Electronic Arts hat das neue Weltraumspiel Star Wars: Squadrons offiziell angekündigt. Und in der Kampagne dürft ihr beide Fraktionen spielen. Ab Oktober könnt ihr euch in 5v5 PvP-Weltraumschlachten stürzen.
Was ist Star Wars: Squadrons? Das Spiel bietet euch Weltraumgefechte in Ego-Perspektive, angesiedelt in den letzten Tagen des Galaktischen Imperiums. Konkret spielen die Gefechte nach den Ereignissen von Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter. Neben 5v5-Mehrspielergefechten soll euch das Spiel aber auch eine spannende Story bieten.
In den actiongeladenen Gefechten besteht das Ziel darin, das gegnerische Flaggschiff zu zerstören. Zwei Features werden euch aber sicher gut gefallen.
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Der offizielle Ankündigungstrailer zu Star Wars: Squadron
Mit Star Wars: Squadrons spielt ihr auch aufseiten des Imperiums
Ist das was Besonderes? In vielen Star Wars – Spielen hatte man nur die Möglichkeit die Rebellen zu spielen. Battlefront 2 bot hier eine Kampagne, wo man aus Seite des Imperiums spielen konnte. Diese bot einen sehr speziellen Blickwinkel und hatte vielen Spielern durchaus gefallen.
Was bietet Star Wars: Squadrons? In der Story von Star Wars: Squadrons spielt ihr in wechselnder Perspektive: Auf der Seite der Neuen Republik als Vanguard-Staffel und auf der Seite des Galaktischen Imperiums als Titan-Staffel. EA verspricht, dass ihr dabei sowohl auf neue Gesichter als auch auf alte Bekannte treffen werdet. Mehr hatte EA bisher nicht zur Story des Spiels verraten.
Das Coole daran ist, dass ihr euch für beide Fraktionen einen frei anpassbaren Charakter erstellen könnt. In Star Wars: Battlefront 2 war mit Iden Versio eine Protagonistin fest vorgegeben.
Darum wird euch das Feature gefallen: Viele Spieler wünschen sich auch einmal auf der Seite des Imperiums zu spielen, denn häufig spielt man auf der Seite der Rebellenallianz. In Squadrons könnte sich der Wunsch manch eines Spielers erfüllen, sich mit einem TIE-Fighter auf feindliche X-Wings zu stürzen.
So sieht der Schiffshangar der Rebellen aus. X-Wing und Y-Wing erkennt jeder Star Wars – Fan sofort
In Star Wars: Squadron schraubt ihr an eurem eigenen Raumschiff
Ist das was Besonderes? Schon in Star Wars: The Old Republic gab es in Galactic Starfighter die Möglichkeit, seinen Raumjäger mit Komponenten wie Triebwerken und Waffen zu verbessern oder mit Lackierungen das Aussehen zu verändern. Das war spaßig, Galactic Starfighter spielte aber nie eine zentrale Rolle.
Was bietet Star Wars: Squadrons? Im neuen Spiel von EA könnte das nun anders sein. Da kämpft ihr gegen andere Spieler und steigt dadurch in Rängen auf. Außerdem sammelt ihr Bauteile, mit denen ihr eure Raumschiffe verbessern könnt. Insgesamt kann man für vier Bereiche Teile sammeln:
Waffen
Rumpf
Triebwerke
und Schilde
Daneben könnt ihr mit kosmetischen Gegenständen euer Cockpit, das Äußere eurer Schiffe und den Piloten anpassen. Wie das Upgraden der Raumschiffe und das Sammeln der Bauteile funktioniert, hatte Electronic Arts noch nicht näher erläutert.
Darum wird euch das Feature gefallen: In Spielen wie Star Wars: Battlefront 2 oder The Old Republic waren Raumkämpfe eher schmückendes Beiwerk oder nette Ergänzung. Star Wars: Squadrons soll euch aber nun ein vollwertiges Erlebnis mit Raumschlachten liefern und nicht bloß schmückendes Beiwerk bieten. So bot Star Wars: Battlefront 2 nette Raumgefechte, die zwar spaßig, aber nicht sonderlich tiefgründig waren.
Hier könnte Star Wars: Squadrons durchaus ein neues Spielerlebnis bieten. Erstes Gameplay wird es aber erst am 19. Juni im Rahmen der EA Play Live geben. Dann wissen wir mehr.
Alle weiteren wichtigen Informationen haben wir anschließend noch für euch zusammengefasst.
So sieht der Hangar des Galaktischen Imperiums aus. Auch hier erkennt man viele bekannte Raumschiffe
Star Wars: Squadrons: Release und Preis des Weltraumspiels
Wann ist der Release von Star Wars: Squadrons?
Das Spiel startet am 2. Oktober 2020. Wer Abonnent von EA Access oder Origin Access Basic ist, kann 10 Stunden kostenlos in das Spiel hineinschauen.
Wird es eine Beta geben?
Electronic Arts hat bisher keine Beta angekündigt.
Was wird Star Wars: Squadrons kosten?
Das Spiel wird 39,99 € kosten. Mit EA Access und Origin Access Basic erhaltet ihr außerdem 10 % Rabatt auf den Kaufpreis. Das Spiel könnt ihr direkt bei EA vorbestellen. Das Spiel wird sowohl über Origin, Steam als auch den Epic Games Store veröffentlicht.
Auf welchen Plattformen wird Star Wars: Squadrons spielbar sein?
PlayStation 4, Xbox One und PC. Außerdem wird Virtual Reality (VR) auf der PlayStation 4 unterstützt und es soll Crossplay-Support geben.
Kann man sich Gameplay ansehen?
Im Rahmen der EA Play Live am 19. Juni um 1:00 Uhr nachts wird Gameplay von Star Wars: Squadrons enthüllt. Hier könnt ihr euch zum ersten Mal das Spiel live ansehen.
Von wem ist Star Wars: Squadrons
Das Spiel wird von Motive Studios in Zusammenarbeit mit Lucasfilm entwickelt. Motive hatte unter anderem Star Wars: Battlefront 2 entwickelt.
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In WoW: Shadowlands gibt es ein Wiedersehen mit vielen geliebten Charaktere des Warcraft-Franchise. Wir stellen euch einige davon vor.
World of Warcraft: Shadowlands wird eine Erweiterung, die sich vor allem mit dem Tod und den verschiedenen Formen des Jenseits beschäftigt. Das hat jedoch zur Folge, dass wir eine ganze Reihe von geliebten (und verhassten) Charakteren wiedersehen werden. Doch welche Charaktere tauchen in Shadowlands auf? Wir haben eine kleine Auflistung für euch und verraten, auf wen ihr euch bereits freuen könnt.
Spoilerwarnung: Auch wenn wir die großen Story-Twists nicht verraten, nennen wir doch die Namen der Charaktere und ihren Aufenthaltsort. Ihr wurdet gewarnt.
Bolvar Fordragon als Lichkönig
Kael’thas Sonnenwanderer
Kael’thas war der ehemalige Anführer der Blutelfen und vor allem in Warcraft III ein wichtiger Charakter. Er kämpfte an der Seite von Illidan und sorgte dafür, dass sein Volk nicht dem Magiehunger erlag. Er half dabei, Naaru gefangenzunehmen und die Blutelfen mit Teufelsmagie (Fel) zu versorgen.
Kael’thas Sonnenwanderer ist vor allem aus The Burning Crusade bekannt
So starb Kael’thas: Die Spieler konnten Kael’thas bereits mehrfach bezwingen. Einmal wurde er in The Burning Crusade im Raid „Das Auge“ bezwungen, nachdem er zu viel Netherenergie in sich aufgenommen hatte. Er starb dabei jedoch nicht, sondern kehrte kurz darauf zurück, um am Sonnenbrunnenplateu in einer entstellten Gestalt noch einmal zu kämpfen und dann den Tod zu finden.
Das macht er in Shadowlands: In Shadowlands ist Kael’thas in Revendreth unterwegs. Er trägt einen „Sündenstein“ und muss offenbar für seine Vergehen büßen, bevor er eine neue Rolle zugewiesen bekommt.
Lady Vashj
Lady Vashj war eine Zofe von Königin Azshara und tauchte zum ersten Mal in Warcraft III auf. Wie viele Hochgeborene wurde sie vor 10.000 Jahren in eine Naga verwandelt, blieb dabei ihrer Königin aber weiterhin treu. Sie kämpfte in Warcraft III an der Seite von Kael’thas und Illidan und half dabei, die Scherbenwelt zu erobern.
Lady Vashj ist vielen als fiese Naga bekannt
So starb Lady Vashj: Sie wurde von den Helden der Allianz und Horde im Schlangenschrein bezwungen, einem Raid in „The Burning Crusade“. Sie überwachte dort die Pläne der Naga, das ganze Wasser abzusaugen, um den Naga dort eine Heimat bieten zu können und gleichzeitig die Kontrolle über das Leben in den Zangarmarschen zu besitzen.
Das macht sie in Shadowlands: In Shadowlands ist sie nicht länger eine Lady, sondern eine Baronin. Also Baronin Vashj steht sie einem der großen Häuser von Maldraxxus vor und dürfte daher einige spannende Geschichten parat haben – auch wenn ihr Haus beinahe vernichtet wurde.
Kel’Thuzad
Kel’Thuzad war ein Magier der Kirin Tor, der sich sehr für die Nekromantie interessierte. Das endete darin, dass er in einen Lich verwandelt wurde und dabei den Sonnenbrunnen der Blutelfen entweihte. Später wurde er ein direkter Diener des Lichkönigs und Getreuer von Arthas, als dieser Lordaeron erobert.
Kel’Thuzad
So starb Kel’Thuzad: Kel’Thuzad starb bereits mehrere Male. Einmal erschlagen von Arthas in Warcraft III, dann später in „Vanilla“ in Naxxramas. In der Erweiterung „Wrath of the Lich King“ führte er ein weiteres Mal die Nekropole Naxxramas, wurde jedoch erneut besiegt. Es ist aber davon auszugehen, dass er wiederbelebt werden kann, da sein Phylakterium, ein Artefakt mit seiner Seele, nicht vernichtet wurde.
Das macht er in Shadowlands: Seine genaue Rolle in Shadowlands ist noch nicht bekannt. Es ist aber wahrscheinlich, dass wir ihn in Maldraxxus antreffen werden. Dort Leben viele Lichs und hier findet sich der Ursprung der Geißel.
Uther der Lichtbringer
Uther der Lichtbringer war einer der bekanntesten Paladine der Silbernen Hand. Er galt als gutherzig und war ein tapferer Paladin, der die Allianz stets gegen Gefahren, wie die Geißel oder die Orcs, verteidigte.
Uther als Kyrianer in Shadowlands
So starb Uther: Uther wurde von Arthas in Warcraft III erschlagen, nachdem dieser zu einem Diener des Lichkönigs wurde. Er taucht danach noch kurz in „Wrath of the Lich King“ auf, allerdings nur als Geist. Denn seine Seele war in der Klinge Frostgram gefangen.
Das macht er in Shadowlands: Uther treffen wir recht früh im Gebiet Bastion. Er ist allerdings keiner von den „Guten“, sondern gehört zu den Verschmähten. Das sind Kyrianer, die sich dagegen gewehrt haben, sämtliche Erinnerungen zu verlieren und an ihrer Persönlichkeit festhalten.
Draka
Draka ist eine Orc-Frau und die Mutter von Thrall gewesen. Sie gehörte zum Frostwolf-Clan und war eine Verfechterin der alten Traditionen der Orcs, besann sich stets auf Ehre und die Grundlagen des Schamanismus.
Draka ist Thralls Mutter
So starb Draka: Draka starb, weil ihr Clan sich nicht den neuen Regeln der Orcs fügen wollte, die nach und nach von Gul’dan korrumpiert wurden. Sie wurde während eines Hinterhalts getötet.
Das macht Draka in Shadowlands: Draka ist die Baronin eines der großen Häuser in Maldraxxus geworden. Allerdings wurde dieses Haus vor Kurzem durch einen Vorfall nahezu vernichtet, sodass ihre Macht geschmälert wurde.
Ysera
Ysera ist einer der ältesten Drachen überhaupt und war der Aspekt des grünen Drachenschwarms. Sie wird auch als „Die Träumerin“ bezeichnet, da sie zusammen mit Druiden über den Smaragdgrünen Traum wachte. Außerdem war sie die Schwester von Alexstrasza, der Lebensbinderin.
Ysera kehrt zurück. Bildquelle: wowhead
So starb Ysera: Ysera wurde in Val’sharah (Legion) vom Satyr Xavius verdorben. Nachdem sie von der Macht des Alptraums attackiert wurde, verwandelte sie sich in einen Alptraumdrachen und musste von den Spielern, Tyrande und vielen Nachtelfen aufgehalten werden. Sie starb in einem emotionalen Cinematic und wurde von Elune selbst zu den Sternen erhoben.
Alexandros Mograine war der Hochlord der Silbernen Hand und der ursprüngliche Träger des Aschenbringers. Er tötete Hunderte von Untoten und war auf dem Schlachtfeld nahezu unbesiegbar. Bis heute ist er ein Sinnbild für einen starken, mutigen Paladin, der sich der Verderbnis des Untodes entgegenstellte.
Alexandros: Der erste Träger von Aschenbringer
So starb Mograine: Alexandros wurde von seinem eigenen Sohn Renault verraten und getötet. Das hat den Aschenbringer damals verdorben, der die Seele Mograine daraufhin gefangen hielt. Erst viele Jahre später wurde durch das Opfer von Alexandros’ zweitem Sohn, Darion, die Seele befreit.
Das macht er in Shadowlands: In Shadowlands hat sich Alexandros an die Spitze eines der Häuser von Maldraxxus gearbeitet, wurde jedoch auf mysteriöse Weise rasch gestürzt. Das Aufzudecken ist eine recht lange Questreihe.
Hakkar der Seelenschinder
Hakkar der Seelenschinder ist einer der mächtigsten Loa überhaupt, der das Imperium der Gurubashi maßgeblich mit aufgebaut hat. Im Austausch für Blutopfer zeigte er den Trollen, wie sie ihre Macht mehren könnten und half dabei, das Imperium über das ganze Schlingendorntal auszubreiten. Doch Hakkar wollte mehr und mehr Seelen, um irgendwann alle Wesen verschlingen zu können. Als die Trolle dies erkannten, wandten sie sich gegen Hakkar und seine treuen Priester.
Hakkar der Seelenschinder
So starb Hakkar: Hakkar der Seelenschinder wurde in „Vanilla“ von den Helden getötet. Später versuchte der Troll Jin’do, die Energie aus Hakkar zu ziehen, wurde dabei jedoch ebenfalls vernichtet. Hakkar löste sich daraufhin auf und verschwand, um uns ein anderes Mal zu besiegen.
Das macht er in Shadownlands: Das ist noch nicht ganz klar. Er scheint aber im Dungeon „Die Andre Seite“ als Boss aufzutauchen. Das ist eine der kleinen Dimension in den Schattenlanden, die dem Loa Bwonsamdi gehört.
Millhouse & Millificent Manastorm
Millhouse ist ein wiederkehrender Charakter, der bereits seit „The Burning Crusade“ immer wieder auftaucht. Er war in der Arcatraz gefangen, wo nur die „mächtigsten und gefährlichsten Wesen der Galaxis“ eingesperrt wurden. Seit er frei ist, ist nicht ganz klar, ob er ein guter Kerl oder ein böser Kerl ist. Das Gleiche gilt für seine Frau Millificent, die in „Legion“ ein Boss war und (wie auch ihr Mann) sehr launisch ist.
Millhouse kehrt zurück – hoffentlich nicht wieder mit vielen Klonen.
So starben die Manastorms: Sie sind bisher nicht gestorben, sondern erfreuen sich bester Gesundheit. Dieses verrückte Liebespaar wird man wohl niemals richtig los.
Das machen sie in Shadowlands: In Shadowlands finden sie die Spieler im Dungeon „Die Andre Seite“. Sie haben hier ein geheimes Labor, das sie in dieser Dimension verstecken und halten wenig davon, dass sie gefunden wurden. Hier tüfteln sie an neuen Erfindungen, die sie auch gleich an den Spielern auslassen.
Freut ihr euch auf ein Wiedersehen mit diesen Charakteren? Welche Helden oder Bösewichte würdet ihr gerne in Shadowlands wiedersehen?
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Ein deutscher Cosplayer hat eine 35 Kilo schwere Rüstung des Wardens aus dem Spiel For Honor nachgebaut. Sie hat ihn 8,5 Monate Zeit und über 6.000 € gekostet. Dabei ist er eigentlich kein Profi.
Cosplays sind mittlerweile zu einer eigenen Kunstform gewachsen und Fotos von richtig coolen Outfits findet man überall im Internet. Ein solches Foto, das eine Rüstung der Helden-Klasse Warden zeigt, landete auch im Gaming-Subreddit (via reddit) und wurde von Tausenden bejubelt.
Wir von MeinMMO haben mit dem Schöpfer der Rüstung gesprochen, einem deutschen Cosplayer namens Chris. Hier ist, was er uns über seine Arbeit erzählt hat.
Was ist das Besondere an dem Cosplay? Auf den ersten Blick sieht das Cosplay von Chris zwar cool und gut bearbeitet aus, aber seine Besonderheit kann man mit bloßem Auge nicht sofort erkennen. Sie liegt nämlich im Gewicht.
Insgesamt wiegt das gute Stück nämlich satte 35 Kilogramm. Für die Herstellung des Outfits hat sich der Cosplayer für Stahl entschieden. In unserem Gespräch erzählte er mir:
Ich habe mich für Metall entschieden, weil ich andere Cosplay gesehen habe, die aus Schaumstoff waren und das nicht so gut aussah. Jedenfalls nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Also musste es Metall sein, um es authentisch zu machen.
Dabei besteht nicht das mal komplette Outfit aus Stahl. Die Rüstungsplatten und das Kettenhemd bestehen aus Metall, wobei das Kettenhemd am meisten wiegt. Andere Teile, wie das Schwert und Verzierungen, wurden mit einem 3D-Drucker hergestellt, so Chris.
Dennoch ist es eine Herausforderung, diese Rüstung auf Messen oder Mittelaltermärkten zu tragen. Die längste Tragezeit betrug laut Chris etwa 6 Stunden an einem heißen Sommertag, wobei er vorsichtig war, viel trank und lange Pausen machte, um sich zu erholen.
So fing es an: Hinter schicken Cosplays und beeindruckenden Rüstungen stecken häufig Cosplayer, die schon viele Jahre an Erfahrung gesammelt haben. Sie wissen, wie man ein Outfit möglichst echt aussehen lässt.
Umso mehr war ich überrascht, als ich erfuhrt, dass die Warden-Rüstung das erste Cosplay von Chris war. Angefangen hat alles mit einer Inspiration:
Ich hatte nie etwas mit dem Thema zu tun und bin über Instagram irgendwie auf Maul Cosplay (via Instagram) gekommen. Das war zu der Zeit, als ich The Witcher gespielt habe.
Und als ich sein Kostüm von Gerald sah, dachte ich: „Das kann nicht sein! Ist das echt?!“ und war halt hin und weg.
Parallel kam das Spiel “For Honor” raus, wo man seine Figur nach eigenen Wünschen anpassen kann. Und ich dachte: “Ach komm, probier den Ritter mal…”
Zunächst probierte Chris sich eine Rüstung aus gekauften Sachen zusammenzustellen, aber sie sah laut seiner Aussage nicht gut aus. Daher beschloss er komplett bei 0 anzufangen.
Dafür begab er sich auf Youtube. Dort kursieren zahllose Videos mit Tutorials zur Herstellung von Cosplay-Teilen, Repliken und Metallbearbeitung. Gearbeitet wurde dann in der Wohnung, im kleineren Kellerbereich und manchmal auch in der Werkstatt der Eltern.
Auf einer Messe konnte Chris auch sein Vorbild, Maul Cosplay, treffen.
Schwerer Start mit vielen Rückschlägen
Leider klappt beim Schmieden und Nähen nicht alles sofort so, wie es in den Tutorials vorgemacht wird. Auch Chris musste während seiner Arbeit mit so manchen Problemen kämpfen, wie er mir in unserem Gespräch erzählte:
Es war eine Katastrophe nach der anderen! Wenn man es sich dann in echt anguckt, sieht man schon, dass einiges semi-professionell verarbeitet ist. […] Das schwerste waren die Schultern und der Helm. Die waren beim ersten Versuch zu klein und der Helm zu groß. Und bei Metallarbeiten fängt man dann von vorne an, wenn es nicht passt. Aber das schlimmste war der Waffenrock. Näharbeiten… ganz schlimm.
Dabei hatte Chris beim Einstieg ins Cosplay sogar einen gewissen Vorsprung. Als Maschinenbaukonstrukteur mit über 10 Jahren Erfahrung in 3D-Modellierung, konnte er sein Wissen auch bei der Herstellung der Rüstung nutzen.
Insgesamt hat Chris 8,5 Monate an der Rüstung gewerkelt, immer abends nach der Arbeit. Die Ausgaben betrugen dabei über 6.000 €, inklusive der Kosten für Werkzeuge.
Das ist aber eine Investition für die Zukunft. Mittlerweile hat Chris schon sein zweites Cosplay hergestellt, das ebenfalls aus “For Honor” stammt. Das Nuxia-Outfit wird von seiner Freundin getragen und sieht ebenfalls klasse aus, auch wenn es sicherlich nicht so schwer ist.
Das nächste Cosplay, wieder aus For Honor, ist auch schon in Arbeit. Dieses Mal hat Chris sich den Gladiator aus dem Spiel vorgenommen und schraubt in seiner freien Zeit an dem Kostüm.
Für Cosplay-Neulinge hat er einen simplen wie wirkungsvollen Ratschlag:
Üben! Einfach loslegen und ausprobieren. Wenn man mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist, nochmal probieren. “Learning by doing” eben, jeder kann es lernen.
In Pokémon GO gibt es Neuigkeiten zum Maximallevel. So äußerte sich Matt Slemon, Product Manager von Niantic zu der Wichtigkeit von EP nach Level 40.
Worum geht es? Aktuell kann man in Pokémon GO maximal das Level 40 erreichen. Erfahrungspunkte, die man danach verdient, werden zwar weiter gezählt, doch sind nicht mehr relevant.
Nun verriet Matt Slemon mit nur einem Satz etwas, was Trainer aus aller Welt wissen wollten: EP werden zukünftig auch nach Level 40 relevant bleiben.
Das sagt Niantic zum Maximallevel
Um diese Aussage geht es: Im Presse-Breefing zum GO Fest 2020 gab es eine Fragerunde. Dort wurden die Entwickler gefragt, ob Erfahrungspunkte auch nach Level 40 zukünftig eine Rolle spielen werden.
Matt Slemon antwortete darauf mit: “Ich sage “Ja”, doch das ist alles, was ich aktuell dazu sagen kann.”
Nach Level 40 könnte es bald weiter gehen.
Was bedeutet das für Spieler? Wir wissen nun, dass Niantic weiterhin einen Plan mit dem Maximallevel hat. Bereits auf dem GO Fest 2020 verriet Niantic uns von MeinMMO in einem Interview, dass sie an einer Levelerweiterung arbeiten. Sie wollen allerdings Wege finden, damit viele Trainer nicht gleich wieder auf dem neuen Maximallevel sind.
Eine Erhöhung des Maximallevels wird sich schon lange von Trainern gewünscht. Immerhin erreichen immer mehr Trainer Level 40 und sammeln danach nicht mehr zielgerichtet EP. Ein neues Maximallevel könnte hier also wieder Spannung ins Spiel bringen.
Dennoch muss man hier etwas vorsichtig sein und die Euphorie etwas mindern. Immerhin war es nur ein kurzer Satz vom Entwickler und man weiß noch nicht, wann eine mögliche Erweiterung ins Spiel kommt.
Der Tropeognathus ist mit dem Release der “Crystal Isles”-Map zum Survival-MMO ARK: Survival Evolved hinzugekommen. Wir sagen euch, wo ihr den Flugdino findet, wie ihr ihn zähmt und welche Admin-Befehle es gibt.
Das ist der Tropeognathus: Der Tropeo ist der neueste Zuwachs an Flugdinos in ARK: Survival Evolved. Er entspricht einem realen Vorbild aus der frühen Kreidezeit und hat eine Flügelspannweite von etwa 8 Metern. Er hat eine hohe Ausdauer und gleitet langsam durch die Lüfte, vergleichbar mit einem Quetzal.
Hier findest du den Tropeo: Der Tropeognathus ist auf der “Crystal Isles”-Map Zuhause. Er ist selten, kann aber in 3 Arealen gefunden werden:
Den Tropeognathus findet ihr in 3 Biomen
Haltet euch bei eurer Suche bestenfalls an die Gewässer, dort taucht der Tropeo am häufigsten auf.
Wichtige Info: Die PS4- und Xbox One-Version von ARK haben aktuell keinen Zugriff auf Crytal Isles. Der Tropeo kann hier aber auf allen anderen Maps gefunden werden, wo auch andere Flug-Kreaturen ihr Unwesen treiben. Zumindest so lange, bis Crystal Isles im Sommer auch auf den Konsolen released wird.
Das sind die Spawn-Befehle: Seid ihr Admin eures eigenen Servers und habt keine Lust, den Tropeo zu suchen, könnt ihr einen Spawn-Befehl nutzen. Öffnet dazu die Admin-Konsole:
PC: Tab
PS4: L1 + R1 + Viereck + Dreieck
Xbox One: LB + RB + X + Y
Gebt nun folgenden Befehl ein:
admincheat summon Tropeognathus_Character_BP_C
Um den Tropeo direkt gezähmt spawnen zu lassen, benutzt ihr den Zusatz “Tamed”:
Um den Sattel spawnen zu lassen, müsst ihr in der Admin-Konsole folgenden Befehl eingeben:
cheat gfi TropeSaddle 1 1 0
So zähmt ihr einen Tropeognathus
Habt ihr einen Tropeo gefunden, lässt sich dieser nicht ganz so einfach zähmen, wie andere Flugtiere. Sie lassen sich Passiv zähmen und können nicht einfach betäubt werden.
Das benötigt ihr zum Zähmen und so funktioniert es: Die beste Methode zum Zähmen ist eine Balliste und Kettenbolas als Geschosse. Schießt damit auf den Tropeo und er wird bewegungsunfähig. Anschließend müsst ihr ihn entweder mit Fisch oder bestenfalls mit außergewöhnlichem Trockenfutter füttern.
Das ist das Problem: Der Tropeo frisst nur ein mal und ist dann eine ganze Weile nicht mehr hungrig. In der Zeit befreit er sich von den Ketten und wird zum Angriff übergehen. Ihr müsst ihn also ein zweites Mal mit den Kettenbolas treffen und einfangen. Frisst er das außergewöhnliche Trockenfutter ein zweites Mal, ist er in den meisten Fällen auch schon gezähmt. Bei Fisch dauert es länger.
So stellt ihr das außergewöhnliche Trockenfutter her: Um die Lieblingsspeise vom Tropeognathus herzustellen, benötigt ihr folgende Materialien:
1 x Extra Großes Ei
10 x Mejobeeren
1 x Seltene Blume
1 x Focal Chilli
5 x Fasern
1 x Wasser
Das Trockenfutter stellt ihr im Kochtopf oder in einem Industriekocher her.
So stellt ihr den Sattel her: Um den erfolgreich gezähmten Tropeognathus zu fliegen, benötigt ihr zwar keinen Sattel, aber er macht aus dem Tropeo einen Kampfjet. Das Engram dafür könnt Ihr mit Level 65 für 21 Punkte erwerben.
Im Fabrikator stellt Ihr den Sattel wie folgt her:
325 x Leder
450 x Fasern
250 x Polymer
600 x Metallbarren
120 x Kristalle
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Um den Tropeognathus voll und Ganz auszunutzen, benötigt ihr Benzin und Granaten, die ihr einfach in das Inventar der Kreatur legt. Fertig ist euer persönlicher Kampfjet. Eine weitere Besonderheit ist die Eigenschaft, dass der Tropeo als mobiler Grinder fungiert. Ihr könnt jedes Item, dass in seinem Inventar liegt, per Klick in seine Einzelteile zerlegen. Damit kann der Tropeo locker mit den 5 coolsten Flugdinos 2020 mithalten.
Im Rahmen der PC Gaming Show veröffentlichte Amazon einen neuen Trailer zum MMO New World. Darin ging es um das Kampfsystem. Doch einige Kommentare zu dem Trailer, auch hier auf MeinMMO, fallen eher negativ aus. Ihnen ist die Grafik nicht modern genug.
Was ist das für ein Trailer? Das neue Video mit dem Namen “Combat Unleashed” zeigt einige kurze Szenen, in denen Gameplay vom neuen MMO New World zu sehen ist.
Im Fokus stehen dabei die Kämpfe zwischen den Spielern und gegen Monster. In einigen Abschnitten werden jedoch auch nur Monster oder Landschaften gezeigt.
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Was ist das Problem des Trailers? Obwohl im Trailer Kämpfe und Gameplay gezeigt werden, gibt es einige Stimmen, die das Video negativ sehen.
Sie kritisieren vor allem zwei Dinge:
Zum einen wurden viele der Szenen des Videos schon als Ausschnitte in anderen Videos verwendet.
Zum anderen gibt es Stimmen, die die Grafik des Spiels kritisieren. Sie haben ein schöneres und moderneres Spiel erwartet.
Der erste Kritikpunkt kann schnell bestätigt werden. Tatsächlich sind viele der Szenen bereits in Teasern oder Entwickler-Tagebüchern genutzt worden. Die Kämpfe von Sekunde 15 beispielsweise finden sich auch direkt zum Start des Videos “Call to Arms”, in dem das Kampfsystem genauer vorgestellt wurde.
Doch wie sieht es mit der Grafik aus? Ist diese wirklich so schlecht?
Ist die Grafik von New World modern genug?
Was ist das Problem der Grafik? Der neuste Trailer zeigt eine eher bunte und leicht comic-angehauchte Spielwelt. Das haben einige nicht erwartet, weil New World als Spiel gesehen wurde, das an die Kolonisierung von Amerika erinnert, was auch schon der Name andeutet.
Also der Trailer ist nicht gut. Ich finde, dass dieser extrem plastisch wirkt. Vielleicht liegt es an der Kameraperspektive, aber wenn die da kämpfen, wirkt die Welt, in der sie sich befinden, irgendwie wie ein Fremdkörper oder andersherum.
Kritik an der Grafik findet man in den Kommentaren des Trailers, besonders auf dem Kanal von IGN, ziemlich häufig. Neben den Animationen werden auch die Charaktere allgemein und fehlende Schatten bemängelt.
Einige Zuschauer wundern sich sogar, ob das Spiel ein grafisches Downgrade bekommen hat oder die Entwickler vielleicht nicht die höchsten Grafikeinstellungen gewählt haben.
Dieses Bild zu den Charakteren in New World wurde bereits 2019 mit uns geteilt.
Sah New World mal besser aus? In einigen Entwickler-Tagebüchern sehen die gezeigten Szenen tatsächlich polierter und schöner aus. Allerdings handelte es sich dabei vor allem um Landschaften, wie bei dem Video zur Spielwelt Aeternum.
Schon die kurzen Kampf-Teaser auf Twitter zeichneten ein etwas anderes Bild, wobei hier die Qualität auch dank der Plattform etwas schlechter war.
Schauen wir noch weiter zurück, in die Zeit vor der großen Überarbeitung Ende 2019, dann sehen wir, dass sich die Grafik nicht stark verändert hat und schon damals die Animationen leicht verzögert wirkten. Das könnt ihr beispielsweise in unserer Video-Preview zu New World vom Februar 2019 sehen.
Bedenkt dabei aber bitte, dass die angesprochenen Informationen in diesem Video nicht mehr aktuell sind!
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Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und das gilt auch für die Grafik von Spielen. Denn neben den negativen Kommentaren gibt es Nutzer, denen der Stil von New World gefällt:
Crufix46 schreibt: “Mir gefällt, wie das Spiel aussieht. Es sieht aus, als ob es voller Abenteuer steckt.”
Majid Salhi sagt zum Trailer: “Es scheint ein gutes MMORPG zu sein, die Grafik ist nicht wie die Demo der Unreal Engine 5, aber der Inhalt und die Details scheinen effizienter zu sein als bei anderen MMORPGs.”
Außerdem berichten die Nutzer Navhkrin und Daniel Muñoz unter dem Video von IGN, dass die spielbare Version von New World besser aussehen soll, als es in dem Video der Fall sei. Ob dies wirklich der Fall ist, wird wohl erst die Beta im Juli zeigen.
Pokémon GO hat in der Corona-Zeit so einiges verändert. Nun verriet uns Niantic, welche Anpassungen länger oder auch dauerhaft bleiben sollen, auch nach der Krise.
Das wurde nun verraten: In einem Presse-Briefing, in dem unter anderem auch das GO Fest 2020 vorgestellt wurde, gab es auch Einblicke in die Entscheidung über die Corona-Anpassungen.
So wurde gesagt, dass man intern darüber diskutiert, welche der Anpassungen dauerhaft im Spiel bleiben können. Eine der Anpassungen soll auf jeden Fall bestehen bleiben, eine weitere wird definitiv verlängert.
PokéStop-Reichweite und mehr Geschenke
Wer hat da gesprochen? Im Presse-Briefing waren zahlreiche Mitarbeiter von Niantic vertreten. Darunter auch CEO John Hanke. Über die Corona-Anpassungen sprach allerdings Matt Slemon. Er ist Senior Product Manager von Pokémon GO.
Das wurde zum PokéStop-Radius gesagt: Hier drückte sich Niantic nicht ganz eindeutig aus. So sagte Slemon: “Die Distanz in der Trainer mit Arenen und PokéStops interagieren können, ist erhöht. Wenn man also einen Spaziergang macht, kann man solche Orte sicher besuchen. Während wir weiterhin in einer Social-Distance-World leben, planen wir dieses Feature für eine unvorhersehbare Zukunft beizubehalten, um weiterhin draußen und sicher zu spielen.”
Es scheint also so, dass dieses Feature auch zukünftig erhalten bleibt. Ob es allerdings dauerhaft im Spiel bleibt, ist nicht ganz klar. Während der Corona-Zeit kann man damit allerdings noch fest rechnen.
Geschenke sollen auch zukünftig häufig verfügbar sein.
Das wurde zu dem Geschenke-Limit gesagt: Hier war Slemon ganz eindeutig. So sagte er: “Manche der Anpassungen werden auch dauerhaft im Spiel bleiben. Ein Beispiel dafür ist der erhöhte Platz für das Tragen von Geschenken, dadurch können Trainer mehr Geschenke erhalten und verschicken.”
Ihr werdet also auch zukünftig 20 Geschenke tragen können und 30 Geschenke pro Tag öffnen können. Das ist ein Wunsch, der schon oft aufkam, denn das Geschenke-Limit wurde in vergangenen Events des Öfteren erweitert, doch nach Event-Ende wieder reduziert. Nun scheint es dauerhaft erhöht zu sein.
Wie sieht es mit den anderen Anpassungen aus? Hierüber wird aktuell noch diskutiert. Die Entwickler wollen einen Weg finden, dass Pokémon GO weiterhin seinen eigentlichen Werten nachgeht und dennoch einige Features beibehält.
Zur PvP-Liga sagte Slemon beispielsweise, dass sie die Kilometer-Beschränkung wieder zurückbringen, doch hier noch Anpassungen vornehmen wollen. Ihr müsst zukünftig also wieder einige Kilometer laufen, um Kampf-Sets in der Liga zu bestreiten. So wie es zu Beginn der Liga war, soll es allerdings nicht mehr sein.
Dem Fortnite-Profi und YouTube SerpentAU warfen andere Mitspieler vor, Makros als eine Form von Cheating beim Bauen zu nutzen. Nach Hin und Her folgte nun seine Entschuldigung.
Um wen geht es? Der Fortnite-Profi SerpentAU zählt zu den beliebtesten Fortnite-Spieler aus OCE-Region. Auf seinem YouTube-Kanal hat er mehr als 550.000 Abonnenten, denen er regelmäßig kreative Videos präsentiert. Auf seinem Kanal demonstriert er häufig, wie unglaublich schnell er in Fortnite editieren und bauen kann.
Der YouTuber EJLad klärte darüber jetzt in einem Video auf.
Was sind Makros? Makro-Tasten können bestimmte Reihenfolgen von Knöpfen aufzeichnen und dann ganz bequem abspielen. Das erlaubt es Fortnite-Spielern, mehrere Aktionen nahezu gleichzeitig auszuführen und dabei nur eine einzige Taste dafür zu drücken.
Das ist der Vorwurf: EJLad zeigte in seinem Video vom 5. Juni die Ingame-Settings von SerpentAU. Er erklärt, dass er zwei Tastenbelegungen nutzte, die ihm bei seinen Bau-Editierungen halfen. Er wirft ihm deshalb “cheaten” vor.
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So ging das weiter: Am 7. Juni bezog SerpentAU Stellung und versuchte in einem YouTube-Video klar zu machen, dass die Cheat-Vorwürfe nicht gerechtfertigt seien. Doch für Fortnite-Größen wie Tfue reichte diese “Erklärung” nicht. Tfue schreibt “Dein Erklärungsvideo war Dawgshit”. Er forderte SerpentAU via Twitter auf, eins seiner Bau-Videos nachzustellen und dabei seine Hand zu filmen. Das sei ein “einfacher Beweis”.
Doch so ein gefordertes Video folgte nicht.
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Die Entschuldigung: Am 13. Juni veröffentlichte SerpentAU einen Post auf Twitter, in dem er zugibt, von sich selbst enttäuscht zu sein. Er würde Cheaten nicht befürworten und ist enttäuscht, diesen Weg gewählt zu haben.
“Ich sah eine Gelegenheit und entschied mich, diese zu ergreifen […]”, doch er dachte dabei nicht über die Folgen nach.
“Das ist allein meine Schuld und ich werde für einige Zeit eine Pause einlegen”, heißt es in der Stellungnahme. Geld sei unter anderem ein Einfluss gewesen, der ihn zu diesen Handlungen führte.
Beschuldigt selbst andere als Cheater: Für viele Spieler war das Geständnis überraschend, weiß Dexerto. SerpentAU machte in Vergangenheit nicht nur durch seine Bau-Videos auf sich aufmerksam.
Warframe bringt mit dem Update Deadlock Protocol neben einer neuen Story und einer Überarbeitung der Corpus-Fraktion auch einen neuen Warframe namens Protea. Die hätten viele Spieler gerne gefarmt, aber der Grind ist heftig.
Was steckt alles im neuen Update zu Warframe?Der populäre Coop-Loot-Shooter Warframe hat mit dem Update „Deadlock Protocol“ wieder Nachschub für Story-Fans gebracht. Die Corpus-Fraktion, ein Haufen von gierigen Space-Raubtierkapitalisten, hat ein Problem damit, einen neuen Vorsitzenden zu wählen und daher gehen sie auf die Spurensuche nach ihrem legendären Gründer.
Das ist der ideale Hintergrund, um die Corpus-Fraktion gehörig zu überarbeiten. Corpus-Level sehen jetzt anders aus und der Boss Jackal wurde komplett überarbeitet. Das führte zu einem kuriosen Vorkommnis um „Popcorn“, das unsere Kollegen bei der GameStar näher behandelt haben.
Das große Highlight des Updates ist aber der neue Warframe Protea. Die kann die Zeit manipulieren und ihr Team unterstützen. Doch um sie zu farmen, muss man womöglich viel Geduld mitbringen.
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Wie kann man Protea bekommen? Die Warframe Protea gibt es nur in den neuen Leveln namens „Granum Void“. Die wiederum kann man nur betreten, wenn man vorher spezielle Münzen gesammelt hat. Diese wiederum gibt’s nur von speziellen Gegnern, die nur für kurze Zeit in beliebigen Corpus-Missionen auftauchen. Wenn ihr sie nicht erwischt, bekommt ihr keine Münze.
Für was braucht man die Münzen? Die Münzen wiederum öffnen den Zugang zu der neuen Void-Zone und dort gilt es, in einer Minute möglichst viele Gegner zu killen. Wenn ihr das schafft, besteht eine geringe Chance, dass ihr eine von drei nötigen Bauteil-Blaupausen für Protea findet.
Man muss also erst Münzen durch Grind farmen, um dann Zugang zu noch mehr Grind zu bekommen, wo ihr dann die Komponenten-Blaupausen farmen müsst. Außerdem müsst ihr jeden der drei Schwierigkeitsgrade des Void farmen, da die jeweiligen Komponenten jeweils nur in einem bestimmten Schwierigkeitsgrad droppen können.
Und jeder Schwierigkeitsgrad des Void benötigt zum Zugang eigene Münzen, die ihr wiederum separat farmen müsst.
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Das Sagen die Spieler zum Grind:Grinding ist in Warframe freilich nichts Neues und die Spieler sind es gewohnt, immer wieder die gleichen Gegner zu metzeln, um begehrte Objekte zu bekommen. Doch bei Protea scheint es Einigen langsam zu viel zu werden:
Fulminero: „Der Grind hat meinen Hype von 100 auf 0 reduziert!“
AbyssWalker_Art: „Es ist einfach lästig, sich auszubremsen und darauf zu warten, dass die Schatzmeister spawnen. Und man muss sie in verschiedenen Missionen farmen, um die verschiedenen Stufen der Kronen je nach Stufe zu erhalten.“
Gladosleonid: „Ich habe T1 5 Stunden lang gefarmt – Keine Neuros. Ich meine, ich weiß, dass es sie irgendwo gibt, aber ich hab einfach kein Glück.“
Andere Spieler nehmen es mit Humor. Da man bei den Durchläufen auch Deko-Münzen für das Raumschiff bekommt, die sich nach unzähligen Versuchen langsam stapeln, kommentierte ein Spieler auf reddit:
Seien wir realistisch, das wahre Ziel dieses Updates wird sein, den Orbiter mit Geld zu füllen wie ein Weltraum-Ninja Dagobert Duck.
Außerdem ist der Grind nicht jedem zu viel. Diese Meinung auf reddit fasst gut zusammen, was die Pro-Grind-Fraktion denkt:
Ich habe 5 Stunden lang gespielt und Protea und die Waffen freigeschaltet. Völlig ohne Echtgeld-Einsatz. Und ich hatte Spaß dabei. Wenn euch der Grind nicht gefällt, warum spielt ihr dann überhaupt? Es ist ein Spiel, das um das Grinden herum aufgebaut ist.
Das Pokémon GO Fest 2020 ist angekündigt! Wir geben euch Einblicke in das Event und verraten euch, weshalb es dieses Mal so viel anders wird.
Was ist das GO Fest? Dieses Event findet normalerweise jedes Jahr an einem festen Ort statt. So war 2019 unter anderem Dortmund ein Austragungsort. Wenn ihr euch ein Ticket kauft, könnt ihr dort für einige Stunden besondere Boni erleben und spannende Pokémon fangen.
Wann läuft das Event? Diesmal könnt ihr euch ein Ticket für gleich 2 Tage kaufen. Das Event läuft am 25. und 26. Juli jeweils von 10:00 Uhr morgens bis 20:00 Uhr abends. Ihr habt also ganze 20 Stunden Event-Spaß.
Was kostet ein Ticket? Das Ticket für das Event kostet 14,99 $ zuzüglich Steuern. Es ist damit also günstiger als das Ticket aus dem Vorjahr – das kostete 25 € plus Steuern. Die Tickets sind übrigens unbegrenzt. Ihr braucht also kein Glück, um ein Ticket zu ergattern.
14,99 $ kostet das Ticket für das diesjährige GO Fest
So läuft das GO Fest ab: Die beiden Event-Tage unterscheiden sich. Wir geben die Übersicht, was passieren wird:
Tag 1
Hier werdet ihr Zugang zu einer Spezialforschung bekommen, die es nur an diesem Tag geben wird.
Jede Stunde wechselt das Habitat – also Pokémon von anderen Typen erscheinen. Insgesamt gibt es 5 Habitate (Feuer, Wasser, Pflanze, Battle und Freundschaft), die jeweils zweimal verfügbar sind
Insgesamt gibt es an diesem Tag über 75 unterschiedliche Pokémon zu fangen – aus Raids, in der Wildnis oder bei besonderen Feldforschungen
Tag 2
Hier soll etwas Besonderes passieren, was noch nicht genauer bekannt ist. Bislang weiß man nur, dass auch dort eine andere Spezialforschung verfügbar sein wird.
Dieses Feature gibt es exklusiv: Während des ersten Tages vom GO Fest wird es die “Global Challenge Arena” geben. Dies ist eine besondere Website, wo ihr die globalen Herausforderungen, die es auf dem GO Fest gibt, anschauen könnt.
Außerdem kann man dort sehen, wie viel ihr für diese Aufgaben getan habt und wie eure Freunde bei dieser Challenge abgeschnitten haben.
Das Feature wird es nur für Teilnehmer des GO Fests geben und wird danach auch nicht mehr verfügbar sein.
So sieht die globale Herausforderung dann aus.
Was sind Habitate? Auf den letzten GO Fests gab es diese Habitate. Dort lief man von einem Habitat ins nächste und dort tauchten immer Pokémon von unterschiedlichen Habitaten auf. Habitate sind also Gebiete, wo Pokémon von speziellen Typen erscheinen.
Was bedeutet das für das GO Fest? Am ersten Tag steht das Fangen von Pokémon im Fokus. Die rotierenden Habitate kennt man von den vergangenen Rauch-Tagen. Dort spawnten jeweils eine Stunde lang Pokémon von speziellen Typen im Rauch. Ähnlich soll das auch beim GO Fest laufen.
Der zweite Tag könnte noch so einige Überraschungen bringen. Was genau hier auf uns wartet, ist noch unklar.
Kommt ein mysteriöses Pokémon zum GO Fest?
Wie sieht es mit besonderen Pokémon aus? MeinMMO war vor dieser Ankündigung bei einem Presse-Termin anwesend. Dabei erzählte Laura Warner, Senior Game Designer von Pokémon GO, dass es auch diesmal ein mysteriöses Pokémon geben wird. Welches Pokémon das sein wird, wurde allerdings noch nicht verraten.
Viele Trainer rechnen mit Shaymin für das GO Fest. Dafür würden so einige Teaser bei der ersten Ankündigung sprechen.
Shaymin ist ein heißer Kandidat für das GO Fest 2020
Regionale Pokémon auf dem GO Fest?
Wie sieht es mit regionalen Pokémon aus? Beim Presse-Termin hat Niantic davon gesprochen, dass es in diesem Jahr keine regionalen Belohnungen geben soll. Was genau das bedeuten soll, ist allerdings noch unklar.
Wir werden im Laufe der Woche noch ein Interview mit Verantwortlichen von Niantic führen. Möglicherweise kriegen wir dort eine Antwort auf die Frage zu diesem Thema.
Das soll das GO-Fest-Feeling bringen: Während des Events soll es auch virtuelle Team-Lounges geben. Diese stehen normalerweise auf dem GO-Fest-Gelände und laden zum Verschnaufen ein.
In 2020 soll es eine digitale Form davon geben. Dort könnt ihr euch mit Teammitgliedern treffen und sogar Preise gewinnen.
Außerdem wird es in diesem Jahr ein Set geben, was ihr euch für Zuhause ausdrucken könnt. Aus diesem Set könnt ihr euch Geschenke basteln, die ihr dann Freunden in eurer Umgebung schenken könnt.
Niantic Social kommt – Was ist das?
Um dieses Feature geht es: Pünktlich zum Sommer wird das Feature “Niantic Social” eingeführt. Damit könnt ihr sehen, welche eurer Freunde online sind und wie viele Kilometer ihr gelaufen seid.
Das Feature erleichtert euch dann die Kommunikation. So könnt ihr Freunde, die online sind zu Trainerkämpfen herausfordern. Besonders wichtig wird das Feature bei den Raid-Einladungen, die bald kommen werden.
So könnt ihr also allen Freunden, die gerade online sind, Einladungen zu euren Raids schicken.
Wann erscheint das Feature? Ein genaues Release-Datum gibt es noch nicht. Niantic spricht allerdings davon, dass das Feature noch vor dem GO Fest erscheinen soll.
Das wartet noch vor dem GO Fest auf euch
Diese Events kriegt jeder: Vor dem Start des GO Fests wird es noch mehrere wöchentliche Herausforderungen geben. Diese werden insgesamt 3 Wochen andauern und auf das GO Fest vorbereiten.
Wenn ihr diese Challenges meistert, dann schaltet ihr besondere Boni für das GO Fest frei. Zu den Aufgaben gehören auch neue Spezialforschungen, doch darüber soll es später noch mehr Infos geben.
Das Ganze erinnert ein wenig an die Nostalgie-Herausforderungen im Mai. Dort musste man auch 4 wöchentliche Aufgaben meistern, um am Ende eine besondere Spezialforschung freizuschalten.
Die Zeit bis zum GO Fest könnt ihr schon jetzt mit spannenden Events überbrücken. Im Juni finden noch das Sonnenwenden-Event und die Käferbrabbelei statt. Dort gibt es neue Shinys und viele Boni. Die genaue Übersicht über beide Events haben wir euch in einem anderen Artikel gegeben.
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Destiny 2 bietet den Spielern jetzt die Möglichkeit verloren geglaubte Waffen-Exotics direkt zu kaufen, wenn ihr das nötige Kleingeld habt.
Das ist jetzt neu: In Season 11 hat Destiny 2 eine Möglichkeit ins Spiel gebracht, um bisher verloren geglaubte Waffen-Exotics zu bekommen. Hüter, welche seit dem Start von Jahr 3 im Herbst 2019 eine Season verpasst haben oder nicht genug Zeit hatten, alles freizuspielen, dürfen sich jetzt bequem die Flaggschiff-Knarren der jeweiligen Epochen sichern.
Diese 5 Exotics könnt ihr euch holen:
Erianas Schwur (Season 8) – Der einzigartige Revolver benötigt Spezial-Munition und ist quasi eine Sniper im kompakten Handfeuerwaffen-Design
Leviathan-Hauch (Season 8) – Der Bogen ist der erste schwere Bogen, seine Pfeile verursachen Bereichs-Schaden und kann Feinde sogar in Abgründe stoßen
Bastion (Season 9) – Das kinetische Fusionsgewehr ballert gleich 3 Salven und durchdringt Schilde, im PvP haut es eine Super mit einem Burst aus den Latschen
Symmetrie (Season 9) – Vollautomatisch, zielsuchend, automatisches Nachladen und mehr Schaden im alternativen Feuermodus – all das trifft auf das Scout Symmetrie zu
Des Teufels Ruin – Die unscheinbare Pistole kann einen gewaltigen Laserstrahl aufladen und Feinde von sich aus ins Wanken bringen
Viele der hier gelisteten Exotics umgehen eines der akuten Probleme der ganzen Gattung: Sie besitzen intrinsisch die Möglichkeit Champions zu stören, was sonst von legendären Waffen durch Mods erreicht werden muss.
Die alten Flaggschiff-Exotics sind nicht gerade günstig
Das müsst ihr über den Exo-Kauf wissen: Um die verpassten Exotic aus der Vergangenheit zu ergattern, müsst ihr Rahool im Turm aufsuchen. Seit der Season 11 bietet er die 5 Exos oben in seinem Inventar an.
Der Preis ist jedoch ziemlich stolz:
100,000 Glimmer
einige planetare Ressourcen
3 Verbesserungsprismen
1 Exotischer Kode
Der Exotische Kode ist ein neues Item, wovon auch nur ein Einziges im Inventar Platz findet. Aktuell ist es einmalig in dem Season Pass zu finden – auf Stufe 55 in der freien Schiene. Ob später weitere im Spiel zu finden sein werden, ist momentan nicht bekannt. Es wäre denkbar, dass die höheren Dämmerungs-Stufen das Item abwerfen könnten. Übrigens könnt ihr mit der Seltenheit auch bei Xur shoppen.
Weniger Fomo – Destiny 2 möchte euch weniger stressen
Mit dem direkten Kauf der Exotics aus vergangenen Tagen, bewahrheitet sich ein Versprechen von Destiny 2. Man möchte weniger Fomo (Angst etwas zu verpassen) im Spiel haben.
Damit kehrt man den Plänen von vor einem Jahr den Rücken, damals wollte Bungie ein “ich war dabei”-Gefühl erschaffen. Im Nachhinein hat man aber erkannt, dass dieses Gefühl nicht so gut ankam. Destiny-Chef Luke Smith äußerte sich dazu auch im großen Reveal-Stream vom 9. Juni. Unter anderem sollen die Season in Zukunft ordentlich überarbeitet werden.
Bisher eines der seltensten Items in Destiny 2: Exotischer Kode
Was ist mit anderen saisonalen Waffen? Die saisonalen Exotics aus Season 10 befinden sich noch nicht im Inventar des Kryptachren. Dazu gehört die donnernde Schrotflinte der vierte Reiter und das schwere MG Erben-Erscheinung aus dem Hüter-Spiele-Event.
Was mit den besonderen legendären Quest-Waffen, wie dem PvP-Primus Felwinters Lüge passiert, ist derzeit nicht bekannt. In der Vergangenheit wanderten Event-Belohungen oft in den generellen Loot-Pool, konnten also zufällig gefunden werden.
Was haltet ihr von der Möglichkeit verpasste Exotics doch noch ergattern zu können? Da das “Exotischer Kode”-Item so selten ist, welches der 5 Exotics würdet ihr den Leser empfehlen?
Mit The Invitation ist aktuell ein vielversprechender MMO-Shooter mit SciFi-Setting in der Mache, den viele noch gar nicht auf dem Schirm haben. MeinMMO zeigt, was hinter diesem ambitionierten Projekt steckt und stellt euch das Spiel im Rahmen unserer Aktion Find Your Next Game näher vor.
Genre: Ego-Shooter | Entwickler: tool1 | Plattform: PC| Release: Noch kein Termin
Kennt ihr The Invitation? Nein? Zu Unrecht, meine ich, Sven Galitzki, Shooter-Experte bei MeinMMO. Bei diesem PvX-MMO-Shooter vom deutschen Entwickler-Studio tool1 handelt es sich um ein ambitioniertes Projekt in frühem Entwicklungsstadium, das man aber trotzdem und gerade als Shooter-Fan im Auge behalten sollte. Denn The Invitation sieht nicht nur grafisch ansprechend aus, es bietet auch einige innovative Elemente und Ideen, die frischen Wind ins Shooter-Genre bringen könnten.
Selbst, wenn ihr von The Invitation bereits gehört oder es verfolgt habt: Wir haben in einem exklusiven Interview mit den Gründern Martin Kleingräber und Timo Becker sprechen können, die uns so manch ein neues, bislang unbekanntes Detail über das Spiel verraten haben. Auch diese stellt euch MeinMMO euch im Zuge der Aktion Find Your Next Game vor.
Das ist The Invitation
Worum geht’s überhaupt? The Invitation spielt in verwahrlosten ländlichen Regionen Europas im Jahr 2081. Eine fortgeschrittene Alien-Zivilisation hat die Erde an ein interstellares Transport-Netzwerk angeschlossen und so lebt der Großteil der Menschheit in Metropolen und genießt die Vorzüge der namensgebenden Einladung.
Diejenigen, die außerhalb der Städte leben, tun das nach eigenen Regeln. Täglich kämpfen verschiedene Fraktionen um die Vorherrschaft über essenzielle Schlüsselpunkte wie Fabrikanlagen oder Rechenzentren, um Loot und das blanke Überleben.
So wird gespielt: Gespielt wird dabei in der First-Person-Perspektive. Die Spielwelt von The Invitation sowie die Ziele sind offen. Betreten wird die (noch) instanzierte Karte an einem beliebigen Punkt am Rand. Vorbei ist das Abenteuer erst, wenn man die Karte irgendwo am Rand wieder verlässt.
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Im Vordergrund stehen eine höchstmögliche Interaktion zwischen Spielern (dazu später mehr), das Spezialisieren sowie Optimieren des eigenen Charakters sowie möglichst lange mit einem Charakter zu überleben.
Dabei soll nicht nur ein Weg oder eine Strategie für den Erfolg richtig und am effektivsten sein, der dann alle Spieler folgen. Stattdessen sollt ihr mit den unterschiedlichsten Mitteln das eigene Ziel erreichen können und möglichst weit kommen – ob nun durch Ausschalten von Gegnern, Verhandlungen, Handel, Kooperation oder List und Täuschung.
Was heißt überhaupt PvX? PvX ist ähnlich wie das PvEvP. PvE und PvP werden vermischt, es geht also für Spieler gegen die Umgebung, die KI, aber gleichzeitig auch gegen andere Spieler.
Im Prinzip soll PvX bei The Invitation nochmal verdeutlichen: Es geht für Spieler gegen so gut wie alles. Aber auch Kooperationen sind dabei möglich, wenn auch nicht Pflicht. Man kann sich also nie sicher sein, gegen wen oder was es für die Spieler letztendlich geht.
Zum dem Kampf gegen dieses Alien könnten sich auch andere Spieler dazugesellen – am Ende nicht unbedingt als Freunde.
“Man weiß nie wirklich genau, was als Nächstes passiert, man steht immer wieder vor neuen Situationen, wie man mit Herausforderungen umgeht.”, so Timo Becker. Euer Abenteuer kann als Angriff auf ein KI-gesteuertes Alien beginnen, doch dann im Kampf mit weiteren Spielern um die Beute enden, die euch eben noch dabei geholfen haben, die außerirdische Kreatur zu erlegen.
Was macht The Invitation so besonders?
Neben Genre-typischen Shooter-Mechaniken sowie Loot soll bei The Invitation vor allem eines im Fokus stehen: maximale Spieler-Interaktion.
Maximale Spieler-Interaktion
In Abenteuer schlittert man bei The Invitation nicht etwa durch NPC-Quest-Geber, sondern über drei Arten von Einladungen (Invitations):
PvX
durch andere Spieler
und durch die Umgebung.
Generell sollen Spieler bei The Invitation in höchstmöglichem Maße miteinander interagieren – indem sie sich gegenseitig Quests geben, diese erfüllen, sich bei Gelegenheit zusammentun oder eben einander in den Rücken fallen.
“Alles, was man tut, hat drastische Konsequenzen. Egal, was man tut – Man wird immer irgendwelche Folgen davon haben, die unumkehrbar sind” ergänzte Martin von tool1 im Interview mit MeinMMO.
Über ein Interface könnt ihr eine vorgegebene Quest aufgeben oder eine eigene Aufgabe kreieren.
Player Invitations: Diese gehen direkt von den Spielern aus: Jeder hat dabei die Möglichkeit, verschiedenste Arten von Quests an andere Spieler zu stellen. Egal, ob ihr bestimmte Ressourcen benötigt, Hilfe bei einer bestimmten Aufgabe braucht oder einen bestimmten Spieler tot sehen wollt – Es ist so einiges dabei.
Herzstück des Ganzen ist das Kommunikations- und Quest-Menü, in dem jeder Spieler aus vorgefertigten Quests wählen oder Aufträge nach eigenen Wünschen selbst frei editieren kann. Hier kann man zudem auch einstellen, welche Quest-Anfragen euch angezeigt werden sollen.
PvX Invitations: Dabei handelt es sich im Prinzip um Events, um Geschehnisse und Ereignisse aller Art – von umherstreifenden Aliens bis zu Kämpfen zwischen rivalisierenden Gangs ist so einiges dabei. Damit die Spieler sich hier einbringen, lockt The Invitation mit Loot in Form von Ausrüstungsgegenständen.
Hier gibt es Ressourcen und Anpassungsmöglichkeiten. Allerdings nicht nur für euch.
Environment Invitations: Dabei handelt es sich um spezielle Areale, die dazu einladen, erkundet und genutzt zu werden. Dort können Spieler wichtige Ressourcen finden oder Anpassungen an ihrem Spiel-Charakter vornehmen. Die Anpassung ist übrigens nur in diesen Gebieten und dort nur in speziellen Gebäuden möglich.
So könnt ihr dort euren Charakter beispielsweise mit frisch gefundenen Prothesen-Teilen ausstatten und dadurch eure verfügbaren Fähigkeiten modifizieren. Oder ihr fertigt an speziellen 3D-Druckern verschiedene Arten von Granaten.
Kurzum: Diese speziellen Areale und Gebäude stellen wichtige Knotenpunkte dar, wo ihr mit viel Kampf, Handel oder Betrug rechnen könnt.
Mit welchen Spielen lässt sich The Invitation am ehesten vergleichen?Oder ist es dafür zu besonders? Timo Becker, einer der Gründer von The Invitation, erklärte, dass sich der MMO-Shooter in erster Linie mit 2 Titeln vergleichen lässt.
Das wäre DayZ – als Vergleich. Das hat eine gewisse Schnittmenge. Unser Spiel hat aber einige Elemente, die DayZ nicht hat. Gerade diese Events, diese Special Locations und die Spieler-Interaktion. Eigentlich alle unsere drei Kernelemente gibt es nicht in der Form in DayZ.
Timo Becker im Interview mit MeinMMO
DayZ lässt sich in vielen Zügen durchaus mit The Invitation vergleichen.
Von da aus lässt sich das aber in den Augen der Macher ganz gut beschreiben. “Stell dir vor, du hast DayZ und unsere drei Kernelemente”.
Zum zweiten Spiel ergänzte Timo Becker: “Relativ spät haben wir gemerkt, dass das Gesamtkonstrukt, was wir jetzt haben, relativ viel Schnittmenge mit Sea of Thieves hat – auch wenn man erstmal überhaupt nicht an das Spiel denken würde.” Dazu fuhr er fort: “Die Art, wie Events und Spielerinteraktionen zusammengehen, da gibt’s nochmal ‘ne große Schnittmenge.”
Auch Escape from Tarkov habe gewisse Parallelen, doch die recht klare Zielsetzung dort würde es unter anderem nochmal deutlich von der offenen Art in The Invitation unterscheiden.
Ausrüstungssystem und Charakter-Spezialisierung
Das Ausrüstungssystem: Herzstück des Systems ist ein modularer Charakter. Dort könnt ihr in verschiedene Slots neben Rüstungen auch unterschiedliche Prothesen einsetzen, mit denen ihr eure Fähigkeiten modifiziert.
Es wird keine Powerlevel oder Wert-Bereiche geben, die vorgeben, wie gut oder mächtig das jeweilige Ausrüstungsteil ist. Diese bestimmen lediglich, für welchen Spielstil sich euer Charakter am besten eignet. Auch Skill-Trees oder Leveling sucht ihr bei The Invitation vergebens.
Das Prothesen-System von The Invitation
Viele Spiele richten sich aktuell an Leute, die sehr sehr viel Zeit haben und lange grinden können. Was weiß ich wie viele Ressourcen abbauen und Wildschweine tothauen können, um ihre Rüstungen und ihr Level zu bekommen. Man macht all das Zeug, um am Ende dann irgendwann endlich den Kram machen zu können, der einem eigentlich Spaß macht. Und da haben wir irgendwann direkt am Anfang gesagt: Warum nicht eigentlich direkt mit Spaß anfangen? […] Wir möchten, dass man sich am Anfang eine Aufgabe stellt: Das und das möchte ich machen. Und man kann es dann auch direkt von Anfang an direkt machen.
Martin Kleingräber im Interview mit MeinMMO
Jedes Ausrüstungsteil wird Vor- und Nachteile für bestimmte Spiel-Situationen mit sich bringen, wodurch es nicht DEN einen Über-Build gibt, der alles überschattet. Gewinnt ihr in einem Bereich an Effektivität und Macht hinzu, büßt ihr entsprechend in einem anderen Bereich ein.
Als Beispiel nennt Martin Kleingräber die Rüstung:
“Hat man eine Rüstung an und wird getroffen, wird man zu Boden geworfen und nicht durchschossen. Man bekommt mit einer Rüstung weniger Schaden, aber jeder Treffer ist auch eine Art Crowd-Controll-Effect. Das hilft einem, den Schaden für die Gruppe zu fressen, aber ohne jemanden, der einem den Rücken deckt, wird man mit den Kugeln zu Boden gehalten…”
“Rüstung ist keine gute Idee als Solo-Spieler”, ergänzt er lachend. “Aber man ist sehr hilfreich für eine Gruppe.”
Festgelegte Klassen gibt es nicht. Die Ausrüstung bestimmt eure Rolle und Spielstil.
Die Spezialisierungen: Durch die Kombination von Ausrüstung und verschiedener Prothesen spezialisiert ihr euren Charakter. Ihr bestimmt damit also, wie ihr The Invitation spielt. Und das soll deutlich spürbare Auswirkungen haben. Festgelegte Klassen gibt es nicht.
Seid ihr beispielsweise mit euren Prothesen ein guter Hacker, so werden ihr im direkten Kampf kaum etwas reißen können und seid auf die Hilfe eines guten Soldaten angewiesen. Andererseits könnt ihr noch so ein mächtiger Krieger sein – bestimmte Türen zu wertvollem Loot bekommt ihr ohne euren schmächtigen Hacker-Freund (oder entsprechende eigene Ausrüstung) nun mal nicht auf. Egal, wie sehr ihr es auch versucht.
Auch hier soll die Spieler-Interaktion nochmals gepusht werden. Denn kein Charakter wird ein perfekter Allrounder, man ist bei Vielem auf die Hilfe oder die Fähigkeiten anderer angewiesen.
The Invitation setzt auf Perma-Death – Was bedeutet das?
Was heißt Perma-Death? Ja, The Invitation setzt auf Perma-Death – und das ist auch nicht optional, sondern gehört fest zum Prinzip und der Philosophie des Spiels. Zumindest im Kampf gegen andere Spieler.
Stirbt euer Charakter durch einen menschlichen Gegner, verliert ihr euer ganzes Hab und Gut. Bei der KI läuft das etwas anders, doch dazu gleich mehr.
Jede Begegnung könnte die letzte sein.
Warum Perma-Death? Vor diesem Hintergrund würden viele ganz anders spielen, so die Entwickler. Wenn man weiß, dass man alles verlieren kann. So habe man stets im Hinterkopf, dass es um etwas geht, ist vorsichtiger, geht mit Bedacht vor und überdenkt unter Umständen so manch eine Aktion, in die man sich sonst blind gestürzt hätte.
Das Schöne an Perma-Death ist ja, dass man wirklich was zu verlieren hat … Das macht eine gewisse Würze aus, die man sonst in Spielen nicht kriegt. Und gerade in unserem Spiel ist es schon wichtig, dass man merkt, dass alles wirklich ernsthafte Konsequenzen hat und alles, was man sich erarbeitet hat, sich wertvoll anfühlt, weil man es verlieren kann.
Das ist ein bisschen wie in der Schulzeit mit Freunden Pokern. Auch wenn nicht viel Geld auf dem Tisch sein sollte, aber so zumindest 2 Euro Einsatz sollte schon jeder geben. Damit es um irgendwas geht. Weil sonst die Leute einfach nicht vernünftig spielen.”
Martin Kleingräber im Interview mit MeinMMO
Tod des Gegners ist nicht immer das Ziel: Doch der Tod ist nicht immer das beste Resultat – auch nicht für eure Gegner. Vielmehr sei das der wirklich letzte Schritt, wenn man wirklich nur darauf aus ist.
Tötet man jemanden endgültig, kann man eventuell wertvolle Beute oder die Möglichkeit verlieren, an weiteren Loot über den niedergerungenen Feind zu kommen.
Ihr könnt noch mehr Loot von eurem Opfer aushandeln – falls ihr es am Leben lasst.
Um jemanden zu looten, müsst ihr ihn nicht zwangsläufig ausschalten – es gibt auch einen Down-Status, wo ihr zwar durch eure Verletzungen kampfunfähig, aber nicht tot seid. Bereits in diesem Stadium könnt ihr gelootet werden.
Und so seid ihr unter Umständen für viele noch nützlicher als komplett tot. Denn so kann euch der Gegner bereits einigen Loot abnehmen, sich aber mit euch unter Umständen noch darauf einigen, dass ihr ihm für das “Verschonen” weitere wichtige Ressourcen aus eurem Inventar per Drohne verschafft oder gegebenenfalls mit euren Fähigkeiten irgendwo weiterhelft, wo er selbst nicht weiterkommt – beispielsweise beim Öffnen einer bestimmten Tür als Hacker.
So könnt ihr euren Charakter behalten und fangt nicht wieder komplett von vorne an. Und der Feind hat dadurch noch mehr aus der Aktion gewonnen, als er das durch euren Tod getan hätte. Generell soll mieses Verhalten nicht das effektivste sein.
Übrigens, KI-Gegner bringen euch in den Down-Status, aus dem ihr euch beispielsweise mit einer angeforderten Hilfsdrohne oder einem Hilferuf an Freunde retten könnt, sobald die computergesteuerte Gefahr weg oder beseitigt ist. Beim PvE sind die Entwickler also etwas lockerer mit Perma-Death.
Auf Kickstarter ist der MMO-Shooter mit seinem speziellem Quest-System gescheitert. Doch es geht definitiv weiter.
“Das geht auf jeden Fall weiter”, so Timo Becker. Man könne schon noch eine Weile normal weiterarbeiten, sitze aber gerade bereits an Plan B und kläre die Finanzierung mit verschiedenen Investoren auf mittelfristige Sicht, damit man Vollzeit dranbleiben kann. Zudem laufen bereits parallel dazu erste Gespräche mit Publishern, auch wenn man sich dabei Zeit lassen will.
Denn bei der Publisher-Suche sei es sehr wichtig, dass man alle Freiheiten behalten kann. Man will nicht aus Marketing-Gründen irgendwelche Game-Design-Entscheidungen ändern müssen, so die beiden Entwickler.
“Wenn ein Publisher jetzt sagt: Die Leute mögen kein Perma-Death, bitte ändern. Sowas wollen wir nicht”.
Ab wann kann man diese hübschen Landschaften unsicher machen?
Wann soll The Invitation überhaupt erscheinen? Im Rahmen der Kickstarter-Kampagne war der erste Alpha-Test für den Mai 2021 vorgesehen.
Dieser Termin ist im Moment jedoch erstmal ausgeklammert. Es könnte immer noch klappen, ist immer noch denkbar, hängt aber davon ab, wie schnell sich jetzt die weitere Finanzierung des Projekts klärt.
Kurzum: Die Entwickler können aktuell noch keine genaue Zeit nennen, wollen dabei aber lieber für eine positive Überraschung sorgen, als für eine negative.
Kommt The Invitation nur für PC oder auch für Konsolen? Geplant sind bislang Versionen für Windows, Mac und Linux.
Konsolen wie die PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X sind auf lange Sicht nicht kategorisch ausgeschlossen, aber im Moment sagt man dazu “Nein in Klammern”.
Man weiß noch gar nicht, ob die Steuerung auf einem Controller gut funktionieren würde. Das sei die größte Stellschraube. Doch auch technisch gesehen sei noch nicht alles endgültig geklärt, so Becker gegenüber MeinMMO.
Die Konsolen bleiben wohl außer vor.
Hat The Invitation Open PvP? Ja, es ist Open PvP. Es gibt keine Lobby, keine Social Hubs und kein wirklich komplett sicheres Gebiet, sobald ihr die Karte an ihrem Rand betretet. Zwar ist es am Rand sicherer, da die Points of Interest (Events Locations) sich zur Karten-Mitte häufen, doch auch am Rand kann man noch erwischt werden. Ihr könnt überall auf der Karte sterben.
Wirklich sicher ist es nur, wenn man die Karte irgendwo wieder am Rand verlässt, also eine Art Extraction vollführt. Feste Extraktions-Punkte gibt es nicht, man kann überall zum Rand hin raus.
Für Spieler, die einen Disconnect erleiden oder plötzlich mitten auf der Map aufhören müssen, soll es ein System geben, was sie nach einiger Zeit in der Untätigkeit wieder rausholt – allerdings nicht sofort, damit man so nicht vor entscheidenden Kämpfen oder gekonnt gelegten Hinterhalten fliehen kann.
Auf lange Sicht will man, dass die KI von The Invitation zwecks Immersion solche Spieler auf möglichst sicherem Wege rausführt und sie sich nicht vor den Augen anderer einfach auflösen.
Hier könnte nicht nur wertvoller Loot auf euch warten.
Was macht man gegen Griefer/Ganker? Toxisches Spielerverhalten will man weder fördern, noch komplett unterbinden. Man legt aber nicht künstlich den Fokus auf Dinge oder Mechaniken, die für Streit unter Spielern sorgen, fördert jedoch jeden eingeschlagenen Weg auf seine Art – beispielsweise mit einem eigenen Leaderboard für Exekutionen.
So wird man optisch erkennen können (z.B. durch Skins), ob jemand sich um euch kümmert und von der Community respektiert wird, oder ob ihr einem Spieler besser aus dem Weg gehen solltet, wenn ihr nicht selber eine direkte Konfrontation sucht. Auch in den Leaderboards wird man erkennen können, wer in welchem Bereich des Spiels führend ist.
Ferner wird es beim Betreten der Karte Indikatoren geben, die einem signalisieren, ob der entsprechende Eintrittspunkt sicher ist oder ob sich dort in der Nähe andere Spieler befinden. Griefer direkt am Startpunkt müsst ihr also nicht fürchten. Sollte es doch für euren Geschmack doch zu voll sein, könnt ihr euch für eine andere Map entscheiden.
Zudem kommt man bei The Invitation generell besser weiter, wenn man Freundschaften schließt. Auch aggressive Spieler sind auf diese angewiesen und werden das ein oder andere Mal sicherlich über eine Kooperation nachdenken müssen, wenn sie eine bestimmte Ressource oder Hilfe bei einer Quest brauchen, bei der sie allein nicht weiterkommen.
Alleine kommt man nicht immer weiter. Auch nicht als Griefer.
Aber auch mögliche Kopfgelder, auf die sich viele Spieler stürzen dürften, und der drohende Verlust des eigenen Charakters sollten da für weniger Toxizität sorgen, als in so mach anderem Game. Griefen und Ganken wird also nie dauerhaft möglich sein. Denn auch Griefern und Gankern dürfte der eigene Charakter angesichts von Perma-Death genau wie den anderen Spielern sehr am Herzen liegen und auch sie müssen andere Aspekte des Spiels zwangsläufig berücksichtigen.
Die Entwickler sehen solche Problem-Spieler dabei eher als Herausforderung als ein Problem. Dazu sagte Martin Kleingräber gegenüber MeinMMO:
Wir wollen viel experimentieren, um zu schauen: Wie kann man verschiedene Spieler-Typen und Spieler-Interessen, die in anderen Spielen total das Problem darstellen, bei uns so mit einbeziehen, dass sie für alle Spieler eine Herausforderung und einen Spaßfaktor darstellen, anstatt einfach nur ein Hindernis. Dass Leute davon auch profitieren können, sich dieser Herausforderung spielerisch zu stellen.
Wie groß ist die Welt? “Auf ganze lange Sicht wollen wir eine große, zusammenhängende Spielwelt haben – mit dynamischen Servern”, so die Entwickler gegenüber MeinMMO.
Dort sollen dann alle Spieler in einer riesigen Open World auf einer Map vereint spielen.
Es wird erstmal kleine Karten geben, wo ihr aber regelmäßig auf andere trefft.
Zu Beginn wird man aber mit einzelnen, instanzierten Maps in verschiedenen Größen arbeiten – im Schnitt circa 4 Quadrat-Kilometer groß. Die Größe hängt dabei unter anderem von der Anzahl der möglichen Spieler dort ab. Denn man soll nicht elend lange Strecken zurücklegen oder viel Zeit mit Wandern verbringen müssen, bis man auf andere Spieler trifft. Hier soll es regelmäßig zu Begegnungen kommen können.
Im Prinzip heißt das: Je größer die Karte, desto mehr maximale Spieler wird sie beherbergen können. Man wird sich mehr anstrengen müssen, andere nicht zu treffen, als andere Spieler zu finden.
Wie viele Spieler können maximal gleichzeitig spielen? Aktuell zielt man auf eine Gruppe von 40 bis 50 Spielern (möglich wären mehr) als Idealzustand auf einzelnen, instanzierten Maps ab, anstatt alle auf einer großen. Man kann aber frei entscheiden, welche Karte man besuchen möchte.
Ein intelligentes Ticket-System soll dafür sorgen, dass die Server nie zu voll und nie zu leer sind, damit man immer bei Wunsch auch mit Freunden zusammen spielen und diesen nachjoinen oder zu sich selbst auf die Karte einladen kann.
Was ist das Ziel? Wie sieht das Endgame aus? MeinMMO wollte wissen, womit tool1 die Spieler immer wieder ins Spiel locken möchte. Schließlich braucht man eine Art Karotte vor der Nase, die einen immer weiter antreibt.
Unter anderem sollen hier die Leaderboards eine wichtige Rolle spielen. Diese gelten nicht für Accounts, sondern für einzelne Charaktere. Dort werden unterschiedliche Dinge gemessen und belohnt. Bereits in den besseren 50% geht es los mit exklusiven Skin-Belohnungen (sind nicht permanent, können nicht gekauft oder beim Looten abgenommen werden). Je höher man aufsteigt, desto exklusivere Belohnungen gibt es.
Diese Skins waren für Kickstartet geplant
Zudem wird das Jagen der oberen Spieler immer mehr zum Antrieb, je näher man sich selbst der Spitze oder einem gewissen Prozent-Satz in den Leaderboards nähert. Ferner sind auch über den reinen Charakter-Progress hinaus accountweite Fortschritts-Elemente geplant. Da wollte man aber bislang noch keine Details nennen.
Generell soll der Reiz aber sein, seinen Charakter möglichst nah an den eigenen Vorlieben oder an den eigenen Spiel-Stil anzupassen und möglichst weit zu kommen, möglichst lange mit ihm zu überleben. “Wie beispielsweise im Hardcore-Modus von Diablo 3”, ergänzte Martin.
Kurzum: Man soll das sich eigens gesteckte Ziel bestmöglich erreichen und dabei möglichst lange überleben und möglichst viel Spaß haben. Daran soll man dann letztendlich für sich selber beurteilen können, wie erfolgreich man dann mit dem jeweiligen Charakter war.
Wird es Mikrotransaktionen für Echtgeld geben? Ja, aber nur für visuelle Inhalte, also für Cosmetics, die dann dauerhaft freigeschaltet sind und einem nicht beim Looten weggenommen werden können.
Als Beispiel: Skins, die man finden kann, wie eine coole Jacke, kann man sich auch für Echtgeld kaufen. Der Unterschied ist: Wenn man stirbt, ist die gefundene coole Jacke weg. Hat man sie jedoch gefunden und dann gekauft, dann ist sie an den Account gebunden und kann dauerhaft von euch verwendet werden – auch beim nächsten Charakter.
Es soll nichts geben, was irgendwelche Auswirkungen auf das Gameplay hat oder Ingame-Vorteile bietet.
Für wen ist The Invitation interessant?
Steht ihr auf Shooter, Open World und setzt dabei auf eure Fertigkeiten, statt auf Zahlen sowie auf große spielerische Freiheit? Gefällt es euch zudem, wenn die Welt und das Spiel in vielen Belangen durch Handlungen der Spieler bestimmt werden? Sucht ihr einen besonderen Loot-Shooter, der neue Wege geht und bei dem man nie wirklich weiß, was als Nächstes passiert? Dann solltet ihr The Invitation definitiv im Auge behalten.
Was gefällt uns bisher? Und was gefällt uns nicht?
Pro
Spannende Ideen…
…die frischen Wind ins Genre bringen könnten
Alles wirkt sehr durchdacht, alle erläuterten Game-Design-Entscheidungen haben Hand und Fuß
Das Gezeigte macht bisher einen guten Eindruck
Contra
Frühes Entwicklungsstadium, noch recht wenig vom Spiel zu sehen
Einige Entwickler sind schon mit ähnlich ambitionierten Projekten gescheitert
Potential: Spanneder Ausblick
Zugegeben, The Invitation ist noch ein ganzes Stück weit weg. Wenn alles gut läuft, startet im nächsten Jahr die Alpha. Doch das Gesamtkonzept wirkt schlüssig und zu meiner eigenen Überraschung wirklich bis ins kleinste Detail durchdacht – auch wenn das bei den wenigen öffentlichen Infos bisher unter Umständen anders gewirkt haben könnte.
Die Entwickler arbeiten an zahlreichen spannenden Ideen, das bisher Gezeigte in Verbindung mit den vielen Details sieht dabei bislang vielversprechend aus.
Ich persönlich bin großer Fan von Hardcore-Modi und finde den Reiz von Perma-Death sehr aufregend. Sollte alles stimmig umgesetzt werden, könnte The Invitation diese sonst nischigen Elemente vielleicht sogar einem breiteren Publikum schmackhaft machen.
Generell sieht das Konzept von The Invitation spannend aus und konnte mich als eines der wenigen kommenden Shooter-Projekte so richtig triggern. Ich werde die Entwicklung des Spiels definitiv mit Spannung verfolgen. Hier könnte uns in einiger Zeit ein durchaus interessanter MMO-Shooter abseits der bewährten AAA-Titel wie Destiny 2 erwarten, der frischen Wind ins Genre bringt.
Sven Galitzki Freier Autor und Shooter-Experte bei MeinMMO
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Bei Call of Duty: Modern Warfare und Warzone hat letzte Woche die Season 4 angefangen. Die Zahlen auf Twitch steigen um 40%. Doch es gibt Kritik von populären Streamern. Der Twitch-Star Guy „Dr Disrespect“ Beahm spricht von einer Depression. YouTube-Streamer Jack „CouRage“ Dunlop bemängelt an Season 4, es fehlten Änderungen an der Karte und der Balance.
Modern Warfare erhielt 3 neue Karten, darunter Scrapyard
Bei Warzone sollen jetzt 3 Arten von Ingame-Events das Spiel befeuern und mehr Abwechslung hineinbringen
Das sind die gesehenen Stunden der letzten 3 Tage auf Twitch.
Twitch-Zahlen steigen um 40%
Auf den ersten Blick sieht das nach relativ viel neuem Inhalt aus und auch auf Twitch war in den letzten 3 Tagen wieder deutlich mehr bei CoD: Modern Warfare los als vorher.
Es ist klar: Die Leute hatten auf den Start der neuen Season gewartet und stürzen sich jetzt ins Spiel.
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Außerdem gebe es keine einzige Änderung an der Karte, die wirklich sinnvoll ist
Courage glaubt: Warzone fühlt sich jetzt schal an. Es sei zu lange nichts passiert.
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Dr Disrespect: Season 4 in Modern Warfare extrem unter den Erwartungen
Das sagt DrDisrespect: Einer der größten Twitch-Streamer zu Call of Duty: Modern Warfare ist DrDisrespect. Der nennt die Season 4 weit unter den Erwartungen. Außerdem gäbe es sonst kein neues Spiel, das ihn begeistert. Er fürchtet die DOCpression, eine Form von Depression, setzt ein.
Sein Freund, TimTheTatman, lobt Warzone in höchsten Tönen. Es sei eines der besten Battle Royales aller Zeiten. Doch das sieht Dr Disrespect anders: Das sei maximal eine 61 von 100.
Trotz seiner Kritik hat der Doctor in den letzten 7 Tagen 23 Stunden mit Call of Duty verbracht.
Das Fehlen von Plunder bestimmt im Moment die Stimmung der Fans.
Für viele Spieler fehlt bei Call of Duty: Warzone seit Freitag ein wichtiger Modus: Beutegeld (Plunder). Der Modus wurde am Freitag aus dem Spiel genommen.
Warum Plunder fehlt und wann er wieder zurückkommt, erklärte einer der Chefs von Infinity Ward:
Nun gibt es Sichtungen von mysteriösen Schatten überhalb des Dammes. Die Mutmaßungen sind groß, doch die Erklärung dahinter scheint recht simpel zu sein.
Was steckt hinter den Schatten?
Das wurde gesichtet: Auf reddit gibt es zahlreiche Videos über diese Sichtungen. Wir binden euch hier eins davon ein:
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Tatsächlich erkennt man Schatten, die auf der Eisoberfläche “umherfahren”. Es sieht also so aus, als wäre dicht unter dem Eis etwas wie ein U-Boot, dass diese Schatten erzeugt.
Die Mutmaßungen der Spieler gehen ebenfalls in Richtung eines U-Boots. Immerhin steht Modern Warfare und Warzone nicht für irgendwelche fiktiven Gestalten – Ein Seeungeheuer oder ähnliches wäre also unwahrscheinlich.
Was könnte dahinter stecken? Der YouTube-Kanal “Modern Warzone” ist diesem Phänomen auf den Grund gegangen und meint, dass es gar nicht so mysteriös ist, wie viele Spieler denken.
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Sie vermuten, dass Wolken einen solchen Schatten werfen. Dafür gebe es mehrere Hinweise:
Die Schatten im See gehen auch über Felsen und Berge – ein U-Boot würde so etwas nicht können
Im Meer, also ganz am Rand der Map, sieht man solche Schatten auch
Ein U-Boot in einem solch kleinen See würde nicht wirklich Sinn ergeben
Was kommt da also auf uns zu? Die vielen Spekulationen zeigen, dass Spieler heiß auf mögliche Easter-Eggs sind und endlich mehr zu dem Damm erfahren wollen. Die Schatten selbst geben darauf aber wohl keine Antworten.
Beim PS5 Event wurde zwar das Design gezeigt, auf Preis und Release-Datum warten die Fans aber noch immer. Nun hat sich der ehemalige Marketing-Chef von Xbox gemeldet. Und er hat eine klare Vorstellung zum Preis der PS5.
Wer spricht da? Albert Penello hatte 18 Jahre (bis 2018) bei Microsoft gearbeitet, unter anderem als Senior Director of Xbox, und war hier in den letzten Jahren vor allem für das Marketing der Xbox One zuständig gewesen.
Was sagte er? Auf Twitter gab es Gerüchte, dass die PS5 600 Dollar kosten könnte. Und auf diesen Twitter-Post reagierte er mit den Worten:
Ich glaube an das Sprichtwort “Sag niemals nie.” Aber ich muss sagen: niemals. Auf keinen Fall wird diese Konsole mehr als 499 Dollar kosten.
Da er jahrelang für das Marketing der Xbox zuständig war, haben seine Worte durchaus Gewicht, da er sich in diesem Bereich auskennt. Mittlerweile arbeitet er bei Amazon.
Das ist Albert Penello, früherer Marketing-Chef von Xbox. Bildquelle: playm.de
PS5 und Xbox: Preis könnte für Konsolen entscheidend sein
Was sagte er noch? In einem weiteren Post führte Penello weiter aus, warum er glaubt, dass die PS5 nicht mehr als 500 Dollar kosten werde.
Der Preis in dieser Generation könnte der wichtigste Indikator für den Erfolg sein. Vielleicht sogar mehr als Exklusivität.
Noch nie gab es eine größere Vielfalt an Spezifikationen, Funktionen und Preispunkten [price points] als in dieser Generation. Es wird faszinierend sein. Jemand sollte ein Buch schreiben.
Hat Sony sich bisher zum Preis geäußert? Von Sony gibt es bisher keine klare Aussage, wie viel die PlayStation 5 am Ende kosten wird. Der CEO von Sony, Jim Ryan, hatte aber neulich erklärt, dass Fans nicht den günstigsten Preis für die PS5 erwarten sollten.
Relativ wahrscheinlich ist es aber, dass Sony bei einem weiteren PS5-Event mehr Fakten zur PlayStation 5 nennen wird.
Wollt ihr mehr zur PlayStation 5 erfahren? Dann schaut in unseren Überblick, hier haben wir die wichtigsten Informationen rund um die PS5 für euch zusammen gefasst und halten euch hier auf MeinMMO immer auf dem aktuellen Stand.
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Dieser Twink in WoW Classic ist ein echter Raidboss. Er hat auf Stufe 19 schon viel mehr Lebenspunkte als so manch ein Charakter auf dem Maximallevel.
In World of Warcraft Classic kann man noch eine ganze Reihe von Mechaniken und Buffs ausnutzen, die in späteren Versionen des Spiels geändert wurden. Das sorgt für ziemlich übertriebene Effekte. Jetzt ein Druide wohl den „Vogel abgeschossen“, denn er hat auf Stufe 19 bereits mehr Lebenspunkte als viele Charaktere auf Stufe 60.
Was ist da zu sehen? Im Subreddit von WoW Classic postete der Nutzer Spanky_SBB einen Screenshot des Druiden seines Bruders. Dieser ist in der Warsong-Schlucht auf Stufe 19 unterwegs in seiner Bärengestalt. Das verwunderliche: Er hat satte 5.767 Lebenspunkte! Das ist deutlich mehr als Charaktere normalerweise auf dieser Stufe besitzen.
Im 19er-PvP so viel Leben? Möglich ist es!
Nur um mal einen groben Vergleich zu bringen: Wenn ein Magier frisch Stufe 60 erreicht, dann hat er noch deutlich unter 2.000 Lebenspunkten – und der ist dabei schon satte 41 Stufen weiter.
Wie hat er das gemacht? Nach Angaben von Spanky_SBB hat der Druide dabei eine Mechanik ausgenutzt, die man auch gut an seiner Buff-Leiste sieht. Das Pfeil-Symbol gehört nämlich zum „Liebesrausch“-Buff. Diesen kann man bei allen Anführern der eigenen Fraktion bekommen, falls diese den Beliebtheitswettbewerb vom Valentinstag gewonnen hat. Wirft man dem fliegenden Liebesgoblin Qixi Q. Pido einen Kuss zu, gibt es den Buff. Jeder Buff erhöht die Lebenspunkte um 200.
Loggt man nach dem Erhalt des „Liebesrausch“-Buffs für eine Woche aus, kann man sich danach einen weiteren Stapel davon holen und ihn so viele Male gleichzeitig besitzen.
Zusätzlich kommt Ausrüstung, die über hohe Ausdauer-Werte verfügt. Andere Werte wurden dabei vollkommen ignoriert, es ging lediglich um eine hohe Menge an HP.
Das Ergebnis ist ein Druide mit so vielen Lebenspunkten, dass selbst viele Charaktere auf Stufe 60 neidisch werden dürften.
Wird Blizzard das fixen? Das bleibt abzuwarten. Obwohl dieser Buff eindeutig zu WoW Classic gehört, war es von den Entwicklern wohl nie beabsichtigt, dass man ihn in dieser Weise stapeln kann. Immerhin wird der entsprechende Druide so zu einem kleinen Raidboss, an dem sich Stufe-19-Twinks eine ganze Weile lang austoben können.
Übrigens – das Schlachtfeld gewonnen haben sie trotzdem nicht. Laut dem Reddit-Beitrag haben sie es 0-3 verloren. Für mehr als einen tollen „Wow!“-Effekt hat es also nicht gereicht.
Wie findet ihr das Stapeln solcher Buffs? Gut überlegt und cool gemacht? Oder klare Ausnutzung von Mechaniken, die so nicht vorgesehen waren?
Destiny 2 hatte im April 2019 seinen Raid-Chef Joe Blackburn verloren, der wechselte zu Riot Games (LoL, Valorant). Doch jetzt ist er zurück bei Bungie und muss sich dem leichten Spott der Kollegen stellen, die sich freuen, dass der PvE-Spezialist wieder da ist.
Das ist Joe Blackburn: Joe Blackburn ist auf das Design von Bossen und Raids spezialisiert. Wenn ihr in Destiny 2 einen großen Raid-Boss bekämpft habt, ist die Chance hoch, dass ihr gegen eine Ausgeburt des Geistes von Blackburn angetreten seid.
Der hat von 2011 bis 2015 am MMORPG ESO gearbeitet und dort die schwersten Boss-Fights inszeniert, etwa den Kampf am Ende der Singleplayer-Kampagne gegen Dämonenfürst Molag’Bal.
Von Februar 2015 bis April 2019 war er dann erst Raid Designer und später Lead Raid Designer bei Destiny 1 und Destiny 2.
Der Raidboss Vosik.
Er hat etwa Boss-Kämpfe entworfen wie „Vosik“ im Destiny-1-Raid „Zorn der Maschine“ oder den Kampf gegen Riven in Destiny 2 – Forsaken.
Das war sein Abgang: Im April 2019 verkündete Joe Blackburn, dass er Bungie verlässt. Er sagte, da stecke gar nichts groß dahinter. Er hätte einfach ein gutes Angebot erhalten, nach Santa Monica zu gehen und dort zu arbeiten. Solche Chancen müsse man wahrnehmen.
Später wurde bekannt, dass er sich Riot Games angeschlossen hatte, um dort an neuen Projekten zu arbeiten.
So reagieren die anderen Entwickler nun auf seine Rückkehr: Am 10. Juni twitterte Blackburn, dass er wieder an Destiny 2 arbeitet. Er werde später seine weiteren Pläne erklären, aber im Moment müsse er erstmal den neuen Dungeon grinden.
Der Tweet von Blackburn wird von der gesamten Entwickler-Prominenz bei Bungie kommentiert:
Luke Smith, der Chef von Destiny, begrüßt ihn mit einem Star Wars-Meme
Der Chef von Bungie, Pete Parsons, erklärt, er hätte ihn jetzt wieder „unblocked“ auf Twitter
Die Community-Manager Cozmo und dmg04 posten Memes, um ihre Freude kenntlich zu machen
Der Visual Design Lead schreibt: „Hey, Papa ist endlich zurück vom Zigaretten holen“
ein Producer fragt, wie Blackburn es geschafft hat, so populär zu werden, dass über seine Rückkehr sogar Artikel geschrieben werden – dieses Level wolle er auch erreichen
“If you love something, set it free. If it comes back to you…”
Uhhhhmmmm…
I don’t remember the rest. See you on vid conf soon.
Kommunikations-Chef DeeJ wird erstaunlich emotional. Er schreibt: „Wenn du etwas liebst, lass es frei, wenn es zu dir zurückkommt … hm, weiß nicht mehr, wie das weitergeht. Wir sehen uns in einer Videokonferenz.“
Die Tweets lesen sich wie das “Who is who” von jedem, der bei Destiny 2 was zu sagen hat. So sind auch PVP-Oberchef Lars Bakken und Producer Scott Taylor mit ihren Sprüchen dabei.
Connor “Gigz” White: Er ist einer der bekanntesten Streamer zu Destiny 2.
Die PvE-Cracks der Community freut es
So reagieren bekannte Spieler: Auch einige der bekanntesten Spieler von Destiny 2 melden sich zu Wort.
So sagt der PvE-Spezialist und Twitch-Streamer Gladd: “GG, Mann. Wir begrüßen dich zurück!”
Der Clan Redeem, der viele Raids als erstes abschloss, die Blackburn designete, schreibt: “Das ist episch”
Er hatte zuletzt Probleme mit dem PvE in Destiny 2.
So richtig rund lief es ohne Blackburn bei Destiny 2 zuletzt nicht. So stellte Bungie im April 2020 eine neue “ultimative PvE-Herausforderung” vor, die vor allem Twtich-Streamer begeistern sollte. Doch der beste PvE-Spieler weigerte sich, die Aktivität zu spielen. Vielleicht macht es Blackburn bald besser:
In der Call of Duty: Warzone könntet ihr bald in noch größere Schlachten verwickelt werden als bisher. Ein Leak innerhalb des Spiels verriet nun wohl 3 neue Modi, die demnächst ins Spiel kommen könnten.
Gleich zum Start am Freitag zeigte euch die Warzone einen Info-Bildschirm dazu, der Einzelheiten über die verfügbaren Modi gab. Dazu der obligatorische Hinweis, wie toll die Kampagne, der Koop-Modus SpecOps und der Multiplayer sind. @DissolvexD zeigt das Bild auf Twitter:
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Die kurze Anzeige verriet aufmerksamen Soldaten aber noch mehr. Auf dem linken Bild erkennt man im Hintergrund das Warzone-Menü mit insgesamt 4 Spielmodi. 3 davon gab es bisher noch nicht in dem Battle Royale und nun starten die Spekulationen, dass es diese Modi bald ins Spiel schaffen.
200-Spieler und Juggernaut-Modus “geleakt” – Was kommt in die Warzone?
Welche Modi könnten kommen? Der “Leak” zeigt 3 neue Modi:
BR 200
Plunder 200
BR Juggernaut
Die Namen lassen direkt auf eine angepasste Spielerzahl schließen. Bisher startet das Battle Royale mit 150 Leuten und auf der großen Map kann das Midgame schonmal etwas öde werden.
Die neuen In-Match-Events lockern diese Phase etwas auf. Besonders der “Jailbreak” bringt Action nach Verdansk. Mit 200 Spielern dürfte der Start und die Mitte des Games eine neue Dynamik bekommen und zu mehr Begegnungen mit anderen Soldaten führen. Und zu neuen Kill-Rekorden.
Wie wahrscheinlich ist das? Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr einen der 3 Modi bald spielen könnt, ist ziemlich hoch. In einem Interview Anfang März bestätigten die Entwickler bereits, dass sie auf ihren Test-Servern schon 200-Spieler-Matches ausprobiert haben. Auch Matches mit weniger Spielern wären möglich.
Aktuell läuft sogar ein 100-Mann-Modus in der Warzone, der 50vs50-Rumble, der mit dem großen Update 1.22 ins Spiel kam. Doch hierbei handelt es sich um einen Team-Deathmatch-Modus, der kaum etwas mit einem Battle Royale gemein hat.
Der Juggernaut-Modus ist schon offiziell bestätigt. Zusammen mit der Roadmap von Season 4 gaben die Entwickler Infos über eine Warzone mit den Panzer-Kampfanzügen. Hier gilt es so gut wie sicher, dass ihr im Laufe der aktuellen Season irgendwann als “Jugger” über die Map lauft.
Der Juggernaut kommt in die Warzone. Die Frage ist nicht “Ob”, sondern “Wann”.
Wie laufen die Modi ab? Für 200-Spieler-Modi benötigt es nicht viel Fantasie. Das werden sehr wahrscheinlich leicht angepasste Versionen des aktuellen BR- und Plunder-Modus sein, bei denen 200 statt 150 Spieler aufeinander losgehen.
Der Modus heißt “Juggernaut Royale”, die Anzahl der Spieler ist aber noch nicht bekannt
Läuft ab wie ein BR, doch es gibt 3 Vorrats-Kisten mit Juggernaut-Anzügen auf der Map
Die Anzüge können eingesammelt werden und geben viel Panzerung, eine Mini-Gun und das Jugger-Radio
Als Jugger ist man langsamer, kann aber Fahrzeuge fahren und auf Leitern klettern
Statt eines Fallschirms habt ihr keinen Fallschaden und macht Umgebungs-Schaden in dem Bereich, in dem ihr aufschlagt
Geht ein Jugger in den Gulag, kommt der Anzug als neue Vorrats-Kiste zurück
Es gibt also immer 3 Anzüge auf der Map, sodass die Teams im Endgame den Sieg womöglich mit einem Jugger-Gefecht austragen
Mit neuen Modi und Events möchte die Warzone spannend bleiben und seinen Spielern auch noch lange Spaß bringen. Laut einem Entwickler orientiert man sich hier auch ein bisschen an Fortnite. Das eher bunte und kindische Battle Royale ist nun schon lange erfolgreich und CoD hat sich hier ein wenig abgeschaut, richtet sich mit seinen Events aber an erwachsene Spieler.
Welcher Modus steht bei euch ganz oben auf der Wunschliste? Ich fände einen Nacht-Modus richtig gut.