In Windrose könnt ihr im Koop mit euren Freunden gemeinsam das Meer unsicher machen, doch wenn der Host eurer Runde nicht aktiv ist, müsst ihr warten, bis er online ist. Eine Methode jedoch lässt euch dieses Problem komplett vergessen. Wir zeigen euch, wie ihr ohne Host trotzdem weiter zocken könnt.
Was ist das Problem? Wenn ihr im Koop mit euren Freunden spielt, könnt ihr gemeinsam Abenteuer erleben, doch, wenn der Host eurer Runde offline gehen muss, steht ihr vor einem Problem: ihr könnt der Welt nicht beitreten, solang dieser nicht aktiv in Windrose zockt. Für viele ist das ein nerviges Problem, doch es gibt eine Möglichkeit, wie ihr dieses umgeht und das nur mit wenigen Klicks.
Video starten
Das Piraten-Survival-Game Windrose hat endlich einen Release-Termin, und der ist schon ganz nah am Horizont
So könnt ihr auf den gemeinsamen Spielstand zurückgreifen
Was muss ich tun? Um das Problem des notwendigen Hosts zu umgehen, müsst ihr an den Spielstand eures ehemaligen Hosts herankommen. Es gibt zwei Wege, wie ihr das tun könnt – entweder ihr nutzt die manuelle Methode und packt die Dateien in eine Zip um sie euch zu gegenseitig zu schicken oder ihr nutzt eine Software, wie „SaveSync“ die das Ganze automatisiert. Wir zeigen euch nun die manuelle Variante:
Kopiert %USERPROFILE%/AppData/Local/R5/Saved/SaveProfiles/ in die Suchleiste eurem Dateibrowser
Öffnet den Ordner mit eurer Steam-ID und öffnet dann die Ordner RocksDB\0.10.0\Worlds
Jetzt seht ihr eine Liste aller eurer erstellter Welten
Die Weltordner enthalten GUIDs. Um eine Welt zu finden, öffnet ihr jeden Ordner und anschließend die Datei „WorldDescription.json“. Dort findet ihr den Weltnamen.
Wandelt dann den Ordner mit eurer Wunschwelt in eine Zip-Datei und sendet diese dem neuen Host
Macht das nun jedes Mal, wenn ihr den Host wechseln wollt.
Abseits davon könnt ihr, wie erwähnt, auch SaveSync nutzen, das man auf Steam für 5,89 € erwerben kann. Solltet ihr die Software nutzen wollen müsst ihr nun wie folgt vorgehen:
Habt ihr die Software installiert klickt ihr nun im Menü von SaveSync auf der linken Seite auf Windrose
Klickt jetzt auf den „+ New Save“-Button
Nun öffnet sich ein Fenster mit all euren verfügbaren Welten
Drückt jetzt auf die Welt, die ihr teilen wollt und dann auf „Create Save“
Der Spielstand wird jetzt synchronisiert
Wartet nun bis die Synchronisierung fertig ist
Drückt jetzt auf das „Share“-Icon eures Spielstandes und wählt dann den Namen eures Steam-Freundes aus
Drückt jetzt auf den „Share“-Button
Ab jetzt sollten sie die Spielwelt sehen und sie nutzen können
Fordert eure Freunde nun dazu auf, den Button „Activate“ zu drücken, damit all eure Fortschritte immer synchronisiert werden
Das Praktische an SaveSync ist, dass ihr auch alte Versionen der Spielstände einsehen und wiederherstellen könnt. So könnt ihr kaputte Spielstände wiederherstellen, ohne sie komplett verloren zu haben.
Das waren alle wichtigen Infos, wie ihr auf die Spielwelt eurer Koop-Gruppe auch ohne den Host zurückgreifen könnt. Zusammen ist das Piratenleben einfacher, aber auch im Trupp ist die Wahl eurer Waffen wichtig. Wir zeigen euch deshalb ebenfalls, welche Waffengattungen derzeit zu den besten gehören: Windrose: Waffen in der Tier List – Diese solltet ihr mitnehmen
Die FYNG CAGGTUS zündet die nächste Eskalationsstufe! Wir senden drei Tage live aus Leipzig und planen für euch unser bislang spektakulärstes Programm.
Heute geht es los mit FYNG Caggtus live aus Leipzig! Wir starten mit einem Talk zu Open Worlds, nehmen euch mit in Die Gilde: Europa 1410, schauen uns Neverness to Everness an und feiern um 17:00 Uhr die große FYNG Show mit über 20 (Welt-)Premieren! Los gehts auf dem GameStar-Twitch-Kanal.
So sieht der volle Plan aus:
Eine große Gaming-Show auf die Beine zu stellen, gleicht einem gewaltigen Puzzle, für das man anfangs noch keine Teile hat.
Entsprechend groß ist jedes Mal die Ungewissheit: Gibt es genug interessante Premieren für unsere FYNG Show? Bekommen wir spannende Gäste? Fällt uns wieder etwas ein, das euch überraschen wird?
Umso schöner nun die Gewissheit, dass wir auch für unsere nächste FYNG-Sause diese Fragen mit »Aber sowas von!« beantworten können.
Vom 16. bis zum 19. April feiern wir Find Your Next Game live von der CAGGTUS in Leipzig. Besucht uns in Halle 3, Stand 330!
Video starten
Find Your Next Game live von der CAGGTUS 2026 im Trailer
Was ist Find Your Next Game?
Find Your Next Game (kurz: FYNG) ist unsere große Live-Event-Reihe, mit der wir euch dieses ganz spezielle Gefühl eines Messebesuchs nach Hause ins Wohnzimmer transportieren wollen.
Natürlich stehen dabei immer Spiele, Technik und Entertainment im Mittelpunkt, aber uns geht es auch um mehr: Communities, der Austausch mit Gleichgesinnten, fachkundige Diskussionen und eine gepflegte Portion Quatschmachen. Das alles live und ohne doppelten Boden.
Diese spezielle Kombination kommt offenbar gut an, was es uns wiederum ermöglicht, bei jeder Show gegenüber dem Vorjahr nochmal einen draufzusetzen. Hier ein paar Fakten:
Über 25 Stunden Liveprogramm vom 16. bis zum 19. April mit Shows, Analysen, Talks und Albereien.
Die bislang spektakulärste FYNG Show mit über 20 Trailer-, Gameplay- und Weltpremieren mit wirklich fantastischen Spielen und extravielen Überraschungen, gewohnt charmant und kompetent moderiert von Ann-Kathrin und Maurice.
Ein 900 Quadratmeter großer Stand mit wunderschöner Showbühne, vielen Sitzplätzen und einem verdammten Riesenrad!
Unsere Sendezeiten und wo ihr zuschauen könnt
Unser Show-Programm könnt ihr entweder live vor Ort in Leipzig oder auf unserem GameStar-Twitch-Kanal verfolgen oder natürlich auch hier auf eurer Lieblings-Website. Die FYNG CAGGTUS Show 2026 am Donnerstag übertragen wir außerdem auf dem GameStar-YouTube-Kanal. Das sind unsere Sendezeiten:
Donnerstag, 16. April – 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Freitag, 17. April – 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr
FYNG CAGGTUS Show: Freitag, 17. April – 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Samstag, 18. April – 10:00Uhr bis 19:00 Uhr
Sonntag, 19.April – 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Falls ihr nicht live dabei sein könnt, kein Problem. Einen Großteil des Programms werden wir auch als separate Videos auf GameStar, GamePro, MeinMMO sowie unseren YouTube-Kanälen veröffentlichen. Freut euch außerdem auf exklusive News und Previews zu den Neuankündigungen unserer FYNG Show!
Worauf ihr euch freuen dürft
Am liebsten würden wir euch an dieser Stelle schon alles verraten, weil wir wirklich verdammt stolz darauf sind, was wir für euch auf die Beine gestellt haben. Aber einerseits würde euch das natürlich die Überraschung verderben. Und andererseits würden wir damit so manches Embargo brechen, was insbesondere bei der eigenen Show nur so mittelschlau wäre.
Deshalb hier für euch ein paar mehr oder weniger hilfreiche Andeutungen:
Für die FYNG CAGGTUS Show 2026 haben wir fast 100 Themen diskutiert. Inzwischen bekommen wir auch Anfragen aus den USA und zu größeren Produktionen.
Wie gewohnt kuratieren wir die FYNG Show redaktionell. Freut euch entsprechend auf einen bunten Genre-Mix von Indie bis Blockbuster.
Wir machen ein paar Dinge, die wir noch nie gemacht haben. Und wenn es uns überrascht hat, dann wird es euch mit ziemlicher Sicherheit ebenfalls überraschen.
Falls es rund um FYNG zu spektakulären Reveals kommen sollte, dann könnt ihr euch natürlich darauf verlassen, dass ihr bei uns die meisten und exklusivsten Infos bekommt.
Mary hat eine Detektiv-FYNGerpuppe gehäkelt. Aus Gründen.
In guter alter FYNG-Tradition wird es auch zur FYNG CAGGTUS 2026 wieder eine FYNG-Steam-Seite geben. Dort findet ihr wie gewohnt nicht nur unseren Stream, sondern auch übersichtlich alle Titel der Show samt persönlicher Auswahl nach euren Spielvorlieben sowie – so vorhanden – spielbaren Demos.
Noch keine Tradition, aber gerade deshalb für uns umso cooler: Erstmals veranstalten wir passend zur Show unseren eigenen waschechten FYNG Steam Sale. Freut euch auf viele Sonderangebote von Herstellern, die schon mal Teil unserer Show waren.
Für uns ist der FYNG Steam Sale natürlich nicht nur ein echter Ritterschlag, sondern ein weiteres Teil für unser immer größer und schöner werdendes Puzzle.
Wir können es kaum erwarten, euch das Ergebnis zu zeigen und werden wie immer unser Bestes geben, dass ihr beim Zuschauen mindestens genauso viel Spaß habt wie wir beim Vorbereiten. Wir sehen uns in Leipzig oder im Stream!
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Mit Marathon hat Bungie einen Fuß in das Genre der Extraction-Shooter gesetzt. Wie geht es dem neuesten Spiel des Destiny-Studios einen Monat nach Release?
Vor knapp 1,5 Monaten hat Bungie mit Marathon ein neues Spiel veröffentlicht. Dabei handelt es sich um einen Extraction-Shooter, in dem ihr Klassen mit verschiedenen Fähigkeiten spielen könnt und versucht, Loot zu sammeln oder Quests zu erfüllen, während ihr gegen andere Spieler und NPCs kämpft.
Marathon hatte einen schwierigen Start, obwohl der Shooter einige spielerische Qualitäten hat. Für MeinMMO-Redakteur Dariusz ist es sogar einer der besten Shooter, die wir 2026 bekommen.
Marathon hat zwar eine kleine Community, die sehr positiv über das Spiel spricht, doch die großen Spielerzahlen blieben selbst zu Release aus. Wochenlang waren die Steam-Charts und die Entwicklungskosten ein viel diskutiertes Thema. Schon früh hieß es, das Spiel habe über 250 Millionen US-Dollar gekostet, und inzwischen soll Bungie-Experte Paul Tassi von internen Quellen beim Entwicklerstudio erfahren haben, dass diese Zahlen angeblich akkurat sind (via Forbes).
Einen Monat nach Release stellt sich also die Frage: Wie steht es um Marathon und kann das Spiel überleben?
Video starten
Bungie präsentiert Marathon im Launch-Trailer
Bungie überrascht mit starkem Post-Launch-Support
Bevor wir uns die blanken Zahlen anschauen, werfen wir einen Blick auf die bisherige Arbeit der Entwickler, die seit dem Release geleistet wurde. Bungie offenbart hier nämlich eine Stärke, die sie für viele Fans lange Zeit bei Destiny 2 vermissen ließen:
Schnelles und gutes Reagieren auf Spieler-Feedback.
Bungie zeigt, dass sie willig sind, der Marathon-Community ein bestmögliches Spiel zu liefern und Probleme oder Kritikpunkte anzugehen. Das Team um Creative Director Joe Ziegler kommuniziert transparent mit der Player-Base und nimmt tatsächlich schnell Änderungen vor.
Spieler wünschen sich einen Duo-Modus → Bungie testet einen Duo-Modus → Bungie kündigt an, einen Duo-Modus zu bringen
Das UI wird scharf kritisiert → Bungie nimmt Verbesserungen vor, etwa an der Darstellung von Gegenständen, und zeigt jetzt beispielsweise besser an, ob eine Waffen-Mod auf eine Waffe passt
Die „Recon“-Runner-Hülle ist zu schwach → wird gebufft
Eine Waffe, die der Endgame-Boss droppt, ist zu stark → wird generft
Der Battle Pass bietet zu wenig lohnenswerte Inhalte → Bungie fügt weitere Inhalte hinzu, darunter Runner-Skins
Der größte Kritikpunkt am Spiel ist weiterhin die Schwierigkeit. Marathon soll eher für Hardcore-Gamer ausgerichtet sein und ist wenig Casual-freundlich. Das zeigt auch die nach Release veröffentlichte Endgame-Map „Kryo-Archiv“, die von Spielern nicht nur bestmögliche Ausrüstung fordert, sondern auch einen gewissen Skill in einem 3er-Trupp. Das Problem ist klar: Es gibt Inhalte in Marathon, die manche Spieler niemals sehen werden.
Wer den Gameplay-Loop aber mag und kein Problem damit hat, dass Endgame-Inhalte wirklich für Spieler sind, die das Endgame erreichen, und diese Inhalte nicht beim ersten Versuch abschließen, der hat auch einen Monat nach Release noch Spaß am Spiel. Die Casual‑Freundlichkeit von Kryo-Archiv ist in etwa vergleichbar mit den Raids in Destiny.
Die Zahlen – volle Katastrophe oder Grund zur Hoffnung?
Einen Monat nach Release zeichnet sich ein Bild von Marathon, das einen besseren Eindruck darüber verschafft, ob der Extraction-Shooter für Bungie und Sony ein finanzieller Erfolg ist oder nicht – und die jüngsten Erkenntnise deuten eher auf Misserfolg.
Laut dem Marktforschungsunternehmen „Alinea Analytics“ habe sich Marathon plattformübergreifend in den ersten 2 Wochen nach Release rund 1,2 Millionen Mal verkauft und dabei einen Umsatz von rund 55 Millionen US-Dollar generiert. Die stärkste Plattform sei dabei Steam mit 800.000 verkauften Kopien gewesen (via X). Paul Tassi von Forbes berichtete indes, dass diese Zahlen laut seinen Quellen bei Bungie hinkommen würden.
Marathon bietet obendrein Mikrotransaktionen in Form von Skins, Battle-Pässen und Ingame-Währungen an. Hierfür wird jedoch eine bestehende und treue Spielerschaft vorausgesetzt. Auf Steam, Marathons stärkster Plattform, setzt sich jedoch der Abwärtstrend fort:
In der vergangenen Woche schwankte der 24-Stunden-Peak zwischen 22.000 und 28.000 zeitgleich aktiven Spielern.
Zum Vergleich: Sogar jahrealte Spiele wie DayZ, Dead by Daylight und Warframe haben jeden Tag einen Peak von über 55.000
Die Core-Community von Marathon ist schätzungsweise vor allem in den USA. Das zeigen auch die Spielerzahlen. Wenn US-Amerikaner offline sind, fallen die Zahlen auf teilweise 6.000 bis 7.000 Spieler ab.
Selbst nach inhaltlich guten Patches oder der Einführung von Kryo-Archiv war kein merklicher Anstieg der Spielerzahlen zu verzeichnen und der Abwärtstrend ging kurz danach weiter.
Selbst wenn jeder der geschätzten 1,2 Millionen Spieler für rund 35 Euro Ingame-Währung erworben hätte, um sich den Battle Pass und einen Skin für seine Lieblingsklasse zu holen, wäre der Gesamtumsatz von Marathon immer noch unterhalb von 100 Millionen Euro – die Rechnung ist allerdings nicht 100 % repräsentativ, weil wir den europäischen Preis der Ingame-Währung genommen haben, der meist höher ausfällt als in anderen Regionen.
Es ist deutlich: Marathon ist kein finanzielles Desaster wie Concord, aber dennoch weit weg davon, die geschätzten Entwicklungskosten von über 250 Millionen Euro wieder reinzuholen.
Marathon ist futuristisch und setzt auf satte Farben. Die Handlung spielt auf dem fremden Planeten Tau Ceti und man selbst spielt einen kybernetischen Söldner, der in 3D-gedruckten Runner-Hüllen auf dem Planeten rumläuft, während sein Bewusstsein an einem weitentfernten, unbekannten Ort ist. Alles auf Tau Ceti sieht dabei etwas 3D-gedruckt aus, weil dort mit einfachen Ressourcen versucht wurde, eine Kolonie zu errichten.
Das Spiel ist nicht klassisch bunt und kann an manchen Orten sogar recht düster sein, aber viele Gebäude sind in knalligen Farben gehalten. Die farbliche Gestaltung des Spiels ist dabei wahrscheinlich von realen Firmen oder Ähnlichem inspiriert. Dort werden Farben etwa zur Unterteilung der Abteilungen und zur Orientierung eingesetzt.
Die grüne Linie führt zu dem Bereich mit den grünen Wänden, in dem die Warenproduktion ist.
Die gelbe Linie führt zu den gelben Wänden, wo das Produkt verpackt wird.
In Marathon gibt es auf der Map „Düstermoor“ etwa das Gewächshaus, das von außen in einer kräftigen Farbkombination aus Blau und Neongrün daherkommt, oder das Bio-Forschungslabor, das in einem auffälligen Türkis angestrichen ist. Vielen Shooter-Fans ist das zu bunt. Besonders im Genre der Extraction-Shooter sind bunte Farben bislang eine Seltenheit. Selbst das futuristische, postapokalyptische ARC Raiders setzt trotz fliegender Alien-Roboter auf eine bodenständigere Farbpalette, mit viel Grau, Braun und grünen Pflanzen.
Kein erfolgreicher Extraction-Shooter ist farblich auffällig. Escape from Tarkov, Hunt: Showdown, Arena Breakout: Infinite, Gray Zone Warfare… alles Spiele, die – ähnlich wie ARC Raiders – eine vergleichsweise realistische, matschige Farbgebung haben. Mit The Cycle: Frontier haben wir zudem in den vergangenen Jahren bereits einen eher bunten Extraction-Shooter sterben sehen.
Die Mischung aus Hardcore-Gameplay mit PvP-Fokus und der recht bunten Map-Gestaltung hat wahrscheinlich eine sehr kleine Zielgruppe und so ist es nur schwierig vorstellbar, dass Marathon trotz spielerischer Qualität zukünftig Unmengen an neuen Spielern anziehen und die Zahlen drastisch kann.
Marathon schlägt sich durchwachsen. Während die Kern-Community das Spiel mag, weiterhin Spaß hat und die Arbeit der Entwickler seit Release schätzen, sinken die ohnehin schon nicht starken Zahlen des Shooters. Für Sony und Bungie bleiben jetzt eigentlich nur zwei Möglichkeiten, wie sie mit Marathon weitermachen können:
Die Entwicklung einstellen und Verluste minimieren
Marathon weiter unterstützen, fortlaufende Entwicklungskosten in Kauf nehmen und versuchen, langfristig die Ausgaben durch neue Spielverkäufe und Mikrotransaktionen reinzuholen
Option 2 ist allerdings ein Drahtseilakt, weil eine Balance zwischen Kosten und Einnahmen gefunden werden muss. Es dürfen nicht zu viele Entwickler an Marathon arbeiten, damit die fortlaufenden Kosten möglichst gering gehalten werden. Es dürfen aber auch nicht zu wenig Beschäftigte sein, weil Content-Mangel, unzureichendes Reagieren auf Spieler-Feedback oder eine durchwachsene Qualität bei neuen Inhalten die zahlenden Spieler vom Spiel vertreiben oder zumindest das Interesse, ihre vorhandene Kaufkraft auszuleben, senken könnte.
Sony und Bungie müssen jetzt quasi von einem Comeback träumen, wie es No Man’s Sky der gesamten Spielebranche vorlebt. Das Survival-Spiel erntete zum Release viel Kritik, aber heute ist es vor allem für beispielhaften Support mit starken kostenlosen Inhalten bekannt. Erst kürzlich stellten sie eine Art Pokémon-Update vor: No Man’s Sky bringt unerwartetes „Pokémon-Update“, sogar Palword reagiert darauf
Stellt euch vor, ihr seid mitten in einer intensiven Gaming-Session oder tief in einem Home-Office-Projekt versunken. Doch langsam protestiert euer Rücken, denn ihr habt euch unbewusst die ganze Zeit eine immer unbequemere Haltung angewöhnt und irgendwann wird es dann unangenehm.
Damit ist jetzt Schluss! Der Sihoo Doro C300 Pro V2 springt in die Bresche und schickt das Problem des “starren Sitzens” endgültig in die Wüste – mit dem klaren Ziel, durch technologische Innovation ein gesundes und komfortables Sitzerlebnis zu schaffen. Die Ergonomie-Stuhl-Experten von Sihoo bringen dabei über 15 Jahre Forschung ein.
Mit seinem modernen Design passt der Stuhl wirklich in jedes Büro!
Es ist kein einfaches Möbelstück, dem Ihr euch anpassen müsst. Dieser Stuhl ist ein cleverer Hightech-Partner, der jede eurer Bewegungen in Echtzeit mitmacht, jeden Sitzmoment belebt und euch bei produktiver Arbeit wie kreativer Inspiration unterstützt. Kein Wunder, dass Sihoo bereits in über 100 Ländern vertreten ist und von Millionen Haushalten sowie großen Unternehmen geschätzt wird. Ganz nach dem Motto: Sitze gut, denke besser!
Ein Stuhl der mitdenkt: Willkommen in der Ära des dynamischen Sitzens
Willkommen in der Ära der “smarten” Stühle. Denn während man als Nutzer unwillkürlich irgendwann nach langem Sitzen eine falsche Haltung einnimmt, “denkt” dieser Stuhl quasi mit und korrigiert einfach seine Ausrichtung, um euch maximalen Komfort zu bieten.
Das Herzstück des Sihoo Doro C300 Pro V2 ist das DynaCore System. Das ist sowohl das Herz als auch das Hirn des Stuhls. Durch spezielle Schwerkraftsensoren erkennt der Stuhl jede eurer Bewegungen und koordiniert dann die Unterstützung in vier Zonen: Kopf, Rücken, Lendenwirbel und Arme.
Hier steht aber nicht einfach eine klassische Lendenwirbelstütze im Fokus, sondern das DynaCore-System für adaptive Ganzkörperunterstützung, das den gesamten Rücken aktiv einbezieht und typische Schwachstellen herkömmlicher Stühle überwindet.
Egal ob beim Zocken, Arbeiten oder kreativen Aufgaben – der Sihoo Doro C300 Pro V2 macht alles mit!
Während viele traditionelle ergonomische Modelle vor allem punktuell im unteren Rücken ansetzen, passt sich der C300 Pro V2 dynamisch an die natürliche Rückenkrümmung an und bietet so durchgehenden Support – für mehr Komfort, eine gesündere Haltung und ein deutlich entspannteres Sitzgefühl über den ganzen Tag hinweg.
Das Ergebnis: Der Stuhl bietet so Support, der immer “bei euch bleibt”. Es entstehen keine Lücken, es gibt kein Verrutschen und kein ständiges Nachjustieren ist mehr nötig. Ihr sitzt also immer optimal, egal wie sehr ihr euch unbewusst beim Zocken oder Arbeiten bewegt.
Nerviges Herumfummeln an Hebeln und Stellschrauben vor dem ersten Hinsetzen gehört der Vergangenheit an. Dank einer innovativen Doppel-Feder- und Doppel-Track-Struktur passt sich der Stuhl automatisch an eure individuelle Rückenkrümmung an.
Die Rückenlehne gleitet dabei aktiv mit eurer Wirbelsäule mit, sodass ihr ab der ersten Sekunde perfekt eingebettet seid. Da ist es auch egal, ob Ihr groß, klein, kräftig oder zierlich seid. Das ist vor allem dann super, wenn ihr euch den Stuhl mit Kollegen und Mitbewohnern teilt.
Den Sihoo Doro C300 Pro V2 gibt es sogar in schwarz!
Dynamic Lumbar Support 2.0 – Die Rettung für euren unteren Rücken
Rückenschmerzen sind der Endgegner jedes Vielsitzers, aber der C300 Pro V2 hat die passende Strategie dagegen. Die selbstadaptive Lendenwirbelstütze bietet drei verschiedene Modi: Von festem Support über sanfte Unterstützung bis hin zur gezielten Entlastung des Kreuzbeins (Sacrum Support).
Das Geniale daran: Wenn Ihr euch zurücklehnt, rutscht die Stütze mit eurem Schwerpunkt nach unten, sodass niemals eine “leere” Stelle im unteren Rücken entsteht. Denn genau das ist oft der Grund, wenn der Rücken irgendwann mal doch zwickt. Hier braucht ihr euch auch darum nicht sorgen. Der Stuhl denkt für euch mit.
8D Bionic Armrests – Totale Freiheit für jede Lage
Ja, ihr habt richtig gelesen: Die Zeiten von 3D- oder gar 4D-Armlehnen sind vorbei, hier gibt’s die 8. Dimension! Diese Armlehnen sind nämlich weit mehr als nur eine Ablage für eure Arme.
Mit diesem bequemen Bürostuhl sind Rückenschmerzen Schnee von gestern!
Sie sind ein echtes Präzisionswerkzeug mit 360-Grad-Unterstützung. Für Gamer ist besonders der Flip-up-Mechanismus ein Highlight. Ihr könnt den hinteren Teil hochklappen, um eure Ellbogen perfekt zu stützen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn ihr am Smartphone zockt oder einen Comic lest.
Auch hier zeigt sich das ausgeklügelte Design: Da die Armlehnen mit der Rückenlehne gekoppelt sind, wandern sie beim Zurücklehnen synchron mit, damit eure Schultern immer entspannt bleiben.
Ultra-Wide 3D Headrest – Wellness für Nacken und Geist
Euer Nacken ist ständig in Bewegung, also muss es auch die Kopfstütze sein. Die ultra-breite 3D-Kopfstütze des C300 Pro V2 umschließt euren Nackenbereich flexibel in alle Richtungen.
Da ist es gleich, ob ihr gerade hochkonzentriert den nächsten Boss-Raid plant oder den Kopf entspannt beim Filmschauen zur Seite neigt. Ihr seid in jeder Lage sicher gestützt und bekommt auch keinen steifen Nacken.
Egal ob in schwarz oder weiß, der Sihoo Doro C300 Pro V2 sieht einfach verdammt gut aus!
135° Recline & integrierte Fußstütze – Die ultimative Relax-Zone
Nach getaner Arbeit oder einer harten Runde im Multiplayer braucht jeder mal eine Pause. Per Smart Weight-Responsive Mechanism lehnt ihr euch mühelos bis zu 135 Grad zurück, ohne dass der Stuhl ins Kippen kommt.
In Kombination mit der integrierten Mesh-Fußstütze verwandelt ihr den Stuhl so im Handumdrehen in eure persönliche Chill-out-Area für tiefe Entspannung. Dank des atmungsaktiven Cloud Mesh 2.0 bleibt ihr dabei selbst in hitzigen Momenten immer cool.
Ihr habt lang genug auf unbequemen Stühlen ausgeharrt, die eurem Rücken mehr schaden als nützen. Mit dem Sihoo Doro C300 Pro V2 holt ihr euch jetzt nicht nur ein Möbelstück ins Haus, sondern eine echte Innovation. Diese Innovation setzt eure Gesundheit und euren Komfort an erste Stelle – inklusive BIFMA-Zertifizierung für Qualität und Sicherheit.
Ob ihr im Home-Office Rekorde brecht oder in eurer Freizeit die Ranglisten stürmt: Dieser Stuhl ist euer neuer Player One und mit einem Early-Bird-Preis von 429 € (16. April bis 15. Mai) sowie dem exklusiven Code SihooDT6, der den Preis auf 403,26 € senkt, lohnt sich der Einstieg gleich doppelt. Hier geht’s zum offiziellen Shop.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Das neue Piraten-Spiel Windrose entert Steam mit fast 100.000 Spielern, die in See stechen. Mit einer Mischung aus Story, Sandbox-Gameplay und dem Freiheitsgefühl, das man als echter Pirat haben will, bekommt es reihenweise positive Reviews. MeinMMO-Redakteur und Freizeit-Freibeuter Benedict Grothaus hat sich angeschaut, woher der Trubel kommt – und konnte sich nur schwer wieder losreißen.
Aye, Landratten ahoy! Windrose ist da und hat mich vollkommen im Griff seiner polierten Hakenhand. Setzt die Segel und… okay, okay. Ich lasse diese dämlichen Wortspiele. Zumindest größtenteils. (Yarr!)
Aber im Ernst, das Sandbox-Spiel habe ich Anfang 2026 in der Demo angezockt, zumindest, bis ich nicht mehr auf den Server meiner Freunde kam. Entsprechend habe ich mich auf den Release von Windrose gefreut, der über 47.000 Spieler auf Steam angelockt hat – sogar fast 100.000 einen Tag später (laut SteamDB).
Hier auf MeinMMO bin ich vermutlich eher dafür bekannt, Wikinger, Survival und Warhammer zu vertreten. Piraten gehören jedoch zu meinen größten Interessengebieten, auch historisch. Einer der Gründe, warum mich Skull & Bones damals so enttäuscht hat, aber da will ich nicht weiter drauf einhacken.
Es gibt nur wenige Spiele, vor allem neuere, die das Piraten-Feeling gut umsetzen. Windrose ist ein solches Spiel und hat mich sogar dazu verleitet, etwas länger zu spielen, als ich sollte …
Meine Kapitänin – äh – Chefredakteurin Leya Jankowski wollte einen Anspiel-Bericht, und Redaktionsleiterin Lydia hat schon drauf gepocht, dass ich endlich anfange zu schreiben. Klar, ich hätte schneller fertig sein können, aber nachdem ich endlich mein Schiff hatte, wollte ich da erst mal nicht weg.
Video starten
Das Piraten-Survival-Game Windrose hat endlich einen Release-Termin, und der ist schon ganz nah am Horizont
Genug Schwein gehabt – Kniffliger Anfang, bei dem Erfahrung hilft
Der Start hat sich dabei erst einmal ziemlich gezogen, auch wenn er gut gemacht ist. Es gibt eine Story, der man im Verlauf des Spiels über Quests und NPCs folgt und die bereits zu Beginn mit einem eindrucksvollen Intro samt Comic umrissen wird.
Was dann folgt, ist erst einmal klassisches Sandbox-Gameplay:
Sammle Holz und Steine für eine Unterkunft.
Crafte Werkzeuge, Waffen und Ausrüstung.
Suche neue Materialien, namentlich Kupfer, um dich zu verbessern.
Erkunde die Welt und gehe da und da hin, um mehr zu entdecken.
Dazu gehört natürlich auch der Kampf gegen die Gegner, die so auf der Insel herumlaufen – vor allem Wildschweine. Die zählen zu den gefährlichsten Gegnern (was man ja schon mindestens seit Gothic weiß), sind aber für den Fortschritt wichtig wegen ihres Fells.
Kleiner Piraten-Fakt am Rande: Schweine spielen in der Geschichte eine wichtige Rolle. Die wurden als lebender Proviant aus der „alten Welt“ mitgeführt und auf karibischen Inseln ausgesetzt. Da sie dort oft keine Fressfeinde hatten, haben sie sich vermehrt und dienten den Seeleuten auf Fahrt als leicht zugängliche Nahrungsquelle.
Ein bisschen Dark Souls, ein bisschen Black Flag und sehr viel Enshrouded
Hier zeigt Windrose bereits eine seiner vielen Stärken: das Kampf-System. Verschiedene Waffen stehen zur Auswahl, mit unterschiedlichen Kampf-Stilen und Stat-Skalierungen.
Klingt wie Dark Souls? Spielt sich auch ähnlich, aber natürlich in der Light-Version. Trotzdem, wer in Soulslikes gut kämpfen, parieren, ausweichen und gegnerische Movesets lesen kann, hat in Windrose einen Vorteil, aber man kommt auch ohne zurecht. Besonders cool für Piraten-Fans wie mich: die Steinschlosspistolen fühlen sich genauso wuchtig an, wie sie sein sollen. Perfekt in Kombi mit dem Säbel!
Bau und Survival sind dagegen eine ziemlich direkte Mischung aus Valheim und Enshrouded. Neue Rezepte gibt’s, indem neue Ressourcen aufgehoben werden. Eine verbesserte (und hübschere) Basis gibt stärkere Buffs, genau wie Nahrung, die spätestens im Kampf gegen Piraten-Lager Pflicht wird.
Jetzt will ich aber endlich von dem Feature sprechen, das mich dazu gebracht hat, meine Chefin anzuflunkern: Seefahrt!
Klischeehaft, aber der Drip rockt.Der Intro-Comic setzt die Stimmung.Let me YARR her!Das kleine Boot kann noch nicht viel …Da ist sie, meine Ketsch!Hallooo Baby!Pistolen und Degen – So müssen Piraten sein!
Drink up me hearties, yo ho!
Anker lichten und Segel in den Wind, wir gehen auf Plünderfahrt! Naja, fast. Bereits früh bekomme ich ein winziges Boot, mit dem ich quälend langsam andere Inseln ansteuern soll. Und ehrlich: das Ding fühlt sich so unsicher an, dass ich selbst als seefester Pirat mit meinem Magen kämpfe. Jede kleine Welle dient als Rampe für einen Monsterstunt.
Nach grob drei Stunden und einigen Story-Quests werde ich endlich zu meinem ersten Schiff geführt, einer stolzen Ketsch! Das ist der Moment, den ich auf jeden Fall erreichen wollte, ehe ich diesen Text hier verfasse – und es hat sich gelohnt, denn die Schifffahrt fühlt sich nach genau dem an, was ich in einem Piraten-Spiel haben will: Freiheit.
Als Kapitän stehe ich am Steuerrad und gebe meinen Matrosen Befehle. Segel setzen für mehr Fahrt, reffen zum Wenden und natürlich Shantys singen, damit es auf der Fahrt nicht langweilig wird. Genau diese Shantys waren es übrigens, die ich erst noch etwas genießen wollte, ehe ich endlich der Aufforderung der Chefs nachgekommen bin.
Die Seefahrt fühlt sich in Windrose fast exakt so an wie damals in Assassin’s Creed: Black Flag. Wer sich, wie ich, damals viele Stunden auf See aufgehalten hat, kann seine Ketsch in Windrose locker durch jede Meerenge steuern.
Windrose hat einen so guten Start, dass ich gar nicht weiterspielen will
Das Piraten-Spiel hat mich bereits in den ersten Stunden so sehr fasziniert, dass ich eigentlich gar nicht aufhören wollte. Und genau das ist sein Problem. Denn Windrose ist noch im Early Access und entsprechend nicht fertig.
Allein was die Schiffe angeht, ist die Auswahl zwar „da“, aber noch recht klein:
Für jeden Schiffstypen gibt es drei Varianten mit unterschiedlichen Stats.
Ikonische Schiffstypen wie die Galeone fehlen (noch) – ob und wann sie kommen, ist noch nicht bekannt.
Ich habe ein wenig Angst davor, dass ich die Inhalte von Windrose zu schnell durch habe und dann mit einem leeren Gefühl vor meiner Steam-Bibliothek sitze und mich frage, was ich jetzt tun soll.
Trotzdem zieht es mich schon wieder zur See … und deswegen werde ich auch noch ein wenig weiterspielen. Zumindest ein paar von Blackbeards Schiffen will ich mit meiner Ketsch (oder später meiner Fregatte) auf den Meeresgrund schicken!
Nach fast zwei Jahren im Early Access startete das Survival-Spiel Soulmask nun in die Vollversion. Mit einer Mischung aus Sandbox, Survival-Crafting und Kolonie-Aufbau-Simulation lockte das Spiel zum Start über 44.000 Spieler auf Steam an. Auch MeinMMO-Autorin und Genre-Liebhaberin Linda Baumgartl wurde von den magischen Masken in den Bann gezogen und fühlte sich dabei merkwürdigerweise an Pokémon erinnert.
Als Soulmask zum ersten Mal auf meiner Bildfläche auftauchte, wurde ich direkt hellhörig. Die aztekischen Masken und das Dschungel-Setting sahen einfach cool aus. Trotzdem zögerte ich zunächst noch. Das Spiel befand sich zu dieser Zeit noch im Early Access, und musste sich mit meiner stetig wachsenden Steam-Bibliothek messen. Gerade an Survival-Titeln mangelte es die letzten Jahre nicht. Da überlegt man sich natürlich zweimal, welchem man eine Chance gibt.
Irgendwann siegte dann aber doch die Neugier und ich tauchte ein in die Welt von riesigen Säbelzahntigern und antiken Ruinen. Und was soll ich sagen? Das Spiel hat bei mir einen Nerv getroffen, wie schon lange kein Survival-Game mehr. Denn Soulmask ist nicht nur sehr umfangreich. Es traut sich auch endlich an neue Ideen, die es von der Survival-Masse abhebt.
Video starten
Soulmask: Das Survival-Spiel auf Steam verlässt nach knapp 2 Jahren den Early Access
Plötzlich bin ich der Anführer eines Stammes
Der Anfang von Soulmask verläuft recht klassisch. Ich erfahre ein bisschen was über die Hintergrundgeschichte und werde dann im Dschungel ausgesetzt, wo ich mich erstmal um die Basics kümmern muss: Ressourcen sammeln, Ausrüstung herstellen, einen Schlafplatz errichten. So weit, so bekannt.
Da ich ein echter Liebhaber von Basenbau bin, suche ich mir früh ein nettes Plätzchen, um eine langfristigere Behausung zu errichten. Doch das gestaltet sich schwieriger, als anfangs gedacht. Man benötigt nicht nur unheimlich viel Material, sondern muss es auch an diversen Werkbänken weiterverarbeiten. Damit der Timer läuft, muss mein Charakter aktiv an der Werkbank stehen. Und das kann gerade bei größeren Projekten echt lange dauern.
Ich will schon den unnötigen Grind des Spiels verfluchen – da verstehe ich, dass das Spiel gar nicht will, dass ich alles selbst mache.
In Soulmask könnt ihr nämlich einen Clan gründen. Damit ist nicht der Stamm gemeint, den ihr mit euren Freunden im Multiplayer bildet, sondern eure persönliche Gefolgschaft an NPCs. Fast jeder menschliche Gegner im Spiel kann von euch rekrutiert werden.
Dafür müsst ihr ihm nur ordentlich eins auf die Rübe geben, eure magischen Masken-Kräfte einsetzen und schon habt ihr einen hörigen Sklaven … ich meine natürlich neuen Mitbewohner. Zumindest, nachdem ihr ihn wieder mit etwas schmackhafter Brühe aufgepäppelt habt.
Mit der Zeit entsteht so ein wuselnder Ameisenhaufen an NPCs, die nicht nur für euch an Werkbänken stehen, sondern auch Ressourcen abbauen oder euer Lager verteidigen können. Besonders cool: Mit Seilbahnen könnt ihr Transportrouten einrichten, um völlig automatisiert Ressourcen zu eurer Basis zu befördern.
Langsam wird die Bude echt voll.Die Seilbahn lässt sich praktischerweise auch als Transportmittel verwenden – huiii.Auch die Basis für die Arbeiter darf natürlich nicht fehlen.
Sagt auf Wiedersehen zu eurem Charakter
Die neu angeworbenen Dorfbewohner sind jedoch mehr als billige Arbeitskräfte. Hinter ihnen verbirgt sich die größte Besonderheit von Soulmask, die am Anfang gar nicht mal so offensichtlich ist. Das liegt vor allem daran, dass man Genre-typisch mit einem selbst erstellten Charakter startet. Das impliziert irgendwie, dass man auch mit diesem Charakter spielen soll. Doch dem ist nicht unbedingt so.
In Soulmask könnt ihr jeden eurer Stammesmitglieder selbst steuern und damit zu einem vollwertigen Spieler-Charakter machen. Ihr spielt keine einzelne Figur, sondern ein Bewusstsein, das von Körper zu Körper springt.
Wirklich relevant wird das vor allem auf den höheren Leveln. Jeder Charakter im Spiel hat eine Reihe an Fähigkeiten, die er levelt, sobald er sie verwendet. Darunter fallen auch Kampf-Fähigkeiten. Jede Fähigkeit hat wiederum ein Maximal-Level, das sich von Charakter zu Charakter unterscheidet.
Einen guten Charakter erkennt ihr also daran, dass die gewünschte Fähigkeit einen möglichst hohen Maximal-Wert hat.
Hier liegt auch das Problem mit eurem Start-Charakter. Er ist zwar in allem solide, aber in nichts wirklich gut. Langfristig solltet ihr ihn also ersetzen.
Mit einem Maximal-Level von 124 ist Vayne ein echtes Biest mit der Doppelklinge. Damit kann sie alle vier Zusatz-Boni erhalten (unten rechts). Auch die Kampf-Fähigkeiten erfordern ein bestimmtes Level
Zugegeben, dieses Konzept fühlt sich erstmal etwas fremdartig an. Auch ich hing am Anfang an meinem Start-Charakter, den ich doch mit so viel Liebe erstellt und gelevelt hatte. Doch je weiter ich im Spiel voranschritt, umso mehr gefiel mir diese neue Freiheit:
Ich kann Charaktere mit verschiedenen Builds auf Lager haben und sie je nach Situation passend verwenden. Das ist besonders praktisch, wenn Gegner gegen gewisse Schadensarten anfällig sind.
Schaffe ich es, einen Gegner mit höherem Level zu unterwerfen, bringt mich das tatsächlich weiter. Ich übernehme einfach seinen Körper und überspringe so ein paar Level.
„Ausrangierte“ Charaktere können trotzdem nützlich bleiben. Zum Beispiel als Handwerker in der Base oder als NPC-Begleiter im Kampf.
Für alle, die trotzdem an ihrem Start-Charakter hängen, kann ich zumindest ein bisschen Entwarnung geben. Der Entwickler hat inzwischen die Möglichkeit hinzugefügt, das Aussehen von einem Stammesmitglied auf einen anderen zu übertragen. Selbst wenn ihr also irgendwann zu einem anderen Charakter wechseln wollt, könnt ihr zumindest euer gewünschtes Aussehen behalten.
Mein Dorf ist wie ein Pokédex
Die Jagd nach den besten Stammesmitgliedern entpuppt sich schnell als wildes Grind-Fest. Zusätzlich zu den verschiedenen Level-Werten hat jeder Charakter eine spezielle Klassenfähigkeit – je nach Herkunft – sowie einige angeborene Talente und Vorlieben. Diese bringen unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich, zum Beispiel mehr Schaden mit gewissen Waffen oder eine besondere Abneigung gegen Fäkalien. Die Auswahl hier ist wirklich riesig und umfasst laut Entwickler über 800 Möglichkeiten.
Trotzdem möchte ich natürlich für jeden Job das perfekte Stammesmitglied finden. Also ziehe ich los und fange Dorfbewohner wie Pokémon. Mein Dorf ist das Pokédex, das es zu füllen gilt. Jeden brauche ich mindestens einmal. Am besten in der super perfekten Shiny-Variante.
Natürlich ist diese Art Grind nicht jedermanns Sache. Für mich persönlich schließt genau das aber eine Lücke, die damals Conan Exiles hinterlassen hat. Auch hier gab es die Möglichkeit, „Thralls“ zu farmen und als Arbeiter einzusetzen. Soulmask nimmt dieses Konzept und hebt es auf das nächste Level. Vor allem, weil ich jetzt nicht nur Arbeiter farme, sondern auch meinen eigenen Charakter.
Das Pokédex von Soulmaks. Hier gebe ich meinen Stammesmitgliedern nicht nur komische Namen, sondern auch ihre Aufgaben.
Soulmask bietet viel Inhalt – Vielleicht zu viel?
Was fehlt bei einem Spiel mit dem Namen „Soulmask“ noch? Na klar, die Masken! Im Laufe des Spiels schaltet ihr verschiedene Masken frei, die sich auf unterschiedliche Gebiete spezialisieren und jederzeit gewechselt werden können. In einem extra Level-Baum könnt ihr dann passende Fähigkeiten freischalten, zum Beispiel um ein besserer Tank zu werden oder coole neue Angriffe zu lernen.
Außerdem gibt es natürlich noch den klassischen Technologie-Baum, mit dem ihr neue Bau-Rezepte erlernen könnt. In einem anderen Fenster findet ihr den „Jagdfortschritt“, mit dem ihr allgemeine Boni durch das Besiegen von Bestien freischalten könnt. Darüber hinaus können jede Menge Tiere gezähmt, Bosse besiegt und Dungeons erkundet werden.
Ihr merkt schon – Soulmask mangelt es nicht an Inhalt. Ganz im Gegenteil. Gerade am Anfang können die ganzen Menüs und Systeme eher ein bisschen überfordernd sein. Daher mein Rat: Folgt zu Beginn den Quests und lest euch Tutorials auch tatsächlich durch. Das Spiel macht eigentlich einen guten Job dabei, euch alles nach und nach beizubringen. Ihr müsst ihm nur genug Zeit geben.
Fazit? Soulmask ist vielleicht nicht das zugänglichste Survival-Game auf dem Markt. Wer jedoch Lust hat, sich auf ein umfangreiches und etwas komplexeres Spiel einzulassen, bekommt ein solides Survival-Abenteuer mit einigen interessanten Ideen geboten. Besonders punkten kann es mit dem Siedlungs-Management und den voll steuerbaren NPCs. Wer diese Punkte interessant findet, sollte definitiv einen Blick (durch die Maske) wagen.
Schon im Early Access hatte ich das Gefühl, nach 150 Stunden Spielzeit gerade mal an der Oberfläche von Soulmask gekratzt zu haben. Seitdem haben die Entwickler das Spiel nicht nur stetig verbessert, sondern sogar noch mehr erweitert. Mit dem Release der Vollversion erschien bereits das erste DLC, das ihr aktuell noch kostenlos erhalten könnt. Auf einer komplett neuen Karte im Ägypten-Stil könnt ihr jetzt sogar Luftschiffe bauen: Eines der besten Survival-Games auf Steam verschenkt seinen bisher größten DLC, doch habt ihr nicht ewig Zeit
Henry Cavill ist als Schauspieler ein großer Fanliebling. Das liegt nicht nur daran, dass er Superman und den Witcher verkörpert hat, sondern auch daran, dass er ein totaler Nerd zu sein scheint. Aber wusstet ihr, wie er seine Karriere begonnen hat?
Abseits davon hat er auch in vielen anderen Filmen und Serien mitgespielt, und auch lange vor Superman war er als Schauspieler tätig. In diesem Artikel schauen wir uns den Verlauf seiner Karriere näher an.
Auch Hunde können Fans von Cavill sein:
Video starten
Hündin verliebt sich in Henry Cavill und wird von Netflix zur Witcher-Premiere eingeladen
Der beste Freund von Heinrich VIII.
Wie begann Henry Cavills Karriere? Seine erste Rolle hatte er im eher unbekannten Film Laguna im April 2001. Dort spielt er den jungen Thomas, der in New York von seinem Onkel erzogen wurde. Beim Release war er noch nicht mal 18 Jahre alt. Danach spielte er jährlich in neuen Filmen mit. 2002 ging es direkt mit dem Film Monte Cristo von Kevin Reynolds weiter.
Bis er einen richtigen Karrieresprung hatte, hat es etwas gedauert. Zwischen 2003 und 2007 gab es eher kleinere Rollen für ihn, auch in ziemlich miesen Filmen, wie der Direct-to-DVD-Fortsetzung Hellraiser – Hellworld (2005). Einen ersten Wendepunkt hatte Cavills Karriere dann aber mit der Historien-Serie Die Tudors (2007–2010).
Die Serie basiert lose auf der historischen Figur von Heinrich dem Achten. Dort spielte er die Figur Charles Brandon und hatte zusammen mit Jonathan Rhys Meyers als König Heinrich mit 38 die meisten Episoden. Brandon galt als guter Freund des Königs.
Einen Trailer zu Die Tudors findet ihr hier:
Video starten
Deutscher Trailer zur 1. Staffel der Drama-Serie „Die Tudors“
Der ganz große Durchbruch kam dann aber mit seiner Rolle in Man of Steel (2013). Der Film war der Auftakt des DC-Universums von Zack Snyder und für viele Fans gilt der Schauspieler bis heute als DER Superman. Schon damals zeigte er sein Nerdtum. In einem Interview im Zuge des Films zeigte er, dass er sich mit der Figur auskennt. So nannte er als Inspirationsquellen die Comics Death of Superman, Rise of Superman, Superman: Red Son und Superman/Batman: Search for Kryptonit.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Mit Man of Steel wurde Henry Cavill letztendlich zum Weltstar. Als Superman spielte er in 2 weiteren Filmen, Batman v Superman: Dawn of Justice (2016) und Justice League (2017). Die 3 Filme mit ihm als Superman spielten weltweit über 2,2 Milliarden US-Dollar (etwa 1,87 Milliarden Euro) ein, also ein ziemlich großer Erfolg (via Box Office Mojo).
Dazwischen folgten Action-Rollen wie in Codename U.N.C.L.E. (2015) oder Mission: Impossible – Fallout (2018). Neben eher unbekannteren Rollen in 2 weiteren Filmen folgte 2019 eine weitere Rolle, die viele Nerdherzen höher schlagen ließ: The Witcher.
Für Netflix schlüpfte er von 2019 bis 2023 in die Rolle von Geralt von Riva. 3 Staffeln lang verkörperte er die Rolle des Hexers, aber 2022 war kein sonderlich gutes Jahr für ihn. Nachdem James Gunn und Peter Safran die DC Studios übernommen hatten, wurde bekannt, dass ein neues DC-Universum ohne Cavill entwickelt wird. Zusätzlich dazu hat er die Rolle von Geralt nach der 3. Staffel an den Nagel gehängt (Quelle: Variety).
Henry Cavill ist die letzten Jahre vor allem in Action-Rollen zu sehen. Erwähnenswert wären etwa Argylle (2024) oder The Ministry of Ungentlemanly Warfare (2024). Das sind zwar keine riesigen Highlights, die viel Geld eingespielt haben, seinem Ruf bei den Fans hat das aber nicht sonderlich geschadet.
Lustigerweise tauchte er 2024 sogar im Marvel-Universum auf. Als The Cavillrine hatte er einen Gastauftritt als Wolverine-Variante im Film Deadpool & Wolverine.
Riesenroboter und muskulöse Typen: Die Zukunft von Henry Cavill
Wie steht es um die Zukunft von Henry Cavill? Wenn man sich anschaut, welche Projekte noch am Horizont warten, scheint es fast so, als wäre Cavill gerade erst am Anfang. Die 3 interessantesten Zukunftsprojekte von ihm sind:
Das Reboot zu Highlander, in dem er die Hauptfigur MacLeod verkörpert. Bisher gibt es kein offizielles Release-Datum zum Film.
Eines seiner am meisten erwarteten Projekte ist aber wohl die Serie zu Warhammer 40.000. Er gilt allgemein als leidenschaftlicher Warhammer-Nerd, der sich auch mit der Lore hinter dem Universum gut auskennt. Wann die Serie erscheinen soll und welche Rolle er dabei spielen soll, ist bisher unbekannt. Man weiß nur, dass die Serie bei Amazon entsteht.
Ihr wolltet schon immer eure Freunde zu Dungeons & Dragons überreden? Oder ihr seid selbst ein Frischling? Dann könnte das neue Starter-Set „Helden der Grenzlande“ euer Tor ins Tabletop-Rollenspiel sein. MeinMMO-Redakteur Alex hat die neue Box für euch auf Herz und Nieren getestet.
Dieser Artikel erschien bereits im Oktober 2025 mit dem Release der englischen Box „Heroes of the Borderlands“. Nun ist auch die deutsche Version veröffentlicht und wir haben unseren Test dahingehend aktualisiert.
Einsteiger-Boxen für verschiedenste Tabletop-Rollenspiele erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie versprechen eine einfache Zugänglichkeit in die umfangreiche Welt ihrer Regelwerke und Mechaniken und sollen es Neulingen möglichst leicht machen.
Das neue Starter-Set „Helden der Grenzlande“ von Dungeons & Dragons schlägt in die gleiche Richtung. Am 16. Oktober 2025 auf englischer Sprache (mit deutscher Variante am 25. März 2026) erschienen und auf 2-4 Spieler plus 1 Spielleiter ausgelegt, verfolgt die neue Box einen anderen Ansatz als frühere Einsteigerboxen. Die enthaltenen Regeln und Module orientieren sich am Regelwerk der 5. Edition von 2024 (5.5) und sind mit ihm auch kompatibel. Derzeit ist das Set nur auf Englisch verfügbar, doch es ist sehr wahrscheinlich, dass eine deutsche Version nachziehen wird.
Das Abenteuer ist eine Neuauflage des Klassikers „Keep on the Borderlands“ und bietet im Gegensatz zu seinen sehr linearen Vorgängern einen offenen Sandbox-Ansatz mit 3 unabhängigen Kurzabenteuer-Modulen. Mit allerlei visuellen Hilfen und einem enormen Umfang, soll die Box eine Art „Baukasten“ bieten, mit der sich Neulinge schnell und einfach kreativ austoben und die Regeln und Spielmechaniken kennenlernen können.
Wir haben uns „Helden der Grenzlande“ einmal ganz genau für euch angesehen und in verschiedenen Konstellationen mit blutigen Neulingen und alteingesessenen Veteranen getestet, wie sich das Ganze in der Praxis schlägt. Dabei stand für uns auch im Fokus, für wen sich die Box eignet und für wen eben nicht.
Wer schreibt hier? MeinMMO-Redakteur Alex ist seit über 16 Jahren in verschiedenen Pen-&-Paper-Rollenspielen zu Hause. Von Dungeons & Dragons über Pathfinder, Shadowrun, Das Schwarze Auge und Call of Cthulhu bis zu Die Schwarze Katze ist kaum ein System vor ihm sicher. Seine größte Leidenschaft gilt Faerûn in Dungeons & Dragons, in dessen Welt er nun schon über Jahre hinweg Abenteuer erlebt.
Video starten
Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben – Zweiter offizieller Trailer zum Film
Box auf und los geht’s?
Öffnet man die Box, stellt man direkt fest, wie umfangreich das Material ist. Darin enthalten sind:
Schnellstart-Leitfaden
Spielleitfaden
3 Abenteuer-Hefte
9 Maps
5 Zusatzmaterialien
1 Kampftracker-Block
8 Charakterbögen
210 verschiedene Karten für Gegner, NPCs, Zauber und Gegenstände
273 Tokens für Gegner, Umgebung und Ressourcen
1 Würfel-Set
Die Inhalte sind allesamt sehr hochwertig und bieten ein unglaublich tolles, immersives Anschauungsmaterial, das beinahe das Gefühl eines Brettspiels vermittelt. So habt ihr Pappfiguren für eure Charaktere und Karten für die Orte, an denen ihr euch bewegt. Das macht es gerade für Neulinge einfacher, sich zu orientieren und die Möglichkeiten für Aktionen greifbarer.
Der Quick-Start Guide hilft, die Box auszupacken und direkt loszulegen, ohne sich groß vorher einlesen zu müssen. Anhand einer Schritt-für-Schritt-Anleitung werden sowohl Spielleiter als auch Spieler zum Beginn ihrer ersten Session geführt. Die Spielanleitung soll sowohl von Spielern als auch Spielleiter explizit nur durchgeblättert und sich gemerkt werden, wo man im Zweifel welche Infos findet und nicht intensiv gelesen werden. Dann soll eins der 3 Abenteuer ausgesucht werden.
Das führt zwar zu einem wirklich schnellen Einstieg (wir waren bei unseren Tests in rund 15 Minuten startbereit, sowohl mit der Anfänger- als auch der Experten-Truppe), bringt aber auch das Problem mit sich, dass vor allem Dinge, die in den Abenteuerbüchern als wirklich wichtige Hinweise stehen, im Spielfluss dann häufig zu spät gelesen werden. Deshalb empfiehlt es sich, als kompletter Spielleiter-Neuling das ausgewählte Abenteuerheft einmal zu lesen, während die Spieler ihre Charaktere zusammenbauen, damit wichtige Nebeninformationen nicht untergehen, die nachher den Spielspaß trüben können.
Als Spieler gestaltet sich das Ganze ein wenig leichter, da es pro Charakter ein paar Bausteine gibt, die man sich entlang des Schnellstart-Guides schnell und einfach zusammenpuzzeln kann. Sucht euch eine Klasse aus und schnappt euch den dazugehörigen Charakterbogen. Hintergrund und Volk werden anhand von Karten modular ausgewählt und zum Charakterbogen gelegt. Folgt dann den Anweisungen auf eurem Bogen und legt die nötigen Ausrüstungsteile, Lebenspunkte und euer Gold bereit und dann seid ihr auch schon startklar für eure erste Runde.
Das Material ist nicht nur schick, sondern auch sehr zugänglich und erleichtert visuell den Einstieg.
Ein Baukasten voll nützlicher und sinnvoller Werkzeuge
Die Charakterbögen sind dabei deutlich schlanker als in der vollständigen Erfahrung zu Dungeons & Dragons und zeigen nur die wichtigsten Infos zur Klasse für das aktuelle Level, sodass neue Spieler hier nicht überfordert werden. Durch ihre Offenheit regen sie aber dazu an, kreativ zu werden und sich auszuprobieren.
Dabei habt ihr die Auswahl aus den 4 Klassen Kämpfer, Kleriker, Schurke und Magier, mit jeweils einer Auswahl aus zwei leicht spielbaren Unterklassen auf Level 3 pro Hauptklasse. Als Völker könnt ihr jeweils einen männlichen und einen weiblichen Vertreter der Menschen, Elfen, Zwerge und Halblinge wählen, zu denen es auch jeweils eine Spielfigur gibt. Dazu habt ihr die Wahl aus 8 verschiedenen Herkunftsgeschichten, die euch den Einstieg in euren Charakter erleichtern.
Steigt ihr im Level auf, dreht ihr den Bogen einfach nur um oder nehmt den nächsten. Ihr müsst euch also mit dem Levelaufstieg an sich hier nicht wirklich befassen. Das hat einerseits den Vorteil, dass ihr einfach spielen könnt, andererseits lernt ihr so einen wichtigen Teil eures Charakterwachstums im späteren Spiel nicht wirklich kennen. So könnt ihr eure Einstiegsrunden in eurem Tempo bis auf Level 3 spielen.
Material wie Tokens, Maps und Gegenstandskarten erleichtern die Übersicht für Neulinge massiv und helfen visuell einen Zugang zum Spiel zu bekommen. Das hilft vor allem Spielern, die mit dem Theater der Gedanken, in dem sich Dungeons & Dragons vorrangig abspielt, noch nicht viel anfangen können. Vor allem die Gegenstands-, Zauber- und NPC-Karten sind ein hilfreiches Tool, insbesondere für neue Spielleiter, um einfach zu verstehen, was die Dinge tun und welche Aspekte wichtig sind.
Tokens und Karten erleichtern die Übersicht.
Das Baukasten-Prinzip setzt sich auch in den 3 Abenteuerheften fort. Es gibt keine zusammenhängende, übergreifende Geschichte, sodass ihr sie einzeln als Kurzabenteuer spielen oder in beliebiger Reihenfolge kombinieren könnt. Das erhöht zum einen durch die vielen verschiedenen Kombinationen mit Charakteren und Klassen den Wiederspielwert, zum anderen lässt es aber auch zu, dass ihr eure Rollen zwischendurch ohne viel Aufwand wechseln könnt. Wir haben beispielsweise für unsere Testrunden pro Level der Charaktere ein Heft gespielt, um auch alle Aspekte einmal nutzen zu können.
So könnt ihr relativ einfach verschiedene Klassen und Charakterkonzepte ausprobieren, aber auch von Spieler zu Spielleiter wechseln oder andersherum. Die Abenteuer selbst sind simpel ohne viel Schnickschnack, sodass alle Arten an Spielern sich leicht ausleben und ihren Fokus legen können. Die Geschichten geben zudem einen angenehmen Einstieg in elementare Spielmechaniken, ohne zu langweilen oder sich zu sehr nach Tutorial anzufühlen.
Das hat allerdings auch zur Folge, dass Spieler und Spielleiter, die einen klaren roten Faden benötigen, hier ziemlich in die Röhre gucken, wenn sie nicht selbst kreativ und schlagfertig genug sind, das Ganze aufzufangen und selbst spannender zu gestalten. Ein weiteres kleines Manko ist, dass es nur ein Würfelset gibt, das man sich laut Regeln teilen soll – was sich in der Praxis als etwas nervig gestaltet. Wahre angehende Rollenspieler haben aber ohnehin bereits ihr eigenes Set, oder?
Das Ding mit der Balance
Während des Spielens gab es sowohl in den Konstellationen mit reinen Neulingen, als auch in der Mischgruppe aus Einsteigern und Veteranen häufiger Probleme. Die Sessions spielten sich vor allem wie ein Brettspiel, bei dem man ein wenig Rollenspiel betreibt. Jedoch zeigten sich die kompletten Neulinge schneller überfordert mit der Offenheit der Geschichte. Hier wäre vor allem für angehende Spielleiter ein klarerer Rahmen hilfreich gewesen.
Besonders ärgerlich war auch, dass sowohl das Regelheft als auch die Abenteuerbücher teils unübersichtlich und verwirrend konzipiert sind – gerade im Vergleich zu den echten Regel- und Kampagnenbüchern. So kam es häufiger vor, dass der angehende Spielleiter wichtige Informationen beispielweise zu einem Kampf erst während oder nach dem Gefecht gelesen hatte, weil sie im Heft an einer viel zu späten Stelle aufgeführt wurde.
So passierte es beispielsweise, dass für die Gruppe ein sehr früher Kampf viel zu schwer war und bereits in der ersten Runde 3 Charaktere all ihre Lebenspunkte verloren. Dabei wurde sich nur an die Vorgaben des Hefts gehalten. Der Hinweis, dass man die Schwierigkeit eines Kampfes auch anpassen kann und sollte, kam zu spät im Text und erklärte auch nicht, in welchen Fällen man das tun sollte.
Ebenso war im Abenteuer Wildnis die erste Kampfbegegnung fast darauf ausgelegt, dass die Charaktere der Spieler sterben. Im Heft stand (sehr spät im Text), dass die Charaktere, wenn sie auf 0 fallen nicht sterben, sondern nur ohnmächtig und ausgeraubt werden. In Kombination mit der Schwierigkeit und einem unerfahrenen Spielleiter führt sowas schnell zu Frust. An solchen Stellen wirkt das Konzept didaktisch schlecht durchdacht und erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und Offenheit sowohl von Spielern als auch Spielleiter.
Auch Veteranen haben ihren Spaß
In einer Session haben wir das Ganze auch mit Veteranen getestet, die mit dem Regelwerk vertraut waren und schon einige Rollenspieljahre auf dem Buckel haben. Die Gruppe hatte durchgehend Spaß und nutzte die Box vor allem für eine schnelle Runde und um zu experimentieren, ohne etwas kaputt zu machen.
Anders als reguläre Kurzabenteuer oder Kampagnen, die oft viel Vorbereitung brauchen, konnten sie hier innerhalb kürzester Zeit loslegen und sich im Sandkasten mit den verschiedenen Werkzeugen der Box austoben. Durch die Kombinationsmöglichkeiten der Module zeigt sich hier auch ein hoher Wiederspielwert, der sich für Veteranen vor allem im Rahmen schneller Feierabendrunden eignet, für die man nicht viel Hirnschmalz investieren will – aber kann, wenn man denn möchte.
Demnach können auch Veteranen Gefallen an der Box finden, wenn sie Lust auf einen schön gestalteten Werkzeugkasten haben, der sich auch nach Lust und Laune durch eigene Ideen ergänzen lässt.
Das neue Starter-Set Helden der Grenzlande ist sehr hochwertig und der beste Tabletop-Einstieg, den ich bisher hatte. Die Modularität und der Sandbox-Ansatz sind durchdacht und für jeden Kenntnisgrad geeignet, auch wenn komplett blutige Neulinge ohne jegliche Gaming- oder Rollenspielerfahrung es schwer haben werden, schnell durchzusteigen. Trotzdem tut die Box viel, damit es zugänglich ist, man sich das alles gut vorstellen kann und ermutigt auch zu experimentieren.
Dennoch müssen Neulinge, die sich von der Box einen sinnvollen Einstieg in die Welt von Dungeons & Dragons erhoffen, flexibel sein und einige Abstriche machen. Denn wichtige Mechaniken wie Levelaufstiege werden kaum bis gar nicht erklärt und müssen dann beim Umstieg zusätzlich erlernt werden. Auch die Abenteuer und Regelhefte sind didaktisch nicht gut aufgebaut und erfordern eine relativ hohe Flexibilität für eine Einsteigerbox, die komplett unerfahrenen Spielleitern zum Verhängnis werden kann.
Wer sich davon aber nicht abschrecken lässt, bekommt hier eine tolle Box, die viel Spaß und einen ersten Eindruck von der Welt der Tabletop-Rollenspiele und Dungeons & Dragons liefert.
Pro
Umfangreicher Baukasten mit einem Haufen hochwertiger Module, Karten & Tokens
Sinnvolle Tools für unerfahrene Spielleiter, um viel unnötiges Blättern in Regelwerken zu vermeiden
Modularität erleichtert Charaktererstellung und zwischenzeitliches Wechseln von Spieler auf Spielleiter
Hoher Wiederspielwert durch 3 Kurzabenteuer und verschiedenste Kombinationsmöglichkeiten
Eignet sich auch für Veteranen, die einfach nur Lust haben, eine sehr abgespeckte, schnelle Runde mit Freunden zu zocken
Contra
Orientierung an Brettspielen je nach Spielertyp unzureichende Vorbereitung auf die „echte“ Tabletop-Erfahrung mit deutlich mehr „Text“
Offene Sandbox kann ungeübte oder unkreative Spieler und Spielleiter schnell überfordern, teilweise etwas wenig Leitung
Gerade für Spielleiter ohne Vorerfahrung sind die Hefte etwas unübersichtlich, verwirrend und schlecht strukturiert
Balancing der Kampfbegegnungen ist teilweise wirklich schlecht und neuen Spielleitern und Spielern wird kaum an die Hand gegeben, wie man damit umgeht
Für wen ist die Box geeignet?
Ihr könnt getrost auf die Box zurückgreifen, wenn ihr …
schon ein bisschen Erfahrung mit Rollenspielen (auch Videospiele) oder Brettspielen habt
euch D&D ohne visuelle Hilfe noch zu abstrakt ist
ihr vor Eigeninitiative und Experimenten nicht zurückschreckt
ihr nicht komplett an die Hand genommen werden wollt
ihr als Veteranen einen Baukasten für schnelle Abendrunden wollt
ihr Spaß daran habt, direkt Kopf und Hand anzulegen und eine eigene Geschichte mit eigenen Charakteren zu erschaffen
Lasst lieber die Finger davon, wenn ihr …
eine lineare und didaktisch kluge Anleitung erwartet
euch sehr schwere, zu leichte oder fast unschaffbare Kampfbegegnungen demotivieren
ihr als Neu-Spielleiter kein Multitasking könnt oder sehr viel Unterstützung braucht
ihr eine übergreifende Handlung mit rotem Faden und treibender Story erwartet
Gerade, wenn ihr dann von dem Starter-Set den Schritt in die große, weite, umfangreiche Welt von Dungeons & Dragons wagen wollt, erschlägt euch die schiere Masse an diversen Möglichkeiten. Das beginnt für viele Spieler schon bei der Wahl der Klasse. Wir haben deshalb 5 Klassen für euch rausgesucht, die übersichtlich und einsteigerfreundlich sind, aber trotzdem eine Menge Spaß machen und richtig mächtig werden: Hier sind 5 Klassen aus Dungeons & Dragons, die sich besonders für Einsteiger eignen
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Wer selbst in ARC Raiders eingetaucht ist oder auch nur ein paar Clips zu dem Extraction-Shooter gesehen hat, wird wissen, dass die soziale Komponente des Spiels mindestens genauso groß ist wie das eigentliche Schießen. Das macht es nicht nur für viele Gamer interessant, sondern auch für Experten der Sozialwissenschaften.
Was fasziniert die Experten an ARC Raiders? Embark Studios, der Entwickler von ARC Raiders, wurde bereits mehrmals von Sozialwissenschaftlern kontaktiert, die von dem Spielerverhalten in ihrem Extraction-Shooter fasziniert sind. Vor allem die soziale Komponente in einem Shooter, dessen Genre oft auf dem gegenseitigen Schussgefecht mit anderen Spielern basiert, überraschte nicht nur die Entwickler, sondern auch Neurologen und Kriminologen.
Wie The Guardian berichtet, meldete sich erst vor Kurzem ein Kriminologe – also ein Experte, der sich soziologisch mit Kriminalität und Kriminellen befasst – bei Aleksander Grøndal, dem Executive Producer von ARC Raiders. Dieser zeigte sich „wirklich fasziniert davon, wie die Spieler miteinander interagieren“.
Doch das war nicht der erste Sozialwissenschaftler, der an dem Spielerverhalten von ARC Raiders interessiert ist und klar sagt: Das könnte man zu Forschungszwecken nutzen!
Video starten
ARC Raiders hat unfassbar friedliche Community – Selbst die Entwickler sind überrascht
„Vergiss das eigentliche Spiel”
Welche weiteren Wissenschaftler sind an dem Verhalten der Spieler interessiert? In einem Interview mit IGN berichtet der CEO von Embark Studios, Patrick Söderlund, von einer Unterhaltung, die bei einem Abendessen mit einer befreundeten renommierten Professorin für Neurologie entstand:
Sie hat von dem Spiel erfahren und gesagt: „Hör mal, ihr wisst gar nicht, was ihr da geschaffen habt. Vergesst das eigentliche Spiel.” Es geht allein um die Idee der psychologischen und sozialen Experimente und darum, was dieses Spiel alles sein kann. Diese gute Freundin von mir meinte im Grunde: „Du solltest eine Zusammenarbeit starten oder mit Leuten aus der Medizin zusammenarbeiten, um zu untersuchen, welche Verhaltensweisen in ARC Raiders ausgelöst werden.
An welchen Daten lässt sich dieses interessante Spielerverhalten festmachen? Wie viele besonders freundliche oder witzige soziale Momente in ARC Raiders stattfinden können, wird anhand vieler geposteter Clips an Orten wie Reddit oder YouTube deutlich. Allerdings kann Grøndal auch an genauen Zahlen festmachen, wie sozial ihre Spieler tatsächlich sind.
Embark erklärte gegenüber The Guardian, dass etwa 30 % der Spieler vor allem an den kooperativen Aspekten des Spiels und PvE interessiert sind. Weitere 30 % verbringen die meiste Zeit mit PvP und die restlichen 40 % scheinen das situationsbedingt zu entscheiden und wählen einen Mix. Solo-Spieler seien im Allgemeinen freundlicher, während Trios deutlich kampfbereiter agieren. Das hat die Community auch schon selbst festgestellt: Ein Spieler fasst perfekt zusammen, wie anders ARC Raiders mit Freunden ist: „Plötzlich ist jeder Busch verdächtig”
Im Zuge der Gerichtsverfahren rund um Intrepid und Ashes of Creation sind neue Dokumente ans Licht gekommen, die ein Gerücht zu bestätigen scheinen, bei dem es um ein Investitionsangebot von Riot in Millionen-Höhe geht.Riot-Mitgründer Marc Merrill hat sich dazu geäußert.
Update vom 17. April 2026: Marc Merrill, der Mitgründer und CPO von Riot Games, hat sich zu den Behauptungen rund um eine mögliche Investition in Intrepid und Ashes of Creation geäußert.
Bezüglich der Gerüchte um Ashes of Creation / Riot (ein Gruß geht raus an /r/mmorpg): Wir haben vor einigen Jahren in Erwägung gezogen, in Intrepid zu investieren oder das Studio sogar zu übernehmen, aber Riot entschied sich letztendlich dagegen, die Gespräche weiterzuführen.
Das Team dort verfolgte dasselbe Ziel wie wir – das nächste große MMO zu erschaffen, ein Vorhaben, dem wir uns mehr denn her verpflichtet fühlen –, aber die Kräfte zu bündeln, ergab für uns am Ende schlichtweg keinen Sinn.
Was sind das für Dokumente? Nach dem plötzlichen Rücktritt von CEO Steven Sharif Ende Januar 2026, der nachfolgenden Implosion von Intrepid und dem wohl sicheren Ende von Ashes of Creation kursierten allerlei Gerüchte, Dokumente und Vorwürfe durchs Netz, die sich oftmals nur schwer verifizieren ließen. In ganz vielen Fällen steht bis heute Aussage gegen Aussage.
Da sich die involvierten Parteien rund um Steven Sharif, die Vertreter der TFE Games Holding und Investoren wie Jason Caramanis mittlerweile in gleich mehreren Verfahren vor Gericht bekämpfen, dürfte mit der Zeit zunehmend Licht ins Dunkel kommen. Dabei helfen die vielen Dokumente, die im Laufe der Prozesse öffentlich zugänglich eingereicht werden.
Darunter befindet sich ganz frisch eine Mail vom 20. Dezember 2022, mit der Mark Sottosanti (der Finanzchef von Riot Games) ein Angebot an Steven Sharif und John Moore abgegeben hat. Konkret geht es um die mögliche Übernahme von Intrepid durch Riot Games und eine Investition in Ashes of Creation in Höhe von 250 bis 500 Millionen US-Dollar. Konkret heißt es:
Anknüpfend an unser Gespräch aus der letzten Woche möchte ich unsere ersten Überlegungen zur finanziellen Komponente einer potenziellen Übernahme von Intrepid durch Riot mit Ihnen teilen. Es ist offensichtlich, dass wir das gemeinsame Ziel verfolgen, ein genreprägendes MMO zu erschaffen und weiterzuentwickeln, das Millionen von Spielern über Jahrzehnte hinweg begeistert.
Mit diesem Ziel vor Augen streben wir danach, unsere Anreize aufeinander abzustimmen: Wir möchten Ihr Investment in Ashes of Creation (AoC) kurzfristig absichern, während wir Ihnen langfristig bedeutende Gewinnchancen ermöglichen. Vor allem aber wollen wir sicherstellen, dass das Spiel über ausreichende Ressourcen verfügt, um die Vision und die Ergebnisse zu erreichen, die wir gemeinsam anstreben. […]
Dies entspricht einer Gesamtinvestition von 250 bis 500 Millionen Dollar durch Riot, die nach dem Launch weiter steigen könnte, wenn wir im Laufe der Zeit in zusätzliche Inhalte und Features für AoC investieren.
Auszug aus einer Mail von Mark Sottosanti an Steven Sharif vom 20. Dezember 2022 (geteilt auf Reddit, via courtlistener.com)
Ashes of Creation war kaum im Early Access auf Steam, da platzte der MMORPG-Traum auch schon:
Video starten
Ashes of Creation stimmt im Trailer auf Early-Access-Start auf Steam ein
Die Lösung aller finanziellen Sorgen?
Woran scheiterte das Angebot? Wir kennen hier bislang nur die Perspektive von Steven Sharif, die ihr in einer der Klageschriften nachlesen könnt (via ibb.co). Dort erklärt der Entwickler, dass er von Robert Dawson dazu gedrängt worden sei, das Angebot von Riot Games auszuschlagen. Als Belege dafür hat er offenbar die Transkriptionen von Voicemails beim Gericht eingereicht.
Schon vorher hatte Steven Sharif schwere Vorwürfe gegen speziell Robert Dawson vorgebracht, die von der gezielten Zerstörung von Intrepid über Fälschung von Dokumenten bis hin zur physischen sowie psychischen Einschüchterung reichen. Aufgrund seiner enormen Investitionen soll sich Dawson dabei zunehmend mehr Mitspracherecht erzwungen haben, was letztlich zum Rücktritt von Steven Sharif geführt haben soll.
Ob all das oder ein Teil davon der Wahrheit entspricht, müssen die Gerichtsverfahren in den kommenden Monaten zeigen.
Nachgefragt: Mit der Hoffnung auf Einblicke von einer nicht direkt in die Prozesse involvierten Partei haben wir bei Riot Games nachgefragt, ob sie sich zum damaligen Angebot äußern möchten und welche Auswirkungen diese Investition für das LoL-MMORPG gehabt hätte. Sobald wir eine Antwort bekommen, ergänzen wir diese hier im Artikel.
Ob Ashes of Creation mit der Investition von Riot Games den finalen Release erlebt hätte?
Wie bewertet MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz das Angebot von Riot Games? Klar ist: Eine Investition von Riot in Höhe von 250 bis 500 Millionen US-Dollar hätte die finanzielle Situation von Intrepid spürbar entspannt und man hätte den zunehmenden Einfluss von Investoren wie Robert Dawson (die laut Berichten ab 2020/2021 eine Rolle gespielt haben sollen) eindämmen können.
Darüber hinaus hätte Riot Games mit seiner Expertise sicherlich dabei helfen können, ein großes MMORPG wie Ashes of Creation fertigzustellen und auf den Markt zu bringen.
Wären dadurch aber alle Probleme gelöst worden? Wahrscheinlich nicht. Zum einen muss ja noch geklärt werden, ob an dem Vorwurf der Veruntreuung von Geldern etwas dran ist. Wenn das Geld für die Entwicklung in Teilen nicht bei der Entwicklung landet, bringt jede noch so hohe Investition nichts.
Mindestens scheint aber die interne Dokumentation von betrieblichen Ausgaben und Einnahmen bei Intrepid eine Katastrophe gewesen zu sein. Eine klare Trennung von privaten und geschäftlichen Konten scheint es nicht gegeben zu haben – darauf weisen aktuell diverse Dokumente und Berichte hin.
Zum anderen gibt’s aber ja noch die Berichte diverser Intrepid-Entwickler, laut denen Steven Sharif zwar ein angenehmer Chef gewesen sein soll, aber – mit Blick auf die Entwicklung eines AAA-Spiels – kein allzu kompetenter.
Dass er dennoch alles absegnen und seine Ideen einbringen wollte, wirkte sich wohl spürbar negativ auf die Entwicklung aus – wie etwa das Beispiel vom Battle-Royale-Ableger Ashes of Creation Apocalypse gezeigt hat, durch das viel Zeit und Geld verbrannt worden sein soll.
Ob die Riot-Investition auch diese Baustellen hätte lösen können, scheint unwahrscheinlich. Zumal Riot in der Vergangenheit nicht immer ein gutes Händchen bewiesen hat, wenn es um Investitionen in externe Projekte geht – die Entwickler von Hytale können davon ein Liedchen singen.
Was ist mit dem LoL-MMORPG? Bleibt die Frage, warum Riot so viel Geld in Ashes of Creation investieren wollte. Schließlich lief 2022 die Entwicklung des LoL-MMORPGs auf Hochtouren – damals noch unter der Führung von Greg „Ghostcrawler“ Street. Unklar ist, ob der Weggang von Street im März 2023 und der Neustart des Projekts in irgendeiner Form etwas mit der gescheiterten Investition in Ashes of Creation zu tun hat.
Vielleicht war man sich schon 2022 unsicher, ob man sich beim LoL-MMORPG auf dem richtigen Weg befinden würde. Eventuell hatte Riot auch die Server-Technologie von Intrepid im Blick, dank der es später möglich war, 8.000 Spieler gleichzeitig auf einem Server von Ashes of Creation zu begrüßen – das soll bis dato noch keinem Spiel mit Unreal Engine 5 geglückt sein.
Wer bei den Imagine Dragons an Musik denkt, liegt eigentlich richtig. Doch jetzt werden die Musiker mit ihren ersten Spiel Last Flag auf Steam zum Entwickler.
Was haben die Imagine Dragons mit Videospielen zu tun? Songs wie Radioactive, Believer, Demons oder Bones wurden auf Spotify über eine Milliarde Mal angehört. Diesen Ruhm möchten die Imagine Dragons, genauer gesagt der Sänger Dan Reynolds und sein Bruder, der Band-Manager Mac Reynolds, jetzt nutzen, um ein eigenes Videospiel zu erschaffen.
In Zusammenarbeit mit Night Street Games leben die beiden ihren Traum. So sagen sie in ihrer Dokumentation auf YouTube: „Mac und ich haben, solange ich mich erinnern kann, schon immer davon geträumt, ein Spielstudio zu gründen.“
Ihr Erstlingswerk belebt dabei ein fast vergessenes Genre wieder, das nur darauf wartet, einen neuen Anstrich zu bekommen.
Hier könnt ihr den Trailer zum Spiel Last Flag sehen:
Video starten
Last Flag zeigt im Trailer worum es im Shooter der Imagine Dragons geht
TF2, Halo und LoL in einem
Was ist das für ein Spiel? Bei der Wahl des Genres haben die beiden Brüder sich nicht leichtgetan. Während Mac lieber Shooter zockt, ist Dan gerade bei MOBAs wie LoL zuhause. Entsprechend entstand ein Spiel, das sowohl taktisch anspruchsvoll als auch richtig actionreich sein soll.
Bei Last Flag wird der alte „Capture the Flag“-Modus wiederbelebt. Ziel ist es in einem 5vs.5-Shooter, die Flagge des feindlichen Teams zu erobern und die eigene zu beschützen.
Dabei soll die taktische Tiefe des Modus auch noch durch das Verstecken der eigenen Flagge gestärkt werden. Währenddessen sind beide Teams damit beschäftigt, um einen Turm in der Mitte der Karte zu zanken, der Hinweise über den Aufenthaltsort der gegnerischen Flagge enthält.
Dan Reynolds erklärt dies in der Dokumentation so: „Dass man seine Flagge verstecken kann und sie nicht immer auf derselben Position steht, ist wirklich der Kern von Last Flag. Es soll dieses Gefühl einfangen, das ich hatte, als ich im Sportunterricht auf dem Schulhof meine Flagge versteckt hatte.“
Was denken die beiden über ihr Spiel? Die beiden haben eine klare Vision von ihrem Titel. So soll Last Flag nicht zu viel wollen, sondern sich ganz klar auf den einen Spielmodus konzentrieren. Die Karten, die Helden, deren Skills und alles Drumherum sind auf den einen Spielmodus abgestimmt.
Entsprechend spitz wird auch der Preis, der auf Steam 15 € kosten soll. Zum Release gibt es aber noch eine Rabattaktion, die den Hero-Shooter direkt reduziert.
Nach einer langen Talfahrt läuft es bei Apex Legends derzeit wieder rund und die Entwickler dürfen sich wohl auf die Schultern klopfen.
Wie steht es um Apex Legends? Apex Legends in 2019 als Shadow-Drop gestartet und hat gezeigt, dass man keine teure Werbekampagne, sondern nur einen Trailer im richtigen Moment braucht, um großen Erfolg einzufahren.
Inzwischen ist der Shooter 7 Jahre alt und man in Season 28 angekommen. Entsprechend viele Höhen und Tiefen hat der Shooter durchgemacht. Gerade kommt man jedoch aus einer langen Talfahrt und schießt ganz nach oben.
So hat der Shooter am Samstag, dem 11. April 2026, zum ersten Mal seit 20 Monaten wieder die 300.000 Spielermarke geknackt. Das ist zwar immer noch weit vom Rekord mit 624.000 Spielern im Februar 2023 entfernt, zeigt aber, dass die Entwickler genau die richtige Richtung einschlagen.
Mit diesem Trailer fing alles bei Apex Legends an:
Video starten
Apex Legends Gameplay Trailer
Comeback für Apex Legends
Wieso kehren die Spieler zurück? Eigentlich lief der Start von Apex Legends neuster Season 28 alles andere als gut. Seit 20 Seasons lockte kein Start so wenige Spieler an wie Season 28. Seitdem sind die Spielerzahlen dennoch um 50 % gestiegen.
Das liegt laut PCGamesn.com auch an der Kommunikation der Entwickler. So haben die Entwickler sich geöffnet und mit der Community über die großen Probleme gesprochen. Cheater, Serverprobleme und andere Dinge, welche die Spieler einfach nur nerven, wurden offen benannt.
Das harte Vorgehen gegen Cheater und die Herausgabe einer Zahl an gebannten Spielern kam bei den Fans gut an. Auch dass man die Meinung der Spieler eingeholt hat, fanden diese gut. So gab es Diskussionen über Verbesserungsvorschläge, “Frag mich alles”-Formate und Feedback-Runden nach großen Patches.
Was kommt noch gut an? Zuletzt gab es auch ein Crossover mit Gundam, das japanisches Science-Fiction-Universum verewigte sich in Apex Legends und sorgte für gute Abwechslung.
Die Fans hingegen meinen auf Reddit, dass Apex Legends sich derzeit einfach gut anfühlt und die Entwickler genau die richtigen Weichen gestellt haben. So macht vielen der Shooter einfach Spaß, ohne dass sie genau sagen können, welches Feature es jetzt ist, das sie überzeugt.
Jahrelang war Ankerkraut eine wichtige Marke für Influencer auf Twitch. Als großer Werbepartner hatten viele Streamer und Content Creator eine Kooperation mit der Marke. Jetzt könnte das wieder so werden.
Was ist Ankerkraut? Ankerkraut ist ein Start-up-Unternehmen aus Deutschland. Statt einfacher Gewürze setzt die Marke auf besondere Designs und Gewürz-Mixturen, die für bestimmte Gerichte gedacht sind.
Das Konzept besteht darin: Ihr wollt eine Pizza würzen? Nehmt Pizza-Gewürz. Ihr wollt Pommes würzen? Ankerkraut hat Pommesgewürz parat. Spätestens seit dem Erfolg in der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ im Jahr 2016 geht das Unternehmen durch die Decke. Doch 2022 änderte sich alles.
Video starten
Warum ist RAM so teuer? Die aktuelle Situation in 2 Minuten erklärt
Ankerkraut wird Nestlé
Wie kam der Erfolg ins Straucheln? Die Gründer entschieden sich 2022, ein Investment von Nestlé anzunehmen. Das Problem: Ankerkraut hatte bei seinem Marketing stark auf Influencer gesetzt, deren Meinung eng mit der Marke zusammenhing.
Den neuen Geschäftsabschnitt wollten diese jedoch nicht mitmachen. Die Angst, nachgesagt zu bekommen, man würde sich von Nestlé sponsern lassen, wollten viele Influencer nicht. Entsprechend sagten sich die Influencer vom langjährigen Partner Ankerkraut los, der obendrein noch einen Shitstorm erntete.
Seitdem wurde es ruhig um die Marke. Zwar wurde der Verkauf längst nicht eingestellt, das Influencer-Marketing ging jedoch spürbar zurück. Doch das könnte sich jetzt ändern.
Was wurde aus der Zusammenarbeit? Die Gründer von Ankerkraut verkündeten nun auf X.com, dass sie zum ersten Mal seit 2016 ganz ohne Investoren dastehen. Die Gründer Anne und Stefan Lemcke kauften alle Anteile zurück und besitzen wieder 100 % am Unternehmen.
Das macht den Weg frei für neue Kooperationen mit bekannten Streamern und Content Creatoren, die Ankerkraut schließlich nicht wegen der Produkte, sondern wegen des Investments von Nestlé boykottiert hatten.
So reagierten auch erste Streamer bereits positiv auf die Neuaufstellung im Unternehmen auf X.com. Streamerin SmashLunatic schreibt dort: Ok, lass wieder zusammenarbeiten, auch Asleyia zeigt auf X.com Interesse.
Als Zuschauer darf man sich wohl wieder darauf einstellen, Ankerkraut in vielen Streams und Videos als Sponsor zu sehen und diesmal ganz ohne Nestlé.
Dass die Gründer von Ankerkraut aus eigener Tasche die Anteile zurückgekauft haben und ihr Unternehmen fortan selbst wieder vollständig alleine leiten, gefällt den Streamern und Zuschauern. Manch einer wird die Zusammenarbeit aber wohl so schnell nicht vergessen wollen. Wie die Reaktionen der Streamer waren, als Nestlé einstieg, erfahrt ihr hier: Kontroverser Konzern Nestlé kauft Ankerkraut – Dutzende Twitch-Streamer beenden die Zusammenarbeit
Das Gesicht von Throne and Liberty, „Tico“ hat Amazon Games verlassen, doch er wechselt nicht irgendwo hin, sondern ausgerechnet zum Entwickler des MMORPGs.
Wie steht es um Throne and Liberty? Schon seitdem Amazon das Ende von New World angekündigt hat, fragen sich die Fans, wie es mit den anderen MMORPGs weitergeht. Während Lost Ark zunächst unter anderem die deutsche Sprache verloren hat, kämpft es inzwischen mit starkem Spielerschwund.
Die Fans munkeln entsprechend, was man in Zukunft noch von Amazon Games als Publisher der MMORPGs erwarten darf. Jetzt kommt es jedoch schon zum nächsten Schlag für das Unternehmen.
Hier könnt ihr einen Trailer zu Throne and Liberty sehen:
Video starten
Throne and Liberty: Trailer zeigt Regionen der Erweiterung Wildnis von Talandre
Tico verlässt Amazon Games
Wer ist gegangen? Throne and Liberty veröffentlichte bislang jeden Monat ein Video mit Host Tico in dem über kommende Updates, Probleme und Kritik gesprochen wurde. Doch ausgerechnet Host Tico hat Amazon Games laut seines LinkedIn-Profiles jetzt verlassen.
Doch Tico ist jetzt nicht arbeitslos, im Gegenteil: Er hat einen fließenden Wechsel zu NC (ehemals NCSoft) hingelegt. Dort arbeitet er jetzt als „Director of Product Management“, was seine Tätigkeit nicht wirklich eingrenzt oder näher beschreibt.
Was könnte das bedeuten? Durch den Wechsel zu NC drängen sich zwei Theorien auf, die beide möglich sind. Die Haupttheorie ist, dass Amazon Games sich aus den MMORPGs, die sie gemeinsam mit NC als Entwickler in den Westen gebracht haben, zurückzieht. Das würde zum Aus bei New World und dem angekündigten Ausstieg aus der bekannten MMORPG-Richtung passen.
Das würde bedeuten, dass NC auch die Rolle des Publishers ihrer MMORPGs übernimmt und in diesem Zug das Gesicht von Throne and Liberty beibehalten möchte. Tico würde also bei Throne and Liberty unter NC-Führung erhalten bleiben und Amazon Games wäre früher oder später raus.
Zu den Plänen von Amazon Games für die Zukunft haben wir von MeinMMO bereits für einen anderen Artikel bei Amazon Games nachgefragt und bislang keine Antwort erhalten. Es ist also vollkommen offen, ob der Wechsel das Aus von Amazon Games bedeutet oder es doch Theorie Nummer 2 wahr ist.
Was ist die zweite Theorie? In einem Beitrag auf Reddit glauben viele eher daran, dass Tico zu NC wechselt, um an der Veröffentlichung von Aion 2 im Westen zu arbeiten. Er wäre als Gesicht von Throne and Liberty somit Geschichte und würde eventuell die gleiche Rolle bei Aion 2 übernehmen.
Die eine Theorie schließt dabei die andere nicht unbedingt aus, so könnte Tico sowohl an Aion 2 als auch an Throne and Liberty für NC arbeiten. Ob eine der beiden Theorien sich als Wahrheit herausstellt, lässt sich bislang jedoch nicht mit Sicherheit sagen.
In Crimson Desert wünscht sich ein Spieler ein Feature, das man aus GTA kennt, die Community hält dagegen, obwohl es schon mal im Spiel war.
Was ist das für ein Feature? Auf Reddit möchte ein Nutzer das GPS-Feature von GTA gerne in Crimson Desert sehen. Dabei können Spieler einen Ort auf der Karte markieren und wie bei einem Navigationssystem wird man auf dem kürzesten Weg dort hingeführt.
Für den Spieler wäre das eine perfekte Ergänzung für Crimson Desert, schließlich verbringt man viel Zeit damit, zu verschiedenen Quests und Objekten zu reiten. Was der Spieler allerdings nicht weiß: Genau dieses Feature hatte Crimson Desert schon.
Auch ohne Navi geht es auf dem Rücken von Rokade am schnellsten durch die Crimson Desert:
Video starten
Hier findet ihr das legendäre Pferd „Rokade“ in Crimson Desert
Das Feature existiert
Wieso gab es das schon einmal? In den Kommentaren unter dem Beitrag auf Reddit weisen die anderen Nutzer darauf hin, dass Crimson Desert tatsächlich ein solches Navigationsfeature hatte. In einem alten Gameplay aus 2024 soll man dies sehen können.
Tatsächlich postet ein Nutzer ein Bild mit dem Feature aus einer wohl früheren Version des Spiels, die auch noch eine andere Schriftart nutzt. Dabei ist auf der Minimap eine Routenfindung zum Wegpunkt zu sehen, die es so nicht mehr im finalen Spiel gibt.
Dass das Feature nicht mehr in Crimson Desert zu finden ist, hat wohl gute Gründe.
Wieso gibt es das Feature nicht mehr? Während die Entwickler von Crimson Desert, sich dazu wohl nie geäußert haben erklären die Spieler, warum es besser ohne ist. So seien sich zu verlaufen und auf dem Weg durch viele Ablenkungen neue interessante Dinge zu entdecken, genau die Faktoren, die Crimson Desert ihren Charme geben.
NotMochiTheCat: „Es wäre eine nette Option für Leute, die sie wollen. Für mich ist es der halbe Spaß, sich unterwegs zu verirren.“
CyberpunkYakuza: „An diesem Punkt bin ich auch. Zuerst habe ich es vermisst, aber das Zeug, über das ich gestolpert bin und das ich sonst verpasst hätte, nur weil ich mich abseits der ausgetretenen Pfade bewegt habe, hat das Spiel sooooo viel angenehmer gemacht.“
M0rteus: „Wenn man für eine Mission einen Wagen fährt, ja (fckn Yann), ansonsten nö, dann komme ich gut mit dem Rumstolpern klar.“
bjergdk: „Ich denke, es soll einen dazu drängen, falsch abzubiegen und Dinge zu sehen, die man sonst nicht sehen würde. Außerdem führt eine GPS-Linie wie diese dazu, dass die Spieler die ganze Zeit auf die Minimap schauen, anstatt auf die wunderschöne Welt vor ihnen.“
Wer aktuell einen neuen Gaming-PC braucht, der muss tief ins Portemonnaie greifen. Die Kosten für Hardware sind hoch und drängen Gamer auch zu verzweifelten Maßnahmen.
Ein Gamer erlebte einen ziemlich teuren Schaden. Seine GTX 1080 leistete ihm 8 Jahre lang treue Dienste, bevor sie anfing, wie er auf Reddit berichtet, Artefakte und schwarze Bildschirme anzuzeigen.
Ein denkbar schlechter Moment angesichts der aktuellen Preise für Hardware, weshalb der Gamer es zunächst mit der Reparatur versuchte. Er versuchte, den Chip mit neuer Wärmeleitpaste zu bestreichen, wechselte die Thermopads aus und probierte auch, die Treiber neu zu installieren und mittels Softwarelösungen Abhilfe zu schaffen.
Doch weil all das ohne Erfolg blieb, griff er zu einer drastischen Maßnahme.
Video starten
Warum ist RAM so teuer? Die aktuelle Situation in 2 Minuten erklärt
Der alte Ofen-Trick
Welche Maßnahme hat er ergriffen? Der Spieler erinnerte sich wohl an einen altbekannten Trick. Als letzte Verzweiflungstat steckte er seine Grafikkarte bei 190 Grad in den Backofen.
In der Theorie soll dies die Verbindungen aufgrund der hohen Temperaturen wieder neu zusammenfügen, indem diese schmelzen. In der Praxis ist das jedoch sehr gefährlich für die Hardware. Teile könnten nicht für die hohe Temperatur gemacht sein oder es könnte Schmutz auf die Platinen kommen. Die Chance, dass die Grafikkarte dadurch wortwörtlich „gekocht“ wird, ist hoch.
Doch im Beispiel des Gamers hat der Trick mit dem Backofen tatsächlich funktioniert. Wie er auf einem Screenshot zeigt, funktioniert die Grafikkarte nach dem Backvorgang wieder einwandfrei.
Was denkt der Spieler darüber? In erster Linie freut sich der Gamer auf den Release von Forza Horizon 6 mit seiner neuen Karte. Gleichzeitig löst die Methode bei der Community viele Kommentare aus. So schreiben die Nutzer auf Reddit:
Bestyja2122: „Der PC-Markt ist so schlecht, dass wir Nekromantie anwenden.“
Far-Tangerine-2690: „Ich habe das zweimal mit einer alten GTX6xx gemacht. Beim zweiten Mal war ich so dämlich und habe es aus Versehen verkehrt herum gemacht, und alle Komponenten sind vom Board gefallen, hahahahaha“
BannedSvenhoek86: „Ja, das ist eine sehr vorübergehende Lösung. Es behebt nicht das Problem, das die Ursache war, und alle Verbindungen, die neu hergestellt wurden, bestehen jetzt wahrscheinlich aus weniger Material und sind spröder als zuvor. Ich hoffe für OP, dass es funktioniert, aber die Chancen stehen gut, dass er in ein oder zwei Wochen wieder genau da ist, wo er vorher war.“
Gleichzeitig weisen einige Nutzer auch darauf hin, dass man dies nicht in seinem normalen Backofen tun sollte. Durch das Schmelzen der Verbindungen entstehen laut ihnen giftige Gase, die sich auch im Backofen absetzen würden. Die nächste Pizza könnte entsprechend giftig werden.
Der Grafikkarten-Bäcker gibt an, seinen Ofen danach geputzt zu haben, um sich nicht zu vergiften.
Eine neue Grafikkarte kann schnell richtig teuer werden – Konkurrenz machen da nur die RAM-Preise, die sich derzeit auf einem hohen Niveau befinden. Wenn ihr euren Gaming-PC upgraden müsst, dann findet ihr hier die aktuell besten Preise für Arbeitsspeicher: RAM-Preis im Live-Ticker: Was kosten DDR5 und DDR4 heute?
Bekanntlich kann man Crimson Desert auch als Katzen-Simulator spielen. Die flauschigen Begleiter freuen sich über eure Gesellschaft und schmiegen sich kuschlig an euren Charakter. Doch neben Hunden, Katzen und Kaninchen gibt es auch Capybara zu finden.
Wo findet man die Capybara? In Crimson Desert könnt ihr unzählige verschiedene Arten von Tieren finden. Während die besten Freunde des Menschen schon in der ersten Stadt auf euch warten, dürft ihr am Ende der Welt auch mit Capybara schwimmen.
Dafür müsst ihr euch zunächst ins Gebiet „Crimson Desert“ begeben und dort ganz am unteren rechten Rand des Bioms zum Ort „Wildbloom Springs“ gehen. Ihr findet dort eine Art Oase vor, in der mitten in der Wüste ein See liegt. In diesem See befinden sich dann mehrere planschende Capybara, die gemütlich und unbeeindruckt ihre Runden ziehen.
Auf Reddit könnt ihr sehen, wie das aussieht:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Was kann man mit den Capybara machen? Anders als Hund und Katze kann man die Capybaras in Crimson Desert nicht als treue Begleiter mit auf das Abenteuer nehmen. Sie bleiben wohl gerne unter sich und genießen die warme Sonne, die von oben auf sie herabstrahlt, während sie im kühlen Nass schwimmen.
Ein Besuch kann sich dennoch lohnen. Schwimmt man mit den Capybara durch den See, findet man unter einem Felsvorsprung eine Schatzkiste. Diese enthält im Beispiel des Videos nützliche Schuhe, mit denen es sich besser klettern lässt.
Kennt ihr schon das legendäre Pferd Rokade?
Video starten
Hier findet ihr das legendäre Pferd „Rokade“ in Crimson Desert
Welche Haustiere kann man in Crimson Desert haben? In Crimson Desert gibt es zwar viele verschiedene Tiere, doch nur die wenigsten eigenen sich als Haustiere. So unterscheidet das Spiel zwischen Haustieren, Reittieren und Tieren, die einfach nur ihrem eigenen Willen nachgehen.
Während die Capybara zur letzten Gattung zählen, darf man als echte Haustiere nur Hunde und Katzen haben. Davon gibt es laut Crimsondesert.gg 18 verschiedene Typen, die jeweils unterschiedliche Farben haben. So kommt man insgesamt auf 112 verschiedene Arten von Hunden und Katzen, die sich euch anschließen können.
Bei den Mounts im Spiel könnt ihr nicht nur auf Pferden wie der legendären Rokade reiten, sondern auch auf Wildschweinen, Löwen, Tigern oder Bären. Und ihr könnt natürlich auch mit eurem Drachen durch die Lüfte fliegen. Insgesamt gibt es 72 verschiedene Mounts in Crimson Desert.
Obwohl ihr in Crimson Desert keine Capybara als Begleiter auf euren Abenteuern mitnehmen könnt, dürft ihr euch zwischen treuen Hunden und süßen Katzen entscheiden. Wie ihr diese ganz einfach zähmen könnt und was ihr noch darüber wissen müsst, erfahrt ihr hier: Crimson Desert: Tiere zähmen – So sichert ihr euch Loot-Helfer
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Fortnite wird heute, am Donnerstag, dem 16. April 2026, für einen Patch heruntergefahren. Was ihr zu Version 40.20 wissen solltet, erfahrt ihr bei MeinMMO.
Donnerstag, 16.04.2026
22:20 Uhr
Die Patch Notes für das Update 40.20 findet ihr zudem hier: dev.epicgames.com
Wir beenden nun den Live-Ticker und wünschen euch einen schönen Abend! Bis zum nächsten Mal!
12:42 Uhr
Die Server sind wieder online und ihr könnt euch erneut einloggen. Wir halten nun Ausschau nach den Patch Notes und werden sie euch hier auflisten, sollten sie bekannt sein. Bis dahin wünschen wir euch einen schönen Tag und viel Spaß in Fortnite.
12:17 Uhr
Noch sieht es immer noch nicht so aus als würden die Server online gehen. Wir behalten den Status weiter im Auge.
11:03 Uhr
Der neue Lobbyhintergrund für „Rette die Welt“ sieht auch sehr fancy aus und gibt Cyberpunk-Vibes:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
In Fortnite wird es blitzig mit einer Änderung an Zeus und einer neuen Spitzhacke im Mjölnir-Style:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Hier mal ein etwas genauerer Blick auf den niedlichen Drachen:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Fans von Naruto, Jujutsu Kaisen und The Walking Dead können sich auf Rückkehrer für den Shp freuen:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Ein neuer Pass mit LEGO-Kollab wurde ebenfalls enthüllt:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Um euch die Wartezeit zu versüßen: Hier kommt laut Leaker Shiina ein neuer Drachen-Begleiter an eure Seite!
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Die Server werden nun heruntergefahren und das Update aufgespielt. Ihr könnt also fortan nicht mehr spielen. Wir halten für euch aber die Augen nach neuen Infos offen!
09:50 Uhr
Laut Leaker Shiina wurde die Ballistic aus Fortnite entfernt. Wie findet ihr das?
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Das Matchmaking ist beendet und der Server Down beginnt offiziell in 30 Minuten um 10:00 Uhr MEZ. Solltet ihr also Probleme mit den Servern haben – ihr wisst Bescheid!
09:00 Uhr
Abonnenten von PSPlus erhalten jetzt ein neues kostenloses Pack für Fortnite. Dabei handelt es sich vorwiegend um Lackierungen:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Guten Morgen und willkommen zu unserem Live-Ticker. Bald startet der Server Down und in der Zwischenzeit könnt ihr euch dann nicht mehr einloggen. In der Zwischenzeit versorgen wir euch bald mit den neuesten Leaks zum Update – bleibt also dran!
Was passiert beim Server Down? Die Server werden heruntergefahren. In dieser Zeit könnt ihr Fortnite nicht spielen.
Wann startet derServer Down in Fortnite? Die Server werden am 16. April 2026 um 10:00 Uhr heruntergefahren. Kurze Zeit vorher (etwa eine halbe Stunde, also gegen 09:30 Uhr) wird das Matchmaking deaktiviert (Quelle: x.com).
Wann kann ich wieder Fortnite spielen? Das hängt von der Größe des Updates sowie der Dauer der Downtime ab. Es handelt sich hierbei um ein größeres Update, rechnet also mit voraussichtlich ein bis drei Stunden oder mehr.
Was sagen die Patch Notes? Noch gibt es keine offiziellen Details zu den kommenden Patch Notes. Sollte Epic Games diese teilen, werden wir diesen Part ergänzen.
Video starten
Fortnite zeigt seinen neuen Battle Pass für Chapter 7 Season 2 im Launch-Trailer
Fortnite: Patch 40.20 – Was sagen Leaker?
Was erwartet mich mit dem kommenden Update? Der Leaker Shiina hat auf x.com schon einige Vermutungen geäußert, was genau im Update drinstecken könnte. Mit folgenden Dingen könntet ihr laut ihm rechnen:
Laufey Collab (Festival Headliner)
Summerset
Reddysh
Moxie Skins – Showdown Act 2 (New Infinity Blade)
Karaoke Festival Mode
STW Free-To-Play
Ninjago Wave 2
Liv Morgan & Steve Austin
V-Bucks Quest Pack
New Elite Reload Map
Das waren erstmal alle wichtigen Infos, die ihr im kommenden Update erwarten könnt. Eine der größten Änderungen stellt der kostenlose Modus von STW, dem PvE-Modus von Fortnite, dar. Jeder kann sich dann gegen unendliche Zombie-Horden beweisen und Missionen abschließen.
Wir werden den Server-Down live für euch mitverfolgen und euch mit den wichtigsten Infos und Leaks versorgen. Habt ihr erst jetzt mit Fortnite gestartet und seid noch ein blutiger Anfänger? Dann haben wir für euch 6 Tipps, die euer Können in dem Spiel verbessern: 6 schnelle Tipps in Fortnite, die euch sofort besser machen
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Die Entwickler von Battlefield 6 haben die Pläne für das Jahr 2026 vorgestellt und gezeigt: Die Roadmap hat einiges zu bieten!
Battlefield 6 hat am 16. April 2026 die Roadmap für das Jahr 2026 vorgestellt. Im Verlauf des Jahres sollen 7 neue Maps sowie Naval Warfare (Kriegsführung zur See) kommen. Ein großer Fokus wird zudem auf alten Maps liegen, die bei langjährigen Battlefield-Fans beliebt sind und jetzt ihren Weg zu Battlefield 6 finden sollen.
Ebenso sollen einige neue Features hinzugefügt werden, darunter Leaderboards, ein Proximity-Chat, ein Spectator-Mode sowie ein Server-Browser. Außerdem sollen die bestehenden BF6-Maps „Neu Sobek“ und Blackwell Ölfelder“ ein Rework erhalten.
Video starten
Battlefield 6 stellt die Roadmap für das Jahr 2026 im Video vor
Roadmap zu Battlefield 6 zeigt: Mehr Klassiker für Veteranen
Das erwartet euch in Season 3: In Season 3 von Battlefield 6 werden neben neuen Waffen und Spielmodi zwei klassische Battlefield-Maps eine Neuauflage erhalten:
Golmud-Bahn (Battlefield 4)
Großer Basar (Battlefield 3)
Beide Maps kehren dabei nicht einfach in ihrer alten Fassung zurück, sondern bekommen mit ihrer Einführung in Battlefield 6 einen neuen Anstrich verpasst.
„Golmud-Bahn“ spielt nun in Tadschikistan, so wie auch „Liberation Peak“ und „Mirak-Tal“. Obendrein bekam die Map ein paar Anpassungen, damit sie künftig mehr Schauplätze für sowohl Close-Quarter- als auch Long-Range-Gefechte bietet. „Grand Bazaar“ ist nun der „Kairo Bazaar“ und spielt fortan – genauso wie „Belagerung von Kairo“ in der ägyptischen Hauptstadt. Die Visuals der Maps sowie das Audio-Design wurden dabei auf Battlefield 6 angepasst.
Außerdem wird Battlefield REDSEC in Season 3 einen Solo-Modus erhalten. Ebenso wird ein Ranked-Modus eingeführt, der seinen Startschuss ebenfalls im Battle Royale haben wird. Zukünftig soll es aber auch einen Ranked-Modus für den normalen Multiplayer von Battlefield 6 geben.
Das erwartet euch in Season 4: In Season 4 öffnet Battlefield 6 seine Schleusen für Flugzeugträger und lässt euch erstmalig mit Marinefahrzeugen in die Schlacht ziehen. Konkret heißt das: Battlefield 6 bekommt endlich Kriegsführung zur See.
Auch in Season 4 bekommt ihr wieder 2 neue Maps, dabei ist erneut ein Klassiker:
Wake Island
Tsuru Reef
Wake Island erhält dabei ebenfalls einen neuen Anstrich, passend zu Battlefield 6, soll aber weiterhin See- und Luftschlachten in großem Ausmaß bieten. Ähnliches gilt für die komplett neue Karte „Tsuru Reef“, die im Pazifik spielt und die bis dato größte Karte von Battlefield 6 sein soll.
Ebenso sollen in Season 4 neben erneut neuen Waffen und Spielmodi benutzerdefinierte Lobbys und ein Spectator-Mode eingeführt werden.
Das erwartet euch sonst noch: Die Entwickler haben zudem einige Features vorgestellt, die eine hohe Priorität, aber noch keinen konkreten Release-Zeitraum haben.
Dazu zählen ein Proximity-Chat, Platoons, Leaderboards für den Multiplayer und ein Server-Browser mit persistenten Servern und besseren Möglichkeiten, die bevorzugten Maps und Modi selbst zu hosten und zu finden. Außerdem sind einige „Quality of Life“-Verbesserungen geplant, darunter etwa eine bessere Sichtbarkeit der Soldaten, eine Verbesserung des Matchmakings und des Herausforderungs- und Fortschritt-Systems.
In Season 5 sollen zudem 3 weitere Maps folgen. Genaue Informationen zu den Maps oder den sonstigen Inhalten der Season gaben die Entwickler aber noch nicht bekannt.
In ARC Raiders habt ihr die Wahl, ob ihr im PvP gegen andere Spieler antretet und euch feindlich verhaltet – oder ob ihr friedfertig euer eigenes Ding im PvE dreht. Die Entwickler haben nun verraten, wie die genaue Verteilung aussieht und sind selbst vom Ergebnis überrascht.
Wie viele Spieler zocken PvE? Entwickler Embark Studios hat im Gespräch mit The Guardian verraten, wie die Verteilung zwischen PvE- und PvP-Spielern in ARC Raiders aussieht.
Nämlich ziemlich gleichauf: 30 % aller Spieler bevorzugen PvE, 30 % spielen lieber im PvP gegeneinander. Die restlichen 40 % tummeln sich in beiden Feldern.
Executive Producer Aleksander Grøndal zeigt sich überrascht von den Zahlen. Denn anders als zunächst angenommen präferiert ein unerwartet großer Teil der Spieler das friedfertige Vorgehen.
Video starten
ARC Raiders bringt neues Flashpoint-Update – in Speranza brodelt es vor Gerüchten
„Es muss nicht immer um Konflikte gehen“
Was denken die Entwickler über die Zahlen? Vor der Veröffentlichung von ARC Raiders haben die Entwickler nicht damit gerechnet, dass 30 % aller Spieler die friedliche Version bevorzugen und am liebsten in Ruhe looten und leveln würden.
Immerhin ist das Genre der Extraction-Shooter als knallhart und unnachgiebig bekannt und lebt häufig von intensiven PvP-Scharmützeln.
Im Gegensatz dazu beobachten die Entwickler kooperatives Spielen und Zusammenhalt unter den Spielern:
Wir wollten schon immer, dass es so ist, aber es war doch etwas überraschend zu sehen, wie viele Leute sich auf diesen Aspekt des Spiels gestürzt haben … Das hat das Genre der Extraction-Shooter regelrecht revolutioniert, denn es muss nicht immer um den Konflikt mit anderen Spielern gehen.
Laut Embark Studios würden außerdem 95 % aller Spieler den Chat nutzen und damit kommunizieren. Wenn starke Gegner wie die Matriarchin auftauchen, ist ebenfalls ein interessantes Verhalten bei den Spielern zu beobachten:
In einem Augenblick – buchstäblich in weniger als 30 Sekunden – hörten alle auf diesem Server auf, aufeinander zu schießen, und stellten sich gemeinsam der größeren Herausforderung. Und ich hatte nicht wirklich damit gerechnet, dass alle innerhalb von 30 Sekunden so bereitwillig zusammenarbeiten würden.
Aleksander Grøndal
Der Executive Producer des Titels nennt den Look und die herrschende Atmosphäre im Spiel als Gründe für die friedliche Zusammenarbeit innerhalb der Community. Die Welt würde aufblühen und die Tiere würden zurückkehren. Man wolle den Spielern Hoffnung geben. Andere Spieler suchen hingegen schon den Konflikt: Spieler haben in ARC Raiders so wenig zu tun, dass sie jetzt Jagd auf Twitch-Streamer machen