Capes mischt XCOM mit Superhelden und soll noch dieses Jahr auf Steam erscheinen

Noch dieses Jahr soll auf Steam ein neues Strategiespiel starten, in dem ihr Superhelden und deren Fähigkeiten klug einsetzten müsst, um zu gewinnen.

Was ist das für ein Spiel? Das Spiel Capes ist ein Strategiespiel auf Steam, das auf den ersten Blick an XCOM erinnert. Das Spiel läuft rundenbasiert ab und erfordert den klugen Einsatz von Fähigkeiten eurer Helden.

Im Spiel kämpft ihr als Superhelden, die neuen Mut gefasst haben, gegen Schurken, die vor 20 Jahren an die Macht kamen. Damit euch das gelingt, müsst ihr neue verbündete Superhelden rekrutieren. Damit ihr stärker werdet, erhaltet ihr nach jeder Mission Erfahrungspunkte für die Helden, mit denen ihr sie Skillen könnt. 

Außerdem gibt jeder Superheld seinen verbündeten Helden im Einsatz eine Fähigkeit, wodurch die richtige Kombination noch wichtiger wird. Fast so wie bei den Powerpuff Girls.

Hier könnt ihr den Trailer zu Capes sehen:

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Capes erinnert an XCOM und zeigt sich im Ankündigungstrailer

Für Capes braucht es Köpfchen

Für wen eignet sich das Spiel? Auf der Steam-Seite des rundenbasierten Superheldenspiels gibt der Entwickler selbst an, dass die Superkräfte in Capes die Helden nicht unbesiegbar machen. Die taktische Positionierung, der Teamaufbau und die richtigen Entscheidungen bestimmen über den Erfolg der Missionen.

Seine Einheiten hinter eine Deckung stellen und Feuern drücken soll nicht reichen, um zu gewinnen. Wer also eher auf ganz einfache Strategiespiele steht, wird mit Capes eventuell etwas frustriert werden. Wichtig ist aber auch zu erwähnen, dass die Helden gelevelt werden können, wodurch Missionen einfacher werden sollten.

Wie funktionieren die RPG-Elemente bei Capes? Nach jeder abgeschlossenen Mission erhalten die Helden Erfahrungspunkte, damit können die Helden im Level aufsteigen. Für jedes Level-Up und in Bonusmissionen erhalten die Helden Skillpunkte, die sie verteilen dürfen. Auch eine ultimative Fähigkeit kann pro Held freigeschaltet werden.

Das Spiel bietet neben den Hauptmissionen noch Nebenmissionen, um die Charaktere noch weiter zu leveln. Wenn ihr Strategiespiele wie XCOM mögt haben wir einen weiteren Tipp für euch und der denkt XCOM ganz anders als Capes: Headquarters: World War II erinnert an XCOM im 2. Weltkrieg und lässt euch um jede Hecke kämpfen

Destiny 2: Server Down für Patch 7.3.6.1 – Alle Patch Notes und Infos

Eine neue Woche in Destiny 2 und das bedeutet ein neuer Patch mit verschiedenen Fehlerbehebungen für den Loot-Shooter. Wann diesmal der Server Down beginnt, erfahrt ihr hier.

Update, 19:10 Uhr: Das Update steht jetzt zum Download bereit und beträgt auf der PS5 673,5 MB. Nach dem Download werdet ihr in die Warteschlange gepackt, könnt euch dann nach einer kurzen Wartezeit aber einloggen. Die Patch Notes haben wir euch ergänzt. Viel Spaß und guten Abend!

Das müsst ihr heute wissen: Eine Woche nach dem Release des kostenlosen Events „Into the Light“ ist Bungie immer noch nicht fertig, Pflaster auf die kaputten Stellen von Destiny 2 zu kleben. Deshalb fahren die Entwickler heute die Server für eine kurze Zeit herunter.

MeinMMO hält euch jedoch auf dem Laufenden. Wir sagen euch, wie lange die Downtime dauern wird. Außerdem aktualisieren wir diesen Artikel, sobald es neue Informationen gibt.

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Wartung am 16.04. – Alle Zeiten zum Server Down

Diese Zeiten sind heute wichtig: Bungie informiert seine Spieler via x.com (ehemals Twitter) zu den genauen Ausfallzeiten. Geplant ist, dass die Server heute für 3:20 Stunden nicht zu erreichen sind.

So sieht der Zeitplan für die Wartung aus:

  • Um 15:00 Uhr startet die Hintergrundwartung auf allen Plattformen.
  • Um etwa 15:40 Uhr gehen die Server offline. Die Spieler werden automatisch aus dem Spiel gekickt.
  • Um 19:00 Uhr soll der Shooter wieder online sein und ihr könnt euch wieder einloggen.
  • Die Wartung wird im Anschluss noch im Hintergrund bis 21:00 Uhr andauern.
Das ist bei Downtimes zu berücksichtigen: Solange die Hintergrund-Wartungen laufen, kann es im Spiel immer wieder zu Verbindungsproblemen kommen. Obendrein können sich bisweilen Warteschlangen beim Login bilden, weil Bungie den Zugriff auf die Server nur nach und nach freigibt, um Probleme durch eine zu hohe Serverlast zu vermeiden. Es kann daher sein, dass ihr länger warten müsst, bis ihr wieder im Spiel seid.

Bedenkt zudem, dass Drittanbieter-Anwendungen sowie die offizielle Gefährten-App vielleicht eine Weile ebenfalls nicht korrekt erreichbar sind, sodass ihr sie nicht nutzen könnt.

Das ändert sich mit dem neuen Update in Season 23

Folgende Probleme sind bekannt: Auch in Saison des Wunsches gibt es viele Probleme, die Spieler zu beklagen haben. Bungie hat einige auf dem Zettel, doch es ist nicht bekannt, welche davon behoben werden (via bungie.net). Folgende Bugs könnten jedoch adressiert werden:

  • Es sollen große Änderungen zum Thema Sandbox für das PvP ausgerollt werden.
  • Dem Einsatztrupp-Finder fehlen einige Optionen wie das Hinzufügen von Bungie-Freunden.
  • Einige legendäre Emotes werden mit exotischen Emotes sortiert.
  • Veist-Gewehre können nur teilweise rotiert werden, wenn man diese inspiziert.
  • Die Schrotflinte „Streben des Gedankendrehers“ leuchtet nicht mehr, wenn sie abgefeuert wird.
  • Einige Raketenwerfer werden nicht mehr angezeigt, wenn sie inspiziert werden.
  • Alte Artefakte werden immer noch im Inventar von Spielern angezeigt.

Patch Notes für das Update am 16.04. in Destiny 2

Was steht in den Patch Notes? Eine vollständige Übersicht aller behobenen Probleme und Verbesserungen wird erst heute Abend oder Nachmittag verfügbar sein, nachdem das Update live gegangen ist.

Wir werden unseren Artikel aktualisieren und euch den Link zu den Patch Notes bereitstellen. Denn es ist möglich, dass sich die Patch Notes nachträglich ändern oder von Bungie korrigiert werden.

Das sind aktuell alle Informationen zum heutigen Update. Falls es unvorhergesehene Änderungen gibt, werden wir euch natürlich auf dem Laufenden halten. Schaut also gerne wieder vorbei. Bis dahin empfehlen wir diesen Artikel über Destiny 2 auf MeinMMO: Destiny 2: Insider spricht über geheimes Projekt von Bungie, teasert Destiny 3 an, lag zuvor schon richtig

Das Fallout-MMO war zu Release ein Flop – 6 Jahre später spielen auf Steam plötzlich so viele Spieler wie nie zuvor

Am vergangenen Wochenende spielten mehr Spieler als je zuvor Bethesdas MMO Fallout 76 auf Steam. Und auch die anderen Spiele der Reihe erfreuen sich gerade neuer Beliebtheit. Immerhin ist sie dank der Serie von Amazon gerade wieder in aller Munde.

Was hat es mit Fallout 76 auf sich? Der MMO-Ableger der beliebten Fallout-Reihe erschien 2018 und wurde von der Fachpresse gemischt aufgenommen. Auf Metacritic steht das Spiel heute bei 52 Punkten, basierend auf 49 Kritiken. Die Entwickler fühlten sich wie die „Bösewichte des Internets.“

Auch die User waren wenig angetan. Die Open World war zu Release völlig menschenleer, die anderen Spieler ausgenommen. Über die Jahre verbesserte Bethesda das Spiel und rührte die Werbetrommel – so richtig zünden wollte das MMO aber nicht.

Am vergangenen Wochenende konnte Fallout 76 aber einen neuen Rekord aufstellen. Auf Steam waren so viele Spieler wie noch nie zuvor im Ödland des Online-Ablegers unterwegs.

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Alles, was ihr zu Fallout 76 wissen müsst – in 2 Minuten

39.455 Spieler allein auf Steam

Was geschah am Wochenende? Laut SteamDB erzielte Fallout 76 am Wochenende einen Spielerrekord. Insgesamt waren 39.455 Leute auf Steam gleichzeitig im Spiel – so viele wie noch nie zuvor.

Der Grund für den plötzlichen Anstieg scheint auf der Hand zu liegen: Nur zwei Tage vor dem Wochenende erschien die Fallout-Serie von Amazon.

Sie bekam gute Kritiken und hat auch MeinMMO-Autor Christoph Waldboth überzeugt. Auch die Fans der Videospielvorlage haben offenbar wieder Lust auf die Postapokalypse bekommen und kurzerhand Fallout 76 gestartet.

So wurden aus rund 11.000 Spielern am 11. April bald schon über 39.000. Eine wichtige Rolle spielt vermutlich, dass das Spiel bei Steam derzeit noch bis zum 18. April kostenlos spielbar ist.

Wer Fallout 67 dauerhaft behalten möchte, sollte bei Prime Gaming vorbeischauen – auch dort ist es aktuell kostenlos erhältlich.

Wurde nur Fallout 76 gespielt? Auch andere Titel der Fallout-Reihe haben von der plötzlichen Beliebtheit der Amazon-Serie profitiert. Fallout 4 hatte am Wochenende mehr als 83.000 Spieler, verglichen mit 24.000 eine Woche zuvor.

Fallout 3 hatte einen Anstieg von etwa 1.000 Spieler auf 6.700. Und sogar die originalen 2D-Spiele der Reihe erfreuen sich neuer Beliebtheit. Fallout 1 hatte 2.300 Spieler gleichzeitig online, während es davor weniger als 300 waren.

Hier seht ihr die Spieler-Entwicklung von Fallout New Vegas, 4 und 76 (via SteamDB/x):

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Das zeigt, dass der Hype rund um ein anderes Medium auch die Begeisterung für ein Videospiel erneut anheizen kann. Während Bethesda in den letzten Jahren darum kämpfte, mehr Spieler für ihr MMO zu begeistern, war es letztendlich eine Serie, die das geschafft hat.

Habt ihr die Serie gesehen und schaut jetzt in Fallout 76 rein? Wart ihr bereits am Wochenende dabei? Schreibt es uns doch in die Kommentare. Fallout 4 wird bald hübscher – danke eines neuen Updates.

Quelle(n):
  1. pcgamer.com

Palworlds erster Raid ist ganz leicht – Mit der richtigen Strategie: Ihr braucht nur ein Lagerfeuer

In Palworld gibt es gerade den ersten Raid und schon haben die Spieler herausgefunden, wie ihr ihn super leicht besiegt. Was ihr dafür braucht? Ein gut platziertes Lagerfeuer.

Was ist der erste Raid? Der erste Endgame-Raid in Palworld ist Bellanoir. Sie wurde vor wenigen Wochen erst ins Game gepatcht und ist aktuell der einzige Raid.

Um Bellanoir zu bekämpfen, müsst ihr sie erst beschwören. Dafür benötigt ihr einen Beschwörungsaltar, den ihr in euer Camp setzt. Um den Altar zu aktivieren, benötigt ihr zusätzlich noch eine Steintafel, die ihr wiederum mit in Dungeons gefundenem Material craften könnt.

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Die Entwickler von Palworld zeigen den 1. Raid

Schafft ihr es, Bellanoir zu besiegen, droppt sie sogenannte Antike Kerne. Diese wiederum erlauben es euch, neue Items zu craften. Alles dazu könnt ihr hier nachlesen: Antike Kerne – So findet und nutzt ihr sie.

Mittlerweile gibt es mehrere Strategien, mit denen ihr das Pal in die Knie zwingen könnt. Ein Spieler hetzte zum Beispiel 21 Drachen-Pals auf sie. Ein anderer hat sie mit einem gut platzierten Lagerfeuer fertig gemacht.

Lagerfeuer an, erster Raid aus – So einfach gehts

Wie funktioniert die Strategie? Die Strategie stammt aus der Feder von reddit-User GeneralHenry. Er stellt sie in einem Videopost im Palworld-Forum vor:

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In der Theorie geht es bei dieser Strategie darum, den Boss mit einem Lagerfeuer so sehr zu verletzen, dass ihr sie mit einem einzigen Kopftreffer fertig machen könnt.

Im Grunde spawnt ihr Bellanoir über einem Lagerfeuer ein und verschwindet dann sofort aus ihrem Blickfeld. Das Lagerfeuer macht ihr dann pro Sekunde 9.900 Schadenspunkte. Während die Zeit für den Raid langsam runter zählt, nimmt sie so mehr und mehr Schaden.

Schlussendlich schießt ihr ihr mit einem explosiven Pfeil möglichst in den Kopf, um größtmöglichen Schaden anzurichten. Dann ist sie entweder schon auf 0 Lebenspunkten oder ihr könnt sie mit wenigen weiteren Angriffen in die Knie zwingen.

Wie wendet ihr die Strategie an? Damit ihr die Strategie anwenden könnt, braucht ihr ein eigenes Raid-Lager. Spawnt ihr Bellanoir in eurem normalen, aufgebauten Lager ein, kann das Gefecht eure Bauten zerstören. Der Ort, an dem ihr euer Raid-Lager errichtet, ist aber egal.

Baut mittig in eurem Camp zwei Hocker aufeinander und platziert den Raid-Altar darauf. Ist dieser gebaut, entfernt ihr die Hocker wieder. Ersetzt sie durch ein einfaches Lagerfeuer.

Spawnt dann ein schnelles Reittier ein. Der reddit-User nimmt ein Jetragon. In der Theorie ist es aber egal, welches Reittier ihr nehmt, solange es möglichst schnell ist. Wir haben hier eine Auswahl für euch:

Besteigt euer Reittier und aktiviert den Altar von dessen Rücken aus. Verlasst nun schnellstmöglich und vor allem sofort den Radius des Lagers – entfernt euch zur Sicherheit noch ein paar Meter.

Bellanoir spawnt nun ein. Da sie allerdings keinen Gegner sieht, bleibt sie dort, wo sie erschienen ist – direkt über dem von euch strategisch platziertem Lagerfeuer. Das Feuer macht ihr aber natürlich trotzdem Schaden und ihr könnt dabei zusehen, wie ihr Lebensbalken wahrhaftig dahinschmilzt.

Insgesamt hat der Raid einen Timer von 10 Minuten. Wartet, bis dieser auf 08:35 herunter gezählt hat. Dann sollte Bellanoir bereits im untersten Zehntel ihrer Lebenspunkte sein. Im Post bekämpft der reddit-User Bellanoir Libero, die insgesamt 900.000 Hitpoints hat. Bei unter 90.000 greift er wieder ein.

Mit einer Assault Rifle verpasst GeneralHenry dem Pal einen Kopfschuss. Das ist aus zwei Gründen wichtig:

  • Ihr erhaltet nur dann eure Belohnungen, wenn ihr dem Pal mindestens einmal selbst Schaden zugefügt hat.
  • Wenn ihr Bellanoir am Kopf trefft, ist sie betäubt und greift euch nicht doch noch an und verlässt eben nicht ihren tödlichen Posten auf dem Lagerfeuer. Was sie tun würde, wenn sie nicht betäubt ist: Ihr habt sie ja angegriffen.

Schlussendlich müsst ihr nur noch abwarten und dabei zusehen, wie das Lagerfeuer dem Pal den Rest gibt. Im reddit-Post geht das mächtige Bellanoi Libero nach nur 01:31 Minuten Kampfzeit zu Boden.

Und schon seid ihr fertig mit dem Raid. Wie findet ihr die Strategie: Würdet ihr sie anwenden? Habt ihr sie vielleicht schon angewendet? Oder stellt ihr euch Bellanoir ehrenhaft in den Weg und bekämpft sie mit euren Pals zusammen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Nach dem ersten Raid ist die nächste angekündigte Neuerung übrigens ein Arena-Modus: Palworld zeigt neuen Arena-Modus, erinnert an eines der besten Pokémon-Spiele aus den 90ern

Quelle(n):
  1. Dot eSports

Final Fantasy XIV bekommt ein Feature, von dem der Chef will, dass ihr es nicht nutzt

Über Final Fantasy XIV hört man oft, wie wirklich toll die Community sei. Im 80. Brief des Produzenten wurden für die kommende Erweiterung nun aber Optionen angekündigt, um andere Spieler zu blocken, teils sogar ganz auszublenden. Der Chef hofft aber, dass ihr die Funktionen nicht nutzt.

Welche Funktionen soll es geben? Für Final Fantasy XIV wird es mit der nächsten Erweiterung Dawntrail neue Community-Features geben. Angekündigt wurden im letzten Brief des Produzenten die folgenden:

  • Schwarze Liste
  • Stummschaltliste
  • Ausdrucksfilter
  • Hausverweisungsoptionen
  • Lodestone-Updates

Eine schwarze Liste, auf die Spieler gesetzt werden konnten, gibt es bereits im Game. Neu ist aber in Dawntrail, dass nicht nur Nachrichten von Spieler auf der Liste ausgeblendet werden, sondern auch ihre Charaktere. Und zwar alle: Auch neue, von dem zugehörigen Dienstaccount erstellte Krieger des Lichts werden ausgeblendet.

Die Stummschaltliste erlaubt es euch hingegen, bestimmte Spieler nur stumm zu schalten. Der Ausdrucksfilter soll ebenfalls dabei helfen, Spoiler oder unangebrachte Ausdrücke im Chat zu blockieren.

Die Hausverweisungsoptionen hingegen greifen tiefer: Ihr könnt andere Spieler nun für bis zu zehn Tage vom Betreten eures Hauses ausschließen. Das Feature wird auch für freie Gesellschaften gelten.

Die Änderungen am Lodestone, der offiziellen Community-Seite, bringen ebenfalls mehr Privatsphäre. Zukünftig sollt ihr einstellen können, ob andere Spieler euren Charakter überhaupt finden dürfen. Zudem sollt ihr selbst bestimmen, was andere Personen an Informationen über euch einsehen können.

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Final Fantasy 14: Dawntrail – Der finale Trailer

Mehr Sicherheitsoptionen für FFXIV – Doch der Chef will nicht, dass ihr sie nutzt?

Was sagt der Chef dazu? Naoki Yoshida, Director und Producer von Final Fantasy XIV, stellte die neuen Funktionen für sein Spiel selbst während des Livestreams vor. Dabei erklärt er, dass er ungern zu viele Regeln hat. Vor etwa einem halben Jahr habe sich das Team aber für diese Neuerungen entschieden.

Weiter erklärt er:

Ich glaube, dass sich die Zeit vieler Menschen auf eine virtuelle Welt verlagert und dass sie sich weiter in diese Richtung entwickeln wird. Ich habe immer darüber nachgedacht, wie [neue Blacklist-]Funktionen aussehen würden.

Ich habe mir viele philosophische Gedanken über diese Funktionen gemacht, und ich persönlich hoffe, dass die Leute nicht das Bedürfnis haben, sie zu nutzen, aber ich verstehe absolut, wenn man an einen Punkt kommt, an dem man es tun muss.

Naoki Yoshida im 80. Brief des Produzenten via Youtube, 13.04.2024

Yoshida hofft also vor allem, dass es die Funktionen nicht braucht. Er ist sich aber im Klaren, dass es Situationen gibt, in denen sie absolut essenziell sind.

Eine neue schwarze Liste – Braucht es das?

Gibt es Anlass für solche Funktionen? Die Spielerschaft von Final Fantasy XIV ist im Großen und Ganzen freundlich und hilfsbereit. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht wie in jeder sozialen Situation auch Personen gibt, die sich nicht daneben oder gar schädlich verhalten.

Bei aller Freundlichkeit kann man in Dungeons Spieler treffen, die unangenehm sind. Natürlich gibt es Leute, die frustriert sind, wenn die Gruppe zum wiederholten Male an einem Boss scheitert.

Es geht aber auch noch einen Ticken härter: Es sind Fälle von Stalking und Mobbing im Game durch die Community bekannt. Ein Schwachpunkt ist auch das Ehesystem. Sollte ein Spieler die Heirat mit einem anderen Spieler einseitig auflösen, kann der andere Spieler seinen/seine Ex immer noch per Teleportations-Ring verfolgen.

Mehr zum Ehesystem und Stalking in Final Fantasy XIV könnt ihr hier nachlesen:

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Spieler wünschen sich, dass Final Fantasy XIV sie besser vor anhänglichen Ex-Ehepartnern schützt
von Irina Moritz

Natürlich wäre es schön, wenn Funktionen wie schwarze Listen in Final Fantasy XIV nicht nötig wären. Dass sich Naoki Yoshida selbst dies auch wünscht, ist vollkommen nachvollziehbar. Realität ist aber leider, dass nicht alle Spieler immer freundlich zueinander sind.

Die neuen Funktionen sollten den Spielern aber Hilfestellung dabei geben, sich gegen böswillige Mitspieler zur Wehr zu setzen.

Dass aber der Großteil der Community absolut herzlich ist, beweisen sie immer wieder. Zum Beispiel versammelte sich die Spielerschaft vor einem In-Game-NPC-Haus, um den Synchronsprecher des darin behausten NPCs zu ehren. Dessen Kumpel steckte nun fast 200 Stunden in das MMORPG, um dessen Stimme zu hören

80 Tage segelte der Schauspieler um die Welt, damit er Ruffy in One Piece auf Netflix besser spielen kann

Nach den Dreharbeiten zur ersten Staffel der Live-Action-Adaption von One Piece machte sich Ruffy-Darsteller Iñaki Godoy auf zu einem echten Abenteuer: Um den Piratenkapitän besser zu verstehen, segelte er 80 Tage durch die Karibik.

Wer ist Iñaki Godoy? Schauspieler Iñaki Godoy wurde 2003 geboren, stammt aus Mexiko und stellt in der Live-Action-Adaption von One Piece den Hauptcharakter Monkey D. Ruffy dar. Während er mit dieser Rolle Weltbekanntheit erlangte, war er bereits seit 2016 – also bereits mit 13 Jahren – im mexikanischen Fernsehen aktiv.

2021 wurde er von Netflix als Darsteller von Ruffy bekannt gegeben. Godoy berichtete später in der Teen Vogue, dass der Original-Autor Eiichiro Oda ihn wählte, da ihn sein Vorsprechen zum Lachen brachte. Dass Godoy die richtige Wahl für die Rolle war, wurde allen Zuschauern spätestens mit der ersten Staffel der Adaption bewusst: Iñaki Godoy ist die perfekte Besetzung für Ruffy.

Unser Fazit zur Serie könnt ihr übrigens hier nachlesen:

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Nach vielen Enttäuschungen schafft Netflix das Unmögliche: Eine richtig gute Anime-Adaption
von Sophia Weiss

Nach der 10-monatigen Drehzeit für Staffel 1 begab sich Iñaki Godoy allerdings auf ein ganz besonderes Abenteuer: Er nahm an einer 80-tägigen Segeltour durch die Karibik teil.

Von Karibik-Insel zu Karibik-Insel – Segeln wie Jack Sparrow. Oder wie Ruffy

Warum ist er auf die Segeltour gegangen? Die Geschichte von Monkey D. Ruffy beginnt mit einer einsamen Schaluppe im Meer. Er trifft die ersten Mitglieder seiner Crew, upgraded von der Schaluppe auf ein richtiges Schiff und reist von Insel zu Insel – von Abenteuer zu Abenteuer.

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Um genau das nachzuempfinden, tat es Iñaki Godoy seinem Charakter nach: Während einer 80 Tage umfassenden Segel-Tour auf der Ocean Star, einem modernen Segelschiff, erkundete er die Karibik. Dabei lernte er alles, was es rund um das Leben und Arbeiten auf einem Schiff zu wissen gibt:

  • Was sind Meeresduschen?
  • Wie hält man ein Schiff sauber?
  • Wie mache ich einen Backflip vom Schiff?
  • Was sind Seebeine?

Und natürlich noch viel mehr wie alles zu den Teilen eines Schiffs, Seeknoten oder manövrieren.

Von seinem gesamten Abenteuer berichtet Godoy in seinem Blog.

Wann geht es mit One Piece auf Netflix weiter? Fürs Erste hat Netflix eine zweite Staffel für die Live-Action-Adaption angekündigt. Diese wird vermutlich nahtlos an die erste anknüpfen und eventuell sogar den Start auf der Grand Line sowie die Abenteuer rund um die Baroque Firma behandeln.

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One Piece – Deutscher Trailer zur ersten Staffel der Live-Action-Serie von Netflix

Allerdings soll auf Netflix auch bald eine komplette Neuadaption der mittlerweile über 1000 Bände umfassenden Manga-Vorlage starten. Seit Januar 2024 zeigt der Streaming-Riese zudem die neuesten Episoden der altbekannten Anime-Adaption im Simulcast.

Damit können sich deutsche One-Piece-Fans hierzulande stets aktuell halten. Die wöchentlich neuen Manga-Kapitel, wenn nicht gerade Pause ist, könnt ihr hingegen in der Manga-Plus-App lesen. Diese wird von Shueisha, dem Verlag hinter One Piece, betrieben und die aktuellsten drei Kapitel einer Reihe sind kostenlos.

Iñaki Godoy ist übrigens nicht der einzige Darsteller aus der Live-Action-Version, der sich so richtig ins Zeug gelegt hat für die Rolle. Während Zorro-Schauspieler Mackenyu Arata ein fast zu guter Schwertkämpfer für die Rolle war, trainierte Sanji 8 Stunden täglich und machte alle Kampfszenen selbst.

„Ein gutes Jahr, um Linux zu lernen“ – Microsoft testet mehr Werbung in Windows 11

Microsoft stellte kürzlich eine geplante Änderung für Windows 11 vor: Nutzer könnten künftig Werbung in Form von empfohlenen Programmen im Startmenü erhalten. Das kam bei vielen überhaupt nicht gut an, doch Microsoft liefert die Lösung gleich mit.

Was ist das für Werbung? Wie Microsoft in einem Blog-Post vom 12. April 2024 verkündete, könnte es künftig Werbung schon im Startmenü von Windows 11 geben. Dabei geht es um Icons für „empfohlene Programme“ aus dem Microsoft Store, die im Menü wie eine installierte Anwendung erscheinen.

Das Feature soll Nutzern „helfen, großartige Apps aus dem Microsoft Store zu entdecken“, heißt es auf der Website von Microsoft. Aktuell wird es nur für US-amerikanische Nutzer im Beta-Programm „Windows Insider“ ausgerollt. Es ist also noch unklar, wann und in welcher Form die Änderung für alle Benutzer kommt.

Das hindert Nutzer in den sozialen Netzwerken jedoch nicht daran, sich jetzt schon zu ärgern.

Der „Deep Dive“ ist der Traum vieler Gamer – wie darin wohl die Werbung aussehen würde?

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Der “Deep Dive” soll uns so tief in MMORPGs eintauchen lassen, wie nie zuvor – Was ist das eigentlich?

Nutzer spotten: Wohl eher Werbung für Linux

Wie kommt die geplante Änderung an? In den sozialen Netzwerken scheinen Frust und Spott zu überwiegen. Viele Nutzer zeigen sich genervt von den geplanten Werbe-Einblendungen. Einige schreiben, das sei genau der Grund, aus dem sie zu Linux gewechselt seien.

Manch einer nimmt sich die geplante Werbung auch zum Anlass, endlich Linux zu lernen – denn die Betriebssysteme haben den Ruf, komplizierter und weniger bequem zu nutzen zu sein. Einige Kommentare unter einem Video von drift0rtv auf TikTok haben wir hier für euch zusammen getragen:

  • Mike: “Was ein gutes Jahr, um Linux zu lernen.”
  • Brandon: “Klingt wie eine Werbung für Ubuntu, um ehrlich zu sein.”
  • Jinx <3: “Ich bin schrecklich darin, Technik-Kram zu verstehen. Ich werde mit Linux klarkommen, wenn ich muss.”

Andere planen, die Funktion auf andere Weise zu umgehen: Etwa, indem man sein Betriebssystem einfach niemals updatet, oder das Startmenü nicht nutzt und alles über Desktop-Verknüpfungen regelt. Zum Glück gibt es jedoch einen einfachen Weg, keine Werbung im Startmenü zu erhalten – und dafür müsst ihr nicht einmal Linux lernen.

Tatsächlich kommt die Lösung von Microsoft selbst. Dort ahnte man wohl bereits, dass die geplante Änderung nicht bei allen gut ankommen würde. In der Ankündigung steht daher auch, wie die Werbung im Startmenü künftig deaktiviert werden kann:

  • „Einstellungen“ eures Windows-PCs öffnen
  • „Personalisierung“ auswählen
  • „Start“ auswählen
  • Den Regler „Empfehlungen für Tipps, Verknüpfungen, neue Apps und mehr anzeigen“ deaktivieren

Übrigens könnt ihr auf diesem Weg auch die Vorschläge deaktivieren, die euch Microsoft bereits im Startmenü anzeigt. Ohne die geplanten Werbe-Einblendungen seht ihr dort etwa kürzlich geöffnete Dokumente oder häufig genutzte Programme.

Wenn ihr dem Microsoft-Betriebssystem die Treue haltet, haben wir hier für euch die besten KI-Funktionen, die ihr unter Windows 11 bereits ausprobieren könnt.

In Helldivers 2 gab es einen massiven „Buff“ für PS5, den PC-Spieler nicht hatten – Jetzt sind alle gleich stark

In Helldivers 2 machten Spieler auf PS5 mehr Schaden als am PC, doch das soll sich jetzt mit Patch 01.000.202 endlich ändern.

Was war das für ein Buff? Im März entdeckten einige Spieler von Helldivers 2, dass PS5-Spieler mehr Schaden machen als ihre Kameraden am PC. Die Community sprach von dem PS5-Buff.

Durch den „Buff“ war es beispielsweise für PS5-Spieler möglich, einen Säuretitanen mit drei aufgeladenen Railgun-Schüssen im sicheren Modus oder einem maximal aufgeladenen Railgun-Schuss im unsicheren Modus zu eliminieren. Das war eine der besten Möglichkeiten den Säuretitanen zu besiegen, ehe die Railgun einen starken Nerf erhielt.

PC-Spieler konnten von dem Schaden-Buff der PS5 nur profitieren, wenn der Host einer Mission auf der PS5 spielt. Eine Gruppe, die nur aus PC-Spielern bestand, hatte dementsprechend keine Chance auf den PS5-Buff.

Patch 01.000.203 macht alle Spieler in Helldivers 2 gleich schwach

Was hat sich jetzt am PS5-Buff geändert? In den Patch-Notes zu Patch 01.000.203 schreiben die Entwickler von Helldivers 2, dass sie einen Bug behoben haben, der dazu führte, dass auf PS5 und PC unterschiedlicher Schaden an Gegnern verursacht wurde.

Das heißt, mit dem Patch vom 16. April sind jetzt alle Spieler unabhängig von ihrer Plattform wieder gleich stark. Die Spieler werden jetzt voraussichtlich den Schaden der PC-Version anrichten, der dementsprechend geringer ausfällt, als der Pre-Patch-Schaden der PS5.

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Helldivers 2 – Warbond: Democratic Detonation Trailer

Was bedeutet das für die Spieler? Für PC-Spieler ändert sich nicht viel – außer, sie haben regelmäßig einen Host von PS5 dabeigehabt. Für PS5-Spieler heißt das jedoch, dass sie jetzt deutlich weniger Schaden verursachen werden.

Patch 01.000.203 – Patch Notes

Was brachte Patch 01.000.203 sonst noch? Es gab hauptsächlich einige Fehlerbehebungen, die zukünftig das Abstürzen des Spiels verhindern sollen. Außerdem bekam die Rüstung “CE-27-Ground-Breaker” jetzt die passive Fähigkeit „Engineer Kit“. Die Rüstung wurde mit jener Fähigkeit beworben, doch fehlte sie dann bei ihrer Veröffentlichung.

Helldivers 2 Patch 01.000.203 – Patch Notes (englisch):

Gameplay

  • CE-27 Ground Breaker armor now has the Engineer Kit passive as previously advertised.

Fehlerbehebungen

  • Fixed an issue that resulted in different damage being dealt enemies between PC and console players.
  • Red boxes in defense missions are no longer visible.
  • Major orders should now properly display text.
  • Fixed multiple crashes that could occur in the loadout screen when other players left or joined the game.
  • Fixed multiple crashes that could occur after extraction when the mission results and rewards were shown.
  • Fixed crash which could occur when throwing back a grenade while wielding a heat-based weapon.
  • Fixed crash that could occur when hosting a play session migrates to another player.
  • Fixed crash that could occur if too many civilians spawn.
  • Fixed various other crashes that could occur when deploying to mission.
  • Fixed various other crashes that could occur during gameplay.

Was wurde nicht behoben? In den Patch Notes informierten die Entwickler auch über einige Fehler, die bekannt und weiterhin im Spiel enthalten sind. Besonders das Crossplay sowie das die Freundes-Einladungen und die Suchfunktion im Social-Menü sind noch fehlerhaft.

Ebenso gibt es weiterhin Verzögerungen beim Verteilen der durch Generalbefehle verdienten Medaillen. Auch ein Fehler, der „Schaden über Zeit“ beeinflusst, ist den Entwicklern bekannt. Dieser Bug bezweckt, dass Schaden über Zeit, wie beispielsweise durch Feuer verursacht, nur durch den Host einer Mission verursacht werden kann.

Der Bug ist auch in der Community bekannt, da er sich negativ auf die Stärke der neuen Thermite-Granate oder des Flammenswerfers auswirkt.

Mehr zu Helldivers 2: Helldivers 2: Könnt ihr bald mit Schwertern kämpfen? Entwickler wecken Hoffnung auf Nahkampfwaffen

Pokémon GO: Ein Vater tauscht ein Pokémon mit seinem Sohn und macht einen riesigen Fehler

Ein Vater wollte in Pokémon GO seinem Sohn einen Gefallen tun und ihm ein neues Pokémon schenken, aber alles geht schief. Was genau passiert ist und warum der Vater den Tausch jetzt sogar bereut, haben wir euch hier auf MeinMMO zusammengefasst.

Um welchen Gefallen geht es? In Pokémon GO wollen die meisten Spieler vor allem eins: ihren PokéDex vervollständigen. So auch der Reddit-User AudioRejectz und sein 8-jähriger Sohn. Letzterer ist, wie der Vater in seinem Reddit-Beitrag erklärt, von den kleinen Taschenmonstern total fasziniert, weshalb sie gemeinsam spielen und Raids absolvieren.

Vor einigen Tagen fing AudioRejectz schließlich ein Wingull, was seinem Sohn noch in seiner Sammlung fehlte, weshalb er es mit ihm tauschen wollte. Doch genau diesen Tausch bereut er nun. Was genau passiert ist, erklären wir euch nachfolgend.

Erste Einblicke zum großen Update in Pokémon GO seht ihr im Video:

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Pokémon GO: It’s time to #RediscoverGO!

Vater wählt kostbares Pokémon für den Tausch

Was ging beim Tausch schief? In seinem Reddit-Beitrag berichtet AudioRejectz der Community von seinem Wingull-Tausch, der völlig anders verlief, als gedacht. So erklärt er, dass er und sein Sohn zuvor noch keine Pokémon getauscht hatten, weshalb sie nicht genau wussten, worauf sie achten müssen. Sein Sohn gab ihm deshalb sein Handy, damit AudioRejectz den Tausch für sie durchführte.

Als er schließlich in der Tausch-Maske ein Pokémon auswählen sollte, um es gegen das Wingull zu tauschen, blätterte er die Sammlung seines Sohnes nach Monstern durch, die ihm noch in seinem PokéDex fehlten.

Dabei stieß er auf eine Reihe von Schlurp und wählte eines zum Tausch aus. Als er seinem Sohn das Handy im Anschluss zurückgab, folgte die große Enttäuschung: Bei dem Schlurp, was er getauscht hatte, handelte es sich um ein perfektes Pokémon, also eines mit einer IV von 100 %.

So schreibt er auf Reddit: Als ich durch seine Pokémon scrollte, sah ich, dass er ein paar Schlurp hatte, und da ich keins hatte, tauschte ich eines davon gegen das Wingull. Als wir fertig waren, schaute er sich seine Liste an und innerhalb von 60 Sekunden brach er völlig zusammen, da seine perfekten Pokémon von 2 auf 1 gesunken waren (er hat auch ein Mauzi)…

Vater bereut den Tausch: Um seinen Fehler zu beheben, wollte AudioRejectz seinem Sohn das Schlurp wieder zurücksenden. Doch dann folgte der nächste Schock für die beiden, denn sie stellten fest, dass sich die IV beim Tausch geändert hat. Aus diesem Grund ärgert sich der Vater über sich selbst und fragt in der Reddit-Community, wie er es jetzt wiedergutmachen kann:

„Also versuchte ich ihn zu beruhigen und sagte ihm, dass ich es nicht wusste und ich es gleich zurückschicken werde. Ich schätze, jetzt könnt ihr alle mein Problem sehen… als ich es zurückschicken wollte, klickte ich auf Bewertung, um ihm zu zeigen, dass es das war und zu ihm zurückkam, nur um zu erfahren, dass beim Tauschen von Pokemon neue IVs vergeben werden. Ich bin absolut am Boden zerstört!! Ich wusste es wirklich nicht, und er ist mehr als verärgert. Jetzt versuche ich nur herauszufinden, wie viel Geld ich in sein Spiel stecken muss, um es wiedergutzumachen und damit er sich besser fühlt.“

AudioRejectz auf Reddit

Warum ist Schlurp so besonders? Schlurp selbst ist eigentlich kein sonderlich starkes Pokémon, weshalb es lediglich in der Superliga überzeugen kann. Bei dem Schlurp des Sohnes handelte es sich jedoch um ein sogenanntes Hundo.

Diese haben die höchstmögliche IV-Bewertung von 100 % und sind somit die perfekten Pokémon. Im Spiel sind sie allerdings nur sehr schwer zu bekommen. Aus diesem Grund sind sie bei vielen Spielern nicht nur besonders beliebt, sondern auch wertvoll.

Vater erhält aufbauende Worte aus der Community

Trainer reden Vater gut zu: Auch wenn man den Tausch des perfekten Schlurp nun nicht mehr rückgängig machen kann, erhält AudioRejectz in den Reddit-Kommentaren jede Menge aufmunternde Worte. Viele schreiben, dass sie auch schon einmal ein Monster getauscht oder verschickt haben, was ihnen eigentlich wichtig war.

Sie raten ihm deshalb, alle Schlurp, die er zukünftig fängt, mit seinem Sohn zu tauschen, um ein neues Hunderter zu bekommen. Alternativ soll er seinem Sohn vorschlagen, dass er sich ein anderes besonderes Monster aus seiner Sammlung wünschen kann. So kann man folgende Kommentare lesen:

  • Express-Luck-3812: Es gibt nichts, was du jetzt tun kannst. Das Hunderter ist für immer weg, aber man lernt ja nie aus. […] Wenn ihr im Spiel beste Freunde werdet, wird der IV-Wert auf 5/5/5 erhöht, wenn ihr tauscht, so dass die Chance auf ein Hunderter höher ist.
  • QuietYam5625: Es kann sehr lange dauern, aber wenn du ihm alle Schlurp, die du fängst, tauschst, stehen die Chancen besser, ein Hunderter aus dem Tausch zu bekommen, als ein Hunderter in freier Wildnis. Vor allem, wenn ihr zu besten Freunden geworden seid. […] Es ist zwar traurig, aber wir haben alle schon einmal versehentlich ein besonderes Exemplar verschickt oder getauscht.
  • wtfarekangaroos: Versichere deinem Sohn einfach immer wieder, dass du es nicht wusstet, dass es dir sehr leid tut und dass es nie wieder vorkommen wird. Das kann auch für ihn eine tolle Lernerfahrung sein. Es hilft ihm zu lernen, wie man mit Gnade und Vergebung umgeht, wenn jemand einen echten Fehler macht. […] Versprich ihm, dass du ihm das nächste Mal etwas schuldig bist, wenn du ein wirklich cooles, schillerndes oder legendäres bekommst, was er sich wünscht.

Trainer geben Tipps zum Tauschen

Einige Trainer geben AudioRejectz in den Kommentaren aber auch Tipps, wie ihm sowas in der Zukunft nicht nochmal passiert. Dabei erklären sie ihm, dass man ein Pokémon immer nur einmal tauschen kann und die IV immer neu gewürfelt wird. Aus diesem Grund sollten wertvolle Pokémon mit einem Favoriten-Stern versehen oder ihnen ein Spitzname gegeben werden, um sie leichter zu erkennen.

Aber auch die Tag- und Filterfunktion ist ein wichtiges Hilfsmittel, damit keine falschen Monster verschickt oder getauscht werden. Folgende Hinweise kann man deshalb dazu auf Reddit finden:

  • avatarKos: Denk daran, Suchbegriffe für ALLES zu verwenden. Ein Beispiel wäre hier !4*&!shiny (wenn du deinen Suchbegriff einmal benutzt hast, kannst du ihn zur einfachen Wiederverwendung anheften).
  • Gold-Perspective-699: Deshalb sage ich den Leuten, dass sie ihre Hundos immer favorisieren sollen. Zeig ihm, wie er sie favorisiert oder gib !4* ein, wenn du mit ihm tauschst.
  • WraithTDK: Außerdem kannst du nicht zurücktauschen. Ich weiß nicht, ob du dich dadurch besser oder schlechter fühlst, aber nur zur Erinnerung: Du kannst kein Pokemon tauschen, das dir bereits getauscht wurde.
  • Platinumdogshit: Versuche, ihn davon zu überzeugen, seine 4*-Pokemon zu favorisieren, damit es schwieriger ist, das sowas wieder passiert. Du kannst auch Tags hinzufügen und ihre Namen ändern.

Habt ihr auch schon einmal ein Pokémon getauscht, was ihr gar nicht weggeben wolltet? Und welche Filter nutzt ihr beim Tauschen mit Freunden am liebsten? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Aber auch andere Trainer haben aktuell richtig Pech im Spiel. Einem Trainer fehlt genau im schlechteste Moment das Item, das man wirklich immer braucht.

Attack on Titan erhielt eine absurde Änderung, hüllt Titanen in Radlerhosen

Die Titanen aus Attack on Titan sind eine große Bedrohung für die Menschheit. Im Anime und Manga werden sie wie Menschen dargestellt, nur ohne erkennbare Geschlechtsteile. Doch für die Regierung in Malaysia war die Entfernung der Geschlechtsmerkmale unzureichend. Deshalb änderten sie die Darstellung der Titanen im Manga ab.

Wie sehen die zensierten Titanen aus? In den sozialen Medien gingen viele Bilder aus dem Manga umher, bei dem die Titanen in schwarzen Shorts zu sehen sind. Im Original sind bei den Titan der blanke Hintern und das Becken erkennbar, doch in der Malaysia-Version sind sie von Stoff überdeckt.

Wie das aussieht, zeigen euch die X-User FJ_GGS und sayi_v:

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Da der weibliche Titan angedeutete Brüste am Körper hat, wurde sie sogar mit einem Kleid versehen, das auch den Oberkörper bedeckt. Ein Fan nahm sich die absurde Zensur zum Anlass und erstellte einige Bilder, die die Titanen auch im Anime mit den Klamotten zeigen – allerdings in einer bunten, stylischen Version (via airayukihime auf X).

Die Zensur wurde nur bei der Version des malaysischen Magazins Kreko vorgenommen. Das Magazin soll jedoch im Laufe der Story eingestellt worden sein, da die Leser eher zu Online-Plattformen zum Lesen wechselten (via Reddit). Einige User scherzen, dass es ihnen wohl zu viel wurde, die Titanen mit Shorts zu versehen. Vor allem im großen Finale hätte das zu Problemen geführt.

Stellt euch vor, wie die folgenden Szenen wohl mit schwarzen Shorts an den Titanen aussehen würde:

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Der Trailer zur ersten Staffel von Attack on Titan

Strenge Zensur-Gesetze greifen bei Attack on Titan

Wieso wurde die Zensur vorgenommen? Einige User fragen sich, wieso die nackten Körper bedeckt werden müssen, die brutalen Kämpfe aber nicht zensiert werden. Das hat mit den Zensur-Gesetzen in Malaysia zu tun. Vor allem in südostasiatischen Ländern gibt es strenge Gesetze zur Nacktheit:

  • Für Malaysia gilt: Selbst die mildesten Formen von Nacktheit und Sex müssen aus allen Arten von Medien gelöscht oder überdeckt werden.
  • Im Nachbarland Indonesien gibt es ähnliche Gesetze. Hier wurde beispielsweise das Cover des 6. Manga-Bands von Chainsaw Man zensiert. Reze trägt hier Klamotten, normalerweise ist sie auf dem Cover nackt (via alvinlaurentt auf X).

In Deutschland sind die Gesetze laut dem MDR durch die Kunstfreiheit etwas gelockert. So muss zwischen Jugendschutz und Kunstfreiheit abgewogen werden. Das Ergebnis davon habt ihr bestimmt schon einmal im Buchhandel gesehen: Viele Mangas mit erotischen Inhalten sind eingeschweißt, mit einem „ab 18“-Sticker im Regal zu finden.

Wie geht es mit Attack on Titan weiter? Sowohl der Manga als auch der Anime sind abgeschlossen. In diesem Monat soll ein neues Kapitel des Mangas folgen, in dem es vermutlich um die Geschehnisse nach der letzten Episode geht.

Ansonsten ist keine weitere Fortsetzung für Attack on Titan geplant. Der Mangaka widmet sich momentan einem ganz anderen Projekt zu: Attack on Titan: Der Schöpfer arbeitet nach 10 Jahren an neuem Manga – Sogar der Sprecher von Eren ist dabei

Quelle(n):
  1. sportskeeda.com

Destiny 2: Entwickler zollt Respekt, nachdem der erste Spieler den „unmöglichen“ Horden-Modus solo meistert

Der neue Horden-Modus in Destiny 2 schmeißt die Hüter in viele Runden, in denen sie um ihren Loot kämpfen dürfen. Fans sollten den Modus zu dritt bestreiten, doch ein Spieler wollte es wissen und schaffte den Schwierigkeitsgrad „Legend“ komplett allein.

Was ist das für ein Modus? In Destiny 2 können Spieler seit dem 9. April den kostenlosen Horden-Modus aus „Into the Light“ zocken. Dieser heißt Ansturm und schmeißt die Hüter auf verschiedene Maps, in denen sie Generatoren verteidigen und Feinde besiegen müssen. Je mehr Runden überlebt werden, desto mehr Loot springt dabei für die Hüter schlussendlich heraus.

Der Modus besitzt aber zwei Schwierigkeitsstufen und der schwierigste von beiden hat es echt in sich. Während schon Dreiertrupps daran scheitern, schaffte ein Hüter diesen solo.

Ihr habt Gameplay zu „The Final Shape“ verpasst? Dann haben wir genau den richtigen Trailer für euch:

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Destiny 2: The Final Shape – Gameplay Trailer zu den neuen Talenten

Spieler wird sogar vom Entwickler gratuliert

Was hat der Spieler geschafft? Xeneris, ein eher unbekannter Hüter der Destiny-Szene hat als erster die schwierigste Stufe von „Ansturm“ solo gemeistert und das in weniger als 1 Stunde, 30 Minuten und 39 Sekunden. Er nutzte dabei einen Jäger mit der dem Fokus „Nachtpirscher“ und bewältigte so 50 Runden.

Seine Errungenschaft wurde von namhaften Spielern wie Gladd gewürdigt und sogar einer der wichtigen Designer des Ansturm-Modus meldete sich zu Wort. Noah Lee, einer der Entwickler, die für den Modus „Ansturm“ verantwortlich waren, verkündete, dass die Schwierigkeit „Legend“ nicht solo machbar wäre. Doch nachdem Xeneris das widerlegt hatte, lenkte Noah Lee ein.

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Er würdigte die Errungenschaft von Xeneris und gratulierte ihm zu seinem Sieg mit folgenden Worten: „Ich werde diese Spielerbasis nie wieder unterschätzen. Ich erteile hiermit die höchste Ehre: Du bist dieser Typ“.

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MeinMMO sucht freie Autor*in für Helldivers 2 und Shooter
von MeinMMO

Destiny 2 ist bekannt für seine talentierten Spieler: In Destiny 2 gibt es viele Talente, die verschiedene Aktivitäten meistern können und das unter den absurdesten Bedingungen. Ob es nun Raids oder Dungeons sind, die meist für mehrere Spieler ausgelegt sind, gibt es Hüter wie Esoterickk, die diese Aktivitäten solo bestreiten und das auf den schwierigsten Schwierigkeitsgraden.

Sie zeigen damit, dass mit viel Übung und Disziplin alles möglich ist und man nur Geduld haben muss. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis der erste Spieler den harten Modus von Ansturm allein meistert.

Destiny 2: PvE-Gott zeigt 9 kleine Tricks & Mechaniken, die nicht jeder kennt

Quelle(n):
  1. gamesradar.com

Baldur’s Gate 3: Der schrullige Volo ist viel wichtiger, als ihr denkt

Kaum ein Charakter in Baldur’s Gate 3 ist so verrückt, nervig und zugleich liebenswürdig wie Volo. Aber kennt ihr die wahre Geschichte hinter Volo?

In Baldur’s Gate 3 gibt es zahlreiche Charaktere und NPCs, auf die man treffen kann. Einige sind wichtiger als andere – doch manche haben viel mehr Story, als man auf den ersten Blick erahnen mag. Denn gerade der kuriose Barde Volo ist ein ziemlich bedeutsamer Charakter aus dem Universum von Dungeons & Dragons.

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Baldur’s Gate 3 kommt auf PS5 – Trailer stimmt auf Konsolen-Release ein

Wo findet man Volo? Volo könnt ihr zu unterschiedlichen Zeitpunkten in Baldur’s Gate 3 treffen. Entweder ihr trefft ihn zu Beginn im Druidenhain oder kurz darauf in der Festung der Goblins, wo er gefangen genommen wurde. Je nach euren Entscheidungen bleibt er danach eine Weile in eurem Lager und letztlich könnt ihr ihm im finalen Akt des Spiels noch einmal begegnen und müsst ihn dort aus einer explosiven Lage befreien.

Was macht Volo im Spiel? Während ihr nach einer Rettung für die Gedankenschinder-Larve in eurem Kopf sucht, ist Volo einer der ersten Charaktere, der seine Hilfe auch tatsächlich anbietet, wenn auch auf brutale Art und Weise: Er will mit Hammer und Meißel, an eurem Auge vorbei, die Larve in eurem Köpf entfernen.

Baldur's Gate 3 Volos Auge Titel
Volo wirkt verplant und wie ein schlampiger Barde – dabei ist er gar kein Barde.

Solltet ihr euch dieser Prozedur unterziehen – und die sehr unangenehme Szene bis zum Ende durchhalten – dann verliert ihr dabei ein Auge. Dieses wird danach von „Volos Ersatzauge“ ersetzt, das euch die permanente Fähigkeit gewährt, Unsichtbare Feinde aufzudecken.

Allerdings sieht euer Charakter danach auch ziemlich lädiert aus – und manche NPCs machen auch Anmerkungen, dass ihr nur noch ein Auge habt.

Abgesehen davon dient euch Volo als Händler und hat auch zahlreiche amüsante Dialoge. Zumeist trägt er das Herz mehr oder weniger auf der Zunge, kann dabei aber ziemlich herablassend sein. Für eine gute Geschichte verdreht er auch gerne mal die Fakten, damit sein nächstes Buch ein voller Erfolg wird – gerade wenn es um Drachen geht, erfindet er gerne mal ein paar Details dazu.

Wer ist Volo wirklich?

Jetzt die erste Offenbarung: Volo ist gar kein Barde, auch wenn er permanent zu singen versucht und sich den Künsten verschrieben hat, wie der Schriftstellerei. Stattdessen ist Volo ein Stufe-1-Zauberer (in manchen Quellen auch ein Magier).

Das erklärt zumindest, warum er nicht einmal die Goblins von seinem Gesang überzeugen konnte.

Das wohl größte Geheimnis von Volo ist allerdings, dass er von der Götting Mystra auserwählt wurde. Die Göttin hat mehrere Sterbliche als „Gewebe-Anker“ auserwählt. Sollte Mystra jemals (erneut) etwas zustoßen, dann würden diese Anker dafür sorgen, dass das Gewebe intakt bleibt und die Welt nicht ins Chaos gestürzt würde.

Dass Mystra Volo ausgewählt hat, ist allerdings eine fragwürdige Ehre. Denn sie hat Volo erwählt, weil niemand vermuten würde, dass er diese Rolle besitzt. Nicht einmal Volo selbst weiß, dass er von Mystra ausgewählt wurde. Das ist lediglich Elminster bekannt, der deshalb so manches Mal zur Rettung kommt, um Volo aus brenzligen Situationen zu befreien – selbst wenn wir davon in Baldur’s Gate 3 nur wenig zu sehen bekommen.

Volo wird mehrfach gefangen – es ist ein Wunder, dass er noch immer lebt.

Elminster ist übrigens mit Volo befreundet und die beiden unterhalten sich regelmäßig. Dabei greift Elminster Volo auch (manchmal ungewollt) unter die Arme, wenn es um die Veröffentlichung neuer Bücher geht. Elminster korrigiert einige falsche Informationen und verschleiert zu gefährliches Wissen, das der Welt besser vorbehalten bleiben sollte.

Auch wenn Elminster von Volo häufig genervt ist und ihn einige Male selbst töten wollte, schätzt er Volo zugleich und sieht positive Eigenschaften in ihm – wie etwa den starken Drang, seinen Freunden um jeden Preis helfen zu wollen oder immer mit direkter Ehrlichkeit zu sagen, was er denkt, wenn auch oft durch grausame Barden-Gesänge verschleiert.

Abgesehen von den verschiedenen „Reiseführern“, die Volo veröffentlicht hat, schreibt er noch andere Bücher: Erotik-Romane. Diese verfasst er allerdings unter einem Pseudonym und würde auch wohl nie zugeben, dass er diese Bücher verfasst hat. Auch vor allem deswegen nicht, weil sie ihm den Großteil seines Geldes einbringen.

Zu guter Letzt ist Volo auch ein Charakter, der über mehrere Jahrhunderte besteht. Das ist für magisch begabte Wesen nicht unbedingt ungewöhnlich – aber so häufig wie er sich in Schwierigkeiten manövriert, ist es doch beachtlich, dass Volo noch immer lebt. Das hat er zuletzt auch Elminster zu verdanken, der ihn häufig rettet und ihm sogar einen besonderen Ring gegeben hat, der selbst starke Verletzungen heilt.

Ihr seht, Volothamp Geddarm ist ein besonderer und lange etablierter Charakter, hinter dem deutlich mehr steckt, als der erste Eindruck vielleicht vermitteln mag.

Auch, wenn er bedauerlicherweise gar kein Barde ist. Aber das war bei seinen „Gesangskünsten“ auch irgendwie zu erwarten, nicht wahr?

Volo ist aber so sonderbar, er fände sicher die Idee eines Fassmagiern ziemlich grandios.

Sherlock: Serienschöpfer möchte Fortsetzung mit Benedict Cumberbatch drehen, doch eine Sache steht ihm im Weg

Mark Gatiss, einer der Schöpfer der BBC-Serie Sherlock, gab vor kurzem ein Update, wie es um eine Fortsetzung rund um den bekannten Detektiv steht.

Wer ist Mark Gatiss? Mark Gatiss ist neben Steven Moffat der Creator der bekannten Serie Sherlock, in der Benedict Cumberbatch gemeinsam mit Martin Freeman als berühmtes Ermittlerduo spannende Fälle im heutigen London lösen.

Gegenüber Deadline sprach Mark Gatiss nun darüber, wie es um die Fortsetzung der Serie steht und erklärte dabei auch, was die Umsetzung des Projekts erschwere.

Hier seht ihr einen Trailer zur ersten Episode der BBC-Serie Sherlock:

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Englischer Trailer zur 1. Folge der 1. Staffel von Sherlock: A Study in Pink 

Volle Terminkalender scheinen das Problem zu sein

So plant das Produktionsteam nach Angaben des Serienschöpfers nach wie vor, statt einer 5. Staffel einen Film als Fortsetzung der Serie zu produzieren.

Allerdings stehe der Umsetzung eine Sache erschwerend im Weg:

Wir würden gerne einen Film drehen, aber es ist sehr schwierig, alle zusammenzubringen.

Mark Gatiss, Quelle: Deadline

Weiter erklärte Mark Gatiss, dass, wenn man konkrete Antworten zum Film haben möchte, „Benedict [Cumberbatch] und Martin [Freeman] fragen muss“.

Gerade weil in Sherlock zwei gefragte Hollywood-Schauspieler die Hauptrollen spielen, scheint es derzeit schwierig, das Projekt in ihren vollen Terminkalendern unterzubringen.

Mehr zu Sherlock könnt ihr hier bei unseren Kollegen von Moviepilot nachlesen: Cool gemeinte Sherlock-Szene mit Benedict Cumberbatch ist heute unfreiwillig komisch

Bereits im Juli letzten Jahres gab Mark Gatiss bekannt, dass man, statt einer weiteren Staffel, einen Film drehen möchte.

Dabei meinte er, dass es die logische Konsequenz“ sei, die Serie nach ihrem Ende mit einem Film fortzusetzen.

Wer sich noch einmal die gesamte Sherlock-Serie mit all ihren vier Staffeln anschauen möchte, der kann sie aktuell mit einem Abo auf Netflix oder Amazon Prime streamen.

Wenn ihr Fans der Sherlock-Serie seid, dann schaut auch gerne in dieser MeinMMO-Liste vorbei: 5 Serien wie Sherlock

„Aufgeregt wie ein kleines Kind“ – Das wohl schönste ARPG auf Steam macht kurz vor Launch nochmal so richtig Vorfreude

In zwei Tagen startet auf Steam das erste ARPG der Ori-Entwickler. Es konnte bereits mit seiner wunderschönen und besonderen Grafik punkten und sorgt auch mit dem neuen Trailer nur für Vorfreude.

Um welches Spiel geht es hier? No Rest For The Wicked ist das erste ARPG von Moon Studios, den Entwicklern hinter den beliebten Ori-Spielen. Mit diesem Spiel wollen sie sich jetzt an ein ganz neues Genre wagen und allein grafisch könnten sie damit wohl wieder einen vollen Erfolg landen.

Wenn viele auf den ersten Blick auch an einen neuen Konkurrenten für Diablo dachten, soll No Rest Fot The Wicked, mit taktischen und anspruchsvollen Kämpfen, doch eher an Dark Souls erinnern. Als ein erbarmungsloses und präzises Action-Rollenspiel, wollen die Entwickler das Genre neu erfinden, heißt es auf der offiziellen Steam-Seite.

Am 18. April 2024 startet das Spiel auf Steam in den Early Access. Später folgt dann auch ein Release auf der PS5 und Xbox Series X|S.

Kurz vor dem Release sorgt ein malerisch schöner Trailer jetzt erneut bei Spielern für Vorfreude:

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No Rest For The Wicked startet endlich auf Steam

Was zeigt der Trailer? Der Trailer stellt noch einmal die handgezeichnete Welt von No Rest For The Wicked in den Fokus und zeigt dabei auch ein paar Gameplay-Szenen.

Schon in früheren Trailern lobten Spieler den besonderen Artstyle. Jede Szene des Spiels wirkt wie ein eigenes Gemälde und auch das Gameplay wirkt, als würde man den Charakter über eben ein solches schicken.

Im neuen Trailer wird vor allem deutlich, wie detailreich und liebevoll die Welt gestaltet ist. Jeder Winkel scheint gut durchdacht zu sein und steuert der düsteren, mysteriösen Atmosphäre des Spiels bei. Dabei bekommt ihr ein bisschen was zur Story und den einzelnen Charakteren geboten.

Was sagt die Community? Die Kommentare unter dem Trailer (via YouTube) machen wieder einmal deutlich, dass die Spieler vor allem von dem Artstyle begeistert sind, sich aber auch so auf das kommende Rollenspiel freuen.

So schreibt ein User, dass die Künstler hinter der Grafik definitiv eine Lohnerhöhung verdient haben. Ein anderer User schreibt sogar, dass Entwickler wie Moon Studios mit solchen Spielen die Hoffnung in die Gaming-Industrie zurückbringen.

In seinem Kommentar schreibt ein weiterer User voller Vorfreude: „Ich bin aufgeregt wie ein Kind, bringt es einfach raus“.

Der User Haken00 schreibt in seinem Kommentar: „Das ist das Spiel, von dem wir niemals gedacht hätten, dass wir es wollen, aber als es uns endlich gezeigt wurde, haben wir realisiert, dass das ARPG-Genre immer dazu bestimmt war, sich in diese Richtung zu entwickeln“.

Was die neue Season von Diablo 4 für viele Spieler zu besonders macht, erklärt der Diablo-Chef persönlich: Ist Diablo 4 mit Season 4 ein neues Spiel? Das sagt der Chef

23-Jähriger soll sich in Counter-Strike 2 ein Vermögen erschummelt haben

Der Russe Erkhan „gokushima“ Bagynanov (23) gilt als großes Talent in Counter-Strike 2 (Steam). Im Oktober 2023 wurde er Profi: Doch jetzt nimmt seine Karriere eine brutale Wende. Man hat ihn beim Wettbetrug erwischt und für 2 Jahre gebannt. Doch diese Strafe könnte noch zu milde sein, wie viele glauben.

Das ist die offizielle Nachricht: Der russische Shooter-Profi gokushima wurde für 2 Jahre in Counter-Strike 2 gebannt. Er darf erst wieder ab dem 26. März 2026 an Turnieren teilnehmen. Das hat die ESIC, die Kommission für Integrität im E-Sport, entschieden (via esic).

Es heißt:

  • Der Spieler habe gegen den Verhaltens- und den Anti-Korruptions-Kodex verstoßen
  • Vor allem in den Punkten, die Korruption und Wetten behandeln

Im Bericht heißt es: “Diese Untersuchung wurde nach Erhalt eines detaillierten Vernehmungsprotokolls und untermauernder Beweise, darunter auch Geständnisse, die auf Spielmanipulationen hindeuten, eingeleitet”.

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Counter-Strike 2 läutet eine neue Ära ein – Die wichtigsten Änderungen im Video

Russe gilt als großes Talent

Das ist die Situation: Der 23-jährige Russe hatte sich nach Jahren bei unterklassigen Turnieren und Offline-Events im Oktober 2023 einen Vertrag bei dem Tier-2-Team FORZE gesichert.

Er zeigte in der Profi-Szene dabei ein erstaunliches Talent und stand auf einem Rating von 1.12 laut HLTX; was für einen sehr guten Spieler spricht.

Nach dem Bann wurde er jetzt aus dem Kader seines Teams entfernt.

Was wird ihm vorgeworfen? Ihm wird Matchfixing nachgewiesen. So nennt man es, wenn ein Spieler absichtlich Spiele verliert, um den Ausgang einer Sportwette zu beeinflussen.

Spieler soll sich 300.000 $ erschlichen haben

Warum wird der Fall so aufgeregt diskutiert? Der Fall schlägt in der Community von Counter-Strike 2 seit einigen Tagen hohe Wellen. Es gibt zwar keine offizielle Bestätigung, aber in der Community diskutiert man, dass es bei den Wetten von gokushima um hohe Summen gegangen sein soll. Das sollen High-Elo-Spieler erzählt haben.

Angeblich habe er sich mit „Matchfixing und dem Verkauf von Cheats“ etwa 300.000 $ erschlichen (via twitter).

Daher diskutiert man in der Community in der Richtung, dass hier zu milde bestraft wurde (via reddit) – gerade wenn man die niedrigen Lebenshaltungskosten in Russland betrachtet.

sibirien

Der Spieler könne in zwei Jahren einfach wieder mit Counter-Strike 2 anfangen, das Talent dafür habe er ja. Und wenn er das Geld gut anlege, könne er aus der Sache mit einem dicken Plus herauskommen, ist der allgemeine Tenor.

Einer sagt (via twitter): Wenn gokushima clever ist, nimmt er 10 % seiner Einnahmen und gibt sie an seine Anwälte und die Liga, dann erlauben die ihm wieder zu spielen, immerhin sei er einer ihrer größten Talente.

Ob gokushima wirklich so viel Geld erschummeln konnte, ist nicht bekannt. Allerdings ist Counter-Strike 2 im Moment eines der Spiele, wo das meiste Geld hin- und herwandert. Die Volumen im Spiel sind riesig:

Steam: Trotz viel Kritik ist Counter-Strike 2 ein finanzieller Riesen-Hit für Valve wegen Casino-Mechanik

Guild Wars 2 verschenkt echte Samen, damit ihr Pflanzen aus Tyria in eurem Garten züchtet

Dass sich Spielehersteller immer mal wieder mit Anbietern anderer Produkte zusammentun, um mit einer Marketing-Aktion die Werbetrommel zu rühren, ist nichts Neues. Die neue Partnerschaft von Guild Wars 2 glänzt jedoch mit einem grünen Daumen und einer schönen Idee.

Um was für eine Partnerschaft geht es? Die Verantwortlichen von Agency for Nature, Wieden+Kennedy und Arenanet haben gemeinsam die Aktion SeedSaga ins Leben gerufen. Der Slogan: „Spielt. Züchtet. Berührt Gras.“

Fans von Guild Wars 2 und/oder interessierte Gartenbesitzer, können sich kostenlos einige Pflanzen Tyrias in ihr reales Zuhause holen. Konkret geht’s um Samen für die folgenden Gewächse:

  • Blühende Passionsblume: Eine wertvolle Ressource, die mit ihren detaillierten und exotischen Blütenblättern die Essenz der tyrianischen Natur in sich birgt. Eine Ernte bietet wertvolle Materialien und verborgene Schätze.
  • Flachs: Eine dünnstielige Schönheit, gekrönt von zarten blauen Blüten. Diese Pflanze eröffnet eine Welt voller Vielseitigkeit und bietet den Spielern die Materialien, um seltene Gegenstände und starke Elixiere herzustellen.
  • Rote Sonnenblume: Diese außergewöhnliche Blüte verzaubert nicht nur mit ihren leuchtenden Blütenblättern und der goldenen Mitte, sondern auch mit ihrem unvergleichlichen Wert. Diese seltene Pflanze ist unerlässlich für die begehrtesten Waffen in Tyria.

Guild Wars 2 entführt euch in die fantastische Welt von Tyria:

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„So macht man einen Trailer!“- MMORPG Guild Wars 2 begeistert mit dem Launch-Trailer zur neuen Erweiterung

Jeder Packung mit Saatgut liegt eine wiederverwertbare Anleitung sowie eine glänzende Sammlerkarte bei, die man alternativ auch als Pflanzenkarte für den Garten nutzen kann. Weitere Details zu den drei Pflanzen aus Tyria findet ihr in dieser Übersicht.

Schöne Idee mit einem Geschmäckle

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um an der Aktion teilnehmen zu können? Teilnehmen dürften bisher leider nur Samen-Begeisterte aus dem United Kingdom. Zudem muss man auf der offiziellen Webseite von Seed Saga Name sowie E-Mail-Adresse hinterlegen und erklären, warum man einen Teil der limitierten Samen bekommen sollte.

Ein Hintergedanke der Aktion dürfte es also auch sein, auf einfache Weise Kontaktdaten von allen Teilnehmern zu erhalten. Auf welche Art diese Daten im Anschluss genutzt werden, ist unklar. Dennoch hebt sich die Aktion positiv von vergleichbaren Partnerschaften ab.

Es passt thematisch einfach toll zusammen, die Pflanzen einer wunderschönen Fantasywelt wie Tyria in den Garten der Fans zu bringen. Zudem ist es nie verkehrt, die Welt etwas grüner und natürlicher zu gestalten. Nur schade, dass die Aktion auf UK beschränkt ist.

In der Aktion ist aber die Rede davon, dass es sich hierbei nur um die erste Edition handelt. Was wir für zukünftige Editionen erwarten können, ist unbekannt. Eventuell drehen sich die nachfolgenden Aktionen um andere Fantasywelten, oder sie finden auch in anderen Ländern statt.

Wie bewertet ihr die Aktion von Arenanet? Bei den MMORPG-Experten geht’s aktuell übrigens heiß her: Ja, sie arbeiten an Guild Wars 3

„Hatten gehofft, es wäre mehr 50:50 aufgeteilt“ – Macher von Game of Thrones dachten nicht, dass ihr Ende so schlecht ankommt

Das Serienfinale des HBO-Hits Game of Thrones kam bei vielen Fans überhaupt nicht gut an. In einem Interview äußerten sich die Macher der Serie, David Benioff und D. B. Weiss, zu den negativen Zuschauer-Reaktionen.

In dem Podcast Happy Sad Confused mit Josh Horowitz sprachen David Benioff und D. B. Weiss gemeinsam mit Alexander Woo über ihre neue Serie 3 Body Problem.

Dabei kam die Sprache aber auch auf Game of Thrones und der Interviewer thematisierte die zahlreichen negativen Reaktionen zum Serienfinale.

So wurden von vielen Zuschauern damals etwa bestimmte Charakterentwicklungen, wie die von Daenerys, oder auch die Art, wie man die Handlung fortgeführt hat, heftig kritisiert – es gab sogar eine Petition, die einen Neudreh forderte. Mehr dazu könnt ihr hier bei unseren Kollegen von Moviepilot nachlesen.

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Trailer zur ersten Staffel der HBO-Serie „Game of Thrones“

„Wir wollten definitiv nicht, dass es so viel Hass gibt“

Josh Horowitz fragte in dem Interview, ob die beiden Serienschöpfer bereits im Vorfeld auf das Serienfinale die Reaktionen und Diskussionen der Zuschauer haben kommen sehen.

Benioff erklärte daraufhin, dass man sich zwar schon darüber bewusst war, dass es die Meinungen spalten würde, jedoch auch mehr ausgleichende, positive Reaktionen erwartet hatte:

“Ich glaube, wir wussten, dass es kontrovers sein würde. Ich glaube, wir hatten gehofft, dass es ein bisschen mehr 50:50 aufgeteilt sein würde. Ich denke, man hofft auf ein besseres Verhältnis von … wir wollten definitiv nicht, dass es so viel Hass gibt […]”

Hier in diesem YouTube-Video könnt ihr euch selbst das Interview mit David Benioff, D. B. Weiss und Alexander Woo anschauen. Um zu dem Teil mit dem Game-of-Thrones-Finale zu kommen, springt zu 36:28:

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Weiss ergänzte dazu, dass sie den Effekt der sozialen Netzwerke unterschätzt hatten, in denen die negativen Meinungen verbreitet und verstärkt wurden:

„Ich schätze, ich hatte die Netzwerkeffekte nicht wirklich berücksichtigt. Du weißt schon. Die Netzwerkeffekte, die einer Sendung helfen können, wenn sie zu ihren Gunsten wirken, sind eine positive Rückkopplungsschleife. […]“

Doch statt positiven Rückmeldungen wurden seiner Meinung nach die negativen Reaktionen verstärkt. Selbst wenn einem das Finale von Game of Thrones gefallen hätte, hätte der Gegenwind in den sozialen Medien dazu geführt, dass man es trotzdem nicht richtig feiern konnte:

“[…] Es ist heuchlerisch, es [das Finale von Game of Thrones] zu lieben, wenn es in deine Richtung weht und zu entscheiden, dass es das Ende der Welt ist, wenn es in die andere Richtung weht […] Ich denke, dass das vielleicht der Teil war, den wir nicht wirklich berücksichtigt hatten, weil wir wussten, dass einige Leute es mögen würden und andere nicht.”

Mehr zu Game of Thrones auf MeinMMO: Die Macher von „Game of Thrones“ lehnten die Bezahlung fürs Spin-off ab – „HBO war etwas verwirrt“

Quelle(n):
  1. YouTube

Neues MMORPG meistert Schlachten mit mehr als 1.000 Spielern, scheitert aber am Free2Play-Problem

Immer mehr Spieler teilen ihre Erfahrungen mit Throne and Liberty, das irgendwann 2024 auch bei uns im Westen erscheinen soll. In einem Bereich könnte die MMORPG-Hoffnung sämtliche Konkurrenten überflügeln. Dafür nervt ein altbekanntes Problem von Online-Rollenspielen mit Free2Play-Modell.

Was macht Throne and Liberty besonders gut? Im neuen MMORPG von NCSoft erwarten euch Schlachten, in denen auch mal mehr als 1.000 Spieler aufeinandertreffen können. Wie MeinMMO bereits berichtet hat, findet derzeit ein geschlossener Test von Throne and Liberty auf West-Servern statt und die Spieler zeigen sich begeistert von den epischen Massenkeilereien.

Coconutham schreibt auf Reddit zum Beispiel, dass die Performance des Spiels bei einer Belagerung mit mehr als 1.000 Teilnehmern nicht einmal unter 60 Bilder pro Sekunde gefallen sei. Auch i_am_Misha berichtet auf Reddit: Egal, ob 10 vs. 10, 100 vs. 100 oder 1.000 vs. 1.000, es gab offenbar null Lag, keine Probleme und nur geringe Auswirkungen auf die Bildwiederholrate.

Die Beta von Throne and Liberty läuft, hier seht ihr den zugehörigen Trailer:

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Throne and Liberty zeigt sich im deutschen Trailer zur geschlossenen Beta

Warum ist das so bemerkenswert? Trotz moderner Server und flotter Rechner pfeifen Online-Rollenspiele auch im Jahr 2024 regelmäßig aus dem letzten Loch, wenn sich zu viele Spieler gleichzeitig auf dem Bildschirm beziehungsweise in einem Areal tummeln.

Speziell bei Genre-Vertretern mit schicker Grafik und beeindruckenden Zaubereffekten gehen die Bilder pro Sekunde leicht in die Knie, sobald zu viel los ist. Es kommt zu Lags, Verbindungsabbrüchen und nervigen Gummibandeffekten. Eine spaßige Spielerfahrung sieht anders aus. Throne and Liberty könnte sich damit von der Konkurrenz positiv abheben.

Tolle Technik, aber dennoch kein Spaß?

Was ist die größte Baustelle von T&L? So geschmeidig die Beta von Throne and Liberty derzeit offenbar läuft, so harsch fällt die Kritik von Spielern aus, die bereits die final veröffentlichte Korea-Version des MMORPGs spielen. Der Bericht von Coolboyman auf Reddit dreht sich dabei um eine Spaßbremse, unter der leider auch viele andere Free2Play-Titel leiden.

Der frustrierte Spieler beschwert sich über Cheater und Hacker, die durch den kostenlosen Eintritt in großer Zahl die Spielwelt überschwemmen würden. Die Schummler nutzen dabei offenbar auch Tools, um ihre Werte anzupassen, wodurch es machbar sein soll, mächtige Weltbosse oder andere Spieler mit einem Schlag auf die Bretter zu schicken. Auch Wall-Hacks sollen zum Einsatz kommen.

Die Betrügereien seien wiederum möglich, so Coolboyman weiter, weil Throne and Liberty viele wichtige Daten auf der Client-Seite hinterlegen würde. Es sieht so aus, als wiederhole das erfahrene NCSoft-Team jetzt einen Fehler, den Blizzard mit Diablo und der Einführung vom Battle.net bereits im Jahr 1997 gemacht hatte.

Bleibt zu hoffen, dass NCSoft und Amazon Games (verantwortlich für die westliche Portierung) diese Baustelle vor dem Launch im Westen noch angehen werden, um es den Cheatern zumindest so schwer wie möglich zu machen.

Falls ihr weiterhin neugierig auf das neue Online-Rollenspiel wartet: Auf MeinMMO findet ihr alle Infos zu Throne and Liberty.

WoW: Ein Spieler hat Plunderstorm mehrere Hundert Male gewonnen

Im Plunderstorm-Modus von World of Warcraft gibt es kuriose Statistiken. Ein ausdauernder Pirat gewann mehr als 300 Matches.

In World of Warcraft ist noch immer der Plunderstorm-Modus aktiv. In diesem Battle-Royale-Modus kann aus 60 Spielerinnen und Spielern nur ein einziger tatsächlich gewinnen und am Ende als Sieger vom Schlachtfeld gehen. Daran gemessen, dass 59 andere das Gleiche versuchen und Hinterhalte zur Tagesordnung gehören, ist ein Sieg ziemlich unwahrscheinlich.

Ein Spieler ließ sich von solchen Statistiken aber offenbar überhaupt nicht abschrecken: Er gewann 321-mal und ist damit der absolute Champion vom Plunderstorm.

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WoW: Plunderstorm – so funktioniert der Battle-Royale-Modus

Woher stammen die Zahlen? Die hat Blizzard selbst veröffentlicht. In einem kleinen Statistik-Video haben die Entwickler den bisherigen Erfolg des Spielmodus zusammengefasst und dabei einige interessante Eckdaten veröffentlicht.

Das Beeindruckendste ist wohl der Spieler oder die Spielerin, die satte 321 Siege verbuchen konnte. Das heißt, diese Person ist entweder alleine oder im Team 321-mal der letzte Überlebende auf dem Plünder-Schlachtfeld des Arathi-Hochlands gewesen. Somit muss die betroffene Person seit Release des Modus jeden Tag rund 13–14 Spiele gewonnen haben.

Während die meisten schon froh sind, wenn sie einen einzigen Sieg für den Erfolg verbuchen können, dürften mehrere Hundert Siege für die allermeisten wohl nahezu unmöglich erscheinen.

Ein anderer Rekordwert ist das maximal gesammelte Plunder. Einer hat stolze 1.400.000 Plunder gesammelt – und das, obwohl es nach der Millionen-Grenze gar keine Belohnungen mehr gibt. Da muss jemand den Plunderstorm-Modus wirklich inbrünstig lieben.

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Was für interessante Werte gibt es noch? Ebenfalls interessant sind aber auch einige andere Werte zum Plunderstorm, etwa zu den erfolgreichsten Waffen oder dem beliebtesten Lande-Punkt.

Die meisten Piraten landen übrigens in der Horde-Festung Ar’gorok. Hier gibt es gleich einige Elite-Gegner, die gute Fähigkeiten versprechen. Da dieser Ort allerdings sehr beliebt ist, kommt es hier auch früh zu PvP-Scharmützeln, die gerade am Anfang oft zeitraubend und wenig zielführend sind.

Das beste Loadout der Sieger-Spieler bestand aus diesen Fähigkeiten:

  • Feuerwirbel
  • Raureifpfeil
  • Faegestalt
  • In die Schatten verschwinden

Wie ihr die mächtigsten Zauber kontert, haben wir hier verraten.

Kurios: Der tödlichste Feind ist kein Elite-Gegner, sondern die Spinnen („Tarantel“). Die kleinen Krabbeltiere haben mehr als 280.000 Piraten auf dem Gewissen.

Sind die Zahlen verlässlich? Auch wenn die Zahlen offiziell sind, sollte man sie mit Vorsicht genießen. Gerade bei den Werten der tödlichsten Zauber und nützlichsten Utility-Fähigkeiten sollte man auch bedenken, dass gerade zum Anfang des Modus einige Zauber massiv übermächtig waren. Der Flammenwirbel galt als absoluter Killer, der massiven Schaden anrichtete und gleich mehrere Nerfs erforderte.

Auch die Faeform war extrem stark, da sie nicht nur Betäubungen aufhob und die Bewegungsgeschwindigkeit erhöhte, sondern auch noch den erlittenen Schaden um satte 90 % reduzierte – quasi eine perfekte „Du kommst aus allem raus“-Fähigkeit. Von der Schadensreduktion ist inzwischen nichts mehr da.

Bis zum Ende des Spielmodus dürften alle Werte noch ein wenig ansteigen. Wer sich die Belohnungen noch nicht geholt hatte, sollte sich nun ein wenig beeilen – auch wenn das Erspielen aller 40 Ruhmesstufen noch immer möglich ist.

Einige spielen WoW inzwischen auch in der VR-Variante – wie das geht, verraten wir hier.

EverQuest II wollte WoW mit Pizza besiegen – Hat aus Versehen Pizza Hut bezwungen

EverQuest 2 wollte World of Warcraft besiegen. Die Idee war simpel und doch genial. Das Emote /pizza sorgte für weltweites Aufsehen – und Stress mit Pizza Hut.

Spätestens seit dem Welterfolg von World of Warcraft im Jahr 2004 versuchten viele MMORPGs die Aufmerksamkeit von potenziellen Spielern zu erhaschen. Vor allem der geistige Vorgänger von WoW, EverQuest, wollte mit seinem Nachfolger EverQuest II gerne ein großes Stück vom MMO-Kuchen abhaben – oder in diesem Fall eher von der MMO-Pizza.

Als WoW vor Erfolg förmlich explodierte und EverQuest II schwächelte, überlegten die Entwickler sich verschiedene Promotions, um mehr Aufmerksamkeit auf ihr Spiel zu lenken. Eine davon war die simple Methode eines Chatbefehls, eben /pizza.

Das führte nicht nur zu extrem viel medialer Aufmerksamkeit, sondern auch zu Streit mit dem Kooperations-Partner Pizza Hut.

Die größten MMORPGs des letzten Jahres haben wir hier für euch:

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Die 3 größten MMORPGs in Deutschland im Jahr 2023, laut Google

Was war bei EverQuest II los? PCGamer hat ein Interview mit den damaligen Verantwortlichen von EverQuest II geführt und dabei eine kuriose Story aufgearbeitet.

Chris Kramer, der ehemalige PR-Chef von Sony Online Entertainment, sah den Konflikt zwischen Warcraft und EverQuest so:

Der konstante Druck war, dass Warcraft uns in den Hintern trat. Die Spiele kamen nur wenige Tage voneinander entfernt raus und Warcraft explodierte. Offensichtlich. WoW war einfach eine wirklich, wirklich clevere Version von EverQuest. Das Original-Team von WoW bestand aus Hardcore-EverQuest-Spielern.

Dazu kam, dass Warcraft im Gaming bereits etabliert war.

Sie haben eine bedeutend bessere Version erschaffen und hatten bereits diese unglaubliche Welt, die sie im Verlauf von 3 Warcraft-Spielen erschaffen haben. Also haben sie uns absolut zurecht in den Hintern getreten.

Als EverQuest II im Schatten von Warcraft blieb, wollte man nicht nur Spieler von World of Warcraft abwerben, sondern musste auch die Community vom ersten EverQuest überzeugen, das Spiel zu wechseln. Um das zu erreichen, suchte man nach verschiedenen Kooperationen und PR-Maßnahmen, um mehr Aufmerksamkeit auf das Spiel zu lenken.

Während einer Mittagspause scherzte man über die verschiedenen Slash-Befehle von EverQuest, wie /sitzen, /laufen oder /angreifen. Diese wurden für Makros im Spiel genutzt. Mehr im Scherz sprach man dabei über die Idee, eigene Befehle hinzuzufügen, wie etwa /bier, /wäschewaschen oder /pizza.

Und genau diese letzte Idee sollte am Ende der Geniestreich sein.

Die ursprüngliche Idee war ein etwas selbstironischer Scherz. Man sah Gamer – und sich selbst – als die faulen Kerle, die vor dem PC sitzen und die sicher nicht aufstehen würden, um sich etwas zu essen zu machen. Als Scherz gedacht, der später auch mehrfach von der Southpark-Warcraft-Folge aufgegriffen wurde, formte sich daraus eine PR-Idee.

EverQuest 2 Titel
EverQuest war der geistige Vorgänger von WoW – viele WoW-Entwickler haben es gespielt.

Diese Kooperation ging das Spiel ein: EverQuest II war recht kurzfristig eine Kooperation mit Pizza Hut eingegangen. Die Idee war simpel: Wenn man in EverQuest II den Befehl „/pizza“ eingab, öffnete sich ein Browser-Fenster und man konnte hier eine Pizza-Bestellung aufgeben. Im Grunde war der /pizza-Befehl also nichts anderes als ein Link, der im Spiel ausgeführt wurde. Es gab nicht einmal ein Emote des Charakters dazu.

Dieser PR-Coup dürfte als einer der genialsten in die Geschichte von EverQuest II eingehen. Denn nach wenigen Stunden wurde die Nachricht von verschiedenen amerikanischen Medien aufgegriffen. Letztlich berichteten sogar große Sender wie Fox News, CNN oder das Wall Street Journal über den Ingame-Befehl.

Doch es gab eine Partei, die schon nach wenigen Tagen richtig wütend über den /pizza-Befehl war. Nein, es waren nicht die Spieler und auch nicht der Konkurrent Warcraft.

Verärgert war Pizza Hut.

Warum war Pizza Hut sauer? Die ganze Aufmerksamkeit hatte dazu geführt, dass man beim Googeln des Begriffs „Pizza Hut“ nicht mehr die offizielle Pizza-Hut-Seite als Top-Ergebnis bekam, sondern stattdessen Meldungen rund um EverQuest II. Das Spiel und die Berichterstattung darum hatten die Pizza-Kette komplett aus den SEO-Suchergebnissen verdrängt.

Pizza Hut wollte die Zusammenarbeit so schnell wie möglich beenden und musste sogar Platzierungen bei Search kaufen, um sich den ersten Platz wieder zu sichern (via pcgamer).

Hat das alles den großen Erfolg gebracht? Auch wenn die ganze Aktion eine der erfolgreichsten Werbe-Maßnahmen für EverQuest II überhaupt war, hat es letztlich nicht dazu geführt, dass man den MMORPG-Titan World of Warcraft vom Thron schubsen konnte. Aber immerhin: Auch knapp 20 Jahre später existieren beide Spiele noch – friedlich nebeneinander.

Kramer, der inzwischen für Tencent arbeitet, erklärte noch, dass es damals um Spielerzahlen ging, die heute kaum eine Bedeutung hätten:

Gerade in diesem Augenblick spielen vermutlich mehr Leute League of Legends als Everquest jemals an Abonnenten hatte. Aber zum damaligen Zeitpunkt erschien das gigantisch, ja unglaublich. Es hat ein sehr profitables Geschäft für eine lange Zeit befeuert.“

Kurios, was ein kleiner Befehl in einem MMORPG doch für Wellen schlagen kann.

Quelle(n):
  1. pcgamer.com