Builds in Spielen wie Diablo 4 oder Monster Hunter Wilds zu bauen ist langweilig, doch ein Genre macht es genau richtig

MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes liebt Spiele wie Monster Hunter Wilds oder Diablo 4. Verschiedene Builds zu spielen und auszuprobieren, trifft genau seinen Geschmack. Selbst welche zu bauen, findet er langweilig. Ein Genre ist aber die Ausnahme.

Was ist mit Build bauen gemeint? Spiele wie Diablo 4, Monster Hunter Wilds oder auch Borderlands sind zwar unterschiedlich, doch durch Skills und verschiedene Waffen kann man verschiedene Builds bauen. Man kann auf Elementarschaden gehen oder sich auf spezifische Waffen fokussieren.

Für sogenannte Theory-Crafter sind solche Titel wie ein Spielplatz. Es gibt viele Werkzeuge, um sich auszutoben. Fans der tiefen Charaktersysteme versuchen stellenweise stundenlang, neue Builds und Strategien zu konzipieren.

Davon will ich nichts wissen. Ich spiele gerne Endgame-Inhalte in solchen Spielen, doch eigene Builds bauen, das interessiert mich nicht. Lieber schaue ich mir fertige Builds in Monster Hunter Wilds an, baue sie nach und stürze mich ins Gefecht, ohne viel darüber nachzudenken. Warum Skill A besser ist als Skill B, das juckt mich im Spiel selbst nicht.

Auch in Spielen wie League of Legends greife ich auf fertige Builds zurück und variiere je nach Gegner leicht. Ich will mich nicht mit Zahlen oder schwer-durchsichtigen Synergien beschäftigen. Das finde ich langweilig. Ich will loszocken und direkt in die Action stürmen.

Es gibt aber eine Ausnahme. Ein Spiele-Genre weckt in mir den Drang, eigene Sachen auszuprobieren, und das sind die Rogue-Lites und Rogue-Likes.

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The Binding of Isaac: Repentance – Trailer

Rogue-Lites wecken meinen Experimentierdrang

Warum sind Rogue-Lites eine Ausnahme? Es gibt vor allem 2 Gründe, weshalb ich in Rogue-Lites Interesse an eigenen Builds habe.

Zum einen sind diese Spiele Run-basiert. Sprich, ich starte meistens jeden Run ohne ein spezifisches Item und nehme das, was mir präsentiert wird. Dadurch fällt die große Auswahl weg und ich muss mich mit den Items und Fähigkeiten vergnügen, die ich zufällig bekomme. Das weckt den Reiz des Zufälligen und zusätzlich dazu wird die Auswahl stark limitiert.

In keinem Spiel ist dieser Faktor so spaßig wie in The Binding of Isaac. Meistens geht es darum, einen Build zu bauen, mit dem man den Run beenden kann. Doch gelegentlich entstehen Runs, in denen man so stark wird, dass man als neues Ziel ausgibt, das Spiel kaputtzumachen. Nichts macht so viel Spaß, wie meine Switch zum laggen zu bringen, weil Isaac so unzählige Projektile spawnt.

Der zweite Aspekt sind die Fähigkeiten an sich. Ich bin kein Fan von Mathematik oder Zahlen, aber wenn in Spielen wie Hades erklärt wird, dass Fähigkeit A ausgelöst wird, wenn Aktion B ausgeführt wird, dann kann ich das, ohne viel lesen zu müssen, verstehen.

In guten Rogue-Lites sind Fähigkeiten-Beschreibungen meistens direkt verständlich, weil es zufällig ist, was man in jedem Run bekommt. Durch diese einfachen Erklärungen kann sogar ich als Noob kleine Builds bauen, die auf simplen Interaktionen basieren. Klar, solche Spiele haben auch simple Stat-Upgrades, aber der große Spaß liegt für mich in den verschiedenen Kombinationen, die auch nur für einen Run funktionieren müssen.

Dennoch muss ich sagen: Theory-Crafter sind beeindruckend

Bin ich ein schlechter Gamer, weil ich mich nicht näher mit Builds beschäftigen will? Ich würde sagen: nein. Jedes Spiel hat verschiedene Aspekte, die man lieben oder hassen kann. Ich liebe die Kämpfe in Spielen wie Monster Hunter oder Diablo, doch eigene Builds bauen, das ist nicht meine Stärke. Ebenso gibt es Leute, die lieber mit Skill-Trees interagieren als mit anderen Aspekten wie Story oder der Action.

Trotzdem sind Theory-Crafter beeindruckend. Das Wissen, das man braucht, um diese Builds zu bauen, ist enorm. Dementsprechend muss man sich auch viel mit dem einen Spiel beschäftigen, auch außerhalb des Spiels selbst.

Fertige Builds sind für mich wie Questtafeln. Sie geben mir ein Ziel, das ich verfolgen kann. Fertige Builds bestehen nämlich auch aus Items und Ausrüstungsgegenständen, die ich finden oder freischalten muss.

Im Endeffekt muss ich diesen Helden der Community auch danken, denn ohne solche fertigen Builds wäre ich in vielen Spielen nicht weit gekommen. Es gibt nicht den einen Aspekt, den Gamer ausmacht. Für MeinMMO-Dämon Cortyn ist eine Eigenschaft am wichtigsten: Was einen guten Gamer ausmacht, hat nichts mit Skill oder Aim zu tun

Macher von einem Geheimtipp auf Steam bringen neuen Shooter, sieht aus wie die Tochter von Doom Slayer und Master Chief

In einem neuen Shooter auf Steam, PS5 und Xbox Series X|S fühlt ihr euch wie die Tochter von Doom Slayer und Master Chief. Das Studio dahinter hat sogar bereits ein Spiel entwickelt, das auf Steam als Geheimtipp gilt.

Was ist das für ein neues Spiel? Das Spiel trägt den Namen Metal Eden und ist ein Shooter mit einem Sci-Fi-Setting, das in Richtung Cyberpunk geht. Entwickelt wird das Spiel von Reikon Games – einem Studio aus Polen, das bereits für einen Shooter-Geheimtipp auf Steam verantwortlich ist.

Den neuen Trailer zu Metal Eden seht ihr übrigens hier:

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Metal Eden: Der neue Sci-Fi-Shooter auf Steam und PS5 bekommt eine kostenlose Demo

Das letzte Spiel der Entwickler war bereits „verdammt stark“

Von welchem Geheimtipp ist die Rede? Reikon Games hat ebenfalls das auf Steam zu 89 % positiv bewertete Ruiner veröffentlicht, einen Action-Shooter mit isometrischer Kameraansicht. Auf Ruiner weisen allerdings erst die Kommentare unter dem Trailer auf YouTube hin. Ein großer Fehler meinen einige:

  • So schreibt xer0signal: „Verstehe nicht, warum sie nicht erwähnen, dass das von den RUINER-Entwicklern gemacht wurde.“
  • justinl8791 pflichtet ihm bei und schreibt: „Ja, Reikon sollte mehr auf ihr Erbe stolz sein. Ruiner war verdammt stark.“

Ruiner bot zwar ebenso wie Metal Eden ein düsteres Cyberpunk-Setting, doch im Hinblick auf das Gameplay geht das neue Spiel einen anderen Weg.

Deshalb erinnert Metal Eden an Doom Eternal: Ihr ballert aus der First-Person-Ansicht, weicht Angriffen geschickt aus und lauft an Wänden entlang. Noch dazu habt ihr einen Greifhaken, um euch an Kanten hochzuziehen, und ein Jetpack.

Die Protagonistin Aska könnte glatt als die Tochter von Doom Slayer und Master Chief durchgehen, so geschickt und entschlossen wie sie sich durch ihre Feinde metzelt. So überspitzte Finisher wie in Doom scheinen euch allerdings nicht zu erwarten. Zumindest legt der Trailer bislang keinen Fokus darauf.

Wollt ihr euch selbst vom Spielgefühl überzeugen, so habt ihr ab dem 8. April auch die Gelegenheit dazu, denn dann erscheint eine kostenlose Demo zum Shooter. Metal Eden erscheint am 6. Mai 2025 für den PC auf Steam sowie für PS5 und Xbox Series X|S.

Das Jahr 2025 steckt jetzt schon voller spannender Shooter-Releases. So erscheint Metal Eden nur wenige Tage vor dem Mittelalter-Trip des Doom Slayers. Mehr darüber und zu 9 weiteren Shootern findet ihr in unserer Liste: 10 neue Shooter, die 2025 besonders interessant sind – Diese Releases solltet ihr im Kalender eintragen

Microsoft arbeitet an neuer Xbox-App, die wohl all eure PC-Spiele anzeigen soll – auch von Steam und dem Epic Games Store

Mit kommenden Updates und Produkten möchte Microsoft das Beste aus Xbox und Windows zusammenführen. Wie weit dieser Plan geht, könnte jetzt ein kurzzeitig veröffentlichtes Bild verraten haben, auf dem unter anderem Steam zu sehen war.

Was ist das für ein Bild? In einem neuen Blogpost auf microsoft.com zur aktuell laufenden Game Developers Conference 2025 (kurz: GDC) verrät Leo Olebe, seines Zeichens VP of Global Partnerships bei Xbox, wie man in Zukunft Milliarden neue Spieler in den Xbox-Kosmos bekommen möchte.

Das Spannende: In der ersten Version des Artikels war ein Bild mit der neuen Xbox-Benutzeroberfläche zu sehen, über die ihr auf dem Fernseher, Tablet oder Handheld all eure Spiele ansteuern könnt. Sichtbar war dabei auch ein Reiter für Steam. Könnte es erstmals einen Zugang zu eurer Steam-Bibliothek im Xbox-Kosmos geben?

Zeitnah nach Veröffentlichung des Artikels kontaktierte Journalist Tom Warren von The Verge einen Microsoft-Kontakt, um genau das zu checken. Die Reaktion von Team Xbox: Das Bild wurde sofort offline genommen. Das Internet vergisst jedoch nichts. Ihr könnt das Original beispielsweise auf theverge.com anschauen.

Die PlayStation 5 hat die Xbox Series klar geschlagen:

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Es ist offiziell, der Konsolenkrieg ist vorbei: Phil Spencer sagt angesichts der PS5, dass er nicht mehr alle Spieler zur Xbox holen will

Steam via Xbox

War das ein Fehler oder eine zu frühe Ankündigung? Der gut vernetzte Tom Warren berichtet in seinem Artikel weiter, dass er mit mehreren Quellen innerhalb von Microsoft gesprochen habe, und die erklärten, dass es tatsächlich der Plan sei, sich über die neue Xbox-App alle installierten PC-Spiele anzeigen zu lassen. Dabei spiele es keine Rolle, ob diese zu Steam oder zum Epic Games Store gehören.

Dazu passt eine frühere Aussage von Xbox-Chef Phil Spencer, der angedeutet hatte, PC-Vertriebsplattformen wie Epic Games Store irgendwann auf Xbox-Konsolen bringen zu wollen (via theverge.com).

Die Quellen von Tom Warren sollen aber auch berichten, dass sich die neue Xbox-App noch in einem recht frühen Stadium befinden würde und sich noch vieles ändern könne. Einen inhaltlichen Kommentar zu dem Vorfall gab’s von Microsoft bislang übrigens noch nicht. Dass Microsoft an einem Konkurrenzprodukt zum erfolgreichen Steam Deck arbeitet, ist übrigens bereits seit November 2024 klar. Phil Spencer bestätigt: Es wird einen Xbox-Handheld geben und es wird bereits dran gearbeitet

In Black Desert starten Finale der Atoraxion-Story und frische Saison-Server

Für Black Desert ist ein neues Content-Update live gegangen, das die bisher knackigste Jagdzone, die neue Saison der „Black Desert Academy“ sowie ein wichtiges Story-Finale im Gepäck hat.

Was bringt das neue Update genau? Der neue Patch für Black Desert ist 3,39 GB groß und umfasst insgesamt 291 Anpassungen oder Neuerungen. Zu den Highlights gehören:

  • Ihr könnt ab jetzt die Orzekia-Feldmonster-Zonen erkunden. Das sollen die bisher anspruchsvollsten Jagdgebiete im offenen Feld sein. Dort erwartet euch eine frische Hauptquest, in deren Mittelpunkt Orze, der vierte Protagonist von Atoraxion, steht.
  • Am 27. März 2025 soll die aktuelle Saga ihren Höhepunkt erreichen, mit dem finalen Bosskampf der Atoraxion-Story.
  • Mit der Black Desert Academy ist eine neue Saison gestartet, die bis zum 12. Juni 2025 laufen soll. Die Saison versorgt euch mit einem permanenten „+1.000 % Kampf-EP-Boost“. Neue und wiederkehrende Spieler, die mit einem Saison-Charakter Stufe 60 erreichen, erhalten eine Auswahlkiste „(V) Boss-Rüstungsteil“ und zwei Strahlende Kisten des Anfangs.

Beachtet, dass aktuell noch die Feierlichkeiten zum 9. Jubiläum des MMORPGs laufen, wodurch ihr euch allerlei Geschenke und Ingame-Vorteile sichern könnt. Auf naeu.playblackdesert.com findet ihr die Übersichtsseite der Jubiläums-Party.

Black Desert hat jetzt übrigens auch Hardcore-Server – hier der Trailer:

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Black Desert Online: Der Entwickler erklärt den neuen Hardcore-Server

Details und Patch Notes zum Finale der Atoraxion-Saga

Wie starte ich in die neue Zone? Um Atoraxion: Orzekia zu betreten, könnt ihr entweder mit Sol-Magia in der Ancient Stone Chamber interagieren (unabhängig davon, ob ihr vorher Vahmalkia, Sycrakia oder Yollunakia geklärt habt) oder das Tor von Elribta in den Gärten von Vahmalkia (Garten von Vaha), Sycrakia (Garten von Syca) oder Yollunakia (Garten von Yolu) in den jeweiligen Endfestungen benutzen.

Beachtet: Die letzte Festung von Atoraxion, „Orzekia“, ist in die Schwierigkeitsgrade Allgemein und Elvia unterteilt. Auf Allgemein könnt ihr dabei die neuen Vorschlag-Quests annehmen. Auf Elvia geht’s in die frischen Feld-Monstergebiete. Alle weiteren Details findet ihr in den offiziellen Patch Notes auf playblackdesert.com.

Lesetipp! Nicht nur die Welt von Black Desert sieht toll aus, auch diverse kommende MMORPGs liebkosen die Augen: Die 5 schönsten MMORPGs 2025 zeigen, dass ein neues Grafik-Zeitalter beginnt.

Wer eine noch härtere Herausforderung in Black Desert sucht, kann theoretisch seit kurzer Zeit auf dem neuen Hardcore-Server vorbeischauen. Dort sterben Charaktere zwar nicht permanent, aber ihr verliert jedes Mal einen ganzen Batzen eurer erspielten Überlebenspunkte. In der Praxis fühlt sich der Server offenbar aber noch zu wenig nach Hardcore an: Eines der schönsten MMORPGs auf Steam bietet jetzt einen Hardcore-Server, doch Spieler meinen, der sei das genaue Gegenteil

Twitch verleiht einem Streamer eine Auszeichnung: Einen Monat später merkt er, dass sie gar nicht für ihn ist

Twitch schickte einem Streamer eine Auszeichnung für einen besonderen Meilenstein. Doch der merkt einen Monat später live vor 5.000 Zuschauern, dass sie gar nicht für ihn bestimmt war.

Was hat der Streamer da bekommen? Der französische Streamer Ponce erhielt kürzlich eine violette „Bleed Purple“-Trophäe von Twitch. Bei den herzförmigen Auszeichnungen handelt es sich quasi um das Streaming-Equivalent des „Play Buttons“ von YouTube.

Die violette Variante gibt es für Streamer, die insgesamt 5 Millionen gesehene Stunden auf ihrem Kanal erreicht haben. Ab 50 Millionen gibt es „Mamor“ und über „Chrom“ können sich Streamer freuen, die insgesamt 250 Millionen gesehene Stunden haben.

Mit 75 Millionen gesehenen Stunden müsste Ponce sich eigentlich schon für die Mamor-Version qualifizieren, doch das war nicht das größte Problem mit seiner Trophäe.

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Prime Gaming, das Geheimnis hinter dem Erfolg von Twitch

„Warte Mal, Bro“

Wo lag das Problem? Die Trophäe war gar nicht für Ponce bestimmt, sondern für den japanischen E-Sportler Daigo „The Beast“ Umehara, der als einer der besten Spieler in Street Fighter gilt. Ponce fiel diese Verwechselung jedoch gar nicht auf – tatsächlich hatte der Streamer die Statue wohl wochenlang bei sich rumstehen.

In einem Stream vom 18. März 2025 sprach Ponce mit einem anderen Streamer über ihre Auszeichnungen und hielt „seine“ Trophäe stolz in die Kamera. Etwa 5.000 Zuschauer konnten live mitverfolgen, wie der Streamer innehielt und sich die Namens-Plakette zum ersten Mal genauer ansah.

Ein Video auf X zeigt die Szene mit englischen Untertiteln:

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Ponce fragt seinen Kollegen, was denn bei ihm draufstünde. Offenbar wollte er sich vergewissern, dass nicht jeder eine Trophäe mit der Aufschrift „The Beast“ von Twitch bekommt. Der Streamer nimmt die Verwechslung aber mit Humor.

Obwohl der Clip auf Französisch und damit nicht für jeden verständlich ist, verbreitete er sich international in den sozialen Medien. Das Video auf X erhielt mehr als 500.000 Aufrufe und sammelte mehr als 1.200 Upvotes im Streaming-Subreddit r/LivestreamFail.

In den Kommentaren äußern die Zuschauer kreative Ideen, was nun mit der Trophäe geschehen soll: darthchessy meint auf Reddit: „Muss er das zurückgeben? Ich würde es sowas von behalten und Daigo dazu bringen, es zu unterzeichnen.“

Andere meinen, Ponce sollte zum Kampfspiel-Turnier Evo (Evolution Championship Series) in Frankreich fahren, und Daigo die Trophäe persönlich überreichen.

Daigo hat sich nach aktuellem Stand noch nicht öffentlich zu der Verwechslung geäußert. Ob er seine Trophäe noch erhalten wird, steht also aus. Wenn ihr mehr zu dem E-Sportler und seiner Leistung erfahren möchtet, könnt ihr hier weiterlesen: 39-Jähriger gewinnt Turnier in Street Fighter 5, gibt uns alten Männern Hoffnung

Blizzard hat sich die besten Items von Diablo 4 quasi in letzter Minute ausgedacht

Mit Season 4 hat Blizzard das Loot-System in Diablo 4 umgekrempelt und die Items deutlich stärker gemacht. Und eine der wichtigsten Änderungen gab es, weil sie den Entwicklern kurz vorher eingefallen ist.

Um welche Änderung geht es? Blizzard krempelte mit Season 4 das Loot-System in Diablo 4 um und machte es damit besser:

  • Loot fühlte sich danach schlichtweg besser an. Es gab weniger nutzlose Drops, dafür waren die Items qualitativ hochwertiger. Blizzard überarbeitete die Affixe, entfernte unnötig komplizierte und sorgte für mehr Klarheit. Manche Spieler scherzen über die Affixe als „Der ultimative ‚Schaden am Dienstag‘-Zusatz.“
  • Außerdem reduzierte Blizzard die Anzahl der Affixe pro Item. Dazu bekommen Items beim „Rollen“ die Affixe, die zu der Klasse passen, und die Gesamtwerte der Affixe wurden erhöht.
  • Obendrauf führte Blizzard die „Größeren Affixe“ (kurz: GA) ein. Diese sind 1,5-mal so stark wie normale Affixe und machen Items noch besser.

Die „Großen Affixe“ machen die Items besonders mächtig – vor allem, weil sie nicht nur auf normalen Items, sondern auch auf Uniques und den seltenen Mythic Uniques auftauchen können. Zudem haben GA-Items eine Gegenstandsmacht von 800, was ihre Effekte noch stärker macht als die von regulären Items. Die Idee zur Änderung kam Blizzard jedoch erst kurz vor dem Update in den Sinn.

Das Video zeigt nochmal das neue Item-System, das mit Season 4 ins Spiel kam:

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Diablo 4: Die Entwickler erklären das neue Item-System und den neuen Endgame-Dungeon

„Wir hatten buchstäblich nur noch zwei Wochen“

Wann hatten die Entwickler die Idee? Laut GamesRadar+ sprach Patrick Ferland, der leitende Softwareentwickler bei Blizzard Entertainment, am 19. März 2025 auf der „Game Developers Conference“ über die technische Seite von Season 4. Die Season stand ganz unter dem Motto „Loot Reborn“ („Frische Beute“).

Dabei verriet er, dass die Idee für die Größeren Affixe quasi in letzter Minute aufkam:

Unsere Idee der Größeren Affixe war eine sehr späte Entwicklung. Wir hatten buchstäblich nur noch zwei Wochen im Entwicklungszeitplan, als jemand diese Idee vorschlug. Aber da wir unsere Datenrekonstruktion für Änderungen abgehärtet hatten, konnten wir mit einer großen Änderung wie dieser mit viel größerer Sicherheit fortfahren, dass wir den Aufbau nicht destabilisieren und Probleme verursachen würden.

Dank der robusten Systemstruktur konnte Blizzard die spontane Idee also noch rechtzeitig umsetzen. Das Ziel der Loot-Überarbeitung war es, dass sich Spielerinnen und Spieler wieder richtig über ihre Drops freuen. Dazu führte Blizzard zwei neue Crafting-Systeme ein, mit denen Spieler ihr Gear anpassen und regelrecht God Rolls bauen können. Die Spieler freuten sich tatsächlich so über ihre Drops, dass sie regelrecht damit protzten.

Die nächste große Veränderung folgte in Season 6: Blizzard entfernte die oft kritisierten Weltstufen und führte neue Qual-Stufen in Diablo 4 ein. Für einige Spielerinnen und Spieler ist jedoch selbst Qual 4 noch zu leicht.

Die Philosophie der Entwickler sei es, dass Qual 4 „erstrebenswert“ sein soll. Nur die besten 10 % der Spieler sollen es in der kommenden Season überhaupt dorthin schaffen. Auf dem PTR zu Season 8 konnten die Spieler bereits einen ersten Eindruck von der neuen Herausforderung gewinnen. Mehr dazu erfahrt ihr hier: Blizzard will Diablo 4 viel härter machen – Jetzt haben Spieler herausgefunden, wie hart

Quelle(n):
  1. GamesRadar+

Ein Clip auf Twitch, den Millionen gesehen haben, kommt von Streamer mit 7 Zuschauern

Der erfolgreichste Clip in der Geschichte von Twitch war 5 Jahre lang „The Awakening“ und zeigte einen erfolglosen Streamer, der eingeschlafen war, und jetzt als erfolgreicher Mann aufwachte. Doch der Clip wurde mittlerweile als meistgesehener Clip auf Twitch abgelöst. Das scheint aber nicht mit rechten Dingen zuzugehen.

Das ist die Geschichte der meistgesehen Clips auf Twitch: Zuschauer können bei ihrem Lieblings-Streamer auf Twitch einen besonders lustigen oder einprägsamen Moment ausschneiden und gesondert als Video-on-Demand hochladen.

Das Sympathische an diesen Clip war jahrelang, dass es nicht die großen Stars waren, welche die Top-Clips, sondern nahezu unbekannte Streamer, die einfach in herrlich lustigen Situationen zu sehen waren:

Die Hochzeit von Twitch begann etwa 2017 mit dem Hype um Fortnite. In diesem Jahr entstand ein erster derart viraler Clip mit 3 Millionen Aufrufen: Ein Streamer, JurassicJunkie, spielte konzentriert das Horror-Game Outlast 2, als ihn seine kleine Tochter zu Tode erschreckte. Der Clip hat 3 Millionen Aufrufe (via meinmmo).

2019 wurde der Clip abgelöst von „The Awakening“: Bei dem Clip war der kleiner Streamer JesseDStreams eingeschlafen, während er noch live auf Twitch zu sehen war. Das war von Twitch-Zuschauern entdeckt worden und der Schläfer war ganz überrascht, dass er so viele Zuschauer hatte, als er aufwachte. Der Clip war über 5 Jahre lang der meistgesehene auf Twitch.

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Twitch: Das ist die skurrile Geschichte hinter dem beliebtesten Clip aller Zeiten

Clips erreichen über 10 Millionen Aufrufe, keiner versteht, wieso

Wie ging es danach weiter: Ab 2024 wurde die Kategorie der Twitch-Clips ad absurdum geführt. Denn ab jetzt ist nicht mehr aus dem Clip heraus zu erklären, warum die meistgesehenen Clips so viele Aufrufe haben.

So hat der Fortnite-Streamer StableRonaldo, der für einige Eskapaden und PR-Stunts bekannt ist, einen Clip mit 17.6 Millionen Views, der ihn in einer Situation bei Valorant zeigt. Dabei hat er einen sogenannten „Voice-Crack“, seine Stimme bricht, was ihm sichtbar peinlich ist.

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Warum ist der Clip so beliebt? Das hat offenbar nichts mit dem Clip an sich zu tun, sondern hat eine längere Vorgeschichte: StableRonaldo war in eine Diskussion um Viewbotting verwickelt und in dem Zusammenhang wurde der Streamer Jynxzi auf ihn aufmerksam, der sich angegriffen und des Viewbottings bezichtigt fühlte.

Jynxzi machte sich darüber lustig, wie StableRonaldo sein “r” ausspricht. In dem Zusammenhang hat dieser Clip von StableRonaldo offenbar viel Aufmerksamkeit erhalten.

Dass der Clip aber derart viele Views hat, scheint trotzdem unerklärlich zu sein. In einigen Anzeigen wird der Clip mit etwas über 4 Millionen Views geführt – das wäre “realistisch” und ungefähr auf dem Niveau der früheren Top-Clips. Die Zahl von 17 Millionen Aufrufe scheint aber schon übertrieben hoch zu sein.

Das ist das neueste seltsame Phänomen: Noch rätselhafter ist das Phänomen beim „neuesten angeblich viralen Clip auf Twitch“: Der türkische Streamer 4l411 hat im Schnitt nur 7 Zuschauer auf Twitch, wenn er streamt. Sein Clip aus DOTA 2 hat aber über 11,7 Millionen Aufrufe. Dabei ist dort nichts zu sehen, was auch nur im Ansatz spektakulär wäre.

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Die Seite Go-core urteilt nüchtern: Der Streamer spiele Legion Commander und versuche Rubick zu killen. Rubick hebe Legion Commander über Teleknise hoch und der nutze eine Fähigkeit, um das Terrain zu ignorieren und sich einen Kill zu holen. Das sei alles völlig normal und entspräche den normalen Abläufen.

Es sei einfach nicht zu erklären, warum dieser Clip von einem Streamer mit im Schnitt 7 Zuschauern derart viele Aufrufe hat. Er spielt in der Szene von DOTA 2 auch offenbar keine Rolle.

top-clips

Es ist offenbar so, dass die 2 „meistgesehenen Clips auf Twitch“ mit 17 Millionen und 11 Millionen Aufrufe in irgendeiner Form seltsam sind und nicht im Sinne von „sehenswert seltsam“, sondern im Sinne von „Auf Twitch passieren halt seltsame Dinge“ seltsam: Die Bann-Politik von Twitch wird immer lächerlicher

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Besonders interessant wird es für alle für euch, die eine PS5 (Pro) oder Xbox Series X besitzen. Der LG OLED C4 unterstützt 4K bei 120 Hz, VRR (Variable Refresh Rate), ALLM (Auto Low Latency Mode) und natürlich HDMI 2.1 – spielverändernde Features, die moderne Konsolen voll ausreizen.

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Die Specs des LG OLED C4 im Überblick

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  • Native Auflösung: 3840 x 2160 Pixel (UHD 4K)
  • Bildwiederholrate: bis zu 144Hz
  • Panel: OLED evo
  • Prozessor: Alpha9 Gen7 4K AI-Prozessor
  • HDR-Typ: Dolby Vision, HDR10, HLG
  • Besonderheiten: ALLM, VRR, AMD FreeSync Premium, Nvidia G-Sync
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Die Macher von South Park machten sich in einer Spezial-Folge über Family Guy lustig, erhielten dafür Blumen von den Simpsons-Autoren

Zeichentrickserien sind nicht nur etwas für Kinder. Die Simpsons, South Park und Family Guy sind Comedy-Serien im Animationsgewand. Doch Family Guy ist bei den anderen Autoren nicht immer beliebt. Das zeigt eine spezielle Folge von South Park.

Um welche Folge geht es? South Park macht sich über alles und jede lustig. Dabei ist es egal, ob das Ziel der Gags echte Personen, Filme oder Serien sind. Cartoon Wars Part 1 und 2 (Staffel 10 Folge 4 und 5) sind zwei berüchtigten Folgen der Serie, die später auch von Sendern nicht ausgestrahlt wurden (via Screen Rant).

In der Episode geht es darum, dass Family Guy in einer kommenden Folge eine religiöse Person zeigen möchte. Cartman wittert seine Chance, Family Guy endlich absetzen zu können und macht sich auf den Weg zu den Studios.

Er sieht im Studio, wie Gags in Family Guy geschrieben werden. Dabei zeigt sich auch, was die Macher von South Park über Family Guy denken.

Eine der bekanntesten South-Park-Folgen ist zu WoW:

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17 Jahre nach der legendären WoW-Folge wissen wir endlich, wer der MMORPG-Nerd aus South Park ist

Die Macher von South Park halten nicht viel von Family Guy

Was sieht Cartman in den Fox-Studios? Am Ende von Part 2 sieht man die Autoren von Family Guy, doch das sind keine Menschen, sondern Seekühe. Die sind in einem Wassertank mit mehreren Idee-Bällen. Die Seekühe wählen 5 davon aus, die zu einem Witz gemacht werden.

Das ist eine Anspielung auf die Gags in Family Guy, die oft zufällig eingespielt werden, ohne direkt zur Geschichte der jeweiligen Folge zu passen. Die Abscheu gegenüber der Serie haben die Macher von South Park, Trey Parker und Matt Stone, im DVD-Audiokommentar zur Folge geäußert:

Wir haben ‘Family Guy’ gesehen und es ist, ähm … wir hassen es. Wir verstehen vollkommen, dass die Leute es lieben – deshalb haben wir es in die Show eingebaut – und dass es manche Leute anspricht. Es kann einfach nur ein Lacher sein. Und wir sind sicher nicht der Meinung, dass es abgesetzt werden sollte. Wir respektieren es nur nicht in Bezug auf das Schreiben. Es gibt eine Sache, die wir bei ‘South Park’ immer zu vermeiden versuchen: Gags. Wir hassen Gags.

Trey Parker und Matt Stone über Family Guy (via slashfilm.com)

Für diese Aktion erhielten Parker und Stone auch noch Lob. Im Audiokommentar zur Folge (via YouTube) sprechen die beiden darüber, dass sie von Autoren der Simpsons und King of the Hill gelobt wurden.

Von den Simpsons-Leuten erhielten Parker und Stone positive Anrufe und sogar Blumen. Laut den beiden hassen sie Family Guy mehr, als sie es tun, obwohl sie es nicht sagen würden.

Die Kreativen der Serie King of the Hill sollen laut dem Audiokommentar sogar gesagt haben, dass Parker und Stone: Gottes Werk verrichten.

Wie steht ihr zu den genannten Serien? Habt ihr einen Favoriten? Dann schreibt ihn uns gerne in die Kommentare. Die wohl ikonischste der genannten Serien ist Die Simpsons. In der Serie gibt es 5 Figuren, die euch wahrscheinlich nie aufgefallen sind, obwohl sie ziemlich wichtig sind: Fünf Figuren aus Die Simpsons tauchen nur wenige Sekunden auf, sind aber wichtiger, als man denkt

LoL bringt ein neues Minispiel im Stile eines Steam-Hits, aber um alles freizuschalten, müsst ihr das echte League of Legends spielen

League of Legends hat gerne mal kleine Spielereien im Launcher, die zu bestimmten Events implementiert werden. Jetzt geht Riot einen Schritt weiter und bringt mit dem letzten Patch sogar ein Roguelike. Doch wer nur das neue Minispiel zocken will, wird schnell enttäuscht.

Was ist das für ein Spiel? Seit dem letzten Patch gibt es im LoL-Launcher das Spiel The Demon Hand. Das ist automatisch drin, ihr müsst dafür nur den neuesten Patch installiert haben. Das Spiel erinnert in seiner Struktur an Steam-Hits wie Balatro oder Inscryption.

In The Demon Hand müsst ihr pro Runde eine Gegnerkarte besiegen, indem ihr Karten kombiniert, sie spielt und mit gewissen passiven Fähigkeiten verbessert. Das erinnert an Balatro und die Joker. Viele Spieler scheinen damit auch Spaß zu haben, doch wer weiterkommen will, muss das normale League of Legends spielen.

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Willkommen in Noxus – Eröffnungsvideo zur ersten LoL-Season 2025

Wollt ihr mehr Schwierigkeitsgrade, müsst ihr euch in den Multiplayer von LoL stürzen

Wie funktioniert die Progression im Spiel? Grundsätzlich ist das Spiel rundenbasiert, eben wie klassische Roguelikes. Wollt ihr neben dem einfachen Schwierigkeitsgrad weitere freischalten, dann müsst ihr aber die normalen LoL-Modi spielen. Mit 8 beziehungsweise 16 sogenannten Siegeln schaltet ihr die zwei höheren Schwierigkeitsgrade frei.

Wie Gamesradar berichtet, scheinen diese Siegel aber nicht fest nach einer bestimmten Match-Anzahl zu droppen. Das ist auch einer der Kritikpunkte der Community, die den Modus an sich aber ziemlich gut findet.

Was sagt die Community zu The Demon Hand? In einem Reddit-Thread mit aktuell über 1.200 Upvotes und über 200 Kommentaren (Stand: 21. März 2025, 10:20) diskutieren die Spieler über den neuen Spielmodus. Der kommt grundsätzlich gut an, auch wenn es 2 größere Kritikpunkte gibt.

  • bobanobahoba (via Reddit) lobt das Spiel und vergleicht es mit Balatro: Ehrlich gesagt, fängt es einen angemessenen Teil des Spaßes (und vielleicht sogar noch mehr) des Bastelns von Balatro ein, obwohl es nichts von dem Deck-Bau hat.
  • TheAnnibal (via Reddit) fand seine erste Runde grundsätzlich gut, aber er kritisiert die Performance des Spiels: Ich liebte den ersten Durchlauf, aber es hat SCHWERwiegende Performance-Probleme
  • Auch Topline1 (via Reddit) mag das Spiel, kritisiert aber die Progression: Leute wie ich, die nur gelegentlich League spielen, können die anderen Modi nicht spielen, weil das Freischalten der Siegel so viele Spiele und Zeit kostet … Das ist das einzig Schlechte an diesem Minispiel.

Allgemein kommt das Spiel wohl gut an, auch wenn es für viele im besten Fall anders hätte implementiert werden können.

Was haltet ihr von The Demon Hand? Habt ihr das Minispiel gespielt und wie gefällt es euch? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare. Die letzten neuen Modi und Minispiele scheinen gut bei der Community anzukommen. Schon nach Swarm konnte Riot ein positives Fazit ziehen: League of Legends erlebt dank Arena und Schwarm dritten Frühling, ändert seine Strategie für die Zukunft

Das neue Rollenspiel mit Open World zu Game of Thrones, das so gut aussieht, startet jetzt auf Steam

Mit Game of Thrones: Kingsroad erscheint ein neues Action-RPG im Universum der erfolgreichen Buchreihe von George R.R.Martin auf Steam. Lange müssen Fans der Welt von Westeros nicht mehr auf das Spiel warten: Es erscheint schon in ein paar Tagen.

Was ist Game of Thrones: Kingsroad? Game of Thrones: Kingsroad ist ein neues Open-World-RPG im Universum von Game of Thrones. Im Spiel seid ihr ein Bastard des Hauses Tyre, einem unbedeutenden Adelshaus in Westeros.

Ihr habt die Aufgabe, euer Haus wieder zu Ruhm zu verhelfen. Game-of-Thrones-typisch soll es dabei nicht nur um brutale Kämpfe zwischen Kriegern gehen, sondern auch um politische Machtspielchen. Auf eurer Reise werdet ihr bekannten Figuren der Serie begegnen.

Ihr bereist Westeros in einer großen Open World und stellt euch menschlichen und monströsen Gefahren in einem Action-Kampfsystem, das an God of War erinnert. Das alles sollt ihr auch im Crossplay-Koop können.

Das Spiel wird von Netmarble Neo entwickelt und erscheint auf den Mobile-Plattformen und auch auf Steam. Lange war unklar, wann das Spiel genau erscheinen soll. Jetzt wissen wir: Game of Thrones: Kingsroad erscheint schon am 26. März 2025 im Early Access. Verschiedene Versionen wurden bereits angekündigt.

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Game of Thrones Kingsroad zeigt mächtige Monster im Video

Verschiedene Versionen von Westeros im Early Access

Welche Early-Access-Versionen gibt es? Der Early Access beginnt am 26. März 2025 und um daran teilzunehmen, müsst ihr eines von 3 Paketen auf Steam kaufen:

  • Das Standard-Pack für 24,99 € bietet euch den Early Access, ein Outfit, ein Emoji-Paket und 350 eiserne Münzen.
  • Beim Deluxe-Pack bekommt ihr zusätzlich dazu ein weiteres Outfit, ein Pferd als Reittier, ein Namensschild, den Premiumkampfpass, 750 eiserne Münzen und 50.000 Kupferstücke. Diese Version kostet 49,99 €.
  • Wollt ihr zusätzlich dazu noch den Premium-Kampfpass Plus, ein Schattenwolf als Reittier, Ausrüstung für die Reittiere, 2000 eiserne Münzen und 200.000 Kupferstücke, dann greift ihr zum Ultimate-Pack für 89,99 €.

Auf der Steam-Seite bestätigt der Entwickler, dass das Spiel nach dem Early-Access kostenlos sein wird.

Wird sich das Spiel lohnen? Man wird abwarten müssen, wie sich die Monetarisierung im Spiel zeigen wird. Der südkoreanische Entwickler Netmarble hat in der Vergangenheit vor allem kostenlose Mobile-Games entwickelt, die für kontroverse Monetarisierungsstrategien bekannt sind. Ein Beispiel davon findet ihr in einem Reddit-Thread über das Spiel Marvel Future Fight.

Seid ihr euch unsicher, könnt ihr auch bis zum Full-Release warten. Wann dieser live gehen soll, ist aber noch unbekannt.

Das actionreiche Gameplay sieht immerhin vielversprechend aus. MeinMMO-Autorin Linda Baumgartl konnte das Spiel schon ein paar Stunden zocken und sie hatte durchaus Spaß. Das Gameplay erinnerte sie vor allem an ein legendäres Rollenspiel: Das neue Action-RPG zu Game of Thrones auf Steam erinnert mich an Witcher 3, könnte besser werden als Staffel 8

Quelle(n):
  1. 3DJuegos
  2. Netmarble

Ein neuer MMORPG-Shooter für PS5, Xbox und Steam macht Hoffnung auf zünftiges Shooten und Looten

Gestern, am 20. März, hat der neue MMORPG-Shooter Pioner frisches Gameplay auf der Future Games Show gezeigt: Im Trailer „Collapse“ sehen Fans knapp 2 Minuten lang die Action, die sie zum Release im Jahr 2025 im Shooter erwarten soll. Pioner ist für Steam angekündigt, soll aber auch für PS5 und Xbox erscheinen.

Was sehen wir im Trailer? Der neue Trailer zu Pioner zeigt einen düsteren Look in einer Kulisse, der an eine Sowjetunion nach dem Weltuntergang erinnert. Das Spiel soll eine Open World bieten, die auf einer trostlosen, post-apokalyptischen Insel spielt. Die Entwickler versprechen eine Karte von etwa 50 Quadratkilometern und versteckte Dungeons.

Die Spielfigur ballert sich mit einer Vielzahl von rustikalen Waffen und robust wirkender Ausrüstung durch die Gegend: Auf ihn warten Monster, die teilweise aus einem Horror-Film entsprungen scheinen, teilweise direkt aus einem Science-Fiction-Film stammen könnten.

Die Story wird offenbar, wie man es aus Borderlands kennt, über Audio-Aufnahme von irre schwadronierenden Figuren erzählt.

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PIONER – Trailer zum postapokalyptischem Open-World-Spiel

Pioner zeigt schon jetzt eine Vielzahl von Waffen und Monstern

Was wissen wir über Pioner? Das MMORPG mit Survival-Elementen ist seit 2021 in Entwicklung und soll 2025 auf Steam erscheinen. Ein Release für die Konsolen PS5 und Xbox ist für „später“ geplant.

An der Webseite zu Pioner sieht man, dass schon lange am Spiel gearbeitet wird. Das und das Gameplay im Trailer ist genau das, was man sich vom letzten The Division mit Zombies, dem Spiel The Day Before, immer gewünscht hat:

  • Eine Monster-Galerie zeigt uns da Zombies, schnelle Zombies, Höllenhunde, ekliges Spinnengetier, Würmer und vieles mutiertes Zeug.
  • Eine imposante Waffen-Galerie liefert uns Waffen wie die polnische AR-16, die deutsche Maschinenpistole USMG („Die Deutschen wissen, wie man Waffen macht und die Maschinenpistole beweist es!“) oder die AV Sapphire-M, die an eine AK47 erinnert. Auch das Scharfschützengewehr „Dragoon“, offenbar eine Variante der Dragunov findet sich im Arsenal.
Pioner
Sieht nach Loot aus!

Pioner soll mit 6 Raids starten

Das soll Pioner bieten: In der Vergangenheit und auch jetzt in den YouTube-Kommentaren zum neuen Trailer wurde Pioner immer wieder als ein Mix aus Fallout und Stalker beschrieben.

Die Entwickler sind vor allem auf ihre offene Welt und ihre Story-Kampagne stolz.

Versprechen aber auch viele Aktivitäten, wie man sie aus Loot-Shootern kennt: PvE-Missionen, PvP-Arenen, Events, sogar Angeln und Casino-Spiele.

Das Spiel will sogar Überlebensmechaniken wie Hunger bieten und ein flexibles Crafting-System.

Selbst 6 verschiedene Raids sind für das Spiel versprochen, Clans soll man auch noch bilden können.

Das ist schon ganz schön viel, den meisten potenziellen Spielern würde in einer Welt ohne Destiny, The Division und Anthem wahrscheinlich ein solider Loot-Shooter reichen. Hoffentlich übernehmen sich die Entwickler hier nicht: 100.000 Spieler wollen das neue Survival-MMORPG auf Steam, das an Stalker erinnert

Entwickler veranstalten Mega-Schlacht mit 10.000 Einheiten in ihrem Strategiespiel, zeigen Kämpfe, die andere Games überlasten würden

In Beyond All Reason haben die Entwickler für eine Mega-Schlacht mit mehr als 10.000 Einheiten und 110 Spielern zeitgleich im Multiplayer gesorgt.

Was war das für eine Schlacht? In Beyond All Reason (BAR) haben die Entwickler anlässlich des Meilensteins von 40.000 Mitgliedern auf Discord ein Event gestartet, in dem die Spieler mit bis zu 160 Teilnehmern und bis zu 15.000 Einheiten gleichzeitig gegeneinander kämpfen konnten.

Normalerweise unterstützt das RTS maximal 32 Spieler pro Match, was im Vergleich zu anderen Titeln im Genre bereits eine beachtliche Hausnummer ist. Mehr Spieler sind normalerweise nicht möglich, da dies zu viele Gamer mit älterer Hardware ausschließen würde. Für das Community-Event hat man diese Hürde jedoch fallen lassen.

Hier könnt ihr den Trailer zu Beyond All Reason sehen:

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Launch-Trailer von Beyond All Reason zeigt riesige Schlachten des Echtzeitstrategiespiels

Mega-Schlacht mit mehr als 110 Spielern

Wie lief die Schlacht? Während des Community-Events gab es mehrere Schlachten im Großformat. Die mit den meisten Spielern brachte 110 Gamer in eine Partie und teilte sie in 5 gleiche Teams aus je 22 Spielern auf. Der Kampf fand auf einer engen Karte mit fünf Hauptinseln als Startpunkten sowie mehreren kleineren Inseln im neutralen Gebiet statt und dauerte etwa 45 Minuten.

Wer Interesse hat, kann die ganze Schlacht auf dem YouTube-Kanal von WintergamingTV nachsehen. Der Strategie-Content-Creator hat die Mega-Schlacht kommentiert:

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Wohl zum Erstaunen vieler hielt die Infrastruktur von Beyond All Reason, der großen Anzahl an Spielern und mehr als 10.000 Einheiten gleichzeitig stand. Obwohl der Netcode des RTS nicht darauf ausgelegt war, verarbeiteten die Server von BAR alles anscheinend ohne Probleme. Der Netcode bezeichnet die Technik, mit der ein Spiel Daten zwischen den Spielern und den Servern synchronisiert, um ein flüssiges Online-Erlebnis zu ermöglichen.

Anders sah es bei den Spielern aus. Die hohe Anzahl an Einheiten und Spielern sorgte gerade bei Gamern mit schlechterer Hardware für niedrige Bilder pro Sekunde und Gamer mit den neuesten Rechnern waren in diesem Szenario klar im Vorteil.

Was ist das für ein Spiel? Beyond All Reason ist ein kostenloses Echtzeitstrategiespiel bei dem ihr gleichzeitig viele hunderte oder gar tausende Einheiten befehligen könnt. Der Titel orientiert sich an Genre-Klassikern wie Total Annihilation und Supreme Commander.

Das Echtzeitstrategiespiel gibt es nicht auf Steam, sondern nur über die eigene Website (via beyondallreason.info) zum kostenlosen Download. Der Titel finanziert sich anders als viele andere Spiele rein über Spenden und Einkäufe von Spielern im eigenen Merchandise-Store. Durch die Spenden ergeben sich keinerlei Vorteile.

Beyond All Reason geht in vielerlei Hinsicht einen anderen Weg als Genre-Kollegen – und scheint damit Erfolg zu haben. Innovativ wollte auch Civilization 7 sein, doch das klappte nicht wie gedacht und die Entwickler müssen sich jetzt zunächst auf die Reparatur ihres Titels konzentrieren: Civilization 7 läuft so mies auf Steam, dass Firaxis Inhalte verschiebt und erstmal repariert

Quelle(n):
  1. PCGamer

Entwickler von Path of Exile 2 zeigen Build: Erledigt eure Feinde, während ihr AFK seid

In Path of Exile 2 haben die Entwickler ihre Serie von Build-Vorstellungen auf YouTube wieder ins Leben gerufen. Der neue Build, den sie vorstellen, kommt ganz ohne Angriffe aus und tötet eure Feinde sogar, wenn ihr AFK seid.

Was ist das für ein Build? Die Entwickler von Path of Exile 2 stellen auf ihrem YouTube-Kanal immer wieder Charakter-Builds aus der Community vor. Der „Reflect“-Pathfinder-Build von User KallTorak wurde nun seitens der Entwickler vorgestellt.

Der Build zeichnet sich dadurch aus, dass man als Spieler rein gar nichts tun muss, um Feinde in der Nähe auszuschalten. Mit dem Build kann man einfach durch die Level laufen und ohne eigenes Zutun jeden Feind eliminieren, auch Bosse auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad.

Hier könnt ihr den Trailer zur neuen Season Dawn of the Hunt sehen:

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Path of Exile 2 präsentiert neuen Teaser zum großen Update Dawn of the Hunt

Mit Eis und Gift ans Ziel

Wie funktioniert der Build? Damit ihr euren Feinden ganz ohne Angriffe und andere aktive Skills Schaden zufügen könnt, braucht ihr den Buff „Arctic Armour“, der jedem eurer Feinde Kälteschaden austeilt, wenn sie euch mit Nahkampfangriffen attackieren.

Damit aus dem Buff eure Hauptschadensquelle wird, braucht ihr die einzigartigen Handschuhe „Plaguefinger Gauze Wraps“. Diese sorgen dafür, dass ihr eure Feinde mit „Arctic Armour“-Buff vergiftet.

Im Skill-Tree solltet ihr laut den Entwicklern vor allem in Skills investieren, die euch mehr Kälteschaden und Poison-Magnitude geben, um euren Schaden zu erhöhen.

Damit ihr aber nicht nur Nahkämpfer mit eurem Gift angreifen könnt, braucht ihr einen weiteren Buff, den „Herald of Plague“, der das Gift von erledigten Feinden auf Gegner in der Umgebung überträgt. So entsteht schnell ein Massenausbruch, der euer ganzes Sichtfenster infiziert.

Diesen Buff soll man laut den Devs noch mit dem Support-Skill „Bursting Plague“ verstärken. Dieser Support-Skill erhöht den Schaden auf bis zu 10 % der Lebenspunkte eurer Feinde pro Sekunde und lässt sie bei ihrem Tod explodieren, was nahen Gegnern ebenfalls Schaden hinzufügt.

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Wie sieht die Defensive aus? Damit ihr Schaden an euren Feinden machen könnt, müsst ihr euch schlagen lassen. Das bedeutet aber auch, dass ihr genug Verteidigungswerte braucht, um zu überleben.

Hier setzt der Build, wie viele andere auch, auf Energieschild und den Knotenpunkt „Mind over Matter“, der euer Mana vor euren Lebenspunkten verbraucht. Da dieser Build ohnehin keine aktiven Skills einsetzt, benötigt er auch kein Mana. Einen ausführlichen Guide zum Build findet ihr auf maxroll.gg

Wie gut ist der Build? Laut den Entwicklern könnt ihr mit dem Build selbst die schwierigsten Gegner auf den höchsten Schwierigkeitsgraden besiegen. Je härter eure Feinde, desto länger kann es allerdings dauern und oftmals wäre wohl ein aktiver Skill als Angriff eine schnellere Variante. Die Entwickler sagen dazu aber selbst: „Aber wo bleibt da der Spaß?“

Path of Exile 2 lebt von außergewöhnlichen Builds, die auch abseits der Meta für viel Spaß sorgen, indem sie selbst schwierigste Herausforderungen auf kreative Weise meistern. Für einen Build, der wohl um einiges effektiver ist, müsst ihr jedoch 2 Knöpfe drücken: Spieler zockt Path of Exile 2 für fast 1.000 Stunden, muss für seinen Build nur 2 Knöpfe drücken

In einem Turnier in League of Legends treten deutsche Influencer gegen Profis an, aber sie spielen gar nicht richtig LoL

Abseits der großen Turniere organisieren auch Twitch-Streamer gelegentlich Events in League of Legends. An so einem Projekt arbeitet jetzt der Streamer Autophil, der nicht auf klassisches LoL setzt, sondern auf einen wilderen Modus.

Wer ist Autophil? Phil Ehrlich ist ein deutscher Twitch-Streamer, der sich auf LoL spezialisiert hat. Neben dem Streamen spielt er noch als Jungler für das deutsche Team VININE. Seit 2020 streamt er regelmäßig, fast jeden Tag.

Aktuell organisiert er das von Riot Games unterstützte Turnier Arena Rumble in dem am 29.03.2025 und am 30.03.2025 mehrere Influencer und sogar 4 Zuschauer gegeneinander antreten werden im Modus Arena.

Warum ist Arena kein richtiges LoL? Arena unterscheidet sich stark vom klassischen LoL. Statt großer Strategie mit Objectives wie Drachen oder Türmen geht es hauptsächlich um den Kampf 2 gegen 2. Dabei können die Augments für großes Chaos sorgen und die Weise beeinflussen, wie man bestimmte Champions spielt.

Das hat natürlich einen Zufallsfaktor, aber das ist auch der Reiz am Modus, der auch Spieler belohnen kann, die vielleicht nicht die Besten im klassischen League of Legends sind.

In einer Pressemeldung wurden MeinMMO weitere Informationen zum Turnier bekannt gegeben.

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Das ist LoL – Einmal richtig ehrlich erklärt

64 Influencer, darunter ehemalige und noch aktive Profis

Wer ist alles dabei? Auf X.com bestätigte Autophil, dass 64 Content Creator beim Turnier dabei sein werden. Daraus entstehen 32 Teams. Es gibt neben Pokalen auch noch einen Geldpreis für Platz 1 (2.500 €), 2 (1.500 €) und 3 (1000 €). Unter anderem sind folgende Influencer dabei:

  • Bausffs, den man aktuell vom Team Los Ratones kennt
  • Broeki
  • Sola
  • Krokoboss
  • Elotrix
  • Agurin
  • LPGjustJohnny
  • TwoStone
  • PowerofEvil
  • RvNxMango
  • Mahluna

Mit dabei sind auch noch 2 Zuschauer-Teams, die sich in einem Community-Qualifier für das Turnier qualifizieren konnten.

Was ist das für ein Turnier? Das Besondere beim Turnier ist, dass nicht das klassische 5-gegen-5 gespielt wird, sondern der temporäre Modus Arena. Bei dem Treten 8 2er-Teams in mehreren Runden gegeneinander an.

Sind die Kandidaten nicht unfair? Mit Bausffs, Agurin und PowerofEvil sind Spieler dabei, die in der Solo-Q richtig stark spielen oder aktuell und in der Vergangenheit im Profi-Bereich gespielt haben. Um das auszubalancieren, gibt es eine Punkte-Regel.

Jedes Team darf nur aus 16 Punkten bestehen, je besser der Rang des Spielers, desto höher die Punktzahl. Challenger wiegen 10 Punkte und dann geht es bei jedem Rang einen Punkt runter.

Wo kann man das Turnier schauen? Sowohl das Halbfinale am 29.03. als auch das Finale am 30.03. wird als Main-Event auf dem Twitch-Kanal von Autophil übertragen. Die einzelnen Twitch-Streamer streamen zusätzlich ihre eigene Gameplay-Sicht.

Falls ihr euch selbst im Arena-Modus austoben wollt, dann könnt ihr das aktuell machen. Bedenkt nur, dass der Modus temporär ist und nicht dauerhaft im Launcher bleibt. MeinMMO-Redakteur hat bereits 2023 erklärt, warum der Modus so gut ist: Ich habe gerade in LoL so viel Spaß wie seit Jahren nicht mehr – Ein neuer Spielmodus ist schuld

Spieler investiert 20.000 Stunden in ein MMORPG, das ist wie „ein Vollzeitjob für 10 Jahre“, reicht aber nicht für die Top 175

Während manche Spieler möglichst viele unterschiedliche Games erleben möchten, gibt es andere, die tausende Stunden mit ihrem einem Lieblingsspiel verbringen. Bei einer Diskussion auf Reddit beeindruckte eine Spielzeit-Statistik aus einem bekannten MMORPG jetzt besonders.

Was ist das für eine Diskussion? In einem der aktuell heißesten Threads auf Reddit (mit über 16.000 Upvotes und mehr als 8.900 Kommentaren) vergleichen Games-Interessierte ihre Spielzeiten.

  • RedSonja_ hat etwa 2.510 Stunden in Rimworld gesteckt (via Reddit).
  • Own_Exercise_7018 hatte um die 9.000 Stunden mit Team Fortress 2 Spaß (via Reddit).
  • Asoui_ kommt auf etwa 4.000 Stunden in Counter-Strike: GO (via Reddit)
  • gameinggod21 will indes bereits 1.690 Stunden in Warframe gesteckt haben (via Reddit).
  • dakondakblade ruft nach Hilfe, weil er in Destiny 2 (PC) auf 9.505 Stunden kommt. Da fehlen seiner Aussage nach aber noch 2.000 Stunden auf Xbox (via Reddit).

Bestefarssistemens erklärt auf Reddit kurz und knapp: „Ich möchte nicht darüber reden.“ Die Antwort von Kazko25 hat uns hellhörig gemacht: „Es kann nicht mehr sein als bei diesem 20.000-Typen …, oder?“

In 10 Jahren Black Desert kann man einiges an Spielzeit ansammeln – hier der Trailer zum Jubiläum:

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Black Desert: Tribut-Trailer feiert 10. Jubiläum des MMORPGs

„Der Grind wartet auf niemanden“

Was ist mit dem 20.000-Typ? Der findet sich weiter unten in der Diskussion. Inner-Republic8363 hat einen Screenshot aus Steam beigefügt, das die gesamte Spielzeit für das MMORPG Black Desert mit 20.368 Stunden angibt. Das sind mehr als zwei Jahre.

  • Itub2000 reagiert auf Reddit mit: „Er ist selbst online, während er den Screenshot gemacht hat.“
  • probablyuntrue schreibt auf Reddit: „Der Grind wartet auf niemanden“
  • jlsjwt kann es auf Reddit nicht fassen: „Ich habe nachgeschaut und man muss durchschnittlich 5,5 Stunden pro Tag spielen, seit das Spiel vor 10,5 Jahren veröffentlicht wurde.“
  • kjmajo zeigt sich auf Reddit ebenfalls überrascht: „Wow, das ist eine Menge! Wie ein Vollzeitjob für 10 Jahre.“
  • NihilForAWihil räumt auf Reddit ein: „Stellt euch jetzt MMOs vor, die keine Autoplay-Komponenten haben, die schon über 25 Jahre alt sind, wie EverQuest 1.“

Warum so viel Zeit in Black Desert stecken? Dafür gibt’s gleich drei Gründe:

  • Black Desert kommt ohne Maximalstufe für die Level-Phase aus. Ab einem bestimmten Punkt wird es einfach nur noch immer zäher, über Monster-Grind weitere Stufenaufstiege zu erreichen. Im Oktober 2024 berichtete MeinMMO etwa, dass erstmals ein Spieler aus Black Desert Level 70 erreichen konnte.
  • In Black Desert gibt es Life-Skills wie Angeln, die über Automatisierungen auch dann durchgeführt werden, wenn niemand aktiv spielt. Man muss aber online sein.
  • Für Black Desert gibt’s mittlerweile unzählige Klassen, die sich durch die Bank toll spielen. Wer diese in breiter Zahl hochleveln möchte, muss Zeit mitbringen. Dazu kommt, dass die saisonalen Server immer wieder dazu einladen, mit einem Charakter von vorn loszulegen.
Weltweite Rangliste für Spielzeit in Black Desert: 20.368 Stunden Spielzeit klingt nach sehr viel, reichen innerhalb der Community von Black Desert aber keineswegs für einen der obersten Plätze. Ganz oben stehen nämlich Spieler, die auf 50.000 oder sogar 60.000 Stunden Spielzeit kommen. Für Inner-Republic8363 reicht es nicht einmal für die Top 175 (via steamladder.com).

Wie sieht’s beim MMORPG-Experten von MeinMMO aus? Ich hatte es bereits in meiner Vorstellung vor etwas mehr als einem Jahr erwähnt: Über alle Charaktere und Versionen von World of Warcraft hinweg klopfe ich an der 3-Jahres-Marke, was die Gesamtspielzeit angeht.

Konkret waren es seit 2005 bis März 2024 recht genau 2 Jahre, 230 Tage und 16 Stunden. Über das vergangene Jahr hinweg dürften das noch ein paar Stunden mehr geworden sein.

Ich gehöre zwar nicht zu den Spielern, die mit ihren Charakteren stundenlang halb afk in einer der Hauptstädte stehen und mit den erhaltenen Beutestücken posieren, doch gibt auch die Zahl bei mir nicht die tatsächliche Spielzeit wieder.

Ich erinnere mich beispielsweise an eine Phase in WoW Classic, in der ich mit meinem Schurken während der Arbeitszeit an Spawn-Punkten vom Schwarzen Lotus stand, um trotz der harten Konkurrenz eine Chance auf die wertvollen Kräuter zu haben. Jetzt interessiert mich: Wie fallen die Spielzeiten in euren Lieblingsspielen aus? Hier die Antwort eines Kollegen, in Kombination mit einer launigen Anekdote: Ich habe zwar 1.000 Stunden in Monster Hunter, aber ein Monster konnte ich nur als Feigling besiegen

Chef von Monster Hunter Wilds will seinen Skill zeigen, geht mit Fans jagen, läuft nicht so gut

Entwickler zocken gerne Games, die sie selbst erschaffen haben, dazu gehört auch der Chef von Monster Hunter Wilds. Nun berichtet er von einer Jagd, die nicht so gelaufen ist wie geplant.

Um wen geht es? In einer kurzen Ansprache an die Fans von Monster Hunter Wilds traten drei Gesichter des Teams von Capcom vor die Linse:

  • Produzent Ryozo Tsujimoto
  • Executive Director/Art Director Kaname Fujioka
  • Director Yuya Tokuda

Es ging es um das 21. jährige Jubiläum von Monster Hunter (via x.com), doch der Produzent Ryozo Tsujimoto fragte beide Entwickler zuerst noch, wie ihre Erfahrungen derzeit im Spiel sind. Yuya Tokuda, der Chef von Monster Hunter Wilds, plauderte deshalb über eine lustige Erfahrung, die er während eines SOS-Signals gemacht hatte.

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Veteran mit Jägerrang 100 erklärt, warum sich Monster Hunter Wilds einfacher anfühlt

Palicos waren schnell zur Rettung bereit

Was ist dem Chef passiert? Yuya Tokuda antwortete auf ein SOS-Signal, indem ein Spieler Hilfe bei der Jagd eines Gore Magala benötigte. Das Monster ist einer der letzten, dem man begegnet und gleichzeitig gehört es durch sein Raserei-Virus auch zu den wildesten und gefährlichsten Exemplaren des Spiels.

Man könnte meinen, mit einem Truppmitglied wie dem Chef von Monster Hunter Wilds könnte in der Jagd nichts mehr schiefgehen, doch es verlief anders. Yuya Tokuda hat Folgendes erlebt: „Kürzlich habe ich mich über eine SOS-Leuchtrakete an einer Gore-Magala-Jagd beteiligt, nur um prompt vor allen anderen mit dem kutschiert zu werden. Ich habe mich deswegen schlecht gefühlt, aber wir haben es geschafft, die Jagd zu beenden!“.

Das ließ sogar seine Arbeitskollegen Kaname Fujioka und Ryozo Tsujimoto schmunzeln. Auch wenn die Situation eventuell unangenehm ist, so ist das ein gutes Zeichen, das Spieler würdigen können.

Was können Spieler würdigen? Die Tatsache, dass auch der Chef persönlich sein Spiel spielt. Ein Spiel kommt nie perfekt auf den Markt, ob es nun um Bugs oder dem Balancing geht. Zweiteres liegt dann oft an den Fans, die Probleme in Form von Feedback an die Entwickler weiterzugeben.

Dennoch gibt es dann Situationen, in denen Entscheidungen von Entwicklern getroffen werden, die oft gegen das gehen, was Fans kritisieren. Manche Spieler zweifeln dann daran, ob die Entwickler überhaupt ihr Spiel kennen und auch selbst spielen.

Dass der Chef aber Monster Hunter Wilds selbst zockt, zeigt, dass auch er Erfahrung in dem Spiel gesammelt und auch so fundierter an Feedback und zukünftige Änderungen rangehen kann als jemand, der das Spiel nicht 1x angerührt hat. Passend zu zukünftigen Inhalten ist schon jetzt bekannt, was ihr im nächsten Titel-Update erwarten könnt: Capcom verrät, wann das erste große Update von Monster Hunter Wilds erscheint – Bringt ein neues Areal, in dem ihr mit Freunden chillen könnt

Quelle(n):
  1. gamesradar.com

Glück gehabt! Eine Forschung in Pokémon GO wirkte unlösbar, wird nun geändert

Die Forschung „Noch und nöcher“ in Pokémon GO kam vielen Spielern geradezu unlösbar vor, nachdem die GO Tour 2025 endete. Nun gibt es gute Nachrichten.

Was ist das für eine Forschung? Die Spezialforschung „Noch und nöcher“ kam mit der Einall-Tour 2025 ins Spiel und drehte sich um die Pokémon Reshiram, Zekrom und Kyurem.

Diese Forschungen brachte auf zwei unterschiedlichen Pfaden Aufgaben mit sich, die man lösen sollte. Es stellte sich aber schnell heraus: Während das Lösen im Laufe des GO-Tour-Wochenendes ganz gut ging, bekam man Probleme, wenn man nach dem Event noch nicht fertig war.

Was war das Problem? Der vierte Schritt der Forschung erforderte das Fangen von Kyurem, Zekrom oder Reshiram, zudem die Fusion eines Kyurem in seiner speziellen Form. Das Problem: Nach der Tour waren diese Pokémon nicht mehr unterwegs. Folglich wäre die Forschung erstmal unmöglich zu lösen – zumindest, bis die Pokémon irgendwann wieder ins Spiel zurückkehren. Und wann das der Fall ist, weiß aktuell niemand.

Zum Glück gab es nun aber eine Änderung bei den Anforderungen.

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Pokémon GO: Das steckt in der neuen Season Mächtig und Meisterhaft

Das ist der neue Schritt 4 von Noch und nöcher in Pokémon GO

Wer heute ins Spiel schaut, wird feststellen, dass die Forschung sich geändert hat. Schritt 4 der Spezialforschung erfordert jetzt das Erfüllen völlig anderer Ziele:

  • Fange 50 Pokémon vom Typ Feuer
  • Fange 50 Pokémon vom Typ Elektro
  • Verwende 50 Nanabbeeren beim Fangen von Pokémon

Hat man das geschafft, gibt es 25 Einheiten Fusionsenergie, 5 Kyurem-Bonbons und 1 XL-Bonbon für Kyurem. Außerdem kann man zu Schritt 5 weitergehen. Da wartet dann nur noch die Aufgabe, 5 Raids zu erledigen.

Was bedeutet das? Das bedeutet, dass ihr nicht mehr darauf angewiesen seid, die legendären Pokémon zu fangen. Stattdessen braucht ihr einfach nur Monster aus der Wildnis einsammeln, die zu den gefragten Typen passen, und ihr erledigt die Aufgabe nach und nach ganz von alleine.

Allerdings bedeutet die Änderung auch, dass der Fortschritt in Schritt 4 für alle zurückgesetzt wurde, die die Aufgabe abgeschlossen, aber noch nicht abgeholt hatten. Gehört ihr dazu, müsst ihr die neuen Aufgaben nun von vorne anfangen.

Dennoch: Insgesamt ist das neue Ziel merklich einfacher zu erledigen, als das vorige.

Was steht als Nächstes an? Im März stehen noch ein paar Termine an, an denen ihr spannende Pokémon fangen könnt. Direkt vor der Tür sozusagen wartet der Community Day Classic mit Karnimani. An dem könnt ihr am 22. März teilnehmen, um euch das Wasser-Krokodil zu sichern und möglicherweise ein Shiny zu fangen. Aber auch ansonsten gibt es noch ein paar weitere Termine. Die zeigen wir euch in der Übersicht aller Events im März 2025 bei Pokémon GO.

Wer mehr Zeit zum Zocken hat, ist der bessere Gamer, aber ist das eigentlich fair?

Wann ist man ein guter Gamer? MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus hat früher selbst im semi-professionellen Bereich gezockt und wagt sich an eine Analyse.

Mitte März hat Riot einige externe Programme für League of Legends verboten, die Spielern dabei geholfen haben, verschiedene Timer im Blick zu haben. Da kam bei uns in der MeinMMO-Redaktion die Frage auf: Muss ein guter Spieler solche Dinge eigentlich auswendig können? Muss er wissen, wann welches Monter im Jungle wieder respawnt?

In einer kleinen Artikel-Reihe wollen wir uns anschauen, was einen guten Gamer eigentlich ausmacht. Cortyn ist der Meinung: ein guter Gamer muss vor allem sich selbst reflektieren und Fehler erkennen können.

Da stimme ich durchaus zu. Allerdings ist ein „guter Gamer“ nicht immer jemand, der gut spielt. Denn hier kommen noch weitere Faktoren dazu, die, wie ich finde, deutlich wichtiger sind.

Wer schreibt hier? Benedict zockt so gut wie alles, vom Solo-RPG über Survival-MMOs bis hin zu kompetitiven Shootern. Früher hat er viel League of Legends und Heroes of the Storm gezockt – und damit sogar ein wenig Geld verdient. Auch, wenn die Leistungen heute nicht mehr so gut sind wie früher, sind Siege für ihn nach wie vor das Wichtigste beim Spielen und der E-Sports hat einen besonderen Platz in seinem Herzen.
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Der Cinematic-Trailer zu Blizzards MOBA Heroes of the Storm

Übung macht den Meister und das wortwörtlich

Egal ob bei Shootern, in MMORPGs oder MOBAs: Wer viel spielt, wird besser – insofern er Cortyns Ratschlag, seine Fehler zu analysieren, befolgt. Die Verbesserung der Spielstärke liegt daran, dass beim Spielen bestimmte Mechaniken geübt werden.

In den meisten Videospielen wiederholen sich Muster immer wieder, entweder in Form von konkreten Abläufen von Fähigkeiten oder durch eher abstrakte Dinge wie sich wiederholende Bewegungen. Einige Beispiele:

  • Die „Patterns“ der Bosse in Spielen wie Dark Souls sind oft gleich und man kann sie an bestimmten Hinweisen am Gegner erkennen.
  • Bosse in MMOs haben ein festes Set an Fähigkeiten, die sie abhängig von verschiedenen Voraussetzungen einsetzen.
  • Die Klassen in RPGs und MMORPGs haben eigene Fähigkeiten, die in bestimmten Kombinationen und Abläufen besser funktionieren.
  • In Shootern sind die Hitboxen jeweiliger Gegner immer gleich, die Bewegung zum Zielen bleibt also immer ähnlich.

Wer nun häufig diese Spiele zockt, der lernt diese Muster passiv. Statt ständig darauf achten zu müssen, welche Aktion nun in welcher Situation besser ist, ist ein Muster bereits „ins Blut“ übergegangen. Das Muskelgedächtnis übernimmt. Ihr reagiert quasi instinktiv.

Dass das wirklich funktioniert, hat Kollege Dariusz Müller schon festgestellt. Dariusz ist begeisterter Shooter-Spieler und hat 100 Stunden in einen Aim-Trainer gesteckt, um besser zu werden – mit Erfolg.

Sicher gibt es Wunderkinder, deren Reflexe so gut sind, dass sie sich in Millisekunden auf neue Situationen einstellen können. Für die meisten Spieler gilt aber, dass Wiederholungen dabei helfen, mechanisch besser zu werden.

Wer aufhört, besser zu werden, der hört auf, gut zu sein

Wer aufhört, besser zu werden, der hört auf, gut zu sein – Nach dieser Phrase lege ich einen großen Teil meines Lebens aus, beruflich wie beim Spielen. Wer gut in etwas ist, der hat sich das meist erarbeitet, aber sollte sich nicht auf seinen Errungenschaften ausruhen.

Einmal gelernte Mechaniken könnt ihr wieder vergessen und selbst das Muskelgedächtnis, das ihr sicher alle vom Swipen auf dem Smartphone kennt, könnt ihr wieder verlieren. Wer also lange Zeit nicht zockt oder sich verbessert, wird wieder schlechter.

Wart ihr aber einmal an einem Punkt angekommen seid, der euch vom Gros der Spieler abhebt, habt ihr dennoch einen Vorteil. Denn mit genügend Übung erreicht ihr – wie ihm Fitness-Studio – irgendwann ein höheres Grund-Level als ein „untrainierter“ Gamer. Das zu verlieren, dauert wirklich lange.

Insofern ist es durchaus „fair“, dass jemand mit viel Zeit besser ist als ihr. Schließlich steckt diese Person ihre Zeit darein, aktiv besser zu werden – während ihr etwa eure Skills im Kochen oder den Umgang mit Menschen im echten Leben trainiert.

Sturheit ist der erste Schritt zur Niederlage

Übung ist jedoch nur einer von zwei Teilen, der einen guten Spieler von jemandem abhebt, der auch wirklich gut spielt. Denn mit trainierten Mustern kommt eine große Gefahr hinzu: Ihr werdet vorhersehbar.

Für Boss-Kämpfe in MMORPGs und andere PvE-Aktivitäten ist das nicht relevant. Hier kommt es einzig und allein darauf an, wie gut euer eigener Skill ist. In kompetitiven Umgebungen wie PvP-Shootern und MOBAs sieht das aber anders aus.

Denn ihr müsst immer berücksichtigen, dass euer Gegenüber ebenfalls geübt sein kann, im Zweifel sogar mehr Zeit hatte als ihr. Wichtig ist deswegen, flexibel zu sein. Tut Dinge, die nicht vorhersehbar sind oder erkennt Situationen, auf die ihr geübte Manöver anwenden könnt.

Mit genügend Wissen über ein Spiel kommt ihr so zu Situationen, die im extremsten Fall für alle Parteien neu sind. Erst hier wird dann wirklich wichtig, wer schneller reagieren kann. Aber wenn ihr an diesem Punkt angekommen seid, könnt ihr euch schon locker zum oberen Zehntel der Gamer zählen.

Übung und Flexibilität sind allerdings nicht die einzigen Dinge, die ihr trainieren könnt, um besser zu werden. Es geht durchaus einfacher, noch ein wenig mehr aus eurem Gameplay herauszuholen, etwa mit der richtigen Hardware. Denn neben Skill kann es durchaus einen Unterschied machen, welchen Monitor ihr nutzt: Streamer shroud testet: Macht Euch ein 144Hz-Monitor zum besseren Shooter-Spieler?

Jäger mit Stufe 100+ aus Monster Hunter Wilds stören gezielt Fang-Quest im Niedrigrang – Spieler geben Tipps, wie man sich schützt

Ein Spieler aus Monster Hunter Wilds berichtet von einer frustrierenden Multiplayer-Erfahrung bei einer Fang-Quest. Die Community springt mit Rat und Tat zur Seite und verrät, wie man solche Situationen leicht vermeiden kann.

Was ist das für eine Erfahrung? Auf Reddit berichtet doomcomplex, dass er nach dem Abschluss vom Story-Modus noch eine letzte Quest absolvieren wollte, bevor er vorhatte, in den Hochrang zu wechseln. Das Ziel des Auftrags: Er soll ein Yian Kut-ku fangen.

Als er die Quest startete, bekam er Verstärkung in Form von drei Mitspielern, die bereits Jägerrang 100 oder höher erreicht hatten. Der initiale Gedanke von doomcomplex: Fantastisch, das wird schnell gehen. Die Realität sah jedoch ganz anders aus.

Statt dabei zu helfen, das Monster zu schwächen und in eine Falle zu locken, schleuderten sie Dung auf das Tier, um es immer wieder und wieder zu verscheuchen. Als es keine Mistkugeln mehr gab, nutzten sie Fassbomben, um den Auftrag zu torpedieren. Ein gezielter Fang war so nicht möglich.

Das Gemeine: Auch bei den nächsten beiden Versuchen, diese Quest abzuschließen, war das Trio wieder am Start – als hätten sie es gerade speziell auf doomcomplex abgesehen. Der Betroffene konnte die Quest erst meistern, als er die drei blockierte und es solo probierte.

Das erwartet nicht nur doomcomplex, sondern auch euch nach der Hauptstory von MHW:

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Monster Hunter Wilds: Das erwartet euch nach der Hauptstory

Nutzt eure Macht als Quest-Gastgeber

Wie reagiert die Community auf den Bericht? Mit mehr als 4.900 Upvotes und mehr als 630 Kommentaren, darunter viele hilfreiche Tipps, wie sich so eine frustrierende Situation verhindern lässt.

  • T4Labom erklärt etwa auf Reddit: „Als Gastgeber hast du die Möglichkeit, sie jederzeit aus deiner Quests zu werfen.“ Flankiert wird der Tipp von einem Screenshot, auf dem die entsprechende Option zu sehen ist.
  • GruncleShaxx ergänzt auf Reddit: „Und stelle die Suche so ein, dass nur KI-Jäger dir helfen können.“ Dass die Gruppe nur aus KI-Kameraden besteht, könnt ihr bei Alma in den Einstellungen festlegen.
  • DullCow8691 macht es anders (via Reddit): „Ich habe die maximale Spielerzahl auf 2 gesetzt, zum einen, weil ich die Palico-Errungenschaft und die Multiplayer-Errungenschaft noch brauchte, und zum anderen, weil es sich mit 2 Leuten nicht so anfühlt, als würde man ein Monster 24/7 absolut betäuben, aber das ist nur eine persönliche Vorliebe.“
  • ItsYume beruhigt indes auf Reddit: „Zumindest aus meiner eigenen Erfahrung (über 100 Quests im Multiplayer, ich habe mein SOS so eingestellt, dass es immer automatisch aktiv ist) kann ich sagen, dass das ein Ausreißer ist. Sieh es also einfach als eine merkwürdige, im Nachhinein vielleicht sogar lustige einmalige Erfahrung ab und mach weiter.“
  • Auch SupaflyRobbE schreibt auf Reddit: „Ich kann garantieren, dass das etwa 1 % der MH-Community ist. Die meisten Spieler sind sehr hilfsbereit und freundlich. Du hattest nur Pech mit einigen Schlitzohren. Ich hoffe, das schreckt dich nicht vom Multiplayer ab, denn die meisten aus der Community wollen helfen, und auch die Veteranen sind wirklich gut mit Infos und Wissen.“

Wenn ihr am Multiplayer mit zufällig zugeteilten Jägern teilnehmt, solltet ihr auf jeden Fall jede Art von Mod abschalten, die sich negativ auf die Spielerfahrung eurer zugelosten Mitstreiter auswirken könnte. Denn auch das kann für unnötigen Frust sorgen: Erste Cheater torpedieren den Spielspaß im Koop von Monster Hunter Wilds