich dieses FYNG? FYNG steht für „Find Your Next Game“. Dahinter verbirgt sich eine Kombination aus einer Vielzahl von Livestreams und dazu passenden redaktionellen Artikeln auf allen unseren Webedia-Seiten. Also auf GameStar, GamePro und MeinMMO.

Der Fokus von FYNG liegt auf unseren Livestreams. In vielen Stunden Live-Programm auf unserem Twitch-Kanal MAX – Monsters and Explosions stellen wir euch eine Menge neuer Spiele vor. All das wird begleitet von Talks, Live-Gameplay-Sessions und massig Interaktion mit der Community im Chat.

Erlebt im Koop-RPG Haven eine liebevolle Welt mit eurem Partner – „Wunderschön geschrieben, eine tolle Lovestory“

Im Koop-RPG Haven spielt ihr zwei Liebende, die auf einen verlassenen Planeten auswandern. Dort begleitet ihr Yu und Kay durch ihren Alltag.

Haven, ein RPG vom Indie-Studio The Game Bakers, lässt euch in die Rollen eines Liebespaares schlüpfen. Es ist dabei egal, ob ihr solo oder gemeinsam mit einem Partner spielt.

Im Dezember 2020 erschien Haven für den PC, Xbox und die Playstation 5, Anfang 2021 folgten dann die Versionen für Nintendo Switch und Playstation 4.

Haven ist ein emotionales Abenteuer, eine rührende Geschichte und ein tolles Erlebnis für zwei – also lasst euch entführen in eine fremde Welt voller gemeinsamer Möglichkeiten.

Hier seht ihr den Gameplay-Trailer zu Haven:

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Haven – Koop-RPG Trailer

Flieht als Liebespaar auf einen vergessenen Planeten

Was ist Haven für ein Spiel? In Haven steht die Geschichte der Liebenden Yu und Kay im Fokus. Durch die Dialoge erlebt ihr ihren Alltag, wie sie an ihrer Beziehung arbeiten und gemeinsam an den neuen Herausforderungen wachsen.

Für ihre Liebe flohen sie auf einen fremden Planeten und müssen sich in der ungewohnten Umgebung durchschlagen. Sie haben nur sich selbst und ihr Vertrauen zueinander. Ihr erlebt dabei ihre Entwicklung als Pärchen im Laufe des Abenteuers mit vielen, liebevollen Dialogen.

Ihr verfolgt die Gespräche, könnt aber auch immer mal wieder zwischen Antwortmöglichkeiten auswählen, während ihr durch die Gräser der unbekannten Welt gleitet,

Als Pärchen erkundet ihr die Umgebung, trefft auch auf Monster, die ihr bekämpfen müsst. Im Kampf nutzt ihr beide Charaktere und wählt taktisch aus, wer welche Attacken ausführt. Auch gemeinsame Duo-Skills gibt es.

Kay und Yu erkunden gemeinsam den vergessenen Planeten.

Die Grafik ist farbenfroh und ansprechend, punktet aber nicht mit Details. Der Fokus liegt auf der Erkundung und dem gemeinsamen Abenteuer.

Diese Inhalte bietet es noch:

  • Sammeln, Crafting und Kochen
  • Ihr begegnet niedlichen Tieren
  • Ihr könnt fliegen
  • Einen elektronischen Soundtrack, der von Spielern immer wieder gelobt wird
  • Lokalen Koop, aber auch Remote Play von Steam

Ihr spielt als schwules, lesbisches oder heterosexuelles Paar

Im Jahr 2022 erhielt das RPG ein wichtiges Update: Seitdem könnt ihr nicht mehr nur als heterosexuelles Paar spielen, sondern auch homosexuell sein.

Zu Beginn von Haven wählt ihr seit dem Couple-Update, in welcher Kombination ihr Kay und Yu spielen wollt. Entweder als Mann und Frau, zwei Männer oder zwei Frauen.

Seit 2022 gibt es auch schwule und lesbische Liebespaare in Haven.

Die Auswahl nimmt dabei keinen Einfluss auf das Spielgeschehen. Es verändern sich lediglich die Gesichtszüge und die Kleidung der Figuren. Auch die Frisuren werden leicht angepasst – allerdings behält Yu lange und Kay kurze Haare.

Spieler lieben die Story, nörgeln beim Kampfsystem

Die Rezensionen auf Steam zeigen seit Release klar nach oben und stehen bei „sehr positiv“ – 92 %. Nahezu jeder Spieler lobt die Story und die Dialoge. Das Update, durch das ihr die Geschlechter wechseln könnt, wurde besonders positiv aufgenommen.

Bemängelt werden Teile des Gameplays. Das Kampfsystem soll nicht besonders spannend sein und sich eher stumpf anfühlen. Der Fokus liegt auf Erkundung und die Dialoge der beiden Charaktere. Hier spielt Haven alle Trümpfe aus.

Pro
  • Mitreißende Story
  • Lebhafte Dialoge
  • Die Wahl, ob ihr als hetero, schwul oder lesbisches Paar spielen wollt
Contra
  • Online-Koop funktioniert bei manchen Spielern nicht (Steam Remote)
  • Langweiliges Kampfsystem
  • Keine deutsche Vertonung

Wir fassen ein paar der Stimmen hier für euch zusammen:

User Wolf Fivousix ist begeistert von Haven und teilt seine Gefühle auf Steam: „Ein fantastisches Spiel. Es ist wunderschön geschrieben, eine tolle Lovestory.“

Selbst wenn einige das Gameplay kritisieren, können sie diese Schwächen durch die Stärken vergessen. So schreibt etwa keldian: „Gameplay ist nicht der Fokus des Spiels, das Kampfsystem ist sehr simpel. Doch die Stimmung – wow. Die Beziehungsgeschichte ist super geschrieben mit einer tollen Chemie zwischen den beiden.“

Über das Couple-Update im letzten Jahr freuten sich viele Nutzer, so auch Cheerio’s mother: „Danke, dass ihr die Gays hinzugefügt habt. 10/10“

Nicht alle Spieler sind indes mit dem Gameplay unzufrieden. Der Nutzer Fallow fühlt sich gut unterhalten: „Das Gameplay selbst ist für den einen oder anderen vielleicht etwas seicht, aber für mich ist es knackig genug, um Spaß zu haben. Soundtrack, Grafik und besonders die Dialoge erzeugen […] einen Eindruck von einer wunderschönen, lebendigen und ganzheitlichen Beziehung zwischen zwei Menschen, wie man das sonst eher selten in Story-getriebenen Spielen findet.“

Virtual Ahwn kam erst durch das Couple-Update in Haven rein: „Als schwuler Mann hatte ich zuerst nicht so Lust auf das Spiel, weil ich keine Hetero-Romanze spielen wollte. Als das Update kam, habe ich Haven noch eine Chance gegeben. […] Ich liebe das Spiel so sehr, ich kann es kaum in Worte fassen.“

Nahezu jeden Spieler begeistert die Geschichte von Yu und Kay. Wer sich also für Story-Games mit guten Dialogen und Voice-Acting interessiert, sollte auf jeden Fall einen Versuch wagen. Vielleicht ja sogar mit dem Partner oder der Partnerin.

Ihr bekommt es auf allen Plattformen für knapp 25 Euro. Laut „HowLongToBeat“ stehen dem Preis 10 Stunden gemeinsame Erlebnisse gegenüber (via howlongtobeat.com).

Was sagt ihr zu Haven? Habt ihr es mal gespielt, habt es nun vor? Wird es euer nächstes Game? Kennt ihr ähnliche Spiele, in denen man in die Rolle eines Liebespaares schlüpft? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

WoW: Ein 19 Jahre altes, weißes Item ist plötzlich Millionen Gold wert

Spieler von World of Warcraft erleben gerade einen kleinen Goldrausch. Denn ein altes „Crap-Item“ ist plötzlich viele Hunderttausende oder gar Millionen Gold wert.

Die Qualitätsstufe eines Gegenstandes in World of Warcraft gibt eigentlich seine Seltenheit und damit auch seinen Wert an – zumindest meistens. Doch mit dem Patch 10.0.5 hat sich das in manchen Fällen umgekehrt. Denn jetzt lassen sich auch weiße Gegenstände für die Transmogrifikation nutzen. Einstmals „nutzlose“ Roben von Händlern sind plötzlich der letzte Schrei für Transmog-Fans.

Solche Gegenstände sind die Hanboks und Dangui – besondere Kleider, die nur von einem einzigen NPC im Spiel verkauft werden.

Eines dieser weißen Kleider wird jetzt für bis zu 2.000.000 Gold gehandelt.

Was ist das für ein Gegenstand? Beim Formellen Dangui handelt es sich um eine besondere Robe, die jetzt als kosmetischer Gegenstand zählt – sie kann also von allen Rüstungsklassen als Transmog-Vorlage verwendet werden. Die Textur ist ziemlich ungewöhnlich und kommt in World of Warcraft so kein zweites Mal vor.

WoW Formal Dangui wowhead
Ein ganz besonderer Skin – den gibt es nicht oft. (Bildquelle: wowhead)

Wo kann man das Item kaufen? Den „Formeller Dangui“ kann man bei Geenia Sonnenfleck auf der Mondlichtung kaufen. Sie steht bei den Koordinaten 52 / 32.

Sie verkauft auch andere Dangui und Hanboks, diese sind aber nicht so selten, sodass sie beim Weiterverkauf einen geringen Preis erzielen dürften. Lediglich der „Formeller Dangui“ wird für exorbitante Summen im Auktionshaus gehandelt!

Das normale Angebot von Geenia – die seltenen Dinge hat bereits jemand gekauft.

Warum ist das jetzt so wertvoll? Der Grund, warum „Formeller Dangui“ jetzt für bis 6- bis 7-stellige Goldbeträge verkauft wird, liegt in der Seltenheit dieses Gegenstandes. Denn obwohl es sich bei dem Dangui nur um ein Item von „gewöhnlicher“, also weißer Qualität handelt, wird es nur ausgesprochen selten von der Händlerin Geenia Sonnenfleck verkauft. Schlimmer noch: Wenn sie diesen Dangui mal im Angebot hat, dann nur einen einzigen davon.

Wie lange es dauert, bis dieser Dangui wieder in ihrem Inventar landet, ist nicht ganz klar. Viele berichten, dass sie den NPC für Tage gecampt haben. Die Schätzungen liegen bei einer Abklingzeit zwischen 3 Tagen und 2 Monaten. Genaue Werte gibt es hier aber nicht.

Inzwischen wird Geenia auf den meisten Realms dauerhaft belagert. Beachtet dabei, dass es mehrere „Phasen“ gibt, in denen Geenia ihre Gegenstände verkauft. So kann es etwa sein, dass der Dangui im Kriegsmodus verfügbar ist, während er im Nicht-Kriegsmodus ausverkauft ist.

Es kann sich demnach lohnen, mehrere Charaktere in unterschiedlichen Phasen und Chromie-Zeiten auf der Mondlichtung zu parken, um häufiger Zugang zu diesem NPC und somit mehr Chancen auf das Item zu haben.

Twitch: Amouranth sagt, als kleine Streamerin hatte sie 5 Männer, die ihr je 83.000 € im Jahr zahlten

Die Twitch-Streamerin Kaitlyn „Amouranth“ Siragusa ist mittlerweile die größte Streamerin auf Twitch. Aber das war nicht immer so. Als kleine Streamerin lebte sie vor allem von „Walen“ – Männer, die um die Wette spendeten, um einander zu überbieten. Im Gespräch mit xQc erklärt sie, was sich für sie geändert hat, als sie die Schwelle von 5.000 Zuschauern durchbrach.

In welchem Zusammenhang redet Amouranth? Amouranth ist seit 2016 auf Twitch und hat eine langsame, aber stetige Karriere hingelegt:

  • 2016 hatte sie im Schnitt 50 Zuschauer – damals zeigte sie vor allem Cosplay
  • 2017 waren es schon 809
  • 2018 erreichte sie 2042 Zuschauer – 2019 und 2020 wuchs ihr Kanal langsam, aber stetig auf 3032 Zuschauer an
  • Erst 2021 hatte sie dann mit der stark sexualisierten „Hot Tub“- und „ASMR“-Meta ihren Durchbruch und erreichte 9700 Zuschauer. ASMR ist das Meta, bei dem sie Mikrofone ableckt.

Zu Besuch bei xQc redet Amouranth über ihr Wachstum und den Vergleich zwischen Frauen und Männer auf Twitch. xQc, der ihr interessiert zuhört und eigene Erfahrungen mitgibt, ist der größte männliche Streamer auf der Plattform.

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Twitch-Streamerin mit nur 1 Zuschauer wird durch eine nette Geste berühmt – Das ist ihre Geschichte

Kleine Streamerinnen profitieren am meisten von Spenden reicher Männer

Das sagt Amouranth über ihr Leben als kleine Streamerin: Amouranth sagt: Bis sie eine gewisse Zuschauergrenze überschritt, hatte sie 3 bis 5 Männer in ihrem Chat, von denen jeder ihr etwa 90.000 $ im Jahr (83.000 €) zukommen ließ. Solche Leute, die extrem viel Geld ausgeben nennt man „Wale“, ein Begriff, der sich aus der Tierwelt in die Welt des Glücksspiels und Casinos geschlichen hat.

Die Männer würden so viel spenden, um die Aufmerksamkeit der Streamerin zu wecken. Dabei würden sie sogar miteinander konkurrieren und sich gegenseitig mit Spenden überbieten. Amouranth spricht von „Donation-Wars“:

Ich hatte 3 bis 5 Typen, die jährlich über 90.000 $ spendeten. Also jeder. Aber wenn du über 5.000 Zuschauer kommst, dann kommst du vielleicht insgesamt von allen auf 90.000 $. Wenn du größer wirst, dann geben dir die Wale nicht mehr so viel, weil so viele Leute im Chat sind – aber du machst mehr Geld mit Werbung, Subs und indem du Leute auf andere Seiten lotst. Es ist also die Frage, ob du ein skalierendes Modell machst oder klein, aber mit hohen Spenden.

Wie reagiert xQc? Den macht die Idee fertig, dass Wale miteinander um die Wetten spenden, wer mehr Geld raushaut. An sowas habe er gar nicht gedacht.

Als männlicher Streamer hat er ein ganz anderes Wachstum auf Twitch erlebt: Der Kanadier begann seine Karriere als Twitch-Streamer, nachdem er wegen mangelnder Impuls-Kontrolle aus der Overwatch-Liga geflogen war. Aber seine Wutausbrüche, die ihm die E-Sport-Karriere kosteten, machten ihn auf Twitch zum Star.

Seinen Durchbruch hatte xQc im Dezember 2019, damals waren die bisherigen Platzhirsche von Twitch für viel Geld auf Mixer gewechselt.

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Was sind die Nachteile einer kleinen Streamerin? Amouranth sagt, bei einer kleinen Streamerin würden häufig „parasoziale Beziehungen“ entstehen, die Probleme mit sich bringen: Die Männer würden erwarten, bei hohen Geldspenden auch eine Gegenleistung zu bekommen, etwa private Video-Chats oder Nachrichten.

Gerade bei kleinen Kanälen sei die Gefahr extrem hoch, einen Stalker unter den Zuschauern zu haben. Schon bei 10 Zuschauern könnte man damit rechnen, etwa einen Stalker dabei zu haben.

Große Streamerinnen bekommen mehr Geld von Firmen

Was verändert sich bei einer großen Streamerin? Amouranth sagt, wenn man etwa über 2.000 Zuschauer komme, verändere sich das Game komplett. Die Männer, die so viel Geld spendeten, würden jetzt ausbleiben, denn sie erwarteten nicht mehr so viel Aufmerksamkeit von einer Streamerin. Der Chat sei einfach zu voll, als dass sich die Streamerin auf einzelne Zuschauer konzentrieren könne.

Außerdem würden sich die Männer ausrechnen, dass eine derart große Streamerin finanziell nicht auf Zuwendungen angewiesen sei.

Auch die Stalker würden seltsamerweise bei einer so großen Streamerin eher weniger werden.

Ab dieser Größe verändere sich das Geschäftsmodell: Man könne nicht mehr mit so hohen Spenden rechnen, aber dafür seien Werbe-Einnahmen höher. Nun verdiene man „Geld der Industrie“, also von Amazon, über Subs, Werbung oder eben OnlyFans.

Das Geschäftsmodell von Amouranth sieht vor, über Twitter, Twitch und Instagram kostenlose, anzügliche Bilder und Videos zu veröffentlichen und eindeutigere Inhalte auf Onlyfans anzubieten – dann aber dafür, Geld zu nehmen.

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Frauen wachsen „klein“ sehr schnell auf Twitch – Aber stoßen auf Schwierigkeiten

Was sagt die Streamerin zum Wachstum auf Twitch? Die Streamerin sagt, als Frau habe man es relativ leicht mit gutem Aussehen, einem attraktiven Gesicht, Brüsten oder Hintern ein gewisses Niveau zu erreichen, aber darüber hinaus sei es dann schwer.

Frauen können auf geringem Niveau sehr schnell wachsen.

xQc ergänzt: Bei kleinen Streamerinnen hätten die Männer nicht so viel Konkurrenz und bekämen viel Aufmerksamkeit der Streamerin. Aber dieses Wachstum stoße schnell an Grenzen, sei „gecapped“.

Amouranth fährt fort: Wer als Mann hingegen auf Twitch anfange und ohne Kontakte oder irgendwelche Beziehungen über 100 Zuschauer komme, für den sei „Der Himmel das Limit“, denn er könne sicher sein, geschaut zu werden, weil er wirklich unterhaltsam ist.

„Für Mädchen ist es schwer, eine große Zuschauerschaft auf Twitch aufzubauen, weil man zu Männern streamt und jeder Mann hat andere Vorlieben. Das ist auch ein schräger Vibe. Männer haben das Gefühl, sie können keiner Frau zuschauen, ohne was von ihr zu erwarten, von ihr zu fantasieren und sich dafür schuldig zu fühlen, einer Frau zuzuschauen, mit der sie nie Sex haben werden. Also ist es schwerer als Frau zu wachsen.“

Amouranth sagt: Als kleine Streamerin gebe es den Druck, die Zuschauer zu halten, die man hat, und die glücklich zu machen, ohne ihnen das Gefühl zu geben, dass sie Teil des richtigen Lebens der Streamerin sind, denn das würde Probleme schaffen.

Als große Streamerin könne man Leuten auch mal sagen, die sollten sich verpissen.

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Wenn Amouranth von „Mädchen auf Twitch spricht“, meint sie eigentlich nur sich

Wie ist das einzuordnen? Wenn Amouranth von „Frauen“ spricht, meint sie damit nicht wirklich alle Frauen, sondern sie meint sich.

Amouranth ist in vieler Hinsicht eine Ausnahme-Erscheinung auf Twitch, weil sie eben nicht nur ein „schamlos E-Girl“ ist, wie sich selbst beschreibt, sondern extrem diszipliniert und zielstrebig arbeitet, dabei einen großen Geschäftssinn beweist.

Daher bewegen sich ihre Einnahmen in Regionen, von denen die meisten Streamerinnen, ganz egal, wie sie auftreten, nur träumen können.

Die Idee, dass jemand einfach das Modell von Amouranth wiederholen kann, ist illusorisch. Streamerinnen, die auf ähnlichen Pfaden wie Amouranth wandelten, sind mittlerweile gebannt und von Twitch verschwunden.

Auch der Erfolg von „Ich sprech so, dass Twitch mich langsamer stellen muss, um mich zu verstehen“-xQc lässt sich schwer erklären.

Beide stehen jedoch an der Spitze von Twitch und für sie gelten andere Regeln. Es gibt da sicher keine Formel, mit der man einem der beiden einfach so folgen könnte.

Als Amouranth mal erzählte, wie hoch ihre Einnahmen auf Onlyfans sind, meldeten sich andere Nutzerinnen dieser Plattform und sagten, dass auch sie zwar zur Spitze von Onlyfans gehörten, aber lange nicht an die Wunderzahlen von Amouranth heranreichten:

Twitch-Streamerin veröffentlicht genaue Zahlen, wieviel Geld sie mit OnlyFans verdient hat – Andere warnen davor

Hogwarts Legacy: Boykott-Rufer lassen Streamerin verzweifeln – 2 Twitch-Stars reagieren brutal

Das Spiel Hogwarts Legacy ist ein großes Thema auf Twitch. Wegen Aussagen der Autorin von Harry Potter, J.K. Rowling, rufen einige Leute auf Twitter und Twitch zum Boykott des Spiels auf. Im Twitch-Stream von „Girlfriend Reviews“ eskaliert die Situation: Die Streamerin trifft die Kritik, sie wirkt aufgelöst. In der Diskussion über den Vorfall finden große Twitch-Streamer wie Asmongold oder xQc sehr harte Worte – gegen die Kritiker.

Das war die Situation im Vorfeld:

  • „Girlfriend Reviews“ sind ein Paar, das gemeinsam streamt. Die Idee ist „Er ist ein erfahrener Gamer – sie gibt ihre Einschätzung dazu ab.“
  • Das Paar ist auf Twitch und YouTube aktiv. Es erscheinen Videos wie „Ich zwang meine Freundin, alte miese Spiele zu zocken“ oder „Sollte dein Freund God Of War spielen?“
  • Am 6. Februar kündigte das Paar an, Hogwarts Legacy auf Twitch zu zeigen (via twitter). Sie sagten: Sie kauften das Spiel nicht, hätten einen Code bekommen, und würden das Geld, das über Spenden reinkommt, weiterleiten. Das Geld gehe ans Trevor Project, eine Krisentelefonseelsorge für jugendliche LGBTQ.
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Hogwarts Legacy stellt den offiziell besten Trailer der gamescom u0026#8211; Hat über 600.000 Views auf YouTube

Twitch-Streamerin hält Kritik nicht aus, zieht sich zurück

Das war der Vorfall: Beim Stream zu Hogwarts Legacy gab es viel Protest im Twitch-Chat gegen den Stream. Die Streamerin sah das offenbar als hoffnungslose Situation an:

  • Es gab Leute, die hereinkommen und sie unterstützen
  • Andere Leute kamen in den Chat und sagten: „Ich bin schwul und es reicht nicht, dass ihr das Geld spenden wollt“

Letztlich, sagt die Streamerin, gebe es keinen Weg, um mit dem Spiel richtig umzugehen. Ihr Freund nimmt sie in Schutz: Sie habe das Spiel nicht programmiert, sie zeige das doch nur.

Während die Streamerin das erzählt, klingt sie bereits angefressen.

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Später sagt ihr Freund: Er sei gerade mal im zweiten Kampf und jedes Mal, wenn er in den Chat schaue, belaste ihn das.

Die Freundin klingt da schon hörbar aufgelöst, sagt, sie brauche eine Pause, ziehe sich zurück.

Der Freund sagt: „Ihr habt’s geschafft.“ Die Toxizität im Chat hat die Streamerin offenbar zum Aufgeben gebracht.

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Viel Kritik an Streams, sogar eine “schwarze Liste” existierte

Was ist das für ein Protest? Seit März 2022 formiert sich Widerstand gegen Hogwarts Legacy. Grund für den Protest ist die Autorin J.K. Rowling, die für Aussagen zu Transgeschlechtlichkeit scharf kritisiert wird.

So rufen manche zum Boykott des Spiels auf, damit J.K. Rowling kein Geld damit verdient. Denn mit dem eingenommenen Geld würde sie transfeindliche Organisationen unterstützen.

Aus Protest wurde Hogwarts Legacy bereits auf Steam mit Tags wie “Transphob” oder “Antisemitisch” markiert.

Jetzt, wo der Release näher rückt, kam die Diskussion auf, wer das Spiel auf Twitch zeigt und wer nicht.

Zwischenzeitlich kursierte sogar eine „Liste“ mit Streamern, die Hogwarts Legacy zeigen. Die Seite sollte offenbar Streamer „brandmarken“, die den Boykott-Aufruf brachen und das Spiel zeigten. Mittlerweile ist die Seite aus dem Netz verschwunden(via dexerto).

Auch Twitch-Streamer, die sich dazu entschieden haben, Hogwarts Legacy nicht zu zeigen, werden kritisiert. So sagt der deutsche Streamer Kalle Koschinsky, er sei beleidigt und in Kommentaren angegriffen worden, nachdem er sich klar gegen Hogwarts Legacy positioniert hatte. Das habe ihn aus der Bahn geworfen (via twitter). Andere Leute hätten sogar Todeswünsche und Drohungen erhielten.

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Asmongold reagiert scharf auf Boykott-Ruf “Ihr seid nur NPCs”

So wird die Kritik von großen Streamern kommentiert: In Deutschland hat die Diskussion um Hogwarts Legacy und dass es falsch sei, das Spiel zu zeigen, den großen Twitch-Streamer „Gronkh“ getroffen, der auf die Kritik an ihm verständnisvoll reagierte, sich um Ausgleich bemühte, einräumte, er habe sich falsch ausgedrückt.

Die größten Twitch-Streamer in den USA reagieren jetzt völlig anders auf die angespannte Situation:

Der MMO-Streamer Asmongold stellt die persönliche Freiheit über alles andere. Er hat null Verständnis dafür, dass jemand einem anderen vorschreiben will, was er auf Twitch zeigen darf:

Ich weiß nicht, was mit Leuten im Internet los ist, die glauben, dass irgendjemand ihnen zuhören muss, nur weil sie ein Problem haben. Kein Schwein interessiert sich für eure Meinung. Ihr seid nur ein Name auf einem Bildschirm. Ihr seid nur NPCs.

Asmongold fordert Streamer auf, solche Leute zu ignorieren und keine emotionale Energie in sie zu investieren oder sich zu rechtfertigen. Die Leute müssten gebannt werden und jeder, der sich da einmischt, müsse ebenfalls rausfliegen.

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xQc reagiert mit harten Flames auf die Kritik

Der weltweit größte Streamer zu Hogwarts Legacy, xQc, reagiert noch mal krasser. Auf die Kritik, dass die Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling vom Erfolg des Spiels profitiere und damit transphobe Zwecke fördern könnte, sagt er:

„Die Leute finanzieren alle Sorten von üblen Geschichten mit ihren Einkäufen. Alles, was man sich nur vorstellen kann, okay? Und jetzt wollen sie versuchen, dass Leute sich schlecht fühlen, weil sie ein Videospiel kaufen?“

Er wird dann sehr drastisch. Wir beschreiben das mal etwas weicher:

Die Leute könnten ihn mal da besuchen, wo keine Sonne scheint. Das seien „scheiß liberale Andys“ – was solle der Mist überhaupt?

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Das steckt dahinter: Es ist ein großer Unterschied darin zu erkennen, wie Gronkh mit der Situation umgeht, der um Verständnis bat, versuchte, das Thema zu durchdringen und eine Lösung zu finden, und wie die US-Streamer reagieren.

Asmongold und xQc, beides große Streamer, haben einen komplett anderen Umgang mit der Kritik an Streams zu Spielen. Sie reagieren mit komplettem Unverständnis, weigern sich, dass ihnen diese Themen überhaupt aufgedrängt werden und gleiten ins Vulgäre ab. 

Gerade xQc, der auch wegen seiner Leidenschaft für Glücksspiel als „nicht brandsafe“ gilt, scheint das Thema kein bisschen zu behelligen.

xQc ist mit weitem Abstand der größte Streamer zu Hogwarts Legacy: Ihm wurde bereits 1,9 Millionen Stunden zugesehen – das ist mehr als 3-mal so viel wie die Nummer 2 auf Twitch an Stunden gesammelt hat.

Hogwarts Legacy ist ein Riesen-Hit auf Twitch und bricht den Rekord von Cyberpunk – Trotz Boykott einiger Streamer

Steam: Spieler glauben, The Day Before sei Betrug – Entwickler möchten gegen Fehl-Informationen kämpfen

Das Survival-Spiel The Day Before (Steam) wird viel diskutiert. Einige Spieler glauben, der Titel sei Betrug und werde niemals erscheinen. Jetzt sprachen die Entwickler in einem Statement über die Verbreitung von Fehlinformationen.

Was ist das für ein Spiel? The Day Before ist ein Survival-Spiel, in dem ihr während einer Zombie-Apokalypse ums Überleben kämpft. Neben dem Überlebenskampf gegen Zombies werden auch Gefechte gegen andere Spieler eine tragende Rolle spielen, denn PvP ist ein wichtiger Bestandteil des Spiels.

Der Survival-Titel war neben Hogwarts Legacy monatelang das meistgewünschte Spiel auf Steam, doch im Januar verwand The Day Before plötzlich von der Plattform.

Warum glauben Leute, das Spiel sei Betrug? Die Annahme, bei The Day Before handle es sich um Betrug und das Spiel würde nie erscheinen, beruht auf verschiedenen Gesichtspunkten.

Das Gameplay-Video, welches Spieler als „Walking-Simulator“ betitelten, binden wir euch hier ein:

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The Day Before – 10 Minuten Gameplay

Was sagen die Entwickler? In einem neuen Statement auf Twitter sprechen die Entwickler von The Day Before nun über die Verbreitung von falschen Informationen und wie diese das Team, aber auch andere Indie-Entwickler, die von ähnlichen Erfahrungen betroffen sind, belasten.

Obendrein kündigten sie an, sich nach dem Release von The Day Before Gedanken zu machen, wie sie jungen Entwickler helfen können, mit der verbreiteten falschen Informationen umzugehen.

Eine deutsche Übersetzung des Statements seht ihr hier:

Wir alle leben in einer Zeit der Desinformation und der mangelnden Überprüfung der Fakten. Jeder kann für seine Ansichten alles sagen, und jeder wird es glauben. Gegen Desinformation muss vorgegangen werden, denn sie kann nicht nur uns, sondern auch anderen Indies und kleinen/mittleren Studios schaden. Sie hat auch psychische Auswirkungen auf die Mitglieder solcher Teams. Nach der Veröffentlichung von The Day Before werden wir darüber nachdenken, wie wir unerfahrenen Entwicklern helfen können, mit Fakes umzugehen, und Ressourcen dafür bereitstellen.

“The Day Before”-Entiwckler Fntastic via Twitter

Welche Reaktionen gibt es zu dem Statement? Auf Twitter gehen einige Nutzer auf das Statement ein und sprechen darüber, was im Fall von The Day Before und Fntastic falsch gelaufen sein könnte.

  • Blakwoods: „Die Lösung für dieses Problem ist ein gutes Marketingteam. Wenn nicht, dann müsst ihr transparenter sein und besser mit der Community kommunizieren. Wenn Sie genau hinschauen, war The Day Before das am meisten gewünschte Spiel, also unterstützen die Leute Sie, das Problem liegt in Ihrer Kommunikation.“
    • Fntastic: „Danke schön! Wir werden die Kommunikation verbessern und mehr Transparenz schaffen (via Twitter)“.
  • TastelessNobody: „Vielleicht sollten Sie ab und zu ein paar Informationen oder Neuigkeiten herausgeben und nicht anderthalb Jahre lang Funkstille halten und nur ein 1Gameplay-Videos abliefern, dann wird es keine Fehlinformationen geben.“
    • Fntastic: „Wir haben gar keine Marketingabteilung. Alle unsere Ressourcen fließen in die Spielentwicklung. Aber wir werden die Kommunikation verbessern, danke (via Twitter).“

Andere Twitter-Nutzer sprechen unter dem Statement weiterhin über fehelnde Beweise, dass das Spiel überhaupt existiert und schlagen vor, beispielsweise einen Livestream von innerhalb des Studios zu veranstalten, während die Entwickler an dem Spiel arbeiten. Generell wird die Kommunikation und die Transparenz des Studios kritisch betrachtet.

Ähnliche Kritik wie auf Twittern äußrten auch einige MeinMMO-Leser. So gaben beispielsweise 30 % von euch ab, zu glauben, The Day Before sei Betrug:

Neues Survival-MMO auf Steam sieht wie der nächste große Hit aus – Aber ihr traut ihm nicht

Twitch-Streamer berichtet über Erdbeben in der Türkei und Syrien, sammelt über 856.000 € – „Jeder Dollar zählt!“

Auf Twitch sammelt der bekannte und manchmal kontroverse Streamer Hasan “Hasanabi” Piker fleißig für den guten Zweck. Dabei lässt er sich auch von Trollen nicht abbringen. Seinem Spendenaufruf zugunsten der Opfer der Erdbebenkatastrophe in der Türkei und in Syrien sind viele andere Streamer gefolgt.

In den frühen Morgenstunden des 6. Februar erschütterte ein schweres Erdbeben den Südosten der Türkei und Teile Syriens. Auf das Erdbeben, welches einen Wert von 7,8 auf der Richterskala erreichte, folgten mehrere Nachbeben, deren stärkstes auf einen Wert von 7,5 kam (via DW). Es ist das verheerendste Erdbeben in der Region, seit dem schweren Erdbeben im Jahr 1999.

Aktuellen Einschätzungen (Stand: 08.01) nach verloren in beiden Ländern mehr als 11.000 Menschen ihr Leben, es gibt mindestens 49.000 Verletzte, die Zahl der vermissten und verschütteten Personen ist noch unbekannt. Mittlerweile sind viele Hilfsmissionen unterwegs, es gibt große Anteilnahme aus aller Welt.

Auch auf Twitch wollen Menschen helfen. Dem Streamer Hasanabi, der mit politischem Kommentar bekannt wurde und keine Kontroverse scheut, ging die Sache besonders nahe. Er hat türkische Wurzeln, ein Teil seiner Familie stammt aus der betroffenen Region.

Wie hat der Streamer reagiert? Hasanabi, ist meistens in der “Just-Chatting”-Kategorie unterwegs und kommentiert dort aktuelle Nachrichten oder politische Großereignisse wie die US-Wahl. Er reagierte auf einen Spendenaufruf eines Streamers aus der Türkei und rief im Handumdrehen eine Hilfsaktion ins Leben. Im Laufe mehrerer Streams kamen mittlerweile mehr als 856.000 Euro (920,929 $) zusammen (Stand: 08.01).

Twitch-Streams sind häufig kontrovers, doch manchmal gibt es auf der Plattform euch ganz andere Momente:

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Twitch: Einer der beliebtesten Clips zeigt einen zuckersüßen Schreck-Moment

Trolle sabotieren Spendenaktion, doch die Hilfsbereitschaft überwiegt

Die Hilfsaktion liegt Hasanabi sehr am Herzen, denn wie er auf Twitter schreibt, hat er die Wucht einer derartigen Katastrophe bereits am eigenen Leib erfahren. Bei dem schweren Erdbeben 1999 lebte er bei seiner Familie in Istanbul und erlebte das Ausmaß der Zerstörung.

Obwohl einige Trolle versuchen, die Spendenaktion des Streamers zu untergraben, bleibt er standhaft. Es gehe nicht um ihn, sondern um die Menschen, die unter der Naturkatastrophe leiden. “Jeder Dollar zählt”, sagte er in einem seiner Streams und diese Botschaft kommt an.

In seinen Streams läuft ein Zähler, der die gespendete Summe anzeigt. Im Sekundentakt steigt die Summe an, viele Twitch-Zuschauer zeigen ihre außerordentliche Hilfsbereitschaft.

Hasanabi geht mit gutem Beispiel voran – Der Streamer macht sonst häufig mit Kontroversen auf sich aufmerksam, etwa, als er sich einen teuren Sportwagen leistete. Doch nun motiviert HasanAbi seine Freunde und Kollegen ebenfalls für den guten Zweck zu spenden.

Er teilte seine Plattform mit Wissenschaftlern aus der Türkei, die seinem Publikum das Erdbeben und die Folgen erklärten. Zudem spendete Hasanabi 25.000 US-Dollar, um den Opfern der Katastrophe direkt zu helfen.

Das zeigt Wirkung, denn mittlerweile haben zahlreiche andere Streamer und Internet-Persönlichkeiten ebenfalls für den guten Zweck gespendet. Unter den größten Spenden finden sich zahlreiche bekannte Gesichter:

  • Seán “Jacksepticeye” McLaughlin spendete 10.000 US-Dollar
  • Rachell “Valkyrae” Hoffstetter spendete 10.000 US-Dollar
  • Ludwig “Ludwig” Aghren spendete 5.000 US-Dollar
  • CohhCarnage spendete 5.000 US-Dollar
  • Darren “IShowSpeed” Watkins Jr. spendete 2.000 US-Dollar

Sogar einer von Twitchs bösen Buben, der für seine Gambling-Streams bekannte Streamer Tyler “Trainwreck” Nikman, sicherte zu 150.000 US-Dollar an eine reputable Hilfsorganisation zu spenden, sofern diese Kryptowährung akzeptiert.

Twitch als Plattform und die Creator, die sie nutzen, stehen oft in der Kritik. Aktionen wie die von Hasanabi und auch allen anderen Streamern zeigen aber das enorme Potenzial der Plattform etwas Gutes zu bewirken.

Twitch: Streamer beschwert sich über 20 % weniger Gehalt – Normalverdiener widerspricht, da rastet er aus

WoW: UK schlägt Activision vor, den Gamer-Traum wahrzumachen und Blizzard zu verkaufen – Boss reagiert verschnupft

Es gibt eine neue Wende in der endlosen Saga: „Microsoft möchte Activision Blizzard“ kaufen – Großbritannien stellt sich quer. Die Kartellbehörde der Briten fürchtet, es könnte den Gaming-Markt schädigen, wenn die zwei Riesen sich zusammentun. Eine Option, wie man dem Deal doch zustimmen könnte: Activision könnte doch Blizzard (WoW, Overwatch, Diablo) verkaufen. Für viele alte Fans von Blizzard ein Traum – für Activision-Chef Kotick ein Albtraum. Er sagt Großbritannien den wirtschaftlichen Niedergang voraus.

Worum geht’s bei dieser endlosen Saga?

  • Microsoft hat im Januar 2022 ein Übernahmeangebot für Activision Blizzard abgegeben, nachdem die von einem Sexismus-Skandal gebeutelt waren. Activision Blizzard hat das auch angenommen. Microsoft will 69 Milliarden US-Dollar sollen für Activision Blizzard zahlen.
  • Aber weil beide Firmen so riesig sind, brauchen sie das Okay von verschiedenen Aufsichtsbehörden weltweit. Der Genehmigungsprozess zieht sich. Die Firmen rechnen aber damit, dass der Deal bis Mitte 2023 durchgeht.
  • Jetzt hat Großbritannien signalisiert, dass sie ein Problem mit der Fusion haben.

Call of Duty ist der große Knackpunkt:

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CoD Modern Warfare 2: Wichtige Änderungen schnell erklärt u0026#8211; Mit Gameplay

UK glaubt, Fusion könnte Gaming-Markt verschlechtern

Was sagt die Behörde in UK? In einem Statement der Kartellaufsicht von Großbritannien heißt es, man fürchtet, dass so ein Zusammenschluss die Konkurrenz-Situation im Gaming durcheinanderbringen könne.

Im Moment würden Microsoft (Xbox) und Sony (PlayStation) miteinander konkurrieren: Beide hätten Zugang zu wichtigen Marken, wie Call of Duty. Wenn dieser Zugang für eine der Parteien wegfalle, könne es dazu führen, dass

  • Preise steigen
  • es weniger Auswahl und Qualität gibt
  • Konsolen-Gaming insgesamt schlechter wird

Man fürchtet, die Option, dass Microsoft hergehen und Sony die Möglichkeit wegnehmen könne, Call of Duty zu veröffentlichen, oder den Zugang Sonys zur Shooter-Reihe verschlechtern könnte.

Es gibt von Microsoft zwar ein Statement, genau das nicht zu tun und Sony den Zugang zu Call of Duty zu lassen, aber dennoch hat auch Sony vor dieser Gefahr gewarnt.

Behörde nennt Möglichkeit, Activision Blizzard zu zerschlagen

Das ist der Vorschlag der Behörde: Die Behörde gibt 4 Möglichkeiten vor, wie man sich jetzt verhalten kann. So sieht man die Option, dass sich Activision Blizzard aufspaltet und nur einen Teil an Sony abgibt:

  • Activision könnte alles verkaufen, was mit Call of Duty zu tun hat
  • Activision Blizzard könnte „Activision“ auslagern (also damit auch Call of Duty)
  • Activision könnte Blizzard verkaufen
  • Oder man könnte sich einfach gegen den Zusammenschluss aussprechen

Die Behörde sagt: Die Einschätzung sei jetzt erstmal provisorisch. Man wartet auf Eingabe der beiden Firmen und wird sich weiter mit dem Thema beschäftigen.

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von Schuhmann

Warum ist der Verkauf von Blizzard ein Traum vieler Gamer? Viele Gamer machen Activision dafür verantwortlich, dass Blizzard seit der Fusion mit der Call-of-Duty-Firma keinen so starken Fokus mehr auf Qualität hat wie früher, als man entwickelte, bis Spiele „done“ waren.

Activision habe Blizzard zum Negativen verändert, mit ihrem Fokus auf Finanzen vieles Einzigartige von Blizzard gelöscht und auch gute Leute aus dem Unternehmen vertrieben.

Ob das wirklich so ist, lässt sich aber schwer sagen. Im Insider-Berichten zu Blizzard klingt es eher so, als habe Activision erst damit angefangen, die Kultur von Blizzard zu verändern, als die einfach keine neuen Spiele mehr auf den Markt bringen konnten.

Activision hat Blizzard im Juni 2008 gekauft, indem man eine Fusion mit Vivendi einging. Sie haben damals etwa 18.9 Milliarden US-Dollar bezahlt. Ziel war es vor allem, die Hände an World of Warcraft zu bekommen, das damals extrem erfolgreich war. 2013 kaufte sich Activision Blizzard für 5,8 Milliarden $ von Vivendi frei.

Kotick sagt: Aufsichtsbehörden haben keine Ahnung

Wie reagierte Kotick? Der Mastermind hinter dem Verkauf, der CEO von Activision Blizzard, Bobby Kotick, sagte in einem Interview im Fernsehen, die Behörden hätten „keine Ahnung von unserem Geschäft.“ Die wüssten gar nicht, dass japanische und chinesische Firmen das Gaming dominieren würden:

  • Die Aufsichtsbehörden würden stark auf teure Konsolen und den Konsolenmarkt schauen
  • In Wirklichkeit sei Gaming aber ein Mobile-Markt und hier dominierten Firmen aus Asien – Westliche Firmen sieht Kotick in einem starken Nachteil
  • Gaming sei heute ein “Free2Play”-Markt

Sony und Nintendo hätten „große Freiheiten bei geistigem Eigentum“. Tencent würde den „geschützten Markt“ in China nutzen. Und Activision habe Probleme, in Japan Fuß zufassen.

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Am Ende des Interviews griff er Großbritannien an: Nach dem Brexit, sei das Vereinigte Königreich wahrscheinlich das erste Land, das in eine Rezession falle.

Die Fusion würde hingegen Jobs bringen. Hier gehe es um die Zukunft des Technologiestandorts. Es wäre die Chance, dass hier das „Silicon Valley“ in Europa entstehe. Wenn Deals wie dieser nicht durchgingen, wäre es nicht Silicon Valley, sondern eher Death Valley. Also eine lebensfeindliche Wüste statt einer Technologiehochburg.

Kotick stand selbst immer wieder heftig in der Kritik:

Wenn Bobby Kotick jetzt nicht geht, wird Activision Blizzard mehr Talente verlieren

Quelle(n):
  1. kotaku

The Division 2 wollte 2023 endlich neuen Content bringen – Muss Season 11 aber kurz vor Release verschieben

The Division 2 hat Season 11 auf unbestimmte Zeit verschoben und das nur wenige Tage bevor sie veröffentlicht werden sollte. Die Fans des Shooters sind allerdings nicht überrascht.

Live-Service-Games leben von neuen Inhalten, auf die sich Spieler freuen und die sie auch Jahre nach dem Release des Spiels zocken können. Bei Ubisofts Loot-Shooter The Division 2 warten Fans aktuell auf den Release von Season 11.

Das Entwicklerteam verkündete erst am 30. Januar, dass die neue Season am 07. Februar erscheinen soll. Doch nur vier Tage später, am 03. Februar, verschob Ubisoft den Release von Season 11 von The Divisaion 2.

Season 11 sollte gemäß der Roadmap für das Jahr 2022 schon im Dezember des vergangenen Jahres erscheinen. Das Entwicklerteam aktualisierte die Roadmap jedoch und verschob Season 11 im November auf das Frühjahr 2023.

Wann wird Season 11 erscheinen? Das Entwicklerteam gab zwar bekannt, dass der Release am 07. Februar nicht eingehalten werden könne, allerdings wurde noch kein neues Datum bekannt geben. Wann Season 11 erscheinen soll, ist demnach aktuell unklar.

Das Team versprach jedoch auf Twitter, die Spieler “so bald wie möglich” über ein neues Release-Datum informieren zu wollen.

Einen offiziellen Trailer zu Season 11 gibt es noch nicht, aber hier könnt ihr nochmal einen Blick auf Season 10 werfen:

Video starten
The Division 2 u0026#8211; Season 10 u0026#8220;Price of Poweru0026#8221; Trailer

Warum wurde Season 11 verschoben? Wie das Entwicklerteam hinter The Division 2 in einem Statement auf Twitter verkündete, führten einige Verzögerungen im Lokalisierungsprozess zu der Verschiebung des Season 11 Releases.

Bei den Lokalisierungsprozessen werden unter anderem Ingame-Texte und Dialoge übersetzt, damit beispielsweise deutsche Spieler das Spiel in ihrer Muttersprache erleben können.

Hier eine deutsche Übersetzung des Statements:

Bei den Vorbereitungen für Saison 11 kam es zu einer Reihe von Verzögerungen in unserem Lokalisierungsprozess, was sich auf das Spielerlebnis vieler Spieler auf der ganzen Welt auswirkte. Daher haben wir nach vielen Diskussionen die schwierige Entscheidung getroffen, die Veröffentlichung von Saison 11 und den Livestream auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Wir verstehen, dass dies nicht das Update ist, das unsere Community hören möchte, und wir schätzen eure anhaltende Unterstützung. Aufgrund eurer Unterstützung ist es für uns wichtig, euch mit diesem Update das bestmögliche Spielerlebnis zu bieten, und eine Veröffentlichung zum geplanten Termin am 7. Februar würde dies nicht gewährleisten. Wir werden euch so bald wie möglich über ein neues Veröffentlichungsdatum informieren. In der Zwischenzeit möchten wir uns für die Unannehmlichkeiten entschuldigen.

Wir freuen uns darauf, weitere Informationen über den Season-11-Stream zu veröffentlichen, sobald wir sie haben.

The Division 2 via Twitter

Fans spotten: „Warum bin ich nicht überrascht?“

Wie reagieren die Spieler? Einige Spieler von The Division 2 reagieren auf die Meldung in den sozialen Netzwerken mit Spott und manche sagen, dass sie mit der Verschiebung bereits gerechnet haben. Außerdem zeigen einige Division-Fans Verständnis für die Verschiebung.

  • Eagleblade 85: „Ich glaube nicht, dass dies für irgendjemanden ein Schock ist. Wenn der Inhalt nicht fertig ist, ist er einfach nicht fertig, so frustrierend das auch immer ist (via Twitter).“
  • Oblivionbm3: „Warum bin ich nicht überrascht (via Twitter)?“
  • Andreas: „Jetzt mal ehrlich gesagt, hat wirklich irgendjemand geglaubt, dass die es bis zum 07. Februar schaffen? Ich nicht (via Facebook).“
  • onlycrazypeoplesmile: “Ehrlich gesagt habe ich kein Problem damit, denn ja, sie müssen so genaue Übersetzungen wie möglich verwenden, und wenn das bedeutet, dass meine nicht-englischen Mitmenschen das Spiel besser spielen können, dann zur Hölle ja (via reddit)!”
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von Schuhmann

Ein weiterer „Division 2“-Spieler vergleicht den Loot-Shooter auf Facebook scherzhaft mit dem kommenden Survival-Titel „The Day Before“ und sagt, auf diesen sei mehr Verlass.

The Day Before wird aktuell scharf diskutiert. Nachdem ein erster Trailer das Interesse vieler Spieler weckte und es zu einem der am meisten erwarteten Spiele auf Steam wurde, wuchsen die Zweifel.

Der Release wurde mehrfach verschoben, es gab keine neuen Informationen und der Vorwurf kam auf, das Spiel sei Betrug und würde nie erscheinen. Daraufhin nahmen die Entwickler des Spiels Stellung:

Steam: Die Macher von „The Day Before“ antworten auf den Vorwurf, ihr Spiel sei nur ein Betrug

WoW entfernt ein Feature, über das ihr vor 7 Jahren schon gelacht habt

World of Warcraft Dragonflight brachte viele alte, beliebte Features zurück. Doch eines wird nun eingestampft – und das wohl für immer.

World of Warcraft ist nach knapp 19 Jahren wohl eines der MMORPGs mit den meisten Features überhaupt. Doch nicht jedes davon kam gut an oder wurde überhaupt von der Community genutzt. Eines davon wird nun „still und heimlich“ aus dem Spiel entfernt – die Twitter-Integration.

Was ist das für ein Feature? Die Twitter-Integration erlaubte es Spielerinnen und Spielern seit Patch 6.1 in der Erweiterung „Warlords of Draenor“, ihren WoW-Account mit Twitter zu verknüpfen. Damit konnte man dann Tweets direkt aus World of Warcraft absetzen und etwa mit einem Screenshot versehen.

Damals waren „Selfies“ bereits ein großer Trend und darauf wollte man etwas scherzhaft aufspringen und hatte die Helden von Azeroth dazu aufgerufen, doch ihre Abenteuer auf Twitter zu teilen, am besten mit lustigen oder unterhaltsamen Bildern.

Richtig gezündet ist das Feature allerdings nie und viele dürften wohl gar nicht wissen, dass es überhaupt existiert – so wie damals die erste Version des Voice-Chats in WoW.

Warum schaltet Blizzard das Feature ab? Auch wenn Blizzard keine konkreten Gründe nennt, dürften wohl vor allem zwei Umstände dafür sprechen:

  • Das Feature war seit seiner Einführung schon recht unbeliebt. Wurde es anfangs noch von einigen genutzt, ist es über die Monate und Jahre förmlich in Vergessenheit geraten.
  • Twitter möchte nun Geld für die Nutzung der API, weshalb Blizzard regelmäßig für das Feature zahlen müsste.

Eine Funktion, die regelmäßig Geld kostet und gleichzeitig von den Spielerinnen und Spielern nicht genutzt wird, erfüllt keinen großen Nutzen. Daher wird das Feature mehr oder weniger heimlich „beerdigt“.

Der berüchtigte Patch 6.1 wird noch schlechter: Insgesamt war der Patch 6.1 damals zu Zeiten von Warlords of Draenor unter keinem guten Stern. Für viele galt er als der „Twitter-Patch“ oder auch der „Selfie-Patch“, weil es seitdem die Selfie-Kamera als Spielzeug gibt.

Dass eines dieser Features nun nachträglich gestrichen wird, sorgt für ein bisschen Schadenfreude. Manch einer beklagt sich, dass man sich künftig nicht mehr über die Twitter-Integration lustig machen kann. Andere wiederum empfinden genau das Entfernen der Funktion als den perfekten Grund, wie etwa User Dreadsurge im offiziellen WoW-Forum:

Und damit ist buchstäblich die einzige Sache, die Patch 6.1 dem Spiel hinzugefügt hat, nicht mehr existent. Das stärkt Patch 6.1 als den schlechtesten Patch in der Geschichte von World of Warcraft.

(Ich weiß, dass das wegen der Änderung an der Twitter-API gemacht wurde, aber ich lasse sicher keine Gelegenheit aus, um mich über Patch 6.1 lustig zu machen.)

Habt ihr die Twitter-Integration jemals genutzt? Oder wusstet ihr bis gerade gar nicht, dass das in WoW überhaupt geht?

An anderer Stelle gab es etwas Neues: Die anstrengendste Ruf-Fraktion farmt ihr nun doppelt so schnell!

LoL-Profi spricht über Nachteile am Traum: „Weil wir unser ganzes Leben nur zocken, geht sehr viel verloren“

Felix „Rocklho“ Bao Duy Ho verdient sein Geld mit League of Legends. Der Profi war früher selbst Spieler, heute arbeitet er als Caster bei E wie Einfach E-Sports. In einer Reportage vom ZDF erklärt Rocklho, was E-Sportler in Deutschland eigentlich ausmacht – und warum er aufgehört hat.

Wer ist der Profi?

  • Der 24-jährige Felix „Rocklho“ Bao Duy Ho ist ein deutsch-vietnamesischer LoL-Profi, der 2021 für das E-Sports-Team des deutschen Energie-Konzerns E wie Einfach gespielt hat. Größere Erfolge konnte das Team bislang allerdings nicht erzielen.
  • Rocklho ist Toplaner, Malphite sein Signatur-Held, den er laut eigenen Angaben am liebsten spielt.
  • Jetzt arbeitet Rocklho als Berater und hilft jungen Talenten dabei, ihre Karriere zu starten, nachdem er selbst nicht mehr das „Profi-Leben“ leben wollte.

Das ist die Doku: Am 7. Februar veröffentlichte das ZDF zwei Reportagen zum Thema E-Spots in Deutschland, eine mit dem Titel: „Zock oder Flop?“ und eine mit dem Titel: „Nichts außer Zocken?“

In der letzteren spricht Rocklho über den Alltag eines E-Sportlers, seinen Werdegang, und Dinge, die seiner Ansicht nach problematisch sein können, wenn man als junger Mensch zum Pro-Gamer wird – und darüber, warum er schließlich aufgehört hat.

Einer der berühmtesten Pro-Gamer der Welt ist der Koreaner Faker:

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Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende

„Uns gibt es nur, weil den Menschen zu langweilig wurde“

Wie sieht der Alltag eines E-Sportlers aus? In der Reportage erzählt Rocklho, wie er in seiner Zeit als Spieler im E-Sport seine Tage verbracht hat:

Als Profi-Gamer hat man, wie ich sagen würde, ein anderes Leben, als die meisten es sich vorstellen. Du zockst einfach enorm viel […] 10 Stunden am Tag, jeden Tag, 7 Tage die Woche. 5 Stunden davon mit dem Team, 5 Stunden davon alleine. […] Wir spielen nicht mit Freunden, wir spielen nicht aus Spaß. Jedes Spiel ist dafür da, dass wir besser werden.

Dafür erhalte man aber enorme Anerkennung „von allen Geschlechtern, von allen Seiten.“

Warum hat Rocklho aufgehört? Rocklho erklärt, dass er sich selbst als enorm privilegiert sieht. Sein Job sei einer der seltensten in Deutschland und es gebe ihn nur, weil „den Menschen zu langweilig wurde“. Schließlich verdiene er sein Geld damit, dass andere ihm beim Zocken zusehen.

Dennoch sieht der Profi zwei große Kritikpunkte am Leben als E-Sportler:

  • zum einen lerne man in dem Beruf nichts, was einem irgendwo anders weiterhelfen würde
  • zum anderen sei das dauerhafte Zocken irgendwann eine Belastung.

Das Spielen habe bei Rocklho schon früh Überhand genommen. Auf dem Gymnasium habe er Unterschriften gefälscht, Hausaufgaben nicht gemacht und Lehrer angelogen, um mehr zocken zu können. Andere Vereins-Aktivitäten habe er regelrecht weggeschmissen: „Das war keine Sucht mehr, das ging darüber.“

Irgendwann habe er die Top 300 in Europa erreicht und Geld mit League of Legends verdienen können. Der Rückblick auf die Zeit sieht heute allerdings anders aus:

„Dadurch, dass wir unser ganzes Leben eigentlich nur zocken ist, geht sehr, sehr viel verloren. Erst recht in so jungen Jahren. Ich spiele seitdem ich 18 bin professionell und viele andere fangen sogar noch früher an.

Die werden so viele Sachen gar nicht erleben, die, sage ich mal, normale, Studierende oder [solche], die eine Ausbildung machen, die normalen Kontakt mit Menschen haben, erleben dürfen. Sie haben keine Soft-Skills gelernt. Sie haben nur gelernt, in einem Spiel der Beste zu sein.“

Seine Eltern habe Rocklho in der ganzen Zeit nur viermal gesehen. Als er dann in der Zeit als Pro-Gamer stark zugenommen und bemerkt hat, dass er immer ungesünder lebt, habe er sich dazu entschlossen, aufzuhören.

Ein Team, das stark auf Unterstützung der Spieler setzt, ist Eintracht Spandau – das Team vom deutschen YouTuber HandOfBlood:

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Alles, was ihr zu dem LoL-Team Eintracht Spandau wissen müsst – in 4 Minuten

„Man hat Verträge bekommen, die wurden nicht eingehalten“

Heute arbeitet Rockloh als Berater bei der „esports player foundation“ und hilft jungen Profis, die selbst eine Karriere im E-Sports anstreben. Der Ex-Profi lobt, wie sehr sich der E-Sport in den letzten Jahren entwickelt hat.

Als er angefangen hat, sei man noch ständig „verarscht“ worden, Verträge und Versprechungen seien nicht eingehalten worden. Man habe sich um alles selbst kümmern müssen, habe keine Hilfe erhalten.

Heute sei das anders. Rocklho lobt: „Es wird einfach viel, viel mehr dafür gesorgt, dass die neue Generation noch besser werden kann und dass sie es leichter hat.“ Er sei zwar etwas neidisch, aber froh, jetzt auch in seiner neuen Position helfen zu können.

Das Leben als Profi passe aber nicht zu den Prioritäten, die Rocklho selbst für sein Leben setzen will.

Der E-Sport ist ein schnelllebiges Feld, in dem Karrieren schnell starten und ebenso schnell wieder beendet werden können. Rocklho selbst habe moantelang kein Team gehabt – etwas, das in anderen Sportarten undenkbar wäre. Ähnlich ging es auch einem der jüngsten Talente im E-Sport:

Was ist aus dem 15-Jährigen geworden, den seine Mama aus der Schule nahm, damit er mehr Zeit für Fortnite hat?