League of Legends ist ein Spiel, das vor allem anfangs viele Spieler vor eine Herausforderung stellt. Ein Hund hat nun auf Twitch bewiesen, dass es auch anders geht und zeigt, wie man motiviert durch Leckerlis die Lane beherrscht.
Wer League of Legends spielt, muss mitunter mit Team-Kameraden vorliebnehmen, die nicht immer auf dem gewünschten Niveau spielen. Zumindest, wenn es sich um Menschen handelt.
Auf Twitch hat nun eine tierische Gamerin ihr Talent gezeigt. Die Hündin der Streamerin poopernoodle hört auf den Namen Pea und ist ein Dackel. Normalerweise ist sie bei den Streams im Hintergrund dabei und leistet ihrer Besitzerin Beistand.
Nun ist sie jedoch selbst aktiv geworden. Die Streamerin hat einige Runden League of Legends gespielt und Pea direkt involviert, indem sie der Hündin ein Pult mit drei bunten Knöpfen vorgesetzt hat.
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League of Legends zeigt neuen Trailer zu Season 1 aus 2026
Gutes Spielen muss belohnt werden
Wie hat sich Pea geschlagen? Jeder Knopf stand für eine Taste auf der Tastatur, nämlich für Q, E und R. Damit konnte die Hündin verschiedene Aktionen des Champions Yuumi steuern – übrigens eine Katze.
Die Streamerin poopernoodle übernahm die Bewegungen der Spielfigur und gab Anweisungen. Im richtigen Moment – und mit einigen motivierenden Worten – schaffte es Pea tatsächlich, die richtigen Knöpfe im korrekten Moment zu drücken.
Auf diese Weise feuerte sie Projektile ab oder erschuf einen Schild. Nicht immer passte das Timing und so passierte es, dass die Hündin das wertvolle Mana durch unbedachtes Drücken einer Taste verschwendete.
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Größtenteils schlug sie sich aber gut und konnte nach einem Bot-Match auch gegen menschliche Gegner antreten. Pea schaffte es sogar, andere Spieler zu besiegen und am Ende gemeinsam mit ihrem Team die Partie zu gewinnen.
Glückwunsch, das kann nicht jeder (menschliche) Spieler von sich behaupten! Wann immer die Hündin eine Aktion gut ausgeführt hatte, wurde sie selbstverständlich mit einem Leckerli belohnt. Ordnung muss sein.
Was sagt die Community? In einem oftmals toxisch aufgeladenen Umfeld tun kleine Geschichten wie die der Hündin Pea gut. Das finden auch die User, die etwa auf TikTok kommentieren:
„Der Spieler mit der geringsten Toxizität, den es je in LoL gegeben hat“, findet Clair, Wally & Brox.
„Stell dir vor, du verlierst die Bot-Lane gegen eine Hündin, die Support spielt“, schreibt hello-there!
„Immer noch besser als 80 % meiner Support-Spieler, gegen die ich auf meiner Lane antrete“, betont Rzvee.
„Durchschnittlicher Yuumi-Player“, findet prvurges.
Sogar der offizielle Account von LoL kommentiert unter dem Video: „Das ist also diejenige, gegen die ich die Lane verliere.“
Homelander aus der Serie The Boys ist ein grausamer Schurke, der viele Gräueltaten begangen hat. Und auch in der Comic-Vorlage will man Homelander lieber nicht begegnen. Aber wer von beiden ist der Schlimmere?
Spoilerwarnung: Achtung! Dieser Text beinhaltet leichte Spoiler für die Serie und starke Spoiler für die Comics rund um The Boys. Das Ende der Serie wird zwar offiziell von den Comics abweichen, die in vielen Dingen sowieso anders sind, aber seid gewarnt.
Wer ist Homelander in der Serie? Was wäre eigentlich, wenn Superman böse wäre? Das ist eine Frage, die nicht nur in DC-Beispielen bereits anschaulich durchgespielt wurde, sondern auch in der Serie The Boys. Die dreht sich um den Helden Homelander, einen kaputten Typ, der definitiv zu viel Macht hat.
Homelander begeht in der Serie so ziemlich jede furchtbare Tat, die einem so einfallen könnte. Der fliegende Schuft mit Superstärke und Laserblick terrorisiert seine Feinde, seine Verbündeten, im Grunde die ganze Welt. Dabei versteht er es gleichzeitig, Angst zu schüren und selbst die furchtbarste Tat PR-mäßig noch dreimal so herumzudrehen, dass es immer noch ein paar Menschen auf der Welt gibt, die ihn als Helden verehren.
In der aktuellen letzten Staffel ist Homelander in einer absoluten Machtposition angekommen. Gleichzeitig kämpft er mit seinen eigenen Dämonen, geprägt von einer grauenhaften Kindheit, Ablehnung und Hass. Das sind Erfahrungen, die seiner Hintergrundgeschichte in Momenten etwas Tragisches verleihen. Dennoch ist er ein unsicheres, impulsgesteuertes Wesen, das seine eigene Angst durch Brutalität kompensiert.
Seine schlimmsten Taten? Da weiß man kaum, wo man anfangen soll. Er begeht unzählige brutale Morde in der Serie, richtet regelrechte Gemetzel an, missbraucht seine Macht massiv und macht auch vor Unschuldigen nicht Halt. Die Gründe für seine Gräueltaten sind dabei oft geradezu lächerlich. Man braucht sich nicht wundern, wenn man von Homelander entzwei gelasert wird, nur weil man ihm etwas unliebsames mitteilt.
Und wie sieht das bei seinem Comic-Vorbild aus?
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Homelander dominiert die 5. Staffel von The Boys
Was treibt der Homelander in der Comic-Reihe so?
In den Comics gleicht Homelander in vielen Aspekten dem Homelander aus der Serie. Er hat immer noch ein extremes Geltungsbedürfnis. Er begeht immer noch furchtbare Taten ohne groß Reue oder sonstige Emotionen zu zeigen. Und ebenso ist er von seinen eigenen Emotionen getrieben, die er durch seine Macht auslebt, ohne Rücksicht auf andere.
Ein paar interessante Parallen und Unterschiede gibt es bei bestimmten Ereignissen, die auch in der Serie stattfinden. Ebenso wie Serien-Homelander ist er mitverantwortlich für den Tod der Passagiere in einem abstürzenden Flugzeug. Tatsächlich ist er es allerdings nicht alleine, der hier versagt – andere Seven-Mitglieder stecken mit in der Nummer. In einer anderen Szene missbraucht er Starlight gemeinsam mit The Deep und A-Train, als diese den Seven beitritt. In der Serie ist es The Deep alleine.
Der entscheidende Punkt dieses Homelanders lautet aber, und hier nochmal Spoiler-Warnung für das Ende der Comics: Viele furchtbare Taten, die Homelander zugeschrieben werden, beging dieser Homelander gar nicht. Stattdessen war es Black Noir, der sich beispielsweise dafür verantwortlich zeigt, ein Baby zu fressen und Butchers Frau zu ermorden. Das Ding ist: Black Noir ist in den Comics ein Klon von Homelander und gleicht ihm nahezu vollständig.
Das ist in der Serie auf jeden Fall nicht so. Bei den Comics kann man also festhalten: Homelander ist ebenfalls ein grausames und vor allem wahnsinniges Monster, ähnlich wie in der Serie, doch einige Dinge beging er selbst gar nicht.
Und das ist ein Punkt, den auch Fans derzeit kurz vor dem Finale diskutieren.
Was sagen The-Boys-Fans zum Homelander-Vergleich?
Im Subreddit zu The Boys hat sich auf dem Weg in Richtung Serien-Finale eine Diskussion entwickelt, welcher von beiden nun wohl der schlimmere Homelander sei. Den Post auf Reddit dazu findet ihr hier.
Und hier kommt ein Großteil der Fans zu einem klaren Ergebnis: Ja, der Comic-Homelander ist ein übler, übler Schurke. Vergewaltiger, Mörder, rücksichtsloser Verbrecher. Zu einem großen Teil sehen Fans das dem Wahnsinn des Schurken geschuldet. Zum anderen ist es dem Punkt geschuldet, dass er am Ende eine Schachfigur für Vought war, der selbst hinters Licht geführt wurde und zudem einige der furchtbaren Taten nicht selbst beging.
Homelander wird in der Serie hingegen eher als berechnendes Wesen dargestellt, das klare Pläne verfolgt und sich seiner Taten überaus bewusst ist. Zwar hat auch dieser Homelander eine tragische Hintergrundgeschichte, doch seine bewussten Taten entschuldigt das nicht. Und: Alles, was er getan hat, hat er selbst tatsächlich auch begangen und auch so entschieden, es zu tun.
Was haltet ihr von dem Vergleich? Welchen Homelander bewertet ihr als den Schlimmeren? Erzählt es uns in den Kommentaren! Ansonsten geht es jetzt mit großen Schritten in Richtung Finale, was die Amazon-Serie angeht. Und auch da spart The Boys nicht mit ziemlich abgefahren, überdrehten Figuren. Das jüngste Beispiel: Ein Steinwesen mit einem ganz besonderen Problem.
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Computer als Hobby zusammenzubauen, ist eine Leidenschaft unseres Tech-Autors Jan Hartmayer. Sein ganzes Umfeld wendet sich an ihn, und er hat auch bereits über ein Dutzend Gaming-PCs für die unterschiedlichsten Personen gebastelt. Nun musste er aber am eigenen Leib erfahren, wie es ist, wenn alles schiefgeht.
Die Aufgabe war eigentlich simpel: Pink sollte es sein. Ich hatte schon lange vor, meiner Freundin den Gaming-PC ihrer Träume zu bauen, und als es so weit war, bekam ich diese klare Vorgabe. Dabei war uns beiden wichtig, dass sowohl Leistung als auch Ästhetik übereinstimmen. Ich hätte jedoch nie gedacht, dass mir ausgerechnet dieser PC so viel Zeit und Nerven kosten würde.
Vielleicht hätte ich lieber auf die Steam Machine warten sollen, um mir einiges an Ärgerwährend des Aufbaus zu ersparen.
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Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor
50 Shades of Pink: Wie die Gehäusewahl zum Albtraum wurde
Das erste Problem: Ein Gehäuse mit Farbton Pastellrosa und in der richtigen Größe zu finden, war nahezu unmöglich. Vor allem, da ich vor der Recherche nicht einmal wusste, WIE viele unterschiedliche Rosa-Töne es eigentlich gibt.
Das lag aber nicht daran, dass die geforderte Farbe unauffindbar war oder meine Partnerin Sonderwünsche hatte. Sondern daran, dass ich es natürlich unbedingt übertreiben musste und eine 35 Zentimeter lange RTX 4090 in ein möglichst kleines Gehäuse quetschen wollte.
Denn in meinem Ehrgeiz wollte ich keinerlei Abstriche bei der Gaming-Performance machen. Meine Partnerin soll auch mit ihrer absoluten Wunsch-Ästhetik beim Zocken ebenso viel Leistung haben wie ich selbst.
Nachdem klar war, welche Ansprüche wir an das Gehäuse hatten, begab ich mich auf die Suche nach dem passenden Case. Dabei fand ich etliche verschiedene Modelle, welche aber alle die gleichen Probleme mit sich brachten:
Die Grafikkarte hatte schlichtweg nicht genügend Platz.
Der Farbton stimmte nicht mit dem gewünschten überein.
Ich habe sogar zwischenzeitlich überlegt, ein andersfarbiges Gehäuse selbst anzumalen und mit Lack zu überziehen. Jedoch haben erste Versuche gezeigt: Ich kann zwar eine Fläche lackieren, aber perfekt wird die Oberfläche, wenn ich es selbst mache, nicht.
Nach etlichen Tagen der Recherche fand ich dann endlich den heiligen Gral der rosa PC-Gehäuse. Das Thermaltake The Tower 300 Case in Bubble Pink. Es hatte alles, was ich mir wünschen konnte. Die Ästhetik stimmte, es war genügend Platz für die Mega-GPU, und das alles bei einer recht kompakten Stellfläche.
So viele Teile sind mir noch nie kaputtgegangen
Nachdem ich alle Komponenten erhalten hatte, konnte ich endlich mit dem Zusammenbau loslegen. Dabei war es für mich der erste PC, bei dem ich das Mainboard und die Grafikkarte nicht wie gewohnt horizontal, sondern vertikal einbaute.
Das führte dazu, dass ich mehrfach Teile ein- und ausbauen musste, weil ich sie in der falschen Reihenfolge einsetzte. Das an sich ist zwar nervig, aber machbar. Die erste Verzweiflung spürte ich, als ich den Computer starten wollte.
Dabei erlebte ich einen Moment, vor dem alle PC-Bauer am meisten Angst haben. Ich betätigte den An-Knopf und puff, nichts passiert. Kein Start, keine Lichter, sondern nur Stille. Das führte mich auf eine Fehlersuche und es stellte sich heraus, dass mein Netzteil defekt war. Nun gut, das kann vorkommen, sagte ich zu mir selbst. Einmal beim Hersteller eingeschickt und ausgetauscht, ging der PC nun endlich an.
So sieht das gute Stück nun aus
Aber mit dem Start kamen auch kleine Rauchwolken aus dem Inneren des rosa Traums. Einmal bemerkt, habe ich schnellstmöglich den Rechner vom Strom getrennt und mich erneut auf die Fehlersuche begeben. Es stellte sich heraus, dass meine Wasserkühlung ein kaputtes Stromkabel hatte. Na toll, ein weiteres Teil war defekt.
Zu diesem Zeitpunkt war ich schon fast am Verzweifeln und fragte mich, ob ich die Teile selbst beschädigt hatte. Aber ich gab nicht auf und versuchte es mit einer anderen Wasserkühlung erneut. Dieses Mal gab es keine Rauchwolken, aber die Pumpe sprang dennoch nicht an. Das heißt, der Computer wurde nicht gekühlt und stürzte nach wenigen Minuten wegen einer Überhitzung ab.
Zwei Wasserkühlungen und ein Netzteil später
Nach etlichen Stunden der Fehlersuche und am Rande des Wahnsinns fand ich endlich das Problem. Das Pumpenkabel der Wasserkühlung war am falschen Steckplatz im Mainboard angeschlossen.
Das ist ein einfacher Fehler, der mir so noch nie passiert ist, und ich habe ihn schlichtweg einfach übersehen. Hätte ich früher ins Handbuch des Mainboards geschaut, wäre das Problem in wenigen Minuten behoben gewesen. Heute erinnere ich mich jedes Mal daran, wenn ich eine Wasserkühlung sehe, und werde so einen Anfängerfehler hoffentlich nie wieder machen. Deswegen lernt aus meinen Fehlern und werft einen Blick in die Anleitung, selbst wenn ihr denselben Schritt schon dutzende Male durchgeführt habt. Wer dabei mehr Hilfe braucht, kann außerdem auf unsere fünf Anfängerfehler beim PC-Bau, die es zu vermeiden gilt, zurückgreifen.
Aber am Ende war ich mit den Nerven am Limit und stand währenddessen kurz davor, einfach aufzugeben. Aber ehrlicherweise wollte ich unbedingt das Projekt fertigstellen und meiner Freundin ihren Wunsch erfüllen. Schlussendlich waren wir beide sehr mit dem Ergebnis zufrieden, und ich konnte ihr einen ansprechenden pinkfarbenen Rechner mit ordentlich Leistung zur Verfügung stellen. Außerdem freut sich meine Partnerin jedes Mal, wenn sie den Gaming-Rig hochfährt, und das allein ist für mich Dank genug. Genauso wie ich wollte unsere Autorin Jasmin vor einiger Zeit einen schicken Gaming-PC basteln und berichtet von ihrem Erlebnis: Bei meinem Gaming-PC bin ich nur nach Optik gegangen, weil ich keine Ahnung von Hardware habe
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In der Community gibt es schon länger einen Running Gag, dass Toei Animation, das Produktionsteam hinter dem Anime von One Piece, Sanji hassen würde. Nun hätten sie den ultimativen Beweis gefunden, den sie stolz auf Reddit präsentieren.
Was ist das für ein Beweis? In der allerersten Folge nach der großen Pause, die der Anime hatte, sind die Strohhüte ausgelassen am Feiern. Schließlich ankern sie bald vor der Insel Elban an, dem Land der Riesen.
Dabei weist Ruffy seinen Musiker Brook an, dass er ein Lied anstimmen soll. Jedes der 9 Mitglieder der Strohhutbande ist zu sehen, wie es ausgelassen feiert. Moment, 9 Mitglieder? Sind sie eigentlich nicht zehn Piraten?
Genau, denn bei dieser ausgelassenen und emotionalen Szene wurde Sanji einfach vergessen. Er ist nur am Anfang zu sehen, bevor das Lied angestimmt wird. Doch während Brook singt, wird er nicht einmal gezeigt.
Das ist für die Fans einfach nur ein weiterer Beweis, dass Toei Animation Sanji hassen würde, wie sie auf Reddit schreiben. Dieser Running Gag hat sich über Jahre hinweg aufgebaut.
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One Piece bekommt eine LEGO-Variante aus der Sicht von Lysop
Sanji ist das meistgehasste Mitglied der Strohhutbande, meinen Fans.
Woher kommt dieser Running Gag? Wie einige in den Kommentaren erklären, hält sich seit Jahren hartnäckig das Gerücht, dass einer der Regisseure von Toei Animation Sanji nicht leiden könne.
Sie führen das darauf zurück, dass ein japanischer Regisseur es nicht sehen könne, wenn ein Franzose mit seinen westlichen Kampfkünsten einen japanischen Samurai-Schwertmann übertreffen würde. Dabei spielen sie auf die Rivalität zwischen Sanji und Zorro an.
Zudem gäbe es im Anime einige Stellen, die so nicht im Manga vorkommen würden und Sanji schwächer darstellen ließen, als er eigentlich ist. Ein Beispiel in den Kommentaren auf Reddit ist, dass Sanji bei Kämpfen öfter rumgeschleudert werden würde, als er es in der Originalfassung täte.
Allerdings handelt es sich dabei wirklich nur um eine unbestätigte Aussage aus der Fangemeinde. Es ist unklar, ob einer der Produzenten tatsächlich Sanji hasst. Zumindest können wir an Sanji ausmachen, dass der Anime von One Piece früher besser war: Der wichtigste Moment von Sanji zeigt, warum One Piece früher besser war
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Wenn die Server glühen, die Schlachtrufe durchs Headset peitschen und die Nacht kein Ende zu nehmen scheint, reicht ein simples Heißgetränk nicht mehr aus. Um wirklich die Nächte zu dominieren, braucht ihr pures Promethium für euren Organismus.
Hier braucht ihr keinen seelenlosen Vollautomaten, der euren Kaffee mit der stumpfen Routine eines niederen Servitors zusammenpampt. Denn echte Adepten wissen: Wahre Macht erfordert Kontrolle. Und genau die bekommt ihr mit einem echten Siebträger!
Bei MediaMarkt könnt ihr euch jetzt die De’Longhi La Specialista Arte zum absoluten Tiefpreis als Beute sichern. Diese Maschine ist kein simples Haushaltsgerät, sondern ein hochpräzises Werkzeug für euer persönliches Adeptus-Barista-Skillset.
Mehr starke Deals zum Sommer!
Bevor ihr mehr zu dieser Gabe des Maschinengottes erfahrt, gibt’s hier noch mehr starke Deals bei MediaMarkt!
Vom Plörre-Gardisten zum Adeptus-Barista: So bekommt ihr den perfekten (Coffee)Shot
Vergesst den wässrigen Knopfdruck-Kaffee aus der alten Maschine in der Küche. Hier extrahiert ihr das schwarze Gold mit dem perfekten Druck und mahlt die Bohnen frisch und effizient wie ein Tech-Priester des Adeptus Mechanicus. Diese technischen Segnungen liefert euch das Gerät.
Guter Kaffee steht und fällt mit der Frische der Bohnen und der Art, wie grob oder fein er gemahlen wird. Hier hat jede Bohnensorte ihren eigenen Sweet-Spot und ihr könnt alles exakt einstellen.
Diese Siebträgermaschine ist kompakt und funktioniert tadellos.
Die Maschine kommt mit einem eingebauten Kegelmahlwerk mit acht Mahlgradstufen. Ihr bestimmt, wie fein euer Roh-Material verarbeitet wird. Das absolute Highlight ist aber das mitgelieferte Barista-Kit inklusive Tamping-Matte und Dosierhilfe.
Der Maschinengott hasst Verschwendung und mit diesem Zubehör geht auch garantiert nichts daneben, eure Kaffeestation bleibt clean und ihr presst das Kaffeemehl mit der perfekten Dichte in den Siebträger.
Min-Maxing für den Geschmack: Active Temperature Control
Kaffeezubereitung ist eine arkane Wissenschaft, und Hitze ist der entscheidende Multiplikator. Ist das Wasser zu heiß, verbrennt der Kaffee und schmeckt bitter. Ist es zu kalt, wird er eklig und sauer wie Feldrationen von Krieg.
Auch eine doppelte Ladung ist hier kein Problem!
Die La Specialista Arte eliminiert diesen ärgerlichen Zufallsfaktor durch drei präzise Temperaturprofile. Egal, ob ihr helle oder dunkel geröstete Bohnen in den Tank werft, ihr holt immer die maximalen Aromen und eine traumhafte Crema aus eurem Shot.
Bock auf einen Flat White oder Cappuccino nach einer harten Nacht? Blöd, dass die Milchschläuche von Vollautomaten meist aussehen, als kämen sie direkt aus Nurgles Garten der Freude.
Cappuccino und Latte sind hier kein Problem und das ganz ohne eklige Milchschläuche.
Hier gibt’s was Besseres: Mit der professionellen MyLatte Art-Dampflanze (ja, ernsthaft!) schäumt ihr eure Milch (oder Ersatzprodukt) manuell auf. Mit etwas Übung gießt ihr Mikroschaum, der so seidig ist, als hätten sie die größten Künstler der Aeldari hergestellt.
Holt euch also dieses kleine Wunderwerk der Technik noch heute zum Sonderpreis bei MediaMarkt und werdet zu einem wahren Meister der Nacht!
Darüber hinaus gibt es aktuell auch noch weitere spannende Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt. Diese findet ihr auf unserer Deals-Übersichtsseite.
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In Windrose könnt ihr im Koop mit euren Freunden gemeinsam das Meer unsicher machen, doch wenn der Host eurer Runde nicht aktiv ist, müsst ihr warten, bis er online ist. Eine Methode jedoch lässt euch dieses Problem komplett vergessen. Wir zeigen euch, wie ihr ohne Host trotzdem weiter zocken könnt.
Was ist das Problem? Wenn ihr im Koop mit euren Freunden spielt, könnt ihr gemeinsam Abenteuer erleben, doch, wenn der Host eurer Runde offline gehen muss, steht ihr vor einem Problem: ihr könnt der Welt nicht beitreten, solang dieser nicht aktiv in Windrose zockt. Für viele ist das ein nerviges Problem, doch es gibt eine Möglichkeit, wie ihr dieses umgeht und das nur mit wenigen Klicks.
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Das Piraten-Survival-Game Windrose hat endlich einen Release-Termin, und der ist schon ganz nah am Horizont
So könnt ihr auf den gemeinsamen Spielstand zurückgreifen
Was muss ich tun? Um das Problem des notwendigen Hosts zu umgehen, müsst ihr an den Spielstand eures ehemaligen Hosts herankommen. Es gibt zwei Wege, wie ihr das tun könnt – entweder ihr nutzt die manuelle Methode und packt die Dateien in eine Zip um sie euch zu gegenseitig zu schicken oder ihr nutzt eine Software, wie „SaveSync“ die das Ganze automatisiert. Wir zeigen euch nun die manuelle Variante:
Kopiert %USERPROFILE%/AppData/Local/R5/Saved/SaveProfiles/ in die Suchleiste eurem Dateibrowser
Öffnet den Ordner mit eurer Steam-ID und öffnet dann die Ordner RocksDB\0.10.0\Worlds
Jetzt seht ihr eine Liste aller eurer erstellter Welten
Die Weltordner enthalten GUIDs. Um eine Welt zu finden, öffnet ihr jeden Ordner und anschließend die Datei „WorldDescription.json“. Dort findet ihr den Weltnamen.
Wandelt dann den Ordner mit eurer Wunschwelt in eine Zip-Datei und sendet diese dem neuen Host
Macht das nun jedes Mal, wenn ihr den Host wechseln wollt.
Abseits davon könnt ihr, wie erwähnt, auch SaveSync nutzen, das man auf Steam für 5,89 € erwerben kann. Solltet ihr die Software nutzen wollen müsst ihr nun wie folgt vorgehen:
Habt ihr die Software installiert klickt ihr nun im Menü von SaveSync auf der linken Seite auf Windrose
Klickt jetzt auf den „+ New Save“-Button
Nun öffnet sich ein Fenster mit all euren verfügbaren Welten
Drückt jetzt auf die Welt, die ihr teilen wollt und dann auf „Create Save“
Der Spielstand wird jetzt synchronisiert
Wartet nun bis die Synchronisierung fertig ist
Drückt jetzt auf das „Share“-Icon eures Spielstandes und wählt dann den Namen eures Steam-Freundes aus
Drückt jetzt auf den „Share“-Button
Ab jetzt sollten sie die Spielwelt sehen und sie nutzen können
Fordert eure Freunde nun dazu auf, den Button „Activate“ zu drücken, damit all eure Fortschritte immer synchronisiert werden
Das Praktische an SaveSync ist, dass ihr auch alte Versionen der Spielstände einsehen und wiederherstellen könnt. So könnt ihr kaputte Spielstände wiederherstellen, ohne sie komplett verloren zu haben.
Das waren alle wichtigen Infos, wie ihr auf die Spielwelt eurer Koop-Gruppe auch ohne den Host zurückgreifen könnt. Zusammen ist das Piratenleben einfacher, aber auch im Trupp ist die Wahl eurer Waffen wichtig. Wir zeigen euch deshalb ebenfalls, welche Waffengattungen derzeit zu den besten gehören: Windrose: Waffen in der Tier List – Diese solltet ihr mitnehmen
Die FYNG CAGGTUS zündet die nächste Eskalationsstufe! Wir senden drei Tage live aus Leipzig und planen für euch unser bislang spektakulärstes Programm.
Heute geht es los mit FYNG Caggtus live aus Leipzig! Wir starten mit einem Talk zu Open Worlds, nehmen euch mit in Die Gilde: Europa 1410, schauen uns Neverness to Everness an und feiern um 17:00 Uhr die große FYNG Show mit über 20 (Welt-)Premieren! Los gehts auf dem GameStar-Twitch-Kanal.
So sieht der volle Plan aus:
Eine große Gaming-Show auf die Beine zu stellen, gleicht einem gewaltigen Puzzle, für das man anfangs noch keine Teile hat.
Entsprechend groß ist jedes Mal die Ungewissheit: Gibt es genug interessante Premieren für unsere FYNG Show? Bekommen wir spannende Gäste? Fällt uns wieder etwas ein, das euch überraschen wird?
Umso schöner nun die Gewissheit, dass wir auch für unsere nächste FYNG-Sause diese Fragen mit »Aber sowas von!« beantworten können.
Vom 16. bis zum 19. April feiern wir Find Your Next Game live von der CAGGTUS in Leipzig. Besucht uns in Halle 3, Stand 330!
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Find Your Next Game live von der CAGGTUS 2026 im Trailer
Was ist Find Your Next Game?
Find Your Next Game (kurz: FYNG) ist unsere große Live-Event-Reihe, mit der wir euch dieses ganz spezielle Gefühl eines Messebesuchs nach Hause ins Wohnzimmer transportieren wollen.
Natürlich stehen dabei immer Spiele, Technik und Entertainment im Mittelpunkt, aber uns geht es auch um mehr: Communities, der Austausch mit Gleichgesinnten, fachkundige Diskussionen und eine gepflegte Portion Quatschmachen. Das alles live und ohne doppelten Boden.
Diese spezielle Kombination kommt offenbar gut an, was es uns wiederum ermöglicht, bei jeder Show gegenüber dem Vorjahr nochmal einen draufzusetzen. Hier ein paar Fakten:
Über 25 Stunden Liveprogramm vom 16. bis zum 19. April mit Shows, Analysen, Talks und Albereien.
Die bislang spektakulärste FYNG Show mit über 20 Trailer-, Gameplay- und Weltpremieren mit wirklich fantastischen Spielen und extravielen Überraschungen, gewohnt charmant und kompetent moderiert von Ann-Kathrin und Maurice.
Ein 900 Quadratmeter großer Stand mit wunderschöner Showbühne, vielen Sitzplätzen und einem verdammten Riesenrad!
Unsere Sendezeiten und wo ihr zuschauen könnt
Unser Show-Programm könnt ihr entweder live vor Ort in Leipzig oder auf unserem GameStar-Twitch-Kanal verfolgen oder natürlich auch hier auf eurer Lieblings-Website. Die FYNG CAGGTUS Show 2026 am Donnerstag übertragen wir außerdem auf dem GameStar-YouTube-Kanal. Das sind unsere Sendezeiten:
Donnerstag, 16. April – 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Freitag, 17. April – 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr
FYNG CAGGTUS Show: Freitag, 17. April – 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Samstag, 18. April – 10:00Uhr bis 19:00 Uhr
Sonntag, 19.April – 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Falls ihr nicht live dabei sein könnt, kein Problem. Einen Großteil des Programms werden wir auch als separate Videos auf GameStar, GamePro, MeinMMO sowie unseren YouTube-Kanälen veröffentlichen. Freut euch außerdem auf exklusive News und Previews zu den Neuankündigungen unserer FYNG Show!
Worauf ihr euch freuen dürft
Am liebsten würden wir euch an dieser Stelle schon alles verraten, weil wir wirklich verdammt stolz darauf sind, was wir für euch auf die Beine gestellt haben. Aber einerseits würde euch das natürlich die Überraschung verderben. Und andererseits würden wir damit so manches Embargo brechen, was insbesondere bei der eigenen Show nur so mittelschlau wäre.
Deshalb hier für euch ein paar mehr oder weniger hilfreiche Andeutungen:
Für die FYNG CAGGTUS Show 2026 haben wir fast 100 Themen diskutiert. Inzwischen bekommen wir auch Anfragen aus den USA und zu größeren Produktionen.
Wie gewohnt kuratieren wir die FYNG Show redaktionell. Freut euch entsprechend auf einen bunten Genre-Mix von Indie bis Blockbuster.
Wir machen ein paar Dinge, die wir noch nie gemacht haben. Und wenn es uns überrascht hat, dann wird es euch mit ziemlicher Sicherheit ebenfalls überraschen.
Falls es rund um FYNG zu spektakulären Reveals kommen sollte, dann könnt ihr euch natürlich darauf verlassen, dass ihr bei uns die meisten und exklusivsten Infos bekommt.
Mary hat eine Detektiv-FYNGerpuppe gehäkelt. Aus Gründen.
In guter alter FYNG-Tradition wird es auch zur FYNG CAGGTUS 2026 wieder eine FYNG-Steam-Seite geben. Dort findet ihr wie gewohnt nicht nur unseren Stream, sondern auch übersichtlich alle Titel der Show samt persönlicher Auswahl nach euren Spielvorlieben sowie – so vorhanden – spielbaren Demos.
Noch keine Tradition, aber gerade deshalb für uns umso cooler: Erstmals veranstalten wir passend zur Show unseren eigenen waschechten FYNG Steam Sale. Freut euch auf viele Sonderangebote von Herstellern, die schon mal Teil unserer Show waren.
Für uns ist der FYNG Steam Sale natürlich nicht nur ein echter Ritterschlag, sondern ein weiteres Teil für unser immer größer und schöner werdendes Puzzle.
Wir können es kaum erwarten, euch das Ergebnis zu zeigen und werden wie immer unser Bestes geben, dass ihr beim Zuschauen mindestens genauso viel Spaß habt wie wir beim Vorbereiten. Wir sehen uns in Leipzig oder im Stream!
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Mit Marathon hat Bungie einen Fuß in das Genre der Extraction-Shooter gesetzt. Wie geht es dem neuesten Spiel des Destiny-Studios einen Monat nach Release?
Vor knapp 1,5 Monaten hat Bungie mit Marathon ein neues Spiel veröffentlicht. Dabei handelt es sich um einen Extraction-Shooter, in dem ihr Klassen mit verschiedenen Fähigkeiten spielen könnt und versucht, Loot zu sammeln oder Quests zu erfüllen, während ihr gegen andere Spieler und NPCs kämpft.
Marathon hatte einen schwierigen Start, obwohl der Shooter einige spielerische Qualitäten hat. Für MeinMMO-Redakteur Dariusz ist es sogar einer der besten Shooter, die wir 2026 bekommen.
Marathon hat zwar eine kleine Community, die sehr positiv über das Spiel spricht, doch die großen Spielerzahlen blieben selbst zu Release aus. Wochenlang waren die Steam-Charts und die Entwicklungskosten ein viel diskutiertes Thema. Schon früh hieß es, das Spiel habe über 250 Millionen US-Dollar gekostet, und inzwischen soll Bungie-Experte Paul Tassi von internen Quellen beim Entwicklerstudio erfahren haben, dass diese Zahlen angeblich akkurat sind (via Forbes).
Einen Monat nach Release stellt sich also die Frage: Wie steht es um Marathon und kann das Spiel überleben?
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Bungie präsentiert Marathon im Launch-Trailer
Bungie überrascht mit starkem Post-Launch-Support
Bevor wir uns die blanken Zahlen anschauen, werfen wir einen Blick auf die bisherige Arbeit der Entwickler, die seit dem Release geleistet wurde. Bungie offenbart hier nämlich eine Stärke, die sie für viele Fans lange Zeit bei Destiny 2 vermissen ließen:
Schnelles und gutes Reagieren auf Spieler-Feedback.
Bungie zeigt, dass sie willig sind, der Marathon-Community ein bestmögliches Spiel zu liefern und Probleme oder Kritikpunkte anzugehen. Das Team um Creative Director Joe Ziegler kommuniziert transparent mit der Player-Base und nimmt tatsächlich schnell Änderungen vor.
Spieler wünschen sich einen Duo-Modus → Bungie testet einen Duo-Modus → Bungie kündigt an, einen Duo-Modus zu bringen
Das UI wird scharf kritisiert → Bungie nimmt Verbesserungen vor, etwa an der Darstellung von Gegenständen, und zeigt jetzt beispielsweise besser an, ob eine Waffen-Mod auf eine Waffe passt
Die „Recon“-Runner-Hülle ist zu schwach → wird gebufft
Eine Waffe, die der Endgame-Boss droppt, ist zu stark → wird generft
Der Battle Pass bietet zu wenig lohnenswerte Inhalte → Bungie fügt weitere Inhalte hinzu, darunter Runner-Skins
Der größte Kritikpunkt am Spiel ist weiterhin die Schwierigkeit. Marathon soll eher für Hardcore-Gamer ausgerichtet sein und ist wenig Casual-freundlich. Das zeigt auch die nach Release veröffentlichte Endgame-Map „Kryo-Archiv“, die von Spielern nicht nur bestmögliche Ausrüstung fordert, sondern auch einen gewissen Skill in einem 3er-Trupp. Das Problem ist klar: Es gibt Inhalte in Marathon, die manche Spieler niemals sehen werden.
Wer den Gameplay-Loop aber mag und kein Problem damit hat, dass Endgame-Inhalte wirklich für Spieler sind, die das Endgame erreichen, und diese Inhalte nicht beim ersten Versuch abschließen, der hat auch einen Monat nach Release noch Spaß am Spiel. Die Casual‑Freundlichkeit von Kryo-Archiv ist in etwa vergleichbar mit den Raids in Destiny.
Die Zahlen – volle Katastrophe oder Grund zur Hoffnung?
Einen Monat nach Release zeichnet sich ein Bild von Marathon, das einen besseren Eindruck darüber verschafft, ob der Extraction-Shooter für Bungie und Sony ein finanzieller Erfolg ist oder nicht – und die jüngsten Erkenntnise deuten eher auf Misserfolg.
Laut dem Marktforschungsunternehmen „Alinea Analytics“ habe sich Marathon plattformübergreifend in den ersten 2 Wochen nach Release rund 1,2 Millionen Mal verkauft und dabei einen Umsatz von rund 55 Millionen US-Dollar generiert. Die stärkste Plattform sei dabei Steam mit 800.000 verkauften Kopien gewesen (via X). Paul Tassi von Forbes berichtete indes, dass diese Zahlen laut seinen Quellen bei Bungie hinkommen würden.
Marathon bietet obendrein Mikrotransaktionen in Form von Skins, Battle-Pässen und Ingame-Währungen an. Hierfür wird jedoch eine bestehende und treue Spielerschaft vorausgesetzt. Auf Steam, Marathons stärkster Plattform, setzt sich jedoch der Abwärtstrend fort:
In der vergangenen Woche schwankte der 24-Stunden-Peak zwischen 22.000 und 28.000 zeitgleich aktiven Spielern.
Zum Vergleich: Sogar jahrealte Spiele wie DayZ, Dead by Daylight und Warframe haben jeden Tag einen Peak von über 55.000
Die Core-Community von Marathon ist schätzungsweise vor allem in den USA. Das zeigen auch die Spielerzahlen. Wenn US-Amerikaner offline sind, fallen die Zahlen auf teilweise 6.000 bis 7.000 Spieler ab.
Selbst nach inhaltlich guten Patches oder der Einführung von Kryo-Archiv war kein merklicher Anstieg der Spielerzahlen zu verzeichnen und der Abwärtstrend ging kurz danach weiter.
Selbst wenn jeder der geschätzten 1,2 Millionen Spieler für rund 35 Euro Ingame-Währung erworben hätte, um sich den Battle Pass und einen Skin für seine Lieblingsklasse zu holen, wäre der Gesamtumsatz von Marathon immer noch unterhalb von 100 Millionen Euro – die Rechnung ist allerdings nicht 100 % repräsentativ, weil wir den europäischen Preis der Ingame-Währung genommen haben, der meist höher ausfällt als in anderen Regionen.
Es ist deutlich: Marathon ist kein finanzielles Desaster wie Concord, aber dennoch weit weg davon, die geschätzten Entwicklungskosten von über 250 Millionen Euro wieder reinzuholen.
Marathon ist futuristisch und setzt auf satte Farben. Die Handlung spielt auf dem fremden Planeten Tau Ceti und man selbst spielt einen kybernetischen Söldner, der in 3D-gedruckten Runner-Hüllen auf dem Planeten rumläuft, während sein Bewusstsein an einem weitentfernten, unbekannten Ort ist. Alles auf Tau Ceti sieht dabei etwas 3D-gedruckt aus, weil dort mit einfachen Ressourcen versucht wurde, eine Kolonie zu errichten.
Das Spiel ist nicht klassisch bunt und kann an manchen Orten sogar recht düster sein, aber viele Gebäude sind in knalligen Farben gehalten. Die farbliche Gestaltung des Spiels ist dabei wahrscheinlich von realen Firmen oder Ähnlichem inspiriert. Dort werden Farben etwa zur Unterteilung der Abteilungen und zur Orientierung eingesetzt.
Die grüne Linie führt zu dem Bereich mit den grünen Wänden, in dem die Warenproduktion ist.
Die gelbe Linie führt zu den gelben Wänden, wo das Produkt verpackt wird.
In Marathon gibt es auf der Map „Düstermoor“ etwa das Gewächshaus, das von außen in einer kräftigen Farbkombination aus Blau und Neongrün daherkommt, oder das Bio-Forschungslabor, das in einem auffälligen Türkis angestrichen ist. Vielen Shooter-Fans ist das zu bunt. Besonders im Genre der Extraction-Shooter sind bunte Farben bislang eine Seltenheit. Selbst das futuristische, postapokalyptische ARC Raiders setzt trotz fliegender Alien-Roboter auf eine bodenständigere Farbpalette, mit viel Grau, Braun und grünen Pflanzen.
Kein erfolgreicher Extraction-Shooter ist farblich auffällig. Escape from Tarkov, Hunt: Showdown, Arena Breakout: Infinite, Gray Zone Warfare… alles Spiele, die – ähnlich wie ARC Raiders – eine vergleichsweise realistische, matschige Farbgebung haben. Mit The Cycle: Frontier haben wir zudem in den vergangenen Jahren bereits einen eher bunten Extraction-Shooter sterben sehen.
Die Mischung aus Hardcore-Gameplay mit PvP-Fokus und der recht bunten Map-Gestaltung hat wahrscheinlich eine sehr kleine Zielgruppe und so ist es nur schwierig vorstellbar, dass Marathon trotz spielerischer Qualität zukünftig Unmengen an neuen Spielern anziehen und die Zahlen drastisch kann.
Marathon schlägt sich durchwachsen. Während die Kern-Community das Spiel mag, weiterhin Spaß hat und die Arbeit der Entwickler seit Release schätzen, sinken die ohnehin schon nicht starken Zahlen des Shooters. Für Sony und Bungie bleiben jetzt eigentlich nur zwei Möglichkeiten, wie sie mit Marathon weitermachen können:
Die Entwicklung einstellen und Verluste minimieren
Marathon weiter unterstützen, fortlaufende Entwicklungskosten in Kauf nehmen und versuchen, langfristig die Ausgaben durch neue Spielverkäufe und Mikrotransaktionen reinzuholen
Option 2 ist allerdings ein Drahtseilakt, weil eine Balance zwischen Kosten und Einnahmen gefunden werden muss. Es dürfen nicht zu viele Entwickler an Marathon arbeiten, damit die fortlaufenden Kosten möglichst gering gehalten werden. Es dürfen aber auch nicht zu wenig Beschäftigte sein, weil Content-Mangel, unzureichendes Reagieren auf Spieler-Feedback oder eine durchwachsene Qualität bei neuen Inhalten die zahlenden Spieler vom Spiel vertreiben oder zumindest das Interesse, ihre vorhandene Kaufkraft auszuleben, senken könnte.
Sony und Bungie müssen jetzt quasi von einem Comeback träumen, wie es No Man’s Sky der gesamten Spielebranche vorlebt. Das Survival-Spiel erntete zum Release viel Kritik, aber heute ist es vor allem für beispielhaften Support mit starken kostenlosen Inhalten bekannt. Erst kürzlich stellten sie eine Art Pokémon-Update vor: No Man’s Sky bringt unerwartetes „Pokémon-Update“, sogar Palword reagiert darauf
Stellt euch vor, ihr seid mitten in einer intensiven Gaming-Session oder tief in einem Home-Office-Projekt versunken. Doch langsam protestiert euer Rücken, denn ihr habt euch unbewusst die ganze Zeit eine immer unbequemere Haltung angewöhnt und irgendwann wird es dann unangenehm.
Damit ist jetzt Schluss! Der Sihoo Doro C300 Pro V2 springt in die Bresche und schickt das Problem des “starren Sitzens” endgültig in die Wüste – mit dem klaren Ziel, durch technologische Innovation ein gesundes und komfortables Sitzerlebnis zu schaffen. Die Ergonomie-Stuhl-Experten von Sihoo bringen dabei über 15 Jahre Forschung ein.
Mit seinem modernen Design passt der Stuhl wirklich in jedes Büro!
Es ist kein einfaches Möbelstück, dem Ihr euch anpassen müsst. Dieser Stuhl ist ein cleverer Hightech-Partner, der jede eurer Bewegungen in Echtzeit mitmacht, jeden Sitzmoment belebt und euch bei produktiver Arbeit wie kreativer Inspiration unterstützt. Kein Wunder, dass Sihoo bereits in über 100 Ländern vertreten ist und von Millionen Haushalten sowie großen Unternehmen geschätzt wird. Ganz nach dem Motto: Sitze gut, denke besser!
Ein Stuhl der mitdenkt: Willkommen in der Ära des dynamischen Sitzens
Willkommen in der Ära der “smarten” Stühle. Denn während man als Nutzer unwillkürlich irgendwann nach langem Sitzen eine falsche Haltung einnimmt, “denkt” dieser Stuhl quasi mit und korrigiert einfach seine Ausrichtung, um euch maximalen Komfort zu bieten.
Das Herzstück des Sihoo Doro C300 Pro V2 ist das DynaCore System. Das ist sowohl das Herz als auch das Hirn des Stuhls. Durch spezielle Schwerkraftsensoren erkennt der Stuhl jede eurer Bewegungen und koordiniert dann die Unterstützung in vier Zonen: Kopf, Rücken, Lendenwirbel und Arme.
Hier steht aber nicht einfach eine klassische Lendenwirbelstütze im Fokus, sondern das DynaCore-System für adaptive Ganzkörperunterstützung, das den gesamten Rücken aktiv einbezieht und typische Schwachstellen herkömmlicher Stühle überwindet.
Egal ob beim Zocken, Arbeiten oder kreativen Aufgaben – der Sihoo Doro C300 Pro V2 macht alles mit!
Während viele traditionelle ergonomische Modelle vor allem punktuell im unteren Rücken ansetzen, passt sich der C300 Pro V2 dynamisch an die natürliche Rückenkrümmung an und bietet so durchgehenden Support – für mehr Komfort, eine gesündere Haltung und ein deutlich entspannteres Sitzgefühl über den ganzen Tag hinweg.
Das Ergebnis: Der Stuhl bietet so Support, der immer “bei euch bleibt”. Es entstehen keine Lücken, es gibt kein Verrutschen und kein ständiges Nachjustieren ist mehr nötig. Ihr sitzt also immer optimal, egal wie sehr ihr euch unbewusst beim Zocken oder Arbeiten bewegt.
Nerviges Herumfummeln an Hebeln und Stellschrauben vor dem ersten Hinsetzen gehört der Vergangenheit an. Dank einer innovativen Doppel-Feder- und Doppel-Track-Struktur passt sich der Stuhl automatisch an eure individuelle Rückenkrümmung an.
Die Rückenlehne gleitet dabei aktiv mit eurer Wirbelsäule mit, sodass ihr ab der ersten Sekunde perfekt eingebettet seid. Da ist es auch egal, ob Ihr groß, klein, kräftig oder zierlich seid. Das ist vor allem dann super, wenn ihr euch den Stuhl mit Kollegen und Mitbewohnern teilt.
Den Sihoo Doro C300 Pro V2 gibt es sogar in schwarz!
Dynamic Lumbar Support 2.0 – Die Rettung für euren unteren Rücken
Rückenschmerzen sind der Endgegner jedes Vielsitzers, aber der C300 Pro V2 hat die passende Strategie dagegen. Die selbstadaptive Lendenwirbelstütze bietet drei verschiedene Modi: Von festem Support über sanfte Unterstützung bis hin zur gezielten Entlastung des Kreuzbeins (Sacrum Support).
Das Geniale daran: Wenn Ihr euch zurücklehnt, rutscht die Stütze mit eurem Schwerpunkt nach unten, sodass niemals eine “leere” Stelle im unteren Rücken entsteht. Denn genau das ist oft der Grund, wenn der Rücken irgendwann mal doch zwickt. Hier braucht ihr euch auch darum nicht sorgen. Der Stuhl denkt für euch mit.
8D Bionic Armrests – Totale Freiheit für jede Lage
Ja, ihr habt richtig gelesen: Die Zeiten von 3D- oder gar 4D-Armlehnen sind vorbei, hier gibt’s die 8. Dimension! Diese Armlehnen sind nämlich weit mehr als nur eine Ablage für eure Arme.
Mit diesem bequemen Bürostuhl sind Rückenschmerzen Schnee von gestern!
Sie sind ein echtes Präzisionswerkzeug mit 360-Grad-Unterstützung. Für Gamer ist besonders der Flip-up-Mechanismus ein Highlight. Ihr könnt den hinteren Teil hochklappen, um eure Ellbogen perfekt zu stützen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn ihr am Smartphone zockt oder einen Comic lest.
Auch hier zeigt sich das ausgeklügelte Design: Da die Armlehnen mit der Rückenlehne gekoppelt sind, wandern sie beim Zurücklehnen synchron mit, damit eure Schultern immer entspannt bleiben.
Ultra-Wide 3D Headrest – Wellness für Nacken und Geist
Euer Nacken ist ständig in Bewegung, also muss es auch die Kopfstütze sein. Die ultra-breite 3D-Kopfstütze des C300 Pro V2 umschließt euren Nackenbereich flexibel in alle Richtungen.
Da ist es gleich, ob ihr gerade hochkonzentriert den nächsten Boss-Raid plant oder den Kopf entspannt beim Filmschauen zur Seite neigt. Ihr seid in jeder Lage sicher gestützt und bekommt auch keinen steifen Nacken.
Egal ob in schwarz oder weiß, der Sihoo Doro C300 Pro V2 sieht einfach verdammt gut aus!
135° Recline & integrierte Fußstütze – Die ultimative Relax-Zone
Nach getaner Arbeit oder einer harten Runde im Multiplayer braucht jeder mal eine Pause. Per Smart Weight-Responsive Mechanism lehnt ihr euch mühelos bis zu 135 Grad zurück, ohne dass der Stuhl ins Kippen kommt.
In Kombination mit der integrierten Mesh-Fußstütze verwandelt ihr den Stuhl so im Handumdrehen in eure persönliche Chill-out-Area für tiefe Entspannung. Dank des atmungsaktiven Cloud Mesh 2.0 bleibt ihr dabei selbst in hitzigen Momenten immer cool.
Ihr habt lang genug auf unbequemen Stühlen ausgeharrt, die eurem Rücken mehr schaden als nützen. Mit dem Sihoo Doro C300 Pro V2 holt ihr euch jetzt nicht nur ein Möbelstück ins Haus, sondern eine echte Innovation. Diese Innovation setzt eure Gesundheit und euren Komfort an erste Stelle – inklusive BIFMA-Zertifizierung für Qualität und Sicherheit.
Ob ihr im Home-Office Rekorde brecht oder in eurer Freizeit die Ranglisten stürmt: Dieser Stuhl ist euer neuer Player One und mit einem Early-Bird-Preis von 429.99 € (16. April bis 15. Mai) sowie dem exklusiven Code SihooDT6, der den Preis mit weiteren 6% Rabatt auf 404.19 € senkt, lohnt sich der Einstieg gleich doppelt. Hier geht’s zum offiziellen Shop.
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Das neue Piraten-Spiel Windrose entert Steam mit fast 100.000 Spielern, die in See stechen. Mit einer Mischung aus Story, Sandbox-Gameplay und dem Freiheitsgefühl, das man als echter Pirat haben will, bekommt es reihenweise positive Reviews. MeinMMO-Redakteur und Freizeit-Freibeuter Benedict Grothaus hat sich angeschaut, woher der Trubel kommt – und konnte sich nur schwer wieder losreißen.
Aye, Landratten ahoy! Windrose ist da und hat mich vollkommen im Griff seiner polierten Hakenhand. Setzt die Segel und… okay, okay. Ich lasse diese dämlichen Wortspiele. Zumindest größtenteils. (Yarr!)
Aber im Ernst, das Sandbox-Spiel habe ich Anfang 2026 in der Demo angezockt, zumindest, bis ich nicht mehr auf den Server meiner Freunde kam. Entsprechend habe ich mich auf den Release von Windrose gefreut, der über 47.000 Spieler auf Steam angelockt hat – sogar fast 100.000 einen Tag später (laut SteamDB).
Hier auf MeinMMO bin ich vermutlich eher dafür bekannt, Wikinger, Survival und Warhammer zu vertreten. Piraten gehören jedoch zu meinen größten Interessengebieten, auch historisch. Einer der Gründe, warum mich Skull & Bones damals so enttäuscht hat, aber da will ich nicht weiter drauf einhacken.
Es gibt nur wenige Spiele, vor allem neuere, die das Piraten-Feeling gut umsetzen. Windrose ist ein solches Spiel und hat mich sogar dazu verleitet, etwas länger zu spielen, als ich sollte …
Meine Kapitänin – äh – Chefredakteurin Leya Jankowski wollte einen Anspiel-Bericht, und Redaktionsleiterin Lydia hat schon drauf gepocht, dass ich endlich anfange zu schreiben. Klar, ich hätte schneller fertig sein können, aber nachdem ich endlich mein Schiff hatte, wollte ich da erst mal nicht weg.
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Das Piraten-Survival-Game Windrose hat endlich einen Release-Termin, und der ist schon ganz nah am Horizont
Genug Schwein gehabt – Kniffliger Anfang, bei dem Erfahrung hilft
Der Start hat sich dabei erst einmal ziemlich gezogen, auch wenn er gut gemacht ist. Es gibt eine Story, der man im Verlauf des Spiels über Quests und NPCs folgt und die bereits zu Beginn mit einem eindrucksvollen Intro samt Comic umrissen wird.
Was dann folgt, ist erst einmal klassisches Sandbox-Gameplay:
Sammle Holz und Steine für eine Unterkunft.
Crafte Werkzeuge, Waffen und Ausrüstung.
Suche neue Materialien, namentlich Kupfer, um dich zu verbessern.
Erkunde die Welt und gehe da und da hin, um mehr zu entdecken.
Dazu gehört natürlich auch der Kampf gegen die Gegner, die so auf der Insel herumlaufen – vor allem Wildschweine. Die zählen zu den gefährlichsten Gegnern (was man ja schon mindestens seit Gothic weiß), sind aber für den Fortschritt wichtig wegen ihres Fells.
Kleiner Piraten-Fakt am Rande: Schweine spielen in der Geschichte eine wichtige Rolle. Die wurden als lebender Proviant aus der „alten Welt“ mitgeführt und auf karibischen Inseln ausgesetzt. Da sie dort oft keine Fressfeinde hatten, haben sie sich vermehrt und dienten den Seeleuten auf Fahrt als leicht zugängliche Nahrungsquelle.
Ein bisschen Dark Souls, ein bisschen Black Flag und sehr viel Enshrouded
Hier zeigt Windrose bereits eine seiner vielen Stärken: das Kampf-System. Verschiedene Waffen stehen zur Auswahl, mit unterschiedlichen Kampf-Stilen und Stat-Skalierungen.
Klingt wie Dark Souls? Spielt sich auch ähnlich, aber natürlich in der Light-Version. Trotzdem, wer in Soulslikes gut kämpfen, parieren, ausweichen und gegnerische Movesets lesen kann, hat in Windrose einen Vorteil, aber man kommt auch ohne zurecht. Besonders cool für Piraten-Fans wie mich: die Steinschlosspistolen fühlen sich genauso wuchtig an, wie sie sein sollen. Perfekt in Kombi mit dem Säbel!
Bau und Survival sind dagegen eine ziemlich direkte Mischung aus Valheim und Enshrouded. Neue Rezepte gibt’s, indem neue Ressourcen aufgehoben werden. Eine verbesserte (und hübschere) Basis gibt stärkere Buffs, genau wie Nahrung, die spätestens im Kampf gegen Piraten-Lager Pflicht wird.
Jetzt will ich aber endlich von dem Feature sprechen, das mich dazu gebracht hat, meine Chefin anzuflunkern: Seefahrt!
Klischeehaft, aber der Drip rockt.Der Intro-Comic setzt die Stimmung.Let me YARR her!Das kleine Boot kann noch nicht viel …Da ist sie, meine Ketsch!Hallooo Baby!Pistolen und Degen – So müssen Piraten sein!
Drink up me hearties, yo ho!
Anker lichten und Segel in den Wind, wir gehen auf Plünderfahrt! Naja, fast. Bereits früh bekomme ich ein winziges Boot, mit dem ich quälend langsam andere Inseln ansteuern soll. Und ehrlich: das Ding fühlt sich so unsicher an, dass ich selbst als seefester Pirat mit meinem Magen kämpfe. Jede kleine Welle dient als Rampe für einen Monsterstunt.
Nach grob drei Stunden und einigen Story-Quests werde ich endlich zu meinem ersten Schiff geführt, einer stolzen Ketsch! Das ist der Moment, den ich auf jeden Fall erreichen wollte, ehe ich diesen Text hier verfasse – und es hat sich gelohnt, denn die Schifffahrt fühlt sich nach genau dem an, was ich in einem Piraten-Spiel haben will: Freiheit.
Als Kapitän stehe ich am Steuerrad und gebe meinen Matrosen Befehle. Segel setzen für mehr Fahrt, reffen zum Wenden und natürlich Shantys singen, damit es auf der Fahrt nicht langweilig wird. Genau diese Shantys waren es übrigens, die ich erst noch etwas genießen wollte, ehe ich endlich der Aufforderung der Chefs nachgekommen bin.
Die Seefahrt fühlt sich in Windrose fast exakt so an wie damals in Assassin’s Creed: Black Flag. Wer sich, wie ich, damals viele Stunden auf See aufgehalten hat, kann seine Ketsch in Windrose locker durch jede Meerenge steuern.
Windrose hat einen so guten Start, dass ich gar nicht weiterspielen will
Das Piraten-Spiel hat mich bereits in den ersten Stunden so sehr fasziniert, dass ich eigentlich gar nicht aufhören wollte. Und genau das ist sein Problem. Denn Windrose ist noch im Early Access und entsprechend nicht fertig.
Allein was die Schiffe angeht, ist die Auswahl zwar „da“, aber noch recht klein:
Für jeden Schiffstypen gibt es drei Varianten mit unterschiedlichen Stats.
Ikonische Schiffstypen wie die Galeone fehlen (noch) – ob und wann sie kommen, ist noch nicht bekannt.
Ich habe ein wenig Angst davor, dass ich die Inhalte von Windrose zu schnell durch habe und dann mit einem leeren Gefühl vor meiner Steam-Bibliothek sitze und mich frage, was ich jetzt tun soll.
Trotzdem zieht es mich schon wieder zur See … und deswegen werde ich auch noch ein wenig weiterspielen. Zumindest ein paar von Blackbeards Schiffen will ich mit meiner Ketsch (oder später meiner Fregatte) auf den Meeresgrund schicken!
Nach fast zwei Jahren im Early Access startete das Survival-Spiel Soulmask nun in die Vollversion. Mit einer Mischung aus Sandbox, Survival-Crafting und Kolonie-Aufbau-Simulation lockte das Spiel zum Start über 44.000 Spieler auf Steam an. Auch MeinMMO-Autorin und Genre-Liebhaberin Linda Baumgartl wurde von den magischen Masken in den Bann gezogen und fühlte sich dabei merkwürdigerweise an Pokémon erinnert.
Als Soulmask zum ersten Mal auf meiner Bildfläche auftauchte, wurde ich direkt hellhörig. Die aztekischen Masken und das Dschungel-Setting sahen einfach cool aus. Trotzdem zögerte ich zunächst noch. Das Spiel befand sich zu dieser Zeit noch im Early Access, und musste sich mit meiner stetig wachsenden Steam-Bibliothek messen. Gerade an Survival-Titeln mangelte es die letzten Jahre nicht. Da überlegt man sich natürlich zweimal, welchem man eine Chance gibt.
Irgendwann siegte dann aber doch die Neugier und ich tauchte ein in die Welt von riesigen Säbelzahntigern und antiken Ruinen. Und was soll ich sagen? Das Spiel hat bei mir einen Nerv getroffen, wie schon lange kein Survival-Game mehr. Denn Soulmask ist nicht nur sehr umfangreich. Es traut sich auch endlich an neue Ideen, die es von der Survival-Masse abhebt.
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Soulmask: Das Survival-Spiel auf Steam verlässt nach knapp 2 Jahren den Early Access
Plötzlich bin ich der Anführer eines Stammes
Der Anfang von Soulmask verläuft recht klassisch. Ich erfahre ein bisschen was über die Hintergrundgeschichte und werde dann im Dschungel ausgesetzt, wo ich mich erstmal um die Basics kümmern muss: Ressourcen sammeln, Ausrüstung herstellen, einen Schlafplatz errichten. So weit, so bekannt.
Da ich ein echter Liebhaber von Basenbau bin, suche ich mir früh ein nettes Plätzchen, um eine langfristigere Behausung zu errichten. Doch das gestaltet sich schwieriger, als anfangs gedacht. Man benötigt nicht nur unheimlich viel Material, sondern muss es auch an diversen Werkbänken weiterverarbeiten. Damit der Timer läuft, muss mein Charakter aktiv an der Werkbank stehen. Und das kann gerade bei größeren Projekten echt lange dauern.
Ich will schon den unnötigen Grind des Spiels verfluchen – da verstehe ich, dass das Spiel gar nicht will, dass ich alles selbst mache.
In Soulmask könnt ihr nämlich einen Clan gründen. Damit ist nicht der Stamm gemeint, den ihr mit euren Freunden im Multiplayer bildet, sondern eure persönliche Gefolgschaft an NPCs. Fast jeder menschliche Gegner im Spiel kann von euch rekrutiert werden.
Dafür müsst ihr ihm nur ordentlich eins auf die Rübe geben, eure magischen Masken-Kräfte einsetzen und schon habt ihr einen hörigen Sklaven … ich meine natürlich neuen Mitbewohner. Zumindest, nachdem ihr ihn wieder mit etwas schmackhafter Brühe aufgepäppelt habt.
Mit der Zeit entsteht so ein wuselnder Ameisenhaufen an NPCs, die nicht nur für euch an Werkbänken stehen, sondern auch Ressourcen abbauen oder euer Lager verteidigen können. Besonders cool: Mit Seilbahnen könnt ihr Transportrouten einrichten, um völlig automatisiert Ressourcen zu eurer Basis zu befördern.
Langsam wird die Bude echt voll.Die Seilbahn lässt sich praktischerweise auch als Transportmittel verwenden – huiii.Auch die Basis für die Arbeiter darf natürlich nicht fehlen.
Sagt auf Wiedersehen zu eurem Charakter
Die neu angeworbenen Dorfbewohner sind jedoch mehr als billige Arbeitskräfte. Hinter ihnen verbirgt sich die größte Besonderheit von Soulmask, die am Anfang gar nicht mal so offensichtlich ist. Das liegt vor allem daran, dass man Genre-typisch mit einem selbst erstellten Charakter startet. Das impliziert irgendwie, dass man auch mit diesem Charakter spielen soll. Doch dem ist nicht unbedingt so.
In Soulmask könnt ihr jeden eurer Stammesmitglieder selbst steuern und damit zu einem vollwertigen Spieler-Charakter machen. Ihr spielt keine einzelne Figur, sondern ein Bewusstsein, das von Körper zu Körper springt.
Wirklich relevant wird das vor allem auf den höheren Leveln. Jeder Charakter im Spiel hat eine Reihe an Fähigkeiten, die er levelt, sobald er sie verwendet. Darunter fallen auch Kampf-Fähigkeiten. Jede Fähigkeit hat wiederum ein Maximal-Level, das sich von Charakter zu Charakter unterscheidet.
Einen guten Charakter erkennt ihr also daran, dass die gewünschte Fähigkeit einen möglichst hohen Maximal-Wert hat.
Hier liegt auch das Problem mit eurem Start-Charakter. Er ist zwar in allem solide, aber in nichts wirklich gut. Langfristig solltet ihr ihn also ersetzen.
Mit einem Maximal-Level von 124 ist Vayne ein echtes Biest mit der Doppelklinge. Damit kann sie alle vier Zusatz-Boni erhalten (unten rechts). Auch die Kampf-Fähigkeiten erfordern ein bestimmtes Level
Zugegeben, dieses Konzept fühlt sich erstmal etwas fremdartig an. Auch ich hing am Anfang an meinem Start-Charakter, den ich doch mit so viel Liebe erstellt und gelevelt hatte. Doch je weiter ich im Spiel voranschritt, umso mehr gefiel mir diese neue Freiheit:
Ich kann Charaktere mit verschiedenen Builds auf Lager haben und sie je nach Situation passend verwenden. Das ist besonders praktisch, wenn Gegner gegen gewisse Schadensarten anfällig sind.
Schaffe ich es, einen Gegner mit höherem Level zu unterwerfen, bringt mich das tatsächlich weiter. Ich übernehme einfach seinen Körper und überspringe so ein paar Level.
„Ausrangierte“ Charaktere können trotzdem nützlich bleiben. Zum Beispiel als Handwerker in der Base oder als NPC-Begleiter im Kampf.
Für alle, die trotzdem an ihrem Start-Charakter hängen, kann ich zumindest ein bisschen Entwarnung geben. Der Entwickler hat inzwischen die Möglichkeit hinzugefügt, das Aussehen von einem Stammesmitglied auf einen anderen zu übertragen. Selbst wenn ihr also irgendwann zu einem anderen Charakter wechseln wollt, könnt ihr zumindest euer gewünschtes Aussehen behalten.
Mein Dorf ist wie ein Pokédex
Die Jagd nach den besten Stammesmitgliedern entpuppt sich schnell als wildes Grind-Fest. Zusätzlich zu den verschiedenen Level-Werten hat jeder Charakter eine spezielle Klassenfähigkeit – je nach Herkunft – sowie einige angeborene Talente und Vorlieben. Diese bringen unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich, zum Beispiel mehr Schaden mit gewissen Waffen oder eine besondere Abneigung gegen Fäkalien. Die Auswahl hier ist wirklich riesig und umfasst laut Entwickler über 800 Möglichkeiten.
Trotzdem möchte ich natürlich für jeden Job das perfekte Stammesmitglied finden. Also ziehe ich los und fange Dorfbewohner wie Pokémon. Mein Dorf ist das Pokédex, das es zu füllen gilt. Jeden brauche ich mindestens einmal. Am besten in der super perfekten Shiny-Variante.
Natürlich ist diese Art Grind nicht jedermanns Sache. Für mich persönlich schließt genau das aber eine Lücke, die damals Conan Exiles hinterlassen hat. Auch hier gab es die Möglichkeit, „Thralls“ zu farmen und als Arbeiter einzusetzen. Soulmask nimmt dieses Konzept und hebt es auf das nächste Level. Vor allem, weil ich jetzt nicht nur Arbeiter farme, sondern auch meinen eigenen Charakter.
Das Pokédex von Soulmaks. Hier gebe ich meinen Stammesmitgliedern nicht nur komische Namen, sondern auch ihre Aufgaben.
Soulmask bietet viel Inhalt – Vielleicht zu viel?
Was fehlt bei einem Spiel mit dem Namen „Soulmask“ noch? Na klar, die Masken! Im Laufe des Spiels schaltet ihr verschiedene Masken frei, die sich auf unterschiedliche Gebiete spezialisieren und jederzeit gewechselt werden können. In einem extra Level-Baum könnt ihr dann passende Fähigkeiten freischalten, zum Beispiel um ein besserer Tank zu werden oder coole neue Angriffe zu lernen.
Außerdem gibt es natürlich noch den klassischen Technologie-Baum, mit dem ihr neue Bau-Rezepte erlernen könnt. In einem anderen Fenster findet ihr den „Jagdfortschritt“, mit dem ihr allgemeine Boni durch das Besiegen von Bestien freischalten könnt. Darüber hinaus können jede Menge Tiere gezähmt, Bosse besiegt und Dungeons erkundet werden.
Ihr merkt schon – Soulmask mangelt es nicht an Inhalt. Ganz im Gegenteil. Gerade am Anfang können die ganzen Menüs und Systeme eher ein bisschen überfordernd sein. Daher mein Rat: Folgt zu Beginn den Quests und lest euch Tutorials auch tatsächlich durch. Das Spiel macht eigentlich einen guten Job dabei, euch alles nach und nach beizubringen. Ihr müsst ihm nur genug Zeit geben.
Fazit? Soulmask ist vielleicht nicht das zugänglichste Survival-Game auf dem Markt. Wer jedoch Lust hat, sich auf ein umfangreiches und etwas komplexeres Spiel einzulassen, bekommt ein solides Survival-Abenteuer mit einigen interessanten Ideen geboten. Besonders punkten kann es mit dem Siedlungs-Management und den voll steuerbaren NPCs. Wer diese Punkte interessant findet, sollte definitiv einen Blick (durch die Maske) wagen.
Schon im Early Access hatte ich das Gefühl, nach 150 Stunden Spielzeit gerade mal an der Oberfläche von Soulmask gekratzt zu haben. Seitdem haben die Entwickler das Spiel nicht nur stetig verbessert, sondern sogar noch mehr erweitert. Mit dem Release der Vollversion erschien bereits das erste DLC, das ihr aktuell noch kostenlos erhalten könnt. Auf einer komplett neuen Karte im Ägypten-Stil könnt ihr jetzt sogar Luftschiffe bauen: Eines der besten Survival-Games auf Steam verschenkt seinen bisher größten DLC, doch habt ihr nicht ewig Zeit
Ihr wolltet schon immer eure Freunde zu Dungeons & Dragons überreden? Oder ihr seid selbst ein Frischling? Dann könnte das neue Starter-Set „Helden der Grenzlande“ euer Tor ins Tabletop-Rollenspiel sein. MeinMMO-Redakteur Alex hat die neue Box für euch auf Herz und Nieren getestet.
Dieser Artikel erschien bereits im Oktober 2025 mit dem Release der englischen Box „Heroes of the Borderlands“. Nun ist auch die deutsche Version veröffentlicht und wir haben unseren Test dahingehend aktualisiert.
Einsteiger-Boxen für verschiedenste Tabletop-Rollenspiele erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie versprechen eine einfache Zugänglichkeit in die umfangreiche Welt ihrer Regelwerke und Mechaniken und sollen es Neulingen möglichst leicht machen.
Das neue Starter-Set „Helden der Grenzlande“ von Dungeons & Dragons schlägt in die gleiche Richtung. Am 16. Oktober 2025 auf englischer Sprache (mit deutscher Variante am 25. März 2026) erschienen und auf 2-4 Spieler plus 1 Spielleiter ausgelegt, verfolgt die neue Box einen anderen Ansatz als frühere Einsteigerboxen. Die enthaltenen Regeln und Module orientieren sich am Regelwerk der 5. Edition von 2024 (5.5) und sind mit ihm auch kompatibel. Derzeit ist das Set nur auf Englisch verfügbar, doch es ist sehr wahrscheinlich, dass eine deutsche Version nachziehen wird.
Das Abenteuer ist eine Neuauflage des Klassikers „Keep on the Borderlands“ und bietet im Gegensatz zu seinen sehr linearen Vorgängern einen offenen Sandbox-Ansatz mit 3 unabhängigen Kurzabenteuer-Modulen. Mit allerlei visuellen Hilfen und einem enormen Umfang, soll die Box eine Art „Baukasten“ bieten, mit der sich Neulinge schnell und einfach kreativ austoben und die Regeln und Spielmechaniken kennenlernen können.
Wir haben uns „Helden der Grenzlande“ einmal ganz genau für euch angesehen und in verschiedenen Konstellationen mit blutigen Neulingen und alteingesessenen Veteranen getestet, wie sich das Ganze in der Praxis schlägt. Dabei stand für uns auch im Fokus, für wen sich die Box eignet und für wen eben nicht.
Wer schreibt hier? MeinMMO-Redakteur Alex ist seit über 16 Jahren in verschiedenen Pen-&-Paper-Rollenspielen zu Hause. Von Dungeons & Dragons über Pathfinder, Shadowrun, Das Schwarze Auge und Call of Cthulhu bis zu Die Schwarze Katze ist kaum ein System vor ihm sicher. Seine größte Leidenschaft gilt Faerûn in Dungeons & Dragons, in dessen Welt er nun schon über Jahre hinweg Abenteuer erlebt.
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Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben – Zweiter offizieller Trailer zum Film
Box auf und los geht’s?
Öffnet man die Box, stellt man direkt fest, wie umfangreich das Material ist. Darin enthalten sind:
Schnellstart-Leitfaden
Spielleitfaden
3 Abenteuer-Hefte
9 Maps
5 Zusatzmaterialien
1 Kampftracker-Block
8 Charakterbögen
210 verschiedene Karten für Gegner, NPCs, Zauber und Gegenstände
273 Tokens für Gegner, Umgebung und Ressourcen
1 Würfel-Set
Die Inhalte sind allesamt sehr hochwertig und bieten ein unglaublich tolles, immersives Anschauungsmaterial, das beinahe das Gefühl eines Brettspiels vermittelt. So habt ihr Pappfiguren für eure Charaktere und Karten für die Orte, an denen ihr euch bewegt. Das macht es gerade für Neulinge einfacher, sich zu orientieren und die Möglichkeiten für Aktionen greifbarer.
Der Quick-Start Guide hilft, die Box auszupacken und direkt loszulegen, ohne sich groß vorher einlesen zu müssen. Anhand einer Schritt-für-Schritt-Anleitung werden sowohl Spielleiter als auch Spieler zum Beginn ihrer ersten Session geführt. Die Spielanleitung soll sowohl von Spielern als auch Spielleiter explizit nur durchgeblättert und sich gemerkt werden, wo man im Zweifel welche Infos findet und nicht intensiv gelesen werden. Dann soll eins der 3 Abenteuer ausgesucht werden.
Das führt zwar zu einem wirklich schnellen Einstieg (wir waren bei unseren Tests in rund 15 Minuten startbereit, sowohl mit der Anfänger- als auch der Experten-Truppe), bringt aber auch das Problem mit sich, dass vor allem Dinge, die in den Abenteuerbüchern als wirklich wichtige Hinweise stehen, im Spielfluss dann häufig zu spät gelesen werden. Deshalb empfiehlt es sich, als kompletter Spielleiter-Neuling das ausgewählte Abenteuerheft einmal zu lesen, während die Spieler ihre Charaktere zusammenbauen, damit wichtige Nebeninformationen nicht untergehen, die nachher den Spielspaß trüben können.
Als Spieler gestaltet sich das Ganze ein wenig leichter, da es pro Charakter ein paar Bausteine gibt, die man sich entlang des Schnellstart-Guides schnell und einfach zusammenpuzzeln kann. Sucht euch eine Klasse aus und schnappt euch den dazugehörigen Charakterbogen. Hintergrund und Volk werden anhand von Karten modular ausgewählt und zum Charakterbogen gelegt. Folgt dann den Anweisungen auf eurem Bogen und legt die nötigen Ausrüstungsteile, Lebenspunkte und euer Gold bereit und dann seid ihr auch schon startklar für eure erste Runde.
Das Material ist nicht nur schick, sondern auch sehr zugänglich und erleichtert visuell den Einstieg.
Ein Baukasten voll nützlicher und sinnvoller Werkzeuge
Die Charakterbögen sind dabei deutlich schlanker als in der vollständigen Erfahrung zu Dungeons & Dragons und zeigen nur die wichtigsten Infos zur Klasse für das aktuelle Level, sodass neue Spieler hier nicht überfordert werden. Durch ihre Offenheit regen sie aber dazu an, kreativ zu werden und sich auszuprobieren.
Dabei habt ihr die Auswahl aus den 4 Klassen Kämpfer, Kleriker, Schurke und Magier, mit jeweils einer Auswahl aus zwei leicht spielbaren Unterklassen auf Level 3 pro Hauptklasse. Als Völker könnt ihr jeweils einen männlichen und einen weiblichen Vertreter der Menschen, Elfen, Zwerge und Halblinge wählen, zu denen es auch jeweils eine Spielfigur gibt. Dazu habt ihr die Wahl aus 8 verschiedenen Herkunftsgeschichten, die euch den Einstieg in euren Charakter erleichtern.
Steigt ihr im Level auf, dreht ihr den Bogen einfach nur um oder nehmt den nächsten. Ihr müsst euch also mit dem Levelaufstieg an sich hier nicht wirklich befassen. Das hat einerseits den Vorteil, dass ihr einfach spielen könnt, andererseits lernt ihr so einen wichtigen Teil eures Charakterwachstums im späteren Spiel nicht wirklich kennen. So könnt ihr eure Einstiegsrunden in eurem Tempo bis auf Level 3 spielen.
Material wie Tokens, Maps und Gegenstandskarten erleichtern die Übersicht für Neulinge massiv und helfen visuell einen Zugang zum Spiel zu bekommen. Das hilft vor allem Spielern, die mit dem Theater der Gedanken, in dem sich Dungeons & Dragons vorrangig abspielt, noch nicht viel anfangen können. Vor allem die Gegenstands-, Zauber- und NPC-Karten sind ein hilfreiches Tool, insbesondere für neue Spielleiter, um einfach zu verstehen, was die Dinge tun und welche Aspekte wichtig sind.
Tokens und Karten erleichtern die Übersicht.
Das Baukasten-Prinzip setzt sich auch in den 3 Abenteuerheften fort. Es gibt keine zusammenhängende, übergreifende Geschichte, sodass ihr sie einzeln als Kurzabenteuer spielen oder in beliebiger Reihenfolge kombinieren könnt. Das erhöht zum einen durch die vielen verschiedenen Kombinationen mit Charakteren und Klassen den Wiederspielwert, zum anderen lässt es aber auch zu, dass ihr eure Rollen zwischendurch ohne viel Aufwand wechseln könnt. Wir haben beispielsweise für unsere Testrunden pro Level der Charaktere ein Heft gespielt, um auch alle Aspekte einmal nutzen zu können.
So könnt ihr relativ einfach verschiedene Klassen und Charakterkonzepte ausprobieren, aber auch von Spieler zu Spielleiter wechseln oder andersherum. Die Abenteuer selbst sind simpel ohne viel Schnickschnack, sodass alle Arten an Spielern sich leicht ausleben und ihren Fokus legen können. Die Geschichten geben zudem einen angenehmen Einstieg in elementare Spielmechaniken, ohne zu langweilen oder sich zu sehr nach Tutorial anzufühlen.
Das hat allerdings auch zur Folge, dass Spieler und Spielleiter, die einen klaren roten Faden benötigen, hier ziemlich in die Röhre gucken, wenn sie nicht selbst kreativ und schlagfertig genug sind, das Ganze aufzufangen und selbst spannender zu gestalten. Ein weiteres kleines Manko ist, dass es nur ein Würfelset gibt, das man sich laut Regeln teilen soll – was sich in der Praxis als etwas nervig gestaltet. Wahre angehende Rollenspieler haben aber ohnehin bereits ihr eigenes Set, oder?
Das Ding mit der Balance
Während des Spielens gab es sowohl in den Konstellationen mit reinen Neulingen, als auch in der Mischgruppe aus Einsteigern und Veteranen häufiger Probleme. Die Sessions spielten sich vor allem wie ein Brettspiel, bei dem man ein wenig Rollenspiel betreibt. Jedoch zeigten sich die kompletten Neulinge schneller überfordert mit der Offenheit der Geschichte. Hier wäre vor allem für angehende Spielleiter ein klarerer Rahmen hilfreich gewesen.
Besonders ärgerlich war auch, dass sowohl das Regelheft als auch die Abenteuerbücher teils unübersichtlich und verwirrend konzipiert sind – gerade im Vergleich zu den echten Regel- und Kampagnenbüchern. So kam es häufiger vor, dass der angehende Spielleiter wichtige Informationen beispielweise zu einem Kampf erst während oder nach dem Gefecht gelesen hatte, weil sie im Heft an einer viel zu späten Stelle aufgeführt wurde.
So passierte es beispielsweise, dass für die Gruppe ein sehr früher Kampf viel zu schwer war und bereits in der ersten Runde 3 Charaktere all ihre Lebenspunkte verloren. Dabei wurde sich nur an die Vorgaben des Hefts gehalten. Der Hinweis, dass man die Schwierigkeit eines Kampfes auch anpassen kann und sollte, kam zu spät im Text und erklärte auch nicht, in welchen Fällen man das tun sollte.
Ebenso war im Abenteuer Wildnis die erste Kampfbegegnung fast darauf ausgelegt, dass die Charaktere der Spieler sterben. Im Heft stand (sehr spät im Text), dass die Charaktere, wenn sie auf 0 fallen nicht sterben, sondern nur ohnmächtig und ausgeraubt werden. In Kombination mit der Schwierigkeit und einem unerfahrenen Spielleiter führt sowas schnell zu Frust. An solchen Stellen wirkt das Konzept didaktisch schlecht durchdacht und erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und Offenheit sowohl von Spielern als auch Spielleiter.
Auch Veteranen haben ihren Spaß
In einer Session haben wir das Ganze auch mit Veteranen getestet, die mit dem Regelwerk vertraut waren und schon einige Rollenspieljahre auf dem Buckel haben. Die Gruppe hatte durchgehend Spaß und nutzte die Box vor allem für eine schnelle Runde und um zu experimentieren, ohne etwas kaputt zu machen.
Anders als reguläre Kurzabenteuer oder Kampagnen, die oft viel Vorbereitung brauchen, konnten sie hier innerhalb kürzester Zeit loslegen und sich im Sandkasten mit den verschiedenen Werkzeugen der Box austoben. Durch die Kombinationsmöglichkeiten der Module zeigt sich hier auch ein hoher Wiederspielwert, der sich für Veteranen vor allem im Rahmen schneller Feierabendrunden eignet, für die man nicht viel Hirnschmalz investieren will – aber kann, wenn man denn möchte.
Demnach können auch Veteranen Gefallen an der Box finden, wenn sie Lust auf einen schön gestalteten Werkzeugkasten haben, der sich auch nach Lust und Laune durch eigene Ideen ergänzen lässt.
Das neue Starter-Set Helden der Grenzlande ist sehr hochwertig und der beste Tabletop-Einstieg, den ich bisher hatte. Die Modularität und der Sandbox-Ansatz sind durchdacht und für jeden Kenntnisgrad geeignet, auch wenn komplett blutige Neulinge ohne jegliche Gaming- oder Rollenspielerfahrung es schwer haben werden, schnell durchzusteigen. Trotzdem tut die Box viel, damit es zugänglich ist, man sich das alles gut vorstellen kann und ermutigt auch zu experimentieren.
Dennoch müssen Neulinge, die sich von der Box einen sinnvollen Einstieg in die Welt von Dungeons & Dragons erhoffen, flexibel sein und einige Abstriche machen. Denn wichtige Mechaniken wie Levelaufstiege werden kaum bis gar nicht erklärt und müssen dann beim Umstieg zusätzlich erlernt werden. Auch die Abenteuer und Regelhefte sind didaktisch nicht gut aufgebaut und erfordern eine relativ hohe Flexibilität für eine Einsteigerbox, die komplett unerfahrenen Spielleitern zum Verhängnis werden kann.
Wer sich davon aber nicht abschrecken lässt, bekommt hier eine tolle Box, die viel Spaß und einen ersten Eindruck von der Welt der Tabletop-Rollenspiele und Dungeons & Dragons liefert.
Pro
Umfangreicher Baukasten mit einem Haufen hochwertiger Module, Karten & Tokens
Sinnvolle Tools für unerfahrene Spielleiter, um viel unnötiges Blättern in Regelwerken zu vermeiden
Modularität erleichtert Charaktererstellung und zwischenzeitliches Wechseln von Spieler auf Spielleiter
Hoher Wiederspielwert durch 3 Kurzabenteuer und verschiedenste Kombinationsmöglichkeiten
Eignet sich auch für Veteranen, die einfach nur Lust haben, eine sehr abgespeckte, schnelle Runde mit Freunden zu zocken
Contra
Orientierung an Brettspielen je nach Spielertyp unzureichende Vorbereitung auf die „echte“ Tabletop-Erfahrung mit deutlich mehr „Text“
Offene Sandbox kann ungeübte oder unkreative Spieler und Spielleiter schnell überfordern, teilweise etwas wenig Leitung
Gerade für Spielleiter ohne Vorerfahrung sind die Hefte etwas unübersichtlich, verwirrend und schlecht strukturiert
Balancing der Kampfbegegnungen ist teilweise wirklich schlecht und neuen Spielleitern und Spielern wird kaum an die Hand gegeben, wie man damit umgeht
Für wen ist die Box geeignet?
Ihr könnt getrost auf die Box zurückgreifen, wenn ihr …
schon ein bisschen Erfahrung mit Rollenspielen (auch Videospiele) oder Brettspielen habt
euch D&D ohne visuelle Hilfe noch zu abstrakt ist
ihr vor Eigeninitiative und Experimenten nicht zurückschreckt
ihr nicht komplett an die Hand genommen werden wollt
ihr als Veteranen einen Baukasten für schnelle Abendrunden wollt
ihr Spaß daran habt, direkt Kopf und Hand anzulegen und eine eigene Geschichte mit eigenen Charakteren zu erschaffen
Lasst lieber die Finger davon, wenn ihr …
eine lineare und didaktisch kluge Anleitung erwartet
euch sehr schwere, zu leichte oder fast unschaffbare Kampfbegegnungen demotivieren
ihr als Neu-Spielleiter kein Multitasking könnt oder sehr viel Unterstützung braucht
ihr eine übergreifende Handlung mit rotem Faden und treibender Story erwartet
Gerade, wenn ihr dann von dem Starter-Set den Schritt in die große, weite, umfangreiche Welt von Dungeons & Dragons wagen wollt, erschlägt euch die schiere Masse an diversen Möglichkeiten. Das beginnt für viele Spieler schon bei der Wahl der Klasse. Wir haben deshalb 5 Klassen für euch rausgesucht, die übersichtlich und einsteigerfreundlich sind, aber trotzdem eine Menge Spaß machen und richtig mächtig werden: Hier sind 5 Klassen aus Dungeons & Dragons, die sich besonders für Einsteiger eignen
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Wer selbst in ARC Raiders eingetaucht ist oder auch nur ein paar Clips zu dem Extraction-Shooter gesehen hat, wird wissen, dass die soziale Komponente des Spiels mindestens genauso groß ist wie das eigentliche Schießen. Das macht es nicht nur für viele Gamer interessant, sondern auch für Experten der Sozialwissenschaften.
Was fasziniert die Experten an ARC Raiders? Embark Studios, der Entwickler von ARC Raiders, wurde bereits mehrmals von Sozialwissenschaftlern kontaktiert, die von dem Spielerverhalten in ihrem Extraction-Shooter fasziniert sind. Vor allem die soziale Komponente in einem Shooter, dessen Genre oft auf dem gegenseitigen Schussgefecht mit anderen Spielern basiert, überraschte nicht nur die Entwickler, sondern auch Neurologen und Kriminologen.
Wie The Guardian berichtet, meldete sich erst vor Kurzem ein Kriminologe – also ein Experte, der sich soziologisch mit Kriminalität und Kriminellen befasst – bei Aleksander Grøndal, dem Executive Producer von ARC Raiders. Dieser zeigte sich „wirklich fasziniert davon, wie die Spieler miteinander interagieren“.
Doch das war nicht der erste Sozialwissenschaftler, der an dem Spielerverhalten von ARC Raiders interessiert ist und klar sagt: Das könnte man zu Forschungszwecken nutzen!
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ARC Raiders hat unfassbar friedliche Community – Selbst die Entwickler sind überrascht
„Vergiss das eigentliche Spiel”
Welche weiteren Wissenschaftler sind an dem Verhalten der Spieler interessiert? In einem Interview mit IGN berichtet der CEO von Embark Studios, Patrick Söderlund, von einer Unterhaltung, die bei einem Abendessen mit einer befreundeten renommierten Professorin für Neurologie entstand:
Sie hat von dem Spiel erfahren und gesagt: „Hör mal, ihr wisst gar nicht, was ihr da geschaffen habt. Vergesst das eigentliche Spiel.” Es geht allein um die Idee der psychologischen und sozialen Experimente und darum, was dieses Spiel alles sein kann. Diese gute Freundin von mir meinte im Grunde: „Du solltest eine Zusammenarbeit starten oder mit Leuten aus der Medizin zusammenarbeiten, um zu untersuchen, welche Verhaltensweisen in ARC Raiders ausgelöst werden.
An welchen Daten lässt sich dieses interessante Spielerverhalten festmachen? Wie viele besonders freundliche oder witzige soziale Momente in ARC Raiders stattfinden können, wird anhand vieler geposteter Clips an Orten wie Reddit oder YouTube deutlich. Allerdings kann Grøndal auch an genauen Zahlen festmachen, wie sozial ihre Spieler tatsächlich sind.
Embark erklärte gegenüber The Guardian, dass etwa 30 % der Spieler vor allem an den kooperativen Aspekten des Spiels und PvE interessiert sind. Weitere 30 % verbringen die meiste Zeit mit PvP und die restlichen 40 % scheinen das situationsbedingt zu entscheiden und wählen einen Mix. Solo-Spieler seien im Allgemeinen freundlicher, während Trios deutlich kampfbereiter agieren. Das hat die Community auch schon selbst festgestellt: Ein Spieler fasst perfekt zusammen, wie anders ARC Raiders mit Freunden ist: „Plötzlich ist jeder Busch verdächtig”
Im Zuge der Gerichtsverfahren rund um Intrepid und Ashes of Creation sind neue Dokumente ans Licht gekommen, die ein Gerücht zu bestätigen scheinen, bei dem es um ein Investitionsangebot von Riot in Millionen-Höhe geht.Riot-Mitgründer Marc Merrill hat sich dazu geäußert.
Update vom 17. April 2026: Marc Merrill, der Mitgründer und CPO von Riot Games, hat sich zu den Behauptungen rund um eine mögliche Investition in Intrepid und Ashes of Creation geäußert.
Bezüglich der Gerüchte um Ashes of Creation / Riot (ein Gruß geht raus an /r/mmorpg): Wir haben vor einigen Jahren in Erwägung gezogen, in Intrepid zu investieren oder das Studio sogar zu übernehmen, aber Riot entschied sich letztendlich dagegen, die Gespräche weiterzuführen.
Das Team dort verfolgte dasselbe Ziel wie wir – das nächste große MMO zu erschaffen, ein Vorhaben, dem wir uns mehr denn her verpflichtet fühlen –, aber die Kräfte zu bündeln, ergab für uns am Ende schlichtweg keinen Sinn.
Was sind das für Dokumente? Nach dem plötzlichen Rücktritt von CEO Steven Sharif Ende Januar 2026, der nachfolgenden Implosion von Intrepid und dem wohl sicheren Ende von Ashes of Creation kursierten allerlei Gerüchte, Dokumente und Vorwürfe durchs Netz, die sich oftmals nur schwer verifizieren ließen. In ganz vielen Fällen steht bis heute Aussage gegen Aussage.
Da sich die involvierten Parteien rund um Steven Sharif, die Vertreter der TFE Games Holding und Investoren wie Jason Caramanis mittlerweile in gleich mehreren Verfahren vor Gericht bekämpfen, dürfte mit der Zeit zunehmend Licht ins Dunkel kommen. Dabei helfen die vielen Dokumente, die im Laufe der Prozesse öffentlich zugänglich eingereicht werden.
Darunter befindet sich ganz frisch eine Mail vom 20. Dezember 2022, mit der Mark Sottosanti (der Finanzchef von Riot Games) ein Angebot an Steven Sharif und John Moore abgegeben hat. Konkret geht es um die mögliche Übernahme von Intrepid durch Riot Games und eine Investition in Ashes of Creation in Höhe von 250 bis 500 Millionen US-Dollar. Konkret heißt es:
Anknüpfend an unser Gespräch aus der letzten Woche möchte ich unsere ersten Überlegungen zur finanziellen Komponente einer potenziellen Übernahme von Intrepid durch Riot mit Ihnen teilen. Es ist offensichtlich, dass wir das gemeinsame Ziel verfolgen, ein genreprägendes MMO zu erschaffen und weiterzuentwickeln, das Millionen von Spielern über Jahrzehnte hinweg begeistert.
Mit diesem Ziel vor Augen streben wir danach, unsere Anreize aufeinander abzustimmen: Wir möchten Ihr Investment in Ashes of Creation (AoC) kurzfristig absichern, während wir Ihnen langfristig bedeutende Gewinnchancen ermöglichen. Vor allem aber wollen wir sicherstellen, dass das Spiel über ausreichende Ressourcen verfügt, um die Vision und die Ergebnisse zu erreichen, die wir gemeinsam anstreben. […]
Dies entspricht einer Gesamtinvestition von 250 bis 500 Millionen Dollar durch Riot, die nach dem Launch weiter steigen könnte, wenn wir im Laufe der Zeit in zusätzliche Inhalte und Features für AoC investieren.
Auszug aus einer Mail von Mark Sottosanti an Steven Sharif vom 20. Dezember 2022 (geteilt auf Reddit, via courtlistener.com)
Ashes of Creation war kaum im Early Access auf Steam, da platzte der MMORPG-Traum auch schon:
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Ashes of Creation stimmt im Trailer auf Early-Access-Start auf Steam ein
Die Lösung aller finanziellen Sorgen?
Woran scheiterte das Angebot? Wir kennen hier bislang nur die Perspektive von Steven Sharif, die ihr in einer der Klageschriften nachlesen könnt (via ibb.co). Dort erklärt der Entwickler, dass er von Robert Dawson dazu gedrängt worden sei, das Angebot von Riot Games auszuschlagen. Als Belege dafür hat er offenbar die Transkriptionen von Voicemails beim Gericht eingereicht.
Schon vorher hatte Steven Sharif schwere Vorwürfe gegen speziell Robert Dawson vorgebracht, die von der gezielten Zerstörung von Intrepid über Fälschung von Dokumenten bis hin zur physischen sowie psychischen Einschüchterung reichen. Aufgrund seiner enormen Investitionen soll sich Dawson dabei zunehmend mehr Mitspracherecht erzwungen haben, was letztlich zum Rücktritt von Steven Sharif geführt haben soll.
Ob all das oder ein Teil davon der Wahrheit entspricht, müssen die Gerichtsverfahren in den kommenden Monaten zeigen.
Nachgefragt: Mit der Hoffnung auf Einblicke von einer nicht direkt in die Prozesse involvierten Partei haben wir bei Riot Games nachgefragt, ob sie sich zum damaligen Angebot äußern möchten und welche Auswirkungen diese Investition für das LoL-MMORPG gehabt hätte. Sobald wir eine Antwort bekommen, ergänzen wir diese hier im Artikel.
Ob Ashes of Creation mit der Investition von Riot Games den finalen Release erlebt hätte?
Wie bewertet MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz das Angebot von Riot Games? Klar ist: Eine Investition von Riot in Höhe von 250 bis 500 Millionen US-Dollar hätte die finanzielle Situation von Intrepid spürbar entspannt und man hätte den zunehmenden Einfluss von Investoren wie Robert Dawson (die laut Berichten ab 2020/2021 eine Rolle gespielt haben sollen) eindämmen können.
Darüber hinaus hätte Riot Games mit seiner Expertise sicherlich dabei helfen können, ein großes MMORPG wie Ashes of Creation fertigzustellen und auf den Markt zu bringen.
Wären dadurch aber alle Probleme gelöst worden? Wahrscheinlich nicht. Zum einen muss ja noch geklärt werden, ob an dem Vorwurf der Veruntreuung von Geldern etwas dran ist. Wenn das Geld für die Entwicklung in Teilen nicht bei der Entwicklung landet, bringt jede noch so hohe Investition nichts.
Mindestens scheint aber die interne Dokumentation von betrieblichen Ausgaben und Einnahmen bei Intrepid eine Katastrophe gewesen zu sein. Eine klare Trennung von privaten und geschäftlichen Konten scheint es nicht gegeben zu haben – darauf weisen aktuell diverse Dokumente und Berichte hin.
Zum anderen gibt’s aber ja noch die Berichte diverser Intrepid-Entwickler, laut denen Steven Sharif zwar ein angenehmer Chef gewesen sein soll, aber – mit Blick auf die Entwicklung eines AAA-Spiels – kein allzu kompetenter.
Dass er dennoch alles absegnen und seine Ideen einbringen wollte, wirkte sich wohl spürbar negativ auf die Entwicklung aus – wie etwa das Beispiel vom Battle-Royale-Ableger Ashes of Creation Apocalypse gezeigt hat, durch das viel Zeit und Geld verbrannt worden sein soll.
Ob die Riot-Investition auch diese Baustellen hätte lösen können, scheint unwahrscheinlich. Zumal Riot in der Vergangenheit nicht immer ein gutes Händchen bewiesen hat, wenn es um Investitionen in externe Projekte geht – die Entwickler von Hytale können davon ein Liedchen singen.
Was ist mit dem LoL-MMORPG? Bleibt die Frage, warum Riot so viel Geld in Ashes of Creation investieren wollte. Schließlich lief 2022 die Entwicklung des LoL-MMORPGs auf Hochtouren – damals noch unter der Führung von Greg „Ghostcrawler“ Street. Unklar ist, ob der Weggang von Street im März 2023 und der Neustart des Projekts in irgendeiner Form etwas mit der gescheiterten Investition in Ashes of Creation zu tun hat.
Vielleicht war man sich schon 2022 unsicher, ob man sich beim LoL-MMORPG auf dem richtigen Weg befinden würde. Eventuell hatte Riot auch die Server-Technologie von Intrepid im Blick, dank der es später möglich war, 8.000 Spieler gleichzeitig auf einem Server von Ashes of Creation zu begrüßen – das soll bis dato noch keinem Spiel mit Unreal Engine 5 geglückt sein.
Wer bei den Imagine Dragons an Musik denkt, liegt eigentlich richtig. Doch jetzt werden die Musiker mit ihren ersten Spiel Last Flag auf Steam zum Entwickler.
Was haben die Imagine Dragons mit Videospielen zu tun? Songs wie Radioactive, Believer, Demons oder Bones wurden auf Spotify über eine Milliarde Mal angehört. Diesen Ruhm möchten die Imagine Dragons, genauer gesagt der Sänger Dan Reynolds und sein Bruder, der Band-Manager Mac Reynolds, jetzt nutzen, um ein eigenes Videospiel zu erschaffen.
In Zusammenarbeit mit Night Street Games leben die beiden ihren Traum. So sagen sie in ihrer Dokumentation auf YouTube: „Mac und ich haben, solange ich mich erinnern kann, schon immer davon geträumt, ein Spielstudio zu gründen.“
Ihr Erstlingswerk belebt dabei ein fast vergessenes Genre wieder, das nur darauf wartet, einen neuen Anstrich zu bekommen.
Hier könnt ihr den Trailer zum Spiel Last Flag sehen:
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Last Flag zeigt im Trailer worum es im Shooter der Imagine Dragons geht
TF2, Halo und LoL in einem
Was ist das für ein Spiel? Bei der Wahl des Genres haben die beiden Brüder sich nicht leichtgetan. Während Mac lieber Shooter zockt, ist Dan gerade bei MOBAs wie LoL zuhause. Entsprechend entstand ein Spiel, das sowohl taktisch anspruchsvoll als auch richtig actionreich sein soll.
Bei Last Flag wird der alte „Capture the Flag“-Modus wiederbelebt. Ziel ist es in einem 5vs.5-Shooter, die Flagge des feindlichen Teams zu erobern und die eigene zu beschützen.
Dabei soll die taktische Tiefe des Modus auch noch durch das Verstecken der eigenen Flagge gestärkt werden. Währenddessen sind beide Teams damit beschäftigt, um einen Turm in der Mitte der Karte zu zanken, der Hinweise über den Aufenthaltsort der gegnerischen Flagge enthält.
Dan Reynolds erklärt dies in der Dokumentation so: „Dass man seine Flagge verstecken kann und sie nicht immer auf derselben Position steht, ist wirklich der Kern von Last Flag. Es soll dieses Gefühl einfangen, das ich hatte, als ich im Sportunterricht auf dem Schulhof meine Flagge versteckt hatte.“
Was denken die beiden über ihr Spiel? Die beiden haben eine klare Vision von ihrem Titel. So soll Last Flag nicht zu viel wollen, sondern sich ganz klar auf den einen Spielmodus konzentrieren. Die Karten, die Helden, deren Skills und alles Drumherum sind auf den einen Spielmodus abgestimmt.
Entsprechend spitz wird auch der Preis, der auf Steam 15 € kosten soll. Zum Release gibt es aber noch eine Rabattaktion, die den Hero-Shooter direkt reduziert.
Nach einer langen Talfahrt läuft es bei Apex Legends derzeit wieder rund und die Entwickler dürfen sich wohl auf die Schultern klopfen.
Wie steht es um Apex Legends? Apex Legends in 2019 als Shadow-Drop gestartet und hat gezeigt, dass man keine teure Werbekampagne, sondern nur einen Trailer im richtigen Moment braucht, um großen Erfolg einzufahren.
Inzwischen ist der Shooter 7 Jahre alt und man in Season 28 angekommen. Entsprechend viele Höhen und Tiefen hat der Shooter durchgemacht. Gerade kommt man jedoch aus einer langen Talfahrt und schießt ganz nach oben.
So hat der Shooter am Samstag, dem 11. April 2026, zum ersten Mal seit 20 Monaten wieder die 300.000 Spielermarke geknackt. Das ist zwar immer noch weit vom Rekord mit 624.000 Spielern im Februar 2023 entfernt, zeigt aber, dass die Entwickler genau die richtige Richtung einschlagen.
Mit diesem Trailer fing alles bei Apex Legends an:
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Apex Legends Gameplay Trailer
Comeback für Apex Legends
Wieso kehren die Spieler zurück? Eigentlich lief der Start von Apex Legends neuster Season 28 alles andere als gut. Seit 20 Seasons lockte kein Start so wenige Spieler an wie Season 28. Seitdem sind die Spielerzahlen dennoch um 50 % gestiegen.
Das liegt laut PCGamesn.com auch an der Kommunikation der Entwickler. So haben die Entwickler sich geöffnet und mit der Community über die großen Probleme gesprochen. Cheater, Serverprobleme und andere Dinge, welche die Spieler einfach nur nerven, wurden offen benannt.
Das harte Vorgehen gegen Cheater und die Herausgabe einer Zahl an gebannten Spielern kam bei den Fans gut an. Auch dass man die Meinung der Spieler eingeholt hat, fanden diese gut. So gab es Diskussionen über Verbesserungsvorschläge, “Frag mich alles”-Formate und Feedback-Runden nach großen Patches.
Was kommt noch gut an? Zuletzt gab es auch ein Crossover mit Gundam, das japanisches Science-Fiction-Universum verewigte sich in Apex Legends und sorgte für gute Abwechslung.
Die Fans hingegen meinen auf Reddit, dass Apex Legends sich derzeit einfach gut anfühlt und die Entwickler genau die richtigen Weichen gestellt haben. So macht vielen der Shooter einfach Spaß, ohne dass sie genau sagen können, welches Feature es jetzt ist, das sie überzeugt.
Jahrelang war Ankerkraut eine wichtige Marke für Influencer auf Twitch. Als großer Werbepartner hatten viele Streamer und Content Creator eine Kooperation mit der Marke. Jetzt könnte das wieder so werden.
Was ist Ankerkraut? Ankerkraut ist ein Start-up-Unternehmen aus Deutschland. Statt einfacher Gewürze setzt die Marke auf besondere Designs und Gewürz-Mixturen, die für bestimmte Gerichte gedacht sind.
Das Konzept besteht darin: Ihr wollt eine Pizza würzen? Nehmt Pizza-Gewürz. Ihr wollt Pommes würzen? Ankerkraut hat Pommesgewürz parat. Spätestens seit dem Erfolg in der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ im Jahr 2016 geht das Unternehmen durch die Decke. Doch 2022 änderte sich alles.
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Warum ist RAM so teuer? Die aktuelle Situation in 2 Minuten erklärt
Ankerkraut wird Nestlé
Wie kam der Erfolg ins Straucheln? Die Gründer entschieden sich 2022, ein Investment von Nestlé anzunehmen. Das Problem: Ankerkraut hatte bei seinem Marketing stark auf Influencer gesetzt, deren Meinung eng mit der Marke zusammenhing.
Den neuen Geschäftsabschnitt wollten diese jedoch nicht mitmachen. Die Angst, nachgesagt zu bekommen, man würde sich von Nestlé sponsern lassen, wollten viele Influencer nicht. Entsprechend sagten sich die Influencer vom langjährigen Partner Ankerkraut los, der obendrein noch einen Shitstorm erntete.
Seitdem wurde es ruhig um die Marke. Zwar wurde der Verkauf längst nicht eingestellt, das Influencer-Marketing ging jedoch spürbar zurück. Doch das könnte sich jetzt ändern.
Was wurde aus der Zusammenarbeit? Die Gründer von Ankerkraut verkündeten nun auf X.com, dass sie zum ersten Mal seit 2016 ganz ohne Investoren dastehen. Die Gründer Anne und Stefan Lemcke kauften alle Anteile zurück und besitzen wieder 100 % am Unternehmen.
Das macht den Weg frei für neue Kooperationen mit bekannten Streamern und Content Creatoren, die Ankerkraut schließlich nicht wegen der Produkte, sondern wegen des Investments von Nestlé boykottiert hatten.
So reagierten auch erste Streamer bereits positiv auf die Neuaufstellung im Unternehmen auf X.com. Streamerin SmashLunatic schreibt dort: Ok, lass wieder zusammenarbeiten, auch Asleyia zeigt auf X.com Interesse.
Als Zuschauer darf man sich wohl wieder darauf einstellen, Ankerkraut in vielen Streams und Videos als Sponsor zu sehen und diesmal ganz ohne Nestlé.
Dass die Gründer von Ankerkraut aus eigener Tasche die Anteile zurückgekauft haben und ihr Unternehmen fortan selbst wieder vollständig alleine leiten, gefällt den Streamern und Zuschauern. Manch einer wird die Zusammenarbeit aber wohl so schnell nicht vergessen wollen. Wie die Reaktionen der Streamer waren, als Nestlé einstieg, erfahrt ihr hier: Kontroverser Konzern Nestlé kauft Ankerkraut – Dutzende Twitch-Streamer beenden die Zusammenarbeit
Das Gesicht von Throne and Liberty, „Tico“ hat Amazon Games verlassen, doch er wechselt nicht irgendwo hin, sondern ausgerechnet zum Entwickler des MMORPGs.
Wie steht es um Throne and Liberty? Schon seitdem Amazon das Ende von New World angekündigt hat, fragen sich die Fans, wie es mit den anderen MMORPGs weitergeht. Während Lost Ark zunächst unter anderem die deutsche Sprache verloren hat, kämpft es inzwischen mit starkem Spielerschwund.
Die Fans munkeln entsprechend, was man in Zukunft noch von Amazon Games als Publisher der MMORPGs erwarten darf. Jetzt kommt es jedoch schon zum nächsten Schlag für das Unternehmen.
Hier könnt ihr einen Trailer zu Throne and Liberty sehen:
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Throne and Liberty: Trailer zeigt Regionen der Erweiterung Wildnis von Talandre
Tico verlässt Amazon Games
Wer ist gegangen? Throne and Liberty veröffentlichte bislang jeden Monat ein Video mit Host Tico in dem über kommende Updates, Probleme und Kritik gesprochen wurde. Doch ausgerechnet Host Tico hat Amazon Games laut seines LinkedIn-Profiles jetzt verlassen.
Doch Tico ist jetzt nicht arbeitslos, im Gegenteil: Er hat einen fließenden Wechsel zu NC (ehemals NCSoft) hingelegt. Dort arbeitet er jetzt als „Director of Product Management“, was seine Tätigkeit nicht wirklich eingrenzt oder näher beschreibt.
Was könnte das bedeuten? Durch den Wechsel zu NC drängen sich zwei Theorien auf, die beide möglich sind. Die Haupttheorie ist, dass Amazon Games sich aus den MMORPGs, die sie gemeinsam mit NC als Entwickler in den Westen gebracht haben, zurückzieht. Das würde zum Aus bei New World und dem angekündigten Ausstieg aus der bekannten MMORPG-Richtung passen.
Das würde bedeuten, dass NC auch die Rolle des Publishers ihrer MMORPGs übernimmt und in diesem Zug das Gesicht von Throne and Liberty beibehalten möchte. Tico würde also bei Throne and Liberty unter NC-Führung erhalten bleiben und Amazon Games wäre früher oder später raus.
Zu den Plänen von Amazon Games für die Zukunft haben wir von MeinMMO bereits für einen anderen Artikel bei Amazon Games nachgefragt und bislang keine Antwort erhalten. Es ist also vollkommen offen, ob der Wechsel das Aus von Amazon Games bedeutet oder es doch Theorie Nummer 2 wahr ist.
Was ist die zweite Theorie? In einem Beitrag auf Reddit glauben viele eher daran, dass Tico zu NC wechselt, um an der Veröffentlichung von Aion 2 im Westen zu arbeiten. Er wäre als Gesicht von Throne and Liberty somit Geschichte und würde eventuell die gleiche Rolle bei Aion 2 übernehmen.
Die eine Theorie schließt dabei die andere nicht unbedingt aus, so könnte Tico sowohl an Aion 2 als auch an Throne and Liberty für NC arbeiten. Ob eine der beiden Theorien sich als Wahrheit herausstellt, lässt sich bislang jedoch nicht mit Sicherheit sagen.
In Crimson Desert wünscht sich ein Spieler ein Feature, das man aus GTA kennt, die Community hält dagegen, obwohl es schon mal im Spiel war.
Was ist das für ein Feature? Auf Reddit möchte ein Nutzer das GPS-Feature von GTA gerne in Crimson Desert sehen. Dabei können Spieler einen Ort auf der Karte markieren und wie bei einem Navigationssystem wird man auf dem kürzesten Weg dort hingeführt.
Für den Spieler wäre das eine perfekte Ergänzung für Crimson Desert, schließlich verbringt man viel Zeit damit, zu verschiedenen Quests und Objekten zu reiten. Was der Spieler allerdings nicht weiß: Genau dieses Feature hatte Crimson Desert schon.
Auch ohne Navi geht es auf dem Rücken von Rokade am schnellsten durch die Crimson Desert:
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Hier findet ihr das legendäre Pferd „Rokade“ in Crimson Desert
Das Feature existiert
Wieso gab es das schon einmal? In den Kommentaren unter dem Beitrag auf Reddit weisen die anderen Nutzer darauf hin, dass Crimson Desert tatsächlich ein solches Navigationsfeature hatte. In einem alten Gameplay aus 2024 soll man dies sehen können.
Tatsächlich postet ein Nutzer ein Bild mit dem Feature aus einer wohl früheren Version des Spiels, die auch noch eine andere Schriftart nutzt. Dabei ist auf der Minimap eine Routenfindung zum Wegpunkt zu sehen, die es so nicht mehr im finalen Spiel gibt.
Dass das Feature nicht mehr in Crimson Desert zu finden ist, hat wohl gute Gründe.
Wieso gibt es das Feature nicht mehr? Während die Entwickler von Crimson Desert, sich dazu wohl nie geäußert haben erklären die Spieler, warum es besser ohne ist. So seien sich zu verlaufen und auf dem Weg durch viele Ablenkungen neue interessante Dinge zu entdecken, genau die Faktoren, die Crimson Desert ihren Charme geben.
NotMochiTheCat: „Es wäre eine nette Option für Leute, die sie wollen. Für mich ist es der halbe Spaß, sich unterwegs zu verirren.“
CyberpunkYakuza: „An diesem Punkt bin ich auch. Zuerst habe ich es vermisst, aber das Zeug, über das ich gestolpert bin und das ich sonst verpasst hätte, nur weil ich mich abseits der ausgetretenen Pfade bewegt habe, hat das Spiel sooooo viel angenehmer gemacht.“
M0rteus: „Wenn man für eine Mission einen Wagen fährt, ja (fckn Yann), ansonsten nö, dann komme ich gut mit dem Rumstolpern klar.“
bjergdk: „Ich denke, es soll einen dazu drängen, falsch abzubiegen und Dinge zu sehen, die man sonst nicht sehen würde. Außerdem führt eine GPS-Linie wie diese dazu, dass die Spieler die ganze Zeit auf die Minimap schauen, anstatt auf die wunderschöne Welt vor ihnen.“
Wer aktuell einen neuen Gaming-PC braucht, der muss tief ins Portemonnaie greifen. Die Kosten für Hardware sind hoch und drängen Gamer auch zu verzweifelten Maßnahmen.
Ein Gamer erlebte einen ziemlich teuren Schaden. Seine GTX 1080 leistete ihm 8 Jahre lang treue Dienste, bevor sie anfing, wie er auf Reddit berichtet, Artefakte und schwarze Bildschirme anzuzeigen.
Ein denkbar schlechter Moment angesichts der aktuellen Preise für Hardware, weshalb der Gamer es zunächst mit der Reparatur versuchte. Er versuchte, den Chip mit neuer Wärmeleitpaste zu bestreichen, wechselte die Thermopads aus und probierte auch, die Treiber neu zu installieren und mittels Softwarelösungen Abhilfe zu schaffen.
Doch weil all das ohne Erfolg blieb, griff er zu einer drastischen Maßnahme.
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Warum ist RAM so teuer? Die aktuelle Situation in 2 Minuten erklärt
Der alte Ofen-Trick
Welche Maßnahme hat er ergriffen? Der Spieler erinnerte sich wohl an einen altbekannten Trick. Als letzte Verzweiflungstat steckte er seine Grafikkarte bei 190 Grad in den Backofen.
In der Theorie soll dies die Verbindungen aufgrund der hohen Temperaturen wieder neu zusammenfügen, indem diese schmelzen. In der Praxis ist das jedoch sehr gefährlich für die Hardware. Teile könnten nicht für die hohe Temperatur gemacht sein oder es könnte Schmutz auf die Platinen kommen. Die Chance, dass die Grafikkarte dadurch wortwörtlich „gekocht“ wird, ist hoch.
Doch im Beispiel des Gamers hat der Trick mit dem Backofen tatsächlich funktioniert. Wie er auf einem Screenshot zeigt, funktioniert die Grafikkarte nach dem Backvorgang wieder einwandfrei.
Was denkt der Spieler darüber? In erster Linie freut sich der Gamer auf den Release von Forza Horizon 6 mit seiner neuen Karte. Gleichzeitig löst die Methode bei der Community viele Kommentare aus. So schreiben die Nutzer auf Reddit:
Bestyja2122: „Der PC-Markt ist so schlecht, dass wir Nekromantie anwenden.“
Far-Tangerine-2690: „Ich habe das zweimal mit einer alten GTX6xx gemacht. Beim zweiten Mal war ich so dämlich und habe es aus Versehen verkehrt herum gemacht, und alle Komponenten sind vom Board gefallen, hahahahaha“
BannedSvenhoek86: „Ja, das ist eine sehr vorübergehende Lösung. Es behebt nicht das Problem, das die Ursache war, und alle Verbindungen, die neu hergestellt wurden, bestehen jetzt wahrscheinlich aus weniger Material und sind spröder als zuvor. Ich hoffe für OP, dass es funktioniert, aber die Chancen stehen gut, dass er in ein oder zwei Wochen wieder genau da ist, wo er vorher war.“
Gleichzeitig weisen einige Nutzer auch darauf hin, dass man dies nicht in seinem normalen Backofen tun sollte. Durch das Schmelzen der Verbindungen entstehen laut ihnen giftige Gase, die sich auch im Backofen absetzen würden. Die nächste Pizza könnte entsprechend giftig werden.
Der Grafikkarten-Bäcker gibt an, seinen Ofen danach geputzt zu haben, um sich nicht zu vergiften.
Eine neue Grafikkarte kann schnell richtig teuer werden – Konkurrenz machen da nur die RAM-Preise, die sich derzeit auf einem hohen Niveau befinden. Wenn ihr euren Gaming-PC upgraden müsst, dann findet ihr hier die aktuell besten Preise für Arbeitsspeicher: RAM-Preis im Live-Ticker: Was kosten DDR5 und DDR4 heute?