Spieler sind erleichtert: Das Steam Deck kommt doch mit mehr als 30 FPS

Wie viel FPS schafft Valves Steam Deck? Diese Frage beschäftigt derzeit viele Gamer. Nun hat Valve erklärt, was 30 FPS für die Konsole bedeuten.

Das Steam Deck ist Valves neue Gaming-Konsole und beschäftigt viele User. Insbesondere die Frage, wie leistungsfähig die Steam-Konsole am Ende wirklich ist, interessiert die Gamer.

Das ist der Grund für die Diskussion: In einem Video-Interview mit IGN hatte Valve erklärt, dass man mit dem Steam Deck 30 FPS anpeilen wolle (via ign.com). Doch genau das sorgte für eine große Diskussion unter den Gamern.

Denn viele hatten vermutet, dass das Steam Deck nur diese 30 FPS schaffen solle und das wäre für Gamer doch viel zu wenig.

Wieso ist die Framerate wichtig? Spiele mit weniger als 30 FPS wirken weniger flüssig. Denn beim Zocken hat man immer das Gefühl, dass das Spiel bei wenig als 30 FPS nicht sauber, sondern ruckelig laufen. Insbesondere kompetitive Gamer setzen auf eine hohe Framerate für flüssige Bewegungen.

Valve erklärt, was 30 FPS für das Steam Deck wirklich bedeuten

Das ist jetzt passiert: Pierre-Loup Griffais hatte sich auf Twitter gemeldet und erklärt, dass es sich um ein Missverständnis handle:

Das “30 FPS-Ziel” bezieht sich auf die Untergrenze dessen, was wir in unseren Leistungstests als spielbar erachten; die von uns getesteten und gezeigten Spiele haben diese Messlatte bisher durchweg erreicht und überschritten. Es wird auch einen optionalen eingebauten FPS-Limiter geben, um die Leistung mit der Akkulaufzeit abzustimmen.

Pierre-Loup Griffais, Valve-Mitarbeiter, via twitter.com

Den offiziellen Tweet von ihm haben wir euch hier eingebettet:

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Das sagt der Tweet: Griffais erklärt in seinem Tweet, dass es sich bei den 30 FPS um ein Minimum der Framerate handelt. Denn mit dem „targeting“ sei nicht gemeint, dass die Konsole nur 30 FPS schaffe. Stattdessen wolle man erreichen, dass alle Spiele mindestens mit 30 FPS laufen können.

Und diese Aussage beruhigt etliche Gamer, die sich schon enttäuscht gefühlt hatten. Denn viele User haben bereits ein Steam Deck vorbestellt und damit sogar die Steam-Server crashen lassen.

Spieler sind erleichtert, dass das Steam Deck mehr schafft

Das sind die Reaktionen: Viele Gamer zeigen sich erleichtert oder zumindest positiv überrascht, dass Valve beim Steam Deck mindestens 30 FPS erreichen wolle. So sagt etwas ein User, “30 FPS erreichen zu wollen klingt in Ordnung. Das ist spielbar – nicht optimal, aber spielbar.” (via reddit.com)

Insbesondere die Möglichkeit, die FPS zu limitieren und damit die Akku-Laufzeit zu erhöhen, gefällt vielen Usern (via reddit.com). So sei eine gute Akkuleistung für ein mobiles Gerät viel wichtiger als eine hohe Framerate.

Ich denke, 30 fps ist im Moment ein ziemlich gutes Ziel für Steam Deck. Ich nehme auch an, dass sie eine 1080p-Auflösung verwenden. Die Akkulaufzeit ist für diese Art von Gerät viel wichtiger.

Alenonimo, via reddit.com

Wieso ist die Framerate fürs Steam Deck gar nicht so wichtig? Es gibt auch einige Leute, die keinen Grund für diese FPS-Diskussion sehen. Denn darum gehe es bei dieser Konsole auch gar nicht. Vielmehr handle es sich ja ohnehin nur um eine Handheld-Konsole.

Die Steam-Konsole sei nicht dazu da, moderne Blockbuster in höchsten Details zu zocken. Stattdessen erwarte man eher, hervorragende Indie-Titel wie Hades oder Hollow Knight auf der Konsole zocken könne (via reddit.com). Außerdem sei man mit der Konsole endlich in der Lage, seinen “Pile of Shame” etwas abbauen zu können.

Was denkt ihr? Was erwartet ihr von Valve‘s Steam Deck und was werdet ihr darauf spielen wollen? Haltet ihr die Akkulaufzeit auch für wichtig oder setzt ihr lieber auf eine hohe Framerate und viele Details?

Alle wichtigen Infos zu Valve‘s Steam Deck haben wir euch auch hier ausführlich auf MeinMMO zusammengefasst.

Quelle(n):
  1. theverge.com

Reicher Streamer versaut wichtigen Bosskampf in FF14, weil er sein Abo vergessen hat

Der Top-Streamer Summit1g wollte eigentlich nur einen Boss in Final Fantasy XIV legen, doch daraus wurde nichts. Schuld war aber nicht der mangelnde Skill des Streamers oder seines Teams, sondern ein peinliches Versäumnis.

Wer hat gespielt? Der Streamer Jaryd Lazar aka „Summit1g“ ist ebenfalls jüngst auf den FF14-Zug aufgesprungen. Denn aktuell streamen viele erfolgreiche Content-Creator das MMORPG von Square-Enix, darunter der durch WoW bekannte Top-Streamer Asmongold.

Doch für Summit1g ging ein epischer Bosskampf, den er eigentlich dominiert hatte, ziemlich peinlich in die Hose.

Gruppen-Wipe, weil erfolgreicher Streamer keine 12,99 gezahlt hat

Was ist passiert? Summit1g und seine Gruppe war gerade dabei, den Boss Shiva zu bekämpfen. Sowohl der Streamer als auch sein Team waren gut dabei und dominierten den Kampf. Es war also ein wirklich epischer Moment und die Action auf dem Höhepunkt. Monster rannten über den Bildschirm, spektakuläre Effekte prasselten auf sie ein und der wunderbare Soundtrack des Spiels erzeugte die nötige Stimmung.

Doch dann wurde plötzlich der Bildschirm schwarz und Summit1g war wieder im Hauptmenü des Spiels.

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Was war der Grund? Summit1g, der für seine Wutausbrüche und unangemessenen Äußerungen in Live-Streams berüchtigt ist, wollte schon zu einer ordentlichen Tirade ansetzen und lospoltern. Doch dann fiel ihm etwas Wichtiges ein, was er wohl vergessen hatte.

„Oh, wisst ihr, was passiert ist? Ich glaube, ich habe die Zeit überschritten!“ Damit meint Summit1g die Zeit, die man mit dem Kauf von Final Fantasy 14 spielen kann. Der erfolgreiche Streamer mit über 6 Millionen Followern hatte wohl nur FF14 gekauft, dessen Spielzeit nach 30 Tagen einfach abläuft und nicht mehr spielbar ist, wenn man das Abo nicht verlängert.

Genau das ist passiert und daher ging der Bosskampf episch in die Binsen. Hätte Summit1g also gleich die 12,99 für ein Abo bezahlt und automatisch verlängert, wäre das alles nicht passiert.

Spieler, die aus Unachtsamkeit ihr Abo vergessen, sind zwar nicht darunter, aber wenn ihr nach 7 Spielertypen sucht, die es in FF14 zuhauf gibt, dann schaut euch doch diese Liste an.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Twitch-Streamer sagt: New World wird da Erfolg haben, wo WoW scheiterte

Der bekannte Twitch-Streamer shroud hat New World ausprobiert und seine Meinung in einem Video festgehalten. Dort sagt er, dass New World bekannte Spiele wie World of Warcraft übertrumpfen könnte, weil es einen Vorteil hat: Es richtet sich auch an Spieler, die eigentlich keine MMORPGs mögen.

Was passiert derzeit bei New World?

  • Am 20. Juli startete New World in die Closed Beta. Vorbesteller und Spieler mit einem Beta-Key können die Spielwelt Aeternum bereits erkunden.
  • Direkt zum Start konnte New World über 180.000 Spieler gleichzeitig auf Steam begeistern und am Wochenende sprang das Spiel sogar über die 200.000er Marke (via SteamDB).
  • Auch auf Twitch ist New World ein Erfolg und erreichte in den letzten 7 Tagen Platz 4 der beliebtesten Kategorien, direkter hinter LoL, GTA 5 und Just Chatting (via sullygnome). Entsprechend viele Streamer ziehen deshalb auch ein Fazit zu New World. Einer der größten von ihnen, shroud, sieht sogar das Potential, die größten MMORPGs zu überholen.

New World richtet sich an Casuals und Spieler, die keine MMOs mögen

Wie erklärt shroud seine Meinung? Die Stärke von New World sieht Shroud vor allem darin, dass es kein traditionelles MMORPG ist:

[New World] ist ein einzigartiges MMO. Es bietet nicht die traditionelle Erfahrung mit einem “Holy Trinity”-System und einer riesigen Fertigkeitenleiste. Es bietet eher ein langsames, taktisches Action-Kampfsystem.

Shroud im Video ab Minute 2:17

Weiter erklärt er, dass New World neue Zielgruppen ansprechen könnte, die WoW und andere Titel nicht erreichen:

Was das Spiel wirklich gut macht, ist, dass es sich so stark von traditionellen MMOs unterscheidet, sodass ich glaube, dass Spieler, die keine MMOs mögen, das Spiel wirklich mögen könnten. Es richtet sich mehr an Casual-Spieler.

Viele Leute spielen Survival-Games und Adventure-Games, aber MMOs sind für sie abschreckend. Das Spiel ist bereits jetzt gut daran, das Casual-Publikum anzusprechen.

Shroud im Video ab Minute 6:55
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Allerdings glaubt shroud nicht, dass es nur Casual-Spieler haben wird, sondern sieht die Chance, dass alle MMO-Fans auf ihre Kosten kommen:

Man kann einfach dasitzen, Bäume fällen, Nodes farmen, craften und craften und fischen und fischen. Man muss nicht einmal wirklich etwas töten. Jeder hat seine eigene, einzigartige Art zu spielen. Es hat sogar richtig gutes PvP, soweit ich das bisher gesehen habe.

Shroud im Video ab Minute 6:10

Findet shroud alles an New World gut? Nein, in seinem Video äußert er auch Kritik. So wünscht er sich eine größere Vielfalt an Waffen und hofft gleichzeitig, dass Amazon verstärkt auf die Balance des Spiels achtet.

Auch zu den Gebieten hat er ein bisschen Feedback parat:

Es wäre cool, wenn es in jeder Zone mehr empfohlene Level-Orte gäbe, anstatt dass jede Zone einer “Level 6, Level 9, Level 12”-Formel folgt. Dadurch sammeln sich viele Spieler an gleichen Ort.

Shroud im Video ab Minute 6:43

New World kommt zu einem Zeitpunkt, an dem WoW mit Problemen kämpft

Was passiert derzeit bei WoW? In WoW ist für viele Spieler gerade die Luft raus. Der neuste Patch 9.1 erschien später als erwartet und konnte zudem viele Spieler nicht langfristig binden. Große WoW-Streamer wie Asmongold haben deshalb andere MMORPGs ausprobiert.

Vor allem Final Fantasy XIV bietet sich für WoW-Spieler gerade als Zuflucht an. Während einige andere MMORPGs mit einem Sommerloch kämpfen, erfreut sich FFXIV der größten Beliebtheit im Westen überhaupt. Daraus resultieren sogar Warteschlangen, für dich sich der Chef des Spiels inzwischen entschuldigt hat.

Doch ein brandneuer Titel mit einem einzigartigen Spielsystem könnte noch viel mehr Spieler von dem alten MMORPG wegholen, als es bei FFXIV der Fall ist. shroud jedenfalls, der immer wieder WoW spielt, wird zu Release New World ausgiebig spielen, wie er im Video verrät.

Zusätzlich zu der allgemeinen Abwanderung von WoW-Spielern kämpft Blizzard gerade mit einem Skandal, der sogar nun auch die Entwicklung des MMORPGs negativ betreffen soll:

Arbeit an WoW liegt gerade still – Entwickler sind „zu wütend und traumatisiert“

Neues MMORPG Elyon zeigt Cash-Shop für Europa, streicht umstrittenes Pay2Win-Feature

Das neue MMORPG Elyon kommt noch 2021 auf den westlichen Markt und damit zu uns nach Europa. Wie bei den meisten MMORPGs die aus dem asiatischen Raum zu uns kommen, steht auch hier Pay2Win zur Diskussion. Elyon stellt bereits jetzt seinen gesamten Cash-Shop vor und streicht ein umstrittenes Feature.

Das 2020 in Korea gestartete MMORPG Elyon soll noch dieses Jahr auch zu uns in den Westen kommen. Wie bei vielen Spielen aus Asien üblich soll der Cash-Shop für die europäische Version angepasst werden. Ein besonderes Auge wird dabei auf das „Gears Currency“-System geworfen, welches Spielern erlaubt handfeste Verbesserungen für echtes Geld zu kaufen.

Dieses System wurde nun für die westliche Version von Elyon gestrichen, wie der Publisher bestätigt. Ebenfalls will man klar und transparent mit seinen Spielern umgehen. Bereits jetzt gibt es eine vollständige Liste mit allen Gegenständen, die man im Cash-Shop von Elyon kaufen kann (via playkakaogames.com).

Welches Feature wurde gestrichen? Es wurden viele kleinere Aspekte des Cash-Shops überarbeitet, das „Gears Currency“-System wurde allerdings komplett aus dem Spiel entfernt. Mit diesem System konnte man sich für Rubine, also die Echtgeld-Währung des Spiels, spezielle Ausrüstung und Verbesserungen kaufen, die den Charakter schlichtweg besser machten, als den von Free2Play-Spielern.

Auf dieses System möchte man im Westen nun völlig verzichten. Alle Ausrüstungen, die man durch das System erwerben konnte, wurden entweder anders zugängig gemacht oder vollständig aus dem Spiel entfernt.

In diesem Video stellt der Entwickler den Cash-Shop kurz vor:

https://www.youtube.com/watch?v=nR2wDjHes-U

Wie viel Pay2Win ist noch übrig? Der europäische Cash-Shop von Elyon bietet neben kosmetischen Dingen noch immer allerhand Lebensverbesserungen. Mehr Inventarplätze, weniger EXP Verlust beim Tod und sogar Tiere, die euch im Kampf unterstützen, wird es auch bei uns geben.

Ebenfalls gibt es eine Art Abo-Modell, das 30 Tage lang diverse kleinere Verbesserungen verspricht. Es wird ungefähr 15 € im Monat kosten.

Außerdem führt Elyon ein Loyalitätssystem ein. Durch verschiedene Events oder das „online sein“ im Spiel erhaltet ihr Loyalität. Mit dieser Währung könnt ihr ebenfalls im Cash-Shop einkaufen, jedoch werden nicht alle Gegenstände auch mit Loyalität zu kaufen sein.

Die Community bleibt skeptisch

Wie nimmt die Community die Ankündigungen auf? Der Cash-Shop ist in einem MMORPG immer ein heikles Thema und es sind sich selten alle einer Meinung. Bei Elyon kann man allerdings viele Parallelen zu Black Desert sehen. Denn es kommt ebenfalls von KakaoGames.

Einige sind der Auffassung, dass diese Lebensverbesserungen im Cash-Shop noch viel schlimmer sind, als eigentlich Pay2Win. Eine bessere Rüstung für Echtgeld kauft man in der Regel nur, wenn man ganz vorne mitspielen will, während mehr Inventarplätze einfach jeder braucht.

So Schreibt der User g1sh (via reddit): “Ich selbst mag die Lebensverbesserungen viel weniger als Standard-Pay2Win. [..] ich rechne es ihnen aber hoch an, dass sie diese Liste veröffentlichen, bevor die Vorbestellungen starten.“

Ein anderer User kann weniger positives aufbringen und schreibt: “Der Publisher macht absichtlich Probleme, für die sie uns dann Lösungen verkaufen wollen. Wenn ihr das gut findet, solltet ihr eure Regenbogenperücke rausholen, denn dann seid ihr Clowns.”

Doch es gibt auch positive Stimmen:

  • So freut sich der user egoMuffin (via reddit): “Gute Änderungen! Sie haben den toxischen Pay2Win Aspekt entfernt. Wirklich gute Arbeit!”
  • Dem schließt sich der User Nova8808 an: “Sieht aus wie eine ziemlich Standardmäßige Monetarisierung für koreanische Spiele. Es gibt dennoch ein paar Sachen, die ich mir nicht im Spiel wünschen würde.”
  • Mit ein wenig mehr Humor fasst es Joe2030 zusammen: “Kurze Version der Ankündigung: Hey Leute, wir sind jetzt Black Desert Online.”

Was haltet ihr von den Ankündigungen? Seid ihr skeptisch aufgrund des Cash-Shops oder freut ihr euch jetzt vielleicht sogar noch mehr auf Elyon? Schreibt uns gerne ein Kommentar.

Natürlich könnt ihr euren Charakter auch außerhalb des Cash-Shops verbessern und verstärken – wir zeigen euch wie.

WoW-Ikone Chris Metzen sagt zum Blizzard-Skandal: „Wir sind gescheitert“

Auch Chris Metzen, ein ehemaliger Top-Mitarbeiter von Blizzard und eine Ikone in WoW, meldet sich zu Wort. In seinem Statement bedauert er, was alles ans Licht kam.

Die letzten Tage haben ein düsteres Licht auf Activision Blizzard und vor allem die Abteilung rund um World of Warcraft geworfen. Immer mehr Vorwürfe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommen im Zuge einer Klage ans Licht der Öffentlichkeit. Es geht um Sexismus, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und viele andere Formen der Unterdrückung von Frauen.

Wer ist Chris Metzen? Chris Metzen war der „Senior Vice President of Story and Franchise Development“ bei Blizzard. Bis zu seinem Weggang im Jahr 2016 war er maßgeblich für die Story vieler Spiele von Blizzard verantwortlich. Er formte das Warcraft-Universum und ist – bis zum heutigen Tag – unter anderem auch die englische Originalstimme einiger Charaktere, wie Thrall oder Ragnaros.

Für viele war er der große „Story-Guru“ und eine äußerst charismatische Persönlichkeit, die häufig die BlizzCon eröffnete. Gleichzeitig markierte sein Weggang von Blizzard 2016 für viele den „Anfang vom Ende“ des Spieleentwicklers. Es war ein Abgang, dem noch zahlreiche weitere hochrangige Entwickler folgen sollten.

Inzwischen arbeitet Chris Metzen bei “Warchief Gaming” und erstellt dort Tabletop- und Pen&Paper-Spiele.

Chris Metzen war lange der Story-Chef bei Blizzard – und spricht heute noch Thrall.

Was hat Metzen gesagt? Zum Skandal äußerte sich Metzen in einem Statement auf Twitter.

Wir sind gescheitert und das tut mir leid. […]

Es gibt keine Ausrede. Wir haben zu viele Leute enttäuscht, als sie uns brauchten, und wir hatten das Privileg, es nicht zu bemerken, uns nicht zu bemühen und nicht den notwendigen Raum für unsere Kollegen zu schaffen die uns als Anführer brauchten. Ich wünschte, meine Entschuldigung könnte irgendeinen Unterschied machen. Aber das kann sie nicht.

Später erklärt er, dass es ihm schwer fällt, diese Geschichten von Blizzard mit dem in Verbindung zu bringen, was er so an dem Unternehmen geliebt hat.

Ich fühle den gleichen Schock, Ekel und Wut wie viele von euch – und ich habe Schwierigkeiten damit, den Ort den ich kannte, liebte und an dem ich so lange gearbeitet habe mit der harten Realität in Einklang zu bringen, die sich in den letzten Tagen offenbart hat. Es ist, als würde ich zwei unterschiedliche Welten anstarren.

Aber das ist es nicht. Es ist nur diese eine Welt und die riesige Kluft zwischen meiner Wahrnehmung von der Spitze und der erschütternden Realität, die viele von euch erlebt haben, erfüllt mich mit tiefgehender Schande.

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Weiter erklärt er, dass er als Vater von zwei Töchtern hofft, dass die eines Tages einen Arbeitsplatz finden können, an dem sie sich frei entfalten können. Er merkt aber an, dass er so nicht nur über Familie denken sollte, sondern über alle Frauen.

Es ist nicht genug zu sagen ‘Ich sehe dich’ und ‘Ich höre dich’, wenn Frauen schreckliche Dinge zustoßen, egal ob auf der Arbeit oder fernab davon. Wir müssen anwesend genug sein und den Willen haben zu FRAGEN, was ihre alltäglichen Erfahrungen sind – und dann alles daran setzen, sie mit dem Respekt, der Würde und den Gelegenheiten zu unterstützten, die sie verdienen.

Er endet damit, dass Metzen erklärt, dass so etwas nur gelingen kann, wenn nicht nur man selbst so handelt, sondern diese Sichtweisen und Werte auch auf das Umfeld übertragen werden. Man müsse einander zur Verantwortung ziehen – und bereit sein, zur Verantwortung gezogen zu werden.

Community gespalten, es herrscht Unsicherheit: Auch wenn Chris Metzen bei vielen Fans einen guten Ruf genießt, gibt es auch einige Kritik an ihm. So halten es viele für schwer vorstellbar, dass Metzen nichts vom Verhalten Afrasiabis wusste, der mehrere Frauen bedrängt haben soll. Afrasiabi wurde Metzens Nachfolger in Sachen Story und die beiden haben in der Vergangenheit viel zusammengearbeitet.

Dazu erklärte Metzen in einem weiteren Tweet:

In Bezug auf Alex [Afrasiabi]. Ich habe gerne mit ihm zusammengearbeitet […]. Ich hielt in Hinsicht auf die Arbeit sehr viel von ihm, aber wir haben außerhalb der ‘Story Jams’ nicht miteinander interagiert. Ich war niemals sein Chef. Wir hatten wenig miteinander zu tun, abseits der Arbeit oder gemeinsamer Raucherpausen und wir haben nicht eng zusammengearbeitet [seit] WotLK. Ich habe über ihn nie auch nur einen Pieps gehört, abgesehen davon, dass er hart zu seinem Team sein konnte und von Zeit zu Zeit ein Arschloch war. All das in der vergangenen Woche zu erfahren, war für mich sehr schockierend. Das ist einfach nur verwerfliche Scheiße.

Immer neue Reaktionen aktueller und ehemaliger Blizzard-Mitarbeiter tauchen zu den Vorfällen auf – und vermutlich wird das noch eine ganze Weile so anhalten.

Was haltet ihr von Metzens Aussagen?

Streamer killt ganze Lobby in Pokémon Unite und schimpft: „Schlimmstes Pay2Win überhaupt“

Der bekannte Streamer Cr1TiKaL hat in Pokémon Unite 100 Dollar in die Hand genommen und in starke Items investiert. Er will so zeigen, wie unfair es im neuen MOBA zugehen kann und wie deutlich die Vorteile sind, die man sich dank “Mamis Kreditkarte” schneller als alle anderen holt. Man sieht dann, wie er ganze Lobbys im Alleingang zerpflückt und sich dank Pay2Win so dreckig fühlt, dass er sich nicht mehr in die Kirche traut.

Um wen geht’s hier?

  • Charles White Jr (26) ist online besser als Cr1TiKaL oder MoistCr1TiKaL bekannt. Auf YouTube hat sein Kanal pengiuz0 8,6 Millionen Abonnenten und Twitch hat er als moistCr1TiKaL 2,9 Millionen Follower. Seine Fans lieben ihn für seinen trockenen Humor bei ernsten Themen.
  • Er streamt zu allen möglichen Spielen, zuletzt auch dem plötzlich mega populärem Final Fantasy XIV. Nun hat er sich aber Pokémon Unite, dem neuen MOBA verschrieben, bei dem sich die knuddeligen Taschenmonster die Birne in 5 vs. 5 Kämpfen weichklopfen.
  • Auf Twitch ist er der 3. größten Streamer zu Pokémon Unite und auch sonst gehört er – gemessen an den gesehenen Stunden seiner Inhalte – zu den Top 100 Streamern der ganzen Plattform (via Sullygnome). Cr1TiKaL ist also eine große Nummer und hat erreicht viele Leute, wenn er spricht.

Was hat der Streamer getan? Cr1TiKaL hat ordentlich Cash in die Hand genommen und in einem Stream gezeigt, wie viel stärker seine Pokémon nach einem Investment sind.

Das ist der Hintergrund: In den letzten Tagen häuften sich Pay2Win-Vorwürfe in Pokémon Unite. Es geht da um die getragenen Gegenstände (Held Items), die man ab Trainer-Stufe 9 permanent aufleveln kann und so die Werte seiner Monster steigert. Das Leveln kostet “Item Enhancer”, die gibt’s ingame über Missionen oder durchs Spielen, aber eben auch deutlich schneller durch Ressourcen aus dem Echtgeld-Shop.

“Ich werde heute Nacht die Nummer 1, alles dank Kreditkarte”

Cr1TiKaL sagt zu Beginn des Streams: “Ich hasse es, aber ich will sehen, wohin das führt” Man sieht dann, wie er massig Upgrade-Materialien in seine getragenen Items pumpt.

  • Das “Muscle Band” auf dem maximalen Level 30 gibt ihm +15 Attack-Power und 7,5 % schnelle Angriffsgeschwindigkeit.
  • Dazu gesellen sich dann noch Items, die die Laufgeschwindigkeit erhöhen, in passiv heilen oder seine Crit-Chance steigern.
  • Alle schön aufgepumpt und je nach Match wählt er 3 der teuren und starken Items aus.

Als er dem Match beitritt, ekelt er sich etwas vor sich selbst, weil das schon richtig “dirty” ist und er daher diesen Sonntag nicht zur Kirche gehen darf. Mit solchen Witzen lockert er die durchaus ernste Thematik immer wieder auf.

Er hat Spaß beim Shoppen: “Das stärkste Pokémon wird die legendäre Kreditkarte von Mutti”, er brüllt dann immer, wenn er wieder in den Shop muss, um echtes Geld in Ressourcen zu konvertieren, er spielt die Mama-Karte weiter aus: “Mama, Mama, ich brauche mehr Geld!”.

Beim Shoppen habe Pokémon Unite aber nicht an die Wale gedacht, muss Cr1TiKaL sarkastisch feststellen – Wale heißen die größten Geldausgeber in einem Free2Play-Spiel. Denn die Upgrade-Materialien gibt’s nur in 50er-Packs, er braucht aber hunderte “Item Enhancer”.

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Im 2. Teil des Videos zeigt er dann die Auswirkungen seines Investments, das ihn nach eigener – natürlich tot ernster – Aussage ganz sicher einen Vertrag als Profi einbringen wird (Ab Minute 3:15).

“Gebt Geld aus, ihr armen Noobs” – Clip zeigt, wie deutlich die Unterschiede sind

Wie stark ist er dank Cash? Critical fräst sich durch seine Feinde in den unteren Ranked-Rängen. Er wählt mit Absol, Zeraora und Machomei Pokémon, die so schon heftigen Schaden austeilen und durch die Items zu richtigen Killer-Maschinen werden.

Als ein Team nach kurzer Zeit aufgibt, kommentiert er trocken: “Das kann ich verstehen, sie konnten das Geld spüren, welches mein Charakter ausschwitzt”. Durch seinen hohen Vorteil im Earlygame sammelt er fleißig Erfahrung und ist dann später so stark, dass er alleine fast das ganze Team in deren Base abfarmt, wieder und wieder.

Sein vernichtendes Urteil zu Pokémon Unite ist dann schließlich: “Das ist das schlimmste Pay2Win, das ich in meinem ganzen verdammten Leben gesehen habe!”.

Deswegen ist das ärgerlich: Klar, jeder Spieler kann mit genug investierter Zeit ein Item auf Stufe 30 pumpen, doch aktuell dürfte das nicht mal wirklich möglich sein, ohne Geld auszugeben. Denn die Missionen, welche “Item Enhancer” geben, sind begrenzt. Erst in Wochen kann man rein durch Spielzeit ein so hohes Level auf mehreren Items erreichen.

Noch 120 Item Enhancer habe ich übrig, das reicht nie für Stufe 30

Bis dahin muss man als knauseriger (oder normaler?) Spieler darauf hoffen, keinem Wal zu begegnen, der einen in Grund und Boden stampft, nur weil Mamis legendäre Kreditkarte zuschlug. Große Sorgen sollten sich aber erst Spieler ab Stufe 9 machen, erst ab dann kann man Items verbessern und auf solche Gegner treffen … doch das macht es nicht wirklich besser.

So sieht MeinMMO-Autor Philip Hansen das Pay2Win in Pokémon Unite:

Ich selbst, Philipp Hansen, habe mittlerweile viel Pokémon Unite gespielt und bin einige Ligen höher als Cr1TiKaL, in Expert 2 und habe über 100 Matches gespielt. Bisher habe ich keinen Cent in Pokémon Unite investiert und meine 3 getragenen Items sind auf Stufe 10 – alles durch Materialien, die ich durch normales Spielen und Questen erhalten habe. Das hat mich aber fast mein gesamtes angespartes Vermögen gekostet und Level 30 ist in weiter Ferne.

Aktuell kann ich dennoch recht gut mithalten. Hin und wieder hat man aber das Gefühl, dass der Feind mit seinem Pokémon deutlich stärker ist, ob das jetzt an den getragen und deutlich höher gelevelten Items liegt, kann man in der Hitze des Gefechts kaum sagen.

Mein Level 10 “Muscle Band” gibt nur +5 Attack-Power und 2,5 % Angriffsgeschwindigkeit. Die Werte von Cr1TiKaLs maximalem Item sind 3-fach so gut. So einen Unterschied spürt man definitiv.

Philipp Hansen
Freier Autor bei MeinMMO

Wie seht ihr das, hattet ihr auch schon den Eindruck, nur zu verlieren, weil der Gegner ordentlich Geld investiert hat? Findet ihr die Pay2Win-Vorwürfe in Pokémon Unite berechtigt oder regen sich die Spieler und der große Streamer da übertrieben auf? Sagt es uns doch in den Kommentaren.

Wer erst mit dem neuen MOBA angefangen hat und einen Vorteil verschaffen will, ganz ohne zu zahlen: Pokémon Unite: 10 Tipps, die Anfänger über das neue MOBA wissen sollten

Pokémon GO bannt größten deutschsprachigen YouTuber Spieletrend – der findet’s peinlich

Der YouTuber Spieletrend wurde in Pokémon GO für 30 Tage gebannt. Kassiert er noch einen Bann, ist sein Account für immer Weg. Der YouTuber beteuert seine Unschuld, hat die aktuelle Strafe aber kommen sehen.

Um wen geht es? Daniel “Spieletrend” Schilling ist der größte deutschsprachige YouTuber zu Pokémon GO. Auf der Videoplattform YouTube folgen ihm aktuell mehr als 368.000 Abonnenten.

Was ist passiert? Am 24. Juli veröffentlichte der Österreicher die Nachricht, dass sein Pokémon-GO-Account für 30 Tage gesperrt wurde. In einem Video erklärt er, dass er die Sperre vorhergesehen hat. Und das, obwohl er beteuert, nicht gegen die Regeln zu verstoßen.

“Schon ein bisschen peinlich”

Die Begründung zur Sperre: In der Nachricht von Niantic heißt es:

“Dein Konto wurde vorübergehend gesperrt, weil du die Nutzungsbedingungen verletzt hast. Die Sperre wird in ungefähr 30 Tagen aufgehoben. Ein weiterer Verstoß hat die permanente Sperrung deines Kontos zur Folge.”

Das sagt Spieletrend zum Bann: In einem neuen YouTube-Video äußert sich der YouTuber zur Sperre. Vor etwa einem Monat hatte er bereits seine erste Verwarnung von Niantic in Pokémon GO erhalten.

Die Begründung bei der ersten Verwarnung lautete, dass Niantic angeblich bei dem Account von Spieletrend “Aktivitäten feststellte, die andeuten, dass er modifizierte Clientsoftware oder nicht autorisierte Software eines Drittanbieters nutze”. Doch der YouTuber streitet ab, so etwas genutzt zu haben.

Dieser “Strike” blieb bei seinem Account bestehen. Sammelt man drei Strikes, wird der Account gebannt. Spieletrend legte bei Pokémon GO mit einem “Ban appeal” Einspruch gegen den Bann ein, “aber wenn man das macht, kommt immer nur die automatisierte Nachricht und nichts weiter”, erklärt er.

Er vergleicht seinen Bann mit dem von Brandon Tan, dem Spieler, der als Erstes eine Milliarde EP in Pokémon GO erzielte. “Der wurde vor einigen Tagen für 30 Tage gesperrt, weil er monatelang, völlig öffentlich, ohne das auch nur irgendwie zu verschweigen oder verheimlichen, einen bezahlten Fangservice angeboten hat. […] Dafür gab es dann einen 30-Tage-Bann.” Spieletrend selbst sagt, dass er “nichts” gemacht hat und dafür einen 30-Tage-Bann bekommt.

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Er sah es kommen: “Ich bin nicht wirklich traurig darüber. Ich hab’s halt wirklich kommen sehen. Es ist ja keine Überraschung.” Da sein erster Strike nicht weggenommen wurde, wusste er, dass er beim nächsten “Fehler von Niantic” für 30 Tage gebannt wird. “Das war vorherzusehen. Aber es ist schon ein bisschen auch peinlich, irgendwie”, fügt der YouTuber hinzu.

Update vom 27. Juli: Spieletrend hat die Partnerschaft mit Niantic gekündigt und ein wichtiges Statement verfasst.

Viele weitere “unbegründete” Banns unterwegs

Das ist gerade los: Auf Twitter liest man von vielen Trainern, die sich rund ums vergangene Wochenende beim Support von Niantic meldeten, weil ihr Account verwarnt oder gebannt wurde. Der Support antwortet dann meist mit einer Anleitung dazu, wo man einen Bann-Einspruch einlegen kann.

Pokémon GO Niantic Support Bann

Auch auf reddit häufen sich Kommentare und Threads darüber, dass Spieler zu Unrecht gebannt wurden. So schreibt Nutzer GloomySelf (via reddit.com), dass er vor etwa einem Monat eine 30-Tage-Sperre erhielt, weil er mit iOS 12 spielte. Von diesen falschen Sperren (false flagging) waren viele Spieler betroffen.

Jetzt, eine Woche nachdem seine 30-Tage-Sperre abgelaufen war, wurde sein Account permanent gebannt. Er schreibt, dass er vom Support immer nur dieselbe Copy-Paste-Antwort erhält, wenn er Einspruch gegen seinen Bann einlegen will.

Kennt ihr auch Spieler, die von der letzten Bann- und Warnwelle betroffen sind, aber eigentlich nicht gegen die Regeln des Spiels verstoßen haben? Wie findet ihr das Bann-System von Pokémon GO mit seinen 3 Strikes?

Schreibt uns eure Meinung zum Thema doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern aus der Community darüber aus.

WoW Classic schummelt bei den Drop-Raten und die Spieler haben es bemerkt

Senkt WoW Burning Crusade Classic heimlich die Drop-Raten, wenn ihr lange farmt? Genau so berichten es gerade viele Spieler.

Das Farmen von Ressourcen gehört zum Alltag eines jeden WoW-Spielers, vor allem in Burning Crusade Classic. Immerhin benötigen viele Rezepte unterschiedliche Partikel, etwa Manapartikel oder Feuerpartikel. Doch irgendwas scheint bei den Wahrscheinlichkeiten der Drop-Raten nicht zu stimmen – manipuliert WoW hier die Chancen, um das Farmen unattraktiver zu machen?

Was ist passiert? Im Subreddit von WoW Classic hat der Nutzer Mercon einen Post verfasst, in dem er seine Beobachtungen beim Farmen von Manapartikeln schildert (via reddit). Demnach scheint ein System aktiv zu sein, das die Drop-Chancen von Items mit fortschreitender Zeit massiv senkt. Am Anfang habe er stetig Manapartikel bekommen, doch mit laufender Zeit wurde das immer weniger.

Am Ende hat er sogar 100 der Mobs getötet und nicht einen einzigen Manapartikel erhalten – bei einer Drop-Chance von 30 % ist das nahezu unmöglich. Die Schlussfolgerung: Die Drop-Chance muss also mit der Zeit gesenkt werden.

Andere Spieler bestätigen die Beobachtungen: Auch andere Spieler teilen diese Erfahrungen. So erklärt thunderstriken etwa:

Junge, ich wusste doch, dass ich nicht verrückt bin. Als ich die Partikel für meine beste Waffe gefarmt habe (Ich glaube, ich brauchte so 20 Ur-Items, also 200 Partikel), bekam ich gegen Ende unglaublich niedrige Drop-Raten. Für die letzten 4 Partikel habe ich über 1 1/2 Stunden gefarmt. Danke, dass du meine geistige Gesundheit bestätigst.

WoW Gnome Cheer chest loot titel title 1280x720
Am Anfang gibt es viel Loot – doch nach und nach nimmt das ab.

Auch Pancrat bestätigt diese Theorie:

Mir ist das beim Solo-Farmen des Schwarzen Morast beim Trash aufgefallen (200 oder mehr Mobs, Level 67 / 68), jeden Tag bekomme ich zwischen 6 und 7 grüne Items und danach gar keine mehr.

Auch MeraxusM teilt seine Erfahrungen und Beobachtungen:

Ich habe knapp 200 Urfeuer zu Beginn der Erweiterung gefarmt und mir sind 3 Dinge aufgefallen, die sich immer wieder bestätigt haben, sodass es eigentlich kein Zufalls ein kann:

1. Die ersten paar Kills jeder Session hatten sehr hohe Drop-Raten.
2. Es gab immer wieder Perioden von 15 bis 30 Minuten, in denen die Drop-Raten entweder extrem gut oder extrem schlecht waren.
3. Umso länger die Farm-Session dauerte, desto mehr nahmen die Drops pro Stunde ab. Das scheint zu resetten, wenn man am nächsten Tag oder einige Stunden später zurückkehrt.

In Retail-WoW bekannt, in Classic eher neu

Dass es solche Manipulationen der Drop-Chancen gibt, ist eigentlich ein alter Hut. Eigentlich war das vor allem in Retail-WoW bekannt. Dort gab es eine Zeit lang extrem viele Farm-Bots, die begehrte Spots 24/7 belagerten, damit Gold verdienten und das dann wiederum verkauften. Schon vor einigen Erweiterungen hatte Blizzard hier Schutzmechanismen eingebaut, damit bestimmte Materialien an der gleichen Stelle nicht permanent gefarmt werden können.

Dass diese Mechaniken jetzt auch in Burning Crusade Classic aktiv sind, stört viele Spieler. Immerhin gehörte es für viele zur „alten Erfahrung“, viele Stunden auf dem Elementarplateu in Nagrand oder im Nethersturm zu farmen, um sich gute Ausrüstung herstellen zu können. Dass das nun auch für ehrliche Spieler so eingeschränkt ist, findet nur wenig Anklang.

Was haltet ihr davon? Sind diese Farm-Schutz-Mechanismen gut und sinnvoll? Oder gibt es einen besseren Weg?

Arbeit an WoW liegt gerade still – Entwickler sind „zu wütend und traumatisiert“

Bei Blizzard wird im Moment kaum gearbeitet, sagt einer der Entwickler dort: Die Arbeit an World of Warcraft (WoW) liege im Moment fast völlig still. Die Mitarbeiter seien zu wütend über die Art, wie Activision Blizzard mit der Klage wegen Sexismus umgeht. Die riesigen Social-Media-Kanäle aller “Activision-Blizzard”-Spiele von Call of Duty bis Overwatch schweigen zudem seit 4 Tagen, seit dem 21.7.

Wer spricht da? Es spricht der Entwickler Jeff Hamilton. Er ist „Senior System Designer“ bei WoW und arbeitet in Irvine, Kalifornien.

Das sagt er:

„Ich kann euch sagen, im Moment wird fast nicht an World of Warcraft gearbeitet, während dieser obszöne Vorgang abläuft. Und das hilft keinem – nicht den Spielern, nicht den Entwicklern, nicht den Aktionären.

Activisions Antwort auf die Vorfälle hat eine Gruppe der besten Entwickler der Welt genommen und sie so wütend gemacht und traumatisiert, dass sie nicht mehr in der Lage sind, an einem großartigen Spiel zu arbeiten.“

Jeff Hamilton

Was kritisiert er? Hamilton findet vor allem die Antwort von Activision Blizzard auf die Klage „absolut nicht zu akzeptieren.“

Activision Blizzard hatte in einem Statement auf die Klage geantwortet, die Vorwürfe seien „falsch und verdreht“. Zwischen den Zeilen drohte man sogar, aus Kalifornien wegzugehen. Die Klage der Behörde sei „unverantwortlich“. Man kritisierte zudem die Beamten der Behörde.

Laut Hamilton sei es schlimm, die Geschichte eines Opfers zu nehmen und sie als eine rhetorische Keule zu führen. Es sei abscheulich auf solche Vorwürfe mit etwas anderem zu antworten, als mit einem wohlüberlegten Plan, wie man den Missbrauch abstellt.

https://twitter.com/JeffAHamilton/status/1419115750216765447
Laut Entwickler Jeff Hamilton wird im Moment fast nichts bei WoW gemacht.

Activision Blizzard schweigt auf Social Media

Das fällt sonst noch auf: Nicht nur die Arbeit an WoW ruht im Moment, um ganz Activision Blizzard herrscht aktuell eine bedrückende Stille, wie die US-Seite Kotaku weiß.

So sind alle Social-Media-Accounts seit dem 21.7. stumm. Das gilt für:

  • Call of Duty
  • Crash Bandicoot
  • Diablo
  • Overwatch
  • World of Warcraft
  • und viele mehr.

Entweder arbeitet dort auch grade kaum noch wer oder Activision Blizzard ist klar, dass jeder Tweet oder Facebook-Post im Moment eine heftige Gegenreaktion nach sich ziehen würde.

Das sieht man etwa beim letzten Tweet zu WoW. Da geht es eigentlich um ein Turnier in WoW Classic – doch die Antworten sind voller bissiger Anspielungen und Fragen zur aktuellen Situation bei Blizzard.

Interne E-Mail heizt Stimmung weiter an

Das heizt die Stimmung gerade weiter an: Bei Blizzard hatten sich in den letzten Tagen einige ehemalige Bosse zu Wort gemeldet, wie Chris Metzen oder Mike Morhaime. Sie nahmen Teile der Schuld auf sich und baten um Entschuldigung dafür, dass sowas unter ihrer Aufsicht passiert ist. Sie betonten, ihnen sei das Ausmaß der Vorgänge nicht klar gewesen.

Sie wurden auf Twitter harsch angegangen. Ihnen wurde vorgeworfen, die Vorgänge ignoriert zu haben.

Es sind auch interne E-Mails an die Öffentlichkeit gelangt, etwa die von Blizzard-Chef J Allen Brack oder die von Activision-CEO Bobby Kotick. Sie nannten das in der Klage beschriebene Verhalten “inakzeptabel”, kündigten Untersuchungen und viele Gespräche an.

Doch besonders stach die Aussage von Fran Townsend heraus, die für US-Präsident George W. Bush gearbeitet hatte, und mittlerweile “Chief Compliance Officer” bei Activision Blizzard ist, also eigentlich für genau solche Vorwürfe zuständig. Townsend ist allerdings erst seit 4 Monaten bei Activision Blizzard ist. Sie sagte (via twitter):

  • die Vorwürfe würden ein verdrehtes und falsches Bild der Firma zeichnen
  • einige der Vorwürfe seien faktisch inkorrekt, alt und aus dem Zusammenhang gerissen – manche älter als 10 Jahre
  • Activision sei heute eine großartige Firma mit guten Werten

Diese E-Mail hatte Mitarbeiter offenbar besonders verärgert. Townsends Aussagen wurden öffentlich scharf kritisiert – genau wie das offizielle Statement von Activision Blizzard.

In den letzten Tagen haben sich einige ehemalige Mitarbeiter von Blizzard zu Wort gemeldet:

„Kokain auf der Toilette, Sex in der Lounge“ – Skandal um WoW-Entwickler Blizzard eskaliert

Quelle(n):
  1. massivelyop
  2. lotaku

So schaltet ihr die Raid-Inhalte in Final Fantasy XIV frei

Die Raids in Final Fantasy XIV gehören zu den beliebten Aktivitäten, mit denen sich Spieler im Endgame beschäftigen. Inzwischen besitzt das Spiel eine Vielzahl davon. Damit ihr sie nicht überseht, haben wir hier einen Guide dazu, wie die Raids funktionieren und wie ihr sie alle freischaltet.

Worum geht es hier überhaupt? Raids sind eine instanziierte Inhalte, in der eine Gruppe aus Spielern einzelne Bosse bekämpft, oder sich mit 24 Spielern in einen längeren Inhalt mit verschiedenen Bossen begeben. Raids gehören zum Endgame-Content und können anspruchsvoll sein, insbesondere, wenn sie zeitnah zu ihrer Veröffentlichung gespielt werden.

In Final Fantasy XIV gibt es zwei Arten von Raids. Zum einen gibt es den “normalen Raid”, der auf Gruppen aus 8 Spielern ausgelegt sind. Deswegen wird er auch 8-Spieler-Raid genannt. Daneben gibt es noch den “Allianz Raid”, der aus 3 Gruppen von je 8 Spielern besteht. Er ist also ein 24-Spieler-Raid.

Um direkt zu den Freischaltquests der Raids und ihren Fundorten zu hüpfen, könnt ihr die “Inhalt”-Funktion oben nutzen.

8-Spieler-Raids und wie sie funktionieren

8-Spieler-Raids gibt es in zwei Schwierigkeiten: Normal und episch. Die normale Schwierigkeit kann in der Inhaltssuche von zufällig zusammengewürfelten Spielern abgeschlossen werden, während sich der epische Schwierigkeitsgrad an erfahrene Spieler richtet.

Was sind normale 8-Spieler-Raids? Der 8-Spieler-Raid ist meistens ein einzelner Kampf gegen einen einzelnen starken Bossgegner, den höchstens ein paar wenigen Kleingruppen an zusätzlichen Monstern beschützen. Diese Art von Raids besteht aus 4 einzelnen Instanzen.

Sie erzählen außerdem jeweils eine eigene spannende Geschichte. Das bedeutet, dass ihr vor und nach dem Abschluss eines solchen Inhalts in der offenen Welt eine Quest-Reihe verfolgt, die aus mehreren Missionen besteht.

Insgesamt werden in einem Addon davon 12 einzelne Inhalte veröffentlicht. Eine Ausnahme sind die normale Raids in “A Realm Reborn”, denn von diesen gibt es 13 Stück.

Ultimative Raids: Es gibt außerdem den besonderen Fall der ultimativen Raids. Das sind sie schwersten Inhlate in FFXIV, die von einem nur sehr kleinen Teil der Spieler gemeistert werden. Insgesamt gibt es davon 3: Bahamut, Alexander und Ultima. Sie geben keine Ausrüstung, darüber aber besonders schöne Waffen und einen Titel.

Was für Belohnungen gibt es in normalen 8-Spieler-Raids? In der normalen Schwierigkeit bekommt ihr Gegenstände, die wie Gutscheine oder auch Sammelmarken funktionieren. Beim Abschluss eines Inhalts könnt ihr diese erbeuten und dann mit eurer Gruppe um sie würfeln. Ihr sammelt eine bestimmte Anzahl davon und könnt sie dann gegen hochwertige Gegenstände, wie Rüstung oder Schmuckstücke eintauschen.

Eine Besonderheit gibt es noch: Wenn ein solcher Raid veröffentlicht wird, dann bekommt ihr pro Woche aus jeweils einem Inhalt genau eine Marke. Ihr müsst euch also überlegen, welchen ihr haben wollt, denn sie haben unterschiedliche Preise. Ein Schmuckstück kostet zum Beispiel nur einen Gutschein, eine Brustplatte allerdings vier Gutscheine. Begleiter oder Musikrollen fallen nicht unter diese Regel. Die Regel verschwindet nach einigen Updates.

Was sind epische 8-Spieler-Raids? Epische 8-Spieler-Raids sind deutlich schwerer als ihre normalen Gegenstücke und eher für erfahrene Spieler ausgelegt. Sie sind dafür aber auch komplett optional. Sie müssen meist über mehrere Stunden trainiert werden, damit ein Abschluss gelingt. Auf Englisch heißt die epische Raid-Schwierigkeit übrigens “Savage”. Pro Erweiterung gibt es 12 Stück – jeder normale 8-Spieler-Raid hat eine epische Schwierigkeit.

Was für Belohnungen gibt es in epischen Raids? Die Ausrüstung, die man in epischen Raids erhält, ist stärker als die in der normalen Version. Zusätzlich gibt es bei einigen epischen Raids als Belohnung auch ein besonderes Reittier. 

Die Ausrüstung droppt sowohl als einzelne Rüstungsteile, als auch in Form von Koffern, aus denen man die gewünschte Rüstung erhalten kann.

24-Spieler-Raids und wie sie funktionieren

Was sind Allianz-Raids? Die Allianz-Raids sind im Grunde eine XXL-Version eines Dungeons. Ihr bahnt mit 24 Spielern euch einen Weg durch den Raid und kämpft am Ende gegen einen Endboss. Die 24 Spieler sind dabei auf 3 Gruppen (A, B, C) mit jeweils 1 Tank, 2 Heilern und 5 Damage Dealern (DDs) aufgeteilt. Auf dem Weg dahin erwarten euch kleinere Monster-Gruppen, Zwischen-Bosse und unterschiedliche Aufgaben.

So müsst ihr zum Beispiel getrennt voneinander eine Druckplatte betätigen, damit die anderen Gruppen weiter kommen, oder ihr prügelt zusammen auf einen einzelnen Boss ein. Die Aufgaben unterscheiden sich je nach Allianz-Raid oder sogar der Gruppe.

Aktuell gibt es insgesamt 12 Allianz-Raids. A Realm Reborn, Heavensward, Stormblood und Shadowbringers besitzen jeweils 3 separate Inhalte. Allianz-Raids erzählen wie auch normale Raids eine Geschichte mit eigenen Hauptcharakteren.

Was für Belohnungen gibt es in den Allianz Raids? In den Allianz Raids könnt ihr Rüstungsteile erbeuten. Wichtig hierbei ist, dass jede der drei Gruppen ihre eigene Beute bekommt – ihr würfelt also nicht gegen die anderen Gruppen. 

Die Drops sind aber zufällig, das heißt, es gibt keine Garantie, dass ihr sofort die Ausrüstung bekommt, die ihr haben wollt. Nach dem Sieg gegen den Endboss gibt es zusätzliche Belohnungen, wie Begleiter, Musikrollen und manchmal Frisuren. Um diese würfeln alle Spieler.

Auch hier gibt es eine Besonderheit: Wenn ein Allianz-Raid veröffentlicht wird, dann bekommt ihr pro Woche aus dem Inhalt erst mal nur ein Ausrüstungsteil. Ihr müsst euch also überlegen, ob ihr um einen Gegenstand würfeln wollt, oder den Inhalt wiederholt und auf etwas Passenderes “spart”. Diese Regel verschwindet nach einigen Updates. Begleiter, Musikrollen oder Frisuren fallen nicht unter diese Regel.

Daneben bekommt ihr auch einmal pro Woche einen Gegenstand, den ihr bei NPCs gegen Upgrade-Items für Rüstungen eintauschen könnt, die man mit Allagischen Steinen erwirbt.

Das sind Allagische Steine: Die Allagischen Steine sind eine extra Währung, die ihr gegen verschiedene Items tauschen könnt. Es gibt sie in unterschiedlichen Varianten.

Die Upgrade-Items können sowohl die Rüstungen als auch Schmuckstücke verbessern, später gibt es auch Upgrades für die Waffen, die man durch Allagische Steine bekommt.

Hier noch ein paar weitere, nützliche Infos:

  • Ältere Raids können “unsynched” gestartet werden. Das heißt, ihr behaltet euer aktuelles Level und Ausrüstung. Die alten Raids werden dadurch viel einfacher.
  • Die Verschlungenen Schatten von Bahamut und die Savage-Raids von Heavensward und Stormblood werden kaum noch gespielt, da ihre Ausrüstung nicht mehr aktuell ist. Wenn sie gemacht werden, dann für den besonderen Loot oder für Ausrüstungs-Glamours (Transmog).
  • Der Level 50 Raid Kristallturm wurde erst im Verlauf von Shadowbringers Patch 5.3 zum Pflichtinhalt.

Auf den nächsten Seiten erklären wir euch, wie ihr die Normalen-Raids und die Allianz-Raids freischalten könnt.

Die größte Streamerin auf Twitch hat so oft ein Polizei-Kommando vorm Haus, dass man sich duzt

Kaitlyn „Amouranth“ Siragusa ist die größte Streamern auf Twitch. In einem Interview sagt sie: Sie wird derart oft „ge-swattet“, dass sie mit der örtlichen Polizei auf “First Name Basis” spricht. Doch fühlt sie sich unsicher und überlegt sich eine Waffe zu holen.

Das ist die Situation:

“Mehrere Polizei-Einsätze die Woche”

Das sagt Amouranth zum „Swatting“:

„Um total transparent zu sein: Neulich hat xQc erwähnt, dass er extrem häufig geswattet wird. Das geht mir schon eine ganze Weile so – mehrere Male in der Woche.“

Amouranth

Sie sagt, sie habe einen Wachhund als Teil-Lösung für das Problem, dass so viele Fremde wissen, wo sie wohnt. Doch das Swatting bleibe ein Problem.

Mittlerweile habe die reine Menge an Swatting-Anrufen dazu geführt, dass sie eine gute Beziehung zu der örtlichen Polizeibehörde habe. In der Regel tauche die zwar immer noch in voller Mannstärke bei ihr auf, klingele aber nur an der Tür und fragt, ob es ihr gut gehe, bevor die Polizei dann wider verschwindet.

Es heißt, sie sei mit der Polizei auf „First Name“-Basis, man spricht sich mit Vornamen an, das entspricht dem Deutschen „Duzen“.

Beim Swatting rufen Leute bei der Polizei an und schildern eine bedrohliche Notlage, wie eine Geiselnahme, in der Absicht, ein Einsatzkommando der Polizei (ein SWAT-Team) zur Adresse eines Streamers zu schicken. Das ist eine hoch bedrohliche Situation: Bei solchen Vorfällen sind Menschen bereits ums Leben gekommen. Täter erhielten lange Freiheitsstrafen.

Was denkt sie über die Situation? Amouranth sagt, sie überlege, sich eine Waffe anzuschaffen, um sich selbst zu beschützen. Doch hat sie auch Angst davor, denn wenn nachts die Polizei klingelt, könnte es echt gefährlich sein, eine Waffe zu haben:

„Sich selbst zu bewaffnen ist nichts, was eine beliebte Streamerin tun kann, ohne sich einem reziproken Risiko auszusetzen, selbst Verletzt zu werden, wenn es zum Swatting kommt.“

Amouranth

Amouranth sieht sich als Erbin von „Ice Posiedon“ auf Twitch

Warum ist Amouranth wie sie ist? In einem langen Interview wie Kotaku sagt Amouranth, sie habe ihre Inspiration von Skandal-Streamer Paul „Ice Poseidon“ Denino, der als „IRL“-King auf Twitch galt. So hatte auch Amouranth mit IRL-Streams begonnen, ging dann aber zu ihren neuen sexualisierten Formaten über.

Dort wertet sie akribisch Daten aus und reagiert auf Trends. Sie sagt, sie will die „heiße E-Girl-Nummer“ voll durchziehen, solange es ihr „körperlich möglich“ ist. Denn sie sagt, sie wisse selbst, dass diese “Hot Girl”-Sache körperlich einfach nicht ewig so weitergehen wird.

Die “Hot Girl”-Sache geht sie allerdings mit viel Ehrgeiz an:

„Einfach ein E-Girl zu sein, ist echt keine tolle Sache, also wollte ich mich immer abheben und dieselbe Arbeits-Einstellung haben wie ein Investmentbanker oder ein Partner bei einer Anwalts-Firma.“

Amouranth

Ihr Manager Devin Nash schwärmt in höchsten Tönen von Amouranth. Er sieht in ihr den “am besten monetarisierten Creator auf Twitch.”

Doch auch Nash sieht die Schwierigkeiten, die Amouranth mittlerweile hat. So würden Zuschauern regelmäßig in Restaurant anrufen, in denen Amouranth ist, um sie rauswerfen zu lassen.

E-Girl auf Twitch, bis die Sache mit dem Tierheim läuft

Warum tut sie das alles? Sie sagt, sie hat sich 2017 zum Ziel gesetzt ein Tierheim aufzumachen. Das einschneidende Erlebnis kam vom Tod ihres Hundes. Der Hund sei an einer Magendrehung gestorben: Amouranth konnte damals, mitten in der Nacht, keinen Tierarzt finden und musste mit ansehen, wie ihr Hund starb.

Damals schwor sie sich, ihr Leben dieser Sache zu widmen. Im Moment will sie Geld sparen, um dorthin zu kommen: Sie will das Tierheim finanzieren, ohne auf irgendwen angewiesen zu sein.

In einem Tweet sagte sie, sie arbeite da auf eine Verwandlung zum Schmetterling hin. Bis dahin bleibe sie aber „Full E-Girl“, man könne ja von einer Raupe auch nicht erwarten, dass der einfach Flügel wachsen.

Und offenbar hat die Raupe echt oft die Polizei im Haus.

Die beliebteste Streamerin auf Twitch ist auch die meistgehasste: Das ist ihr Plan

Quelle(n):
  1. kotaku

Hype um Warframe: Erweiterung New War sorgt für neuen Spielerzahlen-Rekord auf Steam

Warframe erlebte nach der Ankündigung neuer Inhalte auf der TennoCon 2021 einen Boom, der für zwei Rekorde auf Steam und Twitch sorgte. Das Interesse an dem Spiel ist höher als je zuvor.

Was ist gerade in Warframe los? In der vergangenen Woche feierten die Entwickler von Digital Extremes und ihre Fans die digitale TennoCon, auf der wie gewohnt neue Inhalte für den MMO-Shooter Warframe vorgestellt wurden. Drunter waren:

  • eine neue Erweiterung
  • Cross-Save und Crossplay-Features
  • jede Menge kosmetischer Items und mehr.

Das hat in der Gaming-Community für Aufsehen gesorgt.

Während und nach der TennoCon stellte Warframe gleich zwei neue Rekorde für sich auf. Am 17. Juli, dem Tag der Con, schauten über 550.000 Fans den Ankündigungen in den Streams rund um Warframe auf Twitch zu (via Twitchtracker). Es war die bis dahin höchste Menge der gleichzeitigen Zuschauer für das Spiel.

In den kommenden Tagen wurde auf der zweite Rekord aufgestellt. Auf Steam gab es mit 181.509 gleichzeitigen Spielern einen neuen All-Time Peak. Er brachte Warframe in die Top 10 der am meisten gespielten Games auf Steam, wo es sich nun immer wieder aufhält.

waframe steam rekord 2
Der starke Anstieg um den 21. Juli herum ist deutlich sichtbar

Es haben also im Vorfeld von New War eine Menge Spieler so richtig Lust auf Warframe bekommen. Die Gesamt-Zahl der an Warframe interessierten Spieler wird noch ein gutes Stück höher sein, da bei SteamCharts die Spieler auf den Konsolen bei Steam nicht berücksichtigt werden.

New War und weitere Inhalte für Warframe

Das wurde angekündigt: Zu den größten Ankündigungen der TennoCon gehört die neue Erweiterung New War. Ihr Release läutet eine neue Ära in Warframe ein, denn nun sind die bösen Sentients im Sonnensystem angekommen und wollen alles Leben vernichten.

Die neue Erweiterung setzt dabei stark auf erzählerische Missionen, die von vielen Cut Scenes begeleitet werden und denen ein komplexes Fortschritt-System zugrunde liegt. Ihr werden in New War außerdem in der Lage sein, neben eurem Tenno auch mehrere andere Charaktere zu spielen. Dadurch könnt ihr die Ereignisse der Story aus verschiedenen Perspektiven betrachten.

Das sieht man zum Beispiel in der dicken 30 Minuten lange Gameplay-Demo, die ihr hier anschauen könnt.

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Das Feature kam bei vielen Spielern gut an. Im Warframe-subreddit wurde der spielbare Charakter KAHL-175 aus der Demo von der dortigen Community mit über 11.000 Upvotes kurzerhand zum absoluten MVP (wertvollster Spieler) und der Legende der TennoCon 2021 ernannt.

Weitere Features und Neuerungen, die angekündigt wurden:

  • Neue Warframe-Variante Nidus Prime
  • Ein neues Warframe, das auf der Technologie der Sentiens basiert
  • Uneingeschränktes Crossplay und Cross-Safe-Features für die verschiedenen Plattformen, auf denen Warframe spielbar ist
  • Eine Mobile-Version von Warframe für Leute, die gerne unterwegs zocken.

Die großen Updates für Warframe werden ab der Erweiterung New War außerdem gleichzeitig auf allen Plattformen veröffentlicht. Die Konsolen-Spieler werden nicht mehr erst einige Tage warten müssen.

Wann kommen die Updates? Ein genaues Release-Datum für die Erweiterung New War gibt es noch nicht. Sie soll allerdings noch 2021 erscheinen, wir können also relativ bald mit einer Ankündigung rechnen.

Haben die Ankündigungen der TennoCon euch heiß auf Warframe gemacht? Gehört ihr zu den Spielern, die in das Game reingeschaut haben oder hält sich euer Interesse in Grenzen? Erzählt es uns in den Kommentaren.

Die 10 besten Free-To-Play-Shooter 2021

Twitch-Streamer gründet eSport-Team in Valorant, spielt selbst mit – So lief’s für den „Shooter-Gott“

Micheal „shroud“ Grzesiek (27) ist einer der größten Streamer auf Twitch. Er ist als „menschlicher Aim-Bot“ oder „Shooter-Gott“ bekannt, seine Profi-Tage in CS:GO sind aber 4 Jahre her. Jetzt will es der 27-Jährige noch mal wissen. Er gründet ein eSport-Team in Valorant aus Streamern und spielt selbst mit. Aber reicht es noch gegen junge, ehrgeizige Profis?

Was ist das mit shroud und Pro-Gaming? Der Twitch-Streamer „shroud“ wird immer wieder als ehemaliger Profi-Gamer von CS:GO vorgestellt. Das ist richtig, allerdings war er nur eine relativ kurze Zeit aktiv als Profi-Spieler und hat sich schon früh einen Namen als Streamer gemacht.

Shroud spielte von 2013 bis 2017 professionell CS:GO. Seine wichtigste Zeit hatte er, als Cloud9 seine damalige Org aufkaufte und in CS:GO weitermachte. Als Teil von Cloud9 gewann shroud 2015 zwei Titel in der ESL.

Doch schon 2017, mit 23 Jahren, war die Profi-Karriere von shroud vorbei. Er wollte nur noch Ersatz-Spieler für Cloud9 sein und wurde relativ bald zum Vollzeit-Streamer.

So profitierte shroud von seiner Profi-Zeit: Allerdings zehrt shroud seit seiner Zeit in CS:GO davon, dass er als „legitimer, wirklich guter Shooter-Spieler“ gilt. Im Gegensatz zu Entertainern wie DrDisresepct (Hält sich für den größten) oder TimTheTatman (Hält sich für einen 30jährigen Papa, der eine Glatze kriegt) ist shroud als absoluter Könner bekannt.

Auch wenn er selbst wenig Aufsehen, um seine Shooter-Skills macht, schwärmen die Fans umso mehr vom „menschlichen Aim-Bot“ und „Shooter-Gott“.

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shroud glaubt, dass Valorant den Shooter CS:GO übertreffen wird, wegen eines Details
von Alexander Leitsch

shroud gründet ein Team zu Valorant aus Fernsehköchen Twitch-Streamern

Das war jetzt der Plan: Schon seit seiner Rückkehr zu Twitch im Jahr 2020, nach dem Ende von Mixer, hatte shroud angedeutet, dass er etwas „Großes“ plant.

Jetzt wurde bekannt: shroud stellt ein eigenes Team für den Shooter Valorant zusammen, den viele mit CS:GO vergleichen.

Und er wird selbst in Valorant mitspielen.

Zu seinem Team gehören einige Twitch-Streamer, die für Apex Legends und CS:GO bekannt sind und die früher selbst Profis waren:

  • Timmty „iiTzTimmy“ An (21) – kennt man aus Apex LEgends
  • Leonardo „Laski“ Arroyo (24) – war Profi in CS:GO
  • Shawn „ShawnBM“ Myers – ist Content-Creator zu Valorant
  • Skyler „Relyks“ Weaver (26) – Ex-Profi in CS:GO
  • und er selbst: Michael „Shroud“ Grzesiek (27) – Shooter-Gott auf Twitch

shrouds Spaß-Team gewinnt Runde 1 – und das war’s schon

Kann shroud es denn überhaupt noch? Mit Twitch-Streamern ist es ähnlich wie mit Fernsehköchen. An sich sind es Profis, die aber ihren eigentlichen Job nicht mehr so ausüben wie früher.

Daher gab es einige Zweifel, ob ein Team aus Twitch-Streamern, die früher mal Profis waren, es gegen aktive, junge Profis überhaupt noch bringen. Es hätte gut sein können, dass shroud da die Hucke vollkriegt.

Doch das Team von shroud hat sein erstes Match bei den Open Qualifier in Valorant souverän gewonnen. Sie besiegten ihre Gegner im NA VCT Stage Three Challenger Two Open Qualifier mit 13-6 und 13-4 auf den Karten Haven und Bind.

Papa Shroud holte dabei 11 Kills und Haven, mit starken 12 Assists, während er 10-Mal starb. Bei Bind spielte er 16 zu 11 mit sechs Assists, er nutzte den neuen Valorant-Helden Kayo.

Doch in beiden Matches drehte einer seiner neuen Streaming-Kumpel auf und legte Mörder-Zahlen hin. Das war die erste Runde der Qualifier, hier nahmen 128 Teams bei.

Doch in der nächsten Runde war der Erfolg des Teams bereits zu Ende. Gegen das Team EZ5 flog man 2-0 raus.

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In dem zweiten Match sah shroud nicht mehr ganz so stark aus. Seine Stats lagen bei 13/15/5 und 9/15/4.

Da merkt man dann, dass so ein Spaß-Team, das bei den Profis mitspielen will, doch schnell an seine Grenzen stößt. Auch wenn shroud mit erhobenem Kopf aus der Nummer rausgehen kann.

Auch wenn es im Profi-Gaming vielleicht nicht mehr so läuft, muss sich shroud keine Sorgen um seine Zukunft machen. Wenn er mal Geld braucht, kann er sich einfach selbst versteigern:

Jemand zahlt 43.000 €, um eine Stunde mit einem Twitch-Streamer zu spielen

Quelle(n):
  1. givemesport

New World: So findet ihr Salpeter

Für das Crafting in New World benötigt ihr die verschiedensten Materialien. Ein der Crafting-Materialien ist Salpeter, das jedoch nicht so leicht zu finden ist. Wir von MeinMMO verraten, woher ihr Salpeter in New World bekommt.

Wofür wird Salpeter gebraucht? Wenn ihr in diesem Guide gelandet seid, habt ihr vermutlich versucht, Munition für die Muskete herzustellen. Denn genau dafür braucht man schon früh Salpeter. Allerdings gibt es auch einige andere Crafting-Rezepte, in denen der Rohstoff vorkommt. Mehr zum Crafting in New World erfahrt ihr hier.

Wo findet man Salpeter? Das Material findet ihr vor allem am Boden von Höhlen oder in Nestern von Kreaturen. Es ist nicht so leicht zu erkennen, weil es dem Boden sehr ähnlich sieht. Lediglich die weißen Punkte stechen etwas heraus. Allerdings könnt ihr es wie gewohnt abbauen, wenn ihr euch nah genug daran befindet.

In Immerfall und Windsward findet ihr kaum Salpeter, allerdings gibt es einige Quellen im Königsfels und in höheren Gebieten wie Ebenmaß und Lichhtholz.

New World Salpeter
So sieht Salpeter beispielsweise aus.

Eine gute Übersicht über die Ressourcen bietet grundsätzlich die Karte im Spiel. Dort seht ihr, wo es verschiedene Rohstoffe gibt und könnt auch anhand der Beschaffenheit der Karte erkennen, in was für einer Landschaft ihr euch befindet. Allerdings gilt das nicht für jedes Material. Salpeter wird beispielsweise nicht angezeigt.

Hilfreich bei der Suche nach Salpeter ist dann wiederum diese interaktive Karte von Spielern (via neworldfans.com), die genau sichtbar macht, wo man Fasern, Öl, Salpeter und andere Rohstoffe finden kann.

Was benötigt man zur Herstellung von Schießpulver?

  • 5x Holzkohle
  • 2x Feuerstein
  • 1x Salpeter

Mit welcher Stufe kann man Salpeter abbauen? Salpeter könnt ihr theoretisch direkt mit Stufe 1 abbauen.

In New World läuft derzeit die Closed Beta, die am 3. August enden wird. Der Release des MMOs von Amazon ist für den 31. August geplant. Wir von MeinMMO werden das MMO in den kommenden Wochen und Monaten intensiv und mit vielen Guides begleiten.

„Kokain auf der Toilette, Sex in der Lounge“ – Skandal um WoW-Entwickler Blizzard eskaliert

Nach einer Klage einer kalifornischen Behörde wegen Sexismus gegen Activision Blizzard ist vor allem das Gaming-Studio Blizzard in der Kritik. Nach der Klage meldeten sich einige ehemalige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Blizzard zu Wort und erzählten ihre Erfahrungen bei dem renommierten Spielehersteller (WoW, Overwatch, Diablo, Hearthstone).

Das ist die Vorgeschichte:

  • Vor wenigen Tagen wurde die Klage einer kalifornischen Behörde gegen Activision Blizzard öffentlich. Der war eine zweijährige Untersuchung vorausgegangen. In der Klage warf man Activision Blizzard wiederholt vor, sie würden Frauen schlechter bezahlen und behandeln als Männer. Zudem sei es in der Firma zu zahlreichen Fällen von sexueller Belästigung gekommen, auf die nicht richtig reagiert worden sei. Viele der Vorwürfe richteten sich gegen Blizzard und hier konkret gegen das Team um WoW.
  • In einem ersten Statement wies Activision Blizzard diese Vorwürfe zurück. Sie seien verzerrt und falsch. Intern kursieren aber Mails, die den Mitarbeitern versichern, man nehme diese Vorwürfe sehr ernst.
  • Auf Twitter haben sich einige ehemalige Entwickler und Entwicklerinnen von Blizzard gemeldet, die ihre Erfahrungen in der Firma schildern.

„Schwer wen zu finden, der nicht gesehen hat, wie gekokst wurde“

Das sagen ehemalige Mitarbeiter von Blizzard: Auf Reddit gibt es eine Liste von 29 ehemaligen Angestellten bei Blizzard, die sich zu den Tweets geäußert haben (via reddit).

Eine Mitarbeiterin, Cher Scarlett, war 2015 bis 2016 etwa ein Jahr bei Blizzard. Sie arbeitet als Software-Engineer. Scarlett schreibt zu den Vorwürfen:

„Das war lange überfällig. Es würde mir echt schwerfallen, jemanden zu finden, der nicht Zeuge davon wurde, wie es zu Sex in der Gamer-Lounge kam, wie Kokain in Toiletten genommen wurde, während eines Cube-Crawls, oder der nicht mindestens einmal gesehen hat, wie eine Frau sexuell belästigt wurde.

Blizzard hat behauptet, der Bericht der Behörde sei falsch/irreführend/unverantwortlich. Ich kann euch sagen: Ich wusste, was in dem Bericht steht, bevor ich ihn gelesen habe, von meiner Zeit dort. Und ich war nur ein Jahr da. Ich hab „ALL DIESE DINGE“ gesehen.“

Cher Scarlett, Software Engineer, 1 Jahr bei Blizzard

Die Entwicklerin sagt, sie hätte mit Mitarbeitern telefoniert und vor Freude geweint, dass das endlich alles rauskomme. Sie habe damals noch von einem ihrer Peiniger eine Beschwerde erhalten, nachdem sie sich selbst wegen Belästigung beschwert hatte.

Sie musste mit ansehen, wie einige ihrer besten Freunde immer wieder traumatisiert wurden. Für sie sei es schlimm gewesen, dass die „Men in Power“ die letzten Jahre immer wieder belohnt wurden. Deren Namen jetzt in dem Bericht zu lesen bedeute ihr alles.

Mittlerweile arbeitet die Entwicklerin für Apple.

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„Ich hab mir viele Ausreden ausgedacht, um bei Blizzard zu bleiben, weil es so cool war, dort zu arbeiten“

Eine andere Mitarbeiterin war 6 Jahre bei Blizzard, bis sie im April 2019 die Firma verließ. Sie sagt:

„Es ist 2,5 Jahre her und ich trage immer noch eine Menge Schmerz aus meiner Zeit von Blizzard in mir. Ich blieb zu lange (7 Jahre) und hielt am Etikett „Blizzard“ fest. Jetzt bin ich endlich in einer Firma, die mich fair bezahlt und fair behandelt.“

Nicki Broderick, Producer, 6 Jahre bei Blizzard

Sie sagt, bei Blizzard habe sie mit 20 als Praktikantin angefangen und gedacht, es sei normal, dass sie so behandelt wurde – das wäre in der Gaming-Industrie eben so. Als sie sich beschwert hat, hätte sie von der Personalabteilung gesagt bekommen: „Du benimmst dich wie eine Göre“.

Lange Zeit habe sie geglaubt, das aushalten zu müssen, um weiterzukommen und befördert zu werden. Letztlich hätte sie sich eine Menge Ausreden einfallen lassen, um weiter bei Blizzard zu arbeiten, weil es so cool war, für Blizzard zu arbeiten.

Die Entwicklerin arbeitet jetzt als Producer für „Second Dinner“, die Firma von Hearthstone-Guru Ben Brode.

https://twitter.com/alaurei/status/1418027382745669635

Ein männlicher Ex-Mitarbeiter von Blizzard ist mittlerweile bei Riot. Er sagt:

„Ich habe eine Menge dieser Dinge und mehr gesehen, was meinen weiblichen Kollegen passiert ist, während meiner Zeit bei Blizzard: Viele Fälle von Diskriminierung und Belästigung wurden unter den Teppich gekehrt. Uns wurde gesagt, die problematischen Personen seien „zu weit oben“, um gegen sie irgendwas zu machen. Manche Dinge ändern sich eben nie.“

Bret Forbes, Community Manager, 3 Jahre bei Blizzard

Der Entwickler sagt: Es gebe auch viele großartige Menschen in der Firma, die hart für Veränderung kämpfen. Er glaubt, Blizzard sei gerade in einer Phase der Veränderung.

Großes Problem: Meldungen an die Personal-Abteilung brachten nichts

Wie ist der Tenor sonst? Der Tenor in den Nachrichten ist sehr persönlich, oft zwiegespalten. Viele scheinen mit ihrer Zeit bei Blizzard zu hadern. Einige sagen, sie bewundern den Mut der Frauen, die jetzt an die Öffentlichkeit gehen. Sie selbst seien noch nicht bereit dazu. Andere bedauern es, dass sie während ihrer Zeit bei Blizzard Dinge ausgehalten haben, um ihren Job nicht zu gefährden. Eine Mitarbeiterin sagt etwa, sie werde gerade von Blizzard entlassen und wolle sich daher nicht zu Wort melden.

Es gibt aber einige Dinge, die aus den Postings der knapp 30 ehemaligen Angestellten herausstechen:

  • Viele betonen, es gäbe tolle Leute bei Blizzard, man liebe die Spiele dort und habe den Job an sich geliebt
  • Aber einige Leute in Macht-Positionen verhielten sich wirklich mies
  • Immer wieder wird betont, dass sich die Opfer von sexueller Belästigung und Diskriminierung hilflos fühlten, weil sie sich nicht an die Personal-Abteilung wenden konnten
  • Viele der Fälle seien vor Jahren schon gemeldet worden – aber die Meldungen hätten nichts gebracht. Sie wären eher noch negativ auf die Beschwerde-Steller zurückgefallen
  • Einer sagt: “An die Personal-Abteilung wendest du dich nur, wenn du willst, dass die ganze Firma über das Thema redet” (via twitter)
  • Es wird auch klargemacht, diese Beschwerden hätten nichts mit Activision zu tun, die Probleme hätten nicht erst mit der Übernahme durch Activision angefangen, sondern das sei tatsächlich ein „Blizzard“-Problem

In WoW protestierten die Spieler gegen das Verhalten von einigen Blizzard-Mitarbeitern:

WoW-Spieler demonstrieren gegen Blizzard – Machen Sit-Ins, schlachten NPC ab

Neues Update bringt Pferde zu Red Dead Online, die schräg und außer Kontrolle sind

In Red Dead Online sind seit dem letzten Update die Pferde los. Auf der Map werdet ihr überall herrenlose Pferde auftreffen, die wahlweise rumstehen, rumlaufen oder tot sind.

Das ist passiert: Das Update Blood Money in Red Dead Online brachte einen Schub an neuem Content für die Spieler, drunter neue Missionen und langersehnte Zugüberfälle. Und anscheinend schlichen sich auch neue Bugs an Board.

Denn seit dem Update begegnen Spielern überall auf der Map aus dem Nichts verschiedene Pferde. Manche von ihnen stehen einfach in der Gegend rum, andere liegen tot auf dem Boden, andere wiederum rennen ahnungslose Cowboys und -girls über den Haufen oder schleudern sie in die Luft.

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Da reitet man in aller Ruhe durch die Pampa und wird aus dem Nichts von einem Pferd umgerannt.

Es handelt sich dabei offensichtlich um keine wilden Pferde. Sie sehen eindeutig so aus, als wären sie von Spielern erstellt und würden irgendjemandem gehören, denn sie tragen oft volle Ausrüstung und kosmetische Items. Allerdings können diese mysteriösen Pferde nicht bestiegen und von anderen Spielern übernommen werden.

Der seltsame Bug führte zu Verwirrung bei den Spielern, die die kuriosen Erscheinungen auf Videos aufgenommen und online gestellt haben.

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Spieler zeigt in seinem Video die verschiedenen wilden Pferde, die überall rumstehen.

Ein Glitch, der Pferde dupliziert?

Das steckt dahinter: Anscheinend hat das Update Blood Money einen Glitch verursacht, der die Pferde von Spielern kopiert und sie zufällig irgendwo in der Pampa abstellt. Es handelt sich wohl nicht um richtige Spielerpferde, da es keine Meldungen über massenweisen Pferdeverlust gab. Ihr braucht also keine Angst zu haben, dass ihr euch nach dem Blood-Money-Update einloggt und euer treues Ross plötzlich verschwunden ist.

Ein Spieler auf reddit machte allerdings die Beobachtung, dass diese herrenlose Pferde nur unter bestimmten Bedingungen auftauchen.

Ja, es ist mir aufgefallen. Wenn meine Freunde eine “Blood Money”-Mission gestartet haben, blieb eine Kopie ihres Pferdes zurück und ist einfach auf der Karte rumgewandert, bis sie die Mission beendet haben. Danach verschwindet sie wieder.

User maestro556 auf reddit

Ob das tatsächlich die Ursache für den Pferde-Glitch ist, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Aber ihr könnt versuchen, darauf zu achten, wenn ihr das nächste Mal im Spiel seid und zusammen mit euren Freunden die neuen Missionen aus dem Blood-Money-Update spielt.

Ist euch schon mal so ein unbeaufsichtigtes Pferd begegnet oder wurdet ihr von einem solchen Pferd überrannt? Erzählt es uns in den Kommentaren

In Red Dead Redemption 2 gibt’s Pferdehoden und sie schrumpfen

7 Spielertypen, denen ihr in Final Fantasy XIV begegnen werdet

In Final Fantasy XIV gibt es bestimmte Spielertypen, denen jeder von euch schon mal begegnet ist. Hier sind 7 von ihnen.

Veteranen kennen sie alle. Diese bestimmte Arten von Spielern, denen man in FFXIV über den Weg laufen wird, ob man es will oder nicht. Sie sind überall und gehören mittlerweile zur Spielerfahrung quasi dazu.

Einige dieser Spielertypen kommen sicher auch in anderen MMORPGs vor, andere sind exklusiv für FFXIV. Sie alle werden euch aber früher oder später im Spiel über den Weg laufen. Falls ihr neue Spieler seid, die erst vor Kurzem ins MMORPG eingestiegen sind, könnt ihr euch also schon mal mental auf sie vorbereiten.  

Die AFKler

Es sind wohl mit die ersten Personen, denen ihr in FFXIV begegnen werdet. Die AFKler machen genau das, was man von ihnen erwartet. Sie stehen den ganzen lieben Tag rum und sind AFK. Die beliebtesten Plätze, um den eigenen Charakter zu parken, befinden sich normalerweise in den Hauptstädten, am besten direkt beim Teleportkristall. 

Es werden die schicksten Projektionen rausgeholt (Bonus-Punkte, wenn man eine Ultimate-Waffe hat) und ein Platz gewählt, an dem möglichst viele Leute vorbeikommen, wenn sie etwa das Marktbrett besuchen wollen. Alternativ werden auch statt coolen Posen auch Loop-Emotes eingesetzt wie Tänze, die nie aufhören. Eine Legende besagt, dass die Playtime dieser Leute so lang ist, dass es eine Telefonnummer sein könnte.

Die Zahl der AFKler ist aktuell aber drastisch gesunken, weil sie nach 30 Minuten automatisch vom Server geschmissen werden. 

Die Speed-Runner

ffxiv hildibrand rennen

Dieser leicht hyperaktive Spieler-Typ kommt raus, wenn ein Eichhörnchen sich eine Dose Redbull reinkippt. Die Speed-Runner werdet ihr zunächst nicht bemerken, wenn ihr mit ihnen in einem Dungeon landet. Das liegt daran, dass sie sofort Sprint zünden und über alle Berge sind, bevor ihr überhaupt versteht, was los ist. 

Aber keine Angst, sobald der Speed-Runner merkt, dass er oder sie alleine sind, geht’s meistens wieder zurück. Nur leider oft mit einem dicken Pack von Mobs im Schlepptau. Mit etwas Glück überlebt auch die ganze Gruppe die Aktion und macht dann im selben Tempo weiter. 

Es hilft manchmal, direkt am Anfang des Dungeons im Party-Chat zu schreiben, dass ihr neu seid und den Inhalt zum ersten Mal macht. Aber nur manchmal. 

Die Erklär-Bären

final fantasy xiv miqote brille header

Der Erklär-Bär ist quasi das Gegenteil des Speed-Runners. Wenn ihr als Neulinge mit diesem Spieler-Typen in einem Inhalt landet, wird er euch Schritt für Schritt genauestens aufzeigen, worauf ihr während der Kämpfe achten müsst. Ob ihr’s wollt oder nicht. 

Man kann dem Erklär-Bär nicht böse sein. Dieser Spieler-Typ möchte einfach nur helfen und dafür sorgen, dass ihr viel Spaß im Spiel habt. Und am Ende für die Hilfe möglichst alle Ehrungen zum wertvollsten Spieler erhalten, um sich das schicke Chocomoppel-Mount zu holen. 

Holt euch also einen Kaffee mit Keksen und stellt euch schon mal auf einen längeren Text ein, der euch genau erklärt, dass rote Kreise auf dem Boden schlecht für eure HP sind.  

Die unbesiegbare Bot-Armee

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Sie sind überall. Sie tauchen plötzlich vor euch auf oder teleportieren sich zu einem Ätherythen und lösen sich sofort wieder in Luft auf. Sie kommen in großen Gruppen, sehen alle gleich aus, tragen alle dieselbe Ausrüstung und haben exotisch klingende Namen wie Hoasihsda Tsoabsfknf. 

Es ist die Armee der Bots, die jeden Tag ununterbrochen dieselben Routen abfarmen. Sie überfallen MMORPGs wie Heuschrecken und auch FFXIV ist davor nicht sicher. Wenn ihr in der offenen Welt unterwegs seid, werdet ihr daher irgendwann einer Gruppe von Klonen begegnen, die alle auf einer Stelle stehen und dieselben Aktionen ausführen. Fürchtet sie nicht, denn sie können euch nichts tun. Am besten meldet man sie einen nach dem anderen und setzt seinen Weg fort. 

Jede Woche sperrt Square Enix tausende von Accounts für illegale Aktivitäten, doch gegen die unbesiegbare Bot-Armee können nicht mal die Entwickler nachkommen. Es ist die reinste Sisyphusarbeit, die wohl niemals aufhören wird, solange es MMORPGs gibt.

Die Milliardäre

ffxiv lolorito

Wenn ihr dem Milliardär im Spiel begegnet, werdet ihr das wahrscheinlich gar nicht bemerken. Im Gegensatz zu den Milliardären im echten Leben fahren sie nämlich keine Bugatti-Autos und fliegen auch nicht ins Weltall (zumindest nicht vor dem Endwalker-Addon). 

Oft sind die Milliardäre in FFXIV unsichtbar. Es könnte einer der AFKler sein, die neben einem Teleportkristall rumtanzen. Es könnte einer der Crafter sein, die ganz unauffällig in der Ecke sitzen und seit 7 Stunden ununterbrochen etwas produzieren. Es ist quasi unmöglich, sie in der Spielermenge zu erkennen. 

Doch wenn man das Marktbrett öffnet, findet man schnell ihre Spuren. Es sind ihre Gehilfen, die den freien Markt dominieren und unzählige Mengen eines Items zum Verkauf aufstellen. Und den Preis immer um 1 Gil reduzieren, sobald ihr eure eigenen Sachen reinstellt. 

Das Pärchen

final fantasy xiv hildi kleid

Das Pärchen findet man sowohl in der freien Wildbahn als auch in den instanziierten Inhalten von FFXIV. Dabei geht dieser Spieler-Typ immer sehr subtil vor. In den Städten stellen sie sich so nah beieinander, dass es aussieht, als ob sich ihre Charaktere fast küssen würden. Alternativ sitzt ein Charakter auf dem Schoß eines anderen und sie haben sich gegenseitig anvisiert oder spammen Emotes.

In Dungeons erkennt man sie direkt am gleichen Nachnamen und daran, dass sie meistens in der Konstellation Healer-Tank vorkommen. Sie entscheiden darüber, wie der Dungeon verläuft und wenn einem Pärchen-Teil etwas nicht gefällt und er den Dungeon verlässt, ist der andere ebenfalls sofort weg. 

Und ihr habt dann die Wahl: Rumsitzen und auf Ersatz warten. Oder den Dungeon verlassen und euch wieder in die lange DD-Warteschlange begeben. 

Der eine Typ mit Frosch-Kostüm im Hintergrund

final fantasy xiv gaius frosch

Jeder Neuling rennt in diesen Spieler-Typ spätestens dann rein, wenn man in den 8-Mann-Instanzen Castrum Meridianum oder Praetorium ankommt. Die Zwischensequenzen zur Story können in diesen Dungeons nämlich nicht übersprungen werden. Entsprechend haben viele Spieler sie schon so oft gesehen, dass sie den Text davon im Schlaf rückwärts aufsagen könnten. 

Um nun wenigstens ein bisschen Spaß zu haben, ziehen sich einige der erfahrenen Spieler bekloppte Kostüme an, um den ernsten Cut Scenes eine Prise Humor zu verleihen. Der kostümierte Charakter muss aber nicht zwangsläufig ein Frosch sein. Alternativ kann es auch ein fetter Chocobo, ein Namazuo, ein Osterhase oder ein Huhn sein. In FFXIV gibt es genug Auswahl.

Wenn ihr also coole Screenshots von eurer ersten Begegnung mit Livia oder Gaius van Baelsar machen wolltet, müsst ihr damit rechnen, dass darauf wahrscheinlich ein pinker Frosch zusehen sein wird. 

Wie sieht’s aus? Welchen dieser Spielertypen seid ihr am häufigsten begegnet? Schreibt es uns in die Kommentare.

Final Fantasy XIV bringt neue Erweiterung Endwalker – Release Datum und alle Infos

3 gute MMORPG-Alternativen zu The Elder Scrolls Online

The Elder Scrolls Online (ESO) ist ein besonderes MMORPG mit vielen einzigartigen Features. Doch welche Spiele bieten einen ähnlichen Service? Hier bei MeinMMO findet ihr diverse MMORPGs, die gute Alternativen zu ESO sind.

Wie wurde ausgewählt? ESO beeindruckt mit einer gewaltigen Fülle an Content und einem Fokus auf regelmäßige Updates, welche die Spielwelt erweitern und die Story voranbringen. Daher haben wir uns bei den Alternativen auf hochwertige MMORPGs mit viel Inhalt, stetigen Erweiterungen und starkem Story-Fokus konzentriert.

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Guild Wars 2 (GW2) – Eine lebendige Welt, die sich stetig ändert

Entwickler/Publisher: ArenaNet/NC-Soft | Release: 28. August 2012 | Modell: Buy-2-Play | Plattform: PC | Download: GW2-Homepage

Was ist das für ein Spiel? Guild Wars 2 ist ein großes MMORPG mit einer riesigen, bunten Fantasy-Welt. Darin geht es um das Erwachen von gewaltigen Drachenwesen, welche die ganze Existenz bedrohen, sowie daraus entstehenden Konflikten zwischen den Völkern der Region.

Das Spiel wird stetig fortgesetzt und bietet eine besonders originelle Auswahl an spielbaren Völkern. Darunter sind Katzenmonster, freche Wichte und Pflanzenwesen. Guild Wars 2 bietet neben spannenden PvE-Inhalten auch große PvP-Schlachten und einige frische, neue Ideen, die es im MMORPG-Genre bisher kaum gibt.

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Was sind die Highlights? Das große Feature von Guild Wars 2 ist, dass man es weitgehend frei spielen kann. Level-Grenzen und fehlende Gruppenmitglieder sind meist kein Problem. Die Spielwelt skaliert euren Helden entsprechend und Guild Wars 2 verzichtet seit jeher auf die „Holy Trinity“ aus Tank, DPS und Heiler. Jede Klasse kommt außerhalb von dicken Raids alleine klar.

Dazu kommt ein dynamisches Kampfsystem, in dem ihr nicht nur statisch eure Rotation runterhämmert, sondern aktiv treffen und ausweichen sollt.

Die Story ist ein weiteres Highlight, denn sie entwickelt sich stetig weiter und bringt immer wieder neue Kapitel. Darin wird die globale Geschichte und die Story der Bewohner weitererzählt und ihr trefft regelmäßig neue und altbekannte NPCs.

Außerdem kann es vorkommen, dass die Welt grundlegend geändert wird und nie wieder so ist, wie davor. So wurde eine größere Stadt einst zerstört und danach neu errichtet.

Ebenfalls cool: Guild Wars 2 hat keine klassischen Quests. Vielmehr entdeckt ihr im Spiel immer wieder Events, an denen ihr und andere Spieler teilnehmen können. Je nach Erfolg oder Misserfolg entwickelt sich dann die Zone kurzfristig anders. Beispielsweise indem ein Außenposten dann plötzlich von Zentauren überrannt wird und dann so lange nicht mehr nutzbar ist, bis ihr ihn doch noch zurückerobert.

Damit erzeugt Guild Wars 2 eine bisher kaum dagewesene Immersion in die lebendige Spielwelt.

Warum ist es eine gute Alternative zu ESO? Fans von ESO schätzen unter anderem die Story und die großen, weiten Regionen im Spiel. All das bietet Guild Wars 2 ebenfalls. Das Spiel hat nach zwei großen Addons und zig Updates aus den Story-Kapiteln eine beeindruckende Fülle an Content, die nur darauf wartet, dass ihr sie erkundet.

Da ihr – wie bei ESO – keine Level- und Ausrüstungs-Grenzen beachten müsst, könnt ihr fast alles frei erkunden und werdet nicht künstlich vom Spiel in einen bestimmten Weg gezwungen.

Außerdem entwickeln sich die Welt und die Story immer weiter, sogar noch intensiver als es derzeit bei ESO der Fall ist. ESO-Fans sind hier also definitiv an der richtigen Adresse, wenn sie Alternativen suchen.

Ein neues MMO ist da und es kommt richtig gut an

In der Woche vom 19. bis 25. Juli dominierte vor allem ein Thema hier auf MeinMMO: New World. Das MMO kommt bereits in der Beta gut an. Außerdem fassen wir wieder die wichtigsten News der Woche zusammen.

Was Highlight der Woche: Am 20. Juli startete New World in die Closed Beta. Obwohl es immer wieder zu Server-Problemen und langen Warteschlangen kam, stieg es mit bis zu 190.000 gleichzeitigen Spielern auf Steam richtig gut ein. Die wichtigsten News und Guides rund um New World:

Der Aufreger der Woche: Blizzard wird von einer staatlichen Behörde verklagt und dabei gibt es viele üble Vorwürfe vor allem gegen WoW-Entwickler. Einige Spieler protestieren deshalb Ingame und töten NPCs, die mit den Entwicklern in Verbindung stehen.

Die Diskussion der Woche: 

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Ende der World Firsts in WoW und erster Raid in SOLO

Das passierte diese Woche bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleineren MMORPGs:

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Diese 7 neuen MMORPGs sind 2021 erschienen
von Alexander Leitsch

Das passierte bei den MMORPGs in der Entwicklung:

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr diese Woche etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare.

New World: Was haltet ihr bis jetzt von der Beta?

Seit Anfang der Woche läuft die Beta des neuen MMOs New World von Amazon. Was ist eure Meinung zu dem Spiel bis jetzt? Verratet es uns in dieser Umfrage.

Darum geht’s: Nach langer Wartezeit und vielen Verschiebungen ist am 20. Juli die erste geschlossene Beta zum MMO New World gestartet. Spieler konnten sich entweder bewerben, um einen Key zu erhalten, oder sie konnten sich New World vorbestellen. Bei der Vorbestellung war ein kostenloser Key dabei.

New World bietet:

  • 3 spielbare Fraktionen
  • Ein klassenloses System, bei dem eure Rüstung und Waffen eine wichtige Rolle spielen
  • Quests und Events in der offenen Welt
  • Ein Crafting-System, das sehr wichtig ist, da ihr eure Ausrüstung selbst herstellen müsst
  • Ein Housing-System
  • PvP-Kriege im 50v50
  • Eine Lore, die in der offenen Welt erzählt wird.

Direkt zum Start wurden die Server des MMOs überrannt. Es bildeten sich wahnsinnig lange Warteschlangen, die bis zu 7 Stunden dauern konnten. Das Spiel landete dadurch auf Platz 3 der Steam-Charts mit über 180.000 Spielern.

Mittlerweile hat sich die Lage beruhigt und viele Spieler konnten bereits ihre ersten Eindrücke aus der Beta sammeln, die sie fleißig auf reddit und Social Media teilten.

Aber was sagen die MeinMMO-Leser zum neuen Spiel von Amazon? Viele von euch haben New World lange und heiß erwartet. Erzählt uns doch, wie ihr es bis jetzt findet.

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von Irina Moritz

So könnt ihr abstimmen: Ihr könnt uns eure Meinung zu New World in dem Umfrage-Tool weiter unten verraten. Jeder von euch kann nur eine Stimme abgeben und die Wahl kann nicht mehr rückgängig gemacht werden, achtet also darauf, was ihr anklickt.

Also erzählt mal: Was haltet ihr bis jetzt von New World? Gibt es bestimmte Features, die euch besonders gefallen oder die ihr besonders blöd findet? Was ist euer genereller Eindruck von der Beta? Schreibt es uns in die Kommentare und diskutiert mit, ob New World ein Kracher oder in der Versenkung verschwinden wird.

New World: 3 Builds für Einsteiger, die ideal fürs PvE und Leveln sind