Fortnite: Größter Streamer der Welt lässt Twitch aus für WM-Quali – Aber es reicht nicht

Am Wochenende lief die Woche 6 der Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Fortnite. Diesmal wurde in Duos gespielt. Der größte Streamer der Welt, Tyler „Ninja“ Blevins, streamte diesmal nicht auf Twitch, doch auch an diesem Wochenende reichte es nicht. Aber es war so knapp.

Das ist die Situation: Der Streamer Tyler „Ninja“ Blevins hat den mit Abstand größten Twitch-Kanal der Welt und ist ein starker Shooter-Spieler. Obwohl er bei Fortnite anfangs zu den besten Spielern der Welt gehörte und erste Turniere gewann, hat er sich in den Monaten darauf nur auf’s Streamen konzentriert und keine E-Sport-Turniere gespielt.

Jetzt aber will er sich unbedingt zur Fortnite-Weltmeisterschaft qualifizieren. Denn da geht es um 30 Millionen US-Dollar und es wird wohl eins der größten E-Sport-Event der Welt werden.

Aber bislang kam Ninja nicht durch die knallharte Qualifikation. Mal gab er Stream-Snipern dafür die Schuld, die es auf ihn abgesehen hätten, mal kam er mit neuen Änderungen in Fortnite nicht zurecht.

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Die Drum Gun machte Ninja zuletzt zu schaffen, aber sie wurde generft.

So lief es diesmal: Am Samstag und Sonntag startete die Woche 6 in der Fortnite WM-Quali. Ninja spielte mit seinem Partner Reverse2k. Der galt vor einem Jahr noch als „unbekannter Shooting-Star“, der die Szene aufmischte, ist mittlerweile aber lange etabliert.

Vorher hatte Ninja extra angekündigt, auf das Streamen der Matches auf Twitch zu verzichten – er wollte es diesmal wohl mit aller Gewalt schaffen.

Am Ende erreichten Ninja und Reverse 26 genau 86 Punkte und den 7. Platz in NA East.

Bitter: Ihm und Reverse2k fehlten nur 2 Punkte für den fünften Platz, der zur Qualifikation gereicht hätte. Das heißt: Wäre ein einziger Kampf etwas anders ausgegangen, wäre er durch gewesen.

So ärgert er sich darüber, dass er und Reverse2k 2 Spiele hatten, bei denen Gegner zwar auf dem Boden lagen, aber nicht ausgeschaltet wurden.

Ninja fleht: Killt Leute, die am Boden kriegen, bitte.

Ninja und sein Partner nehmen nach dem Wochenende 3500$ mit, aber stehen mit leeren Händen da.

2 Österreicher dominieren Europa

Das fällt bei der Qualifikation auf: Wer denkt bei Fortnite geht’s nur um Glück, den strafen die Ergebnisse Lügen.

In vielen Regionen gewinnen Teams die Qualifikationsrunden und das Bonus-Geld, die sich schon in vorherigen Runden für die Fortnite WM qualifiziert haben.

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Quelle: E11-Gaming

So siegte in Europa das Team von E11 Tschinken und Stompy mit 105 Punkten:

  • Die hatten sich bereits in der Woche 2 mit Platz 3 für die WM qualifiziert, also zum frühestmöglichen Zeitpunkt
  • In der Duo-Woche 4 hatten sie den EU-Qualifier gewonnen.

Die zwei Österreicher haben damit zwei aufeinanderfolgende Qualifier in der EU-Division von Fortnite als Erste abgeschlossen und könnten als Favorit in die WM gehen. Allerdings ist etwa auch der junge Fortnite-Spieler Mongraal mit seinem Partner Atlantis Mitr0 ein starker Konkurrent in Europa.

Ob die starken Österreicher bei der WM-Quali auf Ninja treffen, scheint im Moment noch fraglich. Aber vielleicht nutzt der ja eine seiner verbleibenden Chancen.

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Quelle(n): dotesports
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