Ein Erzfeind von Harry Potter könnte ein Werwolf sein, und niemand in Hogwarts hat es bemerkt

Die Bücher und Filme zu Harry Potter stecken voller Geheimnisse. Fans bilden sich ihre eigenen Theorien. Eine davon betrifft Draco Malfoy und ein düsteres Geheimnis.

Bei vielen großen Franchises wie Herr der Ringe, Star Wars oder Animes wie One Piece denken sich Fans gerne Theorien aus, die von den Schöpfern dieser Geschichte nicht klar ausgesprochen wurden.

Im Fall von Harry Potter gibt es eine, die besonders brisant ist. Sie betrifft Draco Malfoy, den großen Feind von Harry innerhalb von Hogwarts. Laut der Theorie wurde der blonde Fiesling im Laufe seiner Schulzeit in einen Werwolf verwandelt.

Davon ist in den Büchern und Filmen zwar nie die Rede, aber es gibt einige Hinweise, die diese Theorie stützen und Dracos Verhalten in den späteren Bänden erklären.

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Harry Potter und der Halbblutprinz – Trailer zum 6. Teil der Fantasy-Reihe

Nach dem Biss verändert sich Draco

Welche Hinweise gibt es? Der Biss und die anschließende Verwandlung zum Werwolf sollen zwischen Teil 5 und 6 geschehen sein. Grund dafür könnte das Versagen von Dracos Vater Lucius gegenüber Voldemort sein.

Wir erinnern uns: Lucius sollte dem dunklen Lord die Prophezeiung bringen, die von ihm und Harry erzählte. Am Ende wurde sie jedoch zerstört. Anstatt Lucius selbst zu bestrafen, wurde sein Sohn Draco gewählt und vom Werwolf Greyback gebissen.

Darunter würde nicht nur Draco selbst leiden, sondern auch der Ruf der Malfoy-Familie in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine spätere Begegnung mit Voldemort hat sogar dem Schauspieler von Malfoy Angst eingejagt.

Nach dem Biss verändert sich Dracos Verhalten. Das zeigt sich im sechsten Band, ab dem er plötzlich viel ruhiger daherkommt. Er wirkt nachdenklich, in sich gekehrt und in einer Szene findet Harry ihn sogar weinend auf dem Klo.

Noch dazu wirkt Draco äußerlich schwach. Er ist noch bleicher als sonst und sieht kraftlos aus. Das führt sogar dazu, dass er bei manchen Unterrichtseinheiten oder Quidditch-Spielen nicht auftaucht. Ähnlich hat sich auch schon Lupin einige Jahre zuvor verhalten – und auch er war ein Werwolf.

Außerdem verbringt Draco in Teil 6 viel Zeit mit Snape, der sich offensichtlich mit Werwölfen und den benötigten Tränken auskennt.

Stimmt die Theorie? Wie immer bei solchen Fan-Theorien basiert alles auf Mutmaßungen. Manche der Punkte lassen sich auch anders erklären. Etwa der Kontakt zu Snape: Immerhin erhält Draco den Auftrag, Dumbledore zu töten. Hierfür tauscht er sich mit Snape aus.

Autorin J.K. Rowling hat von der Theorie erfahren und sich dazu geäußert. In einem Beitrag auf x.com gab sie zu, bislang noch nie davon gehört zu haben und sagt: „Draco ist definitiv kein Werwolf“.

Ob Fans ihre eigenen Theorien damit begraben, steht auf einem anderen Blatt. Es macht einfach Spaß, sich absurde Dinge zu den geliebten Geschichten auszudenken und so bislang Bekanntes auf den Kopf zu stellen. Eine andere Theorie betrifft Teil 3: Hat die schrullige Wahrsagelehrerin aus Harry Potter schon in Band 3 einen der wichtigsten Tode vorhergesagt?

Das wichtigste Tool für Path of Exile 2 bekommt zum 10. Geburtstag ein großes Update vom deutschen Entwickler

Die Lootfilter von NeverSink gehören für viele Spieler von Path of Exile 2 und seinem Vorgänger zum wichtigsten Rüstzeug für eine runde Spielerfahrung. Zum Geburtstag des Tools spendiert der deutsche Entwickler jetzt ein wichtiges Update.

Was ist das für ein Update? Zum 10-jährigen Geburtstag des beliebten Lootfilters „NeverSink“ hat sein deutscher Entwickler ihm ein neues wichtiges Update verpasst. Das Tool hebt wichtigen Loot hervor und sorgt dafür, dass unwichtigerer Loot versteckt oder kleiner angezeigt wird. So sollen Spieler die guten und teuren Items in PoE2 nicht mehr übersehen.

Das neue Update bringt entscheidende Verbesserungen, die es Spielern ermöglichen, wertvollen Loot schneller zu erkennen und wertlosen Loot effizienter auszusortieren. Neu ist die automatische Aktualisierung, die den Lootfilter regelmäßig mit Daten aus der Handelswebsite von Path of Exile 2 füttert. Dank der automatischen Aktualisierung alle 4 Stunden müssen Spieler nicht mehr auf manuelle Updates warten, um die neuesten wirtschaftlichen Veränderungen im Spiel zu berücksichtigen.

Die Aktualisierung war bereits in Path of Exile (1) eine wichtige Funktion für viele Spieler. Jetzt ist sie auch im Nachfolger bereit zum Einsatz. Im Geburtstagsupdate gibt es außerdem einen neuen Style für den Lootfilter mit Namen Cobalt, der einen lebendigen Stil mit sich bringt. Der Cobalt-Filter für Path of Exile 2 bietet die gleichen visuellen Hierarchien für Währungen, Fragmente und Unikate.

Hier könnt ihr den aktuellen Trailer zu Path of Exile 2 “Dawn of the Hunt” sehen:

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Path of Exile 2 präsentiert Gameplay-Trailer mit der neuen Jägerin-Klasse

Loot-Filter sind das wichtigste Tool

Warum sind Lootfilter so wichtig? Ein Lootfilter wie NeverSink ist deshalb so wichtig, weil er Spielern hilft, den Überblick zu behalten. In einem Spiel, wie Path of Exile 2, gibt es unzählige Items, von denen selbst Experten den Wert nicht sofort ermitteln können. Bei vielen Drops kann es zudem schnell unübersichtlich werden und wertvolle Gegenstände können übersehen werden.

Ein guter Lootfilter sorgt dafür, dass sich Spieler auf die wirklich wertvollen Dinge konzentrieren können, ohne von unwichtigem Loot abgelenkt zu werden. Lootfilter blenden den schlechten Loot einfach aus. Wie strikt der Lootfilter agieren soll, lässt sich auf der Website des Entwicklers konfigurieren (via filterblade.xyz).

Wer steckt hinter NeverSink? NeverSink ist bereits seit 10 Jahren ein fester Bestandteil von Path of Exile. Sowohl Profis als auch Anfänger verwenden den Lootfilter durchgängig, um das Spiel angenehmer zu gestalten. Hinter dem wertvollen Tool steckt ein deutscher Entwickler, der das Projekt als Hobby startete. Auf Patreon unterstützen ihn inzwischen mehr als 3.000 Fans, die ihm monatlich finanziell unter die Arme greifen.

Auch in Path of Exile 2 genießen seine Filter hohe Beliebtheit. Sie stehen auf Position 1 bis 7 der populärsten Filter auf PathofExile.com. In seinem Post zum 10-jährigen Geburtstag seiner Filter bedankt er sich bei vielen Begleitern und Wegbereitern, die ihm über die Jahre geholfen haben. Er selbst arbeitet neben den Filtern auch an einem eigenen Spiel, das noch nicht veröffentlicht wurde.

Mit dem neuen Update für NeverSink wird es noch einfacher, die wertvollen von den wertlosen Gegenständen zu unterscheiden. Diese Verbesserung wird das Spielerlebnis weiter optimieren. Mit dem neuen Patch von GGG sollen zudem auch die Bosse im Spiel einfacher werden: Path of Exile 2 macht die schwierigen Bosse leichter, Fans denken Feiglinge sind schuld

Er recycelt 450.000 Dosen, die er in den letzten sieben Jahren gesammelt hat, und nutzt sie, um ein Haus zu kaufen

Ein Australier sammelte jahrelang Flaschen- und Dosenpfand und konnte sich damit nach 7 Jahren eine Anzahlung für ein Haus leisten. Und er hat nicht vor, mit dem Sammeln aufzuhören.

Wie viel Geld hat er dadurch gesammelt? Das englischsprachige Magazin ABCNews hat mit dem Australier Damian Gordon gesprochen, der jahrelang hunderttausende Dosen und Flaschen einsammelte, um diese dann beim Recycling abzugeben.

Nach 7 Jahren verdiente er mit dem Recycling 45.000 australische Dollar, das sind umgerechnet etwa 25.134 Euro. Gordon erklärte, dass er letztes Jahr (2024) mit dem Geld eine Anzahlung für ein Haus mit zwei Schlafzimmern leisten konnte.

Auch künstliche Menschen können Geld verdienen:

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„Wir haben ein Monster geschaffen“ – Ein spanisches Model verdient bis zu 10.000 Euro im Monat, dabei ist sie nicht echt

Festivals sind lukrativ, wenn man (Pfand-)Flaschen sammeln will

Was hat er genau gemacht? Gordon sammelte über 7 Jahre hinweg Dosen und Flaschen und hat sie über das „Return and Earn“-Pfandsystem zurückgegeben. Das „Return and Earn“-Programm ist eine Initiative der Regierung von NSW (Government of New South Wales), die durch Beiträge der Getränkeindustrie finanziert wird. Pro Dose und Flasche gibt es jeweils 10 australische Cent. Das sind umgerechnet etwa 5 Eurocent.

Während er unter der Woche einer Festanstellung nachgeht, arbeite Gordon zusätzlich ehrenamtlich bei Veranstaltungen wie Musikfestivals. Und diese seien besonders lukrativ, denn dort konnte er Tausende Flaschen und Dosen einsammeln, die die Besucher hinterlassen und nicht weggeräumt hatten.

Er erzählte außerdem, dass er nicht nur Dosen sammeln würde, sondern dass die Festivalbesucher oft Dinge wie Campingausrüstung, Lichterketten und Cowboyhüte zurücklassen: „Einmal habe ich so viele Lebensmittel mit nach Hause gebracht – wochenlang unverderbliche Lebensmittel.“

Mit dem Sammeln aufhören will er nicht, da ihm Recycling und Umweltschutz wichtig sind

Wird er jetzt damit aufhören? Nein, Gordon erklärte bereits dem australischen Magazin, dass er nicht mit dem Sammeln aufhören wolle. Zum einen müsse er jetzt die Hypothek auf sein neues Haus bezahlen. Zum anderen habe er eine sehr positive Einstellung dem Recycling gegenüber, weswegen er ebenfalls weitermachen wolle. Gordon macht seine Erziehung für seine Einstellung zum Recycling verantwortlich:

Der eigentliche Anfang war, als ich als Kind mit meiner Mutter zur Müllhalde ging, um meine Schulschuhe zu holen, und dann habe ich im Laufe der Jahre das eine oder andere Goldstück in einer städtischen Sammelstelle gefunden. Ich habe mein halbes Haus mit Gegenständen aus Sammelcontainern der Stadtverwaltung eingerichtet, ich achte nur sehr darauf, sie vorher zu reinigen (…) Es ist Teil meiner Natur, ich kann nicht mehr aufhören – Recycling und Umweltschutz sind Teil meines Wesens.

Rod Shields ist heute mehrfacher Millionär. Doch seinen Weg dorthin begann er mit dem Kauf eines Nummernschilds. Shields erklärt in einem Interview, dass das Nummernschild der Beginn für seinen großen Erfolg gewesen sei: Ein Mann kaufte ein Nummernschild für sein Auto für 143 Euro: Es war der Beginn für seinen Erfolg, der ihn zum Millionär machte

Quelle(n):
  1. ouest-france.fr

„Die Lobby hat vergessen, dass ich existiere“ – Gamer verliert ein Match in CoD Warzone, obwohl er am Ende noch lebt

In einem Battle Royale wie Call of Duty: Warzone kämpfen die Spieler um den Sieg. Nur das Team, das am Ende noch lebt, gewinnt. Gleichbedeutend scheiden alle anderen Teams im Verlauf einer Runde aus. Einem Spieler passierte jedoch das Undenkliche und er überlebte gemeinsam mit einem fremden Team.

So verlor der Spieler in Warzone: Auf Reddit teilte ein Spieler ein Video aus Call of Duty: Warzone, in dem er auf mysteriöse Weise ein Match verlor. Dazu schrieb er: „[Die] Lobby hat vergessen, dass ich existiere.“

Das Video zeigt die letzten Sekunden eines Matches im Battle Royale. Der Reddit-Nutzer „kschwa7“ ist solo unterwegs und hat keine Mitspieler, die ihn unterstützen. Er schaut durch das Zielfernrohr seiner HDR und erblickt einen Spieler namens „Robin“, der mit einem anderen Gegner kämpft und diesen eliminiert.

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Call of Duty zeigt, wie Verdansk bei der Rückkehr in Season 3 von Warzone aussieht

kschwa7 gibt zwei Schüsse auf seinen Kontrahenten ab. Während der erste Schuss knapp über die Schulter gegangen sein könnte, ist der zweite ein sicherer Treffer auf den Kopf – doch es passiert nichts. Der Treffer wurde anscheinend nicht gewertet. Kurz darauf despawnt sein Gegner und es folgt die finale Killcam sowie die Endsequenz des Battle Royales.

Die Killcam zeigt das Schauspiel, das kschwa7 zuvor durch sein Fernrohr erblickte: Robins Kill an einem dritten Konkurrenten. Im Hintergrund ist kschwa selbst zu erkennen – netterweise von Call of Duty mit einem gelb-schwarzen „YOU“- Schriftzug (deutsch: Du) hervorgehoben.

Das Match ist vorbei, kschwa7 hat verloren. Robin ist der Sieger.

Hier könnt ihr den Reddit-Clip selbst sehen:

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Fieser Bug raubt den verdienten Sieg

Wie ist das möglich? Eigentlich ist das nicht möglich, es handelt sich offenbar um einen Spielfehler. Der Reddit-Nutzer wurde durch einen Bug seines Sieges beraubt. Sein Schuss aus der HDR hätte seinen Kontrahenten niederstrecken und den Sieg sichern müssen.

Einige Spieler kommentieren den Vorfall auf Reddit. Einer schreibt: „Verdammt, der ist neu.“ Ein anderer antwortete: „Der außergewöhnlichste Bug, den ich seit langem gesehen habe.“

Manche Spieler berichten allerdings, dass der Bug tatsächlich gar nicht neu sei. Der Fehler soll schon im ursprünglichen Warzone vorgekommen sein, als Spieler das erste Mal auf Verdansk um das Überleben kämpften. Einem anderen Nutzer sei dies sogar auf Vondel passiert.

Jetzt, mit der Rückkehr von Verdansk in Season 3, ist wohl auch dieser Bug zurückgekehrt.

Falls ihr euch für Warzone interessiert, aber gerade gar nicht aktiv zockt, wäre jetzt in Season 3 vielleicht ein guter Zeitpunkt, um über die Rückkehr nachzudenken und mal wieder einen Blick in den „Battle Royale“-Shooter zu werfen. Neben der Rückkehr von Verdansk gibt es ein paar weitere spannende Änderungen. Mehr dazu erfahrt ihr auf MeinMMO: CoD Warzone bringt mit Season 3 seine beliebteste Map zurück – Lohnt sich die Rückkehr?

Was ist eigentlich mit Camelot Unchained, der großen Hoffnung für echte MMORPG-Veteranen?

Das neue MMORPG Camelot Unchained ist seit gut einem Jahr völlig von der Bildfläche verschwunden. Zuletzt kamen Gerüchte auf, es seien die Hälfte der Entwickler entlassen worden. Wir von MeinMMO schauen auf den aktuellen Stand des MMORPGs, das für viele Veteranen des Genres so wichtig ist.

Für wen ist Camelot Unchaiend so wichtig? Vor allem Spieler, die schon um das Jahr 2000 dem MMORPG-Fieber verfallen waren, also kurz nach Everquest und Ultima Online und noch vor WoW. Denn Camelot Unchained ist der geistige Nachfolger des MMORPGs Dark Age of Camelot, das ist ein Zweig des MMORPG-Baums, aus dem nicht viele neue Triebe sprossen.

DAOC bot eine besondere Klassenvielfalt und durch die relativ kleinen Server entstanden soziale Strukturen, in denen sich die Spieler eines Servers kannten, ob Freund oder Feind.

Spätere Versuche, sowas wie DAOC zu machen, hielten nicht lange. Warhammer Online war rasch tot. In ESO und Guild Wars 2 finden sich noch Anleihen an DAOC, aber eigentlich sollte „Camelot Unchained“ der Nachfolger werden. Hinter dem Projekt stand Marc Jacobs, der Urvater von DAOAC, der nach Warhammer Online so enttäuscht von der Spielebranche war, dass er was Eigenes machen wollte.

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Camelot Unchained – DragonCon-Trailer von 2016

Seit die Finanzierung steht, ist es ruhig um Camelot Unchained

Warum hört man nichts mehr vom Spiel? Über mehr als 10 Jahre wurde Camelot Unchained „crowdfunded“, und das Team war bemüht, regelmäßig in den Medien stattzufinden, um Spieler auf das MMORPG aufmerksam zu machen, in der Hoffnung, mehr Geld aufzutun.

Doch im März 2024 meldete sich Jacobs und sagte, er habe Investoren gefunden, um das Spiel final zu finanzieren, nachdem das MMORPG 2023 schon vor dem Aus gestanden hatte.

Jetzt strebe man einen Release 2025 an. Doch seit dem März 2023 und dieser Ankündigung ist es ruhig um das MMORPG geworden. Offenbar entwickelt man nun und sieht keine Notwendigkeit, sich an die Fans zu wenden. Das Geld hat man ja.

In die Stille platzt eine schlechte Nachricht

Das war die letzte Nachricht: Nachdem es lange ruhig war, tauchte Anfang 2025 die Information auf, dass es zu Entlassungen bei Camelot Unchained gekommen sei. Etwa die Hälfte der Mitarbeiter hätte ihren Job verloren.

Doch vom Studio selbst gab es dazu keinen Kommentar. Innerhalb von 90 Tagen wolle man antworten, sicherte man lediglich zu.

Der Gründer des MMORPGs meldet sich, spricht über großartige Fortschritte.

Das ist jetzt das Lebenszeichen: Nachdem die 90 Tage fast verstrichen sind, gab es jetzt ein kurzes Lebenszeichen von Mark Jacobs über seinen Blog.

Er sagt, man habe eine „Menge Fortschritt“ erzielt und werde Ende April das neue Camelot Unchained in einem Livestream vorstellen.

Weder zum angepeilten Release-Datum 2025 noch zu den erheblichen Entlassungen wollte sich Jacobs weiter äußern.

Wir werden also den Stream Ende April abwarten müssen, um final über den aktuellen Stand von Camelot Unchaiend zu sprechen. Aber nachdem es Anfang 2024 so euphorisch geklungen hatte, scheint die Stimmung wieder deutlich gekippt zu sein. Legendärer Entwickler sagt: Sein neues MMORPG stand vor dem Aus, nun hat es ein Release-Datum

Spieler will den härtesten Boss in Diablo 4 zweimal erledigen, verliert seinen Charakter mit 112 Stunden Spielzeit, weil er etwas vergessen hat

Das Echo von Lilith ist der härteste Boss in Diablo 4 – und ein Spieler stellte sich ihr gleich zweimal. Aus dem ersten Versuch ging er siegreich hervor, aber der zweite endete tragisch: Sein Charakter mit 112 Spielstunden war futsch.

Was ist das für ein Boss? Das Echo von Lilith, oder „Uber Lilith“, ist der härteste Boss auf den Qual-Stufen. Ihr müsst sie nicht beschwören, sondern könnt einfach ihre Höhle aufsuchen und sie bekämpfen. Der Kampf gegen Lilith gilt als absoluter Härtetest für jeden Build und sorgt regelmäßig für Diskussionen: Während einige meinen, Lilith sei super leicht, verzweifeln andere an ihr.

Ein Spieler berichtet auf Reddit, dass er Lilith im Hardcore-Modus von Diablo 4 besiegt habe. In dem Modus ist ein Tod des Spielercharakters permanent – stirbt er, gibt’s keinen Respawn. Der Modus – und ein Technik-Fail – wurden seinem Druiden zum Verhängnis.

Ein anderer Spieler verlor seine Spielercharaktere – ganz ohne gegen harte Bosse zu kämpfen:

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Tochter löscht alle Diablo 4-Charaktere ihres Vaters

„Buchstäblich einer der unspaßigsten und schlechtesten Kämpfe“

Was hat der Spieler vergessen? In seinem Reddit-Post erklärt General_abby, dass er Lilith zum ersten Mal im Hardcore-Modus besiegt habe. Dann habe er gemerkt, dass er vergessen hat, die Videoaufnahme zu starten – das sei quasi schlimmer, als von ihr gekillt zu werden. Nach einer Pause wagte er den zweiten Run – doch dieses Mal lief es nicht so gut für ihn. Lilith starb nicht, verursachte enormen Schaden – und sein Held segnete das Zeitliche.

General_abby zeigt im Kommentar einen Screenshot von seinem Helden. Sein Druide war ein saisonaler Charakter auf Paragon-Stufe 257 – ganze 112 Stunden habe er mit ihm in Season 7 verbracht. Er schreibt: „RIP Fiacla-Géar, Bezwinger des Hardcore-Echos von Lilith! Und gefallen durch die Hand der Tochter des Hasses. Die Eiche sei mit dir – möge dein Loot im Jenseits legendär sein.“

Das war das Problem: In den Kommentaren gibt’s viel Mitgefühl von der Community – und den Hinweis: Lilith zieht ihre gesamten Phasen durch – selbst, wenn sie theoretisch bereits keine Lebenspunkte mehr hätte. General_abby verursachte genügend Schaden, allerdings überlebte sein Druide die letzte Phase nicht, kurz bevor Lilith erledigt war. Das zeigt das YouTube-Video, das er ergänzt.

So erklärt ThePhoenixus: „Ja, [Lilith] macht ihre Phasen immer, egal wie schnell du sie tötest. Du musst alle drei Stufen überleben, in denen sie die Plattform zerstört. […] Es ist buchstäblich einer der unspaßigsten und schlechtesten Kämpfe, die je in einem RPG designt wurden.“

Der harte Bosskampf wird öfter von der Community kritisiert. Wer Lilith in Diablo 4 bezwingt, bekommt zwar einen schicken Titel und das Recht, damit zu prahlen – aber keinen nennenswerten Loot. Der einzige garantierte Drop ist ein prächtiger Funken beim ersten Kill. Keine exklusiven Mythic Uniques, keine besonderen einzigartigen Items, die nur sie droppt. Das sorgt dafür, dass einige Spielerinnen und Spieler frustriert sind. Viele finden: Der Kampf gegen Lilith macht keinen Spaß und eigentlich lohnt er sich auch gar nicht.

Tim Cook sagt, dass er trotz Trumps Zöllen das iPhone nicht in den USA produzieren kann, aber es gibt ein Land, in dem Apple es herstellen kann

Der CEO von Apple hat erklärt, dass die iPhone-Produktion in den USA derzeit nicht möglich ist. Stattdessen wird ein Teil der Produktion bereits seit Jahren in Brasilien durchgeführt, wo Apple von lokalen Vorteilen profitiert.

Wie kommt es zu den Umständen? Die zunehmenden Handelskonflikte zwischen den USA und China haben nicht nur politische Spannungen erzeugt, sondern auch die globalen Lieferketten stark beeinflusst. Insbesondere Apple, das lange Zeit auf China als Hauptproduktionsstandort gesetzt hat, sieht sich mit höheren Zöllen und einer unsicheren Lage konfrontiert. Laut Jeuxvideo haben diese Herausforderungen das Unternehmen gezwungen, nach Alternativen zu suchen.

Zudem gab es laut Appleinsider Gespräche zwischen Tim Cook und Präsident Trump, bei denen Apple vorübergehend Zollausnahmen für einige Produkte gewährt wurden, um die Produktionskosten zu reduzieren. Doch diese Ausnahmen bieten keine langfristige Lösung.

Wer ein iPhone besitzt, hat sich vielleicht schonmal gefragt, wie die Unfallerkennung funktioniert. Erfahrt es in diesem Video.

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So funktioniert die Unfallerkennung bei iPhone und Apple Watch

Die vielfältige Realität der iPhone-Produktion

Warum produziert Apple nicht in den USA? Wie 9To5Mac berichtete, hat Tim Cook mehrfach betont, dass die Produktion von iPhones in den USA aufgrund der fehlenden Infrastruktur und der hohen Produktionskosten unrealistisch sei.

Die USA bieten nicht die gleiche Produktionskapazität und Kosteneffizienz wie China oder Vietnam, in denen Apple bereits produziert. Zudem gibt es in den USA nicht genügend spezialisierte Arbeitskräfte und eine Lieferkette, die mit der von anderen Ländern vergleichbar wäre.

In diesem Land wird bereits produziert: Neben China und Vietnam werden iPhones noch in einem weiteren Land produziert: Brasilien. Apple hat bereits seit den 1990er Jahren eine Produktionsstätte in Brasilien. Genauer gesagt in Jundiaí, im Bundesstaat São Paulo.

Die dortige Fabrik wird von Foxconn betrieben, einem der größten Zulieferer von Apple. Brasilien bietet Apple steuerliche Vorteile und ermöglicht es dem Unternehmen, die Preise für iPhones auf dem lokalen Markt wettbewerbsfähig zu halten. In diesem Rahmen stellt Apple vor allem Modelle zusammen, die in Brasilien stark gefragt sind.

Die Entscheidung, in Brasilien zu produzieren, geht auf das brasilianische „Computergesetz“ aus den 1990er-Jahren zurück. Dieses Gesetz soll den Unternehmen steuerliche Vorteile für die lokale Produktion einräumen. Apple erkannte frühzeitig das Potenzial und begann, iPhones in Brasilien zusammenzubauen. Seitdem hat Apple seine Produktionsstrategie in Brasilien immer weiter angepasst.

Was heißt das für die Zukunft? Für Apple bedeutet dies, dass es weiterhin auf Produktionsstätten in anderen Ländern angewiesen ist. Das Unternehmen muss Lösungen finden, um die Produktion zu optimieren und gleichzeitig die Kosten im Griff zu behalten. Eine wichtige Rolle spielt dabei die strategische Entscheidung, die Produktion in Länder wie Brasilien auszulagern. Diese Entscheidung hat nicht nur Einfluss auf Apples Produktionsstrategie, sondern auch auf die Preisgestaltung und die Verfügbarkeit von iPhones in verschiedenen Märkten.

Während Apple heute auf globale Produktionslösungen setzt, die das Unternehmen auf dem Markt konkurrenzfähig halten, blickt es auf eine spannende Vergangenheit zurück. 2007, als Steve Jobs das erste iPhone vorstellte, war die Präsentation weltbewegend. Dabei funktionierte das Gerät damals noch nicht mal richtig.

Pokémon GO: Warum ihr unbedingt ein Granforgita entwickeln solltet

In Pokémon GO könnt ihr jetzt Granforgita bekommen, was allerdings nicht einfach ist. Aber: Die Mühe lohnt sich.

Wie kriegt man Granforgita? Granforgita ist die letzte Entwicklung von Forgita, das im aktuellen Event erstmals zu erhalten ist. Das Problem: Man kann Forgita nicht einfach fangen.

Stattdessen muss man es während des Events aus 7-km-Eiern ausbrüten, die man von Freunden bekommen kann. Das bedeutet also:

  • Man braucht ein 7-km-Ei
  • Man braucht Glück, dass ein Forgita drin ist
  • Man muss laufen, um das Ei auszubrüten – und wenn’s nicht klappt, kann man gleich das nächste versuchen
  • Aber immerhin läuft der Halbe-Distanz-Bonus – es sind also nur 3,5 Kilometer pro Ei
  • Nach dem Event kann man Forgita dann aus 10-km-Eiern bekommen.

Wer Glück hat und ein Forgita bekommt, ist aber noch nicht fertig. Denn um wiederum an Granforgita zu kommen, muss man Forgita erstmal für 25 Bonbons zu Tafforgita, und dann für nochmal 100 zu Granforgita weiterentwickeln. Die Bonbons muss man auch erstmal sammeln.

Alles in allem also eine ordentliche Mühe. Doch insbesondere, wer gerne PvP spielt, sollte die wohl trotzdem auf sich nehmen. Denn Granforgita ist verdammt nützlich.

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Pokémon GO: Das steckt in der neuen Season Mächtig und Meisterhaft

So stark ist Granforgita in Pokémon GO

Granforgitas Stärke ist die PvP-Liga. In der Kampfliga rückt es direkt in die Liste der besten Monster, die ihr spielen könnt. Das spiegeln beispielsweise die Rankings von PvPoke wider, die auf Simulationen von Kämpfen basieren.

  • In der Superliga schiebt sich Granforgita direkt auf den siebten Platz der besten Pokémon
  • In der Hyperliga ist es sogar das fünftbeste Pokémon
  • In der Meisterliga solltet ihr es ignorieren, da es nicht stark genug wird, was die WP angeht

Granforgitas Stärke setzt sich vor allem aus den folgenden Punkten zusammen:

  • Es verfügt mit seiner Typenkombination aus Fee und Stahl über eine extrem gute Defensivkombination. Nur zwei Typen sind sehr effektiv gegen Granforgita: Boden und Feuer. Resistenzen hat es derweil gegen gleich 11 Typen.
  • Gleichzeitig hat es gute Defensivwerte. Kurz: Granforgita hält eine Menge aus.
  • Und dazu kommt ein gutes Attacken-Set, mit denen man viele Gegner in Bedrängnis bringen kann. Es kann Feenbrise mit Attacken wie Dampfwalze, Knuddler oder Rammboss kombinieren.

So wird es ein guter Konter gegen viele Pokémon, die in der Kampfliga unterwegs sind. Beliebte Pokémon wie Calamanero, Epitaff, Piondragi, Lapras bekommen Probleme mit Granforgita.

Das bedeutet: Ja, es erfordert einiges an Mühe, an Granforgita zu kommen. Aber es lohnt sich. Zumindest, wenn man gerne in der Kampfliga spielt.

Wie geht es weiter in Pokémon GO? Forgita und seine Entwicklungen sind jetzt in Pokémon GO unterwegs, und bald werden sie vom nächsten Pokémon-Debüt unterstützt: Knapfel und seine Entwicklungen erscheinen ebenfalls bald im Spiel. Und die bringen ganz nebenbei auch noch ein neues Item-System mit. Alles zu den Äpfeln für Knapfel in Pokémon GO lest ihr hier.

WoW Patch 11.1.5: Wann kommen die „Dinare“ von The War Within? Blizzard äußert sich zu Puzzling Cartel Chips

Es gibt ein Feature, das viele Spieler aus World of Warcraft bei den jüngsten Ankündigungen rund um Patch 11.1.5 vermisst haben. Einen Grund für das Schweigen lieferten die Entwickler lange nicht. Erst jetzt gibt’s endlich ein Update zu den „Puzzling Cartel Chips“.

Was sind die „Puzzling Cartel Chips“? Die neue Währung soll eigentlich mit WoW-Patch 11.1.5 auf die Server kommen und die Funktion der Dinare aus der Shadowlands-Erweiterung einnehmen. Sprich: Wer so einen Kartell-Chip besitzt, kann sich bei Ando aus „Befreiung von Lorenhall“ ein spezifisches Beutestück der aktuellen Raid-Instanz aussuchen.

Als Blizzard vergangene Woche den Fahrplan sowie die Content-Staffelung für den nächsten Content-Patch von WoW vorgestellt hat, fehlte von den „Puzzling Cartel Chips“ jedoch jede Spur. Seht selbst:

  • 23. April: Nachtsturz-Szenario, Abklingzeitmanager und die Winde des mysteriösen Glücks
  • 21. Mai: Comeback der Verstörenden Visionen
  • 4. Juni: Durchtriebene Duos

Entsprechend häufig konnte man anschließend im Forum und auf Reddit die Frage lesen, was denn mit den neuen Dinaren sei?! Eine Reaktion der Blizzard-Verantwortlichen gibt’s dazu erst jetzt – und die fällt unbefriedigend aus.

Der Trailer zum aktuellen WoW-Patch 11.1:

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WoW Patch 11.1: Gallywix’ Kontrolle über die Kartelle

Ankündigung für eine Ankündigung

Wie reagiert Blizzard? In einem Post auf forums.blizzard.com bittet der WoW-Spieler Athernon die Entwickler, sich endlich zu den konkreten Plänen für die „Puzzling Cartel Chips“ zu äußern, da er es vom Zeitpunkt der Premiere der Dinare abhängig machen würde, welches Item er beim nächsten ID-Wechsel aus der Schatzkammer wählt. Auch viele Kommentatoren wünschen sich dort Klarheit.

Und tatsächlich meldete sich in der vergangenen Nacht Community Manager Kaivax zu Wort. Der hatte aber nur eine wenig konkrete Ankündigung für die Community im Gepäck (via forums.blizzard.com): „Wir haben sie nicht vergessen! Wir werden mehr Details über die Implementierung der Puzzling Cartel Chips bekannt geben, sobald der Patch live geht.“

Immerhin eine Info lässt sich daraus ziehen: Die „Puzzling Cartel Chips“ kommen ziemlich sicher noch nicht mit Patch 11.1.5 am 23. April 2025, sondern zu einem späteren Zeitpunkt.

Wie reagiert die Community darauf? Die reagieren in Teilen mit Sarkasmus auf das Unvermögen von Blizzard, frühzeitig eine klare Aussage zu dem Thema zu treffen.

  • Snozay schreibt etwa auf forums.blizzard.com: „So ein super informativer und klarer Kommentar. So viel Mühe.“
  • arfenos_porrows witzelt auf Reddit: „Sogar die Ankündigung der Dinare ist timegated“ – wird also künstlich zurückgehalten.
  • Hrekires versteht es nicht (via Reddit): „Ich verstehe nicht, was so schwer daran ist, uns einfach zu sagen, was der Plan/Zeitplan ist. Sagen wir 6 Monate von jetzt an, was auch immer, ich würde nur gerne in der Lage sein, damit zu planen.“
  • xCAMPINGxCARLx hat auf Reddit eine Vermutung: „Ich vermute, sie werden sie [die Chips] mit jedem der Patch-Events verbinden. Also einen von Flame’s Radiance (neue Fraktion), einen von den Visionen, einen von den Durchtriebenen Duos, einen vom Leveling-Event. Accountweite Freischaltung.“

Aber auch wenn xCAMPINGxCARLx mit seiner Vermutung ins Schwarze trifft, könnte man das natürlich – ohne Spoiler – gegenüber der Community kommunizieren. Was haltet ihr von der aktuellen Kommunikationspolitik von Blizzard? Wünscht ihr euch bei solchen Details auch mehr Klarheit? Einige Unklarheiten gab es zuletzt übrigens auch, als Blizzard die Regeln für Goldhandel angepasst hat: Passt ab jetzt auf, wem ihr in WoW Gold in die Hand drückt, im schlimmsten Fall ist euer Account weg

Gamer schickt seine Freundin zum Üben in Baldur’s Gate 3, jetzt carried sie ihn

Zusammen Games zu spielen kann nicht nur viel Spaß machen, sondern auch neue Erinnerungen schaffen. Das dachte sich auch eine Spielerin, die sich Baldur’s Gate 3 holte, um es gemeinsam mit ihrem Freund zu spielen. Als er ihr riet, vielleicht lieber noch ein wenig zu üben, wendete sich das Blatt.

Wovon berichtet die Spielerin? Auf Reddit teilte die Spielerin fluffycloud69 ihre Erfahrung in Baldur’s Gate 3. Sie habe sich das Spiel geholt, um es gemeinsam mit ihrem Freund spielen zu können, doch nach nur einer Stunde musste das Paar aufgrund von Überforderung ihrerseits pausieren. Die Spielerin erzählt, dass sie keine absolute Anfängerin im Gaming sei, aber sonst an komplett andere Spiele und einen Controller gewöhnt sei als ein riesiges, rundenbasiertes RPG mit Maus und Tastatur.

Ihr Freund riet ihr, dass sie bis zum damals frisch angekündigten Patch 8 alleine spielen sollte, um ein besseres Gefühl für das Spiel zu entwickeln. Gesagt, getan.

Nun, gemeinsam mit Patch 8, meldete sich die Spielerin mit ihrem Post: Sie habe bereits die doppelte (fast dreifache) Spielzeit ihres Freundes erreicht, Situationen erlebt, die er bisher noch gar nicht kannte und hat sich tief in die Lore des Spiels und die Erstellung von Charakter-Builds vertieft. „Ich wollte nicht, dass er mich sanft durchbringt oder sich total für mich verbiegen musste. Ich wollte keinen Lehrer, ich wollte einen Teamkollegen – aber jetzt darf ich ihn unterrichten“, schreibt die Spielerin (via Reddit.)

Hier seht ihr den animierten Kurzfilm zu Patch 8 von Baldur’s Gate 3:

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Der animierte Kurzfilm zu Patch 8, dem letzten Update für Baldur’s Gate 3

Vom „Baby Gamer“ zum Profi

Wie lernte die Spielerin dazu? Auf die Frage eines anderen Spielers, wie sie es geschafft habe solche Fortschritte zu machen, berichtet sie, dass sie zu Beginn von dem Spiel überwältigt war. Durch verschiedene Wiki-Einträge und YouTube-Videos konnte sie sich aber genaueres Wissen und Verständnis aneignen. 

Sie startete ganz am Anfang, lernte die Unterschiede zwischen Aktionen und Bonusaktionen, machte sich viele Notizen und Diagramme und arbeitete sich durch die verschiedenen Klassen, Fähigkeiten und Schwierigkeitsgrade des Spiels hindurch. Sie erlaubte sich viel Zwischenzuspeichern, um verschiedene Konsequenzen und Situationen zu verstehen, wagte sich sogar an Mods und gab sich generell einfach viel Zeit, um in ihrem eigenen Tempo zu lernen.

Wie reagiert die Community? Die Reaktion unter dem Redditpost zeigt sich begeistert von der Entwicklung der Spielerin:

  • pisachas kommentiert: „Sag ihm, dass du erst mit ihm spielen wirst, wenn er auf deinem Niveau ist.“ Horror-Display6749 reagiert darauf mit: „Aber wirklich … Als meine Frau Interesse daran zeigte, Baldurs Gate 3 mit mir zu spielen, habe ich mir ein Bein ausgerissen, um es ihr leicht zugänglich zu machen und ihr Spaß zu bieten. Jetzt lieben wir es, es zusammenzuspielen.“
  • ZeroRyuji sagt: „Zu seiner Verteidigung: Es sind eine Menge Regeln. Ich habe mit meiner Freundin gespielt und sie hat keine Ahnung von DnD, aber sie hat es irgendwann verstanden. Ich hingegen musste mich davon abhalten, ihr etwas über Builds zu erzählen, welche Punkte man wozu hinzufügen sollte, weil sie nur Ratschläge wollte, wenn sie sie brauchte lmao, also fügte sie Stärke bei einem Zauberer-Build hinzu und ich musste mir auf die Zunge beißen haha.“
  • RedditH8er4ever schreibt: „Haha, das ist fantastisch. Meine Freundin hat sich ebenfalls in BG3 verknallt, hat es schneller durchgespielt als ich und war unser Anführer durch den Co-Op-Honour-Modus (den wir jetzt zweimal besiegt haben.)“

Lohnt es sich als Paar zusammen zu spielen? Es gibt keinen Grund, warum man es nicht probieren sollte. Selbst für unerfahrene Spieler kann Baldur’s Gate 3 eine spaßige Erfahrung sein, vor allem, wenn man es mit jemandem anderem zusammen spielt. Und wenn es letztendlich leider doch zerbricht, gibt es immerhin eine große Community, die mit Rat und Tat zur Seite stehen kann: Eine Spielerin wurde von ihrem Ex in Baldur’s Gate 3 sitzen gelassen, doch die Community schenkt ihr Unterstützung 

Quelle(n):
  1. Reddit

TOTS Vote in EA FC 25 ist live: So wählt ihr das Team of the Season der Premier League

Das erste Voting für das Team of the Season (TOTS) in EA FC 25 ist live. Auf MeinMMO verraten wir euch, wie ihr für da Premier League TOTS abstimmen könnt und welche Spieler zur Auswahl stehen.

Was ist das TOTS Vote? Das Team of the Season soll die stärksten Spieler der Saison 2024/25 mit heftigen Upgrades ausstatten. Im Falle des Premier League TOTS könnt ihr aktiv mitbestimmen, wer es eurer Meinung nach am meisten verdient hat, starke Verbesserungen zu erhalten.

Wie kann ich für das Premier League TOTS abstimmen? Seit Mittwochabend (16. April 2025) könnt ihr 11 Spieler für das Premier League TOTS auf EA.com bestimmen.

EA FC 25 TOTS VOTE Premier League So wählt ihr das Team of the Season

Wenn ihr den Link öffnet, seht ihr zunächst ein leeres Spielfeld. Darunter findet ihr die Karten aller nominierten Angreifer, Mittelfeldspieler, Abwehrspieler und Torhüter. Wollt ihr einen Spieler in das TOTS wählen, zieht ihr die entsprechende Karte auf einen freien Platz.

Achtung: Spieler können nur auf ihrer vorgesehenen Positionen aufgestellt werden. Das heißt, ihr könnt maximal 3 Angreifer, 3 Mittelfeldspieler, 4 Verteidiger und 1 Torhüter wählen. Ob ihr für die Verteidigung 4 Innenverteidiger oder für den Sturm 3 Mittelstürmer wählt, bleibt euch überlassen.

Alle Kandidaten und weitere Einzelheiten zur Wahl seht ihr nach dem Video.

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Tipps für den perfekten Start in EA FC 25 – Ultimate Team

Alle Kandidaten für das Premier League TOTS

Welche Spieler stehen zur Auswahl? Ihr könnt aus insgesamt 40 Kandidaten wählen, die ihr in einer 4-3-3-Formation anordnen müsst, das heißt ihr wählt 1 Torhüter, 4 Verteidiger, 3 Mittelfeldspieler und 3 Angreifer.

  • Nominierte TOTS Torhüter (1 von 5 auswählen):
    • Matz Sels – Nottingham Forest
    • David Raya – FC Arsenal
    • Jordan Pickford – FC Everton
    • Alisson – FC Liverpool
    • Dean Henderson – Crystal Palace
  • Nominierte TOTS Verteidiger (4 von 10 auswählen):
    • Virgil van Dijk – FC Liverpool
    • Gabriel – FC Arsenal
    • Antonee Robinson – FC Fulham
    • Nikola Milenković – Nottingham Forest
    • William Saliba – FC Arsenal
    • Murillo – Nottingham Forest
    • Trent Alexander-Arnold – FC Liverpool
    • Ibrahima Konaté – FC Liverpool
    • Milos Kerkez – AFC Bournemouth
    • Ola Aina – Nottingham Forest
  • Nominierte TOTS Mittelfeldspieler (3 von 15 auswählen):
    • Cole Palmer – FC Chelsea
    • Ryan Gravenberch – FC Liverpool
    • Matheus Cunha – Wolverhampton Wanderers
    • Mikkel Damsgaard – FC Brentford
    • Moisés Caicedo – FC Chelsea
    • Morgan Gibbs-White – Nottingham Forest
    • Declan Rice – FC Arsenal
    • Youri Tielemans – Aston Villa
    • Justin Kluivert – AFC Bournemouth
    • Alex Iwobi – FC Fulham
    • Bruno Fernandes – Manchester United
    • Bruno Guimarães – Newcastle United
    • Alexis Mac Allister – FC Liverpool
    • Morgan Rogers – Aston Villa
    • Anthony Elanga – Nottingham Forest
  • Nominierte TOTS Angreifer (3 von 10 auswählen) :
    • Mohamed Salah – FC Liverpool
    • Alexander Isak – Newcastle United
    • Chris Wood – Nottingham Forest
    • Erling Haaland – Manchester City
    • Bryan Mbeumo – FC Brentford
    • Bukayo Saka – FC Arsenal
    • Ollie Watkins – Aston Villa
    • Jean-Philippe Mateta – Crystal Palace
    • Heung Min Son – Tottenham Hotspur
    • Yoane Wissa – Brentford

Wie viele Spieler schaffen es ins TOTS? Eine genaue Zahl steht noch nicht fest. Vermutlich werden es aber nicht nur 11 Spieler in das endgültige TOTS schaffen. Ins Premier League TOTS von FC 24 schafften es 15 Karten regulär. Außerdem erschienen noch 5 weiterer Moments-Karten.

Jede Stimme für euren Favoriten könnte die Chance auf einen Platz im TOTS erhöhen.

Wann erscheint das Premier League TOTS? Das Premier League TOTS erscheint am Freitag, dem 2. Mai 2025 um 19:00 Uhr in Ultimate Team. Es wird zusammen mit gemischten TOTS der 2.,3. und 4. englischen Ligen erscheinen. Zudem wird zur gleichen Zeit auch das Frauen TOTS der englischen Barclays Women’s Super League veröffentlicht. Alle weiteren Starttermine zum TOTS findet ihr in unserer Übersicht zum Zeitplan.

„Völlig falsch verstanden“: Stephen Graham, Schauspieler und Schöpfer von Adolescence, lehnt die Kritik ab, die Serie sei Propaganda

Netflix konnte 2025 mit Adolescence schon früh einen neuen Serien-Hit feiern. Die Miniserie beschäftigt sich mit dem komplexen Thema von toxischer Männlichkeit und der Gewalt gegen Frauen. Während die meisten Kritiker die Serie loben, verbreitet ausgerechnet Elon Musk die Kritik, die Serie sei gegen Weiße. Dazu äußerte sich der Hauptdarsteller und Macher der Serie in einem Interview.

Was ist Adolescence für eine Serie? Die Miniserie erschien am 13. März 2025 auf Netflix und die Serie wurde schnell zum Erfolg. In den ersten vier Tagen soll die Serie laut Variety 24,3 Millionen Zuschauer erreicht haben und das nur bei 4 Folgen.

In der Serie geht es um den 13-jährigen Jamie Miller, der wegen Mordverdacht verhaftet wird. Im Verlauf der 4 Folgen wird nicht nur geklärt, ob er es war, sondern woher das Motiv stammen könnte. Die Serie bespricht Themen wie toxische Männlichkeit, Gewalt gegen Frauen und den Einfluss von Social Media.

Während Kritiker und viele Zuschauer die Serie in den Himmel loben, gibt es auch vereinzelt absurde Kritik. Ein User auf X äußerte sich gegen die Serie, sagt, sie sei Anti-Weiße-Propaganda. Das kommentiert ausgerechnet Elon Musk, der den Tweet dadurch verbreitet.

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Adolescence – Trailer zur Netflix-Hit-Serie von 2025

Hauptdarsteller und Macher der Serie äußert sich zur Kritik

Was ist die angebliche Kritik? In seinem Tweet kritisiert Ian Miles Cheong die Serie, weil sie angeblich auf einem echten Fall basiert. Laut ihm basiere die Serie auf einem Ereignis, bei dem ein Teenager 3 Kinder in Southport 2024 getötet hat (via Tagesschau). Netflix habe laut Cheong den Täter, dessen Eltern aus Ruanda stammen, in der Serie weiß gemacht und das Motiv verändert, um Anti-Weiße-Propaganda zu machen.

Diesen Tweet hat Elon Musk mit Wow (via x.com) kommentiert und ihm deutlich mehr Aufmerksamkeit gegeben. Schon zum Zeitpunkt des Tweets wurde die Kritik von vielen Stellen als unsinnig enttarnt. So schrieb der Journalist Shayan Sardarizadeh in einem X-Post, dass die Serie nicht auf einem echten Fall basiert und zum Zeitpunkt des Southport-Ereignisses schon abgedreht war.

Unter diesem Tweet findet sich auch ein Kommentar (via x.com), der hinzufügt, dass es ja gar nicht um einen Mordfall geht, sondern um die Gefahren von toxischer Männlichkeit, Incel-Kultur und Misogynie, ausgelöst durch Social Media.

Was sagt der Macher der Serie zur Kritik? In einem Interview mit dem Hollywood Reporter sprach Stephen Graham, einer der Macher und der Hauptdarsteller der Serie, über die angebliche Kritik, die von Elon Musk geteilt wurde. Auch im Interview sagt er, dass die Serie zum Zeitpunkt der Southport-Morde schon abgedreht war.

Sie haben es völlig falsch verstanden. Denn wenn sie sich die Fakten anschauen würden, würden sie sehen, dass die schreckliche Sache, die in Southport passiert ist, nach dem Ende unserer [Sendung] passiert ist. Das macht einfach keinen Sinn. Sie benutzen das also, um ihre eigene Agenda zu verfolgen. Ich verstehe das ganze Konzept der Redefreiheit, ich verstehe es, und ich verstehe, was sie sagen wollen. Aber ich denke, es ist ein schmaler Grat zwischen Meinungsfreiheit und Hass.

Stephen Graham über die Kritik, Adolescence sei Anti-Weiße-Propaganda

Er fügt noch hinzu, dass manche sagen, die Serie sei eine woke Ideologie. Dazu sagt er, dass es nie um die Hautfarbe ging, sondern um die Repräsentation einer Familie, die ganz normal in jeder Straße leben könnte. Es könnten die Kinder deiner Schwester sein oder, Gott bewahre, dein eigenes Kind. Alles, wovon ich beeinflusst wurde, war sozialer Realismus.

Elon Musk fällt schon lange damit auf, sich gegen die angebliche Wokeness zu stellen. Auch zu Assassin’s Creed Shadows meldete sich der Milliardär zu Wort und kritisierte, dass ein Streamer das furchtbare Spiel bewirbt. Ubisoft ließ das nicht auf sich sitzen: Ubisoft besiegt Elon Musk in seinem eigenen Spiel

MontanaBlack sagt, er gibt so viel Geld aus, dass er nicht viele Rücklagen hat, andere haben es besser gemacht

Der Twitch-Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris ist zwar nicht mehr der größte deutsche Streamer auf Twitch, aber immer noch der relevanteste. Doch so ganz zufrieden mit seiner finanziellen Situation ist er offenbar nicht. Er sagt, er habe das Geld immer mit beiden Händen ausgegeben. Andere hätten es da cleverer gemacht.

Das ist die Situation: MontanaBlack hatte zuletzt Trymacs zu Gast, beide sind große Twitch-Streamer und man weiß, dass beide schon lange im Geschäft sind und eine Menge Geld verdient haben.

MontanaBlack hat 2023 offen gelegt, dass er alleine über die Zweitverwertung seiner Inhalte im Jahr locker 2 Millionen Euro einnimmt.

Trymacs hat mal erzählt, dass er so viel Geld auf dem Konto habe, dass ihm die Bank einen Immobiliendeal angeboten hat, bei dem Trymacs ein Haus kauft, das sich quasi selbst abbezahlt. Da kann er es schon mal verschmerzen, wenn ihm einige tausend Euro entgehen, weil er einer Rechnung nicht nachgeht.

Das Gespräch kommt auf das Thema Geld. Während andere Streamer wie Tanzverbot oder Simon Krätschmer zuletzt Probleme mit der Steuern hatten, geht es bei Trymacs und MontanaBlack darum, ob sie schon genug Geld gescheffelt haben, um jetzt sofort mit dem Job aufhören zu können. Trymacs kann sich das gut vorstellen, Streamen würde ihm nicht fehlen, er könnte auch hinter der Kamera arbeiten. Für MontanaBlack ist die Situation nicht so einfach.

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Karriere und Leben von MontanaBlack in 2 Minuten: Was macht ihn aus?

MontanaBlack sagt: Seinen Lebensstil kann er keine 5 Jahre halten

Das sagt MontanaBlack zu seinem finanziellen Stand: MontanaBlack sagt, auf die Frage, ob er schon ausgesorgt habe, dass er sich seinen aktuellen Lebensstil ohne laufende Einnahmen nicht einmal fünf Jahre leisten könnte: „Ich geb halt mein Geld mit beiden Händen aus – schon immer.“

Wen beneidet er etwas? MontanaBlack führt aus, dass andere Content-Creator viel besser mit ihren Einnahmen besser umgegangen seien als er:

„Ohne Namen zu nennen: Es gibt Leute im Hintergrund, die haben von der Reichweite vielleicht 10 Prozent von mir oder von Trymacs, aber haben ein größeres Vermögen als ich oder Trymacs, weil sie halt wirklich gut mit ihrem Geld gehaushaltet haben, investiert haben: Start-Ups, immer wieder Immobilien, Immobilien nachgekauft, die eine Immobilie auf die andere beliehen.“

Für MontanaBlack selbst war das nichts. Er sagt, er habe immer das Ziel gehabt, sich ein Haus zu kaufen, das habe er gemacht. Darüber hinaus habe er noch zwei Eigentumswohnungen.

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Gelernter Immobilienmakler soll klug investiert haben

Wen meint MontanaBlack? Man geht allgemein davon aus, dass MontanaBlack den YouTuber Rewinside meint. Er und der YouTuber Simon „Unge“ Wiefels, der „König“ von Madeira, gelten als die „klugen Investoren“ in der YouTube-Szene.

Rewinside ist schon seit 2013 YouTube und war zwar nie annähernd so groß wie MontanaBlack, hat aber mit einem Hintergrund in der Immobilien-Branche offenbar clever investiert.

twitch-rewinside
Rewinside.

Während der aktuell größte Influencer in Deutschland, Papaplatte, dafür bekannt ist, sein Geld in den Worlds-ETF zu legen, hat Rewinside als gelernter Immobilienkaufmann offenbar gut in Beton investiert. Über Jahre hat MontanaBlack immer wieder damit gedroht, aus Deutschland wegzuziehen, um Steuern zu sparen. Aber durchgezogen hat er es dann doch nicht: MontanaBlack will aus Deutschland weg: „Das sind 400.000 € mehr auf meinem Konto“

Entwickler von The Witcher 4 warnen vor fieser Falle, rufen dazu auf, mehr wie Geralt zu sein

Der Release von The Witcher 4 liegt noch in unabsehbarer Ferne. Betrüger nutzen deshalb die Vorfreude der Spieler schamlos aus. Die Entwickler des Spiels melden sich deshalb mit einer Bitte zu Wort.

Womit werden Spieler in die Falle gelockt? Derzeit scheinen vermehrt über verschiedene Kanäle Einladungen zu sogenannten Beta-Tests von The Witcher 4 verschickt zu werden. Durch die Nachrichten wird bei den Empfängern der Eindruck erweckt, sie hätten die Chance, vorzeitig einen Blick in das heiß erwartete Spiel zu werfen.

Dabei handelt es sich allerdings nicht um Nachrichten vom Entwickler CD Projekt RED, sondern von Betrügern. Das Entwicklerteam wendet sich deshalb an die Community und gibt ihnen wertvolle (und humorvolle) Tipps mit, woran Spieler diese Betrugsmaschen erkennen können.

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Um die Story von The Witcher 4 kümmert sich ein echter Experte

Seid mehr wie Geralt und Ciri

Was raten die Entwickler von The Witcher 4 den Fans? In ihrem Statement auf x.com wenden sich CD Projekt RED an ihre Fans mit der Bitte, nicht auf solche Einladungen zu reagieren, denn es handle sich dabei um Betrug. Empfänger oder Finder solcher Nachrichten sollen diese bitte mit dem entsprechenden Tool auf der Plattform, auf der sie die Nachrichten erhalten haben, melden.

Zusätzlich rufen sie die Community dazu auf, mehr wie Geralt und Ciri zu sein. Denn „professionelle Monsterjäger fallen nicht auf Scams herein; sie durchschauen sie und erschlagen sie!“

Den gesamten Post im Original seht ihr hier:

Ebenso versichern sie, dass wenn es wirklich in Zukunft Beta-Tests oder ähnliche Vorabversionen geben soll, sie das sofort über die offiziellen Kanäle teilen würden. So würde diese Information definitiv nicht an interessierten Monsterjägern vorbeigehen.

Wie immer gilt es also, die Augen aufmerksam offenzuhalten und genau zu überlegen, worauf man klickt und vor allem wo man seine sensiblen Daten eingibt. Klingt etwas im Internet zu schön, um wahr zu sein, ist es das häufig auch nicht.

Seid also mehr wie Geralt und Ciri und schaut genauer hin, bevor ihr solchen Nachrichten Glauben schenkt. Prüft genau gegen, ob es dazu noch auf offiziellen Kanälen Informationen dazu gibt und verzichtet im Zweifel lieber darauf, euch irgendwo anzumelden, als dass eure Daten in die falschen Hände geraten.

In The Witcher 4 werdet ihr in die Rolle von Ciri schlüpfen. Und die wird sich ganz anders spielen, als der altbekannte Geralt. Dadurch wird sich das Spielgefühl des neuen Teils deutlich vom Vorgänger unterscheiden und frischen Wind in das bisherige Kampfsystem bringen: Ciri in Witcher 4 wird sich ganz anders spielen als Geralt: „Als hätten Wölfe sie aufgezogen“

Chef von Xbox stellt klar, der Game Pass ist „nicht für jeden“

Phil Spencer, der Chef von Xbox, sprach in einem Interview über das Business-Modell „Game Pass“ sowie verschiedene Kundengruppen. Ziel des Unternehmens sei es, nicht jeden in das Abo zu ziehen – eher im Gegenteil.

Woher stammen die Aussagen? Phil Spencer wurde in einem Interview mit dem US-amerikanischen Branchenblatt „Variety“ über verschiedene Dinge rund um Microsoft Gaming und deren Plänen ausgefragt.

Ein Thema, was viele Gamer interessieren sollte, war der Game Pass. Für viele ist das Abo von Microsoft eine kostengünstige Möglichkeit eine große Sammlung von Spielen zu zocken, ohne für sie den Einkaufspreis zahlen zu müssen.

Obwohl man meinen müsste, das Ziel von Microsoft sei es, viele in das Abo zu ziehen, intervenierte der CEO und sprach aus, dass das Abo einen anderen Sinn habe, als viel Geld zu verdienen.

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Es ist offiziell, der Konsolenkrieg ist vorbei: Phil Spencer sagt angesichts der PS5, dass er nicht mehr alle Spieler zur Xbox holen will

Verschiedene Produkte für jede Art von Gamer

Was hat Phil Spencer offenbart? Laut Phil Spencer ist der Game Pass nicht für jeden Spieler geeignet und das Ziel von Xbox sei auch nicht jeden in das Abo zu ziehen. Vielmehr soll der Game Pass eine Art alternative Option für Vielspieler darstellen, um kostengünstig ihr Hobby ausüben zu können. Folgendes hatte der CEO zusammenfassend berichtet:

Es ist nicht für jeden geeignet. Wenn ihr nur ein oder zwei Spiele pro Jahr spielt, ist der Game Pass wahrscheinlich nicht das richtige Geschäftsmodell für euch; Ihr solltet nur diese zwei Spiele kaufen und das würde absolut Sinn ergeben. Aber ich möchte, dass ihr die Wahl habt. Deshalb konzentrieren wir uns weiterhin darauf, dass alles, was im Game Pass enthalten ist, auch gekauft werden kann.

Für den Xbox-Chef ist der Game Pass aber nicht der zentrale Faktor, um Spielern ihr Hobby zu ermöglichen. Laut ihm würde Microsoft auch davon profitieren, wenn Spieler sich gegen das Abo entscheiden würden, um sich die Spiele direkt zu kaufen, für die sie sich interessieren.

Praktisch ist zudem, dass nicht nur Xbox-Spieler vom Game Pass profitieren können. Auch Gamer auf PC können das Abo abschließen und von den Vorteilen des Abos profitieren. Mehr Details zum Abo findet ihr hier in der Übersicht: Game Pass vs. PS Plus – Die beiden großen Abo-Modelle für Konsole und PC im Vergleich

Hardcore-Modus in Kingdom Come Deliverance 2 ist so realistisch, dass ihr euch fragt, ob ihr ihn wirklich spielen wollt

Am 15. April 2025 ist in Kingdom Come Deliverance 2 ein neuer Patch eingezogen und hat den ersehnten Hardcore-Modus mitgebracht. Und der ist so realistisch, dass sich die Spieler daran reihenweise das digitale Genick brechen.

Was ist der Hardcore-Modus? Mit dem neusten Patch 1.2.4 von Kingdom Come Deliverance 2 wurde neben einigen Fehlerbehebungen auch der neue Modus eingeführt, der euch das mittelalterliche Leben von Heinrich in einer unangenehm realistischen Erfahrung nahebringen soll.

Diesen gab es bereits im ersten Teil vom Kingdom Come Deliverance, doch Teil 2 treibt ihn noch einmal mehr auf die Spitze. Denn es gibt nicht nur keine Schnellreisen mehr, weniger HUD und knackigere Gegner, sondern auch noch einiges mehr, das euch das Leben als Heinrich im alten Böhmen schwerer macht.

In den Patch Notes via Steam heißt es:

Der Hardcore-Modus ist da und nichts für schwache Nerven. Ihr werdet euren Standort nicht auf der Karte sehen. Ihr werdet nicht schnell reisen können. Ihr werdet keine kapitulierenden Feinde, keine visuellen Hinweise im Kampf und nicht einmal grundlegende Anweisungen erhalten, es sei denn, ihr verdient sie euch.

In einem Interview mit PC Gamer, erklärt Karel Kolmann, leitender Spieldesigner der Spieleschmiede Warhorse Studios, was sie im Gegensatz zum Vorgänger noch geändert haben:

Im Hardcore-Modus des ersten Spiels haben wir beispielsweise die Kartenposition deaktiviert und den Kompass entfernt, aber dieses Mal sind wir noch weiter gegangen. Wir haben die Option hinzugefügt, verschiedene NPCs nach dem eigenen Standort in der Welt zu fragen, was für ein noch intensiveres Spielerlebnis sorgt. Ihr könnt unterwegs Reisenden begegnen und nach dem Weg fragen.

Zusätzlich gibt es negative Eigenschaften, die ihr vor eurem Spieldurchgang wählen könnt, um eurer Erlebnis noch mehr zu erschweren. Bis zu 3 könnt ihr aussuchen und es wird keinerlei Abkürzungen während eures Spieldurchlaufs geben, die ihr im Notfall gehen könnt. Wählt also mit Bedacht.

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Kingdom Come Deliverance 2 hat ein geheimes Ende – So bekommt ihr es

„Das ist in Ordnung. Ich habe mir im Prolog nur zweimal den Rücken gebrochen.“

Nun, einen Tag nachdem der Hardcore-Modus in KCD2 gestartet ist, melden sich die ersten Stimmen aus der Community dazu. In einem Thread auf Reddit entstehen nicht nur die ersten Memes darüber, wie hart das Ganze wirklich ist, sondern es findet sich auch viel Verzweiflung und Begeisterung für den neuen Modus:

  • Regular-Potential141: „Das ist in Ordnung, ich habe mir nur zweimal während des Prologs den Rücken gebrochen.“
  • Black_Brush: „Nein, das ist nicht in Ordnung… Ich will nach Hause.“
  • BadXiety: „Berühr Gras, oh, der Rücken tut weh. Ich möchte es noch einmal versuchen, mit allen negativen Vorteilen aktiviert, um es noch mehr zu spüren.“
  • Spartan343x: „Bin gerade auf Schloss Trosky angekommen. Ich bin vorsichtig optimistisch, lol“
  • Bupbupper: „Ich habe schon eine Menge Spaß. Ich habe dadurch mehr mit den umherwandernden NPCs interagiert und die Straßen ein bisschen besser kennengelernt.“

Die meisten nehmen ihr Scheitern mit Humor und wollen den Hardcore-Modus trotzdem weiter angehen. Viele hadern noch etwas mit den Survival-Effekten, sind aber vorsichtig positiv, dass sie das schon in den Griff kriegen werden. Immerhin gibt es einen Haufen Tränke, für alle möglichen Lebenslagen.

GameStar Black Edition Kingdom Come: Deliverance 2
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Manche Fans nehmen den Realismus des Spiels allerdings auf andere Art und Weise in ihr Leben mit. Auf Google tauchen immer wieder Rezensionen zu realen Schauplätzen auf, die sich verdächtig nach einem Spielerlebnis aus KCD2 anhören: Spieler rezensieren auf Google reale Schauplätze aus Kingdom Come 2, klagen über fliegenden Dung, gestohlenes Silber und Tage am Galgen

Entwickler von Valve sagt, er habe Hinweise darauf, dass Half-Life 3 wirklich entwickelt wird

Half-Life 3 ist eines der größten Mysterien der Gaming-Branche. Seit über 21 Jahren warten Fans auf eine Fortsetzung und wissen nicht mal, ob Valve, die Firma hinter Steam, aktiv an dem Spiel arbeitet. Ein Entwickler bricht aber nun das Eis und erklärt, er habe Hinweise über die Existenz des Spiels.

Was ist an Half-Life 3 so besonders? Half-Life 3 wird schon seit 21 Jahren von Fans heiß erwartet, doch über das Spiel ist so gut wie kaum etwas bekannt. Viele Fans vermuten, dass Valve schon länger an dem Titel arbeitet – dafür sprechen vor allem verschiedene Leaks sowie Insider-Infos.

Ein offizielles Statement von Gabe Newell, dem Präsidenten von Valve oder einem Entwickler-Team gibt es aber trotz der ganzen Zeit immer noch nicht. Viele Fans warten aber auf einen abschließenden Teil der Reihe, denn Half-Life 2 endete mit einem Cliffhanger und das Schicksal rund um Gordon Freeman und Alyx Vance liegt seither im Verborgenen – wenn man Half Life: Alyx, den VR-Titel außer Acht lässt.

Wenn man den Infos eines Entwicklers von Valve jetzt Glauben schenken mag, arbeitet das Team vermutlich wirklich aktiv an Half-Life 3 und das konnte er mit eigenen Augen bezeugen.

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Half-Life 2 ist der letzte Teil des berühmten FPS

Valve arbeitet an Half-Life 3, aber ein Release ist fragwürdig

Was hat der Entwickler gesehen? Bei dem Entwickler handelt sich um Evgeniy Evstratiy, dem Konzeptdesigner von Valve selbst. Seinem Portfolio auf ArtStation nach zu urteilen, arbeitet er aktiv an Deadlock, dem neuen MOBA-Shooter der sich derzeit im Early-Access auf Steam befindet.

Seine Informationen kamen jedoch eher zufällig ans Licht, als Evgeniy mit dem russischen Podcast Подкаст CG Голоса (via youtube.com) sprach. Der Reddit-User Stannis_Loyalist hat die ausschlaggebende Stelle aus dem Podcast für alle, die kein Russisch verstehen können, übersetzt. Folgendes konnte der Entwickler aus dem Nähkästchen ausplaudern:

Nun, ich weiß nicht, ob ich das sagen darf oder nicht, aber ich war in dem Raum, in dem Half-Life 3 entwickelt wird. Allerdings habe ich nicht die eigentliche Entwicklung gesehen, sondern nur das Büro, die Computer und die Tafeln. Und so, wie ich es verstanden habe, ist die Entwicklung von HL3 nicht ihr erster Versuch. Daher ist die Tatsache, dass sie es jetzt machen, keine Garantie dafür, dass sie es tatsächlich machen/veröffentlichen werden…

(Quelle: reddit.com)

Evgeniy ist selbst aber nicht in der Entwicklung von Half-Life 3 beteiligt, er spricht dabei nur von seiner Beobachtung, die er im Studio gemacht hatte.

Vieles deutet also auf eine irgendwann existierende Entwicklung der Fortsetzung des FPS hin, doch letztendlich liegt es an Valve, sich für oder gegen einen Release zu entscheiden. Neben Half-Life 3 gibt es aber ein Spiel, das tatsächlich existiert und von Valve aktiv entwickelt wird und das ist Deadlock. Mehr dazu findet ihr hier: Ist Deadlock, der neue Hit auf Steam, überhaupt ein Shooter? Das sagt unser Experte

Throne and Liberty soll einen Nachfolger mit Unreal Engine 5 bekommen und die Entwicklung des neuen MMORPG soll bald starten

Mit Throne and Liberty ging 2024 wieder ein großes MMORPG im Westen an den Start. Die Entwickler des Spiels sollen nun schon bald am Nachfolger arbeiten.

Was sind das für Hinweise? Auf Reddit haben findige Nutzer die Stellenausschreibung von NCsoft durchforstet und sind dabei auf Jobausschreibungen für ein neues MMORPG-Team gestoßen. Darin heißt es: „Mit Lineage IP entsteht auf Basis der Unreal Engine 5 ein hochmodernes 3D-MMORPG der nächsten Generation“.

Die Lineage IP ist die Marke der MMORPGs Lineage I und Lineage II. Sie wurde aber auch für die Entwürfe von Aion (früher als Lineage Forever entwickelt) und Throne and Liberty (früher als Lineage Eternal entwickelt) verwendet. Throne and Liberty ist der neueste Ableger der Reihe und läuft seit dem 7. Dezember 2023 in Korea.

Laut den Nutzern auf Reddit soll das Team für das MMORPG aus 39 Mitarbeitern bestehen, wobei 12 davon Veteranen der Lineage-Marke sein sollen. Wir konnten auf der Karriere-Website von NCsoft allerdings nur 8 Ausschreibungen für das „Projekt NL“ finden, die genaue Anzahl der Mitarbeiter an dem Projekt lässt sich entsprechend nicht bestätigen.

Der Arbeitstitel könnte bereits Hinweise auf das MMORPG geben. So vermuten die Nutzer, dass NL für „Next(-generation) Lineage“ steht. Sie glauben jedoch auch, dass das MMORPG für Mobile erscheinen wird.

Hier könnt ihr den Trailer zur aktuellen Erweiterung von Throne and Liberty sehen:

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Throne and Liberty: Trailer zeigt Regionen der Erweiterung Wildnis von Talandre

Sorge vor einem Mobile-MMORPG

Wie kommen die Nutzer auf ein Mobile-MMORPG? Dass Projekt NL ein Mobile-MMORPG werden soll, begründen die Nutzer mit der Anzahl der Entwickler. 39 Entwickler reichen ihrer Meinung nach nicht aus, um ein vollwertiges MMORPG zu entwerfen. Stattdessen soll das Team, laut den Mutmaßungen der Spieler auf Reddit, auf vorhandene Assets, Grafiken und Mechaniken zurückgreifen.

Wahrscheinlich ist jedoch, dass das MMORPG sich gerade noch in der Konzeptionsphase befindet. Diese Phase der Entwicklung legt den Grundstein für ein Spiel und erarbeitet das Spielkonzept sowie Elemente, die das MMORPG später von anderen Titeln abheben soll.

Erst wenn das Grundgerüst des MMORPGs steht, werden mehr Entwickler hinzugezogen, die dann die einzelnen Elemente des Spiels ausarbeiten. Es ist auch wichtig zu beachten, dass sowohl Aion als auch Throne and Liberty ursprünglich andere Richtungen einschlugen. Aion wurde zunächst als Lineage Forever entwickelt, und Throne & Liberty sollte ursprünglich Lineage Eternal werden. Das zeigt, dass sich neue Lineage Projekte während ihrer Entwicklung stark ändern können.

Aktuell steht noch nicht einmal fest, was genau aus dem Projekt werden soll oder ob es überhaupt jemals umgesetzt wird. Es fehlen einfach noch viele Puzzleteile außerhalb der Stellenausschreibungen, die nur einen Hinweis auf die Entwicklung eines MMORPGs mit Unreal Engine 5 geben.

Zudem investiert NCsoft derzeit viele Ressourcen in Throne and Liberty, was darauf hindeutet, dass ein neues großes Projekt unwahrscheinlich ist. Bis ein potenzielles Lineage 3 Wirklichkeit wird, wird es wohl noch Jahre dauern. Bis dahin könnt ihr aber weiter das neueste Spiel der Lineage-Marke spielen: Amazon Games feiert „bedeutenden Zustrom an Spielern“ für das jüngste MMORPG auf Steam

Die Fremen spielen eine wichtige Rolle in Dune, aber wer sind sie überhaupt?

Das komplexe Universum von Dune ist voller Hintergrundgeschichten, von denen man in den Filmen nicht viel erfährt. Neben all den agierenden Fraktionen sind die Fremen ein unterschätztes Volk, obwohl sie ein ganzes Imperium gestürzt haben.

Worauf basieren die Fremen? In den Filmen zu Dune lernen wir die Fremen als Wüstenvolk kennen, das auf dem Planeten Arrakis bei widrigen Bedingungen lebt. Vor der Ankunft von Haus Atreides lebten die Fremen in einer schlechten Situation, die durch die Herrschaft des Hauses Harkonnen ausgelöst wurde.

Die Inspiration für die Fremen hatte Frank Herbert, der Autor der ersten Dune-Romane in der arabischen Geschichte und Kultur. Viele Elemente seiner Welt stammen daher. Die Fremen erinnern stark an die Beduine, das sind Nomaden-Stämme, die auch durch die Wüste durchstreift sind und dort gelebt haben. Das zeigt sich auch in ihrer Vergangenheit im Dune-Universum.

Im kommenden Dune: Awakening könnt ihr Arrakis selbst erkunden:

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Dune: Awakening präsentiert im neuen Trailer die Wüstenwelt von Arrakis

Eine lange Wanderschaft nach Arrakis

Wie kamen die Fremen auf Arrakis? Die Fremen stammen von den Zensunni Wanderern ab. Das war ein Volk von Pazifisten, das islamische und buddhistische Inspirationsquellen hatte. Ihren Pazifismus behielten sie auch beim Butlerian Jihad bei. Das war ein Krieg gegen denkende Maschinen, der dafür sorgte, dass sich der technische Fortschritt im Universum änderte.

Die Zensunni flohen, statt dem Krieg beizutragen. Das sorgte dafür, dass sie unter anderen Völkern als Feiglinge galten und einen schwierigen Stand hatten. Danach entwickelte sich eine lange Wanderschaft der Zensunni, die auf dem Planeten Poritrin begann. Dort waren sie laut Visionen aber nicht wie die Fremen. Durch ihre friedliche Art und Vergangenheit wurden sie stark diskriminiert.

Sie flohen auf den Planeten Salusa Secundus, wo sie vom Haus Corrino für 9 Generationen versklavt wurden. Danach folgten weitere Wanderungen auf andere Planeten, bis sie letztendlich auf Arrakis landeten. Das war mehr als 10.000 Jahre vor den Ereignissen von Dune.

Zwar war der Planet schwierig für das Überleben, aber auch ein guter Schutz gegen Feinde. Nach einer langen Zeit der Anpassung entwickelten sich die Fremen, deren Name sich von Freemen ableiten lässt. Sie waren auf Arrakis endlich frei.

Ein Planet voller Gefahren

Wie ging es auf Arrakis weiter? Arrakis ist kein angenehmer Planet zum Leben. Nicht nur die Sandwürmer sind gefährlich, sondern auch die Ressourcenknappheit. Dem passten sich die Fremen über Jahrhunderte an. Das Wichtigste für das Überleben der Fremen ist Wasser.

Dafür wird gekämpft und kein Tropfen wird verschwendet. Das gilt auch für die Toten. Im zweiten Film von Denis Villeneuve sieht man, wie den Toten Flüssigkeit abgenommen und zu Wasser gefiltert wird. Dafür haben sie bestimmte Anzüge, die Wasser filtern, wodurch sie lange in der Wüste unterwegs sein können.

Anders als ihre pazifistischen Vorfahren gibt es bei den Fremen Krieger. Einer davon ist der sogenannte Naib, der immer für einen Stamm von Fremen verantwortlich ist. Dabei ist er kein klassischer Anführer, denn es gibt auch noch Räte bei den Fremen.

Abseits der Wüste gibt es noch Unterschlüpfe an Orten, die bei Felskonstrukten gebaut werden. Dort ist man vor Feinden, aber auch den Gefahren aus der Wüste geschützt. Im Kampf sind die Fremen durch fehlende Technik und Waffen keine klassischen Frontkämpfer. Durch ihre Erfahrung in der Wüste erledigen sie Gegner aus dem Hinterhalt.

Dazu nutzen sie auch die Umgebung und die Sandwürmer. Sie wissen genau, wie man sie anlockt, aber eben auch, wie man sie vermeidet. Zur Fortbewegung werden die Würmer aber auch genutzt.

Die Fremen und das Spice

Was haben die Fremen mit dem Spice zu tun? Das Spice ist die wertvollste Ressource im Universum. Nur damit kann man Handel treiben und Schiffe und andere Geräte antreiben. Das volle Verständnis für Spice und wie es hergestellt wird, haben nur die Fremen.

Das Spice sorgt aber auch für die größte Gefahr der Fremen: das Imperium. Der herrschende Imperator braucht das Spice für die Kontrolle und den Bestand seines Imperiums, weshalb dauerhaft Spice geerntet werden muss. In der Vergangenheit manipulierten die Bene Gesserit die Fremen und nutzten ihre Affinität für die Spiritualität, um sie zu beeinflussen.

Vor den Filmen kümmerte sich das Haus Harkonnen darum. Die Harkonnen gingen dabei nicht zimperlich vor und kämpften auch gegen die Fremen, die das Spice-Ernten nur behinderten. In den Augen des Imperiums waren die Fremen nur Barbaren.

Das änderte sich aber, als das Haus Atreides sich um die Spice-Ernte kümmern sollte. Vor seinem Tod versuchte Leto Atreides diplomatischer, mit den Fremen zu interagieren. Doch bevor es zu einer richtigen Einkunft kam, griffen das Haus Harkonnen und das Haus Corrino Leto Atreides an. Er wurde getötet und Paul Atreides und seine Mutter mussten flüchten.

Sie bekamen Zuflucht bei den Fremen und Paul wurde zum Mahdi oder dem Lisan Al Gaib: ein Prophet und der heraufbeschworene Retter der Fremen. Er wurde zum Anführer der Fremen, der sie bei der großen Revolution anführte und Paul zum Herrscher von Arrakis machte.

Der Kampf für Paul Atreides führt auch zum Ende der Fremen

Der Krieg von Paul, der Muad´Dibs Jihad ging 12 Jahre lang und letztendlich wurde Paul durch die Hilfe der Fremen zum Imperator. Doch Paul, später sein Sohn Leto der Zweite, der über 3500 Jahre regierte, wollte Arrakis terraformen. Aus dem Wüstenplaneten sollte ein Paradies werden.

Doch ohne die widrigen Bedingungen wurden die Bräuche und Traditionen der Fremen obsolet. Über Jahrtausende gingen diese Informationen verloren und man geht davon aus, dass nach dem Tod von Leto dem Zweiten fast alle Fremen getötet wurden. Eine der mächtigsten Fraktionen von Dune wird in den neuen Filmen gar nicht erwähnt, obwohl sie für den Handel essenziell ist

MMO-Shooter war Destiny, bevor es Destiny gab, feiert jetzt sein Comeback: „Ich habe es so sehr vermisst“

Am 18. April 2025 kehrt Defiance zurück! Zu verdanken haben Fans das den Verantwortlichen von Fawkes Games, die sich die Rechte an dem MMORPG-Shooter gesichert haben. Kurz vorm Comeback feiern viele Spieler den frisch veröffentlichten Gameplay-Trailer.

Was zeigt der neue Gameplay-Trailer? Das 3:32 Minuten lange Video zeigt kurz vorm Comeback von Defiance ausschließlich Ingame-Footage, wobei es zuerst einige Eindrücke aus den Endzeit-Zonen des MMORPGs gibt. Nach etwa 50 Sekunden geht’s dann in die Action über, mit Schießereien in der offenen Welt, Fahrzeugen und Kämpfen gegen teils riesige Alien-Monster.

Einige der Szenen stammen aus einem Stresstest, entsprechend viele Charaktere sind in die gezeigten Gefechte involviert. Die Szenen unterstreichen, dass die Entwickler von Fawkes Games das Spiel in seiner altbekannten „Pracht“ zurückbringen werden. Das hier ist kein aufwendiges Remaster oder gar Remake, das mit neuer Optik glänzen soll. Hier könnt ihr euch den Trailer anschauen:

Video starten
Defiance steht kurz vor Comeback, zeigt im Trailer Gameplay aus dem Stresstest

„Ich liebe das Spiel und bin so froh, dass es zurück ist“

Wie reagiert die Community auf das Video? Die fast 100 Kommentare, die sich bisher unter dem Trailer eingefunden haben, lesen sich fast ausschließlich positiv. Viele Spieler freuen sich auf das Comeback von Defiance.

  • SageGaming49 erklärt auf YouTube: „Als Defiance das erste Mal veröffentlicht wurde, habe ich eine Gruppe kennengelernt, mit der ich noch heute befreundet bin und die ganze Zeit spiele. Dieses Spiel hat mir die glücklichsten Erinnerungen beschert, danke Fawkes, dass ihr es wieder zum Leben erweckt, ich wünschte, ich könnte schon heute wieder ins Spiel einsteigen.“
  • fabsjb feiert auf YouTube: „Fantastisch. Ich liebe das Spiel und bin so froh, dass es zurück ist.“
  • vikingadam freut sich ebenfalls auf YouTube: „ICH BIN SO GEHYPED, DAS WAR MEIN MMO VOR WOW. Ich habe es so sehr vermisst.“
  • Odinataa erinnert sich auf YouTube: „Ich war etwa 14, als dieses Spiel herauskam. Es war soo gut. Es wird toll sein, es jetzt als Erwachsener wieder zu spielen und die Mechanik zu verstehen.“

Kam noch etwas von den Entwicklern? In einem Blogpost auf fawkesgames.com ist ein neuer Artikel erschienen, in dem die Entwickler erklären, was man von der Rückkehr von Defiance erwarten kann (und was nicht). Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Fawkes ist ein kleines Studio, das jetzt ein Spiel zurückbringen möchte, das von jemand anderem entwickelt wurde und für das es kaum Dokumentation gibt. Viel Wissen über die Technik hinter dem Spiel ist verloren gegangen. Entsprechend rumpelig könnte das Comeback trotz all der bereits investierten Arbeit werden, erwartet keine Wunder.
  • Der Plan ist es, Defiance über einen langen Zeitraum zu betreuen. Da hinter dem Studio kein Publisher steht, gibt es keinen finanziellen Druck – man muss nicht Gewinne maximieren. Gleichzeitig gibt’s aber auch keinen externen Geldgeber, der für Gehälter und andere Kosten aufkommt.
  • In Defiance stecken bereits zig Updates und Inhalte aus mehreren Jahren. Dennoch möchte man bei Bedarf Balancing-Anpassungen vornehmen, Drops verbessern und mit frischen Inhalten wie Story-Erweiterungen, Regionen, Arkfalls, Waffen oder Fahrzeuge nachlegen.
  • Da aktuell noch unklar ist, ob Fawkes mit Defiance Geld verdienen kann, arbeitet zuerst nur ein kleines Team am Spiel, um den Service aufrechtzuerhalten, Probleme zu beheben und kleinere Anpassungen vorzunehmen. Wenn Geld in die Kassen kommt, möchte man das Team vergrößern und die aufwendigeren Ziele angehen.
  • Aufgrund des Feedbacks der Spieler hat man diverse Gegenstände aus dem Ingame-Shop entfernt, die beim Original für Kritik gesorgt hatten. Es soll keine Items im Shop geben, welche die Spielerfahrung beeinflussen. Zudem bleibt’s beim Free2Play-Zugang.
  • Für die Zukunft sind kostenpflichtige Cosmetics, Inventar- sowie Charaktererweiterungen, saisonale Items, XP-Boosts und ein Patron-System für die Monetarisierung geplant.
  • Defiance soll im Laufe der kommenden Wochen auch auf Steam erscheinen. Eine Konsolen-Version ist erst dann ein Thema, wenn sich die PC-Fassung etablieren konnte.
  • Die Entwickler möchten das Beste aus Defiance 2013 und Defiance 2050 vereinen. Der erste Schritt: Defiance 2013 soll zeitnah 64-Bit-Server erhalten. Welche Features von 2050 noch in 2013 landen werden, soll gemeinsam mit der Community entschieden werden.
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Was muss ich noch zu Defiance wissen? Als Trion Worlds im April 2013 Defiance veröffentlichte, hatten die Entwickler fast schon einen revolutionären Plan: Das MMO sollte in einer ständigen Wechselwirkung mit der gleichnamigen TV-Serie stehen. Die auf dem Pay-TV-Sender SyFy gezeigten Ereignisse sollten sich zuerst auf die Spielwelt des MMOs auswirken.

Im zweiten Schritt war es der Plan, dass sich die Fortschritte und Handlungen der Community auf die Ereignisse der zweiten Staffel der Serie auswirken werden. Eine Ausstrahlung auf SyFy schränkte die Zielgruppe jedoch stark ein. Viele Spieler von Defiance hatten zum Start des MMOs noch keine einzige Folge der Serie gesehen.

Defiance selbst war zudem leider nur ein mittelprächtiger MMO-Shooter, der anfangs unter KI-Problemen, technischen Problemen, generischen Missionen und Grafik-Recycling litt. Dazu kam zum Release der recht geringe Umfang.

Nach der dritten Staffel wurde die Serie bereits wieder einkassiert. Das MMO bekam im Juli 2018 indes noch eine angepasste Version mit dem Namen Defiance 2050 für PC, PS4 und Xbox One. Zwischenzeitlich wurden die Rechte am Spiel von Gamigo übernommen. Am 29. April 2021 gingen die Server beider Versionen für immer offline.

Fun Fact: Zwischenzeitlich schaffte es ein anderer MMO-Shooter, nämlich Destiny, den Spielerzahlen von Defiance einen regelrechten Schub zu verpassen. Scott Hartsman, seinerzeit CEO von Trion Worlds, erklärte das damals so:

„Ich bin froh, dass Destiny draußen ist. Es hat mehr Leute auf die Idee gebracht, einen Online-MMO-Shooter auf Konsole zu spielen. Und dass mehr Leute nach so etwas schauen, hat sich fantastisch auf Defiance ausgewirkt.“

Defiance erschien immerhin mehr als ein Jahr vor Destiny, das am 9. September 2014 herauskam, und war damit quasi Destiny, bevor es das richtige Destiny gab (nur ohne das fantastische Gunplay, für das Bungie seit vielen Jahren bekannt ist). Mehr dazu lest ihr hier: Destiny pusht den Free2Play-MMO-Shooter Defiance auf PS3 und Xbox 360