Mit den Spezialisten wollte Battlefield 2042 sein Klassensystem eigentlich überarbeiten. Bisher kommen sie bei einigen Spielern aber nicht so gut an. Der Hauptgrund: Sie lassen sich kaum unterscheiden, Verwechslung garantiert. Nun gibt’s deswegen Spott.
Was genau ist das Problem? Die Spezialisten von Battlefield 2042 verkörpern nicht nur “irgendwelche” Soldaten, sondern sind Charaktere mit Hintergrundgeschichte und richtigem Namen, wie man das beispielsweise von Operatoren aus CoD Warzone kennt.
Dementsprechend haben sie auch ein charakteristischeres Aussehen, als das bei den früheren Einheiten in anderen Battlefield-Ablegern der Fall war. Das Problem hierbei ist nur: In der Beta von Battlefield 2042 gibt es nur 4 Spezialisten.
- Pro Partie befinden sich aber je nach Plattform zwischen 64 und 128 Spielern auf der Map.
- Somit tummeln sich die gleichen Spezialisten auf der Karte und das sogar unabhängig vom Team.
- Denn unabhängig davon, ob ihr im russischen, oder im amerikanischen Team spielt: Es gibt die gleichen Spezialisten mit den gleichen Outfits zur Wahl.
Die einzige, erkennbare Absetzung ist der orangefarbene Schriftzug über den feindlichen Spielern. Das sorgt bei Fans für Reaktionen zwischen Frust und lustigen Späßen.
“Mckay sticht Mckay ab, während Mckay auf die andere Seite schaut”
Das sagen die Spieler zu dem Problem: Im Subreddit zu Battlefield 2042 gibt es zahlreiche Stimmen zu dem Problem. Einer der populärsten Posts (über 3.300 Upvotes, Stand: 8. Oktober, 14:33) zeigt, wie gruselig das aussehen kann:
Das Bild zeigt, wieso es in Partien so schnell verwirrend sein kann. Hier sieht man, wie der Spezialist Mackay – jap, das ist die korrekte Schreibweise laut EA – einen feindlichen Mackay ausschaltet, während ein anderer Mackay gerade irgendwo etwas Spannendes sieht.
Es gibt noch etliche weitere Beispiele, wie dieses Video hier:
Die drei Spieler haben jeweils Boris als Spezialisten und scheinen teils selbst verwirrt darüber zu sein, ob nicht ein feindlicher Boris unter ihnen zu sein scheint.
Die Kommentare dazu sind meist humorvoll verfasst und machen sich einen Spaß aus der Sache.
- So schreibt beispielsweise TheAArchduke: “Begonnen, die Clonkriege haben.”, in Anspielung auf die Star-Wars-Saga.
- Tai_Jason meint: “Immersions-Level 5000.”
- Kalahan7 stellt fest: “Sie haben es irgendwie geschafft, dass sich jeder noch generischer anfühlt, trotz der Spezialisten.”
- Born-To-Grill ist ziemlich enttäuscht: “Ich dachte, jede Fraktion würde wenigstens verschiedene Uniformfarben tragen, aber nicht mal das. (via reddit.com)
- pukelman warnt: “In der düsteren Dunkelheit der fernen Zukunft gibt es nur noch die hellbraune Uniform Webster Mackay”
Die Kritiker sehen in den Spezialisten aber tatsächlich einen Rückschritt gegenüber den früheren Klassen. Nicht nur, weil man sie kaum unterscheiden kann. Auch die Aufteilung der Rollen und der Gadgets gefällt vielen überhaupt nicht.
Sie wünschen sich das alte System zurück.
Aber wie war das eigentlich? Früher gab es in Battlefield eine feste Rollenverteilung. Es gab sowas wie den Sanitäter, den Angreifer, den Techniker und den Scharfschützen.
So sah das in Battlefield 4 aus:
Mit Battlefield 2042 hat DICE versucht, das System zu öffnen und gibt Spielern deutlich mehr Freiheiten bei der Zusammenstellung ihrer Spezialisten. Hier auf MeinMMO findet ihr eine Übersicht zu den Spezialisten und ihren Vorteilen.
Letztlich bleibt es abzuwarten, wie das zum Release aussehen wird. Da soll es nämlich nicht nur vier, sondern gleich 10 Spezialisten zum Start von Battlefield 2042 geben.
Wie lange läuft die Open Beta? Ihr habt noch bis zum 10. Oktober um 9:00 Uhr Zeit, die Beta auszuprobieren.
Was steckt drin? Neben den vier Spezialisten und der Orbital-Map könnt ihr den Modus “Eroberung” ausprobieren.
Auf welchen Plattformen kann man spielen? Die Beta ist auf PC, Xbox Series X|S, Xbox One, PS5 und PS4 erschienen.
Wir halten euch mit aktuellen Infos in unserem Live-Ticker zur Open Beta auf dem neuesten Stand.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!





























