Die 5 größten Story-Fehler aus World of Warcraft

In der Story von Warcraft gibt es einige Fehler und kuriose Entscheidungen. Die 5 größten Fails zeigen wir euch hier.

Die World of Warcraft ist riesig. Kein Wunder, immerhin gibt es inzwischen über 20 Jahre Content und 10 Erweiterungen, in denen die Spielwelt und die Handlung immer weiter vergrößert und umfangreicher gestaltet wurde. Das MMORPG hat inzwischen Ausmaße angenommen, von denen die ursprünglichen Entwickler niemals zu träumen gewagt haben.

Doch je mehr die Welt ausgebaut wurde, desto mehr Potenzial gab es auch für Logik-Fehler und Story-Problemchen. Einige davon sind in der riesigen Story von World of Warcraft einfach nur kleine „Ret-Cons“, also nachträgliche Anpassungen der Lore, damit alles wieder passt. Doch manchmal verstrickt sich World of Warcraft auch in großen Widersprüchen oder ändert Dinge, die bei der Community zuvor extrem beliebt waren. Das ist dann ein „Story Fail“. Die 5 größten dieser Fails stellen wir euch heute vor.

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3 absurde Bugs, die in WoW passiert sind

Das ganze Konzept „Shadowlands“

Wie man es auch dreht und wendet, die Erweiterung Shadowlands wird in großen Teilen als negativ und widersprüchlich angesehen. Dabei sind die einzelnen Quest-Reihen in den Gebieten gut und spannend. Es gibt viele tolle und interessante Handlungsstränge in den einzelnen Zonen, aufwändige Kulturen und jede Menge zu entdecken.

Das Problem ist hier, dass das ganze Konzept der „Shadowlands“ der World of Warcraft nachhaltig geschadet hat. Denn indem man den Tod in Warcraft „entmystifiziert“ hat, wirken viele Vorfälle in der Spielwelt einfach nicht mehr gewichtig.

Ein wichtiger Lore-Charakter stirbt, der das geheime Wissen rund um das Bezwingen des neuen Super-Feindes hatte? Kein Problem: Einfach in die Schattenlande reisen und bei einem Tee ganz entspannt darüber reden.

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Shadowlands ist unbeliebt – und das wird wohl auch für immer so bleiben.

Blizzard hat zwar bereits angedeutet, dass die „Verbindung zu den Schattenlanden sich schließt“, damit man eben aus Story-Sicht nicht alle Toten besuchen kann – aber der Schaden ist angerichtet und das Gefühl, dass doch alles irgendwie egal ist, wird man nur ganz langsam wieder los.

Hinzu kommt, dass Blizzard mit Shadowlands auch die eigene Story wieder untergraben hat, die sie erst kurze Zeit zuvor mit den „Chronicles“-Büchern und der bisher bestehenden Lore etabliert hatten.

Denn die Schattenlande sind ursprünglich das Gegenstück zum Smaragdgrünen Traum. Der Smaragdgrüne Traum ist quasi eine „Idealversion“ von Azeroth, in der die verschiedenen Völker keine großen Veränderungen vorgenommen haben und es die ganzen Kriege nicht gab. Eine Welt der Natur, geformt vom Leben selbst.

Die Schattenlande wiederum waren eigentlich das exakte Gegenteil. Eine finstere, düstere Welt. Ein Azeroth, in dem es nur noch den Tod gibt – also tote Wälder, umherstreifende Seelen und eine allgemein düstere Atmosphäre. Mehrere Quests haben vorher die Schattenlande so bereits beschrieben und es gab auch (vor allem in Vanilla) Quests, in denen man temporär sterben musste, um etwa mit Seelen in den Schattenlanden zu sprechen.

Während der Erweiterung „Battle for Azeroth“ muss man Jaina sogar aus den Klauen der Drust retten, die in einem Teil der ursprünglichen Schattenlande gefangen ist.

In Jainas Story sehen wir einen Blick auf die “ursprünglichen” Schattenlande – nur einen Hauch davon.

Shadowlands hat aus den „Schattenlanden“ allerdings eine der großen, kosmischen Ebenen gemacht, die kein Teil von Azeroth sind. Das widerspricht sowohl der aktuelleren als auch der älteren Lore und lässt die ganze Kosmologie von World of Warcraft widersprüchlich erscheinen.

Ganz abgesehen von dem Schaden für die vielen Kulturen und religiösen Ansichten in World of Warcraft, die es zum „Leben danach“ gibt – denn die sind schlicht und ergreifend alle falsch. Man kennt das Jenseits ja jetzt.

Nach Witcher 3 will man auch in der Fortsetzung eine bestimmte Art von Quests vermeiden

Nach Teil 3 will man auch in The Witcher 4 eine bestimmte Art von Quests vermeiden. Stattdessen solle man nach jeder Quest überwältigt sein: Wie nach einem guten Buch.

Was für Quests hat Witcher 3 vermieden? In der offenen Spielwelt von The Witcher 3 trifft man viele Menschen, die Hilfe benötigen. Auch wenn diese Angelegenheiten teilweise recht schnell erledigt sind, so sind sie nie einfache „Fetch Quests“.

Laut Philipp Weber, dem neuen Narrative Lead von The Witcher 4, soll das auch so bleiben.

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Die Tech-Demo zu The Witcher 4 gibt Einblicke in die Technik des neuen Games von CD Projekt Red

„Wir machen keine Fetch-Quests“

Was sind „Fetch Quests“ überhaupt? Das sind Quests, die auf nichts anderes hinauslaufen als „Töte 6 Wölfe“ oder „Sammle 10 Heilkräuter“. Diese Quests erzählen in der Regel keine Geschichten – sie sind einfach nur da, um zu beschäftigen. Der Begriff stammt zwar ursprünglich aus dem MMORPG-Bereich, aber auch große Singleplayer-Rollenspiele füllen ihre Spielwelt mit ihnen. 

Nach solch einfachen Fetch-Quests sucht man in The Witcher 3 allerdings vergeblich: Jede noch so kleine Nebenquest erzählt eine Geschichte, einige mit unerwarteten Wendungen. Was zu Beginn nach einer einfachen Aufgabe klingt, entpuppt sich am Ende vielleicht als deutlich komplizierter.

„Wir machen keine Fetch-Quests“: Als Philipp Weber für die The Witcher 3 herangezogen wurde, war dies eines der ersten Feedbacks, die er vom Studio erhalten hatte. Und laut einem Interview mit GamesRadar+ hat Weber nicht vor, von dieser Philosophie abzurücken.

Im gleichen Interview kam auch Pawel Sasko zu Wort. Er war ebenfalls ein Quest-Designer für The Witcher 3. Laut Sasko sei es das Ziel gewesen, Spieler zu überwältigen – wie, wenn sie gerade ein gutes Buch zu Ende gelesen haben.

Wo wir schon bei Büchern sind: Der Geralt aus den Spielen empfiehlt jedem, sich die Hexer-Romane einmal durchzulesen. Die sind nämlich richtig gut – und wer denkt, The Witcher könnte ohne Geralt als Protagonist nicht funktionieren, dürfte eines Besseren belehrt werden. Mehr dazu lest ihr hier: „Lies die verdammten Bücher“ – Geralt äußert sich zu Beschwerden über Ciri als Protagonistin von The Witcher 4  

Quelle(n):
  1. GamesRadar+

Der Junge, den ihr in Stranger Things gehasst habt, erklärt, wie viel Geld er für 5 Folgen von Netflix bekommen hat

Filme und Serien bestehen nicht nur aus großen Hauptrollen. Jede Geschichte braucht auch Nebencharaktere, deren Schauspieler auch bezahlt werden müssen. Wie viel ein junger Darsteller in Stranger Things verdiente, erklärte er in einem Video.

Um welchen Schauspieler geht es? Tristan Spohn ist ein junger Schauspieler, der 2022 die Möglichkeit bekommen hat, in Stranger Things Staffel 4 mitzuspielen. Er spielte Zwei. Das war ein Test-Subjekt im Labor, in dem auch mit Eleven experimentiert wurde.

Er war ein Antagonist, der Eleven regelmäßig gemobbt und gequält hat. Tristan Spohn ist aber auch auf YouTube unterwegs und gibt den Zuschauern einen Einblick in seine Schauspielwelt. In einem seiner Videos sprach er über das Geld, das er von Netflix bekommen hat, aber auch über andere Kosten.

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Stranger Things – Trailer zur 1. Staffel der Netflix-Serie (Deutsch)

Noch vor der Bezahlung gab es Kosten für Netflix

Welche Kosten hatte Netflix? In seinem Video spricht Spohn nicht nur über seine Bezahlung, sondern auch die Kosten, die angefallen sind. Beachtet aber, dass er hier nur von seinen Erfahrungen berichtet, Belege dazu oder Informationen zu anderen Verträgen gibt er nicht.

Er beginnt damit, die Kosten zusammenzufassen, die Netflix seinetwegen hatte. Da die Serie im Jahr 2021 in Atlanta gedreht wurde, musste er aus Texas eingeflogen werden. Er erhielt einen eigenen Fahrer, der ihm zum Flughafen gefahren hat. Neben diesem Aspekt kommen noch Hotel und Verpflegung dazu:

  • Für Fahrer und Flug kommt er auf etwa 700 US-Dollar (ca. 607 Euro).
  • Im Hotel muss man die Nebenkosten erst einmal selbst tragen, die werden einem laut Spohn aber zurückerstattet.
  • Die Kosten für das Hotel berechnet er mit den aktuellen Preisen und kommt mit einem Aufenthalt von 6 Wochen auf Kosten von etwa 7.560 US-Dollar (ca. 6.564 Euro).
  • Insgesamt kommt er auf einen Betrag von etwa 8.260 US-Dollar (ca. 7.172 Euro) an Kosten, die Netflix hatte. Die Nebenkosten sind dabei aber nicht eingerechnet.
Die Umrechnung in Euro basiert auf dem Wechselkurs vom 13.06.2025. Der tatsächliche Wechselkurs aus dem Jahr 2021 kann leicht abweichen.

Was für Bonuszahlungen hatte Spohn? Danach erzählt Spohn, welche Bonuszahlungen er von Netflix erhalten hat. Das fängt schon mit Reisekosten an.

  • Er erhielt 150 US-Dollar pro Stunde für die Reisezeit. Insgesamt erhielt er von Netflix für die Reisezeit 2485 US-Dollar (ca. 2.157 Euro).
  • Zusätzlich dazu erhielt er Per Diem, das ist eine Bonuszahlung, die seine Lebenskosten während des Drehs ausgleichen sollen. Das waren 60 US-Dollar am Tag, insgesamt 2580 US-Dollar (ca. 2.239 Euro).
  • Zusätzlich dazu gibt es noch Essen am Set.

Diese Bonuszahlungen gehen auf die Gewerkschaften zurück. Bei diesen Regelungen geht man laut Spohn davon aus, dass man während der Reisezeit für das Unternehmen arbeitet. Das soll Produktionsfirmen dazu bringen, eben nicht die billigsten Hotels, weit weg vom Dreh zu buchen, weil das alles auf Kosten der Produktion geht. Auch die Zeit der Schauspieler soll dadurch nicht verschwendet werden.

Das Video von Spohn könnt ihr hier sehen:

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Neben der Gage gab es noch andere Bonuszahlungen

Wie viel Geld bekam er für seine Arbeit als Schauspieler? Bevor Spohn über seine eigentliche Gage spricht, erklärt er noch weitere Bonuszahlungen, die mit seiner Rolle zu tun haben. Das betrifft Flashbacksszenen und Boni, die auf dem Erfolg basieren.

  • 2 seiner Szenen wurden als Flashbacks in vorherigen Folgen genutzt, dafür erhielt er einen Bonus von 3.944 US-Dollar (ca. 3.424 Euro). Sollten seine Szenen in zukünftigen Folgen genutzt werden, würde er dafür auch bezahlt werden.
  • Zusätzlich dazu gab es noch eine Bonuszahlung, die auf dem Erfolg der Serie basiert. Solange die Serie geschaut wird, bekommt er diese Zahlungen ausgezahlt. Bisher verdiente er damit 12.666 US-Dollar (ca. 10.996 Euro).
  • Er bekam also insgesamt Bonuszahlungen in Höhe von 21.675 US-Dollar (ca. 18.818 Euro).

Dann erklärt er aber endlich, wie hoch seine Gage für die Dreharbeiten war. 2.287 US-Dollar (ca. 1.985 Euro) weil eine 30-sekündige Szene vergessen wurde, für die er erneut einfliegen musste. Dazu kamen noch 4.700 US-Dollar (ca. 4.080 Euro) an Überstunden.

Seine Hauptgage für 6 Wochen Dreharbeiten lag bei 30.000 US-Dollar (ca. 26.046 Euro). Zusammen mit der vergessenen Szene und den Überstunden kam er auf eine Gage von 36.987 US-Dollar (ca. 32.112 Euro), mit den Bonuszahlungen also auf 58.662 US-Dollar (ca. 50.930 Euro). Da fehlen allerdings noch die Steuern.

Wie viel Steuern musste Spohn insgesamt zahlen? Von den 58.662 US-Dollar gingen 15.639 an Steuern weg. Dazu kommt noch, dass er eine Vermittlungsgebühr an seine Agentur zahlen musste. Die bekommen prozentual etwas von der Gage. Im Falle von Spohn waren das 4.430 US-Dollar.

Insgesamt verdiente er nach Steuern und Gebühren dann 38.593 US-Dollar (ca. 33.506 Euro). Interessanterweise hätte er durch die Streiks der Gewerkschaften 2 Jahre später deutlich mehr bekommen. Auch wenn das nach viel klingt, sieht das bei bekannten Darstellern noch viel besser aus: Disney zahlte Johnny Depp 68 Millionen Dollar für einen siebenminütigen Auftritt

Dune: Awakening macht eine Sache goldrichtig, die mich an Vanilla-WoW erinnert und die sich heute kaum noch ein Spiel traut

MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz hat derzeit unfassbar viel Spaß mit Dune: Awakening. Verantwortlich für die gute Laune sind Frust, Schmerz und Verlustangst. Klingt komisch, macht aber Sinn. Lasst unseren MMO-Enthusiasten erklären!

Das frisch erschienene Funcom-MMO Dune: Awakening macht der Bezeichnung Survival-Abenteuer vor allem in den ersten Spielstunden alle Ehre. Sobald ihr einen Fuß auf Arrakis setzt, kämpft ihr gegen die brütend heiße Sonne und ständigen Durst.

Dann sind da noch die vielen Sklavenhändler, Banditen und Deserteure, die euren Helden bei Sichtkontakt sofort attackieren, sowie die Sardaukar-Patrouillen, die euch nachts in den Rücken fallen können. Vergesst aber auch nicht die riesigen Sandwürmer, die Jagd auf euch und eure Fahrzeuge machen, sobald ihr einen Fuß oder Reifen auf die offene Wüste setzt.

Dazu kommen tödliche Sandstürme, radioaktiv verseuchte Gebiete, an euren Lebenspunkten knabberndes Gift sowie Feuer und die ständige Ungewissheit in den PvP-Zonen des Spiels, ob der Charakter, der sich euch gerade nähert, friedvolle oder aggressive Absichten hat.

Wer schreibt hier? Karsten Scholz ist der MMORPG-Experte von MeinMMO. Er befasst sich seit 16 Jahren fast täglich mit dem besten Genre der Welt und hat seit dem Launch von World of Warcraft alle wichtigen (und einige der weniger wichtigen) Online-Rollenspiele gezockt – darunter auch Funcom-Titel wie Age of Conan oder The Secret World.

Zudem hat er über die vergangenen Jahre hinweg regelmäßig ein Nicht-MMORPG von Funcom gestartet, klar, die Rede ist von Conan Exiles, das Dune: Awakening in gewissen Bereichen ähnelt, in anderen aber auch so gar nicht.

Wer auf einem Privatserver spielt, kann seine Spielerfahrung von Dune Awakening anpassen:

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Dune: Awakening: Private Server erklärt

Es muss weh tun, …

Dieser Mix kann zuweilen ganz schön frustrierend sein. Etwa, wenn man den Sandwurm unterschätzt und plötzlich ist das gesamte Hab und Gut weg, das man dabei hatte. Oder wenn man weit entfernt vom nächsten Respawn-Punkt von Gegnern auf dem falschen Fuß erwischt wird.

Vielleicht habt ihr nur die Lage falsch eingeschätzt und plötzlich mehr oder stärkere Widersacher an der Backe als euch lieb ist. Oder euch geht im ungünstigsten Moment die Munition aus oder der Durst nimmt euch jede Lebenslust, was in einem schrumpfenden Gesundheitsbalken mündet. Gerade zu Beginn lauert das vorzeitige Ende an jeder Ecke.

In solchen Moment setzt nicht nur Frust ein, es ist anfangs auch ganz schön mühsam, sich aus diesem Loch wieder herauszuarbeiten. Die Lauf- oder Fahrwege sind teils sehr lang, man braucht neue Ausrüstung (und für die vielleicht auch weitere Ressourcen), muss parallel weiter den Wasserhaushalt ausreichend hochhalten und so weiter.

Vor allem Spieler, die das Survival-Genre bislang eher gemieden haben, aber aufgrund der spannenden Lizenz jetzt in Dune: Awakening hineinschauen möchten, dürften über das hohe Frustpotenzial überrascht sein. Viele moderne Spiele, die sich an eine möglichst große Zielgruppe richten, versuchen es, solche Hürden nach Möglichkeit zu vermeiden.

… damit es sich belohnend anfühlt

Die Sache ist jedoch, zumindest aus meiner Perspektive: Diese Hürden und Stolperfallen sind zwingend notwendig, damit sich der Fortschritt lohnend und motivierend anfühlt – und genau hier macht Dune: Awakening einen tollen Job.

Das fängt bereits bei dem Erhalt neuer Werkzeuge und Maschinen an, die etwa die Bereitstellung von Wasser spürbar erleichtern und effizienter gestalten. Wer sein erstes Sandbike baut, will sicherlich nie wieder zu Fuß durch Arrakis stapfen. Der erste Buggy respektive Ornithopter fühlt sich ebenfalls nach einem starken Upgrade an.

Aufgrund der langen Fahrtwege ist ein eigener Ornithopter ein riesiges Upgrade.

Gleiches gilt, wenn ihr eure Waffen und Rüstungen sukzessive verbessert. Je nach gebautem Item sind die Sprünge enorm, was die eigene Stärke angeht. Gegnergruppen, bei denen man vorher um sein virtuelles Leben bangen musste, sind plötzlich Oneshot-Opfer.

Gleichzeitig bleibt im Hinterkopf das Wissen, dass man sich nie zu unvorsichtig durch unbekannte Regionen bewegen sollte, da die Gefahren zunehmend tödlicher werden und sich jeder Charaktertod weiterhin bestrafend anfühlt. Das hält die Spannung oben.

Zumindest ich finde es daher ungemein spaßig und motivierend, mir auf diese Weise nach und nach Arrakis zu erschließen und immer mehr Möglichkeiten zu erhalten, um die vielen Herausforderungen dieser gefährlichen Spielwelt meistern zu können.

Und dazu gehört es auch, dass der Bau gewisser Verbesserungen durchaus aufwendig ist. Denn auch diese investierte Arbeit steigert am Ende die Wertschätzung für das Geschaffte sowie das Gefühl von Verlust, wenn die hart erfarmte Ausrüstung plötzlich wieder weg ist.

Wisst ihr noch, euer erstes Mount in Vanilla-WoW?

Ein Vergleich, der mir zeitweise in den Kopf kam, stammt aus 2005. Ich weiß noch genau, wie zäh ich die Level-Phase in World of Warcraft anfangs fand. Man, was hab ich beispielsweise über die langen Laufwege und das Design mancher Quests geschimpft, die einen durch mehrere Regionen oder sogar auf den anderen Kontinent schicken.

Leveln in Vanilla-WoW und WoW Classic ist eine zähe Angelegenheit. Das erste Mount ist ein riesiges Upgrade, für das man ordentlich ackern muss. Es lohnt sich!

Genauso gut weiß ich aber auch, was für ein erhabener Moment es war, als ich endlich das Gold für die Reitfertigkeit und mein erstes Mount zusammenhatte. Was für eine Verbesserung der Lebensqualität das war, nicht mehr zu Fuß durch Azeroth stapfen zu müssen.

Alle modernen MMORPGs, die einem das Reittier einfach so hinterherwerfen, fühlen sich vielleicht komfortabler an, verzichten aber auch auf dieses Gefühl von Errungenschaft und Fortschritt, das ein Vanilla-WoW damals vermittelt hat. Und genau dieses Gefühl finde ich jetzt eben auch in Dune: Awakening, und das immer wieder und wieder und wieder. Alleine dafür lohnt sich das Einloggen.

Habt ihr in Dune: Awakening schon hineingespielt? Teilt ihr meine Einschätzung oder seht ihr das ganz anders? Und wie gefällt euch das neue Funcom-Abenteuer? Verratet es in den Kommentaren. Alles Wissenswerte zum Spiel findet ihr übrigens in unserer großen Übersicht: Dune: Awakening – Alles zum Release auf PS5, Xbox und PC

Wunderschönes MMORPG auf Steam erhält das bislang größte und ambitionierteste Update, löscht dafür fast allen Fortschritt

Es ist Zeit für unser MeinMMO-Format „MMORPG-News in zwei Minuten“. Wir fassen euch die wichtigsten Meldungen rund um das beste Genre der Welt zusammen. Freut euch auf viele neue Infos zu Chrono Odyssey, einen starken MMO-Launch, Neuerungen für WoW und vieles mehr.

Die Highlights der Woche:

Was ist sonst noch passiert? Dune: Awakening ist zwar kein waschechtes MMORPG, aber der sicherlich spannendste Release für Genre-Fans, aufgrund seiner MMO-Elemente. Umso mehr, weil das Spiel zum Start sehr gut bei den Käufern und Testern ankommt. Alle Infos zum Launch von Dune: Awakening findet ihr in unserer Übersicht. Unsere Themenseite ist bereits voller hilfreicher Guides.

Der Trailer zu Chrono Odyssey vom Summer Game Fest:

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Chrono Odyssey: Trailer vom Summer Game Fest 2025 zeigt actionreiche Kämpfe und düstere Welt

WoW: Neue Kampagne, neue Quests und verbesserte Balance

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

  • Mit 4Story: The Original ist am 11. Juni 2025 ein neues MMORPG auf Steam gestartet, mit gerade einmal 26 Prozent positiven Rezensionen.
  • In der kommenden Woche steht die Abschaltung von Fractured Online auf dem Programm. Am 17. Juni soll es einen Stream geben, in denen die Entwickler den Relaunch noch einmal im Detail thematisieren (via mmorpg.com).
  • Eigentlich sollten in RuneScape und Old School RuneScape die bereits fertigen Inhalte für das „Pride 2025“-Event live gehen. Aufgrund des „aktuellen gesellschaftlichen Klimas“ hat man sich jedoch gegen die Veröffentlichung entschieden (via mmorpg.com). Das sorgte intern wohl für einige Unstimmigkeiten.
  • MapleStory hat am 12. Juni 2025 den Stargazer-Patch erhalten, mit neuem Job, frischer Region und vielem mehr. Die langen Patch Notes lest ihr auf nexon.com.
  • Ein Tipp für alle Cozy-MMO-Fans: Patch 0.192 ost für Palia live gegangen. Die Patch Notes findet ihr etwa auf Steam. Außerdem haben die Entwickler auf palia.com die Roadmap für den Sommer 2025 veröffentlicht.
  • Für Everquest II ist mit Dozekar ein neuer Origins-PvP-Server gestartet. Die Details erfahrt ihr auf everquest2.com.
  • Für Aion Classic erscheint am 17. Juni 2025 das 4.0-Update. Den Trailer findet ihr auf YouTube. Die Patch Notes sind auf aiononline.com.
  • Die Entwickler von Blade & Soul NEO haben einen Teaser-Trailer für die Warlock-Klasse auf YouTube live gestellt.
  • Bis zum 24. Juni 2025 läuft in Trove das Splendid-Summer-Event, alle Infos gibt’s auf trionworlds.com, hier seht ihr den Trailer:
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Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

  • The Quinfall ist derzeit auf Steam nicht nur besonders günstig (1,95 Euro), sondern bekommt von den Entwicklern auch weiterhin neue Inhalte spendiert. Ganz frisch angekündigt: der Party Finder als wichtige Unterstützung, um Mitspieler für Gruppen zu finden, sowie das Schlachtfeld-Event Zenith Conquest. Die Details dazu erfahrt ihr auf Steam.
  • Im neuen Test-Build von Stars Reach erscheinen jetzt wilde Wurmlöcher im Universum, die Zugang zu neuen Planeten ermöglichen. Die Details lest ihr auf starsreach.com.
  • Die Entwickler von Fantastic Pixel Castle, die derzeit am Projekt Ghost arbeiten, bleiben ihrer kommunikativen Linie treu und wollten dieses Mal von der MMORPG-Community wissen, wer am liebsten heilt, tankt oder Schaden verursacht, und warum. Die Antworten der Spieler reichen von bemerkenswert bis beunruhigend.
  • Mit Ashbreather’s Enclave ist Update 0.16.685 für Pantheon: Rise of the Fallen live gegangen. Euch erwarten neue Inhalte für hochstufige Helden, Bugfixes und allgemeine Anpassungen. Die Patch Notes findet ihr auf Steam.
  • Auf Steam könnt ihr derzeit viele neue Spiele kostenlos ausprobieren: Eines davon ist das MMORPG BitCraft. Eine wichtige Sache fehle allerdings noch, warnen Spieler.
  • Im Juli 2024 ist mit Lord Nine das neue MMORPG der Lost-Art-Entwickler in Südkorea gestartet. Jetzt ist eine neue Webseite über l9asia.onstove.com live gegangen, die eine englische Version des Spiels verfügbar machen soll.

Damit haben wir euch das Wichtigste zusammengefasst, das zuletzt in der Welt der MMORPGs vorgefallen ist.

Worüber habt ihr euch in dieser Woche gefreut? Worüber habt ihr euch geärgert? Schreibt es uns doch in die Kommentare. Falls ihr einen launigen, aber informativen Rundumschlag zum Thema Online-Rollenspiele sucht, schaut unbedingt hier vorbei: Report, Kolumnen, Talks und die Top-Liste der besten MMORPGs aller Zeiten – das war die Themenwoche von MeinMMO

Die mächtigsten Exos in der Lore von Destiny 1 & 2 – Diese Waffen sollten niemals existieren

Destiny 1 & 2 besitzen abgedrehte Exos, doch welche von ihnen zählen laut Lore zu den mächtigsten Exemplaren? Unser Destiny-Experte Christos hat sich durch die Sammlungen gewühlt und bietet euch eine Liste mit Gerätschaften, von denen wir hoffen, dass sie kein Mensch je erfinden wird.

Wie kommt die Liste zustande? Destiny 1 & 2 bieten eine gigantische Sammlung voller exotischer Waffen und Rüstungen, die Hüter im Laufe ihrer Zeit sammeln können. Für unsere Liste haben wir uns aber nur auf die exotischen Waffen fokussiert, da diese dafür bekannt sind, immensen Schaden anzurichten.

Bei der Liste geht es weniger darum, wie effektiv sie im tatsächlichen Spiel sind, sondern vielmehr, wie stark und gefährlich sie laut ihrer Lore sind. Ich habe also nach 10 Jahren Destiny mir mal alle Waffen angeschaut, ihre Geschichte durchgelesen und war erstaunt darüber, wie rücksichtslos wir Hüter diese Waffen benutzen, die oft ganze Zivilisationen in Sekunden auslöschen könnten.

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Bungie zeigt im neuen Trailer die Zukunft von Destiny 2 nach The Final Shape

Wardcliff-Spule

Was kann die Waffe? Die Wardcliff-Spule verschießt eine Salve voller Raketen auf seine Feinde, die sie sogar für kurze Zeit verfolgen können.

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Die Wardcliff-Spule

Warum ist die Waffe so gefährlich? Für viele ist die Wardcliff-Spule einfach ein heftiger Raketenwerfer, der viele Raketen verschießt, doch laut Lore steckt da vielmehr dahinter. Die Waffe verschießt nicht irgendwelche Raketen, sie verschießt seltsame Materie.

Während normale Materie einfach nur aufprallt, verhält sich seltsame Materie wie eine Art Virus. Alles, was seltsame Materie berührt, so die Theorie, wird in seltsame Materie umgewandelt. Im besten Fall entsteht dabei nur eine Explosion. Im schlimmsten Fall löst sich die getroffene Materie auf und verwandelt sich in einen Klumpen Quarks (Bausteine von Materie). Einfach gesagt, ihr werdet in eure Einzelteile zerlegt.

Was daran so gefährlich ist, ist vor allem die Tatsache, wie Hüter mit der Waffe umgehen. In Raids gab es oft den Moment, in dem ein Hüter sich mit diesem Gerät in die Luft gejagt hat. Im Spiel geht das ohne Konsequenzen aus, doch wenn das die Realität wäre, würden sich ganze Einsatztrupps einfach auflösen oder ganze Planeten nicht mehr existieren, weil alles in seine Einzelteile zerlegt würde.

Eines der besten Spiele zu Warhammer ist gerade kostenlos mit Twitch Prime

Mit Twitch Prime gibt es in den nächsten Wochen ein taktisches Rollenspiel aus dem Warhammer-Universum – und das kostenlos. MeinMMO verrät euch, welches Spiel das ist und wie ihr es euch sichern könnt.

Was ist das für ein Spiel? Nutzer von Twitch Prime können sich ab sofort Mordheim: City of the Damned sichern. Dabei handelt es sich um einen rundenbasierten Strategietitel aus dem Warhammer-Universum, der in einem Fantasy-Setting spielt. Es ist einer der besten Spiele für Warhammer Fantasy.

  • In dem Spiel verschlägt es euch in die gleichnamige Stadt Mordheim. Dort ist ein mysteriöser Komet abgestürzt, weshalb mehrere Banden um die Vorherrschaft in dem Gebiet kämpfen.
  • Der abgestürzte Komet brachte wertvolle Artefakte mit sich, die ihr nun sammeln könnt.
  • Ihr befehligt unterschiedliche Trupps aus Fraktionen wie den Schwestern des Sigmar oder den Skaven. Mit der Zeit levelt ihr auf und findet neue Ausrüstung.
  • Wenn ihr nicht gerade durch die Stadt schleicht, kämpft ihr in rundenbasierten Kämpfen gegen andere Truppen.

Obwohl dieser Warhammer-Titel in einem Fantasy-Setting spielt, legt Mordheim: City of the Damned mehr Wert auf das taktische Gameplay als die Story. Allerdings: Das Spiel hat einen hohen Schwierigkeitsgrad, weshalb er nicht unbedingt für Neulinge zu empfehlen ist, sondern eher für Veteranen.

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Mordheim: City of the Damned – Der Trailer zum Taktik-Rollenspiel

Mordheim gibt es kostenlos auf Twitch Prime

Wie komme ich an das Spiel? Um euch Mordheim: City of the Damned zu sichern, müsst ihr euer Twitch-Konto mit eurem Amazon-Prime-Account verbinden. Das setzt voraus, dass ihr Amazon Prime kostenpflichtig abonniert habt.

Bei Amazon Prime müsst ihr mit Kosten von etwa 89,90 Euro pro Jahr oder 8,99 Euro pro Monat rechnen. Studenten und Auszubildende bekommen 50 % Rabatt.

Habt ihr das Abonnement, könnt ihr euch mit dem Link zur Prime Gaming Verknüpfung einloggen und den Punkt „Verknüpfe ein Twitch-Konto“ anklicken. Meldet ihr euch mit eurem Twitch-Konto an, habt ihr den Account verknüpft.

Mordheim: City of the Damned findet ihr dann, indem ihr auf der Hauptseite von Twitch oben rechts auf die Krone klickt. Geht dann auf „Jetzt sichern“, sucht Mordheim aus der Spieleauswahl heraus und fügt es eurem Konto hinzu, indem ihr auf „Spiel aktivieren“ und dann „Spiel holen“ geht.

Welche Vorteile hat Twitch Prime? Neben Mordheim: City of the Damned gibt es noch andere Spiele, die ihr euch sichern könnt. Zudem erwarten euch exklusive Emotes, Zugänge zu Chats in Streams, Rabatte auf Spiele und ein kostenloses Abo pro Monat für einen Streamer eurer Wahl.

Mordheim: City of the Damned hat zwar einen hohen Schwierigkeitsgrad, doch es ist eines von mehreren Spielen, mit dem ihr in die Welt von Warhammer einsteigen könnt. Daneben gibt es noch 6 weitere Titel, mit denen ihr einen geschmeidigen Einstieg habt: Die 7 besten Spiele, um in die Welt von Warhammer einzusteigen

Spieler findet vollständig ausgestattete Basis in Dune: Awakening mit „zu viel Gratis-Zeug“, behält sie dann einfach

Der eigene Unterschlupf ist in Dune: Awakening ein zentraler Anlaufpunkt für viele Spieler. Ein User hat kürzlich eine verlassene Basis gefunden und sie für sich beansprucht – und dabei zahlreichen Loot abgestaubt.

Wie kann man eine Basis verlassen? In Dune: Awakening haben Spieler viele Freiheiten, um ihre Basis zu bauen. Sie können sie hinsetzen, wo sie möchten, und dabei sogar anderen Fans im Weg sein. In eurem eigenen Unterschlupf seid ihr geschützt vor Sandwürmern oder der bedrohlichen Hitze. 

Umso erstaunlicher ist es, dass es verlassene Unterschlüpfe gibt, die andere Spieler hinterlassen haben. Ein User auf Reddit konnte dadurch aber einen grandiosen Glücksfund machen und eine Basis für sich beanspruchen, die voller Loot war.

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Spieler schafft das Unmögliche in Dune: Awakening auf Steam, reitet auf einem Sandwurm durch die Wüste

Spieler findet mit viel Glück eine Basis voll Loot

Was hat der Spieler gefunden? Ein User zeigt auf Reddit, dass er einen ausgebauten Unterschlupf gefunden habe, in der es „Tonnen von Loot“ gegeben habe. In einem Post zeigt er, welche Objekte sich in der Basis befanden. 

Der Top-Kommentator schreibt, dass der Fan besonders großes Glück hätte, da es sich um eine Basis aus Stahl handelt. Stahl ist eine wertvolle Ressource im MMORPG, weshalb sich der Finder glücklich schätzen kann – immerhin habe er erst 20 Stunden im Spiel verbracht.

Der User gibt auch zu, dass es für ihn viel zu viel Gratis-Items in dem Unterschlupf gäbe. Da bleibt die Frage offen, wieso der Vorbesitzer die Basis überhaupt verlassen hat.

Wieso wurde die Basis zurückgelassen? Leider gibt es eine Quest, bei der ihr eure eigene Basis aufgeben müsst. Es gibt zwar Tricks, um sie schnell wieder zu beanspruchen (wie auf Reddit erklärt), aber vermutlich wissen nicht alle Spieler, dass es so eine Option gibt.

In den Kommentaren schreiben einige User außerdem, dass es für GiIden praktischer wäre, die alte Basis zurückzulassen, wenn sie eine neue bauen. So könnten sich immerhin einige Spieler daran erfreuen, dass sie direkt zum Start wertvolle Items gefunden haben.

Andere Spieler berichten zudem, dass es sein könne, dass die Steuern für den Unterschlupf einfach nicht bezahlt wurden. Jedoch weisen einige User daraufhin, dass das so kurz nach dem Start des MMORPGs noch keine Rolle spielen könne.

Damit euch solche Anfängerfehler nicht passieren, mit denen ihr beispielsweise eure Basis verlieren würdet, solltet ihr euch die Tipps und Tricks für Einsteiger auf MeinMMO gut einprägen. Hier erfahrt ihr auch, was die Vermessungssonden bringen und was ihr beim Klassensystem beachten müsst: Dune: Awakening – 10 Tipps für Einsteiger, die euch den Start spürbar erleichtern

Sony will sicherstellen, dass Marathon trotz „gemischtem Feedback“ nicht so läuft wie Concord

Bereits vor dem Release ist die Stimmung rund um Sonys neuen Extraction-Shooter Marathon mehr als nur angeknackst. Doch trotz vieler Kritik will Sony seinem Projekt weiterhin eine „optimale Chance auf Erfolg“ bieten.

Wie steht es um Marathon? Der Ruf rund um Marathon ist nach einer kritischen Aufnahme von potenziellen Spielern und Experten, sowie weiteren Kontroversen wie dem Diebstahl von Designs einer unbeteiligten Künstlerin durchaus negativ behaftet.

Der CEO der Playstation Studios, Hermen Hulst, ist da jedoch weniger pessimistisch eingestellt, wie man es ihm zumindest aus einem Gespräch des „Fireside Chats“ entnehmen kann. Was Marathon betrifft, wolle Sony ein „sehr gewagtes, sehr innovatives und zutiefst fesselndes Spiel“ entwickeln. Und darauf würde das Unternehmen sorgfältig achten.

Hier seht ihr den Trailer zu Marathon, das nach dem neusten Stand noch dieses Jahr erscheinen soll:

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Bungie zeigt erstes Gameplay zu Marathon im Trailer

Marathon soll die „optimale Chance auf Erfolg“ erhalten

Wie wollen sie das anstellen? In dem Gespräch erklärt der CEO, wie Sony sicherstellen will, dass Marathon beim Release die „optimale Chance auf Erfolg“ erhalten wird – und das trotz „gemischtem“ Feedback. Denn das sei ein Teil des Prozesses:

Wir gehen durch die Testzyklen und überwachen den geschlossenen Alpha-Zyklus, den das Team gerade durchlaufen hat. Wir nutzen alle Lektionen, die wir gelernt haben. Wir nutzen die Möglichkeiten, die wir in der Analytik und den Benutzertests entwickelt haben, um zu verstehen, wie das Publikum mit dem Titel umgeht. […] Das ständige Testen und Überprüfen von Hypothesen, über die wir gerade gesprochen haben, ist für mich so wertvoll, um den Titel zu überarbeiten und ständig zu verbessern.

Hermen Hulst, CEO von Sony Interactive Entertainment, Studio Business Group und PlayStation Studios (via Fireside Chat, Sony)

Welche Rolle spielt Concord in der Thematik? Ehemalige Entwickler von Bungie arbeiteten auch für Firewalk Studios, die beide von Sony aufgekauft wurden. Diese entwickelten den Hero-Shooter Concord, der sich als einer der größten Flops von Sony und Videospielen der jüngsten Vergangenheit erwies. 

Hulst begründet den Misserfolg von Concord dadurch, dass es sich um ein Spiel handelte, das „nicht differenziert genug gewesen sei, um bei den Spielern Anklang zu finden.“ 

Laut des CEOs veranlasste die Situation Sony dazu, ihre eigenen Entwicklungsprozesse zu überprüfen, um „sicherzustellen, dass sie die gleichen Fehler nicht noch einmal machen.“

Viele Spieler vermuteten, dass Marathon aufgrund der derzeitigen Stimmung und dem vom CEO erwähnten „gemischten Feedback“, das Releasedatum des Spiels am 23. September 2025 doch noch verschoben werden könnte. Doch dazu gab es in dem neusten Gespräch keine weiteren Informationen. Obwohl Marathon noch nicht erschienen ist und die Macher optimistisch bleiben, ist sich ein Experte sicher, dass das Spiel keine Chance haben wird: Experte erklärt in 1.600 Wörtern, warum das neue Spiel von Bungie schon vorm Release keine Chance mehr hat

Quelle(n):
  1. PC Gamer
  2. Sony

Die 7 stärksten Charaktere aus Dandadan im Ranking, die Okarun das Leben schwer machen

Im Anime und Manga von Dandadan müssen sich Okarun und Momo fiesen Aliens, Geistern und anderen übernatürlichen Wesen stellen. MeinMMO listet euch die stärksten Charaktere auf.

Wonach haben dir das Ranking aufgestellt? In dem Ranking haben wir mehrere Faktoren berücksichtigt. Darunter die allgemeinen Fähigkeiten, die körperliche Kampfkraft und das logische Denkvermögen der Charaktere. Die Auflistung ist dabei subjektiv und es könnte sein, dass ihr einige Plätze anders seht.

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Dandadan: Offizieller Trailer zu Staffel 2 des Animes

Die 7 stärksten Charaktere aus Dandadan im Power-Ranking

Platz 7: Seiko Ayase

Den letzten Platz in diesem Ranking belegt die Großmutter von Protagonistin Momo. Seiko ist eine fähige Geister-Seherin. Ihre wahre Stärke liegt darin, die Macht der lokalen Götter innerhalb ihrer Heimat zu kanalisieren. Das ist zugleich aber auch ihr größter Nachteil: Sie ist an einen Ort gebunden und außerdem ihrer Heimat schwächer.

Ihr größter Pluspunkt ist das umfangreiche Wissen zu Geistern. Sie unterstützt die Protagonisten mit ihrem Wissen und kann auch mit ihrem Baseballschläger ordentlich zuhauen. Eine weitere Stärke ist ihre Jugend: Wenn wir mal alt sind, wollen wir genauso gut aussehen wie Seiko!

Platz 6: Evil Eye

Direkt in Staffel 2 geht es mit dem Evil Eye (Böses Auge) weiter. Er ist ein Yokai, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die gesamte Menschheit zu töten. In seiner ursprünglichen Form kann er Menschen befehlen, sich selbst umzubringen. In Jijis Körper jedoch besitzt er die Fähigkeit, den Groll anderer Personen in einen Fußball zu pressen. 

Den Ball kann der Yokai dann auf seine Gegner schießen, und zwar so fest, dass jeder Fußballer in EA Sports FC blass vor Neid wird. Umgekehrt kann er auch eine starke Barriere erschaffen, wie die verfluchte Hausbarriere, und Angriffe zurückwerfen. Durch seine Agilität wird Evil Eye zu einem ernstzunehmenden Gegner.

Platz 5: Momo Ayase

Momo ist die Protagonistin von Dandadan und eine der wenigen Menschen, die es in dieses Ranking geschafft haben. Das Mädchen besitzt telekinetische Fähigkeiten, die sie vielseitig einsetzen kann. Das ist auch ihre größte Stärke: Sie kann in Kämpfen schnell schalten und ihre Kräfte kreativ einsetzen.

Dazu zählt, dass Momo sogar Flüche unterdrücken oder schwere Objekte auf Feinde werfen kann. Sie kann sogar andere heilen. Von der gesamten Truppe ist sie diejenige, die die Pläne schmiedet. Ohne Momos kluges Köpfchen wäre Okarun vermutlich schon eher draufgegangen. Wir sind gespannt, welche Kräfte sie noch entfalten wird.

Platz 4: Turbo Granny

Die Turbo Granny ist der bislang stärkste Yokai, den es im Anime zu sehen gab. Sie ist vor allem für ihre übermenschliche Geschwindigkeit bekannt, obwohl sie das Aussehen einer alten Oma hat, der man am liebsten über die Straße helfen würde. Sie ist vor allem deshalb ein so ernstzunehmender Gegner, weil sie jeden Körper besetzen und andere verfluchen kann, die nicht vor ihr wegrennen können. 

Der Fluch kann sich sogar auf weitere Ziele ausweiten. Ihre Gegner bringt sie dann um, indem sie Herzstillstände oder innere Blutungen hervorruft. Das macht sie zu einem ernstzunehmenden Gegner. Zum Glück kann Okarun ihre Kräfte für sich nutzen.

Auf der nächsten Seite kommen Charaktere vor, die es bisher nur im Manga gibt.

Das „Ab 18“-Spiel Stellar Blade besitzt bereits freizügige Charaktere, doch 41 % der Mods zeigen, dass da noch mehr geht

Nachdem Stellar Blade auf der PS5 ein unerwarteter Erfolg war, ist das Spiel nun auch auf Steam verfügbar. Und gemeinsam mit einer PC-Version erschien auch das, was allen Spielern bereits bewusst war. 

Was ist das für ein Spiel? Stellar Blade ist ein Action-Adventure Spiel von SHIFT UP Corporation, in dem man als Protagonistin EVE versucht, in einer futuristischen Welt die Menschheit und den Planeten vor einer bösen Macht zu retten. Dafür bietet das Spiel Kämpfe im Soulslike-Stil, die zwar ein bisschen weniger herausfordernd, aber dafür mit „spezielleren“ Animationen in „interessanten“ Outfits versehen sind.

Stellar Blade scheint den Bewertungen nach mit dessen Gameplay zu überzeugen (auf Steam „äußerst positiv“, mit 95 % der knapp 10.000 Bewertungen im positiven Bereich), doch das ist, wer hätte es gedacht, nicht das einzige, das überzeugt. Die Darstellung der weiblichen Charaktere kommt bei der Spielerbase ziemlich gut an, doch die schien für manche Modder noch nicht explizit genug zu sein, wie die neusten Mods zeigen.

Hier seht ihr den Trailer zu Stellar Blade, das ihr nun auch auf dem PC spielen könnt:

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Das Action-Adventrue Stellar Blade zeigt den Story-Trailer für PS5

„Lasst die Modder mit dem ultimativsten Fanservice aller Zeiten beginnen.“

Was beinhalten die Mods? Wer hätte erwartet, dass die Mod-Optionen für die PC-Version das bereits sehr freizügige Spiel noch obszöner machen könnten? – So gut wie jeder, zumindest, wenn es nach der Community geht. 

Insgesamt 96 der 234 verfügbaren Mods für Stellar Blade auf dem PC sind für Erwachsene getaggt. Das sind 41 %, beinah die Hälfte aller verfügbaren Mods. (via PC Gamer)

Die meisten dieser Mods sind genau das, was zu erwarten war. Verschiedene Möglichkeiten, die bereits vielversprechenden, wenig zu erahnenden Outfits noch knapper zu machen – bis zur vollkommenen Nacktheit. Natürlich steht es jedem Spieler frei, sein Spiel so zu spielen, wie er oder sie das möchte. Die prozentuale Menge der NSFW-Mods ist für Stellar Blade vielleicht keine Überraschung, doch trotzdem auf eine Art und Weise beeindruckend.

Wie ist die Reaktion der Community? Bereits unter dem Launch-Trailer von Stellar Blade für den PC auf YouTube zeigt sich, wie sehr die Fans sich auf die Steam-Version und dessen dementsprechende Möglichkeiten gefreut haben:

  • @CamPlays355: „Wir wissen alle, was passieren wird.“
  • @alexisandrewsantos2033: „Lasst die Modder mit dem ultimativsten Fanservice aller Zeiten beginnen.“
  • @Powerful26Beatss: „Modder, macht euer Ding.“

Auch auf Steam zeigen die Rezensionen eine Reaktion auf das Offensichtliche, jedoch kann man aus ihnen auch entnehmen, dass die freizügige Art des Spiels auch „nur“ ein Bonus sei. Das Spiel sei für den PC sehr gut optimiert und mache ordentlich Spaß:

  • UndeadDarkspawn: „Kam für die Brüste, blieb für das Gameplay und die Brüste.“
  • Juicy: „Auch wenn das Spiel viel mit Hintern ködert, ist es tatsächlich echt gut gemacht.“
  • Who2b: „Das Gameplay ist so gut, dass sogar die HANDLUNG mitwackelt!“
  • ithorien: „Ja, dieses Spiel ist sehr sexy. Lassen wir das erst einmal beiseite. Aber hinter all dem verbirgt sich ein tolles Action-Soulslike mit fesselnden Kämpfen, interessanten Gegner und einer wirklich coolen Atmosphäre. Das ist der wahre Nachfolger von Bayonetta.“

Stellar Blade und dessen Macher sind sich durchaus bewusst, wie Spieler auf ihre Charaktere im Spiel und dessen Präsentation reagieren. Das Spiel ist schlichtweg für dessen freizügige Charaktere bekannt und beliebt. Doch dessen Hauptcharakter EVE scheint das auch mitbekommen zu haben, und die findet das gar nicht gut: Das „Ab 18“-Spiel Stellar Blade auf PS5 ist bekannt für freizügige Charaktere, einer von ihnen hat jetzt genug von euch

Quelle(n):
  1. PC Gamer
  2. Steam

In einem neuen Vampir-RPG auf Steam müsst ihr aufpassen, wen ihr aussaugt: Ihr könntet zahlreiche Enden verpassen

Im neuen Vampir-RPG Blood of Dawnwalker auf Steam dreht sich alles um die Geschichte. Doch wenn euer Blutdurst hochkommt, müsst ihr aufpassen, denn euer nächstes Opfer könnte ein wichtiger Questgeber sein.

Was ist das für ein Spiel? Das neue Vampir-RPG Blood of Dawnwalker setzt den Fokus auf eine starke Erzählung und lebendige Geschichte, die sich als „narratives Sandbox-Erlebnis“ entfalten soll. Spieler schlüpfen dabei in die Rolle von Coen, einem „Dawnwalker“, der sich zwischen Seuchen und Konflikten im Europa des 14. Jahrhunderts durchschlagen muss.

Hinter dem RPG stecken die Entwickler von Rebel Wolves, die zum Teil aus ehemaligen Entwicklern von Wichter 3 bestehen. Das zeigt sich auch im Design des Spiels.

Hier könnt ihr den Trailer zu Blood of Dawnwalker sehen:

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The Blood of Dawnwalker: Cinematischer Trailer für das neue Action-RPG mit Vampiren

Viele Wege, die sich verbauen lassen

Was zeichnet das Spiel aus? Blood of Dawnwalker will genau das Gegenteil eines linearen Abenteuers sein. Entwickler Mateusz Tomaszkiewicz betonte in einem Interview mit Xbox Wire, dass die Entwickler viele verschiedene Enden zur Verfügung stellen, die man auch gut verpassen kann.

So soll man sich zum Beispiel einer Menschen-Rebellion anschließen und ihr zum Sieg verhelfen können. Es kann aber auch passieren, dass man den NPC für die Rebellion niemals anspricht und die Geschichte ganz anders ausgeht.

Wir wollten den Spielern so viel Kontrolle über die Geschichte wie möglich geben, ein klares Ziel, aber viele Wege, es zu erreichen […] Man kann sich mit der menschlichen Rebellion verbünden oder das Spiel beenden, ohne ihnen jemals zu begegnen

Mateusz Tomaszkiewicz bei Xbox Wire

Dabei soll jede Aktion Einfluss auf das Spiel haben, dass sich um den eigenen Charakter herum bildet. Zum Beispiel, wenn mal wieder der Vampirdurst drückt. Dann muss im Notfall auch einfach der nächste NPC oder Begleiter dran glauben, ob man möchte oder nicht.

Nachdem die Begleiter zum Mittagessen geworden sind, werden sie jedoch nicht einfach mit der Geschichte fortfahren. Die NPCs finden solche Aktionen nämlich gar nicht cool und je nachdem, wen es trifft, können ganze Geschichten und Handlungsstränge anders verlaufen.

So ergibt sich für jeden Spieler ein individueller Spieldurchlauf, der durch die Aktionen und Entscheidungen beeinflusst wird.

Blood of Dawnwalker soll 2026 auf Steam, Xbox Series X|S und PS5 erscheinen und setzt auf die Unreal Engine 5, die unter anderem die wichtigen Tag- und Nacht-Wechsel umsetzen soll. Auch das Nichtstun wird in Blood of Dawnwalker einen Einfluss haben: Neues Rollenspiel der Macher von Witcher 3 lässt euch dreimal überlegen, ob ihr Minispiele wirklich spielen wollt

Quelle(n):
  1. Gamesradar

Helldivers 2 ist jetzt in noch mehr Ländern auf Steam verfügbar – Spieler feiern das mit neuem Generalbefehl: „Verstärkung ist eingetroffen“

Helldivers 2 konnte in einigen Ländern der Welt nicht auf Steam gespielt werden. Dieser Regio-Lock ist nun aufgehoben – zumindest teilweise. Die Spieler feiern das auf ihre eigene Art.

Wie sieht es mit dem Regio-Lock aus? Auf Reddit berichten zahlreiche Spieler, dass die Regionssperre auf Steam in ihren Ländern aufgehoben wurde, darunter die Philippinen und Lettland. Helldivers 2 war vom Release an nur in einem Teil der Welt verfügbar.

Auf SteamDB ist allerdings zu sehen, dass es immer noch 8 Länder gibt, die keinen Zugriff auf Helldivers 2 haben. Darunter befinden sich:

  • Weißrussland
  • Kuba
  • Iran
  • Japan
  • Nordkorea
  • Russland
  • Syrien
  • Vietnam

Ob und wann diese Länder ebenfalls einen Zugriff auf Helldivers 2 erhalten werden, ist bislang unklar. Es gibt bislang nämlich noch keine Meldung von Sony, wieso das Unternehmen seine PC-Spiele plötzlich in mehr Ländern anbietet. Reddit-User DoNeor vermutet, dass die PC-Version von Stellar Blade ihre Meinung geändert haben könnte.

Die Aufhebung der Regionssperre gilt übrigens nicht nur für Helldivers 2, sondern auch für The Last of Us Part II Remastered, Spider-Man 2 und God of War Ragnarok. Das berichtet User Wario64 auf Bluesky

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Helldivers 2: Das neue Update Omens of Tyranny erfüllt langersehnten Wunsch

Mehr Spieler zur Verstärkung der Truppen

Wie reagieren Spieler? Nicht nur die Fans, in denen vorher die Sperre galt, freuen sich. Auch diejenigen, in deren Länder Helldivers 2 erhältlich ist, freuen sich über die Verstärkung. So schreibt icelordcyro auf Reddit, dass mehr Verstärkung eingetroffen sei.

Hinzu kommt eine große Bitte, die einige User an die Community haben. Sie geben einen neuen Generalbefehl (Major Order) auf Reddit, dass Spieler ihre negativen Reviews auf Steam überarbeiten sollen. Damit spielen sie auf die Generalbefehle an, die besondere Missionen für die Community sind.

So lautet der Befehl an die Spieler, dass sie alle negativen Wertungen überarbeiten sollen, die aufgrund des Regio-Locks entstanden sind. Momentan steht der Shooter bei 77 % positiven Reviews auf Steam, was sich durch den Community-Aufruf vielleicht nochmal ändern könnte.

Auch rund 1,5 Jahre nach dem Release von Helldivers 2 versorgen die Entwickler den Shooter mit neuen Updates, Missionen und Items. Spieler befürchteten, dass das nicht mehr lange so bleibt. Doch dazu gaben die Entwickler ein Statement: Soldaten von Über-Erde fürchten, dass die Entwickler Helldivers 2 verlassen, jetzt gibt der Chef eine klare Antwort

Profi hat über 8.000 Stunden in Call of Duty, versucht sich an einem anderen Shooter und zeigt, dass er eigentlich gar nicht zielen kann

Ein bekannter „Call of Duty“-Profi hat einen neuen Shooter und zeigte dabei unabsichtlich, wie abhängig er von dem Aim-Assist ist.

Um wen geht es? Kris „Swagg” Lamberson ist ein US-amerikanischer E-Sportler, YouTuber und Twitch-Streamer, der professionell für den FaZe Clan spielt. Er zählt zu den größten Streamern zu Call of Duty und hatte in den vergangenen 3 Monaten durchschnittlich 3.700 Zuschauer auf Twitch (via Sullygnome).

Swagg spielt vor allem Call of Duty: Warzone, aber auch den Multiplayer der verschiedenen Ableger. In den verschiedenen Teilen der Reihe sammelte er tausende Stunden Spielzeit. Allein auf Twitch war er mit Call of Duty über 8.000 Stunden live, davon 7.400 in Warzone.

In seinen Streams fällt er durch sein starkes Gameplay auf. Er erzielt regelmäßig viele Kills und gilt insgesamt als starker Spieler. Auf YouTube zeigt er zudem starke Waffen-Loadouts – also welche Waffen in Warzone gerade Meta sind und wie ihr diese spielen solltet.

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Rainbow Six Siege X – Trailer zeigt das größte Update zum Ubisoft-Shooter

Profi zeigt versehentlich, dass er ohne Aim-Assist nicht zielen kann

Welchen Shooter spielte Swagg? Am 10. Juni hat Ubisoft ein großes Update für den Taktikshooter Rainbow Six: Siege veröffentlicht. Das Spiel heißt nun Siege X und hat einige Änderungen im Gepäck, darunter ein neuer permanenter Modus, eine Überarbeitung des Sounds, neue zerstörbare Umgebungsobjekte und die Rückkehr des Unranked-Modus. Zur feierlichen Veröffentlichung des großen Updates spielten auch einige Streamer Siege X, die eigentlich nichts mit Rainbow Six zu tun haben – darunter auch Swagg.

Das ist jetzt in dem Shooter passiert: Der CoD-Profi hatte große Probleme beim Zielen. Swagg schafft es nur mit Mühe, sein Fadenkreuz auf einem Gegner zu platzieren. Das Gameplay wirkt, als würde man einem Shooter-Neuling zuschauen, und nicht einem Profi-Spieler (via Twitch)

Zielen ohne Aim-Assist erfordert Können

Wieso zielt er so schlecht? Als CoD-Profi ist es Swagg gewohnt, mit einem Controller zu spielen. In Call of Duty setzen die meisten professionellen Spieler auf Controller, da dort das Zielen mit einem starken Aim-Assist unterstützt wird. Beim Aim-Assist handelt es sich um eine Zielhilfe, die nur Controller-Spieler nutzen können und das Fadenkreuz eines Spielers automatisch in die Richtung eines Gegners zieht.

In Rainbow Six: Siege gibt es allerdings keinen Aim-Assist. Spieler müssen dort komplett eigenständig zielen, auch am Controller. Das erfordert Übung und eine kontrollierte Handhabung der Sticks. Swagg ist es jedoch nicht gewohnt, ohne Aim-Assist zu spielen und hat deshalb Schwierigkeiten, das Fadenkreuz präzise zu bewegen. Er kann quasi ohne Aim-Assist nicht gut zielen.

Dass er ohne Aim-Assist Probleme hat, stellte Swagg aber auch selbst fest und sagte nach seinen fehlgeschlagenen Zielversuchen im Stream: „Hier gibt’s ja nicht mal ein bisschen Aim-Assist, Bro, also daaaamn, ich schieße echt furchtbar, ich hab keine Kontrolle über meinen Scheiß. […] Ich bin Aim-Assist-Main.“

Swagg ist nicht der erste CoD-Profi, der feststellt, dass er ohne den Aim-Assist gar nicht mal so gut schießen kann. Auch der Weltmeister Anthony „Shotzzy“ Cuevas-Castro stieß an seine Grenzen – dabei versuchte dieser es sogar mit Maus und Tastatur: Call of Duty: Weltmeister will beweisen, dass der Aim-Assist kein krasser Vorteil ist – Geht komplett nach hinten los

KI wie ChatGPT sagt Nutzern, was sie hören wollen: Doch das könnte für die Gen Z zu einem echten Problem werden

Künstliche Intelligenz wird von vielen Personen im Alltag genutzt. Und die Generation Z hat KI als Therapie-Hilfe entdeckt. Doch genau das kann zu einem großen Problem führen, wie Wissenschaftler warnen. Denn die KI erzählt Nutzern das, was sie gerne hören wollen.

Künstliche Intelligenz wie ChatGPT spielt mittlerweile im Alltag vieler Menschen eine wichtige Rolle. Vor allem die Generation Z (geboren zwischen 1998 und 2010) nutzt sehr gerne KI. Die Generation Z gilt ohnehin als die Gruppe, die mit dem Handy in der Hand geboren worden ist.

Doch die jungen Menschen gehen so weit, dass sie wichtige Lebensentscheidungen nur noch mit Hilfe von KI trifft. Doch genau das könnte ein echtes Problem werden. Denn Experten warnen: KI erzählt immer genau das, was man hören will. Davon berichtet das englischsprachige Magazin ArsTechnica.

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Die Gen Z vertraut KI, doch die KI ist nicht unbedingt ehrlich

Was ist das Problem mit KI? Künstliche Intelligenz wird bisher vor allem mit menschlichen Daten trainiert. Das gilt mehr oder weniger für alle großen Sprachmodelle. Doch KI wie ChatGPT oder Google DeepMind haben schon länger das Problem, dass sie den Nutzern zu schmeichelhafte Antworten geben.

Das führt aber zu einem neuen Problem: Experten warnen davor, dass die angenehme Art der Chatbots dazu führen kann, dass sie Antworten geben, die einige der Fehlentscheidungen ihrer menschlichen Nutzer bestärken. Andere weisen darauf hin, dass psychisch kranke Menschen besonders gefährdet sind, nachdem berichtet wurde, dass einige nach der Interaktion mit Chatbots durch Selbstmord gestorben sind.

Das liegt auch daran, weil Chatbots in der Hinsicht ein Spiegelbild von den eigenen Überzeugungen sind. So erklärt Matthew Nour, Psychiater und Forscher für Neurowissenschaften und KI an der Universität Oxford:

Man denkt, man spreche mit einem objektiven Vertrauten oder Ratgeber, aber in Wirklichkeit blickt man in eine Art verzerrten Spiegel, der einem die eigenen Überzeugungen zurückspiegelt. (…)

Diese Dinge führen zu diesem perfekten Sturm, bei dem eine Person verzweifelt nach Bestätigung und Zuspruch sucht, gepaart mit einem Modell, das von Natur aus dazu neigt, dem Teilnehmer zuzustimmen.

Diejenigen, die den Chatbot als „Freund“ ansahen, berichteten auch über eine geringere Sozialisierung mit anderen Menschen.

Das aktuelle Risiko ist zusätzlich, dass viele junge Menschen sich auf die Antworten und auf den Ratschlag von KI verlassen. Am Ende sind das aber nur ihre eigenen, gespiegelten Bedürfnisse und keine echten Ratschläge.

Ein weiterer Kritikpunkt von Experten: KI könnte Produkte der KI-Firma unterbewusst empfehlen, ohne dass es die Nutzer merken würden.

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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus

Firmen wollen Chatbots weniger kriecherisch machen

Was tun Firmen dagegen? Firmen wie OpenAI (ChatGPT) oder Anthropic (Claude) versuchen gerade, ihre Chatbots so zu trainieren, dass diese weniger unterwürfig sind. So berichtet etwa Amanda Askell, die bei Anthropic an der Feinabstimmung und KI-Ausrichtung arbeitet, dass man Charaktertraining einsetze, um die Modelle weniger unterwürfig zu machen. Damit will man erreichen, dass der Chatbot nicht nur freundlich ist, sondern auch wertvolles Feedback teilt.

Das ideale Verhalten, das Claude manchmal an den Tag legt, ist zu sagen: ‚Ich höre mir den Geschäftsplan gerne an, aber der Name, den du dir für dein Unternehmen ausgedacht hast, gilt in dem Land, in dem du dein Geschäft eröffnen willst, als sexuelle Anspielung.‘

Die Sozialisierung ist für die Generation Z schon länger ein Problem: Während viele junge Erwachsene im Alter von 20 und 25 Jahren beginnen, sich mit Aufgaben wie dem Bezahlen von Steuern, dem Tanken oder der Haushaltsführung zu befassen, ist der Gang in ein Geschäft zu einer mühsamen Aufgabe geworden: Die Gen Z erklärt, dass ihr neuer Endgegner an der Käsetheke und im Supermarkt auf sie lauert

Quelle(n):
  1. arstechnica.com

Die Reviews von Monster Hunter Wilds stürzen bei Steam auf größtenteils negativ ab, die Performance wird für viele immer schlimmer

Monster Hunter Wilds kämpft auf Steam mit massiven Problemen. Obwohl das Spiel bei seiner Veröffentlichung gefeiert wurde, sind die jüngsten Reviews auf „Größtenteils Negativ“ abgestürzt. Grund dafür, sind anhaltende Performance-Probleme.

Das ist die Situation:

Schaut man sich die Steam-Seite von Monster Hunter Wilds an, zeichnet sich ein düsteres Bild. Während die Gesamtbewertung des Spiels noch bei „Ausgeglichen“ steht, sind die Rezensionen der letzten 30 Tage zu über 70 % negativ. Dieser Absturz hat dazu geführt, dass die jüngste Bewertung auf „Größtenteils Negativ“ gefallen ist – ein alarmierendes Zeichen für ein so großes Franchise.

Die Hauptursache dafür sind weiterhin massive Performance-Probleme auf dem PC, die auch Monate nach dem Launch nicht ausreichend behoben wurden. Es liegt also nicht an den Inhalten des Spiels.

Auf Steam sind die kürzlichen Rezensionen größtenteils negativ. Stand: 13. Juni, 18:30 Uhr

Was sind die Gründe für die negativen Rezensionen?

Viele Spieler berichten von starken Framerate-Einbrüchen, Abstürzen und schlechter Optimierung, wodurch das Spiel für viele nahezu unspielbar geworden ist. Einige Spieler geben an, dass ein kürzliches Update die Situation verschlimmert habe: Nach dem Patch sei die Performance bei ihnen deutlich schlechter als zuvor, obwohl das Spiel zu Release noch flüssig lief.

Mit diesen technischen Problemen wird am häufigsten gekämpft:

  • Starke Performance-Probleme: Viele Nutzer klagen über instabile und niedrige Framerates (FPS), selbst auf High-End-Hardware. Das Spiel läuft oft ruckelig und unzuverlässig
  • Abstürze: Es kommt regelmäßig zu Abstürzen, teilweise bereits beim Start des Spiels. Die Ursachen sind vielfältig, von inkompatiblen Einstellungen bis zu Problemen mit bestimmten Hardware-Konfigurationen.
  • Ruckler und Einbrüche bei der Bildrate: Besonders beim Drehen der Kamera oder bei Szenenwechseln treten spürbare FPS-Drops und Ruckler auf.
  • Probleme mit Texturen: Es wird von unscharfen oder gar nicht ladenden Texturen berichtet.
  • DRM-Software Enigma Protector: Capcom hat kürzlich die umstrittene DRM-Software Enigma Protector hinzugefügt. Solche Programme sind dafür bekannt, dass sie die Performance beeinträchtigen und bei der Community generell unbeliebt sind, da sie als Eingriff in die Rechte der ehrlichen Käufer gesehen werden. MeinMMO berichtete bereits im Januar darüber.

Zusammengefasst sind die häufigsten Beschwerden: instabile Framerates, regelmäßige Abstürze, schlechte Optimierung und Probleme mit Texturen und Systemauslastung. 

Wie reagieren die Steam-Spieler?

Die Stimmung in der Community ist gekippt. Die Performance war auf dem PC schon seit Beginn ein Problem. Dadurch, dass diese Probleme aber eher schlimmer als besser werden, sind die PC-Spieler mittlerweile deutlich frustriert.

Hier ein Auszug der kürzlichen Steam-Reviews aus dem Juni:

  • Lucapon: “Das Spiel wäre gut, wenn nicht sowohl Denuvo als auch Capcoms eigenes DRM die gesamte CPU fressen würden.”
  • Bam: “Leider ist dies das beste Beispiel dafür, dass Potenzial verschenkt wurde, weil die Entwickler sich weigern, ihre Spiele zu optimieren. Stattdessen setzen sie auf Mikrotransaktionen und verlagern den Fokus auf sinnlose Crossover, obwohl wir eigentlich eine Optimierung brauchen. Dabei wird die Tatsache ignoriert, dass es uns im Moment an sinnvollen Inhalten mangelt. Die Kämpfe und die Basis des Spiels sind großartig, weil Monster Hunter im Kern Spaß macht. […] Ich liebe Monster Hunter als Franchise, aber ich kann kein Spiel empfehlen, das es schafft, mit jedem angeblichen „Optimierungs“-Update noch unoptimierter zu werden.”
  • Zeiram Wing: “Es gibt ein paar Mechaniken, die ich mir anders wünsche, aber mein hauptkritikpunkt ist die Performance. Mit jedem Titel-Update läuft das Spiel schlechter und schlechter.”

Dieser Auszug steht stellvertretend für die letzten negativen Reviews, die alle ähnlich aussehen. Es wird immer wieder betont, dass Monster Hunter Wilds an sich sehr gemocht wird als Spiel. Die Rufe werden jedoch immer lauter, dass der Fokus jetzt auf der Performance liegen sollte.

Was sagt Capcom dazu? Zu den jüngsten negativen Reviews gibt es kein Statement. Mit den Updates sollten jedoch immer wieder technische Probleme verbessert werden, was aktuell nicht zu gelingen scheint.

Man muss dazu sagen, dass es in Gaming-Studios natürlich auch verschiedene Abteilungen und Rollen gibt. Die Teile des Teams, die sich um neue Inhalte kümmern, sind nicht zwingend die, die auch für technische Probleme, Optimierung und Bugs zuständig sind. Erst recht nicht bei einer Größe von Monster Hunter Wilds. Capcom wird derzeit also parallel an Inhalten und den Performance-Problemen arbeiten. Warum es nicht zu gelingen scheint, die Technik zu verbessern – sondern in letzter Zeit eher zu verschlechtern – kann man nicht so leicht sagen.

Alles zum neuen Titel-Update, erfahrt ihr hier: Monster Hunter Wilds startet noch Ende Juni mit seinem Title Update 2 – Das könnt ihr erwarten

Vielleicht gelingt es dem Team mit diesem Update, die Performance zu verbessern.

Superman ist einer der mächtigsten Helden, doch im neuen Trailer kann es ein Gegner mit ihm aufnehmen

Am 11. Juni 2025 ist erneut ein neuer Trailer zum kommenden Superman-Film von James Gunn erschienen. Wie gewohnt kann man wieder viele Details und versteckte Hinweise entdecken. Ein besonders interessantes zeigt wohl einen neuen Schurken, doch wer könnte das sein?

Der wohl bekannteste Schurke im Universum von Superman ist Lex Luthor. Statt mir roher Kraft versucht er mit Intelligenz und fiesen Tricks, den großen Helden zu besiegen. Auch im neuen Film, der am  10. Juli 2025 in Deutschland starten wird, wird der CEO von Lexcorp erneut als Gegenspieler fungieren. Diesmal gespielt von Nicholas Hoult.

Im neuen Trailer sieht man aber auch einen interessanten Gegner. In einer kurzen Szene nutzt eine Figur den Hitzestrahl, den man von Superman kennt, gegen den Helden. Doch man erkennt nicht genau, wer das sein soll. Dazu gibt es aber mehrere Theorien.

Den neuen Trailer könnt ihr hier sehen:

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Superman – Trailer zum neuen Film des bekannten Superhelden von DC

Superman hat viele Gegner mit Superman-Kräften

Um wen könnte es sich handeln? Durch die vorherigen Trailer und die viele Screen-Time, die man von Lex Luthor sieht, kann man davon ausgehen, dass er dafür sorgen wird, dass dieser unbekannte Gegner erscheint oder sogar erschaffen wird. Comic-Filme nehmen sich gerne bekannte Figuren und ändern die Herkunftsgeschichte.

Wer der Schurke mit den Laseraugen ist, ist schwierig zu beantworten, da es mehrere Möglichkeiten gibt.

Eine ziemlich plausible Idee ist, dass es Ultraman ohne Maske ist. In den vorherigen Trailer sieht man eine vermummte Figur bei Lex, die ein „U“ als Symbol hat. In den Comics hat Ultraman ein ähnliches Symbol und ist eine alternative, böse Version des Helden.

Er zieht sich zwar in vergangenen Geschichten wie Superman an, durch die Vermummung könnte man aber einen Plottwist vorbereiten. Am Anfang des Trailers sieht man auch, wie Clark von einem Typen mit Handschuhen heruntergedrückt wird, auch das sind Indizien für Ultraman.

Eine andere Möglichkeit, die von comicbookmovie.com vermutet wird, ist der Ultra-Humanite. Er war noch vor Lex ein großer Gegenspieler von Superman, der als verrückter Wissenschaftler seinen eigenen Körper modifizierte.

Auch andere Vermutungen gibt es von Fans.

Es gibt noch weitere Kandidaten

Welche Theorien gibt es noch? Auf x.com postete @DCUHypeGuy weitere Theorien der Fans. Darunter sind:

  • Das Alien Lobo, wobei das ziemlich unwahrscheinlich ist, weil Lobo im kommenden Supergirl-Film vorkommen soll.
  • Der Kryptonier General Zod, den man auch in Man of Steel als Gegenspieler sehen konnte.
  • Ulysses wurde in den Comics von seinen Eltern in eine andere Dimension geschickt, um ihn zu retten. Als seine Dimension aber zerstört wird, wird er zum Schurken.
  • Der bekannte Superman-Klon Bizzaro. Ursprünglich wurde er von Lex Luthor erschaffen und ist eine gescheiterte Imitation des Helden, der nicht grundsätzlich böse ist.

Was hält MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes von den Theorien? Lobo und Zod halte ich für ziemlich unwahrscheinlich, weil zum einen Lobo schon für einen anderen Film bestätigt ist, zum anderen war Zod schon in Man of Steel der Schurke. Ich glaube nicht, dass man ihn recyclen würde.

Eine neue Version von Ultraman, Ulysses oder Bizarro halte ich aber für wahrscheinlich, weil alle 3 als Gegenentwurf zu Superman funktionieren und man beim neuen Film davon ausgehen kann, dass James Gunn mit dem Konzept Superman spielen wird. Eine der wichtigsten Superman-Geschichten ist ausgerechnet sein Tod: Einer der mächtigsten Helden starb vor 32 Jahren, und sein Tod ist bis heute eine der wichtigsten Storys von Superman

Ein Spieler hat seinen Gaming-PC aufgerüstet und ist überrascht, was ein einziges Upgrade für 15 Euro ausmachen kann

Ein Spieler ist verzweifelt: Die Temperaturen in seinem Gaming-PC sind viel zu hoch, vor allem seine CPU ist ein Problem. Alle Lösungsansätze funktionieren nicht, erst ein Upgrade für 15 Euro ist die entscheidende Lösung. Er selbst kann nicht glauben, was das Upgrade ausmacht.

Was war das Problem des Spielers? Der Spieler baute sich vor 2 Jahren seinen Gaming-PC zusammen und setzte dabei auf den Ryzen 5 5600X, ein Mittelklasse-Prozessor von AMD. Er verbaute den beiliegenden, sogenannten, Stock-Kühler von AMD in seinem Rechner, um die CPU zu kühlen.

Doch er erklärte auf Reddit, dass sein Computer immer sehr heiß lief, egal welche Titel er spielte. Am Anfang dachte er, das sei normal, bis er dann Oblivion Remastered spielte und die Temperaturen auf 90 Grad stiegen. Oblivion Remastered gilt auf dem PC als besonders schlecht optimiert und sorgte bereits bei anderen Spielern für eine schwache Performance.

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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus

Ein neuer CPU-Kühler lässt die Temperaturen stark sinken

Was war die Lösung des Problems? Der Spieler kaufte sich im Angebot auf Amazon einen neuen CPU-Kühler für 18 US-Dollar (rund 15 Euro), und zwar den Thermalright Assassin X120. In Deutschland zahlt ihr für den Kühler etwa 17 Euro:

Der Computer lief immer heiß, aber ich dachte, das sei normal, bis ich Oblivion Remastered auf Ultra spielte und die CPU-Temperatur über 90 °C stieg. Ich sah ein Thermalright Assassin X120 im Angebot auf Amazon für $18 und dachte mir, warum nicht.

Nach dem 10-minütigen Einbau sanken die Temperaturen sofort um mehr als 30 Grad: Von etwa 90 Grad auf 59 Grad. Er fügte hinzu, dass auch die restlichen Lüfter im PC jetzt deutlich leiser laufen, weil der gesamte Gaming-PC kühler geworden ist:

Nach einer 10-minütigen Installation startete ich Oblivion erneut und sah, wie meine CPU-Temperaturen von mehr als 90 Grad auf etwa 59 Grad sanken. Der Rest meiner Gehäuselüfter läuft jetzt so leise, weil sie nicht versuchen, den beschissenen Wraith-Kühler auszugleichen.

Er selbst zieht am Ende als Fazit: „Ich kann nicht glauben, wie sehr ein 18-Dollar-CPU-Kühler meinen Build verbessert hat.“

Stock-Kühler als Verlegenheitslösung

Wer sich einen Prozessor kauft, der bekommt in der Regel einen kostenlosen Prozessor-Kühler dazu. Zumindest dann, wenn er sich beim Kauf einer CPU für Boxed und gegen Tray entscheidet. Das gilt sowohl für AMD- als auch für Intel-Produkte. Oftmals gelten diese sogenannten Stock-Kühler als Verlegenheitslösung und nicht als echte Alternative, um einen Prozessor zu kühlen.

Das gilt vor allem für leistungsstarke Prozessoren, ab der Leistungsklasse i7 oder Ryzen 7, die deutlich mehr Kühlleistung benötigen. Intel hatte zwar seinen Stock-Kühlern ein Upgrade spendiert, doch die Temperaturen haben sich nur minimal verbessert.

Was sind Vor- und Nachteile von Kühlern? Ein Stock-Kühler kostet nichts extra und ist in der Regel einfach zu installieren. Probleme sind vor allem die geringe Kühlleistung und die teilweise hohe Lautstärke.

Sogenannte Aftermarket-Kühler, also Kühler von Drittanbietern wie Noctua oder BeQuiet, bieten fast immer eine bessere Kühlleistung an und sind auch deutlich leiser im Betrieb. Dafür sind die Modelle oftmals deutlich teurer und auch wuchtiger. Das wird dann zum Problem, wenn man einen sehr kompakten PC bauen will. Viele Drittanbieter bieten aber auch sehr schlanke Low-Profile-Kühler an.

Ein anderer Nutzer wollte sich einen Gaming-PC zusammenstellen und kaufte sich dazu ein gebrauchtes Mainboard. Doch als er die Packung öffnet, muss er feststellen, dass auf dem Mainboard bereits ein Prozessor montiert ist. Der Verkäufer hat die CPU wohl dort vergessen: Spieler kauft gebrauchtes Mainboard, doch der Verkäufer hat wohl vergessen, seine CPU für 500 Euro zu entfernen

Vor 7 Jahren haben 2 Champions in LoL fast das Spiel zerstört, weil sie zusammen ein ganzes Team zerlegen konnten

Seit dem Start im Jahr 2009 hat League of Legends viele Metas gehabt, von denen einige Spieler bis heute Albträume haben. Eine interessante, aber auch frustrierende war die Funnel-Meta, die hauptsächlich von 2 Champions gestartet wurde.

Was war das für eine Meta? Eine Funnel-Strategie an sich gab es schon vor 2018 und ist in MOBAs nicht unüblich. Ein Spieler opfert seine Farm oder Jungle-Monster, damit ein anderer Spieler sie nehmen und dadurch einen (Gold-)Vorteil erlangen kann.

2018 in der 8. Season von LoL wurde diese Strategie aber auf die Spitze getrieben. Master Yi und Taric wurden zu einer großen Gefahr, nicht nur in der Solo-Queue, sondern auch im Profi-Bereich.

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Eine effiziente Strategie, die das Spiel veränderte

Wie entstand die Meta? In einem YouTube-Video erklärt der Content Creator Myth, wie es überhaupt dazu gekommen ist. In der alten 3-gegen-3-Map Twisted Treeline war eine solche Strategie völlig normal. Laut Myth begannen 2017 chinesische Booster, also Leute, die Accounts für Geld hochleveln und ranken, Supporter auf der Midlane zu spielen, um den Jungler zu unterstützen.

Die bekannteste Kombination war Taric und Yi. Taric würde versuchen, die Midlane zu verteidigen, die Minions aber für Yi vorzubereiten. Der schnappt sich dann neben den Monstern im Jungle auch die Minions auf den Lanes und erarbeitet sich dadurch einen extremen Gold- und Exp.-Vorteil. Auch Kayle war ein guter Partner für Yi.

Yi und Taric liefen dann das ganze Match zusammen herum. Damals wurde die Erfahrung generft, die man durch Monster erhielt. Die Erfahrung, die man aber von der Krabbe bekommt, wurde stark gebufft. Da Yi und Taric schon früh Dominanz auf den Lanes aufbauten, konnte der gegnerische Jungler nichts tun, um die Krabbe zu verteidigen.

Ein weiterer Vorteil dieser Kombination war, dass ADCs zu der Zeit schwach waren, weshalb andere Champions die DPS-Rolle übernehmen mussten. Early-Game-Jungler waren auch schwach, wovon Yi profitierte.

Damals gab es auch noch das Challenging-Smite, das Yi in Kämpfen gegen einzelne Gegner noch mächtiger gemacht hat. Laut einem alten Beitrag von Phreak, einem Caster und Mitarbeiter von Riot Games, hatten Taric und Yi damals die höchste Duo-Win-Rate, die jemals erreicht wurde (via YouTube).

Master Yi konnte dann ziemlich schnell nicht nur einzelne Gegner, sondern ganze Teams mit Unterstützung durch Champions wie Taric erledigen. Einfach weil er so schnell, so viel Gold und Items angehäuft hat. Als gegnerisches Team in der Solo-Queue hatte man kaum Kontermöglichkeiten.

Taric und Yi waren nur der Anfang

Taric und Yi fanden ihren Weg in den Profi-Bereich. Im ersten Match des LCK Summer Splits 2018 spielte das Team bbq gegen MVP. Dort trafen 2 Funnel-Combos aufeinander. Nunu und Karthus und Yi und Taric. Es gab keine richtige Midlane, weil beide Duos sich im Jungle und auf den Lanes hochfarmten.

Master Yi dominierte das Spiel. Im Profi-Bereich war das laut Myth zwar nicht so mächtig wie in der Solo-Queue, weil man als gemeinsames Team kontern konnte, frustrierend war es trotzdem. Selbst Legenden wie Faker spielten Taric in der LCK, was den Fans nicht gefallen hat.

2 Wochen nach diesem Match wurden Master Yi, Taric und Nunu, der mit Karthus eine ähnliche Übermacht wurde, generft. Doch das war nicht das Ende der Funnel-Meta. Auch abseits dieser Champions war es einfach eine effiziente Strategie.

Das führte zu Profi-Teams, die gar keinen richtigen Jungler hatten, aber dafür 3-mal Smite. Statt Duos sah man teilweise, dass mehrere Champions einem Carry halfen, überall Gold und Erfahrung zu bekommen.

Der Zustand der Meta wurde von Zuschauern, Spielern und Riot kritisiert, weshalb die Entwickler Nerfs ansetzten, um es gänzlich aus dem Spiel zu entfernen.

Was wurde generft? Das damalige Jungle-Item bekam mit Patch 8.14 einen Zusatz. Wenn man mit dem Item das meiste Gold aus dem Team hatte, bekam man 10 Gold weniger bei einem Minion-Kill. Dieser Nerf schwächte nicht nur die Meta, sondern auch Jungler an sich. Man wurde bestraft, wenn man gut spielte.

Im Verlauf weiterer Patches veränderte Riot andere Mechaniken am Item und am Spiel. Mit Patch 8.23 wurde der Zusatz sogar entfernt, weil man das Plating-Gold an Türmen einführte und das Kopfgeld-System änderte. Funneling war einfach nicht mehr effizient. Ein bestimmter Spieler nutzte aber auch die neuen Mechaniken absurd aus: LoL: Ein Spieler erfand eine Strategie, bei der man ständig sterben muss, ist jetzt einer der besten in Europa

Neues Survival-RPG auf Steam hat starke Bewertungen auf Metacritic und alles, was ihr tun müsst, ist euch klonen und überleben

The Alters ist ein kommendes Survival-RPG auf Steam mit Basenbau-Elementen auf einem tödlichen Planeten. Eure Aufgabe ist es von dem Planeten zu entkommen und dafür nutzt ihr einen Quantencomputer und viele Klone von euch selbst.

Was ist The Alters für ein Spiel? In The Alters nehmt ihr die Rolle des Arbeiters Jan Dolski ein. Ihr seid der letzte Überlebende einer abgestürzten Expedition und müsst nun auf einem feindlichen Planeten überleben. Alleine wäre das Vorhaben aber fast unmöglich, und deshalb nutzt ihr einen Quantencomputer sowie die Substanz Rapidium, um alternative Versionen eurer Selbst zu simulieren und zu klonen.

Um zu überleben, müsst ihr dann Ressourcen sammeln, eure Basis erweitern und versuchen eure Truppe bei Laune zu halten, denn auch wenn sie alternative Versionen von euch selbst sind, so unterscheiden sie sich charakterlich alle von ihrem Original – das kann dann für verzweigte Handlungsstränge sorgen und eure Reise sowie das Ende eures Durchgangs verändern.

Hier findet ihr den Gameplay-Trailer zu The Alters:

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The Alters zeigt ihren Gameplay-Trailer mit Klonen, die andere Lebensentscheidungen getroffen haben

Sich selbst zu spielen war noch nie so schwierig

Was macht The Alters besonders? Es ist vor allem der Mix aus dem dystopischen Survival-Setting sowie der emotionalen Erzählung des Protagonisten, wie sich sein Leben verändern würde, hätte er eine Entscheidung in der Vergangenheit anders getroffen.

Zudem ist die Erkundung des Planeten von Mysterien übersät. Viele Anomalien halten Geheimnisse bereit, die ihr lüften könnt, doch die Erkundung ist gefährlich. Je nachdem wie riskant ihr vorgeht bei euren Entdeckungsreisen, könnt ihr den sofortigen Tod, strahlungsbedingte Verletzungen oder sogar den Zerfall von Raum und Zeit selbst riskieren.

Was sagen Kritiker zum Spiel? Das Spiel erhält auf Metacritic eine solide 85er-Wertung. Viele Kritiker loben dabei die Komplexität der Erzählung durch die Klone. Folgendes lässt sich vernehmen:

  • „Während Management ein zentraler Aspekt von The Alters ist, wird der Umgang mit komplexen Persönlichkeiten immer wichtiger, je mehr Zeit verstreicht.“ – gameliner.nl, mit einer 80er-Wertung.
  • „Es hat zwar seine Schwächen, da etwas Tiefe im Basisaufbau zugunsten der narrativen Ebene eingetauscht wurde, aber das Spielerlebnis ist insgesamt dennoch äußerst lohnend. Und das Beste: Angesichts der visuellen Qualität und des hohen Wiederspielwerts ist es ein fantastisches Angebot.“ – game8.co, mit einer 82-Wertung.
  • „Es ist schwierig, näher darauf einzugehen, warum ‘The Alters’ so großartig ist, ohne das Erlebnis zu verderben – es ist wirklich ein Spiel, das man am besten mit möglichst wenigen vorgefassten Meinungen genießt.“ – gamerant.com, mit einer 100er-Wertung.

Wann kommt der Release? Der Release ist auf den 13. Juni 2025 um 15 Uhr deutscher Zeit geplant. Das Spiel hat auf Steam noch keinen Preis, doch auf Xbox kostet es 34,95 €, Wer andere Survival-Games sucht, für den haben wir genau die richtige Liste auf MeinMMO: Die 30 besten Survival-Games 2025 für PS5, Steam und Xbox