Krieger in World of Warcraft haben es schwer, denn sie müssen beim Tanken ordentlich Geld zahlen – mehr als jede andere Klasse.
Tanks in World of Warcraft sind Mangelware, so wie in fast allen größeren MMORPGs. Die Rolle geht mit besonders viel Verantwortung einher, denn gerade in Dungeons oder Raids gibt der Tank häufig das Tempo an – und das schreckt viele Neulinge ab. Aber es gibt noch eine weitere Barriere, die abschreckend wirken könnte, denn Krieger-Tanks müssen besonders viel bezahlen, um ihre Ausrüstung zu reparieren.
Der absurde Grund: Das Benutzen ihrer Schutz-Fähigkeiten erhöht die Reparatur-Kosten, die sie haben werden, wie ein Spieler im Subreddit von WoW vorrechnet.
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WoW: So erfarmt ihr euch schnell 500 mysteriöse Himmelssplitter für das Reittier „Echo von Aln’Sharan“
Die Krieger-Steuer erhöht die Kosten für das Tanken, wenn man richtig spielt
Was hat der Spieler herausgefunden? In seinem Beitrag beschreibt Kersplode seine Beobachtungen in World of Warcraft. Er hat analysiert, wie viel Gold er durchschnittlich für Reparaturen ausgibt und vor allem sein Schutzschild dabei häufig repariert werden muss. Der Grund mag sonderbar wirken, aber es liegt am Einsatz einer Fähigkeit.
Rüstung verliert bei jedem eingehenden Schaden zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit Haltbarkeit. Ungefähr 3,5 % aller Angriffe führen dazu, dass sich die Haltbarkeit von Ausrüstung um 1 reduziert.
Wenn man einen Angriff pariert, dann entsteht kein Schaden an der Haltbarkeit – weder für die Rüstung noch für die Waffe.
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Anders ist das allerdings, wenn man einen Angriff blockt. In dem Fall wird Schaden durch den Schild des Kriegers reduziert, was allerdings einen Treffer auf den Schild beinhaltet. Das heißt, dass in 3,5 % der Fälle, in denen der Schild zum Blocken verwendet wird, Haltbarkeit verloren geht und dadurch Reparaturkosten entstehen.
Der Krieger ist durch die Fähigkeit „Schildblock“ in der Lage, seine Block-Chance drastisch zu erhöhen – und damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass Haltbarkeit verloren geht.
Das Ende vom Lied: Wenn der Krieger auf Schildblock verzichten würde, dann wäre ein Dungeon-Run für ihn knapp 25 Gold günstiger (auch, wenn der für den Krieger zuständige Heiler danach wohl anschließend psychologische Unterstützung benötigt).
Ist das ein großer Unterschied? Wenn man ganz ehrlich ist: Nein, vermutlich nicht. 25 Gold an zusätzlichen Reparaturkosten für einen Dungeon sind keine weltbewegende Differenz. Allerdings kann sich das im Laufe der Zeit durchaus addieren. Immerhin besuchen viele Spielerinnen und Spieler Dungeons nicht nur ein paar Mal, sondern im Laufe ihrer WoW-Karriere auch mehrere Hunderte Male – und dann kommt da durchaus ein Sümmchen zusammen.
Auch wenn der Betrag klein ist, hat der Beitragsersteller aber durchaus recht: Es kann sich sonderbar anfühlen, für das Verwenden der notwendigen Fähigkeiten zur Kasse gebeten zu werden. Immerhin können alle anderen Tank-Klassen ihre Reparatur-Kosten mit Fähigkeiten aktiv reduzieren. Nur beim Krieger kostet das jedes Mal bares Gold, das dann für einige der teuersten Reittiere im Spiel sicher fehlt.
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Der YouTuber und Twitch-Streamer Josh Strife Hayes spricht darüber, warum er einen Minecraft-MMO-Server niemals auf seinem YouTube-Kanal spielen würde.
Um wen geht es? Josh Strife Hayes ist ein MMORPG-YouTuber und Twitch-Streamer. Er beschäftigt sich auf seinem YouTube-Kanal mit den verschiedensten MMOs und MMORPGs und zwar in aufwendigem Stil: Seine Videos gleichen schon fast Mini-Dokumentationen.
Damit konnte er sich eine große Reichweite aufbauen: Auf YouTube hat er fast 1 Million Abonnenten und auf Twitch schafft es sein Kanal auf über 210.000 Follower.
In der Vergangenheit wurde Josh Strife Hayes immer wieder von seiner Community gefragt, ob er auf einem bestimmten Minecraft-MMO-Server spielen könne, um es im Rahmen seiner Video-Reihe „Worst MMO Ever?“ zu reviewen: Wynncraft. Doch der YouTuber lehnt das aus einem ganz bestimmten Grund ab: Ein angeblicher Nebeneffekt bei YouTube.
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WoW: Das bietet der Handelsposten im März
Weniger Einnahmen dank jüngerer Zuschauer
Warum kann der MMORPG-Experte kein Minecraft spielen? Josh Strife Hayes ist der Meinung, dass Minecraft eine junge Zielgruppe auf seinen YouTube-Kanal locken würde und das ultimativ zu dem Einbruch seiner Einnahmen auf dem Kanal führen würde.
Laut Josh Strife Hayes sollen YouTube und auch Twitch eine Art Profil für Creator bilden, je nachdem, welche Zielgruppen sie ansprechen. Dafür sollen die Plattformen die Cookies der Zuschauer, um so eine Demografie zu ermitteln.
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Wenn Josh Strife Hayes jetzt also ein Video zum MMO-Server Wynncraft hochladen sollte, so würde das laut ihm vor allem junge Zuschauer auf seine Videos locken, die auch schon andere Minecraft-Videos geschaut haben.
Das Problem: Für eine so junge Zielgruppe seien seine Videos gar nicht so interessant. Sie würden seine Videos unter Umständen nicht anklicken, und damit seine Reichweite verringern. Sollten sie die Inhalte doch ansehen, sei das laut Josh Strife Hayes aber noch schlimmer.
Minecraft-Spieler und -Zuschauer würden von Werbetreibenden als weniger „wertvoll“ eingestuft, so der YouTuber. Schließlich seien sie tendenziell jünger und haben dadurch möglicherweise weniger eigenes Einkommen, mit dem sie die beworbenen Produkte potenziell kaufen könnten.
Die MMORPG-Zielgruppe sei hingegen seltener und dadurch wertvoller. Das bedeutet: Für Werbung auf solchen Videos könnte mehr Geld bezahlt werden. Josh Strife Hayes achtet somit genau darauf, welche Inhalte er produziert, um eine ganz bestimmte Zielgruppe anzusprechen, die auch für ihn lohnend ist.
Lässt sich das beweisen? So genau lassen sich Plattformen wie Twitch und YouTube nicht in die Karten schauen. Die Erklärung von Josh Strife Hayes gewährt dennoch einen interessanten Blick hinter die Kulissen.
Die von Josh Strife Hayes angesprochenen Zuschauer-Demografien sind also ein weiteres Puzzleteil. Dadurch wird auch klar, dass der Erfolg von Influencern oft nicht so zufällig ist, wie er erscheinen mag, denn dahinter kann durchaus sehr viel Kalkül stecken.
Der MMORPG-Experte hat hingegen gerade noch ganz andere Werbe-Sorgen: Im Zuge einer Kooperation mit World of Warcraft und Pinterest veröffentlichte Josh Strife Hayes eine Reihe von Shorts auf seinem Kanal. Der Vorwurf wurde von den Fans laut, dass sich der YouTuber verkauft habe, was er aber vehement zurückwies. Mehr dazu lest ihr hier auf MeinMMO: MMORPG-Experte auf YouTube rechtfertigt sich für einen Deal mit WoW: „Nehme lieber Geld von Firmen als von euch“
Die Entwickler hinter Crimson Desert wollen an ihrem Rivalen zu Pokémon weiterarbeiten. Der wurde schon vor 7 Jahren angekündigt und könnte jetzt in wenigen Jahren erscheinen.
Was ist das für ein Pokémon-Rivale? Im Jahr 2019 hat der Entwickler hinter Crimson Desert, Pearl Abyss, bei einer Präsentation das neue Spiel namens DokeV angekündigt. Das ist ein Open-World-Spiel, bei dem ein Haufen Kreaturen gefangen werden muss (youtube.com).
Eigentlich war DokeV als MMORPG gedacht, wurde später jedoch als Singleplayer-RPG weiterentwickelt (via gamesradar.com). Viele Jahre war es eher ruhig um den Pokémon-Rivalen, bis sich jetzt der CEO von Pearl Abyss zu dem Spiel geäußert hat.
Hier gibt es einen etwas älteren Trailer zu DokeV. Wie es final aussehen wird, ist unbekannt:
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Ein früher Trailer zu DokeV, dem Pokémon-Rivalen der Entwickler von Crimson Desert
Nach dem Erfolg von Crimson Desert liegt der Fokus auf DokeV
Wie erfolgreich war Crimson Desert? Bereits am ersten Tag wurden 2 Millionen Exemplare von Crimson Desert verkauft. Innerhalb der ersten vier Tage ist die Zahl auf 3 Millionen gestiegen. Während eines Meetings gab der CEO von Pearl Abyss, Heo Jin-young, bekannt, dass das Studio bald die Meldung über 5 Millionen verkaufte Kopien an die Shareholder übermitteln könne (via videogameschronicle.com).
Der Fokus liegt jetzt auf DokeV: Die Seite gamesradar.com berichtet über ein weiteres Meeting mit Shareholdern. Dort sagt der CEO, das Kernteam der Entwickler bei Pearl Abyss werde in Zukunft an DokeV arbeiten.
Weiterhin erwähnt Heo Jin-young ein grob geschätztes Zeitfenster für Vervollständigung und Aufpolierung des Open-World-Pokémon-like. Laut ihm werde das Team das Entwicklungstempo anziehen und in 2 oder 3 Jahren sollte DokeV fertig und aufpoliert sein.
In der Profi-Szene von League of Legends gibt es, genau wie bei den normalen Matches, einige Spieler, die ihr Team manipulieren. Jetzt hat es eines der besten Teams der Welt erwischt und zieht daraus Konsequenzen für ihren Jungler.
Um welchen Spieler und welches Team geht es? Der chinesische Jungler Naiyou spielte seit November 2025 für das Team Top Esports. Das Team konnte bei den Worlds, bei denen Naiyou jedoch noch nicht für das Team spielte, den 3.–4. Platz erreichen (lol.fandom.com).
Mit dem neuen Roster, in dem auch Naiyou als Jungler spielte, sind sie in der chinesischen Liga, der LPL, vertreten. Während der Matches fiel Naiyou mit einem ungewöhnlichen Verhalten auf, woraufhin Top Esports einen Bericht an das Management von LoL geschickt habe. Riot hat dementsprechend eine Task-Force erstellt, die den Fall von Naiyou untersuchen sollte.
Was wurde bei der Untersuchung festgestellt? Am 27. März 2026 gab Riot bekannt, dass Naiyou in mehreren Fällen erhebliche Regelverstöße begangen habe. Diese wirkten sich auf die Fairness des Wettbewerbs aus. Die Maßnahmen für die Regelverstöße sind folgende:
Naiyou wird mit sofortiger Wirkung lebenslang gesperrt.
Er verliert jeglichen Anspruch auf offizielle Ehrungen und Auszeichnungen.
Zudem darf er weltweit in keiner Funktion mehr an professionellen oder semiprofessionellen Wettbewerben teilnehmen, die von Tencent, TJ Sports oder Riot Games veranstaltet werden.
Zusätzlich wurde Naiyou mit sofortiger Wirkung aus Top Esports entlassen. Auch ausstehende Gehälter und Preisgelder werden vorerst einbehalten. Top Esports wird zudem schärfere Kontrollen veranlassen, um zukünftige Vorfälle zu vermeiden.
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League of Legends zeigt neuen Trailer zu Season 1 aus 2026
Naiyou hat scheinbar Matchfixing betrieben
Was ist Matchfixing? Matchfixing beschreibt die Manipulation von Matches im Esport durch einen Spieler, um daraus einen persönlichen Vorteil zu erlangen. Laut den offiziellen Regeln ist Matchfixing natürlich streng untersagt und untergräbt die Fairness und Spannung des Wettbewerbs.
Was könnte die Untersuchungen von Naiyou angestoßen haben? Im Subreddit zu League of Legends wurde der Regelverstoß und Bann von Naiyou thematisiert. Im Top-Kommentar steht, Naiyou sei aufgefallen, da er während eines Matches offensichtlich ein falsches Item gekauft habe.
Laut dem Reddit-User spielte Naiyou gegen nur einen magischen Schadenausteiler und kaufte gegen einen starken physischen ADC mehrfach Magieresistenz. Auch die Seite esportsinsider.com berichtet über dieses Match, in dem Naiyou auffällig viel Magieresistenz gekauft habe. Was der genaue Grund für die Untersuchung war, bleibt jedoch unbekannt.
Warhammer gilt als sündhaft teures Hobby und schreckt allein mit den hohen Preisen seiner Figuren potentielle Fans ab. Es gibt jedoch einige Angebote, mit denen ihr erst einmal günstig testen könnt, ob das Hobby überhaupt für euch taugt. MeinMMO stellt euch drei Möglichkeiten für (relativ) wenig Geld vor.
So fangt ihr mit Warhammer an: Bevor ihr allerdings eine Box mit Figuren kauft, solltet ihr euch überlegen, welches System ihr eigentlich spielen wollt. Denn die Welt von Warhammer ist in drei Welten aufgeteilt, die sich stark voneinander unterscheiden: Warhammer 40.000, Age of Sigmar und The Old World.
Diese Grundausstattung braucht ihr: Dazu braucht ihr in jedem Fall Werkzeuge und Kleber sowie Farben. Letztere sind zwar in einigen der Sets enthalten, aber für die meisten müsst ihr sie zusätzlich kaufen. An Grundausstattung braucht ihr:
einen kleinen Seitenschneider für Bastel-Zwecke oder ein Skalpell (was aber gefährlicher im Umgang ist)
einen Entgrater oder Gussgratentferner – die sind zwar teurer, aber auch für ihren Zweck besser als Skalpelle und Co.
Plastik-Kleber, hier könnt ihr den von Warhammer selbst nehmen, einen von Revell oder günstigere Marken, solange sie speziell für Plastik sind
Pinsel, hier reicht für den Anfang ein kleines Set von Amazon, ihr braucht keinen Profi-Pinsel
ggf. einen Bemalgriff („Painting Handle“), um Miniaturen zum Bemalen einzuspannen
Würfel, ein Spielfeld (das sich auch improvisieren lässt) und ein Maßband, wenn ihr spielen wollt
Farben und Grundierungen bekommt ihr, wenn ihr sie braucht, günstiger als die von Warhammer selbst, etwa von Vallejo. Wie ihr eure Minis anmalt, ist euch überlassen, aber mit der offiziellen App bekommt ihr die Farben vorgegeben, die ihr braucht, um bestimmte Orden und Regimenter nachzumachen. Alles in allem zahlt ihr für die Grundausstattung vermutlich rund 50-70 Euro, je nach Anzahl der Farben.
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Die Macher erklären, was genau Warhammer eigentlich ist
45-55 Euro: Die Einsteiger-Sets mit Pinsel und Farben
Einen der besten Deals macht ihr vermutlich mit den Einsteiger-Sets. Die beinhalten eine kleine Auswahl verschiedener Modelle von zwei Fraktionen, ein Regelwerk, Würfel, einen Seitenschneider, ein Maßband, einem Spielplan und einen Pinsel. Mit den Sets könnt ihr direkt anfangen, kleine Runden zu spielen.
Das Besondere an den Einsteiger-Sets ist, dass ihr keinen Kleber braucht. Alle Modelle können gesteckt werden, sodass ihr komplett ohne zusätzliche Ausstattung spielen könnt. Allerdings gibt es die Sets nur für Warhammer 40.000 und Age of Sigmar, nicht für The Old World:
Das Einsteiger-Set von Warhammer 40.000 kommt mit 16 Modellen (5 Space Marines und 11 Tyranniden) und kostet standardmäßig 55 Euro
Das Einsteiger-Set von Age of Sigmar kommt mit 25 Modellen (5 Sturmgeschmiedete Ewige und 20 Clanratten der Skaven) und kostet standardmäßig 55 Euro
Skaven sind ganz nebenbei die vermutlich coolste Fraktion aus Warhammer überhaupt:
Beachtet beim Kauf unbedingt, dass ihr das „Einsteiger-Set“ kauft und nicht das „Starter-Set“ – in letzterem fehlen Farben und Werkzeuge. Günstigere Angebote findet ihr zudem bei Taschengelddieb, Fantasywelt oder anderen Anbietern, teilweise für 20 % weniger.
In Crimson Desert ist Fashion ein großes Thema. Rüstungen und Stoffe lassen sich in die verschiedensten Farben tauchen, doch um das zu können, müsst ihr unterschiedliche Zutaten mischen. Die Auswahl ist hierbei entscheidend, deshalb zeigen wir euch, wie ihr an Farben kommen könnt, auch ohne die Rezepte zu kennen.
Wie kann ich Farben mischen? Um Farben in Crimson Desert zu mischen, braucht ihr einen Kessel und diese sind leider nicht so leicht in Pywel zu finden. Einen könnt ihr in Hernand im Haus Celeste finden.
Eine andere Methode ist sonst, beim Timberham Sägewerk mit dem Möbelverkäufer zu reden und ihm einen Kessel abzukaufen – beachtet, dass dieser Kauf sehr teuer ist, sich aber zukünftig lohnen kann. Platziert den Kessel dann in eurem Camp, um immer Zugriff darauf zu haben.
Hier findet ihr einen KesselSo sieht ein Kessel aus
Brauche ich Rezepte für die Herstellung? Nicht unbedingt. Rezepte erleichtern euch die Herstellung verschiedener Items, da sie euch im Crafting-Menü zeigen, welche Zutaten die richtigen sind. Ihr könnt aber auch ohne Rezepte mit der Taste „Improvisieren“ verschiedene Items herstellen.
Solange ihr im Vorfeld wisst, welche Zutaten-Kombination die richtige ist, könnt ihr auch ohne Rezept alles zusammenmischen und erfolgreich sein. Begeht ihr jedoch einen Fehler, erhaltet ihr statt eurer Farbe oder des Tranks eine geheimnisvolle Plörre.
Damit ihr also nicht lange nach Rezepten suchen müsst, zeigen wir euch für jeden verfügbaren Farbton die richtige Zutatenwahl. Mit unserem Verzeichnis könnt ihr zudem schnell zu den einzelnen Farbtönen springen, solltet ihr eine bestimmte suchen:
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Crimson Desert: Haustiere sind hilfreiche Loot-Sammler, so könnt ihr sie zähmen
Alle Farben und notwendigen Zutaten
Wichtiges zur Liste: Crimson Desert ist ein gigantisches Spiel und bislang haben wir noch nicht alle Rezepte für Farben finden können. Wir ergänzen diese, sobald sie bekannt sind. Bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld.
Farbe: Rot
Farbton
Zutaten (Deutsch & Englisch)
Dark Red (Dunkelrot)
DE: – Rosa Heilkraut x10 – Nashornkäfer x3 – Bockkäfer x1 – Hirschkäfer x2
Das waren derzeit alle bekannten Farben, die wir für unsere Liste auftreiben konnten. Solltet ihr die uns noch fehlenden Rezepte kennen, könnt ihr diese gerne in den Kommentaren dalassen, damit wir unsere Liste erweitern können. Solltet ihr wissen wollen, wie ihr schnell in Crimson Desert reich werdet, könnt ihr gerne hier reinschauen: Crimson Desert: Schnell Geld verdienen – So geht euch das Silber nie aus
Die große Entlassungswelle von Epic Games führt in der Branche zu Kritik. Jetzt äußert sich ein Veteran, der lange Zeit für Valve gearbeitet hat, zum Thema und kritisiert Tim Sweeney direkt. Dabei erklärt er, warum Gabe Newell mit Valve alles besser macht.
In dem Video kritisiert er ziemlich harsch den Epic-Chef Tim Sweeney für die Entlassung und lobpreist Valve-Chef Gabe Newell und Steam in den Himmel.
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Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor
Dir ist es egal geworden, Dinge zu erschaffen
Wie kritisiert Faliszek den Epic-Chef? In seinem siebenminütigen Video legt er direkt ziemlich hart los. Zuallererst fragt er sich, warum überhaupt noch jemand bei Epic Games hart arbeiten sollte. Er greift Tim Sweeney direkt an und sagt, er habe sich dazu entwickelt, nur noch ein Spiel zu machen und die ganze Zeit darin zu investieren, damit man das meiste Geld macht, das möglich ist.
Hier fängt auch direkt der Vergleich mit Gabe an. Faliszek sagt: Und ich schätze mal, hey, Tim, Gabe kann das besser als du. Ich weiß nicht, was ich dir sagen soll, Mann, denn dir ist es egal geworden, Dinge zu erschaffen.
Er führt weiter aus, dass er nicht wisse, ob er Motivation hätte, bei Epic oder einem anderen großen Publisher (er nennt etwa EA als Beispiel) hart zu arbeiten, wenn man einfach gekündigt wird, auch wenn ein Spiel erfolgreich ist.
Dabei lobt er erneut stark Valve. Faliszek erklärt:
Ich könnte in Rente gehen, ich habe mir bei Valve den Arsch aufgerissen und könnte heute in Rente gehen. Ich habe mehr Geld verdient, als ich jemals verdienen werde. Und das Geld, das ich verdient habe, ist nichts im Vergleich zu dem, was die Leute verdient haben, die länger als ich oder vor mir dort waren.
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Im Zuge dessen beschreibt er, dass er sich mit Valve damals verbunden fühlte, und hart gearbeitet hat. Seine Projekte lagen ihm am Herzen, sowie auch die Leute, mit denen er arbeitete.
Später greift er erneut Tim Sweeney an und kritisiert, dass er erst die V-Buck-Preise erhöht und dann 1.000 Leute kündigt. Für Faliszek zeige das, warum die Industrie auf dem aktuellen Stand sei.
Laut ihm verliere die Branche die Fürsorge und Leidenschaft. Das mache ihm Angst und seiner Ansicht nach sollte sich ändern, wie man mit erfahreneren Mitarbeitern umgeht: Ich würde mich viel lieber um die Leute kümmern, sie belohnen, ihnen zeigen, dass ihre harte Arbeit zählt: Und sie werden sich engagieren und hart arbeiten.
In Resident Evil 4 muss sich Leon in Spanien so einigen Gefahren stellen. Dabei hat er aber auch Unterstützung. Die ist nicht immer ganz billig, doch wie Capcom jetzt verraten hat, ist nicht Leon der Leidtragende.
Wer ist der beste Freund in Resident Evil 4? Sowohl im Original als auch im Remake gibt es mehrere Figuren, die Leon nicht feindlich gesinnt sind. So gibt es etwa die Präsidententochter Ashley, die Agentin Ada oder den heimischen Luis.
Der wohl beste Freund des Spielers ist aber wohl der Händler. Er versorgt Leon nicht nur mit neuen Waffen, Upgrades und Ausrüstungsteilen. Wenn man als Spieler auf ihn trifft, weiß man: Jetzt kann ich durchatmen.
Auch wenn wir ihn mit verdienten spanischen Peseten bezahlen, ist er ein gütiger Geschäftsmann, denn wie Capcom jetzt verriet, geht er ziemlich hart in die Schulden.
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Resident Evil 4 Trailer
Mathe ist nicht seine größte Stärke
Wie hoch sind die Schulden des Händlers? Das 3. Jubiläum des Remakes von Resident Evil 4 feierte Capcom auf x.com mit einer verrückten Statistik. Man verrät, wie viel Kohle der Händler im Spiel gemacht hat, und wie viel er an uns abgedrückt hat:
Die Spieler gaben 39.914.290.699.099 Peseten (in Euro etwa 239.889.718.467 €) bei ihm aus
Vom Händler erhielten die Spieler aber 43.251.570.618.389 Peseten (in Euro etwa 259.947.174.739 €)
Laut Capcom hat der Händler dadurch 3.337.279.919.290 Peseten (etwa 20.057.456.271 €) Verlust gemacht und sich somit verschuldet, denn irgendwo muss das Geld ja herkommen. Zum Vergleich: Wollt ihr euch den Raketenwerfer im Spiel mit unendlicher Munition kaufen, müsst ihr 2 Millionen Peseten (circa 12.020 €) ausgeben.
Wie kann das sein? In Resident Evil 4 könnt ihr in der Spielwelt Schätze finden, die ihr verkaufen könnt, um vom Händler Peseten zu machen. Was genau der Händler mit den Schätzen macht, ist unklar, es könnte also sein, dass er sie noch weiterverkauft.
Den Händler selbst sah man leider nie wieder. In Resident Evil 8 gab es mit dem Duke einen neuen Händler, in Resident Evil Requiem überließ man das Ganze der Technik. Dort kann Leon über eine Box Waffen und Upgrades erwerben.
Nach vielen Jahren ist Leon S. Kennedy im neuesten Teil der Reihe, Resident Evil Requiem, endlich wieder zurückgekehrt. Für MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes war das bereits ein erstes Highlight 2026, das er schon mehrfach durchgespielt hat: Das neue Resident Evil ist so gut, dass ich es schon zum 3. Mal spiele
Path of Exile ist auch heute noch eines der meistgespielten ARPGs auf Steam. Jetzt wurde ein reicher Spieler gebannt und verliert eine Menge Items. Die Community findet das richtig gut.
Um welchen Spieler geht es? Der PoE-Spieler Jenebu ist keine unbekannte Persönlichkeit in der Szene. Er ist der Leiter des Discord-Servers The Forbidden Trove (TFT), der seit mehreren Jahren als Handelsplattform für Items läuft.
Dort treffen sich über 700.000 Spieler und tauschen PoE-Items miteinander aus. Jenebu selbst sagt, er besäße 1.500 Items, von denen einige heute nicht mehr herstellbar seien und somit extrem im Wert steigen.
Er bot zusätzlich einen Service an, bei dem er den sogenannten „Mirror of Kalandra“ von Spielern bekam und mit ihm seine starken Items kopieren konnte. Anschließend tauschte er die Kopie an den Spieler zurück und wurde mit einer kleinen Vergütung bezahlt.
Jenebu wurde am 26. März 2026 schließlich von dem Entwickler Grinding Gear Games gebannt. Im Discord schrieb der reiche Spieler einen längeren Text über seine Situation. Den Grund des Bannes nennt er dabei nicht. Zum Bann sagt Jenebu Folgendes: „Das ist der schlimmste Tag in meinem Leben.“ (Quelle: reddit.com)
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Path of Exile zeigt im Trailer neue Liga „Mirage“ – bringt Änderungen für das Endgame
Community feiert den Bann des Spielers
Was sagt die Community zu dem Bann? Auf Reddit wurde sein Text aus dem Discord ebenfalls gepostet. Darunter kommentierte ein Spieler von Path of Exile, dass diese Liga, also die Season, die beste sei.
Ein weiterer Spieler schreibt etwas Ähnliches und bezeichnet den Bann von Jenebu als Highlight der Season. Beide Kommentare haben über 1.000 Upvotes (Stand: 28. März 2026, um 9:40 Uhr).
Warum feiern die Spieler den Bann? In den Kommentaren eines anderen Reddit-Posts erklärt ein Spieler, dass The Forbidden Trove eine Zeit lang für das hohe Endgame erforderlich war, bevor direkte Trades und Währungsumtausch ins Spiel gekommen sind.
Es seien auch Vorwürfe im Raum, die Plattform würde auch RMT betreiben, also Real-Money-Trading. Das bezeichnet das Tauschen von Ingame-Items gegen Echtgeld und ist in den meisten Online-Spielen nicht erlaubt und in Path of Exile ein Grund für einen Bann. Diesen Vorwurf kann man aber nicht bestätigen.
Ein anderer Reddit-Nutzer ergänzt, dass er TFT zwar neutral gegenüberstand, er aber froh ist, dass die Entwickler jetzt eingegriffen haben, weil das Interagieren mit der Plattform keinen Spaß gemacht hat.
Das G321 Lightspeed ist das derzeit günstigste kabellose Gaming-Headset von Logitech und lohnt sich gerade im Angebot.
Wer kein Vermögen für ein brauchbares Gaming-Headset ausgeben möchte, sollte sich das Logitech G321 Lightspeed näher anschauen, das es bei Amazon gerade im Angebot um satte 44 Prozent reduziert gibt im Vergleich zur Preisempfehlung.
So günstig gab es das erst im letzten Jahr erschienene Einstiegsmodell bisher noch nicht. Alternativ hat aktuell auch Galaxus den neuen Tiefstpreis für das Headset im Angebot. Überall sonst ist es teurer.
Logitech verspricht für das G321 satten, detaillierten Sound für immersives Gaming, während das durch Hochklappen stummschaltbare 16-KHz Boom-Mikrofon kristallklare Kommunikation bieten soll.
Mit nur 210 Gramm Gewicht und dickem Kopfbügel, hochelastischem Strickgewebe sowie Ohrmuscheln aus Memory-Schaum ermöglicht das Headset auch hohen Tragekomfort mit bequemer Passform.
Logitechs kabelloser Lightspeed-Adapter soll derweil ein nahtloses und zuverlässiges Funkerlebnis mit einer Akkulaufzeit von über 20 Stunden bieten, wobei auch Bluetooth mit an Bord ist.
Zudem gibt es leicht zugängliche Tasten zum Ein-/Ausschalten, für Bluetooth und Lautstärke direkt am Headset und es ist neben PC zu PS4, PS5, Nintendo Switch sowie Mobilgeräten kompatibel.Weitere Details findet ihr auch bei Amazon.
Gaming-Headset Logitech G321 Lightspeed für nur 39 Euro statt 69,99 Euro UVP bei Amazon
Rezensionen und Test: Was taugt das Gaming-Headset Logitech G321 Lightspeed?
In den Amazon-Rezensionen kommt das G321 hinsichtlich Sound und Preis-Leistungs-Verhältnis meistens gut an, nur vereinzelt zeigen sich User enttäuscht. Im Test der Webseite Tweak Reviews konnte es mit 8 von 10 Punkten ebenfalls weitestgehend überzeugen:
Betrachtet man das Logitech G321 LIGHTSPEED als Ganzes, wird schnell klar, dass Logitech ein Headset entwickelt hat, bei dem Benutzerfreundlichkeit, Komfort und eine stabile kabellose Leistung im Vordergrund stehen, anstatt auf extreme Klanggenauigkeit oder audiophile Qualität zu setzen.
Es ist ein Headset, das in erster Linie im Alltag funktionieren muss – und das tut es sehr gut. […] Das Logitech G321 LIGHTSPEED erhält 8 von 10 Punkten. Ein gutes und bequemes Headset, das ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, dem jedoch der letzte Schliff beim Klangerlebnis fehlt, um sich von der Masse abzuheben.
Weitere Angebote: LEGO Herr der Ringe und Star Wars, Diablo-4-Sonderheft und Borderlands 4
Weitere aktuelle Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr teils ordentlich sparen könnt, findet ihr auch auf unserer Übersichtsseite mit vielen spannenden Deals.
So bekommt ihr aktuell zum Beispiel coole LEGO-Sets zu Herr der Ringe und Star Wars im Angebot. Außerdem gibt es ein GameStar-Sonderheft zur jüngsten Diablo-4-Erweiterung Lord of the Hatred, ebenso wie den großartigen Loot-Shooter Borderlands 4 richtig günstig für PS5.
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Eine Truppe zu Dungeons & Dragons nutzt in ihren gestreamten Sessions eine Art Aufwärmprogramm, um zum Start besser ins Rollenspiel eintauchen zu können. Diese Methode offenbart nicht nur mehr zu ihren Charakteren, sie kann auch euch zu besseren Rollenspielern machen.
Die Streaming-Truppe „Bards of New York” ist, ähnlich wie Critical Role, eine Gruppe von Schauspielern und Künstlern, die ihre D&D-Kampagnen live vor ihren Fans übertragen. Die Gruppe legt aufgrund ihres künstlerischen Hintergrunds großen Wert auf gemeinsames Rollenspiel, die Narrative und die gefundenen Familien ihrer Charaktere, die sie in den Kampagnen verkörpert.
Deswegen haben sie zum Beginn ihrer Sessions eine Methode eingeführt, die ihnen hilft, besser in ihre Rolle zu schlüpfen. Eine Art „Rollenspiel-Aufwärmprogramm”, wie sie es nennen. Dabei stellt eine Spielerin aus der Gruppe eine Frage, die man bezüglich des eigenen Charakters beantworten soll.
Das hilft nicht nur, am Anfang einer Session in den besagten Charakter einzutauchen. Man gibt der Heldin oder dem Helden auch mehr Tiefe, kleine Eigenschaften, die sonst nicht zur Geltung kommen, und erlaubt seinen Mitspielern einen Einblick in die innere Gefühlswelt.
In diesem Clip auf YouTube könnt ihr sehen, wie so ein typisches Rollenspiel-Aufwärmprogramm aussieht:
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Die Frage „Was ist der Gegenstand oder das Objekt mit dem größten sentimentalen Wert, den deine Figur besitzt oder besaß” ist nur eine von vielen verschiedenen Beispielen, die Spieler sofort in die Denkweise des Charakters hineinversetzen. Eine Methode, die nicht nur die Bards of New York zum Nachdenken anregen kann, sondern sämtliche D&D-Gruppen, wie auch eure. Und dafür bietet die Gruppe bereits eine Menge Material.
Charakterentwicklung kann mit schweren, aber auch leichten Fragen stattfinden
In den verschiedenen Sessions der Bards of New York wurden bereits eine Menge Fragen benutzt, die man selbst für eigene Sessions mit Freunden nutzen kann, um eure Charaktere zu vertiefen und ins Rollenspiel einzusteigen. Und selbst, wenn ihr keinen allzugroßen Wert auf gemeinsames Rollenspiel untereinander legt, können sie euch helfen, eurem Charakter mehr Persönlichkeit zu geben.
Hier ein paar Beispiele, die ihr direkt übernehmen könnt und die zeigen, wie ernst oder albern diese sein können:
Wie riecht dein Charakter?
Was wollte dein Charakter werden, als er noch klein war?
Erzähl einen Witz aus der Perspektive deines Charakters.
Welche der sieben Todsünden verkörpert dein Charakter am meisten?
Wie drückt dein Charakter Liebe aus und wie empfindet er sie?
Ist dein Charakter eifersüchtig auf eine andere Person in der Gruppe, und worauf bezieht sich diese Eifersucht?
Was ist die Morgenroutine deines Charakters?
Welche Eigenschaft oder Schwäche fürchtet dein Charakter am meisten, dass man sie ihm zuschreibt?
Wenn sich dein Charakter ein Tattoo stechen lassen würde, was würde er sich stechen lassen und wo würde er es sich stechen lassen?
Nenne etwas, das dein Charakter an jedem der anderen Charaktere am Tisch bewundert.
Auf der offiziellen Fandom-Seite der Bards of New York gibt es noch viel mehr Fragen, die allesamt die Länge des Artikels sprengen würden. Hier könnt ihr jedoch noch weitere Beispiele finden.
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Critical Role gönnt den Bells Hells ein eigenes animiertes Intro
Der Appeal von Rollenspiel
Neben den „mechanischeren” Aspekten von Dungeons & Dragons, wie der Auswahl des Volks und der Klasse, dem Leveln und dem Kämpfen, ist für viele Spieler das Rollenspiel eine Sache, die man gerne besser etablieren will, aber nicht immer leicht fällt.
Vor allem bei Neulingen könnte eine gewisse Scham das befreiende Gefühl hemmen, das bei einem starken Hin und Her zwischen Charakteren entsteht.
Auch MeinMMO-Redakteurin kennt das Gefühl gut:
Rollenspiel in Dungeons & Dragons ist das, was mich letztendlich zu D&D geführt hat. Ich bin auf Critical Role gestoßen, auf die tollen Charakterdynamiken und emotionalen Momente, und dachte mir: Das will ich auch machen!
Die Erkenntnis ist nur: Ich bin weder eine ausgebildete Synchronsprecherin noch Schauspielerin, und genauso wenig ist das der Rest meiner Gruppe. Wir waren zum Start beinahe alle Neulinge und was wir uns unter starkem Rollenspiel vorstellen, spiegelte einfach nicht unsere Realität wieder.
Mit der Zeit haben wir jedoch erkannt, wie viel Spaß man haben kann, wenn man sich traut, wirklich in den eigenen Charakter zu schlüpfen. Oft benötigt es die Initiative eines Spielers, die dem Rest des Tisches vermittelt: Okay, hier kann ich einsteigen und mitreden!
Ich persönlich habe das Privileg, mit Freunden zu spielen, denen ich vertraue, was mir ungemein bei den ersten kläglichen Rollenspielversuchen geholfen hat. Allerdings kann sich so etwas auch mit der Zeit entwickeln.
Auch wenn wir bereits grandiose Kämpfe bewältigt haben, sind es vor allem die gemeinsamen Momente zwischen den Charakteren, die mir lange in Erinnerung bleiben. Mehr dazu habe ich auch in meinem Artikel zu meiner klischeehaften Hexenmeisterin geschrieben.
Mit dem Aufwärmprogramm der Bards of New York können auch müde Rollenspielfans aufwachen und in ihre Rolle schlüpfen. Habt ihr selbst eine Methode, die euch zum besseren Rollenspiel verhilft? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!
Der Content Creator Maximilian „HandOfBlood“ Knabe war vor seinem Fokus auf Twitch für absurde YouTube-Videos bekannt. MeinMMO hat für euch die komischsten Videos rausgesucht und stellt sie euch hier vor.
Der beliebte Content Creator HandOfBlood war vor seiner jetzigen Twitch-Zeit eher auf YouTube fokussiert. Mit seinem Team suchte er unterschiedliche Spiele heraus und überlegte sich für diese Kostüme, Requisiten und eigene Story-Lines aus.
Obwohl es sich bei den Gaming-Videos meist nur um simple Let’s Plays handelte, ging HandOfBlood mit seinem Team in den Videos immer die Extra-Meile. Seine Let’s Plays wurden so auf eine ganz besondere Art angereichert und erhielten in der YouTube-Community den Ruf, immer sehr aufwendig zu sein.
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HandOfBlood: Das Wichtigste zum YouTuber und Twitch-Streamer in unter einer Minute
Was ist das für eine Liste? Die Einträge dieser Liste wurden basierend auf der Beliebtheit in Aufrufen auf dem YouTube-Kanal HandOfBlood und der subjektiven Einschätzung der Autorin des Artikels über die Absurdität der Videos getroffen.
In der Video-Bibliothek von HandOfBlood gibt es einige Klassiker-Let’s-Plays, die es in die Herzen der Community geschafft haben. Ohne den Rahmen dieser Liste sprengen zu wollen, haben wir deshalb hier einige „Honarable Mentions“ aufgeschrieben:
Hitman 2 – Da es die unterschiedlichsten Szenarien in diesem Auftragskiller-Simulator gab, konnte HandOfBlood auch die unterschiedlichsten Kostüme und Requisiten benutzen. Diese Let’s Plays leben von den Kostümwechseln und davon, wie der Creator die witzigsten Arten des Mordens herausfindet.
Cooking Simulator 2 Pizza DLC – Bis dato ist dieses Video das erfolgreichste auf dem Hauptkanal von HandOfBlood. Insgesamt über 8 Millionen Aufrufe hat das YouTube-Video, in dem HandOfBlood die Grenzen seines PCs austestet. Er findet nämlich einen Bug in dem Spiel, der ihm unendlich viele Oliven ausspuckt.
Polizeihubschrauber Simulator – Dieses Let’s Play ist der Geburtsort des Memes Das ist ja gestern nicht so gut gelaufen. HandOfBlood schlägt sich mit diesem Spiel herum, das ihm nicht sagt, was er falsch macht, sondern ihn nur bestraft, indem es die Missionen immer wieder abbricht. Er ist somit in einem fast endlosen Loop gefangen, in dem sein Vorgesetzter diesen Satz sagt.
Autobahn Police Simulator 2 – Es wäre vermutlich einfacher zu beschreiben, was nicht absurd an diesem Let’s Play ist: Die Story, der Charakterersteller oder HandOfBloods Reaktionen auf das manchmal ziemlich seltsame Spiel.
Thief Simulator – Am ikonischsten an diesem Let’s Play ist wohl, wie HandOfBlood immer wieder eine Sturmhaube aufsetzt, die sein Gesicht die meiste Zeit überhaupt nicht bedeckt.
Kajak Simulator
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Für dieses Video hat sich das Team von HandOfBlood besonders viel Mühe gegeben. Die Kreativen bauten einen riesigen Greenscreen-Hintergrund auf, auf den dann ein Kajak gesetzt wurde. Wild.
Einige Mitarbeiter von HandOfBlood haben sich dann selbst in passende, grüne Anzüge geschmissen, um dann unbemerkt das Kajak immer wieder zum Wackeln zu bringen. Das wurde auf die Bewegungen in dem Spiel abgestimmt.
Die Steuerung übernahm HandOfBlood übrigens mit dem Paddel. Es wurde daran ein Controller befestigt, der entsprechend auf die Bewegungen des YouTubers reagierte, mal mehr passend, mal weniger.
Getting Over It
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Das schon an sich absurde Spiel Getting Over It wurde noch absurder, als klar wurde, dass HandOfBlood sich wie der Charakter im Spiel halbnackt in einen Kessel setzt. Auch hier sollte die Steuerung mit dem Requisit, in diesem Fall ein Hammer, ausgeführt werden.
Das war bei dieser Konstellation etwas schwieriger. Die Steuerung ist ohnehin schon kompliziert, wenn man nur Maus und Tastatur benutzt. Mit einem Hammer, der häufig nicht richtig erkannt wurde, steigerte sich der Schwierigkeitsgrad noch spürbar.
Bei Getting Over It handelt es sich um ein sogenanntes Rage-Game, ein Spiel, das darauf abzielt, besonders schwierig oder unfair zu sein, um die Spieler zur Weißglut zu bringen. Das schaffte das Spiel auch bei HandOfBlood: Der YouTuber regte sich eindeutig mehr als einmal auf.
Die Profiszene von League of Legends wird eher von männlichen Spielern vertreten, dennoch gibt es Frauen, die auf einem ähnlichen Level spielen. Mit dieser Leidenschaft suchen viele von ihnen ein Team, um bei Turnieren und in anderen Ligen anzutreten. Leider gibt es auch in dieser Szene ein Sexismus-Problem.
Was ist in der Profiszene von LoL los? Die LoL-Spielerin Caltys teilte auf X den Screenshot eines Chatverlaufs. Dort wurde sie anscheinend von einem ehemaligen Mitarbeiter eines Teams angeschrieben, in dem erklärt wird, weshalb sie als neuer ADC abgelehnt wurde. Laut dem Chatverlauf scheint sich die Situation vor einigen Jahren abgespielt zu haben.
Für den Mitarbeiter sei Caltys die beste Wahl als ADC gewesen und er teilte seine Meinung auch dem Management des Teams mit. Das Management war wiederum anderer Meinung und lehnte Caltys ab. Die Begründung: Das Team wolle keine Frau als Spielerin haben, da das Management Angst habe, die anderen Teammitglieder würden lieber flirten als spielen.
Nachdem der Beitrag mehrere hunderttausend Views hatte, gab Caltys ein kleines Update auf X. Dort schreibt die Spielerin Folgendes: „Ich hätte nicht erwartet, dass das so große Wellen schlägt … Für mich ist das leider eine ganz normale Erfahrung im Joballtag.“
Weiter schreibt die 23-Jährige, sie höre solche Gründe, seit sie 16 sei, und finde es traurig, dass sich seit dieser Zeit nichts geändert habe.
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League of Legends zeigt neuen Trailer zu Season 1 aus 2026
Caltys ist nicht die einzige Spielerin, die aufgrund ihres Geschlechts abgelehnt wird
Was wurde noch veröffentlicht? Am selben Tag hat eine weitere Spielerin einen Chatverlauf auf X veröffentlicht. Dort steht, dass die Spielerin Colomblbl ebenfalls aufgrund ihres Geschlechts abgelehnt wurde.
In der Nachricht heißt es: „Bei deinen Übungen für Team Insidious gab es auch eine sehr laute und eine eher zurückhaltende Person, die der Meinung war, wir sollten dich nicht nehmen, weil du eine Frau bist und deshalb automatisch schlechter seist.“
Dabei ist unklar, ob es sich um eine Situation im Dezember 2025 oder von vor 2 Jahren handelte. Derartige Situationen sind leider keine Einzelfälle. Im Subreddit zu League of Legends wurde das Thema ebenfalls geteilt und in den Kommentaren wurden ähnliche Fälle beschrieben.
Was sagt die Community zu dem Thema? Der Reddit-User Questica teilt weitere Situationen, in denen Spielerinnen eine Form des Sexismus widerfährt. Er habe als semiprofessioneller Coach in Nordamerika gearbeitet und gleich mehrere Situationen erlebt, in denen Spielerinnen aufgrund ihres Geschlechts abgelehnt wurden.
Weitere User zeigen sich in den Kommentaren schockiert und schreiben, dass das die Definition von Sexismus sei. Auch die Tatsache, dass das Management des Teams davon ausgehe, die anderen Spieler würden eher flirten als spielen, sei laut einigen Usern Sexismus gegenüber den männlichen Spielern (reddit.com).
Borderlands 4 hat sein erstes Story-Pack erhalten. Neben neuen Story-Missionen, Waffen und Gegnern gibt es auch einen neuen Kammer-Jäger. Doch das DLC kommt auf Steam gar nicht gut an.
Was ist das für ein DLC? Mit Story-Pack 1: Mad Ellie und die Jammer-Kammer erschien am 26. März 2026 das erste große Story-DLC von Borderlands 4, das mehr Inhalte mit sich bringt als die vorherigen Kopfjäger-Pakete. Mit dabei sind:
Das ganze Story-Pack kostet 30 €, wenn ihr nicht das Kammer-Jäger-Paket habt oder die Super Deluxe Edition gekauft habt. Obwohl das auf dem Papier nach einem vollen DLC aussieht, kommt es auf Steam und bei vielen Fans gar nicht gut an.
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Borderlands 4 zeigt sein erstes Story-Pack im Trailer, bringt altgeliebte Charaktere zurück
Das ist bei Weitem keine 30 Dollar wert
Wo liegt das Problem beim ersten großen Story-Pack? Auf Steam hat das DLC aktuell (Stand: 28.03.2026, 09:30 Uhr) bei 202 Reviews nur 34 % positiv. Damit steht das Spiel bei Größtenteils negativ. Schaut man sich die Reviews an, wird vor allem die Länge des DLCs kritisiert. Einige Nutzer schreiben davon, dass man die Hauptstory in weniger als 3 Stunden beenden kann.
Ein anderer negativer Faktor scheint der Preis zu sein. Auch die positiven Reviews kritisieren den Preis von 30 € bei einem Spiel, das ohne Rabatt 70 € kostet.
So schreibt der Nutzer Tricylce Enjoyer in seiner Review: Das ist bei weitem keine 30 Dollar wert, lol. Es kommt mir kürzer vor als eine BL2-DLC-Kampagne, und die hatten immerhin einen, wenn nicht sogar zwei Raid-Bosse. C4SH ist super, und die Erhöhung der Levelobergrenze ist nett, aber im Vergleich zu den anderen herausragenden DLCs der Reihe fühlt es sich … okay an?
Wie Tricycle Enjoyer loben auch andere positive Reviews den neuen spielbaren Charakter C4SH. Den könnt ihr aber nicht separat kaufen und müsst dafür das gesamte Story-Pack erwerben.
Konnte der DLC die Spielerzahlen erhöhen? Schaut man sich die Spielerzahlen auf SteamDB an, dann kann man einen kleinen Sprung sehen. Während die Spielerzahlen vorher zwischen 2000 und 4000 Spielern lagen, konnte man in den letzten 24 Stunden auf bis zu 14.800 Spieler zeitgleich steigen.
Die bisherigen Kopfgeld-Packs konnten eine solche Steigerung nicht erreichen. Aber selbst die kleine Steigerung, die man erreichen konnte, ist noch weit weg von den 300.000 Spielern, die Borderlands 4 zum Release gleichzeitig feiern konnte.
Was sagt MeinMMO-Redakteur und Borderlands-Fan Nikolas Hernes zur Resonanz des DLCs? Zu sehen, dass das DLC so schlecht ankommt, macht mich etwas traurig. Für mich waren die DLCs in Borderlands 3 und vor allem in Borderlands 2 die großen Highlights, die sogar die Haupttitel übertroffen haben.
Wenn ich etwa an das Piraten-DLC in 2 oder das Western-DLC in 3 denke, merke ich, was für Top-DLCs Gearbox abgeliefert hat. Die DLC in den Vorgängern waren nicht nur kleine neue Inhalte, sie waren Verbesserungen für das Hauptspiel, und das erste Story-Pack für den 4. Teil scheint das nicht zu schaffen.
Mich freut es zwar, dass C4SH gut ankommt, doch da er nur mit dem Story-Pack verfügbar ist, wirft die negative Resonanz einen Schatten über ihn.
Ich hoffe, dass sich Borderlands 4 mit kommenden Updates noch gut fangen kann, denn darin steckt ein echt guter Loot-Shooter, der nur etwas mehr Liebe braucht.
Der Mangaka Reki Kawahara ist der Schöpfer eines der bekanntesten und ersten Isekais überhaupt. Nun wird seine nächste Geschichte als Anime verfilmt und die Prämisse könnte euch bekannt vorkommen.
Update am 30. März: Wir haben einen Absatz zu Sword Art Online ergänzt.
Was wird das für ein Anime? Seit 2022 schreibt der Autor an der Geschichte von Devils’ Crest. Von der Geschichte gibt es sowohl eine Light Novel als auch einen Webtoon und einen Manga. Wieder einmal geht es darum, dass Jugendliche in ein virtuelles Spiel gezogen werden:
Die Story spielt im Jahr 2031. Der Sechstklässler Yuuma Ashihara nimmt zusammen mit seiner Zwillingsschwester Sawa am Beta-Test des allerersten Full-Dive-VR-MMORPGs Actual Magic teil.
Nachdem die Truppe einen Dungeon-Boss besiegt hat, wird der Avatar von Yuuma plötzlich in ein rotes Licht gehüllt und er verliert das Bewusstsein. Ein normaler Logout ist wie in Sword Art Online nicht mehr möglich.
Yuuma kommt wieder zu sich und befindet sich in einer vermischten Realität, in der das Videospiel und die echte Welt verschmolzen sind. Auch hier beginnt wieder ein Kampf auf Leben und Tod.
Im Gegensatz zu Kirito, der in Sword Art Online der Protagonist war, entdeckt Yuuma eine Mitschülerin aus der echten Welt. Sumika ist eigentlich das süßeste Mädchen der Klasse, doch in der vermischten Welt sieht sie plötzlich aus wie ein furchteinflößendes Monster.
Einen ersten Trailer zum Anime gibt es ebenfalls.
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Devil’s Crest ist der neue Sci-Fi-Anime vom Macher von Sword Art Online
Neuer Anime vom Macher von Sword Art Online
Was haben die beiden Animes miteinander zu tun? Die Prämisse, dass ein Schüler unwiderruflich in eine virtuelle Welt gezogen wird, um dort einen Kampf auf Leben und Tod bestreiten zu müssen, ist in beiden Animes gleich. Zudem spielen beide Serien in einem zukünftigen Setting.
Wie in Sword Art Online auch wird der Protagonist in Devil’s Crest in einer neuen Welt wiedergeboren. Schon Sword Art Online war einer der ersten Isekais und ein Vorreiter des Genres. Dadurch entstanden viele Serien, in denen mittlerweile die merkwürdigsten Prämissen zu tragen kommen, beispielsweise eine Person, die in einer anderen Welt als Getränkeautomat wiederbelebt wird.
Wann soll er erscheinen? Dem Trailer zufolge soll der Anime noch im Jahr 2026 erscheinen. Zumindest in der Winter- und Frühlingsseason war er jetzt nicht mit dabei, weshalb davon auszugehen ist, dass er entweder im Sommer oder im Herbst anlaufen wird.
Wieso ist Sword Art Online ein Vorreiter von Isekais? SAO begann 2002 als Web-Novel. Sein massiver Erfolg führte dazu, dass viele Verlage realisierten, wie groß der Bedarf nach Geschichten über „normale Typen in Spielwelten“ ist.
Dies löste eine Lawine von Web-Novels auf diversen Plattformen aus. Fast jeder moderne Isekai (von Re:Zero bis Overlord) trat durch die Tür, die Kirito aufgestoßen hatte. SAO hat den Isekai nicht erfunden, aber es hat das Genre definiert.
Ein Twitch-Streamer hat in ARC Raiders getestet, wie freundlich die Friendly-Lobbys wirklich sind, und fand quasi ein völlig neues Spiel.
Wer ist der Tarkov-Experte? Der Schweizer Content-Creator SirHansVader hat sich in einem Twitch-Stream vom 27. März einem Test in ARC Raiders gestellt: Er wollte herausfinden, ob er wirklich in Lobbys kommt, in denen niemand PvP macht, wenn er nicht auf fremde Raider schießt.
SirHansVader ist in erster Linie für Escape from Tarkov bekannt. Auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht er etwa Tipps und Guides oder spricht über die Neuigkeiten rund um den Shooter von Battlestate Games.
Auf Twitch zeigt er neben Tarkov auch andere Spiele, wobei der Fokus auf Shootern liegt. Im vergangenen halben Jahr waren neben ARC Raiders etwa Battlefield 6 und Marathon zu sehen.
Als eingefleischter Tarkov-Experte spielt er in ARC Raiders normalerweise viel PvP. So geleitet das Spiel ihn in Lobbys, in denen nur selten freundlich gegrüßt wird. Nun wollte er sich jedoch selbst davon überzeugen, ob ARC Raiders wirklich so freundlich sein kann, wie viele sagen.
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ARC Raiders hat unfassbar friedliche Community – Selbst die Entwickler sind überrascht
Was war das für ein Test? SirHansVader erstellte sich einen neuen Account und spielte ARC Raiders mit einem Charakter, der vorher noch nie ein Match gemacht hat. Seine Mission lautete:
Auf keinen einzigen Spieler schießen, keine Aggression zeigen und schauen, ob es trotzdem irgendwann Raider geben wird, die auf ihn schießen.
Schon in den ersten Runden zeichnete sich ein klares Bild. Die Raider liefen einfach an ihm vorbei, ohne ihn irgendwie als Bedrohung zu sehen. Sie grüßten freundlich, drehten ihm den Rücken zu und kämpften gemeinsam gegen die ARCs.
In 10 Raids traf er 25 freundliche Raider und nur einen Spieler, der am Aufzug auf ihn schoss. Dieses schwarze Schaf sollte die einzige PvP-Begegnung während des Tests bleiben.
So ging der Test weiter: Der Content-Creator entschied sich für den ultimativen Test auf Stella Montis, der vielleicht PvP-fokussiertesten Map des Spiels. Hier würde sich zeigen, wie freundlich die Lobbys wirklich sind.
Um Stella Montis spielen zu können, musste er auf dem Account 25 Runden beenden. Aus Zeitgründen entschied er sich dazu, einen Teil der Runden durch „Aufgeben“ eines Raids abzuschließen.
Auf Stella Montis traute er seinen Augen kaum. Niemand kämpfte gegeneinander, die Spieler halfen einander gegen die ARCs und alle waren freundlich. Er stellte sich neben andere Raider, spielte Flöte und bekam als Straßenmusiker sogar Loot gespendet.
Selbst als er anderen Raidern den Loot stahl, nachdem sie einen Bastion zerstörten, blieben alle freundlich. Es war für ihn fast wie ein anderes Spiel.
Er erklärte, dass, wenn Spieler bevorzugt PvE spielen, sie bevorzugt mit ebenso pazifistischen Spielern in eine Lobby kommen. Spieler, die viel PvP spielen, werden demnach auch eher auf andere PvP-Fans treffen.
Einige Wochen später ergänzte Virgil Watkins, der Lead-Designer von ARC Raiders, dass das Spiel feststellen könne, wer zuerst schießt. Der Shooter erkenne zwar keine Absicht oder Moral, aber wer als Erster einen Treffer auf einen anderen Raider landet. Den vollständigen Artikel dazu findet ihr hier: Entwickler von ARC Raiders warnt alle Ratten: „Können nachverfolgen, wer zuerst schießt“
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Nach ihm ist die größte Tragödie der Geschichte der Menschheit benannt: Horus Lupercal. Der Sohn des Imperators hat beinahe dafür gesorgt, dass die Welt von Warhammer 40.000 komplett untergeht. Jetzt hat eine Nutzerin ihm eine Statue gewidmet, die in kein Haus passt.
Doris ist in der Community recht bekannt für ihre Cosplays. Ihr findet ihre Projekte etwa auf Instagram.
Damals waren nur die Beine fertig. Jetzt steht die Statue fast komplett finalisiert auf … eben diesen Beinen. Nur noch die ikonische Kralle an der rechten Hand des Verräters fehlt. In einem Thread auf Reddit zählt Doris einige Fakten zu der Statue auf:
Vom niedrigsten zum höchsten Punkt misst die Statue 4,4 Meter – nur bis zum Kopf 3,6 Meter. Das haut hin, Horus soll in seiner Rüstung etwa 3,5 Meter groß gewesen sein.
Die gesamte Dauer für das Projekt beträgt bisher 5 Monate. Die Kralle habe sie bisher vergessen. Da das ein Hobby-Projekt ist, macht sich Doris keinen Zeitdruck, sagt sie.
Insgesamt 1.752 Einzelteile sind bisher verbaut. Allein die Beine brauchten damals 594 Stück.
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Wie hat Doris das angestellt? Für den eigentlichen Druck, sagt Doris, habe sie 20 3D-Drucker laufen lassen, um die Einzelteile zu produzieren. Ein paar Details haben aber angepasst werden müssen, etwa ein Teil der Beinrüstung abzusägen, weil sonst die Arme nicht passten.
Arme und Schulterpolster werden mit Stäben an Position gehalten. Wie sie in einem weiteren Video auf Reddit zeigt, benötigte sie für den Zusammenbau einen Gabelstapler und Spanngurte. Letztere konnten aber zumindest schon entfernt werden. Jetzt kann Horus eigenständig stehen.
Die Lagerung dagegen klingt etwas kompliziert. Wegen der enormen Größe liegt der Verräter in Einzelteilen in der Garage und blockiert diese vollständig, schreibt die Nutzerin. Was das alles gekostet hat, wolle sie in einem späteren Post verraten.
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Der Trailer zur neuen Edition der Horus Heresy in Warhammer 40.000
Horus Lupercal ist eine der wichtigsten Figuren in Warhammer 40.000
In den Kommentaren gibt es einige Bemerkungen darüber, dass eine solche Statue gut die absurden Verhältnisse von Warhammer zeigt – und wie viel größer Space Marines im Verhältnis zu Menschen sein können.
Space Marines sind gezüchtete Supersoldaten und von sich aus schon ein gutes Stück größer als „normale“ Menschen. Primarchen, also diejenigen, von denen Space Marines abstammen, sind nochmal größer, schließlich sind sie die direkten genetischen Söhne des Gottimperators selbst.
Ein Nutzer merkt an, dass Horus mit solchen Ausmaßen nicht einmal in ein normales Haus passen würde, was jedoch vermutlich kein Hindernis darstellen würde. Also das Haus. Wenn man bedenkt, wie mächtig Horus eigentlich ist.
Horus Lupercal ist bekannt als der Verräter schlechthin. Er hat den Imperator und seine Wege infrage gestellt und damals die „Horus-Häresie“ ausgelöst, den großen Bruderkrieg, in der die Hälfte der Space-Marine-Legionen dem Chaos verfallen ist.
Aber obwohl Horus als der größte Verräter gilt, ist er doch nicht der erste Häretiker. Tatsächlich gibt es sogar eine Person, die noch mehr als jeder andere dafür verantwortlich gemacht werden kann, was das Chaos in der Galaxie angerichtet hat und immer noch anrichtet: Ein Mann in Warhammer 40.000 ist schuld, dass die beiden größten Verräter erst böse werden
Es ist Zeit für unser MeinMMO-Format „MMORPG-News in 5 Minuten“. Wir fassen euch die wichtigsten Meldungen rund um das beste Genre der Welt zusammen. Euch erwartenCreator-Drama, ein deutsches Erfolgs-MMORPG auf Xbox, der Kampf um New World und mehr.
Albion Online bekommt nicht nur ein Grafik-Update, es erscheint am 21. April 2026 auch für eine neue Plattform, und zwar die Xbox. Dank Free2Play-Modell und Cross-Progression könnt ihr dort problemlos eure bereits bestehenden Charaktere spielen. Alle weiteren Details zur Xbox-Premiere des erfolgreichsten MMORPGs aus Deutschland seit Tibia findet ihr auf albiononline.com.
Das schlechteste Schmuckstück aller Zeiten ist ein Ruf, den man sich in World of Warcraft hart erarbeiten muss. Ein Trinket arbeitet fleißig daran.
Am 31. März 2026 findet um 21 Uhr die ESO 2026 Seasons Direct statt, in der es um die Zukunft des Elder-Scrolls-MMORPG geht. Wo? Auf Twitch! Außerdem läuft vom 2. April bis zum 15. April das Spieljubiläum 2026, mit einem Erfahrungspunkte-Buff und besonderen Belohnungen. Die Infos zum Event findet ihr auf elderscrollsonline.com.
Das Update vom 26. März für Black Desert brachte Verbesserungen für das UI der Weltkarte, die Entfernung der Godes-Auge-Waffen und mehr. Zu den Patch Notes geht’s auf playblackdesert.com.
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Pax Dei hat sein Frühlings-Update erhalten, mit einem verbesserten Inventar-Management, Spieler-Duellen, Karten-Verbesserungen und mehr. Die Patch Notes findet ihr unter anderem auf Steam.
Mit Havenhythe ist in RuneScape eine neue Region erschienen, mit einer Story, die sich über das gesamte Jahr 2026 hinweg weiter entfalten soll. Alles dazu erfahrt ihr auf runescape.com und über den Trailer auf YouTube.
In RuneScape startet außerdem das alljährliche Oster-Event. Weiterhin dürfen sich PvP-Fans über Verbesserungen der Lebensqualität freuen. Und es gab Optimierungen für den Mobile-Client. Die Patch Notes? Auf runescape.com.
Reign of Guilds hat ebenfalls ein neues Update erhalten, mit einer neuen Insel. Wer dort viel riskiert, soll auch wertvollere Belohnungen abgreifen können. Weiterhin wurde das Teleportationssystem überarbeitet. Und es gibt jetzt eine Eternal-Siege-Mechanik für die Burg von Maenboff-County. Alle Details stehen in den Patch Notes auf Steam.
In Neverwinter läuft noch bis zum 2. April 2026 das April-Fowls-Event. Freut euch auf zwei neue Belohnungen, darunter ein mechanisches Gänse-Mount. Bilder vom Reittier und die Patch Notes findet
Nach dem schwierigen Start im Februar 2026 steigen die Spielerzahlen und die Bewertungen von The Quinfall langsam. Verantwortlich dafür sind vor allem die vielen Updates, die in den vergangenen Wochen erschienen sind. Ganz neu: Patch 1.0.0.22. Die Patch Notes sind auf Steam.
Zum 16. Jubiläum hat Star Trek Online ein neues, mehr als 14 Minuten langes Video auf YouTube veröffentlicht und ein besonderes Enterprise Bundle mit 4 Raumschiffen angekündigt.
Für EverQuest II ist Update 131 mit dem Namen „Gerion’s Reckoning “ erschienen. Freut euch auf neue Dungeon- und Raid-Herausforderungen. Die Patch Notes sind wie gewohnt auf everquest2.com. Den offiziellen Trailer könnt ihr euch im Folgenden sowie auf YouTube geben:
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In der Nacht vom 23. März auf den 24. März brach in der MMO-Community Panik aus. Laut einem Leaker soll das LoL-MMORPG gestrichen worden sein, doch so klar ist die Lage nicht.
Das neue MMORPG Never Wither setzt neben einem abgefahrenen Klassen-System mit interessanter Powerfantasy auch auf Survival und PvP. Wie sich das zusammenfügt, wollen die Entwickler euch bald auf Steam selbst spüren lassen.
Am 10. April 2026 findet auf Steam ein öffentlicher Playtest für das 2,5D-MMORPG Etherwind statt. Hinter dem Projekt steht ein Solo-Entwickler.
Viele Spieler schwören auf Nvidia. Ein Spieler hat eine AMD-Grafikkarte gekauft und bereut den Kauf bis heute nicht. Denn die Probleme halten sich in Grenzen.Obendrein konnte er mit dem Verzicht auf Nvidia noch ordentlich Geld sparen
Ein Nutzer hat sich eine neue Grafikkarte gekauft und musste zwischen AMD und Nvidia wählen. Nach viel Hin und Her hat er sich für eine 7900 GRE von AMD entschieden. Die Entscheidung bereut er laut ihm bis heute nicht.
Die Alternative wäre eine RTX 4070 Ti Super mit ähnlicher Leistung gewesen, aber dafür hätte er auch 200 US-Dollar mehr zahlen müssen und das konnte er laut eigenen Worten einfach nicht rechtfertigen.
Nach drei Monaten: Bereue nichts
Der Nutzer erklärt selbst zu seinem Kauf und der Entscheidung für die RX 7900 GRE:
Ich hatte die 4070 Ti Super zweimal im Warenkorb. In jedem Test heißt es, sie sei die sicherere Wahl, bessere Treiber, DLSS sei toll, bla bla. Aber bei meinem Microcenter vor Ort kostete die 7900 GRE etwa 380 US-Dollar gegenüber 580 US-Dollar, und ich konnte mir das einfach nicht rechtfertigen. Das Geld, das ich bei Stаke gespart hatte, habe ich für ein besseres Netzteil und eine NVMe beiseite gelegt, bei denen ich ohnehin sparen wollte.
Nach drei Monaten bereue ich es in Sachen Leistung überhaupt nicht. Bei Cyberpunk mit maximalen Einstellungen und 1440p erreiche ich ohne Path Tracing etwa 78 FPS, was für mich mehr als genug ist. Die Spiele, die ich tatsächlich am meisten spiele, laufen einwandfrei.
Alles, so der Nutzer, sei dann doch nicht perfekt. Es gebe vor allem kleinere Probleme, die sich aber auf zwei Spiele beschränken: Forza Horizon 5 und Microsoft Flight Simulator 2024. Probleme, die er aber lösen konnte.
Wenn es um die reine Rohleistung (Rasterisierung) geht, könne AMD problemlos mit der vergleichbaren Karte von Nvidia mithalten.
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Warum ist RAM so teuer? Die aktuelle Situation in 2 Minuten erklärt
AMD kämpft mit Vorurteil über schlechte Software
Was ist an den Vorwürfen dran? Wer sich eine Grafikkarte kaufen möchte und sich zwischen AMD und Nvidia entscheiden muss, der wird vor allem über ein Vorurteil stolpern:
Die Treiber und Software bei AMD seien so schlecht, dass man die Hardware kaum gebrauchen könne. Auf MeinMMO gibt es die Diskussion ebenfalls immer wieder, wo Nutzer behaupten, dass AMD technische Probleme habe.
Auf MeinMMO haben wir ebenfalls Nutzer, die immer wieder sagen, dass die schlimmen Probleme der Vergangenheit angehören. So erklärt etwa Peachbob:
Ich kenne keinen [der Probleme hat]. Jeder der wirklich eine Karte von AMD hat, kann dir bezeugen, dass die Treiber-Probleme weit in der Vergangenheit liegen. Damit heute noch als Argument um die Ecke zu kommen zeugt lediglich von Unwissenheit.
Falls ihr selbst auf der Suche nach einer neuen Grafikkarte für euer Gaming-System seid: Hier auf MeinMMO stellen wir euch die besten Grafikkarten im Ranking vor. Mehr dazu lest ihr in folgender Kaufberatung direkt auf MeinMMO: Die besten Grafikkarten im Gaming für jedes Budget 2026
Nachdem sie an Titeln wie der Battlefield-Reihe und Star Wars: Battlefront gearbeitet hatten, entschieden sich ein paar Entwickler dazu, sich einem ganz neuen Projekt zu widmen: Wyldheart, einem Koop-Action-RPG, das sich wie die ersten Tabletop-Sessions einer befreundeten D&D-Gruppe anfühlt. MeinMMO-Redakteurin Caro hat mit dem Team gesprochen und bereits erste Einblicke in Wyldheart erhalten.
Ein paar ehemalige Entwickler von DICE, das vor allem für AAA-Shooter wie die Battlefield-Reihe bekannt ist, besaßen abseits ihres Jobs ein weiteres Hobby: Tabletop-RPGs, darunter auch Dungeons & Dragons.
Wyldheart von Studio Wayfinder ist ein neues Koop-Action-RPG für den PC, das von ehemaligen Entwicklern von DICE, aber auch Mojang Studios und Embark Studios entwickelt wird. Unter diesen Entwicklern befindet sich als Co-Gründer des Studios Dennis Brännvall, der für Star Wars: Battlefront seine Skills als Creative Director zur Verfügung gestellt hatte.
Gemeinsam mit seiner Partnerin Fia Tjernberg und weiteren motivierten Kollegen widmet sich das Team nun etwas ganz anderem als Schusswaffen und -gefechten: einer rustikalen Fantasy-Erfahrung für Freunde, die gemeinsam im Koop eine eigene virtuelle Tabletop-Kampagne erleben wollen.
Ich konnte bereits erste Einblicke in Wyldheart erhalten und sowohl mit Dennis Bränvall als auch mit Marketing Director Erin Bower über ihr Spiel, aber auch über ihre Liebe zum Rollenspiel quatschen. Was ich zusammenfassend vorwegnehmen kann: Wyldheart könnte zu einer starken Möglichkeit für diejenigen werden, die keinen Bock auf Minmaxing haben und einfach einen entspannten Feierabend mit Freunden und einer ungezwungenen Tabletop-Session genießen wollen.
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Der Trailer zu Wyldheart zeigt düstere Dungeons und ein gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer
Von einem glänzenden Helden mit dem stärksten Build müsst ihr euch verabschieden
Wyldheart verbindet sämtliche Genres wie das Dungeon-Crawling, Sandbox-Gameplay und Rollenspiel, das vor allem von den Spielern angetrieben wird. Man kann alleine, aber auch mit bis zu 3 weiteren Freunden eine Kampagne starten, um sich gemeinsam ins Abenteuer zu begeben. Auch als Einzelgänger soll man eine balancierte Erfahrung geboten bekommen, allerdings ist das Spiel auf das gemeinsame Erlebnis im Koop ausgelegt.
Bei der Charaktererstellung wird vielen Rollenspiel-Veteranen bereits auffallen: Es gibt keine klassischen Klassen.
Anstatt eines Klassenaufstieges schaltet man mit gesammelter XP mehr Skills frei, die sich auf Abenteuer, Überleben, Dungeonerkundung, Waffenkunst und Magie beziehen.
Bereits bei der Charaktererstellung wird dadurch schnell klar: Hier sollt ihr nicht als tollkühne Helden starten – ihr seid zunächst einfach nur irgendwelche, vielleicht sogar etwas unterqualifizierte, Leute.
Spieler können sich eins von verschiedenen Fantasy-Völkern aussuchen, sowie einen Hintergrund, von dem es ganze 18 Varianten gibt: Darunter gibt es klassischere Beispiele wie einen Verbrecher oder einen Söldner, aber auch etwas andere Kandidaten wie den Schlachter, den Säufer oder den Rattenfänger.
Auch ich habe mir einen Charakter mit einem passenden Namen für ihre ehemalige Berufung erstellt.
In Wyldheart geht es weniger darum, einen starken Build zu finden und dann immer mächtiger zu werden. Ja, es gibt Levelaufstiege und bessere Ausrüstungen und Waffen, die man im Spiel findet. Doch wer sich nach starkem Powergaming und Minmaxing sehnt, ist bei Wyldheart am falschen Platz.
Wyldheart stellt viel mehr die gemeinsame Erfahrung unter Freunden in den Vordergrund, ein geteiltes Spielerlebnis, das sich nicht nur auf taktische Kämpfe bezieht. Neben der Action in Dungeons erinnert Wyldheart einfach zutiefst an gemeinsames Tabletop am Tisch:
Es gibt keine Minimap. Egal, wohin man sich begibt, man erkundet einfach drauflos.
Das Camp ist nicht nur ein Platz, um die Nacht zu überspringen, sondern ein Ort, wo man gemeinsam Essen zubereiten, seine Ausrüstung reparieren und sich einfach unterhalten kann – natürlich mit passenden Emotes.
Wenn ein Charakter permanent stirbt, weil seine Hoffnung komplett verschwunden ist (ja, das ist eine Mechanik), bedeutet das nicht das Ende für den Spieler. Man kann sich einen neuen Abenteurer erstellen und – wenn man es so will – gemeinsam mit der Truppe nach einer Möglichkeit schauen, den gefallenen Helden wiederzubeleben, oder auch nicht.
Neben dem Kampf und der Erkundung, sind auch Fähigkeiten wie Belauschen, das Entschlüsseln von Gerüchten und der Austausch mit NPCs wichtig.
Auch das Design spielt mit: Wenn man über längere Distanzen reist, hüpfen die Charaktere als winzige Figürchen im Miniatur-Stil über die Map.
Hier seht ihr wie die Miniatur über die Map reist (Bildquelle: YouTube)
Wyldheart glänzt im Koop und will dementsprechend zugänglich sein
Eine Kampagne funktioniert wie ein gemeinsamer Save, an dem die Gruppe weiterarbeitet. Um in der Kampagne weiterzuspielen, müssen aber gar nicht alle Teilnehmer anwesend sein. So kann jemand, der in der Regel mehr Zeit hat, in seiner Kampagne alleine auf Erkundungstour gehen und XP sammeln, auch wenn der Rest seiner Gruppe gar nicht dabei ist.
Eine Gruppe kann aus einem bis maximal 4 Abenteurern bestehen. Und dafür müssen auch nicht alle Spieler gleichzeitig anwesend sein (Bildquelle: YouTube)Beim Rasten kann gemeinsam gekocht und Ausrüstung repariert werden (Bildquelle: YouTube)
Wenn die anderen schließlich wieder dazustoßen, profitieren diese auch von der Motivation des fleißigen Spielers und erhalten die gleichen Erfahrungspunkte. Das hilft ungemein bei Freundesgruppen, die unterschiedliche Arbeitszeiten, Hobbys oder andere Verpflichtungen haben und trotzdem an einer gemeinsamen Geschichte teilhaben wollen.
Auf dieselbe Weise kann jeder auch den Aktivitäten nachgehen, die er oder sie besonders mag, seien es Dungeons, das Quatschen mit NPCs oder das Looten von möglichst vielen Körpern. Kein Spieler muss auf seine Lieblingsspielweise verzichten und kann dadurch sogar die Aufgaben erfüllen, auf die ein anderer vielleicht eher weniger Lust hat.
Tabletop-Rollenspiele haben viele Facetten, doch diese spielen in Wyldheart eine wichtige Rolle
Ich wollte von Dennis Bränvall als Co-Gründer des Studios wissen, was er an Rollenspielen wie Dungeons & Dragons besonders mag und wie sich das in Wyldheart bemerkbar machen wird. Ich war überrascht, wie sehr seine Meinung meiner eigenen ähnelte:
Also, persönlich mag ich den Rollenspiel-Aspekt am meisten. Ich denke, danach kommt der taktische Kampf und das Bewältigen schwieriger Herausforderungen. Aber vor allem genieße ich die spontane Verrücktheit von Tabletop-RPGs und dass alles passieren kann. Ich spiele normalerweise sehr thematische Charaktere, nicht unbedingt stark optimierte Charaktere.
[Er lacht, während ich fröhlich die Hände in die Luft werfe.]
Ich liebe es auch, wenn ich mein Essen verwalten muss, den Zustand meiner Rüstung im Blick behalten muss und solche Dinge. Und ich denke, davon wirst du in Wyldheart eine Menge sehen.
Trotz des recht bodenständigen und sehr entspannt klingenden Ansatzes eines „rustikalen” Rollenspiels bietet Wyldheart weiterhin Herausforderungen. Doch die müssen nicht immer im Kampf liegen.
„‚Rustikal‘ bedeutet für uns nicht nur, dass man als einfacher Bauer spielt und nicht ‚der Auserwählte‘ ist”, erklärt Bränvall in Bezug auf die Frage, wie sie diese Definition genau meinen. „Es bedeutet auch, dass deine Ausrüstung kaputtgeht, dir das Essen ausgeht und dir die Hoffnung schwindet – und es regnet, und das ist echt mies. Aber genau das liebe ich daran! Es sind nicht nur die Monster, die dir schaden, sondern auch andere Dinge.“
Auch wenn ich bereits ein paar erste Eindrücke mit den Entwicklern sammeln konnte, bin ich gespannt, wie sich Wyldheart im Koop mit den eigenen Freunden anfühlt. Das sollte noch eine ganz andere Erfahrung werden.
Im Gespräch klang es jedoch so, als hätte das Team noch viele weitere Ideen, die es in Zukunft implementieren könnte, wie verschiedene Kampagnen, potenzielle One-Shots für kürzere Runden und mehr. Zunächst stehen jedoch der eigentliche Release und ein wenig Feinschliff an, bevor Wyldheart ein neuer regelmäßiger Treffpunkt für Freundesgruppen werden kann.