Ein paar findige Spieler bauen gerade die heftigsten Builds in Diablo 4. Damit können sie Bosse gleich mehrfach oneshotten und klatschen auch sonst alles um, was es im Spiel gibt. Blizzard reagiert, sagt: das ist so nicht geplant und wird geändert.
Ist das erlaubt? Technisch gesehen ja. Kein Build nutzt wirklich einen Exploit aus, sondern baut nur darauf auf, möglichst viele Modifikatoren zu stapeln. Das funktioniert mit sogenannten „Damage Buckets“ und vor allem dem „verwundbar“-Effekt.
Lediglich der Build von Rob funktioniert nur, weil sein Gegner nicht sterben kann und er den Schaden so unrealistisch weit stapeln kann. Da er damit aber auch nichts wirklich tötet, kann das schwerlich als Bug-Nutzung angekreidet werden.
Das sagt Blizzard nun: In einem Gespräch mit PCGamer bestätigte Blizzard, dass ein solches Verhalten nicht vorgesehen ist. Builds sollten nicht so viel Schaden machen: „Das Team wird [die Effekte] in naher Zukunft ändern, um die Balance zu verbessern.“
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Diablo 4 zeigt Gameplay-Trailer zur Season 1 und einige Spieler machen sich darüber lustig
So viel Schaden war nie beabsichtigt
Dass es überhaupt zu solchen absurden Zahlen kommen konnte, hat viele Fans verwundert. Vor Release sagte Blizzard, dass genauso hohe Schadenszahlen nicht vorkommen sollen. Das war einer der Punkte, die Spieler an Diablo 3 gestört hat.
In der Beta kam es schon zu Builds, die ähnlich austeilen konnten, damals aber noch mit Bugs. Dass jetzt auch „echte“ Builds ohne Exploits solche Zahlen erreichen, sollte nicht so sein. Wie genau die Nerfs aussehen und wann sie kommen, wissen wir aber noch nicht.
Blizzard plant vor dem Release von Season 1 noch einen großen Patch mit Anpassungen am 18. Juli. Die Entwickler sagten bereits, dass dort ein ganzer Haufen an Änderungen drinstecken wird. Patch Notes gibt es aber noch nicht.
Es ist entsprechend möglich, dass die Nerfs mit dem Patch zu Season 1 kommen, vielleicht sogar schon mit einem Hotfix früher. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald wir mehr dazu wissen.
Draenei bekommen in World of Warcraft neue Anpassungen. Sie können künftig den Look von finsteren Man’ari Eredar annehmen.
World of Warcraft hat bereits in Shadowlands damit begonnen, den Helden von Azeroth immer mehr Möglichkeiten der Anpassung zu spendieren. Obwohl in Patch 10.1.7 der Fokus klar auf den Nachtelfen und den Untoten liegt, kann sich auch ein anderes Volk über Neuerungen freuen: Die Draenei.
Was erhalten Draenei? Die Dataminer von wowhead haben in den Spieldaten von Patch 10.1.7 einen Erfolg gefunden, mit dem Namen „Seeing Red“. Bei Abschluss des Erfolgs schaltet man für Draenei-Charaktere neue Anpassungen frei: Den Look der Man’ari-Eredar.
Eredar, die sich der Fel-Magie zugewandt haben, nennt man “Man’ari Eredar”.
Was sind Man’ari-Eredar? Man’ari-Eredar gehören eigentlich zum gleichen Volk wie die Draenei, nämlich zu den Eredar. Allerdings hat sich das Volk vor vielen Tausend Jahren aufgespalten, als Sargeras nach Argus kam und die Eredar für die Brennende Legion rekrutieren wollte. Die Eredar, die von Argus flohen, wurden zu den „Draenei“. Die Eredar, die den Pakt mit Sargeras eingingen, wurden mit dem „Geschenk der Teufelsmagie“ ausgestattet und zu Man’ari-Eredar.
Eine der Man’ari-Hauttöne. Bildquelle: wowheadEine der Man’ari-Hauttöne. Bildquelle: wowhead
Im Gegensatz zu den Draenei haben die Man’ari-Eredar eine andere Hautfarbe. Zumeist werden sie rot oder gemischt mit blau dargestellt. Genau diese Anpassungen gibt es künftig für Draenei.
Warum ist das kontrovers? Man’ari-Eredar sind seit vielen Jahren so etwas wie die klaren Antagonisten im Warcraft-Universum. Sie stehen für viele als das pure Böse und sind nicht mit dem Licht zu vereinbaren – etwas, das den Draenei besonders wichtig ist, selbst wenn das am Ende von „Legion“ einen kleinen Knacks bekommen hat.
Allerdings bleibt wohl abzuwarten, wie Blizzard diese neuen Anpassungen begründet. Aus dem Erfolg geht allerdings bereits hervor, dass es zumindest eine Questreihe geben wird, in der man Velen helfen muss. Es wäre denkbar, dass sich hier eine Gruppe reumütiger Man’ari der Allianz oder zumindest den Draenei anschließt.
Was haltet ihr von dieser Neuerung für Draenei? Eine gute Sache für mehr Anpassung? Oder geht das zu weit vom Gedanken der Allianz und der Draenei weg?
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Über 30 Stunden war eine der beliebtesten Websites für Fangeschichten aufgrund eines Hackerangriffs offline. Die Gründe dafür sind bizarr.
Am 10. und 11. Juli 2023 war die Website „Archives of our Own“ für etwa 30 Stunden offline. Grund dafür war eine DDOS-Attacke. Die Hackergruppe Anonymous Sudan bekannte sich zu dem Angriff.
Eine chronologische Aufarbeitung der Attacke findet sich auf dem offiziellen Twitteraccount der Website:
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Was ist das für eine Seite? „Archives of our Own“ wird umgangssprachlich AO3 abgekürzt und ist ein Archiv für Fan-Inhalte. Es geht um selbstgeschriebene Geschichten (Fanfiction), Bilder (Fanart) und mehr zu allen Entertainment-Bereichen.
Dazu gehören Spiele, Animes, Musikbands, Kinofilme und TV-Shows. AO3 wird auf nicht-kommerzieller Basis von Freiwilligen betrieben. Insgesamt finden sich über 11,4 Millionen Arbeiten von über 6 Millionen User auf der Seite. Allein zu Marvel gibt es über eine halbe Million Fanworks.
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Macher von Baldur’s Gate 3 zeigen intime Liebes-Szene mit einem Bären und werden direkt gebannt
Etwa attackieren sie im April 2023 die Website und den Facebook-Account des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu und griffen im Juni 2023 Microsoft und seine Office 365-Programme an, was zu einem mehrstündigen Ausfall der Anwendungen führte. Auch westliche Finanzdienstleister sind immer wieder Ziel ihrer Attacken.
Die Gruppe gibt sich als islamistische Terrorgruppe aus, die angeblich religiös und politisch motiviert handelt.
Sicherheitsexperten glauben allerdings, dass die Gruppe keine Verbindungen zum Sudan oder dem Islamismus hat. Hinweise deuten vielmehr auf eine Verbindung zum pro-russischen Hackerkollektiv Killnet hin. Diese Verbindung wurde im Februar 2023 bestätigt (via Flashpoint).
Ebenfalls gibt es Hinweise darauf, dass es sich bei der Gruppe um staatlich geförderte russische Hacker handelt, die immer wieder westliche Ziele angreifen. Etwa ähneln das Vorgehen und Taktik hinter den Angriffen den Attacken von russischen staatlich unterstützten Gegnern.
„Anonymous Sudan ist eine russische Informationsorganisation, die ihre islamische Legitimation nutzen will, um für eine engere Zusammenarbeit zwischen Russland und der islamischen Welt einzutreten“, sagte Mattias Wåhlén, Experte für Bedrohungsanalysen aus Stockholm, gegenüber Bloomberg. „[Die Hackergruppe] behauptet immer wieder, dass Russland der Freund der Muslime ist.“
Was ist eine DDOS-Attacke überhaupt? Die Abkürzung steht für das englische „Distributed-Denial-of-Service attack“ und beschreibt eine willentlich herbeigeführte Überlastung des Datennetzes, indem eine Vielzahl von Anfragen an die entsprechende Website gesendet werden. Durch die schiere Last der Anfragen bricht die Seite dann zusammen. Durch die schiere Anzahl von Anfragen über viele Rechner kann die Quelle des Angriffs erstmal nicht geblockt werden.
Warum der Angriff auf die Fans-Seite? In einem Statement gibt die Gruppe an, AO3 attackiert zu haben, weil „die Seite voll von ekelhaften Schweinereien und anderen LGBTQ+ und NSFW-Sachen“ sei.
Der Plan der Hacker geht allerdings nicht auf. Schon recht früh posten die Betreiber von AO3 ein Statement zu den verschleierten Vorhaben der Hackergruppe sowie einen Aufruf, dass sie keine antimuslimischen Äußerungen dulden:
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Darauf bekommen sie von ihrer Community viel Liebe und Unterstützung für den andauernden Kampf gegen die DDOS-Attacke.
Wie reagiert die Community? Neben dem Support für die Seitenbetreiber von AO3 richtet die Community als Alternative Discord-Server ein, auf denen für die Dauer des Angriffs einfach dort Geschichten und Bilder zu den liebsten Fandoms geteilt werden. Alternativ wird auf anderen Websites wie Wattpad gelesen. Not macht eben erfinderisch.
Unter anderem findet ihr dort schon die ersten Liebesgeschichten zwischen der Website AO3 und dem DDoS Angreifer. Viele davon gehen auch in eine sexuell explizite Richtung. Einige andere User posten in den sozialen Netzwerken selbstgemachte Auszeichnungen, dass sie den Ausfall von AO3 „Überlebt“ haben.
Die Seite selbst versichert, dass keine Accountdaten gestohlen wurden und für den Moment Account-Einladungen deaktiviert wurden. Letztere brauchen neue User, um sich auf AO3 zu registrieren.
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Der Juni war, was die Veröffentlichung von Spielen betrifft, ein wichtiger und vielversprechender Monat. Insbesondere Titel wie Final Fantasy XVI, Street Fighter 6 und Diablo 4 wurden mit Spannung erwartet – letzteres hat dabei alle anderen vom Thron gestoßen.
Sony hat die Top-Downloads auf der PS5 im Juni 2023 veröffentlicht (via PlayStation Blog). Aus den Listen geht ein klarer Sieger hervor, was die digitalen Downloads in den USA und Europa betrifft: Diablo 4.
Auf den nachfolgenden Plätzen finden sich weitere Top-Titel, aber es gibt ziemliche Unterschiede zwischen der USA und Europa.
Am 20. Juli startet Season 1 in Diablo 4. Den Trailer dazu könnt ihr hier sehen:
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Diablo 4: Der offizielle Ankündigungs-Trailer zu Season 1
Lilith führt die Top-Liste an
Welche Spiele befinden sich auf den ersten Plätzen? Das Spiel, das auf der PS5 im Juni 2023 am meisten heruntergeladen wurde, ist Diablo 4. Das lag vermutlich unter anderem an dem Server Slam, der gut bei den Spielern angekommen ist. Obwohl Blizzard die „Server zerstören“ wollte, lief so gut wie alles glatt, die Fans waren durch die Bank begeistert.
Auf dem zweiten Platz der Spiele, die am meisten heruntergeladen wurden, steht in Europa Final Fantasy XVI. Ein Spiel, das ebenfalls von vielen Fans mit großer Spannung erwartet wurde. MeinMMO-Dämon Cortyn ist für eine Woche vollkommen in Final Fantasy XVI versunken und verrät, wie gut das Spiel wirklich ist – und wen es enttäuscht:
Platz 3 nimmt F1 2023 ein, während man Street Fighter 6 in Europa erst auf dem sechsten Platz findet, gefolgt von Call of Duty: Modern Warfare 2. In der USA steht Street Fighter 6 hingegen auf Platz 3.
Das Schlusslicht bildet in Europa Marvel’s Spider-Man: Miles Morales auf dem zehnten Platz der Spiele, die am meisten auf der PS5 heruntergeladen wurden.
Das sind die Top 10 Downloads auf der PS5 in Europa und USA
Hier seht ihr die Liste der Top-Downloads im Juni 2023 auf PS5 in Europa:
Diablo IV
Final Fantasy XVI
F1 2023
Grand Theft Auto 5
FIFA 2023
Street Fighter 6
Call of Duty: Modern Warfare 2
Cyberpunk 2077
NBA 2K23
Marvel’s Spider-Man: Miles Morales
In der USA sieht die Liste etwas anders aus:
Diablo IV
Final Fantasy XVI
Street Fighter 6
Grand Theft Auto 5
Call of Duty: Modern Warfare 2
Marvel’s Spider-Man: Miles Morales
NBA 2K23
FIFA 2023
MLB The Show 23
Star Wars Jedi: Survivor
Auch auf der PS4 nimmt Diablo 4 den ersten Platz der Spiele ein, die am meisten heruntergeladen wurden – aber nur in der USA. In Europa steht Minecraft auf der Konsole auf dem ersten Platz, gefolgt von FIFA 2023. Diablo 4 folgt auf der PS4 in Europa auf Platz 3.
Was die Free2Play-Titel betrifft, steht Fortnite auf Platz 1 in der USA und Europa, auf der PS5, aber auch auf der PS4. Apex Legends und Overwatch belegen in Europa hier die letzten Plätze.
In Sonys Abo-Modell sind ebenfalls Shooter enthalten, die ihr, neben den Free2Play-Titeln, kostenlos spielen könnt:
Am 13. Juli erschien der offizielle Release-Trailer zu EA Sports FC 24. Analog gab die Entwicklerfirma weitere Details zur Einbindung von Fußballerinnen in Ultimate Team bekannt. Das löste in der Community eine heftige Debatte über den Realismus im neuen Fußballsimulationsspiel aus.
Der Playerpool in Ultimate Team wird um Fußballerinnen erweitert. Das stößt nicht bei allen Fans auf Gegenliebe. Vor allem ein Aspekt sorgt für ordentlich Zündstoff.
Was löste die Debatte aus? Frauen und Männer werden zusammen auf dem Platz stehen. Damit leitet EA Sports eine neue Ära ein.
In Anbetracht der Vermischung von Frauen und Männern ergeben sich Änderungen für folgende Aspekte in Ultimate Team:
Packs und Transfermarkt: Die Spielerinnen werden den Packs hinzugefügt. Die gezogenen Spielerinnen können dann auch auf einem gemeinsamen Transfermarkt verkauft oder gekauft werden.
SBCs, Promos und Objectives: Spielerinnen können wie schon im Teambau erwähnt für Squad Building Challenges genutzt werden. Spielerinnen werden nicht nur als Objectives freischaltbar sein, sondern können auch dazu genutzt werden andere Objectives während neuer Promos zu erspielen.
Die FAQs könnt ihr auch nochmal auf ea.com nachlesen.
Da scheint erstmal wenig Streitbares dabei zu sein. Wie auch schon beim Cover für die Ultimate Edition wurde dennoch viel im Netz debattiert. Vor allem eine Info führte zu einer heftigen Diskussion.
Im Gameplay-Trailer könnt ihr euch ein Bild davon machen, wie das im Spiel aussieht:
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EA Sports FC 24: Der offizielle Gameplay-Trailer
Fans diskutieren über den Realismus – Keine Unterscheidungen bei den Ratings der Spielerinnen und Spieler
Im FAQ „Wie werden die Ratings funktionieren?“ erklärt EA, dass alle Spielerinnen in Relation zu den Spielern gesetzt werden und ihre Ratings aus dem Anstoß-Modus auch bei Ultimate Team erhalten. Das bedeutet eine Spielerin mit einem Gesamtrating von 85 spielt sich wie ein Spieler mit einem Gesamtrating von 85.
Im Subreddit zum neuen Spiel sorgt das für Diskussionen. So befasst sich ein Thread mit bereits über 1.000 Kommentaren mit den Neuerungen, die da heiß diskutiert werden. (Stand: 14.07., 14:00 Uhr)
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Spielerinnen so stark wie Spieler – ist das noch realistisch? Stimmen gegen die Implementierung der Frauen in Ultimate Team sprechen dem neuen Fußballsimulationsspiel komplett den Realismus ab. “TheBizarreCommunity“ fasst seinen Unmut über den fehlenden Realismus so in einem Kommentar zusammen: „Das hat mit echtem Fußball nicht mehr zu tun, das ist einfach nur Fortnite mit Bällen.“ (via reddit.com)
Oder spielen sich die Frauen aufgrund ihren Body-Types sogar noch besser? Reddit-User „shakeer13“ greift auf seine Erfahrungen aus unzähligen Partien in Pro-Clubs zurück und vermutet, dass das Körper-Modell der Frauen die neue Meta in EA Sports FC 24 werden könnte, weil sie viel agiler und seien, als die Männer – eine Kombination, die in FIFA traditionell immer stark war. (via reddit.com)
Gibt es Gegenstimmen? Durchaus: “Isit 77“ sieht in der Ergänzung von Spielerinnen zu Ultimate Team eine riesige Chance, um den Frauenfußball und ihre Idole bekannter zu machen. Er fügt das Beispiel an, dass kein 15-jähriger Eusebio oder Socrates kennen würde, wären sie nicht Icons in Ultimate Team. (via reddit.com)
Viele sind sich einig: Realismus habe keine Priorität
Viele User versuchen der Debatte den Wind aus den Segeln zu nehmen und argumentieren, dass es sich bei EA Sports FC um ein Videospiel handele und der Realismus zwangsläufig nicht oberste Priorität haben müsse. So schreibt “LN-14“: Es ist lustig, wie Leute sich darüber aufregen, als ob Ultimate Team jemals realistisch war. (via reddit.com)
User “Black_n_Neon“ schlägt in dieselbe Kerbe und kommentiert: „Ich will keinen von euch über das Thema Realismus reden hören, während ihr Cech als Stürmer spielt.“ (via reddit.com) Hier ist die Rede von der Shapeshifter-Karte von Icon Petr Cech, der eine OP-Stürmer Karte während des Events erhielt und in vielen Teams zu finden war.
Ein umstrittenes Thema. Es bleibt spannend, ob sich die Befürchtungen einiger User bewahrheiten. Spätestens zum Start von EA Sports FC am 29. September werden wir mehr wissen.
Uns interessiert eure Meinung zu dem Thema: Wie seht ihr die Vermischung von Frauen und Männern in Ultimate Team? Ist euch der Realismus bei Video-Spielen wichtig? Schreibt uns gerne in die Kommentare.
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Die Online-Gaming-Welt kann ein aufregender Ort sein, an dem Spieler zusammenkommen, um gemeinsam Abenteuer zu erleben. Leider ist es jedoch auch ein Ort, der immer wieder von toxischem Verhalten und Belästigung geplagt wird. Eine kürzliche Geschichte einer Spielerin in Destiny 2 verdeutlicht dies auf schockierende Weise.
Was hat die Spielerin aus Destiny 2 berichtet? Für viele Gamerinnen ist es nichts Neues, in einer von Männern dominierten Umgebung zu spielen. Gerade im Shooter-Bereich haben Gamerinnen gelernt, mit den männlichen Kollegen mitzuhalten und die ein oder andere Beleidigungen, sexuelle Anmerkung sowie Diskriminierung gekonnt zu ignorieren und sich davon auch nicht unterkriegen zu lassen.
Doch manchmal kommt es trotzdem noch zu Situationen, die selbst starke Gemüter erschüttern können. So geschehen bei der Hüterin BPM41N.
Die Spielerin berichtete diese Woche via Reddit von einer toxischen Erfahrung in Destiny 2. Sie habe eine Flut von Hassbotschaften erhalten, die ihre Psyche so sehr belastet hätten, dass sie derzeit eine Spielpause einlege, um nicht zu riskieren, dass ihr noch einmal etwas Ähnliches passiere.
Gleichzeitig hat sie diese Erfahrung aber auch so wütend gemacht, dass sie sich zusätzlich dazu entschlossen hat, die Destiny-Community auf dieses Problem aufmerksam zu machen.
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Destiny 2: „Saison der Tiefe“ lässt Hüter ins Wasser tauchen
Nach dem Match folgten unangemessene Nachrichten
„Niemand sollte so etwas erleben müssen“: Alles begann mit einer scheinbar harmlosen Kleinigkeit, wie sie jeden Tag in Destiny 2 passiert. Nachdem die Hüterin ein Eisenbanner-Match im Spiel beendet hatte, erhielt sie eine unerwartete aber nicht unübliche Fireteam-Einladung, der sie folgte. Doch dort wartete keine neue, nette Bekanntschaft auf sie.
Ich begrüßte alle freundlich, wurde aber mit Beleidigungen, Drohungen und sexistischen Bemerkungen konfrontiert. […] Ich werde diese Botschaften nicht näher erläutern, um nicht zu viele Details preiszugeben, da es ziemlich ekelhaft wurde.
berichtet die Destiny-Spielern BPM41N
Die Spielerin reagiert kurz, entscheidet sich aber dann, die Konsole auszuschalten und ihren Tag fortzusetzen. Nicht ihr erster Vorfall in Destiny 2, aber, wie sie betont, einer der krassesten, denn damit war es nicht vorbei.
Nach 8 Stunden Arbeit komme ich nach Hause und möchte mich beim Spielen etwas entspannen. Doch als ich meine Xbox einschalte, bemerke ich, dass ich mehr Nachrichten als gewöhnlich habe. […] Alle 5 Mitglieder des Fireteams haben meine Inbox mit Nachrichten bombardiert, die ich in meinen 12 Jahren des Online-Gamings noch nie zuvor erhalten habe. Diese Nachrichten beunruhigten mich, da sie detaillierte Drohungen mit unangemessenem Inhalt enthielten. Beim Lesen fühlte ich mich zutiefst gedemütigt und ängstlich. Etwas, das ich online seit mehreren Jahren nicht mehr empfunden hatte.
Daraufhin sperrte sie alle Accounts in Destiny und auf ihrer Xbox, meldete sie und löschte die Nachrichten, um sie nicht mehr sehen zu müssen. Doch das stoppte die Sache nicht.
Nicht jedes Verhalten kann als harmloser Spaß abgetan werden
Schon am nächsten Tag war ihr Postfach erneut mit unangemessenen Nachrichten voll. Doch nicht nur von 5 Accounts, wie beim ersten Mal, sondern von 31 verschiedenen Accounts. Trotz einer gewissen Abgebrühtheit gegenüber solchen Vorfällen, fühlte sie sich durch diese Aktion dann doch schockiert.
Diese Personen, wie die, die ich in diesem Beitrag erwähnt habe, haben mir das Gefühl gegeben, unwillkommen zu sein und Angst davor haben zu müssen, überhaupt PvP-Aktivitäten zu versuchen und es hat dazu geführt, dass ich mich bei vielen Spielerinteraktionen unwohl gefühlt habe.
So reagierte die Destiny-Community
Fassunglose Spieler fordern harte Konsequenzen: Im Reddit wurde ihr Bericht mit 2.000 Upvotes, Fassungslosigkeit aber auch mit Besorgnis kommentiert.
Der Spieler Awesomedude33201 schreibt: „Das klingt nach Leuten, die Bungie-Mitarbeitern und Community-Managern Morddrohungen schicken würden.“ und bezieht sich damit auf die aktuelle Klage, die Bungie gegen einen Mann erwirkt hatte, der die Mitarbeiter des Entwicklers und das Studio bedrohte.
Einige Spieler entschuldigen sich auch stellvertretend für diese Personen, wie Historical-Message14: „Es tut mir leid, dass du oder irgendjemand damit umgehen muss. Hoffentlich kannst du zu Destiny zurückkehren und es wieder in Ruhe genießen.“
Andere gaben der Spielerin den Tipp, sich umgehend an Microsoft und Bungie damit zu wenden, damit dieser Vorfall Konsequenzen habe. Außerdem wurde ihr geraten, ihre Einstellungen in Destiny 2 anzupassen, sodass sie nur noch Freunde kontaktieren und zu einer Aktivität einladen können. Dies würde sie vor solchen toxischen Personen besser schützen.
In anonymen Räumen verlieren Menschen den Respekt: Es ist gut, dass diese Destiny 2 Spielerin ihre Erfahrungen öffentlich geteilt hat. Auch weil ihre Geschichte anderen Mut machen kann, über ähnliche Erfahrungen zu sprechen, damit solches Verhalten nicht mehr toleriert wird. Manche Betroffene schweigen aus Angst vor weiteren Übergriffen und denken vielleicht sogar, dass sie selbst daran schuld sind, was aber nicht der Fall ist.
Niemand sollte wegen einer Kleinigkeit, sei es im Spiel oder außerhalb, derart beleidigt und gedemütigt werden. Es ist ein Zeichen von Respektlosigkeit und macht deutlich, dass die toxische Kultur der Online-Spiele, wie Destiny 2, noch lange nicht überwunden ist.
„Saftiges Gnu“, eine der größten, deutschen Gaming-YouTuberinnen, erklärte MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski in diesem Artikel, wie es überhaupt zu diesen Übergriffen im Gaming kommt.
Ist euch etwas Ähnliches in Destiny 2 auch schon passiert? Und wie würdet ihr euch verhalten, wenn ihr so etwas im Spiel mitbekommt, aber nicht selbst betroffen seid? Hinterlasst uns gerne eure Meinung dazu.
Das SF-MMO Dreadnought erschien 2018 auf Steam, ein Jahr vorher konnten es angehende Kommandanten bereits auf PlayStation 4 spielen. Vor allem in der Beta sorgte das „World of Tanks im Weltraum“ für Begeisterung. Noch in den letzten 30 Tage hatte es 92 % positive Reviews auf Steam. Doch irgendwie sprang der Funke nie über: Gierige Mikrotransaktionen hätten das Spiel zu Fall gebrach, unken einige.
Was war die Idee bei Dreadnought?
„World of Tanks im Weltall“ trifft es ganz gut: Dreadnought setzte vor allem auf Größe. Die Raumschiffe, die Spieler steuerten, waren massive und eher träge Kampfschiffe mit riesigen Dimensionen. Da musste jede Breitseite gut überlegt sein.
Dreadnought wollte den Spielern das Gefühl geben, das Kommando über ein riesiges Schlachtschiff zu übernehmen: Man war Kommandant eines riesigen Weltraum-Kahns, also kein flinker Sternenjäger, sondern ein massiger Sternenzerstörer.
Doch auf Steam konnte sich das Spiel nie so richtig durchsetzen: Die Spielerzahlen waren schon seit 3 Jahren nur noch im zweistelligen Bereich: Jetzt ging es am 11. Juni ganz zu Ende. Die Server schlossen, man kann es nicht mehr spielen.
Das war der Trailer zum Release der Open Beta auf PS4:
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Trailer: Dreadnought Free2Play-Shooter auf Steam & PS4
SF-MMO Dreadnought schließt am 11. Juli auf Steam und PS4
Wie ist der Abschied? Der Abschied von Dreadnought war eigentlich für den 19. März geplant, man gewährte dem Spiel aber noch einen Aufschub bis zum 11. Juli.
Auf Twitter veröffentlichte das Team einen Post, in dem man mit „gemischten Gefühlen“ Abschied nimmt. Man sei dankbar für die Reise, habe was ganz Besonderes geschaffen, aber freut sich jetzt auch, sich neuen Projekten zuzuwenden.
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Auf Twitter bedauern einige das Ende von Dreadnought. Sagen Sachen wie: Ich weiß gar nicht, wie das passiert ist. In der Beta fand ich es so toll, aber dann hab ich es aus den Augen verloren.
Woran ist das Spiel gescheitert? Wenn man sich die Spielerzahlen auf Steam anschaut, war Dreadnought nie wirklich erfolgreich, es war wohl offenbar zu sehr Nische und hat es nie geschafft, einen gewissen Bekanntheitsgrad zu erreichen:
Im Oktober 2018 hatte es durchschnittlich 1.682 Spieler auf Steam
Schon im März 2019 waren es nur noch 124. Von da an konnte sich das Spiel nie wieder so richtig erholen
Zuletzt, als schon das Ende feststand, waren noch etwa 29 Spieler am Tag im Durchschnitt online
Schon zum Release auf der PS4 2017 wurde Entwickler Yager damit konfrontiert, nach Vollpreis-Titeln wie Spec:Ops: The Line jetzt auf Free2Play mit Mikrotransaktionen zu setzen. So gab es „Booster fürs schnellere Sammeln von Erfahrungspunkten.“ Das Spiel bot zudem „hero ships“ mit besonders dicker Ausrüstung an.
Warum ist das problematisch? In der Regel gelten Mikrotransaktionen, die irgendeinen, selbst geringen Vorteil bringen, schon als “problematisch”. Von Puristen werden eigentlich nur rein kosmetische Items als akzeptabel angesehen.
Das sehen Spieler als Grund fürs Scheitern: In den Reviews zum Spiel auf Steam, die sonst überwiegend positiv sind, ist mehrfach zu lesen, dass diese Mikrotransaktionen letztlich dem Erfolg des Spiels im Wege standen:
Wenn Mikrotransaktionen deine Priorität sind, passiert genau das. Ein vielversprechendes Konzept wurde total durch Gier ruiniert.
Auch ein anderer Nutzer mit 1080 Stunden im Spiel sagt: Das Game hätte beim Wechsel von der Beta zum Release viele Spieler verloren. Offenbar sorgten die Mikrotransaktionen damals für einen Massen-Exodus:
Wenigstens war es nie Pay-To-Win. Es war sicher nicht so schlimm, wie Leute gesagt haben, spätestens als die Spieler rausfanden, das man Credits und Erfahrungspunkte im Modus „Proving Grounds“ farmen konnte.
Auch in anderen Reviews wird erwähnt, dass Dreadnought ein einzigartiges Spiel ohne echten Alternative sei. Aber die Mikrotransaktionen hätten das Spiel, in den Augen vieler, schon stark verhindert. Einer sagt, er hätte kein Problem damit Geld für einen DLC auszugeben, aber es müsste schon Arbeit drinstecken.
Einige Fans fordern Yager auf, doch den Source Code freizugeben, damit das Spiel doch noch fortleben kann.
Das steckt dahinter: Auch wenn es verständlich ist, sollte man in so einem Fall wohl nicht von “Gier” reden. Reich geworden ist Yager bei 30 durchschnittlichen Spielern mit “Dreadnought” sicher nicht.
Für MMOs, die stetig weiterentwickelt werden sollen, ist es schwierig sich zu finanzieren:
Der Weg, rein kosmetische Items zu verkaufen, funktioniert fast nur bei extrem erfolgreichen Spielen wie Fortnite oder League of Legends
Praktisch alle anderen Spiele müssen einen Kompromiss zwischen “fairem Free2Play” und den wirtschaftlichen Zwängen finden
Letztlich kann der Markt nur eine gewisse Menge an Games-as-a-service-TIteln gleichzeitig unterstützen. Spiele, denen es nicht gelingt, einen “Buzz” beim Release zu erzeugen und den aufrechtzuerhalten, steuern unaufhaltsam auf ein Ende zu
Da Berliner Studio Yager hat aktuell keinen guten Lauf: Neben Dreadnought musste man auch sein 2. MMO „The Cycle“ einstellen. Aber die Finanzierung des Studios scheint sicher, immerhin hat man mit dem Pinguin, Tencent, einen finanzstarken Partner im Rücken:
In Pokémon GO wollen Trainer an Showcases teilnehmen, was seit knapp einer Woche möglich ist. Aber nicht für alle.
Was ist das für ein Feature? Die neuen PokéStop-Showcases wurden zum 7. Jahrestag von Pokémon GO eingeführt und bieten ein neues Gameplay-Element.
Dort könnt ihr Pokémon an bestimmten PokéStops in den Vergleichs-Wettbewerb schicken. So durften Trainer zum Start des neuen Features etwa verschiedene Schiggys einreichen. Derjenige, der das größte Schiggy hatte, gewann letztlich den Showcase. Vergleichbare Wettbewerbe sollen auch in Zukunft kommen.
Allerdings gab es von Anfang an ein Problem mit den Showcases: Nicht alle Trainer können die sehen.
Die Showcases sind Teil der neuen Season in Pokémon GO:
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Pokémon GO zeigt die neue Season „Verborgene Edelsteine“ im Trailer
Wo sind die Showcases in Pokémon GO?
Das ist das Problem: Während einige Trainer sich schon die ersten Siege in den Showcases sichern konnten, suchen andere immer noch vergeblich auf ihrer Karte danach.
Andere berichten zumindest, ein Pop-Up an Stops zu bekommen, an denen theoretisch ein Showcase wäre, dann aber nicht weiter damit interagieren zu können (via reddit).
Was sagt Niantic dazu? Auf Twitter hat sich der Niantic Support schon ein ums andere Mal um entsprechende Anfragen gekümmert und betont, dass der Fehler bekannt sei und untersucht werde. Dort wird auch auf eine Fehler-Website verwiesen, wo es ein entsprechendes Update geben dürfte, sobald das Problem erledigt ist.
Aktuell heißt es dort aber:
Einige Trainer können keine PokéStop-Showcases sehen.
Beschreibung des Problems: Einige Trainer können die PokéStop-Showcases an PokéStops nicht sehen, während andere Trainer in der Nähe dies können.
Zuletzt wurde dieser Beitrag vor 7 Tagen geupdatet. Es scheint also noch keine Lösung zu geben. Sobald es hier etwas Neues gibt, halten wir euch bei MeinMMO auf dem Laufenden.
Wart ihr bereits in der Lage, einen Showcase zu bestreiten? Wie ist es gelaufen? Erzählt es uns in den Kommentaren!
In dem laufenden Deal für die geplante Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft zeigen neue Dokumente die Erkenntnisse über Activisions Pläne mit Call of Duty. Der beliebte Shooter sollte der Schlüssel zum Erfolg sein – aber sie scheiterten.
Aus einem neuen Dokument von Microsoft geht hervor, dass Activision den Plan hatte, sich mit der Übernahme von Call of Duty zu vergrößern. Das sei letztendlich ein „durchschlagender Misserfolg“ gewesen (via Twitter).
CoD Modern Warfare 2: Wichtige Änderungen schnell erklärt – Mit Gameplay
„Der Versuch wurde zum durchschlagenden Misserfolg“
Warum wurde das zum Misserfolg? Laut Microsoft habe Activision Blizzard den Plan gehabt, Call of Duty von Steam zu entfernen und die digitale PC-Version des Shooters exklusiv im eigenen Battle.net-Launcher zu verkaufen. Damit wollten sie die Spieler auf die Plattform locken. Die Anzahl der monatlichen aktiven Nutzer des Launchers blieben in den Jahren konstant, wohingegen die Nutzeranzahl auf Steam anstieg.
Im Dokument steht:
Der Versuch von Activision, den digitalen PC-Verkauf von Call of Duty exklusiv auf seine Battle.net-Plattform zu verlagern, [war] ein durchschlagender Misserfolg. Vor 2018 verkaufte Activision digitale Versionen von Call of Duty-Titeln für PC über die erfolgreiche Steam-Plattform von Valve. Im Jahr 2018 beschloss Activision, das Spiel von Steam zu nehmen und es exklusiv im Battle.net verfügbar zu machen, vor allem in dem Bestreben, Nutzer auf die eigene Plattform zu locken und diese zu vergrößern.
Somit habe Activision 2018 angekündigt, Steam bei der Veröffentlichung von Call of Duty: Black Ops 4 auszulassen und exklusiv auf dem Battlen.net-Launcher zu veröffentlichen (via Kotaku). Activision habe fünf Jahre lang an dem Plan festgehalten, aber die Fans seien frustriert gewesen.
Was führte zum Umdenken? Activisions Plan, Spieler auf die eigene Plattform zu locken, sei gescheitert, heißt es. Während sich die Zahl der monatlichen aktiven Nutzer auf Steam in den Jahren verdoppelte, blieb sie auf Battle.net relativ konstant:
Die monatlichen aktiven Nutzer von Battle.net blieben während des Zeitraums, in dem es exklusiven Zugang zu digitalen Verkäufen von Call of Duty auf PC hatte, von 2018 bis 2022, relativ konstant. RX5055, S. 50. Im gleichen Zeitraum und ohne Zugang zu Call of Duty stiegen die monatlich aktiven Nutzer von Steam um mehrere zehn Millionen Nutzer und verdoppelten sich fast von 67 Millionen MAUs im Jahr 2017 auf 132 Millionen MAUs im Jahr 2021.
In einem weiteren Auszug des Dokumentes weist Microsoft darauf hin, dass Plattformen auch ohne den Shooter erfolgreich sein können. Microsoft gab an, dass „Activision keinen einzigen Call of Duty-Titel für die Nintendo Switch veröffentlicht“ habe (via Kotaku).
Auch ohne Call of Duty ist die Nintendo Switch ein voller Erfolg und gehört zu den bestverkauften Konsolen weltweit.
Auf Twitch geht der Clip der koreanischen Streamerin „Bossberry“ viral. Ein Zuschauer hat sie gefragt, ob sie ihm dabei helfen kann, eine Freundin zu finden. Seine Mutter würde sich sehr freuen. Die Antwort war kurz: „Nein, solange du mir zuschaust, ist das unmöglich.“
Das war die Interaktion:
Die Streamerin las im Twitch-Streamerin eine Chat-Nachricht von „TrayHatter“ vor: „Berry, kannst du mir helfen, eine Freundin zu finden bitte, ich würde das echt gut finden. Das würde meine Mutter glücklich machen.“
Ohne eine Sekunde zu zögern, antwortete die Streamerin.
Tut mir leid, wenn du mir weiter auf Twitch zuschaust, denke ich, dass du niemals eine Freundin bekommst. Sorry.
Twitch-Clip von koreanischer Streamerin geht viral
Wie erfolgreich ist der Clip? Allein auf Twitch hat der Clip mit dieser kurzen Interaktion mehr als 100.000 Aufrufe erreicht und wurde auch auf reddit diskutiert.
Warum ist dieser Clip so beliebt? Der Clip trifft offenbar einen „Selbst-Kasteiung“-Trieb bei vielen Twitch-Zuschauern.
Nach dem Motto: Wenn man fremden Frauen auf Twitch zuschaut, ist man so ein Nerd, dass man nie eine richtige Freundin bekommt. Die würden nicht verstehen, wie man „Just Chatting“-Frauen zuschauen kann.
Der Top-Kommentar ist „Die Wahrheit tut wirklich weh“
Einer sagt, die Streamerin müsse gewusst haben, dass der Fragesteller einen „Demütigungs-Fetisch“ habe
Man diskutiert dann, ob es überhaupt Frauen gibt, die Twitch schauen. Einer sagt, er hatte Freundinnen, die mit ihm gemeinsam Twitch schauten. Da sei nichts dabei, man solle nicht ändern, wer man ist, nur um einen Partner zu finden.
Aber ihm wird vorgehalten, es sei schon schräg einer Freundin zu erklären, warum man sich eine „Just Chatting“-Streamerin anschaue.
Eine potenzielle Freundin könnte das schon als schräg empfinden.
Die härteste Antwort ist wahrscheinlich: Es müsse toll sein, mit der Freundin darüber reden zu können wie schön die Brüste von Alinity heute aussehen würden.
Hier ist der Clip mit der trockenen Antwort:
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“Just Chatting”-Streamerinnen als Freundinnen-Ersatz
Das steckt dahinter: Die Diskussion spielt mit der Idee, dass Single-Männer eine parasoziale Beziehung zu “Just Chatting”-Streamerinnen aufbauen, die sie dann als einen Ersatz für eine “echte Freundin” sehen:
Mit dieser “Wahrheit” werden Zuschauer durch die Aussage von Berry konfrontiert.
Der Clip geht zudem in eine Richtung, dass manche Single-Männer, die viel Zeit im Internet verbringen, sich selbst ironisch als Loser beschreiben und dann von „dem Freund meiner Frau“ sprechen, der alles viel besser kann, viel männlicher ist und sie in den Schatten stellt.
Ryan Reynolds, der Schauspieler von Anti-Held Deadpool, pitchte dem Film-Studio seine Plot-Idee für die Superhelden-Fortsetzung. Doch die war selbst den Machern zu verrückt.
Der erste Deadpool-Film, der im Jahr 2016 mit Ryan Reynolds in der Hauptrolle erschien, begeisterte bereits mit seinem sarkastischen Humor und teils skurrilen Momenten zahlreiche Marvel-Fans.
Für den 2. Teil des Superheldenfilms ließ sich Ryan Reynolds daher ganz besondere Ideen einfallen und schlug diese auch direkt vor.
Englischer Trailer zu Deadpool 2 mit Ryan Reynolds
Ein Stuhl sollte der Aufhänger des gesamten Films werden
Die gesamte Geschichte in Reynolds Pitch sollte sich darum drehen, wie Deadpool versucht, den großen roten Stuhl von The Voice zu stehlen. Doch das Studio lehnte die Idee vehement ab: „Das ist einfach das Dümmste, was es je gab, also nein.“
Doch so schnell lässt sich Reynolds nicht entmutigen und er pitcht eine weitere Idee. Deadpool baut im zweiten Teil mit X-Force ein eigenes Team auf. Begeistert denkt das Studio dabei an die Zusammenarbeit verschiedener Helden wie bei den Avengers.
Hier könnt ihr das YouTube-Video sehen, in dem Ryan Reynolds seine Ideen erzählt:
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Dabei meint Ryan Reynolds voller Enthusiasmus: „Sie sind alle fantastisch und sie sind riesige Stars, es wird großartig werden. Brad Pitt wird es machen.“
„Moment mal, zurück. Brad Pitt wird das machen?“ fragt der Gesprächspartner daraufhin verwirrt. Reynolds erklärt, dass er einen der X-Force Teammitglieder spielen werde. Auf die Nachfrage des Studios hin, welche Figur Reynold meine, kommt die Antwort:
Ich sagte: „Er wird den Vanisher spielen.“ Sie fragten: „Was hat Vanisher für Kräfte?“
Und ich antwortete: „Er spricht nicht und ist unsichtbar.“
Irritiert kommt die Gegenfrage, warum man denn für eine solche Rolle Brad Pitt casten solle. Schnell erklärt Reynolds, dass man ihn sehr wohl im Film sehen werde:
Für eine ganze Viertelsekunde, wenn er durch einen Stromschlag stirbt.
Brad Pitt und sein Vanisher-Cameo, das nur einen Augenblick dauert, schafften es gemeinsam mit dem X-Force-Team tatsächlich in die finale Version des Films.
Eine Szene mit Hollywood-Star Johnny Depp schaffte es dagegen nicht in den Fantasy-Blockbuster und das, obwohl sie ziemlich teuer war:
Das Action-Spiel Naraka Bladepoint konnte einen neuen Höchstwert der Spielerzahlen auf Steam aufstellen, obwohl ein Journalist glaubt, der große Skill-Gap schrecke westliche Spieler ab.
Um welches Spiel geht es? Naraka Bladepoint (PC, Xbox, PS5) ist ein bereits im August 2021 veröffentlichtes Battle Royal, das auf actiongeladene Kämpfe und Parkour-Movement setzt. Ihr könnt Türme, Berge oder Häuser erklimmen und euch mit einem Greifhaken durch die Lüfte schwingen.
Neben Fernkampfwaffen wie Bögen setzt Naraka Bladepoint vor allem auf den Nahkampf mit Schwertern oder Stäben. Obendrein gibt es verschiedene Tränke, die euch heilen oder Boosts verleihen.
Spielerisch zeichnet sich Naraka Bladepoint vor allem durch die Mischung aus Nahkampfangriffen und dem schnellen Movement aus und ist optisch in einem asiatischen Fantasy-Setting gehalten.
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Naraka Bladepoint feiert die F2P-Umstellung mit einem neuen Trailer
Warum hat Naraka Bladepoint plötzlich so viele Spieler? Naraka Bladepoint erschien am 13. Juli 2023 für die PS5 und stellte im gleichen Atemzug auf Free-to-play um. Das Spiel ist also fortan kostenlos spielbar. Zuvor mussten Spieler für das Battle Royal je nach Version zwischen 19,99 € und 50 € bezahlen.
Mit der F2P-Umstellung am 13. Juli schossen auch die Spielerzahlen auf Steam in die Höhle. Naraka Bladepoint konnte mit 192.000 gleichzeitig aktiven Spielern sogar einen neuen Höchstwert aufstellen. Der alte Rekord lag bei 186.707 Spielern und stammt von Dezember 2021. Im Juni 2023 hatte Naraka durchschnittlich 39.403 und im Höchstwert: 133.315 Spieler
Journalist glaubt, der Skill-Gap sei für westliche Spieler zu hoch
Wer sagt, Europäer sind zu schlecht für das Spiel? Jake Lucky ist ein US-amerikanischer Gaming-Journalist, der auf Twitter über Spiele und Streamer berichtet. Am 12. Juli sprach Jake Lucky in einem Post über Naraka Bladepoint und sagte, er sei neugierig, wie sich das Spiel in westlichen Ländern schlägt, nachdem es auf F2P umgestellt habe.
Dazu äußerte er die Vermutung, dass der Skill-Gap möglicherweise einer der Gründe sei, weshalb das Spiel in westlichen Ländern, also auch bei uns Europäern, bislang nie so erfolgreich war wie in Asien. Dort sei Naraka Bladepont „riesig“ (via Twitter).
Wieso Jacke Lucky glaubt, dass der Skill-Gap nur ein Problem für westliche Spieler sei, erklärte er nicht im Detail. In den Kommentaren gab es jedoch sowohl Spieler, die seine Einschätzung teilten, als auch Spieler, die das Problem eher bei zu vielen Bots in öffentlichen Lobbys sahen.
Wieso ist der Skill-Gap ein Problem? Der Skill-Gap bezeichnet den Unterschied in den Fähigkeiten der einzelnen Spieler. Umso größer der Skill-Gap ist, desto größer ist die Differenz zwischen den Spielern und ihrem Können.
In Naraka Bladepoint treffen beispielsweise extrem gute Spieler auf komplette Neulinge. Das kann besonders in einem Battle Royal für Frust sorgen, da es keinen Respawn gibt. Das heißt, wenn ihr in Naraka Bladepoint eine Auseinandersetzung verliert, seid ihr raus und müsst ein neues Match suchen.
Auch MeinMMOs ehemaliger Autor Marko Jevtic war von diesem Umstand entmutigt. Er beschreib das Kampfsystem als „genial“, empfand es aber in Kombination mit dem „Battle Royal“-Spielmodus als frustrierend.
Obwohl er Spiele wie Sekiro und Elden Ring problemlos meistere, sei er in Naraka Bladepoint immer wieder auf Spieler getroffen, ihn „problemlos demolierten“ und Tricks draufhatten, die er weder beim Zusehen verstand noch vom Spiel beigebracht wurden.
Den kompletten Bericht von Marko Jevtic könnt ihr auf MeinMMO lesen:
Es ist der wohl größte Troll in der Geschichte von World of Warcraft. Zehntausende Stunden ruiniert – durch einen einzigen Spieler.
Trolle in MMORPGs wie World of Warcraft sind keine Seltenheit. Doch wo mal ein Item „geninjat“ wird oder eine Gildenbank geplündert, lassen sich solche Probleme recht schnell wieder beheben. Doch die Gilde „HC Elite“ dürfte sich von diesem Vorfall nicht so bald erholen. Denn ein Troll hat fast die komplette Hardcore-Gruppe ausgelöscht.
Was ist vorgefallen? Die Gilde „HC Elite“ hatte sich das Ziel gesetzt, sämtliche Raids in WoW Classic mit „Hardcore“-Charakteren zu meistern. Das sind Charaktere, die bisher noch nie gestorben sind – denn dann ist man an der Challenge gescheitert.
Jetzt stand nur noch ein Raid auf dem Plan: Naxxramas.
Lediglich 3 Bosse fehlten noch bis zum großen Erfolg. Doch damit standen auch noch ein paar der härtesten Kämpfe an, wie etwa der gegen die berüchtigten Vier Reiter.
HC Elite wusste allerdings nicht, dass sich mit Tinyviolin69 ein Troll in die eigenen Reihen geschlichen hatte, der den großen Traum nun im Keim ersticken würde.
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Wie lief der Kampf ab? Der Kampf funktioniert so, dass die Reiter in unterschiedlichen Ecken des Raumes getankt werden müssen. Einer der Maintanks, Tinyviolin69, musste seinen Boss Sir Zeliek in einer Ecke des Raumes tanken. Das tat er auch eine Weile lang, bevor er den Boss an eine ganz andere Position brachte. Der Boss wirkt alle paar Sekunden einen Zauber, der ähnlich wie ein Kettenblitz auf Charaktere in der Nähe überspringt.
Innerhalb weniger Sekunden wurde der Raid und damit die Gilde vernichtet. Von den 40 aktiven Spielern überlebten nur 4 den Vorfall.
Damit wurde die Arbeit von 40 Leuten, die alle mehrere Wochen in ihren Charakter gesteckt haben, durch einen Troll vernichtet.
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Wer ist Tinyviolin69? Tinyviolin69 ist nicht nur einer der Maintanks geworden, sondern hat auch bereits eine große Vergangenheit als Troll und Betrüger. So hat er damals in WoW Classic schon Multiboxing betrieben, nur um ganzen Raids ihre mächtigen Weltbuffs zu dispellen. Er kassierte später einen Bann, weil er Echtgeld annahm, um Spielern eben nicht ihre Buffs zu stehlen.
Die Gilde nahm ihn aber dennoch auf, weil die Vorfälle Jahre zurücklagen.
So reagiert die Community: In der Community von WoW Classic wird der Vorfall intensiv diskutiert. Viele bringen einfach ihre Schadenfreude zum Ausdruck und posten jede Menge Memes darüber, wie „eine kleine Violine“ eine ganze Raidgruppe vernichten konnte.
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Andere sind verstört und auch ein wenig verängstigt von der „Leistung“ die da erbracht wurde. Einen Hardcore-Charakter auf Stufe 60 zu bringen und sich über 2 Monate das Vertrauen einer Gilde zu erschleichen, nur um dann in einem der finalen Kämpfe den Hass der ganzen Gilde einzuheimsen, empfinden manche als „Next Level“-irre.
Tinyviolin69 sagt übrigens bis zum Ende, dass das nur ein einfacher Fehler war, der ihm da unterlaufen sei. Anhand des Vorfalls – der ein Versehen nahezu unmöglich macht – und seiner Vorgeschichte, scheint ihm das aber kaum jemand ernsthaft abzunehmen.
Immerhin: Ein paar Spieler von HC Elite scheinen auch erleichtert zu sein, dass es endlich vorbei ist. Auch wenn der Schmerz wohl tief sitzt, so kurz vor dem Ziel gescheitert zu sein.
Was haltet ihr davon? Ein „epischer Troll“ der eine krasse Leistung erbracht hat? Oder einfach das allerletzte?
In Pokémon GO startet das neue Event Eine Mütze voll Schlaf. Das bringt ein neues Pokémon und stellt schläfrige Monster in den Mittelpunkt. Alle Infos.
Wann läuft das Event?Eine Mütze voll Schlaf startet am 15. Juli 2023 um 10:00 Uhr Ortszeit und läuft bis 16. Juli 2023 um 20:00 Uhr.
Damit läuft es nur ein Wochenende lang. Dementsprechend solltet ihr die Zeit ausnutzen, um nach den schläfrigen Monstern zu suchen. Weitere Events im Juli von Pokémon GO findet ihr hier.
Unter anderem könnt ihr auf ein neues Pokémon treffen. Weitere Boni gibt es für Spieler, die den neuen Autocatcher GO Plus+ verwenden. Alles fassen wir hier zusammen.
Alle Boni von Eine Mütze voll Schlaf in Pokémon GO
Neues Pokémon erscheint: Ihr könnt während des Events auf das Halbschlaf-Pokémon Koalelu treffen. Das ist in der Wildnis unterwegs, gilt aber als seltenerer Spawn. Plant also etwas Zeit ein, um das Pokémon zu suchen.
Kann Koalelu shiny sein? Nein, das Pokémon wird nicht als schillernde Variante verfügbar sein.
Welche Monster erscheinen? Das Event dreht sich um schläfrige Pokémon, dementsprechend wurden auch die Spawns angepasst. Hier fassen wir alle Event-Spawns zusammen, mögliche Shinys sind mit Sternchen* markiert.
Das kommt ab jetzt zum Einsatz: Wer ein GO Plus+ mit Pokémon GO verbindet, erhält eine Spezialforschung, im Laufe derer man das Relaxo bekommen kann.
Trainer teilten auch schon die Spezialforschung bei reddit. Ein Teil dieser Forschung wird es offenbar sein, den eigenen Schlaf mit dem GO Plus+ zu tracken. Das wiederum weist auf ein anderes Spiel hin, das mit dem Autocatcher verwendet werden kann, sobald es erscheint: Pokémon Sleep.
Ein Landwirt schloss einen Handel mit einem Käufer ab. Dabei setzte er ein Emoji ein, welches ihm jetzt zum Verhängnis wurde.
Ein kanadischer Landwirt verhandelte mit einem Kunden um einen großen Deal. Konkret ging es um 87 Tonnen Flachs, den er an den Kunden verkaufen wollte. Flachs zählt zu den wichtigsten Materialien in der Textilindustrie, entsprechend hoch wird darum gehandelt.
Doch während der Verhandlung beging der Landwirt einen „Fehler“, der ihn nun viel Geld kostet (via The Guardian).
Emoji unter einem Dokument sorgt für Geldstrafe
Was war genau das Problem mit dem Emoji? Während der Verhandlungen erhielt der Landwirt das Bild eines Vertrages mit der Bitte darum, diesen zu bestätigen. Er schickte den berühmten Daumen nach oben als Antwort.
Für den Landwirt sei das laut eigenen Aussagen nur dazu da gewesen, um zu zeigen, dass er die Nachricht erhalten habe, keine Zustimmung zum Vertrag. Er hätte nicht einmal die Zeit gehabt, sich diesen anzusehen.
Sein Vertragspartner aber sah in dem Emoji die Bestätigung seiner Anfrage und damit des Vertrages. Auch das Gericht erkannte an, dass dieses Symbol „ein nicht traditionelles Mittel zur Unterzeichnung eines Dokuments“ sei. In dieser besonderen Situation sei es gültig, da es „den Zweck einer Unterschrift erfüllt“.
Warum muss er eine Strafe zahlen? Der Kanadier war am Ende der Frist nicht in der Lage, die abgesprochenen 87 Tonnen Flachs zu liefern. Daraufhin reichte der Kunde Klage ein und berief sich darauf, dass der Landwirt die Vereinbarung durch das Senden des Emojis akzeptiert habe.
Daher beschloss das Gericht, dass der Landwirt eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 56.000 Euro zahlen müsse, weil er die Vereinbarung mit dem Käufer nicht einhalten konnte.
Emojis gibt es seit über 20 Jahren, der Smiley ist noch älter
Wer hat die Emojis überhaupt erfunden? Als Erfinder der Emojis gilt der Japaner Shigetaka Kurita. 1999 programmierte er für ein Telekommunikationsunternehmen 176 kleine Bilder, die man zusätzlich zum Text in einer SMS verwenden konnte. Emoji ist japanisch und heißt übersetzt „Bildschriftzeichen“.
Die Idee hinter solchen Gesichtern, die Emotionen transportieren können, ist jedoch noch älter. Am 19. September 1982 verschickte der Informatikprofessor Scott Fahlmann den ersten elektronischen Smiley, gebildet aus drei Satzzeichen. Den Smiley dürften die meisten Nutzer vermutlich kennen.
Heute gibt es hunderte solcher kleinen Bildchen, die in Nachrichten integriert werden können. Je nach Betriebssystem oder Hersteller unterscheiden sich die Bilder noch einmal in Details voneinander, bedeuten aber das Gleiche. Unter iOS sehen Emojis etwa anders aus als auf einem Android-Handy.
Das Survival-Spiel Sengoku Dynasty wird der indirekte Nachfolger des Steam-Hits Medieval Dynasty und jetzt ist endlich das Release-Datum bekannt.
Was ist das für ein Spiel? Sengoku Dynasty ist eine Mischung aus Survival-Game, Lebenssimulation und RPG. Das Spiel versetzt euch in das feudale Japan, wo ihr nach dem Erfolgsrezept des indirekten Vorgängers Medieval Dynasty euer eigenes Dorf errichten und darüber herrschen sollt.
Innerhalb eurer neu gegründeten Gemeinschaft übernehmt ihr allerhand Aufgaben und sichert das Fortbestehen eurer Familie.
Wie schon Medieval Dynasty setzt auch Sengoku Dynasty auf typische Survival- sowie RPG-Mechaniken. Ihr könnt Allianzen mit NPCs schmieden und Waffen, Werkzeuge und Gebäude bauen. Außerdem müsst ihr euer Dorf mit Nahrung versorgen.
Aber besonders die stetige Interaktion mit den NPCs stellt einen wichtigen Bestandteil des Gameplays dar, denn wer ein Dorf gründen und ausbauen will, der muss die Bedürfnisse der Bewohner seines Landes erfüllen.
Wenn ihr euch einen Eindruck von Sengoku Dynasty verschaffen wollt, könnt ihr hier den Trailer sehen:
Video starten
Sengoku Dynasty zeigt sein Gameplay im Trailer
Welche Features bietet das Spiel? Auch wenn Sengoku Dynasty vorerst im Early Access startet, sind bereits einige Features bekannt, die das Survival-Spiel auszeichnen sollen und die entweder zu Release enthalten sind oder mit der Zeit hinzugefügt werden:
Sengoku Dynasty setzt auf die Unreal Engine 5
Die Open World bietet verschiedene Biome wie Gebirgslandschaften, heiße Quellen und Kirschhaine
Sengoku Dynasty wird einen Koop-Modus erhalten, auch wenn es obendrein ganz klassisch solo spielbar ist
Ihr könnt selbst wählen, ob ihr in der Ego-Perspektive spielt oder eurem Charakter lieber über die Schulter guckt
In Diablo 4 hat sich ein Spieler dem härtesten Boss im Spiel gestellt und ihn mit einer Attacke gleich 2-mal in Folge erledigt. Insgesamt hat er nicht mal 2 Minuten gebraucht – aber auch nur, weil der Boss auf sich warten ließ.
Der Spieler Struth Gaming hat es mit seinem Nekromanten gegen den härtesten Boss aufgenommen. Dass der Boss zwei Phasen besitzt, sorgte im Prinzip nur für eine längere Wartezeit für den Spieler, denn seine Attacke reichte, um den Boss in beiden Phasen zu erledigen.
Ob der Build in Season 1 immer noch so stark bleibt, bleibt abzuwarten. Hier seht ihr einen Trailer zur ersten Season in Diablo 4:
Video starten
Diablo 4: Der offizielle Ankündigungs-Trailer zu Season 1
Mehr Wartezeit, als Kampfzeit
Wie hat er das geschafft? In einem YouTube-Video zeigt Struth Gaming, wie er mit seinem Nekromanten den Boss in beiden Phasen legt. Dafür nutzt er die Fähigkeit „Knochengefängnis.“ Er setzt das Knochengefängnis ein, fügt „Leichenranken“ hinzu und wartet ab.
Das Knochengefängnis umhüllt den Gegner komplett mit Knochen, sodass er sich nicht aus dem Effektbereich bewegen kann. Die Leichenranken betäuben den Boss und machen ihn zugleich verwundbar.
Zusätzlich nutzt Struth Gaming „Blood Orbs“, Blutkugeln, die den Spieler umgeben und ihn beim Aufsammeln heilen. Aufgrund der Fähigkeit seiner Brustrüstung spawnen zudem beim Aufsammeln von Blutkugeln „Bone Spirits“ (Knochengeister), die zusätzlichen Schaden verursachen und dem Boss den Rest geben.
Seinen Build könnt ihr euch auf d4builds.gg anschauen.
Hier seht ihr das kurze Video, in dem Struth Gaming den Boss erledigt hat:
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Warum musste er länger warten, als kämpfen? Der Boss bekam bereits zu Beginn der zweiten Phase enorm viel Schaden ab und war eigentlich schon down. Jedoch wurden dann noch die üblichen Attacken durchlaufen, die der Boss so mit sich bringt.
Der Boss fliegt umher, reißt einen Teil der Plattform nach dem anderen ab und treibt den Spieler mit den Bodenattacken in die Enge. Das beeindruckt Struth Gaming allerdings kaum. Er weicht nahezu perfekt aus, erleidet bis zum Ende nur wenig Schaden und dreht sich wie ein Kreisel, während er auf das Ende der 2. Phase wartet, um dem Boss den Todesstoß zu verpassen.
Was kann die Klasse? Der Nekromant kann Tote wieder zum Leben erwecken und sie für sich kämpfen lassen. Er kann sich der Blut- und Knochenmagie bemächtigen, womit er Gegnern das Fleisch vom Leib reißen oder Stacheln aus dem Boden beschwören kann. Reicht das nicht aus, kann er sogar Leichen explodieren lassen.
Sucht ihr einen starken Build, der ebenfalls auf Knochengeister und Leichenranken setzt? Dann können wir euch weiterhelfen:
Der nächste Patch für World of Warcraft ist schon in den Startlöchern. Wir verraten, was die Entwickler mit Patch 10.1.7 vorhaben.
Obwohl Patch 10.1.5 Risse in der Zeit gerade erst (mit einigen Turbulenzen) live gegangen ist, hat Blizzard bereits das nächste Update auf den PTR von World of Warcraft geschmissen. Der Patch 10.1.7: Inkarnation des Zorns wurde vorgestellt und die wichtigsten Inhalte bereits angekündigt. Obwohl das auch wieder nur ein kleinerer Patch ist, dürften sich so manche Spieler auf die Neuerungen freuen.
Das Wichtigste in Kürze:
Patch 10.1.7 gerscheint am 6. September 2023
Nachtelfen und Untote bekommen ihre Vermächtnisrüstung
Es gibt neue Welt-Ereignisse, die Traumsprünge
Der Mega-Dungeon „Dämmerung des Ewigen“ wird für den heroischen Schwierigkeitsgrad in 2 Dungeons aufgeteilt
Es gibt neue Story-Quests zu Tyr
Zwei Feiertage werden aktualisiert: Das Braufest und die Schlotternächte
Wann erscheint Patch 10.1.7? Der Release-Termin für den Patch 10.1.7: Inkarnation des Zorns ist der 6. September 2023. In Amerika erscheint der Patch, wie üblich, bereits einen Tag früher.
Das Cinematic aus dem aktuellen Patch seht ihr hier:
Video starten
WoW-Cinematic: Nozdormu sieht den Aufstieg der Ewigen in einer Vision
Der neue Content in Patch 10.1.7 – Inkarnation des Zornes
Traditionsrüstung für Verlassene und Nachtelfen
Endlich bekommen zwei weitere Völker ihre Traditionsrüstungen spendiert. Dieses Mal sind auf Seiten der Horde die Verlassenen dran, während auf Seiten der Allianz die Nachtelfen ihre Traditionsrüstung erhalten.
Wie üblich geht der Erhalt der Rüstung mit einer exklusiven Questreihe einher, die nur für das jeweilige Volk zur Verfügung steht. Auch wenn Details zu der Questreihe noch fehlen, dürfte es wohl um die Zukunft beider Völker gehen. Immerhin haben die Untoten gerade erst einen neuen Rat installiert, während die Nachtelfen einen neuen Weltenbaum gepflanzt haben.
Einen ersten Blick auf die Rüstung der Verlassenen gibt es bereits:
Die neue Traditionsrüstung der Verlassenen.
Dämmerung des Ewigen auf heroisch
Der Mega-Dungeon „Dämmerung des Ewigen“ ist bisher nur auf mythischer Schwierigkeit verfügbar und da auch recht knackig. Damit auch alle, die mit dem hohen Schwierigkeitsgrad nicht glücklich werden, zumindest in den Dungeon reinschnuppern können, wird er in zwei Areale aufgeteilt. Diese fungieren dann als jeweils einzelne, heroische Dungeons.
In das „Mythisch+“-System wird der Dungeon allerdings noch nicht implementiert. Das dürfte frühestens mit Patch 10.2 der Fall sein.
Hier hat Blizzard bisher erst recht wenig Infos veröffentlicht. Klar ist aber, dass jede Woche eines der vier ursprünglichen Gebiete von Dragonflight eine besondere Verbindung zum Smaragdgrünen Traum hat und dort „Wachtraumportale“ entstehen, die neue Herausforderungen mit sich bringen.
Dazu gibt es neue Rare-Mobs und besondere Event-Bosse, die auch hochstufige Ausrüstung hinterlassen können.
Aus der Roadmap geht hervor, dass der Patch im „Herbst“ live gehen soll und das wäre strenggenommen erst im Oktober – aber das erscheint ein bisschen spät.
Neue Anpassungen für Nachtelfen und Untote
Zusätzlich zu den Traditionsrüstungen wird die optische Vielfalt der Verlassenen und Nachtelfen erhöht. So gibt es für die Nachtelfen neue Tätowierungen für Gesicht und Körper, während Untote sich über neue Hautfarben freuen können.
Freut ihr euch schon auf Patch 10.1.7? Oder habt ihr gerade noch genug in WoW zu tun?
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EA Sports FC 24 wurde offiziell mit Release-Datum vorgestellt. Was steckt im Nachfolger von FIFA 23? Wir schauen auf die spannendsten Neuerungen.
Wann hat EA FC 24 Release? EA Sports FC 24 erscheint offiziell am 29.09.2023. Die Ausnahme ist der Early Access – der beginnt bereits am 22.09.2023.
Wer ist auf dem Cover von EA FC 24? Haaland wird auf dem Cover der Standard-Version von EA FC 24 sein. Bereits zuvor wurde das Cover der Ultimate Edition enthüllt.
Was ist das für ein Spiel? EA Sports FC 24 ist der Nachfolger der FIFA-Reihe, nachdem sich EA und die FIFA nicht auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt hatten.
Damit beginnt eine neue Ära für die Reihe, die mit EA FC 24 beginnt. Nun wurde das Spiel offiziell von EA Sports in Amsterdam und per Livestream vorgestellt.
Und es gibt ein paar spannende Änderungen, die wir hier einmal zusammenfassen.
Video starten
EA Sports FC 24: Der offizielle Gameplay-Trailer
Die wichtigsten Änderungen aus dem EA Sports FC 24 Reveal
Grundsätzlich kehren einige bekannte Elemente, wie das große Lizenzpaket voller Ligen und Spieler, aus der FIFA-Reihe zurück. Allerdings stellte EA Sports auch einige Änderungen vor, auf die man im neuen Spiel gespannt sein darf.
Ultimate Team mit Stars aus dem Frauenfußball
Der Damen-Fußball wird dieses Jahr Teil von Ultimate Team, inklusive Hero- und Icon-Karten. Damit kommen jede Menge neue Spielerinnen ins Spiel, die dann auch als Karte in FUT verwendet werden können. Sechs neue Ligen sind am Start.
Es wird offiziell möglich sein, gemischte Teams zu erstellen (via ea.com).
Evolution in Ultimate Team
Es wurde kurz ein neues System namens Evolution vorgestellt. Das soll es möglich machen, Spieler in Ultimate Team im Laufe der Saison upzugraden. So könnt ihr echte Club-Legenden aufbauen.
Wie umfangreich das wird, und was das für Spezialkarten bedeutet, bleibt abzuwarten.
Gameplay mit Hypermotion V
EA sprach vom bisher authentischsten Fußball-Spiel überhaupt. Hypermotion V ist die neue Variante der Animations-Technik von EA Sports, die nun auf Daten aus mehr als 180 professionellen Matches basiert, wie etwa aus der Champions League. So sollen jede Menge neue Animationen dazukommen, die das Spiel verändern werden.
Das ist ein neues System, das EA in Zusammenarbeit mit der Fußball-Datenbank Opta erstellt hat. Auf Basis dieser Daten werden Spielerinnen und Spielern Play Styles zugeordnet, die bestimmen, wie sich die Stars im Spiel verhalten. Auch in Ultimate Team werden diese charakteristischen Fähigkeiten eine Rolle spielen.
Crossplay in Online-Modi
Auf der Website von EA sind bereits Infos zum Thema Crossplay zu finden. So wird Crossplay offenbar auf alle Online-Modi ausgeweitet, inklusive Clubs, Koop-Season, Volta und FUT Koop.
Weiterhin verfügbar wird es in Ultimate Team (Online-Modi), Freundschaftsspiele und Online-Season sein. PS5 kann mit Xbox Series X|S und PC, PS4 mit Xbox One spielen. Die Switch fällt raus.
Neue Deals mit Ligen
EA Sports erklärte zusammen mit Stars wie Alex Scott, Figo und Ronaldinho, dass weitere Deals mit Ligen geschlossen wurden.
Die Spielerin Alex Scott bestätigte, dass zwei neue Damen-Ligen dazukommen: Die Frauen-Bundesliga und die spanische erste Liga der Damen. Damit sind erfolgreiche Frauen-Teams wie Wolfsburg dabei.
Zudem hat EA Sports hat einen neuen Deal mit der Premier League abgeschlossen, um die Spieler, Clubs und Arenen der Liga über Jahre hinweg realistisch darzustellen. Auch mit der Champions League wurde offenbar eine neue Partnerschaft geschlossen.
Wie sich das letztlich im Spiel darstellt, bleibt aber abzuwarten. Spannend sind mit Sicherheit aber folgende Transfers für EA Sports FC 24.
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Bei League of Legends kursiert unter Spielern eine Vermutung: Schwierig zu spielende Champions in LoL, die vor allem als „Main-Charakter“ gespielt werden, haben eine höhere Win-Rate als andere Champions und werden deshalb häufiger abgeschwächt. Doch stimmt das?
Was ist dieser Mythos?
LoL hat 164 Champions. Einige davon, gerade die schwierigen, werden gerne als „Main-Champion“ gespielt: So nennt man es, wenn ein Spieler vor allem diesen einen Champion spielt und sich auf ihn spezialisiert. In krassen Fällen spricht man von einem „One-Trick-Pony.“
Spieler, die nur diesen Champion spielen, sind mit ihm sehr gut und erringen daher besonders hohe Win-Rates. Vor allem „schwierig zu spielende Champions“ wie Yasuo sind solche „Main-Champions.“
Das führt dazu, dass die Statistik des Champions sehr gut ist, er von Riot Games als „zu stark“ eingeschätzt wird und dann abgeschwächt wird.
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Ein bombastisches Video zu League of Legends hat mittlerweile 138 Millionen Aufrufe – Zeigt, wie riesig LoL ist
Balance-Chef sagt: Mythos über Main-Champs stimmt nicht
Stimmt das? Nein, das stimmt offenbar nicht. Der LoL-Entwickler Matthew Riot Phroxzon Leung-Harrison , sagt in einem Video-Podcast, er hat anderthalb Jahren diesen Punkt intensiv studiert (via youtube). Der Mann ist seit Dezember 2021 Lead Game Designer beim Summoner’s Rift Team von LoL und für die Game-Balance zuständig.
Er hat sich Champions angeschaut, die von Leuten mit sehr hohen Mastery-Werten gespielt werden, von denen man also annehmen kann, dass der Held ihr „Main-Charakter“ ist.
Bei einem Helden wie Yasuo würden diese „Main-Spieler“ etwa 15 % ausmachen, die auch sehr gut mit dem Helden umgehen können. Aber selbst diese 15 % machen bei der Statistik nicht so viel aus, wie Spieler annehmen:
„Die meisten Leuten im Rankend sind in einer niedrigen Mastery-Range. 30-40 % der Spieler, die einen Champ spielen, sind bei 0-15 Spielen mit ihm.“
Der Entwickler führt aus, der Einfluss, den Main-Spieler auf die Win-Rate ihres Champions haben, werde durch Leute ausgeglichen, die diesen schwierigen Champion das erste Mal spielen und mit ihm versagen.
Der Entwickler sagt, er hat diese Untersuchung ziemlich gründlich durchgeführt und nur bei einem Champ gebe es eine Ausnahme: bei Katarina sei die Win-Rate durch Leute mit hoher Mastery etwa 0,4 % höher. Bei Evelynn seien es grob 0,1 %.
Die Leute mit 25.000 Mastery und aufwärts werden ausgeglichen durch Leute, die bei ihrem 1. Spiel mit einem Helden versagen.
Die Podcaster, mit denen er spricht, erklären den Effekt:
Ein Anfänger würde gegen einen Main-Charakter spielen, der mit seinem Helden unglaublich stark aussieht und gewinnt
Dann würden die Anfänger auf diesen Champ wechseln, weil sie auch so stark sein wollen, kriegen dann aber keinen Fuß auf den Boden
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Wie wird das diskutiert? Auf reddit spricht man über bestimmte Champions, die im „Release“-Zustand zwar schwierig zu spielen waren, aber dominieren konnten, wenn ein Main-Spieler sie beherrscht, etwa über Aurelion Sol oder Taliyah. Doch diese Helden seien dann rasch von Riot Games generft worden.
Solche One-Trick-Ponys haben es auch nicht immer leicht: