Elon Musk ist heute ein erfolgreicher Unternehmer. Doch bereits als Student verdiente er Geld mit umstrittenen Ideen. Eine Idee davon war ein Nachtclub, den er mit einem engen Freund in seiner Wohnung eröffnete. Damit finanzierten sich die Freunde die Miete.
Elon Musk gilt zwar als erfolgreicher Tech-Unternehmer, fiel in der Vergangenheit aber oft durch kontroverse, politische Aktionen auf. Auch im Gaming kam es zuletzt immer wieder zu Kontroversen:
Zusammen mit seinem Mitbewohner hatte er aber auch einen ungewöhnlichen Weg gefunden, um sein Studium zu finanzieren: Er verwandelte sein Haus in einen illegalen Nachtclub.
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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus
Wohnhaus wird zum Nachtclub, selbst die eigene Mutter hilft an der Garderobe mit
Was ist das für eine verrückte Idee? Von der verrückten Geschäftsidee, mit seiner Wohnung die Miete während des Studiums zu finanzieren, berichtet Musk selbst auf Twitter/X.com:
Um die Miete zu bezahlen, haben wir unser Haus in einen Nachtclub verwandelt und 5 US-Dollar Eintritt verlangt. Nachts sah das cool aus, aber tagsüber war es der Wahnsinn … Schwarzlicht, leuchtende Sprühfarbe und Schrottskulpturen aus Metall.
Gemeinsam mit seinem Bekannten und Mitbewohner Adeo Ressi koordinierte er die Idee: Ressi gestaltete die Räumlichkeiten für die Party, Musk selbst zählte das Geld und kümmerte sich um die Kontrolle des Hauses. Sogar seine Mutter soll bei einem Überraschungsbesuch die Garderobe bedient und Geld einkassiert haben. Das berichtet das französische Magazin Jeuxvideo.com.
Adeo Ressi, heute Gründer und CEO der Decile Group und Executive Chairman des Founder Institute, erzählte später in einem Interview mit Businessweek.com (via web.archive.org):
Das soziale Leben dort [an der Universität] war schrecklich, also sagte ich: „Lass uns einen Nachtclub gründen“, und er [Elon Musk] sagte: „OK“. Also zogen wir in ein Haus und eröffneten dort einen Nachtclub. Es war eine nicht lizenzierte Flüsterkneipe. Wir hatten bis zu 500 Besucher. Wir verlangten 5 Dollar, und es gab so ziemlich alles, was man trinken konnte – Bier und Jello Shots und andere Dinge. Unser zweites Haus hatte 14 Zimmer – und wir haben zu dritt darin gewohnt. Es gab so viel Platz in dem verdammten Haus, dass wir gebrauchte Fässer benutzten und Sperrholz darauf legten, und das waren dann Möbel.
Bei einem Eintrittpreis von 5 US-Dollar pro Person sollen bei rund 500 möglichen Gästen pro Abend rund 2.500 US-Dollar zusammen gekommen sein.
In Monster Hunter Wilds erwartet euch nicht nur eine realistisch anmutende Fauna, sondern auch Regionen, die ihre speziellen Eigenheiten besitzen. Ein Wetterphänomen der Windebene begeistert Teile der Community besonders.
Was ist das für ein Wetterphänomen? Die Windebene bildet die erste Region von Monster Hunter Wilds und begrüßt euch mit sandigen Wüsten, kargem Grasland und fruchtbaren Oasen. Ab und an wird die Zone von einem Wettereignis mit dem Namen Sandflut heimgesucht.
Dahinter steckt ein gewaltiger, donnernder Sandsturm, der nicht einfach nur auftaucht, sondern sich regelrecht einen zerstörerischen Weg durch die gesamte Region bahnt. Wie beeindruckend das in der Praxis ist, zeigt der Post von ChanceYam2278 auf Reddit:
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Was passiert beim Sturm? Der normalerweise strahlend blaue Himmel zieht sich zuerst zu. Von einem Sandhügel aus beobachtet der Spieler, wie sich am weit entfernten Horizont eine beeindruckende Mauer aus Sand auf den Jäger zubewegt. Das Dröhnen des Windes wird zunehmend lauter.
Als die Naturgewalt auf den Avatar trifft, hebt dieser schützend die Hände vors Gesicht. Innerhalb des Sturms wechselt das sandige Braun in ein stürmisches Blau. Blitze stoßen vom Himmel. Eine beeindruckende Kulisse, die viele Fans von Monster Hunter begeistert.
Der Launch-Trailer von Monster Hunter Wilds:
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Monster Hunter Wilds zeigt im Launch-Trailer, was es zu bieten hat
„Ganz schön einschüchternd“
Wie reagiert die Community? Mehr als 4.300 Upvotes und mehr als 160 Kommentare zeigen, dass der Sturm einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
roogops feiert auf Reddit: „Ich finde es toll, dass man das Rauschen des Windes hören kann, das immer stärker wird, je näher der Sturm kommt. So ein schönes kleines Detail.“
EpicDragonz4 ist überrascht (via Reddit): „Neulich ist mir aufgefallen, dass sich das Wetter tatsächlich allmählich über die Karte ausbreitet, während ich dachte, dass es nur an- und ausgeschaltet wird. Es ist so cool, was sie mit den Wettereffekten in diesem Spiel gemacht haben.“
absoIuteIyhatereddit berichtet auf Reddit: „Ich stand früher tatsächlich schon mal im Angesicht solcher Stürme. Es fühlt sich an wie ein Stechen auf der Haut, wenn es einschlägt, und alle Lichtquellen werden blau.“
LuminothWarrior schreibt auf Reddit: „Das ist ganz schön einschüchternd, wenn man diese Sandwand so schnell auf sich zukommen sieht.“
Was bieten die Regionen noch? Die Regionen durchlaufen einen Tag-Nacht-Wechsel, der sich auf die Monstertypen auswirken, die sich in der Zone herumtreiben. Darüber hinaus bringen auch die späteren Zonen ihre speziellen Eigenheiten mit. Teils kann es etwa sehr kalt oder sehr heiß werden, was ihr mit bestimmten Verbrauchsgegenständen kompensieren solltet.
Im Karminwald kommt es hingegen zu sinflutartigen Regenfällen, die Überschwemmungen mit sich bringen. Diese und weitere Phänomene sorgen bei der Monsterjagd für das gewisse Etwas. Falls ihr nach allgemeinen Informationen zum neuen Spiel der ikonischen Reihe sucht, schaut hier vorbei: Release, Crossplay & Preorder-Boni – Alles Wichtige zu Monster Hunter Wilds
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Ende 2025 endet der Support für Windows 10. MeinMMO erklärt, was ihr vor dem Support-Ende von Windows 10 beachten müsst und welche Optionen ihr habt.
Wann endet der Support für Windows 10? Der Support für Windows 10 endet offiziell am 14. Oktober 2025. Danach wird der Support für Windows 10 von Microsoft eingestellt.
Was passiert nach dem Support-Ende von Windows 10? Das Ende des Supports bedeutet, dass Microsoft keine Sicherheitsupdates, keine technische Unterstützung und keine Fehlerbehebungen mehr für dieses Betriebssystem bereitstellen wird.
Grundsätzlich könnt ihr auch nach dem 14. Oktober 2025 weiterhin Windows 10 verwenden. Die Nutzung birgt dann aber erhebliche Sicherheits- und Leistungsrisiken. Die Verwendung von Windows 10 ist nach dem Support-Ende euer eigenes Risiko.
Welche Versionen sind nicht betroffen? Nach Oktober 2025 werden nur noch Unternehmen, die die Windows 10 LTSC-Version (Long-Term Servicing Channel) verwenden, aufgrund des verlängerten Lebenszyklus weiterhin Updates erhalten.
Unser Artikel erschien erstmals im Juli 2024. Am 19.02.2025 haben wir unseren Artikel auf den neusten Stand gebracht, da sich der Zeitpunkt für das Ende von Windows 10 nähert.
Letzte Updates: 19.02.25, 01.07.24
Das solltet ihr vor dem Support-Ende 2025 tun
Upgrade auf Windows 11: Microsoft empfiehlt seinen Nutzern auf die neuste Version von Windows zu wechseln. Hier gibt es weiterhin Sicherheitsupdates, neue Funktionen und Support für euer Betriebssystem.
Kompatibilität prüfen: Vor dem Upgrade auf Windows 11 sollten Nutzer überprüfen, ob ihre Hardware die Systemanforderungen für das neue Betriebssystem erfüllt. Microsoft stellt ein Kompatibilitätsprüfungs-Tool zur Verfügung, mit dem Benutzer feststellen können, ob ihr Gerät mit Windows 11 kompatibel ist.
Daten sichern: Vor einem Update auf Windows 11 solltet ihr auf jeden Fall eure Daten sichern. Denn bei einem Upgrade kann immer irgendetwas schiefgehen.
Alternativen ansehen: Ihr habt keine Lust auf Windows 11 oder euer PC ist nicht kompatibel, dann könnt ihr euch ein alternatives Betriebssystem ansehen. Einige Betriebssysteme sind kostenlos
Neuen Computer kaufen: Ihr wollt unbedingt weiterhin Windows nutzen, aber eure Hardware ist nicht kompatibel? Dann solltet ihr euch den Kauf eines neuen Computers überlegen. Achtet beim Kauf jedoch darauf, dass Windows 11 entweder bereits installiert ist oder ihr das kostenlose Upgrade nutzen könnt.
Mit einem Trick könnt ihr Windows 11 auf alter Hardware ebenfalls installieren, das ist aber nur bedingt empfehlenswert, weil es zu Kompatibilitätsproblemen mit Windows 11 kommen könnte. Vermeidet es außerdem alte Hardware zu kaufen, da ihr hier vermutlich ebenfalls Kompatibilitätsprobleme mit Windows 11 bekommen werdet:
Welche Alternativen gibt es zu Windows? Wenn eure Hardware nicht mit Windows 11 kompatibel ist oder ihr einfach ein anderes Betriebssystem ausprobieren möchtet, dann habt ihr folgende, sinnvolle Optionen:
Linux
macOS
ChromeOS
Linux: Linux ist ein Betriebssystem, welches auf OpenSource setzt. Es gibt mittlerweile etliche Versionen (sogenannte Derivate), die ihr ausprobieren und herunterladen könnt. Das bekannteste Linux ist vermutlich Ubuntu. Linux ist kostenlos und dank seiner Architektur sehr sicher gegen Viren und andere Malware.
Der größte Nachteil von Linux ist seine Komplexität. Die Einrichtung ist mittlerweile sehr einfach, aber die Installation von Software und Einstellungen sind deutlich umfangreicher als bei Windows und eher fortgeschrittenen Nutzern zu empfehlen. Außerdem lässt sich beliebte Software wie Adobe Photoshop nicht ohne weiteres unter Linux installieren.
MacOS: macOS ist das Betriebssystem für Mac-Laptops und -Desktops. Dieses Betriebssystem bietet eine hervorragende Benutzeroberfläche und es ist vergleichsweise einfach einzurichten. Obendrein bekommt ihr wie bei Windows den vollen Support durch das Apple-Team.
Der Nachteil ist, dass ihr einen Macbook oder ein anderes Apple-Gerät kaufen müsst, um dieses Betriebssystem nutzen zu können. Mac-PCs sind bekanntlich deutlich teurer als Windows-Geräte.
ChromeOS: ChromeOS ist ein Linux-basiertes Betriebssystem, das von Google für seine Chromebook-Laptops entwickelt wurde. ChromeOS ist nützlich, wenn ihr überwiegend webbasierte Anwendungen verwendet, die kaum Rechenleistung benötigen.
ChromeOS bietet jedoch nur wenig Leistung. Ihr könnt dort also keine vollwertige Software installieren und könnt nur Webanwendungen nutzen.
Mehr zu Windows 11: Der Umstieg auf Windows 11 birgt verschiedene Vor- und Nachteile. MeinMMO stellt euch eine schnelle Liste vor, was ihr vor dem Support-Ende beachten solltet und ob sich der Umstieg für euch lohnt: Windows 11 – Für wen lohnt sich der Umstieg? Der kurze Check.
Im Dezember 2024 hat League of Legends ein neues System eingeführt, um Skins zu bekommen. Viele Spieler kritisieren, dass Riot damit begehrte Skins hinter einer teuren Paywall versteckt. Jetzt hat es einen lang ersehnten Skin getroffen.
Um welchen Skin geht es? „Sahn-Uzal Mordekaiser“ ist ein Exalted Skin für Mordekaiser, der am 5. März 2025 veröffentlicht werden soll. Er wird den aktuellen „Lichtschlange Sett“-Skin im Heiligtum ersetzen.
Sahn-Uzal war Mordekaisers Name, bevor er zum schrecklichen Kriegsherrn der Toten wurde. Passend zur Hintergrundgeschichte des Champions wird Mordekaiser bei dem Skin als ehemaliger König von Noxus dargestellt.
Offizieller Trailer zum neuen Exalted Skin Sahn-Uzal Mordekaiser in League of Legends
LoL versteckt Skins hinter Gacha-Gameplay
Wieso ist der Skin so teuer? In League of Legends könnt ihr seit Dezember 2024 Skins über die sogenannten Funken erhalten. Die Funken sind eine Art Lootbox-System von Riot. Wenn ihr einen Funken kauft, könnt ihr eine Belohnung erhalten. Diese Belohnungen sind in Tiers von S bis B aufgeteilt. Welche Chancen man hat, sind im Launcher des Spiels einsehbar.
S-Tier-Belohnungen sind exklusive Skins, die ihr nur mit den Funken bekommen könnt. Die Chance, einen solchen Skin zu ziehen, liegt bei 0,5 %. Im A-Tier erhaltet ihr mit einer Chance von 10 % einen bereits veröffentlichten Skin. Das B-Tier gibt euch mit einer Wahrscheinlichkeit von 89,5 % ein Profilbild und manchmal mythische Essenzen.
Der Preis eines Funkens liegt bei 400 Riot-Punkten. Umgerechnet sind das ungefähr 3,50 €. Da die Chance, den Skin zu ziehen, bei nur 0,5 % liegt, kann das einige Versuche dauern. Spätestens nach 80 Funken bekommt ihr jedoch eine garantierte S-Tier-Belohnung. Das wären ca. 280 €.
Wie reagiert die Community? Ein Skin, der auf der Lore von League of Legends basiert, ist für viele Spieler ein wahr gewordener Traum – und deshalb kritisieren viele Spieler die Entscheidung, den Skin nur über die Funken verfügbar zu machen. Der Reddit-User Janus_22 (via reddit.com) schreibt etwa:
„Sie haben wirklich einen Skin genommen, den sich die Leute seit Jahren gewünscht haben, und gesagt: Wir bringen ihn raus – aber nur für diejenigen, die haufenweise Geld übrig haben und denen der Charakter eigentlich egal ist.“
Der YouTuber und Twitch-Streamer NickyBoi (via x.com) ist ebenfalls enttäuscht und antwortet:
„Einer meiner absoluten Wunsch-Skins war schon immer Sahn-Uzal bzw. der Mordekaiser vor seiner Wiederauferstehung, aber die ganze Vorfreude ist dahin, weil er in einem $200-FOMO-Gacha-Shop feststeckt. Eigentlich sollte ich mich gerade freuen, aber stattdessen bin ich einfach nur traurig.“
Skins, die ihr über die Funken im Heiligtum bekommen könnt, sind immer nur für begrenzte Zeit verfügbar. Das kann bei manchen Spielern die Angst, etwas zu verpassen (FOMO= fear of missing out) auslösen.
Sauron hatte nicht nur politisch einen großen Einfluss in der Welt von Herr der Ringe. Saurons Macht korrumpierte viele Orte und Wesen in Mittelerde, die einst schön und anmutig waren. Darunter auch ein Wald, der für die Elben schon lange vor den Ereignissen der Filme wichtig war.
Um welchen Ort geht es? Der Düsterwald in Mittelerde hat eine lange Geschichte, die bis zu den ersten Tagen der dortigen Welt, Arda, reicht. Die ersten Elben reisten bei der Großen Wanderung aus ihrem Heimatort Cuiviénen, im Osten von Arda durch den Düsterwald, der damals noch Großer Grünwald genannt wurde.
Der Ort lag in Rhovanion und war ein dichtes Waldgebiet, mit Bergen und einem großen und kleinen Fluss. Der Wald wurde für einige der Elben aber mehr als nur ein Ort zum Rasten, er wurde eine Heimat. Zumindest bis Sauron kam.
Bildrechte von den Filmen zu Herr der Ringe liegen bei Warner Bros.
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Bilbos Abenteuer beginnt im Trailer von “Der Hobbit: Eine unerwartete Reise”
Der Großvater von Legolas etablierte den Ort für die Waldelben
Eigentlich war der Wald bei der Großen Wanderung der Elben nur ein Zwischenstopp, doch die Waldelben, die von Nandor abstammten, blieben dort. Oropher, der Großvater von Legolas, sorgte dafür, dass der Ort im Zweiten Zeitalter zur Siedlung dieser Elben wurde.
Oropher wurde auch der König der Waldelben. Anders als die anderen Elben, die in prachtvollen Schlössern und Konstrukten wohnten, lebten die Waldelben bescheidener, im Einklang mit der Natur. Auch Menschen setzten sich um und in den Wald ab.
Zwerge nutzten den Wald als Weg zwischen Moria und den Eisenbergen. Lange Zeit nach den ersten Siedlungen entstand dann auch ein Königreich im Wald, doch das änderte sich, als Sauron mit seinen Machenschaften im Zweiten Zeitalter begann. Er startete den Feldzug, um alle Ringe zu erlangen.
Während des Feldzugs von Sauron bewegte Oropher seine Siedlungen mehrfach im Wald, um aus den Konflikten der anderen Elben und Völker von Mittelerde fernzubleiben. Doch auch er erkannte die Gefahr durch Sauron und schloss sich dem Letzten Bündnis im Krieg gegen Sauron an.
Dort starb Oropher aber und sein Sohn, Thranduil, wurde neuer König der Waldelben.
Sauron kehrte zurück und korrumpierte den Großen Grünwald
Wie wurde der Ort zum Düsterwald? Wie man aus den Filmen weiß, wurde Sauron nicht gänzlich vernichtet. Im Dritten Zeitalter kehrte er zurück und als Nekromant getarnt, setzte er sich in der Festung Dol Guldur, einem alten Elben-Schloss ab.
Das sorgte dafür, dass der südliche Teil des Waldes korrumpierte und sich bösartige Kreaturen wie die Sprösslinge von Ungoliant dort absetzten. Menschen nannten den Ort dann Düsterwald. Durch die Präsenz von Sauron wurden die Waldelben in den Norden gedrängt.
Als Gandalf Dol Guldur untersuchen wollte, floh Sauron und die Elben im Düsterwald konnten wieder aufatmen. Dieser Frieden hielt 400 Jahre, bis zu dem Punkt, an dem Sauron zurückkehrte und die Waldelben erneut unter Druck setzte. Einige Elben verließen Mittelerde sogar aufgrund der Gefahr.
Aus den Waldelben wurde ein schwaches Volk, das nun in den Bergen nördlich des Düsterwalds in Vorsicht lebte und sich neue Wege für Reisen erarbeiten musste.
Was wurde nach den Ereignissen der Filme aus dem Düsterwald? Nach dem endgültigen Tod von Sauron, säuberte Galadriel Dol Guldur und zusammen mit Thranduil gab sie dem Düsterwald den neuen Namen Eryn Lasgalen (Wald der grünen Blätter).
Im südlichen Teil des Waldes entstand zu Beginn des Vierten Zeitalters Ost-Lórien, das vom Elben Celeborn regiert wurde. Der zentrale Teil des Waldes wurde ein Ort für Waldmenschen. Als Celeborn Mittelerde verließ, um nach Aman (Die Unsterblichen Lande) zu reisen, wurde Ost-Lórien nur noch zu einem Ort für einzelne Waldelben.
Die Welt von Herr der Ringe ist ein Ort voller Geheimnisse und Geschichte, die man in den Filmen nur am Rande mitbekommt. Was sich aber durchzieht, ist der Einfluss von Morgoth oder von Sauron, die viele schöne und friedliche Orte korrumpierten. An einem anderen, grässlichen Ort ist aber ein ganz anderes Wesen Schuld: In Herr der Ringe gibt es einen Ort, der noch schlimmer ist als Mordor
In Monster Hunter Wilds müsst ihr so wie in der gesamten Reihe als Jäger gigantische Monster jagen und zur Strecke bringen. Ein Spiel, das die Urinstinkte des Menschen weckt, doch ein Neuankömmling konnte damit zuerst gar nichts anfangen.
Worüber klagte ein neuer Spieler? Auf Reddit meldete sich der User CowdogGaming zu Wort und teilte seine Erfahrung mit dem Jagd-Spiel mit. Er selbst verstand zuerst nicht den Trubel um die Bosskämpfe – er fand sie langweilig und langatmig. CowdogGaming selbst kommt aus dem Souls-Genre neu in die Monster-Hunter-Szene und versuchte sich für den neuen Ableger zu begeistern, zuerst jedoch ohne Erfolg.
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Entwickler von Monster Hunter Wilds erklären, warum es keinen neuen Waffentyp gibt
Bosse sind nicht wie aus dem Souls-Genre
Zu welcher Erkenntnis kam der Spieler? Nachdem CowdogGaming sein Problem ergründet hatte, verstand er, wo der Fehler tatsächlich lag. Es war nicht das Spiel, sondern er selbst. Im Souls-Genre sind die Bosskämpfe nämlich wie folgt aufgebaut:
Lerne, die Bewegungsmuster und Attacken der Gegner
Lerne, wie man diesen ausweicht
Nutze Angriffsfenster aus, um Schaden auszuteilen
Nach 2-3 Minuten ist der Boss tot
In Monster Hunter Wilds und älteren Ablegern der Reihe funktioniert das aber nicht so. Hierbei liegt der Fokus auf der Jagd. Diese ist, wie im echten Leben, nicht in ein paar Minuten abgeschlossen. Jäger müssen ihre Beute aufspüren, sich vorbereiten und verschiedene Phasen des Kampfes durchstehen, bis sie das Monster erlegt haben – das kann bis zu 10 Minuten dauern.
Laut CowdogGaming könnte man die Bosskämpfe wie die in World of Warcraft vergleichen. Sie brauchen auch viel Zeit. Nachdem der Neuling das verstanden hatte, sieht er die Bosskämpfe mit anderen Augen und kann diese auch besser akzeptieren.
Was sagen andere Spieler zu dem Problem? Unter dem Reddit-Thread sammeln sich viele Kommentare von anderen Jägern mit Tipps, um die Bosskämpfe schneller abzuschließen. EmeterPSN (via reddit.com) meint, dass Speedrunner die Bosse in wenigen Minuten besiegen können. Dabei muss man Monster Hunter zuerst einmal beherrschen können.
Neben Items reicht es sogar die Umgebung, andere Monster oder Fallen dazu zu benutzen, die Bosse bei ihrer Flucht zu hindern, um sie schnell zu besiegen. Ultraauge (via reddit.com) meint zudem, dass die Kämpfe zum Release angenehmer sein werden, weil Fans ihre Ausrüstung zu den Bossen anpassen können und nicht wie in der Beta mit der blanken Startausrüstung kämpfen müssen.
Monster Hunter Wilds bietet viele Monster, die ihr in Form von Bossen im Laufe eurer Jäger-Karriere besiegen könnt. Welche bislang bekannt sind und was ihr über sie wissen solltet, könnt ihr gerne in unserer großen Monster-Liste nachschauen: Monster Hunter Wilds: Alle derzeit bekannten Monster in der Liste
Der Konsolenkrieg zwischen Xbox und PlayStation ist wahrscheinlich genauso alt wie die Konsolen selbst. Seit Jahren liefern sich Sony und Microsoft einen unerbittlichen Kampf um die Gamer und auch diese zeigen sich gerne bereitwillig, ihre liebste Plattform in regen Diskussionen zu verteidigen. Jetzt hat allerdings der Chef von Xbox dem Konsolenkrieg in gewisser Weise ein Ende bereitet.
Wer ist Phil Spencer?
Phil Spencer ist der Chef von Xbox. Sein genauer Arbeitstitel lautet „CEO von Microsoft-Gaming“.
Spencer leitet bei Microsoft das interaktive Unterhaltungsgeschäft und arbeitet seit mehr als 30 Jahren in der Technologie- und Unterhaltungsbranche (via Wall Street Journal).
Ehe Spencer CEO von Microsoft-Gaming wurde, war er bei Microsoft in Positionen wie „Executive Vice President Gaming“ und als „Head of Xbox“ tätig.
Jetzt hat Phil Spencer in einem Interview mit XboxEra auf YouTube über den Konsolenkrieg gesprochen und seine Einstellung zum Release von Spielen auf anderen Plattformen geteilt.
Eines der Spiele, die auch auf PS5 oder Steam veröffentlicht werden, obwohl sie zum Spielportfolio von Microsoft gehören, ist das kommende Doom: The Dark Ages. Hier seht ihr einen Trailer:
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DOOM: The Dark Ages rockt im neuen Trailer, verrät Release-Termin
Was sagt Spencer zum Konsolenkrieg? Spencer erklärt, dass es aus seiner Sicht keinen Sinn ergebe, Spiele nur auf eine Plattform zu begrenzen. Das sei früher noch sinnvoll gewesen, als das Größte der Industrie die Konsolen selbst waren, aber heutzutage seien die Spiele größer, wichtiger.
Spencer ist überzeugt, wenn man begrenzt, wo ein Spiel gespielt werden kann, hilft das den Spielen nicht. Deshalb versuche er nicht mehr, die Spieler zum Wechsel auf eine Xbox zu bewegen:
„Es gibt Leute – sei es, dass ihre Bibliotheken auf PlayStation oder Nintendo sind, sei es, dass sie den Controller besser finden, sei es, dass sie einfach die Spiele mögen, die es dort gibt – und ich will mir das nicht ansehen und sagen: ‘Nun, es gibt keine Möglichkeit, dass wir dort ein Geschäft aufbauen können, dort Fans für unser Franchise finden’. Ich versuche nicht mehr, sie alle auf die Xbox zu verlagern. […] Wir haben alle so viel in unsere Spiele investiert, dass wir es einfach mehr Leuten ermöglichen sollten, sie zu spielen.“
Weiter erklärt Spencer, dass das Geld, das sie verdienen, wenn sie Spiele auf anderen Plattformen verkaufen, ihnen helfe, großartige Portfolios zu entwickeln, auch wenn Xbox auf der eigenen Plattform mehr Geld verdiene.
Microsoft plant also, Spiele auf der PlayStation zu verkaufen, obwohl sie dort weniger verdienen als auf der eigenen Xbox.
Spencer hat in der Vergangenheit schon öfter betont, dass Xbox der Gaming-Industrie beim Wachsen helfen wolle. Er zeigte sich deshalb auch überzeugt, dass es niemanden helfen würde, wenn Konkurrent Sony schrumpfe. Xbox wolle deshalb nicht auf den Kosten anderer Marktteilnehmer wie Sony und PlayStation wachsen: „Wenn wir wachsen und Sony schrumpft, hilft das niemandem“ – Chef der Xbox verteidigt PlayStation
Das Aufbau-Spiel Factorio (PC/Steam, Switch) war im Januar 2025 der große Gewinner im deutschen Twitch und konnte seine Watchtime um das 19-fache steigern – und das nur, weil der Streamer Trymacs vom Fieber gepackt wurde.
Um welches Spiel geht es? Factorio ist ein Aufbau-Spiel für alle, die auch nach Feierabend noch so richtig arbeiten wollen. Darin dreht sich alles darum, eine Fabrik aufzubauen, sie zu managen und vor Gefahren zu beschützen. Das Spiel erschien 2020 für PC und genießt eine „äußerst positive“ Wertung von 97 % auf Steam.
Obwohl Factorio schon 5 Jahre alt ist, erlebte es kürzlich im Januar 2025 einen gewaltigen Zuwachs auf Twitch. Laut Daten, die MeinMMO von der Analyse-Seite Streams Charts zur Verfügung gestellt wurden, war es für den Monat das Spiel mit dem meisten Wachstum im deutschen Twitch.
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Dieser Trailer zeigt mit Factorio eine der besten Aufbau-Simulationen
Trymacs allein macht über 80 % der Watchtime aus
Was war im Januar los? Trymacs und der befreundete Streamer Rumathra verfielen Factorio. Trymacs zockte so viel, dass er sogar abends im Bett mit seiner Partnerin an das Spiel dachte; Rumathra spielte es heimlich auf einem geheimen zweiten Twitch-Kanal vor wenigen Zuschauern.
Für beide war es das Spiel, das sie im Januar mit Abstand am meisten im Stream zeigten. Umgekehrt bedeutete das für Factorio ein Wachstum von knapp 1.850 % im deutschsprachigen Twitch: Die gesehenen Stunden wuchsen um das 19-fache.
Trymacs, der als inoffizieller Ober-Alman des deutschen Twitch perfekt zu einem Spiel wie Factorio passt, macht allein 82 % der gesamten gesehenen Stunden aus. Global gesehen war das immer noch ein Wachstum von fast 100 % – und die meistgesehenen Streamer weltweit sind natürlich Trymacs und Rumathra.
Factorio ist jedoch nicht das einzige Spiel, das von der Zuwendung eines oder einiger weniger Streamer profitiert.
Welche Spiele haben noch gewonnen? Neben Factorio konnten sich auch Diablo 4, Kingdom Come: Deliverance 2, Project Zomboid und Sons of the Forest über Zuwachs im deutschen Raum freuen.
In Diablo 4 startete Season 7 und konnte um 599 % zulegen. Der österreichische ARPG-Experte jessirocks vereinte fast ein Drittel der gesehenen Stunden auf sich. Zum Release 2023 hatte ihn das Spiel seinerseits zur Nummer 1 im deutschen Twitch gemacht.
Maurice Weber, Strategie-König der GameStar, bereitete sich auf den Release von Kingdom Come: Deliverance 2 vor, indem er zum allerersten Mal den Vorgänger zockte. Das RPG hatte hierzulande in Erwartung auf den zweiten Teil einen Zuwachs von 589 %, zu dem Maurice mit 44 % der gesamten Watchtime beitrug.
Das Survival-Spiel Project Zomboid konnte im Januar gleich mehrere hochrangige deutsche Streamer anlocken und verzeichnete ein Wachstum von 543 %. Die höchste Watchtime machte die Gaming-Gruppe PietSmiet aus, während HandOfBlood die meisten Zuschauer erreichte.
Die Twitch-Streamer Zarbex und Schradin, die 2024 die Shooting-Stars der deutschen Szene waren, verschlug es im Januar in den Wald. Ihre Abenteuer in Sons of the Forest verschafften dem Survival-Spiel einen Zuwachs von 287 %. Zarbex allein machte 62 % der Watchtime aus, zusammen waren die beiden sogar für 80 % der gesehenen Stunden verantwortlich (via SullyGnome).
Erst seit einigen Tagen veröffentlicht und bereits ein Hit bei Spielern. Ein neues Indie-Horror-Spiel auf Steam liegt bereits bei einer 97-prozentigen Zufriedenheit auf Steam und das bei einem günstigen Preis.
Was ist das für ein Spiel? Es handelt sich um das neue Indie-Horror-Spiel NO-SKIN des Entwicklers NoEye-Soft. NO-SKIN zeichnet sich besonders durch seine surreale Atmosphäre, die Lore und den Horror des Alltäglichen aus.
Das Gameplay besteht aus einem Mix aus rundenbasierten Kämpfen und einem Roguelike, dessen Elemente dafür sorgen sollen, dass das Spiel auch nach mehreren Malen weiterhin Spaß macht.
NO-SKIN ist durch Demos und Early-Access-Playthroughs bekannt geworden ist: Das Video von Markipliers Playthrough hat zu diesem Zeitpunkt bei 2,8 Millionen Aufrufen. Jetzt ist die Vollversion seit dem 17. Februar 2025 auf Steam erhältlich. Und die Spieler zeigen sich begeistert.
Hier seht ihr den Trailer zu NO-SKIN:
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Der Trailer des neuen Indie-Horror-Spiels NO-SKIN zeigt den experimentellen Artstyle
Roguelike mit Silent-Hill-Atmosphäre im Retro-Stil
Worum geht es in NO-SKIN? Man wacht aus einem Albtraum auf, nach dem sich alles falsch anfühlt. Es erscheint ein gehäuteter Mann, dessen Muskeln, Organe und Venen sichtbar sind. Er verlangt, dass man ihm seine Haut zurückgibt. Klingt ein wenig surreal? Das ist genau das, worauf das Spiel setzt.
Zum Beginn eines neuen Playthroughs wählt man verschiedene Objekte und Modifikationen, die dem Spieler helfen sollen. Sie können für den Kampf nützlich sein, bestimmte Begegnungen fördern oder bestimmten Loot vermehrt erscheinen lassen. All das spielt in einem gewöhnlichen Haus mit verschiedenen Räumen, wo auch die möglichen Kämpfe stattfinden. Ein Ort der Sicherheit wird zum gefährlichen Terrain.
Was kommt bei Spielern so gut an? Die Rezensionen auf Steam sind sehr positiv. Hier sind einige Kommentare, die die Erfahrung in NO-SKIN zusammenfassen:
RiceKrispy sagt: „Ich kaufte dieses schnelle 6-Dollar-Spiel in der Erwartung, ein kleines Indie-Juwel zu finden, das ein paar Stunden meiner Zeit wert ist, und fand schließlich ein Meisterwerk.“
Dogma berichtet: „Ich verliere um 2 Uhr morgens den Verstand, weil ich dachte, ich hätte alles erledigt, aber dann finde ich MILLIONEN von Dinge, die noch zu tun sind!“
Backrooms Entity schreibt: „Einzigartiges Spiel. Die Atmosphäre, das RPG, die Schwierigkeit, und vor allem die Geschichte machen dieses Spiel eine einzigartige Erfahrung, die man unbedingt ausprobieren sollte. Das Spiel ist noch nicht so bekannt, aber ich mir ziemlich sicher, dass es das bald sein wird.“
Sollte man das Spiel testen? Den Rezensionen und dem Preis nach zu urteilen, kann man mit NO-SKIN eine schnelle, günstige und atmosphärische Horror-Erfahrung machen, und das gerne öfter. Wer sich von der Beschreibung und der Warnung der Entwickler (darunter verstörende Bilder, Gewalt, blutige Szenen, und weitere) nicht abschrecken lässt, könnte hier ein solides Spielerlebnis erhalten. Wenn ihr gerne weitere Horror-Spiele testen wollt, könnt ihr hier mehr erfahren: Ein Horror-Game ist 2024 das bestbewertete Spiel auf Steam, ist trotz bunter Grafik sehr düste
Die Generation Z telefoniert nicht sehr gern und dahinter steckt eine Angst vor dem Telefon. Eine Hochschule bietet mittlerweile Kurse gegen die Telephobie an. Eine Berufsberaterin erklärt, was hinter der Angst steckt und was man dagegen tun kann.
Denn laut Experten haben große Teile der Generation Z Angst davor, zu telefonieren. Deswegen wird der Telefonanschluss gleich ganz aus der Wohnung verbannt. Eine Berufsberaterin am Nottingham College erzählte jetzt dem englischsprachigen CNBC, dass der jungen Generation Kurse angeboten werden, um die Angst vorm Telefonieren bewältigen zu können. Junge Menschen haben ihre Gewohnheiten mittlerweile umgestellt und greifen viel lieber zum Handy, aber nicht um zu Telefonieren.
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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus
Telephobiekurse gegen die Angst vorm Telefonieren
Liz Baxter, Berufsberaterin am Nottingham College, erklärte dem englischsprachigen CNBC, dass man es bei Telephobie mit einem „relativ neuen Phänomen“ zu tun habe. Baxter sagt, dass viele der älteren Schüler des Colleges Telefoninterviews als Vorprüfung für Bewerbungen absolvieren müssten und genau daran scheitern, weil ihnen das Bewusstsein und das Selbstvertrauen fehle, einen Anruf zu führen.
Sie [die Gen Z] hatten einfach nicht die Möglichkeit, zu telefonieren und Anrufe entgegenzunehmen. Das ist heutzutage nicht mehr die Hauptfunktion ihrer Handys, sie können alles mit dem Telefon machen, aber wir gehen automatisch zu SMS, Sprachnotizen und allem anderen über, außer ein Telefon für seinen ursprünglichen Zweck zu benutzen, und so haben die Leute diese Fähigkeit verloren.
Kurse gegen Telefonangst: Das Telephobie-Seminar der Hochschule ist Teil einer Reihe von berufsbezogenen Veranstaltungen, die den Schülern helfen sollen, ihre Telefonkenntnisse wieder auf Vordermann zu bringen.
In dem Seminar werden Schüler von mehreren Szenarien konfrontiert, in denen sie telefonieren müssen. Dabei geht es um ganz alltägliche Situationen: Beim Arzt für einen Termin anrufen oder sich beispielsweise bei der Arbeit krankzumelden.
Die Schüler sollen sich Rücken an Rücken setzen, um ein normales Telefongespräch zu simulieren, bei dem sie die Person am anderen Ende nicht sehen können, und anhand von Skripten üben. Auf diese Weise können die Teilnehmer der Kurse lernen, wie ein Telefongespräch wirklich funktioniert und dass am anderen Ende der Leitung ebenfalls ein Mensch wie sie selbst sitzt.
Angst vor dem Telefon stammt teilweise aus der Corona-Pandemie
Woher kommt diese Angst? Baxter erklärt, dass die Angst vor dem Telefon, die sogenannte Telephobie, zum Teil von der Corona-Pandemie stamme: Hier waren viele junge Menschen stark isoliert und hatten nach außen kaum Kontakt.
Die Generation Z sei auch besorgt darüber, wie sie sich bei Anrufen anhört, da sie kein visuelles Feedback hat, um zu bestätigen, wie es ihnen geht. Die Berufsberaterin führt aus:
Sie [die Generation Z] assoziieren das Klingeln des Telefons mit Angst: ‚Ich weiß nicht, wer am anderen Ende des Telefons ist. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.‘
Hinzu kommt, dass man mit dem klingelnden Telefon Ängste verbindet. Davon berichtet etwa eine Studie des Magazins Uswitch:
23 % der 18- bis 34-Jährigen nimmt nie einen Telefonanruf an.
Etwa 61 % der gleichen Altersgruppe ziehen es vor, eine Nachricht zu erhalten, anstatt einen Audioanruf.
Mehr als die Hälfte der 18- bis 24-Jährigen ist der Meinung, dass ein Anruf aus heiterem Himmel schlechte Nachrichten bedeutet.
48 % der Teilnehmer ziehen es vor, über soziale Medien zu kommunizieren.
Etwas mehr als ein Drittel bevorzugt Sprachnachrichten.
In Pokémon GO wurde der Community Day Classic für den März angekündigt. Und der bringt ein richtig starkes Pokémon zurück.
Was ist das für ein Event? Der Community Day Classic ist ein Event, das dem regulären Community Day sehr ähnlich ist. Der große Unterschied dabei ist, dass bei der Classic-Variante ein Pokémon im Vordergrund steht, das in der Vergangenheit bereits einen eigenen, regulären Community Day hatte.
Der Community Day Classic im März 2025 wird am Samstag, dem 22. März 2025, in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr stattfinden. Dabei soll Karnimani der Star des Events sein. Das Monster solltet ihr nicht verpassen, denn es ist nicht nur stark, sondern auch noch vielseitig einsetzbar.
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Pokémon GO zeigt die neue Season Duales Schicksal im Trailer
Alle Infos zum Community Day Classic im März 2025
Wie stark ist das Monster? Karnimani kann sich zu Tyracroc und anschließend zu Impergator entwickeln. Mit der letzten Entwicklung erhaltet ihr einen der besten Wasser-Angreifer in Pokémon GO, den ihr in Raids einsetzen könnt.
Auch in den Kampfligen gehört Impergator zu den besten Monstern, die ihr einsetzen könnt. In den Ranglisten auf pvpoke.com findet ihr das Pokémon auf dem 8. Platz in der Superliga und auf dem 7. Platz in der Hyperliga. Die Crypto-Varianten des Monsters schneiden sogar noch besser ab.
Um das Pokémon mit maximalem Schaden zu spielen, solltet ihr unbedingt auf die Lade-Attacke Aquahaubitze setzen. Entwickelt ihr Tyracroc zwischen dem Beginn des Events und bis zum 29. März 2025 um 22:00 Uhr zu Impergator, dann erhaltet ihr die exklusive Attacke.
Verpasst ihr diesen Zeitraum, dann müsst ihr eine Top-Lade-TM benutzen, um dem Pokémon die Attacke beizubringen.
Welche Boni gibt es im Event? Innerhalb des Events könnt ihr euch auf die folgenden Boni freuen:
stark erhöhte Spawn-Rate für Karnimani
erhöhte Shiny-Chance für Karnimani
1/4 Schlüpfdistanz für Eier, die im Event in Brutmaschinen gelegt werden
Lockmodule und Rauch halten 3 Stunden lang an, wenn sie im Event aktiviert werden
Schnappschuss-Überraschungen mit Karnimani
Event-Feldforschungen
PokéStop-Showcases mit Event-Pokémon
Loggt ihr euch während des Events im Spiel ein, dann erhaltet ihr außerdem eine kostenlose, befristete Forschung, bei der ihr Karnimani mit einem Spezialhintergrund erhalten könnt.
Für 2 $ (also ungefähr 2 €) könnt ihr zusätzlich noch eine Spezialforschung erwerben. Hier erwarten euch weitere Begegnungen mit Karnimani, wovon auch 3 Exemplare mit dem Spezialhintergrund dabei sind, sowie ein Premium-Kampf-Pass und ein XL-Sonderbonbon.
Während des Events wird es auch wieder 2 Event-Boxen geben, die ihr mit PokéMünzen erwerben könnt. Die erste Box kostet 1.350 Münzen und bringt euch 50 Hyperbälle, 5 Super-Brutmaschinen, 1 Top-Lade-TM sowie 5 Glücks-Eier. In der zweiten Box, die ihr für 480 Münzen erhaltet, warten 30 Hyperbälle, 1 Rauch, 3 Super-Brutmaschinen sowie 1 Lockmodul auf euch.
Nicht nur im März gibt es Events und besondere Inhalte für euch in Pokémon GO. Auch im Februar könnt ihr noch einige Events mitnehmen. Welche das sind, was euch dort erwartet und wann sie stattfinden, seht ihr in unserer Übersicht mit allen Events im Februar 2025 in Pokémon GO.
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Das Steam Next Fest hat noch gar nicht angefangen, da haben sich bereits tausende Spieler in die kostenlose Demo zu einem neuen Soulslike verliebt.
Um welches Spiel geht es hier? Die Rede ist von The First Berserker: Khazan – einem düsteren Action-RPG im Anime-Look. Entwickelt wird das Spiel von Neople, mit Nexon steckt zudem ein großer Entwickler und Publisher aus Südkorea hinter dem Projekt.
Derzeit könnt ihr euch auch eine kostenlose Demo zu The First Berserker: Khazan auf Steam herunterladen. Die hat bereits über 3.400 Rezensionen, von denen 90 % positiv ausfallen.
Einen Trailer zum Spiel seht ihr hier:
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The First Berserker: Khazan – Trailer zur Demo auf Steam und PS5
Knallharte Action-Kämpfe in düsterer Anime-Optik
Worum geht es in dem Spiel? Nachdem Khazan fälschlicherweise des Verrats bezichtigt und in ein verschneites Gebirge verbannt wurde, begibt er sich – nur um ein Haar dem Tod entronnen– auf einen blutigen Rachefeldzug.
Die Welt von The First Berserker: Khazan ist trotz 3D-Anime-Optik richtig düster, für manch einen vielleicht schon zu „edgy“. Nicht nur vom Namen, sondern auch von der Atmosphäre her erinnert das Spiel teilweise stark an Berserk, den Dark-Fantasy-Manga von Kentaro Miura.
Wie viel Soulslike steckt drin? Handelt es sich hierbei um ein waschechtes Soulslike oder doch eher um ein „Soulslite“? MeinMMO hat die Demo selbst gespielt und es lässt sich sagen, dass es Argumente für beides gibt:
Kämpfe fallen ähnlich knackig aus wie in den Souls-Spielen – Standardgegner sind leicht zu erledigen, aber trotzdem gefährlich.
Bosse teilen richtig viel Schaden aus und stecken viel Weg – gut abgestimmte Paraden und Ausweichmanöver sind hier entscheidend.
Mit Lacrima, das ihr sowohl von besiegten Feinden als auch allein fürs Kämpfen sammelt, levelt ihr eure Skills. Stirbt Khazan im Kampf, lässt er das Lacrima an Ort und Stelle fallen – bei Bossen müsst ihr aber nicht erst zurück in die Arena, um es euch zu holen.
Aufleveln könnt ihr nur am Klingennexus – das sind quasi die Leuchtfeuer im Spiel. Rastet ihr an einem solchen Punkt, spawnen besiegte Gegner erneut.
The First Berserker: Khazan bietet zwei Schwierigkeitsgrade: Nach Abschluss der ersten Mission in der Demo habt ihr die Auswahl zwischen „Einfach“ und „Normal“. Für viele ist das schon Grund genug, um hier nicht von einem Soulslike zu sprechen.
Was sich auf keinen Fall abstreiten lässt: The First Berserker: Khazan ist ein (zumindest auf dem normalen Schwierigkeitsgrad) knallhartes und düsteres Action-RPG. Es setzt zwar stark auf viele bekannte Soulslike-Mechaniken, verzeiht aber auch etwas mehr als andere Genre-Vertreter.
In der Welt von Kingdom Come: Deliverance 2 trefft ihr auf allerlei Ausbilder, die für ihre Lektionen hunderte oder sogar tausende Groschen haben möchten. Mit einem Trick könnt ihr euch das für die Übungen investierte Geld jedoch zurückholen.
Was muss ich zu den Ausbildern wissen? In Kingdom Come: Deliverance 2 verbessert ihr eure Skills vor allem dadurch, dass ihr aktiv übt. Wer also seine Fertigkeiten mit dem Schwert optimieren möchte, rüstet eins aus und kämpft … immer wieder und wieder.
Eine Abkürzung versprechen Bücher, die ihr über mehrere Stunden hinweg lesen müsst, oder Ausbilder, auf die ihr überall in der Welt trefft. Die meisten Lehrer kennen sich dabei in gleich mehreren Disziplinen aus, möchten für die Weitergabe ihrer Kenntnisse aber 100 bis 5.000 Groschen haben – je nach Lektion.
Es sind die Details, die Kingdom Come 2 so besonders machen:
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Kingdom Come Deliverance 2: Details, die das Spiel perfekt machen
Langfinger muss man sein
Wie bekomme ich mein Geld wieder? Ihr könnt es euch zunutze machen, dass die Welt von Kingdom Come: Deliverance 2 vergleichsweise realistischen Regeln folgt. Wenn ihr einem Ausbilder 100 Groschen für eine Lektion in die Hand drückt, dann besitzt dieser das Geld tatsächlich.
Das bedeutet im Umkehrschluss: Über Taschendiebstahl könnt ihr euch eure Groschen mit etwas Übung zurückholen. Falls euch das am helllichten Tag zu heikel ist, findet heraus, wo der jeweilige Ausbilder die Nächte verbringt. Dann könnt ihr ihn im Schlaf betäuben und vergleichsweise gefahrlos ausrauben. In einem Clip auf YouTube demonstriert ESOdanny das.
In Diablo 4 gibt es mehrere OP-Builds, mit denen auch harte Bosse einfach umkippen. Ein Spieler hatte darauf keine Lust – er wollte eine echte Herausforderung und hat sich deshalb bewusst für einen schwächeren Build entschieden.
Welchen Build spielt er? Der Spieler hat sich für die Kettenblitz-Zauberin entschieden – ein Build, der eher im unteren Bereich der Tier List für die stärksten Endgame-Builds in Season 7 liegt. Hier dreht sich alles um den Kettenblitz, der auf Gegner prallt, weiterspringt und dabei zusätzlichen Schaden anrichtet.
Im Vergleich zu OP-Builds wie dem Knochengeist-Totenbeschwörer, dem Erdbeben-Barbaren oder der „Tanz der Messer“-Jägerin teilt die Kettenblitz-Zauberin nicht so stark aus. Gerade im Endgame und auf höheren Qual-Stufen wird es damit richtig knackig – und damit ist das genau die Herausforderung, die der Spieler gesucht hat.
„Bosskämpfe sind… herausfordernd“
Was war sein Plan?Auf Reddit erklärt der Spieler, dass er ein Game bevorzugt, das ihm Herausforderungen bietet. Das sei für ihn mit den OP-Builds, die viele gern nutzen, verloren gegangen. Konkret schreibt er:
Das Gefühl der Erfüllung, wenn man endlich einen harten Boss besiegt, scheint verloren gegangen zu sein – also wollte ich mir dieses Gefühl zurückholen.
Erinnert ihr euch noch, als der Butcher furchteinflößend war? Erinnert ihr euch noch an das Gefühl, Ashava mit eurem Level-25-Charakter zu besiegen?
Ich setzte mir ein Ziel: Ich spiele die am schlechtesten bewertete Klasse und wähle ein C-Tier-Build.
[…] Wenn Qual 4 wirklich etwas Erstrebenswertes wäre… Wenn Bosskämpfe länger als eine Nanosekunde dauern würden… Wäre das nicht… okay?
Er hat sich aber nicht nur für einen schwachen Build entschieden, sondern sich zusätzliche Ziele auferlegt:
Er nutzt nur Aspekte für den Build, die zufällig droppen.
Er erhöht die Schwierigkeitsstufe, sobald möglich.
Keine Items von anderen Charakteren werden genutzt.
Absolut kein Carrying durch andere Spieler.
Jeden Boss solo besiegen.
Lilith besiegen.
Vor allem Lilith zu besiegen gilt für viele Spielerinnen und Spieler auch mit starken Builds als große Herausforderung. Der Spieler selbst berichtet, dass er Lilith auf Qual 4 nach sechs Versuchen besiegen konnte.
Das war das Ergebnis: In seinem Beitrag erzählt er, dass er dadurch erst so richtig gemerkt hat, wie sehr man sich auf Kämpfe einlassen muss, um sie zu gewinnen. Besonders die Höllenhorden seien „nervenaufreibend“, wenn der DPS gerade so ausreicht, um die Gegner plattzumachen. Und Bosskämpfe fühlen sich mit einem schwächeren Build endlich wieder wie echte Herausforderungen an.
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Diablo 4 zeigt das neue Level-System und die Schwierigkeitsstufen im Video
Diablo 4 sei keine Herausforderung – und genau deshalb so beliebt
Was sagen andere Spieler dazu? In den Kommentaren wird diskutiert, ob Diablo 4 überhaupt herausfordernd sein sollte. bigshawnsmith89 meint: Die meisten zocken Diablo 4 gar nicht wegen der Herausforderung, sondern weil sie alles im Sekundentakt niedermähen wollen.
Er schreibt, dass die Leute es für enorme Schadenszahlen, die kaum noch lesbar sind, und das Gefühl „enormer Macht“ spielen. Zuletzt ergänzt er: „Und genau deshalb ist es so beliebt. […] Die Leute wollen das Spiel beiläufig öffnen und genauso stark sein wie ein Streamer mit 300+ Stunden in der Season.“
Darauf antwortet der Ersteller des Beitrags, dass das neue Qual-System eigentlich genau dafür gedacht war: Qual 1 und 2 um alles wegzumetzeln, Qual 3 und 4 dann für eine größere Herausforderung. Das Konzept sei durch OP-Builds jedoch nicht aufgegangen. Schon auf dem PTR meinte der Diablo-Experte Raxxanterax, dass die „Blaster“ die hohen Stufen „einfach crushen“ werden.
Ob Diablo 4 zu herausfordernd und komplex oder doch zu einfach sei, darüber diskutiert die Community regelmäßig:
Auch in der letzten Season hat sich ein Spieler bewusst für einen schwächeren Build entschieden – nachdem er mit seinem Geistgeborenen praktisch alles im Spiel mit einem Schlag erledigt hat, selbst Bosse auf Qual-Stufe 4. Mit seinem zweiten Charakter hat er auf OP-Builds verzichtet und dabei festgestellt: Der Content in Diablo 4 hat tatsächlich Mechaniken.
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Das MMORPG Elder Scrolls Online erhält ein Grafikupgrade, mit dem gleich mehrere Zonen auf einmal aufgehübscht werden und dahintersteckt ein Plan der Entwickler.
Was ist das für ein Grafikupgrade? Fast zehn Jahre sind seit dem Release von Elder Scrolls Online vergangen, jetzt spendieren die Entwickler dem MMORPG ein Grafikupdate. Mit dem kommenden Update 45 werden die Startgebiete Bleakrock Isle, Bal Foyen, Stros M’kai, Betnikh und Khenarthi’s Roost aufgehübscht.
Ähnlich wie im MMORPG Star Wars: The Old Republic, verändert sich dabei nicht die komplette Spielwelt. Die Entwickler tauschen Texturen, Skins und Objekte im Spiel gegen Neuere aus und bringen die ältesten Spielgebiete damit auf das Niveau der frischen Zonen.
Der zuständige Weltenerbauer Greg Barley erklärt, welche Änderungen die Spieler erwarten dürfen: „[…] Dinge wie Boden- und Wassertexturen, Gräser und Blumen, Beleuchtung und einige kleine Requisiten wurden ausgetauscht. […] Bestimmte Orte haben aktualisierte Strukturen, wie zum Beispiel die Docks oder Schiffswracks auf Khenarthi’s Roost.“ Hinter den Änderungen steckt ein Plan der Entwickler, und es werden noch weitere folgen.
Hier seht ihr die Änderungen
Eine veränderte Location in ESO.Eine veränderte Location in ESO.
Fokus auf neue Spieler
Was für einen Plan haben die Entwickler? Indem sie die fünf alten Startgebiete im neuen Glanz erstrahlen lassen wollen, sollen neue Spieler einen schöneren Eindruck des Spiels erhalten. Die Startzonen entsprachen nicht mehr dem ESO-Standard. Da sie der erste Berührungspunkt für neue Spieler sind, war ein Upgrade besonders wichtig.
Der zuständige Artmanager Morgan Godat sagt dazu: „Da diese Zonen kleiner sind, konnten wir die Änderungen bündeln und sie zusammen veröffentlichen, um sicherzustellen, dass alle neuen Spieler ein erstes Erlebnis in einer offenen Zone haben, das in der visuellen Qualität unseren neu veröffentlichten Zonen ähnelt, unabhängig von ihrer Wahl bei der Charaktererstellung.“
Die Zonen, die vor über 10 Jahren noch vor Release des MMORPGs erstellt wurden, sind inzwischen in die Jahre gekommen und die Entwickler nutzen nun ihre jahrelange Erfahrung mit der Spielwelt, um sie aufzuhübschen. Für neue Spieler stellt dies jedoch nicht die einzige Änderung im Spiel dar.
Hier seht ihr die Highlights des letzten Updates:
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Elder Scrolls Online: Erobert die Schlachtfelder – Trailer stellt euch das Highlight von Update 44 vor
Was ändert sich noch? Das Update 45 zielt noch weiter auf die Erfahrung von neuen Spielern ab. Für frische Abenteurer ist der Erhalt des ersten Mounts eine wichtige Erfahrung in Elder Scrolls Online. Doch als frischer Spieler, der zum ersten Mal auf einem Gaul sitzt, ging es anfangs nur langsam voran. Manche Spieler hatten sogar das Gefühl, dass sie schneller sprinten konnten als ihr Pferd galoppierte.
Dieses Gefühl wollen die Entwickler jedoch nehmen, indem sie die Grundgeschwindigkeit erhöhen. So reiten die Spieler von Anfang an schneller durch die Welt von Tamriel. Die Endgeschwindigkeit ist dabei aber nur leicht erhöht worden, erfahrene Spieler profitieren also kaum von der Veränderung.
Update 45 für Elder Scrolls Online startet am 10. März auf PC und Mac sowie am 26. März auf Xbox und PlayStation. Neben den angesprochenen Änderungen erwartet die Spieler auch ein verbessertes UI sowie bessere Hinweise auf die wichtigen Mundussteine im Spiel. Dazu findet ihr hier noch passend unseren Guide: ESO: Was sind Mundussteine und wo findet man sie?
MeinMMO-Dämon Cortyn schaut auf ein Spiel zurück, das vor 10 Jahren die Welt verändert hat. Naja, zumindest die Welt von Cortyn.
Der 10. Februar 2015 war ein ganz besonderer Tag. Nicht nur, weil das in der Regel der letzte Tag ist, um sich dringend in Erinnerung zu rufen, dass sehr bald der Valentinstag ansteht und man eine Beziehung durch Schokolade, Blumen oder eine Mischung aus beidem retten muss.
Nein, denn am 10. Februar 2015 erschien das einzige Spiel, das mich World of Warcraft für einige Wochen komplett vergessen ließ und das mir eine immersive Erfahrung verschafft hat, die ich so noch nie bei einem Spiel hatte – und auch seither nie wieder erfahren durfte.
Die Rede ist von Evolve.
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Evolve – Launch Trailer
Evolve war das beste asymmetrische Spiel aller Zeiten
Das Spiel der legendären Macher von „Left 4 Dead“ hat in meinem Herzen einen Platz wie kein anderes Spiel je zuvor.
Evolve war ein asymmetrisches „4vs1“-Spiel, bei dem einer in die Rolle eines Monsters schlüpfte und die vier anderen Jäger spielten, die das Monster erlegen mussten. Zu Beginn einer Runde war das Monster schwach, musste sich verstecken und Nahrung sammeln, um an Stärke und Größe zu gewinnen, sich weiterzuentwickeln und neue Fähigkeiten erlangen.
Nach einer Weile kippt das Macht-Verhältnis dann. Ist es den Jägern nicht gelungen, das Monster frühzeitig zu töten, dann wird das Monster erst ebenbürtig und später deutlich mächtiger als die Jäger, sodass aus den Jägern die Gejagten werden.
Mich hat Evolve vollkommen kalt erwischt, eingesogen und für eine ganze Weile nicht mehr freigegeben.
Egal wie gut die Story von einem Spiel ist, egal wie intensiv die Szenerie, wie dramatisch die Handlung und überzeugend das World Building – ich habe ein Spiel nie wieder so „gefühlt“ wie Evolve. Kein The Last of Us II, kein Baldur’s Gate 3, kein Final Fantasy und auch kein World of Warcraft konnte mich jemals so fesseln, wie Evolve es getan hat.
Wenn der Cortyn-Goliath auf euch zurennt, lasst es einfach geschehen. Danke.
Ich habe nicht einfach das Monster gespielt. Ich war das Monster. Wenn ich auf der Pirsch nach den Jägern lag, habe ich mich angespannt näher an den Bildschirm gebeugt. Wenn ich das „Tiefe Einatmen“ des Monsters verwendet habe, um die Umgebung abzuscannen, habe ich auch vor dem Rechner tief eingeatmet.
Ein Spiel, das alles andere für mich verdrängt hat
Auch wenn man mit dem Begriff „Sucht“ im Gaming-Bereich immer ein bisschen inflationär und verherrlichend um sich wirft – bei Evolve war ich wohl so nah dran wie noch nie. In der Release-Woche habe ich bestimmt 14 Stunden pro Tag gespielt, während der Ladezeiten und der Match-Suche an Artikeln gearbeitet und meinen Schlaf auf ein absolutes Minimum reduziert. Ich hab beim Einschlafen an Evolve gedacht und ziemlich sicher auch während des Träumens. Ich kam mir vor wie ein Kind, das kurz vor Weihnachten an gar nichts anderes mehr denken kann – und ich habe jede Minute davon genossen.
Das Highlight für mich waren die PvP-Kampagnen. Hier spielte man im Verlauf von gut 2 Stunden mehrere Karten in Folge und je nachdem, wie gut sich eine Seite schlug, hatte das Auswirkungen auf die nächste Karte. Wenn man etwa auf der „Staudamm“-Map als Jäger gewann, dann war die nächste Karte zum Teil überflutet – was den Bewegungsraum des Monsters drastisch einschränkte und die Suche erleichterte. Gewann jedoch das Monster und der Staudamm wurde vernichtet, dann regnete es auf der nächsten Karte, was die Sicht der Jäger drastisch einschränkte und dem Monster zusätzliche Deckung bot.
Die Jäger in Evolve waren zu Beginn stark – wurden während der Partie im Vergleich zum Monster schwächer.
Ich habe so viel gespielt, dass ich in der Europa-Rangliste damals für Wochen auf Platz 2 mit dem Goliath, dem „Standard-Monster“, war. Das ist tatsächlich eine der wenigen Gaming-Leistungen, auf die ich heute noch richtig stolz bin. Die einzige Person dort vor mir war ein bekannter Betrüger, der Partien einfach mit Alt+F4 abgebrochen hat, wenn er am Verlieren war – denn dann hat das Spiel dem Account keine Niederlage angerechnet und es wurde nachträglich als „Bot-Spiel“ deklariert. Gegen diese Sieg-Quote von 100 % konnte man schlicht nicht ankommen – eine Betrugsart, für die man sich damals sogar noch bei uns in den Kommentaren rühmte.
Evolve war tot, bevor es richtig gelebt hatte
Evolve ist damals unrühmlich zu Grunde gegangen. Das lag an katastrophalem Marketing des Publishers, einer zu steilen Lernkurve für Jäger, die im Grunde immer als volle 4er-Gruppe losziehen mussten – denn „Randoms“ haben die meisten Jagden unmöglich gemacht. Da half dann auch die Überarbeitung des Spiels hin zu einem Free2Play-Modell nicht mehr. Es galt in der Wahrnehmung vieler potentieller Spielerinnen und Spieler als „gierig“, mit einer katastrophalen DLC-Politik.
Jetzt ist Evolve nur noch ein ausgegrauter, weil deinstallierter Eintrag in meiner Favoriten-Liste auf Steam. Und genau dort wird es auch bleiben, bis Steam irgendwann eingestellt oder Evolve aus anderen Gründen von meinem Account entfernt wird.
Für mich war es das beste Spiel, das jemals erschaffen wurde. Das Spiel, an dem sich jede andere Erfahrung für mich immer messen muss. Der absolute Höhepunkt meines Gaming-Lebens, der wohl nie wieder übertroffen wird. Eine traurige und zugleich sehr erfüllende Erinnerung, die inzwischen 10 Jahre her ist. Eine Erfahrung, die ich nie ganz vergessen werde – und von der ich mich auch niemals erholen will.
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Das Vermögen des Twitch-Streamers Tyler „Ninja“ Blevins wird auf 50 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 48 Millionen Euro) geschätzt. Das viele Geld verdankt er vor allem dem Spiel Fortnite, in dem er 2017 und 2018 einen Höhenflug hatte. Doch 2025 ärgert er sich darüber, dass Fortnite angeblich andere Streamer bezahlt, um das Spiel zu zeigen, aber er selbst leer ausgeht.
Das ärgert Ninja heute: In einem Stream auf Twitch Mitte Februar 2025 beschwert sich Ninja über die Entwickler von Fortnite, Epic Games. Er habe gehört und sei ziemlich sicher, dass Epic seine früheren Weggefährten TimTheTatman und CourageJD bezahlt habe, um Fortnite zu spielen.
Ninja rechnete damit, dass auch er für ein Sponsoring angefragt werde, aber Epic meldete sich nicht.
Das wurmt Ninja nun doch sehr.
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Durch Fortnite zum größten Streamer auf Twitch – Wer ist Ninja und was macht er heute?
Zeigt mir doch etwas Liebe
Das sagt Ninja: In einem Twitch-Steam mit seinem Bruder Brandon Blevins sagte Ninja (via twitch), er fühle sich „unterschwellig durch Epic Games beleidigt.“ Er verstehe es zwar, dass er wohl nicht bezahlt werde, um Fortnite zu spielen, weil er es ohnehin spiele, aber trotzdem.
Ich bin einer der ganz wenigen großen Streamer, die Fortnite spielen, und nur weil ich es sowieso spiele, bezahlt ihr einen Haufen anderer Leute, um es zu zocken und dann nur für einen Tag. Nicht mal für einen Tag, nur für zwei Stunden?
Ihn ärgere das. Epic solle ihm gefälligst etwas Liebe zu zeigen. Irgendwie gehe ihm das hier alles gegen den Strich.
Es ist frustrierend, aber ich versteh’s schon. Sie wollen neue Leute erreichen. Tim spielt andere Spiele. Sie wollen seine Zuschauer. Ich versteh das. Aber bitte … zeigt mir doch etwas Liebe.
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Ninja sagt: Wer ihn nicht verstehe, sei nicht intelligent
Fällt ihm die Ironie nicht auf? Ninja hat durch Fortnite sein aktuelles, riesiges Vermögen gemacht und das scheint ihm auch selbst klar zu sein. Aber trotzdem.
Im Stream sagt er:
Es ist nicht so, als brauche ich das Geld, sondern es geht ums Prinzip. Ich mein, ich kann die Kommentare schon sehen: „Nee, Dude, Wow, du als Millionär meckerst, weil du kein Geld bekommt“ – Nein, es geht ums Prinzip. Und wer das nicht verstehen kann, der ist nicht intelligent.
Ninja glaubt tatsächlich, er hat Fortnite groß gemacht – nicht umgekehrt
Das steckt dahinter: Ninja ist seit 8 Jahren von der Idee erfüllt: Egal, wie viel er bekommt, er hat es verdient und eigentlich steht ihm noch viel mehr zu.
Seine Grundannahme ist auch nach 8 Jahren „Ninja hat Fortnite groß gemacht“, während alle Fakten dafür sprechen, dass Fortnite den vorher fast unbekannten Streamer Ninja erst groß und später verdammt reich gemacht hat.
Ninja hat das absolute Hype-Spiel Fortnite zwei Jahre lang erbarmungslos geritten und sich dann 2019 seinen enormen Erfolg in dem Spiel mit einem unanständig guten Mixer-Deal vergolden lassen. Aus dieser Hype-Zeit und diesem Deal mit Mixer resultiert offenbar ein Großteil seines Vermögens, das heute auf 50 Millionen US-Dollars geschätzt wird.
Doch trotz seines riesigen Erfolgs kam von Ninja nie irgendein Gefühl von Dankbarkeit an Fortnite zurück. Ninja meckert stattdessen seit Jahren darüber, dass ihn Epic Games doch noch mehr hätte hofieren, promoten und fördern müssen: So sei sein Skin in Fortnite viel zu spät gekommen. Wäre der zur Hype-Zeit erschienen, hätten er und Epic noch viel mehr Geld machen können.
Ein genug gab es für Ninja hier noch nie.
Es ist eine verschobene Wahrnehmung. Ja, Ninja war 2017 und 2018 der größte Gamer der Welt, aber er wurde das erst durch Fortnite. Vorher hatte ihn keiner auf dem Schirm.
Die Idee, Ninja habe Fortnite groß gemacht und ihm stehe dafür bis in alle Ewigkeit spezielle Liebe des Spiels zu, ist eine exklusive Ansicht, die Ninja hält und von der er offenbar einfach nicht lassen kann. Aber wahrscheinlich ist diese Getriebenheit auch das Erfolgsmodell, das ihn ausmacht. Mittlerweile erkennt man zumindest, dass er selbst merkt, wie seltsam er in diesen Momenten rüberkommt. Er betont dann auch immer, so funktioniere sein Hirn halt – so sei er gestrickt. Twitch: Ninja verrät „ekelhafte“ Summe, die er zu den Hochzeiten von Fortnite verdient hat
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Pokémon GO und weitere Spiele könnten demnächst nicht mehr zu Niantic gehören. Das Unternehmen steht in Verhandlungen, um seine Spiele zu verkaufen.
Niantic dürfte den meisten durch Pokémon GO ein Begriff sein. Das Unternehmen entstand als internes Start-up bei Google und ist seit 2015 ein eigenständiges Unternehmen. Neben Pokémon GO hat das Unternehmen auch weitere Spiele wie Ingress oder Harry Potter: Wizards Unite, welches inzwischen eingestellt ist, herausgebracht.
Genau diese Spiele könnten bald nicht mehr Teil von Niantic sein. Denn das Unternehmen steckt wohl in Verhandlungen, um seine Spiele-Sparte zu verkaufen.
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Pokémon GO zeigt die neue Season Duales Schicksal im Trailer
Deal könnte in den kommenden Wochen offiziell werden
Mit wem verhandelt Niantic? Das Unternehmen steckt aktuell wohl in Verhandlungen mit „Scopely Inc“. Eines der bekanntesten Projekte der jüngeren Vergangenheit von Scopely dürfte zweifelsohne Monopoly GO sein.
Das Unternehmen wurde 2011 in Los Angeles gegründet. Im Juli 2023 wurde das Unternehmen für 4,9 Milliarden Dollar von der Savvy Games Group übernommen. Dabei handelt es sich um eine Firma, die Saudi-Arabien gehört.
Über dieses Unternehmen investiert Saudi-Arabien über verschiedene Ansätze in Videospiele und Videospiel-Unternehmen. Nun sollen auch die Spiele von Niantic dazukommen. Dabei stehen 3,5 Milliarden Dollar als Summe für die Übernahme im Raum.
Woher stammen diese Informationen? Bisher gibt es noch keine offizielle Meldung von Niantic zu der Übernahme. Bloomberg.com berichtet von den Verhandlungen und beruft sich dabei auf „mehrere mit den Gesprächen vertraute Personen“.
Ob es letztlich wirklich zu der Übernahme kommen wird, wann es so weit ist und inwieweit dies Änderungen und Folgen für Pokémon GO mit sich bringt, bleibt vorerst abzuwarten.
Während kommende Entwicklungen zu der vermeintlichen Übernahme mit Spannung verfolgt werden dürften, gibt es für Trainer im Spiel in den kommenden Wochen auch noch einige spannende Aktivitäten. Eine Übersicht über alle Events im Februar 2025 in Pokémon GO haben wir für euch zusammengestellt.
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Auf Steam gibt es mit Dragonkin: The Banished einen neuen Konkurrenten für Path of Exile 2 und Diablo 4. Noch vor dem Release könnt ihr seine Demo kostenlos ausprobieren.
Was ist das für ein Spiel? Dragonkin: The Banished ist ein Hack-and-Slash, das stark an Path of Exile oder Diablo 4 erinnert. Ihr schlüpft dabei in die Rolle eines Helden, der sich gegen böse Drachen zur Wehr setzt. Dabei wählt ihr aus verschiedenen Heldenklassen aus, die allesamt einzigartige Fähigkeiten und Kampfstile mit sich bringen.
Grafisch sieht das Spiel klarer und gesättigter aus als Path of Exile 2 und erinnert mehr an Diablo 4. Die Animationen der Fähigkeiten übertreffen aber auch das Blizzard-Hack-and-Slash.
Auf den einzelnen Karten kann es zudem Wetterveränderungen geben. Es erwarten euch Regen, Nebel, Schnee und Stürme, die auch einen Einfluss auf die Spielwelt haben sollen. Die Karten selbst bieten eine bunte Mischung aus Umgebungen. Von Ruinen, wie man sie aus dem antiken Griechenland kennt, bis hin zu dichten Dschungeln mit toxischen Pflanzen ist alles dabei.
Was macht das Spiel besonders? In Dragonkin: The Banished schaltet man eine eigene Stadt frei, die man mit Upgrades versehen kann. Diese erlebt dadurch sowohl visuelles Wachstum als auch auf dem Papier, denn jedes neue Gebäude fügt Boni für euren Charakter hinzu.
Das Wachstum der eigenen Stadt schaltet auch NPCs frei, mit denen ihr Handel treiben oder die euch Gegenstände herstellen können. Außerdem gibt es Gebäude wie ein Arsenal, das euch schnell zwischen Skillungen hin und her wechseln lässt.
Hier könnt ihr den Trailer zur Demo von Dragonkin: The Banished sehen:
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Dragonkin: The Banished zeigt im Trailer, was ihr noch vor dem Release in der neuen Demo erleben könnt
Skilltree: Einfach zu verstehen, schwierig zu meistern
Wie funktioniert der Fortschritt? In ARPGs wie Diablo 4 und Path of Exile 2 geht es immer darum, den eigenen Charakter immer stärker zu machen und bessere Items, Upgrades und Skills freizuschalten. Die Entwickler von Dragonkin: The Banished haben sich hier etwas Eigenes ausgedacht.
Statt eines Skilltrees erwartet euch ein Hexagon-Feld, in das ihr gefundene aktive Skills und Unterstützungsfähigkeiten platzieren könnt. Alle Unterstützungsfähigkeiten verstärken die darum liegenden aktiven Skills.
Zusätzlich hat jeder Charakter einen Drachling als Begleiter. Die Fähigkeiten des Pets werden nur durch die eigenen ausgelöst und müssen dementsprechend auch auf dem Hexagon-Skillfeld platziert werden. Für alle, die richtig bei Dragonkin: The Banished durchstarten wollen, haben die Entwickler bereits jetzt eine tiefgreifende Erklärung des Systems auf YouTube hochgeladen.
Während des gesamten Spiels sammelt ihr immer neue Skills und Unterstützungsfähigkeiten ein, die ihr dann klug im Hexagon-Feld kombinieren müsst, um die Fähigkeiten eures Charakters zu verstärken. Sonst erwartet euch das typische Item-System, das ihr aus anderen Genre-Vertretern kennt.
Wann kann man loslegen? Dragonkin: The Banished startet am 06. März 2025 in den Early Access auf Steam. Wer nicht bis dahin warten möchte, kann das Hack-and-Slash bereits jetzt ausprobieren. Auf Steam gibt es eine Demo, in der ihr aus drei Charakteren der Stufe 35 wählen könnt, die ihr dann bis Level 50 auflevelt.
Euch stehen 6 Level und eine Endgame-Aktivität zur Verfügung, außerdem könnt ihr schon mal einen Blick auf eure eigene Stadt werfen und mit ersten NPCs wie dem Apotheker oder dem Juwelier handeln. Der gemachte Fortschritt wird später allerdings nicht ins Hauptspiel übertragen. In Path of Exile 2 gibt es inzwischen eine Website, die jeder kennen sollte: Neue Website für Path of Exile 2 verrät die Tricks der Top-Spieler
Egal, ob ihr in Kingdom Come Deliverance 2 einen kriminellen oder rechtschaffenen Heinrich spielen wollt: Ums Schleichen, Schlösserknacken und Klauen kommt ihr kaum herum. In diesem Guide verrät euch MeinMMO, was ihr über die illegalen Machenschaften wissen müsst.
Wie schon im ersten Teil landet Hauptfigur Heinrich auch in Kingdom Come Deliverance 2 immer wieder in Situationen, in denen er für Auftraggeber bestimmte Gegenstände beschaffen oder eine Person sabotieren soll. Dazu kommen die zahlreichen verschlossenen Türen und Kisten, die zwischen dem Schmiedesohn und wertvollen Beutestücken stehen.
Und selbst wenn ihr es nur auf marodierende Söldner, raubende Diebe und mordende Verbrecher abgesehen habt, wollt ihr diese vielleicht nicht im direkten Kampf, sondern still und heimlich ausschalten.
Kurzum: Es lohnt sich, sich mit Fertigkeiten wie Schlösserknacken und Taschendiebstahl auseinanderzusetzen, sich ein unauffälliges Outfit für nächtliche Schleichaktionen zu besorgen und sich manch einen diebischen Kniff anzueignen. Im Folgenden fasst euch MeinMMO alles Wichtige über das Gaunerleben im mittelalterlichen Böhmen zusammen.
Update vom 19. Februar 2025: Wir haben Details zum Umhauen ergänzt.
Mehr Tipps und Tricks findet ihr übrigens in unserer Guide-Übersicht zu Kingdom Come Deliverance 2. Falls ihr direkt zu bestimmten Themenbereichen des Guides für Diebe springen möchtet, nutzt die Inhaltsangabe:
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Das turbulente Leben von Heinrich in knapp 40 Sekunden:
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Kingdom Come Deliverance 2: CGI-Trailer zeigt das turbulente Leben von Heinrich
Verbrechen lohnt sich
Hier zuerst einige Gründe, warum es sich in Kingdom Come Deliverance 2 lohnt, ab und an die hiesigen Gesetze zu übertreten:
Für viele Quests sollt ihr Gegenstände besorgen, Personen sabotieren, Orte manipulieren oder Fieslinge ausschalten. Oft erleichtert heimliches Vorgehen das Erreichen des Ziels. Teils ist es schlicht notwendig, weil Bestechung, offene Gewalt oder Dialoge keine Optionen sind (und sei es nur, weil Heinrich (noch) die Skills fehlen).
Schwierige Kämpfe gegen eine Überzahl von Gegnern lassen sich spürbar erleichtern, wenn man die Opfer im Schlaf ausschaltet, ihnen die Ausrüstung klaut oder den brodelnden Topf am Lagerfeuer vergiftet.
Sehr früh in der Hauptgeschichte erhält Heinrich den Auftrag, sich Zugang zur Hochzeit von Olda und Agnes zu verschaffen. Dafür schlägt euch das Spiel zwei Optionen vor (die ihr übrigens beide gleichermaßen angehen könnt):
Lasst euch vom Schmied Radovan im Nordwesten von Troskowitz helfen.
Besucht Müller Kreyzl im Südwesten von Troskowitz, um von dort aus auf die Feier zu gelangen.
Der Müller von Niedersemin ist die erste Anlaufstelle für Diebe.
Während euch beim Schmied vor allem … nun ja … Schmiedearbeiten erwarten, erinnert die Mühle bei Niedersemin von Müller Kreyzl an die Rattayer Mühle von Müller Peschek aus Teil 1. Denn dort geht nicht alles mit rechten Dingen zu, und wenn euch das nicht stört, lassen sich dort die Kniffe vom Taschendiebstahl und Schlösserknacken üben, ohne dass es jemanden stört.
Wer indes in der zweiten Region rund um Kuttenberg Anschluss an eine Gang sucht, schaut im heruntergekommenen Osten der Stadt bei der Taverne „Rattenloch“ vorbei. Dort haben Bandenboss Chenyek und Co. den einen oder anderen Auftrag für euch. An beiden Orten – Rattenloch und Mühle – findet ihr zudem Lehrer, die euch einiges beibringen können.
Nicht erwischen lassen durch Heimlichkeit
Egal, ob ihr stehlen, sabotieren, meucheln oder ungesehen von A nach B gelangen wollt, ist Heimlichkeit für euch die wichtigste Fertigkeit.
Je höher der Fertigkeitswert für Heimlichkeit, desto leiser ist Heinrich beim Schleichen und desto schwieriger ist es für Gegner, ihn zu sehen und zu entdecken. Eine hohe Heimlichkeit sorgt zudem dafür, dass ihr beim Schnellreisen seltener in Schwierigkeiten geratet.
Ihr schleicht, indem sich Heinrich duckend fortbewegt (Kurztaste C auf dem PC).
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Kingdom Come Deliverance 2: 3 Tipps für den perfekten Einstieg
Wie steigere ich meine Heimlichkeit? Die Fertigkeit verbessert sich, indem ihr Taschendiebstähle begeht, Schlösser knackt, heimlich Gegner ausschaltet und in für euch eigentlich nicht erlaubten Gebieten schleicht.
Ebenfalls wichtig:
Der Wert Agilität – Verbessert unter anderem euer Schleichen.
Das abgeleitete Attribut Auffälligkeit – Dieser Wert bestimmt, wie sehr Heinrich aus der Umgebung heraussticht und wie lange es dauert, bis Personen Heinrich erkennen. Je unauffälliger man ist, desto besser für die Heimlichkeit. Achtet bei der Oberbekleidung auf nichtssagende, unauffällige Kleidung.
Das abgeleitete Attribut Sichtbarkeit – Je niedriger dieser Wert ist, desto näher muss ein Beobachter sein, um Heinrich zu sehen. Die Sichtbarkeit wird anhand des Durchschnittswerts der Sichtbarkeit aller unbedeckten Kleidungsstücke berechnet, die Heinrich trägt. Nachts und mit dunkler, nicht glänzender Kleidung seid ihr besonders schwer zu sehen.
Das abgeleitete Attribut Geräusche – Je lauter ihr seid, desto mehr fallt ihr auf. Schleichen ist leiser als gehen oder laufen. Wenn ihr durch Gebüsch schleicht, dann rascheln die Äste. Außerdem macht es natürlich Lärm, wenn ihr an verschlossenen Türen und Kisten fummelt. Wer kaum noch zu hören sein will, tauscht klimpernde Waffen und Eisenrüstungen gegen Stoffe und einen Dolch.
Tragt bei Schleichaktionen unauffällige Klamotten.
Wichtige Fertigkeiten für Schleicher:
Buschmensch: Heinrich verursacht 50 Prozent weniger Lärm, wenn er sich durch Gebüsch bewegt.
Wie ein Schatten: Wenn Heinrich für ein Verbrechen gesucht oder eines Verbrechens verdächtigt wird, erhält er 120 Sekunden lang einen Bonus auf Heimlichkeit, Agilität und Vitalität.
Nagetier: Heinrich verursacht beim Schleichen in Innenräumen 25 Prozent weniger Lärm und beim Öffnen von Türen 50 Prozent weniger Lärm.
Entfesselungskünstler: Wenn jemand erfolglos nach Heinrich sucht, gibt die Person nach einiger Zeit auf.
Schnelle Hände: Heinrich ist beim Schlösserknacken und Taschendiebstahl recht unauffällig. Aus der Ferne kann ihn niemand bemerken.
Natürliche Tarnung: Je dreckiger Heinrich ist, desto schwerer fällt es Leuten, ihn zu entdecken. Aber Vorsicht: Sie können Heinrich immer noch riechen, wenn der Dreck von einem entsprechenden Gestank begleitet wird.
Wieseljunge: Heinrich verursacht 35 Prozent weniger Lärm, wenn er draußen schleicht.
Stiller Schlösserknacken: Heinrich kann nahezu lautlos einen Dietrich benutzen. Das Geräusch, das ein abbrechender Dietrich verursacht, ist 75 Prozent leiser.
Schalk im Nacken: Nachdem Heinrich erfolgreich ein Schloss geknackt oder eine Tasche geleert hat, erhält er für 120 Sekunden einen Bonus auf Taschendiebstahl und Heimlichkeit. Wenn ein Dietrich abbricht oder ein Taschendiebstahl fehlschlägt, endet der Effekt früher.
Tummelplatz: In Siedlungen oder ihrer unmittelbaren Nähe ist die Heimlichkeit um 3 verbessert.
Bierselig (Trinkfestigkeit): In Innenräumen bewegt sich Heinrich 20 Prozent leiser, wenn er betrunken ist.
Leshy: In Wäldern ist die Fährte von Heinrich schwächer, die Ausdauer regeneriert schneller. Stärke, Vitalität, Agilität und Heimlichkeit sind erhöht. Der Effekt lässt sich durch „Wilder Mann“ auf alle Bereiche außerhalb von menschlichen Siedlungen ausweiten.
Weitere Tipps für heimliches Vorgehen: Schleichen ist also eine gute Sache, um heimlich ans Ziel zu kommen. Ein Heinrich, der am helllichten Tag über den Marktplatz schleicht, fällt jedoch auch in dreckiger, nichtssagender Kleidung auf wie ein bunter Hund.
Ab und an helfen euch sogar auffällige Verkleidungen dabei, unbemerkt ein Areal zu betreten, das euch eigentlich nicht offenstehen sollte – etwa als Wache verkleidet. Helme mit Visier verbergen euer Gesicht.
Nützlich um sich nähernde Wachen abzulenken: Geduckt (Kurztaste C auf dem PC) einen Stein werfen (Kurztaste G auf dem PC). Alternativ könnt ihr Wächter auch aus dem Weg räumen. Dabei habt ihr die Wahl zwischen Meuchelmord (mit ausgerüstetem Dolch) oder einem weniger tödlichen Umhauen via Würgegriff.
Wenn ein Hund das Grundstück eures Opfers bewacht, könnt ihr ihm ein Stück Fleisch hinwerfen, um den Vierbeiner abzulenken. Mit Verbrauchsgegenständen wie Trank des Nachtfalken (erhöht eure Sicht im Dunkeln) oder dem Flinke-Finger-Trank (steigert Handwerk und Stehlen) erleichtert ihr euch Schleich- und Diebes-Touren weiter. Lest das Buch „Auf Samtpfoten“ für weitere Schleichen-Upgrades.
Schlösserknacken – so seid ihr erfolgreich
Die Fertigkeit Stehlen: Das ist die zweite wichtige Fertigkeit für Diebe. Mit Stehlen werdet ihr besser im Schlösserknacken und im Taschendiebstahl. Mit höheren Stufen könnt ihr euch an komplexere Schlösser wagen und euch dabei mehr Fehler erlauben.
Beim Taschendiebstahl werden eure Opfer immer unaufmerksamer, sodass ihr nicht so leicht erwischt werdet. Außerdem könnt ihr frühzeitig Gegenstände in den Taschen und Beuteln identifizieren.
Mit der Fertigkeit Stehlen levelt ihr das Knacken von Schlössern und Taschendiebstähle. Je stärker das Schloss und je wertvoller die geklauten Gegenstände, desto mehr Erfahrung winken.
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So funktioniert das Schlösserknacken: Die Grundvoraussetzung für das Knacken von Schlössern ist, dass ihr mindestens einen Dietrich in der Tasche habt. Die könnt ihr finden, stehlen oder kaufen. Nähert euch ungesehen dem Schloss eurer Begierde und wählt „Schloss knacken“ aus.
Jetzt öffnet sich der Schlossmechanismus. Sucht mit dem Maus-Cursor (oder mit dem rechten Analogstick des Controllers) nach der richtigen Stelle für euren Dietrich. Den optimalen Punkt erkennt ihr daran, dass die Kugel goldgelb erstrahlt. Je weiter ihr von dem Punkt weg seid, desto kleiner und grauer ist die Kugel.
Anschließend müsst ihr den Mechanismus drehen (Taste D oder linker Analogstick) und gleichzeitig den Dietrich über den Cursor oder rechten Stick so mitbewegen, dass die Kugel ihre goldgelbe Färbung beibehält. Wenn es euch gelingt, den Mechanismus weit genug zu drehen, während der Dietrich über der richtigen Position schwebt, öffnet sich das Schloss.
Wenn ihr die Drehbewegung hingegen durchführt, während sich der Dietrich auf der falschen Position befindet, blockiert das Schloss, was den Dietrich in absehbarer Zeit zerstören wird.
Wenn die Kugel gold leuchtet, könnt ihr drehen.
So levelt ihr Schlösserknacken: Übung macht den Meister. Steigert euren Schlossknacken-Skill, indem ihr frühestmöglich sehr leichte und leichte Schlösser knackt. Geht dann zu mittleren und schließlich zu schweren und sehr schweren Schlössern über. Je häufiger ihr Schlösser erfolgreich knackt, desto einfacher fallen euch auch die kniffligeren Fingerübungen.
Die folgenden Fertigkeiten erhöhen eure Erfolgschancen oder minimieren das Risiko beim Schlösserknacken spürbar:
Stiller Schlösserknacken: Heinrich kann nahezu lautlos einen Dietrich benutzen. Das Geräusch, das ein abbrechender Dietrich verursacht, ist 75 Prozent leiser.
Schnelle Hände: Heinrich ist beim Schlösserknacken und Taschendiebstahl recht unauffällig. Aus der Ferne kann ihn niemand bemerken.
Schalk im Nacken: Nachdem Heinrich erfolgreich ein Schloss geknackt oder eine Tasche geleert hat, erhält er für 120 Sekunden einen Bonus auf Taschendiebstahl und Heimlichkeit. Wenn ein Dietrich abbricht oder ein Taschendiebstahl fehlschlägt, endet der Effekt früher.
Werkzeugmeister: Dietriche sind stabiler und halten länger. Außerdem kehrt ein kaputter Dietrich ins Inventar zurück, wenn man erfolgreich ein Schloss geknackt hat.
Meisterdieb: Einfache Schlösser knackt Heinrich fast automatisch, also ohne Minispiel oder ein Verbrechen zu begehen.
Schlossschmiede (Handwerk): Wenn Heinrich Schlösser knackt, erhöht sich der Stehlen-Wert um 3 Punkte. Zudem erhält er ein bis drei zusätzliche Dietriche für jeden Gegenstand, den er erfolgreich schmiedet.
Glück des Trunkenbolds (Trinkfestigkeit): In der positiven Phase der Trunkenheit ist der Stehlen-Wert um 4 Punkte höher.
Mit dem bereits erwähnten Flinke-Finger-Trank steigert ihr kurzzeitig euren Schlossknacken-Skill. Besuche bei Lehrern aus dem Diebes-Milieu sowie das Lesen bestimmter Bücher (wie Regelwerk des Ordens der Heiligen Dismas) steigern eure Diebeskunst hingegen permanent.
So meistert ihr Taschendiebstahl
Während sich die Türen und Kisten beim Schlösserknacken nicht wehren können, sind die Opfer eines Taschendiebstahls nicht ganz so gnädig, sollte euer Versuch missglücken. Die gute Nachricht: Während das Schlossknacken oft essenziell wichtig ist, um ans Ziel zu kommen, bietet der Taschendiebstahl stets nur eine zusätzliche Option.
Wer dennoch sein Glück versuchen will, der sollte unbedingt bei der Mühle in Niedersemin vorbeischauen und mit Müllersgehilfe Hensel den Klau trainieren. Eben jener Helfersmann bietet sich nämlich so oft ihr wollt als Opfer an (auch fürs heimliche Umhauen übrigens).
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Kingdom Come Deliverance 2: Der wichtigste Tipp für gelungenen Durchlauf
So funktioniert Taschendiebstahl: Nähert euch eurem Opfer unentdeckt und visiert dessen Beutel oder Taschen an. Startet dann per Knopfdruck den Diebstahl und ein kreisrundes Symbol mit einer Zahl sowie einer Umrandung öffnen sich.
Je länger ihr den Knopf gedrückt haltet, desto länger durchsucht ihr die Taschen und desto höher steigt die Zahl beziehungsweise desto mehr von der Umrandung färbt sich ein. Zahl und Umrandung definieren, wie lange ihr für den eigentlichen Diebstahl Zeit habt.
Je länger ihr wühlt, desto mehr Zeit habt ihr für den Taschendiebstahl.
Wühlt ihr jedoch zu lange in den Taschen, färbt sich der Indikator rot ein und euer Opfer wird auf euch aufmerksam. Brecht die Untersuchung also früh genug, aber nicht zu früh ab.
Wenn ihr die Vorbereitung erfolgreich abgeschlossen habt, ohne erwischt zu werden, startet der eigentliche Diebstahl. In dem sich jetzt offenen, deutlich größeren Kreis seht ihr leere und befüllte Item-Slots, wobei einige der Gegenstände eventuell bereits identifiziert sind und andere nur durch ein Fragezeichen dargestellt werden.
Bewegt euch zu den Items, die ihr klauen oder untersuchen wollt, deckt diese auf, markiert sie für den Klau und kehrt dann wieder zur Tür zurück, um den Diebstahl abzuschließen. Gelingt euch all das, bevor das zuvor erspielte Zeitfenster ausläuft, ist der Klau geglückt. ACHTUNG: Jedes Mal, wenn ihr bei diesem Vorgang mit einem Item interagiert, verbraucht ihr zusätzliche Zeit.
Erreicht die Tür mit eurem Diebesgut, bevor die Zeit abläuft.
So levelt ihr Taschendiebstahl: Auch hier gibt’s Lehrer und Bücher, über die sich der Skill steigern lässt. Ansonsten hilft vor allem Übung, wobei ihr anfangs am besten schlafende oder besoffene Ziele ausraubt.
Die folgenden Fertigkeiten erhöhen eure Erfolgschancen oder minimieren das Risiko beim Taschendiebstahl spürbar:
Schnelle Flucht: Wenn ihr es beim Taschendiebstahl nicht rechtzeitig schafft, zum Türsymbol zurückzukehren, stehlt ihr zwar nichts, euer Opfer bemerkt euch aber auch nicht. Sobald dieser Bonus aktiviert ist, hat er eine Abklingzeit von drei Minuten, bevor er erneut wirken kann.
Schnelle Hände: Heinrich ist beim Schlösserknacken und Taschendiebstahl recht unauffällig. Aus der Ferne kann ihn niemand bemerken.
Schalk im Nacken: Nachdem Heinrich erfolgreich ein Schloss geknackt oder eine Tasche geleert hat, erhält er für 120 Sekunden einen Bonus auf Taschendiebstahl und Heimlichkeit. Wenn ein Dietrich abbricht oder ein Taschendiebstahl fehlschlägt, endet der Effekt früher.
Unauffällig: Euer Opfer sieht euch nicht, daher könnt ihr sogar in die vorderen Taschen fassen. Während ihr die Tasche durchwühlt, besteht weiterhin die Chance, dass es eure Gegenwart spürt.
Flinke Finger: In der ersten Phase des Taschendiebstahls sammelt ihr Zeit für den Diebstahl 10 Prozent schneller.
Glück des Trunkenbolds (Trinkfestigkeit): In der positiven Phase der Trunkenheit ist der Stehlen-Wert um 4 Punkte höher.
Welche Alternative gibt es? Personen, die tot oder bewusstlos sind, lassen sich auch ohne das Minispiel in die Taschen schauen. So ist es etwa möglich, eure (schlafenden oder wachen) Opfer heimlich aus dem Weg zu räumen. Für eine tödliche Attacke benötigt ihr aber einen ausgerüsteten Dolch im Gürtel sowie die Fertigkeit Meuchelmord.
Diebesgut – lasst euch bloß nicht erwischen!
All die Beutestücke, die über den illegalen Besitzwechsel in euren Taschen landen, bringen ein regionales Mahnmal in Form einer roten Hand mit. Werdet ihr damit bei einer Kontrolle durch eine Wache erwischt, ist der Plunder weg und ihr müsst ordentlich Strafe zahlen oder anderweitig sühnen. Die meisten Händler weigern sich, Gegenstände zu kaufen, die aus ihrer Sicht gestohlen sein könnten.
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Je nach Ruf, Persönlichkeit des Händlers und der Situation sind manche aber auch bereit dazu, Diebesgut zu einem niedrigeren Preis zu nehmen. Die Chance auf einen erfolgreichen Deal erhöht sich zudem, wenn ihr neben dem Diebesgut auch normale Dinge verkauft. Tipp: Bevor ihr es versucht, speichert sicherheitshalber. Dann könnt ihr aufkommenden Ärger mit wenigen Klicks rückgängig machen.
Die gute Nachricht: Die Markierung von gestohlenen Items verschwindet nach einiger Zeit oder wenn ihr euch ausreichend weit vom Ort des Diebstahls entfernt habt. Bis dahin könnt ihr das Diebesgut in eurer persönlichen Truhe oder in den Taschen eures Pferds verstauen. Alternativ besucht ihr zeitnah Händler, die moralisch etwas flexibler sind und auch geklaute Waren aufkaufen. Zu denen gehören etwa
der Hehler Mordechai Haim im Nomadenlager (westlich von Zelejow in Trosky)
die Hehlerin Helga Schelm (Schankwirtin einer Taverne westlich von Kuttenberg – schaltet man über die Quests einer Kuttenberger Diebesgruppe frei)
Welche Fertigkeiten erleichtern den Verkauf von Diebesgut?
Gewöhnlicher Mann: Die Menschen vergessen Heinrichs Verbrechen schneller. Es sinkt die Chance, von einer Wache durchsucht zu werden.
Völlig rechtmäßig (Handwerk): Gestohlene Waffen, Rüstung und Kleidung in deinem Inventar verlieren den Status „gestohlen“ 20 Prozent schneller.
Diebesblick: Ihr erkennt, ob gestohlene Gegenstände in eurem Besitz an eurem aktuellen Standort als gestohlen gelten.
Händler: Gestohlene Items im Inventar verlieren den Status „gestohlen“ 25 Prozent schneller.
Versteckte Taschen: Wenn Heinrich verhaftet und durchsucht wird, besteht eine Chance von 33 Prozent, dass gestohlene Gegenstände nicht gefunden werden.
Die Strafen für Verbrecher
Was ist eigentlich alles ein Verbrechen? Alles, was ein ehrlicher Christ nicht tun würde. Heinrich darf keine Unschuldigen töten, stehlen, nicht in die Häuser anderer einbrechen, anderen schaden oder Haus- und Hoftiere verletzen.
Wenn jemand Heinrich dabei erwischt, wie er ein Verbrechen begeht, meldet er das den Wachen oder konfrontiert den Übeltäter selbst. Wenn in einer Region plötzlich Dinge verschwinden, reimen sich die Betroffenen zudem selbst zusammen, wer der Verantwortliche für die Diebstähle sein könnte. Wenn sich Verbrechen häufen, gibt es mehr Wachen und alle sind wachsamer und bewaffnen sich irgendwann sogar.
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Welche Strafen erwartet Heinrich? Wer erwischt wird und sich nicht freikaufen oder aus der Situation herausreden kann, den erwarten die folgenden Strafen:
Pranger: Heinrich verbringt einige Tage am Pranger und für eine bestimmte Zeit erschwert die öffentliche Demütigung den Umgang mit Personen.
Stockschläge: Heinrich wird mit dem Stock geschlagen, wodurch seine Gesundheit für einige Zeit Schaden nimmt. Er ist für diese Zeit spürbar geschwächt.
Brandmarken: Heinrichs Hals wird gebrandmarkt. Bis die Wunde verheilt ist, wird Heinrich als Verbrecher und Ausgestoßener behandelt.
Hinrichtung: Wer (noch sichtbar) gebrandmarkt wurde und erneut ein schweres Verbrechen begangen hat, wird hingerichtet. Game Over.
Dazu kommt, dass euer Ruf in einer Region jedes Mal sinkt, wenn man euch mit Verbrechen in Verbindung bringt. Das kann so weit gehen, dass Lehrer, Händler, Schmiede und Badehäuser ihre Dienste verweigern und ihr geächtet seid. Dann solltet ihr diesen Bereich fürs Erste meiden, bis sich die Situation etwas entschärft hat.
Die Hasen zeigen, ob man euch mag.
Wie kann ich mich der Bestrafung entziehen? Wenn ihr erwischt werdet, habt ihr mehrere Möglichkeiten:
Heinrich zahlt ein Bußgeld
Heinrich versucht sich herauszureden (unter anderem abhängig von Werten wie Überzeugen oder Einschüchtern)
Heinrich versucht zu fliehen
Heinrich kämpft sich aus der Situation heraus
Heinrich akzeptiert eine alternative Strafe
Was ist die beste Option? Wer hohe Werte für Überzeugung, Einschüchtern und Co. besitzt, kann sich gerade bei leichten Vergehen schnell durch eine simple Entschuldigung oder eine Drohung aus der Affäre ziehen. Die sicherste Methode ist es jedoch, einfach das Bußgeld zu bezahlen.
Ab einer gewissen Spielzeit kann man die meist geringen Summen sogar problemlos bewusst in Kauf nehmen, um beispielsweise für ein paar Stunden in einem eigentlich privaten Bett unterzukommen.
Verzichtet hingegen auf eine körperliche Konfrontation, vor allem, wenn ihr euch in einer Siedlung oder Stadt befindet. Schnell mischen sich weitere Personen oder Wachen ein, die euch verprügeln wollen. Zieht ihr dann sogar ein Schwert, klebt euch ein wütender Mob am haarigen Heldenhintern, der euch bluten sehen will.
Diese Fertigkeiten helfen dabei, einer Strafe zu entgehen:
Recht (Wissenschaft): Im Umgang mit Wachen sind Heinrichs Fertigkeiten Sprechen und Redekunst erhöht. Das Bußfeld ist um 20 Prozent verringert.
Recht II (Wissenschaft): Wenn ein Wachmann Heinrich für seine Verbrechen verhaften will, kann er eine Fertigkeitenprobe in Wisschenschaft anlegen, um das Gesetz zu seinem Vorteil auszulegen und so einer Strafe zu entkommen.
Wie ein Schatten: Wenn Heinrich für ein Verbrechen gesucht oder eines Verbrechens verdächtigt wird, erhält er 120 Sekunden lang einen Bonus auf Heimlichkeit, Agilität und Vitalität.
Das waren unsere Hintergrund-Infos, Tipps und Tricks für alle angehenden Schleicher, Diebe und Verbrecher. Wenn ihr allgemeine Einsteiger-Guides, Infos zu Cheats oder Empfehlungen für die besten Grafikeinstellungen sucht, schaut hier vorbei: Alle Tipps und Tricks zu Kingdom Come Deliverance 2 in der Übersicht
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