Marvel Rivals gehört zu den erfolgreichsten Spielen der vergangenen Monate. Es überrascht daher, dass die Verantwortlichen von NetEase jetzt umfassende Entlassungen durchführen.
Was ist zu den Entlassungen bekannt? Ausgelöst durch einen Post des Entwicklers Thaddeus Sasser auf linkedin.com machte die Meldung die Runde, dass es beim Team von Marvel Rivals wohl zu Entlassungen gekommen ist. Mit offensichtlich viel Frust im Bauch schreibt Sasser:
„Das ist so eine verrückte Branche … Mein hervorragendes, talentiertes Team hat gerade dabei geholfen, ein unglaublich erfolgreiches neues Franchise in Marvel Rivals für NetEase Games zu entwickeln … und wurde gerade entlassen!“
Gegenüber pcgamer.com haben die Verantwortlichen des chinesischen Megakonzerns NetEase die Meldungen zu den Entlassungen etwas später offiziell bestätigt. In der Erklärung heißt es:
Wir haben vor kurzem die schwierige Entscheidung getroffen, die Struktur des Entwicklerteams von Marvel Rivals aus organisatorischen Gründen und zur Optimierung der Entwicklungseffizienz für das Spiel anzupassen. Dies führte zu einer Reduzierung des Design-Teams in Seattle […]. Wir schätzen die harte Arbeit und das Engagement der Betroffenen und werden sie vertraulich und respektvoll behandeln und ihre individuellen Beiträge anerkennen.
Die erste Saison von Marvel Rivals im Trailer:
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Marvel Rivals läutet die erste Season mit einem neuen Trailer ein
Entlassung trotz Erfolg
Wie steht es um Marvel Rivals? Marvel Rivals ist ein teambasierter Superhelden-PvP-Shooter von NetEase Games, der im Dezember 2024 auf PC, PS5 und Xbox Series wie eine Bombe eingeschlagen ist. Allein über Steam tummelten sich zur Peak-Zeit 644.269 Spieler gleichzeitig auf den Servern (via steamdb.info). Dazu kommen noch die anderen Plattformen. Das war im Januar 2025.
Auch jetzt wird der Multiplayer-Shooter weiterhin täglich von Hunderttausenden gespielt (Daily-Peak steht auf Steam bei 318.993 – via steamdb.info). Die Rezensionen liegen auf Steam bei „Sehr positiv“ (80 Prozent der 216.841 Bewertungen sind positiv).
Da jeder Interessierte Marvel Rivals kostenlos herunterladen und spielen kann, lassen sich aus all den Infos jedoch keine Rückschlüsse auf die Einnahmen ziehen. Es gibt jedoch Berichte, laut denen Marvel Rivals allein im ersten Monat mehr als 130 Millionen US-Dollar Umsatz generiert haben soll (via 80.lv). Zudem sprechen auch Betroffene wie Sasser von einem finanziellen Erfolg.
Warum also die Entlassungen? Die simple Antwort wird sehr wahrscheinlich sein: Um ein veröffentlichtes Service-Game über die kommenden Monate und Jahre hinweg mit neuen Inhalten zu versorgen, braucht es nicht mehr das gesamte Team.
Wenn die Entscheider dann kein Folgeprojekt für die nicht mehr benötigten Entwickler in der Hinterhand haben, sind Entlassungen innerhalb der Games-Industrie leider ein oft eingesetztes Mittel, um Kosten einzusparen und so die Gewinne zu maximieren. Davor sind auch namhafte Studios wie BioWare nicht geschützt – nicht wahr, EA?!
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Mit Total War: Warhammer 3 feiert eines der besten Warhammer-Spiele auf Steam sein 3. Jubiläum. Neben dicken Rabatten gibt es auch einen Trailer, doch der enttäuscht viele Fans.
Was ist das für ein Spiel? Total War: Warhammer 3 spielt im Universum von Warhammer Fantasy (Space Marines gibt es hier also nicht) und kombiniert globale Rundenstrategie mit Echtzeit-Schlachten.
Der dritte Ableger der Warhammer-Reihe erschien am 17. Februar 2022 und bietet spätestens seit dem Release der Sandbox-Kampagne Immortal Empires die ultimative Warhammer-Erfahrung für Strategie-Spieler. Diese kombiniert alle Völker und Gebiete aus Total War: Warhammer 1, 2 und 3 zu einer riesigen Map, die 100 spielbare Fraktionen aus 24 Völkern umfasst.
Zum 3. Geburtstag des Spiels hat Entwickler Creative Assembly einen Trailer veröffentlicht. Der stößt bei Fans allerdings auf wenig Gegenliebe – vor allem, weil der vorgaukelt, neu zu sein, das aber gar nicht ist.
Den Trailer zum 3. Jubiläum von Total War: Warhammer 3 seht ihr hier:
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Total War: Warhammer 3 – Strategie-Spiel auf Steam feiert sein 3. Jubiläum
Fans sind erzürnt über „neuen“ Trailer
Was stimmt nicht mit dem Trailer? Es handelt sich dabei um den Ankündigungstrailer zum Spiel, nur in einem engeren Seitenverhältnis und niedrigerer Auflösung. Wenn man hierfür eine Benachrichtigung bekommt und denkt: „Oh Klasse, es gibt was Neues!“, dann ist die Enttäuschung vieler Spieler sehr gut nachvollziehbar.
Der Trailer hat auf YouTube derzeit eine ziemlich schlechte Like-to-Dislike-Ratio: Auf rund 1.400 Likes kommen 1.600 Dislikes (Stand: 18. Februar, 15:22 Uhr). Dieses Bild spiegelt sich auch in den Kommentaren unter dem Video, wo sich über die Entscheidung des Entwicklers der Kopf zerbrochen wird.
Bertoleyus: „Das war’s? Das ist bloß der Release-Trailer von vor 3 Jahren.“
SigmarWarhammer: „Ich finde es absolut toll, dass CA sich nicht die Mühe gemacht hat, ein neues Cinematic für das Jubiläum zu machen, sondern einfach einen früheren Trailer neu hochgeladen hat.“
AliothAncalagon: „Ich habe nichts gegen den alten Trailer, das ist ein schöner Trailer. Aber es ist trotzdem eher seltsam, ihn als ein ‘3-jähriges Jubiläum’ hochzuladen, ohne etwas Neues hinzuzufügen.“
Der Kommentar von AliothAncalagon geht auf einen möglichen Verbesserungsvorschlag ein: Eine kleine, persönliche Botschaft am Ende des Trailers hätte den Eindruck eines feierlichen Jubiläums wohl besser vermitteln können. Auch wenn dies immer noch etwas schwach für solch einen Anlass gewesen wäre, hätte es den Fans wohl mehr gefallen als die bloße Wiederholung eines älteren Trailers.
Ist das alles zum 3. Jubiläum? Nein, es gibt zum Glück auch gute Nachrichten in Form saftiger Rabatte auf das gesamte „Total War: Warhammer“-Franchise auf Steam. Sollte euch also noch ein Spiel oder ein DLC fehlen, könnt ihr dabei bis zum 27. Februar Geld sparen.
Zack „Asmongold“ Hoyt gehört zu den Streamern mit den meisten Zuschauerstunden auf Twitch via seinem Zweitkanal zackrawrr. Bis heute hat er aber nie einen Streaming-Vertrag unterschrieben und sagt, dass er das auch nicht für eine Milliarde Dollar tun würde.
Wer ist Asmongold? Der Streamer Asmongold begann seine Twitch-Karriere mit dem MMORPG World of Warcraft. Mittlerweile fällt er immer wieder mit kontroversen Aussagen zu aktuellem Geschehen in der Gaming-Szene, aber auch weltpolitischen Situationen auf. Wegen letzterem wurde er 2024 sogar eine Zeit lang von Twitch gebannt.
Mit seinem Zweitkanal zackrawrr, auf dem er seit 2022 fast ausschließlich streamt, ist er aktuell einer der Streamer mit den meisten Zuschauerstunden (via Sullygome). In seinem Stream am 14. Februar 2025 erklärte er nun, dass er anders als viele Kollegen auf keinen Fall jemals einen Streaming-Deal unterschreiben würde – auch nicht für eine Milliarde Dollar.
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Karriere und Leben von Asmongold in 3 Minuten – Was macht ihn aus?
Nein, ich brauche keine Milliarde Dollar
Warum will er keinen Streaming-Vertrag? Ganz konkret sagt Asmongold, dass ihm seine Freiheit sehr wichtig sei:
Ich habe mich nie um einen Vertrag gekümmert, weil ich mich nicht zum Streamen verpflichtet fühlen wollte. Also, für mich ist Freiheit in meinem Leben das allerwichtigste, und du kannst keinen Geldwert ansetzen, der es mir wert wäre.
Die Freiheit, Ja und Nein sagen zu können, zu tun, was er will oder nicht. Das sei ihm eben mehr wert als jeglicher Geldbetrag: Deswegen habe ich den Vertrag nicht unterschrieben und habs nicht getan. Deswegen und wegen der Werbung. Zu Werbung auf Twitch hat Asmongold übrigens eine sehr klare Meinung: Große Diskussion um Werbung in Streams: „Twitch bezahlt Streamer dafür, ihre Kanäle zu killen“
Auf die Frage hin, ob er für eine Milliarde Dollar unterschreiben würde, sagt er: Nein, ich brauche keine Milliarde Dollar, warum würde ich eine Milliarde Dollar brauchen? (via X.com). Auch, wenn ihm Dinge einfallen würden, die er mit dem Geld machen würde.
Nach seinem Bann von Twitch gab Asmongold zu, sich in den letzten Jahren negativ entwickelt zu haben und wollte eigentlich positiver auftreten. Dieser Vorsatz hielt jedoch nicht lang. Mehr Kontext findet ihr hier.
Verdient Asmongold jetzt Geld auf Twitch? Dadurch das zackrawrr seit Dezember 2024 monetarisiert ist, verdient Asmongold auf jeden Fall darüber Geld. Durch das Partner-Programm können seine Zuschauer Abos abschließen, um die Werbung loszuwerden, und er selbst kann Donations in Form von Bits empfangen.
Vermutlich kommt Asmongolds entspanntes Verhältnis zu Geldeinnahmen via Twitch daher, dass er zwei sehr gut performende Youtube-Kanäle unterhält. Hier verwertet er seine Streams und Stream-Ausschnitte und stellt sie dauerhaft einem potenziell leicht anderen Publikum als auf Twitch zur Verfügung.
Dies könnte auch sein sehr entspanntes Verhältnis zu Twitch- bzw. Streamer-Deals erklären: Viele andere größere Streamer wurden über die Jahre mit Unsummen an Geld auf die verschiedensten Plattformen gelockt – immer mit großen Geldversprechen. Mehr dazu und darüber, wieso man zuletzt eher weniger über große Streamer-Deals gehört hat, könnt ihr hier nachlesen: Die Tage von fetten Millionen-Deals für Streamer auf YouTube und Twitch sind offenbar vorbei
In der Welt von Warhammer 40.000 gibt es kaum wirklich ein klares Schwarz und Weiß – alle Moral ist mehr eine unterschiedliche Stufe von Grau. Eine Person sticht jedoch hervor: der leuchtende Imperator, der vor allem von Menschen als göttlicher, strahlender Erlöser gesehen wird. Aber ist er das wirklich?
Der Imperator ist die vielleicht wichtigste Figur in Warhammer 40.000 und der Mann, der dafür gesorgt hat, dass die Menschen in der so fernen Zukunft überhaupt eine gemeinsame Welt haben. Dabei ist er selbst gar kein Mensch, sondern ein Unsterblicher, der schon vor Äonen geboren worden ist.
Das gesamte Imperium der Menschheit, wie ihr es jetzt kennt, konnte nur entstehen, weil der Imperator es vereint hat. Dazu hält er die chaotischen Mächte der Zerstörung davon ab, vollständig in unsere Welt einzudringen und seine Seele hat eine so starke Leuchtkraft, dass sie Navigatoren in der ganzen Galaxie als Fixpunkt zur Orientierung dient.
Die Stärke des Imperators gilt als ohne Gleichen und er selbst als der größte Psioniker aller Zeiten. Ein Gott für die Menschen – und offenbar ein Wohlwollender, schließlich leben sie ja alle noch. Aber ist er das wirklich?
Die Frage, wie „gut“ der Imperator wirklich ist, beschäftigt Fans schon seit Jahren und viele sind sich einig, dass er sicherlich nicht die moralische Güte verkörpert. Die ganze Sache ist aber deutlich verzwickter, wie eine kürzliche Diskussion auf Reddit zeigt.
Lust auf mehr Warhammer? Bald startet eine neue Serie:
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Trailer zur brachialen Warhammer-Serie “Astartes II”
„Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert“
Ein Nutzer fasst den gesamten Werdegang des Imperators so zusammen, dass er zwar das Beste wollte, aber an seinen eigenen Fehlern gescheitert ist. Jetzt sitze er in einer „selbstgemachten Hölle“ durch seinen Übermut, seinen Stolz und seine Sturheit.
In der gesamten Diskussion unterhalten sich dutzende Fans darüber, was genau alles falsch gelaufen ist. Und das sind nicht nur einzelne Punkte, sondern viele, die ihre Ursprünge in guten Ideen haben, dann aber durch verschiedene Umstände völlig aus den Bahnen geraten sind:
Den Krieg auf der Erde zu beenden sei eine gute Idee gewesen, aber dazu musste der Imperator selbst zum Diktator werden und abweichende Meinungen unterdrücken.
Er wollte die Menschheit retten, aber ist selbst nur Beobachter – ohne echtes Verständnis von menschlichen Bedürfnissen.
Entwicklungen, die Millionen von Jahren dauern – etwa das psionische Erwachen der Menschen – wollte er in wenigen Jahrtausenden durchziehen.
Vor allem der letzte Punkt ist hier wichtig. Dass der Imperator entgegen Warnungen seine Doktrin durchgezogen und die Gefahr des Chaos ignoriert habe, habe eine Reihe an Ereignissen in Gang gesetzt. Nur so hätten Charaktere wie Erebus überhaupt entstehen können, die maßgeblich für die größte Tragödie des Imperiums verantwortlich waren: die Horus-Häresie.
Interessant am Rand: Viele Nutzer merken an, dass die Welt schon an mehreren Stellen hätte gerettet werden können. Aber eine solche Geschichte sei schlicht nicht so interessant wie die Intrigen und Dilemmata, die die Story Warhammer schon seit Jahrzehnten so spannend machen.
Die Menschen halten Big E für „gut“, weil sie nichts anderes kennen
Warum gilt der Imperator für viele nun dennoch als der „gute Gott“? Die Fans erklären: Weil die Menschen es nicht besser wissen. Und das stimmt auf eine recht wortwörtliche Art und Weise.
Jede Kritik am Imperator wird heute als Häresie gesehen und mit dem Tode bestraft. Dafür sorgen Institutionen wie die Ekklesiaskirche, die Inquisition oder fanatische Space Marines. Jegliche Gegenstimmen sind bereits bei den Vereinigungskriegen verstummt oder wurden verstummt, da sie einem vereinten Imperium im Weg standen.
Auch dieser Religion liegt etwas zugrunde, was ursprünglich gute Intentionen hatte: die „Imperiale Wahrheit“. Dieses Kredo vom Imperator selbst sollte die Menschen im Geiste stärken und ihnen zeigen, dass sie selbst mächtig genug sind, um jeder Dunkelheit standhalten zu können. Wie bei so ziemlich allem in Warhammer, haben aber auch hier ein paar Leute eben übertrieben …
Warhammer kennt nicht „gut und böse“, nur „Ordnung und Chaos“
Die ganze Diskussion um den Imperator und seine Moral ist bezeichnend für die Welt von Warhammer. Hier gibt es nichts, was man ohne Einschränkungen gut oder böse nennen könnte. Deswegen sind die treibenden Kräfte des Krieges auch Ordnung und Chaos, nicht helle und dunkle Götter.
Auch die Chaos-Götter sind nicht per se böse. Sie bieten eine Wahrheit und eine Erlösung, die schlicht denen der Menschen (und anderer Völker) entgegenstehen. Ob man sich darauf einlässt, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Das MMORPG Tarisland sollte WoW in China ersetzen und der Westen hat auch eine eigene Version erhalten. Doch seit Monaten läuft es nicht mehr gut bei Tarisland. Jetzt kommt trotzdem eine neue Erweiterung.
Auch wenn das Tencent-MMORPG auf dem eigenen Launcher und mobilen Geräten wohl bessere Spielerzahlen vorzuweisen hat als auf Steam, läuft es aktuell nicht gut für die Entwickler. Trotzdem startet nun eine neue Erweiterung.
Einen Trailer zur neuen Season gibt es noch nicht, aber das MMORPG kann auch cineastisch aussehen:
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Tarisland: Trailer zum globalen Launch zeigt cineastische Klassen-Action
Viele Inhalte für wenig Spieler
Was soll sich im neuen Update ändern? Am 24. Februar beginnt die nächste Phase von Tarisland. Das maximale Level der Charaktere wird auf 60 erhöht, entsprechend gibt es auch wieder neue Quests und die Geschichte wird weitergeführt. Die Spieler erwarten neue Talente, Events und Reputationsstufen.
Es wird neue Ausrüstungen mit Gear Score 200 und 210 geben. Das Äquivalent zum bekannten „Mythic+“-Spielmodus aus World of Warcraft erhält mit dem Attribut „Balance“ ein neuen Modifikator, der im Arcane Realm auftreten kann. Dort erwarten die Spieler altbekannte Dungeon-Bosse vom Start des MMORPGs.
Zum Start der neuen Season-Erweiterung wird auch ein Event gestartet, bei dem die Spieler die feindliche Blight-Legion bekämpfen können, um kosmetische und Item-Belohnungen zu erhalten.
Wie entstand Tarisland? Nachdem Activision Blizzard und NetEase im Streit auseinandergegangen waren, verschwand World of Warcraft plötzlich aus China. Die Server wurden abgeschaltet, was bei vielen chinesischen Spielern für Enttäuschung sorgte.
Daraufhin kündigte Tencent ein neues MMORPG für Mobilgeräte und PC an – ein klarer Versuch, die Lücke zu füllen, die WoW hinterlassen hatte. Das Spiel wurde am 21. Juni 2024 weltweit veröffentlicht und erhielt durchaus positive Resonanz. Allerdings erwies sich der spätere Steam-Release als Misserfolg.
Fast ein Jahrzehnt ist seit World of Warcraft Legion vergangen. Doch noch immer schwärmt die Community vom „besten Gebiet aller Zeiten“.
World of Warcraft besteht aus ziemlich vielen Gebieten – über 100 verschiedene gibt es inzwischen und wer alle davon durchquesten will, ist mehrere Monate beschäftigt. Doch nicht immer ist das neuste auch unbedingt das beste, denn viele ältere Gebiete bleiben der Community noch heute in guter Erinnerung.
Kaum ein Gebiet wird dabei so oft genannt, wie Suramar aus der Erweiterung Legion. Es steht noch heute bei den WoW-Fans ganz hoch im Kurs.
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3 absurde Bugs, die in WoW passiert sind
Was macht Suramar so einzigartig? Suramar war in vielerlei Hinsicht „anders“ als alle Gebiete, die es zuvor gab. Blizzard hatte mit Suramar einige Experimente gewagt und die sind beinahe alle aufgegangen:
Suramar war flächenmäßig eines der größten Gebiete.
Sämtliche Quests in Suramar drehen sich um ein einziges, großes Thema: Das Volk der Shal’dorei. Selbst Nebenquests haben ausschließlich dieses Thema.
Das halbe Gebiet besteht aus einer großen, lebendigen Stadt, in der man sich nur vorsichtig bewegen kann.
Es gab zahlreiche versteckte Quests, auf die man oft erst Tage oder Wochen später traf.
Ein wöchentliches Event mit interessantem Fortschritt-System: Die Kontrolle über Nachtsüchtigen und Erkundung der Ruinen.
Dazu kommt die Story des Gebiets. Denn Suramar erzählt von der Rebellion der Verstoßenen gegen ihre Herrscherin. Ihr seid von der Gründung der Rebellion hin über die Rekrutierung neuer Mitglieder und letztlich den erst subtilen, dann gezielten und offenen Angriff gegen die Regierung der Shal’dorei dabei.
Zusätzlich dazu war Suramar optisch schlicht beeindruckend. Egal ob es um die große Stadt, die außenliegenden Wälder oder die verwunschenen Ruinen der Grabstädte geht. Suramar war ein ernstes, mystisches Gebiet, das dank einer breiten Farbpalette dennoch ansprechend und hübsch war.
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So denkt die Community über Suramar: Immer mal wieder tauchen im Subreddit von WoW Beiträge auf, in denen Spielerinnen und Spieler ihre Liebe für Suramar neu entdecken – etwa dann, wenn sie einen Charakter in Legion leveln.
„Suramar war unglaublich. Nicht nur visuell, sondern auch die Story war fantastisch, das Quest-Design war großartig. Besonders bevor Fliegen freigeschaltet wurde. Die Quests in der Stadt, bei denen man den Wachen ausweichen und die Verkleidung aufrechterhalten musste, die waren einfach wundervoll.“ – MighyHydrar
„Wenn sie aus der Stadt einen Welt-Hub machen würden, würde ich jeden Ruhestein dort binden, den ich besitze. Das ist locker mein liebstes Gebiet im ganzen Spiel und war eines der wenigen Male, wo ich Daily-Quests mochte, allein durch die Ästhetik.“ – jussa-bug
Hat WoW ein zweites Suramar versucht? Ja, wenn auch in geringerem Ausmaße. Azj-Kahet sollte von den Mechaniken her ähnlich wie die Stadt Suramar funktionieren. Stück für Stück arbeitet man sich verdeckt durch die Stadt, schließt immer mehr Pakte und Intrigen ab, um langsam aber sicher an die Herrschaft heranzukommen und diese zu beseitigen.
Was in Suramar gut geklappt hat, war in Azj-Kahet aber zum Scheitern verurteilt, was an vielen kleinen Design-Entscheidungen lag. Zum einen ist Azj-Kahet optisch weniger interessant – es ist düster und man fühlt sich unwohl, was auch durch das Höhlen-Design verstärkt wird. Zum anderen hat Blizzard sich dafür entschieden, das Fliegen gleich zu erlauben. Dadurch entfiel jede Bedrohung durch Wachen und eine Erkundung zu Fuß war niemals notwendig. Etwas, das auch von der Community gerne kritisiert wird:
Ich glaube, dass Blizzard nie wieder eine Erfahrung wie Suramar erschaffen wird. Man hat das Gefühl, sie haben das mit BfA versucht (Dazar Alor und Boralus) und jetzt mit Azj-Kahet, aber es ist einfach nicht das gleiche.
Von der Ästhetik über die Lore und die Story, durch die Zone zu navigieren sorgte dafür, dass es dich interessierte, was du da gemacht hast und erreichst. Das endete nicht einfach mit einem Patch, sondern war eine Geschichte, die über mehrere Kapitel erzählt wurde und auch ein bisschen Time-Gated war (oder an Ruf gebunden). Ich glaube, das wurde hier auf eine gute Art und Weise gemacht, bis hin zu den beiden Dungeons und dem Raid Nachtfestung.
Natürlich war das nicht perfekt. Das dauerhafte Farmen von uraltem Mana und das permanente „Eine Illusion! Was verbergt ihr?“ waren sehr nervig, aber Blizzard hat es geschafft, dass man sich um die Stadt sorgt […] – etwas, das an anderer Stelle wirklich fehlt. – Subject_Proof_6282
Teilt ihr diese Sichtweise auf Suramar? Seid ihr auch der Ansicht, dass es eines der besten Gebiete aller Zeiten ist? Oder sehen manche das inzwischen durch die rosarote Nostalgie-Brille und so toll war das damals gar nicht? Etwas anderes altes ist durchaus in die Jahre gekommen – früher mochten alle Erbstücke, jetzt sind sie fast wertlos.
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Ein Reddit-Nutzer hat sich die unglaubliche Mühe gemacht, alle 2.020 Fortnite-Skins in einer riesigen Tier-List zu ranken. Während viele die Aktion witzig finden, fragen sie sich auch: Warum tut man sich so etwas an?
Wie sieht die Tier-List aus? Ein User auf Reddit hat eine gigantische Tier-List erstellt, in der er scheinbar jeden einzelnen Fortnite-Skin in verschiedene Kategorien eingeordnet hat.
An der Spitze der Liste stehen die „besten“ Skins mit der Bewertung „1000 Küsse“.
In den mittleren Bereichen der Liste gibt es neutrale Kategorien, während am unteren Ende weniger beliebte Skins landen. Hier finden sich Abstufungen wie „Kein Fan“, „Mag ich nicht“, „Verwirrend“ und schließlich die härteste Wertung: „Völlig ohne nennenswerte Vorzüge“.
Noch darunter befindet sich die Kategorie „Du“, in der einzig der Skin von Brie Larson zu sehen ist. Die Schauspielerin, die in den Marvel-Filmen Captain Marvel spielt und auch als Skin in Fortnite vertreten ist, wurde in der Liste auf die niedrigste Stufe gesetzt. Wahrscheinlich, weil viele Fans unzufrieden mit ihrer Version von Captain Marvel sind und enttäuscht wurden.
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Der offizielle Trailer zu Fortnite Kapitel 2: Remix mit Snoop Dogg und Eminem
Die wohl größte Fortnite-Tierlist aller Zeiten
Warum sorgt die Tier-List für Aufsehen? Fortnite ist eines der erfolgreichsten Spiele der Welt und bekannt für seine riesige Auswahl an Skins. Spieler können ihre Charaktere mit hunderten verschiedenen Outfits ausstatten, die von Originaldesigns bis hin zu Kooperationen mit bekannten Marken wie Marvel oder Star Wars reichen.
Mit so vielen Optionen gibt es natürlich unterschiedliche Meinungen darüber, welche Skins die besten sind. Der Thread hat über 8.000 Upvotes bekommen und sorgte für viel Gesprächsstoff, nicht zuletzt weil die Erstellung der Tier-List mit allen 2.020 Skins sicherlich eine enorme Menge an Arbeit gewesen sein muss. Hier könnt ihr das ganze Werk bestaunen:
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Wie reagiert die Community? Die Fortnite-Community nahm die riesige Tier-List mit einer Mischung aus Staunen und Humor auf. Viele konnten kaum glauben, dass sich jemand die Zeit genommen hat, wirklich jeden Skin zu bewerten.
Ein User auf Reddit brachte es treffend auf den Punkt: „Respekt, aber warum?“
Auch andere Kommentare spiegeln eine Mischung aus Bewunderung und Ungläubigkeit wider:
„Ich hab mich erschrocken, als ich draufgeklickt habe.“
„Mein Gott. Nicht mal für einen Atomreaktor würde ich so viel Aufwand betreiben.“
„Dieser eine arbeitslose Freund.“
Die Liste sorgt für jede Menge Lacher, weckt aber auch die Neugier der Community, nach den Lieblings-Skins zu suchen und herauszufinden, in welcher Kategorie sie platziert wurden. Was der Community jedoch aufgefallen ist: Zwei Skins müssen wohl vergessen worden sein. Das ist bei der Menge an Skins aber wohl entschuldbar.
Während einige Skins in Fortnite heiß diskutiert werden und Geschmacksache sind, gibt es andere, die allein durch ihre Seltenheit begehrt sind. Das liegt daran, dass sie entweder nur temporär verfügbar oder streng limitiert waren: Fortnite: Die 9 seltensten Skins aus 2025
Vinland Saga ist ein Anime, der in dieselbe Richtung wie Beserk und Vagabond schlägt. Vor allem das Finale der ersten Staffel ist bei Fans beliebt. Doch fast hätte es den kompletten Arc nicht gegeben.
Um welchen Anime geht es? Vinland Saga erzählt die Geschichte des jungen Thorfinn, der zwischen die Fronten eines Krieges gerät. Sowohl England als auch Dänemark beuten den Krieger aus, um ihre eigenen Ziele zu erreichen. Thorfinn opfert dabei viel, auch seine jugendliche Unbekümmertheit. Er träumt, eines Tages Vinland zu erreichen, gerät dabei aber in die Sklaverei.
Der Manga von Vinland Saga ist in 4 Arcs unterteilt:
War Arc
Slave Arc
Eastern Expedition Arc
Vinland Arc
Bislang wurden die ersten beiden Arcs jeweils als eine komplette Staffel mit je 24 Folgen umgesetzt. Doch beinahe wären nur 3 von 4 Abschnitten geschaffen worden, wie Mangaka Makoto Yukimura in einem Interview erzählt.
Den Trailer zum Anime findet ihr hier:
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Vinland Saga – Der offizielle Trailer zum Wikinger-Anime
Vinland Saga hätte fast seine beste Folge verloren
Welchen Arc hätte es beinahe nicht gegeben? Die letzte Folge des ersten Arcs von Vinland Saga ist die am besten bewertete Folge auf IMDb. Sie erreicht eine Wertung von 9,9 und ist für ihre spannenden Wendungen sowie Brutalität berüchtigt.
Wie Yukimura verrät, legte er dem Verlag zunächst den Slave Arc als Beginn der Story vor. Sein Redakteur war allerdings gar nicht angetan von der Idee. Ihm zufolge hätte niemanden eine Wikingergeschichte ohne kriegerische Heldentaten interessiert.
Durch den Krieg zum Beginn des Animes sollten die nachfolgenden Arcs auch nachvollziehbarer sein, wie der Mangaka gegenüber Le Figaro berichtet:
Er hat mich also davon überzeugt, den Krieg als Ausgangspunkt zu nehmen. Grundsätzlich ging es mir bei diesem Projekt darum, zu erzählen, wie Menschen ihre ganze Energie aufbringen, um den Ozean zu überqueren und ein unbekanntes Land zu entdecken!
Eigentlich wollte Yukimura nämlich die Geschichte der Reise einer Zivilisation in neue, unwirtliche Länder erzählen. Die rohe Gewalt der Wikinger hatte er dabei nie im Sinn.
Doch dank des Einfalls des Redakteurs hat Yukimura an dem Arc gearbeitet, den viele Fans von Vinland Saga so schätzen und gut bewerten.
Vinland Saga ist ein Abenteuer-Anime, den MeinMMO-Dämon Cortyn bedenkenlos empfehlen kann. Es gibt aber noch andere Serien, die etwas für Fans von Abenteuern sind. Welche 4 Animes Cortyn noch empfiehlt, könnt ihr in der folgenden Liste nachschauen: 5 Abenteuer-Anime, wenn euch One Piece einfach zu lang ist
Steve Jobs war ein Visionär, aber kein einfacher Mensch. Vor allem in der Mittagspause wollten viele Apple-Mitarbeiter nichts mit ihm zu tun haben – und das hatte einen klaren Grund: Die Pause wurde oft zum Bewerbungsgespräch.
Warum wollten Mitarbeiter nicht mit Jobs essen? Steve Jobs war bekannt für seine exzentrische Persönlichkeit und seine hohen Ansprüche – nicht nur an seine Produkte, sondern auch an die Menschen um ihn herum. Während viele Führungskräfte Mittagspausen nutzen, um sich mit Kollegen auszutauschen oder einfach mal abzuschalten, lief das bei Jobs ganz anders.
Mitarbeiter berichteten, dass ein Mittagessen mit ihm eine eher anstrengende Erfahrung war. Jobs nutzte die Zeit, um Fragen zu stellen, über Ideen zu diskutieren und vor allem, um die Schwächen seines Gegenübers offenzulegen. Es war weniger eine entspannte Pause, sondern mehr ein intensives Bewerbungsgespräch.
Viele Unternehmer träumen davon, eine erfolgreiche Firma aufzubauen wie Steve Jobs. Manche machen sich aber selbst alles kaputt.
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Chef ruinierte seine Firma in 59 Sekunden auf Twitch – Was wurde aus ihm?
Ein gemeinsames Essen als tägliche Prüfung
Wie lief eine Mittagspause ab? Jobs hatte die Angewohnheit, direkt und kompromisslos zu sein – manchmal bis zur Schmerzgrenze. Während eines Essens konnte er Mitarbeiter mit Fragen konfrontieren oder gar ihre Fähigkeiten testen. Viele entschieden sich daher lieber für eine ruhige Mittagspause ohne den ehemaligen Apple-Chef.
Dass sich ein Aufeinandertreffen mit dem eigenen Chef nicht immer hat vermeiden lassen, ist dabei offensichtlich. Laut Applesfera soll sich ein ehemaliger Praktikant in der Qualitätssicherung an einen besonders stressigen Moment erinnert haben: „Warum gehen Sie nach unten? Sie sollten nach oben zur Arbeit gehen“, sagte Jobs, als er ihm im Flur begegnete.
Obwohl er es im scherzhaften Ton sagte, wurde der junge Mann blass. Denn wenn man Jobs traf, wusste man nicht, ob er scherzte oder es wirklich ernst meinte.
Warum war das für Apple vielleicht dennoch ein Vorteil? Auch wenn viele Mitarbeiter wohl eine Mittagseinladung vom Chef vermieden, war Jobs’ unermüdlicher Ehrgeiz einer der Gründe für den Erfolg von Apple. Er forderte sein Umfeld ständig heraus, suchte nach Innovationen und wollte das Beste aus seinen Teams herausholen.
Für ihn soll es nicht unpassend gewesen sein, beim Essen über Arbeit zu sprechen – sondern vielmehr eine gute Gelegenheit, die besten Ideen zu formen. Und auch wenn seine Art wohl oft unbequem gewesen ist, brachte auch sie Apple an die Spitze der Tech-Welt.
Wie sieht es nun bei Apple aus? Heute ist Tim Cook ein völlig anderer Chef. Er gilt als ruhig, analytisch und sozial zugänglicher als sein bekannter Vorgänger. Apple setzt inzwischen auch auf flexiblere Arbeitsmodelle – Mitarbeiter im Apple Park können, je nach Posten, einige Tage pro Woche von zu Hause aus arbeiten, und sogar Cook selbst gibt zu, freitags meist remote zu sein (via TableManners).
Mit dem Release von Kingdom Come: Deliverance 2 stellt sich die Community schon länger die Frage, ob es auch offizielle Mods geben wird. In einem Interview beantwortete ein Entwickler bei Warhorse Studios diese Frage.Gleichzeitig stellt euch MeinMMO inoffizielle Mod-Seiten vor.
Update, 19. Februar 2025: Wir haben den Artikel für eine bessere Auffindbarkeit noch einmal aktualisiert und hochgezogen.
Mods können ein wichtiger Bestandteil von Videospielen, gerade RPGs, sein. Sie können die Schwächen eines Spiels ausgleichen oder aber ganz neue Aspekte in die Welt bringen.
Für Kingdom Come: Deliverance wurden Mods zwar implementiert, allerdings erst über ein Jahr später und nur für den PC. Wer das RPG auf der Konsole spielt, hat bis heute leider gar keine Möglichkeit, die zahlreichen Modifikationen aus der Community zu installieren.
Bei der Ankündigung des zweiten Teils wurden die Stimmen wieder lauter, die Mods für Konsole forderten. Gleichzeitig stellten sich Fans die Frage, ob es für den zweiten Teil einen schnelleren Mod-Support geben wird. Je früher Mods möglich gemacht werden, desto mehr Möglichkeiten an Mods wird es geben.
Mit dem Trailer erhaltet ihr einen tollen Einblick in das Leben von Heinrich in Kingdom Come: Deliverance 2:
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Kingdom Come Deliverance 2: CGI-Trailer zeigt das turbulente Leben von Heinrich
Inoffizielle Mods für Kingdom Come: Deliverance 2
Der Steam Workshop kann bedauerlicherweise keine Mods zur Verfügung stellen, da es keinen Support dafür gibt. Die Seite NexusMods hat jedoch schon eine Ansammlung an einigen guten Mods. Die nützlichsten haben wir euch im Folgenden zusammengefasst:
Instant Herb PickingII (via NexusMods): Heinrich muss nicht mehr mühselig jedes einzelne Kraut aus der Erde rupfen, sondern sie werden ganz automatisch aufgesammelt.
Unlimited SavingsII (via NexusMods): Das Speichersystem in KCD2 kann manchmal etwas nervig sein. Mit dieser Mod könnt ihr überall so oft speichern, wie ihr wollt; mit oder ohne Retterschnaps.
More Carry Weight (via NexusMods): Sind eure Taschen zu schnell voll, könnt ihr mit dieser Mod eure Traglast individuell anpassen.
Easy Smithing (via NexusMods): Wenn euch das Schmieden zu mühselig ist, könnt ihr die Menge des Hämmerns mit dieser Mod verringern.
Convenient Items (via NexusMods): Mit dieser Mod wird euch das Handhaben von Items erleichtert. So könnt ihr beispielsweise einstellen, dass Essen in euren Taschen niemals schlecht wird.
Werden Mods in KCD 2 unterstützt? Warhorse hat auf Instagram angekündigt, dass offizielle Mods in Kingdom Come: Deliverance 2 bald auf Steamworks unterstützt werden. Ein genaues Startdatum dazu haben sie allerdings noch nicht genannt.
Das war der Stand vor dem 12. Februar 2025: In einem Interview mit dem YouTuber SxyBiscuit äußerte sich der Entwickler Sir Tobi von Kingdom Come Deliverance 2 zu einigen Fragen. Er könne nichts dazu sagen, ob und wann Mods für KCD2 irgendwann erlaubt werden. Fest steht: Zum Release gibt’s erneut keinen offiziellen Mod-Support.
Wenn der Mod-Support kommen sollte, dann früher, als es beim ersten Teil der Fall war. Außerdem soll der Umgang mit den Erweiterungen weniger kompliziert gemacht werden, sodass Spieler sie leichter installieren können.
Des Weiteren würden die Entwickler derzeit nicht planen, Mods auf der Konsole zu unterstützen – das gilt für beide Teile der Rollenspielreihe.
Was ist der Grund? Sony und Microsoft seien immer etwas ablehnend gegenüber Mods. Mit ihren Konsolen versprächen sie eigentlich, dass ein Spiel nicht crashen wird und immer stabil laufen würde. Mit der Freigabe von Mods würde das ins Wanken geraten, so der Entwickler.
Mods müssen ständig aktualisiert werden, damit das Spiel weiterhin läuft. Es bestehe so die Gefahr, dass das Spiel irgendwann nicht mehr spielbar ist. Zu KCD 1 sagte Sir Tobi abschließend: „KCD 1 war schon immer ein Kartenhaus und wenn man nur eine Sache bewegt, kann alles passieren.“
Hier könnt ihr euch das ganze Interview anschauen:
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Der neue Gameplay-Trailer zu Chapter 6, Season 2 in Fortnite ist da. Darin ist zu sehen, was euch erwartet: explosive Matches und waschechte Raubüberfälle.
Wann startet Chapter 6, Season 2? Bereits in Kürze geht es los, denn das neue Kapitel in Fortnite startet am 21. Februar 2025. Nachdem zuvor erste Infos zum neuen Chapter bekannt wurden, gibt es nun auch einen Gameplay-Trailer, der zeigt, wie das Ganze aussehen wird.
Alles dreht sich um Gangster, Ganoven und… Gurken. Zumindest wird der Trailer vom Song der rappenden Gurke unterlegt, die bereits in der Übersicht zu den neuen Battle-Pass-Skins der Season 2 veröffentlicht wurde.
Doch auch die anderen Figuren, wie die neue Midas-Variante, Sub-Zero oder der manteltragende Wolf sind im neuen Trailer unterwegs und offensichtlich auf das große Geld aus. Denn das scheint eine gewichtige Rolle zu spielen.
Hier seht ihr euch den Trailer an:
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Fortnite zeigt explosives Gameplay im Trailer zu Season 6, Chapter 2
Neue Inhalte im Fortnite-Trailer zu Chapter 2 – Explosionen und Gold
Was zeigt der Trailer? Der Trailer zeigt eine Mischung aus Gameplay- und Cinematic-Szenen, die auf das neue Chapter einstimmen.
Im Grunde jagen alle Charaktere einer Geldtasche hinterher und gehen sich dafür gegenseitig an den Kragen. Es werden Safe-Türen oder Transporter gesprengt, dauernd fliegen explosive Gegenstände durch die Gegend.
Auf dem offiziellen Fortnite-Kanal wird auch davon gesprochen, dass man in „Crime City“ unter anderem auf Gold-Safes stoßen wird. Wir können uns also darauf einstellen, dass Raubzüge Teil des neuen Gameplays werden dürften.
Außerdem kann man im Trailer folgende Dinge sehen:
Ein Granatwerfer mit klebenden Granaten
Die Goldtransporter
Safe-Türen, die nicht per Schlüssel, sondern per Dynamit geöffnet werden
Motorräder
Ein explodierendes Lama
Möglicherweise einen Händler im Untergrund
Doppel-Waffen, möglicherweise Schrotflinten
Eine Laser-Waffe
Sub-Zero mit einem Eisangriff, möglicherweise ein neues Mythical
Eine neue Waffe, eine Art riesiger Bohrer
Ein elektrischer Baseballschläger
Der Zug, der offensichtlich ein Upgrade bekommen hat.
Insbesondere der Zug ist auffällig. Der gondelte in der Vergangenheit zwar schon über die Map, bot aber immer nur wenig Loot, den man über das Warten vor einer entsprechenden Kiste bekommen konnte. Nun ist der Zug ist nicht nur mit zahlreichen Geschützen ausgerüstet, er scheint auch betretbar zu sein, wenn man ihn aufsprengt.
Auch die neue Umgebung ist im Trailer zu sehen, auch wenn noch nicht ganz klar ist, wo welche Orte landen und in welchem Ausmaß die Map sich verändern wird. Hier heißt es abwarten, aber es sind ja auch noch ein paar Tage, bis das neue Kapitel startet.
In The Blood of Dawnwalker aus der Schmiede der Macher von Witcher 3 spielt Zeit eine wichtige Rolle. Das wollen euch die Entwickler auch spüren lassen und sorgen dafür, dass ihr euch mehrmals überlegt, ob ihr das Minispiel gerade wirklich braucht.
Was für ein Spiel ist The Blood of Dawnwalker? The Blood of Dawnwalker ist ein kommendes Einzelspieler-Open-World-Rollenspiel. Für Fans von The Witcher 3 dürfte das Spiel besonders interessant sein, da Konrad Tomaszkiewicz, der ehemalige Game Director von Witcher 3, mit seinem Studio Rebel Wolves daran arbeitet. Neben ihm ist auch sein Bruder, Mateusz Tomaszkiewicz, mit von der Partie. Er war bei Witcher 3 der Lead Quest Designer.
Entwickelt mit der Unreal Engine 5, wird es für PC, PlayStation und Xbox verfügbar sein. Das Spiel bietet eine narrative Sandbox-Erfahrung mit einem Tag-Nacht-Zyklus, der verschiedene Herangehensweisen an Missionen ermöglicht. Eine detaillierte Gameplay-Vorstellung soll im Sommer 2025 erfolgen, ein Release-Termin steht noch aus.
In einer düsteren Fantasy-Welt angesiedelt, legt das Spiel großen Wert auf eine packende Story und intensive Erzählweise, in der Zeit eine wichtige Rolle spielt. Und das sollen die Spieler auch zu spüren bekommen, wie die Entwickler in einem Interview mit PCGamer verraten.
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The Blood of Dawnwalker: Cinematischer Trailer für das neue Action-RPG mit Vampiren
„Sowohl Handeln als auch Unterlassen haben Konsequenzen“
Welche Rolle spielt Zeit in Blood of Dawnwalker? Protagonist Coen wird aus der Not heraus zu einem Vampir, die hier Dawnwalker heißen. Ihr entscheidet, ob ihr eure Menschlichkeit bewahrt oder die neuen Kräfte nutzt – was das Leben eurer Familie gefährden könnte. Euch bleiben 30 Tage und Nächte für Rettung oder Rache.
Der Kampf gegen Menschen, Vampire und Monster bringt potenzielle Verbündete, während Tageszeit und Begegnungen den Spielverlauf beeinflussen. Wer alles erleben will, muss das Spiel mehrfach durchspielen, denn die Zeit sitzt euch im Nacken und jede Entscheidung für oder gegen das Minispiel, das euch um die nächste Ecke anschielt, kann Konsequenzen haben.
So sagt Design Director Daniel Sadowski im Interview:
Wir wollen, dass das Zeitsystem Teil der erzählerischen Erfahrung ist und Teil des ganzen ‘sowohl Handeln als auch Nichthandeln haben Konsequenzen’ [Konzepts]. Es wird auf interessante Weise funktionieren. Es wird euch definitiv an einigen Stellen zu Entscheidungen zwingen, zum Beispiel, was ihr tun und was ihr ignorieren sollt, denn ihr müsst auch entscheiden, welche Inhalte ihr tun und welche ihr ignorieren wollt, um eure Chancen zu maximieren, den Hauptfeind zu besiegen.
Mit dieser Entscheidung wollen sie die Spieler tiefer in die Geschichte ziehen und die Immersion verbessern. Spieler sollen förmlich spüren, dass ihnen für jede Entscheidung für oder gegen eine Quest oder Tätigkeit, mag sie auch noch so klein wirken, Auswirkungen auf den Spielverlauf haben kann.
Blizzard bringt den nächsten Patch für Season 7 von Diablo 4. Nach einigen Hotfixes steht nun Patch 2.1.2 an und sorgt unter anderem dafür, dass ihr die seltenen Altäre besser finden könnt. Auch ein fehlerhaftes Unique für die Totenbeschwerer wird gefixt.
Was ist mit den Altären los? Die Kräfte der Hexenmacht sind die saisonale Mechanik in Season 7 von Diablo 4. Für bestimmte Hexenkräfte müsst ihr jedoch spezielle Altäre finden – und das sorgt bei manchen Spielern für Frust. Blizzard hat die Spawn-Rate der „Vergessenen Altäre“ mit Patch 2.1.1 bereits angehoben. Jetzt bringen die Entwickler neue Affixe in Alptraum-Dungeons ins Spiel, die sich ebenfalls um die Altäre drehen.
Das ändert Blizzard: Die Vergessenen Altäre, um vergessene Kräfte der Hexenmacht freizuschalten, findet ihr in zufälligen Dungeons in Sanktuario. Um das Spawnen eines solchen Altars zu garantieren, werden neue Affixe in den Alptraum-Dungeons ergänzt. Das bedeutet: Ihr könnt nach dem Patch Schlüssel für Alptraum-Dungeons finden, die ein Affix enthalten, wie etwa „In dem Dungeon besteht eine höhere Chance auf Vergessene Altäre“.
In den Patch Notes schreibt Blizzard konkret: „Um das Erscheinen eines Vergessenen Altars zu garantieren, wurde ein neues Alptraumdungeon-Affix hinzugefügt. Dieses Affix ist für den Rest der Saison der Hexenmacht nur eine Option auf Alptraumdungeon-Siegeln.“
Gameplay-Trailer zu Season 7 in Diablo 4, der Saison der Hexenmacht
Patch bringt Fix für das Unique „Mendelns Ring“
Was bringt der Patch noch mit? Zusätzlich bringt Patch 2.1.2 einige Bugfixes mit sich. Ein Fehler in der Season-Reise, bei dem Ziele nicht als abgeschlossen angezeigt wurden, wird gefixt. Auch das Problem, dass sich Ziele zurücksetzen, wenn Qual-Bosse erst in einer Gruppe und dann solo bekämpft werden, wird behoben.
Blizzard geht mit dem Patch zudem Fehler an, die die Builds verschiedener Klassen betreffen:
Der Fehler, durch den der von „Mendelns Ring“ verursachte Schaden nicht mit all den Boni skalierte, mit denen er skalieren sollte, wird behoben.
Die Änderung aus Patch 2.1.1, die Druiden beim Kanalisieren von „Zerreißen“ davon abhält, sich zu bewegen, wird zurückgenommen.
Der Bugfix für das Unique „Mendelns Ring“ dürfte besonders Minion-Totenbeschwörer freuen. Der Ring ist zwar immer noch stark, konnte aber bislang nicht den Schaden rausholen, den er eigentlich sollte – das wird jetzt endlich gefixt.
Am 18. Februar startet zudem wieder das „Segen der Mutter“-Event in Diablo 4 – dieses Mal nicht nur mit einem Bonus auf XP und Gold, sondern auch Extra-Kisten vom Flüsternden Baum:
Was der Bugfix an dem Unique „Mendelns Ring“ für die Minion-Builds des Totenbeschwörers genau bedeutet, wird sich zeigen. Aktuell befinden sich die Builds mit Dienern nicht in den oberen Stufen der Tier Lists fürs Endgame in Diablo. Eine Übersicht der besten Builds findet ihr hier: Diablo 4 Season 7 Tier List: Die besten Builds im Endgame
In Captain America: Brave New World ist Harrison Ford nicht nur als Präsident zu sehen, sondern auch als Red Hulk. Wie Marvel ihn dazu überzeugen konnte, erzählt er im Interview.
Welche Rolle spiel Harrison Ford in Captain America: Brave New World? Im neusten Marvel-Film schlüpft Star-Schauspieler Harrison Ford in die Rolle von Thaddeus Ross, dem neu gewählten US-Präsidenten. Zuvor war ein hochrangiger Generalleutnant im Dienste der U.S. Air Force gewesen und wurde von William Hurt verkörpert.
Doch im Film spiel Harrison Ford nicht nur den Präsidenten, sondern auch seine damit verbundene zweite Identität: den Red Hulk. Dafür musste sich Ford in einen Motion-Capture-Anzug begeben, was hinter den Kulissen sicherlich für einzigartige Momente gesorgt haben dürfte. Wie Marvel ihn dazu bekommen hat, erzählt er in einem Interview.
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Captain America: Brave New World – Trailer zum Film
„Es ist keine Magie, es ist Kommerz.“
Harrison Ford ist bekannt für seinen oft ziemlich trockenen Humor. Deshalb nutzte Interviewer Joshua Horowitz zum Start von Captain America: Brave New World die Chance, ihn danach zu fragen, was für die Rolle nötig war (via TikTok).
So fragte er ihn: „Wie einfach kannst du den Teil deines Gehirns abschalten, der dir sagt ‘Ich sehe aus wie ein Idiot, wenn ich den Red Hulk spiele?’. Auf den Aufnahmen hinter den Kulissen siehst du wahrscheinlich wie ein verrückter Mensch aus.“
Darauf war seine Antwort: „Ich möchte deine Seifenblase nicht zerplatzen lassen oder so, aber dafür ist das Geld da.“ Weiterhin witzelt er: „Es ist keine Magie, es ist Kommerz. Was nicht heißen soll, dass ich alles für Geld mache. Nein, ich möchte sichergehen, dass der Trip, auf dem ich bin, einer ist, dem die Zuschauer folgen werden und wollen. Und etwas, bei dem sie mir erlauben werden, Teil davon zu sein.“
Zum Abschluss fragt ihn Horowitz, ob es auch in seinem Vertrag stehen würde, dass diese Aufnahmen niemals an die Öffentlichkeit gelangen würden, woraufhin Ford nur antwortet: „Ja, wer hat dir das gesagt?“
Bereits zuvor hatte Harrison Ford die Frage beantworten müssen, was ihn dazu bewegt hat, Red Hulk im neuen Marvel-Film zu spielen. So erzählte er in einem Interview mit Vanity, dass man manchmal „Dinge tun muss, die normalerweise deine Mutter nicht wollen würde“. Es mache aber auch sehr viel Spaß und er habe es dennoch genossen und eine tolle Zeit gehabt.
Ein Betrüger wollte sich in einem großen Fortnite-Turnier durch Schummeln einen Vorteil verschaffen. Nun gibt’s ziemlich deutliche Konsequenzen.
Wie wurde geschummelt? Epic Games veröffentlichte über den offiziellen Fortnite-Competitive-Kanal ein Statement, in dem erklärt wird, dass man rechtliche Schritte gegen einen betrügenden Spieler eingeleitet hätte.
Der Spieler unter dem Namen RepulseGod hatte sich bei der Qualifikation zum größten Fortnite-Turnier, der FNCS-Weltmeisterschaft, einen Account mit einem Mitspieler geteilt, um sich einen Vorteil zu verschaffen.
Für diesen Betrug muss der Spieler jetzt bezahlen – im wortwörtlichen wie auch im übertragenen Sinne. Denn die Konsequenzen für den Spieler sind heftig.
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Durch Fortnite zum größten Streamer auf Twitch – Wer ist Ninja und was macht er heute?
Spieler entschuldigt sich, erzählt, wie seine Strafe aussieht
Im Statement des Fortnite-Kanals wird nicht nur angekündigt, dass der Spieler für immer für Fortnite-Turniere gebannt ist, sondern auch sein unverdientes Preisgeld zurückzahlen musste. Dieses spendete Epic dann für einen wohltätigen Zweck. Das bestätigt auch der Spieler selbst – denn an das Statement wurde zusätzlich ein zwanzig Sekunden langes Entschuldigungs-Video des Spielers angehängt.
Das Video könnt ihr euch hier anschauen:
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RepulseGod gibt dort nochmal zu, seinen Account in der Qualifikation zu den 2023er Grand Finals der FNCS geteilt zu haben. Das war gegen die Regeln und es gab eine Disqualifikation im Turnier.
Ebenso bestätigt RepulseGod den Bann und dass er im Rahmen eines Vergleichs Geld zahlen musste, das auch sein Preisgeld beinhaltete.
Zuletzt verdeutlicht er: „Cheaten in Turnieren ruiniert den Spaß für Spieler, die sich ihren Platz im Turnier verdient haben und ich entschuldige mich bei der Fortnite-Community für meine Taten. Ich werde nie wieder in Fortnite cheaten.“
Fortnite kündigte solche Konsequenzen an: Bereits im Winter 2024 hatte Fortnite angekündigt, von nun an härter gegen Cheater vorgehen zu wollen. So würden in Teams etwa auch Teammitglieder gesperrt werden, die mit Cheatern zusammen zocken. Auch rechtliche Schritte hatte Fortnite damals angekündigt – und zieht sie nun offensichtlich durch.
Dass diese Konsequenzen gegen einen Cheater nicht nur getroffen, sonder auch derart öffentlich dargestellt werden, kann wohl durchaus als Warnung an andere Schummler verstanden werden. Nämlich, dass man es sich lieber zweimal überlegen sollte, ob man in einem Turnier betrügen möchte.
Auch abseits des kompetitiven Umfelds geht es in Fortnite in eine neue Phase. Nach der letzten Season, in der unter anderem Godzilla über die Map stapfte und Chaos verursachte, steht nun die Season 2 von Kapitel 6 vor der Tür. Hierzu gibt es mittlerweile jede Menge Informationen, am 21. Februar geht es los. Alle Infos zu Chapter 6, Season 2 in Fortnite findet ihr hier.
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Beim Steam Next Fest 2025 können MMORPG-Fans das erste Mal das Dungeon-Koop-Spiel Fellowship ausprobieren. MeinMMO hat vorher schon mal reingeschaut und verrät, was euch erwartet.
Während neue MMORPGs 2025 auf sich warten lassen, kommt mit Fellowship ein Anwärter, der das Endgame aus dem Genre als eigenständiges Koop-Spiel anbietet. Statt langweiliger Level-Phase und der Befreiung der Müllerstochter aus den Händen von gemeinen Banditen, startet ihr bei Fellowship direkt ins Dungeon-Abenteuer.
Wer Lust hat, kann das Multiplayer Online Dungeon Adventure (kurz: MODA) beim Steam Next Fest selbst ausprobieren und ist bereits 10 Minuten nach dem Start in einem Dungeon.
Wer schreibt hier? Cedric Holmeier ist freier Autor bei MeinMMO und hat bereits tausende Stunden in MMORPGs verbracht. Zusammen mit den Entwicklern durfte er Fellowship anspielen und sich einen Eindruck von den Veränderungen machen.
Hier könnt ihr euch den neuen Trailer von Fellowship ansehen:
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Neuer Trailer zum Playtest von Fellowship zeigt Koop-Dungeon-Spektakel
Der erste Schritt in den Dungeon ist immer der Aufbau einer Gruppe. Statt eines Gruppenfinders aus den Anfangszeiten der MMORPGs, würfelt uns das Matchmaking-System von Fellowship inzwischen schnell passende Spieler zu.
Zuvor müssen wir aber am Missionstisch unseren gewünschten Dungeon, den Schwierigkeitsgrad und mögliche zusätzliche Effekte auswählen. Diese Zusatzeffekte heißen „Curses und Ascensions“ und verleihen den Dungeons noch zusätzliche Herausforderungen, wie einen Meteoriten-Sturm, der uns den ganzen Dungeon über auf Trab hält.
Wichtig ist auch die Auswahl zwischen Quick-Play und Ranked-Play.
Beim Quick-Play spielen wir für 10–15 Minuten gegen nur einen Boss, was sich gut für Einsteiger und eine schnelle Runde am Abend eignet.
Beim Ranked-Play dauert der Dungeon dann etwa 30–40 Minuten und auf euch warten 3 Bosse, Monster und zusätzliche Herausforderungen.
Was mir bei der Play-Session mit den Entwicklern schon bei der ersten Monster-Gruppe ins Auge gesprungen ist, ist die verbesserte Sichtbarkeit und die neuen Effekte, die sich auf dem Bildschirm abspielen, wenn man im Kampf ist. Als erfahrener MMORPG-Spieler merke so auch, ohne auf die Füße meiner Eismagierin zu schauen sofort, dass ich in einer Void stehe.
Während Fellowship beim letzten Mal noch etwas klobig gewirkt hat, hat sich das Spielgefühl verändert und ich habe selbst mit meinem Anfänger-Charakter das Gefühl, im Kampf immer etwas zu tun zu haben.
Umdenken bei den Bossen
Seit dem letzten Test hat sich bei Bosskämpfen ein kleiner Identitätswandel eingeschlichen. Zuvor konnten Spieler über den Schwierigkeitsgrad nur wenig Einfluss auf die einzelnen Bosse nehmen. Es änderte sich fast ausschließlich das drumherum. Inzwischen ist es so, dass ein höherer Schwierigkeitsgrad neue Mechaniken für die Bosse freischaltet und alte verstärkt.
So kann man auf dem Einsteiger-Level das Unterbrechen feindlicher Fähigkeiten auch ignorieren, später wird es dann jedoch zur Pflicht. Selbiges gilt auch für die Voids in denen man Anfangs auch mal ein Fußbad nehmen kann, später aber lieber keine Sekunde mehr verbringt.
Nicht nur der Schaden der Bosse wird durch den Schwierigkeitsgrad erhöht, auch neue Fähigkeiten des Boss-Gegners werden freigeschaltet und alte werden aufgewertet.
Bosskampf gegen Warlord Brogg
Ein großer Haken
Anders als bei einem klassischen Theme-Park-MMORPG setzt Fellowship nicht auf Klassen wie Krieger, Bogenschütze oder Magier, um das Holy-Trinity-System umzusetzen. In Fellowship gibt es stattdessen Helden, die diese Rollen füllen.
Einen eigenen Helden nach unserer Vorstellung und mit Anpassungsmöglichkeiten können wir aber nicht spielen, denn ein Charakter-Editor fehlt vollständig. Stattdessen dürfen wir zum Start aus 6 verschiedenen Helden wählen, die uns neben ihrer Lebensgeschichte und ihren Skills auch Aufschluss darüber geben, wie schwierig sie zu spielen sind.
Das Aussehen des Charakters ändert sich über den Erhalt von Ausrüstung oder durch den Kauf von Skins als Mikrotransaktion, wenn das MODA erscheint. Was sich jedoch nie verändert, ist das Aussehen des Charakters unter der schillernden Rüstung. Den Unterschied könnt ihr hier sehen:
Charakter Tariq ohne kosmetische ItemsCharakter Tariq mit kosmetischen Items
Endgame und Progression
Als MMORPG-Spieler denke ich stets daran, wie der Endgame-Loop mich wohl bei der Stange halten kann. Die Entwickler haben hier seit dem letzten Hands-On einiges verändert. Spieler können jetzt Edelsteine erfarmen, die zusätzlichen Effekte für den Charakter freischalten.
So lohnt sich auch der Besuch von einfacheren Dungeons zusammen mit Freunden, denn auch wenn das Equipment der Bosse sich nach dem Schwierigkeitsgrad richtet, gibt es immer Edelsteine als Belohnung.
Je besser der eigene Charakter wird, umso einfacher hat er es auch in den Dungeons. Die Entwickler sagten im Gespräch, dass ein Charakter, der das Equipment aus hohen Dungeons trägt, ohne Anstrengung seinen Freunden in den niedrigen Dungeons aushelfen kann.
Im Endgame möchten die Devs auch kompetitives Gameplay fördern und bieten Timer an, anhand derer sich die Spieler in Speedruns messen können. Im Gespräch zeigten die Entwickler sich offen gegenüber einem E-Sport in Fellowship, aber dieser muss ihrer Meinung nach aus der Community heraus wachsen. Dabei gab es im letzten Play-Test schon einzelne Gruppen, die sich miteinander gemessen haben.
Sind Dungeons genug?
Viele Spieler wünschen sich ein neues, großes MMORPG. Fellowship hat das Potenzial, genau das zu bieten – besonders für Gamer, die abends entspannt ein paar Dungeons erkunden möchten. Dank anpassbarem Schwierigkeitsgrad können sie dabei genau die richtige Balance zwischen Herausforderung und Fairness wählen.
Das ist ein Stärke, die sich auch beim Anspielen wieder gezeigt hat. Obwohl mein letzter Dungeon in Fellowship Monate zurückliegt, fühlte sich alles sofort vertraut an. Die Mechaniken waren intuitiv, und selbst die One-Shot-Attacke eines Bosses war nach dem ersten Wipe kapiert. Der Wipe löste außerdem einen Lerneffekt aus, der an die Kampagne von Path of Exile 2 erinnert.
Was mir im MODA fehlt, sind Raids oder Dungeons für acht Spieler. Die Entwickler schließen diese zwar nicht aus und überlegen bereits, wie sie ins Spiel integriert werden könnten, in unserem Gespräch machten sie aber deutlich, dass der Aufwand dafür erheblich ist. Für den Early-Access-Release auf Steam wollen sie diesen Schritt daher noch nicht gehen.
Fellowship kann das erste Mal von allen Interessierten und Fans beim Steam Next Fest 2025 zwischen dem 24. Februar um 19:00 Uhr und dem 03. März um 19:00 Uhr gespielt und gestreamt werden. Neben vielen neuen Systemen, die dazugekommen sind, werden die Spieler auch erstmals den Nahkampf-Helden Tariq spielen dürfen.
Ansonsten erwarten euch wieder die Holy-Trinity von Tank, Heiler und Schadensausteiler, die mit je zwei Helden vertreten sind. Fellowship möchte noch 2025 in den Early-Access auf Steam starten. Damit könnte es fast auf die Liste von MeinMMO-Redakteur Karsten passen: Welche MMOs rocken 2025? Auf 6 Spiele freue ich mich besonders
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MeinMMO informiert euch über alles Wichtige, um viele Kisten in einem Höllenflut-Event von Diablo 4 einzusacken und Materialien für Bosse zu sammeln: Kisten, Loot, Tipps und alle Infos zum Event.
Dieser Artikel wurde mit neuen Infos zu Season 7 aktualisiert.
Über die Höllenflut (engl. Helltide) könnt ihr euch in Diablo 4 starken Loot besorgen. Noch wichtiger sind im Endgame jedoch die Materialien, die ihr während dieser Events bekommen könnt. Seit Season 4 bekommt ihr dort zahlreiche Mats, unter anderem jene, die ihr zum Beschwören von Bossen braucht.
Was ihr zum Event wissen solltet und wie ihr die Höllenflut effizient nutzt, erfahrt ihr hier.
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Warum ist der Loot eigentlich immer Weiß, Grün, Blau, Lila und Gold?
Höllenflut: Alle Infos
Was ist die Höllenflut? Dabei handelt es sich um ein zeitlich begrenztes Regions-Event, das bereits ab der normalen Schwierigkeitsstufe verfügbar ist. Bestimmte Regionen der Open World von Diablo 4 sind von der Höllenflut betroffen und ihr könnt hier Anomale Glut sammeln.
Glut könnt ihr für „Gequälte Geschenke“ ausgeben. Das sind besondere Kisten, die es nur während und innerhalb des Events gibt. Diese Kisten kosten unterschiedlich viel Glut und zeigen euch anhand eines Symbols an der Kiste, welcher Ausrüstungstyp enthalten ist.
Die Kisten für 75 Glut enthalten Vergessene Seelen, Legendarys, Uniques und, wie alle Kisten, Obolusse, die ihr bei einem Händler gegen Items eintauschen könnt.
Auf den Qual-Stufen gibt es auch Kisten ohne Ausrüstungs-Bindung und hier ist eigentlich das gute Zeug drin. Die mysteriösen Kisten kosten 250 Glut und bieten die beste Ausbeute: mehrere Legendarys und/oder Uniques für verschiedene Ausrüstungsplätze und Engelshauch, das ihr in etwa zum Craften von Tränken benötigt.
Die beiden “besonderen” Geschenke auf den Qual-Stufen in der Höllenflut.
Außerdem gibt es seit Season 2 neue Kisten, die 275 Glut kosten. Hier bekommt ihr 5x Lebenden Stahl, mit dem ihr Grigoire beschwören könnt.
Wie oft läuft die Höllenflut ab? Das Höllenflut-Event läuft zu jeder vollen Stunde für 55 Minuten und startet in einem zufälligen Gebiet. Wenn sie endet, gibt es eine kurze Pause von 5 Minuten und dann geht’s wieder los. In der Zeit könnt ihr in etwa euer Inventar leeren, Truhen sortieren, Loot verkaufen und zerlegen.
Wie viele Kisten kann man mitnehmen? Das hängt von der Region ab und davon, wie viel Glut ihr in der Zeit sammelt. In vielen Gebieten gibt es 8–9 Kisten, die ihr öffnen könnt, wenn ihr genügend Glut aufgesammelt habt.
Da es meistens nur eine oder zwei 250er-Kisten in einer Region gibt während des Events, lohnt es sich, erst die Kiste abzuholen und dann die kleineren. Braucht ihr „Lebenden Stahl“, holt ihr erst die 275-er Kiste ab. Ihr bekommt aber auch je 1 Stahl aus allen anderen Truhen und teilweise als Drop von Elite-Feinden.
Höllenflut: Sammeln von Anomaler Glut
Wie sammelt man am schnellsten Anomale Glut? Durch Elite-Gegner und Events. Die Glut wird von Gegnern fallen gelassen, ihr müsst sie aufheben. Rotiert durch das aktive Gebiet und lauft von einem Open-World-Event zum nächsten. Ihr erkennt Events an dem orangen Kreis auf der Mini-Map.
Lauft nach einem Event zur nächsten möglichen Location und erledigt große Monster-Gruppen auf dem Weg. Entdeckt ihr einen Elite-Gegner, lohnt sich das Absteigen vom Pferd ebenfalls. Die Elite-Gegner erkennt ihr auf der Mini-Map an einem Schädel-Symbol.
Wichtig: Wenn ihr sterbt, verliert ihr die Hälfte eurer Glut. Es macht auch keinen Unterschied, ob ihr wiederbelebt werdet.
Was sollte man beachten? Hier noch ein paar Tipps für euren Höllenritt:
Falls ihr höhere Qual-Stufen freigeschaltet habt, aber lieber auf kleineren Stufen Glut sammelt, könnt ihr zwischendurch wechseln und eure Glut dort für Kisten mit stärkeren Items ausgeben. Bedenkt aber, dass die Monster-Level höher sind, die Kämpfe härter und eure Rüstung und Resistenzen geringer.
Spielt in einer Gruppe. Das ist besonders hilfreich für das neue Ritual, bei dem ihr Mobs und einen Boss mit Unheilsherzen beschwört.
Interagiert mit Objekten – alle haben eine Chance, Glut zu droppen.
Rot leuchtende Objekte geben sicher und mehr Glut.
Gebt eure Obolusse vor dem Start aus.
Leert euer Inventar zwischendurch.
Spielt vorsichtig und flüchtet auch mal, wenn es eng wird. Nicht sterben!
Achtet auf den zufälligen Feuerregen, der verursacht viel Schaden und kann einen eigentlich machbaren Kampf gefährlich werden lassen.
Checkt vorher ab, welche Truhe ihr öffnen wollt und habt den Timer oben rechts im Blick.
Ihr behaltet eure Glut, wenn ihr euch teleportiert.
Sobald das aktuelle Höllenflut-Event vorbei ist, verliert ihr eure aktuelle Glut. Auf dem Bildschirm erscheint eine Meldung, kurz bevor sie endet.
Legions-Events und Weltbosse können auch in Höllenflut-Regionen spawnen.
Rot leuchtende Objekte sind ein Hinweis auf Glut.
Höllenflut: Bedrohungslevel und „Verfluchtes Ritual“
Was ist das Bedrohungslevel? Je mehr Monster ihr abschlachtet und je mehr Geschenke/Kisten ihr öffnet, desto mehr steigt eure „Bedrohung.“ Bei maximaler Bedrohung erscheinen Attentäter aus dem Hinterhalt, die es auf euch absehen.
Sobald eure Bedrohung ansteigt, informiert euch das Spiel mit einem Hinweis, in etwa: „Die Mächte des Bösen werden wütend.“ Ist die Bedrohungsleiste vollständig gefüllt, erscheint der Elite-Gegner „Höllenblüter“. Besiegt ihr ihn, leert sich eure Bedrohung. Von ihnen bekommt ihr Legendarys und verschiedene Boss-Mats.
Zwischendurch spawnt auch mal ein riesiger Wurm und spuckt Mobs aus.
Was hat es mit dem Ritual auf sich? Mit Unheilsherzen, die ihr in Gequälten Geschenken findet, könnt ihr außerdem ein neues Event, das „Verfluchte Ritual“ starten für einen Bosskampf und Loot. Auf der Map findet ihr während der Höllenflut das Symbol für das Verfluchte Ritual. Dort stehen drei Sockel, in die ihr Unheilsherzen gebt. Das lohnt sich natürlich umso mehr, je mehr Leute mitmachen.
Sobald ihr das Ritual aktiviert habt, spawnen Monster-Mobs und zuletzt die Blutjungfrau, ein Boss mit starken Feuer-Attacken. Weicht ihnen unbedingt gut aus, denn: wenn ihr fallt, verliert ihr die Hälfte eurer Glut. Während des Rituals spawnt der Boss weitere Elite-Gegner. Und wenn sich eure Bedrohungsanzeige dabei füllt, spawnen dort auch Attentäter und Höllenblüter – das kann ziemlich chaotisch werden.
Ihr erkennt das “Verfluchte Ritual” an dem Dämonen-Symbol auf eurer Map.
Höllenflut: Darum lohnt es sich
Die Höllenflut-Events sind besonders nach dem Wechsel auf eine neue Schwierigkeitsstufe extrem stark. Ihr könnt Items mit hoher Gegenstandmacht bekommen und direkt einen Haufen neue „vermachte“ Ausrüstung mitnehmen.
Doch auch abgesehen vom Loot sind die Events für euren Build essenziell, denn hier bekommt ihr Engelshauch, Teufelsrosen und Vergessene Seelen. Die braucht ihr, um eure Ausrüstung zu verbessern und anzupassen. Ferner bekommt ihr hier verschiedene Materialien, die ihr zum Beschwören der Bosse benötigt.
Habt ihr Fragen oder selbst ein paar Tipps für das Event, dann schreibt gerne einen Kommentar. Falls ihr noch unsicher seid, welche Builds ihr in Season 7 ausbauen und spielen wollt, hilft euch vielleicht unsere Tier List weiter. Dort listen wir euch die stärksten Builds für das Endgame in Diablo 4 für alle Klassen auf und erklären, wie sie sich spielen und was sie so gut macht.
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Das Amazon MMORPG Lost Ark verändert drei Jahre nach dem Release die Regeln. Wer sich bezahlen lässt, um andere durch die Dungeons zu ziehen, wird nun bestraft.
Was ist das für eine Regeländerung? In Amazons MMORPG Lost Ark warten viele schwierige Dungeons und Raids auf die Spieler. Wer nicht das passende Gear hat, aber dennoch durch den Dungeon möchte, konnte in der Vergangenheit einfach einen der beliebten Carry-Services nutzen, die ihre Kunden durch die Dungeons schleppten, ohne dass diese selbst mithelfen mussten.
Der Service war jedoch selten gratis und im MMORPG entstand ein Markt dafür, Charaktere gegen Gold zu boosten. Jetzt reagiert Amazon und will jeden bestrafen, der dafür wirbt.
Hier könnt ihr einen filmreifen Trailer von Lost Ark sehen:
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Lost Ark zeigt seinen neuesten Boss düster und eindrucksvoll im Cinematic-Trailer
Werber können ihren Account für Monate verlieren
Welche Maßnahmen ergreift Amazon? Die Entwickler von Lost Ark haben festgestellt, dass die Carry-Services es schwierig machen, für neue und wiederkehrende Spieler Gruppen zu finden, die nicht darauf bestehen, bezahlt zu werden, um ältere Inhalte zu erledigen.
Als erste Maßnahme gegen die Carry-Services stellen die Entwickler die Werbung für jene Dienstleistungen unter Strafe. Nach einer Übergangsphase, die am 18. Februar 2025 startet, wird das Werben für solche „Busse“, wie sie im Spiel genannt werden, mit einem eintägigen Bann geahndet. Wiederholungstäter können jedoch für Wochen oder sogar Monate gesperrt werden.
Damit mehr erfahrene Spieler auch ohne Bezahlung den neuen Spielern helfen, spendieren die Entwickler Event Tokens für das Zusammenspiel mit Accounts, die sich mindestens 60 Tage lang nicht eingeloggt haben oder erst vor 60 Tagen erstellt wurden. Außerdem darf das Itemlevel 1670 noch nicht erreicht sein.
Waren diese Services vorher erlaubt? Amazon hatte in den letzten 3 Jahren die „Busse“ geduldet. Die Nutzung und das Anbieten solcher Services war jedoch immer mit einem gewissen Eigenrisiko verbunden, weil Amazon gekauftes Gold auch von den Konten der Booster entfernte. Wenn die Kunden der Booster-Anbieter sie mithilfe von Echt-Geld gekauften Gold bezahlten, war mit Strafen zu rechnen.
Wer viele Spieler durch die Dungeons geschleppt hat, konnte sogar gebannt werden, falls er in den Besitz von zu viel illegalen Gold gekommen war. Der Verkauf solcher Dienstleistungen gegen Echt-Geld stand hingegen von Anfang an unter Strafe und kann einen permanenten Bann für die Spieler bedeuten.
Dass Lost Ark etwas dafür tut, dass neue und wiederkehrende Spieler eine gute Zeit haben und keine anderen Spieler für Carry-Services bezahlen müssen, hängt wohl damit zusammen, dass es dem Amazon-MMORPG nicht mehr so gut geht. MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz hat in seinem Wochenrückblick jüngst festgestellt, dass nur noch etwa 1,8 % der Spielerbasis aktiv ist: 2022 legte ein MMORPG auf Steam einen historischen Start hin, beim 3. Jubiläum sind nur noch 1,8 Prozent der Spieler da
Gothic zählt zu den einflussreichsten Rollenspielen seiner Zeit, und bald könnt ihr das Abenteuer im Minental in einer komplett überarbeiteten Grafik neu erleben. Das kommende Remake bringt den Kultklassiker in die Moderne – und bei Amazon könnt ihr es euch jetzt schon zum Schnäppchenpreis vorbestellen!
Mit seiner düsteren Atmosphäre, einer gnadenlosen offenen Welt und jeder Menge rauer und sympathischer Charaktere hat sich Gothic vor über 20 Jahren einen festen Platz unter den Rollenspiel-Legenden gesichert. Doch selbst die besten Spiele kommen irgendwann in die Jahre. Deshalb bringt Alkimia Interactive das Kult-RPG bald als Remake zurück – mit moderner Unreal Engine 5-Grafik und neu aufgelegtem Gameplay. Und das Beste: Bei Amazon könnt ihr euch das Spiel schon jetzt günstiger vorbestellen!
Gothic Remake im Amazon-Angebot: Die Rückkehr einer Rollenspiel-Legende!
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Trailer zu Gothic 1 Remake lädt ins Alte Lager ein
In Gothic übernehmt ihr die Rolle eines namenlosen Helden, der ohne große Erklärungen in eine Gefängniskolonie geworfen wird. Diese wird von einer magischen Barriere umschlossen und dient dem Königreich Myrtana als Erzlieferant für den Krieg gegen marodierende Orkhorden.
Innerhalb der Kolonie herrscht das Gesetz des Stärkeren, und drei Fraktionen kämpfen um die Vorherrschaft: das Alte Lager, das Neue Lager und das Sumpflager, die alle ihre eigenen Ziele verfolgen. Um zu überleben, müsst ihr euch einem Lager anschließen, gefährliche Aufgaben bewältigen und schließlich das Geheimnis der Barriere lüften, um einen Ausweg aus der Kolonie zu finden.
Erlebt das Minental in Unreal Engine 5-Grafikpracht!
Das Gameplay von Gothic lebt von seiner offenen, nicht-linearen Welt, in der ihr völlig frei entscheiden könnt, wie ihr euer Abenteuer angeht. Überall gibt es Quests, Gefahren und Geheimnisse zu entdecken, und eure Entscheidungen haben echten Einfluss auf den Verlauf der Geschichte. Besonders bemerkenswert: Die Minenkolonie und ihre oft ziemlich schrägen Bewohner reagieren dynamisch auf euch – was immer wieder zu einzigartigen und unvergesslichen Situationen führt.
In wunderschöner Unreal Engine 5-Optik wird das Gothic Remake zu einer echten Grafikgranate!
Die Kämpfe sind anfangs alles andere als leicht, da euer Held zu Beginn des Spiels ein echter Waschlappen ist. Mit rudimentären Fähigkeiten und schlechter Ausrüstung seid ihr zunächst leichte Beute. Doch durch gesammelte Lernpunkte und bessere Waffen werdet ihr nach und nach stärker. Trotzdem bleibt das Kampfsystem fordernd – besonders gegen stärkere Monster oder Gruppen von Gegnern müsst ihr taktisch vorgehen, statt einfach wild draufzuhauen.
Unser Deal-Ticker informiert euch jederzeit über die heißesten Tech- und Gaming-Angebote. Wenn ihr die besten Rabatte und Aktionen künftig nicht mehr verpassen wollt, seid ihr dort an der richtigen Adresse!
Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis.Mehr Infos.
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Das Strategie-Spiel Hearts of Iron IV (Steam) plant eine neue Erweiterung. Einmal mehr wird man die Weltgeschichte neu schreiben können. Der neue DLC konzentriert sich auf Iran, Irak, Indien und Afghanistan und soll Anfang März 2025 erscheinen. Doch die Bevölkerung eines Landes hat damit schon jetzt groß Probleme: Chinesen laufen Sturm gegen die Veränderung.
Um was geht es in Hearts of Iron IV? Hearts of Iron IV ist eigentlich als eine Simulation des 2. Weltkriegs gestartet. Der Spieler kann jedes Land der Welt in den Jahren 1936 oder 1939 übernehmen und die Geschichte neu schreiben.
Der anhaltende Erfolg des Strategie-Spiels liegt daran, dass sich Hearts of Iron IV im Laufe der letzten 8 Jahre zu einem „Was wäre wenn?“-Simulator entwickelt hat. In neuen Erweiterungen kamen immer neue Szenarien dazu, in denen Länder auf „nicht-historische Pfade“ abbogen. Wie hätte sich die Welt entwickelt, wenn in Deutschland nicht an Faschisten an die Macht gekommen wären, sondern Demokraten oder die Monarchie Bestand gehabt hätte? Wie wäre die Welt geworden, hätte Nazi-Deutschland die USA erobert?
Für viele Spieler sind solche alternativen Geschichts-Pfade spannend. Doch mit einer neuen Erweiterung verärgert Paradox jetzt einige stolze Spieler in China.
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Hearts of Iron IV: Götterdämmerung – Trailer zum neuen DLC
Neue Erweiterung konzentriert sich auf Iran, Indien, Irak, Afghanistan
Das ist die neue Erweiterung: Paradox hat vor ein paar Tagen die Erweiterung „Graveyard of Empires“ vorgestellt (via steam). Die Erweiterung fokussiert sich auf den Iran, Indien, Irak und Afghanistan.
Das Paket soll am 4. März 2025 erscheinen und wird aktuell auf Steam für 37 € gelistet. Das ist aber wohl ein Anzeigefehler von Steam und entspricht dem Preis für den Season-Pass, nicht nur für die neue Erweiterung.
Westliche Spieler kritisieren Preis und Gier
Das war die Kritik: Die auf Englisch geäußerte Kritik am DLC war ungefähr sowas wie:
Der DLC sei zu teuer für eine Region, die nichts mit dem 2. Weltkrieg zu tun hat
Ein Spieler regte sich furchtbar auf, dass Iran dadurch stärker als die Türkei wurde, was ja gar nicht gehe
Andere ärgerten sich über „Unrealistische Cartoon-Pfade“ für die Region
Review-Bombing aus China
Das war die Kritik von China: Aber richtig Ärger handelte sich Paradox offenbar mit chinesischen Spielern ein, die sich durch die Ankündigung in ihrem Nationalstolz verletzt sehen. Vor allem neue a-historische Pfade für Indien sind ihnen ein Dorn im Auge.
Denn eine Möglichkeit für Indien ist es nun, einen alternative historischen Pfad einzuschlagen, indem man Indien in „Das Reich der Seidenstraße“ verwandelt. Und das geht in den Augen der Chinesen gar nicht. Ist die „Seidenstraße“ doch etwas, das historisch eng mit China verwurzelt ist. Sogar ein neues Projekt der Partei, die „Neue Seidenstraße“ ist seit 2013 in Arbeite.
Außerdem kontrollierte Indien in dieser alternativen Geschichte auch noch Tibet – ein ganz sensibles Thema für die Chinesen. Seit 4 Tagen hagelt es jetzt negative Reviews zu Hearts of Iron auf Steam.
Ein Spieler mit 3.000 Stunden rechnet mit Paradox ab
So zeigt sich der Ärger: Eine negative Review auf Steam mit 600 Likes, die auf Chinesisch verfasst wurde (via steam), kommt von einem Spieler mit 2.700 Stunden. Er sagt, er spiele seit 2019 und habe Paradox immer unterstützt. Sogar als es zu Fehlgriffen kam, habe er die Kritik runtergeschluckt, denn Hearts of Iron IV sei ein magisches Spiel und er sei bereit, ihm einiges durchgehen zu lassen. Doch jetzt ist offenbar das Maß voll.
Der Spieler wirft Paradox vor, an dem Ast zu sägen, auf dem sie sitzen. Oder, wie er formuliert, in den Topf zu spucken, aus dem man isst. Er hatte gehofft, China sei ein so großer Markt, dass Paradox dem Reich der Mitte mehr Inhalte und eine „mächtige Spielerfahrung” gewähren werde.
Aber jetzt verbinde man Indien mit der Seidenstraße und verknüpfe auch noch Indien mit Shanghai. Das gehe alles gar nicht. Offenbar ist für ihn die koloniale Macht, die Großbritannien auf China hatte, noch immer ein Reiz-Thema.
Der Spieler wird dann persönlich: Da man den Season-Pass auch nicht rückerstatten könne, fühle sich das alles wie eine „Vergewaltigung“ der chinesischen Spieler an. Nur weil Schweden und Indien eine hohe Vergewaltigungsrate hätten, heiße das nicht, dass man einfach die Spielerfahrung von Spielern schänden dürfe.
Der Spieler scheint dann Paradox damit zu drohen, die sollten nicht vergessen, wer sie seien. Immer hielten chinesische Firmen 5 % an ihrer Firma.
Ein anderer Spieler mit 1.700 Stunden schreibt in seinem chinesischen Review: Er wisse ja, dass die USA und Europa „Anti-China“ sei, doch sogar Anti-chinesischen Spieler hätten ja ein Hirn und müssten sehen, was das alles für ein Schwachsinn sei. Er spricht immer wieder davon, dass Paradox mit dem DLC den „Tiger“ geweckt habe. Er jedenfalls werde keine Produkt mehr von Paradox kaufen und sei sehr enttäuscht, nachdem Paradox im „Reich der Seidenstraße“ lebe.
Das steckt dahinter: Im Westen wird „Hearts of Iron IV“ nicht so ernst genommen und eher als Meme-Generator betrachtet. Sogar äußerst heikle Themen, wie der „Deutschland-DLC“ wurden eher mit einem Schmunzeln bedacht. In China scheint man da eine ganz andere Sicht auf das Spiel und seine Implikationen zu haben.