Bungie sieht sich derzeit vor einem großen Problem und die einzigen, die ihnen helfen können, sind die Fans von Destiny 2 und ihre Liebe zum Spiel.
Womit hat Bungie zu kämpfen? Schon im Oktober 2024 berichtete MeinMMO-Redaktionsleiter Schuhmann über eine neue Klage gegen Bungie. Diesmal jedoch geht es nicht um Cheater, sondern um Plagiatsvorwürfe.
Der Autor Kelsey Martineau hat 2013 und 2014 eine Fantasy-Welt vorgestellt, die Bungie dreist kopiert haben soll. Diese sollte dann als Vorlage für die Kampagne der Roten Schlacht dienen.
Nun gibt es neue Entwicklungen bezüglich des Falls und die sahen für Bungie zuerst nicht gut aus. Das Team hatte Schwierigkeiten ihre Unschuld zu beweisen. Schuld daran ist ein Feature, das in der Community bis heute keine Fans findet.
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Destiny 2: Launch-Trailer zur neuen Episode Ketzerei
Content-Vault galt schon damals als miese Idee
Warum ist der Content-Vault problematisch? Der Content-Vault wurde eingeführt, um Destiny 2 mehr Platz für neuen Content zu bieten. Die Devise hieß „Altes raus und Neues rein“ – dazu gehörte leider auch die beliebte Kampagne der Roten Schlacht. Viele Inhalte sind seit der Zeit verschwunden, die Teil des Spiels und der Story des Loot-Shooters waren.
Und obwohl nur die Community damit ein Problem hatte, wurde genau dasselbe System auch den Entwicklern jetzt zum Verhängnis. Bungie wollte vor Gericht beweisen, dass die Kampagne der Roten Schlacht nicht kopiert sei – jedoch fehlten die Beweise. Grund dafür war der Tresor, denn dort befand sich die Kampagne.
Warum hat Bungie die Rote Schlacht nicht aus dem Tresor geholt? So leicht funktioniert das mit dem Tresor nicht. Der Tresor ist wie eine Zwischenwelt, indem alle Inhalte auf einer Datenbank gespeichert werden, damit Bungie für zukünftige Projekte darauf zugreifen kann.
Es handelt sich dabei aber nicht um eine funktionsfähige Sammlung, die Entwickler einfach auf die Server ziehen und abspielen können. Wenn etwas in den Tresor gelandet ist, müssen die Entwickler, sollten sie die Inhalte zurückholen wollen, diese mühselig wieder von Hand aufbauen und der Engine anpassen. Das kostet viel Zeit und Ressourcen.
Wie hat Bungie sein Problem gelöst? Damit Bungie sich gegen den Kläger wehren kann, griffen sie auf die Hilfe der Community zurück.
Auf YouTube gab es unzählige Videos über die Kampagne, darunter auch das bekannte 10-stündige Lore-Video von My name is Byf – dem Lore-Experten von Destiny 2. Durch dieses „Archiv“ konnte Bungie einige Beweise vorlegen.
Für den sechsten Teil der „The Elder Scrolls“-Reihe gab es eine spezielle Auktion, bei der der Gewinner einen NPC in dem kommenden RPG benennen durfte. Nun wurde der Gewinner bekannt gegeben, doch es ist nicht die Fan-Seite, die sich den Sieg erhofft hatte.
Was ist das für eine Auktion? Bethesda veranstaltete eine Auktion rund um The Elder Scrolls 6, bei der der höchstbietende Gewinner einen NPC im kommenden Spiel entwerfen und benennen durfte. Die Summe wird an die „Make-A-Wish Mid-Atlantic“-Stiftung gehen, die Kinder mit chronischen Krankheiten unterstützt.
Der GameStar Talk spricht über die Möglichkeiten von The Elder Scrolls 6:
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Wie geht es nach Starfield weiter mit The Elder Scrolls 6? – Darüber spricht GameStar Talk
Mysteriöser Bieter sticht Fan-Seite aus
Was ist das für eine Fan-Seite? Die Fan-Seite Unofficial Elder Scrolls Pages, abgekürzt UESP, ist ein nicht ganz unbekannter Zusammenschluss von Fans der Bethesda-RPGs. Sie beschäftigen sich seit 1995 mit allen Dingen, die in und um die Elder-Scrolls-Spiele passieren.
Auch sie gaben ihr Gebot für die Auktion ab, und zwar nicht alleine, sondern mit der Imperial Library, eine Lore-Seite zu TES, und einigen TES-Content-Creatoren.
Wie hoch war die Gewinner-Summe? Trotz des großen Zusammenschlusses reichte ihre Summe am Ende nicht, denn sie wurden von einem mysteriösen Bieter überboten. Die Person spendete insgesamt 85.450 US-Dollar, was umgerechnet ungefähr 81.593 Euro sind. Um wie viel UESP schließlich überboten wurde, ist leider nicht bekannt.
Fan-Seite sucht Kontakt zum Gewinner
Auf X postete UESP über die abgeschlossene Auktion. In ihrem Post schreiben sie, dass sie sich gerne mit dem Gewinner in Verbindung setzen möchten, um zu erfahren, was die Person für einen NPC in TES 6 einbauen möchte.
Weiter führen sie aus, dass ihr Plan gewesen wäre, den NPC nach einem verstorbenen Fan namens Loranna zu kreieren und zu benennen. Das würden sie immer noch gerne umsetzen wollen, und würden sich nun andere Optionen anschauen, es immer noch möglich zu machen.
Um Astarion auf ein bestimmtes Thema anzusprechen, müsst ihr sterben – ja, so durchdacht ist Baldur’s Gate 3.
Baldur’s Gate 3 steckt voller versteckter Inhalte. Von geheimen Räumen zu unbekannten Waffen bis hin zu kleinen Dialogen, die nur ein Bruchteil der Spielerschaft jemals sehen und hören wird. Genau so einen Dialog gibt es auch mit Astarion, aber den bekommt ihr nur dann zu sehen, wenn ihr einen ganz bestimmten Ablauf befolgt – und dabei ist der Tod eures Charakters sogar nur ein Zwischenschritt.
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Es gibt in Baldur’s Gate 3 geheime Räume, die nur die wenigsten von euch je sehen werden
Was ist das für ein Dialog? Astarion ist ein Vampir (Spoiler, sorry) und als solcher hat er Blutdurst. Nachdem er sich der Gruppe angeschlossen hat, kommt es in einer der darauffolgenden Nächte zu einer Szene, in der Astarion versucht, euer Blut zu trinken.
Am Tag darauf könnt ihr ihn dann zur Rede stellen und über seinen vampirischen Zustand sprechen. Dabei könnt ihr auch Regeln aufstellen – nämlich zum Beispiel, dass er keine Menschen angreifen darf. Ihr könnt dann spezifizieren, dass er nichts angreifen darf, „mit dem man eine Konversation führen kann“ – woraufhin Astarion Tiere vorschlägt. Daraufhin könnt ihr unter bestimmten Voraussetzungen verraten, dass ihr mit Tieren sprechen könnt, was den Vampir dann zu diesem Ausbruch verleitet:
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Du kannst buchstäblich mit Tieren sprechen? Was bleibt mir dann noch übrig? Steine und Bäume? Nicht, dass ich überrascht wäre, einen Druiden mit Bäumen reden zu sehen … aber na guuuuuut. Ich tue mein Bestes, mich nur von den dümmsten Tieren zu ernähren.
Wie schaltet man den Dialog frei? Um diesen kleinen, doch recht amüsanten Ausbruch von Astarion zu erleben, muss man mehrere Faktoren erfüllen. Ihr müsst:
Einen Druiden spielen.
Mit Tieren sprechen können und den Zauber aktiv haben.
Euch von Astarion nachts aussaugen lassen.
Astarion nicht aufhalten und beim Aussagen sterben.
Weil Baldur’s Gate 3 euren Tod nicht zulässt – aus verschiedenen Gründen – seid ihr am nächsten Tag dennoch wieder lebendig, Withers sei dank. Im darauffolgenden Gespräch könnt ihr Astarion dann zur Rede stellen.
Szenen wir diese sind eher ein wenig versteckt im Spiel – aber nicht so versteckt wie ein ganz bestimmter Dialog mit Karlach. In dem durchbricht die Tiefling-Barbarin nämlich die 4. Wand und kann plötzlich euch vor dem Bildschirm sehen und erkennt, dass sie nur Teil eines Spiels ist.
Die Welt von Cyberpunk 2077 ist geprägt von Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Gewalt, in der jeder für sich selbst kämpft und das Beste aus dem machen muss, was einem zur Verfügung steht. Eine Mission in Phantom Liberty ist ein perfektes Beispiel dafür, wie schwer es ist, in Night City für Gerechtigkeit zu sorgen. Wer bereit ist, einen Charakter trotz gegenteiliger Anweisung zu verschonen, wird mit einer seltenen Szene belohnt.
Von welcher Mission ist die Rede? Es handelt sich um den Gig „Dogtown Saints“, den man von Mr. Hands in Auftrag gestellt bekommt. V soll Dr. Anthony Anderson vor den Scavengers (auch Scavs genannt) retten. Diese sind dafür bekannt, Menschen zu entführen, um ihnen ihre Cyberware und Implantate gewaltsam „abzunehmen“.
Die Scavs haben ein Krankenhaus übernommen, das ein Zufluchtsort für Bedürftige darstellte und in dem Anderson diese Menschen mit gebrauchten Implantaten versorgte.
Die Mission lautet also deutlich: Das Krankenhaus von Scavengers befreien, Anderson finden und ihn unbeschadet aus seiner Situation retten. Doch wie viele Missionen in Cyberpunk, läuft das nicht komplett reibungslos ab:
Hier seht ihr den Trailer zum Cyberpunk 2077 DLC Phantom Liberty:
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Cyberpunk 2077: Phantom Liberty — Official Trailer
Zwei Seiten eines Dilemmas
Welche Entscheidung ist ausschlaggebend? In der Klinik angekommen und endlich Anderson aufgefunden, sieht V, dass der Arzt von Nika Yankovich mit einer Waffe bedroht wird. Sie sucht nach ihrem verschwundenen Bruder Gasya, der einst von Anderson versorgt wurde. Die Situation wird heikel und V muss sich entscheiden, ob man Nika erschießen will.
Wenn V zu lange zögert, erfährt man von Anderson, dass Gasya bereits verstorben ist. Er habe bereits im Koma gelegen und Anderson habe gehofft, einige seiner Implantate retten zu können, anstatt ihm zu helfen, um die Bedürftigen damit zu versorgen.
Nika will nun den Körper ihres Brudes, was Anderson nicht zulassen will. Hier kann man sich nun entscheiden, ob man sich auf die Seite des Arztes oder die der trauernden Schwester stellen will.
Was passiert nach beiden Entscheidungen? Wenn man Nika den Körper nicht geben will, greift sie V an. Die einzige Möglichkeit ist dann, sie auszuschalten, damit Anderson den Körper ihres Bruders verwerten kann und die Mission erfolgreich beendet wurde.
Wenn man Nika allerdings den Körper überlässt, findet man sie später am Rand der Dogtown-Mauer. Der Ort ist in diesem Video angegeben. Sie sitzt am Grab ihres Bruders, wo man einige Worte mit ihr wechseln kann.
Während beide Entscheidungen einen unterschiedlichen Ausgang der Mission beeinflussen, gibt es hier jedoch keine „richtige“ Lösung. Ausgerechnet Johnny ist die Person, die es schafft, die Situation am besten zusammenzufassen:
Das Mädel tut mir leid. Das muss auch für Anderson schwer sein. Der Typ hatte eine fragwürdige Ethik, aber was soll ein Arzt in Dogtown sonst tun? Es war von Anfang an eine Situation, in der alle verlieren.
Was sagen die Spieler dazu? Trotz des Dilemmas, welcher Person man in einer Situation helfen will, in der letztendlich kein Ausgang „richtig“ erscheint, haben viele Spieler eine deutliche Meinung. Nika ist immerhin ein Mitglied der Scavengers, die anscheinend eine Kostprobe ihrer eigenen Medizin bekam.
„Die Sache ist die, dass wir inzwischen in ein paar Scav-Verstecken waren, das Fleisch am Haken, auf Metzgertischen und in Eiswannen gesehen haben … und gesehen haben, was sie mit Evelyn gemacht haben“, sagt lemao2222 auf YouTube, „zumindest hat sich ihr Bruder selbst gekocht und war so gut wie tot, im Gegensatz zu diesen armen Schweinen.“
Während die Entscheidung in Dogtown Saints nur über das Ende dieser Mission ausschlaggebend ist, gibt es andere Entscheidungen, die den gesamten Verlauf des Spiels bestimmen können, von Nebenmissionen, freundlich oder feindlich gesinnten Corpos bis hin zum finalen Schicksal von V. Einige wichtige Entscheidungen des Spiels könnt ihr in diesem Artikel nachlesen: Cyberpunk 2077: Die drei wichtigsten Story-Entscheidungen beim Neustart
BioWare-Mitbegründer Greg Zeschuk war mit den Praktiken von EA nicht einverstanden, nachdem das Unternehmen sein eigenes Studio kaufte und übernahm. Deshalb verließ er wenige Jahre später das Entwicklerstudio. Ursprünglich hatte er jedoch einen anderen, perfiden Plan.
Was hatte Zeschuk vor? In einem Podcast mit My Perfect Console verriet Zeschuk, dass er EA von innen heraus ändern wollte:
Ich habe zweieinhalb Jahre in Austin gelebt, um Star Wars: The Old Republic zu machen, und ich wusste, dass das eine Art Einbahnstraße war. Wenn es super erfolgreich gewesen wäre, super duper erfolgreich, hätten Ray[mond Muzyka, Gründer von BioWare, Anm. d. Red.] und ich wahrscheinlich einen Versuch gestartet, EA von innen heraus zu übernehmen, als die Unternehmenspiraten, die wir sind.
Doch dafür hätte sein MMORPG, Star Wars: The Old Republic, ein größerer Erfolg werden müssen als es schlussendlich war. Um mit EA an den Verhandlungstisch zu kommen, hätte das Spiel aus dem Star-Wars-Universum etwa 1,9 Milliarden Euro pro Jahr einspielen müssen. Doch das hat nicht geklappt, weshalb Zeschuk keine Verhandlungsgrundlage hatte und das Unternehmen wenig später verließ.
Den Trailer zum MMORPG könnt ihr euch hier ansehen:
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Star Wars The old Republic Trailer
BioWare-Gründer war mit Praktik von EA nicht einverstanden
Was wollte er ändern? Er beschreibt, dass er Großunternehmen nicht leiden könne. Sie würden nur existieren, um Spiele zu vermarkten. Viele nordamerikanische Unternehmen, zu denen auch EA zählt, würden versuchen, das meiste Geld aus einem Franchise herauszuquetschen.
Allerdings würde Zeschuk diese Praktik nicht gefallen. Er mag es lieber, viele gute Spiele wie Mass Effect zu entwickeln, statt wenige Titel, aus denen viel Geld geholt wird. Darunter fallen unter anderem Live-Service-Games, die über Jahre hinweg noch Geld mit neuen Inhalten generieren sollen.
Wie erfolgreich ist SWTOR denn? Der Erfolg von Star Wars The Old Republic war zwar eine Überraschung für EA, doch es spielte nicht die Summe ein, von der Zeschuk sprach:
Doch das rüttelt nicht an der Beliebtheit des Spiels: Das MMORPG ist für viele Spieler trotzdem einer der besten Titel. Auf Steam ist es sehr positiv bewertet.
Der neue Patch von World of Warcraft steht an und es gibt viele Veränderungen. Wir haben alle Details, die eure Klasse betreffen zusammengefasst.
Mit Patch 11.1 Lorenhalt beginnt in World of Warcraft nicht nur die zweite Saison der Erweiterung The War Within, sondern es gibt auch eine ganze Menge Neuerungen. Viele Klassen und Spezialisierungen werden überarbeitet, manche sogar richtig drastisch. Damit ihr beim Release am 26.02.2025 nicht überrumpelt seid, haben wir alle wichtigen Änderungen für euch zusammengefasst.
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3 absurde Bugs, die in WoW passiert sind
Die Klassen-Änderungen in der Übersicht
Im Folgenden fassen wir die Klassen-Anpassungen grob zusammen, damit ihr einen Überblick über die wichtigsten Änderungen habt. Wenn eure Spezialisierung hier nicht genannt ist, sind die Änderungen nur geringfügig.
Todesritter werden in ihren DPS-Spezialisierungen ein bisschen weniger überlebensfähig, verursachen aber mehr Schaden. Außerdem bekommt „Unaufhaltsamer Gletscher“ eine neue Animation, die der Zeit angemessen ist.
Todesritter waren etwas zu lebensfreudig – das wird korrigiert.
Tank-Dämonenjäger bekommen eine große Überarbeitung, die den Spielstil nachhaltig ändert. Es gibt viele neue Talente und Defensiv-Fähigkeiten wie „Dämonenstachel“ haben nun eine längere Dauer und können damit über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten werden. Das dürfte Dämonenjäger-Tanks deutlich attraktiver machen, die in der ersten Saison nahezu ausgestorben waren.
Bei Druiden wird der Klassen-Talentbaum drastisch überarbeitet. Es gibt viele neue Talente und die Anordnung alter Talente wurde angepasst. Grundsätzlich ist es nun viel leichter, alle „sinnvollen“ Fähigkeiten für eine gewählte Spezialisierung zu erreichen und es gibt mehr Flexibilität.
Rufer bekommen eine Überarbeitung ihrer „Flammenformer“-Heldentalente, damit die in Dungeons sinnvoller sind. Gleichzeitig wird der Verstärkungs-Rufer deutlich angepasst, sodass er seine Verbesserungs-Effekte nur noch auf andere DPS-Charaktere überträgt und weniger Einfluss auf Tanks und Heiler hat. Das soll Rufer aus ihrer „Meta-Rolle“ rausnehmen – denn im hochstufigen Spielbereich war ein Rufer quasi Pflicht.
Jäger haben mit Abstand die größte Menge an Neuerungen bekommen. Alle drei Spezialisierungen wurden mitsamt ihrer Heldentalente überarbeitet. Das wichtigste ist, dass Treffsicherheit-Jäger nun auch ihre „Tier-Effekte“, wie Kampfrausch, verwenden können, selbst wenn sie auf einen Begleiter verzichten. Alle drei Spezialisierungen fühlen sich nun runder und intuitiver an. Es gibt viele neue Talente und über 20 alte Talente wurden entfernt. Hier lohnt ein Blick in die sehr umfangreichen Details.
Magier bekommen in allen drei Spezialisierungen Anpassungen, die etwas geringer ausfallen. Während der Arkanmagier etwas vereinfacht wurde und höhere Auslöse-Chancen von vielen Talenten hat, wurden dem Feuermagier seine Ressourcen leicht eingeschränkt, dafür wird er aber mit mächtigen Angriffen belohnt, die ein wenig mehr Wumms haben.
Mönche erhalten nur geringfügige Änderungen. Die größten Anpassungen gibt es hier beim Nebelwirker. Die Heilung wird ein wenig verschoben, sodass als Nebelwirker sowohl Gruppen- als auch Einzelheilung besser funktioniert und man gelegentlich Offensiv-Fähigkeiten einbauen kann.
Paladine können sich über mehr Heilung als Heiler freuen, müssen aber als Tank leichte bis mittlere Nerfs ihrer Eigenheilung in Kauf nehmen. Sie sind künftig also häufiger auf einen Heiler angewiesen, können dafür aber auch mehr Schaden verursachen.
Paladine sind mit Patch 11.1 in einer guten Position.
Beim Priester gibt es wenig Änderung für Schatten, aber große Anpassung bei Disziplin. Die Anzahl der verfügbaren Abklingzeiten wird reduziert und die dominante Rolle der Disziplin-Priester in Dungeons dadurch verringert. Auch Heilig-Priester erhalten massive Anpassungen und es gibt nun einen neuen Spielstil, der sich auf Erneuerung fokussiert.
Der Schurke bekommt nur geringfügige Anpassungen. Es gibt leichte Verbesserungen bei Gesetzlosigkeit, wie eine erhöhte Chance, beim Würfeln einen 5er-Pasch zu erzielen. Die anderen Anpassungen sind lediglich Details.
Bei Schamanen stehen massive Änderung der Verstärker an. Der Schaden dieser Spezialisierung wird von Fernkampf-Fähigkeiten (die Mahlstrom verbrauchen) stärker hin zu Nahkampffähigkeiten verschoben. Das dürfte den Burst-Schaden der Klasse etwas reduzieren. Ein Blick in die Details auf Seite 2 lohnt. Heil-Schamanen können besser von Springflut profitieren, aber auch hier gibt es lediglich kleine Anpassungen.
Hexenmeister werden in allen 3 Spezialisierungen ein wenig leichter zu spielen. Es gibt mehr passive Effekte (wenn man das möchte) und einige Talente sind nun lohnenswerter. Die Anpassungen sind im Vergleich zu anderen Klassen allerdings eher gering.
Hexenmeister wurden etwas zu kompliziert – das wird korrigiert. Wenn man will.
Krieger werden leicht überarbeitet, vor allem der Schutz-Krieger. Dieser muss künftig nicht mehr so viele Tasten drücken, um seine Aufgabe als Tank zu erfüllen – das war zuletzt so viel, dass es sogar körperlich unangenehm zu spielen war. Die anderen Spezialisierungen bekommen lediglich kleine Updates, die sich nur gering auf die Spielweise auswirken.
Eine besonders große Anpassung gibt es es für alle Tank-Spezialisierungen, denn die dürfen künftig deutlich mehr zur Leistung der Gruppe beitragen. Auch wenn manche Tanks ein wenig ihrer Überlebensfähigkeit eingebüßt haben, dürfen sie alle künftig deutlich mehr Schaden verursachen.
Denn alle Tanks verursachen mit Patch 11.1 rund 20 % mehr Schaden mit allen (oder ausgewählten) Fähigkeiten. Es wird in Dungeons und Raids also häufiger vorkommen, dass ihr als Tanks den DPS-Charaktere eng auf den Fersen seid – oder sie sogar überholt, wenn es die Situation erlaubt.
Was steckt sonst noch im Patch? Natürlich sind die Änderungen an den Klassen nur ein kleiner Teil von Patch 11.1 Lorenhalt. Das Herzstück ist der neue Gameplay-Content, also das Gebiet Lorenhall mit der Geschichte rund um die Goblin-Kartelle und die Fortführung der Handlung rund um Xal’atath und deren Pläne.
Neben einer neuen Saison mit frischen Dungeons, einem großen, interessanten Raid und einer ganz neuen Art der Fortbewegung, gibt es auch neue Tiefen und eine Verbesserung des Fortschritts für Solo-Spielerinnen und -Spieler. Mehr Informationen zu allen großen Neuerungen findet ihr in unserer Übersicht zu Patch 11.1 Lorenhalt.
Falls euch die vollständigen, sehr umfangreichen Patch Notes im Detail interessieren, könnt ihr sie auf der zweiten Seite dieses Artikels einsehen. Sollte euch das zu umständlich sein, könnt ihr auch erfahren, welche Entscheidung der Entwickler von vor über 20 Jahren noch heute dafür sorgt, dass WoW ein Dauerbrenner bleibt.
Die Organisation, die Japans Cyberabwehr koordiniert, wurde selbst Opfer eines Hackerangriffs – und das über einen Zeitraum von neun Monaten, ohne dass es bemerkt wurde. Es gibt keine offizielle Bestätigung zu den Tätern, frühere Angriffe auf Japan wurden jedoch mit einer chinesischen Hackergruppe in Verbindung gebracht.
Was ist genau passiert? Die Organisation, die für Japans nationalen Schutz vor Cyber-Attacken zuständig ist, wurde selbst von Hackern infiltriert, die sich möglicherweise bis zu neun Monate lang Zugriff auf vertrauliche Daten verschafft haben.
Laut einem Bericht der Financial Times begann der Hackerangriff bereits im Herbst 2022 und wurde erst im Juni 2023 entdeckt. Hacker verschafften sich über das E-Mail-Konto eines einzelnen Mitarbeiters Zugang zu internen Systemen. Die Schwachstelle blieb monatelang unbemerkt, bis schließlich eine Untersuchung eingeleitet wurde.
In einer öffentlichen Erklärung gab das National Center of Incident Readiness and Strategy for Cybersecurity, kurz NISC, bekannt, dass persönliche Daten aus E-Mail-Kommunikationen zwischen Oktober 2022 und Juni 2023 kompromittiert worden sein könnten (via NISC).
Hacken ist nicht nur kompliziert, sondern in den meisten Fällen auch kriminell. In einem Spiel könnt ihr es jetzt ohne jursitische Konsequenzen ausprobieren:
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Im Story-Spiel Hacknet werdet ihr selbst zum Hacker
Welche Daten wurden kompromittiert? Das genaue Ausmaß des Lecks ist weiterhin unklar, doch betroffen waren wohl sowohl die Regierung wie auch private Partner, mit denen das NISC in Kontakt stand. Die Behörde hatte infolgedessen Warnmeldungen an betroffene Organisationen verschickt und arbeitet mit externen Spezialisten zusammen, um den Schaden zu analysieren.
Ein Beamter des NISC erklärte der Financial Times, dass nach bestehenden Erkenntnissen nur das E-Mail-System betroffen sei. Ob der Angriff tatsächlich von chinesischen, staatlich unterstützten Hackern durchgeführt wurde, wie vor allem von US-amerikanischer Seite vermutet, wollte er jedoch laut Financial Times-Bericht nicht kommentieren.
China als möglicher Strippenzieher
Was bedeutet das für Japans Cybersicherheit? Der Vorfall ereignete sich zu einem heiklen Zeitpunkt: Japan vertieft seine militärische Zusammenarbeit mit den USA, Großbritannien und Italien – unter anderem im Rahmen eines gemeinsamen Kampfjet-Projekts, bei dem streng geheime Technologie ausgetauscht wird.
Laut der Financial Times äußerten sowohl US-amerikanische als auch britische Cybersicherheitsexperten Zweifel daran, ob Japan in der Lage sei, sensible Daten sicher zu verwahren.
Wieso ausgerechnet China? In den letzten fünf Jahren war Japan einer Reihe von Cyberangriffen ausgesetzt, die einer mit China verbundenen Hackergruppe namens MirrorFace zugeschrieben werden (via NISC). Diese Gruppe, auch unter dem Namen Earth Kasha bekannt, wurde als Bestandteil des größeren APT10-Netzwerks identifiziert, das Verbindungen zum chinesischen Ministerium für Staatssicherheit aufweist (via Forbes).
Die Angriffe zielten auf kritische Sektoren in Japan, darunter die nationale Sicherheit und die Hochtechnologieindustrie, und lösten immer wieder Alarm über die Schwachstellen der Cybersicherheit des Landes aus.
In Pokémon GO steht die Rampenlicht-Stunde am 25. Februar 2025 an. Die könnt ihr nutzen, um euch Einall-Pokémon zu sichern – auch für die aktuellen Promo-Codes.
Wann startet die Rampenlicht-Stunde? Start der Rampenlicht-Stunde ist am 25. Februar um 18:00 Uhr. Wie immer läuft sie 60 Minuten, danach sind wieder die Spawns aus dem aktuellen Weg-nach-Einall-Event aktiv.
Was ist die Rampenlicht-Stunde? Bei der Rampenlicht-Stunde wird immer ein bestimmtes Pokémon in den Fokus gestellt, dass dann eine Stunde lang überall erscheint. Das Event wird darüber hinaus immer von einem kleinen Bonus begleitet.
Welche Pokémon sind es heute? Die heutige Rampenlicht-Stunde ist ein Sonderfall, denn gleich drei Pokémon stehen im Fokus: Serpifeu, Floink und Ottaro. Alle drei kann man auch Shiny fangen, man braucht aber Glück. Die Chance ist nicht erhöht.
Welcher Bonus läuft? Heute erhaltet ihr die doppelte Anzahl an Bonbons beim Fangen.
Darüber hinaus solltet ihr beachten, dass sich die Aufgabe heute perfekt lohnt, um die Forschung aus den letzten Promo-Codes zu lösen. Mehr dazu findet ihr unten.
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Pokémon GO zeigt die neue Season Duales Schicksal im Trailer
Promo-Codes in Pokémon GO brachten Aufgaben, die ihr jetzt lösen könnt
Welche Promo-Codes sind das? Vor ein paar Tagen wurden Promo-Codes freigeschaltet, die man in Pokémon GO aktivieren kann, um Forschungen mit drei legendären Pokémon zu bekommen:
Hat man die Codes eingegeben, erhält man drei Forschungen, die jeweils verlangen, dass ihr 156 Pokémon aus der Einall-Region fangt. Dabei ist egal, ob ihr 156 unterschiedliche Pokémon fangt, oder 156-mal dasselbe. Dementsprechend könnt ihr die Rampenlicht-Stunde heute ideal nutzen, um euch die drei legendären Pokémon zu sichern – denn Serpifeu, Ottaro und Floink sind alle drei aus Einall.
Möglicher Fehler bei der Rampenlicht-Stunde: Aufgrund der Zeitverschiebung hat die Rampenlicht-Stunde an einigen anderen Orten schon begonnen – oder hätte das zumindest tun sollen. Ein User im Subreddit zu Pokémon GO, TheSilphRoad, meldet aber, dass die Spawns nicht umgestellt worden sind. Andere Spieler stimmen zu, der Fang-Bonus soll derweil aktiv sein (via reddit).
Ob das Problem auch hier auftritt oder korrigiert wird, bleibt abzuwarten. Wir halten euch auf dem Laufenden.
Grundsätzlich lohnt sich das Event für die Promo-Code-Aufgaben, doch auch die Pokémon selbst sind nicht übel. Serpiroyal, die Entwicklung von Serpifeu, ist stark in der Superliga. Flambirex ist ein guter Feuer-Angreifer, und auch Admurai kann in Raids sowie im PvP überzeugen.
Dementsprechend ist es auch eine gute Idee, die drei zu schnappen, wenn ihr keinen Bedarf wegen der Codes habt. Außerdem steht Ende der Woche noch ein weiteres Highlight an: Die globale Einall-Tour läuft am Wochenende. Dort werdet ihr ebenfalls auf zahlreiche Einall-Pokémon treffen und solltet keine Probleme haben, die Anforderungen für die Promo-Codes zu erfüllen – zumindest, wenn ihr genug Zeit zum Fangen habt.
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Für MeinMMO-Autorin Sophia Weiß war nicht Pokémon oder Sailor Moon das Highlight ihrer Kindheit, sondern die epischen Duelle in Yu-Gi-Oh!. Eine Reihe der alten Games zum Anime kommen jetzt auf Steam und sie machen noch genauso viel Spaß wie vor 20 Jahren.
Es ist 2004 im November. Draußen ist es matschig mit Schneeregen bei etwa 8 Grad. In einem Kinderzimmer steht ein Hochbett. Unten drin sitzt mein 10-jähriges Ich zusammen mit meinen Brüdern auf einem Haufen Kissen, eingekuschelt in Decken.
Mein einer Bruder sitzt in der Mitte und zockt sein neues Geburtstagsgeschenk auf meinem roten GameBoy Advance SP an: Yu-Gi-Oh! Reschef der Zerstörer. Ich und mein zweiter Bruder schauen gespannt zu und sind die schlimmsten Backseat-Gamer, die man sich vorstellen kann. Es war richtig schön – auch, wenn uns Mama am Ende wegen Streits in unsere eigenen Zimmer schicken musste.
Die Erinnerung an diesen Regentag vor über 21 Jahren kam mir letzte Woche hoch, als ich mich mit meinem Steam Deck auf meiner Couch eingekuschelt habe: Konami bringt am 27. Februar 2025 die Yu-Gi-Oh! Early Days Collection via Steam und für Nintendo Switch raus. Der Publisher stellte MeinMMO freundlicherweise einen Key zum Anspielen zur Verfügung und jetzt weiß ich: Reschef der Zerstörer spielt sich immer noch genau wie damals.
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Mit der Yu-Gi-Oh! Early Days Collection veröffentlicht Konami 14 Handheld-Games neu für PC und Nintendo Switch
Duellieren wie vor 20 Jahren – Mit Quality-of-Life-Änderungen
Die Yu-Gi-Oh! Early Days Collection umfasst insgesamt 14 Spiele zum beliebten Anime und Manga Yu-Gi-Oh! von Kazuki Takahashi – aber eben dem Original, nicht den heute beliebten Spin-Off-Serien. Mit drin sind Games von 1998 bis 2005 noch für GameBoy Colour und später GameBoy Advance.
Die Titel an sich scheinen vom Gameplay her kaum verändert worden zu sein. Ich kenne von früher eben noch Reschef der Zerstörer und World Championship Tournament 2004. Beide Spiele zocken sich wie damals – im Guten, wie im Schlechten.
Ich laufe in Reschef der Zerstörer also mit Yugi und Joey im Schlepptau durch Domino City und duelliere mich genau wie früher mehr oder weniger erfolgreich. Ich kann aber auch genau wie früher Dialoge nicht beschleunigen. Wenn mich also die doofe Rebecca zum x-ten Mal besiegt, muss ich den 3 Minuten langen Dialog vor dem Duell bei jedem neuen Versuch durchspielen.
Seto Kaiba wiegelt zum Start von Reschef der Zerstörer die junge Rebecca gegen einen auf. Typisch.
Ein Feature, das mit persönlich sehr gefällt, ist aber das neue Obermenü in den Spielen: Hier kann ich jederzeit zwischenspeichern, neu laden und auch die Anleitung aufrufen kann – auch, wenn die auf Englisch ist.
Die Speicherfunktion hingegen ist sehr praktisch, um die oben genannten Cutscenes zu überspringen. Auch wenn ich dann dazu gezwungen bin, diese Stelle wieder und wieder zu spielen, bis es mir zu doof ist. Wenn ich nicht gewinnen sollte.
Außerdem lässt einen das Obermenü entscheiden, wie man das Spiel ausgegeben haben möchte: Zum Beispiel wie früher auf dem GameBoy-Display, Bildschirm füllend oder auch mit und ohne Rahmen.
Wer es sich außerdem einfacher machen möchte, kann vor dem Start in ein Spiel einstellen, ob alle Karten freigeschaltet sein sollen. (Normalerweise muss man sich diese erstmal freispielen.) Außerdem könnt ihr je nach Game zwischen der japanischen, amerikanischen und europäischen Version des Games wechseln.
Für das GameBoy-Colour-Game Yu-Gi-Oh! Duel Monsters 4: Battle of Great Duelists gibt es zudem einen Online-Modus.
Das Hauptmenü ist mit einem Mix aus Anime- und Manga-Illustrationen bebildert.Das erste Game ist noch mit einem richtig alten Artwork illustriert!Dungeon Dice Monsters war ein Teil von Yu-Gi-Oh!, der leider nie besonders populär wurde.
Gleiches Feeling, besseres Englisch
21 Jahre später machen die Spiele immer noch Spaß. Das eine ist, dass es einfach schöne Games sind, das andere, dass ich mich sofort wieder fühle wie damals mit den Brüdern.
Der große Unterschied ist, dass ich die englischsprachige Anleitung jetzt lesen kann und nicht mehr so doof da stehe, wie als Kind: Reschef der Zerstörer funktioniert nach anderen Regeln, als das reale Kartenspiel. Hätt’ ich das mal damals nur gewusst.
Insgesamt aber bleibt das Feeling das gleiche: Ich optimiere mein Deck, versuche an die besten Karten zu kommen und stelle mich wieder und wieder fiesen Duell-Gegnern. Es fühlt sich auch irgendwie schön an, das normale Yu-Gi-Oh! mal wieder vor der Nase zu haben – bei Synchro- und Pendel-Beschwörungen bin ich raus.
Es wird für mich keine coolere Art geben, Yu-Gi-Oh! zu zocken, als mit der Duel Disc. #Cardgames on Motorcycles Ich liebe Yu-Gi-Oh!, aber mit 10 hatte ich kaum Taschengeld, daher ist meine Sammlung noch so mikrig. Und die Rücken der Max-Auflage passen nicht zu den alten Bänden…
Die Yu-Gi-Oh! Early Days Collection ist aus meiner Sicht für all diejenigen, die gerne an die Zeiten von Duelist Kingdom oder Battle City zurückdenken. An damals, als man auf dem Schulhof mit gefälschten Götterkarten gespielt und sich zwischen dem Yugi-, Seto-, Joey- und Mai-Deck als Starter entscheiden musste.
Allerdings kommt die Collection mit einem dicken Preisschild daher: Laut den Listings auf Amazon, Mediamarkt und im Nintendo-Online-Shop wird sie 59,99 Euro kosten – also fast so viel wie viele aktuelle AAA-Games. Auf Steam ist der Preis noch nicht angekündigt.
Endlich wieder richtige Duelle
Sailor Moon ist zwar der erste Anime, den ich jemals gesehen habe und Naruto-Fan war ich über längere Zeit und sehr viel intensiver. Aber das originale Yu-Gi-Oh! war der erste Anime bzw. der erste Manga, den ich als solches wahrgenommen und dafür geschätzt habe. Die Story wird also immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.
Bei meinem letzten Umzug sind mir auch die alten Karten wieder in die Hände gefallen und ich bin sie vor dem Einpacken wieder zwei Stunden lang durchgegangen. Gute Zeiten.
Die Early Days Collection ist auch für das Steam Deck optimiert. Ich habe die meisten Stunden tatsächlich darüber gezockt und kann mir vorstellen, dass es auch auf der Nintendo Switch gut laufen wird. Auf Handheld, wofür die ganzen Games ja ursprünglich gemacht waren, macht es einfach am meisten Spaß.
Ich kenne heute auch niemanden mehr, der noch das ursprüngliche Kartenspiel zockt. Die spielen alle entweder die aktuellste Version oder andere TCGs wie Pokémon und Magic: The Gathering. Mit der Collection komme ich dann doch wieder mal dazu, mich in traditionellen Duellen zu verlieren. Jetzt muss ich mir nur noch die Karten für mein altes Lieblingsdeck erspielen.
Alles in allem kann ich die Yu-Gi-Oh! Early Days Collection jedem empfehlen, der mal wieder richtig Bock auf traditionelle Duelle und heftiges Nostalgie-Feeling hat. Beides gibt es hier.
Und weil ich lustig bin, probier ich die Tage auch das Spiel zu den Dungeon Dice Monstern aus – dem obskuren Table-Top-Game aus den Zeiten, bevor Yu-Gi-Oh! sich nur noch um Duel Monsters drehte. Meine Kollegin Jasmin Beverungen hingegen steckt schon tief im Magic-the-Gathering-Sumpf und freut sich gerade enorm, weil die ersten Commander-Decks für die Final-Fantasy-Kooperation angekündigt wurden: Mein liebstes MMORPG kommt bald zu Magic und ich spare jetzt schon 200 Euro, um in Sammelkarten zu schwelgen
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Der Twitch-Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris ist der Star in einer neuen Werbung des Supermarkts Kaufland. Dabei tritt der 36-Jährige allerdings nicht selbst auf, sondern eine KI-Version von ihm. Das weckt bei der Community gemischte Gefühle, doch einige finden: Das KI-Double ist ein guter Ersatz für den Twitch-Streamer.
Was ist das für eine Werbung? Bei dem Supermarkt Kaufland gibt es seit Launch GÖNRGY von MontanaBlack zu kaufen. Für die neuen Sorten wurde jetzt ein Werbeclip, unter anderem auf YouTube, veröffentlicht.
In dem Clip sehen wir einen KI-generierten MontanaBlack, der mit Kylo gemeinsam durch vermeintlich Buxtehude streift. Er sieht ein Signal im Himmel, das wie das Kaufland-Logo aussieht und kurz darauf wird er mit der Beschaffung der neuen GÖNRGY-Sorten beauftragt.
Dafür muss er mit einem U-Boot in eine versunkene Stadt, wo eine Unterwasser-Gestalt auf ihn wartet, die sie so aussieht wie der Twitch-Streamer selbst. Hier bekommt er die neue Sorte „Erdbeere-Aprikose.“
Im nächsten Abschnitt fährt KI-MontanaBlack mit dem Fahrrad zum Hafen, um dort einen Container mit der Sorte „Black Acai“ zu sichern. Als Letztes muss der Twitch-Streamer mit Kylo als Begleiter die Sorte „Apfelringe“ aufspüren. Die beiden finden eine Kiste von GÖNRGY in einem Keller.
Schließlich werden die drei Kisten mit den neuen GÖNRGY-Dosen über einem Kaufland abgeworfen.
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MontanaBlack gehört zu den bekanntesten Streamern Deutschlands – Das war sein aller erstes Video
Community ist bei KI-Monte gespalten
Wie reagiert die Community? Bei der Community ruft die KI-generierte Werbung gemischte Reaktionen hervor. Einige finden die Werbung nicht sehr ansprechend und schreiben in den Kommentaren auf YouTube unter anderem folgendes:
„Was das für ‘ne cringe Werbung“
„So crazy hat die Schlafparalyse gestern aber wirklich nicht gehittet, dass mir sowas angezeigt wird“
„Wieso so billig mit Ki generiert?“
Warum kann MontanaBlack in Rente? Während also ein Teil der Community die Werbung verurteilt, sind einige andere Fans begeistert:
„Ich fand die Werbung aber ehrlich auch unterhaltsam, kreativ. Verstehe nicht, was manche für ein Problem haben.“
„Noch nie so ne geile Werbung gesehen. Kuss Diggi“
„Diggi, die ist geil, muss aber los, Bruder“
„So geil hahaha“
Die positiven Reaktionen werfen die Frage auf, ob der Twitch-Streamer selbst eigentlich noch in Erscheinung treten muss, wenn schon eine KI-Version von ihm so viel Begeisterung bei seiner Community hervorruft.
MontanaBlack hat durch diese Reaktionen seiner Fans die Bestätigung, dass er gar nicht mehr selbst im Rampenlicht stehen muss und könnte theoretisch seinem Kosenamen des „Twitch-Rentners“ alle Ehre machen und tatsächlich in Rente gehen.
Mit den Filmen und der neuen Serie zu Dune gibt es neues Futter für Fans und Neulinge des Universums. Die neue Serie zeigt, was über 10.000 Jahre vor den neuen Filmen passierte, und ein Detail fällt dabei besonders auf: Der Stand der Technik hat sich kaum verändert. Es gibt keinen technologischen Fortschritt in Dune. Der Grund dafür liegt in einem einschneidigen Ereignis.
Warum gab es so lange keinen technischen Fortschritt? Wenn man sich die Technik in Dune: Prophecy und den neuen Filmen von Denis Villeneuve anschaut, dann kann man sich durchaus die Frage stellen, warum es in über 10.000 Jahren keinen nennenswerten technischen Fortschritt gab.
Der Grund dafür liegt im großen Sklavenaufstand, der im Jahr 201 BG (Before Guild, also der Gründung der Raumfahrergilde). Zum Vergleich: Paul Atreides wurde deutlich später im Jahr 10.176 AG geboren.
Beim großen Sklavenaufstand rebellierten die Menschen gegen die Maschinen, die die Macht erlangt haben. Der Krieg endete im Jahr 108 BG und daraus resultiertendie Bene Gesserit und die Raumfahrergilde. Im Krieg zerstörte man alle denkenden Maschinen und die dazugehörige Technologie.
Der Aufstand der Menschheit ist als “The Butlerian Jihad” bekannt. Er entstand 11.000 Jahre nach unserer Zeit, aber 10.000 Jahre vor den Ereignissen in den Dune-Kinofilmen. Der Aufstand endete in einem Verbot, Maschinen zu erstellen, die dem menschlichen Verstand ähneln.
Damit begann auch eine andere Ausrichtung für die Zukunft der Menschheit, die sich von der maschinellen Technik abgewandt hat.
Bildrechte von Dune: Part Two liegen bei Warner Bros.
Einen Teaser zu Dune: Prophecy findet ihr hier:
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Teaser zur 1. Staffel von Dune: Prophecy
Stagnation ist gut für das Imperium
Wie ging es nach dem Krieg weiter? Nach dem großen Sklavenaufstand stagnierte der technische Fortschritt der Gesellschaft, weil man ihn quasi nicht braucht. Man wollte sich nach dem großen Sklavenaufstand nicht erneut auf denkende Maschinen verlassen.
Dafür stehen auch die Bene Gesserit, deren Ziel es ist, den Menschen weiterzuentwickeln. Deshalb sind sie so streng im Training und versuchen, mit Königsfamilien Nachwuchs zu zeugen. Für den Fortschritt von Geist und Körper ist die Ressource Spice essenziell. Man will verhindern, dass die Menschheit ausstirbt.
Auf Spice baut alles und das Imperium hat (zusammen mit der Raumfahrergilde) die Kontrolle darüber. Das Imperium will in seiner Machtposition nicht, dass sich etwas ändert, weshalb man den technischen und gesellschaftlichen Fortschritt stagnieren lässt. Es gibt keinen Grund für Fortschritt, wenn alles so läuft, wie es soll.
Auch die Bene Gesserit wollen keinen gesellschaftlichen Fortschritt mit ihrem Ziel erreichen. Sie wollen den Kwisatz Haderach aufziehen, der eine Art Messias ist und sich später als Paul Atreides zu erkennen gibt. Doch Paul Atreides war der erste Schritt zum Fortschritt der Menschheit und der Revolution.
Wann kam die Revolution der Menschen? Paul Atreides war quasi der erste Startpunkt, der die herrschende Ordnung konfrontiert hat. Durch seine Revolution und seinen Krieg forderte er das Imperium und die Strukturen der Fraktionen heraus, indem er die Spice-Produktion in Gefahr brachte.
Doch der erste technische Fortschritt der Gesellschaft ließ auch da noch auf sich warten, da Paul und später sein Sohn Leto II den Fokus, wie die Bene Gesserit, auf den mentalen und körperlichen Fortschritt der Menschen gelegt haben. Erst nach dem Ende von Leto II expandierte die Menschheit im Universum erneut und erlangte langsam auch technischen Fortschritt.
Wie die Revolution von Paul weitergeht, erfahren wir im kommenden Film Dune: Messiah. Doch darauf wird man wohl noch eine Weile warten müssen. Bis dahin könnt ihr euch aber selbst auf dem Wüstenplaneten austoben. Bald erscheint Dune: Awakening und MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus konnte es schon anspielen: Ich habe tausende Stunden lang Survival-Games gespielt, aber Dune: Awakening ist anders als jedes davon
Autor Jürgen Horn ist nach über einem Jahr Pause wieder in Apex Legends unterwegs. Neue Features und frische Meta-Änderungen machen den Shooter mit Season 24 “Takeover” jetzt besser denn je!
Um wen und was geht’s hier? Ich, Jürgen Horn, bin Apex-Spieler der ersten Stunde. Ich erinnere mich noch gut an den Moment damals 2019, als mein damaliger Chef Schuhmann mir sinngemäß sagte “Du, guck mal, da kam total überraschend ein neues Battle Royale Game von den Entwicklern von Titanfall. Du magst sowas doch, schau dir das mal an!”
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Die Entwickler von Respawn Entertainment hatten sich sehr genau das damals immer noch extrem populäre Battle-Royale-Genre angesehen und quasi bei jedem Aspekt gesagt “Wie können wir das verbessern?”
Daher gibt’s heute auch in so ziemlich jedem BR-Spiel limitierte Respawns, taktische Pings und gemeinsames Abspringen über dem Kampfgebiet. All das hat Apex Legends erst erfunden.
24 Seasons & 6 Jahre später ist Apex Legends besser denn je
Und was ist jetzt? Leider kam ich in den letzten Monaten nicht mehr groß dazu, Apex Legends zu spielen, auch wenn ich das Spiel stetig auf der Festplatte ließ und regelmäßig Updates installierte.
Doch jetzt, zum 6. Geburtstag des Spiels und der frisch gestarteten Season 24 habe ich es endlich wieder geschafft, ein paar Runden zu zocken. Und ich muss sagen, es ist ein neues, noch besseres Spielerlebnis jetzt! Aber der Reihe nach:
Eine der größten Hürden beim (Wieder-)Einstieg in schon seit Jahren laufende Service-Games ist freilich das Gefühl von Hilflosigkeit und Unübersichtlichkeit, wenn man in ein System einsteigt, das stetig erweitert wurde.
Das war tatsächlich einer der Gründe, warum es mich davor gegraust hat, das Spiel in all den Monaten nochmal zu starten. Doch hier kann ich gleich Entwarnung geben, denn die Entwickler machen es euch sehr leicht, wieder oder überhaupt erst einzusteigen.
Bevor ihr auf starke menschliche Gegner trefft, könnt ihr gechillt ein paar Bots wegballern. So lernt ihr frustfrei und spaßig die Grundlagen.
Erstmal gegen Bots: Das fängt schon damit an, dass ihr – übrigens schon seit Season 20 – erstmal gemütliche Runden gegen Bots fahren könnt.
Die KI-Gegner sind wirklich nicht die hellsten Kerzen auf der Torte und vermitteln so ein gutes Gefühl, wie das Spiel abläuft und wie eure verschiedenen Helden, deren Fähigkeiten, die Waffen und die diversen Gameplay-Mechaniken funktionieren.
Obendrein bekommt ihr sogar kleine Info-Schnipsel im Spiel, die euch erklären, wie man beispielsweise Pings setzt oder Waffen aufmotzt.
Dazu gibt’s noch einen eigenen, sehr umfangreichen “Comeback-Challenge-Track” der euch gezielt Aufgaben gibt, mit denen ihr zum einen wichtige Skills im Spiel trainiert und zum anderen auch noch coole Rewards verdient.
Alternative Spielmodi zum Üben
Wenn ihr dann von den Bots genug habt, gibt’s die alternativen Spielmodi, die in einer bestimmten Rotation für eine gewisse Zeit spielbar sind. Darunter sind unter anderem klassisches Team-Deathmatch, Domination oder einen Modus namens Gun Run, worin ihr durch Kills bessere Waffen bekommt.
Anders als im Battle-Royale-Modus habt ihr hier unbegrenzte Respawns und seid nach dem Ableben gleich wieder im Spiel. So lernt ihr schnell aus euren Fehlern und könnt gleich weiterspielen. Im BR-Modus müsstet ihr womöglich erst auf den Start des nächsten Matches warten und eure Lernkurve wäre um einiges länger.
So hingegen könnt ihr sehr viel schneller die speziellen Eigenheiten des Spiels erlernen und meistern. Ein immenser Vorteil und perfekt für den frustfreien Einstieg in dieses Shooter-Kleinod!
Gleich fett losballern – Dank der Arsenale
So funktionieren die neuen Arsenale: Erneut dreht Apex Legends an den Stellschrauben seiner Kerndisziplin: Dem Battle Royale Modus. Denn früher war es oft ein arges Glücksspiel, ob man gescheite Waffen fand oder länger mit einer Granate und nutzloser Munition herumrennen musste.
Jetzt hat jeder benannte Punkt der Map ein sogenanntes “Arsenal”.
Jeder Ort auf der Map hat jetzt ein Arsenal, wo ihr eure Lieblingswaffen gleich zu Spielbeginn abstaubt.
Das ist eine Waffenstation, an der ihr alle regulären Wummen einer bestimmten Munitionsart gesammelt vorfindet. Holt euch also eure Lieblingswaffe und motzt sie gleich auch noch mit ersten Upgrades direkt an der Arsenalstation auf!
Da ihr die Arsenale schon vor dem Absprung auf der Map sehen könnt, habt ihr stets die Möglichkeit, euren Spielstart optimal zu planen und gleich mit der vollen Action loszulegen.
Mehr Transparenz, weniger Frust
Übrigens haben die Entwickler noch mehr Aspekte des Spiels übersichtlicher gestaltet. Auf der Map seht ihr nun viel besser, wo es was zu holen gibt und auch die verschiedenen Interessenspunkte sind klar zu unterscheiden.
So finden sich auch komplette Neulinge sofort zurecht und stehen nicht wie der Ochs vorm Berg, wenn sie über der Map abspringen.
Nach mittlerweile 24 Seasons gibt es massig Challenges, von denen beispielsweise die speziellen Geburtstags-Herausforderungen für besonders coole neue Skins noch zusätzlich dazu kamen.
Doch auch hier habt ihr eine sehr übersichtliche Darstellung, in der ihr die verschiedenen Aufgaben klar einsehen dürft.
Besonders wichtige Challenges könnt ihr sogar eigens markieren und in eine Favoritenliste aufnehmen. So könnt ihr gezielt auf die Erfüllung dieser Aufgaben hinarbeiten und verschwendet keine Zeit mit dafür sinnlosen Aktionen.
Weniger Mikromanagement – Mehr Action!
Weniger Rüstungsgefummel: Apex Legends war immer schon etwas komplexer als gängige BR-Games, doch manche Optionen waren im Nachhinein ein arges Gefummel und artete in Mikromanagement aus.
Dabei machen solche Spiele vor allem Spaß, wenn man schnell und einfach in spannende Feuergefechte kommt. Doch ohne passende Rüstung und Ausrüstung war das meist keine gute Idee.
Helme helfen jetzt nichts mehr gegen Headshots, aber die legendären und mythischen Versionen im Endgame geben euch zumindest eine gescheite Rüstung.
Doch mit dem neuesten Update wurde hier radikal aufgeräumt. Es gibt nun regulär keine Helme mehr, dafür sind Headshots nun insgesamt stärker und belohnen den Gebrauch von Sniper- und Schützengewehren.
Eure Rüstung steigt jetzt auch nur noch bei einem Level-Up eurer Legenden oder wenn ihr bessere Schilde von Gegnern lootet.
Die besten Rüstungssets mit mehr als 100 Punkten gibt’s schließlich nur noch als sehr seltene Drops im Endgame. So müsst ihr nicht erst ewig nach passenden Rüstungen und dem zugehörigen Helm suchen, bevor ihr euch ohne Angstschweiß ins Gefecht stürzen könnt.
Eine klare Verbesserung, die den Spielfluss erhöht und ein rasanteres Gameplay ermöglicht.
Keine neuen Legenden, aber dafür bessere!
Diese Helden wurden gebufft: Update 24 bringt keine neue Legende, aber das ist kein Kritikpunkt. Vielmehr gibt es schon sehr viele Legenden, die so ziemlich jeden Spielstil abdecken und dann wurden noch massive Verbesserungen an den bestehenden Figuren vorgenommen.
Wer also gerne Ash gespielt hat, freut sich nun über eine neue Movement-Option der Androiden-Lady. Sie kann jetzt nämlich mitten in der Luft noch vorpreschen und so besonders fiese Manöver ausführen.
Diese Neuerung ist derart cool, dass Ash diese Season eine der populärsten Legenden wurde!
Revolverheld Ballistic wiederum kann seine Skills jetzt öfter einsetzen und seine Teamkameraden mit mehr Buffs versorgen.
Assault-Klasse – Jetzt rockt sie richtig!
So dominiert ihr jede Schießerei: Überhaupt wurde die Assault-Klasse massiv verbessert: Diese Angriffsspezialisten haben jetzt eine Menge weiterer Boni, die diese Rolle zu wirklichen Angstgegnern in allen Schießereien machen.
Ihr tragt nun als Assault-Legende insgesamt mehr Munition und zwei zusätzliche Granaten! Das ermöglicht längere und intensivere Gefechte.
Doch es wird noch besser: Wenn ihr eine Waffe wegsteckt, ist sie nach 2 Sekunden wieder voll geladen. Das ist ideal für einen aggressiven Spielstil, in dem ihr erst eine Wumme leer ballert und dann anstatt wertvolle Zeit mit Reload zu verschwenden, gleich zur nächsten Waffe wechselt.
All diese Legenden der Assault-Rolle sind jetzt richtig gut!
Wenn die Knarre dann ebenfalls leer ist, habt ihr im Idealfall beim erneuten Wechsel wieder eine frisch geladene Waffe in den Pfoten.
Und das zieht ihr dann so lange durch, bis ihr entweder keine Munition mehr habt oder alle Gegner sich in verlockende Loot-Kisten verwandelt haben.
Besonders cool: Wenn ihr die Schilde eines Feindes komplett wegballert, bekommt ihr einen Buff, der euch schneller macht, das Nachladen beschleunigt und dazu noch den Gegner markiert.
All diese Änderungen haben die Assault-Rolle gerade für mich wieder sehr attraktiv gemacht, da ich genau so einen schnellen, aggressiven Spielstil bevorzuge und damit mit Bangalore, Ash und Co richtig die Sau rauslassen kann!
Ah und eines noch: Die Entwickler haben so ziemlich jede(!) Waffe hart gebufft, sodass sie nun insgesamt effektiver sind und die TTK (Time to Kill) jetzt geringer ist. Es gibt also insgesamt flottere und tödlichere Kämpfe, was das Spiel noch besser macht.
Und obendrein entfernt diese Maßnahme ein großes, bisheriges Ärgernis, nämlich das der 3rd-Party-Kills. Da ihr jetzt meistens selbst dafür sorgt, dass euer Gegner auch ins Gras beißt, müsst ihr euch weniger darum sorgen, dass ein drittes Team sich in euer Gefecht einmischt und euch die Beute wegschnappt.
Mehr Fairness – Weniger Cheater
Darum geht’s jetzt gesitteter zu: Die beiden schlimmsten Spaßbremsen in Shootern sind seit jeher Cheater und unfaires Matchmaking. Dabei kommt es quasi aufs Gleiche heraus, ob euch ein frecher Schlawiner mittels Wallhack und Aimbot wegbläst oder ein Pro-Gamer im Alleingang die ganze Lobby mit seinen überlegen Skills wegraucht.
Cheater und überlegene Spieler sind jetzt deutlich seltener.
Beides gehen die Entwickler in Season 24 an und allein schon der Ausschluss von Linux-Systemen soll das Cheater-Aufkommen spürbar reduziert haben. Weitere Maßnahmen in dieser Richtung werden stetig im Laufe des Jahres erfolgen und weiterentwickelt werden.
Weiterhin haben die Entwickler am Matchmaking geschraubt und dafür gesorgt, dass ihr vermehrt gegen Gegner eurer Kragenweite antretet. Das gilt für den eher auf Casuals getrimmten regulären Modus wie auch den streng nach Rangstufen getrennten Ranglistenmodus.
So spielt sich Apex Legends jetzt nach 6 Jahren Weiterentwicklung
So viel zu den vielen Neuerungen, die es in Season 24 und den Updates unmittelbar davor gab. Doch wie spielt es sich jetzt?
Tatsächlich ist das einzigartige, dynamische Apex-Game- und Gunplay nach wie vor klar vorhanden. Wer das Spiel also schon gespielt hat, wird es auch schnell wiedererkennen.
Rampart ist nicht nur eine coole Legende, sie hat spezielle Versorgungskisten für euch auf der Map verteilt.
Aber dennoch fühlt es sich anders an. Es ist noch flotter, weniger fummelig, zugänglicher und übersichtlicher. Dazu haben die zahlreichen Änderungen an der Meta dazu geführt, dass auch eingefleischte Profis sich etwas umorientieren müssen, was wiederum alle Neueinsteiger und Wiederkehrer begünstigt.
War Apex Legends damals schon ein Diamant, so hat er jetzt noch einen schicken Brillantschliff und eine schöne Einfassung aus Gold bekommen!
Worauf wartet ihr also noch? Holt euch das kostenlose Apex Legends für die Plattform eurer Wahl und stürzt euch ins Gefecht. Es war nie einfacher und spaßiger, in diesen herausragenden Shooter einzusteigen und gerade jetzt zum 6. Jubiläum gibt’s besonders viele coole Goodies, die ihr abstauben könnt. Wir sehen uns in der Arena!
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Kennt ihr das, wenn ihr jahrelang mit einem alten TN-Panel gezockt habt und euch denkt: “Das reicht doch völlig aus”? Genau das habe ich auch gedacht – bis ich mir kürzlich meinen ersten QD-OLED-Monitor gegönnt habe. Und was soll ich sagen? Ich bin völlig weggeblasen.
Farben, Kontraste, Schwarzwerte – das ist einfach eine komplett neue Liga in Sachen Gaming! Wenn ihr ebenfalls darüber nachdenkt, euer Setup mit einem High-End-Display zu pimpen, dann schaut euch den AOC Agon PRO AG276QZD2 mal genauer an. Aktuell könnt ihr euch meine Bildschirm-Empfehlung richtig günstig im Angebot bei Amazon schnappen!
Diese Farbbrillanz müsst ihr gesehen haben: QD-OLED für bestmögliche Grafik in Spielen!
Der größte Star dieses Monitors ist natürlich das QD-OLED-Panel. Im Vergleich zu klassischen LCDs liefert diese Technologie nicht nur extrem knackige Farben, sondern auch perfekte Schwarzwerte – OLED sei Dank. Dazu kommt eine satte Helligkeit von bis zu 1000 Nits, was HDR-Inhalte einfach spektakulär aussehen lässt. Egal, ob ihr düstere Horror-Games wie Dead Space oder farbenfrohe Open-World-Abenteuer wie Avowed zockt – das Bild liefert einfach!
240 Hz & 0,03 ms Reaktionszeit – und das in wunderschöner WQHD-Schärfe!
Wenn ihr viel kompetitiv spielt, dann kennt ihr das: Jede Millisekunde zählt. Der AOC Agon PRO AG276QZD2 bietet euch 240 Hz Bildwiederholrate und eine unfassbar niedrige Reaktionszeit von 0,03 ms (GtG). Das bedeutet: Kein Ghosting, kein Motion Blur – einfach ultraschnelles, butterweiches Gameplay. Besonders in schnellen Shootern wie CS2 oder Rainbow Six Siege macht sich der Unterschied sofort bemerkbar.
Mit 27 Zoll und einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln (WQHD) trifft dieser Monitor genau den Sweet Spot zwischen hoher Pixeldichte und flüssiger Performance. 4K ist zwar schick, aber gerade bei hohen Bildwiederholraten frisst es einfach zu viel Leistung. WQHD ist dagegen ideal für moderne Gaming-PCs und sorgt für eine gestochen scharfe Darstellung ohne unnötige FPS-Einbrüche.
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In Pokémon GO gibt es jetzt den Tour Pass und den Tour Pass Deluxe. Wir schauen uns das neue Feature an.
Was sind der Tour Pass und Tour Pass Deluxe? Dabei handelt es sich um einen Belohnungspass, der mit dem Weg-nach-Einall-Event ins Spiel kam. Seit dem 24. Februar 2025 ist das Feature aktiv.
Es handelt sich dabei um einen Belohnungsweg, der beispielsweise dem Battle Pass aus Fortnite ähnelt. Man muss Stufe um Stufe aufsteigen, um neue Belohnungen freizuschalten.
Dabei gibt es die normale Version, die alle bekommen, sowie die Deluxe-Variante, die Geld kostet.
Die wichtigsten Informationen zum Tour Pass:
Der Tour Pass ist kostenlos und taucht bei allen Spielern auf.
Den Tour Pass Deluxe kann man zusätzlich im Shop für 16,49 Euro kaufen.
Die Deluxe-Variante bringt auf jeder Stufe eine zusätzliche Belohnung.
Verfügbar sind beide Pässe vom 24. Feburar bis zum 2. März.
Man steigt in den Stufen auf, indem man Aufgaben erfüllt – etwa Pokémon-Fangen, Eier ausbrüten, Legendäre Pokémon fangen und Ähnliches.
Auf bestimmten Meilensteinen schaltet ihr Boni frei.
Wichtig: Man muss alle Belohnungen bis zum 9. März um 18:00 Uhr abgeholt haben, damit sie nicht verfallen.
Aber wie unterscheiden sich die kostenlose und die bezahlte Variante? Wir schauen uns das einmal an.
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Pokémon GO zeigt die neue Season Duales Schicksal im Trailer
Kostenloser Tour Pass & bezahlter Tour Pass – Die wichtigsten Unterschiede
Das müsst ihr beachten: Bei dem Deluxe-Pass handelt es sich um zusätzliche Belohnungen. Sie ersetzen also nicht die kostenlosen Belohnungen, sondern ergänzen diese um weitere.
Wie viele Stufen gibt es? Insgesamt 500 Stufen, aber alles ab Stufe 101 gilt als Bonus-Stufe. Hier gibt es dann nur noch Sternenstaub – 50 pro Stufe auf kostenlos, 100 beim Deluxe-Pass. Variierende Belohnungen gibt es also bis Stufe 100.
Die wichtigsten Belohnungen im kostenlosen Pass: Wir schauen hier einmal auf die Top-Belohnungen, die man kostenlos bekommt. Das sind:
Ein GO-Tour-Shirt für den Avatar
Bonbons für bestimmte legendäre Pokémon
Fusionsenergie für Kyurem
Sticker
Zorua mit einem Spezialhintergrund
Die wichtigsten Belohnungen im Deluxe Pass: Die folgenden Belohnungen gibt’s nur im bezahlten Pass:
Eine Begegnung mit Victini
Das Glücks-Klimbim – das gibt euch einen garantierten Glückstausch
Kyurem-Helm für euren Avater
XL-Bonbons für bestimmte legendäre Pokémon
Mehr Fusionsenergie für Kyurem
Sonstige Unterschiede: In beiden Pässen findet ihr ansonsten ähnliche Belohnungen wie Bonbons, Pokémon-Begegnungen, Sternenstücke, Rauch, Lockmodule, Glücks-Eier, Bälle, EP, Sternenstaub. Der Unterschied liegt hier darin, dass ihr über den Deluxe Pass meist einfach mehr bekommt – also beispielsweise 5.000 statt nur 1.000 EP, mehr Fusionsenergie, mehr Sternenstaub, und ähnliches.
Boni bei beiden:
1,5-fache Fang-EP sowie 3-fache Dauer der neuen Abenteuereffekte während der globalen Einall-Tour auf Stufe 20
2-fache Fang-EP sowie 3-fache Dauer der neuen Abenteuereffekte während der globalen Einall-Tour auf Stufe 60
3-fache Fang-EP sowie 3-fache Dauer der neuen Abenteuereffekte während der globalen Einall-Tour auf Stufe 60
Ob der Deluxe-Pass etwas für euch ist, müsst ihr selbst entscheiden. Ab sofort sind beide Varianten im Spiel einsehbar – und auch die anderen Inhalte des Weg-nach-Einall-Events sind nun aktiv. Dazu zählen auch täglich wechselnde, legendäre Raid-Bosse, die ihr fangen könnt. Dadurch wird der Februar zu einem der spannendsten Monate in Pokémon GO. Welche starken Pokémon der Februar noch bringt, lest ihr hier.
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PS Plus Essential stellt in wenigen Tagen die neuen Spiele für März 2025 vor. MeinMMO fasst alle bekannten Informationen zusammen und erklärt, welche Spiele im März 2025 im kostenlosen Bundle sein könnten.
Wie sieht der Zeitplan aus?
PS Plus: Spiele verfügbar ab Dienstag, 4. März 2025
PS Plus Essential: Alle Spiele, die im März 2025 kommen könnten
Welche Spiele gibt es? Generell lässt sich feststellen, dass Sony für PS Plus oftmals ein Bundle aus einem starken Titel und zwei schwächeren Spielen zusammenstellt. Bislang sind aber noch keine offiziellen Infos bekannt, weshalb wir auf die Vermutungen der Fans zurückgreifen müssen. Das finale Line-up könnte sich also noch ändern.
RoboCop: Rogue City
RoboCop ist einer der Kandidaten für die Spiele im März. Hier nehmt ihr die Rolle des berühmten RobCops ein und löst dabei als Cyborg Kriminalfälle in Detroit. Wie ihr vorgeht, ist euch überlassen. Ihr könnt aggressive Methoden wählen und für Kollateralschäden sorgen oder taktisch vorgehen. Je nachdem, für welchen Weg ihr euch entscheidet, ändert sich auch das Endergebnis eures Falls.
Wenn ihr taktisch nicht vorankommt, könnt ihr auch zur Waffe greifen und eure Gegner mit Blei füllen. Die Grafik kann beeindrucken und auch sonst bietet das Spiel vor allem für Fans von Ego-Shootern eine tolle Abwechslung mit Story-Inhalten.
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RoboCop: Rogue City lässt euch die Straßen von den Verbrechern säubern
LEGO Bricktales
In LEGO Bricktales versucht sich LEGO neu zu erfinden und nutzt dabei sein bekanntes Bauen mit den Klemmbausteinen im kleineren Format. Ihr erkundet dabei verschiedene Welten und Biome, löst dabei Quests und Rätsel und das in kleineren Welten, die wie Dioramen aussehen. Wenn ihr keine Level abschließen wollt, könnt ihr zudem eure eigenen bauen und eurer Kreativität freien Lauf lassen.
Banishers: Ghosts of New Eden
Banishers: Ghost of New Eden ist ein Action-RPG mit einer tiefen Story. Ihr nehmt die Rolle zweier Verbanner ein und stürzt euch in die Welt von New Eden im Jahre 1695. Ein schlimmer Fluch sucht die umliegenden Siedlungen heim und eure Aufgabe ist es die Wurzel des Übels zu finden.
Ihr erkundet dabei die umliegende Langschaft, löst Rätsel und wenn es sein müsst, greift ihr zur Waffe und kämpft euch durch die Gefahren.
Das Highlight ist dabei euer Fingerabdruck, den ihr in der Welt hinterlasst. Eure Handlungen haben Konsequenzen, die sich auf das Ende auswirken. Je nachdem wie ihr euch entscheidet, bekommt ihr ein anderes Ende zu Gesicht, was vor allem einen Wiederspielwert steigert.
MeinMMO-Chefredatkeurin Leya findet, dass dieses Monster Hunter Wilds schon ziemlich nahe an den perfekten Gameplay-Loop für ein Monster Hunter kommt. Lest ihre Review.
Monster Hunter Wilds ist ein grandioses Action-RPG, wenn ihr Looten, Leveln und Bosskämpfe liebt.
Ihr levelt jedoch nicht euren Charakter. Ihr erjagt Monster mit riesigen Waffen, die Material wie Hörner, Schuppen, Fell oder Krallen abwerfen. Daraus bastelt ihr euch immer stärkere Ausrüstung, um noch stärkere Monster zu erjagen. Zieht ihr diese Ausrüstung wieder aus, seid ihr genauso mickrig und schwach wie zu Beginn des Spiels.
Das ist auch schon der Kern.
Capcom verfolgt dieses Prinzip seit 2004, also seit stolzen 21 Jahren. Monster Hunter Wilds ist jetzt der sechste Hauptableger der Reihe, der am 28. Februar seinen Release feiert. Es gibt einige Neuerungen, die das Spielgefühl verbessern. An der grundlegenden Formel ändert sich jedoch auch mit Wilds nichts. Inzwischen sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir uns in Richtung des perfekten Spielflusses bewegen. Doch es gibt ein paar Ärgernisse – nicht gravierend, aber spürbar. Und genau die schauen wir uns an.
Monster Hunter Wilds ist das beste Monster Hunter, das Capcom bisher geschaffen hat. Es wird Veteranen unter euch geben, die mir hier sicher widersprechen werden. Aber dazu kommen wir noch.
Wenn ihr euch zum ersten Mal in ein Monster Hunter stürzt, gehört das Lernen des Kampfsystems, der verschiedenen Waffen mit dazu. Das ist ähnlich wie in einem MMO, in dem ihr auch eure Rotations lernen müsst. Es gehört dazu, dass man manchmal auch in die Tischkante beißen könnte, macht aber auch einen Reiz aus.
Wer schreibt diese Review? Ich bin Leya, Chefredakteurin von MeinMMO, und habe vor knapp 10 Jahren mit Monster Hunter Tri in die Reihe gefunden. Bei Spielen lege ich besonders viel Wert auf Atmosphäre und ein stimmiges Spielgefühl. Ich bin eher entspannt unterwegs und optimiere nicht das letzte Prozent für den höchsten Schaden – ob ein Kampf 5 oder 8 Minuten dauert, ist mir egal. Hauptsache, mein gigantischer Hammer macht ein ordentliches Bonk.
Mit meiner Jägerin brach ich auf, um das Ökosystem zu retten
So habe ich gespielt: Insgesamt habe ich knapp über 40 Stunden auf dem PC in Monster Hunter Wilds verbracht. In der Zeit habe ich die komplette Story abgeschlossen, alle derzeit verfügbaren Monster bekämpft und ein gutes Stück ins Endgame hinein gespielt. Ich nutzte nur den Hammer und die Doppelklingen als Waffentyp. In etwa 15 Stunden davon habe ich im Koop mit einem anderen Tester verbracht. Ich ließ dabei die meisten Nebenmissionen aus, um für dieses Review möglichst zügig voranzukommen.
Was ihr von der Review erwarten könnt: Im Test gehe ich auf Gameplay, Atmosphäre, Story, Endgame, Langzeitmotivation, allgemeine Stärken und Schwächen ein. Ich werde euch keine Details zur Story, bestimmten Monstern, Waffen oder Überraschungen geben. Ihr sollt so spoilerfrei wie möglich ins Spiel einsteigen und die Welt für euch selbst entdecken können. Durch die Richtlinien des NDAs von Capcom, ist es an manchen Stellen außerdem nicht möglich, tiefer ins Detail zu gehen.
Dann gehen wir mal rein.
Monsterkämpfe machen dank neuer Features mehr Spaß denn je
Das Wichtigste in einem Monster Hunter sind die Kämpfe und wie die Jagd auf die Monster gestaltet ist. Capcom hat mit Wilds neue Features eingeführt, die zwar das Grundprinzip der Kämpfe nicht verändern, aber ganz neue strategische Möglichkeiten bieten. Und vor allem bringen sie verdammt viel Spaß auf der Jagd!
Zu den größten Neuerungen zählen etwa:
Neu dabei sind die Saikrii-Mounts, die euch automatisch zum Monster bringen und euch ermöglichen, zwei Waffen mitzunehmen
Das neue Fokus- und Wunden-System, das euch starke Kombo-Angriffe ermöglicht
Es gibt jetzt Camps, die auf der Karte aufgestellt werden können zum Anpassen der Ausrüstung, anstelle von einem zentralen Baislager
Je weiter und tiefer ich in Wilds eintauche, desto mehr weiß ich diese neuen Features zu schätzen. In der Hauptstory blieb ich bei meiner Komfort-Waffe: dem Hammer. Während dieser Jagden machte ich kaum Gebrauch von der Zweit-Waffe, was sich dann später im Endgame schnell änderte.
Das liegt vor allem daran, dass die Monster hier schwieriger und komplexer werden, aber ich auch effizient den Loot der Monster farmen möchte. Das geht gerade solo durch die zweite Waffe viel leichter. So kann ich zum Beispiel mit scharfen Doppelklingen den Schweif der Monster abtrennen und danach zum stumpfen Hammer wechseln, um ihnen Teile abzubrechen. Ich kann genauso zweimal die gleiche Waffen-Art mitnehmen, die aber von verschiedenen Monstern kommt und dadurch vielleicht unterschiedliche Elementar-Effekte nutzen.
Für Neulinge zwischendurch das Loot-System schnell erklärt: Von den Monsterteilen und Ressourcen, die ihr farmt, stellt ihr unterschiedliche Rüstungen und Waffen her. Diese haben verschiedene Fähigkeiten. So können einige etwa bestimmte Schadensarten erhöhen oder es gibt Effekte, die euch nicht so schnell aus dem Gleichgewicht geraten lassen oder die Schärfe eurer Waffe verbessern. Es gibt Elemente wie Gift oder Feuer und Monster können Schwächen gegenüber verschiedenen Elementen haben, ähnlich wie bei Pokémon.
Dadurch ergeben sich Builds, die nicht nur konstant den Schaden anheben, sondern euch auch andere Vorteile je nach Spielart geben können. Das Gleiche gilt im Prinzip für die Waffen auch. Die Optik der Rüstungen und Waffen ist dabei abhängig von den Monstern, von denen ihr den Loot gesammelt habt.
Das macht dann auch den Reiz aus, viele und unterschiedliche Monster möglichst oft zu erjagen, um Variation in euren Builds zu bekommen, um damit wiederum effizient bestimmte Monster zu erjagen. Oder eben um die stylischsten Rüstungen zu bekommen.
Die Maps, auf denen sich die Monster befinden, sind mittlerweile viel größer geworden. Die Saikriis bringen euch von eurem Basislager direkt zu den Monstern. Das Suchen der Bestien fällt damit komplett weg. Durch die Mounts wird das Kämpfen und Loot sammeln um einiges beschleunigt, da ihr direkt schnurstracks zu eurem Ziel gebracht werdet. Das hat mir vor allem besonders gut im Koop gefallen. Während man auf dem Saikrii zum Monster reitet, kann man entspannt einen Snack knabbern, dabei etwas plaudern und verschiedene Sachen auf dem Weg erledigen: Waffe schärfen, Tränke einnehmen, mit dem Greifhaken alles an Ressourcen beiläufig schnappen, an denen man so vorbeikommt.
Die Saikrii sind tolle Mounts auf weiten Maps und lassen sich frei gestalten
Der Gameplay-Loop wird immer perfekter
Denn eigentlich geht es ja vor allem um die coolen Kämpfe und nicht um das Herumirren auf der Karte – mir ist bewusst, dass dieser Punkt für einige streitbar ist.
Ja, in alten Teilen gehörte eine akribische Vorbereitung auf die Kämpfe und das Suchen der Monster mit dazu. Für Monster gibt es nach wie vor ein Zeitlimit, in dem sie erjagt werden müssen. Früher konnte man schon eine Jagd versauen, indem man zu wenige Wetzsteine mitnahm, um die Waffe nachzuschärfen und sie somit kaum noch Schaden angerichtet hat. Für einige gehört diese Erfahrung mit dazu. Ich mag die modernisierte Beschleunigung und Wilds hat hier nochmal zu World einen draufgelegt, was die Komfort-Funktionen angeht.
Das Fokus- und Wunden-System verändert eure Angriffsstrategie: Ihr könnt gezielt bestimmte Körperstellen angreifen, um Schwachpunkte offenzulegen. Dadurch entstehen neue Kombos und noch befriedigendere Treffer. Das gibt euch einen ganz neuen Anreiz, das Monster komplett zu bearbeiten und es ist ein unglaublich tolles Gefühl, wenn ihr dadurch die Schadenszahlen explodieren seht. Ich meine, auch wenn mir der allerhöchste Schaden nicht so wichtig ist, freue ich mich trotzdem über größere Zahlen!
Der Balahara gehört zu den ersten Monstern, die euch begegnen.
Gerade im Gameplay-Loop des Monster-Jagens merkt man, dass Capcom genau hier ansetzt, um das Spiel immer weiter zu perfektionieren und zu verfeinern. So stehen die Kämpfe komplett im Vordergrund und die Neuerungen dienen hier dazu, die Kämpfe nochmal anders anzugehen und einfach schneller von Jagd zu Jagd zu kommen.
Das, was hier einige sicherlich kritisch sehen werden, ist das Vereinfachen um alles um die Kämpfe herum. Das wird für die Veteranen der Franchise gelten, für die diese Hürden wie eine perfekte Vorbereitung auf die Jagd und das Suchen der Monster ein Kern-Element des Spiels waren. Auch in Wilds bleibt Monster Hunter seinem Kampfstil jedoch treu: Waffen fühlen sich wuchtig an, Kombos erfordern gutes Timing und wer falsch steht, wird gnadenlos getroffen. Das macht den Reiz der Serie aus – und sorgt für diesen einzigartigen Nervenkitzel, wenn ein gigantisches Biest auf euch zurast.
Monster Hunter spielt man nicht für die Story – sondern für das Jagen und Looten.
Ich möchte allerdings anerkennen, dass es erstmals eine doch konsistente Story gibt, die diesmal mehr ist als nur ein Werkzeug, um neue Monster vorzustellen. Ihr helft einem Kind, das durch ein mysteriöses Monster von seiner Familie und seinem Dorf getrennt wurde. Er ist ein Ankerpunkt in der Geschichte.
Natürlich geht es ansonsten wieder darum, dass Monster irgendwelche Anomalien auslösen, das Ökosystem durcheinanderbringen und eine Gefahr darstellen. Dadurch ist es absolut gerechtfertigt, dass wir als Supermenschen mit unserer gewaltigen Kraft die Monster in ihrem natürlichen Lebensraum erlegen, um schicke Ausrüstung von ihnen zu erhal… Ich meine, das Ökosystem zu retten.
Die Story ist trotzdem diesmal kohärenter und gibt mit dem Kind als Ankerpunkt sogar eine emotionale Note. Trotzdem bleibt sie vor allem Mittel zum Zweck – und das ist auch völlig okay. Sie dient dazu, euch neue Mechaniken und Monster schrittweise näherzubringen. Die Hauptstory habe ich als großes, aber sehr spaßiges Tutorial wahrgenommen.
Für mich spielt die Story hier eine sehr untergeordnete Rolle, was für andere nicht gelten muss. Mir ist wichtiger, dass die Welt in einem Monster Hunter authentisch wirkt und sich alles gut einfügt. Denn auch, wenn die Lore an sich total Banane ist, wirkt die Welt von Wilds wie ein stimmiges Ökosystem, in dem sich die Charaktere und auch Monster gut einfügen. Ich kann mich hier wie eine Jägerin fühlen, die durch die Lande streift und den Dorfbewohnern hilft.
NPCs wie Olivia sind mir hinterher sogar ans Herz gewachsen
Die Welt wird zum Naturpark, der sogar cozy sein kann
Monster Hunter Wilds macht einen Schritt nach vorne, in dem die Karten diesmal nahtlos miteinander verbunden sind. Aber vor allem ist auffällig, dass die Monster viel mehr so wirken, als würden sie tatsächlich in der Umgebung leben. Ich beobachtete etwa ein Chatacabra, ein grünes Frosch-Monster, wie es in der Oase genüsslich ein Bad nahm. Da fühle ich mich schon fast schlecht, ihm eins mit dem Hammer auf die Rübe zu geben. Aber auch nur fast.
Besonders auffällig wird das sogar in den Kämpfen, in denen die Monster die Umgebung viel stärker nutzen. Die Karten reichen von einer (gefühlt obligatorischen) Wüste bis hin zu einer faszinierenden Berglandschaft, die von schwarzem Öl durchzogen ist. Ein gutes Beispiel ist hier mein neuer Liebling, der Rompopolo, von dem Moskito-ähnlichen Monster gibt es bereits veröffentlichtes Gameplay. Auffällig ist, wie er mit seinem Stachel ins Öl eintaucht, dieses aufsaugt und zu einem giftigen Gas umwandelt, was er verströmt.
Wenn euch hier gefällt, wie stark er mit dem Öl interagiert und das auch im Kampf nutzt, dann freut euch: Davon gibt es noch mehr. Das trägt dazu bei, dass sich alles lebendiger anfühlt.
Und natürlich darf bei einem Monster Hunter auch eine gute Prise Humor nicht fehlen. Monster Hunter ist ein Spiel, das sich selbst nicht allzu ernst nimmt. Es gibt herrliche Interaktionen mit den schlauen Katzen-Wesen, den Palicos, die euch auch im Kampf unterstützen.
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Monster Hunter Wilds steht kurz vor dem Release: Das solltet ihr vor dem Kauf wissen
Über die schönen freien Karten, die man mit dem Saikrii durchstreifen kann, wurde Monster Hunter Wilds für mich auf einmal auch zum Cozy-Game. Ihr könnt eure eigenen Lager aufstellen, in denen ihr eure Ausrüstung während Jagden ändern könnt und diese selbst mit Farben und Deko gestalten. Es ist auch einfach schön, mal durch die Karten zu streifen, ein paar Ressourcen einzusammeln und Monster zu beobachten.
Wenn ihr mal beim Ressourcen farmen stehen bleibt und euch umguckt, werdet ihr durch die Detailverliebtheit belohnt. Ihr seht Palicos, die ihr Eigenleben führen. Oder wenn ihr lang genug wartet, fangen auf erlegten Monster sogar Pilze an zu wachsen.
Hinzukommen die neuen Wetterphänomene, mit denen es in der Wüste etwa zu einem Sturm mit Donnern und Blitzen kommen kann. Das hat Einfluss auf die Jagden und lässt die Umgebung noch natürlich wirken.
Da fühlt man sich direkt wie in einer Doku von David Attenborough. Nur, dass man anstelle von Giraffen eben Laser schießende Drachen anguckt. Da fällt mir noch ein zu erwähnen, dass die Monster-Designs, Rüstungen und Waffen diesmal schon sehr Alien-mäßig aussehen können
Capcom hat ein beeindruckendes Ökosystem erschaffen, das lebendiger, dynamischer und atmosphärischer ist als je zuvor.
Von Natur zu Sci-Fi: Buntere Designs, untermalt von Synthesizern
In Monster Hunter World wirkten Monster und Ausrüstung noch relativ natürlich – mit dezenten Farben und wenig Design-Variation. Monster Hunter Wilds geht hier einen anderen Weg und das liebe ich.
Die Designs sind wieder bunter, prägnanter und erinnern an einigen Stellen schon an Science-Fiction. Die Designs bieten aber auch eine hohe Vielfalt und sollten viele Geschmäcker bedienen.
Meine Jägerin kann aussehen wie eine Kriegerprinzessin in einem edlen Gewand, das an einen Kimono erinnert. Genauso gut kann ich sie sich aber auch wie eine Schurkin aus Power Rangers kleiden, die einen gigantischen gehörnten Helm trägt und eine exzentrische Rüstung. Es geht von super sexy über stoisch oder auch albern und lustig.
Eine längst überfällige Neuerung bringt viel mehr Vielfalt: Der Gender-Lock für Rüstungen wurde entfernt!
Es macht Spaß einfach in der Welt umher zu streifen.
Ihr könnt die männlichen Rüstungsteile den weiblichen Modellen anlegen und umgekehrt. Ihr bekommt dadurch viel mehr Auswahl, weil die Rüstungen für männliche und weibliche Modelle sehr unterschiedlich aussehen. Hier muss ich auch loben, wie gut die jeweiligen Teile an den jeweils anderen Modellen aussehen und sich entsprechend der Form anpassen. Ihr könnt auch wild mischen und zum Beispiel Helm und Handschuhe des weiblichen Modells benutzen, während der Rest vom männlichen kommt.
Ich möchte hier nicht zu sehr ins Detail gehen, weil für mich das Entdecken der Rüstungsteile und Waffen, sobald man ein neues Monster erlegt hat, zum Spaß dazu gehören und das möchte ich nicht spoilern.
Die Monster kommen teilweise horrormäßig daher, was vom Soundtrack untermalt wird. Der arbeitet dezent mit Synthesizern und mischt diesen mit Orchester. Lovecraft, der mit Cthulhu und dem Cosmic Horror verbunden wird, lässt öfter mal grüßen.
Das Sound-Design der Monster ist ebenso großartig. Ich kann nur empfehlen, ganz genau hinzuhören, wenn ihr zum flammenden Oktopus Nu Udra kommt, der im Ölquellbecken lebt und dessen Tentakel mit einem unheimlich gummiartigen Quietschen über den Boden schleifen.
Die UI bleibt ein Graus und es gibt technischen Schluckauf
So sehr mich Gameplay-Loop und Atmosphäre begeistern, so sehr könnte ich mir beim User-Interface die Haare raufen.
Japanische Studios wie Capcom sind für ihre oft sperrige UI und Steuerung bekannt – besonders für westliche Spieler. Ich wünschte mir nur so sehr, dass die Benutzeroberfläche irgendwann mal intuitiver wird und leichter zu verstehen ist. Auch hier gibt es einige Besserungen zu Vorgängern. Für mich ist es zum Beispiel wahnsinnig hilfreich, dass die Tasten, die man für die Kombis der Angriffe für die verschiedenen Waffen braucht, mittlerweile eingeblendet werden. Ich bin richtig schlecht darin, mir sowas zu merken und das motiviert mich, mehr Waffen auszuprobieren, die technisch schwieriger als mein geliebter Hammer sind. Der braucht fast nur einen Bonk-Knopf.
Das andere Gegenbeispiel dazu: Selbst nach 15 Stunden im Koop bin ich immer noch verwirrt, wie genau ich eine gemeinsame Mission starte, jemanden einlade oder eine Quest zusammen betrete. Dafür werden wir definitiv einen Guide auf MeinMMO schreiben müssen. Es gibt zig Möglichkeiten zusammenzuspielen und keine wird so richtig erklärt.
Es gibt nicht nur ein Menü für die Items, sondern gleich zwei und Unter-Menüs für diese und es ist auch nicht so leicht zu verstehen, wie man diese anpassen kann.
Das zieht sich dann auch so durch und ich bin mit Monster Hunter schon vertraut. Für Neulinge ist das eine echte Hürde – und Capcom sollte daran erheblich weiter schrauben.
Generell muss man sagen, dass das Spiel wieder wenig erklärt, gerade wenn die Story an sich abgeschlossen ist. Es gibt Besserungen, auch durch den NPC Alma, die euch zwischendurch nützliche Tipps zuruft. Oder die Schmiedin Gemma gibt euch Hinweise, welche Ausrüstung ihr schmieden solltet. Aber es gibt wieder verdammt viel, wo euch das Spiel im Dunkeln tappen lässt und ihr euch durch Guides wühlen müsst.
Technische Probleme habe ich dafür wenige gehabt, aber sie waren da. Ich habe auf dem PC mit den folgenden Spezifikationen gespielt:
CPU: 13th Gen Intel(R) Core(TM) i7-13700KF
Grafikkarte: NVIDIA Geforce RTX 4080
Ich habe in über 40 Stunden einen Absturz des Spiels gehabt. Es ist immer mal wieder zu einem grafischen Fehler gekommen, bei dem sich schwarze Dreiecke über das Bild geschoben haben. Den Fehler haben alle Tester auf dem PC gehabt, die PS5 blieb verschont. Ich hörte außerdem von testenden Kollegen, die ältere PCs haben, dass sie teilweise schon mit Frame-Drops zu kämpfen hatten.
Ich kann leider noch nicht viel zu Dingen wie den Texturen sagen, da es für die Test-Version auf dem PC noch keinen grafischen Patch gab, den es zum Release noch geben soll. Die PS5 hatte den bereits spendiert bekommen zum Test. Hier bleibt auch abzuwarten, ob sich eine schönere Grafik sich dann aber auf die Performance auf dem PC negativ auswirken wird.
Unterm Strich lief das Spiel flüssig – mit nur minimalem technischen Schluckauf.
Endgame etwas dünn, Hoffnung liegt auf DLCs
Wie in jedem Monster Hunter beginnt das Endgame mit dem Hochrang – und damit mit der echten Herausforderung. Euer Jägerrang spiegelt eure Erfahrung wider. Je höher er ist, desto härtere Quests und Monster erwarten euch.
Für die meisten fängt das Spiel im Hochrang erst richtig an, mit neuen, stärkeren Rüstungssets. Die könnt ihr mit Dekorationen bestücken und dadurch eure Statistiken nochmal erheblich verbessern. Hier geht das Tüfteln für den perfekten Build so richtig los.
In Monster Hunter Wilds wird es, wie man es auch schon von Vorgängern kennt, wieder stärkere Variationen von Monstern geben. Mehr werde ich an dieser Stelle nicht verraten.
Die Langzeitmotivation liegt vor allem im Verbessern und Bauen von neuer Ausrüstung. Die einen tun das, um ihre Stats zu verbessern und Monster noch schneller erlegen zu können. Für andere ist Fashion die Motivation des Endgames. Mit dem Hochrang kommt auch das Transmog-System: Ihr könnt Rüstungen nun rein kosmetisch nutzen, ohne auf gute Stats zu verzichten. Dafür müsst ihr das Hochrang-Rüstungsteil lediglich einmal gebaut haben.
Dann gibt es noch kleine endemische Kreaturen auf der Karte, die ihr fangen und sammeln könnt. Und natürlich gibt es auch Trophäen zum Freischalten.
Da wir aus NDA-Gründen nichts aus dem Endgame zeigen dürfen, schaut euch meinen Palico an.
Ihr kommt recht zügig im Hochrang an, wenn ihr stramm spielt. Das habe ich für diesen Test getan und brauchte dafür um die 15 Stunden. Wie bereits erwähnt, bin ich mittlerweile bei über 40 Stunden und habe immer noch einiges zu tun. Für mich persönlich ist ein hoher Langzeit-Motivator tatsächlich Koop. Denn es ist einfach toll, mit anderen Jägern zusammen für Rüstungsteile zu farmen und sich hier gegenseitig zu unterstützen. Man bekommt selbst ja auch immer Loot, den man eigentlich immer gebrauchen kann.
Capcom hat es diesmal auch geschafft, die Belohnungen ziemlich gut aufs Spiel zu verteilen. Für jeden Fortschritt gibt es irgendwie etwas Neues, auf das man sich freuen kann und es ist auch die ein oder andere Überraschung dabei. Im Hochrang kommen immer mal wieder neue Funktionen mit dazu.
Jedoch ist man schnell an dem Punkt, wo man jedes Monster in jeder Variation gesehen hat. Ich vermute hier ganz stark, dass Capcom hier schnell DLCs und Event-Quests hinterherschieben möchte. So wird die Motivation länger aufrecht erhalten, da mehr Inhalte stückweise nach dem Release dazu kommen würden. Das ist zumindest meine Hoffnung und würde mir sogar ganz gut gefallen, weil man so nicht ganz so schnell durch die Inhalte brennt. Das erste DLC-Monster kennen wir ja schon und ist der Fan-Liebling Mizutsune. Die Langzeitmotivation finden vor allem die Typen von Spielern, die Spaß am Optimieren und dem Grind haben.
Meine Hoffnung: Capcom liefert regelmäßig nach – damit wir uns länger an neuen Inhalten erfreuen können, statt alles in Rekordzeit durchzuzocken. Eine große Erweiterung, wie Iceborne für Monster Hunter World, mit neuer Map und Monstern ist außerdem sehr wahrscheinlich.
Fazit: Monster Hunter Wilds wird einschlagen
Ich bin davon überzeugt, dass Monster Hunter Wilds eins der erfolgreichsten Spiele in 2025 wird. Das lässt sich klar an den Beta-Zahlen auf Steam prognostizieren und der allgemein guten Stimmung um das Spiel. Mit der Vollversion kann ich jetzt sagen, dass die Beta einen guten Eindruck vermittelt hat.
Monster Hunter World war schon beliebt und kam seinerzeit nicht mal gleichzeitig für Konsolen und PC heraus, wie es jetzt für Wilds der Fall ist.
Das Spiel hat sich mit World schon im Westen breitgemacht und wird sich mit Wilds vollends etablieren. Denn die Qualität konnte nochmal im Vergleich gesteigert werden. Wenn ich die Sachen anschaue, die ich bemängele, dann ist das schon Jammern auf hohem Niveau. Trotzdem: Capcom, bitte kümmert euch für den nächsten Titel dringend um eine simplere UI.
Für mich grenzt Monster Hunter Wilds an Perfektion, was das Verfeinern der Kernelemente angeht. Der Spielfluss direkt um die Monsterjagd und das Looten wird einfach immer besser. Das macht das Franchise auch so gut. Es weiß, was es will und optimiert genau das.
Ich erwarte von einem Monster Hunter, dass ich ein tolles Jagdgefühl habe. Genau das schafft Wilds mit der mittlerweile sehr lebendigen Welt. Hinzukommt, dass sich Capcom immer stärker auf die Kämpfe fokussiert und das Spiel drum herum weiter entschlackt hat, ohne an Tiefe zu verlieren. Besonders freue ich mich auch, dass wir hier eine tolle Vielfalt an Rüstungen und Waffen bekommen haben – Das grinden für die schicksten Fummel und besten Stats macht richtig Spaß!
Trotz kleinerer Schwächen bietet Monster Hunter Wilds eines der besten Jagd-Erlebnisse der Reihe – und wird mit zukünftigen Updates vermutlich noch besser werden.
Pro
Dynamische Welt: Sie fühlt sich lebendig an, mit realistischen Wetterwechseln
Reiten & Kampf-Flow: Das neue Mount-System alles flüssiger
Ist das auch für Neueinsteiger was? Es ist für mich etwas schwierig einzuschätzen, wie sperrig Monster Hunter Wilds tatsächlich für Neulinge ist. Ich würde aber behaupten, dass dieses Monster Hunter ein guter Einstiegspunkt ist. Insgesamt gibt sich Capcom schon mehr Mühe, neue Leute an die Hand zu nehmen, indem etwa eure Waffen-Kombis eingeblendet werden in der UI. Es ist insgesamt auch etwas leichter geworden, durch die Hauptstory zu kommen. Das Lernen der komplexen Kämpfe und Systeme, gehört irgendwie dazu. Wir werden auf MeinMMO auf jeden Fall mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Ihr wollt Monster Hunter Wilds spielen? Dann schaut doch mal in unseren Release-Live-Ticker, in dem wir euch jetzt schon mit den wichtigsten Infos und ersten Guides versorgen.
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Ich gebe es zu: Bis vor Kurzem dachte ich, dass Gaming-Tastaturen von Logitech, Razer oder Corsair das Nonplusultra sind. RGB, mechanische Switches, Makrotasten – was braucht man mehr? Aber dann bin ich in die Welt der Custom-Keyboards eingetreten, und meine Sichtweise hat sich komplett verändert.
Jetzt sitze ich hier und tippe auf Empfehlung eines Kollegen auf der Keychron Q6 Max, und ganz ehrlich: Dieses Keyboard ist eine wahre Wonne. Falls ihr auf der Suche nach einer hochwertigen mechanischen Tastatur seid, die sich nicht nur fürs Gaming, sondern auch fürs Schreiben, Programmieren oder einfach für den ultimativen Tippgenuss eignet, dann solltet ihr unbedingt weiterlesen.
Die Keychron Q6 Max ist kein Fliegengewicht – und das ist gut so!
Schon beim Auspacken merkt man, dass die Keychron Q6 Max kein gewöhnliches Keyboard ist. Das massive Aluminium-Gehäuse verleiht ihr ein erstklassiges Premium-Gefühl, aber macht sie mit knapp 2,2 Kilogramm auch ziemlich schwer. Das ist allerdings ein Vorteil: Die Tastatur liegt bombenfest auf dem Tisch und verrutscht keinen Millimeter. Wer bisher nur Kunststoff-Keyboards gewöhnt war, wird hier sofort den Unterschied spüren.
Wer mechanische Tastaturen gern hat, weiß, dass Switches eine wichtige Rolle spielen. Die Q6 Max kommt standardmäßig mit Gateron-Switches, wahlweise in Rot (linear), Braun (taktil) oder Gelb (flach-taktil). Das Beste: Ihr könnt die Switches jederzeit austauschen, da die Tastatur Hot-Swap-fähig ist. Falls euch die Standard-Switches also nicht gefallen oder ihr einfach mal etwas Neues ausprobieren wollt, könnt ihr problemlos Cherry MX, Kailh oder andere kompatible Schalter einsetzen – ganz ohne Löten.
Dank Hot-Swap-Feature könnt ihr die Switches der Keychron Q6 Max jederzeit nach Belieben austauschen.
Mein persönliches Highlight ist aber das doppelte Dichtungssystem in Kombination mit mehreren Schichten Akustikschäumen. Das sorgt für ein unglaublich angenehmes Tippgefühl und eine satte, gedämpfte Geräuschkulisse. Kein blecherner Nachhall, kein klapperndes Plastik – stattdessen ein tiefer, „thocky“ Sound, der jeden Tastenanschlag zum Genuss macht. Wer Wert auf eine hochwertige Akustik legt, wird hier definitiv begeistert sein.
Mein Fazit: Ein Keyboard-Gamechanger für alle, die mehr wollen
Die Keychron Q6 Max ist keine gewöhnliche Gaming-Tastatur – sie ist eine mechanische Tastatur für alle, die besonders viel Wert auf Qualität, Anpassbarkeit und ein unvergleichliches Tippgefühl legen. Klar, sie kostet schon ein bisschen mehr als eine herkömmliche Gaming-Tastatur, aber dafür bekommt ihr ein Stück High-End-Technik, das nicht nur für produktives Arbeiten, sondern auch Gaming perfekt geeignet ist.
Wenn ihr einmal auf einer Q6 Max getippt habt, werdet ihr euch fragen, wie ihr es so lange mit eurer alten Plastik-Tastatur ausgehalten habt. Willkommen in der Welt der Custom-Keyboards – hier gibt es kein Zurück mehr!
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Der Joker ist einer der beliebtesten Schurken aller Zeiten. Das liegt nicht nur an seiner Beziehung zu Batman, sondern auch an seiner Darstellung durch diverse Schauspieler in Filmen und Serien. Ein Mime kommt aber gerne mal nicht so gut weg, das zeigt auch eine eigene DC-Serie, die sich darüber lustig macht.
Um welche Serie geht es?Teen Titans Go! startete 2013 und hat bis heute 8 Staffeln erhalten. Die Zeichentrickserie basiert auf der Heldengruppe Teen Titans, die von Robin, bekannt aus dem Batman-Universum, angeführt wird.
Die Serie ist aber keine klassische Superheldenserie, sondern eine Comedy-Serie hauptsächlich für Kinder, die diverse Aspekte des Genres parodiert. Produziert wurde sie von DC Entertainment und Warner Bros. Animation, weshalb sich die Serie gerne auch regelmäßig über DC lustig macht.
In einer Folge werden dabei diverse Joker-Interpretationen gezeigt und ihnen Respekt gezollt. Außer einer: der von Jared Leto aus dem Film Suicide Squad aus 2016.
Bildrechte von Suicide Squad liegen bei DC und Warner Bros.
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Suicide Squad – Trailer zur ersten Verfilmung der Anti-Helden-Gruppe
Du kannst nicht einfach paar Tattoos und falsche Zähne draufpacken
Was passiert in der Folge? Um in ein geheimes Lager des Jokers zu kommen, müssen die Teen Titans die Wachen am Tor überlisten. Sie versuchen dann verschiedene Joker-Interpretationen nachzuahmen. Dabei verkleiden sie sich auch.
Es fängt mit Cyborg an, der Jack Nicholson nachmacht. Beast Boy versucht sich als Heath Ledger, der sogar sein ikonisches Schmatzen nachahmt und in pseudo-philosophischen Fragen spricht. Dann kommt Robin, mit Tattoos übersät, als Jared-Leto-Interpretation.
Den Clip könnt ihr euch hier anschauen:
https://youtu.be/WPIJddqTGHw?si=aIlYknpubgzBxXkM
Der Joker-Handlanger reagiert nur erbost mit: Warte mal, das ist gar nicht der Joker. Die anderen Mitglieder der Teen Titans reagieren auch wütend und fragen Robin, was er da eigentlich mache. Cyborg kritisiert da ziemlich harsch auch Jared Letos Darstellung:
Jared Leto? Du kannst nicht einfach ein paar Tattoos und falsche Zähne draufpacken und mich denken lassen, dass du irgendeine Form von verrückter Person bist. Starfire fügt noch hinzu, dass niemand ihm so etwas abnimmt.
Um die Situation noch zu retten, verkleidet sich Beast Boy noch einmal als Mark-Hamill-Joker und überzeugt die Handlanger.
Warum ist Jared Leto als Joker unbeliebt? Es gibt durchaus Zuschauer, die den Joker mochten, doch einige Fans kritisierten die Darstellung vor allem im Vergleich zu Größen wie Jack Nicholson, Mark Hamill und Heath Ledger.
Eine gewisse Bedrohlichkeit hatte er zwar, doch der spezielle Charme fehlte, den die anderen verkörpert haben. Hinzu kommt noch, dass er in Suicide Squad eine winzige Rolle spielt, obwohl vorher groß mit ihm geworben wurde. Ein anderes Projekt hatte den Joker quasi, durfte ihn aber nicht benennen: Warner Bros. verbot ihm den Namen, aber er war einer der besten Joker im Universum von Batman
In der Welt von Game of Thrones zu leben, ist ziemlich gefährlich. Nicht umsonst ist die Serie berüchtigt dafür, zahlreiche Charaktere sterben zu lassen. Doch nicht jeder Ort ist gleich gefährlich. Eine Statistik zeigt, welche Schauplätze man bei einem spontanen Besuch in Westeros und Essos besser meiden sollte.
Was ist das für eine Statistik? 2019, kurz nach Veröffentlichung der finalen achten Staffel, veröffentlichte The Washington Post eine umfangreiche Statistik über alle 6887 Tode in Game of Thrones. Dabei zählten sie auch, an welchen Schauplätzen der Serie die meisten Tode zu sehen waren.
Gezählt wurde ein Tod nur, wenn:
Der Tod explizit in der Serie zu sehen ist
Der Tod zwar nicht direkt zu sehen ist, aber sehr eindeutig nach einer bestimmten Szene eintritt
Der Tod nicht zu sehen ist, aber sehr prominent Teil der Handlung ist
Natürlich können die Zahlen nicht zu 100 Prozent akkurat sein. In actionreichen Schlachtszenen ist es etwas schwieriger, die genauen Todeszahlen zu ermitteln. Noch komplizierter wird es bei Drachen, die ganze Gruppen an Menschen wortwörtlich mit einem Atemzug verbrennen können. Dennoch zeigt die Statistik besonders tödliche Orte, an denen man sich definitiv nicht aufhalten sollte.
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Game of Thrones Kingsroad zeigt mächtige Monster im Video
Das Schlusslicht dieser Liste bildet der Goldweg. Das ist eine der Hauptstraßen in Westeros, die das Reich von Casterlystein im Westen, bis Königsmund im Osten verbindet. Der Goldweg wird unter anderem auch dafür genutzt, Gold aus den berühmten Goldminen der Lennisters in die Hauptstadt zu transportieren. Daher auch der passende Name.
In der Serie wurde der Goldweg zu einem wichtigen Schauplatz in Folge vier der siebten Staffel. Um ihre Macht zu sichern, benötigt Cersei Ressourcen. Eine Armee der Lennisters, begleitet von Jaime, transportiert daher Gold und Nahrung auf dem Goldweg nach Königsmund. Doch kurz bevor sie ihr Ziel erreichen, werden sie von Daenerys auf ihrem Drachen Drogon und den Dothraki angegriffen. Es kommt zur heftigen Schlacht, bei der vor allem zahlreiche Soldaten den tödlichen Drachenflammen zum Opfer fallen.
Nvidia hat einen Verlust von 600 Milliarden Euro an Börsenwert erlitten und das nur wegen eines neuen KI-Modells aus China. Doch Nvidia-CEO Jensen Huang sieht die Panik als unbegründet. Seiner Meinung nach bleiben Hochleistungsrechnen unverzichtbar für die Zukunft der KI und der Markt hat die Situation völlig falsch eingeschätzt.
Wie verlor Nvidia an Wert?
DeepSeek, ein chinesisches KI-Startup, sorgte für Aufsehen, als es kürzlich sein neues KI-Modell R1 vorstellte. Eine Innovation, die mit leistungsschwächeren und günstigeren Chips auskommt.
Die Ankündigung erweckte auf den Märkten Besorgnis, da Investoren fürchteten, die Nachfrage nach Nvidias leistungsstarken GPUs für die KI-Entwicklung könnte fallen.
Die Besorgnis der Investoren führte zu einem Ausverkauf der Nvidia-Aktien, wodurch der Börsenwert des Unternehmens um 600 Milliarden Euro sank.
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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus
Darum spricht Nvidia von einem Missverständnis: In einem Interview mit DDN (einem Partner von Nvidia) auf YouTube widersprach CEO Jensen Huang der Marktreaktion und bezeichnete sie als Missverständnis. „Es gibt das mentale Modell, dass die Welt aus Pre-Training und Inferenz besteht, aber dieses Paradigma ist falsch“, erklärte Huang. Die Annahme, dass KI-Modelle ohne intensive Rechenleistung auskommen könnten, sei laut ihm eine falsche Einschätzung.
DeepSeek’s R1-Modell sei zwar beeindruckend, ändere jedoch nichts an der Tatsache, dass die langfristige Abhängigkeit von leistungsstarken Chips weiterhin bestehe. Huang betonte, dass Nvidias GPUs nach wie vor eine unverzichtbare Rolle bei der Entwicklung von KI spielen – besonders in der Post-Training-Phase, in der Modelle weiter verfeinert und optimiert werden müssen.
KI-Modelle müssen durchgehend verbessert werden, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Dafür sind spezialisierte, hochleistungsfähige Chips unerlässlich. Zudem werden KI-Modelle auch in Zukunft enorme Rechenressourcen benötigen, um die gewünschte Leistungsfähigkeit zu erreichen.
Wie sieht die Zukunft des KI-Markts aus? Obwohl die Aktie von Nvidia einen drastischen Einbruch erlebte, hat sich der Kurs inzwischen wieder erholt. Huang bleibt zuversichtlich und betont, dass Nvidia auf lange Sicht weiterhin der wichtigste Anbieter von Chips für KI-Anwendungen bleibt.
In einer Zeit, in der die Optimierung von KI immer wichtiger wird, wird die Nachfrage nach Hochleistungsrechenleistung nicht zurückgehen. Auch führende Tech-CEOs wie Sundar Pichai (Google), Tim Cook (Apple) und Satya Nadella (Microsoft) zeigten sich gegenüber DeepSeeks R1-Modell positiv, ohne jedoch die Marktstellung infrage zu stellen.