Alle freuen sich, dass EA beim Xbox Game Pass mitmacht – Ich seh Ärger voraus

Der Xbox Game Pass ist zu einer moderaten, monatlichen Gebühr erhältlich und stellt eine Art Netflix für Spiele dar. Aktuell lässt sich Microsoft dafür feiern, EA in den Game Pass gelockt zu haben – völlig kostenlos. Das auf den ersten Blick himmlisch gute Angebot könnte eine Trendwende in der Spielebranche darstellen, allerdings nicht im Sinne der Spieler. MeinMMO-Autor Robert erklärt, warum das so ist.

Zugegeben, der Xbox Game Pass liest sich auf dem Papier verdammt lecker:

  • Zugriff auf über 100 Spiele gleichzeitig
  • weitere 100 Spiele, die rein und raus rotieren, die Gebühr fürs Online-Gaming ist mit enthalten
  • und jetzt kommen auch noch 60 weitere Titel von EA dazu.
  • Der Preis ist mit 12,99 € für die Ultimate-Variante zudem äußerst moderat (und lässt sich mit einem cleveren Trick weiter senken).

Dagegen wirkt das Angebot von Sony angestaubt und altbacken: Zwar hat Sony einige coole Exklusiv-Titel im Angebot und mit PS Now auch einen eigenes Spiele-Abo. Die Gebühren fürs Online-Zocken sind jedoch hoch und die monatlichen Gratis-Games selten echte Blockbuster.

Gamepass Xbox
Der Xbox Game Pass will mit jeder Menge Spielen punkten

Tatsächlich ist Microsoft mit der Aktion ein echter Marketing-Coup gelungen. Das Angebot lockt neue Spieler auf die Plattform Xbox, die mutmaßlich auch zum Game Pass greifen werden. Dies eröffnet Microsoft und den Entwicklern ganz neue Steuerungs- und, noch viel wichtiger, Monetarisierungs-Möglichkeiten. Diese könnten die komplette Konsolenbranche allerdings in eine Richtung bewegen, die dem Skeptiker und Zyniker in mir ganz und gar nicht behagt.

Denn durch die de facto-Abschaffung von Anschaffungskosten für Spiele wird die Hemmschwelle für Pay-to-win-Mechaniken weiter sinken. Der zum Teil jetzt schon absurde DLC-Wahnsinn wird noch mehr Auswüchse annehmen. Noch viel schlimmer allerdings: Auch die Gegenwehr der Spieler wird abnehmen. Grund dafür ist die neue Preis-Struktur. Aber der Reihe nach.

Zombies_Survival_Mobile_P2W
Screenshot aus dem Mobile Game Puzzles & Survival – P2W in simplen Match3-Spielen

Was bedeutet ein Spiele-Abo finanziell für die Entwickler?

Es ist kein Geheimnis: Die Produktion aufwendiger und hochwertiger Spiele wird immer teurer. Mit der neuen Konsolen-Generation könnten Spiele noch weiter im Preis steigen. Da wirkt ein günstiges Spiele-Abo wie Microsofts Game Pass wie ein Anachronismus. Nehmen wir das Beispiel Netflix als Vergleich: Netflix ist günstig gestartet, hat in den vergangenen Jahren aber mehrere Preiserhöhungen durchgeführt. Gründe dafür sind die gestiegenen Lizenzkosten für fremde Inhalte sowie die erhöhte Qualität eigener Produktionen.

Witcher Netflix Series
Der Witcher ist eine beliebte Serie und Spiel-Adaption auf Netlfix

Auch EA hat sich die Teilhabe am Xbox Game Pass sicher teuer bezahlen lassen. Doch reicht das, um die Kosten für zukünftige Produktionen zu decken? Natürlich können die Spiele auf anderen Plattformen zum Vollpreis verkauft werden. Ob damit die fehlenden Einnahmen auf dem PC und der Xbox aufgefangen werden, wage ich allerdings zu bezweifeln. Gleichwohl haben Spiele-Entwickler einen gravierenden Vorteil gegenüber Netflix – bezahlter Content in den ansonsten „kostenlosen“ Spielen.

Ein kostenpflichtiger DLC in einem ansonsten kostenlosen Spiel wäre für Netflix vergleichbar mit einem Film, bei dem ausgefallene Szenen für kleines Geld erhältlich sind (was natürlich unrealistisch ist). Der originäre Zweck von Firmen wie Microsoft und EA ist das Verdienen von Geld. Durch die Präsentation vieler Inhalte ohne echte Anschaffungskosten wird die Ingame-Monetarisierung ganz automatisch einen deutlich höheren Stellenwert einnehmen. Und das ist nur eine von vielen neuen Möglichkeiten der Entwickler.

Besonders Spiele wie FIFA profitieren ganz besonders vom Xbox Game Pass

Die neuen Möglichkeiten der Entwickler mit Microsofts Game Pass

Circa 100 Games sind dauerhaft im Game Pass erhältlich. Weitere Spiele rotieren rein und raus – ganz so, wie man es von Netflix kennt. Durch den Wegfall der Anschaffungskosten werden Spieler häufiger Games ausprobieren, die sie durch hohe Kosten gemieden haben. Das eröffnet den Entwicklern folgende Möglichkeiten:

  • Spiele, die schlecht performen, können aus dem Game Pass entfernt, überarbeitet und wieder neu integriert werden,
  • Grundversionen von Spielen werden im Game Pass enthalten sein (ähnlich der kostenlosen Grundversion von Destiny 2), für Special Editions und Sonder-Content wie Kostüme etc. muss weiterhin gezahlt werden,
  • Zusätzliche Story-Inhalte wie Kapitel können weiter kostenpflichtig angeboten werden und
  • Es können verschiedene Pay-to-Win-Mechaniken in unterschiedlichen Ausprägungen getestet werden.
  • Der Game Pass könnte unter Berücksichtigung neuer Titel oder aufwendigerer Produktionen teurer werden.
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Spiele wie Destiny 2 sind in der Grundversion kostenlos – bieten aber nur wenig Inhalte

Wie könnte das in der Praxis aussehen? Die beliebte Fußball-Simulation FIFA wartet jedes Jahr mit einem neuen Ableger auf, der grafisch verbessert ist und die neuesten Mannschaftsdaten enthält. Auf mobilen Endgeräten sieht das allerdings schon ganz anders aus. Es gibt kein FIFA 20 mehr, sondern einfach nur noch FIFA. Kern-Bestandteil des Mobile-Games sind ausgeklügelte Mechaniken, die die Spieler zum Kauf von Spieler-Packs anregen sollen. Dieses Modell ist ebenfalls für den Xbox Game Pass denkbar. Eine abgespeckte FIFA-Erfahrung, die zwar mit den grafischen Neuerungen aufwartet und den neuesten Mannschaftsdaten, die sich ansonsten aber vor allem um die Cashcow FUT (FIFA Ultimate Team) dreht.

xbox game pass titel
100 Spiele werden dauerhaft Bestandteil des Game Pass sein

Haupteinnahme-Quelle für Unternehmen wie EA sind Ingame-Verkäufe, also Verkäufe, die generiert werden, wenn der Spieler das Spiel schon besitzt. Diese Einnahmen werden steigen, wenn mehr Spieler das Spiel besitzen – zum Beispiel als Bestandteil eines Abos.

Den Experimentier-Möglichkeiten sind hier keine Grenzen gesetzt. Spannend wird sein, ob für derlei Praktiken Widerstände der Spieler zu befürchten wären. Schließlich sind die Spiele kostenlos im Game Pass enthalten. Wer mehr will als den Standard, muss eben draufzahlen. Allein die Möglichkeiten in einem Spiel wie FIFA sind scheinbar grenzenlos:

  • Legendäre Mannschaften früherer Tage sind nur gegen Aufpreis erhältlich
  • Szenarien zum Nachspielen von früheren Begegnungen gibt es gegen kleines Geld
  • Größere Turniere können in Form von DLCs angeboten werden
  • Neue oder alte Trikots, Stutzen oder Bälle können gegen Echtgeld angeboten werden
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Legendäre, ehemalige Spieler als kostenpflichtiger DLC?

Die Liste kann beliebig fortgeführt werden. Ob es in diesem Ausmaß dazu kommt, ist natürlich nicht gesichert. Je nach Widerständen aus der Spielerschaft können die Entwickler ihre Ansätze verändern und neue Ergebnisse und Erkenntnisse gewinnen. Der Aspekt der Psychologie, Belohnungssysteme, Anreize und Interaktionsmöglichkeiten nehmen einen immer größeren Stellenwert in der Spiele-Branche ein. Da Spieler mit dem Game Pass Zugriff auf deutlich mehr Spiele haben als früher, vergrößert sich das Spielfeld für Experimente seitens der Entwickler immens.

Warum Sony für mich den deutlich besseren Ansatz verfolgt

Sonys Zugpferd auf der Playstation 4 waren aufwendige Exklusiv-Titel wie God of War oder The Last of Us und sie werden es mutmaßlich auch auf der Playstation 5 sein. God of War war für mich ein absolutes Highlight dieser Konsolengeneration. Nicht nur wegen des grandiosen Gameplays und der fantastischen Grafik, sondern weil es einfach nur eine Single-Player-Erfahrung war. Ohne lästige Mikrotransaktionen. Der Fokus lag auf dem Spiel, nicht auf den zusätzlichen Möglichkeiten der Monetarisierung.

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Eines der Konsolen-Highlights dieser Generation – God of War

Diese puristische Spielerfahrung wünsche ich mir auch für die Zukunft, auch wenn sie als wenig „innovativ“ gilt. Innovation sollte nicht dazu führen, dass psychologische Studien über das Kaufverhalten von Spielern wichtiger werden als die Inhalte selbst. Ich hoffe sehr, dass Sony dem Impuls der Nachahmung widersteht und seiner Linie treu bleibt. Konservatismus könnte hier durchaus das Erfolgsmodell sein. Trotzdem lassen sich auch aus der „Ferne“ Erkenntnisse über dieses beispiellose Experiment gewinnen.

Fazit: Quo vadis, Spiele-Branche?

Denn das ist es: ein gigantisches Experiment – und wir die Versuchskaninchen. Die Widerstände der Spieler aus dieser Feldstudie werden maßgeblichen Einfluss darauf nehmen, wohin sich die Spiele-Branche entwickelt. Werden wir überflutet von Low-Budget-Grundversionen von Spielen, die vor allem durch kostenpflichtige Inhalte glänzen? Oder werden wir uns weiter über hochwertige (und damit hochpreisige) Blockbuster freuen dürfen? Sonys und Microsofts Philosophien wirken hier wie diametral unterschiedliche Entwürfe. Welcher sich durchsetzt, entscheiden die Konsumenten und Spieler – mit ihrer Brieftasche.

Wie ist Eure Meinung bei diesem kontroversen Thema? Für Kollegin Leya ist der Game Pass sogar ein guter Grund, zur Xbox zu wechseln:

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Frank

Der Artikel hat ja durchaus seine Berechtigung aber wie hier argumentiert wird halte ich für völlig falsch da die Beispiele einfach nicht passen. Es wird mit FIFA argumentiert, dass man nur noch den vollen Spielspaß erhält, wenn man Microtransaktionen nutzt. Das gibt es aber jetzt schon eine Weile und wurde auch immer stärker kritisiert was einige Studios auch zum Umdenken gebracht hat. Super Beispiele sind an dieser Stelle die Monetanisierung von Rainbow Six Siege und Modern Warfare. Die DLCs werden kostenlos angeboten und durch Cosmetics wie den BattlePass oder Skins wird Kohle verdient. Ich sehe dieses Modell gerade zu perfekt für den GamePass. Man will ein Spiel erstmal nicht kaufen, probiert es im Gamepass aus, es gefällt einem und nach einer Weile kauft man sich halt mal was schönes zum Anziehen. Durch die kostenlosen DLCs bleiben die Spieler sogar länger am Ball, zahlen für den Gamepass und die Entwickler verdienen durch die Cosmetics. Jetzt kann natürlich jemand argumentieren, dass man sich keine/weniger Cosmetics kauft wenn einem das Spiel nicht gehört aber das glaube ich nicht. Bei Modern Warfare wird auch fleißig gekauft obowhl doch jeder weiß, dass man das Spiel nicht die nächsten 5 Jahre spielen wird. Bis dahin ist schon lange der nächste Teil draußen.
Das zweite Spiel das als Beispiel genannt wird, ist God of War was für mich auch nicht gut gewählt ist. GoW ist ein Storyspiel. Man spielt es 1-2 mal, manche vielleicht auch öfter durch und das wars dann. Wo soll hier groß monetarisiert werden? Dafür jetzt Sony zu loben ist absoluter schwachsinn. Die legen halt bei Ihren Exklusivtiteln auf sowas Wert aber trotzdem zocken tag täglich millionen von Leuten die selben Titel auf der Playsi wie sie es auch auf der Xbox und mit dem Gamepass tun. Wieso wird dann Microsoft für seinen Ansatz kritisiert möglichst viele Spiele für einen vernünftigen Preis anzubieten und Sony für sein Modell gelobt? Die Spiele, DLCs und Microtransaktionen gibt es auf beiden Konsolen genau gleich, nur dass man im Gamepass nicht noch zusätzlich den Vollpreis fürs Spiel hinblättern muss.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Frank
Hodor

Kleine Anmerkung: God of War wurde deswegen gelobt, dass das Spiel komplett und fertig war. Was meiner Meinung nach zwar kein Lob sein sollte, aber naja. Es gab weder Mikrotransaktionen noch Dlc die nachträglich und kostenpflichtig implementiert wurden. Auch gab es kaum Bugs. Du hast das Spiel gekauft und wusstest was du hattest. Wenn z. B. Activision oder so für das Spiel verantwortlich gewesen wäre, dann wären vielleicht die Kämpfe gegen die Walküren nur im bezahlten DLC möglich oder man könnte Rüstungen usw. mit Echtgeld kaufen. Außerdem hätte Activision den Entwicklern niemals so viel Zeit gegeben um das Spiel ordentlich aufzupolieren. Das ist eben der Unterschied den hier viele nicht sehen oder sehen möchten.
Versteh mich nicht falsch der Gamepass ist in seinem aktuellen Zustand überragend, aber der Zukauf von EAs Plattform, von dem Publisher, der in den letzten Jahren immer öfter wegen solcher Sachen auf die „dunkle Seite“ gerutscht ist, löst bei einigen doch ein eher mulmiges Gefühl aus.

Frank

Ja gut aber ich sehe ein Spiel nicht als unfertig an, nur weil es ein DLC gibt. Es gibt spiele in die kann man ohne weiteres hunderte Stunden stecken ohne die DLCs zu kaufen. Es ist eher ein Zusatzinhalt. Außerdem können DLCs ja auch kostenlos angeboten werden und nur Cosmetics monetarisiert werden. Ich bin aber bei dir, das einem Spiel wie GoW so etwas nur schaden würde. Spiele die nur eine Kampagne haben und eine epische Geschichte erzählen sollten dann auch wirklich zu Release vollständig und abgeschlossen sein. Mir ist auch bewusst, dass gerade EA bei so etwas durchaus negativ aufgefallen ist aber wie man an den Beispielen, die ich oben genannt habe sieht, kann es auch ein umdenken geben. Und gerade bei so einem Abomodell sehe ich da große Chancen. Man überlege jemand holt sich den Gamepass, spart also erstmal 60€ für den Vollpreistitel. So jemand hat dann sicher weniger Hemmungen noch 10€ in einen Battlepass zu stecken. Das Spiel war ja umsonst. Das geht natürlich nur bei aktuellen Titeln sonst macht ja der Battlepass keinen Sinn aber ältere EA Spiele werden ja jetzt auch nicht nachträglich noch monetarisiert.

Gorgo

Starker Artikel. Tendenzen dazu sind schon längst vorhanden. Siehe ESO, Fallout76, Desiny2, Gears 5, Forza Horizon 4 usw. Alles Spiele, die ihre DLCs verkaufen möchten.
Jetzt kommen noch EAs Sportspiele hinzu. Sims 4 ist auch ein DLC Wunder.

Ich habe den Gamepass gekündigt. Ich wähle meine Spiele mit Bedacht aus und kaufe gezielt. Die Meisten in einem Sale. Dafür kann ich Diese auch so lange behalten wie ich möchte.

JoJoRabbit

Es spricht aber auch nichts dagegen den Game Pass genau dafür zu nutzen, um die Spiele ausführlicher zu testen, bevor man sie kauft.

Tim

Also irgendwie werde ich wie viele andere nicht schlau.

Erstmal möchte ich Anmerken, dass ich diese Form des Journalismus extrem schrecklich finde. Es ist etwas noch nicht eingetreten, aber es wird schon breit gelatscht und mit welch großen Verschwörungen belegt.

Nun zum Thema, tendenziell will ich mich da nur einigen Vorrednern anschließen. Das was hier angeprangert wird, wird schon seit Jahren so betrieben. Dazu kommt, dass ich selbst als Game Pass Nutzer, ob mit oder ohne EA, noch genug dazu gezwungen bin mir Vollpreistitel zu kaufen. Der GamePass bietet mir viele nette Spiele für zwischendurch und ersetzt schon seit langem für mich ein bisschen die Videothek von früher. Damals bin ich zum Release in die Videothek gestapft um das Spiel zu testen. Heute zahle ich fröhlich jeden Monat und habe dafür viele Spiele die ich testen kann. Trotzdem bin ich bei genug Titeln gezwungen, wenn ich sie spielen möchte, sie mir doch zu kaufen. Zum Beispiel aktuell Marvel Avengers oder auch THPS1+2.

Ich kann mir niemals vorstellen, dass der GamePass jemals etwa daran ändern wird.

Merklich bin ich immer noch konfus von dem Artikel, weil ich irgendwie denke, dass ich das Große ganze übersehe.

Alex

Der Titel ist falsch gewählt: Warum ich immer noch bei der Playstation bleibe, wäre irgendwie treffender gewesen. Was am Ende als Fazit übrig bleibt ist die Hoffnung des Autors auf weitere Exclusivtitel seitens Sony? Also ich hoffe nicht das es in ein paar Jahren noch ein Thema ist Spieler irgendwo auszuschließen.

Mr.Tarnigel

Es wird auch im Artikel wild spekuliert was wäre wenn. Wissen tut es ja keiner wie sich der gamerpass entwickelt. Im Moment ist er einfach für viele Zocker optimal.Und wer sagt den das, dass nächste God of War wieder gut wird. Ich verstehe das alles eh nicht erst ein erfolgreicher Artikel von einer anderen Autorin wie cool der Pass doch ist und werden kann und dann das hier. Heizt man so vllt einen weiteren Konsolen krieg an den es diesmal garnicht so krass gibt wie sonst?
Am Ende heißt es den jeder kann ja sagen und schreiben was er will (oder auch nicht wie in meinen Fall)

Sorry ich musste deinen post jetzt mal für mich mistbrauchen 🙏

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Mr.Tarnigel
Christian

Ich war hier eigentlich gar nicht angemeldet und verfolge die Seite eigentlich auch kaum. Aber dieser Artikel ist so verworren und wirft so viele Dinge durcheinander, dass man quasi zu einem Kommentar herausgefordert wird. Wo soll man da anfangen…
Laut Verfasser soll ja die Hemmschwelle für Pay2Win sinken. Argumentiert wird aber für einen ganz anderen Punkt,nämlich Miktotransaktionen und/ oder spielbare Inhalte. Mit welcher Begründung ändert der Game Pass etwas an der Pay2Win Debatte? Es klingt auch so heraus, als würde der Markt erst durch den Game Pass diese Monetarisierungsmöglichkeiten ausprobieren. Wir haben doch das letzte Jahrzehnt JEDE erdenkliche Form der Monetarisierung in Videospielen gesehen. Ob Free to Play mit kosmetischen Inhalten, free to play mit Pay2Win Inhalten, free2play mit dazu kaufbaren Inhalten,Vollpreisspiele mit genau denselben Dingen, Werbeeinblendungen, Companion Apps, Abos innerhalb von Spielen, und und und. Es wird so getan als hätte der Markt das alles nicht schon längst ausprobiert oder würde es nicht aktuell sogar machen.
Ein Unternehmen versucht immer den maximalen Umsatz aus einem Produkt zu erwirtschaften und in manchen Fällen stößt man da an die Grenzen der Kundenflexibilität, wie schon so oft geschehen. Gerade bei Pay2Win. Welcher Anreiz böte sich durch den Game Pass dass man fürs Gewinnen jetzt bezahlen soll? Damit es kurz darauf im Shitstorm zerrissen wird? Sicher nicht, es gibt so viel mehr clevere Wege Geld zu verdienen. Mit Fifa wurde hier ein wunderbares Beispiel gewählt, warum die Argumentation gar keinen Sinn macht. Wegen dem Game Pass kann EA ein Basis Spiel anbieten mit kostenpflichtigen Zusatzinhalten? Das ist schön und gut, aber das können Sie doch auch ohne Game Pass?! Wieso soll man sich auf die Mitglieder des Game Pass beschränken, wenn man nicht auch so eine kostenlose Basis Version anbieten kann, bei der jeder Mist dann Geld kostet. Das wäre technisch schon seit vielen Jahren möglich, ganz ohne Game Pass und mehr Nutzer hätte man sowieso. Hier werden dem Game Pass Risiken zugeschrieben, die es schon viel länger gibt als den Game Pass selbst. Und zum krönenden Abschluss kommt der Sony Vergleich. Apfel mit Birnen. Sony würde hier den besseren Ansatz wählen. Wenn dann hätte man Abo mit Abo vergleichen müssen. Aber was hat der Game Pass mit den Exklusivspielen bei Sony zu tun? Das eine schließt doch das andere nicht aus. Man kann doch Singleplayer Games anbieten UND einen Game Pass. Der Game Pass bietet doch auch reine Singleplayer Games. Nach der Argumentation dürfte die es aber nicht geben, weil hier Spieleangebot mit Spielevermarktung durcheinander gewürfelt wird. Sony könnte doch genau so gut einen Game Pass anbieten aber weiterhin Singleplayer Games anbieten, wieso sollte das nicht möglich sein? Anders herum setzt Microsoft mit Fable, Avowed oder Hellblade 2 auch nun in Zukunft vermehrt auf solche Spiele, weil sie da gepennt haben in den letzten Jahren. Trotz Game Pass.
Fazit: Hier werden so viele Dinge durcheinander gebracht und in Abhängigkeit mit dem Game Pass gestellt, das ist schon etwas wirr. Die ganzen Risiken, die hier gesehen werden, die gibt es schon lange und haben nichts mit dem Game Pass zu tun Spiele wollen doch nahezu immer über andere Möglichkeiten als den Kaufpreis dazu verdienen. Schon bei WWE 13 durfte ich für extra Wrestler zahlen, dafür dass ich einen Online Zugang bekomme zahlen, für Arenen zahlen und dazu den Vollpreis zahlen. Die neueren Ableger wollen sogar dass ich zahle, wenn ich nur den Schnurrbart von Wrestler XY benutzen will. Also wir sehen, die Umsatzmaximierung gibt es schon längst ohne Game Pass. Wer diesen jetzt als Grund sehen will, hat nicht nur die Entwicklung der letzten 10 Jahre verpennt, sondern hat auch vergessen, dass am Ende des Tages das Geld zählt. Und das ist schon so, seit es Geld gibt.

Hodor

Ich stimme dir da grundsätzlich zu, aber wenn man sich die Spiele im Game Pass mal genauer ansieht, fällt einem schon auf, dass da einige Hintergedanken herrschen.
Die meisten Spiele im Game Pass haben entweder Microtransaktionen oder haufenweise DLC wie z. B. in Halo Wars 2, Gears of War 4 oder Forza Horizon 4. Vor allem Gears 4 und Halo Wars 2 sind deswegen auch ordentlich auf die Schnauze gefallen. In Forza Horizon 4 wirst du immer mal wieder mitten im Spiel gezwungen Werbung zu vorhandenen DLC anzuschauen. Der Flight Simulator ist auch nicht gerade ein Paradebeispiel wie man Spiele vermarkten sollte.
Ich finde man merkt schon, dass Microsoft immer mehr auf diese Schiene fährt um den niedrigen Preis des Game Pass zu kompensieren.
Solange die Spieler sich dagegen wehren ist aber noch alles gut, das sieht man wie ich finde an Gears 5. Nach dem 4ten Teil haben sich die Entwickler die Kritik zu Herzen genommen und es gibt zwar nach wie vor Mikrotransaktionen im Spiel, aber diese sind fast nur noch kosmetisch und zudem noch ingame erspielbar. Aber und jetzt glaube ich kommt das Problem des Autors, was ich auch befürchte, wenn die Spieler die sich über solche Dinge beschweren in Zukunft immer weniger werden,dann werden Spiele wie Gears of War 4 eben nicht nur ein Versuch der Entwickler bleiben, sondern Standard werden und davor hat der Autor und ich auch etwas „Angst“.

Psycheater

Ich muss sagen; die Abomodelle sind halt voll in unserer Gesellschaft angekommen. Sei es Musikstreaming, Amazon, Netflix etc. Warum sollte die Spielebranche hier halt machen?! Wohin die Reise führt bleibt allerdings abzuwarten; Ich hoffe allerdings auch weiterhin auf die vom Autor erwähnten Singleplayer Titel ohne das ganze Brimborium drumherum.

Wir werden es sehen.

Bodicore

Ich erwarte schon dass die DLC im Pass auch dabei sind. Ich kaufe sicher keinen DLC oder Ingameitems zu einem Game welches mir nicht gehört.
Im Optimalfall wird es in Zukunft keine DLC mehr geben.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Bodicore
Mr.Tarnigel

Im gamerpass sind normaler Weise keine DLC mit enthalten. Mir fällt da jetzt kein Title ein und ich nutze den Pass schon lange.

JoJoRabbit

Was sich mit Destiny 2 halt ändert.

Kiky

Sony für seine gleichbleibenden Prinzipien zu loben und Mircosoft der mal was neues kundenfreundliches auf den Markt bringt zu kritisieren, ist natürlich legitim aber schwarzmalerei. Sorry, ich kann nicht aufhören den Kopf über den Artikel zu schütteln.

Nico

der Artikel geht aber auf die langzeit folgen aus in sachen Spiele Entwicklung. Nicht ob das Kundenfreundlich ist.

Wenn es immer mehr richtung Abo geht dann werden Spiele wahrscheinlich günstiger mit kaum neuen Ideen oder kürzer von der Spiellänge um einfach immer die Spieler bei der Stange zu halten.

Mr.Tarnigel

reine Spekulation von dir. Und ingame Käufe gibt es schon sehr lange. Damit hat Microsoft nicht angefangen.

Nico

ich habe auch nichts von ingame käufen gesagt, und das ist keine Spekulation genauso wenig wie der Artikel. Denn das ist einfach abozahlen mal x zählen und dann musst du schauen das du damit games bezahlst die entwickelt werden

JoJoRabbit

Natürlich bleibt es Spekulation, ob auch wirklich alle Entwickler/Publisher auf diesem Zug aufspringen. Aktuell zieht nur Microsoft mit ihren Studios die Option. EA verkaufen ihre Spiele weiterhin als Vollpreistitel und fügen sie erst ca. 6 Monate später in ihre Vault ein. (Ausgenommen das EA Play Pro Abo, was es nur auf PC gibt und auch einen Saftigen Preis hat)

Bei Netflix sieht man, früher nur Lizenzen gekauft und ein moderates Abomodel angeboten. Jetzt steigen die Kosten und man bekommt selbst produzierte Filme und Serien. Die zu 80% nicht mit den Produktionen der großen TV und Filmstudios mithalten können.

Ob diese Methode zum Finanziellen Erfolg der Publisher führt, wage ich aber zu bezweifeln.

Ausser natürlich, alle ziehen an einem Strang und fahren stur diese Schiene. Um zu hoffen: „ Der Kunde kauft es sowieso, wenn nichts anderes mehr da ist“

Nico

Nein EA hat auch ein pro abo wo alle Spiele sofort drin sind, Uplay hat so ein Abosystem. Dazu noch Microsoft,
So hats doch auch bei streamingdienste angefangen, hast es ja selber erklärt in Sachen netflix, und obwohl das schon lange so absehbar ist bei netflix schießen die Streamingdienste aus der Decke die letzten Jahre…
klar wird es auch vollpreis weiterhin geben, trotzdem sollte man einfach mal nachdenken und dann sieht man das es nur auf 2 wege hinauslaufen kann…….

Marcel

Es kommt da echt drauf an, wie es sich entwickelt. Ingame Shops gibs schon ein weilchen und dieser dlcs Wahnsinn hat auch schon einige Jahre aufn Buckel. Ich denke, das dürfte eher weniger das Problem sein, wenn die Spiele bis aufs Abo kostenlos sind.

Problematisch würde ich es eher finden, wenn es Ausmaße wie bei Sims oder dem Train simulator annehmen würde. Denn ich bin nicht bereit 800+++ euro in dlcs zu stecken.

Haihappen

Pay2Win kommt definitiv nicht und wenn durch den GamePass ein Spiel ansprechender und besser gemacht werden, dass sich eine handvoll Spieler mit tollen Skins besser fühlen und damit die Entwicklung des Spiels gefördert werden, ist mir das recht.
Andere kaufen sich eine Handtasche von Prada oder die neuesten 300€ Sneaker um sich besser zu fühlen. Aber davon hab ich nichts. Von Skins und Emotes die bei Twitch gezeigt werden, profitiert jedoch mein Hobby und mein Konto 🙂

Coreleon

Bei sowas geht es auch um Marktanteile, diese lassen sich ausschlachten um die Aktienkurs steigen zu lassen und darüber verdienen dann eine menge Leute Geld.
Spiele werden doch ohnehin schon monetarisiert wo es nur geht, EA ist doch ganz vorne mit dabei und das große Geld kommt schon lange nicht mehr über verkaufte Spiele sondern Cash Shops.
Zumindest im Westen wird das aber nicht unbedingt gleich eine P2W Welle auslösen, weil die Leute das hassen und da direkt die Mistgabeln rausholen.
Der Trick ist eher das Leute dann X Spiele ausprobieren und hier und da mal Ingame Währung kaufen.
Wer da mal darauf geachtet hat, die Pakete gehen sich nicht aus mit den Shop Kosten und es bleibt immer Währung übrig. Nicht viel aber man rechne das mal 100k oder mehr und das dann in real Währung um und es kommen plötzlich recht hohe Zahlen raus die den studios „geschenkt“ wurden.
Es könnte da eher in die Richtung gehen das man für jeden mist im Spiel zahlen muss weil man sonst nur die absolute Spar Version „spielen“ kann. Das dürfte dann auch alle anderen Plattformen betreffen weil die Studios nun nicht extra ihre Spiele als „Full Version“ für alle anderen auslegen werden. Allerdings geht es doch eh immer mehr in diese Richtung daher dürfte der Gamepass höchstens der Brandbeschleuniger sein aber nicht die Ursache.

Zipfelklatsch3r

Sehr schwarz gemaltes Bild zum GamePass und dessen Zukunft. Wenn man sich GoW5 anschaut, liegt der Artikel wohl nicht so falsch. Sollte sich das Bezahlmodell in Zukunft an Battlepass und Shop von Warzone orientieren, ist mir das aber egal. Wozu braucht überhaupt jemand Skins in einem Egoshooter wenn man den eigenen Charakter sowieso nicht sieht?
P2W und Gambling ist ein anderes Thema das hoffentlich durch die Politik gelöst wird und auf extremen Widerstand bei den Spielern stößt, sollte es denn Bestandteil oder Folge der GamePass werden.

MaStr

Am Ende wird Microsoft hier nicht, oder nur wenig subventionieren. Bzw. werden sie die Kosten an einer anderen Stelle wieder rein holen. Ziel der Firmen wird es doch immer sein am Ende mehr Geld zu verdienen als vorher.

Was mich aber mehr stört ist dass die Auswahl für den Otto-Normalverbraucher zu groß ist.
Dazu zähle ich bewusst nicht die hier Anwesenden. Wer sich auf so einer Plattform informiert und schreibt setzt sich schon direkt mehr mit der Materie auseinander.
Mich erinnert das an die PS1 Zeit wo man Raubkopien nachgeschmissen bekommen hat.
Vor lauter Spielen hat man sich oft nicht durch die manchmal schwere Anfangsphase gekämpft sodern direkt die nächste Disc eingeschmissen.

Ich klicke auch oft durch Netflix und bleibe dank der erschlagenden Auswahl am Ende beim xten Durchgang Big Bang hängen…

Namma

Ich geb dir recht, allerdings sitze ich gerade auf meinem Sofa, mit xcloud und schaue nebenbei big bang zum xten mal 😂
Die xcloud ergänzt jetzt meine switch 😅

Wesker

Aber diese Entwicklung hin zu kostenlosen Spielen mit Ingame-Shops wird doch bereits seit vielen Jahren erfolgreich an Spielern getestet. Und das Ergebnis hiervon ist: solange es kein Pay2Win ist werden Ingame-Shops zumindest im Westen durchaus positiv aufgenommen. Da sind weitere „Versuchskaninchen“ überhaupt nicht mehr notwendig.
Was sicherlich noch stärker in den Fokus rücken wird sind Shops für rein kosmetische Items, die keinen spielerischen Vorteil gewähren. Das wäre etwas, mit dem ich durchaus leben könnte. Neue Story-Inhalte oder DLC’s für Geld? Auch das wäre ok. Aber irgendwoher muss ja schließlich auch ein Ausgleich für den fehlenden Anschaffungspreis der Spiele geschaffen werden.

Sony wird sich zumindest dahingehend anpassen, dass das PS+ Angebot etwas attraktiver werden muss. Denn Stand jetzt bietet Sony fürs gleiche Geld deutlich weniger als MS.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Wesker
Shin Malphur

Die ganzen Bedenken haben aber einen Haken: Abo-Gebühr. Wenn ich nur nich Schund und Dreck im GamePass zur Auswahl habe, aufgrund der F2P und P2W Mechaniken wie im Mobile-Sektor, dann abonniere ich das doch nicht mehr. Mobil hat sich das auch nur durch gesetzt, weil da kaum jemand wirklich Spielen möchte, sondern eher die Zeit vertreiben will. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen „Ich sitz grad eh im Wartezimmer“ und „Ich nehme mir jetzt Zeit zum Spielen!“.

Das Beispiel Destiny 2 ist fehl am Platz. Das Grundspiel ist auf allen Plattformen free 2 play! (Außer auf der PS4, wo man aus welchen Gründen auch immer 20 Cent zahlen muss und damit entweder eine Guthabenkarte kaufen muss, oder Zahlungsdaten angeben). Mit dem Gamepass sind dann aber auch die ganzen Erweiterungen enthalten. Dh ohne GamePass -> Basisspiel, Mit GamePass -> alle DLC

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Shin Malphur
berndguggi

Vorweg: ich nutzen den Pass am PC als Ergänzung zu meinen Käufen über Steam etc. Dank eures Artikel auch künftig bis auf weiteres so günstig wie bisher.
Aufgrund des Passes habe ich Zugriff zum Flugsimulator (den ich mir sonst über steam geholt hätte) und spiele nach Lust und Laune Games die ich sonst nicht gespielt hätte wenn ich sie über Steam hätte kaufen müssen.

Für mich ist der Gamepass eine gute Ergänzung. Nicht mehr und nicht weniger. Die Spieleauswahl ist für mich angesichts der rund 4 Eur die ich zahle sehr gut wobei ich bei 10 schon zu überlegen beginnen würde da die meisten Titel die ein must-buy für mich waren und sind im Gamepass nicht enthalten sind. Der Flugsimulator war der erste must-buy Titel der im Pass enthalten ist.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von berndguggi
ConsoleCowboy

So sehe ich das auch. Meine Lieblingstitel (D2, LoL, Apex, Runeterra) sind F2P mit ingame Shop (für den ich natürlich viel zu viel ausgebe). So ein Pass lässt mich mal NeedForSpeed oder Battlefield oder irgendwas zocken und besser ausprobieren (oder gar durchspielen) als eine Demo. Parallel werde ich AAA Titel und DLCs wohl immer noch kaufen oder nicht wie jetzt auch. Alles was mehr Leute für kleines Geld in das Hobby bringt ist für mich erstmal gut: Xbox+Pass und auch Leute mit weniger Knete oder Familien können ihren Kids ein ziemlich gutes Rundum-Programm auf dem aktuellen Stand der Technik bieten. Naja – also in Grenzen aber besser wie jetzt. Core-Gamer werden das nicht brauchen oder wollen.

Namma

Ich sehe das nicht so dramatisch, kein Entwickler würde sich darauf einlassen, oder bietet gar die Spiele einfach mal so auf der xbox Plattform an.
Und ich bin mir 100% sicher, wäre es nicht irgendwo lukrativ, wäre EA der letzte publisher der dort mit machen würde 😅

Da oben sitzen so kluge Männer, die werden schon wissen was sie machen 🤷🏻‍♂️

Mike

Mein Problem ist eher, dass Games, die z.B. in PS+ sind nicht mehr gekauft werden können. Man kann also keine Angebote war nehmen und bei später nicht verlängertem PS+ steht man ohne Games da. Ist das beim Gamepass auch so ?

Holzhaut

Nein, ganz im Gegenteil, du bekommst nochmal extra Rabatt auf alle Spiele die im GamePass sind, wenn du die kaufen möchtest.

Mike

Dann kauf doch mal etwas was du bei PS+ bekommen hast. Geht nicht wenn dein Abo aktuell ist.

Herlitz

Ich habe mal über 3 Ecken gehört, dass es mittlerweile (oder zukünftig?) möglich sein sollte.

Mike

Sorry hatte dich falsch verstanden. Danke für Info bzgl. des Gamepass. Echt top, dass die das anders machen.

ConsoleCowboy

Ich stimme dem Autor überhaupt nicht zu. Einige seiner Aussagen sind völlig überdramatisiert und geradezu haarsträubend. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll:
@“Ein gigantisches Experiment. Wir sind Versuchskaninchen!“ – Dann mach doch nicht mit. Niemand ist hier Versuchskaninchen.
@“Destiny 2 – viele Spiele kommen gratis, bieten aber wenig Inhalt“ – Echt jetzt? Also man kann ja über das Spiel denken wie man will, aber das ist sicher nicht WENIG Inhalt für Null Euro.
@DLC – kosten jetzt Geld, kosten dann (vieleicht) immer noch Geld, is halt so.
@Pay to win: erschließt sich mir gar nicht. Wo ist denn der Unterschied zu jetzt? Die Argumente warum das mehr werden soll klingen völlig ausgedacht.
@Netflix- also Netflix ist doch großartig und hat so viel mehr Qualität ins TV gebracht. Wieso soll das also grundsätzlich alles scheiße sein, wenn es sich um eine Games-Flatrate handelt?
@Flat vs Shop: EA kann doch Spiele ABC in den Pass stecken und DEF weiterhin verkaufen. Wo ist das Problem?
@Mein-MMO – wie lustig, dass der Autor im Grunde nur von Single-Player Blockbustern schwärmt. Für die Multiplayerspiele könnte so ein Pass doch super sein um mal was anzutesten oder auszuprobieren. Zusammen mit Crossplay/Save und Cloudservice glaube ich, gerade auch für Märkte in Südamerika, Asien, Naher/Mittlerer Osten, dass MS hier nen echten Standard setzen kann!
@Geld: Wie bei bei allen Onlinediensten (MS, Sony, usw) auch, kriegt derjenige am meisten Geld, dessen Spiele am meisten gespielt werden. Wer hier innerhalb des Passes nur Scheiße oder Pay2Win abliefert wird scheitern und gegen die bessere, faire Konkurrenz verlieren. So wie es jetzt auch schon ist.

Ich hab bisher nur PS und PC gezockt, aber dieser Pass könnte so gut sein, dass ich mir statt dem nächsten High-End PC lieber für 500€ ne Xbox kaufe und Shooter darauf spiele und Civ oder LoL oder so auf dem (dann alten) Notebook.

ConsoleCowboy

Okay. Aber du gehst davon aus, dass der Pass quasi Pflicht wird. Deine P2W Sorge teile ich aber auch dann immer noch nicht. Die richtig erfolgreichen Games, auch hier in der Community sind alle nicht Pay2Win und so wird es auch bleiben, auch wenn es gewiß hier und da Cash-Grabs wie im Mobile Sektor geben wird. Aber hatten wir das nicht auch schon jetzt alles schon? Loot Boxen?

Chanjo

Bezüglich „Gratis Game und Lootboxen“:
hier kann ich aus eigener Erfahrung sprechen. Ich spiele seit zirka 3 Jahren intensiv Mobile Games. In diesen Spielen steckt mittlerweile ein vollausgestatteter Mittelklasse wagen.
Die Spiele sind kostenlos. Eines davon hat jedoch längst die Grenze überschritten ist und mehr ein P2W spiel als ein F2P Spiel. Es reicht nicht mehr, nur eine bestimmte Karte zu ziehen. DU musst diese Karte mehrmals ziehen, weil sie mit jedem weiteren erhalt, eine neue Kategorie Bufft. Nur besteht das Problem darin, dass man so gut wie keine Steine dafür Farmen kann. Also greift man zur Kredikarte und umgeht dieses Problem. Innerhalb eines neuen Events, bei dem man seltene Karten ziehen kann, hat man nicht ausreichend Steine um die Karte zumindest 1x zu ziehen. Dazu sind die Raten einfach grauenhaft schlecht. Das Spiel bietet einen PVP Modus. Jetzt will natürlich jeder mithalten können und muss investieren. Zwischen den Events gibt es nie genug Steine zu Farmen, um jedes Event wenigstens einmal mitzunehmen. Oft gibt es in einem Event verschiedene Banner. Dann muss man sich zudem noch entscheiden welchen man mitnehmen möchte. Könnte man mehr F2P Farmen, dann wäre alles super. Aber das geht kaum, weil keine Events zum Farmen kommen.

Jerry

Ich kann deiner Argumentation folgen, sehe dem ganzen Thema P2W in F2P-Spielen aber nicht sehr skeptisch entgegen. Der Gamepass ist ja da, um nicht für alle Spiele bezahlen zu müssen, sondern nur für dieses eine Abo. Also bekommen auch nur Abonnenten die Spiele quasi „umsonst, also F2P“, alle anderen bezahlen normal.

Und Spiele die richtig „F2P“ sind, sollten eh nicht in den Gamepass, wozu auch? Selbst Destiny 2 ist in seiner Grundversion kostenlos, durch den Gamepass bekommt man aber alle Erweiterungen oben drauf.

Ich hoffe nur, Microsoft wird mich nicht lügen strafen, aber dann verlieren sie auch sicher schnell treue und neu gewonnene Kundschaft.

Nephalis

Danke für den Artikel. Dieser Aspekt hat mir total gefehlt als ich den Artikel von Leya am Freitag gelesen habe.

Aus meiner Erfahrung aus dem Mobilen Bereich heraus gibt es nur eine Möglichkeit wie die Geschichte ausgeht: Die Leute werden ihr Geld ausgeben und durch den Aspekt der Konkurrenz sich gegenseitig übertrumpfen wollen. Also geben sie mehr Geld aus als das Spiel sie gekostet hätte.
Schaut euch die Gacha-Games für die Handys an. Ich mag diese Spiele ziemlich gern. Natürlich gibt es dabei immer gute und schlechte Vertreter, aber was einem dennoch überall auffällt: Die neuesten Einheiten, Helden oder was auch immer sind innerhalb kürzester Zeit auf maximalem Leistungsniveau bei den Leuten zu finden. Dabei haben diese oft nur eine sehr sehr geringe Drop-Wahrscheinlichkeit (oft weit unter 1%).Nicht selten muss dieser auch noch mehrfach vorhanden sein um ggf. irgendwelche Spezialitäten frei zu schalten.
Ergo: die Leute sind entweder sehr diszipliniert und sparen die Echtgeldwährung die man im Spiel erhält über sehr sehr lange Zeit und haben dann unverschämt viel Glück, oder die Pakete gehen weg wie warme Semmeln. Dabei sind die Preise keineswegs günstig. Wenn ich einen Durchschnitt bilden müsste, würde ich sagen der liegt bei ca. 30€ für 10 Versuche die gewünschte Einheit zu erhalten. In den entsprechenden Subreddits sind oft nur die Hardliner unterwegs, aber die investieren auch Unsummen. Beispiel FFBE (Final Fantasy Brave Exvius) Wenn dort neue Helden kommen, dann sind oft Posts zu finden wo 300€ oder 500€ ausgegeben werden um die Helden zu erhalten und das sind nicht mal die sogenannten „Wales“ die sind angeblich auch gern mal mit 3000 – 5000€ dabei (angeblich. Die melden sich eher selten zu Wort.

Das ist nur ein Beispiel. Aus anderen Genre könnte ich auch noch andere Methoden aufzählen, aber das würde wahrscheinlich keinen Mehrwert bringen. Daher bleibt mir nur übrig zu sagen: Ueberlegt es euch genau, ob ihr einem Games-Abo-Modell die Möglichkeit geben wollt, dass es sich etabliert und andere Monetarisierungstechniken hervorbringen wird. Denn passieren wird es unweigerlich. Wie sollten sonst die Spiele finanziert werden?

Mr.Tarnigel

Wieder reine Spekulation. Hätte Microsoft das vor hätten sie es längst gemacht. Was für Glaskugel 🔮 hier wieder enstaupt werden. Microsoft weiß schon genau was passieren würde wenn sie mit pay to win anfangen würden. Der Pass würde zerrissen werden zumindest in Europa und Amerika.

Nephalis

Natürlich ist es reine Spekulation. Was anderes hab ich auch nicht behauptet.
Was ich allerdings nicht gesagt habe, ist das MS irgendwas macht. Es ging die ganze Zeit um die Entwickler der Spiele. Die müssen sich nämlich was einfallen lassen um an Kohle zu kommen, wenn die Verkäufe wegfallen. Denn wer wird schon noch Spiele kaufen wenn es die in einer Flatrate gibt? Bzw. in diversen Flatrates.

Es kann natürlich auch sein, dass du mir garantieren kannst, dass MS (und alle anderen Anbieter von Game-Pässen die in der Zukunft folgen werden), so hohe Gebühren zahlen, dass die Entwicklung abgedeckt ist und somit alle Mitarbeiter bezahlt werden konnten und für den Unersättlichen markt auch noch ein bisschen Gewinn bei rum kommt. Denn dann könnte es vielleicht wirklich passieren, dass keine alternativen Wege gesucht und gefunden werden um Geld von den Spielern zu bekommen.

Und nein: ich hab nicht ein einziges mal von Pay2Win gesprochen. Sondern von anderen Wegen, Spieler zum zahlen zu verleiten.
Aber scheinbar wolltest du nur deiner schlechten Laune Luft machen und hast deswegen nicht aufmerksam gelesen?

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Nephalis
KenSasaki

Problem ist weniger was sie alles testen können und das was eben Grundversion und DLCs angeht, Problem ist hier immer noch das es EA ist denen die Spieler am ARSCH vorbei gehen wie wir immer wieder sehen.
Ja sie sind vllt. in ein paar Punkten mal eingeknickt aber sonst? Ist und bleibt eine Verbrecherbande. Grundspiel für umme juckt die Kaum, die verdienen eher an den Mikrotransaktionen etc.
Denken wir alleine an Fifa: Wenn sie Fifa 21 für umme in den Pass hauen, das juckt die nicht. Das was die da an Geld einnehmen können durch den Ingamemist… kann ja jeder dann einfach nutzen da er das Grundgame so spielen kann….
Das ist für EA wie Weihnachten….
Der Pass hatte ja schon die ganze Zeit Games wo man DLCs dazukaufen musste wenn man sie Spielen wollte… war bisher auch kein großes Ding… aber jetzt mit EA….
Das macht mir echt nur Bauchschmerzen….

chips

Einfach nur auf EA einzudreschen wird der Lage nicht gerecht. Man kann von ihnen halten was man will. Aber am Ende werden sehr viel mehr Firmen als EA versuchen so viel Kohle wie möglich rauszuquetschen, das kann man gut an Blizzard/Activision sehen. Nintendo hat beispielsweile nie so etwas wie DLCs verkauft und mittlerweile auch damit angefangen. Oder Mobile Games die Ingame Käufe erlauben. Selbst Sony wird einknicken, wenn die Spieler bei all dem mitmachen. Wenn AAA Spieleproduktionen immer aufwendiger werden, die Preise jedoch nicht steigen, dann muss das durch alternative Einnahmen, höheren Verkäufen oder Kosteneinsparungen kompensiert werden. Da führt kein Weg dran vorbei. Wenn die Preise dann sogar sinken, sieht die Sache noch extremer aus. Das alles ist übrigens keineswegs neu. Wenn wir ins Kino gehen und „nur“ 15 Euro Eintritt bezahlen, kriegen wir auch nichts zu Essen und keine extra bequemen Riesensessel. Wieso sollten solche Geschäftsmodelle, die im echten Leben schon lange funktionieren nicht auch in Spielen klappen? Wir gehen ja auch die ganzen DLCs zum ersten Avengers Film schauen.

Paulo (Mr Kermit001)

Naja wenn du Gamepass hast und das Spiel gefällt dir und möchtest die DLC kaufen, kannst es tun und durch den Gamepass ist es billiger.

diesel

Nur wenn die Spiele mal aus dem Gamepass verschwinden, und das tun sie nach einiger Zeit, hast du DLCs gekauft die nicht mehr funktionieren. Also muss man das ganze Spiel gleich mitkaufen wenn man sicher sein will. Und im Gamepass werden in der Tat fast nie DLCs angeboten, selten bei MS-eigenen Titeln

Mr.Tarnigel

stimmt doch überhaupt nicht das alle Games da verschwinden. Alle Xbox Studio Games bleiben im Gamerpass.
Ehrlich immer diese Unwahrheiten wenn man doch keine Ahnung hat sollte man sich doch besser nicht äußern.

diesel

Es verschwinden Spiele aus dem Gamepass, es gibt sogar die Sparte „in Kürze nicht mehr verfügbar“, da kann man genau sehen welche bald nicht mehr da sind, also was willst du hier erzählen? Von XBox Studios-only und „Alle“ hab ich kein Wort gesagt. Lesen lernencomment image

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von diesel
Mr.Tarnigel

Du hast doch geschrieben das die Spiele aus den gamerpass verschwinden und nicht geschrieben alle außer… aber egal du warst mal mein lieblings westler als ich kind war. und mit dem streite ich nicht.

diesel

😂

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