WoW: Battle for Azeroth ist unbeliebt – Mehr als 40% finden es richtig schlecht

Unsere Umfrage zur Beliebtheit von WoW: Battle for Azeroth hat gezeigt – das Spiel kam noch schlechter weg, als wir dachten.

Dass Battle for Azeroth nicht gerade die beliebteste Erweiterung von World of Warcraft war, ist keine große Neuheit. Doch wie unbeliebt das Spiel tatsächlich ist, überrascht dann doch. Vor einigen Tagen haben wir euch befragt, wie gut ihr BfA tatsächlich findet und ihr habt fleißig an der Umfrage teilgenommen. Daher können wir euch nun das Ergebnis präsentieren.

Nur jeder 7. Spieler ist zufrieden mit dem Addon

Fangen wir mit den positiven Nachrichten an. Ungefähr jeder 7. empfindet Battle for Azeroth als ein gutes Addon. Denn aus der Abstimmung geht hervor:

  • 12% fanden Battle for Azeroth „ziemlich gut“.
  • 2% halten Battle for Azeroth sogar für „grandios und die beste Erweiterung bisher“.

Häufig gelobt wird die Spielwelt oder auch die Cinematics, die dieses Mal stark vertreten waren und die Story bereichert haben. Auch der Ausbau der „Mythisch+“-Dungeons wird gelegentlich als positiver Punkt herausgestellt.

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Die Cinematics werden immer wieder gelobt.

Marius CaptrainDrunk Ashac Rie schreibt:

Story-mäßig war es sehr interessant, auch um Saurfang und Sylvi. Die Kriegsbringer-Videos liebe ich noch heute sehr. Im Ganzen ein solides Addon und ich freue mich aufs nächste.

Alexanter Schmottlach schreibt auf Facebook etwa:

Ich finde es top. Es ist gegen Ende immer sehr viel Grind, aber das ist ja bekannt. Ich wüsste auch nicht, wie man das ändern könnte. Aber ich freue mich riesig auf Shadowlands. 🙂

Große Unzufriedenheit – 43% fanden Battle for Azeroth schlecht

Der (knapp) größte Teil der abgegebenen Stimmen hält Battle for Azeroth jedoch für eine schlechte Erweiterung, die viel Vertrauen verspielt hat. Immer wieder genannte Kritikpunkte sind das unbefriedigende Ende, die schwachen neuen Features oder der dauerhafte Grind, der als Notwendigkeit für viele Inhalte gesehen wird.

  • 24% sind der Auffassung, dass die Erweiterung „ziemlich schlecht“ war.
  • 19% sind sogar der Ansicht, dass Battle for Azeroth „ein Desaster und die schlechteste Erweiterung bisher“ war.
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In den Kommentaren fasst das Ectheltawar gut zusammen:

Für mich war BfA wirklich mit Abstand die schlechteste Erweiterung die WoW bisher erlebt hat. Ein wirklich großes, neues Feature gab es unterm Strich gar nicht. Das meiste war eher eine Überarbeitung von Dingen, die wir ohnehin bereits im Spiel hatten. Die Inselexpeditionen klangen zwar in der Theorie lustig, aber in der Praxis haben die nicht so wirklich „gezündet“. Die neuen Kriegsfronten waren da nicht wirklich anders, auch die empfand ich nicht wirklich als ein großes neues Feature, welches das Spiel um etwas wirklich Neues bereichert.

Am schlimmsten fand ich aber die Story und ihren Verlauf. (…) Mit BfA hat Blizzard es geschafft, für mich beide Fraktionen als unspielbar darzustellen.

Auch Robin Thomson auf Facebook schließt sich genau diesem Eindruck an:

Sehr, sehr enttäuschend. Sie haben bei Legion so vieles richtig gemacht, was sie bei BfA wieder herausgenommen oder schlechter gemacht haben. Hoffe, dass Shadowlands wieder besser wird.

Ein großer Teil sieht Gutes und Schlechtes in Battle for Azeroth

Fast genauso groß wie die Gruppe an Spieler, die mit Battle for Azeroth nichts anfangen kann, ist aber auch der Kreis der Leute, die sowohl Gutes als auch Schlechtes an Battle for Azeroth sehen. Diese 43% kritisieren in den meisten Fällen das Ende der Erweiterung, das nun ein wenig zu schnell kam und besonders den Alten Gott N’Zoth zu hastig verbraucht hat.

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Das Ende von N’Zoth sorgt für viel Kritik – aber das ist nur einer von zahlreichen Punkten.

Raf Lopov schrieb:

Ging eigentlich. Azerit-Gear war am Anfang langweilig, seit es 5 Ringe und mehr Specc-spezifische Traits gibt, ist es ganz okay. Die Klassen waren am Anfang eine Katastrophe, weil viele Rotationen auf die Artefaktwaffe angewiesen waren, die erstmal alles ersatzlos gestrichen wurden. Einige Fähigkeiten (z.B. Furor und Gebrechen) waren richtig geil, andere Klassen durften ihre Artefaktfähigkeit aber behalten …

Ab 8.2 wurde das Addon aber meiner Meinung nach noch richtig gut.

Oder wie Patrick Sanfteil auf Facebook schreibt:

Ich fand es mittelmäßig. Bei Legion haben sie vieles gutgemacht, was bei BfA irgendwie untergegangen ist. Es wurden gute Ideen nach außen getragen, aber die Umsetzung war nicht gut.

Zusammengefasst bleibt also das ernüchternde Ergebnis, dass nur 14% unserer Leser mit Battle for Azeroth zufrieden sind, während 43% mit gemischten Gefühlen zurückschauen und weitere 43% die Erweiterung harsch kritisieren.

Entspricht das Ergebnis euren Vermutungen? Oder hättet ihr WoW: Battle for Azeroth besser oder gar noch schlechter eingeschätzt?

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Ihr wollt mehr zum Spiel? Tolle Specials, heiße News und interessante Infos zu World of Warcraft findet ihr auch auf unserer WoW-Seite auf Facebook.

Sturm Sabine tobt über Deutschland – Pokémon GO-Trainer suchen Drachen

Der Sturm “Sabine” tobt über Deutschland und sorgt für Angst und Schrecken. Für Spieler in Pokémon GO beginnt bei solchem Wetter allerdings die Jagd nach Drachen-Pokémon. Doch irgendwie hakt das gerade.

Das ist der Sturm: Das Orkantief Sabine fegt seit Sonntagmittag über Deutschland hinweg. Der Sturm sorgte für Chaos beim Flug- und Bahnverkehr und in Deutschland gab es bereits mehrere Verletzte.

Für Fans von Pokémon GO ist ein solches Wetter aber immer besonders. Dann schlägt das Wetter in Pokémon GO auf windig um. Bei solchem Wetter kommen, laut dem Spiel, seltene Drachen-Pokémon heraus. Sie machen die Jagd interessant.

Spieler suchen vergeblich nach Drachen-Pokémon

So funktioniert das Wetter im Spiel: Niantic greift in Pokémon GO auf die Wetterdaten der realen Welt zu. Wenn es also regnet, dann regnet es auch im Spiel – zumindest in den meisten Fällen.

Das gleiche gilt für den Wind. Wenn der Sturm Sabine tobt, dann ist es auch in Pokemon GO windig.

Windiges Wetter
Das windige Wetter lockt Drachen-Pokémon an

Diese Vorteile hat man vom Wetter: Je nach Wetterlage kommen unterschiedliche Typen von Pokémon hervor. Bei windigem Wetter gibt es gleich 3 Typen, die vermehrt auftauchen sollen:

  • Drache
  • Flug
  • und Psycho.

Vor allem die Drachen-Pokémon sind interessant, denn sie sind selten in Pokémon GO zu finden und oftmals echt gut. Dratini, Kindwurm oder Kaumalat findet man kaum im Spiel und ihre Weiterentwicklungen sind verdammt nützlich.

Pokémon GO fragt Trainer: Bist du in Sicherheit?

Windiges Wetter lockt Spieler an: Während der Sturm viele Menschen in den Häusern hält, locken die seltenen Drachen-Pokémon die Trainer nach draußen.

Doch ein Orkantief sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Immerhin gibt Pokémon GO eine Unwetterwarnung raus. Bevor man spielen kann, soll man bestätigen, dass man in Sicherheit ist.

Unwetter
Diese Warnung bekommen Trainer aktuell auf die Handys

Wo sind all die Drachen-Pokémon? Viele Trainer sind aber enttäuscht von dem windigem Wetter im Spiel. Obwohl die Drachen-Pokémon vermehrt auftauchen sollen, findet man sie gar nicht so häufig.

Zwar treten Flug- und Psycho-Pokémon vermehrt bei windigem Wetter auf. Doch Drachen-Pokémon bleiben weiterhin selten, Genau das beklagen aktuell hunderte Spieler, etwa auf reddit.

Dazu kommt, dass aktuell das Sinnoh-Event in Pokémon GO läuft. Dabei findet man sowieso hauptsächlich Pokémon aus der 4. Generation. Die Drachen-Pokémon, die ohnehin schon selten sind, sind dadurch noch seltener.

Lohnt sich also das Spielen beim Sturm? Wer auf der Suche nach Drachen-Pokémon ist, der wird selbst jetzt beim Sturm nicht wirklich fündig. Generell lässt das windige Wetter die Drachen-Pokémon gar nicht so vermehrt spawnen, wie es Pokémon GO eigentlich verspricht. Dazu kommt aktuell noch das Event, das die Chancen weiter reduziert.

Der Sturm soll erst am Dienstag vorüber sein. Bis dahin sollte jeder selbst entscheiden, ob man tatsächlich auf die Pokémon-Jagd geht oder doch lieber erst jagen geht, wenn der Sturm vorbei ist.

In jedem Fall sollten die Trainer die Warnung von Pokémon GO ernst nehmen und sich nur aufmachen, um sie alle zu schnappen, wenn sie als Trainer wirklich in Sicherheit sind.

Wer bei dem Sturm noch ein Shiny Riolu ausbrüten möchte, der könnte tief in die Tasche greifen:

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Phantasy Star Online 2 hat 9 Klassen – Welche ist die beste für Anfänger?

Auch wenn Phantasy Star Online 2 (PSO 2) bei uns noch nicht spielbar ist, freuen sich einige auf das Online-RPG und planen schon den Einstieg. Wir helfen euch dabei, indem wir euch sagen, welche Klasse ihr zu Beginn wählen solltet.

Wie viele Klassen gibt es in PSO 2? Da der Release von Phantasy Star Online 2 näher rückt und allem Anschein nach auch PSO 2 bei uns in Europa spielbar sein wird, wollen wir euch einen Einblick in die Klassen des Spiels geben. Insgesamt gibt es neun Klassen und vier Völker.

Die Wahl des Volkes wirkt sich auf die Klasse aus, weswegen ihr hier auf eine passende Kombi achten solltet.

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Die 9 Klassen in Phantasy Star Online 2

Das sind die Klassen von PSO 2: Wir stellen euch die neun Klassen kurz vor und verraten euch, was sie besonders macht. So könnt ihr euch entscheiden, welche zu eurem Spielstil passt.

Diese Klassen eignen sich für Einstieg:

  • Braver: Dies ist eine vielseitige Klasse. Der Braver kämpft mit Bögen aus der Ferne, kann sich mit der Katana aber auch in den Nahkampf stürzen. Diese Klasse ist für Einsteiger am besten geeignet.
  • Hunter: Der Hunter ist der Standard-Kämpfer, der eine gute Balance zwischen offensivem und defensivem Kampfspiel bietet. Mit ihm könnt ihr sowohl mit Schwertern in den direkten Nahkampf begeben oder mit Lanzen aus sicherer Distanz angreifen. Die Klasse eignet sich für alle gut, die solo spielen.
  • Summoner: Die Klasse beschwört Pets, die sich in den Kampf stürzen und den Summoner beschützen. Der Summoner selbst sollte sich aber zurückhalten. Der Summoner ist auch gut für Einsteiger geeignet.
PSO2-Braver
Der Braver wird als ideale Klasse für den Einstieg in PSO 2 empfohlen.

Diese Klassen sind schon ein wenig fortgeschrittener:

  • Fighter: Der Fighter ist ein Nahkämpfer und darauf ausgelegt, sich direkt ins Gefecht zu stützen. Er kann keine Lanzen nutzen, weswegen ihr den Fighter nur dann wählen solltet, wenn ihr euch wirklich sehr gut mit Nahkämpfen auskennt.
  • Ranger: Der Ranger greift aus der Distanz an und verursacht viel Schaden. Er sollte am besten in der Gruppe gespielt werden und die anderen unterstützen. Alleine hat er es schwer.
  • Force: Man könnte Force als den Standard-Heiler in Phantasy Star Online 2 bezeichnen. Alleine hat er es extrem schwer, da er selbst nur wenig Schaden austeilt. Als Unterstützer jedoch ist er sehr gut geeignet.
Phantasy Star Online Classes

Diese Klassen solltet ihr wählen, wenn ihr euch wirklich gut im Spiel auskennt:

  • Bouncer: Eine der interessantesten Nahkampf-Klassen, die aber schwer zu meistern ist: Ihr müsst nicht nur die Nahkämpfe gut beherrschen, sondern zudem den Tech-Tree. Diese Klasse solltet ihr erst wählen, wenn ihr etwas Erfahrung mit PSO 2 gesammelt habt.
  • Gunner: Ein starker Fernkämpfer, der seine Gegner mit Kanonen besiegt. Der Gunner kann aber immer nur ein Ziel auf einmal angreifen, was eine gewisse Taktik erfordert. Den Gunner sollte man daher nur in einer Gruppe und nicht solo spielen.
  • Techter: Der Techter ist eine Unterstützer-Klasse, die wie der Force, wenig Schaden austeilt und deswegen solo wenig Chancen gegen die Feinde hat.

Die Völker von Phantasy Star Online 2

Welche Völker kann man wählen? Hier präsentieren wir euch die Völker von PSO 2 und erklären euch, welches sich am besten für welche Klasse eignet.

  • Humans: Menschen sind die Allrounder, die sich für jede Klasse gut eignen. Sie bringen weder Vor- noch Nachteile mit.
  • Newmans: Dieses Volk besitzt weniger Lebenspunkte und eine geringere Geschicklichkeit, teilt dafür aber mehr Schaden aus. Als Damage Dealer aus der zweiten Reihe eignen sich die Newmans gut.
  • CAST: Die roboterartigen Wesen verursachen ebenfalls mehr Schaden, sind aber in der Verteidigung nicht ganz so gut. Dafür besitzen sie etwas mehr Lebenspunkte.
  • Deumans: Diese Wesen besitzen wie die Newmans weniger Lebenspunkte, sind dafür geschickter. Sie haben eine etwas geringere Verteidigung, verursachen dafür mehr Schaden.
Phantasy Star Online 2 Braver

Die beste Einstiegsklasse

Was ist die beste Einsteigerklasse? An dieser Stelle präsentieren wir euch die Klasse, die ihr als erstes wählen solltet, wenn ihr mit Phantasy Star Online 2 neu beginnt und das Online-RPG zum ersten Mal spielt.

Als Einsteiger solltet ihr den Braver wählen, am besten als Mensch. Ihr startet dann mit gleich drei Waffen:

  • Dem Bogen, mit dem ihr aus sicherer Entfernung angreift und Ranged-Attack-Schaden verursacht (R-ATK)
  • Dem Katana, einer sehr guten Nahkampf-Klinge mit hohem Strike-Attack-Schaden (S-ATK)
  • Dem Gunslash, mit dem ihr ohne Pause zwischen Nah- und Fernkampf wechselt

Der Braver erlaubt es euch, den Spielstil zu wählen, den ihr wollt. Ihr lernt mit ihm sowohl, wie Nahkämpfe als auch Fernkämpfe funktionieren.

Was, wenn ich irgendwann eine andere Klasse spielen will? Ihr könnt im sehr interessanten PSO 2 jederzeit eure Klasse wechseln. Das heißt: Habt ihr euch anhand des Bravers mit dem Spiel vertraut gemacht und euren Spielstil gefunden, dann wählt eine der anderen Klassen und wechselt einfach.

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Quelle(n):
  1. Gamerant
  2. Gameskinny

Mutter trifft ihre tote Tochter in der Virtual Reality wieder

In Südkorea hat eine TV-Dokumentation die verstorbene Tochter einer Frau aufwändig in der Virtual Reality nachgebildet und sie dann mit ihrer Mutter zusammengebracht. Viele rührt die Dokumentation zu Tränen, andere finden die Idee gruselig.

Das war die Ausgangslage: Die 7-jährige Nayeon starb vor drei Jahren an einer unheilbaren Krankheit. Ihre Mutter Jang Ju-sung trauert seitdem um ihre Tochter, das dritte ihrer vier Kinder:

  • so hat sie sich den Namen und den Geburtstag ihrer Tochter auf den eigenen Körper tätowiert, um für immer an sie zu denken
  • sie trägt eine Halskette mit der Asche von Nayeon
  • sie besucht einmal im Monat ihre Grabstätte
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Das ist ein 33-sekündiger Trailer zu der Dokumentation.

Das war die Dokumentation: Der koreanische Sender MBC hat eine Dokumentation über die trauernde Frau und ihre Tochter erstellt „I Met You“, die am 6. Februar lief.

Das Produktionsteam hat über 8 Monate lang die Virtual-Reality-Technik genutzt, um ein möglichst detailgetreues, virtuelles Abbild von Nayeon zu schaffen mit ihrer Stimme, dem Gesicht und Körper.

Dafür hat man ein Kind die Motion Capture Aufnahmen machen lassen und möglichst viele Informationen über Nayeon gesammelt. Aus etwa einer Minute Aufzeichnung von Nayeons konnte man ihre Stimme nachbilden.

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Hier sieht man die aufwändige Arbeit, um die Tochter nachzubilden.

Die Mutter sagte, sie hätte sich entschieden in der Dokumentation aufzutreten, “um jedem Trost zu spenden, der ein Kind verloren hat so wie sie, einen Bruder, eine Schwester oder ein Elternteil.“

Begegnung sollte Mutter helfen, Abschied zu nehmen

So lief die Begegnung ab: Die Mutter kam nervös in den Green Room der Munhwa Broadcasting Corporation (MBC), in das Virtual Reality Studio, und fand sich schnell auf einem friedlichen Grasfeld wieder.

Virtual-Reality-Korea
In der virtuellen Realität treffen Mutter und Tochter aufeinander.

Die Tochter rannte auf die Mutter zu und fragte: „Wo warst du Mami. Hast du an mich gedacht?“ Die Mutter antwortete: „Die ganze Zeit.“

Die Tocher sagte: „Ich hab Mami sehr vermisst“. Die Mutter entgegnete „Ich dich auch.“

Zuerst war die Mutter vorsichtig, ihre virtuelle Tochter zu berühren, doch die ermutigte sie: „Halte meine Hand.“

Als die Mutter dann nach ihrer Tochter griff und sie streichelte, flossen Tränen ihr Gesicht herunter. Ihr Ehemann und die drei verbliebenen Kinder sahen zu und weinten ebenfalls.

Virtual-Reality-Streicheln
Die Mutter konnte ihre Tochter zwar nicht berühren, umsorgte sie aber.

Mutter und virtuelle Tochter feierten dann Geburtstag miteinander, der Geburtstagswunsch der Tochter war es, dass Mami doch aufhören solle zu weinen. An einer Stelle rannte die Tochter auf die Mutter zu und gab ihr eine Blume: „Mami, du siehst doch, dass ich keine Schmerzen mehr habe.“

Die Begegnung endete damit, dass sich die Tochter hinlegte, um zu schlafen. Sie sei jetzt müde, die Mutter nahm Abschied.

Die Mutter sagte zu ihrer Tochter: “Ich weiß, dass ich an dir festhielt und die Dinge schwerer gemacht habe. Es tut mir leid, dass ich dich nicht loslassen konnte, um weiter zu leben.”

Die Mutter müsse jetzt noch Dinge für die Familie erledigen, aber sobald sie bereit sei, werde sie kommen und die Tochter finden, egal, wo sie sei. Dann könne man für immer glücklich zusammenleben.

Virtual-Reality-Blume
Die Tochter gibt der Mutter eine Blume und sagt, sie habe keine Schmerzen mehr.

Das sagt die Mutter nach der Begegnung: Die Mutter gab ein Interview nach der Begegnung. Sie wird als erschöpft beschrieben. Sie habe ab und an gelächelt und noch immer Tränen in den Augen gehabt.

Die Mutter sagte: „Vielleicht ist dies das wahre Paradies. Ich traf Nayeon, die mich mit einem Lächeln gerufen hat, für eine sehr kurze, aber sehr glückliche Zeit. Ich denke, ich habe den Traum gelebt, den ich schon immer hatte.“

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Einige sind zutiefst berührt, andere finden es gruselig

Wie wird das diskutiert? Es gibt zwei Strömungen bei den englischsprachigen Kommentaren unter dem YouTube-Video:

  • Die meisten sind zutiefst berührt von dem, was sie da sehen. Sie sagen, sie hätten selbst geweint und könnten die Emotionen der Mutter nachvollziehen, selbst wenn sie kein Koreanisch verstehen
  • Andere sagen, das sei gruselig. Echter „Black Mirror“-Stuff. Sowas war vorher nur in der Science-Fiction möglich

Einige MMORPG-Fans haben große Erwartungen an die virtuelle Realität. Sie träumen davon in virtuellen MMORPGs “zu leben”, wie im Anime Sword Art Online:

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Quelle(n):
  1. Ajudaily
  2. Koreaboo

CoD MW: Bug verschafft Controller-Spielern einen fiesen Vorteil

Im Shooter Call of Duty: Modern Warfare sind die Betäubungs-Granaten verbuggt und geben den Spielern mit Controllern einen kräftigen Vorteil.

Call of Duty: Modern Warfare geht in die zweite Season, doch auch Monate nach Release gibt es manch alten Fehler, der nicht verschwinden will. Dazu zählt ein Bug der Betäubungs-Granaten, durch den Spieler mit Maus & Tastatur deutlich im Nachteil sind.

Betäubung gegen Maus und Tastatur-Spieler deutlich effektiver

Was ist das für ein Fehler? Spieler mit Maus & Tastatur werden deutlich härter von der Betäubungs-Granate getroffen, als Soldaten mit Controller. Die Bewegungs-Einschränkung hat eine viel stärkere Auswirkung.

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Wie groß ist der Unterschied? Tatsächlich ziemlich groß. Für eine Viertel-Drehung um die eigene Achse brauchen Spieler mit Maus & Tastatur fast doppelt so lang, wenn sie von einer Betäubungs-Granate getroffen werden.

Der Redditor “J3RRY__” überlegte sich einen kleinen Test, um die Auswirkung der Blendgranate auf die Eingabegeräte zu demonstrieren.

Wie wurde getestet? Dafür machte er nach dem Treffer durch eine Blendgranate eine Viertel-Drehung und maß dann die Zeit, die er brauchte, um mit dem Visier auf seinen Gegner zu zielen. Das versuchte er mit einem Controller und zwei verschiedenen dpi-Werten für Mäuse. Je höher der dpi-Wert, desto empfindlicher ist die Maus.

  • Controller: 2,541 Sekunden
  • Maus, 1600 dpi: 5,119 Sekunden
  • Maus, 10.000 dpi: 4,799 Sekunden

In einem weiteren Post von “J3RRY__” in dem Thread zeigte der User außerdem ein Video, in dem er den Test mit unterschiedlichen Sensibilitäts-Einstellungen durchführte und konnte hier keine Änderung der Zeiten feststellen.

Hier noch ein Vergleich mit den Handbewegungen im Blick:

https://twitter.com/IsaiahCreati/status/1195238078337695744

Infinity Ward scheint den Fehler nicht auf dem Zettel zu haben

Wird etwas dagegen unternommen? Im Moment sieht es eher nicht danach aus. Dieser unlautere Vorteil scheint bisher nicht beim Entwickler Infinity Ward angekommen zu sein.

Der Unterschied ist aber wirklich beachtlich und wenn das zu einem größeren Problem wird, werden die Verantwortlichen wahrscheinlich daran arbeiten.

Mit der neuen Season 2 wird das Problem wahrscheinlich nicht gefixt, zumindest gab es in den umfangreichen Leaks darauf keinen Hinweis. Schaut euch hier den Trailer der Season 2 an, der nun auch früher als geplant online ging.

Einen weiteren Vorteil der Controller-Spieler sehen so einige Spieler aufgrund des Aim-Assist. So nutzt ihr den Aim-Assist optimal.

Was meint ihr, welche Eingabegeräte haben beim Crossplay den größten Vorteil? Hier unser Artikel zu dem Thema:

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Controller vs. Maus – Wie spielt sich CoD Modern Warfare besser?
von Benedict Grothaus
Quelle(n):
  1. Dexerto

Warum es in Star Citizen Spaß macht, im Gefängnis zu sitzen

Wenn ihr im Weltraum-MMO Star Citizen Verbrechen begeht, dann hat das Konsequenzen. Ihr könntet sogar ins Gefängnis wandern. Das scheint aber sehr spannend zu werden.

Wann kommt ihr ins Gefängnis? Laut Cloud Imperium Games gibt es eine ellenlange Liste mit Verbrechen, die euch ins Gefängnis bringen können. Dazu gehört beispielsweise Mord. Wie im echten Leben muss man euch aber erst erwischen und verurteilen. Es ist also durchaus möglich, dass ihr jemanden ermordet und damit sogar durchkommt.

In einem neuen Video präsentieren euch die Star-Citizen-Entwickler ab Minute 3:15 das Gefängnis des Spiels.

Ab in den Bau!

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Was erwartet euch im Knast? Solltet ihr ins Gefängnis wandern, dann erwacht ihr dort in eurer Zelle. Eure gesamte Ausrüstung ist erstmal weg. Der virtuelle Knast von Star Citizen besteht zum einen aus eurer Zelle und dem Zellentrakt. Dort haltet ihr euch mit 49 anderen Verbrechern auf.

Natürlich wandert ihr nicht nur stumpf durch die Gegend. Im Knast wird hart gearbeitet. Daher fahrt ihr jeden Tag mit dem Fahrstuhl hinab in die Minen. Dort heißt es, Erz abbauen. Anschließend geht es wieder zurück in die Zelle.

Es gibt außerdem Automaten, an denen ihr euch etwa Medipacks oder Nahrung kaufen könnt. Eure Arbeit in der Mine macht ihr nämlich nicht umsonst, sondern verdient euch damit Merits, die als Währung dienen.

Ist es möglich, zu fliehen? Ja. Es gibt einen geheimen Fluchtweg durch eine Höhle. Habt ihr diesen gefunden, müsst ihr versuchen, ihm bis zum Ausgang zu folgen. Allerdings habt ihr damit eure Strafe natürlich nicht abgesessen und seid rehabilitiert. Im Gegenteil: Man wird nun wieder Jagd auf euch machen und solltet ihr geschnappt werden, dürft ihr das nächste Mal noch länger im Knast verbringen.

Außerdem muss ein Ausbruch gut geplant werden. Ihr braucht nämlich etwas Ausrüstung dafür, wie Sauerstoff-Spritzen, die ihr euch erst besorgen müsst. Ein Ausbruch könnte dann zu einem sehr spannenden Erlebnis werden.

Ein Spiel im Spiel

Star Citizen Gefängnis Minen
Sitzt ihr in Star Citizen im Gefängnis, müsst ihr in den Minen arbeiten.

Könnt ihr euren Aufenthalt im Bau verkürzen? Wenn ihr wirklich gute Arbeit leistet und eure verdienten Merits spart, dann ist es möglich, euch mit ihnen die Freiheit zu erkaufen.

Was passiert, wenn ihr nicht spurt? Zettelt ihr vielleicht einen Kampf an oder versucht, offen zu fliehen, dann könnte das fatale Folgen haben. Denn in der Mitte des Zellentrakts befindet sich eine vollautomatische Kanone, die kurzen Prozess mit allen macht, die sich nicht benehmen.

Was ist das Besondere am Gefängnis? Der Knast in Star Citizen befindet sich im Grunde außerhalb des Spiels. Es ist eine Art Spiel im Spiel, das sozusagen unabhängig vom Rest des Weltraum-MMOs stattfindet.

Wann werden die Gefängnisse eingeführt? Die Alpha von Star Citizen erhält mit Version 3.9 den virtuellen Knast. Die Version soll Ende März erscheinen. Wer schon das Weltraum-MMO spielt, kann dann ja mal ausprobieren, wie es sich so im Gefängnis lebt.

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Quelle(n):
  1. Gamingbolt

Warcraft 3: Reforged sieht mit Custom Map aus wie WoW – „Okay, das ist episch“

Ein Modder verwandelt Warcraft 3: Reforged in ein Third-Person-RPG. Spieler feiern die Videos und vergleichen es mit WoW.

Was ist das für eine Map? Trotz der gespaltenen Stimmung um Blizzards Warcraft 3: Reforged spielen einige Spieler gern. Zumindest bekunden sie großes Interesse in den Kommentaren unter den Videos von Modder Serj Vasylyshyn. In seinen Videos demonstriert er, wie er WC3: Reforged in der Third-Person-Ansicht spielt.

Dabei kommt ein heimisches WoW-Feeling auf. Durch die Ansicht und die Map-Veränderung wirkt es, als würde man in der World of Warcraft herumlaufen.

Wie PCGamer berichtet, sind solche RPG-Maps und Third-Person-Mods, die Vasylyshyn verwendet, nichts Neues für Warcraft 3. Dennoch ist es spannend, diese im aktuellen Reforged zu sehen.

Wie sieht das aus? Im ersten Video sieht man den Charakter durch ein kleines Dorf laufen. Entlang eines Flusses stößt er schon bald auf einen Feuer-Golem, der sich vor dem Spieler zum Leben erweckt.

Der gespielte Charakter kann mit seinem Schwert angreifen und nutzt außerdem einen Feuerzauber im Kampf.

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Das zweite Video geht knapp 5 Minuten. Vasylyshyn schreibt, dass jemand sehen wollte, wie diese Modifikation des Spiels in geschlossenen Räumen aussieht. Er kämpft dort in einer Festung gegen Skelettkrieger und kämpft sich Stück für Stück zu einem großen Portal durch.

Mit seinen Verbündeten betritt er das Portal und landet an einem offenbar unfertigen Platz auf der Map.

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Ist die Mod bereits fertig? Sein Projekt nennt er “Engless Tale: Dragon Hunter” (Vermutlich ist Endless Tale gemeint) – es soll eine RPG-Map für Singleplayer werden. Alles, was man in den Videos sieht, sei noch Work-in-Progress und könnte sich noch stark verändern.

Was sagen die Spieler dazu? In den Kommentaren zu den hier eingebetteten YouTube-Videos erntet dieses Projekt viel Lob. Einer der am höchsten bewerteten kommentare lautet “Okay, das ist episch”. Andere sagen:

  • “WTF das sieht großartig aus”
  • “Bleib dran, Kumpel, es sieht toll aus”
  • “Umhang, Rüstung und Schild sehen besser aus als im aktuellen WoW”
  • “Das ist tatsächlich geleaktes Gameplay von einem der neuen Dungeons in WoW Shadowlands”

Schon in der Beta von WC3: Reforged wurde das Game mit WoW verglichen – wer gewann den Schönheitsvergleich?

Andere erinnern aber auch daran, dass Blizzard sich die Rechte für Mods sichert, die Nutzer erstellen. Möglicherweise würden sie ihn nicht mal als Autor dort nennen. Doch Vasylyshyn schreibt, dass das für ihn nichts ändert. Er habe Spaß an dem Prozess des Erstellens. “Vielleicht hat später jemand Spaß, wenn er es spielt. Egal, wer als Autor angezeigt wird.”

Wie gefällt euch das Projekt? Würdet ihr die Map ausprobieren?

Derweil gibt Blizzard die Rückgaben für WC3: Reforged frei – Spieler wollen ihr Geld zurück.

CS:GO hat 7 Jahre nach Release mehr Spieler als je zuvor auf Steam

Counter-Strike: Global Offensive hat im Februar einen neuen Spieler-Rekord aufgestellt. Noch nie spielten so viele den Shooter, der bereits im August 2012 erschienen ist. Doch woran liegt es?

Welchen Rekord hat CS:GO aufgestellt? Counter-Strike: Global Offensive hält sich seit Wochen fast durchgängig auf Platz 1 der Steam-Charts – vor Dota 2, PUGB oder GTA V.

Am 9. Februar 2020 jedoch wurde ein Rekord gebrochen. Es spielten 901.305 Spieler gleichzeitig den Shooter (Steamcharts). Damit wurde der bisherige Rekord aus dem April 2016 mit 850,485 gleichzeitigen Spielern deutlich überboten.

Schon Anfang des Jahres haben wir von MeinMMO berichtet, dass CS:GO in den letzten Monaten besonders erfolgreich war. Nun haben sie die höchste Spielerzahl aller Zeiten und es gut möglich, dass dieser Rekord in den kommenden Tagen nochmal gebrochen wird.

Der Rekord, aufgestellt in den letzten 24-Stunden

Warum ist CS:GO im Februar so erfolgreich? Warum genau im Februar 2020 der bisherige Allzeit-Rekord gebrochen wurde, ist nicht klar erkennbar. Es gab keinen besonderen Patch und kein Event, das für erhöhte Aufmerksamkeit hätte sorgen können.

Jedoch gibt es viele Faktoren, warum CS:GO in den letzten Monaten so einen Aufwärtstrend hat, darunter der Wechsel auf Free2Play und fehlende Alternativen.

Wechsel auf Free2Play legte den Grundstein

Wann begann der Aufwärtstrend? Im Dezember 2018 wechselte CS:GO das Bezahlmodell. Während man zuvor den Shooter kaufen musste, gibt es ihn seitdem kostenlos. Zudem wurde der Modus “Danger Zone” eingeführt, ein Battle Royale.

Zwar bekam CS:GO für die Ankündigung des Wechsels auf Free2Play 14.000 negative Reviews, doch inzwischen scheint dieser Wechsel dem Spiel sehr gutgetan zu haben.

Während im Laufe des Jahres 2018 in vielen Monaten nur 250.000 bis 330.000 Spieler durchschnittlich pro Tag CS:GO spielten, fiel der Shooter seitdem nicht mehr unter die 350.000er Marke.

Im Dezember 2018 wechselte CS:GO auf Free2Play (Steamcharts)

Warum spielen jetzt noch mehr CS:GO? CS:GO hat seit dem Wechsel auf Free2Play kaum größere Updates vorgenommen, doch trotzdem wächst das Spiel weiter. Ein möglicher Grund könnten fehlende Alternativen sein.

Zwar gibt es erfolgreiche Shooter wie Fortnite, Overwatch oder Apex Legends, doch sie haben andere Spielweisen und Zielgruppen im Fokus. Klassische, taktische Shooter wie Counter-Strike gibt es selten und wenn, scheitern sie oft und werden dann geschlossen.

Eine funktionierende Alternative ist CrossFire, die besonders in China sehr beliebt ist, jedoch in der eigenen Heimat nun geschlossen wird. Zwar vertreibt Steam CS:GO bereits seit Jahren über den Publisher Perfect World in China, doch nun ist Steam selbst aktiver auf dem chinesischen Markt geworden. Das hatte möglicherweise auch Einfluss auf den neusten Nutzer-Rekord, den Steam aufgestellt hat.

Gut möglich also, dass auch aus China mehr Spieler zu CS:GO gestoßen sind.

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CS:GO sehr beliebt, vor allem in Europa

Woher kommen die CS:GO-Spieler? Die Analyse-Webseite SteamDB nutzt die Steam-API, um Daten auszuwerten. Dies hat sie auch beim Rekord von CS:GO getan.

So spielten zum Zeitpunkt des Rekords 440.000 Menschen auf offiziellen Servern (also weniger als 50%). Davon kamen jedoch mehr als 60% aus Europa. Auf den Servern von Perfect World in Asien spielten immerhin 21,2% aller Nutzer.

Auffällig ist, dass CS:GO in Nord-Amerika kaum gespielt wird. Dort sind Konsolen jedoch auch deutlich beliebter und Counter-Strike ist vor allem ein PC-Titel.

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Experte fragt: „Kann ein einziger Fix das PvP in Destiny 2 retten?“

Bei Destiny 2 sollen bald die Trials ihre Rückkehr feiern. Doch der Zustand vom PvP ist aktuell ausbaufähig. Ein YouTuber glaubt, die Lösung gefunden zu haben.

Das sagt der Experte: Der bekannte YouTuber Mtashed formuliert seine Lösung als Frage: Würden Primär-Waffen tödlicher sein, hätten wir dann eine bessere PvP-Erfahrung?

Warum er diese These aufstellt und welche genauen Änderungen er im Kopf hat, betrachten wir weiter unten. Wir schauen uns zunächst den Schmelztiegel aktuell und in der Vergangenheit an.

Michael “Mtashed” Tash ist seit Destiny 1 dabei – Quelle: Twitter

Der Schmelztiegel in verschiedenen Destiny-Epochen

Wie ist die PvP-Situation aktuell? Momentan dominieren vor allem Spezial-Waffen den Kampf Hüter gegen Hüter. Gefühlt wird jeder Kill im PvP von einer Schrotflinte, einem Fusionsgewehr oder einem Sniper erzielt.

Auch die Zahlen (via Destinytracker) zeigen, dass je nach Modi die Spezial-Waffen mehr als Primär-Waffen genutzt werden oder aber zumindest mit ihnen gleich aufliegen. Das sorgt bei vielen Spielern für Frust.

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Es kommt kaum zu “anständigen” Duellen im Schmelztiegel. Die mächtigen Spezial-Waffen lassen sich anscheinend kaum kontern. Also werden die Hüter ihrerseits selbst zu rutschenden Pumpen-Spielern oder fackel alles mit Jötunn ab.

Ein weiterer Faktor macht es vielen Primär-Waffen momentan schwer. Sie benötigten oftmals perfekte Präzision. 150er und 140er Handfeuerwaffen verlangen von euch 3 schnelle Kopfschüsse, um einen Hüter in annehmbarer Zeit zu besiegen.

Das Gleiche präzise Verhalten verlangen auch andere Waffengattungen, beispielsweise aggressive Scoutgewehre wie die Polaris Lanze. Wird ein Körpertreffer gelandet, rutscht die TTK (Zeit zum Töten) in den Keller.

Lord Shaxx wacht über den Schmelztiegel

Wie sah das PvP von Destiny 2 zum Release aus? Als Destiny 2 seinen Launch 2017 feierte, war die PvP-Situation gänzlich anders. Gespielt wurde nahezu ausschließlich mit Primär-Waffen. Der Grund: Waffen wie Sniper und Schrotflinten bedurften der seltenen Power-Munition.

Zudem luden Fähigkeiten langsam auf, die Hüter selbst waren in ihrer Mobilität stark eingeschränkt und gekämpft wurde ausschließlich 4 vs 4. All das führte zu einer eher gemächlichen PvP-Erfahrung.

Das kam bei den Hütern nicht gut an. Der Destiny-Entwickler nahm sich das Feedback zu herzen und krempelte das PvP gehörig um. Durch mehrere Updates entstand der schnelle, Fähigkeiten-geladene und vor allem tödliche Schmelztiegel von heute.

So sah das in Destiny 1 aus: Im Vorgänger von Bungies aktuellem Loot-Shooter waren Primär-Waffen tödlicher als sie es jetzt sind. Dadurch fiel es einem Schrotflinten-Spieler schwerer die Distanz zu überbrücken.

Generell gab es ein höheres Risiko beim Nutzen der mächtigen One-Shot-Waffen. Fusionsgewehre mussten aus der Deckung heraus geladen werden. Scharfschützen mussten stets ihre Umgebung im Auge behalten.

Die beliebte Handfeuerwaffe Eyasluna richtete bei einem Kopftreffer 86 Schaden an. So reichte es oft einen kritischen Treffer zu landen und mit zwei raschen Bodyshots den Hüter zur Strecke zu bringen.

Falkner Austringer Handfeuerwaffe Destiny
Mit Ornament ahmt die Falkner die Eyasluna auch optisch nach

Ihr Nachfolger im Geiste, die Falkner aus Destiny 2, verursacht 70 Schaden. Bei gleicher Feuerrate wohlgemerkt. Der niedrigere Schaden verlangt gezwungenermaßen drei Crits. Zwar wird sich derweilen bei Destiny über den hohen Aim-Assists aufgeregt, doch bei Weitem nicht jeder Schuss fliegt automatisch in den feindlichen Kopf.

Natürlich wurde die Sandbox in Destiny 1 nicht nur gefeiert. Auch hier gab es Probleme mit Waffen-Balance und zu starken Fähigkeiten. Die Haftgranaten beispielsweise töteten auf einen Schlag und flogen nach Abwurf fast wie von Zauberhand zielsicher zum Gegner.

Das schlägt Mtashed konkret vor:

Wie sehen die Lösungsansätze vom PvP-Experten aus? Mtahsed gibt zu, dass der Schmelztiegel in Destiny 1 nicht perfekt war. Aber gerade Primär-Waffen müssen sich eine zünftige Scheibe von ihren damaligen Vettern abschneiden.

Destiny-Thorn
Die Dorn als Orientierungspunkt

Als Referenz nimmt er zudem eine Waffe aus Destiny 2: die Dorn . Sobald man einen Kill erzielt und ein sogenanntes Überbleibsel (eine Art Sphäre) aufsammelt, wird die Waffe gebufft. Genau dieser verbesserte Zustand sei seiner Meinung nach ideal als Standard für alle Primär-Waffen.

Durch den erhöhten Schaden und die dadurch niedrigere Präzisions-Anforderung, fühlt sich die Waffe mächtig an und er traut sich auch in Duelle mit seiner Primär-Waffe zu ziehen. Mtashed gibt zu bedenken, dass er sich keine TTK wie in Call of Duty wünscht.

Keinesfalls wünscht er sich so starke Primär-Waffen wie die gebuffte Einsiedlerspinne als den Standard. Weiterhin sollen Spezial-Waffen stark und nützlich sein. Aber die Hüter sollen nicht mehr ohne Risiko auf die One-Shot-Waffen zugreifen können.

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Was haltet ihr von den Vorschlägen Primär-Waffen wieder tödlicher zu machen? Glaubt ihr auch, dass Schrotflinten, Fusionsgewehre und Scharfschützengewehre aktuell zu einfach in der Nutzung sind?

Welches Event morgen startet und einen großen PvP-Fokus hat, lest ihr hier:

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  1. Mtashed

Twitch-Streamer wird von Trollen terrorisiert, die ihm Döner schicken – Droht mit Polizei

Der Twitch-Streamer Ali „Gross Gore“ Larsen ist für seine Sessions im MMORPG Runescape und für kontroverse Auftritte bekannt. In letzter Zeit ist er in den Fokus von Trollen geraten, die ihm Döner ins Haus schicken. Das nimmt groteske Züge an. Der Streamer sagt, er habe eine Angststörung entwickelt, die so befeuert wird.

Das sagt der Streamer: In einem Runescape-Stream vom 9. Februar erklärt Gross Gore (27) sein aktuelles Problem: Leute bestellen Döner, schicken den an seine Adresse und bezahlen den nicht mal:

Das ist der dritte Döner, der heute zu mir nach Hause geliefert wird. Und er ist nicht bezahlt. Ich finde das kein bisschen lustig und ich werde den Stream deshalb beenden.

Später erklärte er in einem Video-Tweet, dass Döner im Wert von 59€ zu seiner Adresse geschickt wurden. Die Leute verschwendeten sein Geld, das Geld der Imbissläden und er finde das einfach nicht lustig. Gross Gore sagt: Ihr werdet in Schwierigkeit kommen, wenn man euch erwischt.

Er werde jetzt einen Tag freinehmen und sich um das Problem kümmern:

  • so will er zur Polizei gehen und dafür sorgen, dass die Trolle, die ihm Döner schicken, in Schwierigkeiten geraten
  • er will jeden Döner-Laden in der Nähe aufsuchen, um seine Situation zu erklären

Gross Gore sagt, das sei überhaupt nicht lustig. Diese Aktion befeuere seine Angststörung.

https://twitter.com/GrossieGore/status/1226602395578380288

Clevere Trolle leisten Detektiv-Arbeit

Darum ist das für Gross Gore so ernst: Der Streamer hat schon seit längerem Probleme mit Trollen, die über sein Privatleben recherchieren, Informationen über ihn herausgefunden haben und die im Netz verbreiten.

So haben Trolle rausgefunden, von wo aus Gross Gore arbeitet, anhand einer elektrischen Box in einer Ecke. Die Trolle versammelten sich in einem Discord-Server und klügelten gemeinsam aus, wo er arbeitet. Als er dann in den Stream kam, spammten sie die Adresse, wo er genau sitzt.

Ich war erschrocken. Ich dachte, ich werde verfolgt. Ich hab mir in die Hose gemacht. Meine Angststörung ging durch die Decke. Ich dachte, ich werde getötet.

Die Leute hätten sogar eine Blaupause des Gebäudes gehabt. Die wären im „Detektiv-Modus“ gewesen. Gross Gore beschreibt die Trolle als “super-smart” und Super-Freaks.

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Die treiben Gross Gore gerade in den Wahnsinn – in UK nennt man sie Kebap.

Dass Leute ihm jetzt Döner schicken, zeigt Gross Gore, dass sie wissen, wo er wohnt und Informationen über ihn haben. Das gibt seiner Angststörung neues Futter.

Erst vor einem Monat war der Subreddit von Gross Gore gesperrt worden, weil sie ihm große Mengen an Joghurt an seine Adresse geschickt haben (via reddit).

So reagieren seine Fans: Auf Twitter wird Gross Gore dafür kritisiert, den Vorfall öffentlich zu machen. Dadurch zeige er den Trollen, dass sie mit ihrem Verhalten Erfolg haben. Sie würden nun immer weitermachen.

Andere fordern ihn auf, die Döner an Bedürftige zu spenden oder seine Adresse bei den örtlichen Läden auf eine schwarze Liste setzen zu lassen.

Trolle setzen Streamer kräftig zu

Das steckt dahinter: Die Community des MMORPGs Runescape auf Twitch gilt sowieso als ziemlich schwierig und aufbrausend. Man geht davon aus, dass da schon einige “harte Leute” unterwegs sind.

Gross Gore ist ein ziemlich aggressiver und kontroverser Streamer, der immer wieder polarisiert. Der macht Twitter-Stunts, brüllt in die Kamera und flamet. Nutzer von reddit werfen ihm vor, das kalkuliert zu machen, um Aufmerksamkeit zu erzielen.

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Gross Gore hat etwa 410.000 Follower auf Twitch.

Offenbar ist da mit den Jahren eine schlechte Beziehung zwischen ihm und einigen Trollen entstanden, die jetzt Freude daraus ziehen, persönliche Daten von Gross Gore zu verbreiten und ihm so Schaden zuzufügen.

Das ist beängstigend für ihn und hat nichts Lustiges an sich.

Ein deutlich lustigere Geschichte um Gross Gore gab’s vor einer Weile. Da behauptete er, Blizzard habe einen NPC in WoW gepackt, nur um ihn zu verspotten:

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  1. dexerto

Trainer rechnen: Shiny Riolu kostet in Pokémon GO theoretisch 150 Euro

Seit vergangenem Freitag findet man in Pokémon GO Shiny Riolu. Das neue Shiny zu bekommen, könnte ganz schön teuer sein. Trainer haben berechnet, dass man 150 Euro für die theoretische Chance hinlegen muss.

Darum geht es: In dem Sinnoh-Event, welches heute Abend, den 10. Februar, um 22 Uhr endet, gibt es erstmalig Shiny Riolu aus den Eiern. Dafür ist es sogar etwas häufiger in 7-km-Eiern zu finden.

Wer ein Shiny Riolu schlussendlich haben möchte, der muss aber tief in die Tasche greifen, um gute Chancen zu haben. Um die 150 Euro muss man hinlegen, um eine gute Wahrscheinlichkeit zu haben.

700 Eier für ein Shiny Riolu

So wurde gerechnet: Riolu ist im Sinnoh-Event mit einer Chance von etwa 1 zu 14 aus den Eiern geschlüpft. Dazu kommt dann noch die Shiny-Chance von Baby-Pokémon, die bei 1 zu 50 liegt.

Rechnet man diese beiden Chancen zusammen, dann liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1 zu 700, dass man ein Shiny Riolu aus einem Ei bekommt. Das bedeutet wiederum, dass man 700 Eier ausbrüten muss, um das gewünschte Shiny zu erhalten.

Shiny Riolu
Die Shiny-Form von Riolu ist ziemlich selten

Wie teuer ist der Spaß? Wer 700 Eier ausbrüten möchte und dafür nicht auf die kostenlose Brutmaschine setzt, der muss sich ganze 234 Brutmaschinen kaufen.

Kauft man die Inkubatoren aktuell in der Abenteuerbox, dann muss man ganze 13 Boxen kaufen, denn aktuell gibt es 18 Brutmaschinen pro Box.

Um 13 Boxen zu kaufen, braucht man 19.240 Münzen, die in etwa einen Wert von 150 Euro entsprechen. Zumindest müsste man dafür die Münzenbundles für 109,99€ und für 43,99€ kaufen. Streng genommen ist man dann bei 153,98€, hat dann aber noch 460 Münzen übrig.

Eier
700 Eier muss man ausbrüten, um eine theoretische Chance auf Shiny Riolu zu haben

So sieht die Realität aus: Die Chance auf Riolu ist nur im Sinnoh-Event erhöht. Damit man also “nur” 700 Eier ausbrüten muss, müsste man sie allesamt im Sinnoh-Event erhalten.

Das ist allerdings gar nicht möglich, denn das Sinnoh-Event geht nur ein Wochenende über. So viele Geschenke kann man pro Tag aber nicht aufmachen, um insgesamt auf die 700 7-km-Eier zu kommen.

Pro Tag konnte man im besten Fall in etwa 40 Eier aus den Geschenken erhalten. Hat man so viele Eier an allen 4 Eventtagen erhalten, dann kommt man gerade mal auf 160 Eier und nicht auf die erforderlichen 700 Eier.

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Das muss man bei den Rechnungen beachten: Natürlich dreht sich hier alles um Wahrscheinlichkeiten. Ihr könnt auch direkt im ersten Ei ein Shiny Riolu gehabt haben oder brütet sogar 1.000 Eier aus und kommt nicht an das begehrte Shiny. Wer also bereits ein Shiny Riolu hat, der kann sich glücklich schätzen.

Diese Rechnung zeigt nur, dass Shiny Riolu verdammt selten ist und unterm Strich, wenn man es unbedingt haben möchte, ziemlich kostspielig werden kann.

Zudem muss man bedenken, dass diese Chance nur für das Sinnoh-Event berechnet wurde. Außerhalb vom Event ist Riolu deutlich seltener in den Eiern, wodurch man zukünftig noch mehr Glück haben oder noch mehr Geld hinlegen muss.

Bereits zum Release von Riolu im vergangenen Jahr berechneten Spieler, dass man 50 Euro ausgeben muss, um eine gute Chance auf das begehrte Pokémon zu haben.

Sucht ihr nach einer Herausforderung? Dann besiegt doch Boreos schon im Duo:

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Quelle(n):
  1. reddit

Im Beta-Trailer sieht das MMO Blue Protocol wie ein Anime aus, den ihr spielen könnt

Das wunderschöne Anime-MMORPG Blue Protocol zeigt einen neuen Trailer. Uns erwartet offenbar wirklich eine Art spielbarer Anime.

Was zeigt der neue Trailer? Das eigentlich japanische Video fokussiert sich auf die Story des Action-MMOs. Eine von Fans mit Untertiteln übersetzte Version des Trailers lässt uns auch an der Geschichte teilhaben.

Wir erfahren, dass wir Helden verkörpern, die 1.000 Jahre aus der Zukunft zurückgereist sind, um die Welt vor einer Katastrophe zu retten. Dazu müssen sie das mythische Monster Avalitia befreien. Doch in der Vergangenheit ist es nur eine Legende.

Wir sehen jede Menge Szenen aus dem Spiel, darunter Kämpfe aber auch einige NPCs. Die Kämpfe laufen wie schon in den Videos zuvor sehr actionlastig und schnell ab. Ebenso zu sehen gibt es ganz kurz eine Art Wolf als Mount.

https://youtu.be/rOGHPfg2xLg

Storylastiges Anime-MMO

Was verrät der Trailer? Das Video erweckt den Eindruck, als wäre das MMO Blue Protocol extrem storylastig. Wüsste man nicht, dass es sich um ein Spiel handelt, könnte der Trailer genauso gut zu einem 3D-animierten Anime gehören.

Der Fokus auf der Story und auch für die Geschichte wichtige NPCs zeigen, dass uns hier ein Onlinespiel zu erwarten scheint, das sich vor allem an die Spieler richtet, die sehr gerne spannende Stories in einem MMO erleben möchten.

Warum wurde der Trailer veröffentlicht? In Japan startet im März die Closed Beta von Blue Protocol. Ab dem 12. Februar ist es möglich, sich zu registrieren, vermutlich auf der offiziellen Website. Um Lust darauf zu machen, hat Publisher Bandai Namco nun diesen Beta-Trailer veröffentlicht.

Beta gibt mehr Einblicke

Können auch wir mitmachen? Allem Anschein nach gibt es keinen Region-Lock. Das heißt, im Grunde könnt ihr euch auch registrieren und solltet ihr ausgewählt werden, dürft ihr mitspielen. Allerdings ist das Spiel momentan noch auf Japanisch.

Eine englische Lokalisierung ist einer Stellenausschreibung zufolge aber geplant. Ob diese aber schon zur Closed Beta verfügbar sein wird, ist eher fraglich. Wann das MMO hierzulande offiziell starten wird, ist unklar.

Gibt es eine NDA zur Beta? Nein. Jeder Tester kann frei über das sprechen und schreiben, was er während der Testphase in Blue Protocol erlebt hat. Wir können uns also auf jede Menge neue Informationen zum Spiel einstellen.

Freut ihr euch schon auf Blue Protocol? Hat euch der Beta-Trailer Lust gemacht, selbst zu spielen?

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Quelle(n):
  1. MassivelyOP

Tank, Heiler oder DD – In welcher Rolle zieht ihr am liebsten durch MMORPGs?

Wir wollen von euch wissen, welche Aufgaben ihr am liebsten in einer Gruppe übernehmt. Seid ihr einer Rolle treu oder spielt ihr alles gerne? Erzählt mal!

Was ist die “Holy Trinity”? In vielen modernen MMOs werden die Klassen in drei große Kategorien eingeteilt, die über die Aufgabenverteilung innerhalb einer MMORPG-Gruppe bestimmen:

  • Tanks, die die Angriffe der Gegner abfangen und ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
  • Heiler oder Supporter, die die Gruppe buffen und am Leben halten
  • Damage Dealer (DDs), die beim Gegner viel Schaden anrichten

Dieses Konzept erlangte vor allem durch WoW an Beliebtheit und verbreitete sich seit dem im Genre. Viele der Spieler haben sich im Laufe der Jahre darauf auf bestimmte Rollen eingeschossen.

Manche bevorzugen es als DDs durch die Weltgeschichte zu ziehen. Als Magier lassen sie Tod und Verderben auf ihre Gegner herabregnen. Oder sie fallen ihren Gegnern hinterhältig in den Rücken als Schurken.

final fantasy xiv paladin af4
Seit den Zeiten von Pen-and-Paper-Spielen gelten Paladine als der Inbegriff eines Tanks

Andere hingegen kleiden sich lieber in schwere Rüstung und stellen sich zum Schutz ihrer Mitstreiter auf. Häufig nehmen sie dafür auch ein Schild in die Hände, wie zum Beispiel Paladine, die in MMORPGs oft Tanks sind.

Und die dritte Gruppe besteht klassischerweise aus Priestern oder Druiden, die mit ihren Buffs und Heilzaubern die Gruppe unterstützen. Mancheiner würde sogar sagen, dass sie von allen Rollen die größte Verantwortung tragen.

Die Rollen der Holy Trinity sind aber natürlich kein Muss und auch nicht in allen MMORPGs vertreten. Seid ihr Puritaner, die nur eine bestimmte Rolle spielen? Oder spielt ihr alle Rollen gleich gern? Oder haltet ihr so gar nichts von dem Holy-Trinity-System und spielt lieber Hybrid-Klassen? Erzählt mal!

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CoD MW Season 2: Sogar Trailer ist nun geleakt, doch wo bleibt die Vorstellung?

Bei Call of Duty: Modern Warfare ist nun sogar schon der Trailer zur Season 2 vorzeitig geleakt. Doch offiziell wurde die in Kürze startende neue Saison immer noch nicht vorgestellt. Viel Zeit bleibt Infinity Ward nicht mehr.

Was weiß man bereits zur Season 2? Offiziell noch nicht wirklich viel. Im Prinzip nur,

Sonst war das auch schon mit offiziellen Aussagen.

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Vor Kurzem gab es jedoch einen Leak auf der offiziellen Seite. Dort wurden offenbar aus Versehen und frühzeitig zahlreiche Infos zur Modern Warfare Season 2 online gestellt, diese verschwanden aber kurz darauf wieder.

Seitdem warten Spieler gespannt auf die offizielle Enthüllung sowie eine Roadmap zur Season 2. Doch von dieser gibt es auch einen Tag vor Start der neuen Saison immer noch keine Spur.

Was hat es mit dem neuen Trailer-Leak auf sich? Nun wurde im Vorfeld zur heiß erwarteten Vorstellung sogar schon der offizielle Trailer zur Season 2 vorzeitig über einen Xbox-Account geleakt. Zwar wurde auch dieser mittlerweile gelöscht, doch einige Spieler schafften es, den Trailer herunterzuladen und somit festzuhalten.

Hier könnt ihr ihn Euch anschauen:

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Was zeigt der neue Trailer zur Season 2? Zunächst einmal bestätigt das Video das Start-Datum der Season 2. Zwar wurde es bereits mehrmals angedeutet, doch nun ist’s sicher – die neue 2. Saison startet am 11. Februar.

Was steckt noch drin?

  • Es gibt einen genaueren Blick auf Ghost, den neuen Operator aus dem Season 2 Battle Pass
  • Man sieht neue Multiplayer-Karten, auf denen ihr euch bald wohl in Standard-Formaten wie Team Deathmatch oder Domination austoben könnt: das beliebte und bereits geleakte Rust sowie die Map Atlas Superstore – eine Art Baumarkt oder Lagerhaus.
  • Zudem sieht man die neue Feuerkampf-Karte Bazaar sowie eine neue Map für den großen 64-Spieler-Modus Bodenkrieg. Diese nennt sich Zhokov Boneyard und spielt auf einem Schrottplatz mit vielen Containern und Flugzeugwracks.
  • Außerdem gibt es einen genaueren Blick auf die beiden neuen Waffen aus der Season 2. Dabei handelt es sich um die Grau 5.56, ein Sturmgewehr im Stile der Sig 552 Commando, sowie die Striker 45, eine Maschinenpistole, die der HK UMP 45 nachempfunden ist.
  • Auch einige Skins aus dem neuen Battle Pass sind zu sehen.

Wann wird die Season 2 nun endlich offiziell vorgestellt? Nun sind bereits zahlreiche Details zur neuen Modern Warfare Season 2 bekannt.

Doch noch immer warten viele gespannt auf die Vorstellung. Denn diese fällt immer umfangreicher aus und bietet zudem meist eine Art Roadmap, sodass Spieler wissen, wann was auf sie zukommt. Und auch nicht zuletzt aufgrund eines möglichen Battle Royale.

Viel Zeit bleibt Infinity Ward und Activision dafür nicht mehr. Bereits morgen, am 11. Februar, wohl um 19:00 Uhr deutscher Zeit, startet die neue Season 2.

Eine Vorstellung wäre also entweder heute Abend oder spätestens morgen früh fällig. Dann sollten wir endlich weitere Details zur neuen Saison erfahren.

Was haltet ihr nach bisherigem Stand von der Season 2? Worauf freut ihr euch am meisten? Oder lassen euch die bisher durchgesickerten Inhalte kalt?

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Quelle(n):
  1. CharlieIntel

WoW: Accountgebundene Essenzen bleiben großer Wunsch der Spieler

Ein Ruf nach Verbesserung nimmt in World of Warcraft einfach kein Ende. Spieler wollen accountweite Essenzen. Da die fehlen, spielen sie lieber gar nicht mehr.

Schon seit dem Release von Patch 8.2, Azsharas Aufstieg, gibt es einen großen Kritikpunkt an Battle for Azeroth. Die Essenzen für das Herz von Azeroth machen einen großen Teil der Charakterstärke aus, sind aber schwer freizuschalten.

Für viele Spieler ist das eine riesige Hürde, aufgrund derer sie Zweitcharaktere komplett vermeiden. Der Wunsch nach „accountweiten Essenzen“ ist schon seit Monaten ein großes Anliegen der Spieler.

Was ist das Problem? Essenzen für das Herz von Azeroth sind ein essentieller Bestandteil der Charakterstärke in der aktuellen World of Warcraft. Sie geben nicht nur starke passive Boni, sondern auch zusätzliche aktive Fähigkeiten. Während Rang 1 einer Essenz im Regelfall in wenigen Stunden freigeschaltet werden kann, benötigen die höheren Ränge oft viel Aufwand, der Tage oder gar Wochen dauern kann.

Besonders bei den Ruf-Fraktionen oder dem PvP ist das schwierig, wenn Spieler diese Arten von Inhalten überhaupt nicht mögen.

Der Grind nach Essenzen ist für viele Spieler erdrückend.

Das sagen die Spieler dazu: Im jüngsten Beitrag des Subreddits von WoW melden sich viele Spieler zu Wort, die ihre Sicht der Dinge darlegen. Einige ihrer Kommentare wollen wir hier wiedergeben. Sie stehen stellvertretend für viele Stimmen, denn sie haben zahlreiche Upvotes bekommen.

So etwa Roentgen1666, der schreibt:

Ich liebe WoW. Ich liebe Raiden. Ich habe wenig Zeit zum Spielen. Ich liebe es, Zweitcharaktere zu spielen. Ich kann aber nicht, denn die Dinge, die accountweit sein sollten, sind es nicht. Anstatt mehr zu spielen, weil ich Spaß auf Twinks habe, spiele ich weniger weil ich gelangweilt von meinem „Main“ bin und definitiv nicht all die Stunden investieren will, um all die Dinge zu wiederholen, die ich bereits erledigt habe, nur um einen zweiten Charakter spielbar zu machen. Diese Grinds erhöhen nicht die gespielten Stunden, Blizz, sie senken diese. (…)

Darauf reagiert yuriaoflondor:

Jupp. Heute habe ich entschieden, dass ich einen Priester in Raids ausprobieren will. Ich hatte ihn zum Launch von BfA auf die Maximalstufe gebracht, aber das war’s auch. Dann habe ich realisiert, dass ich meinen [legendären] Umhang erst freischalten muss, die Daily-Quests grinden muss um meinen Umhang aufzuleveln, dann die verstörenden Visionen machen muss, mir eine neue Waffe suchen muss und für die Essenzen grinden muss und DANN würde ich in der Lage sein, Spaß in Raids zu haben. Das ist einfach zu viel.

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Was macht Blizzard? Trotz all der Kritik hat Blizzard bisher keine Pläne veröffentlicht, Essenzen accountweit freizuschalten. Sie haben aber durchaus den Grind für einige Essenzen reduziert. Erst vor wenigen Nächten wurden die Ruf-Voraussetzungen der neusten Essenzen in Uldum und dem Tal der Ewigen Blüten von Ehrfürchtig auf Respektvoll herabgesetzt.

Würdet ihr mit accountweiten Essenzen mehr spielen? Oder ist das schon gut so, dass jeder Char sie einzeln freischalten muss?

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Ihr wollt mehr zum Spiel? Tolle Specials, heiße News und interessante Infos zu World of Warcraft findet ihr auch auf unserer WoW-Seite auf Facebook.

Quelle(n):
  1. reddit.com/r/wow/

FIFA 20 TOTW 22: Die Predictions zum neuen Team der Woche

In FIFA 20 erscheint am Mittwoch das TOTW 22 (Team of the Week). Erfahrt hier, welche Spieler gute Chancen auf einen Platz im neuen Team der Woche haben.

Update: Das neue TOTW ist jetzt bekannt:

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Was sind TOTW Predictions? Bei den Predictions zum Team der Woche handelt es sich um Vorhersagen der Community. Dabei wird versucht zu erahnen, welche Spieler aufgrund ihrer guten Leistungen vom Wochenende von EA in das nächste TOTW gewählt werden.

Erstaunlich oft treffen die Vorhersagen dabei ins Schwarze und es gelingt, viele Spieler richtig vorherzusagen. Eine Garantie sind die Predictions allerdings nicht.

Vorhersage zum Team of the Week 22 in Ultimate Team

Diese Predictions stammen von fifauteam:

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Torhüter:

  • TW: Alexander Schwolow (SC Freiburg)
  • TW: Agustin Rossi (Club Atletico Lanus)

Verteidiger:

  • IV: Sergio Ramos (Real Madrid)
  • LV: Kenny Lala (RC Strasbourg)
  • RV: Denzel Dumfries (PSV Eindhoven)
  • LV: Caner Erkin (Besiktas JK)
  • IV: Kevin Theophile-Catherine (Dinamo Zagreb)
  • IV: Ricardo Costa (Boavista FC)

Mittelfeldspieler:

  • RF: Angel Di Maria (Paris Saint Germain)
  • LF: Robin Quaison (FSV Mainz 05)
  • ZOM: Gaston Ramirez (Sampdoria)
  • RM: Timothy Chandler (Eintracht Frankfurt)
  • ZM: Callum McGregor (Celtic)
  • ZM: Fabian Frei (FC Basel)
  • LF: Marius Bülter (Union Berlin)
  • ZM: Samuel Asamoah (Sint-Truidense)
  • RF: Marcus Edwards (Vitoria Guimaraes)

Stürmer:

  • ST: Kevin Volland (Bayer Leverkusen)
  • ST: Ivan Toney (Peterborough United)
  • ST: Jorge Molina (Getafe CF)
  • ST: Cyriel Dessers (Heracles Almelo)
  • ST: Fabio Borini (Hellas Verona)
  • ST: Lukas Hinterseer (Hamburger SV)
  • ST: Dani Gomez (CD Tenerife)
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Mögliche Bundesligaspieler im TOTW 22

Diese Spieler aus der Bundesliga könnten dabei sein:

  • Kevin Volland machte ein richtig starkes Spiel und schoss 2 Tore im Top-Spiel gegen Borussia Dortmund. Damit könnte er sich seine erste Inform-Karte in FUT 20 verdient haben.
So könnte die erste Inform-Karte von Volland aussehen
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  • Alexander Schwolow hielt den Kasten der Freiburger mit 6 Paraden sauber. Ob es für diese starke Torhüter-Leistung eine TOTW-Karte gibt, erfahren wir am Mittwoch.
  • Robin Quaison erzielte mit seinem Hattrick alle 3 Tore für Mainz 05 im Spiel gegen Werder Bremen. Eine starke Leistung, die durchaus mit einer Inform-Karte belohnt werden könnte.
  • Timothy Chandler spielte stark und steuerte 2 Tore zum 5:0 Sieg von Eintracht Frankfurt gegen Augsburg bei.
  • Marius Bülter sorgte mit seinen 2 Toren gegen Werder Bremen für den Sieg von Union Berlin. Damit könnte der Mittelfeldspieler seine erste Inform-Karte erhalten.

Dann erscheint das TOTW 22: Ab Mittwoch, den 12. Februar um 19:00 Uhr, sind die neuen Inform-Karten in FIFA 20 Ultimate Team verfügbar.

So könnt ihr die Predictions jetzt nutzen: Um euch schnell ein paar Coins in FUT zu verdienen, könnt ihr die TOTW Predictions nutzen. Hier verraten wir euch, was ihr dabei beachten müsst:

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Quelle(n):
  1. fifauteam

FIFA 20 verschenkt so viele Top-Karten wie nie – So profitiert ihr davon

In FIFA 20 könnt ihr in diesem Jahr Top-Karten erspielen, ohne eine einzige Münze auszugeben. Wir zeigen euch die besten Karten, die man bisher komplett umsonst abstauben konnte und erklären euch, wie ihr dadurch profitieren könnt.

Das ist dieses Jahr neu: EA Sports veröffentlicht in FUT 20 vermehrt Aufgaben, mit denen sich FUT-Spieler exklusive Spezialkarten erspielen können. So gibt es Top-Karten, die man ausschließlich durch Gameplay-Aufgaben freischalten kann. Viele FUT-Fans freut das.

Akanji Story
Diesen Top-Verteidiger kriegt ihr nur, wenn ihr fleißig seid

Darum lohnen sich die Aufgaben-Karten: Der größte Vorteil dieser Karten dürfte sein, dass man keinerlei Münzen für sie ausgeben muss und sie sich dadurch jeder FUT-Spieler leisten kann. Ebenso braucht man kein Glück beim Öffnen von Packs. So kann sich aktuell jeder den 88er Akanji verdienen, der auf dem Transfermarkt sicherlich um die 200.000 Münzen kosten würde.

Zudem sind diese Karten exklusiv und meistens ziemlich stark. Sie können auch nicht auf dem Transfermarkt erworben werden. Das macht sie besonders und vor allem Fans bestimmter Spieler freuen sich über Top-Karten ihrer Lieblinge, die auch noch kostenlos sind.

So kommt ihr an Gratis-Karten: Im Rahmen vieler FUT-Events veröffentlicht EA zusätzliche Aufgabenspieler. So gibt es zum aktuellen Future-Star-Event zum Beispiel 3 Spieler, die sich durch Aufgaben erspielen lassen. Interessant sind für viele Spieler auch die Ligen-Aufgaben, die immer zur Verfügung stehen und bei denen ihr zwischen verschiedenen Gratis-Karten wählen könnt.

Balotelli

Zudem wurden mit FUT 20 die Icon Swaps eingeführt. Hier erspielt ihr euch Swap-Token, die ihr gegen verschiedene Icon-Karten tauschen könnt.

Doch auch zwischendurch erscheinen immer mal wieder neue Gratis-Karten.

Stärkt euer Team – So profitiert ihr von den Gratis-Karten

Die besten Gratis-Karten bisher: Bei den bisher veröffentlichten Gratis-Spezialkarten ist wirklich alles dabei. Es gibt junge Talente, etablierte Spieler sowie Alt-Stars. Ebenso sind viele Ligen vertreten, sodass im Prinzip jeder sein Team mit der ein oder anderen Karte verbessern kann. Bleibt man hier also am Ball, kann man sein Team womöglich entscheidend verstärken.

11 der besten Gratis-Karten

Richtig stark und beliebt sind vor allem, die Karten, die sich mit etwas Glück noch weiter verbessern können. So sind Plea und Mbabu zwar schon ziemlich gut und haben ordentliche Stats, doch im Laufe der Saison können diese Karten noch weitere Upgrades erhalten.

Doch auch Mittelfeldspieler wie Ziyech (90) und Iniesta (90) erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie deutlich stärker, als ihre Basis-Karten sind.

Diese Gratis-Karten könnt ihr euch aktuell holen: Momentan gibt es während des Future-Stars-Events 3 Karten, die ihr euch umsonst holen könnt. Das Besondere bei diesen Karte ist, dass ihr diese sogar selbst durch spezielle Aufgaben verbessern könnt.

Future Stars Academy Spieler
Für diese Karten könnt ihr euch Upgrades verdienen

Außerdem gibt es mit den Ligenaufgaben starke Spezialkarten wie Verstraete (86), Moi Gomez (86) und Politano (87). Und in den Saison-Aufgaben gibt es in jeder Saison verschiedene Storyline-Karten zur Auswahl, wenn ihr genug XP gesammelt habt.

Das sagt die Community zu den Gratis-Inhalten

Die Community freut es: So sagt Reddit-User Fragrant-Dingo: “Ich denke, die Möglichkeit, sich diese Karten zu verdienen, macht die schlechten Rewards, die man für Division Rivals und die Weekend League Woche für Woche erhält, wieder gut.”

Und auch Stereo-Zombie hat nur Positives zu berichten: “Als jemand, der keine Weekend League spielt und wenig Münzen hat, habe ich mit diesen Karten einen Riesenspaß.”

Oder HeiZenBast, der sagt:” Für mich sind diese Aufgaben der beste Teil an FIFA in diesem Jahr”

Es gibt aber Spieler, deren Meinung gemischt ist. So sagt DaveShadow: “Für mich haben die Aufgaben etwas die Weekend League versaut. Ich kann am Wochenende 30 WL-Spiele machen, um am Ende unnütze Rote-Inform-Karten zu erhalten. Oder ich mache 30 Spiele und verbessere Odegaard und James und verdiene mir zusätzlich Icon-Swaps-Token. Diese Karten sind wenigstens spielbar.”

Richtig schlechte Stimmen sind hier kaum zu finden. Was haltet Ihr von den Gratis-Karten und welche habt ihr schon gesammelt? Erzählt es uns doch in unserer Facebook-Gruppe.

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Mit Shadowlands könnte WoW einen großen Zeitsprung machen

In World of Warcraft könnten bald viele Jahre vergehen. Grund dafür ist ein kleines Detail, das auf einen schnelleren Verlauf der Zeit im neuen Addon hindeutet …

In der nächsten Erweiterung von World of Warcraft geht es in die „Shadowlands“, also die Reiche der Toten. Doch Spieler spekulieren bereits über die Zeit danach, denn die könnte besonders interessant werden. Immerhin gibt es im Spiel Hinweise darauf, dass die Zeit in den Schattenlanden anders vergeht. Das könnte dafür sorgen, dass wir nach „Shadowlands“ einen großen Zeitsprung in der Geschichte von Azeroth erleben.

Woher stammt die Information? Auf Reddit merkte ein Nutzer an, dass Todesritter in Legion eine Questreihe für ihr Reittier abschließen konnten. Ein Teil der Quest wird von „Salanar der Reiter“ vergeben. Das ist ein NPC, der zuletzt im Startgebiet der Todesritter auftauchte und dort eine Verbindung zu den Schattenlanden hatte (“Reich der Schatten”) in denen er sich aufhielt. In Legion sagt er:

Seid gegrüßt, Todesgebieter. Seit unserer letzten Begegnung sind Jahre vergangen, aber für mich waren es nur wenige Tage.

WoW Salanar Quote

Das ist ein klarer Hinweis darauf, dass in den Schattenlanden die Zeit langsamer vergeht. Während dort nur wenige Tage verstreichen, vergehen in der „realen Welt“ Wochen, Monate oder Jahre.

Da Blizzard nach eigenen Aussagen immer ungefähr 2 Erweiterungen in die Zukunft plant, dürfte man bei Einführung der Quest schon gewusst haben, dass es künftig in die Schattenlande geht. Die Information könnte also ein kleiner Teaser sein, zumal sie sonst keinen Nutzen für die Quest hat.

Wie wahrscheinlich ist das? Ein solcher Zeitsprung würde große Veränderung für Azeroth bedeuten und quasi ein „zweites Cataclysm“ sein, bei dem viele Gebiete überarbeitet werden müssten. Allerdings wäre das auch eine perfekte Gelegenheit, um frischen Wind in das Spiel zu bringen und vielleicht einen neuen Widersacher zu etablieren.

Der könnte in den Jahren der Abwesenheit der großen Helden für Chaos gesorgt haben. Vielleicht hat N’Zoth überlebt und das Schwarze Imperium erschaffen? Vielleicht ist die Leere schon längst dabei, Azeroth zu attackieren, wenn wir zurückkehren?

Hots Chromie Dancing

Chromie ist ein weiteres Indiz: Ein weiteres Indiz, das auf Reddit immer wieder diskutiert wird, ist Chromie. Chromie ist ein bronzener Drache und kennt sich mit verschiedenen Zeitlinien aus. In Shadowlands ist Chromie der Ansprechpartner für neue Charaktere. Sie können bei ihr eine Erweiterung auswählen und diese dann erleben. Dann wird die ganze Welt auf den Stand dieser Erweiterung gebracht, sodass nicht etwa vier unterschiedliche Kriegsfürsten in Orgrimmar stehen.

Eine solche Technologie wäre auch perfekt, um einen Zeitsprung in die Zukunft durchzuführen.

Beta wird Hinweise liefern: Wahrscheinlich ist, dass die Beta von Shadowlands uns bereits erste Hinweise liefern wird, ob Blizzard einen solchen Zeitsprung geplant hat. Wenn es nämlich große (Story-)Quests gibt, die uns aus den Schattenlanden immer mal wieder nach Azeroth führen, dann müssten sie mit solchen Hinweisen gestreut sein. Ist das nicht der Fall, hat Blizzard das Konzept der unterschiedlich verstreichenden Zeit vielleicht verworfen.

Sollte es jedoch gar keine Quests geben, die von Shadowlands aus zurück nach Azeroth oder „hin und her“ führen, wäre das vielleicht auch ein Indiz, dass Blizzard um die Zeitverschiebung weiß und deswegen bewusst so vorgeht.

Es wäre aber auch möglich, dass das neue Warcraft-Buch „Shadows Rising“ darauf erste Antworten gibt.

Mehr dazu werden wir sicher in den nächsten Wochen erfahren, denn die Beta von Shadowlands dürfte schon bald beginnen.

Hättet ihr Lust auf einen großen Zeitsprung in World of Warcraft? Oder wäre das zu krass und die Änderungen zu umfangreich für eine Erweiterung?

Ihr wollt mehr zum Spiel? Tolle Specials, heiße News und interessante Infos zu World of Warcraft findet ihr auch auf unserer WoW-Seite auf Facebook.

Quelle(n):
  1. reddit.com/r/wow/

475.000 sehen Kampf der Giganten in LoL, aber es ist ein Blutbad

Die europäische LoL-Liga LEC sieht 2020 schon nach 3 Wochen wie eine klare Angelegenheit aus. G2 Esports scheint unaufhaltsam. Nun überrollten sie die Mitfavoriten Fnatic und machten klar, wer in Europa in der League of Legends das Sagen hat. Dabei sahen ihnen in der Spitze 475.000 Leute zu, ein Saison-Rekord.

So war es all die Jahre: Lange Zeit beherrschte Fnatic das europäische League of Legends. Von den ersten 6 Meisterschaften gingen 5 an Fnatic. Doch mit G2 Esports erwuchs ihnen ein Rivale und beide Teams lieferten sich spannende Schlachten um den Titel in Europa.

Das kippte allerdings nach 2018, als der starke Midlaner Caps von Fnatic zu G2 Esports wechselte, um dort eine Art Super-Team zu formen, das um die WM mitspielen würde. Seitdem dominiert G2 Esports.

LoL-Caps
Das ist Caps, der Midlaner von G2 Esports. Sein Wechsel war eine Erschütterung der Macht.

Das ist die Situation für G2 Esports: G2 Esports war letztes Jahr nur eine Serie davon entfernt, Weltmeister zu werden. Doch diese Serie verloren sie gegen FunPlus Phoenix.

2020 gehen sie mit demselben Teams ins Rennen wie letztes Jahr. Um etwas Schwung reinzubringen, haben sie aber innerhalb des Teams 2 Positionen getauscht. Perkz spielt jetzt wieder in der Midlane und Caps hat es auf die Botlane verschlagen.

Nachdem es in der ersten Woche ein wenig hakte und sich Top-Laner Wunder über die offiziellen Stühle beschwerte, ist das Team mittlerweile auf Betriebstemperatur.

Blutbad statt knappem Match, weil die Botlane wegkippt

So war das Match gegen Fnatic: Fnatic galt eigentlich als das Team, das G2 Esports schlagen muss, um wieder Meister zu werden. Die haben mit Rekkles als ADC einen der prominentesten Spieler in Europa. Fnatic war 2019 das größte Team im Westen, noch populärer als G2 Esports in der regulären Saison.

Doch das Match der beiden Spitzenteams am 8. Februar erwies sich diesmal als Blutbad und war relativ früh entschieden. G2 Esports gewann in nur 30 Minuten mit 25-9.

Das Match begann gleich schlecht für Fnatic, denn G2 Esports schaute früh auf der Botlane vorbei. Von da an hatte G2 Esports einen Gold-Vorteil und gab den das Match über nicht mehr ab.

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Das Match begann für Fnatic schon ziemlich mies.

Danach konnte sich Fnatic wieder ins Match zurückkämpfen und es bis Minute 22 einigermaßen knapp gestalten.

Doch ein Teamfight brach in der Midlane aus, der von Beginn an zu Gunsten von G2 Esports lief. Nachdem der ADC von Fnatic, Rekkles, seine Stopwatch nutze, um sich kurz zu schützen, gab es offenbar ein Missverständnis: Sein Team floh, Rekkles blieb isoliert zurück und starb.

Kurz danach zeigte Perkz, wie man die Stopwatch richtig nutzt und überlebte es, von Fnatic in den Fokus genommen zu werden.

Ohne den ADC hatte Fnatic keine Chance in den nächsten Sekunden. Nach dem Fight stand es 11-6 und G2 Esports war mit 5000 Gold vorne. Da war es eigentlich vorbei. Bei weiteren Teamfights schraubte G2 Esports die Kills in die Höhe und es kam zu dem Blutbad. Das Match endete dann mit 25-9 einseitig.

https://twitter.com/G2esports/status/1226244613939138560
Dieser Fight wird Rekkles als Fehler angekreidet. Der verzockt sich mit der Stopwatch und stirbt früh.

Einmal mehr herausragend: Perkz auf Ryze. Der holte sich den 3. MVP-Titel in 6 Spielen.

Es war insgesamt eine starke Leistung von G2 Esports. Jankos auf Elise konnte im Jungle Akzente setzen, Wunder erreichte mit Aatrox 7-1-4 und auch die Botlane gewann klar.

Die meiste Kritik bei Fnatic musste der Supporter Hylissang einstecken. Auf reddit wird er von den LoL-Zuschauern als „Coinflip“-Spieler gesehen: Manchmal hat er einen guten Tag, manchmal einen schlechten. Diesmal einen richtig miesen. Hylissang starb auf Nautilus 8-mal.

Auch Rekkles hatte gegen G2 Esports keinen Sahnetag erwischt.

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Mit einem etwas gemeinen Tweet feierte G2 Esports den Sieg.

Das Match war der erwartete Hit beim Publikum. In der Spitze sahen 475.000 Leute zu, das meistgesehene Match der Season bislang.

G2 Esports perfekt – Schalke 04 noch sieglos

Wie sieht es sonst aus? Der Spitzenplatz in Europa scheint schon festzustehen, mit 6-0 führt G2 Esports die Liga souverän an. Dahinter sind gleich 4 Teams auf Platz 2 mit 4-2 Siegen, darunter Fnatic.

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Ganz übel läuft es dieses Jahr für das deutsche Team in der League of Legends, Schalke 04. Da ist kein Land in Sicht. Schalke ging vor der Saison ein Wagnis ein und verpflichtete 3 Spieler neu, um Abgänge zu kompensieren. Unter den Neuzugängen war ein 27-jähriger Griechen, der früher als Star, aber schwierig galt. Von dem hatte sich Schalke offenbar versprochen, das Team zu führen.

Mit dem neuen Team hat Schalke noch kein Spiel gewonnen und steht jetzt bei 0-6 auf dem letzten Platz der LEC. Nächsten Samstag treten sie gegen G2 Esports an.

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Quelle(n):
  1. dotesports

Final Fantasy XIV: Was ist Bozja und warum wird es bald für uns wichtig?

Die Erweiterung Shadowbringers hat viele vergessene Storystränge von Final Fantasy XIV wieder zum Leben erweckt. Einer der ältesten davon ist der Inzident von Bozja.

Ab dem Patch 5.25 startet in FFXIV die nächste Quest-Reihe, die sich um aufwertbare Waffen von Shadowbringers dreht, wie zuvor schon Relikte, Anima und Eureka. In ihrem Zentrum stehen dieses Mal die Nation Bozja und legendäre “Königinnenwache”.

Ich denke, dass Bozja für uns nicht nur wegen den neuen schicken Waffen wichtig sein wird. Dafür spielte dieses Lore-Element zu eine zu große Rolle in FFXIV.

Schauen wir uns dafür an, was Bozja eigentlich ist und welche Vorgeschichte es hat.

Achtung: Es folgen Spoiler zur Hauptstory von Final Fantasy XIV. 

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Um welche Königin geht’s und warum soll sie bewacht werden? 

Die Zitadelle von Bozja gehört zu den ältesten Lore-Elementen von Final Fantasy XIV. Sie wird zum ersten Mal bereits in einer der Cutscene von 1.0 während einer Unterhaltung zwischen den beiden imperialen Legati Gaius van Baelsar und Nael van Darnus erwähnt.  

Die Region von Bozja liegt im Süden des Kontinentes Ilsabard und war vor ihrer Eroberung durch die Garlear die Heimat der Helion-Hrothgar. Die gleichnamige Hauptstadt war der Sitz ihrer Königinnen.

Wann genau Bozja zu einer der imperialen Provinzen geworden ist, ist nicht genau bekannt. Garlemald begann die Eroberung des Kontinents Ilsabart laut dem Lore-Buch etwa um das Jahr 1515 herum und beendete sie in 1520, also vor etwa 57 Ingame-Jahren. Der Fall von Bozja wird also ungefähr in diesem Zeitrahmen liegen. 

Aus der Quest-Reihe des Jobs Revolverklinge erfahren wir, dass die Waffe Gunblade von der persönlichen Garde der Königinnen genutzt wurde. 

Gunbreaker-FF14
Der neue Job Revolverklinge nimmt seine Ursprünge in der Region von Bozja

Es begann vor vielen Jahren mit der Hrothgar-Königin Gunnhildr. Die Gunblades wurden seitdem von einer Generation der Revolverklingen an die nächste weitergereicht. Sie ermöglichen es ihrem Nutzer Geschosse abzufeuern, die in Äther getränkt sind und magische Effekte haben. 

Das unterscheidet sie drastisch von den Gunblades, die von den Galrmald-Soldaten genutzt werden und macht sie sehr wertvoll. 

Natürlich können die aufwertbaren Waffen von Shadowbringers aus offensichtlichen Gründen nicht alle Gunblades sein. Meine Vermutung ist es daher, dass unser Lieblingsschmied Gerolt uns die neuen Waffen auf Basis der Technologie herstellt, die in den Gunblades ursprünglich verarbeitet wurde. 

Aber richtig interessant wird Bozja für uns aus einem anderen Grund. Die Zitadelle von Bozja steht in direkter Verbindung mit dem Fall des künstlichen Mondes Dalamud, der eines der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte von FFXIV darstellt. 

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Blast from the Past

Alles begann mit einem recht kleinen Gegenstand. Der “Lunar Transmitter”, ein lange Zeit verschollenes allagisches Artefakt, gehörte ursprünglich dem garleischen Adelsgeschlecht van Darnus. Es war ein wertvolles Erbstück der Familie. 

Nach eingehender Erforschung des Gegenstandes kamen die Garlear zur Erkenntnis, dass es in der Lage war den Mond Dalamud zu beeinflussen. In der Hoffnung durch das Artefakt neue Arten von Waffen entwickeln zu können, wurde das Projekt “Meteor” ins Leben gerufen.

Die Befehle dazu kamen von Kaiser Solus zos Galvus persönlich und wurden auch von der breiten Masse der Bevölkerung unterstützt. Das Projekt wurde daraufhin dem genialen Wissenschaftler Midas nan Garlond anvertraut, dem Vater von Cid. 

final fantasy xiv cid nan garlond
Genau wie sein Vater ist Cid ein genialer Wissenschaftler und Erfinder. Er leitet eine Gruppe von Ingeneuren und ist die Schlüsselfigur vieler Quest-Reihen in FFXIV.

Midas bildete ein Team aus erstklassigen garleischen Wissenschaftlern und brachte den Transmitter nach Bozja. Wir wissen nicht, wie lange genau die Experimente und Tests rund um das Artefakt durchgeführt wurden. Es muss sich dabei aber um mehrere Jahre handeln, da die Besessenheit von Midas mit Projekt Meteor dazu führte, dass sein Sohn Cid ohne Vater aufwuchs.   

Während seiner Forschung entdeckte Midas, dass Dalamud keineswegs ein natürlicher, sondern ein künstlich hergestellter Satellit war. Die Testversuche dauerten bis zum Jahr 1562, als es dann zu einer Katastrophe kam.

Die Wissenschaftler schafften es zwar, Dalamud aus seinem Schlaf zu erwecken, doch die Kosten dafür waren verheerend. 

Ein Lichtstrahl schoss aus dem Kern von Dalamud und verschlang die Zitadelle. Alles Leben dort wurde in einem einzigen Augenblick ausradiert. Leute, die ihren Geschäften nachgingen… Kinder, die in den Straßen spielten… Es macht mich krank, darüber nachzudenken, wie viele Unschuldige ihre Leben lassen mussten.

Cid nan Garlond

Dalamud feuerte nur eine kurze Salve ab, aber sie reichte vollkommen aus, um die Festung von Bozja und die umliegende Stadt vollständig auszulöschen. In der Explosion starben nicht nur der Vater von Cid, sondern auch die Familie von Radovan, dem Haupt-NPC der Storyline von Revolverklinge. 

Die Vernichtung war so gewaltig und total, dass es sogar Kaiser Solus von dem Gedanken abschreckte Dalamud als Waffe zu nutzen und Projekt Meteor wurde eingestellt. 

Nach alldem, was wir mittlerweile über Solus aka Emet-Selch wissen, wird er davon ausgegangen sein, dass alle Möglichkeiten zur Kontrolle von Dalamud mit dem Untergang von Allag verloren gegangen sind. Ich denke, weitere Forschungen an dem Mond waren für ihn das Risiko nicht wert, dass der nächste Strahl die kaiserliche Hauptstadt treffen könnte.  

Doch der Legatus Nael van Darnus sah die Zerstörung von Bozja als einen erfolgreichen Test für die Macht von Dalamud an. Er würde den Lunar Transmitter nachbauen und den Mond 10 Jahre später auf Eorzea fallen lassen. 

final fantasy xiv 1.0 meteor
Der künstliche Mond Dalamud fiel am Ende der Patch-Reihe 1.x auf die Welt herunter und verursachte eine gigantische Katastrophe. Mit ihm kam auch der Reboot des MMORPGs

Die Folgen vom Bozja-Inzident  

Die Katastrophe von Bozja war eine wichtige Zäsur in der Geschichte von Garlemald. Das Imperium verlor mit dem Tod von Midas nan Garlond nicht nur einen, sondern gleich zwei seiner genialsten Wissenschaftler. 

Nachdem Cid erfuhr, was in Bozja passiert war, fassten er und einige seiner Anhänger den Entschluß Garlemald den Rücken zu kehren und zu fliehen. 

Mit Midas starb aber auch fast das komplette gesammelte Wissen der Garlear über die allagische Technologie. Die Bibliothek von Bozja enthielt die größte Sammlung an Schriften und Artefakten aus der Zeit der Allager, die in der Explosion ausradiert wurden. 

Es war ein harter Rückschlag für den Fortschritt der Waffenentwicklung von Garlemald. 

FFXIV_Gaius_Dalamud
Seit der Zerstörung von Bozja war der Legatus Gaius van Baelsar ein Gegner des Projektes Meteor.

Für die führende Schicht des Imperiums war der Zwischenfall ein Schandfleck. Es gab diverse Versuche ihn zu vertuschen, auch um zu verheimlichen, welche Verluste das Imperium davongetragen hatte, doch die Nachrichten von der vollständigen Auslöschung einer der größten Handelsstädte von Ilsabard verbreiteten sich schnell. 

Vor allem der Legatus Gaius van Baelsar sprach sich vehement gegen den Einsatz von Dalamud und gegen die Wiederaufnahme von Projekt Meteor im Jahr 1572 aus , als Nael van Darnus erneut versuchte den Mond als Waffe zu nutzen. 

Es ist besser ein Land zu erobern, als Nichts. Was haben wir davon über die Leere zu herrschen!? Ich will die Zitadelle von Bozja nicht erneut erleben. Wenn du es schaffst Dalamud runterzubringen, wird Eorzea aufhören zu existieren.

Gaius van Baelsar , Legatus der XIV kaiserlichen Legion

Stets ein Pragmatiker, sah Gaius keinen Wert darin, ein Gebiet zu beherrschen, das bar allen Lebens war. Möglicherweise war es auch seine Erinnerung an Bozja, die ihn zum Umdenken bewegte, nachdem er die unglaubliche Zerstörungskraft der Ultima-Waffe im Praetorium miterlebte. 

In jedem Fall war die Katastrophe von Bozja ein wichtiges Ereignis in der Geschichte von Final Fantasy XIV, dessen Folgen bis jetzt spürbar sind. Aber mit dem Patch 5.25 wird die Zitadelle wohl zurückkehren und noch mal eine wichtige Rolle für uns spielen. 

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Was könnte im Patch 5.25 passieren?

In dem vergangenen Live Letter hat Yoshida deutlich gemacht, dass die Questline, durch die wir neue aufwertbaren Waffen erhalten werden, an die Story des Ivalice-Raids anknüpft. Das macht Sinn:

  • Nachdem in Garlemald jetzt praktisch ein Bürgerkrieg ausgebrochen ist, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, weitere Provinzen in ihrem Kampf um die Unabhängigkeit zu unterstützen. 
  • Bozja wird aktuell von dem Legatus der IV Legion, Noah van Gabranth, regiert. Er war es, der vor 30 Jahren Dalmasca für das Imperium eroberte und aktuell liegt seine volle Aufmerksamkeit auf Ridoranna. 

Wir werden also das tun, was wir am besten können: Uns dem Widerstand anschließen und dem Imperium amtlich auf den Geist gehen.

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Wie man es dem Trailer zum Patch 5.2 entnehmen kann, werden wir dabei von Cid und Mikoto unterstützt. Cids Vater starb in der Explosion von Bozja, es ergibt nur Sinn, dass er bei dem Ausflug dorthin mitkommen will.

Die Frage ist: Was werden wir dort finden? In dem Trailer finden die Szenen mit Cid an zwei “Orten” statt:

  • Im Inneren einer garleischen Einrichtung, die zum Beispiel ein Castrum sein könnte (ab 2:16 Min)
  • Draußen in einer freaky Umgebung, wo alles zerstört ist und Teile von Gebäuden schweben (ab 2:00 Min)

Die zweite Örtlichkeit ist besonders spannend. Es wirkt auf mich wie eine Momentaufnahme von der Bozja-Zitadelle kurz vor dem Einschlag des Strahls von Dalamud.

Die Schwerkraft setzt aus, Gebäude und Straßen zerbrechen und vor allem sieht man Dalamud im Himmel hängen, aber die Stadt ist nicht so absolut zerstört, wie sie später beschrieben wird. 

Das wird noch mal deutlicher, wenn man sich die Umgebung in den Trailer-Abschnitten anschaut, in denen Cid auftaucht: Das hohe Gebäude im Hintergrund der Kampfszene ab 2:05 Min und der Turm, über dem am Ende Dalamud hängt, sehen identisch aus. 

Das bestärkte mich in der Annahme, dass wir an dieser Stelle die Momente kurz vor der Zerstörung von Bozja erleben. Bis jetzt konnten wir uns die Vergangenheit aber “nur” ansehen, mit der kleinen Ausnahme von Estinien im letzten Patch.

In dem Trailer sieht man allerdings, wie wir in der Umgebung aktiv gegen Garlemald-Soldaten und Mechs kämpfen. Und wir sind da nicht nur mit Cid und Mikoto unterwegs, man sieht in dem Video auch mehrere Hrothgar-Kämpfer, die wahrscheinlich dem Widerstand angehören. 

Wenn wir in dem Trailer also wirklich die Momente kurz vor dem Super-GAU erleben, wie sind wir dann dorthin gekommen? Über die Antwort auf diese Frage kann ich nur spekulieren. Ich habe das Gefühl, dass es etwas mit dem weißen Kristall zutun haben wird, den man im Trailer ab 2:13 min sieht, aber das ist reine Vermutung.

Ich denke aber, dass wir in jedem Fall nicht nur mehr darüber erfahren werden, was sich vor 15 Jahren in Bozja zugetragen hat, sondern auch neue Infos über Dalamud erhalten werden. Es ist ein weiterer offener Storystrang, der abgeschlossen wird.   

Neben Bozja wird auch Ruby Weapon den Einzug in Final Fantasy XIV halten:

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