Ruffy bewegt nicht nur die Herzen seiner Verbündeten, sondern auch die seiner Feinde. In One Piece bekam er deshalb unerwartet Hilfe von einem Gegner, wie Schöpfer Eiichiro Oda nun verrät.
Achtung: Hier folgen Spoiler zu Kapitel 1106 des Mangas von One Piece. Darin geht es um den Egghead-Island-Arc.
Wo bekam er Hilfe? In Kapitel 1103 des Mangas war Ruffy so ausgehungert, dass er sich nicht mehr bewegen konnte. Allerdings gab ihm in Kapitel 1106 eine unbekannte Person so viel Essen, dass er wieder zu Kräften kam und sich seinen Feinden stellen konnte.
Ein Leser wollte in der 110. Ausgabe von SBS, einem Q&A an Eiichiro Oda, wissen, wer Ruffy denn geholfen hat. Zur Wahl standen 4 Charaktere:
Sanji
Franky
Kizaru
Sentoumaru
Wer ist der geheime Verbündete? Es wurde im Manga nie aufgelöst, wer Ruffy mit Essen versorgt hat. Oda denkt deshalb, dass die Essensbeschaffung in Lichtgeschwindigkeit abgelaufen sein muss. Er betont nochmal das Wort Lichtgeschwindigkeit und gibt damit einen klaren Hinweis, dass Kizaru Ruffy geholfen haben muss.
Kizaru (oder auch Bordalino) ist nämlich ein Marineadmiral, der von der Funkel-Frucht gegessen hat. Vom Rang her steht er noch über den Vizeadmirälen und ist ein hohes Tier der Marine. Er kann sich durch die Teufelsfrucht in Licht verwandeln und sich auch genauso schnell bewegen. Es besteht kein Zweifel, dass es Kizaru war, der Ruffy gefüttert hat.
In One Piece Fan Letter taucht Kizaru ebenfalls auf:
Video starten
Erste Eindrücke zum Anime-Special One Piece FAN LETTER im Trailer
Kizaru ist ein Marinesoldat, hat aber gute Gründe
Wieso hat er ihm geholfen? Als Marinesoldat ist Kizaru eigentlich ein Feind von Ruffy. Sein Ziel sollte es sein, die Piraterie zu vernichten. Doch ist es nachvollziehbar, wieso der Marineadmiral dem Strohhut geholfen hat.
Kizaru wurde nämlich von der Weltregierung beauftragt, seinen alten Kollegen Dr. Vegapunk zu töten. Die beiden kannten sich, seit sie Kadetten bei der Marine waren, und haben in der Zeit eine Freundschaft entwickelt.
Obwohl Kizaru sehr mit sich gehadert hat, wollte er die Mission ausführen. Dass er Ruffy zur Hilfe kam, könnte ein Ausdruck sein, dass er mit den Plänen der Weltregierung nicht einverstanden war. In dem Moment stellte er seine persönlichen Gefühle über seinem Missionsziel.
Es könnte allerdings sein, dass die Hilfe nur einmalig war. Ob der Marineadmiral auch in Zukunft den Strohhutpiraten unterstützen wird, bleibt fraglich.
Der Twitch-Streamer Rani „StableRonaldo“ Netz (21) ist einer der größten Streamer zum Online-Shooter Fortnite auf Twitch. In einem Stream auf Twitch am 7. November klagte er über ernsthaft klingende Gesundheitsprobleme. Der Chat brüllte ihn an, einen Doktor aufzusuchen. Aber StableRonaldo rief seine Mama an.
Warum sorgen sich seine Fans um StableRonaldo? Der 21-Jährige startete seinen 6-Stunden-Stream auf Twitch am Donnerstag mit einer Selbstdiagnose:
Er wache früh auf und es gehe ihm gut. Doch, sobald er aufstehe, habe er Kopfschmerzen, fühle sich verwirrt und wisse gar nicht, wo er sei. Auch seine Sicht sei verschwommen.
Er fragt seinen Chat: Meint ihr, ich sterbe grade? Sollte ich mir Sorgen machen?
18-jähriger Fortnite-Streamer kauft sich einen Lamborghini für 193.000 € – Als er damit angeben will, geht alles schief
Twitch-Streamer fragt erstmal Dr. Google
Das vermutet der Chat: Der Twitch-Chat brüllt fast sofort: „Geh zu einem Arzt“ oder gleich „Geh ins Krankenhaus.“
Dann fängt man an zu spekulieren, der Streamer könne vielleicht Diabetes oder einen Hirn-Tumor haben.
So reagiert der Streamer: Der Streamer hört seinem Chat gebannt zu, ignoriert die Diabetes, springt auf den Hirn-Tumor an und ruft: “Hat mich gerade mein Chat diagnostiziert?”
Dann macht er genau das, von dem jeder abraten würde: Er googelt erstmal „Hirn-Tumor“ und geht die Check-Liste der Symptome durch:
Je mehr Symptome er checkt, desto lauter ruft der Chat „Geh zum Arzt“ und desto besorgter scheint StableRonaldo selbst zu werden
Letztlich ruft er aber seine Mutter an. Die diagnostiziert: Ihm fehle nichts, er vermisse sicher seine Mama. Der 21-Jährige sagt dann aber schließlich, er meine das ernst und werde sich untersuchen lassen. Er fragte die Mutter noch, was wohl ein Hirn-Scan kostet. Seine Mutter sagt, er solle einen Termin machen, sie wird ihn zum Arzt begleiten.
StableRonaldo fabuliert schließlich darüber, wie viele Clicks er wohl bekommen würde, wenn er live im Stream stirbt. Dann ist er noch 6 Stunden live auf Sendung, ohne weiter auf das Thema einzugehen, fährt im Sportwagen durch die Gegend und unterhält seine Fans.
Twitter lästert: Diagnose 18 Red Bull am Tag
Wie wird das diskutieren? Der Twitch-Chat zeigt zwar viel Sympathie und nimmt das Problem erst. Außerhalb davon schüttelt man aber vor allem den Kopf über StableRonaldo und seinen Umgang mit dieser Situation.
Auf X, ehemals Twitter, spottet man: Der Junge saufe sicher 18 Red Bull am Tag, die Beschwerden rührten sich daher.
Wir von MeinMMO können euch keine medizinischen Ratschläge geben. Wenn auch ihr gesünder leben wollt, wendet euch am besten an den Arzt eures Vertrauens oder erkundigt euch bei eurer Krankenversicherung nach Angeboten.
Leonardo DiCaprio ist einer der größten Schauspieler unserer Zeit. Viele seiner Filme gehören zu den besten aller Zeiten, und DiCaprio beeindruckt in ihnen immer wieder durch seine Leistung. Doch auch er hatte ein Idol. Das ist aber vor 30 Jahren verstorben und DiCaprio trauert immer noch.
Seinen Anfang nahm der Schauspieler Leonardo DiCaprio als Kind im Monsterfilm Critters 3, doch er mauserte sich schnell zu einem Top-Darsteller. Filme wie Romeo und Julia, Gangs of New York und letztendlich Titanic katapultierten ihn zur Elite.
Dabei ist er nicht nur für eine oder zwei Rollen bekannt. Unter seinen besten Filmen sind:
Für den Film The Revenant – Der Rückkehrer erhielt er dann sogar den Oscar, den viele Fans für längst überfällig gehalten haben. Er ist wahrscheinlich das Idol vieler junger Schauspieler, doch auch DiCaprio hat ein Idol, das leider schon vor 30 Jahren verstorben ist, wie Filmstarts berichtet.
Einer der bekanntesten Filme von DiCaprio ist Inception:
Video starten
Deutscher Trailer zum Sci-Fi-Blockbuster „Inception“
Ein junger Schauspieler hatte großen Einfluss auf DiCaprio
Wer ist DiCaprios Idol? 2019, im Zuge von Once Upon a Time in Hollywood, sprach DiCaprio mit der Website Esquire. Zusammen mit Brad Pitt und Quentin Tarantino sprachen sie über den damals neuen Filmen, Charles Manson und auch über das Idol von Leonardo DiCaprio.
Als sein großes Idol nennt Leonardo DiCaprio River Phoenix. Er habe den Schauspieler in seiner Jugend verehrt. Er nennt ihn den besten Schauspieler [seiner] Generation und einer seiner größten Träume war es, seine Hand zu schütteln.
Und eines Abends, auf einer Party in Silver Lake, sah ich ihn eine Treppe hinaufgehen. Es war fast wie in Vertigo, denn ich sah etwas in seinem Gesicht, und ich hatte ihn nie getroffen – ich wollte ihn immer treffen, wollte immer eine Begegnung mit ihm haben – und er ging auf mich zu und ich erstarrte irgendwie. Und dann kam mir die Menge in die Quere, und ich schaute zurück, und er war weg.
Leonardo DiCaprio über River Phoenix
Am 31. Oktober 1993 verstarb der damals erst 23-jährige Darsteller. DiCaprio erklärt in dem Interview, wie der Tod ihn mitgenommen hat, weil die Person, die einen großen Einfluss auf ihn und seine Freunde hatte, plötzlich weg war.
Woher kennt man River Phoenix? Die wohl bekanntesten Filme mit River Phoenix sind Indiana Jones und der letzte Kreuzzug und Stand by Me. Für den Film Die Flucht ins Ungewisse wurde er bei den Oscars sogar als der beste Nebendarsteller nominiert. Er galt als ein vielversprechender junger Darsteller, auch wenn bis auf Indiana Jones und Stand by Me kaum einer seiner Filme heute noch bekannt ist.
Arcane war 2021 ein Überraschungshit auf Netflix. Die Serie, die auf dem Spiel League of Legends basiert, begeisterte Kritiker und Fans, die das MOBA nicht mal gespielt haben. Vor allem die Animation und die erwachsene Geschichte überzeugten. Staffel 2 scheint die hohe Qualität nun fortzusetzen, jedenfalls schwärmen die Zuschauer von der Staffel 2.
Was ist Arcane? Im November 2021 erschien die Animationsserie Arcane auf Netflix und war ein großer Hit. Die Serie basiert lose auf Charakteren aus dem Videospiel League of Legends. Doch die Serie begeisterte nicht nur Fans des Spiels, sondern auch viele Kritiker und Zuschauer, die das Spiel gar nicht kennen.
Was sagen die Kritiker zu Arcane Staffel 2? Am 9.11.2024 startete die 2. Staffel von Arcane mit Akt 1. Das sind die ersten 3 Folgen. Bei Rotten Tomatoes kommt die Serie bisher richtig gut bei den Kritikern an. Bei aktuell 15 Reviews kommt die Serie auf einen perfekten Score von 100 %. Das ist besser als beispielsweise The Boys Staffel 4 oder House of The Dragon Staffel 2 aus demselben Jahr.
Gelobt werden vor allem die Welt, die Charaktere und natürlich die Animation, die für eine emotionale Staffel sorgen sollen. Elena Schulz von der GameStar beschreibt es sogar als das Beste, was sie jemals gesehen hat.
Auch die User reagieren auf Rotten Tomatoes euphorisch. Bei über 250 User-Reviews liegt der Score bei 97 %. Hierbei werden ähnliche Aspekte wie bei den Kritikern gelobt.
Hallie / i: Ich kann meine unsterbliche, obsessive Liebe für diese Serie kaum unterdrücken. Sie ist vielleicht die beste Serie, die ich je gesehen habe, und ich wage zu behaupten, vielleicht die beste, die es je gab.
San S: Absolut perfekt…..liebe alles an [der Serie].
Nathan A: Es ist phänomenal! Irgendwie eine Verbesserung gegenüber der Animation in der ersten Staffel, wobei die großartige Geschichte und die Charaktere beibehalten wurden.
Auch im Arcane Subreddit merkt man die große Euphorie. Die User teilen Memes und diskutieren die Ereignisse der aktuellen Folgen. Seid aber gewarnt, euch erwarten Spoiler.
Die Meinung der User basiert aktuell nur auf den ersten 3 Folgen, wenn es aber so weitergeht, dann wird die Serie wohl einer der großen Hits 2024.
Was sagt MeinMMO-Redaktuer Nikolas Hernes zur 2. Staffel? Ich konnte bisher nur die ersten 3 Folgen sehen und kann mich des großen Lobs nur anschließen. Stellenweise ist die Serie zwar zu sehr wie ein Musikvideo, die schönen Bilder, die fantastische Animation, der tolle Soundtrack und die vielschichtigen Charaktere sorgen aber jetzt schon dafür, dass die Serie zu den Highlights des Jahres 2024 gehört. Auch ich kann die nächsten Folgen kaum abwarten. Vor allem, weil Staffel 2 auch das Finale der Serie sein wird: Der Showrunner von Arcane erklärt, warum die Serie mit Staffel 2 enden muss
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
In World of Warcraft verzweifelt die Community. Ein neues Rätsel ist so schwer, dass manche betrügen wollen – und Blizzard sanft warnt.
In World of Warcraft ist gegenwärtig der Patch 11.0.5 aktiv und damit wird hauptsächlich der 20. Geburtstag des MMORPGs gefeiert. Allerdings gibt es auch eine Menge versteckter Rätsel. Manche sind eher „offensichtlich“ und Teil einer Questreihe, andere sind deutlich versteckter.
Doch gerade die versteckten Rätsel sind noch etwas: Extrem schwierig. So kompliziert, dass Blizzard sogar nochmal die Regeln klarstellen muss.
Video starten
WoW feiert 20. Geburtstag – Das gibt’s zu erspielen
Was ist das für ein Rätsel? Was genau am Ende des Rätsels wartet, ist noch nicht vollkommen klar. Bekannt ist jedoch, dass es sehr viele einzelne Schritte hat und – zumindest hoffen das viele – am Ende zu einem neuen Reittier hinführt.
Was hat Blizzard dazu gesagt? Blizzard hat im offiziellen Forum von WoW klargestellt, was für die Lösung des Rätsels notwendig ist – und was nicht. Dafür gab es recht klare Ansagen:
Es gibt keine Klassen-Restriktionen – jeder Charakter kann das Rätsel lösen.
Addons sind nicht notwendig – alle Rätsel können ohne den Gebrauch von Addons gelöst werden.
Es gibt kein Zeitlimit – sobald ein Rätsel veröffentlicht wurde, wird es verfügbar bleiben (mit der Ausnahme der Quests von Alyx, die Teil des Jubiläums-Events sind).
Käufe sind nicht notwendig – Keines der Geheimnisse benötigt Items aus dem Shop oder Account-Dienste.
Bannbares Verhalten ist nicht notwendig (oder erlaubt!) – alles, was in Accountstrafen enden könnte, wie Hacks oder Glitches, ist nicht notwendig und Betrüger werden die entsprechenden Strafen erhalten.
Rätsel sind schwierig, aber fair – Alles, was ihr braucht, um die Geheimnisse von Azeroth zu lösen, steht euch zur Verfügung.
Zum Abschluss sagte man noch: „Bitte löst die Rätsel in eurer eigenen Geschwindigkeit. Einige Rätsel sind extrem herausfordernd im Vergleich zu anderem Content. Bitte lasst euch Zeit und habt Spaß damit!“
Warum hat Blizzard das gesagt? Das Rätsel sorgt für einige Probleme bei der Lösung, denn auch die Profis finden nur langsam neue Hinweise – zeitweise sogar gar nicht mehr. Je verzweifelter die Rätsel-Profis werden, desto eher neigen Leute dazu, zu versuchen, das Rätsel mittels Betrügereien (wie dem Ausnutzen von Glitches) zu lösen. Zumeist unter der Annahme, dass das Rätsel ja „verbuggt“ sein müsse und man so nur den Bug umgehe.
Blizzard hat hiermit nun klargestellt, dass das definitiv nicht der Fall ist. Wer eines der großen Rätsel im Spiel lösen möchte, kann alle notwendigen Details im Spiel finden – auch wenn das manchmal viel, viel Zeit und Hirnschmalz erfordert. Falls ihr bereits gelöste Rätsel nachspielen wollt, haben wir hier die 10 größten Rätsel von World of Warcraft und wie ihr sie löst.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
In Throne and Liberty gibt es viele verschiedene Bosse. Alle Bosse haben unterschiedliche Fähigkeiten und Mechaniken, die es zu beachten gibt. Fünf Bosse machen jedoch einfach richtig Spaß.
Was ist das für eine Liste? In Throne and Liberty gibt es viele verschiedene Bosse und alle bringen ihre eigenen Techniken und Fähigkeiten mit, die die Spieler beim Kampf gegen die großen Widersacher beachten müssen. Nachdem wir uns bereits 5 Bosse angesehen haben, die richtig nervig sind, folgt nun eine Liste mit fünf Bossen, deren Kämpfe so richtig Spaß machen.
Nicht jeder Bosskampf in Throne and Liberty ist spaßig. Die fünf in unserer Liste überzeugen jedoch mit kreativen Mechaniken, interessanten Angriffen und einem schönen Kampf.
Diese Liste richtet sich nach der Meinung des Autors und behandelt ausschließlich Feld- und Gildenbosse. Obermotze aus den Dungeons wurden nicht in die Betrachtung eingeschlossen. Die Bosse auf der Liste sind in keiner bestimmten Reihenfolge angeordnet.
Video starten
Throne and Liberty: Deshalb ist eine große und aktive Gilde so wichtig
Aridus
Aridus ist wohl einer der anspruchsvollsten Feldbosse in Throne and Liberty. Er wartet im 5. Untergeschoss vom Abgrund von Syleus auf euch. Der Lich möchte euch am liebsten für immer schlafen legen und bringt eine interessante Mechanik mit sich.
Für viele mag Aridus ein Buch mit sieben Siegeln sein, aber seine Mechaniken lassen sich als Gruppe gut bewerkstelligen und machen, wenn man sie einmal verstanden hat, auch richtig Spaß.
Während des Bosskampfes spawnen Wespen, die Spieler verfolgen. Wenn der Boss alle Spieler schlafen legt, sorgen diese Wespen durch ihren Schaden dafür, dass die Spieler wieder aufwachen. Wer eine Wespe hat, muss seine Verbündeten also wecken, um sie vor dem Tod zu bewahren.
Vor allem die Spieler auf dem äußeren Ring der Boss-Arena sind in Gefahr, diese sollten vom Team als Erstes geweckt werden, da der Schaden der Mechanik außen höher ist als im inneren Kreis.
Während des Kampfes lässt Aridus jedoch auch ein grünes Gas erscheinen, das viel Schaden bei den Spielern anrichtet. Spieler sollten möglichst schnell davon Abstand nehmen und müssen geheilt werden.
In der Praxis ist der Kampf gegen Feldboss Aridus sehr interessant, vor allem, sobald die Gruppe die Mechanik rund um das Schlafen beherrscht. Optisch sind die grünen Fähigkeiten in dem düsteren Gebiet eine gelungene Abwechslung, sonst zeichnet der Kampf sich grafisch jedoch nicht sehr ab.
Für das englische Wort „Scalper“ gibt es im Deutschen nur unangenehme Übersetzungen wie Wucherer, Absahner oder Abzocker. Jedenfalls ist das keine Menschengruppe, der viel Sympathie entgegengebracht wird. Nachdem die Wucherer bei der PS5 hohe Profite erzielen konnten und den Reibach machten, haben sie sich jetzt bei der PS5 Pro verzockt und müssen draufzahlen.
Was sind Scalper? Scalper sind im Rahmen von Konsolen, von Classic-Editionen oder auch von Sammelgegenständen eigentlich Spekulanten.
Sie kaufen ein Produkt, bei dem sie von einer Knappheit und Wertsteigerung ausgehen, zum Erscheinungs-Datum. Dann entziehen sie es dem Markt, horten das Produkt und tragen damit zu einer Verknappung bei.
Schließlich verkaufen sie das Produkt mit einem gewaltigen Aufpreis und zu einem hohen Profit, wenn sie glauben, dass die Verknappung einen Höhepunkt erreicht hat.
Video starten
Sony veröffentlicht den offiziellen Reveal-Trailer zur PS5 Pro
Bei der PS5 wurden Wucherer reich
Wie war das bei der PS5? Bei der PlayStation 5 von Sony gab es eine viel höhere Nachfrage, als geliefert werden konnte. Vor allem, weil es durch Probleme bei der Lieferkette zu Verzögerungen in der Produktion kam.
Daher gab es insgesamt nur wenige PS5 auf dem Markt und Scalper, die sich Konsolen zu einem sehr frühen Zeitpunkt in Massen besorgt hatten, sorgten für eine zusätzliche künstliche Verknappung. Daher konnte Scalper, die dann auch noch neue PS5 dazukauften, sobald die im Angebot waren, einen Reibach machen, indem sie ihre Konsolen mit sattem Aufpreis an verzweifelte Käufer verkauften.
Bei der PS5 Pro bleiben Absahner auf ihren Vorräten sitzen
So ist es jetzt bei der PS5 Pro: Auch bei der PS5 Pro scheinen Scalper auf eine Knappheit der Konsolen spekuliert zu haben und sie haben sich mit Vorräten eingedeckt. Doch diese Knappheit bleibt nun aus. Im Wesentlich kann die PS5 Pro frei im Handel gekauft werden – wahrscheinlich, weil die Konsole teuer ist (etwa 800 €) und im Vergleich zur normalen PS5 nur ein relativ geringes Update bietet.
Daher sind die Scalper mittlerweile gezwungen, ihre PS5 Pro auf Seiten wie eBay deutlich reduziert anzubieten. Im deutschen eBay liegt die günstigste PS5 Pro gerade bei 580 €. Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch in Spanien ab, wie 3DJuegos berichtet, wo Scalper einen Verlust von 30 bis 50 € pro Konsole hinnehmen müssen.
Allerdings können auch diesmal Wucherer wieder ein gutes Geschäft machen, wenn sie auf das CD-Laufwerk spekulierten haben. Denn das kostet eigentlich nur 120 €, ist aber allerorts ausverkauft und wird auf Ebay deutlich teurer gehandelt. Vor dem Phänomen haben wir auf MeinMMO bereits im September 2024 gewarnt. Wer eine vollständige PS5 Pro kaufen will, muss bald mehr als 1.000 Euro zahlen
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Andrew Gower entwickelte 2001 das MMORPG RuneScape, eines der erfolgreichsten Onlinerollenspiele aller Zeiten. Jetzt geht 2024 sein neues MMORPG Brighter Shores an den Start und das läuft auf Steam nur durchwachsen. Gower erklärt die Probleme und sagt, Spieler müssten sich nur an das neue System gewöhnen.
Wer ist Andrew Gower? Andrew Gower und seine zwei Brüder, Paul und Ian, begannen in den 90ern Spiele zu programmieren. Für zwei der Brüder wurde das mit der Zeit immer ernster.
1999 gründeten Andrew und Paul Gower das Gaming-Studio Jagex, während sie in Cambridge studierten.
Aber Andrew Gower zog sich bereits im November 2011 von RuneScape zurück und entwickelte ein neues MMORPG Brighter Shores.
RuneScape ist ein riesiger Erfolg für Andrew Gower:
Video starten
Old School RuneScape – Trailer zum Steam-Release
Neues MMORPG startet nur durchwachsen auf Steam
So läuft es jetzt bei Brighter Shores: Sein neues MMORPG Brighter Shores ist am 6. November auf Steam erschienen. Es steht aktuell bei 70 % positiven Reviews und ist damit nur knapp dem gefürchteten gelben Bereich der „Mixed“-Reviews entkommen.
Das neue MMORPG hatte bislang maximal 15.920 gleichzeitige Spieler auf Steam, für ein Free2Play-MMORPG eines so vom Erfolg verwöhnten Entwickler sind das eher enttäuschende Zahlen.
Als Problem das Spiel empfinden viele das Berufs- und Skill-System von Brighter Shores: Wie Gamesradar schreibt, hatten Spieler das Gefühl, jedes Mal den bisher erreichten Fortschritt zu verlieren, wenn sie eine neue Episode beginnen.
Das läuft dem Spielempfinden von MMORPG-Spieler völlig entgegen.
“Bitte gebt dem Spiel eine Chance”
Das war seine Ansage: Als sein MMORPG noch bei 67 % positiven Reviews auf Steam stand, hatte sich Gower in einem Blogpost an die Spieler gewandt und gebeten: „Bitte, gibt ihm eine Chance.“
Gower versicherte den Spielern: Kein Fortschritt gehe verloren. Mit dem Beginn von Episode 2 würden 4 neue Professions freigeschaltet – aber die Professions aus Episode 1 seien weiterhin intakt und seien auch weiterhin nützlich. Man könnt jederzeit zurück zu Hopeport gehen, also in Episode 1, und weiter die alten Skills nutzen.
Das Irritationsgefühl von MMORPG-Spielern liege offenbar daran, dass die jeweiligen Skills für ein Gebiet relevant sind und nicht wie in RuneScape überall gelten.
Brighter Shores bricht mit der klassischen Art, wie Skills in einem MMORPG funktionieren
Das ist die Idee dahinter: Gower sagt, wenn man eine neue Episode beginne, könnte die für alle gleichermaßen spaßig sein, sofern alle auf dem gleichen Niveau starten, also mit neuen Skills.
Wenn man hingegen einen einzigen Kampfwert für das ganze Spiel einführe, hätten erfahrene Spieler einen großen Vorteil mit einer neuen Episode.
Mit dem System des ständigen Neustarts vermeide man toten Content. Es sei aber keinesfalls die Idee, dass man Episode 1 abschließt, zu Episode 2 wechselt und nie wieder in Episode 1 zurückkehrt.
Gower sagt: Die Tests hätten gezeigt, dass Spieler das neue System als gut empfinden, wenn sie sich daran gewöhnt haben. Aber offenbar muss man das System jetzt noch besser vermitteln.
Skills und Fortschritt gehören zur Kern-DNA von MMORPGs
Das steckt dahinter: Wenn ein MMORPG so klar mit den Konventionen des Genres bricht, ist das ein gewagtes Experiment. Bei Gower ist es besonders ironisch, weil er dazu beigetragen hat, in RuneScape genau dieses intensive Farmen von Skills zu festigen, das er mit seinem neuen MMORPG nun als Problem identifiziert hat.
Ein Stück weit ist die negative Resonanz auf das Skill-System von Brighter Shores daher kein Kommunikationsproblem, sondern ein ganz reales: Viele MMORPG-Spieler lieben den Fortschritt in einem Game und wollen mit der Zeit immer kompetenter und mächtiger werden. Die Idee, mit jeder Episode neu anzufangen und allen gleiche Startbedingungen zu bieten, wird schlicht nicht jedem gefallen: Entwickler ist so reich, dass sein neues MMORPG auf Steam die Spieler glücklich machen soll
Unser Titelbild zeigt Andrew Gower von einem RuneScape-Event im Jahr 2011. Er tritt selten öffentlich auf.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Die deutsche Notebook-Marke Tulpar stellt den derzeit günstigsten Gaming-Laptop mit GeForce RTX 4080 und unterbietet so alle anderen Hersteller.
So gut ist der Preis: Erst im August auf den Markt gekommen, gibt es Tulpars leistungsstarkes Modell T6 V1.2.1 aktuell satte 600 Euro reduziert gegenüber der ursprünglichen Preisempfehlung bei Computeruniverse und bei Cyberport im Angebot.
Das nächstbeste Angebot mit Nvidias mobilem High-End-Grafikchip gibt es laut Vergleichsseiten erst ab rund 2.300 Euro in Form eines Asus-Modells bei Alternate. Dadurch stellt Tulpar den derzeit günstigsten Gaming-Laptop mit RTX 4080 überhaupt, der zudem noch weitere starke Hardware beherbergt.
Das steckt noch drin: Dass aktuelle Spiele in hohen Grafikeinstellungen flüssig laufen, besorgen neben der RTX 4080 außerdem Intels Raptor-Lake-Topmodell Core i9-14900HX mit insgesamt 24 CPU-Kernen nebst 32 GB DDR5-Arbeitsspeicher.
Ein mattes 16-Zoll-IPS-Display verspricht hohe Helligkeit und Farbraumabdeckung, während es scharf mit 2.560 x 1.600 Bildpunkten auflöst und flüssige 165 Hertz Bildschirmwiederholfrequenz bietet. Mit an Bord ist auch eine schnelle PCIe-SSD mit 1 TB Speicherplatz und vorinstalliertem Windows 11.
Tulpar Gaming-Laptop mit RTX 4080 für 2.199 Euro statt 2.799 Euro UVP bei Cyberport
Lohnt sich der Tulpar-Laptop mit RTX 4080?
High-End-Hardware zum Sparpreis: Während die High-End-Ausstattung für sich spricht und zum aufgerufenen Preis allein schon eine Empfehlung ist, sind User-Reviews und Fachtests zum Tulpar T6 V1.2.1 derzeit Mangelware.
Der YouTube-Kanal “Gamers Gear” hat das Modell allerdings für den Hersteller getestet und für gut befunden.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Unterdessen wurde das ähnliche Modell Tulpar T6 V1.1.1 von CHIP getestet, das allerdings auf eine schwächere RTX 4070 und einen älteren Intel-Prozessor setzt, und dabei mit dem Testurteil Gut (1,6) sowie der Preiseinschätzung sehr günstig (1,5) versehen.
Pro
sehr gute Leistung
Leichtgewicht
SD-Kartenleser
Contra
kurze Akkulaufzeit
Display hat unten breiten Rand
Der Gaming-Laptop Tulpar T6 V1.1.1 bietet im Test eine gute Performance zu einem fairen Preis. Der 16-Zoller kann mit seinem sehr guten Display und sehr guter Ausstattung überzeugen.
Die gute Leistung wird durch den Intel-Core-i7-13700H-Prozessor und die Laptop-Grafikkarte GeForce RTX 4070 ermöglicht.
32 GByte Arbeitsspeicher und 1 Terabyte Festplatte sorgen für ungetrübtes Spielvergnügen. Typisch Gaming-Laptop: Die Akkuleistung könnte besser sein.
Weitere Angebote: SSD, PS5 Pro, Intel-CPU und OLED-TV
Darüber hinaus gibt es aktuell aber auch noch weitere spannende Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt. Diese findet ihr auf unserer Deals-Übersichtsseite.
Mit dabei sind zum Beispiel eine der schnellsten SSDs überhaupt aus der aktuellen PCIe-5.0-Generation und die kürzlich erschienene PS5 Pro mit guter Verfügbarkeit. Außerdem gibt es eine starke Intel-CPU als Alternative zu AMDs Ryzen 7 7800X3D und einen 65 Zoll großen OLED-TV reduziert.
Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis.Mehr Infos.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Bungie geht mit der Vorstellung neuer Völker in Destiny 1 & 2 eher spärlich um. Mit Lightfall waren es dann die Wolkenläufer, die es zuvor noch nie gab, doch die galten als größte Verschwendung. Dieses Volk sah vor dem Release aber ganz anders aus, doch Bungie entschied sich um.
Wer sind die Wolkenläufer? Die Wolkenläufer wurden das erste Mal mit der Erweiterung „Destiny 2: Lightfall“ vorgestellt. Es handelt sich hierbei um riesige, muskulöse Menschen, die sich mit Technologie zu Cyborgs verwandelt haben. Sie sind die Beschützer von Neomuna, einer Stadt auf Neptun.
Dabei bewachen sie die Bewohner der Stadt und den Schleier des Reisenden gegen Feinde und der Dunkelheit. Die derzeit einzigen Vertreter ihrer Art sind Nimbus und Rohan, die Spieler während der Story von Lightfall kennenlernen werden.
Obwohl sie ein wuchtig und moderndes Aussehen haben, konnten sich viele Fans nicht mit den Wolkenläufern anfreunden. Zudem ging Nimbus mit seinem Charakter vielen Leuten auf den Senkel. Er verströmte nie das Gefühl, dass er wisse, was auf dem Spiel steht. Stattdessen wollte er Fistbumbs verteilen.
Fans sind aber nun auf alte Konzepte der Wolkenläufer gestoßen und fragen sich, ob dieses Design dem Volk die Beliebtheit eingebracht hätte, die sie verdient haben.
Video starten
Destiny 2: Lightfall zeigt sich in seinem Launch-Trailer
Ritter, Mönche und Terminator gemischt zu einer Kriegsmaschine
Wie sahen die Wolkenläufer zuvor aus? Der Reddit-User SwirlyManager-11 hat einige Konzepte der Wolkenläufer veröffentlicht und zeigt, welche Ideen Bungie verworfen hat. Dabei handelt es sich um düstere Wesen, die einen humanoiden Körperbau besitzen, jedoch alles andere als menschlich erscheinen, seht selbst:
So sahen die Wolkenläufer vor dem Release aus (via reddit.com)
Die Konzepte zeigen drei kolorierte Wolkenläufer, während sie posieren. Das erste Exemplar von ihnen besitzt sogar metallene Flügel, einen Patronengurt auf der Brust und Kristalle, die sich um die Schultern und unter dem Gurt befinden. Die Gesichter sehen ausdruckslos aus und sind nur ernst leuchtende Augen zu sehen.
Das zweite Exemplar sieht aus wie ein Mönch mit grüner Hautfarbe. Die Kleidung ist leichter und besitzt sogar Akzente von Pflanzen, die womöglich aus Neomuna stammen. Zudem ist die Robe des Mönchs in der Nähe der Füße zersetzt.
Das letzte Exemplar ist ein wuchtiger Krieger in dicker, schwarzer Rüstung. Die Rüstung ist zur Hälfte edel, mit einem roten Tuch bedeckt. Zusätzlich hält der Wolkenläufer einen Stab mit mehreren Zacken. Der Ritter besitzt zudem einen Stil mit einem ungewöhnlichen Helm, der ihn jedoch noch undurchdringlicher erscheinen lässt.
Vergleicht man diese Konzepte mit den finalen Wolkenläufern, bemerkt man schnell, dass Bungie viel getan hat, damit sie sich kaum ähneln.
Was sagen Fans zum ursprünglichen Design? Auf Reddit sprechen über die allgemeine Idee hinter den Wolkenläufern. Sie finden, es ist eine Schande, dass Bungie eine so coole Fraktion aus dem Boden heraus erschaffen hat, nur um sie in ein DLC zu packen und sie dann zu vergessen. Folgendes lässt sich vernehmen:
„Die Begegnung mit einer Gruppe von geheimen Anti-Wächtern ist eine so gute Idee und ich kann immer noch nicht glauben, dass sie [Bungie] es so sehr vermasselt haben.“ – owen3820
„Ich habe keine Ahnung, warum sie die ganze Sache mit der Zweierregel gemacht haben. Ich hätte gerne andere Wolkenläufer kennengelernt, und vielleicht hätte Nimbus’ jüngere, eingebildete Einstellung als zweiter Kommandant funktioniert.“ – ReadStraight8255
„Ich glaube nicht, dass es die Ästhetik war, die die Leute abgeschreckt hat (ich selbst mag es eigentlich ganz gerne), sondern einfach der beschissene Text. „Kuhfladen“ ist keine angemessene Reaktion auf jemanden, der sieht, wie sein Vater direkt vor seinen Augen verkalkt.“ – 420Frederik
„Ich bin mir nicht sicher, worüber viele Leute hier reden, denn die aktuelle Wolkenläufer-Ästhetik ist für mich definitiv ein Abtörner, lol. Nimbus’ reflektierendes Bikini-Oberteil ist hässlich, sie haben unheimliche Gesichtszüge und ihr Hals ist wirklich eklig anzusehen (nicht auf eine gute Art). Ganz zu schweigen von der komischen Wulsthose, die sie anhaben? Was soll das denn sein?“ – xWinterPR
Die neue Aeternum-Version von New World kann aus Sicht von MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz kein durchschlagender Erfolg für Amazon Games gewesen sein. Das war aufgrund des Release-Zeitraums eine Enttäuschung mit Ansage.
Wer schreibt hier? Karsten Scholz ist der MMORPG-Experte von MeinMMO. Er befasst sich seit 15 Jahren täglich mit dem besten Genre der Welt. Den privaten Erstkontakt gab’s 2005. Seitdem hat er in verschiedenen Online-Rollenspielen mehrere Jahre Spielzeit angehäuft und fast jeden relevanten Genre-Vertreter der vergangenen 20 Jahre zumindest eine Weile gespielt.
Dazu lagen mit Call of Duty: Black Ops 6, Diablo 4: Vessel of Hatred, Silent Hill 2 und Dragon Age: The Veilguard die vier letzten richtig großen, namhaften Neuveröffentlichungen des Jahres ebenfalls im Oktober.
Der Launch-Trailer von New World Aeternum:
Video starten
New World Aeternum: Toll inszenierter Gameplay-Trailer zum Launch
Kollision mit Ansage
Während Throne and Liberty den Reiz des Neuen versprüht und einen – zumindest aus heutiger Sicht – ungewöhnlichen Fokus auf das Massively verspricht, ist die grundsätzliche Spielerfahrung von New World seit mehr als drei Jahren bekannt. Daran ändern auch die zahlreichen Anpassungen der Aeternum-Version nichts.
Ich hatte daher schon früh die Befürchtung, dass New World Aeternum zwischen all den Oktober-Releases unter die Räder kommen könnte. In einem Interview mit Roxanne Sabo (Community Lead für Lost Ark bei Amazon Games) sprach ich das Thema an. Ihre Antwort:
Jedes unserer Live-Spiele ist vielfältig und unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht, einschließlich Spielstilen, Geschäftsmodellen und Schauplätzen. Lost Ark bietet den Spielern ein einzigartiges Abenteuer und eine Herausforderung, ebenso wie New World Aeternum und Throne and Liberty. Wir sind der Meinung, dass jedes Spiel eine andere Erfahrung bietet und sein eigenes Publikum finden wird, mit Raum für Spieler, die sich mit mehreren beschäftigen.
Doch stimmt das? In meinem ganz persönlichen Fall ist die Rechnung nicht aufgegangen. Ich bin zwar großer MMORPG-Fan und hatte gleichermaßen Lust auf das überarbeitete Aeternum, den neuen Patch von Lost Ark sowie das neue Throne and Liberty.
Als Vater von zwei Kids und mit Vollzeit-Job kann ich jedoch nicht all diesen Interessen nachkommen. Ich musste im Oktober Prioritäten setzen, und meist gewann Throne and Liberty (und Dragon Age: The Veilguard).
Mein für New World Aeternum neu erstellter Charakter ist hingegen erst Level 33. Für Lost Ark war in den vergangenen Wochen gar keine Zeit. Das dürfte vielen anderen MMORPG-Fans ähnlich gegangen sein. Schade, Marmelade – das würde mein 3-jähriger Sohn dazu sagen.
Es gibt durchaus gute Gründe, New World Aeternum zu spielen:
Video starten
4 Gründe, warum ihr New World: Aeternum spielen solltet
Wie „erfolgreich“ ist New World Aeternum?
Mangels konkreter Zahlen von Amazon Games lässt sich das nicht hundertprozentig genau sagen. Es gibt jedoch diverse Indikatoren:
Am 20. Oktober 2024 kam New World Aeternum auf Steam auf 61.437 gleichzeitig aktive Spieler. Das ist der höchste Wert seit Oktober 2023, aber eben auch leicht unter dem Peak zum Launch der Erweiterung Rise of the Angry Earth (77.642) und deutlich hinter dem Allzeithoch vom Launch im September 2021 (913.634).
Mittlerweile liegt der tägliche Peak bei etwas über 30.000 gleichzeitig aktive Spieler (via steamdb.info). Der Trend zeigt nach unten.
Wie viele Spieler über die Konsolen dazugestoßen sind, ist unklar. Sicher ist aber, dass Amazon Games zwar die Zahl der Cross-Play-Server über alle Regionen hinweg deutlich anheben musste, es für jede Region aber nur je einen reinen PlayStation- sowie Xbox-Server braucht.
Throne and Liberty war den gesamten Oktober über ein heißes Thema, was wir ganz klar an den Google Trends sowie an den Aufrufzahlen unserer Artikel gesehen haben. Der Launch von New World Aeternum war im Vergleich nur ein laues Lüftchen. Innerhalb der Konsolen-Communitys konnten wir so etwas wie einen Mini-Hype beobachten. Im PC-Lager wurde indes eher geschimpft.
Wir sind sehr erfreut und ermutigt durch die enthusiastische Reaktion von Spielern und Kritikern gleichermaßen und es war aufregend, noch mehr Abenteurer auf der übernatürlichen Insel Aeternum willkommen zu heißen.
Wenn Entwickler und Publisher solch einen Post ohne konkrete Spielerzahlen raushauen, fallen diese im Normalfall nicht allzu positiv aus.
Was wird aus New World?
Während also ein The Elder Scrolls Online durch den nachgezogenen Konsolen-Release im Juni 2015 einen enormen Schub für die Spielerzahlen erhalten hat, ist der Launch von Aeternum aus meiner Sicht fast wirkungslos versandet.
Wenn ich damit recht habe, dürfte das für die langfristigen Pläne, die Amazon Games für New World hat, fatal sein. Schließlich ist die Entwicklung einer Erweiterung wie Rise of the Angry Earth teuer. Content-Updates gab’s zwischen dem Addon und Aeternum so gut wie gar nicht. Steuern Fans des Spiels auf die nächste Dürre zu?
Publisher für das Hack-and-Slash-Koop-Spiel King of Meat
Publisher für ein Story-basiertes Open-World-Rennspiel von Maverick Games
Publisher für das neue Tomb-Raider-Spiel von Crystal Dynamics
Entwickler des neuen MMORPGs für das Herr-der-Ringe-Universum
Spätestens wenn Amazon Games für das Herr-der-Ringe-MMORPG den finalen Dreh gefunden hat und voll in die Entwicklung einsteigt, dürften die Verantwortlichen so viele kreative Köpfe wie möglich auf das Prestige-Projekt werfen – und dazu dürften dann ziemlich sicher auch die erfahrenen Veteranen aus dem New-World-Team gehören. Seht ihr das auch so? Mehr dazu: Es gibt ein Lebenszeichen vom neuen MMORPG für Herr der Ringe von Amazon Games
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Bei League of Legends steht Riot Games seit Jahren vor einer schwierigen Aufgabe: Wie macht man aus introvertierten Computerspielen echte Stars, für die sich Millionen Fans interessieren? Mit einem Video vor den LoL Worlds 2024 geht man neue Wege und setzt hemmungslos auf Emotion – mit vollem Erfolg.
Das war immer das Problem von Riot Games:
League of Legends hat man schon immer über seine Spieler, also die Stars und Helden des E-Sports vermarktet. Denn dem eigentlichen Spiel kann man in der notwendigen Tiefe nur als Experte wirklich folgen.
Die eigentlichen Stars von LoL sind Südkoreaner und Chinesen. Spieler wie Faker, Chovy oder knight. Nur sind das meist sehr introvertiert, stille Menschen, die wenig Emotionen zeigen und in Interviews nur bedeckt auftreten.
Video starten
LoL – Hall of Legends: Faker Trailer
Riot Games inszenierte Top-Spieler als stille Helden
Das war über Jahre die Lösung: Riot Games hat in der Vergangenheit Spieler wie Faker oft nicht selbst sprechen lassen, sondern andere von ihnen schwärmen lassen und den Einfluss gezeigt, den Faker auf andere hat.
Er wurde episch und schweigend inszeniert, als übermenschlicher Held, dessen Gameplay im Spiel für ihn steht.
Das wichtigste Marketing-Instrument von Riot Games sind die Trailer zu den Anthems von den Worlds, in denen Spieler gar nicht sprechen, sondern als stilisierte Superhelden gezeigt werden, die sich eine Schlacht liefern.
Am liebsten schweigt Faker.
Riot Games setzt schamlos auf Emotionen
Was hat Riot Games dieses Jahr anders gemacht? Unmittelbar vor dem Finale der Worlds am 2.11. hat LoL das Video „Make them beliebe: T1 vs. BLG“ veröffentlicht. Das inszeniert über 7 Minuten lang die Rivalität zwischen den beiden Final-Teams.
Im Hauptteil des Videos sitzt jeweils einer der Spieler in einem leeren Kino und hört eine emotionale Nachricht von Verwandten aus ihrem Heimatland, die ihm alles gut wünschen.
So wird Supporter Keria von zwei Kindern begeistert als „Onkel“ begrüßt, während Faker gerührt zuhört, wie sein Vater zu ihm spricht.
Ein emotionaler Sound, das World-Theme in einer Piano-Version, verstärkt die Wirkung der Passagen zusätzlich.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Der aber sagt, ihn bewege der Trailer wie kein anderer, weil er Spieler wie Faker, die er verehrt, seit er 14 ist, so stark vermenschlicht. Auch wenn er den Trailer schon mehrfach gesehen habe, erwische er ihn doch jedes Mal emotional aufs Neue.
Am meisten nimmt ihn mit, wenn der Vater zu Faker spricht und hier in jedem Interview zeigt, wie sehr er sich um seinen Sohn sorgt.
Auch in den Kommentaren auf YouTube erwischt man die Fans voll:
Hey, das sollte ein Hype-Trailer sein, warum bringt ihr mich zum weinen?
Ich kam her, für den Krieg gerüstet, aber keine Rüstung kann mich vor dem emotionalen Schaden bewahren.
Wow, liegt das an mir oder ist der Teaser so viel menschlicher als letztes Jahr? […] Der Trailer mit den Familien macht aus den Spielern für mich eher zu Wettkämpfern und Menschen als zu Figuren in einem Spiel. Am Ende gebt ihr uns trotzdem Hype.
Strategiefans sehnen sich nach dem 7. Teil der Civilization-Reihe. Doch auf Civ VII muss man noch ein paar Monate warten. Wer zwischen der Zeit noch Lust auf ein neues 4X-Spiel hat, kann sich ein neues Strategiespiel auf Steam anschauen. Das Besondere an Zephon: Postapokalypse und kosmischer Horror.
Um welches Spiel geht es? Am 8. November 2024 erschien auf Steam das Strategiespiel Zephon. Das Spiel erinnernd als 4X-Spiel an bekannte Titel wie Civilization 6 oder Age of Wonders 4. Aber statt rundenbasierter Strategie im historischen Kontext erwartet euch in Zephon die Postapokalypse.
Die Menschheit kehrt auf eine zerstörte Erde zurück, die voller Roboter und außerirdischer Feinde ist. Dabei mischt das Spiel Elemente von technischer Apokalypse mit kosmischem Horror, den man aus Lovecrafts Geschichten um Cthulhu kennt.
Folgendes möchte das Spiel bieten:
Das Spiel soll ich auf Überlebensstrategie konzentrieren, die Fans von Frostpunk gefallen könnte
Man kann Zephon im Single- und Multiplayer spielen
Über 150 Technologien
Es gibt Cyberpunk-Fähigkeiten, aber auch Magie
Neben dem Kampf gibt es auch Wirtschaft und Diplomatie
Das Spiel kommt von Proxy Studios, die mit Warhammer 40,000: Gladius – Relics of War schon mal ein 4X-Strategiespiel entwickelt haben.
Einen Trailer zum Spiel seht ihr hier:
Video starten
Zephon – Trailer zum postapokalyptischem Strategiespiel auf Steam
Ausgezeichnetes Studio. Ausgezeichnetes Spiel
Wie kommt das Spiel an? Auf Steam kommt das Spiel aktuell ziemlich gut an. Bei 206 Reviews steht das Spiel aktuell bei “Sehr Positiv” mit 91 % positiver Reviews. Gelobt wird vor allem, dass es wie eine Weiterentwicklung des vorherigen Spiels des Entwicklers wirkt und wohl einiges aus dem Vorgänger verbessert hat.
Shroud: Das Liebeskind von Civilization: Beyond Earth und Warhammer Gladius. Zwei fantastische Spiele…
Andrew: Ausgezeichnetes Studio. Ausgezeichnetes Spiel. Danke für Gladius und für Zephon. Die neue 4x-Diplomatie und die Story-Elemente sind lustig und erfrischend. Das Handeln und Verbünden mit Gegnern ist großartig, da dies in Gladius nicht möglich war.
Miloch: Wenn Sie Gladius mochten, sollten Sie auch dieses Spiel mögen. Es ist von denselben Leuten. Es hat viele der gleichen Elemente, ist aber in einem völlig anderen Setting.
Es gibt aber auch wenige negative Stimmen wie die vom User Runny Legs, dem die Ähnlichkeit zu Gladius missfällt. Er kritisiert auch die UI, lobt aber die Diplomatie. Er räumt ein, dass es kein schlechtes Spiel sei, er findet den Preis aber zu hoch.
Wenn ihr also Fans von Warhammer 40,000 Gladius seid oder einfach Freunde eines postapokalyptischen Settings und von kosmischem Horror seid, dann könnt Zephon was für euch sein. Das Spiel kostet auf Steam aktuell 39,99 €. Wenn ihr euch lieber in einem chinesischen Setting mit unzähligen Charakteren austoben wollt, dann ist dieses Spiel was für euch: Ein neues Spiel erobert Steam und die PS5 – Es umfasst 80 Jahre und hat 1.000 spielbare Helden
Das MMORPG Throne and Liberty ist vor mehr als einem Monat auf Steam: PS5 und Xbox erschienen. Spieler haben jetzt über die Art gemeckert, wie die Dungeons laufen. Amazon erklärt, wie man das Problem lösen will oder besser gesagt, wie man es eben nicht lösen wird.
Was stört Spieler an den Dungeons? Das Problem ist, dass die Warteschlangen zu oft abbrechen, weil einige Spieler den Invite in das Dungeon nicht annehmen.
Der Spieler Darkness erklärt das Problem auf einer polnischen MMORPG-Seite: Die Leute melden sich für die „Random“-Dungeon-Suche in Throne and Liberty an, weil es dort Bonus-Belohnungen gibt: Sie wollen aber kein zufälliges Dungeon spielen, sondern nur bestimmte. Also lehnen sie die Dungeons ab, die ihnen nicht passen – und das frustriert alle anderen.
Ein zusätzliches Problem ist, dass Spieler nur eine begrenzte Anzahl von Dungeons am Tag spielen können – hier macht sich das „Pay2Win“-orientierte MMORPG-Design bemerkbar, wie es in Südkorea üblich ist.
Video starten
Throne and Liberty: Behaupte den Thron – Launch-Trailer des MMORPGs
Amazon kündigt Strafen für Leaver an
So will Amazon das Problem lösen: Amazon verkündet, dass man die Probleme mit der Warteschlange versteht. Um das Problem zu lösen, werde man einen „Wiederbeitritts“-Timer einführen und Strafen gegen die Spieler verhängen, die häufiger solche Invites ablehnen.
Amazon versteht, was ihr wollt – aber ihr kriegt es nicht
Sollen Dungeons großzügiger werden? Das ist aktuell nicht geplant. Man verstehe zwar, dass Spieler mehr Salvation Essence als Belohnung aus den Dungeons wollen, aber müsse hier vorsichtig sein und auf die Balance achten. Die Tokens sollten sich selten und wertvoll anführen.
Kann man bald mehr Dungeons laufen? Auch hier gibt es ein Nein, von Amazon. Dafür gibt es keine Pläne. Man plant aber einen Dungeon einzuführend, dass einen höheren Widerspielwert bietet.
Das steckt dahinter: Das sind halt die Probleme, für die südkoreanische MMORPGs verpönt sind. Eine gezielte Verknappung dessen, was man in der Woche so erreichen kann, um das Spiel grindiger, frustrierender für die Spieler und auch profitabler für die Entwickler zu machen.
Wenn Amazon dann sagt: „Ja, das soll sich selten und wertvoll anfühlen“, klingt das ein Stück weit zynisch.
Bei einem solchen System ist klar, dass dann auch Spieler ihren persönlichen, maximalen Vorteil suchen und nicht in jedes Random-Dungeon gehen, wenn sie nur wenige Möglichkeiten pro Tag haben, dabei aber ihre Rewards optimieren wollen: Die 12 besten Free-to-play-MMORPGs 2024 im Vergleich
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Für Blizzard und Bungie war die chinesische Gaming-Firma NetEase ein wichtiger Partner. Beide Studios haben zusammen mit NetEase neue Mobile-Variante ihrer großen Spielereihen Diablo und Destiny veröffentlicht. Zu den auch im Westen erfolgreichen, eigenen Spielen des Gaming-Riesen gehört Once Human (Steam, Mobile). Jetzt wurden jedoch 9 Angestellte des Konzerns verhaftet, darunter auch zwei Spitzenkräfte.
Für welche Spiele kennt man NetEase?
Hier im Westen kennen wir vor allem ein Spiel von NetEase: Das ist das Survival-Spiel Once Human. Auch Revelation Online, ein MMORPG, war von ihnen.
NetEase war viele Jahre lang der Partner von Blizzard in China und hat dort deren Spiele vertrieben. In enger Zusammenarbeit mit Blizzard entwickelten sie Diablo Immortal.
NetEase ist nach Tencent der zweitgrößte Gaming-Konzern von China:
Video starten
Once Human – Gameplay-Trailer zum großen Update The Way of Winter
2 Top-Manager von NetEase werden erst verhaftet, dann gefeuert
Das ist jetzt bei NetEase los: Bei NetEase wurden, laut Berichten, 9 Mitarbeiter verhaftet, denen Geldwäsche und Korruption vorgeworfen wurde. Unter den 9 Verdächtigen sollen auch zwei aus der oberen Führungsetage sein, Xiang Lang (Head of Esports) und Yin Cuchen (für langjährige Spielereihen wie Westward Journey Online zuständig).
Laut eines Memos hat NetEase die 9 Mitarbeiter entlassen, wegen Bestechung.
Wie Eurogamer meldet wurden die 9 Verdächtige aus den internen Systemen von NetEase ausgeschlossen, kurz nachdem die ersten Verhaftungen erfolgten. Angeblich soll es in dem Fall um 28 Zulieferer und etwa 130 Millionen Euro gehen.
Auch die anderen Mitarbeiter von NetEase ermahnt die Führung jetzt, nach den Regeln zu spielen. Ihre üblichen Bildschirmschoner wurden durch einen Text ausgetauscht, der die Angestellten an die Verhaltensrichtlinien und Compliance-Regeln von NetEase erinnert.
Das sagt NetEase: Wie Eurogamer berichtet, hat ein Sprecher von NetEase mitgeteilt, man untersuche die Anschuldigungen der Korruption, werde im Moment aber noch keine Details enthüllen.
Das letzte Mal direkt über NetEase haben wir auf MeinMMO berichtet, als sie aus Wut von Blizzard ihre eigene Orc-Statue zerstört haben:
Der E-Sport zu League of Legends wird immer größer. Das zeigte auch das Finale der Worlds 2024. MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes konnte vor Ort sein und hatte unerwartet Gänsehaut. Und das sogar, bevor die eigentlichen Spiele begannen.
Hinweis: Beim Titelbild handelt es sich um eine bearbeitete Collage mit einem Bild, dessen Rechte bei Riot Games liegen. Das Foto wurde von Colin Young-Wolff geschossen.
Ich hatte nie große Gefühle für E-Sport. Ich schaue ihn mir gerne an, um zu sehen, wie Profis Videospiele auf einem Niveau spielen, das ich selbst wohl nie erreichen werde. Das war auch bei League of Legends so.
Für die Worlds 2024 hatte ich die Möglichkeit bekommen, live beim Finale dabei zu sein. Ich konnte den Kampf zwischen BLG und T1 selbst sehen.
Große Erwartungen hatte ich dabei nicht. Ich hatte einfach Lust, ein großes E-Sport-Event live zu erleben. Doch ich wurde komplett überrascht. Ich hatte Gänsehaut und habe mitgefiebert, noch bevor die eigentlichen Matches begonnen haben.
Video starten
Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende
Die schöne Seite der Community
Das Finale der Worlds startete mit Musik-Acts, die bekanntesten davon wohl Linkin Park. Das hat die Stimmung in der Arena schon mal gut hochgetrieben. An allen Ecken waren Leute verkleidet. Entweder im aufwendigen Cosplay oder einfach als Fans der beiden Teams. League of Legends ist schon lange mehr als einfach nur ein Spiel und live in der Community merkt man das.
Für die beiden Teams hatte ich anfangs keine großen Gefühle. Wer gewinnt, war mir eigentlich egal, doch das änderte sich, als ein Video abgespielt wurde. Das Video zeigte die 10 Spieler und diverse Familienmitglieder äußerten ihren Stolz.
Dabei zeigte das Video die Ambitionen der Spieler, den Druck und eben die menschliche Seite, die man hinter dem Bildschirm selten sieht. Man spürte einfach, wie viel das Spiel den einzelnen Spielern bedeutet.
Plötzlich hatte ich Gänsehaut. Ich wollte sehen, wie die Spieler gewinnen. Man hatte das Gefühl, die Passion zu spüren, die die Spieler auf die Bühne bringen. Noch vor den eigentlichen Matches war ich gefangen und damit nicht allein. Die vielen Fans feierten die Spieler und die Teams, die sie unbedingt gewinnen sehen wollten.
Das Schöne dabei war, dass man keine Abneigung gegen das andere Team gespürt hat. Ich fühlte mich in der Community wohl und man merkte nichts vom toxischen Ruf der Spieler. Egal für wen man war, die ganze Arena feierte League of Legends.
Das besagte YouTube-Video könnt ihr hier sehen:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Das beste Spiel, das man live zum ersten Mal erleben konnte
Auch die Matches selbst haben meine neue Euphorie verstärkt.Es gewann zwar T1, doch es war ein tolles Finale. Beide Teams kämpften um den Sieg, gaben auch nach Niederlagen und Rückschlägen nicht auf. BLG und T1 zeigten, wie LoL auf höchstem Niveau auszusehen hat.
Selbst wenn man keinen E-Sport verfolgt, sollte man sich als LoL-Fan die 5 Matches anschauen, denn das ist genau das, was man an League of Legends liebt.
Fasziniert war ich aber vor allem durch die Ruhe der Teams. Bei jeder Niederlage oder jedem Rückschlag in den Matches blieben sie ruhig. Sie kämpften weiter, versuchten jede Situation zu nutzen. Auch das Teamplay hat mich beeindruckt.
An dem Punkt war ich ohnehin voll dabei. Ich hätte es beiden Teams gegönnt, auch wenn man im Stadion merkte, dass T1 deutlich mehr Fans hatte. Aber auch die BLG-Fans waren gut dabei. Genau hinter mir saß eine Gruppe chinesischer Fans, und deren Euphorie bei guten Plays hat mich komplett mitgerissen.
Das Finale zeigte mir eine emotionale Seite des E-Sports, die ich mitfühlen konnte und ich dachte dabei direkt an Fußball-Fans. In meiner Familie gibt es viele Fußball-Fans, die regelmäßig die Spiele gucken und dabei bei Toren, aber auch bei Niederlagen mitfeiern und durch die Worlds 2024 konnte ich das zum ersten Mal richtig verstehen.
Auch ich habe diesmal mitgefiebert, verschiedene Taktiken haben mich überrascht und auch tollpatschige Tode oder schlechte Entscheidungen führten bei mir zum Haare raufen.
Ich kann endlich verstehen, warum für viele Fußball-Fans ein Stadion-Besuch ein großes Highlight ist, denn ich konnte das in LoL nun selbst erleben.
Nach diesem Finale habe ich Bock auf mehr. Ich freue mich richtig auf 2025 und die kommenden Profi-Matches und natürlich auch auf die Worlds. Das Finale 2024 hat das geschafft, was ich nie für möglich gehalten habe: Ich wurde zum emotionalen E-Sport-Fan.
Disclaimer: MeinMMO war auf den LoL Worlds 2024 als Pressevertreter vor Ort. Die Kosten für den Eintritt, die Anreise und den Aufenthalt wurden von den Veranstaltern übernommen.
Die Welt von Warhammer 40.000 spielt – wie der Name schon sagt – 40.000 Jahre in der Zukunft. Einige der wichtigsten Ereignisse geschehen aber deutlich in der Vergangenheit und haben mit einem Volk zu tun, das im heutigen Warhammer langsam erwacht: die Necrons. Diese Krieger aus lebendem Metall sind die vielleicht größte Macht im Universum. MeinMMO erklärt, wer die Necrons sind und woher sie kommen.
Für den Laien sehen die Necrons aus wie Roboter-Zombies im Weltall. Sie bestehen aus einem schwarzen Metall, sehen aus wie laufende Skelette und sprechen nicht. Ihre Gebäude und Kultur erinnern irgendwie an das alte Ägypten.
Hinter den Necrons steckt aber viel mehr als das. Ihr Volk hat vor 60 Millionen Jahren tatsächlich gelebt und geatmet und ist durch eine List und einen schrecklichen Krieg zu den seelenlosen Geschöpfen geworden, die sie heute sind – lange, bevor der Imperator überhaupt geboren wurde.
Necrons besitzen Technologie, die das ganze Universum beenden kann – zumindest so, wie wir es in Warhammer 40.00 kennen. Und insbesondere mit einer anderen Macht sind die Necrons besonders im Konflikt: dem Chaos.
Im Regelwerk heißt es zu den Necrons: „Wenige Völker sind so entsetzlich und gefährlich wie sie.“ Und das hat einen Grund.
Eine Mini-Serie von Games Workshop behandelt die Necrons sogar genauer und mit The Tithes gibt es sogar eine neue Serie zu den Weltraum-Bots:
Video starten
Warhammer 40.000: The Tithes: Sacrifice – Der Trailer zur Mini-Serie von Games Workshop
Ein von Krankheit geplagtes Leben – Ein Krieg, der eine ganze Spezies auslöscht
Vor über 60 Millionen Jahren hat es in der Welt von Warhammer 40k das Volk der Necrontyr gegeben, eine Spezies mit enormem Wissen um Technologie und Wissenschaft. Das große Problem der Necrontyr war jedoch damals ihre hohe Sterblichkeit.
Durch Sonnenwinde und dadurch ausgelöste radioaktive Stürme sind Necrontyr schon seit ihrem Leben auf der Heimatwelt zu schwerer Krankheit und kurzem Leben verdammt. Obwohl sie Technologie besitzen, durch die sie das All bereisen können, macht die Kurzlebigkeit die Kolonisierung fremder Welten schwierig.
Dennoch begegnen die Necrontyr irgendwann den „Alten“, einer der ersten intelligenten Spezies überhaupt, gesegnet mit einem so langen Leben, dass es fast an Unsterblichkeit grenzt.
Trotz des Flehens der kranken Necrontyr wollen die Alten ihr Wissen aber nicht teilen. Die bis dahin durch Unruhen zerrütteten Necrontyr finden ein gemeinsames Feindbild und ein Krieg bricht aus, der die Alten am Ende ausrottet – und nebenbei viele andere Spezies ins Leben ruft.
Von gebrechlichen Kranken zu unsterblichen Maschinen
Während des „Kriegs im Himmel“ haben die Alten die Necrontyr beinahe geschlagen. In einem letzten, verzweifelten Versuch wenden sich die Necrontyr an Wesen, die aus reiner Energie bestehen: die C’tan, oder Sternengötter.
Zusammen mit den C’tan planen sie einen neuen Krieg gegen die Alten. Einer dieser Götter, Mephet’ran der Täuscher, verspricht den Necrontyr schließlich die Dinge, die sie am meisten wollen: Unsterblichkeit und Einigkeit.
Die Herrscher der Necrontyr nehmen das Angebot an und das gesamte Volk untergeht der „Biotransferenz“: In Seelenschmieden wird das Fleisch der Necrontyr durch Lebendes Metall ersetzt. Die Seelen der Leute gehen dabei verloren, die Necrons sind geboren.
Wer sich weigert, dem werden die Gliedmaßen gebrochen und er wird zu den Schmieden gezerrt. Der letzte Widerstand wird schließlich durch eine weitere List ausgerottet.
Unsterbliche Körper ohne Seelen
Die Technologie der Necrons und zuvor der Necrontyr alleine sorgt schon für ein Waffenarsenal, das selbst heute noch als das stärkste überhaupt gilt:
Das Lebende Metall der Necrons ist allerdings ihr wichtigstes Material. Das Metall sorgt dafür, dass die Körper im Prinzip nicht mehr zerstört werden können. Gliedmaßen setzen sich einfach wieder zusammen. Wird ein Necron wider aller Erwartung dennoch vollständig zerstört, verlässt er die „Phase“ und er taucht in einer Gruftwelt wieder auf, wo er repariert oder neu erschaffen wird.
Durch die Verwandlung und den ständigen Zyklus aus Tod und Leben verlieren die meisten Necrons schließlich das Bewusstsein, wer sie sind: Sie werden zu Automaten. Nur wenige behalten ihren Geist und ihre Intelligenz.
Necrons und C’tan besiegen schließlich die Alten, die im verzweifelten Versuch, sich zu schützen, immer neue Völker erschaffen und dabei versehentlich den Warp selbst in die Welt entfesseln. Schließlich werden sie ausgelöscht.
Die Geburt der Orks und Eldar: Zu den Völkern, die die Alten gegen die Necrons erschaffen haben, zählen der Legende nach die kampfeslustigen Orks in ihrer Proto-Form. Selbst die Aeldari, oder Eldar, sollen als Krieger-Volk für die Alten entstanden sein. Da all diese Völker äußerst psychisch sind, reagieren insbesondere die Mächte des Chaos stark auf sie.
Der Lange Schlaf nach dem Krieg
Nach dem Krieg gegen die Alten führen die Necrons einen Schlag gegen ihre geschwächten Götter aus. Als Strafe für ihren Verrat werden die C’tan in Splitter zerschlagen, da sie nicht vollständig vernichtet werden können.
Der Anführer der Necrons, der Stille König, erkennt jedoch, dass die Zeit seines Volkes vorerst vorüber ist und die Eldar als vorherrschende Spezies die Galaxie beherrschen. Er schickt sein gesamtes Volk in einen Stasis-Schlaf.
Die Städte der Necrons werden in Nekropolen verwandelt, die heute als Gruftwelten bekannt sind. Eine davon besucht ihr etwa in Space Marine 2. Die Krieger sollen dort 60 Millionen Jahre lang schlafen – also bis „jetzt“.
Über die Zeit sind viele Gruftwelten verloren gegangen, andere sind zu früh erwacht oder wurden geweckt. Nur langsam finden sich die Necrons wieder zusammen. Sollten sie jemals vollständig erwachen, soll ihre Zahl es mühelos mit dem Imperium der Menschheit aufnehmen können.
Der Plan der Necrons ist es dann angeblich, das Universum zu säubern und die „niederen Spezies“, die für sie „nicht viel mehr als Ungeziefer“ sind, zu vernichten. Dazu müssen sie allerdings erst eine Sache beseitigen: das Chaos, das danach strebt, sämtliche Ordnung zu vernichten.
Necrons und Chaos sind im Prinzip exakte Gegensätze. Da die C’tan den Warp nicht begreifen und in ihm nicht leben können, ist auch ihre Schöpfung anfällig gegen die Mächte des Immateriums. Die Necrons haben jedoch eine Waffe gegen das Chaos: Schwarzstein.
Dieses seltsame Material kann die Verbindung zwischen der realen Welt und dem Warp schlicht trennen. Die Necrons haben dazu ein riesiges Netz aus Schwarzen Festungen und Pylonen aufgestellt, die die gesamte Galaxie vor dem Immaterium abschirmen sollen.
Durch die andauernden Kriege in Warhammer sind viele der Bollwerke jedoch zerstört worden. Einer dieser Stützpunkte war etwa Cadia. Welche der beiden Mächte den Krieg ultimativ gewinnen würde, ist schwer abzuschätzen, aber die Necrons streben danach, ihr Schutzfeld wieder aufzubauen.
Das Problem dabei ist, dass Menschen und andere psychische Wesen wie Eldar eine Verbindung zum Warp benötigen. Ihre Seelen sollen dort etwa zu Hause sein. Was mit ihnen passiert, wenn der Warp „verschwindet“, lässt sich nur vermuten. Was das Erwachen der Necrons zu bedeuten hat, könnte schon in Space Marine 2 angedeutet werden: Das Ende von Space Marine 2 könnte die Zukunft von Warhammer 40.000 massiv beeinflussen
World of Warcraft wird von einer Fülle von Fehlern und Problemen heimgesucht. Das ist langsam nur noch schade – und etwas peinlich.
In World of Warcraft wird aktuell der 20. Jahrestag des MMORPGs mit großen Feierlichkeiten begangen. Bei einem riesigen Event gibt es jede Menge exklusive Belohnungen und neue Inhalte. Eigentlich ist das ein Grund zur Freude und viele Spielerinnen und Spieler sind auch sehr zufrieden mit dem, was da geboten wird.
Video starten
WoW feiert 20. Geburtstag – Das gibt’s zu erspielen
Allerdings gibt es einige Schwierigkeiten, die diesem Fest im Wege stehen. Denn die Anzahl der Bugs und Fehler in den letzten Wochen hat drastisch zugenommen. Seit dem Release von The War Within gab es einige Probleme – manche davon drastischer, andere einfach nur nervig. Um mal eine zufällige Auswahl davon zu nennen:
Manche Charaktere sind plötzlich in „leeren Phasen“ gefangen, in denen keine anderen Spieler zu sehen sind.
Dazu kommt eine ganze Reihe von lokalen Problemen, die sich vor allem in der Übersetzung widerspiegelt. Die Anzahl von Rechtschreibfehlern von Vertippern hat drastisch zugenommen, auch die Übersetzungen werden bei allen aktuellen Blizzard-Titeln fragwürdiger – auch wenn es in WoW noch nicht so schlimm wie bei Hearthstone ist.
Doch immer häufiger kommt es vor, dass für manche Dinge die deutsche Übersetzung gar komplett fehlt und man plötzlich englische Texte oder Voice Lines hört.
Viele Fehler machen WoW gerade zu einem frustrierenden Erlebnis – es häuft sich einfach.
Zeitdruck und fehlende Qualitätskontrolle
Ein Grund für die Menge der Probleme, der von der Community immer wieder genannt wird, scheint die drastische Reduktion des Q&A-Teams („Qualitätssicherung“) zu sein. Activision Blizzard sah sich damals Vorwürfen ausgesetzt, man habe die „Return to Office“-Anweisungen vor allem bei Q&A-Mitarbeitern durchgesetzt, um diese leichter kündigen zu können.
Diese mangelhafte Qualitätskontrolle wird auch im Subreddit von WoW immer mal wieder angemerkt.
Ein weiterer Faktor ist, dass World of Warcraft inzwischen neue Inhalte nahezu im Dauerfeuer veröffentlicht. Selbst scheinbar kleine Patches bringen inzwischen so viele Neuerungen, dass kaum noch die Zeit bleibt, sämtliche Fehler bis zum Release des Updates zu beheben.
Das führte in der jüngeren Vergangenheit immer wieder dazu, dass viele Fans sich fragten: Wie kann das eigentlich sein, dass der Fehler im „fertigen“ Patch noch vorhanden ist, wenn ich den doch mehrfach auf dem PTR gemeldet habe?
Alles deutet darauf hin, dass „mehr Zeitdruck“ und „weniger Q&A“ gemeinsam zu einem Problem führen, das World of Warcraft nicht gut tut. Das ist besonders schade, wo man doch eigentlich den Geburtstag des Spiels feiern möchte und hofft, dass das MMORPG noch eine lange Zukunft hat.
Fehler gab es immer und es war auch schon schlimmer
Allerdings gibt es auch einige Leute, die maßlos übertreiben. Denn auch wenn die Qualität aufgrund der Fülle von Fehlern gerade ein wenig zu wünschen übrig lässt, ist das nicht das „verbuggteste WoW, das es jemals gab“. Wer das behauptet, hat ganz viele Ereignisse der Vergangenheit schon verdrängt. Um nur ein paar zu nennen:
Die Fehler zum Star von Warlords of Draenor, bei dem Charaktere stunden- und tagelang auf der Flugroute zur Garnison gefangen waren, weil keine weiteren Garnisons-Instanzen gestartet werden konnten.
Das sind alles Fehler, bei denen viele im Nachhinein sagen: „Ach, das ist Gaming-Geschichte, das war damals ganz lustig.“ Wenn ihr euch aber an die Kommentare in den Foren erinnert, dann war das für die Spielerinnen und Spieler damals überhaupt nicht lustig und hat sie lange daran gehindert, WoW genießen zu können.
Es gibt kleine Fehlerchen und Probleme, die kann man verzeihen. Wenn in einem alten Raid plötzlich etwas nicht mehr funktioniert, ist das ärgerlich, aber nicht weiter schlimm – darauf kann man auch mal ein paar Tage verzichten. Bei einem Spiel von der Größe und Komplexität von World of Warcraft, wird es immer mal wieder zu sonderbaren Zusammenhängen kommen, die alte Inhalte beeinträchtigen.
Wenn die Fehler jedoch dafür sorgen, dass Teile des aktuellen Contents nicht oder nur kaum spielbar sind oder plötzlich Probleme auftauchen, die dafür sorgen, dass ganze Features temporär deaktiviert werden müssen, dann ist das kein gutes Zeichen. Und das ist bedauerlich, wenn man eigentlich so etwas beeindruckendes wie den 20. Geburtstag eines Spiels feiern will.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Mit Season 6 kamen neue Schwierigkeitsstufen in Diablo 4. Ein Experte hat getestet, wie weit er mit seinem Spielercharakter im Hardcore-Modus kommt – ohne starken Endgame-Loot und mit miesen defensiven Stats.
Experte – freigeschaltet nach Abschließen des Prologs von Diablo 4
Reumütig – freigeschaltet nach der Kampagne/ nach dem Skippen der Kampagne von Diablo 4
Qual-Stufe 1-4 – freigeschaltet in der Grube
Die Qual-Stufen stellen im Grunde das Endgame von Diablo 4 dar. Dort könnt ihr dann etwa die Qual-Bosse farmen, um Mats, Runen und Uniques zu erhalten. Viele Spielerinnen und Spieler begeben sich zudem in die Grube, um ihre Builds zu testen und das Maximum aus ihnen herauszuholen.
Der Diablo-Experte wudijo, einer der Köpfe von maxroll.gg, hat sich erneut einer Challenge gestellt. Dieses Mal durchlief er alle Qual-Stufen mit einem bereits gelevelten Charakter – und schwachem Gear.
Mit „Low Level“-Gear durch alle vier Qual-Stufen
Was war das für eine Challenge? wudijo erklärt in seinem YouTube-Video vom 9. November, dass er versuchen will, mit seiner Geistgeborenen bis zur Qual-Stufe 4 zu gelangen, um dort einen Durchgang in der Grube auf Stufe 100 zu wagen. Die Stufe ist schon ziemlich herausfordernd und ohne einen starken Build und gutes Gear kaum machbar.
Ausgerüstet hat wudijo aber nur „Low Level“-Gear. Das bedeutet konkret: Seine Ausrüstungsgegenstände haben eine Item-Macht zwischen 60 und 70. Nur die Ringe und das Amulett haben eine Item-Macht von 200, da er keine mit niedrigeren Leveln bekam. Das Gear tauschte er nicht aus. Dazu spielt er im Hardcore-Modus – ein Tod seines Spielercharakters ist permanent.
Gear auf Qual-Stufe 4 hat in etwa eine Item-Macht von 750. Daran sind auch die Werte der Affixe und der Rüstung auf den Items gekoppelt. Für die ersten Schwierigkeitsstufen ist sein Gear also ausreichend, für die späteren Qual-Stufen nicht mehr. Alleine die defensiven Werte wie Rüstung und Widerstände gegen Schadensarten werden mit zunehmender Schwierigkeitsstufe durch den Abzug viel zu schwach.
Video starten
Diablo 4 zeigt das neue Level-System und die Schwierigkeitsstufen im Video
Wie lief die Challenge ab? Der Experte startet mit einem Stachelsalve-Build der Geistgeborenen auf der Stufe „Reumütig“. Der Build gehört zu den stärksten Builds für das Endgame in Season 6 von Diablo 4. Der Build ist leicht zu spielen und gleichermaßen nützlich gegen große Gruppen und Bosse. Um die Schwierigkeitsstufen zu testen, begibt wudijo sich in den Alptraum-Dungeon „Ghoaruinen“.
Auf „Reumütig“ hat der Experte keine Probleme, auch Qual-Stufe 1 läuft problemlos ab. Im Video erklärt wudijo, dass er auf Qual-Stufe 2 bereits besser aufpassen muss, da seine Widerstände nicht gut ausgebaut sind. „Der Schaden passt, das ist schon mal gut“, merkt er an. Dennoch kommt seine Geistgeborene gut durch den „Ghoaruinen“-Dungeon auf Qual-Stufe 2 und 3.
Die Kämpfe dauern auf Qual-Stufe 4 schon deutlich länger. Auch seine defensiven Werte sehen durch den Abzug auf der Stufe ziemlich mies aus – seine Rüstung liegt bei 565 (empfohlen werden 1.000). Das maximale Leben seiner Geistgeborenen erhöht er mit einem Elixier.
Seine Strategie: Boss-Kämpfe schnell beenden, bevor sie zu gefährlich werden. Auch den letzten Dungeon schafft seine Geistgeborene. Danach äußert wudijo: „So, das war der Qual-Stufe-4-Dungeon […]. Jetzt könnte ich den Gruben-Run wagen.“ Dann stellt er aber fest: Noch lustiger wäre es doch, jetzt einen Kampf gegen einen der Qual-Bosse zu wagen.
Viele der Qual-Bosse verursachen bestimmte Schadensarten – Grigoire etwa macht Blitz-Schaden. Aufgrund der miesen Widerstände gegen die Elemente entscheidet sich der Experte für einen Boss, der primär physischen Schaden verursacht. Der enorme Schaden und die miesen defensiven Werte seiner Heldin werden ihm letztlich zum Verhängnis.
Wie endete die Challenge? Bis zur Grube kommt der Experte gar nicht, denn: Im Kampf gegen den Boss Lord Zir segnet seine Geistgeborene bereits nach 10 Sekunden das Zeitliche. Dazu sagt wudijo lachend: „Okay, alles klar. […] Ich hab’ nicht so viel Schaden von dem Flächen-Effekt erwartet.“ Eine Schriftrolle der Flucht, die seinen Spielercharakter vor dem Tod bewahrt hätte, wollte er für den Durchgang nicht opfern.
In einer ähnlichen Challenge levelte der Diablo-Experte wudijo im Hardcore-Modus bis zur maximalen Stufe. Er wechselte sein Gear nicht aus, wenn er stärkeres fand, sondern verbesserte nur sein Start-Gear. Damit schaffte er harten Endgame-Content – scheiterte dann aber an einer bestimmten Aktivität in Diablo 4.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Ein Bericht zeigt den aktuellen Zustand der Gaming-Industrie in Europa: Was verdient man in der Gaming-Entwicklung? Wir sehen Median-Gehälter für verschiedene Jobs in der Branche. Oben in der Nahrungsketten stehen erfahrene Manager und Analysten, ganz unten die armen Spiele-Tester. Auch die Art des Spiels, das man entwickelt, spielt beim Gehalt eine Rolle. Wer Fighting-Games liebt, sollte wohl lernen, auch Ravioli aus der Dose zu mögen.
Woher kommen die Zahlen? Es ist eine jährliche Umfrage, die von der Recruiting-Agentur Values Value und einer Karriere-Plattform Ingame-Job durchgeführt wird.
Die Umfrage wird ausgewertet und grafisch aufbereitet. Den Bericht kann man kostenlos herunterladen (via a boost.ingamejob).
Die Umfrage ging von März bis Juni 2024 und 1.832 Leute haben geantwortet.
Wie viel verdient man in Europa? Die Statistik zeigt 8 verschiedene Berufsfelder. Die jährlichen Einkommen sind Brutto und es wird das „Median-Einkommen“´ angegeben: Das gilt im Gegensatz zum Durchschnitt als weniger anfällig für Ausnahmen am oberen oder unteren Ende des Spektrums.
Die Umfrage unterscheidet dabei zwischen EU-Länder (einschließlich Großbritannien und der Schweiz) nund den Nicht-EU-Ländern, in denen das Gehalt deutlich niedriger ist.
So viel verdienen Personen in Top-Positionen in einer Firma
Die Statistik zeigt: Das Top-Management verdient mit etwa 84.000 € das meiste Geld. Auch als Analytiker, Programmierer und Projektmanager ist man mit über 60.000 € in der EU-Zone noch gut dabei. Hier geht es aber schon um die Jobs auf „Top-Niveau“, selbst der Game-Tester, der hier etwa 35.000 € im Jahr verdient, ist also schon Team-Lead oder zumindest sehr erfahren.
So viel verdienen Personen in „Regular“-Job
Was sieht man beim Mid-Level? Im Bereich „Mid-Level“, wo man so nach 2, 3 Jahren in der Regel ankommt, sind die Gehälter schon deutlich niedriger.
Ein „Personaler“ liegt bei etwa 37.000 in der EU. Ein Game-Designer sogar etwas darunter. Künstler und QA-Tester liegen mit um die 20.000 € schon im Bereich, wo das Geld recht knapp ist.
Das verdienen Einsteiger: Hier gilt, wie in jedem Bereich: Aufs Jahr gerechnet kommt relativ wenig bei rum. Ein Game-Designer liegt in der EU bei 19.368 €, außerhalb der EU sogar bei 6.756 Euro.
Je mehr casual ein Spiel ist, desto weniger wird gezahlt
Spielt es eine Rolle an welchem Spiel ich arbeite? Ja, tatsächlich. Je „casual-freundlicher“ das Spiel ist, desto weniger Geld verdient man im Schnitt in seinem Job.
So verdient ein Mitarbeiter an einem Hardcore-Spiel etwa 18.000 € mehr im Jahr als ein Arbeiter an einem Spiel für Kinder. Am schlechtesten zahlen naturgemäß Indie-Studios, auch wenn da manchmal ein Hit bei rumkommt.
Welches Genre zahlt am besten und welches am schlechtesten? So wie es wichtig ist, ob man im Core-Gaming oder bei einem Indie-Studio arbeitet, hat auch das Genre einen Einfluss auf das Gehalt.
Das Klischee, dass typische Mobile-Spiele gut zahlen, stimmt tatsächlich. Farm- und City-Builder liegen relativ weit oben, genau wie Match-3-Spiele. Das sind alles typische Mobile-Games.
Das bestbezahlte Genre ist übrigens Echtzeit-Strategie, gefolgt von MMOs. “MMORPG”s liegen übrigens nur im Mittelfeld.
Am wenigsten Geld gibt es, wenn man an Visual Novels oder an Kampfspielen arbeitet.
Wie haben sich die Gehälter entwickelt? Wie Tanja Laktionova, die Gründerin von Values Value, mitteilt, haben sich einige Gehälter gerade für erfahrene Mitarbeiter im Bereich HR und Game-Testing deutlich verringert. Das liegt daran, dass gerade hier bei den Firmen gespart wird, wenn es nicht gut läuft, und diese Positionen vermehrt von Entlassungen betroffen sind.