Spieler des Weltraum-Onlinespiels Elite Dangerous planen ein neues, hochinteressantes Projekt, welches die Erkundung des Alls interessanter gestalten soll. Dabei spielen die kommenden, riesigen und sehr teuren Trägerschiffe eine große Rolle.
Was sind das für Schiffe? Die Flottenträger sollen im Juni mit dem großen „Fleet Carriers“-Addon in Elite Dangerous eingeführt werde. Im Grunde handelt es sich dabei um mobile Raumstationen, von denen jeder Spieler aber immer nur eine besitzen kann. Sie sind extrem teuer. Alleine die Basisversion kostet fünf Milliarden Ingame-Credits.
- Die Trägerschiffe verfügen über 16 Landeplätze für je vier kleine Schiffe, vier mittlere Raumer und acht für große Schiffe. Ein Flottenträger besitze eine Sprungreichweite von 500 Lichtjahren und kann 1.000 Tonnen Tritium als Treibstoff transportieren. Tritium ist eine neue Ressource, die erst aus Asteroiden abgebaut werden muss. Ein Sprung in zugangsbeschränkte Systeme ist nicht möglich.
- Es ist aber nötig, die Schiffe regelmäßig zu warten. Das verursachte vor der Beta wöchentlich Kosten in Höhe von mindestens fünf Millionen Credits in der Basisvariante. Diese Unterhaltskosten der Schiffe haben die Entwickler aber nach Feedback aus der Beta um 80-90% reduziert. Wird ein Schiff nicht gewartet, dann muss es außer Dienst gestellt und verschrottet werden.
- Neben den Kosten für die Wartung ist es möglich, die Trägerschiffe zu erweitern, um dort beispielsweise Schiffe oder andere Waren zum Verkauf anzubieten. Das macht die mobilen Raumstationen zu einem interessanten Handelsort. Daher bleiben die Träger an Ort und Stelle, wenn sich der Kommandant aus dem Spiel ausloggt.
- Es ist im Übrigen nicht möglich, Träger zu zerstören, sie können sich aber dennoch ganz gut gegen Angreifer wehren.
- Träger lassen sich nicht verkaufen aber verschrotten. Das aber zu einem deutlich geringeren Preis als der Kaufpreis war.
Lassen sich die Schiffe individualisieren? Die Käufer der Trägerschiffe haben die Möglichkeit, sie nach den persönlichen Vorlieben zu gestalten. So bekommt jeder seinen individuellen Träger.

Ein spannendes Projekt
Wie wollen Spieler diese Trägerschiffe nutzen? Es gibt bereits ein sehr interessantes Projekt von einer Gruppe Spielern, die eine spannende Idee für den Einsatz der Trägerschiffe haben. Diese Idee könnte die Erkundungstouren in die Tiefen des Alls verändern.
Was ist das für ein Projekt? Die Galaxis in Elite Dangerous ist gigantisch. Seit Release des Spiels Ende 2014 haben die Spieler laut dem offiziellen Twitter-Kanal nur rund 0.042% der Sonnensysteme erkundet. Die Community hat also noch einiges vor sich.
Erkundungen in die weit entfernten Gebiete des Alls stellen in Elite Dangerous stets eine spannende Herausforderung dar, sind aber mit Gefahren verbunden. Eine davon ist, dass der Treibstoff ausgeht und Spieler im Nichts stranden. Das kommt gar nicht mal so selten vor, weswegen es sich eine Hilforganisation zur Aufgabe gemacht hat, gestrandete Spieler zu bergen, die Fuel Rats.
Eine Gruppe von Spielern plant nun mit dem Projekt „Deep Space Support Array“ (DSSA), Trägerschiffe zu kaufen und diese an verschiedenen Orten der Galaxis zu positionieren. So sollen sie sichere Häfen für Forscher werden, die unbekannte Sonnensysteme erkunden wollen. Die Spieler reisen zu diesen Trägern an den bisher bekannten Grenzen der Galaxis, tanken dort auf und dringen in die unbekannten Gebiete vor. Dies soll die Gefahr minimieren, plötzlich ohne Treibstoff im All zu treiben. Zudem sollen die Träger günstige Reparaturen anbieten.
Der Plan ist allerdings etwas gewagt, weil niemand weiß, ob das Projekt wirklich klappt und so durchgeführt werden kann. Über 100 Spieler haben sich bereits für das DSSA-Projekt angemeldet. Wie gut dies dann funktioniert, sehen wir im Juni, wenn das „Fleet Carriers“-Addon für Elite Dangerous erscheint.
Frontier Developments, die Entwickler hinter Elite Dangerous haben für das Jahr 2020 große Pläne. Die Fleet Carrier sind nur einer davon. MeinMMO hat euch die Roadmap des Weltraum-Onlinespiels aufgelistet, damit ihr sehen könnt, warum Elite Dangerous in diesem Jahr noch richtig spannend werden könnte.
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