WoW bringt eine Einstellung, die sich Fans seit 20 Jahren wünschen – aber nicht so, wie ihr denkt

Anstatt neue Charakter-Optionen zu bringen, löst World of Warcraft ein uraltes Problem auf andere Art und Weise. Ein neuer Trank soll es richten.

Wenn es um die Möglichkeiten der Charakter-Anpassung geht, dann ist World of Warcraft im Vergleich zu neueren MMORPGs recht eingeschränkt. Zwar wurden in den letzten Erweiterungen immer mehr Optionen für die bestehenden Charakter-Modelle eingebaut, doch viele Dinge, die man heute als „Standard“ sehen würde. Eine der Standard-Einstellungen ist die Anpassung der Charakter-Größe.

In World of Warcraft haben alle Menschen exakt die gleiche Größe, genau so wie alle Tauren, alle Untoten und auch jedes andere Volk im Spiel. Zwei Mitglieder der gleichen Spezies sind immer identisch groß, wenn sie Spieler-Charaktere sind. Doch das kann ein Trank mit Patch 11.1 Undermine(d) beheben.

Aktuell ist noch die Sireneninsel im Fokus des Gameplays – aber nicht mehr lange:

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Sireneninsel – Der neue Content in WoW Patch 11.0.7

Was für einen Trank gibt es? Gleich zwei neue Tränke könnt ihr in Patch 11.1 finden, die den Wunsch nach einer angepassten Charaktergröße erfüllen:

  • Noggenfogger Select UP: Vergrößert euch ein kleines bisschen. Bis zu 10-mal stapelbar.
  • Noggenfogger Select DOWN: Verkleinert euch ein kleines bisschen. Bis zu 10-mal stapelbar.

Der Effekt eines einzelnen Stapels ist tatsächlich sehr gering. Euer Charakter wächst oder schrumpft dann nur um wenige Zentimeter. Erst mehrere Stapel machen einen wirklich sichtbaren Unterschied aus, sodass eine nahezu exakte Feineinstellung möglich ist.

Gänzlich neu sind diese Effekte nicht. Schon zuvor gab es Spielzeuge und Tränke, um eure Charakter-Größe anzupassen. Doch mit den neuen Noggenfogger-Tränken habt ihr viel mehr unterschiedliche Abstufungen und könnt eurem Charakter genau die Größe verleihen, die er eurer Meinung nach haben soll.

Für wen sind die Tränke dann? Den größten Nutzen von diesen Tränken dürften einmal mehr vor allem Rollenspielerinnen und Rollenspieler haben, die vornehmlich auf RP-Realms anzutreffen sind.

Hier wird allerdings kritisiert, dass die Tränke bisher lediglich eine Dauer von 30 Minuten haben. Das ist für lange RP-Sessions, die gerne mal den ganzen Abend andauern können, doch ein wenig störend. Denn dann ist man alle paar Sätze damit beschäftigt, die korrekte Menge an Tränke neu einzuwerfen, um wieder die passende Charakter-Größe zu haben. Wenn es nach den RP-Fans geht, dürfte die Dauer des Trankes also gerne ordentlich hochgeschraubt werden. Ein wenig hörbares Feedback könnte hier noch entsprechende Erleichterung bringen.

Schon in der Vergangenheit hat Blizzard die Wünsche der RP-Community mit Tränken umgesetzt. So wurde damals spontan ein Trank eingeführt, der es Horde und Allianz ermöglichte, miteinander zu kommunizieren – was für das Rollenspiel ganz neue Möglichkeiten geschaffen hatte.

Quelle(n):
  1. wowhead.com

3 für 49 Euro: Mehrere Spiele für PC und Konsolen jetzt zum Knallerpreis sichern

Aktuell könnt ihr beim Kauf mehrerer Spiele für PC, PlayStation, Xbox und Nintendo Switch bei MediaMarkt und Saturn wieder ordentlich sparen.

Die “3 für 49”-Aktion ist zurück und statt Spiele einzeln vergleichsweise teuer zu kaufen, werden für ausgewählte Titel auf der Aktionsseite bei MediaMarkt und bei Saturn im Dreierpack nur 49 Euro fällig.

Das Angebot gilt bis zum 27. Januar um 9 Uhr auf bestimmte Spiele für PC, PS5 und PS4, Xbox Series X|S und Xbox One sowie Nintendo Switch. Auswahl und Vorrat sind begrenzt.

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3 für 49 Euro: So funktioniert die Aktion bei MediaMarkt und Saturn

Um das Angebot zu beanspruchen, müsst ihr lediglich drei Spiele eurer Wahl von der Übersichtsseite in den Warenkorb legen.

Der Angebotspreis wird dann im Warenkorb reduziert angezeigt und kann je nach Spieleauswahl kann unterschiedlich hoch ausfallen.

Dementsprechend sollte man möglichst darauf achten, vor allem teure Spiele auszuwählen, damit das Ersparnis auch maximal ausgereizt wird.

Die Aktion gilt auch plattformübergreifend, wodurch ihr beispielsweise auch PC-, PlayStation- und Xbox-Spiele kombinieren könnt.

Jetzt zur Aktion bei MediaMarkt Jetzt zur Aktion bei Saturn

3 für 49 Euro: Beispielauswahl der Aktion bei MediaMarkt

3 für 49 Euro: Beispielauswahl der Aktion bei MediaMarkt
3 für 49 Euro: Beispielauswahl der Aktion bei MediaMarkt

Weitere Angebote: RTX-4080-Laptop, RTX 5090 und Co., AM5-Mainboard und SSD

Noch mehr gute Angebote: Darüber hinaus gibt es aktuell auch noch weitere spannende Hardware- und teils auch Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt. Diese findet ihr auf unserer Deals-Übersichtsseite.

Mit dabei sind zum Beispiel ein Laptop mit GeForce RTX 4080 zum neuen Tiefstpreis und Vorbestellungsinformationen zu Nvidias neuer RTX 50-Generation. Außerdem gibt es ein gutes AM5-Mainboard günstig bei Amazon, ebenso wie eine SSD von Samsung mit hohen Übertragungsraten, die um fast 40 Prozent reduziert ist.

Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

„Alter Diablo-Fan“ wurde mit Teil 2 groß, versteht nicht, warum alle auf Diablo 4 rumhacken

Diablo 4 hat es nicht leicht, denn viele Spieler hacken seit Release auf dem neuesten Teil der ARPG-Reihe herum. Ein Fan sagt jetzt: Es ist zwar nicht so gut wie Diablo 2, aber ein Fortschritt zu Diablo 3.

Für viele Fans der Reihe ist Diablo 2 nach wie vor der Favorit, und mit Diablo 4 wollte sich Blizzard vom Ton her wieder mehr an Teil 2 und 1 orientieren. Auch kehrte der Druide zurück, der das letzte Mal in Diablo 2 spielbar war. Runen haben mit der ersten Erweiterung, Vessel of Hatred, ebenfalls ihre Rückkehr gefeiert. Dazu hat Vessel of Hatred eine ikonische Zone aus Diablo 2 zurückgebracht.

Was sagt der Fan konkret? Auf Reddit äußert sich ein Spieler zu der Kritik an Diablo 4 und meint: Das Spiel scheint doch gar nicht so schlecht zu sein. Das sagt er als „alter Diablo-Fan“, der mit Diablo 2 aufgewachsen ist. Er sei mit einem Freund in Season 6 wieder eingestiegen und freue sich auf Season 7.

In seinem Beitrag schreibt er konkret: „Spinne ich? Es gibt ständig Kritik an diesem Spiel, aber ehrlich gesagt, ich finde es im Moment gar nicht so schlimm. Es ist nicht so gut wie Diablo 2 (was ist das schon?), aber für mich zumindest ein erheblicher Fortschritt im Vergleich zu Diablo 3. Übersehe ich etwas?“

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Diablo IV zeigt die Erweiterung Vessel of Hatred im neuen Gameplay Trailer

„Gut für 100 Stunden, aber nicht für 1.000“

So reagiert die Community darauf: In den Kommentaren greifen viele Spielerinnen und Spieler das Thema auf. Sie betonen, dass sich Diablo 4 mit jeder neuen Season deutlich weiterentwickelt hat und inzwischen ein wesentlich besseres Spielerlebnis bietet als noch zum Release.

Der Top-Kommentar stammt von Doomguy231, ihm stimmen über 450 Leute anhand von Upvotes zu. Er schreibt, dass sich die Leute „einfach gerne beschweren“. Diablo 4 wird zwar nie das beste Spiel aller Zeiten sein, aber es ist großartig, um einfach abzuschalten und entspannt zu grinden, findet er.

Auch Crazycow88 sieht das ähnlich und schreibt: „Ich spiele seit Season 1 und es wird meiner Meinung nach mit jeder Season besser. Die Story und die Erweiterung waren gut. Wenn ich vom Endgame-Grind gelangweilt bin, spiele ich einfach etwas anderes. Es ist nicht das beste Spiel aller Zeiten, aber definitiv auch nicht das schlechteste.“

Im Kommentar antwortet Bierzgal dem Beitragsersteller, dass Diablo 4 keineswegs ein schlechtes Spiel sei, sondern ein „anständiges“. Allerdings fehle das gewisse Etwas, um „fantastisch“ zu sein – etwas, das man bei einer so legendären Reihe eigentlich erwarten würde. Diablo 4 sei ein großartiges Spiel, um etwa 100 Stunden zu genießen, aber nicht so packend, dass man 1.000 Stunden investieren möchte, schreibt er.

Was wird an Diablo 4 kritisiert? In dem Beitrag kommentiert ein Nutzer, dass Diablo 4 keinen guten Start hatte. „Das Loot-System war schrecklich und es gab kein Endgame, was bei einem Start im Jahr 2024 nach 10 Jahren Diablo-3-Feedback einfach nicht akzeptabel ist. Die Kampagne war solide, aber alles andere nicht.“

Generell bekommt Diablo 4 bereits seit Release viel Kritik von der Community ab. Die Kern-Punkte sind:

Am 21. Januar 2025 startet die neue Season 7 in Diablo 4 und bringt frischen Content ins Spiel. Was uns konkret erwartet, erfahren wir in dem kommenden „Campfire Chat“-Livestream der Entwickler am 16. Januar. Hier auf MeinMMO fassen wir danach für euch die wichtigsten Infos aus dem Stream zusammen. Alles, was bisher zur neuen Season bekannt ist, findet ihr hier: Diablo 4 Season 7: Start-Datum, PTR und Inhalte

Ein Entwickler von Starfield sagt: Viele Gamer sind es leid, über 30 oder 100 Stunden in ein einziges Spiel investieren zu müssen

Spiele auf dem PC, der Xbox oder PS5 werden immer länger. Teilweise kann man hunderte Stunden in einem einzigen Spiel verbringen. Ein Entwickler erklärt, dass viele Spieler diesen Trend leid sind und lieber wieder kürzere Titel haben wollen. Er vergleicht das mit „Mouthwashing“: Das sei auch so erfolgreich, weil es so kurz dauert.

Spiele wie The Elder Scrolls: Skyrim oder Baldurs Gate 3 können einen Spieler hunderte Stunden lang an den Monitor fesseln. Doch es gibt immer wieder Kritik daran, dass Spiele immer länger dauern. So erklärte bereits der ehemalige PlayStation-Chef, dass er selbst im Ruhestand nicht genug Zeit habe, 100 Stunden in ein Spiel zu stecken.

Nun hat sich der Lead Quest Designer von Starfield, Will Shen, ebenfalls zu der Sache geäußert. Und er glaubt ebenfalls, dass es viele Spieler leid sind, dass Spiele immer länger werden.

Das sagte Will Shen (via PCGamer.com):

Früher waren es die MMOs, die das taten. Bei World of Warcraft gibt es Superfans, die das Spiel nie verlassen werden. Und dann kamen plötzlich Spiele wie Skyrim und andere Open-World-Spiele auf den Markt, die so viel Inhalt boten, dass man sie fast ewig spielen konnte. Das war der große Trend, der die Spieleindustrie erfasste.

Doch mittlerweile sei die Begeisterung für so riesige Spiele abgeschwächt und Spieler würden sich wieder kürzere Spiele wünschen. Denn nur weil Spiele immer länger werden, werden sie nicht automatisch besser.

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Eine Quest in Witcher 3 gibt es nur, weil die Entwickler neue Mitarbeiter auf den 4. Teil vorbereiten wollten

Spiele werden immer länger, sind aber vollgestopft mit nutzlosem Zeug

Das Problem ist jedoch, so Shen, dass Spiele immer größer werden, ohne viel an sinnvollem Inhalt zu bieten. Und das Ergebnis ist dann, dass „ein großer oder wachsender Teil des Publikums es leid ist, über 30 oder 100 Stunden in ein Spiel zu investieren“, so Shen.

Viele Spieler dürften sich bei den Worten Shens an die sogenannte „Ubisoft-Formel“ erinnert fühlen. Denn die ist für Viele im Gaming-Bereich ein Sinnbild für offene, leblose Spielwelten ohne echten Inhalt geworden.

Warum sollten Spiele kürzer werden? Shen nennt auch ein Beispiel, warum kurze Spiele viel erfolgreicher sein könnten. Als Beispiel nimmt er das Indie-Game „Mouthwashing“. Denn das ist ein Erfolg, weil es so kurz andauert und nicht, weil man sich stundenlang damit beschäftigen muss. So erklärt er:

Mouthwashing ist ein Riesenerfolg, weil es so kurz ist. Es gibt noch andere Faktoren, wie z. B. die Ausführung, die schöne, ikonische Grafik und all diese Dinge. Aber das Spiel wäre nicht annähernd so erfolgreich, wenn es länger wäre und einen Haufen Nebenquests und andere Inhalte hätte.

Die Kürze ist der springende Punkt, und dieses Maß an Engagement war so erfrischend zu sehen von einem Entwickler, der schon viele große Spiele gemacht hat. Man kann eine Konversation mit der Fangemeinde über ein Spiel führen, das viel kürzer ist, weil die Kürze es jedem ermöglicht, sich voll und ganz auf das Produkt einzulassen.

World of Warcraft gilt für den Entwickler als Beispiel für ein Spiel, in dem man hunderte Spielstunden verbringen kann. Und einzelne Spieler sind durchaus einzigartig, wenn es um ihre Spielzeit geht. Einer hat dabei besonders kuriose Spielzeiten angesammelt. Ein Streamer verrät nun seine Zeit – und kommt auf über 40.000 Stunden: WoW: Spieler zockt 40.000 Stunden, benutzt nicht einmal eine Maus

Ein 23 Jahre altes RPG zu D&D hat gerade ein neues Update erhalten, weil die treue Community das Game immer noch spielt

Neverwinter Nights ist eine bekannte Spiele-Reihe im D&D-Universum. Jetzt hat das Spiel ein neues Update erhalten. Das liegt vor allem an der fleißigen Community, die das Spiel weiterhin unterstützt.

Neverwinter Nights gehört neben Baldurs Gate und Icewind Dale zu den bekanntesten Spiele-Reihen im D&D-Universum. Neverwinter Nights war das nächste Spiel nach Baldurs Gate 2. Es setzte jedoch auf eine neue Engine („Aurora“), verzichtet fast vollständig auf eine Party und setzt obendrein auf 3D. Zum Release kamen viele dieser Änderungen bei den Fans nicht gut an. Der Nachfolger, Neverwinter Nights 2, wurde dann von Obsidian Entertainment entwickelt.

Mittlerweile, 23 Jahre später, hat sich das eine treue Community aufgebaut, was unter anderem an dem sehr guten Editor liegt, der Spielern viele Freiheiten bei der Erschaffung von neuen Inhalten gibt. Nun hat das uralte Rollenspiel ein neues Update erhalten.

Neverwinter Nights hat übrigens vor ein paar Jahren einen Online-Ableger erhalten, der aber nichts mit dem alten RPG zu tun hat. Hier seht ihr den Trailer:

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Neverwinter: Trailer zur Erweiterung „As Above, So Below – Return to Pirates’ Skyhold“

23 Jahre altes Spiel erhält kostenloses Community-Update

Was ist das für ein Update? 2018 erschien bereits eine „Enhanced Edition“ des RPGs. Die Version stammte bereits nicht mehr vom alten Entwickler Black Isles Studios, sondern vom neuen Entwickler Beamdog. Hier gab es bereits einige Bugfixes und Modernisierungen für das alte Spiel.

Doch das neuste Update stammt nicht vom Entwickler selbst, sondern aus der aktiven Mod-Szene von Neverwinter Nights. Und es ist nicht das erste Community-Update, welches für das Spiel verteilt wird. Das Entwicklerteam schreibt auf Steam selbst über das Update:

Diese Version wurde von unbezahlten Softwareentwicklern aus der NWN-Community zum persönlichen Vergnügen und aus Wohlwollen für unsere Mitspieler und Schöpfer entwickelt:

Welche Verbesserungen gibt es?

  • Eingebaute Unterstützung für Multisample-Anti-Aliasing und anisotrope Filterung.
  • Ein eingebautes Analyse-Tool für Spieler und Multiplayer-Server-Administratoren.
  • „Bedeutende“ Netzwerkcode- und Leistungsverbesserungen.
  • Neue Skriptfunktionen und Verbesserungen.
  • QoL-Anpassungen am offiziellen Level-Editor, dem sogenannten „Aurora Toolset“

Auf den ersten Blick gibt es also vor allem technische Anpassungen und Verbesserungen. Die neuen Grafikeinstellungen sind ganz nett, die meisten Verbesserungen betreffen jedoch vor allem das Toolset für die Entwicklung von Kampagnen und den Multiplayer.

Doch genau hier liegt heute der Schwerpunkt der Community. Denn echte neue Inhalte, wie Kampagnen, gibt es von offizieller Seite nicht mehr. Fast alle Inhalte, die heute noch für das alte RPG erscheinen, stammen aus der Feder von treuen Fans.

Wie beliebt Neverwinter Nights unter Fans auch heute noch ist, zeigt auch das Werk eines Fantasy-Autors. Denn diese Person entwickelt gerade für das alte RPG eine eigene Kampagne, die Inhalte von mindestens 60 Stunden bieten soll. Mehr dazu lest ihr auf MeinMMO: Ein Fantasy-Autor verliebte sich in ein uraltes altes Spiel, entwickelt gerade dafür eine 60-stündige Fortsetzung auf Steam

Quelle(n):
  1. www.pcgamer.com

Nvidias neue RTX 5090 setzt weiterhin auf ein umstrittenes Bauteil, doch mit einer feinen Änderung

Ein Bauteil bei der GeForce RTX 4000 sorgte dafür, dass bei Spielern die Grafikkarte verschmorte. Nun hat Nvidia zumindest eine kleine Anpassung an dem Kabel der GPU vorgenommen. Nvidia erklärte, die Schuld lag vor allem bei Spielern, die nicht sorgfältig genug mit ihrer Hardware umgegangen sind und die Kabel nicht richtig anschlossen haben. Für viele Spieler geht die neue Änderung nicht weit genug.

Was war bisher das Problem? Bei der RTX-4000er-Reihe setzte Nvidia auf einen neuen Stromanschluss. Während bei der RTX-3000er-Reihe noch die typischen PCIe-Kabel (6+2 Pin) zum Einsatz kommen, setzte Nvidia bei den neuen Karten auf einen 12VHPWR-Anschluss. Doch genau das sollte für Probleme sorgen:

So berichteten mehrere Spieler, die Stromkabel wären beim Einsatz einer RTX 4090 durchgeschmort. Viele vermuteten, dass es an dem neuen Steckertyp liegen müsse. Wie viele Spieler von den Problemen betroffen waren oder sind, ist bis heute unklar.

Nvidia reagierte: Der Grafikkartenhersteller erklärte damals selbst, dass man die Fälle untersucht habe. In den meisten Fällen sei es ein Fehler der Nutzer gewesen, die das Stromkabel nicht richtig montiert hätten. Das Design des Anschlusses sei nicht das Problem.

Außerdem warnen Nvidia und auch andere Drittanbieter davor, das Stromkabel und den Stecker sehr stark zu biegen: Denn das starke Biegen könne zu thermischen Hotspots und in einigen Fällen sogar zum Schmelzen und Durchbrennen der Kabel führen.

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Seht euch die geniale Collector’s Edition der NVIDIA TITAN Xp im Star-Wars-Look im Video an

Anpassung des Anschlusses soll dafür sorgen, dass die Grafikkarte nicht falsch angeschlossen wird

Was wird geändert? Nvidia passte bereits bei neueren Verkaufsmodellen der RTX 4000er-Reihe den 12VHPWR-Anschluss leicht an: Anstatt eines 12VHPWR-Anschluss kommt jetzt ein leicht angepasster 12V-2×6-Anschluss zum Einsatz. Wer in der zweiten Hälfte von 2024 eine Grafikkarte aus der RTX-4000er-Reihe kaufte, dürfte schon den neuen, angepassten Anschluss erhalten haben.

Die neuen RTX-5000er-Karten sollen bereits zum Release alle den angepassten Anschluss erhalten. Davon berichten einige Spieler.

Was ist der Vorteil von der Änderung? Der angepasste 12V-2×6-Anschluss hat längere Stromanschlüsse und kürzere Sensoranschlüsse. So wird sichergestellt, dass die Verbindung vollständig sitzt, bevor sie mit Strom versorgt wird. Das soll verhindern, dass die Anschlüsse nur halb sitzen und die Grafikkarte verschmort. Ein falsch angeschlossenes Stromkabel sollte damit der Vergangenheit angehören.

Auf Reddit wird über die Änderung diskutiert und vielen Spielern geht die Änderung nicht weit genug. Viele verstehen nicht, warum Nvidia auf so einen, in ihren Augen, unsicheren Anschluss setzt und damit eine Grafikkarte gefährdet, für die man 2.000 Euro auf den Tisch legen muss. Ein Nutzer erklärt, theoretisch sollten die Probleme jetzt nicht mehr auftauchen:

Theoretisch sollte das der Fall sein, denn sie haben die Länge der Sensorstifte verkürzt, sodass das Kabel erst dann erkannt wird, wenn es vollständig eingesteckt ist, und die Stromversorgungsstifte erhöht, um eine bessere Verbindung mit dem Kabel herzustellen.

So richtig überzeugt sind einige Spieler aber noch nicht. Einige erklären etwa, dass man nicht von einer älteren RTX-3000er-Karte auf eine 4000er-Version umgestiegen sei, weil man Angst vor den Problemen mit dem Stromanschluss habe. Diese Sorge habe einem die Änderung nicht genommen.

Nvidia hat auf der CES 2025 seine neusten Grafikkarten der RTX 5000er-Reihe vorgestellt. MeinMMO stellt euch alle wichtigen Informationen rund um die GeForce RTX 5070 vor, die angeblich genau so viel Performance wie die 4-mal so teure GeForce: RTX 4090 bieten soll: GeForce RTX 5070: Preis, Release und Specs – Ist die GPU besser als eine RTX 4090 für 2.000 Euro?

Monster Hunter: Die 10 coolsten Flaggschiff-Monster im Power Ranking – Die Nummer eins könntet ihr endlich bald wieder treffen

Die Veröffentlichung von Monster Hunter Wilds ist in greifbarer Nähe. Mit Arkveld wird neben einem Haufen weiterer Monster auch ein neues Flaggschiff-Monster einziehen. Wir haben das zum Anlass genommen, uns die bisherigen Giganten noch einmal anzuschauen und uns gefragt: Welches von ihnen war eigentlich bisher am coolsten? 

Was sind Flaggschiff-Monster in Monster Hunter? Flaggschiff-Monster sind eine Art „Boss-Monster“, also besonders starke Gegner, die das Aushängeschild eines jeden Spiels von Monster Hunter darstellen. Sie prägen das Artwork sowie die Geschichte des jeweiligen Teils.  

Diese Monster stehen für das Hauptthema des Spiels und stellen eine besondere Herausforderung als eine Art „Endboss“ für Spieler dar. Das wohl bekannteste Flaggschiff-Monster ist Rathalos, der als Hauptmonster für den allerersten Teil von Monster Hunter diente. 

Die Monster tauchen in abgeschwächter oder abgewandelter Form in anderen Spielen wieder auf, was ihnen eine Art Kultstatus verleiht und vielen von ihnen einen Haufen Fans einbringt. 

Wer schreibt hier? MeinMMO-Redakteur Alexander Schürlein hat zusammengerechnet über 1.000 Stunden als Monsterjäger auf dem Buckel. Dabei hat er über die Jahre etliche Titel auf den verschiedenen Konsolen mitgenommen und zieht am liebsten mit den Doppelklingen los zur Jagd.

Für mein persönliches Power Ranking habe ich noch einmal in Erinnerungen geschwelgt, um die Frage zu beantworten, welches von ihnen eigentlich das coolste ist und welche ich am liebsten in Monster Hunter Wilds wiedersehen würde. 

Schreibt gern in die Kommentare, ob ihr meine Meinung am Ende teilt oder ob euer Ranking ganz anders aussehen würde.   

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Monster Hunter Wilds: Daisy Ridley erklärt euch die Lore

Platz 10 – Brachydios 

Den Anfang macht Brachydios auf meinem persönlichen Platz 10. Er ist das Flaggschiff-Monster von Monster Hunter 3 Ultimate, auch wenn der azurne Rathalos auf dem internationalen Cover des Spiels zu sehen ist, während er das japanische Originalcover ziert. 

Brachydios ist ein Kampfwyvern, der schon durch sein cooles Design einfach auffällt: Seine stummeligen Vorderbeine und sein abgerundetes, stumpfes Horn sind mit grünem Schleim überzogen, welcher auch erstmal den Statusangriff „Schleim“ mit sich brachte. Laut Jägernotizen besteht der grüne Glibber aus einem einzigartigen Schleimpilz, der durch den Speichel des Wyverns explosiv wird. 

Schlägt er mit seinem Kopf oder seinen Stummeln auf den Boden, entstehen dort Pfützen, die sich verfärben, bevor sie nach einigen Sekunden explodieren. Der Schleim kann auch an Jägern hängen bleiben und dort nach gewisser Zeit explodieren, sofern der jeweilige Jäger nichts dagegen unternimmt. Wird Brachydios wütend, kommt ihm besser nicht in die Quere, denn dann explodiert sein Schleim ohne zeitliche Verzögerung. 

Platz 9 – Tigrex 

Tigrex ist ein Flugwyvern, der auf den ersten Blick aussieht wie ein T-Rex mit Flügeln. Entdeckt er jedoch seine Jäger, stürzt er sich mit roher Gewalt auf allen Vieren auf sie. Er ist das Flaggschiff-Monster von Monster Hunter Freedom 2 und ist für sein ohrenbetäubendes Brüllen bekannt.

Obwohl er Flügel besitzt, sieht man ihn selten fliegen. Seinen Namen hat er seiner Färbung zu verdanken, die ihn mit auffälligen Streifen verziert. Er beeindruckt seine Jäger mit roher Kraft und hoher Geschwindigkeit, die er vor allem seinen kräftigen Vorderbeinen zu verdanken hat.

Er besitzt mehrere Lungen, die ihm sein markantes Gebrüll verleihen. Damit schüchtert er seine Gegner ein, um sie dann, wenn sie in Schockstarre sind, zu Fall zu bringen.

Platz 8 – Zinogre 

Zinogre ist das Flaggschiff-Monster von Monster Hunter Portable 3rd und ein Reißzahnwyvern. Er ist dem Element Donner zugeordnet und beschwört Donnerkäfer, deren elektrische Fähigkeiten er aussaugt wie ein Schwamm. Damit lädt er seine elektrische Kraft auf und sein Rücken sowie seine Krallen beginnen zu leuchten.

Je höher seine elektrische Ladung ist, desto schneller bewegt er sich und teilt auch mehr Schaden aus. Seine Aufladung hat jeweils zwei Stufen, die sich auch unterbrechen lassen, wenn die Jäger ihm nur ordentlich genug zusetzen. Dafür bleibt ihnen allerdings nicht viel Zeit.

Legendärer Entwickler macht seit 5 Jahren neues MMORPG, jetzt will er euer Geld

Der MMORPG-Experte Raph Koster hatte sich mit Ultima Online und Star Wars Galaxies einen Namen gemacht. Am neuen Projekt Stars Reach arbeitet sein Team bereits seit 2019. Jetzt gab’s ein spannendes Update zur Entwicklung.

Was ist das für ein Update? Im Zuge eines Lagerfeuer-Chats auf dem offiziellen Discord-Kanal haben die Verantwortlichen des Studios Playable Worlds angekündigt, am 10. Februar 2025 eine Kickstarter-Kampagne für das MMORPG starten zu wollen. Die Hauptseite des Crowdfunding-Projekts ist via kickstarter.com bereits einsehbar.

Obwohl MeinMMO bereits im Oktober 2019 über das von Raph Koster gegründete Studio sowie das neue MMORPG-Projekt berichtet hatte, befindet sich Stars Reach mehr als fünf Jahre später noch in einer (immerhin spielbaren) Pre-Alpha-Phase.

Finanziert wurde das Projekt bislang vor allem durch Investoren, die 38 Millionen US-Dollar in die Hand genommen haben sollen. Mit dem neuen Kickstarter möchte man die Finanzierung der nächsten Entwicklungsphase sichern:

Die Spieler sind eingeladen, die Zukunft des Spiels auf dem Weg zum Early Access mitzugestalten. Auf dem heutigen schwierigen Markt sind private Investitionen in die Spieleentwicklung immer seltener geworden. Um den Schwung aufrechtzuerhalten, wendet sich Playable Worlds an seine leidenschaftliche Spielergemeinschaft, die dabei helfen soll, Stars Reach über die Ziellinie zu bringen.

Playable Worlds via massivelyop.com

Was versprechen die Entwickler? Die angepeilte Summe für die Finanzierungskampagne ist genauso wenig einsehbar wie die verschiedenen Unterstützerstufen, die Playable Worlds sicherlich anbieten wird. Die durch die Tier-Stufen verdienten Vorteile sollen sich aber auf keinen Fall auf die Ingame-Wirtschaft oder die Balance des MMORPGs auswirken.

Zudem erklärte Raph Koster gegenüber massivelyop.com, dass man kurz vor der Alpha stehen soll, für Ende 2025 sei der Early Access geplant. Ein finaler Launch wird offenbar für 2026 angepeilt.

Wer ist Raph Koster noch mal genau? Das Branchen-Urgestein war der Lead Designer von Ultima Online (erschien 1997) und der Creative Director von Star Wars Galaxies (2003). Der Veteran ist zudem für seine Expertise in der Entwicklung bekannt: Im Interview mit MeinMMO sprach Koster über die Entwicklung der MMOs und erklärte, dass WoW-Killer fast MMOs gekillt hätten.

Hier einer der Trailer zu Stars Reach:

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Erster Trailer zeigt das neue Stars Reach

Was muss ich zu Stars Reach wissen? Die Ambitionen für das Galaxy-Sandbox-MMORPG sind groß. Es soll hunderte Welten geben, die sich lebendig anfühlen und verändert werden können. Das Spiel soll auf ein actionreiches, aber auch taktisch anspruchsvolles Kampfsystem setzen.

Genauso soll es aber auch friedfertige Wege geben, auf denen man Spaß mit Stars Reach haben kann. Ihr sollt etwa planetare Karten erstellen können, die sich dann in Profit verwandeln lassen. Oder ihr werdet Erzschürfer, gewählter Gouverneur oder geht einer ganz anderen Profession innerhalb der von Spielern angetriebenen Wirtschaft nach.

Als ultimative Herausforderung sollt ihr euch sogar einen ganzen Planeten zu eigen machen und auf diesem eine Infrastruktur aufbauen können. Wie groß die Ambitionen des Teams sind, zeigt die nachfolgenden Meldung aus dem Juli 2024: Stars Reach soll für Science-Fiction das tun, was World of Warcraft für Fantasy getan hat.

Mit einem einfachen Trick könnt ihr einen der nervigsten Gegnertypen in Path of Exile 2 ganz leicht besiegen

In Path of Exile 2 gibt es einen Gegnertypen, der die Spieler dank seines Affixes nervt, doch mit einem einfachen Trick kann er euch nichts mehr anhaben.

Um welchen Gegnertypen geht es? In Path of Exile 2 können alle Gegner verschiedene Affixe haben, die ihnen zusätzliche Effekte und Fähigkeiten verleihen. Einer der wohl nervigsten Affixe ist dabei der mit dem Mana-Entzug. Er kommt meistens mit zusätzlichem elektrischem Schaden und ist gekennzeichnet mit einem blauen Ring um den Elite-Mob herum.

Gegner, die dieses Affix haben, saugen in Windeseile euer Mana leer. Doch statt mit stumpfen Angriffen auf den Gegner einzuschlagen oder gar zu versuchen vor ihm wegzulaufen, könnt ihr ihn ganz einfach austricksen.

Ein mächtiger Gegner war bereits im filmreifen Intro von Path of Exile 2 zu sehen:

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Dieser NPC in Path of Exile 2 identifiziert eure Items

Einfach nichts tun

Wie besiegt man solche Gegner leichter? Wer ohne Mana panisch die Flucht vor den Mana-Saugern antritt, tut seinen Feinden nur einen Gefallen. Der leichteste Weg, um nicht ohne Mana dazustehen, ist es, sich einfach in den Gegner zu stellen.

Das Affix, das den Gegner Mana saugen lässt, funktioniert nur in der Nähe des blauen Kreises. Ist euer Charakter also nicht schnell genug, um vor dem Elite-Gegner hinfort zu laufen, solltet ihr einfach stehen bleiben und euch neben dem Monster platzieren.

Innerhalb des blauen Kreises in der Nähe des Monsters seid ihr nämlich nah genug, um vor dem Affix geschützt zu sein. Dort könnt ihr dann mit euren gewohnten Fähigkeiten den Feind ganz einfach besiegen.

In Path of Exile 2 gibt es noch weitere nervige und teils auch gefährliche Affixe. Einen davon wollen die Spieler eigentlich bereits seit fünf Jahren aus dem Vorgänger entfernen und doch haben sich die Entwickler wieder dazu entschieden, ihn einzubauen. Wie die Spieler das finden, erfahrt ihr hier: Seit 5 Jahren wollen die Spieler eine Mechanik verbannen, doch auch in Path of Exile 2 nervt sie weiter

Eine neue Heldin in Marvel Rivals macht eine Rolle sexy, die normalerweise kaum jemand spielen möchte

Viele Spiele haben das Problem, dass die Rolle des „Supporters“ unbeliebt ist. Denn viele wollen lieber draufhauen und Schaden verursachen. Doch in Marvel Rivals berichten viele Spieler, dass es aktuell zu viele Supporter gibt, weil alle die neue Heldin spielen wollen. Denn diese kann man auch als Angreifer spielen.

In Marvel Rivals gibt es die Meta, dass man in der Regel mit Teams besteht, die aus jeweils zwei Charakteren jeder Klasse bestehen: also je zwei Angreifer, Tanks und Supporter. Im Gegensatz zu Overwatch 2 sind die Rollen jedoch flexibel und lassen sich jederzeit wechseln.

Aber auch Marvel Rivals hat das Problem, dass die Rollen des Supporters und des Tanks eher unbeliebt sind. Wer den Helden-Shooter regelmäßig spielt, der weiß: Partien mit 5 „Damage Dealern“ und 1 Supporter sind keine Seltenheit.

Doch mit den neuen Helden, die durch die 1. Season ins Spiel gekommen sind, hat sich das geändert. Spieler berichten, dass es derzeit zu viele Supporter gibt, weil alle „Invisible Woman“ spielen wollen.

Was ist die Situation in Marvel Rivals? In einem großen Thread auf Reddit berichten etliche Spieler, dass viele Teilnehmer gerade vor allem „Invisible Woman“ wählen. So schreiben mehrere Spieler unter dem Post:

  • „Als jemand, der gezwungen war, eine Unterstützungsrolle zu übernehmen (was mir zumindest nichts ausmacht), ist das auch meine Einstellung. Ich werde warten, bis der ganze Hype um sie abgeklungen ist, um sie auszuprobieren.“
  • „Ich bin ein Support-Main, und in 2 der 3 Spiele, die ich gespielt habe, war ich tatsächlich gezwungen, eine andere Rolle zu spielen, weil die Leute Supports instalocken. Ich war so verwirrt.“
  • Ein dritter ergänzt: „Das Gleiche ist mir passiert und ich war irgendwie froh, so eine Veränderung zu sehen, bis ich bemerkte, dass unsere Invisible Woman sie wie eine DPS spielte und die Heilung vernachlässigte … Es ist so, dass egal, welche Rolle sie spielen, Instalocker sich wirklich nicht um das Ziel kümmern und nur Kills jagen, während sie das Team behindern.“
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Marvel Rivals läutet die erste Season mit einem neuen Trailer ein

Die neue Heldin ist ein Supporter, wird aber wie ein Angreifer gespielt

Was sind die Probleme? Viele sehen das Problem noch nicht einmal in der Charakterwahl, sondern eher in der Tatsache, dass zum einen viele „Picker“ die Heldin als reinen Damage Dealer spielen: Sie jagen den Kills nach, ohne sich um das eigene Team zu kümmern.

Sogenannte Instalockers sind auch deswegen in der Community unbeliebt, weil sie sich selten um die Kommunikation innerhalb des Teams scheren. Das ist übrigens keine Besonderheit von Marvel Rivals, sondern findet sich in vielen Spielen wieder (via Reddit.com).

Hinzu kommt, dass sich „Invisible Woman“ eher wie eine Hybrid-Rolle spielt. Während andere Charaktere einen starken Fokus auf unterstützenden Fähigkeiten haben, lässt sich mit Sue Storm auch kräftig Schaden verteilen. Das macht die Heldin und die Support-Rolle plötzlich unter Spielern beliebt, die sonst nie Support spielen.

Wie geht es weiter? Einige Spieler glauben, dass diese Begeisterung wieder zügig abklingen dürfte. Denn die Heldin ist ganz neu und viele wollen „Invisible Woman“ jetzt erst einmal ausprobieren. In ein paar Wochen dürfte der Spuk wieder vorbei sein, da sind sich viele in der Community sicher.

Einige befürchten jedoch, dass die Entwickler die festen Rollen im Spiel stärker aufweichen könnten. Denn Sue Storm sei ein gutes Beispiel, dass ein Charakter, der offiziell eine Supporter-Rolle innehat, sich auch als Angreifer spielen lässt. Und das würde den Sinn der Rollen im Spiel langfristig untergraben.

Die neue Heldin hat übrigens für eine andere, positive Überraschung gesorgt – zumindest für eine Streamerin. Denn Model und Twitch-Streamerin Aruuu hat sich selbst in der neuen Heldin „Invisible Woman“ erkannt. Denn die Entwickler haben einen Körperteil von ihr wiederverwendet. Die Streamerin amüsiert sich darüber: Twitch-Streamerin erkennt sich selbst in der neuen Heldin in Marvel Rivals – Ausgerechnet am Hinterteil

Spieler nennen zwei Gründe, warum das neue MMORPG von Amazon Games viel schlechter ist als es sein könnte

Throne and Liberty kämpft mit sinkenden Spielerzahlen. Für einen Teil der Community ist glasklar, warum das MMORPG von Amazon Games und NCSoft sein großes Potenzial nicht vollends entfalten kann.

Wie geht’s Throne and Liberty aktuell? Trotz regelmäßiger Updates und sinnvoller Verbesserungen sinken die Spielerzahlen von Throne and Liberty sukzessive. Der große Fokus auf Gildeninhalte und riesige Schlachten erweist sich dabei zunehmend als Nachteil. Allein über Steam tummeln sich zur Peak-Zeit nur noch etwa 50.000 statt 336.000 Spieler zeitgleich auf den Servern (via steamdb.info).

Immer häufiger fordern Spieler die Zusammenlegung der Server, da sich die wenigen verbleibenden Top-Gilden zu Allianzen zusammengeschlossen haben und konkurrenzlos Weltbosse abfarmen und die Burgbelagerungen gewinnen.

Schon zum Launch von Throne and Liberty galt: Sucht euch eine aktive Gilde! Hier die Gründe:

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Throne and Liberty: Deshalb ist eine große und aktive Gilde so wichtig

Spieler sehen 2 Kernprobleme

Was könnte das aktuelle Hauptproblem des MMORPGs sein? Genau das diskutiert ein Teil der Community in diesem Thread auf Reddit. Zwei Erkenntnisse, die von vielen Spielern unterstützt werden:

  • Dass sich Top-Gilden zu riesigen Allianzen zusammenschließen können, um sämtliche PvP-Inhalte in der offenen Welt zu dominieren, ist ein riesiges Problem. Es macht einfach keinen Spaß, wenn 280 organisierte Charaktere 100 Gegner vermöbeln. Solche alles dominierenden Allianzen soll es auf fast allen Servern geben.
  • Wenn die Burgbelagerung das große Kern-Feature ist, darf es nicht nur eine Burg geben, um die sich alles dreht. Auf die Art ist es für dominierende Allianzen viel zu leicht, den Status quo aufrechtzuerhalten. Der Quasi-Vorgänger von Throne and Liberty – Lineage 2 – hatte das bereits sehr viel besser gemacht, mit einer Vielzahl von Burgen, um die gekämpft wurde.

Uneinig sind sich die Spieler in der Diskussion darüber, ob man Allianzen ganz abschaffen sollte oder ob es ausreichen würde, die Zahl der Gilden pro Allianz auf zwei zu beschränken. In beiden Fällen müssten die Entwickler in PvP-Inhalten aber den Namen feindlicher Gilden ausblenden, um Schattenallianzen zu vermeiden, die sich heimlich absprechen und organisieren.

Unterstützen alle Spieler die Problemanalyse? Nein. Es gibt auch Leute, für die das Allianzsystem eine der wichtigen Besonderheiten von Throne and Liberty ist. Gemeinschaften, die sich seit dem Launch nicht durchsetzen konnten, müssen halt besser werden – was Absprachen, Organisation, Gildenaktivität und so weiter angeht („Git gud“ – via Reddit).

Sprich: Für sie ist nicht das Spiel das Problem, sondern der Teil der Community, der seinen Hintern nicht hochbekommt. Der Wunsch nach weiteren Burgen oder Zonen, die von Spielergemeinschaften eingenommen werden können, finden aber auch bei vielen Allianz-Verteidigern großen Anklang. Eine andere Baustelle möchten die Entwickler übrigens bald angehen: Throne and Liberty kämpft mit dem gleichen Problem wie Lost Ark – das soll sich ändern, auch wenn sich Spieler wundern

„Wir haben das Limit erreicht“: Elon Musk garantiert, dass es keine menschlichen Daten mehr gibt, mit denen KI trainiert werden kann

Elon Musk glaubt, dass es keine Daten von echten Menschen mehr gibt, mit denen KI trainiert werden könne. Und da ist er nicht der Einzige, der dies glaubt. Auch andere große Firmen im Tech-Bereich nutzen bereits synthetische Daten, die von KI generiert werden.

Künstliche Intelligenz wie ChatGPT wird mit menschlichen Daten, etwa Texten und Tonaufnahmen, trainiert, um auf diese Weise besser und schneller reagieren zu können. Doch einige Experten wiesen bereits darauf hin, dass wir die Grenze der Trainingsdaten für künstliche Intelligenz erreicht haben.

Elon Musk, Tech-Milliardär und Besitzer der KI-Firma xAI, erklärte während eines per Livestream übertragenen Gesprächs mit dem Stagwell-Vorsitzenden Mark Penn (via techchrunch.com):

Wir haben jetzt im Grunde die kumulative Summe des menschlichen Wissens … in der KI-Ausbildung erschöpft. Das ist im Grunde genommen letztes Jahr passiert.

Stagwell ist eine globale Marketing- und Kommunikationsgruppe, die von Mark Penn gegründet worden ist.

Bereits im Dezember 2024 erklärte Ilya Sutskever, Chefwissenschaftler bei der Firma OpenAI, auf der NeurIPS, dass die KI-Branche den „Peak Data“ erreicht habe: Mehr menschliche Daten gebe es nicht mehr, mit denen man KI trainieren könne.

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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus

KI muss in Zukunft mit eigenen Daten trainiert werden, um besser werden zu können

Welche Alternative gibt es? Musk erklärte im gleichen Interview, dass man für das Training von KI in Zukunft synthetische Daten verwenden solle. Synthetische Daten sind Daten, die von KI-Modellen selbst erzeugt werden und nicht von Menschen stammen. So sagte er:

Die einzige Möglichkeit, [reale Daten] zu ergänzen, sind synthetische Daten, bei denen die KI [Trainingsdaten] erzeugt. Mit synthetischen Daten … wird [KI] sich selbst bewerten und diesen Prozess des Selbstlernens durchlaufen.

Musk ist dabei nicht die erste Person, die auf den Gedanken mit den synthetischen Daten gekommen ist. Andere Unternehmen – darunter etwa Microsoft, Meta und OpenAI – verwenden bereits synthetische Daten, um ihre KI-Modelle zu trainieren. Je nach Schätzung soll bereits mehr als 60 Prozent der Daten im vergangenen Jahr synthetisch erzeugt worden sein.

Synthetische Daten könnten aber auch zu Problemen führen, meinen einige Wissenschaftler. So weisen einige Forschungsarbeiten darauf hin, dass die Verwendung synthetischer Daten zum Zusammenbruch verschiedener Modelle führen könnte, da die Kreativität eingeschränkt würde und die Verzerrungen in den Ergebnissen zunehmen würden.

Wenn nämlich die generierten Daten Verzerrungen oder Einschränkungen aufweisen, werden die damit trainierten Modelle dieselben Probleme in ihren Ergebnissen reproduzieren. Das bekannte englische Magazin „The Verge“ wollte jetzt vom Microsoft-Gründer Bill Gates wissen, wie er zu solchen fehlerhaften Informationen von KI steht. Und er hat darauf eine einfache Antwort: Bill Gates erklärt, warum er falsche Informationen durch eine KI wie ChatGPT für nicht so schlimm hält

Quelle(n):
  1. br.ign.com

In WoW gibt’s eine neue PUG-Meta für heroische Raids, in der Edelsteine alle Heiler ersetzen

Wer mit „Randoms“ in WoW regelmäßig die aktuellen Raids auf Heroisch besuchen möchte, kann sicherlich einige Leidensgeschichten erzählen. Eine neue „PUG-Meta“ soll derzeit jedoch sehr erfolgreich sein, wenn alle Spieler die Anforderungen erfüllen.

Was ist das für eine PUG-Meta? Auf Reddit hat der WoW-Spieler ImNotMackydee einen Screenshot geteilt, der die neue Meta für zufällig zusammengewürfelte Schlachtzüge (PUG bedeutet „Pickup group“) aufzeigt. Alle Spieler benötigen die folgenden drei Edelsteine für Ringe:

  • Citrin des Sturmkanals (Chance, Verbündete mit Absorptionsschild zu schützen)
  • Geweihter Citrin des Seefahrers (Chance auf überspringende Heilungen)
  • Bardischer Citrin des alten Salzes (Chance auf Über-zeit-Heilung für 5 Verbündete in der Nähe)

Wer diese drei Edelsteine besitzt, braucht laut des Raid-Leiters nur Verbrauchsgegenstände und Discord (zum Mithören). Anforderungen für Erfahrung oder Itemlevel-Stand – was normalerweise abgefragt wird – scheinen keine Rolle zu spielen.

Und das funktioniert? Der Raid-Leiter selbst erklärt in seiner Suche, dass er in dieser Saison bereits 347 erfolgreiche Runs in den Palast der Nerub’ar organisieren konnte, in denen Königin Ansurek auf dem Schwierigkeitsgrad Heroisch erfolgreich zu Boden gegangen ist.

Der Clou dieser Meta: Wenn alle teilnehmenden Spieler die drei Edelstein-Effekte liefern, prasselt derart viel Heilung auf verletzte Spieler ein, dass man den Raid komplett ohne Heiler spielen kann. Die größere Anzahl von Schadensausteilern sorgt wiederum dafür, dass Kämpfe und kritische Phasen spürbar kürzer ausfallen.

Apropos Raids in MMORPGs:

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Der erste Raid in der Geschichte der MMORPGs kommt nicht aus WoW

Starke Option auch für Dungeons

Wie bewertet die Community diese Meta? Auf Reddit wird der Post bisher von mehr als 1.180 Upvotes und 180 Kommentaren flankiert.

  • Drakhya hat die Meta schon selbst in der Praxis erlebt (via Reddit): „Ich habe das gestern mit einem Freund gemacht und die Königin starb, als die ersten Portale in Phase 3 fielen. Wir hatten ein paar Todesfälle, aber sie waren tot, weil sie Mechaniken nicht richtig gespielt hatten.“
  • Laut WiseMouse69_ wird das auch in Nicht-PUGs genutzt (via Reddit): „Wir haben das neulich in meiner Gilde gemacht. Urkomisch.“
  • agreed88 hat eine weitere Empfehlung auf Reddit: „Fun fact – Das sind auch mit Abstand die besten Edelsteine für Schlüsselsteine. Da alle von ihnen auf RPPM setzen, belegen sie effektiv dauerhaft jeden mit einem Schild, der fast sofort wieder auf jeden innerhalb des Dungeons erneuert wird, was konstant etwa 200.000 bis 300.000 Heilung pro Sekunde bringt.“

RPPM steht übrigens für „Real Procs per Minutes“, also die mögliche Zahl der Auslösungen pro Minute, wobei sich der Wert Tempo positiv auf Auslösungen auswirkt.

Die neue Meta bringt ein gewisses Geschmäckle mit, da Heiler im Zuge von WoW: The War Within bereits auf einige schwierige Phasen zurückblicken mussten. Da hilft es sicherlich nicht, dass sie jetzt durch Edelsteine ersetzt werden können. Mehr zu den Erleichterungen für Heiler, die im Dezember 2024 kamen: Blizzard hört zu – WoW wird leichter für Tanks und Heiler

Krillins einzig guter Moment in Dragon Ball war, als er im Kampf gegen Freezer gestorben ist

Son-Goku sammelt im Laufe von Dragon Ball viele Freunde um sich, die ihn im Kampf gegen das Böse unterstützen. Eine seiner längsten Freundschaften hat er mit Krillin. MeinMMO-Redakteurin Jasmin Beverungen versteht allerdings nicht, wieso er bei den Kämpfen überhaupt mitgenommen wird. Filler werden hierbei berücksichtigt.

Die Freundschaft zwischen Son-Goku und Krillin reicht bis in ihre Kindheit zurück. Die beiden treffen sich zum ersten Mal als Schüler unter Muten Roshi und hatten zunächst eine kleine Rivalität. Doch mit der Zeit entwickelte sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden.

Seitdem ist der kleine Glatzkopf nicht mehr von der Seite des Saiyajins wegzudenken. Dementsprechend oft ist er im Manga und Anime zu sehen. In Dragon Ball und Dragon Ball Z gab es zahlreiche Momente mit ihm. In neueren Animes wie Dragon Ball Daima taucht Krillin nicht mehr so oft auf – und das ist auch gut so.

In Kampf der Götter denkt Krillin immer noch, er habe es drauf:

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Dragon Ball Z: Kampf der Götter – Deutscher Trailer zum Anime-Film

Krillin ist oft zu sehen, hat das aber nicht verdient

Akira Toriyama, der Schöpfer von Dragon Ball, verriet in einem seiner früheren Interviews, dass er Vegeta nicht besonders mochte. Mittlerweile hat er sich zu einem seiner Lieblingscharaktere gemausert. Das war für mich unverständlich, denn Vegeta ist einer der coolsten Figuren aus Dragon Ball – im Gegensatz zu Krillin, den ich gerne weniger gesehen hätte.

Nimmt man nur die Menschen in Dragon Ball, ist Krillin einer der stärksten Kämpfer. Doch die meisten Gegner, denen sich Son-Goku und seine Freunde stellen müssen, stammen irgendwo aus dem Universum von anderen Planeten. Je weiter die Serie fortschreitet, desto stärker werden ihre Feinde.

Da können einfache Menschen kaum mehr mithalten. Sie besitzen keine besonderen Eigenschaften oder Techniken, die sie zu exzellenten Kämpfern im Universum machen würden. Yamchu, einer der drei stärksten Kämpfer der Erde, ist das beste Beispiel dafür: Schon am Anfang von Dragon Ball Z stirbt er gegen einen einfachen Pflanzenmann. Mit der Zeit merkt er, dass er den Saiyajins nicht mehr das Wasser reichen kann und zieht sich in den Baseball-Sport zurück.

Sogar Chiaotzu, der noch weniger stirbt und eine ähnliche Statur wie Krillin besitzt, ist im Laufe von Dragon Ball Z kaum mehr zu sehen. Er tritt im Kampf gegen die Cyborgs zurück und kocht stattdessen bei Muten Roshi leckere Gerichte. Tenshinhan bekam sogar zum Schluss nur eine mündliche Story von Toriyama nachgeliefert, in der er zum Landwirt wird.

Krillin checkt das erst viel zu spät. Er zieht sich erst zurück, als er mit C18 seine Frau fürs Leben findet und die beiden eine Tochter namens Marron bekommen. Das spielt kurz vor der Majin-Buu-Saga.

Krillin ist zudem der Charakter, der in der gesamten Dragon-Ball-Reihe am meisten stirbt. Ganze 5 Mal segnet ihn das Zeitliche (via Dragon Ball Wiki). Das erste Mal stirbt er gegen Tamburin, einem Diener des bösen Königs Piccolo.

Beim Kampf gegen Freezer war sein Tod nützlicher als sein gesamter Beitrag zum Kampf. Denn dadurch wurde Son-Goku so sauer, dass er sich zum ersten Mal in einen Super-Saiyajin verwandelte. Dank der Dragon Balls ist der Tod im Anime zwar nicht so schlimm, doch Krillin übertreibt es ein ums andere Mal.

Piccolo ist zwar auch insgesamt 5 Mal gestorben, doch er hat dafür andere Stärken, weshalb ich ihm gerne etwas Sendezeit einräume. Da Son-Goku nicht gerade der beste Vater und Opa ist, kümmert sich Piccolo oft um den kleinen Son-Gohan. Dadurch entsteht eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden, die einfach herzallerliebst ist. Kein Wunder, dass Toriyama ihn als Lieblingscharakter nannte.

Dagegen ist es mir bei Krillin unverständlich, wieso er überhaupt so eine toughe Frau wie C18 abbekommen hat. Denn der Kämpfer benennt seine eigene Tochter, Marron, nach seiner Ex-Freundin Maron. Nur ein Buchstabe trennt die beiden Namen voneinander. Auch im japanischen Original ist das so.

Aus diesem Grund ist Dragon Ball Daima für mich gerade das absolute Highlight. Son-Goku nimmt nur die stärksten Kämpfer aus der Z-Truppe mit in die Dämonenwelt. Vor allem Vegeta kommt seit Dragon Ball Super gut zur Geltung und erhält immer mehr Sendezeit, weil er so nützlich ist. 

Es ist zwar schade, dass alle anderen Kämpfer wie Tenshinhan und Yamchu nicht mehr so oft zu sehen sind. Doch immerhin gilt nun das gleiche Recht für alle menschlichen Kämpfer. Ich würde nicht sagen, dass ich Krillin hasse – doch ich bin froh, ihn nicht mehr so oft sehen zu müssen.

Trotz allem hat Krillin auch seine positiven Momente und Daseinsberechtigung. Ich persönlich muss aber sagen, dass mir alle anderen Z-Krieger lieber sind.

Gibt es einen Charakter, den ihr in Dragon Ball nicht so sehr mögt? Verratet es uns in den Kommentaren!

Vegeta steht in Dragon Ball Daima in seiner vollen Blüte. Er erklimmt in einer aktuellen Folge eine neue Stufe des Super-Saiyajins. Für viele Fans kam das überraschend – dabei konnte Vegeta sich schon vor 10 Jahren zu dieser Stufe transformieren: Dragon Ball: Vegeta überrascht Fans mit neuer Form, dabei gab es sie schon vor 10 Jahren

Eine Spezies in Warhammer 40.000 lebt nur, um zu fressen – Das passiert, wenn sie den ewigen Krieg wirklich gewinnt

In Warhammer 40.000 herrscht ein ständiger Kampf zwischen verschiedenen Fraktionen und Spezies. Eine davon ist besonders gefährlich, denn sie gilt im Moment als diejenige, die irgendwann als Sieger aus dem Krieg hervorgehen wird. MeinMMO erklärt, wie die Welt danach aussehen würde.

Wer zuletzt Space Marine 2 gezockt hat, kennt diese üblen Xenos sehr gut: Tyraniden. Im Ranking der stärksten Fraktionen in Warhammer 40.000 stehen sie ganz an der Spitze, noch vor den Necrons und dem Imperium der Menschheit.

Diese Käfer-Aliens haben zum größten Teil keinen eigenen Willen, sondern sind nur die Drohnen eines Schwarmbewusstseins. In der Welt von Warhammer 40.000 sind sie noch relativ „neu“, da sie erst vor einigen Jahrtausenden in der Galaxie aufgetaucht sind.

Seitdem sorgen sie aber für massenhaft Ärger und halten jede andere Fraktion in Schach, teilweise gleichzeitig. Für viele Fans ist es schon lange keine Frage mehr, ob die Tyraniden irgendwann gewinnen, sondern wann es passiert.

In Space Marine 2 seht ihr die Horden der Tyraniden in Aktion:

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Warhammer 40k: Space Marine 2 zeigt euch die Tyraniden

Tyraniden: Die gefräßige Gefahr von außerhalb der Galaxie

Was Tyraniden zur aktuell größten Gefahr in Warhammer 40.000 macht, ist ihre absurd große Zahl. Bereits jetzt sind in der Galaxie so viele Schwarmflotten vertreten, dass niemand sie so wirklich zurückdrängen kann.

Am Rand der Galaxie und dahinter wartet eine unbekannte Anzahl weiterer Tyraniden. Die Xenos greifen mit solchen Massen an Einheiten an, dass sie Verteidigungsanlagen jeder Größe einfach mit ihren Leichen verstopfen – danach beginnt die eigentliche Invasion.

Dazu passen sie sich ihren Feinden stetig an. Je mehr Informationen sie bekommen, desto besser können sie neue Tyraniden züchten, die explizit für den Kampf gegen den aktuellen Gegner geschaffen wurden.

In unserem Special erklären wir euch genauer, wer die Tyraniden sind und was sie so gefährlich macht.

Das Ende der Welt – ziemlich buchstäblich

Sollten die Tyraniden jemals den Sieg über alle anderen Spezies erlangen, wäre die Galaxie unwiederbringlich zerstört. Denn die Xenos kennen nur ein Ziel: fressen. Genauer, sie verarbeiten alles, was irgendwie geht, zu Biomasse.

Menschen, Tiere, Pflanzen, ganze Planeten und Infrastrukturen werden von kleinen Würmern zersetzt, verdaut und durch Schläuche zur Flotte geleitet. In Brut-Pools entstehen dann neue Tyraniden, um sich weiter verbreiten zu können.

Zumindest ist das im Moment der Stand, der von den Tyraniden bekannt ist. Würden sie gewinnen, würden sie die gesamte Galaxie wortwörtlich verschlingen und nichts Lebendes mehr zurücklassen.

Falls euch das an die Zerg aus StarCraft erinnert: Ja, die Tyraniden waren das Vorbild für die Zerg. Das liegt mitunter daran, dass Blizzard ursprünglich mal ein Warhammer-Spiel machen wollte – es dann aber doch gelassen hat

Anschließend würden sie weiterziehen, um neue Galaxien zu fressen, falls es denn noch welche gibt. Einige Gerüchte besagen, dass unsere Galaxie die letzte ist, die von den Tyraniden noch nicht vernichtet wurde.

Bisher kann niemand die Tyraniden aufhalten

Nach aktuellen Informationen gibt es nichts, was die Tyraniden aufhalten kann. Zwar gibt es Versuche, die aber bisher nicht wirklich funktionieren. Einer sehr extremen Idee hat sogar Milliarden Menschenleben gekostet.

Einer der wenigen tatsächlichen Siege über die Tyraniden hat hunderte Space Marines das Leben gekostet in der Schlacht von Macragge. Der Sieg ist vor allem den tapferen Ultramarines zu verdanken, deren Heimatsystem damals angegriffen worden ist.

Die einzige Hoffnung auf einen wirklichen Sieg über die Tyraniden sind der Zusammenschluss verschiedener Spezies – was in Warhammer sehr unwahrscheinlich ist –, ein technologischer Durchbruch oder das Erwachen der Necrons.

Letzteres ist die plausibelste Möglichkeit, um den Sieg der Tyraniden noch abzuwenden. Necrons sind eine Spezies nahezu unbesiegbarer Roboter-Mumien oder in lebendes Metall geschmiedeter Seelen. Die haben die meiste Zeit geschlafen, aber sind gerade dabei, zu erwachen – und das hätte große Auswirkungen: Ein Volk in Warhammer 40.000 könnte die eine der größten Bedrohungen der Welt einfach ausschalten, aber es schläft seit 60 Millionen Jahren

Welche MMOs sterben 2025? Um 5 Spiele mache ich mir Sorgen

MeinMMO-Redakteur und MMORPG-Experte Karsten Scholz führt die liebgewonnene Tradition fort und wagt einen Ausblick auf die Online-Rollenspiele, die das Ende des Jahres 2025 nicht live miterleben werden.

Wie entstand diese Liste? 2022 und 2023 war es Ex-Kollege Alexander Leitsch der das Ende einiger MMO-Titel vorhergesagt hatte. Im vergangenen Jahr übernahm dann unsere Anime-Expertin (und ebenfalls MMORPG-Enthusiastin) Jasmin Beverungen den Blick in die Glaskugel.

Dieses Jahr ist es nun an mir, vorherzusagen, welche MMOs und MMORPGs bis Ende 2025 für immer vom Netz gehen werden. Ich werfe dabei natürlich vor allem Spiele in den metaphorischen Ring für den Überlebenskampf, die kaum noch gespielt werden (was sich beispielsweise über Webseiten wie steamdb.info ermitteln lässt).

Wer schreibt hier? Karsten Scholz ist der MMORPG-Experte von MeinMMO. Er befasst sich seit 15 Jahren fast täglich mit dem besten Genre der Welt und hat seit dem Launch von World of Warcraft alle wichtigen (und einige der weniger wichtigen), neuen Online-Rollenspiele gezockt – oftmals bis ins Endgame rein beziehungsweise über viele Monate und Jahre hinweg.

Frühzeitig eingestellte Titel wie Blue Protocol oder Concord zeigen aber auch, dass Spiele auf dem Friedhof landen können, die sich derzeit noch in einer Alpha, Beta oder im Early Access befinden. Und auch hier kann es erkennbare Faktoren geben, die auf eine kurze Lebenszeit hindeuten.

Wer wissen möchte, wie erfolgreich Jasmin im letzten Jahr mit ihren Vorhersagen war, findet die Antwort übrigens auf der allerletzten Seite dieses Artikels.

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Corepunk

Genre: MMORPG | Entwickler: Artificial Core | Plattform: PC | Early-Access-Start: 26. November 2024 | Modell: Buy2Play

Was ist das für ein Spiel? Corepunk ist ein „Top-Down-MMORPG“ mit einer offenen Welt und Sandbox-Charakter. Optisch und auch von der Steuerung erinnert viel an League of Legends. Gleichzeitig ist es aber auch ein klassisches Online-Rollenspiel, das von der Schwierigkeit her an Vanilla-WoW erinnern soll.

Im Spiel erwarten euch sechs Klassen mit insgesamt 18 unterschiedlichen Spezialisierungen, Dungeons sowie Raids und PvE-Inhalte in der offenen Welt, die mit einem Nebel des Krieges ausgestattet ist. Ein Handwerkssystem, Open-World-PvP und Arena-Matches ergänzen das Angebot.

15 Minuten Gameplay aus Corepunk:

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Corepunk – 15 Minuten Gameplay

Darum glaube ich, dass Corepunk es nicht schafft: In der Alpha gab sich Corepunk zeitweise recht einsteigerunfreundlich, unbarmherzig und frustrierend. Der bekannte MMO-YouTuber TheLazyPeon sprach sogar von der „am meisten frustrierenden Erfahrung für neue Spieler, die ich jemals in einem MMORPG erlebt habe“.

Mit dem Start vom Early Access hat sich das spürbar gebessert. So sehr, dass Fans die oldschoolige Spielerfahrung durchaus loben. Dennoch bleibt Corepunk auch in der aktuellen Form ein MMORPG für eine kleine Nische. Das ist aber nur ein Faktor.

Faktor Nummer 2 ist, dass die Entwickler recht unerfahren sind. Was das für Auswirkungen haben kann, zeigte ein einfaches Update im Dezember, das derart schwerwiegende Probleme mit sich brachte, dass die Server eine lange Zeit nicht mehr verfügbar waren. Die Community tobte.

Packt man dazu noch das Buy2Play-Modell und den Fokus auf einen eigenen Launcher (kein Steam-Release), was die Zahl der Spieler noch weiter limitieren dürfte, könnte den Entwicklern frühzeitig die Puste ausgehen. Ich hoffe sehr, dass ich mich irre.

Deutsches MMORPG entfernt einen der höchsten Charaktere weltweit, zerstört viele Jahre Spielzeit

Nach den großen Bannwellen im vergangenen Jahr setzen die deutschen Entwickler von CipSoft auch 2025 ihre Aufräumaktion im MMORPG Tibia fort. Unter den gelöschten Accounts war dabei erstmals auch ein Spieler aus der weltweiten Top-Riege.

Was passiert gerade bei Tibia? Im letzten Quartal 2024 hatten die Entwickler vom Regensburger Studio CipSoft ihren Kampf gegen Accounts verschärft, die sich mit unerlaubten Skripten und Makros einen unfairen Vorteil verschaffen.

Von der ersten Bannwelle betroffen waren fast 8.000 Spieler, darunter auch der seinerzeit hochstufigste Ritter (mit Level 2.453). Später mussten die Verantwortlichen von Tibia zwar eingestehen, mit dem Bannhammer einige Unschuldige erwischt zu haben – die entsprechenden Löschungen wurden im Dezember aufgehoben -, doch spricht das offensichtlich nicht gegen weitere Maßnahmen.

Vor wenigen Tagen, am 7. Januar 2025, fand nämlich die nächste, große Bann-Aktion von CipSoft statt, die über 1.200 vermeintliche Schummler erwischt haben soll (via tibiatracker.com). Unter den Betroffenen befindet sich erstmals auch einer der weltweiten Top-7-Spieler.

Das neue Projekt der Tibia-Entwickler im Trailer:

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Persist Online ist das neue MMORPG der Entwickler von Tibia, zeigt im Trailer Zombie-Action

Wen hat es erwischt? Der brasilianische Spieler Szczeisny gehörte mit Level 2.586 zur absoluten Top-Riege der offiziellen Rangliste (via tibia.com). Nur sechs andere Charaktere kommen derzeit auf ein höheres Level (Dejairzin steht aktuell auf Platz 1 mit seinem Level-2751-Druiden).

Wie viel Zeit Szczeisny in den gelöschten Charakter gesteckt hat, ist unklar. In Tibia gibt es bekanntlich kein Levelmaximum, wie in WoW. Theoretisch könnt ihr so lange leveln, wie ihr möchtet. Doch je weiter ihr vorankommt, desto mehr Erfahrungspunkte braucht ihr für jeden Stufenaufstieg. Außerdem bestraft euch jeder Tod mit XP-Verlust. Um auf Level 1.500 zu kommen, benötigte ein Spieler etwa 13 Jahre.

Was muss ich zu Tibia und CipSoft wissen? Das Studio aus Regensburg wurde 2001 gegründet, nachdem sich das 1997 veröffentlichte MMORPG Tibia zu einem Erfolg entwickelt hatte. Das Online-Rollenspiel mit dem charmanten Retro-Look kam über die ganzen Jahre auf 32 Millionen Spieler und 200 Millionen Euro Umsatz, und soll heute erfolgreicher als jemals zuvor sein.

Entsprechend nachhaltig konnte das Studio wachsen, auf derzeit 100 Mitarbeitende. 2019 konnte Tibia sogar den Deutschen Entwicklerpreis gewinnen, in der Kategorie „Dauerbrenner“. Dank all dem gehört Tibia zu den ältesten und erfolgreichsten Online-Rollenspielen Europas. Im letzten Jahr haben die Entwickler mit dem MMORPG die Welt der Kryptowährungen betreten und die Tibia Token eingeführt.

Spieler helfen Vtuberin in einem MMORPG bei Knochenarbeit für harten Grind – KI denkt, es geht um Schweinereien

Die bekannte Vtuberin Nerissa Ravencroft zockt seit einigen Monaten Old School RuneScape. Jetzt konnte sie dank ihrer Community und zweideutigen Formulierungen einen der härtesten Grinds des MMORPGs fast vollständig meistern.

Wer ist Nerissa Ravencroft? Die Vtuberin und Musikerin gehört zu „hololive English“. Das ist eine reine Mädchen-Vtuber-Gruppierung, die zur japanischen Agentur Hololive Production gehört und auf YouTube, Twitch und X (ehemals Twitter) ein englischsprachiges Publikum ansprechen soll.

Wie andere Vtuber nutzt dabei auch Nerissa Ravencroft einen animierten 3D-Avatar, um mit ihren Zuschauern zu interagieren. Ihr YouTube-Kanal kommt auf 806.000 Abonnenten. Seit einigen Monaten schon zockt sie Old School RuneScape. In einem ihrer letzten Streams aus dem MMORPG konnte sie dank der Hilfe ihrer Community einen besonderen Meilenstein erreichen.

Old School RuneScape gibt es seit 2013, ihr könnt den Klassiker dabei auch auf Steam erleben:

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Old School RuneScape – Trailer zum Steam-Release

Was hat die Vtuberin geschafft? Es stand das Leveln des Skills Prayer auf dem Programm. Dahinter verbirgt sich einer der anstrengendsten und härtesten Grinds des MMORPGs. Am effizientesten ist es, wenn man für die Skill-Upgrades Drachenknochen sammelt und diese an bestimmten Altären opfert, um das Maximum an Erfahrung zu erhalten.

Offensichtlich hilft es zudem, wenn man sich auf YouTube oder Twitch eine große Fan-Basis aufbauen konnte, zu der wiederum ausreichend viele RuneScape-Spieler gehören. Nerissa wurde während ihres Streams (via YouTube) und danach nämlich regelrecht unter Drachenknochen-Spenden begraben (darunter auch viele der hochwertigsten Knochen).

Dazu kamen Tipps fürs optimale Leveln und Hilfe beim Anzünden der Altäre. So steigerte sich der Prayer-Skill quasi wie von selbst und steht aktuell wohl bei 96 von 99 möglichen Stufen (via gamesradar.com). Alle Gebete, die wichtige Stärkungszauber verleihen, hat sie damit also bereits gelernt.

„The Internet is for porn“

Schlüpfrige Wortwitze rund um das Thema Knochen: Das Internet wäre nicht das Internet, wenn es im Zuge des Streams keine zweideutigen Formulierungen rund um das englische „Bones“ sowie den Begriff „Boning“ (auf Deutsch eigentlich „Entgräten“, also das Entfernen von Knochen) gegeben hätte.

Besonders schön hat sich vor vielen Jahren bereits das Video einiger WoW-Fans mit dem einzig wahren Grund für die Existenz des Internets befasst:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

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Die schlüpfrigen Formulierungen lassen sich natürlich nicht eins zu eins ins Deutsche übersetzen und überfordern damit manch eine Übersetzungs-KI. Einen Übersetzungsversuch wollen wir unbedingt mit euch teilen.

Hier das Original-Zitat von Nerissa: „I was gonna go straight to boning, but everybody told me not to do that because apparently there’s a Christmas event. So instead of boning we’re going to do that.“ Eine Stunde später gab sie dann die Ansage: „It’s boning time. Now I just await the bone donations.“

Die Übersetzung von deepl.com findet ihr im Folgenden:

„Ich wollte eigentlich gleich zum Bumsen übergehen, aber alle haben mir gesagt, dass ich das nicht tun soll, weil es anscheinend ein Weihnachts-Event gibt. Also werden wir das statt des Bumsen tun.“ Weiter geht es mit: „Es ist Zeit zum Bumsen. Jetzt warte ich nur noch auf die Knochenspenden.“

Das ist ein schönes Beispiel dafür, warum ihr KI-Texte immer inhaltlich überprüfen solltet, bevor ihr diese für irgendwas nutzt. Falls ihr bislang noch nicht mit Vtubern zu tun hattet, seid ihr nicht alleine damit: Bernie Sanders bekommt live auf Twitch beigebracht, was VTuber sind.

Baldur’s Gate 3: Eine Klasse, die kaum jemand spielt, hat einen der mächtigsten Skills im Spiel

Einige der schwierigsten Kämpfe in Baldur’s Gate 3 werden trivial, wenn ihr das richtige Werkzeug dabei habt. Eines dieser Werkzeuge ist ein Skill, den nur eine Klasse beherrscht, die von vielen Spielern ignoriert wird. Genauer: nicht einmal die Klasse selbst kann das, sondern ihr Begleiter.

Was ist das für eine Klasse?

Das ist der mächtige Skill: Die einzige Spezialisierung, die von sich aus bereits stark ist in Baldur’s Gate 3, ist der Herr der Tiere – oder zu Englisch: Beast Master. Waldläufer können sich als Beast Master ab Stufe 3 einen Begleiter aussuchen.

Hier ist besonders der Bär spannend. Bären sind kräftige Nahkämpfer, die ordentlich zuhauen und zugleich gut einstecken können. Sie fungieren quasi als Tank unter den Tierbegleitern. Was sie besonders interessant macht, ist aber die Fähigkeiten „Honeyed Paws“, oder auf Deutsch etwa: klebrige Pfoten.

Der Skill entwaffnet einen Feind, ähnlich wie der entwaffnende Angriff des Kämpfers, Metall erhitzen oder „Befehl: Fallenlassen“ von einigen Wirkern. Insbesondere der Befehl gilt bei Veteranen mittlerweile als Pflicht-Skill.

Allerdings hat die Fähigkeit des Bären einen entscheidenden Vorteil. Anders als die anderen Fähigkeiten gibt es für die Honig-Klauen keinen Rettungswurf. Das heißt, wenn der Bär sein Ziel trifft, ist die Waffe garantiert weg. Das macht einige der schwierigsten Kämpfe zu einem Spaziergang.

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Die beste Klasse für Einsteiger in Baldur’s Gate 3

„Die am meisten unterschätzte Klasse des Spiels“

Die „Honeyed Paws“ sind bereits seit Release des Spiels eine Art Geheimtipp unter den Spielern. Auf Reddit wurden sie nun aber erstmals sehr groß und ausführlich diskutiert. Denn ein Spieler hat für sich herausgefunden, dass der Skill beim Endboss des zweiten Aktes funktioniert.

Der Boss, den wir aus Spoiler-Gründen nicht nennen, ist eigentlich eine massive Kreatur. Dass man sie überhaupt entwaffnen kann, kam den meisten Spielern nicht in den Sinn. Ohne seine Waffe ist der Boss aber quasi nutzlos und kann ohne Probleme besiegt werden. Er gilt vor allem in Honour-Runs als eine der schwierigsten Passagen.

Auf Reddit stimmen die Nutzer zu, dass der Beast Master allein wegen des Bärens die vielleicht „am meisten unterschätzte Klasse des Spiels“ sei. Allerdings müsse man das Team entsprechend aufbauen, erklären Nutzer in anderen Diskussionen. Und man müsse schon wissen, wie genau man den Waldläufer und seinen Begleiter zu spielen habe.

Der Waldläufer ist übrigens die womöglich schwächste, aber nicht die unbeliebteste Klasse. Am wenigsten kommt laut Statistik der Kleriker bei den Spielern zum Tragen. Dabei haben Kleriker einige der besten Builds überhaupt: Die am wenigsten gespielte Klasse in Baldur’s Gate gehört zu den stärksten und ich liebe sie auch

43 % der 1.000 besten Spieler in Path of Exile 2 spielen eine Klasse – Das macht sie so gut

In Path of Exile 2 dominiert eine Klasse das Leaderboard der besten Spieler. Wir erklären, was sie so gut macht.

Um welche Klasse geht es? In PoE2 gibt es viele verschiedene Klassen und mit jeder kann man unterschiedliche Builds nutzen, um möglichst stark zu werden. Doch wer sich die besten 1.000 Spieler des Games, sortiert nach ihrem erreichten Level im Spiel ansieht, stellt schnell fest, dass der Stormweaver klar dominiert.

Die Aszendenz der Zauberin spielen mehr als 430 der Top 1.000 Spieler im Softcore-Spielmodus (via pathofexile2.com). Sieht man sich nur die Top 100 an, sieht das Bild sogar noch einseitiger aus. Fast 50 % der Spieler zocken den Stormweaver.

Damit ist die Zauberin weit vor dem Mönch-„Invoker“ mit 15 % auf Platz 2 und dem Söldner-„Gemling Legionnaire“ auf Platz 3 mit 10,4 %. Gerade weil zum Start vollkommen unklar war, welche Klasse besonders gut sein würde, ist es interessant zu sehen, dass eine Klasse so heraussticht. Was den Stormweaver ausmacht, haben wir uns für euch angesehen.

Hier könnt ihr das filmreife Intro von Path of Exile 2 nochmal sehen:

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Path of Exile 2: Das filmreife Intro des größten Diablo-Konkurrenten

Eis, Feuer und Blitz

Was macht die Klasse so gut? Die Kraft über die Elemente von Path of Exile 2 ist sehr stark. Das merken schon Anfänger, wenn sie unseren Guide zur Eis-Zauberin befolgen. Gegner einfrieren, anzünden oder schocken bietet viel Raum für gute Kombis, die zur Stormweaver-Klasse passen.

Während Anfänger wohl vor allem auf die Eis-Fähigkeiten setzten, um Gegner einzufrieren, erweitern Profis die Frost-Fähigkeiten durch den Skill „Hearld of Ice“ der für schnelle Clears sorgt. Der Frostskill lässt Gegner, die aufgrund ihres „Eingefroren“-Status zerspringen, gleichzeitig explodieren und kann dadurch Kettenreaktionen auslösen.

Viele Stormweaver spielen jedoch lieber mit Elektrizität. Dafür verwenden sie zum Beispiel das „Archmage Spark“-Build, dass darauf setzt möglichst viele Blitze der Fähigkeit „Spark“ über der Karte zu verteilen. Sie sind schnell und unkontrolliert und erreichen so viele Gegner außerhalb des eigenen Sichtfeldes.

Was ist daran besonders? Die wahre Stärke des Stormweavers liegt weniger in den Elementen selbst, sondern in der Art und Weise, wie die Mechanik dieser Elemente in Path of Exile 2 umgesetzt wurde. Der Stormweaver kann dank seiner Fähigkeiten schnell viele Gegner aus sicherer Entfernung beseitigen, was ihn besonders effektiv macht.

Andere Klassen haben weniger Möglichkeiten, selbiges zu tun. Nahkämpfer haben dabei den größten Nachteil, sie müssen sogar bis zu den Gegnern laufen, um sie zu bekämpfen. Das ist langsamer und gefährlicher als aus sicherer Distanz die Feinde mit Elementargriffen zu bekämpfen.

Die Liste der besten Spieler richtet sich nach Erfahrungspunkten, und wer am problemlosesten durch die Gebiete kommt, erhält schneller mehr davon. Gegner außerhalb des eigenen Sichtfeldes zu erledigen ist eine Sache, welche die Entwickler von Path of Exile 2 eigentlich nicht mehr wollten. Doch auch die Gegner haben dieses Memo noch nicht erhalten: „Für Monster sollten dieselben Regeln gelten“: Gamer von Path of Exile 2 sind sauer, weil ihre Gegner cheaten