Trotz des Streiks und vielen Verschiebungen war 2023 wieder ein vollgepacktes Filmjahr. Barbie und Oppenheimer dominierten das Internet und Spider-Man: Across the Spider-Verse zeigte, wie innovativ Animationsfilme heutzutage noch sein können. Aber es sind auch einige Filme untergegangen. 5 lohnenswerte Netflix-Filme für die Feiertage, seht ihr hier.
Wie ist die Liste entstanden? Alle Filme, die ihr hier seht, sind 2023 auf Netflix erschienen. Die Liste besteht dabei aus einem Mix aus mal mehr, mal weniger großen Geheimtipps. Auch die Genres sind dabei bunt gemischt und bieten für jeden etwas. Fehlt euer Geheimtipp des Jahres auf dieser Liste, dann schreibt ihn in die Kommentare.
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1. Weird: Die Al Yankovic Story
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Weird: Die Al Yancovic Story – Teaser zur albernen Biopic-Parodie
Seit dem Erfolg von Bohemian Rhapsody sprießen jedes Jahr Musik-Biopics aus dem Boden. Elvis, Xatar und auch Milli Vanilli haben ihren eigenen Film. Auch der Musiker Weird Al Yankovic, der vor allem für seine Musikparodien bekannt ist, hat einen solchen Film bekommen. Doch wie auch der Künstler selbst ist der Film weit von einer ernsthaften Geschichte entfernt.
Der Film erzählt die Geschichte von Weird Al und wie er zu seinen Parodien gekommen ist. Dabei nimmt der Film es mit der Wahrheit nicht ganz genau und macht sich im selben Zug über Biopics lustig. Das große Highlight der herrlich albernen Geschichte ist das skurrile Schauspiel von Daniel Radcliffe.
Ursprünglich ist der Film 2022 in Amerika auf Roku erschienen, doch bei uns ist er erst seit diesem Jahr auf Netflix verfügbar.
2. Nimona
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Nimona – Trailer
Spider-Man hat 2023 gezeigt, dass Animationsfilme noch viel kreatives Potenzial haben. Auch auf Netflix ist Animation ein großes Pflaster voller Schätze. Der Film Nimona lohnt sich vor allem, wenn man den Filmen von Disney und Pixar überdrüssig wurde.
Der Ritter Ballister wird zu Unrecht für ein Verbrechen verantwortlich gemacht, und nur die Gestaltwandlerin Nimona kann ihm helfen. Als Ritter ist Nimona eigentlich der Feind von Ballister, doch das ungleiche Duo tut sich zusammen, um seinen Namen reinzuwaschen. Dabei werden Themen wie gleichgeschlechtliche Liebe und gesellschaftliche Zugehörigkeit angesprochen.
Auch MeinMMO-Chefredaktuerin Leya war begeistert vom Film:
Der Texaner Zack alias „Asmongold“ ist einer der größten und einflussreichsten MMORPG-Streamer auf Twitch. Tausende Fans sehen ihm zu, wenn er auf Blizzard schimpft – und genau deshalb ist er so wichtig für das Gaming-Studio, sagt ein ehemaliger Mitarbeiter von Blizzard.
Welche Beziehung hat Asmongold zu Blizzard? Den Twitch-Streamer verbindet eine Art Hassliebe mit Blizzard. Er zockt seit Jahren WoW, hat seine Karriere darüber aufgebaut, das MMORPG zu spielen und darüber zu sprechen. Dennoch ist der Texaner einer der schärfsten Kritiker und der Erste, der meckert, wenn etwas nicht so läuft, wie es sollte.
Seine Meinung teilt Asmongold dabei stets seinen tausenden von Fans mit. Umgekehrt weiß man aber deutlich weniger darüber, wie man bei Blizzard eigentlich über Asmongold und seine Twitch-Kollegen denkt. Ein ehemaliger Mitarbeiter liefert jedoch Einblicke.
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Karriere und Leben von Asmongold in 3 Minuten – Was macht ihn aus?
Asmongold, die Stimme des Volkes?
Was ist das für ein Mitarbeiter? Jason Hall arbeitete 6 Jahre lang für Blizzard, ist mittlerweile ein Indie-Entwickler und selbst auf Twitch aktiv. Auf der Streaming-Plattform spricht er über seine Erfahrungen in der Spiele-Industrie und äußert sich auch kritisch über seinen ehemaligen Arbeitgeber.
In einem Stream wollte ein Zuschauer wissen, wie man bei Blizzard eigentlich über Asmongold und Streamer wie ihn denke. 2016, als Hall die Firma verließ, hatte Asmongold gerade einmal 3.000 Zuschauer und war noch weit entfernt davon, als Autorität für alles, was MMORPGs und Blizzard angeht, herangezogen zu werden.
Dennoch hatte der Entwickler einige über den Streamer zu sagen. Was genau das ist, könnt ihr euch hier anhören:
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Darum ist Asmongold wichtig für Blizzard: Wie Hall erklärt, sei Asmongold eine polarisierende Figur. Manche würden ihn sehr schätzen, andere könnten ihn nicht leiden. Er selbst habe den Streamer immer gemocht, und zwar aus einem Grund: Asmongold sei quasi der prototypische MMORPG-Spieler.
„Asmongold ist der Konsument. Asmongold ist der Spieler. Asmongold ist jedermann“, so Hall. Er meint: Wenn man als Entwickler nicht auf Asmongold höre, dann höre man auch nicht auf seine Community. Das würde allerdings nicht bedeuten, dass man auch alles tun müsse, was der Twitch-Streamer verlangt.
Wenn man jedoch vergessen würde, dass Asmongold die Stimme des Volks sei, dann geschehe das auf eigene Gefahr, sagt Hall abschließend.
Der Entwickler fügt hinzu: Viele Leute hätten Asmongold nicht ausstehen können, weil er nur meckere. Doch wenn der Streamer meckern würde, dann, weil die Spieler wütend seien, so Hall. Sie würden ihm nicht zusehen, wenn sie nicht seiner Meinung seien.
Hall selbst sagt, er würde sich die Inhalte von Asmongold anschauen, selbst, wenn er nicht immer zustimmt. Denn selbst, wenn die Spielerbasis einen falschen Eindruck von dem hätte, was passiert, sei es für einen Entwickler nützlich, ihre Wahrnehmung zu kennen.
In Pokémon GO fanden 2023 nicht nur jede Menge Themen-Events, sondern auch Live-Events statt. Unsere MeinMMO-Autorin Franzi hat zwei von ihnen besucht und erklärt euch, wieso das Spiel immer so sein sollte.
Um welche Events geht es? In Pokémon GO könnt ihr nicht nur jeden Monat von verschieden Themen-Events profitieren, die ihr von überall auf der Welt spielen könnt, sondern hin und wieder werden auch sogenannte Live-Events veranstaltet. Diese laufen dann meist über mehrere Tage hinweg in einer zuvor ausgewählten Stadt.
Nachdem ich 2022 bereits zum GO Fest in Berlin war, habe ich mir auch in diesem Jahr die Live-Events nicht entgehen lassen. Neben dem GO Fest in London, habe ich dabei auch die Safari-Zone in Barcelona besucht. Warum die beiden Veranstaltungen zu meinen Highlights des Jahres gehören und wieso es aus meiner Sicht mehr davon braucht, habe ich euch nachfolgend zusammengefasst.
Das macht die Live-Events so stark
Besondere Stimmung: Im Gegensatz zu den zahlreichen Themen-Events, die Pokémon GO für seine Trainer über das ganze Jahr hinweg bereithält, bieten die Live-Events nochmal um einiges mehr. So treffen an einem Ort hunderte von Gleichgesinnten zusammen, jagen die kleinen Monster und sorgen mit gemeinsamen Kämpfen sowie Tauschaktionen für eine einzigartige Stimmung.
Besonders beeindruckend finde ich dabei das spezielle Community-Feeling, das sich vor Ort ergibt. Gemeinsam mit völlig fremden Menschen fiebert man um legendäre Raid-Bosse, Shinys oder Monster mit perfekter IV. Neue Freundschaften im Spiel und teilweise auch im echten Leben sind hier keine Seltenheit. Selbst zur Safari-Zone in Barcelona, wo sich das Event über die komplette Stadt erstreckt hat, konnte man gefühlt an jeder Ecke begeisterte Pokémon GO-Spieler treffen.
Bei den globalen Themen-Events lassen sich solche Bilder über 7 Jahre nach dem Release von Pokémon GO nur noch vereinzelt finden. Vielerorts sind über die Pandemie hinweg die lokalen Communitys auseinandergebrochen, was insbesondere die Spieler in ländlichen Gegenden immer wieder zu spüren bekommen. Aber auch in vielen Städten spielen einige Trainer aufgrund der beliebten Fern-Raid-Pässe lieber allein, weshalb es hierbei immer schwerer wird, Kontakte mit Gleichgesinnten zu schließen.
Einzigartige Kulissen: Abgerundet werden die Live-Events zudem mit einzigartig designten Kulissen und entsprechenden Fotopunkten. So konnte man zum GO Fest in London unter anderem durch eine riesige Blumenwiese laufen, einen Dschungel entdecken oder einen Pokémon-Bus bestaunen, was allesamt zum Fotografieren mit seinem Lieblings-Pokémon einlud.
Aber auch bei der etwas kleineren Safari-Zone in Barcelona gab es einiges zu entdecken. Im Gegensatz zum GO Fest gibt es bei diesem Event-Format keine große Location, an der die Veranstaltung größtenteils läuft, sondern es erstreckt sich über die komplette Stadt und bietet dort verteilt verschiedene interessante Anlaufpunkte für Trainer.
So fand man neben einem Fotopunkt auch wieder das für die Live-Events typische Meet & Greet mit Pikachu und Evoli, was bei vielen Trainern sehr beliebt ist.
Heißluftballon zum GO Fest in LondonFeen-Garten zum GO Fest in LondonDschungellandschaft zum GO Fest in LondonPokémon-Bus zum GO Fest in LondonPokémon-Bus zum GO Fest in LondonFotopunkt zur Safari-Zone in BarcelonaMeet & Greet mit Pikachu zum GO Fest in Berlin 2022
Was waren das für Herausforderungen? Natürlich dürfen bei solchen Events auch die passenden Spezialforschungen und befristeten Aufgaben nicht fehlen, die euch mitunter besondere Pokémon-Begegnungen bescheren. Dabei konnte mich zur Safari-Zone in Barcelona besonders die spezielle Evoli-Herausforderung überzeugen und war eines meiner Highlights.
Dazu hatte Niantic nämlich im kompletten Stadtgebiet spezielle Evoli-Stops eingerichtet, die mit einer Wiese am Sockel des Stops gekennzeichnet waren. Hat man einen solchen Stop entdeckt und dessen Fotoscheibe zum ersten Mal gedreht, erhielt man ein einzigartiges, kostümiertes Evoli mit Entdecker-Hut aus der befristeten Forschung. So konnte man an einem Event-Tag bis zu 8 dieser Evoli erhalten.
Meine Familie und mich animierte das dazu, dass wir nicht nur rund um die ausgeschriebenen Event-Punkte auf Monsterjagd gingen, sondern das Stadtgebiet auf der Suche nach den Evoli-Stops erkundeten und so Barcelona noch mal von einer ganz anderen Seite kennenlernten.
Coole Shinys & exklusive Pokémon: Neben Evoli gab es in Barcelona noch weitere interessante Monster zu entdecken. So begegneten wir auf unserer Tour durch die Stadt auch dem einen oder anderen Shiny, das uns in unserer Sammlung noch fehlte.
Mein Favorit war hierbei Mähikel. Das Monster war für Ticket-Inhaber an diesem Tag nicht nur zum ersten Mal im Spiel zu finden, sondern feierte obendrein auch gleichzeitig noch sein Shiny-Debüt, was erfahrungsgemäß nicht bei allen neuen Pokémon der Fall ist.
Und auch zum GO Fest in London gesellten sich einige starke und schillernde Pokémon zu meiner Sammlung. Die besonderen und teilweise exklusiven Spawns machen deshalb die Live-Events für mich zusätzlich interessant.
Evoli mit Entdecker-Hut & Shiny-Mähikel
Darum braucht Pokémon GO mehr Live-Events
Meine Eindrücke, die ich bei den Live-Events in den letzten beiden Jahren sammeln konnte, sorgen bei mir immer wieder für Begeisterung. Das hat sich für mich mit der Safari-Zone in Barcelona noch einmal bestätigt.
Die tolle und einzigartige Stimmung vor Ort, der Kontakt zu anderen Trainern, die teilweise aus aller Welt zu den Events anreisen, sowie die liebevoll hergerichteten Orte, machen Pokémon GO für mich immer wieder zu einem gelungenen Abenteuer. Einem Erlebnis, was einem die globalen Themen-Events in dieser Weise einfach nicht bieten können.
Vor allem, weil die Community vielerorts nicht mehr so aktiv ist, macht es das noch besonderer und sollte aus meiner Sicht wieder viel öfter rund ums Spiel zu finden sein. Aus diesem Grund würde ich mir für die Zukunft mehr solcher Events wünschen.
Dabei müssten diese gar nicht so riesig ausfallen, wie es beim jährlichen GO Fest der Fall ist, denn auch durch kleinere Veranstaltungen, wie bei der Safari-Zone, rückt die Community wieder mehr zusammen. Durch eine größere Anzahl an Event-Orten könnte zudem auch mehr Spielern ermöglicht werden, dieses Feeling einmal selbst zu erleben.
Für mich steht deshalb bereits jetzt fest, dass ich auch 2024 wieder Teil der Live-Events von Pokémon GO sein möchte.
Habt ihr schon einmal ein Live-Event von Pokémon GO besucht? Wie hat es euch gefallen? Würdet ihr euch ebenfalls mehr davon wünschen? Oder reichen euch die globalen Themen-Events aus? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.
Rekkles zählt zu den größten ADC-Talenten in League of Legends. Er wechselte jedoch auf die Rolle Supporter und ist am Ende vom 2023 dem T1 Esports Academy-Team beigetreten. In einem Interview erzählt er, warum es für ihn die beste Entscheidung war, in die 2. Liga von Südkorea zu wechseln.
Das ist die Situation:
Der Schwede Carl Martin Erik Rekkles Larsson hat in der Off-Season einen bewundernswerten Schritt in seiner Karriere unternommen
Rekkles ist 27 Jahre alt und zählt im E-Sport mit seinem Alter schon zu den alten Hasen
Er ist dem südkoreanischen Team T1 Esports Academy beigetreten und das nicht als ADC, sondern als Supporter. Zuvor spielte er unter anderem für Fnatic, G2 Esports und Karime Corp
Nun wird er in der kommenden Season in der LCK Challengers League spielen. Dort wird er auf junge Nachwuchstalente treffen. Für die kommende Season trainiert er schon in Südkorea und bereits in kurzer Zeit erreichte er in der Soloqueue den Rang Challenger.
In einem Interview enthüllte Rekkles nun, warum er sich für T1 entschieden hat und nicht mehr in Europa geblieben ist. Er erklärt auch, warum der Wechsel auf Supporter die beste Entscheidung sei.
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7 Fakten über LoL, die nur echte Veteranen kennen
Die Entscheidung für T1: Ein Traum wird wahr
In einem exklusiven Interview mit Kim Yong-woo von Daily Esports erzählte Rekkles, warum er sich für T1 entschieden hat und nicht in Europa verweilte. Der Schwede betonte, dass T1 ihn zuerst kontaktiert hatte,. Nach Gesprächen mit dem Manager Becker (Jeong Hoeyun) spürte er den unwiderstehlichen Drang, die Herausforderung bei T1 anzunehmen.
Dazu sagt er:
[…]Ich denke, dass ich jemand bin, der jede Gelegenheit oder Herausforderung, die sich ihm bietet, ergreifen möchte. […] Das ist keine leichte Herausforderung, aber ich wollte in Korea eine andere Erfahrung machen, zum Beispiel professionell spielen, koreanische Menschen treffen und die koreanische Kultur aus erster Hand erleben.
Der Wechsel auf Support: Eine neue Herausforderung
Die Entscheidung für die Position des Supporters kam nicht über Nacht. Rekkles erklärte, dass er nicht wollte, dass es während des Spiels zu Was wäre, wenn ich ….-Momenten kommt. Nachdem er sich als Profi etabliert hatte, wollte er nicht jeden Tag dasselbe tun. Der Wechsel auf die Support-Rolle bot ihm eine neue Herausforderung, die er gerne annahm, wie er in dem Interview deutlich macht.
Ich wollte auch nicht in den Ruhestand gehen und denken, was wäre gewesen, wenn ich zu einer anderen Mannschaft gegangen wäre und etwas anderes gemacht hätte. Als Supporter sei es für ihn wie eine neue Herausforderung und als würde man zum ersten Mal die Augen öffnen. Alles sei neu und er liebe es, neue Dinge zu lernen.
T1 und Südkorea: Verwirklichung eines Traums
Die Wahl von T1 und Südkorea war für Rekkles nicht nur eine sportliche Entscheidung, sondern die Verwirklichung eines Traums. Die Aussicht, in Korea für T1 zu spielen, sei sein Traumszenario gewesen.
Dazu sagt er:
T1 ist das beste Gaming-Team und hat eine große Organisation. Die Traumsituation, die ich dieses Mal beim Positionswechsel hatte, war, dass ich, wenn ich in einem Land spielen könnte, für T1 in Korea spielen würde.
Ich lebe jetzt meinen Traum. Auch wenn ich in der 2. Mannschaft bin, habe ich als Supporter viel vorzuweisen.
Obwohl er auf eine langjährige Geschichte als einer der herausragenden Spieler Europas zurückblickt, betrachtet Rekkles seine aktuelle Teamerfahrung als einen Neuanfang.
Er hebt hervor:
Obwohl ich älter und erfahrener bin als die anderen Spieler, bin ich hier ein Neuling. Ich spiele erst seit sieben Monaten in der Support-Rolle. Um mich zu verbessern, denke ich, dass es notwendig ist, in der besten Region und gegen die besten Teams anzutreten.
Rekkles erklärte auch, dass er keine allzu großen Bedenken darüber hatte, in der zweiten Liga zu spielen. Er habe großes Vertrauen in die Fachkompetenz koreanischer Teams in ihrer Arbeitsweise.
Dazu erklärte er noch:
Als ich 2022 bei Karmine Corp war, machte ich mir Sorgen über das Management der Liga und die schlechte Einstellung einiger Teams in der Liga. Darüber muss man sich hier keine Sorgen machen, denn alle Teams sind LCK-Teams und verhalten sich professionell.
Mit diesem Karriereschritt setzt Rekkles nicht nur seine eigene Reise fort, sondern trägt auch dazu bei, die Grenzen des E-Sports weiter zu erweitern. Die kommende Saison wird zeigen, wie gut sich die europäische Legende in der südkoreanischen Liga behaupten kann.
Das Jahr 2024 bringt auch für World of Warcraft viele Neuerungen. Wir verraten euch, was alles an frischen Inhalten ansteht.
Die Fans schauen mit gemischten Gefühlen auf das kommende Jahr in World of Warcraft. Denn obwohl Blizzard bereits mit der „Weltenseele-Saga“ einen Zyklus von 3 Erweiterungen angekündigt hat, der mit „The War Within“ beginnt, steht nun ein eher nerviger Zeitraum an: Die Zeit zwischen zwei Erweiterungen.
Viele haben hier, aufgrund vorangegangener Erfahrungen, die Angst vor einer „Content-Dürre“. Denn in der Regel gibt es zwischen zwei Erweiterungen immer etwas Leerlauf, während die Entwickler sich auf den Feinschliff des nächsten Addons konzentrieren.
Ganz anders wird das in Dragonflight wohl auch nicht sein, aber zumindest gibt es schon einen Zeitplan, welche Inhalte wir in 2024 noch erwarten können – und das ist einiges.
Grundsätzlich hat Blizzard versprochen, dass auch weiterhin rund „alle 8 bis 10 Wochen“ neue Inhalte veröffentlicht werden. Das spricht zumindest für einen recht dichten Zeitplan – ob der eingehalten werden kann, bleibt allerdings abzuwarten.
Winter 2023 / 2024 – Patch 10.2.5
Das nächste „größere“ Update ist der Patch 10.2.5, der bereits auf dem PTR spielbar ist und nach aktuellem Stand wohl im Januar veröffentlicht wird. Das lässt sich bereits daraus schließen, dass das Update einige Überarbeitungen des Valentinstags-Event „Liebe liegt in der Luft“ mit sich bringt.
Nachdem am Ende von Patch 10.2 der Amirdrassil aus dem Smaragdgrünen Traum in die reale Welt von Azeroth übergetreten ist, haben die Nachtelfen damit begonnen, den neuen Weltenbaum zu besiedeln. Dabei sind sie nicht nur am Stamm anzutreffen, sondern haben gleich die ganze Insel bevölkert. Es gibt einige Wohngebäude, Gasthäuser, Tempel-Anlagen, Mondbrunnen und einen großen Hafen. Sogar einen eigenen Portalbereich gibt es.
Die neue Hauptstadt der Nachtelfen befindet sich gerade im Aufbau.
Auch wenn die Stadt vermutlich noch ein wenig karg erscheinen wird, darf man nicht vergessen, dass sich Bel’ameth noch im Aufbau befindet. Es könnte noch das eine oder andere Update dauern, bis die Nachtelfen endlich wieder richtig heimisch sind.
Ganz „nebenbei“ weitet Blizzard mit diesem Patch das Drachenfliegen drastisch aus. Es heißt künftig „dynamisches Fliegen“ und kann in allen Gebieten verwendet werden, die das gewöhnliche Fliegen unterstützen. Das bedeutet auch, dass ihr viele alte Flugmounts wie Drachen verwenden könnt – auch wenn ein paar davon noch nicht funktionieren werden, da Blizzard hier sehr viel Animationen erschaffen muss.
Frühjahr 2024 – Saison 4 und der Patch 10.2.7
Vermutlich zwischen April und Juni wird Dragonflight die vierte Saison starten und damit auch den Patch 10.2.7 veröffentlichen.
Auch dieser Patch wird ein bisschen Story bieten – so etwa die Rückeroberung von Gilneas. Die Worgen scheinen ihre alte Heimat zurückzufordern. Wie genau das abläuft, ist allerdings noch nicht klar.
Wir wissen bereits, dass Blizzard hier wieder das „Fated“-System aus Shadowlands bringen wird. Das heißt, alle drei großen Raids der aktuellen Erweiterung (Gewölbe der Inkarnationen, Aberrus – Schmelztiegel der Schatten, Amirdrassil – Hoffnung des Traums) werden in ihrer Schwierigkeit angehoben und mit besserer Beute versehen. So werden alle Raids für eine Weile lang relevant sein.
Das hat den Vorteil, dass man noch einmal die ganze Erweiterung Revue passieren lassen kann und alle, die nicht von Anfang an gespielt haben, die Raids noch einmal in voller Pracht erleben können.
Genn Graumähne will sein Königreich zurück – und die Zeit scheint gekommen.
Es ist davon auszugehen, dass mit diesem Patch auch der „Prolog“ zu The War Within beginnt. Es dürften also zumindest ein paar Quests auftauchen, um die Story schon einmal in die richtige Richtung zu schubsen.
Welche Dungeons es in dieser Saison geben wird, ist noch ungewiss – es scheint aber wahrscheinlich, dass die „Dragonflight“-Dungeons noch einmal zurückkehren, da sie in der letzten Saison fehlten.
Herbst 2024: The War Within
Gegen Herbst des Jahres 2024, also zwischen Ende September und Mitte Dezember, können wir mit der nächsten Erweiterung rechnen. Das geht natürlich zuerst mit dem Pre-Patch 11.0 einher, der vermutlich bereits einige Neuerungen und Verbesserungen mit sich bringt. Kleinere Überarbeitungen der Klassen und auch schon ein paar Kern-Features wie die Kriegsmeute (Warbands), bei der viele Dinge accountweit freigeschaltet werden – darunter etwa Ruf und Ruhm.
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WoW: The War Within – Alle großen Features der neuen Erweiterung
Dazu kommt natürlich das ganze „Übliche“ Zeug einer Erweiterung, darunter:
Zusätzliche Patches mit neuen Raids, Dungeons und mehr
Auch wenn es ein offizielles Release-Datum für die nächste Erweiterung noch nicht gibt, hat Blizzard zumindest grob den „Herbst 2024“ angegeben. Der späteste Termin laut Vorbestellung wäre allerdings der 31. Dezember 2024 – und den wird Blizzard um jeden Preis einhalten wollen. Welche der drei Versionen sich lohnt, haben wir hier verraten.
Auf den ersten Blick mag das Jahr 2024 ein wenig ruhiger erscheinen, weil es die Zeit zwischen zwei Erweiterungen überbrücken muss. Es gibt aber genug Neuerungen und frische (oder wieder aufgewärmte) Inhalte, um zumindest über ein paar Monate ein WoW-Abo zu unterhalten – und sei es nur, um alle Charaktere für die neue Erweiterung fit zu machen.
Wer Bedenken hat, der kann natürlich auch bis zum Launch von The War Within warten und dann den (sicherlich) wieder aufkommenden Hype nutzen, um zusammen mit vielen anderen in die World of Warcraft zurückzukehren.
Freut ihr euch auf das WoW-Jahr 2024? Oder nutzt ihr die Zeit, um eine kleine Pause von Azeroth einzulegen?
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In The Finals sorgt ein Bug für Aufsehen. Durch einen Trick könnt ihr als Light-Klasse durch die Luft fliegen und habt damit einen Vorteil gegenüber euren Gegnern.
Warum fliegen die Spieler durch die Map? In The Finals gibt es viele verschiedene Wege einen Kampf anzugehen, ein Bug sorgt jetzt dafür, dass Fliegen dazu kommt. Das ist nicht vom Spiel gewollt, und funktioniert nur durch einen Bug, der eigentlich schon behoben wurde.
Erst im letzten Patch wurde der eigentliche Fehler behoben, denn bereits seit der Beta war es möglich in the Finals zu fliegen.
Die Entwickler haben also offensichtlich erkannt, dass es sich hier um etwas handelt, das nicht mehr einfach nur ein Ausdruck von Skill ist. Über den Patch haben wir hier ausführlich berichtet. Die Spieler haben nun einen Weg gefunden, durch einen komplexen Trick erneut durch die Arena zu fliegen.
In The Finals läuft aktuell das Winterevent, den Trailer dazu könnt ihr hier sehen.
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The Finals Winter-Event Happy Holidays 2023 Video
Neue Versionen des Tricks machen ihn stark
Wie wird der Trick verändert? Auf Twitter kursieren bereits einige veränderte Versionen des Tricks. Zum Beispiel haben einige Spieler Sprengladungen an ihr Flugobjekt gepackt, mit denen Sie direkt in Gegner fliegen können, um verheerenden Schaden anzurichten.
Auch Versionen, bei denen mit Goo-Kanistern geflogen wird, haben es in sich. Durch diesen Trick können Gegner für einige Zeit festgesetzt werden.
Bis der Bug von den Entwicklern endgültig behoben wurde, werden die Spieler von The Finals vermutlich immer weitere Methoden finden, um ihn auszunutzen. Damit ihr auch ohne Ausnutzen des Bugs besser werdet, haben wir euch hier 10 Tipps vorbereitet.
Wie reagiert die Community auf den Bug? Die Community ist zwiegespalten. Die einen sehen den Trick, durch Ausnutzung eines Bugs, durch die Luft zu fliegen, als interessanten Ausdruck von Skill, weil der Trick eben schwer durchzuführen ist, die anderen wollen, dass der Bug schnellstmöglich gefixt wird.
RatWithABat schreibt auf Twitter: „Ich verstehe immer noch nicht, wie die Leute diese Dosen handhaben, ich kann es einfach nicht schaffen.“
Wheatley Crab sieht es als Ausdruck von Skill und sagt: „Es sind Bewegungstechniken wie diese, die gepatcht werden und allen Spielen ihre Besonderheit nehmen können.“
queb ahnt schon, dass er nicht lange Freude mit dem Trick haben wird: „Ich möchte das nutzen, aber ich weiß, dass das sofort gepatcht wird, weil es Spaß macht.“
Auch wenn den Entwicklern des Spiels vor allem der Spielspaß wichtig ist, wollen viele in The Finals besser werden. Ganz ohne Bugs könnt ihr in The Finals besser werden, in dem ihr die beste Waffe wählt, deshalb haben wir euch unsere 10 besten Waffen in The Finals zusammengefasst.
Der Basketballer Mikkal Bridges ist 1,98m groß und spielt für die Brookyln Nets in der NBA. Er ist im Besitz einer tragbaren PlayStation 5, die mit ihm in einem Koffer zu Auswärtsspielen reist. Offenbar ist er dank der tragbaren PS5 beliebt bei seinen Teamkameraden. Denn nur so kann man problemlos unterwegs in jedem Hotelzimmer NFL Madden spielen. Aber warum nimmt er nicht einfach ein Steam Deck mit?
Wer ist das?
Bridges ist 27 Jahre alt und spielt Shooting Guard/Small Forward für die Brookyln Nets. Seit 2020 ist er Starter, zuerst für Phoenix, seit dem Februar 2023 für Brooklyn.
Mit 26 Punkten im Schnitt und einer starken Wurfquote aus dem Feld und von der Freiwurf-Linie aus ist er ein wichtiger Scorer für die Nets.
Sein sportliches Jahr endete 2023 aber früh. Gegen die Philadelphia 76ers war in der ersten Runde der Playoffs schon Schluss.
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PlayStation Showcase 2023 Accessories Sneak Peek Trailer
Tragbare PS5 – einfach ein Kabel einstecken und los
Das ist sein Gaming-Stolz: In einem Video auf TikTok zeigt Bridges seine tragbare PS5:
Der NBA-Spieler zeigt einen Koffer, in dem die PlayStation 5 liegt, mit einem Monitor in der Innenseite des Deckels und Controllern dabei. Der Aufbau des Spielsystems sei denkbar einfach, man müsse nur ein einziges Kabel in die Wand stecken, anschalten und könne sofort loslegen.
„Meine Jungs und ich spielen eine Menge Madden. Das Ding unterwegs mit dabei zu haben, ist was, das ich echt brauche. Meine Teamkameraden – jeder in der Liga steht drauf, das Game zu spielen. Das macht’s leichter für uns zu reisen.“
Wie teuer ist die tragbare PS5? Laut Informationen der Seite TheVerge soll die Konstruktion über 1.000 $ kosten.
Was ist die Diskussion? Es werden zwei Sachen diskutiert.
Einige sagen: „Hol dir doch einfach ein Steam Deck“; aber das wäre wohl keine gute Option, um NFL Madden zu spielen, eine seit 1988 jährlich erscheinende Football-Simulation von EA. Madden gilt generell als ein Konsolenspiel, gerade wenn man es mit mehreren Leuten an einem Gerät spielen möchte.
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Das andere ist die Ironie, dass US-Basketballer offenbar verrückt nach einem Football-Spiel sind und nicht „NBA 2k Live“ zocken, wo sie sich selbst spielen könnten, aber Madden ist in den USA einfach eine Institution, mit der viele aufgewachsen sind.
Chefredakteurin Leya erinnert sich, wie sie früher von League of Legends besessen war.
Wir schreiben das Jahr 2016 und ich bin 26 Jahre alt.
Ich befinde mich in der Dachwohnung meines Ex-Freundes, von wo aus ich das Panorama der holländischen Stadt Leeuwarden überblicke. Es ist Hochsommer und ich sehe die Vorgärten der typischen kleinen Häuser mit den großen Fenstern blühen.
Ich studiere Marketing in Holland, habe wenig Geld, aber mehr Freizeit als heute. Zu der Zeit spiele ich verdammt viel League of Legends. Mein PC, der aus alten gespendeten Hardware-Komponenten aus meinem Freundeskreis besteht, schafft das Spiel locker und es ist kostenlos.
Ich spiele League of Legends aber nicht nur, weil es auf schwacher Hardware gut genug läuft und in mein Studentenbudget passt. Kein anderes Spiel hat es geschafft, mich so in diesen konstanten Tunnel zu ziehen, in dem ich ein Match nach dem anderen spiele und alles um mich herum vergesse.
Immer auf der Jagd nach dem nächsten Gewinn und dem nächsten besseren Platz in der Rangliste.
Wenn das Wasser zu den Füßen läuft
Mein damaliger Freund arbeitete bereits und verließ jeden Tag für mehrere Stunden die Wohnung, um im Büro an Videospielen zu arbeiten.
Während ich an meinem Kaffee nippe und noch überlege, ob ich mich an meine Hausarbeit für die Uni setzen soll, habe ich unbewusst schon den Client für League of Legends geöffnet. Es ist niemand online, den ich kenne, aber ich habe Lust, die Rangliste zu erklimmen. Ich beginne allein nach einem Match zu suchen.
Mein Kaffee ist leer und ich brauche die Tasse jetzt nicht mehr. Ich gehe in die Küche und stelle sie ins Spülbecken. Damit der Kaffeesatz nicht eintrocknet, drehe ich den Wasserhahn auf und fülle die Tasse mit Wasser. Währenddessen bin ich in Gedanken schon beim Spiel und überlege, welchen Champion ich spielen möchte.
Ich höre das markante Ping, das mir sagt, dass ich ein Spiel gefunden habe. Schnell laufe ich zum PC um das Match anzunehmen, setze meine Kopfhörer auf und schon bin ich mitten in einem Spiel.
Ich kann nicht sagen, wie lange ich spiele. Ich bin im Sog und spiele ein Match nach dem anderen.
Irgendwann spüre ich etwas Nasses an meinen Füßen, die in Socken stecken. Als ich nach unten schaue um die Quelle zu finden, sehe ich, wie eine Pfütze immer näher an meine Füße herankriecht. Verwundert nehme ich den Kopfhörer ab, höre ein Plätschern, drehe mich im Bürostuhl um und sehe das Unheil:
Das ganze Wohnzimmer steht unter Wasser!
Ich habe vergessen, den verdammten Wasserhahn zuzudrehen. Schnell eile ich in die Küche, während es unter meinen Füßen pitscht und patscht. Im Augenwinkel sehe ich noch, wie das Wasser auch fröhlich die Treppe in den Hausflur herunterplätschert.
Zuerst drehe ich den Wasserhahn zu. Zu dem Wasser unter mir gesellen sich schnell meine Tränen, die mir von der Wange laufen. Das Wasser steht einfach gut einen Zentimeter in der Wohnung. Sofort frage ich mich, was mein Freund davon halten wird, dass ich seine ganze Wohnung unter Wasser gesetzt habe.
Abhilfe schaffen viele Handtücher und ein Bier in der Abendsonne
Nachdem ich mich innerlich gesammelt habe, sammle ich in Windeseile alle Handtücher, die ich irgendwie auftreiben kann. Ich nehme mit den Tüchern auf, was aufzusaugen ist. Ich öffne die Fenster in der Hoffnung, dass es beim Trocknen hilft.
Ich merke, dass es so viel Wasser ist, dass ich es nicht mit den Handtüchern aufwischen kann. Auch die Armaturen in der Küche sind voll. Ich schrubbe so lange, bis ich keine Handtücher mehr habe.
Der Rest muss dann wohl irgendwie so trocknen. Mein schlechtes Gewissen kennt gerade keine Grenzen. Mir fällt nichts Besseres ein, als in den Supermarkt zu gehen und das Lieblingsbier meines damaligen Freundes zu holen.
Geknickt laufe ich mit meinem Einkauf zurück und packe das Bier in den Kühlschrank. Alles ist noch feucht.
Ich höre, wie sich der Schlüssel im Schloss dreht. Ich atme tief durch und gehe zur Wohnungstür, um meinen Freund abzufangen. Als ich ihn sehe, muss ich vor Scham weinen. Ich erkläre ihm, was passiert ist. Nun stehen wir beide in einem feuchten Wohnzimmer, in dem überall nasse Handtücher liegen.
Er spielt zu der Zeit genauso gerne League of Legends wie ich und versteht, wie einen dieses verdammte Spiel in seinen Bann ziehen kann. Mit einem Grinsen hebt er die Handtücher auf und wirft sie in die Badewanne. Die Wohnung muss jetzt lufttrocknen.
Ich bin erleichtert und wir fangen über die bescheuerte Situation zu lachen an. Über sein Lieblingsbier freut er sich dann sehr.
Den Rest des Abends sitzen wir auf der Fensterbank und lassen die Füße aus dem Fenster baumeln. Jetzt haben wir die feuchte Wohnung im Rücken und machen uns keine Gedanken mehr darüber. Zu gut schmeckt das kühle Bier, während wir auf die Vorgärten der Nachbarn in der sommerlichen Abendsonne blicken.
Auf durchzockte Nächte und ein kühles Bier
Später sollte der Vermieter noch die Küchenzeile austauschen, damit sich kein Holz durch die Feuchtigkeit verzieht. An dieser Stelle gibt es eine Ehrennennung an Mama und Papa, die mir eingebläut haben, wie wichtig es ist, eine Hausratversicherung zu haben. Das wäre sonst sehr teuer geworden.
Die Beziehung endete ein paar Jahre später aus anderen Gründen als der Überschwemmung der Wohnung. Aber diese Erinnerung ist mir als eine der schönsten aus dieser Zeit im Gedächtnis geblieben.
Sie erinnert mich an eine unbeschwerte Zeit. An durchzockte Nächte mit Freunden, immer auf der Jagd nach dem nächsten Rang in League of Legends.
An ein kühles Bier auf der Fensterbank in der Abenddämmerung. Die Beine aus dem Fenster baumelnd.
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Fallout 76, das erste MMO im Fallout-Universum, hatte 2018 einen schwierigen Start, auch wenn sich die Wertungen auf Steam mittlerweile erholt haben. Einer der Beteiligten verrät, wie er die Zeit damals erlebt hat und, warum er Bethesda nach 14 Jahren verlassen hat.
Was war die Sache mit Fallout 76? Das erste MMO in der beliebten Fallout-Reihe hatte von vornherein einen schwierigen Stand. Viele Spieler hätten sich eigentlich die Singleplayer-Fortsetzung Fallout 5 gewünscht, dazu gab es Frust um eine Vorbesteller-Edition ohne Spiel und fehlende NPCs.
Zum Release im November 2018 hatte Fallout 76 dementsprechend mit ziemlich durchwachsenen Bewertungen zu kämpfen. Ein ehemaliger Bethesda-Mitarbeiter verrät nun, wie er diese Zeit erlebt hat.
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Fallout – Neuer Trailer zur Serie bei den Game Awards
Entwickler sagt, niemand hatte mit so viel Kritik gerechnet
Was ist das für ein Mitarbeiter? Nathan Purkeypile arbeitete von 2007 bis 2021 für Bethesda und war als Lead Artist maßgeblich an den großartigen Open Worlds von Fallout 3 und 4 beteiligt. Bei der Arbeit an Bethesdas aktuellem großen Titel Starfield, entschied sich Purkeypile jedoch dazu, das Studio zu verlassen.
Jetzt arbeitet der Bethesda-Veteran als Solo-Entwickler an seinem eigenen Spiel, „The Axis Unseen“. Im bekannten Noclip-Podcast auf YouTube sprach Purkeypile jetzt über die Zeit nach dem Release von Fallout 76 (via 3D Juegos).
Wie war das damals? Der Launch von Fallout sei furchtbar gewesen, so Purkeypile, da müsse man nicht drum herumreden. „Wir waren sowas wie die Bösewichte des Internets, die meistgehasste Sache überhaupt“, so der Entwickler.
Die Negativität sei für alle im Team ziemlich schwierig zu bewältigen gewesen, berichtet Purkeypile weiter. Man hätte zwar gewusst, dass das Spiel Fehler hatte, doch mit der Menge und Lautstärke der Kritik hatte man wohl nicht gerechnet.
Purkeypile sagt, er hätte sich damals dafür ausgesprochen, NPCs zum Spiel hinzuzufügen, doch er hätte auch nicht gedacht, dass deren Abwesenheit die schlimmste Sache aller Zeiten sei, „als hätte man einen Welpen getötet“.
Hier seht ihr das ganze Video, ab 5:46 geht es um Fallout 76.
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Gab es auch Positives? Als Lead Artist fiel die riesige Map von Fallout 76 unter die Zuständigkeit von Purkeypile. Sie gehörte zum Launch zu den wenigen Aspekten des Spiels, die tatsächlich gelobt wurden. Spieler hätten gesagt: „Dieses Spiel ist mies und ich hasse es, aber das ist eine coole Map, das ist cooles Artwork.“ Bei dieser Erinnerung ist Stolz aus den Worten des Entwicklers herauszuhören.
Insgesamt sei die Erfahrung jedoch einer der Gründe gewesen, aus denen er nun lieber ein Indie-Entwickler sei: Egal, was er auch tue, er weiß, dass er das Internet wohl nie wieder so wütend machen wird, wie damals.
Wie steht es heute um Fallout 76? Auf Steam hat das MMO mittlerweile eine solide Wertung von insgesamt 75 % Empfehlungen bei fast 50.000 Bewertungen. Gerade erst im Dezember 2023 verkündete man bei Bethesda stolz, die Marke von 17 Millionen Spielern geknackt zu haben. Zudem verriet man, wie es 2024 mit Fallout 76 weitergehen soll. Man sei noch lange nicht fertig, so Bethesda.
Das Rollenspiel Baldur’s Gate 3 begeistert viele Spieler 2023, aber wenn man ganz genau draufschaut, hat das meisterhafte Rollenspiel ein Problem im Erzählen, das dem Spielspaß entgegenwirkt und unter dem viele Rollenspiele leiden. Ein falsches Gefühl der Dringlichkeit.
Was ist das für ein Problem? Jeder Rollenspieler kennt es eigentlich:
Die Welt ist kurz vorm Abgrund, die Apokalypse steht unmittelbar bevor, in wenigen Tagen kommt die „Armee aus Eis-Zombies über die Mauer“/„hat der böse Zauberer die Weltherrschaft an sich gerissen“/„explodiert der Wurm in unserem Kopf und verwandelt uns in ein Tentakelmonster.“
Aber da ist dieses kleine Mädchen, deren Katze weggelaufen ist. Und außerdem ist da noch ein Kellergewölbe, in dem ja ein +1 Schwert des Mutes liegen könnte. Und eigentlich müsste man auch noch 500 Krokodile verprügeln, um sich die Lederrüstung zu basteln, die so cool aussieht.
Gerade Baldur’s Gate 3 leidet besonders unter dieser Diskrepanz zwischen dem, was die Story uns einredet, und dem, wie wir eigentlich spielen sollen und wollen. Das ist so eine Art ludo-narrative Diskrepanz.
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Baldur’s Gate 3 wurde umgerechnet 1.225 Jahre am ersten Release-Wochenende gezockt – Spannende Fakten und Zahlen
Jeder NPC will, dass wir uns beeilen und schiebt die reine Panik
Warum ist das bei Baldur’s Gate 3 so besonders krass? In den ersten Spielstunden macht Baldur’s Gate 3 dem Spieler in der Erzählperspektive unglaublich Druck: Denn man hat einen Parasiten im Hirn, der unweigerlich und eigentlich sofort, in wenigen Tagen, so sagt es das Spiel, dazu führen wird, dass man sich in einen Gedankenschinder verwandelt.
In den ersten Stunden wird man in Baldur’s Gate 3 ständig mit diesem Countdown konfrontiert. Jeder Gefährte, auf den man trifft, schiebt dieselbe Panik, will nur unbedingt dieses Ding loswerden.
In einer Diskussion auf reddit kommt diese Diskrepanz besonders zum Vorschein. Einige Gedanken daraus:
In der Story von Baldur’s Gate 3 wird regelmäßig impliziert, ein bestimmter Kampf oder das Spiel allgemein sind „zeit-sensibel“, müssen so schnell wie möglich abgeschlossen werden. Das soll für Spannung sorgen und Tempo ins Spielerlebnis bringen
In Wahrheit gibt es solche Limits – außer bei einigen Quests – jedoch kaum und das Rollenspiel lädt eigentlich zum gemächlichen Spiel ein, bei dem man alles erkundet. Denn das ist die Stärke von Baldur’s Gate 3, die unzähligen Nebenmissionen, die man auf verschiedene Arten lösen kann
Ein Spieler sagt: „Ich bin mir sicher, deshalb verpassen viele Spieler so viel in Akt 1, weil einem jeder einzelne Gefährte, den man rekrutiert, sagt: Wir müssen so schnell wie möglich eine Heilung bekommen! Jeder sagt einem, man müsse seinen Arsch hochkriegen und sich beeilen.“
Ein anderer Nutzer sagt: „Dieses falsche Gefühl der Dringlichkeit ist so eine Konstante in Rollenspielen, dass mein Hirn es einfach ausschließt wie einen Filter. Meine armen Gefährten waren sicher sehr verzweifelt, mit all diesen Parasiten in ihrem Kopf, und ich war so: „Wir laufen jetzt noch eine halbe Stunde durch die Wildnis und dann machen wir Feierabend.“
Was kann man dagegen tun? Offenbar ist eine alte Autorenweisheit von SF-Autor Douglas Adams die gesündeste Art, mit „Dringlichkeit in Rollenspiel umzugehen“: Ich liebe Deadlines, ich liebe das wuschende Geräusch, das sie machen, wenn sie an mir vorbeiziehen.
Mehr zum Spiel und Leuten, die es viel zu eilig haben:
Während die Hüter in Destiny 2 die virtuellen Orte durchstreifen, erscheint eine vertraute, rätselhafte Figur an einem geheimen Ort. Xur, der mysteriöse Agent der Neun, ist wieder da, um euch mit exotischen Schätzen zu überraschen und das Jahr 2023 mit einem galaktischen Knall abzuschließen.MeinMMO sagt euch, was er im Angebot hat und wo ihr ihn findet.
Andere Spieler ziehen es vor, Materialien zu farmen, da das Winterevent noch läuft und Eva Levante sowohl mit Verbesserungskernen als auch mit Glanzstaub sehr großzügig ist.
Für Bungie gab es am Ende des Jahres 2023 allerdings noch eine gute Botschaft: Destiny 2 wurde in der Steam-Rangliste “Die besten des Jahres 2023” zum dritten Mal in Folge als einer der Platinverkäufer der Plattform aufgeführt und landete damit in den Top 12 aller Spiele, wenn es um den Bruttoumsatz geht. Allerdings werden die zwölf Spiele in zufälliger Reihenfolge aufgelistet, so dass es schwierig ist, die Leistung im Jahresvergleich und den Umsatzrückgang von Bungie um 45 % in diesem Jahr zu beurteilen.
Wie episch Destiny 2 auch weiterhin ist, könnt ihr in diesem Trailer zur ersten Saga erleben:
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Destiny 2: Die epischsten Momente der Saga von Licht und Dunkelheit
Alle Infos zu Xur am 29. Dezember 2023 – PS4, PS5, PC, Xbox One und Xbox Series X|S
Wann kommt Xur? Er erscheint in Destiny 2 wöchentlich freitags um 18:00 Uhr und bleibt bis zum darauffolgenden Dienstag um 18:00 Uhr in der Spielwelt präsent. Während dieser Zeit können Hüter aus der ganzen Welt seinen Laden besuchen und exotische Gegenstände erwerben.
Wo befindet sich Xur? Das ist sein Lager fürs Wochenende
Die Position von Xur: Nach dem Reset um 18:00 Uhr geht die Suche los und die Spieler fliegen Xurs mögliche Standorte an. Die MeinMMO-Redaktion ist mit dabei und verrät euch, wo ihr suchen müsst.
Hier befindet sich Xur: Nessus, im Wächtergrab
Xur ist auf Nessus, im Wächtergrab
Xurs Inventar vom 29.12. bis 02.01. – Alle Exotics auf einen Blick
Was hat Xur im Angebot? Xur bietet eine breite Auswahl an exotischen Ausrüstungsgegenständen und Waffen im Auftrag der Neun an, die er nur noch in Season 23 gegen Legendäre Bruchstücke an alle Hüter verkauft.
Sein Inventar ändert sich wöchentlich und ermöglicht insbesondere neuen Spielern, ihre Fähigkeiten durch den Einsatz von Exotics zu verbessern und sich schneller für die Herausforderungen in Destiny 2 zu rüsten.
Das ist Xurs Angebot
Xurs Angebot am letzten Wochenende im Jahr 2023
Waffe: Himmelsbrennereid – Scoutgewehr für 29 Legendäre Bruchstücke
Jäger: Orpheus-Rigg – Beinschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +8
Belastbarkeit: +2
Erholung: +26
Disziplin: +9
Intellekt: +22
Stärke: +2
Gesamt: 69
Titan: Heiligfeuerherz – Brustschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +12
Belastbarkeit: +12
Erholung: +10
Disziplin: +12
Intellekt: +10
Stärke: +12
Gesamt: 68
Warlock: Kontraversaler Halt – Armschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +7
Belastbarkeit: +23
Erholung: +4
Disziplin: +14
Intellekt: +6
Stärke: +8
Gesamt: 62
Legendäres Rüstungs-Set: „Lichtvolk“-Set, mit einem guten Brustschutz für den Warlock
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Neben dem regulären Angebot verkauft Xur einzigartige Rolls für Exotics aus nicht mehr verfügbaren exotischen Missionen vergangener DLCs. Ihr könnt euch diese Waffen allerdings nur bei Xur kaufen, wenn ihr auch die passende Erweiterung besitzt.
Derzeit hat er eine Waffe im Angebot:
Die exotische Handfeuerwaffe „Falkenmond“ (Jenseits des Lichts-DLC) mit Mörderischer Wind.
Prüfungen von Osiris vom 29.12. bis 02.01. – Maps, Waffe und Infos
Die Trials fordern spielerisch alles von engagierten PvP-Spielern.
Welche Map ist diese Woche dran? In den Trials müssen sich die Hüter auf eine spezielle Map konzentrieren. Sie wechselt nicht und bleibt bis zum Weekly-Reset am 02. Januar um 18:00 Uhr aktiv.
Diese Map ist aktiv: Burnout
Die Destiny 2 PvP-Karte “Burnout”
Das ist die Belohnung für einen makellosen Run: Jede Woche erwartet euch auch eine ganz spezielle Waffe auf dem Leuchtturm, die ihr für euren makellosen Lauf, also 7 Siege, als Meister-Version bekommt. Die Waffe könnt ihr euch bis zum kommenden Dienstag, dem 02. Januar 2024 um 18:00 Uhr, erspielen.
Als Belohnung gibt es stets eine Adept-Waffe, wenn ihr es mit eurem Ticket heil in den Leuchtturm geschafft habt.
Die Meister-Trials-Waffe dieser Woche ist: Unerwartete Rückkehr, eine Glefe
Die Trials-Glefe “Unerwartete-Rückkehr”
Wann starten die Trials offiziell? Die Prüfungen von Osiris beginnen heute, am 292. Dezember 2023, um 18:00 Uhr und enden mit dem Weekly-Reset, am 02. Januar 2024, um 18:00 Uhr.
Fokussiert euch auf den Loot, den ihr wollt: Eure Prüfungsengramme könnt ihr übrigens beim 14. Heiligen gezielt auf eure Wunschwaffe fokussieren. Dazu gibt es Verbesserungsprismen und Aszendenten-Bruchstücke. Eure Belohnung erhöht sich weiter, sobald ihr einen vollständigen Pass habt – selbst wenn ihr ein oder zwei Trials-Matches verloren habt.
Für viele MMORPG-Veteranen ist Dark Age of Camelot eines der besten PvP-MMORPGs aller Zeit. Daher war die Freude groß, als der Kopf hinterm Spiel, Marc Jacobs, 2013 ankündigte, einen Nachfolger zu bauen. Doch wo steht Camelot Unchained im Jahr 2024?
Der Kopf hinter dem Spiel, Mark Jacobs, versuchte danach noch mit Warhammer Online sein Glück, urde aber von der Gaming-Industrie (vor allem EA) bitter enttäuscht und startete 2013 sein eigenes Projekt, mit seinem eigenem Geld, Geld von Investoren und Backern: Camelot Unchained.
Doch 11 Jahre später ist so mancher Traum geplatzt und schon so mancher Skandal über das Spiel hinweggezogen: Tiefpunkt der Entwicklung war bislang 2020, als man ein „zweites Spiel“ entwickeln wollte, um Camelot Unchained zu stützen – was bei den Fans überhaupt nicht gut ankam.
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Camelot Unchained – DragonCon-Trailer von 2016
Vage gute Neuigkeiten und eine neue Beta für 2024
Das sagen die Entwickler jetzt: Zur Jahreswende 2024 hat Camelot Unchained immer noch nicht wahnsinnig viel vorzuweisen, aber die Stimmung im Team und um das Spiel herum scheint wieder deutlich besser zu sein, als vor einigen Jahren.
Es gibt ein paar warme Worte zu Weihnachten:
„Spiele zu entwickeln ist eine Reise voller Wendungen und Änderungen und wenn ihr uns auf diesem wilden Ritt begleitet, danken wir euch aus der Tiefe unserer Herzen. Wir würden es gar nicht anders wollen.“
Das Studio CSE hat vor einem Jahr, Ende 2022, eine große Finanzspritze erhalten und jetzt sagt das Team: 2023 sei ein Jahr voller „aufregender Entwicklungen“ gewesen. Man freue sich darauf, die endlich mit den Spielern zu teilen.
Im Januar 2024 werde man ein neues Build für die „Beta 1 Backer“ bringen, und hier ein komplett neues User-Interface vorstellen (via camelotunchaiend).
Es heißt, dieses Interface sei auch eine starke Grundlage für 2024.
Mark Jacobs kündigt zudem persönlich „gute Neuigkeiten“ für 2024 an, wie genau die aussehen, verrät er aber nicht.
Der Kampf mit dem nagenden Zahn der Zeit
Das steckt dahinter: „Camelot Unchained“ ist insgesamt schon ein ernüchterndes Beispiel für „MMORPGs, die im Crowdfunding“ entstehen.
Jacobs und sein Team haben sich ein extrem ambitioniertes Projekt vorgenommen. Sie entwickeln eigene Systeme, eine eigene Engine und haben mit einer Vielzahl von Schwierigkeiten zu kämpfen. Darunter wie man neue Entwickler findet, die weit weg vom Schuss in die Provinz ziehen wollen, und wie man immer wieder neues Geld auftun will.
Nach 11 Jahren in der Entwicklung hat Camelot Unchained mittlerweile das Problem, dass alles, was bei der Vorstellung „frisch und cool“ aussah, mittlerweile veraltet wirkt.
Zwar hat man im letzten Jahr nichts groß Negatives über Camelot Unchained gehört, aber eigentlich hat man seit einem Jahr fast gar nichts vom Studio gehört: Nach der Finanzierungsrunde gab’s wohl eine Menge Arbeit intern zu verrichten.
Mal sehen, ob die angekündigten News und Updates 2024 wieder mehr Aufmerksamkeit auf das MMORPG lenken.
Im schlimmsten Fall könnte es Camelot Unchained wie Crowfall gehen – viel Hoffnung, eine lange Entwicklung, mit vielen Verzögerungen und zum Release wirkt das Spiel dann so veraltet, dass sich kaum wer dafür begeistert und es regelrecht verpufft.
Das MMORPG New World erlebte zum Ende von 2023 einen Aufschwung auf Steam: Im Oktober 2023 waren im Schnitt immer 37.000 Leute online – die Spielerzahl ist im Dezember wieder etwas gesunken. Dennoch ist das MMORPG von Amazon noch immer relevant. Was sagen die Entwickler zu 2024? Mit welchen neuen Inhalten können Spieler rechnen?
Wie haben sich die Spielerzahlen entwickelt?
Zum Release hatte New World fantastische Spielerzahlen auf Steam – zum Höhepunkt, im Oktober 2021 waren es 410.000 im Schnitt. Ein Großteil der Spieler war aber spätestens im Februar 2022 größtenteils wieder weg, dann startete mit Lost Ark das nächste MMORPG von Amazon.
Im November 2022 erreichte New World mit 67.000 durchschnittlichen wieder einen kurzfristigen Aufschwung, der rasch verblasste. 2023 war es dann lange ruhig, bis es im Oktober 2023 mit der neuen Erweiterung wieder nach oben ging und 37.400 Spieler erreicht.
Es gibt also pro Jahr immer wieder Phasen, wo das Spiel deutlich mehr Spieler hat als sonst – eigentlich ein gutes Zeichen für das Buy2Play-MMORPG.
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New World: Rise of the Angry Earth – Trailer zur Erweiterung
Große Pläne für PvE und PvP
Das sagt man für 2024: Kurz vor Weihnachten gab es ein YouTube-Video der Entwickler (via youtube). Der Chef Scott Lang sagte dort:
„Wir würden nichts mehr lieben als euch zu sagen: Hier ist alles, was wir für 2024 geplant haben. Aber das können wir jetzt einfach nicht machen. Aber ich kann euch sagen: Es wird viel. Ich kann euch nicht sagen, wie aufgeregt wir für 2024 sind. Okay, das habe ich euch jetzt gerade erzählt. Es kommt eine Menge 2024, aber wir können jetzt noch nicht ins Detail gehen.“
Machen sie PvE oder PvP was? Später im Video kam nochmal die Ansage, Spieler könnten „viele große Dinge erwarten, im PvE und PvP“. Man habe große Pläne fürs PvP 2024, doch auch eine Menge im PvE zu bieten, unter anderem Story-Telling und „Casual“-Aktivitäten.
Aber auch hier wollte der Chef, Scott Lang, nicht in Details gehen.
Escape from Tarkov erfüllte seinen Spielern mit dem jüngsten Update einen großen Wunsch und brachte eine Änderung, auf die sie schon lange warteten.
Um welche Veränderung geht es? In Escape from Tarkov (EFT) gab es am 27. Dezember 2023 mal wieder einen Wipe, der in regelmäßigen Abständen den gesamten Fortschritt aller Spieler zurücksetzt. Außerdem kam mit dem Wipe auch ein Update, das neue Inhalte und einige Veränderungen am Spiel brachte.
Untern diese Veränderungen war auch eine Überarbeitung des Rückstoßes in Escape from Tarkov. Der Rückstoß der einzelnen Waffen war Fans des Shooter schon länger ein Dorn im Auge. Diese sind jetzt umso glücklicher, dass Entwickler Battlestate Games endlich eine Veränderung vornahm.
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Escape from Tarkov Gameplay – Battle for Concordia
Was bewirkt die Rückstoß-Änderung? Auf der offiziellen Website von Escape from Tarkov hat Battlestate Games die Patch Notes des Updates 0.14.0.0 veröffentlicht. Dort werden auch die Veränderungen am Rückstoß aufgeführt (via escapefromtarkov.com).
In den Patch Notes steht:
„Die Rückstoßmechanik wurde verbessert, um sie für die Spieler realistischer und angenehmer zu machen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Verbesserung des Gefühls beim Schießen mit Halbautomatik und kurzen Feuerstößen gelegt.“
„Die neue Rückstoßmechanik umfasst jetzt eine Vielzahl flexibler Einstellungen, die eine Anpassung der Balance auf der Grundlage von Analysedaten und Spielerfeedback ermöglichen.“
„Alle Parameter des Waffenrückstoßes wurden neu ausbalanciert.“
„Das Rückstoß-Rework ist in jeder Hinsicht fantastisch“
Was sagen die Spieler zu der Änderungen? Die Spieler von Escape from Tarkov lieben die Änderung des Rückstoßes, denn viele waren mit dem alten System unzufrieden. Mehrere Spieler schreiben zudem, dass sie nach einer längeren Pause jetzt wieder zu EFT zurückkehren.
Sternanchor via Reddit: „Die Rückstoß-Änderung ist wirklich die beste und wichtigste Änderung, die sie seit Jahren vorgenommen haben.“
Illstate5161 via Reddit: „Das Rückstoß-Rework ist in jeder Hinsicht fantastisch. Waffen fühlen sich endlich wie Waffen an. […] Das ist absolut fantastisch.“
Embarrassed-Gas1373 via Reddit: „Ich bin ein großer BSG-Hater, aber dies ist eine ihrer besten Arbeiten. Das Warten hat sich wirklich gelohnt, ich kann es kaum erwarten, Leute zu sehen, die Waffen benutzen, die nicht bei jedem Raid gleich aussehen.“
Wet_Sauce via Reddit: „Ich bin sehr zufrieden mit den Änderungen. […] Das macht so viel Spaß!“
Einige Spieler schreiben zudem, dass sie nach einer längeren Pause jetzt wieder zu Escape from Tarkov zurückkehren werden:
New_to_warwick via Reddit: „Bitte behaltet den Rückstoß so bei. Ich bin ein Spieler aus dem Jahr 2018 mit über 14.000 Spielstunden und ich habe vor 3–4 Wipes aufgehört. Jedes Mal habe ich es wieder versucht, aber ich hatte das Gefühl, dass das Spiel sein ‘Tarkov’ verloren hat. Als ich diesen Wipe ausprobierte und den neuen Rückstoß in Aktion sah, dachte ich ‘das ist es, Tarkov ist zurück’.“
Generell lässt sich zusammenfassen, dass die Änderungen bei vielen EFT-Spielern sehr gut ankommt. Doch während der Extraction-Shooter Escape from Tarkov mit dem neuen Rückstoß einen wichtigen Sieg feierte und seinen Spielern einen Wunsch erfüllte, kämpft EFT: Arena weiterhin mit Problemen.
Ein ehemaliger Manager hat das Unternehmen X (vormals Twitter) von Elon Musk verklagt, weil er seine Bonuszahlungen nicht erhalten hat, und bekam recht. Musk schuldet ihm eine Summe in Millionenhöhe.
Warum wurde geklagt? Bereits vor der Twitter-Übernahme durch Elon Musk wurde die Auszahlung der Jahres-Boni von Mitarbeitern an bestimmte Unternehmensziele geknüpft. Musk soll diese Regelung mündlich erneut bestätigt haben: Er habe den Angestellten 50 % ihrer Ziel-Boni aus 2022 zugesichert, heißt es.
Die Mitarbeiter von X (ehemals Twitter) erreichten die Ziele, doch erhielten nie ihre Bonuszahlungen. Nun klagte ein ehemaliger Manager, Mark Schobinger, gegen das Unternehmen, und bekam recht.
Elon Musk spielt in seiner Freizeit gerne Diablo 4, wir haben die Entwickler des Spiels über die Zukunft befragt.
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BlizzCon 2023: Diablo 4 Chefs sprechen mit uns über die Entwicklung und Zukunft des Spiels
Musk verliert vor Gericht – muss Millionen zahlen
Bei MeinMMO liegt unsere Expertise im Bereich Gaming. Wir sind keine Rechts-Experten. Die originale Verordnung des Richters könnt ihr hier finden.
Warum wollte das Unternehmen nicht zahlen? Das Unternehmen Twitter berief sich in seiner Verteidigung vor Gericht auf den Umstand, dass die Vereinbarung nur mündlich getroffen wurde. Damit sei, laut texanischen Recht, kein rechtsgültiger Vertrag zustande gekommen.
Mit diesem juristischen Kniff versuchten die Anwälte des Unternehmens, die Verhandlung vor Gericht doch noch zu gewinnen. Der Richter entschied sich jedoch dafür, kalifornisches Recht gelten zu lassen, weil der Hauptsitz des Unternehmens im Silicon Valley liegt. Im kalifornischen Recht sind mündliche Verträge möglich.
Der Richte entschied sich deshalb, dem Manager Schobinger recht zu geben und urteilte gegen X (ehemals Twitter).
Wie viel Geld muss bezahlt werden? Eine genaue Summe ist nicht bekannt, es soll sich aber um eine Millionensumme handeln. Der ehemalige Mitarbeiter muss nun von X entschädigt werden.
Das Unternehmen äußerte sich weder zum Prozess noch zur Niederlage. Seit der Übernahme des Unternehmens durch Musk wurde die Presseabteilung aufgelöst. Erst vor Kurzem verlor Musk 800 Millionen Euro an Fördergeldern.
Wie die Community herausfand, gibt es in Pokémon GO einen Trick für eine Fangchance von 100 %. Neue Erkenntnisse zeigen, dass dieser Trick nicht bei allen Pokémon funktioniert.
Um welchen Trick geht es? In Pokémon GO gibt es ein besonderes Feature, welches aus den Spielen der Hauptreihe bekannt ist. Obwohl dieser sogenannte „Schnäppchenfang“, im Englischen „Critical Catch“ bereits seit vielen Jahren im Spiel integriert ist, gab es bislang nur wenige Erkenntnisse dazu.
Wie funktioniert der Trick? Während dieser in den Hauptspielen zufällig ausgelöst wird, stellte ein Trainer auf Reddit kürzlich seine Methode vor, um den Schnäppchenfang garantiert auszulösen. Hierzu müsst ihr ein Pokémon im richtigen Moment mit einem Pokéball treffen.
Seit der Entdeckung des Spielers ist die Community fleißig dabei, die Details des Features zu erkunden. Hierbei haben fleißige Trainer auf Reddit nun herausgefunden, bei welchen Pokémon der Schnäppchenfang leider nicht aktiviert ist.
Den Reddit-Beitrag dazu seht ihr hier:
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Schnäppchenfang funktioniert nicht bei allen Pokémon
Bei welchen Pokémon funktioniert der Trick nicht? Wie die Community herausfand, funktioniert der Schnäppchenfang nicht bei Pokémon, welche ihr nach einem Raid fangen könnt. Bei wilden Pokémon hingegen wurde der Trick von der Community bisher erfolgreich getestet und bestätigt.
Funktioniert der Schnäppchenfang bei den Galar-Vögeln? Bisher gibt es noch keine Garantie, ob der Trick mit den seltenen, legendären Galar-Vögeln funktioniert. Es ist davon auszugehen, da es sich hierbei nicht um Raid-Pokémon handelt, sondern um wilde, wenn auch seltene und legendäre Pokémon. Vor allem bei den drei Galar-Vögeln würde der Trick einen großen Mehrwert bieten, da diese sehr selten und schwer zu fangen sind.
Funktioniert der Schnäppchenfang bei legendären Pokémon aus der Kampfliga? Es gibt bisher auch noch keine abschließende Erkenntnis darüber, ob der Trick bei legendären Pokémon funktioniert, die ihr in der Kampfliga als Belohnung erhalten könnt. Da ihr für diese jedoch keine gesonderten Pokébälle wie bei Raids einsetzen müsst und diese Pokémon zudem nicht fliehen können, ist der Trick hier wohl auch nicht von der größten Bedeutung.
Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr den Schnäppchenfang bereits probiert? Schreibt es gerne in die Kommentare. Schaut auch für die letzten Tage des Monats noch bei den Events im Dezember in Pokémon GO vorbei.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Der 27-jährige Franzose Jérémy „Eika“ Valdenaire hat sich am 27.12. als homosexuell geoutet. Er ist Profi in League of Legends. Das sei ein beängstigender Schritt, sagt er, denn im E-Sport von LoL hört man noch immer schwulenfeindliche Sprüche – aber genau deshalb empfindet er den Schritt nun auch als notwendig.
Wer ist Eika?
Eika ist ein Veteran der französischen Szene in League of Legends, der seit 2014 für gleich 12 Teams gespielt hat.
Er war auch 2 Monate auf Schalke und trat 2019/2020 für Immortals, ein US-Team, in der LCS an.
Aktuell spielt er in der Midlane für die neu gegründeten „Gentle Mates“, ein Team in der starken französischen Liga LFL. Der große Twitch-Streamer Gotaga gehört zu den Besitzern des Teams.
Regionale E-Sport-Teams erleben in LoL einen Aufschwung. In Deutschland ist Eintracht Spandau hier Vorreiter:
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Alles, was ihr zu dem LoL-Team Eintracht Spandau wissen müsst – in 4 Minuten
„Es fühlt sich wie ein Sieg über mich selbst an“
Das ist sein Outing: Einen Tag nach Weihnachten, am 27.12., schrieb Eika auf Twitter, er möchte sich als schwuler Mann zu erkennen geben. Als Profi-Spieler sei es etwas beängstigend, die Person zu sein, die man nun mal ist, weil man immer noch schwulenfeindliche Sprüche höre.
Aber deshalb schreibe er das auch: Er tut das für sich und für all die Leute, die sich darin wiedererkennen. Er sagt: Seid bitte nicht so hart zu euch selbst.
Wenn man das Gefühl hat, Leute belügen zu müssen und denke, man müsse auf das Gefühl verzichten, glücklich und man selbst zu sein, dann werde sich das negativ auf das Privatleben und die sportliche Leistung auswirken.
Der 27-Jährige sagt, es sei zwar naiv, zu glauben, nur weil er sich oute, verschwänden jetzt alle negativen Gedanken, die in seinem Kopf kreisen, aber es sei ein Schritt in die richtige Richtung. Er fühle sich gerade, als habe er einen Kampf gegen sich selbst gewonnen. Es habe lange gedauert, bis er sich so akzeptiert habe, wie er nun mal sei.
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„Respekt“ und „Mut“ sind die dominanten Begriffe in den Kommentaren
Wie sind die Reaktionen? Der Post auf Twitter schlägt hohe Wellen: Er wurde mittlerweile 2,1 Millionen Mal angezeigt, hat fast 20.000 Likes, 2.000 Retweets und 1.220 Kommentare.
Die Kommentare sind respektvoll und drücken Unterstützung aus: Man kann zwischen den Zeilen herauslesen, dass jedem klar ist, was für einen Mut es erfordert, sich in der kompetitiven Szene von LoL zu outen, wo man so manchen geschmacklosen Spruch aus der vermeintlichen Anonymität von Social Media zu hören bekommen wird.
Die beiden Schlüsselwörter in den Kommentaren sind „Respekt“, aber auch „Mut“. Viele posten ein Herz.
2022 hatte sich Biofrost, ein berühmter und sehr erfolgreicher US-Profi, geoutet:
Unser Autor Schuhmann hat auf Netflix aus Versehen den falschen Film gesehen: „Dynasty Warriors“ aus dem Jahr 2021 ruiniert ihm ein wenig seine Erinnerung an „Total War: Romance of the Three Kingdoms“, eines seiner liebsten Spiele auf Steam.
Was ist das für ein Film?
Dynasty Warriors spielt im antiken China, zur Zeit der Drei Reiche – genau wie deutlich bessere Filme, etwa „Red Cliff“ von John Woo. „Three Kingdoms“ ist sozusagen der „Trojanische Krieg“ der Chinesen: Eine epische Epoche voller Helden, die teils historisch und teils fiktiv ist. Die Epoche wurde in vielen Videospiel-Reihen verarbeitet.
Dynasty Warriors stammt aus dem Jahr 2021, dauert knapp 2 Stunden und hat einen IMDB-Score von 4,8 – eine Bewertung, die noch ziemlich gnädig ist. Der Film ist auf Netflix ziemlich mies auf Englisch synchronisiert und wirkt wie ein überdrehter Mix aus Historien-Drama, Martial Arts und Fantasy.
Im Kern ist es ein „Martial Arts“-Film, bei dem chinesische Herren mit einem Hieb 50 Leute auf einmal durch die Luft fliegen lassen und killen. In den „ruhigeren Szenen“ sieht man Tyrannen tyrannische Dinge tun, während im Hintergrund Leute, die später sicher noch wichtig werden, sich den Spitzbart reiben und ihre Rache planen.
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Die Verfilmung zu Dynasty Warriors zeigt actionreiche Kämpfe im Trailer
Das, was man im Spiel schon zig Mal gemacht hat, einmal auf Netflix sehen
Was hat mich so irritiert? Die Welt von „Romance of the Three Kingdoms” wird in vielen Videospielen verarbeitet: In Dynasty Warriors, Dynasty Tactics, Romance of the Three Kingdoms und, in der westlichen Variante, in Total War: Romance of the Three Kingdoms.
Weil es bei diesen Spielen einige Perlen gibt und chinesische Strategiespiele einen besonderen Reiz ausmachen, habe ich schon viel Zeit in diesen Universen verbracht.
Zombies und Helden im alten China
Jedes der Spiele, die ich gespielt habe, fängt gleich an: Man muss einen „Aufstand des normalen Volks“ niederschlagen: Schreiner, Tischler, Fischer, die sich gelbe Turbane aufgesetzt haben und gegen die chaotische Regierung rebellieren. Das ist das Tutorial in jedem dieser Spiele. Dabei lassen die Spiele durchblicken, dass der Anführer der gelben Turbane, ein Typ namens Zhang Jiao, eine Art mythische Aura verströmt – irgendwas Taoistisches.
Gut, im Film „Dynasty Warriors“ ist der Anführer der Gelben Turbane eine Art Voodoo-Priester, der mit „weißer Geistermagie“ seine gefallenen Soldaten wie Zombies wieder aufstehen lässt.
Dann treten auch schon die Helden der Reihe auf: Die mythisch verehrten Liu Bei (Terence Hill), Zhang Fei (Bud Spencer), Guan Yu (so eine Art Mega Superheld) reiten ein und werden mit epischer Musik vorgestellt. Von denen kann jeder mit einem Schlag mindestens mal 50 „Normalos“ wegfetzen.
Der „Hauptfeind“ in den ersten Kapiteln von Romane of the Three Kingdoms tritt dann auch schon auf: Dong Zhou. Im Film ist da ein untersetzter, älterer Herr, der auf einem Pferd reitet, während 50 Zombies an ihm kleben. Und der – einfach weil er’s kann – sehr tyrannische Tyrannen-Sachen macht und sagt. In den ersten Minuten seiner Screentime reitet er mit 50 gelben Zombies am Pferd durch die Gegend, benimmt sich wie ein Arsch zu seinen Rettern, schüchtert einen Raum voller Beamte ein und bringt irgendwie einen jungen Kaiser zum Weinen. Tatsächlich entspricht der Teil so ziemlich mein Bild, das ich immer von ihm hatte.
Film hat mir meine Erinnerung an Heldentaten an ein Spiel auf Steam vermiest
Warum hat es mir mein Spiel vermisst? Ich spiele seit fast 20 Jahren die „Total War“-Games von Creative Assembly. Das fing mit Rom an, ging dann übers Mittelalter bis in die Fantasy Welten von Warhammer: Normalerweise muss man hier einigermaßen vernünftig planen, sehen, dass die eigene Kavallerie nicht in Speere läuft, sondern die gegnerischen Bogenschützen erwischt.
Ein Spiel der Serie basiert aber auf den „Three Kingdoms“ und hier steuert man die epischen Helden selbst, die auch im Film zu sehen sind und ich muss gestehen: Ich neige dazu, Total War: Three Kingdoms sehr schlampig zu spielen. Denn die Heldenfiguren dort sind so unfassbar stark, dass es oft reicht, auf alle Strategie zu verzichten und nur den einen Helden loszuschicken, der dann im Alleingang 50 Gegner mit einem Hieb seines Speeres killt.
Ich hab große heldenhafte Erinnerungen daran, wie ich – wegen mieser Planung – mit einem Helden und einer winzigen Schar von Soldaten ganze Armeen des Gegners ausgelöscht habe, indem ich den Helden immer wieder zurückgezogen habe, um ihn dann im Sturmangriff in die Gegner zu jagen.
Als ich aber auf Netflix gesehen habe, wie total bescheuert und unrealistisch dieses „Mittelalter Chinese mit Speer lässt 50 Gegner durch die Luft fliegen“ in bewegten Bildern aussieht, bin ich doch etwas ins Grübeln gekommen.
Vielleicht sollte ich mir doch mehr Mühe bei der Planung der Schlachten geben.
Nach der Serie Vikings bekam ich übrigens extrem Lust auf „Crusader Kings 3“ – das hat besser funktioniert:
Fritz Meinecke (34) ist richtig sauer, denn ein Ex-Teilnehmer von 7 vs. Wild soll ihm sein Projekt gestohlen haben und geht damit jetzt auch noch viral auf YouTube. Doch dieser sagt, es war von Anfang an seine Idee.
Um welches Format geht es? Aktuell läuft auf YouTube das Format „Catch Me“ von „7 vs. Wild“-Teilnehmer Otto „OttoBulletproof“ Karasch und Outdoor-Profi „DerSebo“. Die Videos dazu gehen auf YouTube viral und konnten schon ca. 800.000 und 500.000 Aufrufe (Stand 29.12.2023) erzielen.
Die Idee ist, dass die zwei Outdoorprofis mitten im Nirgendwo mit einer Karte ausgesetzt werden und einen gewissen Punkt erreichen müssen. Dabei werden sie von Ex-Polizisten und Ex-Soldaten verfolgt, denen sie entkommen müssen.
Die Flüchtigen erhalten keine besondere Ausrüstung, ihre Sucher jedoch sind mit modernster Technik, wie Nachtsichtgeräten, ausgestattet. Die Sucher dürfen sich auch per Auto fortbewegen. Um die Serie spannend zu halten, gibt es einen Game-Master, der für Tipps sorgt und etwas Chaos in die Sache bringt.
Die erste Folge des „Catch Me“-Formats könnt ihr hier sehen.
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Fritz Meinecke ist sauer, weil er sein Projekt geklaut sieht
Was stört Fritz Meinecke? Fritz Meinecke behauptet, das „Catch Me“-Projekt, entwickelt haben. Dies sei zusammen mit den 7 vs. Wild Mitgründern Max und Johannes passiert. Auf Instagram beantwortet er eine Frage, ob er denn auf das Format reagieren werde und wirkt dabei ziemlich missgelaunt.
Die beiden Outdoor-Experten hätten als Flüchtige oder Sucher eine Rolle im Format gespielt. Zum Projekt soll es bereits mehrere Meetings gegeben haben, bei denen Dokumente entstanden seien sollen, die die Ideen zum Projekt festhalten.
Wegen des Angriffskriegs von Russland auf die Ukraine habe sich das Team entschieden, die Durchführung des Projekts auf Eis zu legen. Ohne weitere Absprache sollen nun OttoBulletproof und DerSebo das Projekt ohne den „7 vs. Wild“-Gründer produziert haben.
Meinecke schreibt weiter: „Bin kein Freund von solchen Verhaltensweisen. Ich liebe Ehrgeiz und Leute, die durchziehen, aber die Frage ist, ob du auf deinem Weg über Leichen gehen möchtest oder nicht. Das muss jeder für sich entscheiden.“
Das vollständige Statement könnt ihr auf Reddit finden, da die Instagram-Story bereits abgelaufen ist.
Bei Fritz Meineckes Format, 7 vs. Wild, schlägt sich ein Teilnehmer besonders gut. Wir haben euch Jens „Knossi“ Knossalla genauer vorgestellt.
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Vom Zeugenstand bei Barbara Salesch zum König von Twitch – Karriere und Leben von Knossi
OttoBulletproof: „Die Idee zum Projekt, kam von mir.“
Was sagt OttoBulletproof zu der Sache? Der Survival-Experte ist klar der Überzeugung, dass er die Idee zum Format hatte. Das will der 7 vs. Wild Ex-Teilnehmer mit E-Mail-Verläufen zwischen ihm und Fritz Meinecke belegen.
In dem E-Mail-Verlauf ist zu erkennen, dass Fritz Meinecke nach Ideen für gemeinsamen Videos fragte und Otto dann mit einer Idee, die dem „Catch Me“-Format ähnelt, auf Fritz Meinecke antwortete. Der E-Mail-Kontakt fand wohl am 17.12.2021 statt, ist also über zwei Jahre her.
Die Idee sei an den „Combat Survival“-Lehrgang angelehnt, den OttoBulletproof bei seiner Ausbildung bei der Bundeswehr durchlaufen haben soll.
In einem Statement auf Instagram sagt der Outdoor-YouTuber wörtlich:
Die Idee von diesem Projekt, oder zu diesem Projekt, kam von mir. Was im Anschluss passiert (ist): Wir haben Max und Johannes aus dem Team von Fritz mit ins Boot geholt, die kennt ihr natürlich alle von 7 vs. Wild, und die haben sich dann mit mir und mit dem Sebo in die Detailplanung, oder an die Detailplanung gesetzt, um sozusagen, dann das Ding, filmreif zu machen.
Wer hat nun recht? Das lässt sich nicht eindeutig beantworten. Während OttoBulletproof wohl die Idee zum Projekt hatte, haben die „7 vs. Wild“-Mitgründer Max und Johannes diese wohl im Auftrag von Fritz Meinecke ausgebaut.
OttoBulletproof sagt in seinem Statement auf Instagram selbst, die Idee sei von Max und Johannes „filmreif“ gemacht worden. Meinecke fühlt sich offenbar übergangen, weil das Projekt nun ohne ihn stattfindet und wohl auch keine Rücksprache mehr mit ihm gehalten wurde.
Jason Hall ist ein ehemaliger Blizzard-Mitarbeiter, der auf Twitch von seinen Erfahrungen in der Spiele-Industrie berichtet. Dabei kritisiert er offen die harten Arbeitsbedingungen.
Was ist das für ein Mitarbeiter? Jason Hall ist ein Spiele-Entwickler, der bis 2016 bei Blizzard arbeitete und mittlerweile sein eigenes Indie-Studio führt. Zusätzlich spricht er auf Twitch über seine Erfahrungen in der Spiele-Industrie und äußert sich dabei durchaus kritisch.
In einem neuen Clip spricht Hall nun darüber, wie es war, nach der Arbeit bei Blizzard einen – vergleichsweise – normalen Job zu haben.
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„Einer der besten Bosse, die ich je hatte“
Wie erlebte er die Arbeit? Laut seinem Lebenslauf auf LinkedIn arbeitete Hall nach seiner Zeit bei Blizzard für 8 Monate als „Automation Engineer“ bei Amazon Games. Wie der Entwickler im Stream verrät, habe er dort jedoch das Gefühl gehabt, nicht voranzukommen.
Hall erzählt, er sei in seinem ersten Monat bei Amazon Games zu seinem Chef gegangen und habe ihm gesagt: „Ich habe nicht das Gefühl, besonders gute Arbeit zu leisten. Ich habe das Gefühl, dass ich nichts erreiche.“
Sein Chef, selbst ein ehemaliger Blizzard-Mitarbeiter, habe das Problem sofort erkannt und ihm erklärt: Das, was er jetzt empfinde, sei das Resultat daraus, so lange überarbeitet gewesen zu sein. Er habe jetzt einen „normalen Job mit normalen Stunden“, doch dieser normale Rhythmus fühle sich im Vergleich wie Stillstand an.
Den entsprechenden Ausschnitt könnt ihr hier sehen:
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Welche Lösung hatte der Chef? Wie Hall berichtet, gab ihm sein Chef erstmal den restlichen Tag, einen Donnerstag, sowie den folgenden Freitag frei. Er habe sich das verlängerte Wochenende genommen und sich danach tatsächlich besser gefühlt. „Einer der besten Bosse, die ich jemals hatte“, sagt der Entwickler rückblickend.
Wie geht es Hall inzwischen? In einem weiteren Ausschnitt aus dem Stream verrät Hall, dass er heute viel weniger Geld verdient, als mit seinen früheren Jobs. Dafür sei er jedoch auch viel zufriedener. Für den Entwickler ist Geld egal, solange er seine Rechnungen zahlen kann, wie er erklärt: Am Ende des Tages sei das „alles derselbe Hamburger.“
Inzwischen ist Hall sein eigener Chef und kann sich seine Zeit vermutlich selbst einteilen. Doch gerade die Arbeit auf Twitch verleitet viele Content Creator regelrecht zur Selbstausbeutung, da sie das Gefühl haben, ständig auf Sendung sein zu müssen. So entstehen teils lange Streaming-Marathons.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels hatten wir einen TikTok-Clip eingebettet, der von einem Reposter-Bot-Account online gestellt wurde. Wir haben dies korrigiert und verlinken nun auf den offziziellen TikTok-Account von PirateSoftware.
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