Bis vor wenigen Wochen war Anthemnoch spielbar, inzwischen sind aber auch die Server down und der Shooter damit endgültig Geschichte – oder doch nicht? Einige unbeugsame Fans wollen das Ende von Anthem nicht wahrhaben und arbeiten an der Wiederbelebung, doch die wird nicht leicht.
Schon früh wurde klar, dass der Loot-Shooter von BioWare tot ist: Das Spiel erschien am 22. Feburar 2019, zwei Jahre später wurde Anthem für tot erklärt. Dabei versprach man den Spielern zuvor noch vollmundig, dass dies „der Start einer 10-jährigen Reise sei“.
Diese Reise hat jetzt nach 7 Jahren, davon 5 Jahre ohne neue Inhalte, ihr Ende gefunden. Am 12. Januar 2026 wurden in einem letzten Schritt des Publishers EA die Server heruntergefahren. Einige Fans arbeiten aber bereits daran, den Loot-Shooter wieder spielbar zu machen.
Ein Chef-Entwickler von Anthem erklärte vor kurzem, warum das Spiel wirklich floppte:
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8 Jahre später erklärt ehemaliger Chef-Entwickler, warum Anthem wirklich floppte: Ein Team gefangen „in der Welt der Geheimnisse“
Noch steht die Engine der Rückkehr von Anthem im Weg
Die Rückkehr von Anthem? Die Personen, die hinter der Wiederbelebung von Anthem stecken, haben sich vor kurzem in einem Interview mit Ars Technica zu dem Projekt geäußert. Sie sind optimistisch – bitten Fans aber , ihre Erwartungen zu zügeln. Denn die Wiederbelebung ist kompliziert.
Im Zentrum der Bemühungen steht The Fort’s Forge, ein Discord-Server. Auf diesem hat sich eine handvoll Freiwilliger versammelt, um den Shooter wieder spielbar zu machen. Einer von ihnen ist Ness199X, der auch schon Erfahrung mit Spielen in der Frostbite-Engine hat, auf der Anthem läuft.
Die Engine stellt bislang die größte Herausforderung dar. Das Spiel setzt, wie auch viele weitere Titel von EA, auf die Frostbite-Engine. Die nutze es allerdings anders als vorherige Spiele, erklärt Ness gegenüber Ars Technica. Dies mache es deutlich schwerer, nachzuvollziehen, wie sie tickt – und das Spiel ohne EAs Server spielbar zu machen.
Kehrt Anthem also doch noch zurück? Gut möglich, bald sollte man aber wohl nicht damit rechnen. Fans nutzten die letzten Stunden jedenfalls noch für einen finalen Ausflug in die Welt von Anthem. Viele teilten ihre Trauer über das Ende, der Abschied vom Loot-Shooter glich einer digitalen Trauerfeier.
Unser Kollege Michał vom internationalen „Find Your Next Game“-Team hat das Ende von Anthem live im Spiel miterlebt. Seine Eindrücke der letzten Stunden teilt er in einem Video auf dem offiziellen YouTube-Kanal von MeinMMO. Dorthin gelangt ihr über diesen Artikel auf MeinMMO: „Ich war in den finalen Stunden von Anthem dabei und es war regelrecht beklemmend“
Die meisten neuen MMORPGs kamen in letzter Zeit vor allem aus Asien. Aus dem Westen kommt hingegen, zumindest was große Projekte angeht, kaum Neues. Ashes of Creation war daher ein Hoffnungsträger – jetzt scheint dessen Zukunft jedoch ungewiss.
Was ist los bei Ashes of Creation? In der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 2026 teilte Steven Sharif, CEO von Intrepid Studios und Creative Director von Ashes of Creation, auf dem offiziellen Discord-Server zum Spiel eine besorgniserregende Nachricht.
Aus der Botschaft des Chefs geht vor, dass er und weitere Führungspersonen das Studio verlassen haben. Im Anschluss dazu sei es zu einer „Massenentlassung“ gekommen, sagt er.
Ashes of Creation startete erst am 11. Dezember 2025 in den Early Access auf Steam:
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Ashes of Creation stimmt im Trailer auf Early-Access-Start auf Steam ein
Studio-Chef tritt zurück, Führungspersonal folgt
Das erzählt der Chef: Sharif schreibt in seiner Botschaft an die Community, ihm sei die Kontrolle des Unternehmens aus den Fingern geglitten. Der Vorstand habe daraufhin begonnen, Entscheidungen zu treffen, denen er nicht „ethisch zustimmen“ oder sie umsetzen konnte. Was für Entscheidungen diese gewesen sein sollen, verrät er an dieser Stelle nicht.
Schlussendlich habe Sharif sich dazu entschieden, „aus Protest“ zurückzutreten, anstatt diese Handlungen mitzutragen. Ein großer Teil des Führungsteams habe das Studio daraufhin ebenfalls verlassen, woraufhin der Vorstand eine Massenentlassung durchführte.
Mit dieser Botschaft kündigte Steve Sharif seinen Rücktritt an.
Aufgrund laufender rechlichter Angelegenheiten könne Sharif aktuell nicht mehr sagen. Daher ist unter anderem noch unbekannt, wie viele Mitarbeiter von der Massenentlassung beim Studio betroffen sein sollen. Ein offizielles Statement gibt es zum Tag, an dem dieser Artikel erscheint, noch nicht. Ein solches könnte aber am Montag, den 2. Februar 2026, folgen.
Die Entwickler treffe an dieser Situation keine Schuld, schreibt Sharif in seiner Botschaft:
Was ich sagen kann, ist, dass die Entwickler und Mitarbeiter in gutem Glauben gehandelt haben und Besseres verdient hätten als die Unsicherheit, mit der sie nun konfrontiert sind.
Steven Sharif
Ist Ashes of Creation am Ende?
Was bedeutet dies für das MMORPGs? Die Zukunft des Entwicklerstudios bleibt ungewiss und ebenso die von Ashes of Creation. Ob das Spiel tatsächlich eingestellt wird, so wie es viele befürchten, oder aber mit einem kleineren Team – und ohne Sharif – weiterentwickelt wird, bleibt abzuwarten.
In den sozialen Medien wie X und Reddit werden sowohl die Botschaft des Gründers als auch die Entlassungen rege diskutiert. Einige Spieler haben seit Beginn der Kickstarter-Kampagne immerhin ein Vermögen in das MMORPG investiert.
Verdammt, ich habe seit Oktober 2020 wirklich 1000 US-Dollar in dieses Spiel gesteckt. Nur, damit es gecancelt wird, bevor es je erschien, schreibt Juliet (@ttvjuliet) auf X
Scheint so, als würde Ashes of Creation zusammenbrechen, meint der MMORPG-Experte und Kritiker Bellular auf X
X-Nutzer Savvo Games (@SavvoGames) teilt einen Screenshot, in dem eine letzte Botschaft der Entwickler an die Spieler zu sehen sein soll. Dort heißt es: „Wir haben wirklich unser Bestes gegeben. Es lag außerhalb unserer Kontrolle. Ihr seid großartig – macht weiter so.“ (auf X)
Viele wütende Fans im Subreddit zu Ashes of Creation sprechen von einem Scam, zur Trauer gesellt sich Schadenfreude. Andere suchen jetzt schon nach Leuten, die mit ihnen auf ein anderes MMORPG umsteigen. So fragt ein Nutzer in einem Reddit-Post: „Will jemand mit mir zu ArcheAge wechseln?“
Nach einer herben Niederlage auf Level 58 hat Metashi als letzter Gildenleiter von Sauercrowd endlich Level 60 in WoW Hardcore erreicht. Aus den finalen Erfahrungspunkten hat der Twitch-Streamer ein großes Event gemacht und sich extra seine Lieblings-Quest aus einem der frühen Gebiete aufgespart, um mit ihr den Aufstieg zu schaffen.
Was ist das für eine Quest?
Für die letzten XP hat sich Metashi die Quest: „Die Liebe einer Tochter“ aus dem Dämmerwald ausgesucht. Der Streamer erklärt, die Questreihe sei zwar kurz, gehöre aber zu seinen liebsten im ganzen Spiel.
Die Story: Morgan Ladimore bereut, seine Familie nicht beschützt zu haben. Seine – ohne sein Wissen – überlebende Tochter vergibt ihm. Ihr bringt einen Ring zu seinem Grab, was seinen Geist erlöst (und nebenbei eine schicke Zweihandwaffe für die Stufe als Belohnung gewährt).
So hat Metashi Level 60 erreicht: Der Streamer hat sich genau ausgerechnet, wie viel Erfahrungspunkte er für die Quest bekommen wird. Die EP-Belohnung verändert sich nämlich, wenn man Quests abgibt, für die man schon eine deutlich zu hohe Stufe hat.
Metashi weiß, dass er 140 EP bekommen wird. Bis kurz vor dem Aufstieg gibt er noch Quests in den Östlichen Pestländern ab, bis nur noch 2.077 EP fehlen. Er lässt sich ein Portal nach Sturmwind öffnen, reitet zum Gebirgspass der Totenwinde und klatscht ein paar Geier um.
Als nur noch 84 Erfahrungspunkte fehlen, fliegt er zurück nach Sturmwind und sammelt dort dutzende Schaulustige um sich. Die Truppe marschiert im „RP walk“ zum Grab im Dämmerwald, wobei die ganzen niedrigstufigen Fans tapfer von den anderen Helden beschützt werden (im Twitch-Stream ab Stunde 05:16:45).
Am Grab angekommen liest Metashi schließlich die ganze Geschichte von Morgan Ladimore aus dem Tagebuch vor, das er seit frühen Stufen mit sich herumträgt. Mit vielen Danksagungen an seine Gruppe, seine Freundin und seine Zuschauer gibt Metashi die Quest ab erreicht Stufe 60 – und bricht emotional in Tränen aus (im Stream bei Stunde 05:34:19).
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WoW: Gilde verliert 30 Charaktere auf einem Hardcore-Server – Und es war nicht mal ein Bosskampf
Metashi erreicht als letzter Gildenleiter Level 60, in 2 Wochen geht’s in den Molten Core
Eigentlich hätte Metashi einer der ersten Sauercrowd-Leiter sein können, der Stufe 60 erreicht, aber durch eine falsche Entscheidung ist er zusammen mit 2 anderen Spieler auf Stufe 58 gestorben. Der Weg zurück ging dann dennoch verhältnismäßig schnell.
Erst wenige Tage zuvor hat auch HandOfBlood die Maximalstufe erreicht, wobei dieser durch haufenweise organisatorische Aufgaben abgelenkt worden ist, die seine Aufmerksamkeit beansprucht haben.
Als erster Spieler der Leitung hat es übrigens Papaplatte geschafft – nur um direkt danach wieder drauf zu gehen. Sein aktueller Charakter, ein Gnomen-Magier, ist auf Stufe 26.
MeinMMO-Autorin Johanna kann sich gut für das eine oder andere Cozy-Game auf Steam begeistern. Eins davon war schon seit 3 Jahren auf ihrer Wunschliste und beinahe hätte sie es verpasst. Doch jetzt hat sie es an einem Wochenende einfach durchgespielt.
Was ist das für ein Spiel? Es handelt sich um das Cozy-Game Tiny Bookshop. In diesem habt ihr einen kleinen Buchladen auf Rädern. Ihr zieht in die kleine Stadt Bookston, in der ihr verschiedene Standorte für eure mobile Leidenschaft freischalten könnt.
Jeden Tag wechselt der Verkaufsort, ihr packt Bücher in euer Regal und ab geht es ins Verkaufen. Das Ziel ist es natürlich, einen wirtschaftlich funktionierenden Buchladen zu haben. Dabei könnt ihr euren Buchladen auf Rädern dekorieren. Mit kleinen Dekoartikeln, Pflanzen oder sogar zwei Tieren.
Unterstützt werdet ihr von den Bewohnern von Bookston. Sie stehen euch mit Rat und Tat zur Seite, indem ihr für sie verschiedene Quests abschließt und dabei mit weiteren Dekoartikeln belohnt werdet.
Der Stil des Spiels ist simpel, aber trotzdem detailreich. Die Geschwindigkeit ist mäßig. Typisch Cozy-Game eben. Ihr werdet nicht gehetzt, sondern entspannt.
Hier könnt ihr euch einen eigenen Eindruck von dem Spiel verschaffen:
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In Tiny Bookshop verkauft ihr Bücher an eine kleine Stadt
Das erste Mal wurde ich 2022 auf Tiny Bookshop aufmerksam. In einem kleinen Trailer wurde mir die Idee auf meiner For-You-Page gezeigt. Ich war sofort von dem Spielprinzip begeistert und kam dem Wunsch der Entwickler nach, das Spiel auf die Wunschliste zu packen.
Im August 2025 war es dann soweit: Das Spiel erschien. Nur hatte ich es zu dieser Zeit komplett vergessen. An einem Freitag, als ich durch meine Steam-Wunschliste stöberte, entdeckte ich Tiny Bookshop sozusagen “wieder”.
Ich kaufte es direkt, schließlich wollte ich es nicht nochmal vergessen, und legte direkt los. Ehe ich mich versah, war es Sonntagabend und ich hatte keine anderen Erinnerungen an das Wochenende, als das Spiel gespielt zu haben.
Zwei Hobbys in einer Tätigkeit
Was macht Tiny Bookshop so besonders? Tiny Bookshop erlaubt es mir nicht nur, durch simples Gameplay in einer Cozy-Atmosphäre zu entspannen, ich kann auch meine zwei Hobbys gleichzeitig ausleben. Ich liebe es, zu zocken und zu lesen. Das führt Tiny Bookshop für mich zusammen.
Das Spiel durchläuft auch die verschiedenen Jahreszeiten, zu denen immer andere Events stattfinden. Auch die Deko passt sich der Jahreszeit an.
Zwischendurch benötigen Kunden eine Buchempfehlung. Das Besondere an dem Spiel: In euren Regalen befinden sich reale Bücher, die ihr auch im echten Leben kaufen könnt.
Das machte das Gameplay für mich individuell. Mein Wissen über Bücher, entweder gelesen oder nur darüber informiert, gibt mir einen Vorteil bei der Kundenberatung. Der Kunde möchte einen echten Horror-Klassiker lesen? Kein Problem, hier ist Frankenstein oder The Shining.
Außerdem hat das einen tollen Nebeneffekt: Die Bücher haben auch immer eine Inhaltsangabe, was dazu führt, dass ich ebenfalls neue Bücher entdecke, die ich lesen möchte.
Insgesamt bietet Tiny Bookshop wohl so 30 bis 40 Stunden gemütlichen Spielspaß, je nachdem, wie gründlich ihr seid, also ob ihr alle Quests abschließen wollt und alle Dekoartikel sammeln möchtet.
Eine Spielerin machte es sich zur Challenge, die seltenste Errungenschaft in ARC Raiders zu erspielen. 2 Monate und 300 Stunden später fragt sie sich jedoch: War es das überhaupt wert?
Von welcher Errungenschaft ist die Rede? Die Streamerin und YouTuberin Evelyn „Eskay“ Hollis nahm es sich zum Ziel, eine Errungenschaft in ARC Raiders zu erreichen, die bisher nur 14 andere Spieler jemals erreicht haben. Die Rede ist von dem „Cantina Legend“-Rang, für den sich nur die Top-100-Spieler qualifizieren.
Den Rang erreicht man durch die wöchentlichen Prüfungen, bei denen man Fortschritte sammelt, um einen Platz auf der Bestenliste zu erlangen. Man kann nur zwei Mal pro Woche im Rang aufsteigen, was für Eskays Plan Cantina Legend zu werden, bedeutete: Sie musste jede Woche der gesamten Season bei jeder Gelegenheit aufsteigen. Und das wird mit jedem Rangaufstieg und immer stärkeren Spielern dementsprechend immer schwieriger.
Nach 2 Monaten und 300 Stunden im Spiel schaffte es Eskay schließlich, diesen prestigeträchtigen Titel für sich zu gewinnen. Die siegreiche Stimmung war bei der Streamerin jedoch fehl am Platz, ganz im Gegenteil, wie sie in ihrem dokumentierenden Video auf YouTube beichtet: „Um ehrlich zu sein, fällt es mir wirklich schwer, diese Erfahrung positiv darzustellen.“
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Spieler in Arc Raiders schreit so laut um Hilfe, dass der Nachbar die Tür aufbricht
„War es das wert? Nicht wirklich.“
Wieso war es keine positive Erfahrung für die Streamerin? Eskay erklärt am Ende ihres Videos, wieso diese Challenge, die sie sich selbst gestellt hat, nicht so schön in Erinnerung bleiben wird. Sie habe zwar viel Zeit im Spiel verbracht und etwas geleistet, das nur 14 weitere Spielende weltweit von sich behaupten können.
Trotzdem ist die Streamerin sich sicher:
Tatsache ist, dass ich mein Leben vorübergehend ruiniert habe, um Arc Raiders Trials zu spielen. Ich habe so viele Verpflichtungen aufgeschoben. Ich habe Treffen mit Freunden, die nur einmal im Jahr zu Besuch kommen, sausen lassen. Ich habe Abendessen sausen lassen. Ich habe das Fitnessstudio sausen lassen. Ich habe meine Karriere aufgeschoben. Ich hätte fast eine Reise nach Paris verpasst. Und wofür? Für einen Skin?
Welche Erkenntnis nimmt Eskay aus der Erfahrung für sich mit? Die Streamerin betont, dass sie stolz auf diese Errungenschaft sei und die Leute, die den „Cantina Legend“-Rang erreicht haben, wirklich hart gearbeitet haben.
Sie wollte sich selbst beweisen, dass sie unabhängig des Spiels eine starke Performance liefern kann, und hatte nach einigen Wochen das Gefühl, dass sie zu viel investiert habe, um aufzugeben. Außerdem wollte sie ihre beiden Freunde und Mitspieler nicht enttäuschen.
Allerdings scheint Eskay anhand ihrer abschließenden Worte etwas für sich selbst gelernt zu haben, an dem sie festhalten wolle:
Versteht mich nicht falsch, ich bin kein Fremder, was das Grinden angeht, aber je älter ich werde und je mehr Erfahrungen ich sammle, desto mehr verschieben sich meine Prioritäten. Ich kann nicht einfach 12 Stunden am Tag spielen, auch wenn es irgendwie mein Job ist.
Es gibt so viele Dinge im echten Leben, die ich tun möchte und noch nicht getan habe. Es gibt so viele Erinnerungen und Erfahrungen, die ich verpasst habe, weil ich Videospiele gespielt habe.
Mit Eskays Errungenschaft bewies die Streamerin, dass sie tatsächlich auf ihre Leistung in dem Shooter stolz sein darf, auch wenn es sie zu viel gekostet hat und es letztendlich nicht wert war. Ihre Community zeigt sich verständnisvoll und feiert sie trotzdem für dieses außerordentlich seltene Achievement.
Mit Dark Heresy ist ein neues Rollenspiel zu Warhammer 40.000 in Arbeit, das ihr schon jetzt in der Alpha auf Steam spielen könnt. MeinMMO-Redakteur und Warhammer-Experte Benedict Grothaus hat sich die aktuell verfügbaren Inhalte angesehen. Die meiste Spielzeit ging für die vielleicht größte Herausforderung drauf: nachdenken.
Seit der Ankündigung freue ich mich schon auf Dark Heresy und je mehr ich von dem Spiel höre, desto hibbeliger werde ich. Mit dem Chef zusammen bin ich schon in die tiefsten Nerd-Themen eingetaucht und sauge jede Neuigkeit zum kommenden Rollenspiel auf wie trockene Leichenstärke einen Tropfen sauberes Wasser.
Owlcat, die Macher von Dark Heresy, haben schon mit Rogue Trader eines der besten Spiele überhaupt abgeliefert, wenn man in die Welt von Warhammer einsteigen will. So viel Liebe zum Detail und zur Warhammer-Lore sieht man selten. Mit Dark Heresy wollten die Entwickler es sogar noch besser machen und die letzten Kritikpunkte ausbessern.
Schon seit Dezember 2025 läuft die Alpha des neuen Rollenspiels auf Steam und eigentlich wollte ich mich zurückhalten, weil ich weiß: Wenn ich da mal anfange, will ich weitermachen und dazu brauche ich das ganze Spiel!
Trotzdem habe ich jetzt die ersten 12 Stunden in der Alpha versenkt und bin froh darüber. Jetzt denke ich nicht nur, dass Dark Heresy mein nächstes Highlight wird, ich weiß es.
Kleine Spoiler-Warnung: Ich versuche, so wenig wie möglich von der mir bisher bekannten Story zu verraten. Wer aber gar nichts vorab wissen will, sollte zumindest die nächsten zwei Abschnitte überspringen. Hier geht’s zum letzten Abschnitt.
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Warhammer 40.000: Dark Heresy im Announcement-Trailer
Rogue Trader war richtig gut, Dark Heresy ist noch viel besser
Um euch kurz abzuholen: Rogue Trader und Dark Heresy sind cRPGs, isometrische und Story-getriebene Rollenspiele mit rundenbasierten Kämpfen – ähnlich wie Baldur‘’’s Gate 3. Die Spiele erzählen eine Geschichte, deren Verlauf ihr mit euren Entscheidungen beeinflusst.
Ein wichtiges Feature sind die verschiedenen Begleiter mit eigenen Hintergründen und Persönlichkeiten. Rogue Trader hat hier schon gut vorgelegt, insbesondere mit dem ersten DLC Void Shadows, welches das ganze Schiff des Freihändlers verfügbar gemacht hat. Wer sich für die Hintergründe von Warhammer 40.000 interessiert, sollte unbedingt reinschauen.
Kritik damals betraf vor allem Kämpfe und Level bzw. Charakterentwicklung, die ich eigentlich sehr positiv empfand. Es gibt einfach zu viele Skills mit komplizierten Beschreibungen, wobei am Ende eigentlich einfach nur ein Haudrauf-Build mit schwerem Bolter das ganze Spiel getragen hat.
Dark Heresy geht hier einen anderen Weg. Statt eine riesige Auswahl verschiedener Skills, gibt es beim Leveln zum Archetyp passende Möglichkeiten, sodass mehr „Klassenidentität“ vorherrscht. Wie sich das auswirkt, habe ich selbst erfahren … schmerzlich, wie ich hinzufügen will.
Das Charakterblatt hat immer noch viele Details.Die Talente passen zum Archetypen.Beim Level-Up auf Stufe 4 gab’s 3 aktive Skills zur Auswahl.
Denken statt ballern ist anscheinend nicht meine Stärke
Die Alpha bietet aktuell rund 15 Stunden an Inhalten mit mehreren Gebieten, die sich erkunden lassen. Verschiedene Kämpfe warten hier an den Schauplätzen, von denen einer relativ leicht ist, ein zweiter fast mein ganzes Team ausgelöscht hat.
Zugegeben, hätte JEMAND (der Psioniker hust) nicht entschieden, dass eine Dämonette den Kampf noch aufpeppen würde, wäre es vermutlich leichter gewesen…
Die Kroot riechen nach Ärger. Und nach Sumpf.Der Boss flieht mit wenig Moral! Sieht gut aus. Noch.Crogg ist am Ende mein letzter Überlebender. Ein echter Held!
Dark Heresy setzt aber mehr Fokus auf taktisches Gameplay. Statt einfach mit einem schweren Bolter reinzuhalten und Gegner niederzumähen, muss ich Deckung nutzen und vitale Stellen treffen, um Feinde am Handeln oder an Bewegungen zu hindern.
Teilweise musste ich taktisch meine eigenen Einheiten mit Flammenwerfern oder Zauberei angreifen und den Schaden in Kauf nehmen, um mehrere Gegner auszuschalten, die mich sonst erledigt hätten – dabei habe ich auf dem „leichten“ Modus gespielt wie die meisten Tester.
Solche Situationen hatte ich in Rogue Trader nie, aber sie passen voll und ganz zu Dark Heresy. Denn was mir schon nach den ersten Stunden aufgefallen ist: Ich muss viel mehr denken, Kämpfe sind gar nicht so wichtig. Es zählt, wie gut ich aus Einzelteilen ein ganzes Bild erschaffen kann.
Der Chef vergleicht sein Detektiv-System mit einem Meme und er hat vollkommen Recht
Der Kern von Dark Heresy ist das Investigations-System. Statt einen Freihändler wie in Rogue Trader oder einen Supersoldaten wie in Space Marine, spielt ihr in Dark Heresy ein Mitglied der Inquisition mit dem Ziel, in einer Makropole verschiedene Fälle zu lösen und mögliche Häresien zu verhindern.
Anatoly Shestov, der Executive Producer, hat mir in mehreren Gesprächen erklärt, dass man sich dieses System am besten vorstellen kann wie das Meme mit dem Typen, der vor einer Wand mit Hinweisen steht und alles mit roten Fäden verbindet. Und er hat recht:
Nachforschungen zu Hinweisen geben… mehr Hinweise.Widersprüche entdeckt das Spiel selbst.Also wenn A, dann B, aber dann kann nicht C, und wenn jedoch D…
In jedem Gespräch kann sich ein Hinweis verstecken, Items in der Welt – die teilweise WIRKLICH gut versteckt sind – und sogar einfach nur irgendwelche Rohre können weitere „Clues“ erzeugen, die den Fall weiterbringen. Teilweise reicht ein winziges Detail, um eine sonst plausibel wirkende These komplett zu Fall zu bringen.
Teilweise saß ich fast eine Stunde vor dieser Zettelwand und habe mir die Hinweise durchgelesen, mir Input von meinen Begleitern geholt und überlegt, wer nun wen ermordet und was gestohlen hat – und wozu. Am Ende kam ich nie zu einem Ergebnis und habe, etwas zerknirscht, nach weiteren Anhaltspunkten gesucht.
Wer hat die Kokosnuss geklaut – Und wer muss dafür sterben?
Die Inquisition ist die gefährlichste Organisation des Imperiums und das aus gutem Grund: Wenn sie den Verdacht haben, dass man mit den Mächten des Chaos paktiert oder unfreiwillig verdorben wurde, machen Inquisitoren schnell kurzen Prozess mit ihrer Pistole.
Dank Dark Heresy verstehe ich, warum sie das tun. Wenn ich mir überlege, wie unfassbar viel Aufwand ich allein dafür betreibe, nach verschwundenen Arbeitern zu suchen und so darauf komme, dass vielleicht ein unheiliger Kult im Underhive sein Unwesen treibt…
Spätestens, nachdem ich Hinweise auf eine Einmischung der brandgefährlichen Night Lords gefunden habe, war mir klar, dass es im 41. Jahrtausend schlicht der sicherere Weg ist, erst zu schießen und dann zu fragen. Denn während ich nach dem einen Schuldigen suche, greift die Korruption ja weiter um sich.
Und wenn es dabei mal einen (oder ein paar Dutzend) Unschuldigen erwischt … nun. Laut Inquisition gibt es so etwas wie Unschuld ohnehin nicht, nur verschiedene Stufen der Schuld.
Dark Heresy ist nicht ganz das, was ich erwartet habe – anders, aber noch besser als erhofft, zumindest in den ersten 12 Stunden. Bis zum Release ist es noch eine Weile hin und es fehlen noch wichtige Inhalte wie eine Charakter-Erstellung, aktuell spielt man einen vorgefertigten Charakter. Trotzdem hat mir der kurze Einblick noch mehr Lust auf das Rollenspiel gemacht. Das Highlight wäre, wenn ich irgendwann den Knopf drücken dürfte: Der Exterminatus ist die schlimmste Waffe in Warhammer 40.000 und selbst das irre Imperium nutzt sie nur ganz selten
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Jeder kennt Superman. Als fliegender und starker Superheld schafft er unglaubliche Heldentaten. Doch wie realistisch wäre dies in unserer Welt? Dieser Frage stellten sich Physiker in einem Video.
Superman kann fast alles. Er kann fliegen und Leute retten, hat einen Röntgenblick und ist unglaublich stark. Er verkörpert ein bedingungsloses Heldentum. Doch wie realistisch wären seine Fähigkeiten in unserer Welt?
Da kam auch Superman zur Sprache und sie versuchten zu ergründen, ob Superman Leute wirklich im Fall retten könnte.
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Superman – Trailer zum neuen Film des bekannten Superhelden von DC
Von Superman gerettet zu werden könnte schlecht ausgehen
Wo liegt das größte Problem? Womöglich jeder Superman-Film hat eine Szene, in der er jemanden im Fall rettet, beispielsweise beim Fall aus einem Hochhaus. Er fliegt hoch und fängt die Person. Doch das wäre im echten Leben grundsätzlich keine gute Idee, wie Charles Liu im Video erklärt.
Das Problem sei, dass Superman als Man of Steel beim Fangen denselben Effekten auf die fallende Person haben würde wie der harte Boden. Die Person würde also sterben. Das Problem sei der Moment des Aufpralls. O’Reilly vergleicht es mit einem Insekt auf der Windschutzscheibe.
Liu führt weiter fort, dass so eine Rettung nur möglich wäre, wenn Superman die Fähigkeit hätte, Bewegung zu absorbieren. Mit so einer Fähigkeit könnte er die Person auffangen und den Aufprall negieren. Es ist, als wären sie gefallen und hätten einfach mitten in der Luft angehalten. Neil deGrasse Tyson vergleicht es mit einem Airbag.
Eine andere Möglichkeit, die Tyson einwirft, ist ein horizontaler Flug von Superman. Dabei wäre eine solche Rettung möglich, wenn Superman genau weiß, wann er eingreifen muss. Damit könnte er den Aufprall auch abfedern, aber laut Liu müsste das Gehirn vom Superhelden so gut sein wie ein durchschnittlicher Computer.
Der Physiker Ben Tippett beschrieb in seiner Arbeit A Unified theory of Superman’s Powers von 2009 (via nbcnews.com), dass der Held während eines horizontalen Flugs den Aufprall abfedern müsste, mit einem leichten Huckel in der Flugkurve. In den Filmen sieht man das aber nicht.
Den Ausschnitt über Superman findet ihr hier:
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Was ist mit anderen Fähigkeiten? Im Video sprechen sie auch über die Röntgensicht von Superman, die in der Interview-Szene aus Superman (1978) (via YouTube) zu sehen ist. Dort fragt Lois Lane den Helden, ob er weiß, welche Farbe ihre Unterwäsche hat. Er antwortet, er kann es nicht sehen, weil sie vor einer Pflanze steht, die aus Blei sei.
Das sei grundsätzlich richtig, da Blei die Röntgenstrahlen absorbiert. Aber selbst wenn da kein Blei wäre, könnte Superman nicht sehen, welche Farben ein Kleidungsstück unter der Kleidung hat. Röntgenstrahlen können so etwas nicht erfassen, da sie durch die Kleidung durchgehen.
Grundsätzlich fallen Röntgenstrahlen durch den Körper auf eine Platte, wie die Stiftung Gesundheitswissen erklärt. Unterschiedliches Gewebe und Knochen lassen dabei unterschiedlich viel Strahlung durch. So sind Knochen etwa hellgrau, Fett ist dunkelgrau.
Charles Liu erklärt im Zuge dessen, dass Röntgenstrahlen auch verschiedene Farben haben. Die unterschiedlichen Spektralfarben besitzen nämlich verschiedene Wellenlängen. So hat rotes Licht eine Wellenlänge von etwa 620 Nanometer, blaues dagegen von etwa 400 Nanometer.
So etwas gibt es auch bei Röntgenstrahlung. Dort wird in harte (Wellenlänge etwa 0,1 nm) und weiche (Wellenlänge etwa 1 nm) Röntgenstrahlung unterschieden, die anders effektiv Materialien durchdringen kann, weil sie sich eben in ihrer Wellenlänge unterscheiden (via LEIFIPhysik). Vergleicht man es mit unserem Farbspektrum, müsste Supermans Röntgensicht verschiedene Röntgenstrahlspektren aufnehmen und wahrnehmen können, um eine Art Bild zu erzeugen.
Während wir Stäbchen- und Zapfenzellen haben, die es uns ermöglichen, Helligkeit, Dunkelheit und Farben zu sehen, bräuchte Superman eine Röntgenvariante davon:
Aber auch Röntgenstrahlen haben unterschiedliche Farben. Einige davon bezeichnen wir als harte Röntgenstrahlen, andere als weiche Röntgenstrahlen. Genauso wie wir Bilder in Rot, Grün und Blau aufnehmen und diese dann zu einem Farbfoto zusammenmischen können, könnte Superman in der Lage sein, Röntgenstrahlen zu erkennen oder sogar auszusenden und zwischen diesen verschiedenen Bändern hin und her zu wechseln, um so ein dreifarbiges Bild zu erzeugen.
Charles Liu darüber, wie Supermans Röntgensicht in der echten Welt funktionieren könnte. (Quelle: StarTalk auf YouTube).
So etwas müsste aber in einem Comic oder einem Film erklärt werden. So wie seine Fähigkeit aber in den Medien dargestellt wird, sollte sie also gar nicht funktionieren.
Die Streamer-Gilde Sauercrowd macht seit dem 27. Dezember 2025 WoW Classic unsicher und eroberte das deutsche Twitch. Viele der Teilnehmer haben kaum bis keine Erfahrung mit dem MMORPG. 13 von ihnen zogen einen Zwischenstand nach den ersten Wochen.
Metashi12 ist einer der Veranstalter von Sauercrowd, dem großen WoW-Event im deutschen Twitch. Er bat 13 Teilnehmer um ehrliches Feedback – vom WoW-Veteran über den MMORPG-Noob bis hin zum Twitch-Neuling. Wir haben euch die Antworten hier kurz zusammengefasst, ihr könnt euch aber auch das Video hier anschauen.
Hinweis: Der Zwischenstand wurde knapp 2 Wochen nach Event-Start aufgenommen. Level und Tode sind nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand. Wir haben die aktualisierten Informationen wo nötig ergänzt.
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Mowky: Die Streamerin berichtet, mit niedrigen Erwartungen in das Event gestartet zu sein. Schließlich würde WoW auf Twitch normalerweise „abkacken“, und spätestens nach 2 Wochen hätte eh niemand mehr Lust. Stattdessen wurde sie nicht nur positiv überrascht, sondern träumt bereits von einer Staffel 2.
Broeki: Der LoL-Streamer ist so hart im WoW-Grind versunken, dass er seinen Beitrag während der Flugzeit seines Chars aufnimmt. Er gibt zu, WoW Classic völlig unterschätzt zu haben: Man müsse sich nur darauf einlassen, dann sei es ein großartiges Spiel. Getragen werde das Event aber eben auch von der sozialen Komponente und dem übergreifenden Ziel der Gilde.
Mahluna: Für die Streamerin fühlten sich die ersten zwei Wochen im Event schon fast wie ein ganzes Jahr an – aber was vor allem an ihrer Spielzeit von etwa 10 Stunden pro Tag liegen dürfte. Mahluna ist nicht nur überrascht von WoW, sondern auch von sich selbst – Level 45 ohne Tod, und das als MMO-Neuling ist schon beachtlich. In der Zwischenzeit ist sie zwar einmal gestorben, befindet sich mit ihrer Jägerin aber bereits wieder auf Level 46 (Stand: 31.01.2026, 14:15).
Tolkin: Für den LoL-Streamer ist es vor allem besonders, wie viele neue Leute er durch das Event kennengelernt hat. Das habe er mit League sonst eher weniger. Sein Zwischenstand ist kurz und knapp: „Tolles Event, gerne wieder.“
Bladeshow: Der LoL-Profi lobt vor allem die Leute, die im Hintergrund an dem Event arbeiten, etwa am Discord-Server oder der Website. Für ihn zeichnet das Projekt vor allem auf, dass es viele neue Leute zu WoW gebracht hat, die nicht nur “krass durchziehen”, sondern auch Spaß an dem Spiel hätten.
Naguura: Die Streamerin ist zwar nicht neu in WoW, dafür aber in der deutschen Community, denn die Tirolerin streamt sonst auf Englisch. Sie fühlt sich gut aufgenommen und freut sich zu sehen, mit was für einer Leidenschaft die “First-Timer” in WoW durchstarten. Es fühle sich fast an wie damals 2005.
Sieglinde: Der erfahrene WoW-Spieler sagt: Er habe in den letzten 20 Jahren im MMORPG selten so eine gute Zeit gehabt, wie durch das Event. Besonders gefällt ihm dabei, WoW mit neuen Spielern zu entdecken, dadurch könne er es selbst auch nochmal ganz neu erleben.
Cezzy: Der Streamer meldet sich nach 3 Wochen im Event, in denen er die Sonne quasi nicht gesehen habe. Doch selbst als Nachteule findet er immer Mitspieler, dank des gut gefüllten Discords. Cezzy ist im Event zwar schon 6-Mal gestorben, fängt jedoch immer wieder von vorne an – schließlich braucht das Event ja Tanks.
JenNyan: Die Streamerin startete zwar 20 Jahre zu spät in WoW, versteht aber bereits nach zwei Wochen, warum Spieler damals “ihr Leben vernachlässigt” hätten. Ein Glück habe sie damals als Jugendliche kein WoW gespielt, so JenNyan. Besonders lobt sie die gegenseitige Unterstüzung, etwa nach dem tragischen Verlust ihres Charakters auf Level 20.
HughWinters: Für den Streamer ist WoW bei dem Event fast nebensächlich. Der Vibe bei dem Event, das Miteinander, der Zusammenhalt seien einfach unbeschreiblich. So etwas habe er in 9 Jahren auf Twitch noch nicht erlebt. Von solchen Projekten brauche Twitch Deutschland mehr, so der Streamer.
Justin Tinderdate: Der DJ kennt zwar WoW, ist aber völlig neu auf Twitch. Er lernte Gilden-Leiter HandOfBlood bei einem DJ-Set kennen und entschloss sich, beim Projekt mitzumachen. Auch nach dem Ende von Sauercrowd soll es weitere Streams von ihm geben.
Felikah: Die Streamerin, die sonst vor allem Minecraft zeigt, wurde voll von WoW gepackt. Sie habe gar nicht gewusst, dass sie so auf irgendetwas stehen könne. Sie habe in den vergangenen Wochen nur WoW gespielt, geschlafen und wieder WoW gespielt. Kein Wunder, dass sie in weniger als einem Monat über 200 Stunden ins Spiel steckte. Auch Felikah ist begeistert vom Zusammenhalt in der Gilde und freut sich, mit der Truppe im Raid Molten Core zu stehen.
Obwohl die befragten Teilnehmer ganz unterschiedliche Hintergründe haben, eint fast alle, wie schön das Miteinander und der Zusammenhalt beim Event sind. Viele, die vorher noch keine Erfahrungen mit WoW hatten, sind positiv überrascht, wie gut ihnen das Spiel gefällt. Allein diese zwei Punkte würden wohl schon ausreichen, um das Event zum Erfolg zu erklären – doch für einige Teilnehmer lohnt es sich ganz besonders: 10 große Gewinner von Sauercrowd – für diese Twitch-Streamer hat sich das Abenteuer in WoW Classic Hardcore schon jetzt gelohnt
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Eine Gruppe Kampfexperten der D&D-Truppe „Min-Maxed“ will durch ihre eigene Expertise die wirklich beste Methode finden, um einen Pfeil umzulenken. Das Ergebnis präsentieren sie in einem Video, das jedoch beweist, dass Regeln des TTRPGs nicht willkürlich gewählt werden.
Wie will die Gruppe die Regel auf die Probe stellen? Einige Mitglieder der D&D-Gruppe „Min-Maxed“ wollen herausfinden, welche Klasse des Rollenspiels wirklich in der Lage wäre, einen Pfeil umzulenken und so dem Schaden zu entgehen. Dafür stellten Bogenschütze Blumineck, die beiden Waffen-Experten von Sellsword Arts, Kampfkünstler Instructor Bensei und D&D-Content-Creator Tater the Bard ihr eigenes Können auf die Probe.
Anhand des Regelwerkes aus 2024 ist die Fähigkeit „Angriffe umleiten“ ein reines Klassenmerkmal des Mönches, das er auf Level 3 erhält. Ob das jedoch nur ein Mönch können sollte, prüft die motivierte Truppe im praktischen Test.
Sie versuchen, mit Kurz- und Langschwertern, einem Rope Dart (auch Shéng Biāo genannt), einem anderen Bogen oder mit bloßen Händen einen Pfeil aufzuhalten, der auf die Kampfkünstler abgefeuert wird. Blumineck betont, dass es sich um sichere Pfeile handelt, die mit einem leichten Bogen abgefeuert werden, damit niemand verletzt wird … oder zumindest nicht mehr, als nötig.
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Der Trailer zu Critical Roles The Mighty Nein auf Amazon Prime zeigt die ersten Konflikte, mit denen die „Helden“ zu kämpfen haben
Einen abgefeuerten Pfeil zu stoppen, ist schwer – aber nicht unmöglich
Was war das Ergebnis ihres Tests? Der Test entpuppte sich mehr als ein ständiges Einstecken als eine professionelle Abwehr. Weder das Kurzschwert noch das Langschwert, das Seil des Rope Darts oder der Bogen konnten einen Pfeil effektiv abwehren. Für ein flinkes Ausweichen gab es zwar separat Punkte, das wollten die Experten aber nicht als Abwehr gelten lassen.
Egal wie professionell der Umgang der Content Creator mit ihren Waffen zu sein mag, niemand konnte das Geschoss stoppen, geschweige denn umleiten … bis auf einen.
Ausgerechnet der Dungeon Master der Gruppe, Tater the Bard, der keinerlei Waffenexpertise vorweisen kann, schaffte es, einen Pfeil mit seiner Hand zu fangen. Zwar ist es fraglich, ob er das in einem Kampf überlebt hätte, da er den Pfeil erst beim dritten Versuch und eher ungeschickt fangen konnte: „Ich bin tot, aber ich halte einen Pfeil!“
Blumineck konnte durch seinen Bogen zwar auch einen Pfeil abwehren, doch das lag eher daran, dass der sein Ziel sowieso nicht getroffen hätte.
Hier seht ihr den Videobeweis der Truppe auf TikTok:
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Also hat das Regelwerk recht? Der Test zeigt eindrucksvoll, dass es in echt gar nicht so leicht ist, einen Pfeil abzuwehren. Die Verantwortlichen haben sich wohl etwas dabei gedacht, dass wirklich nur Mönche in der Lage sein sollen, so einen Angriff umzuleiten, wie es das Klassenmerkmal beschreibt.
Mit einer Reaktion können sie nicht nur Pfeile, sondern auch andere Angriffe, die Hieb-, Stich- oder Wuchtschaden zufügen würden, umleiten und somit den Schaden verringern.
Allerdings hat die Community von Dungeons & Dragons eine noch simplere Methode, um auch anderen Klassen diesen Vorteil bieten zu können:
„Man sollte ein großes, rundes oder eckiges Stück Holz oder Eisen herstellen, das man vor sich halten kann, um eine Art Wand zu bilden“, erklärt henryted98 in den Kommentaren des Videos auf Instagram, und auch dtsavage101 schreibt, aber mit etwas weniger Sarkasmus: „Die korrekte Antwort ist, und war immer, der gute alte Schild.“
Als Vorbereitung für ihre Kampagne, in der sich die Mitglieder von Mix-Max bezüglich ihrer Expertisen selbst spielen wollen, testeten die einzelnen Mitspieler weitere Fragen, die noch offenstehen. Die beiden Schwertkampf-Experten von Sellsword Arts wollten erst einmal wissen, ob sie im echten Leben überhaupt gut genug wären, um als Kämpfer auf Level 1 durchzugehen: Schwertkampf-Experten auf YouTube testen, ob sie Level 1 eines Kämpfers in D&D erreichen könnten
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Elden Ring und weitere FromSoftware-Titel besitzen eine große Community voller Fans, die sich in den Spielen durch die gefährlichen Welten und monströsen Kreaturen kämpfen. Dabei kann besonders eine Gruppe feststellen, dass die Spiele mehr bieten als das typische „get good“. Sie beherbergen viele Themen, die vor allem weibliche Fans ansprechen können.Auch MeinMMO-Redakteurin Caro kann dem so zustimmen.
Die Titel von FromSoftware wie Dark Souls oder Bloodborne und Elden Ring sind vor allem für ihre düsteren Welten und das harte, aber belohnende Combat bekannt, dem man sich in den Spielen stellen muss. Begleitet werden die Games oft von einer düsteren, beinah melancholischen Atmosphäre, die von Verfall und Korruption geprägt ist, aber auch von der unerwarteten Schönheit, die diese bergen.
Anhand des herausfordernden Gameplays, mit dem man immer wieder sein Können auf die Probe stellen kann, hat sich ein Großteil der Community sehr darauf fokussiert, besonders gut zu werden, Gegner zu verstehen und die härtesten Kämpfe nur mit reinem Skill zu bewältigen.
Das mag für neugierige Spielerinnen (die sich aufgrund der verbreiteten Auffassung, dass sich diese Art Gameplay nicht im Bereich der klischeehaften „mädchenhafteren“ Spiele befindet, noch nicht an FromSoftware gewagt haben) teilweise einschüchternd wirken. Es kommt häufig vor, dass weibliche Spielerinnen abgewertet werden, wenn sie entspannendere Spiele bevorzugen, oder als „fake“ bezeichnet werden, wenn sie diese „untypischen“ Spiele doch genießen. Es fallen Begriffe wie „Frauen-“ und „Männerspiele“, die nichts weiter tun, als Menschen neue Erfahrungen weniger schmackhaft zu machen.
FromSoftware-Spiele sind weder das eine noch das andere, sondern vielmehr grandiose RPG-Erfahrungen, denen Spielerinnen definitiv eine Chance geben sollten.
Die Atmosphäre und Themen aus FromSoftware-Titeln sind allgegenwärtig, wenn man nur genau hinschaut. Und diese beweisen: FromSoftware-Spiele sollten definitiv von mehr Spielerinnen entdeckt werden.
Wer schreibt hier? MeinMMO-Redakteurin Caro liebt die verschiedensten Genres von Games, ob Fantasy, Cozy, RPG oder Tabletop. Auch sie hat viele Stunden in FromSoftware-Games verbracht, allen voran Elden Ring und aktuell auch viel Nightreign. In Spielen schätzt sie nicht nur den Spielspaß und das Gameplay, sondern auch den Subtext, Storytelling und hat eine Vorliebe für kreatives Game Design und die künstlerischen Aspekte der Spieleentwicklung. Diese Liebe und das Wissen festigte sich spätestens in ihrem Studium zu Game Art & Animation.
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Spielerin glaubt, sie sei „zu dumm“ für Elden Ring, doch die Community kann sie beruhigen
FromSoftware ist nicht nur brutal, sondern besitzt viel Tiefe
Neben dem Gameplay der Spiele, das man recht schnell zu Beginn versteht, bieten FromSoftware-Titel ein subtiles, aber allgegenwärtiges Storytelling, das sie von einem Monsterkampf-Simulator zu den Meisterwerken machte, als die sie bekannt sind.
In diesem Storytelling finden sich überraschend viele Themen, die natürlich universal unabhängig des Geschlechtes verstanden werden können, doch vor allem bei Spielerinnen Anklang finden können, da sie mit diesen Themen allein aufgrund ihrer Existenz oft konfrontiert werden: unterdrückende Machtstrukturen, die Bedeutung von Weiblichkeit und Geschlecht und auch den Ausbruch aus einem vorgegebenen Schicksal. Das alles dient nicht als Mittel zum Zweck, sondern wird mit Wichtigkeit behandelt und bietet eine Basis, welche die gesamten Welten der Spiele bestimmt.
Das wird nicht nur durch das Worldbuilding deutlich, sondern auch durch die Charaktere, die in diesen Welten leben.
Weiblichkeit in FromSoftware-Games ist unverschönt und gleichzeitig ermächtigend
Bloodborne lässt sich in vielerlei Hinsicht mit dem Thema (fehlender) weiblicher Autonomie interpretieren, sei es in Bezug auf ihren Willen oder ihren eigenen Körper. Das Spiel sowie die Weiblichkeit vieler Frauen sind nicht immer wunderschön, sondern brutal, dreckig, wütend und tragisch.
Mutterschaft und die emotionale und körperliche Komponente spielen in Bloodborne eine große Rolle. Es behandelt unfreiwillige Schwangerschaften mit göttlicher Brut, den Verlust des eigenen Kindes und die Schrecken, die sich aus diesen schlimmen Gefühlen manifestieren.
Es ist eine unschöne, aber ehrliche Auseinandersetzung mit den Schattenseiten der Weiblichkeit, die zum Nachdenken anregt.
Allein das Design dieses Bosses aus Bloodborne, der Pthumerian Queen, verdeutlicht die Themen des Spiels.
Aber auch in Elden Ring gibt es Themen, die Spielerinnen besonders stark beschäftigen. Ranni die Hexe ist ein zentraler Charakter aus Elden Ring, dessen Geschichte nicht nur sehr wichtig für die Geschehnisse des Spiels ist, sondern auch ein Zeichen des Aufstandes gegen eine Machtstruktur, die sie und ihr Schicksal kontrollierte.
Ranni verachtete den Gedanken, ein Teil der herrschenden Goldenen Ordnung zu werden, wie es für sie bestimmt war. Und deswegen beschloss sie, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Um ihrer Rolle des höheren Willen zu entgehen, war sie bereit, sich tragisch selbst zu opfern, aber gleichzeitig einen weiteren Halbgott mit in den Tod zu reißen und somit den Willen der Goldenen Ordnung zunichtezumachen.
Ihre weiterhin lebendige Seele fand ein Zuhause in ihrem berühmten blauen Puppenkörper, mit dem sie als simple Hexe durch die Zwischenlande zieht und einen Zauberturm zu ihrem Stützpunkt machte.
Ranni die Hexe beugt sich nicht mehr dem höheren Willen und leitet bei ihrem Ende eine ganz eigene Zeit ein.
Die weiblichen Charaktere aus FromSoftware-Titeln sind dabei niemals sexualisiert, auch wenn sie zutiefst körperliche Themen beinhalten. Ein Beispiel dafür ist Malenia, die vor allem als einer der bekanntesten und schwierigsten Bosse im Gaming bekannt ist.
Ihr Körper ist in der zweiten Phase ihres Bosskampfes, bis auf die goldenen Prothesen, komplett nackt. Und trotzdem ist es kein aufreizendes Bild, sondern beinahe malerische Schönheit, die vor allem durch ihre kämpferischen Fähigkeiten absolut respekteinflößend ist. Elden Ring gelingt es, dass auch eine völlig nackte Frau weniger sexualisiert wirkt, als manch eine bekleidete Figur in anderen Spielen.
Malenia in ihrer zweiten Phase – ein Bild, dass Fans von Elden Ring immer noch ins Gedächtnis gebrannt ist.
Melancholie statt Härte
Ein weiteres Argument ist simpel, aber trotzdem effektiv – die Spiele sind verdammt ästhetisch. Ja, sie sind düster, aber sie besitzen viele Passagen, die durch ihre Environments, Architektur und Ausblicke wirklich zum Stehenbleiben und Verweilen einladen.
Diese Momente sorgen dafür, die Spiele langsamer anzugehen und wirklich aufzunehmen, anstatt sich nur von Boss zu Boss vorzuarbeiten. Und außerdem wird in diesen Momenten der Ruhe klar, wie die Brutalität in FromSoftware-Games nicht nur durch Gewalt und Kampf ausgedrückt wird, sondern durch Verfall und Verlust.
Cutscenes starten oft sehr ruhig, langsam und sind beinah poetisch. Und wenn manche Bosse endlich gelegt wurden – klar, es ist euphorisch, wenn man es nach dem 40. Mal endlich schafft – ist es trotzdem beinah erlösend.
Die Finsternis und Düsterheit in FromSoftware-Games ist sehr vielschichtig und Fans von gotischen und Fantasy-Geschichten, stillen Heldinnen und dem Kampf gegen den Rest der Welt wird diese sehr zusprechen.
Wenn ihr selbst Spielerinnen seid, aber euch bisher noch nicht an FromSoftware-Titel wie Dark Souls, Bloodborne oder Elden Ring gewagt habt, möchten wir euch hiermit zutiefst ans Herz legen, den Spielen eine Chance zu geben. Sie gelten als absolute Meisterwerke und werden euch sicher überraschen können. Wenn ihr mehr zu dem Einstieg in Elden Ring erfahren wollt, haben wir euch hier auf MeinMMO alle unsere Guides zusammengefasst, die euch helfen werden: Elden Ring: Alle Guides, Builds und Einsteiger-Tipps in der Übersicht
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Nioh 3 steht kurz vor seiner Veröffentlichung auf Steam. Die Demo kommt bereits jetzt sehr gut bei den Spielern an, bringt allerdings auch schon ein Problem mit sich.
Was ist das für ein Spiel? Es handelt sich um den dritten Teil der Nioh-Reihe: Nioh 3. Die Veröffentlichung des Spiels ist für den 6. Februar 2026 auf Steam geplant, Fans müssen sich also nicht mehr allzu lange gedulden.
Nioh 3 ist ein Soulslike, in dem ihr als Samurai spielt. Das Besondere: Nioh 3 ist der erste Teil der Reihe, der euch eine Open World zur Verfügung stellt.
Außerdem müssen sich Spieler nicht mehr auf einen Spielstil festlegen, sondern können zwischen Ninja- und Samurai-Stil wechseln und das während des Kampfs. Als Samurai geht ihr brutal und direkt vor, als Ninja setzt ihr auf Agilität und Geschicklichkeit.
Einen ersten Eindruck vom Spiel erhaltet ihr mit dem Trailer:
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In Nioh 3 könnt ihr ein weiteres Samurai-Action-RPG erleben
Tutorial bringt Spielern schon in der Demo Probleme
Wie ist das Tutorial tödlich? Um den Spielern die Wartezeit noch zu versüßen, wurde eine Demo für das Spiel am 29. Januar veröffentlicht. Die kommt schon jetzt bei Spielern gut an. Laut SteamDB hatte die Demo einen Peak von 39.227 gleichzeitigen Spielern.
In dem Subreddit r/Nioh teilen Spieler ihre Begeisterung für die Demo, doch auch gleichzeitig die Probleme, auf die sie stoßen. Eins davon scheint ausgerechnet das Tutorial selbst zu sein.
Der Spieler GameGuidesGN_Mod teilte auf Reddit einen Clip, der zeigt, wie die Tutorial-Nachricht in dem Moment erscheint, in dem er gerade über eine Schlucht springen will. Als er sie wegklickt, fällt er in den Abgrund und kann sich nicht mehr retten.
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Auch andere Spieler teilen ihre Erfahrungen mit den Tutorial-Nachrichten. So zum Beispiel dotinous, der schreibt: „Ich war in einem Kampf, als ich eine davon bekam, die sind wirklich manchmal ein Meme.“ Auch ghouIzz scheint ähnliche Situationen gehabt zu haben: „Die Anzahl der Male, die mich das kurz vor einem Burst-Angriff umgebracht hat, war echt witzig.“
Night City aus Cyberpunk 2077 gilt nicht als optimaler Wohnort, wenn man ein friedliches und vor allem sicheres Leben führen will. Dieser Art von Leben hat sich V sowieso bereits abgeschrieben. Doch welche Orte der Stadt sind die gefährlichsten, wenn man einfach nur ein normaler Bewohner ist?
Die verschiedenen Orte in Night City unterscheiden sich nicht nur durch ihre Bewohner und ihren Aufbau. Je nachdem, wo man sich in der sogenannten „Stadt der Träume“ befindet, kann das reguläre Leben ganz anders aussehen.
Von Sicherheit kann man in Cyberpunk 2077 sowieso nie sprechen. Doch trotzdem gibt es Stadtteile, die noch gefährlicher sind als die anderen – und selbst der „bequemste“ Ort ist keine Garantie für ein langes, erfülltes Leben.
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Cyberpunk 2077: Der Trailer der Ultimate Edition zeigt eine „Stadt der Träume“
In dieser Liste gehen wir auf alle Orte in Night City ein und stellen sie in einem Ranking vor. So arbeiten wir uns von dem (wenn man ihn wirklich so nennen kann) „sichersten“ Ort bis zu den Abgründen der Stadt ein, wo man wirklich nicht landen will.
Starten wir mit dem Ort in Night City, an dem man von Glück sprechen kann, wenn man hier lebt:
Platz 6 – City Center
Untere Distrikte: Corporate Center, Downtown
City Center in Night City gilt für so ziemlich jeden, der sich nicht mit Megakonzernen anlegt und genügend Geld besitzt, als der sicherste Ort in Night City. Hier leben die Reichen und Mächtigen, die sich dank all der naheliegenden Services in Sicherheit wiegen können.
Vor allem am Corpo Plaza sehen die Straßen so glänzend und verchromt aus, dass sie wirken, als könne man vom Boden dinieren. Militech-Dronen und das NCPD sind hier stark vertreten, was für den regulären Bürger vielleicht Sicherheit simuliert, für eine Person wie V und andere Edgerunner aber eher ein Dorn im Auge ist.
Man kann zwar sagen, dass dieser Ort der sicherste sein mag, für einen Großteil der Population jedoch niemals erreichbar ist. Es ist ein Luxus, den nicht jeder in Anspruch nehmen kann oder will. Deswegen weichen sie auf andere Orte der Stadt aus, die in den nächsten Seiten dieser Liste folgen werden.
Mit der richtigen Stromversorgung schafft man es in WoW Classic Hardcore auf Level 60 – irgendwann standen die Sterne für einen Twitch-Streamer dann doch richtig.
Update 31.01.2026 – 20:00 Uhr: RiP
In World of Warcraft Classic Hardcore ist der Weg zu Level 60 beschwerlich und vor allem langwierig. Über 100 Stunden benötigt man und dabei kann ein einzelner Fehler bereits den ganzen Fortschritt kosten. Genau das versuchen aber gerade hunderte deutschsprachige Streamer der Gilde Sauercrowd und liefern dabei immer wieder amüsante Ereignisse.
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WoW Classic: Die Hardcore-Server sind da!
Nach mehreren Rückschlägen hat nun auch Saltydayn endlich Stufe 60 erreicht. Dabei stellte sich heraus: Die größten Probleme waren gar nicht (nur) die Feinde im Spiel, sondern auch Disconnects oder eine stabile Stromversorgung.
Was waren die Probleme von Saltydayn? Nach kleinen Startschwierigkeiten, wie etwa dem „Abrutschen“ von einem großen Nachtelfenbaum auf Teldrassil oder dem tragischen (und zu gierigen) Tod im Kampf gegen ein paar Trolle, hat Saltydayn noch einmal die Zähne zusammengebissen. Dann waren es allerdings die äußeren Umstände, die ihm immer wieder einen Strich durch die Rechnung machten:
Disconnects sorgten für mehrere Schock-Momente, sodass ein neuer Router gekauft werden musste.
Stromausfälle kamen hinzu, weshalb er sich letztlich sogar ein USV-Gerät besorgte, um eine konstante Stromzufuhr zu gewährleisten.
USV steht für Unterbrechungsfreie Stromversorgung und dient dazu, die Stromversorgung bei einem Ausfall nahtlos zu gewährleisten. Diese Technik kommt vor allem dort zum Einsatz, wo jede Unterbrechung fatale Folgen haben kann, wie eben in Krankenhäusern. Mit einem USV-Gerät kann die Zeit überbrückt werden, bis die Stromversorgung wiederhergestellt ist oder ein Notstromaggregat anspringt.
Mit diesen „Hilfsmitteln“ ausgestattet, war das Ziel für den Streamer endlich in greifbarer Reichweite und sein Charakter Insanedayn erreichte Level 60.
Endlich Level 60, aber nicht so wie geplant
Eigentlich wollte Saltydayn die letzten Erfahrungspunkte für Level 60 bei einer alten Bekannten holen – der Troll-Lady, die ihm schon zuvor den Weg zum Maximallevel ruiniert hatte. Also reiste er zurück in das Hinterland, um sich noch einmal seiner alten Nemesis zu stellen und von ihr dann die letzten XP für Stufe 60 zu erhalten.
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Doch dazu kam es auch dieses Mal nicht, denn bereits auf dem Weg zum Troll-Tempel gab es unverhofft den Level-up, als Saltydayn ein neues Gebiet auf der Karte aufdeckte. Das gewährt in WoW eine kleine Menge Erkundungs-XP und genau die genügten bereits, um Stufe 60 zu erreichen. Somit war das Finale dann etwas weniger spektakulär als ursprünglich gedacht, sorgte allerdings für einige Lacher im Voice und natürlich die üblichen Glückwünsche im Gildenchat.
Wir haben den Streamer gefragt, wie sich der große Moment für ihn angefühlt hat, und dabei dominierte vor allem eines: Erleichterung.
„Ich war vor allem erleichtert, dass es am Ende geklappt hat und eine große mentale Last von mir abgefallen ist. Hardcore-Settings sind extrem frustrierend, wenn man durch Dinge ohne eigene Kontrolle verliert, aber für mich war von Anfang an klar, dass ich es durchziehe. Umso dankbarer bin ich für die Unterstützung meiner Community und Gilde, die mir enormen Rückhalt gegeben haben.“
Highguard wurde bereits vor Release auf eine Stufe mit dem desaströsen Shooter Concord gestellt. Tatsächlich verlief der Start auf Steam und PS5 alles andere als vielversprechend. Ein Patch soll es jetzt richten, denn der bringt mal eben einen neuen Modus ins Spiel.
Das ist die aktuelle Situation um Highguard:
Der Free2Play-Shooter erschien am 26. Januar 2026 für Steam und PS5. Zuvor hatten die Entwickler nach der überraschenden Ankündigung bei den Game Awards 2025 wochenlang geschwiegen.
Zum Release wurde Highguard jedoch mit negativen Bewertungen auf Steam bombardiert. Neben berechtigter Kritik entlud sich über dem Shooter der Frust von Spielern, die unzufrieden mit der Gaming-Industrie sind und die das Spiel bereits vorab als „nächstes Concord“ abgestempelt hatten.
Doch statt die Stecker zu ziehen, bleiben die Entwickler von Highguard am Ball und schoben schon in der ersten Woche einen Patch sowie einen neuen Modus nach.
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Highguard zeigt im Trailer, was euch im neuen PvP-Raid-Shooter erwartet
Highguard bringt neuen Modus und Performance-Fixes
Das ist jetzt neu: Mit einem Patch gingen die Entwickler am 29. Januar einige der Kritikpunkte am Shooter an – und lieferten überraschend auch einen ganz neuen Spielmodus. So gibt es jetzt einen experimentellen 5v5-Modus, der fürs Erste nur dieses Wochenende spielbar ist.
Wer also nur zum Release in Highguard reingeschaut hat und von den großen Maps erschlagen wurde, könnte dem Shooter jetzt nochmal eine Chance geben. Die Entwickler warnen aber auch: Dem anderen großen Kritikpunkt – der Performance – hilft das Hinzufügen von 4 weiteren Spielern nicht gerade.
Zusätzlich soll der Patch Verbesserungen in den Bereichen Animations-Performance, Projektile und weiteren Gameplay-Systemen liefern (Quelle: Steam).
1.0.4 Patch Notes auf Deutsch (maschinell übersetzt mit Gemini)
Spiel-Eingabeeinstellungen
Ducken: Auf allen Plattformen kann „Ducken“ jetzt wahlweise auf Halten oder Umschalten (Toggle) gestellt werden.
Visier-Ansicht (ADS): Die Fähigkeit, das Zielen (ADS) auf Halten oder Umschalten zu stellen, wurde hinzugefügt (vorerst nur für PC). Hinweis:Das Wechseln des Visiers erfolgt durch Drücken der Sprinten-Taste (Shift auf PC, linker Stick auf Controller), während man sich im ADS-Modus befindet. Das kann auf dem Controller desorientierend wirken. PC-Spielern wird empfohlen, die Taste für den Visierwechsel neu zu belegen, falls sie „ADS Umschalten“ nutzen. An einer Lösung für Konsolenspieler (die Tasten noch nicht frei belegen können) wird gearbeitet, dies benötigt jedoch noch Zeit.
Video-Einstellungen
Sichtfeld (FoV): Konsolennutzer können das Sichtfeld jetzt auf bis zu 110 anpassen.
Performance: Die niedrigen Skalierungseinstellungen für Schatten und Reflexionen wurden für noch mehr Leistung optimiert (auf Kosten der Bildqualität).
Schatten: Die Einstellung „Niedrig“ deaktiviert nun auch volumetrischen Nebel.
Sichtweite: Eine neue Einstellung für die „Qualität der Sichtweite“ wurde hinzugefügt. Diese steuert die Detailgrade (LODs) von Skelett-Meshes und hilft dabei, die GPU- und CPU-Auslastung zu optimieren.
Zusätzliche Optionen: Spieler können nun folgende Funktionen unabhängig von anderen Qualitätseinstellungen an- oder ausschalten:
Anisotrope Materialien
Chromatische Aberration
Bloom (Lichtüberstrahlung) Hinweis: Motion Blur (Bewegungsunschärfe) und Depth of Field (Schärfentiefe) benötigen weitere Tests, bevor sie sicher deaktivierbar sind. Diese Optionen folgen in Kürze.
DLSS: Nutzer können jetzt DLSS-Presets auswählen. Weitere Presets und bessere Beschreibungen folgen im nächsten Patch.
Global Illumination: Kann nun komplett auf „Aus“ gestellt werden.
Laptop-Fix: Ein Engine-Fehler wurde behoben, durch den Laptop-Nutzer fälschlicherweise auf 60 FPS gedrosselt wurden, unabhängig von den Bildrateneinstellungen.
Abstürze und Fehlerbehebungen
Dieser Patch behebt Abstürze, die in folgenden Situationen auftreten konnten:
Stabilität: Die wichtigsten Absturzursachen wurden beseitigt, was die Absturzrate insgesamt um 90 % gesenkt und die Stabilität massiv verbessert hat.
Verlassen eines Matches auf der PS5 bei einem unerwarteten Eingabestatus.
Laden von Matches auf Geräten mit langsameren Speichermedien (HDDs).
Diverse Fehler im Zusammenhang mit dem Online-Status und dem Matchmaking wurden behoben.
Freunde: Werden nach der Annahme von Anfragen nun korrekt als online angezeigt. Der Xbox-Status (Presence) aktualisiert sich jetzt ordnungsgemäß.
Spieler sagen: Super, aber warum nicht gleich so?
So kommen die Änderungen an: Tatsächlich überraschend gut. In der Nacht auf den 31. Januar verzeichnete SteamDB zum ersten Mal seit Release mehr Spieler als zur Spitze am Vortag. Bis zu 15.147 Spieler waren gleichzeitig in Highguard unterwegs. Parallel dazu überwiegen bei den neu dazugekommenen Bewertungen nun auch deutlich die positiven Reviews.
Auch in den sozialen Netzwerken wie X und Reddit sind die ersten Eindrücke positiv. Für viele Spieler wirkt der 5v5-Modus wie die „richtige“ Art, das Spiel zu erleben: Die Größe der Maps ergebe plötzlich Sinn, in der Loot-Phase treffe man nun auch auf andere Spieler und müsse sich Feuergefechte liefern.
Das alles macht das Spiel zwar hektischer, aber für viele auch unterhaltsamer. Andere stellen dadurch erst fest, dass sich die Entwickler bei 3v3 eben doch etwas gedacht haben.
Doch selbst Nutzer, die mit Highguard nichts anfangen können, sprechen den Entwicklern ihren Respekt aus. Denn nach so einem fatalen Release weiterzumachen, auf die Community zu hören und mal eben einen zusätzlichen Modus aus dem Ärmel zu schütteln, zeugt von echter Leidenschaft.
Das überzeugt auch den YouTuber Mightykeef. Er schrieb auf X: „Okay, woah, woah, woah. DAS ist etwas, von dem andere Gaming-Firmen etwas lernen sollten. Highguard hatte einen fürchterlichen Start und fing sofort an, Dinge zu implementieren, welche die Leute sehen wollen. Das gefällt mir.“
Gerade dass der neue Modus so gut ist, führt bei anderen aber auch zu Kopfschütteln. So schrieb der Gaming-Journalist Paul Tassi: „Macht ihr Witze, 5v5 ist so viel besser. Es fühlt sich nicht einmal unausgewogen an. Waaarum macht man das nicht als Hauptmodus zum Start?“ (Quelle: X)
Ob Highguard das Comeback noch gelingt, muss sich jetzt zeigen. Die aktuellen Änderungen machen auf jeden Fall Hoffnung, dass der Shooter doch noch seine Spielerbasis finden kann und zumindest nicht unmittelbar vor dem Aus steht. Das dürfte auch MeinMMO-Redakteur Benedict freuen, denn der meinte: Ihr spielt Highguard alle falsch, aber dafür könnt ihr nicht mal was
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MeinMMO-Autor Ody hat sich schon mehr als 50 Stunden in einem Spiel auf Steammit Rittern duelliert (wobei, verprügeln lassen trifft es eher). Dabei war das nur die Demo! Das eigentliche Spiel kam nämlich jetzt erst raus.
Als ich mir die Tech-Demo zu Half Sword auf Steam im Juni 2025 heruntergeladen habe, wusste ich noch nicht, auf was ich mich da einlasse: Weder, dass es von Streamern wie Maximilian „HandOfBlood“ Knabe rauf und runter gespielt wird, noch, dass es auf Platz 10 der meistgewünschten Spiele auf Steam landet (laut steamdb.info, Stand 30. Januar 2026, 14:13 Uhr)
Ehe ich mich versah, hatte ich bereits über 10 Stunden in die Demo gesteckt – daraus sind inzwischen über 50 geworden. Dabei reden wir hier immer noch von einer Tech-Demo, die ja zumindest vom Inhalt her stark begrenzt ist. Das ändert sich jetzt allerdings.
Am 30. Januar 2026, knapp über zwei Jahre nach Release der Demo, erschien Half Sword tatsächlich – wenn auch erstmal nur im Early Access. Selbst dieser verspricht im Trailer allerdings eine Menge neuer Inhalte und Verbesserungen im Vergleich zur Demo.
Den Trailer zum Early-Access-Launch von Half Sword seht ihr hier:
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Half Sword: Das Ritter-Spiel kommt nach über 2 Jahren als Demo in den Early Access
Drei Spielmodi, jetzt mit noch mehr Abwechslung
In Half Sword stellt ihr euch euren Gegnern in der Arena, wo es – mit historisch akkuraten Waffen und Rüstungen aus dem Europa des 15. Jahrhunderts – ab ins Gemetzel geht. Im Vergleich zur Tech-Demo gibt es nun aber deutlich mehr unterschiedliche Szenarien für diese Kämpfe.
In der Demo habt ihr in zwei der drei Spielmodi, dem Gauntlet und dem Freien Modus, vor jeder Runde Karten gezogen. Diese entschieden über die Art des nächsten Wettkampfs, wie etwa einem Einzelkampf, einem 3vs3 oder „Jeder-gegen-Jeden“ mit vier Kämpfern.
Mit dem Early Access kommen neue Karten wie „First Blood“ (wer zuerst blutet, verliert) oder „Traps“ hinzu. Letztere schickt euch in einen Raum voller gefährlicher Fallen. Neue Waffen, Rüstungen und Maps gibt es ebenfalls.
Die Kämpfer (von der Community liebevoll „Willys“ genannt) sind keine Klone mehr: Sie haben jetzt unterschiedliche Gesichter, einige von ihnen sogar Haare! Auch optisch legt der Early-Access-Release also noch eine ordentliche Schippe obendrauf.
Das, was mich an Half Sword so gefesselt hat, ist das eigentliche Gameplay: Die physikbasierten Kämpfe, bei denen ihr die genauen Handbewegungen eurer Figur selbst beeinflusst, bieten sehr hohen Wiederspielwert. Kein Kampf spielt sich genau gleich und viel entscheidender als meine Waffe ist oft, wie geschickt ich sie einsetze.
Habe ich zu Beginn noch wild mit den Händen gefuchtelt, um auch nur irgendwas zu treffen, so habe ich mit der Zeit immer mehr dazugelernt – und es fühlt sich jedes Mal richtig gut an, Kämpfe mit einem schnellen Streich des Langschwerts zu beenden.
Vulpix erwartet euch in gleich 2 Formen beim Community Day im Februar 2026 in Pokémon GO. MeinMMO zeigt euch, wie ihr das Event optimal nutzt.
Der Monat Februar startet direkt mit dem nächsten Community Day. Diesmal erwartet euch Vulpix, das Monster aus der 1. Generation, das sich zu Vulnona entwickeln kann. Dabei gibt es nicht nur die reguläre Form des Monsters im Event, sondern auch die Alola-Variante des Monsters.
Wie ihr euch am besten auf das Event vorbereitet und es optimal nutzt, zeigen wir euch.
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Pokémon GO zeigt seine neue Season im Trailer
Community Day im Februar 2026 mit Vulpix – Start & Boni des Events
Was? Community Day mit Vulpix und Alola-Vulpix Wann? Sonntag, dem 1. Februar 2026 – Von 14:00 bis 17:00 Uhr Exklusive Attacke: Lade-Attacke Energieball für Vulnona sowie Lade-Attacke Kalte Dusche für Alola-Vulnona, wenn ihr die Monster im Event oder bis zu 4 Stunden danach entwickelt Boni: – Erhöhte Shiny-Chance für Vulpix in regulärer und Alola-Form – 3-fache Menge an Fang-Erfahrungspunkten – Doppelte Fang-Bonbons – Doppelt so hohe Chance auf XL-Bonbons beim Fangen von Pokémon ab Level 31 – Rauch hält 3 Stunden (nicht der tägliche Abenteuerrauch) – Lockmodule halten 1 Stunde lang an und können (Alola-)Vulpix anlocken – Schnappschussüberraschungen mit (Alola-)Vulpix – Feldforschungen mit den beiden Vulpix-Varianten
Boni 21:00 Uhr: – Lockmodule locken (Alola-)Vulpix mit erhöhter Shiny-Chance an, die auch einen Spezialhintergrund besitzen können – Ein zusätzlicher Spezialtausch – 50 % weniger Sternenstaub-Kosten beim Tauschen
Weitere Inhalte des Community Days: Habt ihr ein Community-Ambassador-Event in der Nähe und checkt während des Community Days dort ein, dann erhaltet ihr eine kostenlose, befristete Forschung. In dieser erhaltet ihr Begegnungen mit beiden Vulpix-Formen, die den Spezialhintergrund besitzen können, sowie Premium-Items.
Für 1,99 $ (also ungefähr 2 €) könnt ihr zudem eine Spezialforschung erwerben. Hier erhaltet ihr 2 Begegnungen mit regulären Vulpix mit Spezialhintergrund, ein Alola-Vulpix mit Spezialhintergrund, einen Premium-Kampf-Pass, ein Sonderbonbon XL sowie weitere Begegnungen mit beiden Vulpix-Formen.
Für wen lohnt sich der Community Day mit Vulpix?
Für Sammler: Wenn ihr bisher Vulpix und Alola-Vulpix noch nicht als Shiny erhalten konntet, dann solltet ihr das Event nutzen, um diese Lücken in eurem Pokédex zu füllen.
Für Kämpfer: Beide Formen und ihre Entwicklungen gehören nicht zu den besten Angreifern in Pokémon GO. In der Super- und Hyperliga sind sie im Mittelfeld zu finden, sollten jedoch idealerweise nicht eingesetzt werden, da es durchaus bessere Alternativen gibt.
Die perfekte Vorbereitung für den Community Day im Februar 2026
Pokémon-Box: Schafft Platz in eurer Box, damit ihr möglichst viele Monster während des Events fangen könnt. Solltet ihr innerhalb des Community Days dennoch Monster loswerden müssen, dann kann euch ein Trick zum schnellen Aussortieren von Pokémon helfen.
Items: Ihr benötigt einige Items, um möglichst viele Monster fangen zu können. Kümmert euch um Bälle, um Monster überhaupt fangen zu können. Rauch und Lockmodul helfen euch, mehr Monster anzulocken. Und durch den Einsatz von Sananabeeren erhaltet ihr mehr Bonbons, wenn ihr ein Pokémon fangt.
Welche Mega-Pokémon lohnen sich für das Event? Wenn ihr eine Mega-Entwicklung im Event aktiv habt, dann könnt ihr für jeden Fang zusätzliche Erfahrungspunkte und Bonbons erhalten. Da das reguläre Vulpix vom Typ Feuer ist, eignen sich die folgenden Mega-Entwicklungen:
Mega-Glurak X
Mega-Glurak Y
Mega-Hundemon
Mega-Lohgock
Proto-Groudon
Wollt ihr beim Fangen von Alola-Vulpix die Boni genießen, dann müsst ihr auf eine der folgenden Mega-Entwicklungen vom Typ Eis zurückgreifen:
Mega-Firnontor
Mega-Rexblisar
Der Community Day mit Vulpix stellt den Start der Events im Monat Februar dar. Am Ende des Monats wartet dann die große GO Tour 2026. Zur Einstimmung gibt es in der Woche vor dem Event die Möglichkeit, satte 15 legendäre Monster in 5 Tagen in Pokémon GO zu fangen.
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Es ist Zeit für unser MeinMMO-Format „MMORPG-News in 5 Minuten“. Wir fassen euch die wichtigsten Meldungen rund um das beste Genre der Welt zusammen. Euch erwartenviel WoW, Sauercrowd, die Rettung von New World (?) und die Rückkehr eines MMO-Urgesteins.
Die Ära der großen Videospiele bei Amazon Games geht zu Ende. Nach dem Aus bei New World und den wohl gestoppten Entwicklungen am „Herr der Ringe“-MMORPG verlässt nun auch der Chef das Unternehmen.
Wir hatten darüber berichtet, dass die Rust-Entwickler gerne das sterbende MMORPG New World retten möchten. Laut COO Alistair McFarlane soll es jetzt offenbar tatsächlich konkrete Gespräche mit Amazon Games geben, Quelle: X: „Alle Diskussionen finden ab jetzt abseits der Öffentlichkeit statt, das ist der Standard und ganz normal.“
Sauercrowd dominiert weiterhin das deutsche Twitch
Das passierte bei den großen MMORPGs:
Am 29. Januar ist Update 3.19.0 für Throne and Liberty erschienen. Das große Highlight: der Turm der Gier, eine neue PvE-Herausforderung mit zufällig generierten Etagen. Die offiziellen deutschen Patch Notes findet ihr auf playthroneandliberty.com.
Die Entwickler von The Elder Scrolls Online haben auf der offiziellen Webseite eine Roadmap für den Februar veröffentlicht. Euch erwartet die Herzwoche und ein Bonus-Event für PvP-Schlachtfelder. Außerdem könnt ihr auf dem Testserver den neuen Battle Pass ausprobieren. Mehr Infos dazu auf elderscrollsonline.com.
Für Guild Wars 2 kommen neue Vorlagen-Funktionen, damit ihr Kostüme leichter tauschen, Klamotten-Setups besser abspeichern und eurem Helden für jede Gelegenheit den besten Stil verpassen könnt. Eine Vorschau dazu findet ihr auf guildwars2.com.
In der neuen Ausgabe von Eye on Arkesia auf YouTube ging es um den nächsten Patch von Lost Ark, der in der kommenden Woche erscheinen soll. Mit dabei: das 4. Jubiläum und der Guardianknight.
Final Fantasy XIV hat mit 7.41 den ersten Patch des Jahres erhalten. Freut euch auf das Debüt des Areals Oizys für die Kosmo-Erkundung, die Kreszentia-Phantomwaffen und mehr. Die deutschen Patch Notes findet ihr auf finalfantasyxiv.com.
Am 29. Januar gab’s Verbesserungen für die Olvia Akademie und Gildeninhalte von Black Desert. Die deutschen Patch Notes auf playblackdesert.com verraten euch alle Details.
Im Zuge des neuen „State of Azeroth“-Videos auf YouTube haben die Entwickler zudem die Roadmap für 2026 vorgestellt:
Roadmap 2026 für WoW
Das passierte bei den kleinen MMORPGs:
Schon während der Early-Access-Phase konnte sich ein kleines, aber feines MMORPG auf Steam über viele Monate hinweg sehr gute Bewertungen verdienen. Jetzt stand der finale Release auf dem Programm. In der kommenden Woche soll das Spiel einen ganz neuen Server-Shard erhalten, für alle, die Teil einer komplett neuen Community werden möchten.
Eine oft gewünschte Verbesserung von Herr der Ringe Online ist in dieser Woche mit Patch 46.1 live gegangen. Viele Spieler kündigen bereits an, nur deshalb nach langer Pause zum MMORPG zurückkehren zu wollen.
Laut eines Interviews von forbes.com soll Guild Wars Reforged ein enormer Erfolg gewesen sein. Die Zahl der Spieler soll sich um das 5-fache erhöht haben, der Umsatz durch Guild Wars sogar um 16.000 Prozent.
Mit Hope Burns Bright ist das 4. Kapitel von Light and Rain von DC Universe Online erschienen. Infos zu den neuen Inhalten verraten euch die Patch Notes auf dcuniverseonline.com.
Tibia hat ein neues Update erhalten, durch das ihr neue Zauber ab jetzt automatisch und kostenfrei erlernt. Die Patch Notes findet ihr auf tibia.com.
In einem neuen Post auf playpaxdei.com haben die Entwickler des Sandbox-MMORPGs einen Ausblick auf die kommenden Verbesserungen für die Crafting-Progression gegeben. Das Ziel: der Fortschritt soll sich besser anfühlen und belohnender.
Das Team von Ashes of Creation hat sich auf der offiziellen Webseite an die Community gewandt, um eine Verschiebung des nächsten Streams anzukündigen und über aktuelle Probleme aufmerksam zu machen. Zu den wichtigsten Baustellen gehören aktuell Echtgeldhandel, Bots und Cheating, aber auch das PvP- und Verderbnis-System sowie die mangelhafte Performance und Stabilität.
Die Entwickler von Chrono Odyssey haben auf X den vierten, erneut sehr umfangreichen Blogpost rausgehauen, in dem es um bereits durchgeführte oder noch geplante Verbesserungen für das MMORPG geht. Im Fokus stehen die Steuerung, die Kampferfahrung sowie Verbrauchsgegenstände.
Das Free2Play-MMORPG Eterspire hat ein neues Update für die Early-Access-Version erhalten. Das Kampfsystem hat viel Liebe erhalten und es gibt einen neuen Ironman-Modus. Die Patch Notes findet ihr etwa auf Steam.
Fractured Conquest, ehemals Fractured Online, bekommt mit dem Großschwert eine neue Waffen-Gattung. Ein Video auf YouTube stellt die Neuerung vor.
Die Entwickler von Camelot Unchained haben auf YouTube ein neues Video veröffentlicht, um das Silvermine-Areal vorzustellen. Doch seht selbst:
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In Season 12 von Diablo 4 steht das blutrünstige Gemetzel buchstäblich im Mittelpunkt. Je mehr Monster ihr in kurzer Zeit erledigt, desto mehr Belohnungen staubt ihr ab. Damit das noch besser klappt, spendiert Blizzard obendrauf neue Items. Testen könnt ihr die frischen Features schon in der kommenden Woche.
Welche Belohnungen bekomme ich in Season 12? Mit Season 12 bringt Blizzard ein sogenanntes Killstreak-System in das ARPG, das an das System aus Diablo 3 erinnert. Das heißt konkret: Schlachtet ihr viele Monster innerhalb eines kurzen Zeitfensters ab, startet ein Killstreak-Zähler. Während der Timer läuft, sammelt ihr mit jedem Kill Punkte. Läuft die Leiste komplett aus, endet der Killstreak.
Am Ende eures Killstreaks erhaltet ihr Erfahrungspunkte und saisonales Ansehen. Wie viel genau, hängt davon ab, wie viele Gegner ihr in dieser Zeit erledigt habt. Zusätzlich bekommt ihr Boni, je nachdem, welche Killstreak-Stufe ihr erreicht. Sterbt ihr, ist der Killstreak sofort vorbei und ihr erhaltet keine Belohnungen.
Folgende Killstreak-Stufen gibt es basierend auf der Gesamtpunktzahl:
Killstreak
Gemetzel
Verwüstung
Blutbad
Massaker
Damit das Metzeln noch effektiver wird, kommen neue blutbefleckte Items ins Spiel, mit denen ihr eure Killstreaks weiter pushen könnt. Zusätzlich erhöhen blutbefleckte Siegel die Schwierigkeit der Endgame-Aktivitäten.
Aktuell läuft noch Season 11 in Diablo 4:
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Diablo 4 zeigt seine neuen Features aus Season 11 im Gameplay-Trailer
Blutbefleckte Items verstärken eure Killstreaks
Das sind die blutbefleckten Items: Blutbefleckte Items sind eine neue Gegenstandsqualität, die mit dem Killstreak-System verbunden ist. Ihre Affixe skalieren mit eurer aktuellen Killstreak-Stufe und sorgen so für immer stärkere Effekte, je mehr Monster ihr schnetzelt. Grundsätzlich kann jeder Item-Drop blutbefleckt sein. Die Items können sowohl vermacht als auch blutbefleckt sein.
Blutbefleckte Affixe unterteilen sich in drei Kategorien: Tobsucht, Festmahl und Hunger.
Beispiele für blutbefleckte Affixe (Quelle: Blizzard):
Tobsucht:
Machterhöhung basierend auf der aktuellen Killstreak-Stufe
Wird auf Rüstung angewendet
Beispiel: Killstreak: 7 %[+] Bewegungsgeschwindigkeit pro aktueller Killstreak-Stufe
Festmahl:
Kampfboni basierend auf der Gesamtzahl an Tötungen eures aktuellen Killstreaks
Wird auf Waffen angewendet
Beispiel: Alle 40 Tötungen in eurem Killstreak wird eine zufällige Abklingzeit zurückgesetzt
Diese Boni sind konstant und nicht an die Killstreak-Stufe gebunden
Hunger:
Passt Belohnungen an, die basierend auf der Killstreak-Stufe skalieren
Beispiele für blutbefleckte Items.So könnte ein blutbeflecktes Siegel aussehen.
Ihr erledigt den Butcher – und er kommt direkt zurück
Das sind blutbefleckte Siegel: Blutbefleckte Siegel erhöhen die Schwierigkeit von Alptraum-Dungeons, Höllenhorden und Unterschlupf-Bossen ungefähr um eine Qual-Stufe. Sie sind ab Qual-Stufe 1 verfügbar und garantieren euch beim erfolgreichen Abschluss blutbefleckte Items als Belohnung.
Jedes blutbefleckte Siegel trägt das Affix „Erbarmungsloser Schlächter“. Das bedeutet: Der Butcher jagt euch gnadenlos. Auch wenn ihr ihn besiegt, kehrt er sofort zurück. In manchen Fällen müsst ihr sogar gegen zwei Schlächter gleichzeitig kämpfen.
Aktuell diskutiert die Diablo-Community darüber, welcher Butcher der furchteinflößendste ist. Welcher ist euer Favorit? Stimmt gern in unserer Umfrage mit ab:
Wann kann ich die Inhalte aus Season 12 testen? Blizzard hat die neuen Inhalte inklusive Patch Notes für Season 12 in einem Blogpost vorgestellt. Der PTR samt Patch 2.6.0 steht also kurz bevor. Testen könnt ihr die kommenden Änderungen auf dem öffentlichen Testrealm (PTR) vom 3. Februar 2026, ab 19:00 Uhr MEZ, bis zum 10. Februar 2026, um 19:00 Uhr MEZ, über Battle.net. Auf dem PTR gibt es kein saisonales Ansehen für Killstreaks.
Laut Reliquiar verbleiben aktuell noch rund 40 Tage für Season 11. Entsprechend dürfte Season 12 voraussichtlich am 10. März 2026 starten. Welche Inhalte dann ins Spiel kommen und welche neuen Uniques euch erwarten, erfahrt ihr in unserer Übersicht: Diablo 4 Season 12 – alles zu Start, Release Date und dem PTR
Spieler von ARC Raiders diskutieren, ob ein bekannter Twitch-Streamer cheatet oder die Community ein Problem mit den Augen hat.
Um wen geht es? Auf Reddit ist sich gerade ein Teil der Community von ARC Raiders sicher, dass der Twitch-Streamer und YouTuber Mason „Symfuhny“ Lanier cheatet.
Symfuhny ist vor allem für das Spielen von Shootern bekannt. Seinen großen Durchbruch hatte er 2018 mit Fortnite. Später zeigte er dann vor allem Call of Duty: Warzone auf Twitch. Dort hat er über 4,1 Millionen Follower und regelmäßig 3.000-4.000 Zuschauer.
Im vergangenen Jahr widmete sich der Streamer aber auch anderen Spielen, wie Marvel Rivals, Battlefield 6 und zuletzt vor allem ARC Raiders.
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ARC Raiders bekommt mit Headwinds neue Matchmaking-Option und Trophy-Display
Twitch-Streamer soll in ARC Raiders cheaten, aber nicht alle sind sich sicher
Das sind die Vorwürfe: Ein Nutzer hat auf Reddit einen Clip aus einem Livestream von Symfuhny gepostet und schreibt dazu: „Das sieht nicht normal aus… Cheating oder was?“ Der Post sammelte über 2.500 Upvotes und wurde tausendfach kommentiert. Der Tenor der meisten Nutzer: „Der Typ ist definitiv am Cheaten.“
In dem 16-sekündigen Clip kämpft der Streamer gerade mit einem Gegner, wenige Meter vor ihm, als er sich plötzlich nach rechts dreht und mit seiner Venator auf ein Gebäude in mehreren hundert Metern Entfernung schießt. Dann steigt tatsächlich eine Leuchtfackel zum Himmel auf, die anzeigt, dass dort gerade ein Raider zu Boden gegangen ist.
Hier könnt ihr selbst einen Blick auf den Clip werfen:
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Andere Nutzer sind sich jedoch sicher, dass der Clip gar nichts beweise, da der Streamer mit seinen Schüssen in die Ferne gar keinen Gegner treffe. Jemand anderes am Fort muss den Raider gedownt haben. Ein Kommentar sagt etwa:
„Der Typ verfehlt den ersten Schuss, landet dann mühsam ein paar Bodyshots. Flickt irgendwo ganz anders hin, ballert ins absolute Nichts (erst in den Horizont, dann gegen eine Wand) und die Flare geht 20 Meter von der Stelle hoch, auf die er geschossen hat. Redditors: ‚Der cheatet doch eindeutig!!‘ Habt ihr keine Augen im Kopf?“
Auf die Frage, warum er sich überhaupt so schlagartig zur Seite drehe und auf das Fort schieße, antwortet ein Nutzer:
„Weil er das schon seit über 5 Jahren genau so abzieht. Er killt oder knockt jemanden, reißt sein Aim um 180 Grad rum und fängt einfach an zu ballern. In 99 % der Fälle passiert absolut gar nichts, und niemand clippt es, weil eben nichts passiert ist. Aber hin und wieder landet er dann einen kranken Clip, bei dem er direkt auf jemanden drauf-snappt und alle völlig ausrasten.“
Inzwischen gibt es einen weiteren Clip des Streamers auf Reddit, der zeigen soll, wie er in ARC Raiders cheatet und sogar noch mehr Upvotes bekam (über 4.800). Im neuen Clip schießt er auf eine verschlossene Tür:
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Cheatet er wirklich? Das kann man nicht klar beantworten. Auch beim zweiten Clip gibt es drei verschiedene Erklärungen, warum er auf diese Tür schießt:
Er cheatet
Er farmt Clips und provoziert absichtlich, dass Leute diskutieren, ob er cheatet
Er weiß, dass Gegner hinter der Tür sind, und prefired
Das Farmen von Clips, indem Streamer so tun, als würden sie cheaten, ist keine Neuheit. Das konnte man schon vor Jahren in verschiedenen Spielen sehen. In dem Taktikshooter Rainbow Six: Siege wurde etwa lange diskutiert, ob der Streamer „Beaulo“ cheatet. Dann wurde er Profi für eines der besten Teams in Nordamerika, performte auch auf LAN-Turnieren gut und gewann die Weltmeisterschaft.
Zudem ist das sogenannte „Prefiren“ ein gängiges Vorgehen von guten Spielern. Wenn er weiß, dass hinter der Tür Gegner sind, und erwartet, dass sie diese jetzt öffnen und ihn angreifen, flickt er in die Richtung und gibt ein paar Schüsse ab, obwohl die Tür noch geschlossen ist.
Die Diskussion, ob Symfuhny cheatet, gab es früher schon bei Fortnite und Warzone. Bis heute wurde er jedoch nicht gebannt und Streamer-Kollegen schwören, er sei ein ehrlicher Spieler. Sollte der Streamer legitim spielen und nur Clips und Diskussionen farmen, ist er damit offensichtlich erfolgreich.
MeinMMO-Redakteurin Jasmin konnte nicht genug von den Monstern aus Aniimo bekommen. In der geschlossenen Beta ist sie zum Großteil einfach über die Map geheizt und hat sich mit den Kreaturen beschäftigt.
Jedes Monstersammelspiel geht mit seinen Kreaturen anders um. Mal sind sie in Pokémon deine ewigen Begleiter und Kampfmonster, ein anderes Mal sind sie wie in Palworld deine Basis-Arbeiter und Reittiere. Die Monster sollten in einem Monstersammelspiel auf jeden Fall die Stars sein, meint ihr nicht?
In der Vergangenheit habe ich bereits viele solcher Monstersammelspiele ausprobiert, auch die Unbekannteren wie Temtem oder Nexomon. Selbst in Persona 5 Royal hatte ich den Drang, alle Persona zu sammeln, um einer vollständigen Kollektion ins Gesicht zu lachen. Ich liebe es einfach, Kreaturen zu sammeln und sie alle als glückliche Familie unter einem Dach (oder in einer Lagerbox) zu vereinen!
Deshalb musste ich unbedingt in die Closed Beta von Aniimo reinspielen. Die Monster sahen auf den ersten Bildern zuckersüß und kunterbunt aus. Ich wollte sehen, ob mehr hinter der knuffigen Fassade steckt und wie die Kreaturen ins Spiel eingebunden werden. Nach mehreren Stunden kann ich euch sagen: Sie sind das Highlight des Spiels!
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Aniimo zeigt im Trailer zur geschlossenen Beta, wie gut der Monstersammler aussieht
Offene Welt mit kunterbunter Optik
Bei Aniimo handelt es sich um ein Open-World-Action-RPG mit Gacha-Mechaniken, das an eine Mischung aus Pokémon, Genshin Impact und Palworld erinnert. Wir schlüpfen in die Rolle eines Influencers aus der heutigen Welt, werden aber durch ein mysteriöses Ereignis auf einen fremden Planeten transportiert. Diese Welt ist bevölkert von den titelgebenden Monstern.
Im Gegensatz zu normalen Menschen besitzen wir die besondere Gabe, uns mit den Monstern anzufreunden und uns sogar in sie zu verwandeln. Das große Ziel ist es, die riesige Welt zu erkunden, alte Mysterien zu lösen und herauszufinden, warum wir eigentlich dort gelandet sind.
Das Gameplay-Feature, das Aniimo von anderen Monstersammelspielen abhebt, ist das Twining, zu Deutsch „Verflechtung“. Dadurch stehen wir nicht nur neben unseren Monstern und geben ihnen passiv Befehle, sondern werden selbst zum Monster.
Mit dem Feuerwolf kann ich sprinten.Andere Aniimo kümmern sich ums Schwimmen.Die Krabbe buddelt sich gerne ein.
Wir übernehmen die Kontrolle einer Kreatur und erhalten deren Fähigkeiten, die wir sowohl im Kampf als auch zur Lösung von Umgebungsrätseln nutzen können. Spielen wir beispielsweise den kleinen Feuerwelpen, können wir Feuerbälle schießen und so Ranken entfernen, die unseren Weg oder Truhen blockieren.
Je nach Monster bewegen wir uns aber anders in der Welt fort. Mit dem größeren Feuerhund können wir schnell durch die Gegend sprinten. Die Krabbe erlaubt es, uns im Sand einzubuddeln und so Hindernisse zu umgehen. Es gibt aber auch Vögel, die schweben können, Aniimos, die schwimmen, oder Flughörnchen, die auf Bäume oder andere Hindernisse klettern können.
Ich hab mehrere Stunden einfach damit verbracht, durch die Gegend zu heizen und dabei die wunderschöne Welt zu erkunden. Innerhalb der Open World sind nämlich noch einmal kleine Rätsel oder Truhen versteckt, wie man sie aus anderen Gacha-Spielen oder The Legend of Zelda: Breath of the Wild kennt. Sie motivieren, jeden noch so kleinen Winkel der Umgebung zu erkunden.
Doch auch so hat mir das Erkunden total viel Spaß gemacht. Es gibt abwechslungsreiche Areale wie Lavendelblumenfelder, Wälder mit lilafarbenen Bäumen oder sonnenbeschienene Sandstrände.
Die Stadt dient als Hub.Die Welt wirkt lebendig und stimmig.
Dazu sei aber gesagt, dass die Optik wirklich Geschmackssache ist. Der Regler für Reflexionen und Sonnenschein ist vermutlich auf 100 % gestellt worden und die Optik wirkt ein wenig weichgewaschen. Wer lieber auf realistische und weniger kitschige Areale steht, der könnte bei Aniiimo seinen kunterbunten Albtraum erleben.
Monster reagieren auf eigenes Verhalten
Was für mich die größte Überraschung in der offenen Welt war, waren wieder einmal die Monster selbst. Sie laufen frei in der offenen Welt herum und interagieren auch untereinander. Einmal habe ich eine Verfolgungsjagd gestoppt, weil mir ein armes Schaf leidtat, das von einem fiesen Aniimo im Kreis gejagt wurde.
Doch die Aniimos reagieren nicht nur untereinander auf ihr Verhalten, sondern auch auf das eigene Aussehen. Je nachdem, in welche Kreatur wir uns verwandelt haben, begegnen sie uns mit einer anderen Art.
Als großer Feuerwolf werde ich zum Beispiel von den Eichhörnchen im Wald gemieden, denn sie haben Angst vor mir. Habe ich mich jedoch selbst in ein Eichhörnchen verwandelt, haben mich die anderen Eichhörnchen mit Neugier betrachtet.
Mein schönster Moment war es, als ich als Feuerwolf verwandelt in eine Gruppe kleiner Feuerwelpen gerannt bin und von ihnen vergöttert wurde. Plötzlich ploppten Smileys mit Herzaugen auf und die Welpen nahmen mich als ihre Ziehmutter an.
Sie umkreisten mich und begleiteten mich dorthin, wohin auch immer ich mich bewegte. Ich habe mich wahrlich gefühlt, als wäre ich plötzlich eine mehrfache Wolfsmutter geworden.
Das eigene Aussehen ist genauso wichtig
Der eigene Charakter ist allerdings genauso wichtig. Ich war am Anfang erstaunt, wie viele Möglichkeiten es gibt, den eigenen Charakter zu individualisieren. Der Editor erinnert an fortgeschrittenere Varianten, die man sonst nur aus Rollenspielen kennt. Jede Gesichtspartie kann von der Größe und dem Winkel her individuell angepasst werden.
Die vorgefertigten Gesichter lassen allerdings schon erahnen, dass der Style eher in Richtung Püppchen geht. Im Spiel selbst habe ich auch andere Charaktere gesehen, die den Editor voll ausgereizt haben und verrückte Gesichter erstellt haben. Doch die meisten erinnerten eher an Asia-MMOs.
Die Gesichter sehen puppenhaft aus.Mehr Kleidung gibt es vermutlich durch Echtgeld.
Besonders überrascht war ich von der Option, dass man innerhalb seiner Augen noch eine 3D-Animation abspielen kann. Hier kann man auch bestimmen, mit welcher Geschwindigkeit, in welcher Größe und mit welchem Winkel sie in den Augen reflektiert wird.
Enttäuscht war ich dagegen etwas von den Optionen an Frisuren. Hier muss sich zeigen, ob das die endgültige Auswahl für den offiziellen Release bleibt oder ob es möglich sein wird, Frisuren sowie Kostüme mit Echtgeld oder Ingame-Währungen zu erwerben. Denn Aniimo ist immer noch ein Gacha-Spiel.
Die Gacha-Menüs haben mich total überfordert. Wenn ich jemandem am Bildschirm etwas zeigen wollte, kam ich mir vor, als sei ich der Boomer vor dem Herren. Ich habe einige Sekunden gebraucht, bis ich jeweils das richtige Menü gefunden hatte. Solltet ihr den Umgang mit Gacha-Spielen gewohnt sein, könntet ihr euch dagegen schneller zurechtfinden als ich mich in der Testphase. Doch die vielen Menüs und Ingame-Währungen haben mich mit einem großen Fragezeichen im Gesicht zurückgelassen.
Aktuell steht es noch gar nicht fest, wann Aniimo überhaupt erscheinen wird. Wer weiß, vielleicht gibt es vor dem Release sogar noch eine weitere Beta. Wollt ihr die Ankündigung nicht verpassen, solltet ihr euch den folgenden Artikel auf MeinMMO abspeichern und im Auge behalten: Aniimo – Alle wichtigen Infos zu Release, Plattformen und Beta
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