Wichtigster Kritiker von Bungie beurteilt Marathon, fragt sich: „Reicht das aus?“

Marathon soll das neue Steckenpferd von Bungie werden, doch viele Fans sind skeptisch, was den Extraction-Shooter angeht. Ein bekannter Kritiker hat sich nun das Spiel genau angeschaut, durfte es testen und erzählt dabei, welchen Eindruck der neue Titel auf ihn mache.

Welcher Kritiker ist gemeint? Es handelt sich dabei um Skill Up, einen australischen Kritiker im Bereich der Gaming-Branche. Sein YouTube-Kanal hat 1,06 Millionen Abonnenten und befasst sich mit verschiedenen Themen wie Releases, Problematiken der Spiele sowie unvoreingenommene Reviews zu den verschiedenen Games. Skill Up ist dabei vor allem wegen seiner direkten und ungeschönten Kritik bekannt.

Für Marathon wurde Skill Up von Bungie eingeladen, um den neuen Shooter zu testen sowie Interviews zu führen. Der Kritiker versichert den Zuschauern in seinem Video, er habe die Reise aus eigener Tasche bezahlt, um sich das neue Spiel anzusehen und mit dem Team zu sprechen.

Video starten
Bungie zeigt erstes Gameplay zu Marathon im Trailer

„Es gibt gute und schlechte Dinge bei Marathon“

Was ist gut an Marathon? Was Marathon anbelangt, so gibt es gute und schlechte Dinge, die Skill Up erwähnt. Allem voran lobt der Kritiker das Gunplay. Das sind Bungies Stärken durch jahrelange Erfahrungen mit Halo und Destiny. Diese lassen sie auch die Spieler von Marathon spüren.

Ein weiterer überraschender Punkt sind die feindlichen NPCs, die man auf der Map antrifft. Sie agieren intelligent, bieten eine Herausforderung und können den Spielern echt zusetzen, wenn man sie unterschätzt. Das Design von Marathon ist laut Skill Up zudem Geschmackssache, doch ihm gefiel es sehr.

Marathon-UI-Menue
Futuristisch und passend zu Marathon, aber nicht für jeden (Quelle: youtube.com)

Zu guter Letzt sei der Kritiker erstaunt, denn der Extraction-Shooter spiele sich wie einer und lasse den Spieler auch in die schwitzigen Gefechte immersiv eintauchen. Das Konzept habe Bungie gut umgesetzt, wobei Skill Up anmerkt, dass noch viel Arbeit auf die Entwickler warte, um etwas Einzigartiges zu erschaffen – die Richtung stimme aber schon mal.

Was gefiel dem Kritiker nicht? Laut Skill Up sieht es vor allem für Anfänger schlecht aus, die in das Genre eintauchen wollen. Es gibt ein Tutorial, in dem man gefühlt nach 5 Minuten fertig ist, danach wird man sofort auf das Schlachtfeld geschmissen.

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Story. Bungie habe das Grundkonzept, wie sie die Story an die Spieler bringen wollen, schon ausgelotet, doch wenn es um den Kern der Story geht, sei diese noch nicht in Stein gemeißelt. Das Team würde sich jetzt erst dransetzen, einige Monate vor dem Release.

Abschließend stellt sich der Kritiker zwei Fragen, die vor allem für die Zukunft des Spiels von Relevanz sind:

  • Wo ist der eine Punkt des Spiels, der ihn dazu bringt, Marathon der Konkurrenz vorzuziehen?
  • Sollte Marathon wirklich kostenpflichtig sein?

Ersteres deutet vor allem auf die erfolgreiche Konkurrenz wie Tarkov und Hunt Showdown hin, die trotz desselben Genres einen eigenen Charakter besitzen, mit dem sie sich von der Konkurrenz abheben.

Zweiteres zielt auf die Aussage von Bungie ab, dass man Marathon mit der Community erweitern und verbessern möchte. Die Entwicklung geht also Hand in Hand mit den Fans. Doch wenn Bungie diesen Schritt schon wagt, warum sollten die Entwickler dann eine „Eintrittsgebühr“ für Marathon verlangen. Trotz des guten Tests im Studio von Bungie ist sich Skill Up unsicher, ob das ausreicht, damit Marathon ein Erfolg wird.

Es bleibt spannend, welche Hebel Bungie noch kurz vor dem Release in Bewegung setzen wird, damit der Release reibungslos und erfolgreich über die Bühne geht. Bis zum Release ist es nicht mehr weit. Solltet ihr aber wichtige Infos zum Reveal des Shooters verpasst haben, können wir euch hier weiterhelfen: Destiny 2 ist bekannt für großartiges Gunplay – mit ihrem neuen Shooter Marathon zeigt Bungie, ob sie es noch drauf haben

Quelle(n):
  1. youtube.com

Ex-Chef sagt, Fallout 76 hat jede Kritik verdient, aber die jahrelange Arbeit daran hat sich gelohnt

Der ehemalige Creative Director und Producer von Fallout 76, Jeff Gardiner, blickt auf seine Zeit mit dem Spiel zurück. Während er nach dem katastrophalen Start mit heftiger Kritik und einer schlechten internen Stimmung zu kämpfen hatte, zeigt er sich einsichtig – und genau das hat das Projekt gerettet.

Wie beschreibt der ehemalige Chef seine Erfahrung mit Fallout 76? Der Launch von Fallout 76 war, milde ausgedrückt, nicht so erfolgreich wie erhofft – eigentlich sogar nahe an der Katastrophe. Es hatte einen schweren Start und erntete einen Haufen Kritik. 

Die Phase nach dem Launch war für den Jeff Gardiner, dem Produzenten und kreativen Leiter des Spiels, und sein Team höchstens ernüchternd. Das überwältigende negative Feedback wirkte sich besonders auf die interne Stimmung der Mitarbeiter aus. Gardiner berichtet, dass er nach dem Launch sogar von einem wütenden Fremden ich einem Apple Store angeschrien worden sei (via PC Gamer).

Anstatt sich von dem Feedback übermannen zu lassen oder mit Trotz zu reagieren, zeigte sich der Produzent überraschend einsichtig: „Es hat all die erhaltene Kritik verdient. Es hat mich viel gelehrt, wie es Schmerz eben tut.“ (via PC Gamer) Und so sah er es als seine neue Aufgabe an, für ein Spiel zu sorgen, dass die Entwickler des Spiels selbst mögen würden:

In diesem Video erfahrt ihr mehr zu Fallout 76:

Video starten
Alles, was ihr zu Fallout 76 wissen müsst – in 2 Minuten

Der Produzent wollte ein Spiel schaffen, auf das er und sein Team stolz sein können

Wieso erntete das Spiel zu Beginn so viel Kritik? Die Hauptmerkmale, auf die Gardiner sich fokussieren wollte, waren folgende Kritikpunkte: Das Spiel hatte Probleme mit Bugs, dem Balancing und Bullet-Sponging. Das Spiel verzichtete auf NPCs und fokussierte sich stattdessen auf PvP-Aspekte, die nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch hinter den Kulissen heftig umstritten waren. 

Außerdem setzte es auf eine Narrative, die vor allem durch Holotapes und Notizen erzählt wurde, ein absolutes Gegenteil zu einem „Show, don’t tell“-Prinzip, das von Entwicklern von Filmen und Spielen für ein gutes Storytelling angestrebt wird. Obendrein war es aufgrund des eigentlichen Gameplays von Fallout 76 komplett fehlplatziert. Das verstand auch Gardiner: „Man verlangt von den Spielern, dass sie entweder zuhören oder lesen, was sie nicht wirklich tun können, weil sie rennen und schießen“ (via PC Gamer).

Was waren die Lösungsansätze des Teams? Mit Wastelanders konnte Gardiners Team sich selbst wieder reinwaschen. Der neue Ansatz, der sich deutlich von den vorigen Vorgaben von Bethesda unterschied, brachte das Update, womit das Team zeigen konnte, was ihre Vision tatsächlich war: lebendige NPCs, dialoggesteuerte Quests und somit einfach ein lebendigeres West Virginia.

„Wir hatten zum Start keine Simulationselemente, weil es nur um andere Spieler ging“, sagt Gardiner, und uns fehlte die Geschichte. Man hat also zwei Elemente aus den Bethesda-Spielen herausgenommen, die sie zu Bethesda-Spielen machen.

Gardiner ist nun nicht mehr bei Bethesda tätig, doch blickt mit einer melancholisch-glücklichen Stimmung auf das Projekt zurück: 

Ich bin jetzt stolz darauf, dass ich ein Teil dieses Spiels war. Ich muss die Tatsache, dass ich daran gearbeitet habe, nicht mehr verstecken. (…) Die Leute fragen immer: ‚Welches ist dein Lieblingsspiel, an dem du gearbeitet hast?‘ Weil 76 ein so schwieriges Projekt war und es sich dann zu einem erfolgreichen Spiel entwickelt hat, ist es wahrscheinlich sogar mein Lieblingsspiel.

Jeff Gardiner via PC Gamer

Das Team des Spiels war nicht bereit, aufzugeben und zeigt, dass die Selbstreflexion eines Entwicklers bedeutsame Folgen haben kann, wovon zum Schluss jeder profitiert. Über die Jahre hat sich Fallout 76 gut gemacht, etliche Updates haben Probleme behoben und neue Inhalte gebracht. Nun zählt das Spiel sogar zu den besten Survival-Games für PC, PS5 und Xbox.

Quelle(n):
  1. PC Gamer

Es gibt Hoffnung für einen der „langweiligsten Berufe“, aber zuerst muss die Generation Z dessen Vorzüge erkennen

Manche Berufe sind für junge Menschen einfach nicht attraktiv, dabei haben sie teilweise genau die Vorzüge, auf die Zoomer Wert legen.

Um welchen Beruf geht es? Der Beruf des Steuerberaters gilt als einer der langweiligsten Jobs, die es gibt – besonders bei der Generation Z (auch Zoomer genannt). Das geht auch aus einer der Haufe-Gruppe aus dem Jahr 2022 hervor, bei der fast 1.300 in Deutschland lebende junge Menschen befragt wurden, die nach 1997 geboren sind.

Die Studie zeigt, dass die Generation Z die Steuerberaterbranche als „langweilig, eintönig und komplex“ ansieht. Besonders bei weiblichen Befragten ist das Interesse an dem Beruf sehr gering – nur 12 % konnten sich vorstellen, in der Steuerberatung zu arbeiten.

Video starten
Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus

Wieso gibt es Hoffnung für den Beruf? Die Generation Z legt viel Wert auf eine gute Bezahlung, eine ausgewogene Work-Life-Balance und hohe Arbeitsplatzsicherheit. Besonders letzteres ist ein großer Pluspunkt der Steuerberatung, da die Branche unter einem großen Fachkräftemangel leidet.

Das englischsprachige Magazin Fortune berichtet etwa, dass in den USA in den vergangenen 5 Jahren rund 340.000 Steuerberater in den Ruhestand gegangen sind. Zudem werde erwartet, dass in den nächsten 10 Jahren insgesamt 75 % der Steuerberater sich zur Ruhe setzen. Das vereinfacht den Berufseinstieg. Ein Professor für Rechnungswesen verriet beispielsweise, dass 98 % seiner Absolventen einen Arbeitsplatz in dem Bereich haben.

Es gibt also Hoffnung für Steuerberaterkanzleien, den Fachkräftemangel zu überwinden, aber dazu müssen sie der Generation Z zeigen, welche Vorzüge der Beruf hat und dass er gar nicht so langweilig ist, wie viele junge Menschen denken.

Was ist an dem Berufsfeld „spannend“? Für junge Menschen kann es spannend sein, zu sehen, dass in dem Beruf tatsächlich mit Menschen und nicht nur mit trockenen Zahlen gearbeitet und den Klienten geholfen wird.

In den USA gibt es etwa ein Programm, bei dem Studenten der California State University auf freiwilliger Basis Steuerzahlern bei der Steuererklärung helfen. Das wecke laut dem Direktor des Programms auch bei Studenten anderer Fächer das Interesse, dem Programm beizutreten (via Fortune).

Bei dem Programm werden die Studenten ins kalte Wasser geworfen und sehen, wie die Arbeit in der Praxis aussieht. Sie müssen sich dort auch mit Klienten mit komplizierten steuerlichen Angelegenheiten beschäftigen. Generell würde ein Großteil der Rechenarbeit von Technologien wie künstlicher Intelligenz übernommen werden und für die Steuerberater sei die Ausarbeitung von Strategien ein wichtiger Part des Berufsalltags.

Natürlich fehlt nicht immer nur das Interesse am Job eines Steuerberaters. Manchen jungen Leuten fehlt auch einfach das Fingerspitzengefühl im Umgang mit Geld. Sie können oder wollen nicht sparen: Fast die Hälfte der Gen Z hält Sparen für sinnlos, gibt das Geld lieber aus und plant nicht für Notfälle

Ich trage seit Jahren begeistert eine Smartwatch von Samsung, doch für einige kann so ein Gerät zum echten Problem werden

Eine Smartwatch kann einem das Leben leichter machen. Zumindest MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann ist von seinem Gerät begeistert. Aber es gibt auch Personen, denen er so eine Smartwatch nicht empfehlen kann.

„Beweg dich jetzt, um aktiv zu bleiben!“ So oder so ähnlich werde ich von meiner Smartwatch dazu aufgefordert, mich zu bewegen, wenn ich schon wieder seit einer Stunde pausenlos am Schreibtisch arbeite oder abends am PC am Spielen bin.

Auch wenn sie mich manchmal nervt, ist sie ein fester Begleiter in meinem Alltag geworden, den ich einfach nicht mehr vermissen will:

  • Neben meinen Fitness-Daten bekomme ich rechtzeitig mit, wenn mich auf dem Handy jemand anruft, auch wenn das Handy stummgeschaltet ist oder am anderen Ende der Wohnung am Ladekabel klemmt.
  • Wenn ich das Handy irgendwo in der Wohnung liegen gelassen habe, finde ich es dank Smartwatch in binnen Sekunden ebenfalls wieder.
  • Die Stoppuhr auf der Smartwatch ist im Alltag ebenfalls sehr praktisch und Features wie „Bezahlen mit der Uhr“ finde ich ebenfalls super.

Obendrein animiert mich die Uhr seit einigen Monaten dazu, mich wieder deutlich mehr zu bewegen: Eine Zeit lang bin ich kaum auf mehr als 3.000 Schritte am Tag gekommen. Meine Uhr hat mich dazu animiert, mich wieder deutlich regelmäßiger zu bewegen. Was auch daran liegt, dass ich irgendwann den Hinweis erhalte, dass ich schon wieder zu lange gesessen habe. Neben meiner Smartwatch ist auch Ring Fit Adventure ein stetiger Begleiter für mich.

Video starten
In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?

Die Akkulaufzeit von Smartwatches ist auch 2025 viel zu kurz

Gibt es auch Nachteile? Ja, der größte Nachteil ist die Akkulaufzeit. Spätestens nach 3 Tagen ist bei mir Schluss und ich muss meine Uhr ans Ladekabel hängen. Selbst mein Wechsel von der Galaxy Watch 4 auf das neuere Modell der 7er-Reihe brachte keine nennenswerte Verbesserung.

Die Akkulaufzeit ist übrigens ein Problem, welches fast alle Smartwatches teilen. Selbst eine Apple Watch kommt kaum auf 3 Tage. Und das ist übrigens der Hauptgrund, warum die Apple Watch meiner Partnerin am Ende im Schrank gelandet ist und nicht an ihrem Handgelenk.

Ergänzend, was insbesondere für Samsung-Modelle, wie etwa für meine Galaxy Watch 7, gilt: Bestimmte Features könnt ihr mit einer Galaxy Watch nur verwenden, wenn ihr ein Smartphone des Herstellers Samsung verwendet.

Gleichzeitig lässt euch so eine Uhr auch nicht in Ruhe: „Du musst dich nur noch 5 Minuten bewegen, um dein Tagesziel zu schaffen“, heißt es etwa, oder „wenn du dein Monatsziel noch erreichen willst, musst du heute noch 3.551 Schritte machen.“

Das kann durchaus hilfreich sein, wenn man sich regelmäßig bewegen möchte, aber es kann auch schnell zu einer Besessenheit werden, von der sich einige kaum noch lösen können. Und das ist auch eine Sache, die man im Kopf behalten sollte, wenn man mit Smartwatch, Fitnesstrackern und ähnlichen Geräten wirklich anfangen möchte.

Nachrichten und die vielen Daten können einige Nutzer verrückt machen

Was ist das Problem? Smartwatches und Fitnesstracker liefern euch eine Unmenge von Daten und Messwerten: Herzfrequenzvariabilität, Stresslevel, Schlafphasen und wie viel Kilo ihr in den letzten Tagen zu- oder abgenommen habt. Und noch einige Daten mehr, wenn ihr sie denn alle abrufen wollt.

Was erst einmal sehr praktisch klingt, kann für einige Personen auch ein Problem werden. Mein Kollege Alexander Köpf erklärte etwa, dass ihn sein Fitnesstracker fast in den Wahnsinn getrieben hat. Die vielen Daten ließen ihm einfach keine Ruhe mehr:

In meinen Alltag brachte das ebenfalls keine Ruhe. Durch die permanente Überwachung begann ich damit, viel zu viel Druck auf mich selbst auszuüben. Meinen Sport betrieb ich noch intensiver, jede Kalorie wurde gezählt, jeder Milliliter getrunkenes Wasser fein säuberlich notiert.

Ein anderer Kollege von mir berichtet, dass man dank Smartwatch sämtliche Meldungen vom Handy auch gleich auf die Uhr erhält, was auch nicht besser sei. So meinte er: „Die Push-Nachrichten dauernd am Arm brummen zu haben, fand ich extrem stressig, und hab mich irgendwann wieder davon verabschiedet.“

Auch andere Nutzer berichten davon, wie das Sammeln und das Auswerten der Daten zu einer echten zwanghaften Angewohnheit werden könne (via npr.org). Fitnesstracker stellen am Ende nur eine weitere Möglichkeit dar, um Daten über uns selbst zu sammeln und Entscheidungen zu fällen. Oder wie es eine Karikatur beschreibt (via zeitkunstgalerie.de):

Klaus konnte gar nicht die schöne Aussicht genießen, weil er seinen Schrittzähler im Hotel vergessen hatte.

Kann man was dagegen tun? Ja, am Ende könnt ihr bei einer Smartwatch viele Features gezielt abschalten. Doch wenn man alles abgeschaltet hat, warum sich dann noch eine Smartwatch kaufen? Dann reicht am Ende doch eine normale Armbanduhr und der unregelmäßige Blick aufs Handy.

Eine weitere Empfehlung für den Alltag von mir ist übrigens ein Sitzkissen, welches ich seit Jahren im Homeoffice einsetze. Seitdem machen mir Po und Rücken deutlich weniger Probleme als früher: Ein Kissen für 40 Euro rettet mir im Homeoffice und Gaming gerade den Hintern

Neues Rollenspiel für PS5 will die Lücke füllen, die Final Fantasy hinterlassen hat, selbst der ehemalige Sony-Chef ist verliebt

Ein neues Rollenspiel für PC, PS5 und Xbox will wieder das Spielgefühl alter JRPGs wie Final Fantasy einfangen. Der ehemalige Sony-Chef ist schon ganz verliebt in das Projekt und meint, das Spiel könne der ganzen Gaming-Branche als Inspiration dienen.

Von welchem Spiel ist die Rede? Gemeint ist Clair Obscur: Expedition 33. Das Spiel des französischen Entwicklers Sandfall Interactive will vom Spielgefühl her wieder ein klassisches JRPG mit Rundenkämpfen sein – also genau die Art von Spiel, die einstige Genre-Giganten wie Final Fantasy nicht mehr sein wollen.

Am 11. April bekam der „Easy Allies“-Podcast Besuch von Shuhei Yoshida. Dieser war über viele Jahre hinweg Präsident von Sony Interactive Entertainment. Am 15. Januar 2025 hat Yoshida den Konzern verlassen (via PlayStation.Blog).

Im Podcast, den ihr euch auch auf YouTube anschauen könnt, sprach Shuhei Yoshida über die Nintendo Switch 2 sowie über bereits erschienene und noch kommende Games. Unter letzteren befand sich auch Clair Obscur: Expedition 33, das am 24. April 2025 erscheinen soll.

Einen Trailer zum Spiel seht ihr hier:

Video starten
Clair Obscur: Expedition 33 – JRPG mit französischem Flair hat Release-Termin

Sony-Chef spricht von einer Inspiration für die Branche

Was sagt Yoshida über das Spiel? Yoshida ist fasziniert von der hohen Qualität, in der die Entwickler hier abliefern – und das mit einem relativ kleinen Team von nur 30 Personen. Im Vergleich zu anderen AAA-Entwicklern sei das Team „unglaublich produktiv“. Yoshida geht sogar so weit, zu sagen: „Ich denke, dieses Spiel wird andere Entwickler oder Publisher inspirieren.“

Eine große Inspiration für das Kampfsystem in Clair Obscure: Expedition 33 war übrigens das im Jahr 1999 erschienene JRPG The Legend of Dragoon. Bei diesem Projekt war Yoshida als Produzent tätig.

Clair Obscure: Expedition 33 wird kein 100-Stunden-Rollenspiel. Haupt- und Nebenmissionen inklusive kommt das Spiel laut Yoshida auf rund 60 Stunden. Der ehemalige Sony-Chef sagt aber auch: „Ich denke, Leute wollen kleinere Spiele als große AAA-Open-World-Action-RPGs.“

Der kleinere Umfang – sowohl vom Spiel als auch der Produktion – spiegelt sich auch im Preis wider. Dieser wurde zuletzt unter einem neuen Trailer zum Spiel diskutiert. Mehr dazu lest ihr in diesem Artikel: Rollenspiel für Steam und PS5 veröffentlicht einen neuen Trailer, doch alle reden nur über den Preis

Quelle(n):
  1. 3D Juegos

Der Autor von Game of Thrones half dabei, eine der besten Folgen von Star Trek zu erschaffen

George R.R. Martin ist als großartiger Erzähler von Geschichten bekannt. Bei einer Folge von Star Trek hat er zwar nicht direkt mitgeschrieben, durch seinen Rat wurde sie dennoch zu einer der besten Episoden der Serie.

George R.R. Martin ist vor allem als Schöpfer der Romanreihe Das Lied von Eis und Feuer bekannt. Spätestens seit der TV-Adaption unter dem Titel Game of Thrones ist sein Name in aller Munde. Berüchtigt ist der Schriftsteller auch dafür, dass er sich sehr viel Zeit beim Schreiben lässt. Lieber beschäftigt er sich mit anderen Projekten.

Beispiele aus den letzten Jahren wären etwa seine Mitarbeit an Elden Ring. Schon viele Jahre zuvor mischte er sich bei Star Trek: The Next Generation ein. Martin gehörte zwar nie zum Autorenteam der Serie, kennt aber die Drehbuchautorin Melinda Snodgrass.

Mit ihr arbeitete er an seiner Romanreihe Wild Cards und überredete sie bereits 1988, überhaupt für Star Trek zu schreiben. Als Snodgrass bei einer besonders pikanten Folge mit Zweifeln zu kämpfen hatte, gab ihr Martin einen wichtigen Rat, der die Episode zu einer der besten machte.

Video starten
Star Trek: The Next Generation – Trailer zu Staffel 5

Zu heikel fürs Fernsehen?

Um welche Folge geht es? Noch bevor Snodgrass fest bei Star Trek angestellt wurde, schrieb sie die Episode „Wem gehört Data?“. Im englischen Original heißt sie „The Measure of a Man“.

Darin steht zur Debatte, ob der Android Data ein eigenständiges Wesen ist, das Freiheit verdient hat, so wie ein gewöhnlicher Mensch. Ein Forscher möchte Data nämlich für ein Experiment an sich nehmen und der Crew der Enterprise entreißen. Captain Picard fürchtet, dass Data die Versuche nicht überstehen könnte. In einem Gerichtsprozess wird darüber diskutiert, inwieweit der Android selbstbestimmt ist und mehr als nur Besitztum der Sternenflotte.

Autorin Melinda Snodgrass zeigte ihrem Freund George R.R. Martin das Drehbuch und teilte ihm ihre Sorge mit. Sie befürchtete, dass die Geschichte zu nah an der Realität sei und deshalb zu heikel für das Fernsehen.

Die Episode ist nämlich lose an den realen Fall von Dred Scott angelehnt. Er war ein schwarzer Sklave in den USA, der im Jahr 1857 vor Gericht zog, um seine Freiheit einzufordern. Das Gericht sprach ihm dieses Recht jedoch ab, was den Unmut im Land verstärkte und im Ausbruch des Bürgerkriegs mündete (via withwingsandroots.org).

Martin hörte sich die Sorgen seiner Kollegin an, bestärkte sie aber, die Episode zu Ende zu schreiben und den Verantwortlichen von Star Trek vorzulegen. Sein Rat lautete, derart gutes Material niemals zurückzuhalten und zu verstecken.

War die Episode ein Erfolg? Das Drehbuch von Snodgrass überzeugte die Produzenten von Star Trek: The Next Generation, und sie erhielt eine Festanstellung bei der Serie. Zudem wurde die Folge von der Writers Guild of America für einen Preis in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ nominiert. Das gelang keiner anderen Episode der Serie.

Bis heute gilt „Wem gehört Data“ zu den besten Folgen von The Next Generation. Wegen der philosophischen Fragestellung darin beschäftigen sich sogar Wissenschaftler damit. Es geht ihnen um die Frage, ob Data Menschenrechte zustehen. Während sich Captain Picard für Data einsetzte, war sein Schauspieler am Set nicht ganz einfach: Patrick Stewart gesteht, dass er bei den Dreharbeiten zu Star Trek ein „strenger“ Mistkerl war 

Harmloses Blumenmädchen beendet mit einer einzigen smarten Aktion ein wichtiges Match in LoL

In League of Legends sind die schönsten Momente im E-Sport, wenn mehrere Champions zusammenarbeiten, um mit einer tollen Kombo ein ganzes Match zu drehen. Wie das aussehen kann, zeigt ein Moment der chinesischen Liga.

Um welches Match geht es? Aktuell findet in der LPL 2025, der chinesischen Profi-Liga von LoL, der Split 2 statt. Am 14.04.2025 fand die Begegnung FunPlus Phoenix (FPX) gegen JD Gaming (JDG) statt. Es wurde ein Best-of-3 gespielt.

Das erste Match gewann FPX mit 21-12-51. Vor allem deren Jungler shad0w konnte mit 7 Kills einiges reißen, auch dem ADC Assum ging es mit 6 Kills ziemlich gut. Im zweiten Match konnte sich JDG den Sieg nach 29 Minuten holen. Sie gewannen 9-6-23. Der ADC Peyz ist keinmal gestorben und konnte sich 4 Kills sichern.

Im dritten und letzten Match war es deutlich knapper. Zum Schluss sah es für FPX gar nicht gut aus, doch eine fantastische Kombo drehte das Spiel und sicherte FPX den Sieg der Begegnung.

Video starten
Das ist LoL – Einmal richtig ehrlich erklärt

Zwei Champions und eine fantastische Kombo drehen das Spiel

Wie lief das dritte Match? Bei Minute 36 konnte sich FPX den Baron sichern. Sie teleportierten sich zurück und starteten eine Offensive. JDG hatte einen leichten Goldnachteil. FPX pushte die Midlane und beim oberen Jungle kam es zu einem Teamfight.

Der Kampf sah aber erst mal gar nicht so gut für FPX aus. Durch die Pokes von Scout als Viktor und die Kontrolle von MISSING als Rakan konnte man sich shad0w schnappen, der durch Guardian Angel noch gerettet wurde. Es sah nicht gut für FPX aus, doch Jwel als Neeko setzte plötzlich seine Ultimate an, flashte in die Gruppe und konnte alle 5 Spieler von JDG erwischen. Assum erkannte die Chance und nutzte seine Miss-Fortune-Ultimate für enormen Schaden.

FPX konnte 3 Spieler erledigen und mit dem Baron-Buff das Spiel beenden. Den Clip könnt ihr euch hier anschauen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Neeko ist simpel, hat aber großes Teamfight-Potenzial

Was macht Neeko so gut? Der Clip zeigt, wie stark Neeko in den richtigen Händen sein kann. Sie ist grundsätzlich kein schwieriger Champion, hat aber einige Tools, die sie unglaublich stark machen.

  • Mit ihrer Q-Fähigkeit kann sie eine Bombe werfen, die doppelt aktiviert wird, wenn sie einen Champion oder Minion tötet.
  • Ihre W-Fähigkeit gibt ihr bei jedem 3. Auto-Attack passiven magischen Schaden, außerdem kann sie einen Klon aktivieren, um Gegner zu täuschen.
  • Mit ihrer E-Fähigkeit kann sie mehrere Gegner in einer Reihe festhalten, zudem verursacht das auch Schaden.
  • Der Star ihres Kits ist aber ihre Ultimate. Sie erschafft ein großes Feld, das nach kurzer Zeit alle in ihrer Reichweite hochwirft und Schaden verursacht.

Durch ihr Kit kann Neeko als Midlaner, aber auch als Support gespielt werden. Vor allem ihre Ultimate ist, richtig eingesetzt, der Star jedes Teamfights, da man dadurch viele Angriffe initiieren kann. Ein gutes Beispiel sah man im letzten Teamfight von FPX gegen JDG.

In der Hintergrundgeschichte von LoL ist Neeko eigentlich eine Vastaya, die sich tarnen kann. Obwohl sie eigentlich recht harmlos ist, kann sie gegen Feinde ihre wahre Macht entfesseln. Das scheint auch im Spiel so zu sein. Weniger harmlos ist Naafiri: Riot wollte unbedingt, dass ihr einen schlechten Champ in LoL spielt und buffte ihn – Jetzt rudern sie zurück

Quelle(n):
  1. YouTube
  2. Leaguepedia

Monster Hunter Wilds: Neuer Hotfix ist live – Das sind die Patch Notes

Am 16. April 2025 erschien ein neues Update mit einem Hotfix für Monster Hunter Wilds. Was drin ist erfahrt ihr hier.

Wann erscheint der Hotfix? Der Hotfix Patch Ver.1.010.01.00 ging am 16. April 2025 um 04:00 Uhr morgens in Deutschland live. Dabei ging er einige bekannte Probleme an und verspricht eine schnelle Lösung.

Bitte beachtet, dass alle Online-Sitzungen beendet werden, sobald Patches implementiert werden. Ihr solltet also um diesen Zeitpunkt herum am besten immer offline spielen.

Die Patch Notes geben ebenso einen Ausblick auf den nächsten, kommenden Patch.

Update vom 16: April 2025: Der Hotfix ist jetzt live und ihr könnt wieder online spielen.
Video starten
So findet ihr das flauschige Huhn in Monster Hunter Wilds

Das steckt drin im neuen Hotfix Ver.1.010.01.00

Folgende Probleme werden mit diesem Hotfix angegangen:

  • Ein Problem, bei dem Spieler nicht in der Lage sind, nach SOS Flare Quests eines bestimmten Schwierigkeitsgrades (★) zu suchen.
  • Bestimmte SOS-Flare-Quests werden als „?????“ angezeigt, was Spieler daran hindert, der Quest beizutreten.
  • Eine Zwischensequenz wird nicht zur Galerie hinzugefügt, selbst wenn der Spieler die Geschichte weit genug vorangetrieben hat, um sie freizuschalten.
  • Der Text für den kosmetischen DLC-Pass wird im Menü „Inhalte anfordern“ am Support Desk nicht korrekt angezeigt (Nur PS5).
  • Beim Löschen von Widgets aus dem Jägerprofil kann es zu Darstellungsproblemen kommen.
    *Dieses Problem lässt sich beheben, indem man den Bildschirm „Widgets auf der Startseite bearbeiten“ schließt und wieder aufruft.

Diese Probleme sind für den nächsten Patch in Planung:

  • Das Tauschen von Gegenständen mit Sekka durch Nata im Dorfvermittlungsmenü führt zum Absturz des Spiels.
  • Powercharm und Armorcharm werden ungewollt dem Gegenstandsbeutel hinzugefügt, wenn man diese beiden Gegenstände zu einer Arena-Quest mitbringt.
  • Die Stimmlage des Jägers und von Palico wird in bestimmten Szenen nicht richtig wiedergegeben (Nur Xbox Serie X|S).
  • Spieler können in einigen Fällen ihre eigenen Waffen zu den Arena-Quests und Herausforderungsquests mitbringen.
  • Wenn der Jäger mit bestimmten Ausrüstungsgegenständen ausgestattet ist, kann das Spiel beim Start abstürzen, z. B. wenn das Netzwerk initialisiert wird.
  • In manchen Fällen können Spieler die Zuweisung für Mizutsune nicht wiederholen.
  • Bestimmte Gesten können zu Problemen mit den Bewegungen/Aktionen des Jägers führen.
  • Der Palico reitet in einigen Szenen nicht auf dem Seikret, obwohl er das müsste, um die Geschichte voranzutreiben.

Bald wird auch das erste große Themenevent in Monster Hunter Wilds einziehen. Denn ab dem 23. April 2025 startet das saisonale Event „Fest der Eintracht: Blütentanz“ in der Großen Stätte. Was euch in Zukunft noch im Rahmen des TU1 erwartet, lest ihr in der Roadmap: Monster Hunter Wilds: Roadmap & kommende Inhalte

Die Entwickler wollen, dass ihr Path of Exile 2 ganz anders spielt, Spieler sagen: Das möchten sie gar nicht

In Path of Exile 2 treffen die Meinungen der Spieler und der Entwickler aufeinander. Der Streitpunkt könnte nicht größer sein.

Worüber diskutieren die Spieler? Mit dem großen Season-Update „Dawn of the Hunt“ haben die Entwickler ihre Philosophie in Bezug auf die Ausrichtung ihres ARPGs untermauert. Sie halten weiter daran fest, dass sich die Kämpfe in ihrem ARPG bedeutungsvoll anfühlen sollen.

Statt 1- oder 2-Klick Builds, die alles auf dem Bildschirm in Windeseile vernichten, sollen Spieler Kombo-Angriffe ausführen, bei denen sie ihren Feinden zunächst einen Debuff geben und sie dann mit starken Attacken angreifen. Game Director Jonathan Rogers erklärt in einem Interview (via YouTube) mit Streamer Zizaran dazu:

Ich kann euch auf jeden Fall sagen, dass es unser Ziel war, die Dinge zu entschärfen, die das Endspiel trivialisieren, bevor man überhaupt seine Gegenstände und so weiter bekommen hat […]

Wenn wir an den Punkt kommen, an dem ein guter Spieler nie eine einzige Herausforderung bewältigen muss, dann glaube ich nicht, dass dieses Spiel auf lange Sicht Spaß machen wird.

Mit diesen Aussagen hat der Game Director bei den Fans viel Kritik ausgelöst. Auch Hass-Kommentare gab es. Jetzt möchte die Community nochmal erklären, warum sie als Spieler nicht viel von den Vorstellungen der Entwickler halten.

Hier könnt ihr den Trailer der aktuellen Season „Dawn of the Hunt“ sehen:

Video starten
Path of Exile 2 präsentiert Gameplay-Trailer mit der neuen Jägerin-Klasse

„Niemand wird jemals Combos verwenden“

Wie lautet die Kritik der Fans? Die Spieler erklären auf Reddit, warum sie aktuell nicht zum gewünschten Combo-Gameplay greifen. Thread-Ersteller dreamonto fällt es schwer, Combos in Bosskämpfen überhaupt auszuprobieren:

Das Einrichten von Combos und verzögerten Angriffen braucht Zeit. Aber wenn die Bosse alle zwei Sekunden von dir wegspringen/teleportieren, ist es besser, einfach auf Fertigkeiten mit sofortigem Schaden zu bauen, anstatt durch diese miserablen Fertigkeitsverzögerungen zu leiden.

Man kann nicht erwarten, dass die Leute Combos benutzen und gleichzeitig die gleichen Bossmechaniken wie in PoE 1 beibehalten. Man kann nicht beides haben. Ist es da ein Wunder, dass die Spieler am Spielstil von PoE 1 festhalten?

Geht ein paar Kompromisse ein und vielleicht fangen die Spieler an, eure Designphilosophie für PoE 2 zu übernehmen.

Spieler berichten in dem Beitrag, dass sich Bosskämpfe für sie frustrierend oder sogar unschaffbar angefühlt haben. Nutzer Zesystem erzählt auf Reddit beispielhaft, wie er gegen einen der neuen Rogue Exiles (AI gesteuerte Gegner, die sich wie echte Charaktere verhalten) gekämpft hat. Der Kampf mit seinem Krieger hat 15 Minuten gedauert, weil die Jägerin einfach stetig auf Abstand blieb und er kaum ran kam.

Rouflette erklärt auf Reddit, wieso die Vorstellungen der Entwickler seiner Meinung nach niemals umgesetzt werden:

Niemand wird jemals Combos in einem Hack & Slash ARPG verwenden. Das wird nie passieren und Poe2 ist der Beweis dafür: weil es eine schlechte Idee ist. Um Combos zu ermöglichen, müsste man das gesamte Spiel auf Combos ausrichten, jedes Monster, jeden Boss, jede Mechanik und natürlich jede Fähigkeit, denn wenn man das Tempo des Spiels verlangsamt, um Combos zu ermöglichen, würde man 1-Knopf-Builds noch einfacher und stärker machen, also müsste man alle 1-Knopf-Fähigkeiten aus dem Spiel streichen und nur noch Combos zulassen. Schlechte Idee von Anfang an, sie müssen es sein lassen.

Jafar_420 geht noch weiter, er sagt auf Reddit: „[…] Ehrlich gesagt will ich nicht einmal eine Combo nutzen, wenn ich mappe, ich will nur [Feinde] sprengen.“

Nachdem die Entwickler mit ihrer neuen Season „Dawn of the Hunt“ erst weiter in Richtung des Combo-basierenden Gameplays gerückt sind, sind die Entwickler anschließend mit den Updates und Hotfixes wieder zurückgerudert. Dass die Spieler lieber mit nur einem Tastendruck spielen, zeigt auch das aktuelle OP-Build: In Path of Exile 2 dominiert ein OP-Build gerade alles, erledigt dutzende Feinde mit einem Klick

Passt ab jetzt auf, wem ihr in WoW Gold in die Hand drückt, im schlimmsten Fall ist euer Account weg

Vor kurzer Zeit haben die Blizzard-Verantwortlichen die Support-Seite zum Handel von Gold in World of Warcraft angepasst und neue Einschränkungen definiert. Die sorgten zuerst jedoch für Verwirrung unter Spielern.

Wie sollte die neue Regel aussehen? Auf der Support-Seite auf battle.net zum Thema „Handel von Gold zwischen Servern, Fraktionen oder Classic und Modern“ heißt es jetzt:

„Der Handel mit Gold zwischen WoW-Realms oder -Fraktionen oder zwischen verschiedenen WoW-Versionen (Modern und Classic) ist verboten. Die Beteiligung an einem solchen Handel kann zu Kontostrafen führen, bis hin zur Schließung des Kontos.“

In der originalen Version des Textes von 2020 hieß es noch, dass man vor dem Tausch von Gold und Items mit Spielern von anderen Servern oder Fraktionen warne. Man würde aber nur konkreten Berichten zu Scams nachgehen und überführte Betrüger bestrafen.

Kennt ihr diese absurden Bugs aus WoW schon?

Video starten
3 absurde Bugs, die in WoW passiert sind

Spieler fragen, Blizzard schafft Klarheit

Warum gibt es Unklarheiten? Im offiziellen Forum von WoW (via forums.blizzard.com) sowie auf Reddit zeigten sich viele Spieler unsicher, welche konkreten Fälle jetzt im Detail verboten sein sollen.

  • Darf man neuen Spielern / Gildenmitgliedern oder Freunden auf anderen Servern also nicht mehr mit Gold aushelfen?
  • Wird man gebannt, wenn man Loot in Raidgruppen für Gold verkauft?
  • Betrifft das nur Classic? Was ist mit den aktuellen Möglichkeiten aus Retail, dank denen man leicht Gold an andere Charaktere weiterreichen kann?
  • Was ist mit Multiboxern, die mehrere Accounts haben?

Das sind nur einige der Fragen aus der Community. Zuerst hat Support-Mitarbeiter Vrakthris im Forum einige der Fragen beantwortet. So schreibt er etwa (via forums.blizzard.com):

  • Man darf weiterhin Gold an Spieler beziehungsweise andere Charaktere verschenken, um diese zu unterstützen. Das gilt auch für die verschiedenen Accounts von Multiboxern.
  • GDKP-Raids sind in bestimmten Versionen von WoW eh verboten, wenn es um den Verkauf von Loot für Gold geht. Hier hat sich durch die neue Regel nichts verändert.
  • Classic und Modern-WoW sind von der neuen Regel betroffen.

Später haben die Blizzard-Verantwortlichen dann die Support-Seite erweitert, um einige der Unklarheiten zu adressieren. Dort heißt es jetzt:

Der Handel mit Gold zwischen Servern oder Fraktionen von WoW Classic oder zwischen verschiedenen WoW-Versionen (Modern und Classic) ist verboten. Solche Geschäfte, insbesondere mit Personen, die ihr nicht kennt oder denen ihr nicht vertraut, sind oft mit Goldverkaufsaktivitäten verbunden, die zu Problemen in der Server-Wirtschaft, Botting und Account-Kompromittierung beitragen. Die Beteiligung an solchen Geschäften kann zu Kontosanktionen führen, bis hin zur Schließung des Accounts.

Handel innerhalb des Spielsystems, wie z. B. fraktions- oder realmübergreifender Handel in Modern WoW, ist jedoch erlaubt.

Sind für euch damit alle Fragen geklärt? Was haltet ihr von der neuen Regel? Verratet es in den Kommentaren! Übrigens gab es im März 2025 eine Änderung bei den kostenpflichtigen Services, die allen WoW-Spielern mit viel Gold gefallen dürfte: Nach vielen Jahren lässt Blizzard euch mit Gold kaufen, was sonst Echtgeld gekostet hat

Ein geliebtes MMORPG ist 90 Prozent positiv auf Steam, feiert Jubiläum mit neuen Inhalten und Anniversary Collection

Am 28. April 2025 feiert Guild Wars seinen 20. Geburtstag. Die Feierlichkeiten starten jedoch schon jetzt. Mit einer neuen Collection, dem größten Preisnachlass in der Geschichte des Spiels und einem … haltet euch fest … Inhalts-Update.

Was plant ArenaNet für Guild Wars? Das 20 Jahre alte MMORPG erhält zur Feier des Jubiläums die neue „Guild Wars: The 20th Anniversary Masterpiece Collection“, in der neben den drei Kampagnen Prophecies, Factions und Nightfall auch die Erweiterung Eye of the North sowie das Bonusmission-Pack steckt.

Im offiziellen Store von ArenaNet (via guildwars2.com) soll die Collection sofort um 80 Prozent reduziert an den Start gehen – die Entwickler versprechen damit den größten Rabatt, den es bislang für das altehrwürdige Guild Wars gegeben hat.

Der Trailer zur Erweiterung Eye of the North von Guild Wars:

Video starten
Guild Wars: Offizieller Trailer zu Eye of the North

Schöne Überraschung: Zur Feier des Jubiläums bekommt das 20 Jahre Spiel noch einmal ein Inhalts-Update spendiert. Zu den Neuerungen gehören:

  • Hochrangige Gegner können als seltenen Loot viele der Promo-Gegenstände fallen lassen, die bisher nur als Vorbesteller-Boni oder als regionale Boni in der Mitte der 2000er-Jahre erhältlich waren.
  • Eine Auswahl zeitlich begrenzter Minis kommen als nicht handelbare Gegenstände ins Spiel, die ihr bei Merrise am Aufbruchstrand als Teil der Ingame-Party erhalten könnt. Das Jubiläum wird in Guild Wars bis zum 6. Mai 2025 gefeiert.
  • Als Loot könnt ihr darüber hinaus jetzt Waffen-Aufwertungen für Haupthandwaffen erhalten, die das Hauptattribut einer Klasse auf bis zu 5 steigern können – und das auch, wenn man normalerweise keinen Zugriff auf dieses Attribut hat. Dadurch sollen eure Charaktere neue Build-Möglichkeiten erhalten. Plus: Die Modifikatoren hinterlassen auf den Waffen schicke Leuchtstreifen.
Guild Wars: The 20th Anniversary Masterpiece Collection
Die „Guild Wars: The 20th Anniversary Masterpiece Collection“

Reise zurück in die MMORPG-Geschichte

Lohnt sich Guild Wars überhaupt noch? Fest steht, dass das erste Guild Wars bis heute viele Fans hat, die sich gern an den Vorgänger von Guild Wars 2 zurückerinnern. Das zeigte im vergangenen Jahr das starke Ergebnis des MMORPG-Oldies bei unserer Umfrage zu den besten Online-Rollenspielen aller Zeiten: Guild Wars landete auf Platz 6.

Das deutet aber auch die Positiv-Wertung auf Steam für die gesamte Trilogie an, die bei 90 Prozent positiv steht. Zu den Highlights des Spiels gehören bis heute die abwechslungsreich designte Spielwelt, die ohrwurmigen Musikstücke sowie das Klassensystem. Oh, und natürlich die namensgebenden Gildenkriege.

Zur Wahrheit gehört aber sicherlich auch, dass Guild Wars schon lange keine Spielermassen mehr auf die Server lockt. Zur Prime-Time sind aber häufig so 200 bis 300 Steam-Nutzer gleichzeitig online (via steamcharts.com).

Übrigens gab’s auch zum 19. Jubiläum von Guild Wars eine schöne Nachricht vom ArenaNet-Team, die mit „Teilzeit-Hausmeister“ Stephen Clarke-Wilson zu tun hatte. Der wurde nämlich unerwartet befördert, mehr dazu hier: Ein geliebtes MMORPG liegt seit 11 Jahren brach, erhält mehr Arbeitszeit und einen neuen Chef

Nach 8 harten Monaten erholt sich Final Fantasy XIV auf Steam endlich wieder, doch zum Feiern ist es noch zu früh

Wenn eines der beliebtesten MMORPGs aller Zeiten auf Steam plötzlich mit tiefroten Negativ-Wertungen abgestraft wird, muss die Enttäuschung der Fans tief sitzen. Genau das ist Final Fantasy XIV mit Dawntrail passiert. Doch es gibt nach 8 Monaten endlich ein Licht am Ende des Tunnels.

Wie ist der aktuelle Stand bei FFXIV? Am 25. März 2025 ist mit Patch 7.2 eines der größten Inhalts-Updates in der Geschichte von Final Fantasy XIV erschienen. Zu den Neuerungen gehörten unter anderem:

  • Neue Hauptstory-Quests
  • Neuer Dungeon Unterfried-Ruinen
  • Prüfung Zel Tajaal – Zelenia
  • Traumprüfung – Suzaku
  • Arkadion – Schwergewicht (episch), 8-Mann-Raid

Weitere Inhalte wie die Kosmo-Erkundungen, Aufträge der Freundesvölker Mamool Ja, Phantomwaffen, frische Hildibrand-Quests und Kreszentia, Feldexploration stehen bereits für die kommenden Wochen in den Startlöchern.

Hier seht ihr den Trailer zu Patch 7.2 von Final Fantasy XIV:

Video starten
Der neue Trailer zu Patch 7.2 von Final Fantasy XIV zeigt die neuen, heiß erwarteten Inhalte

Ein Licht am Ende des Tunnels

Wie gut kommt Patch 7.2 an? Nachdem es gleich zum Start hitzige Diskussionen über die Anpassungen des Schwarzmagier-Jobs gegeben hatte, scheinen viele Spieler jetzt doch recht positiv auf die neuen Inhalte von Final Fantasy XIV zu blicken. Zumindest positiver, als es bislang in der Dawntrail-Ära der Fall war.

Auf Reddit weist der Spieler Spookhetti_Sauce darauf hin, dass die aktuelle Erweiterung Dawntrail auf Steam seit 8 Monaten erstmals wieder bei „Ausgeglichen“ statt „Größtenteils negativ“ steht. Er selbst gibt an, mit Patch 7.2 so zufrieden zu sein, dass er seine negative User-Wertung zu positiv angepasst hat. Sein Post bekam bislang mehr als 990 Upvotes und mehr als 670 Kommentare.

Dabei loben auch andere Spieler das neue Update:

  • bombershrimp schreibt auf Reddit: „7.2 ist in jeder Hinsicht eine massive Verbesserung.“
  • Graedyn lobt auf Reddit: „7.2 war sehr gut und zum ersten Mal bin ich wirklich daran interessiert, was in der Hauptgeschichte passiert.“
  • Kelras ist auf Reddit vorsichtig optimistisch: „Schön zu sehen, aber ich denke, die meisten Leute werden zu Recht abwarten, bis sie sehen, ob 7.2 ein Glücksfall war oder ob 7.3, 7.4 usw. das fortsetzt, was 7.2 begonnen hat.“

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Steam-Rezensionen für Dawntrail auf Steam in den vergangenen 30 Tagen ebenfalls nur auf „Ausgeglichen“ stehen. Auf der allgemeinen Steam-Produktseite von FFXIV kommen die Rezensionen aus dem letzten Monat auf ein „Größtenteils positiv“, mit 78 Prozent positiven Reviews.

Sprich: Es sind lange nicht alle begeistert. Einige Spieler sehen zwar bei der Erzählung der Hauptgeschichte eine Verbesserung im Vergleich zu den vorherigen Updates, halten aber auch die Story aus 7.2 für bestenfalls durchschnittlich (via Reddit). Zudem fehle es derzeit an Inhalten abseits der starken Raids und Dungeons. Speziell Casuals haben wohl kaum Gründe, einzuloggen (via Reddit).

Mehrere Spieler aus der Reddit-Diskussion scheinen Dawntrail bereits als enttäuschende Füller-Erweiterung aufgegeben zu haben, sie setzen ihre Hoffnung nun auf die nächste Erweiterung, in welcher der neue Story-Arc des MMORPGs an Tempo, Dramatik und Dringlichkeit gewinnen dürfte. Geht es euch auch so oder seid ihr zufrieden mit Dawntrail? Verratet es in den Kommentaren!

Besonders bitter ist diese Entwicklung, weil Square Enix 14 Jahre lang extrem viel Energie, Zeit und Geld investiert hat, um aus der durchwachsenen Launch-Version von Final Fantasy XIV eines der besten MMORPGs auf dem Markt zu machen: Final Fantasy XIV kämpft jahrelang darum, zu den Besten zu gehören, steht jetzt bei „Größtenteils negativ“

Beliebtes MMO begeistert bereits 6 Millionen Spieler, kommt jetzt mit neuer Erweiterung auf PS5 und Xbox

Beim gemütlichen MMO Palia haben die Entwickler nun die neue Erweiterung „Elderwood“ angekündigt. Die bringt nicht nur neue Features, sondern das Social-MMO auch auf PS5 und Xbox.

Wie soll der Konsolen-Release ablaufen? Das gemütliche Palia begeistert bereits 6 Millionen Spieler, wie die Entwickler in ihrer Pressemitteilung bekannt geben. Bislang ist das Social-MMO jedoch nur auf dem PC und der Nintendo Switch erhältlich. Das soll sich mit der neuen Erweiterung ändern.

Mit „Elderwood“ bringen die Entwickler das beliebte Cozy-Game am 13. Mai auf PS5 und Xbox Series X|S. Zeitgleich erhalten alle Spieler ein Update, das frische Spielinhalte ins gemütliche MMO bringen wird.

Hier könnt ihr den Trailer zum Konsolen-Release sehen:

Video starten
Das gemütliche MMO Palia zeigt Trailer zur neuen Erweiterung Elderwood

Neue Erweiterung bringt dichten Wald

Was verändert sich mit Elderwood? Die frische Erweiterung von Palia bringt als größte Neuerung die neue Zone Elderwood. Hier erwartet euch ein dichter, mit Magie und Bestien gefüllter Wald, dessen Erkundung eine Herausforderung darstellen soll. Hier gibt es natürlich auch frische Aufgaben und Ziele für euch zu meistern.

Mit der Erweiterung erwarten euch zudem weitere Ausrüstungen und Ressourcen. Der Wald hat darüber hinaus eine neue Item-Art für euch parat, die Relikte. Sie geben euch passive Boni für eure ganze Gruppe. Außerdem bietet der Elderwood eine zuverlässige Quelle für das seltene Palium-Erz, weitere Materialien und Rezepte.

Mit der Erweiterung ziehen zusätzliche Dorfbewohner in eure Nachbarschaft ein, die ihr kennenlernen und mit denen ihr Beziehungen aufbauen könnt. Sie bieten euch neue Questreihen, die euer Abenteuer nach vorne treiben.

Was muss man über Palia wissen? Palia ist ein kostenloses, gemütliches MMO, das ganz ohne Kampfsystem auskommt. Es ist im März 2024 auf Steam erschienen und glänzt nach einem holprigen Start inzwischen mit guten Bewertungen. Aktuell steht es bei Steam bei einer Bewertung von 84 % positiv.

Das Spiel finanziert sich über Mikrotransaktionen, die jedoch keinen Einfluss auf das eigentliche Spiel haben sollen und rein kosmetischer Natur sind. So könnt ihr euch etwa Haustiere oder Outfits kaufen. Palia ist eines der wenigen MMOs, die auch auf der Switch laufen. Welche noch empfehlenswert sind, erfahrt ihr hier: Die besten 5 MMORPGs für die Nintendo Switch im Jahr 2025

Mit der Switch 2 pfeift Nintendo auf die eigene größte Stärke und macht das, was die Konkurrenz macht, aber auf PS4-Niveau

Nach der Vorstellung der Switch 2 mit ihren Features und Komponenten melden sich immer mehr Experten zu Wort. Zuletzt auch der Ex-Chef von Playstation, der ein ernüchterndes Fazit zieht.

Welche Stärke nutzt Nintendo nicht? Seitdem die Nintendo Switch 2 am 02. April 2025 vorgestellt wurde, ist klar, was die Konsole drauf hat. Ausgerechnet der Ex-Chef von Playstation, Shuhei Yoshida, zeigt sich besorgt über die Features der Konkurrenz. In einem Interview auf YouTube spricht er mit „Easy Allies“ über die Konsole. Dabei erklärt er:

Für mich war das ein bisschen eine gemischte Botschaft von Nintendo. […] Meiner Meinung nach verliert Nintendo in gewisser Weise seine Identität. Für mich ging es immer darum, eine neue Erfahrung zu schaffen, Hardware und Spiele zusammen zu entwickeln, um [eine] erstaunliche neue Erfahrung zu schaffen.

Aber die Switch 2 ist, wie wir alle erwartet haben, eine bessere Switch, oder? Es ist ein größerer Bildschirm, ein leistungsfähigerer Prozessor, eine höhere Auflösung, 4K, 120 FPS. […] Und weil es eine bessere Switch ist, lautet die Kernprämisse der gesamten Switch 2: „Wir haben die Dinge besser gemacht“, und das ist etwas, was andere Unternehmen schon die ganze Zeit getan haben.

Seit Jahren hat Nintendo nicht mehr am Wettstreit um die stärkste Konsole in puncto Hardware mitgespielt. Dass nun kaum neue Features ihren Platz auf der Switch 2 finden, sieht der Experte kritisch. Dabei ist die Hardware-Leistung gar nicht so gut, wie eine Analyse zeigt.

Mit der Switch 2 setzt Nintendo stark auf soziale Elemente:

Video starten
Nintendo Switch 2 wird dank neuer Feature socialiger

Grafik wie auf der PS4 von 2013

Wie gut ist die Switch 2 im Vergleich zu PlayStation? Die Experten von Digital Foundry auf YouTube, die für ihre Hardware-Analysen bekannt sind, haben sich die Leistung der Switch 2 genau angesehen. Ihrer Bewertung nach wird die gesamte Performance der Switch 2 etwa auf dem Niveau der PlayStation 4 aus 2013 liegen.

Nintendo würde einen verbesserten T239 Chip verwenden, den Nvidia in ihren „RTX 30“-Grafikkarten verwendet. Die Grafikpower der Switch 2 soll etwa der schwächeren „Nvidia RTX 2050 4 GB“-Laptop-Grafikkarte entsprechen. Gerade bei Spielen wie Cyberpunk sehen die Experten große Herausforderungen auf die Entwickler zukommen, diese dort zum Laufen zu bekommen.

Das meint MeinMMO-Autor Cedric Holmeier: Dass die Switch 2 „nur“ ein Hardware-Upgrade ist, halte ich für eine vertane Chance. Die neuen Features, die durch die Maus-Funktionen und die zusätzlich per Kauf erhältliche Kamera in die Spiele kommen, machen die Switch 2 für mich sogar noch schlechter, da diese Funktionen unterwegs wohl kaum möglich sein werden.

Die Pluspunkte, die es durch die verbesserte Hardware gibt, sehen im Vergleich eher schwach aus, gerade wenn die Konsole „nur“ die Power der PS4 aus 2013 hat. Vor allem, weil man weiterhin weit von den anderen Konkurrenzplattformen weg sein wird.

Am Ende wird die Konsole dennoch zum Erfolg werden, gerade weil Fans die neuen exklusiven Titel wie ein Mario Kart unbedingt spielen wollen, und weil die Technik vielen Nintendo-Fans dabei egal ist – was in der Vergangenheit nicht nur die Switch, sondern beispielsweise auch die unfassbar erfolgreiche Wii gezeigt haben.

Exklusive Nintendo-Titel, die erfahrungsgemäß eine rundum gute Spielerfahrung bieten, machen eine gute Grafik oft einfach nebensächlich, da das Spielgefühl und der Spielspaß im Vordergrund stehen.

Das Konzept der Switch, die man am Fernseher oder auch als Handheld nutzen kann, ist zudem einfach stark. Gerade deshalb ist es aus meiner Sicht zwar schade, dass Nintendo diesmal fast ausschließlich auf Hardware-Verbesserungen gesetzt hat, aber dafür bringt die Switch 2 eben weiterhin die Vorzüge des Vorgängers mit – wenn auch zu einem hohen Preis.

Für Nintendo bedeutet die Switch 2 das Ende einer Ära. In der Zeit, wo die Konsole aktiv verkauft wird und Spiele für sie entwickelt werden, erreichen viele wichtige Menschen das Renteneintrittsalter. Das bietet jedoch auch Chancen: Mit der Switch 2 verliert Nintendo seine stärksten Entwickler nach 40 Jahren an die Rente

Twitch-Streamer wollen mit absurden Fahrrädern von Amsterdam bis Hamburg, scheitern fast am ersten Tag

Der Twitch-Streamer Maximilian „Trymacs“ Stemmler hat sich vorgenommen, mit möglichst ungewöhnlichen Fahrzeugen weite Strecken zurückzulegen. Für die diesjährige Tour fiel die Wahl auf Fahrräder, die über Laufbänder angetrieben werden.

Was veranstalten die da? Der Streamer Trymacs veranstaltet gerade so etwas wie die Fortsetzung seiner Roller-Tour, eine „Laufband Rad Tour“ von Amsterdam bis Hamburg, auf seinem Twitch-Kanal.

Mit dabei sind sein Bruder Nici sowie die Content Creator Ronny Berger, Paul Frege, Zarbex, Aditoro, Marc Eggers, SkylineTV sowie Schradin, der erst am 2. Tag dazu gestoßen ist. Doch schon an Tag 1 wäre die Aktion fast wieder vorbei gewesen.

Mit Rädern dürfte sich Trymacs dank seiner Zeit als Pizza-Lieferant auskennen.

Video starten
Vom Pizza-Lieferant zu einem der größten deutschen Twitch-Streamer – Leben und Karriere von Trymacs in 2 Minuten

„Die Tour ist jetzt vorbei, weil wir alle einkassiert werden.“

Was haben sie angestellt? Nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten hatten sich die Streamer halbwegs an ihre ungewöhnlichen fahrbaren Untersätze gewöhnt und kamen gut voran. Mit einsetzender Dämmerung fanden sie sich allerdings in einer misslichen Lage: Augenscheinlich bogen sie falsch ab und fuhren schließlich auf der Straße, statt wie beabsichtigt auf dem Radweg.

Die Streamer bemühten sich zwar, den Straßenverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, indem sie säuberlich hintereinander fuhren, dennoch bildete sich hinter ihnen eine lange Kolonne hupender Autos. Die Gruppe fuhr bei nächster Gelegenheit von der Straße ab, doch kurz darauf blinkten verheißungsvolle orange Lichter auf – die Polizei zog die Streamer aus dem Verkehr.

Einen kurzen Zusammenschnitt der Situation seht ihr hier:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Der Streamer rief seine Truppe noch zur Ordnung und forderte sie mit panischen „Minus und Plus“-Rufen auf, ihre Lichter einzuschalten, dennoch rollten mindestens 2 der Creator schließlich ohne Licht in die Polizeikontrolle. Einer unkte bereits: „Die Tour ist jetzt vorbei, weil wir alle einkassiert werden.“

Die Erklärung von Trymacs, sie seien wirklich den ganzen Tag auf den Radwegen unterwegs gewesen, das Navi habe sie nur an dieser Stelle falsch geführt, schien die Polizisten auch nicht zu erweichen.

Ganz so weit kam es dann aber doch nicht: Offenbar hatte die Gruppe „nur“ ein Verkehrsschild übersehen.

Wie die Streamer später aus dem Hotel vermeldeten, habe es sich um eine etwas längere Kontrolle gehandelt. Die Räder seien dabei besonders kritisch beäugt worden, an denen sei aber alles in Ordnung, Licht top. Dann muss man es nur noch einschalten.

Im Vergleich zur Tour im vergangenen Jahr ist so eine Polizei-Kontrolle allerdings eine deutliche Verbesserung. Immerhin kamen sie dieses Jahr mehr oder weniger unbeschadet aus dem ersten Tag. Twitch-Streamer Trymacs macht eine Scooter-Tour und schon am 1. Tag gibt es einen Unfall

Das neue Survival-MMO zu Dune verzichtet auf Early Access, will gleich ganz erscheinen, verschiebt jetzt den Release

Das kommende Survival-MMO Dune: Awakening hat seinen Release verschoben. Die Entwickler begründen diese Entscheidung in einem Statement.

Auf welches Datum wurde der Release verschoben? Die Entwickler von Dune: Awakening haben in einem Statement (via X.com) angekündigt, ihr kommendes Survival-MMO im Dune-Universum zu verschieben. Statt des geplanten Release-Datums am 20. Mai, soll das Survival-Spiel jetzt 3 Wochen später, also am 10. Juni, live gehen. Käufer der Deluxe- oder Ultimate-Edition des Spiels dürfen bereits 5 Tage vorher, also am 5. Juni, spielen.

Hier könnt ihr Gameplay zu Dune: Awakening sehen:

Video starten
Dune: Awakening zeigt Gameplay zum großen Endgame-Gebiet, der Deep Desert

Drei extra Wochen für besseres Gameplay

Wie begründen die Entwickler die Verschiebung? Aktuell läuft der geschlossene Beta-Test zu Dune: Awakening und auch Content Creator und Spiele-Journalisten hatten bereits die Möglichkeit, das MMO zu testen. Dabei haben die Entwickler wichtiges Feedback bekommen, das sie gerne noch vor dem Release verwenden wollen, um ihr Spiel zu verbessern.

Im Statement auf X.com heißt es dazu: „Das Feedback, das wir von den Beta-Testern erhalten haben, war von unschätzbarem Wert, um sicherzustellen, dass wir ein qualitativ hochwertiges Spiel auf den Markt bringen können. […] Dank dieses Prozesses sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir mit etwas mehr Zeit zum Ausarbeiten viel mehr Feedback berücksichtigen können, von dem wir wissen, dass es für unsere Beta-Tester wichtig ist.“

Weiter erklären die Entwickler, dass man die extra Zeit dafür nutzen wolle, um eine möglichst runde und stabile Erfahrung zu bieten, die bereits ab dem ersten Tag auf Arrakis spürbar sein soll. Auch auf der technischen Seite soll es noch Arbeit für die Entwickler geben.

Während andere Online-Spiele auf Steam nur zu gerne die Möglichkeit von Early Access nutzen, soll Dune: Awakening direkt als vollwertiges Spiel erscheinen, was den Entwicklern nur wenig Spielraum für Entschuldigungen lässt, sollte das Survival-MMO in einem unfertigen Zustand erscheinen. Für die Entwickler ist es also wichtig, gleich zu Release eine Punktlandung hinzulegen.

Kann man das Spiel jetzt vorher testen? Trotz der Verschiebung bleiben die Beta-Tests zunächst geschlossen. Allerdings planen die Entwickler, ein großes Beta-Wochenende zu organisieren, bei dem noch mehr Spieler Dune: Awakening vor dem Release ausprobieren können. Weitere Informationen zu diesem Test-Wochenende wollen die Entwickler zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.

Auch wenn die Fans bereits jetzt gespannt auf das große Survival-MMO warten, scheint die Verschiebung dem Spiel zugutezukommen. Im Statement erklären die Entwickler, dass die Presse und Content-Kreatoren ihre Eindrücke zum MMO am 25. April veröffentlichen werden. Dann dürfte klar werden, wie gut das Survival-Spiel wirklich ist. Bis dahin könnt ihr erfahren, was das MMO aber wirklich ausmacht: Der Chef von Dune: Awakening erklärt, was sein Spiel besonders macht, wirkt dabei wie ein glückliches Kind

Quelle(n):
  1. gematsu.com

Total War: Warhammer 3 geht gegen dumme KI-Gegner vor, will verhindern, dass ihr in sinnlose Kriege geratet

In so gut wie jeder Runde Total War: Warhammer 3 spielt ihr gegen KI-Gegner, egal ob alleine oder mit anderen Spielern zusammen. Seit Release gibt es allerdings ein mittleres bis großes Problem damit: die KI ist wirklich dumm und trifft oft fragwürdige Entscheidungen. Das soll sich nun ändern.

Das ist das Problem mit der KI:

  • Computer-Gegner sollen eine Herausforderung darstellen, damit das Spiel spannend bleibt. Dazu haben sie eine „Anti-player bias“, heißt: sie versuchen, esdem Spieler etwas schwerer zu machen.
  • Diese Bias führt allerdings zu teilweise unlogischen Entscheidungen, etwa sinnvolle Bündnisse abzulehnen oder zu brechen oder Krieg anzufangen, teilweise über die halbe Welt hinweg, ohne Aussicht, diese jemals wirklich zu führen.
  • Auch untereinander ist die KI fragwürdig unterwegs mit starken Macht-Unterschieden. Als Resultat sind von den über 280 Fraktionen in Immortal Empires nach etwa 30 Runden vielleicht noch 100 übrig.

Das ist jetzt der Plan: Entwickler Creative Assembly plant nun einen großen Rework der KI (via Creative-Assembly.com). Die KI soll rundum verbessert werden. Dazu gehen die Entwickler mehrere Punkte an.

Computer-Gegner sollen etwa weniger voreingenommen bewerten, wie groß die Bedrohung durch einen Spieler ist. Dadurch soll ein konsistentes Verhalten erschaffen werden. In Zahlen: Eure Aktionen erzeugen statt zwischen 50 und 200 % Bedrohung nun zwischen 90 und 120 %.

Dazu spielt die Entfernung der fremden Fraktion eine größere Rolle. Konkret: Armeen, die nichts in ihrer Reichweite haben, sollen nicht länger tatenlos irgendwo in der Pampa stehenbleiben, sondern nun tatsächlich auch etwas machen.

Die KI soll zudem weniger aggressiv sein, wenn es keinen Sinn ergibt, heißt: sie erklären euch nicht mehr den Krieg, nur weil sie es können, um dann direkt im Staub zu landen. Auch kleinere Fraktionen sollen länger überleben können, um für mehr Dynamik zu sorgen.

Video starten
Eine Schlacht zwischen Nurgle und Slaanesh in Total War: Warhammer 3

Creative Assembly feilt weiter an Total War, hat verführerische Pläne für die Zukunft

Die KI-Änderungen werden aktuell auf dem Beta-Klienten von Total War: Warhammer 3 getestet, den ihr als Besitzer des Spiels über Steam einfach herunterladen könnt. Die Anleitung dazu findet ihr im offiziellen Blog.

Wann genau das Update erscheint, ist noch nicht bekannt. Die Entwickler arbeiten simultan am nächsten DLC, der einen neuen Slaanesh-Kommandanten bringt, mit zwei neuen Einheiten dazu.

Im neusten Updaten hat Creative Assembly zwei bestehende Fraktionen stark überarbeitet, darunter Kislev, die sich nun wie eine ganz neue Fraktion spielen sowie Tzeentch, der unter anderem neue Skill-Möglichkeiten bekommen hat. Die Änderungen für Warhammer 3 kommen ziemlich gut an.

Total War: Warhammer 3 ist mit über 39.000 Spielern nach wie vor das größte Total War auf Steam (via steamcharts). Mit der Menge an Spielern ist es sogar größer als alle anderen Spiele im Warhammer-Universum auf der Platform. Nach ein paar Rückschlägen und einem durchwachsenen Geburtstags-Event sind die kürzlichen Rezensionen mit den letzten Updates immer wieder gestiegen. Mit der KI-Verbesserung dürften viele Spieler ebenfalls zufrieden sein. Das Spiel zählt auch auf MeinMMO zu den besten Strategiespielen für den PC.

Elon Musk hat die Experten für autonome Fahrzeuge gefeuert: Es waren dieselben Leute, die Teslas Autos regulieren sollten

Eine Behörde hat mehrere offene Untersuchungen gegen Tesla am Laufen. Jetzt hat Elon Musk in der Behörde Stellen gestrichen. Doch an den Streichungen gibt es Kritik von hochrangigen Mitarbeitern von Tesla: Die befürchten, dass Teslas Pläne zum autonomen Fahren zurückgeworfen werden.

Die „US National Highway Traffic Safety Administration“ (NHTSA) ist in den USA für die Verkehrssicherheit zuständig und gehört zu den staatlichen Behörden. Die Kontrollinstanz führt aktuell gleich mehrere offene Untersuchungen gegen Tesla, viele im Zusammenhang mit seinem „Full Self-Driving-System (FSD).

Die NHTSA hat zwischen 2021 und 2024 nicht weniger als 50 Rückrufe für die Autos von Tesla angeordnet. Einige davon betrafen einfache Probleme, die Tesla mit einem Software-Update über die Luft beheben konnte. Doch die DOGE (Department of Government Efficiency) unter Elon Musk hat nun 4 % des Personals der Bundesaufsichtsbehörde entlassen.

Doch selbst hochrangige Mitarbeiter von Tesla halten wenig von den Entlassungen. Denn für die Zukunft des autonomen Fahrens sei die Behörde sehr wichtig und die sehen ihre großen Pläne für Tesla in Gefahr. Doch das autonome Fahren sorgt etwa in Tunnelabschnitten immer wieder für Probleme.

Video starten
Chef ruinierte seine Firma in 59 Sekunden auf Twitch – Was wurde aus ihm?

Hochrangige Mitarbeiter befürchten, dass Tesla wichtige Chancen verlieren wird

Was sagen die entlassenen Mitarbeiter? Einer der entlassenen Mitarbeiter erklärte gegenüber der Financial Times (Paywall), dass die Entlassungen „die Fähigkeit der NHTSA, autonome Fahrtechnologien zu verstehen, schwächen würden. Diese Behörde sollte bei der Handhabung autonomer Fahrzeuge und der Festlegung künftiger Vorschriften an vorderster Front stehen“.

Ein anderer ehemaliger Mitarbeiter ergänzt: „Es wäre ironisch, wenn die DOGE den Einsatz von Tesla verlangsamen würde.“

Mehr zum Thema
Tesla soll beim Kilometerzähler schummeln: Je näher die Garantiezeit rückt, desto mehr Kilometer werden aufgezeichnet
von Benedikt Schlotmann

Kritik von hochrangigen Mitarbeitern: Für Musk steht mit dem autonomen Auto gerade viel auf dem Spiel. Denn Tesla will seine Robotaxis, die sogenannten Cybercabs, auf den Markt bringen, welche vollständig auf autonomes Fahren setzen. Denn das Cybercab besitzt weder Lenkrad noch Pedale.

Doch damit diese Fahrzeuge überhaupt eingesetzt werden dürfen, benötigt es spezielle Genehmigungen, für die wiederum die NHTSA zuständig ist. Und hochrangige Mitarbeiter befürchten jetzt: Wenn die Behörde nicht über die erforderlichen Ressourcen verfügt, wird sie diese Vorschriften und Genehmigungen möglicherweise nicht rechtzeitig einführen können. So erklärte etwa ein Manager von Tesla (via xataka.com):

Es ist verrückt, dass DOGE die Leute in der Abteilung für autonome Fahrzeuge feuern lässt. Wir sollten auf mehr Personal bei der NHTSA drängen. Sie sollten einen nationalen Rahmen für autonome Fahrzeuge entwickeln. Andernfalls hat Tesla keine Chance, seine FSD-Technologie oder Robotaxis auszubauen.

Kritik an Musks politischen Aufgaben und Forderung nach Rückkehr zu Tesla

Schon länger bildet sich Widerstand bei Tesla gegenüber Musk. Denn viele zeigen sich unzufrieden, dass er sich so stark in der Politik einmischt. Bereits Musk Vater erklärte, dass Tesla unter dem politischen Wirken seines Sohnes leiden müsse und behielt damit Recht.

Viele Anleger fordern daher, dass man mehr Druck auf Musk ausüben müsse. So fragte etwa Dave Portnoy, der Gründer von Barstool Sports, kürzlich auf X, wie tief die Aktien noch fallen müssen, damit Musk zur Besinnung komme: „Wie weit müssen die Tesla-Aktien fallen, bevor Elon wieder an die Arbeit geht?“

Politische und wirtschaftliche Umstände haben Tesla in den letzten Monaten stark geschadet. Die Autofirma hat kräftig Kapital verloren und das wirkt sich auch auf das große Vermögen von Elon Musk aus. Der hat mit seinen Verlusten gleich einen neuen Rekord gebrochen: Elon Musk hat einen neuen Rekord gebrochen: Er hat jetzt 40 Milliarden US-Dollar in einer Woche verloren und das nur wegen Tesla

19-Jähriger wechselt für irre Summe das Team in Counter-Strike 2 – CEO rechtfertigt, dass er so ein Talent gehen lässt

Der 19-jährige Russe Ilya „m0NESY“ Osipov ist ein riesiges Talent in Counter-Strike 2, dem größten Spiel auf Steam. 2022 wurde er zum Rookie des Jahres gewählt und war die Nummer 7 in der weltweiten Rangliste von Counter-Strike. In den vergangenen Jahren ging es für ihn nach oben. Jetzt wechselt das Supertalent von G2 für angeblich 2,5 Millionen Euro das Team.

Das war die Karriere des jungen Spielers: Der Russe wurde bei „Natus Vincere“ groß, dem Team von Super-Star s1mple, hier spielte er, seit er 15 ist, in der Jugend.

2022 wechselte er für angeblich 600.000 $ zu G2, wo seine Karriere so richtig durchstartete. Er wurde zum Rookie des Jahres gewählt. Verbesserte sich dann in 3 Jahren von der Nummer 7 der Welt, erst zur Nummer 4 im Jahr 2023 und schließlich zur Nummer 2 im Jahr 2024. Sein Team warb mit m0NESY sogar für ein Online-Casino.

Der AWPler wechselt jetzt für angeblich 2 bis 2,5 Millionen US-Dollar zum Team Falcon Esports, hinter dem ein saudischer Investor steckt. Die Transfersumme kommt von einem Insider (via x).

Video starten
Counter-Strike 2: Valve überzeugt noch einmal richtig mit Launch-Trailer

CEO von G2 sagt: Beschwerden für den Wechsel bitte an ihn richten

Das sagt sein Team: G2 sagt, man habe das Angebot akzeptiert, seinen jungen GOAT, also den „Größten Spieler aller Zeiten“ abzugeben.

Der CEO von G2 sagt (via x): Wenn jemand ein Problem mit der Entscheidung habe, solle er sich direkt an ihn wenden und nicht an das Management des Teams in Counter-Strike oder an Spieler. Das sei eine Entscheidung auf Team-Ebene gewesen.

Der CEO lässt durchblicken: Der Vertrag des jungen Russen wäre im Dezember ausgelaufen und man hat sich dazu entschieden, das Meiste aus der Situation herauszuholen und dann neu aufzubauen. Man sei traurig, Ilya gehen zu lassen, G2 sei mit ihm extrem erfolgreich gewesen und habe sich in 2 Jahren 6 Pokale gekrallt.

Warum lässt man ihn gehen? Der CEO deutet an, dass das nahe Vertragsende das ganze Team belastet und es schwer gemacht habe, neue Spieler zu verpflichten. Daher wollte man jetzt für Klarheit sorgen.

Die Fans sollten sich keine Sorgen machen, man sei ein erfahrenes Team und habe keine Angst, neue Spieler zu finden und ein neues Team aufzubauen.

Wie kann das neue Team den Spieler einstellen? Hinter Team Falcons steckt ein saudischer Investor. Bei dem Team hat man den 23-jährigen Russen „degster“ auf die Bank gesetzt, um Platz für den Neuzugang zu machen.

Sind solche Summen normal? Es gibt immer wieder Berichte von Spielern in Counter-Stirke 2, die für etwa 1 Million $ das Team gewechselt haben.

Das ist aber schon das obere Limit – gerade heute sind solche Summen außergewöhnlich, denn der E-Sport steckt allgemein in einer Krise. Eine weniger gute Nachricht ereilte vor kurzem einen Coach in Valorant: Ein Coach in Valorant flirtet so schlecht, dass er seinen Job verliert

Quelle(n):
  1. Dexerto

Baldur’s Gate 3 liefert Patch Notes für den letzten Patch 8, hat eine Überraschung dabei

Das lang ersehnte und finale Content-Update Patch 8 für Baldur’s Gate 3 ist endlich da. Mit fast 3 Gigabyte müsst ihr einiges laden, aber das lohnt sich. Pünktlich zum Release hat Larian die Patch Notes veröffentlicht und eine unangekündigte Änderung mit dabei.

Das sind die Highlights von Patch 8:

Das ist die Überraschung: Direkt ganz oben in den offiziellen Patch Notes hat Larian einen Eintrag zu Trading Cards auf Steam. Das ist zwar nur ein kleines und für viele unwichtiges Feature, aber ein Teil der Community auf PC fragt schon seit Jahren danach.

Trading Cards haben keinen tatsächlichen Nutzen, außer eben genau das zu sein: Sammelkarten. Da Baldur’s Gate 3 aber so viele und so begeisterte Fans hat, wollen doch einige eben einfach noch ein paar besondere Sachen vom Spiel haben.

Die Sammelkarten sind auf Steam meist nur ein paar Cent auf dem Marktplatz wert, besonders seltene oder bestimmte Ausführungen können aber durchaus teuer werden. Wo sich der Markpreis für die Karten von Baldur’s Gate 3 einpendelt, wird sich noch zeigen.

Video starten
Der animierte Kurzfilm zu Patch 8, dem letzten Update für Baldur’s Gate 3

Patch Notes zu Patch 8 sind 33 Seiten lang, bringen Bugfixes, neue Inhalte und mehr

Für gewöhnlich würden wir euch die Patch Notes direkt hier auf Seite 2 liefern. Die sind dieses Mal aber so umfangreich, dass es wohl besser ist, wenn ihr sie euch direkt auf der offiziellen Website anschaut.

Neben den bereits genannten Highlights, besteht der Großteil von Patch 8 aus Bugfixes und massenhaft davon. Von Gameplay-Bugs über Audio- und visuelle Bugs bis hin zu Fehlern mit dem Interface und dem Scripting gibt es hunderte Fehlerbehebungen.

Larian hat zudem an den Mods und dem hauseigenen Mod-Toolkit geschraubt. Das bedeutet jedoch auch, dass viele oder sogar die meisten Mods in den ersten Tagen vermutlich nicht funktionieren werden.

Wenn ihr gemoddete Spielstände habt und sichergehen wollt, dass sie nicht verloren gehen, solltet ihr entweder auf einem alten Patch-Stand spielen oder ein paar Tage warten. Normalerweise sollte aber nicht viel passieren, außer dass ihr vielleicht Abstürze bekommt oder Spiele nicht laden könnt. Wenn ihr noch gar nicht mit Mods angefangen habt und noch etwas sucht, findet ihr hier die 10 besten Mods für Baldur’s Gate 3

Quelle(n):
  1. Larian