Destiny 2: Experte testet Gambit auf versteckte Mechanik – Das kam raus

Bereits seit einiger Zeit diskutiert die Community über eine versteckte Mechanik im Gambit-Modus von Destiny 2. Der Destiny-Experte Mercules hat daraufhin nun umfangreiche Tests durchgeführt und seine Ergebnisse mit der Hüter-Gemeinschaft geteilt.

Fans vermuten eine versteckte Mechanik in Gambit: Die Spiel-Erfahrung Gambit-Modus kann laut Meinung zahlreicher Fans von Match zu Match stark variieren. Mal fallen die KI-Gegner wie von alleine um, mal brauchen sie die Hüter gefühlt nur schief anzusehen, damit man bereits das Zeitliche segnet.

Die Fans diskutieren bereits seit Längerem, woran das liegen könnte. Die am weitesten verbreitete Theorie ist, dass es eine versteckte Mechanik geben könnte, die das Verhalten und bestimmte Parameter der KI-Feinde steuert.

Viele vermuten dabei, dass diese Mechanik dazu dient, übermächtige Teams zu bremsen und zurückliegenden Teams eine Aufhol-Chance zu gewähren. Man geht also davon aus, dass es sich um eine Art versteckte Catch-Up-Mechanik handelt, die je nach Verlauf des Matches unterschiedlich bei den jeweiligen Teams eingreift.

Gambit-Destiny

Gibt es eine versteckte Aufhol-Mechanik in Gambit? Das sagt der Test

So wurde getestet: Genau diesen Aspekt hat nun der Destiny-Experte Mercules ausgiebig getestet. Für die Tests hat er das Gambit-Impulsgewehr Verflossen und die Handfeuerwaffe Duke Typ 44 genutzt. Dabei hat er folgende Kriterien mit einander verglichen:

  • Ausgeteilter Schaden auf die Gegner, wenn in Führung liegend verglichen mit Gleichstand
  • Ausgeteilter Schaden auf die Gegner, wenn zurückliegend verglichen mit Gleichstand
  • Eingehender Schaden auf den Spieler, wenn in Führung liegend verglichen mit Gleichstand
  • Eingehender Schaden auf den Spieler, wenn zurückliegend verglichen mit Gleichstand
  • Ausgeteilter Schaden auf die „Leuchtenden“ Gegner, wenn man weit abgeschlagen zurückliegt
  • Ausgeteilter Schaden auf die „Leuchtenden“ Gegner, wenn man nur knapp zurückliegt

Destiny 2 Forsaken Gambit 2

Was hat der Test ergeben? Nach umfangreichen Tests ist Mercules zu folgendem Schluss gekommen: Es gibt im Gambit keine versteckte Catch-Up-Mechanik. Der ausgeteilte Schaden auf die einzelnen Gegner-Typen (kritisch und normal) bliebt mit beiden Waffen stets gleich – unabhängig davon, ab man gewinnt, zurückliegt oder ob es unentschieden steht.

Auch der eingehende Schaden durch die unterschiedlichen Feind-Typen – egal ob durch Gegner mit roten, orangen oder gelben Lebensbalken – hat sich in den verschiedenen Situationen nicht verändert. Bei Führung, beim Zurückliegen oder im Falle eines Unentschieden war der erlittene Schaden durch die jeweiligen Gegner-Typen immer gleich.

Der rein zum Spaß getestete Schaden an den leuchtenden Elite-Gegnern hat sich ebenfalls nichts verändert. Ob man dabei nur knapp zurückliegt oder komplett vom Gegner zerstört wird, spielt also offenbar auch keine Rolle.

D2_Forsaken_Gambit_04

Im Ergebnis bleibt also Folgendes festzuhalten:

  • Man teilt im Verlauf eines Gambit Matches nicht mehr oder weniger Schaden aus – egal, ob man gewinnt oder verliert
  • Die Gegner teilen im Verlauf eines Matches nicht mehr oder weniger Schaden aus – egal, ob man gewinnt oder verliert

Dass die zweite Runde vielen härter vorkommt, liegt Mercules zufolge daran, dass sie tatsächlich härter ist. Denn dort hat man es vermehrt mit Orange-Bar-Gegnern zu tun, die generell weniger Schaden durch den Spieler nehmen, dabei jedoch selbst genauer und schneller schießen.

Dieser Umstand sei jedoch universell, gelte also für beide Teams. Dass man in der zweiten Runde durch die KI-Gegner manchmal förmlich zerstört wird, liege oftmals daran, dass man seine Spielweise im Vergleich zur ersten Runde nicht ändert, obwohl die Gegner in der zweiten Runde härter sind.

D2_Forsaken_Gambit_11

Wer ist Mercules? Mercules hat sich bereits mehrfach als Experte ausgezeichnet und genießt in der Destiny-Community einen sehr guten Ruf.

Er dürfte vielen Fans noch aus seiner Zeit als Theorycrafter bei PlanetDestiny in Erinnerung geblieben sein, wo  er für seine ausführlichen Waffen-Breakdowns berühmt war. Zudem hat er als ausgewählter Gameplay Specialist eine Zeit lang für Bungie gearbeitet und sie als Vertreter der Community bei den Arbeiten an Forsaken unterstützt.

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Quelle(n): Reddit
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