„Das ist jetzt aber nicht ernsthaft ein Film“: Ein neuer Fantasy-Film auf Netflix ist wie Jumanji und aktuell auf Platz 1 der Charts

Auf Netflix erscheinen jede Woche unzählige Serien und Filme aus diversen Ländern. Dabei sind die Netflix-Charts ein guter Faktor, um zu schauen, was gerade oft geschaut wird. Nur setzt sich dort aber nicht immer Qualität durch. Ein neuer Fantasy-Film mit Jean Reno scheint genau das zu zeigen.

Um welchen Film geht es? Am 23. Oktober 2024 erschien der Film Die Werwölfe von Düsterwald auf Netflix. Der Fantasy-Film erinnert stark an Jumanji, denn eine französische Familie spielt eine mysteriöse Version des Spiels Werwolf.

Die Regie für den Film führte François Uzan. Am ehesten könnte man ihn als Drehbuchautor der Netflix-Serie Lupin mit Omar Sy kennen. Auch der bekannte Schauspieler Jean Reno spielt mit. Der Film scheint auch ein größeres Publikum zu finden, denn in Deutschland ist er aktuell auf Platz 1 der Film-Charts.

Anmerkung der Redaktion: Laut aktuellem Stand, 30.10.2024, ist der Film nicht mehr auf Platz 1, sondern nur noch auf Platz 2 der deutschen Netflix-Charts.

Einen Trailer zum Film findet ihr hier:

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Die Werwölfe von Düsterwald – Trailer zum Fantasy-Film auf Netflix mit Jean Reno

Ein Party-Spiel wird zu Jumanji

Worum geht es in Die Werwölfe von Düsterwald? Eine französische Familie will das bekannte Spiel Werwolf spielen. Das Spiel erinnert dabei an Among Us. Ein Dorf muss herausfinden, wer der Werwolf ist, der sich nachts seine Opfer schnappt. Dabei liegt der Fokus des Spiels auf den Diskussionen und der Arbeit, den Werwolf zu finden.

Im Film selbst scheint die Werwolf-Version der Familie aber keine normale zu sein, denn wie in Jumanji wird die Familie plötzlich in eine Mittelalter-Welt verfrachtet. Dort ist der unbekannte Werwolf aber eine reelle Bedrohung, und die Familie muss diesen Umstand überleben.

Die Werwölfe von Düsterwald ist eine Fantasy-Komödie, einen echten Schrecken braucht man da wohl nicht zu erwarten.

Wie sind die ersten Reaktionen zum Film? Obwohl der Film aktuell in den Netflix-Charts in Deutschland auf Platz 1 ist, gibt es kaum Kritiken und auch die Stimmen normaler User scheinen nicht erfreut zu sein. Auf Rotten Tomatoes sind es zu wenige Reviews sowohl für einen Kritiker- als auch für einen User-Score. Vor allem an der filmischen Umsetzung des Spiels scheint es zu hapern:

  • Jason W schreibt dazu: Nachdem ich das Original-Partyspiel […] viele Male gespielt hatte, freute ich mich auf diese Verfilmung. Es ist eine clevere Idee, aber leider wurde sie schlecht umgesetzt.
  • Charlermat P kritisiert auch die Umsetzung: Hat die Elemente des Spiels nicht gut genutzt. Die Charaktere sind nervig

Die wenigen positiven Stimmen loben aber den Film als Familien-Film:

  • Ian H sieht das Problem eher an der Erwartung einiger Zuschauer: Ich bin mir nicht sicher, was die Leute von diesem Film erwartet haben, aber er ist ein guter, wohltuender Familien-Film.
  • Auch Marie B lobt den Film als Familien-Film: Ein absolut großartiger Film. D&D trifft Jumanji mit Shreck-ähnlichem Humor. Gute Komödie und viele Lacher. […] Persönlich ein großartiger Familien-Film.

Auf IMDb sehen die Wertungen des Films aber auch nicht besser aus. Bei knapp über 2.400 Reviews hat der Film nur einen Score von 5,4 von 10 Sternen.

Wer aber nicht viel erwartet und einen seichten Film nebenbei schauen will, kann das mit Die Werwölfe von Düsterwald wohl tun. Viel erwarten sollte man vom aktuellen Platz 1 auf Netflix wohl nicht. Falls ihr nichts gegen Dokus habt, solltet ihr euch aber eine herzzerreißende Geschichte aus der WoW-Community anschauen: WoW: Eine emotionale Doku auf Netflix berührt die Community – Spieler pilgern zur Gedenkstätte des Verstorbenen

Quelle(n):
  1. Jeuxvideo

Das neuste Dragon Age im Test: The Veilguard ist das ideale Dragon Age für alle, die Dragon Age noch gar nicht kennen

MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus ist seit Origins ein riesiger Fan von Dragon Age. Jetzt konnte er bereits vorab einen Blick auf The Veilguard werfen und hat über 90 Stunden in das Spiel versenkt. Ihm gefällt es sehr, als Fan der Reihe hat er aber auch Kritikpunkte.

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Seit dem ersten Dragon-Age-Teil vor 15 Jahren habe ich weit über 300 Stunden in die Reihe gesteckt. Dragon Age ist für mich bis heute die beste Rollenspiel-Reihe aller Zeiten mit all seinen Facetten. Selbst bei der Netflix-Serie hatte ich mehr Begeisterung als bei Arcane.

Seit dem dritten Teil, Inquisition, sind jetzt 10 Jahre vergangen, in denen ich verzweifelt auf die Fortsetzung gewartet habe. Jahrelang hat mir BioWare eine neue Story vor die Nase gehalten. Jetzt ist es endlich so weit.

Und ich war direkt zum Start von The Veilguard begeistert.

Erst bei meiner Reise durch Thedas haben sich dann ein paar Punkte aufgetan, über die ich doch gestolpert bin und die für ziemlich viele Diskussionen in unseren Redaktionen gesorgt haben. Was mir dabei aufgefallen ist: Vor allem ich und andere Veteranen haben sich an Inhalten wie Charakter-Entwicklungen gestört. Kollegen, für die The Veilguard ihr erstes Dragon Age ist, zeigen deutlich mehr Begeisterung.

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Dragon Age: The Veilguard lässt im offiziellen Launch-Trailer den Drachen los

Zugängliches Gameplay mit Tiefe, aber ohne drölfzehn Spells

Bereits im Vorfeld hat BioWare Trailer zu The Veilguard mit sehr bunter Grafik und actionreichem Gameplay gezeigt. Bei Fans hat das eher verhaltene Freude ausgelöst, teilweise sogar Skepsis. Und ja, teilweise bestätigen sich mit The Veilguard Befürchtungen.

Das Gameplay ist deutlich anders als früher und mehr auf Action ausgelegt. Selbst im direkten Vorgänger  Inquisition gab es noch mehr Möglichkeiten, um in der taktischen Pause zu agieren. In früheren Teilen etwa war es dort wichtig:

  • die richtigen Zauber und Fähigkeiten auszuwählen und zu platzieren
  • entsprechende Combos damit auszulösen
  • gegebenenfalls die Position zu ändern, um aus gefährlichen Bereichen zu entkommen

Dazu wurde jeder Charakter einzeln gesteuert. Im neusten Dragon Age geht es vor allem darum, euren eigenen Charakter zu nutzen und dabei möglichst cool auszusehen. Begleiter sind ohnehin unsterblich und lediglich, je nach Build, Buff-Bots oder Combo-Partner. Die taktische Pause ist nur noch ein Tool zur Auswahl von ein paar Fähigkeiten und des entsprechenden Ziels.

Genau dieses Action-Gameplay sorgt aber dafür, dass neue Spieler einen viel schnelleren Zugang haben, ohne dass es zu leicht wird. Ganz nach dem Motto: Leicht zu lernen, schwierig zu meistern. Der eigene Charakter Rook startet mit einer von drei Klassen und einem Talent-Baum, in dem am Ende eine von drei weiteren Spezialisierungen möglich sind.

Enormer Pluspunkt: Das Kämpfen wird immer besser

Während des Levelns kommen allmählich immer neue Fähigkeiten und Mechaniken hinzu, die zwar ineinander greifen und für Tiefe sorgen, aber nicht so komplex sind wie etwa die riesigen Zauber-Pools aus Origins. Bei mir lief das in etwa so ab:

  • Ich habe direkt als Krieger angefangen, weil ich die Schnitter-Spezialisierung sehr cool finde.
  • Beim Leveln habe ich dann langsam gelernt, was meine Klasse alles genau kann, was es mit leichten, schweren, geschickten und aufgeladenen Angriffen auf sich hat.
  • Später bekommen Skills dann Schlüsselworte wie „Projektil“, „Dauer“ oder „Bereich“ und ab hier wird es interessant.
  • Mit der Zeit kommt mehr Ausrüstung dazu und es sind richtige Builds möglich. Im Moment spiele ich auf „Nekrosen“, also Gift, und Lebensentzug, während ich eigene Gesundheit opfere, um stärker zu werden.

Meine Companions sind für mich reine Buff-Maschinen, die mich stärken und Combos vorbereiten. Von dem, was ich bisher gesehen habe, sind aber auch Builds möglich, in denen ihr zum Support für eure Begleiter werdet. So oder so ist selbst der höchste Schwierigkeitsgrad für Veteranen gut machbar.

Für mich ist das Gameplay ein enormer Pluspunkt. Das Kampf-System vereint Komponenten aus allen alten Teilen und ist trotzdem etwas Eigenes. Nie hat es mir in Dragon Age so viel Spaß gemacht, Gegnern auf die Mütze zu hauen.

Die Story ist okay, aber die Charaktere sind der absolute Hammer

Zu einem Action-Rollenspiel gehört aber auch der zweite Teil: eben das Rollenspiel. Genau hier ist The Veilguard im wichtigsten Aspekt, der Story, eher schwach. Mit dafür verantwortlich ist das ständige Backtracking in die Gebiete. Viele Nebenquest durchbrechen die Narrative der eigentlichen Gefahr. Der gehasste und geliebte Solas spielt immer noch eine große Rolle, dient aber nur noch als Nebenfigur.

Stattdessen steht ein neuer Konflikt gegen die Götter im Vordergrund und vor allem die Entwicklung der „Schleierwacht“, also der Helden, die ihr um euch versammelt. Und hier macht The Veilgaurd einen meisterlichen Job.

Aus den Trailern wissen wir bereits, dass zwei alte Elfen-Götter aus dem Schleier entkommen sind – einer Art Zwischenwelt, die Thedas vor dem „Nichts“ und damit vor allerhand bösen Dingen schützt. Unsere Aufgabe ist es nun, zu verhindern, dass die Götter unsere Welt zerstören. Dabei bekommt jeder seine persönliche Reise mit dazu.

Das einzige Spiel, das in den letzten Jahren vergleichbar mit der Entwicklung seiner Charaktere überzeugen konnte, ist Baldur’s Gate 3. In The Veilguard gibt es zwar seltener Gespräche mit den Companions, dafür haben sie häufig Quests, die ihre Entwicklung vorantreiben.

Und plötzlich bin ich die Romanze …

Jeder Begleiter ist eine potentielle Romanze und obwohl ich von Anfang an Harding als Partnerin wollte, stehe ich nach 70 Stunden vor der Wahl aus drei Personen – darunter den alten Nekromanten Emmrich.

Die Begleiter haben sich über die Zeit so gut entwickelt, dass ich mehreren von ihnen verfallen bin. In einem Fall bin sogar anscheinend ich das Ziel der Romanze eines NPCs, was ich so auch noch nicht erlebt habe. Und, so ungern ich das zugebe: Er hatte Erfolg, wir sind jetzt ein Paar.

Nettes Detail: Der „Titel“ in der Beschreibung der Charaktere ändert sich je nachdem, wie gut man sich mit ihnen versteht.

Ich will keine Inhalte spoilern, aber kann sagen: Wenn ihr die teilweise tragischen Geschichten der Begleiter erkundet, werdet ihr häufig staunen. Mich haben selbst die Charaktere überrascht, die ich am Anfang für langweilig gehalten habe. Nur zwei fallen aus dem Raster.

Als Fan sehe ich ein paar Dinge kritisch

Der eine ist der Charakter Rook selbst. 

BioWare hat es irgendwie versäumt, mir die Möglichkeit zu geben, selbst zu entscheiden, wer ich bin. Das fällt gerade im direkten Vergleich zum Rollenspiel-Hit Baldur’s Gate 3 auf, wo mein Charakter eine echte Hauptrolle spielt, so gut oder böse sein kann, wie’s mir beliebt.

Meine Rook sagt oft Dinge, die ich so nicht für ihre Rolle unterstützen würde, zumal die Dialog-Wahl etwas ganz anderes impliziert. Selbst kleine Details, wie dass sie in Kriegszeiten unbedingt Schokolade will, finde ich für eine Assassine unpassend.

Ein wirklicher Immersions-Brecher ist für mich allerdings einer der Begleiter.

Wo andere Companions persönliche Quests haben, in denen es um ihre Herkunft geht oder in denen man ihre Fähigkeiten erkundet und Feinde besiegt, definiert sich dieser Begleiter lediglich durch die Existenz als nonbinärer Charakter.

Die ersten Companion-„Quests“ sind sogar lediglich Cutscenes, in denen der Begleiter immer wieder darüber meckert, wie unwohl er sich fühlt und gegenüber meiner weiblichen Rook sogar beleidigend wird. Gerade im Vergleich zu anderen Begleitern erscheint dieser hier eindimensional.

Hier hätte ich mir mehr Komplexität und Tiefe gewünscht. Jede andere Eigenschaft, die der Charakter mitbringt und sogar einschneidende Erlebnisse, rücken immer wieder in den Hintergrund. Das Potential eines starken Charakters wirkt verschenkt.

Ders Elefante im Raum

Kommen wir noch zu einem Punkt, der bereits zuvor heiß im Internet diskutiert wurde: Das Gendern. Alle Texte sind gegendert. Auf Englisch fühlt sich das wesentlich organischer an, als auf Deutsch

Denn gerade im Deutschen nutzt Dragon Age: The Veilguard eine neue und ungewohnte Form: Neopronomen. Pronomen wie „hen/hem“ hört man bisher im alltäglichen Sprachgebrauch eher selten. Was mich daran vor allem im Spiel stört: Es gibt keine Erklärung dazu und wirkt wie ein sprachlicher Fremdkörper in der Welt.

Das kommt vor allem durch diese fehlende Beschreibung, wofür die Pronomen stehen und daher, dass alle NPCs schon vor der ersten Begegnung wissen, wie andere Charaktere angesprochen werden wollen. Das ist gerade zu Beginn irritierend und reißt mich jedes Mal so richtig aus der Immersion.

The Veilguard ist das erste Dragon Age überhaupt, das ich deswegen auf Englisch gespielt habe.

Dragon Age The Veilguard gegenderter Text
So sieht ein Text mit Neopronomen im Spiel aus.

Wir haben bei EA nachgefragt, wieso man sich bei The Veilguard für diese Art und Weise des Genderns entschieden hat. Das ist die Antwort:

Da die nicht-binäre Sprache weder universell etabliert und einheitlich ist, noch offiziell in der Grammatik und Wörterbüchern anerkannt ist, haben wir mit Linguistiker:innen zusammengearbeitet, um grammatikalische Elemente und Aussprachen zu integrieren, die eine respektvolle Darstellung der nicht-binären Charaktere in unserem Spiel zum Ziel haben.

Ideal für Anfänger, Einstellungssache für Veteranen

Entscheidungen wie der gewählte Grafikstil sowie die Umsetzung der Story und des Kampfsystems sind vor allem für Veteranen eine Frage dessen, ob sie sich mit den Änderungen und neuen Elementen arrangieren können oder nicht.

Was das Gendern angeht, das ist eine rein persönliche Einstellung. Mich stören die teilweise nur schwer leserlichen Texte auf Deutsch. Andere Tester haben mir gesagt, dass sie das kaum mitbekommen haben.

Wo sich jedoch alle einig sind und was auch mein größter Pluspunkt ist, sind die Charaktere. Die Ausarbeitung der (meisten) Begleiter ist hervorragend und ich habe (fast) jede Story liebend gerne verfolgt.

Allgemein ist The Veilguard nicht wie seine Vorgänger. 

Wer ein zweites Origins, Dragon Age 2 oder Inquisition erwartet, wird enttäuscht. Aber jedes Dragon Age bisher hat sich schon immer deutlich von seinen Vorgängern unterschieden. Und das gehörte schon immer zu Dragon Age dazu.

Man muss sich auf das Spiel einlassen wollen und möglichst nicht erwarten, ein Origins 2 zu spielen. Entsprechend haben neue Spieler, die völlig unbefangen an die Sache herangehen, einen großen Vorteil gegenüber alten Hasen wie mir.

Wo ich euch allerdings beruhigen kann, ist die Sache mit der Grafik. Nein, The Veilguard ist in der Tonalität kein Fortnite – ich weiß auch nicht, wie man da drauf kommen sollte. Die Welt ist grimmig wie eh und je, vielleicht mit etwas mehr Sonne, aber mit der gleichen Menge an rauen Umgangsformen und derben Witzen wie schon immer. Schließlich jagen wir hier kein Abendessen mit Hähnchen, sondern böse Elfengötter.

Meine Kollegen haben allerdings auch noch ein paar Dinge zu The Veilguard zu sagen.

Kurz-Fazit zu The Veilguard: Pro und Kontra

Pro
  • erstklassige Charaktere
  • Entscheidungen haben gravierende Auswirkungen
  • spaßiges Kampf-System, leicht zu lernen und dennoch mit Tiefe
  • deutliche Unterschiede im Spielstil der Klassen und Spezialisierungen
  • gutes Item- und Upgrade-System, mit dem Lieblings-Ausrüstung aktuell bleibt
Contra
  • nur wenige Möglichkeiten, Rooks Persönlichkeit zu gestalten
  • stellenweise schwaches Storytelling
  • Steuerung gelegentlich etwas hakelig
  • mittelmäßige Gesichts-Animationen

Stimmen aus der Redaktion

Außer mir haben noch drei weitere MeinMMO-Redakteure The Veilguard angezockt:

  • Karsten Scholz, unser MMORPG-Experte und außer mir der einzige mit Erfahrung in Dragon Age
  • Sophia Weiss, riesiger Fan von Baldur’s Gate 3 und Final Fantasy, aber absoluter Dragon-Age-Neuling
  • Chefredakteurin Leya Jankowski, die ebenfalls noch nie ein Dragon Age angefasst hat und sich von The Veilguard gerne treiben lässt

Karsten ist das Gegenbeispiel zu Benedicts These

Darf ich mich kurz vorstellen: Ich bin das perfekte Gegenbeispiel für Benedicts These. Ich kenne die gesamte Dragon-Age-Reihe und habe vor allem die Teile 1 und 3 mit großer Begeisterung durchgespielt. Und dennoch scheint The Veilguard auch für mich das ideale Dragon Age zu sein. Zumindest hatte ich in den bisherigen etwa 20 Stunden viel Spaß mit dem Rollenspiel.

Besonders gut gefällt mir der Story-Fokus sämtlicher Quests. Generische Beschäftigungsmaßnahmen, wie es sie in The Inquisition auf Ubisoft-eskem Niveau gab, finden sich im neuen Teil kaum. Alles dreht sich um die Haupthandlung, die Gefährten oder die Fraktionen.

Viel Freude machen mir auch die actionreichen Kämpfe, die geschmeidig von der Hand gehen, auf den höheren Schwierigkeitsgraden aber auch schnelle Reflexe sowie einen klugen Einsatz der Skills einfordern.

Weitere Pluspunkte sind für mich die schicke Grafik sowie die in weiten Teilen düstere Atmosphäre, einige der Gefährten (Lucanis und Skelett-Assistent Manfred beispielsweise) und der wieder etwas komprimiertere Aufbau der Spielwelt; Erkunden lohnt sich zwar, doch scheint es dieses Mal keine Hinterlande 2.0 zu geben.

Kleinere Unstimmigkeiten wie der Einsatz ungewohnter Gender-Begriffe, manch einen cringen Dialog oder die sich zu schnell wiederholenden Dialoge zwischen den Gefährten schaffen es bislang nicht, meinen sehr positiven Ersteindruck zu torpedieren.

Sophia liebt den Nahkampf mit ihrer Magierin

Dragon Age: The Veilguard ist mein erstes Dragon Age. Ich spiele viele Open-World-RPGs und bin rundum verwöhnt worden mit Baldur’s Gate 3. Mein Einstieg in Veilguard war entsprechend etwas ungewohnt.

Das kam vor allem von dem zu Beginn schlauchigen Level-Design und der linearen Hauptstory. Die Quests schicken einen gezielt von A nach B. Ich stehe nicht drauf, wenn mich Spiele auf feste Schienen setzen. Ich möchte zumindest ein bisschen frei entscheiden können.

Etwa ab Level 5 kommen aber vermehrt Nebenquests dazu und es schalten sich neue Bereiche frei, die die Level um Welten spannender machen. Alles sieht übrigens ausnahmslos richtig schön aus.

Am besten gefallen mir aber die Charaktere der Begleiter. Es fällt schwer, mich für Quests nur auf zwei von ihnen festzulegen – ich hätte sie gerne alle dabei. Allein schon für die lustigen Gruppengespräche. 

Dass ich sie im Kampf nur teilweise steuern kann, finde ich gut: So kann ich mich besser konzentrieren und die NPCs für Kombos und Burst-Damage einsetzen. Das Kampfsystem ist übrigens rundum gelungen – als Magier mit Spellblade-Fokus habe ich unglaublich viel Spaß am Nahkampfgewusel.

Wer RPGs mag, sollte sich Dragon Age: The Veilguard aus meiner Sicht unbedingt ansehen. Vor allem für Neulinge ist das Game ein guter Einstiegspunkt in die Reihe. Wenn ihr also Lust habt auf ein richtig schönes Fantasy-RPG? Dann ist The Veilguard genau das Richtige für euch.

Leya genießt das Popcorn-Kino

Wenn es den Begriff Popcorn-Kino für Spiele gäbe, würde ich ihm Dragon Age: The Veilguard geben. Und das meine ich im positivsten Sinne!

Daher komme ich: Bisher habe ich noch nie Dragon Age angefasst. Sogar mit BioWare selbst habe ich wenig Berührungspunkte. Ich habe nur mit voller Hingabe ihren MMO-Loot-Shooter Anthem gespielt.  

Ich stehe allerdings auf Rollenspiele und mag es, mich in fantastische Welten fallen zu lassen. Und genau das kann ich in The Veilguard tun: Mich komplett fallen und von der Story treiben lassen. Wenn ich möchte, kann ich mein Hirn etwas abschalten und einfach den Questmarkern in einem linearen System folgen, während ich den Dialogen lausche. Das Spiel nimmt mich immer an die Hand und entfaltet erst so nach und nach seine Komplexität, vor allem im Kampfsystem.

Wenn ihr total darauf steht, die kleinsten Prozente in eurem Build zu optimieren, dann geht das. Ihr könnt aber genauso auch relativ einfach einem Pfad im Skill-Tree folgen und kommt auch prima voran. 

Gerade als jemand, der neu ins Franchise kommt, gefällt mir das wirklich gut. Ich kann mich auf die wunderschöne Welt fokussieren, die an jeder Ecke viel Liebe zum Detail bietet. Das macht mich als Fan eines gescheiten Photomodus extrem glücklich – denn den hat The Veilguard. Hier hätte ich mir allerdings noch ein paar mehr Regler gewünscht!

Ich stimme Benedict zu, dass die Companions am Anfang ziemlich langweilig wirken, aber auch sie entfalten sich über die Geschichte, so dass es sich lohnt, jede Companion-Quest mitzunehmen und meine Truppe näher kennen zu lernen.

The Veilguard ist ein perfekter Einstieg in die Welt von Dragon Age. Ich würde sogar einen Schritt weitergehen und behaupten: The Veilguard ist ein prima Einstieg in die Welt von Rollenspielen allgemein.

Wie ihr seht, haben wir alle The Veilguard auf recht verschiedene Arten gespielt – nicht nur, was unseren Wissensstand, sondern auch was die Spielweise angeht. Magier, Schurken und Krieger sind vertreten. Und jeder von uns hatte (und hat noch immer) Spaß mit dem Spiel, trotz hier und da ein paar Macken. Gerade Karstens Rook schätze ich sehr, weil er neben mir die einzige Krähe von Antiva ist – meiner Meinung nach die beste Fraktion im Spiel, auch wenn ihr das anders seht: Die beliebtesten Fraktionen im neuen Dragon Age: The Veilguard im Ranking – Von unbeliebt bis beliebt

Ein früherer Boss des SF-MMOs Anthem sagt: „Ich würde es gerne neu auflegen“

Acht Jahre arbeitete der Gaming-Entwickler Ben Irving für BioWare, lange Zeit war er für das MMORPG Star Wars: The Old Republic zuständig, in der entscheidenden Phase von Anthem arbeitete er am SF-MMO als Lead Producer für Kampf, Kreaturen und Gameplay. 2019 verließ er Anthem und BioWare, heute sagt er: Er würde es gerne noch mal versuchen.

Das war die Geschichte von Anthem: Das SF-MMO Anthem machte eine schwere Entwicklungs-Phase durch, wie man heute weiß. Das Spiel erschien zwar im Februar 2019, aber BioWare hatte sich auf dem Weg zum Release verausgabt und konnte daher keinen Content nachschieben, als das MMO erschienen war. Laut Berichten hatten sich die Entwickler während ihrer Arbeit an Anthem verzettelt, waren in kreative Sackgassen geraten und hatten sich reihenweise in den Burnout gearbeitet.

Nach dem Release von Anthem stellte man fest, dass normale Updates, die eigentlich für das Spiel kommen sollten, nicht ausreichen würden, um die Probleme des Spiels in den Loot- und Fortschrittssystemen zu beheben, und plante eine große Überarbeitung von Anthem durch das Team von BioWare, das an Star Wars: The Old Republic arbeitete.

In Austin, Texas, gingen die MMORPG-Experten von BioWare auch frisch und motiviert ans Werk: Die Idee eines Anthem 2.0 oder Anthem Next entstand und die Fans waren guter Hoffnung.

Doch EA entschied sich im Februar 2021 letztlich gegen diese Überarbeitung und stellte die Entwicklung von Anthem ein.

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Anthem zeigt die vier verschiedenen Kampfanzüge im Launch-Trailer

“Anthem hat alles Potenzial der Welt”

Das ist jetzt die Situation: Obwohl Anthem schon seit Februar 2021 nicht mehr weiterentwickelt ist, erfreut sich der Shooter wegen seines großartigen Gameplay-Loops und seines einzigartigen Spielkonzepts auch 2024 noch großer Beliebtheit.

Immer wieder tauchen auf Social-Media Beiträge auf, in denen Spieler davon schwärmen, wie sehr ihnen Anthem gefällt.

Auf eins dieser Postings antwortete nun Ben Irving, der frühere Lead Producer von Anthem:

„Ich würde es lieben, eines Tages Anthem neu aufzulegen.“

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Er erklärt: Es sei erstaunlich, dass die Leute so viele Jahre danach immer noch so begeistert von Anthem sind. Irving erklärt, bedeutungsschwer: Das Spiel habe noch immer so viel Potenzial …

Auf konkrete Rückfragen der Fans, EA und BioWare solle doch eine PS5-Version mit höherer Framerate abliefern, wiegelt er aber ab: Er sei schon seit Jahren nicht mehr bei EA und könne da nichts machen.

Irving war damals ein Sündenbock für die Fehler von Anthem

Warum ist er damals weg? Irving war jemand, der damals schon wegen seiner Entscheidungen bei SWTOR unter den Fans umstritten war, und der bei Release von Anthem auch als Sündenbock dafür herhalten musste, dass die Entwicklung nicht so lief wie geplant.

Wenn man zurückblickt, war das damals bei BioWare offenbar ein systemisches Problem: Anthem war nur durch einen Gewaltakt zum Release fertig geworden und nach dem Release verschwanden plötzlich viele Führungsleute und suchten die Flucht.

Der Entwickler hinter WildStar hat mal erklärt, dass am Ende der Entwicklung eines MMOs viele Entwickler gerne zu neuen Projekten wechseln und einen Neuanfang suchen.

Sogar der Mann, der am Ende die Hoffnung der Fans war, Christian Dailey, wurde von Anthem Next abgezogen – den brauchte BioWare für Dragon Age.

Dieser gewaltige Verlust an Entwicklern und Führungspersonen damals, war wohl mit ein Grund, dass Anthem nicht weiterentwickelt wurde.

Mit seiner Analyse hat Irving aber sicher recht: Anthem ist eines der MMOs, denen heute sehr nachgetrauert wird, weil jeder das Potential im Spiel sehen kann, das es aber zu Lebzeiten nie erreicht hat: Spieler lieben Anthem, das gescheiterte MMO von BioWare, so sehr, dass es ihnen wehtut

Eine alte Schrotflinte ist in Destiny 2 eine der besten Waffen im PvP und ihr könnt sie sogar bauen

Jede Season bringt Destiny 2 eine neue Waffen-Meta ans Tageslicht. Mit Episode: Revenant hat Bungie ein altes Waffen-Set in die Enklave gepackt, damit ihr sie bauen könnt. Eine Waffe davon gehört dabei derzeit zu den besten Schrotflinten im PvP.

Welche Waffe ist gemeint? Prophet of Doom oder auch Prophet des Untergangs ist eine Arkus-Schrotflinte mit legendärer Rarität. Die Waffe besitzt ein Präzisionsgehäuse und verschießt Schrot.

Die Pump galt eher als mittelmäßige Waffe, doch mit Episode: Revenant wurde sie erneut zurückgebracht und kann diesmal sogar gebaut werden. Die Perks, die der Prophet besitzt, sind vor allem für das PvP eine starke Option. Wir zeigen euch auf MeinMMO, wo ihr die Waffe herbekommt und welche Perks ihr fokussieren solltet.

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Destiny 2: Der Launch-Trailer zur neuen Episode „Wiederkehrer“

Eine starke Option für alle PvP-Spieler

Wie bekomme ich die Waffe? Die Waffe bekommt ihr aus dem zweiten Encounter vom Raid „Garten der Erlösung“. Vielen gefällt der Raid nicht und wenn mal wer reingeschnuppert hat, dann nur um an der Exo-Quest der Göttlichkeit teilzunehmen.

Trotz dessen ist der Encounter einfach durchzuführen und mit einem abgesprochenen Team in wenigen Minuten abgeschlossen. Achtet darauf, dass der Raid in der wöchentlichen Rotation aktiv ist. Dann könnt ihr den Encounter mit einem Checkpoint entspannt farmen.

Mit etwas Glück ergattert ihr sogar einen Bauplan der Waffe. Bungie hat die Schrotflinte in den Katalog der Enklave gepackt und wenn ihr 5 Exemplare mit Tiefenblickresonanz zerlegt oder ihre Essenz extrahiert habt, könnt ihr sie bauen.

Welche Rolls sollte ich fokussieren? Der derzeitige Godroll im PvP sieht wie folgt aus:

  • Laufummantelung
  • Verbesserte Geschosse
  • Gefahr erkannt, Gefahr gebannt oder Wuuusch!
  • Feuerabend oder Erster Schuss
    • Meisterwerk: Reichweite, Handhabung oder Nachladetempo

Warum ist die Waffe so gut? Die Pumpe besitzt starke Perk-Kombinationen, mit denen ihr auch auf Distanz eure Feinde ausschalten könnt. Schlagkraft sowie Handhabung sind auch in einer guten Position und unterstützen mit dem Perk „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“ auch in brenzliche Situationen schnell die Waffe ziehen und abfeuern zu können.

Es gibt mittlerweile viele Schrotflinten im Loot-Shooter doch mit etwas Grind könnt ihr euch eine starke Option zulegen, die ihr nach euren Wünschen formen könnt. Mehr zur derzeitigen Loot-Situation in Destiny 2 findet ihr hier: Bungie gibt endlich zu, dass etwas mit dem Loot in Destiny 2 nicht stimmt

Quelle(n):
  1. dexerto.com

Das LoL-MMO lebt, sucht Veteranen für Entwicklung, soll „Millionen von Spielern auf der ganzen Welt begeistern“

Nach dem Neustart und den Entlassungen bei Riot im Jahr 2024 dürfte sich manch ein Fan des MMORPG-Genres fragen, wie es um das ambitionierte MMO-Projekt zu League of Legends steht. Jetzt gab es ein Lebenszeichen!

Was ist das für ein Lebenszeichen? Auf dem Karriere-Portal von Riot Games finden sich seit kurzer Zeit zwei neue Jobs, die mit dem MMO-Projekt zu League of Legends verknüpft sind (via riotgames.com). Zum einen wird ein Principal UX Designer gesucht, zum anderen ein Staff Software Engineer für Unreal Tools.

Aus den beiden Job-Beschreibungen lässt sich das eine oder andere weitere Info-Nuggets ziehen:

  • Der Principal UX Designer soll innovative und spielerorientierte UI-Designs entwickeln, „die Millionen von Spielern auf der ganzen Welt begeistern“.
  • Beide Stellen sollen mit Veteranen besetzt werden, die sechs beziehungsweise sieben Jahre Erfahrung in der Industrie mitbringen und mindestens bei der Entwicklung eines veröffentlichten Spiels einen signifikanten Beitrag geleistet haben.
  • Der Principal UX Designer soll im besten Fall schon das User Interface für ein MMO gebaut haben und sich mit dem Universum von League of Legends auskennen.

Nicht mehr für das LoL-MMO verantwortlich ist Greg „Ghostcrawler“ Street, der mittlerweile mit seinem eigenen Studio am MMORPG „Ghost“ arbeitet.

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Ghostcrawler stellt sein neues Entwicklerstudio im Video vor

Entlassungen haben offenbar keinen Einfluss auf das LoL-MMO

Warum gab es Fragezeichen hinter dem LoL-MMO? Nach mehreren Jahren Entwicklung hatte Marc Merrill, der Chef von Riot Games, im März 2024 erklärt, dass man für das MMO zu League of Legends einen Neustart ausrufen musste.

Bereits im März 2023 hatte Projekt-Lead Ghostcrawler Riot Games und das MMORPG verlassen. Offenbar gab es Probleme mit der Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten. Ghostcrawler wollte nach Schicksalsschlägen wieder bei der Familie sein. Er arbeitet jetzt mit seinem eigenen Studio am neuen MMORPG Ghost.

Flankiert wurden diese Rückschläge im aktuellen Spielejahr von mittlerweile zwei Entlassungswellen. Anfang 2024 mussten satte 530 Mitarbeiter gehen. Mitte Oktober gab es dann die nächsten Kündigungen, die insgesamt 32 Riot-Angestellte getroffen haben sollen (via eurogamer.net). 27 der 32 Mitarbeiter arbeiteten wohl zuletzt im Team von League of Legends.

Auf das MMO-Projekt scheinen diese beiden Entlassungswellen offenbar keinen direkten Einfluss zu haben. Die Job-Gesuche unterstreichen, dass an dem Spiel weiterhin gearbeitet wird. Aufgrund des Neustarts ist leider unklar, was von all den Infos, die Ghostcrawler über die vergangenen Jahre hinweg verraten hatte, überhaupt noch gültig ist. Falls ihr euch einen Eindruck davon holen möchtet, was das LoL-MMO ursprünglich mal werden sollte, schaut hier vorbei: Alles, was wir bis März 2024 über das neue MMORPG zu LoL wussten

WoW will 80 € für ein Reittier – Hat Blizzard es diesmal übertrieben?

Hat World of Warcraft es diesmal übertrieben? 80 € für ein Reittier ist eine teure Sache – oder findet die Community das gut?

In World of Warcraft wird in den letzten Tagen vor allem der 20. Geburtstag des Spiels gefeiert, doch eine Diskussion überschattet vieles davon. Denn die Entwickler haben ein neues Reittier im Shop veröffentlicht, das stolze 78 Euro kostet – den Goldgeschmückter Händlerbrutosaurus. Das ist nicht nur das teuerste (direkt kaufbare) Reittier bisher im Spiel, sondern auch eine Möglichkeit, immer ein Auktionshaus und einen Briefkasten zu haben.

Überall gibt es Diskussionen darüber, ob der Preis angemessen und gut oder Abzocke und eine Frechheit ist. Wir wollen dazu gerne eure Sicht erfragen.

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WoW feiert 20. Geburtstag – Das gibt’s zu erspielen

Was spricht gegen den Preis? Das größte Argument hat sich seit Jahren im Grunde nicht geändert. WoW ist ein Spiel, das alle paar Jahre für eine Erweiterung den Vollpreis verlangt und zusätzlich ein Abo benötigt. Dass man bei einem solchen Spiel zusätzlich zur Kasse gebeten wird, empfinden viele als unangemessen.

Dazu ist der Preis von 78 € eine neue Dimension. Bisherige Reittiere lagen kostentechnisch zwischen 10 € und 25 € – dass hier nun mehr als das Dreifache verlangt wird, ist für manche nicht nachvollziehbar.

Was spricht für den Preis? Ein Reittier mit ähnlicher Ausstattung – vor allem eine Auktionator – gab es bereits zu „Battle for Azeroth“ im Spiel. Damals musste man das Reittier für eine große Menge Gold kaufen. Inzwischen gibt es dieses ursprüngliche Mount nur noch im Schwarzmarkt-Auktionshaus, wo es jedes Mal „Goldcap“ kostet – also 9.999.999 Goldstücke.

Da man Gold aufgrund der WoW-Marke einem direkten Gegenwert in Euro zurechnen kann, würden sich die Käufer des ursprünglichen Mounts wohl deutlich betrogen fühlen, wenn der neue Brutosaurier für nur 20 € angeboten würde. Immerhin würde der alte Brutosaurier nach aktuellem WoW-Marken-Preis satte 30 WoW-Marken kosten – also knapp 390 €.

Aus dieser Perspektive sind 78 € für den Brutosaurier ein recht günstiges Angebot, bei dem offenbar sehr viele Spielerinnen und Spieler zuschlagen, denn schon nach wenigen Minuten waren die Hauptstädte des Spiels voll mit Brutosauriern.

Der Brutosaurier für 78 € – Abzocke oder ein gutes Angebot?

Aber kommen wir nun zu euch! Wir wollen wissen, wie ihr dieses Angebot findet und was ihr zum Brutosaurier-Reittier für den stolzen Preis denkt. Dafür haben wir hier eine kleine Umfrage vorbereitet. Beachtet, dass ihr nur eine Stimme habt – wählt also die Antwort, die eurer Meinung am ehesten entspricht.

Falls ihr eure Antwort noch ein wenig ausführen wollt, könnt ihr das gerne in den Kommentaren tun und erläutern, warum der Brutosaurier mit dem Preis eine gute Sache ist – oder warum das von Blizzard gar nicht geht. Bleibt dabei bitte sachlich und freundlich zueinander. Falls ihr mit Shop-Reittieren nichts anfangen könnt, gibt es gerade auch einen schicken Phönix als Geburtstags-Mount zu erspielen.

Ein Profi-Sportler hätte ein Charakter in Fallout sein können, trank 1.400 radioaktive Energy-Drinks

Nachdem die Chemikerin und Physikerin Marie Curie die Radioaktivität entdeckte, wurden die radioaktiven Elemente in zahlreichen Alltagsgegenständen verarbeitet. Das kostete einem Profi-Sportler das Leben, nachdem er 1.400 Energy-Drinks trank, die so auch in Fallout 76 hätten auftauchen können.

Was war das für ein Energy-Drink? In den 20er- und 30er-Jahren waren radioaktive Alltagsgegenstände und Lebensmittel eine neue Modeerscheinung. 

  • Es gab Zahnpasta mit Radium und Thorium, deren Strahlung das Zahnfleisch massieren sollte, um es gesund zu halten.
  • In einer Uhrenfabrik bemalten Arbeiterinnen Armbanduhren mit Leuchtfarbe, in der Radium enthalten war. Da sie den Pinsel mehrmals am Tag mit der Zunge befeuchteten, kamen sie in Kontakt mit der radioaktiven Substanz.
  • In der Burkbraun-Radium-Schokolade wurde ebenfalls das tödliche Radium verwendet. In eigenen Werbeaussagen hieß es, dass das Radium eine verjüngende Wirkung habe und gesund mache.

Zu den Lebensmitteln, die mit Radium versetzt wurden, zählte auch der Energy-Drink Radithor. Er enthielt destilliertes Wasser sowie die Isotope Radium 226 und 228. Der Drink wurde als Heilung für lebende Tote und als Ewiger Sonnenschein beschrieben, der zahlreiche Krankheiten heilen würde. 

Der Golfer Eben Byers wurde zum Markenbotschafter für diesen Energy-Drink. Doch was mit ihm über die Jahre passierte, haben die Ärzte zur damaligen Zeit nicht geahnt.

Radioaktivität spielt auch in Fallout eine große Rolle. Schaut euch hier den Trailer zu Fallout 76 an:

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Der neue Trailer von Fallout 76: Skyline Valley teasert spannende Neuerung für 2025 an

Golf-Sportler starb an radioaktivem Energy-Drink

Was passierte mit Eben Byers? Der Mann suchte einen Arzt auf, nachdem er sich den Arm brach. Dort bekam er das radioaktive Radithor empfohlen. Byers nahm daraufhin etwa zwei Jahre lang rund 1.400 Flaschen zu sich.

Das führte dazu, dass er die dreifache Menge der Dosis aufnahm, die für einen Menschen tödlich ist. Die Folgen waren grausam:

  • Das Radium lagerte sich in seinen Knochen ab und machte sie porös
  • Byers verlor zunächst Gewicht und bekam Kopfschmerzen
  • Seine Zähne fielen nach und nach aus, schlussendlich verlor er sogar einen Großteil seines Unterkiefers. Sogar in seinem Schädel bildeten sich mit der Zeit immer mehr Löcher. 
  • Byers erkrankte durch die immensen Zellschäden, die hinzukamen, an Krebs und verstarb im Alter von 52 Jahren.

Selbst die Leiche von Byers strahlte so viel Radioaktivität aus, dass sein Körper in einem Bleisarg begraben wurde. Blei ist ein Material, das radioaktive Strahlung abschirmt und auch heute noch in der Nuklearmedizin verwendet wird (via Röhr+Stolberg).

Heutzutage ist es zum Glück undenkbar, dass radioaktive Stoffe in Lebensmitteln oder Alltagsgegenständen eingesetzt werden. Dafür bleiben uns Videospiele wie Fallout, die sich thematisch mit Radioaktivität befassen und uns erahnen lassen, wie krank die tödliche Strahlung macht.

Call of Duty: Black Ops 6 – Alle Safe Codes und Fundorte der Tresore in der Kampagne

In der Kampagne von Call of Duty: Black Ops 6 könnt ihr in jeder Mission einen Safe finden und öffnen. Wir haben für euch alle Safes gefunden und zeigen euch, wo sie in den Missionen versteckt sind.

Was sind die Safes in Black Ops 6? Innerhalb der Kampagne werden euch immer wieder Tresore begegnen, die ihr knacken könnt. Dafür müsst ihr zunächst ein Radio finden, dessen Frequenz ihr auf die angezeigte abstimmen müsst, um dann den Zahlencode für den Safe zu bekommen.

Was ist in den Safes? In den Safes sind 1.000 Dollar drin, die ihr benutzen könnt, um eure Fähigkeiten im Safehouse auszubauen.

Wichtig zu wissen: Die Zahlen sind zufällig generiert. Wir können euch also nicht den Code für die Safes geben; diese müsst ihr mit den Radios selbst herausfinden.

[toc]

Alles Wissenswerte über Black Ops 6 haben wir euch in unser Video gepackt:

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CoD: Alles, was ihr zu Black Ops 6 wissen müsst – in unter 2 Minuten

Safe-Code in Blutfehde

Im zweiten Abschnitt der Mission, also nach dem Attentat, werdet ihr an einem Hotel ankommen. Wenn ihr vor dem Gebäude steht, könnt ihr links in eine Gasse gehen.

In diese Gasse müsst ihr gehen.

Im hinteren Abschnitt findet ihr einen weißen Lieferwagen, auf den ihr klettern könnt. Geht auf den Vorsprung rauf und nehmt das Gitter des Lüftungsschachts ab.

Kriecht hinein und ihr werdet an einer Öffnung hinauskommen, aus der ihr die Gegner im Raum unter euch erschießen könnt. In diesem Raum befindet sich das Radio und der Safe.

Das Radio befindet sich auf einem Tisch neben der grauen Regale.

Safe-Code in Meistgesucht

Seid ihr bei der Veranstaltung angekommen, geht rechts hinüber zur Bar. Hinter der Bar befindet sich ein abgesperrter Bereich, den ihr betreten müsst. In unmittelbarer Nähe befinden sich zwei Wachen, die euch nicht sehen dürfen.

In dem rot markierten Bereich stehen Radio und Safe.

Geht durch einen der rechten Vorhänge und weiter, bis ihr den nächsten Vorhang findet. Dahinter befindet sich ein kleiner abgesperrter Bereich, in dem sich Radio und Safe verstecken.

In diesem winzigen abgesperrten Bereich stehen der Safe und das Radio.

Safe-Code in Jagdsaison

Bei dieser Mission ist das Gebiet, in dem ihr nach Safe und Radio suchen müsst, etwas größer. Habt ihr mit eurem Team die Basis errichtet, habt ihr Zugriff auf die Karte und könnt auch optionale Camps durchsuchen. In einem südwestlichen Camp befindet sich das Radio und der Safe.

In dem rot markierten Bereich findet ihr das Camp.

Seid ihr im Camp angekommen, solltet ihr für einen reibungslosen Ablauf zunächst alle Gegner aus dem Weg räumen. In dem großen, dreistöckigen Gebäude befinden sich das Radio und der Safe.

Der Safe steht neben einer Kommode.

Safe-Code in Die Wiege

In dieser Mission werdet ihr an einen Palast kommen. Zuvor werdet ihr vor einem Eingangsgebäude mit einer Statue stehen. Geht durch den linken Eingang und die Treppe hinauf.

Bei diesem Gebäude müsst ihr den linken Eingang.

Haltet euch links und ihr seht den Safe in der Wand und das Radio in der unmittelbaren Nähe auf einem Tisch.

Safe und Radio sind nebeneinander.

Safe-Code in Entstehung

Habt ihr den ersten Boss besiegt, besitzt ihr danach die Freiheit euch in dem Areal zu bewegen. Im roten Bereich, also unten rechts, sind das Radio und der Safe in dem linken Anbau.

Die Karte aus der Mission „Entstehung“.

In der Umkleide sind Radio und Safe im hinteren Bereich etwas versteckt.

Das Radio steht versteckt im Regal mit den Handtüchern…
…und der Safe steht versteckt im hinteren Bereich der Umkleide.

Safe-Code in High Roller

In dieser Mission spielt ihr abwechselnd verschiedene Charaktere. Wenn ihr als Sevati Dumas im unteren Bereich des Casinos seid, werdet ihr im Verlauf einen großen Tresor sehen. Geht in die Richtung, dann biegt ihr links ab.

In diese Richtung müsst ihr.

Links neben dem Lift, den ihr für das Team rufen sollt, findet ihr das Radio und rechts neben dem Fahrstuhl den Safe.

Auch hier befinden sich Tresor und Radio fast direkt nebeneinander.

Safe-Code in Bodenkontrolle

Im Flughafen angekommen solltet ihr zunächst alle Feinde erledigen, um in Ruhe nach dem Fach beim Flugschalter nach dem Radio zu schauen.

Hier hat sich das Radio versteckt…

Den Safe findet ihr, wenn ihr durch die Tür daneben geht und dann nach links schauen. Er ist in der Wand verbaut.

…und in der Wand hinter dieser Tür versteckt sich der Safe.

Safe-Code in Unter dem Radar

Im Westen der Karte ist ein Gebäude mit einer Radarschüssel darauf.

In diesem Gebäude findet ihr Safe und Radio.

Geht in den ersten Stock und ihr bemerkt das Signal des Radios. Nachdem ihr euch den Code gemerkt habt, knackt ihr das Schloss der Gittertür und kommt so an den Safe.

Wir empfehlen euch, den Safe erst zu knacken, wenn ihr später als Case wieder an dem Gebäude vorbeikommt. Ansonsten gibt es zu viele Wachen, die euch bei dem Schlossknacken erwischen können.

Ohne Wachen ist der Safe einfacher zu knacken.

Der letzte Safe befindet sich im Safehouse. Wenn ihr ihn knackt, bekommt ihr als Belohnung etwas mehr, als nur 1.000 Dollar Währung. Um an die Beute zu gelangen, müsst ihr allerdings eine Reihe von Rätseln lösen: Call of Duty: Black Ops 6 – Alle Safehouse-Rätsel und wie ihr sie lösen könnt

Ein neuer Shooter auf Steam ist ab 18 Jahren und fast jeder, der ihn spielt, schwärmt davon, wie toll er ist

Mit „Straftat“ ist im Oktober ein neuer First-Person-Shooter auf Steam erschienen, der einen Großteil seiner Spieler überzeugen kann.

Was ist das für ein Spiel? Straftat ist ein neuer First-Person-Shooter auf Steam, der am 24. Oktober veröffentlicht wurde – also einen Tag vor dem Release von CoD Black Ops 6.

Es gibt 70 Maps und viele verschiedene Waffen, doch nur einen einzigen Modus: 1v1. In Straftat könnt ihr, anders als beispielsweise in Call of Duty, ausschließlich 1v1-Duelle spielen. Ihr habt also nicht die Möglichkeit, eure Mitspieler für eine Niederlage verantwortlich zu machen.

Ein Match besteht aus mehreren Runden, die enden, wenn ihr euren Kontrahenten eliminiert habt. Alle paar Runden wechselt auch die Map. Jede Map setzt dabei auf eine andere Auswahl an Waffen, die ihr finden und in eurem Duell nutzen könnt.

Optisch ist der PvP-Shooter sehr veraltet und sieht aus wie ein 20 Jahre altes Counter-Strike. Dafür ist Straftat aber gerade mal 4 GB groß und kostenlos spielbar – also vorausgesetzt, ihr seid mindestens 18 Jahre alt.

Hier könnt ihr einen Trailer zu Straftat sehen:

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Im Trailer bekommt ihr einen Vorgeschmack auf die 1v1-Duelle in dem neuen Shooter „Straftat“

Wie kommt das Spiel an? Auf Steam hat Straftat beeindruckende Bewertungen. Starke 98 % der knapp 600 Rezensionen sind positiv. Insgesamt haben nur 8 Personen eine negative Bewertung verfasst (Stand 28. Oktober 2024).

Viele der Steam-Reviews sind einfach überzeugt, dass der Shooter Spaß macht und sich das Gameplay gut anfühlt. Einige fühlen sich an Shooter-Klassiker wie Quake und Unreal Tournament erinnert. Das 1v1-Format halten einige Spieler für einzigartig. Es lade dazu ein, Straftat für ein paar kurze 1v1s gegen Freunde runterzuladen.

Die wenigen negativen Reviews bemängeln beispielsweise, dass ihr das Fadenkreuz nicht bearbeiten und individuell einstellen könnt sowie „keine Innovation im Gunplay“.

Straftat ist sicherlich keiner der besten Shooter, die ihr auf Steam spielen könnt. Aber es ist ein kleines, lustiges Spiel, das genau das erfüllt, was es verspricht: Ihr könnt es schnell herunterladen und gegen eure Freunde spielen.

Wenn eure Freundesgruppe also mal wieder diskutiert, wer von euch der beste Shooter-Spieler ist, könnt ihr das in schnellen 1v1s in Straftat herausfinden. Die besten Shooter, die ihr aktuell spielen könnt, findet ihr derweil hier: Die 25 besten Shooter 2024 – Diese PvP- und PvE-Spiele überzeugen mit ihrem Gameplay

Es gibt so viele Autos in GTA, dass Rockstar einen Trick braucht, um den Verkehr zu bewältigen

In GTA hatte man schon vor über 20 Jahren belebte Städte voller Autos. Für die damalige Zeit eine technische Herausforderung, die nur dank eines Tricks gelöst werden konnte.

Wieso sind Autos ein Problem? Schon in den frühen GTA-Teilen lebte das Spiel von einer lebendigen Welt mit vielen Autos, die sich die Spieler in ihren Besitz holen konnten.

Eine ganze Stadt voller Autos war jedoch technisch schwierig umzusetzen. Die technischen Limitierungen der PCs und Konsolen von damals erlaubten es nicht einfach hunderte oder gar tausende fahrende Autos permanent durch die Stadt fahren zu lassen.

Damit die Stadt jedoch trotzdem lebendig und voller Autos ist, hat der ehemalige GTA-Entwickler Obbe Vermeij einen Trick angewandt.

So sah der erste Trailer zu GTA V aus:

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Rockstar Games zeigt den ersten Trailer zu GTA V

Auch Speedrunner lieben diesen Trick

Was ist das für ein Trick? Wie der ehemalige GTA-Entwickler Obbe Vermeij auf X.com berichtet, nutzte Rockstar Games seinen Code, um die Autos in GTA vor und um den Spieler herum erscheinen zu lassen. In GTA 3, GTA Vice City und GTA San Andreas wurden die Autos einfach 70 Meter vor dem Spieler gespawnt, wenn er dort hinschaute.

In die Richtung, in der der Spieler nicht blickte, wurden Autos nur in 15 Meter Entfernung gespawnt. Sobald der Spieler sich 90 Meter von den Autos in Sicht oder 25 Meter von den Autos außerhalb seines Blickes entfernt hatte, wurden diese despawnt.

Speedrunner nutzen laut dem Entwickler diesen Trick in GTA 3 und GTA Vice City, um sich die Straßen freizuräumen. Sie blicken einfach nach hinten und lassen damit die Autos vor sich entfernen. In GTA San Andreas war das jedoch nicht mehr so leicht möglich. Hier müsse man mindestens 2 Sekunden wegschauen, meint der Entwickler.

In seinem Post gibt es auch ein Schaubild, dass den Trick gut darstellt:

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Welche Tricks wurden noch verwendet? Damit die Autos nicht einfach irgendwo erscheinen würden, gab es sogenannte „road nodes“, zu Deutsch „Straßenknotenpunkte“, an denen die Autos dann gespawnt wurden. Weil manchmal keine Punkte verfügbar waren, kam es zu Extrem-Ereignissen wie viel befahrenen Straßen oder Straßen ganz ohne Autos.

Ein weiterer Trick dreht sich um die Physik der Autos. Die war laut dem Entwickler erst richtig in Kraft, wenn sich der Spieler auf 20 Meter nähert. War der Spieler noch weiter entfernt, konnten die Autos keine Unfälle bauen und sogar durch Wände fahren. Sobald der Spieler jedoch nah genug war, galten die vollen Gesetze der Physik, auch wenn sich das Auto wieder weit genug vom Spieler entfernte.

Was ist mit Fußgängern? Auch bei Fußgängern wurde der gleiche Trick angewendet. Im Fall der Fußgänger seien die Distanzen jedoch viel näher zum Spieler als bei den Autos, wie der Entwickler in einem weiten Post auf X.com verrät.

Laut ihm soll in GTA 4 der gleiche Algorithmus verwendet worden sein, jedoch hat man dort die Distanzen vergrößert. Ob diese Mechanik in GTA 5 oder gar GTA 6 zum Einsatz kommt, verrät er jedoch nicht.

Obbe Vermeij war von 1995 bis 2009 bei Rockstar beschäftigt und hat an GTA Vice City, GTA San Andreas, und GTA 4 gearbeitet. Er hat einen guten Einblick hinter die Kulissen von Rockstar Games und hat sich bereits zu verschiedenen Themen rund um GTA geäußert. Er hat zum Beispiel erklärt, woher die Leaks zu GTA 6 wirklich kamen: Entwickler äußert sich zu den Leaks zu GTA 6 und klärt auf, woher sie kommen

Quelle(n):
  1. vidaextra.com

Monster Hunter Wilds startet seinen Preload für die Open Beta, doch bislang ist nur eine Plattform dran

Bis zum Release von Monster Hunter Wilds ist es noch ein gutes Stück hin, aber Fans müssen nicht lange auf ihre Jagd warten. Eine Open Beta soll geplant sein und der Preload steht auch schon, aber nicht für alle Plattformen.

Welche Plattform darf als erste ran? Capcom hat zwei offene Beta-Tests geplant, doch die PlayStation darf als erste ran. Der erste Test läuft vom 29.10.2024 bis zum 31.10.2024 und ist exklusiv für die Sony-Fans reserviert. Andere Plattformen dürfen auch noch spielen, jedoch verschiebt sich ihr Testzeitraum auf den 01.11.2024 bis zum 04.11.2024.

Die Entwickler kommunizierten auf x.com, dass Xbox und PC sich nicht zu fürchten brauchen. Auch sie bekommen einen Preload-Termin. Dieser wurde auf den 30. Oktober 2024 um 16:00 Uhr deutscher Zeit gesetzt.

Wenn ihr eine PS5 besitzt und gerne Monster Hunter Wilds testen wollt, zeigen wir euch, wie ihr den Download starten könnt und was ihr zur Beta wissen müsst.

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Monster Hunter Wilds im atmosphärischen 5. Trailer

Monster Hunter Wilds: So downloadet ihr die Open Beta

Was muss ich tun? Um an der Open Beta teilnehmen zu können, benötigt ihr nur ein PS-Plus-Abo und eine PS5. Ihr müsst das Spiel nicht vorbestellt haben. Geht jetzt wie folgt vor, um den Download zu starten:

  • Öffnet den PlayStation-Store auf eurer PS5
  • Sucht in der Suchzeile „Monster Hunter Wilds“
  • Wählt irgendeine Edition aus
  • Auf der Produktseite von Muster Hunter Wilds drückt ihr jetzt auf die drei Punkte rechts von der Schaltfläche „Wunschliste“
  • Drückt jetzt auf den Punkt „Monster Hunter Wilds Beta test“
  • Jetzt könnt ihr den Beta Test eurer Bibliothek hinzufügen und den Download starten
    • Der Download beträgt auf der PS5 bis zu 16,608 GB

Habt ihr den Download überstanden, müsst ihr nur noch auf den Start warten. Wir zeigen euch jetzt, was euch in der Beta erwartet.

Alles was ihr zur Open Beta wissen müsst

Was erwartet mich? Im Test werdet ihr zwei Missionen aus der Story entdecken und zusätzlich noch euren Charakter sowie Polico gestalten können. Fans können bei der ersten Mission an der Chatacabra-Jagd teilnehmen, die ein Tutorial darstellt. Als zweite Mission werden die Jäger dann in das riesige Gebiet auf Saikrii gebracht. Dort bekommen sie dann die Aufgabe, an der Doshaguma-Jagd teilzunehmen – ihr müsst den Alpha des Rudels besiegen.

Crossplay wird aktiv sein und in beiden Quests könnt ihr ein Notleuchtsignal abfeuern, um Hilfe zu rufen. Ihr könnt dann entweder auf NPC-Jäger zurückgreifen oder echte Spieler beitreten lassen. Bis zu drei weitere Spieler, ob echt oder NPC, können sich eurem Jagdtrupp anschließen. Mehr zu Monster Hunter Wilds findet ihr hier: Monster Hunter Wilds zeigt ein neues Gebiet und 3 gewaltige Monster, begeistert die Fans

Quelle(n):
  1. monsterhunter.com

In Baldur’s Gate 3 könnt ihr eine der Schlüsselfiguren dazu bringen, euch abgrundtief zu hassen

Der Imperator in Baldur’s Gate 3 ist ein besonders wichtiger Charakter. Aber ihr könnt ihm gehörig auf die Nerven gehen.

Die Geschichte von Baldur’s Gate 3 wird durch zahlreiche Entscheidungen geprägt, die Spielerinnen und Spieler im Verlauf der Geschichte treffen. Jede Menge NPCs könnt ihr euch dabei zum Feind machen – oder zumindest zur Weißglut treiben. Das geht auch bei einem, der eigentlich immer an eurer Seite sein sollte und sei es nur aus Eigennutz: Der Imperator.

Doch auch wenn der Imperator ständig an eurer Seite ist, könnt ihr ihn dazu bringen, euch ziemlich zu hassen.

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Baldur’s Gate 3 ist 1 Jahr alt und zur Feier teilen die Macher eure schmutzigen Geheimnisse

Wer ist der Imperator? Der Imperator oder „Emperor“ ist ein Charakter, der euch im Grunde vom Beginn des Spiels an begleitet. Er befindet sich in Schattenherz’ Artefakt und versucht euch vor dem Einfluss des Kults der Absoluten zu beschützen – und gleichzeitig dazu zu bringen, seine Ziele zu erfüllen. Es ist die meiste Zeit über nicht ganz klar, ob er wirklich aus Nächstenliebe oder reinem Eigennutz handelt. Sicher ist jedoch, dass er eine der Schlüsselfiguren des Spiels ist, welche die Handlung nachhaltig prägen.

Wie kann man den Imperator dazu bringen, einen zu hassen? Dafür habt ihr mehrere Gelegenheiten. Sobald er sich offenbart, könnt ihr ihm immer unfreundliche Antworten geben. Es dauert eine Weile, dann wird er nicht länger versuchen, euch zu bestimmten Aktionen zu verleiten – sondern er kontert dann ebenfalls recht patzig.

So diskutiert die Community: Im Subreddit von Baldur’s Gate 3 finden aktuell auch viele Spielerinnen und Spieler heraus, dass man dem Imperator gehörig auf den Keks gehen kann, wie etwa lostandfoundreject, der es wohl geschafft hat, dass der Imperator die Geduld verliert:

Er hat nicht einmal versucht, Tav zu verführen, stattdessen meckert und beschwert er sich nur darüber, dass mein Tav nur Mist macht. Wirklich zum Lachen brachte mich eine Zeile, bei dem ich ihm sagte, dass ich mir nicht ausgesucht habe, die ganze Zeit an ihm kleben zu müssen und er sagt einfach nur: „Das Gleiche könnte ich auch sagen“. Wir sind beide zu 100 % fertig mit dem jeweils anderen, ich liebe es!

Knapp 4.000 Upvotes zeigen, wie gut diese Erfahrungen bei der Community ankommen. Viele schreiben, was sie selbst mit dem Imperator erlebt haben:

  • „Ohja, ich habe ihn so genervt, dass er mir am Ende einfach gesagt hat, ich sei nicht mehr als nur eine Marionette.“ – Rare_Intention2383
  • „Ich habe einen Gith gespielt, also habe ich ihm die ganze Zeit zu 100 % misstraut. Ich habe ihn sogar getötet, als ich ihn zum ersten Mal traf und bekam sofort ein Game Over, lol.“ – SurlyCricket
  • „Der Imperator ist vielleicht ein manipulatives Stück Dreck (das kommt wohl davon, wenn man Illithid ist), aber abgesehen davon ist er ziemlich direkt und spiegelt dein Verhalten. Wenn du nett zu ihm bist, ist er es auch. Wenn du ihn dumm anmachst, macht er das auch mit dir.“ – Xarxyc

Falls ihr den Imperator nicht permanent zur Weißglut bringt, dann könnt ihr ihn sogar daten. Seit dem letzten Patch ist das sogar eine umfangreichere Option – damit auch unsere Leya endlich ihr perfektes (tentakeliges) Ende erfährt.

Pro7 engagiert Dolmetscher für Twitch-Streamer Papaplatte, damit ihn endlich wer versteht

Der deutsche Twitch-Streamer Kevin „Papaplatte“ Teller (27) war Gast bei der Show „Duell um die Welt“ von Joko und Klaas auf Pro7. Er war Episode 2 der Staffel 7 zu sehen, die am Samstagabend, dem 26.10.2024, ausgestrahlt wurde. Man hatte für den Streamer einen Dolmetscher engagiert, um sicherzustellen, dass Papaplatte die Anweisungen für die Stunts verstand, die man ihm zumutete.

Das war die Idee der Show: In der Show wurde der Twitch-Streamer Papaplatte nach Österreich geschickt, um „Physik wieder cool zu machen.“ Papaplatte hat zwar sein Elektrotechnik-Studium abgebrochen, war aber in den Augen von Klaas mit seinem „jugendlichen Esprit“ die richtige Person, um die angestaubte Wissenschaft attraktiv für Jugendliche zu machen.

Damit sichergestellt war, dass Papaplatte mit dem TV-Team kommunizieren konnte, hatte man ihm einen „bauchfreien Atzen“ zur Verfügung gestellt, der als Dolmetscher für eine reibungslose Kommunikation sorgte.

Papaplatte fühlte sich leicht veralbert und genau das war offenbar die Absicht. Denn die „physikalischen Experimente“ waren im Wesentlichen ein Vorwand, um Papaplatte zu quälen und zu blamieren.

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SO wurden Challenges für Papaplatte zum Lebensunterhalt

Papaplatte fühlte sich vom Dolmetscher und Pro7 zusehends veralbert

Wie lief die Übersetzung? Der Dolmetscher, deutlich älter als Papaplatte, begrüßte ihn erstmal mit „Yo Bro, no worries, ich regel das mit dem Talken“ und fragte dann, ob Papaplatte die Anweisungen verstanden hatte: „Der Fabi ist halt bisschen lost. Wir machen kurz ‘nen Vibe-Check, ob du die Realtalks vom Klaas so gecheckt hast.“

Wie reagierte Papaplatte? Der fühlte sich, völlig zu Recht, ziemlich veralbert. In einem Segment sagte er später in die Kamera: Klaas glaube wohl, dass er nur in Anglizismen rede, dabei seien die Typen doch maximal 5 Jahre älter als er.

Natürlich könne er die Anweisungen gut verstehen.

papaplatte-dolmetscher

Was lief dann im Video noch ab? Papaplatte wurde in einigen Experimenten getrollt, so ließ man ihm, um die „Gravity zu proofen“, eine Torte auf den Kopf fallen („Die Gravity existiert, Bro“) und wies ihn an, mit nassen Schuhen an einen Elektrozaun zu greifen.

Zudem packte man Papaplatte in ein ziemlich albernes Outfit mit Physik-Anspielungen und einem Seitenhieb darauf, dass sich Streamer stark selbst vermarkten. Der war zu dem Zeitpunkt schon ziemlich von dem Übersetzer genervt: „Der hat einfach wiederholt, was ich gesagt habe, und hat am Ende “Bro” drangehängt.“

Zum Ende des Experiments baumelte Papaplatte von einer Autobahnbrücke, da hatte sich der Übersetzer aber schon verabschiedet: „No Front, Homie. Ich hau’ rein, die Labersache mit dem Rentner-Team schaffst du schon.“

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Was war ein Highlight des Videos? In einer Video-Anweisung für Papaplatte war das Video zweigeteilt. In der oberen Hälfte des Smartphones erklärte Klaas die nächste Herausforderung, in der unten Hälfte wurden zusammenhanglos Gurken geschnitten – wie auf TikTok.

Klaas erklärte, das sei zusätzliche Stimulation, damit Papaplatte nicht „wegswipet“.

Den Twitch-Streamer lenkte die Gurken aber so ab, dass er die wichtigen Anweisungen kaum mitbekam.

klaas-gurken

Wie sind die Kommentare? Viele Kommentare unter dem viralen Video der Show drehen sich um den Dolmetscher. Die Fans gehen bei dem Gag voll mit:

  • „Hab leider nix mehr verstanden, nachdem der Dolmetscher gegangen ist.“
  • „Wäre es möglich, für die letzten Minuten einen Untertitel zu dem Gesagten von Papaplatte zu generieren (nachdem der Dolmetscher gegangen ist)“
  • „Großes Lob an den Dolmetscher, nicht viele können dieses Gelaber verstehen und übersetzen.“

Papaplatte glaubt selbst offenbar, dass er ganz normal spricht. Und dass die ständigen Anspielungen auf seine angeblich so schlimme Sprache total übertreiben seien. Immer wieder sagt er, wenn ihn jemand aufzieht: So spreche er doch gar nicht. Nur einmal hat er erkannt, dass er es mit dem Denglisch übertreibt, als er sich selbst in der Show „7 vs. Wild“ sah und hörte, erkannte er, dass er es mit dem Denglischen doch etwas Überhand genommen hat: Twitch-Streamer will nach 7 vs. Wild auf seine Sprache achten: „Realtalk, manchmal unnötig, no joke”

LoL: Fast 5 Millionen Menschen sehen das Duell zwischen Faker und dem 23-Jährigen, den viele für seinen Nachfolger halten

Die Worlds 2024 in League of Legends neigen sich dem Ende zu. Das Finale steht am 02.11.2024 an und die Finalisten stehen endlich fest. Mit dabei ist wieder mal T1, die im Halbfinale gegen ihre koreanischen Rivalen gezeigt haben, dass sie doch gewinnen können.

In der Vergangenheit konnte Gen.G viele Matches gegen T1 für sich gewinnen. So gewannen sie die Spring Playoffs 2024 und 2023 gegen T1. In den Summer Playoffs 2023 besiegten sie T1 sogar 3 zu 0. Auch in den Summer Playoffs von diesem Jahr war Gen.G über T1 auf dem zweiten Platz.

Der 23-jährige Chovy gilt für viele als Nachfolger des großen Faker. Das Match der koreanischen Stars interessierte auch viele Zuschauer, denn das Match hatte laut Esports Charts (via x.com) einen Zuschauer-Peak von fast 5 Millionen Zuschauern (ohne chinesische Zahlen und koreanische TV-Übertragung).

Damit ist es das meist geschaute Spiel der diesjährigen Worlds.

Doch im Halbfinale der Worlds 2024 lief alles ein wenig anders. T1 zeigte sich von ihrer besten Seite, indem sie nicht nur die Champions des Gegners konterten, sondern die gesamte Spielweise.

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Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende

T1 spielt am besten, wenn sie frech und aggressiv sind

Wie liefen die Matches? Im ersten Match fing es gut für Gen.G an. Sie zeigten ihre methodische Spielweise, die sich voll auf maximale Effizienz konzentriert. Das erste Match lief ziemlich knapp und Gen.G konnte sich im späten Verlauf einen leichten Goldvorteil erhaschen.

Ab Minute 23 fing T1 aber einen Baron an, der sich in einen Teamfight verwandelte, den Gen.G hätte gewinnen können, doch der Fokus im Kampf hat nicht gestimmt. Gen.G verlor nach dem Kampf die Kontrolle und T1 konnte gewinnen.

Im zweiten Match konnte Gen.G aber zeigen, wie gut ihre Spielweise ist. Sie spielten methodisch, ruhig und strukturiert. T1 konnte diese Spielweise nicht durchbrechen und Gen.G hat sich das zweite Spiel gesichert.

In den nächsten zwei Matches hat sich T1 aber von einer frechen und aggressiven Seite gezeigt. Sie durchbrachen die Methodik und ruhige Spielweise. Dabei hat Faker gut mit Akali performt und auch Keria hatte sichtlich Spaß, der mit einem Pyke und einer Renata schön gespielt hat.

T1 gewann das Best of 5 mit 3 zu 1. Man merkte, dass T1 immer versucht hat, die Ruhe von Gen.G zu durchbrechen und Gen.G konnte dann kaum in ihre Methodik zurückkehren.

Wie geht es weiter? T1 tritt jetzt im Finale der Worlds 2024 gegen das chinesische Team BLG an. Das Finale findet am Samstag, dem 02.11.2024, um 15 Uhr statt. Während T1 vor den Worlds gestrauchelt hat, hat BLG während des Swiss Stage ihre Probleme gehabt. Doch vor allem T1 zeigt schon seit dem Viertelfinale, dass sie während der Worlds einfach anders spielen: LoL: Faker und T1 kriseln das ganze Jahr, zerstören im Viertelfinale der WM ein Team der Weltklasse

6 schnelle Shooter, die ihr schon jetzt statt CoD Black Ops 6 spielen könnt

Am 25. Oktober kommt Call of Duty: Black Ops 6. Wenn ihr den Release jetzt kaum noch abwarten könnt, haben wir hier 7 schnelle Shooter für euch, die ihr in der Zwischenzeit zocken könnt.

Was ist das für eine Liste? Shooter lassen sich in der Beweglichkeit eurer Charaktere unterscheiden. Während ihr in manchen Spielen eher langsam und schwerfällig unterwegs seid, könnt ihr in anderen Spielen vergleichsweise zügig über die ganze Map rennen, springen und rutschen – so wie im kommenden Call of Duty: Black Ops 6.

Wir listen euch hier deshalb 7 PvP-Shooter auf, die auf ein schnelles und flexibles Movement setzen. Wir wollten die Liste jedoch nicht auf klassische Arena-Shooter begrenzen, sondern die Auswahl erweitern und euch allgemein schnelle Shooter vorstellen. Ihr könnt euch dann ein Subgenre wählen, auf das ihr Lust habt.

Was zeichnet schnelles Movement aus?

Es gibt keine Skala oder einen festen Wert, der anzeigt, wie schnell das Movement in einem Spiel ist. Wir haben deshalb die verschiedenen Shooter auf dem Markt betrachtet und das Movement anhand verschiedener Kriterien miteinander verglichen. Zu unseren Kritikpunkten zählten:

  • Wie schnell läuft der Charakter verglichen mit anderen Shootern?
  • Gibt es Movement-Techniken wie Springen, Sliden, Dropshotten oder Diven?
  • Gibt es Gadgets wie Grappling-Hooks, die das Movement erweitern?
  • Wie flüssig ist das Movement? Kann ich beispielsweise von einem Sprint direkt in den Slide übergehen?

Titanfall 2

Was ist das für ein Spiel?

  • Der Kern von Titanfall sind die sogenannten Titans. Das sind große, schwer bewaffnete Kampfmaschinen, die beispielsweise über riesige Schrotflinten oder sogar Miniguns verfügen.
  • Die Titans werden von menschlichen Piloten im Inneren gesteuert. Als Spieler übernehmt ihr die Kontrolle über die Piloten und somit in bestimmten Situationen auch über die Titans.
  • Außerhalb der Titans ist Titanfall 2 primär für schnelles Movement der Piloten bekannt.
  • Neben dem PvP-Modus besitzt Titanfall 2 auch eine etwa 10 Stunden lange Kampagne.
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Titanfall 2 zeigt im Multiplayer-Trailer, wie rasant das Gameplay des Shooters ist

Auch wenn die Aufzählung kein Ranking ist, muss Titanfall 2 natürlich ganz oben auf einer Liste mit Movement-Shootern stehen.

Was macht das Movement besonders? Die Bewegungen der einzelnen Piloten sind generell schnell und werden durch Grappling-Hooks und Wallruns noch flexibler. Bis heute gilt das Movement von Titanfall 2 als eines der besten aller Zeiten.

The Finals

Was ist das für ein Spiel?

  • The Finals ist ein Arena-Shooter, der euch in einer virtuellen Gameshow Geld sammeln lässt. Das Team, das am meisten Geld sammelt, gewinnt.
  • Es gibt drei Klassen: leicht, mittel und schwer, die sich nicht nur in Statur und Bewegungsgeschwindigkeit, sondern auch in der Auswahl der Waffen, Fähigkeiten und Gadgets unterscheiden
  • Ein wichtiger Bestandteil von The Finals ist die enorme Zerstörbarkeit der Maps. Ihr könnt eine Vielzahl von Gebäuden nahezu vollständig einreißen.
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In The Finals könnt ihr eure Zerstörungs-Wut ausleben

Was macht das Movement besonders? The Finals hat die Basics eines Movement-Shooters wie Springen und Sliden, verfügt aber auch über Fähigkeiten und Gadgets, die das Movement erweitern.

Die leichte Klasse kann beispielsweise eine Grappling-Hook oder einen Dash ausrüsten. Die mittlere Klasse hat wiederum eine Zipline oder ein Jumpad zur Verfügung. Die schwere Klasse kann in einem bestimmten Bereich die Gravitation aufheben oder einfach mit einem kraftvollen Ansturm durch Wände laufen.

The Finals war für MeinMMO-Redakteur Dariusz Müller der beste neue PvP-Shooter des Jahres 2023: The Finals ist der beste Shooter des Jahres 2023, weil es ein Spiel ist, das einfach Spaß macht

Apex Legends

Was ist das für ein Spiel?

  • Apex Legends ist ein Battle Royale, das im gleichen Universum wie Titanfall spielt
  • Es gibt zwar keine Titans, aber ihr steuert verschiedene Legenden, die allesamt unterschiedliche Fähigkeiten haben
  • Ihr kämpft mit bis zu 60 Spielern um den Sieg im Battle Royale. Alle nutzen die verschiedenen Fähigkeiten der spielbaren Legenden zu ihrem strategischen Vorteil
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Apex Legends Gameplay Trailer

Was macht das Movement besonders? Das Movement von Apex Legends erinnert stark an den Cousin Titanfall 2. Zwar gibt es keine Wallruns, aber das Wechseln zwischen Sprinten, Sliden und Springen fühlt sich einfach extrem gut an.

Außerdem haben einige der spielbaren Legenden Fähigkeiten, die das Movement direkt beeinflussen. Pathfinder besitzt beispielsweise eine Grappling-Hook und eine Zipline, Octane ein Jumpad und Valkyrie hat ein Jetpack.

Wenn ihr nicht nur schnelle PvP-Shooter wie Call of Duty bevorzugt, sondern auch Koop- oder Taktik-Shooter zockt, dann schaut auch mal in unserer Liste mit den besten Shootern 2024 rein: Die 25 besten Shooter 2024 – Diese PvP- und PvE-Spiele überzeugen mit ihrem Gameplay

Auf Seite 2 findet ihr die 3 verbleibenden Spiele:

Neue Bosse in Pokémon GO sind so stark, dass selbst 40 Spieler gleichzeitig es nicht schaffen, sie zu besiegen

Am Wochenende konnten sich Spieler in Pokémon GO den Gigadynamax-Bossen stellen. Dabei handelt es sich um mächtige Pokémon mit einzigartigen Attacken, für die sich die Trainer in größeren Gruppen zusammenfinden mussten. Doch viele Spieler hatten große Probleme mit den gigantischen Pokémon.

Was war das für eine Herausforderung? Vom 26. bis zum 27. Oktober 2024 konnten Trainer sich den Gigadynamax-Formen von Bisaflor, Glurak und Turtok stellen

Doch bei vielen Trainern lief das Event nicht so ab, wie sie es sich gerne gewünscht hätten. Obwohl manche Gruppen wohl komplett gefüllt waren, haben sie es nicht geschafft, die Bosse zu bezwingen.

Im folgenden Video findet ihr Tipps für Dynamax-Kämpfe in Pokémon GO:

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Dynamax in Pokémon Go – So tretet ihr in den gigantischen Kämpfen an

Gigadynamax-Bosse waren für viele Trainer in Pokémon GO unbesiegbar

Was war das Problem? Im Reddit-Forum konnten Spieler ihr Feedback zum Event geben. Die Meinungen zum Event sind durchwachsen: Es gibt viele Spieler, die die Bosse besiegt hätten. Aber es finden sich auch Trainer, die wohl selbst in Gruppen mit der Maximalanzahl von Spielern nicht die Bosse bezwingen konnten.

Ein großes Problem bestand zudem darin, dass in Kleinstädten und Dörfern nicht genügend Spieler zusammenkämen, um eine akzeptable Gruppengröße für die Bosse zu haben. Doch selbst mit 40 Personen innerhalb von Tokyo sei es manchmal nicht möglich gewesen, die Bosse zu bezwingen.

Wir haben euch einige negative Kommentare aus Reddit herausgesucht, die ein Bild zum Event geben:

  • sts_ssp resümiert: „Was für ein beschissenes Event. Ich bin in Tokyo, also können die Pokémon immerhin besiegt werden (wobei es nicht einmal mit 40 Personen eine Garantie gibt).“
  • CloudvAsm sieht den Fehler bei den anderen: „Ich habe es in einem überfüllten Bevölkerungszentrum in Japan geschafft. Es brauchte 6 verschiedene Gruppen, um ein Glurak zu bezwingen. […] Die meisten Leute bringen keine maximal entwickelten Pokémon auf Stufe 40 mit, sodass sie schnell zerfetzt werden.“
  • NoTelevision6311 bekam nicht einmal die 40 Personen zusammen: „Ich habe seit 2016 noch nie 40 Leute in der gleichen Gegend gesehen, die Pokémon GO spielen. Es ist scheiße, dass ich diese Leute verpassen werde :(“

Es gibt aber auch Trainer, die keine Probleme mit den Gigadynamax-Bossen hatten. User Fayrr schreibt beispielsweise, dass in seiner Community einige Hardcore-Spieler wären und sie deshalb Turtok wohl mit 24 Spielern besiegen konnten. 

Doch insgesamt überwiegen die negativen Kommentare, in denen Spieler Probleme hatten, die Gigadynamax-Bosse zu besiegen. Damit hat das Entwicklerteam sein Ziel erreicht, eine der schwersten Herausforderungen in Pokémon GO zu erschaffen.

Die gefangenen Gigadynamax-Bosse können als Konter gegen weitere Dynamax- und Gigadynamax-Pokémon eingesetzt werden. Davon wird es in Zukunft noch reichlich geben. Daneben wird ein neuer Ball ins Spiel kommen. MeinMMO erklärt euch, was das für ein neuer Ball ist: Pokémon GO bringt neuen, besonderen Ball – Was kann der?

Xiaomi Redmi Note 13 Pro: Das unschlagbare Preis-Leistungs-Wunder unter den Android-Smartphones

Das Xiaomi Redmi Note 13 Pro überzeugt mit einem 120Hz AMOLED-Display, 256GB Speicherplatz und starker Kamera. Schnappt euch eines der besten Smartphones bei Amazon zum Top-Preis.

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EigenschaftDetails
ModellXiaomi Redmi Note 13 Pro
Netzwerk5G
Speicherplatz256 GB
Bildschirmgröße6,67 Zoll
ProzessorQualcomm Snapdragon 7s Gen 2
HauptkameraDreifach-Kamera: 200 MP + 8 MP + 2 MP
Frontkamera16 MP
Arbeitsspeicher (RAM)8 GB
DisplaytypAMOLED
Bildwiederholfrequenz120 Hz
Bildschirmauflösung2400 x 1080 Pixel
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Xiaomi Redmi Note 13 Pro mit Power-Prozessor und 120Hz AMOLED-Display

Das Xiaomi Redmi Note 13 Pro beeindruckt euch mit seinem großen 6,67-Zoll-AMOLED-Display, das eine Auflösung von 2400 x 1080 Pixeln bietet. Diese Spezifikationen sind mittlerweile Standard in der Mittelklasse, aber das Redmi Note 13 Pro hebt sich durch einige bemerkenswerte Eigenschaften ab.

Die Farbdarstellung des Displays ist lebendig und sorgt für ein angenehmes Seherlebnis, egal ob ihr Videos schaut, Spiele spielt oder einfach nur im Internet surft. Besonders hervorzuheben ist die Helligkeit des Bildschirms: Mit 1300 cd/m² ist sie für diese Preisklasse überdurchschnittlich hoch.

Unter der Haube des Xiaomi Redmi Note 13 Pro arbeitet der Qualcomm Snapdragon 7s Gen 2, ein leistungsstarker Chip, der im oberen Bereich der Mittelklasse angesiedelt ist. Mit 8GB RAM seid ihr bestens ausgestattet, um eine reibungslose Performance zu erleben, sei es beim Multitasking oder bei anspruchsvollen Anwendungen. Diese Kombination sorgt dafür, dass das Handy auch in den nächsten Jahren noch gut mithalten kann.

Im Vergleich zu anderen Geräten in dieser Preisklasse bietet das Redmi Note 13 Pro einen spürbar schnelleren Prozessor als einige Samsung-Modelle. Interessanterweise hat Realme denselben Chip in einem ihrer Modelle verbaut, was zeigt, dass der Snapdragon 7s Gen 2 eine beliebte Wahl für Hersteller ist, die leistungsfähige Mittelklasse-Smartphones anbieten möchten.

Insgesamt bietet euch das Redmi Note 13 Pro mit seiner starken Hardware eine zukunftssichere Leistung und stellt sicher, dass ihr auch bei zukünftigen Software-Updates und neuen Apps nicht ins Hintertreffen geratet.

Schießt überall magische Bilder

Megapixel-Kamera für traumhafte Bilder

  • Heutzutage sind Kameras eines der entscheidendsten Verkaufsargumente für Smartphones, da die meisten von uns ihre Fotos fast ausschließlich mit dem Handy aufnehmen.
  • Das Xiaomi Redmi Note 13 Pro sticht hier besonders hervor und verspricht auf dem Papier beeindruckende Ergebnisse mit seiner 200-Megapixel-Hauptkamera. Diese wird durch eine vielseitige 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und eine detailverliebte 2-Megapixel-Makrolinse ergänzt.
  • Die Hauptkamera mit ihren 200 Megapixeln erlaubt euch, in eine Welt voller Details einzutauchen. Bei optimalen Lichtverhältnissen könnt ihr phänomenale Bilder einfangen, die selbst bei näherer Betrachtung nichts an Schärfe verlieren. Ob es darum geht, die feinen Strukturen einer Blume oder die Weite einer Landschaft festzuhalten – diese Kamera lässt euch nicht im Stich.
  • Die Ultraweitwinkelkamera eröffnet euch neue Perspektiven und ist ideal für dramatische Landschaftsaufnahmen oder das Einfangen großer Gruppen geeignet. Mit der Makrolinse könnt ihr winzige Details entdecken und fotografieren, die dem bloßen Auge oft verborgen bleiben.
  • Doch wie bei vielen Smartphones dieser Preisklasse zeigt sich bei schwachem Licht eine andere Seite: Hier müsst ihr mit einigen Abstrichen rechnen. Trotz dieser Einschränkungen bietet das Redmi Note 13 Pro ein geniales Kamera-Setup, das eure kreativen Möglichkeiten erweitert und euch in den meisten Situationen nicht enttäuschen wird.
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Harry Potter: Die 10 größten Unterschiede zwischen Filmen und Büchern im Ranking

Die „Harry Potter“-Filme zählen für Viele zu den besten Buchverfilmungen überhaupt. Doch natürlich hab es auch zahlreiche Änderungen. Was sind die größten Unterschiede?

Selten ist es sinnvoll oder überhaupt möglich, ein Buch eins zu eins in einen Film umzusetzen. Dafür ist so ein Film einfach zu kurz. Gerade bei dickeren Schinken muss also viel gestrichen werden.

  • Das längste „Harry Potter“-Buch ist übrigens „Der Orden des Phönix“ mit 960 Seiten.
  • Um das alles vorzulesen braucht man über 32 Stunden.
  • Zum Vergleich: der Film geht nur 2 Stunden und 18 Minuten.

Auch bei den anderen „Harry Potter“-Teilen wurde einiges geändert. Die 10 gravierendsten Unterschiede erfahrt ihr hier bei uns im Ranking:

Wer spricht hier? Linda Baumgartl ist seit ihrer Jugend großer „Harry Potter“-Fan. Besonders angetan haben es ihr die Hörbücher von Rufus Beck, die bei ihr quasi in Dauerschleife laufen. Außerdem liebt sie es, mit Freunden über Details der Zaubererwelt zu fachsimpeln.

Spoilerwarnung: Der Artikel enthält Spoiler zu Filmen und Büchern von Harry Potter.

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3 Animes, die ihr als Fans von Harry Potter kennen solltet

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Platz 10: Winky – noch eine Hauselfe?

Harry Potter Dobby
Dobby der Hauself

In den Filmen sehen wir nur zwei Hauselfen: Dobby und Kreacher. Doch in den Büchern treffen wir noch eine weitere Hauselfe, nämlich Winky.

Winky war die Hauselfe von Barty Crouch sr., einem hohen Tier im Ministerium. Zehn Jahre lang betreute und bewachte sie gewissenhaft den gefangenen Sohn ihres Meisters, Barty Crouch jr.. Nur so konnte Crouch sr. seinen Todesser-Sohn überhaupt so lange vor der Öffentlichkeit verbergen.

Auf der Quidditch-Weltmeisterschaft wird sie beschuldigt, das Dunkle Mal herauf beschworen zu haben. Als Bestrafung lässt Crouch sie frei. Anders als Dobby kommt Winky mit ihrer Freiheit jedoch gar nicht gut klar. Sie vermisst ihre Arbeit und versucht ihre Trauer im Alkohol zu ertränken. Gerade der Kontrast zwischen Dobby und Winky fehlt in den Filmen. Er zeigt, wie besonders der freiheitsliebende Dobby eigentlich ist.

Platz 9: B.ELFE.R.

harry potter - hermine

Auch dieser Punkt hat wieder mit Hauselfen zu tun, denen in den Filmen generell kaum Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

Umso mehr Aufmerksamkeit schenkte ihnen jedoch Hermine in den Büchern. Dort gründet sie nämlich den „Bund für Elfenrechte“, kurz „B.ELFE.R“, um sich für die Rechte der versklavten Hauselfen einzusetzen. Das absurde: die Elfen sind mit ihrer Stellung eigentlich ziemlich zufrieden und wollen gar keine Hilfe.

B.ELFE.R. verdeutlichte Hermines sturen, aber gerechten Charakter. Außerdem legte es den Grundstein für ihren späteren Beruf, bot einen spannenden Konflikt und sorgte für viele lustige Momente.

Platz 8: Rita der Käfer

Harry Potter - Rita Kimmkorn

Rita Kimmkorn ist die nervtötende Reporterin aus Teil 4. Sie verbreitet viel ausgedachten Blödsinn, aber auch prekäre Details, die sie eigentlich gar nicht wissen dürfte. Doch woher hat sie ihre Informationen?

Im Buch stellt sich heraus, dass Rita Kimmkorn ein nicht registrierter Animagus ist. Das heißt, sie kann sich in ein Tier verwandeln. In ihrem Fall in einen Käfer. So kann sie viele Gespräche belauschen, ohne entdeckt zu werden.

Doch damit nicht genug. Als Hermine das Geheimnis von Rita entdeckt, meldet sie das Vergehen nicht etwa beim Ministerium. Sie sperrt Rita in ihrer Käfer-Form in ein Einmachglas. Dann erpresste sie die Journalistin, über die Wahrheit von Voldemorts Rückkehr zu berichten.

So viel kriminelle Energie würde man der Hermine aus den Filmen gar nicht zutrauen.

MMORPG für Elder Scrolls bekommt heute das letzte Update des Jahres, nicht alles, was neu ist, feiern die Spieler

Kostenpflichtige Gefährten sowie umfassende PvP-Anpassungen und -Neuerungen – das sind die Kern-Features vom kommenden Update 44 von The Elder Scrolls Online. Für diverse Spieler reicht das nicht aus.

Update vom 28. Oktober 2024: Heute erscheint Update 44 für die PC/Mac-Versionen von The Elder Scrolls Online. Am 13. November 2024 folgen die Patches für Xbox sowie PlayStation. Mittlerweile haben die Entwickler weitere Vorschau-Artikel auf einzelne Features des kostenlosen Inhaltspakets veröffentlicht:

Was kommt mit Update 44 genau? Via X haben die Entwickler von The Elder Scrolls Online – einem der erfolgreichsten MMORPGs der letzten Dekade – die Liste an Neuerungen für den kommenden, kostenlosen Patch der Basisversion des MMORPGs aktualisiert. Euch erwarten:

  • 4vs4- und 8vs8-PvP-Schlachtfelder
  • 7 neue Karten für die PvP-Schlachtfelder
  • Power-Ups für die Schlachtfelder
  • 6 neue PvP-Rüstungssets
  • Kuratierte Item-Sets aus der Kaiserlichen Stadt
  • 10 Prozent mehr Allianzpunkte und Tel-Var-Steine für ESO-Plus-Mitglieder
  • Neues Grimoire der Schriftlehre: Banner Bearer
  • 2 neue Gefährten: Zerith-Var und Tanlorin (für ESO Plus oder via Kronen-Shop, via elderscrollsonline.com)
  • Zusätzlicher Support für 14 Fokus-Skripturen
  • 4 neue Fertigkeitenstile
  • HDR-Support für den PC
  • Neue Eigenheime und Möbel
  • Neue Erfolge und Titel
  • Aktualisierung des Tutoriums

Update 44 soll als kostenloses Update am 28. Oktober 2024 für den PC sowie Mac und am 13. November 2024 für die Konsolen erscheinen.

Dieser Trailer zeigt, was Elder Scrolls Online ausmacht:

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Launiger Trailer zum Summer Game Fest zeigt euch, was Elder Scrolls Online im Kern ausmacht

Viel Kritik für neues Update

Wie bewertet die Community den kommenden Patch? Unter dem Post der Entwickler auf X haben sich diverse Spieler eingefunden, die über die Qualität des Updates diskutieren. Zuerst die eher kritischen Posts:

  • Silaf vermisst die alte Content-Update-Struktur von ESO (via X): „Statt eines DLCs wie Clockwork City bekommen wir also das …“
  • xTalinHawkx schreibt auf X: „Das scheint das eine Update zu sein, das ich als PVE-Spieler nicht will und auch nicht gefordert habe. Das ist größtenteils nur PVP-Zeug und es fehlt ziemlich viel an echtem Inhalt, den die Spieler wollen. Das bedeutet: Macht es in Zukunft besser.“
  • Colorado9494 gehen die Neuerungen nicht weit genug (via X): „Tut mir leid, Leute, das reicht nicht. Wir brauchen mehr signifikante Änderungen fürs PvP.“
  • Alex weist auf das Kleingedruckte hin (via X): „Der * ist sehr wichtig. Die Begleiter landen mit dem Update nicht kostenlos im Spiel, wie es bislang jedes Mal der Fall war, sie stecken im Kronen-Shop. Würde es nicht bezweifeln, wenn man 3.000 Kronen für sie zahlen muss.“

Es gibt aber auch einige positive Stimmen zum kommenden Patch:

  • Eric Scho schreibt auf X: „Zwei neue Gefährten, das ist super.“
  • Lala Calamari erklärt auf X: „Ich freue mich sehr auf das PvP-Update.“
  • Redd hat eine Nachricht auf X für jemand anderen: „7 NEUE BG-KARTEN 🫢. @Lord_ZelePvP: Wirst du dich jetzt seltener beschweren?“

Wie bewertet MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz das Update und die Reaktionen? In den letzten Interviews hatte ich immer mal wieder gefragt, wie die neue Update-Struktur von Elder Scrolls Online von der Community aufgenommen wird.

Immerhin bekommen die Spieler statt eines aufwendigen, aber dafür kostenpflichtigen Story-DLCs jetzt „nur noch“ ein kostenloses Update, das sich auf einzelne Bereiche des MMORPGs fokussiert. Die Antwort meiner Gesprächspartner war dabei jedes Mal, dass man viel positives Feedback zur Umstellung erhalten habe.

Während es im vierten Quartal des vergangenen Jahres mit dem Endlosen Archiv ein durchaus gelungenes Feature für PvE-Fans gab, wird sich das letzte Update aus 2024 an PvP-Fans richten, und damit an eine – erfahrungsgemäß – deutlich kleinere Zielgruppe. Dazu kommt, dass das große Highlight für PvE-Fans, die zwei neuen Gefährten, nicht zu den kostenlosen Inhalten gehören. Dass das für Unmut sorgt, war aus meiner Sicht vorprogrammiert.

Dafür wurde eine andere Neuerung aus Update 44 nach ihrer Ankündigung von vielen Fans gefeiert, die eigentlich nur eine Randnotiz in den Patch Notes darstellt – das Comeback des alten Tutorials in Kalthafen: „Das ist der beste Tag in meinem Leben“ – Spieler feiern Neuerung für das MMORPG zu Elder Scrolls

Ursprünglich sollte Harrison Ford gar nicht Indiana Jones spielen, doch der andere Schauspieler hatte keine Zeit

Harrison Ford ist vor allem für 2 Film-Rollen bekannt: Han Solo in Star Wars und Indiana Jones. Beide Rollen kann man sich heutzutage nicht ohne den Schauspieler vorstellen. Doch Indiana Jones sollte eigentlich jemand anderes spielen, der die Rolle sogar bekommen hat – Eine ikonische Serie kam ihm aber dazwischen.

Wer sollte Indiana Jones spielen? 1981 erschien der Jäger des verlorenen Schatzes. Im Abenteuerfilm führte Steven Spielberg Regie und George Lucas arbeitete am Drehbuch mit. Aus dem Film wurde ein großes Franchise, das bis heute 4 Fortsetzungen bekommen hat, die letzte sogar erst 2023.

Harrison Ford verkörpert dabei in allen Teilen der Reihe Indiana Jones. Doch eigentlich sollte jemand anderen den ikonischen Schatzjäger spielen und für den gab es sogar schon Screen-Tests: Tom Selleck. Dieser konnte aber nicht daran teilnehmen, weil eine Serie dazwischenkam.

Auch 2023 verkörpert Ford noch den Abenteurer:

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„Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ mit Harrison Ford – Trailer (Deutsch)

Ich habe es nicht abgelehnt, ich habe mir die Rolle verdient

Was sagt Tom Selleck dazu? 2020 war Tom Selleck in der Racheal Ray Show (via YouTube) zu Gast. Dort wird er von Racheal Ray gefragt, ob es in seiner Karriere eine Rolle gab, die ihm abhandengekommen ist. Da fällt Selleck direkt ein Film ein. Es war Jäger des verlorenen Schatzes. Dazu sagt er Folgendes:

Gott, bei Wikipedia und all dem Zeug gibt es alle möglichen Dinge, die nicht wahr sind. Ich habe es nicht abgelehnt. Ich habe mir die Rolle verdient. Ich habe einen Screen-Test gemacht. Und Steven Spielberg und George Lucas sagten: „Du hast die Rolle.“

Einen Clip zum Screen Test kann man heutzutage sogar auf YouTube sehen:

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Warum konnte er die Rolle dann nicht spielen? Im Interview erzählt der Schauspieler, dass er, nachdem er die Rolle bekommen hat, Lucas und Spielberg auf eine Pilotfolge einer Serie aufmerksam machte, die er drehen sollte. Die beiden dachten aber wohl nicht, dass das zum Problem wird.

Er drehte nämlich die Serie Magnum für den Sender CBS. Die Serie lief zwischen 1980 und 1988. Die Produktionsarbeiten hätten sich mit Jäger des verlorenen Schatzes überschnitten. Anders als erwartet, sagte der Sender Selleck aber, dass er nicht beides drehen kann.

Er entschied sich für Magnum. Diese Entscheidung bereut er aber nicht, wie er im Interview auch sagt: Nun, das ist nicht das Schlimmste, was jemals passiert ist.

Woher kennt man Tom Selleck? Tom Selleck kennt man vor allem als Seriendarsteller. Neben Magnum hat er in fast 300 Folgen der Serie Blue Bloods: Crime Scene New York mitgespielt. Fans der Sitcom Friends kennen ihn vielleicht als Dr. Richard Burke. Er war für 10 Episoden als Freund von Monica in der Serie. Doch nicht nur Selleck hätte eine andere Rolle haben können. Auch Harrison Ford hätte sich eine Oscar-prämierte Rolle schnappen können: Harrison Ford bereut, eine wichtige Rolle abgelehnt zu haben – Hätte dafür am Ende einen Oscar bekommen können

Quelle(n):
  1. Jeuxvideo
  2. IMDb