2 Spots in CoD: Warzone, die ihr aktuell meiden solltet – Es sind Todesfallen

Spieler in Call of Duty: Warzone, dem Battle-Royale-Modus von CoD: Modern Warfare, warnen aktuell vor 2 bestimmten Spots auf der Karte. Dort könnte das Spiel für euch schnell vorbei sein – und das ohne, dass ihr etwas dagegen tun könnt.

Was hat es mit den 2 Spots auf sich? Aktuell ist bei Call of Duty: Warzone die Cheater-Problematik in aller Munde. Es hagelt Kritik und obwohl Infinity Ward bereits mehr als 70.000 Accounts gebannt hat, ist das vielen noch nicht genug, sondern ein Tropfen auf den heißen Stein. Mittlerweile schalten einige PS4-Spieler sogar das Crossplay ab, um nicht mit dem Cheater-verseuchten PC zusammenzuspielen.

Doch auch abseits der Cheater und Hacker gibt es einige Probleme im Battle Royale. So gibt es beispielsweise einige fehlerhafte Stellen auf der Map, auf denen ihr einfach an Objekten hängen bleiben und dann nicht mehr weiterlaufen könnt. Gerade in einem fortgeschrittenen Match kann das für eine Menge Frust sorgen. Vor 2 solchen Glitch-Spots warnen nun einige Spieler auf reddit.

Wollt ihr ordentlich Kills abräumen? Eines der besten Teams in CoD Warzone gibt Tipps, wie ihr das schafft.

Call fo Duty Modern Warfare Warzone Trio

Was ist das Problem an diesen Glitch-Spots? Lauf ihrt durch sie hindurch, bleibt ihr hängen. Und damit ist das Match für euch im Prinzip gelaufen. Ihr kommt dort nicht mehr raus und könnt auch nichts mehr dagegen unternehmen. Ihr könnt also das Match verlassen oder auf den Tod (und hoffentlich einen Respawn oder eine Wiederbelebung) warten.

Aktive Rettungsversuche durch Team-Kameraden enden darin, dass auch sie in diesen Todesfallen gefangen werden. Denn falls euch dort kein Gegner erwischt, wird euch der immer enger werdende Gaskreis richten. Kurzum: Ihr solltet diese Spots am besten meiden, bis sie gefixt werden.

An diesen 2 Spots solltet ihr in Warzone aktuell aufpassen

Beide Gltich-Spots, vor denen aktuell auf reddit gewarnt wird, befinden sich im nördlichen Teil der Battle-Royale-Map – einer bei der Militär-Basis und einer in dem Gebiet Jarvdinsk Spomenik. Wir haben sie hier auf der Karte für euch markiert:

Hier findet ihr die genauen Locations im Video. So könnt ihr genau sehen, welchen Weg ihr dort lieber nicht nehmen sollten.

Spot 1 – Am Hangar der Militär-Basis: Am nordwestlichen Ende der Landepiste auf der Militär-Basis befindet sich ein Schutz-Hangar. Bewegt ihr euch an seiner Wand an der östlichen Seite, könnt ihr dort hängenbleiben und seid dann für die Feinde ein leichtes Opfer, wie hier im Video zu sehen:

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Spot 2 – An der großen S-Kurve bei Jarvdinsk Spomenik: An der südlichen Biegung der großen S-Kurve befindet sich an der Felswand eine Steinmauer. Geratet ihr dazwischen, kommt ihr dort nicht mehr raus – auch wenn ihr wie im folgenden Video gerade mit einem starken Loadout und massenweise Kohle bestens für das Finale ausgestattet seid. Hier solltet ihr also ebenfalls aufpassen:

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Kennt ihr noch mehr solcher Glitch-Spots? Warzone hatte seit dem Release bereits einige solcher Glitch-Fallen. Einige wurden bereits behoben, doch manche machen den Spielern immer noch das Leben schwer.

Falls ihr noch mehr solcher Spots kennt, die euch aktuell das Warzone-Match versauen können, dann sagt es uns in den Kommentaren. Wir werden diesen Artikel dann entsprechend anpassen und erweitern.

Übrigens, falls ihr nicht nur für die Glitch-Spots, sondern auch für die besten Lande-Spots interessiert, dann schaut euch diesen Artikel an: Die besten Landezonen in CoD: Warzone und was ihr dort findet

Lost Ark: Neues Gerücht zum Europa-Release – Wir haben beim Publisher nachgefragt

Letzte Woche kam ein neues Gerücht über den Europa-Release des MMORPG Lost Ark auf und zwar durch den Publisher my.games. Wir haben nachgefragt, ob an dem Gerücht was dran ist. Das ist der Stand vom April 2020 zum West-Release von Lost Ark.

So enstand das neue Gerücht: Am 2. April erschien auf mail.ru, der offiziellen Seite des russischen Publishers von Lost Ark, ein kurioser Blog-Post. Darin hieß es, dass das MMORPG in naher Zukunft auch auf der internationale Plattform MY.GAMES Store von mail.ru verfügbar sein wird und dadurch Zugang zu “neuen Services” erhält.

Dieser Maßnahme würde eine nicht näher genannte Server-Downtime vorausgehen. Dabei würde die Integration von Lost Ark in mehreren Stufen ablaufen und die erste Stufe davon sollte bereits im Frühling 2020 passieren.

Diese Mitteilung nahmen einige Fans als die Bestätigung dafür, dass Lost Ark nun endlich auch bei uns erscheint und dass my.games, die Tochterfirma von mail.ru, der westliche Publisher sein wird.

In dem Blog-Post hieß es allerdings auch:

Die Spiel-Server selbst werden ebenfalls nicht angefasst: Es ist keine Verschmelzung mit anderen Regionen und auch kein Umzug.

Um Missverständnisse zu vermeiden, haben wir daher my.games angeschrieben und um nähere Informationen gebeten.

Das sagt my.games: Auf unsere Anfrage bei my.games erhielten wir die Antwort, dass es sich bei dem Blog-Post nicht um einen “konkret bestätigten Release in Europa” handelt.

Auch wenn der MY.GAMES-Store eine internationale Plattform ist, unterliegt sie genau wie zum Beispiel Steam gewissen regionalen Beschränkungen.

Das bedeutet, dass Lost Ark in der russischen Region zwar in Zukunft auch über den internationalen Store gespielt werden kann, für Europa gilt das allerdings nicht. Zumindest nicht ohne den Einsatz von VPN-Diensten, da das MMORPG einem Region-Lock unterliegt.

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Ist es möglich, Lost Ark jetzt schon in Deutschland zu spielen?
von Irina Moritz

Das ist jetzt Stand beim Europa-Release von Lost Ark

SmileGate hat seit längerer Zeit keine offiziellen Statements bezüglich eines globalen Releases von Lost Ark gegeben. Es gab vor einigen Monaten ein weiteres Gerücht, dass das MMORPG in den Westen kommt.

Das sagt SmileGate: Auf der offiziellen verifizierten Facebook-Seite von Lost Ark gibt es einen Post vom 16. April (via Facebook), der bekräftigt, dass der Entwickler weiterhin an einem globalen Release des MMORPGs arbeitet:

Wir arbeiten aktuell hart daran, den globalen Release vorzubereiten. Wir können kein Datum nennen, aber wir wollten euch mitteilen, dass wir dran sind und uns darauf freuen, euch in naher Zukunft gute Nachrichten ankündigen zu können. […]

Offizieller Facebook-Account von Lost Ark

Es gab in den vergangenen Monaten aber auch diverse Maßnahmen vom Entwickler SmileGate, die auf einen globalen Release hindeuten. Dazu gehören zum Beispiel:

Die Fans im Westen müssen sich also weiterhin gedulden und auf Neuigkeiten warten. Laut dem Facebook-Post sollen “in naher Zukunft” gute Nachrichten folgen.

Unsere Autorin Irina Moritz konnte Lost Ark vor einigen Monaten auf den russischen Servern testen und glaubt, dass das Warten sich lohnen wird.

WoW bekommt offenbar Raytracing – So genial könnte es aussehen

Das Shadowlands-Addon von World of Warcraft führt neue Grafikoptionen ein. Darunter offenbar die Möglichkeit, Raytracing für die Beleuchtung einzuschalten. Wie könnte dies aussehen?

In den Dateien von WoW Shadowlands wurden Hinweise auf eine Unterstützung von Raytracing entdeckt.

Was für Hinweise sind das? In den Optionen lässt sich Raytracing noch nicht einschalten, diese Einträge in Dateien deuten aber darauf hin:

  • RTTier – Maximum RT tier to use
  • RAIDshadowRt – Raid Raytraced shadows (0-2)
  • shadowRt – Raytraced shadows (0-2)
  • Ray Tracing Support – DXR 1.0 / DXR 1.1
  • vrsWorldGeo – Render scale like effect for terrain, buildings and liquids
  • vrsParticles – Render scale like effect for particles. Only used if lots of particles are on screen
  • Variable Rate Shading not supported on this hardware

WoW mit neuer Beleuchtung?

Wie würde WoW mit Raytracing aussehen? Anhand eines schon etwas älteren Videos könnt ihr sehen, wie Raytracing World of Warcraft optisch aufwerten würde.

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Dieses Video zeigt, wie WoW mit Raytracing-Support aussehen könnte.

Wie sicher ist die Unterstützung von Raytracing? Offiziell bestätigt wurde es noch nicht von Blizzard. Die Einträge in den Dateien von Shadowlands könnten auch nur bedeuten, dass die Entwickler mit Raytracing experimentieren. Es muss nicht bedeuten, dass diese Funktion wirklich kommt.

Was ist Raytracing überhaupt? Raytracing ist eine physikalische Berechnung des Lichts und von Reflexionen. Die Beleuchtung in der Spielwelt soll dadurch deutlich realitätsnäher aussehen. Allerdings belastet Raytracing die GPU der Grafikkarte sehr stark und kann auf die Performance drücken. Darüber hinaus werden in der Regel spezielle Grafikkarten benötigt wie Nvidias RTX-Reihe, welche Raytracing-Berechnung hardwareseitig unterstützen.

Weitere Grafikoptionen für WoW

Welche Grafikoptionen bekommt WoW noch? Patch 9.0.1 zeigt im neuen Menü bereits einige neue Optionen, mit denen ihr die Grafik des MMORPG-Klassikers stärker beeinflussen könnt. Dazu gehört der Punkt Zauberdichte. Dieser erlaubt es auch, die Anzahl der Zaubereffekte zu reduzieren. Damit sollte die Performance von WoW auch in großen Schlachten nicht in die Knie gehen.

WoW Neue Grafikoptionen
In den Grafikoptionen von WoW Patch 9.0.1 könnt ihr die Zauberdichte einstellen.

Ihr habt dabei die Wahl zwischen diesen Einstellungen:

  • Wichtige: Nur die wirklich wichtigen Zauber werden angezeigt.
  • Manche: Etwa 75 Prozent der unwichtigen Zauber werden reduziert.
  • Hälfte: Rund 50 Prozent der unwichtigen Zauber werden nicht mehr gezeigt.
  • Mehrzahl: Zeigt etwa 25 Prozent der unwichtigen Zauber nicht mehr an.
  • Dynamisch: Die Darstellung der unwichtigen Zauber wird abhängig von der Framerate reduziert. Wenn die eingestellte Framerate überschritten, dann sind alle Zauber zu sehen.
  • Alles: Es werden immer alle Zauber angezeigt.

Wann wir mit diesen Grafikoptionen offiziell herumexperimentieren können, ist noch nicht bekannt, da aktuell noch gar nicht feststeht, wann Shadowlands überhaupt erscheint.

Ihr spielt gerne Blizzards WoW und freut euch schon auf das Addon Shadowlands? Gerade der Einstieg in die Erweiterung wird ein wenig anders ausfallen, als ihr das vielleicht glaubt. Wie genau, das verrät euch MeinMMO-Autor Benedict Grothaus in seinem Artikel.

Rainbow Six: Siege – Schaut live zu, wie ein Noob es zu Platin bringen will

Ab heute läuft auf MAX »Von Noob zu Platin«: In der wöchentlichen Show will das Stream-Team mithilfe von hungryr6 aus Julius einen Rainbow-Six-Veteranen machen. 

Mit E-Sports-Wettkämpfen ist’s immer so eine Sache: Wer sich auskennt, hat Spaß beim Zuschauen und erkennt die Winkelzüge der Profis ganz genau wieder – oder wird von einer neuen Taktik ebenso überrascht wie die alten Hasen auf der Gegnerseite. Wer keine große Ahnung vom Spiel hat, versteht dagegen oft nur Bahnhof, auch wenn alles cool und shiny aufgemacht ist. 

Wir wollen versuchen, für die diesjährige Liga von Rainbow Six: Siege einen Mittelweg zu finden, also die Pros unter euch genauso zu unterhalten wie diejenigen, die erstmal vorsichtig reingucken wollen. Dazu haben wir von heute bis zum Finale der GSA League 2020 am 3. August ein volles Programm für euch zusammengebastelt und darauf geachtet, dass nicht nur die Sicht von Profis und Castern gezeigt wird, sondern ihr auch durch die Augen eines ganz normalen Spielers auf die Liga schauen könnt. 

Ab heute: Von Noob zu Platin mit Coach Hungryr6 

Ab heute läuft auf MAX – Monsters & Explosions jeden Montag ab 19 Uhr »Von Noob zu Platin« mit Julius: Hungryr6 wird versuchen, den Jungen von seinem absoluten Frischlingsniveau auf ein Platin-fähiges Level haben; schließlich wollen wir uns ja nicht mit ihm schämen müssen! In der Show heute erfahrt ihr euch mehr zu unserem weiteren Programm, zum Beispiel dem »Weekly Breach, bei dem professionelle Caster für euch die Liga analysieren.

Also schaut rein, egal wie hoch euer eigenes Skill-Level ist! Wir sehen uns um Stream! 

Von Noob zu Platin im MAX-Livestream 

GameStar und Mein-MMO sind Medienpartner der diesjährigen Liga für Rainbow Six: Siege in Deutschland, Schweiz und Österreich. Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten regelmäßig auf unseren Websites und Kanälen über die Liga, Partien und Teams berichten. 

Kein „America first“: Sony verspricht gleichzeitigen PS5-Release weltweit

Die PS4 gab es zu Beginn nur in den USA. Beim PS5 Release soll das anders sein, denn Sony hatte erklärt, dass niemand warten muss. Anstatt erst die USA und dann den Rest der Welt zu beliefern, soll es dieses Mal anders laufen.

Woher stammen die Informationen? Die Informationen rund um einen weltweiten Verkaufsstart der PS5 stammen von Bloomberg. So heißt es:

Der PlayStation-Chef von Sony, Jim Ryan, hat betont, dass die Markteinführung des Geräts nach Ansicht der Mitarbeiter in der Lieferkette des Unternehmens rund um den Globus gleichzeitig erfolgen sollte.

Sony, Quelle: Bloomberg.com

Was bedeutet das? Das Ziel von Sony ist es, dass die PS5 dieses Mal weltweit gleichzeitig starten soll. Bei der PS4 war Amerika zwei Wochen früher als Europa und Japan. Gleichzeitig wissen wir aber mittlerweile, dass die PS5 nicht in so großen Stückzahlen erhältlich sein wird, wie geplant.

Bei der PS5 müssen wir wohl nicht auf Amerika warten

Wie war das bei der PS4? Bei der PlayStation 4 hatte Sony auf eine eigene Strategie gesetzt und zuerst den umsatzstärksten Markt bedient. Daher hatte die PS4 bei ihrem Release keinen weltweit gleichzeitigen Start gehabt:

  • Die PS4 war zuerst am 15. November 2013 in Nordamerika erschienen, da Amerika für Sony der wichtigste Absatzmarkt ist
  • Zwei Wochen später, am 29. November 2013, gab es die PS4 dann auch in Europa zu kaufen
  • In Japan, die Heimat von Sony, war die PS4 erst ab dem 22. Februar 2014 verfügbar

Wann kommt die PS5 auf den Markt?

Sony hatte die PS5 für den Winter 2020 angekündigt. Außerdem hatte man noch einmal erklärt, dass sich trotz Corona der Release-Termin der PS5 nicht verschieben soll. Auch Microsoft hatte ebenfalls erklärt, dass sich der Start der Xbox Series X ebenfalls nicht verschieben werde.

Bisher sieht es daher danach aus, dass man sich seine Xbox Series X oder PS5 im Winter 2020 kaufen kann. Ein genaues Datum ist aber bisher weder für die Xbox Series X noch für die PS5 bekannt.

PS5: Zum Preis und Design schweigt Sony weiterhin

Auch wenn Sony erklärt hat, dass man versucht die PS5 weltweit gleichzeitig zu veröffentlichen, wartet man immer noch auf einen Preis der neuen Konsole. Eine Analyse Firma hatte einen Preis kalkuliert, der vielen Usern gefallen könnte, das ist aber nur Spekulation. Auch unsere Leser hatten uns in einer Umfrage gesagt, wie viel ihnen die PS5 und die Xbox Series X wert wäre.

PS5 Design - Quader
Eines von vielen PS5-Designs, die man mittlerweile im Internet findet. Die 5 spannendesten stellen wir euch vor.

Während Sony schweigt, sind die Fans im Internet weiterhin fleißig, was es die PlayStation 5 und ihr Aussehen betrifft. Viele Fans lassen sich mittlerweile einiges einfallen, wie die neue Konsole von Sony aussehen könnte. Wir haben ein paar coole Designs ausgesucht und euch die 5 spannendsten PS5-Designs vorgestellt.

LoL: 813.000 Zuschauer sehen das LEC Final – Aber es wird ein Gemetzel

Das Finale der LEC Spring Playoffs 2020 in League of Legends war ein Zuschauermagnet. Das Duell der besten Teams aus Europa, G2 ESports und Fnatic, verlieft jedoch brutal einseitig. Trotzdem sahen in der Spitze 813.000 Menschen über Plattformen wie Twitch zu und stellen damit einen Rekord auf.

Was fasziniert an dem Match? Im Finale der Spring Playoffs standen sich die beiden bekanntesten und stärksten europäischen Teams gegenüber. Das Duell zwischen Fnatic und G2 Esports haben die meisten erwartet, auch wenn G2 überraschend zum Start der Playoffs patzte.

Denn seit Gründung der LEC gewann eines der beiden Teams, mit einer Ausnahme im Sommer 2014, immer die Playoffs. 7 Meisterschaften gingen dabei an Fnatic, 6 an G2, wie die Grafik der LEC zeigt:

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Viele Fans hofften deshalb auf einen spannenden Abend und ein möglichst enges Best of 5. Doch die Realität sah anders aus.

Match verläuft einseitig, vor allem Caps überzeugt

So lief das Match: G2 dominierte den Kontrahenten. Desonders Botlanders Caps, der bis 2018 selbst bei Fnatic spielte, drehte in den Matches 2 und 3 auf.

Während das erste Duell mit Fnatic noch vom Midlaner Perkz und seiner guten Vorstellung mit Azir getragen wurde, überzeugte Caps dann mit Kog’Maw (7 Kills) und Aphelios (11 Kills) in den Matches 2 und 3.

Warum ist das interessant? Noch vor der Saison hatten viele Zweifel an Caps, denn er vollzog einen Rollentausch, den viele erst für einen Scherz hielten. Caps und Perkz sind beides “gelernte” Midlaner in LoL. 2019 spielte Perkz auf der Botlane den AD-Carry. Dieses Jahr war es andersrum, Caps startete plötzlich auf der Botlane und das führte stellenweise auch zu Problemen.

So verlor G2 beispielsweise gegen Schalke 04, ein Team, das sonst kaum im Spring Split überzeugen konnte. Doch im Finale machte Caps alles richtig und so gewann G2 in Rekordzeit.

Caps G2 ESports
Caps wechselte zu G2 Esports, um dort ein auch für internationale Wettbewerbe starkes Teams zu bilden. Nun spielt er auf der Botlane.

Playoffs stellen neuen Zuschauerrekord auf

Wie viele sahen das Match? Das Finale zwischen G2 Esports und Fnatic stellte trotz des einseitigen Verlaufs einen neuen Rekord auf.

Laut der Analyse-Webseite Esports Charts schauten im Peak um 17:30 Uhr 813.638 Menschen das Finale – 545.992 sahen alleine auf Twitch zu. Das ist mit Abstand der beste Wert, den die Spring Playoffs bisher erreichten.

Nur ein Event in der regulären Season kam bisher auf mehr Zuschauer: die Summer Playoffs 2019. Damals schauten sich im Peak um 19.50 Uhr 841.147 Menschen das Geschehen an (via Esports Charts). Das Duell zwischen Fnatic und G2 Esports ging 2019 über die volle Länge von 5 Spielen.

Zuschauerzahlen-LEC-Esport-Charts
Die Zuschauerzahlen vom Finale zwischen G2 Esports und Fnatic 2020.

Wie beliebt ist die LEC? Im internationalen Vergleich liegt die europäische Liga weit vorn. Das gestrige Finale der amerikanischen LCS zwischen Cloud 9 und FlyQuest verfolgten lediglich 379.426 in der Spitze (via Esports Charts).

Derzeit ist das EU-Finale vom Summer Split 2019 das meistgesehene Event der regulären Season weltweit (China ausgenommen, da es laut Esports Charts keine konkreten Zahlen gibt).

Nur die Worlds kommen auf stärkere Zahlen. Das Halbfinale zwischen G2 ESports und SKT1 kam 2019 auf fast 4 Millionen gleichzeitige Zuschauer und ist damit das meistgesehene ESport-Event aller Zeiten.

Overwatch: Chef bringt „völlig unschuldigen“ Cheater zum Schweigen

Ein Spieler des Online-Shooters Overwatch wurde gesperrt, weil er angeblich Cheat-Software benutzte. Als er sich daraufhin beschwerte, schaltete sich Chef Jeff Kaplan persönlich ein.

Warum wurde der Spieler gesperrt? Der Overwatch-Spieler CulonaVirus postete im offiziellen Forum von Overwatch, dass er gesperrt wurde. Angeblich hätte er Cheat-Software benutzt.

Allerdings erklärte er, dass dem nicht so war. Es müsse sich um einen Fehler handeln.

Overwatch Cheater
Overwatch-Chef Jeff Kaplan reagiert höchstpersönlich auf einen Cheater.

Cheater oder nicht?

Wie reagierten die Spieler? Mitspieler reagierten auf den Post von CulonaVirus, glaubten ihm zunächst und setzten sich für ihn ein. Es kam die Vermutung auf, dass vielleicht harmlose Programme als Cheat-Software erkannt worden seien.

Was meinte Blizzard dazu? Plötzlich schaltete sich Blizzards Jeff Kaplan persönlich ein. Der Overwatch-Chef hielt sich relativ kurz und postete im Thread:

Wir haben mehrere Cheats auf diesem Account entdeckt und dies auch überprüft. Auf Wiedersehen.

Jeff Kaplan, Blizzard

Wie veränderte sich die Stimmung daraufhin? Die meisten stellten sich anschließend auf die Seite von Blizzard. Denn immerhin meldete sich Jeff Kaplan persönlich zu Wort. Sein Wort hat Gewicht in der Community und wenn der Chef etwas Derartiges schreibt, dann muss es auch stimmen.

Allerdings erklärte Kaplan nicht, um welche Programme es sich handelte, weswegen ein kleiner Rest von Zweifel blieb. Es kam nämlich zudem der Verdacht auf, dass CulonaVirus nicht wegen Cheats, sondern wegen seinem etwas geschmacklosen Spielern-Namen gebannt worden sein könnte, der eine Anspielung auf das Coronavirus ist.

Wie reagierte der Spieler? Nachdem sich Jeff Kaplan gemeldet hatte, schwieg CulonaVirus. Er hat sich seitdem nicht noch einmal gemeldet. Das lässt den Verdacht zu, dass er sich wohl doch ertappt fühlte. Immerhin wurde ihm die Ehre zuteil, vom Overwatch-Chef selbst in die Schranken verwiesen worden zu sein.

Overwatch ist nicht der einzige spannende Multiplayer-Shooter, in dem ihr viel Spaß haben könnt. Falls ihr euch auch mal andere Genre-Vertreter ansehen möchtet, dann stellen wir euch die 11 besten Multiplayer-Online-Shooter 2020 für PS4, Xbox One, PC in einem Artikel vor.

Quelle(n):
  1. Gamerant

Twitch-Streamer ermutigt Kids, Eltern zu bestehlen, um ihn zu abonnieren

Ein Twitch-Streamer hat seine jungen Zuschauer aufgefordert, die Eltern zu bestehlen, um ihn finanziell zu unterstützen. Er tue das aber nicht aus Eigennutz, sondern um die Kinder finanziell unabhängig zu machen und zu „richtigen Männern“ zu erziehen.

Das fordert der Streamer FrostyMatrixTV: Er sagt Leuten, vor allem Kindern, die sollten losziehen und sich die Kreditkarte von Mami oder Papi greifen. Er sagt: Das klinge so, als sei er gerade betrunken oder mache nur Spaß, aber es sei sein voller Ernst.

Die Kinder müssten die Kreditkarte ja nicht mal stehlen, sondern nur hinterm Rücken der Eltern entwenden und dann schnell bei ihm subscriben.

Eine „Subscription“ ist ein kostenpflichtiges, monatliches Abonnement auf Twitch. Es kostet 4,99€ im Monat. Der Streamer erhält davon etwa die Hälfte.

„Zeig mir, dass du Eier hast“

Das ist die Argumentation des Streamers: Er sagt, das zu fordern, sei überhaupt nichts Böses. Er fordere ja niemanden auf, seine Jungfräulichkeit zu verlieren.

„Ich bringe sie nur dazu, ein verdammter Mann zu sein. Mach Dinge selbst. Sei finanziell unabhängig. Ich mein, das ist doch nichts. Eine Sub sind vielleicht 5 Mücken. Machst du Witze? Du hängst immer noch am Taschengeld deiner Eltern? Komm schon, wach auf und zeig mir, dass du Eier hast.“

So sieht der Streamer seine Rolle: In einem weiteren Clip inszeniert sich der Twitch-Streamer als „der Mann, der Kids sagt, was wirklich in der Welt los ist.“ Er sage den Kids das Zeug, das die Eltern ihnen aus Angst verheimlichen.

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Vater sagt: Kids gaben 14.700€ für Fortnite aus – Bis die Kreditkarte gesperrt wurde
von Schuhmann

Wer ist der Streamer? FrostyMatrixTV ist ein relativ unbedeutender Twitch-Kanal mit 6000 Followern. Im Schnitt schauen ihm 148 Leute zu, wenn er Spiele wie Grand Theft Auto 5, CoD: Warzone oder Deadside spielt.

Nach eigenen Aussagen hat der Streamer seinen Twitch-Kanal schon zweimal verloren. Einmal wurde er ihm „gestohlen“, ein zweites Mal sei er gebannt worden, weil er zu toxisch war.

„Dafür sollte er gebannt werden“

So sind die Reaktionen: Der Clip wird auf reddit diskutiert. Die Nutzer dort glauben, für solche Aussagen sollte der Streamer gebannt werden.

Andere kritisieren die Aufmachung und Produktions-Qualität des Streams, das sei nicht gut genug, um damit professionell zu streamen.

Gaming-Fortnite-YouTube
Bei Fortnite gab es Videos über Kids, die ihren Eltern die Karte stehlen.

Das steckt dahinter: Es ist klar, warum die Clips einige Leute aufregt. Denn der Twitch-Streamer tritt hier in einer moralisch verwerflichen Rolle auf: Er versucht, Kinder und Jugendliche zu manipulieren, indem er an ihren Wunsch appeliert, erwachsen und eigenständig zu sein. Dabei hat der Twitch-Streamer sein eigenes Bankkonto im Auge und untergräbt die Autorität der Eltern.

Vor allem bei Fortnite war es schon mal das Thema, das Kids die Kreditkarte der Eltern stehlen und damit im Shop des Spiels einkaufen. Da gab es wohl echte Vorfälle, aber auch inszenierte YouTube-Videos, in denen Kids dann ihre entsetzten Eltern zeigen.

Lange geforderter Modus in Destiny 2 nach 5 Wochen fast tot

Die Trials of Osiris sind noch nicht lange zurück in Destiny 2, haben aber schon mit argen Problemen und sinkenden Spielerzahlen zu kämpfen. Wir werfen einen Blick auf die Gründe und Bungies Reaktion.

Welcher Modus wurde so sehr vermisst? In Destiny 1 versammelten sich die Hüter traditionell zum Wochenende vor den Bildschirmen, denn dann standen die Trials of Osiris an. Ein knallharter PvP-Modus, bei dem es mit einem kleinen Team galt sich in einem Wettkampf durchzusetzen und am Ende den mythischen Leuchtturm und coolen Loot zu erreichen.

In Destiny 2 startete der Modus unter einer anderen Prämisse. Statt des vom alten Ägypten angehauchten Settings hieß der Modus nun Prüfungen der Neun – und kam irgendwie nicht wirklich gut bei den Spielern an. Zur Überarbeitung versetzte Bungie das Trials-Format in einen Winterschlaf, welcher Jahre andauern sollte.

Destiny 2 Trials leuchtturm
Hier wollen PvP-Spieler hin: Der Leuchtturm auf dem Merkur.

In der aktuellen Season 10 feierten die Trials of Osiris endlich ihre Rückkehr und wurden von reichlich Hype begleitet. Die Destiny-Spieler wurden richtig heiß auf die PvP-Königsklasse gemacht.

So baute die Hüter beispielsweise selbst den Leuchtturm in Season 9 auf. Bungie versprach bei der Ankündigung der Trials, dass der Modus nicht “halbgar” zurückkehren sollte (via YouTube). Aber wie steht’s derzeit um die Trials of Osiris?

Liegen die Prüfungen des Osiris in Destiny 2 schon im Sterben?

So steht’s um die Trials: Die Trials starteten am 13. März 2020, seitdem sind gute 5 Wochen vergangen. Zum Eröffnungswochenende zog es fast 400.000 Hüter in den PvP-Modus. Jede folgende Woche nahm die Anzahl der Spieler ab. Aktuell hat sie sich nahezu halbiert und liegt etwa bei 200.000 Hütern.

Ein Spielerschwund ist an sich gang und gäbe, aber wie drastisch die Spieler hier gerade abwandern ist alles andere als üblich. Auffällig ist, dass gerade auf dem PC die Spielerzahl in den Trials im Vergleich zu den Konsolen nochmals deutlich geringer ist.

So sieht die Spielerverteilung am 20. April in Destiny 2 aus:

Während auf Xbox One und PS4 etwa 12 % der Hüter sich in den Trials vergnügen, finden sich dort auf dem PC nur 5 %. Einzig auf Google Stadia ist die Zahl mit 2 % noch geringer.

Warum verlassen die Spieler die Trials in Scharen?

Dass ein Modus oder gar ein Game nach dem Release an Spielern verliert, ist völlig normal. Dass die Trials, welche jetzt als Highlight der Season 10 eingeführt wurden, aber schon so schnell mit sinkenden Spielerzahlen zu kämpfen haben, liegt an unterschiedlichen Gründen. Forbes hat 3 dieser Gründe herausgearbeitet, auf die wir etwas genauer eingehen möchten.

Deshalb verlassen schwächere Spieler die Trails: Durch die große Ankündigung und den Fokus ingame war die Neugier auf die “neuen” Trials bei sowohl Veteranen als auch Neulingen groß. Doch gerade für schwächere Spieler kristallisierten sich schnell Hürden heraus, die bald schier unüberwindbar wurden.

Um den begehrten Trials-Loot sein eigenen nennen zu dürfen, müssen mindestens 3 Machtes gewonnen werden. Der Haken dabei ist, dass standardmäßig nach 3 Niederlagen Schluss ist und man aufs Neue den Wettkampf starten muss. Zwar gibt es Beutezüge, die nach ihrem Abschluss Belohnungs-Token gewähren, aber auch diese bringen nichts ohne die 3 Siege. So mancher wackere Streiter hat also nach einem kompletten Wochenende nicht einmal Loot bekommen.

Erschwerend kommt hinzu, dass die eigentlich coolen Beutezüge einen weiteren Makel haben. Denn starke Spieler stellten schnell fest: In den niedrigen Ränge fällt das Farmen der Beutezüge deutlich leichter. Sehr zum Ärger der schwächeren Hüter, die überrollt wurden. Hier haben wir uns genauer mit dem Problem befasst:

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von Philipp Hansen

Deshalb verlassen stärkere Spieler die Trials: Schafft ein Team 7 Siege in Folge ohne Niederlage erreicht es den Leuchtturm, das nennt sich dann Flaweless (makellos). Das sollte eigentlich das höchste, das heilige Ziel in den Trials sein.

Doch die Mühe ist es für viele Hüter nicht wert. Es gibt keine spezielle Belohnung dafür, außer ein paar kosmetische Anreize. In Destiny 1 lockten damals die sogenannten Adept-Waffen, die es nur für Flaweless-Durchläufe gab. Seit Kurzem ist zudem der Trials-Titel zugänglich, nach dessen Erhalt wollen viele Hardcore-PvPler sich den Stress nicht mehr geben.

Denn durch den Spielerschwund treffen diese auf immer härtere Gegner und jedes Game wird sehr schwitzig. So lassen bekannte PvP Experten aktuell vielerorts verlauten, dass es für sie keinen Grund gibt, Flaweless zu gehen:

https://twitter.com/DrewskysChannel/status/1243333700374405120

Cheater verärgern ehrliche Spieler: In den Trials geht’s um alles, eine Niederlage kann das Aus bedeuten. Leider sehen dies viele unehrliche Hüter als Grund an, um hemmungslos zu Schummeln. Dieses Problem betrifft vor allem Destiny 2 auf dem PC – wohl einer der Hauptgründe warum dort die Spielerzahl am schnellsten fällt.

Was sagt Bungie dazu? Bungie selbst kündigte an, sie wollen 3 große Probleme in den Trials lösen. In den Augen der Hüterschaft mangelt es jedoch an konkreten Details und handfesten Zeitpunkten.

Der Destiny-Entwickler ist sich des Wunsches nach genauen Problemlösungen bewusst. Im TWaB vom 16. April heißt es:

Wir verstehen, dass es noch weitere Themen gibt, die hier nicht angesprochen wurden und über die ihr vermutlich unbedingt mehr erfahren wollt. Everversum, Prüfungen-Verbesserungen, unsere Pläne zur „Angst, etwas zu verpassen“-Bewältigung, der Kampf mit dem Beutezug-Problem und mehr. Es gibt ebenfalls Fragen wie: „Was ist, wenn Spieler nicht so spielen können, wie sie es gern würden? Was ist mit Ritual-Waffen, Anti-Cheat-Verbesserungen usw.?“

Weiter ist davon die Rede, man wird sich in den nächsten Wochen mit konkreten Details melden und stellt ein paar Kurzzeitänderungen in Aussicht, die “den Schmerz lindern” sollen. Aber einige der Lösungen werden länger als andere brauchen. Bungie möchte auch keine schnellen “Versprechen abgeben, die wir nicht einhalten können”.

Hättet ihr Ideen für sowohl Kurzzeit- als auch Langzeitlösungen, die den Trials zu ihrem alten Glanz verhelfen könnten? In den Augen vieler Hüter tyrannisiert zudem eine Waffe das PvP – auch in den Trials of Osiris.

Quelle(n):
  1. Forbes
  2. reddit

Valorant: Mit diesem cleveren Trick überrascht ihr als Sova und Raze eure Gegner

In Valorant ist Aufklärung essenziell für den Sieg und einige Helden haben dazu nützliche Skills. Doch wusstet ihr schon, dass ihr manche davon kombinieren könnt, um eure Gegner noch besser auszukundschaften und überraschen zu können?

Was für ein Trick ist das? In Valorant ist der nützliche Held Sova oft in den Teams anzutreffen. Grund ist sein praktischer Sonar-Pfeil, der alles im Umkreis für kurze Zeit aufdeckt. Das Dumme an dem Pfeil ist nur, dass er stationär ist und leicht abgeschossen werden kann.

Zwar könnt ihr den Pfeil mit etwas Geschick auch um Ecken prallen lassen, doch wäre es nicht viel geiler, wenn das Ding sich bewegen könnte?

Hier kommt die ebenfalls populäre Agentin Raze ins Spiel. Die hat nämlich einen Roboter mit einer Bombe. Der fährt auf der Suche nach Gegnern autonom herum.

Der Spieler BOTSwagLoAF auf reddit hat in einem Match aus Versehen den Pfeil von Sova danebengeschossen und den zufällig vorbeifahrenden Roboter von Raze getroffen.

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Hier seht ihr, wie der Trick in Aktion aussieht.

Zu der Verwunderung des Spiels blieben aber sowohl Roboter als auch Pfeil intakt. Außerdem fuhr der Bot um Ecken und erweiterte so den Radius des Erkennungspfeils deutlich.

So nützlich ist die Pfeil-Roboter-Kombi

Darum ist der Trick so gut: Wie schon erwähnt, ist es in Valorant essenziell, dass man die Position der Gegner kennt. Nur so funktionieren die Skills vieler Helden optimal und auch für das berüchtigte Wallbanging (Schießen durch Wände) ist Aufklärung immens wichtig.

Der Sonar-Pfeil von Sova ist eine einfache, aber auch recht bekannte und leicht zu konternde Aktion. Doch ein Pfeil, der auf einem kleinen Roboter herumfährt, damit rechnet erstmal keiner. Selbst wenn der Robo abgeschossen wird, kann er womöglich vorher noch wertvolle Feldaufklärung liefern.

Besonders diabolisch wird die ganze Aktion, wenn ihr den Roboter noch mit verhüllenden Effekten, wie den Rauchbomben von Brimstone, versteckt. Dann klärt er womöglich das ganze Feindteam auf, das sich gut in seiner Deckung verschanzt hat.

So reagiert die Community: Die Leser des reddit-Posts sind von der Idee begeistert: “Das ist mal eine clevere Anwendung der Spielmechanik“ schreibt ein Fan. Ein anderer merkt an, dass man womöglich auch ein C4-Paket von Raze an die Aufklärungsdrohne von Sova pappen könnte. Zuletzt merkt noch ein zynischer Spieler an „Ja, nett. Und jetzt löscht sie bitte!“, eine Anspielung auf die kontroverse Diskussion um die Agentin Raze, die viele für zu stark halten.

Wenn Sony diesen Roboter baut, müsst ihr PS4 und PS5 nie mehr alleine spielen

Während Fans auf das PS5-Design und den Preis der neuen Konsole warten, hat Sony jetzt ein spannendes Patent veröffentlicht. Müssen wir in Zukunft an der PS4 und an der PS5 nicht mehr allein spielen?

Woher stammen die Informationen? Sony hat am 16. April 2020 ein Patent veröffentlicht, dass beim US Patent & Trademark Office einsehbar ist (via uspto.gov).

Das Patent stellt einen Roboter vor, der den Spieler beim Zocken an der PS4 und PS5 begleiten könnte. Das zentrale Bauteil ist eine Recheneinheit, die sich “feeling deduction unit” nennt. Wir erklären euch, was es damit auf sich hat.

Patent von Sony
So wird der Roboter im Patent vorgestellt.

Spielen wir an der PS4 und PS5 bald mit einem Roboter?

Wie genau arbeitet der Roboter? Im Roboter arbeitet eine Verarbeitungseinheit (“feeling deduction unit”), die dabei hilft, auf den User zu reagieren. Diese Recheneinheit setzt sich aus drei Blöcken zusammen:

  • Die erste Einheit verarbeitet Kamera, biologische Daten und den Bewegungssensor (“non-verbal”).
  • Die zweite Einheit verwendet das Mikrofon. Hier spielt vermutlich eine Rolle, ob der User lacht, weint oder andere Geräusche von sich gibt. (“users speech”)
  • Die dritte Einheit verarbeitet Events. Hier sind Levelaufstiege oder gewonnene Missionen gemeint. Darauf kann der Roboter dann ebenfalls reagieren.

Die Einheit verarbeitet das Ganze, indem sie die Daten des Spielers mit Daten von einem externen Server abgleicht.

Es könnte sich lohnen, wenn ihr früh ins Bett geht und auf euren Roboter hört

Das Patent erklärt außerdem, dass die Beziehung zwischen Mensch und Maschine wichtig sei. Eine gute Beziehung entwickelt sich aus gemeinsamen Kontakt und aus Rücksichtnahme aufeinander. Dafür soll der Companion bestimmte Funktionen nutzen:

  • Im Roboter ist zum Beispiel ein “Joy-Index” gespeichert. Das heißt, dass das Computerhirn einschätzen kann, wie glücklich oder begeistert man in einem Augenblick ist.
  • Der Roboter kann auch Ratschläge erteilen. Sagt der Roboter „lasst uns ins Bett gehen“ und hört der User darauf, dann wirkt sich das positiv auf die Beziehung zwischen Roboter und Mensch aus.
  • Arbeiten Mensch und Roboter gut zusammen, kann dadurch auch langfristig die Interaktion erweitert werden. (“expanding the future possibilities of the robot”).
Kommt der Roboter bei der PS5 zum Einsatz?

Könnte es in Zukunft einen spielenden Roboter geben? Bedenkt, dass es sich bei den Ideen in diesem Artikel um ein Patent handelt. Das bedeutet erst einmal nicht, dass Sony daraus bald ein Produkt entwickeln wird.

Mit Patenten sichern sich Hersteller meistens innovative Ideen, die nicht zwingend umgesetzt werden müssen. Es ist unwahrscheinlich, dass ihr zum PS5 Release, der weiterhin 2020 sein soll, schon mit einem Roboter-Companion zocken könnt.

Dennoch ist es nicht Sonys erstes Patent zur PlayStation. So hat Sony schon ein Patent für eine sprachgewandte KI, “PlayStation Assist”, veröffentlicht, die sowohl die PS4 als auch die PS5 einschließt. Auch zum mittlerweile vorgestellten PS5-Controller gibt es Informationen und ein bekanntes Patent.

PS5 Controller – Verrät Patent ein Feature?

PS5-Dual-Sense-Front2

Während man weiterhin auf das Design und den offiziellen Preis der PS5 wartet, ist uns mittlerweile der offizielle PS5 Controller bekannt. Schon vor der Veröffentlichung ist ein Patent von Sony bekannt geworden. Laut diesem Patent, soll der Controller Gefühle verarbeiten können.

In welchen MMO-Welten seid ihr am liebsten unterwegs? – Wählt das beste Setting

Die Welten in MMOs und Multiplayer-Spielen haben die unterschiedlichsten Settings. Welche davon sind eure Favoriten?

Kennt ihr das Gefühl? Es wurde eben ein neues großes MMO angekündigt, ihr habt es euch angeschaut und auf den ersten Blick gedacht, dass es interessant aussieht. Oder im Gegenteil: Ihr wusstet sofort, dass ihr es vielleicht gar nicht erst anfassen werdet.

Dabei ist alles, was man von dem MMO gesehen hat, die Welt, in der es spielt. Wir sehen das Setting und haben bereits eine gewisse Meinung zu dem Spiel.

Settings sind für viele entscheidend: Settings sind oft der erste visuelle Eindruck, den wir von einem MMO bekommen. Es entscheidet darüber, in welcher Art von Welt wir in dem Spiel unterwegs sind und legt bestimmte Parameter dafür fest.

mmo welt setting umfrage
Das Setting entscheidet, in welcher Art von Welt wir in MMOs unterwegs sind.

Durch das Setting wird zum Beispiel festgelegt, ob es in dem MMO Magie gibt oder auf welcher Art von Terrain man unterwegs ist. Wenn man von vornherein kein Fan von einem bestimmen Setting ist und sich damit nicht anfreunden kann, dann wird man oft auch mit dem Spiel nicht glücklich.

Hier seid ihr gefragt: Erzählt mal: In welchen Welten seid ihr am liebsten unterwegs? Gibt es Settings, die euch überhaupt nicht zusagen und direkt ein Grund dafür sind, ein MMO links liegen zu lassen? Schreibt es in die Kommentare.

Wie kann ich abstimmen? Ihr könnt eure Stimmen in dem Umfrage-Tool weiter unten abgeben. Jeder von euch kann maximal zwei verschiedene Settings wählen, also entscheidet euch für eure absolute Favoriten.

Denkt daran: Die Spiele, die in Klammern neben dem Setting stehen, sind nur Beispiele. Sie sollen verdeutlichen, was genau ihr euch unter den entsprechenden Settings vorstellen könnt.

Die Umfrage endet nächste Woche am 20. April.

Viel Spaß beim Wählen!

Diese Umfrage ist geschlossen.

Spieler wird in CoD Warzone genial reingelegt – Wärt ihr drauf reingefallen?

Ein Spieler hat in Call of Duty: Warzone auf kreative Art und Weise seinen Gegner in die Falle gelockt und einen einfachen Kill abgestaubt. Dafür wird er von vielen gefeiert. Wärt auch ihr auf diese “Illusion” reingefallen?

Das wird von der Community gefeiert: Für den Battle-Royale-Modus Warzone gibt es zahlreiche Strategien, die euch zum Sieg führen oder Kills einbringen können. Einem Spieler ist kürzlich dank einer cleveren, künstlerischen Einlage ein sehenswerter Kill gelungen, der auf reddit nun für zahlreiche Lacher und Komplimente sorgt.

Übrigens, auch eine spektakuläre Action-Einlage sorgt aktuell für Gesprächsstoff: CoD Modern Warfare: Spieler begeistert Tausende mit Action wie in John Wick.

So ist das Ganze abgelaufen: Der Redditor Japiecommando hatte sich in einem mehrstöckigen Haus verschanzt und kam dabei auf eine witzige Idee.

Quelle: Reddit-User Japiecommando

Ein Stockwerk unter ihm verewigte er sich mit einem Spray an der Wand. Dabei sprühte er einen lebensgroßen Operator an die Wand, der bei etwas Abstand und bei richtiger Perspektive durchaus mit einem Spieler verwechselt werden kann. Sein Kunstwerk platzierte er dabei so an die Wand, dass ein Spieler, der von unten die Treppe hochkommt, direkt auf diese “Illusion” blickt.

Kurz darauf kam auch schon ein Opfer, das er von oben durch das Treppenhaus beobachten konnte. Der feindliche Spieler ging langsam und mit der Waffe im Anschlag die Treppe hoch, erblickte dann offenbar das Graffiti und fiel tatsächlich komplett drauf rein. Er eröffnete das Feuer und entleerte gefühlt sein halbes Magazin auf die Wand mit dem Bild.

Dann wurde er jedoch bereits von Japiecommando mit wenigen Treffern gezielt von oben ausgeschaltet. Dieser feierte anschließend den sehenswerten Kill mit einem “Daumen hoch”-Emote an seinen “Helfer”.

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Hand aufs Herz – Wärt ihr drauf reingefallen? Die Aktion wird von vielen Reddit-Usern gefeiert, doch es ist nicht das erste Mal, dass eine solche Methode zum Ablenken der Feinde in Warzone zum Einsatz kommt.

Auch im Gulag sorgte eine vergleichbare Taktik bereits für Siege. Zudem berichten einige Spieler in den Kommentaren, dass sie oder ihre Spiel-Kumpanen bereits ähnliche Mittel genutzt haben oder halt eben auf solche auch schon mal selbst reingefallen sind.

Wärt auch ihr auf diese “Illusion” angesprungen oder seid es sogar vielleicht schon mal? Was haltet ihr von dieser Ablenkungs-Methode? Kennt ihr weitere Tricks, mit denen sich Gegner effektiv ablenken lassen? Übrigens, falls ihr auch ohne diesen Trick ordentlich Kills abstauben wollt – Hier gibt’s Tipps von einem der besten Teams in Call of Duty: Warzone.

Quelle(n):
  1. reddit

Pokémon GO: 3 Dinge, die Trainer am Rauch-Tag verbessern würden

In Pokémon GO ist der erste Rauch-Tag vorüber. Trainer zeigen sich erfreut über das Event, doch 3 Dinge würden manche Spieler gerne angepasst sehen.

Das war der Rauch-Tag: Am vergangenen Sonntag lief für ganze 6 Stunden dieses Event rund um das Item Rauch. Jede Stunde wurde ein anderer Typ von Pokémon angelockt und man konnte dazu noch dauerhaft zahlreiche Wiesor fangen.

Es war das erste Mal, dass Niantic ein solches Event veranstaltet hat. Das sollte vor allem in der Corona-Krise helfen, denn die kompletten 6 Stunden konnte man problemlos von Zuhause aus spielen.

Rauch-Tag war ein Erfolg – Anpassungen wären wichtig

Das wurde gelobt: Unterm Strich gab es keine richtig schlechten Kommentare zum Rauch-Event. Besonders gelobt wurde, dass man es komplett Zuhause spielen konnte. Die letzten Events waren zwar auch von Zuhause leichter spielbar, doch wer raus ging, hatte mehr Vorteile.

Der Rauch hingegen hat immer die gleichen Pokémon angelockt. Ganz egal, ob ihr gelaufen seid oder auf dem Sofa gesessen habt.

Rauch Tag

Was sollte verbessert werden? Diverse Trainer diskutieren über Anpassungen, die das Event noch besser machen würden. Vor allem 3 Dinge stechen dabei hervor:

  • Man sollte während des Events leichter an Bälle kommen, denn wer 6 Stunden durchgespielt hat, hatte am Ende wohl selten noch Bälle
  • Das Event war für viele Trainer etwas zu lang. Man wollte zwar nichts vom Event verpassen, doch 6 Stunden zogen das Event in die Länge
  • Während der einzelnen Stunden kamen oftmals zu viele unterschiedliche Pokémon raus. Spezielle Monster tauchten hingegen nur selten oder gar nicht auf

Das wurde zum Ball-Problem gesagt: Die Sorgen rund um die Bälle waren am größten. Niantic hat zwar schon einige Anpassungen vorgenommen, um dem Problem entgegenzuwirken, doch vor allem zum Event reichte das nicht aus.

Man konnte aus dem Rauch insgesamt 360 Pokémon fangen. Viele der Pokémon waren dann noch sehr zapplig, weshalb einige Bälle daneben gingen. Um effektiv zu spielen, brauchte man also etwa 500 Bälle, was in den aktuellen Zeiten gar nicht so leicht ist.

Der Trainer “imabadastronaut” wünscht sich auf reddit: “Mit dem Community Day nächste Woche hoffe ich wirklich, dass unser Kumpel uns bald Geschenke von PokéStops bringt. Es würde extrem helfen. Ich musste Leute auf unserem Discord anbetteln, dass sie mir Geschenke schicken können.”

Aus den Geschenken kommen dann die wichtigen Pokébälle. Wer übrigens noch Freunde für Geschenke sucht, der kann in unserer Facebook-Gruppe zu Pokémon GO vorbeischauen.

Pokemon GO Bälle Pikachu
Viele Trainer hatten während des Events ein Ball-Problem

So kam die Länge des Events an: 6 Stunden lang ging der Rauch-Tag. Für viele Trainer war das doch etwas zu lang. Es war definitiv kein Event, wo man 6 Stunden intensiv Pokémon GO gespielt hat, sondern die App vielmehr nebenbei lief.

Trainer “theBobMM” stellt auf reddit fest: “Es war auf jeden Fall ein “Etwas, das man nebenbei macht”-Event. 6 Stunden ist eine lange Zeit, um einfach nur dazusitzen und die Spawns zu checken.”

Im Vergleich dazu kann man den Community Day sehen. Dort spielt man in der Regel 3 Stunden lang effektiv und kann nebenbei kaum etwas machen. Beim Rauch-Tag kam jede Minute ein Pokémon auf, was oftmals auch eher uninteressant war. 6 Stunden lang effektiv Pokémon GO spielen war hier also nicht drin.

Das wird über die Spawns gesagt: Die Vielfalt der Pokémon war ebenfalls ein Punkt, der oft angesprochen wurde. So hieß es im Ankündigungstext von Niantic, dass beispielsweise Feuer-Pokémon wie Hunduster, Fukano oder Lichtel erscheinen. Der Großteil der Spawns war dann allerdings Wiesor, gefolgt von Feuer-Startern wie Flemmli oder Glumanda.

Es wird also kritisiert, dass zu viele unterschiedliche Pokémon während einer Stunde gespawnt sind. Im Gegenzug sind die Monster, auf die man sich während der Stunde gefreut hat, eher selten erschienen. Vor allem die Starter-Pokémon waren häufig, was nicht viel Anklang erhielt.

SkyPikachu schreibt auf reddit: “Das Event dauerte zu lange und es gab viel zu viele verschiedene Spawns. Ich freute mich auf die Pflanzen-Stunde, da dort Roselia, Myrapla und Liliep häufige Spawns sein sollten, und dennoch gab es zum Großteil Spawns von Bisasam, Endivie und Geckarbor, die allesamt schon einen Community Day hatten und Nest-Pokémon sind. Während des Psycho-Spektakels hatte ich mehr Freude daran, einen Rauch zu verwenden.”

Starter Gen 3
Viele Starter konnte man während des Rauch-Tages erhalten – Das kam nicht ganz so gut an

Hier könnten Änderungen entscheidend sein: Kommenden Samstag läuft der Community Day mit Abra. Diesen sollt ihr auch effektiv von Zuhause aus spielen können. Hier soll wieder das Item Rauch zum Einsatz kommen.

Es ist also spannend zu sehen, ob Niantic bis dahin noch einige Anpassungen vornimmt, damit man leichter von Zuhause aus spielen kann.

Darum wird ein neues MMORPG direkt zum Steam-Start zerrissen

Das MMORPG Eternal Magic ist auf Steam gestartet. Doch die Wertungen fallen nicht besonders positiv aus und das hat seine Gründe.

Was ist das für ein Spiel? Es handelt sich um das MMORPG Eternal Magic vom chinesischen Entwickler Duoyi. Im Grunde ist es ein recht klassisches Online-Rollenspiel, indem ihr mit eurem Helden eine große Fantasywelt erkundet und dort gemeinsam mit Freunden Monster bekämpft und Quests erledigt. PvP spielt ebenfalls eine Rolle. Auf speziellen MOBA-Maps bekämpft ihr euch gegenseitig und versucht, das feindliche Team auszuschalten.

Das MMORPG startete nach einer längeren Beta-Phase am 17. April offiziell über Steam. Doch die Wertungen sind nicht besonders gut.

Der Levelaufbau von Eternal Magic erinnert an WoW und Guild Wars 2.

Nur ein Rip-Off anderer MMORPGs?

Was bemängeln die Spieler an Eternal Magic? Das MMORPG klaut ziemlich dreist von Genre-Kollegen wie World of Warcraft und Guild Wars 2. So werden etwa Assets und Aufbau von Karten von diesen Spielen übernommen.

Doch das ist nicht das einzige Problem. Die Spieler bemängeln zudem Pay2Win, denn es ist möglich, dass man sich Waffen gegen echtes Geld kauft, die Vorteile im Spiel verschaffen. Ebenso ist die Performance des MMORPGs nicht gut und es kommt etwa häufig zu Disconnects.

Wie fällt die Wertung auf Steam aus? Eternal Magic hat aktuell eine Steam-Wertung von 42% und wird als “ausgeglichen” bezeichnet.

Was genau sagen die Spieler? Wir haben einige der Stimmen aus der Community für euch zusammengefasst:

  • Luna schreibt auf Steam: „Es ist nur ein großer Rip-Off von anderen Spielen. Die beiden größten, von denen sie „gestohlen“ haben sind WoW und Guild Wars 2. Unterstützt dieses Spiel nicht!“
  • MultiDarkZen erklärt auf Steam: „Wahrscheinlich das schlechteste Spiel, das ich in diesem Jahr gespielt habe, und ich habe viel gespielt. Es ist bestenfalls mittelmäßig, mit einem übermäßig teuren Cash-Shop, der Pay2Win ist. Man kann Waffen und andere Items kaufen, die Stats besitzen und die andere Spieler nicht bekommen, wenn sie dafür kein Geld ausgeben.“
  • Lakan meint sarkastisch auf Steam: „Am Tag, an dem ich sterbe, werde ich als letztes an die 23 Minuten denken, die ich damit verschwendet habe, dieses Spiel zu spielen!“
  • Weilan findet auf Steam keine lobenden Worte für das MMORPG: „Ein generisches, asiatisches MMO; das sich wie ein Mobile Game anfühkt, das auf den PC portiert wurde.“
  • Scyogenesis schreibt auf Steam: „Da ist so viel Copyright-Mist von anderen Spielen und Medien in diesem MMO und es spielt sich wie ein Handygame. Ich glaube einfach nicht, dass es sich lohnt, Zeit und Geld in diesen Titel zu stecken.“

Es gibt aber auch positive Stimmen:

  • Burritooo auf Steam sieht es anders: „Selbst in meiner Zeit vor dem Release auf Steam bin ich nie dazu gezwungen worden, etwas zu kaufen, um Fortschritte zu erzielen, und ich konnte meinen Charakter ohne jegliche Art von Mikrotransaktionen maximieren. Ich sehe es als ein Tag-für-Tag-Spiel. Ich erledige ein paar Quests, erkunde vielleicht ein oder zwei Dungeons und amüsiere mich einfach. Es lohnt sich, es zumindest mal zu versuchen.“
  • Rippero erklärt auf Steam: „Nachdem ich gerade das Spiel gestartet habe scheint es so, als hätte es viel Tiefe. Ich kann es kaum erwarten, Hardcore-Dungeons zu spielen und mit Freunden zu raiden. Animationen und Cartoon-Grafikstil sind großartig!“
  • z3rodown schreibt auf Steam: „In diesem Spiel gibt es jede Menge zu tun. Selbst auf Stufe 40 bin ich überwältigt von der Menge an Systemen, die für die Charakterentwicklung zur Verfügung stehen. Als reiner PvE-Spieler bin ich nicht wirklich von den Pay2Win-Aspekten des Shops betroffen.“
Eternal Magic Sunmane Mount
Das Sunmane Mount gibt es exklusiv im rund 53-Euro-teuren Keeper Pack.

Was kostet es, mitzuspielen? Grundsätzlich ist Eternal Magic Free2Play. Wenn ihr also mal reinspielen wollt, dann könnt ihr das tun und euch so selbst ein Bild des MMORPGs machen. Es ist möglich, Zusatzinhalte wie das Keeper-Pack zu kaufen, das für rund 63 Euro diese Inhalte bietet:

  • Dene „Golden Vanguard“-Titel (exclusiv)
  • Sunmane-Mount (exclusive)
  • Dark Harbinger Outfit (exclusiv)
  • War Wolf Companion
  • Resurrection stone x10
  • Lvl. 3 Spirit stone x5
  • Tactics Guidebook x10
  • Explorer Coupon x20
  • Pendant Stats Reset Crystal
  • Seltene Schatzkarte
  • Enhancement-Talisman

Eternal Magic ist nicht das einzige MMORPG, das in diesem Jahr erscheint. Wir haben eine Liste für euch zusammengestellt, welche aufzeigt, was die aussichtsreichsten Online-Rollenspiele sind, auf die ihr euch im Jahr 2020 noch freuen könnt. Vielleicht ist ja das eine oder andere Spiel für euch dabei.

Quelle(n):
  1. MMORPG.org.pl
  2. Steam

Valorant: Top-Streamer shroud hat eine ganz andere Tier-List als ihr

In Valorant kursieren verschiedene Tier-Listen der Agenten, doch ein paar Konstanten haben sie alle. Doch die Tier-Liste des Streamers shroud ist in einigen Aspekten radikal anders als das, was die meisten Spieler in Valorant sagen würden.

So hat shroud entscheiden: Michael „shroud“ Grzesiek ist ein früherer CS:GO-Profi und Top-Streamer auf Microsofts Plattform Mixer. Im Chat wurde der „menschliche Aimbot“ nach seiner persönlichen Tier-List für die Agenten im Spiel gefragt. Also einer Liste, in der er die Helden von den Kategorien „S“ (Total überlegen) bis „C“ (Nur, wenn es nichts anders gibt) einteilt.

Die Liste von Shroud sieht folgendermaßen aus:

S-Tier (OP)A-Tier (Einfach gut)B-Tier (Noch OK)C-Tier (Nur in Ausnahmen)
CypherBrimstoneJettRaze
SageBreachViper 
SovaPhoenixOmen 
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Valorant Tier List: Welcher Agent ist der beste?
von Jürgen Horn

shroud erklärt seine ungewöhnliche Liste

Darum hat sich shroud so entschieden: Wer Valorant kennt, dürfte womöglich überrascht sein. Denn während Sage noch bei den meisten anderen Listen weit oben steht, sind Helden wie Brimstone oder Breach eher weiter unten angesiedelt. Und die von vielen als völlig OP gehandelte Sprengmeisterin Raze ist bei shroud das klare Schlusslicht.

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Shroud stellt hier im Video seine persönliche Tier-Liste für Valorant vor.

Das hat aber klare Gründe, denn shroud setzt auf eine strategische Team-Aufstellung für ein Wettkampf-Setting. Er braucht also ein Team, das optimal zusammen harmoniert und gegnerische Mannschaften kontern kann, anstatt einfach nur ein fröhliches Kill-Fest abzuziehen.

Für Shroud sind daher die folgenden Punkte wichtig:

  • Das Team braucht Koordination, daher sind Aufklärer wie Sova und Cypher essenziell.
  • Man braucht ebenfalls Initiatoren, also Helden, die den Kampf einleiten. Dazu sind Phoenix und Breach top, da sie Gegner aus der Deckung scheuchen und das eigene Team schützen.
  • Auch der sonst eher ungeliebte Brimstone hat mit seinen Rauchbomben und Orbitallaser gutes Potential, um Kämpfe einzuleiten.
  • Viper wäre für shroud fast A-Tier, aber es fehlt noch das gewisse Etwas an Vielseitigkeit.
  • Auch Omen ist für Shroud zu wenig nützlich.
  • Jett hat recht wenig Team-Potential, nur in sparsamen „Eco-Rounds“, in denen man kein Top-Gear hat, kann sie mit ihren Movement-Skills glänzen.
  • Raze, die in vielen Augen stärkste Heldin, ist für Shroud quasi wertlos. Sie hat nur Schadens-Skills und nichts, was dem Team Mehrwert bringt. Nur ihre Raketen-Ultimate ist gefährlich.

Darum hat shroud Angst um Raze: Raze ist laut shroud sogar in Gefahr, denn er ist sich sicher, dass die Entwickler die Heldin noch grundlegend ändern werden. Zu viele Spieler seien derzeit sauer auf sie, da sie einfache Kills ermöglicht und gerade Anfänger reihenweise umlegt.

Doch wenn Raze weiter abgeschwächt wird, könnte sie laut shroud im kompetitiven Spiel noch wertloser werden und völlig in der Versenkung verschwinden. Seiner Meinung nach wurde bei der Einführung von Raze schlicht übersehen, wie extrem der Charakter für Neulinge wirkt und wie schwach die Agentin im Spiel der höheren Ligen sein dürfte.

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Ein Streamer-Kollege hat hingegen mittlerweile die Schnauze voll von Raze, da er von ihr ein paar Mal zu oft gekillt wurde. Daher fordert der Top-Twitch-Streamer Summit1g auch gerade lautstark, man soll die nervige Agentin gleich ganz aus Valorant löschen. Sie versaut ihm auf Dauer den Spaß am Spiel.

Quelle(n):
  1. Dexerto

CoD Warzone: Entwickler bekommen Tipps gegen Aimbots – Von einem Cheater

Cheater und Hacker sind aktuell ein großes Problem bei Call of Duty: Warzone und CoD: Modern Warfare. Gerade Aimbots sind beliebt und verbreitet. Nun hat ein langjähriger Cheater den Entwicklern Tipps gegeben, wie man Aimbot-Nutzer erkennt.

So ist die Situation bei Warzone: Cheater stellen für viele im Moment das wohl größte Problem von Call of Duty: Warzone und CoD: Modern Warfare dar – gerade auf dem PC. Es hagelt Kritik von Spielern und Streamern. Das führt sogar dazu, dass zahlreiche PS4-Spieler das Crossplay deaktivieren, um die nervigen PC-Cheater zu meiden.

Die Entwickler von Infinity Ward haben mittlerweile zwar über 70.000 Accounts alleine bei Warzone gebannt, doch das Problem ist damit längst nicht aus der Welt. Zahlreichen Spielern geht das nicht weit genug – das sei nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Viele fordern, dass Infinity Ward mehr tut und härter gegen die Betrüger vorgeht, die vielen fairen Spielern den Spaß rauben.

Besonders nervig sind dabei Aimbots – Eine Software die Zielerfassung und das Feuern übernimmt. Als ehrlicher Spieler hat man im direkten Duell kaum eine Chance oder wird sogar erwischt, wenn man noch nicht mal ahnt, dass irgendwo ein Gegner lauert.

cod modern warfare warzone action mace team plunder beutegeld

Was hat es mit den Tipps auf sich? Auf reddit hat sich vor Kurzem der User DeclanH23 an die Entwickler von Infinity Ward gewandt. Er selbst ist eigenen Angaben zufolge ein intensiver Cheater, hat früher unter anderem zahlreiche (illegale) Mods bei Battlefield 4 genutzt und treibt aktiv in GTA Online sein Unwesen.

Nun gab er ein paar Tipps an die Entwickler weiter, die dabei helfen könnten, Aimbot-Nutzer besser zu erkennen.

Darauf soll man beim Aufspüren von Aimbots achten: Dabei berichtet DeclanH23 über seine Erfahrungen als Cheater in Battlefield 4.

Als er dort gehackt hat, gab es stets bestimmte Waffen auf die er und andere Hacker intensiv zurückgreifen würden. Diese Schießeisen werden als “Prime Aimbotter Waffen” bezeichnet und würden sich durch bestimmte Eigenschaften perfekt für die Nutzung mit Aimbots eignen.

Zudem gibt es bestimmte Stats, die durch Nutzung von Aimbots weit über dem Durchschnitt liegen. Dazu zählen beispielsweise Kopfschüsse pro Tod, Kills pro Minute, Punkte pro Minunte oder längste Kill-Streaks, wie er anhand seiner beigefügten “Cheat-Statistik” bei Battlefield 4 belegt:

Genau diese 2 Aspekte sollte sich seiner Meinung nach auch Infinity Ward genauer anschauen. Welche Waffen eignen sich in Modern Warfare und Warzone perfekt für Aimbots? Und wie sehen dabei die kritischen Stats verdächtiger Accounts bei diesen Waffen aus?

Übrigens, falls euch Stats wichtig sind: Der Warzone Tracker für CoD gibt perfekte Auskunft über all eure Stats.

Wenn ein neuer Spieler sich direkt in Warzone stürzt und die Anzahl seiner Headshots per Kill 5x höher als der Durchschnitt liegt, sollten beispielsweise die Alarmglocken läuten. Das Anti-Aimbot-System sollte generell auf einer Formel beruhen, die Faktoren wie Präzision, Punkte, Kills, Kopfschüsse und Spielzeit mit jeder kritischen Waffe berücksichtigt. Spieler, die weit außerhalb der Norm liegen, sollten dann ausgesiebt oder zumindest überprüft werden.

Dabei sei es egal, ob ein Hacker gebannt wird und dann wieder zurückkommt. Es ist trotzdem nervige Arbeit, einen Aimbot richtig einzurichten und einen neuen Account zu erstellen. Wenn man ein gutes System hat und ein Cheater nach 10 Spielen gebannt wird, wird er seine Hacks nicht mehr so sehr genießen.

Abschließend ergänzt er, dass selbst eine simple Funktion wie ein Vote-Kick manchmal Wunder bewirken kann.

Übrigens, falls ihr ganz ohne Cheats in Warzone glänzt, könntet ihr als Coach anheuern: Dominiert ihr im Gulag? Firma sucht Coaches, zahlt 40€ pro Stunde.

Quelle(n):
  1. Dexerto
  2. Reddit

LoL: EU-Finale der LEC zwischen G2 und Fnatic war eine klare, kurze Sache

Heute Abend, am Sonntag, dem 19.4., findet das Finale des LEC 2020 Spring Split in der League of Legends statt. Es treten die beiden stärksten LoL-Teams Europas gegeneinander an: G2 Esports und Fnatic. Dabei sah es für G2 Esports vor zwei Wochen noch düster aus.

Update 19.4: 19:54 Uhr: Das LEC Finale zwischen G2 Esports und Fnatic in LoL war eine ganz klare Angelegenheit. G2 gewann 3:0 in Rekordzeit. Gegen 19:30 Uhr war der Spuk schon vorbei:

Match 1 endete nach 27 Minuten mit einem 16-6-48 für G2. Hier dominierte Perkz auf Azir mit 8 Kills.

Match 2 endete nach nur 24 Minuten mit einem 16-2-51 für G2. In diesem Match drehte Caps auf – 7 Kills auf Kog’Maw.

Match 3 konnte G2 nach 31 Minuten für sich entschieden, das war etwas knapper, aber dennoch eindeutig. Sie gewannen das Match mit 21-11-55. Caps war auch hier der Dreh- und Angelpunkt von G2 Esports. Er steuerte 11 der 21 Kills auf Aphelios bei.

Damit ist G2 Esports der Sieger des LEC Spring Splits 2020, nimmt 80.000€ ein und fährt zum MSI-Turnier. Das Finale stellte dabei einen neuen Zuschauerrekord für die Spring Playoffs auf.

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Original-Meldung:

Das ist das Finale heute Abend: Das Finale im LEC Spring Split findet heute Abend ab 17:00 Uhr deutscher Zeit statt. Die Teams von G2 und Fnatic treten wegen der Corona-Krise online gegeneinander an. Es wird eine “Best-of-5”-Series gespielt: Das Team, das zuerst 3 LoL-Matches gewinnt, holt sich den Meistertitel.

Vorm Finale, zwischen 15:00 und 15:45 Uhr, wird der DJ Robin Schulz ein 45-minütiges Set spielen.

Das Finale wird auf Twitch übertragen und da sicher einige hunderttausende Zuschauer ziehen. Bei einem Match der Teams in der regulären LoL-Saison im Februar 2020 sahen 475.000 Leute zu.

Live-Video von LEC auf www.twitch.tv ansehen

Der Gewinner bekommt 80.000€ und qualifiziert sich für das „Mid Sesaon Invitational“-Main-Event, das MSI, ein internationales LoL-Turnier.

G2 und Fnatic haben in den letzten Jahren immer unter sich ausgemacht, wer die europäische LoL-Liga gewinnt. Wie dominant beide Teams in Europa sind, zeigt diese Statistik:

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Zuletzt war G2 Esports vorne, auch weil man Fnatic deren Midlaner, Rasmus “Caps” Winther, weggeschnappt hatte, und ein “Super-Team” formte, das um die LoL WM 2019 mitspielen konnte.

So lief es für Fnatic: Das Team um den Star-Botlaner, Martin „Rekkles“ Larsson, spielte fast blitzsaubere Playoffs. Die mussten nur zweimal ran. Einmal gegen Origen (3:1) und einmal gegen das Team Mad Lions (3:0).

Fnatic hatte keine großen Probleme, das Finale heute Abend zu erreichen. Die ganze Saison lief für Fnatic ziemlich nach Plan. Mit 13-5 Siegen in der normalen Saison haben sie die Erwartungen erfüllt.

Fnatic ist für ein aggressives Early Game bekannt, in dem man früh Akzente setzt und den Gegner überrollt.

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von Schuhmann

G2 Esports – Unerklärliche Aussetzer beim Meister

So lief es für G2 Esports: Das Team von G2 Esports war eigentlich hoch favorisiert in die Playoffs gegangen. Das Team gilt als kreativ, unermüdlich, tilt-sicher und einfach gut, gerade, wenn es um was geht.

Die konnten sich als Tabellenerste (15-3) ihren Gegner sogar aussuchen.

Doch verloren sie Anfang April die erste Serie völlig unerklärlich mit 2:3 gegen die Mad Lions. Der Coach der Mad Lions sagte danach sogar noch, dass der Botlaner Caps früher in der Midlane besser war (via inven). So ziemlich eine Höchststrafe.

G2 Esports knabberte an der Niederlage. Es hieß dann, man war gar nicht in Playoff-Stimmung. Das „Stage“-Feeling hätte gefehlt und allgemein habe man einfach richtig schlecht gespielt.

G2 musste dann die Extra-Runde im Loser’s Bracket drehen. Hier gewann G2 gegen Origen (3:1) und besiegte gestern am Samstag dann doch noch die Mad-Lions im Rückspiel mit 3:1. Bei beiden Spielen wurde Caps zum MVP gewählt.

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Was ist da mit G2 los? G2 Esports ist eigentlich das klar stärkere und favorisierte Team gegen Fnatic – da kam es in der regulären Saison schon zu einem Blutbad.

Allerdings haben sie vorm Start der LoL-Season seltsamerweise einen Positions-Tausch zwischen Perkz (eigentlich Botlane, nun Midlane) und Caps (eigentlich Midlane, nun Botlane) vorgenommen, wohl auch um Abwechslung und Spannung ins Team zu bringen.

LoL-Caps
Das ist Caps, der Midlaner von G2 Esports. Er hat aber einen bösen Zwillingsbruder, “Craps.”

Rasmus „Caps“ Winther, eigentlich ein herausragender Spieler, hat immer wieder Ausschläge weit nach unten in seinem Spiel. Dann ist er als „Craps“ bekannt. Diese seltsame Dualität von Caps sieht man an zwei Werten. Am 14. April, also noch vor der Serie gestern, lag Caps in 2 Statistiken bei den LoL-Playoffs vorne (via dotesports):

  • Caps war nach 9 Playoff-Spielen der Spieler mit den meisten Kills – 55
  • Er war aber auch der Spieler, der meisten gestorben ist – 44

Eine ganz seltsame Statistik für einen Spieler in einem so starken Team. Wer heute Abend die LEC Finals gewinnt, dürfte auch davon abhängen, ob wir Caps oder Craps sehen.

Wobei G2 Esports als Favorit gilt. Schlecht spielten sie in den letzten Monaten vor allem dann, wenn die Spannung raus war und sie einen Gegner auf die leichte Schulter nahmen. Das ist bei Fnatic heute Abend kaum vorstellbar.

Borderlands 3: Gearbox-Chef greift Gaming-Presse scharf an – Wegen Insider-Bericht

Der Chef von Gearbox, Randy Pitchford, hat die Gaming-Seite Kotaku angegriffen. Die hatten über versprochene Prämien zu Borderlands 3 in einem Insiderbericht geschrieben. Pitchford sagt, das sei alles ganz anders. Er bringt einen Mitarbeiter ins Spiel, der aus seiner Sicht erklärt, wie fair und gut es bei Gearbox zugeht.

Um diesen Bericht geht es: Anfang April hat die US-Seite Kotaku einen Insiderbericht veröffentlicht. Sie hätten mit 6 Mitarbeitern von Gearbox gesprochen. Es gebe Ärger wegen der Bonuszahlungen nach dem Erfolg von Borderlands 3: Die seien niedriger ausgefallen, als eigentlich vorher den Angestellten vermittelt wurde.

So hatten die Mitarbeiter mit hohen 6-stelligen Beträgen gerechnet, wenn Borderlands 3 mal rauskommt und sich der erwartete riesige Erfolg einstellt. Doch Pitchford habe den Mitarbeitern am 31. März 2020 mitgeteilt, dass die Boni nun deutlich geringer ausfallen würden, als erwartet:

Denn Gearbox ist gewachsen, hatte einige Flops zu verkraften und Borderlands 3 war in der Entwicklung teurer als geplant.

Da war weniger vom Fell des Bären zu verteilen, als eigentlich gedacht.

Borderlands-3-Pitchford
Pitchford (rechts) präsentierte Borderlands 3 auf der Bühne. Der Kotaku-Bericht zeichnete kein gutes Bild von ihm.

Wie Kotaku schildert, werden Mitarbeiter bei Gearbox schlechter bezahlt als bei anderen Firmen, rechnen aber fest mit diesen hohen Bonuszahlungen.

Der Artikel weckt den Eindruck, dass es bei Gearbox unfair zugeht. So soll sich Pitchford 2016 selbst einen großen Bonus gegönnt haben, während Mitarbeiter jetzt relativ schlecht dastünden. Das hätte Mitarbeiter von Gearbox verärgert, man rechne damit, dass viele die Firma verlassen würden.

Borderlands 3 war zwar ein Erfolg, aber teurer, als gedacht.

Pitchford wehrt sich rabiat gegen Insider-Bericht zu Borderlands 3

So ging das weiter: Der konfliktfreudige Chef von Gearbox, Randy Pitchford, war erst ungewohnt still bei diesem Thema. In den letzten Tagen wurde er auf Twitter aber immer wieder mit den Artikel konfrontiert.

Nutzer posteten einen Link zum Kotaku-Artikel mit der Ansage: Bezahl doch erst mal deine Mitarbeiter richtig.

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Ein Twitter-Nutzer ging PItchford besonders hart an. Der Nutzer sagte Pitchford solle an seinen Millionen ersticken. Er werde niemals verstehen, wie es ist, nur „normal zu verdienen“ und solle sich ins irrelevante Nichts verpissen.

Zu dem Nutzer sagte Pitchford, der „Motherfucker“ wiederum solle sich ins irrelevante Nichts verpissen. Pitchford habe nur 28.000$ im Jahr verdient und in einem kleinen Apartment gewohnt, als er an Duke Nukem 3d gearbeitet hat. Er habe also „unten“ angefangen und wisse wie es ist, “normal zu verdienen.”

Pitchford sagte zudem, der Kotaku Artikel sei extra so aufgezogen, dass sich Leute darüber aufregen, weil das Medium Geld mit dieser Aufregung verdiene. Der Artikel würde Leser „fehlleiten.“ Er sei unzuverlässig.

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Mitarbeiter nimmt Pitchford in Schutz

So soll laut es Pitchford wirklich sein: Pitchford verlinkt einen Bericht von Maxime Babin, einem Game Director bei Gearbox in Quebec. Den nennt Pitchford eine glaubhafte, bestätigte Quelle – während der Artikel von Kotaku nur „anonyme“ Quellen zitiere und nicht vertrauenswürdig sei.

Babin lobt das Prämien-System von Gearbox als transparent, mathematisch und objektiv. Das System erlaube es Mitarbeitern, die Erfolge des ganzen Studios zu ernten.

Er sagt: Den Mitarbeitern waren verschiedene Szenarien gezeigt worden, wie erfolgreich Borderlands 3 wird und wie im jeweiligen Fall die Bonus-Zahlungen aussähen.

Dadurch sei eine „Erwartungs-Lücke“ entstanden, als Borderlands 3 dann nicht die erwarteten Prämien ausspuckte, sondern Pitchford sagte, man müsse die Erwartungen nach unten senken. Diese enttäuschende Nachricht habe Pitchford selbst dem Team mitgeteilt und klar gesagt, was Sache ist. Das rechnet ihm Babin hoch an.

Babin sagt: Zahlen transparent zu machen, sei noch kein Versprechen, dass es auch wirklich so kommt. Außerdem hätten Angestellte schon Prämien bekommen und es würden noch weitere folgen.

Pitchford soll 30% der Firma an Mitarbeiter verteilt haben

Zudem sagt der Mitarbeiter: Pitchford habe vor einigen Monaten 30% der Firma an seine Angestellten übertragen, um sie am Erfolg der Firma zu beteiligen.

Unter dem Artikel von Babin kommentieren andere Gearbox-Mitarbeiter mit Namen und stoßen ins selbe Horn. Man sollte “einige unzufriedene Mitarbeiter” nicht die Geschichte bestimmten lassen, heißt es dort etwa.

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Zwei Seiten derselben Geschichten

Das steckt dahinter: Die Fakten, die von beiden Quellen geschildert werden, unterschieden sich nicht groß voneinander, aber die Wahrnehmung und Darstellung ist eine andere:

  • Kotaku hat mit “unzufriedenen, anonymen Angestellten” gesprochen. Die fühlen sich benachteiligt, weil die tatsächlichen Bonus-Zahlungen unter den kommunizierten Erwartungen blieben
  • Die zufriedenen, offen auftretenden Angestellten kommen damit klar, sie haben diese kommunizierten Erwartungen nicht als Versprechen verstanden, sondern als Möglichkeit. Die loben das Prämien-System ausdrücklich und finden es gut, dass Pitchford das so transparent und klar erzählt hat.
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Angeblich wurde der Sprecher des Claptraps von Pitchford einmal drangsaliert.

Randy Pitchford ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten in der Gaming-Branche. So kursiert eine Geschichte über ihn, dass er David Eddings, dem früheren Sprecher von Claptrap, einen nassen Finger ins Ohr gesteckt hatte. Ja, Randy Pitchford soll einem erwachsenen Mann einen feuchten Flutschi verpasst haben.

10 Stellen in Valorant, an denen ihr Gegner durch Wände killen könnt

Im neuen Shooter-Hit Valorant sind sogenannte „wallbangs“ möglich. Das bedeutet, dass ihr Gegner durch Wände töten könnt. Wir zeigen euch 10 Positionen, an denen das besonders leicht klappt.

Was ist ein „wallbang“? Der Begriff „wallbang“ bezeichnen einen Kill durch eine Wand hindurch. In Valorant ist es möglich, Gegner hinter einer Wand aus Holz oder sogar teilweise aus Beton zu erschießen.

Wie funktioniert das? Die meisten Waffen sind stark genug, um eine Wand zu durchschlagen. Am besten funktioniert das allerdings mit Scharfschützengewehren, MGs und Sturmgewehren.

Durch neue Erkenntnisse funktioniert Wallbanging sogar bei soliden Mauern, solange Teile einer Spielfigur durch die Wand clippen.

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Ist das gewollt? Ja, das ist so gewollt. Bereits in Counter-Strike ist das möglich und hier schaut sich Valorant einiges ab.

Ihr solltet deswegen genau darauf achten, wo ihr steht und ob ihr gesichtet wurdet. Weiß ein Gegner, dass ihr hinter Deckung und in vermeintlichem Schutz steht, könntet ihr schnell durch die Wand abgeknallt werden.

Wenn ihr plant, euch in der Rangliste von Valorant nach oben zu kämpfen, solltet ihr euch mit dem System sobald wie möglich vertraut machen. Das Ranked-System kommt möglicherweise schon im April.

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Spots für Wallbangs auf Split, Haven und Bind

Wo klappt das? Es gibt mehrere Spots auf den Karten, auf denen ihr erfolgreich „wallbangen“ könnt. Sieben davon sind besonders leicht und versprechen teilweise sogar Kills direkt nach Rundenbeginn. Wir haben sie nach Karten für euch sortiert.

  • Wallbangs auf „Split“
    • von A durch das Schild in Richtung Tower auf die Tür
    • von B durch die Holzwand/das Anschlagbrett in Richtung Main/Lobby auf den Tunnel
    • von Mid Bottom durch die Kisten in Richtung Mid Mail/B auf den Durchgang
  • Wallbangs auf „Haven“
    • von B durch die Wand gegenüber auf den Spawn der Gegner – unvorsichtige Feinde stehen hier manchmal direkt vor Beginn der Runde und können keine Sekunde nach Start bereits getötet werden
Valorant Wallbang Haven Spot 1
Blick von B auf Spawn.
  • Wallbangs auf „Bind“
    • von A durch die Kisten in Richtung Kurz auf den Korridor
    • von Bath durch die Wand auf A – dort stehen Gegner häufig auf den Kisten. Hier befinden sich gleich zwei Spots

Sämtliche Spots findet ihr auch bebildert im Video vom YouTuber Valorant Joker, das wir unten für euch eingebunden haben:

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Ideale Wallbang-Spots auf der Map Ascent

So funktioniert das Wallbanging auf der Venedig-Map: Auf der Map Ascent gibt es einige dünne Wände zum Durchballern. Eine Auswahl davon haben wir hier für euch gesammelt:

  • Zwischen B-Hinten und dem B-Areal – Die Mauer mit dem komischen Schaf-Graffiti.
  • Die Wand zwischen Mitte-Unten und Mitte-Hof
  • Am Übergang zwischen A-Areal und A-Verbindung. Ihr könnt von da direkt zu A-Haupt auf den Ulti-Orb ballern.

Gibt es noch etwas zu beachten? Wände blockieren teilweise den Schaden, den eure Waffe anrichten kann. Beachtet das, wenn ihr euch an einem Wallbang versucht. Ihr benötigt möglicherweise mehr Kugeln.

Wir empfehlen generell das Sniper-Gewehr „Operator“, das MG Odin oder das Sturmgewehr „Vandal“. Hier gibt es eine Übersicht über alle Waffen und wie ihr sie nutzt.

Die „Operator“ kann selbst durch Wände mit einem Schuss töten. Von Pistolen, Schrotflinten und Maschinenpistolen solltet ihr dafür jedoch eher die Finger lassen, mit denen verratet ihr eher eure Position.

Welchen Operator/Agenten ihr dafür nehmt, ist im Übrigen recht egal. Mit Cypher oder Sova könnt ihr aber sehr gut selbst auskundschaften, wo sich ein Gegner befindet und diese Information für einen Wallbang nutzen oder an euer Team weiterleiten. Hier findet ihr die Tier-List mit den besten Agenten in Valorant.

Quelle(n):
  1. dotesports