LoL: EU-Finale der LEC zwischen G2 und Fnatic war eine klare, kurze Sache

Heute Abend, am Sonntag, dem 19.4., findet das Finale des LEC 2020 Spring Split in der League of Legends statt. Es treten die beiden stärksten LoL-Teams Europas gegeneinander an: G2 Esports und Fnatic. Dabei sah es für G2 Esports vor zwei Wochen noch düster aus.

Update 19.4: 19:54 Uhr: Das LEC Finale zwischen G2 Esports und Fnatic in LoL war eine ganz klare Angelegenheit. G2 gewann 3:0 in Rekordzeit. Gegen 19:30 Uhr war der Spuk schon vorbei:

Match 1 endete nach 27 Minuten mit einem 16-6-48 für G2. Hier dominierte Perkz auf Azir mit 8 Kills.

Match 2 endete nach nur 24 Minuten mit einem 16-2-51 für G2. In diesem Match drehte Caps auf – 7 Kills auf Kog’Maw.

Match 3 konnte G2 nach 31 Minuten für sich entschieden, das war etwas knapper, aber dennoch eindeutig. Sie gewannen das Match mit 21-11-55. Caps war auch hier der Dreh- und Angelpunkt von G2 Esports. Er steuerte 11 der 21 Kills auf Aphelios bei.

Damit ist G2 Esports der Sieger des LEC Spring Splits 2020, nimmt 80.000€ ein und fährt zum MSI-Turnier. Das Finale stellte dabei einen neuen Zuschauerrekord für die Spring Playoffs auf.

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Original-Meldung:

Das ist das Finale heute Abend: Das Finale im LEC Spring Split findet heute Abend ab 17:00 Uhr deutscher Zeit statt. Die Teams von G2 und Fnatic treten wegen der Corona-Krise online gegeneinander an. Es wird eine „Best-of-5“-Series gespielt: Das Team, das zuerst 3 LoL-Matches gewinnt, holt sich den Meistertitel.

Vorm Finale, zwischen 15:00 und 15:45 Uhr, wird der DJ Robin Schulz ein 45-minütiges Set spielen.

Das Finale wird auf Twitch übertragen und da sicher einige hunderttausende Zuschauer ziehen. Bei einem Match der Teams in der regulären LoL-Saison im Februar 2020 sahen 475.000 Leute zu.

Live-Video von LEC auf www.twitch.tv ansehen

Der Gewinner bekommt 80.000€ und qualifiziert sich für das „Mid Sesaon Invitational“-Main-Event, das MSI, ein internationales LoL-Turnier.

G2 und Fnatic haben in den letzten Jahren immer unter sich ausgemacht, wer die europäische LoL-Liga gewinnt. Wie dominant beide Teams in Europa sind, zeigt diese Statistik:

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Zuletzt war G2 Esports vorne, auch weil man Fnatic deren Midlaner, Rasmus „Caps“ Winther, weggeschnappt hatte, und ein „Super-Team“ formte, das um die LoL WM 2019 mitspielen konnte.

So lief es für Fnatic: Das Team um den Star-Botlaner, Martin „Rekkles“ Larsson, spielte fast blitzsaubere Playoffs. Die mussten nur zweimal ran. Einmal gegen Origen (3:1) und einmal gegen das Team Mad Lions (3:0).

Fnatic hatte keine großen Probleme, das Finale heute Abend zu erreichen. Die ganze Saison lief für Fnatic ziemlich nach Plan. Mit 13-5 Siegen in der normalen Saison haben sie die Erwartungen erfüllt.

Fnatic ist für ein aggressives Early Game bekannt, in dem man früh Akzente setzt und den Gegner überrollt.

LoL: Star-Spieler schluckt Ego runter, tut sich mit größtem Rivalen zusammen

G2 Esports – Unerklärliche Aussetzer beim Meister

So lief es für G2 Esports: Das Team von G2 Esports war eigentlich hoch favorisiert in die Playoffs gegangen. Das Team gilt als kreativ, unermüdlich, tilt-sicher und einfach gut, gerade, wenn es um was geht.

Die konnten sich als Tabellenerste (15-3) ihren Gegner sogar aussuchen.

Doch verloren sie Anfang April die erste Serie völlig unerklärlich mit 2:3 gegen die Mad Lions. Der Coach der Mad Lions sagte danach sogar noch, dass der Botlaner Caps früher in der Midlane besser war (via inven). So ziemlich eine Höchststrafe.

G2 Esports knabberte an der Niederlage. Es hieß dann, man war gar nicht in Playoff-Stimmung. Das „Stage“-Feeling hätte gefehlt und allgemein habe man einfach richtig schlecht gespielt.

G2 musste dann die Extra-Runde im Loser’s Bracket drehen. Hier gewann G2 gegen Origen (3:1) und besiegte gestern am Samstag dann doch noch die Mad-Lions im Rückspiel mit 3:1. Bei beiden Spielen wurde Caps zum MVP gewählt.

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Was ist da mit G2 los? G2 Esports ist eigentlich das klar stärkere und favorisierte Team gegen Fnatic – da kam es in der regulären Saison schon zu einem Blutbad.

Allerdings haben sie vorm Start der LoL-Season seltsamerweise einen Positions-Tausch zwischen Perkz (eigentlich Botlane, nun Midlane) und Caps (eigentlich Midlane, nun Botlane) vorgenommen, wohl auch um Abwechslung und Spannung ins Team zu bringen.

LoL-Caps
Das ist Caps, der Midlaner von G2 Esports. Er hat aber einen bösen Zwillingsbruder, „Craps.“

Rasmus „Caps“ Winther, eigentlich ein herausragender Spieler, hat immer wieder Ausschläge weit nach unten in seinem Spiel. Dann ist er als „Craps“ bekannt. Diese seltsame Dualität von Caps sieht man an zwei Werten. Am 14. April, also noch vor der Serie gestern, lag Caps in 2 Statistiken bei den LoL-Playoffs vorne (via dotesports):

  • Caps war nach 9 Playoff-Spielen der Spieler mit den meisten Kills – 55
  • Er war aber auch der Spieler, der meisten gestorben ist – 44

Eine ganz seltsame Statistik für einen Spieler in einem so starken Team. Wer heute Abend die LEC Finals gewinnt, dürfte auch davon abhängen, ob wir Caps oder Craps sehen.

Wobei G2 Esports als Favorit gilt. Schlecht spielten sie in den letzten Monaten vor allem dann, wenn die Spannung raus war und sie einen Gegner auf die leichte Schulter nahmen. Das ist bei Fnatic heute Abend kaum vorstellbar.

Quelle(n): dotesports (finale), dotesports (G2 Niederlage), Inven (G2 Interview nach Niederlage)
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TapTrix
3 Monate zuvor

So Sprüche wie „Not even close“ sollte man sich verkneifen…

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