World of Warcraft in 2024: Was wir von Blizzards MMORPG erwarten können

Das Jahr 2024 bringt auch für World of Warcraft viele Neuerungen. Wir verraten euch, was alles an frischen Inhalten ansteht.

Die Fans schauen mit gemischten Gefühlen auf das kommende Jahr in World of Warcraft. Denn obwohl Blizzard bereits mit der „Weltenseele-Saga“ einen Zyklus von 3 Erweiterungen angekündigt hat, der mit „The War Within“ beginnt, steht nun ein eher nerviger Zeitraum an: Die Zeit zwischen zwei Erweiterungen.

Viele haben hier, aufgrund vorangegangener Erfahrungen, die Angst vor einer „Content-Dürre“. Denn in der Regel gibt es zwischen zwei Erweiterungen immer etwas Leerlauf, während die Entwickler sich auf den Feinschliff des nächsten Addons konzentrieren.

Ganz anders wird das in Dragonflight wohl auch nicht sein, aber zumindest gibt es schon einen Zeitplan, welche Inhalte wir in 2024 noch erwarten können – und das ist einiges.

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Grundsätzlich hat Blizzard versprochen, dass auch weiterhin rund „alle 8 bis 10 Wochen“ neue Inhalte veröffentlicht werden. Das spricht zumindest für einen recht dichten Zeitplan – ob der eingehalten werden kann, bleibt allerdings abzuwarten.

Winter 2023 / 2024 – Patch 10.2.5

Das nächste „größere“ Update ist der Patch 10.2.5, der bereits auf dem PTR spielbar ist und nach aktuellem Stand wohl im Januar veröffentlicht wird. Das lässt sich bereits daraus schließen, dass das Update einige Überarbeitungen des Valentinstags-Event „Liebe liegt in der Luft“ mit sich bringt.

Doch Patch 10.2.5 bringt vor allem für Nachtelfen auch ein kleines Highlight, denn sie können – wie alle anderen auch – Bel’ameth besuchen, die neue Hauptstadt der Kaldorei.

Nachdem am Ende von Patch 10.2 der Amirdrassil aus dem Smaragdgrünen Traum in die reale Welt von Azeroth übergetreten ist, haben die Nachtelfen damit begonnen, den neuen Weltenbaum zu besiedeln. Dabei sind sie nicht nur am Stamm anzutreffen, sondern haben gleich die ganze Insel bevölkert. Es gibt einige Wohngebäude, Gasthäuser, Tempel-Anlagen, Mondbrunnen und einen großen Hafen. Sogar einen eigenen Portalbereich gibt es.

Die neue Hauptstadt der Nachtelfen befindet sich gerade im Aufbau.

Auch wenn die Stadt vermutlich noch ein wenig karg erscheinen wird, darf man nicht vergessen, dass sich Bel’ameth noch im Aufbau befindet. Es könnte noch das eine oder andere Update dauern, bis die Nachtelfen endlich wieder richtig heimisch sind.

Ganz „nebenbei“ weitet Blizzard mit diesem Patch das Drachenfliegen drastisch aus. Es heißt künftig „dynamisches Fliegen“ und kann in allen Gebieten verwendet werden, die das gewöhnliche Fliegen unterstützen. Das bedeutet auch, dass ihr viele alte Flugmounts wie Drachen verwenden könnt – auch wenn ein paar davon noch nicht funktionieren werden, da Blizzard hier sehr viel Animationen erschaffen muss.

Frühjahr 2024 – Saison 4 und der Patch 10.2.7

Vermutlich zwischen April und Juni wird Dragonflight die vierte Saison starten und damit auch den Patch 10.2.7 veröffentlichen.

Auch dieser Patch wird ein bisschen Story bieten – so etwa die Rückeroberung von Gilneas. Die Worgen scheinen ihre alte Heimat zurückzufordern. Wie genau das abläuft, ist allerdings noch nicht klar.

Wir wissen bereits, dass Blizzard hier wieder das „Fated“-System aus Shadowlands bringen wird. Das heißt, alle drei großen Raids der aktuellen Erweiterung (Gewölbe der Inkarnationen, Aberrus – Schmelztiegel der Schatten, Amirdrassil – Hoffnung des Traums) werden in ihrer Schwierigkeit angehoben und mit besserer Beute versehen. So werden alle Raids für eine Weile lang relevant sein.

Das hat den Vorteil, dass man noch einmal die ganze Erweiterung Revue passieren lassen kann und alle, die nicht von Anfang an gespielt haben, die Raids noch einmal in voller Pracht erleben können.

Genn Graumähne will sein Königreich zurück – und die Zeit scheint gekommen.

Es ist davon auszugehen, dass mit diesem Patch auch der „Prolog“ zu The War Within beginnt. Es dürften also zumindest ein paar Quests auftauchen, um die Story schon einmal in die richtige Richtung zu schubsen.

Welche Dungeons es in dieser Saison geben wird, ist noch ungewiss – es scheint aber wahrscheinlich, dass die „Dragonflight“-Dungeons noch einmal zurückkehren, da sie in der letzten Saison fehlten.

Herbst 2024: The War Within

Gegen Herbst des Jahres 2024, also zwischen Ende September und Mitte Dezember, können wir mit der nächsten Erweiterung rechnen. Das geht natürlich zuerst mit dem Pre-Patch 11.0 einher, der vermutlich bereits einige Neuerungen und Verbesserungen mit sich bringt. Kleinere Überarbeitungen der Klassen und auch schon ein paar Kern-Features wie die Kriegsmeute (Warbands), bei der viele Dinge accountweit freigeschaltet werden – darunter etwa Ruf und Ruhm.

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WoW: The War Within – Alle großen Features der neuen Erweiterung

Dazu kommt natürlich das ganze „Übliche“ Zeug einer Erweiterung, darunter:

Auch wenn es ein offizielles Release-Datum für die nächste Erweiterung noch nicht gibt, hat Blizzard zumindest grob den „Herbst 2024“ angegeben. Der späteste Termin laut Vorbestellung wäre allerdings der 31. Dezember 2024 – und den wird Blizzard um jeden Preis einhalten wollen. Welche der drei Versionen sich lohnt, haben wir hier verraten.

Lohnt sich WoW in 2024 noch?

Auf den ersten Blick mag das Jahr 2024 ein wenig ruhiger erscheinen, weil es die Zeit zwischen zwei Erweiterungen überbrücken muss. Es gibt aber genug Neuerungen und frische (oder wieder aufgewärmte) Inhalte, um zumindest über ein paar Monate ein WoW-Abo zu unterhalten – und sei es nur, um alle Charaktere für die neue Erweiterung fit zu machen.

Wer Bedenken hat, der kann natürlich auch bis zum Launch von The War Within warten und dann den (sicherlich) wieder aufkommenden Hype nutzen, um zusammen mit vielen anderen in die World of Warcraft zurückzukehren.

Freut ihr euch auf das WoW-Jahr 2024? Oder nutzt ihr die Zeit, um eine kleine Pause von Azeroth einzulegen?

In The Finals fliegen einige Spieler gerade quer über die Map – Das steckt dahinter

In The Finals sorgt ein Bug für Aufsehen. Durch einen Trick könnt ihr als Light-Klasse durch die Luft fliegen und habt damit einen Vorteil gegenüber euren Gegnern.

Warum fliegen die Spieler durch die Map? In The Finals gibt es viele verschiedene Wege einen Kampf anzugehen, ein Bug sorgt jetzt dafür, dass Fliegen dazu kommt. Das ist nicht vom Spiel gewollt, und funktioniert nur durch einen Bug, der eigentlich schon behoben wurde.

Erst im letzten Patch wurde der eigentliche Fehler behoben, denn bereits seit der Beta war es möglich in the Finals zu fliegen.

Die Entwickler haben also offensichtlich erkannt, dass es sich hier um etwas handelt, das nicht mehr einfach nur ein Ausdruck von Skill ist. Über den Patch haben wir hier ausführlich berichtet. Die Spieler haben nun einen Weg gefunden, durch einen komplexen Trick erneut durch die Arena zu fliegen.

In The Finals läuft aktuell das Winterevent, den Trailer dazu könnt ihr hier sehen.

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The Finals Winter-Event Happy Holidays 2023 Video

Neue Versionen des Tricks machen ihn stark

Wie wird der Trick verändert? Auf Twitter kursieren bereits einige veränderte Versionen des Tricks. Zum Beispiel haben einige Spieler Sprengladungen an ihr Flugobjekt gepackt, mit denen Sie direkt in Gegner fliegen können, um verheerenden Schaden anzurichten.

Auch Versionen, bei denen mit Goo-Kanistern geflogen wird, haben es in sich. Durch diesen Trick können Gegner für einige Zeit festgesetzt werden.

Bis der Bug von den Entwicklern endgültig behoben wurde, werden die Spieler von The Finals vermutlich immer weitere Methoden finden, um ihn auszunutzen. Damit ihr auch ohne Ausnutzen des Bugs besser werdet, haben wir euch hier 10 Tipps vorbereitet.

Wie reagiert die Community auf den Bug? Die Community ist zwiegespalten. Die einen sehen den Trick, durch Ausnutzung eines Bugs, durch die Luft zu fliegen, als interessanten Ausdruck von Skill, weil der Trick eben schwer durchzuführen ist, die anderen wollen, dass der Bug schnellstmöglich gefixt wird.

RatWithABat schreibt auf Twitter: „Ich verstehe immer noch nicht, wie die Leute diese Dosen handhaben, ich kann es einfach nicht schaffen.“

Wheatley Crab sieht es als Ausdruck von Skill und sagt: „Es sind Bewegungstechniken wie diese, die gepatcht werden und allen Spielen ihre Besonderheit nehmen können.“

queb ahnt schon, dass er nicht lange Freude mit dem Trick haben wird: „Ich möchte das nutzen, aber ich weiß, dass das sofort gepatcht wird, weil es Spaß macht.“

Auch wenn den Entwicklern des Spiels vor allem der Spielspaß wichtig ist, wollen viele in The Finals besser werden. Ganz ohne Bugs könnt ihr in The Finals besser werden, in dem ihr die beste Waffe wählt, deshalb haben wir euch unsere 10 besten Waffen in The Finals zusammengefasst.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Ein Profi-Sportler besitzt eine tragbare PS5 für über 1.000 $: Ist damit der Held im Team

Der Basketballer Mikkal Bridges ist 1,98m groß und spielt für die Brookyln Nets in der NBA. Er ist im Besitz einer tragbaren PlayStation 5, die mit ihm in einem Koffer zu Auswärtsspielen reist. Offenbar ist er dank der tragbaren PS5 beliebt bei seinen Teamkameraden. Denn nur so kann man problemlos unterwegs in jedem Hotelzimmer NFL Madden spielen. Aber warum nimmt er nicht einfach ein Steam Deck mit?

Wer ist das?

  • Bridges ist 27 Jahre alt und spielt Shooting Guard/Small Forward für die Brookyln Nets. Seit 2020 ist er Starter, zuerst für Phoenix, seit dem Februar 2023 für Brooklyn.
  • Mit 26 Punkten im Schnitt und einer starken Wurfquote aus dem Feld und von der Freiwurf-Linie aus ist er ein wichtiger Scorer für die Nets.
  • Sein sportliches Jahr endete 2023 aber früh. Gegen die Philadelphia 76ers war in der ersten Runde der Playoffs schon Schluss.
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PlayStation Showcase 2023 Accessories Sneak Peek Trailer

Tragbare PS5 – einfach ein Kabel einstecken und los

Das ist sein Gaming-Stolz: In einem Video auf TikTok zeigt Bridges seine tragbare PS5:

Der NBA-Spieler zeigt einen Koffer, in dem die PlayStation 5 liegt, mit einem Monitor in der Innenseite des Deckels und Controllern dabei. Der Aufbau des Spielsystems sei denkbar einfach, man müsse nur ein einziges Kabel in die Wand stecken, anschalten und könne sofort loslegen.

„Meine Jungs und ich spielen eine Menge Madden. Das Ding unterwegs mit dabei zu haben, ist was, das ich echt brauche. Meine Teamkameraden – jeder in der Liga steht drauf, das Game zu spielen. Das macht’s leichter für uns zu reisen.“

Wie teuer ist die tragbare PS5? Laut Informationen der Seite TheVerge soll die Konstruktion über 1.000 $ kosten.

„Warum nicht einfach ein Steam Deck nutzen?“

Was ist die Diskussion? Es werden zwei Sachen diskutiert.

Einige sagen: „Hol dir doch einfach ein Steam Deck“; aber das wäre wohl keine gute Option, um NFL Madden zu spielen, eine seit 1988 jährlich erscheinende Football-Simulation von EA. Madden gilt generell als ein Konsolenspiel, gerade wenn man es mit mehreren Leuten an einem Gerät spielen möchte.

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Das andere ist die Ironie, dass US-Basketballer offenbar verrückt nach einem Football-Spiel sind und nicht „NBA 2k Live“ zocken, wo sie sich selbst spielen könnten, aber Madden ist in den USA einfach eine Institution, mit der viele aufgewachsen sind.

Einige Fußballer in Europa spielen FIFA beziehungsweise EA Sports FC. Hier erlaubt sich EA sogar den Gag, Profi-Fußballer eine besonders starke Karte von sich selbst zu überlassen: FIFA: 30 Millionen Münzen – FUT-Team von Haaland ist genauso krass wie er selbst

Quelle(n):
  1. 3DJuegos

Wie ich einmal die Wohnung meines Ex-Freundes dank League of Legends überschwemmte

Chefredakteurin Leya erinnert sich, wie sie früher von League of Legends besessen war.

Wir schreiben das Jahr 2016 und ich bin 26 Jahre alt. 

Ich befinde mich in der Dachwohnung meines Ex-Freundes, von wo aus ich das Panorama der holländischen Stadt Leeuwarden überblicke. Es ist Hochsommer und ich sehe die Vorgärten der typischen kleinen Häuser mit den großen Fenstern blühen.

Ich studiere Marketing in Holland, habe wenig Geld, aber mehr Freizeit als heute. Zu der Zeit spiele ich verdammt viel League of Legends. Mein PC, der aus alten gespendeten Hardware-Komponenten aus meinem Freundeskreis besteht, schafft das Spiel locker und es ist kostenlos.

Ich spiele League of Legends aber nicht nur, weil es auf schwacher Hardware gut genug läuft und in mein Studentenbudget passt. Kein anderes Spiel hat es geschafft, mich so in diesen konstanten Tunnel zu ziehen, in dem ich ein Match nach dem anderen spiele und alles um mich herum vergesse. 

Immer auf der Jagd nach dem nächsten Gewinn und dem nächsten besseren Platz in der Rangliste.

Wenn das Wasser zu den Füßen läuft

Mein damaliger Freund arbeitete bereits und verließ jeden Tag für mehrere Stunden die Wohnung, um im Büro an Videospielen zu arbeiten. 

Während ich an meinem Kaffee nippe und noch überlege, ob ich mich an meine Hausarbeit für die Uni setzen soll, habe ich unbewusst schon den Client für League of Legends geöffnet. Es ist niemand online, den ich kenne, aber ich habe Lust, die Rangliste zu erklimmen. Ich beginne allein nach einem Match zu suchen.

Mein Kaffee ist leer und ich brauche die Tasse jetzt nicht mehr. Ich gehe in die Küche und stelle sie ins Spülbecken. Damit der Kaffeesatz nicht eintrocknet, drehe ich den Wasserhahn auf und fülle die Tasse mit Wasser. Währenddessen bin ich in Gedanken schon beim Spiel und überlege, welchen Champion ich spielen möchte.

Ich höre das markante Ping, das mir sagt, dass ich ein Spiel gefunden habe. Schnell laufe ich zum PC um das Match anzunehmen, setze meine Kopfhörer auf und schon bin ich mitten in einem Spiel. 

Ich kann nicht sagen, wie lange ich spiele. Ich bin im Sog und spiele ein Match nach dem anderen.

Irgendwann spüre ich etwas Nasses an meinen Füßen, die in Socken stecken. Als ich nach unten schaue um die Quelle zu finden, sehe ich, wie eine Pfütze immer näher an meine Füße herankriecht. Verwundert nehme ich den Kopfhörer ab, höre ein Plätschern, drehe mich im Bürostuhl um und sehe das Unheil:

Das ganze Wohnzimmer steht unter Wasser! 

Ich habe vergessen, den verdammten Wasserhahn zuzudrehen. Schnell eile ich in die Küche, während es unter meinen Füßen pitscht und patscht. Im Augenwinkel sehe ich noch, wie das Wasser auch fröhlich die Treppe in den Hausflur herunterplätschert. 

Zuerst drehe ich den Wasserhahn zu. Zu dem Wasser unter mir gesellen sich schnell meine Tränen, die mir von der Wange laufen. Das Wasser steht einfach gut einen Zentimeter in der Wohnung. Sofort frage ich mich, was mein Freund davon halten wird, dass ich seine ganze Wohnung unter Wasser gesetzt habe.

Abhilfe schaffen viele Handtücher und ein Bier in der Abendsonne

Nachdem ich mich innerlich gesammelt habe, sammle ich in Windeseile alle Handtücher, die ich irgendwie auftreiben kann. Ich nehme mit den Tüchern auf, was aufzusaugen ist. Ich öffne die Fenster in der Hoffnung, dass es beim Trocknen hilft.

Ich merke, dass es so viel Wasser ist, dass ich es nicht mit den Handtüchern aufwischen kann. Auch die Armaturen in der Küche sind voll. Ich schrubbe so lange, bis ich keine Handtücher mehr habe.

Der Rest muss dann wohl irgendwie so trocknen. Mein schlechtes Gewissen kennt gerade keine Grenzen. Mir fällt nichts Besseres ein, als in den Supermarkt zu gehen und das Lieblingsbier meines damaligen Freundes zu holen.

Geknickt laufe ich mit meinem Einkauf zurück und packe das Bier in den Kühlschrank. Alles ist noch feucht. 

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Ich höre, wie sich der Schlüssel im Schloss dreht. Ich atme tief durch und gehe zur Wohnungstür, um meinen Freund abzufangen. Als ich ihn sehe, muss ich vor Scham weinen. Ich erkläre ihm, was passiert ist. Nun stehen wir beide in einem feuchten Wohnzimmer, in dem überall nasse Handtücher liegen.

Er spielt zu der Zeit genauso gerne League of Legends wie ich und versteht, wie einen dieses verdammte Spiel in seinen Bann ziehen kann. Mit einem Grinsen hebt er die Handtücher auf und wirft sie in die Badewanne. Die Wohnung muss jetzt lufttrocknen. 

Ich bin erleichtert und wir fangen über die bescheuerte Situation zu lachen an. Über sein Lieblingsbier freut er sich dann sehr. 

Den Rest des Abends sitzen wir auf der Fensterbank und lassen die Füße aus dem Fenster baumeln. Jetzt haben wir die feuchte Wohnung im Rücken und machen uns keine Gedanken mehr darüber. Zu gut schmeckt das kühle Bier, während wir auf die Vorgärten der Nachbarn in der sommerlichen Abendsonne blicken.

Auf durchzockte Nächte und ein kühles Bier

Später sollte der Vermieter noch die Küchenzeile austauschen, damit sich kein Holz durch die Feuchtigkeit verzieht. An dieser Stelle gibt es eine Ehrennennung an Mama und Papa, die mir eingebläut haben, wie wichtig es ist, eine Hausratversicherung zu haben. Das wäre sonst sehr teuer geworden.

Die Beziehung endete ein paar Jahre später aus anderen Gründen als der Überschwemmung der Wohnung. Aber diese Erinnerung ist mir als eine der schönsten aus dieser Zeit im Gedächtnis geblieben.

Sie erinnert mich an eine unbeschwerte Zeit. An durchzockte Nächte mit Freunden, immer auf der Jagd nach dem nächsten Rang in League of Legends.

An ein kühles Bier auf der Fensterbank in der Abenddämmerung. Die Beine aus dem Fenster baumelnd.

Ein MMO machte die Entwickler zu den „Bösewichten des Internets“, feiert 5 Jahre später 17 Millionen Spieler

Fallout 76, das erste MMO im Fallout-Universum, hatte 2018 einen schwierigen Start, auch wenn sich die Wertungen auf Steam mittlerweile erholt haben. Einer der Beteiligten verrät, wie er die Zeit damals erlebt hat und, warum er Bethesda nach 14 Jahren verlassen hat.

Was war die Sache mit Fallout 76? Das erste MMO in der beliebten Fallout-Reihe hatte von vornherein einen schwierigen Stand. Viele Spieler hätten sich eigentlich die Singleplayer-Fortsetzung Fallout 5 gewünscht, dazu gab es Frust um eine Vorbesteller-Edition ohne Spiel und fehlende NPCs.

Zum Release im November 2018 hatte Fallout 76 dementsprechend mit ziemlich durchwachsenen Bewertungen zu kämpfen. Ein ehemaliger Bethesda-Mitarbeiter verrät nun, wie er diese Zeit erlebt hat.

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Fallout – Neuer Trailer zur Serie bei den Game Awards

Entwickler sagt, niemand hatte mit so viel Kritik gerechnet

Was ist das für ein Mitarbeiter? Nathan Purkeypile arbeitete von 2007 bis 2021 für Bethesda und war als Lead Artist maßgeblich an den großartigen Open Worlds von Fallout 3 und 4 beteiligt. Bei der Arbeit an Bethesdas aktuellem großen Titel Starfield, entschied sich Purkeypile jedoch dazu, das Studio zu verlassen.

Jetzt arbeitet der Bethesda-Veteran als Solo-Entwickler an seinem eigenen Spiel, „The Axis Unseen“. Im bekannten Noclip-Podcast auf YouTube sprach Purkeypile jetzt über die Zeit nach dem Release von Fallout 76 (via 3D Juegos).

Wie war das damals? Der Launch von Fallout sei furchtbar gewesen, so Purkeypile, da müsse man nicht drum herumreden. „Wir waren sowas wie die Bösewichte des Internets, die meistgehasste Sache überhaupt“, so der Entwickler.

Die Negativität sei für alle im Team ziemlich schwierig zu bewältigen gewesen, berichtet Purkeypile weiter. Man hätte zwar gewusst, dass das Spiel Fehler hatte, doch mit der Menge und Lautstärke der Kritik hatte man wohl nicht gerechnet.

Purkeypile sagt, er hätte sich damals dafür ausgesprochen, NPCs zum Spiel hinzuzufügen, doch er hätte auch nicht gedacht, dass deren Abwesenheit die schlimmste Sache aller Zeiten sei, „als hätte man einen Welpen getötet“.

Hier seht ihr das ganze Video, ab 5:46 geht es um Fallout 76.

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Gab es auch Positives? Als Lead Artist fiel die riesige Map von Fallout 76 unter die Zuständigkeit von Purkeypile. Sie gehörte zum Launch zu den wenigen Aspekten des Spiels, die tatsächlich gelobt wurden. Spieler hätten gesagt: „Dieses Spiel ist mies und ich hasse es, aber das ist eine coole Map, das ist cooles Artwork.“ Bei dieser Erinnerung ist Stolz aus den Worten des Entwicklers herauszuhören.

Insgesamt sei die Erfahrung jedoch einer der Gründe gewesen, aus denen er nun lieber ein Indie-Entwickler sei: Egal, was er auch tue, er weiß, dass er das Internet wohl nie wieder so wütend machen wird, wie damals.

Wie steht es heute um Fallout 76? Auf Steam hat das MMO mittlerweile eine solide Wertung von insgesamt 75 % Empfehlungen bei fast 50.000 Bewertungen. Gerade erst im Dezember 2023 verkündete man bei Bethesda stolz, die Marke von 17 Millionen Spielern geknackt zu haben. Zudem verriet man, wie es 2024 mit Fallout 76 weitergehen soll. Man sei noch lange nicht fertig, so Bethesda.

Quelle(n):
  1. Noclip via YouTube

Das großartige Baldur’s Gate 3 leidet unter dem falschen Gefühl der Dringlichkeit

Das Rollenspiel Baldur’s Gate 3 begeistert viele Spieler 2023, aber wenn man ganz genau draufschaut, hat das meisterhafte Rollenspiel ein Problem im Erzählen, das dem Spielspaß entgegenwirkt und unter dem viele Rollenspiele leiden. Ein falsches Gefühl der Dringlichkeit.

Was ist das für ein Problem? Jeder Rollenspieler kennt es eigentlich:

  • Die Welt ist kurz vorm Abgrund, die Apokalypse steht unmittelbar bevor, in wenigen Tagen kommt die „Armee aus Eis-Zombies über die Mauer“/„hat der böse Zauberer die Weltherrschaft an sich gerissen“/„explodiert der Wurm in unserem Kopf und verwandelt uns in ein Tentakelmonster.“
  • Aber da ist dieses kleine Mädchen, deren Katze weggelaufen ist. Und außerdem ist da noch ein Kellergewölbe, in dem ja ein +1 Schwert des Mutes liegen könnte. Und eigentlich müsste man auch noch 500 Krokodile verprügeln, um sich die Lederrüstung zu basteln, die so cool aussieht.
  • Gerade Baldur’s Gate 3 leidet besonders unter dieser Diskrepanz zwischen dem, was die Story uns einredet, und dem, wie wir eigentlich spielen sollen und wollen. Das ist so eine Art ludo-narrative Diskrepanz.
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Baldur’s Gate 3 wurde umgerechnet 1.225 Jahre am ersten Release-Wochenende gezockt – Spannende Fakten und Zahlen

Jeder NPC will, dass wir uns beeilen und schiebt die reine Panik

Warum ist das bei Baldur’s Gate 3 so besonders krass? In den ersten Spielstunden macht Baldur’s Gate 3 dem Spieler in der Erzählperspektive unglaublich Druck: Denn man hat einen Parasiten im Hirn, der unweigerlich und eigentlich sofort, in wenigen Tagen, so sagt es das Spiel, dazu führen wird, dass man sich in einen Gedankenschinder verwandelt.

In den ersten Stunden wird man in Baldur’s Gate 3 ständig mit diesem Countdown konfrontiert. Jeder Gefährte, auf den man trifft, schiebt dieselbe Panik, will nur unbedingt dieses Ding loswerden.

In einer Diskussion auf reddit kommt diese Diskrepanz besonders zum Vorschein. Einige Gedanken daraus:

  • In der Story von Baldur’s Gate 3 wird regelmäßig impliziert, ein bestimmter Kampf oder das Spiel allgemein sind „zeit-sensibel“, müssen so schnell wie möglich abgeschlossen werden. Das soll für Spannung sorgen und Tempo ins Spielerlebnis bringen
  • In Wahrheit gibt es solche Limits – außer bei einigen Quests – jedoch kaum und das Rollenspiel lädt eigentlich zum gemächlichen Spiel ein, bei dem man alles erkundet. Denn das ist die Stärke von Baldur’s Gate 3, die unzähligen Nebenmissionen, die man auf verschiedene Arten lösen kann

Ein Spieler sagt: „Ich bin mir sicher, deshalb verpassen viele Spieler so viel in Akt 1, weil einem jeder einzelne Gefährte, den man rekrutiert, sagt: Wir müssen so schnell wie möglich eine Heilung bekommen! Jeder sagt einem, man müsse seinen Arsch hochkriegen und sich beeilen.“

Ein anderer Nutzer sagt: „Dieses falsche Gefühl der Dringlichkeit ist so eine Konstante in Rollenspielen, dass mein Hirn es einfach ausschließt wie einen Filter. Meine armen Gefährten waren sicher sehr verzweifelt, mit all diesen Parasiten in ihrem Kopf, und ich war so: „Wir laufen jetzt noch eine halbe Stunde durch die Wildnis und dann machen wir Feierabend.“

Was kann man dagegen tun? Offenbar ist eine alte Autorenweisheit von SF-Autor Douglas Adams die gesündeste Art, mit „Dringlichkeit in Rollenspiel umzugehen“: Ich liebe Deadlines, ich liebe das wuschende Geräusch, das sie machen, wenn sie an mir vorbeiziehen.

Mehr zum Spiel und Leuten, die es viel zu eilig haben:

Weltrekord: Speedrunner spielt Baldur’s Gate 3 in 4 Minuten durch, indem er Schattenherz in eine Kiste steckt

Quelle(n):
  1. 3djuegos

Destiny 2: Xur heute – Standort und Angebot am 29.12.

Während die Hüter in Destiny 2 die virtuellen Orte durchstreifen, erscheint eine vertraute, rätselhafte Figur an einem geheimen Ort. Xur, der mysteriöse Agent der Neun, ist wieder da, um euch mit exotischen Schätzen zu überraschen und das Jahr 2023 mit einem galaktischen Knall abzuschließen. MeinMMO sagt euch, was er im Angebot hat und wo ihr ihn findet.

Was ist diese Woche in Destiny passiert?

Für Bungie gab es am Ende des Jahres 2023 allerdings noch eine gute Botschaft: Destiny 2 wurde in der Steam-Rangliste “Die besten des Jahres 2023” zum dritten Mal in Folge als einer der Platinverkäufer der Plattform aufgeführt und landete damit in den Top 12 aller Spiele, wenn es um den Bruttoumsatz geht. Allerdings werden die zwölf Spiele in zufälliger Reihenfolge aufgelistet, so dass es schwierig ist, die Leistung im Jahresvergleich und den Umsatzrückgang von Bungie um 45 % in diesem Jahr zu beurteilen.

Wie episch Destiny 2 auch weiterhin ist, könnt ihr in diesem Trailer zur ersten Saga erleben:

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Destiny 2: Die epischsten Momente der Saga von Licht und Dunkelheit

Alle Infos zu Xur am 29. Dezember 2023 – PS4, PS5, PC, Xbox One und Xbox Series X|S

Wann kommt Xur? Er erscheint in Destiny 2 wöchentlich freitags um 18:00 Uhr und bleibt bis zum darauffolgenden Dienstag um 18:00 Uhr in der Spielwelt präsent. Während dieser Zeit können Hüter aus der ganzen Welt seinen Laden besuchen und exotische Gegenstände erwerben.

Wo befindet sich Xur? Das ist sein Lager fürs Wochenende

Die Position von Xur: Nach dem Reset um 18:00 Uhr geht die Suche los und die Spieler fliegen Xurs mögliche Standorte an. Die MeinMMO-Redaktion ist mit dabei und verrät euch, wo ihr suchen müsst.

Hier befindet sich Xur: Nessus, im Wächtergrab
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Xur ist auf Nessus, im Wächtergrab

Xurs Inventar vom 29.12. bis 02.01. – Alle Exotics auf einen Blick

Was hat Xur im Angebot? Xur bietet eine breite Auswahl an exotischen Ausrüstungsgegenständen und Waffen im Auftrag der Neun an, die er nur noch in Season 23 gegen Legendäre Bruchstücke an alle Hüter verkauft.

Sein Inventar ändert sich wöchentlich und ermöglicht insbesondere neuen Spielern, ihre Fähigkeiten durch den Einsatz von Exotics zu verbessern und sich schneller für die Herausforderungen in Destiny 2 zu rüsten.

Das ist Xurs Angebot

Xurs Angebot am letzten Wochenende im Jahr 2023

Waffe: Himmelsbrennereid – Scoutgewehr für 29 Legendäre Bruchstücke

Jäger: Orpheus-Rigg – Beinschutz für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +8
  • Belastbarkeit: +2
  • Erholung: +26
  • Disziplin: +9
  • Intellekt: +22
  • Stärke: +2
  • Gesamt: 69

Titan: Heiligfeuerherz – Brustschutz für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +12
  • Belastbarkeit: +12
  • Erholung: +10
  • Disziplin: +12
  • Intellekt: +10
  • Stärke: +12
  • Gesamt: 68

Warlock: Kontraversaler Halt – Armschutz für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +7
  • Belastbarkeit: +23
  • Erholung: +4
  • Disziplin: +14
  • Intellekt: +6
  • Stärke: +8
  • Gesamt: 62

Legendäres Rüstungs-Set: „Lichtvolk“-Set, mit einem guten Brustschutz für den Warlock

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Neben dem regulären Angebot verkauft Xur einzigartige Rolls für Exotics aus nicht mehr verfügbaren exotischen Missionen vergangener DLCs. Ihr könnt euch diese Waffen allerdings nur bei Xur kaufen, wenn ihr auch die passende Erweiterung besitzt.

Derzeit hat er eine Waffe im Angebot:

  • Die exotische Handfeuerwaffe „Falkenmond“ (Jenseits des Lichts-DLC) mit Mörderischer Wind.

Prüfungen von Osiris vom 29.12. bis 02.01. – Maps, Waffe und Infos

Die Trials fordern spielerisch alles von engagierten PvP-Spielern.

Welche Map ist diese Woche dran? In den Trials müssen sich die Hüter auf eine spezielle Map konzentrieren. Sie wechselt nicht und bleibt bis zum Weekly-Reset am 02. Januar um 18:00 Uhr aktiv.

Diese Map ist aktiv: Burnout
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Die Destiny 2 PvP-Karte “Burnout”

Das ist die Belohnung für einen makellosen Run: Jede Woche erwartet euch auch eine ganz spezielle Waffe auf dem Leuchtturm, die ihr für euren makellosen Lauf, also 7 Siege, als Meister-Version bekommt. Die Waffe könnt ihr euch bis zum kommenden Dienstag, dem 02. Januar 2024 um 18:00 Uhr, erspielen.

Als Belohnung gibt es stets eine Adept-Waffe, wenn ihr es mit eurem Ticket heil in den Leuchtturm geschafft habt.

Die Meister-Trials-Waffe dieser Woche ist: Unerwartete Rückkehr, eine Glefe
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Die Trials-Glefe “Unerwartete-Rückkehr”

Wann starten die Trials offiziell? Die Prüfungen von Osiris beginnen heute, am 292. Dezember 2023, um 18:00 Uhr und enden mit dem Weekly-Reset, am 02. Januar 2024, um 18:00 Uhr.

Fokussiert euch auf den Loot, den ihr wollt: Eure Prüfungsengramme könnt ihr übrigens beim 14. Heiligen gezielt auf eure Wunschwaffe fokussieren. Dazu gibt es Verbesserungsprismen und Aszendenten-Bruchstücke. Eure Belohnung erhöht sich weiter, sobald ihr einen vollständigen Pass habt – selbst wenn ihr ein oder zwei Trials-Matches verloren habt.


Das neue Jahr 2024 startet bald. Besonders für Destiny 2 wird es interessant, da die neue Erweiterung verschoben wurde, um den Loot-Shooter wieder auf den richtigen Kurs zu bringen. Ob Bungie die Wende schafft, wird man am 04. Juni 2024 erfahren: Destiny 2: Alles zum „Die Finale Form“-DLC von 2024 – Release, Neue Fähigkeiten, Gegner und Editionen

Neues MMORPG ist jetzt 11 Jahre in Entwicklung – Wo steht Camelot Unchained 2024?

Für viele MMORPG-Veteranen ist Dark Age of Camelot eines der besten PvP-MMORPGs aller Zeit. Daher war die Freude groß, als der Kopf hinterm Spiel, Marc Jacobs, 2013 ankündigte, einen Nachfolger zu bauen. Doch wo steht Camelot Unchained im Jahr 2024?

Was ist das für ein Projekt?

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Camelot Unchained – DragonCon-Trailer von 2016

Vage gute Neuigkeiten und eine neue Beta für 2024

Das sagen die Entwickler jetzt: Zur Jahreswende 2024 hat Camelot Unchained immer noch nicht wahnsinnig viel vorzuweisen, aber die Stimmung im Team und um das Spiel herum scheint wieder deutlich besser zu sein, als vor einigen Jahren.

Es gibt ein paar warme Worte zu Weihnachten:

„Spiele zu entwickeln ist eine Reise voller Wendungen und Änderungen und wenn ihr uns auf diesem wilden Ritt begleitet, danken wir euch aus der Tiefe unserer Herzen. Wir würden es gar nicht anders wollen.“

Das Studio CSE hat vor einem Jahr, Ende 2022, eine große Finanzspritze erhalten und jetzt sagt das Team: 2023 sei ein Jahr voller „aufregender Entwicklungen“ gewesen. Man freue sich darauf, die endlich mit den Spielern zu teilen.

Im Januar 2024 werde man ein neues Build für die „Beta 1 Backer“ bringen, und hier ein komplett neues User-Interface vorstellen (via camelotunchaiend).

Es heißt, dieses Interface sei auch eine starke Grundlage für 2024.

Mark Jacobs kündigt zudem persönlich „gute Neuigkeiten“ für 2024 an, wie genau die aussehen, verrät er aber nicht.

Der Kampf mit dem nagenden Zahn der Zeit

Das steckt dahinter: „Camelot Unchained“ ist insgesamt schon ein ernüchterndes Beispiel für „MMORPGs, die im Crowdfunding“ entstehen.

Jacobs und sein Team haben sich ein extrem ambitioniertes Projekt vorgenommen. Sie entwickeln eigene Systeme, eine eigene Engine und haben mit einer Vielzahl von Schwierigkeiten zu kämpfen. Darunter wie man neue Entwickler findet, die weit weg vom Schuss in die Provinz ziehen wollen, und wie man immer wieder neues Geld auftun will.

Nach 11 Jahren in der Entwicklung hat Camelot Unchained mittlerweile das Problem, dass alles, was bei der Vorstellung „frisch und cool“ aussah, mittlerweile veraltet wirkt.

Ich meine, wir haben auf MeinMMO vor SECHS Jahren von einer ersten Beta berichtet – es fühlt sich an, als ist das in einem anderen Universum passiert. Gab’s damals überhaupt schon Autos oder sind die Leute noch auf Pferden oder Dinosauriern zur Arbeit geritten?

Zwar hat man im letzten Jahr nichts groß Negatives über Camelot Unchained gehört, aber eigentlich hat man seit einem Jahr fast gar nichts vom Studio gehört: Nach der Finanzierungsrunde gab’s wohl eine Menge Arbeit intern zu verrichten.

Mal sehen, ob die angekündigten News und Updates 2024 wieder mehr Aufmerksamkeit auf das MMORPG lenken.

Im schlimmsten Fall könnte es Camelot Unchained wie Crowfall gehen – viel Hoffnung, eine lange Entwicklung, mit vielen Verzögerungen und zum Release wirkt das Spiel dann so veraltet, dass sich kaum wer dafür begeistert und es regelrecht verpufft.

Das wäre schon sehr schade für das ganze MMORPG-Genre, aber mit jedem Jahr scheint dieses Szenario wahrscheinlicher zu werden. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, was die Entwickler vorhaben, haben wir in diesem Artikel darüber berichtet. Neues PC-MMORPG sammelt 15 Millionen $ frisches Geld, verspricht Mittelalter-Schlachten mit 1.800 Spielern

Das MMORPG New World hat noch immer knapp 20.000 Spieler auf Steam: Kündigt Großes für 2024 an

Das MMORPG New World erlebte zum Ende von 2023 einen Aufschwung auf Steam: Im Oktober 2023 waren im Schnitt immer 37.000 Leute online – die Spielerzahl ist im Dezember wieder etwas gesunken. Dennoch ist das MMORPG von Amazon noch immer relevant. Was sagen die Entwickler zu 2024? Mit welchen neuen Inhalten können Spieler rechnen?

Wie haben sich die Spielerzahlen entwickelt?

  • Zum Release hatte New World fantastische Spielerzahlen auf Steam – zum Höhepunkt, im Oktober 2021 waren es 410.000 im Schnitt. Ein Großteil der Spieler war aber spätestens im Februar 2022 größtenteils wieder weg, dann startete mit Lost Ark das nächste MMORPG von Amazon.
  • Im November 2022 erreichte New World mit 67.000 durchschnittlichen wieder einen kurzfristigen Aufschwung, der rasch verblasste. 2023 war es dann lange ruhig, bis es im Oktober 2023 mit der neuen Erweiterung wieder nach oben ging und 37.400 Spieler erreicht.
  • Es gibt also pro Jahr immer wieder Phasen, wo das Spiel deutlich mehr Spieler hat als sonst – eigentlich ein gutes Zeichen für das Buy2Play-MMORPG.
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New World: Rise of the Angry Earth – Trailer zur Erweiterung

Große Pläne für PvE und PvP

Das sagt man für 2024: Kurz vor Weihnachten gab es ein YouTube-Video der Entwickler (via youtube). Der Chef Scott Lang sagte dort:

„Wir würden nichts mehr lieben als euch zu sagen: Hier ist alles, was wir für 2024 geplant haben. Aber das können wir jetzt einfach nicht machen. Aber ich kann euch sagen: Es wird viel. Ich kann euch nicht sagen, wie aufgeregt wir für 2024 sind. Okay, das habe ich euch jetzt gerade erzählt. Es kommt eine Menge 2024, aber wir können jetzt noch nicht ins Detail gehen.“

Machen sie PvE oder PvP was? Später im Video kam nochmal die Ansage, Spieler könnten „viele große Dinge erwarten, im PvE und PvP“. Man habe große Pläne fürs PvP 2024, doch auch eine Menge im PvE zu bieten, unter anderem Story-Telling und „Casual“-Aktivitäten.

Aber auch hier wollte der Chef, Scott Lang, nicht in Details gehen.

Was weiß man denn schon konkret für 2024 bei New World? Wie die Seite mmorpg.org weiß, ist schon einiges bekannt, was 2024 kommen wird:

  • Ein 10 Spieler-Trial
  • Neue Events (nicht nur saisonale)
  • Weitere Verbesserungen des Group-Finders
  • Cross World Expeditions

Mehr zu New World und was sich dort 2023 getan hat: Steam: Die neue Erweiterung von New World ist top für Neueinsteiger, aber nicht ideal für Veteranen

„Die beste Änderung seit Jahren“ – Escape from Tarkov nimmt drastische Veränderung vor und die Spieler lieben es

Escape from Tarkov erfüllte seinen Spielern mit dem jüngsten Update einen großen Wunsch und brachte eine Änderung, auf die sie schon lange warteten.

Um welche Veränderung geht es? In Escape from Tarkov (EFT) gab es am 27. Dezember 2023 mal wieder einen Wipe, der in regelmäßigen Abständen den gesamten Fortschritt aller Spieler zurücksetzt. Außerdem kam mit dem Wipe auch ein Update, das neue Inhalte und einige Veränderungen am Spiel brachte.

Untern diese Veränderungen war auch eine Überarbeitung des Rückstoßes in Escape from Tarkov. Der Rückstoß der einzelnen Waffen war Fans des Shooter schon länger ein Dorn im Auge. Diese sind jetzt umso glücklicher, dass Entwickler Battlestate Games endlich eine Veränderung vornahm.

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Escape from Tarkov Gameplay – Battle for Concordia

Was bewirkt die Rückstoß-Änderung? Auf der offiziellen Website von Escape from Tarkov hat Battlestate Games die Patch Notes des Updates 0.14.0.0 veröffentlicht. Dort werden auch die Veränderungen am Rückstoß aufgeführt (via escapefromtarkov.com).

In den Patch Notes steht:

  • „Die Rückstoßmechanik wurde verbessert, um sie für die Spieler realistischer und angenehmer zu machen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Verbesserung des Gefühls beim Schießen mit Halbautomatik und kurzen Feuerstößen gelegt.“
  • „Die neue Rückstoßmechanik umfasst jetzt eine Vielzahl flexibler Einstellungen, die eine Anpassung der Balance auf der Grundlage von Analysedaten und Spielerfeedback ermöglichen.“
  • „Alle Parameter des Waffenrückstoßes wurden neu ausbalanciert.“

„Das Rückstoß-Rework ist in jeder Hinsicht fantastisch“

Was sagen die Spieler zu der Änderungen? Die Spieler von Escape from Tarkov lieben die Änderung des Rückstoßes, denn viele waren mit dem alten System unzufrieden. Mehrere Spieler schreiben zudem, dass sie nach einer längeren Pause jetzt wieder zu EFT zurückkehren.

  • Sternanchor via Reddit: „Die Rückstoß-Änderung ist wirklich die beste und wichtigste Änderung, die sie seit Jahren vorgenommen haben.“
  • Illstate5161 via Reddit: „Das Rückstoß-Rework ist in jeder Hinsicht fantastisch. Waffen fühlen sich endlich wie Waffen an. […] Das ist absolut fantastisch.“
  • Embarrassed-Gas1373 via Reddit: „Ich bin ein großer BSG-Hater, aber dies ist eine ihrer besten Arbeiten. Das Warten hat sich wirklich gelohnt, ich kann es kaum erwarten, Leute zu sehen, die Waffen benutzen, die nicht bei jedem Raid gleich aussehen.“
  • Wet_Sauce via Reddit: „Ich bin sehr zufrieden mit den Änderungen. […] Das macht so viel Spaß!“

Einige Spieler schreiben zudem, dass sie nach einer längeren Pause jetzt wieder zu Escape from Tarkov zurückkehren werden:

  • New_to_warwick via Reddit: „Bitte behaltet den Rückstoß so bei. Ich bin ein Spieler aus dem Jahr 2018 mit über 14.000 Spielstunden und ich habe vor 3–4 Wipes aufgehört. Jedes Mal habe ich es wieder versucht, aber ich hatte das Gefühl, dass das Spiel sein ‘Tarkov’ verloren hat. Als ich diesen Wipe ausprobierte und den neuen Rückstoß in Aktion sah, dachte ich ‘das ist es, Tarkov ist zurück’.“

Generell lässt sich zusammenfassen, dass die Änderungen bei vielen EFT-Spielern sehr gut ankommt. Doch während der Extraction-Shooter Escape from Tarkov mit dem neuen Rückstoß einen wichtigen Sieg feierte und seinen Spielern einen Wunsch erfüllte, kämpft EFT: Arena weiterhin mit Problemen.

Kurz nach Release gab es sogar eine Möglichkeit, den Spawn schon vor dem Start einer Runde zu verlassen: Escape from Tarkov: Arena: Spieler finden Weg, um den Spawn schon vor dem Start einer Runde zu verlassen

Elon Musk versprach Mitarbeitern angeblich Boni, die er nie zahlte – Nun hat ihn ein Ex-Angestellter verklagt

Ein ehemaliger Manager hat das Unternehmen X (vormals Twitter) von Elon Musk verklagt, weil er seine Bonuszahlungen nicht erhalten hat, und bekam recht. Musk schuldet ihm eine Summe in Millionenhöhe.

Warum wurde geklagt? Bereits vor der Twitter-Übernahme durch Elon Musk wurde die Auszahlung der Jahres-Boni von Mitarbeitern an bestimmte Unternehmensziele geknüpft. Musk soll diese Regelung mündlich erneut bestätigt haben: Er habe den Angestellten 50 % ihrer Ziel-Boni aus 2022 zugesichert, heißt es.

Die Mitarbeiter von X (ehemals Twitter) erreichten die Ziele, doch erhielten nie ihre Bonuszahlungen. Nun klagte ein ehemaliger Manager, Mark Schobinger, gegen das Unternehmen, und bekam recht.

Elon Musk spielt in seiner Freizeit gerne Diablo 4, wir haben die Entwickler des Spiels über die Zukunft befragt.

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BlizzCon 2023: Diablo 4 Chefs sprechen mit uns über die Entwicklung und Zukunft des Spiels

Musk verliert vor Gericht – muss Millionen zahlen

Bei MeinMMO liegt unsere Expertise im Bereich Gaming. Wir sind keine Rechts-Experten. Die originale Verordnung des Richters könnt ihr hier finden.

Warum wollte das Unternehmen nicht zahlen? Das Unternehmen Twitter berief sich in seiner Verteidigung vor Gericht auf den Umstand, dass die Vereinbarung nur mündlich getroffen wurde. Damit sei, laut texanischen Recht, kein rechtsgültiger Vertrag zustande gekommen. 

Mit diesem juristischen Kniff versuchten die Anwälte des Unternehmens, die Verhandlung vor Gericht doch noch zu gewinnen. Der Richter entschied sich jedoch dafür, kalifornisches Recht gelten zu lassen, weil der Hauptsitz des Unternehmens im Silicon Valley liegt. Im kalifornischen Recht sind mündliche Verträge möglich.

Der Richte entschied sich deshalb, dem Manager Schobinger recht zu geben und urteilte gegen X (ehemals Twitter).

Wie viel Geld muss bezahlt werden? Eine genaue Summe ist nicht bekannt, es soll sich aber um eine Millionensumme handeln. Der ehemalige Mitarbeiter muss nun von X entschädigt werden.

Das Unternehmen äußerte sich weder zum Prozess noch zur Niederlage. Seit der Übernahme des Unternehmens durch Musk wurde die Presseabteilung aufgelöst. Erst vor Kurzem verlor Musk 800 Millionen Euro an Fördergeldern.

Pokémon GO: Trick für 100 % Fangchance klappt nicht bei diesen Pokémon

Wie die Community herausfand, gibt es in Pokémon GO einen Trick für eine Fangchance von 100 %. Neue Erkenntnisse zeigen, dass dieser Trick nicht bei allen Pokémon funktioniert.

Um welchen Trick geht es? In Pokémon GO gibt es ein besonderes Feature, welches aus den Spielen der Hauptreihe bekannt ist. Obwohl dieser sogenannte „Schnäppchenfang“, im Englischen „Critical Catch“ bereits seit vielen Jahren im Spiel integriert ist, gab es bislang nur wenige Erkenntnisse dazu.

Wie funktioniert der Trick? Während dieser in den Hauptspielen zufällig ausgelöst wird, stellte ein Trainer auf Reddit kürzlich seine Methode vor, um den Schnäppchenfang garantiert auszulösen. Hierzu müsst ihr ein Pokémon im richtigen Moment mit einem Pokéball treffen.

Mehr Informationen hierzu findet ihr im Artikel zum Schnäppchenfang, einem der coolsten Features, das kaum jemand kennt.

Seit der Entdeckung des Spielers ist die Community fleißig dabei, die Details des Features zu erkunden. Hierbei haben fleißige Trainer auf Reddit nun herausgefunden, bei welchen Pokémon der Schnäppchenfang leider nicht aktiviert ist.

Den Reddit-Beitrag dazu seht ihr hier:

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Schnäppchenfang funktioniert nicht bei allen Pokémon

Bei welchen Pokémon funktioniert der Trick nicht? Wie die Community herausfand, funktioniert der Schnäppchenfang nicht bei Pokémon, welche ihr nach einem Raid fangen könnt. Bei wilden Pokémon hingegen wurde der Trick von der Community bisher erfolgreich getestet und bestätigt.

Funktioniert der Schnäppchenfang bei den Galar-Vögeln? Bisher gibt es noch keine Garantie, ob der Trick mit den seltenen, legendären Galar-Vögeln funktioniert. Es ist davon auszugehen, da es sich hierbei nicht um Raid-Pokémon handelt, sondern um wilde, wenn auch seltene und legendäre Pokémon. Vor allem bei den drei Galar-Vögeln würde der Trick einen großen Mehrwert bieten, da diese sehr selten und schwer zu fangen sind.

Funktioniert der Schnäppchenfang bei legendären Pokémon aus der Kampfliga? Es gibt bisher auch noch keine abschließende Erkenntnis darüber, ob der Trick bei legendären Pokémon funktioniert, die ihr in der Kampfliga als Belohnung erhalten könnt. Da ihr für diese jedoch keine gesonderten Pokébälle wie bei Raids einsetzen müsst und diese Pokémon zudem nicht fliehen können, ist der Trick hier wohl auch nicht von der größten Bedeutung.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr den Schnäppchenfang bereits probiert? Schreibt es gerne in die Kommentare. Schaut auch für die letzten Tage des Monats noch bei den Events im Dezember in Pokémon GO vorbei.

27-jähriger Profi in LoL erklärt, dass er lange nicht er selbst sein konnte

Der 27-jährige Franzose Jérémy „Eika“ Valdenaire hat sich am 27.12. als homosexuell geoutet. Er ist Profi in League of Legends. Das sei ein beängstigender Schritt, sagt er, denn im E-Sport von LoL hört man noch immer schwulenfeindliche Sprüche – aber genau deshalb empfindet er den Schritt nun auch als notwendig.

Wer ist Eika?

  • Eika ist ein Veteran der französischen Szene in League of Legends, der seit 2014 für gleich 12 Teams gespielt hat.
  • Er war auch 2 Monate auf Schalke und trat 2019/2020 für Immortals, ein US-Team, in der LCS an.
  • Aktuell spielt er in der Midlane für die neu gegründeten „Gentle Mates“, ein Team in der starken französischen Liga LFL. Der große Twitch-Streamer Gotaga gehört zu den Besitzern des Teams.

Regionale E-Sport-Teams erleben in LoL einen Aufschwung. In Deutschland ist Eintracht Spandau hier Vorreiter:

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Alles, was ihr zu dem LoL-Team Eintracht Spandau wissen müsst – in 4 Minuten

„Es fühlt sich wie ein Sieg über mich selbst an“

Das ist sein Outing: Einen Tag nach Weihnachten, am 27.12., schrieb Eika auf Twitter, er möchte sich als schwuler Mann zu erkennen geben. Als Profi-Spieler sei es etwas beängstigend, die Person zu sein, die man nun mal ist, weil man immer noch schwulenfeindliche Sprüche höre.

Aber deshalb schreibe er das auch: Er tut das für sich und für all die Leute, die sich darin wiedererkennen. Er sagt: Seid bitte nicht so hart zu euch selbst.

Wenn man das Gefühl hat, Leute belügen zu müssen und denke, man müsse auf das Gefühl verzichten, glücklich und man selbst zu sein, dann werde sich das negativ auf das Privatleben und die sportliche Leistung auswirken.

Der 27-Jährige sagt, es sei zwar naiv, zu glauben, nur weil er sich oute, verschwänden jetzt alle negativen Gedanken, die in seinem Kopf kreisen, aber es sei ein Schritt in die richtige Richtung. Er fühle sich gerade, als habe er einen Kampf gegen sich selbst gewonnen. Es habe lange gedauert, bis er sich so akzeptiert habe, wie er nun mal sei.

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„Respekt“ und „Mut“ sind die dominanten Begriffe in den Kommentaren

Wie sind die Reaktionen? Der Post auf Twitter schlägt hohe Wellen: Er wurde mittlerweile 2,1 Millionen Mal angezeigt, hat fast 20.000 Likes, 2.000 Retweets und 1.220 Kommentare.

Die Kommentare sind respektvoll und drücken Unterstützung aus: Man kann zwischen den Zeilen herauslesen, dass jedem klar ist, was für einen Mut es erfordert, sich in der kompetitiven Szene von LoL zu outen, wo man so manchen geschmacklosen Spruch aus der vermeintlichen Anonymität von Social Media zu hören bekommen wird.

Die beiden Schlüsselwörter in den Kommentaren sind „Respekt“, aber auch „Mut“. Viele posten ein Herz.

2022 hatte sich Biofrost, ein berühmter und sehr erfolgreicher US-Profi, geoutet:

LoL: 4-facher Meister outet sich – „In fast jedem Team hab ich schwulenfeindliche Sachen gehört“

Ein Film auf Netflix zeigt mir, wie bescheuert eines meiner liebsten Spiele auf Steam eigentlich ist

Unser Autor Schuhmann hat auf Netflix aus Versehen den falschen Film gesehen: „Dynasty Warriors“ aus dem Jahr 2021 ruiniert ihm ein wenig seine Erinnerung an „Total War: Romance of the Three Kingdoms“, eines seiner liebsten Spiele auf Steam.

Was ist das für ein Film?

  • Dynasty Warriors spielt im antiken China, zur Zeit der Drei Reiche – genau wie deutlich bessere Filme, etwa „Red Cliff“ von John Woo. „Three Kingdoms“ ist sozusagen der „Trojanische Krieg“ der Chinesen: Eine epische Epoche voller Helden, die teils historisch und teils fiktiv ist. Die Epoche wurde in vielen Videospiel-Reihen verarbeitet.
  • Dynasty Warriors stammt aus dem Jahr 2021, dauert knapp 2 Stunden und hat einen IMDB-Score von 4,8 – eine Bewertung, die noch ziemlich gnädig ist. Der Film ist auf Netflix ziemlich mies auf Englisch synchronisiert und wirkt wie ein überdrehter Mix aus Historien-Drama, Martial Arts und Fantasy.
  • Im Kern ist es ein „Martial Arts“-Film, bei dem chinesische Herren mit einem Hieb 50 Leute auf einmal durch die Luft fliegen lassen und killen. In den „ruhigeren Szenen“ sieht man Tyrannen tyrannische Dinge tun, während im Hintergrund Leute, die später sicher noch wichtig werden, sich den Spitzbart reiben und ihre Rache planen.
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Die Verfilmung zu Dynasty Warriors zeigt actionreiche Kämpfe im Trailer

Das, was man im Spiel schon zig Mal gemacht hat, einmal auf Netflix sehen

Was hat mich so irritiert? Die Welt von „Romance of the Three Kingdoms” wird in vielen Videospielen verarbeitet: In Dynasty Warriors, Dynasty Tactics, Romance of the Three Kingdoms und, in der westlichen Variante, in Total War: Romance of the Three Kingdoms.

Weil es bei diesen Spielen einige Perlen gibt und chinesische Strategiespiele einen besonderen Reiz ausmachen, habe ich schon viel Zeit in diesen Universen verbracht.

Zombies und Helden im alten China

Jedes der Spiele, die ich gespielt habe, fängt gleich an: Man muss einen „Aufstand des normalen Volks“ niederschlagen: Schreiner, Tischler, Fischer, die sich gelbe Turbane aufgesetzt haben und gegen die chaotische Regierung rebellieren. Das ist das Tutorial in jedem dieser Spiele. Dabei lassen die Spiele durchblicken, dass der Anführer der gelben Turbane, ein Typ namens Zhang Jiao, eine Art mythische Aura verströmt – irgendwas Taoistisches.

Gut, im Film „Dynasty Warriors“ ist der Anführer der Gelben Turbane eine Art Voodoo-Priester, der mit „weißer Geistermagie“ seine gefallenen Soldaten wie Zombies wieder aufstehen lässt.

Dann treten auch schon die Helden der Reihe auf: Die mythisch verehrten Liu Bei (Terence Hill), Zhang Fei (Bud Spencer), Guan Yu (so eine Art Mega Superheld) reiten ein und werden mit epischer Musik vorgestellt. Von denen kann jeder mit einem Schlag mindestens mal 50 „Normalos“ wegfetzen.

Der „Hauptfeind“ in den ersten Kapiteln von Romane of the Three Kingdoms tritt dann auch schon auf: Dong Zhou. Im Film ist da ein untersetzter, älterer Herr, der auf einem Pferd reitet, während 50 Zombies an ihm kleben. Und der – einfach weil er’s kann – sehr tyrannische Tyrannen-Sachen macht und sagt. In den ersten Minuten seiner Screentime reitet er mit 50 gelben Zombies am Pferd durch die Gegend, benimmt sich wie ein Arsch zu seinen Rettern, schüchtert einen Raum voller Beamte ein und bringt irgendwie einen jungen Kaiser zum Weinen. Tatsächlich entspricht der Teil so ziemlich mein Bild, das ich immer von ihm hatte.

Film hat mir meine Erinnerung an Heldentaten an ein Spiel auf Steam vermiest

Warum hat es mir mein Spiel vermisst? Ich spiele seit fast 20 Jahren die „Total War“-Games von Creative Assembly. Das fing mit Rom an, ging dann übers Mittelalter bis in die Fantasy Welten von Warhammer: Normalerweise muss man hier einigermaßen vernünftig planen, sehen, dass die eigene Kavallerie nicht in Speere läuft, sondern die gegnerischen Bogenschützen erwischt.

Ein Spiel der Serie basiert aber auf den „Three Kingdoms“ und hier steuert man die epischen Helden selbst, die auch im Film zu sehen sind und ich muss gestehen: Ich neige dazu, Total War: Three Kingdoms sehr schlampig zu spielen. Denn die Heldenfiguren dort sind so unfassbar stark, dass es oft reicht, auf alle Strategie zu verzichten und nur den einen Helden loszuschicken, der dann im Alleingang 50 Gegner mit einem Hieb seines Speeres killt.

Total-War-THREE-KINGDOMS

Ich hab große heldenhafte Erinnerungen daran, wie ich – wegen mieser Planung – mit einem Helden und einer winzigen Schar von Soldaten ganze Armeen des Gegners ausgelöscht habe, indem ich den Helden immer wieder zurückgezogen habe, um ihn dann im Sturmangriff in die Gegner zu jagen.

Als ich aber auf Netflix gesehen habe, wie total bescheuert und unrealistisch dieses „Mittelalter Chinese mit Speer lässt 50 Gegner durch die Luft fliegen“ in bewegten Bildern aussieht, bin ich doch etwas ins Grübeln gekommen.

Vielleicht sollte ich mir doch mehr Mühe bei der Planung der Schlachten geben.

Nach der Serie Vikings bekam ich übrigens extrem Lust auf „Crusader Kings 3“ – das hat besser funktioniert:

Steam: Ich begann als einsamer Wikinger – 400 Jahre später hab ich halb Europa, 12.300 Nachkommen und ein Problem

Ex-Teilnehmer von 7 vs. Wild geht mit neuem Projekt viral – Meinecke meint, es war seine Idee

Fritz Meinecke (34) ist richtig sauer, denn ein Ex-Teilnehmer von 7 vs. Wild soll ihm sein Projekt gestohlen haben und geht damit jetzt auch noch viral auf YouTube. Doch dieser sagt, es war von Anfang an seine Idee.

Um welches Format geht es? Aktuell läuft auf YouTube das Format „Catch Me“ von „7 vs. Wild“-Teilnehmer Otto „OttoBulletproof“ Karasch und Outdoor-Profi „DerSebo“. Die Videos dazu gehen auf YouTube viral und konnten schon ca. 800.000 und 500.000 Aufrufe (Stand 29.12.2023) erzielen.

Die Idee ist, dass die zwei Outdoorprofis mitten im Nirgendwo mit einer Karte ausgesetzt werden und einen gewissen Punkt erreichen müssen. Dabei werden sie von Ex-Polizisten und Ex-Soldaten verfolgt, denen sie entkommen müssen.

Die Flüchtigen erhalten keine besondere Ausrüstung, ihre Sucher jedoch sind mit modernster Technik, wie Nachtsichtgeräten, ausgestattet. Die Sucher dürfen sich auch per Auto fortbewegen. Um die Serie spannend zu halten, gibt es einen Game-Master, der für Tipps sorgt und etwas Chaos in die Sache bringt.

Die erste Folge des „Catch Me“-Formats könnt ihr hier sehen.

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Fritz Meinecke ist sauer, weil er sein Projekt geklaut sieht

Was stört Fritz Meinecke? Fritz Meinecke behauptet, das „Catch Me“-Projekt, entwickelt haben. Dies sei zusammen mit den 7 vs. Wild Mitgründern Max und Johannes passiert. Auf Instagram beantwortet er eine Frage, ob er denn auf das Format reagieren werde und wirkt dabei ziemlich missgelaunt.

Die beiden Outdoor-Experten hätten als Flüchtige oder Sucher eine Rolle im Format gespielt. Zum Projekt soll es bereits mehrere Meetings gegeben haben, bei denen Dokumente entstanden seien sollen, die die Ideen zum Projekt festhalten.

Wegen des Angriffskriegs von Russland auf die Ukraine habe sich das Team entschieden, die Durchführung des Projekts auf Eis zu legen. Ohne weitere Absprache sollen nun OttoBulletproof und DerSebo das Projekt ohne den „7 vs. Wild“-Gründer produziert haben. 

Meinecke schreibt weiter: „Bin kein Freund von solchen Verhaltensweisen. Ich liebe Ehrgeiz und Leute, die durchziehen, aber die Frage ist, ob du auf deinem Weg über Leichen gehen möchtest oder nicht. Das muss jeder für sich entscheiden.“

Das vollständige Statement könnt ihr auf Reddit finden, da die Instagram-Story bereits abgelaufen ist.

Bei Fritz Meineckes Format, 7 vs. Wild, schlägt sich ein Teilnehmer besonders gut. Wir haben euch Jens „Knossi“ Knossalla genauer vorgestellt.

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Vom Zeugenstand bei Barbara Salesch zum König von Twitch – Karriere und Leben von Knossi

OttoBulletproof: „Die Idee zum Projekt, kam von mir.“

Was sagt OttoBulletproof zu der Sache? Der Survival-Experte ist klar der Überzeugung, dass er die Idee zum Format hatte. Das will der 7 vs. Wild Ex-Teilnehmer mit E-Mail-Verläufen zwischen ihm und Fritz Meinecke belegen.

In dem E-Mail-Verlauf ist zu erkennen, dass Fritz Meinecke nach Ideen für gemeinsamen Videos fragte und Otto dann mit einer Idee, die dem „Catch Me“-Format ähnelt, auf Fritz Meinecke antwortete. Der E-Mail-Kontakt fand wohl am 17.12.2021 statt, ist also über zwei Jahre her.

Die Idee sei an den „Combat Survival“-Lehrgang angelehnt, den OttoBulletproof bei seiner Ausbildung bei der Bundeswehr durchlaufen haben soll. 

In einem Statement auf Instagram sagt der Outdoor-YouTuber wörtlich:

Die Idee von diesem Projekt, oder zu diesem Projekt, kam von mir. Was im Anschluss passiert (ist): Wir haben Max und Johannes aus dem Team von Fritz mit ins Boot geholt, die kennt ihr natürlich alle von 7 vs. Wild, und die haben sich dann mit mir und mit dem Sebo in die Detailplanung, oder an die Detailplanung gesetzt, um sozusagen, dann das Ding, filmreif zu machen.

OttoBulletproof in seiner Instagram-Story

Wer hat nun recht? Das lässt sich nicht eindeutig beantworten. Während OttoBulletproof wohl die Idee zum Projekt hatte, haben die „7 vs. Wild“-Mitgründer Max und Johannes diese wohl im Auftrag von Fritz Meinecke ausgebaut.

OttoBulletproof sagt in seinem Statement auf Instagram selbst, die Idee sei von Max und Johannes „filmreif“ gemacht worden. Meinecke fühlt sich offenbar übergangen, weil das Projekt nun ohne ihn stattfindet und wohl auch keine Rücksprache mehr mit ihm gehalten wurde.

Schreibt uns eure Meinung dazu, wer hier im Recht ist, doch gerne in die Kommentare. Dass Fritz Meinecke kein Blatt vor den Mund nimmt, hat er bereits häufiger unter Beweis gestellt, zuletzt hier, als er die 7 vs. Wild Produktionsfirma scharf kritisierte.

Ehemaliger Mitarbeiter berichtet, wie es war, nach 6 Jahren bei Blizzard einen „normalen Job“ zu haben

Jason Hall ist ein ehemaliger Blizzard-Mitarbeiter, der auf Twitch von seinen Erfahrungen in der Spiele-Industrie berichtet. Dabei kritisiert er offen die harten Arbeitsbedingungen.

Was ist das für ein Mitarbeiter? Jason Hall ist ein Spiele-Entwickler, der bis 2016 bei Blizzard arbeitete und mittlerweile sein eigenes Indie-Studio führt. Zusätzlich spricht er auf Twitch über seine Erfahrungen in der Spiele-Industrie und äußert sich dabei durchaus kritisch.

So beschrieb er die Arbeit am RTS-Liebling StarCraft 2: Wings of Liberty in einem Stream als „ganz fürchterliche Zeit.“ Mitarbeiter hätten 2 Jahre lang Überstunden gemacht, 6 Tage die Woche gearbeitet, sogar Ehen seien daran zerbrochen. Am Ende hätte das Spiel dennoch weniger eingenommen, als ein einziges Mount in WoW.

In einem neuen Clip spricht Hall nun darüber, wie es war, nach der Arbeit bei Blizzard einen – vergleichsweise – normalen Job zu haben.

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BlizzCon 2023: Diablo 4 Chefs sprechen mit uns über die Entwicklung und Zukunft des Spiels

„Einer der besten Bosse, die ich je hatte“

Wie erlebte er die Arbeit? Laut seinem Lebenslauf auf LinkedIn arbeitete Hall nach seiner Zeit bei Blizzard für 8 Monate als „Automation Engineer“ bei Amazon Games. Wie der Entwickler im Stream verrät, habe er dort jedoch das Gefühl gehabt, nicht voranzukommen.

Hall erzählt, er sei in seinem ersten Monat bei Amazon Games zu seinem Chef gegangen und habe ihm gesagt: „Ich habe nicht das Gefühl, besonders gute Arbeit zu leisten. Ich habe das Gefühl, dass ich nichts erreiche.“

Sein Chef, selbst ein ehemaliger Blizzard-Mitarbeiter, habe das Problem sofort erkannt und ihm erklärt: Das, was er jetzt empfinde, sei das Resultat daraus, so lange überarbeitet gewesen zu sein. Er habe jetzt einen „normalen Job mit normalen Stunden“, doch dieser normale Rhythmus fühle sich im Vergleich wie Stillstand an.

Den entsprechenden Ausschnitt könnt ihr hier sehen:

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Welche Lösung hatte der Chef? Wie Hall berichtet, gab ihm sein Chef erstmal den restlichen Tag, einen Donnerstag, sowie den folgenden Freitag frei. Er habe sich das verlängerte Wochenende genommen und sich danach tatsächlich besser gefühlt. „Einer der besten Bosse, die ich jemals hatte“, sagt der Entwickler rückblickend.

Wie geht es Hall inzwischen? In einem weiteren Ausschnitt aus dem Stream verrät Hall, dass er heute viel weniger Geld verdient, als mit seinen früheren Jobs. Dafür sei er jedoch auch viel zufriedener. Für den Entwickler ist Geld egal, solange er seine Rechnungen zahlen kann, wie er erklärt: Am Ende des Tages sei das „alles derselbe Hamburger.“

Inzwischen ist Hall sein eigener Chef und kann sich seine Zeit vermutlich selbst einteilen. Doch gerade die Arbeit auf Twitch verleitet viele Content Creator regelrecht zur Selbstausbeutung, da sie das Gefühl haben, ständig auf Sendung sein zu müssen. So entstehen teils lange Streaming-Marathons.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels hatten wir einen TikTok-Clip eingebettet, der von einem Reposter-Bot-Account online gestellt wurde. Wir haben dies korrigiert und verlinken nun auf den offziziellen TikTok-Account von PirateSoftware.

WoW: 90.000 sehen ein Duell über 59 Sekunden auf Twitch, bei dem 2 Spieler alles riskieren

Bei World of Warcraft gibt es aktuell einen besonderen Reiz: In WoW Classic laufen die Hardcore-Server. Wer hier stirbt, verliert seinen Charakter und damit das Ergebnis von Stunden seines Lebens. Kaum zu glauben, aber Spieler riskieren sogar Duelle auf Leben und Tod.

Was ist der Reiz dieser Duelle?

  • In WoW haben Duelle normalerweise keinerlei Konsequenz: Wer verliert, steht wieder auf und hat nichts verloren, vielleicht bis auf ein bisschen Stolz.
  • Ein Duell auf einem Hardcore-Server endet aber mit dem endgültigen Tod eines Charakters. Diese Duelle nennt man Mak’gora.
  • Zu so einem Duell kam es jetzt zwischen dem Twitch-Streamer „Xaryu“, der einen Krieger spielt, und einer Magierin.
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WoW Classic: Die Hardcore-Server sind da!

Krieger hat gegen Magier eigentlich kaum eine Chance

Das war das Besondere an dem Duell: Normalerweise sollte ein Krieger gegen einen Magier kaum eine Chance haben. Der Magier hat alle Vorteile auf seiner Seite, kann sich weg blinzeln, den Krieger einfrieren und verlangsamen, mit einem Eisblock zusätzlich Zeit gewinnen.

Beide Spieler verfolgen dabei klare Absichten:

  • Der Magier will möglichst weit vom Krieger weg sein und ihn ständig in irgendeiner Form kontrollieren, ihn zum Schaf verwandeln, verlangsamen, an Ort und Stelle festfrieren
  • Der Krieger hingegen will nur unbedingt an den Magier herankommen, ihn anstürmen, seine Zauber unterbrechen und ihm die Kehle aufschlitzen
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Was ist das Besondere an dem Duell? Beide Spieler riskieren hier ihren Level-57-Charakter und eigentlich, von der Ausgangsposition her, müsste der Krieger, aus dessen Perspektive wir das Duell sehen, chancenlos sein.

Doch unter den frenetischen Anfeuerungs-Rufen der Fans im Twitch-Chat gelingt es dem Streamer tatsächlich zu siegen und die Freude ist groß.

Der brüllt am Ende nur: „Was hab ich grade gemacht? Ich hab es geschafft. Ich hab einen Magier besiegt.“

Xaryu gehört zur GIlde “Onlyfangs” auf Ragnaros:

WoW bricht auf Twitch um 51 % ein, weil das coolste Projekt pausieren muss – Das steckt dahinter

Quelle(n):
  1. sportskeeda

Pokémon GO: Sammelt jetzt dieses Pokémon, wenn ihr Sternenstaub benötigt

In Pokémon GO gibt es aktuell wieder ein Pokémon, mit dem ihr richtig gut Sternenstaub farmen könnt. Um welches Pokémon es sich handelt, erfahrt ihr hier.

Worum geht es? In Pokémon GO gibt es für das Fangen von Pokémon Sternenstaub. Die Menge liegt grundsätzlich bei 100 Sternenstaub pro Fang. In bestimmten Events oder Jahreszeiten kann diese Menge jedoch verändert und erhöht sein.

Um welches Pokémon handelt es sich? Aktuell wurde der Sternenstaub für das Fangen von Muschas stark erhöht. So bekommt ihr bei einem erfolgreichen Fang aktuell 1.000 Sternenstaub. Habt ihr im aktuellen Winter-Feiertage-Event zu Beginn den Sternenstaub-Bonus gewählt, erhaltet ihr sogar 2.000 Sternenstaub für ein Muschas.

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Pokémon GO zeigt die neue Jahreszeit „Zeitlose Reisen“ im Trailer

Bis zu 3.750 Sternenstaub für einen einzigen Fang

Wie kann ich noch mehr Sternenstaub für den Fang erhalten? Unter Einsatz eines Items und mit etwas Glück, was das Wetter betrifft, könnt ihr die erhaltene Menge an Sternenstaub sogar noch weiter erhöhen. Die folgende Auflistung zeigt euch, wie viel Sternenstaub ihr maximal beim Fang eines Muschas ergattern könnt.

  • Muschas-Fang: 1.000 Sternenstaub
  • Inklusive Event-Bonus: 2.000 Sternenstaub
  • Event-Bonus + aktiviertes Sternenstück: 3.000 Sternenstaub
  • Event-Bonus + aktiviertes Sternenstück + Wetterboost: 3.750 Sternenstaub

Ihr könnt also maximal 3.750 Sternenstaub mit nur einem einzigen Muschas erhalten. Ihr solltet also, wenn ihr aktuell Sternenstaub benötigt, eure Augen offenhalten und Muschas fangen, wenn ihr es seht. Um das Fangen zu erleichtern, könnt ihr den kürzlich von der Community entdeckten Schnäppchenfang in Pokémon GO probieren.

Wie kann ich mehr Muschas begegnen? Wenn ihr die Chance, wilden Pokémon zu begegnen, erhöhen wollt, könnt ihr mit Items nachhelfen. Hierbei könnt ihr mit einem Rauch die Anzahl der Pokémon, die euch vor allem unterwegs begegnen, erhöhen. Auch könnt ihr an PokéStops ein Lockmodul aktivieren, um hier mehr wilde Pokémon anzulocken. Dadurch können euch natürlich auch mehr Muschas begegnen.

Vielleicht habt ihr ja sogar Glück und entdeckt in eurer Nähe ein Muschas-Nest. Ein Nest ist ein Ort, an dem eine bestimmte Pokémon-Art vermehrt auftaucht. Das wäre der ideale Ort, um in kurzer Zeit eine nette Menge an Sternenstaub zu sammeln.

Wie sieht es bei euch aus? Benötigt ihr noch Sternenstaub, oder habt ihr bereits alle Pokémon hochgelevelt, die ihr für eure Raid- und Kampfliga-Teams benötigt? Eine Übersicht über die Events in Pokémon GO im Dezember für die letzten Tage des Jahres findet ihr auch bei uns.

Twitch-Streamer erklärt, warum ein vermeintlicher Urlaub eigentlich die stressigste Zeit des Jahres ist

Der Twitch-Streamer LetsHugo möchte Anfang Januar mal in den Urlaub, doch seine Community denkt, er mache ständig Urlaub. Der Twitch-Streamer ist anderer Meinung und sagt, sein Chat hätte keine Ahnung, was Urlaub ist und was nicht, eine Reise sei die stressigste Zeit des Jahres gewesen.

Wie kam es zu der Situation? Kurz nach Start seines Streams, sprach der Twitch-Streamer LetsHugo über seinen anstehenden Urlaub. Anfang Januar möchte der Influencer für einige Tage vereisen, und wies deshalb seine Zuschauer darauf hin, dass er in dieser Zeit nur verkürzt, für 1–2 Stunden täglich, streamen werde.

Daraufhin, wunderten sich einige Zuschauer im Chat, dass LetsHugo schon wieder in den Urlaub fahren würde. In diesem Moment verlor der Streamer die Fassung und rief: „Euer Problem ist, ihr checkt nicht, was Urlaub ist und was nicht.“

Um LetsHugo besser kennenzulernen, haben wir euch ein Video zu ihm erstellt.

Video starten
Er hat die Schule abgebrochen, weil ihm das Streamen wichtiger war – Der Erfolg von LetsHugo

Nicht jede Reise ist ein Urlaub

Warum soll ein Urlaub die stressigste Zeit des Jahres gewesen sein? Der letzte richtige Urlaub des Streamers soll wohl im August in Barcelona gewesen sein. Seit dem war er nur noch beruflich als Content Creator unterwegs. Vor allem die Japanreise hat dem Streamer wohl gut zugesetzt: 

Japan war alles, aber kein Urlaub. Japan war das Schlimmste dieses Jahr, vom Stress und alles her.

LetsHugo in seinem Stream

Der LetsHugo reiste für Content nach Japan, um von dort an verschiedenen Orten „In-Real-Life“-Streams zu machen. Auch sein Reise-Video nach Tokio hat heute über 350.000 Aufrufe auf YouTube erzielt. Die Reise galt also nicht wie von den Zuschauern angenommen einem Urlaub, sondern war beruflicher Natur.

Was ist mit den anderen Reisen? Der Twitch-Streamer war vor kurzem auch in Österreich, wie er selbst im Stream sagt. Auch wenn er den genauen Grund für seine Reise nicht nennt, betont er, dass es sich hierbei nicht um einen Urlaub gehandelt habe. 

Österreich war alles, aber kein Urlaub.

LetsHugo in seinem Stream

Hier könnt ihr den Streamausschnitt sehen:

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Warum reisen Influencer viel, machen aber wenig Urlaub? Egal ob Streamer, YouTuber oder Instagrammer, Influencer leben von den von ihnen erstellten Inhalten. Die Möglichkeiten von daheim aus, interessante Inhalte zu erstellen, ist jedoch begränzt. Andere Länder und Kulturen sind spannend und lassen sich gut der eigenen Zuschauerschaft zeigen. 

Als Selbstständige verdienen viele Influencer zudem nur Geld, wenn sie auch arbeiten. Deshalb sind Urlaubsreisen immer auch verlockend, um nebenbei etwas Geld zu verdienen.

Viele Influencer reisen deshalb, um die Welt, um interessantere Inhalte zu erstellen. LetsHugo war während seiner Japanreise häufig live und erkundete das Land.

Was also im ersten Moment für die Zuschauer wie ein Urlaub wirkt, kann für die Influencer viele eng-getaktete Termine bedeuten.

Eine Alternative zum Weg-fahren sind große Events, zum Beispiel Big Brother, das Knossi jüngst mit seinen Freunden füllte.

Ehepaar landet Hit auf Steam, erlaubt Spielern, ihr Spiel illegal herunterzuladen

Die Visual-Novel „Slay the Princess“ war wohl einer der überraschendsten Horror-Hits des Jahres 2023 und genießt „äußerst positive“ Bewertungen auf Steam. Jetzt sagen die Entwickler, das Spiel sollte am besten selbst erlebt werden – zur Not auch mit unerlaubten Mitteln.

Um welches Spiel geht es? In Slay the Princess habt ihr den einfachen Auftrag, ein Häuschen im Wald aufzusuchen, und die im Keller des Hauses gefangene Prinzessin zu töten. Aber natürlich ist nichts so, wie es scheint und schon bald befindet ihr euch in einem vielschichtigen Psycho-Horror.

Der Überraschungs-Hit genießt eine äußerst positive Wertung von 97 % auf Steam und begeisterte auch MeinMMO-Dämon Cortyn. Entwickelt wurde Slay the Princess von Black Tabby Games, hinter dem Studio steckt das Ehepaar Abby Howard und Tony Howard-Arias.

Wenn das einzige, was euch bislang selbst vom Spielen abgehalten hat, der Preis ist, gibt es eine gute Nachricht: Für die Entwickler ist es völlig in Ordnung, wenn ihr das Spiel illegal herunterladet – unter einer Bedingung.

Video starten
Slay the Princess: Trailer zum unheimlichen Horror-Hit auf Steam

Entwickler geben grünes Licht für Piraterie – unter einer Bedingung

Was sagen die Entwickler? In einem Post über den offiziellen X-Account (ehemals Twitter) wenden sich die Entwickler an potenzielle Spieler, die Slay the Princess gerade erst entdecken. Das Spiel lasse sich am besten erleben, wenn man es selbst zockt, statt den Playthrough von jemand anderem anzuschauen, heißt es.

Wenn Geldprobleme die Spieler daran hindern, das Game selbst zu erleben, haben die Entwickler eine ungewöhnliche Lösung parat: „Raubkopiert es.“

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Welche Forderung haben die Entwickler? Auch wenn es den Entwicklern also lieber ist, dass sich Spieler Slay the Princess illegal herunterladen, statt beispielsweise ein Let’s Play auf YouTube zu schauen, haben sie dennoch eine Bitte: Wer Spaß am Spiel hatte, soll es sich dann einfach zu einem späteren Zeitpunkt kaufen, wenn das Geld verfügbar ist.

Sollte Geld ein Problem sein, gibt es abseits der Piraterie derzeit noch die Option, das Spiel mit 10 % Rabatt im Winter Sale auf Steam zu erstehen.

Die Ansage der Entwickler von Slay the Princess wird von den Nutzern auf X gelobt. Viele schreiben sogar, dass das Spiel das Geld absolut wert sei und sie es wegen der Großzügigkeit der Entwickler erst recht kaufen wollen.

Andere bedanken sich bei den Verantwortlichen dafür, dass sie die verschiedenen Lebens-Realitäten von Spielern anerkennen. Nicht bei allen stecken jedoch derartig gute Intentionen hinter einer solchen Ansage: Entwickler erhöht Preis für beliebtes Spiel auf Steam: „Raubkopiert es, ich will euer Geld nicht“

Quelle(n):
  1. PCGamesN