Bei der Opening Night Live der gamescom 2023 gab es zahlreiche neue Infos und Einblicke zu Spielen, die in den kommenden Monaten erscheinen sollen. Darunter war auch Warhaven.
Was ist das für ein Spiel? Warhaven ist ein mittelalterliches Kriegsspiel, das von dem koreanischen Entwicklerstudio Nexon produziert wird.
Da Warhaven auf ein mittelalterliches Setting mit Fantasy-Elementen setzt, liegt der spielerische Fokus vorwiegend auf das Kämpfen mit Nahkampfwaffen wie einem Schwert. Es gibt allerdings auch magische Elemente sowie mächtige Kriegsmaschinen und Belagerungswaffen, die ihr während der chaotischen PvP-Schlachten nutzen könnt.
Gespielt werden in Warhaven unterschiedliche bekannte Modi wie Capture the Flag, Vorherrschaft und Team-Deathmatch, die vor allem aus verschiedenen Shootern wie Call of Duty und Battlefield bekannt sind.
Pro Match treten bis zu 24 Spielern (12v12) gegeneinander an. Zuvor war von 32 Spielern pro Match (16v16) die Rede, doch wie Nexon im Rahmen der gamescom bekannt gab, habe man die Anzahl der Spieler reduziert. Ebenso soll es zum Release einen kleineren Modus geben, in dem lediglich 6v6 gespielt wird.
Den Warhaven-Trailer zur ONL der gamescom 2023 seht ihr hier:
Video starten
Warhaven verkündet das Release-Datum mit einem neuen Live-Action-Trailer auf der gamescom 2023
Was wissen wir zum Release? Warhaven soll am 21. September 2023 als Free2Play-Titel in den Early Access auf Steam starten. Zu einem möglichen Release auf Konsole ist derzeit noch nichts bekannt.
Was sagen die Spieler zu dem neuen Trailer? Während einige Kommentatoren auf YouTube ihre Vorfreude auf Warhaven aussprechen, stehen andere dem Trailer eher kritisch gegenüber – dabei richtet sich die Kritik noch nicht mal gegen das Spiel.
Die Musikauswahl sowie einige Zeitlupen-Sequenzen kommen nicht gut an. Ein Nutzer fasst die Stimmung treffend zusammen und schreibt: „Das Spiel mag ja wirklich gut sein, aber dieser Trailer ist absolut grausam. Nicht nur die Zeitlupe von 2010, die buchstäblich niemand mag, sondern auch die gottverdammte Musik.“
Wenn ihr jetzt einen wirklich guten Trailer zu einem Mittelalter-Spiel sehen wollt, der die Fans begeistert hat, solltet ihr dringend einen Blick auf Crimson Desert werfen:
Die südkoreanische Horror-Serie Hellbound erschien 2021 auf Netflix und eroberte direkt die weltweiten Serien-Charts. Sie stellte die Frage, wie Menschen darauf reagieren würden, wenn sie wüssten, dass es so etwas wie die Hölle wirklich gibt. Aktuell ist eine 2. Staffel in Arbeit, wie ein YouTube-Video verriet.
Unter der Regie von Yeon Sang-ho, den man vor allem für Train to Busan kennt, wurde die Horror- und Mystery-Serie Hellbound produziert.
Die Serie stützt sich auf den gleichnamigen Webtoon, der von Yeon Sang-ho selbst und Choi Gyu-seok geschrieben wurde.
Im November 2021 erschien die 1. Staffel auf Netflix und schaffte es direkt zum Serienstart in die Netflix-Charts als meistgesehene Serie des Streaminganbieters weltweit, wie ihr hier bei unseren Kollegen von Filmstarts nachlesen könnt.
Seit der Ankündigung im September 2022 wissen die Fans sicher, dass die Serie eine Fortsetzung bekommt. Ein YouTube-Video vom 04. August gab dann einen Einblick in die aktuellen Arbeiten. Hier seht ihr den Teaser zur 2. Staffel Hellbound:
Video starten
Teaser Trailer zur 2. Staffel der Horror-Serie „Hellbound“
Verdammte werden in die Hölle befördert
Worum geht es in Hellbound? Plötzlich tauchen 3 gruselige Wesen auf der Erde auf und verbrennen Menschen bei lebendigem Leibe, nachdem sie die Opfer zusammengeschlagen haben.
Auch in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul kommt es zu diesen geheimnisvollen Ereignissen und versetzen die Stadt in Angst und Chaos.
Auf YouTube veröffentlichte Netflix ein Video, dass Einblicke in die Arbeit an der 2. Staffel Hellbound gab. Hier könnt ihr es direkt sehen:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Dabei erhalten die Opfer bereits im Voraus durch einen übernatürlichen Boten die Warnung, dass sie als Nächstes in die Hölle befördert werden.
Die Polizei versucht die Hintergründe der seltsamen Todesfälle zu ergründen, während eine Sekte unter dem Anführer Jeong Jin-soo bei der göttlichen Bestrafung der Verdammten selbst nachhilft. Die Anwältin Min Hye-jin stellt sich ihnen entgegen und versucht, die Menschen zu retten.
Wann erscheint Hellbound auf Netflix? Bisher wurde noch kein genaues Erscheinungsdatum für die 2. Staffel der südkoreanischen Horrorserie bekannt geben.
Die 1. Staffel könnt ihr euch aber in der Zwischenzeit auf Netflix ansehen. Sie umfasst 6 Folgen, die jeweils zwischen 42 und 60 Minuten gehen.
Die Zukunft von World of Warcraft scheint in guten Händen, denn die „Story-Legende“ Chris Metzen scheint ihre Finger tief im nächsten Addon zu haben.
In den vergangenen 20 Jahren haben viele Entwickler von World of Warcraft das Team bei Blizzard verlassen und fast immer gibt es dann eine Diskussion, ob überhaupt noch jemand von den Veteranen da ist.
Doch es gibt einen, der wieder zurückgekehrt ist: Chris Metzen. Ursprünglich nur als „Story-Berater“ eingestellt, als WoW mit Shadowlands ziemlich am Boden lag, scheint er inzwischen eine deutlich größere Rolle zu haben – eine, die das nächste Addon formen könnte.
Wer ist Chris Metzen? Chris Metzen ist der ursprüngliche Story-Chef hinter dem Warcraft-Franchise. Er hat sich die ursprüngliche Geschichte ausgedacht, die Hintergrund-Story erschaffen und ist ganz grundsätzlich dafür verantwortlich, dass Warcraft heute das ist, was es eben ist. Von „Vanilla“ bis „Warlords of Draenor“ war er die treibende Kraft der Story.
Abgesehen davon kennen Spielerinnen und Spieler der englischen Version ihn vermutlich als Stimme im Spiel – er spricht Charaktere wie den Schamanen Thrall oder auch den Feuer-Elementar Ragnaros.
Woher stammt die Info? Die Informationen stammen vom YouTuber Taliesin. Zusammen mit seiner Partnerin Evitel berichtet er schon lange über World of Warcraft und liefert immer wieder Analysen und Meinungen zu aktuellen Vorfällen. Über die Jahre haben die beiden einige Kontakte zum Blizzard-Team aufgebaut und erfahren daher viele interne Dinge. Einige davon kommen nie ans Tageslicht, weil man die Mitarbeiter natürlich nicht gefährden will, andere erweisen sich als nützlich.
Die Erklärung beginnt ab Minute 9:47:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
So wie auch im aktuellen Fall: Laut Taliesin haben ihm mehrere Mitarbeiter vom WoW-Team unabhängig voneinander gesagt, dass die Rolle von Chris Metzen im WoW-Team deutlich größer ist als angenommen.
Angeblich soll Chris Metzen viel Zeit mit Steve Danuser und Ion Hazzikostas verbringen, um an der Zukunft von WoW zu arbeiten. Metzen sei demnach ein aktuell unerlässliches Mitglied des WoW-Teams und damit weitaus mehr als nur ein „Story-Berater“.
Das deckt sich auch mit einem Tweet von Mike Ybarra, der verriet, dass Chris Metzen auf der kommenden BlizzCon über die Zukunft von World of Warcraft sprechen wird.
Dass Metzen eine größere Rolle für das Warcraft-Franchise einnimmt, war schon im Vorfeld angekündigt worden. Damals hatten das allerdings viele als „PR“ abgetan und nicht erwartet, dass daraus wirklich etwas erwächst.
Was bedeutet das für WoW? Für alle WoW-Fans, die sich an die „gute alte Zeit“ erinnern, dürfte das eine positive Sache sein. Wenn Chris Metzen wieder einen größeren Einfluss auf die Story hat, dann dürften uns – zumindest vermutlich – Story-Debakel wie Shadowlands erspart bleiben. Schon Dragonflight fühlte sich deutlich stimmiger an als das Vorgänger-Addon und das könnte ein Trend sein, der hier fortgesetzt wird.
Bis zur BlizzCon im November ist es noch ein paar Monate hin. Aber alle „Metzen-Fans“ dürften sich wohl schon auf die Messe freuen – denn es scheint ziemlich sicher, dass Chris Metzen dort vorstellt, woran er und das Team in den letzten Monaten gearbeitet haben.
Ein bisschen mehr Story in WoW gibt es schon bald:
Am 22. August lief die große Eröffnungsshow der gamescom 2023, die Opening Night Live (ONL), bei der zahlreiche Trailer zu kommenden Spielen gezeigt wurden. Auch Crimson Desert hatte einen Platz im Trailer-Gewitter des Dienstagabends.
Was ist das für ein Spiel? Crimson Desert ist das neuste Spiel von Pearl Abyss, den Machern des erfolgreichen MMORPGs Black Desert. Crimson Desert wurde 2019 ebenfalls als großes neues MMORPG angekündigt wurde.
Im Dezember 2020 änderte Pearl Abyss dann die Beschreibung von Crimson Desert und verwendete unter Trailern fortan die Bezeichnung „Open-World-Action-Adventure“. Bezeichnungen wie „MMO“ oder „MMORPG“ tauchten nicht mehr auf. Dennoch heißt es auf der Website des Spiels, ihr könnt euch „mit anderen Spielern auf den Weg machen.“
Crimson Desert soll für Konsole und PC erscheinen, doch ob damit nur PS5 oder Xbox Series X|S oder auch PS4 und Xbox One gemeint sind, ist bisher nicht bekannt.
Worum geht es in Crimson Desert? In Crimson Desert geht es um Söldner, die in einer auf dem europäischen Mittelalter basierenden Welt um das Überleben kämpfen. Dabei stehen ihnen neben Schwertern und Äxten auch Kanonen und Alchemie zur Verfügung.
Da es in Crimson Desert vor allem um das Überleben und nicht um einen Heldenstatus gehen soll, gibt es zahlreiche fiese Gegner. Dazu zählen menschliche NPCs, mystische Bestien sowie feindselige Söldner.
Den neuen Gameplay-Trailer von Crimson Desert, der bei der ONL der gamescom 2023 gezeigt wurde, seht ihr hier:
Einige Highlights des neuen Trailers wollen wir euch nachfolgend zusammenfassen.
Trailer mit haufenweise Gameplay-Mechaniken
Was zeigt der neue Trailer? Der neue Trailer zeigt verschiedene Mechaniken, die Crimson Desert spielerisch zu bieten hat sowie das mittelalterliche Setting des ambitionierten Action-Spiels.
Neben Rittern, die mit Schwertern und Schilden kämpfen, sehen wir auch den Einsatz von Pfeil und Bogen sowie den altbekannten Ausweichrollen. Außerdem gibt es zahlreiche Szenen, in denen zu Pferd gekämpft wird.
Ein weiteres Highlight des Trailers war Parkour-Gameplay wie in Assassin’s Creed, mit dem der gezeigte Charakter an der Wand eines Hauses entlang kletterte sowie eine Art Stabhochsprung, mit der er die Mauer einer kleinen Festung überwinden konnte.
Obendrein nahm der Charakter eine Katze auf den Arm und schmuste mit ihr – das ist ein Pluspunkt! Auch ein Hund wurde gestreichelt.
Eine stichpunktartige Übersicht mit einigen der im Trailer gezeigten Mechaniken seht ihr hier:
Nahkampf mit Schwert und Schild + Ausweichrolle, Fernkampf mit Pfeil und Bogen
Fortbewegung mit einem Pferd inklusive Einsatz von Pfeil und Bogen während des Reitens
Nebenaktivitäten: Handel, Diebstahl einer Kutsche, Angeln, Pilze sammeln
Umgang mit Tieren: Streicheln eines Hundes, auf dem Arm nehmen und schmusen mit einer Katze,
Musizieren (spielt eine Flöte)
Fahrt mit einem Heißluftballon
Movement: Parkour-Gameplay, Stabhochsprung mit einem Stock, hinabgleiten eines Berges
Was sagen die Fans? In den Kommentaren auf YouTube gibt es unter dem Trailer viele positive Reaktionen. Besonders die Fülle an verschiedenen Gameplay-Mechaniken, die im Trailer gezeigt wurden, konnten überzeugen.
„Das Gameplay sieht wahnsinnig ambitioniert aus. Es ist definitiv eines dieser ‘Ich glaub’s erst, wenn es da ist’-Spiele.“
„Das war so ein guter Showcase! So viele verschiedene Szenarien zu zeigen, die wir beim Spielen erwarten können, war großartig, von Nebenquests über Bosskämpfe bis hin zu reinen Rollenspielfunktionen … mehr Spiele sollten Trailer wie diesen haben.“
„Ich bin überwältigt von der Menge an brillanten Mechaniken und subtilen Interaktionen.“
„Dieser Trailer war der Wahnsinn … hoffentlich könnt ihr [Pearl Abyss/ Crimson Desert] das alles halten.“
Ein Wunsch wurde den Fans mit dem neuen Trailer allerdings nicht erfüllt – es gibt immer noch kein präzises Release-Datum. Der letzte Kenntnisstand war, dass es noch 2023 erscheinen soll. Wir sind gespannt.
Wenn ihr in der Zwischenzeit sehen wollt, was sonst noch alles auf der Opening Night Live der gamescom 2023 gezeigt wurde, schaut doch in unseren Live-Ticker des Abends rein:
Hier könnt ihr euch einen Überblick verschaffen, wie Schiffe in Starfield zusammengebaut werden. MeinMMO zeigt euch Details zum Schiffsbau, die unterschiedlichen Systeme und Bilder von Schiffen, die bereits in Trailern gezeigt wurden.
Der Schiffsbau in Starfield soll eines der größten Features des SciFi-Rollenspiels sein. Eure Schiffe werden euch immer begleiten und je nachdem, welchen Weg ihr im Spiel einschlagen wollt, liegt der Fokus eures Schiffes auf anderen Aufgaben.
Schmuggler benötigen sicheren Lagerraum, geschützt vor den Scannern der Zöllner. Piratenjäger sollten auf mobile Schiffe setzen, die feindliche Jäger ausmanövrieren können. Luxusliner sollten es ihren Passagieren mit Extra-Service gemütlich machen.
Wir kennen bisher nicht alle Details zum Schiffsbau in Starfield. Doch was schon gezeigt wurde, erklären wir euch hier in der Übersicht:
Wir starten mit ein paar grundlegenden Informationen zum Schiffsbau-Feature:
Ihr startet mit einem „kostenlosen“ Schiff, das ihr ausbauen könnt – die „Frontier“
Ihr könnt mehrere Schiffe besitzen, habt ein Haupt-Schiff
Große Schiffe oder gar Flotten sollen erst im Endgame möglich sein
Das Feature wird als „teuer“ beschrieben, man braucht viel Ingame-Währung
Es gibt mindestens 10 Docks, wo ihr eure Schiffe umbauen könnt
Unterschiedliche Docks bieten unterschiedliche Teile – auch optisch
Ihr könnt Schiffe in Third-Person oder der Ego-Perspektive steuern
Baut ihr euer Schiff um, müsst ihr einen „Flight Check“ absolvieren
Ihr könnt nicht auf jedem Planeten direkt landen, sondern benötigt bestimmte Ausrüstung für manchen Untergrund
Gegnerische Schiffe lassen sich kapern, müssen dann aber teuer „registriert“ werden
Sprünge mit dem Grav-Drive können von feindlichen (Piraten-)Schiffen unterbrochen werden
Ihr könnt Crewmember mitnehmen, welche euer Schiff verbessern
Das Schiff hat eine Gesamt-Gesundheit (Hüllenstärke), Module kommen zusätzlich mit eigenen Gesundheits-Werten
Ihr könnt euer Schiff wahrscheinlich überall rufen, ähnlich wie ein Mount in anderen Spielen
Habt ihr keine Lust auf Schiffsbau, könnt ihr vorhandene Systeme upgraden oder fertige Schiffe kaufen
Die Frontier – Unser erstes Schiff
Übrigens wurden wirklich alle Schiffe im Spiel in dem Schiffsdesigner gebaut, der auch den Spielern zur Verfügung steht. Das heißt aber noch nicht, dass ihr auch die größten Schiffe in Starfield selbst nachbauen könnt.
Wie groß eure Schiffe tatsächlich werden können, lässt sich aktuell nicht sicher sagen. Durch das bisher gezeigte Material zu Starfield kann man jedoch schon einige Schlüsse ziehen:
Insgesamt besteht euer Schiff aus 13 unterschiedlichen Modul-Typen, alle mit eigenen Eigenschaften, welche die Werte eures Schiffes verändern. Bei den verschiedenen Docks bekommt ihr wiederum Module mit einer unterschiedlichen Verteilung von Werten.
Manche Teile benötigt ihr, um bestimmte Aktionen überhaupt durchführen zu können – etwa zum Landen auf besonderen Planetenoberflächen. Andere Teile bringen nur optische Funktionen mit.
Hier sind alle bekannten Modul-Arten:
Cockpit
Bringt Hüllenpunkte, Platz für Crewmember und Lager
Habitat
Unterkünfte für mehr Crewmember
Shield Generator
Erzeugt einen Schutzschild um das Schiff
Cargo Hold
Erhöht euren Lagerplatz
Engine
Der Antrieb bestimmt Geschwindigkeit / Beschleunigung / Mobilität
Fuel Tanks
Lagert Helium-3 für alle Antriebsanwendungen: Muss aufgefüllt werden
Grav Drive
Ermöglicht Lightspeed Jumps, bestimmt Reichweite (Lichtjahre) und Verbrauch
Reactor
Gibt Energiebalken, die in den Subsystemen verteilt werden können
Weapons
Energiewaffen / Projektilwaffen / Laser / Electro-Magnetic: Unterschiedliche Waffen bringen andere Vorteile im Kampf
Landing-Gears
Man kann auf bestimmten Planeten landen
Landing Bay
Man kann auf bestimmten Planeten das Schiff verlassen
Docker
Für Andockmanöver im Weltraum
Cowling
Strukturelle Elemente, verändern das Aussehen
Die Module in der Übersicht
Die Optik der Modul-Arten kann sich dabei stark unterscheiden, was Unmengen an Kombinationen und einen hohen Grad an Individualisierung erlaubt.
Wollt ihr ein Modul länger behalten, könnt ihr es bei einem Dock upgraden und die Werte damit steigern. Ihr müsst also nicht unbedingt ein besseres Modul kaufen. Es ist allerdings noch unklar, ob es trotzdem stärkere oder nur spezialisierte Module gibt.
Jedes Modul stärkt dabei bestimmte Werte. Zudem ist die Masse der Module wichtig, weil ihr euren Antrieb entsprechend dimensionieren müsst. Ein dicker Frachter braucht ebenso dicke Antriebe, sonst kommt die Fracht nie an.
Hier ein Beispiel für die Werte eines Antriebes aus dem Showcase:
Engine-Modul
Class
Max. Power
Engine Thrust
Maneuvering Thrust
Engine Health
Hull
Crew Capacity
Euer Antrieb hat damit Auswirkungen auf unterschiedliche Bereiche des Schiffes, kann sogar die Crewmember-Kapazität erhöhen. Zudem kommen Module mit einer eigenen Gesundheit, können also auch unabhängig von der Schiffshülle beschädigt werden.
Es ist noch unklar, wie groß unsere Schiffe sein können
Sub-Systeme & Werte – Ihr bestimmt die Balance
Wie funktionieren Sub-Systeme? Wenn ihr in eurem Cockpit sitzt, habt ihr Zugriff auf eine Energieverteilungs-Matrix. Euer Reactor-Modul bestimmt die Menge an Energie, die ihr in euren Subsystemen frei verteilen könnt.
Ihr wollt mehr Schub, um vor der Space-Polizei zu flüchten? Mehr Energie auf die Laser, um Schilde der Gegner zu braten? Ihr könnt die Energie frei verteilen und so folgende Systeme boosten:
LAS / Laser
BAL / Balistics
MSL / Missile Damage Strenght
ENG / Engine
SHD / Shield
GRV / Gravity Drive
Während eurer Abenteuer im Weltraum werdet ihr ständig damit beschäftigt sein, an den Energiereglern zu spielen. Wirklich wichtig dürfte das Energie-Management bei Gefechten gegen andere Schiffe werden – je nachdem, ob man Schilde braucht, weil man verfolgt wird oder Waffen-Power, weil man angreift.
Die Sub-Systeme im Cockpit auf einem Blick
Auf welche Werte muss man achten? Im Folgenden zeigen wir euch noch ein paar Werte der Schiffe in Starfield. Sie setzen sich aus euren Modulen und dem Aufbau des Schiffes zusammen.
Ihr entscheidet, wo ihr euren Fokus setzt, in welche Richtung ihr euer Schiff ausbalanciert:
Hull – Gesundheit des Schiffes
Shield – Mehr Gesundheit / Regeneration, wenn nicht im Kampf
Cargo – So viel Zeug könnt ihr mitnehmen
Shield Cargo Capacity – Möglichweise Platz für Schmuggelware
Max. Crew – Die maximale Anzahl an Crewmembern
Jump Range – Maximale Distanz mit einem Grav-Drive-Sprung
Mobility – Bessere Manövrierfähigkeit
Top Speed – Höchstgeschwindkeit in einem System
Mass – Die Masse eures Schiffes
Besonders die Masse ist ein interessanter Wert, auf den ihr achten müsst. Denn die Masse bestimmt, wie stark euer Antrieb sein muss. Auch die Manövrierfähigkeit leidet bei großen, schweren Schiffen.
Möchtet ihr euch das Segment zum Schiffsbau aus dem Deep-Dive von Starfield ansehen, dann findet ihr hier das englische Video:
Video starten
Der Schiffsbau von Starfield – Segment aus dem Deep Dive
Anpassungsmöglichkeiten – Umfang noch unsicher
Grundsätzlich könnt ihr alle Module im Spiel so zusammensetzen, wie ihr wollt. Der Fantasie sind nur durch die Größe eines Docks Grenzen gesetzt.
Unterschiedliche Module
Ihr könnt offenbar optisch unterschiedliche Module mit ähnlichen Werten bei den verschiedenen Docks finden. Das Design der Module hängt vom jeweiligen Planeten ab, auf dem ihr die Teile einkauft. Der Schiffsdesigner lässt euch die Module dann frei zusammensetzen.
Lackier-Werkzeuge
Die Hülle eures Schiffes lässt sich so bunt bemalen, wie ihr es für richtig haltet. Dabei lassen sich einzelnen Teile anpassen, aber ihr könnt auch mit einem Klick das komplette Schiff neu streichen.
Hier eine kleine Auswahl an Schiffen, die bereits gezeigt wurden:
Möbel und Interieur
Euer Schiff kann von euch selbst eingerichtet werden. Wie tief das System geht, lässt sich bisher nicht einschätzen. Die Entwickler erwähnten mal einen Vergleich mit dem Bau-System von Doom 2016. Das würde eine Menge Möglichkeiten eröffnen. Schaut euch das englische Video des Kanals „Starfield Signal“ an, wenn ihr mehr darüber wissen möchtet (via youtube.com).
Schiffe und der Schiffsbau könnten einen großen Teil eures Starfield-Erlebnisses ausmachen. Oder auch nicht: Wenn ihr keinen Bock auf den Schiffsdesigner habt, bieten euch Händler fertige Schiffe an, die ihr nur upgraden müsst.
Habt ihr noch Fragen zum Thema, dann rein damit in die Kommentare.
Tarisland (PC, Mobile) ist ein neues MMORPG vom Gaming-Riesen Tencent. Obwohl es stark an WoW erinnert, glauben die Entwickler an einen riesigen Erfolg, wie sie uns auf der gamescom 2023 erzählt haben. Und das liegt vor allem an der Mobile-Version ohne Autoplay und Pay2Win und mit starkem Fokus auf Instanzen. Die sei fast einzigartig.
Was ist das für ein Spiel? Tarisland ist ein Themepark-MMORPG in einem Comic-Stil, der an WoW erinnert. Ihr erstellt euch einen Charakter und folgt mit diesem einer Story und erledigt Quests.
Bei den Klassen gibt es die Auswahl aus Krieger, Paladin, Magier, Jäger, Priester, Barde und einer Art Dämonenjäger mit zwei Gleven.
Das Kampfsystem nutzt Tab-Targeting, allerdings habt ihr nur 8 Fähigkeiten, die sich dafür nach den eigenen Wünschen modifizieren lassen. Jede Klasse bekommt Bäume mit 40 bis 81 Talenten.
Im Mid- und Endgame gibt es Dungeons und Raids für 10 Spieler.
Das PvP soll in Arenen und Battlegrounds stattfinden und „balanced” sein. Open-World-PvP gibt es nicht.
Finanziert wird das alles über einen Shop, der jedoch komplett ohne Pay2Win auskommen soll.
Laut den Entwicklern wolle man grundsätzlich die Fans von Themepark-MMORPGs ansprechen. Ihr besonderes Alleinstellungsmerkmal soll jedoch die starke Mobile-Version sein, durch die man Tarisland auch unterwegs spielen kann, anders als etwa WoW und Final Fantasy XIV.
MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch konnte im Rahmen der gamescom auch ein Dungeon im Midgame anspielen.
Video starten
Tarisland: Chinesische Alternative zu WoW zeigt im neuen Trailer wunderschöne Gebiete und spannende Kämpfe
Starke Kämpfe, starke Dungeons
Was macht Tarisland so interessant? Das neue MMORPG soll sehr hochwertig werden und fühlte sich in den rund 20 Minuten Spielzeit auch so an. Das Kampfsystem war sehr flüssig und alle Fähigkeiten ließen sich in der Bewegung nutzen. Ich habe den Krieger sowohl als DD als auch als Tank ausprobiert.
Die drei gespielten Bosse in dem Dungeon hatten durchaus interessante Mechaniken, darunter eine Phase, in der alle Spieler in Schafe verwandelt wurden und 30 Sekunden lang vor Wölfen fliehen mussten. Schafft es nur ein Spieler, wird die Phase erfolgreich gemeistert. Werden alle erwischt, dann kommt es zu einem Wipe.
Die ersten Instanzen können wahlweise mit anderen Spielern oder einer Gruppe aus NPCs abgeschlossen werden. Für die späteren Raids werden aber definitiv Spieler gebraucht.
Dabei bietet das Spiel übrigens von Anfang an ein DMG-Meter für die Gruppe. Das sei laut den Entwicklern wichtig, um aus Fehlern zu lernen und selbst besser zu werden.
Bei der Ausrüstung setzt das MMORPG wahlweise auf besondere Drops, die ihr euch in den Instanzen erfarmen könnt, oder aber auf das Crafting. Für die Charakterentwicklung spielen zudem das Level, die Talente und später die Inscriptions eine Rolle.
Mit Inscriptions lassen sich die Fertigkeiten modifizieren. So könnt ihr den Schaden anpassen, aber auch die Effekte an sich, wodurch jeder Spieler einen eigenen Spielstil entwickeln können soll.
Das hochwertigste MMORPG für Android und iOS?
Reicht das für ein gutes MMORPG? Die Grafik, das Gameplay und die ersten Boss-Mechaniken sahen sehr solide aus. Ich war nicht komplett begeistert, aber auch zu keinem Zeitpunkt enttäuscht. Es wirkt wie ein gutes MMORPG hinter den ganz großen Titeln wie WoW, GW2 oder ESO.
Wo das Spiel aber seine Stärke hat, ist die Mobile-Version. Denn Tarisland wäre nicht nur grafisch das beste MMORPG für Android und iOS, sondern verzichtet auch komplett auf Autoplay und Pay2Win im Shop. Dort soll es vor allem Cosmetics geben.
Hinzu kommt, dass es Crossplay zwischen PC und Mobile gibt. Ihr könnt also von unterwegs mit euren gewohnten Charakteren zocken.
Die Entwickler sagten im Interview, dass sie eine riesige Marktlücke sehen, weil es einfach kein faires und gleichzeitig gutes Mobile-MMORPG in Third-Person-Ansicht und mit Fokus auf Instanzen gibt. Genau hier wollen sie begeistern.
Die Aussage hat einen wahren Kern, denn auch in unserer Liste der besten Mobile-MMORPGs befinden sich primär Spiele in der Iso-Perspektive – wie Albion oder RuneScape – oder Titel mit Autoplay, wie etwa Black Desert Mobile oder Perfect World Mobile.
Gibt es einen Wermutstropfen? Ich persönliche störe mich etwas am Gender Lock. Jede Klasse bietet nur ein Geschlecht an – als Krieger ist man immer männlich. Das wird sich auch so schnell nicht ändern. Laut den Entwicklern sei es sehr aufwendig, für jede Klasse beide Geschlechter anzubieten, da sie sonst alle Skins im Spiel anpassen müssten.
Allerdings sollen künftig zusätzliche Klassen kommen, die eine ähnliche Rolle erfüllen, aber das im anderen Geschlecht. Das macht auch Black Desert so ähnlich.
Was sagt ihr zu Tarisland? Werdet ihr es ausprobieren? Und wenn ja, spielt ihr auf dem PC oder werdet ihr auch die Mobile-Version testen?
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Publisher EA hat Anfang 2023 Kosteneinsparungen angekündigt und lässt nun Taten folgen. Beim Studio BioWare (Anthem, Dragon Age) müssen rund 50 Mitarbeiter gehen und auch der Vertrag mit einem Spieletester-Unternehmen wird nicht fortgeführt.
Im März 2023 teilte EA mit, dass man 6 % des Personals entlassen möchte, um auf die unsichere Wirtschaftslage zu reagieren (via gamesindustry.biz). Das könnte zwischen 700 und 800 Entlassungen bedeuten.
Nun hat es 50 Mitarbeiter des EA-eigenen Studios BioWare erwischt. Auch die Verträge für einen Spieltester-Partner werden offenbar nicht verlängert. Was die Verantwortlichen dazu sagen, erfahrt ihr hier auf MeinMMO.
Aktuell läuft das Mega-Event gamescom 2023 in Köln. MeinMMO ist vor Ort, hier unser Fazit zur ONL:
Video starten
Wir waren live vor Ort auf der gamescom 2023 – Das ist unser Fazit zur ONL
Warum entlässt BioWare Leute? In einem ausführlichen Statement bezieht der General Manager von BioWare, Gary McKay, Stellung zu den 50 Entlassungen (via blog.bioware.com).
Man wolle „den Anforderungen unserer bevorstehenden Projekte gerecht“ werden und „weiterhin an den höchsten Qualitätsstandards“ festhalten.
Dafür müsse man ein „agileres und fokussierteres Studio“ werden. Dadurch könne man Entwickler besser einsetzen, Kreativität fördern und „sich eine klare Vorstellung davon machen, was wir bauen, bevor die Entwicklung anläuft.“
McKay stellt klar: Man baut das Studio um und möchte den „Entwicklungsansatz überdenken“. Dabei seien Veränderung der Personalzusammensetzung „unvermeidbar“. Den betroffenen Mitarbeitern wolle man professionelle Unterstützung anbieten, wenn sie sich auf eine andere Stelle im EA-Konzern bewerben.
Der BioWare-Chef verspricht zudem: Die Entlassungen hätten keine Auswirkungen auf die laufenden Projekte im Studio. Dragon Age: Dreadwolf und die Vor-Produktion eines Mass-Effect-Projektes ohne Namen laufen nach Plan. Beide Spielen haben noch kein Release-Datum.
McKay sagt, die Nachricht sei schmerzhaft für ihn, aber die Veränderungen seien notwendig. Er bedankt sich bei der Community und das Team freue sich darauf, die ersten handfesten Infos zu Dragon Age: Dreadwolf bekannt zu geben. Wann es so weit sein wird, verrät er jedoch nicht.
Wieso endet die Arbeit mit den Spieltestern? Zusätzlich zu den Entlassungen bei BioWare kündigt Publisher EA auch das Ende der Zusammenarbeit mit dem Spieletester-Unternehmen Keywords Studios an.
Das kanadische Unternehmen sorgte im Juni 2022 für Schlagzeilen, weil sich Teile der Belegschaft gewerkschaftlich organisiert haben. Mitarbeiter wollten gegen die einseitige Abschaffung der Homeoffice-Regelungen nach Abklingen der Coronapandemie vorgehen.
Keywords Studios wollte die Spieletester wieder ins Büro holen, was für einige Angestellte lange Fahrtzeiten bedeutet und teilweise bis zu 10 % des Gehalts an Kosten verursacht hätte (via labournet.de).
Anders als in Deutschland sind Gewerkschaften in Kanada oder auch in den USA keine Selbstverständlichkeit.
EA sagte laut venturebeat.com, dass man sich nicht auf eine Verlängerung der Zusammenarbeit einigen konnte. Der Vertrag laufe demnach am 27. September aus.
Das Studio BioWare galt mal als einer der innovativsten Spieleentwicklung in Sachen Story. Mittlerweile hat der Ruf etwas gelitten, auch aufgrund von Aussagen ehemaliger Mitarbeiter:
In Pokémon GO suchen Trainer seit Wochen verzweifelt nach den neuen Zygarde-Zellen. Doch nun hat ein Spieler einen neuen Trick gefunden, wie man keine davon mehr verpasst. Wir von MeinMMO zeigen euch, was ihr dafür tun müsst.
Um welche Zellen geht es? Seit etwa einem Monat können Trainer in Pokémon GO die neue Routen-Funktion nutzen und so von anderen Spielern eingereichte Strecken ablaufen. Auf diesem Weg kann man auch die seltenen Zygarde-Zellen finden, die viele Trainer gerade verzweifeln lassen.
Doch das kann bald ein Ende haben, denn ein Trainer hat eine Möglichkeit gefunden, wie man die spawnenden Zellen zumindest nicht mehr so leicht verpasst. Wie das funktioniert, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst.
Neustart lässt Zygarde-Zellen erneut spawnen
So funktioniert der Trick: Wie der Reddit-User Labosse85 in seinem aktuellen Beitrag mitteilt, hat er einen Trick gefunden, wie man sich die Zellen auch nach ihrem Verschwinden noch sichern kann und teilt das vorgehen mit der Community.
Geht dazu am besten wie folgt vor:
Schließt spätestens 60 Meter vor Routen-Ende das Spiel und startet es neu
habt ihr auf der Route Zellen verpasst, sollten sie nun in eurer Nähe spawnen
pausiert im Anschluss eure Route und erkundet die Umgebung rund um den Zielpunkt, manchmal tauchen auch hinter dem Ziel noch Zellen auf, die ihr auf diese Weise fangen könnt
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Bei seinen Beobachtungen hat er demnach festgestellt, dass die Zellen noch einmal spawnen, wenn man die App neu startet. Geht man zurück ins Spiel, tauchen sie im näheren Umkreis auf der Karte auf und man kann sie fangen, egal an welcher Stelle sie auf der Strecke ursprünglich gespawnt sind. Und auch die Pausen-Funktion sollte man dabei nutzen, um die Gegend kurz vorm Routen-Ende zu erkunden.
Und wenn man trotzdem keine Zellen findet? Wie Labosse85 in seinem Beitrag außerdem schreibt, gibt es offensichtlich auch fehlerhafte Routen im Spiel, an denen keine Zellen spawnen. Das ist besonders bei längeren Routen auffällig, bei denen auch keine speziellen Routen-Spawns auftauchen. So schreibt er:
Wenn auf einer Route nicht mindestens ein Pokemon spawnt (mit einem Routensymbol wie dem Wetter-Boost-Symbol), ist deine Route höchstwahrscheinlich fehlerhaft und du wirst auch keinen Zell-Spawn bekommen (außer bei sehr kurzen Routen unter 600m, die einen Zell-Spawn ohne Pokémon-Spawn haben können). Versucht dann also andere Routen.
Trainer feiern es: “Diese Tipps sind sehr hilfreich”
Welche Erfahrungen haben andere Trainer gemacht? Auch andere Trainer haben diese Tricks inzwischen ausprobiert und bestätigen in den Kommentaren, dass es bei ihnen funktioniert hat. Besonders die Pausen-Funktion mit dem anschließenden Absuchen in der Umgebung hat ihnen schon einige Zellen gebracht. So kann man dort folgendes lesen (via reddit.com):
NoLynx5885: Ich kann das bestätigen. Außerhalb von Events laufe ich die Route einfach durch, bis ich die letzten 100m erreiche, dort starte ich die App neu und in 90% der Fälle bekomme ich eine Zelle gespawnt. Für die letzten 10% pausiere ich die Route und gehe über das Ende hinaus, während pausiert ist, manchmal ist die Zelle dort.
Paweron: Ich hatte einen Fall, in dem ich neu startete und keine Zelle sah. Ich pausierte und ging in Richtung des Ziels und fand die Zelle hinter dem Ziel, wo es unmöglich gewesen wäre, sie ohne Pause zu bekommen.
CandygirlDK: Meiner Meinung nach der beste/effizienteste Weg, um Zellen zu bekommen. Bei 70 Metern die Route unterbrechen. Geht zum Endpunkt und sucht nach Zellen. Wenn es keine gibt, startet die App neu. Dann 30 Meter zurücklaufen und die Route fortsetzen. Ich habe 32 Zellen. Einige sind 150 Meter vom Ende der Route entfernt gewesen, die meisten in der Nähe des Endpunkts, während die Route unterbrochen war, und nur wenige kamen nach dem Neustart.
Trainer sind dankbar für Tipps: Andere Trainer kannten diese Möglichkeit bislang noch nicht und wollen den Trick auf jeden Fall ausprobieren. So kann man unter anderem auch folgende Kommentare lesen (via reddit.com):
kneel23: Ahh, diese Tipps sind sehr hilfreich. Also vor allem für kürzere Strecken muss ich nicht so genau aufpassen, einfach jedes Mal am Ende machen?
Pep95: Untypischerweise hatte ich heute viel Pech mit meinen Zellen, aber von diesem letzten Trick hatte ich noch nie gehört. Ich werde ihn beim nächsten Mal ausprobieren!
Trainer finden immer noch keine Zellen: Doch es gibt auch vereinzelte Berichte von Trainern, die trotz der Tipps noch keine Zellen finden konnten. Hier geht Labosse85 allerdings davon aus, dass die genutzten Routen fehlerhaft sind und deshalb weder spezielle Pokémon noch die gesuchten Zellen spawnen. Ob das wirklich der Fall ist oder ob es hierfür andere Gründe gibt, kann aber nicht mit Sicherheit gesagt werden.
Wie findet ihr die Tipps von Labosse85? Habt ihr sie bereits selbst ausprobiert? Und konntet ihr dadurch mehr Zellen finden? Oder habt ihr noch weitere Tipps? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen.
Epic Games hat angekündigt, Entwicklern von PC-Spielen ein Angebot zu machen, das die nur schwer ablehnen können. Wer ein PC-Spiel exklusiv in den Epic Game Store bringt und nicht etwa zu Steam oder in den Xbox Game Pass, der soll 6 Monate lang 100 % der Einnahmen erhalten.
Was ist das für ein Angebot?
Das Programm heißt „Epic First Run“ und wurde heute, am 23.8., von Epic Games angekündigt. Wer das Programm wahrnimmt, erhält 6 Monate lang 100 % der Umsätze aus den Verkäufen des Spiels. Epic Games verzichtet für die Zeit auf seinen Anteil von 12 %.
Das Angebot gilt für Entwickler, die ein Spiel am 16. Oktober oder danach herausbringen wollen, und exklusiv in den Epic Game Stores gehen.
Sie müssen darauf verzichten, ihr Spiel auf dem PC bei Third-Party-Stores (wie Steam) oder Third-Party-Streaming-Diensten (wie dem Xbox Game Pass) zu veröffentlichen. Auf Konsolen können die Entwickler tun, was sie möchten.
Warum ist das für viele Gamer so ein Problem? Die meisten PC-Gamer haben ihre Spiele-Sammlung auf Steam, an einem Ort. Dort gibt es Achievements und Foren, in denen man über die Spiele diskutiert.
Der Epic Games Store ist verhasst dafür, „Exklusiv“-Titel von Steam fernzuhalten, wie etwa Red Dead Redemption 2 oder Borderlands 3.
Für viele Gamer ist der Epic Game Store nur ein Platz, wo man sich regelmäßig Gratis-Titel abholt, die man dann doch nicht spielt.
Die ersten Reaktionen auf Twitter sind denn auch zum Teil negativ. „Eklig“ sei das Verhalten von Epic Games, heißt es da. Ein anderer Nutzer ätzt: „100 % von 0 sind immer noch 0.“
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
In der Vergangenheit hat der Epic Games Stores schon mehrfach den direkten Konflikt mit Steam gesucht.
Laut Epic-Chef Tim Sweeney hat man nur über Exklusiv-Titel eine Chance, Steam die Monopolstellung streitig zu machen.
Ein Duell seit einigen Jahren: Epic Games vs. Steam.
Sweeney lehnt es ab, dass Plattformen 30 % der Einnahmen fordern. Er glaubt, das behindert die Entwicklung.
So hat Sweeney auch beim erfolgreichsten Spiel von Epic Games, dem Shooter Fortnite, den direkten Konflikt mit Apple und Google gesucht. Beide nahmen, wie Steam, 30 % des Umsatzes:
Viele Content Creator von Twitch und YouTube seien hinter den Kulissen gut befreundet, auch, wenn vor der Kamera manchmal die Fetzen fliegen, erklärt die Streamer Rachell „Valkyrae“ Hoffstetter (31). Manche Zuschauer würden das jedoch nicht verstehen.
Beim gemeinsamen Zocken kann es manchmal etwas rauer zugehen, da fliegen auch mal die Kraftausdrücke. Das ist auch bei YouTubern und Twitch-Streamern so. Einige Zuschauer scheinen diese Wortgefechte jedoch etwas zu ernst zu nehmen, sagt Valkyrae.
Das Gespräch kam nach einer mehrstündigen Valorant-Session mit einigen ihrer Streamer-Freunde auf. Die 31-Jährige erklärt, in Wahrheit sei man eigentlich sehr gut miteinander befreundet, auch, wenn das für die Fans nicht immer so aussähe.
Top Videos
Video starten
Er hat die Schule abgebrochen, weil ihm das Streamen wichtiger war – Der Erfolg von LetsHugo
Video starten
Twitch-Streamer rasiert sich für Spende den Kopf und wird bitter enttäuscht!
Video starten
17-Jähriger wird aus Fortnite gebannt, weint vor 20 Millionen Menschen, nutzt es für seine YouTube-Karriere
Video starten
Er bellt 6-Jährige an und setzt sein Zimmer in Brand – Wer ist IShowSpeed?
„Sagt ihm nicht, dass wir Freunde sind!“
Nachdem Valkyrae ihre Gaming-Session beendet hatte, wandte sie sich an ihre Zuschauer, um ihnen zu sagen, wie wichtig ihr ihre Freunde seien. Sie hoffe, ihre Fans wüssten, dass gegenseitige Beleidigungen nur Witze seien. Man würde die ganze Zeit miteinander herumalbern und einander verarschen, im wahren Leben sei man jedoch gut befreundet.
Die Streamerin berichtet, dass einigen Zuschauer das gegenseitige Aufziehen wohl zu ernst nehmen würden.
Ich habe einfach das Gefühl, dass einige Leute wirklich parasozial werden und sich fragen: „Wie können sie es wagen, meinen Streamer zu beleidigen?“ […] Manche Leute wissen das wirklich nicht. Manche Leute sind ballaballa. Sie glauben, was sie glauben wollen.
Offenbar schießen einige Fans über das Ziel hinaus, wenn sie „ihre Streamer“ verteidigen wollen und gehen in deren Namen auf andere Creator los.
Valkyrae fährt fort, indem sie auflistet, mit wem sie alles befreundet sei, auch, wenn es manchmal nicht den Anschein habe. Den Twitch-Streamer Blau würde sie etwa wirklich mögen, auch, wenn manchmal der Eindruck entstehe, dass das Gegenteil der Fall sei.
Die langen Gaming-Sessions mit ihren Streamer-Freunden steckt Valkyrae allerdings auch nicht mehr so weg, wie noch vor ein paar Jahren. Zwischen Rückenschmerzen und Anrufen ihrer Finanzberater glaubte die 31-Jährige kürzlich bereits, sie werde wohl nicht mehr lange haben:
Im Rahmen des gamescom 2023 konnte sich unser Autor Mark Sellner etwa 30 Minuten Live-Gameplay des neuen Survival-MMOs Nightingale ansehen. Ein Kampf in der offenen Welt bleibt ihm dabei besonders positiv im Gedächtnis.
Was habe ich gesehen? In einer rund 45-minütigen Präsentation bei Inflexion Games durfte ich mir die ersten Schritte in Nightingale ansehen, als auch einen Kampf im späteren im Spielverlauf. Selbst zocken durfte ich dabei nicht, es handelte sich jedoch nicht um aufgenommenes und “aufgehübschtes” Gameplay, sondern die Entwickler haben zu dritt live vor meinen Augen gespielt.
Dabei sind mir zwei Highlights ins Auge gesprungen. Zum einen das extrem coole Bau-System, mit dem ihr gemeinsam mit euren Freunden euer Haus aufbauen könnt. Das funktioniert super einfach und komplett frei, bietet viele Komfort-Features und wirkt allgemein sehr abwechslungsreich und stimmig.
Ein Bau-Feature gibt es jedoch nun wirklich schon in vielen Games. Etwas, das ich so noch nie gesehen habe, war der Kampf gegen einen sogenannten “Sun Giant”, den mir die Entwickler gezeigt haben. Und das hat schwer beeindruckt.
Auf der ONL der gamescom 2023 gab es übrigens einen neuen Trailer von Nightingale:
Video starten
Nightingale hat auf der gamescom gute und schlechte Neuigkeiten für euch
Ein Kampf, der in jedem anderen Spiel gescripted wäre
Wie lief der Kampf ab? Die Entwickler haben beim Erkunden des Realms einen Sun Giant entdeckt, dabei handelt es sich um wirklich riesige Geschöpfe, die einem aber erst einmal gar nichts antun wollen. Der Gigant macht seinem Namen alle Ehre und ist mindestens 10 Mal so groß wie die Spielercharaktere.
Es handelt sich um ein friedliches und zumindest teilweise intelligentes Geschöpf. Er greift auch nicht sofort an. Stattdessen ermöglicht er den Spielern, ihm ein Opfer darzubringen. Nachdem ihm das Fernglas, welches einer der Entwickler bereithielt, scheinbar nicht gefallen hat, bereiten sie sich auf den Kampf vor.
Das tun sie, in dem sie eine richtige kleine Stadt um den Giganten herumbauen. Mit Türmen, um herauszuschießen und Stegen über den Sumpf, um das gefährliche Wasser zu vermeiden, in dem der Sun Giant gerade noch gemütlich ruht.
Steht die kleine Festung, gibt einer der Entwickler aus seinem Turm den ersten Schuss ab. Es beginnt ein Kampf, den ich so in noch keiner offenen Welt erlebt habt.
Spieler fliegen, Gebäude zerbersten und der Gigant fällt
Wie besiegen sie den übergroßen Feind? Während des Kampfes erklärt mir einer der Entwickler, dass der Gigant verschiedene Schwachstellen hat, auf die er versucht, gezielt zu treffen. Das fügt ihm auch ordentlichen Schaden zu.
Doch dann holt der Gigant aus und die Spielfigur des Entwicklers wird getroffen. Und fliegt mal so richtig weit. So weit, wie man eben fliegen würde, wenn einen eine tonnenschwere Handfläche trifft. Mit dem fliegenden Regenschirm kann man zwar Sturzschaden vermeiden, ist nun jedoch hunderte Meter von seinen Mitstreitern entfernt.
Von denen einer übrigens in diesem Moment zu Boden ging. Während er versucht, wieder zum Ort des Geschehens zu gelangen, sieht man die Türme der Spieler einstürzen und zerbersten, als der Gigant nach ihnen schlägt.
Auch die Stege halten den magischen Strahlen des Giganten nicht stand und verfrachten einen der Entwickler direkt ins giftige Wasser, was ihm einen Debuff beschert.
Nach mehreren Toden aller Beteiligten und einer komplett in Trümmern liegenden Festung fällt der Gigant und zerstört dabei noch die Landschaft unter sich.
Links könnt ihr einen solchen Giganten neben einer Spielfigur sehen
Doch zu früh gefreut: Bevor sie den Loot des Feindes einsammeln können, werden sie von den nächsten Gegnern überrascht. Denn nun, da der Gigant weg ist, kommen die eigentlichen Sumpfbewohner zurück und freuen sich überhaupt nicht über die Eindringlinge.
Ein weiterer Kampf im Wasser und zwischen den Trümmern der zerstören Türme und Stege folgte, ehe die Entwickler am Ende siegreich ihre Beute einsammeln können. Ein Kampf ist vorbei, der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Nightingale startet im Februar in den Early-Access, soll dort für Jahre bleiben
Wann könnt ihr selbst zocken? Am 22. Februar 2024 startet Nightingale in den Early-Access auf Steam und ist dann für alle spielbar. In den 6 Monaten bis dahin soll vor allem Feinschliff passieren, verrät uns der CEO von Inflexion Games im Nachgespräch.
Das Spiel sei für den geplanten Early-Access-Release Feature-komplett, läuft allerdings technisch noch nicht so ganz rund, was auch in dem gezeigten Gameplay immer wieder zu sehen war. Doch die Entwickler haben noch genügend Zeit, sich darum zu kümmern.
Im Early-Access soll dann immer wieder neuer Content folgen. Wie lange das Game jedoch genau im EA bleiben soll, ist aktuell noch nicht bekannt. Auch den Entwicklern nicht, wie man mir versicherte. Es wird sich jedoch um einige Jahre handeln, so der CEO.
Was haltet ihr von Nightingale? Habt ihr Lust auf das Spiel und auf diese gigantischen Kämpfe in der offenen Welt? Oder fehlt euch schlichtweg das PvP in einem Survival-Spiel, das Nightingale nicht bietet? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.
Mit mehr als 500.000 Abonnenten gehört „Jules“ zu den größeren deutschen YouTubern. Auf seinem Kanal postet er aufwendige Videos über Internet-Phänomene. Zusätzlich geht er regelmäßig auf Twitch auf Sendung. Nun zeigt er, wie wenig dabei herausspringt.
Was hat es mit dem Stundenlohn auf sich? Am 15. August 2023 veröffentlichte Jules ein knapp 40-minütiges Video über Elon Musk. Das Video erhielt mehr als 1,3 Millionen Aufrufe innerhalb einer Woche. Wer nun denkt, dass sich das für den YouTuber richtig lohnen müsste, liegt wohl falsch.
Denn am 22. August teilte Jules auf Twitter, wie viel Geld er mit dem Video verdient hat: 1.587 €. Das entspreche einem Stundenlohn von 5,29 €, so der YouTuber. Rechnerisch bedeutet das, dass er ungefähr 300 Stunden in die Produktion des Videos gesteckt hat.
Die Summe bezieht sich allerdings nur auf den Werbeumsatz, Sponsoren sind nicht eingerechnet – ohne die würde er solche aufwendigen Videos gar nicht mehr machen, erklärt Jules.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
MontanaBlack vermutet: „YouTube hat ein Problem mit dir“
Warum ist das so wenig? Jules veröffentlicht im Vergleich zu anderen YouTubern eher wenige Videos, die dafür recht lang und aufwendig produziert sind. Es scheint, als würde sich diese Art Inhalt kaum noch lohnen: „Heutzutage ist YouTube einfach nicht mehr dafür gemacht“, vermutet Jules.
Denn auf YouTube ist ein Klick nicht gleich ein Klick. Der sogenannte CPM-Wert legt fest, wie viel ein Content Creator pro 1.000 Aufrufe verdient. Ist dieser Wert niedrig, erhält ein YouTuber weniger Geld, als ein Kollege mit ähnlich vielen Aufrufen, aber einem besseren CPM.
Für Jules ist das in Ordnung, er sagt, Reactions hätten ihn in seiner Anfangszeit groß gemacht. Dennoch bot der Twitch-Streamer GamerBrother bereits an, dem YouTuber seine Einnahmen aus Reactions zu seinen Videos zu überweisen (via Twitter).
Jules antwortete noch nicht öffentlich auf das Angebot, andere Twitter-Nutzer loben den Streamer jedoch für diese Geste. Der YouTuber sagt zwar, er mache die aufwendigen Videos, weil sie ihm Spaß machen und er sich auch über Sponsoren finanzieren kann, dennoch wäre eine angemessene Bezahlung sicherlich im Interesse aller.
Auch Seth Everman, bekannt als der Mann mit den meisten Likes auf einem YouTube-Kommentar, ist vor diesen Problemen nicht sicher. Sein erfolgreichstes Video brachte ihm ebenfalls verhältnismäßig wenig Geld ein. Was dahinter steckt, könnt ihr hier nachlesen:
Im Rahmen der gamescom hat unser Autor Mark Sellner Path of Exile 2 einen Besuch abgestattet und konnte nicht nur die neueste Klasse begutachten, sondern sogar selbst den Anfang des ARPGs zocken. Und schon der macht vieles richtig.
Was hat Path of Exile 2 genau gezeigt? Zu Beginn des Treffens mit Chris Wilson, Studiogründer von Grinding Gear Games und verantwortlich für Path of Exile, durfte ich mir als Erstes die neue Klasse ansehen. Dabei handelt es sich um den Druiden, der prompt in die klassische Bärenform wechselt.
Im Laufe einer kurzen Demo lerne ich, dass in dem Druiden von Path of Exile 2 wesentlich mehr Tiefe steckt, als in seinem selbstgewählten Vergleich in Diablo 4. Denn der Druide hat, neben der Bärenform, auch eine Wolfsform und noch weiter. Wie viele genau, wollten sie aber nicht verraten.
Dass man mir die Bärenform präsentiert, lädt also förmlich dazu ein, mit Diablo 4 zu vergleichen. Und das lohnt sich, denn Path of Exile 2 muss sich vor Blizzard nicht verstecken. Das merke ich auch wenige Minuten später, als ich dazu eingeladen werde, die erste Stunde von Path of Exile 2 selbst zu spielen.
Dabei wird sehr schnell klar, schon jetzt, mehr als ein Jahr vor Release, macht Path of Exile 2 mindestens 3 Dinge besser als Diablo 4.
Wer schreibt hier? Mark Sellner ist MMORPG-Experte bei MeinMMO und liebt vor allem Lost Ark, was die Welten von MMO- und A-RPG verbindet. Dort hat er über 2.500 Stunden verbracht. Doch auch in Diablo 3 und 4, als auch in Path of Exile hat er mehrere hundert Stunden sammeln können.
Video starten
Path of Exile 2 zeigt endlich knallharte Action im ausführlichen ExileCon-Trailer
Die Atmosphäre zeigt Diablo, was düster wirklich bedeutet
Wie fängt PoE 2 an? Bereits auf den ersten Metern wird klar, dass Path of Exile 2 die Muskeln spielen lassen kann. Ich starte als Mönch an einem Strand, bin nicht bei Bewusstsein. Der Bildschirm und die Umgebung öffnet sich erst langsam, als das erdrückende Schwarz langsam die menschenfeindliche Küste offenbart.
Es ist Nacht auf der Karte und es regnet stark. Die Regentropfen perlen an der Haut meines Charakters ab und durch den Wind wehen die Fetzen an meiner Rüstung leicht auf und ab. Trotz so vieler Effekte läuft das Spiel butterweich, ich weiß allerdings auch nicht, was in dem PC, auf dem ich spielen durfte, an Hardware steckt.
Jedenfalls macht mir das Spiel nach Sekunden klar, dass es eine Grafik-Wucht ist. Path of Exile 2 sieht grafisch um Welten besser aus, als sein Vorgänger und kann dabei auch locker mit Diablo 4 mithalten.
Was macht die Atmosphäre so stark? An dem Strand tummeln sich Ertrunkene, die Exiles kämpfen dazwischen ums blanke Überleben, untermalt von einer Soundkulisse, die einem bis in die Knochen fährt. Wirklich alles in dieser Welt ist düster, gefährlich und menschenfeindlich.
Diese netten Gestalten erwarten euch in Path of Exile 2
Das macht zwar auch Diablo 4 schon in den ersten Metern klar, jedoch wirkt die Welt in Path of Exile 2 allgemein stimmiger, düsterer, gemeiner. Auch wenn die Story-Inszenierung hier nicht mit Blizzard mithalten kann, sind zumindest die ersten Karten auf höchstem Niveau gestaltet.
Zu dieser starken Atmosphäre tragen auch sofort die ersten Kämpfe bei, die sind nämlich kein Zuckerschlecken, im Gegenteil.
Path of Exile 2 gibt mir in den ersten Minuten bereits eine Herausforderung
Wie ist das Kämpfen? Das Kampfsystem fühlt sich, vor allem im direkten Vergleich zum Vorgänger, deutlich besser an. Viele der Fähigkeiten haben Gapcloser, bringen euch also mehrere Meter an die Gegner heran, ohne euch aktiv zu bewegen.
Das sorgt dafür, dass sich PoE 2 in jedem Kampf wirklich flüssig und schnell anfühlt. Die neue Ausweichrolle erfüllt den übrigen Teil dazu.
Schon nach den ersten 15 Minuten hat mein Mönch 3 Fähigkeiten gefunden und springt um die Gegner herum, als wäre er einmal Turner bei Olympia gewesen. Das macht richtig Spaß, ist gleichzeitig aber auch bockschwer.
Das Spiel nimmt mich als Spieler ernst: Bevor ich überhaupt die erste Quest oder den ersten NPC finde, stolpere ich beim Erkunden der Karte über einen Miniboss, der mir, und man kann es nicht anders sagen, so richtig hart die Fresse poliert.
Mein Mönch beißt ins Gras, trotz Heiltränken, weil ich einige Male dachte, ich bräuchte nicht zu ausweichen. Das war sicher mein Fehler, zeigt jedoch, dass die ersten Gegner in Path of Exile 2 bereits eine Herausforderung sind, wenn ich nicht aufpasse.
Auch mit Blitz und Eis beißt der Mönch schnell ins Gras.
Das gefällt mir richtig gut und hat mir in Diablo 4 sehr gefehlt. Natürlich wird auch Diablo irgendwann unglaublich fordernd, spätestens der Butcher hat das bewiesen. Doch was die Kämpfe angeht, habe ich mich in Diablo in den ersten Stunden stets gelangweilt. Path of Exile 2 lässt das gar nicht erst zu, hier geht der Punkt an Grinding Gear Games.
Übrigens, als kleiner halber Punkt für alle, die sich das fragten: Path of Exile 2 bringt die genretypische transparente Karte der Umgebung, die man beim Laufen nutzen kann, natürlich wieder mit.
Die Power Fantasy fühlt sich nach noch mehr Power an
Was ist die Power Fantasy? Ausgerechnet einer der Selling-Points von Diablo 4. Blizzard spricht hier gerne von der „ultimate Power Fantasy“, wie auch zuletzt bei der Opening Night Live. Doch genau hier ist, meiner Meinung nach, Path of Exile 2 weit vorn. Um das zu erklären, muss man das Skill-System von PoE 2 verstehen.
Ihr habt die Möglichkeit, 8 verschiedene Skills auszurüsten. Das tut ihr, wie im Vorgänger auch, durch Skill-Steine, die ihr in der Welt findet. Jeden dieser Skills könnt ihr dann mit 6 weiteren Skills supporten und ihn so verstärken, verändern, oder gar automatisieren.
Als Beispiel aus dem Gameplay: Ich habe einen kleinen Vulkan, den ich auf dem Boden platzieren kann. Als weiteren Skill habe ich einen Blitzsturm zur Verfügung. Nun finde ich den Zauber “Use on Cast”, also einen dritten Zauber.
Mein Mönch hat bereits auf Level 2 Zugriff, auf diese Fähigkeit
Anschließend setze ich in den Vulkan den neuen Zauber Use on Cast ein, dieser hat einen weiteren Slot, in den ich nachfolgend meinen Blitzsturm packe. Ab jetzt castet sich automatisch, wenn ich einen Vulkan setze, ein Blitzsturm um ihn herum, ohne weiteres Zutun von mir.
Ähnliche Kombos schon früh im Spiel: Auch mein Mönch auf Stufe drei verfügt bereits über ähnliche Möglichkeiten. So finde ich schnell und vor allem, sehr viel unkomplizierter als im Vorgänger, heraus, wie ich aus einem einfachen Schlag auf den Boden, springende Blitze machen kann, die in tödlichen Linien über den Boden wandern.
Noch dazu kommt die Möglichkeit, passive Skillpunkte mehrfach verteilen und an jeweils ein Waffenset binden zu können.
Rundum gibt mir Path of Exile 2 nicht nur die Power-Fantasy, die absolute Kontrolle und Macht über meinen Charakter und seine mächtigen Fähigkeiten zu haben, sondern auch optisch sehen schon die ersten Zauber so viel beeindruckender aus, als Diablo 4 das hinbekommen hat.
So schafft es Path of Exile 2, dass ich mich gleichzeitig schwach und herausgerfordert, als auch unglaublich stark und mächtig fühle.
Fazit nach der ersten Stunde
Wie hat mir die erste Stunde gefallen? Wie ihr sicher nach diesem Text herausgelesen habt, bombastisch gut. Wenn Path of Exile 2 es schafft, das Niveau der ersten Stunden über das ganze Spiel über zu halten, habe ich große Hoffnungen für das MMO.
Die Kämpfe machen Spaß, das Skill-System hat nicht an Tiefe eingebüßt, ist aber deutlich zugänglicher für Neulinge geworden und die Grafik ist großartig.
Natürlich darf jeder seine eigene Meinung zu dem Titel haben, doch nach der ersten Stunde in PoE 2 hat sich meine Vorfreude auf das Spiel nur noch weiter gesteigert. Für mich also bereits jetzt der klare Gewinner, wenn man Diablo 4 als Vergleich herzieht.
Wer in Sachen Inszenierung und Story Abstriche machen kann und Spaß daran hat, ein wenig länger an seinem Charakter zu tüfteln, um die stärksten Kombinationen zu finden, für den ist Path of Exile 2 definitiv einen Blick wert.
World of Warcraft geht einen radikalen Schritt und nerft alle 8 Dungeons, die aktuell relevant sind. Wir verraten euch, was dahinter steckt.
Obwohl die zweite Saison von World of Warcraft Dragonflight inzwischen seit mehreren Monaten läuft, gibt es noch immer regelmäßig unterschiedliche Anpassungen an den Dungeons. Dieses Mal trifft es aber nicht nur eine Instanz, sondern gleich alle.
Was wird geändert? Am gestrigen Mittwoch, also am 23.08.2023, gab es einen kleinen Hotfix in World of Warcraft. Der hatte eine ziemlich gravierende Änderung, denn er ändert, wie stark „Mythisch+“-Dungeons skalieren. Die Änderung ist:
Über Schlüsselstein-Stufe 20 erhöht jedes zusätzliche Level die Lebenspunkte und den Schaden der Gegner um 8 % (vorher 10 %).
Was auf dem Papier nach wenig klingt, sorgt auf höheren Stufen für deutlich weniger Lebenspunkte der Feinde und auch weniger Schaden, den es wegzuheilen gilt.
Video starten
WoW-Cinematic: Nozdormu sieht den Aufstieg der Ewigen in einer Vision
Was war das Problem? Seit der Einführung des Verstärkung-Rufers sind die Wertungen im Bereich „Mythisch+“ ein wenig aus dem Ruder gelaufen. Es gab über mehrere Wochen eine sogenannte „God Comp“ die quasi das perfekte Team aus Spezialisierungen darstellte. Makellos gespielt konnte dieses Teams mythische Schlüsselsteine bis zu drei Stufen höher abschließen als alle anderen Gruppen. Oder anders gesagt: Die Kombo war einfach komplett overpowered.
Das ist allerdings ein Problem, denn die entsprechenden Gruppen haben nun eine so hohe Wertung, dass andere da gar nicht mehr heranreichen können. Das ist besonders ärgerlich, da eine hohe Wertung am Ende der Saison mit besonderen Titeln belohnt wird.
Mit dem Nerf an allen Dungeons über Stufe 20 sollte es nun wieder möglich sein, Dungeons auch noch ein paar Stufen höher abschließen zu können. Damit sollten alle die Chance haben, am Kampf um die Titel noch teilzunehmen.
Was haltet ihr von den Nerfs? Sind die angemessen und sinnvoll? Oder übertrieben und nur wegen „Rumgeheule“ entstanden?
PS Plus gewährt euch jeden Monat Gratis-Spiele, die ihr mit einem PS Plus Essential-Abo herunterladen und spielen könnt. Wann die Spiele angekündigt werden und welche Spiele im September erwartet werden, seht ihr hier.
Wann werden die Spiele angekündigt?
PS Plus Spiele verfügbar ab Dienstag, 05. September
Erfahrungsgemäß gegen 12 Uhr mittags
Mögliche Ankündigung: Mittwoch, 30. August
Enthüllung der Spiele oft gegen 17:30
Die Spiele erscheinen eigentlich immer am 1. Dienstag des Monats, das wäre dementsprechend als nächstes der 5. September. Den Mittwoch vor diesem Tag wird dann erfahrungsgemäß das Line-up des nächsten Monats angekündigt. Dies geschieht meistens am Abend.
Leaks zu den Spielen gibt es momentan nicht. Weiter unten findet ihr Spekulationen zum nächsten Line-up. Die aktuellen Spiele für PS Plus im August solltet ihr bis zum 05. September eurer Bibliothek hinzufügen.
Im aktuellen Line-up ist das Indie-Game Deaths Door. Einen Trailer zum Zelda-Like findet ihr hier:
Video starten
Death´s Door – Reveal Trailer zum schrulligen Krähen-Abenteuer im Zelda-Stil
PS Plus September – Spekulationen und Gerüchte
Welche Games könnten im Juli kommen? Verlässliche Leaks gibts es zu den PS-Plus-Spielen im September aktuell nicht. In den Communitys und Reddits werden aber einige Titel diskutiert, die für PS Plus Essential denkbar wären.
Bedenkt bei den folgenden Spielen, dass wir keine verbindlichen Informationen haben und die folgenden Spiele nur Spekulationen sind. Schreibt uns eure Spekulationen und Wünsche gerne in die Kommentare.
Hades
Ein Spiel, welches seit Monaten schon vermutet wird, ist Hades. Das Roguelike vom gefeierten Indie-Studio Supergiant Games feierte 2020 einen riesigen Erfolg. Die Optik und das smoothe Gameplay begeistern bis heute. Mittlerweile ist sogar Hades 2 angekündigt, und als Indie-Titel würde das Spiel zu PS Plus Essential ähnlich wie Deaths Door passen.
Disco Elysium
Nach dem aktuellen Erfolg von Baldur’s Gate 3 wäre auch Disco Elysium ein guter Kandidat für PS Plus Essential. Ein ähnliches Spielprinzip wie BG 3, aber in einem ganz anderen Setting. Man spielt einen Detektiv, der einen Mordfall lösen muss. Themen sind dabei, Politik, Psyche und eigene Moral und Philosophie.
Crash Team Racing
Auch ein beliebter Kandidat für Spekulationen ist Crash und sein Racing-Abenteuer. Obwohl Crash offiziell kein PlayStation-Maskottchen mehr ist, assoziieren ihn trotzdem viele mit der Plattform. Dementsprechend wäre es als Spiel auch eine gute Wahl. Auch qualitativ kann sich Crash Team Racing sehen lassen, denn es ist eine herausforderndere, aber spaßige Alternative zu Mario Kart.
Cuphead
Noch ein gefeiertes und beliebtes Indie-Game ist Cuphead. Der Bossrush-Plattformer ist durch seine 30er-Jahre Cartoon-Optik ein richtiger Eyecatcher. Auch die Schwierigkeit lässt sich sehen und kann mit klassischen Titel von früher wie beispielsweise Contra mithalten.
Powerwash Simulator
Bei den heißen Tagen tut Abkühlung sehr gut und Powerwash Simulator ist wahrscheinlich das aktuell beste Spiel dafür. Ihr macht einfach Dinge mit einem Hochdruckreiniger sauber. Doch genau das ist vom Gameplay und dem Visuellen so befriedigend, dass viele Spieler begeistert sind. Außerdem gibts ein Spongebob und Final Fantasy DLC, falls ihr da schon immer mal was sauber machen wolltet.
Mortal Kombat 11
Viele Spieler vermuten auch Mortal Kombat 11. Das Kampfspiel ist vor allem für seine Brutalität und explizite Darstellung berühmt. Aber auch das Gameplay kann überzeugen und katapultiert das Spiel in die Hall of Fame der Fighting Games. Ob man aber durch einen PS-Plus-Release den Fokus vom bald erscheinenden Mortal Kombat 1 nehmen will, ist aber fraglich.
Was bringt PS Plus Essential? Innerhalb des PS-Plus-Abosystems von Sony ist es das günstigste Abo-Modell des Services. Damit könnt ihr Online-Spiele spielen und jeden Monat 3 Spiele in eure Bibliothek hinzufügen. Zusätzlich dazu erhaltet ihr auch Goodies in Form von Währung oder Skins für Free-to-Play-Spiele.
Im PS-Plus-Extra-Abo habt ihr Zugang zu einem Spiele-Katalog mit vielen Geheimtipps:
In Baldur’s Gate 3 gibt es haufenweise Talente, um euren Charakter zu optimieren. MeinMMO verrät euch, welche 3 Talente ihr lieber vermeiden solltet.
Was sind Talente? Talente können euch im Kampf mächtiger machen, aber auch bei sozialen Interaktion besonders hilfreich sein. In Baldur’s Gate 3 gibt es insgesamt 40 verschiedene Talente. Euer Charakter kann bis zu 3 Talente im Spieldurchlauf wählen. Ihr könnt die Talente bei den Stufenaufstiegen 4, 8 und 12 wählen.
Hier findet ihr Tipps, um in Baldur’s Gate 3 eure Charaktere richtig zu leveln:
Video starten
5 Tipps, um in Baldur’s Gate 3 eure Charaktere richtig zu leveln
Diese 3 Talente sind weniger nützlich, als ihr vielleicht denkt
Unterhalter
Was kann das Talent? Mit diesem Talent steigert ihr euer Charisma und Geschick im Umgang mit Musikinstrumenten lediglich um einen Punkt. Zunächst klingt das sehr verlockend, aber es gibt bereits eine spezifische Klasse auf diesem Gebiet: ben Barden. Der Barde kann von sich aus Musikinstrumente spielen.
Warum es sich nicht lohnt: Außerdem könnt ihr die Fähigkeit „Musikinstrumente spielen“ bei dem NPC Alfira im Smaragdhain erlernen. Sie benötigt Unterstützung, um ihr Lied zu vollenden und ihr helft ihr dabei. Danach erhaltet ihr eine Laute und das Talent „Musikinstrumente zu spielen“.
Ihr könnt auch das Talent Schauspieler wählen, dadurch bekommt ihr ebenfalls +1 Charisma und verdoppelt zusätzlich euren Übungs-Bonus auf Täuschen und Auftreten.
Waffenmeister
Was kann das Talent? Waffen spielen in Baldur’s Gate 3 eine essenzielle Rolle. Ihr könntet in Versuchung geraten, den Pfad des Waffenmeisters einzuschlagen. Waffenmeister gewährt euch die Expertise in der Handhabung von vier Waffen, die ihr nach Belieben auswählen könnt. Zudem könnt ihr entweder eure Stärke oder Geschicklichkeit um einen Punkt erhöhen.
Warum es sich nicht lohnt: Als Barbar werdet ihr beispielsweise schon mit mehreren Waffen geübt sein. Deswegen lohnt sich das Waffenmeister-Talent eher nicht.
Wenn ihr euch für eine Klasse entscheidet, verfügt ihr bereits über Kenntnisse in den Waffen, die ihr wahrscheinlich spielen wollt. Das Talent Waffenmeister leistet einfach zu wenig.
Tavernenschläger
Was kann das Talent? Wenn ihr einen waffenlosen Angriff ausführt, eine improvisierte Waffe einsetzt oder etwas werft, fügt ihr eurem Schaden und euren Angriffswürfen euren Stärkemodifikator zweimal hinzu. Zudem bekommt ihr einen Bonus von +1 auf Konstitution oder Stärke.
Warum es nicht lohnt: Tavernenschläger könnte sich als Berserker-Barbar, Mönch oder Monddruide lohnen. Wenn die Stärke eures Mönchs höher als eure Geschicklichkeit ist, dann greift ihr mit eurem Stärkemodifikator an. Das Talent eignet sich aber eher für spezifischere Builds wie mit einem Mönch-Schurke-Multiclass. Es gibt also durchaus effizientere Talente, die passendere Boni bieten.
Talentwahl ist Geschmackssache: Diese Talente können im Vergleich zu anderen schlichtweg weniger stark und nützlich sein. Was jedoch für einen Spieler „schlecht“ sein mag, könnte für einen anderen Spieler in bestimmten Situationen super nützlich sein. Pauschal kann man also nicht sagen, welche Talente besonders schlecht performen.
Wenn ihr lieber euer Haupt-Attribut (zum Beispiel Weisheit) erhöhen wollt, könnt ihr statt eines Talentes auch die Attributsverbesserung wählen. Die Attributsverbesserung findet ihr ebenfalls unter Talente und könnt sie auch mit Level 4,8 und 12 wählen.
Mit der Attributsverbesserung könnt ihr ein Attribut um 2 erhöhen oder 2 Attribute um eins. So könnt ihr beispielsweise eure Weisheit schneller auf 20 bringen. Denkt dran, dass nur gerade Zahlen euch Bonus auf Würfe geben.
Heute, den 23. August 2023 ab 19 Uhr lief im Rahmen der gamescom 2023 der Level Infinite-Showcase „Into the Infinite“ und zeigte dabei zahlreiche Trailer. Darunter befand sich ein Clip zum Koop-Shooter Warhammer 40.000 Darktide, das bald auch für Xbox erscheint.
Hier könnt ihr den „Into the Infinite“-Trailer von Warhammer 40k: Darktide ansehen:
Video starten
Warhammer 40,000: Darktide – Coming to Xbox | Into the Infinite 2023
Warhammer 40k: Darktide ist ein Koop-Shooter, der als Setting eine dystopische Fantasy-Welt hat. Dabei handelt ihr im Auftrag des Inquisitors und kämpft mit bis zu 3 weiteren Spielern gegen das Chaos und seine Anhängerschaft, um am Ende die Kontrolle über die Makropolstadt Tertium zu sichern.
Wann findet der Xbox-Release statt? Bisher konntet ihr das Spiel nur auf Steam für PC zocken. Doch am 4. Oktober 2023 wird Warhammer 40k: Darktide für Xbox Series X/S sowie im Xbox Game Pass erscheinen.
Hier seht ihr noch eine Übersicht zu den wichtigsten Trailern der ONL:
Heute, am 23. August 2023 ab 19 Uhr lief im Rahmen der gamescom 2023 der Level Infinite-Showcase „Into the Infinite“ und zeigte dabei mehrere Trailer. Darunter befand sich ein Video zu Warhammer: Vermintide 2, das eine neue Premium-Klasse vorstellte.
Hier könnt ihr den „Into the Infinite“-Trailer von Warhammer Vermintide 2 ansehen:
Video starten
Warhammer: Vermintide 2 – New Premium Career Necromancer Official Trailer | Into the Infinite 2023
Warhammer: Vermintide 2 stellt euch in einem finsteren Cinematic-Trailer die neue Premium-Klasse „Necromancer“ vor und gibt einen Vorgeschmack auf ihre Fähigkeit, die Toten wieder zum Leben zu erwecken.
Wann wird der Necromancer dem Spiel hinzugefügt? Die neue Premium-Klasse wird ab dem 19. Oktober 2023 auf allen Plattformen verfügbar sein, auf denen ihr Warhammer: Vermintide 2 zocken könnt: Steam, PS4 und Xbox One.
Hier seht ihr noch eine Übersicht zu den wichtigsten Trailern der ONL:
Bei Baldur’s Gate 3 zeigt ein YouTuber jetzt, was mit Min/Maxing möglich ist: Eine einsame Kämpferin, ohne Gefährten, hat den mächtigsten Boss im Rollenspiel, den „Fiend“ Raphael mit 666 HP, und seine dämonischen Schergen besiegt. Und das in 2 Zügen. Der Schlüssel zur Strategie waren ein bestimmtes Gift, ein magischer Bogen und Pfeile, jede Menge Pfeile.
Achtung: Es sind Spoiler für einen Dungeon in Akt 3 im Text. Das Video zeigt den Endkampf.
Mit höheren Stufen lernen Magier immer mächtigere Zauber, die den ganzen Bildschirm auslöschen können – weshalb Larian zögert, die Stufe in Baldur’s Gate 3 höher als 12 zu schrauben. Kämpfer werden einfach nur besser darin, auf Dinge zu schlagen.
Dennoch ist es jetzt eine Kämpferin, die den heftigsten Bosskampf in Baldur’s Gate 3 alleine und in nur 2 Zügen bewältigt – und das auf der schwersten Stufe “Tactician.”
Video starten
Baldur’s Gate 3 wurde umgerechnet 1.225 Jahre am ersten Release-Wochenende gezockt – Spannende Fakten und Zahlen
Bogenschützin verschießt 9 Schüsse in Runde 1
Wie hat der Spieler das gemacht? Der Spieler sagt, dass der Schlüssel zum Kampf ein besonderes Gift war namens „Crawler Mucus Poison“. Von diesem Gift habe er eine Menge in Akt 2 gefunden und es sonst niemals genutzt.
Das Gift führt dazu, dass Ziele gelähmt werden, selbst keine Aktionen unternehmen können und jedes Mal kritischen Schaden erleiden, wenn sie getroffen werden, solange der Angreifer näher als 3 Meter dransteht.
Der YouTuber Thorusin sagt: Für diesen Kampf sei das Gift ideal, weil der Boss Raphael viele Lebenspunkte und einen hohen Rüstungswert hat.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Zusätzlich nutzt der Spieler den legendären Bogen, Gontr Mael, der es dem Spieler erlaubt „Haste“ auf sich selbst zu casten und 3 Bonus-Attacken gewährt.
Ein Amulett sorgt dafür, dass das Ziel verwundbar gegen körperlichen Schaden wird.
Darüber hinaus setzt der Kämpfer noch einen speziellen Pfeil gegen Fiends ein und einen Ring, der weitere kritische Treffer garantiert.
Durch all die Boni und die Fähigkeit „Action Surge“ der Kämpferin, die ihr weitere Bonus-Attacken gewährt, kommt sie auf 9 Attacken in der ersten Runde:
So verläuft der Kampf: Schon nach der ersten Runde schmelzen die Lebenspunkte des Bosses von 666 auf 80 runter, zudem ist er gelähmt.
In der zweiten Runde nutzt die Kämpferin ihre sechs Attacken (Action Surge ist ja weg), um mit dem „Arrow of Many Targets“ die Schergen des Bosses auszuschalten und schon ist der Kampf vorbei. Durch diese Pfeile richtet sie ihre Schüsse gegen mehrere Gegner.
Das Beispiel der Kämpferin zeigt, was passiert, wenn man “all die super-wichtigen” Tränke, Pfeile und Spezial-Items, die man hortet, aber nie benutzt, dann doch mal effektiv einsetzt.
Das war ein Beispiel für einen Plan, der wunderbar gelingt. Schön sind aber auch die Pläne, die krachend scheitern:
Das SciFi-Rollenspiel Starfield erscheint am 6. September 2023 und wird bereits sehnlichst erwartet. Da ist es wenig verwunderlich, dass die ersten Leaks längst die Runde machen. Ein Leaker veröffentlichte nun ein Antwort-Video an Starfield-Chef Todd Howard, um das Spiel zu loben.
Was hat es mit den Leaks auf sich? Bethesda hielt sich lange bedeckt, was Details zum SciFi-Epos Starfield anging. Zwischenzeitlich war Game Director Todd Howard sogar die einzige Person, die über unveröffentlichte Informationen zum Spiel sprechen durfte.
Der YouTuber DHavenShadow, der Starfield-Gameplay auf YouTube geleakt haben soll, veröffentlichte nun ein Video, in dem er sich an Todd Howard persönlich wendet und das Spiel lobt.
Video starten
Gamescom ONL 2023 Trailer Starfield
Leaker lobt Starfield
Was ist das für ein Video? In einem YouTube-Short verkündete DHavenShadow, Starfield sei genau das Richtige für Gamer, die auf der Suche nach einer anderen Art Spiel seien. Es brauche allerdings Zeit und man müsse viel lesen.
An den Starfield-Chef gewandt, fährt er fort: “Todd, nichts für ungut. Es ist ein gutes Spiel. Kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, mit dem Verlassen der Erde.” Das sei etwas, was man nicht verpassen wolle, so der Leaker.
Das Gameplay ist mittlerweile offenbar nach einem Copyright-Strike von Zenimax von DHavenShadows Kanal verschwunden.
Update 24. August: Mittlerweile wurde auch das Antwort-Video des Leakers entfernt. Stattdessen findet ihr hier einen Ausschnitt des Videos via Twitter:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Unterdessen versuchen andere Fans, die verbleibende Zeit bis zum Release möglichst spoilerfrei zu überstehen. Auf Twitter werden Tipps verteilt, um sich vor Spoilern zu schützen. So empfiehlt es sich, bestimmte Schlagwörter von vornherein zu muten.
Das lässt sich über die das Zahnrädchen bei den Benachrichtigungen einrichten. Andere Twitter-Nutzer verteilen Blocklisten, mit Accounts, die wohl Spoiler posten sollen. In die Kommentare sollte man bei solchen Posts aber nicht allzu genau schauen, da sich andere einen Spaß daraus machen könnten, genau dort Spoiler zu platzieren.
Wenn ihr auch zu denjenigen gehört, die den 6. September kaum erwarten können, findet ihr hier alle relevanten Informationen zum Release, den Inhalten und den verschiedenen Editionen. Der Artikel wird zudem stetig erweitert, sodass sich ein Blick immer wieder lohnen kann: