In Destiny 2 gibt es bei Xur keine böse Überraschung mehr, seit Bungie seine Schrauben festgezogen hat. Er ist also auch am Osterwochenende im Einsatz und wird an einen zufälligen Ort hoppeln, um euch seine Exotics zu bringen. MeinMMO weiß, wo ihr den spacigen Osterhasen findet und was er anzubieten hat.
Was ist diese Woche in Destiny 2 passiert? Inzwischen sind alle Raid-Challenges bekannt, sodass die Spieler sich schon bald auf die Großmeistervariante des Raids fokussieren können. Diese steht bereits in den Startlöchern und wird die Raid-Challenges nochmal auf ein neues Niveau heben, sowie verbesserte Beute bieten.
Daneben war auch diese Leistung im Raid wirklich sehenswert. Der Spieler Vendetta zeigte, wie er den 2. Encounter im Raid “Schwur des Schülers” solo bewältigt. Er balancierte die unterschiedlichen Puzzle-Mechaniken geschickt aus, um am Ende Erfolg und die Anerkennung der Community zu haben.
Für die Fans des exotischen Raketenwerfer “Gjallarhorns” dagegen sieht es düster aus, denn ein paar dunkle Statistikwolken brauen sich am Horizont zusammen. Ob es ein Gewitter geben wird oder nicht, ist noch ungewiss. Bungie hat aber bereits Waffen-Anpassungen angekündigt.
Lord Saladin ist wieder auf den Turm zurückgekehrt und veranstaltet das Eisenbanner.
Alle Infos zu Xur am 15. April 2022 – PS4, PS5, PC, Xbox One, Xbox Series X|S, Google Stadia
Wann kommt Xur? Über die Feiertage ist Xur natürlich auch im Einsatz. Er trifft heute Abend pünktlich um 19 Uhr ein und freut sich auf euren Besuch. Ihr könnt dann bis Dienstag um 19 Uhr bei ihm die heißesten Oster-Schnäppchen ergattern.
Wo befindet sich Xur? Das ist sein Lager fürs Wochenende
Die Position von Xur: Bei seinem Standort ist es wie mit Ostereiern: Man weiß vorher nie, wo sie sich verstecken. Wir haben uns also auf die Suche begeben und Xur im Turm Hangar entdeckt. Hier seine genaue Position:
Xur ist in den Turm Hangar gehoppelt, sodass ihr ihn leicht findet.
Xurs Inventar vom 15.04 –19.04 – Alle Exotics auf einem Blick
Was hat Xur im Angebot? Xur verkauft jede Woche eine exotische Waffe und Rüstungen für alle Charaktere, also für Warlocks, Jäger und Titanen. Was er genau im Sortiment hat, seht ihr hier.
Waffe: Der Königinnenbrecher – Arkus-Linear-Fusionsgewehr für 29 Legendäre Bruchstücke
Titan: ACD/0 Rückkopplungs-Hindernis – Arkus-Panzerhandschuhe für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +11
Belastbarkeit: +17
Erholung: +2
Disziplin: +7
Intellekt: +13
Stärke: +9
Gesamt: 59
Jäger: Ophidia-Spatha – Solar-Brustschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +12
Belastbarkeit: +6
Erholung: +15
Disziplin: +14
Intellekt: +2
Stärke: +15
Gesamt: 64
Warlock: Schädel des schrecklichen Ahamkara – Arkus-Kopfschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +7
Belastbarkeit: +13
Erholung: +10
Disziplin: +6
Intellekt: +12
Stärke: +13
Gesamt: 61
Seltene Rüstung:Als legendäres Rüstungs-Set hat Xur das “Schwingenstreiter-Set” dabei.
Xurs Angebot am 15.04.
Im Video könnt ihr alle Items, dank Nexxos Gaming, noch einmal genauer ansehen.
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Das hat Xur immer mit: Ein Exotisches Engramm für 97 Legendäre Bruchstücke bekommt ihr immer bei Xur, sowie die wöchentliche Quest für einen exotischen Code.
Außerdem bietet er euch seit Witch Queen jede Woche auch einen einzigartigen Roll für Exotics aus nicht mehr verfügbaren exotischen Missionen an. Derzeit hat er jede Woche diese zwei Waffen im Angebot.
Die exotische Handfeuerwaffe „Falkenmond“ mit dem Perk „Fixer Zug“.
Das exotische Scoutgewehr „Erzählung eines Toten“ mit dem Perk „Vorpalwaffe“.
Das kosten die Waffen: Für diese beiden Exotics betragen die Kosten 1 Aszendenten-Bruchstück, 1 Exotischer Code, 125.000 Glimmer und 200 Legendäre Bruchstücke.
Lord Saladin hat zum Eisenbanner im Turm Stellung bezogen
Was ist mit den Trials los? Bungie veränderte die Rotation der PvP-Modi so, dass wenn ein Eisenbanner aktiv ist, keine Prüfungen von Osiris veranstaltet werden. Zudem haben viele PvP-Spieler derzeit große Schwirigkeiten mit dem aktuellen Matchmaking im PvP.
Bis Dienstag, 19. April, ist das Eisenbanner noch aktiv.
Ihr müsst also dieses Wochenende auf den 14. Heiligen verzichten und könnt dafür das Eisenbanner spielen. Damit möchte Bungie dafür sorgen, dass sich die beiden Aktivitäten nicht gegenseitig Konkurrenz machen und auch mehr Abwechslung bringen.
Stürzt ihr euch über die Feiertage ins Getümmel beim Eisenbanner? Oder hat Xur genau das Exo mitgebracht, dass euch noch fehlte? Sagt es uns doch in den Kommentaren.
Ein neuer Trailer zum MDI in World of Warcraft zeigt ein spannendes Detail – kommt da ein Nekromanten-Skin für Hexenmeister?
World of Warcraft hat einen neuen Trailer veröffentlicht. Der soll eigentlich Lust auf das neue Dungeon-Turnier machen – und das gelingt auch. Aber ein kleines Detail schürt die Hoffnung vieler Fans auf eine neue Anpassung. Denn eine Hexenmeisterin sieht verdächtig nach einer Nekromantin aus …
Was ist das für ein Trailer? Der Trailer ist zum anstehenden „Mythic Dungeon International“. Das ist quasi das PvE-Dungeon-Turnier, bei dem die besten Gruppen der Welt versuchen, absurd hohe Schlüsselsteine innerhalb der vorgegebenen Zeit zu meistern. Oft definiert dieses Turnier dann den neuen „Status Quo“, was im Anschluss als optimale Gruppe angesehen wird. Aber alleine die dort abgerufene Leistung ist beachtlich und für alle, die an „Mythisch+“ Spaß haben, kann man dort einige Tricks und Kniffe lernen.
Video starten
Was wurde im Trailer gezeigt? Der Trailer ist im Grunde eine auf Hochglanz polierte Version eines Dungeon-Runs. Es zeigt, wie mehrere Helden per Luftschiff vor Tazavesh landen und diesen Dungeon angehen. Das alles ist deutlich makelloser dargestellt, als es die Grafik von World of Warcraft zulässt.
Ein Detail springt dabei sofort ins Auge: In den ersten Sekunden sehen wir eine Menschenfrau in Großaufnahme, die zwar Hexenmeister-Kleidung trägt, aber Hautfarbe, Augen und Tätowierungen einer Nekromantin besitzt – so, wie es viele NPCs etwa in den Pestländern oder der Scholomance tun.
Eine solche Anpassung ist für Spieler-Charaktere bisher gar nicht möglich. Zwar sind die Dateien in den Spieldaten vorhanden – immerhin können sie ja von NPCs benutzt werden – sind den Spielern aber nicht zugänglich.
Dass dieses Detail so prominent hervorgehoben wird, lässt manch einen Spieler hoffen, dass es Nekromanten bald als spielbare Klasse gibt – oder zumindest als eine Art alternativen „Skin“ für den Hexenmeister. Das würde sich nämlich auch mit einem Leak decken, der von der Erweiterung „Dragonflight“ spricht. Im Leak ist die Rede davon, dass einige Klassen alternative Skins bekommen. So sollen Hexenmeister zu Nekromanten werden können, während Jäger einen Skin für Dunkle Waldläufer bekommen.
Allerdings wäre es auch durchaus möglich, dass der Ersteller des Videos, IKedit, sich hier einfach ein wenig künstlerische Freiheit erlaubt hat – schon in der Vergangenheit hatte er viele Videos zu Warcraft erstellt, dieses Mal ist es aber ein Novum, dass es auch direkt von WoW-YouTube-Kanal gezeigt wird.
Unabhängig davon ist der Trailer ziemlich beeindruckend und macht ordentlich Lust auf das Mythic Dungeon International – oder einfach einen weiteren Besuch in Tazavesh.
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Der YouTuber Ben Phillips ist mit „Prank-Videos“ groß geworden. Doch wie ein anderer YouTuber aufklärt, soll Phillips seine Fans mit Tipps zu dem Krypto-Coin „Safemoon“ über Monate belogen haben, während er selbst abkassierte.
Um welche beiden YouTuber geht es?
Ben Phillips ist ein 29-jähriger YouTube aus Wales. Er ist mit „Prank“-Videos berühmt geworden: Das sind teilweise geschmacklose Streiche, die anderen gespielt werden. Bei seinem meistgesehenen Video kauft er einem Freund in einem Sexladen ein paar Boxershorts, die er über eine Fernbedienung zum Vibrieren bringen kann und kringelte sich, als er ihn verfolgte und in Alltagssitautionen immer wieder ein Kribbeln in die Hose zauberte.
Stephen „Coffeezilla“ Findeisen ist ein amerikanischer YouTuber, der es sich zum Ziel gemacht hat, „Betrüger“ im Bereich des Finanzwesens aufzuspüren. Er will aufdecken, was für ein Betrug hinter „So wirst du schnell reich“-Schemata steckt.
YouTuber posiert mit dicken Auto und Privat-Jet
Das soll der YouTuber getan haben: Wie Coffeezilla aufdeckt, soll Ben Phillips immer wieder betont haben, dass er den Krypto-Coin „Safemoon“ gerade hält und weiter an den Erfolg glaubt.
Doch in Wahrheit bekam er vom Betreiber des Coins Unmengen an Tokens zugesteckt und verkaufte immer wieder genau dann, nachdem er auf Twitter versichert hatte, wie felsenfest er an Erfolg des Coins glaubt.
Das ist ein typischer Pump: Der Coin sei auf dem Weg zu einem neuen “Allzeithoch”. Nach dem Tweet soll Phillips Coins im Wert von 1 Millionen US-Dollar abgestoßen haben.
Auf diese Weise soll sich Ben Phillips um 12 Millionen US-Dollar bereichert haben, für die er sich dann:
Warum ist das so kritisch? Kryptowährung wie „Safemoon“ steigen und fallen im Wert, je nachdem, wie viele Leute den Coin gerade kaufen und verkaufen. Was Phillips getan haben soll, nennt man „Pump and Dump“:
Über Social-Media Posting werden Leute zum Kauf animiert, investieren also ihr eigenes Geld in das Produkt, der Preis steigt (der Pump)
Wenn der Preis dann oben ist, stößt der Betrüger das Produkt aber in großen Mengen ab, dadurch sinkt der Preis innerhalb kurzer Zeit erheblich (der Dump)
Weil Phillips immer wieder Coins von den Entwicklern bekam, den Preis künstlich nach oben trieb und dann in Massen abstieß, soll er sich um diese hohe Summe von 12 Millionen US-Dollar bereichert haben. Alleine an einem Tag soll er mit mehreren Transaktionen über 1 Millionen US-Dollar umgesetzt haben.
Besonders bizarr: Phillips soll sich immer wieder auf Twitter über Leute aufgeregt haben, die für einen Kursabsturz sorgen, weil sie große Mengen von Safemoon verkauften. Einem dieser “unverantwortlichen Wale” habe er am 30. Juli 2021 sogar den Tod gewünscht: Den solle ein Bus erwischen.
Dabei war Phillips letztlich selbst dieser “unverantwortliche Wal.”
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Wie konnte Coffeezilla das rausfinden? Phillips hatte einmal die Adresse seines Wallets gezeigt, dadurch konnte der Crypto-Detektiv die Transaktionen nachvollziehen und mit der Twitter-Timeline vergleichen.
Auf den Fall wurde er durch einen Tipp aufmerksam.
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Das ist die aktuelle Situation: Nach dem Enthüllungs-Video stürmen Leute auf Social Media zu den Kanälen von Phillips und konfrontieren ihn mit dem Video und den Vorwürfen.
Phillips hat sich im Moment aber nicht dazu geäußert.
Coffeezilla hingegen glaubt, er ist an was Großem dran und will sich weiter mit dem Fall “Safemoon” beschäftigen. Er plant auch die Entwickler zu konfrontieren. Die müssten, seiner Ansicht nach, mit drin stecken (via twitter).
Wenn der Influencer zum Freund wird, dem man vertraut
Das steckt dahinter: Erfahrene Finanz-Jongleure raufen sich die Haare, wenn sie erfahren, dass „Laien-Händler“ auf die Tipps eines derart unseriösen Menschen hören. Es scheint ohnehin irre zu sein, dass man wem vertraut, der mit „Haha, deine Hose vibriert“-Streichen berühmt wurde. Aber Zuschauer wachsen über Jahre mit einem Influencer auf, der teilt sein Leben, die neue Freundin, der Urlaub in der Südsee, erste Erfolge und Rückschläge, vielleicht ein Kind oder die Großmutter, die im Sterben liegt.
Es ist eine ganz gefährliche Angelegenheit, wenn dieses Vertrauen dann missbraucht wird, weil Influencer letztlich mit dem Vertrauen ihrer Follower steigen und fallen. Wenn rauskommt, dass das Vertrauen so offensichtlich missbraucht wurde, ist das ein großes Problem.
In der Vergangenheit kam es schon öfter, dass Influencer ihren gutgläubigen Anhängern solche Coins andrehten. Auch deutsche Streamer mussten sich hier einiges an Kritik anhören:
Es kriselt im PvP von Destiny 2. Der Schmelztiegel kocht, denn es ist für viele zu wenig, was Bungie für seine PvP-Spieler tut. Jetzt kommt dazu, dass sich in der letzten Zeit immer mehr Spieler über das ständig unausgewogene Matchmaking im PvP beschweren. Doch als Bungie direkt auf das Thema eingeht, reagiert die Community mit giftigen Kommentaren. MeinMMO bringt euch auf den neuesten Stand.
Was haben die Spieler konkret bemängelt? Wer in Destiny 2 PvP spielt, hat mehrere Modi zur Auswahl, wie beispielsweise Kontrolle (6vs6), Überleben (3vs3) oder das in dieser Woche stattfindende PvP-Event Eisenbanner (6vs6).
Viele Spieler haben dementsprechend diese Woche das Eisenbanner unsicher gemacht und haben danach erneut das Matchmaking-System von Destiny 2 bemängelt.
Es neigt anscheinend dazu, viel zu oft Teams mit sehr guten und weniger guten Spielern zu bilden.
Das führt zu unausgeglichenen Spielen, die entweder sehr schnell vorbei sind oder sich wie Kaugummi hinziehen.
Ein paar Spieler, darunter auch Antonius-GameSager via Twitter, deuteten daher erneut an, dass sie den Eindruck haben, das skillbasierte Matchmaking sei doch noch aktiv und entsprechend fehlerhaft.
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Antonius startete die Matchmaking-Diskussion auf Twitter.
Das sagt Bungie dazu: Auf das Posting des Spielers reagierte Bungies Community Manager Dylan „dmg04“ Gafner mit einer deutlichen Klarstellung.
Das derzeitige Matchmaking-System von Destiny 2 kombiniert die Teams eben nicht anhand der Fähigkeiten jedes einzelnen Spielers, um ein Match zusammenzustellen. Tatsächlich wurde das skillbasierte Matchmaking bereits vor Längerem abgeschaltet und ist aufgrund des damaligen Feedbacks von Top-Level-Spielern für die meisten Schmelztiegel-Playlisten sogar immer noch inaktiv. Dies wurde von Bungie sogar in regelmäßigen Abständen überprüft.
Was bedeutet „Skillbasiertes Matchmaking“ genau? Skillbasiertes Matchmaking, kurz SBMM, hilft dabei, Lobbys in PvP-Spielen zusammenzustellen. Steht das SBMM im Vordergrund bei einer Match-Suche, werden die Fähigkeiten eines Spielers (bei Destiny 2 seine K/D) als wichtigster Faktor bei der Lobby-Erstellung angesehen. Der Spieler wird also bevorzugt mit Spielern in ein Match geschickt, die ähnlich gut sind, wie er selbst.
Die PvP-Community reagiert extrem giftig: Daraufhin entbrannte sowohl auf Twitter als auch auf reddit eine Grundsatzdiskussion über das Matchmaking im Allgemeinen.
Der dazugehörige Reddit-Artikel zur Äußerung von Bungies Community Manager musste sogar aufgrund Unmengen an „extrem giftigen Kommentaren“ gesperrt werden, sodass ein Großteil der Kommentare und Antworten dort bereits nicht mehr einsehbar sind.
Das Ausmaß der Frustration zeigte sich auf reddit.
Die PvP-Spieler sind offensichtlich „not amused“ und lassen ihrem Frust immer öfter freien Lauf. Es scheint, als könne sie nichts mehr besänftigen. Auch nicht die Ankündigung von Bungie, dass man das Feedback weitergeben wird, damit das Entwickler-Team zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten für die Spieler prüfen kann.
Ja, das ist […] eher ein Ausweichen. SBMM und das Problem mit dem aktuellen Lobby-Balancing sind nicht dasselbe. Ich wünschte, sie würden die Lobbys einfach randomisieren und nicht versuchen, sie basierend auf ihrer wahrgenommenen Bewertung der Spielerfähigkeiten auszugleichen.
Die Stimmung basiert auf einer Mischung aus Frust und Unzufriedenheit im Allgemeinen über das PvP. Die Probleme beim Matchmaking sind jedoch aktuell noch am auffälligsten.
Skillbasiertes Matchmaking (SBMM) bedeutet oft, dass gute Spieler fürs gut spielen bestraft werden und dass es für einige weniger gute Spieler keinen Grund gibt, sich in einem Match anzustrengen oder weiterzuentwickeln. Im Gegenteil, letztere haben mit skillbasiertem Matchmaking sogar die deutlich gemütlicheren Lobbys, auch wenn die Spielersuche an sich manchmal länger dauert.
Wird stattdessen Connection-basiertes Matchmaking (CBMM) verwendet, geraten Spieler zu oft in Matches, in denen sie absolut chancenlos sind, was ihr Spielerlebnis dann auch erheblich schmälert.
Als dann beispielsweise in den „Prüfungen von Osiris“ testweise das gewinnbasierte Matchmaking aktiviert wurde, entstand sofort eine 2-Klassen-Gesellschaft. Damals beschwerten sich vor allem die Hardcore-PvP-Spieler und -Streamer darüber, weil ihre Matches irrsinnig schwer wurden, wenn sie nur gegen Ihresgleichen spielen, während die normalen Spieler eigentlich happy waren.
Dieser einflussreiche Protest führte dennoch dazu, dass Bungie das System wieder deaktivierte.
Das Matchmaking ist immer wieder Thema: Die Spieler geben dem skillbasierten Matchmaking die Schuld, dabei ist dies, wie Bungie nun bestätigt hat, gar nicht aktiv.
Doch vielleicht ist genau das die richtige Lösung? Zumindest könnte die neueste Äußerung von Bungie darauf hindeuten, dass der Entwickler über eine Reaktivierung des skillbasierten Matchmakings im Schmelztiegel nachdenkt.
Skillbasiertes Matchmaking ist inzwischen das kleinere Übel
Ausgewogenes Matchmaking ist tatsächlich eine Wissenschaft für sich. Da ist auch Destiny 2 keine Ausnahme und entsprechend heiß wird das Thema diskutiert. Vor allem dann, wenn sich die Zusammenstellung für die Spieler einfach zu oft unausgeglichen und anstrengend anfühlt.
Ohne skillbasiertes Matchmaking ist es praktisch unmöglich, das aktuelle System daran zu hindern, Lobbys und Matches wie bisher zusammenzustellen.
Mit skillbasiertem Matchmaking wäre das Zuweisen von gleichwertigen Skills der Spieler wieder möglich und die Spiele allgemein ausgeglichener. Es hätte seine Nachteile, wäre aber vermutlich das kleinere Übel.
Weil ihre Idee des Balancing [derzeit] darin besteht, einen guten Spieler in ein Team von Kartoffeln zu stecken und zu erwarten, dass dieser gute Spieler in der Lage ist, die Kartoffeln durch das gesamte Spiel gegen ein Team von durchschnittlichen Spielern zu hieven. Nein, das haben wir derzeit, SBMM würde versuchen, dies zu vermeiden.
Darin sind sich die meisten Spieler einig: Sicherlich ist Destiny 2 kein Spiel, dessen Schwerpunkt auf dem Wettbewerb liegt. Dennoch bestätigen viele Spieler, dass ein PvP-Match immer dann am meisten Spaß macht, wenn die Teams gleichmäßig aufgeteilt sind.
Diese Themen sind derzeit in Destiny 2 auch noch interessant:
Der Spieler Lorion97 findet daher, Bungie müsste zu einem Matchmaking-System finden, das die „verschiedenen Skill-Brackets aufteilt und das einfach matchen, anstatt zu versuchen, mythische Einhörner zu finden, um genaue 50-50-Splits zu machen. […] Daher sollte die Aufteilung der Spielerbasis in Drittel oder Viertel keine unmögliche Aufgabe sein.“
Wie würde eure Lösung aussehen? Würdet ihr die Reaktivierung von skillbasiertem Matchmaking begrüßen? Oder glaubt ihr, das Problem liegt an ganz anderer Stelle? Wir wollen eure Meinung zum Matchmaking wissen, also schreibt sie uns gerne in die Kommentare.
Der Testserver von World of Warcraft ist offline. Schuld daran soll ein Fehler sein. Aber die Community ist sich sicher: „Alles Lüge, ihr versteckt was.“
So ein Zufall aber auch. Unmittelbar vor der Ankündigung der neusten Erweiterung von World of Warcraft, muss Blizzard leider, leider die PTR-Server von neuen Patch offline nehmen. Ein Update für den Patch 9.2.5 verzögert sich, aufgrund eines „Fehlers“, der erst zu spät aufgefallen ist. Die Community ist sich sicher: Das ist eiskalt kalkuliert.
Was wurde gesagt? In einem Foren-Beitrag hat Blizzard bekannt gegeben, dass es beim Aufspielen der neusten Version des PTR von Patch 9.2.5 leider ein Fehler aufgekommen sei. Die Folge: Die Test-Realms müssen erst einmal offline bleiben. Vermutlich werde man den Fehler „Anfang der nächsten Woche“ beheben und dann könnte das Testen fortgesetzt werden.
Glaubt ihr die Story?
Was denkt die Community? Die Spieler sind sich ziemlich einig und kommentieren die Meldung mit Sprüchen wie:
„Ein Fehler, klar. Wen glaubt ihr, veräppeln zu können?“
„Okay, dann behaltet eure Geheimnisse … vorerst.“
„Offensichtlicher geht es kaum, aber nice try.“
Die Community ist also mehr als skeptisch, dass es sich beim vorläufigen Abschalten des PTRs wirklich um einen Fehler handelt, wie Blizzard gerade behauptet.
Was steckt hinter diesen Sprüchen? Die meisten sind der Auffassung, dass es garantiert keinen Fehler gegeben hat. Blizzard hat, so die Vermutung, den PTR absichtlich offline genommen und die nächste Version von Patch 9.2.5 verzögert. Der Grund dafür soll sein, dass am kommenden Dienstag (19. April) die nächste Erweiterung von World of Warcraft vorgestellt wird.
Die Theorie ist nun, dass die nächste Version von Patch 9.2.5 bereits eine ganze Reihe von Spieldaten enthalten könnten, die das nächste Addon sehr klar erkennbar machen würden. Dataminer würden wohl innerhalb von Minuten zahlreiche Assets finden, mit denen eindeutig klar wäre, wie die Geschichte von Warcraft weitergeht.
Daher wartet Blizzard nun ab, bis die Ankündigung der neuen Erweiterung abgelaufen ist, bevor der PTR wieder angeschaltet wird.
Mehr Aktuelles rund um World of Warcraft gibt’s hier:
Wie wahrscheinlich ist das? Schon ziemlich. Dass ein PTR für mehrere Tage ausfällt, weil sich „ein Fehler“ eingeschlichen hat, der so dramatisch ist, dass die Server gar nicht laufen, das kommt ausgesprochen selten bei World of Warcraft vor. Das Timing ist einfach zu perfekt, um hier wirklich von einem harmlosen Zufall auszugehen.
Schon in den letzten Versionen des PTR haben die Data-Miner immer wieder Kleinigkeiten entdeckt, die langsam aber sicher auf die Zukunft von WoW hindeuten. Um hier weitere Leaks zu verhindern, scheint ein Aussetzen des PTR eine gute Möglichkeit zu sein – zumal es ohnehin nur wenig Zeitdruck für Patch 9.2.5 gibt, da die aktuelle Season 3 von Shadowlands erst seit wenigen Wochen läuft.
Glaubt ihr, dass das wirklich nur ein ganz dummer Zufall ist? Oder glaubt ihr den Entwicklern auch kein Wort?
Elden Ring wurde von FromSoftware entwickelt, den Machern hinter Spielen wie Dark Souls und Bloodborne. Mehrere Zauber, Waffen, und Rüstungen aus Elden Ring erinnern stark an die früheren Spiele, manche wurden übernommen. Eine der bekanntesten Waffen darf natürlich nicht fehlen: das Mondlichtschwert. Doch die Waffe gibt es bereits viel länger, seit rund 27 Jahren. MeinMMO stellt euch ihre lange Geschichte vor.
Update, 15. April: Der Artikel erschien am 6. Februar vor Release von Elden Ring und wurde nun zu Ostern wieder auf die Seite gebracht. Unter anderem stellen wir euch das neue Schwert genau vor.
Welches Genre ist gemeint? Hier ist die Rede vom sogenannten “Soulslike”-Genre. Der Ursprung liegt in Demon’s Souls und Dark Souls, die einen riesigen Trend mit ähnlichen Spielen begründet haben. Diese stammen von FromSoftware und sind so etwas für die Grundlage für etliche nachfolgenden Spiele.
Doch diese beiden, mittlerweile gefeierten, Klassiker sind nicht die ersten Schritte, die das Studio in diesem damals noch nicht existierenden Genre unternahm. Das Mondlichtschwert ist ein Zeuge aus der Anfangszeit und ist bis heute in fast jedem Spiel von FromSoftware zu finden.
Was ist das für eine Waffe? Das Mondlichtschwert ist in der Regel ein Großschwert mit grüner, verzierter Klinge und einem goldenen Griff. Je nach Variante hat es manchmal ein grünes, leichtes Glühen, oder es ist eher dunkel.
Eins haben alle nahezu alle Varianten gemeinsam: Die Waffe hat magische Eigenschaften und die meisten Variationen können magische Fernkampfangriffe nutzen.
Bisher hatte das Mondlichtschwert in beinahe jedem Spiel einen Auftritt, das FromSoftware seit 1994 entwickelt hat:
King’s Field (1994 – 2001)
Armored Core (1997 – Heute)
Otogi: Myth of Dragons (2002)
Demon’s Souls & Demon’s Souls Remake
Ninja Blade
Dark Souls 1-3
Bloodborne
Und jetzt 2022 in Elden Ring
Hier könnt ihr in der Galerie einige unterschiedliche Varianten sehen:
In Ninja Blade und Otogi ist die Klinge des Schwertes durchsichtig und schlanker als viele andere Versionen. In Bloodborne ist sie eine Trickwaffe, kann also zwei Formen annehmen. In Dark Souls 3 ist das Mondlichtschwert wiederum nicht als richtige Waffe, sondern als Zauber zu finden.
Im letzten Spiel von FromSoftware, Sekiro, gibt es zwar kein richtiges Mondlichtschwert, doch die Waffe des Drachenbosses erinnert in ihrem Look und ihren Fähigkeiten stark an die Waffe. Das Schwert des Drachens verwendet die gleichen, magischen Fernkampfangriffe, wie die meisten Variationen der Waffe.
Das Mondlichtschwert wurde vor allem durch Dark Souls 1, das seinen Release 2011 feierte, bekannt. Doch das ist bei weitem nicht sein erster Auftritt.
Legendäres Mondlichtschwert symbolisiert die Anfänge von FromSoftware vor 27 Jahren
Warum spielt das Schwert so eine große Rolle? Das Mondlichtschwert hatte seinen ersten Auftritt in King’s Field. Das ist das erste Spiel, das FromSoftware 1994 veröffentlichte, also vor rund 27 Jahren. Der Release war am 16. Dezember 1994, zwei Wochen nach dem Start der ersten PlayStation.
King’s Field legte damals den Grundstein dafür, was später Demon’s Souls als Underdog und später das Dark-Souls-Franchise werden sollte. Mit Dark Souls wurde letztlich ein ganzes Genre begründet, das neben den FromSoftware-Spielen noch etliche andere Spiele inspirierte.
Ein ganzes Genre wurde geboren, das häufig als “Soulslike” beschrieben wird und das für viele heute zu ihren Lieblingsgenres in Videospielen gilt.
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Was genau ist King’s Field? Das ist ein Action-RPG, wie Dark Souls, mit einem großen Unterschied: Es wird aus der Ego-Perspektive gespielt.
Doch ansonsten gibt es viele Parallelen. Es setzt auf ein herausforderndes Echtzeit-Kampfsystem, erzählt seine Geschichte durch das Erkunden der Spielwelt und das Lesen von Beschreibungen. Auch in King’s Field kämpft ihr neben Waffen mit Magie und verbraucht mit jedem Angriff und Ausweichen Ausdauer.
Die Geschichte dreht sich um den Charakter Jean Alfred Forester, der auf der Suche nach seinem vermissten Vater ist . Dabei erfährt ihr die Hintergründe über das Königreich Verdite. Das Reich hatte in der Vergangenheit schwer unter schwarzer Magie zu leiden und wimmelt nur so vor Gefahren.
Das Spiel erschien zunächst nur in Japan und kam als Fan-Umsetzung erst spät zu uns in den Westen. Viele der Elemente kennen wir heute aus Dark Souls, Boodborne und Co. Doch welche Rolle spielte das Mondlichtschwert in King’s Field?
Darum ist es so wichtig: Das Mondlichtschwert nahm in der Story der King’s-Field-Spiele eine zentrale Rolle ein. In allen Ablegern muss der Spieler das Schwert finden, um den Antagonisten zu besiegen und den Frieden wiederzuherstellen. In der Beschreibung wird sogar “Seath the White Dragon” erwähnt. Dieser Drache kommt in der Geschichte von King’s Field vor.
Erfahrende Dark-Souls-Spieler dürften bei dem Namen zusätzlich hellhörig werden, denn Seath der Schuppenlose ist einer der wichtigsten Bosse in Dark Souls 1. Aufgrund dieser Vorgeschichte ist das Mondlichtschwert auch für die Fans eine besonders wichtige Waffe, auch wenn sie in späteren Spielen nicht unbedingt zu den mächtigsten Schwertern gehört.
Hier könnt ihr euch auch einige Versionen im Gameplay anschauen:
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Auch Elden Ring hat seine Version – Das Dunkelmondgroßschwert
Das kann die neue Variante: In Elden Ring bekam die ikonische Waffe eine besonders starke Variante spendiert. Hier handelt es sich um das Dunkelmondgroßschwert. Es zählt zu den legendären Waffen.
Wie bekommt man es? (Spoiler-Warnung)
Ihr erhaltet das Dunkelmondgroßschwert als Belohnung von der Ranni-Quest. Alle Infos dazu findet ihr in unserem Guide.
Das Schwert setzt wie gewohnt vor allem auf das Attribut Weisheit, gehört also auch hier wieder zu den Waffen, die in Magie-Builds eingesetzt werden. Es gehört zur Großschwert-Kategorie, auch das ist Standard für das Mondlichtschwert.
In unserer Tier-List zu allen Waffen in Elden Ring hat die Waffe eine S-Wertung erhalten. Denn die Waffe teilt hohen, physischen und magischen Schaden aus. Das ist aber längst nicht alles.
Hier seht ihr das Schwert im Detail.
Obendrein bewirkt die Waffe den Frost-Status, der nochmal eine Portion Extra-Schaden bringt. Außerdem kann die Kriegsasche einen Buff bewirken, der Magie- und Frost-Schaden erhöht.
Ist die Waffe in diesem gebufften Zustand, feuern schwere Angriffe jetzt zusätzlich Frostzauber-Projektile, die hohen Schaden anrichten können.
Das Schwert ist also ein Paket aus physischem Schaden, Frost und Magie, die man sowohl im Nahkampf, als auch im Fernkampf einsetzen kann. Im PvP ist die Waffe zwar ein wenig vorhersehbar, im PvE ist das Großschwert aber eine der besten Optionen für Magie-Builds.
RageGamingVideos zeigt, welches Potenzial die Waffe hat und wie sich die Buffs auf die Spitze treiben lassen:
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Ein Vergleich ist schwierig, doch FromSoftware dürfte mit dieser Version eine der stärksten Varianten des Mondlichtschwertes geschaffen haben. Die neuen Fähigkeiten und der zusätzliche Frost-Effekt machen die Waffe noch flexibler.
Für so eine wichtige Waffe scheint es aber auch nur angemessen, dass das Mondlichtschwert auch in Elden Ring zumindest mächtig ist. Ob es “cooler” ist, als beispielsweise das transformierbare Schwert aus Bloodborne, muss aber jeder für sich selbst wissen.
Aber was haltet ihr von der Geschichte und dem Mondlichtschwert? Was haltet ihr von der neuesten Version der Waffe? Nutzt ihr sie vielleicht sogar selbst?
2005 veröffentlichte ArenaNet mit Guild Wars den ersten Teil einer Spiele-Reihe, die dank Guild Wars 2 auch heute noch sehr beliebt ist. Allerdings haben sich die Spielerzahlen des ersten Teils in den letzten Jahren verdreifacht. Darum werden nun sogar neue Server in Korea eröffnet.
Wie steht es um Guild Wars 1?
Guild Wars 1 hat 2009 die letzte Erweiterung veröffentlicht. Im Anschluss wurden die Content-Updates immer kleiner, bis dann 2012 mit Guild Wars 2 der Nachfolger veröffentlicht wurde.
In den ersten Jahren nach dem Release bekam der erste Teil von Guild Wars noch regelmäßige Balance-Anpassungen und kleinere Patches, doch der Support wurde immer weiter heruntergefahren.
2018 kam es dann zu einem Brand bei den Servern des Spiels, die daraufhin komplett in die Cloud von Amazon verlagert wurden. Dabei wurde jedoch der Ping für Spieler aus Asien deutlich schlechter.
Nun meldete sich der Game Director von Guild Wars 1 und gab einen Einblick hinter die Kulissen. So sollen sich die Spielerzahlen seit 2018 mehr als verdreifacht haben, weswegen es jetzt einige Anpassungen gibt.
Neue Server in Korea und das anstehende Jubiläum im April
Was ändert sich? Am 26. April feiert Guild Wars seinen 17. Geburtstag. Passend dazu wurde am 14. April ein lokales Datencenter für Spieler aus Asien eröffnet. Der Standort dafür ist Seoul in Korea. Damit sollen vor allem die asiatischen Spieler wieder an den alten Titel herangeführt werden.
Schon seit Jahren betonen die Entwickler bei ArenaNet, dass Guild Wars 1 auf absehbare Zeit nicht abgeschaltet wird. Dieser neue Schritt untermauert diese Aussage.
Der YouTuber TheLazyPeon hat sich 2021 Guild Wars 1 nochmal genauer angesehen:
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Im April 2020 wurden dann zum 15. Geburtstag neue Elite-Fähigkeiten für das PvE eingeführt, die einfach Spaß machen sollen (via GuildWiki.) Sie lassen sich zudem nur während des Geburstags-Events erspielen, das auch dieses Jahr Ende April beginnen und zwei Wochen andauern wird.
Ob es 2022 eine Neuerung zum Geburtstag geben wird, ist derzeit nicht bekannt. Im reddit hoffen es jedoch einige, aufgrund der guten Spielerzahlen der letzten Jahre.
Guild Wars 1 hat ein starkes Klassensystem, aber fehlender Content macht es unattraktiv
Sollte man jetzt noch in Guild Wars 1 einsteigen? Jein. Fest steht, dass dieses Spiel keine großen Content-Updates mehr bekommen wird. Es ist also kein MMO, das ihr über Jahre spielen werdet.
Doch Guild Wars kann vor allem mit seinem coolen Build-System überzeugen. Jede Klasse hat über 250 Fähigkeiten und zudem kann man eine “Zweitklasse” haben, die einem dann Zugriff auf weitere 250 Skills bringt.
In den Kampfzonen, Dungeons und dem PvP könnt ihr jedoch nur 8 dieser Fähigkeiten einsetzen. Ihr müsst euch im Vorfeld also schon ein passendes Build zurechtlegen.
Grafisch ist Guild Wars 1 jedoch ordentlich in die Jahre gekommen.
Guild Wars 1 bietet mit allen 3 Kampagnen und der Erweiterung viel Inhalt für wenig Geld (die Complete Collection kostet im offiziellen Shop rund 40 Euro):
Allein mit den Story-Quests und -Missionen könnt ihr euch über 100 Spielstunden beschäftigen. Diesen folgen etliche Nebenquests und kleinere Geschichten.
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, eure Charaktere optisch und spielerisch aufzuwerten.
Einige Bosse und Missionen sind echt knackig und machen richtig Spaß.
Das Spiel bietet euch mit seinem Titel-System jede Menge aufwendige Achievements, darunter das Erkunden aller Karten auf 100 % oder das Besiegen aller Gegner auf allen Karten im schweren Modus.
Eine Besonderheit liegt zudem darin, dass ihr erspielte Erfolge in Guild Wars 1 dank der Halle der Monumente in Skins und Erfolgspunkte im Nachfolger Guild Wars 2 umwandeln könnt.
Mehr zum Aufbau von Guild Wars 1 findet ihr in diesem Special:
Seit 11 Jahren gibt es Weltmeisterschaften in League of Legends und nur zweimal schafften es überhaupt Teams aus Amerika in die Top 4. Die Entwickler von Riot Games, die selbst in Amerika sitzen, versuchen seit Jahren die kompetitive Szene dort zu stärken. Zuletzt wurde die Champions Queue eingefügt. Doch auch die erntet gerade nur Spott und Hohn.
Lediglich in der ersten Saison 2011 und im Jahr 2018 schafften es amerikanische Teams, bis ins Halbfinale der LoL Worlds vorzudringen, wobei noch kein Team ein Finale spielen durfte. In Europa kam es immerhin zu einem Titel und zweimal zum zweiten Platz.
Riot Games hat deshalb begonnen, die amerikanische LoL-Szene zu stärken. Dafür wurde die Champions Queue eingeführt, eine eigene Warteschlange für Profis, Ersatzspieler, junge Talente und die besten Spieler der SoloQ. Doch genau diese Champions Queue steht gerade in der Kritik.
Profis nutzen sie zu selten, meckern über Voice-Chat
Was ist das Problem der Champions Queue? Eigentlich sollte die Champions Queue dazu führen, dass die Qualität der Spiele und damit die Herausforderung für die Profis steigt. So sollten diese sich verbessern können, auch wenn keine offiziellen Trainingsmatches angesetzt sind.
Allerdings nutzten viele Profis dieses Angebot gar nicht. Darüber beschwert sich etwa der ehemalige Profi-Spieler Yilang „Doublelift“ Peng, der davon ausgeht, dass die Profis nach ihrem Training nur mit ihren Freunden abhängen. Manche Profis würden wochenlang kein einziges Match dort austragen, obwohl diese Warteschlange ein lang gehegter Wunsch der Teams war.
Welche Profis gerade aktiv in der Warteschlange sind, zeigt Travis Gafford jede Woche in einem Tweet:
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Zudem nutzt diese spezielle Warteschlange kein Match-Making-Rating, was vor allem die amerikanischen Spieler kritisieren, die zu keinem Profi-Team gehören (via Twitlonger). Das Aufsteigen soll selbst mit einer Siegesrate von 37 % möglich sein und man würde zu oft auf die gleichen Gegner treffen, egal ob man diese in Grund und Boden spielen oder nicht.
Was passiert nun? Riot nimmt die Champions Queue erstmal offline. Es sollen Änderungen vorgenommen werden, darunter die Einführung eines Match-Making-Ratings. Außerdem wird der Kreis der teilnehmenden Spieler erhöht (via Riot Games).
Eine Änderung, die vor allem in der Community für Spott sorgt, ist die Anpassung am Sprachchat. Laut Riot sei der Druck in der Champions Queue so hoch, dass die Spieler ungern auf den Voice-Chat zugreifen würden. Statt diesen direkt zum Start automatisch aktiviert zu haben, wird dieser nun standardmäßig deaktiviert.
“Bin gespannt, welche Ausreden es diesmal für NA gibt”
Wie kommen die Änderungen an? Im reddit zu LoL findet sich eine Menge Hohn und Spott für die Champions Queue. Vor allem der Abschnitt mit dem Sprachchat wird gerne aufs Korn genommen:
sznfrk schreibt (via reddit): “Geht es nicht genau darum, kompetitive Spiele zu simulieren, in denen ein Random-Jungler eben nicht plötzlich das Kanonen-Minion klaut? In denen Koordination und abgestimmte Spielzüge eine Rolle spielen? 99 % der kompetitiven Spiele erfordern einen Sprachchat. […] Spielt das verdammte Spiel als wäre es ein Wettkampf.”
Auch PostDifferentThings ist von der Aussage irritiert (via reddit): “Nur, damit ich das richtig verstehe: Ihr habt einen speziellen Bereich geschaffen, in dem nur Profispieler und hoch qualifizierte Mitglieder der Community kompetitive Spiele spielen können, um ihre Fähigkeiten zu verbessern. Ihr habt ihn ihnen einen Server mit niedrigen Pings zur Verfügung gestellt, etwas, das diese Spieler seit Jahren gefordert haben. Und diese Spieler sagen jetzt, dass sie sich nicht gezwungen fühlen wollen, Voice-Chats beizutreten?”
Im gleichen Thread finden sich auch Diskussionen dazu, was künftig die Ausreden sein werden, warum die Profis in Amerika schlechter spielen, als in anderen Regionen. Ein Nutzer hat eine Liste von vergangenen Ausreden gesammelt, die mit der Champions Queue behoben wurden, darunter der hohe Ping, One-Trick-Ponys in der SoloQ, schlechtes Matchmaking und eine fehlende kompetitive Umgebung (via reddit).
Was sorgt noch für Kritik? Ein weiterer Kritikpunkt für die Community ist der gewählte Zeitraum für die Downtime der Champions Queue. Denn sie wird von jetzt bis zum 31. Mai offline genommen. Das ist in etwa der Zeitraum, in dem kein regulärer Liga-Betriebt stattfindet.
Das wäre eigentlich der ideale Zeitraum für Profis, um in dieser Rangliste zu trainieren, oder für neue Talente, um Aufmerksamkeit zu generieren.
Gerade im Jahr 2022, in dem die Weltmeisterschaft in Nordamerika stattfindet, wünschen sich viele Fans, dass sich ihre Teams nicht blamieren. Allerdings zweifeln inzwischen viele, ob die Champions Queue allein dafür reicht, die Region fit zu machen.
Ein Team, das aber gerade vor allem die Spieler in Deutschland begeistert, ist Eintracht Spandau. Alles rund um das Team erfahrt ihr hier:
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Du bist in der Lage, eine spannende Story zu erkennen und diese verständlich aufzubereiten. Genauso kannst du auch mit den entsprechenden Tools erkennen, welche Inhalte im Service-Bereich erscheinen sollten. Du weißt also, ob jemand gerade einen bestimmten Guide oder schnell eine Information braucht.
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Blizzard hat heimlich 5 Items in die aktuellen Spieldaten von World of Warcraft geschmuggelt. Verdächtig, denn es gibt auch 5 Drachenschwärme …
Verschlüsselte Dateien im aktuellen Patch von World of Warcraft sorgen immer für besondere Aufmerksamkeit. Besonders interessant ist aber, wenn Blizzard die während des laufenden Patches einfach heimlich „nachschiebt“. So ist es erst kürzlich geschehen. Denn in einer „Nacht- und Nebel-Aktion“ fanden plötzlich 5 neue Gegenstände vom PTR ihren Weg zu World of Warcraft und verliehen den Leaks zum nächsten Addon neue Kraft.
Um was für Items handelt es sich dabei? Da die Spieldaten noch verschlüsselt sind und die Texturen demnach nicht ausgelesen werden können, ist das genaue Aussehen der Items noch ungewiss. Allerdings ist schon jetzt klar, dass es sich dabei um Items handelt, die für den Rücken gedacht sind – also eine Art Umhänge.
In der jüngeren Vergangenheit hat Blizzard immer wieder mit neuen „Umhängen“ experimentiert. So gibt es inzwischen verschiedene Rucksäcke, schwebende Klingen, kleine Murlocbabys und sogar Flügel der Kyrianer. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch diese Rücken-Items ein ganz besonderes Design haben werden.
Cosmetics zu den 5 Drachenschwärmen? Es könnte ein Vorbesteller-Bonus sein …
Was hat das mit der neuen Erweiterung zu tun? Hier wird bereits von den Fans fleißig spekuliert. Denn der Umstand, dass diese Items kurz vor der Ankündigung der neuen WoW-Erweiterung am 19. April ins „Live-Spiel“ geschoben wurden, deuten darauf hin, dass es sich um Vorbesteller- oder „Special Edition“-Items des nächsten Addons handelt, die Spieler etwa nach einer Vorbestellung sofort freischalten können.
Der Clou an der Sache: Der Umstand, dass es exakt 5 Items sind.
Es gibt aktuell viele Theorien und Leaks, dass die nächste Erweiterung „Dragonflight“ heißen wird und mit den Drachenschwärmen zu tun haben wird, von denen es exakt 5 gibt. Die Menge der neuen Rücken-Items stimmt also mit der Anzahl der ursprünglichen Drachenschwärme überein: Schwarz, Blau, Grün, Bronze, Rot.
Was für Items könnten das sein? Die gängigste Theorie ist, dass es sich bei dem Item um kosmetische Drachenflügel handelt. Schon lange wünschen sich Spieler eine Art Flügel als zusätzliche Charakter-Option und eine Drachen-Erweiterung wäre der perfekte Aufhänger, um solche kosmetischen Items einzuführen – ganz besonders dann, wenn es im nächsten Addon darum gehen könnte, den Drachenschwärmen zu helfen.
Bestätigt ist davon natürlich noch nichts und die Verschlüsselung dieser Items wird aller Wahrscheinlichkeit nach erst am 19. April aufgehoben, wenn das neue Addon vorgestellt wird. Doch bis dahin haben wir alle Zeit, um ein wenig zu träumen und zu hoffen, dass der vermeintliche Dragonflight-Leak sich als wahr herausstellt.
Was glaubt ihr, steckt hinter den 5 Rücken-Items? Eine Vorbesteller-Aktion für das neue Addon? Oder einfach nur ein neues Shop-Item ohne Zusammenhang zur Zukunft von WoW?
Das Spiel „Oddworld: Soulstorm“ erschien im April 2021 für PC, PS4 und PS5. Es war eines der ersten große Erfolge für Sonys neue Konsole PlayStation 5. Fast 4 Millionen Ausgaben des Spiels sollen heruntergeladen worden sein. Doch der Gründer des Studios, Lorne Lanning, sagt jetzt, dass er sich verzockt hat. Der riesige Erfolg des Spiels über PS Plus habe das Studio schwer getroffen.
Was ist das für ein Spiel? Oddworld: Soulstorm ist ein Side-Scrolling Plattformer; es ist der Nachfolger eines Spiels aus 2014.
Bei Metacritic erhielt das Spiel nur durchwachsene Bewertungen im Bereich zwischen 73 % (PC) und 66 % (PS5).
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Was macht das Spiel so besonders? Oddworld Soulstorm war eines der ersten Spiele für die PS5, das über den Service „PS Plus“ kostenlos heruntergeladen und gespielt werden konnte:
Das 1. PS5-Spiel über PS Plus kam im November 2020, es war „Bugsnax“
PS Plus ist ein kostenpflichtiger Abo-Dienst, welchen ihr benötigt, wenn ihr auf der PS4 oder PS5 online spielen wollt. Als Beigabe legt Sony jeden Monat kostenlose Spiele dazu, die ihr euch dann holen könnt.
Entwickler hoffte, dass noch kaum wer eine PS5 hat, wenn sein Spiel kommt
Was war das Problem? Entwickler Lorne sagt, er hat sich bei dem Deal verzockt:
Geplant war, dass Oddworld: Soulstorm im PS Plus Januar 2021 erscheint. Er dachte: Dann wird noch kaum wer eine PS5 haben und von den wenigen, die schon eine PS5 besitzen, werden sich vielleicht 10 % – 20 % das Spiel holen. Es geht also um gar nicht so viele Einheiten, die er da verschenken würde.
Tatsächlich kam das Spiel aber im April 2021. Da hatten schon deutlich mehr Leute eine PS5. Und durch die Covid-Pandemie war so viel Bedarf da, dass sich Millionen von Leute das Spiel runtergeladen haben.
Wir hatten das meistruntergeladene Spiel auf der PS5, Am Ende waren wir nah an 4 Millionen Einheiten dran – alles umsonst. Denn es sind Abos. Für uns war das total zerstörend.
Lorne Lanning
Wie der Entwickler erzählt, hat Covid ihn und das Studio gleich 3mal-getroffen:
Durch Covid mussten die Entwickler ins Home-Office, dadurch verlängerte sich die Entwicklung, dem Studio gingen die Mittel aus, man brauchte mehr Geld für die Entwicklung und dadurch war man gezwungen, den Deal mit Sony einzugehen, und das Spiel für PS Plus anzubieten.
Durch Covid verschob sich der Release von Januar 2021 auf April 2021 – ein Zeitpunkt, an dem schon viel mehr Leute eine PS5 hatten.
Durch Covid war der Ansturm auf Oddworld Soulsborn so hoch.
Für Lorne ist die Geschichte, wie er 4 Millionen Einheiten seines Spiels kostenlos rausgab, aber ein Zeichen dafür, wie es manchmal läuft. Keiner habe irgendwie etwas Böses im Sinn gehabt, so sei der Planet Erde in den Jahren 2020 und 2021 eben gewesen.
Groteske Situation: Hoffen auf möglichst wenig Downloads
Das steckt dahinter: Entwickler wie Lorne erhalten offenbar eine „feste Summe“ von Sony, wenn sie ihr Spiel für PS Plus freigeben. Lorne hoffte offensichtlich, „möglichst wenig kostenlose Downloads“ zu erzielen, damit sich später noch viele das Spiel zum Vollpreis kaufen.
So hat er jetzt das Gefühl, 4 Millionen Einheiten verschenkt zu haben und dass ihm eine Menge Geld durch die Lappen ging.
Wobei fraglich ist, wie viele der 4 Millionen PS5-Spieler sich den Sidescroller wirklich gekauft hätten. Man weiß, dass bei solchen „Abo-Modellen“ viele ein Spiel runterladen und es ausprobieren, auch wenn es nicht ihren Geschmack trifft, einfach, weil es ja umsonst ist:
Der Frühjahrssale im PSN neigt sich dem Ende zu. Doch gerade Multiplayer-Fans bekommen hier einiges an neuen Spielen, die mindestens die Zeit bis zum nächsten Sale überbrücken! Denn laut einer Webseite stecken in den 7 Titeln 634 Stunden Spielspaß.
In Multiplayer-Spielen mit Freunden Zeit verbringen, ist immer ein besonders spaßig. Vor allem, da ihr so gemeinsam was zusammen unternehmen könnt, selbst wenn weite Entfernungen zwischen euch liegen. Im PS Store gibt es aktuell eine ganze Reihe von Spielen, die ihr mit euren Freunden angehen könnt. Hier findet ihr sieben Empfehlungen.
Was ihr zu den Frühjahrs-Angeboten wissen müsst
Wie lange gehen die Angebote? Das Angebot endet am 28. April, 07:59 Uhr.
Wie viel Spielspaß bekommt ihr? Mit Mehrspieler-Titeln könnt ihr so gut wie unbegrenzt Spielspaß haben. Allerdings ist auch da natürlich irgendwann die Luft raus. Die Spielzeitangaben hier beziehen sich auf die Informationen der Webseite Howlongtobeat und geben an, wie viel Zeit die Spieler im Durchschnitt mit den einzelnen Titeln verbracht haben.
Dabei nimmt alleine “Ark: Survival Evolved” mehr als die Hälfte dieser Zeit ein.
Das müsst ihr beachten: Als PS5-Nutzer könnt ihr dank der Abwärtskompatibilität auch PS4-Spiele spielen. Die Rabatte beziehen sich zudem auf die Ersparnis für alle Nutzer. PS-Plus-Mitglieder können manchmal gar noch zusätzlich sparen.
Genre: Survival | Entwickler: Studio Wildcard | Release-Datum: 29. August 2017 | Spielzeit: 362 Stunden
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Was ist das für ein Spiel? Ark: Survival Evolved macht den Kindheitstraum vom mit Laserwaffen ausgerüsteten Dino wahr! In dem Survival-Spiel werdet ihr nämlich in eine hochtechnisierte Welt geworfen, in denen ihr die Riesenechsen zähmen und für eure Zwecke einsetzen könnt. Der Zweck ist im Regelfall, die Basen anderer Spieler zu attackieren oder die davon abzuhalten, eure eigene auszuheben.
Für wen lohnt sich das Spiel? Hier seid ihr richtig, wenn ihr Basenbau mögt und gemeinsam mit Freunden Dinosaurier zähmen wollt! Denn Ark: Survival Evolved bietet ein durchaus einzigartiges Survival-Erlebnis. Wenn ihr auf einen öffentlichen Server geht, solltet ihr zudem Interesse an PvP mitbringen.
Hier könnt ihr das Spiel kaufen: Ark: Survival Evolved ist derzeit 67 Prozent reduziert und kostet nur noch 9,89 Euro.
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Was ist das für ein Spiel? In Among Us funktioniert PvP ein wenig anders. Denn anstatt einfach wie wild aufeinander loszugehen, müsst ihr die anderen Spieler beobachten und herausfinden, wer überhaupt euer Feind ist, der die Besatzung eures Raumschiffes umbringen will. Außer ihr seid selbst einer der Verräter. Dann müsst ihr die anderen Spieler möglichst unerkannt aus dem Weg räumen. Doch wenn die euch nach einem Mord entdecken, ist es aus!
Für wen lohnt sich das Spiel? Among Us ist etwas für Fans von Social-Engineering. Denn ihr müsst hier euer Kommunikationsgeschick unter Beweis stellen, um eure Mitspieler von eurer Meinung zu überzeugen und gleichzeitig natürlich auch herausfinden, wer lügt und wer die Wahrheit sagt.
Hier könnt ihr das Spiel kaufen: Among Us gibt es dank einem Rabatt von 20 Prozent derzeit bereits für 3,19 Euro.
Genre: Ego-Shooter | Entwickler: Black Matter | Release-Datum: 5. Oktober 2021 | Spielzeit: 22 Stunden
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Was ist das für ein Spiel? In Hell Let Loose schlagt ihr Multiplayer-Gefechte, die bekannten Schlachten aus dem zweiten Weltkrieg nachempfunden sind. Insgesamt treten dabei 100 Spieler in jedem Match gegeneinander an. Aufgeteilt in zwei Teams bestehend aus je 50 Personen. Entsprechend könnt ihr euch hier auf überaus große Konfrontationen einstellen.
Für wen lohnt sich das Spiel? Damit eignet sich der Titel gerade für all jene, die eine dichte Kriegsatmosphäre virtuell erleben wollen und nicht nur kleine Geplänkel zwischen einer Handvoll-Spieler, die sich einfach nur thematisch an den zweiten Weltkrieg anlehnen.
Hier könnt ihr das Spiel kaufen: Hell Let Loose kauft ihr derzeit 30 Prozent günstiger für 27,99 Euro.
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Was ist das für ein Spiel? Mit The Elder Scrolls Online könnt ihr endlich ganz Tamriel, die Welt aus der berühmten Rollenspiel-Serie, erkunden. Und wie auch in den Singleplayer-Titeln könnt ihr in TESO selbst entscheiden, wie ihr euren Charakter spielt. Nicht nur durch die Klassenwahl, sondern auch dadurch, welche Quests ihr in der Welt erlebt.
Für wen lohnt sich das Spiel? The Elder Scrolls Online lohnt sich paradoxerweise nicht nur für Multiplayer-Fans, sondern auch für Freunde von Singleplayer-Spielen. Denn einen großen Teil des Contents könnt ihr auch alleine erleben. Wer auf MMORPGs steht, bekommt hingegen das komplette Paket. Von einer ausführlichen Story, über PvP bis hin zu Dungeons.
Hier könnt ihr das Spiel kaufen: The Elder Scrolls Online ist 70 Prozent gesenkt, wodurch ihr für das SPiel nur noch 5,99 Euro zahlt.
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Was ist das für ein Spiel? In Monster Hunter: World ist der Name Programm. Immer wieder zieht ihr hier in die Welt, um gewaltige Monster zu erledigen. Mit kleineren Gegnern müsst ihr euch dabei so gut wie gar nicht rumprügeln. Der Fokus liegt klar auf den Bosskämpfen. Die bleiben zudem nicht nur durch die verschiedenen Designs und Verhaltensmuster abwechslungsreich, sondern auch durch die euch komplett freistehende Waffenwahl, die sich alle unterschiedlich spielen lassen.
Für wen lohnt sich das Spiel? Wenn ihr sehr viel Zeit mit einem Spiel verbringen wollt und gleichzeitig auf herausfordernde Kämpfe steht, seid ihr hier richtig. Denn nicht nur dreht sich alles darum, immer bessere Ausrüstung aus Monsterteilen herzustellen, die Giganten sind auch überaus wehrhaft!
Hier könnt ihr das Spiel kaufen: Monster Hunter: World kostet euch nur noch 14,99 Euro und ist damit 25 Prozent günstiger als sonst.
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Was ist das für ein Spiel? In Conan: Exiles werdet ihr in die Welt von Conan der Barbar geworfen und müsst überleben. Den berühmten Barbaren seht ihr dabei aber nur kurz und ihr und eure Mitspieler seid auf euch alleine gestellt. Ihr müsst Wasser und Nahrung finden, eine Basis aufbauen und euch natürlich auch gegen Angriffe von anderen Spielern wehren.
Für wen lohnt sich das Spiel? Wegen seines einzigartigen Endzeit-Fantasy-Setting lohnt sich das Spiel nicht nur für Conan-Fans, sondern auch jene, die mal wieder etwas Abwechslung im Survival-Genre suchen. Dazu solltet ihr aber nicht nur am gemeinsamen Bauen, sondern auch PvP Spaß haben. Denn die Welt ist gnadenlos.
Hier könnt ihr das Spiel kaufen: Der Einstieg in Conan: Exiles ist derzeit 60 Prozent günstiger. Derzeit kostet das Spiel nur noch 19,99 Euro.
Genre: Prügelspiel | Entwickler: Arc System Works | Release-Datum: 11. Juni 2021 | Spielzeit: 5 Stunden
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Was ist das für ein Spiel? Guilty Gear Strive ist ein klassischer 2D-Prügler, in dem ihr in Zweikämpfen Combos aneinanderreiht und Spezialattacken ausführt, um euren Kontrahenten zu besiegen. Es zeichnet sich dabei vor allem durch seinen extrem abwechslungsreichen Cast an Charakteren aus, die alle unterschiedliche Fähigkeiten besitzen.
Für wen lohnt sich das Spiel? Guilty Gear Strive bietet ein extrem spannendes und tiefes Kampferlebnis für Veteranen, ist aber auch für Einsteiger zugänglich. Gerade Dinge wie der Combo-Maker-Modus helfen ungemein. Denn so könnt ihr Combos ganz nach euren Bedürfnissen anpassen und üben.
Hier könnt ihr das Spiel kaufen: Für Guilty Gear Strive zahlt ihr derzeit nur noch 38,99 Euro. Ein Rabatt von 35 Prozent.
Wenn ihr wissen wollt, auf welche Multiplayer-Spiele ihr euch in Zukunft freuen könnt, dann werft einen Blick in die Liste mit den wichtigsten Shooter-Releases für alle Plattformen, die noch im Jahr 2022 anstehen!
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Der Online-Shooter Destiny 2 leidet unter chronischem Content-Mangel. Mit einer Änderung in Season 17, die Ende Mai startet, will man das Problem umschiffen: Alte Dungeons und Raids sollen über ein neues „Rotationssystem“ spannender werden: in wechselnden alten Dungeons droppt dann Spitzen-Loot.
Was ist das Problem von treuen Spielern in Destiny 2? Vielspieler von Destiny 2 haben nach einer Weile einfach nichts mehr zu tun. Denn mit einer Erweiterung, wie jetzt „Witch Queen“, kommen nur eine begrenzte Zahl von Strikes und neuen Raids:
Der „neue“ Content ist dann relevant und wird gespielt. Denn dort gibt es „Spitzenprämien“. Die braucht man, um seinen Helden weiterzubringen
Die alten Raids und Dungeons werden kaum noch besucht – denn dort gibt es diesen begehrten Loot eben nicht
Super-Drops in wechselnden alten Raids und Dungeons
Das ändert Bungie jetzt: Ab der Season 17 wird es eine „Raid- und Dungeon-Rotation geben“, die bei Abschluss eine Spitzenprämie bietet. Das gab Bungie am Donnerstagnacht deutscher Zeit in seinem Blog bekannt.
Dadurch will man Vielspieler dazu bringen, auch alte Orte im Spiel wie den „Garten der Erlösung“ noch mal zu besuchen, um Loot abzugreifen.
Ein besonderes Schmankerl: Mit dem neuen Rotationssystem werden alle Begegnungsprämien-Sperrungen für legendäre Ausrüstung entfernt.
Oh, wartet, hab ich richtig gehört, dass ihr das Farmen mögt? Da können wir mit dem neuen Rotationssystem behilflich sein. Alle Begegnungsprämien-Sperrungen für legendäre Ausrüstung sind dabei, entfernt zu werden, was bedeutet, dass alle legendären Drop-Gegenstände in Raids und Dungeons zu 100 Prozent gefarmt werden können. Ihr könnt jetzt chillige Lo-Fi-Musik auflegen, euch ein leckeres Getränk holen und einfach nach Herzenslust farmen. Oder auch nicht. Ihr habt die Wahl (genau darum geht es eigentlich!).
Bungie
Das heißt: Spieler können alle legendären Drops in Raids und Dungeons farmen, wie sie wollen.
Das ist die Reaktion: Auf reddit freut man sich vor allem darüber, dass die Sperren für legendäres Gear aufgehoben sind und man das jetzt farmen kann. Ein Spieler sagt: „Okay, das ist super.“
Destiny 2 ist berüchtigt dafür, die Farmmöglichkeiten einzuschränken, um Spieler möglichst lange und oft die Inhalte der aktuellen Season spielen zu lassen.
Insgesamt ist man dem System positiv gegenüber eingestellt, es gibt aber noch einige Details zu klären, wie genau das ablaufen wird.
Wann soll das live gehen? Die Season 17 und das neue System sollen um den 25. Mai herum erscheinen.
Solche Bosse sollen bald wieder relevant werden – Riven war der Endgegner der 2018er-Erweiterung “Forsaken.”
Bungie erweitert Destiny 2, indem man alte Inhalte wieder relevant macht
Das steckt dahinter. Destiny 2 will hier ein typisches „MMORPG“-Problem lösen. Eigentlich sind diese Spiele, wie WoW, riesig, aber relevant ist nur ein winziger Teil des Games, das was zuletzt dazu gekommen ist. Alter Content ist eigentlich „überflüssig.“
Böse könnte man jetzt sagen: Bungie erweist sich hier wieder als ein „Meister des Recyclings“, aber in der Tat scheint dies eine logische Weiterentwicklung zu sein, um den brachliegenden bestehenden Content in den langen, langen Seasons zu nutzen. Auch andere große Spiele nutzen solche Methoden, um alte Inhalte relevant zu halten: In WoW kann man etwa über „Zeitwanderungen“ die kosmetischen Gegenständen in alten Raids farmen.
Die „Ideal-Welt“, in der ständig neue Strikes und Raids kommen und Spieler immer was Neues erleben können, werden wir wohl nie erleben. Zwar hat Bungie angekündigt, mit Sonys Hilfe jetzt wieder mehr neue Leute einzustellen, aber so viele neue Leute, dass man ständig Content nachschiebt, werden das auch nicht sein:
In unserem Level-Guide für Season 26 in Diablo 3 zeigen wir euch, wie ihr schnell das Max-Level auf Stufe 70 erreicht. Das ist eine Art des Speedlevelns. MeinMMO zeigt euch die Schritte mit und ohne Challenge Rift.
Was ist das für ein Guide? Hier stellen wir euch vor, wie ihr euren neuen Saison-Charakter in Season 26 von Diablo 3 schnell auf die Maximalstufe 70 levelt. Damit richten wir uns vor allem an Spieler, die schon Erfahrungen mit Seasons in Diablo 3 gesammelt haben.
Wer gerade zum ersten Mal in D3 einsteigt, sollte sich Zeit für das Leveln nehmen und die Erfahrung genießen.
[toc]
Schnell leveln in Season 26 – Wie geht das?
Das müsst ihr wissen: Beim Level-Prozess hat sich in Diablo 3 in letzter Zeit nichts verändert. In den vergangenen Seasons machten wir von MeinMMO die Erfahrung, dass das Leveln in Zusammenhang mit einem Herausforderungsportal für viel Spaß sorgt und besonders effektiv ist. Ihr schaltet damit früh Kanais Würfel frei und sichert euch wichtige Belohnungen.
Wir stellen euch hier im Guide die Level-Methode mit und ohne das Challenge Rift vor. So könnt ihr selbst entscheiden, mit welcher Methode ihr auf Stufe 70 spielen wollt. Habt ihr keine Lust auf das Challenge Rift in dieser Woche oder habt es schon erledigt, dann überspringt den nächsten Abschnitt einfach und lest danach weiter.
So geht’s los: Nach dem Start von Season 26 in Diablo 3 erstellt ihr euch einen Saisonalen Helden. Das macht ihr, indem ihr beim Erstellen den Haken bei dem grünen Blatt unten links setzt. Betretet mit diesem Charakter nun einmal das Spiel und verlasst es dann gleich wieder ins Hauptmenü.
Begebt euch jetzt in die Spiel-Einstellungen und klickt dann an der linken Seite die Option für das Herausforderungsportal an. Es ist ganz wichtig, dass ihr vor dem Starten des Challenge Rifts einmal euren Saisonalen Helden ausgewählt habt und kurz ins Spiel geht.
Hinweis: Das geht nur, wenn ihr in Diablo 3 schon einmal ein Großes Nephalemportal abgeschlossen habt. Falls ihr das mit eurem Account noch nicht gemacht habt, überspringt ihr diesen Schritt.
Warum lohnt sich das? Durch das Erledigen des Challenge Rifts erhaltet ihr gleich zu Beginn der Season wertvolle Ressourcen. Das sind:
Kopfgeld-Material (jeweils 15)
35 Atem des Todes
475 Blutsplitter
Crafting-Material
und dazu 4,6 Millionen Gold
So geht es weiter: Nach dem Erledigen des Portals habt ihr den ersten Teil dieser Methode abgeschlossen. Nun müsst ihr eure Vorteile im Spiel noch aktivieren. Geht dabei wie folgt vor:
Geht zurück ins Menü von Diablo 3
Wählt nun in der Spielmodus-Auswahl den “Abenteuermodus” mit der Schwierigkeit “Meister” und startet das Spiel
Öffnen nun im Spiel das Beutelchen mit den Belohnungen des Challenge Rifts – Im Interface seht ihr das Symbol dafür
Schnappt euch jetzt die Waffe des Templers oder eines anderen Begleiters und rüstet sie bei euch aus
Optional: Absolviert jetzt ein Boss-Kopfgeld. Besonders geeignet sind dafür Maghda, Zoltun Kull, Belial oder der Skelettkönig. Hat einer dieser Bosse ein Kopfgeld, solltet ihr das erledigen. Da warten gleich starke Items auf euch
Habt ihr Kanais Würfel freigeschaltet, reist ihr zurück in die Stadt und geht zum Schmied. Durch die verdienten Belohnungen aus dem Challenge Rift könnt ihr nun direkt komplett aufwerten und tut das auch. Jetzt baut ihr eine gelbe Rüstung oder gelbe Waffe für Stufe 70. Was ihr davon auswählt, hängt von eurer Klasse ab.
In der nachfolgenden Tabelle zeigen wir euch, welche Items sich je nach Klasse für euch lohnen könnten. Der Plan dahinter ist, dass ihr ein gelbes Item in Kanais Würfel zu einem legendären Item aufwertet und die legendäre Macht dann mit Kanais Würfel entzieht und bei euch aktiviert. Wie das geht, erfahrt ihr im oben verlinkten Guide zu Kanais Würfel.
So tragt ihr die legendäre Macht schon in den frühen Leveln mit euch.
Klasse
Blutsplitter
Würfel-Upgrade
Barbar
Armschienen (lvl 1)
Mächtige 1H Waffe – 6/8 Mächtige 2H Waffe – 3/6
Kreuzritter
Schild / Armschienen (lvl 1)
2H Flegel – 6/8 1H Flegel – 4/7
Dämonenjäger
Armschienen (lvl 1)
Dolch – 2/2
Mönch
Schuhe / Armschienen (lvl 1)
Faustwaffe – 8/12 Daibo – 4/8
Totenbeschwörer
Handschuhe (lvl 1) – Ringe = riskant
2H Sense – 4/4
Hexendoktor
Mojo (lvl 1), Voodoomaske (lvl 34)
Zeremoniemesser – 8/12
Zauberer
Quelle (lvl 33) – Ringe (lvl 28) = riskant
1H Zauberstab – 6/10
Erklärung für die Zahlen: Der Hexendoktor hat 12 Zeremoniemesser, die einen legendären Affix besitzen, den man entziehen kann, 8 davon lohnen sich auch. Daher 8 /12
Abhängig von eurer gewählten Klasse gibt es auf Level 1 bestimmte Gegenstände, die ihr bei Kadala in der Stadt eintauschen könnt. Aus dem Belohnungsbeutel habt ihr Blutsplitter erhalten. Ab welchem Level welche Items für euch droppen, erfahrt ihr auf D3planner.com.
Schnell leveln von 1 bis 70
Habt ihr euch eine starke, legendäre Macht geholt, dann müsst ihr jetzt nur noch entsprechende Fähigkeiten ausrüsten und habt dann viel Spaß beim Leveln. Wer den Schritt mit dem Challenge Rift übersprungen hat, kann hier mit dem Level-Guide einsteigen.
So könnt ihr nun Level: Entscheidet je nach persönlichem Geschmack, ob ihr versuchen wollt, mit Massakerboni zu farmen oder Nephalemportale abzuschließen. Levelt ihr mit Massakerboni, eignen sich die Bereiche der Hallen der Agonie auf Stufe 1 bis 3. Allerdings bedarf es etwas Übung, bis ihr effizient mit Massakerboni farmt.
Solo-Spieler sollten mit Massakerboni schnell vorankommen. Gruppenspieler können das bis Level 30 machen, sollten dann aber zu normalen Nephalemportalen wechseln, denn da geht es als Gruppe meist schnell voran.
Auf diese Weise könnt ihr bis Stufe 24 oder 30 leveln. Bedenkt dabei, dass:
Ihr alle 8 bis 10 Level den Schmied aufsuchen solltet und versucht, euch eine stärkere Waffe herzustellen
Ihr in regelmäßigen Abständen den Händler in der Stadt besucht und dort nach Amuletten und Ringen sucht, die “+ Schaden” bieten – In der Level-Phase sind die richtig stark
Ihr einen Kopf-Gegenstand mit Sockel ausrüsten solltet, um dort einen roten Edelstein für mehr EP einzupflanzen – Bei Waffen eignen sich in der Level-Phase die roten Edelsteine gut, um mehr Schaden rauszuholen.
Update: Die neuen Seelensplitter sind, je nach Bonus, auch sehr interessant für eure Level-Phase
Welche Schwierigkeit zum Leveln? Ihr solltet eure Schwierigkeit zwischendurch immer so anpassen, dass ihr Trash-Mobs mit 1-3 Hits aus dem Leben holt. Pflügt ihr nur so durch die Gegner hindurch, könnt ihr die Schwierigkeit hochstellen. Braucht ihr mehr als drei Treffer pro Gegner, dann solltet ihr die Schwierigkeit herunterdrehen.
Level 24 bis 40
Ab jetzt ist es effizient, mit Nephalemportalen zu leveln.
Achtet darauf, dass ihr die Portale möglichst schnell abschließt und passt dafür die Schwierigkeit an
Spielt ihr in Gruppen, ist Absprache wichtig. Ein Spieler teleportiert sich beim Kampf gegen den Riftboss schon mal raus und schließt das Portal direkt, nachdem der Boss gefallen ist. In den 30 Sekunden bis zur Schließung kehrt er zur Gruppe zurück und alle töten gemeinsam weiter Mobs im Portal.
Level 40 bis 70
Habt ihr Stufe 40 erreicht? Dann teleportiert ihr euch in die Stadt und besucht dort die Mystikerin. Diese bildet ihr nun vollständig aus.
Stellt anschließend beim Schmied eine gelbe 2H-Waffe für Stufe 70 her
Das macht ihr so oft, bis eine Waffe einen %-Affix aufweist (%-Chance einzufrieren, zu betäuben etc.)
Geht jetzt zur Mystikerin und rollt den anderen Sekundärbonus um (nicht den, mit dem %-Affix). Ihr wollt dabei eine Stufenreduzierung erhalten, die möglichst nah an 30 Stufen herankommt
Sobald ihr diese Waffen tragen könnt, rüstet ihr sie aus und dreht die Schwierigkeit richtig hoch. Im besten Fall tragt ihr eine 70er Waffe schon auf Stufe 40. Stellt dann auf Qual 6 und tastet euch langsam nach unten, wenn das noch zu schwer sein sollte.
Durch den hohen Schadensausstoß der 70er Waffe solltet ihr jetzt gut vorankommen
Leveln bis 70: Bis zum Erreichen des Max-Levels macht ihr jetzt weiter mit den Nephalemportalen. Das funktioniert auch, wenn ihr noch keine 70er Waffe tragt. Grindet hier bis Stufe 70.
So macht ihr weiter: Nach dem Erreichen des Max-Levels geht die Season 25 in Diablo 3 für euch erst richtig los. Wer schnell vorankommen möchte, erledigt am besten die ersten vier Kapitel der Saisonreise (auf dem PC via Shift+J aufrufbar) und sichert sich damit ein Starter-Set.
Das Starter-Set erhaltet ihr durch Haedrigs Geschenk. Wenn ihr das vervollständigt hat, könnt ihr locker auf hohen Qualstufen spielen und euch da schnell noch besser ausrüsten.
Mit welcher Level-Methode geht ihr die neue Season an? Seid ihr ein Freund der Methode mit den Challenge Rifts oder lasst ihr die Portale lieber außen vor und levelt ohne sie? Schreibt uns eure Vorgehensweise und Tipps zum Leveln doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Spielern darüber aus.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
In Pokémon GO startet am Mittwoch die Umweltwoche 2022 und bringt das neue Pokémon Kommandutan sowie Shiny Kikugi. Wir zeigen euch alles zum Start, Boni und den Inhalten.
Was ist das für ein Event? Die Umweltwoche ist ein Event, das in Pokémon GO jährlich läuft. In diesem Jahr feiert ein neues Pokémon aus der siebten Spielgeneration darin sein Debüt. Außerdem werden neue Shinys veröffentlicht. Belohnt werdet ihr dafür, wenn ihr euch draußen bewegt.
Wir zeigen euch hier in der Übersicht alles, was ihr zum Event wissen müsst.
Umweltwoche 2022 – Start, neue Pokémon, Boni
Wann geht es los? Die Umweltwoche 2022 startet am Mittwoch, den 20. April um 10:00 Uhr Ortszeit. Das Event ist dann ein paar Tage aktiv und endet am Montag, den 25. April um 20:00 Uhr Ortszeit.
Neues Pokémon: Das Pokémon Kommandutan erscheint zum ersten Mal in Pokémon GO. Es stammt aus der siebten Spielgeneration und gehört zu den Typen Normal und Psycho. Eine Weiterentwicklung hat es nicht.
Kommandutan in Pokémon GO
Neues Shiny: Als neues Shiny findet ihr zur Umwelt-Woche Kikugi. Das Pokémon stammt aus der vierten Spielgeneration und ist in seiner Normalform schon länger im Spiel.
Kikugi, Kinoso in der Wolkenform und Kinoso in der Sonnenform – Normalform und Shiny
Die Boni: Beim Community Day am 23 April mit Velursi findet eine begrenzte Forschung statt. In jeder Stufe der Forschung sollt ihr einen Kilometer zu Fuß gehen. Dafür erhaltet ihr Kikugi als Belohnung. Für jeden Trainer, der an dem Tag mindestens 5 Kilometer läuft, pflanzt Niantic einen Baum (maximal 100.000 Bäume).
Bei der Sammler-Aufgabe zum Event steht die Natur im Mittelpunkt. Meistert ihr die Aufgabe, macht ihr Fortschritte bei eurer Top-Sammler-Medaille. Dazu gibt es ein Moos-Lockmodul und 15 Superbälle.
Dazu gibt es während des Events die doppelten EP für das erste Drehen eines PokéStops.
Mit Glück begegnet ihr: Alola-Digda*, Blubella, Nincada*
Feldforschungen: Für den Abschluss von Feldforschungsaufgaben erhaltet ihr Begegnungen mit:
Chelast*, Kikugi*, Serpifeu*, Unratütox*, Igamarao oder Paragoni
Außerdem erhaltet ihr für manche Forschungen Mega-Energie für Bisaflor oder Rexblisar
Wie gefällt euch das Umwelt-Event 2022 mit seinem neuen Pokémon und den neuen Shinys? Ist das ein Event, das ihr unbedingt mitnehmen wollt oder findet ihr die Inhalte nicht so spannend? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.
Palia ist ein neues MMO in der Entwicklung, das seinen Fokus auf soziale Interaktionen und Nebenaufgaben wie Housing, eigene Farmen und Backen legt. Nun teilten die Entwickler einige Bilder und Geschichten aus der Alpha. Eine Geschichte dreht sich um einen Spieler, der einfach zu viele Kuchen gebacken hat.
Nun haben jedoch die Entwickler einige Bilder und Geschichten der Community aus der Alpha in einem Blogpost geteilt. Zu sehen sind erste Gebiete, Housing und das Angeln, aber auch einige lustige Bugs.
1.023 Kuchen zerstören das Spiel
Was sind das für Geschichten? Die meisten dieser Geschichten drehen sich vor allem um Chaos.
Der Spieler Berry etwa hat mit Freunden zusammen Kuchen gebacken. Sehr viele Kuchen. Bei 1.023 von diesen süßen Zuckerbomben soll dann das Spiel zusammengebrochen sein. Ein Fehler, der künftig behoben werden soll.
So sieht es in Palia aus, wenn das Dorf zusammen einige Kuchen backt (via Palia).
Die Spieler sollen auch gemeinsam mit Sammel-Werkzeugen auf die Erde gehauen haben, um coole Fotos aus dem Staub-Effekt zu kreieren. Auch das war so von den Entwicklern eigentlich nicht beabsichtigt, könnte aber als Feature im Spiel bleiben, wie sie im Blogpost verrieten.
Außerdem sollen bereits im Playtest viele neue Freundschaften geschlossen worden sein, was laut den Entwicklern auch der Kern des Spiels ist.
Was kann man in der Alpha bereits machen? Im Fokus der Alpha standen das Angeln, Backen, Farming, Gleiten und das Housing. Einige Einblicke in diese Aktivitäten bieten die Screenshots, die wir aus dem Blogpost von Palia entnommen haben:
Palia klingt perfekt für Fans von Animal Crossing, will faires Free2Play bieten
Das Housing mit tausenden verschiedenen Gegenständen. Eure Freunde sollen vorbeikommen und euch beim Dekorieren helfen können.
Aktivitäten wie Angeln, Kochen, Holzfällen oder eine eigene Farm aufbauen.
Ihr könnt das Aussehen eures Charakters ständig verändern und ihm coole Outfits verpassen.
Ihr könnt mit NPCs in der Umgebung Freundschaften und Beziehungen eingehen.
In Palia soll es zwar auch die Möglichkeit geben, gegen Kreaturen aus der Umgebung zu kämpfen, aber das soll rein optional sein. Dabei geht es vor allem um spezielle Jagd-Quests. Es wird nicht auf Klassen, sondern ein System aus verschiedenen Skills gesetzt.
Wie gefällt euch das Konzept von Palia? Und was sagt ihr zu den ersten Screenshots und Geschichten? Hättet ihr Lust, an dieser Alpha teilzunehmen? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Mehr zu Palia und auch den Köpfen hinter dem MMO erfahrt ihr in diesem Artikel:
Der Startschuss von Season 26 in Diablo 3 fiel. Wir zeigen euch die Sets, das Thema und die wichtigsten Änderungen.
Wann startet Season 26? Am 15. April 2022 ging es los. Season 26 startete für PC-Spieler um 17:00 Uhr deutscher Zeit. Auf den Konsolen musste man wieder länger auf den Start warten. Von vergangenen Seasons weiß man, dass die Starts etwa um 2:00 Uhr am Samstagmorgen auf PlayStation, Xbox und Switch aktiviert wurden.
Checkliste für Season 26 – Saisonthema, Starter-Sets, Balance-Änderungen
Das Saisonthema: Für die neue Season 26 hat Blizzard sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Eine neue Aktivität, in der ihr Horden von Gegnern plattmacht. Der Hallende Alptraum. Das funktioniert, indem ihr von Portalwächtern in Großen Nephalemportalen einen “Erstarrten Schrei” looten könnt. Den könnt ihr dann, wie einen Flechtring, an Kanais Würfel umwandeln und öffnet damit ein Portal.
Im Portal kämpft ihr dann gegen Gegner-Wellen, die immer stärker werden. Ihr kämpft darin um euer Überleben und werdet zum Schluss dafür belohnt. Lest hier mehr zum Saisonthema von S26:
Diese Sets gibt es: Wenn ihr einen Saison-Charakter in Season 26 spielt, dann nehmt ihr an der kostenlosen Saisonreise teil. Für das Lösen von Kapitel 2, 3 und 4 erhaltet ihr Haedrigs Geschenk mit Teilen eines Sets. Öffnet ihr alle Geschenke mit derselben Klasse, erhaltet ihr damit ein vollständiges Klassenset.
In Season 26 erhaltet ihr folgende Sets aus Haedrigs Geschenk:
Was ändert sich? Balance-Anpassungen gibt es beim Barbaren, beim Kreuzritter und beim Mönch.
Barbaren bekommen ein überarbeitetes Raekors-Set, das mit einem stärkeren Waffenwurf trumpft. Der Spielstil soll sich jetzt besser anfühlen und das Set hat seine eigene Identität.
Kreuzritter mit Dornen spielen sich nun etwas anders. Das Set von Norvalds wütender Eifer war den Entwicklern zu stark, weshalb sie es nerften. Als Ausgleich verbesserte man den Nutzen von Dornen des Ansuchers.
Mönche erhalten Änderungen beim Innas-Mantra-Set, denn mit dem Feuerangreifer performte es den Entwicklern zu stark. Außerdem wurde “Mystischer Verbündeter” angepasst, damit es sich besser spielen lässt.
Wie gefallen euch die Inhalte und Änderungen von Season 26? Findet ihr, dass Diablo 3 sich damit wieder, zumindest für ein paar Tage, lohnt? Oder braucht das Spiel auf andere Weise frischen Wind, damit es euch nochmal begeistern kann? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.
Im MMORPG The Elder Scrolls Online steht der Release der Erweiterung High Isle bevor. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch konnte mit dem Game Director Rich Lambert über die neuen Inhalte, aber auch das Genre allgemein sprechen.
Was passiert 2022 in ESO? Der Fokus in diesem Jahr liegt auf den Bretonen, einer großen Intrige gesponnen von einem Ritter-Orden sowie den beiden Gebieten Hochinseln und Amenos. Ein großer Teil dieser Inhalte wird mit der neuen Erweiterung High Isle am 6. Juni für PC veröffentlicht.
Wir konnten jedoch schon einen ersten Blick in diese Erweiterung werfen und haben etwa das neue Sammelkartenspiel “Ruhmesgeschichten” ausprobiert. Einen Artikel dazu findet ihr hier.
Außerdem haben wir mit Game Director Rich Lambert gesprochen. Der hat uns einige interessante Details über das Kartenspiel, aber auch die Hochinseln verraten. Außerdem wollten wir von ihm wissen, wieso es schon so lange keine neue Klasse gab.
Das neue Kartenspiel war bereits seit 2009 geplant
MeinMMO: Die neue Erweiterung High Isle steht in den Startlöchern und ich konnte das neue Kartenspiel bereits ausprobieren. Das fand ich richtig gut. Aber dieser Inhalt ist nicht unbedingt typisch für ein MMORPG. Warum habt ihr euch dazu entschieden, die Ruhmesgeschichten mit der neuen Erweiterung in ESO zu veröffentlichen?
Lambert: Ehrlich gesagt ist das etwas, das wir schon immer machen wollten. Ich weiß noch, wie ich 2009 das Konzept der Tavernenspiele vorgestellt habe. Es stand also schon immer auf der Liste der Dinge, die wir gerne irgendwann einmal machen würden. Wir hatten nur noch nie den richtigen Zeitpunkt dafür.
Vor der Markteinführung hieß es: Lasst uns dafür sorgen, dass es genug Inhalte gibt, um die Spieler zu beschäftigen. Und nach der Markteinführung hieß es dann: Na ja, das ist nicht ganz das Spiel, das die Spieler wollen, also machen wir es zu dem Spiel, das die Spieler wollen.
Und jetzt war es irgendwie der perfekte Zeitpunkt, denn wir haben viele Quests, wir haben viel zum Kämpfen, aber wir haben nicht wirklich viele alternative Aktivitäten dazu. Das ist also eine weitere Möglichkeit für die Spieler, ESO zu spielen und, was noch wichtiger ist, mit ihren Freunden auf eine entspannte Art zu spielen.
Das Kartenspiel ist das große Highlight der neuen Erweiterung.
MeinMMO: Wenn ich an Kartenspiele denke, dann erinnere ich mich gerne an meine Kindheit und das Tauschen mit Freunden. Aber ihr habt euch gegen eine solche Tausch-Funktion entschieden. Warum?
Lambert: Nun, in erster Linie wollten wir einige der Grundpfeiler dessen treffen, was Elder Scrolls Online im Allgemeinen ausmacht. Und eine davon ist, dass es wirklich an euch liegt, euren eigenen Weg zu gehen und euer eigenes Ding zu machen, und dass der Verlauf der Geschicht auf eurem Fortschritt basiert und nicht auf dem Rest der Welt.
Die andere Seite der Medaille ist, dass wir dieses Spiel so zugänglich wie möglich für alle Spieler machen wollten. Und einer der Wege, wie man das erreicht, und wir haben uns dafür entschieden, war dieses Konzept, dass jeder aus gemeinsamen Decks schöpft.
Ja, man kann Karten aufwerten und ja, man kann neue Karten finden. Aber wir wollten nicht, dass jemand außerhalb des Spiels ein Killer-Deck herstellt und es dann ins Spiel bringt und alle kaputt macht. Wir wollten, dass sich die Strategien auf der Grundlage der Karten entfalten, die während des Spiels gespielt werden.
MeinMMO: Man kennt es aus anderen Spielen, dass sich dann eine Meta entwickelt.
Lambert: Das stimmt. Und dann gibt es zu diesem Zeitpunkt nur eine Möglichkeit, es zu spielen, richtig? Bei diesem Spiel hingegen wähle ich die Decks, du wählst die Decks. Und dann versuchen wir, aus den Strategien, die wir während des Spiels anwenden, das bestmögliche Deck zusammenzustellen.
Neue Klasse bringt Balance-Probleme und Chaos
MeinMMO: Viele Spieler hoffen bei jeder neuen Erweiterung darauf, dass eine neue Klasse das große, neue Feature wird. Darum muss ich jetzt einfach die Frage stellen: Warum gab es schon so lange keine neue Klasse mehr?
Lambert: Natürlich musstest du das (lacht). Es liegt daran, dass wir einfach noch nicht so weit sind, das zu tun. Ich denke, das Hinzufügen einer neuen Klasse ist eines der Dinge, die eine Menge Chaos verursachen können. Wir wollen sicherstellen, dass die Balance in einem guten Zustand ist, bevor wir das Gleichgewicht umstoßen und neue Dinge wie Fertigkeitslinien oder Klassen einführen. Das ist der wichtigste Punkt.
Der andere Teil davon ist, dass es einfach keinen Sinn ergibt, jetzt eine neue Klasse zu erstellen, basierend auf einigen der Geschichten und anderen Dingen, die wir machen wollen. Wir haben nur eine gewisse Zahl von Kugeln, die wir verschießen können. Wir müssen also weise wählen.
Video starten
MeinMMO: Da du jetzt schon die Entwicklung von neuen Features angesprochen hast. Kannst du uns ein wenig mehr über den Entscheidungsprozess erzählen, wenn es um die Entwicklung solcher großen Neuerungen geht?
Lambert: Ausgewogenheit ist ein wichtiger Teil. Man muss sich nur die Bandbreite der Dinge ansehen, die man bereits im Spiel hat. Und das machen wir auch bei der Story. Wir schauen uns an, wo wir schon waren, was wir gemacht haben, was wir an Bildern gezeigt haben, und versuchen dann, etwas ganz anderes zu machen. Und der andere große Teil des Entscheidungsprozesses ist die Frage, was wir vermissen.
Im Moment haben wir in ESO eine Menge Quests, wir haben eine Menge Feinde, wir haben eine Menge einzigartiger Gegenstände, Klassen und Fertigkeitslinien, mit denen wir spielen können, aber wir haben nicht viele alternative Aktivitäten. Deshalb machte das Kartenspiel letztendlich am meisten Sinn. Vor allem, wenn man es unter dem Gesichtspunkt betrachtet, dass es nicht viele alternative Aktivitäten gibt, die man mit seinen Freunden unternehmen kann.
Dies ist einer dieser besonderen Inhalte, die man mit seinen Freunden spielen kann.
Gefährten werden auch von denen benutzt, die sie letztes Jahr stark kritisiert haben
MeinMMO: Manche Spieler kritisieren, dass ihr euch in ein so festes Korsett von Updates und jährlichen Erweiterungen zwängt und deshalb Innovationen auf der Strecke bleiben. Wie siehst du selbst das?
Lambert: Ich denke, man kann bis zu einem gewissen Grad dafür plädieren. Aber letztlich sind wir doch innovativ. Wir fügen laufend neue Dinge hinzu. Ich meine, die Gefährten waren eine Sache, die innovativ war. Die Antiquitäten waren etwas Neues, das innovativ war. Das Kartenspiel ist etwas ganz, ganz anderes.
Ich glaube, es kommt einfach darauf an, mit wem man spricht. Und eine der Fragen, die ich immer wieder von Leuten gestellt bekomme, ist die nach der richtigen Art, ESO zu spielen. Und meine Antwort auf diese Frage ist immer: “Wenn ich sechs Leute danach frage, werde ich sechs verschiedene Antworten bekommen.”
Manche Leute interessieren sich nur für PvP. Und wenn sie nichts im PvP sehen, dann ist das Spiel für sie gestorben. Andere Spieler lieben einfach die Geschichten und wollen mehr Geschichten. Und wenn es etwas anderes als Geschichten gibt, sind sie nicht glücklich. Das ist sozusagen das Gleichgewicht, oder? Wir haben eine riesige Spielerpopulation. Jeder spielt das Spiel anders und es ist wirklich schwer, alles gleichzeitig zu unterstützen. Wir versuchen also, im Laufe eines Jahres für jeden etwas zu tun.
Die beiden neuen Gefährten aus High Isle.
MeinMMO: Du hast bereits die Gefährten angesprochen, von denen auch in der neuen Erweiterung gleich zwei neue veröffentlicht werden. Wie siehst du das Gefährtensystem inzwischen? Bei der Ankündigung von Blackwood wurde ja viel darüber gemeckert.
Lambert: Es ist überwältigend positiv. Die große Mehrheit unserer Spieler benutzt die Gefährten und hat sie weiterentwickelt, was wirklich cool ist. Und das ist auch einer der Gründe, warum wir zwei neue Gefährten in das Kapitel aufnehmen, weil sie so gut angenommen wurden.
Es ist sehr interessant zu sehen, wie einige der lautesten Kritiker das System tatsächlich genießen und jetzt damit spielen.
In der Story darf es nicht zu viel vom gleichen sein
MeinMMO: Die Story von ESO ist in jedem Jahr für sich abgeschlossen. Seid ihr zufrieden mit dem System oder fehlt es euch manchmal, dass ihr keine übergreifende, fortlaufende Geschichte habt?
Lambert: Ja, derzeit sind wir mit dem System zufrieden. Aber ich denke, man muss es in Maßen tun, richtig? Die letzten paar Male war es so, dass die Welt untergeht, wenn ich etwas nicht richtig mache. Und das ist ja auch cool. Doch alle, selbst die Entwickler, sind es langsam leid, immer dieselben Geschichten zu erzählen. Also versuchen wir, die Dinge anders zu machen. Und dieses Jahr ist eine ganz, ganz, ganz andere Geschichte.
Aber um auf deinen Punkt zurückzukommen: Es ist in sich wieder abgeschlossen. Wir haben zu Beginn eine außergewöhnlich lange Geschichte mit den drei Bannern des Krieges erzählt, die dann in Orsinium und den Krieg mündete, der sich über zwei weitere Kapitel erstreckte.
Wir haben also diese langen, verschlungenen Geschichten gemacht und dann haben wir uns eine Auszeit davon genommen. Und wer weiß, was wir in Zukunft machen werden.
MeinMMO: Mit der letzten Erweiterung Blackwood habt ihr das Tutorial überarbeitet. Dieses Jahr verändert ihr nichts am Einstieg. Seid ihr damit inzwischen voll zufrieden?
Lambert: Ich denke, es gibt noch viel Raum für Verbesserungen. Wir nehmen jedes Jahr eine lächerlich große Zahl neuer Spieler in das Spiel auf, und so bekommen wir eine Menge Feedback über die Erfahrung neuer Spieler.
Und ich glaube, eine der größten Rückmeldungen, die wir bekommen, die nicht unbedingt in einem Tutorial gelöst werden kann und viel mehr Arbeit erfordert, ist das Gefühl, überwältigt zu sein. Du kommst in dieses neue Spiel, und das erste, was du im Tutorial tust, ist, die Geschichte auszuwählen, in die du gehen willst. Das kann beängstigend sein.
Und dann, wenn man zum ersten Mal das Fertigkeitenfenster öffnet, gibt es eine große, beängstigende Auswahl. Und dann ist das Spiel riesig, und es gibt nicht viele Anleitungen für die ersten zehn oder 15 Level. Ich denke also, dass wir in Zukunft viel mehr Zeit auf diese Dinge verwenden werden.
MeinMMO: In ESO bringt ihr jährlich eine Erweiterung und drei neue DLCs heraus. Für die DLCs braucht man das Abo, um sie vernünftig erleben zu können. Einige Spieler kritisieren jedoch die Kosten von ESO. Was sagst du diesen Kritikern?
Lambert: Ich meine, wenn man es sich sich genau anschaut, ist es wirklich fair. Weißt du, wir haben ein optionales Abonnement, das einen unglaublichen Wert hat, wenn man bedenkt, was man davon hat. Und es kostet viel Geld, um die Server zu betreiben und die Teams zu bezahlen. Man muss in der Lage sein, einen Teil dieser Kosten wieder hereinzuholen. Und das ist die Art, wie man Geld verdienen kann. Das ist der Grund, warum man Spiele monetarisiert.
Wenn man es auf den Wert pro Dollar herunterbricht, gibt man für ein neues Kapitel-Upgrade 40 Dollar aus. Nun, was bekommt man dafür? 40 Dollar im Laufe von 60 Stunden. Das sind etwa 0,66 Dollar pro Stunde. Das ist doch ein ziemlich guter Wert, oder?
Es ist auf jeden Fall ein heikles Thema, denn jeder hat mit der Wirtschaft zu kämpfen und mit der Pandemie und so weiter. Aber letztendlich denke ich, dass es wirklich, wirklich fair ist.
MMORPGs zu entwickeln ist riskant, aber neue Spiele müssen sozialer werden
MeinMMO: In den letzten 6 Monaten sind mit New World und Lost Ark zwei neue MMORPGs auf den Markt gekommen, die für viel Aufmerksamkeit gesorgt haben. Schaut ihr euch generell die direkte Konkurrenz an? Sammelt ihr Inspirationen von ihnen und lernt von den Erfolgen und Problemen?
Lambert: Ich bin ein großer Gamer und ein großer Nerd, also spiele ich Spiele. Ich spiele Spiele. Also spiele ich alles, was als direkte Konkurrenz herauskommt. Aber ich spiele auch andere Games. Ich habe 130 Stunden in Elden Ring gesteckt und weitere hundert Stunden in Forbidden West.
Wenn also etwas Neues herauskommt, möchte ich es spielen und auseinandernehmen und herausfinden, warum das Team einige der Entscheidungen getroffen hat und was für mich funktioniert und was nicht funktioniert. Ich glaube, so wächst man als Designer.
Ich hoffe, dass mehr und mehr Spiele herauskommen werden. Es war toll, etwas mehr Konkurrenz zu haben, ein paar neue Ideen zu bekommen.
So sieht es in der Hafenstadt in High Isle aus.
MeinMMO: Wie siehst du generell die Zukunft der MMORPGs?
Lambert: Ich glaube, gerade weil sie so teuer und riskant zu machen sind, wird es mehr zielgerichtete Spiele geben als diese riesigen Spiele, die am Anfang auf den Markt kamen. Sie werden etwas kleiner und konzentrierter ausfallen und dann in den Bereichen wachsen, in denen die Spieler ein Wachstum wünschen.
Ich bin mir sicher, dass MMOs im Laufe der Zeit immer sozialer werden müssen, denn die Entwicklung sozialer Bindungen und die Möglichkeit, regelmäßig mit seinen Freunden zu interagieren, ist die Magie. Und das ist es, was die Spieler dazu bringt, zu dieser Art von Spielen zurückzukehren.
MeinMMO: Das ist super spannend, weil gerade dieser Trend zu mehr sozialer Interaktion etwas ist, dass auch wir verstärkt bemerkt haben, gerade mit Titeln wie Embers Adrift oder Palia am Horizont.
Lambert: Ja, ich meine, es gibt ein Gleichgewicht, und man muss für jeden etwas bieten. Ich glaube, wenn man sich nur auf einen bestimmten Aspekt konzentriert, wird es eine Gruppe geben, die sich wirklich dafür interessiert, und die wird sich dann auch darauf konzentrieren. Aber es ist schwer, aus dieser Gruppe oder dieser Nische herauszukommen. Die Entwicklung von MMOs ist also definitiv eine Herausforderung.
Wer sich mehr für die Trendwende bei MMORPGs interessiert, kann sich hier unseren Podcast dazu anhören:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
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MeinMMO: Wenn wir über die Zukunft sprechen, ist Virtual Realitiy immer ein Thema. Wie stehst du dazu?
Lambert: Ich denke, VR ist interessant. Das Holodeck ist natürlich der Heilige Gral von allem, oder? Aber es hat seine Herausforderungen. Ich weiß, dass ich persönlich unter ziemlich extremer Motion Sickness leide. Und VR macht das für mich absolut zunichte.
Mir wird wirklich, wirklich schlecht, wenn ich VR-Spiele spiele. Solange wir also keinen Weg finden, dieses Problem zu lösen, weiß ich nicht, ob es sich aus den Kernmärkten heraus und in den Mainstream hinein durchsetzen wird.
Performance ist das größte Problem bei ESO
MeinMMO: Wenn du eine Sache an ESO ändern könntest – unabhängig von Zeit und Budget – was wäre das?
Lambert: Das ist zweifellos die einfachste Frage. Es wäre die Performance. Wenn wir zurückgehen und alles von Grund auf neu machen könnten, würden wir uns definitiv mehr auf die Skalierbarkeit und die Leistung im Kampf bei hohem Datenverkehr konzentrieren. Ich glaube, das ist im Moment wirklich das Einzige, was ESO davon abhält, völlig zu explodieren.
Die PvP-Spieler haben es zur Primetime schwer, und wenn wir das in den Griff bekommen, gibt es nichts da draußen, was auch nur annähernd an das herankommt, was wir haben. Deshalb arbeiten wir also daran. Es ist nur, es ist ein schwieriges Problem.
MeinMMO: Vielen Dank Rich Lambert für das Interview!
Wer sich nochmal alles rund um die neue Erweiterung High Isle durchlesen möchte, kann dies hier tun:
Mit High Isle bekommt das MMORPG The Elder Scrolls Online ein eigenes Kartenspiel. Das könnt ihr gegen NPCs, aber auch gegen Freunde und in einer Rangliste gegen andere Spieler zocken. Wir von MeinMMO konnten den Inhalt bereits vorab ausprobieren und verraten, wie die Ruhmesgeschichten genau funktionieren.
Was ist das für ein Kartenspiel? Die Ruhmesgeschichten sind ein sehr strategisches Spiel, das sich von Cardgames wie Hearthstone oder Magic: The Gathering deutlich unterscheidet. Zwar kämpft ihr im 1v1 gegen jemand anderen, doch die typischen Kampf-Elemente treten in den Hintergrund. Ihr müsst zudem nicht die Lebenspunkte des Gegners ausschalten.
Stattdessen baut ihr euch innerhalb des Matches ein Deck zusammen, dessen Ziel es ist, das Spiel über zwei verschiedene Wege zu gewinnen:
Ihr sammelt 40 Prestige-Punkte
Ihr gewinnt die Gunst von allen 4 Gönnern (Patrons) auf dem Tisch
Ist euch eines davon gelungen, dann gewinnt ihr das Match. Im PvE bedeutet das primär, dass ihr einer kleinen Geschichte folgt oder euch für ein paar Ressourcen als Belohnung duelliert.
Allerdings gibt es auch einen PvP-Aspekt, in dem ihr wahlweise Freunde, die in eurer Nähe sind, herausfordern könnt oder über eine Warteschlange gegen einen anderen Spieler antretet.
Eine Hand zusammenstellen, mit der ihr gewinnt
Wie genau läuft das Spiel ab? Zum Start habt ihr in eurem Deck auf dem Spielfeld nur Karten, die euch wahlweise eine Goldmünze oder einmal Power geben. Davon zieht ihr jede Runde 5.
Goldmünzen könnt ihr einsetzen, um die Karten, die in der Mitte auf dem Tisch liegen, zu kaufen.
Power wiederum wird am Ende eures Zuges zu Prestige, mit dem ihr das Match gewinnen könnt.
Kauft ihr eine Karte aus der Mitte des Spielfeldes, kommt diese auf euren Ablagestapel. Dieser Ablagestapel wird wieder in euer Deck gemischt, sobald ihr keine Karten mehr ziehen könnt, was zu Anfang sehr schnell passiert, da ihr nur mit 6 Karten startet.
Gespielt wird dabei immer abwechselnd. Habt ihr keine Handkarten mehr, könnt ihr euren Zug beenden und der Gegner ist an der Reihe. Es empfiehlt sich, alle Handkarten auszuspielen, da die Hand am Endes des Zuges sowieso abgelegt wird.
Auf diesem Bild seht ihr grob den Aufbau des Tisches: In der Mitte liegen offen 5 verschiedene Karten, die gekauft werden können. Jeder hat sein zusammengestelltes Deck und 5 Handkarten, die jede Runde gezogen werden.
Was bringen die Karten aus der Mitte? Die Karten, die ihr aus der Mitte kauft, können zu einem von drei Typen gehören:
Action-Cards – Die haben einen Aktivierungs- und einen Combo-Effekt. Combos werden aktiviert, wenn ihr die jeweilige vorher benötigte Anzahl von Karten spielt. In der Regel bringen diese Effekte wie zusätzliches Gold oder mehr Power. Manche jedoch lassen euch auch zusätzliche Karten ziehen oder aber Karten aus eurem Deck entfernen, etwa die langweiligen 1-Gold-Karten.
Agents – Sie haben ähnliche Effekte wie Action-Cards, jedoch bleiben sie auf dem Feld, bis der Gegner sie entfernt hat. Dadurch aktiviert sich ihr Effekt bei Gold oder Power jede Runde automatisch. Manche haben den Effekt, dass sie verhindern, dass Feinde Prestige-Punkte sammeln können, wenn sie nicht besiegt werden. Um sie zu besiegen, muss man ihre Lebenspunkte auf 0 bringen.
Contracts – Diese Karten funktionieren nur einmal, dafür werden sie direkt gespielt, wenn ihr sie kauft.
Innerhalb eines Matches baut ihr euch also das perfekte Deck zusammen, um das Spiel zu gewinnen. Ihr startet mit langweiligen Karten und werdet von Runde zu Runde stärker.
Wie gewinne ich nun? Der einfachste Weg ist es, im Laufe des Spiels insgesamt 40 Power auszuspielen. Am Ende eures Zuges wird die Power immer in Prestige umgewandelt. Wer 40 Prestige hat, gewinnt.
Allerdings gibt es einen zweiten Weg, wie ihr gewinnen könnt. Am Rand des Spiels befinden sich 4 Gönner, von denen jeder Spieler zu Anfang eines Matches jeweils zwei wählt. Diese Gönner könnt ihr mit Gold, Power oder durch andere Effekte “kaufen”.
Sie haben die Zustände:
Freundlich
Neutral
Feindlich
Alle Gönner sind anfangs neutral und werden freundlich oder feindlich, je nachdem, welcher Spieler sie “kauft”. Allerdings könnt ihr sie wieder auf neutral und später auch freundlich zurückkaufen. Der Kauf eines Gönner ist jedoch nur einmal pro Runde möglich.
Zudem hat jeder Gönner einen besonderen Effekt, wenn er euch freundlich oder feindlich gesinnt ist. Diese Effekte sorgen für mehr Gold oder lassen euch wieder Karten aus eurem Deck entfernen. Die genauen Effekte werden wir in Zukunft in diesem Artikel ergänzen.
Die Karten in der Mitte werden durch die Decks der Spieler bestimmt
Wie kommen die Karten in der Mitte zustande? Die Karten in der Mitte stammen aus insgesamt 4 Decks. Jeder Spieler bringt zwei von ihnen mit in die Runde. Allerdings sind diese Decks fest vorgegeben und lassen sich nicht verändern.
Zu Beginn schaltet ihr bereits vier verschiedene Decks über das Tutorial frei. Weitere vier Decks bekommt ihr, indem ihr spezielle Quests oder Erfolge abschließt. Diese Decks enthalten etwa 20 verschiedene Karten mit verschiedenen Effekten.
Es wird keine Decks im Shop geben und auch keinen Handel oder Austausch zwischen Spielern.
Was sind das für Quests und Erfolge für neue Decks? Diesen Teil des Guides werden wir aktualisieren, sobald wir mehr Zeit hatten, die neue Erweiterung zu testen.
Ihr könnt gegen NPCs und andere Spieler antreten
Wie kann ich das neue Kartenspiel freischalten? Die Freischaltung findet über eine neue Tutorial-Quest statt, die ihr in der Hafenstadt auf den Hochinseln annehmen könnt.
Wie spiele ich gegen andere Gegner?
In jeder Taverne könnt ihr NPCs herausfordern
Ihr könnt direkt gegen Freunde spielen
Ihr könnt in der Gruppensuche, in der ihr euch auch für Dungeons oder PvP anmeldet, einer Warteschlange für die Ruhmesgeschichten beitreten. Dort könnt ihr gegen andere Spieler im Unranked oder in einer Rangliste antreten.
Als Belohnungen winken Erfolge, Sammlerstücke, Einrichtungsgegenstände und Gold.
Was sagt ihr zu dem neuen Kartenspiel? Sprechen euch die Ruhmesgeschichten an oder werdet ihr euch lieber anderen Inhalten von High Isle widmen?
Alles zur neuen Erweiterung haben wir hier gesammelt:
Christopher Nkunku von RB Leipzig ist Spieler des Monats in FIFA 22 – mal wieder. Der Franzose sammelt so dermaßen regelmäßig Spezialkarten, dass es in der Community schon zu einem Running Gag wird.
Was ist das für eine Karte? Der Spieler des Monats der Bundesliga wird immer für den zurückliegenden Monat vergeben und führt auch zu einer Spezialkarte in FIFA 22. Die kann man sich dann nicht in Packs, sondern über Squad Building Challenges holen.
Christopher Nkunku ist dabei der neue, aktuelle Spieler des Monats “März” mit einer starken 91er-Karte. Doch dessen Gesicht sehen FIFA-Spieler in dieser Kategorie nicht zum ersten Mal.
Schon im vorherigen Monat, dem Februar, konnte sich Nkunku die Spezialkarte sichern, bekam da eine 90 Gesamtwertung.
Auch im Oktober war Nkunku schon Spieler des Monats. Da gab es noch eine 88.
Nkunku hört nicht auf, starke Karten zu sammeln
Doch das sind bei Weitem noch nicht alle Spezialkarten, die Nkunku sich bislang sichern konnte. Denn tatsächlich hat er schon ganze 9 Spezialkarten in FIFA 22 eingesackt:
Lionel Messi hat in FIFA 22 gerade mal 3 Spezialkarten gesammelt
Cristiano Ronaldo liegt bei 6
Kylian Mbappé liegt mit 9 Spezialkarten gleichauf – wobei die 9 hier auch nur zustande kommt, weil eine fehlerhafte Karte doppelt im Spiel landete.
Spieler glauben: Da kommt noch mehr
So stark ist Nkunku: Was bei Nkunku auffällt, ist, dass seine Spezialkarten bis auf die “Rulebreaker”-Karten alle mit den realen Leistungen Nkunkus im echten Leben zusammenhängen. Nkunku hat halt auch im echten Leben starke Zahlen zu verzeichnen:
In der aktuellen Saison schoss Nkunku 17 Tore in der Bundesliga, legte 14 weitere auf (bei 17 Spielen)
In der Champions League hat er 7 Tore und 2 Vorlagen (bei 6 Spielen)
Im DFB-Pokal erzielte er 3 Tore und 2 Vorlagen (4 Spiele)
Und einen Treffer in der Europa League (1 Spiel)
Unter anderem hat er auch im April schon wieder zwei Tore und drei Assists in gerade mal zwei Spielen gesammelt. Dementsprechend sehen Spieler ihn auch im April schon wieder als “Spieler-des-Monats”-Kandidat.
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Sowieso rechnen die Fans mit weiteren Karten.
“Er wird dieses Jahr mindestens zwei weitere Karten erhalten”, vermutet ein User (via reddit).
“Man stelle sich vor, er bekäme nach den Tots eine weitere Promo-Karte, wie z. B. die Summer Stars oder so”, meint ein weiterer (via reddit).
In der FIFA-Community haben sich die Nkunku-Karten zu einer Art Running Gag entwickelt. Immer schreibt mindestens einer “Endlich! Eine Nkunku-Spezialkarte”.
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Ein Spieler im FIFA-Subreddit bastelte schonmal eine theoretische Mannschaft aus Nkunkus, in der eigentlich nur noch eine Karte fehlen würde (zwei, wenn man die Rulebreakers als nur eine zählt).
Er rechnet aber zum Team of the Season mit einer weiteren Nkunku-Karte – und das ist auch relativ wahrscheinlich, werden hier doch die besten Spieler der Saison in jeder einzelnen Liga ausgezeichnet.
Wer hat eurer Meinung nach noch alles Spezialkarten verdient? Erzählt es uns in den Kommentaren.