Mit „Season 2 Reloaded“ von Call of Duty: Warzone 2 wollten die Entwickler die AI in DMZ überarbeiten. Die NPCs können jetzt eine Vielzahl verschiedener Fahrzeuge benutzen, doch das sorgt für totales Chaos.
Spielern, die regelmäßig in der DMZ im Einsatz sind, dürfte das folgende Szenario bekannt vorkommen: Ihr habt grade eine Stronghold erobert und schon rückt die NPC-Verstärkung an. Die AI ist ein integraler Bestandteil der DMZ und Spieler müssen stets entscheiden, wie sie taktisch mit dieser Bedrohung umgehen.
Je länger ihr in einem Gebiet verweilt, desto höher wird das Risiko, dass die NPCs Verstärkung anfordern. Bisher konnte man sich darauf verlassen, dass die NPCs in einem umgebauten Pick-up-Truck anrücken. Doch offenbar hat die AI mit dem Mid-Season-Update entdeckt, dass es in Al’Mazrah noch andere Fahrzeuge gibt. Seit dem letzten Update sind die Bots mit unterschiedlichen Karren unterwegs – oder versuchen es zumindest.
Season 2 Reloaded bringt neuen Content, viele neue Features, Bugfixes und jede Menge kleinerer Änderungen. Einen Überblick findet ihr hier im Video:
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CoD MW2 & Warzone 2: Mid-Season 2 – Trailer
NPCs in DMZ sind monatelang extrem zielsicher – haben aber offenbar keinen Führerschein
Die Community ärgert sich im Prinzip seit der Veröffentlichung von Call of Duty: Warzone 2 über die NPCs in der DMZ. Häufig kritisierten die Spieler deren Zielgenauigkeit. Die Bots waren schlicht zu stark, das galt besonders für Spieler, die alleine unterwegs waren.
Doch selbst wenn ihr zu dritt unterwegs gewesen seid, waren die Bots keine einfachen Gegner. Je länger ihr in Kämpfe verwickelt wurdet, desto schwieriger wurde es für euch. Die Bots waren so zahlreich und so zielsicher, dass man seinen Vorrat an Panzerplatten schnell erschöpft habt.
Obwohl die Entwickler die Stärke der AI mit mehreren Nerfs ein wenig eingeschränkt haben, geht das manchen Spielern nicht weit genug. Umso größer ist jetzt die Genugtuung, dass die verhassten NPCs hinterm Steuer extrem inkompetent sind. Auf Reddit ist dazu ein Video beliebt, das zeigt, wie die Bots vergeblich versuchen, einen Lastwagen zu rangieren.
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Unter dem Reddit-Beitrag finden sich zahlreiche hämische Kommentare. So schreibt der Nutzer u/mczulu72 zum Beispiel „Level 1 Skill im Autofahren; Level 100 Skill im Shotgun-Snipen“. Der Nutzer u/Diligent012 schreibt: „Dieses Spiel hört nie auf, mich zu überraschen – lol“.
Andere Spieler glauben, dass NPCs betrunken sein müssen, in der DMZ finde man ja häufig Schnaps und billigen Wein. Zwei Gegenstände, die man tatsächlich immer genau dann findet, wenn man eigentlich verzweifelt auf der Suche nach Munition oder Panzerplatten ist.
Das berüchtigte Borderlands-Kapitel rund um Tiny Tina gibt’s gerade für lau. Ihr braucht nur einen Steam-Account und könnt euch den Titel sichern.
Was ist das für ein Spiel? Der Shooter „Tiny Tina’s Assault on Dragon Keep: A One-shot adventure“ war ursprünglich ein DLC des Spiels Borderlands 2. Einige Jahre später erschien dieser DLC allerdings als „Standalone“, also ein eigenständiges Spiel. Das hatte man damals gemacht, um den größeren Ableger „Tiny Tina’s Wonderlands“ etwas zu promoten und den Interessierten einen günstigen Vorgeschmack auf das zu geben, was sie im anderen Spiel erwartet.
Worum geht es in dem Spiel? Die knallharten und abgedrehten Helden aus Borderlands 2 treffen sich, um ein bisschen abzuschalten – und spielen eine Runde Pen&Paper. Ihr schlüpft dabei in die Rolle der ausgewählten Spielfiguren und erlebt das Abenteuer der (minimal verrückten) Tiny Tina. Was oberflächlich eine Hommage an große Pen&Paper-Spiele wie Dungeons&Dragons ist, hat unterschwellig aber durchaus ernste Töne, wie etwa Trauerbewältigung und Verlustangst.
Doch im Fokus steht zumeist der abgedrehte Humor der Borderlands-Welt, der in einer Fantasy-Umgebung wunderbar funktioniert. Da gibt es Waffen, die Schwerter verschießen, die dann wiederum in kleinere Schwerter aufgeteilt werden. Granaten werden plötzlich zu Blitzen oder Feuerbällen – der Loot ist so kreativ und zahlreich, wie man es aus den Borderlands-Reihen gewohnt ist.
Wie lange das Spiel euch bei Laune hält, liegt an eurem Spielstil und dem Sammeltrieb, aber auf rund 5–10 Stunden dürftet ihr sicher kommen. Wenn ihr also Lust auf einen ziemlich abgedrehten Shooter-Fantasy-Snack habt, dann holt euch jetzt „Tiny Tina’s Assault on Dragon Keep: A One-shot Adventure“ – denn bis zum 23. März ist der Titel noch kostenlos auf Steam verfügbar und verbleibt auch danach für immer in eurer Bibliothek.
Für wen lohnt sich das Spiel? Grundsätzlich für alle, die mal kostenlos in das abgedrehte Borderlands abtauchen wollen, eine Vorliebe für Pen&Paper-Rollenspiele haben oder einfach den DLC für Borderlands 2 damals verpasst haben. Wer den allerdings schon damals gespielt hat, bekommt hier nichts Neues präsentiert.
Das Spiel kann Solo oder im Co-Op gespielt werden, wobei wir letzteres deutlich empfehlen. Borderlands und die Ableger davon machen in Gruppen von 2 bis 4 Spielern deutlich mehr Spaß.
Zu guter Letzt ist „Tiny Tina’s Assault on Dragon Keep“ auch ein guter Indiktor, ob sich der Kauf von „Tiny Tina’s Wonderlands“ für euch lohnt – denn der Humor des alten DLCs und des größeren, eigenständigen Hauptspiels sind auf einer Wellenlänge.
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Das neue Rollenspiel „Starfield“ (PC, Xbox) von Bethesda hat jetzt eine erste Alters-Einschätzung in Australien erhalten. Das Spiel wird ab 18 sein. Diese restriktive Empfehlung liegt aber nicht daran, dass es im SF-Rollenspiel so freizügig zugeht, sondern an viel Gewalt und noch mehr Drogen.
Woher kommt die Einschätzung? Das „Australian Classification Board“ hat eine Alters-Einschätzung zu Starfield abgegeben. Diese Einschätzung kam vom 15. März 2023 (via classification).
Die Alters-Empfehlung der australischen USK ist „R – 18+“, die zweit-strengste Einschätzung, die das Board vergeben kann. Wer sich Starfield holt, sollte einen Ausweis vorlegen können, der sein Alter belegt. Noch härter als “R” ist nur “X”.
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Starfield: Official Launch Date Announcement
Zu viele Drogen in Starfield führen zu “Ab 18”-Wertung
Warum kriegt es diese hohe Einschätzung? Die Bewertung kommt vor allem wegen der Bewertung „High Impact“ bei Drogen-Missbrauch.
Das Label für das Spiel erwähnt denn auch „Interactive Drug Use“ – Spieler können sich also willentlich dazu entscheiden, Drogen zu konsumieren.
„Hohen Einfluss“ auf die “Ab 18”-Wertung von Starfield hat zudem der Faktor „Gewalt“.
Einen mittleren Einfluss attestiert die Behörde dem Rollenspiel bei den Faktoren „Sprache“ (also wie viel Schimpfwörter verwendet werden) und Themen.
Wie sieht’s mit Nacktheit und Sex aus? Die haben nur einen geringen Einfluss auf die Wertung: Bei „Nacktheit“ bekommt Starfield einen grünen Sticker für „wenig Einfluss“ – Sex gibt es im Spiel überhaupt nicht.
Was sagt unsere USK? Die hat Starfield bislang noch nicht bewertet.
Schon bei The Elder Scrolls Online gab die PEGI “Ab 18”
Ein neues Rechts-System in einem Update des Spiels hatte zu einer neuen Bewertung der Alters-Empfehlung geführt. Damals teilte der deutsche Community-Manager Kai Schober mit, das sei das erste Mal gewesen, dass ein Spiel nach einem Patch neu bewertet worden sein.
Wie die Seite PCGamesN erwähnt, ist es für Fans der Rollenspiele von Bethesda relativ normal, dass es in den Rollenspielen zu Drogenkonsum kommt: Aber in Fallout 4 wurde der Konsum von Jet oder Psycho von der australischen Behörde nur als “moderate Auswirkungen” angesehen, bei Skyrim fehlt die Bewertung sogar ganz, obwohl jeder weiß, wie die Khajiit dort auf Skooma stehen.
Der Twitch-Streamer Maximilian “Trymacs” Stemmler (28) stellt sich derzeit mit 7 Streaming-Kollegen einer einwöchigen “No Food Challenge”. In dieser Zeit dürfen die Teilnehmer nichts essen und werden zusätzlich von Gästen in Versuchung geführt. Nach 3 Tagen ist der erste Kandidat raus.
Hinweis: Dieser Artikel erschien ursprünglich am 14. März 2023, wir haben ihn am 17. März mit neuen Informationen ergänzt.
Originalmeldung:
Was ist das für eine Challenge? Trymacs, der regelmäßig besondere Events für seine Zuschauer plant, hat sich mal wieder etwas Besonderes einfallen lassen: Gemeinsam mit 7 anderen Streamern, darunter sein Bruder, will er eine Woche komplett auf Nahrung verzichten. Seit dem 11. März läuft das Event.
Die Teilnehmer dürfen nur Wasser, Vitamine und Mineralien zu sich nehmen und werden dabei die ganze Zeit live sein. Dazu soll es Challenges geben, in denen sich die Teilnehmer “gegenseitig abfucken” und Gäste, die die Streamer mit mitgebrachten Köstlichkeiten quälen sollen.
Der 28-Jährige ist sich der Gefahren bewusst, die eine solche Challenge mit sich bringt: Ein Ernährungsberater und ein Arzt sollen rund um die Uhr anwesend sein, es sollen tägliche Gesundheits-Checks gemacht werden. Das Ankündigungs-Video inklusive aller Teilnehmer haben wir euch eingebettet.
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Hier bei MeinMMO liegt unsere Expertise bei Games und allem drumherum, nicht bei medizinischen Bedenken. Nahrungsentzug kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Kreislaufproblemen, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfen und vorübergehenden Sehstörungen führen (via inFranken). Wenn ihr fasten wollt, informiert euch bitte gründlich und beratet euch gegebenenfalls mit einem Arzt.
Teilnehmer braucht ärztliche Versorgung
Wie läuft die Challenge bisher? In der Nacht vom 13. auf den 14. März schied der erste Teilnehmer aus. Der Twitch-Streamer “BreitenBerg” soll bereits über den Tag Kreislaufprobleme gehabt und sich schlapp gefühlt haben.
Kurz nach Mitternacht meldete sich Trymacs schließlich per Instagram-Story: Die Teilnehmer seien eigentlich schon schlafen gegangen, plötzlich habe BreitenBerg jedoch nicht mehr richtig atmen können, habe nur noch schwer Luft bekommen und soll sich erbrochen haben (via Twitch).
Der Twitch-Streamer schied somit aus der “No Food Challenge” aus und wurde zum Zeitpunkt der Insta-Story notärztlich betreut. Das sei aber laut Trymacs nicht allzu wild, BreitenBerg müsse jedoch erst das “OK” erhalten, bevor er wieder richtig essen dürfe (via instagram; Storys sind zeitlich begrenzt verfügbar).
Wie geht es dem Streamer jetzt? Bereits kurz nach der ersten Story folgte ein Update, in dem BreitenBerg genüsslich in ein Stück Pizza beißt. Darin heißt es, man habe viel Respekt vor der Leistung des Streamers, der bis dahin allen Versuchungen widerstanden hatte.
Mittlerweile hat sich BreitenBerg offenbar auf die Gegenseite geschlagen und quält die verbleibenden Teilnehmer mit frisch zubereitetem Essen. Bislang sind alle anderen noch im Rennen (Stand: 14.03.2023, 18:30), allerdings vermeldeten auch andere schon Kreislaufbeschwerden.
Laut Trymacs seien die Tage 3 und 4 die härtesten, danach werde es einfacher. Die Challenge könnt ihr euch auf dem Twitch-Kanal von Trymacs anschauen.
Update 17.03.2023, 12:55
LetsHugo muss nach 5 Tagen abbrechen
Wer ist jetzt draußen? Am Abend des 16. März schied der jüngste Teilnehmer, der erst 19-jährige Hugo “LetsHugo” Tiihonen aus. Offenbar waren die Blutwerte des jungen Streamers in einem bedenklichen Bereich, er klagte zudem über Übelkeit.
Der betreuende Arzt vor Ort hätte die Teilnahme des 19-Jährigen schließlich für beendet erklärt, obwohl dieser gerne weitergemacht hätte. Somit ist der Streamer nach 5 Tagen ohne Nahrung raus.
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Auf Twitter entschuldigte sich LetsHugo bei seinen Fans, die sprechen ihm jedoch Respekt für seine Leistung aus. Der luxemburgische Streamer war bislang eher unbekannt, erhielt nun aber durch die Teilnahme am Fußball-Event von Trymacs und der “No Food Challenge” vermehrt Aufmerksamkeit.
Auch der YouTuber Stephan Gerick ist mittlerweile aufgrund von gesundheitlichen Bedenken ausgeschieden (via Twitch).
Trymacs stellte sich bereits in seiner Survival-Show “Nerd in the Dirt” ziemlich fiesen Challenges. Bei einer davon ging es wirklich unappetitlich zu. Rückblickend konnte der Streamer selbst kaum fassen, worauf er sich eingelassen hatte:
Die Fantasy-Simulation Dwarf Fortress hat einen irren Lauf, seit sie auf Steam erscheinen ist. Jetzt hat das Team auch mehr Ressourcen. Die Entwickler kündigen ein neues Update an, „das süßeste Update bisher“: Alles, was lebt, soll in Dwarf Fortress Babys bekommen – aber Spieler haben fiese Ideen.
Was ist das für ein Update? Die Entwicklerin Alexandra sagte am 15. März (via steam): Das könnte das „süßeste Update sein, das man je in Dwarf Fortress gemacht hat“: Alles, was im Spiel lebt, bekommt eine Baby-Form, in manchen Fällen sogar eine Kind-Form.
Zwar gibt es schon jetzt “junge Lebewesen” in Dwarf Forress, die haben aber kein eigenes Modell – denn Dwarf Fortress wurde vorm Launch auf Steam ohnehin nur in Ascii-Code dargestellt.
Diese neuen Modelle sollen es Spielern bald viel leichter machen, gleich zu erkennen, in welchem Alter ein Lebewesen in Dwarf Fortress ist: Bisher sei es ja so, dass Zwergenkinder einfach das Modell von erwachsenen Zwergen haben – nur mit einem roten Shirt.
Die Entwicklerin zeigt dann Bilder von verschiedenen Tieren und menschenähnlichen Kreaturen im Spiel, etwa von Gremlins, Alligatoren oder Troglodyten (Höhlenbewohnern) – immer mit den Kinder- und Baby-Formen.
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Dwarf Fortress on Steam Announcement Teaser
Spieler schwelgen sofort in finsteren Fantasien, was sie mit niedlichen Welpen anstellen
Welche üblen Gedanken haben Spieler? Die Fans von Dwarf Fortress sind für ihre absolute Skrupellosigkeit bekannt: Es gibt da eine ganz schlimme Geschichte um Meerjungenfrauen-Babys, wir haben auf MeinMMO darüber berichtet.
Und es dauert nicht lange, bis die eigentlich so „niedliche Neuigkeit“ einige dunkle Gedanken hervorbringt:
„Hm … also könnte es einen bösen Nekromanten geben, der eine Menge der süßen, flauschigen Tiere tötet und daraus eine Armee von flauschigen süßen Zombies erschafft … hm. Ich sag’s nur mal so.“
„Kann’s gar nicht erwarten, Baby-Troglodyten in meinen Baby-Troglodyten-Zerstampfer zu packen!“
„Diese Baby-Lebewesen sind so süß! Schade, dass die meisten von ihnen als Schuhe enden werden.“
„Wow, wie süß! Kann’s gar nicht erwarten, wie entzückend ihre kleinen Körper aussehen werden, wenn sie über meine Festung verteilt sind, nachdem ich den falschen Hebel betätigt und eine stählerne Bestie befreit habe.“
Tja, es ist eine raue Welt da draußen. Die richtig schöne Geschichte um Dwarf Fortress handelt von den Entwicklern:
Diablo 4 soll mehr MMO-Elemente bekommen als die meisten Vorgänger-Teile. Das sorgte bei Fans der Reihe für Stirnrunzeln, vor allem mit Blick auf das umstrittene Diablo Immortal. Aber MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus sagt: Eines dieser MMO-Features ist genau das Richtige für Diablo 4.
Was ist das für ein Feature? Es geht um die Shared World. Diablo 4 soll mehr MMO-Elemente bekommen, darunter eine offene Welt, die ihr euch stets mit anderen Spielern teilt. Ihr könnt nicht offline und auch nur bedingt solo spielen.
Wann immer ihr in offenen Bereichen unterwegs seid, könnt ihr auf andere Spieler treffen. Für einige Inhalte ist das sogar notwendig, etwa für die großen Weltbosse aus Diablo 4. Diese können nur von Gruppen besiegt werden.
Die Shared World ist allerdings etwas, das in der Community schon seit einiger Zeit kritisch beäugt wird. Vor allem Fans der ersten Stunde wünschen sich, dass sie Diablo doch bitte vollkommen alleine spielen können.
Ich sage: Eine Shared World ist das, was Diablo 4 dringend braucht. Eigentlich sogar noch viel größer, als sie aktuell angedacht ist. Nur so kann das Spiel erfolgreich werden.
u003cstrongu003eDiablo 4 nimmt die besten Features aus den Vorgängern u0026#8211; So sieht es bisher ausu003c/strongu003e
Diablo ist tot – Lang lebe Diablo
In den frühen Tagen von Diablo haben die meisten Spieler solo gezockt – zumal damals das Koop-Spielen über das Battle.net bestenfalls mittelmäßig gut lief. Außerdem lief man dann immer Gefahr, dass einem irgendjemand die gute Beute wegschnappt.
Das ist aber alles Vergangenheit. Heute kann so etwas nicht mehr passieren. Loot ist in Diablo 4 personalisiert und die Verbindung ist viel stabiler. Es kommt also nur noch selten zu ungewünschten Effekten, die damals die Qualität deutlich nach unten gezogen haben.
Spiele wie Diablo vollkommen solo zu spielen, ist schlicht überholt. Damit meine ich aber nicht, dass ich der Solo-Community keine Games mehr gönne. Ich zocke ja selbst noch viele Sachen alleine.
Aber die Zukunft von Action-RPGs liegt definitiv im Multiplayer. Diablo 4 braucht ein MMO-Feature, das die Welt mit anderen Spielern belebt, wenn es überleben soll. Und es muss überleben, weil sonst das ganze Genre ein dickes Problem hat:
Es gibt sogar zwei sehr aktuelle Beispiele, die zeigen, wie gut ein ARPG als MMO funktioniert. Lost Ark erfreut sich enormer Beliebtheit und ist jetzt noch stark auf Steam. Diablo Immortal war trotz großer Kritik aus der Community ein riesiger Erfolg.
Diablo 4 bekommt ein wichtiges Feature erst später u0026#8211; 5 Dinge, die ihr noch nicht wusstet
Die Shared World ist nicht so schlimm, wie ihr alle denkt
Vor allem, als Diablo 4 seine MMO-Features angekündigt hat, gab es Zweifel in der Community. Auf reddit und Co. kamen immer wieder Threads auf, die diese Entscheidung verteufelt haben. Heute hat sich das etwas gelegt.
Tatsächlich ist das Feature aber auch gar nicht so schlimm, wie es häufig dargestellt wird. Ihr sollt in der offenen Welt nur „gelegentlich“ andere Spieler sehen können, bei Weltbossen sind es dann ein paar mehr. Dungeons betretet ihr sogar nur mit der Gruppe, oder eben alleine.
Die Shared World und vor allem der Social Hub in Westmark hat mich schon in Diablo Immortal dazu gebracht, aktiver mit Leuten zu interagieren und mich mehr für das Spiel zu interessieren. In Diablo 3 fehlte da relativ schnell der Anreiz, wenn man nicht nur grinden wollte.
Der Ansatz eines Multiplayer-Service-Spiels ist genau das, was Diablo 4 braucht. Wenn die Abdeckung mit neuen Inhalten nun noch besser läuft als damals bei Diablo 3, sehe ich die Zukunft durchaus positiv.
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In einem Interview hat der CEO des Unternehmens Match Group zugegeben, dass er massig Kohle in das Mobile-Game Clash of Clans gesteckt hat. Zu dem Unternehmen gehören bekannte Marken aus dem Dating-Bereich: darunter Tinder.
Bernard Kim ist der CEO von Match Group. Das Technologie-Unternehmen hat sich auf Dating-Dienst und Social Media spezialisiert, beschäftigt über 2.000 Mitarbeiter und ist besonders für ihre Dating-App „Tinder“ bekannt.
Der CEO wurde in einem Interview mit „New Street Research“ gefragt, ob sich die Geschäfte mit Mobile-Games und Dating-Apps vergleichen lassen. Daraufhin stellte Kim eine spannende Analogie vor, gab aber auch zu, dass er 50.000 $ in 3 Monaten Clash of Clans ausgegeben hat.
„Ich blicke immer noch mit viel Scham darauf zurück“
Was erzählte der CEO? Der Vergleich zielte darauf ab, welche langfristigen Erfolge man in Mobile-Games und mit Apps wie etwa Tinder in seinem Leben erreichen könnte. Bernard Kim meint:
Niemand spielt diese Spiele ewig. Ab einem bestimmten Punkt verlassen die Leute ein Spielerlebnis. Und was bleibt dir übrig? Ich persönlich habe in drei Monaten 50.000 Dollar für Clash of Clans ausgegeben und ich blicke immer noch mit viel Scham darauf zurück. Ich denke: „Oh mein Gott, was habe ich wirklich von dieser Erfahrung mitgenommen?“ Nichts, außer einer wirklich erstaunlichen Wand, die heute nicht cool ist.
Dann spricht Kim den Interviewer direkt an, denn dieser hat offenbar seine Frau über die Dating-App Tinder kennengelernt. Kim meint, man könnte viel mehr echte Vorteile aus einer Dating-App ziehen und sogar Freude fürs Leben finden.
In Clash of Clans hätte er jetzt nur eine dicke Wand, die niemanden interessiert – ja nicht mal mehr ihn selbst. Kim schämt sich, die 50.000 Dollar in das Mobile-Game gesteckt zu haben.
Kurz vor dem Start der Beta von Diablo 4 hat Blizzard ein neues Video veröffentlicht. In dem spielen der Experte Bludshedd und ein Entwickler im Koop einen der Dungeons aus der Beta. Das Gameplay kommt unter Fans aber gar nicht gut an.
Was ist das für ein Dungeon? Die Baracken von Tor Dragan sind einer der über 100 Dungeons aus Diablo 4 und einer von voraussichtlich 4 Dungeons, die ihr in der kommenden Beta selbst spielen können werdet.
Der Stil orientiert sich an den Dungeons aus früheren Teilen. Wie einer der leitenden Entwickler, Zaven Haroutunian, erklärt, haben die Entwickler extra Diablo 1 gespielt, um den Stil und sogar die Namen von früher umsetzen zu können.
Haroutunian und der YouTuber Bluddshedd spielen zusammen auf der Xbox im Couch Koop und zeigen dabei Gameplay vom Barbaren und dem Druiden, während sie über den Dungeon quatschen. Sie spielen dabei auf Stufe 25, der Höchststufe in der Beta.
Diablo 4: Das Gameplay-Video zu den Baracken von Tor Dragan mit Bluddshed und einem Entwickler
„Warum sieht das so viel schlechter aus als alles andere?“
Das sagen die Fans: Die Reaktion auf das neue Video ist überraschend negativ. Sowohl auf YouTube als auch in mehreren Threads auf Reddit beschweren sich Fans darüber, wie schlecht das Gameplay aussehe.
Der Nutzer chruiburi beschwert sich: „Das sieht schrecklich aus. Wenn die PC-Version so aussieht, haben wir ein Problem. Dieser Farben-Unsinn ist das, von dem ich gehofft habe, was wir vor 11 Jahren hinter uns gelassen haben.“ Auch in anderen Threads ist die Empörung groß:
Warum sieht das Spiel so viel schlechter aus als in allen anderen Videos, die wir gesehen haben? Ist das schlechte Beleuchtung in diesem Gebiet? Sind es die cartoonigen Spieler-Indikatoren? Der Fakt, dass das UI und die Fonts so generisch und langweilig aussehen, während sie so aufdringlich sind und alles verdecken, was so passiert? Die geleakten Videos sahen so viel besser aus als das hier.
Einige Nutzer vergleichen das Video sogar mit Diablo 3 und sagen: Hätte man ihnen gesagt, das sei Gameplay aus einer Erweiterung zu Diablo 3, hätten sie das geglaubt. Das UI erinnere sogar an Torchlight oder Diablo Immortal.
Sieht Diablo 4 wirklich so „schlecht“ aus? Ein Erklärungsversuch einiger Nutzer ist, dass das Video nachbearbeitet wurde oder schlicht die konsolenspezifische Version so aussehe wie in den Bildern. Die PC-Version habe solche grellen Farben etwa nicht.
In den ersten Journalisten-Test von 2022 sah Diablo 4 bereits deutlich düsterer aus als das, was im Video zu sehen ist. Auch wir können bestätigen, dass die früheren Versionen nicht so bunt waren. Es liegt also nahe, dass hier nachbearbeitet wurde oder sich die Versionen unterscheiden.
Ob Blizzard nachträglich an den Farben geschraubt hat oder ob die Konsolen eine andere Grafik bekommen, könnt ihr bald selbst in Erfahrung bringen.
Wann kann ich selbst spielen? Am 17. März um 17 Uhr startet die Early Access Beta für alle Vorbesteller. Eine Woche später, am 24. März, ebenfalls um 17 Uhr, kann jeder in der Open Beta Diablo 4 antesten. Die Beta läuft auf PC, PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X|S. Diablo 4 unterstützt sogar vollständiges Crossplay und Cross-Progression.
Die endgültige Version ohne Einschränkungen erscheint dann am 6. Juni 2023. Vorbesteller der teureren Versionen können bereits 4 Tage vorher spielen.
Dungeons belohnen euch mit besonderen Legendären Aspekten, mit denen ihr euch selbst Legendarys bauen könnt. Dieser „Kodex der Macht“ ist eines der neuen Systeme von Diablo 4, mit dem ihr euch im Endgame eigene Builds bauen könnt.
Zwischen dem modernen World of Warcraft Dragonflight und der Classic-Version von Wrath of the Lich King gibt es einige Unterschiede. Einer der größten dürfte sein, wie vielen Bots und Schummler man in der Spielwelt trifft.
Denn gerade in der Classic-Variante ist das ein grassierendes Problem, das bereits seit dem ursprünglichen Classic-Launch besteht. Blizzard versucht, diese Leute einzudämmen und ging dafür nun einen drastischen Schritt: Mehr als 120.000 Account wurden gebannt.
Und es gibt noch eine Neuerung: Das Erstellen eines Todesritters wird schwieriger.
Was hat Blizzard nun gemacht? Im offiziellen WoW-Forum hat Blizzard erklärt, dass man in den vergangenen Tagen über 120.000 Accounts von WoW Classic permanent geschlossen habe. Diesen Accounts konnten betrügerische Machenschaften, wie Botting, Goldhandel oder Exploiting nachgewiesen werden.
Blizzard betont hierbei, dass es sich dabei um eine zusätzliche Aktion gehandelt habe. Es gäbe auch weiterhin wöchentlich Bannwellen, bei denen zehntausende Accounts bestraft oder geschlossen werden.
Außerdem erklären sie, dass die „Launch-Phase“ von WotlK Classic jetzt vorbei wäre und es daher zu neuen Einschränkungen kommt – die auch vor allem Botter betreffen und das Erschaffen neuer Todesritter schwierig machen.
Was heißt das für Spieler? Für alle, die Wrath of the Lich King Classic spielen wollen, aber keinen Charakter über Stufe 55 auf entsprechenden Realm haben, wird die Zeit nun knapp, um sich noch einen Todesritter zu erstellen. Denn mit den nächsten Wartungsarbeiten am 22. März nimmt Blizzard die Option weg, auf neuen Accounts einen Todesritter zu erstellen.
Wer künftig einen Todesritter erschaffen möchte, muss dann erst – so, wie es damals üblich war – einen Charakter auf mindestens Stufe 55 bringen.
Solltet ihr allerdings bereits einen Todesritter besitzen oder einen Charakter über Stufe 55 auf dem jeweiligen Realm haben, ändert sich nichts.
Die Anpassung zielt also lediglich darauf an, gänzlich neue Accounts einzuschränken, die häufig von Bottern und Betrügern verwendet werden, um sofort einen hochstufigen Charaktere zu besitzen.
Warum macht Blizzard das? Betrügerische Leute verdienen mit ihren Accounts in der Regel erst im hochstufigen Bereich Gold, das sie dann illegal weiterverkaufen. Wenn ein solcher Account auf Stufe 1 beginnen muss, hat Blizzard viel mehr Zeit, automatisiertes Verhalten wie Botting zu überführen, bevor der erste richtige Schaden angerichtet ist. Da Todesritter allerdings schon auf Stufe 55 beginnen, ist der Zeitraum viel kürzer, bis diese Charaktere ordentlich Gold verdienen und einen Einfluss auf den Markt haben.
Mit der Änderung hat Blizzard künftig also wieder deutlich mehr Zeit – und die Betrüger müssen viel mehr Aufwand investieren, um neue Charaktere „farmtauglich“ zu gestalten.
Das Steam Deck ist eine beliebte Handheld-Konsole von Valve für Steam-Fans. Mit ihr könnt ihr eure Games auch unterwegs ohne Probleme zocken. Passend zum 1-jährigen Jubiläum und dem Spring Sale reduzieren die Entwickler deshalb sogar den Preis der Konsole.
Um wie viel % ist das Steam Deck reduziert?Vor über einem Jahr wurde das Steam Deck veröffentlicht und deshalb feiert die kleine Konsole auch jetzt seinen ersten Geburtstag. Das nimmt sich Valve zum Anlass, alle Versionen des Steam Decks passend zum Spring Sale um 10 % zu reduzieren.
Auch hier feiert Valve selbst den Geburtstag des Steam Decks:
Video starten
Happy Birthday Steam Deck
Der erste Preisnachlass seit Release – Alle Editionen sind reduziert
So teuer sind die Preise im Sale: Solltet ihr mit dem Gedanken gespielt haben ein Steam Deck zu kaufen (via store.steampowered.com), wäre jetzt der passende Zeitpunkt, denn ihr erhaltet eine günstigere Konsole und zusätzlich sogar eine Tragetasche. So setzten sich die Preise jetzt zusammen:
Steam Deck 64 GB – eMMC = 377,10 €
Mit Tragetasche
Steam Deck 256 GB – NVMe-SSD = 494,10 €
Schnellerer Speicher
Mit Tragetasche
Exklusives Steam-Community-Profilbündel
Steam Deck 512 GB – NVMe-SSD = 611,10 €
Schnellster Speicher
Hochwertiges entspiegeltes und geätztes Glas
Mit exklusiver Tragetasche
Exklusives Steam-Community-Profilbündel
Virtuelle Tastatur mit exklusivem Design
Wie lang dauert die Lieferzeit? Bei der Lieferzeit müsst ihr ungefähr 1-2 Wochen warten, bis ihr eure Handheld dann tatsächlich in den Händen halten dürft. Beachtet, dass sich die Wartezeit jedoch verlängern könnte, falls sich viele Fans auf diese Aktion stürzen.
Steam Spring Sale bietet auch viele Spiele: Passend zum Spring Sale bietet Valve auch satte Rabatte, die ihr zum Kauf vieler kompatibler “Steam Deck”-Spiele nutzen könnt. Von The Witcher 3: Wild Hunt bis hin zu Red Dead Redemption 2 und sogar Stray ist für viele Genres etwas dabei.
Wie lange gilt der Rabat für das Steam Deck? Allzu lange Zeit könnt ihr euch nicht lassen, denn die Aktion läuft bis zum 23. März 2023. So lange geht auch der Spring Sale auf Steam. Möchtet ihr also euren Geldbeutel schonen, wäre jetzt der passende Zeitpunkt, um auf Schnäppchenjagd zu gehen.
Wie findet ihr das Steam Deck? Habt ihr euch eins schon gekauft oder habt ihr auf einen Rabatt gewartet? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren!
Die Rollenverteilung in League of Legends ist für alle Spieler eindeutig geklärt. Bis auf die Bot-Lane wird jede Lane von nur einem Spieler bespielt. Doch gerade auf dieser Doppel-Lane gibt es aktuell Schwierigkeiten. Die klassischen Supporter kämpfen derzeit um ihren Platz im Team.
Was sind das für Schwierigkeiten? Normalerweise ist die Botlane in League of Legends so besetzt:
Ein ADC achtet darauf, Todesstöße an Mobs zu sammeln, um Erfahrungspunkte und Gold zu gewinnen, damit er am Ende des Spiels das Match für sein Team entscheidet
Ein Supporter unterstützt ihn dabei, heilt und stärkt ihn, hält sich sonst aber eher bedeckt
Doch aktuell kommt die Supporter-Rolle zu kurz. Die Supporter sind auf ihre Fernkämpfer angewiesen und unterstützen sie direkt. Das beste Beispiel ist Yuumi, die in dem letzten Patch überarbeitet wurde, damit sie einsteigerfreundlicher wird: Die Katze ist total von ihrem Botlane-Partner abhängig, kann alleine nichts machen.
Auf der Rolle “Support” werden derzeit jedoch hauptsächlich Champions gespielt, die nicht für die Position gedacht sind. Nun müssen sich die typischen Unterstützer gegen starke Magier durchsetzen.
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Milio, die schützende Flamme – Champion Thematik
Magier verdrängen Supporter als 2. Helden auf der Bot-Lane
Wie wird das Problem deutlich? Auf der Rolle werden aktuell Champions gespielt, die nicht als typische Unterstützer zählen, sondern auf anderen Rollen verankert sind.
Das Problem liegt darin, dass die typischen Support-Champions (via u.gg) zum Großteil nicht über eine Siegesrate von 50 % kommen.
Annie, Xerath, Schao und Brand als Top-Supporter? Das kann Riot Games kaum gefallen.
Von den angegebenen 43 Charakteren für die Rolle sind zwar 25 mit einer Siegesrate von über 50 % versehen, doch gehören dazu auch Champions wie Annie, Xerath, Shaco und Vel’Kotz.
Diese Champions gehören nicht zu den üblichen Charakteren, die auf der Bot-Lane als Supporter gespielt werden, sondern zählen eigentlich zur Mitte oder in den Jungle. Viele gängige Support-Champions fallen deutlich ab.
Riot Games wollen Supporter wieder stärken
Was tut Riot Games gegen das Problem? Im vergangenen Patch hatte Riot Games bereits versucht, eine Lösung für das Problem zu finden und die Support-Gegenstände anzupassen. Dadurch sollten Tank-Supporter wieder attraktiver werden.
Auch haben sie Änderungen am Jungle-System vorgenommen, um die Attraktivität von frühen Ganks und Kämpfen einzuschränken. Bislang zeigt sich aber, dass die Anpassungen nicht auf der Kluft der Beschwörer angekommen sind.
Die Spieler halten an den Magiern fest und spielen diese als starke Zauberer auf der Support-Rolle. Die Position ist dadurch stark in der Auswahl ihrer Champions eingeschränkt. Das lässt sich sowohl in der Solo-Rangliste, als auch im Pro-Play sehen.
Wie steht ihr aktuell zur Support-Rolle? Seid ihr eigentlich immer Supporter gewesen und überlegt die Rolle zu wechseln, oder ist dies genau die Zeit, um euer können mit den Magiern auf er Bot-Lane zu beweisen? Schreibt es uns in die Kommentare.
Ein kleiner Fehler verrät, wohin die Reise in World of Warcraft geht. Das nächste Ziel scheint der Smaragdgrüne Traum zu sein …
Es wird immer heiß spekuliert und diskutiert, wie es wohl in World of Warcraft weitergeht. Auch wenn Blizzard immer wieder kleine Hinweise in der Story versteckt, lässt man sich nur selten direkt in die Karten schauen – zumindest dann, wenn nicht ein unbeabsichtigter Leak das ruiniert. Jetzt hat Blizzard sich anscheinend selbst verraten. Schuld daran ist ein Icon, das uns verrät, wohin die Reise schon bald geht.
Was wurde entdeckt? In den Spieldateien von Patch 10.1 Glut von Neltharion haben die Dataminer von wowhead einen verdächtigen Namen entdeckt. Das Icon einer Gleve hat nämlich den Namen „inv_glaive_1h_emeralddreamoutdoor_d_01“. Interessant ist hier der Teil „emeralddreamoutdoor“, was übersetzt ungefähr „Smaragdgrüner Traum Außenareal“ bedeutet.
Für World of Warcraft ist es üblich, den Icons solche Namen zu geben, die einen Hinweis darauf geben, wo man dazugehörige Items findet. So heißen Items aus den Zaralekhöhlen intern etwa „inv_sword_2h_blackdragonoutdoor“, also „Schwarzdrachen Außenareal“ – eine treffende Beschreibung für die Zaralekhöhlen, in denen sich das Labor des schwarzen Drachen Neltharion befindet.
Was bedeutet das? Blizzard hat damit wohl aus Versehen kommenden Content geleakt. Denn ein „Smaragdgrüner Traum“ taucht nicht in Patch 10.1 auf – und vor allem nicht in einem Umfang, der den Traum als ganzes Gebiet zugänglich macht.
Es deutet allerdings stark darauf hin, dass Blizzard hier bereits erste Inhalte eines späteren Content-Patches, also etwa 10.2 oder noch später, in die Spieldaten gebracht hat.
Wie wahrscheinlich ist das? Nach aktuellen Einschätzungen wohl sehr. Die Benennung dieses Gegenstandes ist schon sehr verräterisch, aber auch die aktuelle Lore von Dragonflight deutet diesen Weg an. Denn wer bei der Fraktion Valdrakkenabkommen eine hohe Ruhmstufe erreicht hat, erlebt eine Questreihe rund um den grünen Drachenschwarm, bei dem auch Ysera, Merithra, Tyrande und Malfurion eine Rolle spielen. Ebenfalls Teil dieser Questreihe sind Ereignisse im Smaragdgrünen Traum und damit auch quasi die „Grundsteine“, die für eine Reise in die Traumwelt geeignet sind.
In der absehbaren Zukunft wird es also wohl in einen Teil des Smaragdgrünen Traumes gehen – warum die Handlung uns genau dahin führt, werden wir sicher noch erfahren. Aber die grünen Drachen und auch die Nachtelfen werden dort sicher mitmischen.
Auf Twitter haben die Entwickler von League of Legends angegeben, wie der nächste Patch 13.6 aussehen soll. Die Änderungen für den Patch wurden nach einer kurzen Experimentierphase auf Twitter geteilt.
Was wird sich durch den Patch ändern? Riot Games hat mit den letzten Patches einige größere Änderungen gebracht. Zum Beispiel haben sie den Champion Yuumi komplett überarbeitet. Im kommenden Patch steht sie aber schon wieder auf der Liste der Änderungen:
Bei Yuumi fokussieren sich die Nerfs auf die Q Fähigkeit, die mehr Mana kostet und langsamer gemacht wird. Dadurch wird ihr Einfluss im späteren Spielverlauf geschmälert.
Gebufft werden Vayne, Galio, Talon und Ashe – Wobei Nick “LS” De Cesare bei allen Champs bis auf Vayne von einem “Placebo-Buff” spricht, der nicht viel verändern wird.
Die Änderungen an den Systemen sind hauptsächlich Nerfs. Diese Anpassungen beziehen sich hauptsächlich auf die Heilung im Spiel, wodurch vor allem ADC’s die Option genommen wird, durch sehr viel Heilung und Schild viel zu lange zu überleben.
Die Entwickler von Riot Games reagieren in den Patches auf die Änderungen der Meta und viel zu starken Rollen. Hier haben wir euch die Patch-Notizen eingebunden:
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Mehr zu dem Zusammenhang zwischen MMR, Rang und Ligapunkten könnt ihr hier erfahren:
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LoL: Video zeigt Zusammenhang zwischen Ranglistenplatzierung, MMR und Ligapunkten
Die Toplane darf sich gefasst machen
Welchen Einfluss haben die Änderungen für die Toplane? Vor allem für Spieler, denen die MMR und ihr Ranglistenplatz wichtig ist, wird dies wichtig sein. Die Änderungen an Vayne sollen ihre Möglichkeiten zu Beginn des Spiels verbessern und sie in der Hinsicht bis ins Late-Game tragen.
Vayne ist ein Champion, der schon immer dafür bekannt war, im späteren Spielverlauf die gegnerischen Tanks zu zerstören. Durch die Änderungen an der W-Fähigkeit soll dies verringert werden. Vayne bleibt jedoch spielbar. Die Änderungen könnten sie jedoch für die Toplane attraktiv machen.
Der Entwickler hat sich zu dem Thema schon geäußert und meinte, dass die Option besteht, dass Vayne auf der Toplane zu stark werden könnte. Sie haben dafür wohl schon Änderungen in Aussicht, wollen aber abwarten, wie sich der Patch entwickelt.
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Wie steht es um den Patch im Allgemeinen? Coach und Analyst Nick “LS” De Cesare äußerte sich zu den Änderungen und meinte, dass sie “viel zu wenig” seien. In seinem “Rundown” (via YouTube) klärt er auf, wie sich die Änderungen im Einzelnen verhalten werden.
Die Anpassungen an den Charakteren Galio, Talon und Ashe seien bloß “Placebo-Buffs”. Sie sind zwar wichtig, um den Champion in seiner Position wieder stark zu machen, doch seien sie noch nicht genug. Die aktuelle Meta sei dafür noch zu stark.
Im Zuge des Patches vertritt er die Meinung, dass dieser Patch, wie er bislang veröffentlicht wurde, die aktuelle Meta nicht sonderlich beeinflussen wird. Wie steht ihr zu dieser Meinung? Schreibt es uns in die Kommentare.
In Pokémon GO fand am vergangenen Wochenende ein Top-Raid-Event statt und das ging ziemlich in die Hose. Nun haben sich die Entwickler selbst zu Wort gemeldet. Wir von MeinMMO zeigen euch, wie Niantic nun mit dem fehlerhaften Event umgehen will.
Um welches Event geht es? Am 11. März 2023 fanden in Pokémon GO wieder die beliebten Top-Raids statt. Das sind besondere Raids, die allerdings ausschließlich vor Ort gespielt werden können und etwas anspruchsvoller sein sollen, als der Großteil der normalen Raids. Zu fangen gab es erstmals das legendäre Drachen-Pokémon Regidrago.
Doch statt eines coolen Events wurden die Trainer, besonders in den ersten Zeitzonen, von zahlreichen Bugs geplagt. So konnten sie unter anderem den Raids nicht beitreten, erhielten die versprochene befristete Forschung nicht oder hatten einen viel zu kleinen Fangkreis bei Regidrago.
Ein Ersatz-Event in Neuseeland sollte daher am 12. März für eine Entschädigung sorgen, doch auch diese ging gehörig schief. Die gleichen Fehler vom Vortag traten erneut auf. Nun hat sich Niantic endlich selbst zu der Misere geäußert. Wir zeigen euch, was sie dazu sagen und was nun geplant ist.
Niantic plant Entschädigung
Was hat Niantic gesagt? Wie die Entwickler von Pokémon GO am Abend des 16. März 2023 über ihren Twitter-Account bekanntgeben, wollen sie sich bei den Trainern für das fehlerhafte Event-Wochenende entschuldigen und planen dazu eine Entschädigung.
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So schreiben sie (via twitter.com): “Trainer, wir entschuldigen uns für die Probleme bei den Top-Raids am Wochenende und die Auswirkungen, die sie auf euer Spielerlebnis hatten. Wir planen einen Weg, um es für Trainer auf der ganzen Welt wieder gut zu machen, insbesondere für diejenigen in der Zeitzone GMT +13. Bitte haltet euch für Details bereit.”
Welche Entschädigung wird es geben? Eine genaue Angabe, wie die geplante Entschädigung aussehen wird und wann sie kommt, hat Niantic bislang noch nicht mitgeteilt. Hier müsst ihr euch also noch etwas gedulden. Allerdings geht aus der Ankündigung hervor, dass eine Entschädigung für alle Trainer geplant ist. Somit würden auch Spieler hier in Deutschland davon profitieren.
Trainer befürchten “ein kostenloses Geschenk mit Tränken, Beeren und Belebern”
Was sagen Spieler? Zwar finden es manche Spieler gut, dass sich Niantic für die Fehler öffentlich entschuldigt, aber einige sind auch enttäuscht, dass eine Reaktion so lange auf sich warten ließ. Besonders, dass eine konkrete Idee, wie und wann eine Erstattung erfolgt, noch nicht kommuniziert wird, verärgert die Trainer.
Einige haben darüber hinaus Bedenken, dass die Entschädigung nur in Form von einfachen Items oder durch das schlichte Wiederholen des Events stattfindet. So kann man auf reddit folgende Kommentare finden (via reddit.com):
Kedem2: “Wie kann es sein, dass es fast 4 Arbeitstage dauert, diese Antwort zu formulieren?”
AstrakanX: “Und doch können sie uns weder sagen, was sie tun werden, noch wann sie es tun werden…”
Qoppa_Guy: “Was ist euer Angebot? Ein kostenloses Geschenk mit 3 Tränken, 3 Himmihbeeren und 3 Belebern?”
A_Lone_Macaron: “Und alles, was sie tun werden, ist ein weiteres Wochenende für diese Raids festzulegen.”
Shipshaefter: “Dies ist das erste Mal seit langem, dass sie für eine Problematik auch nur ansatzweise Verantwortung übernehmen.”
Ob Niantic euch wirklich nur mit ein paar Items entschädigen wird oder die Fehler behebt und dann einen erneuten Versuch wagt, bleibt aber abzuwarten. Sobald es offizielle Informationen zur Entschädigung gibt, werden wir hier auf MeinMMO darüber berichten.
Wie lief euer Top-Raid-Wochenende? Konntet ihr die Raids ohne Probleme spielen oder musstet ihr euch auch mit Bugs herumplagen? Und welche Entschädigung würdet ihr euch für das misslungene Event wünschen? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.
Seit dem 6. März können Spieler aus Europa, Amerika und Japan das MMORPG Summoners War: Chronicles auf Steam spielen. Dort kommt es gut an. Über 35.000 Spieler waren bisher gleichzeitig online – Tendenz steigend – und insgesamt bekam es 73 % positive Reviews. Mit seinen Inhalten richtet sich das Spiel aber eher an Monster- und Heldensammler als an eingefleischte MMORPG-Spieler, meint MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch.
Was ist das für ein Spiel? In Summoners War: Chronicles dreht sich alles darum, Monster zu sammeln, die ihr dann beschwören könnt. An diese Monster kommt ihr, indem ihr sie über Beschwörungen freischaltet. Diese könnt ihr euch zwar bis zu einem gewissen Grad erspielen, primär jedoch erkaufen. Das gewonnene Monster ist dann zufällig – eben ein typisches Gacha-System wie in Genshin Impact.
Die Spieler von Genshin und vor allem der anderen Teile von Summoners War sind auch viel eher die Zielgruppe als typische MMORPG-Spieler. Denn das Spiel setzt auf eine quietschbunte Anime-Grafik, viele Aufwertungen und viel Zufall. Hinzu kommt eine Menge Autoplay, vor allem für die Story und das Questing. Kein Wunder, denn primär ist es ein Mobile-Game.
Wer spricht hier? Alex ist der MMORPG-Experte auf MeinMMO. Normalerweise spielt er am liebsten Guild Wars 2, New World und ESO. Für diesen kurzen Einblick hat er rund 6 Stunden Summoners War: Chronicles gespielt.
Summoners War: Chronicles macht zu Anfang all das, was eingefleischte MMORPG-Fans hassen
Summoners War: Chronicles beeindruckt mit seinen Zahlen. Über eine Million aktive Spieler pro Tag konnte es zuletzt in Asien+Europa verzeichnen (via Summoners War). Da war es für mich natürlich Pflicht, auch mal in das MMORPG reinzuschauen.
Bei der Charaktererstellung habe ich die Wahl aus drei Charakteren:
Cleave ist ein Tank und kämpft im Nahkampf
Oriba ist ein Fernkampf-DD
Kina übernimmt die Rolle als Heilerin
Im Editor kann ich dann noch einige Optionen am Aussehen anpassen, um nicht direkt jedem anderen Cleave auf dem Server zu gleichen. Die Cutscene am Anfang (englisch vertont) und die Grafik machen direkt einen positiven Eindruck. Doch das änderte sich schnell.
Schon im Tutorial werde ich an die Hand genommen, als hätte ich noch nie ein Spiel geöffnet. Jeder Klick wird mit Markierungen vorgegeben, jeder einzelne Schritt erklärt. Freiheit und Entdeckerdrang werden direkt im Keim erstickt – auch weil ihr die ersten Stunden nur stumpf einer Hauptquest folgt.
Zudem fallen mir das vollgepackte Interface, ständige Pop-Ups für den Shop und viel zu viele Belohnungen negativ auf. So starte ich direkt mit 22 Nachrichten im Postkasten, die allesamt Loot enthalten, mit dem ich noch gar nichts anfangen kann.
Auch die Steuerung ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Ich drehe die Kamera mit der linken Maustaste und greife mit der rechten an. Intuitiv müsste es für mich genau andersherum sein. Zum Glück kann ich zumindest einstellen, dass die Kamera von nun an mit der rechten Maustaste gedreht wird.
Auch die Kämpfe sind anfangs noch etwas lieblos. Ich bekomme schnell zwei Monster zum Beschwören an die Hand, die jedoch kaum Schaden verursachen. Ich selbst habe drei Angriffe und einen Auto-Attack. Diese wirken jedoch nicht sonderlich wuchtig. Ich habe das Gefühl, dass mir ein actionreiches Kampfsystem nur vorgegaukelt wird. Vielleicht wäre an dieser Stelle ein rundenbasiertes Kampfsystem wie in Summoners War: Sky Arena besser gewesen.
Am meisten irritiert mich aber, dass ich nicht springen oder sprinten kann. Beides fühlt sich, gerade bei den uninspirierten Lauf- und Kill-Quests zwingend erforderlich an. Vor allem das Springen fehlt mir. Dafür liegt eine Ausweichrolle standardmäßig auf der Leertaste.
Richtig nervig ist, dass ich oft eine Quest beende, dann rechts im Interface auf “Quest fortsetzen” klicken muss, um dann direkt wieder mit dem NPC zu sprechen, bei dem ich die Quest vorher abgegeben habe. Das fühlt sich wie ein unnötiger Zwischenschritt an.
Schnell finde ich heraus, warum das Questen nicht sonderlich abwechslungsreich gestaltet wurde. Ab Level 5 gibt es nämlich Auto-Questing und Auto-Kämpfe. Ich spiele also gar nicht mehr selbst, sondern lasse spielen. Hier kommt das Mobile-Spiel jetzt endgültig zum Vorschein.
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Summoners War: Chronicles Cinematic-Trailer
Monster sammeln und das coole Element-System
Im Laufe der Zeit, in denen sich das MMORPG selber spielt, werden dann immer mehr Systeme erklärt. Im Wesentlichen dreht sich vieles darum, die richtigen Monster zu sammeln, daraus ein solides 3er-Team zu erstellen und diese dann ständig aufzuwerten und mit Runen auszustatten.
Hinzu kommt die persönliche Ausrüstung, die ebenfalls aufgewertet werden kann. Hier kommt es zum ersten Lichtblick. Mein Charakter trägt eine Waffe, die jedoch verschiedene Elemente repräsentieren kann. Jedes Element verändert meine Fähigkeiten leicht und ist entscheidend dafür, bei Feinden unterschiedlich viel Schaden zuzufügen. Wasser schlägt Feuer, Feuer schlägt Natur und so weiter.
Ich kann während des Kampfes jedoch durch alle verschiedenen Waffentypen wechseln. So habe ich Zugriff auf mehrere Fertigkeiten aus meiner Waffe und zusätzlich die zwei Fähigkeiten pro Monster in meinem Team. Das bringt ein bisschen Abwechslung.
Zudem muss ich vereinzelt doch selber spielen, etwa in den Solo-Dungeons und den Gruppen-Raids. Den ersten Raid erlebt man auf Stufe 14 und er ist zugegebenermaßen sehr simpel. Im Endgame soll es jedoch deutlich komplexer werden. Da spielen dann das richtige Team aus Monstern und Mitspielern sowie das richtige Element bei der Waffe eine entscheidende Rolle.
Gacha und teure Preise im Shop, doch trotzdem hagelt es gute Bewertungen
Trotz der vorhandenen Gruppen-Inhalte kam in meinen ersten 6 Spielstunden nur wenig MMORPG-Feeling auf. An vielen Stellen fühlte ich mich an Genshin Impact erinnert, was wohl neben dem Gacha auch an dem Element-System, der Grafik und dem Foto-Modus liegt.
Natürlich gibt es dutzende Easter Eggs und Inhalte, die man schon aus Summoners War: Sky Arena kennt. Dabei handelt es sich um ein Online-Game vom gleichen Entwickler Com2us, das auf ein sehr ähnliches Spielprinzip, aber rundenbasierte Kämpfe setzt.
Allerdings empfinde ich die Vehemenz, mit der mir irgendwelche Belohnungen und Pop-Ups präsentiert werden, hier noch viel anstrengender. So gibt es automatische Belohnungen für:
Den täglichen und den monatlichen Login
Tägliche Spielzeit (5, 15, 30, 60 und von da an alle 60 Minuten)
Verschiedene saisonale Events
Verschiedene Achievements
Ein zweites Achievement-System (warum auch immer)
Level-Ups von meinem Charakter
Level-Ups von meinem Account
Tägliche und wöchentliche Herausforderungen
Einen Battle Pass mit kostenlosem und kostenpflichtigen Pfad
Einen zweiten kostenlosen und kostenpflichtigen Battle Pass
Unter die Pop-Ups mischen sich aber auch immer wieder Hinweise zum Shop. Dort bekomme ich nämlich extra Belohnungen für jeden Tag, an dem ich Geld ausgebe. Neue Items und Angebote werden zudem leuchtend rot markiert. Einige Pakete sind nämlich nur ein paar Stunden vorhanden und wechseln dann.
Preiswert ist der Shop auch nicht. Es gibt mehrere Pakete für 26,99 Dollar, 47,99 Dollar, vier Pakete für 99,99 Dollar (die man übrigens alle 3x pro Monat kaufen kann) und die beiden Battle-Pässe für je 9,99 Dollar.
Der Shop wird selbst von den positiven Reviews als problematisch angesehen. Allerdings soll man alles irgendwann auch als Free2Play-Spieler erreichen können. ScarletHeart schreibt etwa: “Pay2Win, wenn du einen Sprint hinlegen möchtest, Free2Play, wenn du einen Marathon magst.”
Das ständige Aufwerten von Monstern und dem eigenen Charakter ist sehr befriedigend. Man hat ständig das Gefühl von Fortschritt.
Die Bosskämpfe sollen im Endgame durchaus anspruchsvoll sein.
Das Spiel wird vor allem von Fans der Reihe Summoners War gespielt.
Obwohl Summoners War: Chronicles also stark auf Multiplayer-Elemente setzt, richtet es sich für mein Gefühl nicht an klassische MMORPG-Fans, sondern eben an Leute, die Gacha und Hero-Collector mögen. Da macht es mit seinen über 100 Monstern, die allesamt gelevelt, verstärkt und entwickelt werden können, eine Menge richtig.
Dort scheinen die 73 % positiven Reviews wohl vertretbar zu sein. Trotzdem entspricht es nicht dem Niveau, das ich mir von Mobile-MMORPGs wünsche:
Was sagt ihr zu Summoners War: Chronicles? Habt ihr selbst schon reingespielt? Werdet ihr das Spiel mal ausprobieren oder passt es einfach gar nicht zu euch? Schreibt es gerne in die Kommentare.
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Die Vorbesteller-Beta von Diablo 4 startet am 17. März. Wir haben einen Diablo-Experten gefragt, wie er sich darauf vorbereitet und was die Fans während der Beta-Wochenenden seiner Meinung nach ausprobieren sollten.
Wer ist Wudijo? Der Streamer Wudijo ist auf Twitch und YouTube vor allem für seinen tiefen und vielfältigen Diablo-Content bekannt. Er beschäftigt sich seit Jahren mit Theorycrafting und gehört zum Team der bekannten Build-Seite Maxroll.gg. Auf seinem Channel veröffentlicht Guides und Tipps und interessiert generell sich für alles, was mit Diablo zusammenhängt.
Wudijo hat schon an früheren geschlossenen Beta-Tests zu Diablo 4 teilgenommen. Wir haben ihn daher gefragt, was seine Pläne und Erwartungen für die Beta-Wochenenden sind und welche Tipps er den Fans geben würde.
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Alles, was ihr zur Open Beta in Diablo 4 wissen müsst
„Jetzt stehen wir an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter im ARPG-Genre“
MeinMMO: Mit welchen Erwartungen gehst du als langjähriger Diablo-Fan in die Beta rein?
Wudijo: Da ich die jetzige Beta quasi schon 1:1 im Dezember gesehen habe, habe ich wohl einen schärferen Blick fürs Detail. Ich werde darauf achten, wie sich die Balance, Systeme, Skills etc. seit dem letzten Mal verändert haben und was das für den Release und das Spiel an sich bedeutet, um damit zeitnah akkurate Guides für die Community zu erstellen.
Abgesehen davon bin ich natürlich extrem begeistert, dass es endlich soweit ist und alle die Gelegenheit haben, das Spiel selbst auszuprobieren. Ich habe mit D2 angefangen und D3 mehr als jedes andere Game gespielt. Jetzt stehen wir an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter im ARPG-Genre und ich bin extrem gespannt, wohin die Reise geht. So eine Erfahrung werden wir für eine lange Zeit nicht mehr erleben.
MeinMMO: Die Betas sind zeitlich beschränkt: Was sind die wichtigsten Features, die man in der kurzen Zeit ausprobieren sollte?
Wudijo: Auf jeden Fall sollte man alle 5 Klassen mal ein wenig anspielen und sich die Skill-Trees anschauen, um einen Überblick zu bekommen.
Dazu würde ich empfehlen, einmal durch Akt 1 zu spielen und alle Belohnungen vom Renown-System einzusammeln, was automatisch dazu führt, dass man mit den meisten Features in Kontakt kommt. Außerdem hat Blizzard ein World Boss Event an den beiden Samstagen geplant. Die sind mega cool und das sollte man sich nicht entgehen lassen.
„Rogue ist mein Main und mit Abstand die interessanteste Klasse für mich“
MeinMMO: Wie bereitest du dich vor, um das meiste aus der Beta rauszuholen?
Wudijo: Ich beschäftigte mich schon seit Monaten intensiv mit D4, lese über Mechaniken, schaue mir Feedback und Erfahrungsberichte an und theorycrafte meine Builds für Release. Damit kann ich natürlich beim Testen einige Abkürzungen nehmen und mich direkt in die Materie einarbeiten, Mechaniken lernen, Bugs von damals überprüfen, Exploits ausgraben etc.
Ich habe eine lange Liste an Sachen im Kopf, die ich in der Beta abarbeiten will. Darüber hinaus natürlich genügend Schlaf und Snacks fürs Wochenende, weil ich mit einem 30h+ Stream loslegen will.
MeinMMO: Welche Klasse wirst du in der Beta als Erstes spielen?
Wudijo: Rogue ist mein Main und mit Abstand die interessanteste Klasse für mich, also werde ich damit anfangen. Insgesamt hab ich vor, über die beiden Wochenenden alle 5 Klassen mindestens 3-5x bis 25 zu leveln, um einen guten Überblick über alle möglichen Builds zu bekommen.
Wir bedanken uns bei Wudijo für seine Tipps und Einschätzungen und wünschen ihm viel Spaß während seiner Beta-Streams.
Wie bereitet ihr euch auf die Beta vor? Werdet ihr schon dieses Wochenende durchstarten oder erst bei der offenen Beta? Welche Erwartungen habt ihr? Schreibt es uns in die Kommentare.
Die Beta könnt ihr mittlerweile übrigens schon herunterladen:
Ihr habt immer zu wenig Speicher auf eurem Gaming-PC? Ein Hersteller hat jetzt eine besondere SSD vorgestellt, doch die ist nicht gerade günstig.
Speicherplatz ist bei Gamern immer knapp. Denn Spiele werden immer größer und daneben muss man auch genügend andere Dinge speichern. Wenig überraschend, dass sich Spieler nach immer größeren Speichermedien umsehen.
Der Hersteller Apex Storage hat hier eine besondere Lösung vorgestellt. Ein Speichermedium, welches ihr nach Belieben mit weiteren Speichern erweitern könnt. Die ganze Sache ist aber nicht gerade billig und richtet sich daher eher an professionelle Anwender.
Eine Adapterkarte, die in Vollausstattung bis zu 20.000 Euro kosten kann
Was ist das genau für ein Gerät? Das Besondere dabei ist, dass es sich um eine sogenannte Adapterkarte handelt. Ihr verbaut die Karte in euren Rechner und könnt auf der Karte bis zu 21 SSDs mit einer Gesamtkapazität von 168 TB verbauen. Mit 16-TB-SSDs sollen sogar 336 TB möglich sein.
Laut Hersteller soll die eigene Karte mit allen großen SSD-Herstellern kompatibel sein. Außerdem verspricht man eine Lesegeschwindigkeit von 30,5 GB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von bis zu 26,5 GB/s.
Was kostet so eine SSD? Das Ganze hat aber auch seinen Preis. Bereits für die Apdaterkarte müsst ihr laut Hersteller 2.800 US-Dollar zahlen. Für das Geld bekommt ihr immerhin bereits einen potenten Gaming-PC. Obendrein müsst ihr euch dann noch die SSDs kaufen:
SSDs mit 8 TB Speicher kosten derzeit zwischen 400 und 500 Euro. Bei 21 SSDs wären wir dann bereits bei 10.500 Euro.
Bei SSDs mit 16 TB liegen die Preise noch einmal deutlich höher. Wollt ihr also die maximale Ausstattung mit 336 TB haben, müsst ihr mehr als 20.000 Euro auf den Tisch legen.
Wer braucht sowas? Für den durchschnittlichen Gamer kommt so ein Modell eher nicht infrage. Vielmehr richtet sich der Hersteller mit seinem Modell an Bereiche wie Machine Learning, wo viel Platz und eine hohe Geschwindigkeit benötigt werden.
Viele Bosse haben in World of Warcraft die Heldinnen und Helden lange gequält. Doch 5 von ihnen überdauerten mehr Versuche als alle anderen.
In der Geschichte von World of Warcraft haben zahlreiche Bosskämpfe dafür gesorgt, dass es spannende Rennen um den „World First“ gab. Doch das Balancing eines Endbosses ist eine ziemlich komplexe Sache. Manche Bosse eines Schlachtzugs hielten für mehrere Hundert Versuche stand, während andere nach wenigen Dutzend Versuchen den digitalen Löffel abgeben mussten.
Die stärksten Endbosse konnten dem Ansturm der Profi-Gilden für viele Hundert Versuche standhalten.
Beachtet bei dieser Liste, dass die „Anzahl der Versuche“ sich jeweils auf den Wert bezieht, den die erste Gilde benötigte, um den Boss zu bezwingen. Würde man alle Versuche aller großen Gilden in diesem Zeitraum zusammenzählen, wäre der Wert noch deutlich höher. Darüber hinaus reden wie bei den Bossen immer von ihrer stärksten, verfügbaren Variante – also heroisch oder mythisch.
Platz 5: Archimonde
Erweiterung: Warlords of Draenor Raid: Die Höllenfeuerzitadelle Anzahl der Versuche: 472 Erster Kill durch: Method
Archimonde hält den 5. Platz – vor vielen, vielen anderen.
Archimonde war nicht nur der finale Boss der Höllenfeuerzitadelle, sondern auch der letzte Boss der Erweiterung „Warlords of Draenor“. Mit ihm endete die zwar unrühmliche Geschichte dieses Addons, doch war der Kampf einer der herausforderndsten aller Zeiten.
Nicht nur gab es zahlreiche Phase und viele zusätzliche Feinde zu bezwingen, auch die Koordination des Raids musste exakt stimmen. Gespickt war das allerdings mit einer ekligen Menge „RNG“ – denn per Zufall wurde entschieden, wer einen Debuff abbekam und auf wen dieser übersprang. Wurden hier die falschen Spieler erwischt, konnte das direkt einen Wipe bedeuten.
Platz 4: Ragnaros
Erweiterung: Cataclysm Raid: Die Feuerlande Anzahl der Versuche: über 500 Erster Kill durch: DREAM Paragon
Ragnaros in den Feuerlanden – etwas verspottet für seine Füße, sonst aber brandgefährlich.
Der Fall von Ragnaros fand noch in einer Zeit statt, in der die Rennen um den „World First“-Kill nicht so öffentlich geführt wurden, wie es heute der Fall ist. Der aktuelle Fortschritt wurde nicht oder nur sehr eingeschränkt gestreamt, sondern auch die Erfassung aller Versuche fand damals noch nicht statt.
Daher lässt sich der zweite Kampf gegen den Feuerfürsten nur schwer genau einschätzen, allerdings wurde die Angabe mit „über 500 Versuche“ gemacht.
Ragnaros wurde dabei von der Community damals belächelt. Denn der Feuerfürst bekam speziell für den Bosskampf auf höchster Schwierigkeit Füße spendiert, was damals jede Menge Memes befeuerte.
Erweiterung: Mists of Pandaria Raid: Belagerung von Orgrimmar Anzahl der Versuche: 638 Erster Kill durch: Method
Einer der beliebtesten Bösewichte der neueren Zeit: Garrosh.
Die Zeit der Belagerung von Orgrimmar gilt als die größte Content-Dürre in der Geschichte von World of Warcraft und gleichzeitig war es einer der härtesten und längsten Raids, die es jemals gab.
Nicht nur war der Weg zu Garrosh hin von 13 anderen Bossen gepflastert, sondern auch der Kampf gegen den Kriegshäuptling selbst war in mehrere Phase mit unterschiedlichen Schauplätzen unterteilt. Oft kämpfen sich Gilden immer nur wenige Sekunden in eine neue Phase, um minimale Fortschritte zu erzielen.
Kein Wunder also, dass dem Orc-Chef erst nach 638 Versuchen der Prozess gemacht werden konnte und Method den Sieg für sich beanspruchte.
Platz 2: Kil’jaeden
Erweiterung: Legion Raid: Das Grabmal des Sargeras Anzahl der Versuche: 654 Erster Kill durch: Method
Das Grabmal des Sargeras war der „mittlere“ Raid der Erweiterung Legion und gefiel den Spielerinnen und Spielern gut, immerhin konnte man hier Neuauflagen beliebter Tier-Sets ergattern – in hochauflösender Qualität.
Doch gerade Kil’Jaeden, der Kommandant von Sargeras, stellte sich als besonders harter Kampf hinaus. Das lag nicht nur an dem hohen Schaden und der vielen Fähigkeiten, die sich überlappten, sondern auch an ziemlich fiesen Schubs-Mechaniken, auf die man im Bruchteil einer Sekunde reagieren musste, wenn man nicht von der Plattform fliegen wollte. Entsprechend konnte Method diesen Boss erst nach 654 Versuchen bezwingen.
Dämonenjäger hatten hier leichtes Spiel, denn sie konnten einfach wieder auf die Plattform zurückfliegen, während andere Klassen ins Jenseits katapultiert wurden. Daher gilt dieser Kampf in den Köpfen vieler auch noch als der „Dämonenjäger-Endboss“.
Platz 1: Uu’nat
Erweiterung: Battle for Azeroth Raid: Tiegel der Stürme Anzahl der Versuche: 731 Erster Kill durch: Pieces
Uu’nat vor dem Auge von N’Zoth – der schrecklichste Kampf.
Kein Boss hatte so lange Bestand, wie Uu’nat. Der Herold von N’Zoth bewies sich als der bisher langlebigste Boss, wenn man rein nach der Anzahl der notwendigen Versuche geht.
Allerdings muss dazu gesagt werden, dass das Rennen um den „World First Kill“ von Uu’nat quasi nicht existent war. Der Raid war lediglich ein „Mini-Raid“, bestehend aus zwei Bossen und viele der großen Gilden gönnten sich gerade eine Auszeit, um sich bereits auf den darauffolgenden Patch vorzubereiten.
Doch das änderte nichts daran, dass Uu’nat sich als äußerst standhaft erwies, Gilden scharenweise in den Wahnsinn trieb und am Ende 730-mal bestehen konnte, bevor es der Gilde Pieces gelang, den Todesstoß zu setzen und die Prüfung von N’Zoth zu bestehen.
Warum diese Liste? Wir haben bereits eine Liste mit den 7 härtesten Endbossen, die in World of Warcraft am längsten überlebt haben. Dort war allerdings die Zeit der ausschlaggebende Faktor und nicht die Anzahl der Versuche, die ein Boss benötigt. Da Profi-Gilden heute deutlich effizienter und zielgerichteter Spielen viele Dutzend Versuche pro Tag schaffen, ist ein direkter Vergleich mit damals nur schwer möglich. Daher haben wir uns für eine eigenständige Liste entschieden, die nur die Anzahl der Versuche berücksichtigt.
Welche dieser Listen ihr letztlich als aussagekräftiger anseht, ist euch überlassen.
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Der Survival-Hit Sons of the Forest ist im Early Access auf Steam und seit dem Release haben die Entwickler einiges über ihren Update-Plan verraten. Erfahrt auf MeinMMO, wie es in den nächsten Monaten weitergeht.
Wieso gibt es keine Roadmap? Sons of the Forest wird bis zum vollen Release weiterentwickelt und die Verantwortlichen beim Studio Endnight Games haben bereits einige Fragen über kommende Inhalte und Änderungen beantwortet.
Dabei stellen die Entwickler klar: Es wird keine Roadmap für den Early Access geben. Man lässt sich vom Feedback der Spieler inspirieren und habe noch viele Ideen für das Spiel. Doch man wisse nicht immer, ob sich die Dinge auch umsetzen lassen. Man möchte Spieler nicht enttäuschen und auch der Überraschungs-Faktor spielt eine Rolle.
Das hält die Entwickler aber nicht davon ab, stellenweise kleinere Fragen über die Zukunft von Sons of the Forest zu beantworten. Ein englisches YouTube-Video des Kanals „OnlyReformer“ hat 25 Fragen und Antworten zum Spiel gesammelt und hier findet ihr die Details dazu.
Sons of the Forest kann beim Einstieg für Verwirrung und Chaos sorgen. Das durfte auch unsere Video-Redakteurin Anna mit ihrem Trupp erfahren:
Video starten
Sons of the Forest: Angst, Gelächter und ein Teamkill nach 30 Sekunden u0026#8211; So verrückt sind unsere ersten Stunden
Sons of the Forest: Update-Plan
Wie sollen Updates in Zukunft ablaufen? Sons of the Forest wird alle 2 oder alle 4 Wochen mit Updates versorgt. Im Hauptmenü könnt ihr oben im Bild den Update-Countdown sehen.
Die Zeit zwischen den Updates hängt davon ab, was die Entwickler für das nächste Update planen. Dauert es 4 Wochen bis zum nächsten Update, könnt ihr auch mit etwas Größerem rechnen als bei 2 Wochen.
Was ist mit Kelvin geplant?Der NPC-Anti-Held soll euch noch mehr helfen. Die Entwickler nennen mehrere neuen Aufgaben für Kelvin, darunter Mauer-Bau, Basen-Reparatur und die Befestigung eurer Anlagen.
Was ist mit Virginia geplant? Die Entwickler arbeiten an der Verfeinerung ihrer KI. So soll sie mit einer Waffe in der Hand mutiger werden – auch abhängig davon, wie viele Gegner sie schon für euch erledigt hat.
Welche neuen Features kommen ins Spiel? Die Entwickler erklären, dass einige „neue“ Features bereits zum Teil im Spiel sind. Diese werden erweitert, allzu konkret möchte man aber noch nicht werden. Jedoch hat man schon ein paar Hinweise gestreut:
Schlepp-Schlitten zum Holz-Sammeln
Vielleicht neue Arten der Logistik
Neue Items: Spieler-Feedback / Entwickler-Ideen
Verbesserte Effekte
Ein neuer Gegner – später möglicherweise mehr
Dedizierte Server
Die Entwickler möchten sich nicht festnageln lassen. Man schaut viel auf das Feedback, analysiert die eigenen und die Ideen der Spieler. Man möchte ein „cooles Spiel“ machen und sich dabei noch nicht allzu sehr festlegen.
Übrigens ist es nicht geplant, bekannte Items aus dem Vorgänger The Forest zu bringen. Die Entwickler wollen lieber neue Sachen bringen. Aber es gibt keine Denkverbote – wenn etwas passt oder gefordert wird: Warum nicht? Deswegen kommt auch der Holz-Schlitten zurück.
Was ist für das Bausystem geplant? Hier soll von allem ein wenig mehr kommen. Das Koch-System wird tiefer, es soll mehr Möglichkeiten für das freie Bauen geben und mehr Blaupausen für andere Gebäude.
Was ist für die Story geplant? Aktuell überlegt man, wie die Story-Rush-Runs einiger verhindert werden können. Durch die GPS-Map kann man im Spiel sofort alles finden und abschließen, das Spiel damit in unter einer Stunde durchzocken. Hier möchten die Entwickler nachfassen, haben aber noch keine Lösung.
Was aber sicher ist: Es kommen mehr Bereiche zum Erkunden, mehr Höhlen, mehr Cutscenes, mehr E-Mails mit Hintergrund-Infos zur Story. Die Geschichte wird noch deutlich ausgebaut.
Was ist für die Welt geplant? Die Welt soll lebendiger werden. Dafür plant man neue Tiere und mehr Kommunikation / Interaktionen der Kannibalen untereinander. Zudem kommen mehr Elemente ins Spiel, um die Dörfer und Camps der Kannibalen-Stämme lebhafter zu gestalten.
Wie lang soll der Early Access noch laufen? Man plant weiterhin mit 6 bis 8 Monaten. Allerdings wolle man sich davon nicht unter Druck setzen lassen. Ziel sei es, ein gutes Spiel zu machen.
Habt ihr noch Anmerkungen, Meinungen oder Fragen zu der Zukunft von Sons of the Forest, dann lasst einen Kommentar da. Was würdet ihr noch ins Spiel einbauen, was fehlt euch vielleicht noch, was würde das Spiel aus eurer Sicht verbessern?
Der Twitch-Streamer Nico „Sneako“ De Balinthazy (24) stichelte monatelang gegen den Streamer und YouTuber Charlie „Critikal“ White (28). Nun bekam er eine Antwort und wünscht sich wohl, er hätte nichts gesagt.
Wie kam es überhaupt dazu? Der Streit zwischen den beiden Streamern Charlie “Critikal” White und Nico „Sneako“ De Balinthazy begann bereits im November 2022. Wie Critikal erklärt, habe Sneako beleidigend über ihn und seine Freundin gesprochen.
Er habe daraufhin ein Video veröffentlicht, warum er den Streamer nicht respektiere. Unter anderem habe Sneako den umstrittenen Film „Cuties“ verteidigt, der für die sexualisierte Darstellung der jungen Darstellerinnen heftig kritisiert wurde.
Mit seiner Kritik scheint er bei dem 24-Jährigen einen wunden Punkt getroffen zu haben. Am Tag nach der Veröffentlichung des Videos zeigte sich Sneako tanzend und mit einer Zigarre im Mund im Stream, dabei wedelte er mit einer Waffe. Rechts eingeblendet waren die Gesichter der Leute, von denen sich Sneako beleidigt fühlte.
Sneako wedelt mit einer Waffe im Stream
Nach dem Stream gab es für einige Zeit keine größeren Vorfälle mehr, Critikal weist jedoch darauf hin, dass der jüngere Streamer immer wieder Tweets mit Seitenhieben in seine Richtung abgesetzt habe. Das habe er aber weitgehend ignoriert.
Sneako provozierte über Monate
Wie kam es zur Eskalation? Am 12. März 2023 postete Sneako die Collage mit seinen Kritikern auf Twitter und schrieb dazu, sie hätten ihn „canceln“ wollen. Darauf antwortete Critikal mit einer Reihe von Tweets, in denen er den Kontrahenten fachmännisch zerlegte:
Du hast wortwörtlich eine Collage von Menschen, die deine Gefühle im Internet verletzt haben. Du hast seit Monaten nicht aufgehört, über mich zu winseln. Selbst wenn du mich in einem Kampf schlagen würdest, ändert das nicht die Wahrheit.
Die Tweets erhielten zwischen 9,6 und 26,9 Millionen Aufrufe, doch damit war es für Critikal noch nicht genug. Zusätzlich veröffentlichte er am 15. März ein YouTube-Video, in dem er Sneako 15 Minuten lang in Grund und Boden redet.
Das Video verbreitete sich rasant und machte den Hashtag #Sneako zu einem Trend auf Twitter. Zahlreiche Nutzer teilen Zitate und Clips ihrer liebsten Momente. Besonders angetan hat es vielen Zuschauern eine Stelle, in der Critikal ein Sturmgewehr zückt und Sneako über die korrekte Terminologie belehrt.
Critikal weist Streamer in seine Schranken
Was ist das für ein Ausschnitt? In dem Ausschitt bezieht sich Critikal auf den Stream von Sneako, in dem dieser ihn mit einer Waffe bedroht hatte. In seinem Stream hatte der 24-Jährige davon gesprochen, Critikal könne sich seine „Clips“ anschauen – eine Anspielung auf die Munition seiner Schusswaffe und die Bezeichnung „Clips“ für Ausschnitte aus Streams.
Der 28-jährige YouTuber ist aber offenbar ebenfalls ein Waffennarr. So zückt er im Video nicht nur selbst eine Handfeuerwaffe, sondern gleich noch ein Sturmgewehr und belehrt Sneako zusätzlich: Die würden mit einem Magazin geladen, nicht mit Clips.
Das ganze Video könnt ihr euch hier anschauen:
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Zusätzlich gibt Critikal seinem Kontrahenten noch eine klare Ansage auf den Weg: „Ich cancele dich nicht, ich beleidige dich. Ich mache mich über dich lustig.“
Es bleibt abzuwarten, ob Sneako sich nach dieser Zurechtweisung noch einmal mit Critikal anlegen wird. Eine Reaktion von YouTube oder Twitch gab es noch nicht.
Critikal ist für seine derbe Art bekannt und nimmt selten ein Blatt für den Mund. Ein Musikvideo, das er veröffentlichte, entpuppte sich schließlich als zu viel für einen großen Kooperationspartner: