Neben dem MCU versucht auch DC, ein erfolgreiches Filmuniversum mit seiner Comic-Marke zu etablieren. Dies funktionierte mal mehr, mal weniger gut. Letztes Jahr hätte ein Batgirl-Film erscheinen sollen, der weit fortgeschritten war, aber trotzdem niemals erschienen ist.
Worum ging es in dem Batgirl-Film? Offiziell ist zum Plot nicht viel bekannt, aber die Schauspieler und die Rollen waren bekannt.
Leslie Grace war Batgirl, eine recht unbekannte Schauspielerin, die vorher im Musical-Film In the Heights zu sehen war
Brendan Fraser hätte Firefly gespielt, einen klassischen Batman-Bösewicht, der als ehemaliger Veteran mit Feuer kämpft
J.K.Simmons wäre, wie in Justice League, wieder Comissioner Gordon gewesen
Das klingt nach einem guten Cast, vor allem auch mit Brendan Fraser, der durch The Whale wieder in aller Munde war. Doch obwohl der Film abgedreht war, ist er nie beendet worden und somit auch nie erschienen.
Hier seht ihr einen Trailer zum Batman-Film mit Michael Keaton:
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Englischer Trailer zu Batman Returns von Tim Burton
Ein Release lohnt sich nicht
Warum ist der Film gecancelt worden? Es gibt viele Gründe, warum Filme gecancelt werden können. Manche Filme kommen gar nicht aus der Konzeptionsphase, und ein großer Punkt sind plötzlich zu hohe Kosten oder Probleme mit den Terminen der Schauspieler und Regisseure.
Bei Batgirl war die Konzeptionsphase schon lange vorbei. Der Film war im März 2022 abgedreht und befand sich damit in der Postproduktion und sollte Ende 2022 auf dem Streaming-Dienst HBO Max erscheinen. Die Kosten beliefen sich auf knapp 90 Millionen Dollar, und somit wäre es ein eher kleinerer Superheldenfilm gewesen, der exklusiv auf dem Streaming-Dienst erscheinen sollte.
Der Grund für den Abbruch des Projekts scheint recht einfach: Geld sparen. Zwar klingt es merkwürdig, einen Film nicht zu releasen, für den man schon knapp 90 Millionen Dollar ausgegeben, aber neben der Postproduktion kommen bei Filmen noch einige Kosten mehr dazu.
Wie Variety zu dem Thema berichtet, hätte das globale Marketing zig zusätzliche Millionen Dollar kosten können. Ob der Film, der durch seine Größe nicht so vermarktbar wäre wie die anderen großen Helden, viele Zuschauer zum Streaming-Dienst gelockt hätte, sei zudem fraglich.
Die Produktion von Batgirl hatte den ungünstigen Zeitpunkt, mitten in der Fusion zwischen WarnerMedia und Discovery zu liegen. Damit einhergehend waren auch strategische Änderungen im Handling mit DC und den Comicverfilmungen, bei denen James Gunn auch zum Chef der DC-Studios befördert wurde.
Wie IndieWire dazu berichtet, wurde Batgirl und viele andere Produktionen wohl als steuerliche Abschreibung behandelt, wodurch man viele Kosten der Produktion wieder sparen konnte. Dies hat aber den negativen Effekt, dass dieser Film niemals erscheinen darf und auch nicht an ein anderes Studio verkauft werden darf.
Für die Schauspieler im Film ist eine solche Entscheidung natürlich frustrierend. Insbesondere einer Newcomerin verwehrt man damit die Chance, in einem größeren Franchise Fuß zu fassen. Aber auch Brendan Fraser in einer bösen Rolle wäre ein interessanter Aspekt des Filmes gewesen.
Auch diese Filme werden wahrscheinlich nie erscheinen:
Mit der „Piratenbraut“ kam 1995 ein großer Piratenfilm ins Kino. Doch der Film war für das Studio eine Katastrophe. Jahrelang galt der Film als größter Flop Hollywoods. Ein Grund, warum man in Hollywood jahrelang Piraten nicht mehr anfasste.
Filmemacher versuchen sich regelmäßig an neuen Ideen oder Genres aus, um Menschen ins Kino zu locken. Doch von manchen Themen lässt sogar Hollywood die Finger.
Piratenfilme galten jahrelang als „Kassengift“ in Hollywood. Das lag vor allem an „Cutthroat Island“, der fürchterlich an der Kinokasse scheiterte und das zuständige Studio ruinierte.
Piratenfilm schafft es ins „Guinness-Buch der Rekorde“ als größter kommerzieller Flop
Um welchen Film geht es? Nach mehreren großen Erfolgen wollte die Produktionsfirma Carolco Pictures sich an ein völlig neues Thema wagen. Mit „Cutthroat Island“ (auf Deutsch „Piratenbraut“) brachte man 1995 einen Piratenfilm in die Kinos. Mit Geena Davis und Matthew Modine bot man durchaus auch einen starken Cast für den Film an.
Die Tochter eines Piraten möchte dessen Schatz finden und will schneller sein als die Brüder ihres Vaters. Denn vor allem einer von den Brüdern ist zu allem bereit, um ihr die Schatzkarte abzunehmen, um den Schatz selbst zu bergen. Eine wilde Verfolgungsjagd in der Karibik beginnt, wo sich die britische Krone ebenfalls einmischt.
Der Film setzt auf wilde Verfolgungsjagden und auf eine Seeschlacht mit einem echten Schiff, welches für den Film gebaut worden war. Insgesamt bot der Film für einen Abend nette Unterhaltung mit tollen Effekten und einem hervorragendem Soundtrack.
Bei den Kritikern fiel der Film dennoch durch: Auf der IMDb kommt das Action-Spektakel nur auf 5,7 von 10 Punkten bei knapp 30.000 Rezensionen (via imdb.com). Mittlerweile gilt der Film unter Fans als unterschätzter Geheimtipp.
Wie schlimm floppte der Film? Der Film spielte bei geschätzten Produktionskosten von etwa 100 Millionen US-Dollar nur 10 Millionen US-Dollar ein und galt damit jahrelang als einer der größten Misserfolge der Kinogeschichte. Nach bereinigter Inflation sind es sogar 147 Millionen US-Dollar Verlust. (via guinnessworldrecords.com)
Laut „Guinness-Buch der Rekorde“ galt der Film jahrelang als größter kommerzieller Flop des Filmgeschäfts.
Erst „Fluch der Karibik“ bricht den Fluch des Piratenfilms
Nach dem Desaster mit der „Piratenbraut“ fasste man in Hollywood jahrelang Piraten als Thema nicht mehr an (via gamerant.com). Zu groß die Angst vor einer weiteren Katastrophe, zu groß die Sorge, dass man wie die Produktionsfirma Carolco Pictures ebenfalls Insolvenz anmelden müsse.
Erst mit „Fluch der Karibik“ änderte sich das. Der erste Film erschien 2003 und damit versuchte man sich in Hollywood ein weiteres Mal mit einem Piraten-Abenteuer. Bis heute hat der Film über 600 Millionen US-Dollar eingenommen bei Kosten von rund 140 Millionen.
Und „Fluch der Karibik“ ist so erfolgreich, dass sogar einige Spiele mittlerweile Inhalte und sogenannte Crossover-Inhalte mit den Filmen bringen:
Der US-Komiker Bill Burr knöpft sich im neuen Film „Old Dads“ auf Netflix die Generation Y, die Millennials, vor, und beschäftigt sich mit dem weichgespülten und überkorrekten Zeitgeist. Dabei sehen aber auch seine „Boomer“-Freunde nicht sonderlich glücklich aus.
Darum geht’s in Old Dads: Jack Kelly wurde mit 46 Vater, ist mittlerweile 51 und das zweite Kind ist unterwegs. Wegen seines 5-jährigen Sohns muss er sich ständig mit 30-jährigen Eltern herumschlagen, die ganz andere Ansichten zur Welt, zum richtigen Verhalten und der Kindererziehung haben als er.
Eigentlich lief sein Leben bis hierhin hervorragend: Er hat mit 2 Jugendfreuden, Connor und Mike, eine gemeinsame Firma aufgebaut, die Retro-Trikots verkauft, er liebt seine Frau, seinen Sohn und mit seinen gelegentlichen Wutausbrüchen scheinen sich alle mehr oder weniger arrangiert zu haben. Natürlich treiben ihn Scooter-Fahrer, die „Share the road“ brüllen, während sie die Straße blockieren, zur Weißglut – aber was soll’s?
Die meisten Highlights des Films sind bereits im Trailer verbraten:
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Old Dads Netflix Trailer
Um seinem Sohn die Privat-Schule zu finanzieren, haben die 3 Freunde ihre coole Firma verkauft und lernen jetzt einen 30-jährigen Boss kennen, der zur Begrüßung erstmal alle feuert, die älter als 35 sind. Auch sonst scheinen sich plötzlich Brüche im Leben der Männer aufzutun:
Jack gerät mit der Direktorin des ultra-woken Kindergartens aneinander, die ihm „auf ganz sanfte Art“, mitteilt, dass sie ihn für einen aus der Zeit gefallenen Neandertaler hält und ihn kalt lächelnd dazu zwingt, verschiedene Erniedrigung-Rituale durchzuführen.
Der alternde Frauenschwarm Connor (Bobby Cannavale) steht unter der Fuchtel seiner Frau und träumt davon, so cool zu sein, dass er mit jungen Schwarzen ein Gespräch führen kann, das nicht total peinlich ist. Aber wer kann cool sein, wenn ihn die Frau nur mit einem Fingerschnippen rumkommandiert?
Mike (Bokeem Woodbine) hat eigentlich seine Schäfchen im Trockenen: Er hat 2 Kinder auf dem College, ist geschieden, und mit einer viel zu jungen, viel zu heißen Frau zusammen, die ihm plötzlich sagt, sie sei schwanger. Dabei hat er doch schon lange eine Vasektomie machen lassen.
Ein Comedy-Programm wird zum Kinofilm
Das ist das Besondere an Old Dads: Wer den Komiker Bill Burr kennt und schätzt, der wird auch den Film mögen. Denn der Film setzt Burrs Comedy-Programme in Szene.
In einem Comedy-Programm erklärte Burr einmal, dass Frauen den Streit mit ihren Männern gewinnen, indem sie die Männer solange reizen, bis denen das C-Wort herausrutscht, im Englischen ein Tabubruch. Dann hätten sie den Streit automatisch gewonnen. Genau dieses Wort bringt auch Jack Kelly in ein unlösbares Dilemma.
Old Dads ist der Kampf eines Mannes, der die Deutungshoheit über die Realität verliert, und sich plötzlich mit 30-Jährigen konfrontiert sieht, die alles infrage stellen, woran er glaubt und was aus seiner Sicht doch völlig logisch ist – und irgendwie hat er auch keine guten Argumente. Denn es geht den 30-Jährigen immer um Gefühle und Gefühle kann er nicht.
In den schönsten Szenen des Films spürt man die Verzweiflung von Jack Kelly, wenn Millennials sowas sagen wie: „Ich war zwar nicht dabei, aber fühle mich unheimlich verletzt“ oder „Das C-Wort ist das N-Wort für Frauen.“
Wie sagt man, dass man noch relevant und cool ist, dass man noch was zu sagen hat, wenn man in den Augen der anderen, jetzt mal langsam Platz für Neues machen soll? Burr lebt in konstanter Angst davor, der Onkel auf der Familienfeier zu sein, der allen irgendwie peinlich ist und den man besser nicht nach bestimmten Dingen fragt.
Für jemanden, der gewohnt ist, das zu sagen, was ihm gerade in den Sinn kommt, weil er sonst explodiert, kommt diese Welt der Hölle gleich:
„Ihr habt Angst davor, in Schwierigkeiten zu geraten, das ist das Problem eurer ganzen Generation“, brüllt seine Figur an einer Stelle verzweifelt.
Aber, wie bei seinen Comedy-Programmen, merkt man, dass Burr immer wieder einen kritischen Blick auf sich selbst und seine Generation wirft. Denn so richtig gut kommen Burr und seine Altersgenossen nicht weg: Da ist viel Duckmäusertum zu sehen. Moderne Dinge findet man total bescheuert, ohne sich je damit beschäftigt zu haben.
Probleme werden ausgesessen, es wird immer über dasselbe, hauptsächlich über andere, gespottet, und die meisten Schwierigkeiten würden sich von selbst erledigen, wenn man nur mal 3 Minuten die Schnauze halten und die Wut herunterschlucken würde. Aber das geht halt nicht.
Letztlich bleiben alle anderen Figuren außer den drei Männern etwas blass: Die „30-Jährigen“ sind bloße Karikaturen, die existieren, damit sie Dinge sagen können, die Burr zur Weißglut treiben. Auch die Partnerinnen der drei Helden werden nur in Ansätzen gezeichnet: Die Normale, die Zickige, die Coole. Wenigstens die Antagonistin, eine intrigante Kindergarten-Direktorin, ist mit jedem Satz herrlich passiv-aggressiv.
Highlight des Films sind klar die Dialog-Szenen, in denen Bill Burr mit genau der Comedy glänzen kann, für die ihn seine Fans seit Jahren lieben: Selbstbeobachtung, plötzliche Wutausbrüche über Nichtigkeiten und immer wieder ein ironischer Bruch des eben Gesagten.
Da freut sich Kelly, dass ihm bei einem nichtigen Streit darüber, ob Vapen als Rauchen gilt oder nicht, eine Passantin zustimmt. Endlich mal eine Vernünftige!, scheint Kelly zu denken, bevor sich die Passantin als üble Rassistin entpuppt.
In der Geschichte von MeinMMO haben wir einmal über Bill Burr berichtet. Da bekam ein Twitch-Streamer ziemlich viel Ärger, als er einen Gag des Komikers wiederholte:
Im Finale der Worlds 2023 von League of Legends wurde der neue Champion Hwei enthüllt, ein Magier, der mit einem Pinsel und seiner Kreativität glänzt. MeinMMO verrät euch, was der Champion drauf hat.
Wann kommt der neue Champion raus? Mitten in den LoL-Worlds 2023, bei denen sich T1 dominant den Sieg holte, wurde Hwei angekündigt. Der neue Champion Hwei der Visionär soll voraussichtlich am Mittwoch, dem 6. Dezember 2023, mit Patch 13.24 erscheinen.
Welche Fähigkeiten hat Hwei? Hweis soll ein komplexer und ein vielseitiger Champion sein. Es handelt sich um einen Magier in der Midlane, der mit zehn verschiedenen Zaubern einzigartig zu spielen sein soll. Er kämpft quasi als Künstler mit einem Pinsel und seiner Kreativität.
Durch seine 3 Motive kann er verschiedene Kombinationen ausführen, was ihn zu einem Schweizer Taschenmesser macht. Er kann unter anderem Movement geben, Mana wiederherstellen, Bursten, Slowen, Sicht und Schilde verteilen – das macht ihn unglaublich vielseitig.
Hier könnt ihr den Trailer zum neuen Champion Hwei sehen:
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LoL: Der neue Champion Hwei kämpft mit einem Pinsel -Trailer
Hwei, der Visionär und ein Schweizer Taschenmesser
Das sind seine Fähigkeiten:
(Passive) Signature of the Visionary: Hwei markiert gegnerische Champions mit seiner Signatur, wenn er ihnen zunächst mit einer Fähigkeit Schaden zufügt. Wenn er einen Gegner mit zwei Schaden verursachenden Fähigkeiten trifft, wird Hweis Signatur auf dem Boden unter dem Gegner platziert. Die Signatur explodiert nach einer kurzen Verzögerung und fügt allen Gegnern in Reichweite magischen Schaden zu.
Q-Subject: Disaster
Dieses Motiv ist auf Schaden spezialisiert. Die drei Fähigkeiten hat Hwei mit diesem Motiv:
QQ Devastating Fire:
Hwei malt einen lodernden Feuerball, der in die Richtung des Ziels fliegt. Er explodiert beim ersten getroffenen Gegner oder bei maximaler Reichweite und fügt allen Gegnern im Umkreis magischen Schaden plus einen Prozentsatz des maximalen Lebens an Schaden zu.
QW Severing Bolt :
Hwei malt einen am Zielort einen verheerenden Blitz mit großer Reichweite. Nach einer Verzögerung schlägt der Blitz ein und verursacht magischen Schaden. Immobilisierte oder isolierte Gegner erleiden abhängig vom fehlenden Leben mehr Schaden.
QE Molten Fissure:
Hwei malt einen Riss, der in Lava ausbricht und eine Spur hinterlässt. Jeder Ausbruch verursacht magischen Schaden an getroffenen Gegnern. Gegner im Lavabereich erleiden magischen Schaden pro Sekunde und werden verlangsamt.
W-Subject: Serenity
Diese drei Fähigkeiten bringt er mit diesem Motiv mit:
WQ Fleeting Current :
Hwei malt einen strömenden Fluss in einer Linie, der ihm und seinen Verbündeten für ein paar Sekunden Lauftempo gewährt.
WW Pool of Reflection :
Hwei formt einen schützenden Teich am Zielort, der ein paar Sekunden lang anhält. Verbündete Champions, die sich in dem Gebiet befinden, erhalten einen sofortigen Schild, der über ein paar Sekunden hinweg stärker wird, während sie dort verweilen.
WE Stirring Lights :
Hwei malt drei wirbelnde Lichter, die ihn mehrere Sekunden lang umkreisen. Hweis nächsten drei Angriffe oder Zauber verursachen zusätzlichen magischen Schaden und gewähren Mana bei einem Treffer.
E-Subject Torment :
Das sind seine drei Fähigkeiten mit diesem Motiv:
EQ Grim Visage :
Hwei feuert ein furchterregendes Gesicht ab, das am ersten getroffenen Gegner magischen Schaden verursacht und ihn für kurze Zeit in die Flucht schlägt.
EW Gaze of the Abyss :
Hwei malt am Zielort ein Abyssal-Auge, das Sicht gewährt und den nächstbefindlichen sichtbaren gegnerischen Champion anvisiert. Nach einer kurzen Verzögerung feuert das Auge auf den anvisierten Champion, hält den ersten Gegner auf seinem Weg für ein paar Sekunden fest und fügt ihm magischen Schaden zu.
EE Crushing Maw :
Hwei malt zermalmende Kiefer, die den getroffenen Gegnern magischen Schaden zufügen und sie in die Mitte ziehen, wodurch sie um einen bestimmten Betrag verlangsamt werden, der schnell abfällt.
R Spiraling Despair :
Hwei lässt eine Vision reiner Verzweiflung entstehen, die einige Sekunden lang an einem gegnerischen Champion haften bleibt. Die Vision dehnt sich aus und überwältigt alle Gegner, die sie berührt, wobei sie pro Sekunde magischen Schaden verursacht. Gegner innerhalb der Zone werden mit der Zeit mit Stapeln von Verzweiflung befallen. Jeder Stapel bewirkt einen prozentualen Slow. Wenn die Vision vollendet ist, zerspringt sie und verursacht magischen Schaden.
League of Legends hat ein Cheat-Sheet auf X hochgeladen, was die Kombinationen von Hweis Fähigkeiten besser darstellt, hier könnt ihr das Bild sehen:
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Der neue Champion in League of Legends, Hwei der Visionär, betritt die Bühne und verspricht einer der komplexesten Charaktere des Spiels zu werden. Mit beeindruckenden zehn einzigartigen Fähigkeiten präsentiert sich dieser kreative Midlane-Champion, der für jede erdenkliche Situation die passende Fähigkeit zu haben scheint. Durch seine Vielseitigkeit und auch unterstützenden Fähigkeiten könnte ich mir auch vorstellen, dass wir ihn nicht nur auf der Midlane, sondern auch häufiger als Support auf der Botlane sehen werden.
Was haltet ihr von dem neuen Champion? Freut ihr euch drauf? Verratet es uns gerne in den Kommentaren.
Am Silvesterabend 2018 war Tyler Ninja Blevins am Höhepunkt seines Ruhms als Fortnite-Streamer auf Twitch angekommen, aber da widerfuhr ihm auch die ultimative Blamage. Er forderte ein Millionen-Publikum am Time Square in New York dazu auf, mit ihm den Fortnite-Tanz „Floss“ zu tanzen. Ein furchtbarer Reinfall. 5 Jahre später kann er darüber lachen.
Was war damals die Situation?
Der Streamer Tyler „Ninja“ Blevins hatte 2018 einen Lauf: Er war über Nacht von einem relativ unbekannten Halo-Spieler zum bekanntesten Gamer der Welt geworden. Blevins hatte zig Millionen $ verdient, wurde in Talkshows einhalten, war auf dem Cover von Sportmagazinen.
Fortnite war 2018 so groß, dass man Ninja vom Time Square in New York streamen ließ, wo traditionell zigtausend Menschen den Jahreswechsel feiern.
Doch ausgerechnet im Moment des größten Triumphs erlebte Ninja eine legendäre Blamage.
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Durch Fortnite zum größten Streamer auf Twitch – Wer ist Ninja und was macht er heute?
Die Menge ließ den Streamer hängen
Das war der peinliche Moment: Angeblich von seinem Team angestachelt, forderte Ninja im strömenden Regen das Publikum auf, den Fortnite-Tanz „Floss“ zu machen und tanzte ihn selbst frenetisch.
Doch egal, wo man in der Menge auch hinsah, die Leute dachten gar nicht daran, zu tanzen, sondern ignorierten Ninja. Sie waren offenbar gar nicht seinetwegen da.
Die Kamera bemühte sich, wenigstens einzelne Leute im Publikum zu finden, die mitmachten. Doch im Hintergrund jedes Tänzers sah man Dutzende, die das völlig ignorierten.
In seiner Verzweiflung wandte sich Ninja direkt ans Publikum und sprach den folgenschweren Satz: „I’m not seeing enough movement“ – es bewege sich keiner.
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Warum war das so peinlich? Diese Szene wird als Zeichen von absoluter Selbstüberschätzung gesehen, dass sich jemand für viel wichtiger hält, als er eigentlich ist, und glaubt, die Leute seien alle nur seinetwegen da.
So sieht er das mittlerweile: Ninja kann 2023 offenbar wunderbar selbst über die Situation lachen. Aktuell ist er durch „Fortnite OG“ ja wieder angesagt und er postet ein Video von sich selbst auf Twitter, wo er verzückt und überrascht ausschaut und zufrieden stöhnt.
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Bei Destiny 2 hat Bungie eine neue exotische Waffe vorgestellt: Der exotische Raketenwerfer „Drachenatem“ wird als saisonale Prämie mit der Saison des Wunsches zurückkehren. Die Waffe soll Chaos verursachen.
Was ist das für ein Waffe?
Der Raketenwerfer „Drachenatem“ erschien ursprünglich im Dezember 2014 bei Destiny als exotische Waffe mit dem DLC „The Dark Below“: Der Raketenwerfer blieb in Destiny 1 jedoch immer im Schatten des mächtigen Gjallarhorn. Wenn man schon einen exotischen Raketenwerfer nutzt, dann doch das Hörnchen.
Jetzt kommt der exotische Raketenwerfer mit der „Saison des Wunsches“ aber zu Destiny 2. Bungie verspricht, man habe die Waffe für Chaos optimiert.
Die Idee ist es, dass der Raketenwerfer umso mächtiger wird, je länger man ihn nicht abfeuert: Denn es sammelt sich Treibstoff ab. Feuert man den Drachenatem, bohrt er sich ins Ziel und verursacht Versengungs-Schaden. Zudem sondert er brennenden Pfützen ab, die Schaden an umstehenden Zielen abrichtet.
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In Destiny 2 hat jeder Wunsch seinen Preis, auch in Season 23
Cooles, prägendes Aussehen für neuen Raketenwerfer
Das ist die Idee der Waffe: Die Waffe hat ein sehr prägnantes Aussehen, weil sie so wirkt, als würde man einen Drachen halten, der Feuer spuckt. Der Drachenatem belohnt es dabei, wenn Spieler mit dem Abfeuern warten, denn je mehr Treibstoff sich sammelt, desto mehr Schaden verursacht die Waffe.
Geplant ist die Waffe offenbar, um Gegnergruppen durch andauernden Schaden zu beseitigen.
Für die Waffe soll sich auch der exotische Katalysator „Pyromant“ verdienen lassen, durch den sich der Treibstoff der Waffe schneller auflädt.
Alle Waffen aus Destiny 1 sollten eigentlich für immer weg sein
Das ist der Haken: Einmal mehr stellt Bungie hier kein „neues Exotic“ vor, sondern lediglich eine neue Version eines alten Exotics.
Spieler hatten 2017, als Destiny 2 kam, alle alten Items, die sie in Destiny 1 gesammelt hatten, bei einem Angriff der Kabale verloren, darunter auch exotische Items, die sie stellenweise lange gesucht hatten.
6 Jahre später verkauft ihnen Bungie diese alten Items nun stückweise als neue Inhalte – das hat immer wieder für Unruhe in der Community gesorgt. Bungie wurde “konstantes Recycling” vorgeworfen und dass man Spielern Inhalte verkaufe, für die diese schon bezahlt haben.
Aber vielleicht kann “Dragon’s Breath” in Destiny 2 jetzt so glänzen, wie es die Waffe in Destiny 1 wegen Gjallarhorn nie tat.
Wer sich für “die alten Waffen” interessiert, wird hier fündig:
Steve Jobs war zeit seines Lebens nicht immer bei Apple tätig. Doch nach seiner Rückkehr wehrte er eine drohende Insolvenz ab. Jobs rettende Idee war ein neuer Vertriebsweg, der dem Unternehmen in kürzester Zeit direkt mehrere Millionen Dollar Umsatz beschert hat.
Apple war nicht immer das erfolgreiche Unternehmen, wie wir es heutzutage kennen. Vor fast 30 Jahren drohte dem US-Konzern die Insolvenz. Steve Jobs war gerade zurückgekehrt und musste schnell handeln, um Apple vor der Pleite zu bewahren.
Aus diesem Grund startete Jobs im Jahr 1997 den Apple Online-Store. Mit 12 Millionen Dollar im ersten Monat war der Shop ein voller Erfolg und Apple gerettet. Welche genauen Gründe zum Apple Online-Store führten und wie Steve Jobs den Weg zurück zu Apple fand, erfahrt ihr hier bei uns auf MeinMMO.
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Chef ruinierte seine Firma in 59 Sekunden auf Twitch – Was wurde aus ihm?
Das Online-Geschäft rettete Apple vor der Pleite
Wie konnte Steve Jobs die Insolvenz abwenden? Nach seiner Rückkehr zu Apple im Jahr 1996 wurde Jobs schnell mit der schlechten wirtschaftlichen Lage des Unternehmens konfrontiert. Er suchte nach Einsparmöglichkeiten, um die Gesamtkosten zu verringern. Aus der Not heraus startete Steve Jobs im Jahr 1997 den Apple Online-Store.
Wie kam es überhaupt zur Rückkehr von Steve Jobs bei Apple? Jobs musste Apple aufgrund interner Machtkämpfe im Jahr 1985 verlassen. Fünf wichtige Angestellte gingen mit ihm, obwohl er dafür bekannt war, ein schwieriger Chef zu sein. Nur ein Jahr später gründete er das Computer- und Softwareunternehmen NeXT. Nach 7 Jahren im Geschäft verkaufte Jobs die Hardware-Sparte im Jahr 1993, um sich komplett auf die Software-Entwicklung konzentrieren zu können.
Im Jahr 1996 war Apple auf Shopping-Tour und übernahm NeXT damals für 402 Millionen Dollar. Auf diese Weise kehrte Steve Jobs in beratender Tätigkeit zu Apple zurück. Bereits im Folgejahr wurde er zum vorübergehenden Geschäftsführer ernannt. Erst Anfang 2001 wurde das „vorübergehend“ aus seinem Titel als Geschäftsführer gestrichen.
Warum fiel die Wahl auf einen Online-Shop? Zum damaligen Zeitpunkt dominierten normale Computer den Markt. Der eigene Apple-Mac verkaufte sich schlecht und die Gewinnspanne war für Händler in den Geschäften sehr gering. Dies führte wiederum dazu, dass immer weniger Apple-Systeme bei den lokalen Händlern ausgestellt worden sind. Er identifizierte Geschäfte und Zwischenhändler, die nur an ihre Verkaufsprovision dachten, als großes finanzielles Problem.
In Jobs Biografie, geschrieben von Walter Isaacson, findet sich dazu folgende Aussage des ehemaligen Apple-CEO:
Wenn wir nicht einen Weg fanden, unsere Botschaft über diese Geschäfte an die Kunden zu bringen, waren wir am Arsch.
Aber anstatt die lokalen Verkäufe über die Zwischenhändler zu stärken, sah Jobs in einem digitalen Vertriebskanal letzten Endes wesentlich mehr Potenzial.
Wie kam der ehemalige Apple-CEO auf diese Idee? Als einer der Hauptkonkurrenten von Apple hatte Dell im Jahr 1995 einen Online-Shop gestartet. Durch den Direktverkauf an Kunden fielen Händler und andere Zwischenhändler weg.
Das bemerkenswerteste war damals aber die einwandfreie Logistik hinter dem ganzen System. Lagerbestände waren genauestens kalkuliert und neue Produkte schnell verfügbar. Davon inspiriert, entschied sich Steve Jobs für den Start eines eigenen Online-Shops.
Die League of Legends Worlds 2023 sind vorbei. Heute, am 19. November, fand das Finale in Südkorea statt und T1 holt sich einen klaren Sieg gegen WBG. Faker ist nach 2013, 2015 und 2016 zum vierten Mal Weltmeister gewonnen, nachdem er jahrelang scheiterte. MeinMMO verrät euch, welche Highlights es gab.
Diese zwei Teams spielten im Finale: Heute spielte das chinesische Team Weibo Gaming (WBG) gegen das koreanische Super-Team T1 um den Weltmeister Titel – T1 gewann mit 3:0.
Zuvor siegte Weibo Gaming knapp mit 3:2 gegen Bilibili Gaming (BLG). Der Toplaner TheShy, der zuvor für Invictus Gaming spielte, konnte im Jahr 2018 im Finale einen klaren 3:0-Sieg gegen Fnatic erringen. Dies markierte einen historischen Moment für den LoL-Esport, da es das erste Mal war, dass ein chinesisches Team, die LoL Worlds für sich entschied.
T1, das koreanische Meisterteam, zeichnet sich besonders durch seinen legendären Midlaner aus – den untötbaren Dämonenkönig Faker, der bereits im Halbfinale 2023 mit seinen Plays glänzte. Neben dem starken ADC Gumayusi ragt besonders der Supporter Keria bei T1 heraus, der als einziger Spieler bei den Worlds 2023 eine zweistellige KDA vorweisen konnte.
Wir verraten euch, welche Highlights es im letzten Game gab.
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Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende
T1 gewinnt klar mit 3:0 das Finale gegen WBG- So lief das letzte Spiel
Welche Champions wurden im 3. Match gespielt?
T1:
Xayah (Gumayusi)
Rakan (Keria)
Akali (Faker)
Lee Sin (Oner)
Aatrox (Zeus)
WBG:
Azir (Xiaohui)
Varus (Light)
Bard (Crisp)
Bel’Veth (Weiwei)
Kennen (TheShy)
Was waren die Highlights im letzten Game? Das Spiel begann mit einem First Blood auf der Toplane für Lee Sin (Oner), als er erfolgreich einen Gank gegen den gegnerischen Toplaner Kennen (TheShy) durchführte.
Hier könnt ihr das First Blood sehen:
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Kurz darauf erfolgte ein Gank von WBG Weiwei (Bel’Veth) auf der Botlane, unterstützt durch Bards Portal. Rakan (Keria) warf die beiden direkt mit seinem W hoch, jedoch schaffte er es nicht mehr, sich selbst zu retten, und wurde besiegt. Auch danach dominierte Bel’Veth weiterhin im Early Game, indem Weiwei wieder auf der Toplane einen Kill erzielte und sich daraufhin den Herold für sein Team holte.
T1 drehte das Game mit starken Teamfights
Der entscheidende Kampf um den zweiten Drachen fand bei Minute 12 statt, und T1, insbesondere mit Zeus und Faker, konnte ihn für sich entscheiden.
Doch der Höhepunkt kam in der 18. Minute, als Keria mit einem gewagten Flash und der Rakan-Ulti in den Teamfight um den Drachen stürmte. Faker nutzte seine Akali geschickt und sicherte sich beeindruckende 3 Kills, womit T1 den Teamfight für sich entschied.
Hier könnt ihr den Teamfight sehen:
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Kurz darauf kam es zu einem weiteren Teamfight auf der Toplane, bei dem Keria förmlich mit Rakan in den Kampf flog. T1 gewann erneut, sicherte sich den Baron und baute die Dominanz weiter aus.
Der finale Teamfight mit Zeus im Rampenlicht
Der finale Teamfight, der auf der Toplane stattfand, war der Höhepunkt des Spiels. Zeus hielt die Gegner im 1 vs. 3 mit Aatrox auf der Toplane hin und tankte so viel Schaden, indem er sich immer wieder hoch heilte. Dadurch konnte sein restliches Team zur Hilfe kommen und er überlebte sogar am Ende den Kampf.
Faker und Gumayusi zeigten beeindruckende Aktionen mit Xayah und Akali, überwältigten WBG Gaming und setzten schließlich zum finalen Push an, was T1 den Sieg und den Weltmeister-Titel brachte.
Den Kampf könnt ihr hier sehen:
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Lee Faker Sang-hyeok ist zweifellos eine lebende Legende und gilt als einer der herausragendsten und besten Spieler in der Geschichte von League of Legends. Sein beeindruckender Werdegang begann bereits im Jahr 2013, als er im Alter von nur 17 Jahren seinen ersten Weltmeister-Titel bei den Worlds holte.
Die Jahre 2015 und 2016 waren ebenfalls von Erfolg geprägt, als Faker erneut die LoL Worlds gewann und sich somit in der Szene als dominierende Kraft etablierte. Sein außergewöhnliches Talent, taktisches Geschick und seine Fähigkeit, sein Team zu Höchstleistungen zu führen, machten ihn zum Champion und zur Legende.
Trotz dieser Erfolge erlebte Faker in den Jahren danach eine Phase der Enttäuschung. Im Jahr 2017 unterlag er mit T1 im Finale gegen Samsung Galaxy und konnte den Titel nicht verteidigen. Dieser Moment war besonders emotional, da Faker nach der Niederlage in Tränen ausbrach. Die nachfolgenden Jahre brachten nicht mehr den gleichen Glanz und Erfolg – 2018 schafften es T1 nicht in die Worlds.
Doch der Unkillable Demon King Faker holt sich nun bei den Worlds 2023 zum vierten Mal den Weltmeister-Titel und das zum ersten Mal in seinem Heimatland Südkorea.
Heute sicherte sich T1 den Sieg gegen und ist somit der Weltmeister der LoL-Worlds 2023. Fans können damit rechnen, dass bald eine Skinreihe von T1 in das Spiel kommt, so wie es bisher immer der Fall war.
Wie geht es weiter? Am 9. Dezember 2023 kommt T1 nach Deutschland und spielt in Berlin gegen das deutsche Streamer-Team von NNO. Damit wird Faker gegen die beliebten deutschen LoL-Streamer NoWay und Tolkin antreten.
Welche Plays waren für euch die Highlights in den Worlds 2023? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
Im neusten Trailer zu RF Online Next zeigt Netmarble, dass sie mit dem Onlinerolle-Spiel Großes vorhat. Jedenfalls verspricht euch der Trailer jede Menge Action und wunderschöne Grafik.
Was ist das für ein Spiel? RF Online Next ist ein MMORPG, das 2024 erscheinen soll. Es wird die Fortsetzung des beliebten Spiel RF Online.
Ähnlich wie sein Vorgänger spielt dieses Sci-Fi-Abenteuer in einer Welt, in der Maschinen und Magie zusammen existieren.
Dabei beschränkt sich der Schauplatz von RF Online Next nicht mehr nur auf einen Planeten. Stattdessen erwartet euch ein großes Universum mit vielen Planeten, die ihr besuchen könnt, um euch an verschiedenen Planetenkriegen zu beteiligen.
Den Trailer haben wir hier für euch eingebunden:
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RF Online Next wird zum Nachfolger eines beliebten Sci-Fi-Abenteuers
Was zeigt der Trailer? Da es den Trailer aktuell nur auf Koreanisch zu sehen gibt (via YouTube), stehen alle Informationen hier unter Vorbehalt. Die Infos sind den automatisch erzeugten Untertiteln entnommen und können somit eventuell ein paar Fehler enthalten.
Sobald wir offiziellere Informationen haben, werden wir diese für euch hier bereitstellen.
Der Trailer gibt euch einen ersten Einblick in verschiedene Schauplätze des Spiels und die actionreichen Kämpfe, welche euch in RF Online Next erwarten.
Die verschiedenen Städte und Planeten, welche ihr besuchen könnt, fügen sich in das Sci-Fi-Setting ein. Zu sehen gibt es neben wild bewachsenen oder wüstenähnlichen Planeten auch eine Großstadt voll bunter Lichter, Fabrikgelände oder ein Gebäude, das einem prunkvollen Palast gleicht.
Es erwarten euch actionreiche Kämpfe in beeindruckender Grafik
Neben einigen spannenden Videosequenzen zeigt der Trailer, dass auch das Gameplay jede Menge Action bieten wird:
Schließt euch mit anderen Spielern zusammen, um die großen Weltbosse zu besiegen
Nutzt Bio-Anzüge, mit verschiedenen Eigenschaften je nach Typ und Charakteristik
Ruft riesige Roboter als eure Geheimwaffe im Kampf
Greift mit Schusswaffen, zwei Schwertern oder Schwert und Schild an
Vor allem aber zeigen die ersten Bilder aus dem Trailer, die ziemlich schöne Grafik von RF Online Next. Diese wird unterstrichen von einigen Effekten, welche aber das Geschehen nicht wirklich überladen.
Wann erscheint es? Geplant ist das Spiel fürr 2024. Ein genaues Release-Datum für RF Online Next gibt es noch nicht. Da sich das Spiel noch in einer recht frühen Entwicklungsphase befindet, können wir in nächster Zeit sicher noch mit mehr Informationen rechnen.
Jedoch soll es als PC- und Mobile-Spiel erscheinen und eine Crossplay-Funktion anbieten.
Was haltet ihr nach diesem ersten Eindruck von RF Online Next? Ist es ein MMORPG, welches ihr in Zukunft genauer beobachten wollt? Schreibt uns gerne in den Kommentaren.
Der Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris ist wahrscheinlich der bekannteste deutsche Twitch-Streamer. Im Zusammenhang mit der Kaufsucht des Streamers Tanzverbothat der 35-Jährige jetzt erklärt, wie viel Steuern er im Jahr zahlt. Daraus lässt sich folgern, wie viel Geld jährlich so hereinkommt.
Das ist die Situation:
Der Streamer Tanzverbot ist mit MontanaBlack befreundet und steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Er litt anderthalb Jahren unter einer Kaufsucht, wie er sagt, ließ regelmäßig hohe Beträge im KaDeWe für Markenklamotten und teure Essen. Die Kaufsucht hat sich offenbar entwickelt, als er mit “wohlhabenden Leuten” wie Sido unterwegs war.
Der Streamer MontanaBlack sagt, auch er war mit Tanzverbot häufig shoppen. Beide hätten ihre „Platinum American Express“-Karte zum Glühen gebracht. Auch er habe 200.000 € für Kleidung ausgegeben.
Im Gegensatz zu Tanzverbot könnte MontanaBlack sich das aber leisten, denn er streame ja regelmäßig und habe konstante Einnahmen. Tanzverbot hingegen nicht.
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Karriere und Leben von MontanaBlack in 2 Minuten: Was macht ihn aus?
MontanaBlack zahlte vierteljährlich ungefähr 350.000 € ans Finanzamt
Wie viel verdient MontanaBlack so? In einem Stream auf Twitch sagte MontanaBlack, er leiste als Selbstständiger auch vierteljährliche Vorauszahlungen ans Finanzamt:
Er hat im Vierteljahr regelmäßig 300.000 € bis 350.000 € Steuern abgedrückt
Daraus kann man schließen, dass er ungefähr 3,5 Millionen Euro im Vorjahr verdienen musste, damit er auf eine so hohe vierteljährliche Steuerlast für das Folgejahr kommt.
Mittlerweile, sagt MontanaBlack aber, habe er eine GmbH gegründet und müsse keine Vorabsteuern mehr zahlen.
Bei ungefähr 14:10 Minuten erklärt MontanaBlack, wie viel Steuern er im Vierteljahr vorauszahlt:
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Woher kommt das viele Geld? Aus einem Leak der Twitch-Einnahmen 2021 konnte man sehen, dass MontanaBlack über Twitch von August 2019 bis Oktober 2021 etwa 2,12 Millionen Euro über Twitch eingenommen hat. Das ist aber nur das Geld, das von Twitch direkt über Abos, Spenden, Bits und Werbeeinnahmen hereinkommt.
Eine lukrative Option, die MontanaBlack bislang nicht gezogen hat, ist ein “exklusiver Vertrag mit einem Streaming-Anbieter”. Bei Twitch hat er offenbar keinen Exklusiv-Vertrag und ein Wechsel für Kick war bislang kein Thema.
Mit dem PlayStation Portal hat Sony ein neues Gadget für die PS5 vorgestellt. Doch die Tester zeigen sich wenig begeistert. Das hält aber Scalper nicht davon ab, das Gerät überall aufzukaufen und teuer weiterzuverkaufen.
Mit dem PlayStation Portal hat Sony ein neues Gerät für die PS5 vorgestellt. Das wichtigste Feature ist jedoch gleichzeitig der größte Schwachpunkt: Denn mit dem PlayStation Portal könnt ihr nur eure Spiele von einer PS5 streamen und das setzt eine gute Internetverbindung und eine eigene PS5 voraus.
Viele Tester erklärten, dass das Gerät zu stark eingeschränkt sei: Die eher schwachen Akkulaufzeiten und vor allem die starke Einschränkung auf ein reines Streaming-Device würden gegen das Modell sprechen.
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Sony zeigt den neuen PlayStation Portal im Trailer
Scalper verkaufen PlayStation Portal für den doppelten Preis
Was genau machen Scalper? Nun sind wohl einige Nutzer auf die Idee gekommen, das neue Gadget überall aufzukaufen, um es dann deutlich teurer weiterzuverkaufen. Eurogamer berichtet etwa, dass man das Teil auf eBay jetzt für mehr als 300 britische Pfund kaufen könne. Das sind umgerechnet 350 Euro.
Zum Vergleich: Die unverbindliche Preisempfehlung für den PlayStation Portal liegt in Deutschland bei 219 Euro, also rund 100 Euro niedriger.
Dem ein oder anderen von uns dürfte dieses gierige Verhalten durchaus bekannt vorkommen. Denn zum Release der PS5 war die Konsole fast nirgendwo erhältlich, sodass Scalper die wenigen verfügbaren Geräte kauften, um sie teuer weiterzuverkaufen. Trotzdem ist es überraschend, dass sich diese Leute für genau dieses Modell entschieden haben.
Warum ist diese Aktion überraschend? Scalper stürzen sich gerne auf Produkte, die nur begrenzt erhältlich sind, um diese aufzukaufen und dann anschließend mit saftigen Aufpreisen weiterzuverkaufen. Doch der PlayStation Portal ist ein reines Streaming-Device, welches ohnehin eine Nische bedient und in Deutschland daher nur eine untergeordnete Rolle spielen dürfte.
Deswegen mag es für viele überraschend wirken, dass sich jetzt Scalper auf den PlayStation Portal stürzen und diesen für völlig überzogene Preise auf eBay verkaufen wollen. Denn ohne eine PS5 ist der “Portal” ohnehin unbrauchbar. Vielleicht reicht für viele Scalper aber auch, dass sich “PlayStation” im Produktnamen befindet.
Wie sieht die Situation aktuell aus? Mittlerweile sind aber Grafikkarten und PS5-Konsolen überall gut verfügbar, sodass ihr nicht mehr die hohen Scalper-Preise zahlen müsst. Das führt zu großen Problemen unter Scalpern, die ihre gekauften Geräte plötzlich nicht mehr loswerden und durchaus auch zu Verzweiflungstaten bereit sind:
Mit dem aktuellen Patch 10.2 hat Blizzard nicht nur einen neuen Raid für World of Warcraft gebracht, sondern auch etliche Änderungen vorgenommen. Viele der wichtigsten Addons haben ihre stärksten Mechaniken eingebüßt. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus war erst skeptisch, ob das der richtige Schritt war. Jetzt hat er den Raid durch und ist begeistert.
Seit dem 8. November ist Patch 10.2 „Wächter des Traums“ in Dragonflight aktiv und seit dem 15. November läuft Season 3. Mit dieser kamen neue M+-Dungeons und vor allem der neue Raid Amirdrassil mit dem Dragonflight-Endboss Fyrakk.
Trotzdem interessiere ich mich natürlich für das Spiel, das mich so lange schon begleitet, vor allem nach der BlizzCon. Also habe ich mich auch auf den neuen Raid gefreut und ihn direkt ausprobiert.
Eine Sache war diesmal aber ganz anders, denn: viele Addons haben ihre stärksten Funktionen verloren. Durch eine winzige Änderung können Dinge wie WeakAuras plötzlich nicht mehr alles berechnen. Und das ist eine erstaunlich gute Neuerung.
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WoW: Fyrakk greift den Smaragdgrünen Traum an und bringt die Feuerlande mit
WoW spielen, wie es sich gehört
Was ist nun eigentlich konkret anders? Eigentlich nicht viel. Blizzard hat lediglich den Kampflog geändert. Der wurde bis Patch 10.2 „live“ in einer externen Datei geschrieben. Addons haben diese Datei dann ausgelesen und ebenfalls live im Spiel ihre Funktionen berechnet.
Das Ergebnis waren dann errechnete Reaktionen auf Boss-Fähigkeiten – so weit, dass man sich teilweise nur noch auf eine Zahl auf dem Bildschirm stellen musste. Mit „spielen“ hatte das dann nicht mehr viel zu tun. Raiden war mehr das direkte Analysieren einer Daten-Tabelle mit hübscherem Interface.
Bereits mit Patch 10.1 wurden „private Auras“ eingeführt, mit denen Blizzard die Funktionen der stärksten Addons eingeschränkt hat. Jetzt wird zusätzlich der Kampflog erst nach dem Kampf gespeichert, die Datei kann also nicht mehr direkt ausgelesen werden. Im Ergebnis verlieren viele Addons ihre größten Stärken, denn sie können keine Live-Auskunft mehr geben.
Und das ist gut so: ich habe mich nicht deutlich mehr anstrengen müssen, weil ich meine Klasse schließlich recht gut beherrsche. Dafür habe ich viel mehr vom Raid gesehen. Effekte, Emotes von Bossen und schlicht das Design vom Raid, was vorher hinter Overlays und Addons versteckt war.
Addons gehören seit Jahren zu WoW und ich habe vergessen, wie es ohne sie ist
Bisher habe ich die Position vertreten, dass Addons World of Warcraft generell besser gemacht haben. Und während ich noch immer zustimme, dass sich nur durch Addons auch die Boss-Encounter selbst verbessern konnten, sehe ich jetzt doch, dass das Spiel ohne (zu viel) Hilfe mehr Spaß macht.
Blizzard hat mir im Prinzip jetzt im neuen Patch die Möglichkeit genommen, selbst schwere Fähigkeiten trivial zu machen, die eigentlich viel Absprache brauchen. Ich muss wieder mit meiner Gilde kommunizieren, was gerade in Amirdrassil sehr erfreulich ist.
Denn die Bosse hier sind fabelhaft designt. Kein einziger Kampf im ganzen Raid ging mir nur auf die Nerven, alle hatten mindestens eine Mechanik, die ich cool fand und die meisten haben mich durchweg begeistert.
Dazu kamen einige neue Mechaniken, die sich ohnehin völlig anders spielen, etwa direkt bei Knorrenwurzel oder später bei Tindral. Aber sogar „simple“ Mechaniken wie beim DPS-Check-Boss Volcoross haben mich mehr begeistert – einfach, weil ICH sie spiele und nicht mein Addon.
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WoW: Wächter des Traums – Launch Trailer
Einen Härtetest müssen das neue System und ich noch bestehen
Bisher haben wir bzw. habe ich lediglich den normalen und heroischen Modus gesehen. Mythic steht aktuell noch aus und hier gibt es stets die härtesten Mechaniken und Fähigkeiten. Die, bei denen Addons eigentlich erst wirklich „notwendig“ wurden.
Ich hoffe sehr, dass Amirdrassil den Kurs beibehalten kann und nicht zu ätzend wird, wenn man es ohne Addons und Weakauras spielt. Und dass es keine „Pflicht“-Auras gibt, ohne die man den Kampf überhaupt nicht koordiniert schaffen kann, wie es früher teilweise der Fall war.
Allgemein bin ich von dem Patch ziemlich begeistert, deutlich mehr als erwartet. Ich grinde sogar wieder mythische Schlüsselsteindungeons, wobei hier auch alte Lieblinge aus Legion zurückgekehrt sind.
Es ist möglich, dass mich im Moment noch der Anfangs-Hype des Neuen gepackt hat. Trotzdem sehe ich in der Einschränkung der Addons jetzt schon einen guten Schritt, der vielleicht noch nicht der letzte sein muss, aber durchaus etwas besser gemacht hat.
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Am Freitag, dem 17.11., ging eine neue Folge der Serie „7 vs. Wild“ online, die löst viele Diskussionen unter den Zuschauern aus. Denn es ist etwas Unvorhergesehenes passiert: Die Favoriten auf den Staffel-Sieg sind ausgeschieden.
Spoiler-Warnung: Die 3. Staffel „7 vs. Wild“ läuft aktuell auf dem Amazon-Dienst Freevee. Viele wollen mit dem Anschauen der Staffel und der Diskussion darüber aber warten, bis die Sendung auf YouTube läuft. Wir besprechen im Artikel, was in der Folge 6 passiert.
Das ist die Situation:
Die Teilnehmer Fritz Meinecke und Survival Mattin galten als die Favoriten für den Sieg der Teams-Staffel von 7 vs. Wild. Beide sind erfahrene Survival-Spezialisten.
Doch jetzt ist es ausgerechnet dieses Team, das als Erstes ausscheidet. Ohne eine Süßwasserquelle sahen sie an Tag 3 keine Option mehr, die Staffel durchzuhalten und baten um den sofortigen Abbruch.
Die Fans diskutieren nun aufgeregt, was dort passiert ist und vor allem die Gründe. Der Teilnehmer Fritz Meinecke äußern sich zu den Spekulationen.
Einer der Teilnehmer von 7 vs. Wild:
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Vom Zeugenstand bei Barbara Salesch zum König von Twitch – Karriere und Leben von Knossi
Meerwasser versalzt den Fluss, die einzige Süßwasserquelle
Warum sind die beiden ausgeschieden? Der Trip der erfahrenen Survival-Spezialisten stand von Beginn an unter keinem guten Stern: Der YouTuber „Survival Mattin“ hat ein chronisches Rückenleid, das bereits nach wenigen Tagen ausbrach und ihm zusetzte: Er sagte, er wolle das nicht wahrhaben, aber er werde nun man älter und könne nicht mehr so, das müsse er sich eingestehe.
In Folge wirkte er zunehmend bedrückt und mit sich selbst beschäftigt.
Meinecke machte sich Sorgen, um seinen Kameraden, der nur noch mit einem Stock durch die Gegend lief. Das Klettern und Laufen seien kontraproduktiv für dessen Gesundheit, er wirke auch abwesend. Nicht mal die Erholung im selbstgebastelten Bett sei so richtig gut für ihn.
“Schwierig”, sagte Meinecke immer wieder.
Zum Verhängnis wurde dem Duo aber, dass über Nacht ihre einzige Trinkwasserquelle, ein naher Fluss, durch einen Sturm mit Meerwasser geflutet wurde. Sie entschieden, dass das Wasser zu salzig war, um es weiterhin zu trinken. Auch als sie den Fluss etwa einen Kilometer abliefen, fanden sie kein trinkbares Wasser.
Survival Martin sagt immer wieder, er sei sehr sensibel für Salz und könne es genau schmecken, da sei nichts. Wenn man dieses Wasser trinke, würde das zu Nierenschäden führen und man würde verdursten, obwohl man trinken.
Zu dem Zeitpunkt hatten sie bereits etwa 16 Stunden nichts getrunken, hatten sich keine Wasservorräte angelegt und waren „weit in der 2. Dehydration-Phase.“
Haben sie alles versucht? Nachdem die beiden erkannt hatten, dass es im Fluss kein Süßwasser gab, versuchten sie noch in eine andere Richtung zu gehen, fanden dort aber nur brackiges Moorwasser, das schon nach wenigen Schlucken „Bauchgrummeln“ auslöste.
Noch 11 Tage lang täglich 2 Liter von dem Moorwasser zu trinken, hielten die zwei für völlig abwegig.
Letztlich entschieden sich die beiden Experten nach stundenlanger Beratung, dass sie einfach keine Optionen mehr hätten. Es sei unrealistisch, dass sich die Situation am nächsten Tag bessere.
„In einer realen Situation“ würden jetzt einfach stundenlang in eine Richtung laufen und dann entweder Wasser finden oder eben “krepieren.” In der Simulation von 7 vs. Wild wolle man aber nicht so lange in eine Richtung laufen, weil man sonst auf andere Teams treffen und die Rettungskette gefährden würde.
Schließlich gaben die zwei auf. Gerade für Meinecke ein großes Problem. Er sagte, das fühle sich an, wie den eigenen Selbstmord zu bestätigen. Denn in diesem Szenario sei es letztlich so, das eigene Scheitern entspreche ja dem Tod in der WIldnis.
Survival Martin sagte, ihr Ausscheiden zeige, warum Survival eben kein Spaß sei und dass immer wieder in echten Situationen „Leute dabei draufgehen.“ Die Natur sei mächtig, man selbst nur ein Spielball.
Zuschauer diskutieren das Ausscheiden der Favoriten kritisch
Wie wird das diskutiert? In Der Community gibt es 3 Lesarten:
Die einen sagen, die Orga sei schuld. Man habe dem Team einen unmöglichen Spot gegeben, wenn die einzige Wasserquelle regelmäßig durch das Wetter untrinkbar gemacht werde.
Andere sehen direkt beim Duo die Schuld: Die hätten sich „zu wenig Mühe“ gegeben, den Platz richtig zu erkunden, wären auch zu sorglos gewesen. So konnte man nicht verstehen, warum die beiden keine „Wasservorräte“ angelegt hätten (via reddit).
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Dritte glauben nicht so recht daran, dass der Wassermangel das Problem war. Viel eher solle es der Gesundheitszustand von Survival Martin gewesen sein: Hier schwingt wohl die Idee mit, man habe da einen Grund vorgetäuscht, um auszuscheiden, damit Survival Mattin sein Gesicht wahren kann, nicht wegen körperlichen Leiden und dem “Moralverlust” aufgegeben zu haben.
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Das sagt Meinecke: Fritz Meinecke ist in der schwierigen Situation, dass er jetzt noch nicht auf die Situation reagieren will, weil er abwarten möchte, bis die Folge in einigen Wochen auf YouTube erscheint.
Er sagt, er habe viele Nachrichten bekommen und habe das Gefühl, die „reale Situation“ werde verzerrt dargestellt. Er werde in einigen Wochen darauf ausführlich Stellung nehmen.
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Das steckt dahinter: Es wirkt schon zynisch, wenn Leute von zu Hause im bequemen Sessel dann Männern in der Wildnis erklären, wie sie in deren Situation „überlebt“ hätten. Das ist aber eben der Reiz des Formats, dass man sich fragt, wie man sich anstelle der Teilnehmer verhalten hätte.
In jedem Fall ist es eine große Überraschung, dass Meinecke und Survival Martin so früh ausscheiden, während die Außenseiter wie Papaplatte und Reeze sich in der Folge die erste Maggi-Brühe gönnen und im siebten Himmel schweben.
Ein Entwickler macht einen Fehler und wälzt die Kosten auf die Spieler ab. Die Spielerbasis findet diese Entscheidung alles andere als lustig und strafen das Spiel ab. MeinMMO erklärt, worum es geht.
Gacha-Games wie Genshin Impact setzen auf Premium-Währungen, damit Spieler davon überzeugt werden können, für neue Figuren echtes Geld auszugeben.
Das Spiel Taimanin RPG Extasy hat kurz nach seinem neuen Release der Extasy-Version zu viel kostenlose Premium-Währung verteilt und fordert diese nun von seinen Spielern in Form von Schulden zurück. Doch die Spieler finden diese Aktion alles andere als lustig.
In Deutschland könnt ihr das Spiel auf Steam übrigens aus Jugendschutzgründen nicht spielen, weil Steam die Produktseite gesperrt hat.
Gacha-Game verschenkt zu viel Premium-Währung, Spieler sollen sie zurückzahlen.
Was ist das Problem? Die Kollegen von Kotaku erklären, dass man im Spiel für bestimmte Accountstufen Premium-Währung, sogenannte Kristalle, erhalten hätte.
Auf dem Level 1 wären das 1.000 Kristalle gewesen.
Auf Level 5 dann noch einmal 2.500 Kristalle.
Doch eine Woche nach dem Release stellten die Entwickler fest, dass diese Menge viel zu großzügig gewesen sei. Man reduzierte die Menge auf ein Zehntel: Nun bekommt man nur noch 100 Kristalle für den Level 1 und 250 für Level 5.
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Gleichzeitig müssen alle Spieler, die bereits von dem Bonus profitiert haben, die zu viel erhaltenen Kristalle zurückzahlen. Teilweise haben Spieler jetzt tausende Kristalle an Schulden angehäuft.
Die Spieler werden erst wieder in der Lage sein, kostenlose Kristalle im Spiel zu verdienen, wenn sie die “Gem Schuld” beglichen haben.
Das finden viele Spieler wenig überraschend alles andere als lustig.
Einige Spieler auf reddit behaupten, dass sie jetzt über ein Jahr spielen müssten, um mit kostenlosen Drops die Spielschulden wieder auszugleichen. Andere sagen: Spieler sollten niemals für die Fehler von Entwicklern gerade stehen müssen.
Entwickler verteidigen ihren Schritt, die Rezensionen fallen
Was sagen die Entwickler? Die verteidigen ihren Schritt, dass die Spieler für ihren Fehler jetzt bezahlen müssen.
Um die Datenintegrität und die Fairness gegenüber unseren Nutzern aufrechtzuerhalten, haben wir beschlossen, die Differenz in Taima Crystals abzuziehen. Wir entschuldigen uns zutiefst für das Misstrauen, das diese Situation verursacht hat. Wir werden noch härter daran arbeiten, das Vertrauen unserer Nutzer wiederzugewinnen. Wir werden uns bemühen, ein Management-Team zu sein, dem ihr vertrauen könnt.
Ob das wirklich hilft, ist eine andere Frage: Denn die Rezensionen auf Steam und Google Play fallen derzeit ins Bodenlose. Und ob Gamer einem Entwickler wirklich noch vertrauen wollen, der seine Fehler auf die Spieler abwälzt, ist noch eine andere Frage.
Denn viele sind sich einig: Entwickler sollen ihre Fehler nicht einfach auf die Spieler abwälzen.
Vertrauensbruch mit Spielern ist selten eine gute Idee: Was passiert, wenn man das Vertrauen der Spieler verliert, musste vor ein paar Monaten Blizzard erleben. Denn die brachen ebenfalls ein Versprechen und das kam in der Community alles andere als gut an:
The Witcher 3 gehört zweifelsfrei zu den besten Rollenspielen der letzten Jahre. Nun erschien das erste Brettspiel aus dem Hexer-Universum. Doch kann so eine analoge Umsetzung überhaupt funktionieren? MeinMMO-Autorin Linda B. ist großer Witcher-Fan und hat das Spiel getestet.
Was ist „The Witcher: Die Alte Welt“?
The Witcher: Die Alte Welt (orig. The Witcher: Old World) ist ein Brettspiel von „Go on Board“ in offizieller Zusammenarbeit mit dem Entwickler der Witcher-Videospiele „CD Project Red“.
Das Spiel wurde über die Crowdfunding-Plattform „Kickstarter“ finanziert und spielte dort bereits die beeindruckende Summe von 6.800.000 € ein.
Ihr könnt das Spiel mit 2–5 Personen in etwa 90–150 Minuten erleben.
Hier könnt ihr euch im offiziellen Trailer zum Brettspiel ein eigenes Bild machen:
Video starten
The Witcher: Old World – Offizieller Trailer zum Brettspiel aus dem Witcher-Universum
Wir sind wieder ein Hexer, aber Geralt ist nicht dabei
Eins vorweg: das Spiel handelt weit vor den uns bekannten Geschehnissen. Geralt, Yennefer, Triss und Co. sind daher nicht mit von der Partie.
Dafür lässt uns „The Witcher: Die Alte Welt“ in die Rolle eines Hexers aus einer von 5 verschiedenen Hexerschulen schlüpfen. Diese Prämisse finde ich schon mal ziemlich cool, da man von den anderen Hexerschulen bisher noch nicht so viel gesehen hat.
Mit diesem Hexer zieht ihr dann durch die Welt, erlebt Abenteuer, werdet stärker, erledigt fiese Monster und seid dabei hoffentlich schneller als eure Konkurrenten.
Wie funktioniert das Spiel? Grob zusammengefasst führt ihr jede Runde drei Aktionen aus:
Ihr bewegt eure Hexer-Figur auf dem Spielbrett und könnt die Effekte der besuchten Orte ausführen
Ihr bekämpft ein Monster oder zieht eine Story-Karte
Ihr kauft eine neue Karte für euer Deck
Spielbrett mit Komponenten der Deluxe-Version und Kickstarter-ErweiterungenSpielfigur: Hexer von der Wolfsschule (im Grundspiel enthalten)
Im Herzen ist „The Witcher: Die Alte Welt“ dabei ein Deck-Builder. Das bedeutet, jeder startet mit den gleichen (schlechten) Karten und verbessert sein persönliches Kartendeck im Laufe des Spiels, indem neue Karten gekauft und alte entsorgt werden.
Der besondere Kniff besteht darin, mit den wenigen Handkarten richtig zu haushalten. Denn jede Karte kann für Bewegung, Kampf oder zum Einkaufen neuer Karten verwendet werden. Das macht den Kauf neuer Karten schön kniffelig, da auf alles gleichzeitig geachtet werden muss.
Generell finde ich die Deck-Building-Mechaniken hier sehr innovativ und gelungen. Viele Deckbuilder haben zum Beispiel das Problem, dass Karten nicht häufig genug entfernt werden können und das Deck daher buchstäblich zumüllt. Das ist hier nicht der Fall. Gleichzeitig wird übermäßiges Power-Play verhindert, da die Anzahl an Karten gleichzeitig eure Lebenspunkte im Kampf darstellt. Hält man also sein Deck klein, um ständig die super starken Karten zu ziehen, hat man auch nur wenig Leben.
Aber was ist mit dem Kampf? Meine größte Sorge vor der ersten Partie galt dem Kampfsystem. Denn im Kern geht es ja darum, Monster zu bekämpfen. Doch wie setzt man das actionreiche Kampfsystem von einem „Witcher 3“ als Brettspiel um?
Auch hier hat mich das Spiel mit einer coolen Mechanik positiv überrascht.
Jede Karte in eurem Deck hat eine Farbe, die eine bestimmte Kampfaktion darstellt – zum Beispiel Ausweichen, schneller oder schwerer Angriff. Die meisten Karten besitzen zudem eine oder mehrere Kombinationsmöglichkeiten, an die Karten der passenden Farbe angelegt werden können.
Seid ihr im Kampf an der Reihe, versucht ihr nun eine möglichst starke Kombinationskette zu legen.
Kartenkombo aus “The Witcher: Die Alter Welt”
Thematisch ist das wirklich schön umgesetzt. So könnt ihr nach einem Ausweichmanöver eben besonders gut einen schnellen Hiebt austeilen, und wie auch in Witcher 3 endet die Kombi nach einem schweren Schlag.
Vom PC- zum Brettspiel
Auch neben dem Kampfsystem findet man in „The Witcher: Die Alter Welt“ viele kleine und große Dinge wieder, die man aus Witcher 3 kennt.
Mein persönliches Highlight sind dabei die „Erkundungskarten“. Diese Karten erzählen kleine Geschichten, die immer stimmig in die Welt passen und nicht selten Anspielungen an bekannte Quests oder Geschichten enthalten. Am Ende muss man sich für eine von zwei möglichen Reaktionen entscheiden, die natürlich unterschiedliche Folgen haben.
Die Geschichten können auch fortlaufende Nebenquests auslösen, die ihr in bester Rollenspiel-Manier horten könnt.
Insgesamt gibt es im Grundspiel 72 Erkundungs- und 56 Quest-Karten. Natürlich wird man nach einigen Partien Karten bereits kennen. Ich finde die Anzahl aber vollkommen ausreichend, um sehr viele Stunden Spaß mit dem Spiel zu haben. Mit der Erweiterung „Abenteuerset“ wird diese Kartenanzahl dann nochmal mehr als verdoppelt. Das Add-On ist aber aktuell aber noch nicht im Handel erhältlich.
Questkarte, durch die man als Belohnung einen Gegenstand erhält
Natürlich levelt ihr euren Hexer auch in verschiedenen Disziplinen, sammelt Tränke und „Gerüchte“ mit wertvollen Informationen über Monster, um bestmöglich für den Kampf vorbereitet zu sein.
Auch die Monster selbst dürften Witcher-Fans geläufig sein. Vom Nekkernest über die Muhmen vom Buckelsumpf bis hin zum Waldschrat ist alles vertreten.
Und als besonderen Bonus gibt es sogar ein Minispiel im Brettspiel, das „Würfelpokern“. Die vereinfachte Kniffel-Variation kann es natürlich nicht mit einem Gwent aus „The Witcher 3“ aufnehmen. Das würde hier aber wohl auch den Rahmen sprengen. Und eine lustige Abwechslung ist es allemal.
Insgesamt schafft es das Spiel für mich sehr gut, die Essenz von „Witcher 3“ aufzugreifen und in ein neues Medium zu transportieren.
Was gibt es nicht? Zwar trefft ihr im Spiel regelmäßig Entscheidungen. Die Hexer selbst bleiben aber, abgesehen von je einer Spezialfähigkeit, weitestgehend charakterlos. Für meinen Geschmack hätten sich die Charaktere auch spielerisch ruhig noch mehr unterscheiden können, wirklich stören tut es beim Spielen aber nicht.
Für wen würde ich das Spiel empfehlen?
Mir persönlich bereitet das Spiel sehr viel Freude. Es ist aber nicht für jeden geeignet. Treffen folgende Punkte auf euch zu, würde ich das Spiel empfehlen:
1. Brettspiel-Kenner
Zwar ist das Spiel von seinen Mechaniken her nicht übermäßig komplex. Dennoch könnte das Spiel für Brettspiel-Neulinge etwas „erschlagend“ wirken.
Aufgrund der vielen verschiedenen Elemente des Spiels müssen auch viele kleine Regeln beachtet werden. Die beiliegenden Übersichts-Karten helfen dabei ungemein. Dennoch kann man schnell mal durcheinanderkommen oder etwas vergessen.
Außerdem sammelt man im Laufe eines Spiels wirklich einiges an. Und wo in einem Videospiel Effekte häufig automatisch angewandt werden, muss in einem Brettspiel jeder Effekt einzeln bedacht werden. Da den Überblick zu behalten, ist gar nicht so einfach.
Charaktertableau gegen Ende des Spiels
2. Witcher-Fans
Auch wenn das Spiel einige coolen Mechaniken enthält, machen doch die vielen Anspielungen auf die Vorlage den eigentlichen Charme aus.
Kann man mit „The Witcher“ so gar nichts anfangen, muss man sich dieses Brettspiel meiner Ansicht nach nicht unbedingt zulegen, gerade auch mit Hinblick auf den Preis.
Vor allem Fans von „The Witcher 3“ können jedoch einiges wiederentdecken, und erneut in die Welt von Hexern und Monstern eintauchen.
3. Geduldige Spieler
Da ein Spielerzug aus mehreren Phasen und vielen Unteraktionen besteht, kann das gerade bei Spielern, die gerne gründlich überlegen, etwas Zeit in Anspruch nehmen.
Auch bei den Monsterkämpfen handelt es sich um längere Phasen, in denen primär eine Person spielt. Bei Partien zu zweit macht das fast gar nichts, da die andere Person die Züge des Monsters übernimmt.
Gerade bei Spielen zu viert oder fünft sehe ich allerdings die Gefahr einer zu hohen „Downtime“, also Zeit, in der man warten muss, bis man wieder an der Reihe ist.
4. Abenteurer
Obwohl ihr im Spiel gegeneinander antretet, ist die Spieler-Interaktion untereinander eher gering. Hauptsächlich schnappt ihr einander die Monster weg. Ihr könnt zwar auch direkt gegeneinander kämpfen, zumindest in unseren Spielen ist es aber nie dazu gekommen, da es immer Wichtigeres zu tun gab. Das hängt aber natürlich sehr stark von der Spielergruppe ab.
Insgesamt bleibt „The Witcher: Die Alte Welt“ aber ein Abenteuerspiel, in dem die Reise an sich das Ziel ist.
Einen „Patch“ braucht ihr unbedingt
Eine der größten Kritikpunkte an „The Witcher: Die Alte Welt“ ist wohl die Gleichförmigkeit der Monster im Kampf. Zwar hat jeder Gegner einen besonderen Effekt, die „Kampfkarten“ sind jedoch immer gleich. Dadurch fühlen sich die Monster nicht so abwechslungsreich an, wie sie es sein sollten.
Eine spürbare Verbesserung verschafft die Erweiterung „Monsterjagd“. Diese fügt jedem Monster eine Passive und 4 Spezialattacken hinzu. Außerdem könnt ihr jetzt spezifische „Schwächen“ entdecken, um im Kampf Vorteile zu erhalten.
Zusätzlich enthält die Erweiterung unter anderem die aus Witcher 3 bekannten Bomben, „Mutagenkarten“, mit denen ihr eure Hexer weiter spezialisieren könnt sowie einen neuen spielbaren Charakter.
„Monsterjagd“ zählt allerdings leider zu den Erweiterungen, die bisher noch nicht regulär im Handel erhältlich sind. Habt ihr bis zum Release aber Spaß am Grundspiel gefunden, kann ich sie nur empfehlen.
Ein Wort zu Miniaturen: Seid ihr Fans von „The Witcher“ und Miniaturen? Dann kann ich euch die Deluxe-Version wärmstens ans Herz legen. Neben den im Grundspiel enthaltenen Hexerfiguren erhaltet ihr damit Miniaturen zu allen 28 Monstern.
The Witcher: Die Alte Welt – Miniaturen von den “Muhmen vom Buckesumpf”
Alle Figuren kommen in einem Stück und müssen nicht zusammengebaut werden. Gerade dafür ist die Qualität überraschend gut.
Welche Erweiterungen gibt es? Da es doch einige verschiedenen Versionen und Erweiterungen gibt, hier eine Übersicht sowie grob die zugehörigen Preise:
The Witcher: Die Alte Welt (Grundspiel) (ca. 75 €)
The Witcher: Die Alte Welt (Deluxe Version) (ca. 175 €)
The Witcher: Die Alte Welt – Legendäre Monster (Erweiterung) (ca. 50 €)
The Witcher: Die Alte Welt – Skellige (Erweiterung) (ca. 45 €)
The Witcher: Die Alte Welt – Zauberinnen und Magier (Erweiterung) (ca. 55 €)
Die Erweiterungen „Monsterjagd”, „Abenteuerset” und „Die Wilde Jagd” (kooperative Kampagne) waren bisher nur im Rahmen der Kickstarter-Kampagne erhältlich. Sie sollen aber auch noch regulär im Handel erscheinen.
„The Witcher” ist inzwischen in vielen Bereichen populär vertreten. Neben den ursprünglichen Büchern, den Videospielen und dem Brettspiel produziert Netflix seit 2019 auch eine Serie zu Hexer Geralt und seinen Abenteuern.
Viele Fans trauern jedoch Geralt-Schauspieler Henry Cavill nach, der kürzlich aus der Produktion ausstieg. Wie Regisseurin Bola Ogun die letzten Szenen mit Cavill inszenierte, erfahrt ihr hier auf MeinMMO:
Ausgerechnet ein Sport-Anime hat MeinMMO-Dämon Cortyn verzaubert. Denn Birdie Wing schafft es, selbst langweiliges Golf grandios zu machen.
Die Welt der Anime ist groß und bunt – es gibt im Grunde für jeden Geschmack etwas. Auch, wenn ich so ziemlich allen Serien eine Chance gebe, dann gibt es doch ein Genre, das ich im Regelfall einfach links liegen lasse: Sport-Serien. Ich finde Sport wie Fußball, Handball oder Volleyball schon „in real“ ungeheuer langweilig zum Zuschauen. Wenn bei einer WM alle kreischend vorm Fernseher sitzen, bin ich meistens schon vor dem Anpfiff vor Langeweile eingeschlafen.
Entsprechend skeptisch war ich auch immer gegenüber Sport-Anime. Als Kind habe ich damals noch aus Mangel an Alternativen „Kickers“ oder „Mila Superstar“ geschaut – aber so wirklich begeistert war ich davon nie.
Jetzt hat es mich aber erwischt. Denn nach langem Zögern habe ich mir „Birdie Wing – Golf Girls’ Story“ angeschaut – und es war alles, was ich niemals erwartet habe.
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Birdie Wing – Golf Girls’ Story – Unerwartet grandioser Anime
Birdie Wing erzählt die Geschichte von zwei jungen Frauen, die eine Leidenschaft für das Golfen haben.
Aoi Amawashi gilt als aufstrebendes Profitalent an einer japanischen Schule und sammelt gerade ihre ersten Erfahrungen auf namhaften nationalen Turnieren. Sie wird dabei zum Teil von ihrer Mutter instrumentalisiert, die vor allem die Bekanntheit ihrer Firma erhöhen will, die Sport-Produkte herstellt.
Dem gegenüber steht Eve aus dem fiktionalen europäischen Land Nafrese. Auch sie spielt Golf, allerdings aus ganz anderen Gründen: Bei zweifelhaften Spielen im Untergrund verdient sie Geld, um damit ihre Freunde zu unterstützen, die sich wiederum um illegal im Land aufhaltende Kinder kümmern.
Eves Leben nimmt allerdings eine dramatische Wendung, als sie eher zufällig ein Spiel gegen Aoi austrägt – zum ersten Mal in ihrem Leben ist sie richtig gefordert und die beiden entwickeln sofort eine Rivalität und schwören sich, in der Zukunft ein richtiges Duell zu liefern.
Doch dank Eves „Untergrund-Golf“-Aktivitäten wird sie der Schützling von einem Mafia-Boss und muss für ihn Spiele austragen, die Konflikte zwischen den Parteien ohne Blutvergießen klären sollen – und sie gerät dabei selbst in die Schusslinie.
Wo kann man Birdie Wing schauen? Birdie Wing wird zum aktuellen Zeitpunkt auf der Streaming-Plattform Crunchyroll angeboten. Dort finden sich alle 25 Folgen.
Birdie Wing lebt von seinen großartigen Charakteren. Egal ob man die beiden Protagonistinnen Eve und Aoi nimmt oder die zahlreichen Nebencharaktere wie die abgedrehte Vipére, die Mafia-Mitglieder oder die altgedienten Golf-Trainer – alle haben interessante und nachvollziehbare Geschichten mit spannenden Wendungen und gut begründeten Motivationen.
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Natürlich hat Birdie Wing auch das, was wir gerne mal als „Anime-Unsinn“ bezeichnen. Denn die verschiedenen Charaktere haben unterschiedliche „Special Moves“, die sie beim Golf benutzen. Seien es die „Rainbow Bullets“ von Eve oder andere Kräfte ihrer Gegenspieler, die meistens jedoch nur Sinnbild für ihre jahrelange Übung und den Fokus sind, den sie in den Sport legen.
Hinzu kommt, dass Birdie Wing einfach eine wunderbar abgeschlossene Erfahrung ist. Der Anime findet ein würdiges und befriedigendes Ende, ohne dass es überhastet wirkt oder man das Gefühl hat, dass da nun unbedingt noch eine zweite Staffel kommen muss.
Ich bin mir sicher, dass es vielen wie mir geht. Wer mit Sport-Sendungen “in echt” schon nicht viel anfangen kann, wird das vermutlich auch bei Anime meiden. Aber das war, zumindest in diesem Fall, ein Fehler.
Birdie Wing war eine durch und durch runde und fesselnde Erfahrung, die meine Einstellung zu Sport-Anime nun deutlich offener gemacht hat – etwas, von dem ich nicht mehr dachte, dass es jemals passieren würde.
Ich kann euch die Serie nur ans Herz legen. Egal ob ihr Sport, tolle Charaktere oder einfach eine fesselnde Story mögt – und ein paar Golf-Fachbegriffe lernt man ganz nebenbei auch noch.
Ich fand Golf niemals sonderlich spannend. Das hat sich dank Birdie Wing geändert.
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CoD: MW3 ist am 8. November erschienen und hatte keinen guten Start. Viele Fans sind enttäuscht vom Spiel. Doch Call of Duty will mit neuen Inhalten und der Rückkehr einem bei Fans beliebten Spielmodus in Season 1 das Ruder drehen.
CoD: MW 3 hat den schlechtesten Start der Reihe. Viele Fans und Kritiker sind enttäuscht vom Spiel und das spiegelt sich auch auf Metacritic wider. Bei 58 Kritikern hat das Spiel einen Kritiker-Score von 55. Das ist der schlechteste Wert der Hauptreihe. (Stand: 18.11.2023)
Viele Fans stören die wenigen neuen Inhalte des Spiels und auch die Kampagne enttäuscht viele Spieler. Aber noch in diesem Jahr soll Season 1 von MW3 erscheinen und will neben neuen Inhalten und Maps auch den beliebten Gunfight 2v2-Spielmodus wiederbringen.
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Das neue CoD MW3 präsentiert sich mit Shooter-Action im neuen Multiplayer-Trailer
Auf ihrem eigenen Blog kündigte Call of Duty schon ein paar neue Inhalte für Season 1 an. Ein genaues Startdatum ist noch nicht bekannt, die Season soll aber noch im Dezember dieses Jahres starten. Die angekündigten Inhalte sollen aber nur ein kleiner Teil der kommenden Neuerungen sein.
Für MW3 sollen neue Spielmodi in Season 1 erscheinen und der erste ist ein Fan-Favorit. Gunfight soll zurückkehren und euch wieder 2v2-Action bieten. Damit einhergehend sollen bekannte Maps für den Modus zurückkehren. Welche das sind, ist noch nicht bekannt, die neue Map Training Facility wurde für den Modus aber angekündigt.
Für die 6v6-Modi werden 3 neue Maps erscheinen:
Die Map Meat, dessen Herzstück ein großes Schlachthaus in der Mitte der Map ist
Greece ist eine Küstenstadt voller griechisch-angehauchter Häuser und Umgebung
Rio verfrachtet euch in bunte, enge Straßen und in ein nobles Einkaufszentrum
Meat und Greece sollen direkt zum Start der Season erscheinen, Rio folgt dann im späteren Verlauf.
Auch der Zombiemodus erhält in Season 1 neue Inhalte. Dazu gehört Enter the Rift. Es soll eine neue Herausforderung im Endgame bieten, für Leute, die die saisonalen Missionen fertig haben werden. Neben einer neuen Waffe namens Friend Zone sollen auch neue Baupläne in den Modus hinzugefügt werden.
Das sind aber laut dem Blog nicht alle neuen Inhalte und in den kommenden Wochen soll Season 1 komplett präsentiert werden.
Wenn ihr im Multiplayer von MW3 erfolgreicher werden wollte, hilft euch diese Liste:
Ein Spieler berichtet, dass er mitten in der Nacht von seinem Gaming-PC geweckt wird. Dahinter steckt eine Funktion von Windows, damit man normalerweise nicht in den Hauptzeiten gestört wird.
Gamern passieren regelmäßig seltsame Dinge. Ein Nutzer berichtete einmal davon, seltsame Stimmen aus seinem Gaming-PC zu hören. Nun erklärte ein Nutzer, dass er mitten in der Nacht von seinem Gaming-PC geweckt wurde. Doch was steckt hinter der seltsamen Aktion?
Windows installiert Updates, wenn sie nicht stören
Was ist das Problem? Ein Gamer berichtet auf reddit, dass er am frühen Morgen von seinem Gaming-PC geweckt worden ist. Der Rechner installiert am frühen Morgen fleißig Updates und der blaue Update-Bildschirm erleuchtet das gesamte Zimmer. Der Besitzer fragte sich entsprechend, warum der Gaming-PC das mitten in der Nacht oder am frühen Morgen machen muss.
Was steckt dahinter? Hinter den nächtlichen Updates steckt eine Funktion von Windows. Denn Windows versucht Updates immer dann zu installieren, wenn man den PC gerade nicht verwendet. Auf diese Weise stört man den Besitzer so wenig wie möglich. Das passiert vor allem dann, wenn man den PC nicht vollständig herunterfährt, sondern den PC nur in den Ruhemodus versetzt.
Steht der Rechner im Arbeitszimmer oder im Büro, dann bekommt man davon für gewöhnlich nichts mit. Steht der PC jedoch, wie in dieser Situation, im Schlafzimmer und der Monitor ist eingeschaltet, dann kann das durchaus unangenehme Folgen mit sich bringen.
Kann man die Funktion abschalten? Grundsätzlich gibt es auch die Möglichkeit, diese Funktion zu deaktivieren, doch dafür muss man tief in die Registry des Systems eingreifen. Alternativ kann man den PC auch einfach richtig abschalten. Dann müsst ihr die Updates jedoch manuell anwerfen oder beim Herunterfahren eures Rechners so lange warten, bis die Updates vollständig installiert sind.
Grundsätzlich würden wir euch übrigens empfehlen, euren Computer nachts auszuschalten. Es gibt einige Gründe, die dafür sprechen:
Mit dem Update 10.2 „Wächter des Traums“ hat World of Warcraft den neusten und letzten wirklich großen Patch für Dragonflight bekommen. Teil dessen: eine neue Ruf-Fraktion. Aber wer zu früh oder einfach „normal“ gespielt hat, der hat jetzt einen Nachteil.
Ruf bei den Wächtern bekommt ihr aber nur begrenzt pro Woche. Eine Möglichkeit, dauerhaft zuverlässig Ruf zu farmen, gibt es nicht.
Einige Spieler haben jedoch Mechaniken geschickt genutzt und sind nach nur einer Woche schon fertig. Alle anderen müssen nun warten – denn nachträglich gehen die Tricks nicht mehr.
Wie konnte man „falsch“ spielen? Direkt zu Release von Patch 10.2 konnte man ein wenig tricksen: wenn ihr statt euren Main einfach einen Zweitcharakter gespielt habt, konntet ihr innerhalb der ersten Woche direkt Ruhmstufe 18, in Woche 2 dann das Maximum von Ruhmstufe 20 erreichen.
Dazu musste euer Twink allerdings direkt zum Release-Tag schon selbst Ruhmstufe 10 erlangen. Das ging am schnellsten als Mensch (+10 % Ruf) und während des Dunkelmondjahrmarkts, der noch lief (ebenfalls +10 % Ruf).
Was dieses Mal den Trick für alle ohne Probleme möglich macht: durch die Ankündigung von The War Within und die bereits laufenden Vorverkäufe sind käufliche Charakter-Boosts direkt für Stufe 70. Jeder konnte sich einen Twink für den Ruhm also einfach kaufen.
Hat ein Charakter Ruhmstufe 10 erreicht, erhalten alle weiteren Charaktere +100 % Ruf bis zu dieser Stufe. Habt ihr also euren Main erst danach gespielt – und während des Jahrmarktes – habt ihr direkt grob Stufe 16-18 erreichen können, je nach Aufwand, den ihr betreiben wolltet.
Anschließend, in Woche 2, startete der 19. Geburtstag von WoW mit weiteren 19 % Ruf. Wer sich seine Ruf-Tokens hier aufbewahrt und erst jetzt eingelöst hat, profitiert erneut von einem dicken Bonus und war spätestens am Donnerstag, den 16. November, auf Ruhmstufe 20.
„Falsch“ war also, den neuen Patch einfach ganz normal zu spielen, heißt: die neue Kampagne, Story und Quests mit dem Haupt-Charakter erledigen.
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WoW: Wächter des Traums – Launch Trailer
Ruf bringt nützliche Upgrades, kann Vorteile verschaffen
Dass sich etliche Spieler direkt auf den Ruf gestürzt haben liegt daran, dass mindestens hinter Ruhmstufe 18 eine starke Verbesserung liegt. Hier bekommt ihr eine neue Rune, die eine Stunde lang euch +87 aufs Haupt-Attribut verleiht und unbegrenzt nutzbar ist.
Dazu kommen Upgrade-Währungen für die neue Ausrüstung sowie auf Stufe 20 ein neues optionales Crafting-Material, mit dem ihr einen hergestellten Gegenstand auf bis zu Stufe 476 aufwerten könnt. Dieses Item ist dann besser als alles, was ihr vor 10.2 bekommen konntet.
Wer den „Trick“ nicht angewandt hat, dürfte jetzt grob auf Ruhmstufe 11/12 bzw. 13/14 sein, je nachdem, ob ihr den Raid schon abgeschlossen habt oder nicht. MeinMMO-Dämon Cortyn hat allerdings auch noch einen Trick parat: mit einem Vertrag und Weltquests außerhalb des Traums lässt sich auch ohne den Ruf-Bonus zum Start schon Ruhm 18 erreichen.
Auch, wenn die Umstände in diesem Fall besonders speziell waren, könnt ihr beim Release eines Updates in Zukunft ähnlich vorgehen, falls ihr Zeit sparen oder besonders effizient sein wollt. Das nächste Update bringt allerdings vermutlich keine neue Fraktion:
Die jüngste Rangliste der „Streamerinnen der Woche“ sorgt in der Twitch-Community für Empörung, besonders wegen der Platzierung von Streamerinnen, die Inhalte in der Kategorie „Pools, Hot Tubs and Beaches“ produzieren.Wie die Meinungen dazu ausfallen, zeigt euch MeinMMO.
Um was für eine Liste handelt es sich? Auf dem Twitter-Account „StreamAwards“ sorgen wöchentliche Rankings für Aufsehen. Doch das jüngste Ranking, „Streamerinnen der Woche“, vom 13. November 2023 stößt in der Twitch-Community auf erhebliche Kontroversen.
Die Top 5 Liste deutschsprachiger Streamerinnen setzt sich aus Mellooow_, HoneyPuu, xFibii, Vansessy und Mahluna zusammen. Jedoch sind viele nicht zufrieden damit, insbesondere in Bezug auf Mellooow_ und Vansessy.
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Twitch als Werbe-Plattform für nicht-jugendfreie Bezahlinhalte
Warum regt sich die Community auf? Die Empörung entsteht, da bei beiden Streamerinnen „Pools, Hot Tubs and Beaches“ in den Top 3 ihrer Stream-Kategorien aufgeführt sind (via Twitchtracker für Mellooow_ und Vansessy).
Diese Kategorie zeigt überwiegend Frauen in Bikinis oder knapper Bekleidung in Pools oder Hot Tubs.
Streamerinnen wird vorgeworfen eine Geschäftstaktik zu nutzen, die auch von internationalen Streamerinnen wie Amouranth angewendet wird.
S! for socials
Hierbei werden auf Plattformen wie Twitter, Instagram oder Twitch leicht anzügliche, aber kostenlose Inhalte gezeigt, während explizitere Inhalte auf kostenpflichtige Plattformen wie OnlyFans verlagert werden. Twitch dient dabei nur als Werbeplattform.
Als “Code” für diese Taktik dient eine Formulierung wie “S! for Socials”: Dahinter verbigt sich die Aufforderung, doch mal bei Onlyfans vorbeizuschauen.
Auch Amouranth verwendet eine ähnliche Geschäftstaktik:
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Amouranth will ihren Fans mehr Nähe ermöglichen – Künstliche Intelligenz soll das erreichen
Wie fallen die Kommentare aus? Die Twitch-Community reagiert empört auf diese Liste, zahlreiche negative Kommentare unterstreichen die Unzufriedenheit.
Selbst der prominente deutsche Twitch-Streamer MckyTV, der bereits zuvor seine Bedenken bezüglich solcher Streams zum Ausdruck gebracht hatte, äußert sich deutlich dazu. In einem Kommentar unter dem Twitter-Beitrag schreibt er:
Diese Liste ist ein Disrespect jeder Frau gegenüber, die sich Tag für Tag über Stunden hinsetzt und sich Content überlegt. Wir können gegen Twitch nichts machen, aber dass diese Streams wenigstens aus der Liste verschwinden, wäre ein Anfang.
Die einstimmige Meinung in der Community ist, dass solche Inhalte nicht in den Rankings auftauchen sollten:
„AZPECT-CUSTOMZ“ schreibt: „Stream Awards für was? In Leggings den Arsch in die Kamera halten? Da gibt es Streamerinnen, die sich über Content den Kopf zerbrechen und versuchen, die Unterhaltung ihrer Community zu fördern, während andere einfach ihren Hintern in die Cam halten. Allein DEREN Chat ist schon abartig. Wie kann man sowas gutheißen … richtiger L Take.“
„PolnischerPriester“ schreibt: „Armutszeugnis für Twitch Deutschland“
„Terranwolf“ schreibt: „Also diese Liste ist an Respektlosigkeit nicht zu übertreffen. Warum sind Mellow und Vansessy in dieser Liste? Die Streams verstoßen gegen die Community Richtlinien und das in jedem Stream, da das Gesäß im Vordergrund des Streams steht. Lest die Richtlinien. Raus mit den beiden.“
„Ninjang“ schreibt: „Bei aller Liebe, aber Streamer, die die ToS verletzen, sollten hier echt nicht gefeatured werden!“
„PleX“ schreibt: „Und wer schaut den Kram? Genau pubertierende und heranwachsende. Gehört generell verboten, da immer Minderjährige daran beteiligt sind. […] Tut endlich was, Twitch“
„ZeViBear“ schreibt: „Es gibt viele Streamerinnen, die es so viel mehr verdient haben, auf der Liste zu stehen, welche anständigen und aufwändigen Content produzieren. Wenn eine Frau mit ihrem Körper Geld verdienen will, go for it. Aber nicht Twitch. Finde es schade, dass ihr das supportet.“
„Mirii“ schreibt: „Verstehe nicht, wieso dort Frauen darauf sind, die KEINEN CONTENT machen…. ich meine, Arsch zeigen ist für mich kein Content & Twitch ist dafür die falsche Plattform!“
Die hitzigen Reaktionen in der Community führen zu Forderungen nach einer Überarbeitung der Kriterien für diese Rankings. Viele fordern, dass Streamerinnen, die sich auf sexuell anzügliche Inhalte spezialisiert haben, aus diesen Listen entfernt werden sollten. Ziel ist es, die Anerkennung für andere Content Creator zu stärken und mehr Diversität in den offiziellen Rankings zu gewährleisten.