Für Lightfall hat Destiny 2 bekannt gegeben, dass es viel einfacher sein wird, die neue Subklasse Strang freizuschalten. Dazu gehört bald auch eine Option mit Zugang zu einer bezahlten Charakter- und Kampagnen-Boost-Möglichkeit über die Spieler derzeit geteilter Meinung sind.
Um welche Boost-Option geht es? Im letzten „This Week at Bungie”-Blog am 16. Februar verkündete Destiny 2, das es auch für Lightfall eine erweiterte „Charakter-Boost“-Option geben wird.
Durch dieses kostenpflichtige Angebot können Spieler, die mehrere Charaktere spielen, jetzt nicht mehr nur ihr Powerlevel pushen. Sie können damit bald auch die Kampagne und die Freischaltung der Subklasse „Strang“ überspringen.
Diese Boosts sind grundsätzlich nichts signifikant Neues für Destiny-Spieler. Neu dagegen ist es, das man Kampagne und Subklassen-Freischaltungen nun damit kaufen und so abkürzen kann.
Diese beiden Charakter-Boosts wird Destiny 2 in Lightfall anbieten:
- Lightfall-Charakter-Boost:
- Erscheint, wenn Spieler mit einem Charakter das Soft-Cap erreicht, aber die Lightfall- Kampagne noch nicht abgeschlossen ist.,
- Dieser Boost verleiht dem ausgewählten Charakter nur ein Ausrüstungs-Set mit hohem Powerlevel und lässt die Kampagne nicht aus.
- Lightfall-Charakter- und Kampagnen-Boost inklusive Strang-Freischaltung
- Erscheint, wenn Spieler die Lightfall-Kampagne mit einem Charakter abgeschlossen hat. Wer ihn kauft überspringt die Lightfall-Kampagne für den jeweils ausgewählten Charakter und schaltet damit auch Strang für diesen frei.
- Er beinhaltet nur dann ein Ausrüstungs-Set mit hohem Powerlevel, wenn der Hauptcharakter des Spielers das Soft-Cap erreicht hat.
Das schaltet der Boost nicht frei: Wichtig zu wissen ist hierbei das der Lightfall-Kampagnen-Boost zwar Strang freischaltet, aber nicht die satten Prämien (Items, Upgrade-Materialien usw.) enthält, die man normalerweise beim Durchspielen der Kampagne verdienen würde.
Und wer die Kampagne überspringt, hat weder die Legendäre Version noch die Missionen nach der Kampagne abgeschlossen. Hüter, die also auch die dazugehörigen Triumphe erringen wollen, müssen die Missionen trotzdem durchspielen.
Strang freizuschalten, soll einfacher werden: Für Lightfall versprach Bungie, dass die Freischaltung von Strang einfacher sein wird als die von Stasis. Eric Smith sagte damals im Interview mit MeinMMO auch, wie das passieren wird.
Ein Teil dieses neuen „reibungsloseren Weges“ ist es anscheinend jedoch auch den Spielern gegen Geld die Option zu ermöglichen, die Subklasse „Strang“ auf Ihren Zweit- und Dritt-Charakteren käuflich freizuschalten.
Das sagt die Community zum erweiterten Lightfall-Boost
Ist das nun gut oder schlecht? Die Community von Destiny 2 ist sich nicht schlüssig, wie sie das finden sollen. Im offiziellen Forum von Bungie wollten einige Spieler, wie Zoidberg, nichts davon hören.
Bezahlen, um zu gewinnen? Du bekommst Ausrüstung für Geld? Nein, nein, nein, nein, nein. Hört auf damit! […] Wenn man für Änderungen an der Lebensqualität Geld verlangt, ist man auf dem besten Weg, für besseres RNG, Lootkisten, Abonnements und andere räuberische Dinge Geld zu verlangen. [Bungie] hat uns in der letzten Season kostenlos Ausrüstung zum Aufholen gegeben. Sie haben uns schon einmal einen kostenlosen Kampagnen-Skip geschenkt. Es ist schlecht, für Dinge, die keine Kosmetik sind, Geld zu verlangen.
kommentiert der Hüter Zoidberg im Bungie-Forum
Dieser „Non-Pay-to-Win“-Meinung gegenüber stehen viele Spieler, , wie Natan Rios auf Twitter, die zwar zwei oder drei Charaktere spielen wollen, um flexibel zu sein, aber dafür nicht zwei oder drei Mal die Lightfall-Kampagne durchzocken möchten. Sie haben einfach keine Zeit für Vollzeitspiele wie Destiny 2. So ist diese vermeintlich „faule“ Abkürzung seiner Meinung nach genau richtig.
Hierbei ist vielen auch die elendig lange und komplexe Freischaltung von „Stasis“ für alle drei Charaktere noch gut in Erinnerung. Beim ersten Charakter war das für manchen Hüter noch okay, doch danach verloren viele bei der damaligen „Jenseits des Lichts“-Subklasse Stasis drastisch die Lust am sich wiederholenden Grind.
Deswegen wird es wohl einige Spieler geben, die dieses neue Boost-Angebot für Destiny 2: Lightfall wahrscheinlich nutzen werden.
Der Twitteraccount Destiny-Bulletin dagegen kritisiert Bungie hauptsächlich dafür, dass man dieses „hervorragende Feature“ überhaupt hinter eine Paywall stellt und dafür Geld von den Spielern verlangt.
Die Möglichkeit, die Story-Kampagne bei alternativen Charakteren zu überspringen, ist eine hervorragende Funktion. Geld dafür zu verlangen ist es nicht.
postete Destiny-Bulletin via Twitter
Boosts waren noch nie kostenlos in Destiny: Schon seit Destiny 1 konnten Spieler für „kleines“ Geld ihren Hüter auf das Soft-Cap pushen. Und auch zuletzt beim “Die Hexenkönigin”-DLC war ein Charakter-Boost möglich. Der Boost galt jedoch schon immer als verpöhnt und als “faulste Art Destiny 2 zu spielen”.
Was wird der Boost in Lightfall kosten? Über die genauen Kosten für den Boost hat Bungie bisher noch den Mantel des Schweigens gehüllt. Es könnte sich aber grundsätzlich an den Kosten aus dem „Die Hexenkönigin“-DLC orientieren.
- Im DLC „Die Hexenkönigin“ kostete der Charakter-Boost 2.000 Silber was umgerechnet etwa 20 Euro entsprach. Diesen Preis mussten Spieler für alle Hüter-Charaktere ausgeben, die sie auf das Soft-Cap pushen wollten.
Was haltet ihr von dem angekündigten Kampagnen- und Charakter-Boost inklusive Subklasse? Ist das für euch kein Problem? Oder sagt ihr, die Monetarisierung von Destiny 2 nimmt überhand? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar mit eurer Meinung dazu.
Übrigens steuert Destiny 2 immer schneller auf das Ende der Lichts- und Dunkelheits-Saga zu und unsere Destiny-Autorin ist sich daher nicht mehr sicher, ob sie dieses vermeintliche Ende wirklich erleben will:
Ich wollte wissen, wie die Story von Destiny 2 endet – Doch jetzt, wo es so weit ist, nicht mehr
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