Call of Duty: Nächster großer Cheat-Anbieter gibt auf – Activision zu mächtig

Activision fährt weiterhin eine harte Linie gegen Cheat-Anbieter für CoD-Titel wie Call of Duty: Modern Warfare oder Warzone. Nach einer Drohung durch den Publisher gibt nun der nächste große Verkäufer auf.

Nächster Erfolg im Kampf gegen Cheat-Anbieter: Auch in der laufenden Season 5 von CoD MW und Warzone sind Cheater und Hacker ein nerviges Problem – gerade auf dem PC.

Doch der Publisher Activision und die Entwickler arbeiten weiterhin hart daran, dieses Problem so gut wie möglich in den Griff zu bekommen. Das zeigt auch das jüngste Beispiel einer großen Cheat-Anbieter-Seite. Diese hat nach einer Drohung von Activision und dem Besuch eines Privat-Detektivs nun den Verkauf von Cheats für Spiele der “Call of Duty”-Reihe eingestellt.

Bereits vor einigen Wochen hatte ein anderer großer Cheat-Verkäufer den Betrieb eingestellt, nachdem er von Activision verklagt wurde: Activision verklagt großen Cheat-Anbieter für CoD – Der bittet um Verzeihung

Um diesen Cheat-Verkäufer geht’s: Die Website GatorCheats bietet Cheating-Software und Hacks für verschiedene Online-Spiele wie GTA Online, Valorant oder bis vor Kurzem auch Modern Warfare und Warzone. Gerade bei den CoD-Spielen zählte GatorCheats zu den größeren Anbietern.

cod modern warfare warzone update cheater melden knopf titel
Cheater sind ein dickes Problem in CoD Warzone.

“Kann mir Gerichtsverfahren mit dieser Firma nicht leisten”

In einem Post auf dem eigenen Discord-Server hat GatorCheats nun öffentlich Stellung zu der Angelegenheit bezogen und erklärt, wie die Konfrontation mit Activision ablief. Das Interessante dabei: Offenbar reichte bereits eine deutlich formulierte Abmahnung – zu einem Gerichtsverfahren kam es erst gar nicht.

Das ist bei GatorCheats passiert: Bereits im Mai 2020 gab es für GatorCheats eine Abmahnung durch die Anwälte von Activision Blizzard. Dort wurde die Seite aufgefordert, jegliche Fertigung und Verbreitung von Cheats und Hacks für “Call of Duty”-Produkte einzustellen. Dieser Forderung kam GatorCheats zunächst nicht in vollem Umfang nach und so gab es im September 2020 einen weiteren Schuss vor den Bug.

Diesmal verlieh Activision seiner Forderung offenbar mehr Nachdruck und überstellte die zweite Abmahnung durch einen Privat-Detektiv. Dieser kreuzte am Wohnsitz des Website-Besitzers auf, übergab das Schreiben und machte offenbar unmissverständlich klar, dass man so ziemlich alles über den Besitzer und seine Aktivitäten weiß – selbst die Namen seiner Familienmitglieder.

Danach ging die Kommunikation mit Activision weiter und der Publisher drohte nun nochmal mit einem Gerichtsverfahren, sollte GatorCheats nicht alle Verkäufe und jeglichen Support für alle Produkte von Activision Blizzard endgültig einstellen.

Hier das Statement in voller Länge (Quelle: CharlieIntel)

Das sagt GatorCheats zur der Angelegenheit: Die Mahnungen mit der Androhung eines Verfahrens haben den Besitzer offenbar überzeugt. Dieser veröffentlichte das Statement auf seinem Discord-Server und gab dort nun öffentlich bekannt, nie wieder einen Cheat für ein Spiel von Activision Blizzard zu entwerfen, zu testen oder zu aktualisieren. Der Verkauf sei bereits komplett gestoppt.

Und so sehr er seine Kunden auch liebe, seine Familie liebe er mehr, so der Besitzer von GatorCheats. Er könne es sich nicht leisten, sich mit dieser Firma vor Gericht auseinanderzusetzen und trage eine Verantwortung für seine Familie.

Wie steht’s jetzt um den Cheat-Anbieter? Ganz aufgeben will GatorCheats aber offenbar noch nicht. Zwar sei nun mit Call of Duty Schluss, doch schon in naher Zukunft will er offenbar auf andere Optionen umschwenken, heißt es im Statement. Auch die Seite selbst ist weiterhin in Betrieb und bietet immer noch Cheats für andere Spiele an.

Was haltet ihr von der harten Linie Activisions? Hättet ihr euch das schon viel früher gewünscht? Oder ist dieses Vorgehen in euren Augen immer noch nicht hart genug? Übrigens, falls ihr euch fragt, wie es mit CoD Modern Warfare und Warzone nach Season 5 weitergeht: CoD MW, Warzone Season 6: Gibt’s überhaupt eine neue Saison? Das weiß man bisher

Quelle(n):
  1. CharlieIntel

WoW Classic: Spieler wird wohl Rang 14, ohne Level 60 erreicht zu haben

Ein Spieler aus WoW Classic hat sich ein besonders hartes Ziel gesetzt. Er könnte bald Rang 14 im PvP erreichen – ohne Level 60 zu sein.

In World of Warcraft Classic gibt es einige Ziele, die nur sehr schwer zu erreichen sind. Eines davon ist das Erlangen einer schwarzen Qirajipanzerdrohne als Skarabäusfürst, ein anderes Ziel ist das Erreichen des PvP-Rang 14 – der höchsten Auszeichnung. Selbst auf Level 60 ist das ein Unterfangen, das mehrere Monate lang dauern kann. Doch der Spieler Crashgaming247 hat das Ziel mit seinem Krieger fast erreicht.

Was hat er vor? Crashgaming247 versucht, Rang 14 zu erreichen, ohne dass der Charakter dabei bereits auf dem Maximallevel angekommen ist. Er will den höchsten Rang bekleiden, während sein Charakter noch auf Stufe 59 herumgurkt. Das macht die Aufgabe ungleich schwerer, sorgt aber für eine noch größere Exklusivität, als es der PvP-Rang 14 ohnehin schon ist.

WoW Classic Rang 13 87 percent

Wie weit ist er? Inzwischen hat Crashgaming247 bereits Rang 13 erreicht und ist auf 87% von Rang 14. Wenn alles gut läuft, erreicht er mit den kommenden Wartungsarbeiten Rang 14 und damit dann auch das Ende seiner langen Reise.

Was ist daran so besonders? Rang 14 ist ohnehin schon eine schwierige Aufgabe, auf Level 59 aber noch deutlich schwerer zu bewältigen. Zum einen gibt es deutlich weniger Spieler in diesem PvP-Bereich und die meisten hier sind gut ausgerüstete Twinks. Das sorgt nicht nur für starke Gegenspieler, sondern auch für längere Wartezeiten beim Beitritt zu PvP-Schlachten.

Außerdem muss er sich noch immer mit den Level-60-Spielern um die Ränge prügeln. Denn das Rang-System lässt immer nur eine gewisse Anzahl an Spielern aufsteigen, besonders in den höchsten Rängen. Das erfordert mitunter, pro Tag 12 bis 20 Stunden PvP zu machen.

Die ganze Aktion hat aber auch ein paar kleine Vorteile. Über das PvP-System ist es möglich, ein episches Reittier bereits vor Stufe 60 zu erhalten und auch benutzen zu können.

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Trolle machen ihm das Leben schwer: Allerdings gibt es auch einige Neider und Missgünstlinge. So wird er immer mal wieder getrollt. Einige Mitspieler versuchen unter anderem:

  • NPCs im Alteractal absichtlich in seiner Nähe zu töten, damit er Erfahrungspunkte erhält und Level 60 wird.
  • Drohen ihm im Stream auf Twitch, seinen Account zu hacken und den Charakter zu leveln, wenn er kein Geld zahlt.
  • auf seinen Realm zu transferieren, um die PvP-Brackets für diese Woche zu stören und ihn eine weitere Woche an Zeit zu kosten.
WoW Classic Rang Sirvoktorius
Gut ausgerüstet auf dem Weg zu Rang 14.

Aufgehalten hat ihn das alles aber nicht. Wenn alles nach Plan läuft, erreicht Crashgaming247 schon in wenigen Tagen sein Ziel – es hat auch lange genug gedauert.

Was haltet ihr von dieser Aufgabe und der bisher erreichten Leistung? Beeindruckend und interessant? Oder eher vergeudete Lebenszeit?

Quelle(n):
  1. wowhead.com

FIFA 21: 5 starke Spieler, deren Ratings zu schwach sind

MeinMMO hat sich ein paar unterbewertete Spieler von FIFA 21 angesehen. Hier sind 5 Profis, die eigentlich bessere Werte bei den Ratings verdient hätten.

Das sind die Ratings: Die neuen Ratings der Fußball-Simulation sorgen jedes Jahr für reichlich Gesprächsstoff und einige Rating-Überraschungen. Auch bei FIFA 21 spiegelt der Skill-Wert nicht immer die tatsächliche Leistung eines Spielers wider. Deshalb hat das FIFA-Team von MeinMMO die bisher bekannten Ratings durchgeschaut. Dabei sind einige Hochkaräter aufgefallen, die gut und gern noch ein paar Skill-Punkte mehr verdient hätten.

Alle 5 Spieler zeigten vermeintlich bessere Leistungen, als es ihnen die Rating-Änderungen zugestehen wollen. MeinMMO zeigt euch die alten und neuen Karten im Vergleich, sowie eine kurze Einschätzung des Ratings.

Übrigens: Spieler des Champions-League-Gewinners vom FC Bayern findet ihr hier nicht auf der Liste – auch, wenn einige von ihnen durchaus hierhergehören. Das Rating der Bayern ist ein Thema für sich. Wenn ihr euch neben Ratings über den anstehenden Release des neuen FIFA schlaumachen wollt, schaut hier vorbei:

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von Max Handwerk

Timo Werner – Geht ins Ausland und im Rating runter

So fällt Werners Rating aus: Der pfeilschnelle Angreifer schoss in der letzten Saison 28 Tore in der Liga und legte noch 8 Vorlagen drauf. Nun wagte Werner den Sprung in die Premier League.

Doch statt seine kontinuierlich gute Leistung und den Sprung in die große englische Liga mit ein paar Extra-Punkten zu honorieren, verliert der deutsche Stürmer sogar einen Punkt im Overall-Rating und geht von 86 auf 85.

Marco Reus – Viel verletzt und gleich 3 Punkte runter

So fällt Reus Rating aus: Einer der größten Stars im Aufgebot des deutschen Vize-Meisters muss ein kräftiges Downgrade verkraften. Prangte auf der Karte des Mittelfeld-Spielers im letzten Jahr noch eine starke 88, sind davon zum Start von FIFA 21 nur noch 85 Punkte übrig geblieben.

Schade für den BVB-Captain, der zwar einige Verletzungen zu beklagen hatten, doch so ein starkes Downgrade ist dann doch zu viel des Guten.

Ciro Immobile – Als wäre der goldene Schuh nicht gewesen

So fällt Immobiles Rating aus: Der ehemalige Dortmunder und italienische Spitzen-Stürmer Ciro Immobile konnte den “goldenen Schuh” für den besten europäischen Angreifer absahnen. Bei seinem FIFA-Ranking spielte das aber wohl eine eher untergeordnete Rolle, hier steigt er lediglich von 86 auf 87.

Zwar wirkt sein Geschwindigkeits-Wert (84) im Vergleich etwas überzogen (Gnabry – 82 / Sancho – 83), doch besonders sein Schuss-Wert hätte vielleicht noch höher ausfallen können – so wie sein Overall-Rating.

Parejo – Schon besser, aber nicht an seiner Leistung

So fällt Parejos Rating aus: Der spanische Mittelfeld-Spieler stand vor seinem Wechsel zu Villareal 9 Jahre als Schaltzentrale des FC Valencia anspielbereit am Mittelkreis und versenkte auch regelmäßig den ein oder anderen Ball im Tornetz. Doch bei FIFA 20 konnte man diese Karte eigentlich getrost ignorieren – denn der Geschwindigkeits-Wert war mit 41 unterirdisch.

Mit FIFA 21 wurde es kaum besser. Er liegt jetzt bei 50 Geschwindigkeit und kassierte auch ein Overall-Downgrade von 86 auf 85. Viele Fans hatten angesichts einer Saison mit 8 Toren und 3 Vorlagen eher ein Upgrade erwartet und irgendwie gab es das auch. Alle Stats auf der Karte sind entweder gleich hoch oder höher als in FIFA 20 – was das Gesamt-Downgrade noch seltsamer macht.

Lukaku – Beschwert sich sogar persönlich

So fällt Lukakus Rating aus: Die italienische Meisterschaft ging letzte Saison denkbar knapp zu Ende und dieser Spieler ist einer der Gründe dafür. Lukaku schoss in der Liga für Inter Mailand bärenstarke 23 Tore und brachte Meister Juventus mit Super-Star Ronaldo arg in Bedrängnis. Dazu kamen noch mehr Treffer in den Pokalwettbewerben.

Es sollte nicht sein und offenbar war auch die Einzel-Leistung des Stürmers für die FIFA-Entwickler nicht Grund genug, dem Goalgetter eine Aufwertung zu gönnen. Er selbst kommentierte seine Werte (via Instagram) selbst mit den Worten: “81 Geschwindigkeit – bruh, haben sie mein zweites Tor gegen Schachtar Donezk nicht gesehen? Was ist verdammt nochmal los mit denen…”

Die Ratings sind ein strittiges Thema, weil FIFA mittlerweile neben den Balancing-Ansprüchen der Spieler auch denen der Fans und echten Fußballern gerecht werden soll. Nach den ersten Reaktionen hat das dieses Jahr eher weniger gut geklappt. Ein Fan sagt sogar, die Ratings sehen aus, „als hätte EA nichts von der Saison gesehen“ und startete eine Petition zur Überarbeitung.

Welcher Spieler hat eurer Meinung nach eine Schippe mehr drauf, als es die Änderungen der Ratings vermuten lassen? Oder meint ihr, dass die Werte der Spieler eh nur Mittel zum Zweck sind?

Destiny 2 nerft bald eine Waffe, die eh in Rente geht

Destiny 2 schickt mit Beyond Light viele Waffen in Rente, doch auch das schützt nicht vor einem Nerf. Wir wissen jetzt, dass es den Gipfel im Herbst gleich doppelt trifft.

So sieht die Waffen-Rente aus: Destiny 2 führt mit der großen Erweiterung Beyond Light den sogenannten Waffenruhestand (Sunsetting) ein. Eure Ausrüstung erhält dabei eine Art Ablaufdatum und kann, wenn dies erreicht ist, nicht weiter infundiert, also stärker gemacht werden und bleibt in hochleveligem Content auf der Strecke.

Diese Änderung gefällt vielen Hütern ganz und gar nicht. In unserer MeinMMO-Umfrage kamt ihr zum Ergebnis, das euch der Ruhestand richtig wehtut. Laut Bungie ist das aber nötig, da man so in Zukunft mächtige Waffen kreieren kann, welche die Sandbox nicht für immer heimsuchen.

Doch wie sich jetzt herausstellte, reicht es bei manchen Waffen nicht, sie praktisch aus dem Endgame zu verbannen. Ein kontroverser Ballerman, der Gipfel, bekommt zur Rente in Season 12 einen Nerf spendiert.

Diese Waffe wird noch im Ruhestand generft: Der Gipfel (Mountaintop) ist ein Granatwerfer und gehört zu den längst ausgestorbenen Spitzenwaffen. Diese besonderen Schießeisen waren an knallharte Quests gebunden und belohnten eifrige Spieler mit legendären Waffen, die eigentlich Exotics sind.

Destiny 2 der Gipfel

Bei seiner Vorstellung kurz vor der Season 5 wurde das Teil nur milde belächelt, denn “wer braucht schon einen Granatwerfer im Kinetik-Slot?”. Wie sich herausstellte: jeder. Der Gipfel ist quasi ein Raketenwerfer, der mit Spezial-Munition läuft und heute fest in den PvP- und PvE-Loadouts verankert ist.

Auch in Season 11 gehört er zu den besten Waffen, die man ausrüsten kann. Gerade im Schmelztiegel sind viele Spieler damit unzufrieden. Da sie theoretisch auf jede Distanz mit einem Schuss geholt werden können oder einfach zufällig in eine zur Mine mutierten Rakete laufen können.

Auch wenn es keine neuen Spitzenwaffen mehr gibt – so holt ihr euch den Gipfel

Destiny 2 nerft den Gipfel in Beyond Light – will ihn aber “nicht killen”

Das sagt Bungie zum Störenfried: Kürzlich stellte Bungie die Alternative zu den Spitzenwaffen vor. Über deren (recyceltes) Aussehen machten sich die Hüter auf Twitter lustig. Unter solch einen Tweet mischte sich Community Manager Dylan „dmg04“ Gafner ein und sprach nebenbei über einen Nerf für den Gipfel:

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Laut dmg04 sei wohl etwas Tuning für den Gipfel auf dem Weg. Man wolle die Waffe aber nicht killen, nur ausbalancieren.

Wie die Anpassung an die Balance dann am 10. November aussieht, wissen wir derzeit nicht. Im nächsten Monat erfahren wir in einer Preview mehr zu den Änderungen an der Sandbox.

Wir wissen jedoch schon, dass mit Beyond Light die lange vernachlässigten 110er Handfeuerwaffen überarbeitet werden (TWaB 10. September). Zudem bleibt zu hoffen, dass auch die bestätigte Rückkehr eines exotischen Klassikers, auch die 140er etwas Liebe abbekommen: Destiny 2: Warum Rückkehr der Falkenmond Hoffnung für eine ganze Waffengattung macht

Was haltet ihr davon, dass der Ruhestand kein Schutz vor einem Nerf bedeutet? Ist das im Fall vom gipfel schon okay so?

Quelle(n):
  1. Forbes
  2. Bungie

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um wieder Borderlands 3 zu spielen

In Borderlands 3 kam mit dem 4. DLC die vorerst letzte Erweiterung. Perfektes Timing, um wieder einzusteigen – denn mit dem DLC kam auch ein neues Max-Level.

Das ist neu bei Borderlands 3: Seit einigen Tagen können sich Spieler durch die Psyche von Ex-Kammerjäger Krieg kloppen. Der DLC kam drei Monate nach der letzten Erweiterung “Blutgeld” und sorgte so für lang erwarteten Inhalts-Nachschub.

Allein der DLC lohnt also schon, um mal wieder in den Loot-Shooter zu schauen. Aber auch Spieler ohne die Erweiterung sollten mal wieder einen Blick auf Borderlands 3 werfen. Und der Grund dafür liegt darin, dass sich ein bestimmter Teil des Spiels nun erstmal nicht mehr ändern wird: Das Max-Level.

Krieg
Krieg lockt euch grad mit seinem Wahnsinn ins Spiel

Das neue Max-Level ist ideal für den Wiedereinstieg

Das änderte sich beim Level: Am vergangenen Donnerstag brachte der Hotfix die Unterstützung für den Krieg-DLC und erhöhte auch die Level-Obergrenze nochmal um 5 Punkte. Das heißt: Ab sofort können eure Kammerjäger bis auf Level 65 aufsteigen.

Das bedeutet einmal mehr, dass die bisher auf Top-Level 60 gesammelten Waffen wieder unter dem neuen Max-Level liegen. Ihr müsst eure Lieblings-Waffen also erstmal wieder neu farmen, um die stärksten Feinde in sekundenschnelle von der Karte zu fegen. Aber: Es sieht aus, als sei es auf unbestimmte Zeit das letzte Mal. Damit können nun auch Spieler, die aufgrund “drohender” Level-Erhöhungen lieber mit dem Farmen gewartet haben, drauf lossuchen.

Das Neu-Farmen von Waffen hatte einige Spieler bei vergangenen Max-Level-Erhöhungen gestört. Auch, weil die nicht ganz so groß ausfielen und gerne mal nur zwei bis drei Level umfassten. Da ärgerte es doch ganz schön, wenn die Godroll-Hellwalker plötzlich ganz knapp nicht mehr den Ansprüchen genügte.

Blutgeld
Die letzte Level-Erhöhung kam mit dem “Blutgeld”-DLC

Die letzten Level-Erhöhungen kamen in der Regel mit den neu veröffentlichten DLCs. Da “Psycho-Krieg” aber erstmal der letzte sein wird, dürfte auch das Max-Level nun feststehen – zumindest eine Zeit lang.

Für Borderlands 3 wurden zwar weitere Neuerungen angekündigt, ganz genau wurden die allerdings noch nicht vorgestellt. Es ist bekannt, dass Borderlands 3 ein Upgrade auf die Next-Gen-Konsolen bekommt, ein 4-Spieler-Splitscreen an Bord sein wird und zwei weitere Inhalte kommen, die es zu kaufen gibt. Dabei soll es sich aber um einen neuen Spielmodus und die neuen Skill Trees handeln.

Storybasierte DLCs, wie es im ersten Borderlands-Jahr der Fall war, vermisst man in der Ankündigung bisher noch. Dasselbe gilt für eine Erweiterung des Max-Levels – wobei natürlich nicht auszuschließen ist, dass irgendwann nochmal eine Erhöhung kommt.

Bis dahin kann man aber erstmal wieder beruhigt Waffen sammeln. Borderlands 3 gehört übrigens zu den 6 Online-Spielen, die wir für den September empfehlen.

WoW: Kleines Fan-Turnier ist so gut, dass sogar Blizzard hilft – Wir fragten, wie das geht

Eine Gruppe an Fans hat ein eigenes Turnier in World of Warcraft erschaffen, die „Burning League“. Das kleine Projekt hat dabei schon recht viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen – Sogar von WoW-Macher Blizzard selbst, die das Turnier unterstützt. MeinMMO hat sich mit dem Kopf ders Projekts unterhalten und gefragt, wie das alles überhaupt zustande kam.

Was ist das für ein Turnier? Die Burning League (im original: „Ligue Ardente“) entstand 2016 als Projekt von Fans, die mehr mit ihren Freunden machen wollten. Sie haben deswegen ein PvP-Event ins Leben gerufen, an denen jeder teilnehmen konnte, der wollte.

Über die Jahre wuchs das Event immer weiter und hat mittlerweile Künstler, Synchronsprecher auf mehreren Sprachen (darunter Deutsch) und eigene Videos, Clips und Trailer zu ihren Events:

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Das Event ist zwar klein, aber mittlerweile recht beliebt geworden. Selbst Blizzard ist auf die Burning League aufmerksam geworden und versorgt die Veranstalter mit Ingame-Belohnungen, die sie als Preise für die Turniere nutzen können.

Dabei bietet die Liga nicht nur Platz für PvP-Enthusiasten, sondern auch für Künstler und Leute mit Organisationstalent, die mitmachen wollen. Die diesjährige Liga findet am 19. und 20. September 2020 statt.

Wir haben mit dem kreativen Kopf hinter der Burning League Kontakt aufgenommen, der in der Community unter dem Spitznamen „Embu“ unterwegs ist, und ihm einige Fragen zu seinem Projekt gestellt.

Aus dem Klassenraum in die World of Warcraft

Unsere ersten Fragen drehten sich natürlich um die Entstehung der Burning League. Die kam nämlich mehr oder weniger durch einen Zufall zustande im Latein-Unterricht von Embu. Er fragte sich, wie er es schafft, seinen Freunden in WoW mehr zu tun zu geben, mehr mit ihnen zu unternehmen, und griff dabei ein einziges Wort auf:

Zu der Zeit habe ich versucht, ein Turnier zu organisieren und gleichzeitig meine Schulaufgaben erledigt. Da habe ich meine Lehrerin das Wort „brennen“ aussprechen hören. Das hielt ich für cool und habe es im Kopf behalten. Da wir zu der Zeit noch in der Legion-Erweiterung waren, dachte ich an die Brennende Legion und dass „Burning League“ ein passender Name sei, der auch nach Turnier klingt.

Laut Embu arbeiten seitdem über 40 Leute an dem Projekt und lassen es immer weiter wachsen. Es sei sowohl eine Chance für Spieler, um mitzumachen und zu gewinnen, aber auch für kreative Künstler, die mitarbeiten und ihre Leistungen vorzeigen möchten.

WoW Burning League Mitarbeiter
Die Liga hat mittlerweile etliche Mitglieder in vielen verschiedenen Sprachen. Embu zeigte uns sogar eine Tabelle mit allen Mitwirkenden.

Keine Konkurrenz zu Blizzards eigenen Turnieren

Embu betonte allerdings, dass die Burning League nicht irgendwann die Arena World Championship (AWC) ablösen wolle. Dafür unterscheide sie sich auch zu davon.

Die Burning League 2020 etwa richtet sich konkret und speziell an Spieler der Stufe 20. Damit sind sogar explizit Spieler eingeladen, die WoW nicht besitzen, sondern mit einer Starter-Edition spielen. Die AWC dagegen zeigt die besten Spieler und die besten Arena-Combos, die es aktuell zu sehen gibt auf der höchsten Stufe.

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„Gemeinsam Spaß zu haben, das macht uns glücklich“

Die Burning League hat zwar mittlerweile etliche „Mitarbeiter“, ist aber dennoch weitgehend unbekannt. Embu verrät mir, dass es auch eher die Idee ist, ein Fan-Projekt zu bleiben und Fans anzusprechen:

Ein Interview mit MeinMMO ist bereits ein riesiger Erfolg für uns! Um ehrlich zu sein, greifen wir aber nicht nach den Sternen. Wir wollen nicht die AWC ablösen, das macht Blizzard bereits sehr gut. Wir sind nur ein Haufen Freunde, die Spaß haben wollen. Die Möglichkeit zu haben, Spieler und Künstler zusammenzubringen, gemeinsam Spaß zu haben, das macht uns glücklich.

Wir haben glücklicherweise die Unterstützung von vielen WoW-Fans und von Blizzard. Wir haben nie gedacht, dass das mal so groß werden würde.

Tatsächlich hilft Blizzard bei der Burning League tatkräftig aus – Allen voran der mittlerweile nicht mehr aktive Community Manager Toschajyu, der besonders deutschen Spielern ein Name sein dürfte.

Blizzard stimmte zu, uns Belohnungen für die Community zuzusenden. Das ist nicht das erste Mal, dass wir mit ihnen zusammenarbeiten, das war schon letztes Jahr der Fall. Wir würden deswegen hier gerne Toschayju und Thyvene danken, da wir nur durch ihre Hilfe an die Giveaways gekommen sind.

Ein Monat für den ersten Trailer – Wie wird man zu einem Community-Turnier?

Anfangs habe man dazu noch in Dalaran um Hilfe gebeten, weil man gar keine Ahnung von Organisation habe. Dinge wie Videobearbeitung wurden selbst gelernt und es kostete „viel Zeit und Haare“, um allein den ersten Trailer zu erschaffen.

Das ist eine Erinnerung, die jetzt schon lange zurückgeht. Aber damals hatte ich die Zeit dazu und nach einem Monat hatte ich, was ich wollte. Meine Methode würde ich aber niemandem raten, denn es geht anders deutlich schneller. Aber wie ihr Deutschen sagt: Nur die Harten kommen in den Garten!

Da sich die Macher alle nur in ihrer Freizeit um das Projekt kümmern können, dauert die Erschaffung und Verbesserung eines solchen Turniers lange. Jedes Jahr haben sie dabei aus alten Fehlern gelernt und neue gemacht.

WoW Burning League Teilnahme
Mehr zu den Hintergründen und zur Anmeldung findet ihr auf dem Discord der Burning League.

Über die Zeit, sagt Embu, wurde es dann immer besser. Man habe verstanden, wie alle abläuft, wie man richtig organisiert und welche Regeln für ein faires Turnier notwendig wären. Nun freue man sich auf die vierte Iteration im Jahr 2020.

Weitere Informationen und Teilnahme an der Burning League

Darum geht es: Die Burning League ist ein PvP-Turnier, das bereits seit 2016 stattfindet, fast jährlich. Zum Turnier gehören weitere Events mit anderem Namen, die ebenfalls von der Community kommen.

Die Events bieten dabei immer unterschiedliche Ziele. 2019 etwa gab es eine PvP-Schlacht mit vielen Spielern beim berühmten Raid Zul’Gurub. Die Burning League 2020 verfolgt einen anderen, interessanten Ansatz.

WoW Burning League Events
Die bisherigen Events.

Wie läuft das ab? Das Turnier beinhaltet Matches für Spieler auf Level 20 in Teams aus drei Personen. Es ist dabei aufgeteilt in zwei Kategorien:

Für beide Kategorien gibt es eigene Turniere, für die es sogar seltene Preise gibt, die zum größten Teil aus dem offiziellen Sammelkartenspiel von WoW stammen und von Blizzard selbst bereitgestellt werden. Weitere Informationen und wie ihr teilnehmt, findet ihr auf dem offiziellen Discord der Burning League oder auf der offiziellen Homepage. Die Anmeldung läuft noch bis zum 17. September

Was gibt es zu gewinnen? Die Belohnungen des Turniers sind allesamt Gegenstände aus dem Sammelkartenspiel von World of Warcraft. So gibt es etwa:

  • den „Pfad des Cenarius“ für die Sieger
  • Farbbomben für die Finalisten
  • das Haustier „Nachtsäblerjunges“ für den MVP des Turniers
  • Party-Granaten für jeden Teilnehmer
WoW Burning League Belohnungen
Einige der Belohnungen der Liga.

Embu plant, auch mit der kommenden Erweiterung Shadowlands in World of Warcraft aktiv zu bleiben. Allerdings konnte er uns noch nicht verraten, was er im neuen Addon so alles vorhat. Blizazrd scheint jedoch auch dort wieder involviert zu sein: „Während ich die Interview-Fragen beantwortet habe, hat mich einer der Community-Manager von Blizzard angeschrieben. Ich hoffe, sie können uns die Möglichkeit geben, in Zukunft mehr Partnerschaften mit ihnen einzugehen.“

Community in Neverwinter wächst noch 7 Jahre nach Release – Neues Update zeigt, wieso

Das MMORPG Neverwinter veröffentlicht am 15. September ein neues Update, welches wir von MeinMMO euch exklusiv vorstellen dürfen. Dazu haben wir mit Lead Designer Randy Mosiondz und dem Entwickler Asterdahl gesprochen. Sie erzählten uns mehr zu den Inhalten, aber auch zur Entwicklung des Spiels.

Was ist los bei Neverwinter? 2013 erschien das Free2Play-MMORPG, das auf der Welt von Dungeons & Dragons basiert, und seitdem wird es ständig erweitert. Wie sich das Spiel genau entwickelt hat, haben wir euch im Rahmen von Find Your Next Game ausführlich vorgestellt.

2020 erschien die Erweiterung “Infernal Descent”, die die Story ebnete, die in der aktuellen Erweiterung Avernus und nun auch mit der zweiten Episode der “Erlösten Zitadelle” fortgesetzt wird. Diese Episode bringt:

  • Den Charakter Soradiel, der euch auf neue Jagd-Abenteuer schickt
  • Neue herausfordernde Quests
  • Neue Heldenhafte Begegnungen, in denen ihr gegen die infernalischen Legionen kämpft
  • Eine neue Prüfung mit zwei Schwierigkeiten
  • Ein neues Artefakt
  • Neue Waffensets und Reittier-Aufwertungen

Obwohl Neverwinter schon in die Jahre gekommen ist und die Grafik nicht mehr frisch aussieht, gibt es derzeit einen Aufschwung bei dem MMORPG. Neben den regelmäßigen Updates ist die verbesserte Kommunikation ein Grund dafür. Die wurde 2019 von einem ehemaligen Lead Designer von Guild Wars 2 eingeführt.

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Trailer zum Kapitel Avernus.

Aufwärtstrend, nicht nur durch Corona

Wie geht es dem MMORPG? Neverwinter erfreut sich 7 Jahre nach Release noch immer großer Beliebtheit. Auf Steam hatte das Spiel im April 2020 ein Hoch und kam auf 2.683 Spieler im Durchschnitt und sogar 4.435 Spieler im Peak (via Steamcharts). Einen ähnlich hohen Wert gab es zuletzt 2018.

Diese hohen Spielerzahlen sind aber nich nur ein einmaliger Peak bedingt durch das Coronavirus, wie uns Randy Mosiondz verriet:

Viele Leute stecken Zuhause fest und kostenlos spielbare Multiplayer-Spiele sind attraktiv, weil sie eine niedrige Einstiegshürde haben und weil sie sozialen Kontakt bieten.

Wir sehen auch weiterhin eine Aufwärtsentwicklung, doch die begann bereits vor dem Ausbruch der Pandemie.

Der Grund dafür ist, dass wir hart daran arbeiten, ein Game zu bieten, das unsere Spieler in vielerlei Hinsicht begeistert und das wir unentwegt um neue Inhalte erweitern, die ihnen gefallen.

Randy Mosiondz im Gespräch mit MeinMMO

Um herauszufinden, was den Spielern gefällt, wurde Ende 2019 das Community Development Programm eingerichtet. Auf Basis des Feedbacks der Spieler wurden dann Entscheidungen getroffen und sogar Kursänderungen beschlossen:

Das Ziel dieses Programms besteht darin, der Kommunikation zwischen Entwicklern und unserer Community eine feste Form zu geben und sie dadurch zu verbessern. Jedes Jahr veröffentlichen wir eine Reihe von Development-Roadmaps, wir halten Diskussionen mit unsere Community zu unseren Entwicklungszielen ab und arbeiten mit bekannten Content-Creators zusammen.

Wir haben definitiv einige Änderungen an unserem Kurs vorgenommen, die auf dem Feedback der Community basieren.

Randy Mosiondz im Gespräch mit MeinMMO

Chris Whiteside, der von 2011 bis 2015 als Lead Producer bei Guild Wars 2 gearbeitet hat, war maßgeblich an der Einführung des Programms beteiligt, das kurz nach seiner Einstellung ins Leben gerufen wurde. Das Programm und auch die offene Kommunikation von Whiteside fanden in der Community anklang. Es gibt mehrere Threads auf reddit, die seine Arbeit sehr wertschätzen.

Doch nicht nur die Kommunikation bekommt Lob. Auch das MMORPG selbst hat sich über die letzten Jahre regelmäßig erweitert. Das neuste Update steht nun in den Startlöchern.

Updates, bei denen der ganze Server zusammenarbeiten muss

Wie ist das neue Update aufgebaut? Die aktuellen Kampagnen laufen so ab, dass sie nur zeitlich begrenzt zur Verfügung stehen. Im Fokus steht das gemeinsame Spielen mit anderen auf dem jeweiligen Server. Die müssen gemeinsam Meilensteine erreichen und Herausforderungen meistern.

Die Aufgabe ist diesmal die Zitadelle zu restaurieren, indem ihr Gegner besiegt, Heldenhafte Begegnungen abschließt, Quest erledigt oder an Jagden teilnehmt. Und hier kommt Soradiel ins Spiel.

Neverwinter Soradiel Aufgaben Update
Hier bekommt ihr eure Aufgaben im neuen Update.

Soradiel ist der Haupt-Charakter im neuen Update. Sie ist die Anführerin der Himmlischen Septem und hat sich der Jagd auf die schrecklichsten Kreaturen in der Welt verschrieben. Entsprechend versorgt sie euch mit neuen Jagd-Aufgaben. Ziele sind unter anderem:

  • Caphriel die rote Dame
  • Reothadh der Frostige
  • Das Lebende Höllenfeuer

Diese Jagden sollen laut Entwickler Asterdahl mächtiger und schwerer sein, als die vorherigen Monster. Dabei soll es auch neue Ausrüstung zum erbeuten geben.

Ein Highlight des Updates ist außerdem, dass die Spieler direkt mit Waffen der Gesegneten Klinge von einem Händler in der Erlösten Zitadelle versorgt werden können. Diese mächtigen Waffen waren Teil des vorherigen Updates und können so nachträglich erworben werden.

Als Belohnungen warten in diesem Update:

  • Teleport-Schriftrollen für die Erlöste Zitadelle
  • Ein neuer Begleiter: Heilige Zariel
  • Tränen der Erlösten (Reagenz zur Restaurierung von Gesegneten Waffen)
  • Schatulle mit Astraldiamanten
Neverwinter Avernus Belohnung

Wann erscheint das Update? Das Update erscheint am 15. September für PC und soll zu einem späteren Zeitpunkt auch für PS4 und Xbox One veröffentlicht werden.

Wie geht es mit Neverwinter weiter? Schon jetzt sind einige neue Inhalte geplant, die im Laufe des Jahres und darüber hinaus erscheinen sollen:

  • Eine Überarbeitung des Reittier-Systems, was Spielern ermöglichen soll, sie auf mehrere Wege aufzuwerten.
  • Es soll ein weiteres Ereignis Ende 2020 geben.
  • Auch danach soll es mit neuen Erweiterungen und Kapiteln weitergehen.
Neverwinter Avernus Boss
Eine der mächtigen Kreaturen, denen ihr in Avernus gegenüber tretet.

Lohnt sich der Einstieg noch?

Das Action-MMORPG macht nach wie vor Spaß. Die neuen Kampagnen erzählen eure Geschichte im Spiel stetig weiter und ihr bekommt regelmäßig neue Inhalte geliefert.

Die aktuelle Story ist sogar so wichtig für das gesamte Spieluniversum, dass ihr sie als Neverwinter- oder D&D-Fan eigentlich wirklich erleben solltet. Denn sie wirkt sich auf die gesamten Forgotten Realms aus und stellt das größte Ereignis der jüngsten Zeit dar. Hier spielt auch Baldurs Gate 3, wobei Neverwinter zeitlich davor einzuordnen ist.

Der Einstieg in das MMORPG soll jederzeit möglich sein, wie Randy Mosiondz erzählt:

Wir überarbeiten die Einstiegserfahrung alle paar Jahre. Wir fügen jedes Jahr neue Inhalte hinzu, sodass es immer viel zu tun gibt. Und wir haben eine fantastische Community, die Neueinsteigern hilfreich zur Seite steht.

Randy Mosiondz im Gespräch mit MeinMMO

Nicht umsonst gehört das MMORPG Neverwinter zu den 13 besten Free-to-play-MMORPGs. Einen Vergleich dieser Spiele könnt ihr in der Liste nachlesen.

Destiny 2 killt offenbar 3 Figuren, die ihr kennt – aber als Text, also merkt’s keiner

In Destiny 2 fand eine große Evakuierung statt, bei der wir aber nicht alle retten konnten. Leider bekommt aber kaum jemand die heldenhaften Schicksale mit.

Was ist passiert? In Destiny 2 ist die anrückende Dunkelheit kein fernes Rauschen mehr, sondern erstmals seit 6 Jahren eine direkte Gefahr. In Season 11 sind die düstere Pyramidenschenschiffe in unserem Sonnensystem angekommen. Da wir der rätselhaft Macht kaum etwas entgegenzusetzen haben, evakuieren wir die betroffenen Planeten.

Im Lore-Buch „Drangsal und Gegenwehr“ werden die Geschehnisse der Evakuierung erzählt. Wir lesen, dass nicht alle Figuren es in die sicheren Mauern der Letzten Stadt schafften. MeinMMO beleuchtet hier das Schicksal der Helden, die aus freien Stücken zurückblieben und sich auf ihre Art gegen die Dunkelheit aufbäumten.

Wer wissen möchte, wen wir erfolgreich evakuieren konnten und welche Geheimnisse dabei nach Jahren endlich gelüftet wurden, findet hier Infos:

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von Philipp Hansen

Asher Mir – Io

Asher Mir kennt ihr als den stets schlechtgelaunten Wissenschaftler auf IO mit dem Roboterarm. Während Strikes schimpft er gerne und sagt euch alle naselang, wie blöd ihr eigentlich seid – warum kennt ihr euch auch so schlecht mit Radiolara-Seen aus?

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Der griesgrämige Warlock Asher Mir

So erging es Asher: Was tut ein verrückter Wissenschaftler wenn am Himmel ein Alienschiff erscheint? Genau, er bombardiert es mit einer Railgun. Weil sich die Dunkelheit aber so nicht stoppen lässt und es scheinbar auf die Vex-Technologie auf Io abgesehen hat, macht Asher sich auf, um das zu verhindern.

Nach einem Plausch mit Eris und einem kurzen Gedanken an einen Abschiedsbrief bricht Asher ins Pyramidion auf. Wie wir auch muss er in dem Strike Laser-Barrieren ausweichen und bei seinem Vorrücken stapeln sich die Vex-Leichen nur so. Im Boss-Raum angekommen, lässt er sich dann Buchstäblich die Decke auf den Kopf fallen – so zerstört er das Pyramidion und begräbt sich heldenhaft selbst.

Sloan – Titan

Die Vorhut-Kommandantin wacht über den Mond Titan und ist unser Ansprechpartner für alle Belange dort. Sloan ist eine enge Vertraute von Zavala und ein stoischer, pflichtbewusster Titan wie aus dem Bilderbuch.

Sloan wird in der Lore gefragt, wie sie eigentlich ohne Helm auf Titan überlebt

So erging es Sloan: Als die Pyramidenschiffe zum Angriff auf Titan blasen und die Schar durchdreht, entschließt sich Sloan dem letzten Evakuierungs-Schiff beim Abflug zu winken. Sie schlüpft dann in eine Art Kampfanzug aus dem goldenen Zeitalter.

Wie ein Wikinger vor Kampfeslust lachend und schreiend, stürzt sie sich in Titanen-Manier alleine gegen die beiden feindlichen Übermächte. Wir lesen nicht, dass sie bei dem Vorhaben tatsächlich stirbt. Es wird aber erwähnt, dass der Anzug ihr Licht unterdrückt – nur durch das Licht des Reisenden können die Hüter auferstehen.

Bruder Vance – Merkur

Bruder Vance ist wohl der größte Fan von Warlock-Legende Osiris. Der blinde Kultist hat sich auf Merkur niedergelassen und studiert wie sein Vorbild die Zeitachsen des Immerforst, aber nur rein theoretisch. Ihm wurde die Aufsicht über die Prüfungen von Osiris entzogen, da er scheinbar den Verstand verlor.

Vance sieht nichts, hört dafür aber seltsame Melodien

So erging es Vance: Als die Dunkelheit Merkur droht zu verschlucken, entscheidet sich Vance die Theorie zur Praxis zu machen. Er betritt den Immerforst und möchte so Osiris nacheifern – Vance hört jetzt sehr deutlich die verhängnisvolle Melodie, die ihn verrückt werden ließ.

In den unendlichen Zeitachsen oder parallelen Dimensionen oder Simulationen (wieder versteht keiner die Vex-Technologie) begegnet er sich dann plötzlich selbst. Beide gehen sich an die Gurgel und dem alternativen, noch sehenden, Bruder Vance werden die Augen ausgestochen. Es ist nicht ganz klar, was der eiskalte Mord bedeuten soll.

Warum stehen die vermeintlich “Toten” noch bei mir rum?

Das ist das Problem: Wenn ihr jetzt eine der Locations besucht, stellt ihr überraschend fest, dass Asher, Vance und Sloan noch putzmunter genau dort stehen, wo sie seit Jahren zu finden sind. Das liegt zum einen daran, dass die Story aus Destiny 2 nicht deckungsgleich mit dem Zeitverlauf unserer echten Welt ist.

Durch die Verschiebung von Beyond Light um gut zwei Monate passt die Quest nicht so ganz chronologisch in die Season. In unserer Spielwelt haben die Pyramidenschiffe ihren Angriff noch nicht gestartet. Sie stehen noch starr in der Luft. In der Story des Spiels befindet sich die Welt aber mitten im Angriff. Das wird sich vermutlich erst kurz vor Season 12, eventuell mit einem Live-Event ändern.

Destiny Dunkelheit Pyramid Season 11
Auf Io gehören die Pyramiden jetzt fest zum Inventar

Das ist das größere Problem: All die Schicksale und die Tragweite der Ankunft der Dunkelheit erschließen sich den meisten Hüter nicht.

  • Zockt man mit einem vollen Einsatztrupp und quatscht oder
  • hat schlicht keine Lust die Lore-Bücher zu lesen, erfährt man nichts von der Story.

Hier wären kurze Clips sehr wünschenswert. Gerade, weil Bungie immer wieder zeigt, wie schön sie Cutscenes inszenieren können. Nur am Ende der Quest in einem Nebensatz Zavalas davon zu hören, wird dem nicht gerecht.

Wie cool wäre es, den mürrisch brabbelnden Asher dabei zuzusehen, wie er mit seinem Vex-Arm einem Minotaurus den Kern hinaus reißt und dann unter Einsatz seines Lebens das zerstören muss, was er seit Jahren enträtselt.

All das finden wir – zugegebenermaßen sehr schön geschrieben – in den Lore-Texten. Aber so würde die Geschichte und die Stimmung, dass hier richtig etwas im Wandel ist, bei viel mehr Spielern ankommen.

Bei den Missionen mit Saint-14 hat Destiny 2 gezeigt, wie tolle Story im Spiel inszeniert sein muss

Was denkt ihr, sind die 3 Charaktere tatsächlich alle erledigt oder treffen wir sie in Zukunft doch noch wieder? Ärgert ihr euch auch, dass die Geschichte sich schön liest, aber endlich auf andere weise dem Spieler näher gebracht werden muss?

Wer weiß, eventuell überrascht uns Destiny 2 ja mit einem coolen Video, kurz bevor Beyond Light mit den neuen Stasis-Klassen starten.

Quelle(n):
  1. Kotaku
  2. Polygon

CoD Warzone: Streamer macht nach, was er in coolem TikTok-Video sieht – Scheitert grandios

In Call of Duty: Warzone hat ein Spieler einen scheinbar genialen Trick benutzt, um sich einen dringend nötigen Vorteil zu verschaffen. Doch der Trick von TikTok war grober Unfug und der Spieler ging elendig zugrunde, anstatt fett zu gewinnen.

Was ist passiert? LuckyChamu ist ein Streamer, der in Warzone unterwegs ist. Dort hat er schon massig Kills gesammelt und war schon in Turnieren mit den Größen der Szene unterwegs. Doch in einer Situation in Warzone hat er alles andere als geglänzt.

Die Warzone-Runde war schon weit fortgeschritten und es waren nur noch drei andere Teams im Spiel. Von LuckyChamus Quad-Team waren aber auch nur noch er und ein Mitstreiter übrig.

Um einen Vorteil zu bekommen, wollte LuckyChamu von der Spitze eines Hochhauses hinunterspringen und durch diesen schnellen Positionswechsel den Gegner überraschen.

Doch wie soll man schnell von ganz oben nach ganz unten kommen? Gut, dass LuckyChamu einen todsicheren Tipp dazu jüngst auf TikTok gesehen hatte …

TikTok-Trick bringt nur Tod und Spott

Das sagt TikTok: Auf der Video-Plattform TikTok gibt es einen Beitrag mit 350.000 Views und um die 27.000 Likes. Darin wird erklärt, dass man jeden Sturz aus jeder Höhe überlebt, wenn man am Ende auf einem Müllcontainer landet. Das wird auch im Video eindrucksvoll demonstriert.

https://www.tiktok.com/@blankgreenbill/video/6870214910752689413

So ging das alles aus: „Warum also das nicht mal ausprobieren?“, dachte sich wohl LuckyChamu und sprang hinunter. Unten war nämlich tatsächlich ein Müllcontainer.

Doch anstatt dort sicher zu landen und leichtfüßig wie eine Fee davon zu hüpfen, brach sich LuckyChamus Operator alle Knochen und war erledigt.

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Bro, ich hab‘ ein verdammtes TikTok gesehen und da hieß es, dann man auf die verdammte Mülltonne springen kann, Bro!

Während LuckyChamu dies vorwurfsvoll von sich gab, lachte sich der Chat im Hintergrund tot.

Ein anderer Streamer, der sich gescheit blamiert hat, findet ihr hier.

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Was war am TikTok falsch? Da man im TikTok-Video genau sehen kann, dass der Spieler den Sprung überlebt, gehen einige Fans davon aus, dass die Aktion einmal möglich war und seitdem gepatcht wurde. Das Video wurde anscheinend auch erneut auf TikTok hochgeladen, was diese Theorie recht plausibel macht. Allerdings sieht man im TikTok auch, dass es sich dabei um eine Runde “Bodenkrieg” aus dem Multiplayer-Modus handelt und hier sind manche Regeln generell etwas anders, als im Battle Royale. Dass es in einigen Dingen solch starke Abweichungen gibt, wird wohl so manchen Soldaten erst jetzt klar.

Jedenfalls ist die Aktion ein gutes Beispiel dafür, dass man nicht alles glauben soll, was man im Internet sieht oder liest. Eine weitere dumme Aktion, die einem Spieler den sicheren Sieg gekostet hat, könnt ihr hier sehen. Hier hat ein Spieler eigentlich schon gewonnen, aber durch menschliches Versagen ging doch noch alles in die Hose.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Ihr könnt euch alle Spiele auf Steam kaufen oder stattdessen eine kleine Villa

Steam ist für viel PC-Gamer die Plattform ihrer Wahl und bietet Spiele aus allen Genres von unterschiedlichsten Entwicklern. Das Angebot ist so groß, dass es einen erschlägt. Doch was würde es kosten, sich alle Spieler auf Steam zu kaufen?

Auf einer Webseite von Chengang Wang könnt ihr auf einen Blick erkennen, was es kosten würde alle Spiele auf Steam zu kaufen. Zunutze macht er sich die offizielle API von Steam. Die Summe ist beachtlich:

  • Alle Steam-Spiele: 521.909,63 US-Dollar (rund 440.000 Euro) – hier sind aktuelle Rabatte mit drin
  • Alle Steam-Spiele: 537.192,37 US-Dollar (rund 452.000 Euro) – das ist ohne aktuelle Angebote gerechnet

Diese Sammlung enthält jeden Titel, jedes DLC und alle Kleinigkeiten, die man sich bei Spielen auf Steam dazu kaufen kann, wie Soundtracks oder Artbooks. Die Zahl ist nie zu 100% genau, weil sie sich zwar regelmäßig aktualisiert, aber auch die Preise ständig im Wandel sind.

Anstelle der kompletten Spiele-Sammlung könntet ihr euch 10 Tesla Modell 3 (43.000 Euro pro Stück) oder sogar ein eigens Haus kaufen. An manchen Orten würde man wohl auch eine kleine Villa bekommen.

Geld sparen durch Sales: Wer jedoch während der größeren Sales kauft, kann viel Geld sparen. Der Graph zeigt, dass hier teilweise bis zu 180.000 Euro Ersparnis möglich sind – falls ihr wirklich darüber nachdenken solltet, alle Spiele zu sammeln.

Steam alle Spiele kaufen
Das sind die Kosten für alle Spiele auf Steam. Wie man sieht, gehen die Zahlen bei Sales deutlich nach unten.

Ein Simulator ist das teuerste Spiel

Was zahlt man für den teuersten Titel? Wie unsere Kollegen von der GameStar Ende 2019 berichteten, ist der Train Simulator das teuerste Spiel bei Steam.

Für alle Inhalte und DLCs musstet ihr schon vor knapp einem Jahr über 7.700 Euro zahlen. Seitdem dürfte die Summe nochmal deutlich angestiegen sein. Allein im September 2020 kamen 4 neue bezahlbare Inhalte dazu, die zusammen 84 Euro kosten.

Doch auch MMORPGs können teuer sein. So möchte das Spiel Mortal Online 2 bis zu 2.500 Euro für einen Alpha-Zugang von euch. Dafür sollt ihr vor allem PvP- und Hardcore-Inhalte bekommen.

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Wie viel ist eure Sammlung wert? Wer selbst überprüfen möchte, wie viel Geld in der eigenen Steam-Sammlung steckt, kann dafür die Seite SteamDB nutzen. Dort könnt ihr eure Steam-ID angeben und euch dann den Wert genau anschauen.

Die Seite verrät euch sowohl den Wert eures Accounts, als auch was ihr ausgeben müsstet, um alle Spiele zum aktuellen Zeitpunkt zu kaufen.

Vielleicht habt ihr ja schon Geld genug für wenigstens einen Tesla in Gaming angelegt.

Wer derzeit noch auf der Suche nach neuen Spielen ist, findet hier die 10 MMOs, die auf Steam die meisten Spieler haben.

Quelle(n):
  1. Kotaku
  2. GameStar

Pokémon GO: Mega-Bug macht Mega-Entwicklungen bis zu 145 % stärker

Hupps! Pokémon GO hat die Mega-Entwicklungen wohl viel zu stark gemacht. Den Fehler entdeckten Experten und teilten die Entdeckung mit den Spielern. Was ist da los?

Darum sind Mega-Pokémon so stark: Die Mega-Entwicklungen können Spieler in Pokémon GO durchführen, um ausgewählte Pokémon damit deutlich stärker zu machen. Doch das System sorgte für Kritik.

Gerade läuft in Pokémon GO das zweite Event zu den Mega-Entwicklungen. Niantic sagte bereits vorher: Wenn ihr Mega-Bibor entwickelt, dann wird das während des Events nun stärker als sonst.

Wie sich herausstellt, werden alle Mega-Pokémon gerade richtig stark. Nicht nur Bibor. Das passiert durch einen Fehler, einen Bug. Und wenn man diesen Bug auf die Spitze treibt, dann werden Mega-Pokémon bis zu 145 % stärker. Das ist ein riesiger Boost für diese Pokémon.

Das steckt hinter dem Mega-Bug

So erklären es die Experten: Die Webseite Pokebattler, die für Kampf-Simulationen in Pokémon GO bekannt ist, veröffentlichte ihre Ergebnisse zu dem Bug. Mehr als eine Woche lang untersuchten sie und weitere Trainer den Bug, um zu verstehen, was im Spiel falsch läuft.

  • Bibor soll eigentlich auf Level 44 aufsteigen, wenn man es während dieses Events zu Mega-Bibor weiterentwickelt
  • In manchen Situationen erhält Mega-Bibor nach seiner Transformation extrem hohe WP

Das liegt laut Pokebattler daran, dass jedes Power-Up, das Bibor nach seiner Entwicklung aber vor seiner Mega-Entwicklung bekommt, bei der Mega-Entwicklung doppelt angerechnet wird.

Das bedeutet das für euch: Mit einem Beispiel können wir den Bug leichter erklären.

  • Man besitzt ein 100 % Bibor, das keine Power-Ups mehr erhalten kann (maxed out). Das wurde als ein Hornliu auf Stufe 3 oder 4 gefangen.
  • Nutzt man bei diesem Bibor die Mega-Entwicklung, ist es stärker, als wenn man es auf Stufe 20 gefangen hätte

Das sind die Beobachtungen: Die Experten fassen ihre Funde wie folgt zusammen und zeigen, wie ein Buff von bis zu 144,5 % Schaden stattfinden kann.

  • Wie vorgesehen: Der Mega-Pokémon-Buff in Höhe von 30 % wird in Raids anderen Pokémon gutgeschrieben, die mit Attacken des gleichen Typs wie dem des Mega-Pokémon angreifen
  • Wie vorgesehen: Der Mega-Pokémon-Buff in Höhe von 10 % wird in Raids anderen Pokémon gutgeschrieben, die nicht mit Attacken des gleichen Typs wie dem des Mega-Pokémon angreifen
  • Wie vorgesehen: Wenn 2 Mega-Pokémon im Raid sind und sie die gleichen Angriff-Typen haben, boosten sie sich gegenseitig um 30 %.
  • Bug: Alle Power-Ups, die einem Pokémon gegeben wurden, werden ein zweites Mal gegeben, wenn man es zu einem Mega-Pokémon entwickelt. Wenn man ein Level-1-Pokémon auf Level 40 levelt, dann kriegt es einen Buff in Höhe von 88,1 %.
  • Bug? Mega-Pokémon buffen sich selbst nicht mit dem Mega-Boost, sondern nur Gruppenmitglieder.
  • Wie vorgesehen + Bug: Wenn es 2 Mega-Pokémon in einem Raid gibt und sie vom gleichen Typ sind und vorher Level 1 waren, erhalten sie einen Boost in Höhe von 144,5 %
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Im Video seht ihr ein Bibor, das nach der Mega-Entwicklung mehr als 12.000 WP hat

Wenn ihr in der nächsten Zeit miterlebt oder Videos seht, wie Pokémon ihre Gegner einfach von der Bildfläche hauen und euch dabei etwas komisch vorkommt, dann könnte das an diesem Bug liegen.

Wie so ein hochgezüchtetes Bibor im Raid aussieht, seht ihr hier. 2 Trainer besiegen Cresselia locker, nutzen Mega-Bibor.

Pro ist für immer aus Fortnite gebannt, spielt wieder – Läuft nicht so gut

Der Profi-Spieler und Twitch-Streamer Jarvis „FaZe Jarvis“ Khatri wurde 2019 von Epic für immer aus ihrem Online-Shooter Fortnite gebannt. Nun wollte er sich wieder zurück ins Spiel mogeln, aber wurde im ersten Twitch-Stream live vor laufender Kamera aus dem Spiel geworfen. Die Frage steht im Raum, ob das wirklich ein Bann war oder ob Jarvis den öffentlichen Kick inszenierte.

Darum ist FaZe Jarvis sowas besonderes: Der damals 17-jährige Fortnite-Profi und YouTuber hat die zweifelhafte Ehre, der einzig Mensch zu sein, der für immer aus Fortnite ausgeschlossen wurde – soweit wir das wissen:

  • Es werden zwar täglich viele Spieler aus Fortnite verbannt, weil sie cheaten. Der Bann trifft aber nur die Accounts. Die Cheater können sich neue Accounts erstellen und wieder spielen
  • FaZe Jarvis ist aber als Person gebannt. Epic will ihn nicht mehr im Spiel haben. Die Karriere von FaZe Jarvis basierte auf Fortnite, daher ist das für ihn tragisch. Damals flossen sogar Tränen

Jarvis hatte im November 2019 einen Aim-Bot auf einem Zweitaccount genutzt, um seinen Zuschauern zu zeigen, wie das so ist, wenn man mit Aim-Bot spielt. Er dachte offenbar, weil er nicht mit seinem echten Account spielt, könne ihm nichts passieren. Doch Epic sah das anders.

Fortnite-Jarvis-Bann
Im Video wirkte der Junge damals aufgelöst.

Der Bann von FaZe Jarvis beschäftigte damals die Community:

  • Manche sagten, das geschähe ihm recht. Epic sollte hier klare Kante zeigen. Cheater seien eine Plage für die Community
  • Andere fanden, Epic behandelte FaZe Jarvis zu hart. Der sei erst 17 und Epic gebe ihm hier im Prinzip ein Berufs-Verbot. Zu anderen schlimmeren Cheater sei Epic gnädiger gewesen, als zu ihm

Das war jetzt die Aktion: Nach knapp 10 Monaten hat FaZe Jarvis jetzt öffentlich versucht, wieder Fortnite zu spielen. Das kündigte er vorher auf Twitter an: Es sei jetzt fast ein Jahr her, dass Epic ihn bannte. Er werde am Abend wieder spielen.

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Auf Twitch wurde dann sein laufendes Match beendet und er wurde ausgeloggt. Worüber er sich im Clip echauffierte.

Er rief „Oh mein Gott“, sprang auf und jammerte in hoher Tonlage.

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Das ist die Diskussion: Im Nachhinein wurde diskutiert, ob das wirklich ein Bann war. Es sah eher so aus, als hätte sich nur wer in den Account von FaZe Jarvis geloggt:

  • Das könnte bedeuten, dass der „diesen Bann“ nur vorgetäuscht hat
  • Allerdings haben wiederum andere rausgefunden, dass der Account von FaZe Jarvis tatsächlich deaktiviert ist. So richtig überzeugt sind aber auch die nicht.
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YouTuber schlägt Kapital aus seinem Bann

Das steckt dahinter: FaZe Jarvis ist YouTuber, der Erfolg mit Fortnite hatte, aber aus Fortnite gebannt ist. Das ist ein Dilemma. Als Lösung hat FaZe Jarvis offenbar vorgesehen, weiter Fortnite zu machen, aber ohne es zu spielen, sondern sich dafür zu bemitleiden, es eben nicht mehr spielen zu können.

Der ist schon nach dem Bann dadurch aufgefallen, dass er mit seinem Image kokettierte: „Der Junge zu sein, der aus Fortnite gebannt ist.“

Auch ein Jahr später scheint er aus dem Bann noch Kapital schlagen zu wollen. Denn so oder so war ihm ja klar, wie das ausgehen musste: Entweder Epic bannt ihn oder er sucht selbst den Ausstieg.

Eine Fortsetzung seiner Karriere in Fortnite scheint jedenfalls weiter ausgeschlossen. Da konnte nicht mal die Mami was machen.

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Der bekannteste Bann aus Fortnite: Der junge FaZe Jarvis.

Wir haben damals einen Monat nach seinem Bann aus Fortnite auf MeinMMO geschaut, was FaZe Jarvis in der Zeit gemacht hat.

Damals fiel er durch einige Prank-Videos auf, die immer wieder auf den Bann aus Fortnite anspielten:

Was macht FaZe Jarvis einen Monat, nachdem er aus Fortnite verbannt wurde?

Quelle(n):
  1. dexerto

CoD MW: Unglaublicher Messer-Kill lässt die Spieler zweifeln, ob das so gewollt war

In Call of Duty: Modern Warfare hat ein Spieler einen absurden Stunt mit einem Messer hingelegt. Er warf die Klinge in schwindelerregende Höhen und traf zielsicher den Kopf des Gegners. Dabei ist nicht Mal sicher, ob der Stunt so geplant war.

Was ist passiert? Ein Spieler und reddit-User namens TruceBrian hat mit dem Wurfmesser in CoD Modern Warfare einen extremen Stunt hingelegt. Er war in einer Custom-Runde im Modus Free-For-All unterwegs und wollte ein paar Bots abziehen, um seine Skills zu verbessern.

Dabei war er vor allem mit dem Messer unterwegs und murkste damit die Gegner ab. Um einen seiner Gegner spektakulär zu erledigen, warf er das Messer in hohem Bogen in die Lüfte.

Die Klinge flog quer über die Map und TruceBrian folgte dem Messer. Es schien, als wenn er es unbeabsichtigt geworfen hätte. Tatsächlich kam just in dem Moment ein Gegner die Gasse entlang und irgendwie hatte TruceBrian noch die Hoffnung, dass das Messer was ausrichten könnte.

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Der wahrscheinlich coolste Messer-Kill aller Zeiten!

So ging‘s weiter: Doch anstatt sinnlos und ohne Wirkung irgendwo in der Botanik zu verschwinden, sauste das Messer wie ein strafender Blitz der Götter herab und schlug laut hörbar in den Kopf des Bots ein. Der krepierte umgehend und dürfte sich noch gefragt haben, was zum Teufel den gerade passiert war. Einen ähnlich irren Messer-Stunt hat schonmal ein Spieler hinbekommen.

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CoD MW: Spieler siegt mit unglaublichem Messer-Wurf: „Werde ich nie wieder hinkriegen“
von Noah Struthoff

Fans feiern Messer-Kill: Auf reddit, wo TruceBrian den Clip von seiner Großtat veröffentlichte, kam die Sache gut an. Der Beitrag lag zur Zeit dieses Artikels (14. September 2020) bei über 22.000 Upvotes. In 245 Kommentaren wurde die Aktion gelobt.

So schreibt unter anderem SnottyGoblin einfach nur „Wunderschön“. User TheBigDIDD gibt zu, sich das alles schon seit 5 Stunden anzusehen und Psy343 sagt nur „Wow, der Typ hat echt Glück!“

Ein anderer User namens Frengerr behautet hingegen, das es wohl beim Messer eine Art „Magnet-Effekt“ gäbe, der das Messer zielsicher auf Gegner zufliegen lassen würde. Daher wäre solche in Wurf am Ende doch nicht so spektakulär.

Doch egal ob der Kill nun durch eine geheime Messer-Mechanik zustande kam oder durch pures Glück: Die Aktion sieht sehr cool aus und lässt den Sieg von TruceBrian wirklich legendär erscheinen. Irre Stunts und Kills sind in Call of Duty nichts Neues. So hat ein Spieler mit einem exzellenten Sniper-Schuss eine Rakete im Flug erwischt.

Quelle(n):
  1. VG24/7
  2. GameRant

WoW Rätsel-Guide: So bekommt ihr die geheime Katze Jenafur

Das Rätsel um die Katze Jenafur in World of Warcraft wurde nach einem Jahr endlich gelöst. Wir verraten euch, wie ihr an das versteckte Haustier kommt.

Die meisten großen Rätsel in der World of Warcraft wurden innerhalb von wenigen Wochen nach der Implementierung gelöst. Doch ein Rätsel hielt sich wacker für knapp ein Jahr – die Katze Jenafur. In der Nacht auf den 14. September ist es dem „Secret Finding“-Discord dann endlich gelungen, das Rätsel zu lösen. Wir verraten euch die Schritte, mit denen Jenafur in euren Besitz übergeht.

Schritt 1: Besuch bei Amara

Reist zuerst in das Eschental (Ashenvale) und sucht den NPC Amara Mondstern auf. Das ist eine etwas blass aussehende Nachtelfe, die ihr bei den Koordinaten 17 / 49 findet. Sie steht in einem kleinen Unterstand, nordwestlich vom Schrein von Aessina.

WoW Jenafur Amara

Sprecht mit Amara und wählt ihre Dialogoption. Das war es bereits für diesen Schritt.

Schritt 2: Auf in den Elwynn

Als Nächstes reist ihr in den Wald von Elwynn, zur verrückten Katzenfrau Donni Anthania. Sie steht bei den Koordinaten 44 / 53 in ihrem Haus, umgeben vom unzähligen Katzen. Rechts auf dem Fußboden, vor dem großen Schrank, steht ein kleiner Fressnapf. Interagiert auch mit diesem und schon habt ihr diesen Schritt ebenfalls abgeschlossen.

WoW Jenafur empty dish

Schritt 3: Leckerlis in Karazhan

Der bereits letzte Schritt des Rätsels führt nach Karazhan, allerdings in die neue Version aus Legion. Anschließend müsst ihr insgesamt 8 Gegenstände in Karazhan sammeln, nämlich unterschiedliches Fleischsorten, die an mehreren Stellen im Dungeon verteilt liegen. Räumt dafür am besten alle Feinde bis zur Tugendhaften Maid und Moroes aus dem Weg, sodass ihr alles rasch einsammeln könnt.

  • 2x Saftige Keule
  • 2x Fischstückchen
  • 2x Durchwachsenes Steak
  • 1x Triefende Rippchen
  • 1x Fleischiges Häppchen

Dafür habt ihr allerdings nur wenig Zeit. Denn die Gegenstände bleiben für exakt 5 Minuten in eurem Inventar, bevor sie sich auflösen. Ihr müsst also alle Gegenstände rasch sammeln und danach zur Opernhalle zurückkehren.

Die genauen Positionen der Items findet ihr auf diesem Bild:

WoW Jenafur Karazhan Food Locations
Besonders das 7. Item ist tricky – es liegt hinter einem großen Stuhl versteckt.

Beachtet, dass ihr nur die acht markierten Gegenstände braucht. Es gibt noch mehr Nahrungsmittel in Karazhan, diese müsst ihr aber nicht verwenden.

Anschließend kehrt ihr in die Opernhalle zurück. Dreht die Kamera so, dass ihr von oben auf das Geschehen schaut. Ihr habt nun nur noch wenig Zeit, um die acht Gegenstände korrekt im Raum anzuordnen. Dabei ist es wichtig, die Items auf den richtigen „Bodenplatten“ abzulegen. Beginnt dabei von links nach rechts, sodass die korrekte Reihenfolge ist:

Saftige Keule – Durchwachsenes Steak – Fischstückchen – Fleischiges Häppchen – Durchwachsenes Steak – Triefende Rippchen – Saftige Keule – Fischstückchen

WoW Jenafur Food Positioning
Beginnt von links nach rechts.

Habt ihr die Gegenstände in der korrekten Reihenfolge abgelegt, ertönt eine kleine Melodie und die Katze Jenafur erscheint auf dem Boden. Jetzt müsst ihr sie nur noch anklicken und schon wandert die Katze in euer Inventar!

Jenafur on floor

Jenafur hat gruselige Sprüche parat: Jenafur wurde dabei durch die Leere offenbar ziemlich mutiert. Sie sieht mit ihren Tentakeln nicht nur gruselig aus, sondern hat auch ein paar besorgniserregende Flüster-Nachrichten, die sie dem Spieler gelegentlich zukommen lässt. So sagt sie:

  • Euer Fleisch riecht köstlich.
  • Nur Blut kann meinen Durst stillen.
  • Eure Augen sehen schmackhaft aus.
  • Füttert mich mit Seelen.

Außerdem ist es ziemlich gruselig, wenn ihr sie mehrfach anklickt. Ihre Sounds sind richtig, richtig düster …

Tja, wer hat sich nicht schon immer so einen treuen Begleiter gewünscht, der nach dem eigenen Tod trachtet? Passend zu dem Rätsel passt übrigens auch das Schwarmbewusstsein – ein cooles Mount für 5 Personen.

Was haltet ihr von Jenafur und dem Rätsel? Eine coole Sache und eine tolle Ergänzung für eure Haustier-Sammlung?

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Eines der unfairsten MMORPGs kriegt einen 2. Teil – So spielt ihr heute schon mit

Falls ihr gerne in einem nicht wirklich fairen PvP gegen Mitspieler eines MMORPGs antretet, dann ist vielleicht Mortal Online 2 etwas für euch. Mit 39 Dollar könnt ihr an der neuen Alpha teilnehmen.

Was ist Mortal Online 2? Bei Mortal Online 2 handelt es sich um den Nachfolger des 2010 veröffentlichten Hardcore-MMORPGs Mortal Online. In Mortal Online stehen PvP-Schlachten im Mittelpunkt und diese richten sich an alle, hier möglichst wenig Regeln haben wollen.

Daher genießt Mortal Online 1 den Ruf, Ganking, also das ständige Angreifen schwächerer Spieler, und Playerkilling zu fördern und damit eines der „unfairsten“ MMORPGs zu sein. Doch genau das kommt bei den Fans dieser Art von Spiel sehr gut an.

Mortal Online 2 setzt im Grunde auf dasselbe Spielprinzip, will dieses aber mit mehr PvE und einer höheren Zugänglichkeit für neue Spieler und mehr Regeln erweitern. Das heißt, wer grundlos einen Mitspieler angreift und ausschaltet, der gilt als Mörder und hat mit einigen Nachteilen zu kämpfen, an denen die Entwickler derzeit aber noch feilen.

Gespielt wird auf nur einem Server, damit sich möglichst viele Spiele für große Schlachten und Territorialkriege zusammenfinden.

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Dieses Video zeigt die Alpha-Version des MMORPGs Mortal Online 2.

Beweist euch im PvP von Mortal Online 2

Für wen eignet sich Mortal Online 2? Das MMORPG richtet sich eindeutig an PvP-Fans. Ihr solltet damit rechnen, dass es in der Spielwelt ordentlich zur Sache geht. PvE ist zwar wichtiger als in Mortal Online 1, der Fokus liegt aber nach wie vor auf PvP.

Mögt ihr PvP und glaubt, darin gut zu sein, dann könnte Mortal Online etwas für euch sein. Braucht ihr Fairness oder macht PvP nur mal so nebenbei, dann solltet ihr euch eher nach einem anderen Spiel umsehen.

So macht ihr mit: Die Entwickler haben die Alpha nun vergrößert und laden dazu mehr Spieler ein. Falls ihr dabei sein möchtet, müsst ihr euch aber einen Zugang kaufen. Diesen gibt es auf der offiziellen Website. Dort müsst ihr mindestens 39 Dollar spenden, um an einen Alpha-Key zu kommen. Die Zugänge sind aber begrenzt und wer mitmachen will, muss sich beeilen.

Mortal-Online-2-Screenshot
Das MMORPG Mortal Online 2 legt den Fokus auf PvP-Kämpfe.

Was bietet der Alpha-Test? Die Entwickler von Mortal Online 2 wollen vor allem den Server testen. Denn es gibt schon Beschwerden von Spielern aus den USA. Da sich der Server in Europa befindet, haben Spieler aus den USA mit schlechter Performance zu kämpfen. Die Entwickler wollen die Server jetzt optimieren, brauchen dazu aber mehr Teilnehmer für einen Stresstest.

Wie geht es nach der Alpha weiter? Für Ende 2020 ist eine Beta geplant. Ein genaues Datum gibt es noch nicht. Ihr könnt euch auf der offiziellen Website von Mortal Online 2 aber schon für die Beta anmelden. Mit etwas Glück werde ihr dann ausgewählt.

Darüber hinaus ist eine Early-Access-Phase über Steam geplant. Diese hat allerdings momentan noch keinen Starttermin. Mit dem Release des MMORPGs ist nicht vor 2021 zu rechnen.

Was haltet ihr von Mortal Online 2? Ist es ein MMORPG für euch? Wollt ihr euch die Alpha ansehen?

Falls ihr gerne im PvP spielt und wissen möchtet, welches MMORPG sich besonders eignet, dann findet ihr vielleicht euer neues Spiel im MeinMMO-Artikel „Die 10 MMORPGs mit dem besten PvP aller Zeiten“.

Quelle(n):
  1. Reddit

WoW-Spieler lösen nach einem Jahr das Rätsel um eine myteriöse Katze

Spieler knobeln bereits seit September 2019 an einem Rätsel in World of Warcraft. Es geht dabei um die Katze Jenafur, ein offenbar von der Leere verderbtes Kätzchen, das ihr euch als Haustier erarbeiten könnt. Nach vielen Monaten des Rätselns und sogar Tipps von Blizzard selbst, haben Spieler nun herausgefunden, wie ihr Jenafur bekommt.

Wie bekomme ich Jenafur? Im Prinzip ist es recht einfach und ihr müsst dazu nur einige Schritte befolgen:

  • sprecht mit dem NPC Amara Lunastern im Eschental (Koordinaten: 17/49)
  • geht zum Haus der verrückten Katzenlady in Elwynn (Koordinaten: 44/53) und interagiert dort mit einer leeren Futterschüssel
  • geht nun nach Karazhan und dort in den Nebeneingang (in die Legion-Instanz, nicht den Burning-Crusade-Raid)
  • dort müsst ihr nun der Reihe nach verschiedene Nahrungsmittel sammeln und vor der Bühne von Karazhan verteilen

Die einzelnen Schritte sammeln wir gerade für euch, um einen detaillierten Guide zu erstellen, der noch erscheint. Der YouTuber Kelani zeigt euch im Video, wie ihr konkret vorgehen müsst:

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Monatelanges Rätseln um eine Katze

So lange knobeln Spieler schon: Das Rätsel ist bereits im September 2019 erschienen, zusammen mit Patch 8.2.5. Dort erschien der neue NPC, eine Nachtelfe, die offenbar von Sylvanas in den Untod gezwungen wurde und die sich Sorgen um ihre Katze Jenafur macht.

Spieler haben dann monatelang überlegt, was zu tun ist, jedoch ohne wirklich Fortschritt zu erzielen. Denn nachdem ihr mit Amara gesprochen habt, gibt es keine weiteren Hinweise darauf, was ihr zu tun habt.

WoW Amara Secret Elf
Amara ist der Startpunkt – Aber wie geht es weiter? Das war lange Zeit unklar.

Im Januar 2020 gab Blizzard selbst sogar Tipps zum Rätsel, die allerdings auch nicht wirklich geholfen haben. Der Hinweis damals war, dass der Katze nun Tentakel gewachsen seien. Erst jetzt wurde schließlich das Rätsel gelüftet.

Warum hat das so lange gedauert? Über die Zeit hat Blizzard immer wieder Hinweise gegeben, die jetzt wohl dazu geführt haben, dass Rätsel-Freunde nach einem Jahr endlich auf die Lösung gekommen sind.

Dass das so lange gedauert hat, liegt vermutlich daran, dass die genaue Reihenfolge der Nahrungsmittel erst herausgefunden werden musste – und dass es eine solche Reihenfolge überhaupt gibt.

Den kompletten Guide zu Jenafur haben wir hier für euch:

Mehr zum Thema
WoW Rätsel-Guide: So bekommt ihr die geheime Katze Jenafur
von Cortyn

Solche Rätsel gibt es in WoW schon seit einiger Zeit und es hat sich eine kleine Community darum gebildet genau diese Rätsel zu knacken. Das dauert aber nicht immer ein Jahr. Das Rätsel um das Mount Luzider Alptraum etwa wurde bereits nach drei Tagen gelöst.

Fan startet Petition gegen FIFA 21 Ratings: „Als hätte EA nichts von der Saison gesehen“

Die FIFA 21 Ratings haben für viele Diskussionen geführt. Nun fordert ein Fan: “EA: Redo the FIFA 21 Ratings”. Was steckt dahinter?

Das fordert der Fan: Auf der Plattform “Change.org” hat der User David Mariyasin eine Petition gegen die neuen FIFA 21 Ratings gestartet. Unter dem Motto “EA: Redo the FIFA 21 Ratings” will der Spieler eine Neufassung der bisherigen Spieler-Bewertungen erreichen.

Er schreibt dazu: “[…] so viele von ihnen sind so ungenau, dass es fast so aussieht, als hätten alle ein Downgrade bekommen und als hätte EA nichts von der Saison 2019-20 gesehen.” Nun wünscht er sich in seiner Petition in Richtung EA, dass “sie diese Bewertungen noch einmal überprüfen und eine Neuwertung machen, bevor die Leute dieses Spiel am Ende nicht kaufen.”

Ein Beispiel: David Alaba bekam ein überraschendes Downgrade

Zum Zeitpunkt dieses Artikels hatte die Petition innerhalb von 4 Tagen 1.282 Stimmen gesammelt und als erstes Ziel 1.500 Stimmen anvisiert. Allzu viele Stimmen sind das also noch nicht. Zum Vergleich: In FIFA 20 gab es eine Petition, das Rating der Legende Johan Cruyff auf 98 hochzusetzen, nachdem er in FIFA 19 eine 94 hatte. Da unterschrieben insgesamt 41.443 Fans – ohne Erfolg, übrigens. Die Prime-Karte blieb bei 94, nur die Moments-Karte landete bei 96 – und damit einen Punkt höher, als im Jahr zuvor.

Schaut man sich aber das Echo auf die Ratings an, wäre es denkbar, dass die diesjährige Petition noch ein paar Stimmen dazu bekommt.

FIFA 21 Ratings sorgen für Zündstoff

So sahen die Reaktionen aus: David Mariyasin ist mit seiner Petition nicht der einzige, den die neuen Ratings nicht überzeugen konnten. In den sozialen Medien wird viel über die Wertungen diskutiert – so kam etwa Kritik an den Ratings des FC Bayern auf, der in den Augen vieler Fans zu niedrig bewertet wurde. Auch hier auf MeinMMO äußerten Leser Kritik an den Ratings. Zwei Beispiele:

  • Leser Alex etwa schrieb: “[…] Die Ratings für Bayern sind wirklich der größte Witz des Jahres. Ich seh FUT nur noch wie eine Art Fantasy League. Die Spieler und Werte haben halt null mit den richtigen Spielern zu tun. Dann lassen sich solche unlogischen Werte auch aushalten. […]”
  • Leser Psycheater meint: “Hab’s unter den letzten FIFA 21 Ratings Artikel bereits geschrieben; die Werte wirken einfach völlig willkürlich.”

Auch einige der bewerteten Stars kommentierten die Ratings. Angreifer Romelu Lukaku etwa schoss in dieser Saison 23 Tore in 36 Liga-Spielen, lieferte auch noch 2 Vorlagen. In der Europa League waren es 7 Treffer in 6 Spielen. Ein FIFA-Upgrade gab es für den mit 85 bewerteten Stürmer aber nicht:

https://twitter.com/RomeluLukaku9/status/1304327397752352768?s=20

“Seien wir ehrlich, EA spielt mit den Ratings nur rum, damit wir Spieler uns beschweren und dem Spiel mehr Publicity geben. Ich mach bei dem Schei* nicht mehr mit. Ich weiß, was ich tue.

Romelu Lukaku auf Twitter

Auch Pierre-Emerick Aubameyang kassierte trotz einer starken Saison ein Downgrade – eine der großen Überraschungen aus den Ratings. Der Angreifer hatte dafür auf Twitter nur ein paar lachende Emojis übrig,

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Wie habt ihr die Ratings gesehen? Sollte EA eurer Meinung nach nochmal an den Spielerwerten schrauben? Alles andere zum kommenden Spiel findet ihr in unserer Übersicht zum FIFA 21 Release.

Quelle(n):
  1. change.org

Neue Map für CoD Warzone gefunden – Stammt wohl aus gefeiertem Blackout-DLC

Die Call of Duty: Warzone soll auch nach dem Release von Black Ops Cold War weiterentwickelt werden. Wie das alles klappen soll, ist noch gar nicht klar. Doch offenbar wird es eine neue Map geben – sagen zumindest Dataminer.

Was wurde gefunden? Nach jedem neuen Update schnappen sich Dataminer die Dateien der Call of Duty: Warzone und kramen sich tief durch den Daten-Wust um interessante Hinweise auf die Zukunft zu entdecken.

Und nun war es mal wieder so weit. Dataminer entdeckten etwas Neues in der Warzone, das dazu noch direkt mit dem Release des nächsten “Black Ops”-Titels zusammenhängen könnte: Daten für die Blackout-Map “Alcatraz”. Dieses “Mini-Royale” kam als DLC zum geistigen Vorgänger der Warzone “Blackout” und konnte vom Start weg überzeugen. Wie es aussieht, kommt dieser gefeierte Content auch ins neue Battle Royale.

Zombie-Knast Alcatraz als neue Warzone-Map

Wie sieht der Leak aus? Erst gingen Gerüchte durch die sozialen Medien und verschiedenen Dataminer und Leaker machten auf den Fund aufmerksam. Der Twitter-User @xXNanikosXx teilte dann die entsprechenden Dateien:

https://twitter.com/xXNanikosXx/status/1305092064430809090

Wichtig hierbei ist besonders das untere Bild, denn es zeigt Standorte der Alcatraz-Map von Blackout.

  • Warden’s House
  • New Industries
  • Cell House
  • Docks
  • Power House

Alles Locations aus dem Blackout-DLC. Zwar fehlen auch einige Orte, wie zum Beispiel “Submarine” oder “Shipwreck”, aber die Überschneidungen sind eindeutig.

Wie wahrscheinlich ist ein Alcatraz-Comeback in der Warzone? Dass es Daten von Blackout auch in den Warzone-Files gibt, ist schon lange bekannt. Doch einer der bekanntesten Warzone-Leaker “TheGamingRevolution” (@TheGamingRevo3) bestätigt, dass die Daten neu hinzugefügt wurden und keine zurückgelassenen Blackout-Dateien sind:

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Da es sich um neue Dateien handelt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Entwickler etwas damit planen. Ob es nun eine neue Warzone-Map wird, ein neuer Teil der alten Map, ein besonderer Modus oder die Macher etwas ganz anderes damit vorhaben, bleibt vorerst unklar. Aber mit diesem Leak gibt’s erstmals direkte Hinweise auf eine neue Map in den Warzone-Daten.

Kleine Karte mit großen Gefahren

Was ist Alcatraz? Die Map auf der weltberühmten Knast-Insel in der Bucht von San Francisco spielt auf den felsigen Überresten des ehemaligen Hochsicherheit-Gefängnisses. Sie ist deutlich kleiner als die Blackout-Map und auch Verdansk, der Warzone-Stadt.

Hier kämpfen 40 Soldaten in 10 Teams in einer Mischung aus Battle Royale und dem Zombie-Modus gegeneinander. Es gibt für eine Zeit lang Respawns, der Kreis schließt sich mit der Zeit und PvE-Zombies machen den Spielern das Leben schwer. Nach einer Zeit werden die Respawns deaktiviert und das Team, das am Ende noch steht, gewinnt das Mini-Royale.

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Ein Zombie-Modus für Cold War kommt auf jeden Fall. Untote in der Warzone sind bisher unbestätigt.

Zombies im Battle Royale? Untote gehörten schon beim Start des Battle Royales Blackout zum festen Bestandteil des Gameplays. Diese PvE-Komponente lieferte gruseligen Action und wertvollen Loot.

Auch für die Warzone gibt es Leaks, die Zombie-Modi ankündigen. Die Daten weisen auf ein “Zombie-Royale” hin. Hier mutiert ihr beim Tod zu einem Untoten und könnt euch nur wieder zum Menschen machen, wenn ihr die Herzen von gefallenen Soldaten verspeist. Hört sich brutal an – wird es wahrscheinlich auch.

Ob, wie oder wann Zombies oder die neue Warzone-Map ins Battle Royale kommen, ist aber noch nicht abschließend geklärt. Bisher basieren die Gerüchte rein auf den gefundenen Daten im Spiel, aber nicht auf offiziellen Aussagen der Entwickler. Doch die Aussichten auf frische Orte und Gameplay hören sich gut an – so wie der schon gesicherte Fakt, dass sich CoD MW, Warzone und Cold War Content teilen werden.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Alle freuen sich, dass EA beim Xbox Game Pass mitmacht – Ich seh Ärger voraus

Der Xbox Game Pass ist zu einer moderaten, monatlichen Gebühr erhältlich und stellt eine Art Netflix für Spiele dar. Aktuell lässt sich Microsoft dafür feiern, EA in den Game Pass gelockt zu haben – völlig kostenlos. Das auf den ersten Blick himmlisch gute Angebot könnte eine Trendwende in der Spielebranche darstellen, allerdings nicht im Sinne der Spieler. MeinMMO-Autor Robert erklärt, warum das so ist.

Zugegeben, der Xbox Game Pass liest sich auf dem Papier verdammt lecker:

  • Zugriff auf über 100 Spiele gleichzeitig
  • weitere 100 Spiele, die rein und raus rotieren, die Gebühr fürs Online-Gaming ist mit enthalten
  • und jetzt kommen auch noch 60 weitere Titel von EA dazu.
  • Der Preis ist mit 12,99 € für die Ultimate-Variante zudem äußerst moderat (und lässt sich mit einem cleveren Trick weiter senken).

Dagegen wirkt das Angebot von Sony angestaubt und altbacken: Zwar hat Sony einige coole Exklusiv-Titel im Angebot und mit PS Now auch einen eigenes Spiele-Abo. Die Gebühren fürs Online-Zocken sind jedoch hoch und die monatlichen Gratis-Games selten echte Blockbuster.

Gamepass Xbox
Der Xbox Game Pass will mit jeder Menge Spielen punkten

Tatsächlich ist Microsoft mit der Aktion ein echter Marketing-Coup gelungen. Das Angebot lockt neue Spieler auf die Plattform Xbox, die mutmaßlich auch zum Game Pass greifen werden. Dies eröffnet Microsoft und den Entwicklern ganz neue Steuerungs- und, noch viel wichtiger, Monetarisierungs-Möglichkeiten. Diese könnten die komplette Konsolenbranche allerdings in eine Richtung bewegen, die dem Skeptiker und Zyniker in mir ganz und gar nicht behagt.

Denn durch die de facto-Abschaffung von Anschaffungskosten für Spiele wird die Hemmschwelle für Pay-to-win-Mechaniken weiter sinken. Der zum Teil jetzt schon absurde DLC-Wahnsinn wird noch mehr Auswüchse annehmen. Noch viel schlimmer allerdings: Auch die Gegenwehr der Spieler wird abnehmen. Grund dafür ist die neue Preis-Struktur. Aber der Reihe nach.

Pay to Win (P2W)

Pay to Win bezeichnet eine Mechanik in häufig kostenlosen Mobile-Games, die darauf abzielt, dass Spieler durch den Einsatz von Echtgeld schneller Fortschritte erzielen als Spieler, die kein Geld investieren. Diese häufig sehr grindlastigen Spiele laden an verschiedenen Stellen zum Ausgeben von kleineren Beträgen (auch Mikrotransaktionen genannt) ein. Diese Art der Monetarisierung ist höchst umstritten in der Spielerschaft, da nicht das eigene Können über Sieg oder Niederlage entscheidet, sondern der Geldbeutel.

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Screenshot aus dem Mobile Game Puzzles & Survival – P2W in simplen Match3-Spielen

Was bedeutet ein Spiele-Abo finanziell für die Entwickler?

Es ist kein Geheimnis: Die Produktion aufwendiger und hochwertiger Spiele wird immer teurer. Mit der neuen Konsolen-Generation könnten Spiele noch weiter im Preis steigen. Da wirkt ein günstiges Spiele-Abo wie Microsofts Game Pass wie ein Anachronismus. Nehmen wir das Beispiel Netflix als Vergleich: Netflix ist günstig gestartet, hat in den vergangenen Jahren aber mehrere Preiserhöhungen durchgeführt. Gründe dafür sind die gestiegenen Lizenzkosten für fremde Inhalte sowie die erhöhte Qualität eigener Produktionen.

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Der Witcher ist eine beliebte Serie und Spiel-Adaption auf Netlfix

Auch EA hat sich die Teilhabe am Xbox Game Pass sicher teuer bezahlen lassen. Doch reicht das, um die Kosten für zukünftige Produktionen zu decken? Natürlich können die Spiele auf anderen Plattformen zum Vollpreis verkauft werden. Ob damit die fehlenden Einnahmen auf dem PC und der Xbox aufgefangen werden, wage ich allerdings zu bezweifeln. Gleichwohl haben Spiele-Entwickler einen gravierenden Vorteil gegenüber Netflix – bezahlter Content in den ansonsten „kostenlosen“ Spielen.

Ein kostenpflichtiger DLC in einem ansonsten kostenlosen Spiel wäre für Netflix vergleichbar mit einem Film, bei dem ausgefallene Szenen für kleines Geld erhältlich sind (was natürlich unrealistisch ist). Der originäre Zweck von Firmen wie Microsoft und EA ist das Verdienen von Geld. Durch die Präsentation vieler Inhalte ohne echte Anschaffungskosten wird die Ingame-Monetarisierung ganz automatisch einen deutlich höheren Stellenwert einnehmen. Und das ist nur eine von vielen neuen Möglichkeiten der Entwickler.

Besonders Spiele wie FIFA profitieren ganz besonders vom Xbox Game Pass

Die neuen Möglichkeiten der Entwickler mit Microsofts Game Pass

Circa 100 Games sind dauerhaft im Game Pass erhältlich. Weitere Spiele rotieren rein und raus – ganz so, wie man es von Netflix kennt. Durch den Wegfall der Anschaffungskosten werden Spieler häufiger Games ausprobieren, die sie durch hohe Kosten gemieden haben. Das eröffnet den Entwicklern folgende Möglichkeiten:

  • Spiele, die schlecht performen, können aus dem Game Pass entfernt, überarbeitet und wieder neu integriert werden,
  • Grundversionen von Spielen werden im Game Pass enthalten sein (ähnlich der kostenlosen Grundversion von Destiny 2), für Special Editions und Sonder-Content wie Kostüme etc. muss weiterhin gezahlt werden,
  • Zusätzliche Story-Inhalte wie Kapitel können weiter kostenpflichtig angeboten werden und
  • Es können verschiedene Pay-to-Win-Mechaniken in unterschiedlichen Ausprägungen getestet werden.
  • Der Game Pass könnte unter Berücksichtigung neuer Titel oder aufwendigerer Produktionen teurer werden.
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Spiele wie Destiny 2 sind in der Grundversion kostenlos – bieten aber nur wenig Inhalte

Wie könnte das in der Praxis aussehen? Die beliebte Fußball-Simulation FIFA wartet jedes Jahr mit einem neuen Ableger auf, der grafisch verbessert ist und die neuesten Mannschaftsdaten enthält. Auf mobilen Endgeräten sieht das allerdings schon ganz anders aus. Es gibt kein FIFA 20 mehr, sondern einfach nur noch FIFA. Kern-Bestandteil des Mobile-Games sind ausgeklügelte Mechaniken, die die Spieler zum Kauf von Spieler-Packs anregen sollen. Dieses Modell ist ebenfalls für den Xbox Game Pass denkbar. Eine abgespeckte FIFA-Erfahrung, die zwar mit den grafischen Neuerungen aufwartet und den neuesten Mannschaftsdaten, die sich ansonsten aber vor allem um die Cashcow FUT (FIFA Ultimate Team) dreht.

FIFA Ultimate Team (FUT)

FUT (FIFA Ultimate Team) ist ein Spielmodus innerhalb von FIFA, in dem sich Spieler individuelle Mannschaften zusammenbauen und gegeneinander antreten lassen können. Neue Spieler werden über entsprechende Packs gezogen, die mit Ingame-Währung oder Echtgeld bezahlt werden können. Laut EA ist FUT der beliebteste Spielmodus in FIFA und wurde in den vergangenen Iterationen immer weiter ausgebaut.

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100 Spiele werden dauerhaft Bestandteil des Game Pass sein

Haupteinnahme-Quelle für Unternehmen wie EA sind Ingame-Verkäufe, also Verkäufe, die generiert werden, wenn der Spieler das Spiel schon besitzt. Diese Einnahmen werden steigen, wenn mehr Spieler das Spiel besitzen – zum Beispiel als Bestandteil eines Abos.

Den Experimentier-Möglichkeiten sind hier keine Grenzen gesetzt. Spannend wird sein, ob für derlei Praktiken Widerstände der Spieler zu befürchten wären. Schließlich sind die Spiele kostenlos im Game Pass enthalten. Wer mehr will als den Standard, muss eben draufzahlen. Allein die Möglichkeiten in einem Spiel wie FIFA sind scheinbar grenzenlos:

  • Legendäre Mannschaften früherer Tage sind nur gegen Aufpreis erhältlich
  • Szenarien zum Nachspielen von früheren Begegnungen gibt es gegen kleines Geld
  • Größere Turniere können in Form von DLCs angeboten werden
  • Neue oder alte Trikots, Stutzen oder Bälle können gegen Echtgeld angeboten werden
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Legendäre, ehemalige Spieler als kostenpflichtiger DLC?

Die Liste kann beliebig fortgeführt werden. Ob es in diesem Ausmaß dazu kommt, ist natürlich nicht gesichert. Je nach Widerständen aus der Spielerschaft können die Entwickler ihre Ansätze verändern und neue Ergebnisse und Erkenntnisse gewinnen. Der Aspekt der Psychologie, Belohnungssysteme, Anreize und Interaktionsmöglichkeiten nehmen einen immer größeren Stellenwert in der Spiele-Branche ein. Da Spieler mit dem Game Pass Zugriff auf deutlich mehr Spiele haben als früher, vergrößert sich das Spielfeld für Experimente seitens der Entwickler immens.

Warum Sony für mich den deutlich besseren Ansatz verfolgt

Sonys Zugpferd auf der Playstation 4 waren aufwendige Exklusiv-Titel wie God of War oder The Last of Us und sie werden es mutmaßlich auch auf der Playstation 5 sein. God of War war für mich ein absolutes Highlight dieser Konsolengeneration. Nicht nur wegen des grandiosen Gameplays und der fantastischen Grafik, sondern weil es einfach nur eine Single-Player-Erfahrung war. Ohne lästige Mikrotransaktionen. Der Fokus lag auf dem Spiel, nicht auf den zusätzlichen Möglichkeiten der Monetarisierung.

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Eines der Konsolen-Highlights dieser Generation – God of War

Diese puristische Spielerfahrung wünsche ich mir auch für die Zukunft, auch wenn sie als wenig „innovativ“ gilt. Innovation sollte nicht dazu führen, dass psychologische Studien über das Kaufverhalten von Spielern wichtiger werden als die Inhalte selbst. Ich hoffe sehr, dass Sony dem Impuls der Nachahmung widersteht und seiner Linie treu bleibt. Konservatismus könnte hier durchaus das Erfolgsmodell sein. Trotzdem lassen sich auch aus der „Ferne“ Erkenntnisse über dieses beispiellose Experiment gewinnen.

Fazit: Quo vadis, Spiele-Branche?

Denn das ist es: ein gigantisches Experiment – und wir die Versuchskaninchen. Die Widerstände der Spieler aus dieser Feldstudie werden maßgeblichen Einfluss darauf nehmen, wohin sich die Spiele-Branche entwickelt. Werden wir überflutet von Low-Budget-Grundversionen von Spielen, die vor allem durch kostenpflichtige Inhalte glänzen? Oder werden wir uns weiter über hochwertige (und damit hochpreisige) Blockbuster freuen dürfen? Sonys und Microsofts Philosophien wirken hier wie diametral unterschiedliche Entwürfe. Welcher sich durchsetzt, entscheiden die Konsumenten und Spieler – mit ihrer Brieftasche.

Wie ist Eure Meinung bei diesem kontroversen Thema? Für Kollegin Leya ist der Game Pass sogar ein guter Grund, zur Xbox zu wechseln:

Twitch-Streamer wird bei Event von CoD-Pro gekillt, bis er schreit und jammert

Der Twitch-Streamer Tim „TimTheTatman“ Betar verzweifelte in einem Event zum neuen Call of Duty: Cold War. Denn ein Profi hatte es auf ihn abgesehen. Gegen den CoD-Crack Scump sah TimTheTatman kein Land. Er flehte, Scump solle doch mal langsamer machen, er sei immerhin schon 30, Papa und kriege eine Glatze.

Das war das Event: Activision Blizzard stellte letzte Woche das 2020er Call of Duty: Cold War in einem Gameplay-Reveal vor. Dazu hatte man einige Streamer und Profis eingeladen, um schon mal reinzuschauen und es anzuspielen.

Man sah beim Event einen krassen Unterschied zwischen Streamer und Pro. Besonders der beliebte Twitch-Streamer TimTheTatman bekam zu spüren, was für ein Gefälle im Skill herrscht:

  • TimTheTatman ist ein eher gemütlicher Spieler. Er ist 30 Jahre alt. Fans sehen ihn gern, weil er eine entspannte Atmosphäre aufbaut. Er hat mit 5,5 Millionen Follower den Kanal Nr. 6 auf Twitch. Er pflegt das Image eines Kumpels von nebenan, mit dem man gern abends abhängt und runterkommt.
  • Seth „Scump“ Abner ist 25 Jahre alt, aber schon seit 9 Jahren ein Profi in Call of Duty. Der hat über 840.000$ an E-Sport-Preisgelder verdient. Der US-Amerikaner gilt als einer der besten Call-of-Duty-Spieler der Welt. Scump ist auch auf Twitch, hat dort 935.000 Follower, ist also viel kleiner als TimTheTatman. Das ist Platz 144.

So lief’s für TimTheTatman: Der Streamer hatte das Gefühl, Scump macht Jagd auf ihn. Denn TimTheTatman konnte um keine Ecke gehen, ohne dass ihn von irgendwoher Scump erschoss. Der Streamer reagierte anfangs darauf noch freundlich. Er stellte die eigenen Vorzüge heraus:

Scump, ich bin wortwörtlich besser als, stärker als du und sehe besser aus als du. Töte mich nie wieder!

TimTheTatman stellt die Fakten klar

„Ich bin 30 und krieg eine Glatze!“

Doch rasch wechselte der Ton.

„Scump!!! Wir wissen es alle: Du bist ein professioneller Call of Duty-Spieler. Ich bin ein 30-jähriger Papa, der eine Glatze kriegt.“

TimTheTatman erlebt Gefühle

TimTheTatman flehte letztlich, Scump solle doch langsam machen. Hier wollten alle Spaß haben. Das sei doch kein Liga-Match.

Betar schaffte es gleichzeitig wütend und leicht weinerlich zu klingt als er rief: Jemand solle Scump doch mal bitte sagen, dass hier nicht um die Meisterschaft gespielt werde. Es reiche jetzt wirklich.

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Die Leiden des jungen Streamers

Aus dem Schicksal des armen TimTheTatman hat ein redditor einen Zusammenschnitt erstellt. Der Zusammenschnitt kam sehr gut an.

Man fand da besonders beeindruckend, dass sich Scump in seinem Stream überhaupt keinen Stress machte: Er unterhielt sich mit den Zuschauern, während er die Streamer reihenweise niedermähte.

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Das war die Lehre: TimTheTatman wurde bei dem Event vom Profi-Spieler so vorgeführt, dass er letztlich einsah, warum „Skillbased Matchmaking“ in Call of Duty doch richtig ist:

  • Mit normalem Matchmaking spielen Streamer als “Vielspieler” häufig gegen Gelegenheitsspieler, killen die in Massen und sehen dabei gut aus. Sie werden von den Fans gefeiert. Daher sind Streamer eigentlich gegen „Skillbased Matchmaking“, weil sie dort nur gegen Gleichstarke, nicht gegen Schwächere spielen würden.
  • Jetzt hat TimTheTatman im Stream mal zu fühlen bekommen, wie das so ist, wenn man selbst der Anfänger ist, der abgefarmt wird
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Das steckt dahinter: Wir sehen deutlich den Unterschied zwischen Streamer und ein Profi.

Ein Spieler wie TimTheTatman ist sicher ein ordentlicher Videospieler, der in seinen eigenen Streams oft kompetent und stark wirkt, aber Profis spielen auf einem ganz anderen Niveau.

Fortnite Mech Tatman
Er gehört zu den bestbezahlten Spielern der Welt.

Gerade TimTheTatman wird von seinen Fans dafür geliebt, dass er auch mal der „Loser“ ist, damit können sich offenbar viele identifizieren.

Sicher ist er kein schlechter Spieler, aber wenn er mit starken Leuten wie Ninja unterwegs ist, wirkt TimTheTatman verpeilt und kriegt oft Prügel ab. Dennoch oder gerade deswegen hat er es in die Liste der bestbezahlten Gamer geschafft:

Die 10 bestbezahlten Gamer der Welt – Sie verdienen auf Twitch, YouTube und Co am meisten