In Overwatch 2 haben sich 2 Profi-Spieler aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten jetzt einen permanenten Bann von allen Turnieren eingehandelt. Sie haben sich in einem Twitch-Streamer über einen transsexuellen Caster lustig gemacht. Ein Tweet des Verhaltens ging viral.
In welcher Situation war das?
Aktuell laufen Qualifikations-Matches für die Weltmeisterschaft Overwatch, auch in der Region „EMEC“ (Europa und der Mittlere Osten)
Saudi Arabien ist in Gruppe B zusammen mit Deutschland, Norwegen, Polen, Schweden, der Türkei, Finnland und Island.
Im Rahmen des Events „Overwatch Path to Pro“ haben 2 Profi-Spieler ein Spiel von Saudi-Arabien gegen Polen kommentiert und dabei transfeindliche Kommentare noch vor dem Spiel abgelassen. Der eine Profi heißt Majed “Alivelol” Alqudaibi (27), er stammt aus Saudi-Arabien. Der andere beteiligte Profi war Mohammed “Legendary” Saif (21), er kommt aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Beides sind Spieler aus der 2. Reihe, die mit Overwatch etwa 2.000 $ Preisgeld verdient haben.
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Overwatch 2: Das Wichtigste zum Helden-Shooter in 43 Sekunden
Was sagen die beiden Profis auf Twitch? Sie sagten:
„Warum habt ihr einen Affen [als Caster]“
„Sind Tiere erlaubt?“
„Warum kommentiert ein Schwein das Spiel?“
Dabei lachen die beiden ausgelassen und amüsieren sich gegenseitig. Wie die Seite Dotesports berichtet, galten die Kommentare einem transsexuellen Caster.
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Was ist die Reaktion? Ein Ausschnitt des Twitch-Clips sorgte für Empörung auf Twitter.
Es wurde sogar diskutiert, ob es nicht besser sei, Saudi-Arabien ganz von Overwatch auszuschließen, weil sich die Homophobie und Transphobie des Landes nicht mit den Werten von Overwatch vereinbaren lasse.
Dem widersprachen aber andere: Man könne das Team nicht für das Verhalten Einzelner bestrafen.
Es herrschte auf Twitter die allgemeine Stimmung, Blizzard werde eh nichts tun. Doch das war ein Irrtum.
Liga sperrt beide Profis für immer von allen Turnieren
Das ist die Konsequenz: Die beiden Profis werden von allen Events ausgeschlossen, sowohl als Caster als auch als Spieler.
Die Liga erinnert an den Verhaltenskodex: Solche Sprache sei verboten.
Saudi-Arabien hat das Spiel gegen Polen und alle weiteren in der Qualifikation gewonnen und steht aktuell mit 4–0 auf Platz 1. Deutschland steht mit 1–2 auf Platz 5.
Blizzard hatte sich 2022 beim Thema „Diversität“ in Overwatch blamiert:
Habt ihr das passende Level für Alptraum-Dungeons in Diablo 4 erreicht, stehen euch viele Katakomben offen, um euch hochwertigen Loot zu sichern. Wir zeigen euch deshalb ein Cheat Sheet, das euch eure Farm-Touren erleichtern soll.
Was ist das für ein Cheat-Sheet? Nachdem ihr die Voraussetzungen für das Freischalten der 3. Weltstufe erfüllt habt, stehen euch die Alptraum-Dungeons offen. Diese Dungeons werden seit Release genutzt, um effektiv Helden aufzuleveln und seltene Items zu erfarmen.
Der Reddit-User BlackBullTwitch hat sich für euch deshalb alle Layouts der Dungeons angeschaut und diesen den passenden Katakomben zugeordnet (via Reddit). So sieht die Zusammenfassung aus:
Diese Ansammlung soll euch helfen den besten Dungeon für euch herauszusuchen, damit ihr schneller und vor allem leichter durch die feindlichen Korridore wandeln könnt.
Können die Layouts variieren? Alle Dungeons besitzen ihr charakteristisches Layout, doch trotzdem gibt es von diesen Haupt-Layouts noch Variationen mit minimalen Unterschieden. Hier ein Beispiel:
Wie Wowhead in einer Darstellung zeigt, ist der Dungeon „Aldurwald“ vom Grundprinzip her immer gleich. Die einzigen Unterschiede sind die Flügel, die entweder gespiegelt sind oder einen anderen Winkel besitzen. Zudem gibt es am Ende in Abbildung 2 noch einen doppelten Kasten, der mit oder gegen den Uhrzeigersinn erkundet werden kann.
Man erkennt also, dass Blizzard sich trotz fixer Layouts dennoch Mühe gegeben hat, euch eine große Palette an Abwechslung zu spendieren. Und wenn das nicht genug ist, dann bringen die Alptraum-Dungeons mit ihren Modifikatoren eine extra Prise an Spannung mit.
Jeder Dungeon besitzt mit passendem Siegel stets neue Herausforderungen, die euch mit starkem Loot und einer Menge XP belohnen. Solltet ihr also noch nicht wissen, wie dieses Feature in Diablo 4 funktioniert, haben wir für euch den passenden Guide: Diablo 4: Alptraum-Dungeons und Siegel – So funktioniert das Feature
In Diablo 4 gibt es eine Menge zu tun im Endgame. Hat man die Kampagne durchgespielt, wird man von viel möglichem Content begrüßt. Eine dieser Endgame-Aktivitäten sind die Alptraum-Dungeons. Wie Alptraum-Dungeons funktionieren und was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr hier.
Was sind Alptraum-Dungeons? Alptraum-Dungeons sind schwierigere Versionen der normalen Dungeons im Spiel. Die Dungeons könnt ihr aber erst machen, wenn ihr Weltenstufe 3 freigeschaltet habt. Alptraum-Dungeons haben verschiedene Modifikatoren, die euch teilweise buffen, aber auch die Gegner.
Dabei kann sich die Spielweise eines Dungeons verändern. Beispielsweise können Blutblasen nach dem Erledigen von Gegnern spawnen, die euch viel Schaden hauen, wenn ihr sie vor der Explosion nicht erledigt.
Um Alptraum-Dungeons zu finden oder freizuschalten, braucht ihr Alptraumsiegel. Diese Siegel verwandeln bei Benutzung einen normalen Dungeon in einen Alptraum-Dungeon.
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Diablo 4: So holt ihr alles aus dem Emote-Rad heraus
Wie erhalte ich Alptraumsiegel? Es gibt 3 Möglichkeiten, Alptraumsiegel zu erhalten:
Abschließen vom Flüsternden Baum
Man kann sie während Alptraum-Dungeons finden
Beim Okkultisten könnt ihr Alptraumsiegel für Siegelpulver und Gold craften
Ihr könnt beim Okkultisten aber erst Alptraumsiegel craften, wenn ihr schonmal mindestens ein Tier 3 Alptraum-Dungeon beendet habt.
Welche Stufen haben Alptraum-Dungeons? Die Alptraum-Dungeons gibt es zwischen Tier 1 und 100. Dabei werden sie aber zwischen den Weltstufen unterteilt.
Weltstufe 3: Alptraum-Dungeon-Tier: 1 bis 20
Weltstufe 4: Alptraum-Dungeon-Tier: 21 bis 100
Auf Tier 1 haben die Gegner Level 55. Pro Alptraum-Dungeon-Tier erhöht sich das Gegner-Level um 1. Das Maximum auf Tier 100 wäre dann Level 154 für die Gegner.
Welche Belohnung gibt für Alptraum-Dungeons? 3 wichtige Belohnungen gibt das Abschließen der Alptraum-Dungeons:
Glyphen leveln: Die einzige Möglichkeit, Glyphen zu leveln ist am Ende eines Alptraum-Dungeons. Habt ihr gute Glyphen, könnt ihr sie in bestimmte Sockel im Paragon-Brett legen, um noch bessere Werte zu erhalten.
Ansonsten habt ihr die Chance auf guten Loot und könnt in den Dungeons gut leveln
Wieso sind Alptraum-Dungeons so besonders? Letztendlich sind die hohen Tiers der Dungeon ein solider Skill-Test des eigenen Builds und Charakters. Die zufälligen Modifikatoren der Dungeons seht ihr beim Aktivieren des Schlüssels und könnt euch dementsprechend, beispielsweise mit passenden Tränken, vorbereiten.
Zusätzlich dazu sind die Glyphen ein starkes Tool, eure Builds zu verbessern und der Loot und die Erfahrung sind eine gute Belohnung für den Abschluss.
Wenn ihr noch mehr Guides zu Diablo 4 braucht, dann schaut in unsere Übersicht:
Die Twitch-Streamerin Kaitlyn „Amouranth“ Siragusa gilt als knallharte Geschäftsfrau. Sogar im Schlaf verdient die 29-Jährige noch Geld.
Was sind das für Streams? “Sleep-Streaming” ist ein Trend, der sich vor einigen Jahren etablierte. Ging es zunächst noch darum, Menschen tatsächlich beim Schlafen zuzusehen, entwickelte sich daraus bald etwas anderes.
Zuschauer erhielten die Möglichkeit, Geld zu bezahlen, um Streamer aktiv am Schlafen zu hindern. Für Donations können sie etwa ein grelles Licht einschalten, laute oder störende Geräusche abspielen oder sogar eine Vorrichtung aktivieren, die einen Kübel Wasser über den Schlafenden ausschüttet (via Der Standard).
Die Streamerin Kaitlyn “Amouranth” Siragusa ist für ihren Geschäftssinn bekannt und lässt kaum eine Gelegenheit aus, eine neue Einkommensquelle zu erschließen:
Es ist also wenig überraschend, dass auch Amouranth sich am Trend der Schlaf-Streams versuchte. Im Podcast „The Iced Coffee Hour“ schockierte sie ihre Gastgeber damit, wie viel Geld sie im Schlaf verdiente.
Der neueste Streich von Amouranth ist ein KI-Chatbot, der Fans in ihrem Sinne antworten soll:
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Amouranth will ihren Fans mehr Nähe ermöglichen – Künstliche Intelligenz soll das erreichen
Wie kam Amouranth zu den Schlaf-Streams? Im Podcast sprach Amouranth über ihre diversen geschäftlichen Unternehmungen und darüber, wie sie zum Streamen kam. Die 29-Jährige erklärt, sie habe irgendwann gemerkt, dass längere Streams lohnender seien und begonnen, bis zu 18 Stunden am Stück zu streamen.
Wenn sie Schlaf-Streams anbot, sei sie sogar noch länger auf Sendung gewesen, so Amouranth.
Wie viel Geld verdiente sie im Schlaf? Die 29-Jährige erklärt, sie könne zwar nicht genau quantifizieren, wie viel Geld sie mit den Schlaf-Streams verdient habe, auf Twitch alleine seien es aber wohl ein paar Tausend Dollar gewesen.
Das wahre Geld sei jedoch anderswo geflossen: „Zählt man die potenziellen Konversionen zu OnlyFans, dann sind es vielleicht 10.000 bis 15.000 Dollar.“ Pro Nacht, versteht sich. 2021 und 2022 verbrachte die Streamerin jeweils an die 100 Stunden schlafend auf Twitch (via sullygnome).
Amouranth sagt, sie schlief mehr, wenn der Stream an war
Was ist der Reiz der Schlaf-Streams? Amouranth erklärt, dass männliche Schlaf-Streamer meistens dadurch Geld verdienen würden, dass die Zuschauer ihnen übel mitspielen wollen. Bei Frauen sei das jedoch anders, voyeuristischer.
Im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen habe sich das nächtliche Streamen sogar positiv auf ihre Erholung ausgewirkt: Sie habe Sub-Goals gehabt, um die Schlaf-Streams zu verlängern. So habe sich rechtfertigen können, in dieser Zeit nicht produktiv zu sein und teilweise mehr geschlafen, als ohne Stream.
Auf die Frage der verblüfften Moderatoren, warum Amouranth dann nicht einfach jede Nacht Schlaf-Streams anbieten würde, hat die 29-Jährige eine Antwort parat. Eigentlich müsste das ja genau ihr Ding sein, denn schlafen muss man ja eh, warum dabei also nicht auch noch Geld verdienen?
Die Streamerin erklärt jedoch, dass das nicht immer zu ihrem vollen Termin-Kalender passen würde, etwa, wenn sie ein Fotoshooting am nächsten Morgen habe. Außerdem nutze sich auch irgendwann die Neuheit ab. Doch glücklicherweise hat die Streamerin noch andere Geschäfts-Ideen:
Inzwischen ist Action-Star Bruce Willis als John McClane aus der „Stirb Langsam“-Reihe nicht mehr wegzudenken. Jedoch war der Schauspieler gar nicht die erste Wahl der Produzenten, die zuerst zahlreichen, bekannten Stars die Rolle anboten hatten.
Stirb langsam (im englischen Original: Die Hard) ist ein Actionfilm aus dem Jahr 1988, in dem Hauptfigur John McClane an Weihnachten im Alleingang gegen Terroristen kämpft.
Bevor Bruce Willis seine große Rolle bekam, wurden zuerst zahlreiche andere Darsteller angefragt, die jedoch allesamt ablehnten.
Hier sehr ihr einen Trailer zu Stirb Langsam:
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Stirb langsam – Deutscher Trailer zum Actionfilm mit Bruce Willis
Diesen 7 Schauspielern wurde die Rolle des McClane angeboten
1. Frank Sinatra
Der Schauspieler gilt als erste Wahl, die die Produzenten damals für Stirb Langsam hatten. Denn der Film basiert auf einer Buchvorlage mit dem Titel Nothing Lasts Forever.
Da Frank Sinatra bereits im Sequel The Detective die Hauptrolle übernommen hatte, war ein Casting als John McClane naheliegend. Jedoch lehnte Sinatra ab.
Al Pacino gehört zu den bekanntesten Schauspielern ganz Hollywoods. Als Pate in dem gleichnamigen Film verkörperte er eine seiner kultigsten Rollen überhaupt. Daneben kennen ihn viele aus Scarface (1984), oder The Devil’s Advocate (1997).
3. Richard Gere
Auch Richard Gere wurde in Betracht gezogen, die Rolle von McClane zu übernehmen. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen The Jackal (1997) und die romantische Komödie Pretty Woman (1990).
4. Burt Reynolds
Burt Reynolds hatte Anfang der 1970er Jahre seinen großen Durchbruch in Hollywood. So ist er etwa für die Figur Lewis Medlock in Deliverance (1972) bekannt oder spielte in der Serie Hawk (1966)die Hauptrolle.
5. James Caan
Dem Schauspieler gelang 1972 der Durchbruch, als er im Film-Klassiker The Godfather (1972) die Rolle des Santino ‘Sonny’ Corleone, dem Bruder des späteren Paten Michael Corleone (Al Pacino), übernahm.
6. Arnold Schwarzenegger
Auch Arnold Schwarzenegger bekam die Rolle angeboten. Der Bodybuilder und Schauspieler machte als knallharte Action-Ikone Terminator die Leinwände unsicher, lehnte aber die Rolle in Stirb Langsam ab.
7. Sylvester Stallone
Als knallharter Rambo eroberte Sylvester Stallone mehrmals die Kinosäle. An der Rolle des John McClane hatte er jedoch kein Interesse.
Laut Screenrant und The Washington Post wurde sogar noch mehr Kandidaten die Rolle in Stirb Langsam noch vor Bruce Willis angeboten. Als weitere Stars, die für die Producer infrage kamen, nennen sie noch:
Clint Eastwood
Mel Gibson
Kurt Russel
Robert De Niro
Harrison Ford
Wieso lehnten die Schauspieler die Rolle ab? Drehbuchautor Steven E. de Souza erklärte, was das Problem mit der Rolle gewesen sei (via thedailybeast.com).
Damals in 1987 hatte man all die knallharten Actionfilme, mit Rambo, Commando und Predator. Im Vergleich dazu sahen viele Schauspieler McClane als ein Weichei und nicht als Helden.
Verzweifelt wandten sich die Produzenten an Bruce Willis, der schließlich die Rolle annahm und John McClane zu einem der ikonischsten Action-Helden der Welt machte.
Ein Hüter in Destiny 2 hat erneut auf eine unterschätzte exotische Maschinenpistole aufmerksam gemacht. Sie durfte einst eine starke Eigenschaft behalten, was aber noch kaum jemand weiß. Der Grund ist eine Änderung an der Waffeneigenschaft „Toben“, die auf diesem Exo die Regeln bricht, weil sie mehr Schaden macht. Seit Lightfall sogar noch etwas mehr.
Welche Waffe bricht heimlich die Regeln? Die Erinnerung an diesen „Regelbrecher“ war ein auf Reddit veröffentlichter Beitrag. Dort machte ein Hüter auf die alte Exo-Waffe „Die Huckleberry“ und ihren Perk „Toben“ aufmerksam.
Einst war diese Waffe bei vielen Spielern beliebt. Vor allem bei Add-Clears.
Je länger Ihr feuert, desto höher wird die Schuss-Frequenz.
Erledigt Ihr einen Gegner, lädt die Waffe teilweise nach.
Zusätzlich gibt es für jeden Kill einen Stapel „Toben“ obendrauf, bis maximal drei Stacks.
Wer dann noch den Katalysator besitzt kann nach einem Kill das gesamte Magazin nachladen und dann im Dauerfeuer-Abenteuer durch Horden von Gegnern schreddern.
Was viele jedoch nicht mehr wissen: Die 750er-Maschinenpistole „Huckleberry“ durfte die alten Toben-Schadenswerte behalten und profitiert seit Lightfall obendrauf vom 40 % Plus gegen Gegner mit rotem Balken.
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Destiny 2: Teaser-Trailer zum DLC “Die Finale Form”
Eine Add-Shredder-MP mit „Super-Toben“
Bereits 2019 nerfte Bungie insgesamt 8 Perks drastisch. Darunter „Toben“, „Kill Clip“, „Haudegen“, „Multikill-Clip“, „Desperado“ und „Umzingelt“. Die Anpassung sollte damals die PvE-Multiplikatoren an die aus dem PvP angleichen.
Vor dem Nerf gewährte „Toben“ einen Schadens-Bonus von etwa 66 % maximal.
Nach dem Nerf brachte der Perk es nur noch auf etwa 33 % maximal. Also die Hälfte.
Für die Legendären Schießeisen mit diesem Perk war der Nerf vernichtend. „Toben“ war zwar immer noch gut, aber machte den Hütern auch nur noch halb so viel Spaß, sodass sie sich Alternativen suchten.
Die beschreibende Eigenschaft des Perks „Toben“ wurde geändert und gab fortan nur noch die geringeren Schadenswerte an. Und das verfrachtete auch die Huckleberry bei so manchem Hüter in den Tresor.
Diesen kleinen und nicht generften Add-Shredder, haben viele schon vergessen
Was dabei jedoch völlig unterging war, dass Bungie exotische Waffen von dieser Änderung ausklammerte. Eine Exo-Waffe sollte schließlich einen besseren Vorteil als Legendäre Waffen bieten.
Also durfte „Die Huckleberry“ das ursprüngliche Toben mit dem vollen Schadensplus x3 behalten.
Im Gegensatz zu anderen Versionen von „Toben“, gibt also die exotische Variante doppelt so viel Schadens-Bonus.
Mit einem 3x-Stapel ist man damit wieder bei den satten 66 % extra Damage.
Das gilt natürlich nicht nur für „Toben“. Auch das exotische Automatikgewehr „Monte Carlo“ ist dem Nerf entkommen. Sein Perk „Haudegen“ wurde ebenfalls bei 65 % statt der neuen 33 % belassen.
Season 21 pushte die MP jetzt noch mehr: In der aktuellen Season 21 kam dann eine weitere Änderung dazu, von der „Die Huckleberry“, welches eine kinetische Maschinenpistole ist, profitiert. Der Schadensbonus von 40 % für exotische Primärwaffen
Vorteil führt zu stark in die Irre: Nimmt man alles zusammen, wird klar: Die Waffe sorgt bei den Eigenschaften der Perks für Verwirrung. Man informiert sich zu Schadenswerten und kann dabei nicht erkennen, dass es da eine Waffe gibt, die davon ausgenommen ist und mit ihrem “Super-Toben” eigentlich mehr Schaden macht.
Das ist auch der Grund, warum einige Spieler wie Nukesnipe seit Jahren darauf bestehen, dass der Namen des Perks auf der Huckleberry unbedingt geändert werden muss. Exotisches „Toben“ oder „Haudegen“ sind völlig unterbewertet und lassen nicht erkennen, dass es sich um eine viel mächtigere Waffeneigenschaft handelt.
Vor allem weil Bungie diese Tatsache in den Patchnotizen genau einmal erwähnte und dann nie wieder. Der Spieler colantalas meint dazu:
Ich liebe die Huck, sie wird so unterschätzt. Viele sind auf Osteo Striga umgestiegen, aber die Huckleberry fühlt sich für mich viel besser beim Schießen an. Außerdem hat sie eine der besten Nachladeanimationen im Spiel.
Wusstet ihr, dass diese alten Perks noch so stark sind? Und sollte Bungie den Namen anpassen – welchen neuen Namen würdet ihr dem Perk geben? Oder verschwendet ihr weiterhin euren exotischen Slot nicht für Alternativen und spielt nur die Witch-Queen-MP „Osteo Striga“, oder wie Spieler sie nennen, die „Grandpa Gun“? Verratet es uns gerne in den Kommentaren.
Hier erfahrt ihr, wie Veteranen in Destiny 2 neue Spielern gerne hereinlegen:
In Diablo 4 gibt es viele starke Builds da draußen, die Gegner und auch Bosse in Sekunden zerlegen. Ein Clip jedoch geht noch eine Stufe höher und demonstriert, dass eine Klasse sogar Weltbosse in kürzester Zeit in die Knie zwingt.
Diesmal jedoch sind nicht seine Helferlein Stars der Show, sondern vielmehr der Knochenspeer, der für solch einen riesigen Schaden sorgt, dass sogar Weltbosse in wenigen Sekunden zur Ruhe gebettet werden. Wir zeigen euch, wie heftig dieses Build tatsächlich ist.
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Diablo 4: Darum solltet ihr in jeden Keller reinschauen
In 15 Sekunden aufgespießt – So stark ist der Necro
Der Reddit-User stso postete seine Beobachtung in einem Thread. In diesem wartete er auf ein Weltboss-Event mit acht weiteren Helden. Als der Boss sich formte, positionierten sich alle und machten sich bereit für den Kampf. Was danach folgte, könnt ihr im Clip sehen:
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Der Boss konnte in weniger als 15 Sekunden gelegt werden. Als Reaktion auf diesen “Bosskampf” betitelte der Reddit-User sein Video mit “Jemand hat den Weltboss in 15 Sekunden geschmolzen”.
Nun könnte man Vermutungen anstellen, wer tatsächlich der Übeltäter war, doch viele sind sich in den Kommentaren einig: Es war ein Nekromant mit der Kernfähigkeit “Knochenspeer”.
Was sagen die Spieler auf Reddit? Viele sind sich einig und wissen, weshalb der Weltboss so schnell ins Grass gebissen hat. Reddit-User Speedyy81 meint: „Wie ich sehe, hast du einen Knochenspeer-Nekromanten getroffen“.
Weitere User stimmten dem zu und bekräftigen die These, indem sie ihre eigenen Erfahrungen mit ihren Totenbeschwörern teilen:
potato_nest_69 meint – „Dungeonbosse der Stufe 40 sind tot, bevor ich sie überhaupt sehe. Wenn ich durch den Flur gehe, aktiviere ich einfach ‚Knochensturm‘ und werfe zwei Speere.“
_skele_ fügt hinzu – „Knochenspeer ist bei weitem der OP-Nekro-Build. Summoner ist vergleichsweise eklig, besonders in WT4 und höheren NM.“
Shvabicu korrigiert – „Es ist nicht der OP-Build. Es ist der Build mit den meisten DPS, aber Infinimist ist besser für NM100-Abschlüsse.“
Bald erscheint in League of Legends der neue Champion Naafiri. Sie ist ein Hunderudel und soll laut Riot ein Midlane-Assassine sein. Auf Reddit wird der Champion bisher positiv wahrgenommen, aber nicht auf der Position, die Riot für sie vorsieht.
Spielerisch soll Naafiri ein Midlane-Assassine sein. Sie kämpft mit Klingen und all ihre Fähigkeiten interagieren mit ihren Rudelgefährten, die durch die Passive dabei sind. Sie soll dabei ein spielerisch einfacher Assassine werden und ist für schlechtere Spieler geeignet.
Einen Trailer zum neuen Champion seht ihr hier:
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Naafiri: The Hound of a Hundred Bites -Gameplay Trailer zu League of Legends
Die Leute lieben Naafiri – Aber im Jungle
Wie sieht die Community den neuen Champion? Der User marques_fillipe postete auf Reddit seine positiven Erfahrungen. Er empfindet Naafiri als den spaßigsten Jungler, den er jemals gespielt hat. Dafür nennt er folgenden Gründe:
Guter Clear im Jungle
Starke Gap-Closer beim ganken
Die Hundegefährten können Skill-Shots blocken
Die Hundegefährten können Jungle-Camps tanken
Eigentlich bewirbt Riot den neuen Champion als Midlaner. Marques_fillipe findet aber Naafiri fühle sich gegen die meisten Fernkampf-Match-Ups fürchterlich an. An viele Champions würde sie auf der Lane gar nicht herankommen.
Andere User stimmen der Einschätzung für den Jungle zu und fürchten in den Kommentaren schon, dass Riot das Jungle-Niveau von Naafiri nerfen wird:
chomperstyle: Sie wurde als Midlaner bestätigt […] Ihre Minions und ihr Monster-Design geben zwar Jungle-Vibes wie bei Neeko, aber Naafiri wird für die Midlane gebalanced und für den Jungle generft, wenn es Überhand nimmt.
PaintItPurple: Jetzt, wo ich sie sehe, sieht sie sehr aus wie ein Jungler, sodass ich verwirrt bin, warum [Riot] sagt, sie sei ein Midlaner.
PerfectExecutioner: Yeah, ich denke auch, dass sie ein großartiger Jungler sein wird. Man hat Move Speed und einen Dash fürs Gap-Closing beim Ganken.
Auch die Kommentare stimmen dementsprechend zu und finden Naafiri passt super in den Jungle. Ob Riot sie wirklich für die Midlane anpasst und ihren Jungle nerft, lässt sich nicht sagen. In LoL haben schon einige Champions ihre eigentliche Rolle verlassen und haben sich angepasst. Man schaue sich nur Seraphine oder Karthus an.
Wann erscheint Naafiri auf dem Live-Server? Naafiri erscheint mit dem nächsten Patch 13.14 am 19. Juli 2023. Mitsamt Naafiri erscheint auch ein neuer Spielmodus, sowie der Start des zweiten Ranked Splits der aktuellen Season.
Wie findet ihr Naafiri bisher und freut ihr euch auf den Release? Schreibt es in die Kommentare.
Seid ihr LoL-Fans und mögt MMOs? Dann lohnt sich ein Blick in dieses Spiel:
Valve hat es sich zum Ziel gesetzt, gegen bestimmte Seiten vorzugehen, die Glücksspiel mit Skins bei Counter-Strike: Global Offensive betreiben. Diese Seiten stehen im Verdacht, für Geldwäsche genutzt zu werden. Jetzt hat Valve harte Strafen gegen 40 „High-Roller“-Accounts verhängt. Insgesamt verwandelte man Skins im Wert von 2 Millionen $ in wertlose Pixel. Einen Trader traf es besonders hart.
Das ist die Situation:
Beim extrem erfolgreichen Shooter CS:GO gibt es kosmetische Items, die Skins. Mit ihnen lässt sich das Aussehen von Waffen verändern.
Aber: Es gibt auch Seiten, die unreguliertes Glücksspiel mit diesen Skins betreiben und da zieht Valve eine Grenze. Das will man nicht. Seit Mai 2023 geht man gegen Glücksspiel mit Skins hart vor. Einige dieser „unregulierten“ Seiten stehen im Verdacht, für Geldwäsche genutzt zu werden.
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Counter-Strike 2 läutet eine neue Ära ein – Die wichtigsten Änderungen im Video
Wettseite “verpetzt” Konkurrenz
Das ist jetzt die Aktion: Eine Glücksspiel-Seite „CSGORoll“ fiel in den vergangenen Monaten besonders auf.
Diese Seite hatte sogar mit einem 18-jährigen Profi-Spieler des großen E-Sport-Teams G2 öffentlich für ihre Dienste geworben. Dafür wurde das E-Sport-Team G2 harsch kritisiert.
Doch gegen diese Seite kursieren Anschuldigungen einer anderen Wettseite CSGOEmpire: Der Betreiber der Konkurrenzseite postete auf Twitter, über die Seite CSGOroll würde Geld gewaschen werden – 12,7 Millionen an Krypto-Währung seien in einem Monat gewaschen worden (via twitter):
“Die ganze Operation, von einem illegalen Casino unterstützt, das mit Kindern wirbt, hat keinen richtigen Geoblock, keine Lizenz und räuberische Withdrawal Locks, die höchst illegal sein. Wir werden die Regulatoren und andere Partien über diese Operation unterrichte.”
40 Trader hatten Vorzugsbehandlung – andere konnten Gewinne nicht abheben
Ferner warf CS:GOEmpire der Konkurrenz vor, Geld zu waschen und dabei eine eingeweihte Schar von Händlern zur Verschwiegenheit zu verpflichten und sie bevorzugt zu behandeln. Während andere, “normale” Spieler zwar viel Geld gewinnen würden, den Gewinn aber nicht abheben dürften.
Der Betreiber von CSGOEmpire veröffentliche ein Dokument von 40 Teilnehmern eines geheimen “Supplier-Programms”. Die hätten ihr Guthaben auf der Seite als Kryptowährung abheben dürfen.
In dem Dokument nannte der Betreiber von CSGOEmpire die Namen der Steam-Accounts, Twitter-Namen, die Namen auf CSGO_Roll und den Wert der Accounts.
Wie Dotesports meldet, soll Valve wenige Stunden, nachdem die Liste veröffentlicht wurde, am 28. Juni gegen 40 Trader dieser Seite vorgegangen sein und insgesamt Skins im Wert von 2 Millionen $ wertlos gemacht haben, indem man ihren Accounts einen permanenten Community-Bann verpasste.
Die Leute können die Skins zwar behalten, aber sind vom Handel mit ihnen ausgeschlossen.
Der Betreiber der Wettseite, der die 40 Trader öffentlich machte, feiert sich auf Twitter für einen Erfolg und spricht sich für “sicheres, faires” Handeln aus.
Einen der Accounts, einen „Obstmann“ traf es besonders hart: Er verlor Skins im Wert von 376.300 € und 20 Cent.
Wie wird das diskutiert? Viele in der Community der Skin-Trader von CS:GO sind offenbar schadenfroh, dass es da 40 High-Roller so hart trifft. In den Reaktionen auf Twitter ist viel Gelächter.
Einige fragen sich aber, ob die Banns wirklich permanent sind oder ob Steam doch noch Gnade walten lässt.
Der umgekehrte Fall, dass man auf Steam einloggt und hat plötzlich viel mehr Geld, gibt es auch:
The Quinfall ist ein neues Indie-MMORPG, das auf Steam erscheinen und die Träume fast aller Spieler erfüllen möchte, egal ob im PvE oder PvP. Der erste Gameplay-Trailer sah zudem richtig gut aus. In einigen Screenshots haben die Entwickler nun ihren Charakter-Editor gezeigt – und auch der macht einen positiven Eindruck.
Was ist das für ein Spiel? The Quinfall ist ein Buy2Play-MMORPG und verspricht einen perfekten Mix aus Themepark und Sandbox:
Spieler sollen eigene Tavernen oder Shops besitzen, sich Reittiere züchten und ein Haus mit über 1.000 verschiedenen Dekorationen verzieren können.
Gleichzeitig wird es Dungeons, Raids und riesige Bosskämpfe für 50 Spieler geben. Spieler können zwischen reinen PvE- und Servern mit PvP in der offenen Welt wählen.
Für PvP-Fans soll es allerdings auf jedem Server riesige Schlachten um Festungen geben.
Hier könnt ihr euch den ersten Trailer von The Quinfall anschauen:
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The Quinfall – Alpha-Trailer
Viele Auswahlmöglichkeiten und über 150 wunderschöne Tattoos
Was bietet der Charakter-Editor? In zwei neuen Screenshots stellen die Entwickler den Editor genauer vor. Am linken Rand sieht man dabei die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten. Dazu zählen Slider für große Elemente wie den Knochenbau oder die Muskeln und viele kleine Details wie Augenbrauen, Wimpern und Lippen.
Auch die Hautfarbe ist mit dem Blaugrün-Ton eher ungewöhnlich, passt aber überraschend gut in eine Fantasy-Welt.
Besonders auffällig sind die Körperbehaarung bei den männlichen Charakteren – was nur sehr wenige MMORPGs überhaupt anbieten – und die große Auswahl an Tattoos. Mehr als 150 davon sind im ersten Screenshot zu sehen. Es gibt klassische Motive wie Totenköpfe oder Herzen, aber auch ausgefallenere Symbole.
Gerade in der jüngsten Vergangenheit, wo die Charakter-Editoren von New World oder auch Blue Protocol ziemlich enttäuscht haben, macht The Quinfall einen besonders guten Eindruck.
Was haben die Entwickler noch gezeigt? In den vergangenen Wochen wurden auf den offiziellen Kanälen zum MMORPG etliche Screenshots geteilt. Dabei wurden neue Zonen der Spielwelt, der Login-Screen und auch Bilder von Features wie dem Sammeln geteilt (via Twitter).
Zudem gab es einen ersten Einblick in die Waffen, die die Charaktere tragen werden. Zur Auswahl stehen Schwert und Schild, Zweihandschwert, Bogen, Speer, Axt, Armbrust und zwei Dolche. Klassen soll es in The Quinfall jedoch nicht geben.
Was macht an den Ankündigungen stutzig? Das Studio hinter The Quinfall wurde erst 2021 in Istanbul gegründet und soll laut LinkedIn über 50 Mitarbeiter haben. Verglichen mit den großen Entwicklern wie Bioware, ArenaNet oder Blizzard ist das aber eher eine geringe Zahl.
In den knapp zwei Jahren soll sich aber richtig viel getan haben, zumindest wenn man den bisherigen Trailern glaubt. Dort wirken viele Inhalte schon ziemlich fertig, die Grafik sieht überraschend gut aus und es wurde stark auf kleine Details geachtet, wie jetzt auch beim Charakter-Editor.
Das weckt Misstrauen, immerhin planen die Entwickler eine so große Zahl von Features, dass sie locker mit den großen AAA-MMORPGs mithalten und einige sogar übertreffen könnten. Das wirkt unrealistisch.
Positiv ist aber, dass sie bisher keine Crowdfunding-Aktion gestartet haben und wohl auch zur Beta über E-Mail einladen und kein Geld für einen Zugang verlangen. Sie scheinen sich also vorerst selbst finanzieren zu können.
Was sagt ihr zu The Quinfall? Sprechen euch das Konzept, der Trailer und der Charakter-Editor an? Und glaubt ihr, dass ein Indie-MMORPG all diese Elemente wirklich bieten kann?
In Pokémon GO kam es in den vergangenen Tagen zu Verwirrung um eine Anpassung des Fang-Radius. Nun meldete sich Game Director Michael Steranka zu dem Thema.
Was ist das Problem? In Zuge eines Updates zu Pokémon GO stellten Spieler fest, dass der Radius des Kreises, in dem man Pokémon fangen kann, plötzlich viel größer war. Das bedeutete: Viel mehr Pokémon konnten gefunden und gefangen werden.
Das sorgte für Frust bei vielen Spielern, die kritisierten, dass Niantic eine so positiv wirkende Änderung wieder zurücknimmt, nachdem sie kurzzeitig sogar als absichtlich bestätigt schien.
Nun meldete sich Game Director Michael Steranka in einem Interview zu Wort und erklärte, was da eigentlich passiert war und wie es mit dem Thema weitergehen soll.
Das sagt Michael Steranka von Pokémon GO zur Situation
In einem Gespräch im “The Battle Catz Podcast” sprach er nun über verschiedene Themen. Das ganze, zweistündige Video, findet ihr hier:
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Das sagt Steranka zum Radius: Steranka beschreibt die Situation als sehr frustrierend, auch für Niantic intern, denn insgesamt habe es sich um eine Fehlkommunikation gehandelt.
Wir haben definitiv viel positives Feedback von den Spielern gesehen, als das Ganze global ausgerollt wurde. Ich denke, einer der größten Knackpunkte war, dass wir fälschlicherweise gegenüber unserer Content-Creator-Gruppe bestätigt hatten, dass dies ein beabsichtigtes Ergebnis war, und so hatte sich das bereits innerhalb der Community verbreitet, was wahrscheinlich einer der unglücklichsten Punkte ist. Ehrlich gesagt, läuft es auf eine ziemlich schlechte interne Fehlkommunikation innerhalb von Niantic hinaus.
Eigentlich hatte ein Entwickler im Team geplant, einen Bug zu fixen, der dafür sorgte, dass Pokémon komplett despawnten, wenn man sich von ihnen entfernte. Ging man zurück, tauchten die nicht mehr auf, und manchen Spielern gingen so Fänge flöten.
Ein Entwickler im Team wollte das wirklich beheben und den Spielern ein reibungsloses Erlebnis bieten. Wir hatten eine Reihe von Leuten, die uns geschrieben haben, dass sie darüber frustriert sind, so Steranka: Und als Teil dieses Fixes wurde der Begegnungsradius der Pokémon deutlich erhöht.
Das führte letztlich auch zur Misskommunikation mit den Creators, so Steranka. Mit der beabsichtigten Änderung sei dieser Bugfix gemeint gewesen, aber nicht der Radius.
Wieso blieb die Änderung nicht einfach so im Spiel? Steranka betont, dass man die positive Reaktion wahrgenommen habe. Aber man wolle so eine gravierende Änderung nicht einfach “nebenbei” erledigen:
Wir haben definitiv viele positive Reaktionen der Spieler gesehen, und das ist etwas, das wir bei der Entwicklung des Spiels berücksichtigen wollen. Aber darüber hinaus war dieser Radius an und für sich mit einigen unbeabsichtigten Fehlern im Spiel verbunden. Ihr habt wahrscheinlich gesehen, dass einige Leute darüber gesprochen haben, wie es sich wirklich negativ auf das Go-Plus-Erlebnis auswirkt, wo es irgendwie ins Stocken gerät und einige Dinge in den äußeren Bereichen nicht fängt. Und das ist etwas, wo wir, wenn wir eine große Veränderung wie diese machen, wollen, dass es absichtlich ist, und wir wollen es gestalten und sicherstellen, dass es reibungslos läuft.
Das bedeute zwar nicht sicher, dass der vergrößerte Radius wieder ins Spiel kommt – aber man will sich das Thema nochmal genauer anschauen.
Was ich sagen kann, ist, dass wir das Feedback der Spieler einbeziehen werden. Wir wollen die Dinge wirklich testen und sicherstellen, dass es die optimale Erfahrung ist, so Steranka.
Er erklärt dabei auch, dass Niantic mehrere Spielergruppen bedienen müsse. So sei es für erfahrene und sehr aktive Spieler, die aus seiner Sicht auch viel Kritik auf Twitter und Co. teilen, ideal, so viele Monster auf einmal zu sehen und fangen zu können.
Aber: Für einen neuen Spieler kann das ein bisschen überwältigend sein, oder?, so Steranka: Du öffnest das Spiel und siehst 50 verschiedene Pokémon um dich herum und du fragst dich, was das ist, worauf du tippen sollst, was du tun sollst, und so gibt es immer diese schwierige Balance, die wir finden müssen.
Bei solchen Entscheidungen müsse Niantic die richtige Balance finden: Ich möchte nicht, dass der Eindruck entsteht, dass ‘Michael verspricht, dass sie diese Änderung zurückbringen werden’, betont Steranka: Aber ich kann versprechen, dass wir uns das ansehen werden und die beabsichtigten und unbeabsichtigten Auswirkungen bewerten werden, um dann die richtige Entscheidung auf der Grundlage dieser Ergebnisse zu treffen.
Ganz vom Tisch scheint die Änderung also zumindest nicht zu sein. Hier bleibt abzuwarten, wie sich das Thema weiter entwickelt. Wir halten euch wie gewohnt auf dem Laufenden.
In Pokémon GO könnt ihr jetzt Tortunator finden und fangen. Sogar seine Shiny-Version ist freigeschaltet. Wir zeigen euch alles, was ihr zum neuen Pokémon wissen müsst.
Was ist das für ein Pokémon? Tortunator stammt aus der siebten Spielgeneration und gehört zu den Typen Feuer und Drache. Eine Weiterentwicklung hat es nicht. Ihr findet es seit dem 29. Juni in Pokémon GO.
Wenn ihr das Pokémon fangen wollt, zeigen wir euch, wo das jetzt geht.
Tortunator finden und fangen
Wo findet man Tortunator? Aktuell findet ihr das Pokémon in Raids der Stufe 3. Ihr könnt es also alleine oder mit wenigen Trainern bekämpfen und anschließend fangen.
Eine weitere Möglichkeit, um Tortunator zu finden, sind Feldforschungen. Speziell die Forschung „Gewinne 3 Raids“, die ihr jetzt während des Dunkle Flammen-Events abholen müsst, bringt euch die Begegnung mit Tortunator.
Shiny Tortunator: Direkt zum Release des Pokémon ist auch dessen Shiny-Version für euch verfügbar. Wenn ihr Glück habt, könnt ihr also ein Shiny fangen. In der folgenden Grafik zeigen wir euch den Vergleich zwischen der normalen und der Shiny-Version von Tortunator.
Tortunator (links) und Shiny Tortunator (rechts)
Tortunator Konter
Wollt ihr Tortunator in Raids besiegen, dann zeigen wir euch hier die 20 besten Konter, mit denen ihr den Boss locker bekämpfen könnt. Weil Tortunator vom Typ Drache und Feuer ist, sind die Typen Boden, Gestein und Drache in diesem Kampf sehr effektiv.
Proto-Groudon mit Lehmschuss und Abgrundsklinge
Crypto-Brutalanda mit Drachenrute und Wutanfall
Mega-Brutalanda mit Drachenrute und Draco Meteor
Crypto-Knakrack mit Drachenrute und Wutanfall
Crypto-Dragoran mit Drachenrute und Wutanfall
Mega-Latios mit Feuerodem und Drachenklaue
Crypto-Latios mit Feuerodem und Drachenrute
Rayquaza mit Drachenrute und Wutanfall
Mega-Despotar mit Katapult und Steinkante
Mega-Latias mit Feuerodem und Wutanfall
Mega-Aerodactyl mit Steinwurf und Steinhagel
Crypto-Despotar mit Katapult und Steinkante
Palkia mit Drachenrute und Draco Meteor
Brutalanda mit Drachenrute und Wutanfall
Maxax mit Drachenrute und Breitseite
Rameidon mit Katapult und Steinhagel
Groudon mit Drachenrute und Abgrundsklinge
Knakrack mit Drachenrute und Wutanfall
Dragoran mit Drachenrute und Wutanfall
Crypto-Mamutel mit Lehmschelle und Pferdestärke
Wie gefällt euch das neue Pokémon? Ist das ein Kandidat, der direkt in eure Sammlung wandert, oder ist Tortunator nicht interessant genug? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.
Blizzard bringt für WoW Classic sogenannte Hardcore-Server. Alle Charaktere dort haben nur ein einziges Leben. Solltet ihr beim Questen, in Raids oder durch das PvP sterben, könnt ihr euch nicht wiederbeleben. Auch sonst gibt es einige interessante Regeln.
Die neuen Server sind nun jedoch eine offizielle Version davon. Das Spielen auf diesen Hardcore-Servern von WoW Classic soll eine große Herausforderung sein, wie Blizzard in einer offiziellen Ankündigung verriet. Da ihr nur ein Leben habt, müsst ihr mit diesem sehr vorsichtig sein.
Die offiziellen Regeln lauten:
Jeder Hardcore-Server setzt nur auf PvE, wobei die Spieler PvP optional aktivieren können. Allerdings müsst ihr euch selbst dafür markieren. Nur das Klicken auf PvP-Spieler führt nicht automatisch zu einem Angriff. Allerdings wurden die Battlegrounds komplett deaktiviert.
Jede Quest, die mit PvP oder dem eigenen Tod zu tun hat, wird abgeändert. Auch feindliche Quest-NPCs können nicht mehr getötet werden.
Charaktere unter Stufe 60 dürfen jeden Dungeon nur einmal innerhalb von 24 Stunden besuchen, um so zu verhindern, dass nur in Instanzen gelevelt wird. Auch das Power-Leveln – also, dass ein hochstufiger Charakter einen niedrigen durch Instanzen zieht – wird nicht möglich sein.
Fähigkeiten, die euch direkt aus dem Tod zurückholen, werden deaktiviert – etwa Reinkarnation vom Schamanen oder der Seelenstein vom Hexer. Auch die beliebte Kombo aus Gottesschild und Ruhestein beim Paladin wird nicht möglich sein.
Zum Start werden alle Inhalte von Classic direkt zur Verfügung stehen.
Der Handel mit anderen Spielern und das Auktionshaus können jedoch genutzt werden.
Es wird eine serverweite Benachrichtigung geben, wenn ein Spieler Level 60 erreicht.
Hinzu kommt eine komplett neue Duell-Funktion auf Leben und Tod. Diese belohnt euch mit den abgeschnittenen Ohren eurer Feinde, was für einige ziemlich reizvoll sein dürfte.
Wann erscheint das? Auf dem PTR sind die Hardcore-Server für WoW Classic bereits aktiv, vorerst jedoch mit einem Level-Cap auf Stufe 30. Ein genaues Datum für den offiziellen Release gibt es aber noch nicht.
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“Kein König herrscht für immer” – Das End-Cinematic der Eiskronenzitadelle in WoW WotLK
Duelle auf Leben und Tod und das Leben als Geist
Was hat es mit den Duellen auf sich? Wer sich einem besonderen Kick unterziehen möchte, fordert andere Spieler zu einem Duell auf Leben und Tod heraus. Bevor es zu dem Kampf kommt, müssen jedoch beide Parteien einen Warnhinweis lesen und schriftlich ihre Zustimmung bekunden.
Solltet ihr sterben, ist euer Charakter permanent besiegt. Der Gewinner jedoch erhält als Trophäe eine Ohrenkette, sofern der Level-Abstand zwischen den Duellanten nicht zu groß war und beide mindestens Level 10 erreicht haben.
Ihr könnt endlos viele dieser Trophäen sammeln und euch damit vor anderen brüsten.
Was passiert, wenn ich sterbe? Wer mit seinem Hardcore-Charakter stirbt, kann sich nicht mehr wiederbeleben. Allerdings könnt ihr, solange es euch beliebt, als Geist durch die Spielwelt wandeln.
Als Geist könnt ihr weiterhin mit anderen Spielern chatten oder euren “Nachlass” regeln. Als Gildenmeister könnt ihr so einen Nachfolger bestimmen, damit die Gilde nicht zerfällt.
Wer seinen Charakter dennoch weiterspielen möchte, kann einen kostenlosen Transfer nutzen. Mit diesem könnt ihr dann auf einen normalen Server wechseln und dort weiterspielen. Ihr müsst jedoch mit der Schande leben, als Hardcore-Spieler gescheitert zu sein.
Was sagt ihr zu diesen Servern? Werdet ihr einen Hardcore-Charakter spielen?
Eines der seltensten Items, das es in Diablo 4 gibt, wurde nun erstmals gefunden. Ein chinesischer Spieler auf Level 100 hat das Schwert „Der Großvater“ gefunden. Ein anderer User auf Level 76 hat den Screenshot des Fundstücks geteilt, doch die Community kann sich nicht für den Glückspilz freuen.
Was ist das Problem? Die Uniques droppen mit zufälligen Werten innerhalb einer vorgegebenen Reichweite. „Der Großvater“ kann beispielsweise in einem Bereich von 42,0 bis zu 84,0 Prozent mehr Schaden austeilen. Welcher Wert das fallengelassene Schwert hat, wird erst mit dem Drop festgelegt.
Der Spieler landet mit fast allen Werten eher im Mittelfeld und hat keinen Wert, der besonders positiv hervorsticht (via reddit.com):
69,0 % Schaden (bei 42,0 bis 84,0 %)
+ 3.526 maximales Leben (bei + 2.469 bis 4.584)
+ 72 für alle Statuswerte (bei + 60 bis 108)
84 % erhöhter kritischer Schaden (bei 60 bis 100 %)
Diese Werte sind vor allem deshalb so ärgerlich, weil die Chance auf eines der seltensten Uniques sowieso schon so selten ist. User staebles meint im entsprechenden reddit-Beitrag, dass bislang erst fünf Drops bekannt seien:
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Dementsprechend muss der Spieler jetzt hoffen, dass er irgendwann das gleiche Item nochmal bekommt, dann aber mit höheren Werten.
Um euer Inventar bestmöglich auf den möglichen Unique-Drop vorzubereiten, solltet ihr es möglichst immer aufgeräumt lassen. MeinMMO zeigt euch einen guten Trick dafür:
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Diablo 4: Mit diesem Trick spart ihr Inventarplätze
Wo hat der Spieler das Item her? „Der Großvater“ stammt aus einer Event-Truhe von der Höllenflut. Dabei handelt es sich um ein besonderes Ereignis, dass zu vorgegebenen Zeiten stattfindet. Wir müssen „Anomale Glut“ sammeln, um die Truhen namens „Gequältes Geschenk“ zu öffnen. In diesen kann sich „Der Großvater“ befinden.
Die Höllenflut lässt sich erst ab dem Schwierigkeitsgrad Alptraum freischalten, also der dritten Weltstufe von Diablo 4. Wir können bei diesem regionsbezogenen Event Items mit hoher Gegenstandmacht erhalten, die sogar „Heilig“ oder „Vermacht“ sind.
Existenz der Uniques wie „Der Großvater“ wurde für Diablo 4 angezweifelt
Blizzard musste den Spielern erst einmal glaubhaft machen, dass es die sechs seltensten Uniques in Diablo 4 wirklich gibt. Ein Mitarbeiter postete die Voraussetzungen dafür, damit die legendären Gegenstände droppen. Es gibt insgesamt sechs seltene Uniques, die besonders starke Werte mit sich bringen.
Eine Voraussetzung ist, dass ihr Gegner auf mindestens Level 85 erledigen müsst. Auf welchem Level der chinesische Spieler seinen „Der Großvater“ bekommen hat, wird durch den Screenshot leider nicht ersichtlich.
Durch ihre hohen Werte sind die seltenen Uniques für viele Builds geeignet. Vor allem „Der Großvater“ und die „Harlekinskrone“ dürften für viele Spieler von großem Nutzen sein. Doch der Großteil der Spieler hat momentan nicht das Glück, im Besitz eines der Uniques zu sein. Somit geht die Jagd nach dem seltenen Loot weiter.
Es ist kein Geheimnis, dass Call of Duty ein wichtiger Faktor sowohl für Xbox als auch PlayStation ist. Die geplante Microsoft-Übernahme von Activision Blizzard lässt die Zukunft von CoD für Sony aber offen. Ein Gerichts-Dokument enthüllt nun, wie wichtig CoD für Sony eigentlich ist.
In Kürze
Sony hat Bedenken hinsichtlich der Zukunft von Call of Duty (CoD) geäußert, falls Microsoft Activision Blizzard übernimmt.
Sony befürchtet, dass CoD zu einem Microsoft-exklusiven Spiel werden könnte oder dass die PlayStation-Version nicht das volle Erlebnis bietet.
Aus Dokumenten, die einem US-Gericht vorgelegt wurden, geht hervor, dass eine Million PlayStation-Spieler ausschließlich CoD spielen.
Im Jahr 2021 verbrachten über 14 Millionen Nutzer mindestens 30 % ihrer Spielzeit mit CoD.
Aus dem Dokument geht hervor, dass Sony im Jahr 2021 allein in den USA rund 730 Millionen Euro mit CoD verdient hat.
Was sind das für Gerichts-Dokumente? Wegen einer US-Anhörung bezüglich der geplanten Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft wurden wichtige Dokumente von Sony bereitgestellt. Sony stellt diese Dokumente bereit, um ihre Sorgen rund um die Übernahme und den zukünftigen Status von CoD zu äußern.
Sony hat bei einer möglichen Übernahme die Angst, dass CoD Microsoft-exklusiv wird oder die PlayStation-Version eines CoDs nicht die volle Erfahrung bietet. Durch diese mögliche Gefahr sieht Sony eine Übernahme durch Microsoft als geschäftsschädigend. Ihr Dokument enthüllt jetzt, warum ihre Angst so groß ist.
CoD Warzone zeigt Season 4 mit neuer Map im Trailer – Fans freuen sich: „Wahrscheinlich die beste Saison“
Viele Spieler zocken nur CoD auf ihrer PlayStation
Was steht im Gerichts-Dokument? Im ursprünglichen Dokument wurden die Zahlen zwar geschwärzt, beim Einscannen waren die Zahlen jedoch einsehbar, und Bemühungen, das Dokument zu löschen, kamen zu spät.
In einem Artikel von The Verge wurden die Informationen aus dem Dokument zusammengefasst. Neben Informationen zur Entwicklung von Horizon Forbidden West oder The Last of Us Part II ist die wichtigste Information bezüglich Call of Duty.
So sollen eine Million PlayStation-Spieler einzig und allein Call of Duty spielen. Es wurden keine Demos oder die Spiele aus dem PS Plus Essential-Abo, das fürs Online-Spielen sowieso gebraucht wird, gespielt. Folgende Informationen stehen laut The Verge im Dokument über CoD noch drin:
2021 spielten über 14 Millionen Nutzer mindestens 30 % ihrer Spielzeit CoD
über 6 Millionen Nutzer spielten 70 % ihrer Spielzeit CoD
Knapp 1 Million Nutzer spielten 100 % ihrer Spielzeit CoD
Spieler, die über 70 % ihrer Spielzeit CoD zockten, spielten im Durchschnitt 296 Stunden CoD
Das Dokument suggeriert dabei, dass 2021 allein in den USA Sony knapp 730 Millionen Euro nur durch CoD eingenommen hat. Bei dieser Zahl ist das PS-Plus-Abo noch nicht mit eingerechnet.
Laut einem Vertrag zwischen Sony und Activision soll wohl noch ein CoD-Spiel innerhalb des exklusiven Marketing-Deals 2023 erscheinen.
Schaut man sich diese Zahlen an, erkennt man die Wichtigkeit von CoD für PlayStation. Sollte die Übernahme von Activison durchgehen und CoD würde Microsoft-exklusiv werden oder erhielte eine bessere Version auf der Xbox, wären die finanziellen Folgen für Sony wohl groß.
Ganz so einseitig ist die Situation aber nicht, und auch der Xbox-Chef sprach schon über Exklusiv-Deals von Sony:
Ein Gamer hat einen Prozessor von Intel auf Amazon gekauft. Doch er staunt nicht schlecht, als er das gekaufte Produkt erhält. Denn die Box enthält keinen Prozessor.
Ein Spieler wollte sein Gaming-System aufrüsten und kaufte sich dafür einen Intel-Prozessor. Er entschied sich für den i9-12900K, der auch heute noch als leistungsstarker Highend-Prozessor gilt.
Doch als er sein Paket öffnet, staunt er nicht schlecht, denn in der Prozessor-Box ist gar keine CPU enthalten. Darauf verweist auch deutlich das offizielle Label von Amazon, denn dort steht „processor missing.“ Der Fehler ist mehr als offensichtlich zu erkennen.
Spezielle Nummer weist auf routinierte Ware hin
Was ist da schiefgelaufen? Der Nutzer hat laut verschiedener Aussagen eine Rücksendung erhalten, in welcher sich keine CPU befindet. Darauf weist der LPN-Aufkleber hin. LPN steht für „License plate number“ und damit werden Rücksendungen markiert.
Mit solchen Aufklebern werden die Artikel richtig identifiziert und für die Rücksendung richtig zugeordnet. Drittanbieter, die ihre Verkäufe über Amazon abwickeln, können über diese Nummern auch Ware tracken, die über Amazon zurückgesendet wird.
Mit solchen Aufklebern lässt sich obendrein überprüfen, ob ein Käufer wirklich die Ware zurückgeschickt hat oder anstatt einer CPU einen Ziegelstein in die Packung gesteckt hat. Das ist etwa einer Familie passiert, die anstatt einer Grafikkarte ein Fake-Produkt bekommen hatte.
Betrug und Fehler kommen bei großen Anbietern immer wieder vor
Kann man sich gegen so was schützen? Viele Personen geben daher mittlerweile den Tipp, ein Video zu machen, wenn ihr besonders teure Hardware auspackt:
Denn wenn ihr dann gefälschte Ware oder einfach ein falsches Produkt in den Händen haltet, dann habt ihr zumindest den Beweis auf eurer Seite.
Obendrein könnt ihr dann beweisen, dass ihr die Ware nicht ausgetauscht habt, sondern dass vor euch schon jemand der Bösewicht gewesen sein muss.
Hier dürfte die Rücksendung im besten Fall weniger problematisch verlaufen, denn auf der Verpackung ist eindeutig erkennbar, dass die Hülle bereits ohne Prozessor ausgeliefert worden ist. Das hat zumindet Amazon direkt im Lager festgestellt.
Auf Amazon kann man jedoch auch großes Glück haben. So machte ein Gamer das Geschäft seines Lebens, weil Amazon eine Grafikkarte eine kurze Zeit zu einem sehr günstigen Preis verkaufte:
Ex World Online ist ein neues Indie-MMORPG, das von Menschen entwickelt wird, die selbst am liebsten MMORPGs zocken. Sie versprechen eine tiefgehende Spielerfahrung mit verschiedenen Völkern, Klassen und sogar dem Aufbau eigener Königreiche.
Was ist das genau für ein Spiel? Ex World Online wird Free2Play und verspricht einen Shop, das weder auf Pay2Win, noch auf Pay2Convenience setzen soll. Es setzt auf eine bunte, stilisierte Anime-Grafik in der Unreal Engine 5 und verspricht, dass sich sowohl PvE- als auch PvP-Fans wohlfühlen sollen.
Bei der Charaktererstellung habt ihr die Wahl aus Menschen, Werwölfen und Vampiren. Die Völkerwahl hat jedoch keinen Einfluss auf euer Verhältnis zu anderen Spielern, also es gibt keine Fraktionen, an die ihr gebunden seid.
Zum Start der Beta sollt ihr die Auswahl aus 8 Klassen haben, zu Release sind mehr als 18 Klassen geplant. Dabei wird auf eine Holy Trinity aus Tank, Heiler und DD gesetzt.
Für PvE-Fans soll es Solo-Dungeons, Gruppeninstanzen und Hardcore-Raids geben.
Den PvP-Spielern bietet Ex World Online instanziierte Arenen und Kämpfe um Territorien in der offenen Welt. Man soll mit seiner Gilde Städte erobern und ganze Königreiche errichten können. Politik, Intrigen und Drama sollen eine Rolle spielen. Wer möchte, kann aber auch als Ausgestoßener allein herumreisen und die großen Königreiche still und heimlich ausrauben.
Es soll zudem 14 verschiedene Lifeskills geben, darunter Schmiedekunst, Angeln und Kochen, aber auch Bounty-Hunting und Husbandry – also die Aufzucht eigener Tiere.
Beim Kampfsystem mischt das neue MMORPG Action und Tab-Targeting. Mit vielen Angriffen muss man selbst zielen, doch es gibt auch Fähigkeiten, die garantiert die Feinde treffen. Die Entwickler selbst bezeichnen es als “Hybrid-System”.
Wann erscheint das Spiel? Ex World Online befindet sich seit dem 6. Oktober 2020 in Entwicklung und startete im Dezember 2022 in die Pre-Alpha. Ein Datum für den Start der regulären Alpha, in die man sich einkaufen kann, gibt es nicht. Ein offizielles Release-Datum wurde ebenfalls noch nicht geteilt.
Hier könnt ihr euch erstes Gameplay noch vor dem Wechsel auf die Unreal Engine 5 anschauen:
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Ex World Online – Official Announcement Trailer
Jeder Entwickler hat einen MMORPG-Background
Wer steckt hinter dem Spiel? Z House Studios ist ein Indie-Entwickler, bei dem laut LinkedIn zwischen 11 und 50 Mitarbeiter angestellt sind. Sie alle sollen leidenschaftliche MMORPG-Spieler sein, die sich zusammengefunden haben, um einen eigenen Titel zu entwickeln.
In der Beschreibung heißt es:
Wir alle teilen eine unerschütterliche Liebe für das MMORPG-Genre und den brennenden Wunsch, zur Erschaffung des nächsten großen Spielabenteuers beizutragen, das die Herzen und Köpfe der Spieler auf der ganzen Welt fesseln wird.
Wir sind entschlossen, in der Welt der MMORPGs neue Wege zu beschreiten, die Grenzen der Innovation zu verschieben und neu zu definieren, was es wirklich bedeutet, Spiele “für Gamer, von Gamern” zu entwickeln.
Die beliebtesten Games in der Firma sind Black Desert, Final Fantasy XIV und WoW. Auf Twitter haben sie sich außerdem gleich mehrfach negativ über NFTs geäußert, die also definitiv kein Teil des MMORPGs werden.
Wie finanziert sich das Studio? Derzeit finanziert es sich über eigene, private Mittel. Diese sollen dafür sorgen, dass eine spielbare Version entsteht. Danach setzt man dann auf den eigenen Shop, ein optionales Abo und Backer-Pakete für die Alpha.
Denn wer möchte, kann zwischen 50 und 100 Euro ausgeben, um einen garantierten Zugriff auf die Alpha, Titel, Discord-Rollen und andere kleine Boni zu bekommen. Das optionale Abo wiederum sorgt für kostenlose Coins für den Echtgeld-Shop, Rabatte im Shop sowie ein Haken hinter dem Namen im Spiel.
Was sagt ihr zu Ex World Online? Spricht euch das MMORPG an oder klingen die Features zu nischig?
Die deutschen Streamer Kevin „Orangemorange“ Bongers und Theo „Scurrows“ Bottländer haben nach ihren Banns von Twitch offenbar genug von der Streaming-Plattform und wollen zur Konkurrenz. Mit Kick scheinen sie lukrative Deals zu haben, aber gibt es die wirklich?
Wer sind die Streamer? Kevin “Orangemorange” Bongers und Theo “Scurrows” Bottländer wurden mit Rollenspiel in GTA 5 Online bekannt, ehe sie mit Casino-Streams durchstarteten. Die im Oktober 2022 erlassenen Regeln zum Glücksspiel auf Twitch trafen die Kanäle der Streamer hart.
Seit Anfang des Jahres sind Orangemorange und Scurrows daher offen auf Kick unterwegs, denn dort ist Glücksspiel kein Problem, sondern sogar erwünscht. Bislang waren sie aber weiterhin regelmäßig auf Twitch online, wohl, um ihre Zuschauer “rüberzuziehen”.
Parallel dazu starteten die Streamer eine Provokations-Offensive auf Twitter. Dem Treiben schob Twitch Anfang Juni einen Riegel vor und bannte beide. Mittlerweile sind die Sperren aufgehoben, doch Orangemorange und Scurrows haben wohl keine Lust mehr auf Twitch.
Nun haben beide offenbar lukrative Deals mit der neuen Streaming-Plattform an Land gezogen zu haben – das Problem: Kick scheint gar nichts davon zu wissen.
Auch Streaming-Kollege MontanaBlack sagt, er habe ein Angebot von Kick erhalten, könne es jedoch nicht annehmen, da die „Casino-Plattform“ seinem Ruf schaden würde.
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MontanaBlack verkracht sich mit Mod – BigMac will Geld, meckert: „9 Jahre weggeschmissen”
Streamer geben mit Deals an, die es vielleicht gar nicht gibt
Was sind das für Deals? Am 23. Juni erschienen 2 Posts auf den jeweiligen Twitter-Accounts von Orangemorange und Scurrows. Jeder postete ein schwarz-weißes Bild von sich, auf dem das Gesicht mit einem grünen Rahmen versehen ist.
Genau so kündigt Kick seine neuesten Errungenschaften auch an, wie aktuell xQc oder Amouranth. Dazu schrieben beide: „12 Millionen €, 2 Jahre“ und das Emoji einer schreibenden Hand. Sehr deutlich suggerieren die beiden Streamer also, Verträge über 2 Jahre für 12 Millionen Euro unterzeichnet zu haben.
Aber stimmt das auch? Daran haben zumindest einige Leute in den Kommentaren Zweifel und die sind nicht ganz unbegründet. Denn auf dem offiziellen Twitter-Account von Kick ist bislang nichts von den Millionen-Deals zu sehen (Stand: 28. Juni 2023).
Dort heißt Kick die neuen Streamer normalerweise herzlich in der Familie willkommen. Wer auch immer den Account führt, scheint aber mehr Interesse daran zu haben, sich Wortspiele zu Schokoriegeln einfallen zu lassen, als an den deutschen Streamern (via Twitter).
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So kündigt Kick normalerweise seine neuen Streamer an
Wollen sie Kick nur auf sich aufmerksam machen?
Was hat es jetzt mit den Deals auf sich? Streng genommen haben weder Orangemorange noch Scurrows eindeutig gesagt, dass sie Deals mit Kick unterschrieben haben. Sie widersprechen allerdings auch keinen Kommentaren, die das ganz offensichtlich annehmen (via Twitter).
Es bleibt also abzuwarten, ob es sich tatsächlich um echte Deals handelt, die im Lauf der Zeit von Kick bestätigt werden, eine Marketing-Strategie, oder, ob Scurrows und Orangemorange sich da nur einen Scherz erlaubt haben.
Es stellt sich die Frage, warum Kick zwei Streamer verpflichten sollte, die ohnehin schon offenbar für lau die Plattform bewerben. Zumal sich die Deals im zweistelligen Millionen-Betrag befinden, ein ähnliches Angebot soll auch MontanaBlack erhalten haben, der aber ein deutlich größerer Streamer ist.
Scurrows nennt das einen „Loyalitätsbonus“, das würde manchmal mehr zählen, als Reichweite. Dennoch scheint es für Kick durchaus ein Teil der Strategie zu sein, die Zuschauer gleich mitzukaufen. Daher ist es natürlich ungünstig, wenn die neueste Errungenschaft von Twitch gebannt wird und keine Zuschauer mehr rüberlocken kann:
In League of Legends scheint sich ein handfester Skandal in der LCK, der besten Liga der Welt, anzubahnen. Im Mittelpunkt der Aufregung steht der 23-jährige Kim „Clid“ Tae-min, der frühere Jungler von Super-Star Faker. Der spielt mittlerweile für Hanwha Life: Das Team hat ihn aber jetzt aus der Aufstellung genommen. 2 Frauen erheben Vorwürfe gegen ihn, er soll beide über Social Media Apps sexuell belästigt haben. Eine war zu dem Zeitpunkt, als der Profi sie angeblich belästigte, noch minderjährig.
Wer ist Clid?
Seine international bekannteste Saison spielte der Südkoreaner 2018/2019, da war er der Jungler für Faker bei T1, dem wohl bekanntesten LoL-Team der Welt. Den Höhepunkt seiner individuellen Karriere erreichte er aber zwischen 2020 und 2021, da schaffte er es, 3 Seasons in Folge in die „All-Pro“-Teams der LCK.
Zu den anderen hochkarätigen Stationen seiner Karriere gehörten neben T1 die Elite-Teams JD Gaming, Gen G., FunPlus Phoenix und seit November 2022 Hanwha Life, die mit Stars wie Viper, Kingen und Zeka top besetzt sind. Kingen und Zeka waren beide Teil des Teams DRX, die 2022 überraschend Weltmeister wurden. Aktuell steht Hanwha Life in Korea auf Platz 4.
Clid gilt als einer der besten 10 Jungler der Welt, auch wenn in den Turnieren immer andere Jungler wie Canyon, Oner oder Kanavi glänzten.
Clid spielte eine Saison mit Faker zusammen:
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Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende
Unangemessene Nachrichten über Social Media verschickt
Das sind die Vorwürfe gegen ihn: Am 27. Juni meldete sich eine Frau über Social Media und sagte, Clid habe sich ihr über eine längere Zeit auf eine unangemessene Art über die App „KakaoTalk“ genähert.
Er soll Sachen geschrieben haben wie (via reddit):
“Hallo, du Kuh”
“Ich bin jetzt hart“
„Sag was, bevor ich dir in die Brüste zwicke“
„Ich soll mich ficken? Nein, ich werde dich ficken.“
Nach dem Hinweis der Frau, er solle sich sowas sparen, soll Clid gesagt habe, er habe die Worte aus Zuneigung gewählt. Die Frau hat sich daraufhin bei seinem Team beschwert, sagte aber, sie wurde ignoriert, woraufhin sie ihn verklagt habe.
Es kamen weitere Vorwürfe einer zweiten Frau auf, Clid habe sich ihr gegenüber ähnlich bei Facebook verhalten und das zu einer Zeit, als sie noch minderjährig war. Clid habe um ihre Minderjährigkeit gewusst.
Was sind die Reaktionen? Aktuell gibt es noch keine offiziellen Statements von Clid oder seinem Team, aber die Situation hat erste Konsequenzen. Es sind bereits mehrere Spieler und Mitarbeiter der LCK Clid auf Social Media entfolgt – auch ein Video der LCK über Clid wurde aus dem Netz genommen.
Die Marketing-Agentur von Clid hat ein Statement in seinem Namen veröffentlicht und sich für das Verhalten entschuldigt (via twitter) Man betont aber, dass Clid die Person nie getroffen habe.
Zudem unterstreicht die Agentur, dass man niemanden verletzen wollte, entschuldigt sich aber für das Verhalten und bezeichnet es als peinlich. Man übernehme die Verantwortung, den Wechsel der virtuellen Welt in die echte Welt nicht „elegant“ hinbekommen zu haben.
Sein Team hat Clid zudem aus dem Kader genommen. Statt ihm wird der 18-jährige Jo „Grizzly“ Seung-ho sein Debüt in der LCK geben.
Wie wird das diskutiert? Auf reddit sind die LoL-Fans ziemlich kaltherzig. Man gibt da schon offen Empfehlungen, durch welchen Jungler sein Team Clid ersetzen soll.
Ohnehin scheint man bei reddit von Clid nicht viel zu halten. Es heißt, das sei ein furchtbarer Spieler. Wenn er nicht den Helden spielen dürfe, den er spielen wolle, würde er heimlich das Spiel seines Teams sabotieren.
Auch andere Reddit-Nutzer ätzen gegen Clid: Der Botlaner Viper müsse die News gelesen und vor Freude geweint haben, dass er diesen furchtbaren Jungler los sei.
Ein Nutzer sagt:
Ich liebe es, wenn ernsthafte Anschuldigungen wegen sexuellen Missbrauchs kursieren, und die Lol-Community macht sich als erstes Gedanken darüber, wie es die Teams betrifft, nicht die Opfer oder mögliche weitere Opfer.
Dem Nutzer wird entgegengehalten: Daran erkenne man, dass LoL ein „richtiger Sport“ geworden sei. Wenn ein Football-Spieler wegen sexuellen Fehlverhalten gesperrt werde, kümmerten sich Fans auch nicht um die Opfer, sondern fragten: Für wie lange?
Der letzte große Skandal in LoL betraf Spieler wegen Sportwetten:
Update 29.6., 9:12 Uhr: Grizzly hatte jetzt sein erstes Spiel ausgerechnet gegen Canyon, einen der 3 besten Jungler der Welt. Hanwha Life verlor mit 0-2 gegen Dplus KIA. Der junge Jungler spielte 0-3-4 und 1-3-3. War also ein Schwachpunkt seines Teams.
Wie es mit Clid weitergeht, weiß man im Moment nicht. Viele Optionen hat Hanwha Life mitten in der Saison offenbar nicht.
Als Reaktion auf die Maßnahmen von Reddit verkündeten die Entwickler von Minecraft, dass Mojang keine offiziellen Inhalte mehr auf Reddit veröffentlichen wird. Die Fans zeigen sich verständnisvoll, bedauern die Entscheidung aber gleichzeitig.
Anfang Juni verkündete Reddit, dass die Plattform Änderungen hinsichtlich der Apps von Drittanbietern vornehmen werde. Daraufhin haben zahlreiche Moderatoren aus Protest ihre Subreddits runtergefahren.
Minecraft ist das meistverkaufte Spiel aller Zeiten. Entwickelt wurde es von Mojang Studios, einem schwedischen Entwicklerstudio, welches seit 2014 Teil von Microsoft ist.
Reddit ist eine der primären Informationsquellen und Schnittstelle zwischen den Entwicklern von Minecraft und den Spielern.
Die Entwickler nutzen die Plattform unter anderem für einen Austausch, zudem informieren sie dort über neue Features und Updates. Die Plattform sei jedoch kein geeigneter Ort mehr für sie.
Der Schwede Markus Alexej „Notch“ Persson entwickelte Minecraft im Alleingang:
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Die Geschichte von Notch – Der Mann, der Minecraft erfunden hat
Warum ist Reddit kein geeigneter Ort mehr für die Entwickler von Minecraft? Minecrafts Java-Tech-Lead wendete sich im Subreddit von Minecraft an die Spieler. Sein Post auf reddit hat aktuell bereits über 13.000 Upvotes.
Er schreibt dort:
Wie ihr sicherlich bereits gehört habt, hat die Reddit-Verwaltung kürzlich Änderungen eingeführt, die zu Regel- und Moderationsänderungen in vielen Subreddits geführt haben. Aufgrund dieser Änderungen sind wir der Ansicht, dass Reddit kein geeigneter Ort mehr ist, um offizielle Inhalte zu veröffentlichen oder unsere Spieler dorthin zu verweisen.
Wir möchten uns bei euch für all das Feedback und die Diskussion bedanken, an denen ihr in früheren Changelog-Threads teilgenommen habt. Ihr seid selbstverständlich weiterhin herzlich eingeladen, inoffizielle Update-Threads zu erstellen. Wenn ihr das Team jedoch mit Feedback zum Spiel erreichen möchtet, besucht bitte unsere Feedback-Website unter feedback.minecraft.net oder kontaktiert uns über einen unserer offiziellen Social-Media-Kanäle.
So reagiert die Community: Die Community reagiert verständnisvoll. DamageBooster schreibt: „Verständlich. Welche anderen guten Orte gibt es, um die Änderungsprotokolle zu lesen, sobald sie veröffentlicht werden?“ und erhält knapp 4.000 Upvotes.
Viele nutzen den Beitrag zum Austausch über mögliche Alternativen, um News zu Updates und Fixes zu bekommen. Unter anderem wird Discord vorgeschlagen. bozrdang merkt an: „Discord ist nicht über Internet-Suchmaschinen durchsuchbar.“
SonicwaveMC wünscht sich ein Minecraft-Forum: „Ich persönlich würde es begrüßen, wenn das Minecraft Forum (oder ein anderes Forum im alten Stil) wieder genutzt wird, aber ich bezweifle, dass dies jemals geschehen wird.“
FoxFired bezeichnet es als „Ende einer Ära.“ Kyyndle antwortet: „Es ist durchaus verständlich, warum Mojang diese Entscheidung getroffen hat, aber es ist dennoch sehr enttäuschend, das zu sehen.“
So groß ist das Minecraft-Subreddit: Dem Subreddit von Minecraft, das im Juni 2009 erstellt wurde, folgen 7,4 Millionen Menschen.
Um einen Vergleich zu ziehen: Das Subreddit r/leagueoflegends verzeichnet 6,4 Millionen Mitglieder, während dem Subreddit von World of Warcraft 2,3 Millionen Menschen folgen. r/StardewValley hat 1,5 Millionen Mitglieder, r/Terraria 1,2 Millionen.