Hier sind die 2 epischen WoW-Cinematics aus Patch 8.2.5 – Das Schicksal der Horde

Patch 8.2.5 von WoW ist in Amerika bereits live und die ersten Charaktere spielen gerade durch die Kriegskampagne. Hier seht ihr, wie der große Handlungsstrang endet.

Vor wenigen Stunden ging in Amerika der Patch 8.2.5 live. Dieser enthält den finalen Schritt der Kriegskampagne. Dabei nimmt der Widerstand endlich Fahrt auf und es kommt zur abschließenden Schlacht.

Spoilerwarnung: Wer nicht wissen will, wie die Kriegskampagne endet, der sollte hier nicht weiterlesen!

Das erste Cinematic aus Patch 8.2.5 – Planung des Angriffs

Vor der Schlacht: In Vorbereitung auf die Belagerung lädt Saurfang den jungen Anduin und die restlichen Widerständler ein. Sie planen einen Angriff auf Orgrimmar und denken darüber nach, wer der nächste Kriegshäuptling sein kann.

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Das zweite Cinematic – Der Kampf Saurfang gegen Sylvanas

Die finale Schlacht um Orgrimmar: Die Belagerung der Widerstandstruppen nimmt Fahrt auf. Die Truppen haben sich vor Orgrimmar gesammelt und die Belagerung soll beginnen. Es gibt ein paar Quests, in der man die ersten Widerstände bricht, bevor die Belagerung starten soll. Doch dann taucht Saurfang auf und will Sylvanas zum Mak’gora herausfordern – einem Duell um die Führung der Horde. In genau diesem Augenblick beginnt dieses lange Cinematic:

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Das ist zu sehen: Der Kampf gegen Sylvanas beginnt und Saurfang scheint keine Chance zu haben. Obwohl er die Waffen von Anduin bekommen hat, hält Sylvanas ihn problemlos auf Abstand und verwundet ihn schwer. Sie verspottet ihn ein bisschen und wird dann Opfer eines Gegenangriffes. Allerdings ist es nur eine kleine Wunde.

Sie verkündet laut, dass die Horde keinen Wert hat, dass alle um sie herum keinen Wert haben würden.

Gerade als Saurfang den Kampf weiterführen will, feuert Sylvanas einen Zauber ab, der Saurfang augenblicklich umbringt. Der Held der Horde und Anführer der Rebellion fällt. Sylvanas hingegen verwandelt sich in eine magische „Rauchwolke“ und verschwindet, sie lässt die Horde zurück.

Anschließend öffnen die verbliebenen Horden-Charaktere, die bisher zu Sylvanas gehalten haben, das Tor von Orgrimmar, sodass Saurfangs Leichnam „nach Hause“ gebracht werden kann.

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BlackXiiV Gwenlian

Schon traurig wie sich Silvanas die brilliante Strategin die den Rückzug beim Großangriff auf die Legion bedauerte und um Wrynn getrauert hat sich einfach zu nem Garosh 2.0 entwickelt der Typ der sich den misst ausgedacht hat sollte man rauschmeißen und somit verliert die Horde mal wieder einen Warchief der mal wieder vorher einfach zu nem Arschloch mutiert weil wegen Gründe

Cortyn

Sylvanas war schon in Warcraft 3 so. Sie hat sich quasi kaum verändert. Und wo genau hat Sylvanas um den Tod von Wrynn „getrauert“?

BlackXiiV Gwenlian

[von der Redaktion editiert]

Cortyn

Das darfst du nach einem Tag gerne nochmal freundlich versuchen.

BlackXiiV Gwenlian

Ah so läuft das also man ist nich pro Sauerfang und gibt entsprechende Gegenargumentationen sowie Quellen an mit der Fragestellung ob diese überhaupt bekannt sind und der Kommentar wird ohne weitere Gründe entfernt da die Antwort scheinbar nicht in den Kram passt.

Ich habe niemandem Beleidigt oder gehatet oder sonst wie gegen Richtlinien verstoßen

BlackXiiV Gwenlian

Aber versuchen wir es nochmal auch wenn der Kommentar wieder gelöscht wird

BlackXiiV Gwenlian

Sylvanas wird von so vielen gehatet weil sie ja ach so bosartig und gemein ist.

Der Angriff auf Teldrassil war der Plan von Sauerfang es sein Plan einen der Anführer zu töten um ein Zeichen zu setzen.
Sylvanas wollte die Bevölkerung Telldrassils als Geißel nehmen und abwarten wie sich die Allianz von innen heraus Zerstört.
Dann kommt Sauerfang und macht den nein das ist nicht Ehrenvoll move und versaut seinen eigenen Plan.
Sylvanas bleibt um die Situation zu retten nichts anderes übrig als den Plan zu ändern und so befiehlt sie den Baum niederzubrennen.

Un nun kommt genau der selbe Kerl daher und labert was von Horde retten und Sylvanas ist ihr Untergang vordert sie nach langem hin und her zu einem Mag’gora herraus ohne vorher irgendwelche Regeln festzulegen also werden die Ursprünglichen genommen ein kampf um leben und Tod ohne wenn und aber

Und dann bekommt der Kerl auch noch ein Heldenbegräbnis.

Sylvanas hat in mehreren Quests, Cinematics Comics sowie Büchern erwähnt das sie vieles für die Horde tut und getan hat sie hat Jahre dafür gekämpft das die Verlassenen ihren Platz bekommen und wege gesucht ihr Volk zu erhalten und nun wird sie als Bad Queen dargestellt die alles wegwirft und meint ihr alle seit nichts und sich dramatisch verzieht?

Sorry das ist nichtnur unlogisch es widerspricht auch ihrer bisheringen Entwicklung und ihrer rangehensweise.

Daher mein Fazit der Cinematc sowie das ganze addon ist eine schwache Leistung hervorgerufen durch unzureichende Recherche udn Einfallslosigkeit

Und meiner Meinung nach dafür kann man mich jetz auch gerne haten genauso kann mich Blizzard mit dem nächsten Addon aber auch gern eines besseren belehren aber für mich fühlt sich World of Warcraft seit BFA nurnoch wie ein Game of Thrones für Arme an

Cortyn

Der Beitrag ist schonmal um längen besser, als der davor – denn er beleidigt niemanden und feindet keinen an. So kann man viel angenehmer diskutieren, dann wird auch nichts gelöscht.

Das hat auch übrigens nichts mit „Pro Saurfang“ oder so zu tun – mir persönlich ist schlicht egal, welchen Charakter man im Spiel mag. Es ist ein Spiel, nicht mehr.

Du hast Recht, dass Sylvanas all die Jahre versucht hat, den Verlassenen einen Platz in der Welt zu sichern. Das wollte sie auch noch im Buch „Before the Storm“, wenngleich dort einige Verlassene versucht haben, ihren eigenen Plazu zu finden und sich ans Leben zu klammern. Das wollte Sylvanas unterbinden und das ist ihr auch zum Teil gelungen.

Doch das reichte nicht. Im „Loyalisten-Ende“, das man nur sieht, wenn man Sylvanas bis zum Ende treu war, spricht sie nochtmal speziell über die Verlassenen. Dass sie alles versucht hat, um sie auf den rechten (ihren) Weg zu bringen, aber dabei gescheitert ist. Deswegen sind ihr nun auch die Verlassenen egal.

Aus ihrem Mitleid für die Verlassenen, weil sie das gleiche Schicksal wie sie selbst teilen, ist im Laufe der Jahre einfach ein „Mittel zum Zweck“ geworden. Das ist eine nachvollziehbare Charakterentwicklung, finde ich.

Die ganze Entwicklung von Sylvanas ist in meinen Augen nachvollziehbar. Sie wird extremer, radikaler und dabei vielleicht genau zu dem, was sie eigentlich verhindern will.

Aber das wird das nächste Addon sicher zeigen, vor allem da immer mehr tatsächlich auf „Shadowlands“ hindeutet.

BlackXiiV Gwenlian

Mir kam es nich so vor als das der letzte Kommentar wirklich angreifend war.
Wobei der Spruch mit dem Wissen nur aus WC und WoW war recht bescheiden geb ich zu falls es beleidigend rüberkam tut es mir leid ich reagiere recht erlärgisch auf sowas.

Das ihre Entwicklung soweit Sinn macht da lässt sich natürlich drüber streiten ich finde es zu Badass zumal mir Sylvanas nie so vorkam als das sie so dumm wäre ein Bündniss mit Azshara DER Badass Queen einzugehen.

Aber wer weiß vieleicht überrascht uns Blizzard ja noch das Sylvanas einen Plan verfolgt denn sie meinte ja auch ihr alle werdet dem Tod dienen oder so.

Und der Untod ist ja eine der Cosmischen übermächte in WoW genauso wie die Leere das Fel und so weiter.

Ich will hier aber keine Theorien verbreiten wie gesagt Sylvanas ist zwar einer meiner lieblings Charaktere aber ich bin kein Typ der seine lieblings Chars bis aufs Blut verteidigt.

Ich verstehe lediglich diese sehr drastische Veränderung zu einem regelrechten Garosh 2.0 nicht denn sie war zwar schon immer düster hat ihr eigenes Ding durchgezogen war aber auch gleichzeitig sehr durchdacht und hat strategisch gehandelt das was sie jetzt gerade abzieht ergibt für mich 0 Sinn und entspricht wie ich finde absolut nicht ihren vorherigen Handlungsweisen das finde ich persönlich sehr enttäuschend.

TheDivine

Sylvi wird sich mit dem diffamieren der Horde keine Freunde gemacht haben, ob Saurfang nun tot ist oder nicht, das wird sie noch teuer zu stehen kommen.

Herrengoth

Sehr schwach.
Da wundert es mich nicht das Classic soviel zulauf hat

Cortyn

Jo. Ich find ein 6-Minuten-CGI-Cinematic mit epischem Kampf zwischen zwei der wichtigsten Figuren in einem Mini-Patch auch äußerst schwach.

… manche Erwartungshaltung will ich haben 😀

Ectheltawar

Keine Ahnung wie Herrengoth das genau meint, aber ich könnte die Aussage durchaus nachvollziehen. Der Cinematic ist mal wieder perfekt und beim anschauen steht einem durchaus die Kinnlade runter. Inhaltlich ist er dann aber nach dem ersten verdauen wirklich schwach.

Wenn man mit der Erwartungshaltung an den Abschluss der Kriegskampagne geht, das Sylvanas endlich für ihre abartigen Greueltäten gerichtet wird, ist er doch wirklich nur schwach als Abschluss der Kriegskampagne.

So episch der Cinematic auch ist, empfinde auch ich ihn als absolut enttäuschend. Der einzige Aha-Effekt wäre wohl das Sylvanas endlich offen ausspricht das ihr die Horde vollkommen egal ist. Aber es waren auch nur ein paar verdrehte Sylvana-Fanbois die das noch nicht wirklich verstanden hatten.

Der Cinematic macht es sogar noch schlimmer, das Ende der Kriegskampagne ist nicht, das man endlich mal „Rache“ nehmen darf an Sylvana. Im Gegenteil, sie verabschiedet sich erst mal ohne größeren Schaden nachdem sie vorher noch mal schnell eine weitere beliebte Figur tötet.

Cortyn

Sylvanas‘ Geschichte ist offenbar noch nicht zuende. Wer ihr treu ergeben war, darf sogar noch einmal mit ihr sprechen und erfährt noch ein bisschen was zu ihren Plänen.

Ich finde diese Erwartungshaltung immer komisch „Ein gutes Ende ist nur, wenn wir den Bösewicht am Ende auch besiegen!“ – Dann wird gleich danach meistens wieder gemeckert, dass man einen Bösewicht so abgesägt hat und WoW am laufenden Band ja seine Bösewicht umbringt.

Ich finds schwierig. Inzwischen ist doch ganz egal, was WoW an neuer Story bringt, die Hälfte der Spieler ist unzufrieden, weil sie denkt, dass sie wüsste was „eine gute Geschichte“ ausmacht und was nicht. Ich finde das ziemlich anstrengend, wenn ich ehrlich bin.

Ectheltawar

Keine Ahnung, ich war immer ein Fan der Warcraft-Geschichte und persönlich war es vor allem diese, welche mich immer wieder zurück geholt hat. Ich will nicht beurteilen ob die aktuelle Geschichte nun gut oder schlecht ist, das dürfte eine eher subjektive Empfindung sein. Ich wollte auch nur bedingt ein eigenes Urteil abgeben. Hier ging es darum das jemand schreibt das er Enttäuscht ist, und das dann mit der Anspielung von „überzogener Erwartungshaltung“ abgetan wird.

Ich denke man sollte es einfach aktzeptieren, wenn sich jemand ein anderes Ende gewünscht hätte und nun eben enttäuscht ist, weil es eben doch nicht den eigenen Vorstellungen oder Geschmack trifft. Da spielt wohl kaum die Länge oder Qualität des Cinematics eine Rolle. Mir ist klar was Du meinst, aber es ist eben nicht richtiger jemandem „überzogene Erwartungshaltung“ vorzuwerfen, nur weil er etwas anders empfindet.

Daher hatte ich eben auch geschildert warum man durchaus von dem Cinematic auch enttäuscht sein kann. Geht mir eben nicht anders. Ich finde ihn toll, verfolge immer noch gespannt die Story in WoW, nur ist es eben auch die aktuelle Story die mich nicht mehr selber spielen lässt. Ich bin seid meinem ersten Schritt damals in der World of Warcraft Nachtelfenspieler und auch Fan. Ich hab lange und viel in dieser Rolle auch Rollenspiel betrieben und ich hoffe das reicht aus um zu verstehen warum gerade ich das ganze AddOn bisher als eine Aneinanderreihung von Enttäuschungen empfinde.

Daher macht auch für mich das Ende der Kriegskampagne da keine Ausnahme. Es ist toll, ein wirklich schon in Szene gesetzter Abschluss, aber auch ich empfinde ihn als sehr unbefriedigend und das hat nichts mit überzogener Erwartungshaltung zu tun. Ich bin gespannt wie es weitergeht und freue mich schon drauf das weiter zu verfolgen, nur zum spielen selber, kann ich mich da aktuell nicht motivieren.

An der Stelle mag ich aber auch einschieben, das es vielleicht krank klingen mag, aber nur die Chance auf Sylvanas Leichnam zu tanzen, oder sie auf andere Art für ihre Greueltaten zur Rechenschaft zu ziehen, würde ausreichen, damit ich sofort nach der Arbeit wieder installieren würde, um genau das InGame zu erleben. Das Ende der Kriegskampagne deutet aber erst mal an das sie selbst, wie auch jene Hordler die sie dabei unterstützt haben, nach wie vor nicht dafür zur Rechenschaft gezogen werden.

Ich hoffe daher auch weiterhin auf das nächste AddOn und kürzlich gab es hier ja einen Interessanten Artikel darüber das Classic der Retail-Version eventuell die Möglichkeit für einen kompletten Umbau gibt. Vielleicht wird ja genau das durch die ganze Sylvana-Storyline eingeleitet und endet in einem inoffiziellen „WoW 2“, ohne das man dafür wirklich ein „neues“ Spiel rausbringen müsste. Mal schauen wie es weitergeht.

Herrengoth

Geht mir genau so. Die Story war einer der wichtigsten Sachen im Spiel. Leider wurde die von Addon zu Addon immer schwächer.

Ich kann es auch nicht mehr anfassen.

Death

Ich bin immer noch Sylvanas „Fanboy“ und der Trailer hat nicht wirklich was neues offenbart, es hieß schon immer dass die Horde nur Mittel zum Zweck für die Verlassenen ist. Sylvanas hat auch schon immer gesagt: „Leben ist leiden“ und ähnliche Zitate.
Heißt man konnte schon immer vorher sehen, dass es irgendwann passiert, nur nicht wann. Hätte ich die Möglichkeit mich der Horde abzuspalten, ich würde ihr folgen.

Ectheltawar

Dann passt dir der Schuh aber auch nicht. 😉

Gerade zu Beginn von BfA gab es unzählige Stimmen von Sylvanas-Fans die immer wieder betonten wie gut sie als Kriegshäuptling der Horde ist. Ihr so wunderbar geschmettertes „For the Horde“ im einstimmenden Cinematic haben die durchaus für voll genommen. Solltest Du aber hingegen schon damals zu denjenigen gehört haben die wussten wie geheuchelt und gelogen dieses „For the Horde“ war, dann warst Du hier auch nicht wirklich angesprochen.

Ich mag das aber auch nicht Missverstanden wissen, ich finde Sylvanas durchaus toll und spannend, aber nicht als Kriegshäuptling der Horde. Die Horde wie nie mehr als ein Zweckbündnis für sie und trotzdem hat Blizzard eine Story geschrieben, welche sie am Ende an die Spitze dieser gesetzt hat. In meinen Augen hat Blizzard damit nun endgültig die Horde „versaut“ und es macht wenig Sinn diese überhaupt weiter existieren zu lassen. Am Ende kommt ohnehin nur der nächste Kriegshäuptling an die Macht der dann wieder die Trommeln des Krieges schlagen muss.

Der Gedanke einer dritten Fraktion fände ich beim aktuellen Stand sogar richtig erfrischend. Warum nicht das ganze Fraktionskonzept etwas aufbrechen. Warum keine dritte Fraktion unter Sylvanas Führung. Eine Fraktion in der sich alle sammeln können die wirklich vor allem auch die „Bösen“ spielen wollen.

Herrengoth

Das CGI-Cinematic ist von seiner Art sehr gut, das streite ich auch nicht ab.

Aber die Handlung ist einfach nur blass und in vielen Fällen nicht ganz Nachvollziehbar.

Der Kampf an sich:
Sylvanas wird als durchweg überlegen dargestellt, Sauerfang hat von Anfang an keine Chance. Sie bewegt sich gezielt und elegant im Kampf, jeder Schritt wirkt perfekt durchdacht. Dann kommt die Wendung, Sauerfang redet von Hoffnung und man sieht, dass Sylvanas sich nicht mehr wie vorher bewegt, sondern eher mit den Angriffen überfordert ist, bis sie sogar verletzt wird. Das passt nicht zu ihrem vorgieren Stil. Ich weiß dass es einen dramaturgisch Zweck hat, aber es wirkt zu billig aufgesetzt. Es fühlt sich nicht natürlich an.

Dann ihr Verhalten, sie wird leicht verletzt und fängt an wie ein kleines Mädchen zu spotten? Das passt nicht zu ihrem Charakter, der seit WC3 aufgebaut wurde. Eine für mich nicht nachvollziehbare Handlung. Taktisch gesehen, auch keine tolle Leistung und total untypisch für ihre Entwicklung.

Was mich persönlich auch noch stört, ist dass die Untoten gerade die Rebellen willkommen heißen, gerade die, die ihr am treusten ergeben sind.

Entweder gehört das noch zu ihrem Plan, oder WoW geht die gleiche Entwicklung wie GOT in Staffel 8.

Mir geht es nicht darum dass man Sylvanas umbringen kann. Oder das der Bösewicht immer sterben muss. Das gefiel mir seit TBC mit Illidan schon nicht. Man kann viel mehr machen, wenn man die Superschurken nicht direkt am Addon ende verheizt. Mir geht es mehr darum, dass das Verhalten nicht zu dem passt, was wir von ihr kennengelernt haben.

So wie das jetzt dargestellt wurde, dann hat Sylvanas jetzt das gleiche Schicksal wie Thrall. Sie wird im nächsten Addon wichtig sein und dann verschwindet sie, wenn sie nicht im Addon sterben sollte, in der Bedeutungslosigkeit.
Und das ist definitiv nicht ein Ende, dass sie als Charakter verdient hat.

Wie hätte ich den Verlauf besser gefunden?
Sylvanas besiegt Sauerfang und will endgültig mit den Rebellen und der Allianz abschließen und befehligt ihren Truppen das Feuer zu eröffnen. (Die stehen nah genug an der Mauer dran) Die weigern sich aber. Sylvanas kämpft alleine(oder mit paar ihren Verlassenen) gegen alle Fronten vernichtet paar. Macht ihre Abschlussrede das sie nichts sind und verschwindet geschlagen.

Fänd ich besser und passender zur Entwicklung des Charakters.

Belpherus

Allein schon wegen mangelnder Story, Charakterentwicklung und Cinematics wird Classic niemals das bessere WoW sein

Herrengoth

Nie Classic gespielt?
Gerade die Story ist besser, die wird dir zwar nicht in Cinematrics präsentiert. Wenn du dir aber die Questtexte und Dokumente durchliest, hast du eine viel intensivere Welt, als es dir Retail je bieten kann.

Belpherus

Hör mir auf Classic als die Proto Version eines Dark Souls zu verkaufen. Classic ist ein Haufen irrelevanter Storyfetzen ohne jeglichen zusammenhang

Herrengoth

Hast es nie richtig gespielt oder?

Du hast deine beschriebene Quests, die nur für sich selber zählen.

Dann hast du verschiedene Quests die zusammen eine Geschichte erzählen.

Dann wiederum hast du Quests dessen gesamten Geschichte über mehrende Gebiete gehen und auf einander aufbauen. Sogar soweit, dass du Horde und Allianz gespielt haben musst um die komplette Entwicklung zu kennen.

So sehr wie die Quests aus Classic die Gebiete mit leben füllen, habe ich nicht mehr in Retail gesehen. Retail ist einfach nur noch auf schnelle Handlung ohne jegliche Tiefe aus.

Cortyn

Sorry, aber das ist wirklich Unsinn.

Ich spiele Classic gerade wieder sehr aktiv und habe echt viel Spaß daran. Aber Classic hat definitiv nicht „mehr Story“ als Retail-WoW.

Fast alle Quests in Classic haben keine Änderung auf den „Status Quo“ in der Spielwelt. Ein riesiger Teil der Quest ist nur „latsche durch die Pampa und sprich mit Experte X auf dem anderen Kontinent, dann komm zurück“ und oft ist das Ergebnis „Ja, das wird unsere Forschung super vorantreiben … in ein paar Jahren“.

Natürlich gibt es auch in Classic Ausnahmen, wie die Onyxia-Vorquest oder auch die Reihe „Der vermisste Diplomat“. Die sind wirklich gut.

Aber was Questdichte, damit auch handlungsrelevante Story und den Fortschritt der Geschichte angeht, da hinkt Classic einfach hinter Retail zurück.

Das liegt aber schon in der Entstehung von Classic begründet. Damals ging es darum, die Spielwelt von Warcraft 3 „aufzupusten“ (im positiven Sinne) und die Welt stimmig und passend zu machen. Es sollte ein Zustand etabliert werden, der die „Ausgangsbasis“ der Spielwelt darstellt. Eine wirkliche Weiterentwicklung der Story gab es aber quasi nicht.

Ich will hier kein „Classic ist schlechter als Retail“-Fass aufmachen, denn es sind unterschiedliche Spiele, die beide ihre Daseinsberechtigung haben und beide Spaß machen. Aber wenn man die reine Story, die in Quests und von NPCs erzählt wird vergleicht, dann ist Retail um einiges umfangreicher und relevanter.

Herrengoth

Ich habe nicht behauptet, dass Classic mehr Story hat.

Man braucht keine Action Story oder große Veränderungen in der Spielwelt um ein Gebiet mit leben zu füllen. Wenn Du eher auf Action mit viel Änderungen stehst, dann wirst du die Schönheit von den Classic Quests nichts verstehen.

Die Onyxia-Vorquest war gut, aber auch nur, weil es sowenige von dieser Art der Quest gibt. würde so etwas in Hülle und Fülle geben, dann wäre die auch langweilig gewesen.

Cortyn

Dann erkläre mir doch bitte mit vernünftigen Argumenten, was denn die „Schönheit von Classic-Quests“ ausmacht?

Das sind in aller Regel „Töte 10-45 Mobs“ oder „Sammel 5-20 Items“. Was macht daran die Welt lebendig? Was ist die „Schönheit dieser Quests“? Weil sie so simpel sind? Weil sie der unterste Standard des Genres sind?

Erkläre es mir bitte mit Argumenten und nicht mit gefühlten Wahrnehmungen wie der „Schönheit, die man nicht versteht, wenn man auf Action steht“.

Belpherus

„Hast es nie richtig gespielt oder?“
Als es aktuell war, und das genügt mir.

„Du hast deine beschriebene Quests, die nur für sich selber zählen.“
Sowas nennt sich Nebenquests, gibts im jedem verdammten RPG und in sogar in gut, weils Relevanz zu der Haupthandlung haben kann, die Classic nicht hatt.

„Dann hast du verschiedene Quests die zusammen eine Geschichte erzählen.“
Also… Questreihen? Die es in jedem Addon auch nach Classic gab?

„Dann wiederum hast du Quests dessen gesamten Geschichte über mehrende Gebiete gehen und auf einander aufbauen. Sogar soweit, dass du Horde und Allianz gespielt haben musst um die komplette Entwicklung zu kennen“
Auch das, nichts was wirklich verloren Gegangen ist. Classic hatt nur den Umstand das es einfach deutlich mehr Gebiete und Quests hat, als ein Addon jemals haben kann. Und das mit der Perspektive hast du überall in BFA, sogar im 2, Raid wurde davon gebrauch gemacht.

„So sehr wie die Quests aus Classic die Gebiete mit leben füllen, habe ich nicht mehr in Retail gesehen“
Du hast es nicht gesehen weil du es nicht sehen willst, weils dich nicht interessiert hat anscheinend. Mehr muss ich nicht wissen. Geh Classic spielen und red dir den Kram weiter schön. Wenn du mich überzeugen willst brauchst du echte Argumente, Gefühle ziehen bei mir nicht

Herrengoth

Duskwood, die Geschichte dahinter wird in verschiedene Questreihen unabhängig von einander erzählt, dazu noch Nebenquests die das Gesamtbild abrunden. Hast du nicht alle gemacht, wirst du den ablauf nicht komplett verstehen.

In Tarrensmill startet bei der Horde eine Questreihe über die neue Seuche, diese wird von der Allianz in Arathi weiterverfolgt.

Um mal paar Beispiele zu nennen.

In Retail hast du eine Hauptstrang den du verfolgst und da bekommst du alles relevante über ein Gebiet erzählt. Dann noch paar Nebenquests und gut. Keine interessanten Charaktere. Alles langweilig gehalten.

Wenn du lieber etwas anspruchsloses willst. Jedem das seine…

Belpherus

Classic Spieler und Elitist, schlimmste Kombination. Höhr auf Anspruch hinzuzudichten wo keiner war.

Misanthrop

Qualität, wie immer, Top! Story, wie zu erwarten, Flop. Tschüss Sylvi, es war schön belanglos.

Ectheltawar

Dann freue ich mich jetzt schon auf die vielen Kommentare der unzähligen Sylvanas-Fans, welche noch vor kurzem immer lautstark betonten das Sylavans alles nur für die Horde tut. Um es mit ihren Worten zu sagen: „Ihr seid nichts“! 😉

Rush Channel

Bring him Home!!!!! ♥♥♥

Youmoku

Allianz ingame und horde full 6 min :D?

Cortyn

Ich glaube bei Cinematics braucht man keine „Gleichberechtigung“ der Fraktionen. Es geht um die Geschichte der Spielwelt.

Freez951

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass die Allianz sich sehr im Hintergrund hält seit nee weile

King

Boah einfach nur Geil. Wie schön es wäre wenn die Geschichte von WoW als Serie geben würde

N0ma

Schade das kein 2. Film gibt.

TheDivine

Schade das die Story um Thrall nie verfilmt wurde.
Wäre wohl besser angekommen als der eigentliche Film der dazu eher das prequell darstellt.

Joachim Werner

Auch wenn viele das ganze haten werden….mir gefielen beide sehr sehr sehr gut.

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