Destiny 2: Chef spricht endlich über die Trials, die PvPler so vermissen

Destiny 2 wird mit Shadowkeep einige Änderungen am PvP erfahren. Franchise-Director Luke Smith ging in dem dritten Teil seiner Blog-Reihe auf Veränderungen im Schmelztiegel ein und erwähnte auch die Prüfungen. Auf diesen Modus, die Trials, warten PvP-Spieler bereits seit einem Jahr. Und sie werden wohl noch länger warten.

Was sind die Trials? Die Trials waren in Destiny 1 und zu Anfang von Destiny 2 ein wöchentliches PvP-Event. Gemeinsam mit dem Erscheinen von Xur öffneten die Prüfungen am Freitagabend und verschwanden wieder mit dem Weekly Reset.

Während das Event in Destiny 1 unter „Prüfungen des Osiris“ lief, erhielt es in Destiny 2 den Namen „Prüfungen der Neun“. Zudem gab es einige Änderungen im Vergleich zum Vorgänger, die bei den Spielern jedoch weniger gut ankamen:

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Die Botin der Neun

Destiny 2 machte was kaputt, das vorher gar nicht so kaputt war

Was sagt Smith zu den Prüfungen? In seiner Blogreihe sprach Luke Smith nun das PvP und die Trials im Allgemeinen an. Die Prüfungen der Neun seien nicht der Held gewesen, den sich die Entwickler gewünscht hatten. Man habe zu viele Änderungen an einer Formel vorgenommen, die nicht so fehlerhaft war, wie man angenommen hatte, auch wenn die Spielerzahlen für den Modus schon in Destiny 1 sanken.

Die Verantwortung dafür übernimmt Smith selbst und schreibt, wenn er die Zeit zurückdrehen könnte, würde er das Team herausfordern, viele Dinge anders zu machen. Bungie ist entschlossen, aus den Fehlern, die sie machen, zu lernen und sie richtig zu machen.

Die Trials of the Nine befänden sich noch immer auf unbestimmte Zeit in der Pause. Im Blog wird das „Nine“ aus den Prüfungen der Neun besonders hervorgehoben. Das sehen einige Spieler als Zeichen an, dass der Modus in irgendeiner Form doch zurückkehren könnte.

Das ändert sich im PvP bei Destiny 2

Welche PvP-Änderungen kommen noch? Mit Shadowkeep werden die bisherigen PvP-Playlists überarbeitet:

  • Das bisherige Quickplay wird entfernt und durch Classic Mix ersetzt. Die Playlist enthält die Modi Kontrolle, Vorherrschaft und Konflikt und hat ein Matchmaking basierend auf der Verbindung.
  • Competitive wird durch ein 3v3 Überleben ersetzt, das Euch mit Ruhm-Punkten belohnt. Dazu gibt es ein Solo-Überleben, das ebenfalls Ruhm bringt.
  • 6v6 Kontrolle wird eine eigenständige Playlist. Bungie glaubt, dass dieser Modus der perfekte Einstieg für neue Spieler ist, die mit New Light zu Destiny 2 kommen.
  • Es gibt wöchentliche 6v6 und 4v4 Rotations-Playlisten. Diese enthalten die Modi Konflikt, Vorherrschaft, Hexenkessel, Lockdown und Countdown.
  • Einige Karten, die nicht so gut im PvP performten, werden aus dem Matchmaking entfernt. Welche das sind, wurde noch nicht verraten.
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Der Witwenhof, eine beliebte Map aus Destiny 1, kehrt mit Shadowkeep für Elimination zurück

Dazu arbeitet Bungie derzeit an vier Varianten von 3v3 Elimination mit verschiedenen Herangehensweisen an Wiederbelebungen sowie Schwerer Munition. An dem Modus wird noch gearbeitet, jedoch wollen die Entwickler die Rückmeldung der Spieler, weshalb Elimination in die Crucible Labs zurückkehrt. Das ist die Test-Playlist für PvP-Modi.

Um Elimination in einem bekannten Terrain testen zu können, kommen die beliebten PvP-Karten Witwenhof und Dämmerbruch aus Destiny 1 zurück. Bisher wurden die beiden Karten im Zusammenhang mit den Crucible Labs genannt. Ob sie auch für weitere Modi zur Verfügung stehen, ist noch nicht bekannt.

Im Herbst soll es zudem Änderungen am Skill-based-Matchmaking geben. Dies soll vor allen Dingen den neuen Spielern helfen, die mit der Free-to-Play-Umstellung erwartet werden.

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Autor(in)
Quelle(n): BungiePC GamerPolygon
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