In EA FC 24 suchen Spieler vergeblich einen schwachen Bronze-Spieler – Warum wollen den alle?

In EA FC 24 ist Kobbie Mainoo gerade extrem gefragt, trotz seiner eigentlich schwachen Werte. Was ist da los?

Das ist Kobbie Mainoo: Mainoo ist ein 18-jähriger Fußballspieler, der aktuell bei Manchester United unter Vertrag steht und dort auch ausgebildet wurde. Er gehört dort zu den Talenten, außerdem ist Mainoo englischer U-Nationalspieler.

In EA FC 24 sieht seine Karte so aus:

Mainoo EA FC 24
Mainoo in EA FC 24

Mit einem Gesamtwert von 62 ist seine Mittelfeld-Karte im Vergleich zu anderen Spielern noch sehr schwach bewertet, seine Stats sind alle nicht besonders hoch. Es ist keine Karte, die man in vergangenen FIFA-Teilen in Ultimate Team gespielt hätte.

Dennoch versuchen gerade viele Spieler, sie zu bekommen. So sehr sogar, dass sie auf dem Transfermarkt quasi konstant ausverkauft ist und nur mit viel Glück mal zu seinem Höchstpreis von 10.000 Münzen gekauft werde, wenn wieder jemand Mainoo auf den Transfermarkt setzt.

Aktuell sind die Chancen aber immer nur sehr kurz gegeben, weil die Karte innerhalb von Sekunden verkauft ist, wenn sie auf dem Markt landet.

Kurz: Mainoo ist gerade brutal selten. Aber wieso?

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EA FC 24: So funktioniert die neue Dribbling-Mechanik

So schnell wird Mainoo zu einer Top-Karte in EA FC 24

Das ist der Grund: Im neuen Evolutions-Feature kann man bestimmte Karten in seinem Verein verbessern. Und mittlerweile haben Spieler herausgefunden, was für eine starke Version von Mainoo man bekommen kann, wenn man ihn dafür verwendet.

Der Evolutions-Rechner von futbin zeigt, wie man Mainoo zu einer aktuellen Top-Karte im Mittelfeld verwandeln kann:

Mainoo EA FC 24
Mainoos Evolution (via futbin)
  • Erst nutzt man die Welcome to Evolutions-Evolution, um ihn auf 63 zu ziehen
  • Dann nutzt man Nützlicher Nachschub (Teil 1) für den Sprung auf 79 Gesamt
  • Und dann verwandelt Nützlicher Nachschub (Teil 2) Mainoo endgültig in einen extrem starken Mittelfeldspieler

So kommt Mainoo auf einen Gesamtwert von 83 und geradezu perfekt ausbalancierten Werten für einen zentralen Mittelfeldspieler.

Spieler verzweifeln an Mainoo: Starke Aussichten also für Spieler, die die Karte im Verein haben. Doch für alle anderen ist die Mainoo-Evolution nur schwer umsetzbar, da man viel Glück braucht, Mainoo auf dem Markt zu bekommen.

In der Community merken einige schon an, er sei gerade die wohl seltenste Karte im Spiel. Manche erwarten nun, dass er möglicherweise ein Price-Range-Update bekommt, also für mehr als 10.000 Münzen verkauft werden kann. Dann wäre es denkbar, dass die Karte etwas länger als nur ein paar Sekunden auf dem Markt ist – aber eben auch teurer.

Was haltet ihr von den Evolutions? Welche Spieler entwickelt ihr weiter? Erzählt es uns in den Kommentaren.

Ihr wollt euer Team günstig verbessern? Dann zeigen wir euch einige starke Karten unter 10.000 Münzen in EA FC 24.

Cyberpunk 2077: Die 4 coolsten Neuerungen seit Update 2.0

Night City hat seit Update 2.0 für Cyberpunk 2077 einiges mehr an Spaß zu bieten: Neben den System-Umstellungen für Skills und Cyberware gab es auch eine Menge Quality-of-Life-Anpassungen, die bei vielen Usern auf positives Feedback stießen.

Mit Update 2.0 für Cyberpunk 2077 hat CD Projekt Red das Spiel nach bestem Wissen und Gewissen aufpoliert. Das loben auch die Spieler, obwohl sie seit dem Patch öfter sterben als noch davor. Unter anderem auf reddit und TikTok zeigt die Community auch ihre persönlichen Highlights, die wir euch hier zusammen gesammelt haben.

Autokämpfe

In einem der ersten Trailer für das Base-Game schießt sich V aus einem fahrenden Auto heraus den Weg frei. Das ging zum Launch aber leider nicht. Ein Punkt, der in der Community für Unmut sorgte.

Seit Update 2.0 könnt ihr aber genau das tun: Auf der Straße mit euren Schusswaffen kämpfen. Mit den neuen Vorteilen könnt ihr nun auch andere Autos hacken und zum Beispiel als Ablenkung einsetzen. Im

Im Video seht ihr eine Verfolgungsjagd zwischen V und dem NCPD nach dem Update:

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Cyberpunk 2077: Autokämpfe und die neue NCPD-AI

Ihr rüstet euch jetzt mit Cyberware

Seit Update 2.0 könnt ihr euren V endlich frei einkleiden, wie ihr es euch gefällt. Früher hing euer Rüstwert und damit, wie viel Schaden V aushält, am Level eurer Klamotten. Das hat zu vielen wilden Kleidungskombinationen geführt, was wiederum nicht zur Cyberpunk-Lore passt:

In Night City ist man, was man trägt. Der eigene Style beeinflusst, wie andere Leute auf euch reagieren und mit euch sprechen. Diese Funktion hat es zwar leider nicht ins finale Spiel geschafft, aber theoretisch sollte ein als Corpo gekleideter V in von Straßengangs bevölkerten Gegenden eher mit Ablehnung rechnen. Ein Nomad-V hingegen wird im Corpo-lastigen City Center Ärger bekommen.

Um den Spielern trotzdem Individualität und einen „coolen Style“ zu ermöglichen, hat CD Projekt Red in einem früheren Update sogar eine Art Transmog-System wie in World of Warcraft eingeführt. Jetzt ist das aber wie geschrieben alles egal und ihr könntet, wenn denn gewollt, sogar mit einem nackten V spielen.

Auf reddit meint User aber auch srjnp: „Vor 2.0 hatte ich nie das Gefühl, dass ich Cyberware für meinen Revolver und Sniper-Kopfschuss-Build benötige. Mit dem überarbeiteten Rüstungssystem und anderen Veränderungen fühlt es sich endlich nach einem wichtigen Teil des Spiels an.“

Cyberpsycho

Eine eurer ersten längeren Quest-Reihen bekommt ihr von Regina Jones. Sie setzt euch auf sogenannte Cyberpsychos an – Night City-Bewohner, die zu viel Cyberware verbaut haben. Sie verlieren langsam ihre eigene Identität und drehen durch. Die meisten Cyberpsychos hinterlassen eine Schneise der Verwüstung und des Todes.

Regina erwartet von eurem V, dass er ihr dabei hilft, Cyberpsychosen besser zu verstehen. Dafür sollt ihr die betroffenen Personen niederschlagen und lebend an Ort und Stelle hinterlassen. Jetzt könnte euer V aber ebenfalls zu einem von Reginas Fällen werden.

Auch David, der Hauptcharakter aus Cyberpunk: Edgerunners hat seine Erfahrungen mit Cyberpsychosen:

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Cyberpunk Edgerunners – Trailer

Seit Update 2.0 habt ihr ein Limit darauf, wie viel Cyberware ihr installieren könnt. Zwar ist es möglich, das Limit bis zu einem bestimmten Punkt zu überschreiten. Um aber das Beste aus den verfügbaren Upgrades zu holen, braucht ihr den Vorteil „Edgerunner“.

Wir stellen euch unseren Vorschlag für eine gute „Edgerunner“-Build in unserem Build-Guide vor:
Die 3 besten Builds für Cyberpunk 2077 nach Update 2.0

Neue NCPD-AI

CD Projekt Red hat die AI des Night City Police Departments (NCPD) überarbeitet. Zum einen sind sie jetzt präsenter, zum anderen springen sie schneller auf eure illegalen Aktivitäten an. Mal eben ein Auto hacken und so einer Gang entkommen? Aus versehen einen NPC beim Parken angefahren? Das NCPD hat euch jetzt auf dem Kieker.

Je nach Schwere eurer Verbrechen habt ihr mehr oder weniger Polizisten an den Fersen. Wenn ihr euch in euer Auto flüchtet, findet ihr euch schnell in einer ausgewachsenen Verfolgungsjagd wieder – hier kommen die oben beschriebenen Autokämpfe noch einmal richtig zur Geltung.

Bei einem reddit-User sorgt das neue Verhalten aber für Verwirrung: Wenn er vor dem Update in Schießereien eingegriffen hat, war die Polizei für die Hilfe dankbar. In einem Video zeigt er aber, dass das NCPD ihn jetzt selbst angreift. User Rock_Soldier_Tom antwortete darauf nur: „Nun, technisch gesehen sollst du der Polizei ja nicht dabei „helfen“, Leute zu töten, oder?“

Wie hartnäckig das NCPD sein kann, könnt ihr auch im Video oben sehen.

Habt ihr schon Spaß in Night City nach dem Update? Seid ihr schon in Dog Town unterwegs? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

Und wenn ihr noch tiefer in Night City eintauchen wollt, könnt ihr das hier tun:
Cyberpunk 2077: Fans knabbern seit 3 Jahren am größten Rätsel, jetzt machen sogar NPCs mit, kommen der Lösung näher

Quelle(n):
  1. TikTok

LoL: „Das wird legendär“ – Deutscher Twitch-Streamer co-streamt die Worlds 2023

Einer der größten deutschen LoL-Streamer darf dieses Jahr die League of Legends Worlds 2023 auf Twitch co-streamen. Er kündigte dies mit einem verrückten Video an. MeinMMO verrät euch, was dahinter steckt.

Um wen geht es? Der deutsche LoL-Streamer Tolkin wird dieses Jahr offiziell die Worlds 2023 auf Twitch Co-streamen. Co-Streaming ermöglicht es ihm, seine eigenen Kommentare und Perspektiven zu den Worlds hinzufügen und mit seinen Zuschauern zu interagieren.

Die Neuigkeit hat Tolkin mit einem besonders kreativen Video zusammen mit Maxim, Broeki und Sola auf YouTube und Twitter angekündigt.

Hier könnt ihr das Video sehen:

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Was zeigt das Video? In diesem Video teilen Tolkin, Broeki und Maxim auf verrückte Art und Weise ihre Vorfreude auf die League of Legends Worlds 2023, die in Korea stattfinden werden. Maxim betont dabei die Bedeutung von Korea als dem Ursprungsland des Esports. Broeki erwähnt die Meta des Spiels und hebt die gefürchtete LeBlanc auf der Toplane hervor, die in den Worlds gespielt werden und stark sein könnte – da die Spieler auf einem älteren Patch spielen.

Tolkin ist begeisterter Faker-Fan und hebt hervor, dass Faker in diesem Jahr erstmal die Worlds in seinem Heimatland spielen wird und das dies ein bedeutendes Ereignis sei. Das Ganze präsentieren die Streamer auf eine amüsante Art, die Tolkin verrückt darstellen lässt. Am Ende des Videos blendet er ein, dass er die Worlds am 09. Oktober co-streamen wird auf seinem Twitch-Kanal – mit den Worten: […] Fast so geil wie Faker.

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League of Legends Briar – Animiertes Video zum neuen Jungler

Das wird legendär

In den Kommentaren zum Twitter-Post von Tolkin reagieren die User begeistert auf die Ankündigung:

  • lifefindsuhhway kommentiert: Stark, dann werd ich mir wohl zum ersten Mal in meinem Leben Worlds mit einem deutschen Cast gönnen.
  • mondi_chan schreibt: OMG!!! Wie geil. Worlds Co Streaming mit Tolkin and Friends. Das wird legendär!!!
  • sabarion2179 Tolkins Video (via YouTube): Tolkins Augenringe machen dieses Bild eines übermüdeten Verrückten perfekt. Mega nices video.

Es ist noch nicht bekannt, ob weitere deutsche Co-Streamer für die Worlds 2023 angekündigt werden, aber die Vorfreude in der Community ist bereits spürbar. Diese Gelegenheit verspricht, ein aufregendes und unterhaltsames Erlebnis für alle Fans von League of Legends zu werden.

Mehr zu LoL: Südkorea schickt seit 2019 fast immer dieselben 4 Midlaner zu den Worlds

Quelle(n):
  1. YouTube
  2. Twitter

Neue Netflix-Serie zu Castlevania sorgt für Aufregung: „Dieses Wokele-Vania hat keinen Sinn“

Vor wenigen Tagen ist Castlevania: Nocturne auf Netflix gestartet. Die Presse ist hin und weg von der Serie und vergibt eine perfekte Wertung. Dagegen steht die User-Wertung bei unterdurchschnittlichen 54 Prozent. Ein Blick in die Wertungen zeigt, wieso die Nutzer die Netflix-Serie ins Visier genommen haben.

Wie kommen die schlechten Wertungen zustande? Viele User geben der Serie auf Rotten Tomatoes maximal einen oder sogar nur einen halben Stern als Bewertung. Einige von den Wertungen bestehen nur aus einem Satz, in dem beispielsweise die Story, die Synchronarbeit oder das Pacing der Serie als Müll bezeichnet wird.

Dabei sah der erste Trailer so aus, als würde es reichlich Action und Spannung in der Serie geben.

Wie sich bei weiterer Recherche herausstellt, steckt hinter den Wertungen eine ganz andere Botschaft. Wir haben euch einige ins Deutsche übersetzt, damit ihr sehen könnt, wieso die Nutzer die Serie so schlecht bewerten (via rottentomatoes.com):

  • Daniel A.: „Ich habe das Gefühl, dass es bei dieser Serie in erster Linie darum geht, eine Rassen- und LGBTQ-Agenda durchzusetzen. Alles Gute ist farbig und alles Böse ist weiß.“
  • x x: „Billige Version der Geschichte. Ich könnte sagen, es ist reine Propaganda. Was von Netflix zu erwarten ist.“
  • Louielouie51: „Es war eine lästige Aufgabe, mit dem weinerlichen Belmont und zu viel von der Rasse vertauschten Annette zu sehen … Ihr verpasst nichts, wenn ihr die Serie überspringt… es ist definitiv Netflix woke…“
  • Comensal E.: „Eine verpasste Chance, um Castlevania Rondo of Blood oder Symphony of the Night zu adaptieren. Dieses Wokele-Vania ergibt von Anfang an keinen Sinn. Habe nach Episode 2 abgebrochen.“

In den Kommentaren wird deutlich, dass viele der schlechten Wertungen mit dem Cast der Netflix-Serie unzufrieden sind. Sie prangern an, dass Annette, Olrox und Drolta eine dunkle Hautfarbe besitzen und es homosexuelle Charaktere in der Serie gibt.

Der Trailer zu Castlevania: Nocturne sieht dagegen nicht so aus, als würde die Story zu kurz kommen:

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Der Netflix-Trailer zu Castlevania: Nocturne

Review-Bombing für Castlevania: Nocturne

Ist die Wertung von 54 % gerechtfertigt? Bei der Fachpresse gibt es ebenfalls einige Kritikpunkte. Die Serie sei zwar gut, könne aber nicht mit der originalen Netflix-Serie mithalten (via rottentomatoes.com).

Trotzdem kommt Castlevania: Nocturne aktuell auf erstaunliche 100 % bei 12 Reviews. Das bedeutet, dass alle bisherigen Rezensionen positiv sind. Der Wechsel in das Frankreich-Setting würde der Serie guttun und die Synchronsprecher würden eine hervorragende Arbeit leisten.

Auch die Animationen und die Kämpfe seien erstklassig. Michael S. lobt sogar Annette, die durch die Serie viel interessanter sei als noch im Videospiel. Doch er findet, dass das Pacing nicht immer optimal sei.

Welche Fälle gab es noch? Castlevania: Nocturne ist mit diesem Problem nicht alleine. Schon bei The Last of Us Part II gab es ein Review-Bombing, weil Homosexualität und LGBTQ eine Rolle gespielt haben. Metacritic hat deshalb seine Richtlinien geändert, die solch eine Masse an ungerechtfertigten, negativen Bewertungen verhindern soll.

Durch das Review-Bombing wollen die Nutzer die Serien und Filme abstrafen. Auch gegen Overwatch 2 gab es ein solches Review-Bombing, weil Spieler mit dem Vorgehen der Entwickler nicht einverstanden waren.

Einen solchen Fall mussten wir auch im Epic Games Store erleben. Viele Spiele, die exklusiv oder zeitexklusiv auf der Plattform erhältlich waren, wurden bei anderen Seiten und Shops schlecht bewertet. Der Epic Games Store bietet nämlich selbst gar keine Funktion an, um Spiele zu bewerten.

Es wird vermutlich nicht die letzte Netflix-Serie bleiben, die ein solches Review-Bombing durchlaufen muss. Solltet ihr noch nicht wissen, welche Netflix-Serie ihr euch als Nächstes ansehen sollt, könnte euch die folgende Liste auf MeinMMO helfen: 4 Serien und Filme auf Netflix für Fans von One Piece

Quelle(n):
  1. forbes.com

Neues Strategiespiel auf Xbox und Steam ist ideal für den Game Pass: Aber das meine ich nicht als Kompliment

Am 3. Oktober erscheint das neue Strategie-Spiel „The Lamplighters League“ (PC, Xbox) auf Steam und wandert in den Game Pass. MeinMMO-Autor Schuhmann hat das Rundenstrategie-Spiel getestet und sagt: Das Spiel ist ideal für Leute, die über den Game Pass ein Genre spielen, das sie sonst nie anrühren würden. Aber das Game bestraft mich dafür, wenn ich mehr als 3 Helden nutze.

Das ist The Lamplighters League in Kürze: Es ist ein rundenbasiertes Strategiespiel, das aus zwei Teilen besteht:

  • Auf der Weltkarte sucht ihr euch pro Ingame-Woche eine Missionen aus, die ihr selbst spielt. Daneben verteilt ihr weitere Agenten auf Nebenmissionen, bei denen sie Ressourcen erobern oder Geheimnisse aufdecken müssen, die besondere Missionen in der nächsten Woche freischalten. Ihr müsst darauf achten, dass die Bedrohung durch 3 Gegner-Fraktionen im Rahmen bleibt.
  • In den tatsächlichen Missionen steuert ihr 3 Charaktere (im Normalfall) oder 4 Charaktere bei besonderen Missionen und schaltet eine Unmenge an Gegnern aus: Das fängt mit tumben Soldaten an und geht über Ninjas bis hin zu brennenden Mumien. Ab und zu taucht auch ein Mini-Boss auf, der ein paar Tricks drauf hat und deutlich mehr Trefferpunkte aufweist als seine Schergen.
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The Lamplighters League zeigt das Gameplay im Trailer

Kleine Stealth-Phase vor jedem Kampf

Das ist der Kniff beim Spiel: Bevor ihr einen Kampf beginnt, könnt ihr bereits einige Gegner eliminieren, indem ihr sie mit 3 verschiedenen Eigenschaften bekämpft. Die Eigenschaften haben pro Mission nur begrenzte Aufladungen, genau wie eure “Ultimative Kampffähigkeiten”:

  • „Schleicher-Charaktere“ können sich von hinten an einen Gegner heranschleichen und ihn ausknocken
  • „Baller-Charaktere“ werfen eine Mine
  • „Prügel-Charaktere“, stürmen nach vorne und erwischen bis zu 3 Gegner auf einmal

Dieser „Stealth“-Aspekt des Spiels klingt am Anfang wichtig, wird aber mit der Zeit unwichtiger, weil die „starken Gegner“ gegen das frühe Ausschalten immun sind. Das Schleichen sorgt – zumindest bei mir – immer wieder für Frustmomente, weil man den Kampfstart nie so ideal hinbekommt, wie man sich das wünscht.

Beim Stealth zeigt sich ein erstes Balance-Problem: Das Anstürmen, mit dem man 3 Gegner ausschalten kann, fühlt sich deutlich mächtiger als das Schleichen an. Es ist in der Praxis deutlich effizienter und sicherer. Man will lieber aus der Distanz Minen werfen oder heroisch brüllend anstürmen als zu schleichen, erwischt zu werden und den Kampf mit heruntergelassener Hose inmitten der Feinde zu beginnen.

Über Verbündete schaltet ihr nach und nach Fortschritts-Systeme frei

Wie ist der Spielverlauf? In Lamplighters League beginnt ihr mit 3 spielbaren Helden: Ihr rekrutiert aber im Verlauf der Missionen rasch weitere Agenten, außerdem rettet ihr Verbündete, die weitere Fortschritts-Bäume freischalten: Verbündete geben euch passive Boni oder lassen euch bessere Rüstungen und Verbrauchsgegenstände wie Heil-Items oder Granaten kaufen.

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Im Laufe des Spiels könnt ihr weitere Agenten rekrutieren: Müsst euch aber immer für eine von 2 Optionen entscheiden.

Der Spiel-Verlauf ist grindy: Ihr erledigt Missionen, die zwischen 20 und 40 Minuten dauern, sammelt dort Ressourcen, mit denen ihre eure Charaktere verbessert oder die Auswahl der Items bei den Verbündeten erweitert.

Ihr prügelt euch durch die Missionen, die aus einer Reihe von Kämpfen bestehen, meistens gibt es einen Hauptkampf mit besonders vielen oder schweren Gegnern und einige leichtere Kämpfe pro Mission.

Zwischen den Kämpfen lauft ihr in Echtzeit durch die schicken Missionsgebiete und sammelt so viel Beute, wie ihr nur tragen könnt: Das ist nicht ganz so aufregend wie es klingt. Ihr sammelt nur einige Verbrauchsgegenstände ein und Ressourcen, mit denen ihr euch permanente Upgrades leisten könnt.

Doch ihr findet keine besseren Waffen oder irgendwas, das euer Gameplay entscheidend verändert, nur mal sowas wie eine Handgranate, eine Bandage oder eine Rauchgranate.

Kämpfe fühlen sich wie Puzzle an, aber man hat rasch eine Taktik gefunden

So laufen die Kämpfe ab: Die Kämpfe fühlen sich wie kleine Puzzles an, die man berechnen kann, wenn man ein Gefühl dafür gewonnen hat, wie die einzelnen Figuren für sich selbst genommen funktionieren und wie sie miteinander interagieren. Denn die Anzahl der Aktionen und Schadenswerte sind konstant. Nur die Treffer-Chance ist dem Zufall überlassen.

Man weiß aber rasch sowas wie: „Da ist ein Ninja, der hat 120 Lebenspunkte, wenn ich 2-mal mit Eddie auf ihn schieße, hat er noch etwa 50 HP, dann kann ihn Ingrid umhauen und erhält eine weitere Aktion.“

Die Figuren im Spiel haben klare Aufgaben:

  • Ingrid ist eine Nahkämpferin, die Aktionspunkte erhält, wenn sie Gegner tötet. Das Spiel läuft also darauf hinaus, Gegner möglichst so weit runter zu schießen, dass Ingrid sie töten kann, einen weiteren Aktionspunkt erhält und zum nächsten Gegner zieht.
  • Eddie ist ein Revolverheld und verfügt über mächtige Fernkampf-Angriffe, er kann trichterförmig einen Kugelhagel auslösen oder jedem Gegner in Sichtweite einen schnellen Schuss verpassen.
  • Der dritte Starter-Held Lateef, der Schleicher, ist eher ungeeignet für den Kampf, weil er keinen direkten Schaden verursacht, sondern eher auf Tricks und Ablenkung setzt. Er dürfte bei vielen Spielern rasch auf der Ersatzbank landen und das Spiel damit verbringen, auf Nebenmissionen geschickt zu werden.

Als dritte „Standard-Figur“ bietet sich wahrscheinlich die Heilerin Anna Sofia an, die kann die beiden Mitstreiter einmal komplett voll heilen und hat zudem eine Buff-Fähigkeit, die ihren Mitstreitern einen zusätzlichen Zug erlaubt.

eddie
Ballert gerne mal wen weg: Eddie.

Ein Standard-Kampfablauf ist es dann, möglichst viele Gegner anzulocken und sie so zu positionieren, dass sie geballt vor der eigenen Truppe stehen. Nun entfesselt Eddie einen doppelten Kugelhagel, der schwache Gegner sofort ausschaltet und starke zumindest schwächt. Dann geht man mit Ingrid in den Nahkampf und versucht möglichst viele Todstöße zu sammeln.

Anna Sofia unterstützt im Hintergrund.

Diese „Eine Taktik für jedes Problem“-Situation zeigt eine Schwäche des Spiels: Die Balance ist für so ein Strategiespiel etwas seltsam geregelt, weil an den Starthelden Ingrid und Eddie wenig vorbeiführt.

So richtig clever agiert die KI ohnehin nicht: Die verhalten sich wie Schurken in einem Actionfilm: Obwohl die Gegner weit in der Überzahl sind, greifen sie nicht geschlossen an, sondern neigen dazu in Wellen zu kommen, damit der Spieler genug Zeit hat, sie nacheinander zu erschießen oder zu verprügeln.

Fortschritts-Bäume als Schwachpunkt des Spiels

Das ist ein Problem mit dem Fortschritt: Die Charaktere haben eigene Talentbäume, in die ihr die Ressource „Erfahrungspunkte“ pumpt. Der wohl intelligenteste Weg die Ressource zu verteilen ist es, sich auf nur 3 Helden zu beschränken und alle Punkte in diese Helden zu stecken. Vor allem ein Skill ganz unten im Skill-Tree, die Verstärkung der Waffen, steigert die Stärke des Agenten enorm.

Die Waffenverbesserung lässt sich aber ohnehin nur freischalten, wenn man eine Sondermission, einen „Coup“ abschließt, für den man 4 Helden einsetzen kann.

ingrid-waffenverbesserung
Das Spiel belohnt mich dafür, möglichst viele Punkte in meine “Top-Heldin” zu setzen und schnell ihre Waffe zu verbessern.

Letztlich bestraft „The Lamplighters League” die Spieler dafür, mehrere Charaktere auszuprobieren, weil dann Punkte in Helden wandern, die man nicht aktiv einsetzt. Auch Ressourcen in Items, Rüstungen oder Talismane sollte man wohl lieber auf sein Team der Wahl fokussieren.

Ohnehin ist der Fortschritt etwas seltsam, weil man die Ressourcen als Team erhält und frei auf die Agenten verteilen kann, ob sie nun bei der Mission dabei waren oder nicht. Lediglich die Karten, eine Spezial-Ressource, erhalten nur die Agenten, die aktiv in der Mission eingesetzt wurden.

Für ein PC-Rollenspiel fehlen mir auch Dinge wie eine Statistik, wie viele Gegner ein Held ausgeschaltet hat, und generell ein feinkörnigeres Skill-System: Sowas wie eine Trefferchance, die mit steigender Erfahrung wächst und mich dafür belohnt, einen Helden viel zu spielen. Aber so etwas gibt es nicht.

“The Lamplighters League” gaukelt mit zig Skills und Tabs eine Spieltiefe vor, ist dann aber doch eher comicartig simpel im Detail. Egal, wie gut oder schwach ein Held in einer Mission war, entscheidend ist nur, wie ich, als Spieler, die Ressourcen verteile.

Auch Nachteile, die ein Held während einer Mission erleidet, wenn die Lebenspunkte auf 0 sinken, bleiben ohne Konsequenz, weil sie sich rasch wegheilen lassen.

The Lamplighters League: Viel Qualität und Liebe, aber einige schwache Design-Entscheidungen

Lohnt sich das Spiel denn? „The Lamplighters League“ ist mit viel Liebe gemacht und es stecken eine Menge Qualität und Arbeit in dem Spiel. Die Atmosphäre des Games einnert an die „Die Mumie kehrt zurück“-Filme mit Brendan Fraser, die Missionen sind kurzweilig.

Allerdings hatte ich nach 2-3 Stunden von einer Session immer genug. Es wird dann doch mühsam und man hat das Gefühl, die Mission jetzt nicht zu spielen, weil man Lust drauf hat, sondern weil man die Erfahrungspunkte für den nächsten Skill braucht.

Der Gameplay-Lopp nutzt sich mit der Zeit ab, die Abläufe in den Missionen sind gleich, es fehlt dem Spiel an Überraschungen, an neuen Skills oder Items, die das Gameplay entscheidend verändern.

Spielerisch werden die Helden zwar stärker, aber das Gameplay verändert sich bei Ingrid nicht gravierend von der ersten Mission bis tief ins Spiel hinein. Sie bekommt ein paar Tricks, kann Gegner dann mal wegtreten oder blenden, aber bleibt doch stark in ihrem Archetyp gefangen.

Die Spiel-Mechaniken halten leider davon ab, mit anderen Helden zu experimentieren, was das Spiel etwas eintönig macht: Andere Charaktere, die defensiv agieren, bieten zwar mehr Möglichkeiten, aber gegen die Eddie/Ingrid-Kombo wirkt das eher umständlich und zahnlos.

Die GameStar ist deutlich begeiterter von The Lamplighters League als ich.

Ideales Game für den Xbox Game Pass

Das ist mein Fazit: Ein Anspielen von The Lamplighters League sollte aber für jeden drin sein, der den Xbox Game Pass hat.

The Lamplighters League wirkt wie ein Strategie-Spiel für “Casuals”, die aus einem anderen Genre kommen und mal in die Rundenstrategie hereinspielen möchten:

  • Das Game hat Stärken in der Präsentation und der Zugänglichkeit.
  • Es macht dafür aber Abstriche bei Spieltiefe und den Fortschritts-Systemen.

Das macht The Lamplighters League zu einem idealen Game für den Game Pass, durch den Leute ein Spiel eines Genres antesten, das sie sonst nie anrühren würden.

Für mich bleibt aber ein Beigeschmack: The Lamplighters League ist ein schickes Genre-Spiel, das Probleme bei der Balance und den Progression-Systemen hat. So ein Spiel sollte eigentlich dazu verleiten, mehrere Charaktere aufzubauen und Alternativen zu entwickeln und den Spieler nicht dazu treiben, sich selbst zu beschränken und alle Ressourcen in wenige Charaktere zu stecken.

Mehr zum Spiel:

Steam: Strategie-Genies wollen ihr neues cooles Spiel über Twitch bewerben – Läuft nur so mittel

Haaland hat mich in EA FC 24 anfangs enttäuscht, aber mit einer kleinen Änderung wird er OP

Nach mehr als 50 Spielen mit Erling Haaland in EA FC 24 bin ich überzeugt, dass der Coverstar zu den besten Stürmern in Ultimate Team gehört. Der Weg dahin war aber beschwerlich, denn ich musste erst eine kleine Anpassung vornehmen, damit der norwegische Superstar seine volle Wucht entfalten konnte.

Wieso war ich enttäuscht? So sehr ich mich über Haaland freute, als ich ihn gezogen habe, so groß war auch die Ernüchterung nach den ersten Spielen. Dass der Norweger kein Edeltechniker ist, wusste ich vorher. Die Stärke Haalands liegt in seiner Physis, mit der er sich Platz verschafft, um kraftvoll und punktgenau abzuschließen.

Vom Durchsetzungsvermögen war am Anfang allerdings keine Spur und das bei einem Preis von fast 500k Münzen. Haaland wurde oft von Gegnern eingeholt, im Zweikampf relativ leicht weggedrängt, sodass ich anfing, über eine kleine Änderung in seinem Chemiestil nachzudenken. Mit Erfolg.

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EA Sports FC 24: Der offizielle Gameplay-Trailer

Haaland mit noch mehr Physis zeigt: Lengthy immer noch OP

Was war das für eine kleine Änderung? Wenn ihr Haaland auf voller Chemie spielt, habt ihr viele Varianten, seine Physis noch einmal etwas zu erhöhen. Am passendsten sind sicherlich die Chemiestile ‘Hawk‘ oder ‘Marksman‘, da beide Chemistrystyles neben der Physis auch den Schuss verbessern und quasi auf das Maximum bringen.

Die magische Grenze, die ihr bei Haalands Stärke-Stat erreichen müsst, liegt bei 96. Bei einer Stärke von 96 ist der Abstand zur Beweglichkeit, die bei 76 liegt, um 20 höher.

Haalands Stats bei voller Chemie mit Chemistrystyle Hawk

Was bringt die Änderung? Der springende Punkt ist, dass sich bei diesem Abstand der Laufstil Haalands ändert. Aus dem (überwiegend) anhaltenden Laufstil wird nun ein anhaltender Laufstil, der letztes Jahr zum Anfang von FIFA 23 der alles bestimmende Beschleunigungstyp war und lange als das Maß aller Dinge galt (Stichwort Lengthy-Meta).

Auch dieses Jahr scheint Lenghty wieder OP zu sein, denn nachdem ich Haaland auf diesen Laufstil gebracht hatte, veränderte sich auch sein Einfluss auf das Spiel schlagartig. Welche Veränderungen genau ich beobachten konnte, lest ihr unten.

Haaland ist übrigens mit auch ein prominenter Teil des ersten Road to the Knockouts Team in EA FC 24. Schaut euch seine verbesserte Karte in unserer Übersicht von Team 1 an.

Mit Lenghty-Laufstil ist er die Maschine, die wir kennen

Was veränderte sich genau mit dem Lengthy-Laufstil? Den Effekt konnte ich sofort bei den ersten Laufduellen feststellen, denn einmal am Gegner vorbeigezogen, hatte dieser es deutlich schwieriger, den langen, raumgreifenden Schritten der Lenghty-Mechanik zu folgen.

Die besten Verteidiger in EA FC 24, wie zum Beispiel Virgil van Dijk, haben diesen Beschleunigungstyp schon automatisch, da sie wie Haaland eine enorme Physis mitbringen. Was Haaland ihnen mit dem Lenghty-Sprintstil allerdings voraus hat, ist sein guter Antritt gepaart mit seiner heftigen Endgeschwindigkeit. Mit dem Chemiestil Hawk kommt Haaland auf satte 98 Sprinttempo.

Mit Lenghty schlägt man die Innenverteidiger quasi mit ihren eigenen Waffen und verschafft sich genügend Platz, um Haalands Stärken im Spiel zum Einsatz bringen zu können.

Welche sonstigen Stärken bringt Haaland mit? An den Abschlussfähigkeiten des Wunderstürmers gibt es ohnehin keine Zweifel. Die 93 auf seinem Schusswert fühlen sich auch genauso an. Haaland schießt, ob mit oder ohne Bedrängnis, knallharte und genauso präzise Bälle aufs Tor.

Beeindruckend ist auch seine Akrobatik. Er gehört zu den elf Karten in Ultimate Team, die über den Playstyle+ in der Akrobatik verfügen. Dadurch sind seine Volleys aus der Luft unglaublich präzise und er kann Flanken, egal auf welcher Höhe sie angeflogen kommen, verwerten.

Kleine Schwächen müsst ihr allerdings auch beachten. Die Goldkarte besitzt nur drei Sterne bei den Skills und der Verwendung des schwachen Fußes. Zudem ist Haaland wegen seiner Statur auf engem Raum nicht besonders wendig und dribbelstark.

Wenn ihr euch dieser Schwächen bewusst seid, dann spielt ihn am besten als Zielspieler, der die Bälle festmachen kann und mit ein oder zwei Kontakten verteilt, um selbst wieder in den freien Raum zu starten. Sobald ihr in Tornähe seid, drückt auf die Schusstaste. Den Rest erledigt Haaland für euch.

Das Dribbeln überlasst ihr am besten den Spielern, die das neue OP-Dribbling in EA FC 24 beherrschen.

Nach 10 Jahren hat der Erste das MMORPG Final Fantasy XIV durchgespielt – Spieler staunen über so viel Hingabe

Nach 10 Jahren hat ein äußerst ehrgeiziger Spieler in Final Fantasy XIV alle verfügbaren Errungenschaften freigeschaltet – die Community ist begeistert. MeinMMO verrät euch, was dahinter steckt.

Final Fantasy XIV feiert sein zehnjähriges Bestehen, und inmitten der Feierlichkeiten hat der Spieler Free-dial Olzo vom Datenzentrum Elemental (Welt: Garuda) eine bemerkenswerte Leistung erbracht. Er ist der erste Spieler, der alle 26.000 Punkte in den Errungenschaften erhalten hat, was laut ffxiv-collect momentan alle Punkte sind, die man erreichen kann. Es gibt noch mehr Erfolge, die man allerdings heutzutage nicht mehr erreichen kann.

Hier könnt ihr den Trailer zur kommenden Erweiterung Dawntrail sehen:

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Final Fantasy XIV Dawntrail – Trailer zur neuen Erweiterung

Spieler schafft die seltensten Erfolge, Community ist begeistert

Was sind das für Erfolge? Diese Erfolge sind oft an verschiedenen Aktivitäten im Spiel verbunden, sei es Angeln, Ultimate-Raiden, Freibriefe erledigen, PvP oder Reittiere sammeln – und noch vieles mehr.

Der Spieler hat zweifellos unzählige Stunden damit verbracht, das Spiel bis in die tiefsten Ecken durchzuspielen und die schwierigsten Herausforderungen zu meistern…darunter auch den Nekromanten-Titel (Deep Dungeon) aus dem Erfolg Einsamer Tiefenstürmer III und der neueste Ultimate-Raid TOP.

Hier könnt ihr den Reddit-Post von PrismaticParrot sehen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

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Besonders bewundernswert ist einer der seltenste Erfolge For the Hoard VI, bei dem ihr 20.000 versteckte Schätze aus Deep Dungeons finden müsst. Der ist so selten, dass ihn anscheinend laut ffxiv-collect nur 46 Spieler haben.

Es gibt auch andere Erfolge, die als äußerst anspruchsvoll oder langwierig gelten. Auf Reddit teilt der Spieler PrismaticParrot beeindruckt einige der schwierigsten Erfolge, die der Spieler absolviert haben muss, darunter:

  • Alle fünf Ultimate-Raids abschließen
  • Alle Deep-Dungeons im Alleingang gemeistert
  • 20.000 Schätze aus den Deep-Dungeons finden
  • Mindestens 2.000 erfolgreich abgeschlossene Mentor-Roulettes
  • 3.000 Siege in Frontline
  • 1.000 Siege in Rival Wings
  • Jede einzelne Relikt-Waffe farmen, aus allen Erweiterungen
  • Alle Fische fangen
  • 5.000 S-Jagden und 10.000 A-Jagden erledigen, dazu jedes Jagd-Reittier erhalten
  • Alle Freibriefe (15.000) abschließen, wofür man laut ihm mindestens sieben Jahre braucht
  • Und noch vieles mehr

DioDiablo702 ist begeistert und betont: Das ist eine wahre Hingabe an ein Spiel, insbesondere angesichts der Art von Errungenschaften, die FF14 zu bieten hat. Sehr lobenswert.

Konaaa schreibt humvorvoll: Ein leuchtendes Beispiel dafür, was wir alle sein könnten. Dieser Mann hat nicht eine Sekunde in Limsa vertrödelt.

Mit der Veröffentlichung von Patch 6.5 am 3. Oktober werden im Spiel weitere Quests und Aufgaben hinzugefügt, was bedeutet, dass der erfolgreiche Spieler noch mehr Errungenschaften jagen kann. Mit der im nächsten Sommer kommenden Erweiterung Dawntrail warten dann noch mehr Erfolge auf ihn.

Mehr zu FFXIV: Endlich könnte Final Fantasy XIV eine neue Klasse bekommen, mit der ich die Tier-Flüsterin in mir herauslassen kann

Quelle(n):
  1. Dot Esports

Nintendo-Insider sprechen vom Switch-Nachfolger: Angeblich mit einem neuem Donkey Kong, Far Cry 7 und Monster Hunter

Die Nintendo Switch hat schon über 6 Jahre auf dem Buckel, und viele erwarten endlich Informationen zu einer Nachfolger-Konsole. Demnach gibt es aber ständig Gerüchte und Leaks über die Performance, das Aussehen oder die Spiele. Insider verraten näheres zu neuen Ports und einem alten Bekannten.

Durch das verhältnismäßig große Konsolenalter der Switch gibt es immer mehr Gerüchte und angebliche Leaks zu einer neuen Nintendo Konsole. Dazu gehören neben angeblichen DevKits für Entwickler auch geplante Spiele.

Wie Twitter-User Stealth40K zusammenfasst, gibt es Gerüchte zu neuen Spielen, die auch einiges über die mögliche Leistung einer neuen Switch verraten. So soll angeblich Far Cry 7 zum Launch direkt auf der neuen Nintendo Konsole erscheinen, und auch ein neues Donkey Kong-Spiel sei in Entwicklung.

Das neue 2D-Mario könnt ihr bald schon spielen:

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Super Mario Bros. Wonder erscheint im Oktober für Nintendo Switch

Leistung für Next-Gen-PC-Spiele

Nintendo-Journalist Necro schrieb auf Twitter, dass Far Cry 7 zum Launch auf der nächsten Nintendo-Konsole erscheinen soll, damit einhergehend soll laut ihm auch ein neues Monster Hunter auf dieser Konsole erscheinen.

Sollte wirklich Far Cry 7auf der neuen Switch erscheinen, dann spricht das für eine deutlich bessere Leistung als die aktuelle Konsole und Nintendo könnte bei großen Releases auch von Third-Party-Titeln profitieren. Auch die Ankündigung von neuen CoDs auf der Switch würde dazu passen.

Doch für Nintendo-Fans sind wahrscheinlich die anderen beiden Gerüchte interessanter. Wie der User Zippo in seinem Blog berichtet, seien ein neues 3D-Mario und auch ein 2D-Donkey-Kong-Ableger in Entwicklung.

Das angebliche 3D-Mario soll sich dabei an den neuen Zelda-Titeln orientieren und eine Open World und eine unglaublich gute Grafik haben. Außerdem soll dieser Titel laut Zippo ein Launch-Titel der neuen Konsole werden.

Das sich in Entwicklung befindende Donkey Kong-Spiel soll von den Bowser’s Fury-Leuten entwickelt werden.

Die Gerüchte sind mit Vorsicht zu genießen. Man sollte sich trotzdem nicht zu sehr freuen. Wie Jeuxvideo schreibt, ist Zippo als Insider nicht immer zuverlässig. Viele seiner Informationen würde er öfters mal ändern. Auch das Gerücht eines neuen 3D-Marios ist keine große Überraschung und fast schon selbstverständlich.

Deutlich interessanter sind die Gerüchte rund um Far Cry 7 und einem neuen Monster Hunter auf einer neuen Switch. Würde eine neue Nintendo-Konsole eine solche Leistung schaffen, würde die neben großartigen First-Party-Spielen auch im Third-Party-Bereich bei den Großen mitspielen.

Was haltet ihr von solchen Leaks und über welche Games würdet ihr bei einer neuen Switch freuen? Schreibt es in die Kommentare.

Für eine neue Nintendo Konsole ist auch die Frage nach der Rückwärtskompatibilität wichtig, und ob es endet wie beim 3DS:

YouTuber kauft Nintendo-Games für 21.000 €, um alte Spiele zu retten – „Nintendo hat mehrfach versucht, uns zu stoppen“

Der Chef von Starfield denkt, Spieler haben heute drastisch veränderte Erwartungen, weil alles ein RPG ist

Starfield ist das große neue Rollenspiel von Bethesda. Entsprechend hoch sind und waren die Erwartungen der Spieler an das ambitionierte Weltraum-Abenteuer. Knapp einen Monat nach dem Release äußerte Starfield-Chef Todd Howard nun, dass die Spieler heutzutage veränderte Erwartungen haben.

Um wen geht es?

Am 25. September 2023 war Todd Howard bei dem „AIAS Game Makers Notebook Podcast“ zu Gast und sprach dort mit Ted Price, dem CEO von Insomniac Games (Spyro, Ratches & Clank, Marvel’s Spider-Man).

Im Verlauf des Podcasts fragte Price, ob sich die Erwartungen der Spieler an ein RPG mit der Zeit verändert haben und ob es sich verändert habe, worauf es bei einem Rollenspiel ankomme (via YouTube).

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Starfield: Auf EHRLICHE Weise schnell Geld verdienen!

„Man kann sich jedes Spiel aussuchen, das man will. Das ist irgendwie hineingeflossen“

Was sagt Howard? Howard ist der Meinung, die Erwartungen der Spieler haben sich „drastisch“ verändert, weil sich das RPG-Genre mit allem vermische. Er könne sich kein Spiel mehr ansehen, ohne dass es Erfahrungspunkte und ein Leveling-System habe. Das sei in gewisser Weise in die Spiele hineingeflossen.

Howard selbst liebe das Genre, weil es alles sein kann. Er führt weiter aus, ein RPG könne Action haben oder sich mit anderen Spielarten verschmelzen. Selbst ein Rennspiel könne zu einem RPG werden, es komme lediglich darauf an, worauf man seinen Blick richte. Ein Oldschool-RPG-Fan habe dabei wahrscheinlich seine eigene Liste mit Dingen, die für ihn das Genre auszeichnen (via YouTube).

Laut Howard versuche Bethesda sich selbst in dem Aspekt treu zu bleiben, was sie in einem Spiel sehen wollen und überlegen, wie sie Elemente einbringen, die ihrer Meinung nach in ein Rollenspiel gehören. Dabei mische man Dinge innerhalb des Genres und habe mit Starfield auch einen Weltraum-Shooter entwickelt.

Was meint Howard damit, das RPG-Genre vermische sich mit allem? Viele Spiele, die keine klassischen Rollenspiele sind, haben heutzutage ebenfalls RPG-Mechaniken.

Neben Dialog-Optionen und Skilltrees (bzw. das Charaktersystem) zählt auch das Leveln des eigenen Charakters sowie Gegner, die im Verlauf des Spiels ebenfalls im Level steigen, zu Elementen, die ein Rollenspiel ausmachen. Auch das Treffen von Entscheidungen, die Konsequenzen haben, ist wichtig.

Doch all das ist schon lange nicht mehr nur in Rollenspielen vorhanden und findet sich vereinzelt auch in anderen Genres wieder. So bekam beispielsweise Assassins’s Creed mit Origins, Odyssee und Valhalla vermehrt RPG-Elemente.

Auch ein Dying Light 2 bietet RPG-Mechaniken wie die Interaktion mit NPCs und das Leveling-System, ohne dass es ein klassisches RPG ist. Immer mehr Spiele bedienen sich vereinzelt an Aspekten des Genres.

In dem Podcast mit Ted Price verriet Todd Howard übrigens auch, dass Bethesda die feindlichen Schiffe absichtlich dumm gemacht hat:

Starfield: Todd Howard verrät, Bethesda musste feindliche Schiffe „wirklich dumm“ machen

Quelle(n):
  1. gamesradar

WoW: Im nächsten Patch verändert sich Sturmwind – denn viele Bewohner fehlen

Sturmwind in World of Warcraft wird sich bald wieder verändern. Denn viele Gäste verlassen die Stadt – und finden dann eine neue Heimat.

Wer sich in der World of Warcraft viel in der Menschenstadt Sturmwind aufhält, der wird über die Jahre dort einige Veränderungen wahrgenommen haben. Am auffälligsten sind dort die zahlreichen Flüchtlinge, die mit dem Start der Erweiterung „Battle for Azeroth“ angekommen sind. Immerhin wurde damals der Teldrassil verbrannt – alle Worgen und Nachtelfen flohen daraufhin nach Sturmwind.

Was ändert sich? Wenn man auf den PTR von Patch 10.2 Wächter des Traums schaut, dann hat sich Sturmwind deutlich verändert. Alle Nachtelfen- und Worgen-Flüchtlinge sind von den Straßen verschwunden. Die kleinen Lagerfeuer am Kanal und die damit verbundenen Schlafstätten sind aufgehoben.

Auch im Norden der Stadt, bei den Feldern, sind die Nachtelfen und Worgen abgezogen. Dort hatten die Druiden bisher bei der Kürbisfarm geholfen.

Die Kollegen von wowhead haben ein kleines „Vorher“- und „Nachher“-Bild dazu aufgenommen:

Wo sind die Flüchtlinge dann? Ab dem Patch 10.2 Wächter des Traums befinden sich die Flüchtlinge dann in der Nähe des Amirdrassils. Das ist der neue Weltenbaum, dessen Samen Tyrande am Ende von „Shadowlands“ erhalten hat und der seither im Smaragdgrünen Traum wächst.

Obwohl der Baum sich gegenwärtig noch im Smaragdgrünen Traum befindet, scheinen die Bewohner bereits umzuziehen. Das ist aber wenig verwunderlich, immerhin spielt der Patch im Smaragdgrünen Traum und alles dreht sich um den Schutz des neuen Weltenbaumes vor Fyrakk und den Druiden der Flamme.

Es ist davon auszugehen, dass der Amirdrassil mit dem Ende von Patch 10.2 dann aus dem Traum in die reale Dimensionsebene übergeht. Der perfekte Ort dafür wäre die große, kreisrunde Aussparung im südwestlichen Meer der Ebenen von Ohn’ahra.

Wann geht das live? Ein Release-Datum für Patch 10.2 Wächter des Traums gibt es noch nicht. Allerdings dürfte der Release wohl erst nach der BlizzCon im November stattfinden – denn auf der BlizzCon kann man „künftig spielbare Inhalte“ ausprobieren und damit ist laut Infografik der Patch 10.2 gemeint.

Freut ihr euch auf die neue Heimat der Nachtelfen und Worgen?

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Ein neues Free2Play-Spiel ist eine Mischung aus GTA, Starfield und Spider-Man

Project Mugen erinnert an eine Mischung aus gleich mehreren bekannten Spielen und hat mit einem neuen Trailer Gameplay-Material gezeigt. Das Spiel befindet sich aktuell unter der Führung von NetEase in der Entwicklung und soll zu einem noch unbekannten Zeitpunkt für PS5, PC und Mobile erscheinen.

An welche Spiele erinnert Project Mugen? Das kostenlose Spiel wirkt wie eine Mischung aus bereits bekannten Titel, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Darunter befinden sich die folgenden Spiele:

  • Grand Theft Auto
  • Marvel’s Spider-Man
  • Starfield

Das Gameplay von Project Mugen erinnert an Rockstars GTA. Der Titel spielt in einer urbanen Open World, die einer Metropole nachempfunden wurde. Es gibt Strände, belebte Straßen, Hochhäuser und viele Freizeitaktivitäten wie Konzerte und Arcade-Hallen im Trailer zu sehen.

Auch die Kämpfer erinnern zum Teil an GTA. Es gibt in der Stadt einige Gegner, die wir mit Pistolen und Maschinengewehren bekämpfen müssen. Daneben stehen den Anime-Charakteren einige fantasievollere Angriffe zur Verfügung, bei denen sie beispielsweise riesige Flammenwirbel um sich erzeugen können.

Das Entwicklerteam erklärt, dass es damit viele Freizeitaktivitäten einer Stadt offenbaren will, ohne dass Spieler das Haus verlassen müssen. Damit fährt es einen ähnlichen Ansatz wie Grand Theft Auto, denn auch hier gibt es abseits der Hauptmission viele spannende Aktivitäten in der Umgebung.

Das Entwicklerteam stellt das Spiel in einem Trailer vor:

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Project Mugen: NetEase erklärt das Stadtsystem und mehr

Fortbewegung wie in Spider-Man und Stadtbausystem wie in Starfield

Um sich durch die Stadt zu bewegen, können die Charaktere in Fahrzeugen umherflitzen oder sich wie in Spider-Man durch die Lüfte schwingen. Dabei kommt allerdings kein Spinnennetz zum Einsatz, sondern ein Haken, mit dem sich die Charaktere an den Häuserfassaden festhalten.

Die Charaktere schwingen dabei ähnlich wie im Marvel-Titel durch die Lüfte und ziehen sich mit dem Enterhaken an Objekte heran. Den Spielfiguren ist es sogar kurzzeitig möglich, an Häuserfassaden entlangzulaufen.

Die Stadt wurde während der Entwicklungsphase außerdem prozedural generiert. Diese Technik kennen wir beispielsweise bei den Planeten aus Starfield. Dabei handelt es sich um zufällig generierte Inhalte, die in jedem Spieldurchlauf völlig anders aufgebaut sind. In Project Mugen war diese Technik eine große Hilfe bei der Erstellung der Stadt.

Dadurch konnte laut des Entwicklerteams in kürzester Zeit eine ganze Stadt errichtet werden, wie sie im oben eingebundenen Video verraten. Auf diese Weise könne zusätzlich zum städtischen Ökosystem eine lebendige Stadtlandschaft geschaffen werden.

Entwicklung von Project Mugen bei NetEase

Wer steckt hinter Project Mugen? Project Mugen entsteht gerade im Entwicklerstudio von Naked Rain. Der zuständige Publisher ist NetEase. Ihr könntet den Publisher bereits durch Projekte wie dem Mobile-Spiel zu Der Herr der Ringe kennen.

Das Spiel soll zum Release kostenfrei bei der Installation sein. Allerdings handelt es sich bei Project Mugen um einen Gacha-Titel. Dieses System kommt unter anderem in Genshin Impact zum Einsatz. Bei Gacha-Spielen können bestimmte Items und neue Charaktere mit Echtgeld erworben werden, was meistens viel schneller geht als die Ingame-Währung dafür zu sammeln.

Es kann einen leicht dazu verleiten, mehr Geld in ein Spiel zu investieren als man eigentlich hätte. Deshalb sollten Personen, die eine Tendenz zur Glücksspielsucht haben, vorsichtig mit Titeln wie Project Mugen sein.

Ein weiteres Spiel, das ihr vielleicht von NetEase kennen könntet, ist Naraka Bladepoint: Naraka: Bladepoint könnte das beste Battle Royale auf Steam sein, wenn es nicht so frustrierend wäre

Quelle(n):
  1. jeuxvideo.com

Sony will neben großen Singleplayer-Games auch mit Live-Service auf der PS5 Geld machen, doch das scheint nicht zu funktionieren

Wahrscheinlich hätte jede große Videospiel-Firma gern ein so erfolgreiches Live-Service-Game wie Fortnite. Anders als Singleplayer-Spiele hat Live-Service das Potenzial, langlebig und konstant Geld zu generieren. Auch Sony plant eine solche Strategie, doch dies scheint nicht so gut zu laufen.

Was plant Sony? Die großen Sony Studios, die für erfolgreiche Blockbuster verantwortlich sind, entwickeln auch an Live-Service-Games.

  • Naughty Dog, Insomniac und Guerrilla Games
  • Die meisten dieser Games wurden noch nicht angekündigt
  • Die Entwicklung des Online-Games im The Last of Us-Universum läuft nicht so gut

Auch im April berichteten wir über Sonys Service-Pläne, doch wirklich neue positive Informationen gab es bisher nicht.

Den neuen PS5-Blockbuster könnt ihr bald schon spielen:

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„Wie Marvel-Filme, die wir früher geliebt haben“ Spider-Man 2 zeigt neuen Trailer, rührt die Fans

Was ist das Problem? Wie Bloomberg berichtet, scheint es nicht bei allen Live-Service-Games positiv voranzugehen. Wie Naughty Dog selbst auf Twitter im Mai dieses Jahres bestätigte, wurde das Multiplayer-Spiel verschoben, was für einen schwierigen Entwicklungsverlauf spricht.

Bloomberg stellt bei seinem Artikel heraus, dass es für Entwickler nicht leicht ist, aus gewohnten Strategien zu brechen. Live-Service Games wie Anthem, Marvel’s Avengers oder Battleborn waren Spiele von Entwicklerstudios, die eigentlich für Singleplayer-Games bekannt waren und dennoch erfolglos blieben.

Bungie gehört jetzt zwar zu Sony, Destiny und das kommende Marathon werden aber nicht exklusiv auf der PS5 erscheinen.

Das Problem ist, dass für die Instandhaltung von solchen Games die nötigen Ressourcen bereitgestellt werden müssen. Jedes Jahr sterben diverse Live-Service-Games, weil sie nicht mehr den gewünschten Ertrag erbringen und zu viele Ressourcen gefressen werden. Anfang des Jahres traf es eine ordentliche Anzahl an Spielen:

Wir haben die 6. Woche von 2023 und 15 Games wurden bereits für tot erklärt

Die Frage ist auch, ob Sony mit ihrer Live-Service-Strategie nicht schon zu spät ist. Selbst der Gigant Fortnite ist nicht mehr die gedankenlose Gelddruckmaschine wie noch zu seinen Hochzeiten. Ob dann noch ein neues Live-Service-Game eines AAA-Studios erfolgreich wird, kann man bezweifeln.

Epic selbst hat viele Mitarbeiter aufgrund von Fehleinschätzungen entlassen:

Steam-Rivale Epic feuert 830 Mitarbeiter, verkauft am selben Tag einen Geldregen in Fortnite

Quelle(n):
  1. Bloomberg
  2. Forbes

WoW: Spieler vergleicht Schurken aus Classic und Retail – Zeigt, wie sich das MMORPG verändert hat

World of Warcraft hat sich drastisch entwickelt. Wie stark die Unterschiede zwischen WoW Classic und WoW Retail ausfallen, sieht man im direkten Vergleich der Klassen von damals und heute.

Sätze wie „WoW ist irgendwie nicht mehr so wie damals“ und „WoW ist heute einfach ein anderes Spiel“ hört man immer wieder – vor allem von Classic-Fans, die mit den späteren Erweiterungen zu World of Warcraft nicht warm werden. Auch wenn World of Warcraft an seinen Kernmechaniken weiter festhält, hat sich doch vieles gewandelt. Nicht nur die Art der Quests oder Storys, sondern auch wie sich die Klassen spielen. Am Vergleich der Schurken-Rotation macht ein Reddit-Nutzer fest, wie drastisch die Unterschiede sind.

Was wurde aufgezeigt? Der Reddit-Nutzer No-Dougnut-293 hat zwei Screenshots aus verschiedenen Guides zum Schurken nebeneinander gepostet. Einer zeigt die Rotation eines Täuschung-Schurken in Classic und der andere die Rotation aus Retail.

Während man als Schurke in Classic nur knapp 4 Fähigkeiten beachten muss, besteht die Liste in Retail aus 18 verschiedenen Anweisungen – je nachdem, ob man gegen 1-2 oder 3 und mehr Ziele kämpft.

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Was ist der große Unterschied zwischen Retail und Classic? Wenn man vor allem den Kampf in den beiden Versionen von World of Warcraft vergleicht, wird man die meisten Unterschiede feststellen.

Betrachtet man die Klassen, dann ist der Spielstil aller Spezialisierungen deutlich anders. Während in Classic viele Klassen tatsächlich mit 2 oder 3 Fähigkeiten auskommen (man denke nur an den Frostmagier im Geschmolzenen Kern), müssen in Dragonflight deutlich mehr Fähigkeiten verwendet werden.

Das geht allerdings auf Kosten der Übersichtlichkeit. Wer sich einen Dungeon-Run in Classic anschaut, kann den meisten Aktionen leicht folgen. Alles ist ein wenig langsamer, Zauber brauchen länger, um gewirkt zu werden und es geschieht deutlich weniger auf dem Bildschirm.

In Dragonflight hingegen gibt es ein Effekt-Gewitter und alles ist deutlich hektischer. Gerade das stellt für viele Spieler auch eine große Blockade dar, um den Sprung von Classic in Retail zu schaffen. Das Kampfsystem, obwohl es im Kern noch identisch ist, wurde einfach deutlich schneller und mit mehr Effekten versehen, sodass das Spielgefühl sich gewandelt hat.

Natürlich haben beide Versionen noch andere Unterschiede. So sind soziale Interaktionen in Dragonflight, zumindest für den meisten Content, recht simpel. Die Gruppensuche ist automatisiert und auch das Betreten eines Dungeons geht über Teleport.

In Classic gehört das Finden einer Gruppe und die Absprachen zu einem großen Teil der Spielerfahrung und verschlingen entsprechend viel Zeit.

Mit dem Beitrag soll gar nicht gesagt werden, dass die eine Version schlechter oder leichter als die andere ist. Es ist aber interessant, sich die Unterschiede der beiden Spiele anzuschauen. Dann wird klar, warum viele so an Classic hängen und das moderne WoW zu hektisch finden – und gleichzeitig eine andere Gruppe Classic für verdammt langweilig hält.

Eine Sache, die in WoW Classic auf jeden Fall lustiger ist: Die Methoden, mit denen Hardcore-Charaktere sich aus Versehen in die Luft jagen.

Die 5 besten Anime mit Frauen, die sich ganz doll lieb haben

Das Yuri-Genre hat bisher nur wenige Anime hervorgebracht. Wir stellen euch 5 davon vor, die ihr auf jeden Fall gesehen haben solltet, um den Trend zu verstehen.

Dieses Mal werfen wir einen Blick auf das Yuri- bzw. Shojo-Ai-Genre, indem sich alles rund um lesbische Beziehungen dreht. Wer bei diesem Storys bisher nur mit der Nase gerümpft hat, sollte den vorgestellten Serien eine Chance geben – denn bisher haben die zumeist emotionalen und auch optisch schönen Geschichten noch jeden und jede in den Bann gezogen.

5 der besten Yuri-Anime aller Zeiten stellen wir euch heute vor.

Was ist Yuri?
„Yuri“ oder auch „Shojo-Ai“ ist ein Anime-Genre, indem es vorwiegend um eine oder mehrere lesbische Beziehungen geht – egal ob es sich um sexuelle, spirituelle oder emotionale Aspekte dreht. Bei uns im Westen verbindet man mit „Yuri“ vor allem die sexuellen Aspekte, während „Shojo Ai“ zumeist die spirituellen, emotionalen und sozialen Aspekte in den Fokus rückt. Für die Liste haben wir aber die japanische Auslegung genommen.

Maria-sama Ga Miteru

Alternative Namen: MariMite, Maria Watches Over Us
Genre: Drama
Episoden: 44
Stream verfügbar auf: Aktuell kein Streaming-Anbieter bekannt.

Maria-Sama Ga Miteru Key Art

Yumi schreibt sich an der Lillian-Akademie ein – eine katholische Mädchen-Schule. Unerwartet gerät sie dabei in den Fokus der hübschen und zugleich distanzierten Sachiko, eine der beliebtesten Schülerinnen überhaupt. Sachiko bietet Yumi direkt an, ihre „soeur“ zu werden – eine Art vertrauensvolles Schwesternsystem an dieser Schule, bei dem man einander hilft und füreinander einsteht. Yumi zögert mit ihrer Entscheidung – denn auch wenn sie zu Sachiko aufschaut, würde sie das in den Fokus der Aufmerksamkeit der ganzen Schüle rücken.

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Was man von Maria-sama Ga Miteru erwarten sollte: Maria-sama Ga Miteru ist einer der ältesten Yuri-Anime auf dieser Liste und zugleich der traditionellste. Viele würden diese Serie aber wohl als etwas „kitschig“ abtun – wenn man mit etwas übertriebener Dramatik auch bei kleinsten Problemen nichts anfangen kann, wird das schwer zu ertragen. Alle anderen bekommen hier eine schöne Geschichte mit tollen Charakteren, die vor allem als Vorlage für viele spätere Yuri-Anime gilt.

Wer streng christlich erzogen ist, könnte sich mit der Serie vielleicht schwer tun – denn biblische Dinge wie das Kreuz oder die Junfrau Maria sind wichtige Symbole in dieser Serie und lassen sich dann vielleicht nur schwer mit stark implizierten, lesbischen Beziehungen verbinden.

Strawberry Panic

Alternative Namen: /
Genre: Drama
Episoden: 26
Stream verfügbar auf: Aktuell kein Streaming-Anbieter bekannt.

Strawberry Panic Key Visual 3

Nach einem Schulwechsel beginnt Nagisa Aoi ihr neues Leben an der St. Miator Mädchenschule. Sie verläuft sich gleich am ersten Tag und begegnet dabei einer mysteriösen Mitschülerin, von der sie so verzaubert ist, dass sie kurz darauf im Krankenzimmer erwacht.

Nachdem ihre neue Zimmergenossin Tamao sie abholt und ihr den Alltag in der Schule zeigt, erfährt Nagisa, dass das Mädchen aus ihrer ersten Begegnung, Shizuma, die Repräsentantin der Schule ist – eine herausragende Studentin, deren Leistungen, Anmut und Schönheit als Sinnbild für die ganze Schule steht. Besser (oder schlimmer noch): Auch Shizuma scheint mehr Interesse an Nagisa zu haben, als sie in der Öffentlichkeit zeigen kann – und doch wird Nagisa schnell zum Gesprächsthema Nummer 1.

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Was man von Strawberry Panic erwarten sollte: Strawberry Panic testet die Grenzen der übertriebenen Dramatik aus. Wir reden hier von einem Level, bei dem Charaktere vor Nervosität in Ohnmacht fallen – nur nicht als Comedy-Element, sondern vollkommen ernst gemeint.

Strawberry Panic nimmt seine Yuri-Thematik sogar so ernst, dass es nicht einen einzigen männlichen Charakter in der ganzen Serie gibt. Selbst bei großen Massenansammlungen existieren nur Frauen – und sogar jeder Taxifahrer ist weiblich.

Wer sich damit jedoch anfreunden kann, den erwartet hier eine wirklich schöne Yuri-Geschichte mit gleich mehreren tiefgründigen Beziehungen, jeder Menge Herzschmerz und einigen wirklich schönen Momenten, an die man gerne zurückdenkt.

Citrus

Alternative Namen: /
Genre: Drama
Episoden: 12
Stream verfügbar auf: Crunchyroll

Weil ihre Mutter neu geheiratet hat, muss auch Yuzu umziehen und ein neues Leben beginnen. Übermotiviert steuert sie ihrem ersten Schultag entgegen, in der Hoffnung, neue Freunde zu finden und vielleicht endlich der großen Liebe zu begegnen. Doch es kommt anders. An der Mädchenschule herrscht eine strikte Kleiderordnung und viele Regeln, mit denen Yuzu gar nichts anfangen kann. Schon am ersten Tag fällt sie negativ auf und bekommt von der Schülersprecherin Mei ihr Handy abgenommen.

Erst zuhause kommt dann die schlimme Offenbarung: Mei ist ab sofort die neue Stiefschwester von Yuzu. Ein Streit zwischen den beiden bricht aus – bis Mei ihre Schwester überwältigt und ihr einen Kuss aufzwingt, der Yuzu in ein Gefühlschaos stürzt.

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Was man von Citrus erwarten sollte: Yuri-Fans werden in den letzten Jahren um diese Serie kaum herumgekommen sein – und das zurecht. Die meiste Zeit ist der Anime recht seichte Kost mit ein wenig Comedy eingestreut und zwei liebenswerten, wenn auch sehr unterschiedlichen Protagonistinnen. Wer auf eine interessante Romanze mit einer großen Prise Fan-Service steht, sollte auf jeden Fall hineinschauen.

Citrus gilt allerdings als einer der umstrittenen Yuri-Anime, der noch heute für Diskussionen sorgt. Denn auch wenn die Geschichte viel Witz und Herz hat, ist der erste romantische Kontakt zwischen den beiden Protagonistinnen klar übergriffig und kann als sexuelle Nötigung verstanden werden – die Interpretation liegt bei den Zuschauerinnen und Zuschauern.

Mehr schöne Yuri-Anime gibt’s auf der nächsten Seite.

Ich unterjoche die Menschheit mit einer Bande rammelwütiger Weltraum-Karnickel

Unser Autor Schuhmann hat nach einer Alternative zu den Steam-Hit Stellaris und Civilization VI gesucht und wurde fündig: Galactic Civilizations IV ist eine Möglichkeit, den inneren Weltraum-Tyrannen zu entfesseln und dabei ganz kuschlig zu sein.

Das war meine Situation:

  • In letzter Zeit hat es mir das Strategie-Genre „4x“ angetan: In den Spielen beginnt man klein und errichtet ein Imperium, das die Welt oder den Weltraum umspannt.
  • Nachdem ich ausgiebig die üblichen Verdächtigen Stellaris, Civilization 6, Old World und Crusader Kings 3 gespielt habe, war ich das alles ein wenig leid und erinnerte mich an „Galactic Civilizations IV“, das bei mir noch im Epic Game Stores schlummerte. Das SF-Spiel hatte ich mir zum Release 2022 mal angeschaut.
  • Das SF-Spiel hat mich jetzt wieder gepackt und mir den Samstag versüßt.
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Galactic Civilizations IV – Trailer

Widerstand ist zwecklos, wird einfach weg geknuddelt

Das ist das Besondere an Galactic Civilization IV: Die meisten Strategiespiele nehmen sich furchtbar ernst: In Stellaris löschen Killer-Roboter die Menschheit aus, in Victoria 3 bekommt man ein richtig mieses Gefühl, wenn plötzlich der Auftrag erhält, sich als Deutsches Reich mal Elsass-Lothringen einzuverleiben.

Bei Galactic Civilization IV geht alles etwas lockerer zu: Es gibt zwar eine Orc-Rasse, die euch auffressen will, aber auch sprechende Bäume und etwas träge Steinmenschen.

Meine Lieblingsrasse sind aber die Mimot: Das ist eine Bande von rammelwütigen Weltraum-Karnickeln, die grob an die „Tribbles“ aus Star Trek angelehnt sind: Sie sind irgendwie süß, vermehren sich aber wie irre und erdrücken einfach alle andere durch ihre bloße Präsenz.

In Nachrichten an andere Rassen betonen die kleinen Vielfraße zwar immer, was für Kulleraugen sie haben und wie schmusig-pelzig sie sind, lassen aber schon mal einfließen, dass es auf ihrem Planeten einst 5 andere Rassen mit Bewusstsein gab, die bei der Evolution auf der Strecke geblieben sind.

Im Spiel macht sich die Rammelwut dadurch bemerkbar, dass sich die Rasse schnell vermehrt und immer, wenn man ein Schiff herstellt, ein zweites Schiff kostenlos dazubekommt. Als “Ausgleich” haben die Schiffe des Volks dafür 25 % weniger Trefferpunkte.

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Ein Macher.

Pelzlinge sind ideal für den raschen Überfall auf die Menschheit

Das ist meine Taktik: In jedem 4x-Spiel gibt’s eigentlich immer einen „besten Weg“, um auf die Siegerstraße zu kommen: Es ist wie der erste Schritt bei einer Zombie-Apokalypse. Geh direkt mit gezogenem Messer auf deinen Nachbarn los und nimm dir alles, was er hat.

In meinem Spiel mit den Mimot war mein Nachbar die Menschheit.

In so einem Match von Galactic Civilization IV gibt es zwar, zumindest nach meinen Einstellungen, 17 verschiedene Spezies im Universum, aber zu Beginn sind jeweils 2 davon in einem Sektor vom Rest isoliert, bis man das Hyperspace-Reisen am Ende des Early Game erforscht.

Meine Taktik sieht vor, dass ich meine Kuschelmonster erstmal über den ganzen Sektor ausbreite und ich zügig die planetare Invasion erforsche. Denn kleine Kolonien lassen sich zwar mit Angriffsraumschiffen erobern, große besiedelte Planeten werden aber zu Fuß unterjocht, dafür muss man mit Transportern anrücken.

Bei Galactic Civilizations IV lohnt sich ein Überfall auf den wehrlosen Nachbarn erst so richtig, wenn man eine erste vernünftige Angriffsflotte mit Transportern aufstellen kann.

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Menschen sind ziemliche Loser im SF-Spiel.

So früh auf Invasionen zu gehen ist im Spiel etwas gegen meinen etablierten Drang, erstmal die Wirtschaft aufzubauen: Denn für die planetaren Invasionen muss man eine Reihe von militärischen Sachen erforschen, die erstmal nichts bringen.

Ich erlitt sogar einen kleinen Rückschlag, weil der 4. Planet, den ich erst nach dem Erforschen einer neuen Technologie besiedeln konnte, in einem Raum lag, der von den Menschen beansprucht wurde.

Letztlich konnten die Menschen den Planeten über „Culture Flip“ übernehmen: Meine Verräter-Karnickel fanden es offenbar cooler, mit Menschen abzuhängen und ständig gestreichelt und gefüttert zu werden, als ihrem rechtmäßigen Space-Tyrannen, also mir, zu dienen. Na wartet!

Karnickel machen aus einzigartigen Sonder-Schiffen einfach zwei Schiffe

Wie lief der Kampf? Der Schlüssel zum Sieg war ein Perk im „Kultur-Baum“ des Spiels, der es mir erlaubte, eine Raumschiff-Flotte von anfänglichen 10 Einheiten auf 18 zu vergrößern. Mit 2 relativ starken Anfangsplaneten gesegnet, konnte ich vier 18er-Flotten aufstellen: 2 davon mit Truppen-Transportern voller Weltraum-Karnickel.

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Über Kultur-Punkte schaltet man mächtige Boni frei: Planning verdoppelt die Größe der Anfangs-Flotten.

Die übrigen Schiffe meiner Flotte bildeten leicht bewaffnete Anfangsschiffe und Sonder-Schiffen, die man erhält, wenn man Anführer ins Cockpit setzt.

Außerdem erhielt ich noch Sonderschiffe, die man über Events freischaltet: In der Spiel-Logik sind dies einzigartige Söldner-Schiffe, die man durch besondere Ereignisse freischalten.

Der fiese Vorteile der Kuschelmonster: Weil man diese Schiffe „bauen muss“, erhält man immer 2 Ausgaben dieser besonders schlagkräftigen Unikate.

Letztlich hatte die Menschheit meinem pelzigen Angriff nichts entgegenzusetzen und Erde, Mars und die übrigen Kolonien gehörten schnell mir.

Die letzte Welt der Menschheit, gefangen zwischen Steinmonstern und Weltraumkarnickeln

Doch ganz ausgelöscht, war die Menschheit noch nicht: Sie hatten sich per Hyperraum eine Welt im Nachbarsektor gekrallt und waren dort bereits in einen Krieg mit den dort lebenden Steinmenschen verwickelt.

Ich, pelzig wie ich bin, schloss also Frieden mit den unterjochten Menschlichen, kassierte noch 1000 Credits Siegesprämie und sah meinen Untertanen dabei zu, wie sie die neuen eben eroberten Welten besiedelten.

Dann bereite ich meinen nächsten Angriff vor, auf die letzte verbliebene Welt der Menschheit und meine neuen Freunde, die Steinwesen.

Galactic Civilizations kommt im Oktober in neuer Version auf Steam

Gibt’s das Spiel auch auf Steam? Ursprünglich erschien Galactic Civilizations IV im April 2022 im Epic Game Stores und nicht auf Steam. In einer neuen “Supernova”-Edition kam das Spiel dann als Early Access-Titel im April 2023 auf Steam. Diese Version soll am 19. Oktober in der Full-Version erscheinen.

Eine Woche vorher, am 12. Oktober, wird Star Trek Infinite auf Steam einschlagen:

„Schnauze, Wesley“ – Neues Strategiespiel für Steam klingt wie der Traum jedes Fans von Star Trek

MontanaBlack erklärt auf Twitch, warum er sich nie mit Zuschauerinnen trifft: „Immer gewisse Panik“

Der deutsche Twitch-Streamer Marcel „MontanaBlack“ hat in einem Stream nun erklärt, warum er sich nie mit Zuschauerinnen trifft. Er fürchtet, im Nachgang könnte die Frau zur Presse gehen und Anschuldigungen gegen ihn erheben oder ihm ein Kind anhängen.

Das ist die Situation:

  • MontanaBlack hat sich in einem Twitch-Stream mit einem Video beschäftigt, in dem es um neue Entwicklungen im Fall des Komikers Luke Mockridge geht.
  • Im Video wurde Mockridge als Opfer falscher Beschuldigungen dargestellt, die eine Ex-Freundin gegen ihn erhoben hatte. Obwohl eine Klage ergebnislos geblieben war, war sie mit ihren Vorwürfen an die Öffentlichkeit gegangen (via spiegel.de).
  • MontanaBlack nimmt das als Gelegenheit, um über seine eigene Situation zu sprechen.
Video starten
Karriere und Leben von MontanaBlack in 2 Minuten: Was macht ihn aus?

„Der Sex war mir die eventuellen Kopfschmerzen einfach nicht wert“

Das sagt MontanaBlack: Der Streamer erklärt, er trifft sich eigentlich nie mit Zuschauerinnen, nur zweimal habe er in der Vergangenheit eine Ausnahme gemacht.

Ein Grund dafür sei die Angst vor genau solchen Anschuldigungen, wie sie gegen Luke Mockridge erhoben wurden:

Ich hab immer eine gewisse Panik in mir gehabt, dass Zuschauerinnen, mit denen man ‘ne ‘Sexy Time’ hat, in irgendeiner Art und Weise sich dann ‘nen Popel aus der Nase ziehen, weil’s nicht so läuft, wie sie sich’s vorstellen.

Das ist natürlich – die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering – und das ist ja auch nicht nur mit solchen Anschuldigungen, das ist ja auch Verhütung oder Schwangerschaft. Der Sex war mir immer die – eventuellen, unwahrscheinlichen, aber trotzdem vorkommenden Kopfschmerzen – war’s mir einfach nicht wert.

Der Streamer sagt, bevor er das Risiko eingehe, habe er die Situation lieber eigenhändig gelöst.

Das entsprechende Segment beginnt bei 9:56 Minuten:

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Was sagt er zum Fall Luke Mockridge? MontanaBlack fühlt mit dem Komiker mit, sagt aber auch, dass die Situation sehr komplex sei. Einerseits müsse man Opfern sexualisierter Gewalt Glauben schenken, andererseits dürfe aber auch niemand vorverurteilt werden. Er wisse da auch keine Lösung.

Aus seiner Sicht gehörten solche Vorwürfe nicht in die Öffentlichkeit, sondern sollten juristisch geklärt werden. Er räumt aber ein, dass das Rechtssystem in Fällen sexuellen Missbrauchs schon häufiger enttäuscht habe.

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MontanaBlack zeigt, dass er schon 10.000 € damit verdient hat, eine Twitch-Streamerin doof zu finden, während er was isst

EA FC 24: Die Trainingsarena bringt endlich was – So nutzt ihr sie richtig

Die neue Trainingarena in EA FC 24 bietet Neulingen die Gelegenheit, sich mit dem Spiel vertraut zu machen. Zwei Neuerungen im Vergleich zum letzten FIFA könnten aber nicht nur für Anfänger interessant sein.

Was ist die Trainingsarena? Die Trainingsarena ist ein Modus, in dem ihr festlegen könnt, welche Aspekte ihr üben wollt. In diesem Jahr sind die Möglichkeiten, individuell Schwerpunkte zu setzen, größer denn je und das macht sie zu einem echten Gewinn in EA FC 24.

Wir zeigen euch, wo ihr die Trainingsarena findet und wie ihr die vielfältigen Übungsmöglichkeiten richtig nutzt, um besser zu werden.

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EA Sports FC 24: Der offizielle Gameplay-Trailer

Die neue Trainingsarena bietet sinnvolle Übungsmethoden

Wo finde ich die Trainingsarena? Die Trainingsarena findet ihr als einen von drei Modi in der Kategorie „Erlerne das Spiel“ direkt im Hauptmenü, wenn ihr EA FC 24 startet. Sie ist dazu da, die Fähigkeiten, die ihr euch im Trainingszentrum und in den Skillspielen angeeignet habt, weiter zu üben und zu verbessern.

Wenn ihr nun die Trainingsarena anwählt, erscheint der Spieler eures gewählten Lieblingsvereins. Wenn ihr schon länger FIFA spielt, werden die Voreinstellungen eures Lieblingsvereins, sowie eure bevorzugten Controller-Einstellungen und Schwierigkeitsgrade im Nachfolger übernommen.

Wie ändere ich meine Mannschaft für die Trainingsarena? Solltet ihr mit eurer Voreinstellung des Teams nicht zufrieden sein, könnt ihr eure Mannschaft ebenfalls im Hauptmenü in der Oberkategorie „Erlerne das Spiel“ ändern. Dafür wählt ihr die Unterkategorie Trainingszentrum an. In der Trainingszentrale drückt ihr die Dreieck-Taste auf der Playstation oder die Y-Taste auf der Xbox, sodass ein Auswahlmenü aller in EA FC 24 vorhandenen Mannschaften erscheint.

Wenn ihr euer Lieblingsteam ausgewählt habt und euch in der Trainingsarena befindet, habt ihr entweder die Möglichkeit, einfach loszulegen, oder ihr öffnet mit der Options-Taste auf der Playstation oder der Menü-Taste auf der Xbox das Menü der Trainingsarena.

Im vergangenen Jahr gab es hier lediglich die Option, Freistöße zu trainieren, die Settings wie Kamera oder Spielseite anzupassen oder auf Steuerungs- und Spezialbewegungshilfen zurückzugreifen.

Stichwort Kamera: Wir haben für euch die besten Kameraeinstellungen in EA FC 24, die sogar die Profis spielen.

In diesem Jahr bietet das Trainingsarena-Menü mit Szenarios und Trainingsspiel zwei neue Optionen, die wirklich sinnvoll sind, wenn man sie überlegt gebraucht.

Mit der Szenario-Option könnt ihr spielnahe Situationen simulieren

Was sind Szenarios? In den Szenarios könnt ihr individuell Spielsituationen nachstellen. Dabei habt ihr sowohl die Handhabe darüber, mit wie vielen Spieler ihr angreifen, als auch gegen wie viele Spieler ihr antreten möchtet. Doch nicht nur das.

Die Szenarios bieten zudem die Möglichkeit, eure Mitspieler und die gegnerischen Spieler auf dem Feld zu positionieren. Dadurch könnt ihr entweder euer Aufbauspiel in der eigenen Hälfte üben, Kontersituationen mit Überzahl simulieren oder Eins-gegen-Eins-Situationen mit einem Verteidiger nachstellen.

Verteidigen in Unterzahl 3 gegen 5

Umgekehrt sind die Szenarios natürlich auch denkbar, um mit euren Spielern das Aufbauspiel des Gegners zu stören oder Überzahlsituationen im Konter des Gegners zu verteidigen. Ihr entscheidet darüber, wer den Ball bekommt, indem ihr ihn frei auf dem Feld platzieren könnt.

Ein Szenario wird beendet, wenn der Ball im Aus landet oder ein Tor erfolgt ist.

Selbst die besten Trainingsmethoden helfen nur bedingt, wenn ihr im Spiel die falsche Herangehensweise wählt. Wir zeigen euch für den Start von EA FC 24 die besten Taktiken und Formationen.

Welche Schwierigkeitsstufe haben die Gegner in der Trainingsarena? Den Schwierigkeitsgrad könnt ihr von Neuling bis Legende frei wählen. Je nachdem, auf welchem Level ihr euch in EA FC 24 befindet, würden wir euch empfehlen, den Schwierigkeitsgrad schrittweise nach oben zu schrauben, wenn ihr das Gefühl habt, ihr beherrscht die von euch aufgestellten Szenarios.

Eine Sache, die uns aufgefallen ist: Obwohl wir auf Neuling oder Amateur gespielt haben, waren die Angreifer nach jedem abgeschlossenen Szenario wieder ungewöhnlich stark. Bei uns hat sich bewährt, kurz zwischen den Schwierigkeitsstufen zu wechseln, um wirklich wieder auf einem leichten Schwierigkeitsgrad zu spielen.

Unter dem Strich könnt ihr mit den Szenarios punktuell euren Spielstil mit dem Simulieren verschiedener Situationen verbessern und euch mit den neuen Spielmechaniken vertraut machen. Vielleicht probiert ihr auch die neuen Skillmoves oder das neue OP-Dribbling in EA FC 24 aus, indem ihr zunächst gänzlich auf Gegner verzichtet.

Eure Fortschritte im Gameplay könnt ihr dann mit einer anderen Option in der Trainingsarena überprüfen. Welche das ist, lest ihr unten.

Stellt euer Können in einem Trainingsspiel unter Beweis

Das bringt ein Trainingsspiel: Im Trainingsspiel könnt ihr dann euer Können auf die Probe stellen. Hier tretet ihr wie in einem richtigen Spiel mit einer kompletten Mannschaft auf 11 Spielern gegen euren ärgsten Kontrahenten an.

Wenn ihr zum Beispiel Bayern München ausgewählt habt, dann spielt ihr im Training gegen die Spieler von Borussia Dortmund. Der FC Barcelona würde gegen Real Madrid spielen und so weiter.

Im Trainingsspiel werdet ihr zwangsläufig mit verschiedenen Szenarios, die ein Fußballspiel zu bieten hat, konfrontiert. Vielleicht merkt ihr schon deutliche Verbesserungen in gewissen Situationen. Eventuell treten auch neue Szenarios auf, die ihr vorher noch nicht auf der Rechnung hattet und wiederum in der Trainingsarena nachstellen könnt.

Wenn ihr euch dann den Feinschliff in der Trainingsarena geholt habt, könnt ihr euch in die neue Ultimate Team Saison stürzen. Wir haben 8 interessante Spielerinnen und Spieler, die ihr schon für wenig Münzen bekommen könnt.

Ja, in WoW könnt ihr bald coole Dämonen-Motorräder fahren

Neue Reittiere in World of Warcraft könnten schon bald für Aufsehen sorgen. Denn ihr könnt dämonische Motorräder erhalten.

Patch 10.1.7 ist noch relativ frisch in World of Warcraft, doch der nächste Patch 10.2 Wächter des Traums ist schon auf dem Testserver. Fast jeden Tag erscheint eine neue Version und immer mehr Inhalte tauchen in den Spieldaten auf. Darunter ist nun auch eine etwas kuriose Neuerung: Dämonische Motorräder. Diese könnt ihr offenbar bald als Reittier bekommen.

Woher stammen die Infos? Die Data-Miner von wowhead haben sich direkt auf die Spieldaten gestürzt und dabei zwei recht interessante „Motorräder“ gefunden. Diese haben einen eindeutig dämonischen Look und scheinen mit Teufelsenergie betrieben zu sein. Bisher wurde das neue Mount in zwei Farben gefunden, nämlich als „Shadowflame Hellbike“ in Orange-Schwarz und als „Felreaver Deathcycle“ in Felgrün.

WoW Hellbike 1
Das “Shadowflame Hellbike” – Bildquelle: wowhead

Wie bekommt man die Mounts? Wie sich diese dämonischen Motorräder verdienen lassen, ist bisher noch nicht bekannt. Interessant ist allerdings, dass die dämonischen Bikes zu einem Zeitpunkt ins Spiel kommt, wo man eigentlich nicht direkt an Dämonen und die Brennende Legion denkt. Es wäre also möglich, dass wir bald schon eine Rückkehr der Fel-Wirker zu sehen bekommen.

WoW Hellbike 2
Das “Felreaver Deathcycle” – in schönem Grün. Bildquelle: wowhead

Ähnliche Hinweise auf eine Rückkehr der Dämonen gab es bereits in einigen Questreihen. So konnten Hexenmeister auf dem Dunkelmond-Jahrmarkt eine zwielichtige Hexe finden, die sich letztlich als Schreckenslord herausstellte. Aber auch die Nachtelfen müssen in der Quest rund um ihre Traditionsrüstung gegen Dämonen antreten, die eigentlich längst als besiegt galten.

Falls das nicht die Rückkehr der Dämonen ankündigt, dann eignen sich die Motorräder aber auf jeden Fall, um mit euren fiesen Man’ari-Eredar durch die Hauptstädte zu cruisen und allen zu zeigen, dass sie sich mit euch nicht anlegen brauchen.

Was haltet ihr von diesen Mounts? Coole, neue Reittiere? Oder einfach unpassend für die World of Warcraft?

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Destiny 2: Spieler sind von neuer exotischer Waffe enttäuscht, aber Bungie hat ein Geheimnis versteckt

In Destiny 2 kam im September 2023 ein Raid-Exotic aus Destiny 1 zurück, das Automatikgewehr Necrochasm. Doch die Spieler waren von der Waffe im PvE enttäuscht. Das könnte sich jetzt ändern, denn findigen Spielern ist eine versteckte Synergie bei der Waffe aufgefallen.

Was ist das für ein Item?

  • „Necrochasm“ ist ein Raid-Exotic, das es schon in Destiny 1 gab. Damals waren viele Leute von der Waffe enttäuscht: Sie wurde als “Erbsengewehr” verspottet. Die Necrochasm feuerte zwar schnell, richtete aber nur wenig Schaden an. Mit der Rückkehr des Raids „Crotas Ende“ zu Destiny 2 kam auch die Waffe zurück.
  • Obwohl die Waffe im PvP für Aufsehen sorgte, fanden PvE-Spieler das Automatikgewehr in Destiny 2 zu schwach und all die Mühe nicht wert. Denn das Item löste die berühmte Explosion nur aus, wenn man Gegner per Kopftreffer ausschaltete, sonst nicht. Die „Explosion“ eines Mobs gilt als ideal, um Schwärme von Gegnern zu töten.
  • Ohne diese Explosion durch Körperkills fanden Spieler die Waffe ungeeignet. Es hieß auf reddit: Destiny 2 habe keinen Platz für die Necrochasm, es gäbe schon viel stärkere Alternativen.
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Destiny 2: Lightfall Season 22 – „Saison der Hexe“

Spieler entdeckt Synergie mit anderen exotischen Waffen

Das wurde jetzt entdeckt: Ein Spieler hat jetzt ein Geheimnis entdeckt, das Bungie in der Necrochasm versteckt hat.

Wenn ein Ziel unter einem Debuff einer „Weapons of Sorrow“ leidet, dann explodiert der Gegner auch bei normalen Körpertreffer-Kills durch die Necrochasm.

Wenn ein Gegner also schon unter dem Gift der Thron oder der Necrochasm leidet und dann stirbt, explodiert er, was weitere Mobs ausschalten kann.

Dieser Effekt ist von Bungie genauso gewollt, das wird aus einem Emote des Entwicklers Mercules deutlich, der auf Twitter ein entsprechendes Video teilt und damit auf den Effekt aufmerksam macht.

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Mercules war vor seiner Zeit bei Bungie ein Content Creator, der sich tief mit den Mechaniken des Shooters beschäftigt hat. Er galt als der absolute Waffenexperte zu Destiny. Bungie hat ihn im März 2022 als “Associate Weapon Designer” eingestellt (via twitter).

4 verfluchte Waffen in Destiny

Was sind die “Weapons of Sorrow?” Die Waffen sind berüchtigte Instrumente der Zerstörung, die durch Schar-Magie verdreht und verflucht wurden. Die Waffen werden mit Zerstörung und Tragödie in Verbindung gebracht. Sie verderben ihre Träger und verführen sie dazu, böse Taten zu vollbringen. Im Spiel vergiften oder verfluchen sie ihre Opfer.

Gerade um die “Thorn” und ihren Träger Dredgen Yor gibt es eine ausgezeichnete Hintergrund-Geschichte, die “My name is Byf” mal aufbereitet hat.

Die 4 bekannten Weapon of Sorrow sind:

  • Thorn
  • Necrochasm
  • Touch of Malice
  • Osteo Striga

Was heißt das in der Praxis? Die Necrochasm könnte in der Praxis durch die Synergie eine spannende Waffe im Team sein, wenn ein anderer Spieler eine weitere „Weapon of Sorrow“ verwendet. Besonders eignet sich wohl die Maschinenpistole „Osteo Striga“, denn die hinterlässt einen 9-sekündigen Debuff auf den Gegnern.

Wenn der Spieler mit der Necrochasm einen so geschwächten Gegner ausschaltet, könnte die Explosion schnell einen Raum säubern.

Auch die Necrochasm selbst kann einen Debuff auf dem Gegner auslösen und dann die Explosion per Körpertreffer herbeiführen: das Zeitfenster beträgt aber nur 2 Sekunden.

Mehr zu mächtigen Waffen aus früheren Tagen:

Die 5 mächtigsten Waffen in der Geschichte von Destiny & Destiny 2

Das magische Fae Farm macht vieles besser als andere Farming-Simulatoren, nur die Liebe kommt zu kurz

In der Welt der Farming-Simulatoren fühlt sich MeinMMO-Redakteurin Jasmin am wohlsten. Kein Wunder also, dass das kunterbunte Fae Farm auf Steam sofort ihre Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Nach acht Kapiteln und etwas über 25 Spielstunden kann sie euch mitteilen, wieso sie von der Feenwelt überzeugt wurde und welche Schwächen es gibt.

Seit einigen Jahren erleben Farming-Simulatoren einen richtigen Boom. Mit Vorreitern wie Harvest Moon, Stardew Valley und Story of Seasons haben es Neulinge schwer, sich gegen die Giganten des Genres durchzusetzen.

Fae Farm ist eines der Spiele, das aus der Masse heraussticht. Mit seinen ersten Trailern hat mich der Titel direkt in seinen Bann gezogen: Statt staubtrockenem Bauernhof-Alltag gibt es Magie, Feenwesen und Freundschaft.

Vor allem in Sachen Optik hat Fae Farm direkt mein Interesse geweckt. Also kam ich nicht drumherum, das Spiel zu testen. Ich hatte viel Spaß beim Eintauchen in die Spielwelt, doch es gab einige Schwächen, die mich aus der Immersion der Feenwelt gezerrt haben.

Überzeugt euch selbst im Trailer zu Fae Farm:

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3 Features, mit denen Fae Farm dein perfekter Märchenurlaub wird!

Putzig, putziger, Fae Farm

Zum Beginn von Fae Farm werden wir freundlich in Azoria willkommen geheißen. Direkt nach unserer Ankunft bekommen wir ein Fleckchen Erde und können das tun, was wir auch in anderen Farming-Simulationen tun können.

Mit unserem Charakter erschaffen wir Felder und pflanzen Gemüse, Obst und Blumen an. Aus Rohstoffen, die wir in der Natur und im Dungeon am Strand finden, basteln wir unterschiedliche Möbel oder stellen Ressourcen her, mit denen wir beispielsweise Schnellreisepunkte freischalten.

Das erste Drittel des Spiels läuft in etwa so ab, wie wir es aus vielen anderen Farming-Simulatoren kennen. Doch sobald wir das vierte Kapitel erreichen, eröffnet sich eine ganz neue Welt für uns: Das Reich der Feen.

Das Reich der Feen kann durch ein magisches Portal betreten werden, durch das gefährliches Miasma strömt. Es liegt an uns, die Welt von dem giftigen Gas zu befreien. Sobald uns das gelungen ist, kehren die Einwohner der Feenwelt zurück.

Und hier beginnt für mich der eigentliche Start des Spiels. Ich war vollkommen fasziniert von der Feenwelt und konnte mich nicht an den bunten Farben satt sehen. Stellt euch bildlich ein wunderschönes Märchenreich mit Fabelwesen und zauberhaften Pflanzen vor – genau so sieht das Feenreich in Fae Farm aus.

Statt der schnöden Hasen und Kühe als Stalltiere gibt es hier zwei andere, putzige Feenwesen, die wir im Stall halten können. Auch die „Käfer“, die wir hier jagen können, sind keine normalen Insekten. In der Feenwelt tummeln sich Blobs, primitivere Feenwesen und andere süße Gestalten.

Statt normaler Tannen und Eichen gibt es hier Bäume mit lilafarbenen Stämmen und verrückte Pilze, die von einem fremden Planeten stammen könnten. Das Betreten der Feenwelt ist ein Overkill für die Augen, der mir total gefallen hat.

Kein Wunder also, dass ich meinen Hauptsitz schnell in das Reich der Feen verfrachtet hatte. Das Spiel lässt uns drei unterschiedliche Gebäude beziehen, von denen ich das Haus im Feenreich am weitesten ausgebaut habe. Denn hier habe ich mich am wohlsten gefühlt.

Fae Farm Special 02
Die Feenwelt muss vom Miasma befreit werden.

Selbst die Bewohner sehen so aus, wie ich sie mir in einer magischen Welt vorgestellt hätte. Sie haben alle spitze Ohren und tragen Feenflügel auf dem Rücken. Die Charaktere wirken vielschichtiger und interessanter als die Menschen, die im Rest von Azoria warten.

Der große Kniff kommt aber erst noch: Mit der Freischaltung der Feenwelt bekommen auch wir unsere eigenen Flügel und können damit einen Doppelsprung ausführen. Dadurch lässt sich die Welt noch freier erkunden.

Und als ob das nicht genug Magie wäre, gibt es sogar einen Zauberstab, mit dem wir vier unterschiedliche Zauber wirken können. Die helfen uns nicht nur im Kampf, sondern unterstützen uns sogar auf der Farm.

Und genauso eine Welt hätte ich mir schon eher für andere Farming-Simulationen gewünscht. Sie bringt eine gewisse Frische in das angestaubte Genre und zeigt einige Neuerungen, von denen sich andere Genrevertreter eine Scheibe abschneiden können.

Die Arbeit muss nicht allein bewältigt werden

Ein weiterer großer Pluspunkt, den nicht alle Farming-Simulationen bieten, ist der Multiplayeraspekt von Fae Farm. Es gibt sowohl einen Koop- als auch einen Online-Modus, bei der uns bis zu drei weitere Spieler bei der Farmarbeit unterstützen können.

Dabei ist ein Spieler der Gastgeber und stellt seine Welt den anderen Spielern zur Verfügung. Der Fortschritt wird also nur beim Gastgeber gespeichert.

Doch auch wenn der Multiplayer eine Besonderheit ist, hängt er den Modi aus anderen Spielen hinterher.

Als mein Kollege in meiner Spielwelt beitreten wollte, konnte er nicht seinen Charakter verwenden, sondern landete wieder im Charaktereditor. Er durfte also nicht seinen eigenen Charakter benutzen, um mich zu besuchen.

Was jedoch beibehalten wurde, war der Stand seiner Ausrüstung. Eigentlich hatte ich vor, dass mein Kollege als Sklave fungiert und mir Erze in den Dungeons abbaut. Doch er war noch nicht so weit wie ich und konnte deshalb nur die billigsten aller Erze abbauen. Ärgerlich.

In Stardew Valley hat jeder Spieler beispielsweise seine eigene Hütte und wird als vollwertiges Individuum gezählt. Das bedeutet, dass jeder Spieler beispielsweise einen NPC heiraten und mit ihm Kinder bekommen kann. Die Spieler können sich sogar gegenseitig heiraten.

So einen Status hat ein Gastspieler in Fae Farm leider nicht. Aus dem Trailer hatte ich mir erhofft, dass jeder Spieler gleichwertig gezählt wird und sich entscheiden kann, ob er seinen Loot mit in die eigene Welt nehmen kann.

Doch trotz aller Kritik konnte ich froh sein, dass es überhaupt einen Mehrspielermodus gibt. Das Farming-Genre bietet sich gerade zu dazu an, dass mehrere Spieler gemeinsam in einer Welt Ressourcen sammeln und den Farmalltag bestreiten können. Trotzdem bietet nur ein Bruchteil diese Option an.

Mit diesen drei Features wird Fae Farm zum perfekten Märchenurlaub:

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3 Features, mit denen Fae Farm dein perfekter Märchenurlaub wird!

Die Liebe läuft einseitig ab

Der größte Punkt, der mich in Fae Farm enttäuscht hat, ist das Beziehungssystem. Das Liebesleben läuft nämlich wie in vielen anderen Spielen ab: Um das Herz unserer großen Liebe zu erobern, müssen wir täglich mit ihr reden und ihr Geschenke machen.

Dabei springt ab und zu ein kleines Date heraus, das allerdings sehr lieblos abläuft. Unser Date hält einen Monolog und erzählt entweder, was er toll findet und wieso er ebenfalls Interesse an uns hat. Es gibt keine Events, in denen wir beispielsweise mehrere Antwortmöglichkeiten bekommen und so das Gefühl bekommen, unseren Angebeteten erobert zu haben.

Auch die alltäglichen Dialoge laufen eher lieblos ab. Die Charaktere haben meistens das Gleiche zu sagen, selbst, wenn wir sie schon geheiratet haben.

Fae Farm Special
Die Feen sind zwar etwas witziger, bleiben aber oberflächlich.

Das Kuriose kommt erst noch: Nach der Hochzeit schläft unser Herzblatt nicht in einem Doppelbett bei uns, sondern übernachtet draußen in einer Hängematte vor dem Haus. Das machen selbst angestaubte Titel wie Harvest Moon besser, bei denen unser Partner zumindest nicht bei Wind und Wetter draußen übernachten muss.

Allgemein ist mir aufgefallen, dass die Charaktere nur beiläufig vorgestellt werden und nicht so eine starke Persönlichkeit wie in anderen Titeln haben. Ein Beispiel gefällig? Einer der Kandidaten, die wir als große Liebe auserkoren können, ist Argyle. Er ist ein Nerd, der einen Faible für Frösche hat. Andere Alleinstellungsmerkmale hat er kaum, was ihn für mich direkt uninteressant gemacht hat.

Bei Spielen wie Rune Factory gefällt mir beispielsweise ganz gut, dass die Charaktere ihr eigenes Intro bei der Vorstellung und Sprites in Dialogfenstern haben. Viele der Charaktere lerne ich in eigenen Quests besser kennen und erfahre, mit welchen Problemen sie im Alltag zu kämpfen haben und aus welchen Verhältnissen sie stammen.

Das Gefühl habe ich bei Fae Farm nicht. Alle Kandidaten haben keine Charaktertiefe und sind nur Figuren, die die Spielwelt bevölkert aussehen lassen sollen.

Ich habe mich während meines Durchlaufs übrigens für die Fee Pyria entschieden, die gerne Bücher liest und depressive Kommentare von sich gibt. Damit hat sie mein Herz zumindest etwas berührt.

Fae Farm ist ein zauberhaftes Spiel, dem der Zauber bei der Liebe fehlt

Ich habe mich zum Ende von Fae Farm total gerne in der Feenwelt aufgehalten. Auch nach 25 Stunden konnte ich mich an der Welt nicht satt sehen, die wie aus einem Bilderbuch stammt.

Die Feenwelt und ihre Einführung ins Spiel sind für mich die größten Pluspunkte von Fae Farm. Wer etwas Abwechslung im Farming-Genre sucht und ein Faible für Feen hat, dürfte hiermit großen Gefallen finden.

Etwas enttäuscht war ich hingegen vom Multiplayermodus. In den ersten Trailer wurde für mich suggeriert, dass mehrere Spieler in einer Welt zusammen Spaß haben können. Doch am Ende mussten wir feststellen, dass jeder Spieler am gleichen Punkt der Story sein müsste, damit die Kampagne gemeinsam gespielt werden kann.

Ansonsten artet das Zusammenspiel darin aus, dass der eine Rohstoffe für den anderen farmt. Statt gemeinsamer Abenteuer wartet dann nur das Schürfen in Minen. Doch immerhin ist es überhaupt möglich, zusammen zu zocken.

Die größte Ernüchterung traf mich bei der Suche nach einem geeigneten Heiratskandidaten. Alle Charaktere hatten kaum Persönlichkeit zu bieten. Selbst nachdem wir den Bund der Ehe eingegangen sind, blieb mein Ehepartner mir fremd und schlief lieber draußen als im warmen Bettchen bei mir.

Gegen Ende des Spiels habe ich meinen Partner links liegen lassen und bin jeden Tag direkt auf Abenteuerreise in der Feenwelt gegangen. Hier hätte ich mir im wahrsten Sinne des Wortes mehr Liebe zum Detail gewünscht.

Foto-Jasmin-Beverungen

Jasmin Beverungen

MeinMMO-Freelancerin, Hobby-Bäuerin und Dating-Expertin