„Wir hatten Tonnen an dummen Ideen“: Clair Obscur ist nur so gut geworden, weil die Entwickler keine Angst hatten, alberne Ideen umzusetzen

Clair Obscur: Expedition 33 schoss in den letzten Wochen durch die Decke. Das ist ein besonders großer Erfolg für das Entwicklerteam von Sandfall Interactive, die mit dem Rollenspiel ihren ersten Titel veröffentlichten. Der Erfolg könnte daher kommen, dass das Team eine wichtige Sache beherzigte.

Was war dem Team erlaubt? Der YouTuber Pirate Software konnte mit dem CEO des Entwicklerstudios, Guillaume Broche, und dem Art Director, Nicholas Maxson-Francombe, ein Interview auf YouTube führen. Der Interviewende wollte wissen, wie das Team seine Ideen entwickelte. 

Wie Broche verriet, konnte jeder Entwickler mit seinen eigenen Ideen kommen, egal, wie albern sie waren:

Ich denke, dass es für mich die beste Art und Weise ist, coole Inhalte zu erstellen, indem wir uns einfach dumme Ideen ausdenken, und wir haben Tonnen an dummen Ideen, wie z.B. jedes Mittagessen, wo wir uns einfach dummes Zeug ausdenken, das keinen Sinn ergibt und sehr albern ist.

Zudem war es für das Entwicklerteam von Vorteil, dass es keine sehr großen Meetings wie Firmenbesprechungen gab, bei denen erst einmal Validierungsprozesse stattfinden mussten. So hätte das Team seine Ideen einfach ausprobieren können. Die Entwickler wären sehr offen für interne Ideen und ließen jedem Mitarbeiter genug Kreativität.

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Clair Obscur: Expedition 33 – JRPG mit französischem Flair hat Release-Termin

Clair Obscur lebt von seinem Humor in düsterem Setting

Welche dummen Momente meint er? Wie Broche weiter ausführt, würden sich andere Spiele selbst zu ernst nehmen. Tiefgründigen und dramatischen Geschichten würden die humorvollen Elemente fehlen.

Diesen Kontrast zwischen Albernheit und Ernsthaftigkeit sieht man in vielen Situationen von Clair Obscur. Viele lustige Momente wären vermutlich nie zustande gekommen, wenn die Entwickler nicht ihre albernen Ideen hätten verarbeiten können. Darunter:

  • Der Nachbarschaftsstreit zwischen Esquie und François um Steine
  • Monocos Vorliebe und Sammelleidenschaft für Füße
  • Esquies Wortschatz, der aus vielen „wheee“ und „whooo“ besteht

Trotz ernsthaften Themen, zu denen auch Suizide und Fehlgeburten gehören, sind im Spiel lustige Momente verteilt, die im Kontrast zum düsteren Setting stehen. Genau diese Mischung macht es wohl aus, wieso Clair Obscur: Expedition 33 so ein Erfolg geworden ist.

Ein anderes Entwicklerstudio zeigt dagegen, dass alberne Vorschläge auch in die falsche Richtung einschlagen können. Sie haben bunte Skins für ihren Shooter entwickelt, die sie in der Form so wohl nicht wieder machen werden: Leaker zu Call of Duty sagt, Activision weiß, dass viele neue Skins albern aussehen – Bespricht Pläne für die Zukunft

Quelle(n):
  1. The Gamer

Anstatt sich auf den Verkauf der PS5 zu konzentrieren, will sich Sony nun auf das konzentrieren, was ihnen Gewinn bringt

Sony richtet seine Gaming-Strategie neu aus. Statt weiterhin den Fokus auf den Verkauf der PS5 zu legen, soll nun die Rentabilität durch bestehende Spieler und aktive Nutzer in den Mittelpunkt rücken.

Was hat Sony an seiner Strategie geändert? Sony verabschiedet sich jüngst vom Ziel, möglichst viele PS5-Konsolen zu verkaufen. Laut Finanzdirektorin Lin Tao liegt der neue Fokus auf den monatlich aktiven Nutzern (MAU, engl.: Monthly Active Users). Dieser Schritt soll die Rentabilität steigern und das Unternehmen langfristig stabiler aufstellen – Auch in Hinblick auf die Konkurrenz.

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Slate Auto präsentiert neuen Truck mit E-Motor

Warum verlagert Sony den Fokus von Verkaufszahlen auf aktive Nutzer? In einem Interview mit dem Playstation-Magazin Push Square macht Lin Tao die Motivation hinter dem neuen Ansatz deutlich. „Früher lag der Schwerpunkt auf dem Verkauf von Einheiten, aber jetzt konzentrieren wir uns auf monatlich aktive Nutzer (MAU)“, sagte sie über die Gaming-Sparte des Unternehmens. „Das Management konzentriert sich auf Engagement und MAU. Das führt zu Profitabilität.“

Dieser Strategiewechsel kommt nicht von ungefähr. Wie 3DJuegos berichtet, verzeichnete Sony im vergangenen Quartal einen leichten Rückgang auf 124 Millionen aktive Nutzer, nachdem zuvor ein Rekordwert von 129 Millionen erreicht wurde. Dennoch bleibt die Nutzerbasis erkennbar stark und stabil. Die hohen Nutzerzahlen bieten für Sony Potenzial für Monetarisierung durch digitale Verkäufe und Abonnements, anders als es beispielsweise Einmalverkäufe von Hardware bieten.

Sprich: Monthly Active Users (MAU) sind für Sony so entscheidend, weil sie direkte Einnahmen durch Käufe im PS Store, Abos wie PS Plus und Ingame-Transaktionen ermöglichen. Je aktiver die Nutzer sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Geld in Sonys Ökosystem ausgeben.

Sonys Ansatz scheint sich zu lohnen

Wie wirkt sich die neue Strategie auf Sonys Finanzen aus? Trotz oder aufgrund des Fokuswechsels konnte Sony sehr gute finanzielle Ergebnisse erzielen. Im letzten Quartal stieg der operative Gewinn um 184 % im Vergleich zum Vorjahr, was jedoch u. a. auch auf eine erhöhte Rentabilität der Hardware (durch jüngste Preisanpassungen bedingt) und verbesserte Verkäufe von Drittanbieter-Spielen zurückzuführen ist (via Push Square).

Allerdings gab es auch Herausforderungen für das Tech-Unternehmen. Die physischen Verkäufe von Spielen sind um 32 % im Vergleich zum Vorjahr gemäß neustem Geschäftsbericht (via Sony) stark zurückgegangen (via 3DJuegos).

Sonys strategische Neuausrichtung von Verkaufszahlen hin zu aktiven Nutzern zeigt den Wandel in der Gaming-Industrie, den andere Unternehmen wie beispielsweise Activision Blizzard schon lange vorantreiben. Während die PS5-Verkäufe weiterhin solide sind, liegt der Fokus nun auf der langfristigen Bindung und Monetarisierung der Nutzerbasis. Kritik an dieser Strategie wurde besonders laut, als Sony versuchte, das Koop-Spiel Helldivers 2 mit einem PSN-Zwang zu verknüpfen

Quelle(n):
  1. PushSquare
  2. 3Djuegos

Merz fordert mehr Arbeit von den Deutschen, will jetzt doch die 4-Tage-Woche bringen, aber mit einem dicken Haken

Die Bundesregierung will die Arbeitszeiten in Deutschland kräftig umbauen. Doch das könnte nicht nur Vorteile bringen, wie Kritiker sagen. Denn die Arbeitslast pro Arbeitnehmer dürfte dadurch nicht sinken.

In Europa diskutiert man schon länger über die 4-Tage-Woche. In Island hat man bisher erfolgreiche Versuche rund um die 4-Tage-Woche durchgeführt, und andere europäische Länder sind für die Idee offen.

Wie sieht es in Deutschland aus? Merz erklärte vor anwesenden Managern und Geschäftsleuten (via Welt.de): „Mit Vier-Tage-Woche und Work-Life-Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können.“ Es müsse wieder mehr und effizienter gearbeitet werden, er fordert also mehr Arbeit von den Deutschen.

Bei uns gibt es seit 1918 den 8-Stunden-Arbeitstag. Doch genau an diesem Prinzip rüttelt jetzt die neue Bundesregierung unter Bundeskanzler Merz. Denn man will weg vom 8-Stunden-Tag zu einer Wochenarbeitszeit – und damit wäre auch der Weg zu einer 4-Tage-Woche in Deutschland frei.

Doch die Sache hat einen dicken Haken. Eine 4-Tage-Woche würde dann langfristig zu längeren Arbeitszeiten pro Tag führen und möglicherweise auch zu einer höheren Tagesbelastung des Einzelnen.

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„Wir haben ein Monster geschaffen“ – Ein spanisches Model verdient bis zu 10.000 Euro im Monat, dabei ist sie nicht echt

4 anstatt 5 Tage, aber mit gleicher Arbeitslast pro Arbeitnehmer

Was will die Bundesregierung? Im Koalitionsvertrag des schwarz-roten Regierungsbündnisses heißt es, Beschäftigte und Unternehmen wünschen sich mehr Flexibilität (via rnd.de).

Deshalb wollen wir im Einklang mit der europäischen Arbeitszeitrichtlinie die Möglichkeit einer wöchentlichen anstatt einer täglichen Höchstarbeitszeit schaffen – auch und gerade im Sinne einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Damit will man sich auch von der 5-Tage-Woche lösen. Bisher dürfen Arbeitnehmer in Deutschland 8, maximal 10 Stunden pro Tag arbeiten – und 10 Stunden auch nur in Ausnahmefällen.

Was ist der Haken an der Sache? Die Einführung einer Wochenarbeitszeit könnte bedeuten, dass man statt fünf 8-Stunden-Tage pro Woche vier 10-Stunden-Tage arbeitet. Der Haken an der Sache: Die Arbeitszeit in der Woche sinkt damit nicht wirklich.

Gegner der Wochenarbeitszeit glauben außerdem, dass Arbeitnehmer durch höhere Tagesarbeitszeiten stärker belastet werden könnten. Befürworter des 8-Stunden-Tags erklären zusätzlich, dass sie nicht länger als 8 Stunden konzentriert arbeiten und produktiv sein könnten.

Was fordern Arbeitnehmer? Viele Arbeitnehmer fordern daher schon länger keine 4-Tage-Woche mehr, sondern viel mehr flexible Arbeitszeiten, mit denen man das Leben besser planen könne, um Dinge wie Kinderziehung und Haushalt besser in den Griff zu bekommen.

Ein junger Chef erklärt, dass man in seiner Firma 80 Stunden pro Woche arbeiten müsse. Doch das stößt auf wenig positive Reaktionen. Er selbst verteidigt sich: Als Start-up habe man mit großer Konkurrenz zu kämpfen, gegen die man sich durchsetzen müsse: Der 22-jährige Chef einer Firma verlangt von seinen Mitarbeitern 80 Stunden pro Woche: „Wir bieten keine Work-Life-Balance“

Spieler entdeckt mysteriöses Spiel auf Steam, fragt Community um Rat, die überführt sein dunkles Geheimnis

Auf Steam findet ein Spieler plötzlich einen mysteriösen Titel in seiner Bibliothek. Er kann mit dem Spiel nichts anfangen und auch, dass er es bereits gespielt haben soll, versteht er nicht. Er wendet sich an die Community, doch die stellt ihn bloß.

Um wen geht es? Auf Reddit tauchte zuletzt ein Beitrag im Steam Subreddit auf. Darin erklärte Nutzer 2_unfunny, dass er in seiner Bibliothek auf Steam plötzlich den Titel „Toxikk“ unter den erst kürzlich gespielten Games stehen hat. Laut der Anzeige auf Steam hatte er das Spiel zum Zeitpunkt des Beitrags gestern für 4 Minuten gespielt.

Der Nutzer kann sich das nicht erklären, er schreibt dort: „Ich habe es noch nie gespielt und auch noch nie davon gehört. Ist es wie ein Geschenk? Oder ist es ein Spiel, das ich schon mal gespielt habe und das den Namen geändert hat?“ Doch keiner seiner Lösungsvorschläge für das Rätsel ist richtig, stattdessen wissen die anderen Gamer direkt, was es mit dem Spiel auf sich hat.

Hier erfahrt ihr, ob man die Spiele auf Steam vererben darf:

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Ein User fragt Valve, ob er seine vielen Spiele auf Steam vererben darf – Sie antworten

Aus Versehen als Raubkopierer entlarvt

Was steckt hinter dem Spiel? Der Shooter „Toxikk“ wird, ähnlich wie das 63 Jahre alte Spiel „Spacewar“, von Raubkopierern genutzt, um Spielen eine Online-Funktion zu geben. Statt Screenshots von Toxikk entdeckt man dort Bilder völlig anderer Spiele, die sich den Titel als Tarnung zunutze machen.

So wurde auch der Nutzer überführt. Die Community wusste, dass „Toxikk“ neben „Spacewar“ einer der beliebten Titel für Raubkopierer ist. So konfrontierten die anderen Gamer den Beitragsersteller mit dem Vorwurf, er habe Spiele raubkopiert, was er mit dem Kommentar „oh ja, das bin ich lmao“ zugab. Eine illegale Kopie hatte das Spiel gestartet, um Zugang zu den Online-Funktionen zu erhalten.

Der Spieler hat sich mit seinem Beitrag also selbst als Raubkopierer überführt und damit sein verbotenes Geheimnis aufgedeckt. Ob Steam darauf reagiert, ist bislang nicht bekannt. Seine Reaktion lässt darauf schließen, dass ihm der Post nicht peinlich ist.

Wieso brauchen Raubkopierer andere Spiele auf Steam? Wer sein Spiel nicht kauft, sondern raubkopiert, kann es eigentlich nicht online spielen. Steam überprüft vor jeden Start eines Spiels, ob ihr es auch wirklich auf dem eingeloggten Account besitzt. So wird verhindert, dass euch etwa ein Freund einfach die Spieldateien schickt und ihr ohne zu bezahlen zocken könnt (via steamgames.com).

Raubkopierer versuchen oft zu verhindern, dass Steam beim Start eines Spiels ausgeführt wird. Der Nachteil dabei: In den meisten Fällen können sie das Spiel dann nur offline nutzen. Das ist jedoch wenig hilfreich, wenn es ihnen um Multiplayer-Titel wie Call of Duty oder GTA Online geht.

An dieser Stelle kommen Spiele wie „Toxikk“ oder „Spacewar“ ins Spiel. Da diese Games kostenlos über Steam verfügbar sind und Zugriff auf viele Steamworks-Funktionen bieten, dienen sie Raubkopierern als ideale Tarnung. Sie täuschen Steam vor, dass ihre illegale Spielkopie in Wahrheit „Spacewar“ oder „Toxikk“ sei – und erhalten so Zugang zu Online-Diensten und Multiplayer-Funktionen.

Um welches Spiel es sich am Ende tatsächlich gehandelt hat, hat der Nutzer nicht verraten. Diesen Weg, Spiele illegal online zu zocken, haben viele Gamer auch schon für das beliebte Simulationsspiel Schedule 1 missbraucht: Ein 63 Jahre altes Spiel hat 138.000 Spieler auf Steam, weil Piraten ein angesagtes Spiel klauen

Quelle(n):
  1. Reddit

Pokémon GO startet überraschend globale Herausforderung, bei der ihr eine Spezialforschung kostenlos erhaltet

In Pokémon GO ist heute spontan eine globale Herausforderung gestartet. Und die kann euch eine nette Belohnung bringen.

Was ist eine globale Herausforderung? Eine globale Herausforderung ist eine Aufgabe, die von allen Trainern auf der Welt gemeinsam absolviert werden muss. Wird diese erfolgreich abgeschlossen, dann gibt es eine Belohnung, die unabhängig von dem Fortschritt jedes einzelnen Trainers zur Verfügung steht.

Am 20. Mai 2025 um 09:00 Uhr ist eine neue globale Herausforderung mit dem Namen „Globale Herausforderung: Gemeinsame Kraft“ gestartet. Wird sie erfolgreich absolviert, dann könnt ihr eine Spezialforschung erhalten, die ihr sonst nur gegen Echtgeld erwerben könnt.

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Pokémon GO: Das steckt in der neuen Season Mächtig und Meisterhaft

Geschenke für alle

Was ist die globale Herausforderung? Die aktuelle globale Herausforderung besteht darin, Geschenke an Freunde zu verschicken. Werden 30.000.000 Geschenke insgesamt verschickt, dann ist die Herausforderung erfolgreich beendet.

Ihr habt bis zum 22. Mai 2025 um 20:00 Uhr Zeit, um zu helfen, die globale Herausforderung zu absolvieren. Sind bis dahin nicht genug Geschenke versendet worden, dann ist die Aufgabe gescheitert.

Bis zum Ende der Herausforderung könnt ihr jeden Tag 50 Geschenke von euren Freunden öffnen.

Welche Belohnung gibt es? Wird die Aufgabe erfolgreich absolviert, dann erhaltet ihr die Möglichkeit, ein Ticket für eine Spezialforschung an einen eurer Freunde zu verschenken. Diese könnt ihr vom 23. Mai 2025 um 10:00 Uhr bis zum 24. Mai 2025 um 17:00 Uhr im In-Game-Shop erhalten.

Das Ticket schaltet die Spezialforschung für den Community Day Classic mit Machollo frei, welcher am Samstag, dem 24. Mai 2025 in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr stattfindet. Diese Spezialforschung kostet sonst 1,99 $ (also ungefähr 2 €).

Um das Ticket an einen Freund zu versenden, müsst ihr mit diesem mindestens den Freundschaftslevel Superfreunde erreicht haben. Um diesen zu erhalten, müsst ihr an 7 Tagen mit eurem Freund interagiert haben (beispielsweise über das Öffnen von Geschenken oder gemeinsamen Raids).

Ihr könnt das Ticket also weder an frisch hinzugefügte Freunde versenden, noch selbst einlösen.

Neben der globalen Herausforderung stehen in der nächsten Zeit auch noch viele weitere Events mit unterschiedlichen Inhalten in Pokémon GO an. Wenn ihr euch einen Überblick darüber verschaffen wollt, dann haben wir die passende Übersicht für euch: alle Events im Mai 2025 in Pokémon GO.

Chrono Odyssey: Closed Beta startet bald – so macht ihr mit und das ist drin

Mit einem neuen Trailer haben die Entwickler endlich Details zum ersten Beta-Test von Chrono Odyssey verraten. MeinMMO fasst euch alles Bekannte zum Playtest des größten, neuen MMORPGs 2025 zusammen.

Wann startet die Beta und was kann ich spielen? Die geschlossene Beta von Chrono Odyssey, über die MeinMMO bereits Anfang Mai berichtet hatte, startet im „Juni 2025“, ein genaues Datum gibt es leider nicht. Klar ist dafür, dass der Test den ersten Teil der Hauptgeschichte sowie drei spielbare Klassen enthalten wird: Swordsman, Ranger und Berserker.

So macht ihr mit: Wer sich den wohl größten MMORPG-Release des Jahres im Zuge der Beta frühzeitig anschauen möchte, braucht zwingend einen Steam-Account. Besucht die Produktseite von Chrono Odyssey auf Steam und aktiviert dort bei „Am Spieltest von Chrono Odyssey Playtest teilnehmen“ den Auswahlpunkt „Zugriff anfordern“.

Wie viele Spieler in die Closed-Beta eingeladen werden sollen, ist unklar. Bislang hatten die Entwickler nur gezielte Fokustests mit kleinen Gruppen abgehalten. Im Folgenden könnt ihr euch den Ankündigungs-Trailer für die Closed-Beta anschauen:

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Chrono Odyssey: Trailer stimmt euch auf die Beta im Juni ein

Chrono Odyssey auf dem Summer Game Fest

Was ist noch bekannt? Ein offizieller Tweet der Entwickler auf X lässt uns vermuten, dass Chrono Odyssey auf dem Eröffnungs-Event vom Summer Game Fest von Geoff Keighley gezeigt wird. In dem Post heißt es: „Die Zeit wartet auf niemanden … aber wir zählen jede Sekunde bis zum @summergamefest! Los geht’s, @geoffkeighley!“

Was muss ich zu Chrono Odyssey wissen? Vorgestellt wurde Chrono Odyssey bereits Ende 2020. Etwa 120 Entwickler arbeiten an dem Spiel. Das Action-MMORPG führt euch in die Welt von Setera, die nicht nur groß, nahtlos, abwechslungsreich und offen ausfallen, sondern sich auch im ständigen Wandel befinden soll – etwa durch die Jahreszeiten und Wetter-Events.

Der Wandel wird darüber hinaus durch Zeitreisen ausgelöst, da ihr zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hin- und herwechseln könnt. Der Wechsel soll nahtlos in der Spielwelt passieren – ähnlich wie die Reise zwischen den beiden Welten in Lords of the Fallen aus dem Jahr 2023.

In Chrono Odyssey habt ihr die Wahl zwischen sechs Kampfklassen: Paladin, Swordsman, Berserker, Assassine, Ranger und Zauberin. Jeder Klasse sollen mehrere Waffentypen zur Verfügung stehen, die ihr im Kampf munter tauschen könnt. Im Kampf könnt ihr dabei – unabhängig von der Wahl eurer Klasse – mit dem sogenannten Chronoprotector Raum und Zeit manipulieren.

Die Entwickler versprechen Dungeon- und Raid-Herausforderungen. Auch PvP-Inhalte und Sammel – sowie Herstellungsaktivitäten soll es geben. Ihr könnt Aufgaben wie Ernten, Holzfällen, Schürfen und Häuten übernehmen. Die Ressourcen lassen sich zu Ausrüstung sowie Verbrauchsgütern verarbeiten.

Neben Chrono Odyssey sollen dieses Jahr noch weitere MMORPGs final erscheinen. Andere spannende Online-Rollenspiele werden indes frühestens 2026 oder später live gehen. Eine Übersicht über die wichtigsten MMORPGs der Zukunft findet ihr hier: Von Aion 2 bis Chrono Odyssey: Ausblick auf das MMORPG-Jahr 2025

Spieler fürchten, dass GTA 6 100 Euro kosten wird – Jetzt äußert sich der Chef

Die Debatte rund um große Releases und ihre Preise wird immer lauter, besonders, wenn es um GTA 6 geht. Während die Erwartungen an das Spiel immer größer werden, so steigen auch die Bedenken der Fans, der Titel könnte mit einem Preis von 100 € verkauft werden.

Wieso ist der Preis von GTA 6 so wichtig? Während bei vielen Fans die Vorfreude auf GTA 6 wächst, fürchten einige, zu Release könnten die Entwickler von Rockstar Games 100 € dafür verlangen. Das könnte auch dazu führen, dass andere Titel sich in Zukunft an diesem Preis als Anker orientieren und ihre Preise auf Dauer erhöhen.

Bislang kann man den Open-World-Shooter noch nicht vorbestellen, doch die Spekulationen um den möglichen Preis ziehen ihre Kreise. Die magische Summe von 100 € hat nun auch den CEO von Take Two erreicht, der erklärt, wie Rockstar Games seine Preise gestaltet.

Hier könnt ihr den Trailer zu GTA 6 sehen:

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Rockstar Games präsentiert GTA 6 im zweiten Trailer

„Ziel ist es, mehr Wert zu bieten, als bezahlt wird“

Wie entstehen die Preise? Der CEO des „GTA 6“-Publishers Take Two, Strauss Zelnick, nennt zwar noch keinen Preis für GTA 6, stattdessen erklärt er jedoch, wie die Preise bei Rockstar Games entstehen.  

„Die Preisgestaltung erfolgt im Kontext jeder einzelnen Veröffentlichung. Wir setzen hier schon seit Langem auf variable Preise. Und wie ich bereits sagte, wollen wir uns auf den Mehrwert konzentrieren. Unser Ziel ist es, dem Verbraucher deutlich mehr Wert zu bieten, als er dafür bezahlt. Das ist unsere Aufgabe. Diese Mission müssen wir erfüllen – darauf liegt unser Fokus, nicht darauf, was der maximale Preis sein könnte“, sagt er (via videotechuk auf X.com).

Weiter erklärt Strauss Zelnick: „Unser Ziel ist es, die beste Unterhaltung der Welt zu schaffen und sie jedem Verbraucher zugänglich zu machen, wo auch immer er sich befindet. Und um das zu erreichen, müssen wir einen Mehrwert bieten“.

Mit Blick auf das neue Mafia-Spiel, das nur 50 € kosten wird, ergänzt er: „Wir finden, es ist außergewöhnlich. Es sieht unglaublich aus, und wir wollen es in so viele Hände wie möglich bringen“ (via Gamesradar). Bezüglich GTA 6 macht er deutlich, dass sich das Spiel quasi von selbst verkaufen werde: „Wenn man einen Hit landet, den jeder will und kauft, dann regelt sich der Umsatz von allein“, so Zelnick.

Wie teuer wird GTA 6? Der CEO hat nicht bestätigt, dass GTA 6 100 € kosten wird, er hat es jedoch auch nicht verneint. Dass das neue Mafia-Spiel jedoch nur 50 € kosten wird und in diesem Kontext Erwähnung findet, könnte ein Hinweis darauf sein, dass GTA 6 nicht dreistellig wird. Der Chef glaubt auch daran, dass sich die Verschiebung von GTA 6 lohnen wird: Chef von GTA 6 betont, die Verschiebung war eine „lohnenswerte Investition“, Entwicklung soll 2020 gestartet haben

Quelle(n):
  1. 3DJuegos

Ein Tech-YouTuber wettert gegen Nvidia, wirft der Firma problematische und manipulative Praktiken im Umgang mit Tests der RTX 5060 vor

Nvidia hat seine RTX 5060 vorgestellt, doch verteilt das Gerät nur an ausgewählte Tester. Das sorgt für eine große Debatte unter Spielern. Steve Burke vom bekannten YouTube-Kanal Gamers Nexus schimpft über diese Praxis, dass man Testgeräte an bestimmte Voraussetzungen koppelt.

Das ist die aktuelle Situation:

  • Nvidia bringt am 19. Mai 2025 seine neue RTX 5060 auf den Markt. Das ist auf dem Papier eine Einsteigergrafikkarte mit 8 GB Videospeicher, die sich an Full-HD-Gaming richtet.
  • Bereits im Vorfeld hatte Nvidia Journalisten mitgeteilt, dass es vor dem Release keine Testmuster und Treiber geben werde. Das ist normalerweise das übliche Vorgehen, wenn neue Hardware auf dem Markt erscheint. Dann werden wichtige Tester vorher mit einem Gerät bemustert.
  • Kurz vor dem Release sind nun erste Previews zu der Grafikkarte erschienen. Experten, darunter der YouTuber Gamers Nexus, schimpfen über die Praxis von Nvidia, ihre Grafikkarten nur unter bestimmten Voraussetzungen zu vergeben.

Gamers Nexus kritisiert Praxis von Nvidia

Das ist die Kritik von Gamers Nexus: Steve Burke, Chefredakteur von Gamers Nexus, berichtet in einem aktuellen Video auf YouTube über die Test-Situation rund um die neue GeForce RTX 5060. Sein Vorwurf, den andere teilen: Nvidia setzt laut Burke auf problematische und manipulative Praktiken von Nvidia im Umgang mit der Tech-Presse und unabhängigen Reviewern.

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Das Video von Gamers Nexus zu Nvidia.

Wie Burke berichtet, versuche Nvidia, Berichterstattung gezielt zu beeinflussen, indem sie Zugang zu Interviews, Technik-Insights und Testmustern an Bedingungen knüpfen. Gamers Nexus kritisiert diese Taktik als unethisch und schädlich für die Glaubwürdigkeit der gesamten Tech-Berichterstattung.

Die Argumente von Gamers Nexus:

  • Nvidia gewährt Zugang zu Technik-Experten, Interviews und Vorab-Testmustern nur dann, wenn Reviewer bestimmte Technologien wie DLSS und MFG 4X prominent in ihren Reviews behandeln.
  • Nvidia sieht die Beziehung zu Reviewern offenbar als „Geschäft“: Wer kooperiert, bekommt Zugang, wer nicht, wird ausgeschlossen. Und genau das untergrabe die Unabhängigkeit und Objektivität der Berichterstattung.
  • Nvidia versucht, die Darstellung ihrer Produkte in der Öffentlichkeit gezielt zu steuern, indem sie „freundliche“ Medien bevorzugt mit exklusivem Zugang versorgt. Weniger kooperative oder kritische Medien werden benachteiligt oder von wichtigen Informationen ausgeschlossen.
  • Durch diese Praktiken wird die Glaubwürdigkeit aller Reviews zu Nvidia-Technologien (insbesondere DLSS und MFG) beschädigt, weil Leser und Zuschauer nicht mehr wissen können, ob die Berichterstattung unabhängig ist.

Nvidia ist laut Gamers Nexus in der Branche bekannt dafür, auf Kritik oder unerwünschte Berichterstattung mit harten Maßnahmen zu reagieren. Aus diesem Grund habe sich etwa Hersteller EVGA aus der Nvidia-Partnerschaft zurückgezogen.

Steve Burke erklärte, dass man sich dem Risiko aussetze, dass man durch die Offenlegung dauerhaft Zugang zu Produkten von Nvidia verliere. Die Transparenz und Ehrlichkeit gegenüber der Community sehe man aber als wichtiger an.

Was ist an den Vorwürfen dran? Es ist nicht das erste Mal, dass Nvidia mit ähnlichen Vorwürfen Aufsehen erregt. So erklärte etwa das Magazin Heise.de, dass Nvidia von Journalisten verlangt hatte, eine weitgehende NDA-Erklärung zu unterschreiben. Heise schrieb dazu: „Nvidia-NDA als Maulkorb für Journalisten.“

Bei der RTX 4060 soll es diese Praxis mit exklusiven Vorberichten ebenfalls gegeben haben. Davon berichtet unter anderem Computerbase.de: Auch hier gab es eine exklusive Erlaubnis des Herstellers, wenn man den Fokus der Berichterstattung im Rahmen dieser Inhalte auf den Leistungsgewinn per DLSS 3 inklusive Frame Generation legt, nur in ausgewählten Spielen vergleicht und nur mit von Nvidia vorgegebenen Einstellungen testet.

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Battlemage: Seht euch die neuen Grafikkarten von Intel im Video an

In Deutschland kommt die Preview von GameStar Tech und sieht sich deswegen Kritik ausgesetzt

Wie sieht die Situation bei uns aus? In Deutschland hat das Magazin GameStar Tech exklusiv die RTX 5060 vorab in einer Preview testen können. GS Tech machte die Voraussetzungen für einen Test von Nvidia transparent und öffentlich sichtbar und wird wegen der Preview zum aktuellen Zeitpunkt stark kritisiert.

GameStar Tech hat dazu bereits Stellung bezogen, die Hintergründe erläutert und angekündigt, künftig anders mit solchen Situationen umzugehen. Außerdem wird es final noch einen unabhängigen Test zur GeForce RTX 5060 geben, der nicht an Bedingungen geknüpft sein soll:

Vielen Dank für euer ehrliches Feedback. Unser ursprüngliches Ziel war es, euch zum Launch eine erste Orientierung zur RTX 5060 zu geben. Allerdings haben wir unterschätzt, welches Signal dies sendet. Unser eigentliches Ziel haben wir so nicht erreicht.

Daraus ziehen wir unsere Konsequenzen: Wir werden künftig keine Previews mehr unter derart strengen, an einen Test gekoppelten Bedingungen veröffentlichen.

Unser Fokus ist und bleibt ein unabhängiger Test – nicht nur bei Grafikkarten. Für den finalen, umfassenden Test der RTX 5060 werden wir uns daher die Zeit nehmen, die notwendig ist, um alle wichtigen Fragen gründlich und fundiert für euch zu beantworten.

GameStar Tech gehört wie MeinMMO zur Webedia GmbH.

Euch sind 2.300 Euro für eine Grafikkarte zu teuer, ihr wollt aber trotzdem in den nächsten Jahren problemlos spielen? MeinMMO hat ein paar Empfehlungen, die sich ebenfalls für Gaming lohnen, aber keine 2.000 Euro kosten. 6 Alternativen zur RTX 5000, wenn ihr keine 2.300 Euro für eine Grafikkarte ausgeben wollt

Fan fragt, welche Klasse in Baldur’s Gate 3 die meisten besonderen Dialoge hat, bekommt tatsächlich eine Statistik vorgelegt

Manche Spieler wählen ihre Klasse in Baldur’s Gate 3 nach ihrer Stärke, manche nach ihrer Vielseitigkeit. Doch in einem Redditpost wird klar, dass die klassenspezifischen Dialogoptionen auch ein wichtiges Auswahlkriterium bei der Charaktererstellung sein können. Die Community kann dabei weiterhelfen und hat sogar eine passende Statistik parat.

Was konnte die Community herausfinden? Ein Spieler (IkujaKatsumaji) stellte während einer Co-Op-Kampagne in Baldur’s Gate 3 fest, dass seinem befreundeten Mönch viel mehr klassenspezifische Dialogoptionen zur Verfügung standen, als seinem Charakter. Er selbst spiele am häufigsten Kämpfer, Paladin, Zauberer oder Hexenmeister und war überrascht, wie groß der Unterschied zwischen der Anzahl an Optionen war. Als er diese Erfahrung in einem Redditpost teilte, folgte prompt eine Antwort:

Der Spieler SageTegan postete eine Statistik, die veranschaulicht, welche Klassen mit den meisten klassenspezifischen Tags versehen sind und somit die meisten besonderen Optionen im Dialog haben. Und es ist überraschend, wie groß der Abstand zwischen den Klassen sein kann.

Hier seht ihr den animierten Kurzfilm zu Patch 8 von Baldur’s Gate 3:

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Der animierte Kurzfilm zu Patch 8, dem letzten Update für Baldur’s Gate 3

Laut und einschüchternd scheint sich zu bewähren

Welche Klasse hat die meisten Dialogoptionen? Laut der geposteten Statistik hat der Berserker-Barbar die meisten besonderen Dialogoptionen, worüber sich viele Leute in den Kommentaren unter dem Post freuen:

  • DMoney159 schreibt (via Reddit): „Der Berserker ist super, weil alle besonderen Zeilen nur darin bestehen, dass du die Leute anschreist.“

Aber es sind nicht nur die Dialoge, sondern auch die barbarenspezifischen Aktionen, die nur dem Barbaren zur Verfügung stehen:

  • noobtheloser schreibt (via Reddit): „Ich war schon im Tutorial-Dungeon vom Barbar begeistert, als man Shadowhearts Pod einfach aufreißen konnte.“

Dem Barbaren folgen direkt der Paladin (mit all seinen Unterklassen und dem Eidbrecher an der Spitze), sowie der Barde und Kleriker. Die wenigsten klassenspezifischen Dialogoptionen haben Waldläufer und Kämpfer.

Welches Volk hat die meisten besonderen Szenen? Wer sich nun für eine Klasse entschieden hat, könnte sich fragen, welches Volk aus Baldur’s Gate 3 die meiste Liebe in der Form von spezifischen Szenen erhält.

Auch hier teilt SageTegan eine weitere Statistik, dessen anführendes Volk an der Spitze mit Abstand die anderen Völker in den Schatten stellt. Die Githyanki haben bei weitem die meisten Szenen in Baldur’s Gate 3. Darauf folgen die Drow (Lolth und Seldarine) und Duergar-Zwerge.

Die Völker mit den wenigsten besonderen Szenen sind die Menschen und Halb-Elfen. In Kombination lässt sich sagen, dass der menschliche Kämpfer daher am wenigsten besondere Dialoge oder Szenen erhalten wird.

Wer nun wirklich einen Charakter in Baldur’s Gate 3 spielen will, dem möglichst viele besondere Optionen im Dialog und seinem möglichen Handeln zur Verfügung stehen, sollte den Barbaren in Erwägung ziehen. Aber das könnte wirklich viel Spaß machen! Der Barbar gilt nämlich laut der Community nicht nur als Klasse mit den meisten Dialogoptionen, sondern auch mit den besten: Die besten Dialoge hat die unintelligenteste Klasse in Baldur’s Gate 3: „Denen ist alles egal und ich liebe es“

Quelle(n):
  1. Reddit

Ich habe alle Souls-Spiele zu 100 % durchgespielt – Lohnt sich Elden Ring: Nightreign für Souls-Fans?

Viele Fans des Souls-Genres werden sich bei Elden Ring: Nightreign die Frage stellen: Ist das Spiel etwas für mich, obwohl es einen anderen Weg einschlägt als Dark Souls? Unser Souls-Experte Christos Tsogos hat sich als langjähriger Fan des Genres der Frage angenommen und gibt euch dazu eine Antwort.

Wer schreibt hier? Christos, einer der Souls-Experten von MeinMMO. Meine Anfänge mit dem Genre begannen damals mit Demon’s Souls auf der PS3. Von da an ging es durch alle Dark-Souls-Teile, Bloodborne und natürlich auch Elden Ring – mitsamt ihren jeweiligen DLCs.

Ich habe jedes Spiel auf 100 % abgeschlossen, jeden Erfolg gesammelt und noch hunderte zusätzliche Stunden damit verbracht, Welten zu überfallen und Spielern ihre Seelen zu rauben. Ich dürfte also ein gutes Gespür dafür haben, was die Community des Genres will.

Wenn es um Elden Ring: Nightreign geht, ist es nicht verwunderlich, dass Fans skeptisch sind. Schließlich soll sich das Spinoff deutlich von der beliebten Souls-Formel entfernen. Ich möchte deshalb eure Fragezeichen aus dem Weg räumen und erklären, ob das Spiel etwas für euch ist oder nicht.

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Elden Ring Nightreign: Im neuen Multiplayer-Modus müsst ihr Mitstreiter beschwören!

Lohnt sich Elden Ring: Nightreign für Souls-Fans?

Seit der Ankündigung sammel’ ich jede Info zu Nightreign und konnte auch am Netzwerktest der Entwickler teilnehmen. Zuerst war ich skeptisch, doch je näher wir dem Release kommen, desto schärfer wird mein Eindruck vom Spiel. Für Souls-Fans gibt es aus meiner Sicht mittlerweile zwei potenzielle Bedenken, was Nightreign angeht:

Ist das Spiel etwas für mich, obwohl es keine große, offene Welt zum Erkunden gibt?

Bei der ersten Frage kann ich euch gleich sagen: Wenn ihr eine riesige Welt wie Lordran, Yharnam oder die Zwischenlande erkunden und euch darin verlieren wollt, dann seid ihr in Nightreign falsch. Die Größe und Weitläufigkeit der Maps wird stark limitiert sein, damit die Mechanik des Regens auch Sinn macht.

Elden Ring: Nightreign HUB Titelbild
Ein Night Lord wartet hinter diesem Tor

Was jedoch interessant sein könnte, das sind die Maps an sich. Die sollen prozedural generiert werden und durch verschiedene Biome für Abwechslung sorgen. Auch wenn das nicht eine riesige Welt ersetzen kann, so könnte das trotzdem dafür sorgen, dass Fans Lust haben, die kleinen Maps immer wieder und wieder zu erkunden.

Der Shooter Helldivers 2 macht es mit seinen Maps vor. Diese sind von den Biomen her immer gleich, doch durch ihre prozedurale Generierung fühlen sie sich dennoch immer frisch an und geben das Gefühl weiter, man würde immer etwas Neues entdecken.

Wird das Spiel schnell eintönig, wenn ich alle Bosse besiegt habe?

Die zweite wichtige Frage dreht sich um die Wiederspielbarkeit. Das Ziel von Nightreign ist es, alle Night Lords zu besiegen. Doch wenn man alle besiegt hat, was dann? Auch dafür hat FromSoftware vorgesorgt, denn es gibt folgende Features, die euch weiter beschäftigen können:

  • Es wird verschiedene Skins aus Dark Souls geben, die man für seine Nightfarer verdienen kann
  • Jeder Nightfarer hat eine eigene Geschichte, die man ergründen kann, wenn man weiterspielt
  • Man kann verschiedene Builds ausprobieren und auch Challenge-Runs angehen
  • Ein DLC soll ebenfalls geplant sein und neue Inhalte bieten, wenn das Spiel erstmal draußen ist

FromSoftware ist sich also schon im Vorfeld bewusst gewesen, dass man Nightreign etwas mitgeben muss, mit dem sich Fans länger auseinandersetzen können. Denn die Bosse alleine werden nicht lange überleben.

Knackiges Fazit: Soll ich als Veteran zuschlagen?

Wer alle Souls-Titel von FromSoftware gezockt und Lust auf einen Nostalgietrip mit alten Bossen hat, der wird in Nightreign Spaß haben. Vor allem, wenn man dabei sogar ikonische Rüstungen wie die von Solaire tragen kann.

Sucht ihr jedoch ein Elden Ring 2 oder Dark Souls 4, werdet ihr von Nightreign enttäuscht sein. Das Spiel legt den Fokus mehr auf kurze, aber einprägsame Erlebnisse, als auf eine lange Reise, die dann in einem düsteren Ende mündet.

Ich muss abschließend sagen: Das Base-Game zu Elden Ring hatte mich damals beeindruckt, da FromSoftware dafür bekannt ist, seine Produkte zuerst herunterzuspielen, nur um die Fans dann mit ihrem riesigen Umfang zu überraschen. Ich denke, mit Nightreign wird es ähnlich ablaufen.

Der Netwerktest war sicher nur die Spitze des Eisbergs und es wird wahrscheinlich noch viel mehr im Spiel geben, was uns sprachlos machen wird. Ich bin auf jeden Fall gespannt und werde zum Release am Start sein. Möchtet ihr mehr Infos zu Nightreign? Dann schaut hier vorbei: Elden Ring: Nightreign – Alle Infos zum Release, Gameplay und Preis

Pokémon GO: Lohnt sich die Rampenlichtstunde heute mit Fiffyen?

Die Rampenlichtstunde am 20.05. in Pokémon GO hat Fiffyen für euch. Und was noch? Das fassen wir hier für euch zusammen.

Was ist die Rampenlichtstunde? Diese Stunde findet immer am Dienstagabend statt. Die dritte Rampenlichtstunde im Mai läuft am 20.05.2025.

In dieser Stunde trefft ihr ein bestimmtes Pokémon, das im Fokus steht, überall in der Wildnis an. Obendrauf gibt es immer einen Bonus.

Wann startet die Rampenlichtstunde? Sie startet um 18:00 Uhr, läuft 60 Minuten und um 19:00 Uhr ist schon wieder Schluss.

Was ist das Pokémon am 20. Mai? Es handelt sich dabei um Fiffyen, das aus den Spielen Rubin, Saphir und Smaragd stammt. Es kann sich zu Magnayen weiterentwickeln.

Was ist der Bonus? Der Bonus bringt euch während der Rampenlicht-Stunde doppelte EP beim Entwickeln.

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Pokémon GO: Das steckt in der neuen Season Mächtig und Meisterhaft

So nutzt ihr die Rampenlichtstunde mit Fiffyen und EP

Ist Fiffyen stark? Nein, ist es nicht. Und auch seine Entwicklung, Magnayen, gehört nicht zu den besten Angreifern in Pokémon GO. Das gilt sowohl in den Raids, als auch in der Kampfliga. Kurz: Sucht ihr nach einem starken Kämpfer, ist Fiffyen nicht das richtige Monster für euch.

Kann Fiffyen shiny sein? Ja, die schillernde Version könnt ihr fangen. Ihr braucht allerdings Glück, da die Shiny-Rate während der Rampenlichtstunde nicht erhöht ist. Dennoch: Man kann die schiere Anzahl an Fiffyen-Spawns nutzen, um sein Glück zu versuchen.

Eine Stunde zum EP sammeln: Das Spannendste an der Stunde dürfte der EP-Bonus auf Entwicklungen sein. Nutzt am besten die Filterfunktion eurer Pokémon-Sammlung, dort könnt ihr einstellen, dass nur die Pokémon angezeigt werden, die sich entwickeln können. Ihr könnt auch schon vor der Stunde eine entsprechende Suche durchführen und alle Monster, die ihr entwickeln wollt, mit einem Tag versehen.

Dann habt ihr am Dienstagabend schnell alles zusammen und müsst nur noch die Entwicklungen durchführen. So kriegt ihr eine Menge EP, falls ihr noch auf dem Weg in Richtung Level 50 seid. Nutzt optional ein Glücks-Ei, um die EP-Ausbeute weiter zu erhöhen.

Wie geht es in Pokémon GO weiter? Mit vielen weiteren Terminen, denn der Mai hat so einiges zu bieten. Gigadynamax-Machomei feiert sein Debüt im Spiel, bevor der Monat rum ist. Außerdem stehen Events wie der Community Day Classic mit Machollo oder die „Kampfwoche: Entscheidender Treffer“ an. Ihr wollt eine Übersicht? Dann schaut hier vorbei: Alle Events im Mai 2025 bei Pokémon GO.

Hier sind die 5 stärksten Hunter aus Solo Leveling, die Jin-Woo bei der Hunter Association kennenlernt

In dem Anime Solo Leveling gibt es kaum eine Organisation, die so viel Einfluss besitzt wie die Hunter Association. Als Jin-Woo beginnt, in den oberen Rängen der Organisation Fuß zu fassen, begegnet er einigen der mächtigsten Jägern Koreas.

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Wie wurden die Charaktere ausgewählt? Dieser Artikel bezieht sich auf die Ereignisse im Solo Leveling Anime Staffel 1 und Staffel 2. Im Laufe der Geschichte trifft der Hauptcharakter Jin-Woo auf verschiedene Mitglieder der Hunter Association. Hierbei handelt es sich um eine staatliche Organisation, die in Korea die Jäger, Gates und Gilden überwacht. Sie spielt eine zentrale Rolle in der Verwaltung der Bedrohung durch die Dungeons und arbeitet eng mit Gilden und hochrangigen Jägern zusammen, um die Bevölkerung zu schützen.

Einige dieser Hunter, denen Jin-Woo begegnet, begleiten ihn nur kurz, andere hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Für diese Liste wurden 5 Personen ausgewählt, die durch ihre Stärke, ihr Auftreten oder ihren Einfluss auf die Handlung besonders hervorstechen.

Unsere Liste ist eine wahllose Reihenfolge der Personen und sind nicht nach Stärke oder Stufe gerankt.

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Solo Leveling: Trailer zur 2. Staffel Arise from the Shadow

Go Gun-Hee

Wer ist das? Go Gunhee ist der Vorsitzende der koreanischen Hunter Association und gehört trotz seines fortgeschrittenen Alters zu den mächtigsten Jägern des Landes. Sein Charakter vereint Erfahrung, strategischen Weitblick und eine stille Autorität. 

Auch wenn er nicht mehr aktiv an Kämpfen teilnimmt, bleibt sein Einfluss auf die Hunter-Gemeinschaft ungebrochen. Als oberster Vertreter der Hunter Association trägt er die Verantwortung für ganz Südkoreas Verteidigung gegen die magischen Tore und Monster – seine Entscheidungen bestimmen Leben und Tod.

Warum ist er so stark? Go Gunhee war einst selbst ein aktiver S-Rang-Hunter mit gewaltiger Kraft und zählte zu den Stärksten. Obwohl er wegen seines Alters eingeschränkt ist, spürt man seine frühere Kampfstärke auch weiterhin in seiner Präsenz.

Besonders bemerkenswert ist sein Gespür für aufkommende Bedrohungen und außergewöhnliche Talente: So erkennt er als einer der ersten das wahre Potenzial von Sung Jin-Woo.

WoW gesteht: Beim Housing hat man sich von WildStar inspirieren lassen

Die Entwickler von World of Warcraft haben beim Housing ein bisschen auf andere MMOs geschielt. Man gibt offen zu: WildStar war eine Inspiration.

Als World of Warcraft vor einer Weile die Ankündigung machte, dass man nach Jahrzehnten des Zögerns endlich das Player-Housing bringt, war die Vorfreude groß. Zugleich gab es aber auch viele Sorgen – denn viele hatten Angst, dass es nur eine „Garnison 2.0“ wird.

Als mehr und mehr Infos bekannt wurden, hatten wir auf MeinMMO gesagt: Das sieht doch 1:1 wie das Housing von WildStar aus. Jetzt geben die Entwickler zu: Stimmt, das kennen wir.

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Spieler-Häuser in WoW werden das „ehrgeizigste Feature, das es jemals gab“

Was ist vorgefallen? In den letzten Tagen durften einige Content-Creator aus verschiedensten Ländern einen näheren Blick auf das Housing von World of Warcraft werfen und dabei auch die verantwortlichen Entwickler mit Fragen löchern. Dabei kamen viele Einzelheiten ans Tageslicht, so etwa auch die Quellen der Inspiration, an denen man sich bedient hat.

Wo wurde das gesagt? Die beiden YouTuber Dratnos und Preach hatten die Möglichkeit, mit Toby Ragain, dem Lead Designer für die Nachbarschaften und Jay Hwang, dem Design Lead für die Dekorationen zu sprechen.

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Im Gespräch ging es dann um all die Möglichkeiten und Systeme, die für das Housing erstellt werden mussten. Gerade die Vielzahl an Dekorationen kam dabei zur Sprache – denn bei der Entwicklung fiel immer wieder auf, dass man noch dieses oder jenes Objekt benötigte. Dazu sagte Jay Hwang:

So kamen wir auch auf die Feature-Liste. Immer wieder [während der Entwicklung] sagten wir: Ach, das wäre so nützlich. Füge es der Liste hinzu. Oder das hier brauchen wir auch. Füge es der Liste hinzu.

Das basiert auch darauf, dass wir all diese anderen Spiele gespielt haben, wie WildStar oder Final Fantasy. All diese Housing-Spiele, bei denen wir uns sagten: „Ich liebe es, dass sie das hier haben. Aber können wir das noch besser machen?“ Und so entwickelte es sich dann.

Die Parallelen zu WildStar dürften den meisten sofort auffallen, wenn sie das erste Mal mit dem Housing in Kontakt kommen werden. Denn gerade die Freiheit, alle Objekte in der Größe anzupassen und auf den Millimeter genau im Raum zu verschieben, erinnert stark an das ehemalige MMORPG von Carbine, das leider ein unrühmliches Ende gefunden hat.

Wenn ihr in einigen Monaten selbst Hand an das Housing-Feature anlegen dürft und dabei feststellt, dass sich das doch irgendwie verdammt nach WildStar anfühlt – dann hat das also einen klaren Grund. Denn die Entwickler von WoW kennen dieses Spiel und fanden zumindest das Housing so gut, dass es auch in WoW zu finden sein wird. Ein Problem am Housing sehen die Fans aber jetzt schon …

Deutscher Influencer will Uhren für 22.500 Euro an Twitch-Streamer weltweit verkaufen, zwei der größten haben schon reagiert

Ein deutscher Influencer ist für den Verkauf von teuren Luxusgütern, vor allem an Twitch-Streamer, bekannt. Jetzt will er es auch international versuchen und konnte schon seine ersten Erfolge erzielen.

Um wen geht es? Marc Gebauer ist ein deutscher Influencer, der für seinen Handel mit Luxusartikeln bekannt ist. In seinem Shop finden sich hauptsächlich teure Uhren und Parfüms. Der Preis seiner Luxus-Uhren befinden sich zwischen ungefähr 1.000 und fast 400.000 Euro. Die meisten bewegen sich allerdings in einem fünfstelligen Bereich.

In der deutschen Influencer-Szene hat sich Marc Gebauer einen Namen gemacht und versorgt die deutschen Twitch-Streamer und YouTuber regelmäßig mit teuren Gütern. Nach seiner Auswanderung nach Las Vegas in die USA will sich Marc Gebauer auch international einen Namen machen.

Auch Trymacs wurde immer wieder von Marc Gebauer gefragt, ob er eine Uhr von ihm kaufen möchte:

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Vom Pizza-Lieferant zu einem der größten deutschen Twitch-Streamer – Leben und Karriere von Trymacs in 2 Minuten

Community veräppelt Marc Gebauer

Wie will Marc Gebauer international durchstarten? Um auch international eine Reichweite aufzubauen, eröffnete Marc Gebauer im Februar 2025 einen TikTok-Kanal, auf dem er ausschließlich Englisch spricht. So spricht er ein internationales Publikum an und stellt seine Produkte in den Videos vor.

Das Problem: Seine eigene Community. Als die nämlich seinen englischen TikTok-Kanal entdecken, lassen sie es sich nicht nehmen, die Kommentarfunktion zu benutzen. Allerdings schreibt der Großteil auf Deutsch, sodass der Kanal seinen Zweck zum Teil verfehlt.

In den Kommentaren muss Marc Gebauer einiges an Spott aushalten:

  • Jason schreibt (via TikTok): „Dieser Account ist jetzt Eigentum der Bundesrepublik Deutschland“
  • guglok schreibt (via TikTok): „Nett hier. Aber waren sie schonmal in Baden-Württemberg?“
  • zargonv1 kommentiert (via TikTok): „This was a guter Versuch“

Nach einiger Zeit bittet der Influencer seine Community bei seinem internationalen Kanal bitte nur auf Englisch zu schreiben. Doch der nächste Schritt der Community ist es, auf dem deutschen Kanal anzufangen, nur noch auf Englisch zu schreiben.

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Auch unter diesem TikTok finden sich zahlreiche Kommentare, die den Influencer auf den Arm nehmen.

„Das ist eure Arbeit“

Neben all dem Herumwitzeln der Community machen sie auch etwas Gutes: Immer wieder verlinken sie internationale Influencer unter den Videos von Marc Gebauer. Schließlich mit Erfolg.

Der YouTube-Streamer IShowSpeed reagierte auf eine Parfüm-Empfehlung für ihn, die Marc Gebauer in einem Video festgehalten hat (via TikTok). Zwar ist er über die Bezeichnung des Parfüms etwas empört, doch dürfte die alleinige Reaktion auf Marc Gebauer einen Startschuss für seine internationale Reichweite sein.

Marc Gebauer ist über diese Reaktion sehr erfreut, wie er in einem weiteren TikTok teilte. Er bedankte sich bei seiner Community: „Das ist eure Arbeit“. Weiter versprach er seiner Community als Belohnung eine Überraschung, wenn sie etwas bei ihm im Shop bestellen.

Der Kick-Streamer xQc reagierte ebenfalls auf die Parfüm-Empfehlung von Marc Gebauer, allerdings weniger enthusiastisch (via TikTok). Die Anfänge für eine internationale Reichweite sind getan. Es bleibt abzuwarten, wann er seinen ersten erfolgreichen Verkauf abschließen kann, so wie bei dem Twitch-Streamer Rumathra: Twitch-Streamer wollte für einen Ausflug nur 18 Euro zahlen – Am Ende hatte er eine Rechnung über 35.000 Euro

MMORPG auf Steam will es wie Final Fantasy XIV: A Realm Reborn machen – Geht im Juni offline, um 2026 besser denn je zurückzukommen

In wenigen Wochen gehen die Server von Fractured Online offline. Aber nicht für immer! Wie bei Final Fantasy XIV und der „A Realm Reborn“-Version soll es auch hier ein erfolgreiches Comeback geben.

Was ist für den Neustart geplant? MeinMMO hatte bereits darüber berichtet, dass Fractured Online im März 2025 neue Besitzer erhalten hat und dass diese einen umfassenden Relaunch für das MMORPG planen. In einem Video auf YouTube gab es vor wenigen Tagen die konkreten Details:

  • Am 15. Juni 2025 werden die Server von Fractured Online herunterfahren.
  • Bis dahin soll es ab jetzt nicht mehr möglich sein, Geld in das Free2Play-MMORPG zu investieren.
  • Der Relaunch soll im ersten Quartal 2026 erfolgen, die ersten Tests der neuen Version sind für das 3. Quartal 2025 geplant.

Der Launch-Trailer für die Early-Access-Version von Fractured Online:

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Fractured Online – Early Access Launch Trailer

Veränderungen erfordern Neustart

Warum der Neustart? Im Video nennen die Entwickler zwei Hauptgründe dafür, dass man das MMORPG für gewisse Zeit vom Netz nehmen muss:

  • Das technische Backend ist veraltet, bringt Sicherheitslücken mit und kann von den neuen Besitzern nicht vernünftig aktualisiert beziehungsweise verbessert werden. Der Umzug auf ein neues Backend-System hat bereits begonnen.
  • Viele der Systeme in Fractured Online werden sich drastisch verändern, darunter die Progressionsmechaniken, das Leveln, PvP, das Bauen, das Klassensystem und mehr. Auch optisch wird sich vieles tun, etwa bei den Modellen und der Spielwelt.

Die Anpassungen sind unterm Strich derart umfassend und tiefgehend, dass man diese nicht einfach auf den existierenden Live-Service spielen kann. Es wird sogar eine neue Produktseite auf Steam geben. Wer Geld in das Spiel gesteckt hat, etwa in den Kauf von Fractured Online oder in den VIP-Modus, soll davon weiterhin profitieren. Mehr Details zum Relaunch soll es im Laufe der kommenden Monate geben.

Was muss ich zu Fractured Online wissen? Das MMORPG der Dynamight Studios blickt auf turbulente Jahre zurück. Zwar konnte man 2022 den Early Access auf Steam feiern, doch stand der Start unter keinem guten Stern. Es gab viele Baustellen und technische Probleme. Im Januar 2023 entschied sich das Team daher, zurück in die geschlossene Entwicklung zu wechseln.

Im November 2023 feierte man dann ein recht erfolgreiches Comeback. Die schlechten Steam-Reviews vom Launch (nur 27 Prozent positiv) kletterten auf ausgeglichene 56 Prozent. Zudem waren die Spielerzahlen endlich hoch genug, um Gehälter und andere Verbindlichkeiten zahlen zu können. Das Hoch sollte jedoch nicht lange anhalten.

Die Spielerzahlen brachen aufgrund der weiterhin vorhandenen Baustellen wieder ein. Die Entwickler kämpften ums Überleben des Studios. Letztlich kam es im März 2025 zur eingangs erwähnten Übernahme durch das Studio „Happy Cauldron Games“.

Derart turbulent ging es übrigens bei den meisten Kickstarter-MMOs der letzten 13 Jahre zu. Fractured Online ist dabei eines der wenigen Projekte, die am Ende final erschienen und bis heute spielbar sind. Was mit den anderen 23 Spielen passiert ist, lest ihr hier: 24 Kickstarter-MMOs, die Geld von euch wollten – Ein Kassensturz nach 13 Jahren mit frustrierender Bilanz

Hayao Miyazaki hasst es, als „Disney aus Japan“ bezeichnet zu werden, und das aus einem bestimmten Grund

Hayao Miyazaki dürfte den meisten von euch für seine Animes beim Animationsstudio Ghibli bekannt sein. Er mag es nicht, wenn Ghibli oder er selbst als das „Disney aus Japan“ bezeichnet wird, obwohl beide Studios ähnliche Erfolge in ihren Ursprungsländern verzeichnen konnten.

Wieso mag er diese Bezeichnung nicht? In einem Interview wurden 44 Fragen an Hayao Miyazaki gestellt. Eine davon war, wie er sich fühle, wenn jemand den Begriff „Disney aus Japan“ für ihn und das Studio Ghibli verwendet.

Dabei geht Miyazaki auf den Vergleich zwischen ihm und Walt Disney, dem Gründer des Animationsstudios, ein (via discoverghibli.com):

Walt Disney ist ein Produzent, nicht wahr? Ich bin ein Animator vor Ort, oder ein Regisseur, also habe ich Probleme, wenn ich mit ihm verglichen werde. Ich habe einige der Nine Old Men getroffen, die mit Walt Disney gearbeitet haben. Sie waren Pioniere der Disney-Animation. Ich respektiere sie.

Miyazaki sieht sich selbst also eher als Animator und Regisseur, Disney als Unternehmen und Produzenten. Mit den „Nine Old Men“ meint Miyazaki eine Gruppe von Animatoren, die zwischen 1920 und 1980 im Animationsstudio gearbeitet haben und von Walt Disney selbst so genannt wurden. Sie gelten als Legenden im Studio.

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Chihiros Reise ins Zauberland Trailer (Englisch)

Miyazaki zieht seine Inspiration nicht aus Disney-Filmen

Was hält Miyazaki von Disney? Obwohl er es nicht leiden kann, mit Disney verglichen zu werden, respektiert er die Arbeit seiner Kollegen aus Amerika sehr. Er schätze ihren Stolz, den sie bei ihrer Arbeit verspüren.

Doch obwohl Miyazaki positive Worte für die Nine Old Men übrig hat, haben sie ihn für seine eigenen Werke nicht inspiriert. Dem Schöpfer von Chihiro zufolge wurden Animatoren, die etwa 10 Jahre älter als er sind, von Disney beeinflusst. Seine eigenen Inspirationsquellen seien:

  • Der König und der Vogel (1979)
  • Die Schneekönigin (1957)
  • Erzählung einer weißen Schlange (1958)

Der Grund dafür sei, dass Werke wie Pinocchio oder Schneewittchen nicht die Emotionen von Menschen einfangen könnten. In Hinblick auf die Darstellung der menschlichen Herzen seien die Filme recht simpel und nicht so unterhaltend. Die Werke, die Miyazaki inspirierten, hätten die Gedanken und Herzen der Menschen besser dargestellt.

So wurde die Anime-Legende berührt und dazu inspiriert, Animator zu werden. Er dachte nämlich, dass Animationen der beste Weg seien, um menschliche Herzen darzustellen.

Hayao Miyazaki hat zwar Respekt für die Animatoren von Disney, ist aber selbst kein großer Fan der Filme. Viel kurioser ist es, dass er kein Fan von Animes ist, obwohl sich sein Leben rund um Anime-Filme dreht: Die Ghibli-Legende Hayao Miyazaki ist kein Fan von Animes, verrät, wie viel Kinder pro Jahr sehen sollten

New World hatte über 900.000 Spieler gleichzeitig, jetzt spielt nur 1 Prozent davon die neue Saison

Die Entwickler von Amazon Games schaffen es mit ihren Saisons weiterhin nicht, mehr Spieler auf die Server von New World zu locken. Teile der Community ärgern sich über das ungenutzte Potenzial des MMORPGs.

Welche Saison läuft gerade? Die „Season of the Divide“ ist am 13. Mai 2025 für New World gestartet, hatte aber erst einmal nur einen Teil der neuen Inhalte im Gepäck. Eine Karte und einen Modus für den Außenpostensturm etwa, den Friseursalon, ein Weltbosse-Event oder die Zuschauerkamera für 3vs3-Arenen. Der saisonale Hardcore-Server kommt indes erst Anfang Juni.

Wie bereits die im Januar 2025 gestartete Saison der Eroberer schafft es auch die zweite Saison seit dem Aeternum-Neustart nicht, die Spielerzahlen signifikant in die Höhe zu treiben.

  • Waren es Ende April im Peak über 8.000 Steam-Nutzer, die zeitgleich in New World online waren, sind es an diesem Wochenende 9.700 gleichzeitig aktive Steam-Nutzer gewesen (via steamdb.info). Zum Vergleich: Das Allzeithoch liegt bei 913.634 gleichzeitig aktiven Spieler. Aktuell erreicht das MMORPG also nur etwa 1 Prozent der damaligen Spielerzahlen.
  • Nur 62 Prozent der 388 Rezensionen auf Steam aus den vergangenen 30 Tagen sind positiv. Die Spieler kritisieren dabei vor allem die Monetarisierung (ganz neu: kostenpflichtige Friseursalon-Marken).

Der Launch-Trailer zu New World Aeternum:

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New World Aeternum: Toll inszenierter Gameplay-Trailer zum Launch

„Das Spiel hatte so viel Potenzial …“

Was diskutiert die Community? Am Wochenende gab’s auf Reddit eine Diskussion rund um den Status quo von New World, die über 1.000 Daumen hoch und mehr als 470 Kommentare mit sich gebracht hat. Viele Spieler bedauern dabei, wie sich das MMORPG trotz des enormen Potenzials entwickelt hat.

  • Nexrom17 schreibt auf Reddit: „Ehrlich gesagt ist es traurig, wie sich das Schicksal dieses Spiels entwickelt hat. Einer der besten Grafikstile, Crafting-/Sammelsysteme und ein fantastisch aussehendes Setting. Ich werde jedes Mal traurig, wenn ich das Spiel in meiner Steam-Bibliothek sehe :(.“
  • Lostclause fasst es auf Reddit wie folgt zusammen: „Amazon dachte, sie wüssten es besser als Millionen und Abermillionen von MMORPG-Spielern und hat sich nicht die Mühe gemacht, auf sie zu hören, bis es zu spät war. Der erste Eindruck zählt.“
  • CanofPandas argumentiert auf Reddit, dass es gar nicht so viel Potenzial gab: „Es war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Der Kampf war gut, aber man konnte ihn nicht sinnvoll auf eine Weise erweitern, die ausgewogen war. 6 Monate vor dem Start wurde in Panik auf PvE umgeschwenkt. Jedes größere Update kam ein Jahr zu spät […].“
  • Grumpalo65 hat auf Reddit einen Tipp für Amazon: „Sie sollten das Spiel an dieser Stelle einfach kostenlos machen. Das würde wahrscheinlich zumindest einen Zustrom von Konsolenspielern bewirken. 60 Euro für ein totes Spiel ist ein Witz.“

Wie bewertet MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz das? New World sollte für alle Entwickler ein mahnendes Beispiel dafür sein, wie problematisch es ist, wenn man mitten in der Produktion die Ausrichtung des Spiels um 180 Grad verändert. Selbst jetzt, mehr als 3 Jahre nach dem Release, trägt das MMORPG diese Altlast mit sich herum.

Die Situation verbessert sich aber auch deswegen nicht, weil die Entwickler weiterhin vermeidbare Fehler machen:

Ich denke aber auch: New World hatte enormes Potenzial – aufgrund des spannenden Settings, der audiovisuell beeindruckenden Welt, der motivierenden Crafting-Erfahrung und durch die Unterstützung, die ein Konzern wie Amazon bieten kann.

Genau dieser Konzern wird sein Auge mittlerweile aber wohl auf das neue MMORPG für Herr der Ringe richten, das bei Amazon Games entstehen soll. Eine so beliebte und wichtige Franchise … diesen Elfmeter muss man unbedingt verwandeln. Leider wird sich die Entwicklung hier noch einige Jahre ziehen: Es gibt ein Lebenszeichen vom neuen MMORPG für Herr der Ringe von Amazon Games

Ein neues MMORPG kommt 2026 zu uns, soll größer werden als Throne and Liberty, aber mit weniger Pay2Win

Das kommende PvE-MMORPG Aion 2 will sich bald in einem Livestream präsentieren. Vorab haben der CFO und sein Co-CEO bereits einige Details verraten.

Was ist das für ein MMORPG? Aion 2 ist ein kommendes MMORPG von NCsoft, das der Nachfolger des beliebten Aion werden soll, das zuerst 2009 in Europa erschien. Im Gegensatz zum Vorgänger legt Teil 2 seinen Fokus auf PvE.

Für NCsoft ist Aion 2 ein Prestige-Projekt, an das viele Erwartungen geknüpft sind. Aktuell sollen 300 Mitarbeiter an dem MMORPG arbeiten. Als Engine dient die schöne Unreal Engine 5. Im Rahmen ihres neuen Finanzberichts haben die Chefs des MMORPGs mit ThisisGame.com gesprochen und dabei auch neue Details verraten.

Hier könnt ihr den ersten Teaser zu Aion 2 sehen:

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Aion 2 zeigt in neuen Teaser seine Welt, verrät Datum wann es mehr zu sehen gibt

Mehr Erfolg als Throne and Liberty

Wie groß soll Aion 2 werden? Für NCsoft ist Aion 2 das wohl wichtigste Projekt der nächsten Zeit. Das MMORPG soll größer werden als Throne and Liberty und einen Umsatz zwischen 192 Millionen Euro bis 224 Millionen Euro erwirtschaften können. Dies sind die konservativsten Schätzungen von NCsoft für das MMORPG.

Der CFO Hong Won-jun gibt an, die Umsatzaussichten von Aion 2 seien „viel zuversichtlicher als bei Throne and Liberty“ und er geht davon aus, dass man mehr als die zurückhaltenden Prognosen erwirtschaften kann. NCsoft würde von den Einnahmen von Amazon außerdem nur Lizenzgebühren verdienen, das eigens vermarktete Aion 2 könnte deshalb auch mehr Gewinn bei gleichem Umsatz einbringen.

Geld soll das MMORPG jedoch ähnlich wie Throne and Liberty verdienen. Es wird also wohl wieder einen Shop für Mikrotransaktionen bieten. Die Entwickler geben allerdings bereits jetzt bekannt, dass es auch Pay2Win-Elemente geben wird. Diese sollen jedoch geringer als bei T&L oder anderen Lineage-Spielen ausfallen.

Co-CEO Park Byung-moo sagt: „Natürlich ist es nicht so, dass es überhaupt keine P2W-Elemente gibt, aber da es auf den globalen Markt abzielt, ist es kein Spiel wie das Lineage-ähnliche Spiel, an das man normalerweise denkt.“ Aion 2 ist genau wie Throne and Liberty ein verwandter der Lineage-Spiele, auch wenn das MMORPG auf einer eigenen Marke aufbaut.

Neue Features für Aion 2

Welche Features soll das MMORPG haben? CFO Hong Won-jun und der Co-CEO Park Byung-moo haben nochmal den Fokus auf PvE bestätigt. Dabei sollen Raids eine wichtige Rolle spielen. Aion 2 soll „reichlich viele“ Raids bieten, aber auch Minispiele und andere PvE-Spielmodi soll es geben. Das klingt bereits sehr nach einem Themepark-MMORPG.

Während das MMORPG am 29. Mai in einem Livestream enthüllt werden soll, soll bereits im Juni der erste Spieltest starten. Ob auch Spieler aus dem Westen daran teilnehmen können, ist jedoch noch unklar.

Aion 2 soll die wichtigsten Elemente des Vorgängers beibehalten. So sollen die Kämpfe zwischen den Völkern wieder eine Rolle spielen, die es bereits in Aion gab, auch, wenn der Fokus nicht auf PvP liegt.

Wann wird Aion 2 erscheinen? Die Chefs haben im Interview verraten, dass der Release für Korea und Taiwan dieses Jahr im November erfolgen soll. Mitte nächsten Jahres sei dann der Release bei uns im Westen geplant. Dabei orientieren sich die Entwickler wohl an Throne and Liberty und wollen das MMORPG zunächst in Asien verbessern, bevor sie es auch im Westen anbieten.

Bislang gibt es nur wenige Informationen zum Gameplay von Aion 2. Der kurze Teaser gewährt noch keinen wirklichen Einblick in das MMORPG. Man jedoch davon ausgehen, dass Aion 2 ein PvE-MMORPG mit Themepark-Elementen wird, das sich nicht stark an Throne and Liberty orientieren will und auf seine Vorlage achtet. Wie groß die Erwartungen an das Prestige-Projekt sind, erfahrt ihr hier: Das nächste große MMORPG für PvE-Fans versetzt Spieler zurück in die gute alte Zeit, die flehen: „Bitte zerstört meine Erinnerungen nicht“

Star Citizen ist nach 14 Jahren und 800 Millionen Dollar zu weit gegangen – Aber eigentlich ist die Community selbst schuld

Nachdem Fans über mehr als eine Dekade hinweg unzählige Millionen in Star Citizen investiert haben, ziehen sie beim jüngsten Shop-Update eine Grenze. Dabei tragen sie eine Mitschuld daran, dass die Monetarisierung immer problematischer wird – meint zumindest MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz.

Ihr habt es vielleicht mitbekommen: Die Verantwortlichen von Star Citizen möchten jetzt auch bestimmte Komponenten von Raumschiffen zu Geld machen. Dabei handelt es sich beispielsweise um sogenannte „Flight Blades“, die das Flugverhalten der Schiffe beeinflussen, indem sie die maximale Geschwindigkeit erhöhen oder die Manövrierfähigkeit verbessern. Auch Waffen-Kits sind Teil des neuen Angebots.

Wer sich seit der Ankündigung in den Reddit-Bereich von Star Citizen traut, findet dort zahlreiche Diskussionen rund um die jüngste Ausweitung des Shops. Es geht mal wieder um Pay2Win-Vorwürfe, um die vermeintliche Gier der Entwickler und um Ideen für viele weitere (sarkastische) Vorschläge für Mikrotransaktionen, die Cloud Imperium in Zukunft anbieten könnte.

Kritisiert wird dabei auch die erste Reaktion der Entwickler auf das harsche Feedback: Man möchte kleinere Komponenten wie die „Flight Blades“ oder Bombengestelle trotz der Kritik ab Juni weiterhin über den Shop verkaufen, sie – als Kompromiss – zeitgleich aber auch erspielbar machen (via robertsspaceindustries.com).

Wer schreibt hier? Karsten Scholz zockt seit 38 Jahren, schreibt beruflich über Games seit 16 Jahren und hätte richtig Bock auf ein SciFi-MMO im Stil von Wing Commander. Dennoch hat er bislang keinen Cent in Star Citizen investiert. Spieler fallen bei Vorbestellungen und Crowdfunding-Aktionen einfach zu oft auf die Nase. Tipp des Tages: Kauft nur Spiele, die final erschienen sind!

Obwohl die Polaris fast 1.000 Euro gekostet hat, ist sie zu günstig, um in der Top 5 der teuersten Raumschiffe aus Star Citizen zu landen. Hier der Trailer:

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Star Citizen: Das neue Großkampfschiff Polaris im Trailer

Der Geldbeutel steuert, was sich Entwickler trauen

Grundsätzlich kritisiere ich diese jüngste Ankündigung auch. Je mehr Gameplay-relevante Inhalte in einem Shop landen, desto negativer wirkt sich das auf die Spielerfahrung aus – immer. Und sobald die Käufe potenziell die Stärke eigener Charaktere oder Raumschiffe beeinflussen, ist es aus meiner Sicht Pay2Win, und dabei spielt es keine Rolle, ob man sich diese Dinge wahlweise auch erspielen kann.

Gleichzeitig schießen mir gerade aber auch einige Fragen in den Kopf:

  • Warum ziehen die Fans jetzt eine Grenze und nicht schon vorher?
  • Und was haben die Fans bitte erwartet, was passieren wird?

Schließlich haben mehr als 5,6 Millionen Unterstützer mit ihrem Geldbeutel den Entwicklern in den vergangenen 14 Jahren klar zu verstehen gegeben, dass die Bereitschaft, immer mehr Scheine nachzulegen, rekordverdächtig hoch ist, und das auch im Jahr 2025.

Nur ein Ergebnis von den bisher durch die Spieler zusammengekommenen fast 820 Millionen US-Dollar: Cloud Imperium ist über die Jahre zu einem riesigen AAA-Studio angewachsen und verbrennt allein durch Gehälter jedes Jahr ein Vermögen. Das ist Geld, das regelmäßig irgendwie reinkommen muss, und das, obwohl man noch kein einziges Spiel veröffentlicht hat.

Es war aus meiner Sicht daher klar, dass die Entwickler den Shop mit der Zeit weiter ausbauen werden. Spätestens, wenn der Verkauf von immer neuen Schiffen oder Starterpaketen nicht mehr die angepeilten Umsatzziele erreicht. Wobei man auch argumentieren könnte, dass die Entwickler jetzt eine bereits bekannte Monetarisierungsstrategie einfach nur ausweiten.

Das eingangs erwähnte, offizielle Statement der Entwickler auf die Kritik unterstreicht das: Man mache mit den Komponenten jetzt quasi das, was man vorher schon bei anderen Angeboten getan habe, man sei dem üblichen Ansatz gefolgt, damit Fans, die das möchten, die Entwicklung zusätzlich unterstützen können. Ist ja keine Pflicht und so. Das Spiel ist ja nicht einmal veröffentlicht. Warum also die Aufregung?

Was könnte noch im Shop von Star Citizen landen?

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Zahlungsbereitschaft mit 7 Siegeln

Genau die Kritik, die jetzt auf Reddit stattfindet, hätte schon vor vielen Jahren im großen Stil stattfinden müssen. So toll das Versprechen hinter Star Citizen – auch für meine Ohren übrigens – klingt, so viele „rote Flaggen“ gibt es rund um das Projekt – und das seit vielen Jahren schon.

Dazu kommt, dass es ganz grundsätzlich eine schlechte Idee ist, Geld in ein MMO zu investieren, das noch nicht final erschienen ist. Die vernichtend schlechte Bilanz der Kickstarter-MMOs aus den vergangenen 13 Jahren unterstreicht das.

Kurzum: Ich verstehe nicht, warum Spieler horrende Summen in ein Projekt wie Star Citizen investieren, bei dem man nicht weiß, ob, wann und in welcher Form es final erscheinen wird. Genauso wenig verstehe ich, warum es gerade jetzt zum Aufschrei kommt. Die Unterstützer haben mit ihrem Geldbeutel das Finanzierungsmodell von Star Citizen erst möglich gemacht. Man erntet, was man zahlt … oder so.

Die Entwickler schaffen sich übrigens auch ein Problem: Je vollgepackter der Shop und je mehr es den Groß-Investoren möglich ist, sich ihre Macht in Star Citizen einfach zu kaufen, desto abschreckender dürfte die „Paywall“ für alle potenziellen Neueinsteiger beim Launch sein.

Immerhin scheint Star Citizen langsam, aber sicher ein richtiges Spiel zu werden, mit dem man tatsächlich Spaß haben kann – es ist also kein Scam, mit dem man Spieler ganz bewusst das Geld aus den Taschen ziehen möchte, ohne am Ende ein spielbares Produkt abliefern zu können: Spieler probierte Star Citizen vor Jahren aus, kam nicht mal aus dem Tutorial – Versucht es jetzt erneut, ist verliebt

„Mache mir damit viele Feinde“ – Fritz Meinecke bekommt ein Verbot für den Geld-Cheat auf Twitch

Fritz Meinecke läutete mit seinem Survival-Format 7 vs. Wild eine neue Ära auf YouTube ein. Mittlerweile hat er sich in der YouTube- und Twitch-Bubble etabliert, hat jetzt aber von seinen Kollegen ein ganz besonderes Verbot bekommen.

Was ist der Geld-Cheat auf Twitch? Auf Twitch gibt es einige Streamer, die immer wieder auf die Inhalte von anderen reagieren. Das bringt durch minimalen Aufwand, ein solides finanzielles Ergebnis. Es müssen keine großartigen neuen Inhalte geplant und realisiert werden, sondern man kann sich einfach im Stream mit dem Chat ein Video anschauen.

Fast jeder größere Twitch-Streamer hat somit auch seinen eigenen YouTube-Kanal, auf dem diese Reactions für weitere Einnahmen hochgeladen werden. Streamer xQc findet, dass das eines der Kernelemente eines jeden Twitch-Streamers sein sollte.

Zuletzt wurde in der deutschen Twitch-Szene viel auf die zweite Staffel des YouTube-Formats „The Race“ reagiert. So auch von Fritz Meinecke, was ihn dazu brachte, über das Reaction-Verbot zu sprechen, was er von einigen Kollegen auferlegt bekommen hatte.

Fritz Meinecke streamt regelmäßig auf Twitch. Die 5 relevantesten deutschen Streamer stellen wir euch in unserem Video vor:

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Das sind die 5 relevantesten deutschen Streamer auf Twitch im Jahr 2024, laut Google

„Ich habe Reaction-Verbot erteilt bekommen“

In einem Twitch-Stream, in dem er auf die letzte Folge der zweiten Staffel von The Race reagiert, nimmt sich Fritz Meinecke die Situation zum Anlass, um über das Reaction-Verbot zu reden.

Das hat er von einigen seiner YouTube-Kollegen bekommen, allerdings nennt er keine Namen. Der Grund scheint die Meinung des Survival-Experten zu sein. Der YouTuber sagt dazu: „Ich habe Reaction-Verbot erteilt bekommen, weil ihnen meine Art nicht gefällt“ (via YouTube).

Wie findet Fritz Meinecke das Verbot? Grundsätzlich hat der Survival-Experte nichts dagegen, wenn ihm ein solches Verbot auferlegt wird. Denn „rein rechtlich“ habe er gar nicht „die Grundlage“ dafür, sich die Inhalte anzuschauen (via YouTube). Weiter meint er, dass er die Entscheidung der anderen respektieren und er sich daran halten würde.

Allerdings scheint es auch, als würde Fritz Meinecke das Verbot etwas übertrieben finden, denn er sagt weiter:

(…) weil alle nur gepudert werden; alle weich gewaschen werden und dann nicht mal damit klarkommen, dass jemand halt irgendwie was sagt. Und ich weiß, dass ich mir da super viele Feinde mache und Leute mich deswegen auch nicht leiden können. Dann ist das halt so, aber das ist halt meine Meinung.

Fritz Meinecke via YouTube

Welche Grundlage ist gemeint? Normalerweise erlauben sich YouTuber und Twitch-Streamer untereinander auf ihre Inhalte gegenseitig zu reagieren. Der Reagierende hat eine Einnahmequelle und die Person, auf die reagiert wird, bekommt dadurch Aufmerksamkeit auf ihr Video und den Kanal.

Es ist allerdings möglich, eine Urheberrechtsverletzung durch eine solche Reaction bei YouTube anzuzeigen. In vielen Fällen kommt die anzeigende Partei auch damit durch, in einigen Fällen aber auch nicht.

Es ist eine ungeschriebene Regel in der YouTube- und Twitch-Bubble, dass niemand jemand anderem einen sogenannten „Strike“ durch eine Urheberrechtsverletzung auf der Plattform verpasst.

Das Video wird dadurch entmonetarisiert, es kann also kein Geld mehr damit eingenommen werden und bei wiederholten Verstößen kann es zu einer Schließung des Kanals durch YouTube kommen. Die Schließung eines YouTube-Kanals kann die Bedrohung der Haupteinnahmequelle für einige YouTuber bedeuten.

Fritz Meinecke hat mit seinem Format 7 vs. Wild ganz YouTube geprägt. Eine fünfte Staffel wird sehnsüchtig von der Community erwartet, und zwar so sehr, dass der YouTuber nicht mal in Ruhe in den Urlaub fliegen kann: Fritz Meinecke fliegt für 4 Wochen in den Urlaub und Fans von 7 vs. Wild denken, hier wird Staffel 5 gedreht