Krillins einzig guter Moment in Dragon Ball war, als er im Kampf gegen Freezer gestorben ist

Krillins einzig guter Moment in Dragon Ball war, als er im Kampf gegen Freezer gestorben ist

Son-Goku sammelt im Laufe von Dragon Ball viele Freunde um sich, die ihn im Kampf gegen das Böse unterstützen. Eine seiner längsten Freundschaften hat er mit Krillin. MeinMMO-Redakteurin Jasmin Beverungen versteht allerdings nicht, wieso er bei den Kämpfen überhaupt mitgenommen wird. Filler werden hierbei berücksichtigt.

Die Freundschaft zwischen Son-Goku und Krillin reicht bis in ihre Kindheit zurück. Die beiden treffen sich zum ersten Mal als Schüler unter Muten Roshi und hatten zunächst eine kleine Rivalität. Doch mit der Zeit entwickelte sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden.

Seitdem ist der kleine Glatzkopf nicht mehr von der Seite des Saiyajins wegzudenken. Dementsprechend oft ist er im Manga und Anime zu sehen. In Dragon Ball und Dragon Ball Z gab es zahlreiche Momente mit ihm. In neueren Animes wie Dragon Ball Daima taucht Krillin nicht mehr so oft auf – und das ist auch gut so.

In Kampf der Götter denkt Krillin immer noch, er habe es drauf:

Krillin ist oft zu sehen, hat das aber nicht verdient

Akira Toriyama, der Schöpfer von Dragon Ball, verriet in einem seiner früheren Interviews, dass er Vegeta nicht besonders mochte. Mittlerweile hat er sich zu einem seiner Lieblingscharaktere gemausert. Das war für mich unverständlich, denn Vegeta ist einer der coolsten Figuren aus Dragon Ball – im Gegensatz zu Krillin, den ich gerne weniger gesehen hätte.

Nimmt man nur die Menschen in Dragon Ball, ist Krillin einer der stärksten Kämpfer. Doch die meisten Gegner, denen sich Son-Goku und seine Freunde stellen müssen, stammen irgendwo aus dem Universum von anderen Planeten. Je weiter die Serie fortschreitet, desto stärker werden ihre Feinde.

Da können einfache Menschen kaum mehr mithalten. Sie besitzen keine besonderen Eigenschaften oder Techniken, die sie zu exzellenten Kämpfern im Universum machen würden. Yamchu, einer der drei stärksten Kämpfer der Erde, ist das beste Beispiel dafür: Schon am Anfang von Dragon Ball Z stirbt er gegen einen einfachen Pflanzenmann. Mit der Zeit merkt er, dass er den Saiyajins nicht mehr das Wasser reichen kann und zieht sich in den Baseball-Sport zurück.

Sogar Chiaotzu, der noch weniger stirbt und eine ähnliche Statur wie Krillin besitzt, ist im Laufe von Dragon Ball Z kaum mehr zu sehen. Er tritt im Kampf gegen die Cyborgs zurück und kocht stattdessen bei Muten Roshi leckere Gerichte. Tenshinhan bekam sogar zum Schluss nur eine mündliche Story von Toriyama nachgeliefert, in der er zum Landwirt wird.

Krillin checkt das erst viel zu spät. Er zieht sich erst zurück, als er mit C18 seine Frau fürs Leben findet und die beiden eine Tochter namens Marron bekommen. Das spielt kurz vor der Majin-Buu-Saga.

Krillin ist zudem der Charakter, der in der gesamten Dragon-Ball-Reihe am meisten stirbt. Ganze 5 Mal segnet ihn das Zeitliche (via Dragon Ball Wiki). Das erste Mal stirbt er gegen Tamburin, einem Diener des bösen Königs Piccolo.

Beim Kampf gegen Freezer war sein Tod nützlicher als sein gesamter Beitrag zum Kampf. Denn dadurch wurde Son-Goku so sauer, dass er sich zum ersten Mal in einen Super-Saiyajin verwandelte. Dank der Dragon Balls ist der Tod im Anime zwar nicht so schlimm, doch Krillin übertreibt es ein ums andere Mal.

Piccolo ist zwar auch insgesamt 5 Mal gestorben, doch er hat dafür andere Stärken, weshalb ich ihm gerne etwas Sendezeit einräume. Da Son-Goku nicht gerade der beste Vater und Opa ist, kümmert sich Piccolo oft um den kleinen Son-Gohan. Dadurch entsteht eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden, die einfach herzallerliebst ist. Kein Wunder, dass Toriyama ihn als Lieblingscharakter nannte.

Dagegen ist es mir bei Krillin unverständlich, wieso er überhaupt so eine toughe Frau wie C18 abbekommen hat. Denn der Kämpfer benennt seine eigene Tochter, Marron, nach seiner Ex-Freundin Maron. Nur ein Buchstabe trennt die beiden Namen voneinander. Auch im japanischen Original ist das so.

Aus diesem Grund ist Dragon Ball Daima für mich gerade das absolute Highlight. Son-Goku nimmt nur die stärksten Kämpfer aus der Z-Truppe mit in die Dämonenwelt. Vor allem Vegeta kommt seit Dragon Ball Super gut zur Geltung und erhält immer mehr Sendezeit, weil er so nützlich ist. 

Es ist zwar schade, dass alle anderen Kämpfer wie Tenshinhan und Yamchu nicht mehr so oft zu sehen sind. Doch immerhin gilt nun das gleiche Recht für alle menschlichen Kämpfer. Ich würde nicht sagen, dass ich Krillin hasse – doch ich bin froh, ihn nicht mehr so oft sehen zu müssen.

Trotz allem hat Krillin auch seine positiven Momente und Daseinsberechtigung. Ich persönlich muss aber sagen, dass mir alle anderen Z-Krieger lieber sind.

Gibt es einen Charakter, den ihr in Dragon Ball nicht so sehr mögt? Verratet es uns in den Kommentaren!

Vegeta steht in Dragon Ball Daima in seiner vollen Blüte. Er erklimmt in einer aktuellen Folge eine neue Stufe des Super-Saiyajins. Für viele Fans kam das überraschend – dabei konnte Vegeta sich schon vor 10 Jahren zu dieser Stufe transformieren: Dragon Ball: Vegeta überrascht Fans mit neuer Form, dabei gab es sie schon vor 10 Jahren

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Chingg

Es ist offensichtlich, dass Krillin in diesem Artikel eher oberflächlich und unsachlich beurteilt wird, was seinen Charakter und seine Leistungen betrifft. Daher möchte ich ein paar Missverständnisse und Fehleinschätzungen klären:

1. Krillin ist ein Symbol für menschliches Potenzial
Krillin mag nicht die physische Überlegenheit eines Saiyajins oder eines Aliens haben, aber er steht dafür, was ein Mensch durch harte Arbeit und Willensstärke erreichen kann. Als einer der stärksten Menschen in Dragon Ball zeigt er, dass er trotz klarer biologischer Nachteile niemals aufgibt und immer wieder über sich hinauswächst.

2. Die Sache mit Marron und Maron
Der Name von Krillins Tochter Marron und seiner Ex-Freundin Maron wird im Artikel unnötig aufgebauscht. Dabei wird ignoriert, dass Maron ein reiner Filler-Charakter ist, der nicht von Toriyama selbst stammt, sondern von den Verantwortlichen für den Anime hinzugefügt wurde. Interessanterweise scheinen die Anime-Schöpfer auf dieselbe kreative Idee wie Toriyama gekommen zu sein, da „Kuririn“ vom japanischen Wort „Kuri“ (Kastanie) abgeleitet ist und Marron „Maroni“ bedeutet. Dieses Wortspiel ist typisch für Toriyamas Humor und Schreibstil – eine Verbindung zwischen Maron und Marron zu konstruieren, ist daher schlicht unsachlich und verfehlt den Kern.

3. Krillin und C18 – eine starke Beziehung
Der Vorwurf, dass es „unverständlich“ sei, wie Krillin eine „toughe“ Frau wie C18 abbekommen hat, zeigt ein mangelndes Verständnis für beide Charaktere. Krillin hat C18s Leben verschont, weil er ihre Menschlichkeit erkannt hat, wo andere nur ein Monster gesehen haben. Diese Tat, die Mut und Mitgefühl zeigt, hat die Grundlage für ihre Beziehung geschaffen. Ihre Liebe basiert auf Respekt und Vertrauen – zwei Werte, die Krillin in Hülle und Fülle verkörpert.

4. Krillins Tod gegen Freezer
Zu behaupten, Krillins Tod sei „nützlicher als sein Beitrag zum Kampf“, verkennt völlig, wie oft Krillin mit seiner Intelligenz, seinem Mut und seinen Fähigkeiten das Blatt gewendet hat. Ob es seine Kienzan-Technik ist, seine Fähigkeit, Gegner strategisch zu analysieren, oder sein unerschütterlicher Kampfgeist – Krillin hat viele Male bewiesen, dass er mehr als nur ein Nebendarsteller ist. Freezers Tat, Krillin zu töten, war ein Katalysator, aber Krillin war weitaus mehr als nur ein Plot-Werkzeug.

5. Ein unterschätzter Charakter
Der Artikel suggeriert, dass menschliche Kämpfer wie Krillin keinen Platz mehr im Dragon Ball-Universum haben, was jedoch eine völlig einseitige Perspektive ist. Dragon Ball lebt nicht nur von bloßer Stärke, sondern auch von den Geschichten und Beziehungen, die diese Charaktere mitbringen. Krillin ist einer der wenigen, der sein Leben nicht nur dem Kämpfen, sondern auch seiner Familie widmet – etwas, was viele der übermenschlich starken Charaktere wie Vegeta und Son-Goku erst spät lernen.

Krillin ist nicht nur ein Kämpfer, sondern ein Symbol für das, was Menschlichkeit, Mut und Mitgefühl im Dragon Ball-Universum ausmachen. Ihn auf seine Kampfkraft zu reduzieren, verkennt seine Bedeutung für die Serie und die Zuschauer. Vielleicht wäre es an der Zeit, ihn etwas genauer zu betrachten, bevor man voreilig ein Urteil fällt.

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K-ax85

Die Meinung, dass Krillin ein schlechter Charakter sei, der früher hätte abtreten müssen, ist eine absolut unpopuläre und geschmacklich fragwürdige Ansicht, zu der mir wirklich nichts Positives einfällt.

Ich persönlich finde, dass Tenshinhan, Krillin, Piccolo, Goku, Gohan und Yajirobi die besten Charaktere sind, die Toriyama je geschrieben hat. Vegeta hingegen ist in 90 % der Fälle eine selbstmitleidige Nervensäge, die einfach nicht akzeptieren kann, dass Goku besser ist als er. Seine Wandlung ist einfach “Okay, nun bin ich nicht mehr fies und helfe mit” – das ist alles. Lol, wie tiefgründig.

Dragon Ball Super empfinde ich als Müll, über den nicht weiter gesprochen werden muss.

Ich wünschte, die Story nach Classic – also die erste Z-Saga (gegen Radditz, Nappa und Vegeta) wäre komplett anders verlaufen und Toriyama hätte im Rahmen von der gesamten Dragonball Z Arc all den geliebten Charakteren einen würdigen Abschluss gegeben. Stattdessen hat Toriyama einfach die Hälfte seiner (von den Fans geliebten) Charaktere vergessen und es ging gefühlt fast nur noch um die Saiyajins – keine Ahnung, aber spätestens nach der Cell-Saga hatte er für mich keine wirklich guten Ideen mehr.

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