Es sind nur noch wenige Monate zum Release von “Die Finale Form” und obwohl nur noch eine Season dazwischenliegt, gibt es jetzt eine bittere Nachricht, die Fans von Destiny 2 ertragen müssen und das ist die Verschiebung des wichtigsten DLCs.
Update, 31. Oktober: Wir haben bei Bungie ein Statement zu den Entlassungen angefragt und warten nun auf eine Antwort. Sollte sich diese ergeben, werden wir euch davon in Kenntnis setzen.
Worauf warten die Hüter? Es handelt sich um das wichtigste DLC von Destiny 2 und das ist „Die Finale Form“. In diesem Kapitel der Sci-Fi-Saga wird die Geschichte rund um den Kampf von Licht und Dunkelheit abgeschlossen. Hüter werden in die Schlacht gegen den Zeugen ziehen und versuchen, das unaufhaltsame Ende des gesamten Universums zu verhindern.
Ein Spektakel, auf das viele Hüter seit dem Release von Destiny 1 gewartet haben und obwohl das DLC so wichtig ist, muss es jetzt um einige Monate verschoben werden.
Ihr habt den Trailer von „The Final Shape“ verpasst? Dann haben wir das passende Video dazu:
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Destiny 2: Teaser-Trailer zum DLC “Die Finale Form”
Entlassungen könnten der Grund für die Verschiebung sein
Warum wird das DLC verschoben? Das weiß derzeit leider niemand so genau. Laut dem Insider und Gaming-Journalisten „Jason Schreier“ wurden einige Mitarbeiter von Bungie entlassen.
Wäre das nicht genug, hat es wohl auch den Release von „Die Finale Form“ und dem kommenden Extraction-Shooter „Marathon“ getroffen. Beide wurden verschoben:
Der DLC “Die Finale Form” sollte am 27. Februar veröffentlicht werden – Nun wird der Juni angepeilt
Marathon hatte noch keinen Release, doch viele nahmen 2024 als mögliches Release-Jahr an – Nun wird es 2025
Diese Informationen stammen, wie Bloomberg verriet von “mit der Angelegenheit vertrauten Personen, die anonym bleiben wollten, da sie nicht autorisiert waren, darüber zu sprechen.“
Was passiert in den zusätzlichen Monaten, bis zur Finalen Form? Das weiß noch niemand so genau. Die Nachricht von Jason Schreier wurde im Eilverfahren verfasst und Bungie hatte noch keine Möglichkeit, sich selbst über die momentane Situation in der Firma zu auszusprechen.
Die Mitarbeiter bei Bungie wurden also selbst erst kürzlich über die Verschiebungen der beiden Projekte in Kenntnis gesetzt. Es ist also gut möglich, dass Bungie am Donnerstag in seinem wöchentlichen TWiD-Post die Destiny-Community ausführlicher und aus erster Hand über die anstehenden Ereignisse und die Gründe informieren wird.
Bis dahin, wie findet ihr die Verschiebung von Die Finale Form? Habt ihr damit gerechnet oder findet ihr es sogar gut? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren!
Vor kurzem feierte die neue Boyband von League of Legends mit einem ersten Musikvideo ihr Debüt. Jetzt werden die Mitglieder der Band in einem kurzen Trailer vorgestellt. Schaut ihn hier auf MeinMMO.
Worum geht es? Heartsteel heißt die neue Boyband bei League of Legends und in einem kurzen Trailer werden jetzt die neuen Skins hinter dieser Band vorgestellt.
Ab dem 08. November 2023 erscheinen die Skins in LoL und ab dem 16. November 2023 dann auch im Mobile-Ableger Wild Rift.
Welche Legenden es in die Band geschafft haben, seht ihr hier:
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LoL zeigt, dass ihre Boyband mehr als ihren neuen Look hat
Wer sind die Legenden? Die Legenden, die es in die Band geschafft haben, werden in dem Video kurz vorgestellt, zusammen mit ein paar Gameplay-Ausschnitten zu jedem Einzelnen.
Ebenfalls bekommt ihr ein paar eher unerwartete Fakten über die Bandmitglieder aufgelistet. Welche das sind, haben wir euch hier kurz zusammengetragen:
KAYN – Der Schatten des Todes / Plänker
Hat am 30. Oktober Geburtstag (behauptet aber am 31. Oktober)
aka: Rhaast
Bellt und beißt
EZREAL – Der verwegene Forscher / Schütze
Ein One-Hit-Wonder – oder nicht?
Zweifacher Schütze durch sein Sternzeichen
Hat nie Speicher auf dem Handy frei
SETT – Der Boss / Moloch
Reagiert allergisch auf Ärmel
Seine Mutter hat die Mütze gestrickt
Schwäche: Süße Hunde
YONE – Der unvergessene Krieger / Assassine/Plänker
Spieler sind begeistert von kleinen Details in den Skins und er Charakterbeschreibung
Wie sind die Reaktionen? Die Reaktionen der Spieler sind in den Kommentaren via YouTube ziemlich positiv. Viele schreiben, dass sie nicht damit gerechnet haben, dass ihnen die Skins und die Ideen, die dahinter stecken, ihnen so gut gefallen.
So spricht zum Beispiel candela__ Lob an die Schreiber hinter den kleinen Charakterbeschreibungen aus. An anderer Stelle schreibt der User miguelmoura9345, dass er doch nicht noch mehr Gründe brauchte, um Sett zu lieben.
Auch Lob für das Skin-Design wird in den Kommentaren ausgesprochen. So bemerkt zum Beispiel yenchiss, dass die Charaktere kleine Mikrofone am Kopf tragen und lobt gerade dieses Detail. littlesmileyface. scheint ähnlicher Meinung zu sein und schreibt: „Das war nicht geplant, aber die werde ich mir 100 % kaufen“.
Was haltet ihr von den neuen Skins und den Eigenarten der Charaktere? Plant ihr, die Skins zu kaufen? Schreibt in den Kommentaren gerne eure Meinung.
Die Horror-Reihe Final Destination ist für seine ausgefallenen Todesfälle bekannt. Mit Final Destination 6 ist ein neuer Teil geplant. Neben Titel und Charakterbeschreibungen ist bereits die Geschichte des neuen Films von einem Leaker veröffentlicht worden.
In den Final-Destination-Filmen geht es um eine Gruppe Personen, die versucht, ihrem vorbestimmten Tod zu entkommen. Jedoch holt das Schicksal sie meist in Form von skurrilen Unfällen wieder ein.
So stirbt etwa eine Person durch eine Nagelpistole im Baumarkt oder einer anderen Figur wird Magnesium im Gymnastiktraining zum Verhängnis.
Vor kurzem veröffentlichte Daniel Richtmann, ein Entertainment-Leaker auf seiner Patreonseite Details zum 6. Teil von Final Destination und gab nähere Information, worum es angeblich in dem Film gehen wird.
Bedenkt, dass es sich bei den folgenden Informationen um unbestätigten Infos handelt und keine Fakten.
Es kann sich also bis zum Erscheinen von Final Destination 6 noch einiges ändern oder die Leaks könnten sich als falsch herausstellen.
Hier seht ihr einen Trailer zum 5. Teil von Final Destination:
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Trailer zum Horrorfilm Final Destination 5
Darum soll es wohl in Final Destination 6 gehen
Wie lautet der Titel von Final Destination 6? Der neue Teil der Horrorserie wird laut Richtmann den Titel „Bloodlines“ tragen. Passend dazu steht ein Familienfluch im Mittelpunkt des Geschehens.
Wie ist die Geschichte des neuen Films? Die Story von Final Destination 6 dreht sich um Stefani. Die 18-Jährige verlässt ihr Zuhause, um auf ein College zu gehen. Jedoch wird sie von Albträumen geplagt, in denen sie träumt, dass sie bei einem Unfall in den 1960ern umkommt.
Sie erkennt, dass es sich dabei um eine Vision handelt, die ihr zeigt, wie ihre Großmutter damals hätte sterben sollen. Jedoch war diese dem Tod von der Schippe gesprungen und starb erst viele Jahre später.
Nun ist der Tod jedoch hinter den damaligen Opfern des Unglücks her. Doch nicht nur diese sind in seinem Visier, auch deren Nachkommen stehen auf seiner Liste.
Stefani und ihre Familie müssen einen Weg finden, ihn aufzuhalten, wenn sie nicht auf brutale Weise sterben wollen.
Wer sind die neuen Charaktere? Richtman lieferte Charakterbeschreibungen zu 6 verschiedenen Figuren, die in Final Destination: Bloodlines vorkommen sollen:
Stefani: schlau; bodenständig; ehrgeizig; steht ihrem jüngeren Bruder nahe; versucht alles, um ihre Familie vor dem Tod zu schützen
Charlie: Stefanis jüngerer Bruder, aufgeweckt; ist gerade launisch und wütend, weil Stefani ihre Familie fürs College verlassen wird; Charlie hält Stefanis Vermutungen zunächst für verrückt, glaubt ihr aber letztendlich, dass es den Familienfluch gibt
Bobby: Bruder von Julia und Derek; Cousin von Stefani und Charlie, gutherzig, verletzlich, nicht sehr intelligent; ängstlich und bereit, alles zu tun, um den Tod zu stoppen
Derek: Tätowier- und Piercingkünstler, der voller Körperschmuck ist; glaubt Stefani nicht und freut sich darüber, ihr das Gegenteil zu beweisen, indem er gefährlichen Situationen entkommt
Esther: Großmutter von Stefani
Julia: Mag Stefani nicht, weil sie meint, dass sich Stefani ihren Cousins überlegen fühlt; liebt es ihr zu beweisen, dass sie ein besseres Vorbild für Charlie ist; glaubt Stefani nicht und genießt es, dass nicht einmal Stefanis Mutter an den Fluch glaubt
Heute wurde bekannt, dass Bungie, der Entwickler von Destiny 2 von Entlassungen getroffen wurde. Bloomberg und ehemalige Mitarbeiter berichteten davon auf sozialen Netzwerken. Das genaue Ausmaß dieser Maßnahmen ist jedoch noch unbekannt.
Update: Wir haben bei Bungie ein Statement angefordert und am 31. Oktober diesen Artikel um weitere Informationen ergänzt. Darin enthalten ist ein Twitter-Post des CEO Pete Parson zu den Entlassungen sowie eine Liste ehemaliger Mitarbeiter von Bungie, die von Spielern gesammelt und zusammengestellt wurde.
So wurden die Entlassungen bekannt: Heute überraschten Entlassungen bei Entwickler Bungie sowohl die Gamer-Community als auch die Branche. Wie Jason Schreier von Bloomberg via Twitter/X mitteilte.
Das genaue Ausmaß ist noch unklar. Bungies CEO Pete Parsons informierte anscheinend die betroffenen Mitarbeiter am 30. Oktober vor einem Team-Meeting über ihre Kündigung. Seither haben sich mehrere Ex-Angestellte zu ihrer Situation in den sozialen Netzwerken gemeldet. Vorrangig aus den Bereichen Kommunikation, PR, Support und Sounddesign.
So twitterte Liana Ruppert, inzwischen Ex-Community-Managerin von Destiny 2: „Es bricht mir das Herz für alle Betroffenen… Ich suche jetzt nach Möglichkeiten“. Neben ihr wurde mit Sam Bartley eine weitere Stelle im Community-Bereich eingespart.
Auch Griffin Bennet, Ex-Social-Media-Lead meldete sich: „Ich wurde von Bungie entlassen. Es ist surreal zu schreiben, während ich hier sitze und darüber nachdenke, was schiefgelaufen ist. Ich bin immer noch dabei, alles zu verarbeiten, und obwohl mein erster Instinkt Wut ist, weiß ich, dass ich bereuen würde, was ich sagen würde.[…]“
Programmierer und Entwickler von Destiny 2 haben sich bislang nicht öffentlich zu ihrer Kündigung geäußert, sodass man derzeit davon ausgeht, dass diese vermutlich von den Kündigungen verschont geblieben sind.
Inzwischen wurde jedoch bekannt, dass auch der Komponist von Destiny 2, Michael Salvatori, der seit 2014 für die grandiosen Kompositionen zu Destiny verantwortlich war, entlassen wurde. Auf seiner eigenen Website ersetzte er seinen Werdegang durch zwei Worte: “Bin fischen 😉“.
Dennoch ist weiterhin unklar, wie viele Mitarbeiter genau insgesamt entlassen wurden. Die Spieler, wie SamiCkat, sammeln auf Twitter bereits die Posts der gekündigten Mitarbeiter, sodass man solangsam einen Überblick bekommt. Bis jetzt sind dort 14 Stück aufgelistet.
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Auch andere Studios waren 2023 betroffen: Einige Berichte deuten darauf hin, dass diese Maßnahme im Rahmen einer Umstrukturierung erfolgt, während andere auf wirtschaftliche Herausforderungen verweisen.
Ein anderer Grund könnte sein, dass Sony seine Ambitionen im Bereich der Live-Service-Games gegenüber früheren Ankündigungen zurückgeschraubt hat. Bungie wäre damit nur ein weiteres PlayStation-eigenes Studio, das von einer Entlassungswelle betroffen ist.
Der ehemalige Community-Manager dmg04 twitterte, es seien „anhaltende Echos schlechter Entscheidungen“ durch „schlechtes Management“, die zu solchen Momenten führten.
Etwa 1,1 Milliarden Euro des Kaufpreises von Bungie waren jedoch allein für die Personalbindung beim Entwickler gedacht. Das ging aus dem Quartalsberichts von Sony im Februar 2022 hervor, wie forbes berichtete.
Destiny 2: Die Finale Form- Das letzte DLC der ersten Saga
Dieser Stellenabbau erfolgt zwar in einem Jahr, in dem auch Publisher wie Electronic Arts, Ubisoft, Take-Two und Embracer Hunderte von Mitarbeitern entlassen, Teams zusammengelegt oder ganze Studios geschlossen haben. Einige Spieler finden aber, nach allem was man weiß, dass Bungie nach der Übernahme durch Sony eigentlich über alle Mittel verfügen sollte, um Entlassungen vermeiden zu können.
Wie sieht jetzt die Zukunft von Destiny 2 aus? Neben Destiny 2 arbeitet Bungie aktuell auch noch an anderen Projekten, wie dem Extraktions-Shooter Marathon. Zudem läuft es auch bei Destiny 2 nicht gut. Nach Lightfall waren die Spieler von der Story und dem gelieferten Gameplay enttäuscht und viele Spieler wollten mit ihrer DLC-Vorbestellung von “Die Finale Form” zunächst keine Vorschussloorbeeren mehr in das Unternehmen investieren.
Die aktuellen Entwicklungen werfen daher auch Fragen nach der Zukunft von Destiny 2 und den neuen Projekten auf. Die Spieler sind besorgt, dass dies nun das schicksalshafte Ende von Destiny sein könnte und erklärten sich sich damit auch die mangelnde Liebe in den vergangenen Monaten für das Spiel, welches die Existenz von Bungie ermöglicht und ihre Zukunft finanziert.
Bisher haben aber weder Sony noch Bungie direkt zu den Entlassungen und Änderungen Stellung genommen, sodass man für die Gründe nur spekulieren kann. Lediglich der CEO von Bungie teilte audf Twitter sein Bedauern mit, was die Destiny nahe Servicewebseite blueberriesGG als “Tonlose Aussage” betitelte.
Heute ist ein trauriger Tag bei Bungie, da wir uns von Kollegen verabschieden, die alle einen bedeutenden Einfluss auf unser Studio hatten. Was diese außergewöhnlichen Personen zu unseren Spielen und zur Bungie-Kultur beigetragen haben, war enorm und wird auch in Zukunft ein wichtiger Teil von Bungie sein. Das sind wirklich talentierte Leute. Wenn ihr Stellen frei habt, würde ich jeden einzelnen von ihnen wärmstens empfehlen.
Die Gaming-Community wartet weiter gespannt auf weitere Informationen aus erster Hand über die Zukunft des Studios und seiner Projekte. Es ist eine hart umkämpfte Shooter-Landschaft und man ist gespannt, wie Bungie diese Herausforderung jetzt meistern will.
Wir haben am 31. Oktober bei Bungie ein Statement zu den Entlassungen angefragt. Sollten sich also neue Informationen ergeben, werdet ihr darüber natürlich auf MeinMMO informiert.
Der Nachfolger zu Grand Theft Auto 5, GTA 6, ist Gerüchten zufolge bereits seit einiger Zeit in Entwicklung. Zuletzt sorgte das Spiel mit mehreren Leaks für Aufsehen. Nun hat sich der ehemalige Rockstar-Games-Entwickler Tony Gowland zu Wort gemeldet.
Wer ist Tony Gowland? Tony Gowland ist seit dem Jahr 2000 in der Gaming-Brache tätig. Zu seinen ersten Projekten gehörte das Lava-Level in Lego Bionicle für Argonaut Sheffield. 2004 startete er als Designer bei Rockstar North und arbeitete als Lead Designer bei Rockstar San Diego an Red Dead Redeption.
2010 bis 2011 war er als Senior Mission Scripter tätig. Zu seinen Hauptaufgaben gehörten frühe Missionen und Systemskripte für GTA Online, einem Multiplayer auf Basis des Mainline-Games GTA 5.
Seit 2012 ist Gowland bei mehreren Gaming-Firmen aktiv gewesen, darunter The Blast Furnace, Activision und Outplay Entertainment. Seit 2015 ist er bei Ant Workshop angestellt.
„Kleiner und kompakter“ – Tony Gowland spricht über GTA 6
Was sagt er zu GTA6? In einem Interview mit PCGamesn.com sprach Tony Gowland über GTA 6 und seine Hoffnungen für das Spiel. Er selbst findet, nach GTA 5 müsse GTA 6 das genaue Gegenteil und damit kleiner und kompakter sein:
Ich denke, ein kleinerer, aber dichter besiedelter Ort würde vielleicht etwas von der denkwürdigen Navigation zurückbringen, die ich am Original so geliebt habe.
Tony Gowland im Interview mit Pcgamesn.com, 28.10.2023
Das einzige, was ich gesehen habe, sind ein paar Ausschnitte aus dem durchgesickerten Material, und ich habe ziemlich schnell aufgehört, es mir anzusehen. Ich fand es wirklich herzzerreißend für das Team, dass all ihre harte Arbeit der Welt zum ersten Mal in einem so schäbigen und unfertigen Zustand gezeigt wurde, und ich würde viel lieber auf einen offiziellen Trailer warten, um mich wirklich zu begeistern.
Tony Gowland im Interview mit Pcgamesn.com, 28.10.2023
Die Weltkarte von GTA 5. Wie groß die neue Map von GTA 6 sein soll, ist aktuell noch nicht bekannt.
Was ist bislang zu GTA 6 bekannt? Aktuell gibt es weder offizielles Bildmaterial noch ein Release-Datum für GTA 6. Rockstar Games hält sich bedeckt, was die Zukunft der Game-Reihe angeht. Der Entwickler hat bislang nur bestätigt, dass das Spiel entwickelt wird.
Im September 2022 wurden 3,4 Gigabyte an angeblichem Bildmaterial aus einer Test-Build für GTA 6 im GTAForums-Forum geleakt. Zudem war für einige Zeit das Video eines Überfalls im Pulp-Fiction-Style auf Youtube zu finden.
Etwa ein Jahr später tauchte ein 49-Sekunden umfassender neuer Clip im Internet auf. Dieser zeigte Gameplay, Hauptfiguren und ein neues Feature.
Eine offizielle Ankündigung von Rockstar Games für ein GTA-6-Release-Datum steht aktuell noch aus. Laut einem Finanzbericht von Take-Two, der Mutterfirma von Rockstar Games, ist ein Release zwischen April 2024 und März 2025 geplant.
Seit ihr schon auf GTA 6 gespannt? Oder bleibt ihr auch zukünftig bei GTA Online? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.
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Aktuell weisen tausende Spieler darauf hin, dass sie eine Meldung auf ihrer Xbox bekommen: Ihr Gerät sei nicht autorisiert und werde bald nicht mehr funktionieren. Das betrifft tausende Spieler.
Spieler berichten, dass sie Fehlermeldungen erhalten, wenn sie versuchen, bestimmte Controller von Drittanbietern auf der Xbox Series X/S zu verwenden. Der begleitende Text teilt ihnen mit, dass die Geräte nicht autorisiert sind und ab Mitte November nicht mehr verwendet werden können. Stichtag ist der 12. November 2023:
Ein angeschlossenes Zubehörteil ist nicht autorisiert. Die Verwendung von nicht autorisiertem Zubehör beeinträchtigt Ihr Spielerlebnis. Aus diesem Grund wird das nicht autorisierte Zubehör am 12.11.2023 für die Verwendung gesperrt.
Microsoft will Cheater bestrafen, dürfte aber viele unschuldige Gamer treffen
Was steckt hinter der Sperre? Viele Spieler mutmaßen, dass Microsoft mit der neuen Richtlinie vor allem gegen Cheater vorgehen möchte: Es gibt bestimmte Adapter, mit denen Spieler ihre Controller-Eingaben ändern können, um in beliebten Online-Shootern wie Call of Duty: Warzone 2 und Rainbow Six Siege zu betrügen. Damit würden solche Geräte nicht mehr funktionieren und Cheater hätten zumindest mit solchen Modellen keine Chance mehr.
Was ist das Problem? Es sind damit tausende Spieler betroffen, die anderes Zubehör einsetzen. So berichtet etwa der Zubehör-Hersteller “Brook Gaming”, welcher sich auf “Fighting Boards” und Lenkradadapter spezialisiert hat, dass man dann diese Produkte nicht mehr an der Xbox verwenden könne. Das Gleiche gilt etwa auch für Arcade-Sticks und andere Geräte, die auf eine eigene Platine setzen, die von Mircosoft nicht autorisiert wurden.
Drittanbieter-Zusatzgeräte sind schon länger auf Konsolen ein großes Problem
Solche Zusatzgeräte für Konsolen sind schon länger ein großes Problem und vielen Entwicklern ein Dorn im Auge. Solche Geräte werden an die Konsole angeschlossen, wo sie beispielsweise als Maus- und Tastaturschnittstellen fungieren und Controller-Eingaben emulieren oder auch einfache Skripte ausführen, um das Spiel dazu zu bringen, ihnen beispielsweise zusätzliche Zielhilfe zu geben.
In Shootern wie Destiny 2 geht man schon länger gegen solche Programme und Geräte vor. Zumindest will man Leute bestrafen, die viel zu schnell aufsteigen und sich heimlich durch die Ränge cheaten:
In EA FC 24 hat seit kurzem das Centurions-Event Einzug in Ultimate Team gehalten. Im Gepäck hat es die teuerste, aber auch stärkste Evolution, die es bisher gab. Wir zeigen euch, wie ihr mit dem neuen Upgrade den wahrscheinlich besten Rechtsverteidiger im Spiel bekommt.
Um welche Evolution handelt es sich? Die Centurions-Allrounder-Mittelfeldprofi-Evolution kommt mit einem stattlichen Preis von 150.000 Münzen oder 2.000 FC Points daher. Sie verspricht im Gegenzug aber eines der besten Upgrades für Spieler mit einem ohnehin schon guten Rating bis zu 84.
Angesichts dieser neuen Evolution hat besonders Marcos Llorente, der günstige Alleskönner von Atlético Madrid, das Potenzial schon zu einem frühen Zeitpunkt von EA FC 24 eine echte Highend-Karte zu werden. Wir stellen euch die Evolution mit ihren Anforderungen, Aufgaben und Upgrades vor und verraten euch, warum kein Weg am spanischen Allrounder vorbeiführen dürfte.
Centurions-Allrounder-Evolution – Das müsst ihr wissen
Was ist die Centurion-Evolution?Das Centurion-Event ist eine Würdigung für alle Spieler, die in ihren Vereinen gewisse Rekorde in Form von absolvierten Spielen, geschossenen Toren etc. aufgestellt haben. Seit diesem Jahr werden zusätzlich auch Spezialversionen von Karten veröffentlicht, die in den vergangenen FIFA-Teilen in Ultimate Team besonders häufig gespielt wurden.
Eure Geduld wird sich aber definitiv auszahlen. Insbesondere, wenn ihr den richtigen Spieler auswählt.
Bevor wir euch unseren Favoriten Llorente näher erläutern, stellen wir euch die Anforderungen im Allgemeinen, sowie die Aufgaben und Upgrades der einzelnen Evolution-Level vor.
Centurions-Allrounder-Evolution: Anforderungen, Aufgaben und Upgrades
Anforderungen:
Gesamtrating: max. 84
Tempo: max. 89
Schießen: max. 81
Defensive: max. 82
Physis: max. 82
Position: ZM
Spielstile: max. 7
Aufgaben Level 1:
Gewinne 20 Squad Battles (mind. Halbprofi) oder Rivals/Champions mit deinem EVO-Profi in der Mannschaft.
Bereite 20 Tore mit deinem EVO-Profi in Squad Battles (mind. Halbprofi) oder Rivals/Champions vor.
Upgrades nach Level 1:
Gesamtrating: +1
Schießen: +3
Dribbling: +3
Physis: +3
offensive Arbeitsrate: Hoch
neuer Spielstil: Unerbittlich
Aufgaben Level 2:
Gewinne 10 Squad Battles (mind. Halbprofi) oder Rivals/Champions mit deinem EVO-Profi in der Mannschaft.
Bereite 30 Tore mit deinem EVO-Profi in Squad Battles (mind. Halbprofi) oder Rivals/Champions vor.
Upgrades nach Level 2:
Gesamtrating: +1
Tempo: +3
Passen: +3
neuer Spielstil: Kante
Aufgaben Level 3:
Gewinne 10 Squad Battles (mind. Halbprofi) oder Rivals/Champions mit deinem EVO-Profi in der Mannschaft.
Schieße 10 Tore mit deinem EVO-Profi in Squad Battles (mind. Halbprofi) oder Rivals/Champions.
Upgrades nach Level 3:
Gesamtrating: +1
Verteidigen: +3
defensive Arbeitsrate: Hoch
neuer Spielstil: Entscheidender Pass
Insgesamt müsst ihr also mindestens 40 Spiele absolvieren, um alle Aufgaben erfüllen zu können. Wenn ihr Probleme in den Online-Modi wie Rivals oder Champions habt, würden wir euch raten, die Aufgaben in den Squad Battles zu erfüllen. Die Spielzeit in den Squad Battles wurde dieses Jahr auf vier Minuten Halbzeitlänge angepasst.
Nach der Evolution könnt ihr zum Beispiel mit dem 87-er EVO-Profi Marcos Llorente eine richtig starke Karte in euren Reihen haben. Warum er auf der Position des Rechtsverteidiger sogar der beste Spieler sein könnte, verraten wir euch im folgenden Abschnitt.
So stark ist Centurions-Allrounder Llorente im Vergleich
Llorente steigt nach der kompletten Evolution in seinem Gesamtrating um nochmal drei Stufen an und bekommt zwei neue Playstyles. (via futbin.com)
Wie stark ist Llorente nach der Centurions-Allrounder-Evolution? Auf futbin.com habt ihr die Möglichkeit, einzelne Spieler miteinander zu vergleichen. Neben den einzelnen Werten, die in ihrer Gesamtheit die Stats wie Tempo, Schießen, Passen, Dribbling, Defensive und Physis ergeben, könnt ihr im Vergleich auch nur die Hauptattribute unter die Lupe nehmen, die zusammengerechnet eine Summe ergeben, die Total Stats (TS).
Wir waren neugierig und haben Llorente positionsgetreu mit dem bislang besten RV und ZM im Spiel verglichen.
Im ersten Vergleich haben wir im zentralen Mittelfeld die neue Centurion Icon-Karte von Ruud Gullit herangezogen, die mit rund fünf Millionen Münzen zu den teuersten Spielern überhaupt zählt. Der Niederländer gilt überhaupt seit je her als einer der besten und teuersten Karten im Spiel.
Und ja, Gullit ist immer noch die bessere Karte, addiert man die einzelnen Stats zusammen, landet der Niederländer bei einem TS von 522, Llorentes TS liegt bei 503. Allerdings muss sich der Spanier mit einer Abweichung von gerade einmal 20 Punkten im totalen Statvergleich überhaupt nicht verstecken, bedenkt man, dass man für einen Centurion-Gullit 30-mal einen EVO-Llorente abschließen könnte.
Llorente im Vergleich mit den besten Karten auf seinen zwei sinnvollsten Positionen als ZM und RV (via futbin.com).
Im direkten Duell mit seinem prominenten Konkurrenten auf der Rechtsverteidigerposition hat Llorente sogar die Nase vorn. Gegen die brasilianische Icon von Carlos Alberto setzt sich der Spanier im Abgleich der Summe der totalen Statsumme durch. Vor allem der offensive Output ist mit einem Schusswert von 81 im Vergleich zu Albertos 64er-Schusswert vielversprechend.
Auch hier gilt, dass Llorente mit 150.000 Münzen kein Schnäppchen ist. Im Vergleich zu der Million, die Alberto kostet, stellt er aber eine viel günstigere Alternative mit teils sogar besseren Werten dar.
Centurions-Evo-Profi Llorente hat somit die ganz klaren Ambitionen, vielleicht sogar bis zum Team of the Year im Januar, einer der besten Rechtsverteidiger im Spiel zu werden und zu bleiben.
Was Llorente neben seinen sehr ausbalancierten Werten außerdem so gut macht, sind zwei bestimmte Playstyles, die ihn noch schneller werden lassen. Wir haben sie in einem separaten Artikel für euch vorgestellt und das Zusammenspiel der beiden Playstyles erklärt.
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Das Spielprinzip von Diablo IV ist alt. Da will man offenbar an die Nostalgie appellieren und packt die Buffy-Darstellerin aus, die ihr aus den 2000er-Jahren kennt.
Dass Diablo IV versucht, das Hochgefühl von längst vergangenen Zeiten noch einmal hervorzuholen, das merkt man nicht nur am Spiel selbst, sondern auch an den begleitenden Werbekampagnen. Immer wieder setzt man auf große Stars, die das Spiel oder Aktionen darin bewerben. Nach Megan Fox hat man nun nochmal eine ganz andere Schlächterin von Dämonen aus dem Schrank geholt: Sarah Michelle Gellar.
Wer ist Sarah Michelle Gellar? Jüngere Leserinnen und Leser kennen Sarah Michelle Gellar vermutlich kaum noch, doch wer zur Jahrtausendwende ein Serienfan war, der wurde sicher mal mit „Buffy – Im Bann der Dämonen“ (im Englischen: „Buffy the Vampire Slayer“) konfrontiert. Die Serie balanciert immer auf dem Drahtseilakt zwischen kultig und trashig und hat auch noch heute viele Fans. Wenn ihr zu jung dafür seid und davon gar nichts gehört habt, fragt mal eure Eltern, das könnte ihre jungen Jahre noch einmal hervorlocken.
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Worum geht’s da? Blizzard veranstaltet einen kleinen Wettbewerb. Passend zur „Saison des Blutes“, die gerade in Diablo IV stattfindet, hat man die ehemalige Vampirjägerin engagiert. Spielerinnen und Spieler können der Expertin Gameplay-Material zuzuschicken, in dem man seine „besten Jagdfähigkeiten“ beweist – ob ihr dabei auf „Knoblauch oder andere unkonventionelle Talente“ zurückgreift, ist euch überlassen.
Warum macht Blizzard das? Blizzard scheint mit der Marketingstrategie verstärkt auf altbekannte Prominente zu setzen – selbst jetzt, mehrere Monate nach dem Release von Diablo IV. Das ist eher ungewöhnlich, denn in aller Regel enden Marketing-Kampagnen kurz nach dem Release eines Spiels.
Klar scheint aber zu sein, dass man mit der Darstellerin von Buffy an die Nostalgie appellieren möchte – die gleiche Nostalgie, die auch Diablo I und Diablo II hervorrufen – denn die erschienen ebenfalls um die Zeit der Jahrtausendwende herum.
Da Gellar die Gewinner selbst aussuchen wird, kann man sich danach auch noch „Buffy hat mir persönlich beim Diablo-Spielen zugeschaut“ von der eigenen Liste der großen Lebensziele streichen. Denn das können auch nicht viele von sich behaupten.
Bald erscheint Call of Duty Modern Warfare 3 für den PC und die Konsolen. MeinMMO erklärt euch, welche Hardware ihr jetzt benötigt, wenn ihr den Shooter auf dem PC spielen wollt.
MeinMMO stellt euch die Systemanforderungen für Call of Duty Modern Warfare 3 vor. Hier zeigen wir euch, welche Hardware ihr benötigt, wenn ihr den neuen Shooter in Full-HD, WQHD oder sogar in 4K spielen möchtet.
Call of Duty: Modern Warfare 3 Systemanforderungen PC – Full-HD, 1440p und 4K
Was bedeuten die Daten? „Mindestanforderungen“ bedeutet, dass ihr das Spiel überhaupt spielen könnt. Oftmals bedeutet das Gaming in 720p (HD) mit 30 FPS und niedrigen Einstellungen. Ihr solltet daher nicht zu viel erwarten.
Immerhin fallen die Mindestanforderungen nicht so hoch aus, wie etwa die Systemanforderungen bei Cyberpunk 2077. Für Modern Warfare 3 (2023) benötigt ihr “nur” eine GTX 1650 oder eine AMD Radeon RX 470. Diese GPUs sind eher im Einsteigersegment zu verordnen. Auch für die empfohlenen Einstellungen benötigt ihr keine Grafikkarte für 1.000 Euro.
Alle wichtigen Informationen rund um CoD MW 2023: Wenn ihr alles zum Release von CoD MW3 wissen wollt, haben wir für euch die passende Übersicht direkt auf MeinMMO. Hier findet ihr detailliert alle wichtigen Informationen zum Release des neuen CoD-Spiels:
Für viele zählt Avatar: Der Herr der Elemente zu einer der besten Zeichentrickserien aller Zeiten. Nachdem die animierte Serie bereits im Jahr 2010 eine Realverfilmung erhielt, arbeitet Netflix nun an einer Serie mit echten Schauspielern.
Worum geht es in Avatar: Der Herr der Elemente?
In der Welt von Avatar lebten die vier Nationen (Feuer, Wasser, Erde und Luft) in Harmonie und Frieden, doch dann erklärte die Feuernation den Krieg
Die Mitglieder einer Nation können das jeweilige Element bändigen und sowohl für den Kampf als auch für praktische Zwecke nutzen
Der Avatar ist die einzige Person, die alle vier Elemente bändigen kann, doch eines Tages verschwand er einfach
Katara und Sokka gehören zur Wassernation und entdecken eines Tages Aang, den verschollenen Avatar
Gemeinsam mit seinen Freunden begibt sich Aang auf die lange Reise, alle vier Elemente zu beherrschen
Streng genommen ist Avatar kein Anime, da er nicht in Japan produziert wurde. Doch der Animationsstil enthält klare Einflüsse aus dem Anime-Bereich, weshalb die Serie von vielen trotzdem als Anime bezeichnet wird.
Die Zeichentrickserie ließ Fans begeistert zurück. Auf Rotten Tomatoes hat Avatar eine Weiterempfehlung von 100 % und auf IMDb erreicht die Serie 9,3 von 10 Sternen. Mit Die Legende von Korra gab es sogar eine Fortsetzung.
Mit folgendem Teaser hat Netflix die Serie angekündigt:
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Netflix teast Real-Adaption zu Avatar: Der Herr der Elemente an
So soll es mit Avatar auf Netflix weitergehen
Was kommt jetzt von Avatar? Netflix hat eine neue Live-Action-Adaption für die Zeichentrickserie geplant. Die Real-Umsetzung soll irgendwann in 2024 erscheinen. Auf Twitter hat das Team bereits einen Einblick davon vermittelt, wie die einzelnen Charaktere der Feuernation aussehen werden:
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Auf den Bildern sind Feuerlord Ozai, General Iroh, Prinzessin Azula und Kommandant Zhao zu sehen. Mit einem weiteren Bild können wir außerdem einen Blick auf Prinz Zuko erhaschen. In einem weiteren Artikel hat euch MeinMMO bereits erklärt, woher wir die Schauspieler kennen.
Wie reagieren Fans auf die Bilder? Mittlerweile haben viele User die Gelegenheit genutzt, ihren Senf zu den Bildern abzugeben. Viele User sind bei den neuen Bildern beruhigt und finden sie „ziemlich gut“.
Nach dem Debakel des Films „Die Legende von Aang“ dürfte die Skepsis bei vielen hoch sein. Der Film aus dem Jahr 2010 schnitt äußerst schlecht ab: Auf Rotten Tomatoes hat er eine Weiterempfehlungsrate von 5 % und auf IMDb erreicht er nur 4 von 10 Sternen.
Umso erfreulicher ist es, dass die User von den neuen Bildern angetan sind. MeinMMO hat euch einige Stimmen unterhalb des Tweets herausgesucht:
annoyed_sister: „Sie sehen großartig aus. Vor allem Ozai und Iroh, omg, als ob sie direkt aus der Zeichentrickserie herausgerissen wurden.“
ItsBarbieAlmie: „Oh mein Gott… Das ist so gut, ich kann es ehrlich nicht abwarten!!“
NieroDraegon_VA: „Sie sehen unglaublich aus.“
Es gibt aber auch noch einige User, die der Real-Adaption skeptisch gegenüber sind. Ein User denkt, dass die Story abgeändert werden müsse, um sie interessant zu machen. Das Produktionsteam solle die Story nicht einfach kopieren.
Aktuell erweitert Netflix sein Repertoire im Zeichentrick- und Anime-Bereich. Eine kontroverse Serie ist Castlevania: Nocturne:
Nick “Nickmercs“ Kolcheff (32) war in den letzten Jahren einer der erfolgreichsten Streamer auf Twitch, vor allem mit Shootern wie Apex Legends oder Call of Duty: Warzone wurde er zu einem der meistgesehenen Shooter-Streamer. Im Jahr 2021 lag er auf Platz 9 weltweit. Doch nun spricht er über die Tücken seines Exklusiv-Vertrags mit Twitch.
Das sagt Nickmercs: In einem Clip sagt der Streamer, der lange exklusiv bei Twitch war, aber jetzt auch auf Kick streamt:
Für lange Zeit sah ich nichts von dem Geld. Ich bekam eine feste Summe, egal was. Wenn wer in den Stream kam und 100 spendete … das war halt, ich weiß nicht, Hey! Vielen Dank! Weiß ich zu schätzen! Aber das ist nicht meins. Ich mein das ernst: Man bekommt eine Garantiesumme, man nennt das MG. Bei Kick bekomme ich das MG und alles vom Dashboard.
Mit „spendet 100“ ist gemeint, dass ihm jemand 100 Twitch-Subs spendet, das sind etwa 500 €, von denen er theoretisch die Hälfte bekommt.
Doch laut Nickmercs habe er von der Spende, die persönlich an seinen Kanal ging, gar nichts gesehen.
Nickmercs ist für seine Skills in Shootern wie Call of Duty bekannt:
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Das neue CoD MW3 präsentiert sich mit Shooter-Action im neuen Multiplayer-Trailer
Twitch erklärt “sichere Deals” und “leistungsbezogene Deals”
Was sagt Twitch dazu? Der CEO von Twitch, Dan Clancy, erklärt das System etwas anders (via twitter). Er sagt:
Nickmercs habe alles Geld bekommen von den Subs
zusätzlich habe Twitch dann bis zu einer gewissen Garantiesumme das Geld aufgerundet
Andere Streamer hätten eher „leistungsorientierte“ Deals mit Twitch geschlossen, bei denen der Creator ein höheres Risiko einging, wenn er nicht die angepeilte Summe erreichte. Gleichzeitig hätten diese Creators aber auch stärker davon profitiert, wenn ihre Leistung höher als die Zielsumme war.
Doch einige Creator hätten hart für so einen „MG“-Deal verhandelt, den Nickmercs bekommen hat.
Im Rückblick stimmt der CEO von Twitch dem Streamer Nickmercs zu, dass der Deal nicht ideal war und dass es besser sei, einen Deal zu schließen, in dem zwar weniger Geld garantiert sei, die Streamer aber auch stärker von ihrer Leistung profitieren.
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Das ist hier so spannend: Das ist das erste Mal, dass wir einen Einblick in die Details von Twitch-Deals erhalten.
Offenbar hatte sich Nickmers für einen so „sicheren“ Vertrag entschieden, dass er sich gar nicht mehr über neue Twitch-Abos freuen konnte. Eine bizarre Situation, die so wahrscheinlich vielen Zuschauern gar nicht klar ist.
Denn eigentlich ist es das erklärte Ziel jedes Streamers, möglichst viele Twitch-Abos auf sich vereinen, weil das einen konstanten Geldstrom garantiert: Daher haben viele Streamer große Probleme damit, länger freizumachen, weil sie Angst haben, dass in dieser Zeit Abos auslaufen, die für immer verschwinden und die Einnahmen dauerhaft sinken.
Für viele Streamer ist der Wechsel zu YouTube ein Schritt in die Sicherheit, weil man dort nicht mehr darauf angewiesen ist, die Zuschauer ständig zu unterhalten, damit das Geld durch Abos weiter fließt, sondern einen stabileren Einkommensstrom hat.
Nickmercs hat sich wohl auch auf Twitch so einen Deal verhandelt, der ihn aus dem Laufrad “Twitch-Abos” befreite, aber dann fehlte ihm wiederum der Kick, wenn mal viele Spenden hereinkamen.
Die Zeit solcher großen Deals, wie Nickmercs sie hatte, soll aber nun offenbar vorbei sein:
Ein Gamer wollte seine Vorräte aufstocken und bestellte sich neuen Arbeitsspeicher. Stattdessen bekam er versehentlich eine ganze Kiste mit 50 Stück geliefert. Mittlerweile hat er den Verkäufer kontaktiert und den Fehler gemeldet.
Solche Fehler passieren bei Amazon und anderen Verkäufern immer wieder. Nun hat ein Nutzer viel zu viel Arbeitsspeicher geliefert bekommen. Doch anstatt das Zeug heimlich einzustecken, hat er sich an den Verkäufer gewendet.
Gamer meldet sich bei Amazon, will zu viel erhaltene Ware zurückgeben
Ein Gamer postete mehrere Bilder auf reddit. Diese zeigen, wie er eine ganze Kiste mit säuberlich aufgereihten Arbeitsspeicher-Packungen auf seinem Tisch stehen hat. Er selbst erklärte, dass er in seinem Shop Einsteigersysteme verkauft und dafür Arbeitsspeicher nachbestellen wollte. Stattdessen bekam er gleich eine ganze Kiste davon.
Wie reagiert der Käufer? In einem weiteren Post erklärte er jedoch, dass er Amazon bereits kontaktiert und den Fehler gemeldet habe. Er selbst habe ein schlechtes Gewissen, wenn er die ganze Kiste behalten würde. Gleichzeitig hofft er aber irgendwie, dass er das Zeug behalten könne, wenn Amazon das egal sei.
Sein Verhalten ist eher selten, denn viele Nutzer, welchen so eine doppelte Lieferung passiert, stecken die Sachen häufig ein, ohne sich dafür zu interessieren, ob sie langfristig irgendwem damit schaden könnten. Und den Fehler zu melden ist richtig, denn offiziell gehört ihm die zu viel erhaltene Ware gar nicht.
Wie fallen die Reaktionen aus? Viele freuen sich über die Ehrlichkeit des „Finders“ und dass sich dieser beim Verkäufer gemeldet hat. Es gibt aber auch einige Nutzer, die sich wundern und erklären, dass Amazon doch eh genügend Geld besitzen würde. Da käme es auf die Schachtel mit Arbeitsspeicher wirklich nicht an. So schreibt etwa der Nutzer “Kanone” auf MeinMMO:
Für Ehrlichkeit wird man in dieser Gesellschaft nicht belohnt. Früher war ich auch mal so. Die Gesellschaft hat mich eines anderen belehrt. Lügen, betrügen, das ist es, womit man in dieser Gesellschaft nach vorne kommt. Die Politik macht es vor.
Einige spotten auch: „Wenn Du in den USA einen falschen Artikel oder mehr als den bestellten erhältst, dann kannst Du es als ‚Geschenk’ behalten.“
Zu viel gelieferte oder falsche Ware gehört Euch offiziell gar nicht
Darf ich die Ware einfach behalten? Nein, denn Euch gehört der zu viel gelieferte Arbeitsspeicher (oder doppelte Prozessor oder was ihr zu viel bekommen habt) nicht. Schließlich habt ihr mit Amazon nur über eine bestimmte Menge einen Kaufvertrag geschlossen.
Der bekannte Rechtsanwalt Christian Solmecke hatte erklärt, dass man sich schnell Ärger einhandeln könne. So sagt er (via rundschau-online.de):
Hat der Verkäufer irrtümlich zu viel geliefert, sind Sie verpflichtet, ihn zu informieren. Sonst könnten Sie rechtliche Probleme bekommen. Handelt es sich um einen Irrtum, müssen Sie vorgehen, wie oben beschrieben. Verkaufen, verschenken oder entsorgen Sie die Sache, kann der Unternehmer Schadensersatz verlangen.
Muss ich jetzt direkt zur Post laufen? Nein, es sollte niemand von Euch erwarten, dass ihr direkt zur Post rennt und zu viel erhaltene Ware zurückerstattet. Setzt Euch erst einmal mit dem Verkäufer in Verbindung und setzt ihm eine Frist für die Rücksendung.
Dieser kann die Ware anschließend entweder selbst abholen oder er stellt Euch ein Versandetikett zur Verfügung. Denn auf eigene Kosten müsst ihr nichts zurückschicken. Schließlich ist es der Fehler des Verkäufers und nicht Eurer.
Wichtig ist auf jeden Fall, dass ihr am Ende nicht für die Rücksendung bezahlt oder auf Kosten sitzen bleibt.
Probleme mit Rücksendungen: Nicht immer zeigen sich Verkäufer wie Amazon kulant oder hilfsbereit bei Rücksendungen. Das zeigt etwa die Geschichte eines Familienvaters. Denn er hatte eine falsche GPU auf Amazon erhalten, doch der Verkäufer hatte eine Erstattung verweigert:
In WoW Classic gibt es auf einigen Realms nun kollektives Massensterben. Aber was steckt dahinter? Der Grund ist wie so oft: Gier.
In World of Warcraft Classic ist alles ein wenig ernster – vor allem bei der „Hardcore“-Variante des Spiels, wo jeder Charakter nur ein einziges Leben verfügt. Doch in verschiedenen Streams oder einfach mit etwas Glück auf unterschiedlichen Realms, lassen sich kuriose Dinge erleben.
Offenbar springen viele Charaktere vollkommen bewusst in den Tod und ruinieren sich damit ihren Charakter – das sorgt für Fragen. Doch dabei handelt es sich nicht, wie oft angenommen, um eine Protestaktion – sondern um ein ganz besonders tödliches Spiel.
Was passiert auf Classic-Realms? Von außen betrachtet ist es ein bizarrer Anblick. Hunderte Spieler versammeln sich am Fuße eines Berges und schauen voller Erwartung hinauf, während sich oben mehrere Charaktere versammeln und den Fahrstuhl betreten Der Reihe nach springen sie dann in die Tiefe – und viele von ihnen sterben. Die Charaktere sind dauerhaft besiegt, ein zweites Leben gibt es nicht.
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Warum machen die Spieler das? Der Grund für diese Sprünge ist in den meisten Fällen ein Wettbewerb. Ein großes Treffen bei einem Fahrstuhl, etwa beim Lift in das Gebiet „Tausend Nadeln“. Dort versammeln sich Schaulustige und Teilnehmer. Ein Spieler hat in der Regel einen Goldbetrag ausgelost, um den die anderen dann spielen.
Ziel des Spiels: Rechtzeitig vom Fahrstuhl abspringen, sodass man mit möglichst wenig Lebenspunkte auf dem Boden aufschlägt, aber nicht stirbt. Wer mit den wenigsten Lebenspunkten landet, bekommt dann den Goldbetrag.
Spannend ist, dass an solchen Events auch immer einige Charaktere teilnehmen, die bereits Stufe 60 erreicht haben. Die gehen damit „aufs Ganze“ und riskieren es so, dass ihr Charakter für immer erledigt ist – denn der Tod ist permanent.
Was haltet ihr von dieser Aktion? Eine lustige Sache oder ist es verrückt, einem hohen Charakter so ein Risiko auszusetzen?
Auf X gab es am Wochenende viel Aufregung um einen der größten deutschen Streamer auf Twitch: Marcel „MontanaBlack“ Eris (35), soll sich im Stream über einen kleineren Streamer, Marius „drecksuser,“ lustig gemacht und diesen beleidigt haben.
Was ist das für ein Streit? Am 28. Oktober 2023 teilte Marius alias „drecksuser“ einen Clip von MontanaBlack auf X, ehemals Twitter. Der 23-Jährige hat dort knapp 68.000 Follower. Viele Nutzer dürften sein Profilbild, Kermit als Sith Lord, schon einmal in einem viralen Post gesehen haben.
Er ist jedoch auch auf Twitch aktiv, wo er 14.600 Follower hat. In dem Clip zeigt MontanaBlack – offenbar unprovoziert – zwei Posts von drecksuser:
Einen aus 2021, in dem er sich das Ziel setzt, binnen 2 Jahren einen Mercedes AMG zu fahren
Einen Post aus 2023, in dem er um finanzielle Unterstützung für ein Fußball-Ticket bittet
MontanaBlack liest den zweiten Post mit verstellter Stimme vor und bricht in Gelächter aus.
Als ein Zuschauer fragt, ob der Streamer ihm denn etwas getan habe, erwidert er: Der sei ihm einfach unsympathisch, das würde er ja wohl sagen dürfen.
drecksuser schrieb zu dem Clip auf X, die ganze Aktion sei peinlich von MontanaBlack. Dass der bekannte Streamer extra einen Screenshot aufbewahre, um ihn bloßzustellen, sei „so ekelhaft“. Der 35-Jährige wisse gar nicht, welchen Einfluss er mit seiner Reichweite habe.
Ja, auch „Onkel Monte“ hat mal klein angefangen:
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Karriere und Leben von MontanaBlack in 2 Minuten: Was macht ihn aus?
MontanaBlack soll den berüchtigten Copyright-Strike eingesetzt haben
So entwickelte sich die Situation: Auf X entstand schnell eine Diskussion darüber, wer von den beiden Streamern im Recht sei.
drecksuser betonte, er wolle seine Aktionen nicht schönreden, die seien nicht in Ordnung gewesen. MontanaBlack sei allerdings Mitte 30, der hätte doch sicher Besseres zu tun, als „mit 20.000 Leuten über irgendeinen Typen im Internet zu lachen“, so der 23-Jährige (via twitter.com).
MontanaBlack äußerte sich auf X nicht zu der Situation, scheint jedoch anders reagiert zu haben. Denn statt dem Clip ist mittlerweile nur noch die Meldung zu sehen, dass das Video nach einer Meldung durch den Copyright-Eigentümer entfernt worden sei.
Offenbar hat er also einen sogenannten DMCA- oder Copyright-Strike veranlasst. Das ist unter Streamern verpönt, denn jeder weiß, wie ärgerlich es ist, wenn Inhalte entfernt werden. Wiederholte Strikes können auch zu Account-Sperren führen, womit Content Creator wichtige Einnahmequellen verlieren.
decksuser teilte zudem einen Screenshot von der E-Mail, mit der er über die Entfernung benachrichtigt wurde, auf X. Diese wurde von Sebastian Kluge unterzeichnet, der auch im Highlight-Kanal von MontanaBlack auf YouTube im Impressum geführt wird.
Es erscheint also naheliegend, dass der Strike zumindest vom „Team MontanaBlack“ ausging, inwiefern der Streamer selbst involviert war, ist allerdings unklar.
Einen Reupload des Clips haben wir euch hier eingebunden:
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Wie wird das diskutiert? Während viele Fans von MontanaBlack zu „ihrem“ Streamer halten, sehen einige X-Nutzer das Verhalten kritisch. So hätte sich MontanaBlack ohne die Abos und Spenden auf Twitch wohl auch nicht so ein Vermögen aufbauen können (via twitter.com). Tatsächlich war MontanaBlack schon für seine Teilnahme an sogenannten „Bettel-Streams“ auf TikTok kritisiert worden.
Ein Nutzer verweist auf die schwierige Vergangenheit des 35-Jährigen und schreib: „Der Kerl hat so vergessen, wo er herkommt.“
MontanaBlack geht offen damit um, in seiner Jugend in Beschaffungskriminalität verwickelt gewesen zu sein und sogar seine Großeltern bestohlen zu haben. Das bezeichnete er später als seinen wohl größten Fehler.
Eigentlich müsste MontanaBlack die Position von drecksuser gut nachvollziehen können, denn er fühlt sich aktuell ebenfalls ungerecht behandelt. Der Streamer hat den Eindruck, in Clip-Zusammenschnitten schlecht wegzukommen und glaubt, das sei was Persönliches.
In League of Legends galt das europäische Team G2 vor wenigen Jahren noch als Bande von meisterhaften Trollen, die nichts ernst nehmen, und gerne mal aus purem Übermut leichte Spiele in LoL versemmeln. Aber 2023 sollte alles anders werden: 1 Jahr lang war man im „Tryhard“-Modus schreibt der Manager. G2 wollte unbedingt Weltmeister werden. Letztlich war es umsonst.
Warum hat G2 so einen Ruf als Trolle?
Die erfolgreichste Ausgabe von G2 bestand aus 5 Spielern, die von 2019 bis 2020 zwei Jahre zusammenspielten: der Chef Perkz, der WoW-Junkie Wunder, der hypertalentierte Caps, dazu der Supporter Mikyx und mit Jankos ein zynischer Jungler.
G2 war als „Lebende Meme-Maschine“ bekannt, die für einen guten Spruch schon mal ein Match schmissen. Wunder, so das Image, war eigentlich immer mies gelaunt und wollte nur WoW spielen – Caps hatte Sahne-Tage oder vermasselte es total,, dann hieß es, sein Zwillingsbruder spiele grade: Craps. Perkz flamte auf Twitter alles und jeden: Ihre Voice-Calls, die nach dem Match geteilt wurden, waren legendär.
LoL: „GODS“ ft. NewJeans (Offizielles Musikvideo) | WM-Hymne 2023
G2 scheidet peinlich gegen vermeintlich schwachen Gegner aus
Das ist dieses Jahr passiert: Bei den Worlds 2023 galt G2 eigentlich als die beste Mannschaft im Westen, konnte tatsächlich auch ein Team aus Südkorea besiegen und sah nach den ersten 3 Matches relativ gut aus.
Vor dem Match hatten alle Experten das Spiel als sicher für G2 gesehen, aber dann ging alles schief.
In einem Interview sagte ADC Hans Sama man sei einfach explodiert, habe nicht präzise genug gespielt und der Gegner sei voller Selbstvertrauen gewesen (via youtube).
Spiel 5 ging jedenfalls ebenfalls verloren und so flog G2 mit 2:3 schon nach der Vorrunde raus: das schlechteste Ergebnis für G2 und für die ganze Region Europa seit Jahren.
Manager sagt: G2 war 50 Wochen lang im Tryhard-Modus
Was ist dieses Jahr anders? Jetzt könnte man sagen: typisch G2. Wieder einen leichten Gegner unterschätzt, an der eigenen Arroganz gescheitert und rausgeflogen. Aber das Gegenteil soll der Fall sein.
Wie der General Manager Romain Bigeard erzählt, war G2 seit 50 Wochen im „Tryhard-Modus“, habe alles getan, um die Worlds zu gewinnen.
Man habe 900 Übungsmatches gespielt, Videos studiert, tägliche 1vs1-Situationen trainiert, ständig versucht, Spieler aus der Comfort-Zone zu holen, jedes Details diskutiert.
50 Wochen lang hätten Spiel und Team nur LoL gelebt, hätten geschworen, alles zu geben, die Worlds zu gewinnen.
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Jetzt wisse man gar nicht, warum man genau ausgeschieden sei und was da passiert ist.
Zu verlieren, ist Teil des Prozesses. Nach dem Spring-Split und nach dem MSI-Turnier kamen wir stärker und disziplinierter zurück. Wir haben die LEC gewonnen. Aber als wir in der Lage waren, zu zeigen, was wir können, als es am meisten gezählt hat … haben wir versagt. Hart. So lächerlich. Nach fast 50 Wochen Grind ist es vorbei, wir sind raus.
Für 2024 will G2 an seiner Methoden aber arbeiten, sie verfeinern und es erneut versuchen.
Wie wird das diskutiert? Es ist schon ein bisschen ernüchternd. Niemand auf reddit will G2 was Böses, die werden allgemein geschätzt. Nur ein paar Amerikaner spotten – aber das ist zu erwarten.
Trotzdem merkt man an, dass G2 wohl einfach einen richtig schlechten Tag gegen NRG hatte und so einen miesen Tag, müsse man sich auch leisten können, wenn man ein Top-Team ist. Die wahren Spitzenteams zeichneten sich dadurch aus, auch an Tagen, wo es mies läuft, stabil zu bleiben und ihre Matches zu gewinnen.
G2 habe das Problem, an guten Tagen ein sehr hohes Niveau erreichen zu können, aber an schlechten Tagen falle man spielerisch so tief, dass man dann eben ausscheidet: Es heißt. G2 habe eine hohe Decke, aber einen zu tiefen Keller.
Ein Top-Team zeichne sich dadurch aus, dass man auch im schlechtesten Fall noch gut genug ist, um schwächere Teams zu besiegen.
Das ist wohl die kalte Logik von solchen Turnieren: Du kannst 50 Wochen alles geben, wenn du im entscheidenden Moment verlierst, scheidest du aus. Die 900 Übungsmatches zählen nichts.
Caps und Mikyx sind die beiden Spieler von G2, die noch bei ihrem Lauf ins Finale 2019 dabei waren. Aber auch die Leute, die nicht mehr bei G2 sind, haben aktuell wenig zu lachen:
Uber-Bosse gelten in Diablo 4 als die höchste Prüfung für alle Spieler, die ihre Fähigkeiten und ihren Build testen wollen. Viele zeigen dabei nur, wie leicht ihnen ein solcher Kampf fällt. Das führt offenbar zu einem falschen Bild, findet mindestens ein Fan, und bekommt Zuspruch.
Anders als Kampagnen- und Dungeon-Bosse, haben die Uber-Bosse Fähigkeiten wie ein MMO-Boss und teilweise mehrere Phasen. Ihr müsst euch gut vorbereiten, wenn ihr sie besiegen wollt.
Solche Posts gibt es fast täglich und mit so gut wie jeder Klasse: Nekromanten, Barbaren, Druiden und sogar die bisher als schwach geltenden Zauberer pflügen durch die Uber Bosse, könnte man meinen. In Season 2 ist jeder OP und die Fans lieben das.
Wie es aussieht, braucht es für einen solchen Build aber entweder viel Grind oder viel Übung. Ein Nutzer schreibt auf Reddit: „Diese Community hat mich angelogen. Jeder Thread über Uber Duriel ist geflutet mit Kommentaren darüber, wie leicht er ist. […] Ist das alles ein ausgearbeiteter, Community-weiter Troll oder lügt hier einfach jeder, um sein Ego zu boosten?“
Er habe auf sich auf Level 80 an Uber Duriel versucht und dabei all seine mühsam gefarmten Materialien verbraten. Am Ende habe es aber nicht gereicht: der Gift-Schaden sei zu hoch, selbst mit Tränken könne er nicht durchhalten.
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Diablo 4 stellt neue Season 2 vor, kommt noch im Herbst – Blut & Vampire
„Ich habe Uber Lilith gekillt und hasse alles daran“
Ähnliche Berichte gibt es etwa zu Uber Lilith, die immer noch als eine Art Benchmark für Builds gilt. Hier schreibt ein Nutzer, dass er angeblich 12 Stunden lang an dem Boss geknabbert habe, über 1.000 Versuche (via Reddit).
Das Problem seien vor allem die Oneshot-Mechaniken, also Fähigkeiten, die euch direkt aus dem Leben pusten. Die seien nicht nur viel zu häufig, sondern auch noch schwer sichtbar. Das müsse unbedingt behoben werden.
Der einzige Weg sei gewesen, einfach alle Mechaniken zu ignorieren, die Ausrüstung mit dem meisten Schaden anzuziehen und Lilith aus dem Leben zu pusten, ehe sie überhaupt etwas machen kann. Ähnlich sieht es ein anderer Nutzer und sagt: das sei miserables Design (via Reddit).
Etliche Nutzer aus der Community stimmen zu. Die meisten Posts auf Reddit und Co. seien von Builds, die Bosse einfach wegschmelzen. Mechaniken würden ignoriert. Wenn man sie doch spielen will, brauche man enorm viele Resistenzen und einen guten Ping, sonst werde man getroffen.
Andere meinen: wer sich etwa mit Level 80 an einem Uber Boss versucht, sei auch selbst schuld. Die seien für Charaktere auf Level 100 und im Idealfall für eine Gruppe gedacht. Die meisten stimmen aber zu, dass der größte Teil der Spieler einfach Builds der Experten nachbaut und die Bosse umklatscht. Alle anderen hätten eben Schwierigkeiten.
Allerdings seien mit Season 2 deutlich mehr Builds spielbar, als es noch früher der Fall war. Teilweise sind die Klassen sogar so stark geworden, dass die Spieler sogar nach Nerfs rufen:
Eine Umfrage von UCLA zeigt, dass viele junge Leute weniger Romantik und Sexszenen in Filmen und Serien sehen möchten. Stattdessen wünschen sie sich mehr Freundschaften und platonische Beziehungen in Geschichten.
Was ist das für eine Umfrage? Die Umfrage stammt von der University of Californa (kurz UCLA). Das Center for Scholars & Storytellers (kurz: CSS) veröffentliche im Oktober 2023 die Ergebnisse ihres jährlichen Teens & Screens Report.
Dabei kam heraus, dass Jugendliche und junge Erwachsene, die für viele Werbende als Hauptzielgruppe gelten, eine bestimmte Sache in Filmen und Serien weniger sehen wollen: Die Rede ist von Romantik und Sex.
In Game of Thrones gibt es ebenfalls viele Sex-Szenen, was bei den jungen Erwachsenen nicht gut ankommen dürfte:
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Trailer zur ersten Staffel der HBO-Serie „Game of Thrones“
Weniger Romantik, dafür mehr Platonik
Wie lauten die Ergebnisse? Die Studie zeigte, dass der Großteil (51,5 %) der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 13-24 Jahren mehr Inhalte zu Freundschaften und platonischen Beziehungen sehen möchten. Gerade einmal 15,3 % widersprachen der Aussage, während 33,3 % dem Thema neutral gegenüberstehen.
Dazu gaben fast die Hälfte (47, 5 %) der Befragten an, dass die meisten Serien und Filme gar keine sexuellen Inhalte für den Plot bräuchten. Auch sind 44,3 % der 13- bis 24-jährigen der Meinung, dass Romantik in den Medien überrepräsentiert sei.
Statt traditioneller heteronormativer Beziehungen zwischen Mann und Frau fordern viele Jugendliche zudem mehr Diversität in den Medien. So möchten etwa auch 39 % der Befragten mehr aromatische und asexuelle Charaktere in Filmen und Serien sehen.
Personen, die sich als Teil des asexuellen Spektrums identifizieren, empfinden keine oder wenig sexuelle Anziehung zu anderen Personen.
Aromantische Personen empfinden hingegen kaum oder wenig romantische Anziehung zu anderen Menschen.
Personen, die sich sowohl als aromantisch als auch asexuell identifizieren, werden auch AroAce genannt.
Was zeigt die Studie sonst noch? Über die Film- und Fersehpräferenzen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen wurden außerdem diese Kernerkenntnisse in der Umfrage gewonnen (via newsroom.ucla.edu):
56 % der 10- bis 24-Jährigen bevorzugen originale Inhalte gegenüber Franchises und Remakes.
Doppelt so viele Jugendliche bevorzugen „Binge Releases“ gegenüber wöchentlichen Drops.
Jugendliche wollen auf dem Bildschirm ein Leben sehen, das ihrem eigenen ähnelt.
Wie empfindet ihr die Darstellung von Romantik und Sex in Filmen und Serien? Würdet ihr gerne mehr platonische Beziehungen sehen oder mögt ihr den starken Fokus auf Romantik in Filmen und Serien? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
Wenn ihr hingegen Serien wie Game of Thrones mögt, in denen es auch mal heiß zur Sache geht, dann schaut in dieser Liste vorbei:
Für Pokémon GO müssen sich Spieler aus dem Haus wagen und beim Gehen Pokémon fangen, Eier ausbrüten und Arenen einnehmen. Doch für 60 Spieler aus Kanada führte das zu einer gefährlichen Situation, die klarmacht, dass die Aufmerksamkeit auch auf dem Straßenverkehr liegen sollte.
Was war das für eine gefährliche Situation?Im reddit-Forum berichtet ein Spieler davon, dass er und 59 weitere Personen sich zu einer Gruppe zusammenschlossen, um Crypto-Lugia in einem Raid zu fangen. Dabei überquerten sie eine Straße, an der es keinen Zebrastreifen und keine Ampel gab, um den Verkehr zu regulieren.
Als die Gruppe die Straße überqueren wollte, düste ein Auto an. Die Autofahrerin brüllte, dass die Gruppe aus dem Weg gehen solle, da sie schließlich auf der Straße fahren würde.
Als einige Spieler die Dame daraufhin passieren lassen wollten, stellte sich ein Spieler auf die Straße und fungierte als „Zebrastreifen“ – er winkte die Gruppe sicher rüber und hielt den Verkehr auf. Die anschließenden Beleidigungen zwischen der Autofahrerin und dem Spieler ersparen wir euch.
In einer weiteren Situation bog ein Auto rechts ab und übersah dabei eine rote Ampel. Der Spieler gab dem Auto noch einen Klaps auf die Heckklappe, um zu signalisieren, dass das nicht okay war. Ob dabei andere Mitglieder aus der Gruppe gefährdet wurden, ließ der User bei seiner Geschichte aus.
Bei den Vorfällen wurde zum Glück niemand verletzt, doch die Situationen erinnern daran, dass eure Augen beim Spielen von Pokémon GO nicht nur auf dem Bildschirm kleben sollten.
Crypto-Lugia ist ein toller Gewinn für euer Pokémon-Team. Doch es gibt noch weitere Pokémon, die sich gut in eurem Team machen würden:
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Pokémon GO: Die stärksten Angreifer aller Typen im Video
Was sagen andere Spieler dazu? In den Kommentaren finden viele User, dass der Spieler falsch gehandelt habe. Die Gruppe hätte die Autofahrerin einfach passieren lassen sollen, damit die Situation deeskaliert wäre. Es hätte wenig Zeit in Anspruch genommen, kurz anzuhalten und sie passieren zu lassen.
Einige User klingen von der Geschichte deshalb alles andere als begeistert (via reddit.com):
Wigberht_Eadweard: „Ich verstehe, dass ihr gesetzlich im Recht seid, aber es ist nicht ungewöhnlich, ein einzelnes Auto durchzulassen, wenn es einen ziemlich konstanten Strom von Fußgängern gibt.“
Runescaper4good: „Das lässt dich nicht so cool klingen, wie du denkst… die Leute haben schon angehalten, um 5 Sekunden zu warten, um die Frau durchzulassen, und du bist rausgegangen und hast die Sache eskaliert“
skullsquid1999: „Hört sich an, als wärst du ein ziemlicher Trottel gewesen.“
Die Situation erinnert an die gesperrte Brücke in Düsseldorf. Zum Release von Pokémon GO wurde eine beliebte Brücke für den Autoverkehr gesperrt, damit sich Spieler und Spielerinnen gefahrlos auf die Straße wagen konnten. Es wurden sogar mehrere Dixi-Klos und Mülleimer aufgestellt, damit die Spieler bestens gerüstet sind.
Durch solche Aktionen werden achtlose Spieler davor geschützt, auf die Straße zu geraten und im schlimmsten Fall von einem Auto angefahren zu werden. Haltet deshalb selbst die Augen offen, wenn ihr Pokémon GO oder ein anderes AR-Spiel im Straßenverkehr spielt.
Einer der schwersten Kämpfe in Baldur’s Gate 3 wird ganz einfach, wenn man nicht so spielt, wie die Entwickler das geplant haben.
In Baldur’s Gate 3 gibt es zahlreiche Kämpfe. Einige davon sind recht simpel, andere erfordern ein wenig Hirnschmalz, eine gute Strategie oder einfach übermächtige Ausrüstung. Besonders im ersten Akt sind die meisten Kämpfe noch vergleichsweise leicht – mit wenigen Ausnahmen.
Eine dieser Ausnahmen ist der optionale Kampf gegen Grym in der Grymschmiede. Diesen Metall-Koloss kann man recht leicht bezwingen – und noch leichter, wenn ihr die vorhergesehene Taktik gar nicht anwendet.
Warum Baldur’s Gate 3 so grandios ist, wurde hier aufgeschlüsselt:
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Mittelfinger an die AAA-Industrie: Baldur’s Gate 3 war kein Zufall
Was macht man in dem Kampf eigentlich? Der Kampf in der Grymschmiede ist notwendig, um die Schmiede freizuschalten und bis zu zwei sehr starke Ausrüstungs-Gegenstände in der Schmiede herstellen zu können. Eigentlich sieht der Kampf vor, dass man den Boss erst in Lava tränkt, ihn dann in die Mitte zum Schmiedehammer zieht und den dann Hammer auf ihn hinabsausen lässt. Dadurch erleidet er hohen Schaden. Im Regelfall macht man das zwei oder drei Mal, dann ist der Kampf auch schon vorbei.
Das ist die offensichtliche, von den Entwicklern wohl als „normal“ betrachtete Vorgehensweise.
Geht es auch anders? Im Subreddit von Baldur’s Gate 3 erzählt ein Spieler, dass er den Boss schlicht nicht verstanden habe und am Anfang einfach auf ihn eingeprügelt hat, bis er die verschiedenen Hinweise im Kopf addierte und auf die „eigentliche“ Lösung kam.
Andere kommentierten jedoch, dass die „falsche“ Methode den Boss zu spielen, in der Tat viel effizienter ist. Denn wenn man Grym einfach mit stumpfen Waffen verprügelt (und entsprechende Nahkämpfer besitzt) und seine Charaktere auch noch mit Hast beschleunigt, dann kann man den Boss innerhalb von 1-3 Runden bezwingen, ohne dass der Hammer überhaupt benötigt wird. So sagt etwa Signal-Woodpecker691:
Ich habe mich dazu entschieden, Lae’zel und Karlach gegen ihn zu verwenden und Öle der Genauigkeit genutzt. Karlach hat am Anfang Dinge geworfen, bevor sie rangelaufen ist und Lae’zel hat ihn einfach im Nahkampf verdroschen. Er hat nicht einmal seinen anfänglichen „Superheated“-Status verloren – sie haben ihn einfach in 2 Runden vernichtet.“
Tatsächlich ist von den Entwicklern aber immer vorgesehen gewesen, dass man diesen Boss auch ohne den großen Schmiedehammer bezwingt – denn es winkt sogar ein Erfolg, wenn ihr Grym ohne diese Hilfe benutzt.
Wie habt ihr Grym das erste Mal bezwungen? Habt ihr die Standard-Strategie mit dem Hammer verwendet? Oder habt ihr den Boss anders ausgetrickst?
Das MMORPG Dark Age of Camelot erschient 2002 in Europa und ist heute noch für viele Veteranen das Online-Rollenspiel mit dem besten PvP. MeinMMO-Autor Schuhmann blickt im Oktober 2023 auf seine Zeit in DAOC zurück und erklärt, was MMORPGs von heute von DAOC lernen können.
DAOC erschien in der Frühzeit des Internets in Deutschland, viele hatten damals noch nicht mal eine Internet-Flatrate. Online-Spiele gab es da zwar schon, das waren aber oft Shooter wie Team Fortress oder vielleicht sowas wie Age of Empires.
Nur die wenigsten, die damals Dark Age of Camelot spielten, hatten schon Erfahrung aus MMORPGs wie Everquest oder Ultima Online – das waren die Veteranen, die ein bisschen Ahnung hatten, zu denen hat man aufgeblickt.
Aber für viele, die in Deutschland mit Dark Age of Camelot starteten, war es das erste MMORPG. Für mich war es das jedenfalls: Erfahrung mit Onlinespielen hatte ich vorher nur in Diablo 2 gesammelt, das kurz vorher erschienen war. Rasch landete ich in einer Gilde von Leuten, die zwar schon eine Weile DAOC auf dem US-Server gespielt hatten, sich aber hauptsächlich aus Team Fortress kannten.
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5 alte MMORPGs, die immer noch aktiv gespielt werden
Ein Spieler mit Ahnung konnte 80 Neulinge aufhalten
Der eine Typ in unserer Gilde der Ahnung hatte, ein Ranger namens Lorin, hatte schon Erfahrung in Everquest gesammelt und wusste Dinge, die uns anderen damals völlig fremd waren: Etwa, dass man in einem frischen MMORPG voller Noobs am besten einen Bogenschützen spielt, weil der alleine leveln und PvP bestreiten kann.
PvP war in Dark Age of Camelot ohnehin das große verbindende Element: Denn die 3 Reiche des MMORPGs teilten sich gemeinsame Grenzlande mit Burgen, die man erobern oder verteidigen konnte. So ein Waldläufer, der wusste, was er tut, konnte damals eine Burg gegen 40, 60 oder 80 ahnungslose Neulinge halten, die sich aus irgendeinem Grund mal aufmachten, so eine Burg zu erobern.
Ich hab viele schöne Erinnerungen an die frühe Zeit im MMORPG. DAOC hatte einige Besonderheiten, die man heute nicht mehr kennt: So hatte jedes Reich verschiedene Version von Archetypen:
Der Jäger des Reichs Albion hatte etwa einen Schild
der von Midgard besaß ein eigenes Pet und konnte einen Speer nutzen
der Jäger in meinem Reich Hibernia nutzte zwei Klingen und da 2002 noch mitten im „Herr der Ringe“-Hype war, hab ich wahrscheinlich mehr falsch geschriebene Varianten von „Legolas“ gesehen, als gesund für mich war
“Setz dich nicht hin – Garf ist in der Nähe”
In realmweiten Chats konnte man damals lesen, wenn sich ein Kundschafter der Gegner, ein Typ namens Sam, wieder vor den Grenzen unseres Reichs rumtrieb und niedrig-levelige Spieler tötete, die arglos Mobs in den Grenzland farmen wollten.
Das Reich der Zwerge, Trolle und übelriechender Wikinger, Midgard, hatte aber die coolsten Klassen: So hieß deren Schurkenvariante „Shadowblade“ und konnte Zweihandwaffen benutzen. Ein Spieler Midgards, ein Nordmann namens Garf, hatte rasch den Ruf ein tödlicher Attentäter zu sein, denn er schlich durch die Reihe der Feinde und tötete am Boden sitzende Magier aus dem Verborgenem.
Magier, damals zärtlich “Stoffies” genannt, starben mit einem einzigen Schlag seiner Zweihandwaffe: Bei „One-Hits“ blieben Attentäter unsichtbarer und so ging rasch die Panik unter den Spielern um, sich bloß nicht hinzusetzen und Mana zu regenerieren, denn sicher war „Garf“ irgendwo – und wer saß, den traf ein Schlag grundsätzlich kritisch. Und mit so einer Zweithandwaffen kamen da schon mal richtig hohe Werte bei raus.
Spieler rannten dann durch die Gegner und spammten Bereichszauber, nur um Garf zu erwischen – meist vergeblich. Später machte sich ein kleiner Lurikeen aus unserem Reich einen Namen, weil er zuverlässig den bösen Garf aufspüren und ausschalten konnte.
Über Foren und mIRC erfuhr man, was in den anderen Reichen passierte
Normalerweise erfuhr man in DAOC nur das, was in seinem eigenen Reich passierte: Weil die Verteidigung des Reiches gegen einfallende Horden so wichtig war, hatte man rasch auf dem Schirm, wer die „starken Gilden“ waren, die man in der Not zur Verteidigung rufen konnte: Es war klar, mit welchem Gildenleiter man sich gut stellen musste und welche Gilde den Ruf hatte, unzuverlässig zu sein, weil sie ihr eigenes Ding machten und sich nicht mit anderen abstimmten.
Rasch wusste man auch, dass man diesen einen Gildenleiter besser nicht nach 20:00 Uhr anschrieb, weil er da in der Regel einen sitzen hatte und launisch reagierte.
Doch obwohl man rasch die Trinkgewohnheiten eines Fremden im eigenen Realm bis ins kleinste Detail kannte, wusste man von den Gegnern fast nichts: Man konnte nur den Namen lesen, wenn ein Spieler einen anderen getötet hatte. Da am Anfang noch viele völlig planlos waren, rückten die wenigen Veteranen in den Vordergrund, die schon in anderen MMORPGs gelernt hatten, wie man richtig levelt und spielt.
So gab es damals eine Gruppe von Spielern, die schon alleine deshalb übermächtig schienen, weil sie nicht jeder einzeln liefen, sondern zu dritt zusammenspielten: Es waren ein Thane, eine Art „magischer Krieger“, der – unfair! – eine private Heilerin dabei hatte und einen Zwerg mit einer viel zu großen Axt.
Gegen die hatte man als einsamer Wolf einfach keine Chance, denn die Kämpfer beschützten die Heilerin und die Heilerin machte den Kriegern immer wieder die Lebenspunkte voll. Viel später hab ich erfahren, dass die 3 privat befreundet waren: Ein Paar und ein Freund des Mannes – sie waren gemeinsam schon durch einige MMORPGs gezogen.
Ohnehin lernte man die Gegner rasch in Foren und gemeinsamen Chats kennen. In mIRC, einer Art Discord für Neandertaler, sprach man miteinander, frotzelte einander und beschwerte sich gemeinsam über die Balance, weil immer das andere Reich viel zu stark war.
Besonders schlimm wurde es, als später Add-Ons kamen und Entwickler Mythic die Erweiterungen darüber verkaufte, dass man die neuen Klassen grundsätzlich so stark machte, dass sie Gegner in den Boden stampften als “Flavor of the Month”-Klasse verspottet wurden.
Ob objektiv Mythic wirklich so berechend war und jede neue Klasse grundsätzlich overpowered war, kann ich heute nicht mehr beschwören. Nach Jahren als Gaming-Journalist bin ich skeptisch, wenn ich solche Theorien von Spielern lese. Aber damals fand ich das unverschämt von Mythic, empörend und allgemein einen Skandal – und ich hab mich gut dabei gefühlt, das so zu sehen.
Spieler, die aus ihrem Reich, in ein anderes wechselten, nannten wir “Winning Team Joiner” – das war fast so verpönt wie Leute, die “Flavor of the Month”-Klassen spielten.
Man hörte Geschichten von reichen Schmieden und mächtigen Anführern
Man hörte Geschichte über einen Spieler in einem Reich, der einen „Zerg“ anführte: Jeder wusste, dass man diesem Spieler im PvP folgen konnte, um dann in der Sicherheit der Masse von Tor zu Tor zu ziehen und Feinde zu überrollen.
Oder man hörte die Geschichte von einem Spieler, der zum mächtigsten Schmied seines Reiches aufgestiegen war und der so gute Klinge schmiedete, dass jeder eine von ihm wollte, denn der Name des Schmieds zierte die Klingen in DAOC.
Das Gold, das man ihm für ein Schwert gab, so munkelte man, konnte man auch gleich für echtes Geld bei ihm kaufen.
In unserem Reich machte sich ein Barde, der im richtigen Leben Polizist war, einen Namen dadurch, dass er den Drachen als erster weltweit tötete – dabei war er kein sonderlich guter Spieler: Er hatte die Drachenjagd einfach zum „Event“ erkoren, war mit zweihundert Leute durch die Zone gewalzt und hatte den Drachen in riesigem Lag zu Tode „gezergt“. Das lag an einer Spiel-Mechanik in DAOC, bei der Feinde umso leichter zu treffen waren, umso mehr Spieler auf ihn eindroschen.
Später kam eine Klasse, die Pilze beschwören konnte, die dann auch als Angreifer zählten: Und eine Handvoll Pilz-Typen konnten jene Monster killen, für die man damals noch ein habes Dorf brauchte.
Als ich mich mal zum Raidleiter aufschwingen wollte, eigentlich nur um an ein bestimmtes Leuchte-Schwert zu kommen, das ich unbedingt wollte, ging das furchtbar schief: Zwar lief das „Durchzergen“ durch den Raid Darkness Falls problemlos: Bevor man das PvE im Raid machen konnte, fegte man erst die Gegner des feindlichens Reichs aus dem Raid. Das war kein Problem und auch der Boss „Legion“ starb wie geplant.
Selbst das begehrte Schwert droppte, aber das steckte dann ein Typ einfach ein und weigerte sich, es rauszurücken, obwohl nach damaligem Brauch dem Raidleader ein Item zustand, wenn er das vorher angesagt hatte.
Er sei doch kein Idiot, das Schwert bringe so viel Geld auf eBay, schrieb er, was einigen Wirbel im Forum damals verursachte, galt „Ninja-Looten“ doch als verpönt.
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Der Unterschied zu modernen MMORPGs war vor allem, dass DAOC eine begrenzte Erfahrung war: Ein Reich war auf wenige tausend Spieler begrenzt. Sowas wie Mega-Server kannten wir nicht. Durch die gemeinsame Bedrohung durch fremde Reiche oder gemeinsame Ziele, wie den Tod des Drachen, war die Gemeinschaft wichtig.
Es gab keinen anonymen Raidfinder, keine vernünftigen Mechaniken, um Loot gerecht zu verteilen, es gab keine Battlegrounds oder Arenen, in denen strukturiertes PvP möglich war, letztlich war DAOC ein MMORPG, bei dem man viel persönlich klären musste und in denen Kontakte und der Ruf eines Spielers wichtig waren.
Was DAOC wirklich besser machte, als Online-Rollenspiel von heute, war es, den Spielern das Gefühl zu geben, jemand in dieser Welt zu sein. Was heute Influencer wie Asmongold im Großen sind, waren damals eine Vielzahl von Spielern im Kleinen: Natürlich hat schon auf dem Nachbarserver keiner gewusst, wer Garf ist, der garstige Shadowblade, wegen dem sich niemand hinsetzen kann – aber auf unserem Server für eine gewisse Zeit war er jemand.
Das war schön.
Seit vielen Jahren ist mit “Camelot Unchained” ein Nachfolger im Geiste zu DAOC geplant, da läuft aber einiges nicht nach Plan: