Leaker sagt: Der so wichtige Cheat-Schutz von Battlefield 2042 wurde schon vor der Beta geknackt

Cheater nerven die Fans jedes Shooters. Battlefield 2042 wollte mit einem besonders starken Schutz gegen Schummler punkten. Nun heißt es jedoch, dass die ersten Hacker schon das Anti-Cheat-Programm geknackt haben sollen.

Was ist das für ein Schutz? Easy Anti Cheat (kurz: EAC) ist der Cheat-Schutz von Epic Games, der auch schon in den EA-Spielen Apex Legends und Star Wars: Squadrons zum Einsatz kommt. Auch Battlefield 2042 setzt auf Easy Anti Cheat und dazu auf einige Maßnahmen, die abschrecken sollen:

  • ein sofortiger, permanenter Bann – keine Verwarnungen und keine temporären Strafen
  • Strafen für sämtliche Plattformen, also: PlayStation, Xbox und PC
  • mögliche Strafen für andere EA-Spiele

Warum ist das so wichtig? Cheater sind das große Problem aller Shooter und besonders die Call-of-Duty-Reihe hat damit traditionell Probleme. Dort machen speziell im kostenlosen Warzone Cheater immer wieder den Spielspaß kaputt.

Mit Cheats können Schummler euch etwa automatisch anvisieren, ohne zu zielen oder sehen durch Wände. Battlefield 2042 könnte CoD überflügeln, wenn das Spiel effizient vor Cheatern geschützt wird.

Das Problem ist, dass der Schutz bereits jetzt durchbrochen sein soll. Nachdem ein Cheat-Anbieter schon prophezeite, dass Battlefield 2042 mit Cheatern verseucht sein wird, berichtet der bekannte Leaker Tom Handerson nun, dass Easy Anti Cheat bereits geknackt sei – einen Tag vor Start der Beta:

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Die Spieler sehen das erstaunlich gelassen

So reagieren die Fans: Im subreddit von Battlefield 2042 diskutieren die Fans gerade über die Nachricht. Die meisten zeigen sich nicht überrascht, es sei zu erwarten, dass so etwas passiere. Der Nutzer IIALE34II etwa schreibt:

Ehrlich, es gibt so etwas wie einen undurchdringlichen Cheat-Schutz nicht. EAC wurde in Apex und Fortnite benutzt, beides beliebte spiele. Klar kommt man da schnell durch. Hacker wissen vermutlich gut, wie das funktioniert. Aber es geht nicht darum, durch zu kommen. Es geht darum, diese Leute aufzuspüren und sie loszuwerden.

Natürlich sei die Nachricht nicht erfreulich, aber irgendwie habe man mit so etwas schon gerechnet. Und immerhin müssten sich Cheater dann direkt auch das Spiel erneut kaufen, wenn sie erwischt werden – schließlich ist Battlefield 2042 nicht kostenlos.

Battlefield 2042 vorbestellen: Alles zu Preis, Editionen und Boni

Wie schützt EA die Spieler? Die große Stärke von Programmen wie Easy Anti Cheat ist, dass sie nicht nur Cheater sperren, sondern auch gleich ihre Accounts oder sogar IP bannen können. Besonders die IP ist ohne technisches Verständnis nicht unbedingt leicht zu wechseln.

Einige Programme gehen sogar so weit, die Hardware ganz zu sperren. Man müsste sich also eine neue Konsole oder einen neuen PC kaufen, um nach einem Bann noch zu spielen. Das dürfte selbst mit Betrügereien nicht lohnenswert sein.

Wie weit Battlefield 2042 wirklich geht, um Spieler vor Cheatern zu schützen, und wie schlimm die Cheater-Plage in Battlefield 2042 sein wird, muss sich noch zeigen. Die Open Beta startet am 6. Oktober für Vorbesteller und am 8. Oktober für alle. Ihr müsst allerdings nicht unbedingt vorbestellen, um früher mitzumachen:

So könnt ihr die Beta von Battlefield 2042 ohne Vorbestellung früher spielen

Quelle(n): Tom Henderson auf Twitter
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Resthor

Der Teil mit der IP Adresse ist ja mal völliger Blödsinn. Das würde bedeuten wenn einer im Studentenwohnheim cheatet werden alle gebannt. Üblich sind heute so genannte Hardware ID Bans, die ohne Neukauf der Hardware nur schwer umgangen werden können.

Chucky

Hmm eine selbst lernende KI wäre doch mal was. Mit jedem neuen “Durchbruch” lernt sie dazu und irgendwann ist sie ein bollwerk. Außer die HAcker sind so schlau und hacken die KI direkt:D Dann braucht man ne Ki für die Ki wird die gehackt.. hmmm Ich glaub des ist ne Endlos spirale

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